V/1080/2018
Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2017 (Beteiligungsbericht 2017)
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Berichtsvorlage
2684 Zeichen
V/1080/2018 V/1080/2018 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2017 (Beteiligungsbericht 2017) Beratungsfolge 05.12.2018 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 12.12.2018 Rat Bericht Bericht: Die Gemeinde ist gemäß § 117 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW (GO) verpflichtet, einen Beteiligungs- bericht, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung im Sinne der §§ 107, 107 a GO zu erläutern ist, zu erstellen. Der Bericht ist jährlich, bezogen auf den Abschlussstichtag des Gesam t- abschlusses, fortzuschreiben und dem Gesamtabschluss beizufügen. Ferner ist der Bericht nach § 117 Abs. 2 GO dem Rat und den Einwohnern zur Kenntnis zu bringen und zu diesem Zweck zur Ei n- sichtnahme verfügbar zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in geeigneter Weise öffent- lich hinzuweisen. Mit der Vorlage des Beteiligungsberichts 2017 (Anlage) kommt die Verwaltung den v.g. gesetzlichen Vorgaben nach. Wie in den Jahren zuvor enthält der Bericht als wesentliche Inhalte eine Darstellung der wirtschaftlichen Situation der einzelnen Beteiligungen sowie ihrer Bedeutung für den städtischen Haushalt und den „Konzern Stadt Münster“. Darüber hinaus wurden für alle – vom Rat der Stadt Münster als steuerungsrelevant eingestuften – Beteiligungen Angaben zu den „reinen“ Finanz - und Beteiligungserträgen/-aufwendungen (Bruttoausschüttungen an die Stadt Münster bzw. „Zuschus s- zahlungen“ der Stadt Münster) sowie ein betriebswirtschaftliches Kennzahlenset aufgenommen. Mit dem Beteiligungsbericht wird den Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der interessierten Öf fent- lichkeit die Möglichkeit gegeben, sich mit einem wichtigen Teil des kommunalen Haushalts vertraut zu machen. Die regelmäßige Aktualisierung der Jahresabschlussdaten (Bilanz, Gewinn - und Verlus t- rechnung) der einzelnen Beteiligungen trägt dazu bei, deren mittelfristige Geschäftsentwicklung auf- zuzeigen und damit die notwendige Transparenz zu vermitteln. Amt für Finanzen und Beteiligungen 19.11.2018 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Scholz Telefon: 492 20 43 ScholzT@stadt-muenster.de - 2 - V/1080/2018 Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme wird durch öffentliche Bekanntmachung hingewiesen. Es wird auch wieder die Möglichkeit bestehen, den Beteiligungsb ericht gegen eine Schutzgebühr von 1 € bei der „Münster Information“ zu erwerben. Darüber hinaus wird der Beteiligungsbericht über die Inte r- netpräsenz der Stadt Münster abrufbar bzw. einsehbar sein. In Vertretung gez. Reinkemeier Stadtkämmerer Anlage: Beteiligungsbericht 2017
Anlage A
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Anlage A zur V/1080/2018 Kurzüberblick Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster 2017 (Stand: 31.12.2017). Die Stadt ist nach § 117 GO zur jährlichen Erstellung des Beteiligungsberichtes gesetzlich verpflichtet. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Finanzierung Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthal- ten? Ja x Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja x Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja x Nein Bereits veranschlagt? Ja Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Entfällt
BB2017_Master_Beteiligungsbericht_Onlineversion
431744 Zeichen
Beteiligungsmanagement
Amt für
Finanzen und Beteiligungen
Beteiligungsbericht 2017
unmittelbare und mittelbare
städtische Gesellschaften
und
Beteiligungen
Stand: Oktober 2018
Publication name: Beteiligungsbericht-2017-Deckblatt generated:
2018-10-11T12:03:12+02:00
Beteiligungsbericht 2017
Herausgeber: Stadt Münster
Amt für Finanzen und Beteiligungen
Abteilung Beteiligungsmanagement
48127 Münster
Email: finanzen@stadt-muenster.de
In ternet: http://www.muenster.de/
Druck: Eigendruck
Auflage: 80, November 2018
Bildnachweise: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster
http://www.stadt-muenster.de/medien/startseite.html
Stadtwerke Münster GmbH
https://www.stadtwerke-muenster.de/presse/mediathek/unser-angebot-
fuer-sie/fotos/uebersicht.html
Beteiligungsbericht 2017
3
Inhaltsverzeichnis
1 W i rtschaftliche Betätigung der Kommunen . 7
1. 1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster 7
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen 7
1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 8
1. 3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen 8
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen 9
1.3.3 Wahl der Unternehmensform 10
1. 4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 10
1. 4.1 Beteiligungsmanagement 10
1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane 11
2 B eteiligungsstruktur der Stadt Münster. 13
2. 1 Ausblick auf die Veränderungen in der Beteiligungsstruktur 2017,
Ausblick auf 2018 13
2.2 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münster 14
2.3 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2017 16
3 E i genbetriebsähnliche Einrichtungen der Stadt Münster . 19
3. 1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) 19
3.2 Münster Marketing 23
3.3 citeq 27
3.4 Theater Münster 32
4 B eteiligungen der Stadt Münste r (ohne Stadtwerke Münster GmbH) . 37
4. 1 Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 37
4.2 Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 43
4. 2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL) 48
Beteiligungsbericht 2017
4
4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 51
4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) 55
4.4.1 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 59
4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH 62
4.4.3 CeNTech GmbH 65
4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 68
4.6 KonvOY GmbH 71
4.7 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 74
4.8 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 79
4.9 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 82
4.10 IStG gGmbH 85
4.11 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 88
4.12 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-
Lippe (CVUA-MEL) 91
4.13 AirportPark FMO GmbH 94
4.14 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 98
4.14.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH 103
4.14.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 105
4.14.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 107
5 Stadtwerke Münster GmbH und ihre Beteiligungen . 109
5.1 Stadtwerke Münster GmbH 109
5.2 münsterNETZ GmbH 115
5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 118
5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 123
5.3.2 FMO Parking Services GmbH 125
5.3.3 FMO Airport Services GmbH 127
5.3.4 FMO Security Services GmbH 129
5.3.5 FMO Passenger Services GmbH 131
5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 133
5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 135
5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH 137
5.4 items GmbH 139
5.4.1 items project GmbH 143
Beteiligungsbericht 2017
5
5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 145
5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH (VSM) 148
5.7 Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH 150
5.7.1 WestfalenTarif GmbH 153
5.8 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 156
5.9 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 158
5.10 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 160
5.11 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 163
5.12 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 165
5.13 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 168
5.14 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 171
5.15 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 173
5.16 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 175
5.17 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 177
6 Sonstiges. 179
6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 179
6.2 Volksbank Münster eG 183
6.3 Zweckverbände 184
6.3.1 Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl) 184
6.3.2 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) 187
6.3.3 Deutsch-niederländischer Zweckverband EUREGIO 190
6.4 Die städtischen Mitgliedschaften 193
6.5 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 197
7 Anhang. 198
Anlage 1: Begriffserläuterungen 198
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 201
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 209
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 210
Anlage 5: Abkürzungsverzeichnis 212
Anlage 6: Alphabetische Beteiligungsübersicht 213
1 Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen
Beteiligungsbericht 2017
7
1 W irtschaftliche Betätigung der Kommunen.
1.1 Gegenstand des Beteiligungs-
berichtes der Stadt Münster
Gemäß § 117 Abs. 1 GO NRW sind die G e-
meinden verpflichtet, "einen Beteiligungsbericht
zu erstellen, in dem ihre wirtschaftliche und
nichtwirtschaftliche Betätigung, unabhängig da-
von, ob verselbständigte Aufgabenbereiche dem
Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses
angehören, zu erläutern ist." Als Adressaten des
Beteiligungsberichtes werden der Rat und die
Einwohner der Gemeinde genannt.
Der Beteiligungsbericht der Stadt Münster um-
fasst unmittel - und mittelbare städtische Gesel l-
schaften und Beteiligungen. Neben den genann-
ten gesetzlichen "Pflichtinformationen" als w e-
sentlichem Inhalt wird ein Abriss der wirtschaftli-
chen Situation der einzelnen Gesellschaften
gegeben. Die Angaben zu finanzwirtschaftlichen
Auswirkungen der Beteiligungen waren teilweise
bereits in den vergangenen Jahren Gegenstand
des Beteiligungsberichtes.
Die wirtschaftlichen Daten der Gesellschaften
basieren auf den Jahresergebnissen für das
Geschäftsjahr 2017. Die Zeitreihenvergleiche
umfassen in der Regel die Jahre 2015 bis 2017.
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen
und Beteiligungen
Die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-
Westfalen unterscheidet zwischen wirtschaftl i-
cher und nicht -wirtschaftlicher Betätigung der
Gemeinde.
Als wirtschaftliche Betätigung definiert § 107
Abs. 1 GO NRW den Betrieb von Unternehmen,
"die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von
Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig
werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch
von einem Privaten mit der Absicht der Gewin n-
erzielung erbracht werden könnte."
Voraussetzung für die wirtschaftliche Betätigung
der Gemeinde ist demnach, dass
"1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfor-
dert,
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem
angemessenen Verhältnis zu der Leistungsf ä-
higkeit der Gemeinde steht und
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Was-
serversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie
des Betriebes von Telekommunikationsleitungs-
netzen einschließlich der Telefondienstleistun-
gen der öffentliche Zweck durch andere Unter-
nehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt
werden kann."
Als nicht -wirtschaftliche Betätigung definiert §
107 Abs. 2 GO NRW unter anderem die Einric h-
tungen für die soziale und kulturelle Betreuung
der Einwohner sowie Einrichtungen zum U m-
weltschutz (insbesondere die Abwasserbeseit i-
gung und Abfallentsorgung).
Für die Zulässigkeit e iner wirtschaftlichen Betät i-
gung in den Bereichen der Strom -, Gas - und
Wasserversorgung hat der Gesetzgeber in
§ 107 a GO gesonderte Regelungen geschaffen.
Während sich § 107 GO NRW auf die Gesam t-
heit aller kommunalen Aktivitäten unabhängig
von der wirtschaftlichen Zielsetzung und der
Organisationsform bezieht, wird die für diesen
Beteiligungsbericht wesentliche privatrechtliche
Betätigungsform gesondert in § 108 GO NRW
geregelt.
Danach gelten als Voraussetzungen für die
Gründung einer kommunalen Eigengesellschaft
bzw. eines Unternehmens oder die Beteiligung
an einem Unternehmen, dass
- ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfor-
dert und dieser im Gesellschaftsvertrag der Sat-
zung oder einem sonstigen Organisationsstatut
festgeschrieben wird,
- die Wahl der Rechtsform die Begrenzung der
Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten
Betrag gewährleistet,
- die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde
in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Lei s-
tungsfähigkeit steht,
- die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von
Verlusten in unbestimmter oder unange-
messener Höhe verpflichtet,
- die Gemeinde einen angemessenen Einfluss,
insbesondere in einem Überwachungsorgan,
erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag,
Satzung oder in anderer Weise gesichert wird,
Beteiligungsbericht 2017
8
- das Unternehmen oder die Einr ichtung durch
Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges
Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck
ausgerichtet wird,
- der Jahresabschluss und der Lagebericht
entsprechend den Vorschriften des Handelsge-
setzbuches für große Kapitalgesellschaften bzw.
entsprechend den Vorschriften für Eigenbetriebe
aufgestellt und geprüft wird,
- bei Unternehmen und Einrichtungen in G e-
sellschaftsform durch Gesellschaftsvertrag oder
Satzung gewährleistet ist, dass die für die Täti g-
keit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge
im Sinne des Handelsgesetzbuches im Anhang
zum Jahresabschluss jeweils für jede Persone n-
gruppe (Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Beirat
o.ä.) unter Namensnennung die Bezüge ange-
geben werden,
- bei Unternehmen der Telekommunikation im
Gesellschaftsvertrag d ie Haftung der Gemeinde
bzw. des kommunalen Unternehmens auf den
Anteil der Gemeinde am Stammkapital b e-
schränkt ist und die Gemeinde für diese Unter-
nehmen weder Kredite nach Maßgabe komm u-
nalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in A n-
spruch nehmen noch Bürgsc haften und Sicher-
heiten leisten darf.
Die Beteiligung einer Gesellschaft mit über 25 %
kommunalem Geschäftsanteil an einer anderen
Gesellschaft (sog. "Unterbeteiligung") erfordert
nach § 108 Abs. 6 GO NRW unter anderem die
ausdrückliche Zustimmung des Rates.
Die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks stellt
eine Hauptvoraussetzung kommunaler wir t-
schaftlicher Betätigung dar, jedoch wird auch
eine betriebswirtschaftliche Zielsetzung in den
"Wirtschaftsgrundsätzen" des § 109 GO NRW
definiert.
Demnach ist die Führung, Steuerung und Kon-
trolle der Unternehmen und Einrichtungen so
auszurichten, dass diese "einen Ertrag für den
Haushalt abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung
des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt
wird". Angestrebt wird dabei ein Jahresgewinn
des Unternehmens, der neben der für die techni-
sche und wirtschaftliche Entwicklung des Unter-
nehmens notwendigen Rücklagenbildung auch
eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals
ermöglicht. Die Erwirtschaftung eines Ertrages
für den städtischen Haushalt wi rd somit zwar
angestrebt, ist aber der öffentlichen Zweckset-
zung stets nachgeordnet.
1.3 Rechtsformen kommunaler
Unternehmen
1.3.1 Öffentlich-rechtliche
Unternehmensformen
Regiebetrieb
Der Regiebetrieb ist ein rechtlich und wirtschaf t-
lich unselbständiger Betriebsz weig der öffentl i-
chen Verwaltung. Er besitzt kein eigenes Ver-
mögen. Die rechtlichen Rahmenregelungen für
den Regiebetrieb finden sich in der Gemeinde-
ordnung. Die Rechnungslegung erfolgt seit Ei n-
führung des Neuen Kommunalen Finanzmana-
gements (NKF) mit Hilfe der doppelten Buchfüh-
rung. Bei einem Regiebetrieb besteht eine Bi n-
dung an den Haushaltsplan der betreffenden
Gebietskörperschaft und daher sind die dem
Regiebetrieb zuzuordnenden Erträge und Auf-
wendungen sowie die kassenmäßigen Zahlun-
gen im Ergebnisplan b zw. im Finanzplan des
gemeindlichen Haushaltsplans enthalten. Bei-
spiele für Regiebetriebe der Stadt Münster sind
die Abwasserbeseitigung, das Friedhofswesen
und der Rettungsdienst. Es handelt sich zugleich
um kostenrechnende Einrichtungen, die eine
jährliche Gebührenkalkulation und Betriebsab-
rechnung mit Hilfe eines ausgebauten betriebs-
wirtschaftlichen Kostenrechnungssystems vorl e-
gen. Regiebetriebe unterliegen aufgrund ihrer
direkten Einbindung in die Verwaltung der stän-
digen direkten Einflussnahme und Kontrolle.
Eigenbetrieb und eigenbetriebsähnliche
Einrichtung
Bei einem Eigenbetrieb handelt es sich um einen
vermögensmäßig verselbständigten Betrieb mit
eigener Verfassung (Betriebssatzung) und eige-
nem Rechnungswesen (kaufmännisches Rec h-
nungswesen), jedoch ohne eigene Rechtsper-
sönlichkeit. Der Eigenbetrieb ist wirtschaftlich
aus dem Vermögen der Gemeinde ausgegli e-
dert. Der Eigenbetrieb verfügt einerseits über
besondere Leitungs - und Kontrollorgane (B e-
triebsleitung und Betriebsausschuss), untersteht
andererseits dem Rat und dem/r Oberbürger-
meister/in als Verwaltungschef/in.
Der Eigenbetrieb kommt als Betriebsform für
öffentliche Einrichtungen in Betracht, die nach
kommunalem Wirtschaftsrecht als wirtschaftliche
Unternehmen gelten. Unternehmen, die sich
nicht-wirtschaftlich i. S. d. § 107 Abs. 2 GO NRW
betätigen, können als eigenbetriebs ähnliche
Einrichtungen geführt werden. Die Stadt Münster
besitzt keine Eigenbetriebe. Die Abfallwir t-
schaftsbetriebe Münster, Münster Marketing, das
Beteiligungsbericht 2017
9
Theater Münster und die citeq sind eigenbe-
triebsähnliche Einrichtungen, die entsprechend
den Vorschriften über Eigenbetriebe geführt
werden.
Anstalt des öffentlichen Rechts
§ 114 a GO NRW eröffnet die Möglichkeit der
Gründung einer Anstalt des öffentlichen Rechts
(AöR). Hierbei handel t es sich um eine Misc h-
form aus Eigenbetrieb und GmbH. Die Recht s-
verhältnisse der AöR werden gemäß GO NRW
durch eine Satzung geregelt, die die Gemeinde
aufstellt.
Die Organe der AöR sind der Vorstand und der
Verwaltungsrat. Die Leitung der AöR obliegt dem
Vorstand in eigener Zuständigkeit, soweit nicht
gesetzlich oder durch die Satzung etwas ande-
res bestimmt ist. Der Verwaltungsrat ist für Ent-
scheidungen des Aufgabenkataloges aus
§ 114 a Abs. 7 GO NRW zuständig, unterliegt
jedoch bei bestimmten Entscheidungen (Erlass
von Satzungen, Beteiligungen) den Weisungen
des Rates der Stadt. Die Weisungsverpflichtung
kann durch die Satzung ausgeweitet werden.
Die Gemeinde haftet als Gewährträgerin für die
Verbindlichkeiten der AöR unbeschränkt, soweit
nicht Befriedigung aus deren Vermögen zu er-
langen ist. Die Einflussmöglichkeiten des Rates
der Stadt sind insbesondere durch die Sat-
zungsaufstellung definiert.
Betrieb gewerblicher Art / Hoheitsbetrieb
Die Begriffe "Betrieb gewerblicher Art (BgA)" und
"Hoheitsbetrieb" sind inhaltlich von den zuvor
dargestellten juristischen Ausgestaltungen der
wirtschaftlichen Betätigungsformen zu trennen
und haben in diesem Zusammenhang nur steu-
errechtliche Bedeutung. Während die privat-
rechtlichen Unternehmensformen kraft Recht s-
form steuerpflichtig sind, greift die Steuerpflicht
für Regie- und Eigenbetriebe nur insoweit, als
diese nicht überwiegend der Ausübung der öf-
fentlichen Gewalt dienen (Hoheitsbetriebe). Sol-
che Betriebe werden steuerrechtlich als Betriebe
gewerblicher Art bezeichnet, wenn sie weitere
Merkmale (z.B. Umsatzgrenzen) erfüllen.
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmens-
formen
Aufgrund der Vorschriften über die Begrenzung
der kommunalen Haftung nach § 108 Abs. 1
Nr. 3 GO NRW ist die Wahl der privatrechtlichen
Organisationsform eingeschr änkt. Geeignete
Rechtsformen sind vorrangig die Kapitalgesel l-
schaften wie die Gesellschaft mit beschränkter
Haftung (GmbH), die Aktiengesellschaft (AG)
oder die eingetragene Genossenschaft (eG).
Zusätzlich kann sich eine Kommune als Kom-
manditistin an einer Kommanditgesellschaft (KG)
oder GmbH & Co. KG beteiligen.
Ist die Gemeinde im Besitz aller Geschäftsantei-
le einer Gesellschaft, so ist diese eine kommu-
nale Eigengesellschaft . Sind weitere Körper-
schaften oder auch Private an der Gesellschaft
beteiligt, so spricht man von einer Beteiligungs-
gesellschaft. Die Stadt Münster ist u.a. über die
Eigengesellschaft "Stadtwerke Münster GmbH"
an weiteren Gesellschaften mittelbar beteiligt.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung
(GmbH) ist eine mit eigener Rechtspersönlichkeit
ausgestattete Gesellschaft, an der sich die G e-
sellschafter mit Einlagen auf das Stammkapital
beteiligen, ohne persönlich für die Schulden der
Gesellschaft zu haften. Die Gesellschafter kön-
nen die innere Struktur der Gesellschaft ohne
wesentliche Einschränkungen frei regeln.
Als Organe besitzt die GmbH die Gesellschafter-
versammlung und die Geschäftsführung. Es
kann ein Aufsichtsrat gebildet werden . B ei gr o-
ßen Unternehmen mit über 500 Beschäftigten ist
die Bild ung eines Aufsichtsrates zwingend vor-
geschrieben (z.B. Stadtwerke Münster GmbH).
Aktiengesellschaft
Ebenso wie die GmbH besitzt auch die Aktien-
gesellschaft (AG) eine eigene Rechtspersönlic h-
keit. Die Gesellschafter (Aktionäre) erwerben
ihre Rechte durch die Übernahme von Anteilen
des in Aktien zerlegten Grundkapitals. Für
Schulden der Gesellschaft haftet auch hier nur
das Gesellschaftsvermögen. Im Gegensatz zur
freien Gestaltung des Gesellschaftsverhältnisses
in der GmbH enthält das Aktiengesetz umfang-
reiche bindende Regelungen und Formvorschri f-
ten, so dass für ergänzende Ausgestaltungen
des Vertragsverhältnisses der Aktionäre untere i-
nander wenig Raum bleibt.
Als Organe der AG fungieren die Hauptver-
sammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat.
Die Beteiligung einer Gemeinde an einer AG ist
gem. § 108 Abs. 4 GO NRW nur eingeschränkt
möglich.
Beteiligungsbericht 2017
10
Eingetragene Genossenschaft
Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine
juristische Person und hat als solche Rechte und
Pflichten. Sie ist nach § 1 Abs. 1 GenG eine
Gesellschaft von nicht geschlossener Mitglieder-
zahl, welche die Förderung des Erwerbes oder
der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemei n-
schaftlichen Geschäftsbetriebes bezweckt. Eine
unmittelbare Inanspruchnahme der Genossen-
schaftsmitglieder für Verbindlichkeiten der G e-
nossenschaft gibt es nicht, wobei allerdings
durch Satzung Nachschusspflichten vereinbart
werden können. Die Genossenschaft handelt
durch die Organe Vorstand, Aufsichtsrat und
Generalversammlung.
Personengesellschaften
Personengesellschaften wie Offene Handelsg e-
sellschaften (OHG) oder Kommanditgesell -
schaften (KG) eignen sich grundsätzlich nicht als
Rechtsform eines kommunalen Unternehmens,
da die Gesellschafter entgegen der Regelung
des § 108 Abs. 1 Nr. 3 GO NRW unbeschränkt
für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften.
Möglich ist aber die Beteiligung als Kommandi-
tistin an einer KG oder die Rechtsform der
GmbH & Co. KG. Bei der Kommanditistin ist die
Haftung auf eine bestimmte Kapitaleinlage b e-
schränkt. Die GmbH & Co. KG ist eine KG, bei
der der persönlich haftende Gesellschafter eine
GmbH ist, deren Gesellschafter in der Regel
zugleich Kommanditisten der KG sind. Auf diese
Weise wird die Haftung der Kommune als G e-
sellschafterin beschränkt.
1.3.3 Wahl der Unternehmensform
Die wirtschaftliche Betä tigung der Gemeinden in
der Form rechtlich selbständiger Gesellschaften
wird dann gewählt, wenn aus organisatorischen,
wirtschaftlichen oder steuerrechtlichen Überl e-
gungen die Verselbständigung einer Verwa l-
tungseinheit vorteilhaft ist. Wesentliche Ent-
scheidungskriterien für die privatrechtliche Orga-
nisationsform sind:
- Beschleunigung der Entscheidungsprozesse
- Markt- bzw. Kundenorientierung
- flexiblere Personalwirtschaft
- Entlastung des städtischen Haushalts
- Beteiligung Dritter
- Verbesserung des Rechnungswesens
- steuerrechtliche Aspekte
Die Stadt Münster hat für ihre privatrechtlich-
wirtschaftliche Betätigung weitgehend die Form
der Gesellschaft mit beschränkter Haftung ge-
wählt. Das GmbH -Gesetz räumt den Gesel l-
schaftern im Gegensatz zum Aktienrecht eine
weitgehende Gestaltungsfreiheit und somit die
Möglichkeit der Wahrnehmung umfassender
Rechte gegenüber der Gesellschaft ein.
1.4 Steuerung der Beteiligungen
der Stadt Münster
1.4.1 Beteiligungsmanagement
Zum derzeitigen Aufgabenspektrum der Abtei-
lung "Beteiligungsmanagement" gehört die B e-
treuung der städtischen Gesellschaften bei der
Einhaltung gesellschaftsrechtlicher und komm u-
nalrechtlicher Bestimmungen, die Begleitung bei
steuer- und finanzwirtschaftlichen Fragestellun-
gen und die Koordination der finanzwirtschaftl i-
chen Ausw irkungen der geschäftlichen Aktivit ä-
ten der einzelnen Gesellschaften auf den städt i-
schen Haushalt. Daneben stellen die Betreuung
und die Information der städtischen Vertreter in
den Organen der Gesellschaften einen Schwer-
punkt des Beteiligungsmanagements dar.
Aus gesamtstädtischer Sicht übernimmt das
Beteiligungsmanagement die Aufgabe, über die
jeweilige Einzelgesellschaft hinaus Transparenz
für den gesamten Dienstleistungsverbund Stadt
Münster zu schaffen.
Die Weiterentwicklung der früheren "Beteil i-
gungsverwaltung" in Richtung eines umfassen-
den Beteiligungsmanagements und - controllings
war nicht zuletzt aufgrund der fortschreitenden
Verlagerung "klassischer" städtischer Aufgaben
in privatrechtliche Organisationsformen dringend
geboten. Zur Optimierung der S teuerung ihrer
Beteiligungen und zur Sicherung eines verbes-
serten Beteiligungscontrollings hat die Stadt
Münster auf gutachterlicher Basis ein Konzer n-
berichtswesen implementiert. Nach Einführung
des Konzernberichtswesens wurden Zielverei n-
barungen mit ausge wählten Gesellschaften, in
sogenannten "Management -Kontrakten", abg e-
schlossen. Für einige Beteiligungen stehen ak-
tuell neue Abschlüsse an.
Beteiligungsbericht 2017
11
1.4.2 Steuerung über die Gesellschafts-
organe
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterver-
sammlung sind die Steuerungs - und Kontroll-
gremien der Gesellschaften. Hier wird insbeson-
dere über die Beratung und Genehmigung der
Wirtschaftspläne und der Investitions- und F i-
nanzpläne Einfluss auf die jeweiligen Leistungs-
programme der Gesellschaften genommen.
Daneben gibt es je nach S pezifizierung im G e-
sellschaftsvertrag weitere Zustimmungsvorbehal-
te durch den Aufsichtsrat bzw. die Gesellschaf-
terversammlung.
Bei dem kommunalen Gesellschafter "Stadt
Münster" erfolgt die Willensbildung hinsichtlich
der Frage, welche Haltung der städtisch e Vertre-
ter in der Gesellschafterversammlung einne h-
men soll, durch den Rat der Stadt Münster.
2 Beteiligungsstruktur der Stadt Münster
Beteiligungsbericht 2017
13
2 Beteiligungsstruktur der Stadt Münster.
2.1 Ausblick auf die Veränderun-
gen in der Beteiligungsstruktur
2017, Ausblick auf 2018
Der Beteiligungsbericht 2017 basi ert auf den
Abschlüssen der städtischen Gesellschaften
bzw. eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen für
das Geschäftsjahr 2017. Im Folgenden werden
die seit Jahresbeginn vollzogenen bzw. eingelei-
teten Veränderungen in der Beteiligungsstruktur
unter dem Aspekt einer möglichst aktuellen B e-
richterstattung dargestellt.
• Die WLE-Spedition GmbH wurde mit Wir-
kung zum 01. Januar 2017 aufgelöst. Die Pflicht
der kommunalen Gesellschafter der WLE -
Spedition GmbH zur Aufrechnung des öffentl i-
chen Verkehrs als einer Aufgabe der Daseins-
vorsorge ist durch die Liquidation der Gesel l-
schaft nicht beeinträchtigt.
• Am 10. April 2017 ist mit der Beurkundung
des Gesellschaftsvertrages der KonvOY GmbH
die im Jahr 2016 beschlossene Gründung um-
gesetzt worden. Die KonvOY GmbH ist als
100%iges Tochterunternehmen der Stadt Müns-
ter für den Ankauf, die Entwicklung und die Ver-
marktung der Konversionsflächen der ehemal i-
gen Oxford- und York -Kaserne in Münster z u-
ständig. Die Konversion der beiden ehemaligen
Kasernen in den Stadtteilen Gremmendor f und
Gievenbeck gehört zu den größten Stadtentwic k-
lungsprojekten der kommenden Jahre. Insg e-
samt sollen etwa 3.000 Wohneinheiten geschaf-
fen werden.
• Aufgrund einer im Jahre 2017 in Kraft getr e-
tenen Änderung des Arbeitnehmerüberlas-
sungsgesetzes soll die RVM-Verkehrsdienst
GmbH auf die Regionalverkehr Münsterland
GmbH verschmolzen werden. Neue Mitarbeiter
wurden bisher in der Tochtergesellschaft RVM-
Verkehrsdienst GmbH eingestellt und von der
RVM im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlas-
sung eingesetzt. Aufgrund einer Änderung des
Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ist dies nicht
länger möglich.
• Der Rat der Stadt Münster hat die Überle i-
tung der Verkehrsservice Gesellschaft Mün s-
ter mbH (VSM) auf die Stadtwerke Münster
GmbH beschlossen. Die VSM stellte den oper a-
tiven Betrieb zum 30. Juni 2018 ein, Die operat i-
ven Fahrbetriebe der Stadtwerke Münster GmbH
und der VSM wurden zu einem einheitlichen
Betrieb mit entsprechenden Synergien in der
Fahrplan- und Dienstplanerstellung verschmol-
zen.
• Im Zuge der städtebaulichen Entwicklung der
Flächen der ehemaligen Oxford- und York -
Kaserne ist seitens der Stadt Münster eine Betei-
ligung an der „NRW: URBAN Kommunale
Entwicklung GmbH“ beabsichtigt. Zum einen
möchte sich die Stadt Münster mit einem G e-
schäftsanteil von 1.000 € unmittel bar und zum
anderen mit einem weiteren Geschäftsanteil von
1.000 € mittelbar an der Gesellschaft beteiligen.
Die mittelbare Beteiligung erfolgt über die
KonvOY GmbH, eine 100 %-ige Tochtergesel l-
schaft der Stadt Münster.
Beteiligungsbericht 2017
14
2.2 Bedeutung der Beteiligungen
für die Stadt Münster
Die städtischen Gesellschaften nehmen eine
Vielzahl von Aufgaben wahr. Diese reichen von
der Versorgung der Bevölkerung mit Energie,
der Entsorgung von Abfällen über die Bereitstel-
lung des Öffentlichen Personennahverkehrs bis
hin zu Angeboten im Kultur- und Freizeitsektor
sowie dem Bau von Wohnungen, Parkhäusern
und die Bereitstellung von Gewerbeflächen und
Büroräumen für Existenzgründer.
Einen Überblick über die Größenordnung der
städtischen Gesellschaften und Beteiligungen
geben im Folgenden einige Unternehmensdaten
der großen und wirtschaftlich bedeutenden stä d-
tischen Beteiligungen zum Stichtag 31.12.2017:
Beteiligungen
Bilanz-
volumen
in T€
Anlage-
vermögen
in T€
Eigen-
kapital
in T€
Betriebs-
aufwand
in T€
Anzahl
Beschäf-
tigte
Eigenbetriebsähnliche
Einrichtungen
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 86.062 67.241 22.212 49.997 405
Münster Marketing 1.331 371 474 3.407 38
citeq 39.807 31.079 8.558 23.297 148
Theater Münster* 10.632 4.723 4.420 25.637 310
Beteiligungsgesellschaften
Stadtwerke Münster GmbH 530.061 371.055 203.679 571.621 979
FMO Flughafen Münster /
Osnabrück GmbH 128.906 88.174 50.685 38.637 157
items GmbH 14.097 3.408 5.268 38.483 165
Messe und Congress Centrum
Halle Münsterland GmbH 10.054 3.265 8.223 9.631 56
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 33.388 10.300 24.974 4.461 13
Westfälische Bauindustrie GmbH 31.470 29.173 27.768 8.027 16
Wohn+Stadtbau GmbH 307.688 264.165 72.873 53.492 88
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH 15.821 14.140 13.477 12.323 166
Summe Beteiligungen 1.209.318 887.095 442.612 839.011 2.541
* Wirtschaftsjahr 2016/2017 des Theater Münster: vom 01.09.2016 bis 31.08.2017
Diese wenigen Zahlen verdeutlichen die Wic h-
tigkeit der Einbeziehung der städtischen Beteil i-
gungen in das gesamtstädtische Leistungsspek t-
rum als "Dienstleistungsunternehmen Stadt".
Dem Haupt - und Finanzausschuss der Stadt
Münster wird seitens des Beteiligungsmanage-
ments regelmäßig über die unterjährige Entwic k-
lung des Jahreserfolgs in den städtisc hen Betei-
ligungen berichtet.
Beteiligungsbericht 2017
15
Das Konzernberichtswesen bezieht sich dabei
auf die vom Rat als besonders steuerungsrel e-
vant eingestuften Gesellschaften.
Die nachfolgende Tabelle gibt exemplarisch für
den 31.12.2017 eine entsprechende Übersicht
wieder.
Jahreserfolg 2017
Beteiligungen
Kapital-
anteile
in %
Ergebnis
Ist 2017
T€
Ergebnis
Plan 2017
T€
Ist - Plan
Abw. 2017
T€
Eigenbetriebsähnliche
Einrichtungen
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 100,00 4.327 3.795 532
Münster Marketing 100,00 131 0 131
citeq 100,00 1.251 538 713
Theater Münster*** 100,00 152 48 104
Beteiligungsgesellschaften
Stadtwerke Münster GmbH 100,00 14.130 4.298 9.832
FMO Flughafen Münster /
Osnabrück GmbH* 35,06 -21.742 -8.058 -13.684
items GmbH* 30,58 762 245 517
Messe und Congress Centrum
Halle Münsterland GmbH 92,09 503 -325 828
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 85,00 -778 -1.444 666
Westfälische Bauindustrie GmbH** 1,00 3.243 2.940 303
Wohn + Stadtbau GmbH 100,00 9.257 7.516 1.741
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH 45,40 -3.986 -3.555 -431
* Anteile werden über die Stadtwerke Münster GmbH gehalten.
** Stadtwerke Münster GmbH halten zusätzlich 99 % der Anteile.
*** Wirtschaftsjahr 2016/2017 des Theater Münster: 01.09.2016 bis 31.08.2017
In den vorangegangen Beteiligungsberichten
wurden die Verflechtungen mit dem städtischen
Haushalt in Form von Einnahmen und Ausgaben
dargestellt. Die finanziellen Zusammenhänge mit
dem städtischen Haushalt für die Gesellschaften,
deren Abschlüsse im Rahmen des städtischen
Gesamtabschlusses konsolidiert werden, sind
seit dem Beteiligungsbericht 2012 in der Tabelle
"Finanz- und Leistungsbeziehungen" abgebildet.
Für die übrigen, vom Rat der Stadt Münster als
steuerungsrelevant eingestuften, Beteiligungen
werden die Ausschüttungen an die Stadt Müns-
ter bzw. die "Zuschussaufwendungen" (Zufüh-
rungen zur jeweiligen Kapitalrücklage der Betei-
ligung) der Stadt Münster in einem ebenfalls
eigenen Kapitel "Finanz - und Beteiligungsertr ä-
ge/ -aufwendungen" dargestellt.
Beteiligungsbericht 2017
16
2.3 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2017
Beteiligungsbericht 2017
17
3 Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen der Stadt Münster
Beteiligungsbericht 2017 AWM
19
3 Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen der Stadt Münster.
3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM)
Rösnerstraße 10 www.awm.stadt-muenster.de
48155 Münster email: awm@stadt-muenster.de
Telefon: (02 51) 60 52 – 0
Gründungsjahr: 1996
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 500.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Die Abfallwirtschaftsbetriebe sind eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entspr e-
chen den Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein- Westfalen und werden gemäß der
Eigenbetriebsverordnung sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die Abfallwirtschaftsbe-
triebe Münster ( AWM) geführt. Dem Eigenbetrieb einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe obli e-
gen die Stadtreinigung inklusive Winterdienst und Abfallwirtschaft (Sammlung, Transport, Verwertung und
Entsorgung von Abfällen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, Aufstellung und Umsetzung des
kommunalen Abfallwirtschaftskonzeptes) im gesamten Stadtgebiet.
Eines der Kernziele der AWM besteht weiterhin in der Sicherung sozialverträglicher Gebühren für die h o-
heitlichen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreinigung unter Beibehaltung bürgerorientierter
Dienstleistungsangebote mit hohem Qualitätsstandard.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung
Patrick Hasenkamp
Betriebsausschuss
Ludger Steinmann, Ratsherr, Vorsitzender
Hans Varnhagen Ratsherr, 1. stellv. Vorsitzender
Heinz Georg Buddenbäumer, Ratsherr, 2. stellv. Vors.
Gerhard Joksch, Bürgermeister
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau
Hans Neumann, Ratsherr
Mustafa Schat
Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau
Karl-Hans Sonnabend
Heiko Wischnewski, Ratsherr
Beteiligungsbericht 2017 AWM
20
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Wirtschaftsjahr 2017 schließ t mit einem Jahresüberschuss von 4.327 T€ (Vorjahr 3.158 T€) und be-
wegt sich in Höhe von 532 T€ über dem Planniveau von 3.795 T€. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich
zum Vorjahr um 1.175 T€ (2,0 %) gestiegen.
Im Rahmen der Investitionstätigkeit sind in 2017 Mittel in Höhe von 12.400 T€ abgeflossen. Für den E r-
werb von immateriellen Vermögensgegenständen, Sach- und Finanzanlagen wurde im Wirtschaftsjahr ein
Betrag von 12.730 T€ (Vorjahr 14.638 T€) aufgewendet. Insbesondere sind hier Investitionen im Bereich
der Abfall- und Wertstoffwirtschaft für den Um - und Neubau der Bio- und Feinkompostierungsanlage und
den damit im Zusammenhang stehenden Nebenanlagen sowie der Bau des Verwaltungsgebäudes zu
nennen. Den Auszahlungen standen Einzahlungen in Höhe von 273 T€ aus dem Verk auf von Sachanl a-
gen und erhaltene Zinsen in Höhe von 57 T€ gegenüber. Die Bilanzsumme stieg im abgelaufenen Wir t-
schaftsjahr um 5.510 T€. Die AWM waren jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nac h-
zukommen.
Zusammenfassend wird seitens der Betriebsleitung der AWM die wirtschaftliche Lag e, nach Prüfung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, positiv bewertet. Im Ergebnis hat sich die Eigenkapitalquote von
23,7 % auf 25,8 % leicht erhöht. Dabei können gleichzeitig die Konsolidierungsanforder ungen der Stadt
Münster unterstützt werden. Im Wirtschaftsjahr 2017 wurde von dem Jahresüberschuss 2016 ein Teilb e-
trag in Höhe von 1.844 T€ an die Stadt ausgezahlt. Zudem ist vorgesehen, im Wirtschaftsjahr 2018 aus
dem Jahresüberschuss 2017 einen Teilbetrag in Höhe von 2.159 T€ an die Stadt auszuzahlen.
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersicht-
lich.
Beteiligungsbericht 2017 AWM
21
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 65.265 20.071 112.826
II. Sachanlagen 42.189.250 50.441.546 56.127.320
III. Finanzanlagen 10.493.693 10.856.599 11.000.842
Anlagevermögen 52.748.209 61.318.216 67.240.988
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.023.888 1.000.208 832.415
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 6.113.963 2.765.479 2.910.764
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 10.296.545 15.397.786 15.008.937
Umlaufvermögen 17.434.396 0 18.752.118
C. Rechnungsabgrenzungsposten 65.409 70.490 68.884
Aktiva 70.248.014 80.552.178 86.061.991
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 14.330.574 15.468.473 17.385.874
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.343.376 3.158.133 4.326.610
Eigenkapital 17.173.950 19.126.606 22.212.484
B. Sonderposten 818.252 824.972 216.501
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen 2.303.668 2.398.582 2.462.826
II. Steuerrückstellungen 19.180 82.292 17.500
III. Rückstellungen für Gebührenüberschüsse 1.354.441 737.064 677.593
IV. sonstige Rückstellungen 37.508.332 33.362.424 34.041.137
Rückstellungen 41.185.621 36.580.362 37.199.056
D. Verbindlichkeiten 11.070.190 24.020.238 26.433.949
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 70.248.014 80.552.178 86.061.991
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 50.514.991 54.707.904 55.882.515
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 8.051 3.408 -4.554
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 76.585 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.387.287 3.594.983 683.634
- davon Gebührenrückstellungen (nachrichtlich) 34.376 610.734 12.411
5. Summe betriebliche Erträge 53.910.329 58.382.880 56.561.594
6. Materialaufwand 19.389.259 21.444.155 19.001.347
7. Personalaufwand 18.551.658 19.340.946 19.998.421
8. Abschreibungen 5.745.592 7.143.476 6.708.510
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.238.011 4.107.237 4.288.387
10. Summe betriebliche Aufwendungen 48.924.520 52.035.815 49.996.665
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 4.985.809 6.347.065 6.564.929
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 99.342 95.993 56.543
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.674.290 3.153.166 2.202.926
14. Finanzergebnis -2.574.948 -3.057.174 -2.146.383
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.410.862 3.289.892 4.418.546
16. Steuern 67.486 131.758 91.936
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.343.376 3.158.133 4.326.610
Beteiligungsbericht 2017 AWM
22
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 348 350 369
Weiblich 29 33 36
Insgesamt 377 383 405
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 28 25 29
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.)
T€ 2015 2016 2017
Erträge 13.757 3.910 *
Aufwendungen 6.315 6.375 *
* Die Daten für 2017 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 1.493 1.194 1.844
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0 0 0
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 24,4% 23,7% 25,8%
Liquidität 2. Grades 2,5 2,6 1,9
Umsatzrentabilität 4,6% 5,8% 7,7%
Personalintensität 37,9% 37,2% 40,0%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Die AWM planen für das Wirtschaftsjahr 2018 bei Erträgen von 58.256 T€ und Aufwendungen von
54.385 T€ einen Jahresüberschuss von 3.871 T€. Die Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenrein i-
gung werden in 2018 nicht erhöht. Für das Wirtschaftsjahr 2018 werden insgesamt Investitionen von
8.994 T€ prognostiziert. Es ist vorgesehen, in abfallwirtschaftliche Anlagen 6.431 T€ zu investieren. Hinzu
kommen Investitionen in Anlagen der Stadtreinigung mit 1.451 T€ und in Fahrzeuge, Maschinen, Geräte
und Betriebs- und Geschäftsausstattung im Bereich der gemeinsamen Anlagen mit 1.112 T€ . Die Fina n-
zierung der Investitionen erfolgt über die Regelabschreibung, die Zuführung zu Rückstellungen und den
Jahresüberschuss.
I
m laufenden Prozess lässt sich feststellen, dass die aktuelle Risikobewertung inkl. Prüfung der Frühwar n-
indikatoren und der Einschätzung der getroffenen Gegenmaßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt keine Ris i-
ken erkennen lassen, die den Fortbestand der AWM gefährden.
Beteiligungsbericht 2017 Münster Marketing
23
3.2 Münster Marketing
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Münster Marketing
Klemensstraße 10 www.tourismus.muenster.de
48143 Münster email: tourismus@stadt-muenster.de
Telefon: (02 51) 492-27 10
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Zweck der Einrichtung einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe ist die Profilierung und Stärkung
von Münster im Wettbewerb der Städte und R egionen durch Instrumente des Stadtmarketings und alle
den Betriebszweck fördernde Geschäfte. Münster Marketing kann zur Erfüllung des Betriebszwecks s o-
wohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstützen. Der
Betriebszweck ist im Rahmen der gesamtstädtischen Zielsetzung der Stadt Münster und individueller Zie l-
vereinbarungen sowie unter Beachtung wirtschaftlicher Leistungserbringung zu erfüllen.
Die Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung bestehen in den wesentlichen Sparten: Strategie
und Markenmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Auslandsmarketing, Wissenschaftsbüro, City - und
Veranstaltungsmanagement, Touristik- und Kongressmarketing.
Zwischen Münster Marketing und der Stadt Münster wurde eine Zielv ereinbarung (Managementkontrakt)
mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2016 abgeschlossen. In 2016 wurde ein neuer Managementkontrakt für
die Jahre 2017 bis 2021 vereinbart.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung
Bernadette Spinnen
Betriebsausschuss
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin,
Vorsitzende
Katja Reismann, Bürgermeisterin, 1. stellv. Vors.
Angela Stähler, Ratsfrau, 2. stellv. Vorsitzende
Heinrich Götting
Thomas Holz
Jens-Uwe Linke
Dr. Stephan Nonhoff
Carsten Peters, Ratsherr
Rüdiger Sagel, Ratsherr
Beteiligungsbericht 2017 Münster Marketing
24
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Münster Marketing erwirtschaftete im Jahr 2017 einen ein Jahresüberschuss in Höhe von 131 T€ (Vorjahr:
21 T€). Das Geschäftsjahr wurde maßgeblich durch die Skulptur Projekte 2017 geprägt .
Insgesamt erzielte Münster Marketing im Geschäftsjahr 2017 Erträge in Höhe von 3.583 T€ (Vorjahr:
3.326 T€). Hierin enthalten sind Zuschüsse in Höhe von 2.767 T€, Umsatzerlöse von 774 T€, sowie sons-
tige betriebliche Erträge von 42 T€. Die betrieblichen Aufwendungen betrugen 3.407 T€, Steuern fielen in
Höhe von 49 T€ an.
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse von Münster Marketing um 166 T€ auf 774 T€. Der
Umsatzzuwachs kam vor allem durch Anstiege bei den Provisio nen für Zimmervermittlungen, den Erlösen
aus Werbemaßnahmen und den Erlösen aus Kooperationen zustande. Die Umsatzerlöse beinhalten im
Wesentlichen Provisionen für Zimmervermittlungen (161 T€), Eintrittsgelder für den Friedenssaal
(114 T€), Erlöse aus Werbemaßnahmen (138 T€), Erlöse aus Souvenirverkäufen (65 T€), Erlöse aus Ver-
anstaltungen (69 T€) sowie Erlöse aus Kooperationen (114 T€).
Die Bilanz von Münster Marketing schließt zum 31.12.2017 mit einer Bilanzsumme von 1.331 T€ ab
(31.12.2016: 1.259 T€). Größere Veränderungen a uf der Aktivseite gab es im Wesentlichen beim Ka s-
senbestand, der sich durch das positive Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte. Auf der
Passivseite sanken die Rückstellungen um 411 T€ auf 342 T€. Hier reduzierten sich vor allem die Pensi-
onsrückstellungen durch den Wechsel einer Mitarbeiterin von Münster Marketing zur Kernverwaltung.
Durch diesen Wechsel stiegen im Gegenzug aller dings auch die Verbundverbindlichkeiten gegenüber der
Stadt Münster. Der weitere Rückgang der Rückstellungen wurde speziell durch den Verbrauch bzw. die
Auflösung von Rückstellungen für Projekt e (147 T€) verursacht. Das positive Jahresergebnis 2017 wurde
insbesondere hierdurch beeinflusst.
Das Eigenkapital von Münster Marketing beträgt 474 T€, dies entspricht einer Eigenkapital quote von
35,6 % (Vorjahr: 27,3 %).
