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V/0350/2018

Trägervergabe für die Kindertageseinrichtung in Amelsbüren an der Landsberger Straße

Vorlagen 24.04.2018

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3.2. FRÖBEL - Flyer

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Beschlussvorlage

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3.1. FRÖBEL - Konzept

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5.3. Step Kids - Bröschüre

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Anlage 1.2 Auswertungsformular_Froebel

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5.1. Step Kids - Konzept

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Anlage 1.4 Auswertungsformular_Step Kids

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4. Kleine Riesen Nord - Bewerbung und Konzept

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Anlage 1.1 Auswertungsformular_educcare

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2.1. educcare - Konzept

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3. FRÖBEL - Bewerbung

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2. educcare - Bewerbung

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5. Step Kids - Bewerbung

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Anlage A

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Anlage 1.3 Auswertungsformular_KleineRiesen

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5.2 Step Kids - Kinderschutzkonzept

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3.2. FRÖBEL - Flyer

10430 Zeichen

Unternehmensleitbild 
der FrÖbel-GrUppe 
„Kompetenz für Kinder“: Mit diesem Leitgedanken be-
treiben wir als gemeinnütziger, überregionaler Träger 
Kindergärten, Horte und familienunterstützende Dienst-
leistungen. Unsere Einrichtungen sind Orte für alle  
Kinder und ihre Familien, unabhängig von sozialer und 
kultureller Herkunft, von besonderem Förderbedarf 
und vom jeweiligen Geschlecht.
editorial
4
die rechte der Kinder sind Fundament unserer ar-
beit. schon unser namensgeber Friedrich Fröbel 
stellte als innovator der pädagogik das Kind als ei-
genständiges individuum in den mittelpunkt seiner 
pädagogischen idee. diesem ideal und dieser tra-
dition fühlen wir uns auch in Zukunft verpflichtet.
Wir sind ein zuverlässiger partner für eltern und ihre 
Kinder und gewährleisten eine beziehungsbasierte 
und liebevolle erziehung und betreuung. Wir legen 
Wert darauf, menschen zu bilden, um sie darin zu 
unterstützen, selbstständige, selbstbewusste, vorur -
teilsfreie und verantwortungsvolle mitglieder einer 
demokratischen Gesellschaft zu werden. Wir unter-
stützen Kinder dabei, eigene Wertmaßstäbe zu ent-
wickeln. 
Wir stehen für eine interkulturelle offenheit in unse-
ren Kindergärten und horten, um menschen mit ei-
nem vielfältigen kulturellen und sprachlichen le-
benswelten an der bildung, erziehung und betreu-
ung zu beteiligen. Wir leben alle Facetten einer in-
klusiven pädagogik - Verschiedenheit ist unsere 
normalität. 
Wir leisten einen aktiven beitrag zu einer chancen-
gerechten Gesellschaft, indem wir Kindern aus  
Familien aller schichten bestmögliche start- und  
bildungschancen ermöglichen. dies schließt die 
Unterstützung der eltern und Familien mit ein. die 
Gemeinschaft unserer Fördermitglieder und ehren-
amtlichen Unterstützer ist hierbei eine wesentliche 
und wertvolle ressource.
Wir engagieren uns für die anerkennung der profes-
sion von erzieherinnen und erziehern im bereich der 
aus- und Weiterbildung, insbesondere durch mo-
derne Fortbildungsangebote und die Förderung 
der akademischen Qualifikation in der Frühpäda-
gogik - auch dafür steht unser motto „Kompetenz 
für Kinder“.
Wir verstehen uns als partner aller, die für eine bil-
dungsgerechte Gesellschaft eintreten. in diesem 
sinne setzen wir uns gemeinsam mit Verbänden, 
wissenschaftlichen organisationen, Unternehmen 
und öffentlichen trägern für optimale bedingun-
gen des aufwachsens von Kindern ein. auf die Ver-
einbarkeit von Familie und beruf legen wir großen 
Wert und schaffen dafür die notwendigen rah-
menbedingungen.
Wir handeln verantwortungsbewusst vor dem 
hinter grund der Größe und des Wachstums unserer 
organisation. Wir wollen diese entwicklung dazu 
nutzen, als gesellschaftspolitischer akteur maßstä-
be für eine hohe Qualität in der Frühpädagogik zu 
setzen. 
FrÖbel steht als marke für eine qualitativ hochwer-
tige pädagogik. diese wollen wir möglichst vielen 
Kindern und ihren Familien in deutschland zugäng-
lich machen. Wir nehmen als überregionaler träger 
die herausforderung an, die in deutschland etab-
lierten pädagogischen standards international zu 
verbreiten.
FührUnGsleitbild 
der FrÖbel-GrUppe
Führungskräfte bei FrÖbel erfüllen ihren auftrag, 
gezielt mitarbeiterinnen und mitarbeiter auszuwäh-
len, die sich mit leidenschaft für Kinder engagie-
ren, die deren entwicklung planen und fördern und 
sich für eine höhere Qualität in der Kindertagesbe-
treuung einsetzen. Führungskräfte bei FrÖbel ge-
ben als qualifizierte Leitungspersonen fachliche 
orientierung und impulse für die Weiterentwick-
lung ihrer teams.
Führungskräfte bei FrÖbel achten darauf, dass in 
ihren Teams unterschiedliche Qualifikationen und 
persönlichkeiten vertreten sind. sie legen beson-
deren Wert auf heterogene t eams, in denen  
menschen verschiedener Generationen und Kultu-
ren, mit verschiedenen a usbildungen und fach -
lichen hintergründen sowie unterschiedlichen  
Geschlechts zusammen arbeiten. Führungskräfte 
bei FrÖbel bilden damit die Grundlage für einen 
vorurteilsbewussten Umgang miteinander und  für 
eine inklusive pädagogik. 
Führungskräfte bei FrÖbel schaffen durch trans-
parentes und klares Führungshandeln ein von Ver-
trauen geprägtes arbeitsklima und binden mitar-
beiterinnen und mitarbeiter frühzeitig in für sie re-
levante Veränderungsprozesse ein. dabei planen, 
strukturieren und organisieren unsere Führungs-
kräfte die arbeitsprozesse so, dass alle mitarbeite-
rinnen und mitarbeiter sich mitverantwortlich ein-
bringen können. 
Führen bedeutet offen zu kommunizieren, eigen-
verantwortlich zu entscheiden und unternehme-
risch zu handeln. Darüber hinaus reflektieren Füh-
rungskräfte bei FrÖbel ihr handeln und setzen sich 
konstruktiv mit eigenen Fehlern und Fehlern ihrer 
mitarbeiterinnen und mitarbeiter auseinander.
Führungskräfte bei FrÖbel begreifen innovative 
pädagogische Konzepte als herausfordernde ar -
beitsfelder und stehen aktuellen bildungsthemen 
aufgeschlossen gegenüber. sie sind neugierig, ent-
wickeln ideen und sind offen für Veränderungen. 
im sinne eines lebenslangen lernens vertiefen und 
stärken sie durch regelmäßige Fort- und Weiterbil-
dung ihre fachliche Qualifikation und ihre Kompe-
tenzen der personal- und teamentwicklung.
Führungskräfte bei FrÖbel engagieren sich für op-
timale start- und bildungschancen aller Kinder. sie 
stehen für eine interkulturelle offenheit und leben 
das pädagogische l eitbild und das Unterneh -
mensleitbild der FrÖ bel-Gruppe. Führungskräfte 
folgen in ihrem anspruch und ihrem handeln den 
rechten der Kinder und setzen sich täglich für die-
se ein. Führungshandeln bei FrÖbel bedeutet mo-
delle zur Vereinbarkeit von Familie und beruf zu ver-
wirklichen und damit gesellschaftspolitische akzen-
te zu setzen.
Führungskräfte bei FrÖbel sind t eil einer Gemein-
schaft, die offen für Kooperationen mit dritten ist.  
sie schaffen n etzwerke mit und für Familien, ko -
operieren mit politik, Verbänden und anderen t rä-
gern, um ein  stabiles  Fundament für bildung in un-
serer Gesellschaft zu schaffen. 
Führungskräfte bei FrÖbel übernehmen als expertin-
nen und experten Verantwortung und erfüllen ihre 
Vorbildfunktion für eine hohe Qualität in der institutio-
nellen bildung, erziehung und betreuung von Kindern.
Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Eigeninitiative und Engage-
ment als grundlegende Prinzipien ihres Arbeitens verinnerlicht haben, sind 
die wichtigste Ressource von FRÖBEL. Alle Führungskräfte bei FRÖBEL tragen 
die Verantwortung, die dafür notwendigen Bedingungen bereitzustellen:

editorial
5
bei uns sollen Kinder erfahren, was es heißt, eigene 
rechte zu haben, und erleben, dass diese sowohl 
für sie selbst als auch für erwachsene verbindliche 
maßstäbe im Umgang miteinander sind. damit 
sind für uns wesentliche und täglich wiederkehren-
de herausforderungen verbunden:
 
  die herausforderung, die Individualität des 
einzelnen Kindes, seine besonderheiten, seinen 
Willen und seine rechte im pädagogischen alltag 
jederzeit zu achten und zu wahren und die Gren-
zen des eigenen Verhaltens dabei zu erkennen.
 die herausforderung, Kinder dabei zu  
be gleiten, anzuregen und zu unterstützen, ihre  
eigenen Fragen und Interessen zu verfolgen, um 
sich so ein bild von sich und der Welt zu machen. 
die herausforderung, dass alle Kinder an der sozia-
len Gemeinschaft im Kindergarten teilhaben und 
die rechte der jeweils anderen Kinder von allen 
geachtet und respektiert werden.
l die herausforderung, Kindern gerade im hek- 
tischen alltag liebevolle und stabile Beziehungen  
und einen sicheren erfahrungsraum zu bieten.
h die herausforderung, Kinder in ihrem famili -
ären Umfeld wahrzunehmen und Eltern und Fami-
lien aktiv einzubeziehen und zu beteiligen.
i die herausforderung, die Qualität unserer 
Arbeit stets im sinne dieser rechte und der best-
möglichen Förderung der Kinder laufend weiterzu-
entwickeln.
 die herausforderung, das eigene pädago -
gische Handeln immer wieder zu hinterfragen und 
zu reflektieren und uns fortzubilden.
pädaGoGisches leitbild 
der FrÖbel-GrUppe
mit diesem leitbild greifen wir diese rechte auf und 
erweitern und akzentuieren sie für unseren päda-
gogischen alltag. Kinder erfahren in unseren ein-
richtungen Gemeinschaft und lernen dadurch so-
ziales handeln. im miteinander erkennen sie die 
Grenzen ihrer rechte darin, dass andere men-
schen gleichermaßen anzuerkennende und zu re-
spektierende rechte haben.
 
n Kinder haben das Recht auf Bildung und die 
Entfaltung ihrer Persönlichkeit. sie haben ein recht 
auf die Zeit, die sie brauchen, um die Welt zu erfor-
schen und ihre eigenen ideen zu verfolgen. Kinder 
haben das recht, Fragen zu stellen und eigene 
Antworten zu finden.
 
q Kinder haben das Recht, so zu sein, wie sie 
sind: Junge oder mädchen, schüchtern, mutig, 
ängstlich, wild, unordentlich, kreativ, mit ihren indi-
viduellen Fähigkeiten, ihrer jeweiligen sprache, ih-
rer sozialen und kulturellen herkunft und ihrer fami-
liären lebensweise.
l Kinder haben das Recht auf Partizipation. 
dazu gehört, teil einer sozialen Gemeinschaft zu 
sein, eigene entscheidungen zu treffen, die mit ih-
nen selbst und dem leben in der Gemeinschaft zu 
tun haben, und den alltag aktiv mitzugestalten.
 Kinder haben das Recht auf Selbstbestim-
mung. dazu gehört das recht, eigenen bedürfnis-
sen und interessen nachgehen zu können, nein zu 
sagen und sich zurückzuziehen, wach zu bleiben, 
wenn sie nicht müde sind, zu essen, wenn sie hung-
rig sind und das zu essen, was ihnen schmeckt.
m Kinder haben das Recht auf eigene Erfah-
rungen. dies schließt ein zu lernen, mit risiken und 
herausforderungen umzugehen.
E Kinder haben das Recht auf verlässliche und 
vertrauensvolle Beziehungen zu erwachsenen, auf 
Kontakte und Freundschaften mit anderen Kindern 
und auf gemeinsam vereinbarte regeln, die orien-
tierung und sicherheit bieten.
 Kinder haben das Recht auf kompetentes 
pädagogisches Personal sowie eine hohe Qualität 
der pädagogischen arbeit.
Kinder sollen in unseren Kindergärten und Horten 
die Erfahrung machen, dass ihre Rechte, wie sie in 
der UN-Kinderrechtskonvention beschrieben sind, 
anerkannt und gelebt werden.  So unterstützen wir 
Kinder darin, selbstständige, selbstbewusste, vorur-
teilsfreie und verantwortungsvolle Mitglieder einer 
demokratischen Gesellschaft zu werden. 
in Unseren Kinder Gärten U nd horten 
Füllen W ir die r echte der Kinder tä Glich ne U mit l eben.

Beschlussvorlage

15609 Zeichen

V/0350/2018 
V/0350/2018 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Trägervergabe für die Kindertageseinrichtung in Amelsbüren an der Landsberger Straße 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   07.06.2018 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 
   13.06.2018 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
   04.07.2018 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   04.07.2018 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat der Stadt Münster überträgt die Trägerschaft für die oben genannte viergruppige Kinderta-
geseinrichtung an der Landsberger Straße in Amelsbüren dem Kinder- und Jugendhilfeträger FRÖ-
BEL Bildung und Erziehung gGmbH (siehe Begründung zu Ziffer 3).  
 
Der voraussichtliche Betriebsbeginn der Kindertageseinrichtung ist für das 4.Quartal 2019 geplant. 
 
2. Zur Regelung der gegenseitigen Rechte und Pflichten werden folgende vertragliche Vereinbarun-
gen entsprechend getroffen:  
 
2.1. Für die Kindertageseinrichtung werden vertragliche Regelungen zur Trägerschaft (Leis-
tungsvereinbarung) zwischen dem Träger FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH und der Stadt 
Münster getroffen. Es wird ein Trägeranteil von 9% vereinbart. 
Mietvertragliche Regelungen werden zwischen der Wohn und Stadtbau (Vermieter) und dem Trä-
ger FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH getroffen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Amt für Kinder, Jugendliche 
und Familien 
 
24.05.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Westarp, Frau Kratz-
Trutti, Frau Pohl 
Telefon: 492-5134 
Westarp@stadt-muenster.de

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V/0350/2018 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Auswirkungen auf Transferaufwendungen im Teilergebnisplan (hier: städtischer Anteil an den B e-
triebskostenzuschüssen) 
 
Die Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung an der Landsberger Straße betragen auf der 
Grundlage der unter Ziffer 1 der Begründung genannten Gruppenstrukturen 
 für Oktober bis Dezember 2019 = 199.500 € 
 für 2020 ff. =  797.800 € 
Die Kosten teilen sich wie folgt auf Land, Stadt und Träger auf: 
 
Träger 
Betriebskostenzuschuss  Trägeranteil 
Städt. An-
teil BKZ 
gesamt Gesamt Land Stadt 
Gesamt, ge-
setzlicher 
Trägeranteil 
Angebot 
Stadt 
(Erforderlicher 
Zuschuss) 
  1 2 3 4 5 6 7 
Fröbel 91,00% 36,00% 55,00% 9,00% 9,00% 0,00% 55,00% 
 
 Okt. - Dez. 2019 2020 
Träger 
Trägeranteil 
Städtischer  
Trägeranteil 
Städtischer  
Anteil  Anteil BKZ 
Angebot 
Stadt. (erfor-
derlicher 
Zuschuss) 
gesamt Angebot 
Stadt. erfor-
derlicher 
Zuschuss 
gesamt 
  5 6 7 5 6 7 
Fröbel 17.955,00 € 0,00 € 109.725,00 € 71.802,00 € 0,00 € 438.790,00 € 
 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die Betriebskostenzuschüsse (Transferaufwendungen) wurden bereits mit dem Errichtungsbeschluss 
V/1079/2017 dargestellt. Es wird zur Kenntnis genommen, dass mit diesem Beschluss eine hau s-
haltsmäßige Belastung der kommenden Jahre noch vor den eigentlichen Etatberatungen für die Jahre 
2019ff. erfolgt. 
 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage 
 
Der Rat der Stadt Münster hat die bedarfsgerechte Errichtung dieser Kindertageseinrichtung mit der 
Vorlage V/1079/2017 beschlossen: 
 
Die Kindertageseinrichtung in Amelsbüren beginnt zunächst mit folgenden Gruppen:  

 2 Gruppen für Kinder im Alter von 2-6 Jahren (G1) 
 1 Gruppe für Kinder im Alter von 0-3 Jahren (G2) 
 1 Gruppe für Kinder im Alter von 3-6 Jahren (G3) 
 
Die jeweilige Gruppenstruktur wird auf der Grundlage der jährlich zu vereinbarenden Rahmenstru k-
turen bedarfsgerecht weiterentwickelt.

- 3 - 
V/0350/2018 
Neben dem Angebot einer wöchentlichen Betreuung von 45 Stunden werden ebenfalls elterliche 
Bedarfe nach einer wöchentlichen Betreuung von 25 Stun den und 35 Stunden mit Übermittagsb e-
treuung (Blocköffnungszeit) flexibel angeboten. 
 
Im Rahmen des oben genannten Errichtungsbeschlusses hat der Rat der Stadt Münster beschlossen, 
die Trägerschaft für diese Einrichtung an einen geeigneten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
zu vergeben. 
Im Rahmen der Trägerausschreibung wurden die Träger darauf hingewiesen, dass abhängig von 
den Bedarfen, Angebote des Modellprojektes ExtraZeit/FlexiZeit zu prüfen sind, um so den Eltern 
die Möglichkeit zu geben, flexible Öffnungszeiten der Kita wahrzunehmen. 
 
 
2. Verbindliche Bewerbung freier Träger zur Übernahme der Trägerschaft 
 
Die Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster sowie die in der Arbeitsgemeinschaft gem.  
§ 78 SGB VIII (AG 5 – Kindertagesbetreuung) tätigen Träger wurden am 15.03.2018 über die Pla-
nungen der Stadt Münster zum Neubau dieser Einrichtung und über das Ausschreibungsverfahren für 
die Betriebsträgerschaft informiert und gebeten, bis zum 06.04.2018 ihr Interesse an einer Übernah-
me der Trägerschaft mitzuteilen. Gleichzeitig erfolgten diesbezüglich eine Pressemitteilung am 
15.03.2018 und eine Veröffentlichung der Ausschreibung auf der Internetseite des Amtes für Kinder, 
Jugendliche und Familien. Die Träger, die ihr Interesse bekundet haben, legten zwischen dem 16.04. 
und 04.05.2018 ihre Konzepte und trägerschaftlichen Vorstellungen entsprechend der in Kapitel 3 
genannten Kriterien dar. 
Die Frist zur Abgabe einer daran anschließenden, verbindlichen Bewerbung war der 04.05.2018. 
 
Folgende Träger haben anschließend eine verbindliche Bewerbung abgegeben (in alphabetischer 
Reihenfolge): 
 
 educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH (educcare), Alter Markt 36-42, 50667 Köln 
 
 FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH (Fröbel), Komödienstraße 18-24, 50667 Köln 
 
 Kleine Riesen Nord gGmbH (Kleine Riesen Nord), Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen 
 
 Step Kids KiTas gGmbH (Step Kids), Am Friedrichshain 22, 10407 Berlin 
 
 
3. Trägerauswahl 
 
3.1. Kriterien für den Entscheidungsvorschlag  
 
Mit der Bewerbung haben die Träger Konzeptionen übersandt, die den Anlagen zu entnehmen sind. 
Die Verwaltung hat mit allen Bewerbern umfangreiche Trägergespräche anhand des in der Vorlage 
V/0089/2018 beschriebenen neuen Gesprächsleitfadens geführt und die folgenden, in der Vorlage 
beschriebenen Auswahlkriterien zur Bewertung der Gespräche/Konzepte herangezogen: 
 
- Wirtschaftlichkeit 
- Fachlichkeit/Pädagogik 
o Rahmenkonzept 
o Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik 
o Gesundheitsförderung 
o Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
o Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
o Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
- Besondere Merkmale des Trägers

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V/0350/2018 
Die Zusammenfassung der Gesprächsdokumentation sowie die Informationen aus den ausführlichen 
Gesamtkonzeptionen der Träger sind dem im Anhang beigefügten Auswertungsformular zu entneh-
men. 
  
3.2. Analyse der Wirtschaftlichkeit  
 
Im Rahmen dieser Analyse werden jeweils die jährlichen Kosten für den durchgängigen Betrieb einer 
Kindertageseinrichtung dargestellt. Die anteiligen Betriebskosten ab Inbetriebnahme der Einrichtu n-
gen werden unter „II. Finanzielle Auswirkungen“ aufgeführt.  
 
Trägeranteile 
 
Bezüglich des gesetzlichen Trägeranteils gibt es für die Trägerschaft folgende Angebote: 
 
Die Angebote der Träger zum Eigenanteil des Trägers an den Betriebskosten sind der folgenden Ta-
belle zu entnehmen. Zur Bewertung der Angebote ist dort zusätzlich der prozentuale Anteil für den 
gesamten städtischen Zuschuss dargestellt (= Gesetzlicher Förderanteil am Betriebskostenzuschuss 
+ freiwilliger städtischer Zuschussanteil am Eigenanteil des Trägers).  
 
a) Vergleichstabelle: Prozentuale Aufteilung der Betriebskosten 
 
Träger 
Betriebskostenzuschuss  Trägeranteil 
Städt. An-
teil BKZ 
gesamt Gesamt Land Stadt 
Gesamt, 
gesetzlicher 
Trägeranteil 
Angebot 
Stadt 
(erforderlicher 
Zuschuß) 
  1 2 3 4 5 6 7 
educcare 
91,00% 36,00% 55,00% 9,00% 
2,00% 7,00% 62,00% 
Fröbel 9,00% 0,00% 55,00% 
Kleine Ri e-
sen Nord 9,00% 0,00% 55,00% 
Step Kids 9,00% 0,00% 55,00% 
 
Die jährlichen Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung an der Landsbergerstraße betragen ab 
2020 ff. 797.800 € und teilen sich dementsprechend wie folgt auf: 
 
b) Vergleichstabelle: Beträge Trägeranteil/Freiwilliger städt. Zuschuss/Städtischer Gesamtanteil BKZ  
 
  Jährliche Kosten ab 2020 ff 
Träger 
Trägeranteil 
Städtischer  
Anteil BKZ 
Angebot Stadt. (FWZ) gesamt 
% € % € % € 
  5 6 7 
educcare 2,00% 15.956,00 7,00% 55.846,00  62,00% 494.636,00  
Fröbel 9,00% 71.802,00 0,00% 0,00 55,00% 438.790,00 
Kleine Ri e-
sen Nord 9,00% 71.802,00 0,00% 0,00 55,00% 438.790,00 
Step Kids 9,00% 71.802,00 0,00% 0,00 55,00% 438.790,00 
 
 
Der Träger FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH, der Träger Kleine Riesen Nord gGmbH und der 
Träger Step Kids KiTas gGmbH bieten den vollen Trägeranteil von 9% für den Betrieb der Kinderta-

- 5 - 
V/0350/2018 
geseinrichtung an. Der Träger educcare bietet einen geringeren Trägeranteil an, sodass ein freiwilli-
ger städtischer Zuschuss notwendig wird. 
 
3.3. Analyse der Fachlichkeit/Pädagogik 
 
Anhand der in der Vorlage  V/0089/2018 beschriebenen Auswahlkriterien zum Thema der Fachlic h-
keit/Pädagogik wurden die Konzepte und Bewerbungsgespräche der interessierten Träger ausgewer-
tet (siehe hierzu auch die ausführlichen Auswertungsformulare im Anhang dieser Vorlage).  
Alle Bewerber bestätigten, dass eine Bezahlung in Anlehnung an den Tarifvertrag für den öffentlichen 
Dienst (TVÖD) getätigt wird. 
 
Der Träger: 
 educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH 
Die educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH ist ein in Münster ansässiger Träger. Zurzeit be-
treibt educcare eine  Kindertageseinrichtung (Betriebskita Lacki Kids in Hiltrup) und ab 2019 die Ein-
richtung an der Middelerstraße in Wolbeck. Bundesweit ist er Betreiber von aktuell 30 Kindertagesein-
richtungen. 
Der Träger hat Konzepte vo rgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung 
darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren das Angebot einer bilingualen Spracherzie-
hung. Zudem bietet educcare flexible Öffnungszeiten je nach Bedarf der Eltern an. Der Träger  be-
nannte darüber hinaus seine Offenheit für eine Vernetzung im Stadtteil, der Kooperation mit der Ki n-
dertragespflege sowie möglicher Synergien zum Standort in Hiltrup. 
 
Der Träger: 
 FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH 
Dem Träger ist im letzten Trägerauswahl verfahren die Kita am Markweg übertragen worden, welche 
in 2019 eröffnet werden soll . Der Träger betreibt aktuell bundesweit 160 Kindertageseinrichtungen 
und ist als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die w e-
sentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung darlegen. Der Träger benannte im Bewe r-
bungsverfahren für diesen Standort zudem Schwerpunkte im Bereich Gesundheit, Ernährung und 
Bewegung. Darüber hinaus sollen Vernetzungen und enge Kooperationen im Stadtteil , insbesondere 
mit der Davertschule und den kulturellen Angeboten entstehen. 
 
Der Träger: 
 Kleine Riesen Nord gGmbH 
In 2018 wird der Träger drei Kitas in Münster betreiben (Willingrott, Hermannschule, Pavillon und 
dauerhafte Einrichtung Albachten ). In 2019 werden die Einrichtungen an der Meyerbeerstraße und 
der Eichendorffstraße hinzukommen. Der Träger betreibt aktuell bundesweit 29 Kindertageseinric h-
tungen und ist als freier Träger der Kinder - und Jugendhilfe anerkannt. Der Träger hat Konzepte vo r-
gelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung darlegen. Der Träger benann-
te im Bewerbungsverfahren zudem das mögliche Angebot von Bilingualität in der Kita und das Thema 
Migration als einen grundsätzlichen Bestandteil der pädagogischen Aufgabenstellung in einer Kinder-
tageseinrichtung. Der Träger benannte darüber hinaus eine konkrete Zusammenarbeit mit den im 
Sozialraum ansässigen Kitas, Schulen und Sportvereinen und stellte seine Erfahrungen in der Z u-
sammenarbeit mit Kindertagespflegestellen an bereits bestehenden Kitastandorten vor. 
 
Der Träger: 
 Step Kids KiTas gGmbH 
Der Träger ist bislang nicht als Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster tätig. Der Träger be-
treibt aktuell bundesweit 15 Kindertageseinrichtungen und ist als freier Träger der Jugendhilfe ane r-
kannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Au s-
richtung darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren zudem Schwerpunkte im Bereich 
der regelmäßigen Bewegungsangebote wie Schwimmen und Wald- und Wiesentage.

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V/0350/2018 
 
4. Gesamtbewertung / Fazit 
 
Die Verwaltung schlägt abschließend vor, dem Träger FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH die 
Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung in Amelsbüren an der Landsberger Straße  zu über-
tragen, da der Träger den vollen Trägeranteil für den Betrieb der Kindertageseinrichtung anbietet, ein 
umfassendes pädagogisches Konzept vorgelegt hat , über bundesweite Erfahrungen im Bereich der 
Kindertagesbetreuung verfügt und durch diese Übertragung der Trägerschaft zukünftig in Münster an 
zwei Standorten aktiv in der Kindertagesbetreuung arbeiten kann. 
Die Trägerübernahme durch FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH eröffnet für Amelsbüren die 
Chance einer integrierten Jugendhilfe - und Schulentwicklungsplanung durch die V ernetzung der Kita 
(offenes Konzept) und der Davertschule. Des Weiteren plant der Träger sich in der Kita auf das Th e-
ma „bewegte Kunst“ zu beziehen und ist an einer engen Zusammenarbeit mit den Angeboten vor Ort 
interessiert. 
 
Im Verfahren wurde beachtet, dass die Träger Kleine Riesen Nord gGmbH, FRÖBEL Bildung und 
Erziehung GmbH und Step Kids KiTas GmbH den vollen Trägeranteil bieten.  
 
Aufgrund der oben beschriebenen Gründe und um den Träger FRÖBEL langfristig und zukunftsorien-
tiert in Münster etablieren zu können, wird dessen Übernahme der Trägerschaft von der Verwaltung 
vorgeschlagen. Mit einer zweiten Einrichtung in Münster wird der Träger in die Lage versetzt, Vertr e-
tungsregelungen und Anteile einer Fachberatung zu etablieren. 
 
 
Mit diesem Beschluss wi rd rechtzeitig vor Inbetriebnahme der Einrichtung ein Träger gefunden, so 
dass weitere Detailplanungen in Kooperation mit dem zuständigen Träger getroffen werden können. 
Das Verfahren zeigt weiterhin das Interesse freier Träger an einer Trägerschaft von Ki tas in dieser 
Stadt. Gleichzeitig zeigt das Verfahren auch, dass erneut neue Träger mit einem hohen Trägeranteil 
bereit sind, sich zu engagieren. 
Das gesamte Auswahlverfahren belegt zudem weiterhin eine hohe Fachlichkeit der Träger, die sich 
abschließend für eine Trägerschaft verbindlich beworben haben.  
Der Verwaltungsvorschlag hatte die Aufgabe, aus vier Bewerbern unter der gleichgewichteten Würdi-
gung der Fachlichkeit/Pädagogik und der Wirtschaftlichkeit einen Vorschlag darzustellen. Das in der 
Vorlage V/0089/2017 beschriebene Verfahren zur Trägerauswahl liegt der Bewertung der Bewerber 
zu Grunde. 
 
 
 
I.V. 
Gez. 
 
Thomas Paal 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen:  
 
1. Auswertungsformulare aller Träger 
 
2. Bewerbungsunterlagen: educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH, Alter Markt 36-42, 
50667 Köln 
 
3. Bewerbungsunterlagen: FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH, Komödienstraße 18-24, 
50667 Köln

- 7 - 
V/0350/2018 
4. Bewerbungsunterlagen: Kleine Riesen Nord gGmbH, Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen 
 
5. Bewerbungsunterlagen: Step Kids KiTas gGmbH, Am Friedrichshain 22, 10407 Berlin 
 
 
Hinweis: 
Die umfangreichen Bewerbungsunterlagen der einzelnen Träger (Anlagen 2 bis 5: Anschreiben und 
Konzepte) stehen ausschließlich als pdf-Dateien im Ratsinformationssystem der Stadt Münster als 
Download unter der Vorlagennummer V/0350/2018 zur Verfügung.  
Link: https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/infobi.php

3.1. FRÖBEL - Konzept

71329 Zeichen

FRÖBEL-Rahmenkonzeption
2., überarbeitete Auflage

Impressum
Herausgeber: FRÖBEL e.V., Stefan Spieker (Vorstandsvorsitzender),  
Alexanderstraße 9, 10178 Berlin 
Redaktion: Jule Marx, Elisa Steinfeldt 
Autorinnen: Annegret Kieschnick, Jule Marx, Elisa Steinfeldt
Beteiligte: Henrike Früchtenicht, Dr. Gudrun Rannacher, Pia Schnadt, Christine Ulbrich
Satz und Grafik: LOVETO. Kommunikation, die bewegt. www.loveto.de
Druck: Buch- und Offsetdruckerei H. Heenemann GmbH & Co. KG 
Alle verwendeten Fotos sind in FRÖBEL-Krippen, -Kindergärten und -Horten entstanden.
Copyright FRÖBEL e. V. Oktober 2015, 2., überarbeitete Auflage
Keine unerlaubte Vervielfältigung oder Verbreitung.
Wir wünschen  …
… allen Kolleginnen und Kollegen viel Freude beim Lesen der zweiten Auflage der FRÖBEL- 
Rahmenkonzeption und Impulse, die die pädagogische Arbeit in den Kindertagesein -
richtungen bei FRÖBEL bereichern.

www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
Seite 3
Inhalt
FRÖBEL  ...................................................................................................................................................................................................................  05
 Kompetenz für Kinder  ........................................................................................................................................................................ 05
 Wie wir organisiert sind  ...................................................................................................................................................................... 05
 Unser Namensgeber: Friedrich Fröbel  .................................................................................................................................. 07
Gemeinsame Orientierung und Vielfalt  ..................................................................................................................................... 08
 Leitbild und Werte  ................................................................................................................................................................................. 09
 Die Beteiligten: Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte  .................................................................. 09
 Was Bildung für uns ist  ........................................................................................................................................................................ 11
  Beziehung als Prinzip  ....................................................................................................................................................................  12
  Individualisierung als Prinzip  ...................................................................................................................................................  13
  Partizipation als Prinzip  ...............................................................................................................................................................  13
 Inklusion – Individualität, Vielfalt und Gemeinsamkeit  ............................................................................................ 14
Das pädagogische Profil von FRÖBEL  ..........................................................................................................................................  16
 Fachlicher Orientierungsrahmen  ..............................................................................................................................................  16
 FRÖBEL-Standards  ................................................................................................................................................................................. 17
 FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung  ....................................................................................................................... 17
 Einrichtungsschwerpunkte  .............................................................................................................................................................  18
 Umsetzung des pädagogischen Profils  ............................................................................................................................... 19
Gestaltung des pädagogischen Alltags  .................................................................................................................................... 20
 Übergänge  ................................................................................................................................................................................................. 21
 Beobachtung und Dokumentation im Dialog  ............................................................................................................... 23
 Alltagsintegrierte Sprachförderung  ........................................................................................................................................  24
 Zusammenarbeit mit der Grundschule  ................................................................................................................................ 24
 Zusammenarbeit mit Familien  .....................................................................................................................................................  25
 Leitung und Team  ................................................................................................................................................................................. 26
 Kinderschutz  ............................................................................................................................................................................................... 27
 Ehrenamtliche im Alltag ...................................................................................................................................................................  29
 Vereinbarkeit von Familie und Beruf  ......................................................................................................................................  30
Qualität und Qualitätsentwicklung  ................................................................................................................................................  31
Fortbildung und Wissenstransfer  .......................................................................................................................................................  33
Unterstützung vor Ort: FRÖBEL-Fachberatung  ........................................................................................................................ 34

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Notizen
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FRÖBEL
Kompetenz für Kinder
„Kompetenz für Kinder“ bedeutet zum einen, Kindern kompetente Er -
wachsene als Bildungsbegleiterinnen und Bildungsbegleiter zur Seite 
zu stellen. Des Weiteren wird das Ziel von FRÖBEL deutlich, Kindern zu 
ermöglichen, sich in einem offenen Miteinander zu selbständigen, selbst-
bewussten, vorurteilsbewussten und verantwortungsvollen Mitgliedern 
einer demokratischen Gesellschaft zu entwickeln. Wir nehmen damit den 
Auftrag wahr, Orte für Kinder und ihre Familien zu gestalten, in denen sie 
willkommen sind und im Mittelpunkt stehen.
Chancengleichheit
Gelebte Chancengleichheit heißt für uns, dass jedes Kind die Möglich -
keiten erhält, die eigenen Kompetenzen zu entdecken und zu stärken 
und dadurch individuelle Potenziale ausbauen kann. Wir sind davon 
überzeugt, dass es der richtige Weg ist, hohe Qualität in der frühpä-  
dagogischen Bildung, Erziehung und Betreuung allen Kindern und ihren 
Familien zu ermöglichen.
Wir leben ein inklusives Verständnis von Pädagogik, das auf einer Kultur 
des wertschätzenden, gleichberechtigten Miteinanders und der Teil-  
habe aller Kinder und Familien in der Einrichtung basiert und von Teams 
und Fachkräften im täglichen Handeln umgesetzt und weiterent-  
wickelt wird. Dazu gehört es, Gemeinsamkeiten ebenso wie Unter-  
schiede zu erkennen und individuelle Voraussetzungen wahrzunehmen, 
um das pädagogische Handeln vorurteilsbewusst daran auszurichten.  
à mehr unter „Inklusion – Individualität, Vielfalt und Gemeinsamkeit“ S. 14
 
Wie wir organisiert sind
Die FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin 
ist eine Tochtergesellschaft des FRÖBEL e. V., anerkannter freier Träger der 
Jugendhilfe und Mitglied im PARITÄTISCHEN Gesamtverband. FRÖBEL 
betreibt Krippen, Kindergärten, Horte und weitere Einrichtungen aus dem 
Bereich Hilfen zur Erziehung in mehreren Bundesländern Deutschlands 
sowie in Australien, in der Türkei und in Polen. Gegenwärtig werden circa 
12.500 Kinder von mehr als 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 
über 145 Einrichtungen betreut.
Alle FRÖBEL-Krippen, -Kindergärten und -Horte sind regionalen Ge -
schäftsstellen zugeordnet, die von regionalen Geschäftsleitungen

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Notizen
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geführt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden dort direkte An -
sprechpartnerinnen und Ansprechpartner in fachlichen und organisatori-
schen Fragen der Region. Die fachliche Begleitung der Einrichtung findet 
durch eine regionale Fachberatung statt. Regionalübergreifende Themen 
werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hauptgeschäftsstelle 
in Berlin bearbeitet. Hierzu gehören neben den Verwaltungs- und Organi-
sationsbereichen wie Personal, Controlling und Elternbeitragsverwaltung 
sowie Bau, Softwareentwicklung/IT und Unternehmenskommunikation/
Marketing auch die Fachabteilungen für Pädagogik und Qualitätsent -
wicklung, Personalentwicklung und Fortbildung sowie Qualitätssicherung, 
Ehrenamt und Beschwerdemanagement. 
In regelmäßig stattfindenden Geschäftsleitungs- sowie Fachberatungs -
konferenzen werden aktuelle Themen und Entwicklungen diskutiert und 
Entscheidungen für FRÖBEL getroffen. Die regionale Information und 
Bearbeitung von Themen erfolgt in monatlichen Leitungskonferenzen 
zwischen regionaler Geschäftsleitung, Fachberatung und Einrichtungs -
leitung.
Weitere Informationen zu FRÖBEL, Ansprechpartnerinnen und Ansprech-
partnern sowie die einzelnen Standorte finden Sie unter: 
www.froebel-gruppe.de

Seite 7
Notizen
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Unser Namensgeber: Friedrich Fröbel
Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782–1852) gilt als Vater des Kinder-  
gartens und Pionier der Reformpädagogik. Als internationaler Ideen -
geber war er Verfechter einer kindgerechten Bildung und Entwicklung.
Sein Erziehungsziel war der „freie, denkende, selbsttätige Mensch“.  
Er forderte daher für Kinder eine Umgebung, die ihnen Handlungs-, Ge -
staltungs- und Entscheidungsspielraum lässt. In dieser Umgebung hielt 
Friedrich Fröbel eine Erziehung von Körper, Geist und Seele, die alle Stärken 
des Menschen anregt, weckt und fördert, für das Beste.
Friedrich Fröbel gründete Kindergärten, in denen seine Ideen von Erzie -
hung umgesetzt wurden. Im Unterschied zu dem Personal der damals 
bestehenden Bewahranstalten für Kinder beschäftigte Friedrich Fröbel 
Kindergärtnerinnen, die er nach seinen pädagogischen Vorstellungen 
ausbildete. Hiermit legte er einen wichtigen Grundstein für die Qualifikati-
on pädagogischer Fachkräfte. Das ausgebildete Personal war bereits zu 
dieser Zeit nicht allein für die Bildung und Erziehung der Kinder verantwort-
lich. Vielmehr ging Friedrich Fröbel davon aus, dass die Kindererziehung 
von Familien und Bildungsinstitutionen gemeinsam gestaltet wird.
Die pädagogischen Fachkräfte von FRÖBEL schaffen täglich eine an -
regende Umgebung für die Kinder, um den pädagogischen Grundge -
danken von Friedrich Fröbel, „freie, denkende, selbsttätige Menschen“ 
zu erziehen, umzusetzen und eine lebensweltorientierte Arbeit im Bereich 
der Kinder- und Jugendhilfe wirksam zu unterstützen. Familien werden 
aktiv in diese Ausgestaltung eingebunden und haben die Gelegenheit, 
diese pädagogische Grundorientierung kennenzulernen. So können 
Familie und Kindertageseinrichtung als zentrale Lebensmittelpunkte von 
Kindern eine gemeinsame Werteorientierung ausbilden.

Seite 8
Notizen
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Gemeinsame Orientierung und Vielfalt
Unsere Krippen, Kindergärten und Horte erstrecken sich über weite Teile 
der Bundesrepublik, nach Australien, Polen und in die Türkei. Den Rah -
men bildet unsere gemeinsame pädagogische Orientierung, die alle 
Einrichtungen miteinander verbindet und zusammenhält.
Diese Gemeinsamkeit ist im FRÖBEL-Leitbild beschrieben und wird in dieser 
FRÖBEL-Rahmenkonzeption konkretisiert. Hier sind neben Prinzipien des 
Umgangs und der pädagogischen Arbeit mit Kindern und deren Familien 
gemeinsame fachliche Themen beschrieben, die für alle FRÖBEL-Einrich -
tungen eine hohe Verbindlichkeit besitzen und dabei unterstützen, den 
pädagogischen Alltag mit dem Anspruch bester Fachpraxis zu gestalten. 
Alle FRÖBEL-Einrichtungen sind individuell: schon allein deswegen, weil 
sie in jeweils unterschiedlich geprägten Umgebungen liegen und weil die 
Menschen, die sich in den Häusern aufhalten und miteinander agieren, 
verschieden sind. Jede Krippe, jeder Kindergarten und jeder Hort ver -
fügt über eine eigene Einrichtungskonzeption. Die dort beschriebenen 
Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit werden von den pädagogi -
schen Fachkräften zusammen mit der Leitung entwickelt. Dabei finden 
die Bedürfnisse aller Kinder und ihrer Familien Berücksichtigung. Die 
Einrichtungskonzeptionen sind darüber hinaus konkret an standortge -
bundenen Voraussetzungen und Bedingungen ausgerichtet und werden 
kontinuierlich geprüft und entsprechend weiterentwickelt.
LEITBILD
EINRICHTUNGS-
KONZEPTION
RAHMEN-
KONZEPTION

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Notizen
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Leitbild und Werte
Das Leitbild von FRÖBEL setzt sich aus drei Elementen zusammen: dem 
Unternehmensleitbild, dem Führungsleitbild und dem pädagogischen 
Leitbild. Das pädagogische Leitbild ist das Herzstück der Pädagogik. Es 
betont die Rechte von Kindern im pädagogischen Alltag in allen FRÖ -
BEL-Krippen, -Kindergärten und -Horten. So unterstützen wir Kinder darin, 
sich zu Menschen zu entwickeln, die in gemeinsamen Aushandlungspro -
zessen ihren Alltag und ihre Umgebung mitgestalten. 
 
Die Beteiligten: Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte
In FRÖBEL-Einrichtungen ist immer viel los, denn bei uns gestalten alle 
Akteurinnen und Akteure das Leben in Krippe, Kindergarten und Hort 
gemeinsam. 
Kinder
Kinder sind die Hauptpersonen in unseren Krippen, Kindergärten und Hor-
ten. Sie sind von Natur aus neugierig und haben Lust, sich ihre Umwelt mit 
all ihren Facetten selbst anzueignen und diese zu gestalten. Sie wollen aktiv 
sein und sich bewegen und erobern sich Stück für Stück mit allen Sinnen 
die Welt. Kinder lernen durch eigenes Tätigsein, insbesondere auch im 
Spiel, indem sie ausprobieren, Erfahrungen sammeln und sich als soziale 
Wesen im Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen erleben. Kinder 
wollen Spaß haben, Freunde finden, spielen und so ihre Bildungsprozesse 
selbst gestalten. 
Kinder bringen viele Fähigkeiten mit, brauchen aber andere Kinder und 
kompetente Erwachsene, die ihnen Anreize bieten, sie bei ihren Entde -
ckungen ernst nehmen und ihre Entwicklung begleiten. 
FRÖBEL-Einrichtungen werden von Kindern unterschiedlichen Alters be -
sucht. Die Spannbreite ist dabei sehr groß und kann von acht Wochen bis 
zu zwölf Jahren reichen. Der individuelle Entwicklungsstand eines jeden 
Kindes ist handlungsleitend für die pädagogischen Fachkräfte in unseren 
Einrichtungen. So wird jedes Kind in seinem persönlichen Bildungsprozess 
angeregt und in seiner Entwicklung dort abgeholt, wo es gerade steht.
LEITBILD DER FRÖBEL-GRUPPE
Unternehmensleitbild Pädagogisches Leitbild Führungsleitbild

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Notizen
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Eltern und Familien 
Zuhause sind es in der Regel die Eltern und Familien der Kinder, die den 
Kindern Orientierung in ihrer Entwicklung bieten, ihnen Schutz und Ge -
borgenheit geben und Bildungssituationen für sie schaffen. Zu ihnen wird 
das Kind immer eine besondere Beziehung haben. Aufgabe der päda -
gogischen Fachkräfte ist es, diese Beziehung zu stützen und Eltern und 
Familien an der institutionellen Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer 
Kinder zu beteiligen. à mehr unter „Zusammenarbeit mit Familien“,  S. 25
Pädagogische Fachkräfte
Bei der Teamzusammensetzung achten wir darauf, dass Menschen ver -
schiedener Generationen, Kulturen und Ausbildungen sowie unterschied-
lichen Geschlechts zusammenarbeiten. Eine respektvolle, empathische 
und ressourcenorientierte Grundhaltung unserer pädagogischen Fach -
kräfte ist selbstverständlicher Bestandteil ihres professionellen Habitus. 
Das Handeln unserer pädagogischen Fachkräfte orientiert sich dabei 
an den Bedürfnissen der Kinder und deren Familien. Wo die Rechte von 
Kindern im Vordergrund stehen, fängt die Verantwortung und Herausfor-
derung für die pädagogischen Fachkräfte an. In ihrem pädagogischen 
Selbstverständnis verstehen sie sich als Begleiterinnen, Gesprächspartner, 
Beobachterinnen, Lernende, Sicherheitsgeberinnen, Fragensteller und 
Unterstützerinnen. In unseren Krippen, Kindergärten und Horten arbeiten 
liebevolle und zugewandte Erwachsene, die sich ideenreich und fach -
kompetent mit Kindern beschäftigen. Sie sind mit aktuellen Bildungs-, 
Erziehungs- und Betreuungsthemen vertraut, bilden sich stetig fort und 
suchen den Erfahrungsaustausch mit ihren Kolleginnen und Kollegen. 
à mehr unter „Fortbildung und Wissenstransfer“, S. 33

Seite 11
Notizen
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Was Bildung für uns ist
Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Bildung und Entwicklung 
und ein Recht darauf, dass sie auf diesem Weg begleitet und unterstützt 
werden. Sie gestalten ihre Bildungsprozesse aktiv, indem sie mit ihrer Um-
gebung und den Menschen um sich herum in Kontakt treten und die Welt 
mit allen Sinnen entdecken und erforschen. Auf diesem Weg eignen sie 
sich die Welt selbsttätig an und entwickeln so ihre eigene Persönlichkeit. 
Wir verstehen kindliche Bildung als einen Prozess, der sowohl das Entwi -
ckeln sozialer und emotionaler Kompetenzen als auch das Ausbilden 
motorischer, sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten umfasst. Bildungs -
prozesse von Kindern sind komplexe und ganzheitliche Prozesse, an de -
nen Sinnesorgane, Körper, Sprache, Gefühle, Denken und Erinnerung 
beteiligt sind.
Diese Bildungsprozesse vollziehen sich bei Kindern vor allem im Spiel. 
Wenn Kinder spielen, dann ist das nicht nur Spielerei, sondern vielmehr 
die Gelegenheit, sich auszuprobieren, eigene Grenzen zu erfahren, mit 
anderen – Kindern und Erwachsenen – in Kontakt zu treten.
Die Verantwortung der pädagogischen Fachkräfte liegt darin, die räum-
liche Umgebung und vor allem die Interaktionen so zu gestalten, dass 
die Kinder vielfältige Erfahrungen machen können. 
Das Selbst- und Weltverständnis von Kindern entwickelt sich immer auch 
in einem sozialen Kontext. Indem Kinder ihre Handlungen auf andere 
Menschen beziehen und ihre eigenen Handlungen bei anderen Reso -
nanzen erzeugen, entdecken Kinder Selbstwirksamkeit.
Wenn Kinder das Gefühl haben, dass ihnen vertraut und ihnen etwas 
zugetraut wird, dann gewinnen sie Sicherheit, sich Unbekanntem zuzu -
wenden und sich in neuen Situationen und immer wieder anderen Kons-
tellationen zurechtzufinden. Sie erleben so ihre Stärken und Möglichkeiten 
und gestalten mithilfe anderer Kinder und erwachsener Bezugspersonen 
ihre eigenen Bildungsprozesse.
Aus diesem Grund sehen unsere pädagogischen Fachkräfte ihre Aufgabe 
darin, auf die Kinder abgestimmte Bildungsanlässe und Lernsituationen 
zu schaffen und so jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung zu unter- 
stützen.

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Notizen
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In unseren Krippen, Kindergärten und Horten schaffen wir auf der Basis 
von drei Prinzipien die notwendigen Voraussetzungen, damit diese kom-
plexen Bildungsprozesse angeregt und begleitet werden. 
 ▲ Beziehung als Prinzip
 ▲ Individualisierung als Prinzip
 ▲ Partizipation als Prinzip
Die Art und Weise, wie mit Kindern umgegangen wird, wie sie entspre -
chend ihrer individuellen Persönlichkeit ihre Erfahrungen mitgestalten 
können, wie ernst sie genommen werden und mitbestimmen können, 
das alles sind dabei bedeutsame Faktoren.
 ▲ Beziehung als Prinzip
Stabile emotionale und soziale Beziehungen geben dem Kind Sicherheit. 
Von dieser sicheren Basis aus können Kinder aktiv mit ihrer Umwelt in Kon-
takt treten und diese mit all ihren Sinnen erforschen und auch verändern. 
Deswegen haben Kinder ein Recht auf verlässliche Beziehungen, denn 
diese bilden die Voraussetzung für gelingende Bildungs- und Entwick -
lungsprozesse. Durch die Feinfühligkeit und emotionale Verfügbarkeit 
unserer pädagogischen Fachkräfte unterstützen wir diesen so bedeu -
tenden Beziehungsaufbau. 
In den ersten Lebensjahren baut das Kind zunächst primäre Bindungen 
zu den Personen auf, die auf seine körperlichen und psychischen Be -
dürfnisse regelmäßig eingehen. Es handelt sich dabei zumeist um die 
Eltern-Kind-Bindung. Zugleich entwickelt das Kind individuelle Beziehun -
gen zu anderen Erwachsenen, die sich in ihrer Intensität von der Bindung 
zu seinen Hauptbezugspersonen unterscheiden, aber nicht weniger 
wichtig sind. 
Der Besuch einer Kindertageseinrichtung ermöglicht es einem Kind, sich 
in einer sozialen Gemeinschaft zu erleben, die sich vom Zusammenleben 
in der Familie unterscheidet. Es trifft dort auf Kinder verschiedenen Alters 
und verschiedener Kulturen und Herkunftsfamilien, die zum Teil gleiche, 
aber auch teils andere Vorstellungen und Interessen haben. Gemein -
sam mit ihnen Spielideen zu besprechen, Freundschaften zu knüpfen, 
über die Welt zu philosophieren, aber auch Konflikte zu lösen, fördert 
die Persönlichkeit eines Kindes und die Entwicklung sozial-emotionaler 
Kompetenzen. 
Unsere pädagogische Aufgabe besteht darin, Kindern das Erleben trag -
fähiger Beziehungen zu ermöglichen. Wir gestalten den Alltag in unseren 
Krippen, Kindergärten und Horten so, dass Kinder vielfältige Erfahrungen

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Notizen
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machen und sich in unterschiedlichen Beziehungen, Rollen und Formen 
des sozialen Miteinanders erleben können. 
 ▲ Individualisierung als Prinzip
Kinder haben ein Recht darauf, dass ihre Persönlichkeit und ihre Bildungs- 
und Lernprozesse berücksichtigt werden. Die pädagogische Arbeit orien
-
tiert sich deshalb an den Themen und Interessen der Kinder. Jedes Kind ist 
in der Krippe, dem Kindergarten und dem Hort Teil einer Gemeinschaft. 
Daraus ergeben sich Möglichkeiten, aber auch Grenzen im Hinblick auf 
individuelle Vorlieben und Interessen. Nicht immer können die pädagogi
-
schen Fachkräfte alle Bedürfnisse jedes Kindes erfüllen – entscheidend ist, 
dass die pädagogischen Fachkräfte diese wahrnehmen und den Kindern 
signalisieren, dass sie diese grundsätzlich anerkennen. Wenn sie auf die 
Bedürfnisse zu diesem Zeitpunkt nicht eingehen können, erklären sie die 
Gründe dafür. 
Im Sinne einer Individualisierung der pädagogischen Arbeit haben Kinder 
die Gelegenheit, Angebote wahrzunehmen, Materialien selbständig zu 
nutzen und sich für oder gegen eine Gruppenaktivität im Tagesverlauf zu 
entscheiden. Indem alle pädagogischen Fachkräfte die spezifischen Be-
dürfnisse sowie Bildungs- und Entwicklungsthemen der Kinder erkennen, 
gestalten sie eine Umgebung, die die Individualität und die Bildungspro -
zesse eines jeden Kindes in den Mittelpunkt stellt.
 ▲ Partizipation als Prinzip
Kinder haben ein Recht auf Selbstbestimmung und Mitbestimmung. Sie 
sind zu Entscheidungen und Urteilen fähig und werden bei uns ermutigt, 
dies in die Gemeinschaft einzubringen und gemeinsam Lösungen für 
Probleme zu finden. So entwickeln sie Vertrauen in ihre eigenen Kräfte 
und lernen sich selbst, aber auch das Wohl und die Wünsche anderer zu 
achten. Demokratie wird so schon früh erlebbar, indem Kinder die Gele-
genheit haben, sich in einer von demokratischen Strukturen geprägten 
Umwelt auszuprobieren und diese mitzugestalten. 
Jedes Kind soll die Chance haben, seine Bereitschaft, seine Fähigkeiten 
und seine Möglichkeiten in die Entwicklung der Gemeinschaft einzubrin -
gen. Dies setzt eine partizipative Grundhaltung voraus. In unseren Kinder-
tageseinrichtungen schaffen wir deshalb verschiedene Situationen der 
Teilhabe von Kindern. Kinder werden so als Expertinnen und Experten ihrer 
eigenen Lebenswelt ernst genommen. Hierbei ist es wichtig, Kinder nicht 
einfach sich selbst zu überlassen, sondern sie entwicklungsangemessen 
in ihren Entscheidungsprozessen zu begleiten.

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Notizen
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Durch Öffnungsprozesse in unseren Krippen, Kindergärten und Horten er-
weitern wir die Erfahrungs- und Entscheidungsmöglichkeiten von Kindern, 
in denen sie sich erproben und zunehmend ihre Handlungsspielräume 
erweitern können. So unterstützen wir ihr Streben nach Unabhängigkeit 
und Eigenverantwortung und schaffen einen Erfahrungsraum, in dem 
ein selbstbestimmtes Leben innerhalb einer Gemeinschaft möglich ist.
 
Inklusion – Individualität, Vielfalt und Gemeinsamkeit
Die Heterogenität von Menschen – Kindern und Erwachsenen – ist unsere 
Normalität und Fundgrube für das Gestalten einer inklusiven Pädago -
gik. Dort, wo Menschen zusammenkommen, treffen immer Personen 
unterschiedlicher Kulturen, Sprachen, Nationalitäten, Temperamenten, 
sozioökonomischen Hintergründen und Lebenswelten, Fähigkeiten und 
(biologischen und sozialen) Geschlechtern aufeinander. Wir sehen diese 
Heterogenität als Chance, die vielfältige Lernerfahrungen ermöglicht 
und neue Horizonte eröffnet. In einem offenen, wertschätzenden und 
gleichberechtigten Miteinander wirken wir so Benachteiligung und Dis -
kriminierung aufgrund von Verschiedenheit aktiv entgegen. Wir sehen 
es als unseren Auftrag, die gleichberechtigte Teilhabe und ganzheitliche 
Förderung aller Kinder in unseren Einrichtungen zu sichern. 
Im pädagogischen Alltag wird die Vielfalt von Menschen in Gesprächen, 
Projekten, der Raum- und Materialgestaltung sowie im Spiel aufgegriffen. 
Mit Neugierde, Anerkennung und Wertschätzung wird Gemeinsamkeiten 
und Unterschieden begegnet. Kinder und ihre Familien sowie die päd -
agogischen Fachkräfte sind mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen, 
Stärken, Interessen und Sichtweisen in unseren Einrichtungen willkommen. 
Haben Kinder einen besonderen Förderbedarf, ermöglichen wir bei ent -
sprechend vorhandenen Rahmenbedingungen eine bedürfnisgerechte 
Betreuung.
Sozioökonomische Vielfalt
Kinder wachsen in Familien mit vielfältigen bildungs- und sozioökono -
mischen Hintergründen und Lebensformen auf. Dies bedeutet, dass die 
Lebenslagen der Kinder von unterschiedlichen finanziellen Ressourcen, 
Wohn- und Lebensumständen und Alltagserfahrungen geprägt sind. 
Mögliche sozioökonomische Risikolagen von Kindern und ihren Familien 
werden von unseren pädagogischen Fachkräften berücksichtigt, indem 
der pädagogische Alltag entsprechend gestaltet wird. So können pä -
dagogische Angebote von allen Kindern wahrgenommen werden. Es 
gibt keine zusätzlichen kostenpflichtigen Angebote Dritter, es sei denn, 
die Teilhabe aller Kinder ist z. B. durch Spenden/Fördermitgliedschafts -
beiträge oder Bildungs- und Teilhabepakete gesichert.

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Notizen
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Kulturelle und religiöse Vielfalt
FRÖBEL ist ein weltoffener Träger. In unseren Kindertageseinrichtungen 
kommen Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten, Kul -
turen, Ethnien und Religionen zusammen. Für uns ist es selbstverständlich, 
dass wir mit den Kindern über verschiedene Kulturen und Religionen 
sprechen, sodass sie diese kennenlernen können.
Wir möchten für verschiedene Weltanschauungen sensibilisieren und in -
terkulturelle und religiöse Kompetenzen der Kinder und Erwachsenen för-
dern. Ermöglicht wird dies über Gespräche, das Erleben unterschiedlicher 
Traditionen, durch das Feiern von Festen wie Ostern, Weihnachten oder 
dem Zuckerfest sowie durch die Präsenz der in der Einrichtung vertretenen 
Familiensprachen an Wänden, als Beschriftungen von Gegenständen 
oder in mehrsprachigen Büchern. 
Kinder mit besonderem Förderbedarf
Alle Kinder sind in ihrer Entwicklung individuell und einzigartig. Kogniti -
ve, motorische, sprachliche sowie soziale und emotionale Fertig- und 
Fähigkeiten werden unterschiedlich schnell entwickelt, variieren im Ent -
wicklungsverlauf und sind stets verschieden stark ausgeprägt. Diese Un -
terschiedlichkeit ist nicht nur zwischen Kindern, sondern auch zwischen 
den Entwicklungsbereichen eines jeden Kindes zu beobachten.
In FRÖBEL-Einrichtungen werden alle Kinder so gefördert, dass sie ihr 
Entwicklungspotenzial ausschöpfen können. Sie werden dort abgeholt, 
wo sie in ihrer Entwicklung gerade stehen. Fördereinheiten für Kinder mit 
einem besonderen Förderbedarf werden, wenn möglich, in den nor -
malen Alltag integriert, sodass diese nicht als separate Angebote erlebt 
werden, sondern als Bereicherung für alle Kinder.
Geschlechtssensible Pädagogik
Ein sensibler, gleichberechtigter Umgang mit Mädchen und Jungen im 
pädagogischen Alltag ist für uns selbstverständlich. Es geht uns darum, 
Mädchen und Jungen gleichermaßen alle Aktivitäten zu ermöglichen, 
sie dabei zu unterstützen, sich zu behaupten, sich in ihrer Geschlechts -
entwicklung zurechtzufinden und eine positive Geschlechtsidentität her -
auszubilden. Dabei werden ganz bewusst weder Mädchen noch Jungen 
von Aktivitäten ausgeschlossen, sondern explizit aufgefordert, sich zu 
beteiligen, sich auszuprobieren und Dinge zu wagen. Sie werden darin 
begleitet, eine eigenständige, selbstbestimmte Sexualität zu entwickeln 
und sich Freiräume zu schaffen, in denen sie Eigenständigkeit entwickeln 
und neue Erfahrungen erleben können.

Seite 16
Notizen
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Das pädagogische Profil von FRÖBEL
Unser pädagogisches Profil ist durch einen verbindlichen Rahmen ge -
kennzeichnet, der für alle FRÖBEL-Einrichtungen gilt. So ergibt sich eine 
gemeinsame Orientierung, durch die Qualität gesichert und Zusammen -
gehörigkeit ausgedrückt wird. Darüber hinaus gibt es individuelle Aus -
prägungen, die jede FRÖBEL-Einrichtung zu etwas Besonderem machen. 
 
Fachlicher Orientierungsrahmen
Grundlage der pädagogischen Arbeit in unseren Krippen, Kindergärten 
und Horten sind die jeweiligen Landesgesetze und Verordnungen sowie 
die Bildungsprogramme der Bundesländer. Die Regelungen des SGB VIII 
weisen dabei Kindertageseinrichtungen bundesweit einen Bildungs-, 
Erziehungs- und Betreuungsauftrag zu.
Da FRÖBEL in verschiedenen Bundesländern Krippen, Kindergärten und 
Horte betreibt, dient der „Gemeinsame Rahmen der Länder für die frühe 
Bildung in Kindertageseinrichtungen“ der Jugendministerkonferenz und 
der Kultusministerkonferenz aus dem Jahr 2004 mit folgenden Bildungs -
bereichen für uns als überregionale Orientierung:
 ▲ Sprache, Schrift, Kommunikation
 ▲ Personale und soziale Entwicklung, Werteerziehung
 ▲ Mathematik, Naturwissenschaft, (Informations-)Technik
 ▲ Musische Bildung/Umgang mit Medien
 ▲ Körper, Bewegung, Gesundheit
 ▲ Natur und kulturelle Umwelten
Diese Bildungsbereiche werden von all unseren Einrichtungen je nach 
Ausprägung innerhalb des jeweils gültigen Bildungsprogramms umge -
setzt. Unsere Aufgabe als Träger ist es, die fachlichen Kompetenzen 
unserer pädagogischen Fachkräfte zur professionellen Arbeit mit den 
Bildungsprogrammen zu stärken.
Neben den Bildungsprogrammen bilden die vorliegende Rahmenkon -
zeption sowie das pädagogische Leitbild einen verbindenden Rahmen 
für die tägliche Arbeit aller pädagogischen Fachkräfte von FRÖBEL.

Seite 17
Notizen
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Eine zusätzliche Orientierung gibt der Nationale Kriterienkatalog „Päda -
gogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (NKK; Tietze & Vierni-
ckel, 20151). In ihm wird beste Fachpraxis in Kindertageseinrichtungen in 
sogenannten Qualitätsbereichen beschrieben. Dabei wird die konkrete 
Handlungspraxis von pädagogischen Fachkräften angesprochen, wobei 
vielfältige Themen der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung 
fokussiert werden. Wiederkehrende und strukturierende Leitgesichtspunk-
te gliedern die Themenkomplexe und lenken den Blick auf bedeutsame 
Faktoren pädagogischer Praxis, wie Erzieherin-Kind-Interaktion, Partizi -
pation und Individualisierung.
 
FRÖBEL-Standards
Pädagogische Qualitätskriterien, die als sogenannte FRÖBEL-Standards 
einen verbindenden Charakter für alle Einrichtungen haben, konkreti -
sieren das pädagogische Profil bei FRÖBEL. Unabhängig von den bun -
desslandspezifischen Bildungsprogrammen finden sich so Querschnitts-
themen, die in der pädagogischen Praxis in jeder Krippe, in jedem 
Kindergarten und in jedem Hort verankert sind. 
Zu den FRÖBEL-Standards gehören: 
 ▲ Zusammenarbeit mit Familien
 ▲ Gesunde Ernährung
 ▲ Übergänge
 ▲ Ausstattung
 ▲ Beobachtung und Dokumentation 
 ▲ Beziehung
 ▲ Individualisierung
 ▲ Partizipation
 ▲ Qualitätsentwicklung 
 
FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung
FRÖBEL ist bestrebt, Kindern die Möglichkeit zu geben, frühzeitig eine 
Fremdsprache kennenzulernen. Deshalb ist bereits in einem Teil unserer 
Einrichtungen der FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung durch fremd-
sprachige pädagogische Fachkräfte fest verankert. Zumeist können die 
Kinder beim Besuch einer solchen Einrichtung mit der englischen Sprache 
in Kontakt treten, aber auch Polnisch, Italienisch und Spanisch werden 
vereinzelt angeboten. Perspektivisch wird dieser Schwerpunkt in allen 
1 Tietze, W. & Viernickel, S. (Hrsg.) (2015). Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein 
nationaler Kriterienkatalog (5., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Weimar, Berlin: 
verlag das netz.

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Notizen
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FRÖBEL-Einrichtungen aufgebaut. Das frühe Heranführen an eine weitere 
Sprache fördert kommunikative und sprachliche Kompetenzen der Kinder 
sowie die Offenheit und Fähigkeit für das Erlernen von Sprachen im Allge-
meinen. Bilinguale Erziehung bietet darüber hinaus die Chance, andere 
Kulturen kennenzulernen und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.
Uns kommt es darauf an, dass die Kinder in unseren Krippen, Kinder -
gärten und Horten spielerisch und nach dem Prinzip „Eine Person, eine 
Sprache" in ihrem Alltag mit der Fremdsprache in Kontakt kommen. Auf 
diese Weise können sie diese Sprache beiläufig und nach den Prinzipien 
des Muttersprachenerwerbs kennenlernen. 
In Einrichtungen mit dem FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung wer -
den die Kinder daher sowohl von deutschsprachigen als auch einem 
Anteil fremdsprachiger pädagogischer Fachkräfte begleitet. Damit sind 
zwei Sprachen selbstverständlicher Teil des pädagogischen Alltags und 
die Kinder können in Form eines „Sprachbads“ in eine Fremdsprache ein-
tauchen. In der Sprachwissenschaft und Pädagogik wird dieses Konzept 
Immersion (lat. „Eintauchen/Einbetten“) genannt. Durch die Integration 
der weiteren Sprache in den Alltag ermöglichen wir allen Kindern den 
Zugang zu diesem Angebot – unabhängig von der finanziellen und sozi -
alen Situation der Familie. 
 
Einrichtungsschwerpunkte
Jede FRÖBEL-Einrichtung hat ein individuelles Profil, das sich durch Ein -
richtungsschwerpunkte ausdrückt. Diese Schwerpunkte liegen z. B. im 
Bereich Musik, Bewegung, Medien oder stellen andere Bildungsthemen 
in den Mittelpunkt. Das Profil orientiert sich an den Interessen der Kinder 
und ihrer Familien, dem standortspezifischen Bedarf und den individu -
ellen Fähigkeiten der pädagogischen Fachkräfte. Es wird fortlaufend 
weiterentwickelt, angepasst und in der eigenen Einrichtungskonzeption 
festgehalten. So unterscheiden sich FRÖBEL-Einrichtungen trotz des ge -
meinsamen Orientierungsrahmens über ihr individuell ausgestaltetes und 
gelebtes Einrichtungsprofil.

