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V/0247/2008

Feststellung des Jahresabschlusses und Verwendung des Jahresgewinns der citeq zum 31.12.2007

Vorlagen 27.03.2008

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Vorblatt 2007

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Ansehen

Lagebericht2007

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Vorblatt 2007

54 Zeichen

Jahresabschluss 
Lagebericht 
 
 
  Geschäftsjahr 2007

Lagebericht2007

66127 Zeichen

Jahresabschluss | Lagebericht 
Geschäftsjahr 2007 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeberin 
Stadt Münster 
citeq 
Scheibenstraße 109 
48153 Münster 
 
März 2008

Inhalt 
 
 
Jahresabschluss 
 
  
  
 Seite  
Bilanz  3 
  
Gewinn- und Verlustrechnung  5 
  
Anhang  6 
Anlage  
Anlagennachweis 13  
  
Lagebericht 14

citeq 
Bilanz zum 31.12.2007 
Bilanz   - 3 - 
 
A K T I V S E I T E       31.12.2007   31.12.2006 
            EUR EUR   EUR 
          
A.  ANLAGEVERMÖGEN       
          
 I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 
     
  1.  Software   2.362.139,00    2.570.837,00  
  2.  Geleistete Anzahlungen  201.486,32    218.386,24  
        2.563.625,32   2.789.223,24  
          
 II. SACHANLAGEN       
  1.  Fahrzeuge   44.206,00    39.709,00  
  2.  Betriebs- u. Geschäftsausstattung 4.885.295,00    6.034.094,00  
        4.929.501,00   6.073.803,00  
 III.  FINANZANLAGEN       
   Wertpapiere des Anlagevermögens  6.999.247,64   5.430.067,79  
       14.492.373,96   14.293.094,03  
          
B.  UMLAUFVERMÖGEN       
          
 I. VORRÄTE        
   Betriebsstoffe   65.106,27   81.330,89  
          
 II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE      
  VERMÖGENSGEGENSTÄNDE      
  1.  Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 199.114,62     221.741,52  
   davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr     
   31.12.2007 0,00 €       
   31.12.2006 0,00 €       
  2.  Forderungen an die Stadt  11.828.879,88    11.124.096,83  
   davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr     
   31.12.2007 6.394.022,36 €       
   31.12.2006 6.394.022,36 €       
  3.  Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.482,93    27.344,22  
   davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr     
   31.12.2007 0,00 €       
   31.12.2006 0,00 €       
  4.  Sonstige Vermögensgegenstände 18.520,89    475,68  
   davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr      
   31.12.2007 0,00 €       
   31.12.2006 0,00 €    12.059.998,32   11.373.658,25  
       12.125.104,59   11.454.989,14  
          
C.  RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   636.994,10   857.246,15  
          
       27.254.472,65   26.605.329,32

Bilanz        - 4 - 
 
P A S S I V S E I T E     31.12.2007   31.12.2006 
            EUR EUR   EUR 
          
A.  EIGENKAPITAL       
          
 I. STAMMKAPITAL 
   200.000,00   200.000,00  
          
 II. RÜCKLAGEN       
  Allgemeine Rücklage   3.603.842,56   2.514.042,51  
          
 III.  JAHRESERGEBNIS       
  Jahresüberschuss   1.535.616,27   2.003.059,30  
       5.339.458,83   4.717.101,81  
          
B.  SONDERPOSTEN AUS ZUSCHÜSSEN      
 DER ÖFFENTLICHEN HAND    3.851,00   5.276,00  
          
C.  RÜCKSTELLUNGEN       
          
 1. Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtun gen 13.028.997,00    10.921.147,00  
 2. Steuerrückstellungen  41.060,00    73.561,39  
 3. Sonstige Rückstellungen  906.140,18    823.268,01  
       13.976.197,18   11.817.976,40  
       
D.  VERBINDLICHKEITEN       
          
 1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 145.192,87    238.157,66  
  davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr     
  31.12.2007 145.192,87 €       
  31.12.2006 238.157,66 €       
 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 956 .125,67    757.378,83  
  davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr     
  31.12.2007 956.125,67 €       
  31.12.2006 757.378,83 €       
 3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 1.536.965,68     4.555.835,41  
  davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr     
  31.12.2007 1.478.678,42 €       
  31.12.2006 4.405.515,61 €       
 4. Sonstige Verbindlichkeiten  5.296.681,42    4.513.603,21  
 a) davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr     
  31.12.2007 5.296.681,42 €       
  31.12.2006 4.513.603,21 €       
 b) davon aus Steuern      
  31.12.2007 84.459,61 €       
  31.12.2006 60.607,55 €       
       7.934.965,64   10.064.975,11  
          
       27.254.472,65   26.605.329,32

Gewinn- und Verlustrechnung   - 5 - 
 
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom 
1. Januar bis 31. Dezember 2007     
         
     2007 2007  2006 
     EUR EUR  EUR 
1. Umsatzerlöse   19.386.988,61    19.324.449,88  
 ./. Rückerstattung ÖrV   -240.615,02    -551.108,00  
     19.146.373,59    18.773.341,88  
         
2. Sonstige betriebliche Erträge  176.781,49    170.883,25  
         
3. Gesamtleistung    19.323.155,08   18.944.225,13  
         
4. Materialaufwand       
 a)  Aufwendungen für Hilfs- und Betriebs-      
  stoffe und für bezogene Waren  83.575,59    92.084,95  
 b)  Aufwendungen für bezogene Leistungen  4.787.688,74    4.564.140,93  
     4.871.264,33    4.656.225,88  
         
5. Rohergebnis    14.451.890,75   14.287.999,25  
         
6. Personalaufwand       
 a)  Löhne und Gehälter   4.713.405,77    4.629.915,38  
 b)  soziale Abgaben und Aufwendungen für      
  Altersversorgung und für Unterstützung  3.055.639,68    1.880.248,64  
  davon für Altersversorgung:  7.769.045,45    6.510.164,02  
  2007: 2.451.163,02 €       
  2006: 1.224.382,53 €       
         
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-      
 gegenstände des Anlagevermögens und      
 Sachanlagen   3.998.173,63    4.471.390,01  
         
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen  1.570.329,94    1.686.908,09  
         
9. Betriebsergebnis    1.114.341,73   1.619.537,13  
         
10.  Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  518.640,72    566.945,31  
         
11.  Zinsen und ähnliche Aufwendungen  128.626,37    163.088,80  
         
12.  Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  1.504 .356,08   2.023.393,64  
         
13.  Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  -32.501,39    19.207,00  
         
14.  Sonstige Steuern   1.241,20    1.127,34  
      -31.260,19   20.334,34  
         
15.  Jahresüberschuss    1.535.616,27   2.003.059,30  
 
Nachrichtlich: 
Behandlung des Jahresüberschusses 
Zur Einstellung in Rücklagen 423.065,25 € 
Zur Abführung an den Haushalt der Stadt Münster 1.112.551,02 €

bericht 
 
Anhang       - 6 - 
 
Anhang 
I. Angaben zur Form und Darstellung 
von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlust- 
rechnung 
Der Jahresabschluss wurde gemäß den gelten- 
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung 
(EigVO NW) aufgestellt. 
Die Bilanzansätze der Jahresabschlussbilanz zum 
31.12.2006 wurden unverändert übernommen. 
II. Erläuterungen zu den Positionen von 
Bilanz sowie Gewinn- und Verlust- 
rechnung bezüglich Ausweis, Bilanzie- 
rung und Bewertung 
a) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
Die immateriellen Vermögensgegenstände und 
Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungs- 
oder Herstellungskosten bewertet. 
Immaterielle Vermögensgegenstände mit einem 
Nettoanschaffungswert bis 410,00 Euro werden 
als Trivialsoftware im Jahr der Anschaffung voll- 
ständig abgeschrieben. 
Es wurde die lineare und die degressive Ab- 
schreibungsmethode unter Zugrundelegung der 
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angewen- 
det. Es wurde grundsätzlich pro rata tempore 
abgeschrieben, geringwertige Vermögensgegen-
stände wurden voll abgeschrieben. 
Die Finanzanlagen sind am Bilanzstichtag zu 
Anschaffungskosten bewertet. 
Die Vorräte wurden durch körperliche Be- 
standsaufnahme ermittelt und unter Beachtung 
des Niederstwertprinzips bewertet. 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstän- 
de sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung 
des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versi- 
cherungsmathematisch ermittelten Teilwert unter 
Berücksichtigung der Generationentafel der Heu- 
beck AG, Köln 2005, angesetzt; es wurde ein 
Rechnungszinsfuß von 5,5 % 1 zu Grunde gelegt.  
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle 
erkennbaren Risiken und sind grundsätzlich mit 
dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger 
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 
Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden nach 
versicherungsmathematischen Grundsätzen er- 
mittelt. Als Rechnungsgrundlage dienten die Ge- 
nerationentafeln der Heubeck AG, Köln 2005. 
Die Rückstellungen für Beihilfen wurden nach 
versicherungsmathematischen Grundsätzen er- 
mittelt; es wurde ein Rechnungszinsfuß von 
5,2 %² zu Grunde gelegt. Bei der Berechnung der 
Teilwerte wird ein durchschnittlicher Krankenkas- 
sentarif verwendet. Die citeq hat zum vorliegen- 
den Jahresabschluss die berechneten Teilwerte 
zu Grunde gelegt. Zum Jahresabschluss 2006 
wurden für die Beihilferückstellung noch 90 % der 
Teilwertberechung berücksichtigt. 
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbe- 
trag ausgewiesen. 
                                                     
 
1,2 Der bisher zur Anwendung gekommene Zinsfuß von 6,0 % 
bzw. 5,5 % lag laut Prüfungsbericht 2005 an der Untergrenze 
des nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung 
Vertretbaren. Mit der Stadt Münster wurde vereinbart, dass 
sich die citeq sukzessive dem Wert von 5,0 % nähert, um 
damit u. a. den Vorgaben des NKF zu entsprechen. Die Be- 
wertung der Rückstellungen für Beihilfen wird ebenfalls ange- 
passt.

bericht 
 
Anhang       - 7 - 
 
b)  Angaben zu Positionen der Bilanz 
Aktivseite 
Anlagevermögen 
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im 
beigefügten Anlagennachweis auf S. 13 gezeigt. 
Die Investitionen der citeq lagen im Jahr 2007 bei 
4.294.661,56 €.  Die Investitionen setzen sich wie 
folgt zusammen: 
 
Bezeichnung 
Investitionen  
2007 in € 
Investitionen  
2006 in € 
Investitionen  
2005 in € 
EDV-Software 836.616,29  1.323.387,01  737.074,23  
Geleistete Anzahlung für SW 83.213,18  124.209,16  113.179,32  
PKW 17.195,50  0,00  42.733,60  
Technische Ausstattung 57.790,50  27.608,45  6.199,60  
Mobiliar 0,00  1.847,38  17.701,84  
Sonstiges Inventar 0,00  0,00  3.480,00  
Rechnersysteme 806.872,63  1.289.113,32  1.684.694,08  
Monitore 188.251,61  232.052,30  249.028,91  
Drucker, Plotter, Scanner 97.683,67  145.308,23  219.750,32  
Sonstige DV-Peripheriegeräte 170.027,47  228.679,23  177.890,86  
Router, Hub, Switch 133.651,83  172.190,76  7.690,39  
DV-Netzkomponenten 104.929,31  0,00  1.755,08  
TK-Anlagen, Komponenten 7.947,05  14.743,11  44.442,37  
Telefax 2.314,00  0,00  0,00  
GWG 218.988,67  410.968,78  722.674,56  
Anlagen im Bau 0,00  0,00  0,00  
Finanzanlagen 1.569.179,85  1.143.705,93  2.132.010,24  
Summe 4.294.661,56  5.113.813,66  6.160.305,40  
 
Die vorhandenen Anlagen der citeq konnten im 
Wesentlichen technisch und wirtschaftlich optimal 
genutzt werden. Im Sinne einer sicheren Bewälti- 
gung der Aufgabenstellung sind sie zurzeit aus- 
reichend dimensioniert. 
Umlaufvermögen 
Die Forderungen an die Stadt Münster  belaufen 
sich auf 11.828.879,88 €.  Darin enthalten sind 
Forderungen aus der gestundeten Abgeltung für 
übernommene, laufende und zukünftige Pensi- 
onsverpflichtungen von der Stadt Münster bei 
Eigenbetriebsgründung in Höhe von 
6.394.022,36 € sowie kurzfristige Geldanlagen 
aus dem ÖrV-Bereich (s. a. Gegenposten unter 
„sonstige Verbindlichkeiten“) in Höhe von 
4.892.613,53 €, die Rücklage des ÖrV-Bereichs in 
Höhe von 385.000,00 € sowie Forderungen aus 
Lieferungen und Leistungen in Höhe von 
115.679,17 €. 
 