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Einrichtung. Die Erfüllung des öf-
fentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 Münster Marketing
25
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.479 4.989 1.101
II. Sachanlagen 27.552 24.123 19.456
III. Finanzanlagen 269.254 306.170 350.769
Anlagevermögen 303.285 335.281 371.326
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 66.836 56.886 38.806
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 269.019 108.014 49.886
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 635.664 751.060 868.027
Umlaufvermögen 971.519 915.959 956.719
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.451 8.127 3.069
Aktiva 1.283.255 1.259.368 1.331.114
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Rücklagen 297.904 318.671 449.444
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 322.904 343.671 474.444
B. Rückstellungen 761.014 753.401 342.407
C. Verbindlichkeiten 198.163 161.121 513.088
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.175 1.175 1.175
Passiva 1.283.255 1.259.368 1.331.114
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 761.623 608.535 774.249
2. Zuweisungen und Zuschüsse 2.592.490 2.691.728 2.767.366
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 52.404 25.413 41.740
6. Summe betriebliche Erträge 3.406.517 3.325.676 3.583.355
7. Materialaufwand 446.535 323.724 377.616
8. Personalaufwand 1.980.613 2.012.912 2.118.655
9. Abschreibungen 9.552 11.073 10.762
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 928.947 914.959 899.523
11. Summe betriebliche Aufwendungen 3.365.648 3.262.667 3.406.556
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 40.869 63.009 176.799
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.130 2.068 4.164
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 481 663 1.071
15. Finanzergebnis 1.649 1.406 3.093
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 42.518 64.415 179.892
17. Steuern 29.277 43.647 49.119
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 13.241 20.767 130.773
- Einstellung in Rücklagen 13.241 20.767 130.773
+ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 Münster Marketing
26
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 6 6 6
Weiblich 30 32 32
Insgesamt 36 38 38
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 3 3
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.592 2.692 2.745
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 25,2% 27,3% 35,6%
Liquidität 2. Grades 4,5 5,3 1,8
Umsatzrentabilität 1,7% 3,4% 16,9%
Personalintensität 58,8% 61,7% 62,2%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Im Jahr 2018 soll eine Reihe größerer Projekte realisiert werden. Allen voran das Europäische Kulturerbe-
jahr 2018, das mit fünf großen Ausstellungen, einem Jugendprojekt in Osnabrück (und Münster) und ei-
nem neuen digitalen Vermittlungskonzept in der Bürgerhalle des Rathauses eines der größten Projekte
des bundesweiten Kulturerbejahres darstellt.
Ein zweites Großprojekt für das Jahr 2018 sind die MünsterZukünfte. Der Zukunftsprozess , ein Prozess
der gesamten Stadt, geht 2018 mit allen drei Prozess -Bausteinen in die entscheidende Phase. D as
Stadtmarketing ist mit der Gesamtkommunikation für das Projekt und mit der Organisation großer Teile
der Bürgerkommunikation betraut. 2018 werden vier weitere Zukunftsspaziergänge durchgeführt: Gieven-
beck, Mauritz -Mitte, Hansa -Viertel und Wissenschaftsv iertel. Außerdem startet das Projekt „Vielfalt m a-
chen“. Hier werden die Bürger und Bürgerinnen der Stadt um konkrete Beispielprojekte für eine an Vielfalt
ausgerichtete Stadtentwicklung gebeten - ein Thema, das die Gutes MorgenMünster-Bewegung vorgege-
ben hat.
Beteiligungsbericht 2017 citeq
27
3.3 citeq
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
citeq
Scheibenstraße 109 www.citeq.de
48153 Münster www.citeq.de/kontakt/kontaktformular/kontakt/20.html
Telefon: (02 51) 492-18 01
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 200.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Die citeq ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entspricht den Vorschriften der
Gemeindeordnung für das Land N ordrhein-Westfalen und wird gemäß der Eigenbetriebsverordnung (Ei g-
VO) sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die citeq geführt. Der eigenbetriebsähnlichen
Einrichtung obliegt die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie (IT) ei n-
schließlich der Kommunikationstechnologie für die Stadt Münster, die übrigen Kooperationspartner der
öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (Öffentlich- rechtliche Vereinbarung über die gemeinsame Inanspruc h-
nahme der eigenbetriebsähnlichen Einri chtung citeq der Stadt Münster) und sonstige Kunden im Rahmen
des § 107 der GO NRW (u. a. das Bundesamt für Justiz, Bundesagentur für Arbeit, das Bundesverwa l-
tungsamt, das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen).
Zweck der Einrichtung ist die Optimierung des kommunalen Leistungsangebotes der Fachämter für Bür-
gerinnen und Bürger durch eine bedarfsorientierte Gestaltung von IT -Dienstleistungen für die Ämter und
Einrichtungen der Stadtverwaltung Münster und die übrigen Kooperationspartner der öffentlich- rechtlichen
Vereinbarung.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung
Stefan Schoenfelder
Betriebsausschuss
Dr. Michael Jung, Ratsherr, Vorsitzender
Otto Reiners, Ratsherr, 1. stellv. Vorsitzender
Jens Christian Heinemann, Ratsherr, 2. stellv. Vors.
Jörg Berens, Ratsherr
Karsten Hannig
Dr. Ralf Heinrichs
Jürgen Lemke
Hans-Gerd van Schelve
Manfred Wenzel, Ratsherr
Beratende Mitglieder gem. §58 Abs. 1 S.7
GO NRW
Manuela Mahnke, Bürgermeisterin
Wilhelm Sendermann, Bürgermeister
Beteiligungsbericht 2017 citeq
28
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Zum 31.12.2017 beläuft sich die Bilanzsumme auf 39.807 T€ und ist damit um rund 1.665 T€ höher als
zum 31.12.2016.
Dass ein um rund 713 T€ höheres Jahresergebnis erzielt wurde als geplant, lag im Wesentlichen an ge-
genüber dem Wirtschaftsplan 2017 geringeren Abschreibungen ( -830 T€) sowie geringeren Materialauf-
wendungen (-1.025 T€), denen ebenfalls geringere Erträge (-1.170 T€) gegenüberstanden. Die notwendi-
gen und zukunftssichernden Investitionen konnten, anders als im Vorjahr , nicht aus dem Cash Flow der
laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden.
Die citeq erzielt Umsätze in den Bereichen Münster, Öffentlich- rechtliche Vereinbarung (ÖrV) und Medi-
enentwicklungsplan (MEP). Die Umsatzerlöse über alle Berei che der citeq betragen nach Ausschüttung
an die ÖrV -Kunden 25.324 T€ und waren damit um 1.559 T€ höher als im Vorjahr. Begründet ist dies
durch die um 620 T€ geringere Leistungsentgeltrückerstattung en an die ÖrV -Kunden und durch höhere
Erlöse im Bereich der ÖrV mit Anwendungen und der Bereitstellung von Systemen, Anlagen und Netzen.
In 2017 wurden Investitionen in Höhe von ca. 6.092 T€ getätigt und durch Eigenmittel und Kassenkredite
finanziert. Davon entfal len auf Finanzanlagen ca. 2.009 T€, die im Wesentlichen zur Rückdeckung der
Pensions- und Beihilfeverpflichtungen erw orben wurden. Die übrigen 4.083 T€ verteilen sich im Wesentl i-
chen auf Softwareprodukte (ca. 1.596 T€), Rechnersysteme (ca. 945 T€), Monitore, Drucker und sonstige
DV-Peripherie (ca. 430 T€), Netztechnik (ca. 417 T€), neue Telekommunikationstechnik (vor allem Ersatz
der alten TK -Technik durch VoIP) (ca. 285 T€) und geringwer tige Vermögensgegenstände in Form von
Trivialsoftware sowie Netz - und TK-Technik (insgesamt ca. 304 T€). Den Investitionen stehen A bschrei-
bungen in Höhe von 3.510 T€ gegenüber.
Durch die von der citeq mit den Kooperationspartnern gemeinsam betriebene Weiterentwicklung zeigt sich
eine hohe Stabilität in den Kundenbeziehungen.
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersicht-
lich.
Beteiligungsbericht 2017 citeq
29
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.696.934 1.779.793 2.141.623
II. Sachanlagen 5.394.284 5.193.179 5.384.784
III. Finanzanlagen 20.332.732 21.543.734 23.552.694
Anlagevermögen 27.423.949 28.516.706 31.079.101
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 62.760 84.157 140.374
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 15.632.224 8.503.635 7.288.597
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 386.798 3.103 2.721
Umlaufvermögen 16.081.783 8.590.895 7.431.692
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.290.583 1.034.007 1.295.710
Aktiva 44.796.315 38.141.609 39.806.503
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 6.445.497 6.776.289 7.107.080
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 806.407 863.443 1.250.605
Eigenkapital 7.451.904 7.839.731 8.557.685
B. Sonderposten 1.604 1.160 982
C. Rückstellungen 23.548.462 25.239.090 26.171.169
D. Verbindlichkeiten 13.771.190 5.047.596 5.070.653
E. Rechnungsabgrenzungsposten 23.154 14.031 6.013
Passiva 44.796.315 38.141.609 39.806.503
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 22.954.724 23.765.433 25.324.255
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 59.815 67.700 72.755
5. Summe betriebliche Erträge 23.014.539 23.833.133 25.397.010
6. Materialaufwand 7.515.306 8.124.183 8.905.313
7. Personalaufwand 8.951.998 9.958.581 9.929.047
8. Abschreibungen 3.063.586 3.150.933 3.509.842
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.938.108 935.675 952.569
10. Summe betriebliche Aufwendungen 21.468.998 22.169.372 23.296.772
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.545.542 1.663.761 2.100.239
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 338.767 335.083 328.563
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.053.943 1.104.690 1.165.554
14. Finanzergebnis -715.176 -769.608 -836.991
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 830.366 894.154 1.263.248
16. Steuern 23.959 30.711 12.643
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 806.407 863.443 1.250.605
Beteiligungsbericht 2017 citeq
30
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 119 118 112
Weiblich 35 38 36
Insgesamt 154 156 148
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 6 6 5
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Bet eiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 1.597 476 533
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0 0 0
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 16,6% 20,6% 21,5%
Liquidität 2. Grades 0,7 0,4 0,1
Umsatzrentabilität 3,5% 3,6% 4,9%
Personalintensität 41,7% 44,9% 42,6%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Die citeq geht auf Grund ihrer Integration in die Stadt Münster als Hauptabnehmer der citeq- Leistungen
und der langfristig angelegten Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern im Rahmen der bestehe n-
den ÖrV auch für die nähere Zukunft von einem stabilen Kerngeschäft aus. Gleichwohl ist im kommunalen
IT-Markt ein Trend zur Konzentration auf Fach- Rechenzentren erkennbar, die die IT -Betriebsleistung in
ihren jeweiligen Aufgabenbereichen effektiver als nicht spezialisierte Rechenzentren erbringen können.
Die citeq nutzt diesen Trend und beteiligt sich sowohl passiv als Abnehmer von IT -Leistungen als auch
aktiv mit eigenen Beiträgen an dem landesweiten IT-Leistungsverbund. Im Ergebnis profitieren die Stadt
Münster und die ÖrV-Partnerverwaltungen von besseren IT-Leistungen zu wirtschaftlicheren Konditionen.
Neben der Aktualisierung, Erweiterung und Auf wertung der IT-Ausstattung der Stadt Münster, die auch im
Jahr 2018 einen Großteil der citeq- Arbeitskraft binden wird, unternimmt die citeq erste große Schritte im
Bereich der Digitalisierung durch die Inbetriebnahme einer zentralen Infras truktur für den A ufbau von On-
linediensten für Münster und die ÖrV -Partnerverwaltungen, durch ihren Ansatz zum flächendeckenden
DMS-Ausbau in der Stadt Münster sowie durch ihre Beiträge zur Förderung der Digitalen Verwaltungskul-
tur in der Stadt Münster, bei der neue Aufgabe n nicht mehr analog, sondern vordringlich digital angegan-
gen werden.
Immer weniger Verwaltungsaufgaben können noch manuell erledigt werd en, immer größere Teile der
Verwaltung sind bei einem Ausfall der IT -Systeme nicht mehr arbeitsfähig. Dieser gewachsenen und wei-
ter wachsenden Bedeutung der IT -Systeme entsprechend ist durch den Eins atz höherwertiger und besser
Beteiligungsbericht 2017 citeq
31
geschützter und damit auch besser verfügbarer IT -Systeme Rechnung zu tragen. Die hierzu – in Zusam-
menarbeit mit den citeq- Partnerverwaltungen – bereits begonnenen Entwicklungen im Bereich des Not-
fallmanagements werden intensiviert fortgesetzt. Darüber hinaus wird bei allen IT -Maßnahmen berüc k-
sichtigt, dass die Gefährdungen der IT und damit auch die Anforderungen an die IT -Sicherheit in den letz-
ten Jahren konti nuierlich zugenommen haben und voraussichtlich weiter zunehmen werden. Zusammen-
fassend lässt sich sagen, dass die erforderlichen Absicherungsmaßnahmen die IT -Planungen und den IT-
Betrieb zwar teurer und auch weniger dynamisch, dafür aber zuverläs siger, sicherer und insgesamt pr o-
fessioneller machen.
Mit ihren neuen Infrastrukturen und ihren fachlich und methodisch gut ausgebildeten Mitarbeitern ist die
citeq gut darauf vorbereitet, die Stadt Münster und ihre Partnerverwaltungen auf ihren Wegen zur Digita-
len Kommune zu unterstützen und zu begleiten.
Beteiligungsbericht 2017 Theater Münster
32
3.4 Theater Münster
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016/2017
Theater Münster
Neubrückenstraße 63 www.theater-muenster.com
48143 Münster email: verwaltung-theater@stadt-muenster.de
Telefon: (02 51) 59 09 - 110
Gründungsjahr: 1954 (seit 01.09.2008 eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster)
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 50.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Zweck und Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist die Förderung des kulturellen Lebens.
Das Sinfonieorchester ist Bestandteil des Bet riebes. Die Einrichtung kann zur Erfüllung des Betriebs-
zwecks sowohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstüt-
zen. Weiterhin verfolgt die Einrichtung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Das Theater Münster vereint am Standort Neubrückenstraße mit dem Musiktheater, Schauspiel, Tanzthe-
ater, Kinder- und Jugendtheater sowie dem Sinfonieorchester fünf Sparten unter einem Dach.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung
Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann
Generalintendant Dr. Ulrich Peters
Betriebsausschuss
Bruno Kleine Borgmann, Ratsherr
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr
Philipp Gabriel
Dr. Maria Galen, Ratsfrau
Katharina Geuking
Heinrich Götting
Martin Gutsch
Marius Herwig, Ratsherr
Dr. Cornelia Jäger, Ratsfrau
Raimund Köhn
Jan Leiße, Ratsherr
Christa Nonhoff
Tim Rohleder
Josef Schliemann, Ratsherr
Martin Schulte
Angela Stähler, Ratsfrau
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin
Renate Weidenfeller
Dr. Wolfgang Weikert
Beteiligungsbericht 2017 Theater Münster
33
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Wirtschaftsjahr (01.09. - 31.08.) entspricht der Spielzeit des Theaters Münster. Der Jahresabschluss
erfolgte daher zum 31.08.2017.
Das Wirtschaftsjahr 2016/2017 war in finanzieller Hinsicht erneut durch einen positiven Geschäftsverlauf
gekennzeichnet. Der vorliegende Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss von 152 T€ aus. Die
wirtschaftliche Situation des Theater Münsters stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt wei terhin als stabil dar.
Die Besucherzahlen konnten im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Insgesamt besuch-
ten 205.948 Theater- und Konzertinteressierte die Vorstellungen des Theater Münster. Dies ist ein Z u-
wachs von 2.676 Besuchern gegenüber der Spielzeit 2015/2016.
Die Gesamtzuschüsse von Stadt und Land zum Betrieb des Theaters und Orchesters sind im Vergleich
zum vergangenen Wirtschaftsjahr entsprechend der festgelegten, gültigen Beschlüsse und Bewilligungs-
bescheide um 462 T€ gestiegen. Diese Erhöhung erklärt sich durch die tarifbedingten Mehraufwendun-
gen, die auf Grundlage des Managementkontrakts, inkl. 6. Finanzformel , eine entsprechende Erhöhung
des Zuschusses an das Theater Münster durch die Stadt Münster nach sich zieht.
Die Anzahl der Aufführungen hat sich mit 758 im Vergleich zur vorherigen Spielzeit nochmals um 41 Vor-
stellungen erhöht. Bei der Entwicklung der Abonnements im Theater - und K onzertbereich ist ein Rüc k-
gang der Besuchernachfrage zu verzeichnen. Es wurden 5 .454 Abonnements abgeschlossen. Damit sinkt
die Anzahl der Abonnements um 33.
Im Wirtschaftsjahr 2016/2017 sind neben den üblichen Instandhaltungs - und Wartungsarbeiten
größere
Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen zu erwähnen:
- Sanierung Theaterkasse
- Sanierung Kantine
- Sanierung der Punktzuganlage im Großen Haus (2. Bauabschnitt)
- Umrüstung der Beleuchtung Lampenhimmel Großes Haus auf LED-Technik
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016/2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten er-
sichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 Theater Münster
34
Bilanz
31.08.2015 31.08.2016 31.08.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.338 42.205 23.004
II. Sachanlagen 5.135.709 4.266.953 3.483.842
III. Finanzanlagen 657.565 873.950 1.216.598
Anlagevermögen 5.854.612 5.183.108 4.723.444
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 99.338 89.253 77.993
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.145.426 2.028.195 2.704.349
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.361.234 3.050.701 3.021.832
Umlaufvermögen 3.605.998 5.168.148 5.804.174
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123.496 109.063 104.475
Aktiva 9.584.106 10.460.320 10.632.093
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 4.244.894 4.244.894 4.244.894
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -205.335 -135.254 -27.104
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 70.080 108.150 151.825
Eigenkapital 4.159.639 4.267.790 4.419.614
B. Sonderposten für Zuwendungen 356.483 276.786 204.191
C. Rückstellungen 3.171.597 3.541.894 3.838.044
D. Verbindlichkeiten 1.421.991 2.013.557 2.002.619
E. Rechnungsabgrenzungsposten 474.395 360.293 167.624
Passiva 9.584.106 10.460.320 10.632.093
Gewinn- und Verlustrechnung
2014/2015 2015/2016 2016/2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.354.504 3.697.786 3.693.807
2. Zuweisungen und Zuschüsse 19.683.504 20.626.115 21.088.417
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 186.450 29.347 43.343
5. Sonstige betriebliche Erträge 1.076.543 1.133.989 947.924
6. Summe betriebliche Erträge 24.301.001 25.487.236 25.773.490
7. Materialaufwand 2.264.177 2.333.110 2.425.998
8. Personalaufwand 17.462.949 18.054.929 18.578.036
9. Abschreibungen 1.228.179 1.279.184 1.344.426
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 3.282.607 3.725.282 3.288.119
11. Summe betriebliche Aufwendungen 24.237.912 25.392.505 25.636.579
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 63.089 94.731 136.911
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 10.364 15.311 16.699
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.592 112 0
15. Finanzergebnis 8.772 15.199 16.699
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 71.861 109.931 153.610
17. Steuern 1.781 1.781 1.785
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 70.080 108.150 151.825
Beteiligungsbericht 2017 Theater Münster
35
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 211 211 180
Weiblich 105 105 130
Insgesamt 316 316 310
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 12 12 7
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungs erträge/-aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 19.578 20.366 20.821
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 43,4% 40,8% 41,6%
Liquidität 2. Grades 1,0 1,6 1,9
Umsatzrentabilität 2,1% 2,9% 4,1%
Personalintensität 72,0% 71,1% 72,5%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017/2018
Sowohl die aktuelle 6. Finanzformel, die bis zum Ende der Spielzeit 2017/2018 gültig ist, als auch die vom
Rat der Stadt Münster beschlossene 7. Finanzformel (Spielzeiten 2018/2019 bis 2021/2022) garantieren
eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch di e Stadt Münster für die
nachfolgenden Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst. Dem Theater Münster wird mit diesem Zuschus s-
verfahren eine verlässliche Finanzbasis und finanzielle Planungssicherheit gegeben. Hierzu zählt auch die
Bewilligung von Zuschüssen durch das Land NRW, die seit Jahren eine weitere konstante und somit ver-
lässliche Größe der finanziellen Basis des Theater Münster bildet.
Bereits in der Spielzeit 2017/2018 (letzte Spielzeit der noch l aufenden 6. Finanzformel) führt das Theater
im Rahmen der nachhaltigen Haushaltssanierung (NaSa) als einmalige Sonder zahlung einen Beitrag
i.H.v. 200.000 € an die Stadt Münster ab. Um diese Vorgabe zu erreichen, hat das Theater Münster ab
der Spielzeit 2017/18 eine Preisanpassung für die Abonnements im Theat er und Orchester durch Absen-
kung der Rabattstufen vorgenommen. Ausgehend von einer gleichbleibenden Besucher- bzw. Abonnen-
tenzahl erwartet das Theater Münster mit der beschriebenen Preisanpassung im Abonnementbereich die
erforderlichen Mehreinnahmen von 200.000 Euro zu erreichen.
Unter Berücksichtigung des aktuellen Besucheraufkommens in der laufenden Spie lzeit 2017/2018 und der
konsequenten Umsetzung der beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen erwartet die Theaterleitung
auch in den folgenden Jahren weiterhin einen leichten Jahresüberschuss.
Eine eventuelle Kürzung der Zuschüsse von Stadt und Land hätte kurzfristig Auswirkungen auf die Struk-
tur des Theater Münster.
4 Beteiligungen der Stadt Münster (ohne Stadtwerke Münster GmbH)
Beteiligungsbericht 2017 WBI
37
4 Beteiligungen der Stadt Münster (ohne Stadtwerke Münster GmbH).
4.1 Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI)
Engelstraße 49 http://www.wbi-muenster.de/
48143 Münster email: info@wbi-muenster.de
Telefon: (02 51) 97 232 - 0
Gründungsjahr: 1924
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 21.413.700 99,00
Stadt Münster 216.300 1,00
Gesamt 21.630.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages:
(1) die umfassende Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs in der Stadt Münster. Das Unter-
nehmen baut und betreibt Parkhäuser, Umsteigeanlagen zur Vernetzung von MIV (Motorisier-
ter Individualverkehr) und ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), Park and Ride- Anlagen,
Fahrradparkanlagen etc.
(2) die Errichtung von gewerblichen Bauten im eigenen oder fremden Namen, insbesondere in
solchen Bereichen, die strukturell zur Stadtentwicklung beitragen.
(3) die Vermarktung des Spezialwissens durch Übernahme von Beratungs - und Planungsaufträ-
gen für den Bau von Parkhäusern und -anlagen für Dritte.
(4) Die Gesellschaft bewirtschaftet das eigene Grundvermögen. Sie kann Grundstücke erwerben,
belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben und erwerben.
(5) die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften, soweit die Gesellschaft Miteigentümerin ist
oder dies auf Veranlassung eines Gesellschafters erfolgt.
(6) die Betreibung aller in den vorstehenden Absätzen genannten Geschäfte, die dem Gesel l-
schaftszweck dienen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder
sich an solchen zu beteiligen.
(7) die Führung der Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen.
Die Gesellschaft betreibt in Münster im Wesentlichen eigene und fremde Parkhäuser und übernimmt die
technische Betreuung von Parkabfertigungsanlagen Dritter. Außerdem vermietet sie eigene Immobilien
und verwaltet fremde Immobilien in Eigentümergemeinschaften, an denen sie selbst beteiligt ist, oder auf
Veranlassung eines Gesellschafters. Am 12.07.2017 wurde durch den Rat der Stadt Münster ein neuer
Managementkontrakt für die Jahre 2017 bis 2021 beschlossen.
Beteiligungsbericht 2017 WBI
38
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Klaus Kötterheinrich
Aufsichtsrat
Walter von Göwels, Ratsherr, Vorsitzender
Ludger Steinmann, Ratsherr, stellv. Vorsitzender
Georg Berding, ab 12.07.2017
Jörg Berens, Ratsherr
Robin Denstorff, Stadtbaurat, ab 01.03.2017
Felix Echelmeyer
Sven Gotthal, Ratsherr
Theodor Knetzger
Marianne Koch, Ratsfrau
Rüdiger Sagel, Ratsherr
Reinhard Scholz
Stefan Weber, Ratsherr, bis 11.07.2017
Simone Wendland, MdL
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, bis 28.02.2017
Gesellschafterversammlung
Die Gesellschafterversammlung besteht aus einem
Vertreter der Stadtwerke Münster GmbH und dem
Oberbürgermeister der Stadt Münster oder einem von
ihm benannten Vertreter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der die Umsatzerlöse prägende Geschäftsbereich ist weiterhin der Bereich „PARKEN“ mit einem Anteil
von rd. 80 %. Gleiches gilt für die Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen, die mit etwa
74 % ebenfalls dem Geschäftsbereich „PARKEN“ zuzuordnen sind. Neben den liquiden Mitteln auf Bank-
konten in Höhe von etwa 552 T€ stehen weitere Mittel aus den Forderungen gegen verbundene Unter-
nehmen von rd. 1.100 T€ kurzfristig zur Verfügung. Dabei handelt es sich um das Guthaben der Gesel l-
schaft an dem Cash- Pool Verfahren mit der Stadt Münster. Die übrigen Forderungen gegen verbundene
Unternehmen betreffen die Gesellschafterin Stadtwerke Münster mit rd. 47 T€ für Parkentgelte aus der
Nutzung der „Stadtwerke PlusCard“ und die Stadt Münster m it 59 T€ für verauslagte Bauunterhaltungs-
kosten für das Stadtmuseum Münster.
D
ie Bilanzsumme der Westfälischen Bauindustrie GmbH hat sich im Berichtsjahr leicht erhöht, wobei i ns-
besondere das Sachanlagevermögen durch die Investitionen in das Ärztehaus am Aaseemarkt gestärkt
wurde. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital durch die Zuführung in „andere Gewinnrückl a-
gen“ um 500 T€ und macht jetzt 88,2 % der Bilanzsumme aus.
D
ank geringerer ausstehender Instandhaltungsaufwendungen reduzierten sich die sonstigen Rückstellun-
gen gegenüber dem Vorjahr um etwa 355 T€ auf jetzt 192 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditin-
stituten reduzierten sich planmäßig, wobei die Summe aus Verbindlichkeiten und Rechnungsabgren-
zungsposten sich kaum verändert hat.
D
ie unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der WBI. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 WBI
39
Zusammenstellung der von der WBI bewirtschafteten bzw. verwalteten Objekte:
Parkeinrichtungen im Eigentum der WBI
Anzahl der Jährliche Kurzparkungen
Einstellplätze 2015 2016 2017
Parkhaus Aegidiimarkt 780 471.103 465.037 465.425
Parkhaus Theater 793 279.781 289.519 288.249
Parkhaus Bremer Platz 416 240.300 245.422 254.069
Parkhaus Bahnhofstraße 339 126.862 125.808 149.630
Parkhaus Engelenschanze 480 250.010 252.973 254.297
Parkhaus Münster Arkaden 250 231.572 229.867 223.009
Parkhaus Stubengasse 318 317.004 327.698 322.099
Parkhaus Alter Steinweg 390 360.602 368.854 372.828
Summe der Kurzparkungen 3.766 2.277.234 2.305.178 2.329.606
Im Eigentum der Westfälische Bauindustrie GmbH befinden sich die Parkhäuser Aegidiimarkt, Theater,
Bremer Platz, Bahnhofstraße und Engelenschanze. Die Parkhäuser Münster -Arkaden, Stubengasse und
Alter Steinweg sind angepachtet.
Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und Vermietung der WBI-eigenen Objekte (2017)
Anzahl der Objekte WBI-eigene Fremdeigentum Fremdeigentum
Objekte Gewerbeobjekte Wohnungen
Eigentümergemeinschaft Aaseemarkt 25 3 40
Eigentümergemeinschaft Aegidiimarkt 10 22 56
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 1-29
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) 2 25 -
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 30-40
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) - 12 -
Eigentümergemeinschaft Stadtmuseum/Salzhof 5 Stadtmuseum -
Summe 42 62 96
Außerdem w erden Wohnungen und gewerbliche Objekte sowie die Radstation im Wohn- und G e-
schäftsgebäude Stubengasse vermietet.
Beteiligungsbericht 2017 WBI
40
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.809 1.369 7
II. Sachanlagen 27.693.518 28.360.061 29.173.068
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 27.700.327 28.361.430 29.173.075
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 1.128.457 990.784 1.745.371
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.943.694 1.835.197 551.999
Umlaufvermögen 3.072.151 2.825.981 2.297.370
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 30.772.477 31.187.411 31.470.445
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 21.630.000 21.630.000 21.630.000
II. Kapitalrücklagen 2.350.000 2.350.000 2.350.000
III. Gewinnrücklagen 200.000 500.000 1.000.000
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.631.465 2.794.940 2.788.438
Eigenkapital 26.811.465 27.274.940 27.768.438
B. Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 125.086 126.445 276.838
II. sonstige Rückstellungen 285.265 547.400 192.200
Rückstellungen 410.351 673.845 469.038
C. Verbindlichkeiten 3.134.823 2.856.987 2.874.572
D. Rechnungsabgrenzungsposten 373.308 340.048 317.746
E. Passive latente Steuern 42.531 41.591 40.651
Passiva 30.772.477 31.187.411 31.470.445
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 12.373.156 12.617.286 12.841.749
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 20.000 20.000
4. Sonstige betriebliche Erträge 120.764 41.979 260.483
5. Summe betriebliche Erträge 12.493.920 12.679.265 13.122.232
6. Materialaufwand 5.375.502 5.485.083 5.833.954
7. Personalaufwand 940.771 997.985 1.055.535
8. Abschreibungen 1.386.310 1.122.556 792.531
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 340.022 267.927 344.716
10. Summe betriebliche Aufwendungen 8.042.605 7.873.552 8.026.737
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 4.451.314 4.805.713 5.095.495
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 822 121 108
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72.659 59.575 57.283
14. Finanzergebnis -71.837 -59.454 -57.175
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.379.478 4.746.259 5.038.320
16. Steuern 1.567.454 1.682.784 1.794.822
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.812.023 3.063.475 3.243.498
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 19.442 31.465 44.940
- Einstellung in Gewinnrücklagen 200.000 300.000 500.000
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.631.465 2.794.940 2.788.438
Beteiligungsbericht 2017 WBI
41
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 12 13 14
Weiblich 2 2 2
Insgesamt 14 15 16
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 2 2 1
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D)
T€ 2015 2016 2017
Erträge 1.312 1.417 *
Aufwendungen 813 816 *
*Die Daten für 2017 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteilig ungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 27 26 28
Aufwendungen des städtischen Haushalts 7 7 7
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 87,1% 87,5% 88,2%
Liquidität 2. Grades 2,8 2,8 1,8
Umsatzrentabilität 22,7% 24,3% 25,3%
Personalintensität 11,7% 12,7% 13,2%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Der Geschäftsschwerpunkt der Westfälische Bauindustrie GmbH wird weiterhin im Bereich Parken li e-
gen. Die Bewirtschaftung der drei nicht im Eigentum stehenden Parkhäuser ist mit langfristigen Pacht-
verträgen abgesichert. Die 8 innerstädtischen Parkhäuser mit insgesamt rd. 3.750 Einstellplätzen sind
die Basis einer konstanten wirtschaftlichen Entwicklung, wobei auch die Betreuung von Parkeinrichtun-
gen Dritter diesen Bereich zunehmend ergänzen wird.
Der Geschäftsbereich gewerbliche Objekte und Wohnungen wird sich mit der Fertigstellung des Le-
bensmittelmarktes im Aaseemarkt positiv entwickeln. Die gesteigerte Attraktivität des Wohn- und G e-
schäftszentrums Aaseemarkt wird dessen Wirtschaftlichkeit aufwerten und die Werte der jeweiligen I m-
mobilien erhöhen.
Beteiligungsbericht 2017 WBI
42
Mit den im Geschäftsjahr 2018 im Gesellschaftsvertrag neu aufgenommenen Geschäftsbereichen (Erric h-
tung und Betrieb baulicher Sicherungsmaßnahmen im städtischen Interesse zum Schutz von Wegen,
Straßen und Plätzen sowie das Engagement im Bereich des Bauens in solchen Bereichen, die strukturell
zu Stadtentwicklung in Münster beitragen) erhält die Gesellschaft zusätzliche interessante Aufgaben, die
es gilt wirtschaftlich attraktiv anzugehen und umzusetzen.
Das bestehende Kerngeschäft erfolgreich fortzuführen und die neu aufgenommenen Geschäftsbereiche in
Gang zu setzen sind anspruchsvolle Aufgaben für die nahe Zukunft. Bei Erhalt der positiven Rahmenbe-
dingungen und der Gesellschaftsstruktur als weiterhin unabhängige und eigenständige Gesellschaft im
Konzern der Stadt Münster aber lösbar.
Beteiligungsbericht 2017 Wohn + Stadtbau
43
4.2 Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
Steinfurter Straße 60 www.wohnstadtbau.de
48149 Münster email: service@wohnstadtbau.de
Telefon: (02 51) 20 24 06 06
Gründungsjahr: 2004 (1928 als Deutsches Heim)
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 7.000.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
Wohnungsgesellschaft Große Lodden 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Gegenstand der Gesellschaft wie folgt festgelegt:
„Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der
breiten Schichten der Bevölkerung (gemeinnütziger Zweck) . Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewir t-
schaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - und Nutzungsformen. Sie kann Grundstücke erwerben,
belasten, veräußern, Erbbaurechte ausge ben und erwerben sowie Gemeinschaftsanlagen, Läden und
Gewerbebauten errichten und auch als Dienstleistungen betreuen. Zur Erreichung des genannten Zwecks
kann die Gesellschaft alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck dienen.
Sie ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft
führt ihre Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen unter Wahrung der sozialen Belange im Sinne
dieses Gesellschaftsvertrages.“
Die Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH versorgt vorrangig breite Bevö l-
kerungsschichten mit Wohnraum; dabei werden auch die Anliegen von sozial und wirtschaftlich benachte i-
ligten Personengruppen berücksichtigt.
Zwischen der Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH und der Stadt Münster
wurde am 12.07.2017 ein neuer Managementkontrakt für die Jahre 2017 bis 2021 abgeschlossen.
Beteiligungsbericht 2017 Wohn + Stadtbau
44
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Sandra Wehrmann
Aufsichtsrat
Thomas Fastermann, Ratsherr, Vorsitzender
bis 18.10.2017
Georg Fehlauer, Vorsitzender, ab 19.10.2017
Helga Bennink, stellv. Vorsitzende
Stephan Brinktrine, Ratsherr, ab 19.10.2017
Richard Halberstadt, Ratsherr
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau
Thomas Marczinkowski
Hans Neumann, Ratsherr
Matthias Peck, Stadtrat
Jürgen Reuter, Ratsherr
Rüdiger Sagel, Ratsherr
Reinhard Schlottbom
Theo Sträßer
Von der Mitarbeiterschaft entsandter
Vertreter mit beratender Funktion
Ulrich Bergmann
Gesellschafterversammlung
Der Rat der Stadt Münster als Organ der Gesellschaf-
terin Stadt Münster
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 9,3 Mio. E uro hat die Wohn + Stadtbau das Geschäftsjahr 2017
erfolgreich abgeschlossen und das erwartete Ziel übertroffen. Gegenüber dem Vorjahr w urde ein um
3,3 Mio. Euro verbessertes Jahresergebnis erzielt. Operativ hat zu dem verbesserten Jahresergebnis die
gute Leistung im Vermietungsgeschäft sowie im Bauträgergeschäft geführt. Die gezielte Optimierung der
Kostenstruktur und des Finanzbereiches hat ebenfalls zur Ergebnisverbesserung beigetragen.
Die ungebrochen hohe Nachfrage nach Mietwohnungen führte weiterhin zu einem guten Ergebnis in der
Vermietung. Am 31.12.2017 stand lediglich eine Wohnung länger als drei Monate leer und 14 Wohnungen
befanden sich in der Neuvermietung. Die Erlösschmälerungen beliefen sich auf lediglich 0,5 %.
Der Wohnungsbestand der Wohn + Stadtbau ist zum 31.12.2017 um 1,43 % im Vergleich zum Vorjahr
angestiegen. Der Bau von 64 Wohnungen erhöhte mit 3,65 % im Wesentlichen den Anteil der öffentlich
geförderten Wohnungen. Im Jahr 2016 wurden 16 frei finanzierte Wohneinheiten angekauft, umfassend
modernisiert und saniert, die in 2017 fertiggestellt und bezogen wurden. Zum Jahresende betrug die
Wohn- und Nutzfläche der eigenen Wohnungen ca. 377.195 m², die Durchschnittsgröße lag somit bei
68,17 m².
Zum nachhaltigen Bestandsmanagement, gehören zielgerichtete Investitionen in Instandhaltung und Mo-
dernisierung. Im Jahr 2017 wurde wieder umfassend in energetische Maßnahmen, Badmodernisierungen,
Balkonanbauten und die Verbesserung des Wohnumfelds investiert. Die Aufwendungen für Instandhal-
tung und Modernisierung beliefen sich auf 21,57 Euro je Quadratmeter Wohn- / Nutzfläche (insgesamt
rund 9,0 Mio. Euro inkl. der Verwaltungs- und Personalkosten).
Im Gewerbebereich stieg der Bestand insgesamt auf 177 Einheiten an. Der Bestand der Wohn + Stadtbau
erweiterte sich um eine Kita. Der Markt der Gewerbevermietung ist weiterhin genau zu beobachten, da die
Nachfrage in diesem Segment deutlic her geringer ist. Daher sind Neuvermietungen derzeit intensiv zu
betreuen. Die Mietpreise sind noch stabil, Preisveränderungen halten sich in Grenzen. Drei Gewerbe-
Einheiten der Wohn + Stadtbau standen per 31.12.2017 wegen eines Abrisses leer.
Beteiligungsbericht 2017 Wohn + Stadtbau
45
Der zum Bilanzstichtag von der Gesellschaft insgesamt verwaltete Bestand gliedert si ch wie im Folgenden
dargestellt:
Eigener Bestand Fremdverwaltete Wohnungen Insgesamt
31.12.2016 31.12.2017 31.12.2016 31.12.2017 31.12.2016 31.12.2017
Mietwohnungen 5.572 5.652 1.019 986 6.591 6.638
gewerbliche Einheiten 151 152 23 25 174 177
Garagen 3.194 3.238 418 418 3.612 3.656
Wohn-/Nutzfläche (m²) 409.608 414.669 67.789 66.848 477.397 481.517
Die Bilanzsumme hat sich im Jahre 2017 um rd. 16,2 Mio. Euro auf aktuell 307,7 Mio. erhöht. Insbesonde-
re die Neubautätigkeit führte zu einer Steigerung des Sachanlagevermögens nach Abschreibung von
12,3 Mio. Euro.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 Wohn + Stadtbau
46
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 196.141 106.864 100.307
II. Sachanlagen 230.174.055 247.995.824 260.311.879
III. Finanzanlagen 3.811.745 3.782.150 3.752.402
Anlagevermögen 234.181.941 251.884.839 264.164.588
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 23.559.142 30.503.082 31.105.497
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 7.076.693 3.229.105 3.697.463
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 571.650 5.462.518 8.264.569
Umlaufvermögen 31.207.485 39.194.705 43.067.529
C. Rechnungsabgrenzungsposten 542.823 444.736 455.960
Aktiva 265.932.249 291.524.280 307.688.077
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.000.000 7.000.000 7.000.000
II. Kapitalrücklagen 1.995.674 7.195.674 7.195.674
III. Gewinnrücklagen 42.617.827 46.117.827 50.917.827
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 3.500.191 4.802.066 7.759.432
Eigenkapital 55.113.692 65.115.567 72.872.933
B. Rückstellungen 3.648.441 4.131.607 7.251.014
C. Verbindlichkeiten 206.641.986 221.135.879 224.489.524
D. Rechnungsabgrenzungsposten 528.130 1.141.227 3.074.605
Passiva 265.932.249 291.524.280 307.688.077
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 51.805.540 46.415.609 70.430.864
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen -2.867.723 6.813.354 -2.085.661
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 828.708 500.041 964.868
4. Sonstige betriebliche Erträge 816.108 1.169.105 607.920
5. Summe betriebliche Erträge 50.582.633 54.898.108 69.917.990
6. Materialaufwand 25.536.017 28.126.672 38.398.355
7. Personalaufwand 4.672.734 4.977.319 5.229.646
8. Abschreibungen 6.607.678 7.113.759 7.542.093
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.953.393 2.506.662 2.321.433
10. Summe betriebliche Aufwendungen 38.769.822 42.724.412 53.491.527
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 11.812.811 12.173.696 16.426.463
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 199.561 29.142 52.367
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.248.552 4.179.203 3.763.688
14. Finanzergebnis -4.048.990 -4.150.061 -3.711.321
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 7.763.820 8.023.635 12.715.143
16. Steuern 1.873.589 2.021.760 3.457.777
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 5.890.232 6.001.875 9.257.366
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 1.605.753 191 2.066
- Einstellung in Gewinnrücklagen 1.544.334 0 0
- Vorabausschüttung auf Bilanzgewinn 2.451.460 1.200.000 1.500.000
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 3.500.191 4.802.066 7.759.432
Beteiligungsbericht 2017 Wohn + Stadtbau
47
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 38 42 43
Weiblich 44 44 45
Insgesamt 85 86 88
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 4 6
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D)
T€ 2015 2016 2017
Erträge 3.646 2.484 *
Aufwendungen 2.677 2.856 *
*Die Daten für 2017 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteili gungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 2.451 1.200 1.500
Aufwendungen des städtischen Haushalts 388 190 237
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 20,7% 22,3% 23,7%
Liquidität 2. Grades 0,1 0,2 0,3
Umsatzrentabilität 11,4% 12,9% 13,1%
Personalintensität 12,1% 11,6% 9,8%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Für das Geschäftsjahr 2018 wird die Fertigstellung von voraussichtlich 216 Wohnungen, davon 110 öffent-
lich geförderte und 59 frei finanzierte Mietwohnungen, erwartet . Darüber hinaus werden insgesamt 6 Kita-
Gruppen, 4 Flüchtlingseinrichtungen mit 20 Einheiten und 2 Gewerbeeinheiten fertiggestellt. Damit leistet
das Unternehmen seinen Beitrag dazu, den in Münster dringend benötigten Wohnraum für breite Schic h-
ten der Bevölkerung zu schaffen.
Eine besondere Rolle kommt der Wohn + Stadtbau auch weiterhin bei der Entwicklung der beiden zur
Veräußerung stehenden Kasernenflächen (ca. 50 ha und 25 ha) in Münster zu. Abweichend zum beste-
henden Wirtschaftsplan wird die Wohn + Stadtbau im Geschäftsjahr 2018 zwei große Grundstücke auf
den ehemaligen Kasernen erwerben . Auf der YORK -Kaserne erwirbt sie eine Fläche von ca. 68.265 m²
zur Erstellung von ca. 750 Wohnungen, auf der OXFORD -Kaserne eine Fläche von ca. 13.131 m² zur
Erstellung von ca. 160 Wohnungen.
Die Ausschüttungspolitik der Wohn + Stadtbau ist in einem Managementkontrakt festgelegt. Danach ist
für das Jahr 2018 aktuell eine Ausschüttung von 1,5 Mio. Euro vorgesehen.
Beteiligungsbericht 2017 WGL
48
4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL)
Steinfurter Straße 60 www.wohnstadtbau.de
48149 Münster email: service@wohnstadtbau.de
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen
der Stadt Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Zweck der Gesellschaft ist insbesondere die Verbesserung der Wohnraumsituation in dem Wohngebiet
„Osthuesheide“ in Münster. Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
- Instandhaltung und gegebenenfalls Modernisierung von Wohneinheiten bzw. Gebäuden
- Wirtschaftlich vertretbare Mieten für Mieter und Vermieter
- Schaffung eines zeitlich längerfristig stabilen Eigentümer- und Mietermixes
Zu diesem Zweck erwirbt, veräußert und bewirtschaftet die Gesellschaft Wohneinheiten in dem Gebiet
„Osthuesheide“. Der Straßenzug Osthuesheide wurde zwischenzeitlich umbenannt in Middelkamp.
Die Aktivitäten beschränken sich auf die WEG III (Bonnenkamp 63 bis 73 sowie bisher Osthuesheide 75
bis 99, jetzt Middelkamp 1 bis 17 und Middelkamp 2 bis 8). Die Geschäftsbesorgung erfolgt durch die
Wohn + Stadtbau.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Sandra Wehrmann
Aufsichtsrat
Thomas Fastermann, Ratsherr, Vorsitzender, bis
18.10.2017
Georg Fehlauer, Vorsitzender, ab 19.10.2017
Helga Bennink, stellv. Vorsitzende
Stephan Brinktrine, Ratsherr, ab 19.10.2017
Richard Halberstadt, Ratsherr
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau
Thomas Marczinkowski
Hans Neumann, Ratsherr
Matthias Peck, Stadtrat
Jürgen Reuter, Ratsherr
Rüdiger Sagel, Ratsherr
Reinhard Schlottbom
Theo Sträßer
Arbeitnehmervertreter
Ulrich Bergmann
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin Wohn + Stadtbau Wohnungsunter-
nehmen der Stadt Münster GmbH
Beteiligungsbericht 2017 WGL
49
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Umsatzerlöse aus der H ausbewirtschaftung stiegen um 3 % auf 623 T€. Ursächlich hierfür waren in
2017 durchgeführte Mieterhöhungen und die vollumfängliche Mieteinnahmen einer erworbenen Wohnung
aus dem Jahr 2016. Die Miete je Quadratmeter Wohnfläche stieg um durchschnittlich 5,3 % auf 5,18 €.
Die für die Gesell schaft bedeutsamen finanziellen Leistungsin dikatoren sind die Umsatzerlöse und das
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. Die Umsatzerlöse entsprechen der Planung. Das Jahresergebnis
vor Ergebnisabführung liegt mit 6 T€ über dem Planansatz, da geringere Instandhaltungskosten zum Tra-
gen kamen.
Im Geschäftsjahr hält die Gesellschaft einen Bestand von 88 Eigentumswohnungen im Bereich der
Osthuesheide von insgesamt 128 Einheiten.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Durchgeführte Sanierungen in der Vergangenheit verbesserten den Zustand der Wohnungen. Die weiter-
hin hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bieten dem Unternehmen auch zukünftig gute Entwick-
lungsmöglichkeiten.
Das Image der Wohnanlage soll dauerhaft verbessert werden. Bei Mieterwechseln werden weiterhin um-
fangreiche Erneuerungen der Bodenbeläge und Türen durchgeführt.
Finanziell ist die Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH durch die ausreichende Stärke der Oberge-
sellschaft Wohn + Stadtbau versorgt. Aufgrund der Vollvermietung werden zukünftig auf Basis der Jahres
2017 weiter positive Jahresergebnisse erwartet.
