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85.000 fehlende Kita-Plätze in NRW: Wie steht es um Köln?

FDP/KSG Anfrage nach § 4 AN/1463/2025 vom 15.12.2025

Stand: Am 27.01.2026 im Jugendhilfeausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • FDP/KSG Anfrage nach § 4

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    www.FDP-Koeln.de Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester An den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Dr. Ralf Heinen FDP/KSG-Fraktion Im Rat der Stadt Köln Rathaus · 50667 Köln Telefon 0221. 221-23830 fdp-ksg-fraktion@stadt-koeln.de Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 15.12.2025 AN/1463/2025 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Jugendhilfeausschuss 27.01.2026 85.000 fehlende Kita-Plätze in NRW: Wie steht es um Köln? Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Vorsitzender, die FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, folgende Anfrage auf die Ta- gesordnung der kommenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses am xx. Januar 2026 zu setzen. Der anhaltende Mangel an Kitaplätzen ist eines der drängendsten bildungs- und familienpoli- tischen Probleme in NRW. Wie aus dem aktuellen IW-Report hervorgeht, fehlen in NRW 85.400 Plätze für Kinder unter drei Jahren – so viele wie in kaum einem anderen Bundes- land. Damit fehlt für 18 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in NRW ein Betreuungsplatz. Der jährliche Statusbericht zum Ausbau der Kitaplätze liefert zwar einen Überblick über die Bedarfsdeckung und Ausbauplanungen, lässt jedoch offen, wie viele Kinder in Köln tatsäch- lich keinen Kitaplatz erhalten haben. Zudem ist der Bericht für das Jahr 2025 bislang nicht veröffentlicht, obwohl er üblicherweise im Herbst erscheint. Diese Verzögerung ist ange- sichts der großen Bedeutung der Datenlage auch für die politische Steuerung nicht nachvoll- ziehbar. Vor diesem Hintergrund bittet die FDP/KSG-Fraktion um die Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Weshalb wird die angestrebte Versorgungsquote von 52 % im U3-Bereich weiterhin ver- fehlt und woran scheitert eine schnellere Zielerreichung? 2. Wie viele Kinder – sowohl unter als auch über drei Jahren – gehen aktuell ohne einen Kita-Platz nach Hause, also trotz Bedarf und Anmeldung leer aus? 3. Aus welchen Gründen sind insbesondere in den besonders unterversorgten Stadtbezirken (z.B. Stadtbezirk 6) keine oder nur sehr wenige neue Kitas geplant, und wie bewertet die Verwaltung diese Planungsstruktur? 4. Inwieweit plant die Stadtverwaltung eine erneute Elternbefragung zur aktuellen Bedarfssi- - 2 - www.FDP-Koeln.de tuation im U3-Bereich, ähnlich der letzten Erhebung aus dem Jahr 2014/2015, um realisti- sche und aktuelle Bedarfe zu erfassen? 5. In welchem Umfang sieht die Verwaltung die Kindertagespflege als geeignetes Instrument, um bestehende Versorgungslücken zu schließen, und welche Maßnahmen werden ergriffen, um dieses Angebot qualitativ und quantitativ zu stärken? Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Reinhard Houben Fraktionsgeschäftsführer Jugendpolitischer Sprecher

Beratungsverlauf

  1. 27.01.2026

    Jugendhilfeausschuss

    TOP 6.2.1, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Kenntnis genommen

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