Passivseite 
Eigenkapital 
Stammkapital 
Nach § 12 der Satzung der citeq beträgt das 
Stammkapital 200.000,00 €. 
Rücklagen 
Die Kooperationspartner der öffentlich-rechtlichen 
Vereinbarung stellten der citeq eine Rücklage zur 
Verfügung, die dazu bestimmt ist, Verluste aus 
der Neuentwicklung oder wesentlichen Änderun- 
gen des IT-Angebotes zu decken. 
Die genannte Rücklage ist gemäß Beschluss des 
Zentralausschusses vom 10.11.2006 um 
200.000,00 € erhöht worden. In 2007 sind weitere 
100.000,00 € dieser Rücklage lt. Beschluss zuge- 
führt worden. 
Gewinn 
Der Jahresgewinn der citeq beläuft sich auf 
1.535.616,27 €. 
 
Sonderposten 
Die Auflösung des Sonderpostens aus Zuschüs- 
sen der öffentlichen Hand erfolgt analog zur Ab- 
schreibung der bezuschussten Anlagegüter. 
 
Rückstellungen 
Die Entwicklung der Rückstellungen  ist der fol- 
genden Tabelle zu entnehmen: 
 
 01.01.2007 
€ 
Zuführung 
€ 
Entnahme  
€ 
Auflösung  
€ 
31.12.2007 
€ 
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen   
Pensionsrück- 
stellung 
9.344.824,00 1.617.402,08 155.342,08 0,00 10.806.884,00 
Rückstellung für 
Beihilfeverpflich- 
tung 
1.576.323,00 656.887,26 11.097,26 0,00 2.222.113,00 
Summe 
Pensionsrück- 
stellungen und 
ähnliche 
Verpflichtun- 
gen 
10.921.147,00 2.274.289,34 166.439,34 0,00 13.028.997,00

bericht 
 
Anhang       - 8 - 
 
 
 01.01.2007 
€ 
Zuführung 
€ 
Entnahme  
€ 
Auflösung  
€ 
31.12.2007  
€ 
Sonstige Rückstellungen   
Urlaub und 
Überstunden 335.849,27 
 402.076,72  335.849,27  0,00  402.076,72  
Altersteilzeit 232.720,00  90.324,00  129.652,00  0,00  193.392,00  
Ausstehende 
Rechnungen 234.468,74 
 262.277,11  195.299,45  11.004,94  290.441,46  
Jahresab- 
schluss 20.230,00 
 20.230,00  20.230,00  0,00  20.230,00  
Summe 
Sonstige 
Rückstellun- 
gen 
823.268,01  774.907,83  681.030,72  11.004,94  906.140,18  
 
Verbindlichkeiten 
Die Verbindlichkeiten  sind zum Rückzahlungs- 
betrag ausgewiesen. 
Die erhaltenen Anzahlungen  betragen 
145.192,87 € für Leistungen, die in 2008 erbracht 
werden. 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen  der citeq belaufen sich auf 
956.125,67  €. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 
Münster  belaufen sich auf 1.536.965,68 €.  Davon 
betreffen  
• 758.708,70 €  Bankverbindlichkeiten auf Kon- 
ten, die von der Stadtkasse für die citeq ge- 
führt werden,  
• 150.319,80 €  ein inneres Darlehen bei der 
Stadt Münster, 
• 101.900,45 € Leistungsentgeltrückerstattung 
des ÖrV-Bereichs und 
• 526.036,73 € Verbindlichkeiten aus Lieferun- 
gen und Leistungen gegenüber der Stadt 
Münster. 
 
Die sonstigen Verbindlichkeiten  in Höhe von 
5.296.681,42 € enthalten im Wesentlichen Ver- 
bindlichkeiten 
• gegenüber Kooperationspartnern (ohne Stadt 
Münster) 
 in Höhe von  4.892.613,53 € aus 
kurzfristigen Geldanlagen und 138.714,57 € 
Leistungsentgeltrückerstattung an Kunden 
des ÖrV-Bereichs und 
• gegenüber dem Finanzamt in Höhe von  
84.459,61 €. 
Für die Verbindlichkeiten bestehen die folgenden 
Restlaufzeiten : 
  davon mit einer Laufzeit 
Verbindlichkeiten 
 
Gesamt 
T€ 
bis 1 Jahr 
T€ 
über 5 Jahre 
T€ 
Erhaltene Anzahlungen 145 145 0  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 
und Leistungen 
956 956 0
 
Verbindlichkeiten gegenüber der 
Stadt Münster 
1.537 1.479 0
 
Sonstige Verbindlichkeiten 5.297 5.297 0  
Gesamt 7.935 7.877     0  
 
c) Angaben zu Positionen der Gewinn- und 
Verlustrechnung 
Die Umsatzerlöse  der citeq wurden durch Erträge 
mit Einrichtungen der Stadt Münster, mit Koopera- 
tionspartnern und Dritten aus 
• Bereitstellung von Hard- und Software, 
• Bereitstellung des Datennetzes, 
• gesondert abzurechnenden Dienstleistungen,  
• Schulungen sowie 
• sonstigen privatrechtlichen Leistungsentgel- 
ten  
erzielt. 
 
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für 
die Stadt Münster erbracht: 
Leistung Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2007 
Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2006 
Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2005 
Bereitstellung von Zentralein- 
heiten (PC, Notebooks) 2.812 2.868 2.872 
Bereitstellung von Monitoren 
und Beamern 2.504 2.654 2.671 
Bereitstellung von Druckern / 
Plottern 1.172 1.256 1.299 
Bereitstellung von Scannern 188 195 185 
Bereitstellung von Sicherungs- 
systemen 18 21 22 
Bereitstellung von Telefaxgerä- 
ten 291 297 280 
Bereitstellung von Telefongerä- 
ten / -einrichtungen (ab 2007 
inkl. Kleine TK-Anlagen und 
Mobiltelefonen) 
5.945 3.481 3.224 
Internet / Intranet Pauschal Pauschal Pauschal 
Überlassung Softwareprodukte Pauschal Pauschal Pauschal 
Gesamterträge hierzu 7.315.952,40 € 7.158.001,18 € 7.852.521,49 €

bericht 
 
Anhang       - 9 - 
 
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für 
den Medienentwicklungsplan der Stadt Münster 
erbracht: 
Leistung Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2007 
Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2006 
Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2005 
Bereitstellung von Zentralein- 
heiten (PC, Notebooks) 2.826 2.324 1.461 
Bereitstellung von Monitoren 
und Beamern 2.408 1.798 1.239 
Bereitstellung von Druckern / 
Plottern 550 438 310 
Bereitstellung von Scannern 146 122 85 
Bereitstellung von sonstigen 
Gerätetypen 21 21 15 
Schulungen Preisliste Preisliste Preisliste 
Einrichtung der Anlagen Nach Aufwand Nach Aufwand  Nach Aufwand  
Gesamterträge hierzu 1.883.516,73 € 2.055.970,66 €  1.714.683,93 € 
 
Folgende Dienstleistungen wurden im Rahmen 
der ÖrV für die Kooperationspartner und Dritte 
erbracht: 
Aufgabenbereich 
Umsatzanteil 
2007 
Umsatzanteil 
2006 
Umsatzanteil 
2005 
Zentrale Verwaltung (KSD) 0,00%  0,02% 0,03% 
Personalwesen 5,71% 5,63% 5,19% 
Statistik und Wahlen 0,27%  1,08% 1,97% 
Kämmerei (Kosten- und Leis- 
tungsrechnung, Haushaltswesen, 
-überwachung, SAP) 
22,81% 24,19% 23,04% 
Kasse  (Kassenwesen, FAD, 
Allgemeines Veranlagungswesen, 
Verwaltungsvollstreckung) 
7,89% 8,85% 9,47% 
Steuern 7,22% 6,78% 7,49% 
Sicherheit und Ordnung ( Aus- 
länderwesen, Verkehrsordnungs- 
widrigkeiten, Veterinärangelegen- 
heiten, Ordnungsangelegenheiten, 
Führerscheinwesen) 
6,64% 8,00% 8,72% 
Einwohner- und Meldewesen 4,99% 5,73% 6,16% 
Personenstand (Standesamt) 0,05%  0,00% 0,00% 
Feuerschutz (Krankentransport) 0,56%  0,39% 0,74% 
Schule und Kultur 0,13%  0,00% 0,00% 
Büchereiwesen 0,11%  0,11% 0,11% 
Weiterbildung 0,00%  0,00% 0,01% 
Musikschulwesen 0,00%  0,00% 0,00% 
Soziales (Sozialwesen, Über- 
gangsheime, BaföG) 8,89% 9,09% 6,50% 
Jugend (Mündelgeld, Kostener- 
mittlung Kindergärten, Kindergar- 
tenverfahren, Jugendamtsverfah- 
ren) 
5,28% 3,69% 0,46% 
Gesundheitswesen 0,21%  0,21% 0,22% 
Bauverwaltung 0,49%  0,50% 0,51% 
Vermessung und Kataster 1,24%  1,17% 1,45% 
Bauordnung 0,45%  0,09% 0,09% 
Wohnungsförderung ( Woh- 
nungswesen, Fehlbelegungsab- 
gabe) 
0,70% 0,62% 0,42% 
Aufgabenbereich 
Umsatzanteil 
2007 
Umsatzanteil 
2006 
Umsatzanteil 
2005 
Hochbau 0,00%  0,00% 0,02% 
Tiefbau  
(Fäkalschlammentsorgung)  
0,33%  0,45% 0,32% 
Friedhofswesen 0,12%  0,19% 0,06% 
Wirtschaftliche Betätigung 
(Virenschutz, Datenbanken, 
IMSWare) 
2,38%  2,39% 4,98% 
Bereitstellung Server 0,17%  0,08% 0,11% 
Betrieb, Unterhaltung von 
Netzen 
(Allgemeine Leistungen, Abruf von 
Leistungen, Anbindung von 
Nebenstandorten) 
7,99% 8,10% 8,16% 
Dienstleistungen 
(DataClearing NRW, Krebsregis- 
ter, Governikus) 
2,57%  0,00% 0,00% 
Dienste 
(Internet-Server/Nutzer, Internet-
Leistungen nach Angebot, 
Redaktionssystem, E-
Government) 
6,94% 6,69% 5,84% 
Dienstleistung / Betreuung 
(Betreuung fremder Systeme, 
Arbeitsstunden / Rechenzeit, 
Datensicherung, digitale Archivie- 
rung) 
0,70%  0,72% 2,51% 
Schulungen 0,00%  0,00% 0,01% 
Pauschalen 
(Einwohnerpauschale u. a.) 
5,16%  5,23% 5,41% 
Summe über alle Aufgaben 100,00%  100,00% 100,00% 
 
Zusammenstellung der Erträge 
Die Leistungen wurden nach dem gültigen Preis- 
verzeichnis abgerechnet. 
 