Beteiligungsbericht 2017 WGL
50
zu B. Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 6.990.714 6.900.185 6.744.545
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 6.990.714 6.900.185 6.744.545
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 205.274 203.378 199.533
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 195.997 497.454 158.021
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 5.316 107.233 183.119
Umlaufvermögen 406.587 808.065 540.673
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 7.397.301 7.708.250 7.285.218
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 3.470.357 3.470.357 3.470.357
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 3.495.357 3.495.357 3.495.357
B. Rückstellungen 90.200 476.000 453.000
C. Verbindlichkeiten 3.811.744 3.736.893 3.336.861
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 7.397.301 7.708.250 7.285.218
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 581.308 604.405 622.702
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen -1.102 -1.896 -3.845
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 208.172 17.615 10.571
5. Summe betriebliche Erträge 788.378 620.124 629.428
6. Materialaufwand 285.441 322.595 342.440
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 154.455 155.640 155.640
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 89.986 417.010 18.273
10. Summe betriebliche Aufwendungen 529.882 895.245 516.352
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 258.496 -275.122 113.075
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 206 142 129
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 79.557 76.137 84.159
14. Finanzergebnis -79.351 -75.995 -84.030
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 179.146 -351.117 29.045
16. Steuern 0 0 0
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -179.146 351.117 -29.045
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 MCC Halle Münsterland
51
4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
Albersloher Weg 32 www.mcc-halle-muensterland.de
48155 Münster email: info@mcc-halle-muensterland.de
Telefon: (02 51) 66 00-0
Gründungsjahr: 1926
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 1.191.350 92,09
Rinder-Union West eG 51.150 3,95
Westf. Pferdestammbuch e.V. 25.600 1,98
Schweineerzeuger Nord-West eG 25.600 1,98
Gesamt 1.293.700 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Die Gesellschaft führt im Interesse der Stadt Münster und der Gemeinden des Münsterlandes und deren
Bürgerinnen und Bürger Veranstaltungen aller Art im eigenen und fremden Namen durch. Sie betreibt
insbesondere das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland (MCC Halle Münsterland, kurz MCC).
Zu den Veranstaltungsaufgaben gehören insbesondere Tagungen und Kongresse, öffentliche Versam m-
lungen und Feste sowie kulturelle, gesellschaftliche, sportliche und unterhaltende Veranstaltungen, lan d-
wirtschaftliche Veranstaltungen und Märkte sowie Ausstellungen und Messen.
Außerhalb der Stadt Münster wird die Gesellschaft in größerem Umfang (z.B. Ausstellungen und Messen)
nur im Einvernehmen mit der jeweiligen Gemeinde oder der zuständigen Organisation tätig.
Die MCC Halle Münsterland GmbH ist eine reine Betriebsgesellschaft. Sie hat kein eigenes Grundeigen-
tum, sondern nutzt Grund und Boden und Gebäude im Rahmen eines Pachtvertrages mit der Stadt Müns-
ter.
Das Geschäft der Gesellschaft ist in die drei Bereiche Gastveranstaltungen, Eigenveranstaltungen und
MCC Catering gegliedert.
Beteiligungsbericht 2017 MCC Halle Münsterland
52
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Ursula Paschke
Aufsichtsrat
Helga Welker, Vorsitzende
Katharina Köhnke, Ratsfrau,
1. stellv. Vorsitzende
Werner Wilkes,
2. stellv. Vorsitzender, bis 21.11.2017
Heinz Georg Buddenbäumer , Ratsherr
Robin Denstorff , Stadtbaurat , ab 01.03.2017
Dr. Jürgen Hartmann
Ralf Johanshon
Dr. Michael Jung, Ratsherr
Heribert Klas
Manuel Lascasas
Ludger Overhues
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, bis 28.02.2017
Josef Rickfelder
Jürgen Siekmann
Michael Steinmann, ab 22.11.2017
Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau
Oliver Teuteberg
Wilken Treu
Heiko Wischnewski
Gesellschafterversammlung
Städtischer Vertreter: Michael Schetter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Jahr 2017 wurden Umsatzerlöse von 10.116 T€ generiert. Dies entspricht einer Verbesserung der Um-
satzerlöse um 26 % gegenüber dem V orjahr. Die Umsatzerlöse für das Jahr 2017 konnten aufgrund der
langfristigen Buchungsplanung der großen Veranstaltungen und der langfr istigen Verträge gut geplant
werden.
Mit einem Jahresüberschuss von 503 T € sind die Planungen weit übertroffen worden. Ursächlich für di e-
ses außergewöhnlich gute Ergebnis war en vor allem die iaf (Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik)
sowie die weiteren großen Messen, die im Jahr 2017 durchgeführt wurden. Weitere Erfolgsfaktoren waren
ein konsequentes Kostenmanagement und die erfolgreiche Weiterentwicklung der Geschäftsbereiche
Gastveranstaltungen und MCC Catering.
Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist unverändert stabil. Der B ilanzgewinn beträgt in 2017
623 T€. Aufgrund des guten Ergebnisses konnte die Liquidität im Vergleich zum Vorjahr wieder verbessert
werden.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 MCC Halle Münsterland
53
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 82.563 37.675 14.428
II. Sachanlagen 3.962.107 3.748.029 3.251.050
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 4.044.670 3.785.704 3.265.478
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 111.708 87.149 61.525
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 678.642 1.104.978 15.605.351
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 6.211.308 4.058.614 1.097.408
Umlaufvermögen 7.001.657 5.250.742 6.764.285
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.010 37.462 24.447
Aktiva 11.071.337 9.073.908 10.054.210
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.293.700 1.293.700 1.293.700
II. Kapitalrücklagen 7.965.355 6.326.312 6.326.312
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -22.751 0 623.360
Eigenkapital 9.236.305 7.620.012 8.223.372
B. Rückstellungen 130.740 140.518 293.415
C. Verbindlichkeiten 1.426.875 1.078.456 1.253.792
D. Rechnungsabgrenzungsposten 277.418 234.923 283.631
Passiva 11.071.337 9.073.908 10.054.210
Gewinn- und Verlustrechnung (nach Umsatzkostenverfahren)
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 8.551.541 8.014.359 10.116.004
2. Sonstige betriebliche Erträge 53.703 12.755 29.468
3. Summe betriebliche Erträge 8.605.243 8.027.114 10.145.472
4. Herstellungskosten 9.648.199 8.708.716 8.954.352
5. Vertriebskosten 158.646 370.069 161.882
6. Allgemeine Verwaltungskosten 468.097 508.586 506.892
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 112.401 48.890 8.329
8. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.782.100 -1.609.149 514.016
9. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 7.368 3.121 882
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 66 63 1.594
11. Finanzergebnis 7.302 3.059 -712
12. Ergebnis vor Steuern (EBT) -1.774.799 -1.606.090 513.304
13. Steuern 13.363 10.203 9.943
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.788.161 -1.616.293 503.360
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) -22.751 -22.751 0
+ Entnahme aus Rücklage 1.788.161 1.639.044 120.000
- Einstellung in Rücklagen 0 0 0
+ Entnahme aus Gewinnrücklagen 0 0 0
- Vorabausschüttung auf Bilanzgewinn 0 0 0
15. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -22.751 0 623.360
Beteiligungsbericht 2017 MCC Halle Münsterland
54
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 25 31 28
Weiblich 28 27 28
Insgesamt 53 58 56
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 2
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.927 0 100
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 83,4% 84,0% 81,8%
Liquidität 2. Grades 4,7 4,8 5,3
Umsatzrentabilität -20,9% -20,2% 5,0%
Personalintensität** 48,5% 51,9% 56,6%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
** Werte aus Konzernberichtswesen
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Für das Jahr 2018 hat das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland Umsatzerlöse in Höhe von
8.700 T€ und einen Jahresfehlbetrag von 319 T€ geplant. Die Erlöse sind in 2018 im Vergleich zum Aus-
nahmejahr 2017 niedriger. Das Fehlen von mehreren Veranstaltungen, die im zw eijährigen Rhythmus
stattfinden und die nur alle vier Jahre stattfindende Fachmesse iaf sind ursächlich zu nennen. Im Gegen-
satz zum starken Jahr 2017 sind für 2018 bisher nur wenige Großkonzerte mit 6.500 Besuchern gebucht.
Tourneestarts und Tourneeplanungen unterliegen ebenfalls einem erkennbaren Rhythmus. Im Jahr 2018
sind große Kongresse wie die DLG Wintertagung eingebucht.
Beteiligungsbericht 2017 Wirtschaftsförderung Münster
55
4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM)
Steinfurter Straße 60a http://www.wfm-muenster.de/
48149 Münster email: info@wmf-muenster.de
Telefon: (02 51) 6 86 42-0
Gründungsjahr: 2003
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 425.000 85,00
Sparkasse Münsterland Ost 75.000 15,00
Gesamt 500.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
Technologieförderung Münster GmbH 4.086.000 94,00
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH Münster 75.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand und Zweck der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) ist die Wirtschaftsförderung in
der und für die Stadt Münster, insbesondere die Sicherung und Ausweitung der Attraktivität des Wir t-
schaftsstandortes Münster. Mit der Begleitung von Existen zgründern, der Beratung von örtlichen und
auswärtigen Unternehmen, der Vermarktung von Gewerbegrundstücken und Gewerbeimmobilien, der
Erarbeitung von Entwicklungskonzepten sowie dem Einsatz von Marketing- Instrumenten erfüllt die WFM
ihren Auftrag.
Die WFM ist ein auf die Gründungs -, Entwicklungs- und Standortberatung von Firmen spezialisiertes U n-
ternehmen. Die Betreuung von Investitions -Projekten ist das Kerngeschäft. Strategisches Ziel ist die Pos i-
tionierung Münsters als einer der führenden Wirtschaftsst andorte in Nordrhein-Westfalen. Dieses Ziel wird
durch eine konsequente Kundenorientierung erreicht.
Beteiligungsbericht 2017 Wirtschaftsförderung Münster
56
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Robbers
Aufsichtsrat
Mathias Kersting, Ratsherr
Michael von Bartenwerffer
Georg Berding, Ratsherr, bis 01.12.2017
Peter Laurenz Börgel, Ratsherr
Robin Denstorff, Stadtbaurat, ab 01.03.2017
Wolfram Gerling
Jens Christian Heinemann, Ratsherr, ab 01.10.2017
Dr. Ralf Henrichs
Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau
Carsten Peters, Ratsherr
Otto Reiners, Ratsherr
Markus Rietkötter
Klaus Rosenau, Ratsherr
Friedhelm Schade
Johannes Schmanck, Ratsherr
Simone Wendland, Ratsfrau, bis 01.09.2017
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die WFM schließt das Geschäftsjahr 2017 unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgreich ab. Der J ah-
resfehlbetrag liegt bei 778 T€. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für das Jahr 2017 ein um 666 T€
besseres Jahresergebnis aus als im Wirtschaftsplan 2017 angesetzt. Dies ist vor allem auf die nicht erfor-
derlichen Abschreibungen auf Beteiligungen z urückzuführen, die noch mit 469 T€ im Planergebnis enthal-
ten war. Ferner konnten höhere Provisionseinnahmen (+ 125 T€) und Erlös e aus der Immobilienmesse
(+76 T€) erzielt werden. Im Vergleich zum Vorjahr verschlec hterte sich das Ergebnis um 692 T€ aufgrund
der deutlich geringeren verkauften Grundstückflächen.
Im Jahr 2017 veräußerte die WFM aus eigenem Bestand zehn Grundstücke (2016: 1 3) mit einem Vol u-
men von 44.525 m² (2016: 96.360 m²). Die Umsätze hierfür lagen mit 2.994 T€ auf dem Niveau d er
Plansätze.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschri ebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 Wirtschaftsförderung Münster
57
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 990 3.419 1.782
II. Sachanlagen 2.142.003 2.073.484 2.020.858
III. Finanzanlagen 7.398.509 7.879.013 8.277.772
Anlagevermögen 9.541.502 9.955.916 10.300.412
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 23.583.191 20.872.015 20.476.234
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 745.480 1.337.610 1.626.809
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 480.557 1.493.352 981.001
Umlaufvermögen 24.809.228 23.702.978 23.084.045
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.133 3.129 3.647
Aktiva 34.353.862 33.662.023 33.388.104
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 22.871.278 24.186.567 24.473.976
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 23.371.278 24.686.567 24.973.976
B. Rückstellungen 3.943.560 4.383.900 3.712.800
C. Verbindlichkeiten 7.036.240 4.582.715 4.692.488
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.785 8.840 8.840
Passiva 34.353.862 33.662.023 33.388.104
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 9.803.756 6.621.659 3.668.330
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 563.532 88.867 42.679
5. Summe betriebliche Erträge 10.367.288 6.710.525 3.711.009
6. Materialaufwand 8.079.604 4.671.354 2.266.605
7. Personalaufwand 1.184.432 1.188.636 1.247.732
8. Abschreibungen 75.870 72.259 65.383
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 969.709 842.550 880.840
10. Summe betriebliche Aufwendungen 10.309.615 6.774.799 4.460.560
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 57.674 -64.274 -749.551
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 1.530 6.164 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 317.389 28.558 28.057
14. Finanzergebnis -315.859 -22.395 -28.057
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -258.186 -86.668 -777.607
16. Steuern -6.767 -590 144
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -251.419 -86.078 -777.751
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 251.419 86.078 777.751
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 Wirtschaftsförderung Münster
58
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 9 9 9
Weiblich 4 4 4
Insgesamt 13 13 13
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 1
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.950 1.950 1.700
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 68,0% 73,3% 74,8%
Liquidität 2. Grades 0,7 4,3 3,0
Umsatzrentabilität -2,6% -1,3% -21,2%
Personalintensität 11,5% 17,5% 28,0%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Die WFM verfolgt eine öffentliche Zwecksetzung. Ihre strukturpolitischen Leistungen werden voraussicht-
lich dauerhaft zu Jahresfehlbeträgen führen. Deshalb wurde zu Ende des Jahres 2010 in der WFM ein
Risiko- und Liquiditätsmanagement eingeführt.
Daraus ergibt sich u.a. die Verpflichtung des Mehrheitsgesell schafters Stadt Münster , jährlich eine in
Festbetragseinlagen differenzierte eigenkapitalähnliche Einlage zu zahlen. Diese beträgt ab dem Jahr
2017 jährlich 1.700 T€. Von diesem Betrag werden 400 T€ an die Technologieförderung Münster GmbH,
an der die WFM 94 % des Stammkapitals hält, weitergeleitet. Damit ist die Eigenkapitalausstattung der
Gesellschaft nach heutiger Kenntnis ausreichend gesichert.
Für das Jahr 2018 wird mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.208 T€ gerechnet. In den Folgejahren
wird die WFM Fehlbeträge auszuweisen haben, die voraussic htlich zwischen 1.084 T€ und 1.344 T€ lie-
gen werden.
Beteiligungsbericht 2017 NBZ
59
4.4.1 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
Mendelstraße 17 http://www.nano-bioanalytik-zentrum.de
48149 Münster email: info@nano-bioanalytik-zentrum.de
Telefon: 0251 / 384 503 30
Gründungsjahr: 2009
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb eines Nano- Bioanalytik-Zentrums (NBZ) in
Münster zur Ansiedlung und Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Umfeld der
Nano- und Bioanalytik.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Robbers
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin Wirtschaftsförderung Münster GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Geschäftsjahr 2017 waren sieben Firmen und die Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. Mieter im
NBZ. Ein Unternehmen zog zum 1.10.2017 ein, ein anderes zog zum 31.12.2017 aus. Zum Jahresende
waren 2.215 m² belegt. Mit einer Vermietungsquote von 81,7 % liegt das Ergebnis knapp unter P lan, der
eine Auslastung von 85 % vorsieht.
Das Jahresergebnis der NBZ GmbH schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe von 76 T€ ab (2016: -99 T€).
Es unterschreitet das im Wirtschaftsplan 2017 angesetzte Defizit um 15 T€. Die P lanumsätze wurden
somit insgesamt eingehalten. Ursächlich für die Ergebnisverbesserung sind geringere Personalkosten
durch die Absenkung des Beschäftigungsumfangs eines Mitarbeiters.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 NBZ
60
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1 1 1
II. Sachanlagen 9.058.222 8.574.923 8.104.726
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 9.058.223 8.574.924 8.104.727
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 16.224 25.455 51.438
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.657.841 1.498.892 1.311.588
Umlaufvermögen 1.674.065 1.524.348 1.363.027
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 223 445
Aktiva 10.732.287 10.099.494 9.468.198
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 2.431.415 2.332.358 2.256.702
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 2.456.415 2.357.358 2.281.702
B. Sonderposten 6.529.150 6.184.870 5.840.590
C. Rückstellungen 18.600 20.500 21.600
D. Verbindlichkeiten 1.718.131 1.522.080 1.314.315
E. Rechnungsabgrenzungsposten 9.991 14.687 9.991
Passiva 10.732.287 10.099.494 9.468.198
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 416.007 465.621 468.325
2. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 342.189 344.280 344.280
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 11.252 260 828
6. Summe betriebliche Erträge 769.449 810.161 813.433
7. Materialaufwand 0 0 0
8. Personalaufwand 21.994 70.950 52.466
9. Abschreibungen 488.368 491.658 491.824
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 315.848 269.946 275.874
11. Summe betriebliche Aufwendungen 826.211 832.554 820.164
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -56.762 -22.393 -6.731
13. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 426 0 0
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 70.635 62.888 55.148
15. Finanzergebnis -70.210 -62.888 -55.148
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -126.972 -85.280 -61.878
17. Steuern 13.777 13.777 13.777
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -140.750 -99.058 -75.655
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 140.750 99.058 75.655
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 NBZ
61
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Sollte wider Erwarten das Defizit des NBZ -Projektes in seiner Gesamtheit größer sein als im Förderantrag
angenommen, dann ist mit zusätzlichen Zuschüssen durch das Land NR W nicht zu rechnen. Hier wäre
die WFM als alleinige Gesellschafterin gefordert, das Defizit zu tragen. Die Gesellschaft ist aufgrund ihres
Förderauftrags nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet.
Den Mieteinnahmen stehen Aufwendungen für den Betrieb des Gebäudes, für Fremdkapitalzinsen sowie
Abschreibungen gegenüber, die im Ergebnis laut Wirtschaftsplan zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von
62 T€ im Jahr 2018 führen werden. Mit zunehmender Auslastung des Gebäudes, sinkenden Abschrei-
bungen und geringerer Zins last kann bis zum Jahr 2022 mit 9 T€ eine „schwarze Null“ erreicht werden.
Wesentliche Neuinvestitionen sind für das Jahr 2018 nicht geplant.
Beteiligungsbericht 2017 Technologieförderung Münster
62
4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Technologieförderung Münster GmbH (TFM)
Mendelstraße 11 www.technologieforderung-muenster.de
48149 Münster email: info@technologiefoerderung-muenster.de
Telefon: (02 51) 9 80 11 04
Gründungsjahr: 1985
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 4.086.000 94,00
Sparkasse Münsterland Ost 256.000 5,90
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 0,10
Gesamt 4.347.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
CeNTech GmbH 395.000 79,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Technologietransfer. Hierzu g e-
hört insbesondere der Betrieb eines Technologiehofes und eines Biotechnologiezentrums in Münster.
Darüber hinaus werden bei der Technologieförderung Münster GmbH die Clusteraktivitäten gebündelt.
Außerdem bietet die Technologieförderung Münster GmbH (TFM) ein vollständiges Angebot für die Sen-
sibilisierung, Qualifizierung und das Coaching von Gründern aus den Hochschulen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Robbers
Aufsichtsrat
Carsten Peters, Ratsherr, Vorsitzender
Jens Christian Heinemann, stellv. Vorsitzender
Robin Denstorff, Stadtbaurat, ab 01.02.2017
Heribert Aldejohann
Sybille Benning
Martina Biel
Wolfram Gerling
Mathias Kersting, Ratsherr
Matthias Schwarte
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
Beteiligungsbericht 2017 Technologieförderung Münster
63
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr der TFM verlief erfolgreich. Die Auslastung im Technologie hof hat sich durch Mieter-
wechsel geringfügig um 5,5 %-Punkte verringert, das BioZ ist zu 100 % vermietet.
Der Jahresfehlbetrag 2017 liegt bei 121 T€ und unterschreitet das im Wirtschaftsplan 2017 prognostizierte
Defizit um 257 T€. Im Vergleich zum Vorj ahr hat sich das Ergebnis um 21 T€ verschlechtert (2016:
100 T€). Zu dem Ergebnis haben insbesondere geringere Mieterträge beigetragen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Technologieförderung Münster GmbH. Die Erfüllung
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten er-
sichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Die strukturpolitischen Leistungen der TFM werden voraussichtlich dauerhaft zu Jahresfehlbeträgen füh-
ren. In diesem Lichte wurde zu Ende des Jahres 2010 ein Risiko- und Liquiditätsmanagement eingeführt.
Daraus ergibt sich, in Verbindung mit den am 28. November 2016 geänderten Gesellschaftsverträgen,
u.a. die Verpflichtung des Mehrheitsgesellschafters, Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM), ab dem
Jahr 2017 bis auf Weiteres eine in Festbetragseinlagen differenzierte kapitalähnliche Einlage in Höhe von
jährlich 400 T€ in die TFM einzuzahlen. Von diesem Betrag werden 120 T€ an die CeNTech GmbH we i-
tergeleitet. Damit ist die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft nach heutiger Kenntnis ausreichend
gesichert.
Für das Jahr 2018 wird mit einem Fehlbetrag in Höhe von 156 T€ gerechnet. Im Hinblick auf die einge-
sparten Eigenmittel im Bereich des Clustermanagements und sinkender Zinsaufwendungen wird der
Fehlbetrag im Jahr 2019 bei 126 T€ liegen. Eine geringere Abschreibung und weiter sinkende Zinsauf-
wendungen führen dazu, dass das Defizit bis zum Jahr 2022 auf 63 T€ gesenkt werden kann.
Im Jahr 2018 betreffen die wesentlichen Investitionen di e Fertigstellung des Anbaus des BioZ. Ferner wird
vor dem Hintergrund der inzwischen über 25 Jahre alten Gebäude an der Mendelstraße mit tendenziell
steigenden Instandhaltungsaufwendungen zu rechnen sein.
Beteiligungsbericht 2017 Technologieförderung Münster
64
zu B. Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 4.679.185 3.855.621 3.498.993
III. Finanzanlagen 2.429.001 2.560.086 2.680.086
Anlagevermögen 7.108.185 6.415.707 6.179.079
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.000 5.000 5.000
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 1.410.534 1.401.120 2.441.127
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.351.268 1.514.231 231.546
Umlaufvermögen 2.766.802 2.920.352 2.677.673
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.783 15.936 16.637
Aktiva 9.893.770 9.351.995 8.873.389
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.347.000 4.347.000 4.347.000
II. Kapitalrücklagen 1.561.790 1.942.468 2.220.705
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902
Eigenkapital 2.962.887 3.343.566 3.621.802
B. Sonderposten 1.342.664 818.224 293.784
C. Rückstellungen 43.100 46.800 62.400
D. Verbindlichkeiten 5.538.700 5.133.272 4.886.845
E. Rechnungsabgrenzungsposten 6.419 10.133 8.558
Passiva 9.893.770 9.351.995 8.873.389
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 1.725.072 1.862.345 1.737.666
2. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 524.441 524.440 524.440
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 291.515 178.485 181.744
6. Summe betriebliche Erträge 2.541.027 2.565.270 2.443.850
7. Materialaufwand 0 0 0
8. Personalaufwand 554.436 548.756 503.622
9. Abschreibungen 968.087 850.388 828.282
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 923.279 980.435 962.533
11. Summe betriebliche Aufwendungen 2.445.802 2.379.579 2.294.436
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 95.225 185.691 149.414
13. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 1.997 1.389 956
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 245.149 230.069 214.067
15. Finanzergebnis -243.152 -228.680 -213.111
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -147.927 -42.989 -63.698
17. Steuern 57.075 56.837 56.825
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -205.002 -99.826 -120.523
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 205.002 99.826 120.523
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902
Beteiligungsbericht 2017 CeNTech
65
4.4.3 CeNTech GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
CeNTech GmbH
Heisenbergstraße 11 www.centech.de
48149 Münster email: office@centech.de
Telefon: (02 51) 5 34 06 - 1 01
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Technologieförderung Münster GmbH 395.000 79,00
Sparkasse Münsterland Ost 100.000 20,00
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 1,00
Gesamt 500.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Betrieb des interdisziplinären Zentrums für Nano-
technologie mit dem besonderen Ziel der Förderung des Technologietransfers auf diesem Gebiet. Im Z u-
sammenhang damit werden auch Dienstleistungen für Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie
anderen Institutionen erbracht, sofern ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Unter nehmenszweck
besteht.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Robbers
Aufsichtsrat
Jens Christian Heinemann, Ratsherr, Vorsitzender
Mathias Kersting, Ratsherr, stellv. Vorsitzender
Robin Denstorff, Stadtbaurat, ab 01.02.2017
Wolfram Gerling
Matthias Schwarte
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
Beteiligungsbericht 2017 CeNTech
66
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die CeNTech GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das CeNTech I war zu 99,2 %
vermietet, das CeNTech II steht in der Nutzung der Universität Münster.
Die CeNTech GmbH schließt ihr Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 76 T€ ab und
erreicht damit ein um 5 T€ besseres Ergebnis als im Wirtschaftsplan angesetzt. Das Jahresergebnis war
insbesondere durch geringe Umsatzerlöse und geringere betriebliche Aufwendungen geprägt.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllu ng des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Die aktuelle Situation lässt erwarten, dass die Umsatzerlöse bei einer inzwischen wieder vollständig ver-
mieteten Immobilie des Gebäudes auf hohem Niveau bleiben werden.
Die strukturpolitischen Leistungen der CeNTech GmbH werden voraussichtlich dauerhaft zu Jahresfehlb e-
trägen führen. In diesem Lichte wurde zu Ende des J ahres 2010 ein Risiko- und Liquiditätsmanagement
eingeführt. Daraus ergibt sich u.a. die Verpflichtung des Mehrheitsgesellschafters, Technologieförderung
Münster GmbH, bis auf Weiteres eine in Festbetragseinlagen differenzierte Kapitaleinlage in Form eines
Nachschusses in Höhe von 120 T€ p.a. in die CeNTech GmbH einzuzahlen. Damit ist die Liqui dität der
GmbH nach heutiger Kenntnis ausreichend gesichert.
Bei etwas geringeren Projektzuschüsse weist das Geschäftsjahr 2018 im Wirtschaftsplan einen Jahres-
fehlbetrag aus, der mit 74 T€ um 2 T€ niedriger ist als das Ergebnis des Abschlusses 2017. Für die Folge-
jahre werden Jahresfehlbeträge zwischen 86 T€ und 91 T€ avisiert. Die jeweiligen Fehlbeträge können
auf der Liquiditätsseite durch eine ausreichende Finanzmittelausstattung der GmbH gedeckt werden.
Beteiligungsbericht 2017 CeNTech
67
zu B. Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.532 32 3
II. Sachanlagen 11.218.862 10.795.747 10.374.894
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 11.221.394 10.795.779 10.374.897
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 55.068 119.393 97.735
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 472.158 485.949 643.731
Umlaufvermögen 527.227 605.342 741.466
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.017 9.991 10.321
Aktiva 11.759.637 11.411.111 11.126.683
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 2.574.684 2.662.432 2.706.275
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 3.074.684 3.162.432 3.206.275
B. Sonderposten 8.468.650 8.127.452 7.788.178
C. Rückstellungen 78.096 37.267 44.010
D. Verbindlichkeiten 106.385 81.650 43.231
E. Rechnungsabgrenzungsposten 31.823 2.310 44.990
Passiva 11.759.637 11.411.111 11.126.683
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 185.518 600.700 487.998
2. Erträge aus der Auflösung eines Sonderpostens 343.123 341.198 339.275
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 401.091 54.974 68.219
5. Summe betriebliche Erträge 929.732 996.872 895.492
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 185.290 137.934 144.562
8. Abschreibungen 429.026 425.611 421.830
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 394.984 450.548 381.406
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.009.300 1.014.093 947.799
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -79.568 -17.222 -52.306
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 34 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.742 0 0
14. Finanzergebnis -1.708 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -81.276 -17.222 -52.306
16. Steuern 26.110 26.116 23.850
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -107.386 -43.338 -76.156
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 107.386 43.338 76.156
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 GML
68
4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
Weseler Straße 230
48151 Münster
Telefon: (02 51) 5 98 - 0
Gründungsjahr: 1996
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 204.517 33,33
Sparkasse Münsterland Ost 102.258 16,67
GML (eigene Anteile) 306.775 50,00
Gesamt 613.550 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb des Grundstüc ks Münster-Loddenheide, Flur 178, Flurst ü-
cke 309, 310 und 388 (ehem. Stützpunkt der britischen Rheinarmee) sowie dessen Baureifmachung, B e-
bauung, Veräußerung und Verwaltung. Darüber hinaus darf die Gesellschaft alle Arten von Grundstück s-
entwicklungen und städtebaulichen Maßnahmen durchführen, die der Verbesserung der Wirtschaftsstru k-
tur in Münster dienen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Robbers
Frank Knura
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Von den seit 1997 aufgenommenen Erschließungsmaßnahmen wurden im Jahr 201 7 keine neuen Maß-
nahmen durchgeführt. Die Gesellschaft hat im Jahr 2017 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 85 T€ erzielt
(Vorjahr: Jahresüberschuss von 916 T€).
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 GML
69
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.027.268 3.121.452 2.291.605
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 196.148 76.317 276.410
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.804.389 3.897.183 4.257.136
Umlaufvermögen 6.027.804 7.094.952 6.825.150
C. Rechnungsabgrenzungsposten 860 860 0
Aktiva 6.028.664 7.095.812 6.825.150
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 306.775 306.775 306.775
II. Kapitalrücklagen 4.557.622 4.557.622 4.557.622
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 1.110.619 2.026.209 1.941.273
Eigenkapital 5.975.017 6.890.607 6.805.670
B. Rückstellungen 29.060 154.075 10.000
C. Verbindlichkeiten 24.588 51.130 9.480
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 6.028.664 7.095.812 6.825.150
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 1.932.608 2.435.096 897.119
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 53.514 20.178 398
5. Summe betriebliche Erträge 1.986.122 2.455.274 897.517
6. Materialaufwand 934.700 905.816 829.847
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 145.971 211.976 162.736
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.080.671 1.117.791 992.583
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 905.452 1.337.483 -95.066
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 753 44 278
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 6.119
14. Finanzergebnis 753 44 -5.841
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 906.204 1.337.526 -100.907
16. Steuern 276.172 421.936 -15.971
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 630.033 915.590 -84.936
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 480.586 1.110.619 2.026.209
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 1.110.619 2.026.209 1.941.273
Beteiligungsbericht 2017 GML
70
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Die Gesellschaft verfügte bis Ende 2017 noch über zwei Grundstücke (bestehend aus drei Flurstücken),
die jeweils für unterschiedliche Nutzungen (Gewerbe/Handel, Büro) geeignet sind. Eines dieser zwei
Grundstücke wurde mit einem Verkaufsvolumen von 1.873 T€ im April 2018 verkauft.
Beteiligungsbericht 2017 KonvOY
71
4.6 KonvOY GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
KonvOY GmbH
Klemensstraße 10 email: info@konvoy-muenster.de
48143 Münster
Gründungsjahr: 2017
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 500.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Verbesserung der Wohnraumversorgung in Münster durch die
Entwicklung der Konversionsflächen der Grundstücksareale der ehemaligen York - und Oxford- Kaserne.
Dies wird gewährleistet durch Erwerb, Baureifmachung, Bewirtschaftung und Veräußerung von Grundst ü-
cken, Teilen von Grundstücken und von grundstücksgleichen Rechten.
Die Gesellschaft führt ihre G eschäfte unter Beachtung der wohnungspolitischen Zielsetzungen. Besonde-
re Beachtung finden sollen dabei die Versorgung der Wohnungssuchenden mit preisgünstigem Wohn-
raum, die Belange der nachhaltigen Quartiersentwicklung sowie des Klimaschutzes der Stadt Mü nster.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Alfons Reinkemeier
Gesellschafterversammlung
Vertreter des Rates der Stadt Münster
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Gesellschaft wurde im Jahr 2017 gegründet. Die Verkaufsverhandlungen über die Konversionsflächen
mit der BIMA führten in 2017 noch zu keinem Abschluss, die Gesellschaft besaß zum 31.12.2017 noch
keine Grundstücke.
Im Jahr 2017 erwirtschaftete die Gesellschaft noch keine Erlöse. Das Rumpfgeschäftsjahr schließt mit
einem Jahresfehlbetrag von 18 T€ ab.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 KonvOY
72
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0
II. Sachanlagen 0
III. Finanzanlagen 0
Anlagevermögen 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 190.900
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 0
III. Wertpapiere 0
IV. Flüssige Mittel 323.654
Umlaufvermögen 514.554
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0
Aktiva 0
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000
II. Kapitalrücklagen 0
III. Gewinnrücklagen 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -18.697
Eigenkapital 481.303
B. Rückstellungen 6.000
C. Verbindlichkeiten 27.251
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0
Passiva 514.554
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 0
5. Summe betriebliche Erträge 0
6. Materialaufwand 0
7. Personalaufwand 0
8. Abschreibungen 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.697
10. Summe betriebliche Aufwendungen 18.697
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -18.697
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0
14. Finanzergebnis 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -18.697
16. Steuern 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -18.697
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 0
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -18.697
Beteiligungsbericht 2017 KonvOY
73
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Der Geschäftsschwerpunkt der KonvOY GmbH wird auch zukünftig im Bereich der Verbesserung der
Wohnraumversorgung durch die Flächenentwicklung (Rückbau, Erschließung und Aufbereitung) sowie die
Vermarktung der dann verfügbaren Nettobaulandflächen an unterschiedliche Marktpartner (Investoren,
Bauträger, Baugenossenschaften etc.) liegen. Andere Aufgaben soll die Gesellschaft nicht übernehmen.
Im April 2018 ist der Kaufvertrag über die Konversionsflächen beurkundet worden. Im weiteren Verlauf
des Jahres 2018 ist mit dem Wirksamwerden des Kaufvertrags sowie Eigentums - und Besitzübergang zu
rechnen. Nach dem Inkrafttreten des Eigentum sübergangs an den Konversionsflächen wird die Gesel l-
schaft durch die Baureifmachung, Bewirtschaftung und die Veräußer ung von Grundstücken den Gesel l-
schaftszweck erfüllen können.
Beteiligungsbericht 2017 Allwetterzoo
74
4.7 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Sentruper Str. 315 www.allwetterzoo.de
48161 Münster email: info@allwetterzoo.de
Telefon: (02 51) 89 04 - 0
Gründungsjahr: 1874, seit 1985 GmbH
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Westfälischer Zoologischer Garten e.V. 7.824.050 54,60
Stadt Münster 6.507.650 45,40
Gesamt 14.331.700 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens in Münster.
Die Gesellschaft soll die Liebe zum Tier und zur Natur und die Kenntnis von ihnen wecken und fördern. Es
gehört deshalb zu ihren Aufgaben, die Zootiere nach dem neuesten Stand tiergärtnerischer Kenntnisse zu
halten und Arterhaltung zu betr eiben. Ihre Einrichtungen sollen der naturwissenschaftlichen Belehrung
und der zoologischen Forschung dienen (§ 2 des Gesellschaftsvertrages).
Die Gesellschaft ist ein gemeinnütziges Unternehmen im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung und hat
daher keine Gewinnerzielungsabsicht. Sie ist bestrebt, die notwendigen Ausgaben durch Eintrittsgelder,
Spenden und sonstige Zuschüsse Dritter zu decken (§ 3 des Gesellschaftsvertrages).
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Wilms
Aufsichtsrat
Rainer Knoche, Vorsitzender
Sybille Benning, stellv. Vorsitzender, bis 22.03.2017
Christina Bade, bis 28.11.2017
Rainer Berg
Peter Lorenz Börgel
Dr. Wolf Heinrichs
Dr. Ludger Hellenthal, ab 25.09.2017
Dr. Katharina Krüger
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau
Jörn Möltgen
Helge Peters
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer
Sybille Schulemann-Adlhoch
Petra Seyfferth
Angela Stähler, ab 22.03.2017
Manuel Tomm
Beteiligungsbericht 2017 Allwetterzoo
75
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Geschäftsjahr 2017 besuchten 649.116 Gäste den Allwetterzoo Münster. Gegenüber dem Vorjahr be-
deutet dies eine Steigerung um 34.856 Besucher bzw. 5,7 %.
Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2017 aus der Sicht der Geschäftsleitung noch zufriedenstellend verlau-
fen. Steigende Besucherzahlen stehen einem Fehlbetrag und größeren Investitionen gegenüber , die hö-
her als geplant ausfielen. Trotzdem stellt sich die Liquiditätssituation auf Grund von Streichungen bei a n-
deren Investitionsmaßnahmen und im Aufwandsbereich gerade noch ausreichend dar. Streichungen von
Investitionsmaßnahmen führen aber unweigerlich zu Attraktivitätsverlusten.
Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich der Fehlbetrag um 861 T€. Die Gewinn- und Verlustrechnung
weist somit einen Fehlbetrag in Höhe von 3.986 T€ (Vorjahr: 4.847 T€) aus. Deutlich höhere Umsatzerl ö-
se (+1.184 T€), die sowohl auf höhere Besucherzahlen als auch auf die Erhöhung der Ei ntrittspreise zum
01.01.2017 zurückzuführen sind und höhere „Sonstige betriebliche Erlöse“ (194 T€) führten zu einem
Anstieg der Gesamterträge gegenüber dem Vorjahr um 1.378 T€.
Der mit dem Wirtschaftsplan 2017 genehmigte Stellenplan wurde wie auch der Planwert für die Persona l-
aufwendungen eingehalten. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Personalaufwendungen um 386 T€ bzw.
7,6 %.
Die beiden Partner Robbenhaven und Pferdemuseum erhielten vom Allwetterzoo einen Anteil an den
Eintrittserlösen bzw. für die Durchf ührung der Robbenshow Zahlungen in Höhe von 1. 015 T€. Gegenüber
dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 465 T€.
Durch die Übernahme der Gebäude des Robbenhavens zum 01.01.2017 trägt der Allwetterzoo Münster
zukünftig die anfallenden Gebäudekosten (Energie, Instandhaltung, etc.).
Zum 01.01.2017 wurde mit der Stadt Münster ein neuer Managementkontrakt abgeschlossen. Die Laufzeit
dieses Vertrages endet am 31.12.2018.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 Allwetterzoo
76
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.788 69.150 62.737
II. Sachanlagen 13.293.678 13.291.683 14.077.337
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 13.344.466 13.360.833 14.140.074
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 205.157 307.035 340.513
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.197.087 1.413.692 1.252.634
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.607.088 1.612.245 88.235
Umlaufvermögen 4.009.331 3.332.972 1.681.382
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.250 0 0
Aktiva 17.368.047 16.693.805 15.821.457
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 14.331.700 14.331.700 14.331.700
II. Kapitalrücklagen 5.702.145 4.178.537 3.131.324
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -5.323.608 -4.847.213 -3.986.243
Eigenkapital 14.710.237 13.663.024 13.476.781
B. Sonderposten 10.674 9.514 9.500
C. Rückstellungen 1.775.704 1.537.590 1.370.495
D. Verbindlichkeiten 452.089 1.093.395 598.551
E. Rechnungsabgrenzungsposten 419.344 390.282 366.130
Passiva 17.368.047 16.693.805 15.821.457
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 6.492.152 6.746.895 7.931.422
2. Zuweisungen und Zuschüsse 16.900 6.900 6.900
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 84.327
5. Sonstige betriebliche Erträge 584.333 273.918 467.991
6. Summe betriebliche Erträge 7.093.385 7.027.713 8.490.640
7. Materialaufwand 1.108.679 1.227.559 1.563.885
8. Personalaufwand 4.958.052 5.057.628 5.443.165
9. Abschreibungen 1.237.114 1.263.451 1.316.274
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.622.743 4.257.866 4.000.070
11. Summe betriebliche Aufwendungen 11.926.588 11.806.505 12.323.394
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -4.833.203 -4.778.792 -3.832.754
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.869 1.345 613
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.275 40.834 60.256
15. Finanzergebnis -14.407 -39.489 -59.643
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.847.610 -4.818.281 -3.892.397
17. Steuern 475.998 28.932 93.846
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -5.323.608 -4.847.213 -3.986.243
Beteiligungsbericht 2017 Allwetterzoo
77
Angaben zu Besucherzahlen und Eintrittspreisen
Besucherzahlen 2015 2016 2017
Tageskarten 439.458 471.013 493.995
Jahreskarten 153.892 117.088 120.420
Mitglieder-Jahreskarten
Jahresfreikarten
Kinderzuschlag (3 % der Anzahl der
erwachsenen Einzelbesucher) 25.470 26.159 34.701
Gesamtzahl der Besucher 947.730 618.820* 614.260
Anzahl der nichtzahlenden Besucher 47.132 63.695 57.889
Anzahl der zahlenden Besucher 571.688 550.565 591.227
* ab 2016 veränderte Statistikerfassung
Eintrittspreise
Robbenhaven und das Pferdemuseum sind ohne zusätzlichen Eintritt geöffnet.
Tageskarten Sommer Winter
(01.03.-31.10.) (01.11.-28.02.)
Erwachsene 18,90€ 14,90 €
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 10,90 € 8,90 €
Schüler/Studenten (mit Ausweis) 12,90 € 9,90 €
Mehrfach-Spar-Karte
für 10 Erwachsene 139,00 € 139,00 €
oder 20 Kinder 139,00 € 139,00 €
oder 5 Erwachsene + 10 Kinder 139,00 € 139,00 €
oder 4 Erwachsene + 12 Kinder usw. 139,00 € 139,00 €
Feierabendkarten (ab 1 Stunde vor Kassenschluss)
Erwachsene 11,90 € 9,90 €
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 5,90 € 4,90 €
Kindergärten und Schulen
je Kind/Schüler ab 3 Jahren 4,90 € 3,90 €
je Elternteil bei Kindergärten + Grundschulen 4,90 € 3,90 €
Gruppen ab 20 Personen
Erwachsene 16,90 € 13,90 €
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 8,90 € 6,90 €
Jahreskarten ganzjährig
Familienjahreskarte Eltern und Kinder (3 bis 17 Jahren) 179,00 €
Jahreskarte „Kleine Familie“ (1 Elternteil mit Kinder) 99,00 €
Jahreskarte für Erwachsene 79,00 €
Jahreskarte für Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 49,00 €
Jahreskarte Schüler/ Studenten (mit Ausweis) 59,00 €
Jahreskarten ganzjährig
Familienjahreskarte 169,00 €
Jahreskarte für Erwachsene 99,00 €
Junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre) 79,00 €
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche (3 bis 17 Jahre) 55,00 €
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche (3 bis 17 Jahre) 35,00 €
Beteiligungsbericht 2017 Allwetterzoo
78
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 81 84 92
Weiblich 58 64 74
Insgesamt 139 148 166
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 3 4
*ab 2015 inkl. Aushilfen
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Br uttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 4.136 3.800 3.800
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 84,7% 81,8% 85,2%
Liquidität 2. Grades 3,8 1,6 0,2
Umsatzrentabilität -82,0% -71,8% -50,3%
Personalintensität 41,6% 42,8% 44,2%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Gegenüber dem Geschäftsj ahr 2017 wird mit einem leicht verbesserten Jahresergebnis geplant. Dieses
weist voraussichtlich für das Geschäftsjahr 2018 einen Fehlbetrag von 3.876 T€ aus. Dies ist eine Ver-
besserung in Höhe von knapp 110 T€.
Im Januar 2018 wurde den Gremien des Allwet terzoos und der Gesellschafter der „Masterplan Allwetter-
zoo 2030 plus“ vorgelegt. Hauptziele des Masterplankonzepts 2030 plus sind, das Profil des Allwetterzoos
als Artenschutz- und Bildungsinstitution zu schärfen, die Qualität der Tierhaltung zu optimieren, die Attra k-
tivität des Zoos für die Besucher nochmals zu steigern und den Allwetterzoo hinsichtlich des nachhaltigen
Umgangs mit Ressourcen weiter zu verbessern. Das Gesamtvolumen des Masterplans beträgt 59 Mio. €.
Der Masterplan wurde bei der Vorstellung im Aufsichtsrat des Allwetterzoos und im Verwaltungsvorstand
der Stadt Münster positiv aufgenommen. Entscheidungen über den Fortgang der Umsetzung des Master-
plans sollen bis Mitte des Jahres 2018 getroffen werden.
Beteiligungsbericht 2017 Pferdemuseum
79
4.8 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
Sentruper Str. 311 www.pferdemuseum.de
48161 Münster email: info@pferdemuseum.de
Telefon: (02 51) 484 27 - 0
Gründungsjahr: 2000
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Verein zur Förderung des Westfälischen
Pferdemuseums in Münster e. V. 49.500 99,00
Stadt Münster 500 1,00
Gesamt 50.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung, die Ei nrichtung und der Betrieb des Westfälischen
Pferdemuseums in Münster.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Peter Weeke
Sybill Ebers
Gesellschafterversammlung
Städtischer Vertreter: Michael Schetter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Zum 31.12.2017 wird ein Eigenkapital von -88 T€ ( -145 T€) ausgewiesen. Zu beachten ist, dass die im
gesonderten Posten passivierten Zuschüsse zum Anlagevermögen (947 T€) ebenfalls zum überwiege n-
den Teil Eigenkapitalcharakter haben.
Im Berichtsjahr wurde ein im Vergleich zum Vorjahr um 431 T€ besseres Jahresergebni s in Höhe eines
Überschusses von 57 T€ erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 83 T€ ge-
sunken. Weiterhin reduzierten sich alle betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr, besonders
die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-454 T€) und die Kosten für Sonderausstellungen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 Pferdemuseum
80
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.543 1.661 1.249
II. Sachanlagen 2.166.091 1.983.220 1.796.514
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 2.169.634 1.984.881 1.797.763
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 19.669 17.710 16.783
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 60.449 60.019 58.329
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 130.910 52.428 71.052
Umlaufvermögen 211.028 130.157 146.164
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.689 12.606 1.403
D. Nicht gedeckter Fehlbetrag 0 145.055 87.565
Aktiva 2.393.352 2.272.699 2.032.895
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 175.000 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 4.033 -195.055 -137.565
VI. Nicht gedeckter Fehlbetrag 0 145.055 87.565
Eigenkapital 229.033 0 0
B. Sonderposten aus öffentl. Zuschüssen/Zuweisungen 1.148.572 1.047.258 946.952
C. Rückstellungen 51.600 20.100 20.500
D. Verbindlichkeiten 964.147 1.205.341 1.065.443
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 2.393.352 2.272.699 2.032.895
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 827.552 808.797 725.862
2. Spendeneinnahmen 0 86.278 53.681
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 107.753 104.651 101.496
6. Summe betriebliche Erträge 935.305 999.726 881.039
7. Materialaufwand 40.004 38.416 32.377
8. Personalaufwand 327.353 332.107 312.973
9. Abschreibungen 206.628 204.329 200.174
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 325.227 717.971 263.254
11. Summe betriebliche Aufwendungen 899.213 1.292.823 808.778
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 36.093 -293.097 72.261
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 12 4 3
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.658 80.995 14.774
15. Finanzergebnis -43.646 -80.990 -14.771
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -7.553 -374.087 57.490
17. Steuern 0 0 0
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -7.553 -374.087 57.490
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 86.586 4.033 -195.055
- Einstellung in Gewinnrücklagen 75.000
+ Entnahme aus Gewinnrücklagen 175.000 0
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 4.033 -195.055 -137.565
Beteiligungsbericht 2017 Pferdemuseum
81
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Im Geschäftsjahr 2017 w urde ein Nachtrag zum Kooperations - und Zusammenarbeitsvertrag mit der
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH geschlossen, nachdem sich eine geänderte Verg ü-
tungsstruktur ergeben wird. Es wird mit jährlichen Mindereinnahmen in Höhe von rund 100 T€ p. a. ab
2017 gerechnet.
