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V/1080/2018

Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2017 (Beteiligungsbericht 2017)

Vorlagen 19.11.2018

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Anlage A

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BB2017_Master_Beteiligungsbericht_Onlineversion

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Berichtsvorlage

2684 Zeichen

V/1080/2018 
V/1080/2018 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2017 (Beteiligungsbericht 2017) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   05.12.2018 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 
   12.12.2018 Rat Bericht 
 
 
 
Bericht: 
 
 
Die Gemeinde ist gemäß § 117 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW (GO) verpflichtet, einen Beteiligungs-
bericht, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung im Sinne der §§ 107, 107 a GO 
zu erläutern ist, zu erstellen. Der Bericht ist jährlich, bezogen auf den Abschlussstichtag des Gesam t-
abschlusses, fortzuschreiben und dem Gesamtabschluss beizufügen. Ferner ist der Bericht nach § 
117 Abs. 2 GO dem Rat und den Einwohnern zur Kenntnis zu bringen und zu diesem Zweck zur Ei n-
sichtnahme verfügbar zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in geeigneter Weise öffent-
lich hinzuweisen. 
 
 
Mit der Vorlage des Beteiligungsberichts 2017 (Anlage) kommt die Verwaltung den v.g. gesetzlichen 
Vorgaben nach. Wie in den Jahren zuvor enthält der Bericht als wesentliche Inhalte eine Darstellung 
der wirtschaftlichen Situation der einzelnen Beteiligungen  sowie ihrer Bedeutung für den städtischen 
Haushalt und den „Konzern Stadt Münster“. Darüber hinaus wurden für alle – vom Rat der Stadt 
Münster als steuerungsrelevant eingestuften – Beteiligungen Angaben zu den „reinen“ Finanz - und 
Beteiligungserträgen/-aufwendungen (Bruttoausschüttungen an die Stadt Münster bzw. „Zuschus s-
zahlungen“ der Stadt Münster) sowie ein betriebswirtschaftliches Kennzahlenset aufgenommen. 
 
 
Mit dem Beteiligungsbericht wird den Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der interessierten Öf fent-
lichkeit die Möglichkeit gegeben, sich mit einem wichtigen Teil des kommunalen Haushalts vertraut zu 
machen. Die regelmäßige Aktualisierung der Jahresabschlussdaten (Bilanz, Gewinn - und Verlus t-
rechnung) der einzelnen Beteiligungen trägt dazu bei, deren  mittelfristige Geschäftsentwicklung auf-
zuzeigen und damit die notwendige Transparenz zu vermitteln. 
 
 
 
Amt für Finanzen und 
Beteiligungen 
 
19.11.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Scholz 
Telefon: 492 20 43 
ScholzT@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/1080/2018 
Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme wird durch öffentliche Bekanntmachung hingewiesen. Es wird 
auch wieder die Möglichkeit bestehen, den Beteiligungsb ericht gegen eine Schutzgebühr von 1 € bei 
der „Münster Information“ zu erwerben. Darüber hinaus wird der Beteiligungsbericht über die Inte r-
netpräsenz der Stadt Münster abrufbar bzw. einsehbar sein. 
 
 
 
 
 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
 
 
 
Anlage: 
Beteiligungsbericht 2017

Anlage A

944 Zeichen

Anlage A zur V/1080/2018 
Kurzüberblick 
Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster 2017 (Stand: 31.12.2017). Die Stadt ist nach § 
117 GO zur jährlichen Erstellung des Beteiligungsberichtes gesetzlich verpflichtet. 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthal-
ten? 
 Ja x Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja  Nein   
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung 
ist 
x vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Entfällt

BB2017_Master_Beteiligungsbericht_Onlineversion

431744 Zeichen

Beteiligungsmanagement
Amt für
Finanzen und Beteiligungen
Beteiligungsbericht 2017
unmittelbare und mittelbare
städtische Gesellschaften
und
Beteiligungen
Stand: Oktober 2018
Publication name: Beteiligungsbericht-2017-Deckblatt generated:
2018-10-11T12:03:12+02:00

Beteiligungsbericht 2017

Herausgeber: Stadt Münster 
Amt für Finanzen und Beteiligungen 
Abteilung Beteiligungsmanagement 
48127 Münster 
Email: finanzen@stadt-muenster.de 
In ternet:  http://www.muenster.de/ 
Druck: Eigendruck 
Auflage: 80, November 2018 
Bildnachweise: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster  
 http://www.stadt-muenster.de/medien/startseite.html 
 Stadtwerke Münster GmbH 
 https://www.stadtwerke-muenster.de/presse/mediathek/unser-angebot-
fuer-sie/fotos/uebersicht.html

Beteiligungsbericht 2017 
3 
Inhaltsverzeichnis 
1 W i rtschaftliche Betätigung der Kommunen . 7 
1. 1  Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster 7 
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen 7 
1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 8 
1. 3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen 8 
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen 9 
1.3.3 Wahl der Unternehmensform 10 
1. 4  Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 10 
1. 4.1 Beteiligungsmanagement 10 
1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane 11 
2 B eteiligungsstruktur der Stadt Münster. 13 
2. 1  Ausblick auf die Veränderungen in der Beteiligungsstruktur 2017, 
 Ausblick auf 2018 13 
2.2 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münster 14 
2.3 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2017 16 
3 E i genbetriebsähnliche Einrichtungen der Stadt Münster . 19 
3. 1  Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) 19 
3.2 Münster Marketing 23 
3.3 citeq  27 
3.4 Theater Münster 32 
4 B eteiligungen der Stadt Münste r (ohne Stadtwerke Münster GmbH) . 37
4. 1  Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 37 
4.2 Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 43 
4. 2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL) 48

Beteiligungsbericht 2017   
 
4 
 4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 51 
 4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) 55 
   4.4.1 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 59 
   4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH 62 
   4.4.3 CeNTech GmbH 65 
 4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 68 
 4.6 KonvOY GmbH 71 
 4.7 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 74 
 4.8 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 79 
 4.9 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 82 
4.10 IStG gGmbH 85 
 4.11 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 88 
 4.12 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher- 
   Lippe (CVUA-MEL) 91 
 4.13 AirportPark FMO GmbH 94 
 4.14 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 98 
   4.14.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH 103 
   4.14.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 105 
   4.14.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 107 
 