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Notizen
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Umsetzung des pädagogischen Profils
Verantwortlichkeit der pädagogischen Fachkräfte
Die Gestaltung des pädagogischen Alltags nach den Bildungsprogram -
men, der FRÖBEL-Rahmenkonzeption, den sogenannten FRÖBEL-Stan -
dards, dem Leitbild von FRÖBEL und dem Nationalen Kriterienkatalog 
(NKK; Tietze & Viernickel, 20152) liegt in der Verantwortung der pädago -
gischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen. Durch eine qua -
lifizierte Ausbildung sowie gezielte Fort- und Weiterbildungen besitzen 
sie die fachliche Kompetenz, um die Inhalte in den Alltag zu integrieren.
Kooperationen zur Ergänzung des pädagogischen Angebots
In bestimmten Bildungsbereichen arbeiten wir darüber hinaus mit ver -
schiedenen Kooperationspartnern zusammen. Diese stellen fachlich 
fundierte Materialien zu speziellen Themenbereichen für unsere päda -
gogischen Fachkräfte zur Verfügung.
In Bezug auf Sprach- und Leseförderung kooperiert FRÖBEL mit der Stif -
tung Lesen und entwickelt gemeinsam ergänzende Materialien für den 
Einsatz in der Praxis.
Um den Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu stär -
ken, kooperieren wir mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Unsere 
pädagogischen Fachkräfte erhalten umfangreiche Anregungen, wie sie 
diesen Bildungsbereich noch stärker in den Alltag verankern können. Über 
die Möglichkeiten des naturwissenschaftlichen Experimentierens greifen 
sie das Bedürfnis der Kinder auf, sich die (Um-)Welt aktiv zu erschließen.
Nicht zuletzt hat jede Einrichtung ein eigenes Netzwerk mit verschiede -
nen Kooperationspartnern, um die Einrichtungskonzeption und eigene 
pädagogische Schwerpunkte zu leben.
2 Tietze, W. & Viernickel, S. (Hrsg.) (2015). Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein 
nationaler Kriterienkatalog (5., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Weimar, Berlin: 
verlag das netz.

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Gestaltung des pädagogischen Alltags
In FRÖBEL-Einrichtungen richtet sich die Gestaltung des pädagogischen 
Alltags nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Er ist geprägt 
durch eine Offenheit, die den Kindern die Entfaltung ihrer Persönlichkeit 
ermöglicht, Zeit für individuelle Bildungs- und Entwicklungsprozesse gibt 
und den Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen fördert. Den 
Rahmen dafür bilden Tagesstrukturen, die durch Beständigkeit und Fle -
xibilität gekennzeichnet sind, sowie anregend gestaltete Räumlichkeiten. 
Offen sein
In unseren Kindertageseinrichtungen wird eine offene Pädagogik gelebt. 
Die pädagogische Arbeit ist gekennzeichnet durch eine gute Balance 
von Kontinuität und Veränderung, die sich am jeweiligen Bedarf der 
Beteiligten entwickelt. Pädagogische Fachkräfte ermöglichen aktives, 
selbstgesteuertes Lernen, indem sie die Bedürfnisse und Interessen der 
Kinder wahrnehmen und auf diese reagieren. Das bedeutet, dass sie 
aufbauend auf individuellen Beobachtungen Impulse setzen und dem 
Kind zutrauen, geleitet von seiner Neugier, selbst Interessen nachzuge -
hen und sich auf diesem Weg eigene Bildungskontexte und -inhalte zu 
schaffen. Sie sind offen für die Ideen der Kinder und stehen ihnen über 
den gesamten Tag als Bezugspersonen zur Verfügung. 
Tagesstruktur
Bei der gemeinsamen Planung von Tagesabläufen, dem Ausloten von 
unterschiedlichen Interessen und im Aushandeln von Konflikten erleben 
Kinder Wertschätzung, fühlen sich ernst genommen und lernen, Verant -
wortung zu übernehmen. Wir schaffen vielfältige Möglichkeiten für die 
Kinder, eigenständig und spielerisch zu handeln und zu experimentieren. 
Zudem gibt es feste Elemente im Tagesverlauf, die den Kindern Orientie-
rung und Struktur bieten. 
Zeit für Entwicklung
Die pädagogischen Fachkräfte richten die Angebote und die Ausstat -
tung an dem individuellen Entwicklungsstand der Kinder aus. Jedes Kind 
hat ausreichend Zeit, sich in seinem Tempo mit Inhalten und Themen zu 
beschäftigen, die es interessieren.

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Gruppen von Kindern
Dort, wo Menschen aufeinandertreffen, entstehen automatisch und spon-
tan Gruppen. So finden sich auch in Kindertageseinrichtungen im Laufe 
des Tages immer wieder Gruppen von Kindern zusammen, die – zum Teil 
begleitet von Erwachsenen – mit einer Sache beschäftigt sind. In unseren 
Krippen, Kindergärten und Horten entstehen diese Gruppen nach den 
Interessen der Kinder und variieren im Tagesablauf in ihrer Größe und 
Zusammensetzung. Spielpartnerinnen und Spielpartner sind selbst ge -
wählt. Über die Anregung der pädagogischen Fachkräfte können gezielt 
Angebote für Gruppen von Kindern unter Beachtung der individuellen 
Bildungsthemen gestaltet werden.
Sich in einer Gruppe zu erleben, bedeutet, am sozialen Leben teilzuneh -
men. In diesen vielfältigen sozialen Kontexten können Kinder wiederum 
neue Erfahrungen machen, verschiedene Rollen einnehmen und eigene 
Möglichkeiten und Grenzen erproben. 
Offene Räume
Unsere Kindertageseinrichtungen sind auch daran zu erkennen, dass sich 
die Gestaltung der Räume durch eine möglichst flexible Struktur und ei -
nen hohen Anregungsgehalt auszeichnet. Sie lassen zu, dass die Kinder im 
Laufe des Tages unterschiedlichen Interessen nachgehen können. Durch 
Räume mit verschiedenen Themen- und Möglichkeitsbereichen können 
Kinder vielfältigen Tätigkeiten nachgehen. Die Räumlichkeiten werden 
immer wieder den aktuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder, die 
aktiv an der Umgestaltung beteiligt sind, angepasst.
 
Übergänge
Das Leben eines Kindes ist von vielfältigen Übergängen geprägt – so 
auch von den klassischen Übergängen, wie zum Beispiel von der Familie 
in eine Kindertageseinrichtung oder von der Kindertageseinrichtung in 
die Schule. Auch im Tagesverlauf gibt es für ein Kind viele kleinere Über -
gänge, die aus pädagogischer Sicht ebenfalls von Bedeutung sind. All 
diese Übergänge werden von unseren pädagogischen Fachkräften ernst 
genommen und professionell begleitet. 
Eingewöhnung
Ein bedeutender Übergang im Leben eines Kindes und dessen Familie 
ist der von der Familie in die Krippe bzw. in den Kindergarten. Er stellt für 
alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Bei uns wird diese Zeit 
kompetent in Form einer individuellen Eingewöhnung begleitet.

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Während der Eingewöhnungszeit hat das Kind ausreichend Gelegenheit, 
sich mit der neuen Umgebung, den dazugehörigen Personen in der Kin -
dertageseinrichtung und ihren Abläufen vertraut zu machen. Auch die 
Familien bekommen während dieser Zeit die Möglichkeit, die Kindertages-
einrichtung, die Strukturen und ihre Ansprechpersonen kennenzulernen. 
Eine Eingewöhnung ist dann gelungen, wenn das Kind Sicherheit und 
Vertrauen in seine neue Umgebung und zu seinen neuen Bezugspersonen 
entwickeln konnte. Auch für die Familien ist diese Zeit besonders wichtig, 
damit sie ihr Kind in verlässlichen Händen wissen und die pädagogischen 
Fachkräfte als kompetente und aussagefähige Ansprechpartnerinnen 
und Ansprechpartner für ihr Kind wahrnehmen.
Ein konzeptionell begründetes Eingewöhnungskonzept, das sich beispiels-
weise am Berliner Eingewöhnungsmodell orientiert, erleichtert in unseren 
Einrichtungen diesen Übergang für alle Beteiligten.
Alltägliche Übergänge
Neben zeitlich begrenzten Übergängen gibt es zudem solche, die ein 
Kind jeden Tag durchlebt. Die morgendliche Trennung beim Bringen des 
Kindes muss genauso wie das Abholen professionell begleitet werden. 
Eine angenehme Atmosphäre, individuelle Rituale und die Gelegenheit 
zum Austausch erleichtern diese Übergangssituation für Kinder und Fa -
milien gleichermaßen. 
Übergänge im Haus
Um Kindern auch bei Übergängen innerhalb eines Hauses Orientierung 
und Sicherheit zu geben, erhalten sie die Möglichkeit, sich allmählich 
an die bevorstehende Veränderung zu gewöhnen. Gemeinsam mit der 
aktuellen pädagogischen Bezugsperson können sie die neue Umgebung 
erschließen, Beziehungen zu den neuen pädagogischen Fachkräften 
aufbauen und erste Kontakte zu neuen Spielkameraden knüpfen.
Übergang in die Grundschule 
Ein weiterer bedeutsamer Schritt ist für jedes Kind der Übergang in die 
Grundschule. Daher hat die Vorbereitung auf die Schule im letzten Kin -
dergartenjahr einen wichtigen Stellenwert. Wenngleich im letzten Jahr 
im Kindergarten Themen, die mit der Schule verbunden sind, an Bedeu -
tung gewinnen, so gilt für uns immer, dass Kinder während der gesamten 
Krippen- und Kindergartenzeit Kompetenzen erwerben, die sie auf die 
Schule und auf das Leben vorbereiten.

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Auch für die Familien ist das letzte Jahr im Kindergarten häufig mit Aufre-
gung verbunden und Eltern fragen sich, ob ihr Kind ausreichend auf die 
Schule vorbereitet ist. Durch Entwicklungsgespräche und Veranstaltun -
gen werden den Familien in dieser Zeit bedarfsgerechte Informationen 
zu dem Thema Übergang in die Grundschule angeboten, um dieser 
Sorge kompetent zu begegnen. à mehr unter „Zusammenarbeit mit der 
Grundschule“, S. 24
Obgleich die Neugier auf die Schule bei den meisten Kindern überwiegt, 
stellt der Austritt aus dem Kindergarten auch eine Trennung von Gewohn-
tem und Liebgewonnenem dar. Kindern diesen Abschied von Freundin -
nen und Freunden und von vertrauten erwachsenen Bezugspersonen zu 
erleichtern, ist Aufgabe im letzten Kindergartenjahr.
 
Beobachtung und Dokumentation im Dialog
Beobachtung und Dokumentation bildet die Grundlage für das profes -
sionelle Handeln von pädagogischen Fachkräften. Wenn Kinder regel -
mäßig und systematisch beobachtet werden, können ihre Bildungs- und 
Entwicklungsprozesse, Interessen, Stärken, Themen und Zugangswege 
zur Welt erkannt und von pädagogischen Fachkräften für die Gestaltung 
und Anregung von Projekten, Räumen, Angeboten etc. genutzt werden.
Zur systematischen Beobachtung werden in FRÖBEL-Einrichtungen aner -
kannte Verfahren genutzt, die individuelle Bildungs- und Entwicklungspro-
zesse von Kindern abbilden können. Je nachdem, welches Ziel bei einer 
Beobachtung verfolgt wird, setzen unsere pädagogischen Fachkräfte ein 
dafür geeignetes Verfahren ein. Die Beobachtungsergebnisse werden 
festgehalten und bilden die Grundlage für das Ableiten pädagogischer 
Schritte. Auf diesem Weg können pädagogische Fachkräfte individuelle 
Angebote und Projekte an den Themen der Kinder ausrichten. Wichtig 
ist dabei, dass die Beobachtungen in erster Linie den Stärken, Interessen 
und Bedürfnissen der Kinder folgen. 
Beobachtungen werden von pädagogischen Fachkräften auch genutzt, 
um mit den Kindern in einen Dialog zu treten. Dadurch entsteht oft ein 
intensiver Austausch mit dem Kind, der zusätzliche Einblicke in seine 
aktuellen Interessen und Wünsche gibt. In regelmäßigen Teamsitzungen 
besprechen die pädagogischen Fachkräfte ihre Beobachtungen und 
tauschen sich zu unterschiedlichen Erfahrungen und Einschätzungen 
aus. Der Blickwinkel auf das Kind wird zudem durch Gespräche mit den 
Familien erweitert. Gleichzeitig sind die Beobachtungen Grundlage für 
die jährlich stattfindenden Entwicklungsgespräche.

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Teile der Beobachtungen werden für die Kinder und Familien in einer 
individuellen Dokumentation der Bildungs- und Entwicklungsprozesse zu -
sammengefasst. Dabei liegt das Augenmerk darauf, das Kind und dessen 
Familie aktiv in den Prozess einzubinden und gemeinsam zu entscheiden, 
welche Inhalte präsentiert und dokumentiert werden sollen.
 
Alltagsintegrierte Sprachförderung 
Sprachliche Kompetenzen sind eine Schlüsselqualifikation in der Bildung 
von Kindern. Sie sind entscheidend, um mit anderen in Kontakt zu treten, 
sich mitzuteilen und um andere zu verstehen. Sprachförderung ist somit 
eine grundlegende Aufgabe aller Kindertageseinrichtungen. Den ge -
samten Alltag für Sprachförderung zu nutzen, trägt zu einer erfolgreichen 
Entwicklung sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen von Kindern 
bei. Dazu gehört, dass pädagogische Fachkräfte als sprachliches Vor -
bild Alltagssituationen begleiten, Gespräche initiieren, weiterführende 
Fragen stellen, mit den Kindern zusammen denken, ihnen zuhören und 
ihre Themen und Interessen sprachlich aufgreifen. Auch die Gestaltung 
von Räumen durch Schriftzüge, Bezeichnung von Gegenständen und 
Darbietung von Büchern sind ein wichtiges Element der alltagsintegrier -
ten Sprachförderung.
 
Zusammenarbeit mit der Grundschule
Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist für Kinder, deren 
Familien und die pädagogischen Fachkräfte ein bedeutender Schritt. Ihn 
gemeinsam zu bewältigen, sehen wir als spezielle Entwicklungsaufgabe 
im letzten Kindergartenjahr. In diesem Zeitraum unterstützen wir die an -
gehenden Schulkinder mit Projekten und Ausflügen zum Themengebiet 
Einschulung. Dabei kooperieren die Kindergärten mit den Grundschulen 
der Umgebung. 
Besonders durch Besuche der Grundschule lernen die Kinder die neue 
Bildungseinrichtung kennen und können sich ein Bild davon machen, 
was es heißt, ein Schulkind zu sein. Begleitet und unterstützt wird dies von 
den pädagogischen Fachkräften aus der Einrichtung des Kindes. Parallel 
dazu wird angestrebt, dass Lehrerinnen und Lehrer den Kindergarten 
besuchen und so ein Austausch mit Kindern und den pädagogischen 
Fachkräften stattfindet.
Familien im letzten Jahr vor der Schule intensiv zu begleiten, gelingt 
zum Beispiel über Elternabende und Entwicklungsgespräche, die den 
Schuleintritt der Kinder thematisieren. Hier haben Familien Gelegenheit, 
Fragen zu stellen, Ängste zu besprechen und eine kompetente Beratung 
durch die pädagogischen Fachkräfte in Anspruch zu nehmen.

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Notizen
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Zusammenarbeit mit Familien 
Kinder sind immer Teil eines Familiensystems. Sie wachsen mit Mutter und 
Vater, bei einem alleinerziehenden Elternteil, bei einem Elternteil in neuer 
Partnerschaft, mit zwei Müttern oder zwei Vätern, mit Geschwistern, mit 
den Großeltern oder in anderen Familienkonstellationen auf. Vor dem 
Hintergrund vieler verschiedener Familienformen beziehen wir mehr 
Menschen ein, als der Begriff Eltern fasst. Die wichtigsten Bezugspersonen 
und Expertinnen und Experten für das Kind sind jene, die von zu Hause 
bekannt sind. Bildungs- und Erziehungsprozesse in Krippe, Kindergarten 
und Hort gelingen daher am besten, wenn sie in enger und vertrauens -
voller Zusammenarbeit mit diesen Menschen erfolgen. 
Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
Zusammenarbeit mit Familien bedeutet für uns immer eine Bildungs- und 
Erziehungspartnerschaft, die zwischen pädagogischen Fachkräften, 
Leitung und den Familien im Sinne der Kinder besteht. Sie basiert auf 
einer wertschätzenden Grundhaltung, die die individuellen Erziehungs-
kompetenzen der Eltern anerkennt und die Unterschiedlichkeit der fami -
lialen Lebensbedingungen und Lebensentwürfe respektiert. Eine stabile 
Zusammenarbeit wächst in vielen kleinen Schritten des Miteinanders und 
der gemeinsamen Freude und braucht eine gute Gesprächskultur. FRÖ -
BEL-Krippen, -Kindergärten und -Horte sind Lebens- und Erfahrungswelten 
von und für Kinder – und Orte, an denen Familien selbstverständlicher 
Teil des Geschehens sind. 
Dialog als Basis gelingender Zusammenarbeit
Wesentlich für diese Zusammenarbeit ist zum einen der regelmäßige 
Dialog über die Entwicklung und die Bildungsinteressen des Kindes. Zum 
anderen ist es aber auch eine Verständigung über gegenseitige Erwar -
tungen, familiale und kindliche Bedürfnisse sowie mögliche Probleme. 
Diese Gespräche finden regelmäßig und geplant statt, orientieren sich 
an den Themen der Kinder und nehmen den Bedarf der Familien und 
der Einrichtung auf. Den grundlegenden Rahmen bilden ein ausführli -
ches Aufnahmegespräch zur Vorbereitung der Eingewöhnung sowie das 
mindestens einmal jährlich stattfindende Entwicklungsgespräch, in dem 
aktuelle Themen, Stärken und Entwicklungspotenziale des Kindes bespro-
chen werden. Der Erziehungsdialog lebt von gegenseitigem Vertrauen, 
guten Kommunikationsstrukturen und dem Anspruch, dass die Bezugs -
personen des Kindes kontinuierlich über die pädagogische Arbeit und 
das Alltagsgeschehen in der Kindertageseinrichtung informiert werden. 
Die transparente Gestaltung der pädagogischen Arbeit gehört ebenso 
zu den Eckpfeilern einer gelingenden Zusammenarbeit. Anhand von 
Dokumentationen in Form von Fotostrecken oder -reihen, Projektmappen

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Notizen
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oder kurzen Alltagsanekdoten werden Erlebnisse, Projekte und Momente 
des Alltags sichtbar gemacht.
Beteiligung von Familien
Familien sind willkommen, sich in die Gestaltung des pädagogischen All-
tags einzubringen und eingeladen, an Bildungsangeboten mitzuwirken. 
à mehr unter „Ehrenamtliche im Alltag“, S. 29
Unsere Krippen, Kindergärten und Horte sind als Bildungseinrichtungen 
auch immer Begegnungsräume für Eltern und Familien. Sie ermöglichen 
den Aufbau von Kontakten und Netzwerken. Dazu tragen auch ge -
meinsame Veranstaltungen wie Feste, Elternabende und gemeinsame 
Projekte bei. Die Beteiligung der Eltern erfolgt darüber hinaus in Mitwir -
kungsgremien, die durch die jährliche Wahl der Elternvertretungen und 
Gesamtelternvertretungen (Elternbeirat) besetzt werden. 
Elternbeschwerden werden im Rahmen des FRÖBEL-Beschwerdema -
nagements auf allen Ebenen zeitnah, verantwortungsbewusst und aufklä-
rend bearbeitet und als Impuls zur Veränderung unserer Arbeit gewertet. 
 
Leitung und Team
Eine funktionierende Zusammenarbeit aller Mitarbeiterinnen und Mit -
arbeiter einer Einrichtung ist Grundlage für die Qualität des Alltags. Die 
Verantwortung hierfür liegt bei der Leitung und bei jeder einzelnen pä -
dagogischen Fachkraft, die sich engagiert und eigenverantwortlich in 
den gesamten Prozess einbringt. Die Herausbildung einer gemeinsamen 
Teamkultur sowie einer ressourcenorientierten Zusammenarbeit, die die 
gesamte Einrichtung in den Blick nimmt, ist dabei ein anspruchsvoller 
Prozess, zu dem Leitung, pädagogische Fachkräfte, Küchenpersonal wie 
auch technische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einen Beitrag leisten.
Alle sind durch ihre Haltung und ihre Handlungen Vorbilder für Kinder und 
deren Familien. Sie sorgen für eine offene und beteiligungsfreundliche 
Atmosphäre, in der die Bedürfnisse der Kinder wahrgenommen werden 
und in der eine Partizipationskultur im Team, mit den Kindern und ihren 
Familien entsteht. Kinder erhalten außerdem die Möglichkeit, ihre Rech -
te, wie sie im Leitbild formuliert sind,  kennenzulernen und zu leben. Bei 
Veränderungen im Haus wird die Perspektive der Kinder stets mitgedacht.
Die pädagogischen Aufgaben und Ziele werden durch eine interne 
Organisationsstruktur unterstützt, die den Informationsfluss zwischen den 
Teammitgliedern sicherstellt und einen regelmäßigen fachlichen Aus -
tausch sowie gemeinsame Reflexionen ermöglicht.

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Notizen
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Die Einrichtungsleitung nimmt in der Planung und Gestaltung aller Prozesse 
eine besondere Rolle ein. Ihre Aufgabe ist es, durch transparentes und 
klares Führungshandeln alle Beteiligten einzubinden und Impulse für die 
(Weiter-)Entwicklung der pädagogischen Arbeit zu geben. Sie trägt die 
Verantwortung dafür, die Bedingungen für eine fachlich hochwertige 
Pädagogik bei FRÖBEL bereitzustellen, die die gesamte Einrichtung und 
die Kinder mit ihren Familien in den Blick nimmt und so optimale Bildungs- 
und Entwicklungschancen der Kinder ermöglicht. 
 
Kinderschutz 
Das Wohl und der Schutz der uns anvertrauten Kinder ist für uns oberstes 
Gebot. In allen Krippen, Kindergärten und Horten gilt das FRÖBEL-Kin -
derschutzkonzept: „Kinder schützen – Eltern unterstützen – Erzieherinnen 
und Erzieher stärken“. 
Handeln bei Anzeichen von Kindeswohlgefährdung
Ein FRÖBEL-Kinderschutzordner dient als Nachschlagewerk und Orien -
tierungshilfe. Dort sind die Verantwortlichkeiten auf Einrichtungsebene 
und im FRÖBEL-Kinderschutznetzwerk, die Verfahrensabläufe und die 
Dokumentation sowie ggf. die Meldung an das zuständige Jugendamt 
verbindlich geregelt. Bei Anzeichen einer möglichen Kindeswohlge -
fährdung bei von uns betreuten Kindern und Familien erfolgt eine Risiko- 
abschätzung unter Hinzuziehung der internen regionalen FRÖBEL-Kin -
derschutzfachkräfte und ggf. der zentralen Kinderschutzkoordinatorin 
sowie externer Fachstellen vor Ort. Ziel ist es, durch die vertrauensvolle 
Einbeziehung der Familien die Gefährdung abzuwenden. Sollte dies nicht 
gelingen, werden weitere Wege aufgezeigt. Im Kontakt mit dem zustän-
digen Jugendamt streben die FRÖBEL-Fachkräfte eine Lotsenfunktion an.
Gewaltfreie Erziehung bei FRÖBEL
Kinderschutz heißt für uns auch, dass alle in den FRÖBEL-Einrichtungen 
Tätigen selbstverständlich gewaltfrei mit den ihnen anvertrauten Kindern 
umgehen. In einem gemeinsamen Fachaustausch und dem kontinuierlich 
geführten Reflexionsprozess im Team überprüfen sie ihre Haltung sowie 
die Wirkung ihrer Worte und ihres Handelns. Dieser in allen FRÖBEL-Einrich-
tungen installierte Teamprozess stellt sicher, dass unsere Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter sich der Thematik sowie ihrer Verantwortung bewusst sind 
und sich nicht nur aus akutem Anlass damit auseinandersetzen.
Zusätzlich zu diesem Teamprozess geht FRÖBEL über die gesetzliche For -
derung nach der Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses hinaus. So 
verpflichten sich die pädagogischen Fachkräfte sowie die längerfristig

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Notizen
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tätigen Praktikantinnen oder Praktikanten bei FRÖBEL mit einer „Persön- 
lichen Erklärung zum Kinderschutz“, das Recht der Kinder auf gewaltfreie 
Erziehung und ihren Schutz vor Missbrauch in jeglicher Form anzuerken -
nen und umzusetzen.
Kindliche Sexualität und körperliche Selbstbestimmung
Das FRÖBEL-Kinderschutzkonzept und das FRÖBEL-Leitbild bieten auch 
den Rahmen für die ganzheitliche Bearbeitung von Themen der ge -
schlechtersensiblen Pädagogik und Sexualpädagogik sowie zum fairen 
Miteinander der Kinder und zur Problematik sexueller Übergriffe von Kin -
dern untereinander. Es geht darum, dass die pädagogischen Fachkräfte 
im Team zunächst eine gemeinsame Haltung entwickeln, altersangemes-
sene sexuelle Aktivitäten von Übergriffen unterscheiden sowie zeitnah und 
angemessen darauf reagieren können. Sexuelle Übergriffe werden als 
Gewaltthema mit besonderer Spezifik betrachtet. Konfliktpräventions- und 
Konfliktlösungsstrategien werden ebenso gemeinsam mit den Kindern 
erarbeitet wie die Regeln zu den sogenannten Doktorspielen. Kinder und 
auch deren Familien sollen die Erwachsenen zu diesen Problematiken 
als offen und ansprechbar wahrnehmen, die ihr Anliegen ernst nehmen 
und ihnen Sicherheit bieten. 
Präventiver Kinderschutz
Pädagogische Arbeit bewegt sich oft im Spannungsfeld zwischen Nähe 
und Distanz. Die Sicherheit für Kinder und das Handeln der Fachkräfte 
werden gestärkt, wenn es im Team ein Bewusstsein für risikobelastete  
Alltagssituationen gibt und regelmäßige Reflexionsprozesse stattfinden. 
Darüber hinaus gibt es in allen Einrichtungen verbindliche Regeln im 
täglichen Umgang, z. B. dass Kinder nicht mit Koseworten angesprochen 
werden oder unbekleidet umherlaufen. 
Grenzsetzungen sind pädagogisch begründet und werden im Team 
und im Dialog mit den Eltern abgestimmt. Unbeabsichtigte grenzwerti -
ge Situationen werden gegenüber den Kindern und ihren Eltern zeitnah 
und proaktiv kommuniziert. Das schafft Vertrauen und beugt Missver -
ständnissen vor. Wenn Grenzverletzungen gegenseitig niedrigschwellig 
angesprochen werden, erfahren Kinder dadurch ihr Recht auf körperliche 
Selbstbestimmung. Eltern erleben, dass die Fachkräfte mit den ihnen 
anvertrauten Kindern verantwortlich umgehen.

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Notizen
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Umgang mit Beschwerden
Beschwerden im Rahmen des Kinderschutzes werden vertrauensvoll, 
verantwortlich und immer mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandelt. Ziel 
ist es, jederzeit den Schutz der Kinder in den Krippen, Kindergärten und 
Horten zu gewährleisten, Missstände schnellstmöglich abzubauen und 
in der Konsequenz präventiv zu wirken. Gemeinsam mit den Kindern 
werden entwicklungsangemessene Formen der Beteiligung und offenen 
Kommunikation gefunden und etabliert. So bekommen sie die Möglich -
keit, sich zu äußern, wenn ihnen etwas unangenehm ist und sie in ihren 
Gefühlen verletzt sind. Auch für die Familienangehörigen der Kinder sind 
innerhalb der FRÖBEL-Gruppe klare Strukturen vorhanden, die es ihnen 
ermöglichen, auf direktem Wege Bedenken und Beschwerden zu äußern.
 
Ehrenamtliche im Alltag
Die pädagogische Arbeit in unseren Krippen, Kindergärten und Horten 
kann und soll durch ehrenamtliche Tätigkeiten von Familien und anderen 
Freiwilligen unterstützt und bereichert werden. Auf diese Weise werden 
zusätzliche Bildungsmöglichkeiten und Erfahrungen für Kinder geschaf -
fen. Die Förderung ehrenamtlichen Engagements gehört daher zum 
Selbstverständnis jeder FRÖBEL-Einrichtung – sie soll die hauptamtliche 
pädagogische Tätigkeit ergänzen, nicht ersetzen.
Eltern und Familien erhalten durch eigenes ehrenamtliches Engagement 
die Möglichkeit, den Alltag des eigenen Kindes mitzuerleben und aktiv zu 
bereichern. Darüber hinaus begrüßen wir in unseren Kindertageseinrich -
tungen Menschen aller Altersgruppen, aus verschiedenen Kulturen und 
Berufen, die Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit haben.
Im pädagogischen Alltag unterstützen ehrenamtlich Tätige bei besonde-
ren Projekten. Sie bringen ihre Kompetenzen und Fähigkeiten beispielswei-
se im Sport oder durch musikalische Aktivitäten ein oder lesen Kindern vor.
Ehrenamtliche werden in FRÖBEL-Einrichtungen in die bestehenden Struk-
turen eingebunden, fachlich vorbereitet und begleitet. Auf diese Weise 
erhalten sie wichtige Informationen und werden in die Teams der Krippen, 
Kindergärten und Horte integriert.

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Viele Familien stehen vor der besonderen Herausforderung, Berufsleben 
und Familienleben miteinander in Einklang zu bringen. Um diese Ansprü -
che verwirklichen zu können, brauchen sie Unterstützung vonseiten der 
Kindertageseinrichtung. Als familienunterstützender Dienstleister nehmen 
wir die damit verbundene Verantwortung wahr und reagieren engagiert 
auf die Wünsche und Bedürfnisse berufstätiger Eltern. 
Wir passen unsere Angebote und Öffnungszeiten an die Familien an. 
Schließtage aufgrund von Teamfortbildungen oder Brückentagen wer -
den langfristig angekündigt, damit Familien sich darauf einstellen können. 
Kooperationen mit Unternehmen 
Unser Ziel ist es auch, Wünsche und Belange von Unternehmen sowie 
berufstätiger Eltern in eine optimale Betreuungslösung zu integrieren. Vor 
diesem Hintergrund haben viele unserer Einrichtungen Partnerschaften 
zu Unternehmen aufgebaut. Arbeitgeber und Kindertageseinrichtung 
arbeiten gemeinsam daran, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu 
ermöglichen.

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Notizen
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Qualität und Qualitätsentwicklung
Kinder, die eine Krippe, einen Kindergarten oder einen Hort der  
FRÖBEL-Gruppe besuchen, erhalten ein hochwertiges pädagogisches 
Angebot. Die Qualität der pädagogischen Arbeit ist durch einen gemein-
samen Orientierungsrahmen definiert und wird durch die FRÖBEL-Stan -
dards betont. Durch den Einsatz verschiedener Verfahren zur internen 
und externen Evaluation wird die pädagogische Qualität stetig weiter -
entwickelt und gesichert. Damit sind Qualitätsentwicklungsmaßnahmen 
verankert, die zwei unterschiedliche Perspektiven auf das System einer 
Kindertageseinrichtung ermöglichen und sich sinnvoll ergänzen. 
Interne und externe Evaluation
Einen fachlichen Rahmen für die Qualitätsentwicklung und -sicherung 
bildet der NKK (Tietze & Viernickel, 2015
3). In seinen Qualitätsbereichen 
wird beste Fachpraxis durch konkrete Handlungsempfehlungen für pä- 
dagogische Fachkräfte beschrieben. Mittels der Checklisten des dazuge-
hörigen Handbuchs „Pädagogische Qualität entwickeln“ (Tietze, 2013 4) 
schätzen die Teams ihre pädagogische Arbeit selbst ein. Durch diese 
regelmäßig durchgeführten internen Evaluationen werden verstärkt die 
Verantwortung und die fachliche Kompetenz des pädagogischen Per -
sonals unseren Kindertageseinrichtungen für die Sicherung der Qualität 
ihrer Arbeit betont. Mithilfe verschiedener Methodenbausteine des Hand-
buchs werden auf Basis der Ergebnisse Qualitätsentwicklungsprozesse 
angestoßen, die in Zielvereinbarungen festgelegt und durch geplante 
Umsetzungsschritte ausgeführt werden. 
Auf der anderen Seite wird die externe Evaluation als fester Bestandteil 
der Qualitätsentwicklung und -sicherung genutzt. Durch eine objektive 
und unabhängige Expertensicht von außen erhalten die Teams weitere 
wertvolle Impulse als Ausgangspunkt zur Weiterentwicklung der päda -
gogischen Arbeit.
3 Tietze, W. & Viernickel, S. (Hrsg.) (2015). Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein 
nationaler Kriterienkatalog (5., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Weimar, Berlin: 
verlag das netz.
4 Tietze, W. (Hrsg.) (2013). Pädagogische Qualität entwickeln. Praktische Anleitung und Methoden -
bausteine für die Bildung, Betreuung und Erziehung in Tageseinrichtungen für Kinder von 0-6 Jahren 
(3., Auflage). Berlin: Cornelsen.

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Eltern- und Mitarbeiter*innenbefragung
Des Weiteren ist die regelmäßig stattfindende Eltern- und Mitarbeiter*in -
nenbefragung fester Bestandteil des Systems der Qualitätsentwicklung 
und -sicherung. Die Ergebnisse der Befragungen geben wertvolle Rück -
meldungen, aus denen sich durch kritische Auseinandersetzungen Verän-
derungen entwickeln lassen, die wiederum als verbesserte Bedingungen 
nicht nur Kindern und deren Familien, sondern auch Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern zugutekommen.

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Notizen
www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
Fortbildung und Wissenstransfer
Um Kindern die Möglichkeit zu geben, sich ihren Bedürfnissen und Inter -
essen entsprechend entwickeln zu können, arbeiten wir in einem stetigen 
Prozess an der Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Qualität. 
Dazu gehören insbesondere auch Angebote zur Fort- und Weiterbildung 
sowie eine gemeinsame Reflexion des pädagogischen Handelns und 
fachliche Profilierung in den Teams der FRÖBEL-Einrichtungen. 
Mit dem 2014 eingeführten FRÖBEL-Curriculum haben alle Mitarbeiterin -
nen und Mitarbeitern die Möglichkeit, die Grundlagen der pädagogi -
schen Arbeit bei FRÖBEL sowie spezifische Themengemeinsam in ihren 
Teams oder auch in überregionalen und damit teamübergreifenden 
Seminaren zu diskutieren und zu reflektieren. 
Darüber hinaus stehen in unserem jährlichen Fortbildungsprogramm 
Seminarangebote für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von FRÖBEL, 
auch denjenigen aus Verwaltung, Küche und Hauswirtschaft sowie Tech-
nik, zur Verfügung. Sie erhalten über diesen Seminarkatalog die Chance, 
ihre Kompetenzen individuell in ausgewählten Themenschwerpunkten 
zu vertiefen und so eine Fachkarriere anzustreben. Ebenso besteht die 
Möglichkeit, eine Führungskarriere einzuschlagen, um sich langfristig auf 
eine Leitungstätigkeit vorzubereiten. 
Durch dieses umfangreiche Bildungsangebot für alle Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter können diese ihre Kompetenzen auf Basis aktueller wis -
senschaftlicher Erkenntnisse mit dem Ziel stetiger Qualitätsverbesserung 
der pädagogischen Arbeit systematisch weiterentwickeln.

Seite 34
Notizen
www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
Unterstützung vor Ort: FRÖBEL-Fachberatung
Seit Juli 2010 gibt es in allen regionalen Geschäftsstellen bei FRÖBEL 
Fachberaterinnen und Fachberater, die die pädagogische Arbeit der 
Krippen, Kindergärten und Horte unterstützen. Übergeordnetes Ziel der 
Fachberaterinnen und Fachberater ist es, durch den direkten Kontakt zu 
den Leitungen und Teams die Entwicklung der Kindertageseinrichtungen 
im Sinne bestmöglicher Bildung, Erziehung und Betreuung vertrauensvoll 
zu begleiten. Ebenso werden in Gesprächen zwischen Fachberatung und 
regionaler Geschäftsleitung aktuelle Themen aus der Praxis aufgegriffen, 
diskutiert und gemeinsam Entwicklungen angestoßen.
Die Fachberaterinnen und Fachberater sind Begleitende der pädago -
gischen Fachkräfte und bieten durch professionelle Beratungsange -
bote Hilfe zur Selbsthilfe. Vornehmliche Aufgabe ist es, die Fachkräfte 
in den Einrichtungen so zu stärken, dass sie befähigt sind, nicht nur die 
pädagogische Qualität voranzutreiben und zu sichern, sondern auch 
die einrichtungsbezogenen Abläufe zu optimieren. Fachberatung bei 
FRÖBEL ist dabei gekennzeichnet von einer hohen frühpädagogischen 
Fachkompetenz. Mit Zusatzqualifikationen aus den Bereichen Beratung 
und Coaching bringen sie in verschiedenen Settings ihre Expertise ein. 
In dem engen Kontakt zu den Teams der Krippen, Kindergärten und Horte 
liegt die Chance, konkrete und auf die Bedürfnisse der Kindertagesein -
richtung abgestimmte Unterstützungsleistungen zu erbringen. So werden 
Qualitätsentwicklungsprozesse systematisch begleitet und methodisch 
unterstützt. Die Fachberaterinnen und Fachberater beraten bei der pä -
dagogischen Profilbildung der Einrichtungen, bei der Erarbeitung von 
Einrichtungskonzeptionen und bei der Umsetzung unternehmensspezi -
fischer Anforderungen. Zur fachlichen Unterstützung der Teams bieten 
sie Fortbildungen zu verschiedenen pädagogischen Themen an oder 
initiieren und moderieren regionale Arbeitskreise, die dem kollegialen 
Austausch dienen sowie die Fachkompetenz der pädagogischen Fach -
kräfte erweitern.
Um den überregionalen Austausch unter den regional angesiedelten 
Fachberaterinnen und Fachberatern sicherzustellen, finden in regelmä -
ßigen Abständen Fachberatungskonferenzen statt. Diese werden von 
dem Team Pädagogik und Qualitätsentwicklung ausgestaltet und dienen 
darüber hinaus als Rückmeldeinstanz, um eine Optimierung der von dort 
aus gesteuerten Unterstützungsleistungen für FRÖBEL zu erreichen.

FRÖBEL e.V.   Alexanderstr. 9   10178 Berlin  info@froebel-gruppe.de  www.froebel-gruppe.de

5.3. Step Kids - Bröschüre

29583 Zeichen

Bausteine für die Zukunft  
Stepke-KiTas  Wir machen KiTa.
Richtig gute KiTa.
Stepke-KiTas  Wir machen KiTa.

2
Vorwort
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Ihnen in dieser Broschüre unser innovatives Stepke-
Konzept vorzustellen. Als bundesweit tätiger Träger setzen wir auf 
modernste Einrichtungen mit einem besonderen Raumkonzept und einer 
hervorragenden technischen Ausstattung.
Unser Erfolg beruht auf unseren qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die unser anspruchsvol -
les pädagogisches Konzept umsetzen. So geben wir Kindern die besten Startvoraussetzungen mit optimalen 
Bildungschancen und ermöglichen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 
Die besonderen Merkmale unseres Konzeptes sind: 
1. ein hoher Personalschlüssel,
2. täglich frisch gekochtes Essen vom eigenen Koch,
3. ganztägig bilinguale Betreuung,
4. Schwimmen,
5. eigene Fortbildungsangebote für Erzieherinnen und Erzieher in der Stepke Akademie.
Gemeinsam mit Ihnen gehen wir neue Wege und verwirklichen gerne Ihre individuellen Ideen von Kinderbe -
treuung. Lassen Sie sich von unserem zukunftsweisenden Konzept begeistern und gehen Sie den Weg gemein-
sam mit uns.
Herzlich 
willkommen 
bei Stepke
Ihre 
Dr. Kurt Berlin
Geschäftsführer
Johannes Nagel
Geschäftsführer
Frauke Schittek
Geschäftsbereichsleitung

3
Unsere Leistungsvielfalt
Vorwort 2
Grundsätze unserer Pädagogik 4
Best-Practice Modelle 8
 Situationsansatz 9
 Emmi Pikler 10
 Montessori-Pädagogik 12
 Reggio-Pädagogik 14
 Waldpädagogik 16
Unsere Einrichtungen  18
Bilinguale Erziehung 22
Vorschule 23
Gesunde Ernährung 24
Schwimmunterricht 26
Weitere Highlights 28
Service 30
Übernahme von Trägerschaften 32
Stepke-Betriebs-KiTas 34
Für Kommunen 36 
Mobile KiTas 38
Stepke Akademie  40
Unsere Standorte 42 
Impressum 43
Kontakt 44
Inhalt

4

5
Das Kind als Person
Wir nehmen jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit ernst. Deshalb 
sehen wir uns als Weg- und Entwicklungsbegleiter des Kindes. Wir unter-
stützen es darin, sich gesund zu entwickeln, seine Interessen und Begabun-
gen zu finden, Neues zu lernen und seinen ganz eigenen Bildungsweg zu 
gestalten. 
Mit einer lernfördernden und anregungsreichen Architektur und Gestaltung der Räume unserer Einrichtungen 
unterstützen wir aktiv den Selbstbildungs-Prozess der Kinder. 
Alle Stepke-Einrichtungen haben vielfältige und anregende Lebens-, Lern-, Bewegungs- und Erfahrungsräume, 
in denen sich die Kinder sicher und geborgen fühlen und enge Bindungen zu Erwachsenen und anderen Kindern 
aufbauen können. 
Um alle Sinne der Kinder anzusprechen und zu aktivieren, umfassen unsere Angebote folgende Aspekte:
• gesunde Ernährung,
• Spiel und Spaß,
• bilinguale Erziehung,
• Bewegung und Schwimmen,
• Musik und Kunst,
• Natur und Technik,
• Partizipation,
• Vorschule.
Bei unserer gesamten Arbeit betrachten wir Familie und Kindertageseinrichtung als sich ergänzende und eng 
miteinander verbundene Partner in der Lebenswelt des Kindes. Der Dialog mit den Eltern ist uns darum beson-
ders wichtig. Mit regelmäßigen hausinternen Veranstaltungen bieten wir Räume zur Begegnung und ein von 
den Eltern geschätztes Forum für gemeinsamen Austausch.
Grundsätze
unserer
Pädagogik

6
Bausteine 
unseres 
Konzepts

7
täglich
frisch
gekochte
Vollverpflegung
eigenes
Vorschul-
konzept
Musik 
&
Kunst
ganztägige
Bilingualität
regelmäßige
Wald- &
Wiesen-
wochen
Schwimmen/
Psychomotorik
Vermi�lung 
von
Werten
Das Kind
im
Fokus

8
Best-Practice-
Modelle
In allen Stepke-KiTas arbeiten wir 
gemäß bewährter und bekannter 
pädagogischer Ansätze. Die Teams 
in unseren Häusern sehen es als 
ihre Aufgabe an, unsere Konzeption 
regelmäßig zu überprüfen und 
an veränderte Bedingungen und 
Strukturen anzupassen. So gelingt  
„Richtig gute KiTa.“

9
Situationsansatz
„Lernen in konkreten Situationen“
Kinder haben eigene Rechte und vollziehen die für ihre Entwicklung und Entfaltung notwendigen Schritte aus 
eigenem Antrieb heraus. Gemeinsam entwicklen wir die Fragen und Ideen der Kinder mit Bezug auf ihre Lebens-
welt weiter. Dadurch können wir die Kinder in ihrem Entwicklungspotenzial in konkreten Situationen verstehen; 
und die Kinder lernen, ihre Lebenswelt selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. 
Orientierung an demokratischen Werten
In unserer täglichen Arbeit unterstützen wir die Kinder in ihrem Streben nach Weiterentwicklung durch 
verlässliche Beziehungen, durch ein anregungsreiches Umfeld und durch Sachkompetenz. Regelmäßige Kinder-
konferenzen und tägliche Morgenkreise ermöglichen es, die Belange der Kinder und ihre Anliegen aufzunehmen 
und in die pädagogische Arbeit einzubeziehen. Auch unsere pädagogischen Ziele von Autonomie, Solidarität 
und Kompetenz orientieren sich stets an demokratischen Grundwerten und gesellschaftlichen Entwicklungen.

10

11
Pikler-Pädagogik
„Tastend, behutsam und feinfühlig“
Die ungarische Kinderärztin Emmi Pikler wusste bereits in den 1930er 
Jahren, was aktuelle Forschungen bestätigen: Die ersten Erfahrungen, die 
ein Baby macht, sind unheimlich wichtig – und die meisten Erfahrungen 
sammelt ein Säugling, wenn er gefüttert, gebadet, gewickelt oder an- und 
ausgezogen wird. Damit ist schon die Pflege des Kindes ein wichtiger Teil 
der Erziehung und des Aufbaus zwischenmenschlicher Beziehungen. Das 
Kleinkind fühlt einen liebevollen Umgang durch Hände, die es „tastend, 
behutsam und feinfühlig“ pflegen. Es wird sich entspannen und sofort gut 
aufgehoben fühlen.
Pflege ist Kommunikation
Ob wickeln, waschen oder füttern: Durch den hohen Personalschlüssel in 
unseren Stepke-KiTas können wir jedem Kind unsere ungeteilte Aufmerk-
samkeit schenken. Es erlebt Pflege als eine intensive zwischenmenschli -
che Begegnung, an der es aktiv beteiligt ist. Jede Handlung wird sprachlich 
begleitet und das Kind spürt: „Ich werde wahrgenommen.“ So entstehen 
von Beginn an vertrauensvolle und entwicklungsfördernde Beziehungen 
zwi- schen dem Kind und seinen Bezugserziehern.

12

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Montessori-Pädagogik
„Folge dem Kind, es wird Dir seinen Weg zeigen!“
Ein Kind kann in Freiheit und unabhängig vom Erwachsenen selbstständig lernen – dies ist ein wichtiges Prinzip 
der Montessori-Pädagogik. „Hilf mir, es selbst zu tun“ ist ein zentrales Motto dieses entwicklungspsychologi -
schen Ansatzes der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870 bis 1952). Sie erwarb als erste 
Frau den Doktortitel der Medizin, spezialisierte sich auf Kinderheilkunde und entwickelte zunächst für Kinder 
mit geistiger Behinderung didaktische Materialien, mit denen diese erheblich gefördert werden konnten. Später 
übertrug sie ihr Konzept auf Kinder ohne Behinderung. Ihre Methode zeichnet sich dadurch aus, in einer didak-
tisch vorbereiteten Umgebung die gesammelte, polarisierte Aufmerksamkeit des Kindes und damit seine Selbst-
ständigkeit zu wecken. Dazu benutzte Maria Montessori besonderes pädagogisches Spielzeug („Montessori-
Material“) sowie Übungen und Spiele.
Kernstück ist die Freiarbeit
Kernstück der Montessori-Pädagogik ist die Freiarbeit, denn: In einer Umgebung, die auf ihre individuellen 
Bedürfnisse und entwicklungspsychologischen Phasen abgestimmt ist, erwerben Kinder sehr viel Konzentra -
tionsfähigkeit, Sozialverhalten und Handlungskompetenz. In Einrichtungen, die sich an Montessori orientie -
ren, entscheidet jedes Kind selbst, mit welchen Arbeits- oder Spielmaterialien es sich beschäftigen möchte. Es 
bestimmt weitgehend selbst den Rhythmus und die Dauer seiner Beschäftigung und auch, ob es allein oder mit 
einem Partner arbeiten, spielen oder forschen, entdecken, toben, träumen oder kreativ sein möchte.
Diese freie Entscheidung führt zu einer inneren Selbstdisziplin, die nicht von außen beeinflussbar ist. Besucher 
bewundern nicht selten die ruhige und entspannte Atmosphäre in der Freiarbeit in unseren Stepke-KiTas. Uns 
geht es darum, das Kind zu achten und zu respektieren, es als eigenständigen Menschen zu sehen, ihm Raum zu 
geben und ihm dabei zu helfen, selbstständig zu denken und zu handeln. In allen Stepke-KiTas erhalten schon 
die Jüngsten die Gelegenheit, den eigenen Impulsen und Lernbedürfnissen zu folgen und ihren individuellen 
Lernweg zu gehen. So ist in unseren Einrichtungen schon der Alltag das Besondere.

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Reggio-Pädagogik
„Hundert Sprachen spricht ein Kind“
Viel Raum für den Forscherdrang der Kinder bietet die Reggio-Pädagogik, die von der UNESCO als weltbeste 
Vorschulpädagogik ausgezeichnet wurde. Die Erziehungsphilosophie ist in den kommunalen Kindertagesstätten 
der norditalienischen Stadt Reggio Emilia seit den 1960er Jahren entwickelt worden. Kinder werden als Forscher 
und Entdecker gesehen, von Geburt an neugierig, wissbegierig, kreativ, aktiv – und unermüdlich in ihrem Tun. 
Dabei verknüpfen sie Neues mit ihren bisherigen Erkenntnissen und erweitern auf diese Weise ihre Fähigkeiten 
und Fertigkeiten. Die Kinder sind Schöpfer ihrer eigenen Entwicklung, sie sind Konstrukteure ihrer persönlichen 
Wirklichkeit.
Der Raum als Erzieher
In Anlehnung an die besondere Rolle der Architektur in der Reggio-Pädagogik haben unsere KiTa-Räume viel 
Licht und helle Farben, es gibt Pflanzen und Spiegel, die das Spiel mit der eigenen Identität ermöglichen, ein 
„Atelier“, Bühnen, Podeste, Bewegungsräume und „Denk“-Ecken. Wir bieten den Kindern vielfältige Möglichkei-
ten zum Wahrnehmen, Gestalten und Experimentieren – bis hinein in den Waschraum: Hier finden sich Röhren, 
Gefäße, Siebe, Spiegel sowie Gegenstände, die untergehen oder schwimmen. 
Außerdem stellen wir den Kindern vor allem Material und Werkzeug zur Verfügung: Draht, Lehm, Holz, Gips, 
Farben und Papier, Schrauben, Feilen, Sägen, Pinsel, Scheren. In unseren Stepke-KiTas fördern und unterstützen 
unsere Pädagogen sehr aufmerksam die kindliche Ausdrucksvielfalt. Denn Kinder haben „hundert Sprachen“, in 
denen sie denken, entdecken und ihre Geschichten erzählen.

15

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Waldpädagogik
„Frei von Lärm und Stress“
Böschungen, die von Wurzeln durchsetzt sind, Schlaglöcher in den Waldwegen, die sich bei Regen in kleine 
Seen verwandeln, umgestürzte Bäume, auf denen man klettern und wippen kann. Harte, steinige und weiche, 
mit Moos und Laub bedeckte Böden – alles echte Herausforderungen. In der Natur können Kinder (wieder) 
lernen, sich natürlich zu bewegen. Wälder und Wiesen bieten eine Fülle von Bildern, Geräuschen, Gerüchen, 
Berührungsempfindungen und Bewegungsmöglichkeiten. Die Kinder passen sich dem unebenen Gelände an, 
hangeln sich hinauf, kugeln sich hinunter, balancieren, krabbeln, kriechen, waten. Das kräftigt die Muskulatur 
und fördert die Körperbeherrschung. Das entwickelt die motorische Geschicklichkeit und die kognitiven Fähig-
keiten. Die frische Luft stärkt das Immunsystem und verringert die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten. Die 
Stille im Wald differenziert das Wahrnehmungsvermögen und fördert innere Ruhe und Konzentration.
Kreativ ohne vorgefertigtes Spielzeug
Die spielzeugfreie Umgebung regt die Kreativität der Kinder an und unterstützt ihren Forscherdrang und ihre 
Selbstständigkeit. Unsere Erzieherinnen und Erzieher führen deshalb regelmäßig Waldtage durch, planen ganze 
Waldwochen sowie besondere Naturprojekte für die Kinder und fördern damit ihre körperliche Robustheit, ihre 
Sportlichkeit und ihre Kreativität. Gemeinsam sammeln die Kinder unvergesseliche Naturerfahrungen, egal bei 
welchem Wetter!

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Ein persönliches und modernes 
Raumkonzept
In den Kindertageseinrichtungen der Stepke-KiTas spielen und lernen, 
erleben und erfahren, experimentieren und forschen täglich mehrere 
hundert Kinder im Alter von null bis sechs Jahren.
Alle Einrichtungen sind gemäß unseres pädagogischen Konzeptes ausge -
stattet. Unsere Erzieherinnen und Erzieher erfüllen in ihrer täglichen Arbeit 
die hohen Stepke-Standards, denn eine qualitativ hochwertige und an neuesten Erkenntnissen aus Forschung 
und Praxis ausgerichtete Erziehung ist für uns eine Herzensangelegenheit.
Bewegungsfreiräume, -herausforderungen und -anregungen sind die entscheidenden Faktoren frühkindli -
chen Lernens. In klar definierten Bereichen erhalten die Kinder bei uns genau die Orientierung, die sie für ihre 
Entwicklung benötigen. Unsere Räume sind übersichtlich strukturiert und gestaltet, auf Eigenaktivität ausge -
richtet, mit sensorisch anregenden Materialien ausgestattet und genau deshalb laden sie die Kinder von Beginn 
an ein, die Welt zu erkunden.
Unsere Wickelplätze sind so konzipiert, dass sie dem Bedürfnis der Kinder nach ungestörter Zweisamkeit mit 
ihrer Bezugserzieherin bzw. ihrem Bezugserzieher nachkommen. Sie sind mit einem Treppchen ausgestattet, 
durch das die Kinder selbst zu den Wickelplätzen hochklettern können. Die Waschgelegenheiten grenzen unmit-
telbar an, die Regale sind so ausgerichtet, dass alle Pflegeutensilien für die Erzieherinnen und Erzieher direkt in 
Griffweite sind.
Unterschiedlich große Kinder-WCs im Sanitärbereich lassen Kinder bei der Pflege und Sauberkeitserziehung 
genügend Freiraum und unterstützen das Körperbewusstsein. Im Sanitärraum befindet sich ein Ablauf im Boden, 
sodass Wasser- oder Schaumexperimente ohne großen Aufwand möglich sind.
Die Schlaf- und Ruheräume befinden sich in einem ruhigen und ungestörten Bereich innerhalb der KiTa. Sie sind 
mit Teppichen und Vorhängen ausgestattet, haben Fenster zur natürlichen Belüftung, eine dimmbare Beleuch-
tung und ein Farbkonzept, das Ruhe ausstrahlt. Jedes Kind hat seinen individuellen Schlafplatz.
Die großzügigen Gruppen- und Aktionsräume verfügen über Spiegelwände, Snoezelen-Effekte und Rückzugsorte 
in Form von kleinen Höhlen und Nischen.
Unsere
Einrichtungen

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KiTa HannaLegoranTo – Werder
KiTa Matschpiraten – Köln
KiTa Walnussweg – Köln
KiTa Tal-Strolche – Wuppertal

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Früh Englisch 
lernen
Wir arbeiten nach der Immersi -
onsmethode: Das Kind „taucht“ 
sozusagen völlig automatisch in 
eine zweite Sprache ein, denn es 
kommt täglich mit ihr in Berührung 
und wird mit ihr vertraut gemacht.
Unser Ziel ist es, dass eine Englisch sprechende Fachkraft in jeder Gruppe 
die Kinder im Kindergartenalltag begleitet. Sie bietet die gleichen Aktivi -
täten an wie die Deutsch sprechenden Kollegen - dabei spricht sie nur 
Englisch. Auf diese Art und Weise erfährt das Kind nicht nur die pädago -
gischen Inhalte der Aktivitäten, sondern lernt gleichzeitig auch Englisch 
und geht wie selbstverständlich mit der Sprache um.
Je früher ein Kind eine Sprache lernt, desto besser lernt es sie. Studien 
haben gezeigt, dass Kinder, wenn sie eine Sprache vor Vollendung des 
vierten Lebensjahres lernen, diese mit dem gleichen Teil des Gehirns 
lernen, mit dem sie auch ihre Muttersprache lernen. Weiterhin haben 
junge Kinder keinerlei Hemmungen und imitieren ganz natürlich die 
Aussprache der Native Speaker.
Eine frühe Mehrsprachigkeit ist zudem mit weiteren, indirekten Vorteilen 
verbunden: Die Kinder entwickeln ein größeres Selbstvertrauen und ein 
gestärktes Bewusstsein für andere Kulturen.
Bilinguale 
Erziehung

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Für einen guten 
Schulstart
Die Vorschulzeit ist für uns die 
gesamte Kindheit vor der Schule. 
Nach den Grundlagen der Konzep -
tion kann sich die „Vorschulförde -
rung“ nicht nur auf das letzte Jahr 
vor der Schule beschränken. Wir 
schaffen familienbegleitend gemeinsam Bedingungen und Möglichkei -
ten, um individuelle Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken und 
zu entwickeln und die Kinder auf ein gleichberechtigtes Leben in der 
Gesellschaft vorzubereiten.
Im Jahr vor dem Schuleintritt finden sich die Kinder verstärkt und gezielt 
zu altershomogenen Vorschulprojektgruppen zusammen. Durch zahlrei-
che wöchentliche Aktivitäten, Ausflüge, zum Beispiel innerhalb unserer 
intensiven Waldwochen, sowie gezielte Beobachtungen der Kinder in 
diesen Projektgruppen ist es uns möglich, kompetente Ansprechpart -
ner im Hinblick auf die Schulfähigkeit der Kinder zu sein. 
In einem ausführlichen Entwicklungsgespräch teilen wir den Eltern 
unsere Beobachtungen rechtzeitig vor der Schulanmeldung mit. Beim 
Verlassen der KiTa erhalten die Kinder ihre Bildungsdokumentation in 
Form ihres Portfolios sowie eines Abschlussberichtes. Wir setzen uns 
in allen Einrichtungen engagiert dafür ein, dass die Kinder die besten 
Voraussetzungen für den Start in der Schule haben.
Vorschule

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25
Auf dem Weg zu FIT KID
In unseren Stepke-KiTas sollen die Kinder vom ersten Tag an alles bekom-
men, um sich optimal entwickeln zu können. Dazu gehört eine gesunde 
und natürlich schmackhafte Ernährung. Wir legen großen Wert auf das 
Leben einer ästhetischen Tischkultur und vermitteln den Kindern schon 
früh, wie wichtig die sozialen Aspekte des gemeinsamen Essens sind.
Von Köchen ernährungsphysiologisch und kindgerecht zubereitete frische Mahlzeiten und Snacks gehören 
deshalb für uns zur gesunden „Rundum-Verpflegung“ der Kinder, denn KiTas tragen aufgrund ihres Mahlzei -
tenangebotes zur Bildung des Ernährungsverhaltens von Kindern bei. Sie bieten somit die Möglichkeit, von 
Anfang an den Grundstein für eine gesundheitsfördernde Lebensweise zu legen. Um langfristig ein ernährungs-
physiologisch ausgewogenes Verpflegungsangebot sicher zu stellen, haben wir begonnen, unsere KiTas von 
der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) zertifizieren lassen und als sichtbares Zeichen nach außen 
bereits für eine Einrichtung eine FIT KID-Zertifizierung erhalten.
Natürlich gibt es aber auch mal Pommes Frites oder Schokoladen-Pudding.
Was ist FIT KID?
Im Rahmen der Zertifizierung werden folgende Kriterien überprüft:
• Lebensmittel: Mittagsverflegung (optimale Lebensmittelauswahl und Anforderungen an den Speisenplan),
• Speisenplanung und -herstellung: Kriterien zur Planung und Herstellung der Speisen für die Mittagsverpfle-
gung, Gestaltung des Speisenplans,
• Lebenswelt: Rahmenbedingungen in Tageseinrichtungen für Kinder (z.B. Essatmosphäre oder Essenszeiten).
Die zertifizierte Verpflegung ist an diesem Logo zu erkennen: 
Gesunde
Ernährung

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Schwimmen lernen
Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, viele 
kleine „Seepferdchen” auszubilden.
Von Beginn an gewöhnen wir die Kinder 
spielerisch ans Wasser, sodass sie nach 
und nach völlig angstfrei mit diesem 
Element umgehen.
Nicht schwimmen zu können, ist nicht nur lebensgefährlich für die Kinder. Es 
bringt sie auch um eine wunderbare Bewegungserfahrung. Denn Schwimmen 
schult den kompletten Bewegungsapparat und das Koordinationsvermögen.
 
Früh mit Wasser und dem Schwimmen in Kontakt gebracht, werden die Kinder 
zu richtigen „Wasserratten“, die unheimlich stolz ihr erstes Schwimmabzeichen 
präsentieren. Und wer dann noch verschiedene Schwimmarten beherrscht, 
wird zum Star im Freibad – das gibt Selbstvertrauen!
Großer Spaß 
für kleine 
„Wasserratten“

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28
Weitere
Highlights
Frisch aus dem eigenen Garten
Die Stepke-Gärten in unseren Einrichtungen laden die Kinder zu sinnli -
chen Erfahrungen ein:
Eine Kräuterspirale, ein Tastpfad sowie Nutzbeete regen alle Sinne an und 
ermöglichen es darüber hinaus, jahreszeitlich bedingte Veränderungen 
zu beobachten, Pflanzen zu pflegen und Früchte zu ernten.
Kinder brauchen besonders gute 
Bildungseinrichtungen
Lerncomputer
Eigenständigkeit, Experimentieren und Auseinandersetzung mit Neuen 
Medien sind Voraussetzung für verstehendes Lernen.
Im Bereich der Medienkompetenz lernen die Kinder, sich in einer medial 
geprägten Welt zu orientieren, auszutauschen und sich kritisch mit ihr 
auseinanderzusetzen. In unseren Gruppen finden die Kinder Lerncompu-
ter, die unter Begleitung regelmäßig zum Einsatz kommen.

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Aktionen
Bei uns ist immer etwas los. An jahreszeitlichen Festen wie z.B. St. Martin 
werden Laternen gebastelt und erste haptische Erfahrungen mit Kleister 
und verschiedenem Kreativmaterial gemacht. Aber auch an Weihnach -
ten, Nikolaus, Karneval und Ostern ist immer viel los in unseren KiTas. 
Sommerfeste, Basare oder Flohmärkte verbinden zudem immer wieder 
die Elternschaft mit dem KiTa-Alltag.
Werkzeuge für die Kreativität
In allen Stepke-KiTas sind die Angebote und vorbereiteten Umgebungen 
auf das jeweilige Alter und die Entwicklung des Kindes abgestimmt.
Ob beim Sandmalen am Lichttisch, „Sich-Ausprobieren“ an Musikinstru -
menten, Arbeiten an der Werkbank oder dem großflächigen Malen an 
Malstaffeleien bieten wir den Kindern in „natürlichen“ Lernsituationen 
täglich zahlreiche Herausforderungen und jede Menge Möglichkeiten für 
kindliches Forschen.

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Wir für Sie 
In unseren KiTas bieten wir Platz 
für Austausch. Auch übergreifende 
Angebote für den Sozialraum wer- 
den immer gerne in Anspruch ge- 
nommen.
Kindergeburtstag
Unsere qualifizierten Mitarbeiter-innen und Mitarbeiter gestalten in 
unseren KiTas individuelle Geburtstagspartys zu den Themen „Hexen und  
Hexenmeister“, „Ritter und Prinzessinnen“, „Gespenster“, „wilde Piraten“, 
„Elfen und Feen“ für Kinder zwischen drei und zehn Jahren.
Krabbelgruppen
Wir bieten Eltern aus dem Stadtteil an unseren Standorten die Möglich -
keit, sich miteinander auszutauschen. Die Kinder können bereits erste 
Kontakte zu gleichaltrigen Kindern knüpfen.
Erziehungsberatung
Wir bieten eine niederschwellige Beratung in unseren Elterncafés an. 
Durch die Vereinbarung von Einzelgesprächsterminen durch unsere 
qualifizierten Hausleitungen unterstützen wir Eltern auch in schwierigen 
Lebenslagen.
Kurse und Aktionen
Wir entwickeln standortspezifische Kurse und Aktionen, z.B. musikali -
sche Früherziehung, Kinderchor, Tanz- und Malschule, „Mut tut gut“-Kur-
se, PC-Schulungen, Kinder-Yoga-Kurse u.v.m. Dafür arbeiten wir auch mit 
externen Anbietern zusammen. 
Service

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Übernahme von Trägerschaften
Soll Ihre KiTa eine Stepke-KiTa werden? 
Dann sind wir Ihr Ansprechpartner! Als erfahrener Träger sind wir an der 
Übernahme von KiTas interessiert und sind für Sie ein verlässlicher Partner 
im gesamten Übergabeprozess: 
Wir stellen sicher, dass bei einer Trägerübernahme die Interessen des ehemaligen Trägers, aber auch die Inter-
essen von Eltern, Kindern und Mitarbeitern stets berücksichtigt werden und der Übergang für alle Beteiligten 
eine positive Erfahrung darstellt.
 