Erträge 
Leistung 
2007 in € 2006 in € 2005 in € 
Dienstleistungen ausschließ- 
lich für die Stadt Münster 7.315.952,40 
 7.158.001,18  7.852.521,49  
Dienstleistungen ausschließ- 
lich für den Bereich Medien- 
entwicklungsplan der Stadt 
Münster 
1.883.516,73 
 2.055.970,66  1.714.683,93  
Dienstleistungen für die 
Kooperationspartner (Anteil 
Stadt Münster) 
4.093.854,09 
 4.250.372,30  4.354.933,51  
Dienstleistungen für die 
Kooperationspartner (Dritte) 5.845.745,73 
 5.551.918,07  5.091.142,28  
Sonstige Leistungen (Veran- 
staltungen, Schulungen, 
Beraterleistungen, kurzfristige 
Ausleihen von Hardware) 
247.919,66 
 308.187,67  121.697,74  
Leistungsentgeltrückerstattung 
an die Kooperationspartner 
-240.615,02  -551.108,00  -364.655,45  
Umsatzerlöse gesamt 19.146.373,59  18.773.341,88  18.770.323,50  
Sonstige betriebliche Erträge 
(Veräußerung von Anlage- 
vermögen, Versicherungser- 
stattungen, Auflösung Son- 
derposten) 
176.781,49 
 170.883,25  154.004,84  
Finanzerträge 518.640,72  566.945,31  515.113,94  
Erträge gesamt 19.841.795,80  19.511.170,44  19.439.442,28

bericht 
 
Anhang       - 10 - 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge  enthalten 
im Wesentlichen Erträge aus der Veräußerung 
von beweglichen und immateriellen Vermögens- 
gegenständen des Anlagevermögens, Versiche- 
rungserstattungen sowie Erträge aus der Auflö- 
sung von Rückstellungen und des Sonderpostens 
aus Zuschüssen der öffentlichen Hand. 
Zusammenstellung der Aufwendungen 
Aufwendungen 
Leistung 
2007 in € 2006 in € 2005 in € 
Materialaufwendungen 4.871.264,33  4.656.225,88  4.390.587,36  
Personalaufwendungen 7.769.045,45  6.510.164,02  6.289.454,79  
Sonstige betriebliche Aufwendun- 
gen 1.570.329,94 
 1.686.908,09  1.919.446,15  
 
Die Materialaufwendungen  betreffen im Wesent- 
lichen Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe, 
für bezogene Waren sowie für die Unterhaltung 
und Miete der Betriebs- und Geschäftsausstat- 
tung, der immateriellen Vermögensgegenstände 
und für Datenleitungen. 
Die Personalaufwendungen  setzen sich aus den 
Regelzahlungen, Sonderzuwendungen, Beihilfen, 
Versorgungsaufwendungen sowie vermögens- 
wirksamen Leistungen zusammen. Für die Ange- 
stellten enthalten sie zusätzlich die Beiträge zu 
den Versorgungskassen, Beiträge zur gesetzli- 
chen Sozialversicherung und pauschalierte Lohn- 
steuern. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen  
betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für 
Verwaltungsleistungen der Stadt Münster, sonsti- 
ge Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen, 
Gebäudemieten sowie Aufwendungen für Porto. 
Angaben zum Jahresergebnis 
Das Wirtschaftsjahr 2007 ergab einen Jahresge- 
winn in Höhe von 1.535.616,27 €. Der erwirtschaf- 
tete Jahresüberschuss wird nach Bildung verein- 
barter Rücklagen an die Stadt Münster ausge- 
schüttet. 
 
Im aktuellen Jahr wurde ein geringerer Jahres- 
überschuss im Vergleich zu 2006 erzielt. Dies ist 
insbesondere auf die Umsetzung aus dem 
Rödl & Partner-Gutachten, Anpassungen bei den 
Pensions- und Beihilferückstellungen und redu- 
zierten Preisen in einigen Bereichen zurückzufüh- 
ren. Hierbei handelt es sich überwiegend um ein- 
malige Effekte, so dass eine Übertragung auf die 
Folgejahre nicht möglich ist.  
Zusätzlich reduzierten sich in einigen IT-Verfahren 
im laufenden Jahr die Fallzahlen und geplante 
Sonderentwicklungen mussten in das Jahr 2008 
verschoben werden. Daneben sind Verzögerun- 
gen bei Investitionen eingetreten. Dieses führte 
dazu, dass aus der zentral bewirtschafteten 
Haushaltsstelle der Stadt Münster nicht alle Mittel  
verausgabt wurden. Die sich hieraus ergebenden 
Konsequenzen müssen durch die citeq im Wirt- 
schaftsplan 2009 und in der Investitionsplanung 
der Folgejahre und durch die Stadt Münster in der 
Gegenfinanzierung berücksichtigt werden. 
 
Kennzahlen zur Erfolgsanalyse  2007 2006 2005 
Umsatzerlöse T €  19.146  18.773  18.770  
Veränderungsrate %  2,0  0,0  14,8  
Materialaufwand T €  4.871  4.656  4.391  
Materialaufwandsquote %  25,4  24,8  23,4  
Personalaufwand T €  7.769  6.510  6.289 
Personalaufwandsquote %  40,6  34,7  33,5  
Mitarbeiter (einschl. Auszibildende) Anzahl  115  115  115  
Jahresgewinn T €  1.536  2.003  2.324 
Umsatzrentabilität %  8,0  10,7  12,4  
Personalausstattung 
In der citeq waren in 2007 durchschnittlich be- 
schäftigt: 
Zeitpunkt Beamte Angestellte gesamt 
(ohne 
Azubis) 
nachrichtl.: 
Azubis 
31.03.2007  51  58  109  6 
30.06.2007  50  57  107  6 
30.09.2007  49  60  109  6 
31.12.2007  49  60  109  6 
Durchschnitt  50  59  109  6 
 
Die citeq ist als Teil der Stadt Münster Mitglied der 
Kommunalen Zusatzversorgungskasse Westfa- 
len-Lippe (ZKW). Das Mitgliedsverhältnis ist ein 
privatrechtliches Versicherungsverhältnis zwi- 
schen dem Arbeitgeber und der ZKW. Die ZKW 
hat die Aufgabe, durch Versicherung den Be- 
schäftigten ihrer Mitglieder eine zusätzliche 
Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebe- 
nenversorgung nach Maßgabe der Satzung und

bericht 
 
Anhang       - 11 - 
 
der dazu erlassenen Durchführungsvorschriften 
zu gewähren.  
Die in der Satzung festgelegten Voraussetzungen 
und Inhalte der Einzelversicherungsverhältnisse 
sowie die Versicherungsleistungen richten sich 
nach den Bestimmungen des Tarifvertrages über 
die zusätzliche Altersversorgung der Beschäftig- 
ten des öffentlichen Dienstes – Altersvorsorge-TV 
– (ATV-K vom 01.03.2002). 
Der Umlagesatz für 2007 beträgt 4,5 %, das Sa- 
nierungsgeld 3,0 %. Bemessungsgrundlage wa- 
ren die Entgelte nach dem Tarifvertrag für den 
öffentlichen Dienst (TVöD) vom 01.10.2005. Die 
Arbeitgeberaufwendungen für die ZKW betrugen 
176.873,68 €. 
 
Einzelheiten und Berichterstattung zum Per- 
sonalaufwand 
Der Personalaufwand in seinen einzelnen Auf- 
wandskomponenten geht aus der nachfolgenden 
Übersicht hervor: 
 
Die Leistungen der citeq werden erbracht von 
insgesamt 109 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
(einschließlich 7 überplanmäßig befristet beschäf- 
tigten Personen) sowie 6 Auszubildenden. Die 
Organisation der citeq ist aus dem als Anlage 
beigefügten Organigramm ersichtlich. 
Beamte 
Grundlage für die Besoldung der Beamten war 
das Bundesbesoldungsgesetz in der jeweils gülti- 
gen Fassung. 
Beschäftigte 
Grundlage für die Entgelte der Beschäftigten war 
in 2007 der Tarifvertrag zur Überleitung der Be- 
schäftigten der kommunalen Arbeitgeber in den 
TVöD und zur Regelung des Übergangsrechts 
(TVÜ-VKA) v. 13.09.2005 und der Tarifvertrag für 
den öffentlichen Dienst (TVöD). 
Aus- und Fortbildung 
Die Mitarbeiter der citeq werden kontinuierlich 
weitergebildet, um den Anforderungen gewachsen 
zu sein. Insgesamt wurden dafür 87.549,31 € 
aufgewandt.  
d) Ergänzende Angaben 
Zusammensetzung der Organe und Aufwen- 
dungen für Organe 
Der Werkleiter der citeq ist Herr Rolf Tewes. 
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf eine Angabe 
der Gesamtbezüge der Werkleitung verzichtet. 
Für ein ehemaliges Mitglied der Werkleitung und 
eine Hinterbliebene wurden an Pensionen 
72.846,49 € aufgewendet. Für beide Personen 
bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 
744.789 €. 
Eine Informations- und Entscheidungspflicht 
der citeq besteht gegenüber folgenden Gre- 
mien: 
Werksausschuss der citeq 
Der Werksausschuss wurde im Jahr 2007 in 6 
öffentlichen und 6 nicht-öffentlichen Sitzungen 
von der Werkleitung über die Entwicklung der 
citeq und alle wichtigen Angelegenheiten unter- 
richtet. Dabei hat er Entscheidungen im Rahmen 
seiner Zuständigkeiten getroffen. 
Die ordentlichen und stellvertretenden Mitglieder 
des Werksausschusses sind sämtlich in Münster 
wohnhaft. 
Personalaufwand 
2007 
in € 
2006 
in € 
2005 
in € 
Beamtenbezüge 2.273.853,69  2.270.152,62  2.278.695,82  
Gehälter 2.372.506,23  2.337.344,70  2.293.720,40  
Löhne   0,00  716,08  
Dienstaufwendungen für 
sonstige Beschäftigte 818,40 
 0,00  0,00  
Veränderung Urlaubs- u. 
Überstundenrückstellung 66.227,45 
 22.418,06  -6.057,56  
Zwischensumme 4.713.405,77  4.629.915,38  4.567.074,74  
Soziale Abgaben und Aufwen- 
dungen für Altersversorgung 
und für Unterstützung 
3.055.639,68 
 1.880.248,64  1.722.380,05  
davon für Altersversorgung 2.451.163,02  1.224.382,53  1.122.138,78  
Gesamtsumme 7.769.045,45  6.510.164,02  6.289.454,79

bericht 
 
Anhang       - 12 - 
 
Der Werksausschuss setzt sich wie folgt zu- 
sammen (RH = Ratsherr, RF = Ratsfrau): 
Ordentliche Mitglieder  
Ratsmitglieder bzw. Sachkun- 
dige Bürger/innen 
Stellvertretende Mitglieder 
 