  5 Stadtwerke Münster GmbH und ihre Beteiligungen . 109 
 5.1 Stadtwerke Münster GmbH 109 
 5.2 münsterNETZ GmbH 115 
 5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 118 
   5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 123 
   5.3.2 FMO Parking Services GmbH 125 
  5.3.3 FMO Airport Services GmbH 127 
   5.3.4 FMO Security Services GmbH 129 
   5.3.5 FMO Passenger Services GmbH 131 
   5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 133 
   5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 135 
  5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH 137 
 5.4 items GmbH 139 
   5.4.1 items project GmbH 143

Beteiligungsbericht 2017   
 
5 
 5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 145 
 5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH (VSM) 148 
 5.7 Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH 150 
   5.7.1 WestfalenTarif GmbH 153 
 5.8 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 156 
 5.9 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 158 
5.10 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 160 
 5.11 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 163 
 5.12 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 165 
5.13 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 168 
 5.14 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 171 
 5.15 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 173 
 5.16 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 175 
 5.17 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 177 
 
  6 Sonstiges.  179 
 6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 179 
 6.2 Volksbank Münster eG 183 
 6.3 Zweckverbände 184 
   6.3.1 Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl) 184 
   6.3.2 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) 187 
   6.3.3 Deutsch-niederländischer Zweckverband EUREGIO 190 
 6.4 Die städtischen Mitgliedschaften 193 
 6.5 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 197 
 
  7 Anhang.  198 
 Anlage 1: Begriffserläuterungen 198 
 Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 201 
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 209 
 Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 210 
 Anlage 5: Abkürzungsverzeichnis 212 
 Anlage 6: Alphabetische Beteiligungsübersicht 213

1 Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen

Beteiligungsbericht 2017 
7 
1 W irtschaftliche Betätigung der Kommunen.
1.1 Gegenstand des Beteiligungs-
berichtes der Stadt Münster 
Gemäß § 117 Abs. 1 GO NRW sind die G e-
meinden verpflichtet, "einen Beteiligungsbericht 
zu erstellen, in dem ihre wirtschaftliche und 
nichtwirtschaftliche Betätigung, unabhängig da-
von, ob verselbständigte Aufgabenbereiche dem 
Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses 
angehören, zu erläutern ist." Als Adressaten des 
Beteiligungsberichtes werden der Rat und die 
Einwohner der Gemeinde genannt. 
Der Beteiligungsbericht der Stadt Münster um-
fasst unmittel - und mittelbare städtische Gesel l-
schaften und Beteiligungen. Neben den genann-
ten gesetzlichen "Pflichtinformationen" als w e-
sentlichem Inhalt wird ein Abriss der wirtschaftli-
chen Situation der einzelnen Gesellschaften 
gegeben. Die Angaben zu finanzwirtschaftlichen 
Auswirkungen der Beteiligungen waren teilweise 
bereits in den vergangenen Jahren Gegenstand 
des Beteiligungsberichtes. 
Die wirtschaftlichen Daten der Gesellschaften 
basieren auf den Jahresergebnissen für das 
Geschäftsjahr 2017. Die Zeitreihenvergleiche 
umfassen in der Regel die Jahre 2015 bis 2017. 
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen 
und Beteiligungen 
Die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-
Westfalen unterscheidet zwischen wirtschaftl i-
cher und nicht -wirtschaftlicher Betätigung der 
Gemeinde. 
Als wirtschaftliche Betätigung definiert § 107 
Abs. 1 GO NRW den Betrieb von Unternehmen, 
"die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von 
Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig 
werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch 
von einem Privaten mit der Absicht der Gewin n-
erzielung erbracht werden könnte." 
Voraussetzung für die wirtschaftliche Betätigung  
der Gemeinde ist demnach, dass  
"1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfor-
dert,  
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem
angemessenen Verhältnis zu der Leistungsf ä-
higkeit der Gemeinde steht und  
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Was-
serversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie 
des Betriebes von Telekommunikationsleitungs-
netzen einschließlich der Telefondienstleistun-
gen der öffentliche Zweck durch andere Unter-
nehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt 
werden kann." 
Als nicht -wirtschaftliche Betätigung definiert § 
107 Abs. 2 GO NRW unter anderem die Einric h-
tungen für die soziale und kulturelle Betreuung 
der Einwohner sowie Einrichtungen zum U m-
weltschutz (insbesondere die Abwasserbeseit i-
gung und Abfallentsorgung). 
Für die Zulässigkeit e iner wirtschaftlichen Betät i-
gung in den Bereichen der Strom -, Gas - und 
Wasserversorgung hat der Gesetzgeber in 
§ 107 a GO gesonderte Regelungen geschaffen.
Während sich § 107 GO NRW auf die Gesam t-
heit aller kommunalen Aktivitäten unabhängig 
von der wirtschaftlichen Zielsetzung und der 
Organisationsform bezieht, wird die für diesen 
Beteiligungsbericht wesentliche privatrechtliche 
Betätigungsform gesondert in § 108 GO NRW 
geregelt. 
Danach gelten als Voraussetzungen für die 
Gründung einer kommunalen Eigengesellschaft 
bzw. eines Unternehmens oder die Beteiligung 
an einem Unternehmen, dass 
- ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfor-
dert und dieser im Gesellschaftsvertrag der Sat-
zung oder einem sonstigen Organisationsstatut 
festgeschrieben wird, 
- die Wahl der Rechtsform die Begrenzung der 
Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten 
Betrag gewährleistet, 
- die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde 
in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Lei s-
tungsfähigkeit steht, 
- die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von 
Verlusten in unbestimmter oder unange-
messener Höhe verpflichtet, 
- die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, 
insbesondere in einem Überwachungsorgan, 
erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag, 
Satzung oder in anderer Weise gesichert wird,