Durch eine kompetente Unterstützung in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Pädagogik gehen wir auf 
die Ängste und Sorgen von Eltern und Mitarbeitern, die ein Trägerwechsel mit sich bringt, ein und schaffen 
Vertrauen für die Zukunft. Familien und Kinder sollen die Betreuung erhalten, die sie gewohnt sind und zu Recht 
erwarten dürfen.
Unser erprobter Prozess der Übernahme der Trägerschaft macht es Einrichtungen leichter, eine Entscheidung zu 
fällen, mit der sich alle wohlfühlen.
Bei Interesse oder Fragen zu diesem Thema kontaktieren Sie uns und fordern Sie Ihr unverbindliches Angebot 
an!
Für Träger

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Stepke-Betriebs-KiTas
Im Zeitalter zunehmender Arbeitsbelastungen und sich verändernder 
Rollenverteilungen zwischen den Geschlechtern steigen die Anforderun -
gen an die Kinderbetreuung. Junge Familien möchten Familie und Beruf 
in Einklang bringen; und Sie als Unternehmen können hier Unterstützung 
leisten und von einem eigenen Betreuungsangebot enorm profitieren. 
Denn: Eine Betriebs-KiTa erhöht nicht nur Ihre Attraktivität als Arbeitge -
ber, sondern führt nachweislich zu weniger Fehlzeiten, geringeren Personal- und Betriebskosten und entspann-
teren sowie motivierteren Mitarbeiterinnen und  Mitarbeitern.
Stepke begleitet Firmen und Organisationen professionell und zielorientiert bei der Entwicklung und Realisie -
rung individueller Betreuungslösungen. Wir suchen die für Ihr Unternehmen wirtschaftlich sicherste Lösung 
und stehen Ihnen mit festen Ansprechpartnern und professionellem Know-how in jeder Projektphase zur Seite. 
So wird die Kinderbetreuung zum Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen. 
Vereinbaren Sie gerne noch heute einen unverbindlichen Termin mit uns und wir besprechen gemeinsam die 
optimale KiTa-Lösung für Sie. 
Weitere Informationen finden Sie online unter www.stepke-bekita.de.
Fordern Sie auch unsere Broschüre zum Thema Stepke-Betriebs-KiTas an.
Für
Unternehmen

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36
KiTas als Wett-
bewerbsfaktor
Kinder- und Familienfreundlichkeit 
sind entscheidende Faktoren im 
Wettbewerb um Einwohner. Wo 
sich Kinderbetreuungseinrichtun -
gen an die Bedürfnisse von Kindern 
anpassen und den hohen Qualitäts-
ansprüchen der Eltern entsprechen, lassen sich gerade junge Familien 
gerne nieder. In Zeiten knapper Ressourcen ist es daher umso wichtiger, 
keine Einschnitte bei der Kinderbetreuung vorzunehmen, sondern gezielt 
in erfolgversprechende Projekte zu investieren, die Kind und Beruf eltern-
freundlich realisieren lassen. So fördern Sie eine positive demografische 
Entwicklung.
Unsere Stepke-KiTas arbeiten kunden- und mitarbeiterorientiert, ohne 
dabei betriebswirtschaftliche Aspekte aus den Augen zu verlieren.
Wir bereichern mit unserer Qualität die Trägervielfalt in den Städten. Wir 
arbeiten innovativ, schnell und unürokratisch mit allen beteiligten Ämtern 
zusammen, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz schnell 
und angemessen zu realisieren.
Gerne erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Betreuungslösun-
gen, die auf unserer Basis-Konzeption aufbauen und passgenau an den 
Bedingungen des jeweiligen Standortes ausgerichtet sind.
Für
Kommunen

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38
Ein ganz besonderes Angebot
Damit nicht nur Kinder in unseren Einrichtungen eine gute Betreuung 
erfahren, haben wir ein besonderes Projekt gestartet: Wir schicken unsere 
KiTas „on Tour“ zu Flüchtlingsunterkünften – innovativ und unkompliziert 
vor Ort, wo wir gebraucht werden.
Unsere qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Flücht -
lingsunterkünften im Einsatz und bieten den Kindern ein Programm mit Herz: In amerikanischen Schulbussen 
finden sie an fünf Tagen in der Woche Spiel- und Lernmaterialien sowie abwechslungsreiche Aktivitäten, die 
von unseren Pädagoginnen und Pädagogen geleitet werden. Die Kinder tauchen in die deutsche Sprache ein 
und haben die Möglichkeit, sich mit vielfältigen Angeboten zu beschäftigen. Im nahen Lebensraum erfahren sie 
Begleitung und Unterstützung und können die oftmals schrecklichen Erfahrungen des Krieges und der Flucht 
hinter sich lassen. 
Das Projekt ist an Unterkünften in Düsseldorf und Köln gestartet. Als niederschwelliges Angebot eingerichtet,  
unterstützt die Mobile KiTa das Ziel, das Vertrauen der Kinder in die Menschen wieder aufzubauen. 
So gelingt die soziale und sprachliche Integration direkt am Ort!
Mobile KiTas

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STEPKE
AkademieAS
Für 
Wissenshungrige
Wir legen großen Wert auf die fach-
liche Qualifikation und Fortbildung 
unserer Mitarbeiter. Deshalb haben 
wir als ständige Weiterbildungs -
maßnahme die Stepke Akademie 
ins Leben gerufen. 
Regelmäßig können sich interne und externe pädagogische Fachkräfte 
in  praxisnahen Workshops gezielt und themenorientiert neues Wissen 
aneignen – immer nach dem neuesten Stand aus Forschung und Praxis.
Alle Dozenten und Workshopleiter verfügen über eine langjährige Erfah -
rung in ihrem Arbeitsfeld und sind seit mehreren Jahren unsere Bildungs-
partner und Berater.
Die Stepke Akademie ist für unsere Mitarbeiter kostenfrei. Für Mitarbeite-
rinnen und Mitarbeiter anderer Träger erheben wir eine Teilnahmegebühr.
Stepke-Mitarbeiter können sich zudem einrichtungsübergreifend in extra 
für ihren pädagogischen Schwerpunkt eingerichteten Qualitätszirkeln 
regelmäßig austauschen, die stets von unseren Fachberaterinnen praxis -
nah begleitet werden.
Weitere Informationen unter: 
www.stepke-kitas.de/stepke-akademie
Stepke 
Akademie

41

42
Unsere
Standorte
Köln
Wuppertal
Werder 
Zeesen
Berlin 
Nordrhein-Wes�  alen
KiTa Löwenherz  – Köln-Ostheim 
KiTa Matschpiraten – Köln-Roggendorf
KiTa Niehler Pänz – Köln-Niehl
KiTa Walnussweg – Köln-Merheim
KiTa Wichtelstadt – Köln-Nippes
KiTa Zollstöckchen – Köln-Zollstock
KiTa Samoastraße – Wuppertal-Langerfeld
KiTa Tal-Strolche – Wuppertal-Barmen
Berlin/Brandenburg
KiTa Am Mauerpark – Berlin-Mitt  e
KiTa HannaLegoranTo – Werder an der Havel
KiTa Tannenzapfen – Zeesen
Weitere Standorte sind deutschlandweit in Planung.
stepke-kitas.de/standorte
stepke-kitas.de/standorte/kita-standorte-in-planung/

43
Köln
Wuppertal
Werder 
Zeesen
Berlin 
Impressum
Herausgeber
Step Kids KiTas gGmbH
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
Tel.: 030-420 259 29
info@stepke-kitas.de
www.stepke-kitas.de
Stand
August 2017
Text und Redakti  on
Petra Karl, 
Frauke Schitt  ek, 
Sabine Schollas
Gestaltung und Produkti  on
Christi  na Delikoura, 
Sabine Schollas                              
Bildnachweis
Titel: Wojciech Gajda/fotolia.com
S. 3: silviebliss/pixabay.com
S. 4: Petro Feketa/fotolia.com
S. 6: Pexels, isakarakus, mcconnmama, 
amyelizabethquinn, paologhedin/pixabay.com
Brian A. Jackson/shutt  erstock.com
Trinity Kubassek/pexels.com
S. 8: w8lift  ed/pixabay.com
S. 10: dagon/pixabay.com
S. 12: Antony_Wegener/pixabay.com
S. 16: Unsplash/pixabay.com
S. 19-21: Stepke, Georg Krause
S. 22: Sergey Novikov/shutt  erstock.com
S. 24: Sergiy Bykhunenko/fotolia.com
S. 27: Thommy Wong/piqs.de
S. 28: omgimages/istockphotos.com
S. 29: Alex77UK/pixabay.com
S. 30: hadesdaiphat/pixabay.com
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S. 37: Pexels/pixabay.com
S. 41: Rawpixel/istockphoto.com
Stepke ist Teil der AcadeMedia Gruppe

44
Richtig gute KiTa.
Johannes Nagel
Geschäftsführer
j.nagel@stepke-kitas.de
Frauke Schittek
Geschäftsbereichsleitung
f.schittek@stepke-kitas.de
Dr. Kurt Berlin
Geschäftsführer
k.berlin@stepke-kitas.de
Kontakt
Haben Sie Interesse an unserer Arbeit oder Fragen?
Wir stehen gerne für ein persönliches Gespräch bereit.

Anlage 1.2 Auswertungsformular_Froebel

5399 Zeichen

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung in Amelsbüren an der Landsberger  
Straße 
 
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH 
Komödienstraße 18-24 
 
50667 Köln 
 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild 
etc.  
- FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH mit Sitz in Berlin ist eine Tochtergesellschaft 
des FRÖBEL e.V.  
- Anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe und Mitglied im paritätischen Gesamt-
verband 
- Bundesweit tätiger Träger im Bereich der Kinderbetreuung und Hilfen zur Erziehung 
(insgesamt über 160 Kitas in Deutschland) 
- Betreibt ab 2019 die Kindertageseinrichtung am Markweg in Münster 
- Philosophie des Friedrich Fröbel (Kinder verfügen über individuelles Bildungspotential) 
- Pädagogisches Leitbild, Führungsleitbild und Unternehmensleitbild liegen vor 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
9,00% Trägeranteil  
 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe-
treuung liegen vor 
- Arbeit mit offenem Konzept 
- Ganzheitlicher pädagogischer Ansatz nach Friedrich Fröbel, Schwerpunkt möglicher-
weise Ökologie/Nachhaltigkeit 
- Bilingualität ist geplant 
- Alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung 
- Einsatz verschiedener Beobachtungs- und Bildungsdokumentationsverfahren 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden, Einstieg 
in die Modellprojekte Extrazeit / Flexizeit vorstellbar  
- Regelöffnungszeiten: 07.00-17.00 Uhr  
- Keine Schließungszeiten in den Ferien

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stell fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Aufnahme von Kindern unterschiedlicher Herkunft / Konfessionen 
- Partizipation als konzeptioneller Schwerpunkt, der durch die EU-
Kinderrechtskonvention im Leitbild verankert ist 
- Einsatz von multikulturellen / multiprofessionellen Teams 
- Ideen zur Nutzung neuer Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderun-
gen 
- Pädagogisches Handeln orientiert sich an den Bedürfnissen und Ressourcen der Kin-
der 
- Fröbelberatungsstelle / Fröbelfon als übergeordnete Soforthilfe immer erreichbar 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Wenn möglich: Frischkost durch Einrichtung einer Frischkostküche (Beteiligung der 
Kinder, Erleben der Essenskultur, Lernen von Essenszubereitung, Anlegen von Gemü-
se-/ Kräuterbeeten) 
- Einrichtung von Ruhezonen zur Förderung der körperlichen / seelischen Entspannung 
und Ruhe 
- Bereits Erfahrung in der Zertifizierung von Bewegungskitas  
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Offener Zugang auf alle vorhandenen Sozialraumakteure ist geplant 
- Kooperation mit Großtagespflege und Schule (Davertschule), um frühzeitig die Über-
gange zu gestalten 
- Erfahrung als Träger mit angestellten Tagespflegepersonen vorhanden 
- Gemeinsame Feste und Aktionen im Stadtteil 
- Schwerpunkt „Bewegte Kunst“ 
- Nutzung Kulturangebots in Amelsbüren 
- an Reggiopädagogik orientierte ReMida = Materialien, die in Industrie / Handwerk ab-
fallen werden für Kitas, Schule weiterverwandt 
- Teilnahme an Fachgremien und AG`s ist geplant 
- Weiterentwicklung zum Familienzentrum gewünscht 
 
 
3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Eingewöhnung nach dem Berliner oder Münchener Eingewöhnungsmodell 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende, Hospitationen usw. 
finden statt 
- Elternlounge für Kontakte der Eltern untereinander 
- Gemeinsame Feste, Aktionen, Trödelmärkte, etc. 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat

3 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß-
nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben 
- Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mitarbeiter/-innen 
- Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement / Altersentlastung im Konzept 
verankert für Mitarbeiter/-innen ab 56. Lebensjahr 
- Zunächst regionale Fachberatung für Münster geplant 
- Qualitätsentwicklung durch PädQuis (einem pädagogischen Qualitäts- und Informati-
onssystem) 
- Durchführung regelmäßiger Qualitätszirkel zu pädagogischen Themen 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
- Haustarifvertrag in Abstimmung mit der GEW / Anlehnung an den TVöD 
- Mitarbeiter/-innen in Vorbereitung auf Leitungsaufgaben durchlaufen ein zweijähriges 
Führungstrainee-Programm 
 
 
4. Besondere Merkmale / Eignung 
- Keine Schließungszeiten in den Ferien 
- Träger ist spezifisch in der Kindertagesbetreuung tätig 
- Innovative Ausrichtung der Kitas an Bedarfen / Ressourcen der Standorte

5.1. Step Kids - Konzept

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1 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Erziehung, Bildung, Betreuung und Förderung für 
Kinder von 0 bis 6 Jahren in NRW 
Basis – Konzeption der Step Kids KiTas gGmbH

2 
 
  
Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
 
Ansprechpartner: 
Frauke Schittek 
0202 281 943 0 
0160 872 321 4 
f.schittek@stepke-kitas.de 
 
Stand: 
Oktober 2017 
 
Herausgeber: 
Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin

3 
 
Inhalt 
1. Vorwort ......................................................................................................................... 5 
2. Rahmenbedingungen ..................................................................................................... 5 
2.1. Der Träger ........................................................................................................................................ 5 
2.2. Rechtliche Grundlagen ..................................................................................................................... 6 
3. Unsere Einrichtungen (Familienzentren) ......................................................................... 6 
3.1. Mitarbeiter/Innen und Fachpersonal .............................................................................................. 7 
3.2. Öffnungszeiten ................................................................................................................................. 8 
3.3. Gruppengröße und Fachkraftschlüssel ............................................................................................ 8 
3.4. Aufnahmekriterien ........................................................................................................................... 8 
3.5. Raumkonzept ................................................................................................................................... 8 
4. Pädagogische Ziele und Inhalte .....................................................................................10  
4.1. Stand der aktuellen Forschung ...................................................................................................... 10 
4.2. Hirnforschung und Lernen ............................................................................................................. 11 
4.3. Die Bedeutung von Gleichaltrigen ................................................................................................. 11 
4.4. Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung ................................................................. 12 
5. Mehrsprachigkeit ..........................................................................................................12  
6. Religiöse Erziehung .......................................................................................................13  
7. Die Eingewöhnung im Kindergarten ..............................................................................13  
8. Das Freispiel .................................................................................................................14  
9. Der Morgenkreis, der Abschlusskreis, die Kinderkonferenz ............................................14  
9.1. Beteiligungsrechte für Kinder – Partizipation ................................................................................ 14 
10. Vorschulerziehung ........................................................................................................15  
11. Ein Tag in unserer Kita ..................................................................................................16  
11.1. Zeit ......................................................................................................................................... 16 
11.2. Ankommen ............................................................................................................................ 16 
11.3. Morgenkreis .......................................................................................................................... 16 
11.4. Gemeinsame Mahlzeiten ...................................................................................................... 16 
11.5. Ruhen und Schlafen ............................................................................................................... 17 
11.6. Angebote, Aktivitäten und Projekte ...................................................................................... 18 
11.7. Nach Hause Gehen ................................................................................................................ 18 
12. Qualifizierungsprozess und Weiterentwicklung, Supervision und Fortbildung ................19 
12.1. Individuelle Vor- und Nachbereitung .................................................................................... 19 
12.2. Teamsitzung .......................................................................................................................... 19 
12.3. Stepke Akademie ................................................................................................................... 20 
13. Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern .........................................................20  
13.1. Formen der Elternbeteiligung Elterngespräche .................................................................... 20 
14. Kooperationen mit anderen Institutionen Zusammenarbeit mit den Grundschulen .......22 
14.1. Weitere Kooperationen und Kontakte zu anderen Einrichtungen ....................................... 22 
15. Öffentlichkeitsarbeit .....................................................................................................23  
16. Gesunde Kinder ............................................................................................................23  
16.1. Ernährung .............................................................................................................................. 23 
16.2. Bewegung .............................................................................................................................. 23 
16.3. Schwimmen und Turnen ....................................................................................................... 24 
16.4. Schuhfreie Zone ..................................................................................................................... 25 
16.5. Gesunde Zähne ...................................................................................................................... 25 
16.6. Wald- Wiesentage ................................................................................................................. 25 
17. Alltagsintegrierte Sprachbildung und Kommunikation ...................................................25  
17.1. Unsere Ziele: .......................................................................................................................... 26 
17.2. Musik und Gesang ................................................................................................................. 27

4 
 
17.3. Bilderbücher – Lesen und Sprache ........................................................................................ 27 
18. U3-Bereich ....................................................................................................................27  
18.1. Eingewöhnung - Emotionale Sicherheit ................................................................................ 28 
18.2. Feste Rituale .......................................................................................................................... 28 
18.3. Der Gruppenalltag (exemplarisch) ........................................................................................ 28 
18.4. Motorik .................................................................................................................................. 28 
18.5. Gesundheit und Körperpflege ............................................................................................... 29 
18.6. Ernährung .............................................................................................................................. 29 
18.7. Sauberkeitsentwicklung ........................................................................................................ 29 
18.8. Essen und Trinken ................................................................................................................. 30 
19. Unser Kinderschutz-Konzept .........................................................................................31  
19.1. Kinderschutzauftrag .............................................................................................................. 32 
19.2. Datenschutz ........................................................................................................................... 35 
20. Inklusion .......................................................................................................................36  
20.1. Vielfalt als Bereicherung verstehen ...................................................................................... 36 
21. Tiergestützte Pädagogik ................................................................................................36  
22. Stepke Qualitätsmanagement .......................................................................................37  
22.1. Grundlegende Organisationsbedürfnisse .............................................................................. 37 
22.2. Sicherung des QM durch die Fachberatung .......................................................................... 39 
23. Nachwort ......................................................................................................................41

5 
 
1. Vorwort 
 
Erziehung, Bildung und Förderung von Kindern beginnen mit der Geburt. In den ersten Jahren 
lernt ein Mensch so viel, so schnell und so begierig wie in keiner anderen Phase seines Lebens. 
Lernen bedeutet nicht nur Wissen zu erwerben, sondern vor allem die Fähigkeit, sich das 
Wissen selbst erschließen zu können. 
Diese Basis-Konzeption zeigt Schwerpunkte auf, ausgehend von dem Leitgedanken, dass 
Kindertageseinrichtungen ein wesentlicher Grundbaustein im Leben eines Kindes sind und 
gravierenden Einfluss auf die Lebenswelt aller Beteiligten haben. 
Es berücksichtigt neue pädagogische Ansätze und wird den daraus resultierenden 
Herausforderungen gerecht. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung der 
interkulturellen Kompetenz der Fachkräfte, um den steigenden Herausforderungen an die 
Betreuung und Förderung von Kindern unterschiedlicher Herkunft gerecht zu werden. 
Diese Basis-Konzeption ist die Arbeitsgrundlage für unser Fachpersonal und dient 
interessierten Personen und Fachkreisen zur Information über Einrichtungen der Step Kids 
Kitas gGmbH. 
 
2. Rahmenbedingungen 
 
2.1. Der Träger 
 
“Step Kids Kitas gGmbH" ist Träger der Einrichtungen. Unsere Einrichtungen stellen einen 
Teil der Lebenswelt von Kindern dar, denn Kindertageseinrichtungen sind Erziehungs- und 
Bildungseinrichtungen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit sehen wir jedes Kind in seiner 
Lebenssituation als Mitglieder unserer Gesellschaft mit eigenen Rechten. Für diese Rechte 
setzen wir uns ein. Frühe Lernerfahrungen in der Familie sind neben denen in der 
Kindertageseinrichtung die Grundlagen, auf denen Kinder individuelle Lernstrategien, 
Erfahrungen, Wissensbestände und gesellschaftliches Bewusstsein aufbauen. 
 
Kinder aller Nationalitäten und Konfessionen sollen in unseren Kindertageseinrichtungen 
die Chance erhalten, sich unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu entfalten, solidarisch 
und tolerant miteinander zu leben und somit Gleichheit und Gerechtigkeit erfahren zu 
lernen. Wir bieten in unseren Einrichtungen Begegnungsorte für Kinder, ihren Familien, 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 
 
Wir bieten allen Kindern und Eltern verlässliche Strukturen und Rahmenbedingungen. 
Gemeinsame Feiern und andere Aktionen bieten immer wieder Anlässe zum gegenseitigen 
Kennenlernen und Austausch. 
 
Wir stärken Kinder und unterstützen ihr Selbstbewusstsein, sodass sie sich in ihrer 
Individualität erleben können und lernen, Akzeptanz, Rücksichtnahme und 
Hilfsbereitschaft für andere Menschen zu entwickeln. 
Familien erleben wir als kompetente Partner in der Kindererziehung und beziehen sie beim 
Aufbau einer gemeinsamen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit ein. 
 
Kinder sind aktive und kreative Gestalter ihrer Entwicklung, in deren Prozess unsere 
pädagogischen Fachkräfte sie begleiten und unterstützen. 
 
Wir verwirklichen Partizipation, weil es wichtig ist, Kinder bei Entscheidungsprozessen

6 
 
frühzeitig mit zu beteiligen. Sie sollen ihr Beteiligungsrecht, die Mitbestimmung und 
Teilhabe jedes Einzelnen in einer Gemeinschaft erleben. Demokratisches Mitbestimmen 
als eine Grundvoraussetzung, Kinder an der Planung und Gestaltung von Angelegenheiten, 
die sie betreffen, teilhaben und mitwirken zu lassen. 
 
 
2.2. Rechtliche Grundlagen 
 
Wir arbeiten auf Grundlage der UNO –Kinderrechte 
 
Die Kinderrechtskonvention ist ein Zeichen von Achtung und Verantwortlichkeit der 
internationalen Staatengemeinschaft gegenüber Kindern in aller Welt. 
 
(www.national-coalition.de/pdf/un-kinderechtskonvention.pdf) und auf Grundlage des 
SGB VIII 
Dritter Abschnitt: 
Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege 
 
§ 22, 22a, 23 Abs. 1-4, 24 Abs. 1-4 
 
 
3. Unsere Einrichtungen (Familienzentren) 
 
In den Kindertageseinrichtungen der Step Kids Kitas gGmbH spielen und lernen, erleben 
und erfahren, experimentieren und forschen täglich mehrere hundert Kinder in 
verschiedenen Einrichtungen - an verschiedenen Standorten in Deutschland - im Alter von 
0 bis 6 Jahren. 
 
Kleine und große Einrichtungen umfasst unser vielfältiges Angebot mit 
bedarfsangepassten Öffnungszeiten bis zu 11 Stunden. 
 
Alle Stepke-KiTas verfügen über ein besonderes Raumkonzept und eine hervorragende 
technische Ausstattung. Besondere Merkmale unseres Konzeptes sind ein hoher 
Personalschlüssel, frisch gekochtes Essen vom eigenen Koch, bilinguale Angebote, 
Schwimmen, sowie Waldtage & Waldwochen. 
 
Stepke steht auch bei zukünftigen Projekten für Effizienz, Kompetenz und Sympathie.

7 
 
 
3.1. Mitarbeiter/Innen und Fachpersonal 
 
In der Step Kids KiTas gGmbH können folgende Kräfte beschäftigt werden: 
 
sozialpädagogische Fachkräfte (Dipl. Sozialpädagogen/Innen, Erzieher/Innen,…) 
Sportpädagogen 
Theaterpädagogen 
Musikpädagogen  
Kunstpädagogen  
Kinderpflegerinnen  
Kinderkrankenschwestern  
Ergänzungskräfte 
Berufsanerkennungs – und Schülerpraktikanten  
Köche 
Reinigungskräfte  
Hausmeister Verwaltungskräfte 
Honorarkräfte (Englisch, Computer, Tanzen…) 
 
Alle Mitarbeiter in unseren Einrichtungen sind Ansprechpartner für die Kinder. Die Haltung 
des pädagogischen Fachpersonals allen Kindern gegenüber ist geprägt von der Liebe und 
Achtung zum Kind unter Berücksichtigung seines individuellen Entwicklungsstandes. 
Gemeinsam mit den Familien sorgen wir für das Wohlbefinden der Kinder und stützen uns 
auf eine gegenseitige Vertrauensbasis. Unsere Mitarbeiter/Innen haben eine 
umfangreiche pädagogische Ausbildung absolviert und erleben Step Kids Kitas gGmbH als 
familienergänzende Einrichtung. 
 
Die jeweiligen Teams identifizieren sich mit den Aufgaben und Zielen der Step Kids Kitas 
gGmbH und wirken an der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Aufgabenprofils 
mit. Dazu ist es unerlässlich eine ständige Weiterqualifizierung in Form von Aus-, Fort- 
bzw. Weiterbildung und Evaluation zu implantieren. Diese werden jährlich mit dem Träger 
abgestimmt. 
 
Als anerkannter Ausbildungsträger bieten wir zusätzlich Vor- bzw. Berufspraktikanten oder 
Schülerpraktikanten, sowie Schnupper- und Blockpraktikanten unterschiedlicher 
Schulträger, die Möglichkeit in unseren Einrichtungen mit zu arbeiten.

8 
 
 
3.2. Öffnungszeiten 
 
Step Kids Kitas gGmbH bietet grundsätzlich nach Bedarf tägliche Öffnungszeiten zwischen 
von 6.00 - 20.00 Uhr an. In unseren unterschiedlichen Häusern und Gruppen können 
verschiedene Zeitfenster innerhalb der Öffnungszeit gebucht werden. 
Dies variiert nach Standorten. 
 
Die Schließungszeiten der jeweiligen Einrichtungen werden den Eltern frühzeitig schriftlich 
mitgeteilt und alle Informationen sind zusätzlich auf unserer Homepage nachzulesen. 
Jährliche Eltern Bedarfs- und Zufriedenheitsabfragen dienen zur Optimierung der 
Öffnungszeit- und Konzeptionsanpassung. 
 
 
3.3. Gruppengröße und Fachkraftschlüssel 
 
In unseren Einrichtungen im TII Bereich (0-3 Jahre) sind max. 12 Kinder und in den TI 
Gruppen (2-6 Jahren) max. 22 Kinder mit jeweils drei Fachkräften vorgesehen. Davon ist 
jeweils eine englischsprachige Fachkraft beschäftigt. 
Wir sehen die besondere Qualität unseres Angebotes in einer großzügigen personellen, 
räumlichen, finanziellen und sachlichen Ausstattung als hinreichend gegeben. 
 
 
3.4. Aufnahmekriterien 
 
In unseren Einrichtungen werden Kinder aller Nationalitäten und Konfessionen 
aufgenommen. 
Für die Aufnahme in unsere KiBiz-Gruppen führen folgende Kriterien zu einer bevorzugten 
Aufnahme: 
Alter des Kindes 
Eltern alleinerziehend/ oder in der Ausbildung befindlich Geschwisterkinder in unseren 
Kindertageseinrichtungen Jugendhilfemaßnahme 
Bei der Aufnahme berücksichtigen wir individuelle Voraussetzungen und Lebenslagen von 
Familien. An Chancengleichheit mitzuwirken ist uns ein wichtiges Anliegen. 
 
 
3.5. Raumkonzept 
 
Bewegungsfreiräume, -herausforderungen und –anregungen sind die entscheidenden 
Faktoren frühkindlichen Lernens. 
Die Gestaltung der Räume mit entsprechender Materialvielfalt in unseren Einrichtungen ist 
für die Unterstützung der Selbsttätigkeit und Selbstbildungsprozesse wichtig. 
Kinder brauchen Orientierung und erhalten bei uns klar definierbare Bereiche. 
Unsere Räume sind übersichtlich strukturiert und gestaltet, auf Eigenaktivität ausgerichtet, 
mit sensorisch anregenden Materialien ausgestattet und eine beständige Einladung die 
Welt zu erkunden. 
Unser Raumkonzept berücksichtigt folgende Bedürfnisse: 
 
Entspannung - Ruhe, Rückzug, Geborgenheit…

9 
 
Bewegung – toben, tanzen… 
Pflege - wickeln, waschen, duschen… 
Schlafen - ausruhen, Stille erleben… 
Essen - Trinken 
Gestalten - Knete, Ton, Holz, Papier, malen… 
Lesen - Bilderbücher schauen, Vorlesen… 
Musik - Rhythmik, Klangspiele, singen, klatschen… 
Spielen – Rollen- und Puppenspiel, Gesellschaftsspiele… 
Experimentieren - konstruieren, bauen… 
 
Unsere Wickelplätze sind so konzipiert, dass sie dem Bedürfnis der Kinder nach 
ungestörter Zweisamkeit mit der Bezugserzieherin nachkommen. Sie sind mit einem 
Treppchen ausgestattet zum Selbst-Hochklettern. Die Waschgelegenheiten sind 
unmittelbar angrenzend mit Regalen in Griffweite für Pflegeutensilien. Die Lichtquellen 
sind dimmbar und so gewählt, dass sie Kinder nicht blenden. 
Unterschiedlich große Kinder-WCs im Sanitärbereich lassen Kinder bei der Pflege und 
Sauberkeitserziehung genügend Freiraum sich auszuprobieren und unterstützen das 
Körperbewusstsein. Im Sanitärraum befindet sich ein Ablauf im Boden, so dass Wasser- 
oder Schaumexperimente ohne großen Aufwand für Kinder möglich sind. Unsere 
Waschrinnen in neuen Einrichtungen sind mit Überlaufvorrichtungen, 
Einhandmischbatterien und Wandspiegeln ausgestattet. 
Unsere Schlaf- und Ruheräume kennzeichnen, dass das Licht zu dimmen ist, das 
Farbkonzept Ruhe ausstrahlt, jedes Kind seinen individuellen Schlafplatz hat und in einem 
ruhigen, eigenen und ungestörten Bereich innerhalb der Kita gelegen ist. Die Räume sind 
mit Teppich und Vorhängen ausgestattet und können natürlich belüftet werden. Neben 
den separaten Schlaf- und Ruheräumen gibt es großzügige Gruppen- und Aktionsräume, 
die mit unseren üblichen Standards, wie Spiegelwänden, Snoezleeffekten und 
Rückzugsorten durch kleine Höhlen und Nischen ausgestattet sind. 
 
Wir legen sehr viel Wert darauf, in allen Step Kids Kitas gGmbH Häusern den Eltern und 
Kindern den gleichen beliebten Standard zu bieten. 
Insgesamt stehen den Kindern – nach den neuesten Richtlinien und Vorgaben der 
Landesjugendämter – ausreichend Räumlichkeiten für eine optimale Entwicklung zu.  Die 
direkt angrenzenden Außenspielbereiche unserer Kindertageseinrichtungen sind mit 
Spielgeräten für jedes Alter entsprechend ausgestattet und genauso vielfältig und 
anregend für die Kinder wie die Innenräume, so dass die Kinder auch hier ihrem Alter, 
ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechend gestalten können. 
 
Es werden Bereiche mit unterschiedlichen Materialien wie Sand, Rindenmulch, 
Rasenfläche, Kieselsteine und befestigter Bereiche für unterschiedliche Aktivitäten 
angeboten. Erhebungen und Hügel, Wege zum Befahren mit Fahrzeugen oder 
Schubkarren, Kletterbereiche aus Baumstämmen und Autoreifen, Schaukeln und Wippen, 
kleine Nutz- oder Hochbeete, Kräuterspirale oder Wildwuchs-Wiese u.ä. 
 
Unsere Wasser-, Matsch- und Sandplätze ermöglichen den Kindern mit Wasser und Sand 
zu spielen, laden zum Experimentieren mit unterschiedlichsten Materialien und Gefäßen 
ein.

10 
 
4. Pädagogische Ziele und Inhalte 
 
Step Kids Kitas gGmbH hat einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag nach 
dem KIBIZ. Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz und dem „best practice 
Prinzip“, welches Elemente der Reggio-, Montessori-, Pikler- und Waldorfpädagogik 
beinhaltet. Er ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie und soll die 
Gesamtentwicklung des Kindes durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und 
Bildungsangebote fördern. 
Seine Aufgabe ist es insbesondere, durch differenzierte Erziehungsarbeit die geistige und 
körperliche Entwicklung des Kindes anzuregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern 
und allen Kindern gleiche Entwicklungschancen zu geben. 
Das Kind erhält die Möglichkeit, soziales Verhalten zu erproben, sich als Mensch im 
Zusammenhang mit Anderen zu begreifen, sich auseinanderzusetzen, Konflikte zu lösen, 
sich Wissen anzueignen, etwas gemeinsam zu tun. 
 
 
4.1. Stand der aktuellen Forschung 
 
Unser pädagogisches Handeln orientiert sich an neuesten wissenschaftlichen 
Erkenntnissen, die Grundlagen für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Arbeit 
sind. 
 
4.1.1. Bindungsforschung 
 
Kinder sind von Natur aus neugierig und haben Lust am Entdecken ihrer Umwelt: Sie 
forschen, sie kommunizieren und suchen Aufgaben, an denen sie wachsen können. 
Wichtige Voraussetzung dieser bedeutsamen Entwicklungsprozesse ist das Gefühl von 
Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit. Dieses Vertrauen erhält ein Kind durch Menschen, 
mit denen es emotional eng verbunden ist – seinen Bindungspersonen. Sie geben ihm das 
Gefühl der psychischen Sicherheit und helfen ihm, bei Irritationen wieder zurück ins 
Gleichgewicht zu kommen. 
 
Bindung entsteht nicht automatisch, sie entwickelt sich mit der Zeit. Dabei ist besonders das 
Maß an Feinfühligkeit bedeutsam, mit dem Erwachsene auf kindliche Bedürfnisse und 
Signale reagieren. In der Regel sind zunächst die Eltern die wichtigsten Bindungspersonen für 
ihr Kind. Darüber hinaus können Kinder zu weiteren Menschen aus ihrem nahen Umfeld 
Beziehungen mit Bindungsqualität aufbauen. Jedes Kind braucht seine Bindungspersonen als 
sichere Basis, von denen aus es die Welt entdecken und immer wieder zu ihnen 
zurückkommen kann. 
 
Mit dem Eintritt in die Kindertageseinrichtung erleben Kinder einen bedeutsamen Übergang 
in eine zunächst unbekannte Umgebung. Sie lernen neue Rituale, andere Kinder und die 
pädagogischen Fachkräfte kennen. Um diesen Anfang bestmöglich zu gestalten, braucht das 
Kind mit seinem Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit die Begleitung durch eine ihm 
vertraute Person. Wir gestalten deshalb Übergänge gemeinsam, in der Regel mit den Eltern, 
individuell und feinfühlig. Wir nehmen die Eltern als Experten ihrer Kinder wahr und 
tauschen uns intensiv über die Besonderheiten ihres Kindes aus.

11 
 
4.2. Hirnforschung und Lernen 
 
Seit die Hirnforschung die Veränderungen im Gehirn, die beim Selbstbildungsprozess 
stattfinden, beobachten und abbilden kann, ist sie für die Pädagogik der frühen Kindheit von 
elementarer Bedeutung. 
Im Gehirn eines Menschen findet sich eine Vielzahl von Nervenzellen, die sich bereits im 
Mutterleib verknüpfen und verbinden und nach der Geburt weiterentwickeln. Dabei 
festigen sich diese Verbindungen durch wiederholte Erfahrungen, hinterlassen Spuren im 
neuralen Netz und verändern sich ein Leben lang. 
Wesentlich für eine gesunde Entwicklung des Gehirns – und damit aller Lernprozesse – sind 
gute und tragfähige Bindungen und Beziehungen. Kinder lernen durch Interaktionen mit 
anderen und das aktive Auseinandersetzen mit der Umwelt. Diese Umwelt muss anregend 
und herausfordernd sein. Um sich aktiv mit ihr auseinanderzusetzen, braucht es Zeit und 
Menschen, die den Prozess begleiten, unterstützen und zulassen. 
Lernprozesse in der frühen Kindheit sind am nachhaltigsten, wenn sie Erfahrungswelt und 
den Alltag der Kinder aufgreifen und die Fragen, Anliegen und Interessen der Kinder 
berücksichtigen. 
 
In unseren Kindertageseinrichtungen werden die Erkenntnisse der Hirnforschung bezüglich 
des Lernens berücksichtigt und tagtäglich umgesetzt. Sie bieten den Kindern vielfältige 
Erfahrungs- und Erprobungsräume sowie pädagogische Fachkräfte, die die Kinder in ihren 
unterschiedlichen Lernprozessen und Lernerfahrungen begleiten, unterstützen und aktiv 
anregen. 
 
4.3. Die Bedeutung von Gleichaltrigen 
 
In unseren Einrichtungen gibt es vielfältige Varianten der Altersmischung, denn Kinder 
brauchen sowohl Beziehungen zu Gleichaltrigen wie auch zu Kindern anderer Altersgruppen. 
Der Grundgedanke dabei ist, Kindern gute Entwicklungschancen zu bieten, indem sie 
voneinander und miteinander lernen. Im Sinne eines ganzheitlichen Lernens ermöglichen 
unterschiedliche Beziehungsstrukturen den Kindern vielfältige Erfahrungen und 
Erprobungsfelder. 
 
Insbesondere lernen Kinder dann besonders intensiv und nachhaltig, wenn sie ähnliche 
Themen und Interessen bearbeiten. Entwicklungspsychologisch trifft dies häufig auf 
Gleichaltrige zu. 
 
Unsere pädagogischen Fachkräfte wissen um die Bedeutung des Spiels mit Gleichaltrigen für 
die Persönlichkeitsentwicklung und ermutigen unsere Kinder dazu. In der Interaktion mit 
Gleichaltrigen entwickeln Kinder ihr Spiel ko-konstruktiv zu komplexeren Formen. Sie lernen, 
Diskussionen auf einem ähnlichen Sprachniveau zu führen und zu argumentieren, 
Handlungsstrategien zu übernehmen und auszuhandeln. Dabei messen sie sich 
untereinander im Sinne einer positiven Herausforderung. Junge Kinder erleben im 
Miteinander mit Gleichaltrigen ein Gelingen und eine positive Selbstwirksamkeit. Nicht nur 
das Nachahmen oder Vormachen, sondern auch durch gleichberechtigtes Planen und 
Gestalten profitieren Kinder voneinander. In unseren Einrichtungen können sich 
Gleichaltrige finden und ihre Interessen und Neigungen durch eine vorbereitete Umgebung 
mit altersspezifischem Material ausleben. Kinder lernen mit Gleichaltrigen umzugehen und 
schließen erste Freundschaften, die sie weiter begleiten.

12 
 
 
4.4. Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung 
 
Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung und Gemeinschaftsfähigkeit - 
Entspannung und Konzentration im Snoezelraum 
 
Beispielhaft möchten wir am Entspannungsraum einen tieferen Einblick in unsere Arbeit 
ermöglichen. Entspannung im Snoezelraum ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit bei 
Step Kids Kitas gGmbH. 
 
Die Tage "unserer" Kinder sind oft voller Termine, die Zeit häufig bis zur letzten Minute 
verplant durch Musikunterricht, Tanzen, - Turnen, - Reiten, - Schwimmen usw. 
 
Oft sind die Kinder den vielen Anforderungen nicht gewachsen, Seele und Körper geraten 
mehr und mehr aus dem Gleichgewicht. Erfahrungen und Eindrücke können nicht 
ausreichend verarbeitet werden - die Kinder sind nervös, aggressiv, schlafen schlecht, 
werden krank ... Kinder müssen daher stets die Gelegenheit haben, einerseits ihren 
natürlichen Bewegungsdrang zu befriedigen und andererseits durch Stille und Entspannung 
ihre Wahrnehmung zu sensibilisieren und zur Ruhe zu kommen. Bewegung und 
Entspannung - beides gehört in unserem Aktionshaus zum Alltag. Hierbei kommt es nicht 
darauf an, etwas Außergewöhnliches zu veranstalten, sondern sich Zeit zu nehmen, mit den 
Kindern Ruhe und Stille positiv zu erfahren, denn Kinder kennen Stille oft nur im Sinne von 
"SEI MAL STILL"! 
 
Wir möchten den Kindern Stille als positiven Erlebnisraum vermitteln, der sie für die leisen 
und manchmal leicht zu übersehenden Dinge in der Welt sensibilisiert. Der eigens dafür 
eingerichtete Snoezel- und Entspannungsraum bietet einzelnen Kindern oder Kleingruppen 
Rückzugsmöglichkeit. Angenehme, entspannte Atmosphäre, ruhige Musik, hochwertiges 
pädagogisches Material verleiten zum gegenseitiges Massieren, Geschichten hören, fallen 
lassen. All dies schafft den Kindern die Möglichkeit ihre Sinne zu erfahren, die Seele 
baumeln zu lassen und auch zu sich selbst zu finden. 
 
5. Mehrsprachigkeit 
 
Frühes Fremdsprachenlernen hat zum einen das Ziel, Kinder in dem spielerisch leichten 
Erwerb einer Sprache zu fördern und zum anderen, ihre Toleranz gegenüber fremden 
Sprachen und Kulturen zu entwickeln. Durch wissenschaftliche Untersuchungen ist 
nachgewiesen worden, dass gerade der frühe Kontakt zu Sprachen den Kindern langfristig 
den Zugang zu Fremdsprachen erleichtert. 
 
Bei Kindern ist die Erstsprache noch wenig „gefestigt“, sie nutzen eine Fremdsprache 
selbstverständlich und haben in der Regel keine Angst, Fehler zu machen. 
Außerdem sind sie Liedern, Reimen und Spielen sehr aufgeschlossen gegenüber, sodass wir 
die Mehrsprachigkeit in unseren Einrichtungen selbstverständlich einsetzen können. 
 
Wir setzen dies in unseren STEPKE-Einrichtungen mit Hilfe des Prinzips der „Immersion“ um, 
was das Eintauchen in eine fremde Sprache bedeutet. Hierüber besteht ein kontinuierlicher 
und intensiver Kontakt zur Fremdsprache, die in verschiedenen für die Kinder relevanten 
Kontexten selbstverständlich genutzt wird.

13 
 
 
Wir folgen dem Prinzip „eine-Sprache-eine-Person“, sodass für die Kinder eine Sicherheit 
vorhanden ist und sie die Sprache eindeutig einer Person zuordnen können. Sie entscheiden 
selbst, ob sie an Aktivitäten in der Fremdsprache oder in der Landessprache teilnehmen 
möchten. 
 
In unseren STEPKE-Einrichtungen werden beide Sprachen (Deutsch-Englisch) bei allen 
Anlässen und in allen Situationen des täglichen Lebens verwendet, sodass es für die Kinder 
ein authentischer Umgang mit den Sprachen ist. Es ist unser Ziel, dass die Kinder entdecken, 
dass man sich die Welt in mehreren Sprachen erfolgreich erobern kann. 
 
6. Religiöse Erziehung 
 
Die Step Kids Kitas gGmbH ist ein überkonfessioneller Träger. Deshalb sind wir in der 
Einstellung zur religiösen Erziehung völlig neutral. Konkret heißt das, jahreszeitlich bedingte 
christliche Feste werden gefeiert, die Intensität der Inhalte ist abhängig vom jeweiligen 
vertieften Interesse einzelner Kinder. In unseren Einrichtungen gibt es Familien mit 
unterschiedlichen Nationalitäten. Um andere Religionen und Kulturen verstehen zu können, 
sollten Grundkenntnisse über die eigene Herkunft vorhanden sein. Erst dann führt die 
Auseinandersetzung mit dem „Fremden“ zu gegenseitiger Akzeptanz und einem 
respektvollen Zusammenleben. Dabei ist unerlässlich, dass Bedürfnisse, Gewohnheiten, 
Traditionen und Rituale sowie Normen und Werte einheimischer und zugewanderter 
Familien durchgängig in der alltäglichen Arbeit berücksichtigt werden. 
 
Adressaten interkultureller Pädagogik sind dabei nicht nur die Kinder, die im Ausland 
geboren und anschließend mit ihrer Familie zugewandert sind. Adressaten sind auch alle 
hier geborenen oder hier aufgewachsenen Kinder. In unseren Einrichtungen stehen die 
Lebenswelten aller Kinder und Familien im Mittelpunkt. Jedes Kind soll die Chance haben, 
sich in den Räumen und in den Angeboten wiederfinden zu können. Es muss die 
Wertschätzung seiner Sprache und seiner Kultur in der Einrichtung erfahren können, um so 
in der Lage zu sein, eine positive Identität aufzubauen. Allen Kindern wird das Gefühl 
vermittelt: 
 
Du bist angenommen – so wie du bist. Du hast ein Recht auf unseren Respekt vor deiner 
Kultur. 
 
7. Die Eingewöhnung im Kindergarten 
 
Der Übergang aus der Familie in eine Kindertageseinrichtung bedeutet eine 
Herausforderung für die Fähigkeit des Kindes, sich an eine neue Umgebung anzupassen und 
Beziehungen zu anderen Erwachsenen und Kindern aufzubauen. Auch Eltern erleben den 
Start mit dem Beginn einer neuen Lebensphase. 
 
Unsere Einrichtungen gestalten die Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell 
nach Laewen, Andres und Hédervári. Besonders relevant für Kinder, die das erste Mal eine 
unserer Einrichtungen besucht. 
 
Die Kinder haben die Möglichkeit, die jeweilige Einrichtung gemeinsam mit ihren Eltern zu 
"beschnuppern". Sie können die Räumlichkeiten bei diesem ersten Besuch erkunden und

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werden feststellen, dass dies eine neue, aber durchaus interessante Welt ist. 
 
In diesem Erstkontakt tauschen sich das pädagogische Personal mit den Eltern über die 
Inhalte des Elternfragebogens aus, um Kenntnisse über die Familie und das Kind zu 
erlangen. 
 
Unter Eingewöhnung verstehen wir die Phase der ersten Wochen, die das Kind in unseren 
Kindertageseinrichtungen verbringt. Während dieser Phase kommunizieren wir stark mit 
den Eltern und gleichen immer wieder die Einschätzung des kindlichen Verhaltens ab. 
 
8. Das Freispiel 
 
Das Freispiel ist ein wesentlicher Bestandteil im Tagesablauf. Die Kinder haben die 
Möglichkeit, Erlebtes im Zusammenspiel mit anderen Kindern zu verarbeiten. Es wird eine 
Umgebung geschaffen, in der sich die Kinder auf künftige Lebenssituationen vorbereiten 
und gegenwärtige Lebenssituationen aufarbeiten und "begreifen" können. In einer für sie 
vorbereiteten Umgebung finden die Kinder vielfältige Möglichkeiten vor, sich ihren 
Bedürfnissen, Neigungen, Fähigkeiten und Interessen entsprechend frei zu entscheiden, was 
sie mit wem, wo und wie lange tun möchten. Das Spiel ist die wichtigste Erfahrungs-, 
Ausdrucks-, und Lernform für Kinder. Spielen bedeutet: Auseinandersetzen mit Menschen 
und Dingen; Phantasie, Bestätigung, gemeinsames Handeln, Umgang mit Materialien und 
Bedürfnissen; Entdecken, Experimentieren, verkleiden, Theater spielen, Erkennen und 
Erfahren; es ist lustbetont und schafft Kontakt; es ist schöpferisch und bedeutet 
Verständigung und vieles mehr. 
Die pädagogischen Fachkräfte haben die Aufgabe, die Kinder während des Spiels gezielt und 
aufmerksam zu beobachten. Sie sollen sich bewusst zurücknehmen, Impulse nur in 
bestimmten Situationen einbringen, in denen die Kinder Unterstützung und Hilfe brauchen. 
 
9. Der Morgenkreis, der Abschlusskreis, die Kinderkonferenz 
 
In den fest terminierten Kreisen oder Zusammenkünften erleben die Kinder sich in einer 
Gruppe. Der Morgen- oder Schlusskreis bietet die Möglichkeit, gemeinsam den Vormittag zu 
beginnen oder zu beenden, Erlebtes auszutauschen. In allen Räumen werden die Kinder 
dazu eingeladen. 
Hier wird erzählt, gesungen, gespielt, Wichtiges und Aktuelles besprochen und vieles mehr. 
In der Kinderkonferenz werden Kinder gezielt in Entscheidungsprozesse involviert. Hier 
werden über demokratische Abstimmungsverfahren zu unterschiedlichsten 
Themenkomplexen Mehrheitsbeschlüsse gefasst und innerhalb der Gruppe gelernt auch 
umzusetzen. 
 
9.1. Beteiligungsrechte für Kinder – Partizipation 
 
Seit 1. Januar 2012 regelt das Bundeskinderschutzgesetz (BKischG) in der pädagogischen 
Arbeit die verbindliche Beteiligung von Kindern bei allen Belangen und Entscheidungen, die 
sie konkret betreffen. 
 
In unserer pädagogischen Praxis wird ein Umfeld geschaffen, indem Beteiligung von Kindern 
aller Altersklassen ausdrücklich erwünscht und von den Fachkräften pädagogisch unterstützt 
und angeregt wird. Bei der Planung gemeinsamer Projekte, in Gesprächskreisen und fest

15 
 
installierten Kinderkonferenzen bieten wir den Kindern das Recht auf freie 
Meinungsäußerung, damit sie sich aktiv an Entscheidungen und Entwicklungen in ihrer Kita 
mitbeteiligen und frühzeitig lernen Verantwortung zu übernehmen. 
 
Wir nehmen unsere besondere Verantwortung wahr, Kinder ganzheitlich zu fördern und 
ihnen die volle Teilhabe an allen Bildungsmöglichkeiten aufzuschließen. 
Dabei ermutigen wir Kinder – unabhängig ihres Alters – sich an Abläufen nach ihren 
Entwicklungspotenzialen aktiv mitzubeteiligen. 
 
Durch Teilhabe, Mitwirkung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung erleben Kinder in 
unseren Einrichtungen tagtäglich Partizipation. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass 
die Kinder eigenständig Einfluss auf die Tages- oder Projektgestaltung haben, selbst 
entscheiden können, wo sie sich in der Gruppe einbringen oder an welchen konkreten 
Angeboten sie teilnehmen möchten (Selbstbestimmung). 
 
In unseren regelmäßigen Morgenkreisen und Kinderkonferenzen wird für Kinder ein 
Rahmen geschaffen auch über Angelegenheiten, die ihnen missfallen in der Gruppe zu 
sprechen und Kritik zu äußern. Hier können basisdemokratische Entscheidungen in den 
Angelegenheiten getroffen werden. Ebenso werden folgende Projekthemen erörtert und 
ausgewählt, Räume und Mobiliar an den jeweiligen Bedürfnissen von Kindern angepasst. 
Regeln werden immer wieder überprüft und ggf. durch deren Einbringung ins 
Kinderparlament modifiziert, um nur einige Beispiele unserer Praxis zu veranschaulichen. 
 
Die respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Kind und Erzieher bildet die 
tägliche Grundlage für die Einbindung und Mitbestimmung der Kinder bei allen 
Entscheidungen. Dabei erleben die Kinder, wie sie Meinungen frei äußern können, fühlen 
sich gesehen und erkennen Konsequenzen ihres Handelns. Damit unterstützen wir die 
Wichtigkeit, die Kinder auf ein selbstbewusstes, eigenverantwortliches Leben in der 
Gemeinschaft vorzubereiten und auf ihre eigenen Potenziale zu vertrauen. 
 
10.  Vorschulerziehung 
 
Die Vorschulzeit ist für uns die gesamte Kindheit VOR DER SCHULE. Nach den Grundlagen 
der Konzeption kann sich die "Vorschulförderung" nicht nur auf das letzte Jahr vor der 
Schule beschränken. Wir haben familienbegleitend gemeinsam Bedingungen und 
Möglichkeiten geschaffen, um individuelle Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken, zu 
erproben, zu entwickeln und sich auf ein gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft 
vorzubereiten. 
 
Im Jahr vor dem Schuleintritt finden sich die Kinder verstärkt und gezielt zu 
altershomogenen Vorschulprojektgruppen zusammen. Durch zahlreiche wöchentliche 
Aktivitäten, Ausflüge z.B. innerhalb unserer intensiven Waldwoche , gezielte Beobachtungen 
der Kinder in diesen speziell altershomogenen Gruppen, ist es uns möglich, kompetente 
Ansprechpartner im Hinblick auf die Schulfähigkeit der Kinder zu sein. In einem 
abschließenden Schulfähigkeitsprofil teilen wir Eltern unsere Beobachtungen im Gespräch 
rechtzeitig vor der Schulanmeldung mit. Wir setzen uns engagiert in allen unseren 
Einrichtungen dafür ein, dass Kinder für den Start in der Schule beste Voraussetzungen 
haben.

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11.  Ein Tag in unserer Kita 
 
11.1. Zeit 
 
In unseren Einrichtungen widmen wir uns besonders dem Thema Zeit, weil unsere 
Kleinstkinder sich zeit-los fühlen. Sie möchten nicht durch Zeitdruck ausgebremst oder in 
ihren Aktivitäten unterbrochen werden. 
Drei Zeitgrößen kombinieren und berücksichtigen wir beständig miteinander: 
Arbeitszeitbedürfnisse von unseren Fachkräften 
Individuelle Zuwendungs- und Zeitbedürfnisse der Kinder 
Den Zeitraum, den Mahlzeiten und Pflegezeiten zum ruhigen, kindzentrierten Ablauf 
beanspruchen 
Damit Zeiten für unsere Kinder optimal genutzt werden, bedarf es individueller und 
fortlaufender Absprachen im Team. Durch spontan auftretende Änderungen kommen 
erschwerend auch „fliegende Wechsel“ vor, die u. U. zwischen Tür und Angel geplant 
werden müssen. Auch dringende Elterngespräche erfordern eine rasche 
Vertretungsbereitschaft. Deshalb sind wir bemüht Zeitpuffer einzuplanen. 
 
In unseren Einrichtungen ist der Tag für unsere Kinder durch Fixpunkte, durch Stationen 
gekennzeichnet, die allen Beteiligten – vor allem den Kindern – Orientierung und 
Sicherheit durch immer wiederkehrende Abläufe gibt. 
Im Folgenden gehen wir auf die Tagesgestaltung in unseren Einrichtungen ein mit dem 
besonderen Augenmerk darauf, dass sich Unterschiede aufgrund des Alters der Kinder 
ergeben. 
 
11.2. Ankommen 
 
In unseren Einrichtungen erleben Kinder ein zweites Zuhause, in das sie jeden Morgen 
kommen. Insbesondere die jüngsten Kinder unter 3 Jahren begrüßen wir mit viel Ruhe 
und Zuwendung, denn sie brauchen Zeit sich zu verabschieden und sich auf den Tag in der 
Kita einzulassen. In der Phase des Ankommens orientieren sich unsere Kinder und suchen 
sich ihren Platz und stellen Kontakt zu allen her, die dazu gehören. 
Wir erfahren in dieser Zeit Vieles über ihr Wohlbefinden, eine Grundvoraussetzung gut in 
den Tag zu starten. 
 
11.3. Morgenkreis 
 
Jeden Morgen finden wir uns zu einem festen Zeitpunkt gemeinsam zu einem 
Morgenkreis zusammen, an der kein Kind fehlen sollte. Deshalb ist ein rechtzeitiges 
Ankommen in der KiTa wichtig. Dieser Tageseinstieg dient der Orientierung für den Tag, 
die Woche, die Jahreszeit und lässt alle gemeinsam spielen und singen. 
 
11.4. Gemeinsame Mahlzeiten 
 
Zu den bedeutungsvollen Arbeitsbereichen gehört in unseren Einrichtungen der Bereich 
Ernährung. Hier müssen viele Erfordernisse koordiniert und zusammengeführt werden. 
Wir sehen es als besonderes Qualitätsmerkmal unsere Speisen selbst frisch zuzubereiten. 
Wir berücksichtigen die physiologischen Ernährungsbedarfe von Kindern

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unterschiedlichen Alters, sind sehr bemüht um eine individuelle Anpassung von Kindern 
aus Familien unterschiedlicher Nationalität, erkennen die psycho-physische Ausgangslage 
der Kinder in puncto Ernährung und beziehen räumliche, materielle und pädagogische 
Gesichtspunkte in unseren Arbeitsplan ständig mit ein. 
 
Jedes Kind isst anders und es gibt vielfältige Essgewohnheiten und Vorlieben. 
 
Kinder sind in der Lage ihre benötigte Nahrungsmenge und Nahrungszusammensetzung 
zu regulieren. Kinder essen in der Regel so viel und das, was sie brauchen. Aus diesem 
Grund verzichten wir auf Ermahnungen wie „der Teller muss leer gegessen werden“ oder 
„gegessen wird, was auf den Tisch kommt“. Nachtisch gehört mit zum kalkulierten 
Nährstoff- und Kalorienbedarf und wird auch dann dem Kind zugestanden, wenn es die 
Hauptmahlzeit nicht essen möchte. 
Speisen probieren geschieht in unseren Einrichtungen ausschließlich nach dem Prinzip der 
Freiwilligkeit. Genau diese Regeln beugen der Entstehung von Mangelernährung und 
Übergewicht vor. Kinder sind sehr wohl in der Lage ihre gesunde Selbstregulierung nicht 
zu verlernen. 
 
Wir sind verantwortlich für die Auswahl und Vielfalt von Nahrungsmitteln. Deshalb bieten 
wir eine appetitlich angerichtete leichte Kost, die zum konzentrierten Genießen anregt. 
Wir gestalten mit den Kindern die Mahlzeiten gemeinsam, indem wir den Tisch decken. 
Fast regelmäßig stoßen neu eingeführte Nahrungsmittel zunächst auf Ablehnung. Wir 
überwinden im gemeinsamen Lernprozess diese Ablehnungen viel einfacher in unseren 
Einrichtungen, als am Familientisch, weil es über die Vorbildfunktion der Erwachsenen 
und einzelner Kinder in der Gruppe viel leichter fällt. Das Neue wird dann in 
unterschiedlicher Variation auf dem Tisch erscheinen. 
 
Step Kids KiTas reicht allen Kindern täglich Obst- und Gemüseteller im Alltag. 
 
11.5. Ruhen und Schlafen 
 
Der kindliche Lebensrhythmus spiegelt sich in unseren Einrichtungen in den 
unterschiedlichen Stationen unseres Tagesgeschehens. Der Wechsel zwischen Wachen und 
Schlafen, Essen und Verdauen, Aktionen und Zu-Ruhe-Kommen ergänzen sich gegenseitig. 
Bewusst sorgen wir in unseren Häusern für ein ausgewogenes Verhältnis der bereits zuvor 
genannten Komponenten. 
Kinder, die neu in unsere Einrichtungen kommen, bringen ihren eigenen Schlafrhythmus 
mit. Bereits während der Eingewöhnungsphase erfahren wir von Eltern, welche 
Schlafgewohnheiten ihre Kinder haben und auf welche Art und Weise sie sich wohl und 
geborgen fühlen. Im Laufe der Zeit übernehmen die Kinder den Kita-Rhythmus, in dem wir 
ihnen Ruhe und Schlaf im Rahmen eines bestimmten Zeitraumes anbieten. 
Wie viel Schlaf Kinder benötigen zeigen uns die Kinder selbst. Dieses Bedürfnis zu 
befriedigen ist uns ein besonderes Anliegen im Tagesverlauf.

18 
 
 
11.6. Angebote, Aktivitäten und Projekte 
 
Unsere Angebote für die Jüngsten werden ausschließlich in Klein- und Interessengruppen 
mit unterschiedlichen Tätigkeitsformen angeboten. Diese kurzfristigen, meist an 
unterschiedlichen Orten stattfindenden Tätigkeiten haben zum Ziel, dass Kinder die 
Eigenschaften von Materialien erkunden und kennenlernen. 
 
Wir beschäftigen Kinder nicht in unseren Einrichtungen, sondern bieten nach dezidierter 
Beobachtung über einen längeren Zeitraum Themen und Materialien an, die Kinder in 
 den Gruppen beschäftigen. Daran knüpfen wir unsere Angebote an Kinder an. Ziel ist es, 
die Interessen von Kindern aufzugreifen und weiterführend zu begleiten. Dafür müssen sich 
unsere Fachkräfte immer wieder sachkundig machen. Lerninteressen der Kinder führen uns 
dazu, dass auch wir unser eigenes Wissen erweitern. Besonderen Wert legen wir auf eine 
entsprechend gestaltete Raum- und Materialvorbereitung. Eine Materialvielfalt ermöglicht 
Kindern ganz eigene Experimente – oft auf Nebenwegen - dazu anzustellen. 
 
Projekte entwickeln sich in unseren Einrichtungen durch gezielte Beobachtungen der Kinder 
und werden durch Impulse und Angebote umgesetzt. Damit entwickeln wir mit den Kindern 
gemeinsam Projektthemen – ausgehend von ihren Interessen – und ermutigen sie zu neuen 
Fragestellungen. Mitbestimmung – Mitsprache – Mitmachen als Grundsätze zum 
gemeinsamen Dialog mit Kindern. Für Projektplanungen schaffen wir einen Rahmen, der im 
Verlauf des Projektes verändert, ergänzt oder auch unterbrochen werden kann, wenn neue 
Fragen oder Bedürfnisse von Kindern entstehen. Diese vielfältigen Spiel- und Lernaktionen 
werden von Kindern erlebnisreich und interessant durch die Dauer der Zeit in den 
Einrichtungen führen. Wichtig ist uns dabei, dass nicht alle Kinder zur gleichen Zeit die 
gleiche Aktivität mit den gleichen Mitteln oder Materialien ausführen. Durch Klein- oder 
Teilgruppen ermöglichen wir den Kindern erhöhte Zuwendung und stärken ihre sozialen 
Kompetenzen. 
 
Alle pädagogischen MitarbeiterInnen entwickeln jährlich eigene Projekte innerhalb ihrer 
Gruppe, die in Form einer Projektmappe dokumentiert werden und allen unseren STEPKE-
Häusern gegenseitig zur Verfügung gestellt werden. 
 
 
11.7. Nach Hause Gehen 
 
Der Abholprozess für unsere Kleinstkinder bedeutet ein „Umschalten und Loslassen“ und 
muss erst gelernt werden. Sich von anderen Kindern, den Bezugspersonen oder dem 
Spielmaterial zu trennen, gelingt in dieser Altersstufe leichter durch feste Rituale, sowie 
klare Bring- und Abholzeiten. Im späteren Verlauf lernen die Kinder zwischen beiden 
Lebenswelten, deren Bezugspersonen und den Verhaltensweisen im Tagesverlauf mit 
eigenen Regeln und Gewohnheiten zu differenzieren.

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12.  Qualifizierungsprozess und Weiterentwicklung, Supervision und Fortbildung 
 
Supervision ist eine professionelle Beratungsmethode für arbeitende Menschen. Sie 
unterstützt die Identitätsbildung am Arbeitsplatz und richtet sich deshalb vorrangig an 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; einzeln, in Gruppen oder im Team. 
 
Im Beruf kommen Menschen mit unterschiedlichen Bezügen, Werten und Biographien 
zusammen. Sie haben Ideale und Verwundbarkeiten, Potenziale und Grenzen. Auf diesem 
sehr persönlichen Hintergrund agieren sie, kommunizieren, entwickeln und verändern sich. 
Supervision kann helfen hinzuschauen, welche Konflikte und Grenzüberschreitungen daraus 
gefolgt sind, wie Klarheit und konstruktive Auseinandersetzung möglich werden können. An 
der Supervision nehmen alle Bezugspersonen aus allen Gruppen teil, da die 
Zusammenarbeit ein wesentlicher Bestandteil der Konzeption unserer Einrichtung ist. 
Jede Fachkraft hat das Recht an pädagogischen Fortbildungen teilzunehmen oder 
Bildungsurlaub zu beantragen. Zur internen Fortbildung können in unregelmäßigen 
Abständen Seminare und Vorträge in allen unseren Einrichtungen – auch 
Häuserübergreifend - stattfinden. 
 
12.1. Individuelle Vor- und Nachbereitung 
 
Jede Fachkraft bereitet sich intensiv auf ihre Arbeit vor. Sie sammelt Ideen, sucht 
variationsreiche Materialien (auch aus dem Alltag), Lieder, Spiele usw., die zum geplanten 
Projekt und zur Altersstruktur der Kindergruppe passen. 
 
Elterngespräche können in diesem Zeitfenster intensiv vorbereitet werden. Unter die 
persönliche Vorbereitungszeit fällt auch die Reflexion der eigenen pädagogischen Arbeit 
und der Zusammenarbeit im Team. 
Zudem werden Einkäufe und Besorgungen erledigt, Termine vereinbart und Räume 
umgestaltet. 
 
12.2. Teamsitzung 
 
Regelmäßig treffen sich die Mitarbeiter zu Gesamtteamsitzungen, sowie Klein- oder 
projektspezifischen Teamtreffen. 
 
Aus der Beobachtung von Gruppenprozessen werden Ideen oder Anstöße von Kindern 
aufgegriffen und Projekte geplant und vorbereitet. Passende Aktivitäten, Gesprächsansätze, 
gestalterisches Arbeiten, angeleitete Rollenspiele und Lieder, die der momentanen 
Lebenssituation oder den Interessen der Kinder entsprechen, werden überlegt. Feste und 
Elternabende werden geplant und organisiert, Ideen und Materialien gesammelt. 
 
Für die Besprechung einzelner Kinder (Fallbesprechung durch kollegiale Beratung) wird viel 
Raum benötigt, wobei hier das allgemeine Verhalten, Fähigkeiten, Konflikte, Ängste, die 
Position des Kindes innerhalb der Gruppe, die soziale, emotionale, motorische und 
kognitive Entwicklung aufgegriffen und das Verhältnis zu Bezugspersonen, Eltern und der 
Gruppe erläutert werden. Weitere Schritte sind die Reflexion des pädagogischen Verhaltens 
und möglicher Schwierigkeiten sowie die daraus resultierenden Überlegungen zu 
pädagogischen Maßnahmen, Hilfen oder weiteren Angeboten. 
In diesem Zusammenhang werden auch Elterngespräche besprochen und vorbereitet. Des

20 
 
Weiteren werden Regelungen und Zuständigkeiten im täglichen Ablauf verteilt, 
z.B.Arbeitszeiten, Angebote, Durchführung von Elterngesprächen und Elternabenden etc. 
Vorbereitend für Gespräche mit dem Träger werden wichtige Fragestellungen diskutiert 
und Tagesordnungspunkte gesammelt. 
 
Da für konzeptionelle Fragen in diesem Rahmen nur sehr wenig Zeit bleibt, finden jährlich 
so genannte Planungstage statt, an denen u.a. die pädagogische Konzeption 
weiterentwickelt wird. 
 
12.3. Stepke Akademie 
 
Mit unserem eigenen Fortbildungsprogramm der Stepke Akademie sagen wir bei Stepke 
ganz klar: Fortbildung ist uns wichtig! Unsere Fachforen und Qualitätszirkel schaffen Raum 
zum gegenseitigen Austausch und vermitteln aktuelle Erkenntnisse, die für die 
pädagogische Arbeit wichtig sind – praxisorientiert, spannend und direkt umsetzbar. 
Zielgruppe der Stepke Akademie sind sowohl interne wie auch externe pädagogische 
Fachkräfte. Für Stepke-Mitarbeiter besteht die Möglichkeit der kostenfreien Teilnahme 
während der Arbeitszeit. 
 
13.  Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern 
 
Bewusst verstehen wir uns als familienergänzende Einrichtung, indem wir die Familie als 
das wichtigste Erziehungsfeld ansehen. Wir unterstützen die Erziehungsarbeit der Eltern 
und ergänzen diese. So bieten wir vielfältige Formen der Zusammenarbeit mit Eltern an. 
Elterngespräche und thematische Elternabende, genauso wie gemeinsame Feiern und 
Arbeitseinsätze. Besondere Aktivitäten, welche in eine längerfristige Projektplanung des 
gesamten Hauses eingebunden sind, werden für die Eltern durch Plakate und Elternbriefe 
rechtzeitig bekannt gegeben. So wird die pädagogische Arbeit transparent, und es werden 
Ansatzpunkte gegeben, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Leben in unseren 
Häusern aktiv mitzugestalten. Außerdem sehen wir es als unsere Aufgabe an, Erlebnisfelder 
für Kinder und Eltern gemeinsam zu ermöglichen. Wir gestalten regelmäßig Feste und 
Veranstaltungen in denen Eltern, Kinder sowie Großeltern zusammenfinden können. Zudem 
finden gemeinsame kreative Nachmittage, Ausflüge, Spiel- und Singkreise statt. 
 
13.1. Formen der Elternbeteiligung Elterngespräche 
 
Um den gegenseitigen Austausch über den Entwicklungsstand der Kinder abzugleichen, 
finden regelmäßige Elterngespräche statt, die sowohl von den Eltern als auch vom 
pädagogischen Fachpersonal angeregt werden können. 
 
13.1.1. Elternabende 
 
Es finden regelmäßige Elternabende statt, die entweder vom Träger oder vom Team 
ausgehen können. Diese Elternabende können die pädagogische Arbeit der Einrichtung 
betreffen, bestimmte Themen auch gruppenübergreifend behandeln sowie auch einer 
gesellig-kreativen Form entsprechen.

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13.1.2. Hospitationen 
 
Nach Absprache mit dem pädagogischen Fachpersonal werden in allen unseren 
Einrichtungen mit Terminierung Hospitationen angeboten. 
 
13.1.3. Hausbesuche 
 
Wir bieten jährlich auf freiwilliger Basis einen Hausbesuch für jede Familie durch eine 
Bezugspädagogin an. 
 
13.1.4. Beschwerdemanagement 
 
Grundsätzlich werden alle Anliegen der Eltern ernst genommen und mit den jeweiligen 
Ansprechpartnern lösungsorientiert behandelt. Dabei steht die Weiterentwicklung der 
Qualitätssicherung unserer Arbeit im Vordergrund. 
Bei inhaltlich umfassenden Anmerkungen, sowie sehr persönlichen Themen wird zeitnah 
ein Termin vereinbart, wobei dem Gespräch ein geschützter Raum geboten wird. 
 