Ratsmitglieder bzw. Sachkun- 
dige Bürger/innen 
1 RF Marliese Kosmider, 
Oberstudienrätin 
    (Vorsitzende) 
1. RH Frank Baumann, Online 
Designer 
2. RH Christoph Jahn, Rechts- 
anwalt 
    (Stellvertr. Vorsitzende) 
2. RH Georg Berding, Schullei- 
ter 
3. RF Helga Welker, Notarsek- 
retärin 
3. Renate Buschermöhle, 
kaufm. Angestellte 
4. Christian Moll, Geschäftsfüh- 
rer 
4. RH Rolf Klein, Systemanaly- 
tiker 
5. Gertrud Sparding, EDV-
Dozentin 
5. RH Dr. Michael Jung, Histo- 
riker 
6. RF Anne Schulze Wintzler, 
Verbraucherberaterin 
6. Clemens Kraus, Systemad- 
ministrator 
7. Jürgen Lemke, Dozent für 
Medientechnik 
7. Otto Reiners, Organisations- 
berater  
  
Beratendes Mitglied gem. § 58 
Abs. 1 S. 7 GO NRW 
 
8. Sebastian Lücke, freier 
Onlineredakteur 
8. Karl-Heinz Henrichmöller, 
Versicherungskaufmann i. R. 
9. Arne Reuter, Unternehmer 9. Dieter Sumbeck, Arch itekt 
 
Beratende Mitglieder des Zentralausschusses für 
den Werksausschuss: 
Bürgermeister Josef Himmelmann, Stadt Olfen, 
Jürgen Hoffstädt, Gemeinde Ostbevern. 
Zentralausschuss 
Der Zentralausschuss entscheidet über alle wich- 
tigen Angelegenheiten für den ÖrV-Bereich, so u. 
a. über Umlagen, Produkte und deren Preise. Er 
hat im Jahr 2007 zweimal getagt. 
Mitglieder  
Alle Hauptverwaltungsbeamten der im Rahmen 
der öffentlich-rechtlichen-Vereinbarung beteiligten  
Kooperationspartner (Stimmanteil in Höhe des  
Finanzierungsanteils des Vorjahres). 
Arbeitsausschuss 
Der Arbeitsausschuss bereitet im Wesentlichen 
die Beschlüsse und Empfehlungen des Zentral- 
ausschusses vor. Er hat im Jahr 2007 viermal 
getagt. 
Mitglieder  
Jeweils eine Dienstkraft der für IT-Aufgaben zu- 
ständigen Organisationseinheit der Kooperations- 
partner. 
 
Münster, den 31.03.2008 
 
citeq 
Rolf Tewes

Anlagennachweis          - 13 - 
 
Anlagennachweis             
der citeq - Informations-Technologie 
für Kommunen            
Posten des Anlagevermö- 
gens 
Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen     Kennzahlen 
    Anfangsbestand 
01.01.2007 
Zugang 
2007 
Abgang 
2007 
Umbuchungen  Endstand 
31.12.2007 
Anfangsbestand 
01.01.2007 
Zugang 
(d.h. Abschrei- 
bungen im WJ 
2007) 
Abgang 
(d.h. angesammel- 
te Abschreibungen 
auf die in Spalte 4 
ausgewiesenen 
Beträge) 
Endstand 
31.12.2007 
Restbuchwerte am 
Ende des WJ 
Restbuchwerte am 
Ende des vorange-
gangenen WJ 
Durch-
schnittl. 
Abschrei-
bungssatz 
Durch-
schnittl. 
Rest-
buchwert 
    € € € € € € € € € € € v.H. v.H. 
  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 
                              
I. 
Immaterielle Ver- 
mögens-
gegenstände                           
1. Software 9.485.386,87 836.616,29 20.732,21 100.1 13,10  10.401.384,05  6.914.549,87  1.145.367,39  20.672,21  8.039.245,05  2.362.139,00  2.570.837,00      
2. Geleistete Anzahlung 218.386,24 83.213,18   -100.113,10  201.486,32  0,00  0,00  0,00  0,00  201.486,32  218.386,24      
                              
Summe immaterielle 
Vermögensgegenstände 9.703.773,11 919.829,47 20.732,2 1 0,00 
 10.602.870,37  6.914.549,87  1.145.367,39  20.672,21  8.039.245,05  2.563.625,32  2.789.223,24  10,80 24,18  
                              
II. Sachanlagen                           
1. PKW 85.701,11 17.195,50 10.919,15 0,00  91.977,46  45.992,11  12.698,50  10.919,15  47.771,46  44.206,00  39.709,00      
2. 
Betriebs- und 
Geschäftsausstattung 
 20.726.931,77 1.788.456,74 1.897.928,92 0,00  20.617.459,59  14.692.837,77  2.840.107,74  1.800.780,92  15.732.164,59  4.885.295,00  6.034.094,00      
                              
Summe Sachanlagen 20.812.632,88 1.805.652,24 1.908. 848,07 0,00  20.709.437,05  14.738.829,88  2.852.806,24  1.811.700,07  15.779.936,05  4.929.501,00  6.073.803,00  13,78 23,80  
                              
III. Finanzanlagen                           
1. 
Wertpapiere des 
Anlagevermögens 5.430.067,79 1.569.179,85 0,00 0,00 
 6.999.247,64  0,00  0,00  0,00  0,00  6.999.247,64  5.430.067,79      
                              
Summe Finanzanlagen 5.430.067,79 1.569.179,85 0,00 0,00  6.999.247,64  0,00  0,00  0,00  0,00  6.999.247,64  5.430.067,79  0,0 100,0  
                              
Gesamtsumme 35.946.473,78 4.294.661,56 1.929.580,28  0,00  38.311.555,06  21.653.379,75  3.998.173,63  1.832.372,28  23.819.181,10  14.492.373,96  14.293.094,03  10,44 37,83

ebericht 
 
Lagebericht       - 14 - 
 
Lagebericht 
 
Allgemeine Übersicht 
Die citeq ist seit dem 01.01.2001 eine eigenbe- 
triebsähnliche Einrichtung. Sie entspricht den 
Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land 
Nordrhein-Westfalen und wird gemäß der Eigen- 
betriebsverordnung (EigVO) sowie nach den Be- 
stimmungen der Betriebssatzung geführt. Der 
citeq obliegt die Erbringung von Dienstleistungen 
im Bereich der Informationstechnologie (IT) ein- 
schließlich der Kommunikationstechnologie für die 
Stadt Münster, für die übrigen Kooperationspart- 
ner (20 Städte, Gemeinden und Kreise im Müns- 
terland) der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung 
(öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die ge- 
meinsame Inanspruchnahme der eigenbetriebs- 
ähnlichen Einrichtung citeq der Stadt Münster) 
und für sonstige Kunden im Rahmen des § 107 
der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen. 
 
Die citeq ist für die komplette Steuerung, Bedarfs-
analyse, Planung und den Betrieb der Informati- 
onstechnologie (IT) einschließlich der Kommuni- 
kationstechnologie für die Stadt Münster zustän- 
dig. 
 
Das Jahr 2007 war in diesem Zusammenhang 
stark geprägt von der Haushaltskonsolidierung bei 
der Stadt Münster. Die citeq hat für die IT-Planung 
und für den Betrieb entsprechende Maßnahmen 
eingeleitet, um dieses Ziel zu unterstützen. Dabei 
kommt der IT im Hinblick auf die Verdichtung der 
Aufgaben und den damit verbundenen Ge- 
schäftsprozessen erhebliche Bedeutung zu. 
 
Die citeq hat auf Grund ihrer besonderen Ver- 
pflichtung zur Erhaltung des Vermögens und der 
Leistungsfähigkeit (§ 10 der überarbeiteten Ei- 
genbetriebsverordnung EigVO) und entsprechend 
den für Aktiengesellschaften geltenden gesetzli- 
chen Bestimmungen ein Risikomanagementsys- 
tem aufgebaut. 
 
Ziel ist es, bestehende und mögliche Risiken für 
alle Betriebsbereiche zu identifizieren, sie zu be-
werten und strategische Maßnahmen zur Redu- 
zierung und Vermeidung von Risiken zu planen, 
umzusetzen und deren Umsetzung zu kontrollie- 
ren. 
 
Auf Grund der engen Beziehungen zur Stadt 
Münster als Hauptabnehmer der Leistungen der 
citeq, der langjährigen Zusammenarbeit mit den 
Kooperationspartnern und der Kündigungsfrist 
von mindestens 18 Monaten im Rahmen der ÖrV 
für Leistungen der citeq ist das unternehmerische 
Risiko zur Zeit als gering zu bezeichnen. 
Vorjahresabschluss 
Für den Jahresabschluss zum 31.12.2006 erteilte 
die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der 
Hardt & Partner einen uneingeschränkten Bestäti- 
gungsvermerk. Diesen hat die Gemeindeprü- 
fungsanstalt in Herne unverändert mit Datum vom 
19.07.2007 in ihren eigenen abschließenden 
Vermerk übernommen. 
Entwicklung der citeq 
Für die citeq stellt sich das Jahr 2007 trotz des 
Ergebnisrückgangs in Höhe von 467 T€. als er- 
folgreich dar. So konnten nicht nur weitere Pro- 
dukte platziert, sondern auch zusätzliche Aufga- 
ben von bisherigen und von neuen Kunden über- 
nommen werden. Hinzu kommt, dass wichtige 
Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss oder 
wesentlich weiter geführt werden konnten. Der 
Ergebnisrückgang resultiert hauptsächlich aus der 
Anpassung der Bewertung der Pensions- und 
Beihilferückstellungen an eine marktkonforme 
Verzinsung. 
 
Seit dem 01.01.2007 bestehen Verträge mit ca. 
80 % aller Kommunen aus Nordrhein-Westfalen 
sowie mit einzelnen Kommunen in Niedersachsen 
für den Betrieb DataClearing. In diesem Zusam- 
menhang wird für das Saarland der DVDV-Server 
betrieben. Im Bereich Einwohnerwesen wird der 
Dienst Inforegister mit 6 neuen Kunden abge- 
rechnet. 
BS2000 Ablösung 
Die citeq betreibt seit über 30 Jahren Großrech- 
nersysteme der Fa. Siemens/Fujitsu Siemens, 
insbesondere für die großen Anwendungen, wie 
Einwohner, Sozialhilfe, Haushalt, Steuern, Perso- 
nalabrechnung usw.  
Durch die Umstellung verschiedener Anwendun- 
gen aus wirtschaftlichen und technischen Grün- 
den auf Systeme der mittleren Datentechnik in 
den letzten Jahren werden derzeit auf dem Groß- 
rechnersystem nur noch das Sozialhilfeverfahren, 
für nur noch wenige Mandanten der Haushalt und 
die Kasse, sowie das Steuerverfahren betrieben.

ebericht 
 
Lagebericht       - 15 - 
 
Da bis Ende 2008 auch das Sozialhilfeverfahren 
auf ein System der mittleren Datentechnik migriert 
und bis Ende des 1. Quartals 2009 auch die rest- 
lichen noch bestehenden Anwendungen auf Ver- 
fahren der mittleren Datentechnik umgestellt sein 
werden, ist eine Abschaltung des Großrechner- 
systems zum 01.04.2009 geplant. Damit entfallen 
nicht unerhebliche Kosten für den Betrieb dieses 
Systems. 
Medienentwicklungsplan (MEP) 
Nach dem Abschluss der Erst-Ausstattungen der 
Schulen in den Jahren 2003 bis 2006 wurden im 
Mai bzw. Juni des Jahres 2007 dem Werksau- 
schuss der citeq und dem Ausschuss für Schule 
und Weiterbildung der Bericht zur Umsetzung des 
Medienentwicklungsplanes der Stadt Münster 
vorgelegt. In diesem Bericht wurden die Umset- 
zung der Zielsetzungen des MEP und die Erfah- 
rungen, die sich im Zeitraum 2003 bis 2006 erga- 
ben, beschrieben. 
 