Beteiligungsbericht 2017  
8 
- das Unternehmen oder die Einr ichtung durch 
Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges 
Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck 
ausgerichtet wird, 
- der Jahresabschluss und der Lagebericht 
entsprechend den Vorschriften des Handelsge-
setzbuches für große Kapitalgesellschaften bzw. 
entsprechend den Vorschriften für Eigenbetriebe 
aufgestellt und geprüft wird, 
- bei Unternehmen und Einrichtungen in G e-
sellschaftsform durch Gesellschaftsvertrag oder 
Satzung gewährleistet ist, dass die für die Täti g-
keit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge 
im Sinne des Handelsgesetzbuches im Anhang 
zum Jahresabschluss jeweils für jede Persone n-
gruppe (Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Beirat 
o.ä.) unter Namensnennung die Bezüge ange-
geben werden, 
- bei Unternehmen der Telekommunikation im 
Gesellschaftsvertrag d ie Haftung der Gemeinde 
bzw. des kommunalen Unternehmens auf den 
Anteil der Gemeinde am Stammkapital b e-
schränkt ist und die Gemeinde für diese Unter-
nehmen weder Kredite nach Maßgabe komm u-
nalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in A n-
spruch nehmen noch Bürgsc haften und Sicher-
heiten leisten darf. 
Die Beteiligung einer Gesellschaft mit über 25 % 
kommunalem Geschäftsanteil an einer anderen 
Gesellschaft (sog. "Unterbeteiligung") erfordert 
nach § 108 Abs. 6 GO NRW unter anderem die 
ausdrückliche Zustimmung des Rates. 
Die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks stellt 
eine Hauptvoraussetzung kommunaler wir t-
schaftlicher Betätigung dar, jedoch wird auch 
eine betriebswirtschaftliche Zielsetzung in den 
"Wirtschaftsgrundsätzen" des § 109 GO NRW 
definiert.  
Demnach ist die Führung, Steuerung und Kon-
trolle der Unternehmen und Einrichtungen so 
auszurichten, dass diese "einen Ertrag für den 
Haushalt abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt 
wird". Angestrebt wird dabei ein Jahresgewinn 
des Unternehmens, der neben der für die techni-
sche und wirtschaftliche Entwicklung des Unter-
nehmens notwendigen Rücklagenbildung auch 
eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals 
ermöglicht. Die Erwirtschaftung eines Ertrages 
für den städtischen Haushalt wi rd somit zwar 
angestrebt, ist aber der öffentlichen Zweckset-
zung stets nachgeordnet. 
1.3 Rechtsformen kommunaler  
Unternehmen 
1.3.1 Öffentlich-rechtliche  
Unternehmensformen 
Regiebetrieb 
Der Regiebetrieb ist ein rechtlich und wirtschaf t-
lich unselbständiger Betriebsz weig der öffentl i-
chen Verwaltung. Er besitzt kein eigenes Ver-
mögen. Die rechtlichen Rahmenregelungen für 
den Regiebetrieb finden sich in der Gemeinde-
ordnung. Die Rechnungslegung erfolgt seit Ei n-
führung des Neuen Kommunalen Finanzmana-
gements (NKF) mit Hilfe der doppelten Buchfüh-
rung. Bei einem Regiebetrieb besteht eine Bi n-
dung an den Haushaltsplan der betreffenden 
Gebietskörperschaft und daher sind die dem 
Regiebetrieb zuzuordnenden Erträge und Auf-
wendungen sowie die kassenmäßigen Zahlun-
gen im Ergebnisplan b zw. im Finanzplan des 
gemeindlichen Haushaltsplans enthalten. Bei-
spiele für Regiebetriebe der Stadt Münster sind 
die Abwasserbeseitigung, das Friedhofswesen 
und der Rettungsdienst. Es handelt sich zugleich 
um kostenrechnende Einrichtungen, die eine 
jährliche Gebührenkalkulation und Betriebsab-
rechnung mit Hilfe eines ausgebauten betriebs-
wirtschaftlichen Kostenrechnungssystems vorl e-
gen. Regiebetriebe unterliegen aufgrund ihrer 
direkten Einbindung in die Verwaltung der stän-
digen direkten Einflussnahme und Kontrolle. 
Eigenbetrieb und eigenbetriebsähnliche  
Einrichtung 
Bei einem Eigenbetrieb handelt es sich um einen 
vermögensmäßig verselbständigten Betrieb mit 
eigener Verfassung (Betriebssatzung) und eige-
nem Rechnungswesen (kaufmännisches Rec h-
nungswesen), jedoch ohne eigene Rechtsper-
sönlichkeit. Der Eigenbetrieb ist wirtschaftlich 
aus dem Vermögen der Gemeinde ausgegli e-
dert. Der Eigenbetrieb verfügt einerseits über 
besondere Leitungs - und Kontrollorgane (B e-
triebsleitung und Betriebsausschuss), untersteht 
andererseits dem Rat und dem/r Oberbürger-
meister/in als Verwaltungschef/in. 
Der Eigenbetrieb kommt als Betriebsform für 
öffentliche Einrichtungen in Betracht, die nach 
kommunalem Wirtschaftsrecht als wirtschaftliche 
Unternehmen gelten. Unternehmen, die sich 
nicht-wirtschaftlich i. S. d. § 107 Abs. 2 GO NRW 
betätigen, können als eigenbetriebs ähnliche 
Einrichtungen geführt werden. Die Stadt Münster 
besitzt keine Eigenbetriebe. Die Abfallwir t-
schaftsbetriebe Münster, Münster Marketing, das

