Personalbericht 2019/2020
Gem. Anfrage nach § 4 (CDU) AN/0410/2021 vom 03.03.2021
Stand: Am 26.04.2021 im Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.
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Gem. Anfrage nach § 4 (CDU)
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln An den Vorsitzenden des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/ Vergabe/Internationales Herrn Bernd Petelkau Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 03.03.2021 AN/0410/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 08.03.2021 Personalbericht 2019/2020 Sehr geehrter Herr Vorsitzender, die o. g. Fraktionen bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales am 08. März 2021 zu nehmen: In dem in der letzten Sitzung des AVR vorgelegten Personalbericht 2019/2020 finden sich viele interessante Informationen zum städtischen Personalbestand. Die massiven Neuein- stellungen der letzten Jahre haben das Stammpersonal kontinuierlich anwachsen lassen, auf nunmehr 19.549 Mitarbeitende im Stammpersonal zuzüglich 1.287 Anwärter/ Auszubildende/ Praktikanten (Stand 31.12.2019). Nach der dargestellten rückläufigen Zahl der Ausbildungsbewerbungen, der bevorstehenden hohen altersbedingten Fluktuation (25% in den nächsten 10 Jahren), dem drohenden Wis- sensverlust (40% der Führungskräfte werden in den nächsten 10 Jahren altersbedingt aus- scheiden) und einer stetig steigenden Krankenquote (9,12% in 2019) steht das Personalma- nagement der Stadt vor großen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund fragen wir: 1) Die Gruppe der 50- bis 59-jährigen ist die größte Altersgruppe beim Personal. Wie hat sich das Durchschnittsalter der Beschäftigten in den letzten 5 Jahren durch die Einstel- lungen verändert und mit welcher Entwicklungstendenz rechnet die Verwaltung in den kommenden fünf bis zehn Jahren? - 2 - 2) Wie steuert die Verwaltung gegen die drohende Personal - aber insbesondere Wissens- lücke? 3) Seit 2012 hat sich die Krankenquote kontinuierlich von 7,22% auf 9,12% in 2019 gestei- gert. Dabei liegt der Anteil der Erkrankungen mit einer Dauer ab 43 Krankheitstage bei 41%. Wo steht die Stadtverwaltung Köln (Gesamtstadt) im Vergleich zu anderen bun- desdeutschen Städten mit einem ähnlichen Altersdurchschnitt bei den Mitarbeitenden? Welche Ursachen hat der neuerliche Höchststand? Was unternimmt die Verwaltung da- gegen? 4) Leider fehlt in dem Personalbericht zur Abrundung der Gesamtschau die Information zu den geleisteten Überstunden. Wie hoch waren Stand 31.12.2019 die geleisteten Über- stunden, die Grundlage für die Bildung der bilanziellen Rückstellungen für Überstunden waren? 5) Laut Bericht wurde Ende 2019 ein strategisches Personalmanagement gestartet. Gibt es bereits ein funktionierendes Personalrisikomanagement? D. h. welche Maßnahmen sind über massive Werbung und Erhöhung der Ausbildungszahlen hinaus zur präventiven Abwehr des gesamten Risikospektrums geplant? Wie sieht die Gesamtstrategie für die nächsten fünf bis zehn Jahre aus? Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz Grüne-Fraktionsgeschäftsführer CDU–Fraktionsgeschäftsführer gez. Jennifer Glashagen Volt-Fraktionsvorsitzende
Beratungsverlauf
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26.04.2021
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 6.4, Entscheidung.
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