Zum 31.12.2017 weist die Gesellschaft ein negati ves Eigenkapital in Höhe von 88 T€ aus. Trotz der bilan-
ziellen Überschuldung liegt eine insolvenzrechtliche Ü berschuldung nicht vor, weil durch die Geschäft s-
führung eine positive Fortf ührungsprognose erstellt worden ist. Voraussetzung für den Fortbestand der
Gesellschaft ist, dass die prognostizierten Werte der Geschäftsführung auch eintreffen.
Innerhalb der nächsten Jahre muss die Lüftungsanlage im gesamten Pferdemuseum ausgetauscht w er-
den. Der Investitionsrahmen wird ausweislich eines vorliegenden Angebots rund 250 T€ betragen.
Beteiligungsbericht 2017 Theaterhaus Pumpenhaus
82
4.9 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
Gartenstraße 123 http://www.pumpenhaus.de/
48147 Münster email: buero@pumpenhaus.de
Telefon: (02 51) 2 30 23 78
Gründungsjahr: 1998
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 50.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Theaters im ehemaligen Pumpenhaus zur Förderung
von Kunst und Kultur.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Ludger Schnieder
Beirat
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr, Vorsitzender
Philipp Gabriel, stellv. Vorsitzender
Christoph Jauch
Christa Nonhoff
Frauke Schnell
Johanna Wegman
Cornelia Wilkens, Stadträtin
Gesellschafterversammlung
Städtischer Vertreter: Michael Schetter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH hat sich auch im 18. Geschäftsjahr seinen Aufgaben erfolgreich
gestellt.
Das Jahr 2017 war in finanzieller Hinsicht erneut durch einen positiven Geschäftsverlauf gekennzeichnet.
Der aktuelle Jahresfehlbetrag beträgt 1 T€. Damit schließt das Theater das Jahr 2017 auf einem ver-
gleichbaren Niveau zum Vorjahr ab. Innerhalb der Ertragslage sind keine gravierenden Abweichungen bei
einzelnen Positionen zum Vorjahr zu verzeichnen.
In 2017 haben 12.014 Zuschauer das Theater besucht (im Vorjahr 12.171 Zuschauer). Zusätzlich kamen
rd. 15.000 Zuschauer im Rahmen der Skulptur- Projekte zum Theater ins Pumpenhaus.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 Theaterhaus Pumpenhaus
83
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 699 407 407
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Der Fortbestand des Theaters hängt maßgeblich von den Zuschüss en der Stadt Münster (407 T€ p.a.)
sowie des Landes NRW (285 T€ p. a.) ab, die in der Vergangenheit jährlich gewährt wurden. In 2018 wird
der Betriebskostenzuschuss der Stadt Münster um 88 T€ höher ausfallen.
Die Erhöhung der städtischen Förderung für das H aushaltsjahr 2018 gekoppelt mit der Erhöhung der
Landesförderung (rückwirkend ab 01.01.2018) macht ab 2018 den Aufbau einer neuen Personalstruktur
möglich um das Theater zukunftsfähig aufzustellen.
Beteiligungsbericht 2017 Theaterhaus Pumpenhaus
84
zu B. Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 86.773 121.690 111.538
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 86.773 121.690 111.538
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.314 1.672 2.145
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 11.073 8.220 10.691
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 254.812 115.600 164.537
Umlaufvermögen 270.199 125.492 177.373
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.986 1.986 11.086
Aktiva 358.958 249.168 299.996
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 32.689 32.689 32.689
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -36.890 -38.703 -39.999
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.812 -1.297 -617
Eigenkapital 43.986 42.690 42.073
B. Sonderposten 34.459 42.443 39.028
C. Rückstellungen 60.900 48.200 39.500
D. Verbindlichkeiten 119.512 52.433 54.275
E. Rechnungsabgrenzungsposten 100.101 63.401 125.120
Passiva 358.958 249.168 299.996
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 119.492 127.707 142.243
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge (inkl. Zuschüsse) 1.281.691 742.723 797.709
5. Summe betriebliche Erträge 1.401.183 870.430 939.952
6. Materialaufwand 653.814 154.228 122.517
7. Personalaufwand 255.863 242.726 249.594
8. Abschreibungen 19.803 21.613 23.102
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 473.534 453.171 545.376
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.403.013 871.738 940.588
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.830 -1.307 -637
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 18 11 20
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 18 11 20
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.812 -1.297 -617
16. Steuern 0 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.812 -1.297 -617
Beteiligungsbericht 2017 IStG
85
4.10 IStG gGmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königstraße 46 www.uni-meunster.de/Städtegeschichte
48143 Münster email: istg@uni-muenster.de
Telefon: (0 25 51) 83-275-12
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V. 10.000 40,00
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 5.000 20,00
Westfälische Wilhelms-Universität 5.000 20,00
Deutscher Städtetag 2.500 10,00
Stadt Münster 2.500 10,00
Gesamt 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Forschung
Das Institut fördert und betreibt Wissenschaft und Forschung im Bereich der vergleichenden Städtege-
schichte, insbesondere durch
- Forschungsprojekte
- Entwicklung und Erprobung methodischer Ansätze
- Publikationen
- Tagungen
- Lehrveranstaltungen und Vorträge
- Bereitstellung von stadtgeschichtlicher Literatur, Karten-, Bild- und weiterem Forschungsmaterial
Ausgehend vom westfälischen Raum bildet die Geschichte der deutschen und der europäischen Stadt
den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschung des Instituts, wobei in vergleichender Perspektive
auch der außereuropäische Raum Gegenstand der Forschung sein kann.
Allgemeine Förderung
Das Institut ist berechtigt, sämtliche Geschäfte vorzunehmen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck
unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Insbesondere kann das Institut gleichgerichtete Unternehmen
und/oder Projekte errichten, erwerben, sich an ihnen beteiligen und/oder materiell unterstützen, soweit
diese Maßnahmen und Projekte gemeinnützig sind.
Bibliothek
Das Institut betreut und erweitert nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Mittel treuhänderisch
und in alleiniger Verwaltung und wissenschaftlicher Verantwortung Bibliotheksbestände zur vergleiche n-
den Stadtgeschichtsforschung. Diese sind im Eigentum des Landes Nordrhein- Westfalen, vertreten durch
die Universität Münster, und wurden vormals vom Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V.,
Münster, treuhänderisch verwaltet.
Beteiligungsbericht 2017 IStG
86
Das Institut kann, soweit die Finanzierung gesichert ist, nach Maßgabe näherer vertraglicher Absprache
mit der Universität Münster und ggf. weiterer Einrichtungen die vom Kuratorium für vergleichende Städt e-
geschichte e.V. übernommene Fachbibliothek zu einer Spezialbibliothek zur vergleichenden St adtge-
schichtsforschung entwickeln.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Prof. Dr. Werner Freitag
Judith Pirscher, Landesrätin
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die IStG gGmbH wies im Geschäftsjahr 2017 einen Jahresfehlbetrag von 436 T€ ( =Planergebnis) aus,
welcher mit der Kapitalrücklage verrechnet wurde.
Die Umsatzerlöse es Instituts setzen sich aus einer Untervermietung der eigenen Räumlichkeiten (39 T€)
und Buchverkäufen (4 T€) zusammen. Zusätzlich erfolgt die Finanzierung des Institutes hauptsächlich aus
öffentlichen und privaten Fördergeldern und Spenden (118 T€) sowie Einzahlungen der Gesellschaft in
die Kapitalrücklage (459 T€).
Die Personalkosten sind mit 423 T€ (Vorjahr 384 T€) der größte Kostenblock des Institutes. Die Verm ö-
gens-, Finanz - und Ertragslage war im Berichtsjahr geordnet, die Zahlungsfähigkeit jederzeit sicherg e-
stellt.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Das Institut rechnet 2018 gemäß dem fortgeschriebenen Wirtschaftsplan mit einem Jahresfehlbedarf von
439 T€, der durch Einlagen der Gesellschafter in die Kapitalrücklage in Höhe von rund 461 T€ (einschließ-
lich der Sonderzahlung des LWL in Höhe von 30 T€) sowie durch das Eigenkapital gedeckt ist.
Das Institut führt drei Forschungsvorhaben mit dem Ziel einer Publikation durch und plant die Veröffentl i-
chung von vier Bänden der Reihe „Städteforschung“. Zudem wird im Sommer 2018 eine Summer School
zum Thema „Kartographie und Digital Humanities am Beispiel der westfälischen Städtelandschaft“ durch
die Westfälische Wilhelms-Universität Münster gefördert.
Es sind zwei Mitarbeiter im Rahmen einer Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich 1150 „Kulturen
des Entscheidens“ der Universität Münster beim IStG angestellt. Die Liquidität des Instituts ist durch die
zweimonatliche Auszahlung der Einlage der Universität Münster sowie die Sonderzahlung des LWL ges i-
chert.
Beteiligungsbericht 2017 IStG
87
zu B. Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 529 344 160
II. Sachanlagen 2.457 2.017 1.972
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 2.986 2.361 2.132
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 36.709 13.000 7.100
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 61.626 90.272 110.197
Umlaufvermögen 98.335 103.272 117.297
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 503 491
Aktiva 101.321 106.136 119.920
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 40.546 24.558 48.155
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 65.546 49.558 73.155
B. Rückstellungen 16.400 22.700 22.600
C. Verbindlichkeiten 19.375 33.877 24.165
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 101.321 106.136 119.920
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 39.548 42.543
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 85.470 76.854 120.661
5. Summe betriebliche Erträge 85.470 116.402 163.204
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 301.034 384.484 422.872
8. Abschreibungen 1.255 1.320 1.434
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 172.299 176.024 174.740
10. Summe betriebliche Aufwendungen 474.587 561.827 599.046
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -389.118 -445.426 -435.842
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 246 38 39
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 246 38 39
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -388.872 -445.388 -435.803
16. Steuern 0 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -388.872 -445.388 -435.803
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 388.872 445.388 435.803
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 RELíGIO
88
4.11 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
RELíGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH
Herrenstraße 1-2 www.museum@telgte.de
48291 Telgte
Telefon: (02504) 93 120
Gründungsjahr: 1974
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Kreis Warendorf 7.669 30,00
Städtische Wirtschaftsbetriebe Telgte GmbH 5.113 20,00
Handwerkskammer Münster 5.113 20,00
Bistum Münster 5.113 20,00
Stadt Münster 2.556 10,00
Gesamt 25.565 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages verfolgt die Gesellschaft ausschließlich gemeinnützige Zwecke
durch Trägerschaft, Unterhaltung, Förderung und Ausgestaltung des Museums Heimathaus Münsterland
sowie den Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung in Telgte.
Die Gesellschaft übernimmt insbesondere folgende Aufgaben:
- Sammlung und Darbietungen von Zeugnissen zur religiösen Volkskunde des Münsterlandes,
des Bistums Münster und Westfalens
- Sammlung und Darstellung von Zeugnissen des Themenkreises „Handwerke im Münsterland“
unter besonderer Berücksichtigung der Handwerksgeschichte
- Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung wird durch den Bürgermeister
der Stadt Telgte wahrgenommen.
Verwaltungsrat
Dem Verwaltungsrat gehört ein von jedem Gesell-
schafter entsandtes Mitglied an.
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2017 RELíGIO
89
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Geschäftsjahr 2016
Sollten Aufwendungen der Gesellschaft nicht durch Erträge gedeckt werden können, ist der Verlust - nach
Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung - nach folgenden Quoten abzudecken:
Kreis Warendorf 42,86 %
Bistum Münster 28,57 %
Städtische Wirtschaftsbetriebe Telgte GmbH 28,57 %
Die Stadt Münster beteiligt sich nicht an der Verlustabdeckung.
Die wirtschaftliche Situation der RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH ist durch den
Gesellschaftszweck, die Aufgabenstellung und die damit verbundenen Tätigkeiten geprägt und bringt na-
turgemäß Verluste mit sich, so dass ein Museumsbetrieb als öffentliches Kulturangebot nicht allein an-
hand von Ertrags- oder Rentabilitätsgesichtspunkten beurteilt werden kann.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zw ecks
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Der Jahresabschluss 2017 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher die Wir t-
schaftsdaten bis 2016 aufgeführt.
Beteiligungsbericht 2017 RELiGIO
90
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0
II. Sachanlagen 3.794.333 3.659.775
III. Finanzanlagen 0 0
Anlagevermögen 3.794.333 3.659.775
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 17.521 15.050
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.242 154
III. Wertpapiere 0 0
IV. Flüssige Mittel 109.513 47.561
Umlaufvermögen 129.276 62.765
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Aktiva 3.923.609 3.722.540
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.565 25.565
II. Kapitalrücklagen 725.211 654.388
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -70.823 -4.484
Eigenkapital 679.953 675.468
B. Sonderposten 2.563.102 2.446.013
C. Rückstellungen 38.597 35.100
D. Verbindlichkeiten 516.958 494.534
E. Rechnungsabgrenzungsposten 125.000 71.425
Passiva 3.923.609 3.722.540
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 70.163 130.336
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 665.147 630.100
5. Summe betriebliche Erträge 735.310 760.436
6. Materialaufwand 5.554 154.802
7. Personalaufwand 357.835 319.975
8. Abschreibungen 161.143 158.040
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 259.164 113.059
10. Summe betriebliche Aufwendungen 783.695 745.876
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -48.386 14.560
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 22 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.459 19.046
14. Finanzergebnis -22.437 -19.046
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -70.823 -4.486
16. Steuern 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -70.823 -4.486
Beteiligungsbericht 2017 CVUA-MEL
91
4.12 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-
Emscher-Lippe (CVUA-MEL)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münster-Emscher-Lippe (CVUA-MEL)
Joseph-König-Straße 40 http://www.cvua-mel.de
48147 Münster email: poststelle@cvua-mel-de
Telefon: (0251) 9821 - 0
Gründungsjahr: 2009
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Land NRW 128.000 50,00
Kreis Borken 16.000 6,25
Kreis Coesfeld 16.000 6,25
Kreis Recklinghausen 16.000 6,25
Kreis Steinfurt 16.000 6,25
Kreis Warendorf 16.000 6,25
Stadt Bottrop 16.000 6,25
Stadt Gelsenkirchen 16.000 6,25
Stadt Münster 16.000 6,25
Gesamt 256.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Bei dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland- Emscher-Lippe (CVUA-MEL) handelt
es sich um eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Sie wurde zum 01. Juli 2009 auf der Grundlage
des Gesetzes zur Bildung integrierter Untersuchungsanstalten für Bereiche des Verbraucherschutzes
(IUAG NRW) gegründet. Entstanden ist sie aus der Fusion der beiden ehemaligen Ämter „Chemisches
Landes- und Staatliches Veterinäruntersuchungsamt Münster“ (CVUA Münster; Träger: Land NRW) und
dem „Chemischen Lebensmitteluntersuchungsamt für den Kreis Recklinghausen und die Stadt Gelsenki r-
chen in der Emscher-Lippe-Region“ (CEL; Träger: Kreis Recklinghausen).
Aufgabe der CVUA -MEL ist die Untersuc hung und gutachterliche Beurteilung von Proben aus den Berei-
chen Lebensmittel, Futtermittel, kosmetische Mittel und sonstige Bedarfsgegenstände, die im Rahmen der
amtlichen Lebensmittelkontrolle nach dem Lebensmittel - und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) von den
Überwachungsämtern der acht kommunalen Träger entnommen werden. Hinzu kommen die umfangrei-
chen diagnostischen Untersuchungen nach dem Tierseuchen- und Tierschutzrecht sowie die Unters u-
chungen zur Überwachung des Chemikalien-, Gentechnik- und Strahlenschutzvorsorgegesetzes.
Beteiligungsbericht 2017 CVUA-MEL
92
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Prof. Dr. Peter Fürst, Vorsitzender
Dr. Michael Heitmann
Verwaltungsrat
Juliane Becker, MD’in, Vorsitzende bis 31.07.2017
Dr. Christiane Krüger, MD’in, Vorsitzende ab
31.07.2017
Roland Butz, KD, stellv. Vorsitzender
Dr. Thomas Delschen, Präsident
Paul Ketzer, Erster Beigeordneter
Dr. Hermann Paßlick, LKRD
Dr. Ansgar Scheipers, LKRD
Dr. Petra Schreier, LKRD`in
Dr. Martin Sommer, KD
Cornelia Wilkens, Stadträtin
Ludiger Wolterhoff, Stadtrat
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Erträge beliefen sich im Wirtschaftsjahr 2017 insgesamt auf 21.111 T€. Auf den Bereich der Umsat z-
erlöse entfielen davon 20.634 T€, auf die sonstigen betrieblichen Erträge 447 T€.
Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich insgesamt auf 20.525 T€. De n größten Posten bei den
Aufwendungen stellten mit ca. 62 % die Personalkosten dar. Neben den direkten Zahlungen an die Mitar-
beiterinnen und Mitarbeiter des CVUA -MEL waren auch Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen,
Urlaubsverpflichtungen, Gleitzeitkonten/ Überstunden, Jubiläumsgeld sowie Pensions - und Beihilfever-
pflichtungen für Beamte in nicht unerheblicher Höhe zu bilden.
Zum Bilanzstichtag belief sich der Bestand der liquiden Mitteln auf 2.226 T€. Die Mittel befanden sich auf
Tagesgeldkonten. Berücksichtigt man die kurzfristigen Forderungen und Lieferantenschulden, verfügt e
das CVUA-MEL über eine ausreichende Liquidität. Die termingerechte Zahlung von Verbindlichkeiten war
aufgrund der Vorauszahlung der Träger ohne Kassenkredit möglich.
Das Geschäftsjahr konnte insgesamt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 587 T€ abgeschlossen
werden.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Anstalt. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im
Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
In 2018 wird durch die besc hlossene Gebührenerhöhung mit einem positiven Betriebsergebnis gerechnet,
auch ein geringer Überschuss wird erwartet.
Daneben ist ein wichtiges Ziel, die Aufwendungen der AöR zu senken, damit keine weiteren Erhöhungen
der Erträge durch eine Steigerung der Umlagen und Zuschüsse notw endig werden. Die gesetzlichen Ver-
treter rechnen mit Baukosten für das Erweiterungsgebäude in Münster in Höhe von 9.833 T€. Während
der mehrjährigen Bauphase sind nur kurzfristige Darlehensaufnahmen von insgesamt 2.000 T€ geplant.
Beteiligungsbericht 2017 CVUA-MEL
93
zu B. Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 76.583 74.534 46.213
II. Sachanlagen 28.938.806 29.777.778 33.085.468
III. Finanzanlagen 3.166.878 3.545.802 3.900.918
Anlagevermögen 32.182.267 33.398.114 37.032.599
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 47.692 40.096 49.178
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 186.120 615.684 576.520
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 5.105.036 3.869.206 2.226.023
Umlaufvermögen 5.338.847 4.524.985 2.851.721
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.131 78.793 132.892
Aktiva 37.612.245 38.001.893 40.017.211
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 256.000 256.000 256.000
II. Kapitalrücklagen 2.794.581 2.794.581 2.794.581
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -1.474.175 -609.214 -23.299
Eigenkapital 1.576.406 2.441.368 3.027.283
B. Rückstellungen 9.785.033 10.555.482 12.229.822
C. Verbindlichkeiten 25.061.177 24.005.540 23.217.200
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.189.629 999.503 1.542.906
Passiva 37.612.245 38.001.893 40.017.211
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 18.652.527 19.482.731 20.634.060
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 69.442 45.758 477.060
5. Summe betriebliche Erträge 18.721.968 19.528.489 21.111.119
6. Materialaufwand 1.876.110 1.730.709 2.217.460
7. Personalaufwand 11.775.229 11.381.020 12.720.835
8. Abschreibungen 2.142.332 2.155.263 2.121.597
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.748.534 2.709.434 2.893.604
10. Summe betriebliche Aufwendungen 18.542.205 17.976.427 19.863.496
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 179.764 1.552.062 1.247.623
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 16.061 1.819 56
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 715.245 688.638 661.536
14. Finanzergebnis -699.184 -686.819 -661.481
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -519.420 865.243 586.143
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0
17. Außerordentliche Aufwendungen 158.910 0 0
18. Außerordentliches Ergebnis -158.910 0 0
19. Steuern 248 281 228
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -678.578 864.962 585.915
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) -795.597 -1.474.175 -609.214
+ Entnahme aus Investitions- und Bau[...]-Rücklage 0 0 0
21. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -1.474.175 -609.214 -23.299
Beteiligungsbericht 2017 AirportPark FMO
94
4.13 AirportPark FMO GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
AirportPark FMO GmbH
Airportallee 1 http://www.airportparkfmo.de
48268 Greven email: info@airportparkfmo.de
Telefon: (02571) 94 47 80
Gründungsjahr: 2004
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 100.000 33,33
Stadt Greven 100.000 33,33
Kreis Steinfurt 100.000 33,33
Gesamt 300.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der Gesellschaft ist die Vorbereitung, Erreichung und Umsetzung aller planerischen Voraus-
setzungen für das regionale Gewerbegebiet am Flughafen Münster/Osnabrück sowie die Entwicklung,
Erschließung und Vermarktung dieses Gewerbegebietes zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft.
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Rechtsges chäfte und - handlungen vorzunehmen, die dem Gesel l-
schaftszweck zu dienen geeignet sind.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Udo Schröer
Aufsichtsrat
Peter Vennemeyer, Bürgermeister, Greven,
Vorsitzender
Laurenz Börgel, Münster
Robin Denstorff, Münster
Dr. Klaus Effing, Landrat, Steinfurt
Jan-Niclas Gesenhues, Steinfurt
Wilfried Grunendahl, Steinfurt
Johannes Hennigfeld, Greven
Mathias Kersting, Münster
Dr. Michael Kösters-Kraft, Greven
Gitta Martin, Steinfurt
Dr. Uwe Meyer, Greven
Carsten Peters, Münster
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2017 AirportPark FMO
95
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die im Wirtschaftsplan 2017 eingeplanten Grundstücksverkaufserlöse in Höhe von 908 T€ sind im B e-
richtsjahr deutlich übertroffen worden. Die Umsatzerlöse für die Grundstücksverkäufe bel iefen sich auf
insgesamt rund 3,4 Mio. €.
Die Aufwendungen in den letzt en Jahren konnten durch entsprechende Steuerungs - und Controlling-
Maßnahmen auf ein Volumen verstetigt werden, das die zwingend notwendigen Kosten widerspiegelt.
Insgesamt weist das Jahresergebnis 2017 einen Gewinn von 142 T€ aus. Im Wirtschaftsplan ist demg e-
genüber eine Jahresfehlbetrag in Höhe von 414 T€ geplant gewesen.
Unter Einbeziehung des Jahresgewinns im Berichtsjahr 2017 in Höhe von 142 T€, des Stammkapitals von
300 T€ und der Kapitalrücklage von 6 Mio. T€ einerseits sowie eines Verlustvortrages v on 5,9 Mio. € an-
dererseits beläuft sich das Eigenkapital der GmbH zum 31.12.2017 auf 532 T€.
Seit 2014 hat die Gesellschaft mit der Tilgung der Gesellschafterdarlehen begonnen. Damit erfolgt die
Umsetzung der Intention der vereinbarten Tilgungsregelung, nach der ein Teil der Verkaufserlöse zur
Tilgung der Gesellschafterdarlehen Verwendung finden soll. Entsprechend ist im Wirtschaftsplan 2018 -
2022 hierfür kalenderjährlich ein Betrag von 102 T€ eingestellt worden. Die Darlehen valutierten zum
31.12.2017 noch mit insgesamt 3.474 T€.
Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentl ichen mit einem Betrag von 6,5 Mio. € aus dem Wert
der zu vermarktenden Grundstücke. Die Kapitalstruktur besteht vornehmlich aus Eigenkapital und Gesel l-
schafterdarlehen sowie langf ristigen Bankverbindlichkeiten. Letztere sind durch Bürgschaften der Gesel l-
schafter abgesichert.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaf t. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 AirportPark FMO
96
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10 15.876 14.590
II. Sachanlagen 14.400 8.842 6.026
III. Finanzanlagen 150 150 150
Anlagevermögen 14.560 24.868 20.766
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.707.111 8.784.217 6.480.569
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 25.313 5.289 10.720
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 218.162 225.990 570.606
Umlaufvermögen 8.950.586 9.015.496 7.061.894
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.704 30.873 27.759
Aktiva 8.998.850 9.071.237 7.110.420
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000
II. Kapitalrücklagen 5.400.000 5.700.000 6.000.000
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -4.427.118 -5.069.232 -5.909.725
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -642.114 -840.493 142.112
Eigenkapital 630.768 90.275 532.387
B. Rückstellungen 12.200 14.000 42.600
C. Verbindlichkeiten 8.355.882 8.966.962 6.535.432
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 8.998.850 9.071.237 7.110.420
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 435.457 0 3.414.400
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 152.534 79.543 -2.302.948
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 27.264 10.102 3.457
5. Summe betriebliche Erträge 615.255 89.645 1.114.908
6. Materialaufwand 449.198 79.543 105.135
7. Personalaufwand 134.008 136.550 170.639
8. Abschreibungen 8.667 10.069 9.580
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 386.398 419.967 416.200
10. Summe betriebliche Aufwendungen 978.271 646.128 701.554
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -363.016 -556.483 413.354
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 48 19 6
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 256.746 260.500 246.025
14. Finanzergebnis -256.699 -260.481 -246.019
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -619.715 -816.963 167.335
16. Steuern 22.399 23.529 25.223
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -642.114 -840.493 142.112
Beteiligungsbericht 2017 AirportPark FMO
97
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 100 100 100
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Die sehr guten Verkehrsbedingungen mit dem direkten Autobahnans chluss an die A1 sowie die Lage vor
dem Flughafen Münster/Osnabrück bieten beste Voraussetzungen für die angesiedelten Unternehmen
und deren Expansion in neue Absatzmärkte, insbesondere nach Westeuropa.
Die erfolgreiche Vermarktungstätigkeit im Berichtsjahr 2017 ermöglicht der Gesellschaft, das geplant
Preisniveau von durchschnittlich 55 €/m² zunehmend durchzusetzen. Für die Folgejahre sind je nach Lage
und Zuschnitt der Grundstücke im AirportPark FMO auch deutlich höhere Einzelverkaufspreise von
60 €/m² und mehr zu erwarten.
Ein breiter regionaler Konsens bei der Fortentwicklung des AirportPark FMO und bei der Sicherung und
Erweiterung des Flughafenbetriebs mit attraktiven internationalen Flugzielen wird auch zukünftig ein un-
verzichtbarer Bestandteil für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des AirportPark FMO zu einem exzellen-
ten Markenstandort sein.
Beteiligungsbericht 2017 RVM
98
4.14 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)
Krögerweg 11 http://www.rvm-online.de/
48155 Münster email: info@rvm-online.de
Telefon: (0 251) 62 70 - 0
Gründungsjahr: 1979
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Kreis Steinfurt 2.146.440 27,98
Kreis Coesfeld 2.078.010 27,09
Kreis Warendorf 1.441.570 18,8
Kreis Borken 1.351.220 17,62
Stadt Münster 308.300 4,02
6 weitere Städte und Gemeinden der Region (Ge-
schäftsteile jeweils unter 2%) 343.860 4,49
Gesamt 7.669.400 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
RVM-Verkehrsdienst GmbH 25.600 100,00
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 25.000 100,00
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 2.214.500 47,14
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH* 28.000 3,57
* weitere Informationen unter 5.7
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Zweck des Unternehmens ist nach § 2 des Gesellschaftsvertrages die Förderung und Verbesserung der
Verkehrsverhältnisse in den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und in der Stadt Münster
sowie in angrenzenden Verkehrsgebieten, insbesondere durch die Einrichtung und den B etrieb von L i-
nien- und Freistellungsverkehren, die Durchführung von Gelegenheitsverkehren mit Kraftfahrzeugen s o-
wie durch Güterverkehr auf Schiene und Straße. Ferner kann sich die Gesellschaft an Unternehmen be-
teiligen, die diese Zwecke ebenfalls fördern.
Die Betätigung im öffentlichen Personennahverkehr mit Omnibussen geschieht in enger Abstimmung mit
den Städten und Gemeinden des Bedienungsgebiet es sowie den vier Kreisen des Münsterlandes. Letzt e-
re sind nicht nur Gesellschafter der RVM, sondern tragen auc h gem. § 3 Abs. 1 ÖPNVG NRW als Aufga-
benträger Sorge für die Planung, Organisation und Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs.
Auf einer Linienlänge von rd. 6.800 km (berechnet gemäß § 42 und § 43 PBefG) wird in den vier genan n-
ten Kreisen sowie in der Stadt Münster öffentlicher Linienverkehr betrieben. Daneben betreibt die Gesel l-
schaft die Eisenbahnstrecke Rheine - Spelle sowie Eversburg (Osnabrück) - Altenrheine, auf der aus-
schließlich Güterverkehrsleistungen erbracht werden.
Beteiligungsbericht 2017 RVM
99
Organe der Gesellschaft
Die Geschäfts- und Betriebsführung wird von der Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster (WVG)
wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgaben die Förderung und
Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in i hrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen sowie
die Koordinierung und Rationalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt.
Geschäftsführung
André Pieperjohanns
Aufsichtsrat
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD, Vorsitzender
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD,
1. stellv. Vorsitzender, bis 31.12.2017
Jürgen Barlach, Selm, 2. stellv. Vorsitzender
Dr. Alexander Berger, Ahlen, Bürgermeister
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen
Robin Denstorff, Münster, Stadtbaurat, ab 01.03.2017
Dietmar Eisele, Ahaus
Wilfried Grunendahl, Tecklenburg
Sigrid Hardtke, Ahlen, ab 06.11.2017
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde
Maria Hilbring, Ahaus
Heinz Horstmann, Lüdinghausen, bis 06.11.2017
Harald Koch, Billerbeck
Matthias Lang, Ibbenbüren, ab 06.11.2017
Carmen Lattek, Ahlen, ab 06.11.2017
Paul Lensing, Borken, bis 31.12.2017
Udo Lindemann, Hopsten
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD
Reiner Schäl, Recke
Peter Schwerbrock, Ennigerloh, bis 06.11.2017
Sebastian Täger, Senden, Bürgermeister
Detlef Waldmann, Wadersloh, bis 06.11.2017
ÖPNV-Beirat
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD, Vorsitzender
Dr. Karl-Uwe Strothmann, Beckum, Bürgermeister,
stellv. Vorsitzender
Jürgen Barlach, Selm, ab 06.11.2017
Dietmar Bergmann, Nordkirchen, Bürgermeister
Axel Linke, Warendorf, Bürgermeister
Manuela Mahnke, Nottuln, Bürgermeisterin
Wilhelm Möhrke, Lengerich, Bürgermeister
Georg Moenikes, Emsdetten, Bürgermeister
Peter Nebelo, Bocholt, Bürgermeister
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD, bis 31.12.2017
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD
Dr. Marc Schrameyer, Ibbenbüren, Bürgermeister
Mechthild Schulze Hessing, Borken, Bürgermeisterin
Peter Schwerbrock, Ennigerloh, bis 06.11.2017
Berthold Streffing, Sendenhorst, Bürgermeister
Heinrich Terwort, Havixbeck, Kreistagsabgeordneter
Karola Voß, Ahaus, Bürgermeisterin
Eisenbahn-Beirat
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD, Vorsitzender
Karl Kösters, Rheine, stellv. Vorsitzender
Michael Attermeyer, Recke
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde
Bernhard Hummeldorf, Spelle,
Samtgemeindebürgermeister
Christine Karasch, Rheine, Beigeordnete
Eckard Kellermeier, Recke, Bürgermeister
Udo Lindemann, Hopsten
David Ostholthoff, Hörstel, Bürgermeister
Winfried Pohlmann, Hopsten, Bürgermeister
Christina Rählmann, Mettingen,
Bürgermeisterin
Dr. Marc Schrameyer, Ibbenbüren, Bürgermeister
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2017 RVM
100
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Bilanzsumme der RVM erhöhte sich im Geschäf tsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 Mio. € auf
49.478 T€. Der Jahresüberschuss betrug 506 T€. D ie Umsatzerlöse erreichten mit 54.935 T€ das Vorjah-
resniveau. Die Erträge im Linienverkehr stiegen leicht um 0,8 %. Während sie auch im Jedermannverkehr
um 4,6 % stiegen, gingen die Erträge des Ausbildungsverkehrs um 1,3 % zurück.
Im Personenverkehr wird insgesamt ein Fehlbetrag von knapp 4,0 Mio. € vor Ausgleichsleistungen aus-
gewiesen. Im Güterverkehr wurden insgesamt 500.400 t. Güter transportiert. Nach Abzug der Erlöse aus
Vorjahren ergibt sich f ür das Jahr 2017 ein Fehlbetrag von rd. 5,8 Mio. €. Durch das zentrale Liquidität s-
management ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft mit ausreichender Liquiditätsversorgung aufgrund
der Rahmenvereinbarung mit der WVG gesichert. Das Finanzergebnis ging gegenüber dem Vorjahr um
ca. 55 T€ zurück. Das Unternehmen investierte 4,4 Mio. € in Omnibusse sowie Betriebs - und Geschäfts-
ausstattung. Die bereitstehenden Mittel des Berichtsjahres, Investitionszuschüsse sowie Darlehen reic h-
ten aus, um diese Investitionen zu finanzieren.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Die Leistungsdaten der RVM im Personenverkehr entwickelten sich wie folgt.
Personenverkehr 2015 2016 2017
Anzahl Omnibusse
- eigene der RVM 103 104 102
- eigene der VBK* 37 41 41
- angemietete Leistung 352 353 346
gesamt 492 498 489
Linienlänge in km 7.510 7.351 7.200
Wagen-km Omnibus (in Tsd.)
- eigene Leistung der RVM 7283 7.366 7.476
- eigene Leistung der VBK* 1.727 1.738 1.643
- angemietete Leistung 12.159 12.174 11.936
gesamt in Tsd. km 21.169 21.278 21.055
beförderte Personen gesamt in Tsd. 23.137 22.770 22.828
* Verkehrsbetriebe Kipp
Aufgrund von Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes soll die RVM- Verkehrsdienst GmbH
im Jahr 2018 mit der Regionalverkehr Münsterland GmbH verschmolzen werden.
Beteiligungsbericht 2017 RVM
101
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 103.426 68.250 74.958
II. Sachanlagen 14.185.199 14.135.739 15.275.819
III. Finanzanlagen 1.852.245 1.784.191 1.715.445
Anlagevermögen 16.140.870 15.988.180 17.066.223
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 393.489 320.038 338.250
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 16.435.505 22.966.237 20.660.937
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 245.924 492.556 11.402.787
Umlaufvermögen 17.074.919 23.778.831 32.401.974
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.070 11.698 10.082
Aktiva 33.230.859 39.778.708 49.478.279
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.669.400 7.669.400 7.669.400
II. Kapitalrücklagen 1.391.699 1.306.696 1.438.114
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -1.212.865 -1.212.865 -1.212.865
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -264.775 -43.582 506.374
Eigenkapital 7.583.459 7.719.649 8.401.023
B. Rückstellungen 5.166.902 6.649.724 10.029.608
C. Verbindlichkeiten 20.469.318 25.401.685 31.042.010
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.180 7.650 5.637
Passiva 33.230.859 39.778.708 49.478.279
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 46.745.921 54.427.487 54.934.665
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.227.482 1.107.350 808.254
5. Summe betriebliche Erträge 54.973.403 55.534.836 55.742.919
6. Materialaufwand 36.948.622 41.602.148 41.424.423
7. Personalaufwand 10.092.980 9.386.536 9.148.239
8. Abschreibungen 2.418.322 2.348.284 2.244.913
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.708.613 2.014.716 2.146.993
10. Summe betriebliche Aufwendungen 55.168.536 55.351.684 54.964.568
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -195.133 183.152 778.351
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 32.108 31.480 26.438
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 294.761 291.157 275.441
14. Finanzergebnis -262.653 -259.677 -249.002
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -457.786 -76.525 529.348
16. Steuern 20.479 20.180 22.974
17. Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 213.490 53.123 0
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -264.775 -43.582 506.374
Beteiligungsbericht 2017 RVM
102
Anzahl der Beschäftigten
Betriebsbereich 2015 2016 2017
Personenverkehr 257 256 256
- davon Auszubildende 10 10 9
Güterverkehr 7 8 8
Insgesamt 264 264 264
*inkl. RVM-Verkehrsdienst GmbH
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen durch die weiterhin begrenzten Ertragssteigerungspotenziale,
den demografisch bedingten Schülerrückgang, noch nicht planbarer Effekte aus dem Einnahmenaus-
gleich sowie Kostensteigerungstendenzen in den Bereichen Energie und Personal wird im Per sonenver-
kehr für 2018 mit einem Fehlbetrag von rd. 5,5 Mio. € vor Ausgleichsleistungen erwartet. Im Güterverkehr
rechnet das Unternehmen in 2018 mit einem Defizit von ca. 300 T€.
Beteiligungsbericht 2017 RVM-Verkehrsdienst
103
4.14.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
RVM-Verkehrsdienst GmbH
Krögerweg 11 http://www.rvm-online.de/
48155 Münster email: info@rvm-online.de
Telefon: (0 251) 62 70 - 0
Gründungsjahr: 1993
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.600 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Die RVM -Verkehrsdienst GmbH ist ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr Münsterland GmbH,
Münster (RVM). Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Zweck der Gesellschaft der Betrieb von
öffentlichem Personen- und Güterverkehr, f erner die Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke för-
dern.
Organe der Gesellschaft
Die Geschäfts - und Betriebsführung wird von der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH, Münster
(WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtl ichen Aufgabe die Förderung
und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in ihrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen
sowie die Koordinierung und Rationalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt.
Geschäftsführung
André Pieperjohanns
Gesellschafterversammlung
Vertreter der RVM
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Aufgrund von Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes soll die RVM- Verkehrsdienst GmbH
im Jahr 2018 mit der Regionalverkehr Münsterland GmbH verschmolzen werden.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 RVM-Verkehrsdienst
104
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 307 0 0
Anlagevermögen 307 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.618.430 4.205.570 4.659.284
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 6.898 9.273 22.155
Umlaufvermögen 3.625.328 4.214.843 4.681.438
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 3.625.635 4.214.843 4.681.438
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600 25.600 25.600
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 25.600 25.600 25.600
B. Rückstellungen 321.825 371.376 292.931
C. Verbindlichkeiten 3.278.210 3.817.867 4.362.907
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 3.625.635 4.214.843 4.681.438
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.604.858 4.184.175 4.638.596
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.074 631 8.125
5. Summe betriebliche Erträge 3.612.933 4.184.806 4.646.721
6. Materialaufwand 0 13.500 13.250
7. Personalaufwand 3.521.890 4.103.716 4.572.169
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 89.740 66.993 61.302
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.611.630 4.184.209 4.646.721
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.303 597 0
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 500 597 0
14. Finanzergebnis -500 -597 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 803 0 0
16. Steuern 803 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 VBK
105
4.14.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK)
Münsterstraße 58 a http://www.vbk-online.info
48525 Lengerich email: info@rvm-online.de
Telefon: (0 54 81) 84 75 57-0
Gründungsjahr: 2009
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Die Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK) ist seit August 2010 ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr
Münsterland GmbH (RVM). Der Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von öffentlichem Personennahver-
kehr sowie die Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fördern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
André Pieperjohanns
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 VBK
106
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.728 4.185 4.424
II. Sachanlagen 2.529.189 2.625.835 2.440.602
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 2.530.917 2.630.020 2.445.026
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 45.305 48.717 43.680
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 627.253 1.128.873 1.953.561
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 15.453 88.554 323.241
Umlaufvermögen 688.010 1.266.145 2.320.482
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 3.218.927 3.896.165 4.765.508
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3.981 -3.981 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0
Eigenkapital 21.019 21.019 25.000
B. Rückstellungen 247.208 251.846 284.319
C. Verbindlichkeiten 2.950.700 3.623.299 4.456.189
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 3.218.927 3.896.165 4.765.508
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 5.727.125 5.759.861 5.854.120
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 53.037 41.959 112.518
5. Summe betriebliche Erträge 5.780.162 5.801.820 5.966.638
6. Materialaufwand 2.480.519 2.735.494 2.832.685
7. Personalaufwand 1.997.585 2.039.443 2.110.173
8. Abschreibungen 560.967 599.221 629.740
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 500.191 350.410 363.587
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.539.262 5.724.568 5.936.185
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 240.900 77.251 30.453
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.596 22.732 18.176
14. Finanzergebnis -26.596 -22.732 -18.176
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 214.304 54.519 12.277
16. Steuern 814 1.396 230
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -213.490 -53.123 -8.066
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 3.981
Beteiligungsbericht 2017 WVG
107
4.14.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG)
Krögerweg 11 http://www.wvg-online.de/
48155 Münster email: info@wvg-online.de
Telefon: (0 251) 62 70 - 0
Gründungsjahr: 1969
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 1.043.980 47,14
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH 632.710 28,57
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna GmbH 316.360 14,29
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 221.450 10,00
Gesamt 2.214.500 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in den
Verkehrsräumen der Gesellschafter. Als Servicegesellschaft fördert die WVG die Koor dinierung und Rat i-
onalisierung angeschlossener Verkehrsbetriebe und übernimmt entsprechend ihrem Gesellschaftszweck
die Betriebs - und Geschäftsführungsaufgaben für folgende Unternehmen: Regionalverkehr Münsterland
GmbH, Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH, Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH, Westfälische Landes -
Eisenbahn GmbH sowie deren Tochterunternehmen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
André Pieperjohanns
Aufsichtsrat
Dirk Lönnecke, Soest, KD, Vorsitzender
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD,
1. stellv. Vorsitzender
Thomas Rissiek, Altenberge, 2. stellv. Vorsitzender
Peter Bannes, Arnsberg, 1. Beigeordneter
Ulrich Brülle, Lippstadt
Dr. Klaus Drathen, Meschede, KD
Roland Henrichs, Holzwickede
Werner Kolter, Unna, Bürgermeister
Michael Makiolla, Unna, Landrat
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD
Peter Schwerbrock, Ennigerloh
Franz-Josef Teuber, Möhnesee-Günne
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftliche n Unternehmensdaten ersichtlich. Einen Überblick
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 WVG
108
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 835.889 724.096 661.192
II. Sachanlagen 1.789.393 1.722.729 1.704.159
III. Finanzanlagen 1.215 933 933
Anlagevermögen 2.626.497 2.447.758 2.366.284
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.148.984 3.978.527 1.239.426
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 6.897.922 10.304.994 4.671.291
Umlaufvermögen 10.046.906 14.283.521 5.910.717
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.356 13.423 42.954
Aktiva 12.699.759 16.744.702 8.319.955
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.214.500 2.214.500 2.214.500
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 2.214.500 2.214.500 2.214.500
B. Rückstellungen 2.424.124 2.483.130 2.566.748
C. Verbindlichkeiten 8.054.750 12.040.572 3.532.081
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.385 6.500 6.625
Passiva 12.699.759 16.744.702 8.319.955
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 4.904.452 8.692.198 9.123.034
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.517.965 9.601 12.900
5. Summe betriebliche Erträge 7.422.417 8.701.799 9.135.934
6. Materialaufwand 0 2.104.713 2.274.457
7. Personalaufwand 4.622.615 5.461.175 5.759.825
8. Abschreibungen 257.237 344.568 321.873
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.293.284 605.226 549.918
10. Summe betriebliche Aufwendungen 7.173.136 8.515.681 8.906.074
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 249.282 186.118 229.861
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge / Erträge aus Beteiligungen 12.627 12.417 4.785
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 190.321 183.007 172.030
14. Finanzergebnis -177.693 -170.590 -167.245
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 71.588 15.528 62.615
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0
17. Außerordentliche Aufwendungen 32.318 0 0
18. Außerordentliches Ergebnis -32.318 0 0
19. Steuern 39.270 15.528 62.615
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
5 Stadtwerke Münster GmbH und ihre Beteiligungen
Beteiligungsbericht 2017 Stadtwerke Münster
109
5 Stadtwerke Münster GmbH und ihre Beteiligungen.
5.1 Stadtwerke Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Stadtwerke Münster GmbH
Hafenplatz 1 www.stadtwerke-muenster.de
48155 Münster email: info@stadtwerke-muenster.de
Telefon: (02 51) 6 94 - 0
Gründungsjahr: 1967
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 51.200.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
münsterNETZ GmbH 100.000 100,00
Westfälische Bauindustrie GmbH 21.630.000 99,00
FMO Flughafen Münster-Osnabrück GmbH 22.663.500 35,06
items GmbH 1.302.453 30,58
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 3.907.190 14,13
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 26.000 100,00
Tarifgemeinschaft Münsterland/Ruhr-Lippe GmbH 28.000 3,57
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 800.000 50,00
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher
Internet Exchange B.V. 400.000 50,00
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 402.000 32,52
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 25.000 50,00
GREEN GECCO
Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 47.732.928 7,75
GREEN GECCO
Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 30.420 7,75
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 110.000 49,90
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 1.000.000 100,00
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 25.000 100,00
Lokalradio Münster
Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 255.645 25,00
Beteiligungsbericht 2017 Stadtwerke Münster
110
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Der Stadtwerke Münster GmbH obliegt gemäß § 2 ihres Gesellschaftsvertrages die Versorgung der B e-
völkerung - vornehmlich der Stadt Münster - mit Energie und Wasser, der öffentliche Personennahver-
kehr, der Hafenbetrieb, die Betriebsführung der Straßenbeleuchtung, die Beteiligung an Unternehmen der
Versorgungs- und Verkehrswirtschaft, die Beteiligung an sonstigen Unternehmen, insbesondere insoweit,
als diese geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern, die Telekommunikation und damit im Z u-
sammenhang stehende Dienstleistungen sowie Geschäfte jeder Art, die der Errei chung des Gesel l-
schaftszwecks mittelbar oder unmittelbar dienen.
Bei der Versorgung mit Energie und Wasser sollen vorhandene Ressourcen, insbesondere die natürlichen
Vorräte an Energieträgern und an Wasser, so weit als möglich geschont und die Belastung der Umwelt
durch Emissionen so gering wie möglich gehalten werden. Die Versorgung mit Energie und Wasser u m-
fasst auch die Beratung der Kunden und der Bevölkerung mit dem Ziel, den Verbrauch an Energie und
Wasser zu reduzieren. Außerdem soll die Bereitschaft zum Einsatz regenerativer Energieträger gefördert
werden.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Geschäftsführung
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Dr. Dirk Wernicke
Aufsichtsrat
Gerhard Joksch, Ratsherr, Vorsitzender,
bis 12.12.2017
Rolf Wischer, 1. Stellv. Vorsitzender
Maria Winkel, Ratsfrau, 2. Stellv. Vorsitzende
Frank Baumann, Ratsherr
Katrin Dünzelmann
Franz Gemmeke
Walter von Göwels, Ratsherr
Guido Gringel
Michael Kleyboldt, Ratsherr
Antonio Machado
Dr. Didem Ozan, Ratsfrau
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer
Rüdiger Sagel, Ratsherr
Michael Spiekermann-Blankertz
Hermann Terborg
Hans Varnhagen, Ratsherr
Marcus Vorholt
Michael Weidekamp
Vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer
Gesellschafterversammlung
Städtischer Vertreter:
Oberbürgermeister Markus Lewe
Beteiligungsbericht 2017 Stadtwerke Münster
111
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Geschäftsjahr 2017 konnte mit einem Jahresüberschuss von 14,1 Mio. € das gesteckte Ziel des Wir t-
schaftsplans deutlich übertroffen werden.