Beteiligungsbericht 2017  
9 
Theater Münster und die citeq sind eigenbe-
triebsähnliche Einrichtungen, die entsprechend 
den Vorschriften über Eigenbetriebe geführt 
werden. 
Anstalt des öffentlichen Rechts  
§ 114 a GO NRW eröffnet die Möglichkeit der 
Gründung einer Anstalt des öffentlichen Rechts 
(AöR). Hierbei handel t es sich um eine Misc h-
form aus Eigenbetrieb und GmbH. Die Recht s-
verhältnisse der AöR werden gemäß GO NRW 
durch eine Satzung geregelt, die die Gemeinde 
aufstellt. 
Die Organe der AöR sind der Vorstand und der 
Verwaltungsrat. Die Leitung der AöR obliegt dem 
Vorstand in eigener Zuständigkeit, soweit nicht 
gesetzlich oder durch die Satzung etwas ande-
res bestimmt ist. Der Verwaltungsrat ist für Ent-
scheidungen des Aufgabenkataloges aus 
§ 114 a Abs. 7 GO NRW zuständig, unterliegt 
jedoch bei bestimmten Entscheidungen (Erlass 
von Satzungen, Beteiligungen) den Weisungen 
des Rates der Stadt. Die Weisungsverpflichtung 
kann durch die Satzung ausgeweitet werden.  
Die Gemeinde haftet als Gewährträgerin für die 
Verbindlichkeiten der AöR unbeschränkt, soweit 
nicht Befriedigung aus deren Vermögen zu er-
langen ist. Die Einflussmöglichkeiten des Rates 
der Stadt sind insbesondere durch die Sat-
zungsaufstellung definiert. 
Betrieb gewerblicher Art / Hoheitsbetrieb 
Die Begriffe "Betrieb gewerblicher Art (BgA)" und 
"Hoheitsbetrieb" sind inhaltlich von den zuvor 
dargestellten juristischen Ausgestaltungen der 
wirtschaftlichen Betätigungsformen zu trennen 
und haben in diesem Zusammenhang nur steu-
errechtliche Bedeutung. Während die privat-
rechtlichen Unternehmensformen kraft Recht s-
form steuerpflichtig sind, greift die Steuerpflicht 
für Regie-  und Eigenbetriebe nur insoweit, als 
diese nicht überwiegend der Ausübung der öf-
fentlichen Gewalt dienen (Hoheitsbetriebe). Sol-
che Betriebe werden steuerrechtlich als Betriebe 
gewerblicher Art bezeichnet,  wenn sie weitere 
Merkmale (z.B. Umsatzgrenzen) erfüllen. 
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmens-
formen 
Aufgrund der Vorschriften über die Begrenzung 
der kommunalen Haftung nach § 108 Abs. 1 
Nr. 3 GO NRW ist die Wahl der privatrechtlichen 
Organisationsform eingeschr änkt. Geeignete 
Rechtsformen sind vorrangig die Kapitalgesel l-
schaften wie die Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung (GmbH), die Aktiengesellschaft (AG) 
oder die eingetragene Genossenschaft (eG). 
Zusätzlich kann sich eine Kommune als Kom-
manditistin an einer Kommanditgesellschaft (KG) 
oder GmbH & Co. KG beteiligen. 
Ist die Gemeinde im Besitz aller Geschäftsantei-
le einer Gesellschaft, so ist diese eine kommu-
nale Eigengesellschaft . Sind weitere Körper-
schaften oder auch Private an der Gesellschaft 
beteiligt, so spricht man von einer Beteiligungs-
gesellschaft. Die Stadt Münster ist u.a. über die 
Eigengesellschaft "Stadtwerke Münster GmbH" 
an weiteren Gesellschaften mittelbar beteiligt. 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
(GmbH) ist eine mit eigener Rechtspersönlichkeit 
ausgestattete Gesellschaft, an der sich die G e-
sellschafter mit Einlagen auf das Stammkapital 
beteiligen, ohne persönlich für die Schulden der 
Gesellschaft zu haften. Die Gesellschafter kön-
nen die innere Struktur der Gesellschaft ohne 
wesentliche Einschränkungen frei regeln. 
Als Organe besitzt die GmbH die Gesellschafter-
versammlung und die Geschäftsführung. Es 
kann ein Aufsichtsrat gebildet werden . B ei gr o-
ßen Unternehmen mit über 500 Beschäftigten ist 
die Bild ung eines Aufsichtsrates zwingend vor-
geschrieben (z.B. Stadtwerke Münster GmbH). 
Aktiengesellschaft 
Ebenso wie die GmbH besitzt auch die Aktien-
gesellschaft (AG) eine eigene Rechtspersönlic h-
keit. Die Gesellschafter (Aktionäre) erwerben 
ihre Rechte durch die Übernahme von Anteilen 
des in Aktien zerlegten Grundkapitals. Für 
Schulden der Gesellschaft haftet auch hier nur 
das Gesellschaftsvermögen. Im Gegensatz zur 
freien Gestaltung des Gesellschaftsverhältnisses 
in der GmbH enthält das Aktiengesetz umfang-
reiche bindende Regelungen und Formvorschri f-
ten, so dass für ergänzende Ausgestaltungen 
des Vertragsverhältnisses der Aktionäre untere i-
nander wenig Raum bleibt. 
Als Organe der AG fungieren die Hauptver-
sammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. 
Die Beteiligung einer Gemeinde an einer AG ist 
gem. § 108 Abs. 4 GO NRW nur eingeschränkt 
möglich.

