1444/2023
Schulwegsicherung/Verbesserte Sicherheit auf Schulwegen bei Grundschulen und weiterführenden Schulen im Kölner Stadtgebiet
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Mitteilung Ausschuss (erweiterte Beratungsfolge)
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Dezernat, Dienststelle III/64/644 Vorlagen-Nummer 1444/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 23.05.2023 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 14.08.2023 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 21.08.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 24.08.2023 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 24.08.2023 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 28.08.2023 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 28.08.2023 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 31.08.2023 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 31.08.2023 Bezirksvertretung 7 (Porz) 31.08.2023 Schulwegsicherung/Verbesserte Sicherheit auf Schulwegen bei Grundschulen und weiterführenden Schulen im Kölner Stadtgebiet Die Verwaltung hatte in den Sitzungen am 23.08.2022 und 27.09.2022 berichtet, dass sie ein Konzept zur Einrichtung von Schulstraßen erarbeitet (s. Vorlagen-Nr.: 2099/2022 und 2636/2022). Schulstraßen gab es im Kölner Stadtgebiet bislang lediglich an zwei Schulstand- orten, an denen die Schule einzige Anliegerin ist. Darüber hinaus wurde die Einrichtung von Schulstraßen ausschließlich im Rahmen erlaubnispflichtiger Veranstaltungen durchgeführt. Dies ist u. a. darin begründet, dass das deutsche Verkehrsrecht der dauerhaften Anordnung solcher Verkehrsbeschränkungen enge Grenzen setzt und die Straßenverkehrsbehörden ver- pflichtet, im Rahmen ihres pflichtgemäßen Ermessens eine sorgfältige Abwägung der Belange aller von einer solchen Anordnung Betroffenen durchzuführen. Dabei sind neben den Interes- sen der Schulkinder auch die Interessen der Anwohnenden zu berücksichtigen, da durch die Sperrung einer Straße im Bereich einer Schule private Grundstücke oder Parkplätze vom öf- fentlichen Straßennetz temporär abgeschnitten werden können. Um dem stetig wachsenden Problem mit dem Hol- und Bringverkehr im unmittelbaren Schulumfeld und dem Wunsch nach neuen Lösungen dennoch Rechnung zu tragen, hat die Verwaltung ein Pilotprojekt Schulstraßen entwickelt, welches seit kurzem an zwei ausgewähl- ten Schulen in Ehrenfeld und Ossendorf erprobt wird. Konkret handelt es sich um die Katholi- sche Grundschule Vincenz-Statz in der Lindenbornstraße und die Gemeinschaftsgrundschule 2 Maria-Montessori in der Straße Am Pistorhof, welche sich in der Vergangenheit mit Unterstüt- zung der Bewegung KidicalMass mit großem Engagement für die Einrichtung von Schulstra- ßen eingesetzt haben. Nach den Sommerferien sollen voraussichtlich zwei weitere Schulen im rechtsrheinischen Stadtgebiet folgen. Entgegen erster Planungen hat die Verwaltung dabei zum Abbau bürokratischer Hürden die Installation eines öffentlichen Förderprogramms verworfen. Stattdessen führt sie das Pilotpro- jekt gemeinsam mit den ausgewählten Schulen durch. Ziel ist es, Erfahrungen zum Thema Schulstraßen zu sammeln und die Einrichtung von Schulstraßen mittelfristig auf andere Schul- standorte auszuweiten. Die Verwaltung hat in Abstimmung mit den vg. Schulen in der Lindenbornstraße und der Straße Am Pistorhof ein zeitlich beschränktes Verbot der Einfahrt installiert und begleitet das Pilotprojekt mit einer ausführlichen Bürgerinformation sowie einem Onlinedialog auf dem Be- teiligungsportal der Stadt Köln Meinung für Köln, siehe auch https://meinungfuer.koeln/schul- strassen. Vor den Sommerferien soll eine aufsuchende Beteiligung vor Ort das Angebot ergänzen. Die Schulen unterstützen die Einrichtung der Schulstraßen mit einer weiteren Aufklärung im Kreis der Eltern und einer physischen Absperrung zu den Sperrzeiten. Die Verwaltung hat hierfür geeignetes Absperrmaterial zur Verfügung gestellt und eine Einweisung vor Ort durchgeführt. Voraussichtlich nach den Sommerferien wird die Verwaltung ein erstes Zwischenfazit ziehen und das Pilotprojekt im Frühjahr 2024 abschließend evaluieren. Über die Ergebnisse wird die Verwaltung dem Verkehrsausschuss weiter berichten.