Im Strommarkt konnten die abgesetzten Mengen insgesamt um 22,3 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert
werden und erreichten damit die anspruchsvolle Pl anmenge. Vor allem bei Lieferungen an Gewerbekun-
den in fremden Netzen, aber auch an Privatkunden außer halb des eigenen Netzgebietes konnten die
Mengen deutlich gesteigert werden. Gleiches gilt für die Ökostromprodukte, bei denen die Absatzmenge
auch in 201 7 wiederum um fast 30 % über der des Vorjahres lag. Im Gasmarkt konnten die abgesetzten
Mengen parallel zur leicht gestiegenen Anzahl an Kunden leicht gesteigert werden. Trotzdem gingen die
Gaserlöse bedingt durch Preissenkungen um 11,4 % zurück. Eine parallele Entwicklung zeigte der Wä r-
memarkt. Trotz einer leichten Steigerung der Kundenanzahl ging die Abgabemenge hier witterungsbe-
dingt leicht zurück. Zudem wurden die Fernwärmepreise aufgrund der Preisanpassungsformel zum
01.01.2017 gesenkt, sodass die Wärm eerlöse um insgesamt 12,9 % zurückgingen. Die Fahrgastzahlen
bestätigten auch in 2017 die seit Jahren positive Entwicklung, lagen nochmals leicht über der Zahl des
Vorjahres, konnten jedoch die ehrgeizigen Planwerte nicht erreichen.
Das gute operative Erge bnis sowie die Erträge aus der Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellu n-
gen führten trotz der Belastung durch die notwendige Wertberichtigung auf die Kapitalerhöhungen bei der
FMO zu einem Jahresüberschuss von 14,1 Mio. €.
Der Personalbestand stieg i m Jahresdurchschnitt auf 1.019 Mitarbeiter (Vorj ahr: 1.011 Mitarbeiter) um
0,8 % leicht an. Diese sehr moderate Entwicklung konnte weiterhin nur durch konsequente, effiziente Pr o-
zessgestaltung und kontinuierliche Personalschulung bei gleichzeitiger Verfolg ung von Strategiefeldern
erreicht werden.
Die Gewinn - und Verlustrechnung für das Geschäftsj ahr 2017 weist einen Jahresüberschuss von
14,1 Mio. € aus. Unter Anrechnung der bereits im Dezember 2017 ge leisteten Vorabgewinnausschüttung
von 4,0 Mio. € und der Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen von 10,1 Mio. EUR ergibt sich ein
Bilanzgewinn von 0,0 Mio. EUR.
Die unter der Rubri k Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Stadtwerke Münster GmbH. Die Erfüllung des öffent-
lichen Zwecks im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Leistungsdaten der einzelnen Betriebsbereiche
Betriebsbereich Leistung / Umsatz 2015 2016 2017
Veränderung
2016/2017
Strom- Stromabgabe in Mio. kWh 1.112,0 1.182,0 1.446,0 22,3%
versorgung Umsatz in Mio. € 249,8 252,0 286,0 13,5%
Gas- Gasabgabe in Mio. kWh 1.943,0 2.059,0 2.078,0 0,9%
versorgung Umsatz in Mio. € 101,9 123,9 110,0 -11,2%
Fernwärme- Fernwärmeabgabe in Mio. kWh 565,0 606,0 580,0 -4,3%
versorgung Umsatz in Mio. € 42,1 45,8 44,6 -2,6%
Wasser- Wasserabgabe in Mio. m³ 16,2 16,6 16,7 0,6%
versorgung Umsatz in Mio. € 42,9 48,8 46,4 -4,9%
Verkehrs- Fahrgäste in Mio. 41,6 45,1 45,3 0,4%
betriebe Umsatz in Mio. € 35,9 40,3 41,0 1,8%
Sonstige Aktivitäten* Umsatz in Mio. € 10,8 19,2 19,1 -0,4%
Summe Umsatz in Mio. € 483,4 529,9 547,0 3,2%
* Sonstige Aktivitäten beinhalten Immobilien/Liegenschaften, Beteiligungen, Straßenbeleuchtung, Telekommunikation und
Nebengeschäfte
Beteiligungsbericht 2017 Stadtwerke Münster
112
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.791.535 8.738.711 6.838.894
II. Sachanlagen 267.059.238 279.077.247 302.931.781
III. Finanzanlagen 55.792.883 54.154.176 61.283.937
Anlagevermögen 332.643.656 341.970.134 371.054.613
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 11.821.419 11.817.021 22.506.068
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 78.802.936 98.635.879 93.347.590
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 54.389.171 58.296.067 42.869.747
Umlaufvermögen 145.013.526 168.748.967 158.723.406
C. Rechnungsabgrenzungsposten 302.683 303.500 283.462
Aktiva 477.959.865 511.022.601 530.061.480
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.200.000 51.200.000 51.200.000
II. Kapitalrücklagen 73.120.582 94.147.409 106.224.265
III. Gewinnrücklagen 23.954.657 36.124.657 46.254.657
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 148.275.239 181.472.066 203.678.922
B. Empfangene Ertragszuschüsse 8.131.677 5.705.462 4.050.709
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 39.236.897 42.992.323 45.438.849
II. Steuerrückstellungen 10.625.444 9.154.771 12.082.188
III. sonstige Rückstellungen 71.071.854 54.589.493 44.062.864
Rückstellungen 120.934.195 106.736.587 101.583.901
D. Verbindlichkeiten 177.287.408 190.455.261 194.484.271
E. Rechnungsabgrenzungsposten 23.331.346 26.653.225 26.263.677
Passiva 477.959.865 511.022.601 530.061.480
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 483.412.962 529.929.655 546.988.221
2. Veränderung des Bestands unfertige Leistungen -8.848.190 812.651 11.015.381
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 10.056.491 10.300.534 9.592.243
4. Sonstige betriebliche Erträge 80.677.458 44.139.996 34.782.533
5. Summe betriebliche Erträge 565.298.721 585.182.837 602.378.378
6. Materialaufwand 395.951.896 399.079.814 427.570.778
7. Personalaufwand 61.487.975 63.581.734 65.112.869
8. Abschreibungen 24.207.874 28.055.002 27.178.486
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 52.334.801 49.232.876 51.758.640
10. Summe betriebliche Aufwendungen 533.982.547 539.949.427 571.620.774
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 31.316.174 45.233.410 30.757.605
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 12.237.872 6.033.708 6.372.202
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20.924.997 25.560.418 17.669.482
14. Finanzergebnis -8.687.126 -19.526.710 -11.297.280
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 22.629.049 25.706.700 19.460.325
16. Steuern 3.873.049 9.536.700 5.330.325
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 18.756.000 16.170.000 14.130.000
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) des Vorjahres -3.024.000 0 0
- Einstellung in Gewinnrücklagen 9.672.000 12.170.000 10.130.000
- Vorabausschüttung auf Bilanzgewinn 6.060.000 4.000.000 4.000.000
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 Stadtwerke Münster
113
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 680 674 684
Weiblich 276 281 295
Insgesamt 956 955 979
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 81 78 74
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.)
T€ 2015 2016 2017
Erträge 28.626 27.191 *
Aufwendungen 26.784 27.537 *
* Die Daten für 2017 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2015 2016 2017
Erträge des städtischen Haushalts 6.060 4.000 4.000
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.598 1.055 1.055
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 31,0% 35,5% 38,4%
Liquidität 2. Grades 1,8 1,6 1,6
Umsatzrentabilität 3,9% 3,1% 2,6%
Personalintensität 11,5% 11,8% 11,4%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Der geplante Jahresüberschuss für das Jahr 2018 beträgt 9,1 Mio. €. Dieser Planansatz enthält im G e-
gensatz zu den Vorjahren keine Belastungen mehr aus der Abschreibung von Kapitalzuführungen an den
Flughafen Münster/Osnabrüc k, da sämtliche bis 2020 noch er forderlichen Tranchen aufgrund entspr e-
chender Gremienbeschlüsse bereits im Jahresergebnis 2017 verarbeitet wurden.
Die für das Geschäftsjahr 2017 vorgesehenen umfangreichen Investitionen zum Ausbau der Glasfaser-
netze im Rahmen der Breitbandstrategie sowie in Windkraftanlagen konnten noch nicht oder nur in Teilen
umgesetzt werden und werden daher zumindest anteilig zeitversetzt in 2018 realisiert werden.
Beteiligungsbericht 2017 Stadtwerke Münster
114
Der Stromabsatz ist von 2016 auf 2017 insbesondere durch Akquisitionserfolge im hart umkämpften G e-
schäftskundensegment deutlich angestiegen. Für 2018 wird in diesem vol atilen Segment wettbewerbsb e-
dingt mit einem leichten Rückgang gerechnet.
Risiken bestehen für die Stadtwerke Münster nach wie vor im Energievertrieb infolge des wettbewerbs-
bedingten Margendrucks sowohl auf den Strom- als auch auf den Wärmemärkten.
Risikobehaftet ist zudem die Entwicklung der Netzentgelte für die Strom - und Gasnetze. Die Netzentgel t-
genehmigung der Regulierungsbehörden für das Gasnetz auf der Grundlage des Basisjahres 2015 und
der entsprechend gestellten Netzentgeltanträge steht noch aus, der Netzentgeltantrag für das Stromnetz
mit dem Basisjahr 2016 wurde fristgerecht in 2017 der Bundesnetzagentur zur Verfügung gestellt. In be i-
den Fällen ist ungewiss, in welcher Höhe die jeweiligen Erlösobergrenzen genehmigt werden.
Weiterhin wird die Anlauf phase für die flächendeckende Ausstattung von Wohnungen mit Smart Metern
aufgrund hoher fixer Vorlaufkosten kaum kostendeckend umsetzbar sein und in den ersten Jahren ver-
mutlich zu Ergebnisbelastungen führen.
Den Risiken begegnen die Stadtwerke Münster dur ch eine konsequente Differenzierungs -und Innovat i-
onsstrategie, mit der bis dato gute Erfolge in der Kundenbindung erzielt werden konnten. Sowohl Ser-
viceinnovationen über die elektronische Pluscard zur Aufwertung und Ergänzung der Commodity -
Produkte als auc h neue Geschäftsfelder wie das Angebot von Breitbandprodukten über Glasfaser -
Hausanschlüsse sollen und können einen signifikanten Beitrag zur Risikokompensation im klassischen
Versorgungsgeschäft leisten.
Nachdem in 2017 das hohe Niveau des Vorjahres bestätigt werden konnte, wird für den Verkehrsbetrieb
in 2018 wiederum mit einem ambitionierten Wachstum der Fahrgastzahlen gerechnet, wobei das erfol g-
reiche 90-Minuten-Ticket nach wie vor ein wesentlicher Treiber sein wird. Ertragschancen außerhalb des
Kerngeschäfts ergeben sich zudem durch Verkäufe von nicht betriebsnotwendigen Grundstücken im at-
traktiven Hafenbereich von Münster.
Allerdings sind die Verkaufsprozesse infolge intensiver Diskussionen
verschiedenster Interessengruppen zu Grundsatzfragen der Stadt entwicklung in diesem Viertel oftmals
sehr langwierig.
Beteiligungsbericht 2017 münsterNETZ
115
5.2 münsterNETZ GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
münsterNETZ GmbH
Hafenplatz 1 http://www.muenster-netz.de/
48155 Münster email: netzanschluss@muenster-netz.de
Telefon: (0 251) 694-0
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 100.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Die münsterNETZ GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Münster GmbH und der
Netzbetreiber in den Konzessionsgebieten der Stadtwerke Münster GmbH. Die Gesellschaft ist zuständig
für die Strom -, Gas-, Wasser- und Wärmenetze. Das Kerngeschäft der münsterNETZ GmbH ist der B e-
trieb, die Instandhaltung und der bedarfsgerechte Ausbau dieser Versorgungsnetze.
Das für den Geschäftsbetrieb notwendige V ersorgungsnetz hat die Gesellschaft im Zuge von Pacht - und
Betriebsführungsverträgen von der Stadtwerke Münster GmbH gepachtet. Die münsterNETZ hat mit der
Stadtwerken Münster GmbH einen Vertrag über Planung, Bau und Betrieb von Versorgungsnetzen abge-
schlossen. Bei der Erfüllung dieser Aufgaben ist von der Gesellschaft anzustreben, vorhandene Ressour-
cen, insbesondere die natürlichen Vorräte an Energieträgern und Wasser, soweit wie möglich zu schonen
und die Belastung der Umwelt durch Emissionen so gering wi e möglich zu halten. Die münsterNETZ hat
mit der smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück, einen Vertrag über Dienstleistungen für den Betrieb
von Messstellen und Messung abgeschlossen.
Im Geschäftsjahr 2017 hat die münsterNETZ GmbH ausschließlich diese satzu ngsmäßigen wirtschaftl i-
chen Tätigkeiten ausgeübt und erfüllt damit die ihr von der mittelbaren Alleingesellschafterin Stadt Müns-
ter übertragenen kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Andreas Wunderer
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH
Beteiligungsbericht 2017 münsterNETZ
116
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr 2017 ist gekennzeichnet durch eine gute gesamtwirtschaftliche Lage und moderate
Preissteigerungen bei den Verbraucherpreisen. Der Gas- und Wärmeabsatz ist, gemessen an den regiona-
len Gradtagzahlen, durch ein mildes Jahr 2017 geprägt, wobei insbesondere die Monate Oktober bis D e-
zember wärmer waren als im Vorjahr.
Zum 31.12.2017 beschäftigte die münsterNETZ GmbH 45 Mitarbeiter. Das Jahresergebnis vor Ergebnisa b-
führung von 1.915 T€ liegt um 3,5 % über dem Planergebnis von 1.850 T€. Den im Vergleich zum Plan
höheren Umsatzerlösen aus Stromnetzentgelten stehen insbesondere preis - und mengenbedingt gestiege-
ne Aufwendungen für das vorgelagerte Stromnetz gegenüber.
Die Umsatzerlöse wurden mit 137.796 T€ (Vorjahr: 140.734
T€) in den regulierten Sparten Strom und Gas
und mit 31.015 T€ ( Vorjahr: 30.254 T€) in den nicht regulierten Sparten Wasser und Wärme erzielt. Das
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 1.915 T€ ist gegenüber dem Vorjahr (1.658 T€) vor allem auf-
grund einer Verringerung der von den Stadtwerken Münster bezogenen Leistungen sowie geringere Auf-
wendungen für Netzverluste gestiegen. Den höheren Umsatzerlösen aus Strom -Netzentgelten stehen deut-
lich gestiegene Aufwendungen für das vorgelagerte Stromnetz gegenüber. Positiv auf das Ergebnis wirkten
sich zudem höhere Umsatzerlöse aus Wasser - und Wärme-Netzentgelten sowie die Aufwendungen über-
steigende Erträge aus der Mehrmindermengenabrechnung Strom aus. Das verbleibende Ergebnis wurde
aufgrund des bestehenden Beherrschungs - und Ergebnisabführungsvertrages an die Stadtwerke Münster
GmbH abgeführt.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Für das Geschäfts jahr 2018 wird mit einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 4.573 T€ gerech-
net. Die deutliche Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017 wird insbesondere aufgrund
deutlich höherer Umsatzerlöse im Stromnetz sowie ebenfalls steigender Um satzerlöse in den Wasser- und
Wärmenetzen erwartet.
Die Umsetzung der bestehenden Rechtslage und die weitere Marktentwicklung beinhalten Chancen und
Risiken für die münsterNETZ GmbH. Die münsterNETZ ist in das Risikomanagementsystem der Stadtwer-
ke Münster GmbH eingebunden. In diesem Rahmen erfolgt eine regelmäßige Risikobetrachtung ergänzt
durch planmäßige Gespräche zwischen den Geschäftsführungen der Gesellschaften.
Beteiligungsbericht 2017 münsterNETZ
117
zu B. Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 139.853 209.787 238.141
II. Sachanlagen 31.570 29.612 179.465
III. Finanzanlagen 23.339 20.550 17.697
Anlagevermögen 194.762 259.949 435.302
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 6.720.579 7.326.288 8.641.758
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 144.319 181.870 70.564
Umlaufvermögen 6.864.899 7.508.159 8.712.322
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.392.803 24.406.297 25.176.721
Aktiva 28.452.464 32.174.404 34.324.346
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000 100.000 100.000
II. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 100.000 100.000 100.000
B. Rückstellungen 3.661.948 3.328.045 2.686.905
C. Verbindlichkeiten 3.969.832 4.974.494 6.947.339
D. Rechnungsabgrenzungsposten 20.720.684 23.771.865 24.590.102
Passiva 28.452.464 32.174.404 34.324.346
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 155.746.439 171.749.288 169.501.578
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.886.507 781.082 1.303.343
5. Summe betriebliche Erträge 160.632.946 172.530.371 170.804.921
6. Materialaufwand 145.846.475 164.388.068 161.439.192
7. Personalaufwand 3.133.846 3.177.254 3.281.525
8. Abschreibungen 49.859 57.743 64.268
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.858.998 3.178.055 4.025.034
10. Summe betriebliche Aufwendungen 156.889.178 170.801.120 168.810.020
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 3.743.769 1.729.250 1.994.900
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 22.879 8.643 976
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.477 29.456 35.899
14. Finanzergebnis -1.597 -20.813 -34.923
15. Ergebnis vor Steuern (EBT) 3.742.172 1.708.438 1.959.978
16. Steuern 47.235 50.162 45.045
17. Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -3.694.937 -1.658.276 -1.914.933
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 FMO
118
5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
Airportallee 1 http://www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 0
Gründungsjahr: 1966
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 7.945.800 35,06
Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 6.862.400 30,28
OBG Osnabrücker Beteiligungs- und
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 3.897.650 17,20
Grevener Verkehrs GmbH 1.334.800 5,89
BEVOS Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft
mbH, Landkreis Osnabrück 1.150.700 5,08
Kreis Warendorf 552.800 2,44
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 471.700 2,08
Kreis Borken 102.300 0,45
Kreis Coesfeld 102.300 0,45
Landkreis Emsland 102.300 0,45
Landkreis Grafschaft Bentheim 102.300 0,45
IHK Nord Westfalen 15.350 0,08
IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim 7.700 0,03
HWK Münster 7.700 0,03
HWK Osnabrück/Emsland 7.700 0,03
Gesamt 22.663.500 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Airport Services GmbH 250.000 100,00
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 26.000 100,00
FMO Parking Services GmbH 51.500 100,00
FMO Security Services GmbH 300.000 100,00
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 306.775 33,33
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 27.000 33,33
FMO Passenger Services GmbH 245.700 33,33
AHS Aviation Handling Services GmbH 500.000 10,00
Beteiligungsbericht 2017 FMO
119
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb des Verkehrs flughafens Müns-
ter/Osnabrück sowie die Förderung der zivilen Luftfahrt und des Flugsports sowie alle im Zusammenhang
mit Vermietung und Verpachtung stehenden Geschäfte einschließlich der Versorgung Dritter mit elektr i-
scher Energie für den Bereich des Flughafens Münster/Osnabrück (§ 2 des Gesellschaftsvertrages).
Inhaltlich steht ein attraktives, weltweites Flugangebot sowie kompetenter und freundlicher Service im
Fokus. Der Mix aus einem umfangreichen Touristikprogramm, schnellen Business -Zielen und günst igen
Low-Cost-Flügen wird ständig aktualisiert und mit dem besten Dienstleistungspaket abgerundet.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer,
ab 01.02.2017
Thorsten Brockmeyer, stellv. Geschäftsführer,
bis 30.06.2017
Aufsichtsrat
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister,
1. Vorsitzender
Dr. Klaus Effing, Landrat,
1. stellv. Vorsitzender
Markus Lewe, Oberbürgermeister,
2. stellv. Vorsitzender
Christoph Borgert, ab 01.02.2017
Berthold Bredenbeck, ab 01.03.2017
Andrea Henning
Frank Henning
Dr. Olaf Gericke, Landrat
Wilfried Grunendahl
Dr. Michael Jung, Ratsherr
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat
Dr. Hans Moormann, ab 01.06.2017
Carsten Peters, Ratsherr
Hans-Jürgen Scholte, bis 01.02.2017
Thorsten Tacke
Elisabeth Veldhues
Peter Vennemeyer, Bürgermeister
Stefan Weber, Ratsherr
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Durch eine Wachstumsrate von 23,23 % bei den Passagiere n gegenüber dem Vorjahr konnten auch die
Umsatzerlöse der FMO GmbH insgesamt gesteigert werden. Insbesondere die verbesserte Erlössituation
ist der Grund für die Steigerung des operativen Ergebnisses. Mittlerweile machen sich auch die positiven
Effekte aus dem im Geschäftsjahr 2014 verabschiedeten Entschuldungskonzept bemerkbar.
Wesentlich für die Ertragslage der Muttergesellschaft ist auch die wirtschaftliche Entwicklung der Tochter-
gesellschaften. Insbesondere die FMO Parking Services GmbH konnte ihre Ergebnisabführung bedeutend
steigern. Während im Geschäftsjahr 2016 noch ca. 1, 5 Mio. € Gewinn an den FMO abgeführt wurden,
konnten 2017 sogar 2,3 Mio. € Gewinn in der FMO Parking Services GmbH erzielt werden. Ursache ist
hier insbesondere ein Erlösanstieg von mehr als 27 %, der sogar höher ist als das Passagierwachstum
am Flughafen. Die FMO Airport Services GmbH konnte eine Ergebnisabführung von 162 T€ erwirtschaf-
ten und damit erstmals seit 2010 wieder Gewinne an die FMO GmbH abführen.
Auch die FMO Security Services GmbH verbesser te ihr Ergebnis. Musste die FMO GmbH 2016 noch
1,2 Mio. € an Verlustübernahmen tragen, konnte dies in 2017 auf einen Verlust von ca. 0,4 Mio. € redu-
ziert werden. Neben Steigerungen der Passagierzahlen wurden auch entsprechende Preisa npassungen
am Markt durchgesetzt.
Beteiligungsbericht 2017 FMO
120
Die wesentliche Verbesserung des operativen E rgebnisses, begleitet durch die Eigenkapitalzuführung der
Gesellschafter, führt weiterhin zu einer robusten Liquiditätslage der Gesellschaft. Planmäßig wird sich das
operative Unternehmensergebnis auch in den nächsten Geschäftsjahren weiter verbessern. Eine klass i-
sche Innenfinanzierung aus dem laufenden Betrieb nach Ende des Entschuldungskonzeptes wird ange-
strebt. Die tendenzielle Entwicklung des EBITDA nach Beteiligungsergebnis von -5,4 Mio. € in 2015 über -
3,3 Mio. € in 2016 auf nun -1,8 Mio. € zeigt deutlich die gestiegene operative Leistungsfähigkeit der Ge-
sellschaft. Die Liquiditätsentwicklung der FMO GmbH wird weiterhin einer rollierenden Kontrolle unterz o-
gen.
Die Bilanzsumme der FMO GmbH hat sich von 143 Mio. € auf 129 Mio. € reduziert. Wesentlich für diese
Veränderung ist die Abschreibung im Zusammenhang mit dem Projekt Startbahnverlängerung. Diese
reduzierte den Wert der Sachanlagen um ca. 12,9 Mio. € und erhöhte auf der Passivseite den Jahresfehl-
betrag um ca. 13,9 Mio. €. Nach Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages 2017 weist der FMO ein Eigen-
kapital von ca. 50,7 Mio. € aus. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 39,3 %. Die erteilten Zusagen
zu weiteren Kapitalzuf ührungen haben dazu geführt, dass die Eigenkapitalquote trotz des Jahresfehlbe-
trages nahezu konstant blieb.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaf t. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Entwicklung der Verkehrsergebnisse
2016 2017 Veränderung
absolut in %
Fluggäste
1. Gewerblicher Verkehr 781.222 962.810 181.588 23,24%
davon
- Linienfluggäste 403.041 401.472 -1.569 -0,39%
- Ferienfluggäste 369.012 543.672 174.660 47,33%
- übriger gewerblicher Verkehr 9.169 17.666 8.497 92,67%
2. Nichtgewerblicher Verkehr 5.749 6.952 1.203 20,93%
Fluggäste gesamt 786.971 969.762 182.791 23,23%
Flugzeugbewegungen
1. Gewerblicher Verkehr 20.190 23.127 2.937 14,55%
davon
- Linienflugbewegungen 6.697 6.503 -194 -2,90%
- Ferienflugbewegungen 2.734 3.838 1.104 40,38%
- übriger gewerblicher Verkehr 10.759 12.786 2.027 18,84%
2. Nichtgewerblicher Verkehr 14.280 15.770 1.490 10,43%
Flugzeugbewegungen gesamt 34.470 38.897 4.427 12,84%
Fracht
Frachtaufkommen gesamt in t 15.227 16.162 935 6,14%
Beteiligungsbericht 2017 FMO
121
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 100.728 107.135 72.025
II. Sachanlagen 88.235.762 85.300.506 70.062.325
III. Finanzanlagen 18.667.214 18.190.473 18.039.370
Anlagevermögen 107.003.704 103.598.114 88.173.720
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 345.054 274.363 305.534
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 34.793.845 34.110.124 36.651.859
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 3.926.719 4.757.279 3.340.470
Umlaufvermögen 39.065.619 39.141.766 40.297.863
C. Rechnungsabgrenzungsposten 475.276 422.653 434.247
Aktiva 146.544.598 143.162.533 128.905.830
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 22.663.500 22.663.500 22.663.500
II. Kapitalrücklagen 39.733.283 43.349.220 49.763.298
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -12.805.900 -10.007.759 -21.742.137
Eigenkapital 49.590.883 56.004.961 50.684.660
B. Rückstellungen 8.307.402 8.664.778 11.461.814
C. Verbindlichkeiten 88.577.719 78.440.789 66.693.697
D. Rechnungsabgrenzungsposten 68.594 52.005 65.658
Passiva 146.544.598 143.162.533 128.905.830
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 11.744.052 15.686.958 17.479.276
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.514.929 226.978 378.704
5. Summe betriebliche Erträge 16.258.981 15.913.936 17.857.980
6. Materialaufwand 3.732.096 4.063.241 4.360.467
7. Personalaufwand 11.499.147 9.701.882 10.223.436
8. Abschreibungen 3.632.549 3.566.107 15.937.854
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.461.711 5.476.982 8.114.942
10. Summe betriebliche Aufwendungen 24.325.503 22.808.212 38.636.699
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -8.066.521 -6.894.276 -20.778.719
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge/Beteiligungserträge 1.423.743 1.467.172 2.510.772
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen/Verlustübernahmen 5.787.545 4.313.059 3.188.599
14. Finanzergebnis -4.363.801 -2.845.887 -677.826
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -12.430.322 -9.740.163 -21.456.546
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0
17. Außerordentliche Aufwendungen 129.368 0 0
18. Außerordentliches Ergebnis -129.368 0 0
19. Steuern 246.210 267.596 285.591
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -12.805.900 -10.007.759 -21.742.137
Beteiligungsbericht 2017 FMO
122
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 134 131 134
Weiblich 25 25 23
Insgesamt 159 156 157
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 10 9 9
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 33,8% 39,1% 39,3%
Liquidität 2. Grades 2,1 2,0 2,5
Umsatzrentabilität 109,0% -63,8% -124,4%
Personalintensität 47,3% 42,5% 26,5%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Im Zeitpunkt der Wirtschaftsplanung 2018 wurden leicht sinkende Passagierzahlen im Vergleich zum Vor-
jahr erwartet. Insbesondere Erlöse aus dem Non- Aviation-Bereich sorgen dafür, dass die Vorjahreserlöse
übertroffen werden. Der zu erwartende Jahresfehlbetrag von 6,8 Mio. € sowie das entsprechende EBITDA
nach dem Beteil igungsergebnis in Höhe von -1,0 Mio. € entsprechen exakt dem Planungsansatz des F i-
nanzierungskonzeptes.
Insbesondere das abermalige Einhalten des Finanzierungskonzep tes mit den entsprechenden finanziellen
Rahmendaten sowie der in 2017 erstmals wieder deutlich zu erkennende Wachstumspfad der Flughafen-
gesellschaft lassen keine erheblichen Risiken erkennen. Auch der beschriebene Marktaustritt der
airberlin / NIKI ist aufgrund des mittlerweile äußerst geringen Marktanteils am FMO mit wenig Risiken
verbunden.
Beteiligungsbericht 2017 FMO Luftfahrtförderung
123
5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH
Airportallee 1 http://www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 0
Gründungsjahr: 1985
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 26.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück 22.663.500 2,08
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der Gesell schaft ist die Förderung der zivilen Luftfahrt. Außerdem bezuschusst die Gesel l-
schaft den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum Flughafen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Thorsten Brockmeyer
Beirat
Dr. Heinz Böger, KD, bis 01.08.2017
Dr. Klaus Effing, Landrat
Dr. Stefan Funke, KD, ab 01.09.2017
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück
GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite
Beteiligungsbericht 2017 FMO Luftfahrtförderung
124
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 2 2 2
Anlagevermögen 2 2 2
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 10.104 13.075 6.953
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 80.402 78.184 84.155
Umlaufvermögen 90.506 91.259 91.108
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 2.467 0
Aktiva 90.508 93.728 91.110
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 2 2 2
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 26.002 26.002 26.002
B. Rückstellungen 2.626 3.206 3.228
C. Verbindlichkeiten 61.880 64.520 61.880
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 90.508 93.728 91.110
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 134.103 136.396 135.815
5. Summe betriebliche Erträge 134.103 136.396 135.815
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 1.500 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 132.369 133.610 133.961
10. Summe betriebliche Aufwendungen 132.369 135.110 133.961
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.734 1.286 1.855
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.734 1.286 1.855
16. Steuern 0 0 0
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -1.734 -1.286 -1.855
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 FMO Parking Services
125
5.3.2 FMO Parking Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
FMO Parking Services GmbH
Airportallee 1 http://www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 0
Gründungsjahr: 1995
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 51.500 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Schaffung, die Unterhaltung, die Verwaltung und die Vergabe von
Parkflächen für den ruhenden Verkehr am Flughafen Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Thorsten Brockmeyer
Beirat
Markus Lewe, Oberbürgermeister, Vorsitzender
Peter Vennemeyer, Bürgermeister
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister
Wilfried Grunendahl
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat
Elisabeth Veldhues
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück
GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 FMO Parking Services
126
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.633 356 20.580
II. Sachanlagen 16.869.723 16.421.152 16.320.587
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 16.874.356 16.421.508 16.341.167
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 11.509 5.066,64
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 10.080 29.973 68.940
III. Wertpapiere 33.998 0 0
IV. Flüssige Mittel 266.917 294.433 2.774.134
Umlaufvermögen 310.995 335.914 2.848.140
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.252 37.899 36.545
Aktiva 17.224.603 16.795.321 19.225.853
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.500 51.500 51.500
II. Kapitalrücklagen 16.458.234 16.458.234 16.458.234
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 16.509.734 16.509.734 16.509.734
B. Rückstellungen 8.518 10.470 33.227
C. Verbindlichkeiten 612.446 176.957 2.564.121
D. Rechnungsabgrenzungsposten 93.905 98.160 118.770
Passiva 17.224.603 16.795.321 19.225.853
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.441.183 3.379.662 4.304.814
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 46.087 10.421 3.268
5. Summe betriebliche Erträge 3.487.270 3.390.083 4.308.082
6. Materialaufwand 1.106.240 903.305 842.633
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 479.547 492.669 472.669
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 444.004 466.784 565.170
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.029.791 1.862.758 1.880.472
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.457.480 1.527.326 2.427.609
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 163 72 35
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 163 72 35
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.457.643 1.527.398 2.427.644
16. Steuern 64.867 78.260 84.057
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -1.392.776 -1.449.138 -2.343.587
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 FMO Airport Services
127
5.3.3 FMO Airport Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
FMO Airport Services GmbH
Airportallee 1 http://www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Gründungsjahr: 1999
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 250.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der FMO Airport Services GmbH ist die Erbringung land- und luftseitiger Abfertigungsleistun-
gen mit dem Schwerpunkt der Flugzeugabfert igung sowie sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erfor-
derlicher Dienstleistungen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Markus Gertken
Klaus Stender
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück
GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 FMO Airport Services
128
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 154.966 74.402 33.203
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 154.966 74.402 33.203
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 84.576 64.356 74.684
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 907.326 300.190 394.196
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 212.510 102.677 569.971
Umlaufvermögen 1.204.412 467.224 1.038.851
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.909 1.911 1.692
Aktiva 1.361.287 543.537 1.073.746
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000 250.000 250.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 250.000 250.000 250.000
B. Rückstellungen 107.729 38.132 399.196
C. Verbindlichkeiten 1.003.557 255.405 424.550
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 1.361.287 543.537 1.073.746
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.949.937 4.490.908 5.344.823
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 146.949 75.741 45.451
5. Summe betriebliche Erträge 4.096.886 4.566.649 5.390.274
6. Materialaufwand 2.586.757 2.166.313 2.244.644
7. Personalaufwand 1.410.738 1.475.702 1.662.884
8. Abschreibungen 128.481 97.185 47.296
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 847.252 863.292 1.272.816
10. Summe betriebliche Aufwendungen 4.973.228 4.602.491 5.227.640
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -876.342 -35.842 162.634
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 17 2 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.698 5.161 0
14. Finanzergebnis -11.681 -5.159 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -888.022 -41.000 162.634
16. Steuern 1.080 1.057 991
17. Erträge aus Verlustübernahme 889.103 42.057 -161.643
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 FMO Security Services
129
5.3.4 FMO Security Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
FMO Security Services GmbH
Airportallee 1 http://www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Telefon: (0 25 71) 98700
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 300.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der FMO Security Services GmbH ist die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Sektor
des Fluggastkontrolldienstes gemäß § 5 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) am Flughafen Münster /
Osnabrück sowie sonstiger zur Förderung dieses Zwecks erforderlicher Geschäfte.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Franz-Josef Thiery, Greven
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück
GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 FMO Security Services
130
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 7.894 6.921 4.643
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 7.894 6.921 4.643
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 551.871 556.388 199.440
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 36.028 34.274 451.693
Umlaufvermögen 587.899 590.662 651.133
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 595.793 597.583 655.776
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 300.000 300.000 300.000
B. Rückstellungen 166.878 110.360 219.903
C. Verbindlichkeiten 128.916 187.223 135.873
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 595.793 597.583 655.776
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.393.231 2.336.129 3.225.747
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 64.068 4.684 185
5. Summe betriebliche Erträge 2.457.299 2.340.814 3.225.931
6. Materialaufwand 22.247 57.406 17.235
7. Personalaufwand 3.008.925 2.854.946 3.017.381
8. Abschreibungen 5.358 4.117 3.865
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 650.181 662.060 631.514
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.686.711 3.578.528 3.669.996
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.229.411 -1.237.714 -444.065
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.229.411 -1.237.714 -444.065
16. Steuern 263 263 169
17. Erträge aus Verlustübernahme 1.229.674 1.237.977 444.234
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 FMO Passenger Services
131
5.3.5 FMO Passenger Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
FMO Passenger Services GmbH
Airportallee 1 www.passenger-services.de
48268 Greven email: info@passenger-services.de
Telefon: (0 25 71) 94 33 10
Gründungsjahr: 1998
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 81.900 33,33
AHS Aviation Handling Services GmbH 81.900 33,33
GGG Service for Airlines GmbH 81.900 33,33
Gesamt 245.700 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der FMO Passenger Services GmbH ist die Erbringung landseitiger Abfertigungsleistungen
auf dem Sektor der Passagierabfertigung inklusive Lost & Found, der dokumentarischen Abfertigung ei-
nes Fluges (Operations), der Vermittlung und dem Verkauf von Reise- und Transportleistungen (Linien-
und Touristikverkauf) sowie sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flugha-
fen Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dieter Faßold, bis 30.11.2017
Markus Gertken, ab 01.12.2017
Klaus Stender, ab 01.12.2017
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersich tlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 FMO Passenger Services
132
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 30.120 20.758 15.063
III. Finanzanlagen 2.556 2.556 2.556
Anlagevermögen 32.676 23.314 17.619
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 320.699 399.836 516.134
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 432.400 449.103 575.811
Umlaufvermögen 753.099 848.939 1.091.946
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.047 2.104 908
Aktiva 786.822 874.358 1.110.473
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 245.700 245.700 245.700
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -143.115 -142.827 -142.540
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 288 287 155
Eigenkapital 102.873 103.160 103.314
B. Rückstellungen 515.658 599.494 756.436
C. Verbindlichkeiten 168.291 171.705 250.723
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 786.822 874.358 1.110.473
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.514.545 2.503.643 2.666.835
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 29.205 174.085 284.307
5. Summe betriebliche Erträge 2.543.750 2.677.728 2.951.141
6. Materialaufwand 52.656 44.184 72.283
7. Personalaufwand 2.140.982 2.170.835 2.369.913
8. Abschreibungen 14.405 12.375 11.838
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 390.345 397.045 437.992
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.598.387 2.624.439 2.892.027
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -54.637 53.289 59.115
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 262 44 46
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42.714 52.828 58.873
14. Finanzergebnis -42.452 -52.784 -58.827
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -97.089 505 287
16. Außerordentliche Erträge 104.000 0 0
17. Außerordentliche Aufwendungen 6.405 0 0
18. Außerordentliches Ergebnis 97.595 0 0
19. Steuern 218 218 133
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 288 287 155
Beteiligungsbericht 2017 WISAG FMO Cargo Service
133
5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG
Airportallee 1 www.fmo-cargo.de
48268 Greven email: info@fmo-cargo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 3200
Gründungsjahr: 1998
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 102.258 33,33
WISAG Cargo Services Holding GmbH & Co. KG 204.517 66,67
Gesamt 306.775 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand des Unternehm ens ist die Erbringung von Abfertigungsleistungen auf dem Luftfrachtsektor
und sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flughafen Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Margot Kriege
Geschäftsführende Komplementärin
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 WISAG FMO Cargo Service
134
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.175 1.835 0
II. Sachanlagen 171.227 151.493 118.064
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 178.402 153.328 118.064
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 33.659 28.277 35.311
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 336.552 389.917 484.792
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 576.537 544.060 728.849
Umlaufvermögen 946.748 962.254 1.248.952
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.603 7.278 7.734
Aktiva 1.143.753 1.122.860 1.374.751
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 306.775 306.775 306.775
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -44.151 -5.272 915
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 38.879 6.187 -45.037
Eigenkapital 301.503 307.690 262.653
B. Rückstellungen 693.484 744.301 1.021.273
C. Verbindlichkeiten 148.766 70.869 90.824
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 1.143.753 1.122.860 1.374.751
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.879.561 2.827.221 2.951.489
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 42.509 45.024 31.693
5. Summe betriebliche Erträge 2.922.070 2.872.245 2.983.182
6. Materialaufwand 446.919 407.192 356.151
7. Personalaufwand 1.300.736 1.317.807 1.395.899
8. Abschreibungen 67.358 73.027 73.499
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.095.268 1.005.228 993.954
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.910.282 2.803.254 2.819.503
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 11.789 68.991 163.679
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 10.966 162 25
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.126 33.962 154.983
14. Finanzergebnis -20.160 -33.800 -154.958
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -8.371 35.191 8.721
16. Steuern -47.250 29.004 53.758
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 38.879 6.187 -45.037
Beteiligungsbericht 2017 WISAG FMO Cargo Service Beteiligung
135
5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
Airportallee 1 www.fmo-cargo.de
48268 Greven email: info@fmo-cargo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 3200
Gründungsjahr: 2011
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 9.000 33,33
WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co. KG 18.000 66,67
Gesamt 27.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung der Beteiligung sowie die Übernahme der
persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei der WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Margot Kriege
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 WISAG FMO Cargo Service Beteiligung
136
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 35.646 38.328 39.534
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 0 0 0
Umlaufvermögen 35.646 38.328 38.328
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 35.646 38.328 39.534
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 27.000 27.000 27.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 6.045 7.870 9.759
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.824 1.889 1.953
Eigenkapital 34.870 36.759 38.712
B. Rückstellungen 529 1.071 571
C. Verbindlichkeiten 247 498 252
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 35.646 38.328 39.534
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
5. Summe betriebliche Erträge 0 0 0
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 395 387 369
10. Summe betriebliche Aufwendungen 395 387 369
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -395 -387 -369
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 2.748 2.818 2.894
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 2.748 2.818 2.894
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.353 2.431 2.525
16. Steuern 529 542 572
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.824 1.889 1.953
Beteiligungsbericht 2017 AHS Aviation Handling Services
137
5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
AHS Aviation Handling Service GmbH
Airport Terminal 1 http://www.ahs-de.com/
22335 Hamburg
Telefon: (0 40) 50 75-24 81
Gründungsjahr: 1951
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, 148.750 29,75
Flughafen Hamburg GmbH 136.250 27,25
Flughafen Bremen GmbH 60.000 12,00
Flughafen Stuttgart GmbH 50.000 10,00
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 50.000 10,00
Flughafen Köln/Bonn GmbH 50.000 10,00
AirPort GmbH, Nürnberg 5.000 1,00
Gesamt 500.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Die Gesellschaft betreibt Bodenverkehrsdienstleistungen für Fluggesellschaften. Die AHS -Gruppe bietet
ihre Dienstleistungen an den Flughäfen Berlin- Tegel, Berlin- Schönefeld, Köln/Bonn, Leipzig, Dresden,
Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Münster/Osnabrück, Stuttgart sowie
Nürnberg direkt oder indirekt an.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Martin Roll
Amélie Charisius
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 AHS Aviation Handling Services
138
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 289.867 461.455 652.738
II. Sachanlagen 565.468 596.733 824.057
III. Finanzanlagen 3.389.638 3.377.388 3.402.387
Anlagevermögen 4.244.973 4.435.577 4.879.182
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.669 7.105 8.337
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 4.751.020 4.442.996 6.885.096
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 3.381.871 6.520.329 6.686.679
Umlaufvermögen 8.138.560 10.970.430 13.580.111
C. Rechnungsabgrenzungsposten 34.992 24.988 17.718
D. Nicht gedeckter Fehlbetrag 303.026 0 0
Aktiva 12.721.552 15.430.995 18.477.012
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 2.475.000 2.475.000 2.475.000
III. Gewinnrücklagen 50.000 50.000 50.000
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -4.226.679 -3.328.026 336.631
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 898.653 3.664.658 5.715.901
VI. Nicht gedeckter Fehlbetrag 303.026 0 0
Eigenkapital 0 3.361.631 9.077.532
B. Rückstellungen 2.823.941 2.460.464 1.237.091
C. Verbindlichkeiten 9.897.611 9.608.900 8.162.389
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 12.721.552 15.430.995 18.477.012
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.951.197 8.006.524 8.741.176
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.719.642 4.299.197 10.018.523
5. Summe betriebliche Erträge 9.670.839 12.305.720 18.759.699
6. Materialaufwand 2.532.878 2.841.416 2.842.000
7. Personalaufwand 3.094.739 3.098.023 3.359.521
8. Abschreibungen 228.332 305.204 364.414
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.331.213 5.952.446 7.711.013
10. Summe betriebliche Aufwendungen 11.187.163 12.197.089 14.276.949
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.516.324 108.631 4.482.750
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 2.670.229 3.891.918 1.559.713
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 253.496 167.482 109.222
14. Finanzergebnis 2.416.733 3.724.436 1.450.491
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 900.409 3.833.067 5.933.241
16. Steuern 1.756 168.410 217.340
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 898.653 3.664.657 5.715.901
Beteiligungsbericht 2017 items
139
5.4 items GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
items GmbH
Hafenweg 7 www.itemsnet.de
48155 Münster email: kontakt@itemsnet.de
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000
Gründungsjahr: 1999
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 398.316 30,58
Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH 286.073 21,96
Stadtwerke Lübeck Holding GmbH 238.315 18,30
Stadtwerke Osnabrück AG 112.346 8,63
items GmbH (Nennbetrag eigener Anteile) 77.059 5,92
Energie AG Iserlohn 65.921 5,06
Mark-E AG, Hagen 65.123 5,00
Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH 59.300 4,55
Gesamt 1.302.453 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
items project GmbH 50.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, Beschaffung, Einführung und der Betrieb von Systemen
der Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik, außerdem die damit zusammenhängenden
Tätigkeiten in Organisationsfragen f ür die Gesellschafter und sonstige Unternehmen, an denen eine der
an der items GmbH unmittelbar oder mittelbar beteiligten Städte Anteile hat, sowie für andere Kommunen
und deren Einrichtungen und Unternehmen, soweit dies gemeinderechtlich zulässig ist.
Beteiligungsbericht 2017 items
140
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Ludger Hemker
Beirat
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster,
Vorsitzender
Willi Nibbe, Lübeck, stellv. Vorsitzender,
bis 31.07.2017
Dr. Klaus Weimer, Iserlohn, stellv. Vorsitzender,
ab 15.11.2017
Jürgen Elmer, Bocholt
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster
Erik Höhne, Hagen
Christoph Hüls, Osnabrück, ab 07.06.2017
Dr. Michael Maxelon, Kassel
Andreas Ortz, Lübeck, ab 15.11.2017
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster
Dr. Dirk Wernicke, Münster
Beisitzende
Werner Vandersee, Vorsitzende Gesamtbetriebsrat
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das abgelaufene Geschäftsjahr war insbesondere geprägt durch die Umsetzung anspruchsvo ller Projek-
te, interne Optimierungen und die Etablierun g eines Innovationsmanagements. Das Großprojekt zur U m-
setzung des Interimsmodells besteht aus mehreren Teilprojekten und wurde in 2017 in verschiedenen
Iterationen und als „Programm“ umgesetzt. Teile des Projektes erstrecken sich auch noch auf das G e-
schäftsjahr 2018.
Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss von 762 T € abgeschlossen, womit das Ergebnis
des Vorjahres deutlich übertroffen werden konnte. Der Umsatz erhöhte sich um 2.243 T€ auf 38.628 T€.
Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 723 T€ (Vorjahr: 561 T€) entfallen mit 319 T€ vorrangig
auf die Auflösung von Rückstellungen. Der Materialaufwand von 17.511 T€ ist im Verhältnis zum Vorjahr
um 229 T€ gesunken. Dieses resultiert aus gesunkenen SAP Lizenzeinkäufen.
Der Personalaufwand von
14.960 T€ ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.621 T€ gestiegen.
Die Gesellschaft war aufgrund der eingeräumten Kreditlinien jederzeit in der Lage, den finanziellen Ver-
pflichtungen nachzukommen. Liquiditätsengpässe hat es im Berichtszeitraum nicht gegeben.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 items
141
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.753.927 1.533.721 1.183.805
II. Sachanlagen 3.065.968 2.369.673 2.107.613
III. Finanzanlagen 152.087 139.587 116.263
Anlagevermögen 4.971.981 4.042.981 3.407.681
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.236.250 1.119.994 1.033.686
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 6.896.771 7.445.090 7.564.406
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 101.523 249.458 1.634.489
Umlaufvermögen 8.234.544 8.814.543 10.232.581
C. Rechnungsabgrenzungsposten 548.963 495.968 456.486
Aktiva 13.755.489 13.353.491 14.096.748
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (inkl. 77 T€ Rücklage eigene Anteile) 1.237.330 1.302.453 1.302.453
II. Kapitalrücklagen 1.627.584 1.887.461 1.887.461
III. Gewinnrücklagen 1.316.450 1.316.450 1.316.450
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 92.700 64.135 761.900
Eigenkapital 4.274.064 4.570.499 5.268.264
B. Rückstellungen 3.707.415 3.494.309 4.120.240
C. Verbindlichkeiten 5.670.010 5.288.683 4.708.244
D. Rechnungsabgrenzungsposten 104.000 0 0
Passiva 13.755.489 13.353.491 14.096.748
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 32.661.640 36.384.967 38.628.362
2. Erhöhung/Verminderung Bestand lfd. Aufträge 75.227 280.548 411.585
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 160.309 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.540.618 561.309 723.129
5. Summe betriebliche Erträge 35.437.792 37.226.824 39.763.077
6. Materialaufwand 16.812.878 17.740.445 17.511.061
7. Personalaufwand 12.685.830 13.339.126 14.959.952
8. Abschreibungen 1.648.823 1.728.413 1.589.084
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.066.491 4.182.735 4.423.033
10. Summe betriebliche Aufwendungen 35.214.022 36.990.718 38.483.130
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 223.770 236.106 1.279.947
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 15.463 10.782 12.913
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 91.193 57.159 37.749
14. Finanzergebnis -75.731 -46.378 -24.837
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 148.040 189.729 1.255.110
16. Steuern 55.340 125.594 493.210
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 92.700 64.135 761.900
Beteiligungsbericht 2017 items
142
Anzahl der Beschäftigten
2015 2016 2017
Männlich 117 119 127
Weiblich 39 39 38
Insgesamt 156 158 165
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 9 9 8
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2015 2016 2017
Eigenkapitalquote 31,1% 34,2% 37,4%
Liquidität 2. Grades 1,2 1,4 1,9
Umsatzrentabilität 0,3% 0,2% 2,0%
Personalintensität 36,0% 36,1% 38,9%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018
Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet die items sinkende Betriebsumsätze durch den Verlust des Betriebs-
geschäftes bei den Stadtwerken Osnabrück und der Reduktion der Prozessdienstleistungen bei den
Stadtwerken Münster. Dieser Umsatzrückgang wird jedoch durch bereits in 2017 umgesetzte Kostensen-
kungsmaßnahmen sowie durch Reduktion der Aufwände für Fremdpersonal ausgeglichen. Darüber hi n-
aus ist mit steigenden Projektumsätzen zu rechnen.