Beteiligungsbericht 2017  
10 
Eingetragene Genossenschaft 
Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine 
juristische Person und hat als solche Rechte und 
Pflichten. Sie ist nach § 1 Abs. 1 GenG eine 
Gesellschaft von nicht geschlossener Mitglieder-
zahl, welche die Förderung des Erwerbes oder 
der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemei n-
schaftlichen Geschäftsbetriebes bezweckt. Eine 
unmittelbare Inanspruchnahme der Genossen-
schaftsmitglieder für Verbindlichkeiten der G e-
nossenschaft gibt es nicht, wobei allerdings 
durch Satzung Nachschusspflichten vereinbart 
werden können. Die Genossenschaft handelt 
durch die Organe Vorstand, Aufsichtsrat und 
Generalversammlung. 
Personengesellschaften 
Personengesellschaften wie Offene Handelsg e-
sellschaften (OHG) oder Kommanditgesell -
schaften (KG) eignen sich grundsätzlich nicht als 
Rechtsform eines kommunalen Unternehmens, 
da die Gesellschafter entgegen der Regelung 
des § 108 Abs. 1 Nr. 3 GO NRW unbeschränkt 
für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften. 
Möglich ist aber die Beteiligung als Kommandi-
tistin an einer KG oder die Rechtsform der 
GmbH & Co. KG. Bei der Kommanditistin ist die 
Haftung auf eine bestimmte Kapitaleinlage b e-
schränkt. Die GmbH & Co. KG ist eine KG, bei 
der der persönlich haftende Gesellschafter eine 
GmbH ist, deren Gesellschafter in der Regel 
zugleich Kommanditisten der KG sind. Auf diese 
Weise wird die Haftung der Kommune als G e-
sellschafterin beschränkt. 
1.3.3 Wahl der Unternehmensform  
Die wirtschaftliche Betä tigung der Gemeinden in 
der Form rechtlich selbständiger Gesellschaften 
wird dann gewählt, wenn aus organisatorischen, 
wirtschaftlichen oder steuerrechtlichen Überl e-
gungen die Verselbständigung einer Verwa l-
tungseinheit vorteilhaft ist. Wesentliche Ent-
scheidungskriterien für die privatrechtliche Orga-
nisationsform sind: 
- Beschleunigung der Entscheidungsprozesse 
- Markt- bzw. Kundenorientierung 
- flexiblere Personalwirtschaft 
- Entlastung des städtischen Haushalts 
- Beteiligung Dritter 
- Verbesserung des Rechnungswesens 
- steuerrechtliche Aspekte 
Die Stadt Münster hat für ihre privatrechtlich-
wirtschaftliche Betätigung weitgehend die Form 
der Gesellschaft mit beschränkter Haftung ge-
wählt. Das GmbH -Gesetz räumt den Gesel l-
schaftern im Gegensatz zum Aktienrecht eine 
weitgehende Gestaltungsfreiheit und somit die 
Möglichkeit der Wahrnehmung umfassender 
Rechte gegenüber der Gesellschaft ein. 
1.4 Steuerung der Beteiligungen 
der Stadt Münster 
1.4.1 Beteiligungsmanagement 
Zum derzeitigen Aufgabenspektrum der Abtei-
lung "Beteiligungsmanagement" gehört die B e-
treuung der städtischen Gesellschaften bei der 
Einhaltung gesellschaftsrechtlicher und komm u-
nalrechtlicher Bestimmungen, die Begleitung bei 
steuer- und finanzwirtschaftlichen Fragestellun-
gen und die Koordination der finanzwirtschaftl i-
chen Ausw irkungen der geschäftlichen Aktivit ä-
ten der einzelnen Gesellschaften auf den städt i-
schen Haushalt. Daneben stellen die Betreuung 
und die Information der städtischen Vertreter in 
den Organen der Gesellschaften einen Schwer-
punkt des Beteiligungsmanagements dar. 
Aus gesamtstädtischer Sicht übernimmt das 
Beteiligungsmanagement die Aufgabe, über die 
jeweilige Einzelgesellschaft hinaus Transparenz 
für den gesamten Dienstleistungsverbund Stadt 
Münster zu schaffen. 
Die Weiterentwicklung der früheren "Beteil i-
gungsverwaltung" in Richtung eines umfassen-
den Beteiligungsmanagements und - controllings 
war nicht zuletzt aufgrund der fortschreitenden 
Verlagerung "klassischer" städtischer Aufgaben 
in privatrechtliche Organisationsformen dringend 
geboten. Zur Optimierung der S teuerung ihrer 
Beteiligungen und zur Sicherung eines verbes-
serten Beteiligungscontrollings hat die Stadt 
Münster auf gutachterlicher Basis ein Konzer n-
berichtswesen implementiert. Nach Einführung 
des Konzernberichtswesens wurden Zielverei n-
barungen mit ausge wählten Gesellschaften, in 
sogenannten "Management -Kontrakten", abg e-
schlossen. Für einige Beteiligungen stehen ak-
tuell neue Abschlüsse an.

Beteiligungsbericht 2017  
11 
1.4.2 Steuerung über die Gesellschafts-
organe 
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterver-
sammlung sind die Steuerungs - und Kontroll-
gremien der Gesellschaften. Hier wird insbeson-
dere über die Beratung und Genehmigung der 
Wirtschaftspläne und der  Investitions- und F i-
nanzpläne Einfluss auf die jeweiligen Leistungs-
programme der Gesellschaften genommen.  
 
Daneben gibt es je nach S pezifizierung im G e-
sellschaftsvertrag weitere Zustimmungsvorbehal-
te durch den Aufsichtsrat bzw. die Gesellschaf-
terversammlung. 
Bei dem kommunalen Gesellschafter "Stadt 
Münster" erfolgt die Willensbildung hinsichtlich 
der Frage, welche Haltung der städtisch e Vertre-
ter in der Gesellschafterversammlung einne h-
men soll, durch den Rat der Stadt Münster.

2 Beteiligungsstruktur der Stadt Münster

Beteiligungsbericht 2017  
 
13 
2 Beteiligungsstruktur der Stadt Münster. 
2.1 Ausblick auf die Veränderun-
gen in der Beteiligungsstruktur 
2017, Ausblick auf 2018 
Der Beteiligungsbericht 2017 basi ert auf den 
Abschlüssen der städtischen Gesellschaften 
bzw. eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen für 
das Geschäftsjahr 2017. Im Folgenden werden 
die seit Jahresbeginn vollzogenen bzw. eingelei-
teten Veränderungen in der Beteiligungsstruktur 
unter dem Aspekt  einer möglichst aktuellen B e-
richterstattung dargestellt. 
• Die WLE-Spedition GmbH  wurde mit Wir-
kung zum 01.  Januar 2017 aufgelöst. Die Pflicht 
der kommunalen Gesellschafter der WLE -
Spedition GmbH zur Aufrechnung des öffentl i-
chen Verkehrs als einer Aufgabe  der Daseins-
vorsorge ist durch die Liquidation der Gesel l-
schaft nicht beeinträchtigt. 
• Am 10. April 2017 ist mit der Beurkundung 
des Gesellschaftsvertrages der KonvOY GmbH  
die im Jahr 2016 beschlossene Gründung um-
gesetzt worden. Die KonvOY GmbH ist als 
100%iges Tochterunternehmen der Stadt Müns-
ter für den Ankauf, die Entwicklung und die Ver-
marktung der Konversionsflächen der ehemal i-
gen Oxford-  und York -Kaserne in Münster z u-
ständig. Die Konversion der beiden ehemaligen 
Kasernen in den Stadtteilen Gremmendor f und 
Gievenbeck gehört zu den größten Stadtentwic k-
lungsprojekten der kommenden Jahre. Insg e-
samt sollen etwa 3.000 Wohneinheiten geschaf-
fen werden. 
• Aufgrund einer im Jahre 2017 in Kraft getr e-
tenen Änderung des Arbeitnehmerüberlas-
sungsgesetzes soll die RVM-Verkehrsdienst 
GmbH auf die Regionalverkehr Münsterland 
GmbH verschmolzen werden. Neue Mitarbeiter 
wurden bisher in der Tochtergesellschaft RVM-
Verkehrsdienst GmbH eingestellt und von der 
RVM im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlas-
sung eingesetzt. Aufgrund einer Änderung des 
Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ist dies nicht 
länger möglich. 
• Der Rat der Stadt Münster hat die Überle i-
tung der Verkehrsservice Gesellschaft Mün s-
ter mbH (VSM)  auf die Stadtwerke Münster 
GmbH beschlossen. Die VSM stellte den oper a-
tiven Betrieb zum 30. Juni 2018 ein, Die operat i-
ven Fahrbetriebe der Stadtwerke Münster GmbH 
und der VSM wurden zu einem einheitlichen 
Betrieb mit entsprechenden Synergien in der 
Fahrplan- und Dienstplanerstellung verschmol-
zen. 
• Im Zuge der städtebaulichen Entwicklung der 
Flächen der ehemaligen Oxford-  und York -
Kaserne ist seitens der Stadt Münster eine Betei-
ligung an der „NRW: URBAN Kommunale 
Entwicklung GmbH“  beabsichtigt. Zum einen 
möchte sich die Stadt Münster mit einem G e-
schäftsanteil von 1.000 € unmittel bar und zum 
anderen mit einem weiteren Geschäftsanteil von 
1.000 € mittelbar an der Gesellschaft beteiligen. 
Die mittelbare Beteiligung erfolgt über die  
KonvOY GmbH, eine 100 %-ige Tochtergesel l-
schaft der Stadt Münster.