Alle Eltern der Stepke Kitas haben die Möglichkeit, sich über das in jeder KiTa ausliegende 
Beschwerdeformular, direkt an die ErzieherInnen ihrer Gruppe zu wenden. Diese leiten das 
Formular umgehend an die Kita-Leitung weiter. Innerhalb von 2 Tagen hält die Kita-Leitung 
Rücksprache mit den Eltern, ggf. wird ein Gesprächstermin vereinbart.   
 
Die Kita-Leitung hat die Möglichkeit sich mit der Fachberatung und /oder der 
Geschäftsbereichsleitung auszutauschen, um kundenorientiert und zielgerichtet zu handeln.  
 
Beschwerden von Eltern sind für alle Stepke-Mitarbeiter als willkommene, konstruktive 
Kritik zu sehen. 
 
Beschwerdemanagement im Überblick: 
 
Teamebene – schriftliche Information über die Beschwerde werden entgegengenommen 
und an die Kita-Leitung weitergegeben.   
 
Leitungsebene – Die Kita-Leitung gibt den Eltern innerhalb von 2 Tagen eine Rückmeldung. 
Ggf. wird ein Gesprächstermin zur Problemlösung vereinbart. Ist die Kita-Leitung nicht im 
Haus, wird die Beschwerde sofort an die zuständige Fachberatung/Regionalleitung weiter 
gegeben. 
 
Träger – sollte in der Zusammenarbeit zwischen Kita-Leitung und Team und Eltern kein 
lösungsorientierter Ansatz im Beschwerdefall gefunden werden können, steht in jedem Fall 
Frauke Schittek als Träger zur Verfügung. 
 
Bei dieser Vorgehensweise wird sichergestellt, dass Probleme, Beschwerden, Kritikpunkte 
zeitnah mit den betreffenden Personen lösungsorientiert, effektiv und effizient 
herbeizuführen sind. 
 
Übergreifende Themen der Elternschaft werden vom Kita-Ausschuss gesammelt und in 
gemeinsamen Sitzungen, bei denen die Kita-Leitung dazu gebeten wird, bearbeitet. Die

22 
 
Klärung von konzeptionellen, personellen und beitragsrechtlichen Fragen unterliegt dem 
Kita-Ausschuss. 
 
Der Eingang von schriftliche Beschwerden per Mail an die Zentrale wird sofort mit einer 
Eingangsbestätigung beantwortet. Deren Bearbeitung erfolgt innerhalb von 3 Tagen. Nach 
ca. 14 Tagen hält die Kita-Leitung Rücksprache über die Zufriedenheit der Eltern über die 
Lösung der Beschwerde. Sollte diese noch nicht eindeutig vorliegen, sind weitere Gespräche 
zu führen, bis eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kita 
wieder hergestellt ist. Der Träger ist davon in Kenntnis zu setzen. 
 
Das Hinzuziehen von Behörden und Ämtern durch den Kita-Ausschuss ist erst zu 
veranlassen, wenn alle zuvor genannten Maßnahmen keine befriedigende Lösung 
hervorgebracht haben.  Der Kita-Ausschuss hat den Träger gleichzeitig über die 
Informationsweitergabe in Kenntnis zu setzen, damit auch dieser sich in Lösung der 
Probleme einbringen kann. 
 
 
13.1.5. Evaluation 
 
Einmal im Jahr findet eine umfassende Umfrage in allen KiTas für Eltern, Fachkräfte und 
Office -Mitarbeiter satt. Die Ergebnisse dienen der Qualitätsweiterentwicklung. Die 
Fachberaterinnen werten die Umfrageergebnisse aus und spiegeln diese für die MA und 
Eltern in einer Zusammenfassung in die Einrichtungen zurück. 
In einer HL Sitzung werden die wichtigsten Ergebnisse reflektiert und entsprechen 
besprochen, sowie direkt Änderungslösungen gefunden und umgesetzt. Auch positives 
Feedback wird gerne weitergegeben und zurück gespiegelt. 
 
 
14.  Kooperationen mit anderen Institutionen Zusammenarbeit mit den 
Grundschulen 
 
Nachdem feststeht, welche Grundschule das zukünftige Schulkind besuchen wird, nimmt 
eine Bezugsperson aus der KiTa Kontakt mit der Schule auf. Je nach Schulkonzept findet 
eine Verzahnung im Bildungssystem zwischen KiTa und Schule statt. 
 
14.1. Weitere Kooperationen und Kontakte zu anderen Einrichtungen 
 
Unsere KiTas sind ein aktiver Teil der sozialen Infrastruktur des jeweiligen Stadtteils. Durch 
die Kooperation mit den Fachdiensten der Stadt, mit anderen Institutionen und Initiativen 
bringen wir die Vernetzung in den Stadtteilen voran. 
 
Kinder lernen über die Tageseinrichtung hinaus Angebote im Stadtteil kennen. Wir haben 
darüber hinaus regelmäßig Kontakt mit: 
anderen Kindertageseinrichtungen 
ASD und Soziale Beratungsstellen 
Jugendamt 
Polizei und Feuerwehr 
Gesundheitsamt 
Erziehungsberatungsstellen

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Grundschulen, sowie der Austausch mit (Sprach-)Heilpädagogen, Frühförderstellen, 
Kinderpsychologen, Kinderärzten, Logopäden u.s.w. 
 
15.  Öffentlichkeitsarbeit 
 
Step Kids Kitas gGmbH legt Wert auf Transparenz der Arbeit. Dies wird u.a. durch unsere 
Homepage, Veröffentlichungen in Schaukästen im Außenbereich, Aushänge in den 
jeweiligen Einrichtungen sowie durch Presseberichte und Internet erreicht. 
 
 
16.  Gesunde Kinder 
 
16.1. Ernährung 
 
Die Kinder werden in unseren Häusern rundum vollwertig verpflegt. 
(Frühstück, Mittagessen, Nachmittagssnack, Abendbrot, Obst-Gemüserunden) 
 
Bei der Step Kids KiTas gGmbH wird das Mittagessen täglich frisch gekocht. 
Die Ernährung ist abwechslungsreich, kindgerecht und möglichst vollwertig. Der kindliche 
Bedarf an Eiweiß, leicht verdaulichen hochwertigen Fetten, Ballaststoffen, sowie die 
Deckung von Vitamin- und Mineralstoffbedarf wird bei der Zubereitung und 
Zusammenstellung der Nahrung berücksichtigt. Zuckerfreie Getränke stehen ausreichend 
zur Verfügung. 
Gegebenenfalls werden Ernährungsgewohnheiten von Kindern aus anderen Kulturkreisen 
berücksichtigt. 
Auf Nahrungsmittelallergien wird Rücksicht genommen. 
 
Die Eltern haben bei  mitgebrachten Speisen Sorge zu tragen, dass sie mit der Ernährung im 
Haus zu vereinbaren ist. 
Regelmäßig backen wir mit den  Kindern frisches Vollkornbrot oder bereiten andere Speisen 
zu. 
 
16.2. Bewegung 
 
Von Anfang an nehmen Kinder die Welt über ihren Körper und ihre Sinne wahr. Indem sie 
sich bewegen, entdecken sie räumliche Zusammenhänge, lernen Eindrücke zuzuordnen und 
machen Erfahrungen über sich selbst. 
Bevor Kinder anfangen sprechen zu lernen und sich mitteilen zu können, drücken sie sich 
über Bewegung aus. 
Das Greifen ist immer auch ein Begreifen, das Anfassen ein Erfassen. 
 
Bevor das Kind sich sprachlich äußern kann, hat es bereits ein Wissen über räumliche 
Beziehungen: wie z.B. oben - unten, vorn - hinten. 
Ein gut funktionierendes Wahrnehmungssystem ist wichtig, um die Eindrücke und 
Erfahrungen aufzunehmen und später zu verarbeiten. 
Bei der Geburt sind bereits alle Sinnesorgane des Kindes voll ausgebildet. Seine 
Wahrnehmung erfolgt über:

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Sehsinn (optische Wahrnehmung), 
Hörsinn (akustische Wahrnehmung), 
Tastsinn (taktile Wahrnehmung), 
Geruchssinn, 
Geschmackssinn, 
Gleichgewichtssinn (vesikuläre Wahrnehmung), 
Bewegungsempfindung (kienästhetische Wahrnehmung). 
 
Die Fähigkeit zur differenzierten Wahrnehmung entwickelt sich im Laufe der ersten 
Lebensjahre. Ein Kind muss sehen, hören, riechen, tasten, schmecken, seinen Körper 
vielfältig erfahren um sich im Gleichgewicht zu entwicklen. 
 
"Das Auge sieht - das Ohr hört - die Nase riecht - die Haut fühlt - die Finger tasten - der Fuß 
versteht - die Hand begreift - das Gehirn denkt - das Blut pulst - der Körper schwingt ..." 
(H. Kükelhaus) 
 
 Kinder sind in ihrer Bewegungsentwicklung prinzipiell kompetent und autonom. Sie sind 
fähig, ihre Bewegungsmöglichkeiten selbst zu entdecken, sie auszuprobieren und sie 
weiterzuentwickeln. 
 
"Kinder können nur dann selbstständig werden, wenn wir sie selbst ihre Entwicklung 
bestimmen lassen." (E. Pikler) 
 
Unser tägliches Bewegungsangebot setzt sich aus "flexiblen Bausteinen" zusammen, die 
über die Woche verteilt regelmäßig angeboten werden: 
 
Offenes, gruppenübergreifendes Bewegungsangebot 
Geplantes Bewegungsangebot, meist als Bewegungsgeschichte 
Spielerische Wassergewöhnung 
Bewegungslandschaft mit Groß- und Kleingeräten 
Situative Bewegungsspiele drinnen und draußen - je nach Tagesplan der Gruppe 
Waldtag 
 
16.3. Schwimmen und Turnen 
 
Die Kinder bei Step Kids Kitas gGmbH gehen regelmäßig in die eigene Turnhalle 
Bewegungsraum, der nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen altersadäquat 
ausgestattet ist. Diese Räumlichkeiten bieten den Kindern verschiedene Möglichkeiten sich 
altersentsprechend an Großgeräten oder kleineren Bewegungslandschaften mit Treppen, 
Auf- und Abgängen zu erproben. Die gesamte Körpermotorik, Körperkoordination und viele 
Sinneswahrnehmungen wird hier z.B. an der Kletterwand und eigenständigen Seilsystemen 
an Decken und Wänden angesprochen und gefördert. Jede Einrichtung hat 
dementsprechend fortgebildete und qualifizierte Fachkräfte. 
 
Unsere häuserinternen Schwimmkurse werden regelmäßig in altershomogenen 
Kleingruppen in öffentlichen Schwimmbädern durchgeführt. Dies variiert in den 
entsprechenden Standorten. Ziel ist es, bei Eintritt in die Schule das Seepferdchen- 
Abzeichen zu erlangen oder die Voraussetzungen bestmöglichst zu vermitteln.

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16.4. Schuhfreie Zone 
 
Im ganzen Haus herrscht "Schuhfreie - Zone". Dies ist für die Füße die gesündeste Art zu 
laufen. Außerdem hat die „Schuhfreie Zone“ den Effekt, dass der Boden sehr sauber ist und 
bleibt. Zum einen für unsere Krabbelkinder, zum anderen lädt der Boden viel mehr zum 
Spielen ein. 
 
16.5. Gesunde Zähne 
 
Die Kinder putzen bei uns täglich ihre Zähne nach dem Mittagessen. Wir arbeiten eng mit 
dem Gesundheitsamt zusammen, das regelmäßig mit den Kindern, Erziehern und Eltern 
Infoveranstaltungen anbietet. Auch in diesem Bereich ist die "gesunde Ernährung" ein 
wichtiger Bestandteil. 
 
Wir arbeiten im Rahmen der Zahngesundheit mit den örtlichen Gesundheitsämtern 
zusammen. 
 
Regelmäßig besuchen wir nahegelegene Zahnärzte oder Mundhygienezentren. 
 
16.6. Wald- Wiesentage 
 
Innerer Bezug zur Natur kann nur entwickelt werden, wenn Natur nicht als Lernort, sondern 
als Ort kindlichen Lebens gestaltet wird. In der offenen und natürlichen Umgebung des 
Waldes geschieht Lernen ganzheitlich und phantasiereich. Alle Sinne werden angesprochen. 
Der Aufenthalt im Wald bietet somit einen wichtigen Gegenpol zum alltäglichen Leben und 
zum häufigen Fernsehkonsum. 
 
An wöchentlich, regelmäßig stattfindenden Waldtagen ziehen die Kinder für einen 
bestimmten Zeitraum mitten in den Wald. Die Dauer der Waldtage hängt vom Alter, der 
Gruppenzusammensetzung und der daraus sich ergebenden Kondition der Kinder ab. Die 
Kinder erleben den Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, gehen auf Spurensuche 
und spielen und essen unter freiem Himmel bei fast jedem Wetter. Im Kindergarten werden 
die Erlebnisse reflektiert, mit den gesammelten Materialien wird gestaltet und gebastelt. 
Die Kinder lernen so ökologische Zusammenhänge im Lauf der Jahreszeiten kennen und den 
Wald als Schutzraum für Tiere und Pflanzen zu respektieren. 
 
Jedes Jahr findet eine Waldwoche statt, in der die Kinder sich ausschließlich im Wald 
befinden. 
 
17.  Alltagsintegrierte Sprachbildung und Kommunikation 
 
Die Sprache und das Sprechen helfen dem Kind seine Umwelt zu begreifen und durch 
Sprache verfügbar zu machen. Gute Sprachkenntnisse sind der Grundstein für 
weiterführende Lernprozesse. Sie ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und sind eine 
wichtige Voraussetzung zur Chancengleichheit.  
Sprechen lernen braucht das Miteinander. Die Kinder werden in unseren Stepke-
Einrichtungen angeregt, ihre Erfahrungen und Gefühle zu interpretieren. Sie machen 
vielfältige kommunikative Erfahrungen. Diese befähigen sie, Kontakte zu anderen 
aufzubauen, sich in der Gruppe zu behaupten und in einen sozial-kommunikativen

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Austausch mit anderen zu treten. Ganzheitliche Sprachförderung ist in unseren Alltag 
integriert, indem wir Anlässe schaffen, sich altersgemäß in der deutschen und/oder der 
englischen Sprache ausdrücken zu können. 
 
Unsere Fachkräfte begreifen Sprache als Schlüsselsituation in Bezug zum Situationsansatz. 
Den Alltag gestalten sie bewusst sprachfreundlich und sprachanregend für Kinder jeden 
Alters. In besonderen Angeboten, Projekten und Förderkreisen widmen wir unsere 
Aufmerksamkeit Vorlesesituationen und Bilderbuchbetrachtungen, der Literacy-Erziehung. 
Sie gestalten Sprachförderung durch Musik, Spiel und Bewegung, setzen Medien und 
Methoden in der Sprachförderung ein.  
 
Unsere Fachkräfte suchen gezielt Spiele und Reime aus und regen Stehgreifspiele, Rollen- 
und Theaterspiele an. Hierbei fördern sie Mundmotorik, Erschließung von Atem- und 
Resonanzräumen, verbale und nonverbale Ausdrucksweisen, Singstimme, Rhythmusgefühl 
und den spontanen, experimentellen Umgang mit der eigenen Stimme. 
 
Aus diesem Grund fördern unsere Fachkräfte Dialoge, begleiten ihr Handeln durch 
Sprechen. Sie wissen um die Bedeutung ihres Verhaltens bei der Sprachrichtigkeit der 
Kinder. 
 
Allen Fachkräften und engen Bezugspersonen der Kinder muss ihr eigenes Sprachvorbild 
gegenwärtig sein. Die Reflexion des eigenen Sprachverhaltens, insbesondere in Bezug auf 
Grammatik, vollständige Sätze, Wortschatz, eigene Kommunikationskultur, 
Artikulationsfähigkeit und Sprechfreude. Auch die Einstellung zu Fremdsprachen ist von 
zentraler Wichtigkeit. 
 
Die Sprache und das Sprechen helfen dem Kind seine Umwelt zu begreifen und durch 
Sprache verfügbar zu machen. 
Gute Sprachkenntnisse sind daher eine absolute Notwendigkeit für weitere Lernprozesse. 
Sie ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und sind eine wichtige Voraussetzung zur 
Chancengleichheit. 
Sprachförderung braucht eine differenzierte Vorgehensweise, d.h. die individuellen 
Bedürfnisse des einzelnen Kindes müssen berücksichtigt werden. 
 
17.1. Unsere Ziele: 
 
Förderung durch alltagsintegrierte Sprachbildung  
Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit 
Die ständige verbale Verständigung im alltäglichen Leben, d.h. Umgangssprache als wichtige 
Schlüsselkompetenz erleben 
Das Mitteilen der eigenen Befindlichkeit fördern 
Das Zurechtfinden in der außer familiären Welt zu erleichtern durch Verstehen und 
Benennen 
Wortschatzerweiterung 
Das Bewusstsein und die Freude an der Sprache zu wecken und zu fördern 
Intensives Heranführen an Bilderbücher und Geschichten 
Begriffe werden mit zunehmender Differenzierung von Wahrnehmung und Denken 
aufgebaut und präzisiert

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17.2. Musik und Gesang 
 
Die täglichen Spiellieder und Fingerspiele lassen Kinder Sprache positiv erleben. Durch viel 
Musik, den Rhythmus, die Melodie, wird Sprache noch einmal aus einer anderen 
Perspektive gesehen. Das gemeinsame Erleben von Sprache in musikalischer Form ist für 
Kinder jeden Alters ein schönes Erlebnis und kann auch dazu beitragen evtl. Hemmungen 
abzubauen. 
Für die Kindergartenkinder ist es dazu noch einmal eine besondere Herausforderung, kleine 
Gedichte zu lernen, oder beispielsweise eine Rolle in einem kleinen Theaterstück zu 
übernehmen, deren Höhepunkt dann eine Vorführung vor Publikum ist. 
Dies stellt an die Kinder nicht nur eine hohe sprachliche Herausforderung, sondern sie 
müssen sich auch in hohem Maße konzentrieren, zuhören und als „Team“zusammen 
arbeiten. 
 
17.3. Bilderbücher – Lesen und Sprache 
 
Bilderbücher und Geschichten spielen eine nicht unerhebliche Rolle, bei unserer Arbeit in 
den einzelnen Gruppen. Sie enthalten eine Vielzahl von Dingen und Ereignissen, die die 
Kinder in Bild und Gespräch kennen lernen können. 
Das Tempo von sprachlicher Anregung und Kommunikation wird dabei flexibel und sensibel 
auf das Kind, je nach Sprachniveau und Interesse abgestimmt. 
Erklären, Rückfragen, Wiederholen und Verweilen wird natürlich in die Aktivität der 
Bilderbuchbetrachtung integriert. 
Wir unterscheiden je nach Altersstruktur verschiedene Variationsmöglichkeiten, wie z.B.: 
 
Einfaches Benennen der Dinge, die zu sehen sind umschreiben, erweitern, definieren, 
Herstellen von Beziehungen und Abfolgen zwischen Bildern,  
Deutungsprozesse bewusst machen, 
Bezüge herstellen zum Leben des Kindes und Vorausdeutungen 
Geschichten selber weiter erfinden 
Eigene Geschichten erzählen lassen 
Gem. Gruppengeschichten aufschreiben (Jedes Kind erzählt einen Satz von einer Geschichte 
immer weiter…) 
 
Dabei ist es uns besonders wichtig, dass das Kind selbst zum Erzähler der Geschichte wird 
und seine Freude entdeckt. 
Die Kinder erfahren bei uns vieles über Schrift- und Buchkultur, wie z.B. dass es einen Autor 
gibt, einen Buchtitel, man ein Buch von rechts nach links liest, dass sich im Text einzelne 
Wörter und ganze Sätze erkennen lassen u.v.m.  
 
18. U3-Bereich 
 
Der U3-Bereich ist ein Schwerpunkt unserer Stepke-Einrichtungen. 
Zusätzlich zum Vorgeschriebenen gibt es Abweichungen und Themen, die hier besonders zu 
erwähnen sind:

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18.1. Eingewöhnung - Emotionale Sicherheit 
 
Jedes Kind wird in seiner Individualität und seiner Kultur angenommen und wertgeschätzt. 
Dieser besondere Lebensabschnitt der Eingewöhnung erfordert eine intensive Begleitung 
durch Bezugspersonen und unsere pädagogischen Fachkräfte. 
 
Diese neue Situation braucht Zeit, Geduld, Verständnis und feste Tagesabläufe, sowie die 
Unterstützung durch die begleitende Bezugsperson, um einen gelungenen Bindungsaufbau 
zwischen Kind Gruppenerzieher entstehen zu lassen. 
 
Das Kind bestimmt das Tempo der Eingewöhnungsphase und deren Abschluss. 
 
 
18.2. Feste Rituale 
 
Rituale haben eine große Bedeutung bei Step Kids Kitas gGmbH. Es ist sehr wichtig, dass in 
der ersten Zeit die Kontinuität gesichert ist, damit sich das Kind auf neue Bezugspersonen 
einstellen kann. 
Die Kinder orientieren sich an bestimmten Aktionen im Alltag. Rituale fördern das Gefühl 
einer Zugehörigkeit: 
 
Begrüßungs- und Abschiedsrituale 
Das Singen vor dem Frühstück und Mittagessen 
Gruppeninterne Spiel-, Sing-, und Gesprächskreise 
Feste im Jahresverlauf (Karneval, Ostern, Weihnachten, Geburtstage, …) 
das gemeinsame Essen 
 
18.3. Der Gruppenalltag (exemplarisch) 
 
Der Gruppenalltag beginnt ab 7.00 Uhr mit der Begrüßung des einzelnen Kindes durch die 
Fachkraft  in der Gruppe. Um 9.00 Uhr beginnt der Tag mit dem gemeinsamen Morgenkreis. 
Im Anschluss an den Morgenkreis findet das gemeinsame Frühstück statt. 
Individuelle Bedürfnisse und Angebote finden ihren Raum im Vormittagsbereich (z.B. 
schlafen, spielen, kreative Angebote, rausgehen…). 
Der Vormittag gestaltet sich dadurch sehr unterschiedlich. 
 
Zum Abschluss des Vormittags wird wieder ein gemeinsamer Sing- oder Spielkreis gebildet. 
Anschließend wird gemeinsam Mittag gegessen. Nach dem Essen erfolgt dann der 
Mittagsschlaf. 
 
Der Nachmittag wird mit Spiel und Spaß und besonderen Angeboten individuell gestaltet. 
 
18.4. Motorik 
 
Die Kinder haben kindgerechte Räume, die zum aktiven Handeln auffordern und in der sich 
motorische Grundfähigkeiten weiterentwickeln lassen. 
Platz für großräumige Bewegung durch:

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Unterschiedliche Ebenen, Treppen, Leitern, Rutschen, … 
Möglichkeiten zum Kriechen, Krabbeln, Klettern, Laufen… 
Anregendes, vielseitiges Außengelände 
Ausflüge in die Natur 
Unterschiedliche Spiel / Experimentier - Materialien 
 
18.5. Gesundheit und Körperpflege 
 
Die gesamte Pflegesituation ist in unseren Häusern stark an das Pikler-Konzept angelehnt. 
Das beinhaltet die liebevolle Ansprache, die Benennung von Körperteilen und 
Versprachlichung von Abläufen, sowie die Vorbereitung unter Einbeziehung der Kinder in 
ihre Wickelsituation. 
 
Die Pflegesituation beinhaltet z.B.: 
 
Waschen von Gesicht und Händen 
Wickeln 
Zähne putzen 
Baden/Duschen bei Bedarf 
Nase putzen 
Begleitung zum Toilettengang/ Töpfchen 
 
Dazu gehört auch das Beobachten der Kinder, die Anzeichen von Erkrankungen zeigen, um 
die Eltern informieren und beraten zu können. 
Stärkung der körperlichen Abwehrkräfte durch den Aufenthalt an der frischen Luft. 
 
18.6. Ernährung 
 
Die Mahlzeiten richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Kleine Kinder 
werden gefüttert, die größeren essen selbstständig. 
Bei der Ernährung werden gesundheitliche Probleme wie z.B. Allergien berücksichtigt. Es 
wird auf eine ausgewogene Nahrung Wert gelegt. 
Die gemeinsamen Mahlzeiten vermitteln den Kindern Esskultur, z.B. den Umgang mit Löffel, 
Gabel und Messer, sowie das sitzen bleiben und eine gewisse Ruhe am Essenstisch zu 
wahren. 
Außerdem wird auf eine gute Atmosphäre sowie auf einen ansprechend gedeckten Tisch 
geachtet, denn das Auge isst mit. 
Es wird den Kindern immer Obst und Rohkost zu den Mahlzeiten zur Verfügung gestellt. Für 
Säuglinge werden Fläschchen oder Gläschen (Brei) vorbereitet. 
 
18.7. Sauberkeitsentwicklung 
 
Für viele Eltern ist schon beim Aufnahmegespräch das Thema Sauberkeitsentwicklung ein 
wichtiger Punkt. 
Bezüglich Sauberkeitsentwicklung gibt es immer wieder Absprachen mit den Eltern 
(Reservekleidung mitbringen; Windel auch zu Hause abmachen etc.), wobei wir nicht die 
Verantwortung dafür übernehmen, dass ein Kind innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens 
sauber ist.

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Der beste Zeitpunkt zum „sauber werden“ ist, wenn das Kind die ersten eigenen Zeichen 
dazu setzt. 
 
Die Körperpflege insgesamt nimmt einen wichtigen Teil in unserer Arbeit ein und ist 
Bestandteil körperlichen Wohlbefindens. Um das Kind zu einem gesundheitsförderlichen 
Verhalten hinzuführen, ist die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen im Bereich der 
Hygiene notwendig (z.B. Umgang mit der Zahnbürste, Waschlappen, etc.). Wichtig ist eine 
bejahende Haltung zum Körper des Kindes, die der/die Erwachsene durch regelmäßige und 
liebevolle Pflege vermittelt. So erfährt das Kind Pflege als etwas Angenehmes und behält 
sein natürliches Verhältnis zum Körper. Die Wickelzeiten orientieren sich am individuellen 
Rhythmus des Kindes. Während des Wickelns wird das Kind angeregt, seinen Körper 
wahrzunehmen. 
Wir nehmen uns Zeit und Ruhe für die individuelle Wickelsituation. 
Was die Sauberkeit betrifft, so möchte jedes Kind schrittweise und seiner persönlichen 
Entwicklung entsprechend „trocken“ werden. Zwang und Leistungsdruck helfen dem Kind 
bei diesem wichtigen Entwicklungsschritt nicht weiter. 
 
18.8. Essen und Trinken 
 
Die Kinder bekommen auf jedes Alter abgestimmte Nahrung. Ob Milchfläschchen, 
Obstgläschen, Breie etc.. es wird zu Beginn der Mitgliedschaft mit den Eltern abgesprochen 
was die Kinder essen und auf alle individuellen Besonderheiten geachtet. Die größeren 
Kinder, die bereits „normal mitessen“, bekommen ein frisch gekochtes Mittagessen. Ein 
wöchentlicher Speiseplan wird für die Eltern ausgehängt. 
 
Unser Essen soll … sättigen … schmecken … entspannen … 
unterhaltsam sein … Kommunikation anregen … pro soziales Verhalten stärken 
… gesundheitsförderliche Routinen fördern … die Sinne ansprechen … neue Lebensmittel 
nahe bringen … 
Es werden täglich ein Frühstück, Mittagessen und Snacks angeboten. Für den Säugling gibt’s 
Babymilch und selbst zubereiteter Gemüse- und Früchtebrei. Unsere Köchin bereitet 
frische, abwechslungsreiche und gesunde Mahlzeiten zu. 
Wir üben keinen Zwang aus und geben dem Kind durch unser Verhalten ein Vorbild. Beim 
Säugling wird der individuelle Essens- und Trink- Rhythmus beachtet. Spezielle Babynahrung 
aus dem Glas, Biskuits etc. ist immer vorhanden. Wir bieten Wasser und verschiedene 
Teesorten an. Die Kinder werden auch regelmäßig angehalten zu trinken.

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19.  Unser Kinderschutz-Konzept 
 
Unser Kinderschutz-Konzept der Step Kids Kitas gGmbH Einrichtungen zur Umsetzung des 
Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 2 der Vereinbarung zur Wahrnehmung 
des Kinderschutzauftrags nach § 8a Abs. 2 SGB VIII 
 
Präambel 
 
Jedes Kind hat gemäß der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf: 
eine gewaltfreie Erziehung 
die Entfaltung seiner Persönlichkeit 
staatliche Unterstützung bei Erziehungsproblemen 
Beteiligung bei Entscheidungen, die sie betreffen 
Fürsorge 
Ernährung 
Partizipation 
Meinungsäußerung 
Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt. 
 
Der Schutz dieser Rechte und des Wohls der Kinder ist Bestandteil des gesetzlichen 
Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrages der Kindertageseinrichtung (§ 22 Abs. 3 
SGB VIII). 
 
Die nachfolgenden Verfahrensweisen stellen entsprechend der Vereinbarung gemäß § 8a 
Abs.2 SGB VIII zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung sicher, dass 
der gesetzliche Auftrag zum Schutz des Kindeswohls von allen Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern der Stepke-Kitas- Einrichtungen umgesetzt wird. 
 
Der Träger ist verantwortlich für die Umsetzung dieses Schutzkonzeptes und regelt die 
internen Zuständig- und Verantwortlichkeiten. Er sorgt dafür, dass alle Beschäftigten der 
Kindertageseinrichtungen mit dem Schutzkonzept vertraut gemacht und im Umgang mit 
Fragen zum Kinderschutz kontinuierlich fortgebildet werden. 
 
Die Handhabung des Schutzkonzeptes und die Fallbearbeitung erfordern in jedem Fall eine 
schriftliche Dokumentation der vorgegebenen Verfahrensabläufe. 
 
Die Überprüfung der persönlichen Eignung gemäß § 72a, SGB VIII betrifft alle 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stepke-Kitas-Einrichtungen, die direkt mit Kindern 
arbeiten bzw. mit diesen in Kontakt kommt. 
 
Der Gesetzeswortlaut  § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung 
 
Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines 
Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken 
mehrerer Fachkräfte abzuschätzen. Dabei sind die Personensorgeberechtigten sowie das 
Kind oder der Jugendliche einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes 
oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird. Hält das Jugendamt zur Abwendung der 
Gefährdung die Gewährung von Hilfen für geeignet und notwendig, so hat es diese den 
Personensorgeberechtigten oder den Erziehungsberechtigten anzubieten.

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 In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach 
diesem Buch erbringen, ist sicherzustellen, dass deren Fachkräfte den Schutzauftrag nach 
Absatz 1 in entsprechender Weise wahrnehmen und bei der Abschätzung des 
Gefährdungsrisikos eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuziehen. Insbesondere ist die 
Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte bei den Personensorgeberechtigten oder 
den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, wenn sie diese 
für erforderlich halten, und das Jugendamt informieren, falls die angenommenen Hilfen 
nicht ausreichend erscheinen, um die Gefährdung abzuwenden. 
 
§ 72a SGB VIII Persönliche Eignung 
 
Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe dürfen für die Wahrnehmung der Aufgaben in der 
Kinder- und Jugendhilfe keine Personen beschäftigen oder vermitteln, die rechtskräftig 
wegen einer Straftat nach den §§ 171, 174 bis 174c, 176 bis 180a, 181a, 182 bis 184f, 225, 
232 bis 233a, 234, 235 oder 236 des Strafgesetzbuches verurteilt worden ist. Zu diesem 
Zweck sollen sie sich bei der Einstellung oder Vermittlung und in regelmäßigen Abständen 
von den betroffenen Personen ein Führungszeugnis nach § 30 Abs. 5 des 
Bundeszentralregistergesetzes vorlegen lassen. Durch Vereinbarungen mit den Trägern von 
Einrichtungen und Diensten sollen die Träger der öffentlichen Jugendhilfe auch 
sicherstellen, dass diese keine Personen nach Satz 1 beschäftigen. 
 
 
19.1. Kinderschutzauftrag 
 
19.1.1. Vorgehensweise im Überblick 
 
I. Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und 
überprüfen. 
II. Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft 
(Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
III. Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken 
und Hilfen überprüfen. 
IV. Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen nicht 
in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben. 
 
19.1.2. Ausführungen 
 
I. Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und 
überprüfen. 
 
Sobald eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter Hinweise auf Kindeswohlgefährdung wahrnimmt, 
beruft sie/er unverzüglich (ggf. auch außerhalb der Teamsitzungen) eine kollegiale Beratung 
ein. Die Einschätzung der Kindeswohlgefährdung soll unbedingt im Zusammenwirken 
mehrerer pädagogischer Fachkräfte vorgenommen werden. Die Hausleitungen und die 
fallverantwortliche Fachkraft übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung des 
Verfahrens und klären zu Beginn der kollegialen Beratung die Zuständigkeiten für 
Moderation und Dokumentation. Das Ergebnis der kollegialen Beratung wird in Form des 
„internen Beratungsplans“ (Anlage) dokumentiert und zur Kinderakte genommen.

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Die kollegiale Beratung ist verbindlich durchzuführen. Während der Beratung werden 
gewichtige Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung im Hinblick auf 
Vernachlässigung 
körperliche und seelische Misshandlung 
sexuellen Missbrauch 
Partnerschaftsgewalt 
Entzug von Chancen überprüft. 
 Kommen die pädagogischen Fachkräfte am Ende der kollegialen Beratung oder zu einem 
späteren Zeitpunkt zu der Einschätzung, dass eine akute Gefahr des Kindes vorliegt und 
somit ein sofortiges Tätigwerden erforderlich ist, muss unverzüglich das zuständige 
Jugendamt/der ASD informiert werden. Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes geht die 
Fallverantwortung auf das Jugendamt über. Über die Information des Jugendamtes/ASD 
sind die Personensorgeberechtigten in Kenntnis zu setzen, außer wenn hierdurch der 
wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. Der Träger wird über das Vorgehen 
zeitnah informiert. 
 
Die Mitwirkung und Beteiligung der Sorgeberechtigten und des Kindes (entsprechend 
seines Alters) ist für die Einschätzung des Gefährdungsrisikos gesetzlich verpflichtet und im 
Rahmen einer Erziehungspartnerschaft wichtig. Es muss daher so früh wie möglich ein 
Gespräch mit den Sorgeberechtigten geführt werden, um die Eindrücke besser einordnen 
zu können. Von diesem Gespräch kann nur dann abgesehen werden, wenn hierdurch der 
wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. 
 
Sind aufgrund der kollegialen Beratung Anhaltspunkte für eine drohende Gefährdung 
festgestellt worden, muss eine insoweit erfahrene Fachkraft zeitnah hinzugezogen werden 
(siehe Liste Anhang). 
Die Hausleitungen bzw. die fallverantwortliche Fachkraft organisiert die Hinzuziehung und 
setzt den Träger darüber umgehend in Kenntnis. 
 
II. Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft 
(Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
 
Die hinzugezogene Kinderschutzfachkraft nimmt aufgrund der vorliegenden 
Dokumentation(en) und Schilderungen des pädagogischen Teams eine gemeinsame 
Problemdefinition und Risikoeinschätzung vor. 
 
Dabei wird geprüft, ob und wie die Gefährdung im Rahmen der einrichtungseigenen 
Ressourcen wirksam begegnet werden kann, oder ob eine Inanspruchnahme anderer 
geeigneter Hilfen (z.B. Erziehungsberatung) notwendig erscheint. Auf der Grundlage der 
gemeinsamen Einschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft (anhand der Checkliste) 
treffen die Beteiligten eine Entscheidung über das weitere Vorgehen und entwickeln 
Vorschläge, wie das Gefährdungsrisiko abzuwenden ist. 
 
Die Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung in sachlicher und zeitlicher Hinsicht 
werden gemeinsam bewertet und die nächsten Schritte in Form des „internen 
Beratungsplans“ vereinbart, dokumentiert und zur Kinderakte genommen.

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III. Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken 
und Hilfen überprüfen. 
 
Zwei pädagogische Fachkräfte führen auf der Grundlage des erarbeiteten internen 
Beratungsplans zeitnah ein Gespräch mit den Sorgeberechtigten. Das betroffene Kind wird 
in altersgerechter Weise und nach entsprechender fachlicher Einschätzung einbezogen. 
Dieses Gespräch kann auch zusammen mit der Kinderschutzfachkraft erfolgen. 
 
In diesem Gespräch wird über die Gefährdungseinschätzung durch die 
Kindertageseinrichtung informiert und bei den Personensorgeberechtigten auf die 
Inanspruchnahme der im Schutzplan entwickelten Hilfen hingewirkt. Von diesem Schritt 
kann nur abgewichen werden, wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage 
gestellt sein sollte. 
 
Mit den Sorgeberechtigten werden verbindliche und konkrete Absprachen über das weitere 
Vorgehen vereinbart und im individuellen Schutzplan dokumentiert, von allen 
Gesprächsteilnehmern 
 
unterschrieben und zur Kinderakte genommen. Handelt es sich dabei um Hilfen, die nur 
über das Jugendamt/den ASD gewährt werden können, müssen die Eltern über ihren 
Anspruch auf Hilfen zur Erziehung informiert werden. 
 
 Fehlen den Personensorgeberechtigten die sprachlichen Voraussetzungen für ein 
umfassendes Verständnis des Besprochenen, muss die Einrichtung eine zuverlässige und 
professionelle Übersetzung (auf keinen Fall minderjährige Angehörige) sicherstellen. 
 
Das pädagogische Team begleitet über einen vorher zu definierenden Zeitraum die 
Umsetzung des Schutzplans, schätzt die Wirkungen der durchgeführten Hilfsmaßnahmen 
ein, nimmt ggf. Änderungen im Schutzplan vor und definiert Erfolgs- wie Abbruchkriterien. 
Dies wird in der Überprüfung der Zielvereinbarung im Hilfeplanverfahren“ dokumentiert. 
 
IV. Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen 
nicht in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben. 
 
Wenn eine angebotene Hilfe nicht angenommen wurde oder nicht geeignet war, um eine 
nachhaltige Verbesserung der Situation durch die Hilfe zu erreichen, wird eine erneute 
Risikoabschätzung unter Hinzuziehung der Kinderschutzfachkraft durchgeführt oder direkt 
das Jugendamt/der ASD informiert. Anhaltspunkte für mangelnde Mitwirkungsbereitschaft 
und –fähigkeit sind vor allem: 
die Kindeswohlgefährdung ist durch Erziehungs- oder andere Personensorgeberechtigte 
nicht abwendbar. 
es besteht auf Elternseite eine fehlende Problemsicht, eine unzureichende 
Kooperationsbereitschaft oder eine eingeschränkte Fähigkeit, Hilfe(n) anzunehmen. 
bisherige Unterstützungsversuche waren bislang unzureichend und es können 
einrichtungsintern keine weiteren Hilfen angeboten oder vermittelt werden. 
 
Wenn die Ziele des Schutzplans nicht erreicht werden konnten und die 
Personensorgeberechtigten den für erforderlich erachteten Kontakt zum Jugendamt von

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sich aus ablehnen, informiert die Einrichtungsleitung bzw. die pädagogische Fachkraft das 
Jugendamt/den ASD auch gegen den Willen der Personensorgeberechtigten. Mit der 
Benachrichtigung des Jugendamtes geht die Fallverantwortung auf das Jugendamt über. 
Über die Information des Jugendamtes/ASD sind die Personensorgeberechtigten in 
Kenntnis zu setzen, außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt 
wäre. 
 
Zur Vorbereitung und Dokumentation dieser Entscheidung wird der Bogen „ 
Inanspruchnahme des ASD vorbereiten“ genutzt. Über dieses Vorgehen werden die 
Personensorgeberechtigten in Kenntnis gesetzt. Der Träger wird von den Hausleitungen 
bzw. einer pädagogischen Fachkraft unverzüglich informiert. 
 
Dem Jugendamt/ASD werden folgende Informationen übermittelt: 
Angaben zu den gewichtigen Anhaltspunkten für die Kindeswohlgefährdung 
Angaben zu der mit der insoweit erfahrenen Fachkraft vorgenommenen Risikoeinschätzung 
Angaben zu den gegenüber den Personensorgeberechtigten benannten Hilfen und darüber, 
inwieweit die erforderlichen Hilfen nicht bzw. nicht ausreichend angenommen wurden. 
 
19.2. Datenschutz 
 
Der Träger ist zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die sich nach den 
§§ 61 bis 65 SGB VIII ergeben, verpflichtet. Die im Rahmen dieses Verfahrens erstellten 
Dokumentationsbögen sind vor dem unbefugten Zugriff in besonderer Weise zu schützen. 
Die Weitergabe von Informationen an das Jugendamt/den ASD unterliegt stets dem 
besonderen Vertrauensschutz und ist i.d.R. nur mit ausdrücklicher Einwilligung der 
Betroffenen möglich. Aufbewahrungsbefugnisse, -verpflichtungen und 
–fristen werden noch datenschutzrechtlich überprüft. Persönliche Eignung gemäß § 72a 
SGB VIII 
Der Träger stellt durch ein geregeltes Einstellungsverfahren sicher, dass bei neuem Personal 
neben der fachlichen Qualifikation auch die persönliche Eignung vorliegt.  Dazu wird ein 
erweitertes Führungszeugnis gem. § 30a BZRG angefordert, das erneut in Abstand von 
längstens fünf Jahren vorgelegt werden muss. Vorlage und Wiedervorlage des erweiterten 
Führungszeugnisses muss auch durch das bereits beschäftigte Personal erfolgen. Alle 
Mitarbeiter unterschreiben eine Belehrung zu ihren Pflichten gemäß § 72a SGB VIII (Anlage 
zum Arbeitsvertrag). 
 
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen 
Dokumentation nach SGB VII, §8 a - Ablaufdiagramm 
Anlage 1: Beobachtungsbogen 
Anlage 2. Interner Beratungsplan (Hausleitungen in Zusammenarbeit mit Team) 
Anlage 3: Gemeinsamer Beratungs- und Hilfeplan 
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren ( Hausleitungen und 
Kinderschutzfachkraft in Zusammenarbeit  Team) 
Anlage 5: Inanspruchnahme des ASD vorbereiten (Hausleitungen und 
Kinderschutzfachkraft)

36 
 
20.  Inklusion 
 
20.1. Vielfalt als Bereicherung verstehen 
 
In unseren Stepke-KiTas leben wir eine Kultur des Miteinanders und der Inklusion, die 
geprägt ist von Anerkennung und Wertschätzung der Verschiedenheit und Vielfalt. Wir sind 
der festen Überzeugung, dass Kinder und Erwachsene gleichermaßen im Zusammenleben 
von dieser Vielfalt nur profitieren lernen. 
 
Wir haben es uns zum Ziel gemacht in unseren Stepke-Kitas unterschiedlichste 
Entwicklungspotenziale von Kindern frühzeitig zu erkennen und dementsprechend 
individuell zu fördern. 
 
Dies geschieht in gemeinsamer Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsverantwortung 
gegenüber Kindern mit und ohne Handicaps oder einem speziellem Förderbedarf. 
Wir wenden dabei das Prinzip integrierter Hilfen aus einer Hand und alltagsintegrierter 
Förderstrategien an und sorgen für angemessene Rahmenbedingungen. Dies geschieht 
durch reduzierte Platzzahlen von Kindern, einem zusätzlichen und bedarfsgerechten 
Therapieraum in Kombination mit qualifiziertem und interdisziplinärem Fachpersonal. 
 
Wir stellen uns tagtäglich gerne diesen Herausforderungen gemeinsam mit unseren 
pädagogischen Fachkräften, damit Inklusion eine Selbstverständlichkeit wird und nicht nur 
eine Vision bleibt. 
 
21.  Tiergestützte Pädagogik 
 
Im Rahmen von Informationsnachmittagen können sich Eltern bei Stepke persönlich von 
unterschiedlichen Begleittieren in unseren Häusern informieren und sich davon 
überzeugen, welche Ausstrahlung z.B. Hund, Meerschweinchen, Schildkröte & Co auf die 
kindliche Entwicklung haben. 
Die tiergestützte Pädagogik hat eine positive Auswirkung auf das Erleben und Verhalten von 
Kindern. Dieses gilt für das körperliche und seelische Wohlbefinden von Kindern.  
Die tiergestützte Pädagogik ist ein Zusammenspiel von Hund, Pädagogen und Kind. Der 
Hund dient hier als Vermittler (Brücke) zwischen dem Pädagogen und dem Kind. Ein Hund 
wird hier vom Kind als Vertrauter gesehen, der keine Ansprüche an das Kind stellt. So fällt 
es den Kindern viel leichter sich zu öffnen und sich mitzuteilen. Er motiviert das Kind in 
seinem Handeln. 
Die Ziele der tiergestützten Pädagogik sind die Motivation zu zwischenmenschlicher 
Kommunikation, die Förderung motorischer Fähigkeiten, Angst- und Stressabbau, Erlernen 
von Regeln, Konzentrationssteigerung, Eigen- und Fremdakzeptanz und die Stärkung des 
Selbstbewusstseins. 
Wir sehen im Rahmen der gemeinsamen Erziehung tiergestützte Pädagogik als eine 
absolute Bereicherung für alle Gruppen in unseren Stepke-Häusern. Je nach Standort gibt es 
Unterschiede. Bitte informieren Sie sich über unsere Homepage, ob die Stepke-Kita ihrer 
Wahl dieses besondere Angebot vorhält.

37 
 
 
 
22. Stepke Qualitätsmanagement 
 
22.1. Grundlegende Organisationsbedürfnisse 
Die Umsetzung des Stepke-Konzeptes ist die Grundlage der pädagogischen Arbeit in allen 
Stepke-Häusern.  
Wir wollen die Integrität der Organisation der Stepke-KiTas als kollektives Ganzes 
entwickeln, was bedeutet, dass jeder Mitarbeiter mit den unten beschriebenen Zielen und 
Werten im Einklang ist. Diese Übereinstimmung gilt es immer wieder zu überprüfen. 
 
1. Es ist uns ein großes Bedürfnis, allen kleinen und großen Menschen in den Stepke 
Kitas mit einem hohen Maß an Wertschätzung, Respekt und Toleranz zu begegnen. 
Alle Nationalitäten der Welt sind bei Stepke willkommen und werden mit hohem 
Engagement und besonderer Rücksichtnahme integriert. 
 
2. In allen Stepke-KiTas finden wir eine freundliche, fröhliche Atmosphäre.  Besucher 
der KiTa heißen wir willkommen und begleiten sie persönlich zum jeweiligen Termin. 
Es ist uns ein Bedürfnis von Wertschätzung, jeden Menschen, dem wir in der Kita 
begegnen freundlich zu grüßen und ggf. zu helfen. Wir achten auf eine zugewandte 
und verbindliche Umgangsweise zwischen Team und Küche, Stepke Facility und 
Verwaltung.  
 
3. Jeder Stepke – MA legt großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres.  Mit dem Tragen 
des Stepke-T-Shirts (zu offiziellen Anlässen, Festen und Feiern und in der 
Eingewöhnungszeit mit Namensschild) verdeutlichen wir unsere Verbundenheit zum 
Unternehmen und treten im Team als Gemeinschaft auf.   
 
4. In den 4 Wochen der Eingewöhnung und in den ersten Wochen jeder neuen Stepke-
Einrichtungen installieren wir einen Garderobendienst, der sich um die Belange derer 
bemüht, die die Kita betreten (Eltern, Großeltern, andere Bring- und 
Abholberechtigte). Wir erfüllen damit das Bedürfnis nach Sicherheit und 
Orientierung jener, die die KiTa besuchen. Der Garderobendienst ist in der Bring-und 
Abholzeit konstant vor Ort. Er begleitet durch eine zugewandte, fröhliche Art das 
Kommen und Gehen in der Kita. In neuen Einrichtungen schafft die Leitungspräsenz 
in dieser Phase durch die persönliche Begrüßung und Verabschiedung/ggf. als 
kompetenter Ansprechpartner Vertrauen.  
 
5. Das MA QM- Handbuch gibt eine erste Orientierung für alle neuen MA. Jeder Stepke 
MA bekommt ein Handbuch bei Arbeitsbeginn für den persönlichen Gebrauch, um 
sich in Ruhe zu orientieren und unser Unternehmen in seiner Struktur kennen zu 
lernen. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist das Handbuch der Hausleitung 
zurück zu geben. 
 
6. Jede Stepke KiTa wird täglich mit frisch gekochtem Essen aus einer Stepke Küche 
versorgt. Wichtig ist dabei, das die Qualität des Mittagessens auf der Grundlage der 
„Fit Kid“ -Zertifizierung für jede Kita als Standard festgelegt ist. Wir achten beim 
Transport darauf, dass die Qualität des Essens bei der Lieferung erhalten wird.

38 
 
 
7. Sofern sich eine öffentliche Schwimmhalle in erreichbarer Nähe befindet, 
gehen die Kitas in Gruppen 1x wöchentlich mit den Kindern zum Schwimmen.(in der 
Regel ab 4 Jahren.) Die Schwimmbegleiter sind sich der hohen Verantwortung und 
Besonderheit dieses Angebots bewusst und zeichnen sich durch ein besonderes 
Maß an Vertrauen und Urteilsvermögen aus. Ein Schwimmlehrer schult regelmäßig 
die Schwimmbegleiter und begleitet die MA ins Schwimmbad. Er arbeitet konstant 
in den Gruppen mit. Stepke kann durch den Schwimmlehrer selber alle Abzeichen 
abnehmen. 
 
8. Die wöchentlich stattfindenden Waldtage sind fester Bestandteil des Stepke-
Konzeptes. Wir erfüllen das Bedürfnis der Verbindung der Kinder mit den 
natürlichen Ressourcen unserer Umgebung. Mit viel Fantasie und 
Entdeckungsfreude leben wir eine besondere Freiheit in der Natur. Die Waldtage 
verbringen die Kinder bei zulässiger Witterung von morgens bis nachmittags 
durchgängig im Wald. Ganze Waldwochen am Stück vertiefen das Angebot ein bis 
zweimal im Jahr. 
 
9. Bilinguale Angebote führen Native Speaker oder auch MA mit sehr guten 
Englischkenntnissen durch. Unser Ziel ist es, in jeder Einrichtung/Gruppe Native 
Speaker zu beschäftigen, die alle nach der Immersionsmethode arbeiten. Sie 
erhalten jegliche Unterstützung aller MA, ihren besonderen Beitrag zur Umsetzung 
der Konzeption zu leisten. Durch regelmäßige Fortbildungen werden die Native 
Speaker kontinuierlich geschult und weitergebildet. 
 
10. Mit viel Freude und Kreativität leben wir eine ästhetische Tischkultur. Wir geben den 
Kindern ein Gefühl von Ordnung und Gemeinschaft.  So sind Frühstückstische beim 
gleitendem Frühstück immer frisch eingedeckt und einladend, mit kleinem 
Tischschmuck in der Mitte und ansprechen angerichteten Speisen, an denen sich die 
Kinder selbst bedienen. Ebenso bieten wir das Mittagessen in separaten Schüsseln 
tischweise an. Auch am Nachmittag ist der Tisch liebevoll eingedeckt. Eine ruhige, 
gemütliche Atmosphäre mit anregenden Tischgesprächen lassen die Mahlzeiten 
besondere Rituale in der Gemeinschaft erleben. 
 
11. Wir schützen unsere hochwertige Raumausstattung und Materialien. Gern trägt 
jeder MA Sorge dafür, dass ein ordentlicher Gesamteindruck der Kita gewahrt wird. 
Mit viel Liebe zum Detail und Kreativität legen wir unsere Aufmerksamkeit auf eine 
kindgerechte, saubere und ästhetische Raumgestaltung. Die Wände der Räume 
behandeln wir besonders schonen und verzichten dabei auf Klebstreifen.  
 
12. Alle Kitas sind fortschrittlich und modern mit WLAN ausgestattet. Wir sind in der 
Lage, mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein Lerncomputer, Smartboard und 
Tabletts zur Entwicklung pädagogisch fundierter Medienkompetenzen einzusetzen. 
Dabei ist es uns wichtig, zum einen technisches Verständnis, zum anderen das 
Verständnis von Inhalten und einem gesunden zeitlichen Gebrauch der Medien 
durch die Kinder zu entwickeln.

39 
 
Diese 12 Punkte dienen der Einzigartigkeit unseres Unternehmens und ziehen sich wie ein 
roter Faden durch alle Häuser, die Stepke als „Marke“ verbindet. Sie dienen dem Bedürfnis 
nach Gemeinschaft und Erkennbarkeit, ganz gleich, welche Größe das Haus hat und in 
welchem Bundesland und Wohngebiet die Einrichtung zu Hause ist.  
Darüber hinaus ist Raum für individuelle Herangehensweisen der Leitungen, 
standortbedingte Gegebenheiten und durch die Kompetenzen der Mitarbeiter bedingte 
Parameter, die jede Kita zu etwas Besonderem werden lassen. 
 
22.2. Sicherung des QM durch die Fachberatung 
 
Die Fachberatungen der Stepke Kitas sind städtebezogen, bzw. regional eingesetzt. Ihre 
Tätigkeit teilt sich in zwei umfassende Bereiche: 
 
22.2.1. Erstens: Begleitung 
Sie verbindet durch enge und regelmäßige fachliche, entwicklungs- und 
organisationsbezogene Begleitung der Leitung, die Mitarbeiter an der Basis in den Kitas mit 
dem Träger. Damit sorgt die FB für die Transparenz der Häuser zum Träger und umgekehrt 
und steht der HL in allen pädagogischen/ personellen und administrativen Bereichen und 
in der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern zur Seite. 
 
22.2.2. Zweitens: Controlling 
Die Fachberatung ist für das Controlling der Stepke Standards, sowie die Umsetzung von 
aktuellen Absprachen und neuen Verfahren in den Häusern verantwortlich. Bei 
regelmäßigen Besuchen vor Ort wird dieses Controlling in der Ausübung des 
Qualitätsmanagements gewährleistet. Im Rahmen der Qualitätssicherung und – kontrolle 
erfüllt die FB folgende Aufgaben: 
• Qualifizierung und Weiterentwicklung der pädagogischen Praxis der Stepke - Kitas 
• Organisations- und Personalentwicklung; 
• Sicherung der Qualitätsstandards und Begleitung bei der Umsetzung von 
Innovationen; 
• Mitgestaltung trägerspezifischer Zielsetzungen; 
• Umsetzung gesetzlicher und betriebswirtschaftlicher Rahmenbedingungen und 
• Kooperation und Vernetzung in den Städten und Bundesländern. 
Defizite im QM der Kita werden in einem Gesprächsprotokoll aufgezeichnet und mit einer 
Frist zur Abstellung festgehalten. Wird diese Frist nicht eingehalten, erfolgt in Absprache 
mit der Geschäftsbereichsleitung eine Zielvereinbarung, ggf. zu einem späteren Zeitpunkt 
eine Abmahnung durch den Träger. 
Für alle Vorgänge und Prozesse in den Kitas steht die HL in der Pflicht. Die Fachberatung 
wird durch die Hausleitung aktiv in das Beschwerdemanagement einbezogen. 
Beschwerden, ggf. auch aus der Stepke Verwaltung werden an die Fachberatungsleitung 
weitergegeben. Diese bindet bei Bedarf einer Klärung die 
Geschäftsbereichsleitung/Geschäftsleitung ein.  
 
22.2.3. Struktur und Zielsetzung der Fachberatung: 
Die Fachberatungsleitung vernetzt die regionalen Fachberatungen durch einen 
wöchentlichen Jour Fixe. Damit wird der regelmäßige Austausch, die 
Informationsweitergabe zum und vom Träger und die Transparenz der Arbeit an den 
verschiedenen Standorten sichergestellt. Die regionalen Fachberatungen führen im 8-
wöchigen Rhythmus am jeweiligen Standort Hl-Sitzungen durch. Diese dienen neben der

40 
 
Weitergabe der trägerrelevanten Themen dem fachlichen Austausch der HL. 
 Zur Zielsetzung der Tätigkeit der Fachberatung gehören:  
• Vorbild für die wertschätzende Kommunikation im Unternehmen 
• Unterstützung der Mitarbeiterbindung 
• Umsetzung der Organisationsbedürfnisse 
• Bearbeitung des Beschwerdemanagements 
• Positive Außenwirkung 
• Entwicklung der pädagogischen Arbeit gemäß den individuellen Einrichtungszielen 
der Häuser 
• Entwicklung von Einrichtungsübergreifenden Stepke - Jahresthemen – für 
2018/2019 erstmalig nach Auditveranstaltung im Juni 2018 (?) 
 
Die Aufgaben der Fachberatung gliedern sich nach den oben genannten Schwerpunkten in 
der Begleitung der Kitas konkret wie folgt:    
 
Trägervertretung:  
• Gespräche mit Eltern; vorrangig im Rahmen des Kitaausschusses/Elternrats 
• Konfliktsituationen mit Mitarbeitern, Leitung oder Träger 
• Teilnahme an schwierigen MA Gesprächen 
 
Kontrollfunktion:  
• Sicherstellung der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes 
• Ordnung, Sauberkeit der Einrichtungen 
• Sicherstellung der Umsetzung der festgelegten Standards durch den Träger 
• Umsetzung der Jahresplanung laut sozial-päd. Konferenz 
 
Weiterentwicklung des QM 
• durch Evaluationsauswertung Festlegung von Jahreszielen jeder Einrichtung und 
deren Reflektion am zu Beginn des neuen Kita-Jahres 
• Jahresversammlung zum Austausch aller Leitungen und dem Träger zur Entwicklung 
der pädagogischen und personellen Standards (siehe Audit unter 4) 
 
Begleitung und Beratung der Hausleitungen: 
• Regelmäßiger Kontakt vor Ort in den Kitas 
• Beratung in administrativen und pädagogischen Konzepten 
• Beratung bezüglich der Raumgestaltung, Anschaffungen, Material 
• Beratung in Führungsfragen zu Teamentwicklungsprozessen 
 
Hl Sitzung städtebezogen im Rhythmus von 8 Wochen (Köln/Wuppertal/Berlin und BB) 
 
Die Fachberatung ist maßgelblich an der kontinuierlichen Unternehmensentwicklung 
beteiligt und sichert die Qualität der Standards an der Basis – in den Häusern. 
 
Den Slogan „Richtig gute Kita.“ sehen wir als Versprechen an die großen und kleinen 
Menschen im Unternehmen. Dem gerecht zu werden, dient unser täglicher, persönlicher 
Einsatz.

41 
 
 
23.  Nachwort 
 
Diese Konzeption unterliegt der ständigen Überprüfung durch die Praxis. 
Wenn sich aus der täglichen Arbeit die Notwendigkeit einer Änderung ergibt, so wird sie 
dahingehend gemeinsam mit den Stepke-Teams in unseren Einrichtungen weiterentwickelt. 
Wir stehen neuen Erkenntnissen der Pädagogik immer offen gegenüber, betrachten sie 
aber kritisch und messen sie zunächst an der Praxis. 
Das gesamte Team wird aufmerksam beobachten, was sich für die Kinder verändert, wenn 
die pädagogischen Konzepte und die Gestaltung des Alltagslebens verändert werden. Wir 
sind immer darauf bedacht für Eltern und Kinder die besten Voraussetzungen zu schaffen 
und innovativ und zeitgemäß unsere Einrichtungen lebendig zu halten.