Für das Geschäftsjahr wird ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 356 T€ erwar-
tet.
Beteiligungsbericht 2017 items project
143
5.4.1 items project GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
items project GmbH
Unter den Linden 21 www.itemsnet.de
10117 Berlin email: kontakt@itemsnet.de
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000
Gründungsjahr: 2007
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
items GmbH 50.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von Aufgaben im Bereich der Informationsverar -
beitung und Kommunikationstechnik sowie der damit zusammenhängenden Tätigkeiten in Organisations -
fragen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Ludger Hemker
Beirat
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster,
Vorsitzender
Willi Nibbe, Lübeck, stellv. Vorsitzender, bis
31.07.2017
Dr. Klaus Weimer, Iserlohn, stellv. Vorsitzender, ab
15.11.2017
Jürgen Elmer, Bocholt
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster
Erik Höhne, Hagen
Christoph Hüls, Osnabrück, ab 07.06.2017
Dr. Michael Maxelon, Kassel
Andreas Ortz, Lübeck, ab 15.11.2017
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster
Dr. Dirk Wernicke, Münster
Beisitzende
Werner Vandersee, Vorsitzende Gesamtbetriebsrat
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin items GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite
Beteiligungsbericht 2017 items project
144
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 18.695 17.061 15.386
Anlagevermögen 18.695 17.061 15.386
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 869.640 903.483 942.230
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 10.731 719 50.159
Umlaufvermögen 880.370 904.202 992.390
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 899.065 921.263 1.007.776
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 7.300 4.000 11.300
Eigenkapital 57.300 54.000 61.300
B. Rückstellungen 587.229 757.905 830.097
C. Verbindlichkeiten 254.536 109.358 116.379
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 899.065 921.263 1.007.776
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 9.651.744 10.489.200 10.601.711
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 19.674 43.917 38.109
5. Summe betriebliche Erträge 9.671.418 10.533.117 10.639.820
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 7.899.105 8.584.817 8.780.887
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.748.285 1.924.242 1.828.160
10. Summe betriebliche Aufwendungen 9.647.390 10.509.059 10.609.048
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 24.028 24.057 30.772
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 489 449 407
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2 0 0
14. Finanzergebnis 487 449 407
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 24.515 24.506 31.180
16. Steuern 17.215 20.506 19.880
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 7.300 4.000 11.300
Beteiligungsbericht 2017 WLE
145
5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE)
Beckumer Straße 70 http://www.wle-online.de/
59555 Lippstadt email: info@wle-online.de
Telefon: (02941) 745-0
Gründungsjahr: 1979
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Kreis Soest 1.229.960 31,48
Kreis Warendorf 1.047.840 26,82
Stadtwerke Münster GmbH 552.090 14,13
Stadt Warstein 262.340 6,71
Stadt Beckum 255.490 6,54
Stadt Ennigerloh 180.180 4,61
Stadt Lippstadt 171.130 4,38
Stadt Rüthen 71.940 1,84
Stadt Sendenhorst 68.620 1,76
Gemeinde Wadersloh 67.600 1,73
Gesamt 3.907.190 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster* 2.214.500 10,00
* weitere Informationen unter 4.14.3
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die Westfälische Landes -Eisenbahn GmbH (WLE) ist ein Zusammenschluss von Gebietskörperschaften
oder deren Kapitalgesellschaften. Gegenstand des Unternehmens ist, die Verkehrsverhältnisse in Wes t-
falen zu fördern und zu verbessern. Zu diesem Zweck betreibt die WLE die im öffentlichen Interesse vor-
gehaltene Eisenbahninfrastruktur und sorgt für eine zuverlässige Bedienung der daran gelegenen Wir t-
schaftsstandorte.
Darüber hinaus dient die WLE der Entlastung innerörtlicher Straßen und sichert die Anbindung der Regi-
on an das nationale und internationale Schienennetz. Auch sichert die WLE die Grundlage für die Option
eines schienengebundenen Personennahverkehrs auf ihrem Netz oder einem Teilnetz. Somit stellt die
WLE heute und in Zukunft einen bedeutenden Standortfaktor für die Region dar. Ferner kann sich die
WLE an Unternehmungen, die diese Zwecke fördern, beteiligen. Sie erfüllt damit Aufgaben der öffentl i-
chen Daseinsvorsorge.
Beteiligungsbericht 2017 WLE
146
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
André Pieperjohanns
Aufsichtsrat
Dirk Lönnecke, Soest
Vorsitzender
Carsten Rehers, Ibbenbüren
1. stellv. Vorsitzender
Matthias Hesse, Lippstadt,
2. stellv. Vorsitzender
Robin Denstorff, Münster,
3. stellv. Vorsitzender, ab 01.03.2017
Lothar Bräutigam, Warstein
4. stellv. Vorsitzender
Ulrich Brülle, Lippstadt
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen
Dr. Nils Duscha, Lippstadt, ab 13.11.2017
Thomas Fastermann, Münster, bis 30.09.2017
Dr. Günter Fiedler, Geseke
Walter von Göwels, Münster, ab 18.10.2017
Martin Heße, Warstein, ab 20.10.2017
Berthold Lülf, Bürgermeister, Ennigerloh
Kunigunde Meier, Warstein, bis 20.10.2017
Hermann-Josef Nürenberg, Warstein
Gabriele Oelze-Kräling, Lippstadt, bis 28.10.2017
Detlef Ommen, Sendenhorst
Thorsten Raab, Lippstadt, ab 20.10.2017
Josef Schmedding, Sendenhorst
Michael Schramm, Warstein
Frank Schulte, Geseke
Michael Schulte, Lippstadt
Dr. Karl-Uwe Strothmann, Beckum
Peter Weiken, Bürgermeister, Rüthen
Alfons Wickenkamp, Liesborn
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaf t. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 WLE
147
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 37.016 197.813 146.520
II. Sachanlagen 20.952.672 21.355.349 20.170.465
III. Finanzanlagen 440.757 438.588 436.724
Anlagevermögen 21.430.445 21.991.750 20.753.709
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.834.293 1.801.375 1.821.393
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.699.223 4.719.710 1.823.566
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 4.424.472 484.754 2.112.291
Umlaufvermögen 9.957.988 7.005.840 5.757.250
C. Rechnungsabgrenzungsposten 97.813 84.650 80.987
Aktiva 31.486.246 29.082.240 26.591.947
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.907.190 3.907.190 3.907.190
II. Kapitalrücklagen 1.706.777 1.706.777 1.706.777
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -2.638.453 -2.638.453 -2.638.453
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.996.489 -1.814.939 -2.051.112
Eigenkapital 979.025 1.160.574 924.402
B. Rückstellungen 10.390.858 9.511.643 8.849.601
C. Verbindlichkeiten 20.042.240 18.344.134 16.757.736
D. Rechnungsabgrenzungsposten 74.125 65.889 60.209
Passiva 31.486.246 29.082.240 26.591.947
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 14.019.807 15.454.144 15.063.895
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 61.601 53.948 26.173
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.353.375 2.502.939 1.005.158
5. Summe betriebliche Erträge 18.434.783 18.011.031 16.095.226
6. Materialaufwand 9.939.551 9.946.057 8.773.911
7. Personalaufwand 6.480.396 6.692.811 6.359.956
8. Abschreibungen 1.208.961 1.389.009 1.372.221
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.178.076 1.124.627 1.141.992
10. Summe betriebliche Aufwendungen 19.806.985 19.152.504 17.648.079
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.372.202 -1.141.473 -1.552.853
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 15.030 6.823 1.747
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 623.025 661.253 481.285
14. Finanzergebnis -607.995 -654.430 -479.538
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.980.197 -1.795.903 -2.032.391
16. Steuern 16.292 19.036 18.720
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.996.489 -1.814.939 -2.051.112
Beteiligungsbericht 2017 VSM
148
5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH (VSM)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH (VSM)
Hafenplatz 1 http://www.stadtwerke-muenster.de
48155 Münster
Telefon: (02 51) 6 94 - 0
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 26.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die Verkehrsservice Gesellschaft Münster (VSM) mbH ist als 100%iges Tochterunternehmen der Stad t-
werke Münster GmbH damit beauftragt, Verkehrsleistungen im Linienverkehr für die Stadtwerke Münster
sowie Schulverkehre im beauftragten Schülerverkehr für die Stadt Münster zu erbringen.
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte Gese ll-
schaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen
bedienen, sich an anderen Unternehmen beteiligen oder Unternehmen erwerben, errichten oder pachten.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Eckhard Schläfke
Gesellschafterversammlung
Vertreter der Gesellschafterin
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Ges ellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Ereignisse von besonderer Bedeutung für das Geschäftsjahr 2018
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH und der Rat der Stadt Münster haben die Ü berleitung der
VSM auf die Stadtwerke Münster GmbH beschlossen. Die VSM stellt den operativen Betrieb zum 30. Juni
2018 ein und wird fortan nur noch als Vorratsgesellschaft verbleiben. Die operativen Fahrbetriebe der
Stadtwerke Münster GmbH und der VSM werden zu einem einheitlichen Betrieb mit entsprechenden
Synergien in der Fahrplan- und Dienstplanerstellung verschmolzen.
Beteiligungsbericht 2017 VSM
149
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 5.033 4.608 4.166
Anlagevermögen 5.033 4.608 4.166
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 610.388 470.853 548.647
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 211.662 647.700 470.060
Umlaufvermögen 822.050 1.118.553 1.018.707
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 827.084 1.123.161 1.022.873
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000
II. Kapitalrücklagen 23.709 23.709 23.709
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 384.968 459.352 664.806
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 74.385 205.453 -70.641
Eigenkapital 509.061 714.515 643.874
B. Rückstellungen 266.639 354.278 322.599
C. Verbindlichkeiten 51.383 54.368 56.399
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 827.084 1.123.161 1.022.873
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 11.513.371 12.387.281 11.469.533
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 31.352 13.470 2.040
5. Summe betriebliche Erträge 11.544.723 12.400.752 11.471.573
6. Materialaufwand 5.311.750 5.436.747 5.063.759
7. Personalaufwand 5.732.393 6.233.501 6.090.339
8. Abschreibungen 50 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 363.232 373.003 370.105
10. Summe betriebliche Aufwendungen 11.407.425 12.043.251 11.524.204
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 137.298 357.501 -52.631
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 216 526 150
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 309 0 0
14. Finanzergebnis -93 526 150
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 137.205 358.026 -52.480
16. Steuern 62.821 152.573 18.160
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 74.385 205.453 -70.641
Beteiligungsbericht 2017 TG ML-RL
150
5.7 Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH (TG ML-RL)
Schorlemerstr. 12 - 14 http:/www.muensterland-tarif.de
48143 Münster email: info@vgm-vrl.de
Telefon: (02 51) 40591
Gründungsjahr: 2017
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Busverkehr Ruhr-Sieg BRS GmbH, Leichlingen 1.000 3,57
BVR Busverkehr Rheinland GmbH, Düsseldorf 1.000 3,57
DB Regio AG, Frankfurt am Main 1.000 3,57
EBR - Busreisen GmbH, Emsdetten 1.000 3,57
EVG Euregio - Verkehrsgesellschaft GmbH &
Co. KG, Münster 1.000 3,57
Gronemann GmbH, Hopsten 1.000 3,57
Husmann Reisen GmbH, Neuenkirchen 1.000 3,57
Josef Kottenstedte GmbH Omnibusbetriebe,
Ennigerloh 1.000 3,57
Kraftverkehr Münsterland Cornelius Weilke
GmbH & Co.KG, Greven 1.000 3,57
Kreis Borken 1.000 3,57
Kreis Coesfeld 1.000 3,57
Kreis Warendorf 1.000 3,57
MVG Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH,
Lüdenscheid 1.000 3,57
National Express Rail GmbH, Köln 1.000 3,57
Regionalverkehr Münsterland GmbH, Münster 1.000 3,57
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH, Soest 1.000 3,57
RVN Regionalverkehr Niederrhein GmbH,
Nordhausen 1.000 3,57
StadtBus Bocholt GmbH 1.000 3,57
Stadtwerke Münster GmbH 1.000 3,57
Veelker GmbH & Co. KG, Ochtrup 1.000 3,57
Verkehrsbetrieb Hamm GmbH 1.000 3,57
Verkehrsbetrieb Wilhelm Schäpers GmbH &
Co. KG, Nordwalde 1.000 3,57
Verkehrsgesellschaft Ahlen mbH 1.000 3,57
Verkehrsgesellschaft Breitenbach mbH &
Co. KG, Hamm 1.000 3,57
Verkehrsgesellschaft der Stadt Rheine mbH 1.000 3,57
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH, Kamen 1.000 3,57
WB Westfalen Bus GmbH, Münster 1.000 3,57
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, Unna 1.000 3,57
Gesamt 28.000 100,00
Beteiligungsbericht 2017 TG ML-RL
151
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
WestfalenTarif GmbH 50.000 20,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung der Zusammenarbeit im öffentlichen Personennahverkehr
(ÖPNV) in den Tarifräumen Münsterland (bestehend aus den Kreisen Borken, Coesfeld, Warendorf,
Steinfurt und Stadt Münst er) und Ruhr -Lippe (bestehenden aus den Kreisen Unna, Soest, Hochsauer-
landkreis, Märkischer Kreis und Stadt Hamm). Dazu gehören der öffentliche straßengebundene Perso-
nennahverkehr (ÖSPNV) und der schienengebundene öffentliche Personennahverkehr (SPNV).
Zweck der Gesellschaft ist die Anwendung und Fortentwicklung eines Gemeinschaftstarifes in den Tari f-
räumen Münsterland und Ruhr-Lippe, die Sicherung und Weiterentwicklung der Attraktivität und Lei s-
tungsfähigkeit des ÖPNV sowie die Weiterentwicklung eines wir tschaftlichen und integrierten Verbund-
verkehrs zur Sicherstellung einer ausreichenden Bedienung der Bevölkerung mit Verkehrsleistungen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Matthias Hehl
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die TG ML- RL hat als Nachfolgeorganisation einer schon vorher bestehenden GbR ihre Geschäftstäti g-
keit mit Handelsregistereintragung vom 1. Februar 2017 aufgenommen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unter nehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überb lick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der fol-
genden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 TG ML-RL
152
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
0
II. Sachanlagen
3.435
III. Finanzanlagen
10.000
Anlagevermögen
13.435
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände
378.909
III. Wertpapiere
0
IV. Flüssige Mittel
280.604
Umlaufvermögen
659.513
C. Rechnungsabgrenzungsposten
0
Aktiva
672.948
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
28.000
II. Kapitalrücklagen
0
III. Gewinnrücklagen
0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag
0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag
943
Eigenkapital
28.943
B. Rückstellungen
7.387
C. Verbindlichkeiten
636.618
D. Rechnungsabgrenzungsposten
0
Passiva
672.948
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse
1.708.380
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen
0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen
0
4. Sonstige betriebliche Erträge
201
5. Summe betriebliche Erträge
1.708.582
6. Materialaufwand
928.362
7. Personalaufwand
60.616
8. Abschreibungen
3.141
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen
715.120
10. Summe betriebliche Aufwendungen
1.707.239
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT)
1.343
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge
0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
0
14. Finanzergebnis
0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
1.343
16. Steuern
400
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag
943
Beteiligungsbericht 2017 WestfalenTarif
153
5.7.1 WestfalenTarif GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
WestfalenTarif GmbH
Willy-Brandt-Platz 2 http://www.westfalentarif.de
33602 Bielefeld email: info@westfalentarif.de
Telefon: (0521) - 557666 - 25
Gründungsjahr: 2017
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
OWL Verkehr GmbH (OWL V) 10.000 20,00
Tarifgemeinschaft Münsterland - Ruhr-Lippe GmbH 10.000 20,00
Verbundgesellschaft Paderborn/Höxter mbH 10.000 20,00
Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd 10.000 20,00
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) 10.000 20,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Bildung und die kontinuierliche Weiterentwicklung
des WestfalenTarifs als Gemeinschaftstarif. Zweck des Unternehmens ist die Erbringung von Manag e-
ment- und Serviceleistungen auf dem Gebiet des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Westf a-
len-Lippe. Dazu gehören insbesondere Dienstleistungen aus folgenden Geschäftsbereichen:
• Tarif (OWL V)
• Vertrieb (TG ML-RL)
• Einnahmeaufteilung - Datenmanagement (TG ML-RL)
• Einnahmeaufteilung - Erlösmanagement (OWL V)
• Marketing (NWL)
• Kaufmännische Betriebsführung (OWL V)
Die Gesellschaft stellt eine reine Servicegesellschaft im Verkehrsbereich dar. Die Finanzierung der G e-
sellschaft erfolgt im Wesentlichen über Zahlungen von Leistungsentgelten durch die Gesellschafter bzw.
Zuschüssen des Aufgabenträgers. Im Vordergrund steht ein langfristiger Dienstleistungsgedanke gegen-
über den Gesellschaftern, die Verkehrsleistungen erbringen, ohne hohe Gewinnerzielung.
Die Aufgaben der WestfalenTarif GmbH werden über Dienstleistungsverträge von Gesellschaftern über-
nommen, die mittelbar bzw. unmittelbar Verkehrsleistungen erbringen (Tarifgemeinschaft Münsterland -
Ruhr-Lippe GmbH, OWL Verkehr GmbH und Zweckverband Nahverkehr Westfalen Lippe NWL).
Beteiligungsbericht 2017 WestfalenTarif
154
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Matthias Hehl
Cornelia Christian, bis 30.09.2017
Odilo Enkel, ab 01.10.2017
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die WestfalenTarif GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 28. März 2017 gegründet.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 WestfalenTarif
155
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0
II. Sachanlagen 0
III. Finanzanlagen 0
Anlagevermögen 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 63.503
III. Wertpapiere 0
IV. Flüssige Mittel 530.801
Umlaufvermögen 594.304
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0
Aktiva 594.304
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000
II. Kapitalrücklagen 0
III. Gewinnrücklagen 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 5.441
Eigenkapital 55.441
B. Rückstellungen 155.841
C. Verbindlichkeiten 383.022
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0
Passiva 594.304
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 187.304
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 749.316
5. Summe betriebliche Erträge 936.621
6. Materialaufwand 0
7. Personalaufwand 6.029
8. Abschreibungen 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 922.147
10. Summe betriebliche Aufwendungen 928.176
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 8.445
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0
14. Finanzergebnis 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.445
16. Steuern 3.004
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 5.441
Beteiligungsbericht 2017 Westfälische Fernwärme
156
5.8 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH
Hafenplatz 1 http://www.wf-ms.de/startseite.html
48155 Münster
Telefon: (02 51) 6 94 - 0
Gründungsjahr: 1968
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 400.000 50,00
Stadtwerke Dinslaken GmbH 400.000 50,00
Gesamt 800.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages der Bau und der Betrieb von
Fernheizwerken. Die Versorgungsbereiche sind entsprechend den Verbundleitungen mit dem Heizkraf t-
werk Hafen der Stadtwerke Münster GmbH in die Bereiche Nord (Heizwerk Coerde einschließlich Ver-
bundnetz Nord), Süd (Heizwerk Angelmodde einschließlich Verbundnetz Süd) und West (Heizwerk
Echelmeyerstraße) gegliedert, deren Wärmeversorgung aus dem Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster
GmbH durch Bezugsverträge geregelt ist. Weiterhin ist seit dem 01.01.1996 die Durchleitung von Wärme
zur Versorgung der Stadtwerke- Kunden im Neubaugebiet Mecklenbeck -Mitte gestat tet. Mit Ausnahme
der eigenen Wärmeerzeugung im Spitzenbetrieb wird die Wärme ganzjährig aus dem Heizkraftwerk der
Stadtwerke Münster GmbH bezogen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Thomas Döking, Dinslaken
Arnim Schneidereit, Münster
Beirat
Dr. Dirk Wernicke, Vorsitzender
Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister,
stellv. Vorsitzender
Gerrit Dieckmann, Ratsherr
Josef Kremer
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Michael Spiekermann-Blankertz
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Einen Überblick
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 Westfälische Fernwärme
157
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.119 841 563
II. Sachanlagen 4.143.156 3.888.430 3.643.656
III. Finanzanlagen 1.029 0 0
Anlagevermögen 4.145.304 3.889.271 3.644.219
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 149.038 135.610 139.373
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 626.216 881.244 720.017
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 171.801 750.483 908.077
Umlaufvermögen 947.054 1.767.337 1.767.467
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 5.092.358 5.656.608 5.411.685
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 800.000 800.000 800.000
II. Kapitalrücklagen 69.196 69.196 69.196
III. Gewinnrücklagen 1.423.461 1.423.461 1.423.461
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 398.000 493.000 502.400
Eigenkapital 2.690.657 2.785.657 2.795.057
B. Empfangene Ertragszuschüsse 400.986 276.865 171.271
C. Rückstellungen 124.140 318.561 185.659
D. Verbindlichkeiten 1.876.576 2.275.525 2.259.699
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 5.092.358 5.656.608 5.411.685
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 8.203.903 8.086.965 7.251.218
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 204.623 5.929 43.071
5. Summe betriebliche Erträge 8.408.526 8.092.894 7.294.289
6. Materialaufwand 6.287.634 5.901.121 5.183.472
7. Personalaufwand 552.449 455.287 447.783
8. Abschreibungen 325.281 313.205 291.674
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 643.923 686.617 626.645
10. Summe betriebliche Aufwendungen 7.809.286 7.356.231 6.549.574
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 599.240 736.663 744.715
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 211 295 212
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.178 1.399 652
14. Finanzergebnis -3.967 -1.105 -440
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 595.273 735.559 744.275
16. Steuern 197.273 242.559 241.875
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 398.000 493.000 502.400
Beteiligungsbericht 2017 NDIX
158
5.9 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.
Zuiderval 64 http://www.ndix.de
NL-7543 EZ Enschede email: info@ndix.de
Telefon: +49 (0)251 694 10 42
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 200.000 50,00
Holding Technopolis Twente B.V. 100.000 25,00
PPM Oost Nederland N.V. 100.000 25,00
Gesamt 400.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Das Ziel der Gesellschaft ist die Betreuung sämtlicher anfallender Dienste im Bereich des Internet -
Verkehrs. Weiteres Ziel des Unternehmens ist es, als nonprofit -orientierter Infrastrukturdienstleister eine
hochleistungsfähige Glasfaserverbindung zur Internet -Datenübertragung (Internet Exchange) zwischen
den Wirtschaftsräumen Münster und Enschede zu installieren. NDIX stellt in Europa den ersten gren z-
überschreitenden Internet -Knotenpunkt zum kostengünstigen Austausch großer Dat enmengen dar.
Dadurch werden die Standortfaktoren erheblich verbessert, denn die Knotenpunkte tragen zur Entwic k-
lung neuer Dienste und Innovationen bei.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Jeroen van de Lagemaat
Nanda Grip – Ten Heuvel
Aufsichtsrat
Dr. Jörg Twenhöven, Vorsitzender
Gerhard van Houweninge
Dr. Thomas Robbers
Jaap van Till
Dr. Dirk Wernicke
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Der Jahresabschluss 2017 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher nur die
Wirtschaftsdaten bis 2016 aufgeführt.
Beteiligungsbericht 2017 NDIX
159
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.444.113 1.848.590
II. Sachanlagen 527.392 576.436
III. Finanzanlagen 0 0
Anlagevermögen 1.971.505 2.425.026
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 226.934 396.275
III. Wertpapiere 0 0
IV. Flüssige Mittel 826.475 417.723
Umlaufvermögen 1.053.409 813.998
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Aktiva 3.024.914 3.239.024
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 400.000 400.000
II. Kapitalrücklagen 0 0
III. Sonstige Rücklagen 993.999 1.032.132
Eigenkapital 1.393.999 1.432.132
B. Rückstellungen 0 0
C. Verbindlichkeiten 1.630.915 1.806.892
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Passiva 3.024.914 3.239.024
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 4.817.173 5.394.642
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0
5. Summe betriebliche Erträge 4.817.173 5.394.642
6. Materialaufwand 1.980.647 2.973.938
7. Personalaufwand 1.078.717 1.280.522
8. Abschreibungen 474.123 526.537
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 444.741 493.402
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.978.228 5.274.399
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 838.945 120.243
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 4.026 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 742
14. Finanzergebnis 4.026 -742
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 842.971 119.501
16. Steuern 121.573 81.368
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 721.398 38.133
Beteiligungsbericht 2017 smartOPTIMO
160
5.10 smartOPTIMO GmbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
smartOPTIMO GmbH & Co. KG
Luisenstraße 20 http://www.smartoptimo.de
49074 Osnabrück email: info@smartoptimo.de
Telefon: (05 41) 600 680 - 0
Gründungsjahr: 2008
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 130.751 32,52
Stadtwerke Osnabrück AG 130.751 32,52
Mark-E AG 20.100 5,00
Städtische Werke Netz + Service GmbH Bocholt 20.100 5,00
Stadtwerke Bielefeld GmbH 20.100 5,00
Stadtwerke Solingen GmbH 20.100 5,00
Stadtwerke Gießen AG 8.040 2,00
Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH (nvb) 4.020 1,00
ovag Netz AG 4.020 1,00
Stadtwerke Böhmetal GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Bramsche GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Emden GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Geesthacht GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Neumünster GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Nortorf AöR 4.020 1,00
Stadtwerke Werl GmbH 4.020 1,00
smartSTADTwerke GmbH & Co. KG 4.020 1,00
Elektrizitätswerk Hammermühle Versorgungs GmbH 2.010 0,50
Stadtwerke Gütersloh GmbH 2.010 0,50
Stadtwerke Menden GmbH 2.010 0,50
Stadtwerke Emsdetten 1.005 0,25
Stadtwerke Lübbecke 1.005 0,25
Wasserversorgung GmbH 1.005 0,25
Stadtwerke Emmerich 402 0,10
EVB Huntetal GmbH 402 0,10
Gesamt 402.000 100,00
Beteiligungsbericht 2017 smartOPTIMO
161
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des
Zähler- und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten und den Versorgungs-
sektoren der Gesellschaft sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur flächendeckenden Einfüh-
rung von intelligenten Zählern. Die smartOPTIMO GmbH & Co. KG trat bis zum Ablauf des Geschäftsjah-
res 2011 grundsätzlich nur als Dienstleister in dem Bereich Zähler - und Messwesen auf. Im Jahr 2012 ist
die Gesellschaft jedoch erstmalig auch als Messstellenbetreiber und Messdienstleister am Markt tätig
geworden.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführende Komplementärin
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
Geschäftsführung
Dr. Fritz Wengeler
Beirat
Dr. Dirk Wernicke, Vorsitzender
Christoph Hüls, stellv. Vorsitzender
Manfred Ackermann
Dr. Michael Angrick
Winfried Benkte
Jürgen Brüggemann
Jürgen Elmer
Matthias Funk
Martin Hack
Markus Hanning
Erik Höhne
Udo Jessner
Thomas Junker
Markus Klüh
Ralf Libuda
Waldemar Opalla
Markus Prang
Bernd Reichelt
Diana Reuß
Friedhelm Rieke
Jürgen B. Schmidt
Andreas Schwarberg
Rainer Schwarz
Rüdiger Schwarz
Robert Stams
Eike Weldner
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der Umsatz der smartOPTIMO bet rug für das Jahr 2017 insgesamt 14.668 T€ und liegt somit um
2.054 T€ über den Umsatzerlösen des Vorjahres und um 1.493 T€ unter dem Planwert für das Jahr 2017.
Der Umsatz setzt sich zusammen aus Tätigkeiten für den Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen
sowie Dienstleistungen für Vertriebe von kommunalen Versorgern.
Der Jahresüberschuss im Jahr 2017 liegt mit 1.183 T€ um 280 T€ unter dem des Vorjahres und um
175 T€ unter dem geplanten Jahresüberschuss von 1.358 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 smartOPTIMO
162
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 391.221 1.785.466 3.521.590
II. Sachanlagen 5.067.382 5.098.548 5.254.955
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 5.458.602 6.884.013 8.776.545
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 70.731 69.057 68.802
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 785.094 1.386.337 1.313.316
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 6.570.352 6.312.089 4.469.647
Umlaufvermögen 7.426.176 7.767.483 5.851.765
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.299 47.519 58.619
Aktiva 12.911.078 14.699.015 14.686.929
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 398.235 399.870 381.820
II. Kapitalrücklagen 3.666.847 3.666.847 3.666.847
III. Gewinnrücklagen 2.720.344 2.720.344 2.713.790
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.553.898 1.462.567 1.183.151
Eigenkapital 8.339.323 8.249.627 7.945.608
B. Rückstellungen 1.442.036 1.573.040 1.549.900
C. Verbindlichkeiten 3.097.338 4.781.954 4.863.661
D. Rechnungsabgrenzungsposten 27.086 0 0
E. Passive latente Steuern 5.294 94.394 327.760
Passiva 12.911.078 14.699.015 14.686.929
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 11.827.345 12.613.620 14.667.984
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 584.486 1.002.274 1.909.396
4. Sonstige betriebliche Erträge 372.318 360.938 355.567
5. Summe betriebliche Erträge 12.784.148 13.976.832 16.932.947
6. Materialaufwand 2.478.255 2.632.108 3.260.765
7. Personalaufwand 5.728.926 6.485.505 7.892.121
8. Abschreibungen 1.226.732 1.322.103 1.810.741
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.417.623 1.696.873 2.445.141
10. Summe betriebliche Aufwendungen 10.851.536 12.136.589 15.408.767
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.932.612 1.840.243 1.524.180
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 5.976 5.276 690
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 82.563 96.707 93.334
14. Finanzergebnis -76.587 -91.431 -92.645
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.856.025 1.748.812 1.431.535
16. Steuern 302.127 286.245 248.384
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.553.898 1.462.567 1.183.151
Beteiligungsbericht 2017 smartOPTIMO Verwaltung
163
5.11 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
Luisenstraße 20 http://www.smartoptimo.de
49074 Osnabrück email: info@smartoptimo.de
Telefon: (05 41) 600 680 - 0
Gründungsjahr: 2008
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 12.500 50,00
Stadtwerke Osnabrück AG 12.500 50,00
Gesamt 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des
Stadtwerke-eigenen Zähler - und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten
und den Versorgungssektoren der Gesellschafter: Hinzu kommt die Beteiligung als persönlich haftende
und geschäftsführende Gesellschafterin an der smartOPTIMO GmbH & Co. KG sowie die Umsetzung der
gesetzlichen Vorgaben zur flächendeckenden Einführung von intelligenten Zählern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Fritz Wengeler
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 smartOPTIMO Verwaltung
164
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 25.520 20.711 34.000
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 203.288 221.691 222.436
Umlaufvermögen 228.808 242.402 256.435
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0
Aktiva 228.808 242.402 256.435
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 117.724 139.471 154.448
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 21.747 14.977 8.477
Eigenkapital 164.471 179.448 187.925
B. Rückstellungen 51.884 51.823 54.936
C. Verbindlichkeiten 12.453 11.131 13.574
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 228.808 242.402 256.435
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 130.487 337.261 344.077
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 221.427 1.852 4.073
5. Summe betriebliche Erträge 351.914 339.113 348.150
6. Materialaufwand 12.859 11.333 11.300
7. Personalaufwand 288.738 284.882 312.609
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.166 21.403 13.040
10. Summe betriebliche Aufwendungen 320.763 317.617 336.949
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 31.151 21.496 11.201
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 31.151 21.496 11.201
16. Steuern 9.404 6.519 2.724
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 21.747 14.977 8.477
Beteiligungsbericht 2017 GREEN GECCO
165
5.12 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
Poststraße 105 http://www.greengecco.de
53840 Troisdorf
Telefon: (0 22 41) 888 - 0
Gründungsjahr: 2010
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Osnabrück AG 4.807.661 10,07
ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 3.808.133 7,98
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen,
Gevelsberg 3.698.347 7,75
Stadtwerke Münster GmbH 3.696.915 7,75
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH, Stol-
berg 3.142.736 6,58
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 2.958.010 6,20
Stadtwerke Troisdorf GmbH 2.589.034 5,42
EWR GmbH, Remscheid 2.529.368 5,30
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.925.546 4,03
Stadtwerke Düren GmbH 1.922.205 4,03
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.848.219 3,87
Stadtwerke Detmold GmbH 1.755.617 3,68
Stadtwerke Willich GmbH 1.603.826 3,36
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 1.478.289 3,10
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 1.478.289 3,10
Stadtwerke Hamm GmbH 1.478.289 3,10
SWK Energie GmbH, Krefeld 1.478.289 3,10
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 823.870 1,73
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 738.906 1,55
Stadtwerke Geldern GmbH 701.197 1,47
9 weitere Stadtwerke der Region (Geschäftsanteile
jeweils unter 1%) 3.270.183 6,85
Gesamt 47.732.928 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Eigenkapital Anteile
in T€ in %
Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen 102.913* 49,00
Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen 34* 49,00
* Die Angaben zum Eigenkapital der Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen, und
der Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen, betreffen den 31. Dezember 2016.
Beteiligungsbericht 2017 GREEN GECCO
166
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist eine mittelbare Beteiligung der Kommanditisten an gemeinsam mit
Dritten betriebenen Projekten der regenerativen Energieerzeugung zur Absicherung und Stärkung der
Energieversorgung der Kommanditisten, insbesondere
- die Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen, welches sämtliche Aktivitäten auf dem G e-
biet der Erzeugung und Bereitstellung von Energie aus regenerativen Energieträgern in Deutsc h-
land und den weiteren EU-Mitgliedstaaten zum Gegenstand hat, sowie
- die Finanzierung der Beteiligung an der Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen, auch unter Inan-
spruchnahme einer Fremdfinanzierung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr.-Ing. Norbert Ohlms
Komplementärin
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-
Verwaltungs GmbH, Troisdorf
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 GREEN GECCO
167
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 51.723.833 48.244.833 45.059.833
Anlagevermögen 51.723.833 48.244.833 45.059.833
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 5.893.860 4.032.366 5.540.831
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 2.461.000 2.468.002 2.504.496
Umlaufvermögen 8.354.860 6.500.368 8.045.327
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.188 3.188 3.248
Aktiva 60.081.881 54.748.389 53.108.408
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 54.396.928 50.917.928 47.732.928
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.629.747 2.002.592 2.110.282
Eigenkapital 57.026.675 52.920.520 49.843.210
B. Rückstellungen 39.215 40.405 40.705
C. Verbindlichkeiten 3.015.990 1.787.464 3.224.493
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 60.081.881 54.748.389 53.108.408
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.300 0 0
5. Summe betriebliche Erträge 2.300 0 0
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 252.620 264.728 245.876
10. Summe betriebliche Aufwendungen 252.620 264.728 245.876
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -250.320 -264.728 -245.876
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.894.140 2.267.320 2.356.157
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.073 0 0
14. Finanzergebnis 2.880.067 2.267.320 2.356.157
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.629.747 2.002.592 2.110.282
16. Steuern 0 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.629.747 2.002.592 2.110.282
Beteiligungsbericht 2017 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltung
168
5.13 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltung GmbH
Poststraße 105 http://www.greengecco.de
53840 Troisdorf
Telefon: (0 22 41) 888 - 0
Gründungsjahr: 2010
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Osnabrück AG 3.064 10,07
ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 2.427 7,98
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen,
Gevelsberg 2.357 7,75
Stadtwerke Münster GmbH 2.356 7,75
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH,
Stolberg 2.003 6,58
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 6,20
Stadtwerke Troisdorf GmbH 1.650 5,42
EWR GmbH, Remscheid 1.612 5,30
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227 4,03
Stadtwerke Düren GmbH 1.225 4,03
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.178 3,87
Stadtwerke Detmold GmbH 1.119 3,68
Stadtwerke Willich GmbH 1.022 3,36
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942 3,10
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 942 3,10
Stadtwerke Hamm GmbH 942 3,10
SWK Energie GmbH, Krefeld 942 3,10
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 525 1,73
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471 1,55
Stadtwerke Geldern GmbH 447 1,47
9 weitere Stadtwerke der Region
(Geschäftsanteile jeweils unter 1%) 2.084 6,85
Gesamt 30.420 100,00
Beteiligungsbericht 2017 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltung
169
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft -Verwaltungs GmbH, Troisdorf, ist die einzige persönlich
haftende Gesellschafterin der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Somit ist sie
geschäftsführende Gesellschafterin und am Vermögen der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft
mbH & Co. KG nicht beteiligt und daher zur Leistung von Einlagen weder berechtigt noch verpflichtet.
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG beteiligt sich mitte lbar an Projekten der
regenerativen Energieerzeugung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr.-Ing. Norbert Ohlms
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltung
170
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 65 1.597 990
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 65 1.597 990
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 13.270 23.467 25.669
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 42.759 31.893 33.254
Umlaufvermögen 56.029 55.360 58.924
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 56.094 56.957 59.914
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.420 30.420 30.420
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 5.337 6.647 7.933
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.310 1.286 1.276
Eigenkapital 37.067 38.353 39.629
B. Rückstellungen 9.604 9.761 9.883
C. Verbindlichkeiten 9.423 8.843 10.402
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 56.094 56.957 59.914
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 155.495 155.522 152.517
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 9 2 100
5. Summe betriebliche Erträge 155.505 155.525 152.617
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 117.750 118.074 117.542
8. Abschreibungen 524 288 806
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 35.709 35.642 32.748
10. Summe betriebliche Aufwendungen 153.984 154.004 151.096
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.521 1.521 1.521
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 1 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12 0 0
14. Finanzergebnis -12 1 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.509 1.522 1.521
16. Steuern 199 235 245
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.310 1.286 1.276
Beteiligungsbericht 2017 Windkraft Nordseeheilbad Borkum
171
5.14 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH
Hindenburgstraße 110
26757 Borkum
Telefon: (04922) 91120
Gründungsjahr: 1991
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 54.890 49,90
Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH 55.110 50,10
Gesamt 110.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung elektrischer Energie aus Windkr aftanlagen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Axel Held
Andreas Kovermann
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Der Jahresabschluss 2017 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher nur die
Wirtschaftsdaten bis 2016 aufgeführt.
Beteiligungsbericht 2017 Windkraft Nordseeheilbad Borkum
172
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0
II. Sachanlagen 204.483 124.783
III. Finanzanlagen 0 0
Anlagevermögen 204.483 124.783 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 74.697 42.482
III. Wertpapiere 0 0
IV
. Flüssige Mittel 197.134 296.450
Umlaufvermögen 271.831 338.932 0
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Aktiva 476.314 463.715 0
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 110.000 110.000
II. Kapitalrücklagen 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0
IV
. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0
Eigenkapital 110.000 110.000 0
B. Rückstellungen 137.210 146.933 0
C. Verbindlichkeiten 229.104 206.782
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0
Passiva 476.314 463.715 0
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 426.217 377.071
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0
5. Summe betriebliche Erträge 426.217 377.071 0
6. Materialaufwand 72.424 32.076
7. Personalaufwand 0 0
8. Abschreibungen 78.305 79.700
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 53.657 53.236
10. Summe betriebliche Aufwendungen 204.385 165.012 0
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 221.832 212.059 0
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 0 547
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.744 0
14. Finanzergebnis -4.744 547 0
15. Ergebnis vor Steuern (EBT) 217.088 212.606 0
16. Steuern 14.349 14.155 0
17. Garantiedividende 77.075 76.030
18. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführung -125.663 -122.421
19. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 Bürgerwindpark Löningen
173
5.15 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG
Lindenallee 1
49624 Löningen
Telefon: (04431) 7397778
Gründungsjahr: 2005
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 1.000.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG ist die Errichtung und der
Betrieb eines Windparks mit sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Markus Bieder
Komplementärin
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 Bürgerwindpark Löningen
174
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 17.436.797 16.227.284 15.017.770
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 17.436.797 16.227.284 15.017.770
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 516.115 330.011 449.978
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 558.549 295.383 451.778
Umlaufvermögen 1.074.664 625.395 901.756
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
D. Nicht gedeckte Verlustanteile des Kommanditisten 675.084 631.216 261.843
Aktiva 19.186.545 17.483.894 16.181.370
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil des Kommanditisten -675.084 -631.216 -261.843
II. Kapitalrücklagen des Kommanditisten 5.429.452 5.429.452 5.429.452
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
IV. Nicht gedeckter Fehlbetrag 675.084 631.216 261.843
Eigenkapital 5.429.452 5.429.452 5.429.452
B. Rückstellungen 279.221 328.891 355.044
C. Verbindlichkeiten 13.477.872 11.725.552 10.396.874
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 19.186.545 17.483.895 16.181.370
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.109.260 2.513.438 2.743.722
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 11.264 590 10.848
5. Summe betriebliche Erträge 3.120.524 2.514.028 2.754.571
6. Materialaufwand 11.826 36.532 68.626
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 1.209.923 1.209.513 1.209.514
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 555.976 583.876 542.920
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.777.725 1.829.921 1.821.060
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.342.799 684.107 933.510
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 899 160 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 707.849 640.433 566.875
14. Finanzergebnis -706.950 -640.273 -566.875
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 635.849 43.834 366.635
16. Steuern 72.621 -34 -2.738
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 563.228 43.868 369.373
+ Gutschrift (-) / Belastung (+) auf Kapitalkonten -563.228 -43.868 -369.373
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2017 Bürgerwindpark Löningen Verwaltung
175
5.16 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (0251) 694-0
Gründungsjahr: 2012
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs -GmbH ist ausschließlich die Beteiligung als per-
sönlich haftende Gesellschafterin an der Bürgerwindpark Löninge n GmbH & Co. KG, Löningen. Die G e-
sellschafterin ist insbesondere berufen, die Geschäfte der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG zu
führen und diese zu vertreten. Die Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG betreibt ihren Windpark mit
sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Markus Bieder
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öff entlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 Bürgerwindpark Löningen Verwaltung
176
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 4.966 3.193 3.167
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 27.494 28.898 30.135
Umlaufvermögen 32.460 32.091 33.302
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0
Aktiva 32.460 32.091 33.302
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil der Kommanditisten 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 2.104 3.157 4.210
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.053 1.053 1.057
Eigenkapital 28.157 29.210 30.267
B. Rückstellungen 3.625 2.480 2.426
C. Verbindlichkeiten 677 400 609
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0
Passiva 32.460 32.091 33.302
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 2.683 2.661
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.423 1.250 1.255
5. Summe betriebliche Erträge 5.423 3.933 3.916
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.173 2.683 2.661
10. Summe betriebliche Aufwendungen 4.173 2.683 2.661
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.250 1.250 1.255
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.250 1.250 1.255
16. Steuern 197 197 198
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.053 1.053 1.057
Beteiligungsbericht 2017 Lokalradio Münster
177
5.17 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
Nevinghoff 14/16 www.antennemuenster.de
48147 Münster email: www.antennemuenster.de
Telefon: (02 51) 28954 - 0
Gründungsjahr: 1990
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 63.911 25,00
2 Unternehmen aus dem Verlagswesen 191.734 75,00
Gesamt 255.645 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH 25.565 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Das Landesrundfunkgesetz sieht für den Lokalfunk das sog. Zwei -Säulen-Modell vor, wobei zwischen
Betriebsgesellschaft (Sicherstellung von Betrieb und Finanzierung) und Veranstaltergemeinschaft (aus-
schließliche Programmverantwortlichkeit) unterschieden wird.
Für die Betriebsgesellschaft ergeben sich im Wesentlichen folgende Aufgaben:
- die zur Produktion und zu Vorbereitung des lokalen Rundfunks erforderlichen technischen Einric h-
tungen zu beschaffen und der Veranstaltergemeinschaft zur Verfügung zu stellen,
- der Veranstaltergemeinschaft die erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen,
- Hörfunkwerbung zu betreiben.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Peter Härtl
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Einen Überblick
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 Lokalradio Münster
178
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 240 5 5
II. Sachanlagen 126.284 150.101 131.676
III. Finanzanlagen 25.565 25.565 25.565
Anlagevermögen 152.089 175.671 157.246
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 129.525 227.766 253.238
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 510.820 501.139 590.878
Umlaufvermögen 640.345 728.904 844.116
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.305 2.251 4.639
Aktiva 797.738 906.826 1.006.000
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.646 255.646 255.646
II. Guthaben der persönlich haftenden Gesellschafterin 75.787 80.470 30.993
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 331.433 336.116 286.639
B. Sonderposten für aktivierte eigene Anteile 25.565 25.565 25.565
C. Rückstellungen 7.676 54.235 89.000
D. Verbindlichkeiten 433.065 490.910 604.796
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0
Passiva 797.738 906.826 1.006.000
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Umsatzerlöse 1.681.638 1.834.927 1.913.948
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 62.010 18.109 8.991
5. Summe betriebliche Erträge 1.743.648 1.853.037 1.922.940
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 45.876 40.858 41.575
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.344.682 1.407.168 1.376.774
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.390.558 1.448.026 1.418.348
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 353.091 405.011 504.591
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 53.359
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.856 11.825 12.223
14. Finanzergebnis -12.856 -11.825 41.135
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 340.235 393.186 545.727
16. Steuern 53.669 63.648 77.769
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 286.566 329.538 467.957
- Gutschrift auf Gesellschafterkonten 286.566 329.538 467.957
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
6 Sonstiges
Beteiligungsbericht 2017 Sparkasse Münsterland Ost
179
6 Sonstiges.
6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Sparkasse Münsterland Ost
Hauptstellen: Fernruf-Sammel-Nr.: (02 51) 5 98 - 0
Münster, Weseler Straße 230 http://banking.sparkasse-muensterland-ost.de
Ahlen, Moltkestraße 38 email: info@sparkasse-mslo.de
Oelde, Bahnhofstraße 29
Warendorf, Münsterstraße 21
Gründungsjahr: 1829 (2001)
G
egenstand des Unternehmens / Allgemeines
D
ie Sparkasse ist gemäß § 1 SpkG eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie ist Mitglied des Sparkassen-
verbands Westfalen-Lippe (SVWL), Münster, und über diesen dem Deutschen Sparkassen- und Girover-
band e. V. (DSGV), Berlin und Bonn, angeschlossen. Sie ist beim Amtsgericht Münster unter der Num-
mer A 4940 im Handelsregister eingetragen.