Beteiligungsbericht 2017  
 
14 
2.2 Bedeutung der Beteiligungen 
für die Stadt Münster 
Die städtischen Gesellschaften nehmen eine 
Vielzahl von Aufgaben wahr. Diese reichen von 
der Versorgung der Bevölkerung mit Energie, 
der Entsorgung von Abfällen über die Bereitstel-
lung des Öffentlichen Personennahverkehrs bis 
hin  zu  Angeboten  im  Kultur- und Freizeitsektor 
sowie dem Bau von Wohnungen, Parkhäusern 
und die Bereitstellung von Gewerbeflächen und 
Büroräumen für Existenzgründer. 
 
Einen Überblick über die Größenordnung der 
städtischen Gesellschaften und Beteiligungen 
geben im Folgenden einige Unternehmensdaten 
der großen und wirtschaftlich bedeutenden stä d-
tischen Beteiligungen zum Stichtag 31.12.2017: 
 
Beteiligungen 
Bilanz- 
volumen 
in T€ 
Anlage- 
vermögen 
in T€ 
Eigen- 
kapital 
in T€ 
Betriebs- 
aufwand 
in T€ 
Anzahl 
Beschäf- 
tigte 
Eigenbetriebsähnliche 
Einrichtungen 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 86.062 67.241 22.212 49.997 405 
Münster Marketing 1.331 371 474 3.407 38 
citeq 39.807 31.079 8.558 23.297 148 
Theater Münster* 10.632 4.723 4.420 25.637 310 
Beteiligungsgesellschaften 
Stadtwerke Münster GmbH 530.061 371.055 203.679 571.621 979 
FMO Flughafen Münster /  
Osnabrück GmbH 128.906 88.174 50.685 38.637 157 
items GmbH 14.097 3.408 5.268 38.483 165 
Messe und Congress Centrum 
Halle Münsterland GmbH 10.054 3.265 8.223 9.631 56 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 33.388 10.300 24.974 4.461 13 
Westfälische Bauindustrie GmbH 31.470 29.173 27.768 8.027 16 
Wohn+Stadtbau GmbH 307.688 264.165 72.873 53.492 88 
Westfälischer Zoologischer Garten  
Münster GmbH 15.821 14.140 13.477 12.323 166 
Summe Beteiligungen 1.209.318 887.095 442.612 839.011 2.541 
*  Wirtschaftsjahr 2016/2017 des Theater Münster: vom 01.09.2016 bis 31.08.2017 
 
Diese wenigen Zahlen verdeutlichen die Wic h-
tigkeit der Einbeziehung der städtischen Beteil i-
gungen in das gesamtstädtische Leistungsspek t-
rum als "Dienstleistungsunternehmen Stadt".  
Dem Haupt - und Finanzausschuss der Stadt 
Münster wird seitens des Beteiligungsmanage-
ments regelmäßig über die unterjährige Entwic k-
lung des Jahreserfolgs in den städtisc hen Betei-
ligungen berichtet.

Beteiligungsbericht 2017  
 
15 
Das Konzernberichtswesen bezieht sich dabei 
auf die vom Rat als besonders steuerungsrel e-
vant eingestuften Gesellschaften.  
Die nachfolgende Tabelle gibt  exemplarisch für 
den 31.12.2017  eine entsprechende Übersicht 
wieder. 
 
 
Jahreserfolg 2017     
Beteiligungen 
Kapital- 
anteile 
in % 
Ergebnis 
Ist 2017 
T€ 
Ergebnis 
Plan 2017 
T€ 
Ist - Plan 
Abw. 2017 
T€ 
Eigenbetriebsähnliche 
Einrichtungen 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 100,00 4.327 3.795 532 
Münster Marketing 100,00 131 0 131 
citeq 100,00 1.251 538 713 
Theater Münster*** 100,00 152 48 104 
Beteiligungsgesellschaften 
Stadtwerke Münster GmbH 100,00 14.130 4.298 9.832 
FMO Flughafen Münster /  
Osnabrück GmbH* 35,06 -21.742 -8.058 -13.684 
items GmbH* 30,58 762 245 517 
Messe und Congress Centrum 
Halle Münsterland GmbH 92,09 503 -325 828 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 85,00 -778 -1.444 666 
Westfälische Bauindustrie GmbH** 1,00 3.243 2.940 303 
Wohn + Stadtbau GmbH 100,00 9.257 7.516 1.741 
Westfälischer Zoologischer Garten 
Münster GmbH 45,40 -3.986 -3.555 -431 
 
*  Anteile werden über die Stadtwerke Münster GmbH gehalten. 
**  Stadtwerke Münster GmbH halten zusätzlich 99 % der Anteile. 
***  Wirtschaftsjahr 2016/2017 des Theater Münster: 01.09.2016 bis 31.08.2017 
 
 
 
In den vorangegangen Beteiligungsberichten 
wurden die Verflechtungen mit dem städtischen 
Haushalt in Form von Einnahmen und Ausgaben 
dargestellt. Die finanziellen Zusammenhänge mit 
dem städtischen Haushalt für die Gesellschaften, 
deren Abschlüsse im Rahmen des städtischen 
Gesamtabschlusses konsolidiert werden, sind 
seit dem Beteiligungsbericht 2012 in der Tabelle 
"Finanz- und Leistungsbeziehungen" abgebildet. 
Für die übrigen, vom Rat der Stadt Münster als 
steuerungsrelevant eingestuften, Beteiligungen 
werden die Ausschüttungen an die Stadt Müns-
ter bzw. die "Zuschussaufwendungen" (Zufüh-
rungen zur jeweiligen Kapitalrücklage der Betei-
ligung) der Stadt Münster in einem ebenfalls 
eigenen Kapitel "Finanz - und Beteiligungsertr ä-
ge/ -aufwendungen" dargestellt.