Anlage 1.4 Auswertungsformular_Step Kids

5192 Zeichen

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung in Amelsbüren an der Landsberger  
Straße 
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
 
10407 Berlin 
 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild 
etc.  
- Step Kids Kitas gGmbH ist ein Tochterunternehmen der Step Kids Education GmbH – 
ein bundesweit tätiger Träger von aktuell 15 Kindertageseinrichtungen (Schwerpunkt in 
NRW), acht weitere Kindertageseinrichtungen werden bis Sommer 2018 eröffnet  
- Anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
- Stepke beschäftigt zur Zeit ca. 300 Mitarbeiter/-innen,  
- Seit April 2017 gehört Stepke zur AcadeMedia Gruppe – der größte private Bildungs-
anbieter Nordeuropas 
- Überkonfessioneller und diskriminierungsfreier Träger 
- Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung liegt vor 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
9,00% Trägeranteil 
 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe-
treuung liegen vor 
- Konzeptausrichtung: Best Practice Ansatz abhängig vom Sozialraum 
- Konzeptionsschwerpunkte z.B. Musik, Bewegung, Natur 
- Bilingualität durch Native Speaker in allen Einrichtungen 
- Alltagsintegrierte Sprachbildung (Situationsansatz) 
- Bildungsdokumentationskonzept liegt vor 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden, Einstieg 
in die Modellprojekte ExtraZeit / FlexiZeit vorstellbar 
- Regelöffnungszeiten: 07.00-17.00 Uhr

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Individuelle Arbeit mit jedem Kind anhand dessen Bedarf 
- Gleichbehandlung aller Kinder hinsichtlich Integration / Inklusion und Migration 
- Schulung der Mitarbeiter/-innen im Bereich der Querschnittsaufgaben (z.B. Sprachliche 
Begleitung aller Handlungen - Sprachförderung im Alltag) 
- Einsatz von multiprofessionellen Teams 
- Hoher Stellenwert von Partizipation auch im u3-Bereich (Kinderparlament, Einbezug 
bei Stuhlkreisen) 
- Stepke Akademie: Kostenfreie Möglichkeit der Mitarbeiter/-innen zur Fortbildung zu ak-
tuellen Themen  
- Bereits Erfahrung mit dem Thema Migration: Kitabus im Rahmen der Brückenprojekte 
für Flüchtlingskinder 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Wenn möglich: Einrichtung einer Frischkostküche 
- Ganztägiges freies Angebot von Obst / Gemüse und Wasser 
- Regelmäßiges Schwimmen  
- Regelmäßige Wald- und Wiesentage  
- Entspannung in Form von Ruhephasen und Rückzugsorte durch gezielte Ausstattung 
der Räume 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Kitaleitungen sind angehalten den Sozialraum zu prüfen und Optionen zu nutzen 
- Teilnahme an Stadtteilarbeitskreisen geplant 
- Zusammenarbeit mit Schule ist von Seiten des Trägers erwünscht 
- Regelmäßiger Austausch zwischen Mitarbeiter/-innen und Lehrpersonal an den Schu-
len um die Vorschulgruppen an den Bedarfen der Schule auszurichten 
- Regelmäßige Kontakte zu z.B. Polizei und Feuerwehr, Beratungsstellen, versch. Äm-
tern etc. 
- Kontakt mit Tagespflegepersonen ist wünschenswert, um guten Übergang in die Kita 
zu schaffen 
- Ausbau zum Familienzentrum gewünscht 
 
 
3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende usw. finden statt 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat 
- Regelmäßige Feste und Aktionen sollen stattfinden 
- Teilnahme an Fachgremien und AG`s ist geplant

3 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß-
nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, freigestellte Leitung, drei Vollzeitkräfte pro 
Gruppe 
- Interne Fortbildungsangebote durch die eigene Akademie für Mitarbeiter/-innen 
- Regionale Fachberatung für Münster 
- Ein Qualitätsentwicklungskonzept liegt vor und wird vor Ort in den Kitas umgesetzt 
- Regelmäßige Evaluationen durch Eltern- und Mitarbeiterumfragen 
- Stepke Akademie: Kostenfreie Möglichkeit der Mitarbeiter/-innen zur Fortbildung zu ak-
tuellen Themen  
- Bezahlung in Anlehnung an den TVöD 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
 
 
4. Besondere Merkmale / Eignung 
- Eigene Akademie mit Fortbildungsangeboten für Mitarbeiter/-innen und auch Externe 
- Regelmäßige Angebote wie Schwimmen und Wald- und Wiesentage 
- Bilingualität

4. Kleine Riesen Nord - Bewerbung und Konzept

91182 Zeichen

® 
au.~en 
Bilinguale Kindertagesstätten 
Kleine Riesen Nord gGmbH I Esslinger Straße 69 I 73732 Esslingen 
EINSCHREIBEN·EINWURF 
Stadt Münster 
Amt für Kinder Jugendliche und Familie 
48127 Münster 
Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Unsere Zeichen, unsere Nachricht vom Telefon, Name Datum 
(0711) 35 11640, JW 19.04.2018 
Aufrechterhaltung der Bewerbung als Träger für die Kindertageseinrichtung 
Amelsbüren an der Landsberger Straße 
Ausschreibungsnummer 01/2018 
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, 
hiermit zeigen wir an, dass wir unser Interesse an der Übernahme der Trägerschaft der 
Kindertagesstätte ,,Amelsbüren an der Landsberger Straße" aufrechterhalten. 
Den Eigenanteil des Trägers in Höhe von 9 Prozent können wir sicherstellen. 
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 
Mit freundlichen Grüßen 
Jelena Wahler 
Geschäftsfü h re rin 
Kleine Riesen Nord gemeinnützige GmbH 1 Esslinger Straße 69 173732 Esslin,en 1 Telefon : (0711) 35116401 Telefax: (0711) 35 1164171 www.little,ianls.de 1 info@f 11Ie,llnls .de 
GeschlftsfOhrer I Oipl.·lne. Jelena Wahler , MBA (Duke) I Dipl. -Ing. Peter Wahler , MBA (Duke) 
Sitz der Gesellschaft I EssJingen am Neckar I Amtsgericht Stuttgart HRB 7393 
Blnkverbindung ~ Volksbank Esslin,en eG 1 IBAN DE17 6119 0110 0244 0280 01 1 Ble GENODES1ESS

• • 
® 
I 
I 
PADAGOGISCHES KONZEP 
für die Kindertagesställe In Münster, Amel buren an der Landsberger Straße

Pädagogisches Konzept 
Kindertagestätte Little Giants 
in Münster, AmelsbLiren an der Landsberger Straße 
TRÄGER : 
Kleine Riesen Nord gemeinnützige GmbH 
Esslinger Straße 69 
73732 Esslingen am Neckar 
Tel : (0711) 3S 1164 - 0 
Fax: (0711) 3S 1164 - 17 
E-Mail: 1I110@ lI l ll QPJ.ill.1I S dC' 
Internet : vNlw.litt lf> ' I 1111-; LI" 
2

1. Allgemeine Angaben zum Träger ....... .... ....................................................... ...................... . ........... 5 
1.1. Kontaktinformationen / Rechtsform ................ ...................................................................... 5 
1.2. Unternehmensgegenstand / Geschäftsfeld ......................................... .................... .... ........... 5 
2. Organisation und Verwaltung ....................... ........................................................................... ....... 5 
3. Angaben zur Trägerkonzeption ...... ................. ......... .......................... ................... ...... ......... ........... 6 
3.1. Leitbild ................ .............................. ....... .... ......................................................... .............. ......... 6 
3.2. Werte ................................. ......................................................................................... ...... ........... 6 
4. Pädagogisches Konzept. ........................ ...................................................................................... ..... ... 7 
4.1. Zielsetzung ............................................. ...... ....................... ......................................................... 7 
4.2. Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsauftrag .......................................................... ................. 7 
4.3. Grundsätze .... ............................................................................................................. ............... ... 8 
4.4. Philosophie .................. ........................................................... ............ .................. .................... ....9 
4.5. Eingewöhnung ............................... ...... .............................................................. ................. ....... 11 
4.6 Partizipation der Kinder ........................................................................................................ 13 
4.7. 	 Pädagogik nach Altersgruppen ........................ ......................................................... ............... 13 
2-24 Monate .............. ............................. ................................ ............... ............................... ...... .. 13 
24-36 Monate .......................... ....................... .................................. ....................... ..................... 15 
Kindergarten & Vorschule .................... ......................................................................................... 15 
Pädagogische Angebote .................... .................................................................... .................... .... 17 
5. Integration und interkulturelle Orient ierung ......... ................................. ................................... ....... 17 
5.1. Grundsätzliches ............................................................. .................................................... .... ..... 18 
5.2. Integration .. ......................... .............................................................................................. ........ 18 
5.3. Interkulturelle Orientierung der Personalpolitik ..................................... ........................... ....... 18 
5.4. Integration von Kindern von Geflüchteten ......................... .............................. ................. ........ 18 
5.5 Genderthematik ............................... ............................................................................. ..... ......... 19 
6. Familienorientierung und Elternbeteiligung ................................................................................. .... 20 
6.1 Elterngespräche ................. ....... ..................................... ................................... ...... ............... .. 20 
6.2 Elternbefragung ..................... .............. ................................................. ..... ..................... ......... 20 
6.3 Elternbeirat ................... ................................................................................. .......................... 20 
6.4 Gewaltprävention und Umgang mit Gewalt .... ..................................... ..................... ......... 21 
7. Sozialraumorientierung (Kooperation und Vernetzung) .................................... ............................ .. 21 
9. Qualitätsmanagement ................................. ...................... ............... ................................................ 23 
9.1. Dokumentation .... ............................................................................................................. ......... 23 
3

9.2. Elternbefragung ............................... ............. ......................................... ................. ............ ........ 23 
9.3. PersonalAusstattung ..................... ..................................... ................................................. ........ 23 
9.4. Hygieneplan ................................... ....... .. ......................................... .......................... ................. 23 
9.5. Qualitätsmanagementhandbuch .......................................... ............. ......................................... 23 
9.6. Qualitätssicherungsmethoden (6-5igma - DMAIC) ............................................ .................... .... 24 
9.7. Qualitätszirkel ........................... ................ ........................................ ........................................ .. 24 
9.8. Insoweit Erfahrene Fachkraft 5GB VIII, 8a ........................................ ......................................... . 25 
9.9. Fachberatung ......................................... ............................................ ....................................... .. 25 
9.10. Pädagogische Tage ...................... ........ ............................................................... ........ ............... 25 
9.11. Kennenlernen von anderen Einrichtungen .................................... .............. ............................. 2 5 
9.12. Leitungskonferenzen ....................................................................... ...... .................................... 25 
9.13. Beschwerdemanagement i. 5. d. § 45 Abs. 2 Nr. 35GB VIII .............. ....................................... 25 
9.14. Beschwerdemanagement .................... ................................................. ................................. ... 26 
10. Ernährung ..................................................... ........... ................................................. ........................ 26 
11. Personalmanagement ......................................... .............. ................. ................... ........................ ... 26 
11.1. Personalgewinnung ................................... .................................................................... ........... 27 
11.2. Mitarbeiterentwicklung ..................................................................... ...................... ................. 27 
12. Finanzmanagement .... ....................................................................................... ............ .................. 28 
13. 5chutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung i. 5. d. § 8a 5GB VIII ......................... ................. ............. 29 
Anlage 1: Ernährungskreis .................................... .............. ........................ ................. ...... ....... ............. 30 
Anlage 2: Hygiene Plan ........ ................ .................................. ........................................... ..................... 30 
Hygiene im 5anitärbereich ........................ .............................. ........................................................... 30 
Trinkwasserhygiene ................................. ................................. ............................. ............................ 31 
Erste Hilfe .......................................... .......................... ....................................... ................................ 31 
Küche .................................. ............ ......................... .......... ........................................... ........... .......... 32 
Handhygiene ................... ........................................... ...................... .................... ................ .............. 32 
Flächenreinigung und Desinfektion ...................... .......................................................................... ... 33 .... 
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Außenanlagen .............. ...................................................... ................................................................ 33 .... 
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Anlage 3: Verfahrensanweisung bei Hohen Temperaturen ..................................................... .... ......... 33 
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1.1. KONTAKTINFORMATIONEN / RECHTSFORM 
Kon ta ktdate n: Kleine Riesen Nord gemeinnützige GmbH 
Esslinger Straße 69 
73732 Esslingen 
Geschäftsführer : Jelena Wahler, Peter Wahler 
1.2. UNTERNEHMENSGEGENSTAND / GESCHÄFTSFELD 
Kleine Riesen Nord betreibt Kinderkrippen und Kindertagesstätten . 
Pädagogik 
Finanzen 
Personalmanagement 
Beschaffung 
Elternarbeit 
Investitionen 
Qualitätsmanagement 
Träger 
Pädagogische Richtlinien 
Wissensaustausch zwischen Ein­
richtungen 
Kinderschutz 
Buchhaltung 
Jahresabschluss 
Controlling 
Budgetierung 
Bewerbermanagement 
Lohnbuchhaltung 
Fortbildung 
360' -Feedback 
Abschluss von Rahmenverträgen 
Kreditorenbuchhaltung Debito­
renbuchhaltung 
Vertragsgestaltung 
Elternbefragungen 
Richtlinien zur Elternarbeit 
Richtlinien zur Eingewölhnung 
Budgetierung 
Beschaffung von großen Investiti­
onsgütern 
Qualitätshandbuch 
Audits 
Beschwerdemanagment 
Einrichtung 
Frühkindliche Bildung 
(Pla 
nung und Durchführung 
von Angeboten) 
Dokumentation 
Weiterschreibung Konzep 
ti on 
Kinderkonferenzen 
Kassenbuch 
Einkäufe 
Bewerbungsgespräche 
Beteiligung an Personalen ­
scheidungen 
Reflexionsgespräche 
Beteiligung an Fortbil­
dungsentscheidungen 
Bedarfsmeldung 
Beschaffung und Bestel­
lung 
Elterngespräche 
Beteiligung an Elternbefra 
gungen 
Elternabende und Feste Ci; 
tl.O
Erziehungs- und Bildungs­ ,ro 
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partnerschaft I­
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Bedarfserhebung und­ C 
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meldung .0 
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(I)Qualitätszirkel c 
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E
Pädagogische Tage 
Beschwerden bearbeiten (I) 
tl.O 
und Arbeitskreise bilden 
5

3. ANGABEN ZUR TRÄGERKONZEPTION 
3.1. LEITBILD 
Kleine Riesen Nord bietet qualitativ hochwertige Ganztageskinderbetreuung an. 
Wir wollen Kinder beim Erwerb von Basiskompetenzen altersgerecht und individuell unterstützen. 
Wir sehen jedes Kind als einzigartiges Individuum . Unser pädagogisches Konzept sieht vor, individuell auf die 
Bedürfnisse und Interessen eines jeden Kindes einzugehen. Dadurch wollen wir die Entwicklung eines gesunden 
Selbstbildes und Selbstvertrauens fördern . 
Wir verstehen uns als Dienstleister, der es berufstätigen Müttern und Vätern ermöglicht sorgenfrei Beruf und 
Familie zu vereinbaren, der in engem Austausch mit dem Jugendamt und der Politik steht , um mit jeder neuen 
Kita einen Mehrwert für die Gemeinde zu schaffen. 
3.2. WERTE 
INDIVIDUALI TÄT: Jedes Kind ist ein einzigartiges Individuum, das eigene 
Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten hat. Wir respektieren die Beson­
derheiten eines jeden Kindes und sehen diese als Geschenk an . Little Giants 
fördert Kinder individuell beim Entfalten ihrer Fähigkeiten und Ihrer Persön­
lichkeit. 
INTElLEKTUELLE STIM ULATION: Kinder haben einen angeborenen Lern­
und Entdeckerdrang. Um die wertvolle Zeit der Kindheit mit sinnvollen 
Lernerfahrungen zu erfüllen, sowohl selbst entdecken, aber auch spielerisch 
in der Gruppe oder geht Little Giants individuell auf die Bedürfnisse jeder 
Altersstufe und jedes einzelnen Kindes ein . Unser Raumkonzept und unsere pädagogischen Angebote sind so 
ausgelegt, dass Kinder ganz individuell von der Betreuerin lernen können . 
GESUNDHEIT UND SICHERHEIT: Kinder sollen in einer sowohl physisch als auch psychisch gesunden und si­
cheren Umgebung aufwachsen, die ihnen Freiraum zum Entdecken, Spielen und Lernen bietet. Durch gesunde 
und ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, frühzeitiges Erlernen von Zahn- und Handwaschhygiene, 
sowie durch ein durchdachtes und sicheres Raumkonzept werden wir diesen Ansprüchen gerecht. Darüber hin­
aus werden Verfahren zur Unfallprävention und dem frühzeitigen Erkennen von Gewalt entwickelt und Maß­
nahmen für den Notfall vorgestellt. 
PARTN ERSCHAFT MIT DEN ElTERN: Wir glauben daran, dass qualitativ hochwertige Kinderbetreuung eines 
intensiven Austauschs zwischen Betreuerin und Eltern bedarf . Bei uns werden die Eltern täglich schriftlich oder 
cmündlich über den Tag der Kinder informiert. Die Entwicklung der Kinder wird während der gesamten Zeit bei o 
'+J 
c.Little Giants ausführlich dokumentiert . Regelmäßige Eltern-Betreuer -Gespräche halten die Eltern über die Ent­ Q) 
N 
wicklung des Kindes bei Little Giants auf dem Laufenden. C 
o 
~
... 
Q) 
0.0WÄRME UND ZUWENDUNG: Alle Kinder, insbesondere sehr junge Kinder, brauchen die Wärme und Zuwen­ :ro... 
dung einer Bezugsperson . Little Giants ist bestrebt im Rahmen der operativen Möglichkeiten jedes Kind einer I-
... 
:J 
Betreuerin zuzuordnen. Diese begleitet das Kind und dessen Eltern ganz individuell während seiner Zeit bei N 
C 
Q)
Little Giants, spendet Zuwendung und ermutigt das Kind bei seinen Entdeckungsreisen. .0 
ro 
0.0 
C 
MOTIVIERENDE S ARBEITSUMFELD: Wir sind der festen Überzeugung, dass nur zufriedene Mitarbeiter gute <l: 
Kinderbetreuung gewährleisten können. Little Giants bietet, seinen Mitarbeitern einen sicheren und motivie­
renden Arbeitsplatz, dan den sie jeden Tag gerne wieder zurückkehren . Regelmäßige Schulungen verbessern 
6

nicht nur die Qualität der Betreuung, sondern auch die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter. Flexibel rea 
wir auf die sich wandelnden Bedürfnisse unseres Teams. Dieses wiederum kommt auch unseren Klei 
gute . 
4.1. ZIELSETZUNG 
Wir verstehen unsere Aufgabe darin, Erziehung, Betreuung und Bildungsauftrag in Einklang miteinand 
bringen, dabei stehen die individuellen altersgerechten Bedürfnisse des Kindes stets im Mittelpunkt. 
Im Sinne der UN-Kinderechtskonvention sind wir der festen Überzeugung, dass Kinder ein Recht auf E 
und Bildung, die die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen, körperlichen und sozialen Fäh 
Entfaltung bringt, haben. Ebenso erachten wir es als selbstverständlich, dass Kinder ein Recht aufTeil 
Beteiligung, auf Gesundheit, auf Schutz vor Gewalt und Diskriminierung haben. 
4.2. BETREUUNGS-, BILDUNGS- UND ERZIEHUNGSAUFTRAG 
Wir sehen unseren Betreuungs-, Bildungs- und Erzie­
hungsauftrag in der Sicherstellung der folgenden Ziele 
begründet: 
• 	 Unter Bildung verstehen wir den lebenslangen 
Prozess zur Aneignung der Welt von Geburt an. Es 
handelt sich um einen aktiven Aufnahme- und 
Verarbeitungsprozess von Informationen, welcher 
in der Kindertagesstätte durch Interaktion mit an­
deren Kindern und pädagogischem Personal in ei­
ner anregenden Umgebung abläuft. Dabei spielen 
Erzieherinnen und Erzieher eine vitale Rolle. 
• 	 Erziehung bedeutet für uns Unterstützen der Bil­
dungsprozesse sowohl durch Vormachen als auch durch Anhalten eigene Erfahrungen zu machen 
• 	 Bildung ist der Zusammenhang von Lernen, Wissen, Wertebewusstsein, Haltungen und Handel 
im Zusammenhang mit einem sinnerfüllten Leben. 
• 	 Wir bieten Kindern eine sichere Lernumgebung und Betreuung, in der das körperliche und seel 
der Kinder sichergestellt ist. 
• 	 Wir unterstützen Kinder bei der Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit, größtmöglicher 
ständigkeit und Eigeninitiative . 
• 	 Wir wollen die natürliche Lernfreude von Kindern anregen und stärken und gleichzeitig die Kreati +-' 
a.. 
Kinder unter Berücksichtigung ihrer individuellen Interessen und Begabungen. 	
Q) 
N 
C 
o• 	 Wir wollen Kindern elementare Kenntnisse der Umwelt durch ein breites Angebot an Erfahrunoc".... ,"'Dli ~ 
Vl 
keiten vermitteln. 	 Q) 
..r:::. u
• 	 Wir betrachten die Kindertagesstätte als Begegnungsraum für soziales Lernen. Kinder sollen sozia Vl 
·00 
otensweisen, Situationen und Probleme bewusst erleben. 	 00 
ro 
"0• 	 Das Lernen findet durch soziale Interaktion zwischen pädagogischen Bezugspersonen und Kind st :ro 
0­
pädagogischen Bezugspersonen fungieren als Mentoren und unterstützen das Kind beim Erw ~ 
sen und Fähigkeiten . Sie geben dem Kind Hilfestellungen und unterstützen es dabei Problemlösu 
gien zu entwickeln. 
7

• 	 Die Kindertagesstätte arbeitet in enger Kooperation mit der Stadt Münster, insbesondere mit allen im 
Stadtteil verfügbaren Ressourcen .. 
• 	 Kinder werden unabhängig von Bekenntnis, Nationalität und Herkunft aufgenommen . 
Bei der Umsetzung unseres Betreungs-, Erziehungs- und Bildungsauftrages orientieren wir uns an den Zielset­
zungen des KiBiz und der Stadt Münster. 
4.3. GRUNDSÄTZE 
Qualitativ hochwertige Kinderbetreuung muss gewisse 
Voraussetzung erfüllen, um die optimale Entwicklung 
der Kinder sicherzustellen. Unserer Pädagogik liegen 
folgende vier Prinzipien zugrunde: 
BETREUUNG DURCH BEZUGSTEAMS: Bei den little 
Giants ist jedes Kind einer Gruppe zugeordnet. Das pä­
dagogische Personal in dieser ist für das Kind und da­
mit für seine Pflege verantwortlich . Unsere Betreuer 
arbeiten eng zusammen, da Bezugsbetreuung am bes­
ten in gut organisierten Teams funktioniert. Darüber 
hinaus versuchen wir, sofern organisatorisch möglich, 
eine hauptverantwortliche Betreuungsperson jedem 
Kind und seiner Familie zuzuordnen. 
Bezugsbetreuung heißt nicht, dass ein Kind nur Kon­
takt zu einer Betreuerin hat. Vielmehr ist stets klar, 
wer die Hauptverantwortung für ein Kind trägt und dessen Entwicklung dokumentiert. 
KLEIN E G RU PPEN: Forschungsergebnisse zeigen, dass eine kleine Gruppe und ein guter Betreuungsschlüssel 
die wichtigsten Kriterien für qualitativ hochwertige Kleinkindbetreuung sind. Unsere Richtlinie lautet: je jünger 
das Kind, desto kleiner die Gruppe. 
Kleine Gruppen unterstützen individuelle Betreuung, welche Babys und Kleinkinder brauchen, Freiheit und Si­
cherheit beim Bewegen und Entdecken sowie die Entwicklung einer festen Bindung zwischen Kind und Betreu­
ern. 
KONTI N U IT ÄT IN DER B ETR EU UN G: Kontinuität in der Betreuung unterstützt das Bedürfnis des Kleinkindes 
nach innigen Beziehungen und Bindung an Bezugspersonen. Aus diesem Grund wird bei den Little Giants größ­
ter Wert sowohl auf eine behutsame Eingewöhnung als auch auf einen langsamen Übergang in die nächste AI­
tersgruppe unter Begleitung einer Bezugsperson gelegt. 
INDIVIDUELLE BETREUUNG : Wir gehen auf den individuellen Biorhythmus jedes betreuten Kindes ein. .... 
0.. 
Dadurch werden das Wohlgefühl und das positive Selbstwertgefühl des Kindes unterstützt . Es ist wichtig, dass N 
Q) 
C 
ein Kind sich nicht schlecht oder ausgegrenzt fühlt, weil sein Biorhythmus und seine Bedürfnisse von denen an­ o ::.:: 
derer Kinder abweichen. 	 Q)'" ..c u 
'" t:IO 
oDie umgehende Reaktion auf die individuellen Bedürfnisse unterstützt das Kind beim Erlernen des selbstständi­ t:IO 
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gen Handeins. 	 "0 
:(tl 
a.. 
~ 
Das Little Giants Konzept passt sich auf das Kind an und nicht das Kind auf das little Giants Konzept. Dadurch 
spürt das Kind, dass es wichtig ist, dass seine Bedürfnisse gestillt und seine Auswahl, Vorlieben und Impulse res­
pektiert werden. 
8

4.4. PHILOSOPHIE 
Für Little Giants bedeutet Erziehung Kindern die Möglichkeit zu geben 
sich zu selbstbewussten Menschen zu entwickeln. Die Welt begreifen un­
sere Kinder als eine Einladung zum Lernen und Wachsen. Bei Little Giants 
werden Kinder mit den Fähigkeiten und dem Selbstvertrauen ausgestat­
tet, die im späteren Leben wichtig sind. 
EIN PLATZ FÜR KINDER: Jedes Kind hat ein Anrecht auf eine erfüllte 
Kindheit . Kinder in einer Kindertageseinrichtung verdienen eine sichere 
Umgebung, in der Sie die Wunder unserer Welt entdecken können. Dabei 
ist es wichtig, dass die Einrichtung so gestaltet ist, dass sie die richtige Mi­
schung aus Freiheit und Beschränkungen, aus Ausgelassenheit und Ruhe 
und Wärme und Lachen im Überfluss gibt . Unsere Little Giants Center ha­
ben den Anspruch, dass sie warm und freundlich gestaltet sind. Wir wollen unseren Kindern eine Atm 
bieten, die ein zweites Zuhause ist und nicht ein schulähnlicher Betrieb. 
AKTIVES LERNEN: Kinder lernen aktiv. Sie erwerben Basiskompetenzen am besten durch Aktivität 
selbst planen und ausführen lernen. Sie sind alle kleine Wissenschaftler, Baumeister, Akrobaten und 
die "begreifbare" Erfahrungen mit ihrer Umwelt, Menschen und Dingen benötigen. Kinder brauchen d 
lichkeit sich Ziele zu setzen, zu planen, nachzudenken und Verantwortung zu übernehmen. Dabei 
ren sie von Geburt an und benötigen eine Umgebung, die gefüllt ist mit Büchern, SpracherIebnissen 
versation. 
BETREUER SIND MENTOREN: Die pädagogischen Fachkräfte in little Giants Centern sind Teile ein 
das Kindern eine Lernumgebung zum Sammeln von Erfahrungen zur Verfügung stellt. Sie bieten alters 
Erlebnisse für jedes individuelle Kind, stellen Fragen, schaffen Herausforderungen und helfen Kindern 
den von Antworten. Die Betreuungseinrichtung unterstützt diese bei der Entwicklung eines gesunden 
vertrauens. Dadurch entwickeln die Kinder zunehmend intellektuelle Fähigkeiten und Wissen, das sie 
Schule spielerisch vorbereitet. 
ANGEMESSENE UMGEBUNG: Unser Konzept schafft eine altersgerechte und individuelle Umgebun 
jedes Kind entdecken kann, wie die Welt beschaffen ist und wie sie funktioniert. Es kann seine Fähig 
ten und seine Grenzen kennenlernen. Die tägliche Routine und die Gruppenräume sind so geplant, da 
der individuell entdecken, lernen und Erfahrungen sammeln können: Beschriftete Regale benutzen 
Symbole und Worte, die den Sinn der geschriebenen Sprache zu verstehen helfen. Spielorte bein 
che wissenschaftliche Experimente aus den Bereichen Biologie, Physik und Chemie. Sprechen und Zäh 
Bestandteil der täglichen Routinetätigkeiten, wie Mittagessen oder Aufräumen . 
Die pädagogischen Fachkräfte planen und wechseln Lerncenter aus. Darüber hinaus bieten sie Grup -0. 
cu 
Nten an, bei denen die Kinder lernen, Projekte ihren Interessen entsprechend zu wählen und diese dan C 
Gruppe zu bearbeiten. Sich in ein Team einzugliedern, zu führen aber auch unterzuordnen sind Fähi :><: o 
Vl 
cuin der frühesten Kindheit gelernt werden sollten. .s:: u 
Vl 
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DOKUMENTATION: Die Dokumentation des Erwerbs der Basiskompetenzen und der Entwicklung ei QO 
o 
cu 
Kindes ist ein wichtiges Element des pädagogischen Konzeptes von little Giants. -0 
'cu c.. 
«i 
Betreuerinnen dokumentieren Erfahrungen zusammen mit den Kindern in Portfolios . Quartalsweise 
Entwicklungsprofile für jedes Kind erstellt . Im U3 Bereich setzten wir in der Regel" Mondey", im Ü3 
"Grenzsteine der Entwicklung" als Instrumente ein. Diese werden, wenn es keine Auffälligkeiten gibt, 
9

jährlich mit den Eltern besprochen .. 
Unsere Dokumentation stellt die Basis für die Bewertung der Entwicklung des Kindes dar. Diese wiederum hilft 
der Betreuerin, den Eltern und dem Kind Entwicklungsdefizite aufzudecken und besondere Begabungen früh­
zeitig zu erkennen. So können gezielt Akzente im pädagogischen Angebot gesetzt werden. 
ElTERN SI N D PA RTN ER: Bei Lttle Giants sind Eltern gleichberechtigte Partner in jeder Hinsicht. Sie helfen 
Ziele und Prioritäten zu setzen und unterstützen die Entwicklung ihres Kindes durch gezielte Erfahrungen zu­
hause. Tägliche Berichterstattung, in der Krippe schriftlich, im Kindergarten mündlich, seitens der Betreuerin, 
die nicht nur den Ernährungsplan des Kindes, sondern auch die emotionalen Höhe- sowie Tiefpunkte wieder­
gibt, helfen den Eltern zu beurteilen, wie sich ihr Kind entwickelt. 
GRUN DLAG EN: Das pädagogische Konzept von Little Giants basiert aufTheorien der frühkindlichen Entwick­
lung. Die entwicklungspsychologischen Erkenntnisse von Jean Piaget, Lev Vygotsky, Eric Erickson und Howard 
Gardner sind Bestandteil unseres Konzepts. Wir beziehen die Arbeiten von Daniel Goleman zur emotionalen 
Intelligenz in unsere Pädagogik mit ein. 
Die Schlüsselfaktoren der Little Giants Pädagogik sind: 
Kinder lernen aktiv. 
• 	 Durch Erfahrungen werden Synapsen gebildet. 
Kinder bilden beim Lernen selbst Regeln und Strukturen. 
• 	 Kinder sind im Stande mit hoher Geschwindigkeit und Intensität zu lernen . 
• 	 Kinder lernen mit allen Sinnen. 
"" 	 Kinder lernen mit anderen. 
Spielen bedeutet Lernen. 
• 	 Unsere Pädagogen unterstützen die intrinsische Lernmotivation und fördern jedes Kind individuell. 
• 	 Int_elligenz hat viele Formen. 
• 	 Sprache spielt eine kritische Rolle während der Entwicklung, da sie unser primäres Kommunikationsmittel 
ist. 
• 	 Basierend auf der Gehirnentwicklung, gibt es optimale Entwicklungszeitfenster, insbesondere was die Ent­
wicklung von sprachlichen Fähigkeiten betrifft. Daher ist ein sprachlich stimulierendes Umfeld während der 
ersten fünf Lebensjahre besonders wichtig. 
• 	 Kinder lernen hauptsächlich durch Entdecken und Untersuchen, durch Interaktionen mit anderen Kindern 
und Erwachsenen sowie durch Reflektieren von Erfahrungen. 
• 	 Die Aufgabe unserer Betreuer ist es, eine Umgebung zu schaffen, die die Entwicklung der Kinder bestmög­
lich unterstützt. 
DAS PÄDAGOGISCHE UMFElD: Das pädagogische Umfeld gestaltet sich wie folgt. 
• 	 Unser Pädagogisches Personal arbeitet in stetigem Austausch mit Eltern einen Plan zur individuellen Förde­
rung des Kindes aus. Die Entwicklung des Kindes wird regelmäßig gemeinsam besprochen und evaluiert. ..... 
D.. 
NWir bieten eine gut geplante und erprobte Raumstruktur an, die den Kindern Wahlmöglichkeiten lässt. Die 
<lJ 
oRäume müssen den Entdeckungs- und Untersuchungsdrang der Kinder unterstützen und altersgerechte :.<: 
Vl 
Herausforderu ngen bieten . 	 <lJ 
~ 
u 
Aktivitäten und Projekte müssen die Interessen und Fähigkeiten der Kinder widerspiegeln . Kinder nehmen 
Vl
·öD oaktiv an der Raumgestaltung und Veränderung teil. 	 tlD 
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"Cl
Wir nutzen bewusst die Infrastruktur der Umgebung, seien es Naherholungsgebiete, Sportstätten oder Bib­ :cu 
0.. 
liotheken . <i-
Unser pädagogisches Personal unterstützte Kinder beim Entdecken. Sie erkennen Momente, in denen das 
Kind lernt, und bieten Unterstützung, Ermutigung und die notwendige Herausforderung. 
C 
10

Aktivitäten werden in Teams gemeinsam mit Kindern oder, sofern die Kinder noch zu klein sind, u ter Be­
rücksichtigung derer Intereeressen erarbeitet. 
• 	 Die Erfahrungen der Kinder und der Gruppe werden dokumentiert und mit den Eltern besproche 
• 	 Unser pädagogisches Konzept bezieht sowohl gezielte Interaktionen als auch ein einfühlsam gepl ntes 
Raumkonzept in die Entwicklung der Kinder mit ein. Wir integrieren Elemente der Spracherziehung (so­
wohl der Mutter- als auch der Fremdsprachen), des mathematischen und naturwissenschaftliche i Den­
kens, der Projektarbeit, der Sachkunde und der Kunst- sowie Musikerziehung in alle Aspekte unse er Cen­
ter, anstatt diese künstlich zu trennen. Wir wollen, dass Kinder "begreifen" anstatt im klassischen inne 
mit Lernstoff "berieselt" werden . 
PÄDAGOGISCHES SElBSTVERSTÄNDNIS 
• 	 Wir und unsere Mitarbeiter sind uns bewusst, dass unser Handeln, unsere Werte, Ansprüche und rfahrun­
gen direkten Einfluss auf unsere pädagogische Arbeit. 
• 	 Wir und unsere Mitarbeiter sehen unser Handeln fest verankert in den demokratischen Grundwe en un­
serer Gesellschaft. 
• 	 Unsere Mitarbeiter sind angehalten stets den Mittelpunkt Ihres Handels ausgehend von der Sicht eise des 
Kindes zu setzen. 
• 	 Unsere pädagogischen Fachkräfte stimmen im Team ihr pädagogischen Planen und Handeln ab u d tau­
schen regelmäßig Erkenntnisse über den Bildungs- und Entwicklungsprozess einzelner Kinder aus. 
• 	 Unsere Fachkräfte geben den Kindern Orientierung und Sicherheit durch liebevolle Zuwendung u d durch 
den Aufbau einer kontinuierlichen, stabilen Bindung. 
• 	 Unsere Fachkräfte verstehen sich als Partner der Eltern, die diesen auf Augenhöhe begegnen. 
4.5. EINGEWÖHNUNG 
GRUNDSÄTZLICHES 
Jedes Kind ist anders. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Eingewöhnungsphase bei jedem Kind unterschi dlich ist. 
Während manche Kinder sich schon in den ersten Tagen ganz leicht an den Kitaalltag und die Trennun von den 
Eltern gewöhnen, brauchen andere bis zu vier Wochen um sich mit der neuen Situation zurechtzufind n. 
Daher glauben wir auch, dass es kein Patentrezept zur Eingewöhnung mit fest vorgeschriebenen Zeitp nkten, 
zu denen gewisse Dinge geschehen müssen, gibt. Die Eingewöhnung verlangt von allen Beteiligten, d. . Eltern, 
pädagogischem Personal und Kind, hohe Flexibilität, bei der die Bedürfnisse des Kindes im Vordergrun stehen 
müssen. 
Die Zeit, die die Eingewöhnungsphase einnimmt wird allein vom Kind vorgegeben. Die Eingewöhnung ann und 
darf dabei nicht von außen beschleunigt werden. Es können lediglich Vorkehrungen getroffen werden die es 
dem Kind leichter machen sich einzuleben. Hierfür muss sich mindestens ein Elternteil die Zeit nehme 
AUFKLÄRUNG DER ElTERN 
Vor Beginn der Eingewöhnungsphase wird mit den Eltern ein Gespräch geführt. Die Eltern werden ins eson­ ö.. 
QJ 
dere über folgende Themen informiert: 	
N 
o:.:: 
Vl 
• 	
QJ
Ablauf und Dauer der Eingewöhnung 	 ~ 
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• 
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Notwendigkeit von zeitlicher Flexibilität 'öo o 
Trennungsstress beim Kind 	 tlO
• 	 ro 
"0 
:roKriterien für einen erfolgreichen Abschluss bzw. Abbruch der Eingewöhnung • 	 a.. 
.:f 
C 
11

DER ERSTE TAG 
Der erste Tag bei little Giants ist generell nie der erste Betreuungstag . Vielmehr dient dieser dazu, dass das 
Kind die neue Umgebung, die Kinder und seine Bezugsbetreuerin im Beisein von einem oder zwei Elternteilen 
kennenlernt. 
Der anwesende Elternteil verhält sich während der gesamten Zeit passiv und lässt das Kind so selbstständig wie 
möglich Entdeckungen machen und seine Bezugsbetreuerin kennenlernen . 
Die Anwesenheitsdauer in der Kita sollte am ersten Tag zwei, höchstens jedoch drei Stunden nicht überschrei­
ten. Am Ende des ersten Tages entscheiden die Eltern und die Bezugsperson, ob ein weiterer Kennenlerntag 
notwendig ist, oder ob das Kind am nächsten Tag bereits für eine sehr kurze Zeit alleine in seinem Gruppen­
raum bleiben soll. 
DIE ERSTEN ZWEI WOCHEN 
Wie zuvor erwähnt, verlangen die ersten Wochen der Eingewöhnung von allen Seiten hohe Flexibilität : Das 
Kind muss sich auf eine neue und nicht vertraute Umgebung einstellen, die Bezugsbetreuer müssen sich inten­
siv mit dem Kind beschäftigen und auf seine Bedürfnisse eingehen. Der an der Eingewöhnung beteiligte Eltern­
teil muss sich stets in der Einrichtung oder in deren Nähe aufhalten, sodass das Kind bei Bedarf kurzfristig abge­
holt werden kann . 
Am ersten Tag, an dem das Kind alleine in der Kindertagesstätte bleiben soll, verabschiedet sich der Elternteil, 
der das Kind bringt, und verlässt den Gruppenraum. Eine für die Eingewöhnung zuständige Bezugsbetreuerin 
kümmert sich intensiv um das Kind und versucht es abzulenken, zu beschäftigen und bei Bedarf zu trösten . Der 
Elternteil hält sich während dessen entweder im Aufenthaltsraum der Einrichtung oder in der näheren Umge­
bung auf. Sollte der Trennungsstress des Kindes zu groß werden, dies kann bereits nach 15-30 Minuten der Fall 
sein, wird der eingewöhnende Elternteil benachrichtigt. Dieser kommt dann und nimmt das Kind mit. Wichtig 
ist, dass das Kind begreift, dass es ohne seine Eltern in der Krippe ist und dass es dort nur dann bleiben und 
spielen kann, wenn keine Eltern dabei sind . 
In den folgenden 14 Tagen wird der Zeitraum, in dem das Kind die Krippe besucht sukzessive verlängert. 
DIE DRITTE UND VIERTE WOCHE 
Unsere Erfahrung zeigt uns, dass die meisten Kinder nach zwei Wochen, Kindergarten oftmals auch schon frü­
her, so weit sind, einen ganzen Tag in der Kita zu verbringen. Dennoch ist es wichtig, dass die Eltern auch wäh­
rend Woche 3 und 4 der Eingewöhnungsphase jederzeit erreichbar und bereit das Kind abzuholen sind, um auf 
eventuell aufkommenden Trennungsstress zeitnah reagieren zu können . 
Nach vier Wochen führen eine Bezugsbetreuerin und Eltern ein Gespräch. Der Verlauf der Eingewöhnung wird 
besprochen. Gemeinsam wird entschieden, ob 
....,• das Kind vollständig eingewöhnt ist, a. 
<lJ 
N 
C• die Eingewöhnungsphase verlängert werden sollte, 
o 
~oder ob der Trennungsstress für das Kind zu groß ist und von einer weiteren Betreuung in einer Krippe 
Vl 
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besser abgesehen werden sollte. ..c u 
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ÜBERGANG VON DER KRIPPE IN DEN KINDERGARTEN o 
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:rn 
CLAuch der Übergang von der Krippe in den Kindergarten im eigenen Haus erfordert eine Eingewöhnung. Das 
-.i Kind verlässt seine Freunde in der alten Gruppe, trifft auf neue Räume und ältere Kinder - es wechselt aus der 
Position "des Ältesten" zur "Jüngsten". Da in unseren Häusern alle Kinder gemeinsam auf dem Spielplatz sind, 
immer wieder gmeinsame Ausflüge machen und auch mal morgens zusammen frühstücken, ist der Wechsel 
12

von der Krippe in den Kindergarten in der Regel sehr sanft. Schon mehrer Monate vor dem geplanten . ber­
gang, geht immer eine Erziehrin mit dem/den Kindern, die in den Kindergarten wechseln sollen, in die ruppe 
zu den Älteren und nimmt dort an selektierten Aktivitäten teil. So schaffen wir nicht nur Vorfreude au den 
Wechseln, sondern geben den Kindern die Möglichkeit in einer entspannten Atmosphäre, ohne Verlus ängste, 
die neue Umgebung kennen zu lernen und Freunde zu gewinnen . Üblicherweise funktioniert dann der Start im 
Kindergarten ohne weiteres Zutun der Eltern - schließlich sind Besuche der Kinder in ihrer alten Grup e im­
mernoch stets willkomen, was aber mit der Zeit immer weniger wird und sich schließlich auf das freun liche 
Grüßen der Erzieher und Ihrer Zöglinge beschränkt 
4.6 PARTIZIPATION DER KINDER 
Wir betrachten die Partizipation der Kinder nicht nur als ein wichtiges Element unseres Konzepts, son 
von zentraler Bedeutung für die demokratische Grundordnung unserer Gesellschaft. 
Kinder, die Little Giants Kindertagesstätten besuchen, können, soweit dies mit dem Wohl des Kindes a s auch 
mit dem Wohl der anderen Kinder vereinbart ist, selbstbestimmt handeln und das pädagogische Umf d im 
Rahmen ihrer Möglichkeiten mitbestimmen. 
Wir unterstützen eine Beteiligung der Kinder bereits im jüngsten Alter. Die Art der Beteiligung ist dab 
verständlich vom Alter abhängig. Wir sind der Auffassung, dass Kinder sowohl verbal als auch nonverb I ihre 
Bedürfnisse und Wünsche mitteilen können. Auf diese wird im Rahmen der Möglichkeiten, die eine Ki derta­
geseinrichtung bietet, individuell eingegangen . 
Alle Angebote und Aktivitäten bei Little Giants sind so ausgelegt, das Kinder stets entscheiden können 
Aktivitäten Sie interessieren . Uns ist wichtig die Entscheidungsfähigkeit der Kinder zu stärken und Ihn 
möglichen, sich Ihren Interessen zu widmen. 
Weiterhin betrachten wir die Partizipation als essenziell für die Entwicklung einer gesunden Sozialkom, 
Die Kinder lernen, dass Ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht allein in der Welt stehen, sondern oftmal 
Wünschen und Bedürfnissen anderer Kinder in Einklang gebracht werden müssen. 
Um den Interessen der Kinder gerecht zu werden und bereits im jungen Alter an demokratische Entsc eidungs­
prozesse heranzuführen, werden regelmäßig Kinderkonferenzen abgehalten. 
4.7. PÄDAGOGIK NACH ALTERSGRUPPEN 
2-24 MONATE 
Die ersten Lebensjahre sind eine besondere Zeit, die auf das restliche Leben vorbereitet. Jedes Kind e twickelt 
ein Gefühl der Autonomie, das Gefühl ein Individuum zu sein . .... 
0.. 
Q) 
N 
Es ist wichtig, jedes Kind als eine eigenständige Persönlichkeit zu behandeln und ihm Möglichkeiten z geben, C 
o 
V)frei zu agieren . Nur wenn Kinder erkennen, dass sie aus eigenen Kräften Dinge beeinflussen können, s nd sie 
~ 
Q) 
.J::.bereit den nächsten wichtigen Schritt in Ihrer Entwicklung zu gehen : Sie werden sich ihrer Fähigkeiten bewusst u 
V) 
'bi>und merken, dass sie Dinge erreichen können . Dadurch werden Kleinkinder zu aktiven Lernern und Pr blemlö­ o 
QO 
<1) 
"0sern und können ihre Umwelt besser kennenlernen. 
:<1) 
c.. 
Die ersten drei Jahre im Leben eines Menschen sind die Wichtigsten für die Entwicklung von Gehirn u d Spra- .::f 
ehe. Während dieser Zeit spielen die Erfahrungen des Kindes eine fundamentale Rolle beim Schaffen n Ver- ~ 
knüpfungen im Gehirn und somit beim Legen des Fundaments für die nachfolgende intellektuelle und motio­
nale Entwicklung. 
13

Von Geburt an sind Babys hervorragende Lerner. Sie untersuchen optische Eindrücke, Geräusche und fühlen 
ihre Umwelt. Babys und junge Kleinkinder erhalten bei Little Giants liebevolle Bezugspersonen, die sie brau­
chen, und eine sichere Umgebung mit vielen Gelegenheiten zum aktiven Entdecken und Spaß haben. Die Kin­
der können sehen, hören, fühlen, anfassen und Dinge bewegen. 
Sehr junge Kinder brauchen Bezugspersonen die mit ihnen interagieren, ihnen Sicherheit geben und vor allem 
viel mit Ihnen sprechen . Es ist wichtig, sie in Konversationen einzubeziehen und selbst junge Babys mit Büchern 
vertraut zu machen . Lieder singen, zuhören und auf die Laute und Worte des Kindes reagieren runden das Bild 
ab. Bei Little Giants erhalten Babys und Kleinkinder die Aufmerksamkeit und die Entfaltungsmöglichkeiten, die 
sie brauchen, um sich optimal zu entwickeln : 
INDIVIDUELLE BETREUUNG: Betreuer stellen in Kooperation mit den Eltern einen individuellen Betreuungs­
plan auf. Dieser wird ständig, den Bedürfnissen des Kindes angepasst, sodass sicher ist, dass die Betreuung bei 
Little Giants zum Kind und zu seiner Familie passt. 
LIEBEVOLLE BETREUUNG: Babys brauchen viel Körperkontakt zu ihren Bezugspersonen, um sich gesund zu 
entwickeln. Unsere Betreuerinnen verbringen, deshalb viel Zeit damit den Kindern die liebevolle Aufmerksam­
keit zu geben, die sie brauchen. Auf jeden Laut und jede Bewegung erhält das Baby eine freundliche Antwort: 
Ein Wort, ein Lächeln oder eine vorsichtige Berührung lassen das Kind spüren, dass es etwas Besonderes ist. 
VORL ESE N: Lange bevor Babys Worte oder Bilder begreifen, können sie vom Vorlesen eines Buches profitie­
ren . Schon im frühsten Alter kann so die Grundlage für die Liebe zum Lesen gelegt werden. Ob auf dem Schoß, 
auf dem Boden oder beim Einschlafen, Babys und Kleinkinder lernen bei Little Giants frühzeitig, die Magie von 
Büchern und Geschichten zu schätzen. 
EIN PLATZ ZUM WACHSEN: Babys und Kleinkinder entdecken die Welt mit allen Sinnen und mit ihren moto­
rischen Fähigkeiten. Lange bevor ein Kind begreift, was "unter" oder "entfernt" bedeutet, lernen sie sich fortzu ­
bewegen: hinauf und hinab, unter Tischen hindurch und über Gegenstände hinweg. Unsere Gruppenräume bie­
ten den Kindern eine reichhaltige Lernumgebung mit altersgerechten Lerncentern, die darauf ausgerichtet sind, 
Lernerfahrungen zu ermöglichen: 
• 	 Grob- und jeinmotorische Erfahrungen: Babys können greifen, treten, halten, ziehen, stehen, kriechen und 
krabbeln. Kleinkinder können begreifen, werfen, Gegenstände manipulieren, laufen, klettern, schieben, 
ziehen, usw. 
• 	 Sinneseindrücke: Bei Little Giants entdecken Kinder Oberflächenbeschaffenheit, Farben, Muster, Formen, 
Geruch, Geschmack und Gewicht. 
• 	 Kognitive Erfahrungen: Kinder entdecken die Objektpermanenz und räumliche Zusammenhänge. Sie lernen 
Dinge zu sammeln, klassifizieren und von einem Behälter in den anderen zu schütten. In einfachen Experi­
menten vermitteln wir das Prinzip von Ursache und Wirkung und fördern jene Fähigkeiten, die benötigt 
werden, um Probleme zu lösen. 
• 	 Sprache und Musik : Unsere Betreuerinnen sprechen viel mit den Kindern, sowohl individuell als auch in der 
Gruppe. Wir machen Lese- und Sprachspiele und entdecken Musik, Reime und Geräusche. 
ö.. 
Q)• 	 Persönliches Ausd rucksvermögen: Kunst, Bewegung, Nachahmung, erste Rollenspiele und das Spiel mit 
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Puppen und Kuscheitieren. 	 o 
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Q) 
..cELTERN ALS HAU PTB EZUG: Unsere Betreuerinnen wissen, dass die Beziehung zwischen Eltern und Kind u 
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durch nichts zu ersetzen ist. Wir freuen uns auch über jede Idee, jede Frage und jeden Verbesserungsvorschlag . Oll 
o 
Oll
Zusätzlich zu klasssichen Vier-, Sechs oder auch Achtaugengesprächen haben wir in den Kitas )deen Boxen", in ro 
"0 
die Eltern jederzeit, auch anonym, neue Denkansätze anregen können. 	 :ro 
Cl. 
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14

/24-36 MONATE 
Die Welt eines Zweijährigen spiegelt den Übergangscharakter des dritten Lebensjahres wider. Unser P ogramm 
ist darauf ausgelegt, dem Kind den Übergang von der motorisch-sensorischen Welt eines Einjährigen i eine 
zunehmend soziale Welt zu erleichtern . 
Die Kommunikationsfähigkeit, die Zielstrebigkeit, das Bestehen auf Individualität und Unabhängigkeit nd die 
Kontrolle über Körperfunktionen explodieren bei Zweijährigen geradezu. Diese Zeit kann für das Kind ustrie­
rend sein. Charakteristisch sind das wechselhafte Gemüt und die Unsicherheit darüber, was das Kind 
tun will. Oftmals übersteigen Wunsch und Vorstellungskraft die eigenen Fähigkeiten . Zweijährige brau 
halb Herausforderungen, die sie meistern können, und Erfahrungen, die ihre Fähigkeiten festigen . Ein 
spannte Atmosphäre macht es leichter mit häufigen Stimmungswechseln und Interessen umzugehen. eson­
ders Zweijährige brauchen Betreuer, die ihnen beim Erfahren und Entdecken zur Seite stehen, ihre In nsistenz 
akzeptieren und wenn nötig ruhig aber bestimmt Grenzen setzen. 
Das pädagogische Umfeld für zweijährige Kinder besteht sowohl aus Lerncentern als auch aus einem 
Konzept. Gut geplante Lerncenter unterstützen die pädagogischen Aktivitäten und erlauben den Kind rn 
selbstbestimmt in kleinen Gruppen zu spielen . Sprachentwicklung, mathematisches und wissenschaftl ches 
Denken wird in allen Little Giants Centern betont. Wir passen die Räume regelmäßig an, um aufkomm nden 
Interessen und individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden, Neugier zu wecken und um Abwechslu g zu 
schaffen. Unsere Lerncenter bieten betreute Aktivitäten an, die Entwicklung von Basiskompetenzen f rdern. 
Typische Lerncenter sind: 
Bücher Bewegung Bauklötze 
Entdecken / Wissenschaft Haushalt / Rollenspiel Lernen im Freien 
Kunst/Musik Sensorik: Wasser und Sand Tischspielzeug: Puzzles, 
etc. 
Lerncenter werden ergänzt durch Aktivitäten, die jeweils nur ein oder zwei Kinder gleichzeitig ausübe können . 
Im Ablauf eines Tages, entscheiden die Kinder entweder selbst, was sie machen wollen, oder erhalte Hilfe um 
eine Entscheidung treffen zu können. Sie nehmen an Gruppenaktivitäten und Projekten teil und vers 
sich im Gruppenkreis, um über ihr Erfahrungen zu reflektieren. Die Kinder werden angeleitet kritisch 
gen, die die Bausteine einer gesunden Entwicklung sind, zu machen. Mit unserem Lehrplan und der K nntnis 
der Kinder und deren Familien entwickeln unsere Betreuerinnen ständig neue Lerncenter, die den Ki 
ihrem Raum gerecht werden . 
Das Little Giants Konzept vermittelt Sprachkenntnisse, mathematisches und wissenschaftliches Denk 
tarbeit, Sachkenntnisse und Kreativität . Dabei sorgen wir für ausreichend Bewegung und ausgewoge e Ernäh­
rung, damit sich die Kinder auch körperlich optimal entwickeln können. Dies alles ist Bestandteil des Iitags der 
Kinder. 
ä. 
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NKINDE RGARTE N & V ORSC H ULE C 
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Im Zentrum unserer Kindergarten- und Vorschulpädagogik stehen gut durchdachte Lerncenter (päda ogische (]) 
..c uAngebote), die den Kindern die Möglichkeit geben, selbstständig oder in kleinen Gruppen zu spielen nd zu ler­ Vl
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onen. QO 
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a.Unsere Erzieherinnen unterstützen die Kinder dabei spielerisch . Sprachentwicklung, sowie mathema isches und 
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naturwissenschaftliches Denken sind selbstverständlicher Bestandteil aller Angebote. Wir wechseln as Ler­
"§numfeld, Aktivitäten und Projekte häufig ab, um den Interessen der Kinder gerecht zu werden. Lernc nter bie­ Ci 
r'O
ten die Möglichkeit unter Anleitung Erfahrungen zu machen, die eine optimale Entwicklung des Kind s fördern "" 
15

und es auf die Schule vorbereiten. Hier ist eine enge Kooperation mit der zukünftigen Grundschule wichtig. Be­
suche des Unterrichts sowie die Teilnahme an Schulveranstaltungen wie dem Sommerfest verhelfen zu einem 
sanften Übergang. 
Typische Lerncenter sind : 
Bücher Bewegung Bauklötze 
Entdecken / Wissenschaft Haushalt / Rollenspiel Lernen im Freien 
Kunst/Musik Sensorik: Wasser und Sand Tischspielzeug: Puzzles, etc. 
Kinder entscheiden selbst, was sie spielen wollen. Weiterhin bieten wir Gruppenaktivitäten und Projekte an. 
Jedoch hat jedes Kind immer die Möglichkeit frei zu spielen . Die Entscheidungsfreiheit des Kindes ist ein wichti­
ger Bestandteil unserer Pädagogik. 
Einmal am Tag versammeln sich die Kinder und sprechen über ihre Erfahrungen und Erlebnisse. 
Auf Grundlage des Little Giants Konzepts für und mit den Kindern gestalten unsere Erzieherinnen ständig neue 
Lerncenter, die auf die Interessen der Kinder in ihrem Raum angepasst sind. Unser Konzept umfasst Elemente 
der Spracherziehung, des mathematischen und naturwissenschaftlichen Denkens, der Projektarbeit, der Sach­
kunde, der Musikalischen- sowie der Kunsterziehung. Diese werden in tägliche Aktivitäten, in Lerncenter und 
Projekte integriert. 
Was ist im Kindergarten wichtig? 
Wir wollen Kinder spielerisch und mit viel Geduld auf Vorschule und Schule vorbereiten . Dabei legen wir größ­
ten Wert auf eine gute intellektuelle und soziale Entwicklung des Kindes. Das physische Wohlbefinden wird da­
bei keinesfalls vernachlässigt. Täglich werden sportliche Übungen mit den Kindern gemacht. Darunter verste­
hen wir zum Beispiel das Fangen von Seifenblasen für unsere Kleinsten oder Bobby Car und Dreirad-Wettren­
nen für die etwas Größeren . Bei schlechtem Wetter tanzen wir zur Musik und machen Dehnungsübungen . Zu­
sätzlich werden auf Wunsch extern betreute Sportarten angeboten . 
Ganzheitlicher Ansatz in der Vorschule 
Little Giants bereitet Kinder ganzheitlich auf die neue Herausforderung Schule vor . Wir fordern und fördern die 
Kinder auf allen Gebieten . Dabei ist insbesondere wichtig, dass Kinder mit Lernen positive Gefühle verbinden 
und Spaß haben. 
Wie in den anderen Altersgruppen orientiert sich unser Konzept an den Interessen der Kinder, jedoch wird die 
Umsetzung, für die Kinder ersichtlich, strukturierter gehandhabt. Während die Kinder bis jetzt überall im Cen­
ter Lernerfahrungen gesammelt haben, arbeiten Sie ab jetzt täglich eine überschaubare Zeit konzentriert am 
Tisch . 
In der Vorschule haben das spielerische Fördern von Feinmotorik, die Voraussetzung für späteres Schreiben 
und das Verstehen der Grundrechenarten einen großen Stellenwert. .... 
0.. 
QJ 
CUnsere Erzieherinnen beobachten die Lernfortschritte jedes Kindes individuell und entwickeln idealer Weise 
N 
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zusammen mit den Kooperationslehrern Projekte und Aktivitäten, die dazu beitragen, dass jedes Kind erfolg­ VI 
QJ 
..creich in die Schule starten kann. u 
VI
.0.0 
oEin wichtiger Punkt unserer Vorschularbeit ist die Zusammenarbeit mit den Grundschulen . Gemeinsam mit den QO 
rn 
"0Lehrkräften der Schulen wollen wir den Kindern einen sanften Einstieg in die Schulzeit ermöglichen. Wir nutzen :rn 
a.. 
jede Gelegenheit die zukünftige Schule zu besuchen und den Kindern die Möglichkeit zu geben sich schon vor <i 
Beginn auf den neuen Lebensabschnitt zu freuen . 
16

IPÄ DAG OGISCHE ANG BOTE 
SPRACH E RZ I E H U N G: Lange bevor Kinder lesen lernen, können sie Aktivitäten ausgesetzt werden, di lebens­
lange Bewunderung und Respekt vor der Kraft und Schönheit unserer Sprache schaffen . Phonemische Be­
wusstsein ist integraler Bestandteil unseres Konzepts. Sprache ist Teil jeder Interaktion und jedes Asp 
seres Konzepts. 
Wir bieten Kindern Aktivitäten, die auch für ihre sprachlichen Fähigkeiten eine Herausforderung darst lien und 
somit ihr Wissen steigern. Unsere Betreuerinnen bieten den Kindern die Chance, ihre Interessen in Be ug auf 
Lesen, Schreiben, Sprechen und Zuhören auszubauen. Worte werden in Laute zerlegt und Gedichte au gesagt. 
Fingerspiele und Vorlesen ergänzen den Lernprozess. Kinder erfahren die Magie der Sprache durch Re me, Pup­
penspiele und Rollenspiele. 
MATHEMATIS CHES DENKEN : Unser Konzept ermutigt alle Erwachsenen im Leben des Kindes Mögli hkeiten 
zu schaffen, die dem Kind zeigen, das Mathematik Bestandteil des täglichen Lebens ist. Bereits Kleinki der ha­
ben Freude am sortieren, ordnen und zählen. Größere Kinder lernen , dass beim Kuchenbacken besti te 
Mengen an Zutaten notwendig sind . Bei Little Giants machen Kinder spielerisch Erfahrungen mit Ziffe ,Zuord­
nungen und Reihen . 
NATURWISSENSCHAFTLICHES DENKEN : Wir lassen naturwissenschaftliche Phänomene lebendig w 
indem wir alltägliche Erfahrungen der Kinder ausnutzen : fallende Gegenstände, gemischte Farben, be chlagene 
Fenster oder das Wachstum von Pflanzen. Unsere Lerncenter nutzen die Neugier der Kinder und förd rn ihre 
Fähigkeiten Probleme zu lösen heraus. Die Kinder werden ermutigt zu beobachten, zu hinterfragen, a szupro­
bieren und nachzudenken. Jeder Tag ist voller wissenschaftlicher Phänomene, man muss sie nur erke nen und 
zu vermitteln wissen. 
Im Krippenbereich bedeutet Naturwissenschaft das Erfahren von Naturgesetzen . Dies geschieht durc einfache 
und dem Alter angepasste Aktivitäten wie z. B. das Fallenlassen von Gegenständen (Ball, Feder, etc.), eifenbla­
sen, Pflanzaktivitäten , sensorische Spiele mit Wasser und Sand, etc. 
Im Kindergartenalter können Kinder schon näher mit Naturwissenschaften vertraut werden. Wir mes en z. B. 
das Wachstum von Pflanzen, Untersuchen Aggregatzustände von Wasser, erfassen Zeit, etc. 
KU NST- UND M USI KERZI E H U N G: Wir wissen, dass bereits kleine Kinder Kunst, Musik, Theater und anz lie­
ben. Schon im jungen Alter können die ersten Schritte getätigt werden, um künstlerische Fähigkeiten u för­
dern . Wir unterstützen Kinder bei der Entwicklung Ihrer künstlerischen und musischen Fähigkeiten . I Krippen ­
Oll
alter malen, modellieren und singen wir mit den Kindern und führen Tanzspiele durch. Im Kindergart nalter 	 c 
2 
QJwerden diese Aktivitäten dann durch Instrumentenunterricht und auf Wunsch durch Ballettangebot e ergänzt. .;:; 
Bei Festen führen alle Altersgruppen gemeinsam kleine Theaterstücke, Lieder und Tänze auf. 	
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~KOCHE N UND ERN ÄHR UNG : Bereits im jungen Alter werden die Ernährungsgewohnheiten für das anze Le­ ä) 
ben angelegt. Deshalb stellen das gemeinsame Zubereiten und Essen von Mahlzeiten im Rahmen pä gogi­	 ::l '­
.... 
scher Angebote ab dem Kindergartenalter wichtige Elemente des Little Giants Konzepts dar. Rege1m ·· ig gehen 
die Kinder der Little Giants Kindergärten gemeinsam mit den pädagogischen Mitarbeitern einkaufen . ei es auf 
dem Wochenmarkt oder im Supermarkt , es werden frische Zutaten eingekauft. Aus diesen werden g meinsam 
leckere Zwischenmahlzeiten gekocht. 
Little Giants begrüßt Diversität. Wir sind bestrebt, dass unsere Einrichtungen mit Kindern und Mitar iatern 
unterschiedlicher Herkunft belegt sind. 
17

5.1. GRUNDSÄTZLICHES 
Integration und interkulturelle Orientierung basiert auf folgenden Prämissen: 
• Anerkennung der Grundwerte des Grundgesetzes und eines freiheitlich demokratischen Weltbildes 
• Anerkennung von Grund und Menschenrechten 
• Das Begreifen von Diversität und kulturellen Unterschiedlichkeiten als Chance 
• Verständnis und Toleranz für kulturelle Unterschiede 
5.2. INTEGRATION 
DIVERSITÄT UND KULTURElLE VIELFALT 
Wir verstehen Diversität und kulturelle Vielfalt als Chance und Bereicherung für unsere Kindertagesstätten. 
Da viele unserer Einrichtungen bilingual betrieben werden und diese generell zu einem großen Prozentsatz mit 
Kindern mit Migrationshintergrund belegt sind, betrachten wir interkulturelle Orientierung als unabdingbar. 
EINGEHEN AUF BEDÜRFNISSE 
Wir sind uns bewusst, dass Wertvorstellungen und Traditionen kulturspezifisch sind. Wir begrüßen dies und 
begegnen diesem "Anderssein" mit Respekt und Toleranz. Bedürfnisse, die sich aus kulturellen Unterschieden 
ergeben, versuchen wir, soweit dies in unseren Möglichkeiten steht zu erfüllen. 
SPRACHE 
Die Kenntnis der deutschen Sprache betrachten wir als einen der Schlüsselfaktoren bei einer erfolgreichen In­
tegration . Deshalb versuchen wir alle Kinder, ungeachtet der Herkunft, bis zur Einschulung auf deutsches Mut­
tersprachlerniveau zu bringen. 
WIDERSPIEGELUNG IN DER TÄGLICHEN PÄDAGOGISCHEN ARBEIT 
Es ist uns wichtig, dass unsere pädagogische Arbeit interkulturelles Zusammenleben und die Wertschätzung 
von Diversität bereits von frühster Kindheit an gefördert werden. Wir führen regelmäßig Angebot durch, die die 
kulturellen Besonderheiten der betreuten Kinder mit einbeziehen. Auch werden bei little Giants alle Feste 
(Weihnachten, Hanukkah, islamisches Opferfest, Zuckerfest, etc.) gefeiert. 
5.3. INTERKULTURELLE ORIENTIERUNG DER PERSONALPOUTIK 
Bei unserer Personalwahl sind wir bestrebt Mitarbeiterinnen zu gewinnen, die interkulturell kompetent sind. 
Weiterhin verfolgen wir das Ziel, die Diversität in unserer Belegschaft hochzuhalten. 
5.4. INTEGRATION VON KINDERN VON GEFLÜCHTETEN 
Wir sind der Auffassung, dass eine gelungene Integration bereits im frühsten Kindesalter beginnt. Der KiTa 
kommt dabei eine besondere Aufgabe zu. 
Wir sehen unsere Aufgabe dabei nicht nur in der kultursensitiven Vermittlung von Toleranz und demokrati­
schen Werten an Kinder, sondern auch darin, deren Eltern dabei zu begleiten und zu unterstützen in Deutsch­
land anzukommen. Wie wichtig und wertvoll diese Aufgabe ist, erkennen wir täglich in unseren KiTas in den 
18

Kölner Stadtteilen Gremberghoven und Ostheim. Diese liegen mitten in sozialen Brennpunkten und in nmittel­
barer Nähe zu Unterkünften für Geflüchtete. 
Auch wenn wir das Erlernen der deutschen Sprache als einen der wichtigsten Grundpfeiler erfolgreich r Inter­
gration ansehen, ist es im Alltag genauso wichtig, die Eltern der Kinder in deren Landessprache oder z 
auf Englisch unterstützen zu können. Deshalb ist eine internationale Belegschaft, die tolerant und kult rsensitiv 
ist, für solche KiTas besonders wichtig. Die Umsetzung unseres Konzepts beginnt daher bereits mit der Perso­
nalauswahl. Um Mitarbeitern die besonderen Herausforderungen bei der Unterstützung und Betreuu g von 
Kindern von Geflüchteten vorzubereiten, nutzen wir die Expertise unserer Brennpunktkita in Köln, die uch als 
Schulungszentrum dient. 
Kinder, die während der Flucht kein Zuhause hatten, unterstützen wir unter anderem auch mit speziel n auf 
das Erlernen von Körperhygiene zugeschnittenen pädagogischen Angeboten. Stets gehen unsere Mita beiter 
individuell auf das Kind ein, um ihm zu helfen, eventuelle Fluchtraumata zu überwinden. 
5.5 	GENDERTHEMATIK 
Auch hier gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse jedes betreuten Kindes ein. Dadurch unterstütz wir 
sein positives Selbstwertgefühl. Es ist wichtig , dass ein Kind sich nicht schlecht oder ausgegrenzt fühlt, eil 
seine Bedürfnisse von denen anderer Kinder abweichen. Indem wir diese unterstützen, fördern wir di 
lung eines positiven Selbstbildes und selbstständiges Handeln. 
Es ist uns eine Herzensangelegenheit, dass Gender Mainstreaming in unseren Häusern mehr und meh gelebt 
und vor allem regelmäßig in den verschiedenen Groß- und Kleinteamsitzungen reflektiert wird. So wie Sprach­
förderung nicht ausschließlich gezielt, sondern vor allem alltagsintegriert stattfindet, ist auch unser G 
Mainstreaming Ansatz übergreifend und zieht sich durch alle Aspekte des Kitaalltags. 
Das fängt schon bei den Teams an. Das Ziel ist bei der Zusammensetzung folgende Kriterien zu erfülle 
1. 	 Multiprofessionell (Praktikanten, Ergänzungskräfte, Heilpädagogische Fachkräfte, Erzieher, Bund 
Master und Diplom - Absolventen) 
2. 	 Multikulturell (wir setzten uns aktiv für die Anerkennung ausländischen Fachkräftepersonals in und 
übernehmen Sprachkurse vor und nach der Anerkennung) 
3. 	 hoher Männeranteil an pädagogischen Fachpersonal 
4. 	 Wir unterstützen und fördern bei gleicher Eignung eine der Demographie-Entwicklung entspr chende 
Altersmischung innerhalb des Teams 
tlO 
5. Menschen mit und ohne Behinderung 	 C 
2 
Q) 
Zu 3. Es ist wichtig, dass in der frühkindlichen Erziehung Frauen und Männer gemeinsam arbeiten 
zwar für Jungen ebenso wie Mädchen, denn im frühkindlichen Bereich fehlen moderne männlich 
vorbilder und Bezugspersonen für Mädchen und Jungen: Gesellschaftliche und wirtschaftliche Ve änderun­
gen führen häufig zu abwesenden familiären Vorbildern und die vorhandenen familiären Vorbild müssen 
nicht unbedingt den Erwartungen an moderne männliche Rollenbilder entsprechen. (BMFSVJ, 04 8/2015) :::J 
-" '­
~ 
C
Mit diesem Ansatz bzw. Anspruch der Diversität ans Team, schaffen wir unserer Meinung nach, die B is und -0 
den Nährboden auf dem Gender Mainstreaming stattfinden und gelebt werden kann . 
C 
:::J 
C 
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Durch diese hohe Diversität auf allen Ebenen, kombiniert mit der Förderungen und Partizipation der m 
'­Oll
wird erreicht, dass Jungen und Mädchen in den Little Giants Kitas mit variablen und vielseitigen Fähig eitenin ~ c 
ihre Zukunft zu starten, um jetzt und später, die für sich richtigen Entscheidungen zu treffen . Mädche wie Jun­ tri 
gen lernen schon jetzt, im Kita-Alter und Alltag, für ihre Interessen und Bedürfnisse einzustehen . Auc 
gen ist Partizipation und Gender Mainstreaming konzeptionell bei den Little Gian s eng miteinander v 
19

i 
Wir beobachten mit Hilfe des systemischen Ansatzes die individuell en Ressourcen jedes Kindes (und deren Fa­
milien), versuchen diese herauszukristallisieren und unterstützen die Kleinen bei deren Weiterentwicklung. Die­
ses setzten wir mit der Überzeugung um, dass ihnen damit jetzt und später möglichst viele (Entscheidungs-) 
Möglichkeiten offen stehen . Wir zielen mit unseren pädagogischen Angeboten da rauf ab, das Selbstwertgefühl 
eines jeden Kindes zu stärken, sowie die Wahrnehmung der Umwelt und damit des eigenen Lebens zu erwei­
tern, um darauf im eigenen Sinne reagieren zu können. 
6. FAMILIENORIENTIERUNG UND ElTERNBETEILlGUNG 
Sollte es bezüglich der Erziehung des Kindes oder in der Familie des Kindes Probleme geben, so bietet unser 
Personal zunächst vor Ort Hilfe an um dann, bei tiefer greifenden Problemen eine geeignete Beratungsstelle 
einzubeziehen. 
6.1 Elterngespr äche 
Elterngespräche sind ein wichtiger Bestandteil des Little Giants Konzepts. Eine Bezugsbetreuerin jedes Kindes 
sucht mindestens zweimal im Jahr ein Gespräch mit dessen Eltern, um seine Entwicklung und Fördermaßnah­
men durchzusprechen. 
Sollte es bezüglich der Erziehung des Kindes oder in der Familie des Kindes Probleme geben, so bietet unser 
Personal zunächst vor Ort Hilfe an, um dann, bei tiefer greifenden Problemen, eine geeignete Beratungsstelle 
zu vermitteln . 
6.2 	Elternbefragung 
Um die Zufriedenheit der Eltern mit unserer Dienstleistung sicherzustellen, führt Little Giants jährlich eine EI­
ternbefragung durch. Es werden die nachstehenden Themengebiete abgefragt: 
• 	 Öffnungszeiten 
• 	 Zufriedenheit des Kindes 
Pädagogische Aktivitäten 
Ernährung 
Kundenfreundlichkeit 
Ausstattung tl.O 
C 
:::J 
tl.O 
(l)6.3 Elternb ei rat ~ 
(l) 
.0 
C .... 
(l)Wir unterstützen und motivieren Eltern einen Elternbeirat zu gründen . Dieser wird im jährlichen Turnus demo­ ~ 
UJ
kratisch gewählt. 	 "0 
C 
:::J 
tl.ODie Aufgaben des Elternbeirates sind: 	 C 
:::J .... 
(l) 
.~
Vertreten der Elterninteressen c 
.!!! • 	 Vorschlags- und Beschwerdemanagement o c 
• Motivation von Eltern sich aktiv am Kita-Leben zu beteiligen. 	 (l) 
·EOrganisation von Festen ro 
L.L 
Spendenaktionen 	 <.Ci 
20

6.4 Gewaltprävention und Umgang mit Gewalt 
Gewaltprävention funktioniert nur in Zusammenarbeit mit den Familien, deshalb gehört sie bei uns in en Be­
reich Elternarbeit. 
Kinder imitieren Erwachsene, was sie daheim oder im Fernsehen sehen, halten sie für richtig und pro ieren es 
dann in der Kita aus. Wenn Sie in einem Umfeld aufwachsen, in dem Gewalt zum Alltag gehört, kenne sie 
nichts anderes. Aber es muss nicht immer das EIernhaus oder der Freundeskreis sein. Manchmal kom en Kin­
der durch Zufall, ganz von selbst, zu dem Schluss, dass negatives Verhalten, wenn auch negative, aber ennoch 
Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Meistens fehlt dem Kind aber einfach die Fähigkeit seine Gefühle zu k ntrollie­
ren, seine Empathiefähigkeit ist noch nicht voll entwickelt, es wendet einfach Gewalt an, weil es keine andere 
Lösung weiß . Das Kind macht es immer wieder, bis ihm seine Umwelt/andere Kinder schon mit Angst egeg­
nen oder als Abwehr selbst zuschlagen . Das führt zu einem Teufelskreis, aus dem das Kind nicht allein heraus­
findet - es benimmt sich, wie man es von ihm erwartet. 
Hier sind dann die Erzieher gefragt, deren Aufgabe der Schutz aller Kinder ist, also gleichermaßen auc des ge­
waltausübenden Kindes. Kleine Kinder gilt es aus den Situationen, in denen sie zum Beispiel typischer eise 
zubeißen würden, herauszunehmen und sie so abzulenken, dass es gar nicht zu dem Akt des Verletze 
anderen Person kommen kann. Mit Kindergartenkindern muss man sprechen, versuchen ihnen die K sequen­
zen ihres Handeins zu erklären . Als Kita kann man in vielerlei Hinsicht einem Gewaltausbruch entgeg 
man kann die Kinder beschäftigen, man kann sie toben lassen, bis sie müde sind, man kann ihnen Pro ekte zu­
weisen oder Gewalt in Form von Programmen aufarbeiten und gemeinsam dagegen vorgehen. Gener 11 wer­
den unsere Mitarbeiter im Umgang mit Gewalt geschult. Auch Eltern bieten wir, falls notwendig, Sch lungen 
und Hilfen an. In jedem Fall gilt aber, dass Eltern aktiv an der Behebung des Problems teilhaben müss n. Ge­
meinsam versuchen die Erzieher mit den Eltern und Kindern die Ursachen für das Verhalten herauszu inden, 
danach legen sie einen schriftlichen Maßnahmenplan fest, den beide Seiten unterschreiben . Prinzipi 11 wir die 
Fachkraft nach SGB 8a eingeschaltet und um Rat gefragt, manchmal auch zum Gespräch mit den Elte n hinzu­
gezogen . Gegebenenfalls bedeuten die Maßnahmen, dass auch Hilfe von außen in Form von Psychol gen ge­
holt werden muss. In jedem Fall gilt aber, dass zu einer erfolgreichen Prävention geschultes Pesonal nd der 
konsequente Umgang mit Gewalt gehört . 
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>Wir sind bestrebt unsere Einrichtungen mit Fachdiensten, Schulen, Unternehmen und kulturellen Or anisatio­	 "0 
C
nen sowie Sportstätten im Umfeld zu vernetzen. Wir pflegen Kontakte zu Wissenschaft, Politik, Wirt chaft und 	 :l 
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Kultur. Auch passen wir unser Konzept den Bedürfnissen des jeweiligen Standortes, an die Familien n. '';; 
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oKOOPE RATION MIT G RUNDSCHU LEN o :.:: 
0.0 cKonkret werden wir eine Kooperation mit den Grundschulen aufbauen . 2 
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'';; 
CWir planen eine enge Kooperation mit der nahegelegenen Davertschule aufzubauen . Hier könnten ie von uns 	 QJ 
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betreuten Kindern das vorhandene Hallenbad für Schwimm kurse mitnutzen und an der AG für ther peutisches 	 o 
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:::JReiten teilnehmen . 
~ 
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Ebenso werden wir uns um eine Zusammenarbeit mit der Loevelinglohschule bemühen . Auch dort önnen un­ 'N 
o 
V) 
sere Kinder am therapeutischen Reiten teilnehmen. 	 ,...: 
21