Die Fortschreibung des MEP war ein Hauptaufga- 
benbereich der citeq im Jahr 2007. Die entspre- 
chende Dokumentation war zum Oktober 2007 
fertig gestellt. Die Vorstellung im Werksausschuss 
und im Ausschuss für Schule und Weiterbildung 
fand im Januar 2008 statt. 
 
In den Jahren 2008 und folgende wird der Ar- 
beitsschwerpunkt im Bereich MEP in der Planung 
und Umsetzung der Reinvestitionsmaßnahmen 
liegen. Darüber hinaus ist zu erwähnen: 
 
• Die Entwicklung einer browserbasierten An- 
wendung zur Pflege des Kataloges der Lern- 
software. 
• Die Entwicklung von IT-Nutzungsverein-
barungen für die Schulverwaltungen.  
• Die Konzeption eines Typo3-basierten Redak- 
tionssystems zur Unterstützung der Internet- 
auftritte der Schulen.  
Einführung NKF - SAP  
PSCD (Kasse) 
 
Die NKF-Daten für die 3. Welle in Münster und 2. 
Welle in Hamm wurden komplett verarbeitet (Ü- 
bernahme Kassenzeichen, Sollstellungen, Orga- 
nisationsbuchungen, Überzahlungen und be- 
triebswirtschaftliche Sperren). Die Heuristik wurde 
umgestellt. 
 
Mit Stand 27.12.2007 wurden aus dem ALSOL-
Datenbestand (BS2000) Buchungssätze für 
PSCD-Daueranordnungen generiert und bis Mitte 
Januar 2008 eingebucht. Die ersten Massenläufe 
für Daueranordnungen (Ablösung ALSOL) wurden 
in Hamm und Münster gestartet. 
 
Die Jahresabschlussarbeiten konnten durch er- 
hebliche Mehrarbeit in den betroffenen Organisa- 
tionseinheiten der Städte Münster und Hamm 
sowie der citeq erfolgreich durchgeführt werden. 
Es sind noch NKF-Rollout-Nacharbeiten durchzu- 
führen. 
 
Anlagenbuchhaltung 
 
Die Software IRP wurde in Münster komplett 
durch SAP abgelöst. Die Anlagenstammsätze 
wurden mit Werten nach SAP übernommen. Das 
betrifft bei der Stadt Münster die Ämter 37, 52, 66  
und 67. 
 
Die Anforderungen aus dem Unternehmensteuer- 
reformgesetz 2008 wurden in SAP durch erweiter- 
tes Customizing erfüllt. 
 
Für die letzten NKF-Rollout-Wellen in Münster 
und Hamm wurden die erforderlichen Einstellun- 
gen gemacht und Tests durchgeführt. Die kom- 
plette Übernahme des Anlagevermögens der 
Kernverwaltungen Münster und Hamm wird in 
2008 durchgeführt. 
 
SAP-Lizenzen 
 
Die aktuelle Systemvermessung im Januar 2008 
hat ergeben, dass die geplante Userzahl nicht 
überschritten wurde. Zurzeit sind 774 NKF-User 
und 663 User Geschäftspartnerbuchhaltung nutz- 
bar. 
 
Schnittstellen 
 
Im Dezember 2007/Januar 2008 sind folgende 
Schnittstellen von Vorverfahren nach SAP produk- 
tiv gegangen: IKOL (KfZ-Zulassungsverfahren), 
INPRO (Baugenehmigungsgebühren), KITA2000 
(Elternbeiträge), KRAB (Krankentransportverfah- 
ren/Hamm), LABBase (Chem. Untersuchungs- 
amt), PAISY (Personalabrechnungsverfahren), 
SOZNW (Abrechung Sozialleistungen). 
 
Für die Schnittstellen Virtuoso (Musikschulpro- 
gramm), KKG (Erschliessungsbeiträge), KRAB 
(Krankentransportverfahren/Münster) wurden 
Tests durchgeführt, dort wird die Produktivsetzung 
nach Freigabe erfolgen.

ebericht 
 
Lagebericht       - 16 - 
 
 
Die Produktivsetzung der SCOWI-Schnittstelle 
wurde wegen Erkenntnissen aus den umfangrei- 
chen Tests auf (zunächst) Februar 2008 verscho- 
ben. 
SAP BASIS 
Solution Manager 
 
Der SAP Solution Manager 4.0 wurde installiert 
und in Betrieb genommen. Im SAP Umfeld wurde 
eine Supportstruktur über das Service Desk des 
Solution Managers aktiviert. SAP Anwender kön- 
nen Problemmeldungen aus der Applikation an 
das Solution Manager System senden und dort 
einen Servicevorgang erzeugen. 
 
Dreistufige Bearbeitung des Servicevorgangs 
 
1. Stufe 
Zentrale Mitarbeiter/innen der Stadt Hamm / Stadt 
Münster bearbeiten den Servicevorgang in enger 
Kommunikation mit dem meldenden SAP Anwen- 
der. 
 
2. Stufe 
Kann ein Servicevorgang auf der 1. Stufe nicht 
abschließend bearbeitet werden, wird die Bearbei- 
tung an die SAP Modulbetreuer der citeq eska- 
liert. 
 
3. Stufe 
Liegt dem Servicevorgang ein Systemfehler 
zugrunde, der nur mit Hilfe der SAP beseitigt wer- 
den kann, wird der gesamte Servicevorgang aus 
dem Solution Manager an die SAP übermittelt. 
 
Die Softwarewartung wurde im Solution Manager 
aktiviert. Updates der SAP Software werden nun 
zentral im Solution Manager überwacht. 
 
Business Warehouse / Business Intelligence 
 
Für das Berichtswesen aus dem PSCD (Kasse) 
sowie zur späteren Umstellung des Haushalts- 
plandrucks wurden zwei SAP NetWeaver2004 
Systeme (Test und Produktion) mit der Kompo- 
nente BI 700 installiert. 
Einführung NKF – INFOMA newsystem 
Zum 01.01.2008 haben die Verwaltungen von 
Ahlen, Sendenhorst, Dülmen, Lüdinghausen 
(doppisch) und Ascheberg sowie Havixbeck (ka- 
meral) die Produktion mit newsystem verwal- 
tungsweit neu aufgenommen. Diese Umstellung 
von GINFIS und Veranlagung im BS2000 auf 
newsystem lief in 2007 unproblematisch, auch 
wenn für einige Verwaltungen umfangreiche Pro- 
grammerweiterungen für die Übernahme der 
Verbrauchsabrechnungsdaten erforderlich waren. 
 
Die Städte Warendorf und Sassenberg haben die 
Kernhaushalte innerhalb von newsystem von der 
kameralen in die doppische Variante migriert.  
Die Migration innerhalb des Verfahrens verlief 
unproblematischer als in 2006. 
 
Insgesamt arbeiten ab 2008 zwölf Verwaltungen 
im doppischen Umfeld und drei Verwaltungen mit 
der kameralen Variante. Zusätzlich betreut die 
citeq zehn Gemeindewerke/-betriebe bei denen 
auch newsystem-kommunal zum Einsatz kommt. 
 
Die Gemeinde Beelen und die ZVM setzen auch 
im Jahr 2008 noch das GINFIS- / Veranlagungs- 
verfahren im BS2000 ein. 
 
Nach wie vor sind hohe personelle Aufwände bei 
den Infoma-newsystems-Kunden und der citeq 
erforderlich, da die Software immer wieder erheb- 
liche Mängel aufweist, die zu Mehraufwendungen 
führen. 
 
Damit müssen auch im Jahr 2008 drei Finanzver- 
fahren und zwei Veranlagungsverfahren parallel 
betreut werden. Erweiterten Leistungen innerhalb 
der newsystem-kommunal Module sind deshalb 
enge personelle Grenzen gesetzt. 
 
Zum 01.01.2009 müssen alle Verwaltungen von 
GINFIS auf newsystem bzw. SAP umgestellt sein. 
Umstellung Personalsoftware  
Das Projekt zur Einführung von ds2000 als Per- 
sonalmanagementsystem neben dem Abrech- 
nungssystem PAISY wurde Anfang 2007 beendet. 
Die Projektziele konnten letztlich nicht erreicht 
werden, auch wenn einige Module dieser Soft- 
ware in den Produktivbetrieb gegangen sind. Der 
Hersteller der Software, die Fa. dsoftware GmbH 
aus Neuss, wurde mittlerweile aufgekauft. Die 
Software wird nicht mehr weiter entwickelt. 
 
Der Bedarf für eine integrierte Software im Be- 
reich der Personalwirtschaft besteht bei den Kun- 
den der citeq nach wie vor. Daher wurde ein ge- 
meinsames Projekt der Städte Münster, Hamm 
und des Kreises Coesfeld zur Auswahl und Ein- 
führung einer integrierten Personalwirtschaftslö-

ebericht 
 
Lagebericht       - 17 - 
 
sung gestartet. Die neue Software wird gegebe- 
nenfalls PAISY ablösen. Die Auswahl soll bis 
Mitte des Jahres 2008 erfolgt sein. Die Einführung 
wird in der Hauptsache bis Ende 2009 erfolgt 
sein. 
Dokumentenmanagement /digitale Archivie- 
rung  
Vereinfachend betrachtet umfasst Dokumenten- 
management alle Prozesse, Abläufe und Verant- 
wortlichkeiten, die mit der Administration von Do- 
kumenten zusammenhängen.  
 
Konkreter verbirgt sich dahinter der gesamte Le- 
benszyklus von digitalem wie auch papierbasier- 
tem Schriftgut, von der Entstehung, Kennzeich- 
nung, Fortschreibung, der Historienverwaltung, 
der Verteilung und Recherche bis zur revisionssi- 
cheren Ablage / Archivierung - und letztlich gehört 
auch die Vernichtung von Schriftgut dazu. 
 
Ein komplexes Dokumentenmanagement-System 
(DMS) impliziert darüber hinaus auch eine elekt- 
ronische Vorgangsbearbeitung oder Workflow-
Management, um der steigenden Informations- 
und Dokumentenflut mittels IT effektiv zu begeg- 
nen. 
 
Insbesondere die Einhaltung gesetzlicher Grund- 
lagen und Bestimmungen (AO, HGB, GoBS, 
GDPdU, Archivgesetz Land NRW) sind zu erfül- 
len. 
 