Beteiligungsbericht 2017  
 
16 
2.3 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2017

Beteiligungsbericht 2017  
 
17

3 Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen der Stadt Münster

Beteiligungsbericht 2017 AWM 
19 
3 Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen der Stadt Münster. 
3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM)     
Rösnerstraße 10 www.awm.stadt-muenster.de 
48155 Münster  email: awm@stadt-muenster.de 
Telefon: (02 51) 60 52 – 0   
      
Gründungsjahr: 1996     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 500.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe sind eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entspr e-
chen den Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein- Westfalen und werden gemäß der 
Eigenbetriebsverordnung sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die Abfallwirtschaftsbe-
triebe Münster ( AWM) geführt. Dem Eigenbetrieb einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe obli e-
gen die Stadtreinigung inklusive Winterdienst und Abfallwirtschaft (Sammlung, Transport, Verwertung und 
Entsorgung von Abfällen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, Aufstellung und Umsetzung des 
kommunalen Abfallwirtschaftskonzeptes) im gesamten Stadtgebiet.  
Eines der Kernziele der AWM besteht weiterhin in der Sicherung sozialverträglicher Gebühren für die h o-
heitlichen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreinigung unter Beibehaltung bürgerorientierter 
Dienstleistungsangebote mit hohem Qualitätsstandard. 
 
 
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Betriebsleitung 
Patrick Hasenkamp 
 
Betriebsausschuss 
Ludger Steinmann, Ratsherr, Vorsitzender 
Hans Varnhagen Ratsherr, 1. stellv. Vorsitzender 
Heinz Georg Buddenbäumer, Ratsherr, 2. stellv. Vors. 
Gerhard Joksch, Bürgermeister 
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau 
Hans Neumann, Ratsherr 
Mustafa Schat 
Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau 
Karl-Hans Sonnabend 
Heiko Wischnewski, Ratsherr

Beteiligungsbericht 2017  AWM 
20 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Wirtschaftsjahr 2017 schließ t mit einem  Jahresüberschuss von 4.327  T€ (Vorjahr 3.158 T€) und be-
wegt sich in Höhe von 532 T€ über dem Planniveau von 3.795 T€. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich 
zum Vorjahr um 1.175 T€ (2,0 %) gestiegen. 
 
Im Rahmen der Investitionstätigkeit sind in 2017 Mittel in Höhe von 12.400 T€ abgeflossen. Für den E r-
werb von immateriellen Vermögensgegenständen, Sach-  und Finanzanlagen wurde im Wirtschaftsjahr ein 
Betrag von 12.730 T€ (Vorjahr 14.638  T€) aufgewendet. Insbesondere sind hier Investitionen im Bereich 
der Abfall- und Wertstoffwirtschaft für den Um - und Neubau der Bio-  und Feinkompostierungsanlage und 
den damit im Zusammenhang stehenden Nebenanlagen sowie der Bau des Verwaltungsgebäudes zu 
nennen. Den Auszahlungen standen Einzahlungen in Höhe von 273 T€ aus dem Verk auf von Sachanl a-
gen und erhaltene Zinsen in Höhe von 57 T€ gegenüber. Die Bilanzsumme stieg im abgelaufenen Wir t-
schaftsjahr um 5.510 T€. Die AWM waren jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nac h-
zukommen. 
 
Zusammenfassend wird seitens der  Betriebsleitung der AWM die wirtschaftliche Lag e, nach Prüfung der 
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, positiv bewertet.  Im Ergebnis hat sich die Eigenkapitalquote von 
23,7 % auf 25,8  % leicht erhöht. Dabei können gleichzeitig die Konsolidierungsanforder ungen der Stadt 
Münster unterstützt werden. Im Wirtschaftsjahr 2017 wurde von dem Jahresüberschuss  2016 ein Teilb e-
trag in Höhe von 1.844 T€ an die Stadt ausgezahlt. Zudem ist vorgesehen, im Wirtschaftsjahr  2018 aus 
dem Jahresüberschuss 2017 einen Teilbetrag in Höhe von 2.159 T€ an die Stadt auszuzahlen. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2017  ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersicht-
lich.

Beteiligungsbericht 2017  AWM 
21 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 65.265 20.071 112.826 
II. Sachanlagen 42.189.250 50.441.546  56.127.320 
III. Finanzanlagen 10.493.693 10.856.599  11.000.842 
  Anlagevermögen 52.748.209 61.318.216 67.240.988 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 1.023.888 1.000.208  832.415 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 6.113.963 2.765.479  2.910.764 
III. Wertpapiere 0 0  0  
IV. Flüssige Mittel 10.296.545 15.397.786  15.008.937 
  Umlaufvermögen 17.434.396 0 18.752.118 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 65.409 70.490  68.884 
  Aktiva 70.248.014 80.552.178 86.061.991 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000  500.000  
II. Kapitalrücklagen 14.330.574 15.468.473  17.385.874 
III. Gewinnrücklagen 0 0  0  
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0  0  
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.343.376 3.158.133  4.326.610 
  Eigenkapital 17.173.950 19.126.606 22.212.484 
B.  Sonderposten  818.252 824.972 216.501 
C. Rückstellungen       
I. Rückstellungen für Pensionen 2.303.668 2.398.582  2.462.826 
II. Steuerrückstellungen  19.180 82.292  17.500 
III. Rückstellungen für Gebührenüberschüsse 1.354.441 737.064  677.593 
IV. sonstige Rückstellungen  37.508.332 33.362.424  34.041.137 
 