Im letzten Kindergartenjahr werden die Kinder die Räumlichkeiten der Kooperationsschulen besuchen, gegebe­
nenfalls am Schulsommerfest oder anderen Aktionen teilnehmen und parallel durch engste Zusammenarbeit 
den Anforderungsspiegel für die erste Klasse erreichen. 
SPO RTMÖG LIC H KElTE N 
Auch nutzen wir die Sportmöglichkeiten des Stadtteils, hier ist eine Kooperation mit dem DJK Grün-Weiß A­
melsbüren angedacht. Hier können unsere Kinder verschieden Sportarten ausprobieren. Ebenso würden wir 
mit den Kindern den Reitvereinen Amelsbüren und st. Sebastian Besuche abstatten .. 
M USIK- UND TANZSCHU LEN 
Regelmäßig laden wir Musikschulen zu uns ein und bieten den Kindern damit die Möglichkeit professionellen 
Unterricht zu genießen - hier planen wir insbesondere die Musikschule Wichtrup anzusprechen . Zudem planen 
wir eine Kooperation mit der Tanzschule Berns. 
KOOPERATION M IT ANDEREN KITAS 
Eine besonders enge Zusammenarbeit streben wir mit unseren eigenen Kindertagesstäten an, aber auch mit 
den nahegelegenen Kitas Sonnentau und st. Sebastian werden wir intensiv zusammenarbeiten. Gemeinsame 
Feste, kitaübergreifende Projekte oder einfache "Spielplatzverabredungen" sind praxisnahe Möglichkeiten sich 
besser kennen zu lernen und für unsere Kinder Freundschaften zu knüpfen, die sich dann auch in den Grund­
schulen fortsetzen können. 
KOOPERATION M IT UNTERNEHMEN 
Auch versuchen wir immer mit ausgesuchten Unternehmen Kooperationen aufzubauen. Hier würden sich die 
Tischlerei Markus Borgheyink besonders anbieten, da wir immer mitd den Kindergartenkindern gerne hand­
werklich tätig sind. Aber auch andere kleinere Unternehmen im Stadtteil wie zum Beispiel Beratungsfirmen und 
Läden werden wir mit ins Boot zu holen. 
Da Little Giants flexible Öffnungszeiten und Familienfreundlichkeit auszeichnen, werden wir auch in Amelsbü­
ren nicht nur flexible, sondern auch lange Öffnungszeiten anbieten. Eine Übermittagbetreuung, Blocköffnungs­
zeiten und Extrazeit bei Bedarf, sind uns wichtig, insbesondere aber, dass die Qualität nicht darunter leidet . 
Durch ein pädagogisches Angebot, dass sich auf den ganzen Tag erstreckt, haben wir es in allen unseren Kinder­
tagesstätten geschafft, mit der Ganztagesbetreuung, anstatt eines "Babysitterservices" in den Nachmittgas­
stunden, einen echten Mehrwert für unsere Kinder und Familien zu schaffen . Unsere Pädagogen genießen die 
Möglichkeit, die Kinder durch den ganzen Tag zu begleiten und sie zu unterstützen, die Welt mit den Kindern zu 
entdecken. 
Da sich jede unserer Kitas dem jeweiligen Sozialraum in den Angeboten anpasst, können wir uns vorstellen 
auch hier ein individuelles Angebot für unsere Kunden zu erstellen . Sehr gerne werden unsere bilingualen, aber 
auch unsere auf sportliche Aktivitäten oder auch städtische Unternehmungen ausgelegten Konzepte angenom­
men. In der Regel besprechen wir mit den Eltern, welche Wünsche vorhanden sind und gehen dann darauf ein. 
Die Konzeption ist das Konzept in die Praxis umgesetzt. 
22

9.1. DOKUMENTATION 
TAGESBERICHTE 
Die Eltern eines jeden Krippenkindes erhalten täglich einen kurzen Bericht, in dem Sie über folgende P kte 
informiert werden : 
• laune des Kindes 
• Mahlzeiten 
• Windelwechsel und Stuhlgang 
• Dauer des Mittagsschlafs/der Mittagsruhe 
• Besondere Ereignisse und Erfahrungen, die das Kind am Tag gemacht hat. 
ENTWICKLUNGSPROFILE 
little Giants erstellt unter Zuhilfenahme von" Mondey" und "Grenzsteine der Entwicklung" für jedes 'nd quar­
talsweise ein standardisiertes Entwicklungsprofil. Dabei wird altersspezifisch die Entwicklung von Basi ompe­
tenzen abgefragt. Anlage 1 erhält weitere Informationen. 
9.2. ELTERNBEFRAGUNG 
Um die Zufriedenheit der Eltern mit unserer Dienstleistung sicherzustellen, führt little Giants jährlich ne EI­
ternbefragung durch. Es werden die nachstehenden Themengebiete abgefragt: 
• Öffnungszeiten 
• Pädagogische Aktivitäten 
• Ernährung 
• Kundenfreundlichkeit 
9.3. PERSONALAUSSTATTUNG 
Qualität kommt durch mehr und vor allem besser geschultes Personal. Auch wenn die Mindest 
derungen durch das KiBiz vorgegeben sind, versuchen wir immer darüber hinaus zu gehen. Nicht nur 
unsere Erzieher durch Praktikanten, Hauswirtschaftskräfte und Bundesfreiwilligendienstler en 
es wird auch Wert darauf gelegt, jedes Team durch die Diversität aus verschiedenen anerkannten A 
Alters- und lebenssituationen, Geschlechtern und Kulturen einzigartig zu machen. Die Teams mer 
schnell, dass sie durch die vielfältigen Erfahrungen, in denen sich die einzelnen Mitglieder ergänzen, 
sam viel stärker als die Summe der Individuen sind. 
....,
9.4. HYGIENEPLAI\I C 
<lJ 
E 
<lJ 
Oll
Die Hygienesicherung ist im Qualitätsmanagementhandbuch ausführlich dokumentiert. Eine Zusa enfassung ro 
C 
rodes Hygieneplans findet sich in Anlage 3. E 
~ 
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ro 
(j 
~ 
9.5. QUALlTÄTSMANAG EM ENTHANDBUCH a) 
Alle qualitätssichernden Verfahren und unser pädagogisches Konzept sind ausführlich im little Gia Qualitäts­
managementhandbuch dokumentiert. 
23

9.6. QUALlTÄTSSICHERUNGSMETHOOEN (6-SIGMA - OMAIC) 
Alle im Qualitätshandbuch abgebildeten Prozesse werden nach dem 6-Sigma-Konzept überwacht, um unseren 
kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu unterstützen (Erklärung s.u.). 
Verbesserungs­
phase 
[Implement) 
Definieren 
Datenerhebung 
AnalY'ileren 
Verbesserungsph:lse 
Überwachen 
9.7. QUALITÄTSZIRKEL 
Definiert wird, für wen der Prozess wichtig ist 
und welche Bedürfnisse durch den Prozess er­
füllt werden sollen. Darauf aufbauend wer­
den die Merkmale des Prozesses definiert, die 
kritisch für die Erfüllung der Kundenerwartun ­
gen sind. 
Sammlung von Daten über die derzeitige Aus­
prägung der Merkmale des Prozesses. 
Ursachen für Abweichung von den definierten 
Leistungszielen identifizieren. 
In der Verbesserungsphase sollen Lösungs­
möglichkeiten für die in der Analyse-Phase 
identifizierten und ausgewählten Probleme 
gefunden werden. 
Verankerung der gefundenen Verbesserun­
gen im Alltag. 
..... 
Q) 
E 
sere Mitarbeiter in Kleingruppen in regelmäßigen Abständen Lösungen aus. Die Zirkel setzen die gefunden Lö­
tlO 
Um Verbesserungspotenziale im eigenen Arbeitsbereich aufzudecken und Lösungen zu entwickeln arbeiten un­ Q) 
rn 
rn
sungen meist selbstständig um und nehmen auch eine Ergebniskontrolle vor. E 
tl :rn .....Qualitätszirkel werden sowohl in einrichtungsinternen Teamsitzungen gebildet als auch einrichtungsübergrei­ rn 
:::l
fend auf Leitungsebene. Ci 
cri 
Zur Moderation und methodischen Unterstützung steht der Qualitätsbeauftragte den Qualitätszirkeln jederzeit 
mit Rat und Tat zur Verfügung . 
c 
C 
24

9.8. INSOWEIT ERFAHRENE FACHKRAFT SGB VIII, 8A 
Das Unternehmen beschäftigt mehrere insoweit erfahrene Fachkräfte, die von den Leitungen im Falle ines 
Verdachts auf Kindeswohlgefährdung umgehend eingeschlatet werden. Es erfolgt zunächst eine telefo ische 
Beratung. Sollte die Fachkraft der Meinung sein, dass eine Kindeswohgefährdung vorliegt, werden wei ere 
Schritte, zu denen neben Gesprächen mit Erziehern, Eltner und Kindern auch die Einschaltung von and ren Be­
ratungsstellen gehören können. Näheres in Kapitel 12. 
9.9. FACHBERATUNG 
Für die Fachberatung werden im gleichen Maße interne und externe Stellen hinzugezogen. In unsere Unter­
nehmen haben wir Mitarbeiterinnen, die die Erfahrung und Qualifikation haben eine Fachberatung d rehzufüh­
ren. Oftmals übernimmt die regionale Leitung auch die Fachberatung der Einrichtungen, für die sie zu tändig 
ist. Sollte dies einmal nicht ausreichen oder man in besonders schwierigen Fällen eine vollkommen n trale 
Meinung, die aus der Distanz das Problem analysiert, benötigen, so wird eine externe Fachberatung, m Bei­
spiel vom Paritätischen oder der Caritas, eingeschaltet. 
9.10. PÄDAGOGISCHE TAGE 
Alle unsere Kindertagesstätten halten 5 pädagogische Tage im Jahr ab. Diese werden genutzt für 
Fortschreibung der Konzeption; 
Jahresplanung; 
Präsentation und Diskussion der Arbeit der Q-Zirkel; 
Teambuildingmaßnahmen 
Gruppenschulungen 
Umstrukturierung der pädagogischen Räume 
9.11. KENNEN LERNEN VON ANDEREN EINRICHTUNGEN 
Um das organisationsinterne Lernen zu unterstützen besucht jeder Mitarbeiter immer wieder eine a dere Kin­
dertagesstätte des eigenen oder auch eines Kooperations-Trägers . 
9.12. LEITUNGSKONFERENZEN 
Vier Mal im Jahr treffen sich alle Little-Giants-Leitungen einer Region zu einer Leitungskonferenz, u einrich­
tungsübergreigend Qualitätsverbesserungsmöglichkeiten auszuarbeiten und Erfahrungen auszutaus hen. 
9.13. BESCHWERDE MANAGEMENT I. S. D. § 45 ABS. 2 NR. 3 SGB VIII 
Zur Sicherung der Rechte der Kinder in der Kindertagesstätte, werden 6-mal im Jahr Kinderkonfere zen abge­
+-' 
C
halten. Unsere Mitarbeiter sind angehalten Sorgen, Anliegen und Beschwerden der Kinder schriftlic festzuhal­ <l.I 
E ten, sodass diese in dem Zusammenhang von und mit den Kindern ausdiskutiert werden können. 	 <l.I 
00 
<1l 
C 
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Kleinere Anliegen besprechen die Kinder im täglichen Morgenkreis. E 
Vl 
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:<1l 
.-t=Sollten Kinder ein Problem haben, dass sie nicht mit dem Personal im Gruppendienst besprechen w lien, kön­ ro 
nen sie sich an die Einrichtungsleitung wenden. Den Kindern wir die Einrichtungsleitung als Vertrau 	 o 
:;) 
criregelmäßig ans Herz gelegt. 
Bei Kleinkindern, die noch nicht sprechen können, achtet unser Personal auf Feinzeichen in Form v 
Mimik und Lauten, um auf ein eventuelles Unwohlsein der Kinder einzugehen . 
25

9.14 . BESCHWERDEMANAGEMENT 
Wir betrachten Beschwerden von Eltern als einen Ansporn, unsere Konzeption kontinuierlich zu verbessern . 
Der Prozess zum Umgang mit eingehenden Beschwerden unterliegt folgenden Prinzipien; 
Eingang der Beschwerde 
Deeskalation von Konflikten 
Dokumentation / Analvse 
Antwortzeit 
Einbindung des Trägers / von externen Bera­
tungsstellen 
10. ERNÄHRUNG 
Beschwerden können sowohl schriftlich als auch 
mündlich eingehen. Empfänger der Beschwerde 
können pädagogische Mitarbeiter auf Gruppen ­
bzw. Leitungsebene oder der Träger sein . 
Wir sind uns bewusst, dass Beschwerden bezüglich 
der Betreuung der eigenen Kinder teilweise auf ei­
ner sehr emotionalen Ebene eingereicht werden. 
Daher hat die Reaktion der Mitarbeiter stets sach­
lich, emotional zurückhaltend und lösungsorien­
tiert sein. 
Jede Beschwerde wird in einer Aktennotiz festge­
halten. Sollte eine Lösung ad hoc nicht möglich 
sein, so wird im Team das Problem analysiert und 
nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Die Lösung ist 
zu dokumentieren . 
Alle Beschwerden sind von Beschwerdeeingang bis 
zur Rückmeldung an die Eltern innerhalb einer Zeit 
von zwei Wochen abzuarbeiten . Die Rückmeldung 
an die Eltern kann sowohl schriftlich als auch 
mündlich erfolgen . 
Sollte das der Beschwerde zugrunde liegende Prob­
lem nicht kindertagesstätten intern gelöst werden 
können, so hat die Leitung den Träger einzuschal­
ten . Im Dialog entscheiden Leitung und Träger eine 
adäquate Problemlösung. Sollte Einbindung einer 
externen Beratungsstelle notwendig sein, so wird 
diese Maßnahme ebenfalls von Träger und Leitung 
gemeinsam beschlossen und eingeleitet. 
Little Giants legt großen Wert auf ausgewogene und gesunde Ernährung. Wir sind der Überzeugung, dass die 
Weichenstellung für richtiges Ernährungsverhalten bereits im Kindesalter erfolgt. 
Unser Ernährungskonzept basiert auf den nachstehenden Grundsätzen: 
Wir verwenden bevorzugt ökologische Lebensmittel, wenn gewünscht in Bio-Qualität,sofern möglich 
aus der Region. 00 
c 
Die Zusammensetzung der Lebensmittel orientiert sich am Ernährungskreis der DGE (siehe Anlage 2). 2 
..c 
: CI) 
• Die Mittagsmalzeit wird von einem Caterer (cook and chili, warm oder cook and freeze) geliefert. C 
"­
LU 
• Alle Mahlzeiten werden gemeinsam am Tisch eingenommen . ci 
rl 
~ 11. PERSONALMANAGEMENT a. 
CI) 
"'­
26

Kinderbetreuung lebt von der Qualität und vom Engagement des Personals. Wir sehen daher unsere itarbei­
ter als unsere wichtigste Ressource an. 
11.1. PERSONALGEWINNUNG 
Bei Neubesetzung einer Stelle wird diese vom Träger ausgeschrieben . Die eingehenden Bewerbungen erden 
an die jeweilige Kita weitergeleitet. 
In einer zweiten Runde, oftmals im Jour fixe, wird in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Kindertagess ättenlei­
tung entschieden, welche Bewerberinnen zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden . 
Die Entscheidung über die Einstellung wird vom Träger und der Kindertagesstättenleitung gemeinsam getrof­
fen. 
11.2. MITARBEITERENTWICKLUNG 
In der heutigen Zeit ist es einfacher Personal zu gewinnen als zu halten . Aus diesem Grund legen wir g oßen 
Wert auf eine gute Personalentwicklung und -bindung . 
WEITERBILDUNG 
Wir unterstützen die Weiterbildung unserer Mitarbeiter . Weiterbildungsmaßnahmen müssen jeweils n die 
Bedürfnisse der Mitarbeiter und der Einrichtung angepasst sein. Gemeinsam mit der Mitarbeiterin be pricht 
die Leitung welche Entwicklungswünsche die Mitarbeiterin hat und welche Notwendigkeit das Untern hmen 
sieht. Danach legen sie gemeinsam fest, welche Schulung/-en fürs Folgejahr belegt werden. 
REFLEXIONSGESPRÄCH E 
Regelmäßige Reflexionsgespräche sind ein wichtiger Bestandteil unserer Personalstrategie . Wir verste en Re­
flexionsgespräche stets nur als konstruktive Kritik, die als Impuls zur kontinuierlichen Verbesserung di nen soll. 
DIVERSITÄT 
little Giants fördert Diversität unter der Belegschaft. Wir sind der festen Überzeugung, dass dies sow hl die 
Teamarbeit, das gegenseitige Lernen als auch die Betreuungsqualität selbst verbessert . 
UNTERSTÜTZUNG DER MITARBEITER IN ALLEN LEBENSLAGEN 
Auch unterstützt die Kleine Riesen Nord seine Mitarbeitern in individuellen Lebenslagen. So reagieren wir flexi­
bel auf Pflegeanfragen, Elternzeitmodelle oder nehmen auch gerne Mitarbeiterkinder in unseren Kita auf. 
VERWAL TUNGSTÄTlGKEITEN 
Alle Verwaltungstätigkeiten, die im Zusammenhang mit Mitarbeitern stehen (Lohnbuchhaltung, etc.), erden ..., 
c 
für alle Standorte zentralisiert ausgeübt. Q) 
E 
Q) 
ClO 
CI) 
C 
CI) 
E 
CI) 
c o 
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0.. 
.... .... 
27

12. FINANZMANAGEMENT 
Das Finanzmanagement erfolgt nach kaufmännischen Grundsätzen. 
Die Finanzplanung umfasst folgende Elemente : 
• Rollierende Umsatzplanung und Liquiditätsplanung 
• Kostensteilen / Kostenträger-Rechnung mit Budgetierung 
• Controlling -System 
Schon allein aus der Gesellschaftsform ergibt sich die Verpflichtung zur doppelten Buchführung und der Veröf­
fentlichung des Jahresabschlusses im elektronischen Unternehmensregister. 
.. c: 
Cl) 
E 
Cl) 
Ql) 
ro c: ro 
E 
N 
c: ro c: 
28

13. SCHUTZAUFTRAG BEI KINDESWOHLGEFÄHRDUNG I. S. D. § SA 5GB VIII 
SCHULUNG 
Erkennen 
• Die Leitung der Einrichtung ist 	 Gefährdungsrisiko 
bezüglich der Thematik zu schulen. 
• 	 Das Wissen ist durch jährliche 
Informat ion 
Schulungen an die anderen Dokumentation erfahrene. Gefährdungsrisiko ~ 
Mitarbeiter weiterzugeben. 	 Fachkraft 
(Leitung) 
ANZEICHEN FÜR GEFÄHRDUNG DES 
KINDESWOHLS (GEFÄHRDUNGSRISIKEN) 
/' 
Risiko 
ausgräumt.
• 	 Körperliche und seelische Gewalt 
" /
• Emotionale und körperlich­ Nein 
gesundheitliche Vernachlässigung 
DOkumentation Gespräch mit 
• Sexueller Missbrauch Gespräch ~ Erziehungs ­
.. Versagung entscheidender existenzi­ berechtigten 
eller Entwicklungschancen 
INSOWEIT ERFAHRENE FACHKRAFT 
,,/ Risiko 
" ausgräumt _ 
Der Träger beschäftigt mehrere insoweit erfahrene 
Fachkräfte, die den Einrichtungen bei der Erkennung 	 Nein 
und Einschätzung einer KindeswohIgefähr­ Hilfe- und Hinwirken auf 
Beratungsplan InanspruChnahmedung helfen . Es findet bis zum Abschluss des 
von Hilfen 
Falles eine Prozessbegleitung statt, falls not­ Ja 
wendig auch im Gespräch mit den Eltern . 
Dokumentation 
der Schritte 
Ja 
Dokumentation eratungspla Neinerfolgreich 
Nein 
r 
Ja Jugendamt 
inform ieren 
29

-
ANLAGE 1: ERNÄHRUNGSKREIS 
Fleisch, Wurst und 
Fisch 
Milch und 
Milchprodukte 
Getränke (Wasser) 
Streich- und 
Kochfette 
Obst 
Lebensmittel, die 
viel Stärke 
enthalten, wie 
Getreidep rod u kte 
und Kartoffeln 
Gemüse und 
Hülsenfrüchte 
Während die Versorgung mit regionalen Produkten bei uns eine Selbstverständlichkeit ist, bieten wir auf 
Wunsch der Eltern, auch BioKost an . Unsere Konzepte sind der Essensversorgung sind weitreichend und passen 
sich an die Bedürfnisse der Familien an, lediglich eines haben sie alle gemeinsam - sie sind gesund. 
ANLAGE 2: HYGIENE PLAN 
HYGIENE IM SANITÄRBEREICH 
SAN IT ÄRAUSSTA TTUNG 
Die Sanitärbereiche sind mit Einmalhandtüchern und Spendervorrichtungen für Flüssigseife ausgestattet. Die 
Sanitärbereiche für Mitarbeiter sind zusätzlich mit Spendervorrichtungen für alkoholische Handdesinfektionslö­
sung zu versehen . 
·
Vl 
wWARTUNG UND PFLEGE 
j2 
Vl
Die TOilettenanlagen und die Ausstattung werden regelmäßig kontrolliert, gepflegt und gewartet . Die Kontrolle 	 tlO 
C 
und Pflege wird dokumentiert. 	 2 ..c :cu 
C 
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WICKELBEREICHE 	 UJ 
...... 
W 
tlODie Wickelbereiche werden nach jeder Verwendung desinfiziert. Verunreinigungen mit Fäkalien werden mit 	 cu 
ceinem mit Desinfektionsmittel getränkten Tuch gereinigt und danach nochmals desinfiziert . Mitarbeiter haben <! 
nach dem Wickeln die Hände zu waschen und zu desinfizieren . Im Wickel bereich hängt gut sichtbar eine Ver­
fahrensanweisung zur Wickelhygiene aus. 
30

BE- UND ENTLÜFTEN 
Die Entlüftungsanlagen der Sanitäranlagen werden regelmäßig von einer Fachfirma gewartet. Defekte erden 
Zeitnah in Stand gesetzt. 
TRINKWASSERHYGI ENE 
LEGION ELLEN PROPHYlAXE 
Bei Duschen, die nicht täglich genutzt werden, muss das Wasser, sofern es aus Großanlagen bezogen ird, bei 
Höchsttemperatur mehrere Minuten ablaufen . Spritzen und Zerstäuben des Wassers sind dabei zu ver eiden. 
Kalkablagerungen werden regelmäßig entfernt. 
PRÄVENTION VON STAGNATIONSPROBLEMEN 
Am Wochenanfang und nach längerer Schließung der Krippe wird das Wasser aus Leitungen, aus dene Trink­
wasser entnommen wird, fünf Minuten ablaufen gelassen. Jeder Wasserauslass muss mindestens jede dritten 
Tag benutzt oder alternativ gespült werden. 
PRÄVENTION VON STAGNATIONSPROBLEMEN 
Wasseruntersuchungen auf chemische und mikrobilogische Reinheit werden gemäß Trinkwasserverod ugn 
jährlich durchgeführt. 
ERSTE HILFE 
ERSTE -H ILFE-INVENTAR 
Die Einrichtung hält folgendes Erste-Hilfe-Material vor: 
" Verbandskasten nach DIN 13157 "Verbandskasten C" 
'-' Alkoholisches Desinfektionsmittel zur Handdesinfektion 
Verbrauchsmaterialien, wie Pflaster und Einmalhandschuhe, werden nach Verbrauch ersetzt. 
VERSORGUNG VON BAGATEllWUNDEN 
Es werden grundsätzlich Einmalhandschuhe getragen . Die Wunde wird mit einem Pflaster oder Verba d so ver­
sehen, dass der Kontakt Dritter mit Blut ausgeschlossen ist. Nach der Wundversorgung werden die Hä de 
gründlich gewaschen und desinfiziert. 
REINIGUNG KONTAMINIERTER flÄCHEN 
cFlächen, die mit Körperflüssigkeiten (Blut, Exkremente, Erbrochenes) kontaminiert werden unter Ver endung co 
ii: 
von Einweghandschuhen mit einem mit Desinfektionslösung getränkten Tuch gereinigt. Anschließend ird die Q) 
c 
Fläche nochmals desinfizieren. 
Q)
'ÖD 
> :r: 
NOTFAllKONTAKTE N 
Q) 
00 
Neben allen Telefonen und in allen Gruppenräumen wird ein Aushang mit folgenden Notfallkontakte aufge­ ~ 
c 
<{
hängt: 
• Polizei 
31

Feuerwehr 
Ärztlicher Bereitschaftsdienst 
Gifti nformationszen tru m 
Kinderarzt 
KÜCHE 
ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN 
Personen, die an Erkrankungen im Sinne des § 42 IfSG oder an Hauterkrankungen leiden oder Wunden haben 
dürfen nicht in unserer Verteilerküche tätig sein 
Das in der Küche tätige Personal wird von uns einmal jährlich im Sinne des § 43 IfSG über Tätigkeitsverbote so­
wie über Lebensmittelhygiene geschult. 
QUALITÄTSSICHERNDE MAßNAHMEN UND LEBENSMInELHYGIENE 
Es werden qualitätssichernde Maßnahmen im Sinne von HACCP getroffen . Alle Maßnahmen werden dokumen­
tiert: 
Messung der Kühlschranktemperatur 
Wareneingangskontrolle (Temperatur, Sensorik, Geruch) 
Reinigung und Desinfektion nach Reinigungsplan 
Kontrolle auf Schädlinge 
Beim Handhaben von Lebensmitteln werden Handschuhe getragen . 
HANDHYGIENE 
Hände sind wie folgt zu waschen : 
A. 	 Bei Ankunft in der Einrichtung und beim Wechsel von einer Gruppe in eine andere . 
B. 	 Vor und Nach: 
Essen, Handhabung von Lebensmitteln, Füttern eines Kindes 
Verabreichen von Medizin 
Wasserspielen, falls das Wasser von mehr als einer Person benutzt wird. 
C. 	 Nach : 
Windelwechsel 
• 	 Toilettengang, Assistieren eines Kindes beim Toilettengang . 
• 	 Handhabung von Körperflüssigkeiten (Speichel, Blut, Erbrochenem), Niesen, Naseputzen, Abwi­
schen des Mundes oder von Wunden. 
• 	 Handhabung von rohem Lebensmitteln, insbesondere Fleisch und Geflügel. 
Berühren von Tieren. c ro 
Spiel im Sandkasten 	 Ci: 
Q)
Reinigung und Handhabung von Müll 	 c 
Q)
'00• 	 Berühren von Geld > 
I 
Handhabung von verschmutztem Geschirr 	 N 
Q) 
tlO 
roDiese Regelungen gelten für alle Mitarbeiter, insbesondere aber für in der Küche tätiges Personal. c 
<! 
a:Die Handreinigung erfolgt mit Flüssigseife und Desinfektionsmittel aus Wandspendern. Es werden nur Einmal­
Cl. 
handtücher verwendet. :..:'" 
32

An allen Waschbecken werden Verfahrensanweisungen und Hautschutzpläne ausgehängt. 
FLÄCHENREINIGUNG UND DESINFEKTION 
Alle Fußböden der Krippe werden täglich feucht gereinigt. Arbeitsflächen in der Verteilerküche werde täglich 
desinfiziert. Da nicht mit kritischen Rohwaren gearbeitet wird, ist eine einmal tägliche Desinfektion im ormal­
fall ausreichend. 
AUßENANLAG EN 
Unser Außenanlage wir bei jedem Besuch auf Tierkot untersucht. Tauben werden durch geeignete Ma nahmen 
ferngehalten. 
Der Sand im Sandkasten wird alle zwei Jahre ausgetauscht. 
Zunehmend steigen im Sommer auch in Deutschland, dieses Jahr bereits im Mai, die Temperaturen a deutlich 
über 30 oe. Auch wenn es ein Stück weit normal ist, dass sich Gebäude, in der heißen Jahreszeit stark 
und wir Menschen uns mit der Zeit daran gewöhnen, versuchen wir in der Kita den Alltag auch an Tag n, an 
denen laut Wettervorhersage die Außentemperatur über 28 ° steigen soll, so angenehm und sicher wi möglich 
zu gestalten . Folgende Maßnahmen werden eingeleitet: 
• 	 Morgens mindestens 30 Minuten vor Öffnung der Kita werden die Fenster und Türen in allen Räu en ge­
öffnet, diese arretiert, sodass ein Zug und damit Luftaustausch entsteht. 
• 	 Nach dem Lüften werden die Beschattungen in Gruppen- und Nebenräumen, in den Schlafräume Rolllä­
den, heruntergelassen. Im Anschluss sind die Türen zu den Schlafräumen zu verschließen und ers zur 
Schlafenszeit wieder zu öffnen, um das Hineinströmen der heißen Luft von den Fluren zu verhind rn. 
• 	 Im Allgemeinen sind im Obergeschoss, sofern vorhanden, die Türen zu allen verschatteten Räum n wäh­
rend des Tages geschlossen zu halten, um ein Aufheizen zu verhindern. 
• 	 Wenn die Temperatur über 30 oe im OG steigt, sind die Kinder ins Erdgeschoss zu bringen. Hier si d dann 
alle Gruppenraumtüren zum Gang und in den Außenbereich zu öffnen und damit ein Luftaustaus h zu c 
(])
schaffen. 	 ... 
::::l ...... ro• 	 Wenn die Schlafräume im Obergeschoss vor Beginn der Schlafenszeit über 28 oe haben, sind Schi falterna­ ... 
(]) 
c.tiven im EG mit guter Durchlüftung zu schaffen. Während der Sommermonate ist durchgehend S hlafwa­ E 
che auch für über Dreijährige zu halten. 	 I­
(]) 
C 
• 	 Die Kinder werden in der Zeit nach einem teiloffenen Konzept betreut. (]) 
..c o• 	 Während immer gilt, dass stets ausreichend Flüssigkeit anzubieten ist und die Kinder ans Trinken erinnert I 
'(ij 
werden sollen, gilt insbesondere an heißen Tagen, dass feste - z.B. halbstündliche - "Trinkrunde "zu ma­ .c 
0.0
chen sind. 	 c 
::::l 
'(ij• 	 Wenn es Kindern zu heiß wird, sollen bei Bedarf Maßnahmen wie Duschen oder Bespritzen mit 
Vl 
~ 
geleitet werden. 	 C 
ro 
Vl 
• 	 Wasserspiele im Außenbereich sind in schattigen Bereichen eine gute Möglichkeit sich abzukühl C 
(])
... ..cist darauf zu achten, dass kein Wasser in großen Gefäßen steht, da Kinder bereits in 3 cm tiefem asser in ro 
einem Eimer ertrinken können. 	 -W > 
• 	 Generell gilt, dass Kinder nie in der prallen oder Mittagssonne spielen sollen, selbst wenn Sie M' tzen tra­ m 
(])
gen und gut eingecremt sind. Vielmehr sollte an heißen Tagen hauptsächlich am frühen Morgen ggf. auch 0.0 
ro 
am späten Nachmittag, der Außen bereich genutzt werden. Aber auch hier gilt: nur im Schatten C 
« 
• 	 Anstrengende Aktivitäten, wie langes Gehen, Toben, Fußballspielen, etc. sollten an den heißen 
mieden oder zu Randzeiten durchgeführt werden. 
33

• 	 Es ist immer darauf zu achten, dass die Kinder entsprechend leicht und luftig angezogen sind. Gegebenen­
falls sind Eltern darauf hinzuweisen, angemessene Schlaf- und Tageskleidung mitzubringen. Für den Auf­
enthalt im Freien sind dünne, helle Baumwoll- oder Leinenhemden gut, da sie einen zusätzlichen Schutz 
vor Sonnenbrand bieten. Enge, dicke Kleidung ist (z.B. Jeans), selbst wenn sie kurz sein sollte, ungeeignet. 
• 	 Auch bedeckte KörpersteIlen sollen eingecremt werden . 
• 	 Schließlich ist jedes Kind individuell und reagiert - so wie Erwachsene - unterschiedlich auf heiße Tempera­
turen. In jedem Fall sind Erzieher angehalten, Maßnahmen individuell anzupassen und bei dem geringsten 
Verdacht, dass es einem Kind nicht gut geht, die Eltern zu informieren und eine Abholung durch abhol be­
rechtigte Personen einzuleiten. 
Im Allgemeinen gewöhnen sich Kinder relat iv gut an unterschiedliche Temperaturen und wenn stets ausrei­
chend Getränke, schattige Plätze (dazu zählt auch das Innere von Gebäuden) vorhanden sind und Sorge getra­
gen wird, dass es nicht zu Hitzestaus kommt, können sie den Sommer auch unbeschwert genießen . 
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34

Anlage 1.1 Auswertungsformular_educcare

5435 Zeichen

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung in Amelsbüren an der Landsberger  
Straße 
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH 
Alter Markt 36-42 
 
50667 Köln 
 
 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild 
etc.  
- Educcare ist ein gemeinnütziger Träger, häufige Kooperationen mit Unternehmen 
- Der Träger ist seit 2002 bundesweit anerkannter Träger der freien Kinder- und Ju-
gendhilfe 
- Betreiber von aktuell 30 Kindertageseinrichtungen bundesweit  
- Seit 2013 Betreiber der Betriebskita Lacki Kids in Münster-Hiltrup und ab 2019 Träger 
der Einrichtung an der Middelerstraße in Wolbeck 
- Great Place To Work Auszeichnung in 2018 
- Drei-Säulen-Modell: Bildungskonzept, Prozesse, Personalentwicklung 
- Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung liegt vor 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
2,00% Trägeranteil 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe-
treuung liegen vor 
- Bildungs- und Betreuungskonzept als Grundlage der Arbeit 
- Kita wird als zweites Zuhause für Kinder gesehen 
- Individualität des Kindes steht im Vordergrund 
- Angebote und Impulse für Kinder aufgrund eines bestimmten Beobachtungssystems 
- Bilinguale Erziehung kann angeboten werden 
- Gruppenübergreifende Arbeit in allen Gruppen- und Altersstrukturen 
- Sprachbeobachtung nach BaSiK 
- Übergabebücher und Dokumentationen für die Erzieher/-innen 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden,  
- Regelöffnungszeiten: 07.00-19.00 Uhr, Betreuung max. 9 Std. / Tag

2 
 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Partizipation im Kitaalltag integriert, viele Erfahrungen durch andere Einrichtungen 
- Jedes Kind wird individuell wahrgenommen und nach den Bedürfnissen gefördert auch 
hinsichtlich Integration / Inklusion und Migration 
- Erfahrungen in der inklusiven Betreuung von Kindern vorhanden 
- Einsatz von entsprechendem Personal wird gewährleistet 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Bewegungs- und Gesundheitsförderung durch verschiedene päd. Bausteine 
- Rückzugsorte für Kinder schaffen, je nach den Bedürfnissen 
- Körpererfahrungen sammeln 
- Ernährung, Umgang mit Lebensmitteln, gemeinsames Kochen mit den Kindern 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Zusammenarbeit mit Schulen und umliegenden Kitas im Sozialraum 
- Vernetzung mit anderen Kitas und Trägern im Sozialraum: Gemeinsame Feste, ge-
meinsame Projekte, gegenseitige Besuche usw. 
- Ort familiärer Unterstützung (familienzentrumähnliche Strukturen) 
- Kontakte mit bestehenden Kindertagespflegepersonen / Großtagespflegestellen denk-
bar 
- interkulturelle und generationenübergreifende Angebote  
- Weiterentwicklung als Familienzentrum denkbar, Angebote je nach Bedarfen der Fami-
lien im Stadtteil 
 
 
3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vordergrund 
- Individuelles Eingewöhnungskonzept am Kind orientiert (Berliner Modell) 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Regelmäßige Elterngespräche, Informationsgespräche, Tür- und Angelgespräche, El-
ternabende/-nachmittage usw. finden statt 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat 
 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernden 
Maßnahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Drei-Säulen-Modell: 
- 1. Bildungskonzept, 2. Prozesse (Pädagogik, Wirtschaftlichkeit, Personal), 3. Personal 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, Synergieeffekte mit bestehender Einrichtung 
Lacki Kids und Middeler Straße erzielen 
- Coach als Fachberatung und Bindeglied zwischen zentralen Träger und Standort  
Begleitung, Moderation und Beratung für Mitarbeiter/-innen, Leitung, Eltern 
- Coach hat i.d.R. einen zusätzlichen fachlichen Schwerpunkt (z.B. Sprache, Naturwis-
senschaften etc.), der dann für die Vermittlung dieser Inhalte an andere Coaches und 
Leitungen zuständig ist

3 
 
- Interne und externe Fortbildungsangebote für Mitarbeiter/-innen 
- Verschiedene standardisierte Evaluationsmöglichkeiten für Mitarbeiter/-innen, Eltern 
und Kinder als Qualitätssicherung 
- Personalentwicklungskonzept als wichtiger Baustein 
- Zusammenarbeit mit verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen zur Weiterent-
wicklung 
- Bezahlung in Anlehnung an den TVöD 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
 
 
4. Besondere Merkmale / Eignung 
- Coach als Fachberatung 
- Bilingualität 
- Ausbau des Standortes Münster zur Nutzung von Synergieeffekten mit der bestehen-
den Einrichtung in Hiltrup und der kommenden Einrichtung in Wolbeck

2.1. educcare - Konzept

104936 Zeichen

h
 
 
 
RAUM FÜR INDIVIDUELLE  MÖGLICHKEITEN  
 
 
Trägerselbstdarstellung zur Interessensbekundung für  
die neuen Kindertageseinrichtungen in Amelsbüren, 
Münster 
 
F a m i l i e n f r e u n d l i c h  i s t  e r f o l g r e i c h !

Seite 2 von 70

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Inhalt 
1 Ausgangssituation ....................................................................................... 6 
2 educcare – frühkindliche Bildung und Betreuung „neu denken“ .................. 8 
2.1 Allgemeines ................................................................................. 8 
2.2 educcare als Träger von Kindertagesstätten ........................... 8 
2.3 educcare als im Sozialumfeld engagierte Organisation ......... 9 
2.4 educcare - Begleiter und Netzwerk ........................................... 9 
3 Pädagogisches Konzept zum Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsauftrag
 10 
3.1 educcare Bildungskonzept als pädagogische Basis ............ 11 
3.2 Bild vom Kind und Haltung zum Kind .................................... 12 
3.3 Schwerpunkte und Umsetzung des Bildungs-konzeptes ..... 13 
3.3.1 Individuelle Förderung ...................................................................... 13 
3.3.2 Partizipation der Kinder .................................................................... 14 
3.3.3 Kreativität als Bildungsansatz ........................................................... 15 
3.3.4 Angestrebter bilingualer Kita-Alltag ................................................. 17 
3.3.5 Bewegungs- und Gesundheitsförderung .......................................... 18 
3.3.6 Musikerziehung ................................................................................ 20 
3.3.7 Natur und Naturwissenschaften ....................................................... 20 
3.3.8 Medien und Technik ......................................................................... 21 
3.3.9 Raumnutzung und -gestaltung oder „Raum als dritter Erzieher“ ..... 22 
3.3.10 Verpflegung ................................................................................. 23 
3.3.11 Sprachliche Bildung/ Sprachförderung ........................................ 25 
3.3.12 Öffnungs-, Schließ- und Betreuungszeiten .................................. 27 
4 Erfahrungen im Bereich der Kindertagesbetreuung ....................................28 
4.1 Erfahrung als Krippenträger .................................................... 28 
4.2 Erfahrung als Kindergartenträger ........................................... 30 
5 Integration, Inklusion und Genderthematik ................................................31 
5.1 Interkulturelle Arbeit der Kindertageseinrichtungen ............ 34 
5.2 Integration und interkulturelle Orientierung .......................... 35

Seite 5 von 70 
 
 
5.3 Integration von Kindern mit Behinderung .............................. 36 
6 educcare als im Sozialraum engagierter Träger .......................................... 37 
6.1 Zusammenarbeit mit dem Jugendamt .................................... 40 
6.2 Zusammenarbeit mit Grundschulen oder „lebenslanges 
Lernen fördern“ ...................................................................................... 41 
6.2.1 Beispiel für Sozialraumorientierung: Zusammenarbeit der educcare 
Kita Stuttgart Hasenbergstraße mit den Grundschulen Schwabschule und 
Falkertschule ................................................................................................... 42 
6.3 educcare als Partner der Stadt Münster oder „Transparenz 
herstellen und Kooperation leben“ ...................................................... 43 
6.4 Kooperation mit anderen Institutionen ................................... 44 
7 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern ...................................... 45 
8 Tagesablauf ................................................................................................ 46 
9 Organisationskultur, Qualitätsmanagement und Dokumentation .............. 49 
9.1 educcare Strukturen und Prozesse zur systemischen 
Verankerung............................................................................................ 49 
9.2 Angaben zur Qualitätssicherung ............................................. 51 
10 Personalmanagement ................................................................................ 59 
10.1 Grundsätzliches zur educcare Personalentwicklung ............ 60 
10.2 Fach- und Dienstaufsicht mittels Coaching ........................... 63 
10.3 Personalausstattung, Arbeits- und Vertragsbedingungen, 
Tarifbindung............................................................................................ 64 
11 Beweggründe für die Bewerbung ............................................................... 65

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1 Ausgangssituation 
Münster ist eine lebendige Großstadt mit vielen Gesichtern – Wissen-
schaftsstadt, Skulpturenstadt, Stadt des Westfälischen Friedens, Fahrra d-
stadt, Hansestadt – die viel Wert auf Kultur, Bildung und Familienfreundlic h-
keit legt. 
Familien sollen sich in Münster wohlfühlen, deswegen werden die Belange 
von Familien in den zentralen Mittelpunkt gestellt. Zur Familienförderung 
werden optimale Rahmenbedingungen, Unterst ützung und Beratung geb o-
ten. Das breitgefächerte Angebot für Familien hat zum Ziel, Eltern in ihrer 
Erziehungsverantwortung zu stärken und die bunte Vielfalt von Familienl e-
ben zu fördern. 
Kinder- und Familienfreundlichkeit soll in Münster in allen gesellsc haftlichen 
Bereichen ausgebaut werden und zu einem familienfreundlichen Klima be i-
tragen. Münster hat erkannt, dass die Punkte wie Kinder aufwachsen, we l-
che Rahmenbedingungen und welches Klima Familien vorfinden, Qualität s-
merkmale und zentrale Aufgaben für eine zukunftsfähige Stadt sind.  
Im Stadtteil Amelsbüren  möchte Münster mit einer neuen Kindertagesstätte 
die Attraktivität als familienfreundliche Stadt erhöhen. Mit einer qualitativ 
hochwertigen Kindertagesstätte soll der Betreuungsbedarf in Amelsbüren 
weiter gedeckt werden. 
Zudem soll mit einer hochwertigen Betreuungs - und Bildungseinrichtung 
Eltern Angebote und Unterstützung im Bereich Betreuung und früher Bildung 
zur Verfügung gestellt werden. Die Einrichtung soll den hinzuziehenden 
Familien das Ankommen sowie die Etablierung in und Identifizierung mit der 
neuen Umgebung erleichtern. Dafür muss die Einrichtung in Konzeption, 
Kultur, Verhalten und durch Angebote auf diese Bedarfe und Anforderungen 
zugeschnitten sein.

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Die Einrichtung  entsteht an der Lan dsberger Straße in Amelsbüren und  ist 
aktuell mit folgender Gruppenstruktur berücksichtigt: 
 
 2 GT-Gruppe 2 bis 6 Jahren 
 1 GT-Gruppe 0 bis 3 Jahren 
 1 GT-Gruppe 3 bis 6 Jahren 
 
educcare ist mit der Betriebskindertagesstätte der BASF Coatings   „Lacki 
Kids“ in Münster Hiltrup bereits seit 2013 vertreten, die Platz für 60 Kinder im 
Alter von sechs Monaten bis zur Einschulung bietet  und eröffnet in 2019 
eine kommunale sechsgruppige Einrichtung im Stadtteil Wolbeck.  
Durch die gesammelten Erfahrungen am Standort Münster und die sich 
durch mehrere Einrichtungen in direkter Umgebung ergebenden Synergiee f-
fekte bewirbt sich educcare als erfahrener Träger für die neue Kindertages-
einrichtung in Amelsbüren. 
 
 
Mit der vorliegenden Bewerbung bekundet educcare die Bereitschaft  für die 
Übernahme der Trägerschaft für die neue n Kitas und stellt dabei insbeso n-
dere die folgenden Punkte dar: 
 Darstellung der eigenen Kompetenzen 
 Darstellung der eigenen Werthaltung 
 Schwerpunkte 
 Erfahrungen im Bereich der Kindertagesbetreuung 
 Integration, Inklusion und Genderthematik 
 Leistungsbeschreibung 
 Frühkindliche Bildung, Sprachliche Bildung

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 Öffnungszeiten  
 Sozialraumorientierung 
 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern 
 Organisationskultur, Qualitätsmanagement und Dokumentation 
 Personalmanagement 
 
2 educcare – frühkindliche Bildung und Betreuung 
„neu denken“  
2.1 Allgemeines 
educcare wurde von Marcus Bracht und Axel Thelen im Jahr 2001 mit dem 
o. g. Anspruch des „neu Denkens“ gegründet. Antrieb sfeder waren  
persönliche Erfahrungen mit Kindertagess tätten sowie  gemeinsame 
Forderungen von Eltern, Erzieherinnen, Unternehmen und der Politik nach 
neuen umsetzbaren Ansätzen im frühkindlichen Bereich. In den darauf 
folgenden Jahren konnten Personen aus Praxis, Wissenschaft und 
Verwaltung gewonnen werden, m it dem gemeinsamen Ziel, frühkindliche 
Bildung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie signifikant zu 
verbessern.  
2.2 educcare als Träger von Kindertagesstätten 
Seit 2002 ist educcare bundesweit anerkannter Träger der freien 
Jugendhilfe. educcare plant, realisiert und betreibt im Auftrag von 
innovativen Städten und Unternehmen sogenannte educcare 
Bildungskindertagesstätten.  
Diese stellen konsequent die Anforderun gen von Kindern, Eltern, Städten 
und Unternehmen in den Mittelpunkt ihres professionellen Han delns. Stand 
Mai 2018 verantwortet educcare 29 eigene Kindertagesstätten in fünf 
Bundesländern mit insgesamt über 900 engagierten Mitarbeiter/-innen.

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Beispielhafte Auftraggeber von educcare sind innovative Kommunen/Städte 
wie Bergisch Gladbach, Overath, Hennef, Stuttgart, Karlsruhe  und Darm-
stadt  sowie schnell wachsende Mittelständler wie Grünenthal, FEV, BA R-
BOR sowie Miltenyi Biotec und Host Europe als auch Konzerne wie BASF 
SE, Bayer Crop Science, BMW Group. 
 
2.3 educcare als im Sozialumfeld engagierte Organisation  
educcare unterstützt Kommunen und Regionen im Rahmen von Projekten 
bei der weiteren Verbesserung frühkindlicher Bildung. Als ein Beispiel 
verantwortet educcare das Projektdesign und  -management des Projektes 
„Offensive Bildung“. Dieses Projekt ha t seit 2005 die Zielsetzung , 
trägerübergreifend die Qualität frühkindlicher Bildung in inzwischen 250 
Kindertagesstätten signifikant, nachhaltig und übertragbar (auf andere Regi-
onen und Städte) zu erhöhen.  
2.4 educcare - Begleiter und Netzwerk 
Viele Experten und engagierte Bürger haben sich auch auf den Weg 
gemacht, frühkindliche Bildung und Unterstützung von Familien zu 
verbessern. Einige konnten wir gewinnen, den Weg gemeinsam mit uns zu 
gehen. Sie unterstützen uns mit Rat und Tat im educcare Beirat.  
Mitglieder des educcare Beirats (Auszug): 
 Dr. Roland Bernecker, Bonn, Generalsekretär der Deutschen 
UNESCO-Kommission  
 Prof. Dr. Henning Wode, Kiel, Sprachwissenschaftler am  Engli-
schen Seminar der Christian-Albrechts-Universität Kiel.

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3 Pädagogisches Konzept zum Betreuungs -, Erzi e-
hungs- und Bildungsauftrag 
„Ein Kind ist, was in ihm steckt!“ 
 
Im Mittelpunkt steht immer das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen 
und seinem Streben nach Entwicklung. Die frühkindliche Entwicklung 
möchten wir bestmöglich fördern und fordern. 
Anspruch von educcare ist es,  
 Kindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ein zweites Zuhause 
und elementarer Bildungsort zu sein 
 Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, 
 Kommunen bei der Herausforderung von hohe n Qualitätsanforderungen 
und engen Budgets zu unterstützen 
 Unternehmen eine effektive und effiziente betriebsnahe Kinderbetreuung 
zu ermöglichen 
 eigenen Mitarbeiter/innen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. 
Mit diesem Engagement möchte educcare etwas in B ewegung setzen, das 
unser Land dringend benötigt:  
Eine Bildung, die 
früh beginnt, die 
individuellen Potenziale der 
Kinder zu entwickeln. 
educcare beschreibt (Richtungs)ziele als Muss in der pädagogischen Arbeit, 
prozessbetonend und mit dem kon sequenten B lick vom Kind aus. Gerade 
weil Bildungsprozesse von Kindern subjektiv und eigensinnig sind, hat 
Pädagogik die Aufgabe, herauszufinden, welche Kompetenzen gerade jetzt 
und in besonderer Ausprägung für das Kind von Bedeutung sind. Ziele,

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Analyse und Bewertun g sind Voraussetzungen, damit Bildungs arbeit, das 
heißt die Entwicklung von Kindern hin zu weltoffenen, fröh lichen und 
selbstbewussten Menschen, gelingen kann.  
Die Haltung „Ein Kind ist, was in ihm steckt“ bildet die Grundlage aller 
Zielformulierungen.  
Mit dem Blickwinkel sowohl auf das einzelne Kind als auch auf die Gruppe 
sind einflussnehmende Faktoren – wie Gruppenstruktur, Raumgestaltung, 
Materialangebot, Spiel – und Angebotsformen – im Bildungskonzept näher 
erläutert.  
 
Qualitäten die für ein zweites Zuhause gefordert und notwendig sind: 
 eine Atmosphäre der Geborgenheit 
 Beachtung, Zuwendung und Anerkennung 
 Bindungen und Beziehungen 
 die Erfüllung grundlegender Bedürfnisse. 
Wir sind davon überzeugt, dass das einzelne Kind nur dann das Vertrauen 
und di e Sicherheit gewinnt, um sich mit der weiteren Welt positiv 
auseinanderzusetzen, wenn es sich rundherum wohlfühlt und die 
Kindertagesstätte als zweites Zuhause empfindet. 
 
3.1 educcare Bildungskonzept als pädagogische Basis 
Als pädagogische Basis dient das edu ccare Bildungs - und 
Erziehungskonzept. Es basiert auf dem situationsorientierten Ansatz sowie 
der Reggio und Montessori Pädagogik. Das Konzept baut auf den 
fortschrittlichsten nationalen und internationalen Bildungsplänen sowie 
wegweisenden Methoden zur Umsetzung auf.

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Das educcare Bildungskonzept, unterteilt in die verschiedenen 
Bildungsbereiche, beschreibt die Ziele und Kompetenzen je Bereich und 
formuliert Praxisbeispiele für verschiedene Alters - und Entwicklungsstufen. 
Die Differenzierungen fokussieren  Themen und Aufgaben und bieten damit 
Orientierung. 
 
3.2 Bild vom Kind und Haltung zum Kind 
Kinder sind Forscher, Erfinder, Entdecker, Dichter, Musiker und Maler, 
Wortakrobaten und Philosophen, Physiker und Mathematiker. Sie stellen 
eine Menge an, ihren Wissensdurst zu stillen, und stürzen sich mit Wagemut 
in das tägliche Abenteuer der Entdeckung ihrer Welt. In ihren Köpfen führen 
Versuch und Irrtum zu immer neuen Herausforderungen. Spielend sammeln 
sie Erkenntnisse. Kinder lieben es, Dinge in ihre Bestandteile  zu zerlegen, 
sie zu untersuchen und aus ihren Forschungsergebnissen überraschende 
und überzeugende Schlussfolgerungen zu ziehen. Sie demonstrieren uns 
täglich: „Hier bin ich und so ist die Welt!“  
All dies tun sie ab ihrem ersten Schrei unablässig auf ihr e ganz individuelle 
Art und Weise – so vielfältig und unterschiedlich wie Kinder nun mal sind. 
Einfach nicht vergleichbar.  
Dieses Bild vom Kind ist eine Herausforderung für uns Erwachsene. Es 
verlangt von uns, die Individualität eines jeden Kindes bedingu ngslos 
anzuerkennen und ihr gerecht zu werden. Wir müssen mit ihm ab der Geburt 
auf rasante Entdeckungsreise gehen und ihm gleichzeitig Liebe und Schutz 
gewähren, damit es sich von den ‚Strapazen’ des Weltentdeckens immer 
wieder in unseren Armen erholen kann. 
Dies ist eine großartige und verantwortungsvolle Aufgabe für alle Beteiligten 
– für Eltern, für educcare und für die educcare Mitarbeiterin vor Ort.  
Wir verstehen die Zeit vor der Schule ausdrücklich als prägende 
Bildungszeit. In ihrer Bedeutung schätz en wir sie für das spätere Leben und

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Lebensglück mindestens ebenso hoch ein wie die darauf folgende 
Bildungszeit in der Schule. 
 
3.3 Schwerpunkte und Umsetzung des Bildungs-
konzeptes 
Die im Folgenden dargestellten Schwerpunkte können nur exemplarische 
Ausschnitte aus dem educcare Bildungskonzept darstellen. Es handelt sich 
hierbei eher um die Grundlagen des pädagogischen Handelns in den 
Kindertagesstätten als um spezifische Förderangebote, die educcare 
ebenfalls bei Bedarf bereithält. educcare legt Wert auf ei ne ganzheitliche 
Förderung der Lebenskompetenzen sowie der Kompetenzen in den 
verschiedenen Bildungsbereichen.  
 Individuelle Förderung  
 Partizipation der Kinder 
 Kreativität als Bildungsansatz 
 Angestrebter bilingualer Kita-Alltag 
 Sprachförderung 
 Bewegungs- und Gesundheitsförderung 
 Musikerziehung 
 Natur und Naturwissenschaften 
 Medien und Technik 
 Raumnutzung und -gestaltung oder „Raum als dritter Erzieher“ 
3.3.1 Individuelle Förderung 
Der educcare Bildungsansatz betont die Individualität des Kindes und geht 
von seinen Stärken aus. Dabei verfolgt es einen spielerischen und ganzhei t-
lichen Ansatz und setzt die Partizipation von Kindern als unabdingbar v o-

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raus. Die Grundhaltung der Erzieher/innen gegenüber den Kindern und ihrer 
partizipatorischen Möglichkeiten lässt den Ki ndern viel Freiraum zum Exp e-
rimentieren und um die Welt mit allen Sinnen zu entdecken. Sie stärkt die 
Selbstbildungskompetenzen des Kindes sowie dessen Selbstbewusstsein, 
was grundlegend in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft ist.  
Um das einzelne Ki nd wirklich individuell begleiten zu können, bilden syst e-
matische und wertschätzende Beobachtung und Dokumentation sowie la u-
fender Austausch mit Eltern wichtige Bausteine im educcare Konzept. Die 
gemeinsame Einschätzung bildet dann die Grundlage der pädago gischen 
Förderung, Impulse und Angebote in unterschiedlichen Themen, u.a.: B e-
wegung und Wahrnehmung, Kommunikation und Sprache, Kunst und Musik, 
Natur und deren Phänomene, Lernkompetenzen, soziale und personale 
Kompetenz sowie Technologie und Medien. Die F örderung erfolgt theme n-
übergreifend. 
3.3.2 Partizipation der Kinder 
Kinder haben ein Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen  entspre-
chend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden (vgl. Art. 12 UN -
Kinderrechtskonvention). Beteiligung heißt, Kinder als Betroffene einzube-
ziehen und ihnen ernsthaft Einflussnahme zuzugestehen. Die  geschützte 
Atmosphäre der Kindertagesstätte ist ein ideales Lern - und Übungsfeld für 
gemeinschaftliches Handeln und das Einüben  demokratischer Prozesse. 
Beteiligung ist bereits für junge Kinder möglich. Das Kindesalter spielt für die 
Beteiligungsform eine Rolle, nicht jedoch für  die Beteiligung als solche. Die 
Erfahrungen zeigen, dass Kinder durchaus  fähig sind, ihren Lebensalltag 
bewusst und gezielt mitzugestalten. Sie  entscheiden z.B., ob und womit sie 
spielen möchten. Aufgabe der  Erzieher/in ist es hier, die individuellen Wü n-
sche des Kindes zu e rfragen, zu respektieren und zu berücksichtigen. Auch 
einen Teller wegräumen  bedeutet Beteiligung im Sinne von Verantwortung 
für sich und andere.

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Sich auf den Weg machen heißt bei educcare, individuelle Ausgangssituat i-
onen mit den pädagogischen Zielen des Konzeptes und den aktuellen  Not-
wendigkeiten zu verbinden. Sie setzt die Partizipation von Kindern als  unab-
dingbar voraus.  Institutionalisierte Instrumente der Partizipation der Kinder 
sind: 
 Redekreis / Morgenkreis 
 Kinderkonferenz 
 gemeinsame Reflexion mit Kinder im Anschluss von Angeboten 
Die Kinder erfahren durch ihre aktive Beteiligung, dass sie kompetent sind,  
Einfluss nehmen, Dinge in Bewegung bringen und Richtungen steuern  kön-
nen. Es ist die Bestätigung, mit jeder Ansicht und jeder Idee wichtig zu  sein 
und kleine sowie große Welten gestalten zu können.  
3.3.3 Kreativität als Bildungsansatz 
Das educcare Bildungs - und Betreuungskonzept formuli ert durchgängig ein  
Bild vom Kind, das dessen Selbstbildungspotenziale, Selbstbestimmung und  
–bewusstsein, sowie die Freiheit des Denkens und Handelns betont. Auf  
dem Weg der Persönlichkeitsentwicklung des einzelnen Kindes nimmt die  
Erfahrung mit bzw. die Übernahme von Verantwortung einen besonderen  
Stellenwert als methodisches Instrument im pädagogischen Alltag ein.  
Daraus leitet sich die Forderung ab, dass educcare Bildungskindertagesstä t-
ten kreative, d.h. ergebnisoffene, prozessorientierte und  experimentelle 
Lernorte sein müssen.  
So wird „Kreativität“ nicht nur auf das schöpferische Tun innerhalb  künstleri-
scher Prozesse reduziert, sondern als „kreative Lernkultur“ im ganz  „norma-
len“ Alltag gesehen und gefördert. 
Dies hat zur Folge, dass die Berücksichti gung kindlicher Autonomie und  
Verantwortung vorrangig betrachtet wird und Angebote primär unter dem

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Fokus der Entwicklung kreativen, individuellen Lernens geplant bzw.  ausge-
wertet werden.  
Gleichzeitig stuft sich die überwiegende Anzahl von Erzieher/innen  als „krea-
tiv“ ein. Damit stehen den Kindern „bewusst“ kreative Vorbilder zur  Verfü-
gung, die eine Verbindung zur Problemlösungskompetenz und zur  grund-
sätzlichen Haltung von Neugier, Offenheit und Experimentierfreude  herstel-
len.  
Hauptziele, die im Projekta uftrag Kreativität beschrieben sind und bezüglich  
der Kinder erreicht werden sollen: 
 Die Kinder in den educcare Einrichtungen vertrauen in ihre Fähi g-
keit, schöpferisch zu denken und zu handeln.  
 Sie haben ihre individuellen Einstellungen und Gestaltungskom pe-
tenzen maximal entwickelt und nutzen ihr kreatives Potenzial vielfä l-
tig und umfassend.  
Durch die Klientel der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Auftraggebers 
könnte sich zusätzlicher Bedarf an die pädagogische Arbeit ergeben:  
 bildungsnahe Familien m it entsprechenden Anforderungen an die 
Qualität der Einrichtung  
 ausgeprägte Angebote in den Bereichen Musik, Ernährung, 
Wahrnehmung, Natur / Naturwissenschaft, mathematische 
Grunderfahrungen, Medien / Technik, … 
 intensiver und qualifizierter Austausch übe r Entwicklung des 
Kindes.  
 Gestaltung und Einbeziehung des Außengeländes (Natur) in den 
pädagogischen Alltag  
 die Gestaltung des Außengeländes soll zur Bewegung s-
freude, Neugier auf neue Bewegungsabläufe und motor i-
schen Herausforderungen anregen

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 zu einem späteren Zeitpunkt werden partnerschaftliche K o-
operationsmodelle (z.B. mit Kitas im Bereich „Übergänge 
gestalten“, Frühförderstellen oder Familienberatungen) a n-
gestrebt. 
3.3.4 Angestrebter bilingualer Kita-Alltag  
Eine zweite Sprache schafft Zugang zu anderen Me nschen und Kulturen. 
Sie ist der Anfang von Internationalität. Gerade in den ersten Lebensjahren 
sind die Möglichkeiten eines spielerischen Sprach erwerbs so gut wie nie 
wieder. Zugleich eröffnen gute Sprachkenntnisse den Menschen Chancen in 
der persönli chen Entwicklung. Deshalb gilt es, den Spracherwerb in der 
Kindertagesstätte gezielt zu fördern.  
Mehrsprachige Förderung und das Erlernen der Muttersprache bilden keinen 
Widerspruch, sondern eine Ergänzung. Voraussetzung für den 
Spracherwerb ist ein mögli chst intensiver und anhaltender Umgang mit der 
Sprache.  
Im Krippen- und Kindergartenalter ist es eine Hauptaktivität der Kinder, neue 
Laute, Worte, Sätze und Wendungen zu erfassen und zu entschlüsseln. In 
diesem Alter ist das Fenster für Sprachen weit geö ffnet, und das Leben in 
der Tages stätte stellt mit seiner Fülle eine ideale Voraussetzung für den 
Spracherwerb dar. Die Zweitsprache wird – im Grunde wie die Erstsprache – 
mit der Immersionsmethode erlernt, im sogenannten „Sprachbad“. Dies 
bedeutet, dass eine der der beiden Gruppenerzieherinnen konsequent mit 
den Kindern in der Fremdsprache als Alltagssprache – bisher in allen 
educcare Bildungskindertagesstätten Englisch – spricht. Diese klaren 
Sprachtrennungsregeln nach dem Prinzip „eine Person – eine Spr ache“ 
erleichtern den Kindern den (Zweit)Spracherwerb. Die Kommunikation wird 
– ebenfalls wie in der Muttersprache – unterstützt durch Mimik, Gestik und 
begleitende Aktivitäten, die den Kindern weitere sinnstiftende Informationen 
liefern.

Seite 18 von 70 
 
 
Bilingualität ( deutsch-englisch) mittels der Immersionsmethode gilt durch 
ihren natürlichen und spielerischen Ansatz nachweislich als die 
erfolgreichste Methode des Zweitspracherwerbs. Die englisch sprachige 
Erzieherin ist eine ausgebildete pädagogische Fachkraft und 
Muttersprachler/in bzw. Mitarbeiter/in mit annähernd "Native Niveau" und 
mindestens einem Jahr Auslandsaufenthalt. Die als „Native Speaker“ 
eingesetzten Erzieher/innen vermitteln mit und neben der Sprache auch die 
Kultur des Landes. Ausschließlich diese Erzie herinnen sprechen mit den 
Kindern in der zweiten Sprache, wodurch keine Sprachvermischung 
zustande kommt.  
3.3.5 Bewegungs- und Gesundheitsförderung 
Bewegungsförderung findet in den educcare Kindertagesstätten täglich auf  
unterschiedliche Art statt: Auf dem Auße ngelände, bei (Wald -) Ausflügen,  
auf Spielplätzen oder in Turnräumen. Unterstützt wird die natürliche  Bewe-
gungsfreude von Kindern zudem durch eine Raumgestaltung, die  Körperer-
fahrung von klein an ermöglicht (z. B. durch Podeste, zweite  Ebenen, Hän-
geschaukeln) Die Lust an Bewegung zu erhalten und zu  fördern ist ein w e-
sentlicher Bestandteil des educcare Bildungs- und Erziehungskonzeptes und 
wird entsprechend von den Erzieher/innen  „selbstverständlich“ in den T a-
gesablauf eingebunden.  
Kinder entdecken und erfo rschen ihre Umwelt, indem sie sich bewegen. Sie  
erhalten zahlreiche Informationen über die Sinnessysteme und den Körper  
und machen dadurch Erfahrungen über sich selbst und ihre Umgebung. Sie  
erleben durch ihre Aktivität, dass sie imstande sind, etwas zu le isten und  
etwas zu bewirken. Sie erfahren, dass sie durch körperliche Handlungen  
Selbstständigkeit und damit auch Unabhängigkeit erreichen können. 
Bewegung und Wahrnehmung sind die ersten Instrumente zur Bildung des  
Selbstkonzeptes und mithin auch die präg enden Erfahrungen für die  Identi-
tätsentwicklung. Damit ist Bewegung nicht nur Grundvoraussetzung für  eine

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körperliche Entwicklung, sondern auch für die geistige und emotionale  Ent-
faltung. Werden Sinneserfahrungen gering geschätzt oder  vernachlässigt, 
gehen diese Informationen für die innere Verarbeitung verloren. 
Gesundheitserziehung bedeutet, ein Kind zu befähigen, für sein eigenes  
Wohlergehen zu sorgen. Körperpflege, vielfältige Bewegungsangebote,  Ru-
he und Entspannung, gesunde Ernährung und ein unbefange nes Verhältnis 
zu Körper und Sexualität gehören dazu.  
Ziele der Bewegungs- und Gesundheitsförderung: 
 Entwicklung des Körperschemas: Den eigenen Körper  wahrnehmen, 
innere Empfindungen spüren, sich wohlfühlen,  seiner Möglichkeiten 
und Grenzen bewusst sein... 
 Einsatz und Steuerung des Körpers in unterschiedlichen  Situatio-
nen: Koordination, Anspannung –Entspannung, zielgerichteter  Ein-
satz der Muskulatur 
 Grundverständnis über die Körperfunktionen entwickeln: Wissen  
darüber erlangen, was dem Körper gut tut und was ihm schadet 
 Bewusstsein der eigenen Entwicklungsmöglichkeiten aufbauen: Z u-
sammenhänge erkennen zwischen Bewegung und Wohlbefinden 
Fingerfertigkeit / Handgeschicklichkeit: Gezieltes Bewegen, greifen 
und loslassen unterschiedlicher Gegenstände/ Materialien , Auge –
Hand–Koordination: Einen Faden in die Nadel fädeln, Flüssigkeit in 
unterschiedliche Gefäße schütten, einen Ball aus der Luft fangen... 
 Erfahrungen sammeln: Bewegung an der frischen Luft bei jedem 
Wetter und zu unterschiedlichen Jahreszeiten als spannend erleben 
 Vorfreude entwickeln: Auf alle Fertigkeiten, die ein Mensch  lebens-
lang handhaben kann.