T
räger der Sparkasse ist der Sparkassenzweckverband, der von der Stadt Münster, dem Kreis Warendorf
sowie den Städten und Gemeinden Ahlen, Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, Ostbe-
vern, Sassenberg, Sendenhorst, Telgte und Warendorf gebildet wird. Der Sparkassenzweckverband ist
eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Münster und ist ebenfalls Mitglied des SVWL. Sat-
zungsgebiet der Sparkasse sind das Gebiet des Trägers sowie die angrenzenden Kreise und die krei s-
freie Stadt Hamm.
D
ie Sp arkasse ist Mitglied im bundesweiten Haftungsverbund der Sparkassen- Finanzgruppe, der aus
Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen besteht.
D
ie Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat das Sicherungssystem der Sparkassen -
Finanzgruppe als Einlagensicherungssystem nach dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) amtlich aner-
kannt. Es besteht nun aus einer freiwilligen Institutssicherung und einer gesetzlichen Einlagensicherung.
A
ls regionales Wirtschaftsunternehmen hat die Sparkasse die Aufgabe, die geld- und kreditwirtschaftliche
Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft insbesondere im satzungsrechtlichen Geschäftsgebiet
sicherzustellen. Daneben ist das soziale und kulturelle Engagement der Sparkasse zu nennen. Im Rah-
men der Geschäftsstrategie sind die Grundsätze unserer geschäftspolitischen Ausrichtung zusammenge-
fasst und in die operativen Planungen eingearbeitet. Die Geschäftsstrategie wird durch die Kundeng e-
schäftsstrategie konkretisiert.
D
arüber hinaus hat der Vorstand die Risikostrategie überprüft und den veränderten Rahmenbedingungen
angepasst. Für ausgewählte Risiken bestehen Teilstrategien (Adressenausfallrisiko-, Marktpreisrisiko-,
Liquiditätsrisiko-, IT -, Beteiligungsrisikostrategie und Strategie für operationelle Risiken). Sie sind B e-
standteile der Risikostrategie und wurden ebenfalls überprüft und aktualisiert. Die Strategien wurden mit
dem Verwaltungsrat der Sparkasse erörtert und innerhalb des Hauses kommuniziert.
Beteiligungsbericht 2017 Sparkasse Münsterland Ost
180
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Markus Schnabel, Vorsitzender
Wolfram Gerling
Klaus Richter
Peter Scholz
Verwaltungsrat
Markus Lewe, Oberbürgermeister, Vorsitzender
Dr. Olaf Gericke, 1. stellv. Vorsitzender
Dr. Michael Jung, 2. stellv. Vorsitzender
Lothar Austermann
Markus Diekhoff
Kai Engels
Dr. Dietmar Erber
Heribert Klas
Gabriele Kubig-Steltig
Detlef Ommen
Klaus Oortmann
Christel Overhaus
Josef Rickfelder
Michael Többen
Stefan Weber
Beratende Teilnahme
Dr. Alexander Berger, Bürgermeister
Karl-Friedrich Knop, Bürgermeister
Axel Linke, Bürgermeister
Berthold Streffing, Bürgermeister
Josef Uphoff, Bürgermeister
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Für weiterführende Erläuterungen zu den wirtschaftlichen Unternehmensdaten und zur zukünft igen Ent-
wicklung des Unternehmens sei auf den Lagebericht und A nhang des Jahresabschlusses der Sparkasse
Münsterland Ost 2017 verwiesen.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2017 Sparkasse Münsterland Ost
181
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
T€ T€ T€
1. Barreserve 69.880 141.689 219.360
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur
Refinanzierung der der Dt. Bundesbank zugelassen sind 0 0 0
3. Forderungen an Kreditinstitute 440.017 354.744 159.691
4. Forderungen an Kunden 6.487.113 6.580.779 6.761.946
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere 1.066.713 974.180 1.065.187
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 576.709 810.365 808.929
6a. Handelsbestand 0 0 0
7. Beteiligungen 147.336 148.118 148.044
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.349 18.349 18.349
9. Treuhandvermögen 213 1.149 821
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand ein-
schließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0 0 0
11. Immaterielle Anlagewerte 384 400 270
12. Sachanlagen 19.569 18.942 17.571
13. Sonstige Vermögensgegenstände 6.140 16.176 6.677
14. Rechnungsabgrenzungsposten 1.655 1.147 950
Aktiva 8.834.078 9.066.038 9.207.798
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 840.072 1.099.106 982.329
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 7.045.836 6.789.454 6.995.765
3. Verbriefte Verbindlichkeiten 6.110 2.239 914
3a. Handelsbestand 0 0 0
4. Treuhandverbindlichkeiten 213 1.149 821
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.965 12.992 8.774
6. Rechnungsabgrenzungsposten 2.311 1.884 1.503
7. Rückstellungen 84.478 79.807 78.423
8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0 0 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0 0 0
10. Genussrechtskapital 0 0 0
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 378.000 594.300 652.500
12. Eigenkapital 472.094 485.108 486.770
Passiva 8.834.078 9.066.038 9.207.798
Beteiligungsbericht 2017 Sparkasse Münsterland Ost
182
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
T€ T€ T€
1. Zinserträge 239.393 230.408 214.104
2. Zinsaufwendungen 84.324 60.482 53.966
Zwischensumme 155.069 169.926 160.138
3. Laufende Erträge 35.893 71.100 39.453
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs-
oder Teilgewinnabführungsverträgen 0 0 0
5. Provisionserträge 57.694 56.895 59.542
6. Provisionsaufwendungen 4.481 4.185 4.124
7. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands 0 0 0
8. Sonstige betriebliche Erträge 5.640 6.502 8.975
9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rückla-
geanteil 0 0 0
Zwischensumme 249.816 300.238 263.984
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 143.962 144.126 143.517
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle
Anlagewerte und Sachanlagen 3.642 3.601 3.426
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.747 17.147 14.872
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen
und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstel-
lungen im Kreditgeschäft 22.110 0 0
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimm-
ten Wertpapieren sowie aus Auflösung von Rückstellungen
im Kreditgeschäft 0 144.420 7.328
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,
Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagever-
mögen behandelte Wertpapiere 0 10.406 0
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an
verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelten Wertpapieren 692 0 0
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 39 39 39
18. Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 15.000 216.300 58.200
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 50.007 53.040 51.257
20. Außerordentliche Erträge 0 0 0
21. Außerordentliche Aufwendungen 0 0 0
22. Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 30.002 33.024 33.232
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Pos. 12 ausgewiesen 0 0 0
25. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 20.005 20.016 18.025
26. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 20.005 20.016 18.025
Beteiligungsbericht 2017 Volksbank Münster
183
6.2 Volksbank Münster eG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Volksbank Münster eG
Neubrückenstraße 66 www.volksbank-muenster.de
48143 Münster email: E-Mail: info@vvbms.de
Telefon: (02 51) 500 500
Die Stadt Münster hält 4 Anteile zu je 150 €.
Im Geschäftsjahr 2017 wurde eine Dividende in Höhe von 36 € eingenommen.
Beteiligungsbericht 2017 Stiwl
184
6.3 Zweckverbände
6.3.1 Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl)
Rohrteichstr. 71 www.stiwl.de
33602 Bielefeld info@stiwl.de
Telefon: (0521) 557577-0
Gründungsjahr: 2004
Verbandsmitglieder
Kreis Borken Kreis Steinfurt
Kreis Coesfeld Kreis Warendorf
Kreis Gütersloh Stadt Bielefeld
Kreis Herford Stadt Münster
Kreis Lippe Stadt Rheine
Kreis Minden-Lübbecke Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Ziele des Zweckverbands
Der Zweckverband ist Träger des Studieninstituts für kommunale Verwaltung Westfal en Lippe (Studien-
institut).
Das Studieninstitut
• unterhält auf Dauer gleichwertige Abteilungen an den Standorten Bielefeld und Müns ter,
• hat die Aufgabe, den Dienstkräften der Gemeinden und Gemeindeverbände des Institutsbezirks
die nach den Prüfungsordnungen vorgeschriebenen Prüfungen abzunehmen und auf diese auf
der Grundlage der verbindlichen Curricula vorzubereiten,
• kann auch Personal anderer Verwaltungen, Körperschaften und Einrichtungen, die öffentlichen
Zwecken dienen, ausbilden, prüfen, fortbilden und beraten,
• bietet Fortbildung in den verschiedenen Bereichen kommunalen Handelns an,
• unterstützt die Verwaltungen durch ein Personalberatungsverfahren bei der Auswahl geeigneter
Nachwuchskräfte,
• kann weitere Aufgaben übernehmen.
Beteiligungsbericht 2017 Stiwl
185
Organe des Zweckverbandes
Studienleitung
Thomas Hüttemann
Verbandsvorsteher
Pit Clausen, Oberbürgermeister, Bielefeld
Verbandsversammlung
Dr. Klaus Effing, Landrat, Kreis Steinfurt,
Vorsitzender
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster,
stellv. Vorsitzender
Sven-Georg Adenauer, Landrat, Kreis Gütersloh
Petra Schreier, Kreis Warendorf
Hartmut Golücke, Kreis Herfold
Rainer Kaschel, Kämmerer, Bielefeld
Dr. Peter Lüttmann, Bürgermeister, Rheine
Dr. Georg Lunemann, Erster Landesrat / Kämmerer,
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Cornelia Schöder, KrD’in, Kreis Minden-Lübbecke
Daniel Schollmeyer, Kreis Lippe
Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat,
Kreis Coesfeld
Burkhard Venhues, Kreis Borken
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Jahr 2016
Die unter der Rubrik Ziele des Zweckverbands aufgeführten Verbandsziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck. Die satzungsgemäßen Aufgaben, Erhalt und Weiterentwicklung des
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen- Lippe wurden im Jahr 2016 voll erfüllt. Die Erfüllung
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten er-
sichtlich.
Der Jahresabschluss 2017 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher nur die
Wirtschaftsdaten bis 2016 aufgeführt.
Beteiligungsbericht 2017 Stiwl
186
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.351 2.222
II. Sachanlagen 6.291.453 6.163.810
III. Finanzanlagen 831.919 1.014.990
Anlagevermögen 7.125.723 7.181.022
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 12.357.093 13.393.965
III. Wertpapiere 0 0
IV. Flüssige Mittel 3.640 4.028
Umlaufvermögen 12.360.732 13.397.993
C. Rechnungsabgrenzungsposten 90.351 98.806
Aktiva 19.576.806 20.677.821
A. Eigenkapital
I. Allgemeine Rücklage 4.155.085 3.774.068
II. Ausgleichsrücklage 711.263 1.408.066
III Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0
IV. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 696.802 1.451.541
Eigenkapital 5.563.151 6.633.675
B. Sonderposten 11.441 11.624
C. Rückstellungen 10.114.111 10.422.429
D. Verbindlichkeiten 1.642.016 1.505.125
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.246.088 2.104.968
Passiva 19.576.806 20.677.821
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. privatrechtliche Leistungsentgelte 4.473.160 5.538.793
2. Zuweisungen und Zuwendungen 864.016 495.376
3. Kostenerstattungen und Kostenumlagen 81.462 241.970
4. Sonstige ordentliche Erträge 1.593.816 2.065.618
5. Summe ordentliche Erträge 7.012.454 8.341.757
6. Materialaufwand 839.738 890.423
7. Personal- und Versorgungsaufwendungen 4.744.634 5.314.705
8. Abschreibungen 203.068 217.071
9. Sonstige ordentliche Aufwendungen
(inkl. Transferaufwendungen) 495.708 497.735
10. Summe betriebliche Aufwendungen 6.283.149 6.919.934
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 729.305 1.421.823
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 23 16
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.526 29.810
14. Finanzergebnis -32.503 -29.794
15. Ergebnis vor Steuern (EBT) 696.802 1.392.029
16. Außerordentliches Ergebnis 0 59.512
17. Steuern 0 0
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 696.802 1.451.541
Beteiligungsbericht 2017 ZVM
187
6.3.2 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM)
Schorlemerstraße 26 www.zvm.info
48143 Münster info@zvm.info
Telefon: (0251) 4134-0
Gründungsjahr: 1995
Verbandsmitglieder
Kreis Borken Kreis Warendorf
Kreis Coesfeld Stadt Münster
Kreis Steinfurt
Ziele des Zweckverbands
Ziel der Tätigkeit des Zweckverbands ist der Erhalt und die Weiterentwicklung des Schienenpersonen-
nahverkehrs (SPNV) im Zweckverbandsgebiet. Der Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) wirkt als
Mitglied im Zweck verband Nahverkehr Westfalen- Lippe (NWL) an allen wesentlichen Entscheidungen
über die Planung, Organisation und Ausgestaltung des SPNV im Kooperationsraum Westfalen mit.
Mit dem Ziel der engeren Zusammenarbeit zwischen den Aufgabenträgern ÖPNV und dem ZV M haben
die Kreise Borken, Coesfeld und Warendorf mit dem ZVM eine öffentlich- rechtliche Vereinbarung mit
einer mandatierenden Aufgabenübertragung nach § 23 Abs. 3 GkG NRW geschlossen. Die Verbands-
versammlung des ZVM hat über die genannte Zusammenarbeit am 18.06.2012 beschlossen. Die öffentli-
che-rechtliche Vereinbarung über die Zusammenarbeit der genannten Kreise mit dem ZVM wurde im
Amtsblatt Nr. 5 vom 31.08.2012 veröffentlicht und ist gemäß § 24 Abs. 2 GkG NRW durch die Bezirksre-
gierung Münster genehmigt und bekannt gemacht worden.
Beteiligungsbericht 2017 ZVM
188
Organe des Zweckverbandes
Verbandsvorsteher
Dr. Hermann Paßlick, Kreis Borken
Verbandsversammlung
für den Kreis Borken
Dietmar Eisele
Volker Jürgen Himmel
Ludger Konrad
Paul Lensing
Elisabeth Lindenhahn
Theo Sanders
Marco van den Berg
für den Kreis Coesfeld
Waltraud Bednarz
Joachim Gilbeau
Harald Koch
Stefan Kohaus
Lambert Lonz
Heinrich Terwort
Ludger Wobbe
Enrico Zanirato
für den Kreis Steinfurt
Dr. Klaus Effing, 1. stellv. Verbandsvorsteher
Heike Cizelsky
Wilhelm Dierksen
Jan-Niclas Gesenhues
Anneli Hegerfeld-Reckert
Karl Kösters
Reinhard Lah
Ludwig Reichert
für den Kreis Warendorf
Franz-Ludwig Blömker
Franz-Josef Buschkamp
Markus Diekhoff, bis 20.10.2017
Detlef Ommen
Carsten Rehers
Ron Schindler, an 20.10.2017
Ulrich Schlösser
Josef Schmedding
Paul Tegelkämper
für die Stadt Münster
Horst Karl Beitelhoff, bis 30.09.2017
Robin Denstorff, seit 01.03.2017,
2. stellv. Verbandsvorsteher
Thomas Fastermann, bis 30.09.2017
Gerhard Joksch
Michael Kleyboldt, ab 18.10.2017
Hedwig Liekefedt
Rüdiger Sagel
Walter von Göwels, bis 30.09.2017
Stefan Weber, bis 30.09.2017
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Jahr 2015
Die unter der Rubrik Ziele des Zweckverbands aufgeführten Verbandsziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck. Die satzungsgemäßen Aufgaben, Erhalt und Weiterentwicklung des
SPNV im Münsterland wurden im Jahr 2017 voll erfüllt. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2017 ZVM
189
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.986 3.290 1.841
II. Sachanlagen 39.034 27.443 24.201
III. Finanzanlagen 8.240 8.240 8.240
Anlagevermögen 52.260 38.973 34.282
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 719.573 160.466 213.679
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 3.072.541 3.505.246 3.313.640
Umlaufvermögen 3.792.114 3.665.712 3.527.319
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.067 18.970 10.580
Aktiva 3.863.441 3.723.655 3.572.182
A. Eigenkapital
I. Allgemeine Rücklage 1.087.607 1.087.607 1.087.607
II. Ausgleichsrücklage 11.607 64.406 25.068
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 52.799 -39.337 -8.100
Eigenkapital 1.152.013 1.112.675 1.104.575
B. Sonderposten für Zuwendungen 52.260 38.973 34.282
C. Rückstellungen 131.637 157.919 204.533
D. Verbindlichkeiten 2.527.532 2.414.088 2.228.792
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 3.863.441 3.723.655 3.572.182
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. Zuweisungen und Zuschüsse 4.806.180 4.477.302 4.443.076
2. Kostenerstattungen und Kostenumlagen 1.442.667 755.528 967.110
3. Sonstige ordentliche Erträge 22.464 10.670 10.286
4. Summe ordentliche Erträge 6.271.311 5.243.500 5.420.472
5. Materialaufwand 2.410.593 1.447.310 1.613.472
6. Personalaufwand 1.024.775 1.026.733 980.137
7. Abschreibungen 23.877 18.924 19.755
8. Sonstige ordentliche Aufwendungen
(inkl. Transferaufwendungen) 2.758.730 2.788.982 2.811.361
9. Summe betriebliche Aufwendungen 6.217.975 5.281.948 5.424.724
10. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 53.336 -38.448 -4.252
11. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 374 0 102
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 911 890 3.951
13. Finanzergebnis -538 -890 -3.849
14. Ergebnis vor Steuern (EBT) 52.799 -39.337 -8.100
15. Steuern 0 0 0
16. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 52.799 -39.337 -8.100
Beteiligungsbericht 2017 EUREGIO
190
6.3.3 Deutsch-niederländischer Zweckverband EUREGIO
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Deutsch-niederländischer Zweckverband EUREGIO
Enscheder Str. 362 www.euregio.eu
48599 Gronau info@euregio.eu
Telefon: (0256) 2702-0
Gründungsjahr: 1958
Verbandsmitglieder
Kreis Borken Stadt Osnabrück
Kreis Coesfeld Regio Achterhoek
Kreis Steinfurt Regio Twente
Kreis Warendorf Gemeinde Coevorden
Landkreis Grafschaft Bentheim Gemeinde Hardenberg
Landkreis Osnabrück Gemeinde Ommen
Landkreis Emsland Gemeinde Waterschappen
Stadt Münster
Ziele des Zweckverbands
Die EUREGIO hat die Aufgabe, die regionale grenzübergreifende Zusamm enarbeit ihrer Mitglieder zu
fördern, zu unterstützen und zu koordinieren. Sie fördert die grenzübergreifende Abstimmung und Koordi-
nierung zwischen öffentlich- rechtlichen Instanzen, Behörden und gesellschaftlichen Gruppierungen und
berät Mitglieder, Bürger, Unternehmen, Verbände und Behörden in grenzübergreifenden Fragen. Die
EUREGIO ist auch für ihre Mitglieder grenzübergreifend tätig, um ihre Gesamtinteressen gegenüber inter-
nationalen, nationalen und anderen Institutionen wahrzunehmen.
Ziel der EUREGIO ist es letztlich, ein gemeinsames Versorgungsgebiet zu schaffen. Leitbild und Hand-
lungsschwerpunkte sind im gemeinsam entwickelten Strategiekonzept „EUREGIO 2020“ beschrieben.
Darin sind auch die drei Schwerpunktbereiche genannt:
• Gesellschaftliche Entwicklung:
Dieser Schwerpunkt umfasst die Themenfelder schulische Bildung, soziokulturelle Begegnungen,
Gesundheit und öffentliche Sicherheit.
• Wirtschaft:
Diese enthält die Themenfelder Innovation in KMU, Arbeitsmarkt und Qualifikation sowie
Tourismus
• Nachhaltige Raumentwicklung:
Dazu gehören die Themenfelder Raumentwicklung, Infrastruktur und Verkehr sowie Energie.
Beteiligungsbericht 2017 EUREGIO
191
Organe des Zweckverbandes
Geschäftsführer
Christoph Almering
Rat
Besteht aus 84 Mitgliedern, davon 42 aus Deutsch-
land und 42 aus den Niederlanden
Verbandsversammlung
Vertreter aller Verbandsmitglieder
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Jahr 2016
Die unter der Rubrik Ziele des Zweckverbands aufgeführten Verbandsziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck. Die satzungsgemäßen Aufgaben, Erhalt und Weiterentwicklung des
deutsch-niederländischen Zweckverbandes wurden im Jahr 2016 voll erfüllt. Die Erfüllung des öffentlichen
Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdate n ersichtlich.
Der Jahresabschluss 2017 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Mit dem Haushaltsjahr 2016 hat die
EUREGIO erstmalig einen Haushaltsplan vorgelegt, der sich nach den Haushaltsvorschriften „Neues
kommunales Finanzmanagement für Gemeinden im Land Nordrhein- Westfalen (NKFG NRW)“ richtet ,
weshalb nur die Wirtschaftsdaten ab dem Jahr 2016 aufgeführt sind.
Beteiligungsbericht 2017 EUREGIO
192
Bilanz
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
250.222
II. Sachanlagen
36.396
III. Finanzanlagen
0
Anlagevermögen
286.618
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
2.183
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände
1.509.471
III. Wertpapiere
0
IV. Flüssige Mittel
35.597.226
Umlaufvermögen
37.108.879
C. Rechnungsabgrenzungsposten
41.917
Aktiva
37.437.414
A. Eigenkapital
I. Allgemeine Rücklage
0
II. Ausgleichsrücklage
0
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag
1.307.696
Eigenkapital
1.307.696
B. Sonderposten
0
C. Rückstellungen
292.014
D. Verbindlichkeiten
35.032.961
E. Rechnungsabgrenzungsposten
804.743
Passiva
37.437.414
Gewinn- und Verlustrechnung
2015 2016 2017
€ € €
1. privatrechtliche Leistungsentgelte
98.734
2. Zuweisungen und Zuwendungen
4.588.131
3. Kostenerstattungen und Kostenumlagen
0
4. Sonstige ordentliche Erträge
128.719
5. Summe ordentliche Erträge
4.815.583
6. Materialaufwand
61.942
7. Personalaufwand
2.343.123
8. Abschreibungen
33.228
9. Sonstige ordentliche Aufwendungen
(inkl. Transferaufwendungen)
1.069.584
10. Summe betriebliche Aufwendungen
3.507.876
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT)
1.307.707
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge
0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
11
14. Finanzergebnis
-11
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
1.307.696
16. Steuern
0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag
1.307.696
Beteiligungsbericht 2017 Mitgliedschaften
193
6.4 Die städtischen Mitgliedschaften
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in €
2017
1. AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, Hattingen 18.602,34
2. ABA-Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V., Dortmund 173,00
3. ADS - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter 55,00
4. AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., Hannover 120,00
5. AGBF Bund - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der
Bundesrepublik Deutschland 25,00
6. AGBF-NRW - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in NRW, Herford 16,00
7. AGFS NRW - Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte,
Gemeinden und Kreise in NRW e.V. 2.500,00
8. AGOT-NRW – Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V., Düsseldorf
(passive Mitgliedschaft) 0,00
9. AKMB - Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken 60,00
10. Aldegrever Gesellschaft e.V., Münster 130,00
11. Annette-von-Droste-Gesellschaft e.V., Münster 40,00
12. Anwendervereinigung für DV-gestützte Personaleinsatzplanung e.V. 180,00
13. AÖW Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. 10.000,00
14. APWPT – Association of Professional Wireless Production Technologies e.V., Hausen 125,00
15. ASA - Arbeitsgemeinschaft "Stoffspezifische Abfallbehandlung" e.V., Ennigerloh 3.000,00
16. ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland e.V., Frankfurt am Main
Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche 135,00
17. bcsd - Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. 850,00
18. BDS - Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V., Bochum 1.225,00
19. Betriebssportverband Münster 569,50
20. BGK - Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., Köln 4.612,10
21. Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., Münster 155,00
22. BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband
Deutschlands e.V., Berlin 1.428,00
23. CID-UNESCO Sektion Münster 0,00
24. Deutsche Fußballroute NRW e.V., Duisburg 500,00
25. Deutscher Bühnenverein, Bundesverband der Theater und Orchester, Köln 22.729,25
26. Deutscher Museumsbund e.V., Berlin 130,00
27. Deutscher Städtetag, Berlin 188.039,00
28. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin 1.333,17
29. Deutsches Bündnis gegen Depression e.V., Leipzig 50,00
30. Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., Bonn 0,00
31. DFS - Deutsche Feuerwehr-Sportföderation e.V., Hamburg 171,05
32. DGAF - Gesellschaft für Arterioskleroseforschung e.V., Jena 260,00
33. DGfdB - Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V., Essen 660,00
34. difu - Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin 24.772,12
Beteiligungsbericht 2017 Mitgliedschaften
194
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in €
2017
35. DIJuF - Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V., Heidelberg 3.591,00
36. DJH - Deutsches Jugendherbergswerk – Hauptverband für Jugendwandern und
Jugendherbergen e.V., Detmold 25,00
37. djt - Deutscher Juristentag e.V., Bonn 300,00
38. DNG - Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen e.V., Aachen 50,00
39. DSAG - Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V., Walldorf 500,00
40. DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. 2.125,00
41. ECF - European Cyclists’ Federation 1.500,00
42. EdDE - Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V., Köln 1.279,26
43. EEA - European Energy Award e.V., Zürich 1.000,00
44. Euregio Deutsch-niederländischer Zweckverband 500,00
45. EUREGIO Forum 0,00
46. Europäisches Städtenetzwerk Eurocities 0,00
47. Europa-Union Deutschland e.V., Düsseldorf 0,00
48. Fachklinik Hornheide e.V., Münster 4.500,00
49. Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V., Köln 50,00
50. Fachverband der Standesbeamtinnen und Standesbeamten Westfalen-Lippe e.V.,
Hamm 300,00
51. FGSV - Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V., Köln 169,00
52. Forum Baulandmanagement NRW 0,00
53. Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e.V., Münster 51,13
54. Freunde der Kunstakademie Münster e.V., Münster 153,39
55. Freunde des Museums für Kunst- und Kultur Münster e.V., Münster 300,00
56. GCB - German Convention Bureau e.V., Frankfurt am Main 4.498,20
57. Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. 87,00
58. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V., Münster 260,00
59. GTKos Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden e.V., Bayreuth 25,00
60. Güteschutz Kanalbau - Gütegemeinschaft Herstellung und Instandhaltung von
Abwasserleitungen und -kanälen e.V., Schönenberg-Kübelberg 184,45
61. Hansischer Geschichtsverein e.V., Lübeck 35,00
62. Haus Phoenix (VdF) 0,00
63. HHoG - Historic Highlights of Germany e.V., Trier 18.100,00
64. ICLEI - Local Governments for Sustainability 2.250,00
65. ICOM Deutschland e.V., Berlin 180,00
66. Initiative Starke Innenstadt Münster e.V. 5.554,86
67. Innung des Kraftfahrzeuggewerbes (Gastmitgliedschaft) 430,00
68. InwesD - Interessengemeinschaft NRW-Deponiebetreiber über Abfallentsorgungs-
und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG), Köln 300,00
69. JMD - Jeunesses Musicals Deutschland e.V., Weikersheim 122,00
70. KAV NW - Kommunaler Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen, Wuppertal 26.235,00
Beteiligungsbericht 2017 Mitgliedschaften
195
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in €
2017
71. KDN - Dachverband kommunaler IT-Dienstleister, Köln 13.000,00
72. KGSt - Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, Köln 18.892,98
73. Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.,
Frankfurt am Main 2.175,78
74. Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V. 875,00
75. Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Berlin 140,00
76. Landesverband Museumspädagogik NRW e.V. 100,00
77. Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft für die Waldflächen 4.481,16
78. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München 500,00
79. Münster Modell e.V. 100,00
80. Münsterland e.V., Greven 248.031,20
81. Netzwerk Innenstadt NRW 3.000,00
82. Netzwerk Kommunaler Arbeitsschutz, Düsseldorf 0,00
83. NRW Kultursekretariat, Wuppertal 19.000,00
84. NRW Stiftung – Förderverein Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat-
und Kulturpflege e.V., Düsseldorf 1.329,00
85. Reiterverein St. Georg Münster e.V. 105,00
86. Ring der Abendgymnasien im Land NRW e.V. 80,00
87. Ring der Abendrealschulen im Land NRW e.V. 120,00
88. Tierschutz-Verein Münster (Westf.) und Umgegend e.V., Münster 22,00
89. Tourismus NRW e.V., Düsseldorf 4.333,00
90. Universitätsgesellschaft Münster e.V., Münster 900,00
91. UVP-Gesellschaft - Gesellschaft für die Prüfung der Umweltverträglichkeit e.V.,
Paderborn 300,00
92. vbnw - Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen e.V., Köln 1.948,72
93. VdM - Verband Deutscher Musikschulen e.V., Bonn 2.878,26
94. VDR - Verband der Restauratoren e.V., Bonn 126,00
95. VDR - Verband Deutscher Radrennveranstalter e.V., Bad Vilbel 250,00
96. VDSI - Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V.,
Wiesbaden 132,00
97. VDSt - Verband Deutscher Städtestatistiker, Braunschweig 120,00
98. Verband der Feuerwehr Stadt Münster e.V., Münster 1.675,00
99. Verband für Desinfektoren und Hygienebeauftragte e.V., Bedburg-Hau 120,00
100. Verband kommunale Abfallwirtschaft und Städtereinigung e. V., Köln 8.631,00
101. Verein Creditreform Münster Riegel & Riegel KG 803,25
102. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster e.V. 120,00
103. Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück 40,00
104. Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Dorsten 260,00
105. Verein für Westfälische Kirchengeschichte e.V. 30,00
Beteiligungsbericht 2017 Mitgliedschaften
196
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in €
2017
106. Verein zur Förderung der Abteilung Münster der Fachhochschule für öffentliche
Verwaltung NW e.V., Münster 153,00
107. Verein zur Förderung des Leistungssportes e.V., Münster 50,00
108. Verkehrswacht Münster e.V., Münster 20,00
109. vfdb - Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V., Altenberge 87,00
110. VHE - Verband der Humus und Erdenwirtschaft e.V., Aachen 4.133,24
111. VHW - Deutsches Volksheimstättenwerk e. V., Düsseldorf 570,00
112. VITAKO - Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V., Berlin 19.278,76
113. V.S.G.K. (Verband der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren
Deutschlands e.V.) 0,00
114. VWM - Vereinigung Westfälischer Museen e.V., Münster 30,00
115. Waldbesitzerverband der Gemeinden, Gemeindeverbände und öffentlich-rechtlichen
Körperschaften in Nordrhein-Westfalen e.V., Bonn 114,92
116. Wasserverband Westdeutsche Kanäle 72,00
117. Westfälische Reit- und Fahrschule e.V., Münster 350,00
118. Westfälische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Münster e.V., Münster 12.077,83
119. Westfälischer Heimatbund e.V., Münster 76,69
120. Westfälischer Zoologischer Garten e.V., Münster 159,00
121. West-Ost-Forum Münster e.V., Münster 0,00
122. WGGF - Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, Münster 64,00
Beteiligungsbericht 2017 Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters
197
6.5 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in €
2017
1. Beirat des Westfälischen Kunstvereins 0,00
2. Deutsch-Niederländische Gesellschaft 50,00
3. Förderverein Fresno e.V. 15,00
4. Förderverein Münster-Lublin 25,00
5. Förderverein „Neue Wände“ 0,00
6. Förderverein Niederlande Zentrum 65,00
7. Förderverein Rjasan 10,00
8. Gesellschaft der Förderer der Fachhochschule Münster e.V. 150,00
9. Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster Verein „De Bockwindmuel e.V.“ 50,00
10. Verein „Freunde für Rishon le Zion“ 50,00
11. Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster 50,00
12. Verwaltungsrat der Gesellschaft zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet
des Siedlungs- und Wohnungswesens 0,00
13. Westfalen-Initiative 25,00
14. Westfälischer Reiterverein e.V. 50,00
Beteiligungsbericht 2017
198
7 Anhang.
Anlage 1: Begriffserläuterungen
Abschreibungen Mit der Abschreibung werden Wertminderungen im Vermögen oder an
Vermögensgegenständen ergebnismindernd erfasst. Dies erfolgt, i n-
dem eine erwartete Wertminderung im Voraus auf die entsprechenden
Rechnungsperioden verteilt wird (normale Abschreibung) oder eine un-
erwartete Wertminderung zum Zeitpunkt ihres Eintrittes gebucht wird
(außergewöhnliche Abschreibung).
Aktiva Auf der Aktivseite sind die Wirtschaftsgüter nach Anlage- und Umlauf-
vermögen erfasst. Die Aktivseite zeigt, wohin die Mittel geflossen sind
(auch: Mittelverwendungsseite). Die Summe aller Aktiva, die gleich der
Summe aller Passiva ist, ergibt die Bilanzsumme.
Anlagevermögen Wirtschaftsgüter, die dem Unternehmen auf Dauer dienen und längere
Zeit im Vermögen verbleiben oder über längere Zeiträume genutzt wer-
den. Ausgewiesen auf der Aktivseite der Bilanz umfasst es Sachanl a-
gen (Immobilien, Maschinen, Fuhrpark, etc.), Finanzanlagen (Beteil i-
gungen, Wertpapiere, etc.) und immaterielle Vermögensgegenstände
(Patente, Lizenzen).
Aufwendungen Vermögensminderungen innerhalb eines Unternehmens, die durch eine
gleichzeitige Verringerung des Ergebnisses zum Ausdruck kommen.
Aufwendungen sind allerdings nicht zwangsläufig Mittelabflüsse (z.B.
Abschreibungen).
Betriebsergebnis Differenz zwischen gewöhnlichen Erträgen und Aufwendungen, die sich
aus der betrieblichen Leistungserstellung ergeben.
Bilanz Bestandteil des Jahresabschlusses. Ist die Gegenüberstellung des
Vermögens (Anlage- und Umlaufvermögen) und des Kapitals (Eigen-
und Fremdkapital) eines Unternehmens zu einem bestimm ten Stichtag
(Ende des Wirtschaftsjahres).
Bilanzgewinn/-verlust Bestandteil des Eigenkapitals nach dem handelsrechtlichen Gliede-
rungsschema. Errechnet sich aus dem Jahresüberschuss / Jahresfehl-
betrag zuzüglich Gewinnvortrag und Entnahmen aus den Kapital - /
Gewinnrücklagen abzüglich Verlustvortrag und den Einstellungen in die
Gewinnrücklage.
Eigenkapital Alle von den Eigentümern unbefristet zur Verfügung gestellten Mittel.
Das Eigenkapital ist Bestandteil der Passivseite. Es setzt sich zusam-
men aus dem gez eichneten Kapital (auch: Haftungskapital oder
Stammkapital), den Kapitalrücklagen, den Gewinnrücklagen und dem
vorgetragenen Bilanzgewinn/ -verlust bzw. der Jahresüberschuss /
-fehlbetrag. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital gibt den
Buchwert des Unternehmens an.
Eigenkapitalquote
Eigenkapital / Bilanzsumme x 100
Gibt den Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital an.
Erträge Geschäftsvorfälle, die das Jahresergebnis eines Unternehmens erhö-
hen. Sie bedeuten somit einen Wertzuwachs im Vermögen des Unter-
nehmens. Erträge dürfen allerdings nicht zwangsläufig als Mittelzuflüs-
se gesehen werden (z.B. Wertsteigerungen).
7 Anhang
Beteiligungsbericht 2017
199
Fremdkapital Das Fremdkapital wird umgangssprachlich auch mit Schulden bezeic h-
net und ist auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Es setzt s ich
aus den kurz - und langfristigen Verbindlichkeiten und den Rückstellun-
gen zusammen und steht dem Unternehmen in der Regel nur befristet
und zu einem bestimmten Zinssatz zur Verfügung. Ausgewiesenes
Vermögen abzüglich Fremdkapital ergibt das bilanzielle Eigenkapital.
Gesellschafterversammlung Ist das Entscheidungsgremium der Anteilseigner (Gesellschafter). Sie
beschließt über Änderungen im Gesellschaftsverhältnis, im Gesel l-
schaftsvertrag und in der Unternehmensstrukturierung. Sie stellt den
Jahresabschluss fest und beschließt die Gewinnverwendung. Weiter
bestellt sie den Aufsichtsrat.
Gewinn- u. Verlustrechnung Neben der Bilanz ist die Gewinn- und Verlustrechnung der wichtigste
Bestandteil des Jahresabschlusses. In ihr wird der Erfolg des Unter-
nehmens einer Rechnungsperiode (in der Regel das Wirtschaftsjahr)
durch die Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag ermittelt. Über-
steigen die Erträge die Aufwendungen, erwirtschaftet das Unternehmen
einen Jahresüberschuss (Gewinn), der das Eigenkapital erhöht. Über-
steigen hingegen die Aufwendungen die Erträge kommt es zu einem
Jahresfehlbetrag (Verlust), der das Eigenkapital verringert.
Gewinnrücklage Ist der Teil des Jahresüberschusses, der nicht ausgeschüttet und nicht
als Gewinnvortrag auf das folgende Jahr vorgetragen wird, sondern bei
der Gewinnverwendung eine direkte Einstellung in eine eigens ausge-
wiesene Rücklage erfolgt.
Gewinnvortrag Der nach dem Gewinnverwendungsbeschluss in die nächste Rec h-
nungsperiode vorgetragene (übertragene) Gewinn. In der Folgeperiode
wird der Restbetrag dann mit dem aktuellen Ergebnis verrechnet, und
es erfolgt ein erneuter Verwendungsbeschluss (siehe auch Verlustvor-
trag).
Gezeichnetes Kapital Bestandteil des Eigenkapitals in der Bilanz von Kapitalgesellschaften.
Es weist das im Handelsregister eingetragene Haftungskapital der Kapi-
talgesellschaft aus. Bei der Aktiengesellschaft wird es mit Nennkapital,
bei der GmbH mit Stammkapital bezeichnet. Das Gezeichnete Kapital
ist bei Kapitalgesellschaften der Maximalbetrag, mit dem die Gesel l-
schafter zum Ausgleich von Verbindlichkeiten und Verlusten herange-
zogen werden können (beschränkte Haftung), falls die anderen Eige n-
kapitalanteile (Kapital - und Gewinnrücklage, Gewinnvorträge) aufge-
braucht sind. Nach dem Verhältnis der gehaltenen Anteile am Gezeich-
neten Kapital bestimmt sich auch die Beteiligungsquote.
Investitionen Bindung von Kapital in Wirtschaftsgütern, um daraus Erträge zu erzi e-
len. Es wird unterschieden zwischen Sach- und Finanzinvestitionen.
Jahresergebnis Ergebnis eines Unternehmens unter Berücksichtigung aller Aufwen-
dungen und Erträge, steht am Ende der Gewinnermittlung. (auch: Jah-
resüberschuss / Jahresfehlbetrag).
Kapitalrücklage In die Kapitalrücklage werden Beträge eingestellt, die bei einer Kapita l-
einlage oder Einzahlung den Betr ag des Gezeichneten Kapitals über-
steigen.
Liquidität Fähigkeit eines Unternehmens, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtu n-
gen nachkommen zu können (Zahlungsbereitschaft). Diese wird häufig
an den Beständen des Vermögens gemessen, die sich innerhalb von
unterschiedlichen Zeiträumen in flüssige Mittel umwandeln lassen (Fri s-
tigkeit). Dieser Fristigkeit muss immer die Fälligkeit der einzelnen
Fremdkapitalpositionen (Verbindlichkeiten) gegenübergestellt werden.
Beteiligungsbericht 2017
200
Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten
Gradmesser für die Ausstattung des Unternehmens mit kurzfristiger L i-
quidität. Neu: Definition ab Beteiligungsbericht 2015 erstmals einheitlich
nach NKF ohne sonstige Vermögensgegenstände. Daher sind Abwe i-
chungen zu früheren Beteiligungsberichten möglich.
Passiva Auf der Passivseite der Bilanz wird das Kapital, getrennt nach Eigen-
und Fremdkapital, ausgewiesen. Die Passivseite gibt Auskunft über die
Herkunft der finanziellen Mittel des Unternehmens (Mittelherkunftsse i-
te). Die Summe aller Passiva, die gleich der Summe aller Aktiva ist,
ergibt die Bilanzsumme.
Personalintensität Personalaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100
Gibt den Anteil der Personalaufwendungen an den gesamten ordentl i-
chen Aufwendungen an.
Rechnungsabgrenzungs- Ausgaben (Aktivseite) oder Einnahmen (Passivseite) vor dem Abschluss-
posten stichtag, soweit der Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem
Stichtag eintritt. Dienen der Abstimmung zwischen Bilanz und GuV zur
Ermittlung eines periodengerechten Jahreserfolges in beiden Rechnun-
gen.
Rücklagen Bestandteil des Eigenkapitals. Sie erhöhen und stärken es und stehen
zu längerfristigen Finanzierungszwecken zur Verfügung. Nach der En t-
stehungsweise unterscheidet man zwischen Kapitalrückl age und G e-
winnrücklage.
Rückstellungen Verpflichtungen gegenüber Dritten, die am jeweiligen Stichtag mit
großer Sicherheit bestehen, deren Höhe und/oder Fälligkeitstermin aber
nicht genau bestimmbar ist. Typische Gründe für die Bildung von Rüc k-
stellungen s ind: Garantieverpflichtungen, drohende Verluste aus lau-
fenden Geschäften, noch zu leistende Steuerzahlungen und Pensions-
verpflichtungen. Letztere haben aufgrund ihrer extremen Langfristigkeit
und einem in der Regel immer bestehenden Grundstocks in gewissem
Maße eigenkapitalähnlichen Charakter.
Stammkapital Gezeichnetes Kapital einer GmbH und somit das beschränkt haftende
Eigenkapital. Seine Höhe ist im Gesellschaftsvertrag und in der Sa t-
zung festgelegt. Es ist die Summe der von den Gesellschaftern bei der
Gründung übernommenen Stammeinlagen.
Umlaufvermögen Umfasst die Wirtschaftsgüter, die in ihrer ursprünglichen und in verar-
beiteter Form nur kurze Zeiträume im Unternehmen verbleiben. Ausg e-
wiesen auf der Aktivseite der Bilanz umfasst es Vorräte, Wertpapiere,
Forderungen und liquide Mittel.
Umsatz Wertmäßiger Ausdruck für die am Markt abgesetzten Produkte. Der
Umsatz ist gleich der verkauften/abgesetzten Menge multipliziert mit
dem pro Einheit erhaltenen Verkaufs-/Absatzpreis.
Umsatzrentabilität Jahresüberschuss / Umsatzerlöse x 100
Die "Gewinnspanne" eines Unternehmens.
Verlustvortrag/-rücktrag Ist die Möglichkeit des steuerlich wirksamen Verlustausgleiches. Verlus-
te des entsprechenden Abrechnungszeitraumes können mit steuer-
pflichtigen Gewinnen dem vorangegan genen Jahr verrechnet bzw. auf
unbegrenzte Zeit vorgetragen werden, damit die Verrechnung mit z u-
künftig möglichen Gewinnen erfolgen kann. Dies bildet die gesetzlich
zulässige Möglichkeit, gezahlte Steuern zurückzuerhalten bzw. die z u-
künftig mögliche Steuerschuld zu mindern.
Beteiligungsbericht 2017
201
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen
11. Teil:
Wirtschaftliche Betätigung und
nichtwirtschaftliche Betätigung
§ 107
Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung
(1) Die Gemeinde darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben
wirtschaftlich betätigen, wenn
1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert,
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem a n-
gemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der
Gemeinde steht und
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserver-
sorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie des B etriebes
von Telekommunikations leitungsnetzen einschließlich
der Telekommunikationsdienstleistungen der öffentliche
Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und
wirtschaftlicher erfüllt werden kann.
Das Betreiben eines Telekommunikationsnetzes umfasst
nicht den Vertrieb und/oder die Installation von Endger ä-
ten von Telekommunikationsanlagen. Als wirtschaftliche
Betätigung ist der Betrieb von Unternehmen zu verst e-
hen, die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von G ü-
tern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern
die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit
der Absicht der Gewinnerzielung erbracht werden kön n-
te.
(2) Als wirtschaftliche Betätigung im Sinne dieses A b-
schnitts gilt nicht der Betrieb von
1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich
verpflichtet ist,
2. öffentlichen Einrichtungen, die für die soziale und
kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind,
insbesondere Einrichtungen auf den Gebieten
- Erziehung, Bildung oder Kult ur (Schulen, Volks-
hochschulen, Tageseinrichtungen für Kinder und sonst i-
ge Einrichtungen der Jugendhilfe, Bibliotheken, Museen,
Ausstellungen, Opern, Theater, Kinos, Bühnen, Orches-
ter, Stadthallen, Begegnungsstätten),
- Sport oder Erholung (Sportanlagen, zoologische
und botanische Gärten, Wald-, Park- und Gartenanlagen,
Herbergen, Erholungsheime, Bäder, Einrichtungen zur
Veranstaltung von Volksfesten),
- Gesundheits- oder Sozialwesen (Krankenhäuser,
Bestattungseinrichtungen, Sanatorien, Kurparks, Seni o-
ren und Behindertenheime, Frauenhäuser, soziale und
medizinische Beratungsstellen),
3. Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der Wir t-
schaftsförderung, der Fremdenverkehrs förderung oder
der Wohnraumversorgung dienen,
4. Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere
der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie
des Messe- und Ausstellungswesens,
5. Einrichtungen, die ausschließlich der Deckung des
Eigenbedarfs von Gemeinden und Gemeindeverbänden
dienen.
Auch diese Einrichtungen sind, soweit es mit ihrem ö f-
fentlichen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftlichen
Gesichtspunkten zu verwalten und können entsprechend
den Vorschriften über die Eigenbetriebe geführt werden.
Das Innenministerium kann durch Rechtsverordnung
bestimmen, dass Einrichtungen, die nach Art und U m-
fang eine selbständige Betriebsführung erfordern, ganz
oder teilweise nach den für die Eigenbetriebe geltenden
Vorschriften zu führen sind; hierbei können auch Rege-
lungen getroffen werden, die von einzelnen der für die
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften abweichen.
(3) Die wirtschaftliche Betätigung außerhalb des G e-
meindegebietes ist nur zulässig, wenn die Vorausset-
zungen des Absatzes 1 vorliegen und die berechtigten
Interessen der betroffenen kommunalen Gebietskörper-
schaften gewahrt sind. Die A ufnahme einer wirtschaftl i-
chen Betätigung auf ausländischen Märkten ist nur zu-
lässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1
Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen. Die Aufnahme einer solchen
Betätigung bedarf der Genehmigung.
(4) Die nichtwirtschaftliche Betät igung außerhalb des
Gemeindegebiets ist nur zulässig, wenn die Vorausset-
zungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen
und die berechtigten Interessen der betroffenen komm u-
nalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Diese V o-
raussetzungen gelten bei i n den Krankenhausplan des
Landes aufgenommenen Krankenhäusern als erfüllt. Die
Aufnahme einer nichtwirtschaftlichen Betätigung auf
ausländischen Märkten ist nur zulässig, wenn die V o-
raussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2
vorliegen. Die Aufnahme einer solchen Betätigung bedarf
der Genehmigung.
(5) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw.
die unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unter-
nehmen im Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf der
Grundlage einer Marktanalyse über die Chancen und
Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen Engage-
ments und über die Auswirkungen auf das Handwerk und
die mittelständische Wirtschaft zu unterrichten. Den
örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von Hand-
werk, Industrie und Handel und der für die Beschäftigten
der jeweiligen Branche handelnden Gewerkschaften ist
Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Marktanalysen zu
geben.
(6) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht errichten,
übernehmen oder betreiben.
(7) Für das öffentliche Sparkassenwesen gelten die dafür
erlassenen besonderen Vorschriften.
§ 107 a
Zulässigkeit energiewirtschaftlicher Betätigung
(1) Die wirtschaftliche Betätigung in den Bereichen der
Strom-, Gas- und Wärmeversorgung dient einem öffentli-
chen Zweck und ist zulässig, wenn sie nach Art und
Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Lei s-
tungsfähigkeit der Gemeinde steht.