Mitteilung Ausschuss (1)
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Dezernat, Dienststelle III/64/644 Vorlagen-Nummer 08.05.2023 1444/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 23.05.2023 Schulwegsicherung/Verbesserte Sicherheit auf Schulwegen bei Grundschulen und weiterführenden Schulen im Kölner Stadtgebiet Die Verwaltung hatte in den Sitzungen am 23.08.2022 und 27.09.2022 berichtet, dass sie ein Konzept zur Einrichtung von Schulstraßen erarbeitet (s. Vorlagen-Nr.: 2099/2022 und 2636/2022). Schulstraßen gab es im Kölner Stadtgebiet bislang lediglich an zwei Schulstand- orten, an denen die Schule einzige Anliegerin ist. Darüber hinaus wurde die Einrichtung von Schulstraßen ausschließlich im Rahmen erlaubnispflichtiger Veranstaltungen durchgeführt. Dies ist u. a. darin begründet, dass das deutsche Verkehrsrecht der dauerhaften Anordnung solcher Verkehrsbeschränkungen enge Grenzen setzt und die Straßenverkehrsbehörden ver- pflichtet, im Rahmen ihres pflichtgemäßen Ermessens eine sorgfältige Abwägung der Belange aller von einer solchen Anordnung Betroffenen durchzuführen. Dabei sind neben den Interes- sen der Schulkinder auch die Interessen der Anwohnenden zu berücksichtigen, da durch die Sperrung einer Straße im Bereich einer Schule private Grundstücke oder Parkplätze vom öf- fentlichen Straßennetz temporär abgeschnitten werden können. Um dem stetig wachsenden Problem mit dem Hol- und Bringverkehr im unmittelbaren Schulumfeld und dem Wunsch nach neuen Lösungen dennoch Rechnung zu tragen, hat die Verwaltung ein Pilotprojekt Schulstraßen entwickelt, welches seit kurzem an zwei ausgewähl- ten Schulen in Ehrenfeld und Ossendorf erprobt wird. Konkret handelt es sich um die Katholi- sche Grundschule Vincenz-Statz in der Lindenbornstraße und die Gemeinschaftsgrundschule Maria-Montessori in der Straße Am Pistorhof, welche sich in der Vergangenheit mit Unterstüt- zung der Bewegung KidicalMass mit großem Engagement für die Einrichtung von Schulstra- ßen eingesetzt haben. Nach den Sommerferien sollen voraussichtlich zwei weitere Schulen im rechtsrheinischen Stadtgebiet folgen. Entgegen erster Planungen hat die Verwaltung dabei zum Abbau bürokratischer Hürden die Installation eines öffentlichen Förderprogramms verworfen. Stattdessen führt sie das Pilotpro- jekt gemeinsam mit den ausgewählten Schulen durch. Ziel ist es, Erfahrungen zum Thema Schulstraßen zu sammeln und die Einrichtung von Schulstraßen mittelfristig auf andere Schulstandorte auszuweiten. Die Verwaltung hat in Abstimmung mit den vg. Schulen in der Lindenbornstraße und der Stra- ße Am Pistorhof ein zeitlich beschränktes Verbot der Einfahrt installiert und begleitet das Pi- lotprojekt mit einer ausführlichen Bürgerinformation sowie einem Onlinedialog auf dem Beteili- gungsportal der Stadt Köln Meinung für Köln, siehe auch https://meinungfuer.koeln/schulstrassen. Vor den Sommerferien soll eine aufsuchende Beteiligung vor Ort das Angebot ergänzen. Die Schulen unterstützen die Einrichtung der Schulstraßen mit einer weiteren Aufklärung im Kreis der Eltern und einer physischen Absperrung zu den Sperrzeiten. Die Verwaltung hat hierfür geeignetes Absperrmaterial zur Verfügung gestellt und eine Einweisung vor Ort durchgeführt. 2 Voraussichtlich nach den Sommerferien wird die Verwaltung ein erstes Zwischenfazit ziehen und das Pilotprojekt im Frühjahr 2024 abschließend evaluieren. Über die Ergebnisse wird die Verwaltung dem Verkehrsausschuss weiter berichten. Gez. Egerer
Anlage - Auszug Verkehrsausschuss 23.05.2023
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Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax: (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 14.06.2023 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 25. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 23.05.2023 öffentlich 7.2.3 Schulwegsicherung/Verbesserte Sicherheit auf Schulwegen bei Grund- schulen und weiterführenden Schulen im Kölner Stadtgebiet 1444/2023 RM Lorenz bittet diese Mitteilung in alle Bezirksvertretungen zu geben, wenngleich hier aktuell nur der Stadtbezirk Ehrenfeld betroffen sei. Zudem möchte er wissen, ob der Verwaltung weitere BV-Beschlüsse bekannt seien und ob diese auch umgesetzt werden. SE Wienke merkt an, dass die Schulstraßen-Aktion ein großer Erfolg gew esen sei. Sowohl bei Eltern als auch bei Kindern bestehe jedoch der Wunsch, dass hier noch mehr passiere bzw. die Kommunikation mit der Verwaltung verstetigt werde. Frau Töpfer, stellv. Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement, erläutert den Inhalt der vorgelegten Mitteilung und betont, dass es sich zunächst um ein Pilotprojekt han- dele. Ob sich die Schulstraßen im täglichen Betrieb etablieren können, müsse abge- wartet werden. Die Erkenntnisse und weitere Vorgehensweise werden dem hiesigen Ausschuss zu gegebener Zeit vorgestellt. Abschließend teilt sie auch auf Nachfrage von SE Ritter mit, dass die Straßenver- kehrsbehörde Ansprechpartnerin für Schulwegsicherung sei. Fragen, Anregungen und Kritik können an die dortige email-Adresse verkehrsmanagement@stadt-koeln.de ge- richtet werden. Der Ausschuss nimmt die Mitteilung im Übrigen zur Kenntnis.
Beratungsverlauf (10)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1444/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 15.06.2023
- Erstellt
- 02.05.2023 10:04