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3.3.6 Musikerziehung 
Der Aufbau von musischen Fähigkeiten ist ästhetische Bildung. Sie schafft 
Vertrauen zu sich selbst und durch das musische Zusammenspiel auch  zu 
anderen Kindern.  
Vor diesem Hintergrund räumen educcare Tagesstätten den Kindern den 
größtmöglichen Spielraum für die eigene Fantasie ein. Sie stellen den Ki n-
dern Materialien bereit, mit denen sie wirklich gut arbeiten können und 
schaffen ihnen den Pl atz, der Ihrem kindlichen Bedürfnis nach persönlichem 
Ausdruck und raumgreifender Aktivität Rechnung trägt. Kunst und Musik als 
„Sprach der Emotion“ ist ein schöpferischer Prozess, in dem die Kinder 
Empfindungen, Gefühlen, Beziehungen, Problemen, vorüberge henden The-
orien, Ideen von etwas Möglichem wie offensichtlich Unmöglichem Gestalt 
geben. 
Wofür wir uns verantwortlich einsetzen: 
 aktives gestalterisches Lernen 
 Erweiterung der Lebenskompetenzen 
Die integrative Musikförderung betrifft den Gehörsinn z. B. Fä higkeit Laute 
differenziert zu hören, Entwicklung von Sprachrhythmus und –melodie. 
3.3.7 Natur und Naturwissenschaften 
Kinder wollen die Zusammenhänge ihres lebensweltlichen Umfeldes  ergrün-
den und brauchen dafür Raum. Erfahrungen in und mit der Natur  betreffen 
die belebte Welt – den Umgang mit Pflanzen und Tieren – wie die unbelebte 
Natur. Die belebte Natur ist traditioneller Bestandteil der  pädagogischen 
Arbeit. Kinder nehmen ihre Welt durch Beobachten,  Beschreiben, Vergle i-
chen und Bewerten wahr. Dabei berühren sie ihrem  Interesse und ihrer e i-
genen Logik folgend Themen aus der Biologie, der  Chemie, Physik und 
Technik: 
 Warum fallen die Blätter von den Bäumen?

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 Was schwimmt da oben auf der Suppe und warum? 
 Woraus besteht ein Regenbogen? 
 Warum kann ich mich nicht von meinem Schatten trennen? 
Staunen – als Ausgangspunkt – regt die Neugier an, weckt den  Forscher-
geist und unterstützt die Kinder, ihr intuitives Wissen oder die  diffuse Kennt-
nis von etwas zu überprüfen. 
Waldtage, Natur und naturwissenschaftliche Projekte s ind mit kindorientier-
ten Themen Teil des pädagogischen Alltags – passend zum  Entwicklungs-
stand des Kindes und mit unmittelbarem Lebensbezug. So  lernen die Kinder 
in kleinsten bis hin zu übergeordneten Zusammenhängen.  Sie erweitern 
Wissen und Fähigkeiten, ü bernehmen Verantwortung und  entwickeln B e-
wusstsein für den Umweltschutz. 
3.3.8 Medien und Technik 
Kinder wachsen von Geburt an mit Medien und Technik auf. Sie zeigen Int e-
resse an deren Funktionen und Verwendungsweisen. Bereits von Anfang an  
begeistern sie sich f ür das Telefon, den Lichtschalter oder den Kühlschrank.  
Ihre ersten Kontrollerfahrungen machen sie, indem sie Geräte ein – und aus-
schalten, Knöpfe drücken und sehen, was passiert. Sie haben unterschiedl i-
chen Zugang zu Fernsehern, Computern und Videospielen und nichts ver-
schließt sich ihrer Neugier. Entsprechend verantwortungsbewusst  müssen 
Erwachsene planen, agieren und reagieren.  
Kinder verstehen die Bedeutung unterschiedlicher technischer Geräte am  
besten, wenn sie sie als nützliches Werkzeug im Alltag er fahren. Radio, CD– 
Player, Telefon, Kamera, PC sind nur einige Beispiele aus der Informations – 
und Kommunikationstechnik, mit denen Kinder heute selbstverständlich  
aufwachsen. Lichtschalter, Waschmaschine, Mixer, Bohrmaschine, Auto und  
andere Beispiele las sen Kinder erkennen, dass Technik dem Menschen die  
Arbeit erleichtert oder auch mitunter nicht funktioniert.  Kinder setzen die

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Dinge mit ihrer Erfahrungswelt in Bezug. Kann der  Mensch auch einmal 
nicht funktionieren? Wer repariert ihn dann?  Medien und Tech nik sind in 
diesem Sinne ein nicht wegzudenkender Teil  der pädagogischen Arbeit. Die 
Fragen liefern die Kinder entwicklungsentsprechend von ganz allein. 
3.3.9 Raumnutzung und -gestaltung oder „Raum als dritter Erzieher“ 
Die Räume in den Kindertagesstätten und i n den Außenbereichen sind als 
Erfahrungswelten konzipiert und stellen so die Betätigungsmöglichkeiten 
sicher, die Kinder für ihre Bildungsprozesse brauchen. Sie unterstützen die 
Eigenaktivität von Kindern, Selbstbestimmung und Verantwortung. Entspr e-
chend ausgestattet sind die konkreten „Spielräume in der Praxis: funktion s-
bereite Materialien, einladend gestaltende Nischen, wechselnde, attraktive 
Herausforderungen. 
Räume haben Ordnungen und bieten damit Orientierung und Verlässlichkeit 
für Kinder. Ihre Gestal tung fördert Kommunikation, soziales Miteinander, 
Körpererfahrung und ästhetische Bildung. 
Bei der Gestaltung der „Spielräume“ sind Abwechslungsreichtum und Rei z-
überflutung sorgsam abzuwägen. 
Kinder werden durch die Gestaltung der Räumlichkeiten auf den Ze itgeist, 
Unterschiede zwischen den Kulturen und subjektive Geschmacksvorstellu n-
gen aufmerksam. Sie setzen sich mit diesen auseinander, je mehr Einfluss 
sie auf die Gestaltung nehmen. Die pädagogische Arbeit educcares basiert 
unter anderem auf der Reggio -Pädagogik, bei der der Raum eine sehr wic h-
tige Rolle spielt: „der Raum als dritter Erzieher. Räume wirken als reichhalt i-
ge, vorbereitete Umgebung, die den Kindern sowohl Anregung und Herau s-
forderung bieten, als auch Geborgenheit und Rückzugsmöglichkeiten. Si e 
können als Gruppenräume strukturiert sein, wie auch als Funktionsräume, 
z.B. Räume für Atelier, Bewegung, Entspannung etc. Einrichtung und Mat e-
rial haben durch die Präsentation Aufforderungscharakter, bieten ordnende 
Orientierung, ermöglichen unterschied liche Perspektiven, fordern verschi e-

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dene Wahrnehmung heraus und laden zum forschenden Lernen ein.“ Der 
Raumgestaltung kommt in den educcare Bildungskindertagesstätten eine 
wichtige Bedeutung zu, denn diese wirkt sich wesentlich auf die Persönlic h-
keitsentwicklung der Kinder aus. Neben den verschiedenen Räumen für 
Bewegung, Ruhe, Entspannung usw. haben auch die räumlichen Bedingu n-
gen wie Licht, Farben und Akustik eine wesentliche Bedeutung. Der Lär m-
pegel ist in Kindertagesstätten mit ca. 80 Dezibel enorm hoch . Damit sich 
Kinder in der Einrichtung beim Spielen und der kreativen Entfaltung nicht 
gestört fühlen sind Schallschutzdecken oder geräuschdämmende Fußb o-
denbeläge ein Muss. In den Gruppenräumen wird auf große Fensterfronten 
geachtet, denn bei Tageslicht is t nicht nur die Sinneswahrnehmung anders 
geschärft als bei Kunstlicht, sondern das Tageslicht steuert die körperlichen 
Vorgänge wie Körpertemperatur, Stoffwechsel, Herzschlag, Gehirntätigkeit 
und Hormonproduktion.  
In den Schlafräumen werden gerne sogenan nte Hochebenen eingebaut, 
diese dienen zum einen als platzsparende Schlafmöglichkeit, zum anderen 
als Spiel- und Kletterobjekt zu Nicht-Schlafenszeiten.  
Das Außengelände sollte möglichst direkt an die Einrichtung angrenzen. Die 
Gesamtfläche sollte in vers chiedene Funktionsbereiche unterteilt werden: 
Sand, Wiese, fester Boden, Rückzugsmöglichkeiten, Wasser -/Bachlauf mit 
Auffang-/Spielbecken und mit Trinkwasser, unterschiedliche Höhen und 
Tiefen, naturnah (Einbindung vorhandenen Baumbestandes), Wege für Ki n-
derfahrzeuge, Klettergerüste (möglichst aus Holz), Spielbereich für Kleins t-
kinder.  
3.3.10 Verpflegung  
Kinder sollen von Anfang an durch altersgerechte, vollwertige Ernährung 
einen gesunden Start ins Leben haben. In den educcare Einrichtungen we r-
den unterschiedli che Verpflegungs systeme angeboten. Diese umfassen 
Frischküche, Tiefkühlverpflegung bei der die Mahlzeiten mit frisch zubereit e-

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ten Zutaten wie Rohkost, Salat oder Obst ergänzt werden oder die Verpfl e-
gung über einen externen Caterer. Die Entscheidung für das  richtige Ve r-
pflegungssystem wird individuell mit unseren Kunden überprüft. Sicher g e-
stellt werden bei allen Verpflegungssystemen die Einhaltung der educcare 
Hygienerichtlinien sowie die ernährungsphysiologischen Anforderungen im 
Sinne einer gesundheitsfördernden und ausgewogenen Ernährung.  
Getränkeangebot  
Wasser ist einer der wichtigste Bestandteil der Ernährung und wird für zah l-
reiche Funktionen im Körper benötigt. Zum Beispiel reguliert Wasser die 
Körpertemperatur und den Transport der Nährstoffe im K örper. Ein Flüssi g-
keitsmangel beeinträchtigt schnell die körperliche und geistige Leistungsf ä-
higkeit von Kindern. Zudem brauchen Kinder bezogen auf ihr Körpergewicht 
mehr Wasser als Erwachsene. Deshalb bieten wir allen Kindern den ganzen 
Tag Wasser frei zu gänglich an. Auch aktiv bieten die Erzieher den Kindern 
die Getränke immer wieder an. Leitungswasser gilt als das am stärksten 
kontrollierte Lebensmittel und ist somit erste Wahl bei der Getränkeverso r-
gung in educcare Einrichtungen  
Kleinstkinder erhalten häufig noch Gläschen -Nahrung. Diese bringen die 
Eltern meist mit in die Einrichtung, da Vorlieben für bestimmte Produkte 
bestehen.  
Nach dieser Phase nehmen die Kinder normalerweise an den regelmäßigen, 
gemeinsamen Mahlzeiten teil. Für den Fall, dass Kinde r weiterhin zum Be i-
spiel eine spezielle Diät benötigen und Eltern das Essen mitbringen müssen, 
sind Vorkehrungen für Transport und Lagerung des Essens zu gewährlei s-
ten. Eltern übernehmen in diesem Fall die Verantwortung für die Qualität des 
Essens.  
optimiX ist die Abkürzung für „Optimierte Mischkost“, ein Ernährungskon -
zept, das vom Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund entwickelt

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wurde. Es entspricht den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen über 
die richtige Ernährung von Kindern und Jugend lichen und basiert auf den D -
A-CH-Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr. Die D -A-CH-Referenzwerte 
enthalten Empfehlungen, Richt - und Schätzwerte, die von Deutschland, 
Österreich und der Schweiz gemeinsam erarbeitet wurden. „Optimiert“ ist 
diese Kost in me hrfacher Hinsicht: Sie deckt den Bedarf an allen Nährstof -
fen, die Kinder und Jugendliche für Wachstum, Entwicklung und Gesundheit 
benötigen und dient zusätzlich der Prävention. optimiX trägt dazu bei, den 
sogenannten Zivilisationskrankheiten im Erwachsene nalter, z. B. Herz -
Kreislauf-Krankheiten, Bluthochdruck, Osteoporose und Gicht, vorzubeugen. 
Ein weiterer wichtiger Punkt ist: optimiX macht Spaß! Denn es berücksichtigt 
nicht nur die üblichen Ernährungsgewohnheiten in Deutschland, sondern 
auch das, was Kinder gerne essen. 
 
3.3.11 Sprachliche Bildung/ Sprachförderung 
Sprache ist – im Unterschied zu Krabbeln, Laufen, Klettern usw. – die 
einzige Fähigkeit, die nur im beständigen, unmittelbaren Kontakt zu einem 
Menschen gelernt und verfestigt werden kann. Kinder neh men wahr, wie 
Menschen miteinander kommunizieren, wie sie einander zuhören und gehört  
werden. 
 
Sprachliche Bildung beginnt in den ersten Lebenswochen. Sie ist ein  
kontinuierlicher Prozess, der über Kindheit, Schule und Ausbildung hinaus  
andauert. Kommunika tion umfasst die verbale und auch die nonverbale  
Verständigung wie Gestik, Mimik, Körpersprache, Tonfall, Rhythmus.  
Sprechfreude, Entwicklung der Körpersprache, Lautbildung, Neugierde und  
Interesse an Reimen, an Geschichten, Büchern und fremden Sprachen, d ie 
Erweiterung von Wortbildung und Satzbau, die Fähigkeit zum Ausdruck von

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Gefühlen und Bedürfnissen und aktives Zuhören stellen die ersten  
Bildungsziele in der Sprachentwicklung dar. 
Im frühen Kindesalter besitzt die nonverbale Kommunikation hohe  
Bedeutung als Ausdrucksform und Kontaktmittel. Dies stellt entsprechende  
Anforderungen an den Erwachsenen, sich einzufühlen, zu verstehen und in  
den Dialog zu treten.  
Kinder wollen sich ausdrücken, sich verständlich machen können. Sie  
brauchen verantwortliche Vo rbilder, Anerkennung und Ermutigung für die  
Nutzung all ihrer sprachlichen Möglichkeiten. Kinder ohne die Erfahrung  
positiver Resonanz verstummen. 
Spracherwerb hat als „Produktion von Lauten“ etwas Spielerisches,  
Experimentelles und in gleichem Maße Sinnst iftendes. Sprachentwicklung  
basiert auf dieser Lust an Tönen, Sprachmelodien und Wortspielen. Sie  
bilden im ständigen Dialog die Basis für die Förderung im Alltag.  
In der Gemeinschaft erleben Kinder, welches Gewicht ihre Stimme hat. Je  
mehr Kinder in eine n Dialog einbezogen sind, umso mehr Anreiz und  
Motivation erhalten sie, sich sprachlich weiterzuentwickeln. 
Schriftzeichen stehen für die Laute der gesprochenen Sprache. Kinder 
lernen, dass diese Zeichen Inhalte vermitteln. Die Entdeckung von Zeichen, 
Zahlen, Buchstaben sind ein Meilenstein auf dem Weg zum abstrakten 
Denken. Die Möglichkeit, sich mitzuteilen, ohne selbst anwesend zu sein, ja  
sogar die ganze Welt zu erreichen, ist für Kinder ein faszinierender 
Gedanke. Selbst erfundene Zeichen, der Wunsch, d en eigenen Namen 
sichtbar zu machen, oder auch die Entdeckung von Zahlen auf dem Weg 
zum Kindergarten sind Ausdruck dieses Entwicklungsschrittes. 
 
Ziele der Sprachförderung: 
 Sprache als persönliches Ausdrucksmittel genießen, sprachliche Vielfalt 
mit Spaß erleben

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 Stärken des einzelnen Kindes in seiner Beziehung zur Welt: Erfahrun-
gen und Gedanken verbal ausdrücken und andere verstehen können 
 kommunikationsoffene und anregende Gestaltung der Atmosphäre und 
des Raumes 
 sich der Familiensprache als Teil der eigenen Identität bewusst sein 
 Korrekter und bewusster Umgang mit der deutschen Sprache und – in 
den meisten educcare Tagesstätten – mit einer zweiten Sprache (Vor-
bildfunktion) 
 Vergrößerung des Wortschatzes, nach Bedeutungen von Worten fragen, 
Lernen in Sinn-zusammenhängen 
 altersgemäße grammatikalische Kompetenz 
 phonologisches Bewusstsein (Reime, Silben, einzelne Laute) 
 Schönheit von Sprache(n) und Schrift(en) entdecken, Wahrnehmen  und 
Aufgreifen des Interesses der Kinder an Schriftsprache (eigener Name, 
Hausnummern, chinesische Zeichen) 
 Zeichen, Ziffern, Symbole, Piktogramme erkennen, eigene Zeichen er-
finden 
3.3.12 Öffnungs-, Schließ- und Betreuungszeiten 
Die Betreuungszeiten sollen den Eltern Planungssicherheit und Flexibilität 
gewähren, aus pädagogischen Gründen jed och maximal 9 Stunden pro Tag 
betragen: 
Öffnungszeiten im Jahresverlauf: 
In der Regel haben educcare Einrichtu ng zwanzig jährliche Schließtage . 
Innerhalb dieser Schließtage können die fünf Fortbildungs -/ Konzept -/ 
Teamtage für das Team stattfinden. Im erst en Jahr sind für eine qualitative  
hochwertige Einarbeitung der Mitarbeiter zwei weitere Teamfortbildungstage  
vorgesehen, die in der o. g. Schließungszeit stattfinden können.

Seite 28 von 70 
 
 
Öffnungszeiten je Tag: 
Die Öffnungszeiten sollten sich nach den Anforderungen d er Eltern richten.  
Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag. Die Uhrzeit kann je nach 
Bedarf zwischen 7:00 Uhr und 19:00 Uhr festgelegt werden. Hier richtet sich  
educcare flexibel nach dem Bedarf der Eltern  und der Kommune , so dass 
auch eine spätere oder frühere Öffnung umgesetzt werden kann.  
Sonstige, ergänzende Betreuungsangebote / Stundenbuchung: 
Um Flexibilität in der Betreuung zu ermöglichen, kann educcare weitere 
Möglichkeiten anbieten, die bei Bedarf mit dem Sozial - und Jugendamt 
besprochen werden können. Dazu gehören z.B. 
 die zeitweilige Buchung von Zusatzstunden innerhalb und außerhalb  
der Öffnungszeiten. Diese werden von den Eltern gebucht und auch  
bezahlt.  
 Buchungskontingente mit zubuchbaren Stunden (angekündigt wie  
auch unangekündigt). 
 Notfallbetreuung 
 soweit rechtlich zulässig und gewünscht kann educcare auch 
Platzsharing einrichten. 
 
4 Erfahrungen im Bereich der Kindertagesbetreuung 
4.1 Erfahrung als Krippenträger  
educcare betreibt aktuell 29 Bildungskindertagesstätten deutschlandweit, in 
jeder dieser Einrichtungen werden Krippenkinder im Alter von 0 bis 3 Jah ren 
betreut. Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind von herausragender B e-
deutung für seine Entwicklung. Die Aufnahme eines Kindes in eine Klei n-
kindgruppe ist in der Regel die erste auße rhäusliche Betreuung für ein Kind. 
Dieser bedeutsame Übergang erfordert von allen Beteiligten, für die no t-
wendigen Bedingungen Sorge zu tragen, die Kinder für ihre Entwicklung

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brauchen. Eltern stellen zu Recht hohe Ansprüche an die Kindertagesei n-
richtungen. Sie möchten über die Entwicklung ihres Kindes gut informiert 
und einbezogen werden. 
Damit sich ein Kind altersgerecht entwickeln kann und in einer Einrichtung 
angenommen fühlt, sind vor allem folgende Punkte wichtig: 
 eine überschaubare Gruppengröße und ein altersentsprechender 
Erzieher-Kind-Schlüssel, 
 Fachkräfte, die über das Wissen verfügen, den jeweiligen Entwic k-
lungs- und Sprachstand der Kinder in ihr Tun mit einzubeziehen, 
 die Kontinuität der Beziehung zwischen Fachkraft und Kind, 
 ein Verhalten der Fachkräfte, das sich u. a. auszeichnet durch: Re s-
pekt und Akzeptanz, Verstehen der Gefühle und Denkstile der Ki n-
der,  wahrnehmende Beobachtung, Wahlmöglichkeiten und nicht -
direktive Vorschläge, klar definierte Erziehungsziele, bewusste Fö r-
derung und Ermutigung, 
 ausreichende und ansprechende Räumlichkeiten sowie eine anr e-
gende Umgebung, 
 Bildungs- und Förderungsangebote, die die individuelle Entwicklung 
des Kindes berücksichtigen, 
 eine Vielfalt altersentsprechender und entwicklungsfördernder 
Spielmaterialien, 
 eine gelebte Erziehungspartnerschaft, die bereits mit einem Eing e-
wöhnungskonzept für die Kinder beginnt, welches Eltern und Ki n-
dern die Übergangssituation erleichtert und gegenseitiges Vertrauen 
schafft, 
 Führungsfähigkeiten der Einrichtungsleitung und ein gutes Teamkli-
ma, 
 eine Verweildauer des Kindes in der Einrichtung, die sich an dem 
individuellen Entwicklungsstand des einzelnen Kindes orientiert.

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Mit bis zu 250 Kindern der BASF Mitarbeiter ist die educcare Bildungskinde r-
tagesstätte Lukids die größte Betr iebskrippe Deutschlands – die Krippe ist in 
vier Häuser aufgeteilt (Farbturm, Luftschloss, Tierreich und Wiesengrund) 
und bietet jedem Kind und seinen Eltern ein zweites Zuhause. Die Kinde r-
krippe Lukids befindet sich auf dem rund 7 900 Quadratmeter großen Areal 
des Mitarbeiterzentrums für Work-Life-Management der BASF. Hier entstand 
ein moderner Gebäudekomplex, um den Mitarbeitern ein vielfältiges Ang e-
bot für alle Lebensphasen zu bieten. Unter anderem die Kinderkrippe mit 
250 Betreuungsplätzen für Mitarbeit erkinder im Alter von sechs Monaten bis 
drei Jahren. In Kleingruppen von maximal zehn Kindern findet eine individ u-
elle Betreuung statt und die Öffnungszeiten sind abgestimmt auf die Arbeit s-
zeiten der Mitarbeiter montags bis f reitags von 7:00 bis 18:00 Uhr . Eine Not-
fallbetreuung LuKids adhoc ist weiterer Bestandteil der Einrichtung. edu c-
care begleitet das Kita -Projekt des Chemiekonzerns von Anfang an - seit 
2005. 
Die Kindertagesstätte BMW Group Strolchegarten ist eine Betriebskindert a-
gesstätte für die Kinde r der Mitarbeiter der BMW AG und ihrer Tochterg e-
sellschaften sowie der BMW BKK, der BMW Stiftung Herbert Quandt und 
der Eberhard von Kuenheim Stiftung. Die Betriebskindertagesstätte bietet 
mit 17 Gruppen Platz für 234 Kinder. Davon sind 12 Gruppen Krippeng rup-
pen. 
Auch in den kommunalen Einrichtungen sind zahlreiche Krippengruppen 
vorhanden. So betreibt educcare in den fünf Einrichtungen in Stuttgart in s-
gesamt 11 Krippengruppen mit Platz für insgesamt 110 Kinder im Alter von 0 
bis 3 Jahren.  
4.2 Erfahrung als Kindergartenträger 
Jedes Kind hat ab seinem dritten Geburtstag bis zum Schuleintritt Anspruch 
auf den Besuch eines Kindergartens. Dadurch soll die Entwicklung des 
Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen

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Persönlichkeit gefördert werden.  In 22 Kindertageseinrichtungen der 
insgesamt 29 educcare Einrichtungen sind Kindergartengruppen vorhanden.  
Beispiele: 
Die Bildungskindertagesstätte „Der bunte Luftballon“ in Overath bietet Platz 
für 74 Kinder im Alter von vier Monaten bis zur Einschulun g. Davon sind 62 
Plätze, aufgeteilt auf 3 Kindergartengruppen, für Kinder von 3 bis 6 Jahren.  
Die educcare Bildungskindertagesstätte auf dem LUO Campus ist eine 
sechsgruppige Kindertagesstätte, mit drei Kindergarten - und drei 
Krippengruppen, im Bessunger S tadtteil Darmstadts, angrenzend an die 
Lichtenbergschule. Die Kita gibt es seit November 2010 und bietet Platz für 
insgesamt 90 Kinder, davon sind 60 Kinder in den drei Kindergartengruppen 
im Alter von 3 bis 6 Jahren. 
Im Jahr 2008 wurde die „educcare Bildu ngskindertagesstätte Stuttgart 
Hasenbergstraße“ als  Einrichtung in das Netzwerk der UNESCO -
Projektschulen aufgenommen. Diese Auszeich nung drückt die 
Wertschätzung der pädagogischen Arbeit und der Aktivitäten im Bereich 
frühkindlicher Bildung, und der beso nderen Kenntnisse und Erfahrungen im 
Bereich "Frühe Bildung", vor allem in der Zusammenarbeit mit Schulen, aus.  
Im April 2014 wurde eine weitere educcare Bildungskindertagesstätte in das 
Netzwerk aufgenommen: die „educcare Bildungskindertagesstätte 
Mühlwichtel“ in Karlsruhe. Beide Kindertagesstätten bieten regelmäßig 
Projekte zu UNESCO -Themen an und beide Einrichtungen leben in der 
täglichen Arbeit den UNESCO-Gedanken. 
 
5 Integration, Inklusion und Genderthematik 
Inklusion ist der folgerichtige Schritt auf die Bemühungen der Integration. Sie 
eröffnet allen Kindern die Möglichkeit, ihr Recht auf die Erreichung ihres 
individuell höchstmöglichen Bildungszieles wahr zu nehmen.

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In den UNESCO „Leitlinien für die Bildungspolitik“, die von der 
Bundesrepublik Deutschland unterschrieben wurden, geht es um die 
Inklusion von Kindern mit Entwicklungsschwierigkeiten.  „Inklusive Bildung 
bedeutet, es allen Menschen in gleichem  Maße zu ermöglichen, an 
hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihr Potential  zu entwickeln. Dieser 
Anspruch ist universal und gilt unabhängig von Geschlecht,  sozialen und 
ökonomischen Voraussetzungen oder besonderen Lebensbedürfnissen.“  
educcare Kindertagesstätten stehen allen Kindern offen. Jedes Kind ist 
willkommen, kein Kind wird ausgegrenzt! Unser Lei tsatz „Ein Kind ist, was in 
ihm steckt“ verdeutlicht  die Offenheit und Achtung gegenüber der 
Verschiedenheit und des Andersseins  eines jeden Kindes mit all seinen 
Potentialen und Herausforderungen.  Im Sinne und im Anspruch ermöglicht 
educcare allen Kindern , insbesondere auch  den Kindern mit 
Benachteiligungen und besonderen Bedürfnissen: 
 Respektierung der eigenen Persönlichkeit 
 Würde und Selbständigkeit 
 Selbstvertrauen und Begeisterung beim Lernen 
 ein ausgeglichenes Lern- und Betreuungsumfeld 
 Geselligkeit, Freundschaft und Zusammenarbeit mit anderen 
 kulturelle Unterschiede und Vielfalt 
 Wohlfühlen im familiären Umfeld. 
educcare ist der festen Überzeugung, dass es notwendig und sinnvoll ist, 
behinderte und nichtbehinderte Kinder so früh wie möglic h 
zusammenzuführen, da sich Einstellungen  und Vorurteile bereits im 
Kindergartenalter bilden und da von der Umwelt  Bewertungen von 
Behinderung übernommen werden können.  
educcare sieht folgende Vorteile gemeinsamen Spielens und Lernens:

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 das Lernen der Akzeptanz von "An derssein", das für die 
Identitätsbildung behinderter Kinder besonders wichtig ist 
 das Verarbeiten von neuen Erfahrungen, die sich für nichtbehinderte 
Kinder im Kontakt mit behinderten Kindern ergeben 
 die Vermeidung von Vorurteilen 
 das unbefangene Aufeinander zugehen 
 die Chance, verstärkte soziale Kompetenzen zu entwickeln, die sich 
für nichtbehinderte  Kinder aus der Vielfalt an anderen 
Kontaktmöglichkeiten ergeben 
 der Anreiz der gegenseitigen Vorbildfunkt ion bei der Ausbildung 
sozialer, sprachlicher, kognitiver und sensomotorischer Fähigkeiten. 
educcare–Bildungseinrichtungen beschränken sich nicht auf das 
Zusammensein von behinderten und nichtbehinderten Kindern an 
gemeinsamen Spiel - und Lernorten,  sondern schließen ein 
gemeinschaftliches Betreuungsangebot e in. Wir gehen  auf die individuellen 
Bedürfnisse aller Kinder ein, insbesondere derjenigen Kinder,  die ohne 
einen speziellen Aufwand an Betreuung und Pflege nicht zurechtkommen.  
Voraussetzung ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten 
des Netzwerks: mit den Eltern des Kindes, den behandelnden Ärzten und 
Therapeuten, den sonderpädagogischen Einrichtungen, dem Sozial - und 
Jugendamt, ggf. auch  den Integrationshelfern. educcare 
Bildungseinrichtungen erfüllen nicht nur integrative  Aufgaben im s ozialen 
Umfeld des Kindes und seiner Familie, sondern sie sind auch  eingebunden 
in eine umfassende Förderung und gemeinsame Erziehung und Bildung.  
Wir vereinbaren und verfolgen gemeinsame Ziele. Die Erwartungen an das  
Spielen und das Lernen berücksichtigt den jeweiligen Entwicklungsstand 
des Kindes.  
educcare Erzieher/innen und Mitarbeiter/innen zeichnen sich durch hohe 
Empathie und Engagement in ihrer Arbeit aus. Sie sehen sich als

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Ansprechpartner/innen für  die Herausforderungen, Unsicherheiten bis zu 
Ängsten der Eltern, beraten und geben  wenn möglich Hilfestellung. Sie 
verfügen über Kooperationsmöglichkeiten mit  verschiedenen Partnern und 
Institutionen.  
Eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Inklusionsarbeit ist 
neben der  interdisziplinären Kooperation die Fort - und Weiterbildung der 
Mitarbeiter/innen und ihre pädagogische Begleitung. 
5.1 Interkulturelle Arbeit der Kindertageseinrichtungen 
Die educcare Bildungskindertagesstätten orientieren sich in besonderer 
Weise an den Ideen der international en Verständigung, der interkulturellen 
Bildung und des Lernens gemäß der Leitlinien der UNESCO -
Projektschulen/-Bildungseinrichtungen. Die Einrichtungen unterstützen aktiv 
das Ziel der UNESCO – die Erziehung zu internationaler Verständigung und 
Zusammenarbeit – in allen Bereichen. Die Themen Toleranz, Demokratie, 
Nachhaltigkeit und globale Entwicklung werden in den educcare 
Bildungskindertagesstätten bereits intensiv und verlässlich gelebt. 
So wurde beispielsweise die educcare Bildungskindertagesstätte in de r 
Stuttgarter Hasenbergstraße  von der Deutschen UNESCO -Kommission zur 
„mitarbeitenden UNESCO Projektschule“ ernannt. 
Zielsetzung es ist, Kindern die Fähigkeit, das Wissen und die Verhalten s-
weisen zu vermitteln, die sie für eine glückliche und erfolgreiche  Zukunft 
benötigen. Dies schließt die Erziehung zu internationaler Verständigung und 
Zusammenarbeit ausdrücklich mit ein. 
Soziale Beziehungen sind die Grundvoraussetzung aller Bildungsprozesse. 
Die Welt, in der Kinder aufwachsen, ist von kultureller und sp rachlicher Viel-
falt geprägt. Interkulturelle Kompetenz hat in den educcare Kindertagesstä t-
ten eine hohe Bedeutung. Dabei gilt es, kulturelle Gemeinsamkeiten und 
Unterschiede zu entdecken. Mehrsprachigkeit und Multikulturalität werden in

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den Einrichtungen a ls Bereicherung und Chance gelebt. Die Tagesstätten 
spiegeln die Vielfalt unserer Gesellschaft wider. Verschiedene Familienkult u-
ren mit unterschiedlichen Vorstellungen werden durch die Familien und Mi t-
arbeiter/innen repräsentiert. 
5.2 Integration und interkulturelle Orientierung 
Weder gegenüber dem einzelnen Kind  noch gegenüber der Gesellschaft ist 
es zu verantworten, dass anforderungsgerechte Betreuung und Bildung nur 
wenigen zugänglich ist. educcare vertritt entschieden die Auffassung, dass 
hochwertige Bildu ng allen Kindern und Familien zugänglich sein muss. 
Durch konsequentes Kostenmanagement gelingt es educcare in der Regel,  
mit der regulären öffentlichen Förderung für freie Träger die ortsüblichen 
Elternbeiträge beizubehalten. Neben den Elternbeiträgen sin d hier die richt i-
ge Ansprache der Familien sowie bedarfsgerechte Angebote entscheidend. 
Weiterhin ist es für educcare selbstverständlich, Kinder und Familien aufz u-
nehmen, bei denen die verantwortlichen Stellen besonderen Handlungsb e-
darf sehen. educcare Tagesstätten sind zweites Zuhause für alle Kinder und 
ihre Familien, unabhängig von Abstammung, Sprache, Herkunft, Welta n-
schauung oder Konfession. Die Tür steht für sie stets offen, ob es sich um 
Betreuungs-, Beratungs-, Gesprächs-, Vermittlungsbedürfnisse ha ndelt oder 
um öffentliche Veranstaltungen oder private Feiern. 
Die educcare Einrichtungen sind exzellente Bildungseinrichtungen, in denen 
jedes Kind in einer Erziehungspartnerschaft mit den Eltern individuell begle i-
tet und umfassend gefördert wird. Anspruc h von educcare ist es, dass die 
Elternschaft in der Zusammensetzung das soziale Umfeld widerspiegelt. Im 
Verbund mit lokalen Einrichtungen beteiligt sich die Kita aktiv am kommun a-
len Leben und erweitert so das Angebot für Familien. Die interkulturelle Or i-
entierung der educcare Bildungskindertagesstätten zeigt sich allein schon 
durch die bilinguale Ausrichtung jeder educcare Kita (bisher deutsch / en g-
lisch), die bei Bedarf z.B. auch deutsch / türkisch sein könnte. Zudem arbe i-

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ten die Einrichtungen nach den UN ESCO Leitlinien, deren Grundsätze u.a. 
die Förderung von Demokratie, gegenseitiger Achtung und Toleranz sind. In 
den Einrichtungen werden die unterschiedlichen Kulturen gelebt und somit 
kennen gelernt als auch das gegenseitige Verständnis füreinander geför dert. 
Unterschiede werden als Chance und Ressource betrachtet, den Alltag in 
der Kindertagesstätte zu bereichern und für die Kinder weitere Lernmöglic h-
keiten zu schaffen. 
5.3 Integration von Kindern mit Behinderung 
educcare Kindertagesstätten stehen konzeptio nell allen Kindern, unabhä n-
gig von Religion, sozialem Status, kulturellem Hintergrund oder körperlichen/ 
seelischen Beeinträchtigungen, offen. Leitsätze wie „Jedes Kind ist anders“ 
und „Ein Kind ist, was in ihm steckt“ verdeutlichen die Offenheit gegenüber  
der Verschiedenheit und die Achtung des Andersseins mit all den Potenti a-
len und Herausforderungen, die eine solche Haltung birgt.  
Die educcare Kindertagesstätten streben ein Spiegelbild des gesellschaftl i-
chen Umfeldes an. Dies bedeutet, jedes Kind ist wi llkommen, und kein Kind 
soll ausgegrenzt werden. 
Jedes Kind wird entsprechend seiner individuellen Entwicklung und seiner 
individuellen Interessen und Stärken anerkannt und gefördert. Bei Kindern 
mit besonderem Förderbedarf ist eine intensive Zusammenarbei t mit den 
Eltern unerlässlich. Eine zusätzliche Förderkraft wird, wenn es die Situation 
erfordert, angestellt, entweder stundenweise oder alltagsbegleitend.  
Kinder mit Behinderung in den Alltag der Kindertagesstätte zu integrieren 
bietet eine besondere Ch ance, Kinder für individuelle Unterschiede zu se n-
sibilisieren und ihnen mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Sie erha l-
ten die Möglichkeit, den vorurteilslosen Umgang mit Gleichaltrigen zu lernen. 
Die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf bietet für alle 
Kinder wichtige Entwicklungserfahrungen.

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Die Räumlichkeiten sind, soweit möglich und mit der Stadt abgesprochen, 
auf die Nutzbarkeit eines Rollstuhlfahrers ausgelegt. 
 Im Grundsatz versuchen wir, allen Kindern einen Kitaplatz anzubieten. 
 Jeder Fall sollte als Einzelfallentscheidung genauer betrachtet werden, 
da die Betreuung in einer Regeleinrichtung vom Grad der Behinderung 
abhängig ist und nicht alle Kinder in einer Regeleinrichtung ausreichend 
gefördert werden können. Mit den Eltern und den Förderstellen muss 
abgewogen werden, was sinnvoll ist. 
 Ggf. sind unterstützende Kräfte einzusetzen (i.d.R. nach Absprache 
 mit dem Jugendamt). 
 Erfahrungen aus unserer Einrichtung in Stuttgart Hasenbergstraße: 
 Es gibt zwei Integrationspl ätze. Die Kinder  erhalten durch 
eine unterstützende Kraft entsprechen de Förderung. Die 
Kräfte werden von der Frühförderstelle finanziert. 
 
6 educcare als im Sozialraum engagierter Träger 
educcare Kindertagesstätten verstehen sich immer als Teil einer 
Stadtteilgemeinschaft – mit den damit verbundenen Rechten und Pflichten. 
Die Aufgabe der Gemeinschaft ist es, den Familien die notwendigen 
Angebote „auf Augenhöhe und mit passender Ansprache“ zur Verfügung zu 
stellen, die sie bei der Erfüllung ihres Erziehungsauftrags benötigen.  Hierzu 
möchte educcare verlässlich einen Beitrag leisten.  Das educcare Bildungs - 
und Erziehungskonzept bildet die fundierte und verbindliche Basis für die 
pädagogische Arbeit. Der Sozialraum und seine Familien bestimmen die 
konkrete Ausprägung des Profils  der jeweiligen Kindertagesstätte und der 
täglichen pädagogischen Arbeit. 
Der Auftrag der educcare Bildungskindertagesstätte in Münster soll zum 
einen der Deckung des Bedarfs der Bildung und Betreuung von neu zug e-
zogenen Kindern unter sechs Jahren liegen, zum anderen in der anford e-
rungsgerechten Unterstützung der Familien und des Stadtteils . Eine Kinder-

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tagesstätte bietet sich hier idealerweise als Treffpunkt für Familien an und 
kann integrierend wirken. 
 
Grundsätzliches zu Münster 
Die kreisfreie Stadt Müns ter steht für Familienfreundlichkeit, Fahrradpar a-
dies und Studentenstadt. Münster ist in die sechs Stadtbezirke Mitte, Nord  
(Coerde, Kinderhaus, Sprakel mit Sandrup) , Ost (Gelmer und Handorf), 
West (Albachten, Gievenbeck, Mecklenbeck, Nienberge, Häger und Roxel), 
Süd-Ost (Angelmodde, Gremmendorf und Wolbeck)  und Hiltrup (Amelsbü-
ren, Berg Fidel und Hiltrup) gegliedert.  
Münster hat über 180 Kindertageseinrichtungen und ist von einer großen 
Träger- und Angebotsvielfalt geprägt. Ca. 30 Einrichtungen bieten als  Fami-
lienzentrum Angebote für Familien im Bereich der Beratung und Unterstü t-
zung. Die Stadt selbst ist Träger von 29 eigenen Kindertageseinrichtungen.  
Strukturdaten zum Sozialraum 
Das Stadtgebiet von Münster umfasst ca. 303 km² und hat ca. 310.000 Ein-
wohner (Stand Dezember 2015).  
Stand Juni 2017 gibt es ca. 8.600 Kinder im Alter von 0 -2 Jahren in Münster. 
Mit den derzeitig vorhandenen Kindertageseinrichtungen kann ca. 42,4% 
des Betreuungsbedarfes abgedeckt werden. Im Alter von 3 -5 Jahren gibt es 
ca. 7.700 Kinder. 
 
Amelsbüren 
Amelsbüren ist der südlichste Stadtteil von Münster und stark landwirtschaf t-
liche geprägt. Amelsbüren ist mit einer Fläche von ca. 43,35 km² der größte 
Stadtteil und hat aktuell ca. 6.400 Einwohner (Stand Dezember 2015). Auch 
umfangreiche Waldgebiete wie die Davert und die Hohe Ward gehören zu 
Amelsbüren.

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In Amelsdüren gibt es zwei Grundschulen, die Davert Schule Amelsbüren  
und die Grundschule Loevelingloh, sowie  drei Kindertageseinrichtungen: die 
Kita und Familienzentrum St. Sebastian in Trägerschaft der Kirchengemei n-
de St. Clemens, die städtische Kindertageseinrichtung und Familienzentrum 
Sonnentau, sowie die Einrichtung Pezzettino in Trägerschaft der evangel i-
schen Jugendhilfe Münsterland gGmbH. 
 
 
Ein „zweites Zuhause“ und exzellenter Bildungsort für Kinder und E l-
tern in Münster 
Kindern und Eltern ein „zweites Zuhause“ und exzellenten Ort der individue l-
len Entfaltung in de n Kindertagesstätten Münster zu bieten, heißt für uns 
ergänzend zu den grundsätzlichen Aussagen im educcare Bildungs - und 
Erziehungskonzept zum Beispiel: 
 Vernetzung in den Stadtteilen und in den Bezirken aktiv unterstützen 
u.a. zu umliegenden Kindergärten und Grundschulen (zum Beispiel 
mit den umliegenden Kitas in städtischer und freier Trägerschaft) 
 kulturelle Verständ igung fördern, auch über die Kindertagesstätte 
hinaus 
 den hinzuziehenden Familien das Ankommen in der neuen Umg e-
bung erleichtern , z.B. durch gemeinsame Ankommensfeiern, g e-
meinsames Kochen, Elterncafé , sportliche Aktivitäten wie Yogaku r-
se, Eltern-Kind-Zelten… 
 Familien die Möglichkeit bieten, Teil der Gemeinschaft zu werden 
und Verantwortung für sie zu übernehmen 
Konkret könnten folgende Elemente die Realisierung des Stadtteilbezugs 
herstellen:

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 umfeldadäquate Angebote  für die Familien zur Kontaktknüpfung ( z. 
B. Eltern-Kind-Spielgruppen, Kurse zur Erziehungspartnerschaft, E l-
terncafé; gemeinsame Ausflüge in die Umgebung (beispielsweise an 
den Aasee, in die Davert…) 
 interkulturelle Angebote, Veranstaltungen und Feiern (z. B . als Haus 
der Kulturen; o.ä.) 
 Ort fa miliärer Unterstützung z. B. Sprachförderung für die ganze 
Familie; Bildungsveranstaltungen (Vorträge, Seminare), mehrspr a-
chige Informationen, Hilfen zur Erziehung, Unterstützung solidar i-
scher Netzwerkbildung z. B. für Alleinerziehende, Studenten...  
educcare möchte aktiv einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in 
Münster leisten und in enger Zusammenarbeit mit den bereits vertretenen 
Trägern, wie der AWO , dem DRK und der katholischen und evangelischen 
Kirche, Angebote für die Familien in Münster realisieren. In Abstimmung mit 
den anderen Akteuren können in der Kita familienzentrum -ähnliche Struktu-
ren geschaffen werden, um den Eltern trägerübergreifende Fortbildungs - 
und Beratungsangebote anzubieten. 
Im Falle der Auftrag serteilung soll educcare in  Amelsbüren und Umgebung 
den Bedarf der Bildung und Betreuung von Kindern im Alter von sechs 
Monaten bis zum Schuleintritt decken sowie Familien anforderungsgerecht 
unterstützen. 
 
6.1 Zusammenarbeit mit dem Jugendamt 
Das Ziel einer vorbildlichen und zugleich  effizienten Bildung und Betreuung 
ist nur in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt erreichbar. educcare sieht 
das Ju gendamt als Handlungs partner, welcher die gleichen Ziele mit 
derselben Beharrlichkeit und gleichem „neue n Denken“ verfolgt. Eine gute 
Partnerschaft hat educcare schon in anderen Kommunen in der 
Vergangenheit unter Beweis gestellt.

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Aufbauend auf diesen Erfahrungen würden wir gerne in den folgenden 
Themen mit dem Jugendamt konkret zusammenarbeiten:  
 gemeinsame Definition und Erprobung von neuen Angebo ten und 
Abläufen 
 gemeinsame Durchführung von Schulungen 
 Erfahrungstransfer aus anderen Kommunen  
 
6.2 Zusammenarbeit mit Grundschulen oder 
„lebenslanges Lernen fördern“ 
Einen besonderen Schwerpunkt setzt educcare für Kindergartengruppen auf 
die Vorbereitung auf die Grundschulzeit. educcare entwickelt zusammen mit 
Grundschulen Prozessbeschreibungen für den Übergang in die Schule. Dem 
Übergang vom Kindergarten in das Schulsystem kommt ein besonderer 
Stellenwert zu, denn was bei den Kindern in der Elementar - und 
Primarbildung grundgelegt – oder aber versäumt – wird, prägt den weiteren 
Bildungsverlauf und somit auch den Bildungserfolg oder -misserfolg von 
Kindern und Jugendlichen entscheidend mit. Nicht nur im Hinblick auf 
individuelle Lebenschancen, sondern auch mi t Blick auf die 
gesamtgesellschaftliche Entwicklung muss somit dem Übergang vom 
Kindergarten in die Grundschule eine besondere Verantwortung 
beigemessen werden.  Kinder, die in die Schule kommen, stehen in der 
Kontinuität längst begonnener Bildungsprozesse.  Kindertagesstätten und 
Schule haben die gemeinsame Verantwortung und Verpflichtung, durch ihre 
Zusammenarbeit eine weitgehende Kontinuität der Entwicklungs - und 
Lernprozesse für die Kinder zu gewährleisten und gemeinsam mit den Eltern 
Verantwortung für ei ne beständige, ganzheitliche Bildungs - und 
Erziehungsentwicklung zu übernehmen. Die enge Verzahnung von 
Elementar- und Primarbereich dient der frühzeitigen und bestmöglichen 
Förderung für jedes einzelne Kind.

Seite 42 von 70 
 
 
Kindertagesstätte und Schule tragen gemeinsam  und gleichberechtigt die 
Verantwortung dafür, 
  dass ein guter Schulanfang kein punktuelles Ereignis, sondern eine 
zu gestaltende Übergangsphase ist, 
  dass die persönliche Eigenart des einzelnen Kindes und seine 
Lerngeschichte berücksichtigt wird und in de r Schule zur Geltung 
kommt, 
  dass wechselseitig und kontinuierlich Informationen ausgetauscht, 
Fragen aufgenommen und Ideen entwickelt werden. 
 
educcare sieht sich deswegen in der Verantwortung, mit Grundschulen in 
der Umgebung zusammenzuarbeiten und Kinde rgartenkindern eine gute 
Vorbereitung auf die Schule zu bi eten. educcare sieht sich in der Verpflic h-
tung die umliegende Grundschulen anzusprechen und sich zusammen mit 
ihnen diesen Aufgaben zu stellen (z.B. durch Kooperationsvereinbarungen, 
Kooperationskalender, gemeinsame Informationsabende, übergreifende 
Portfolios, Projekte zwischen Kita - und Schulkindern, Evaluierung des 
Übergangsprozesses). 
 
6.2.1 Beispiel für Sozialraumorientierung: Zusammenarbeit der 
educcare Kita Stuttgart Hasenbergstraße mit den Grundschulen 
Schwabschule und Falkertschule 
Konkret ist es beispielsweise gelungen , an zwei öffen tlichen Schulen im 
Stuttgarter Westen  (Schwabschule und Falkertschule) ein bilinguales 
Unterrichtsmodell einzuführen. Initiator waren Eltern der educcare 
Kindertagesstätte Hasenbergstraße. Damit ist in unmittelbarer 
Nachbarschaft der bilingualen Kita die Weiterführung der Bilingualität in der 
Schule gewährleistet. Der Erfolg der Eltern und des Trägers ist auch ein 
Schwabschule Stuttgart

Seite 43 von 70 
 
 
gelungenes Beispiel dafür, wie Kindertagesstätten Bewegu ng in einen 
Stadtteil bringen und Schulentwicklung mit gestalten können. 
6.3 educcare als Partner der Stadt Münster oder 
„Transparenz herstellen und Kooperation leben“ 
Auf Grund entstehender Neubaugebiete und damit verbundenem Zuzug von 
Familien soll die neue Kita den Eltern anforde rungsgerechte Kinderbildung 
und -betreuung anbieten.  
Durch die flexiblen, auf die Bedürfnisse abgestimmten Angebote und 
Betreuungszeiten ist den Eltern die größtmögliche Planungssicherhe it in der 
Umsetzung ihres Lebensmodells garan tiert. Die Stadt Münster  will nicht 
ausschließlich den Bedarf abdecken, sondern auch eine qualitativ 
hochwertige, gut kommunizierbare Betreuung und Bildung der jüngsten 
Bewohner im Ortsteil Amelsbüren zur Verfügung stellen.  Die Wohn- und 
Lebensqualität sowie Identifikation der Bewohner mit dem Stadtteil we rden 
mit der Kindertagesstätte als Ort der Begegnung, des Kennenlernens  und 
des Dialogs zusätzlich gestärkt.  
educcare wird verantwortlich und effizient mit der Stadt Münster  
zusammenarbeiten und Prozesse und Strukturen stets transparent halten 
und dynamisch weiterentwickeln. 
educcare Kindertagesstätten verstehen sich immer als Teil einer 
Stadtteilgemeinschaft – mit den damit verbundenen Rechten und Pflichten. 
educcare unterstützt die Stadt Münster darin, die Rahmenbedingungen zur 
Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Familienfreundlichkeit ist 
für Unternehmen wie für Kommunen ein wichtiger Standortfaktor.  Dies kann 
zu erfolgreichen Kooperationen zwischen Unternehmen und 
Stadtverwaltung führen.

Seite 44 von 70 
 
 
6.4 Kooperation mit anderen Institutionen 
Grundgedanke von educcare Kindertagesstätten ist es, Familien – Kinder 
wie Eltern – als Partner zu sehen. Diese haben unterschiedliche Bedarfe, 
die sich je nach Lebenssituation und Umfeld ändern können. Wir sehen es 
als unsere Aufgabe, Familien adäquate Angebote anzubieten: von der 
hochwertigen Umsetzung unseres Bildungskonzeptes über die Beratung von 
jungen Eltern oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zu 
offenen, generationenübergreifenden Angeboten.  
educcare richtet seine Angebote an den lokalen Anforderungen aus. Dies 
wird mit Hilfe der Sozialraumanalyse und  Elternumfragen sichergestellt und 
regelmäßig überprüft. 
 
Folgende Partnerschaften werden angestrebt: 
  Kooperationsmodelle mit Vereinen, Verbänden ; Institutionen (z.B. mit 
(Grund-)Schulen, Sportvereinen, Museen, Bibliotheken etc.) 
  Zusammenarbeit mit anderen freien Trägern der Jugendhilfe  
 Kindertagesstätten  
 Jugend- und Familienhäusern 
 Hilfen zur Erziehung 
 Sprachförderprojekten  
 Vereinen 
 Vernetzung mit anderen Trägern  
 Austausch über pädagogische Konzepte  
 ggf. gemeinsame Schulungen 
 Bereitstellung der Räumlichkeiten

Seite 45 von 70 
 
 
7 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern 
Erziehungspartnerschaft von Eltern und Erziehern 
educcare sieht in der Bildung und E rziehung der Kinder eine gemeinsame 
Verantwortung mit den Eltern.  
Das Gelingen gründet auf Respekt und Vertrauen. Voraussetzungen sind 
authentisches Interesse, individuelles Eingehen, gleiche Augenhöhe sowie 
Professionalität in der Kommunikation bei den e duccare Mitarbeiter/innen. 
Erzieher/innen in educcare Einrichtungen respektieren Eltern in ihrer 
besonderen Bedeutung für ihr Kind. Sie (be)achten individuelle 
Lebenssituationen, Wertvorstellungen, kulturelle Zusammenhänge und 
vielfältige Erwartungen, die Eltern in ihrer persönlichen Lebenssituation 
formulieren. Voneinander erfahren, sich austauschen und gemeinsam 
Lösungen entwickeln sind unverzichtbare Schritte, damit eine 
vertrauensvolle Partnerschaft entstehen und familienergänzend und -
entlastend wirken kann.  
Beteiligung, Verständigung und manchmal auch Auseinandersetzung 
verlangen von Erzieher/innen besondere Kompetenzen. educcare trägt 
diesem Aspekt u. a. durch eine sehr sorgfältige Personalauswahl Rechnung. 
Alle Mitarbeiter/innen in den educcare Einr ichtungen werden in 
Kommunikation und Erwartungsmanagement geschult.  
Wesentliche Grundeinstellungskriterien sind z. B. Begeisterung für die Arbeit 
mit Kindern und Eltern, ausgeprägte Hobbys, Spaß am strukturierten 
Arbeiten, nachgewiesener Wille zur persön lichen Weiterentwicklung und 
eine freundliche Ausstrahlung. Ergänzt wird dies um spezifische Kriterien 
wie kultureller Hintergrund oder spezielle Kenntnisse.  
 
Die konkrete Elternarbeit bei educcare beinhaltet z. B.: 
 intensive Vorab-Information über educcare und die Ziele

Seite 46 von 70 
 
 
 intensives Vorab -Gespräch mit den Eltern über das Kind, seine 
bisherige Entwicklung, Wünsche und Ängste von Eltern 
 individuelle Eingewöhnung von Kindern und Eltern (Berliner Modell)  
 
 vier (für Kinder unter 3 Jahren) bzw. zwei (für Kinder  über 3 Jahren) ca. 
einstündige Elterngespräche pro Jahr zum Austausch über die 
individuelle Entwicklung der Kinder (die “ educcare-Eltern“ lieben diese 
Gespräche) 
 halbjährliche Elternbefragung 
 jährliche Mitwirkung von Eltern bei der Ausrichtung und Entwick lung der 
jeweiligen Kita im Rahmen des „Kickoff“ (u.a. auf Basis der Befragung s-
ergebnisse) 
 
 Einbinden von Elternkompetenzen und Ressourcen in die Bildungsarbeit 
und den Alltag der Tagesstätte 
 diverse Elternmitwirkungsmöglichkeiten (z. B. Arbeitsgruppen, El ternrat, 
Projekt-/Themengruppen)  
 
 lebendige Elternversammlungen mit Themenabenden (z. B. 
Naturwissenschaften), Vernetzen und Vergnügen, z. B. Kochen 
 Angebote der Beratung und Unterstützung von Familien  
 Angebote für Eltern in gewünschten Themen (z. B. das  Elternseminar: 
„Rituale“, „Grenzen setzen“) 
 
8 Tagesablauf  
Durch Rituale Orientierung und Halt geben. 
 
Strukturierung des Tagesablaufs

Seite 47 von 70 
 
 
Ein strukturierter Tagesablauf ist für Kinder im  Kindergarten- und besonders 
im Krippenalter wichtiger Bestandteil für e ine gesunde Entwicklung. Den 
Kindern wird ein  Tagesablauf geboten, der Orientierung und damit auch 
Sicherheit bietet. Hierbei wird stets vom Wohlbefinden des einzelnen Kindes 
ausgegangen. So ist unser Tagesablauf eine Stütze für das Kind, aber 
keinesfalls ein Muss (s. „Ein exemplarischer Tag bei den Wasserflöhen“).  
Feste Rituale und Strukturierungsmerkmale sind dabei täglich der 
Morgenkreis / Morning Circle mit allen Kindern, das gemeinsame 
Obstfrühstück, das Mittagsessen sowie die Mittagsruhe und der 
nachmittagliche Snack. In den Zwischenzeiten kann der Tag immer wieder 
neu erfunden werden, ausprobiert und variiert werden. 
 
Ein exemplarischer Tag bei den „Wasserflöhen“, 
der Betriebskindertagesstätte der Bundesanstalt für Wasserbau 
7:30-8:00 Uhr Gruppenübergreifende Frühbetreuung: Der entspannte  
Start in den Tag steht im Vordergrund. Die Kinder werden 
liebevoll begrüßt und Informationen mit den Eltern ausg e-
tauscht.  
8:00 Uhr Bringzeit der Kinder in ihre Bezugsgruppen - erste Fre i-
spielphase 
8:00-11:15 Uhr individuelle Schlafens- und Ruhezeiten der Kleinsten  
9:00-Uhr  Start in den Tag: Morning Circle - in der Gruppe anko m-
men, begrüßen; gemeinsam schmieden die Kinder Pläne 
für den Tag; es wird gesungen, getanzt, gelacht und d a-
nach gibt es gemeinsames Obstfrühstück  
9:30-11:00 Uhr Treffpunkt Piazza, offene Angebote 1. Entdeckerphase:  
Die Kinder können altersentsprechend frei wählen, ob sie 
an einem gezielten Angebot (Piazza, Atelier, Bad) tei l-
nehmen wollen oder eigenen Wünschen nachgehen: z.B. 
im Garten  spielen, sich ausruhen, kuscheln oder in der 
Küche nachschauen, was es später zu essen gibt.

Seite 48 von 70 
 
 
Die Erzieher/innen unterstützen die Kinder bei der Real i-
sierung ihrer Ideen, sie schaffen Anreize und fördern die 
Kinder mit ihren individuellen Interessen. Sie beobachten 
und dokumentieren und tauschen sich später mit den E l-
tern darüber aus.  
11:30 Uhr Mittagessen für die Krippenkinder 
12:30 Uhr Mittagessen für die Kita-Kinder. 
13:15-15:00 Uhr Mittagsruhe. Es kehrt Ruhe ein im Haus.  
Die großen Kinder beschäftig en sich lei se, bekommen e t-
was vorgelesen oder ruhen und kuscheln miteinander. 
Die jüngeren Kinder machen sich bettfertig, klettern in ihre 
Kisten oder auf ihre Matratzen. Wer nicht schlafen kann, 
ruht. Die Schlafdauer richtete sich individuell nach dem 
Bedürfnis des Kindes. Wer wach wird, ruft oder kommt a l-
lein aus dem Schlafraum und wird von einer Gruppene r-
zieherin begrüßt. 
15:00 Uhr Treffpunkt Piazza, 2. Freispielphase  
15:15 Uhr Der Snack - Energie für den Nachmittag:  
Dieser kleine Snack variiert täglich. Abgestim mt auf den 
Mittagstisch, bietet er einen Energienachschub, der die 
Kinder für Ihre Aktivitäten am Nachmittag stärkt. Je nach 
Belegung der Gruppen, findet der Imbiss gemeinsam mit 
Kindern der anderen Gruppen statt. 
15:45 Uhr 2. Entdeckerphase:  Die Kinder kö nnen sich zwischen 
vereinzelten Angeboten entscheiden, Garten und Fre i-
spiel. 
17:00 Uhr Ende 
 
Der Alltag wird für alle Kinder durchgehend in englischer und deutscher 
Sprache gestaltet.

Seite 49 von 70 
 
 
Der Tagesablauf wird natürlich an lange Öffnungszeiten in der Kita od er 
sonstige Besonderheiten entsprechend verändert und angepasst. Basis des 
Tagesablaufes bleibt aber immer eine Grundstruktur, in der feste Rituale und 
Abläufe den Kindern Orientierung und Sicherheit bieten. 
 
 
9 Organisationskultur, Qualitätsmanagement und 
Dokumentation 
9.1 educcare Strukturen und Prozesse zur systemischen 
Verankerung 
Die Strukturen und Prozesse sind aus den pädagogischen Zielen abgeleitet 
und sichern die verlässliche Erfüllung der Qualitätsversprechen an Kinder, 
Eltern und Auftraggeber (z.B. das Jugendamt Stuttgart).  
 
Beispiele für definierte Prozesse sind: 
 Prozess der systematischen Beobachtung und Dokumentation  
 Prozess des Austausches mit Eltern über institutionalisierte und 
fundierte Entwicklungsgespräche mit den Eltern  
 Prozess der individu alisierten Entwicklungsbegleitung auf der Basis 
führender methodischer und inh altlicher Konzepte  (Beispiel für 
Methoden im Rahmen der Angebotsplanung bilden das havard teaching 
model sowie das Konzept der International Baccalaureate Organisation) 
 Prozess der Auswahl und laufenden Fortbildung der Fachkräfte 
 
Die Schwerpunkte der Förderung sind: 
 Förderung der Basisk ompetenzen, wie lernmethodische  Kompetenz 
sowie Lebenskompetenzen

Seite 50 von 70 
 
 
 Förderung in den klassischen Bereichen, wie Bewegung/ 
Wahrnehmung, Sprache und Zweitsprache, Kunst und Musik, 
Naturwissenschaft sowie Technik und MedienPraktische Beispiele für 
wissenschaftlich fundierte Methoden in den Schwerpunkten sind:  
 Immersion bei der Zweitsprachenförderung (s. auch educcare 
Beiratsmitglied Herr Prof. Wode) 
 naturwissenschaftlicher Vorschul -Ansatz (s. auch educcare 
Beiratsmitglied Frau Prof. Lück) 
 Frühförderkonzept in Sprache nach dem Ansatz von Prof. Tracy, 
Universität Mannheim 
 Übergangsmodell Kita -Grundschule nach dem Ansatz von Prof. 
Schumacher, PH Schwäbisch Gmünd 
 
Grafik zur Darstellung der pädagogischen Basis, der Methoden und 
Förderung: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
educcare Bildungs- und Betreuungskonzept 
mit Zielen, Teilzielen je Bereich, konkreten Aufgabenbeschreibungen 
Praxiswerkstatt: mit Anregungen für Raum, Material, Alltag und Projekte… 
Best practice Methoden 
Beobachtung  & Doku, Reflektion, Ange-
botsplanung, -durchführung, …. 
(Belgien, Australien, USA, Schweiz, …. ) 
 
Sozialkonstruktivistischer Ansatz 
Reggio, Montessori, situationsorientierter Ansatz 
Elternpartnerschaft 
 Basis- 
kompetenzen 
Förder- 
schwerpunkte 
Bildungspläne (national und international) 
Best practice Inhalte 
Sprache, Bilingualität, Wahrnehmung, Mu-
sik, Naturwissenschaft, …. 
(Kanada, Frankreich, Deutschland, …. )

Seite 51 von 70 
 
 
9.2 Angaben zur Qualitätssicherung 
Ein fundiertes pädagogisches Konzept benötigt Strukturen und Prozesse, 
um eine nachhaltige Umsetzung sicherzustellen. Strukture n und Prozesse 
geben der täglichen Arbeit Orientierung, Verbindlichkeit und erzeugen eine 
transparente Qualität.  
educcare unterscheidet dabei auf der einen Seite in pädagogische und auf 
der anderen Seite betriebswirtschaftliche Strukturen und Prozesse. De r 
betriebswirtschaftliche Teil stellt u.a. sicher, dass die Mittelverwendung hoch 
effizient ist, um einen breiten demokratischen Zugang zu ermöglichen.  
 
Beispiele von zahlreichen pädagogischen Prozessen der Qualitätssicherung:  
 Prozess der Eingewöhnung (nach Berliner Modell) 
 der Beobachtungs - und Dokumen tationsprozess erzeugt z.B. die   
Transparenz in der Entwicklung des Kindes 
 laufende Umsetzungsreviews dur ch den Träger als Fundament für  
 Qualität und Wirtschaftlichkeit

Seite 52 von 70 
 
 
Grafik zur Übersicht über pädagogis che und betriebswirtschaftliche 
Prozesse:  
 
 
 
Im Folgenden wird exemplarisch auf die Prozesse „Review“ und 
Beobachtungsmanagement eingegangen. An ihnen soll die Philosophie und 
Konsequenz der Umsetzung, und damit die hochwertige und verlässliche 
Erfüllung der Versprechen dargestellt werden. 
 
Gerne stellen wir die anderen Prozesse im Detail dar, dies sowohl vom 
Konzept als auch in der Praxis in einer educcare Bildungskindertagesstätte 
vor Ort. Das educcare Team würde sich über das Interesse freuen.  
 
Zuverlässige und effiziente Umsetzung von  
Bildungskonzept und Anforderungen 
Pädagogisch 
• Review 
• Benchmarking 
• Kooperationen 
• ....... 
• Befragungen 
• Elterngespräche 
• ........ 
• Dokumentation 
• Beobachtung 
•
Betriebswirtschaftlich 
• Nutzungsanalysen 
• Arbeitszeitmodelle 
• Modellförderung 
• ....... 
• Personalbedarf 
• Personalmanagement 
• ........ 
• Arbeitsteilung 
• Raum = 3 Erzieher 
•
Strukturen und Prozesse 
• Review

Seite 53 von 70 
 
 
Grafik zum Beispielprozess Reviewmanagement: 
 
 
 
Kern des educcare Qualitätsmanagements ist das Reviewverfahren. Es geht 
in dem Review darum, zu prüfen ob die richtigen Dinge getan werden 
(Effektivität) und ob diese richtig getan werden (Effizienz). Dies siche rt die 
kontinuierliche Analyse auf Basis des educcare Bildungskonzeptes.  
Ergänzend zu dem Review, das sich in Selbstevaluation und externe 
Evaluation trennt, gehen in die Analyse der Arbeit auch noch folgende 
Informationen ein: 
 jährliche Elternbefragung 
 jährliche Kinderbefragung 
 jährliche Mitarbeiterbefragung 
 jährliche Auftraggeberbefragung (z.B. Jugendamt) 
 jährliche Kinderbefragung

Seite 54 von 70 
 
 
An die externe Evaluation schließt sich die Auswertung und gemeinsame 
Vereinbarung von Zielen und Vorgehen in einem gemeinsa men Kickoff 
Workshop mit Eltern, Mitarbeitern und Träger an.  
Die vereinbarten Ziele und Vorgehen für die nächste Zeitperiode (meistens 
das kommende Jahr) werden dokumentiert und über das Jahr verfolgt.  
Über regelmäßige Statusreporte werden die Entwicklun gen dokumentiert 
und an die Beteiligten Informationen verteilt. 
 
Beispiele für Kickoff-Workshop-Gruppen: 
 Übergang Kita-Grundschule 
 Räume bilden 
 Öffentlichkeitsarbeit 
 Kreativität als Bildungsansatz

Seite 55 von 70 
 
 
Als ein weiteres Beispiel für Prozesse wird aufgrund sein er Bedeutung für 
die individualisierte Bildung der Prozess der Beobachtung/Dokumentation 
dargestellt.  
 
