3578/2020
Gemeinschaftsprojekt „Hecken und Säume“
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Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/67/671 Vorlagen-Nummer 3578/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 14.12.2020 Bezirksvertretung 7 (Porz) 17.12.2020 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 21.01.2021 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 21.01.2021 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 28.01.2021 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 28.01.2021 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 28.01.2021 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 01.02.2021 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 01.02.2021 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 01.02.2021 Gemeinschaftsprojekt „Hecken und Säume„ Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen wird in kooperativer Zusammenarbeit mit dem BUND-Köln das Projekt „Hecken und Säume“ umsetzen. Grundlage dieses Gemeinschaftsprojektes ist das Projekt „Urbane Hecken und Säume“ des BUND-Köln, das durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert wurde. Das Projekt zielt darauf ab, Hecken und Säume zu schützen und die Artenvielfalt und Biodiversität in diesen Kleinstbiotopen zu stärken. Auch soll somit eine Biotopvernetzung in- nerhalb der Kölner Grünflächen vorangetrieben werden. https://www.bund-koeln.de/themen- und-projekte/stadtoekologie/hecken/ Im Rahmen des geförderten Projektes werden durch den BUND und eine Online Bürgerbe- teiligung Heckenstrukturen und Flächen mit Potentialen im Großraum Köln ausfindig ge- macht und kartiert. Die Kartierung ist zu finden unter: http://umap.openstreetmap.fr/de/map/beispielhecken-koln_510682#13/50.9515/6.9735 Diese Kartierungen sind Grundlage für eine Beurteilung des ökologischen Wertes dieser er- fassten Heckenstrukturen. Hieraus abgeleitete Maßnahmen, oder die Anlage neuer ökolo- gisch wertvoller Heckenstrukturen, ist nicht Bestandteil der Förderung. Ziel des Gemeinschaftsprojektes ist es, die aus dem Förderprojekt erfassten Heckenstruktu- ren hinsichtlich ihrer ökologischen Wertigkeit zu bewerten und ggf. erforderliche Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen zu formulieren und umzusetzen. Darüber hinaus sollen neue He- 2 ckenstrukturen und Säume als Elemente der Biotopvernetzung angelegt werden. Ziel soll es sein, die Heckenstandorte mit unterschiedlichen, ökologisch wertvollen Pflanzen im Kern-, Mantel- und Saumbereich zu stärken. Dies wiederum fördert das Nahrungsangebot für Insek- ten, Vögel und Säugetiere. Die damit verbunden Verbesserung der Artenvielfalt und die da- mit einhergehende Steigerung der Biodiversität ist ein wichtiger Bestandteil und auch auf- grund der aktuellen Probleme wie Insektensterben und Klimawandel eine zielführende Maß- nahme, um diesen negativen Prozessen etwas entgegenzusetzen. Für die Neuanlage von Hecken und Säumen wurde ein gemeinsamer Katalog von Gehölz- pflanzen auf der Grundlage des „Leitfaden zur Verwendung gebietseigener Gehölze“ des Bundesamtes für Naturschutz erarbeitet. https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/recht/Dokumente/leitfaden_gehoelze_.pdf ) Dieser Katalog wird ergänzt durch verschiedene Obstgehölze, um zum einen das Nahrungsangebot für Tiere zu erhöhen und auch gleichzeitig einen Beitrag für das Konzept „Essbare Stadt“ zu leisten. Die Anpflanzungen bauen auf den Vorgaben des „Grünhandbuch“ der Stadt Köln für die Ausgestaltung von Ausgleichsmaßnahmen-Typen auf ((„BB1 (GH4111) Strauchhecke, zwei - und dreireihig“) und („BD51 (GH4431) Baumhecke“)). Da die Pflege solcher Hecken und Säume ein wesentlicher Faktor für den Erhalt der ökologi- schen Wertigkeit ist, werden hierfür konkrete Vorgaben erarbeitet. Die Finanzierung der Pflege bestehender und die Anpflanzung neuer Hecken und Säume erfolgt aus Mitteln des politischen Veränderungsnachweises 2020/2021. Diese wurden für 2020 und 2021 jeweils in Höhe von 200.000 € im Teilfinanzplan 1301 bei der Finanzstelle 6700-1301-0-0003, Finanzposition 6700.578.5300.4, bereitgestellt. Für 2020 erfolgte bereits eine Mittelfreigabe in Höhe von 200.000 € durch 20. Fachliche Vorgaben: Gebietsheimische Gehölze für Hecken Botanischer Name Deutscher Name Acer campestre Feld-Ahorn Acer platanoides Spitz-Ahorn Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn Alnus glutinosa Schwarz-Erle Betula pendula Sand-Birke Betula pubescens Moor-Birke Carpinus betulus Hainbuche Cornus sanguinea Blutroter Hartriegel Corylus avellana Gewöhnliche Hasel Crataegus laevigata Zweigriffliger Weißdorn Crataegus monogyna Eingriffliger Weißdorn Euonymus europaea Pfaffenhütchen Fagus sylvatica Rot-Buche Frangula alnus Faulbaum Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche Populus tremula Zitter-Pappel Prunus avium Vogel-Kirsche Prunus padus Trauben-Kirsche Prunus spinosa Schlehe 3 Ouercus petraea Trauben-Eiche Ouercus robur Stiel-Eiche Rhamnus cathartica Kreuzdorn Rosa canina Hunds-Rose Salix alba Silber-Weide Salix caprea Sal-Weide Salix cinerea Grau-Weide Salix fragilis Bruch-Weide Salix pentandra Lorbeer-Weide Salix purpurea Purpur-Weide Salix viminalis Korb-Weide Salix x rubens Hohe Weide Sambucus nigra Schwarzer Holunder Sorbus aucuparia Eberesche Tilia cordata Winter-Linde Ulmus glabra Berg-Ulme Ulmus laevis Flatter-Ulme Viburnum opulus Gemeiner Schneeball Sortenvorschläge für Obstgehölze in Hecken Äpfel: Grünapfel und Bäumchesapfel Birne. Köttelsbirne, Röttgesbirne, Rheinbirne, Regenbirne, Puspasbirne, Ölligsbirne und Mar- tinsbirne Pflaume: Tragedy, Erntepflaume, Spilling, Drissprümmche, Haferpflaume und Kölner Dat- telzwetsche
Beratungsverlauf (10)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3578/2020
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 21.12.2020
- Erstellt
- 09.12.2020 14:07