Das DMS von der Fa. SER mit dem Namen DO- 
XiS iECM Suite zählt zum Standard-
Produktportfolio der citeq. Vorbehaltlich der noch 
ausstehenden Genehmigungen zu beteiligender 
Gremien wird ein Rahmenvertrag mit der Fa. SER 
geschlossen. 
 
Einige ÖrV Partner beabsichtigen ebenfalls das 
System von SER zu beschaffen.  
 
Stadt Münster 
 
Im Rahmen der NKF-Einführung wurden bei der 
citeq erste Tests zur digitalen Archivierung im 
Umfeld von SAP mit dem DMS der Fa. SER 
durchgeführt. Ferner wurden Möglichkeiten der 
automatisierten Rechnungseingangsbearbeitung 
evaluiert. Die Umsetzung musste aufgrund geän- 
derter Prioritäten seitens des Fachamtes (Kasse) 
verschoben werden. 
 
Beim Stadtarchiv gibt es die Notwendigkeit, die 
aus den Fachverfahren historisch relevanten und 
daher archivwürdigen Daten einer dauerhaften 
Archivierung zu zuführen. Die gesetzliche Grund- 
lage dazu bildet das Archivgesetz des Landes 
NRW. Die citeq unterstützt und begleitet diesen 
Prozess aus informationstechnischer Sicht, z. B. 
durch die Beteiligung am AK Stadtarchivare im 
Rahmen des KDN. 
 
ÖrV-Bereich 
 
Aufgrund des allgemeinen Interesses und der 
Nachfrage von ÖrV-Partnern wurden von der citeq 
Informationsveranstaltungen zu DMS/digitaler 
Archivierung durchgeführt. 
 
Im Zuge der Konsolidierung der beiden digitalen 
Archive (KFZ/Führerscheinwesen und Veranla- 
gungswesen) wurde zur Reduzierung der Admi- 
nistrationsaufwendungen des DMS-/Archiv-
Betriebes und zur Performance-Verbesserung bei 
Recherchen die DOXiS Speicheroptionssoftware 
beschafft. Dadurch wird der Einsatz des SAN 
(Storea Area Network) als Primärspeicher für 
einen schnellen Zugriff ermöglicht, während die 
WORM–Medien der Jukebox als Sekundärspei- 
cher mit revisionssicheren Eigenschaften einge- 
setzt werden. 
 
Stadt Hamm 
 
Die Stadt Hamm führte eine Teststellung mit dem 
bei der Stadt Münster eingesetzten System der 
Fa. SER zur digitalen Archivierung im Bereich 
Führerscheinwesen durch, das bei der citeq ge- 
hostet wird. Aufgrund des positiven Test-
Ergebnisses beabsichtigt die Stadt Hamm nun 
den Produktivbetrieb bei der citeq aufzunehmen 
und weitere Anwendungsgebiete im Bereich Do- 
kumenten-Management und Archivierung sukzes- 
sive anzubinden (z. B. SAP, SCOWI, TFA, Job- 
Center / SGB II etc.).  
 
Gemeinde Wadersloh 
 
Die citeq unterstützte die Gemeinde Wadersloh 
beim Auswahlprozess eines für kleine Kommunen 
geeigneten DMS/Archivierungssystems, mit dem 
die lokal betriebenen Verfahren und Anforderun- 
gen abgedeckt werden sollen. Sowohl aus funkti- 
onalen als auch aus wirtschaftlichen Gründen fiel 
die in Wadersloh getroffene Systementscheidung 
zu Gunsten der Fa. SER aus. 
 
Die citeq wird in Kürze mit der Gemeinde Waders- 
loh in die Planung des Referenzprojektes einstei-

ebericht 
 
Lagebericht       - 18 - 
 
gen und die ÖrV-Partner über die Zwischener- 
gebnisse des Projektverlaufs zeitnah informieren. 
Zunächst wird mit der digitalen Archivierung von 
Bauakten begonnen. 
TFA – SAP – basiertes Veranlagungspro- 
gramm  
Im Laufe des Jahres 2007 wurden die Einstellun- 
gen auf dem Entwicklungs- und Qualitätssiche- 
rungssystem für Münster  vorgenommen und 
laufend angepasst. Im Mai des Jahres wurden die 
Gewerbesteuer, Hundesteuer, Grundbesitzabga- 
ben und die Daten für die Fäkalschlammentsor- 
gung mit Unterstützung der Firma CSC in das Q-
System eingespielt. Das Produktivsystem blieb 
unangetastet. 
 
Bei den anschließenden Kontrollen stellte sich 
heraus, dass eine geordnete Verarbeitung mit 
dem damaligen Programmstand nicht möglich 
war. Mit Hamm wurde daher vereinbart, keine 
Einstellungen im SAP-System durchzuführen, um 
Doppelarbeit bei erforderlichen Berichtigungen zu 
vermeiden. 
 
Im Laufe des Jahres wurden zahlreiche, mit den 
anderen KDN-Mitgliedern abgestimmte, aber auch 
nur für Münster erforderliche, Verbesserungen 
seitens CSC geliefert, die jedoch nicht ausreich- 
ten, um einen Produktivstart zum 01.01.2008 zu 
gewährleisten. Aus diesem Grunde entschieden 
die Städte Münster und Hamm im Oktober 2007 
die Verschiebung des Produktivstarts um ein Jahr 
auf den 01.01.2009. 
 
Im 1. Quartal 2008 werden die Daten für Münster 
erneut und für Hamm erstmals auf dem Q-System 
zur Verfügung gestellt. Mit diesen Daten wird eine 
parallele Verarbeitung der Jahresveranlagung und 
von Änderungsdiensten zum BS2000 durchge- 
führt, um die Ergebnisse vergleichen zu können. 
Ebenfalls werden die Datenträgeraustauschpro- 
gramme (z.B. Grund- und Gewerbesteuer mit 
Land NRW, Entwässerungsdaten mit den Stadt- 
werken Münster) parallel getestet. Entsprechende 
Schulungen für die Endanwender erfolgen. 
BS2000 Ablösung SozNW  
Nach der grundsätzlichen Entscheidung Anfang 
2007, das Produkt akdn-sozial (SozNW) von der 
Plattform BS2000 auf LINUX zu portieren, wurden 
im April 2007 erste Vorgespräche mit der GKD 
Paderborn geführt und ein Ablaufszenario für die 
Umsetzung geplant. Da die Systematik und die 
Verfahrensphilosophie bei den derzeitigen Echt- 
anwendern auf LINUX und der citeq differieren, 
wurde im Mai/Juni 2007 ein Testberechnungslauf 
durchgeführt mit der Prüfung, ob eine Portierung 
des Verfahrens auch unter den besonderen Ge- 
sichtspunkten eines Einsatzes bei der citeq mög- 
lich ist. Diese Prüfung wurde erfolgreich abge- 
schlossen. 
 
Danach erfolgten Maßnahmen wie LINUX - Schu- 
lung, Beschaffung eines Produktionsservers, Ein- 
richten von Produktions- und Testumgebungen 
und das Überspielen der Testdatenbestände so- 
wie der örtlichen Prozeduren von der BS2000 - 
Anlage. 
 
Derzeit wird der Client für den Einsatz auf LINUX 
vorbereitet. Aufgrund der Umstellung der Kassen-
verfahren auf SAP und INFOMA und durch Kran- 
kenstände ist ein Zeitverzug gegenüber dem Pro- 
jektplan von ca. 6 Wochen eingetreten. 
Einführung RFID  
Mit dem Gutachten der Fa. Rödl & Partner wurde 
als Maßnahme zur Effizienzsteigung die Einfüh- 
rung der RFID-Technik zur Mediensicherung und 
Selbstverbuchung in der Stadtbücherei vorge- 
schlagen. Nach Klärung des zu erwartenden Aus- 
stattungsumfangs mit der Stadtbücherei hat die 
citeq die voraussichtlich zu erwartenden laufen- 
den jährlichen Kosten für Einführung und Betrieb 
dieser Technik kalkuliert, sodass die entspre- 
chenden Kosten über den Haushalt der Stadt 
Münster zur Verfügung gestellt werden konnten. 
Beschafft werden durch die citeq ein Kassenau- 
tomat zur automatisierten Abwicklung des Kas- 
sengeschäftes sowie Komponenten für die Be- 
standskonvertierung, Personalverbuchung, Me- 
dieneinarbeitung, Selbstverbuchung und Medien- 
sicherung. Die RFID-Technik wird über Schnitt- 
stellen vollständig in die bestehende IT-
Infrastruktur der Stadtbücherei integriert. Nach 
Neukalkulation der laufenden jährlichen Kosten 
auf Basis der positiven Ergebnisse der durchge- 
führten EU-weiten Ausschreibungen können die 
für die Finanzierung der RFID-Technik veran- 
schlagten Mittel für die Jahre 2008 und folgende 
erheblich reduziert werden. 
 
Nicht von der citeq beschafft wird das automati- 
sierte Rücknahmesystem mit angeschlossener 
Sortieranlage, welches auf Grund der damit ein- 
hergehenden Baumaßnahme vom Amt für Immo-

ebericht 
 
Lagebericht       - 19 - 
 
bilienmanagement in enger Kooperation mit der 
citeq beschafft wird. 
 
Das Projekt "Einführung der RFID-Technik bei der 
Stadtbücherei Münster" wurde bereits im April 
2007 gestartet. Der Start des Produktivbetriebs ist 
für den 01.12.2008 vorgesehen. 
Kita2000 (Kindertagesstätten, offene Ganz- 
tagsschulen) 
Seit 2006 sind folgende Verwaltungen mit der 
Software produktiv: Ahlen (Jugendamt – Kinder- 
tagesstätten (Kita), Schulamt – offene 
Ganztragsschulen (OGS)), Ascheberg (Kita), 
Stadt Coesfeld (Kita, OGS), Dülmen (Kita, OGS,) 
Hamm (Kita), Havixbeck (Kita), Lüdinghausen 
(Kita, OGS), Münster (Kita), Nordkirchen (Kita, 
OGS), Nottuln (Kita). 
 
Neben den laufenden Maßnahmen (wöchentliche 
Änderungssollstellungen, Jahressollstellungen, 
Anwendersupport, Auswertungen/Statistiken) 
wurden in 2007 folgende besondere Maßnahmen 
durchgeführt: 
 
Zum 01.01.2007 erfolgte eine Beitragsanpassung 
der Betreuungssätze bei den Verwaltungen A- 
scheberg (XML), Coesfeld, Havixbeck (XML), 
Lüdinghausen (XML), Nordkirchen und Nottuln. 
Neben dem Sollstellungskorrekturlauf wurden für 
die Verwaltungen, die XML-Vorlagen nutzen, 
Massendruckdateien für die Bescheiderteilung der 
Zahlungspflichtigen erstellt und den Verwaltungen 
zur Verfügung gestellt. 
 
Zudem wurden im Laufe des Jahres sukzessiv 
alle Verwaltungen, mit Ausnahme von Münster, 
wegen Performance-Steigerungen auf Terminal- 
server-Betrieb umgestellt. Bei Test-Messungen für 
Münster konnten keine relevanten Verbesserun- 
gen der Performance-Werte erzielt werden, so 
dass hier von einer Umstellung abgesehen wurde. 
 