Grafik zum Beispielprozess Beobachtungsmanagement: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
FB 1
Information zu Kind und Familie
Basisdaten bei Aufnahme des Kindes
Tagebuch 
Grundlage für die päd. Arbeit, Aktionen, 
Einschätzungen und Auswertungen
regelmäßig und fortlaufend; spontane und gezielte Beobachtungen
Lerngeschichte
Kindordner / Ich-Buch
Sammlung von 
Dokumentationen
FB 3
Aktion und Auswertung
FB 4
Kollegialer Austausch
FB 5
Entwicklung im Verlauf 
Kreisdiagramm, 
zusammen mit FB 4 Grundlage für alle 
Elterngespräche
FB 6
Individueller 
Entwicklungs-
bogen
Ergänzende 
Informationen für 
Erz. und Eltern
alle 3-6 Monate je 
nach Alter von
„6-18 Monaten“,  
„18-36 Monaten“, 
„36-72 Monaten“
FB 2
Gesamteinschätzung / Wohlbefinden der Gruppe
nach 4-8 Wochen, danach vierteljährlich; alle Erzieher/-innen einer Gruppe

Seite 56 von 70 
 
 
Das in allen educcare Einrichtungen praktizierte System ist ein in sich 
geschlossener Kreislauf vom Erstkontakt (Anamnesebogen) über 
unterschiedliche Beobachtungsthemen hin zum Entwicklungsgespräch mit 
den Eltern.  
Der Sicherstellung des Wohlbefindens (Stichwort zweites Zuhause) jedes 
einzelnen Kindes gilt hier im ersten Schritt die Hauptaufmerksamkeit. Erst 
nach sichergestelltem Wohlbefinden kann die Bildungsarbeit beginnen.  
Basis des educcare Beobachtungssys tems bilden praxiser probte Ansätze, 
u.a. das „process-oriented child monitoring system“.  
Das System vertritt die Sichtweise, Beobachtung als laufende und 
unabdingbare Voraussetzung für pädagogisches Handeln zu werten, 
motiviert aus der Zielsetzung, das einzelne Kind individuell zu erfassen.  
Laufend bedeutet: Verankerung im pädagogischen Alltag (Tagebuch) anstatt 
einer getrennten Tätigkeit. 
Unabdingbar bedeutet: Nicht diskutierbar, sondern verbindlicher Bestandteil 
der Arbeit. Entsprechende organisatorische Maßnahmen ermöglichen und 
verpflichten die Durchführung.  
 
Konkret bedeutet dies: 
 Individuelle Beobachtungen, Lerngeschichten  und Ent-wicklungsschritte 
werden fortlaufend auf Tagebuchseiten erfasst und regelmäßig 
ausgewertet.  
 Eine erste Einschätzung der Kinder erfolgt unter dem Gesichtspunkt 
„zweites Zuhause“ und stellt Wohlbefinden und Engagiertheit in den 
Beobachtungsmittelpunkt.

Seite 57 von 70 
 
 
 Der individuelle Entwicklungsbogen stellt sicher, dass alle 
Entwicklungsschritte erfasst werden. Er basiert auf den Kriterien der 
Entwicklungsdiagnostik und bindet Eltern mit ihren Beobachtungen zu 
Hause ein. 
 Der regelmäßige Abgleich im Team  / der Austausch in der 
Fachkonferenz ergänzt Blickwinkel und Einschätzungen und führt so zu 
einer komplexeren Sichtweise auf das Kind.  
 Die Auswertung der Tagebuchaufzeichnungen, der individuelle 
Entwicklungsbogen und das Ich -Buch stellen eine hervorragende 
Bildungsbiografie des Kindes dar.  
 Die Gesamteinschätzung des Kindes in den verschiedenen 
Bildungsbereichen dient als Grundlage für das Entwicklungsgespräch 
mit den Eltern und die Vereinbarungen für das weitere pädagogische 
Handeln. 
 Die Häufigkeit der Gespräch e ist abhängig vom Alter und der 
Entwicklung des Kindes (mindestens zweimal im Jahr, bei Kindern unter 
drei Jahren viermal je Jahr). und individuellen Anforderungen. 
 Elterngespräche sind gekennzeich net durch gegen seitigen Respekt, 
eine partnerschaftliche G rundhaltung sowie eine offene und 
vorurteilsfreie Atmosphäre.  
 Sie umfassen gemeinsames Nachdenken und das Gehen gemeinsamer 
Wege mit beidseitig hoher Verbindlichkeit. 
 Jedes Elterngespräch ist ausgelegt auf ca. 60 Minuten 
Gesprächsinhalte. Die gemeinsamen Vereinbarungen werden 
protokolliert und wieder aufgegriffen.

Seite 58 von 70 
 
 
Kindgerechte und verlässliche Beobachtung bedarf eines professionellen 
Beobachtungsmanagements sowie vielfältiger Voraussetzungen zur 
Durchführung. 
Neben einer wertschätzenden „Beobachtungskult ur“ und den damit 
verbundenen Einstellungen und der wahrzunehmenden Selbstverantwortung 
existieren viele weitere Voraussetzungen, damit individualisierte Pädagogik 
in der täglichen Praxis Wirklichkeit wird. 
 
Grafik mit einem Auszug an Themen rund um das Be obachtungs-
management:  
 
 
  
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulungen
Coaching Team-
reflexion
Verfügungs-
zeit
Kultur
ReviewDienstplanung 
Gestaltung
Muss, 
Kann 
Schulung
…
Commit-
ment 
Schulung
…
Ratio 
Coach zu 
Kita: 1: 8
2 Tage  je 
Monat …
Selbstver-
ständnis
Selbstverant-
wortung
20% der 
Arbeitszeit
Nutzung 
von 
Randzeiten
Vertre-
tungskräfte
Wöchent-
liche 
Kleinteams
¼ jährl. 
Fachkonfe-
renzen
1-2 
Konzept-
tage /JahrIndiv. 
Begleitung
Zeit am 
Kind
Ausfall-
planung
Personal-
entwicklung
Jahrespla-
nung Kontrolle im 
Review
Eltern-
befragung
Schulungen
Coaching Team-
reflexion
Verfügungs-
zeit
Kultur
ReviewDienstplanung 
Gestaltung
Muss, 
Kann 
Schulung
…
Commit-
ment 
Schulung
…
Ratio 
Coach zu 
Kita: 1: 8
2 Tage  je 
Monat …
Selbstver-
ständnis
Selbstverant-
wortung
20% der 
Arbeitszeit
Nutzung 
von 
Randzeiten
Vertre-
tungskräfte
Wöchent-
liche 
Kleinteams
¼ jährl. 
Fachkonfe-
renzen
1-2 
Konzept-
tage /JahrIndiv. 
Begleitung
Zeit am 
Kind
Ausfall-
planung
Personal-
entwicklung
Jahrespla-
nung Kontrolle im 
Review
Eltern-
befragung
FB 1
Information zu Kind und Familie
Basisdaten bei Aufnahme des Kindes
Tagebuch 
Grundlage für die päd. Arbeit, Aktionen, 
Einschätzungen und Auswertungen
regelmäßig und fortlaufend; spontane und gezielte Beobachtungen
Lerngeschichte
Kindordner / Ich-Buch
Sammlung von 
Dokumentationen
FB 3
Aktion und Auswertung
FB 4
Kollegialer Austausch
FB 5
Entwicklung im Verlauf 
Kreisdiagramm, 
zusammen mit FB 4 Grundlage für alle 
Elterngespräche
FB 6
Individueller 
Entwicklungs-
bogen
Ergänzende 
Informationen für 
Erz. und Eltern
alle 3-6 Monate je 
nach Alter von
„6-18 Monaten“,  
„18-36 Monaten“, 
„36-72 Monaten“
FB 2
Gesamteinschätzung / Wohlbefinden der Gruppe
nach 4-8 Wochen, danach vierteljährlich; alle Erzieher/-innen einer Gruppe

Seite 59 von 70 
 
 
10 Personalmanagement  
Professionelles, engagiertes Personal durch umfangreiche Unterstüt-
zungsleistungen und Entwicklungsmöglichkeiten  
Aufgabe des/der Erzieher /in ist es , das Konzept durch situations - und 
entwicklungsbezogenes pädagogisches Handeln umzusetzen, das heißt 
ausgerichtet am einzelnen Kind bzw. den Erfordernissen der Gruppe.  
Das Wissen um die grundlegenden Entwicklungsschritte des Kindes von der 
Wahrnehmung zum Denken, Gestalten, Sprechen und forschendem Lernen 
ist unerlässlich, um für das einzelne Kind als auch für entwicklungs -
homogene Gruppen passende Impulse setzen und Angebote formulieren zu 
können.  
Die Begleitung der Kinder in den wichtigsten Bildungsjahren erfordert nicht 
nur Begeisterung und Intuition, sie erfordert absolute Professionalität bei den 
Erzieher/innen. Dies ist eine Grund voraussetzung, um den Kindern und 
Eltern gerecht zu werden. Der Träger hat – unserer Meinung nach – durch 
entsprechende Rahmen bedingungen sicherzustellen, dass d iese Professio-
nalität entstehen und sich permanent weiterentwickeln kann.  
Zu den professionellen Rahmenbedingungen gehören unter anderem: 
 Eine genaue, kompromisslose Auswahl der Mitarbeiter/innen anhand 
eines klaren Qualifikationsprofils: authentische B egeisterung für die 
Arbeit mit Kindern, erkennbarer und nachgewiesener Wille zur 
Weiterentwicklung, Bereitschaft un d Fähigkeit zur Selbstverantwor tung 
sowie Ergänzung des Teams hinsichtlich Persönlichkeit und 
pädagogischer Schwerpunkte. 
 Eine Kultur des Vertrauens, der Fehlertoleranz und des Zutrauens sowie 
der Selbstverantwortung, ständig aktiv zu initiieren, zu pflegen und zu 
fordern. Entscheidungen werden vor Ort und in gemeinsamer 
Verantwortung getroffen, in Ab stimmung zwischen den unterstüt zenden 
Kräften, den Fachkräften, den Gruppenleitungen und der Kita-Leitung.

Seite 60 von 70 
 
 
 Als Träger ist es eine unserer v ornehmsten Aufgaben, mit dieser Kultur 
des Vertrauens die Basis für eine Entfaltung unserer Kolleginnen und 
Kollegen zu  schaffen. So kann die Einzelne/ der Einz elne aktiv 
ihren/seinen Weg suchen und gestalten. Aktiv heißt in diesem 
Zusammenhang, selbst die Initiative zu übernehmen und die educcare 
Kultur zu nutzen , selbst nach Ansätzen und Lösungen  zu suchen, den 
Austausch hierüber a nzustoßen und Verantwortung fü r die Realisierung 
zu übernehmen – auch mit dem Bewusstsein Fehler machen zu können, 
was immer bedeutet, lernen zu können.  
 educcare sieht Kultur als einen Prozess, der sich ständig 
weiterentwickelt und nur durch die Beteiligung aller entsteht. Daher sind 
alle – insbesondere Erzieherinnen, Eltern, Träger – dazu eingeladen, an 
dieser Kultur mitzuwirken. 
 
Die Arbeit in der Einrichtung ist von flexibler, gruppenübergreifender Arbeit 
geprägt. Unabdingbar hierfür ist es, dass sich die Mitarbeiter/innen als Team 
begreifen und die Vorteile eines Teams zu schätzen wissen. 
Die Leitung ist u.a. dafür verantwortlich, dass sich die Mitarbeiter /innen zu 
Teams entwickeln können und dies zum Wohle der Kinder und der 
Einrichtung bemerkbar wird. 
Die Zusammenarbeit im Team wi rd erleichtert durch eine Teamordnung, die 
Erwartungen und Regeln transparent macht und von allen Teammitgliedern 
getragen wird.  
10.1 Grundsätzliches zur educcare Personalentwicklung 
Die educcare Personalentwicklung entwickelt und sichert die Kompetenzen, 
die die Fachkräfte vor Ort für die verlässliche Leistungserfüllung gegenüber 
Kindern, Eltern und Auftraggebern benötigen.

Seite 61 von 70 
 
 
Die Personalentwicklung von educcare basiert auf der richtigen Auswahl der 
Mitarbeiter u.a. hinsichtlich: 
 Persönlichkeit (selbstständig und -tätig, problemlösungsfähig und 
lebenstüchtig),  
 Einstellung zum Kind und zu den Eltern,  
 Leidenschaft zu bestimmten Themen,  
 Qualifikation im Bereich frühkindlicher Bildung. 
Die Personalentwicklung entwickelt und sichert für den jeweiligen 
Verantwortungsbereich folgende Kompetenzen: 
 Sachkompetenz 
 Handlungskompetenz 
 Selbstkompetenz 
 Reflektionskompetenz 
Die Personalentwicklung startet mit dem Tag der Einstellung (in Abgrenzung 
zu dem ersten Arbeitstag).  
Präferierte Instrumente der Personalentwicklung be i educcare sind 
insbesondere:  
 intensive Schulungen,  
 kontinuierliches Coaching sowie  
 laufendes Feedback, 
 Reflektion, 
 Projektarbeit. 
Personalentwicklung wird nicht nur als Aufgabe der Führungskraft 
verstanden, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe mit unt erschiedlichen 
Rollen.

Seite 62 von 70 
 
 
 
Grafik zu Rollen in der Personalentwicklung am Beispiel einer einzelnen 
Fachkraft: 
 
 
 
 
 
Exkurs educcare Commitment Schulungen 
Je Verantwortungsprofil (z.B. Kita -Leitung oder Gruppenleitung) sind 
bestimmte Schulungen als Pflichts chulungen definiert. Die Schulungen 
finden in Form von „ Commitment Schulungen“ statt. Dies im Sinne von 
Verpflichtungen, die jeder an der Schulung Beteiligte (d.h. teilnehmen de 
Fachkraft, Kita -Leitung, Träger und Dozent) im Vorfeld, während und nach 
der Sc hulung eingeht. Beispiel hierfür sind die durch die teilnehmende 
Fachkraft vorbereitete n Transfergespräche, die nach der Schulung mit der 
Kita-Leitung stattfinden. In diesen Transfergesprächen werden die 
Coach
Päd. Fachkraft
Kollegin/nen
Kita Leitung
Laufendes 
FeedbackCoaching
Laufendes 
Feedback
Institutionalisierte 
Reflexion
Coaching
*
Mitarbeiter
-
gespr
äch
**
*     in Ausnahmefällen, auf Anforderung der Kita Leiterin
**   bis Kita Leiterin übernimmt
*** Gruppenleiterin für ergänzende Fachkraft
Mitarbeiter
-
gespr
äch
Coaching
***
Coaching
Coaching
Geschäftsführung
Coach
Päd. Fachkraft
Kollegin/nen
Kita Leitung
Laufendes 
FeedbackCoaching
Laufendes 
Feedback
Institutionalisierte 
Reflexion
Coaching
*
Mitarbeiter
-
gespr
äch
**
*     in Ausnahmefällen, auf Anforderung der Kita Leiterin
**   bis Kita Leiterin übernimmt
*** Gruppenleiterin für ergänzende Fachkraft
Mitarbeiter
-
gespr
äch
Coaching
***
Coaching
Coaching
Geschäftsführung

Seite 63 von 70 
 
 
Umsetzung und die Verankerung der Schulungsinhalte i n den 
pädagogischen Alltag besprochen und festgelegt. Das beschlossene 
Vorgehen wird protokolliert und u.a. im Rahmen des Reviews auf seine 
Umsetzung überprüft.  
Konkret bedeutet dies:  
 erstes Statusgespräch in der Mitte der Probezeit (wird im Arbeitsvert rag 
bereits terminlich vereinbart), 
 im weiteren Verlauf einmal pro Jahr ein Entwicklungsgespräch mit klaren 
Zielen und Meilensteinen ; nach fünf bis sechs  Monaten ein 
Statusgespräch bezüglich Zielerreichungsgrad, 
 obligatorische Schulungen sind u.a.: educcar e Konzept, Grundlagen 
Bildung und frühkindliche Bildung, Beobachtung, Dokumentation, 
Elterngespräche, Angebotsplanung, Zeitmanagement.  
 
10.2 Fach- und Dienstaufsicht mittels Coaching 
Die Coaches der educcare Einrichtungen sind ein weiteres Instrument, um 
das educcare Erziehungs- und Bildungskonzept und die hohe Qualität in den 
Einrichtungen umzusetzen und sicherzustellen. Sie sind ständiger 
Ansprechpartner für die Einrichtungen, und bilden die Erzieherinnen und das 
Team stetig fort. Je ein Coach steht für ca. f ünf educcare Einrichtungen, die 
sich im Aufbau befinden, unterstützend bereit bzw. für ca. zehn 
Einrichtungen, die bereits mindestens ein Jahr in Betrieb sind. 
Coaching bedeutet, dass ein Coach die Mitarbeiter /innen sowie die Leitung  
darin unterstützt, ihren Verantwortungsbereich/ ihre Ziele zu erfüllen, ohne 
selbst Handlungen zu übernehmen oder direkte Lösungsvorschläge  zu 
geben. Der Coach stärkt Selbstreflexion und –wahrnehmung, Bewusstsein 
und Verantwortung, um so Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und sich selbst 
überflüssig zu machen.

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Verantwortung des Coaches 
 Die educcare Einrichtungen, die durch den Coach betreut werden sind in 
der Wahrnehmung der Eltern und Kinder ein zweites Zuhause, 
exzellenter Bildungsort und Raum für verlässlichen Rückhalt.  
 Die be nötigten Kompetenzen und Fachwis sen sind durch die 
Mitarbeiter/innen in den betreuten Kitas abgedeckt. 
 Jeder Mitarbeiter/innen kennt und arbeitet nach dem educcare Konzept. 
 Es existieren Rahmenbedingungen in den Kitas , die es den 
Mitarbeiter/innen ermöglic hen, die an sie gestellten Anforderungen 
selbstständig, auf hohem Niveau und mit hoher Arbeitszufriedenheit 
umzusetzen. 
 Mitarbeiter/innen der betreuten Einrichtungen sehen educcare als 
attraktiven Arbeitgeber und Arbeitsplatz. 
 Der Coach substituiert sich z unehmend selb st in der Zusammenarbeit 
mit der Kita Leitung. 
 Das Bildungs - und Erbringungskonzept (Prozesse und Strukturen) 
gelten als Best-Practice und werden als Benchmark genutzt.  
 Der Coach selbst leistet ein en Beitrag zur Weiterentwicklung der 
frühkindlichen Bildung in Deutschland. 
 
10.3 Personalausstattung, Arbeits- und Vertragsbedingun-
gen, Tarifbindung 
Qualität dank Professionalität 
Für die Betreibung der geplanten Kindertagesstätte n ergibt sich  folgendes 
mögliches Zielprofil in Bezug auf Alter und Betreuungszeiten: 
 Ganztagsöffnung je nach Bedarf der Stadt, Betreuungszeiten max. 9 
Stunden pro Tag

Seite 65 von 70 
 
 
 Schließung gem. KiBiz (20 Tage pro Jahr)  
 flexible Betreuungsangebote 
 bilinguale Betreuung, falls dies durch qualifiziertes Personal 
sichergestellt werden kann 
 educcare Bildungskonzept 
 Notfallbetreuung (optional) 
 Personal: 
 bei Personalengpässen (z.B. wegen Krankheit / Urlaub) 
können Fachkräfte aus anderen educcare Einrichtungen 
einspringen 
 freigestellte Leitung mit Erfahrung im Neuaufbau von 
Einrichtungen sowie mit  einem besonderen Blick für 
Familien und das Gemeinwesen / den Sozialraum 
 Team wird nach Möglichkeit entsprechend des Spiege ls des 
Sozialraums ausgewählt 
 fünf bis acht Tage Fortbildung je Mitarbeiter und Jahr 
 monatliches Coaching der Leitung / des Teams vo n zwei bis 
drei  Tagen 
 Entgelt angelehnt an TVöD 
 In der Regel unbefristete Arbeitsverhältnisse 
 
11 Beweggründe für die Bewerbung 
Die Beweggründe von educcare , sich für die Trägerschaft zu bewerben , 
unterteilen sich in zwei Bereiche. 
Erstens, grundsätzlich in Münster tätig zu sein, da in Münster durch Verwal-
tung und Politik ein Umfeld geschaffen worden ist, welches sich durch die 
folgenden Eigenschaften auszeichnet:

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 Hohe Transparenz und gute Strukturen im Jugendamt 
 Qualitätsorientierte Ausrichtung 
 Offenheit gegenüber neuen Trägern 
 Interessiert an einer breiten Angebotsvielfalt 
 Verbindlichkeit und sehr starke Leistungsorientierung 
 Vernetzung der Träger  
 Viel Potenzial in Münster durch viele neu hinzuziehende Familien 
Diese Eigenschaften machen es für educcare se hr erstrebenswert  mit den 
Verantwortlichen der Stadt die Zusammenarbeit zu intensivieren und weitere 
Kindertagesstätten in Münster zu eröffnen.  
  
Zweitens, spezifische Gründe  für die Bewerbung für die Kita in Münster A-
melsbüren: 
 Mit einer weiteren Einrich tung in Münster  ergeben sich Synergiee f-
fekte in den Bereichen Qualität, Stabilität und Effizient 
 Zu den Synergien bezogen auf die Qualität: Die Synergien 
liegen in den Verzahnungsmöglichkeiten in den Themen 
Pädagogik und Betrieb der Kitas. Konkret u.a. in erweiterten 
und Kita -übergreifenden Angeboten für Kinder und Eltern, 
einem Patenmodell der Leitungen und Mitarbeiterinnen s o-
wie gemeinsamen Management mit unterschiedlichen Th e-
menschwerpunkten 
 Zu den Synergien bezogen auf die Stabilität: Die Synergien 
ergeben sich hier durch die Nutzung der erweiterten Kapaz i-
täten und insbesondere bei unkomplizierter Aushilfe bei 
Personalengpässen (Krankheit und sonstige Ausfallzeiten) 
auf Fachkraft- als auch Leitungsebene

Seite 67 von 70 
 
 
 Zu den Synergien bezogen auf die Effizienz: Effizi enzen 
entstehen durch gemeinsames Coaching der Leitungen, 
Themenaufteilung zwischen den Leitungen, sowie gemei n-
same Schulung der Teams. Durch Nutzung dieser Syne r-
gien entstehen Potenziale sich noch intensiver auf pädag o-
gische Themen zu konzentrieren 
 Durch die zukünftig enge Zusammenarbeit der bestehenden 
bzw. im Aufbau befindlichen educcare Kitas in Hiltrup und 
Wolbeck kann eine neue Kita  in Münster - insbesondere im 
Aufbau und später im laufenden Betrieb  – sehr gut unte r-
stützt werden, sodass hohe Qualität von Anfang an gewähr-
leistet wird.  
 Wir haben aus gleich gelagerten anderen educcare Kindertagesstä t-
ten Erfahrungen, die wir hier zum Nutzen der Familien  und der Stadt 
Münster einbringen können:  
 Beispielweise hat educcare bereits umfangreiche Erfahru n-
gen in der Zusammenarbeit mit anderen Kitas und Trägern, 
so bildet die educcare Bildungskindertagesstätte „Der bunte 
Luftballon“ in Overath seit vielen Jahren in Kooperation mit 
der integrativen Kindertagesstätte „Zauberkiste  e.V.“ im 
Verbund das Familienzentru m Overath -Mitte. Dieses bietet  
Familien einen Anlaufpunkt zu Beratung in Erziehungsfr a-
gen, Entwicklungsauffälligkeiten, Förderbedarf, Sprach - und 
Bewegungsförderung, Therapieangeboten oder Fragen rund 
ums Baby und Kleinkind. Zudem vermittelt das Zentrum 
Kontakte zu Beratungsstellen und Therapeuten, Sprachku r-
sen und Angeboten zu Kindertagespflege und Babysittern. 
Neben Beratung und Kontaktvermittlung bietet das Famil i-
enzentrum kreative und sportliche Angebote für Kinder und 
Eltern, wie beispielsweise einen K inderchor, musikalische

Seite 68 von 70 
 
 
Frühförderung, einen Lauftreff und viele weitere sportliche 
Angebote, z.B. Yoga, Zumba…  Gerne bringen wir unsere 
Expertise auch in Familienzentren in Münster mit ein. 
 Das Ankommen und Zusammenwachsen der Menschen in 
einem schnell w achsenden Wohngebiet durch Angebote 
und Maßnahmen in der Kita zu unterstützen, ist eine He r-
ausforderung, die der educcare Philosophie entspricht 
 Umfangreiche Erfahrungen hinsichtlich Kinderbetreuung, deutsc h-
landweit und auch in Münster durch die Bildungskindertagesstätte 
„Lacki Kids“ und bald mit einer zweiten Einrichtung mit kommunalem 
Versorgungsauftrag im Stadtteil Wolbeck, die sich derzeit im Aufbau 
befindet und voraussichtlich 2019 eröffnet 
 Hohe Zufriedenheit der Eltern in Münster in der Kita „ Lacki Ki ds“: 
Durch regelmäßige Elternbefragungen (2mal jährlich) kann educcare 
belegen, dass die Eltern mit der Arbeit in der Kindertagesstätte sehr 
zufrieden sind. Die letzte Befragung im Zeitraum 13.06.2017 – 
27.06.2017 hat ergeben, dass bei den befragten Eltern  (Teilnah-
mequote 53,2%) die Weiterempfehlungsquote bei 86% liegt. 
 
d.h. der Standort Münster bietet eine interessante Kombination von bereits 
erfolgreich Erprobtem sowie noch gemeinsam zu Entwickelndem.  
Auf Basis der Erfahru ngen von educcare zu kommunalen  und betrieblichen 
Kitas betonen wir hiermit unser außerordentliches Interesse, diese Herau s-
forderung zusammen mit der Stadt Münster annehmen zu dürfen. Zur Über-
nahme der Trägerschaft für die Einrichtung benötigen wir einen öffentlichen 
Zuschuss von insgesamt 98% der Betriebskosten nach Kibiz.  
Wir gehen davon aus, dass sich die Fördersituation mit dem neuen KiBiz ab 
2019 positiv entwickelt und bereits getroffene Erhöhungen wie z.B. nach §21 
f erhalten bleiben. Daher gehen wir bei unseren Finanzkalkulatione n von

Seite 69 von 70 
 
 
einer zusätzlichen Förderung von ca. 50% des derzeitigen §21 f aus. Dies 
macht bei der ausgeschriebenen Einrichtung in Amelsbüren einen jährlichen 
Betrag von ca. 49.000 Euro aus. Sollte die KiBiz Förderung nicht diesen 
Betrag decken, müsste die Finan zierung mit der Stadt Münster abgestimmt 
werden.  
Wir gehen von Mietkosten in Höhe der Mietförderung gemäß KiBiz (ca. 
10,60 Euro) aus. 
 
Köln, 03.05.2018 
 
 
Axel Thelen                                    Sabrina Klein   
Geschäftsführer          Projektentwicklerin

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3. FRÖBEL - Bewerbung

1536 Zeichen

A FRÖBEL Bildung und Erziehung - Komödiensir. 18-24 - 50667 Köln

Stadt Münster

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Frau Anna Pohl

Hafenstraße 30

48127 Münster

Ausschreibung der Trägerschaft für die neue Kindertageseinrichtung in
Amelsbüren an der Landsberger Straße

(Ausschreibungsnummer: 01/2018), Zeichen: 51 10 0012

Angebot zur Übernahme der Trägerschaft

Sehr geehrte Frau Pohl,

hiermit geben wir form- und fristgerecht unser verbindliches schriftliches Ange-
bot zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertageseinrichtung in der
Landsberger Straße in Münster-Amelsbüren ab. Wie in unseren ausführlichen
Bewerbungsunterlagen aufgeführt, ist es uns möglich, einen Trägeranteil in
Höhe von 9,0 % zu leisten.

Für weiterführende Gespräche stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH

rieb Nordrhein-Westfalen

FRÖBEL

Kompetenz für Kinder

Köln, 02. Mai 2018

Von Oliver Just

Tel 0221|2999 42-71
just@froebel-gruppe.de

FRÖBEL Bildung und Erziehung ge-
meinnützige GmbH

Komödienstr. 18-24

50667 Köln

Tel 0221|29 99.42 60
Fax 0221|29 994280

www.froebel-gruppe.de

Geschäftsführung:
Dr. Gudrun Rannacher
Stefan Spieker (Sprecher)

Aufsichtsratsvorsitzender
Rainer Borgmann-Quade

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE72 1002 0500 0003 3635 00
BIC BFSWDE3IBER

Amtsgericht Charlottenburg
HRB 102668 B
Sitz der Gesellschaft: Berlin

Steuernummer
27/603/52722

Steuernummer des Organirägers
27/635/52999

Gläubiger-Identifikationsnummer
DE1127200000342860

2. educcare - Bewerbung

2229 Zeichen

educcare Lösungen für Familie und Beruf GmbH, Alter Markt 36-42, 50667 Köln 
 
educcare Lösungen für Familie und Beruf GmbH • Alter Markt 36-42 • 50667 Köln • Fon 0221 466 194 00 • Fax 0221 466 194 99 • E-Mail info@educcare.de  
Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn • BLZ 370 501 98 • Konto 0144 872 959• BIC COLSDE33 • IBAN DE 68 37050198 0144872959 • Geschäftsführer: Marcus Bracht,  
Axel Thelen • AG Köln HRB: 48030 • Ust-Idnr DE225340108 • Beirat: Prof. Gisela Lück, Dr. Patrick Adenauer, Dr. Günter Bulk, Dr. Roland Bernecker, Prof. Dr. Henning Wode 
 
 
Stadt Münster  
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
Herr Simon Westarp 
Hafenstraße 30 
48153 Münster 
 
Sabrina Klein 
Projektentwicklung 
E-Mail: sabrina.klein @educcare.de 
Fon: 0221 466 194 33 
Fax: 0221 466 194 99 
  
 
 
 
 
Köln, 3. Mai 2018 
 
 
 
 
Interessensbekundung für die Kindertageseinrichtungen in Amelsbüren und Wolbeck, Münster 
 
 
Sehr geehrter Herr Westarp, 
 
mit diesem Schreiben übersenden wir Ihnen unsere konzeptionellen Unterla gen für die folgenden 
Kindertageseinrichtungen: 
1. Kindertageseinrichtung in Amelsbüren an der Landsberger Straße (01/2018)  
2. Kindertageseinrichtung in Wolbeck an der Petersheide (02/2018) 
 
Als bundesweit anerkannter Träger für Kindertagesstätten, steht educcare für ein ausgezeichnetes und 
international geprägtes Bildungskonzept. Ferner garantiert educcare über speziell zugeschnittene 
Prozesse und Strukturen, dass dieses Konzept auch nicht nur auf dem Papier steht, sondern für die 
Kinder, Eltern und Auftraggeber tagtäglich verlässlich erlebbar ist. Getragen wird dies durch 
professionelle Mitarbeiter/innen, deren Leidenschaft Kindertagesstätten sind.  
 
Mit den Lacki Kids, die wir im Auftrag der BASF Coatings seit dem 1. März 2013 in Hiltrup betreiben, sind 
wir bereits in Münster vertreten, sowie ab 2019 mit der neuen sechsgruppigen Einrichtung in der Middeler 
Straße im Stadtteil Wolbeck. Wir würden uns freuen, wenn wir die Zusammenarbeit mit der Stadt Münster 
mit der Übernahme der Trägerschaft einer weiteren öffentlichen Kita intensivieren können. 
 
Angaben zum Trägeranteil finden Sie in den Unterlagen. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
 
 
Sabrina Klein 
Projektentwicklung

5. Step Kids - Bewerbung

1432 Zeichen

“EanRer

Richtig gute KiTa.

Step Kids KiTas gGmbH + Am Friedrichshain 22 « 10407 Berlin

Step Kids KiTas g6mbH

Stadt Münster

Am Friedrichshain 22
48 127 Münster m Friedrichshain

10407 Berlin
Tel.: 030 209 271 71
Fax: 030 420 259 35

www.stepke-kitas.de

Brit Linde
Standortakquise

Berlin, 1.5.2018

Verbindliches Angebot für Übernahme der Trägerschaft einer 4gruppigen Kindertagesstätte in Amelsbüren
an der Landsberger Straße

Ausschreibungsnummer: 01/2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erklären wir unser verbindliches Angebot zur Übernahme der Trägerschaft, für die 4gruppige
Einrichtung in Amelsbüren, entsprechend Ihrer Ausschreibung.

Die von uns eingereichten Bewerbungsunterlagen im Rahmen der Interessensbekundung sind für dieses
Angebot maßgeblich und verbindlich.

Den festgesetzten Trägeranteil von 9% gemäß KiBiz wird Stepke bei dieser Agruppigen Einrichtung in vollem
Umfang übernehmen. Stepke verzichtet weiterhin auf das Erheben von zusätzlichen Elternbeiträgen in
Münster, mit Ausnahme des Essensgeldes.

Gerne stehen wir für weitere Informationen und Rückfragen zur Verfügung.

Mit freändlichen Grüßen

Dr. Kuft Ber)
Geschäftsführer

Step Kids KiTas gGmbH
‚Am Friedrichshain 22
10407 Berlin

Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin
Sitz der Gesellschaft: Berlin

Registergericht: Amtsgericht
Charlottenburg, HRB 149735 B

Finanzamt für Körperschaften Ill, Berlin
Steuernummer: 29/026/63024

Anlage A

4794 Zeichen

Anlage A zur V/0350/2018 
Kurzüberblick 
Die Verwaltung schlägt vor, dem Träger FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH die Träger-
schaft für die Kindertageseinrichtung in Amelsbüren an der Landsberger Straße zu übertragen. 
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die Bundesregierung hat für den Ausbau von bedarfsgerechten Betreuungsangeboten in 
Deutschland einen gesetzlichen Rechtsanspruch geschaffen. Dieser Rechtsanspruch auf einen 
Betreuungsplatz gilt seit dem 1. August 2013 für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebens-
jahr.  
 
Die Stadt Münster greift die Pflichtaufgabe zum bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesbe-
treuung in der Produktgruppe 0601 „Förderung von Kindern in Tagesbetreuung“ in zwei Zielen 
auf.  
Zum einen ist der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für Kinder im Alter von 3 - 6 Jah-
ren sicherzustellen und weiterhin sollen Tagesbetreuungsangebote für unter 3-jährige Kinder mit 
einer Versorgungsquote von bis zu 50 % ausgebaut werden.  
 
Mit dem Erreichen dieser Werte werden die ISM Leitziele „Wir werden einer der führenden  
Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Europa“ und  
„Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität mit hohem Wohn-
wert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft weiterentwickeln“ for-
ciert.   
 
Der Rat der Stadt Münster hat die bedarfsgerechte Errichtung der Kindertageseinrichtung an der 
Landsberger Straße und die anschließende Trägervergabe mit der Vorlage V/1079/2017 be-
schlossen. 
 
Die Verwaltung schlägt vor, dem Träger FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH die Träger-
schaft für die Kindertageseinrichtung in Amelsbüren an der Landsberger Straße zu übertragen. 
 
Mit dem Beschluss über die Trägerschaft der Kindertageseinrichtung an der Landsberger Straße 
wird rechtzeitig vor Inbetriebnahme der Einrichtung ein Träger bestimmt, so dass weitere Detail-
planungen in Kooperation mit dem zuständigen Träger getroffen werden können. 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0601 Förderung von Kindern in Tagesbetreuung 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan 2018 enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja  Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja X Nein   
Die Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung an der Landsberger Straße betragen auf der 
Grundlage der unter Ziffer 1 der Begründung genannten Gruppenstrukturen Oktober bis Dezember 
2019 199.500  € und 2020 ff. 797.800 €. Der städtische Betriebskostenanteil liegt für Oktober bis 
Dezember 2019 bei 109.725 € und für 2020 ff. bei 438.790 €. Die Betriebskostenzuschüsse wurden

bereits mit dem Errichtungsbeschluss V/1079/2017 dargestellt. Es wird zur Kenntnis genommen, 
dass mit diesem Beschluss eine haushaltsmäßige Belastung der kommenden Jahre noch vor den 
eigentlichen Etatberatungen für die Jahre 2019ff. erfolgt. 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
Gesetzliche Grundlagen:  SGB VIII §§ 22 – 26, insbesondere § 24 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Münster gehört zu den am stärksten wachsenden Städten in Nordrhein-Westfalen. Nach aktuellen 
städtischen Vorausberechnungen könnte die Bevölkerung bis 2030 ohne starke Flüchtlingszuzü-
ge im Basisszenario "Dynamischer Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort" auf 326.000 Einwoh-
ner steigen. Unter Berücksichtigung zusätzlicher Flüchtlingszuwanderungen könnte das Wachs-
tum noch deutlich stärker ausfallen und Münster in 2030 bis zu 347.000 Einwohner zählen. Die 
wachsende Stadt, die alle Bereiche des Lebens betrifft, ist eine zentrale Herausforderung, der 
sich Münster stellen muss.  
Die demographische Entwicklung der Stadt Münster ist ein grundlegender Bestandteil der Kita-
ausbauplanung.  
Alle Maßnahmen zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder orientieren sich an der kleinräumi-
gen Bevölkerungsprognose der Stadt Münster und sind darauf ausgerichtet, eine familienfreundli-
che Stadtentwicklung zu fördern. Dazu tragen insbesondere die bedarfsgerechte Schaffung von 
Plätzen zur Erfüllung des Rechtsanspruchs für ü3-Kinder und der Ausbau von u3-Plätzen bei.  
Im Rahmen der unterschiedlichen Arbeitsfelder der Kindertagesbetreuung werden wichtige As-
pekte wie Barrierefreiheit, Inklusion, Sprachförderung und Qualifizierung differenziert berücksich-
tigt und unterstützen eine familienfreundliche Entwicklung in Münster. Weiterhin steht der Ausbau 
von Kindertagesbetreuungsangeboten im Einklang mit der Ausrichtung Münsters als führender 
Wirtschaftsstandort.

Anlage 1.3 Auswertungsformular_KleineRiesen

4879 Zeichen

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung in Amelsbüren an der Landsberger  
Straße 
 
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Kleine Riesen Nord gGmbH 
Esslinger Straße 69 
 
73732 Esslingen 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild 
etc.  
- Kleine Riesen Nord gGmbH ist ein Tochterunternehmen der Giant Leap GmbH und Co 
KG 
- Der Träger gGmbH nahm in 2006 die erste Kindertageseinrichtung in Betrieb 
- Gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
- Betreiber von Kindertageseinrichtungen und Kinderkrippen 
- Betreiber von aktuell 26 Kindertageseinrichtungen bundesweit (hauptsächlich in NRW) 
- Ab 2018 Betreiber von vier Kindertageseinrichtungen in Münster plus eine zusätzliche 
Einrichtung in 2019 (inkl. der Dep. zur Einrichtung an der Heidestraße) 
- Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung liegt vor 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
9,00% Trägeranteil 
 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe-
treuung liegen vor 
- Individuelle Förderung und Entwicklung des Kindes 
- Sprachförderung im Kitaalltag 
- Bildungsdokumentationskonzept liegt vor 
- Bei Bedarf soll Bilingualität angeboten werden 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden, Einstieg 
in die Modellprojekte Extrazeit / Flexizeit vorstellbar 
- Regelöffnungszeiten: 07.00-16.00 Uhr

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Bereits Erfahrungen mit dem Thema Migration / Partizipation 
- Jedes Kind wird individuell wahrgenommen  
- Einsatz von multikulturellen / multiprofessionellen Teams mit verschiedenen Migrati-
onshintergründen, möglichst Einsatz von männlichen Fachkräften 
- Externe und interne Schulungen der Mitarbeiter/-innen in Bezug auf Migration / Inklusi-
on  
- Erfahrungen in der inklusiven Betreuung von Kindern 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Der Träger bietet Essen vom Zulieferer in Kombination mit frischen Lebensmitteln an 
- Gemeinsame Essenssituation als schöner und besonderer Moment im Kitaaltag 
- Angebote des päd. Kochens mit Sozialraumakteuren 
- Projekte zur Zahngesundheit 
-  Bewegungsangebote innerhalb und außerhalb der Kita 
- Beratung der Familien / Eltern zu Themen der Gesundheitsförderung 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Zusammenarbeit mit Schulen und Sportvereinen im Sozialraum 
- Zusammenarbeit mit Frühförderung in den Räumlichkeiten der Kindertageseinrichtung 
- Vernetzung mit anderen Kitas im Sozialraum: Gemeinsame Feste, gemeinsame Pro-
jekte usw. 
- Kooperation mit Unternehmen im Sozialraum 
- Kooperation mit Kindertagespflege im Sozialraum 
- Zertifizierung zum Familienzentrum nach Entwicklungsphase in Münster anvisiert 
- Weitere Zusammenarbeit mit Musikschulen, Sportvereinen, Ärzten, Frühförderung, Be-
trieben  
- Teilnahme an Arbeitskreisen und AG’s ist geplant 
 
 
3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Individuelles Eingewöhnungskonzept am Kind orientiert 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende usw. finden statt 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat 
 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernden 
Maßnahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, Flexibilität des personellen Einsatzes durch 
mehrere Einrichtungen in Münster zukünftig gegeben 
- Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mitarbeiter/-innen 
- Zunächst regionale Fachberatung, langfristig Fachberatung vor Ort in Münster 
- Qualitätssicherung anhand der 6-SIGMA-DMAIC Methode 
- Bezahlung in Anlehnung an den TVöD 
- Kinderschutzkonzept liegt vor

3 
 
4. Besondere Merkmale / Eignung 
- Möglichkeiten der verschiedenen Schwerpunktbildungen anhand der sozialräumlichen 
Bedarfe (Bilingualität, Naturwissenschaftliche Bildung, usw.) 
- Erfahrungen in der Arbeit der Interkulturalität und mit bildungsfernen Familien 
- Bereitschaft zur Übernahme von Großtagespflegestellen mit angestellten Tagespfle-
gepersonen

5.2 Step Kids - Kinderschutzkonzept

24332 Zeichen

Stepke Schutzkonzept 
Zur Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung

2  
 
 
 
 
1 
 
Inhalt 
 
Präambel ......................................................................................................................... 3 
Der Gesetzeswortlaut - § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung ........... 4 
 
1. Kinderschutzauftrag .................................................................................................... 5 
1.1 Vorgehensweisen im Überblick ......................................................................................... 5 
1.2 Ausführungen .................................................................................................................... 5 
 
2. Datenschutz …………….. ................................................................................................ 7 
3. Persönliche Eignung gemäß § 72a SGB VIII ................................................................. 7 
 
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen ................................... 8 
Dokumentation nach SGB VIII, § 8 a ‐Ablaufdiagramm .................................................. 9 
Anlage 1: Beobachtungsbogen .......................................................................................................... 11 
Anlage 2: Interner Beratungsplan ..................................................................................................... 12 
Anlage 3: Gemeinsamer Beratungs‐ und Hilfeplan ........................................................................... 13 
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren ........................................... 12 
Anlage 5: Inanspruchnahme der externen Fachkraft vorbereiten .................................................... 13 
Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch eigene 
Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche, Bundesfreiwillige etc.) ....................... 14 
Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch Fachkräfte  in Institutionen 
vom Paritätischen .............................................................................................................................. 16

3 
 
Präambel 
 
Jedes Kind hat gemäß der UN‐Kinderrechtskonvention ein Recht auf: 
 
eine gewaltfreie Erziehung 
die Entfaltung seiner Persönlichkeit 
staatliche Unterstützung bei Erziehungsproblemen 
Beteiligung bei Entscheidungen, die sie betreffen 
Fürsorge 
Ernährung 
Partizipation 
Meinungsäußerung 
Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt. 
 
Der Schutz dieser Rechte und des Wohls der Kinder ist Bestandteil des gesetzlichen Erziehungs‐, 
Bildungs‐ und Betreuungsauftrages der Kindertageseinrichtung (§ 22 Abs. 3 SGB VIII). 
Die nachfolgenden Verfahrensweisen stellen entsprechend der Vereinbarung  
gemäß § 8a Abs.2 SGB VIII zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung sicher, dass 
der gesetzliche Auftrag zum Schutz des Kindeswohls von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der 
Stepke‐Kitas‐Einrichtungen umgesetzt wird. 
 
Der Träger ist verantwortlich für die Umsetzung dieses Schutzkonzeptes und regelt die internen 
Zuständig‐ und Verantwortlichkeiten. Er sorgt dafür, dass alle Beschäftigten der 
Kindertageseinrichtungen mit dem Schutzkonzept vertraut gemacht und im Umgang mit Fragen zum 
Kinderschutz kontinuierlich fortgebildet werden. 
 
Die Handhabung des Schutzkonzeptes und die Fallbearbeitung erfordern in jedem Fall eine schriftliche 
Dokumentation der vorgegebenen Verfahrensabläufe. 
Die Überprüfung der persönlichen Eignung gemäß  § 72a, SGB  VIII betrifft alle Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter der Stepke‐Kitas‐Einrichtungen, die direkt mit Kindern arbeiten bzw. mit diesen in Kontakt 
kommen.

4  
 
Der Gesetzeswortlaut - § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung 
 
(1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder 
Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte 
abzuschätzen. Dabei sind die Personensorgeberechtigten sowie das Kind oder der Jugendliche 
einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage 
gestellt wird. Hält das Jugendamt zur Abwendung der Gefährdung die Gewährung von Hilfen für 
geeignet und notwendig, so hat es diese den Personensorgeberechtigten oder den 
Erziehungsberechtigten anzubieten. 
 
(2) In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach diesem Buch 
erbringen, ist sicherzustellen, dass deren Fachkräfte den Schutzauftrag nach Absatz 1 in 
entsprechender Weise wahrnehmen und bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos eine insoweit 
erfahrene Fachkraft hinzuziehen. Insbesondere ist die Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte 
bei den Personensorgeberechtigten oder den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von 
Hilfen hinwirken, wenn sie diese für erforderlich halten, und das Jugendamt informieren, falls die 
angenommenen Hilfen nicht ausreichend erscheinen, um die Gefährdung abzuwenden.

5 
 
1. Kinderschutzauftrag 
 
1.1 Vorgehensweisen im Überblick 
 
1. Schritt:  Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und 
überprüfen 
2. Schritt: Gemeinsame    Gefährdungseinschätzung    mit    der    insoweit erfahrenen   
Fachkraft (Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
3. Schritt: Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken 
und Hilfen überprüfen. 
4. Schritt: Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen 
nicht in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben. 
 
1.2 Ausführungen 
 
1. Schritt: Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und 
überprüfen. 
 
Sobald eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter Hinweise auf Kindeswohlgefährdung wahrnimmt, beruft 
sie/er unverzüglich (ggf. auch außerhalb der Teamsitzungen) eine kollegiale Beratung ein. Die 
Einschätzung der Kindeswohlgefährdung soll unbedingt im Zusammenwirken mehrerer pädagogischer 
Fachkräfte vorgenommen werden. Die Hausleitungen und die fallverantwortliche Fachkraft 
übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung des Verfahrens und klären zu Beginn der kollegialen 
Beratung die Zuständigkeiten für Moderation und Dokumen tation. Das Ergebnis der kollegialen 
Beratung wird in Form des „internen Beratungsplans" (Anlage) dokumentiert und zur Kinderakte 
genommen. 
Die kollegiale Beratung ist verbindlich durchzuführen. Während der Beratung werden gewichtige 
Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung im Hinblick auf 
 
 Vernachlässigung 
 körperliche und seelische Misshandlung 
 sexuellen Missbrauch 
 Partnerschaftsgewalt 
 Entzug von Chancen 
überprüft. 
Kommen die pädagogischen Fachkräfte am Ende der kollegialen Beratung oder zu einem späteren 
Zeitpunkt zu der Einschätzung, dass eine akute Gefahr des Kindes vorliegt und somit ein sofortiges 
Tätigwerden erforderlich ist, muss unverzüglich das zuständige Jugendamt/der ASD informiert werden. 
Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes geht die Fallverantwortung auf das Jugendamt über. Über 
die Information des Jugendamtes/ASD  sind die Personensorgeberechtigten in Kenntnis zu setzen, 
außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. Der Träger wird über das 
Vorgehen zeitnah informiert. 
Die Mitwirkung und Beteiligung der Sorgeberechtigten und des Kindes (entsprechend seines Alters) ist 
für die Einschätzung des Gefährdungsrisikos gesetzlich verpflichtet und im Rahmen einer 
Erziehungspartnerschaft wichtig. Es muss daher so früh wie möglich ein Gespräch mit den 
Sorgeberechtigten geführt werden, um die Eindrücke besser einordnen zu können. Von diesem 
Gespräch kann nur dann abgesehen werden, wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage 
gestellt wäre. Sin d aufgrund der kollegialen Beratung Anhaltspunkte für eine drohende Gefährdung 
festgestellt worden, muss eine insoweit erfahrene Fachkraft zeitnah hinzugezogen werden (siehe Liste 
Anhang). Die Hausleitungen bzw. die fallverantwortliche Fachkraft organisier t die Hinzuziehung und 
setzt den Träger darüber umgehend in Kenntnis.

6  
2. Schritt: Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft 
(Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
 
Die hinzugezogene Kinderschutzfachkraft nimmt aufgrund der vorliegenden Dokumentation(en) und 
Schilderungen des pädagogischen Teams eine gemeinsame Problemdefinition und Risikoeinschätzung 
vor. 
Dabei wird geprüft, ob und wie die Gefährdung im Rahmen der einrichtungseigenen Ressourcen 
wirksam begegnet werden ka nn, oder ob eine Inanspruchnahme anderer geeigneter Hilfen (z.B. 
Erziehungsberatung) notwendig erscheint. Auf der Grundlage der gemeinsamen Einschätzung mit der 
insoweit erfahrenen Fachkraft (anhand der Checkliste) treffen die Beteiligten eine Entscheidung über 
das weitere Vorgehen und entwickeln Vorschläge, wie das Gefährdungsrisiko abzuwenden ist. 
Die Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung in sachlicher und zeitlicher Hinsicht werden 
gemeinsam bewertet und die nächsten Schritte in Form des „internen Beratungsplans" vereinbart, 
dokumentiert und zur Kinderakte genommen. 
 
3. Schritt Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken 
und Hilfen überprüfen. 
 
Zwei pädagogische Fachkräfte führen auf der Grundlage des erarbeiteten internen Beratungsplans 
zeitnah ein Gespräch mit den Sorgeberechtigten. Das betroffene Kind wird in altersgerechter Weise 
und nach entsprechender fachlicher Einschätzung einbezogen. Dieses Gespräch kann auch zusammen 
mit der Kinderschutzfachkraft erfolgen. 
In diesem Gespräch wird über die Gefährdungseinschätzung durch die Kindertageseinrichtung 
informiert und bei den Personensorgeberechtigten auf die Inanspruchnahme der im Schutzplan 
entwickelten Hilfen hingewirkt. Von diesem Schritt kann nur abgewichen werden, wenn hierdurch der 
wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt sein sollte. 
Mit den Sorgeberechtigten werden verbindliche und konkrete Absprachen über das weitere Vorgehen 
vereinbart und im individuellen Schutzplan dokumentiert, von allen Gesprächste ilnehmern 
unterschrieben und zur Kinderakte genommen. Handelt es sich dabei um Hilfen, di e nur über das 
Jugendamt/den ASD gewährt werden können, müssen die Eltern über ihren Anspruch auf Hilfen zur 
Erziehung informiert werden. Fehlen den Personensorgeberec htigten die sprachlichen 
Voraussetzungen für ein umfassendes Verständnis des Besprochenen, muss die Einrichtung eine 
zuverlässige und professionelle Übersetzung (auf keinen Fall minderjährige Angehörige) sicherstellen. 
Das pädagogische Team begleitet über einen vorher zu definierenden Zeitraum die Umsetzung des 
Schutzplans, schätzt die Wirkungen der durchgeführten Hilfsmaßnahmen ein, nimmt ggf. Änderungen 
im Schutzplan vor und definiert Erfolgs‐ wie Abbruchkriterien. Dies wird in der Überprüfung der 
Zielvereinbarung im Hilfeplanverfahren" dokumentiert. 
 
4. Schritt Das Jugendamt/den Allgemeinen sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen 
nicht in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben. 
 
Wenn eine angebotene Hilfe nicht angenommen wurde oder nicht geeignet war, um eine nachhaltige 
Verbesserung der Situation durch die Hilfe zu erreichen, wird eine erneute Risikoabschätzung unter 
Hinzuziehung der Kinderschutzfachkraft durchgeführt oder direkt das Jugendamt/der ASD informiert. 
Anhaltspunkte für mangelnde Mitwirkungsbereitschaft und ‐fähigkeit sind vor allem: 
 
 die Kindeswohlgefährdung ist durch Erziehungs‐ oder andere Personensorgeberechtigte 
nicht abwendbar. 
 Es besteht auf Elternseite eine fehlende Problemsicht, eine unzureichende 
Kooperationsbereitschaft oder eine eingeschränkte Fähigkeit, Hilfe(n) anzunehmen. 
 Bisherige Unterstützungsversuche waren bislang unzureichend und es können 
einrichtungsintern keine weiteren Hilfen angeboten oder vermittelt  werden.

7 
 
Wenn die Ziele des Schutzplans nicht erreicht werden konnten und die Personensorgeberechtigten 
den für erforderlich erachteten Kontakt zum Jugendamt von sich aus ablehnen, informiert die 
Einrichtungsleitung bzw. die pädagogische Fachkraft das Jugendamt/den ASD auch gegen den Willen 
der Personensorgeberechtigten. Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes geht die 
Fallverantwortung auf das Jugendamt über. 
Über die Information des Jugendamtes/ AS D sind die Personensorgeberechtigten in Kenntnis zu 
setzen, außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. 
Zur Vorbereitung und Dokumentation dieser Entscheidung wird der Bogen „Inanspruchnahme des ASD 
vorbereiten" genutzt. Über dieses Vorgehen werden die Personensorgeberechtigten in Kenntnis  
gesetzt. Der Träger wird von den Hausleitungen bzw. einer pädagogischen Fachkraft unverzüglich 
informiert. 
Dem Jugendamt/ ASD werden folgende Informationen übermittelt: 
 
 Angaben zu den gewichtigen Anhaltspunkten für die Kindeswohlgefährdung 
 Angaben zu der mit der insoweit erfahrenen Fachkraft vorgenommenen Risikoeinschätzung 
 Angaben zu den gegenüber den Personensorgeberechtigten benannten Hilfen und darüber, 
inwieweit die erforderlichen Hilfen nicht bzw. nicht ausreichend angenommen wurden. 
 
 
 
2. Datenschutz 
 
Der Träger ist zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die sich nach den §§ 61 bis 
65 SGB VIII ergeben, verpflichtet. Die im Rahmen dieses Verfahrens erstellten Dokumentationsbögen 
sind vor dem unbefugten Zugriff in besonderer Weise zu schützen. Die Weitergabe von Informationen 
an das Jugendamt/den ASD unterliegt stets dem besonderen Vertrauensschutz und ist i.d.R. nur mit 
ausdrücklicher Einwilligung der Betroffenen möglich. Aufbewahrungsbefugnisse, ‐verpflichtungen und 
‐ fristen werden noch datenschutzrechtlich überprüft. 
 
3. Persönliche Eignung gemäß § 72a SGB VIII 
 
Der Träger  stellt  durch  ein  geregeltes  Einstellungsverfahren  sicher,  dass  bei  neuem   Personal 
neben der fachlichen Qualifikation auch die persönliche Eignung vorliegt. D azu wird ein erweitertes 
Führungszeugnis gern. § 30a BZRG angefordert, das erneut in Abstand von längstens fünf Jahren 
vorgelegt werden muss. Vorlage und Wiedervorlage des erweiterten Führungszeugnisses muss auch 
durch das bereits beschäftigte Personal erf olgen. Alle Mitarbeiter unterschreiben eine Belehrung zu 
ihren Pflichten gemäß § 72a SGB VIII (Anlage zum Arbeitsvertrag}.

8  
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen 
 
• Dokumentation nach SGB VII, §8 a – Ablaufdiagramm 
• Anlage 1: Beobachtungsbogen 
• Anlage 2: Interner Beratungsplan (Hausleitungen in Zusammenarbeit mit Team) 
• Anlage 3: Gemeinsamer Beratungs‐ und Hilfeplan 
• Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren (Hausleitungen und 
Kinderschutzfachkraft in Zusammenarbeit Team) 
• Anlage 5: Inanspruchnahme des ASD vorbereiten (Hausleitungen und Kinderschutzfachkraft) 
• Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch eigene 
Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche, Bundesfreiwillige etc.) 
• Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durc h Fachkräfte  
in Institutionen

9  
Dokumentation nach SGB VIII, § 8 a ‐Ablaufdiagramm 
 
Verantwort- 
lichkeiten 
Eingabe  
(Input) 
Ablaufdiagramm Ausgabe  
(Output) 
MA L FK  
 
Arbeitshilfe des 
Paritätischen 
 
 
 
 
Anlage 1: 
Beobachtungsbogen 
 
 
 
 
Anlage 2: 
Interner Beratungsplan 
 
 
 
 
Regionale Datei 
Der Fachbehörde 
 
 
 
Anlage 3: 
Gemeinsamer Beratungs- 
Und Hilfeplan 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 3: 
Gemeinsamer 
Beratungs- und 
Hilfeplan 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 1 
Ausgefüllt 
 
 
 
 
Anlage 2 
Ausgefüllt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 3 
ausgefüllt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verdacht auf 
Kindswohlgefährdung 
Schritt 1 
Erkennen und Dokumentieren  
Von Anhaltspunkten 
Schritt 2 
Information an Leitung 
Und Team 
Schritt 3 
Einschaltung der insoweit 
erfahrenen Fachkraft 
Schritt 4 
Gemeinsame 
Risikoabschätzung 
Gesprächsvorbereitung 
Schritt 5 
Gespräch mit Eltern / anderen 
Sorgeberechtigten

10  
Verantwort- 
lichkeiten 
Eingabe  
(Input) 
Ablaufdiagramm Ausgabe  
(Output) 
MA L FK  
 
Anlage 4: 
Überprüfung der  
Zielvereinbarungen 
Im Hilfe-planverfahren 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Alle Dokumente 
 
 
 
 
 
 
Anlage 5: 
Inanspruchnahme  
der Fachbehörde  
vorbereiten 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 3 
ausgefüllt  
und unter- 
zeichnet 
 
 
 
 
 
Anlage 4 
Ausgefüllt / 
Gesprächs- 
protokoll 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Protokoll 
und  
Beschluss 
 
 
 
 
 
Anlage 5 
Ausgefüllt  
und 
unterzeichnet 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schritt 6 
Aufstellen eines Beratungs-/ 
Hilfeplans = 
Zielvereinbarungen 
Schritt 7 
Maßnahmen der 
Zielvereinbarungen erreicht 
Gespräch mit Eltern / 
Sorgeberechtigten zur 
weiteren 
Stabilisierung der 
Situation und weitere 
Beobachtung 
Schritt 8 
Gemeinsame 
Risikoabschätzung und 
Absprachen über das weitere 
Vorgehen 
Schritt 10 
Weiterleitung an Fachbehörde 
mit zeitgleicher 
Benachrichtigung der Eltern

1
1 
 
Anlage 1: Beobachtungsbogen 
 
Datum: Name:  
 
1. Beobachtung: 
 
□ eigene Beobachtung 
 
Name: 
 
   
□ Kollege 
□ Kollegin 
 
Adresse: 
 
   
□ andere Eltern   
 
 
□ sonstige:    
Telefon: 
 
 
 
 
2. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
Adresse:  
3. Angaben zur Familie: 
Name:  
Adresse:  
Telefon:  
Sonstiges:  
 
4. Inhalt der Beobachtung: 
5. Nächste Schritte: 
 
□ Überprüfung im Team 
 
□ Einschaltung der insoweit erfahrenen Fachkraft…. geplant am:    
 
□ Gespräch mit Eltern / Sorgeberechtigten……………..geplant am:    
 
☐ sonstiges …………………………………………………………………………………………………………………………..

12  
Anlage 2: Interner Beratungsplan 
Datum: Name:  
 
1. Beteiligte: 
 
□ Pädagogin 
□ Kollege/in 
□ Leitung 
□ externe Fachkraft 
 
□ sonstige:   
 
 
2. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
 
3. Einschätzung: 
5. Maßnahmen: 
 
Weitere Beobachtung durch: 
 
□ Hinzuziehung externe Fachkraft…………………………...geplant am:    
 
□ Gespräch mit Eltern / Sorgeberechtigten……………..geplant am:    
 
□ Kontaktaufnahme z.B. Beratungsstelle:    
(Datenschutz beachten) 
 
□ sonstiges:

1
3 
 
Anlage 3: Gemeinsamer Beratungs‐ und Hilfeplan 
Datum: Name:  
 
1. Beteiligte: 
 
□ Eltern / Sorgeberechtigte 
□ Pädagogin 
□ Kollege/in 
□ Leitung 
□ externe Fachkraft 
 
□ sonstige:   
 
 
2. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
 
 
 
 
………………………………………………………………..                                     …………………………….…………………………………….  
Unterschrift der Eltern / Sorgeberechtigte                                                         Vertreter/in der Einrichtung 
3. Absprachen: 
 4. Zeitstruktur:

12  
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren 
 
 
Datum: Wer: Wann: Ergebnis: Nächster Schritt: Verantwortlicher: 
Datum: 
 Name
: 
Name des Kindes

13 
 
Anlage 5: Inanspruchnahme der externen Fachkraft vorbereiten 
 
Datum: Name: 
 
1. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
 
 
2. Wann wurde entschieden: 
3. Wer hat entschieden: 
 
□ Eltern / Sorgeberechtigte 
□ Leitung 
□ Externe Fachkraft 
 
□ sonstige:   
 
4. Informationsfluss: 
 
Informationen an Eltern / Sorgeberechtigte 
 
☐ per Post am: ………………………………………………….................................................................. 
 
☐ per Telefonat am: …………………………………………………………………………………………….. 
 
☐ per persönlichem Gespräch am: ………………………………………………………………………. 
 
☐ sonstiges: …………………………………………………………………………………………………………. 
Durch: 
□ Pädagogin 
□ hinzugezogene Fachkraft 
□ Leitung 
□ sonstige: 
……………………………………………………………………………………………………………………………….. 
Information der externen Fachkraft durch: 
□ hinzugezogene Fachkraft 
□ Leitung 
□ sonstige:

14  
Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch 
eigene Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche, 
Bundesfreiwillige etc.)  
 
Unser Schutzauftrag gegenüber den Kindern geht über die Intervention bei Kindswohlgefährdung im 
familiären Bereich hinaus. Mit diesem Handlungsleitfaden möchten wir die Vorgehensweise bei 
übergriffigen Verhalten unserer Mitarbeiter darstellen. 
 
1. Unser Leitbild 
 
Durch die grundlegenden Orga nisationsbedürfnisse der Stepke Kitas wird mit allen Mitarbeitern der 
wertschätzende Umgang untereinander und vor allem den Kindern gegenüber vereinbart. 
 
Die Integrität der Organisation der Stepke-Kitas wird als kollektives Ganzes entwickelt, was bedeutet, 
dass jeder Mitarbeiter mit den Zielen und Werten unseres Unternehmens im Einklang ist. Diese 
Übereinstimmung gilt es immer wieder zu überprüfen. 
Es ist u ns ein großes Bedürfnis, allen kleinen und großen Menschen in den Stepke Kitas mit einem 
hohen Maß an Wertschätzung, Respekt und Toleranz zu begegnen.  
Unser im pädagogischen Konzept verankertes Bild vom Kind als eigenständige und individuelle 
Persönlichkeit als Mitglied der Gesellschaft mit eigenen Rechten, setzt einen wertschätzenden Umgang 
mit den Kindern voraus. 
 
2. Präventive Maßnahmen 
 
Um Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren und eine fachliche Expertise zu schaffen, ermöglicht 
Stepke Kitas die Teilnahme an Fort - und Weiterbildungen zu den Themen Sexualpädagogik und 
Kinderschutz. Dafür nutzen wir unter anderem die Angebote der SFFB. 
In den internen Teamsitzungen wird der Kinderschutz in regelmäßigen Abständen thematisiert. 
Weiterhin bi etet Stepke Kitas im Rahmen der Familienbildung Seminare für Eltern zu den oben 
genannten Themen in Zusammenarbeit mit weiterbildenden Institutionen an. 
 
3. Grenzverletzendes Verhalten 
 
Stepke Kitas und seine Einrichtungen verpflichten sich zum sofortigen Ein schreiten bei übergriffigen 
Verhaltensweisen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Als übergriffige Verhaltensweisen werden 
Machtmissbrauch, respektloses Verhalten gegenüber Kindern, Übergriffe und Gewalt in den eigenen 
Einrichtungen angesehen. Dazu zählen unter anderem Zwang, unangemessene Sprache, alle Formen 
körperlicher Gewalt (Festhalten, Ohrfeigen), sexualisierte Gewalt, seelische Grausamkeiten sowie 
Stigmatisierungen. 
Stepke Kitas zieht bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung unverzüglich Konsequenzen, um das Wohl 
des Kindes sicher zu stellen.

15 
 
 
4. Handlungsleitfaden (siehe auch „Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch 
Fachkräfte in Institutionen„ vom Paritätischen in der Anlage)  
 
1. Besteht der Verdacht von übergriffigen Verhaltensweisen, bzw. werden diese durch andere 
Mitarbeiter wahrgenommen, so ist sofort die Leitung (betrifft der Verdacht die Leitung, der Träger) zu 
informieren. Die Leitung informiert entsprechend den Träger. 
2. Die Gefährdung wird durch die Leitung und Vertreter n des Trägers zunächst intern eingeschätzt und 
auf Plausibilität geprüft. 
3. Bei Bestätigung beziehungsweise Verhärtung des Verdachts wird eine externe fachliche Einschätzung 
durch kooperierende Beratungsdienste, wie beispielsweise „Der Paritätische“ eingeholt. 
4. In einem Gespräch wird der Sachverhalt von den betroffenen Mitarbeitern geschildert. 
5. Die Eltern des betroffenen Kindes werden über den Sachverhalt informiert. Die Elternvertreter werden 
zeitnah über die Vorfälle, unter Gewährung der Persönlichkeitsrechte und des Opferschutzes, in 
Kenntnis gesetzt. 
6. Der Mitarbeiter wird während des Klärungsprozesses durch Stepke Kitas vom Dienst freigestellt. 
7. Bestätigt sich der Verdacht führt dies zu einer unverzüglichen Kündigung und ggf. einer Anzeige bei 
der Strafverfolgungsbehörde 
8. Bestätigt sich der Verdacht nicht, sorgt Stepke Kitas für entsprechende Rehabilitationsmaßnahmen zur 
Wiederherstellung der Reputation und der Arbeitsfähigkeit des Mitarbeiters. 
9. Der Vorfall wird im Nachgang mit dem Team reflektiert.

16  
Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch Fachkräfte  
in Institutionen vom Paritätischen

17

18  
 
Notizen:

19 
15 
Stand: 01.03.2017 
Dieses Schutzkonzept dient dem Wohle des Kindes in unseren Einrichtungen 
stepke‐kitas.de 
Step Kids KiTas gGmbH  
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
Stepke-KiTas
Zweigstelle NRW
Wittener Straße 324
42279 Wuppertal
Tel.: +49 202 281 943 0
Fax: + 49 202 281 943 19
f.schittek@stepke-kitas.de

Beratungsverlauf (4)

07.06.2018 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 4.9 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
13.06.2018 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 11 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
04.07.2018 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 33 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
04.07.2018 Rat
TOP 35 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (12)

  • Heidestraße
  • Hafenstraße 30
  • Landsberger Straße 1
  • Middelerstraße
  • Meyerbeerstraße
  • Eichendorffstraße
  • Markweg
  • Loevelingloh
  • Willingrott
  • Petersheide
  • Kinderhaus
  • Hohe Ward

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0350/2018
Typ
Vorlagen
Datum
24.04.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37