(2) Mit den Bereichen Strom -, Gas - und Wärmeversor-
gung unmittelbar verbundene Dienstleistungen sind
zulässig, wenn sie den Hauptzweck fördern. Die G e-
meinde stellt sic her, dass bei der Erbringung dieser
Beteiligungsbericht 2017
202
Dienstleistungen die Belange kleinerer Unternehmen,
insbesondere des Handwerks, berücksichtigt werden.
(3) Die Aufnahme einer überörtlichen energiewirtschaftl i-
chen Betätigung ist zulässig, wenn die Voraussetzung
des Absatzes 1 vorliegt und die berechtigten Interessen
der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften
gewahrt sind. Bei der Versorgung mit Strom und Gas
gelten nur die Interessen als berechtigt, die nach den
Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes eine Ei n-
schränkung des Wettbewerbs zulassen. Die Aufnahme
einer energiewirtschaftlichen Betätigung auf ausländi-
schen Märkten ist zulässig, wenn die Voraussetzung des
Absatzes 1 vorliegt. Die Aufnahme einer solchen Betät i-
gung bedarf der Genehmigung.
(4) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw.
die unmittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne
des Absatzes 1 ist der Rat über die Chancen und Risiken
des beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements zu
unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisat i-
onen von Handwerk, Industrie und Handel und der für die
Beschäftigten der jeweiligen Branche handelnden G e-
werkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu
geben, sofern die Entscheidung die Erbringung verbun-
dener Dienstleistungen betrifft.
§ 108
Unternehmen und Einrichtungen
des privaten Rechts
(1) Die Gemeinde darf Unternehmen und Einrichtungen
in einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen
oder sich daran beteiligen, wenn
1. bei Unternehmen (§ 107 Abs. 1) die Voraussetzun-
gen des § 107 Abs. 1 Satz 1 gegeben sind und bei U n-
ternehmen im Bereich der energiewirtschaftlichen Betät i-
gung die Voraussetzung des § 107 a Abs. 1 gegeben ist,
2. bei Einrichtungen (§ 107 Abs. 2) ein wichtiges Int e-
resse der Gemeinde an der Gründung oder der Beteil i-
gung vorliegt,
3. eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung
der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt,
4. die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in
einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähig-
keit steht,
5. die Gemeinde sich nicht zur Übernahm e von Ver-
lusten in unbestimmter oder unangemessener Höhe
verpflichtet,
6. die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, ins-
besondere in einem Überwachungsorgan, erhält und
dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in ande-
rer Weise gesichert wird,
7. das Unternehmen oder die Einrichtung durch G e-
sellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisat i-
onsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird,
8. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesel l-
schaftsform gewährleistet ist, dass der Jahresabschluss
und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende geset z-
liche Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vor-
schriften entgegenstehen, aufgrund des Gesellschaft s-
vertrages oder der Satzung in entsprechender Anwen-
dung der Vorschriften des Dritten Buches des Handel s-
gesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt
und ebenso oder in entsprechender Anwendung der für
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften geprüft werden.
9. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesel l-
schaftsform, vorbehaltlich weitergehender oder entg e-
genstehender gesetzlicher Vorschriften, durch Gesel l-
schaftsvertrag oder Satzung gewährleistet ist, dass die
für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbe-
züge im Sinne des § 285 Nummer 9 des Handelsgeset z-
buches der Mitglieder der Geschäftsf ührung, des Auf-
sichtsrates, des Beirates oder einer ähnlichen Einric h-
tung im Anhang zum Jahresabschluss jeweils für jede
Personengruppe sowie zusätzlich unter Namensnennung
die Bezüge jedes einzelnen Mitglieds dieser Persone n-
gruppen unter Aufgliederung nac h Komponenten im
Sinne des § 285 Nummer 9 Buchstabe a des Handel s-
gesetzbuches angegeben werden. Die individualisierte
Ausweisungspflicht gilt auch für:
a) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für den
Fall einer vorzeitigen Beendigung ihrer Tätigkeit zuge-
sagt worden sind,
b) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für den
Fall der regulären Beendigung ihrer Tätigkeit zugesagt
worden sind, mit ihrem Barwert sowie den von der G e-
sellschaft während des Geschäftsjahres hierfür aufg e-
wandten oder zurückgestellten Betrag,
c) während des Geschäftsjahres vereinbarte Ände-
rungen dieser Zusagen und
d) Leistungen, die einem früheren Mitglied, das seine
Tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres beendet hat, in
diesem Zusammenhang zugesagt und im Laufe des
Geschäftsjahres gewährt worden sind.
Eine Gewährleistung für die individualisierte Ausweisung
von Bezügen und Leistungszusagen ist im Falle der
Beteiligung an einer bestehenden Gesellschaft auch
dann gegeben, wenn in Gesellschaftsvertrag oder Sat-
zung die erstmalige indi vidualisierte Ausweisung spätes-
tens für das zweite Geschäftsjahr nach Erwerb der Betei-
ligung festgelegt ist.
10. bei Unternehmen der Telekommunikation ei n-
schließlich von Telefondienstleistungen nach § 107 Abs.
1 Satz 1 Nr. 3 im Gesellschaftsvertrag die unm ittelbare
oder im Rahmen einer Schachtelbeteiligung die mittelba-
re Haftung der Gemeinde auf den Anteil der Gemeinde
bzw. des kommunalen Unternehmens am Stammkapital
beschränkt ist. Zur Wahrnehmung gleicher Wettbewer b-
schancen darf die Gemeinde für diese Unt ernehmen
weder Kredite nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher
Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen noch Bür g-
schaften und Sicherheiten i. S. von § 87 leisten.
Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der
Nummern 3, 5 und 8 in begründeten Fällen Ausnahmen
zulassen. Wird von Satz 1 Nummer 8 eine Ausnahme
zugelassen, kann auch von Satz 1 Nummer 9 eine Aus-
nahme zugelassen werden.
(2) Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 gilt für die erstmalige
unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an einer Gesel l-
schaft einschließli ch der Gründung einer Gesellschaft,
wenn den beteiligten Gemeinden oder Gemeindeverbän-
den alleine oder zusammen oder zusammen mit einer
Beteiligung des Landes mehr als 50 vom Hundert der
Anteile gehören. Bei bestehenden Gesellschaften, an
denen Gemeinden o der Gemeindeverbände unmittelbar
oder mittelbar alleine oder zusammen oder zusammen
mit dem Land mit mehr als 50 vom Hundert beteiligt sind,
trifft die Gemeinden und Gemeindeverbände eine Hi n-
wirkungspflicht zur Anpassung an die Vorgaben des
Beteiligungsbericht 2017
203
Absatzes 1 Satz 1 Nummer 9. Die Hinwirkungspflicht
nach Satz 2 bezieht sich sowohl auf die Anpassung von
Gesellschaftsvertrag oder Satzung als auch auf die mit
Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 verfolgte Zielsetzung der
individualisierten Ausweisung der dort genannten Bezü-
ge und Leistungszusagen.
(3) Gehören einer Gemeinde mehr als 50 vom Hundert
der Anteile an einem Unternehmen oder einer Einric h-
tung in Gesellschaftsform, muss sie darauf hinwirken,
dass
1. in sinngemäßer Anwendung der für die Eigenbe-
triebe geltenden Vorschriften
a) für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan aufge-
stellt wird,
b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige Finanzpl a-
nung zugrunde gelegt und der Gemeinde zur Kenntnis
gebracht wird,
c) die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ver-
wendung des Ergebnisses sowie das Ergebnis der Pr ü-
fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts un-
beschadet der bestehenden gesetzlichen Offenlegungs -
pflichten öffentlich bekannt gemacht werden und der
Jahresabschluss und der Lagebericht bis zur Feststel-
lung des folgende n Jahresabschlusses zur Einsichtnah-
me verfügbar gehalten werden,
2. in dem Lagebericht oder in Zusammenhang damit
zur Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und zur
Zweckerreichung Stellung genommen wird,
3. nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 109) verfahren
wird, wenn die Gesellschaft ein Unternehmen betreibt.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht
über die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung sind
dem Haushaltsplan als Anlage beizufügen. Gehört der
Gemeinde zusammen mit anderen Gemein den oder
Gemeindeverbänden die Mehrheit der Anteile an einem
Unternehmen oder an einer Einrichtung, soll sie auf eine
Wirtschaftsführung nach Maßgabe des Satzes 1 Nr. 1 a)
und b) sowie Nr. 2 und Nr. 3 hinwirken.
(4) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absat zes 1
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer
Aktiengesellschaft nur gründen, übernehmen, wesentlich
erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche
Zweck nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform
erfüllt wird oder erfüllt werden kann.
(5) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer
Gesellschaft mit beschränkter Haftung nur gründen oder
sich daran beteiligen, wenn durch die Ausgestaltung des
Gesellschaftervertrages sichergestellt ist, dass
1. die Gesellschafterversammlung auch beschließt über
a) den Abschluss und die Änderungen von Unterneh-
mensverträgen im Sinne der §§ 291 und 292 Abs. 1 des
Aktiengesetzes,
b) den Erwerb und die Veräußerung von Unternehmen
und Beteiligungen,
c) den Wirtsc haftsplan, die Feststellung des Jahresab-
schlusses und die Verwendung des Ergebnisses sowie
d) die Bestellung und die Abberufung der Geschäftsfüh-
rer, soweit die nicht der Gemeinde vorbehalten ist, und
2. der Rat den von der Gemeinde bestellten oder auf
Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des
Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann, soweit die Bestel-
lung eines Aufsichtsrates gesetzlich nicht vorgeschrieben
ist.
(6) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, an der
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckver bände
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 25 vom Hundert
beteiligt sind, dürfen
a) der Gründung einer anderen Gesellschaft oder einer
anderen Vereinigung in einer Rechtsform des privaten
Rechts, einer Beteiligung sowie der Erhöhung einer
Beteiligung der Gesellschaft an einer anderen Gesel l-
schaft oder einer anderen Vereinigung in einer Recht s-
form des privaten Rechts nur zustimmen, wenn
- die vorherige Entscheidung des Rates vorliegt,
- für die Gemeinde selbst die Gründungs - bzw. Beteil i-
gungsvoraussetzungen vorliegen und
- sowohl die Haftung der gründenden Gesellschaft als
auch die Haftung der zu gründenden Gesellschaft oder
Vereinigung durch ihre Rechtsform auf einen bestimmten
Betrag begrenzt sind oder
- sowohl die Haftung der sich beteiligenden Gesellsc haft
als auch die Haftung der Gesellschaft oder Vereinigung,
an der eine Beteiligung erfolgt, durch ihre Rechtsform auf
einen bestimmten Betrag begrenzt sind;
b) einem Beschluss der Gesellschaft zu einer wesentl i-
chen Änderung des Gesellschaftszwecks oder s onstiger
wesentlicher Änderungen des Gesellschaftsvertrages nur
nach vorheriger Entscheidung des Rates zustimmen.
In den Fällen von Satz 1 Buchstabe a) gilt Absatz 1 Satz
2 und 3 entsprechend. Als Vertreter der Gemeinde im
Sinne von Satz 1 gelten auch Gesc häftsführer, Vor-
standsmitglieder und Mitglieder von sonstigen Organen
und ähnlichen Gremien der Gesellschaft, die von der
Gemeinde oder auf ihre Veranlassung oder ihren Vor-
schlag in das Organ oder Gremium entsandt oder ge-
wählt worden sind. Beruht die Entsendung oder Wahl auf
der Veranlassung oder dem Vorschlag mehrerer G e-
meinden Gemeindeverbände oder Zweckverbände, so
bedarf es der Entscheidung nur des Organs, auf das sich
die beteiligten Gemeinden und Gemeindeverbände oder
Zweckverbände geeinigt haben. Die Sätze 1 bis 4 gelten
nicht, soweit ihnen zwingende Vorschriften des Gesel l-
schaftsrechts entgegenstehen.
(7) Die Gemeinde kann einen einzelnen Geschäftsanteil
an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwerben,
wenn eine Nachschusspflicht ausgeschlossen oder die
Haftungssumme auf einen bestimmten Betrag be-
schränkt ist.
§ 108 a
Arbeitnehmermitbestimmung in
fakultativen Aufsichtsräten
(1) Soweit im Gesellschaftsvertrag eines Unternehmens
(§ 107 Abs. 1, § 107 a Abs. 1) oder einer Einrichtung (§
107 Abs. 2) in Privatrechtsform, an der die Gemeinde
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 vom Hundert
der Anteile beteiligt ist, ein fakultativer Aufsichtsrat vor-
gesehen ist, können dem fakultativen Aufsichtsrat A r-
beitnehmervertreter des Unternehmens oder der Einrich-
tung angehören. In diesem Fall ist ein angemessener
Einfluss der Gemeinde im Sinne des § 108 Abs. 1 Satz 1
Beteiligungsbericht 2017
204
Nr. 6 gegeben, wenn bei mehr als 2 von der Gemeinde in
den Aufsichtsrat zu entsendenden Vertretern nicht mehr
als ein Drittel der Gesamtzahl der Aufsichtsratsmandate
durch Arbeitnehmervertreter des Unternehmens oder der
Einrichtung nach Maßgabe der folgenden Absätze be-
setzt werden.
(2) Der Rat der Gemeinde bestellt aus einer von der
Betriebsversammlung des Unternehmens oder der Ei n-
richtung zu erstellenden Vorschlagsliste die in den fakul-
tativen Aufsichtsrat zu entsendenden Arbeitnehmerver-
treter. Die Bestellung bedarf eines Beschlusses der
Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Rates.
Die Vorschlagsliste muss mindestens die doppelte Za hl
der zu entsendenden Arbeitnehmervertreter enthalten.
Der Rat hat das Recht, mit der Mehrheit der gesetzlichen
Zahl seiner Mitglieder sämtliche Vorschläge der Liste
zurückzuweisen und eine Ergänzung zu verlangen. In
diesem Fall kann eine Betriebsversamml ung eine neue
Vorschlagsliste erstellen; Sätze 1 bis 4 gelten entspr e-
chend. Im Falle einer erneuten Zurückweisung der Vor-
schläge durch den Rat bleiben die für die Arbeitnehmer-
vertreter vorgesehenen Aufsichtsratsmandate unbesetzt.
(3) § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 gelten für die nach Absatz
2 für den fakultativen Aufsichtsrat vom Rat bestellten
Arbeitnehmervertreter entsprechend. Verliert ein vom Rat
bestellter Arbeitnehmervertreter die Beschäftigteneige n-
schaft in dem Unternehmen oder der Einrichtung, muss
der Rat ihn entsprechend § 113 Abs. 1 Satz 3 aus sei-
nem Amt im fakultativen Aufsichtsrat abberufen.
(4) In der Betriebsversammlung nach Absatz 2 sind alle
Beschäftigten des Unternehmens bzw. der Einrichtung
wahlberechtigt, die am Tage der Betriebsversammlung
das 18. Lebensjahr vollendet haben. Nicht wahlberechtigt
sind Geschäftsführer und Vorstände des Unternehmens
bzw. der Einrichtung. In die Vorschlagsliste können nur
Wahlberechtigte aufgenommen werden. Die Einzelheiten
für die Wahl der Arbeitnehmervertreter sind im Gesel l-
schaftsvertrag, der Satzung oder einem sonstigen Orga-
nisationsstatut des Unternehmens bzw. der Einrichtung
zu regeln. Im Gesellschaftsvertrag, der Satzung oder
dem Organisationsstatut des Unternehmens bzw. der
Einrichtung ist auch die Amtsdauer der Arbeitnehmerver-
treter zu regeln. Sie soll die regelmäßige Amtsdauer der
nach § 113 Abs. 2 Satz 2 neben dem Bürgermeister oder
dem von ihm benannten Bediensteten der Gemeinde in
den fakultativen Aufsichtsrat bestellten weiteren Vertreter
nicht überschreiten.
(5) Wird ein Arbeitnehmervertreter von seinem Amt ge-
mäß § 113 Abs. 1 Satz 3 abberufen oder scheidet er aus
anderen Gründen aus dem Aufsichtsrat aus, bestellt der
Rat mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl seiner Mi t-
glieder aus dem noch nicht in Anspruch genommenen
Teil der Vorschlagsliste nach Absatz 2 einen Nachfolger.
Kommt eine solche Mehrheit nicht zustande, kann eine
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch ge-
nommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschläge
ergänzen. Kommt auch dann keine Mehrheit der geset z-
lichen Zahl der Mitglieder des Rates für die Bestellung
eines Nachfolgers zustande, bleibt das Aufsichtsrat s-
mandat unbesetzt.
(6) Die Absätze 1 bis 5 gelten mit folgenden Maßgaben
entsprechend in den Fällen, in denen an einem Unter-
nehmen oder einer Einrichtung in Privatrechtsform zwei
oder mehr Gemeinden beteiligt sind.
Die Bestellung der in den fakultativen Aufsichtsrat zu
entsendenden Arbeitnehmervertreter bedarf überei n-
stimmender, mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der
Mitglieder zustande gekommener Beschlüsse der Räte
mindestens so vieler beteiligter Kommunen, dass hier-
durch insgesamt mehr als die Hälfte der kommunalen
Beteiligung an dem Unternehmen oder der Einrichtung
repräsentiert wird. Kommen solche übereinstimmenden
Beschlüsse nicht oder nicht im erforderlichen Umfang
zustande, kann eine Betriebsversammlung eine neue
Vorschlagsliste erstellen. Kommen auch hierzu entspr e-
chende übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten
Räte nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zustande,
bleiben die für die Arbeitnehmervertreter vorgesehenen
Aufsichtsratsmandate unbesetzt.
Für die Bestellung eines Nachfolgers im Sinne des A b-
satzes 5 gilt Satz 2 entsprechend. Kommen danach
übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht
oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, kann eine
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch ge-
nommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschläge
ergänzen. Kommen auch dann übereinstimmende B e-
schlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im erforder-
lichen Umfang zustande, bleibt das Aufsichtsratsmandat
unbesetzt.
Für die nach § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 zu treffenden
Entscheidungen bedarf es übereinstimmender Beschlüs-
se der Räte mindestens so vieler beteiligter Kommunen,
dass hierdurch insgesamt mehr als die Hälfte der kom-
munalen Beteiligung an dem Unternehmen oder der
Einrichtung repräsentiert wird.
§ 109
Wirtschaftsgrundsätze
(1) Die Unternehmen und Einrichtungen sind so zu fü h-
ren, zu steuern und zu kontrollieren, dass der öffentliche
Zweck nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen sollen einen
Ertrag für den Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit
dadurch die Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht
beeinträchtigt wird.
(2) Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen Unternehmen
als Unterschied der Erträge und Aufwendungen soll so
hoch sein, dass außer den für die technische und wir t-
schaftliche Entwicklung des Unternehmens notwendigen
Rücklagen mindestens eine marktübliche Verzinsung des
Eigenkapitals erwirtschaftet wird.
§ 110
Verbot des Missbrauchs
wirtschaftlicher Machtstellung
Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichartiger
Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss und die
Belieferung nicht davon abhängig gemacht werden, dass
auch andere Leistungen oder Lieferungen abgenommen
werden.
§ 111
Veräußerung von Unternehmen,
Einrichtungen und Beteiligungen
(1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung eines
Unternehmens oder einer Einrichtung oder einer Beteil i-
Beteiligungsbericht 2017
205
gung an einer Gesellschaft sowie andere Rechtsgeschäf-
te, durch welche die Gemeinde ihren Einf luss auf das
Unternehmen, die Einrichtung oder die Gesellschaft
verliert oder vermindert, sind nur zulässig, wenn die für
die Betreuung der Einwohner erforderliche Erfüllung der
Aufgaben der Gemeinde nicht beeinträchtigt wird.
(2) Vertreter der Gemeinde i n einer Gesellschaft, an der
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 v.H. beteiligt
sind, dürfen Veräußerungen oder anderen Rechtsge-
schäften i.S. des Absatzes 1 nur nach vorheriger Ent-
scheidung des Rates und nur dann zustimmen, wenn für
die Gemeinde die Zulässigkeitsvoraussetzung des A b-
satzes 1 vorliegt.
§ 112
Informations- und Prüfungsrechte
(1) Gehören einer Gemeinde unmittelbar oder mittelbar
Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in
einer Rechtsform des privaten Rechts in dem in § 53 des
Haushaltsgrundsätzegesetzes bezeichneten Umfang, so
soll sie
1. die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrund-
sätzegesetzes ausüben,
2. darauf hinwirken, dass ihr die in § 54 des Haus-
haltsgrundsätzegesetzes vorgesehenen Befugnisse
eingeräumt werden.
(2) Ist eine Beteiligung der Gemeinde an einer Gesel l-
schaft keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des
Haushaltsgrundsätzegesetzes, so soll die Gemeinde,
soweit ihr Interesse dies erfordert, darauf hinwirken, dass
ihr im Gesellschaftsvertrag oder in der Satzung die B e-
fugnisse nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
eingeräumt werden. Bei mittelbaren Minderheitsbeteil i-
gungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung den vierten
Teil der Anteile übersteigt und einer Gesellschaft zusteht,
an der die Gemeinde allein oder zusammen mit anderen
Gebietskörperschaften mit Mehrheit im Sinne des § 53
des Haushaltsgrundsätzegesetzes beteiligt ist.
§ 113
Vertretung der Gemeinde
in Unternehmen oder Einrichtungen
(1) Die Vertreter der Gemeinde in Beiräten, Ausschüs-
sen, Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder
entsprechenden Organen von juristischen Personen oder
Personenvereinigungen, an denen die Gemeinde unmi t-
telbar oder mittelbar beteiligt ist, haben die Interessen
der Gemeinde zu verfolgen. Sie sind an die Beschlüsse
des Rates und seiner Ausschüsse gebunden. Die vom
Rat bestellten Vertreter haben ihr Amt auf Beschluss des
Rates jederzeit niederzulegen. Die Sätze 1 bis 3 gelten
nur, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.
(2) Bei unmittelbaren Beteiligungen vertritt ein vom Rat
bestellter Vertreter die Gemeinde in den in Absatz 1
genannten Gremien. Sofern weitere Vertreter zu bene n-
nen sind, muss der Bürgermeister oder der von ihm
vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde dazuzählen.
Die Sätze 1 und 2 gelten für mittelbare Beteiligungen
entsprechend, sofern nicht ähnlich wirksame Vorkehrun-
gen zur Sicherung hinreichender gemeindlicher Einfluss-
und Steuerungsmöglichkeiten getroffen werden.
(3) Die Gemeinde i st verpflichtet, bei der Ausgestaltung
des Gesellschaftsvertrages einer Kapitalgesellschaft
darauf hinzuwirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird,
Mitglieder in den Aufsichtsrat zu entsenden. Über die
Entsendung entscheidet der Rat. Zu den entsandten
Aufsichtsratsmitgliedern muss der Bürgermeister oder
der von ihm vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde
zählen, wenn diese mit mehr als einem Mitglied im Auf-
sichtsrat vertreten ist. Dies gilt sowohl für unmittelbare
als auch für mittelbare Beteiligungen.
(4) Ist der Gemeinde das Recht eingeräumt worden,
Mitglieder des Vorstandes oder eines gleichartigen O r-
gans zu bestellen oder vorzuschlagen, entscheidet der
Rat.
(5) Die Vertreter der Gemeinde haben den Rat über alle
Angelegenheiten von besonderer Bedeutung f rühzeitig
zu unterrichten. Die Unterrichtungspflicht besteht nur,
soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.
(6) Wird ein Vertreter der Gemeinde aus seiner Tätigkeit
in einem Organ haftbar gemacht, so hat ihm die G e-
meinde den Schaden zu ersetzen, es sei denn, dass er
ihn vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat.
Auch in diesem Falle ist die Gemeinde schadensersat z-
pflichtig wenn ihr Vertreter nach Weisung des Rates oder
eines Ausschusses gehandelt hat.
§ 114
Eigenbetriebe
(1) Die gemeindlichen wirtschaftlichen Unternehmen
ohne Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) werden nach
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung und der
Betriebssatzung geführt.
(2) In den Angelegenheiten des Eigenbet riebes ist der
Betriebsleitung ausreichende Selbständigkeit der Ent-
schließung einzuräumen. Die Zuständigkeiten des Rates
sollen soweit wie möglich dem Betriebsausschuss über-
tragen werden.
(3) Bei Eigenbetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten
besteht der Betriebsausschuss zu einem Drittel aus
Beschäftigten des Eigenbetriebes. Die Gesamtzahl der
Ausschussmitglieder muss in diesem Fall durch drei
teilbar sein. Bei Eigenbetrieben mit weniger als 51, aber
mehr als zehn Beschäftigten gehören dem Betriebsaus-
schuss zwei Beschäftigte des Eigenbetriebes an. Die
dem Betriebsausschuss angehörenden Beschäftigten
werden aus einem Vorschlag der Versammlung der
Beschäftigten des Eigenbetriebes gewählt, der mindes-
tens die doppelte Zahl der zu wählenden Mitglieder und
Stellvertreter enthält. Wird für mehrere Eigenbetriebe ein
gemeinsamer Betriebsausschuss gebildet, ist die G e-
samtzahl aller Beschäftigten dieser Eigenbetriebe maß-
gebend; Satz 4 gilt entsprechend. Die Zahl der sachkun-
digen Bürger darf zusammen mit der Zahl der Beschäf-
tigten die der Ratsmitglieder im Betriebsauss chuss nicht
erreichen.
Beteiligungsbericht 2017
206
§ 114 a
Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts
(1).Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrichtungen
in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts
errichten oder bestehende Regie- und Eigenbetriebe
sowie eigenbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der
Gesamtrechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des
öffentlichen Rechts umwandeln. § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr.
1 und Nr. 2 gilt entsprechend.
(2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der
Anstalt durch eine Satzung. Di e Satzung muss Besti m-
mungen über den Namen und die Aufgaben der Anstalt,
die Zahl der Mitglieder des Vorstands und des Verwal-
tungsrates, die Höhe des Stammkapitals, die Wirtschafts-
führung, die Vermögensverwaltung und die Rechnungs-
legung enthalten.
(3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder alle mit
einem bestimmten Zweck zusammenhängende Aufga-
ben ganz oder teilweise übertragen. Sie kann zugunsten
der Anstalt unter der Voraussetzung des § 9 durch Sat-
zung einen Anschluss- und Benutzungszwang vorschrei-
ben und der Anstalt das Recht einräumen, an ihrer Stelle
Satzungen für das übertragene Aufgabengebiet zu erlas-
sen; § 7 gilt entsprechend.
(4) Die Anstalt kann nach Maßgabe der Satzung andere
Unternehmen oder Einrichtungen gründen oder sich an
solchen beteiligen oder eine bestehende Beteiligung
erhöhen, wenn das dem Anstaltszweck dient. Für die
Gründung von und die Beteiligung an anderen Unter-
nehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des
privaten Rechts sowie deren Veräußerung und andere
Rechtsgeschäfte im S inne des § 111 gelten die §§ 108
bis 113 entsprechend. Für die in Satz 2 genannten
Gründungen und Beteiligungen muss ein besonders
wichtiges Interesse vorliegen.
(5) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten der
Anstalt unbeschränkt, soweit nicht Befri edigung aus
deren Vermögen zu erlangen ist (Gewährträgerschaft).
Rechtsgeschäfte im Sinne des § 87 dürfen von der A n-
stalt nicht getätigt werden.
(6) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener Ver-
antwortung geleitet, soweit nicht gesetzlich oder durch
die Satzung der Gemeinde etwas anderes bestimmt ist.
Der Vorstand vertritt die Anstalt gerichtlich und außerge-
richtlich.
(7) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von einem
Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungsrat bestellt
den Vorstand auf höchstens 5 Jahre; eine erneute B e-
stellung ist zulässig. Er entscheidet außerdem über
1. den Erlass von Satzungen gemäß Absatz 3 Satz 2,
2. die Beteiligung oder Erhöhung einer Beteiligung der
Anstalt an anderen Unternehmen oder Einrichtungen
sowie deren Gründung,
3. die Feststellung des Wirtschaftsplans und des Jah-
resabschlusses,
4. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und
Entgelte für die Leistungsnehmer,
5. die Bestellung des Abschlussprüfers,
6. die Ergebnisverwendung
7. Rechtsgeschäfte der Anstalt im Sinne des § 111.
Im Fall der Nummer 1 unterliegt der Verwaltungsrat den
Weisungen des Rates und berät und beschließt in öffent-
licher Sitzung. In den Fällen der Nummern 2 und 7 be-
darf es der vorherigen Entscheidung des Rates. Dem
Verwaltungsrat obliegt außerdem die Entscheidung in
den durch die Satzung der Gemeinde bestimmten Ang e-
legenheiten der Anstalt. In der Satzung kann ferner vor-
gesehen werden, dass bei Entscheidungen der Organe
der Anstalt von grundsätzlicher Bedeutung die Zusti m-
mung des Rates erforderlich ist.
(8) Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden
Mitglied und den übrigen Mitgliedern. Den Vorsitz führt
der Bürgermeister. Soweit Beigeordnete mit eigenem
Geschäftsbereich bestellt sind, führt derjenige Beigeor d-
nete den Vorsitz, zu dessen Geschäftsbereich die der
Anstalt übertragenen Aufgaben gehören. Sind die über-
tragenen Aufgaben mehreren Geschäftsbereichen zuz u-
ordnen, so entscheidet der Bürgermeister über den Vor-
sitz. Die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats werden
vom Rat für die Dauer von 5 Jahren gewählt; für die
Wahl gilt § 50 Abs. 4 sinngemäß. Die Amtszeit von Mi t-
gliedern des Verwaltungsrats, die dem Rat angehören,
endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem vorzeitigen
Ausscheiden aus dem Rat. Die Mitglieder des Verwal-
tungsrats üben ihr Amt bis zum Amtsantritt der neuen
Mitglieder weiter aus. Mitglieder des Verwaltungsrats
können nicht sein:
1. Bedienstete der Anstalt,
2. leitende Bedienstet von juristischen Personen oder
sonstigen Organisationen des öffentlichen oder privaten
Rechts, an denen die Anstalt mit mehr als 50 v.H. betei-
ligt ist; eine Beteiligung am Stimmrecht genügt,
3. Bedienstete der Aufsichtsbehörde, die unmittelbar
mit Aufgaben der Aufsicht über die Anstalt befasst sind.
(9) Die Anstalt hat das Recht, Dienstherr von Beamten
zu sein, wenn sie auf Grund einer A ufgabenübertragung
nach Absatz 3 hoheitliche Befugnisse ausübt. Wird die
Anstalt aufgelöst oder umgebildet, so gilt für die Recht s-
stellung der Beamten und der Versorgungsempfänger
Kapitel II Abschnitt III des Beamtenrechtsrahmengeset-
zes.
(10) Der Jahresabschluss und der Lagebericht der A n-
stalt werden nach den für große Kapitalgesellschaften
geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufge-
stellt und geprüft, sofern nicht weitergehende gesetzliche
Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vorschriften
entgegenstehen. § 285 Nummer 9 Buchstabe a des
Handelsgesetzbuches ist mit der Maßgabe anzuwenden,
dass die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten
Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands sowie die
für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Leist ungen
für die Mitglieder des Verwaltungsrates im Anhang des
Jahresabschlusses für jede Personengruppe sowie z u-
sätzlich unter Namensnennung die Bezüge und Leistun-
gen für jedes einzelne Mitglied dieser Personengruppen
unter Aufgliederung nach Komponenten im Sinne des §
285 Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches
angegeben werden, soweit es sich um Leistungen des
Kommunalunternehmens handelt. Die individualisierte
Ausweisungspflicht gilt auch für Leistungen entspr e-
chend § 108 Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 Satz 2.
(11) § 14 Abs. 1, § 31, § 74, §75 Abs. 1, § 77, § 84 sowie
die Bestimmungen des 13. Teils über die staatliche Auf-
sicht sind auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden.
Beteiligungsbericht 2017
207
§ 115
Anzeige
(1) Entscheidungen der Gemeinde über
a) die Gründung oder wesentliche Erwei terung einer
Gesellschaft oder eine wesentliche Änderung des G e-
sellschaftszwecks oder sonstiger wesentlicher Änderu n-
gen des Gesellschaftsvertrages,
b) die Beteiligung an einer Gesellschaft oder die Ände-
rung der Beteiligung an einer Gesellschaft,
c) die gän zliche oder teilweise Veräußerung einer
Gesellschaft oder der Beteiligung an einer Gesellschaft,
d) die Errichtung die Übernahme oder die wesentliche
Erweiterung eines Unternehmens, die Änderung der
bisherigen Rechtsform oder eine wesentliche Änderung
des Zwecks,
e) den Abschluss von Rechtsgeschäften, die ihrer Art
nach geeignet sind, den Einfluss der Gemeinde auf das
Unternehmen oder die Einrichtung zu mindern oder zu
beseitigen oder die Ausübung von Rechten aus einer
Beteiligung zu beschränken,
f) die Führung von Einrichtungen entsprechend den
Vorschriften über die Eigenbetriebe,
g) den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer eing e-
tragenen Genossenschaft
h) die Errichtung, wesentliche Erweiterung oder Aufl ö-
sung einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts
gemäß § 114 a, die Beteiligung oder Erhöhung einer
Beteiligung der Anstalt an anderen Unternehmen oder
Einrichtungen oder deren Gründung sowie Rechtsge-
schäfte der Anstalt im Sinne des § 111
sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich, spätestens
sechs Wochen vor Beginn des Vollzugs, schriftlich anzu-
zeigen. Aus der Anzeige muss zu ersehen sein, ob die
gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Die Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall aus besonderem
Grund die Frist verkürzen oder verlängern.
(2) Für die Entscheidung über die mittelbare Beteiligung
an einer Gesellschaft gilt Entsprechendes, wenn ein
Beschluss des Rates nach § 108 Abs. 6 oder § 111 Abs.
2 zu fassen ist.
12. Teil
Gesamtabschluss
§ 116
Gesamtabschluss
(1) Die Gemeinde hat in jedem Haushaltsjahr für den
Abschlussstichtag 31. Dezember einen Gesamtab-
schluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäß i-
ger Buchführung aufzustellen. Er besteht aus der G e-
samtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und dem
Gesamtanhang und ist um einen Gesamtlagebericht zu
ergänzen. Der Rat bestätigt den geprüften Gesamtab-
schluss durch Beschluss. § 96 findet entsprechende
Anwendung.
(2) Zu dem Gesamtabschluss hat die Gemeinde ihren
Jahresabschluss nach § 95 und die Jahresabschlüsse
des gleichen Geschäftsjahres aller verselbstst ändigten
Aufgabenbereiche in öffentlich- rechtlicher oder privat-
rechtlicher Form zu konsolidieren. Auf den Gesamtab-
schluss sind, soweit seine Eigenart keine Abweichung
erfordert, § 88 und § 91 Abs. 2 entsprechend anzuwe n-
den.
(3) In den Gesamtabschluss müssen verselbstständigte
Aufgabenbereiche nach Absatz 2 nicht einbezogen wer-
den, wenn sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -,
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemei n-
de zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind.
Dies ist im Gesamtanhang darzustellen.
(4) Am Schluss des Gesamtlageberichtes sind für die
Mitglieder des Verwaltungsvorstands nach § 70, soweit
dieser nicht zu bilden ist für den Bürgermeister und den
Kämmerer, sowie für die Ratsmitglieder, auch wenn die
Personen im Haushaltsjahr ausgeschieden sind, anz u-
geben:
1. der Familienname mit mindestens einem ausge-
schriebenen Vornamen,
2. der ausgeübte Beruf,
3. die Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen
Kontrollgremien i.S.d. § 125 Abs . 1 Satz 3 des Aktienge-
setzes,
4. die Mitgliedschaft in Organen von verselbstständi g-
ten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-
rechtlicher oder privatrechtlicher Form,
5. die Mitgliedschaft in Organen sonstiger privatrechtl i-
cher Unternehmen.
(5) Der Gesamt abschluss ist innerhalb der ersten neun
Monate nach dem Abschlussstichtag aufzustellen. § 95
Abs. 3 findet für die Aufstellung des Gesamtabschlusses
entsprechende Anwendung.
(6) Der Gesamtabschluss ist vom Rechnungsprüfungs-
ausschuss dahingehend zu prüfen, ob er ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-
mögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der
Gemeinde unter Beachtung der Grundsätze ordnungs-
mäßiger Buchführung ergibt. Die Prüfung des Gesam t-
abschlusses erstreckt sich darauf, ob die gesetzlichen
Vorschriften und die sie ergänzenden Satzungen und
sonstigen ortsrechtlichen Bestimmungen beachtet wor-
den sind. Der Gesamtlagebericht ist darauf zu prüfen, ob
er mit dem Gesamtabschluss in Einklang steht und ob
seine sonstigen Angaben nicht eine falsche Vorstellung
von der Vermögens -, Schulden-, Ertrags- und Finanzge-
samtlage der Gemeinde erwecken. § 101 Abs. 2 bis 8 gilt
entsprechend.
(7) In die Prüfung nach Absatz 6 müssen die Jahresab-
schlüsse der verselbstständigten Aufgabenbereiche nicht
einbezogen werden, wenn diese nach gesetzlichen Vor-
schriften geprüft worden sind.
Beteiligungsbericht 2017
208
§ 117
Beteiligungsbericht
(1) Die Gemeinde hat einen Beteiligungsbericht zu erstel-
len, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche
Betätigung, unabhängig davon, ob verselbstständigte
Aufgabenbereiche dem Konsolidierungskreis des G e-
samtabschlusses angehören, zu erläutern ist. Dieser
Bericht ist jährlich bezogen auf den Abschlussstichtag
des Gesamtabschlusses fortzuschreiben und dem G e-
samtabschluss beizufügen.
(2) Der Beteiligungsbericht ist dem Rat und den Einwo h-
nern zur Kenntnis zu bringen. Die Gemeinde hat zu
diesem Zweck den Bericht zur Einsichtnahme verfügbar
zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in
geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen.
§ 118
Vorlage- und Auskunftspflichten
Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung von
Gründungsverträgen oder Satzungen für die in § 116
bezeichneten Organisationseinheiten darauf hinzuwirken,
dass ihr das Recht eingeräumt wird, von diesen Aufkl ä-
rung und Nachweise zu verlangen, die die Aufstellung
des Gesamtabschlusses erfordert.
Beteiligungsbericht 2017
209
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz
§ 53
Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen
(1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit der
Anteile eines Unternehm ens in einer Rechtsform des
privaten Rechts oder gehört ihr mindestens der vierte
Teil der Anteile und steht ihr zusammen mit anderen
Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so
kann sie verlangen, dass das Unternehmen
1. im Rahmen der Abschlussprüfung auch die Or d-
nungsmäßigkeit der Geschäftsführung prüfen lässt;
2. die Abschlussprüfer beauftragt, in ihrem Bericht
auch darzustellen
a) die Entwicklung der Vermögens - und Ertragslage
sowie die Liquidität und Rentabilität der Gesellschaft,
b) verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der
Verluste, wenn diese Geschäfte und die Ursachen für die
Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren,
c) die Ursachen eines in der Gewinn- und Verlus t-
rechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrages;
3. ihr den Prüfungsbericht der Abschlussprüfer und,
wenn das Unternehmen einen Konzernabschluss aufzu-
stellen hat, auch den Prüfungsbericht der Konzerna b-
schlussprüfer unverzüglich nach Eingang übersendet.
(2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als
Anteile der Gebietskörperschaften auch Anteile, die
einem Sondervermögen der Gebietskörperschaft gehö-
ren. Als Anteile der Gebietskörperschaft gelten ferner
Anteile, die Unternehmen gehören, bei denen die Rechte
aus Absatz 1 der Gebietskörperschaft zustehen.
§ 54
Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde
(1) In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im G e-
sellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit des vertret e-
nen Kapitals bestimmt werden, dass sich die Rec h-
nungsprüfungsbehörde der Gebietskörperschaft zur
Klärung von Fragen, die bei der Prüfung nach § 44 (Pr ü-
fung staatlicher Betätigung bei privatrechtlichen Unter-
nehmen) auftreten, unmittelbar unterrichten und zu di e-
sem Zweck den Betrieb, die Bücher und die Schriften
des Unternehmens einsehen kann
(2) Ein vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begründ e-
tes Recht der Rechnungsprüfungs behörde auf unmittel-
bare Unterrichtung bleibt unberührt.
Beteiligungsbericht 2017
210
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster
Herr Remmeke Abteilungsleiter
Telefon: 2010 - Eckwerteplanung zur Vorbereitung der Haushaltsplanung
- Umstrukturierungen und Neugründungen von Beteiligungen
- Wahrung der Interessen der Stadt als Gesellschafterin bei den
Beteiligungsunternehmen
- Umsetzung von EU-Beihilfe-rechtlichen Fragestellungen
- Evaluierung und Weiterentwicklung des Public Corporate Governance Kodexes
sowie der Auf- und Ausbau weiterer relevanter Instrumente zur Wahrung von
Complianceaspekten
Herr Scholz - Beteiligungsbericht
Telefon: 2043 (mit diesjähriger Unterstützung von Frau Perkuhn)
- Beteiligungen:
- Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC HaMü)
- Wohn + Stadtbau Münster GmbH (W+S)
- Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
- Theater Münster
- Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
- RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH
- Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
- Institut für vergleichende Städtegeschichte - IstG - gGmbH
- Chemisches Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-
Emscher-Lippe (CVUA-MEL)
- smartOPTIMO GmbH & Co. KG und Verwaltungs-GmbH
- Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG und Verwaltungs-GmbH
- Betriebswirtschaftliche Betreuung der Stiftungsverwaltung
Frau Haubner - Beteiligungen:
Telefon:2032 - FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (FMO)
- FMO Luftfahrtförderungs-GmbH
- FMO Parking Services GmbH
- FMO Airport Services GmbH
- FMO Security Services GmbH
- FMO Passenger Services GmbH
- WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG und Beteiligungs GmbH
- AHS Aviation Handling Services GmbH
- Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM)
- NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
- Technologieförderung Münster GmbH
- CeNTech GmbH
- GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
- AirportPark FMO GmbH (APP)
Beteiligungsbericht 2017
211
Frau Rothermundt - Konzernberichtswesen
Telefon: 2006 - Beteiligungsbericht
- Beteiligungen:
- Stadtwerke Münster GmbH (swms)
- münsterNETZ GmbH
- items GmbH und items project GmbH
- Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH (WFV)
- NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.
- Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
- Windkraft Nordseeheilbad Borkum
Herr Rump - Beteiligungen:
Telefon: 2039 - Münster Marketing (MM)
- Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)
- RVM-Verkehrsdienst GmbH
- Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK)
- Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG)
- Tarifgemeinschaft Münsterland/Ruhr-Lippe GmbH
- WestfalenTarif GmbH
- Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE)
- GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG und
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH
- KonvOY GmbH
Herr Preuß stellvertretender Abteilungsleiter
Telefon: 2046 - Beteiligungen:
- Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI)
- citeq
Herr Günther - Beteiligungen:
Telefon: 2035 - Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM)
- Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Zoo)
Stand: November 2018
Beteiligungsbericht 2017
212
Anlage 5: Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz
AG Aktiengesellschaft
AöR Anstalt des öffentlichen Rechts
AWM Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
BgA Betrieb gewerblicher Art
BilRUG Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz
BioZ Biotechnologiezentrum
CVUA-MEL Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe
DMS Dokumentenmanagementsysteme
DV Datenverarbeitung
EBIT Earnings Before Interest and Taxes, d.h. Gewinn vor Zinsen und Steuern
eG eingetragene Genossenschaft
EigVO Eigenbetriebsverordnung
ff. (nach-) folgende
FTE Full time equivalent = Vollzeitäquivalent i.S. Vollzeitstellen (VZÄ)
GkG NRW Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit NRW
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GO (NRW) Gemeindeordnung (NRW)
i.H.v. in Höhe von
i.L. in Liquidition
i.S. im Sinne
IStG Institut für vergleichende Städtegeschichte, Institut für vergleichende Städtegeschichte
IT Informationstechnologie
KD Kreisdirektor
KG Kommanditgesellschaft
KMU Kleine und mittlere Unternehmen
LDR leitende(r) Regierungsdirektor(in)
LKBD leitender Kreisbaudirektor
LKRD leitende(r) Kreisrechtsdirektor(in)
MBRA Mechanisch-Biologischen-Restmüllabfallbehandlungsanlage
MD Ministerialdirektor
MdL Mietglied des Landtages
MEP Medienentwicklungsplan (für Schulen)
MMK Managementkontrakt
NBZ Nano-Bioanalytik-Zentrum
NKF Neuen Kommunalen Finanzmanagements
NWL Nahverkehr Westfalen-Lippe
OHG offene Handelsgesellschaft
örV öffentlich-rechtlicher Vertrag
OWL (V) Ostwestfalen-Lippe (Verkehr)
sog. sogenannte
SPNV Schienenpersonennahverkehr
Stiwl Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe
stv. stellvertretende(r)
TFM Technologieförderung Münster
TG ML-RL Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH
TK Telekommunikation
VBK Verkehrsbetriebe Kipp
VJ Vorjahr
VoIP Voice over Internet Protocol
WEG Wohnungseigentümergemeinschaft
ZVM Zweckverband SPNV Münsterland
Beteiligungsbericht 2017
213
Anlage 6: Alphabetische Beteiligungsübersicht
Beteiligungen Seite
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) 19
AHS Aviation Handling Services GmbH 137
AirportPark FMO GmbH 94
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 173
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 175
CeNTech GmbH 65
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 91
citeq 27
FMO Airport Services GmbH 127
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 118
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 123
FMO Parking Services GmbH 125
FMO Passenger Services GmbH 131
FMO Security Services GmbH 129
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 68
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 165
GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 168
IStG gGmbH 85
items GmbH 139
items project GmbH 143
KonvOY GmbH 71
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 177
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 51
Münster Marketing 23
münsterNETZ GmbH 115
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 59
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 158
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 98
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 88
RVM-Verkehrsdienst GmbH 103
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 160
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 163
Sparkasse Münsterland Ost 179
Stadtwerke Münster GmbH 109
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl) 184
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH 150
Technologieförderung Münster GmbH 62
Theater Münster 32
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 82
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 105
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 148
Volksbank Münster eG 183
WestfalenTarif GmbH 153
Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 37
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 156
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 145
Beteiligungsbericht 2017
214
Beteiligungen Seite
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 107
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 74
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 79
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 171
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 55
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 135
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 133
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 43
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL) 48
Zweckverband EUREGIO 190
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) 187
Publication name: Beteiligungsbericht-2017-Deckblatt generated:
2018-10-11T11:49:38+02:00
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (36)
- Rösnerstraße 10
- Klemensstraße 10
- Scheibenstraße 109
- Neubrückenstraße 63
- Engelstraße 49
- Bahnhofstraße 29
- Stubengasse 318
- Steinfurter Straße 60
- Mendelstraße 17
- Heisenbergstraße 11
- Weseler Straße 230
- Sentruper Straße 315
- Gartenstraße 123
- Herrenstraße 1
- Joseph-König-Straße 40
- Münsterstraße 58a
- Schorlemerstraße 12
- Echelmeyerstraße
- Lindenallee 1
- Moltkestraße 38
- Bremer Platz 416
- Alter Steinweg 390
- Middelkamp 1
- Bonnenkamp 63
- Albersloher Weg 32
- Krögerweg 11
- Hafenplatz 1
- Hafenweg 7
- Engelenschanze 480
- Loddenheide
- Aegidiimarkt 780
- Buschkamp
- Grafschaft
- Bredenbeck
- Wickenkamp
- Nevinghoff 14
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Details
- Aktenzeichen
- V/1080/2018
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 19.11.2018
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37