Weiterhin wurden Anpassungsprogrammierungen 
der Kassenschnittstellen für die zum 01.01.2008 
erfolgten Wechsel auf die Kassenverfahren SAP 
(Hamm und Münster) und INFOMA (Ahlen, A- 
scheberg, Dülmen, Havixbeck und Lüdinghausen) 
initiiert und getestet. 
Einführung von LOGO, Software für das Stra- 
ßenerhaltungsmanagement (PMS) 
Die Software LOGO steht seit Anfang 2007 im 
Tiefbauamt grundsätzlich zur Nutzung zur Verfü- 
gung. Bei dieser erstmaligen Zusammenführung 
der Sach- und Grafikbasisdaten des Straßenbe- 
reichs wurden zusammen mit der Herstellerfirma 
Geologix die vorhandenen Datenbestände durch 
automatisierte Datenabgleiche soweit möglich in 
Einklang gebracht. Angesichts der Qualität dieser 
Ergebnisse im Vergleich zu der in LOGO mögli- 
chen, detaillierten Erfassung der Daten und des 
damit erreichbaren größeren Nutzens hat das 
Tiefbauamt entschieden, eine umfassende manu- 
elle Überarbeitung der Basisdaten vorzunehmen 
und dabei eine Verzögerung der umfassenden 
Produktivsetzung von LOGO in Kauf zu nehmen.  
 
Das Ergebnis dieser Überarbeitung, eine detail- 
lierte grafische und mengenmäßige Darstellung 
aller im Straßenraum vorhandenen Flächen der 
Stadt Münster, stellt eine hervorragende Grundla- 
ge für alle weiteren Planungen im Straßenbereich 
(z. B. Erhaltungsmanagement, Vermögensbewer- 
tung und -fortschreibung) dar. Weiter entsteht die 
Möglichkeit, viele straßen- oder raumbezogene 
Themen in LOGO zu ergänzen und über die ver- 
schiedenen Datenaustauschmöglichkeiten auch 
anderen internen und externen Verfahren und 
Nutzern zur Verfügung zu stellen. Vor diesem 
Hintergrund werden zurzeit die Planungen zum 
Zeitpunkt und Umfang des Einsatzes der Module 
und Datenthemen von LOGO ausgehend von der 
ursprünglichen Projektplanung von Tiefbauamt 
und citeq überarbeitet. 
E-Government-Funktionen 
DataClearing NRW 
 
DataClearing NRW bedient seit dem 01.01.2007 
ganz Nordrhein-Westfalen als landeseinheitlich 
pflegende Stelle des DVDV sowie das Saarland 
mit dem Hosting des DVDV. Den Betrieb des 
OSCI-Intermediärs auf Basis einer Flatrate nutzen 
289 der 396 NRW-Kommunen mit 80% der NRW-
Bevölkerung (14,9 Mio. Einwohner) und 21 Kom- 
munen in Niedersachsen. Über DataClearing 
NRW wurden im Jahr 2007 insgesamt 1,59 Millio- 
nen OSCI-Nachrichten empfangen und 2,84 Milli- 
onen DVDV-Anfragen zur Übermittlung von Nach- 
richten verarbeitet. Folgende Dienste sind umge- 
setzt:

ebericht 
 
Lagebericht       - 20 - 
 
• Rückmeldungen und Fortschreibungen auf 
Basis von XMeld 
• Datenübermittlungen an die Kassenärztlichen 
Vereinigungen (Mammografiescreening) 
• Sterbefallübermittlungen an das Epidemiolo- 
gische Krebsregister 
• Meldedatenübermittlungen an die Bundesfi- 
nanzverwaltung (SteuerID) 
• Geburtenmitteilungen an die Datenstelle der 
Rentenversicherungsträger 
• Sterbefallmitteilungen an die Deutsche Post 
RentenService 
 
Die Deutsche Post RentenService nutzt Data- 
Clearing NRW für den Intermediärsbetrieb. 
 
DataClearing NRW arbeitet darüber hinaus im 
bundesweiten Verbund intensiv an der Entwick- 
lung weiterer OSCI-Datenübermittlungen. Konkre- 
te Planungen bestehen in folgenden Bereichen: 
 
• Optionsverfahren nach Staatsangehörigkeits- 
gesetz (Pilotierung mit den Kreisen COE und 
WAF noch im ersten Halbjahr 2008) 
• Meldungen zum Zensus 2011 
• Projekt Kindeswohl des Ministeriums für Ar- 
beit, Gesundheit und Soziales NRW 
 
Weitere Empfänger kommunaler Daten haben 
bereits Interesse an einer OSCI-Übermittlung 
bekundet. Zur Einbindung der Kundenanforderun- 
gen hat DataClearing NRW eine Arbeitsgruppe 
„Dienste für OSCI“ eingerichtet. 
Virtuelle Poststelle  
Nach einer längeren – vorab angekündigten – 
Projektpause wurde das Projekt im zweiten Quar- 
tal 2007 erneut aufgenommen. Die ausgewählte 
Software Julia MailOffice wurde zum Beginn der 
Sommerferien in den Produktivbetrieb übernom- 
men, die Ausgestaltung der Nutzung obliegt seit- 
dem den organisatorischen und inhaltlichen Rege- 
lungen der einzelnen Partner. 
 
Die Kreise Coesfeld und Warendorf sowie die 
Städte Hamm und Münster arbeiten in eigenen 
Projektgruppen an der Inbetriebnahme. Diese 
Inbetriebnahme erfolgt in unterschiedlichen Stufen 
zu unterschiedlichen Zeitpunkten. So hat der 
Kreis Coesfeld beispielsweise zum 01.01.2008 
den Betrieb grundsätzlich aufgenommen. Die 
Stadt Münster wird die Ergebnisse der Arbeits- 
gruppe den Gremien im 2. Quartal 2008 zur Ent- 
scheidung vorlegen. 
 
Die citeq hat zur Koordination der jeweiligen Akti-
vitäten einen Projektbereich im Portal „projekt-
intern“ eingerichtet, über den die Projektbeteilig-
ten der einzelnen Partner auf die Entwicklungen 
zugreifen und somit Doppelarbeiten vermeiden 
können. 
KDV-Projekte 
Zu Ende 2006 wurden zwei Förderanträge der 
citeq an das Kompetenzzentrum Digitale Verwal- 
tung positiv beschieden. Das Projekt KDV-Master 
wird voraussichtlich im Frühjahr 2008 abge- 
schlossen werden. Der Abschluss ist Vorausset- 
zung für den Start des zweiten Projekts „Teilpro- 
jekt EWO“, in dem die Geschäftsprozesse des 
Einwohneramtes analysiert werden sollen. Bei 
kurzfristigem Abschluss des Teilprojektes wären 
somit in 2008 die Förderbeträge für beide Projekte 
einplanbar. 
 
Mit einem weiteren Antrag wurde der Aufbau ei- 
nes E-Government-Informationssystems zur För- 
derung vorgeschlagen. Über diesen Antrag, der 
die Umsetzung und Förderung in zwei Schritten 
für die Jahre 2008 und 2009 vorsieht, wird im April 
entschieden. 
Jugendamtverfahren LogoData 
Das Jugendamtverfahren LogoData ist mit den 
Modulen Amtsvormundschaften/Beistandschaften 
(AV/BS), Beurkundung (BEU), Unterhaltsvor- 
schussgesetz (UVG), Hilfen zur Erziehung (HZE) 
und Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD) produktiv. 
Der Einsatzstand bei den fünf beteiligten Verwal- 
tungen ist jedoch unterschiedlich: 
 
• Das Modul AV/BS ist bei allen seit dem 
01.01.2007 im Einsatz. 
• Die Beurkundung wird in Coesfeld und Dül- 
men eingesetzt. 
• Das Modul UVG kommt in Münster und Dül- 
men zum Einsatz. 
• Die Module HZE und ASD werden in Münster 
und Ahlen eingesetzt. 
• Die Einführung der Module Unterhaltsberech- 
nung, Auswertung und Planung, Genogram- 
me, Jugendgerichtshilfe und Adoption steht 
noch aus, ist aber für das Jahr 2008 geplant.

ebericht 
 
Lagebericht       - 21 - 
 
Netzinfrastruktur 
Bestimmendes Thema im Bereich des ÖRV-
Netzes war in 2007 ein umfassendes Restruktu- 
rierungsprojekt. Nachdem das ÖRV-Netz über 
längere Zeit auf Basis "klassischer" Netztechnolo- 
gie (Festverbindungen) betrieben wurde, sollen 
künftig verstärkt neue technische Möglichkeiten 
(virtuelle Netze) berücksichtigt werden. Es wird 
erwartet, dass unter Wahrung der Wirtschaftlich- 
keit das ÖRV-Netz den weiter steigenden techni- 
schen Ansprüchen angepasst werden kann. Ende 
2007 wurde eine EU-weite Ausschreibung über 
einen Rahmenvertrag zur Bereitstellung von DV-
Verbindungen durchgeführt.  
 
Erheblichen Aufwand verursachte die Erhaltung 
der Betriebsfähigkeit des DV-Netzes der Stadt 
Münster. Bedingt durch mehrere Hoch- und Tief- 
baumaßnahmen (Stubengasse, Albersloher Weg, 
Bahnhofstr./Servatiiplatz) mussten Kabeltrassen 
abgesichert bzw. verlegt werden um die Übertra- 
gungswege vor Beeinträchtigungen zu schützen. 
Mehrere auf Basis eigener LWL-Kabel betriebene 
Strecken wurden durch Einsatz von Gigabit-
Technologie den steigenden Anforderungen an- 
gepasst. 
Einführung eines Risikomanagementsystems 
§ 10 EigVO NRW schreibt die Einrichtung eines 
Überwachungssystems zur frühzeitigen Erken- 
nung bestandsgefährdender Entwicklungen vor. 
Somit ist die citeq zur Einführung eines Risikoma- 
nagementsystems (RMS) verpflichtet.   
 
Der Gesetzgeber fordert die Einführung eines 
Risikomanagementsystems mit folgenden 
Schwerpunkten: 
• Internes Überwachungssystem 
• Frühwarnsystem 
• Risikocontrolling 
 
Ein Risikomanagementsystem verfolgt folgende 
Ziele: 
• Nachhaltige Erhaltung des Unternehmens- 
wertes 
• Sicherung der Unternehmensziele 
• Sicherung des künftigen Erfolgs des Unter- 
nehmens 
• Optimierung der Risikokosten 
• Soziale Ziele aus der gesellschaftlichen Ver- 
antwortung des Unternehmens 
 
Die citeq hat zur Begleitung der Einführung des 
Risikomanagementsystems die Unternehmensbe- 
ratung uve GmbH aus Berlin beauftragt, da diese 
bereits gute Referenzen in diesem Bereich vor- 
weist. 
 
Mit Unterstützung der Unternehmensberatung 
wurden im Zeitraum von Juli 2007 bis Dezember 
2007 folgende Prozessschritte durchlaufen: 
 
1. Risiko-Identifikation: 
 
86 bestehende und mögliche Risiken für alle 
Bereiche der citeq wurden im Rahmen einer 
Risikoinventur identifiziert. 
 
2. Risiko-Bewertung und –aggregation: 
 
Die identifizierten Risiken wurden kontextspe- 
zifisch bewertet. Die Bewertungskriterien sind 
geschätzte Eintrittswahrscheinlichkeit, der 
Schadenswert pro Betrachtungszeitraum (12 
Monate), der anzunehmende Höchstscha- 
denswert und die Angabe zur Bestandgefähr- 
dung.  
Die Wertebereiche der Schadenswerte wur- 
den von unbedeutend (< 10 T€) bis schwer- 
wiegend (> 500 T€) deklariert und die Ein- 
trittswahrscheinlichkeit bezogen auf den Be- 
trachtungszeitraum in Prozent festgelegt. Es 
wurde eine Klassifizierung der Risiken in be- 
standsgefährdend und nicht bestandsgefähr- 
dend vorgenommen.  
Ergebnis war, dass insgesamt 14 Risiken als 
entwicklungsbeeinträchtigend (bestandsge- 
fährdend oder Höchstschadenswert mindes- 
tens hoch) für die citeq deklariert wurden, von 
denen folgende fünf Risiken bestandsgefähr- 
dend für den Fortbestand der citeq sein kön- 
nen: 
• Kommunalpolitik ändert bisherige Zielset- 
zung für die citeq 
• Änderung der für das Unternehmen rele- 
vanten Rechtslage 
• Ausfall des Serverraums RR08 im Stadt- 
haus 1 
• Vertragskündigung durch einen Großkun- 
den 
• Datenschutz wird nicht beachtet 
 
3. Risiko-Steuerung und –kontrolle: 
 
Ein Frühwarnsystem für entwicklungsbeein- 
trächtigende Risiken wurde implementiert und 
mit Frühwarnindikatoren, Schwellenwerten 
und Gegenmaßnahmen hinterlegt. Es wurden 
strategische Maßnahmen zur Reduzierung,

ebericht 
 
Lagebericht       - 22 - 
 
Vermeidung oder Kompensation von Risiken 
festgelegt.  
 
Der letzte und für den Fortbestand des Risikoma- 
nagementsystem entscheidende Prozessschritt ist 
das strategische Risiko-Management, was bedeu- 
tet, dass die Umsetzung der vorgesehenen Maß- 
nahmen durch Kontrollmechanismen sicherge- 
stellt werden, und ein regelmäßiges Risikocontrol- 
ling durch die Risikoverantwortlichen erfolgen 
muss. Um dieses zu gewährleisten, findet in je- 
dem Quartal ein Treffen der Werks- und Bereichs- 
leitung und der Verantwortlichen für das Risiko- 
managementsystem statt, um die bestehenden 
und ggf. auch neuen Risiken zu evaluieren und 
die Umsetzung der Maßnahmen zu überprüfen. 
Berichterstattung zur Vermögens-, Finanz- 
und Liquiditätslage 
Kennzahlen zur Vermögens-, Finanz- 
und Liquiditätsanalyse 2007 2006 2005 
Aufbereitete Bilanzsumme T €  24.659  21.870  21.187 
Eigenkapital T €  4.227  3.704  2.714 
Eigenkapitalquote (Eigenkapital / 
Gesamtkapital) %
 17  17  13 
Anlagevermögen T €  14.489  14.288  13.765 
Investitionen in das Anlagevermö- 
gen T €
 4.295  5.114  6.160 
Anlagenintensität (Nettoanlagever- 
mögen / Gesamtvermögen) %
 59  65  65 
Goldene Finanzierungsregel 
(Langfristiges Vermögen / Langfris- 
tiges Kapital) 
 1,21  1,40  1,55 
net working capital (Kurzfristiges 
Vermögen – kurzfristiges Fremdka- 
pital) 
T €
 -3.569  -5.907  -7.168 
Cash Flow aus laufender Ge- 
schäftstätigkeit T €
 8.107  7.752  7.715 
 
Der allgemeinen Rücklage wurden aus dem Jah- 
resgewinn 2006 989.800,05 € zugeführt. 
Voraussichtliche Entwicklung des Eigenbe- 
triebes 
Die Leistungen der citeq werden verstärkt von den 
Kommunen nachgefragt. So konnten neue Kun- 
den nicht nur im regionalen Umkreis, sondern 
auch in Niedersachsen gewonnen werden. Damit 
kann nicht nur für bestehende Anwendungen, 
sondern auch für neue Aufgaben im E-
Governmentbereich eine neue Basis geschaffen 
werden, um die Kosten der citeq auf eine breitere 
Grundlage zu stellen. 
Die Anforderungen der Kunden sowie die gesetz- 
lichen und technischen Änderungen bedingen bei 
der citeq immer größere Anstrengungen und Ein- 
satz von personellen und technischen Ressour- 
cen. 
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, 
sind Investitionen in diese Ressourcen unbedingt 
erforderlich. Nur unter diesen Voraussetzungen 
kann die citeq ihre Aufgaben weiterhin erfüllen. 
Münster, den 31.03.2008 
 
citeq 
Rolf Tewes

Organigramm            - 23 - 
 
Organigramm mit den Namen der Mitarbeiter/innen

Beschlussvorlage

5398 Zeichen

V/0247/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
citeq 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses und Verwendung des Jahresgewinns der citeq zum 
31.12.2007 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
05.06.2008 Werksausschuss der citeq Vorberatung 
17.06.2008 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
18.06.2008 Hauptausschuss Vorberatung 
18.06.2008 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Jahresabschluss der citeq zum 31.12.2007 (Anlage) wird mit der Bilanzsumme von 
27.254.472,65
 € und einem Jahresüberschuss von 1.535.616,27 € festgestellt. 
 
1. Der Jahresüberschuss 2007 in Höhe von 1.535.616,27 € wird wie folgt verwendet: 
1.112.551,02 € werden an die Stadt Münster ausgeschüttet.  
An Rücklagen werden insgesamt 423.065,25 € gebildet. Diese setzen sich wie folgt zu-
sammen: 
1.1 Rücklage für die Verzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 358.065,25 €, 
1.2 Rücklage für das in 2004 übernommene Kabel- und Telekommunikationsvermögen in Höhe 
von 65.000,00 €. 
2. Dem Werksausschuss der citeq wird für das Kalenderjahr 2007 Entlastung erteilt. 
 
 
Begründung: 
Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner, Münster, 
hat im Auftrag der citeq und mit Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen 
den Jahresabschluss und den Lagebericht des Kalenderjahres 2007 geprüft. Die geprüften Unter-
lagen sind gemäß § 15 der Betriebssatzung der citeq dem Werksausschuss sowie dem Rat vorzu-
legen. 
 
Zu 1. 
 
Jahresabschluss 2007
 
Die Gewinn- und Verlustrechung für das Kalenderjahr 2007 vom 01.01.2007 bis 31.12.2007 weist 
einen Jahresgewinn von 1.535.616,27 € auf. Dieses Ergebnis konnte erzielt werden, obwohl 
Vorlagen-Nr.: 
V/0247/2008 
Auskunft erteilt: 
Herr Boenigk 
Ruf: 
492 18 11 
E-Mail: 
Boenigk@citeq.de  
Datum: 
27.03.2008 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0247/2008 
• bereits eine Leistungsentgeltrückerstattung in Höhe von 240.615,02 € an die Kooperations-
partner gemäß der Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (ÖrV) stattgefunden hat (Anteil 
Stadt Münster: 101.900,45 €), 
• der Pensionsrückstellung die Veränderung in Höhe von 1.462.060,00 € zugeführt wurde, 
um den Pensionsfall der in der citeq beschäftigten Beamten ausreichend abzudecken, 
• der gesetzlichen Beihilferückstellung die Veränderung in Höhe von 645.790,00 € zugeführt 
wurde, um das stetig steigende Beihilferisiko der durch die citeq finanzierten Pensionäre 
auch künftig abdecken zu können, 
• die Einsparungen aus den Maßnahmen Nrn. 22 (39%), 41 und 42 des Rödl & Partner-
Gutachtens in Höhe von 168.000,00 € erzielt wurden. 
 
Um zu gewährleisten, dass die citeq künftig alle Pensionsansprüche befriedigen kann, wurde eine 
Vereinbarung zwischen der Stadt Münster und der citeq getroffen: 
 
Zu 1.1 
Danach verpflichtet sich die Stadt Münster den Barwert der übertragenden Pensionslasten zu ver-
zinsen. Für den Jahresabschluss 2007 der citeq wurde ein Zinssatz von 5,6 % zugrunde gelegt. 
Die Rückstellungen betragen für den Jahresabschluss 2007 auf dieser Grundlage 358.065,25 €. 
 
Zu 1.2 
Zwischen der Stadt Münster und der citeq wurde vereinbart, dass der Jahresüberschuss u. a. dafür 
verwendet wird, um jährliche Rücklagen in Höhe von 65.000,00 € für die Abschreibungen auf das 
zum 01.01.2004 übernommene Kabel- und Telekommunikationsvermögen einstellen zu können. 
 
Die citeq ihrerseits verpflichtet sich, 
• die Zinsen in Höhe von 358.065,25 €, 
• die Veränderungen der Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.462.060,00 €, 
• die Veränderungen der Beihilferückstellungen in Höhe von 645.790,00 € und  
• die jährliche Rücklage in Höhe von 65.000,00 € für die Abschreibungen auf das zum 
01.01.2004 übernommene Kabel- und Telekommunikationsvermögen 
 
in einen vom Amt für Finanzen und Beteiligungen verwalteten Fonds einzuzahlen. 
 
Der nach Bildung der Rücklagen verbleibende Überschuss in Höhe von 1.112.551,02 €  wird an die 
Stadt Münster ausgeschüttet. 
Durch Kooperationen innerhalb der KDN konnten bereits schon jetzt Einsparungen erzielt werden, 
die sich in den getätigten Preissenkungen niedergeschlagen haben. Dies hat zur Folge, dass die 
Maßnahme Nr. 41 des Rödl & Partner-Gutachtens bereits in 2007 und 2008 umgesetzt werden 
kann. Daraus folgt, dass auch für 2008 die ehemalige Haushaltsstelle um 100.000,00 € gekürzt 
werden kann. 
Der Ausschüttungsbetrag beinhaltet den Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 300.000,00 € für das 
Jahr 2007.  
Lagebericht 2007 
Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner hat festge-
stellt, dass der Lagebericht gemäß § 25 der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) in der 
aktuellen Fassung aufgestellt wurde, im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und sonstige 
Angaben im Lagebericht keine falschen Vorstellungen von der Lage der eigenbetriebsähnlichen 
Einrichtung wecken. 
Prüfungsergebnis 
Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner, Münster, 
erteilt der citeq für das Kalenderjahr 2007 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

- 3 - 
V/0247/2008 
 
Zu 2. 
 
Dem Werkausschuss der citeq wird für das Kalenderjahr 2007 Entlastung erteilt. Die Entlastung 
des Werkleiters erfolgt gemäß § 5 Abs. 5 EigVO NRW in der nächsten Sitzung des Werksaus-
schusses. 
 
 
 
 
 
I. V. 
 
 
 
Dr. Heinrichs 
 
Anlagen: 
Jahresabschluss 2007

Beratungsverlauf (4)

05.06.2008 Werksausschuss der citeq
TOP 4.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
17.06.2008 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
18.06.2008 Hauptausschuss
TOP 31.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
18.06.2008 Rat
TOP 30.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Scheibenstraße 109
  • Stubengasse
  • Bahnhofstraße
  • Albersloher Weg
  • Servatiiplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0247/2008
Typ
Vorlagen
Datum
27.03.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37