Rückstellungen  41.185.621 36.580.362 37.199.056 
D. Verbindlichkeiten 11.070.190 24.020.238  26.433.949 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0  0  
  Passiva 70.248.014 80.552.178 86.061.991 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 50.514.991 54.707.904 55.882.515 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 8.051 3.408 -4.554 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 76.585 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.387.287 3.594.983 683.634 
 
- davon Gebührenrückstellungen (nachrichtlich)  34.376 610.734 12.411 
5. Summe betriebliche Erträge 53.910.329 58.382.880 56.561.594 
6. Materialaufwand 19.389.259 21.444.155 19.001.347 
7. Personalaufwand 18.551.658 19.340.946 19.998.421 
8. Abschreibungen 5.745.592 7.143.476 6.708.510 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.238.011 4.107.237 4.288.387 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 48.924.520 52.035.815 49.996.665 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 4.985.809 6.347.065 6.564.929 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 99.342 95.993 56.543 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.674.290 3.153.166 2.202.926 
14. Finanzergebnis -2.574.948 -3.057.174 -2.146.383 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.410.862 3.289.892 4.418.546 
16. Steuern 67.486 131.758 91.936 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.343.376 3.158.133 4.326.610

Beteiligungsbericht 2017 AWM 
22 
Anzahl der Beschäftigten 
2015 2016 2017 
Männlich 348 350 369 
Weiblich 29 33 36 
Insgesamt 377 383 405 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 28 25 29 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.) 
T€ 2015 2016 2017 
Erträge 13.757 3.910 * 
Aufwendungen 6.315 6.375 * 
* Die Daten für 2017 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 1.493 1.194 1.844 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0 0 0 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 24,4% 23,7% 25,8% 
Liquidität 2. Grades 2,5 2,6 1,9 
Umsatzrentabilität 4,6% 5,8% 7,7% 
Personalintensität 37,9% 37,2% 40,0% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Die AWM planen für das Wirtschaftsjahr 2018 bei Erträgen von 58.256  T€ und Aufwendungen von 
54.385 T€ einen Jahresüberschuss von 3.871 T€. Die Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenrein i-
gung werden in 2018  nicht erhöht. Für das Wirtschaftsjahr 2018 werden insgesamt Investitionen von 
8.994 T€ prognostiziert. Es ist vorgesehen, in abfallwirtschaftliche Anlagen 6.431  T€ zu investieren. Hinzu 
kommen Investitionen in Anlagen der Stadtreinigung mit  1.451 T€ und in Fahrzeuge, Maschinen, Geräte 
und Betriebs- und Geschäftsausstattung im  Bereich der gemeinsamen Anlagen mit 1.112 T€ . Die Fina n-
zierung der Investitionen erfolgt über die Regelabschreibung, die Zuführung zu Rückstellungen und den 
Jahresüberschuss. 
I
m laufenden Prozess lässt sich feststellen, dass die aktuelle Risikobewertung inkl. Prüfung der Frühwar n-
indikatoren und der Einschätzung der getroffenen Gegenmaßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt keine Ris i-
ken erkennen lassen, die den Fortbestand der AWM gefährden.

Beteiligungsbericht 2017  Münster Marketing 
23 
3.2 Münster Marketing  
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Münster Marketing 
Klemensstraße 10 www.tourismus.muenster.de 
48143 Münster email: tourismus@stadt-muenster.de 
Telefon: (02 51) 492-27 10   
      
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Zweck der Einrichtung einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe ist die Profilierung und Stärkung 
von Münster im Wettbewerb der Städte und R egionen durch Instrumente des Stadtmarketings und alle 
den Betriebszweck fördernde Geschäfte. Münster Marketing kann zur Erfüllung des Betriebszwecks s o-
wohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstützen. Der 
Betriebszweck ist im Rahmen der gesamtstädtischen Zielsetzung der Stadt Münster und individueller Zie l-
vereinbarungen sowie unter Beachtung wirtschaftlicher Leistungserbringung zu erfüllen. 
 
Die Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung bestehen in den wesentlichen Sparten: Strategie 
und Markenmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Auslandsmarketing, Wissenschaftsbüro, City - und 
Veranstaltungsmanagement, Touristik- und Kongressmarketing. 
 
Zwischen Münster Marketing und der Stadt Münster wurde eine Zielv ereinbarung (Managementkontrakt) 
mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2016 abgeschlossen.  In 2016 wurde ein neuer Managementkontrakt für 
die Jahre 2017 bis 2021 vereinbart. 
 
 
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Betriebsleitung 
Bernadette Spinnen 
  
Betriebsausschuss 
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin,  
Vorsitzende 
Katja Reismann, Bürgermeisterin, 1. stellv. Vors. 
Angela Stähler, Ratsfrau, 2. stellv. Vorsitzende 
 
Heinrich Götting 
Thomas Holz 
Jens-Uwe Linke 
Dr. Stephan Nonhoff 
Carsten Peters, Ratsherr 
Rüdiger Sagel, Ratsherr

Beteiligungsbericht 2017  Münster Marketing 
24 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Münster Marketing erwirtschaftete im Jahr 2017 einen ein Jahresüberschuss in Höhe von 131 T€ (Vorjahr: 
21 T€). Das Geschäftsjahr wurde maßgeblich durch die Skulptur Projekte 2017 geprägt . 
 
Insgesamt erzielte Münster Marketing im Geschäftsjahr 2017 Erträge in Höhe von 3.583 T€ (Vorjahr: 
3.326 T€). Hierin enthalten sind Zuschüsse in Höhe von 2.767  T€, Umsatzerlöse von 774 T€, sowie sons-
tige betriebliche Erträge von 42 T€. Die betrieblichen Aufwendungen betrugen 3.407 T€, Steuern fielen in 
Höhe von 49 T€ an. 
 
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse von Münster Marketing um 166 T€ auf 774 T€. Der 
Umsatzzuwachs kam vor allem durch Anstiege bei den Provisio nen für Zimmervermittlungen, den Erlösen 
aus Werbemaßnahmen und den Erlösen aus Kooperationen zustande.  Die Umsatzerlöse beinhalten im 
Wesentlichen Provisionen für Zimmervermittlungen (161 T€), Eintrittsgelder für den Friedenssaal 
(114 T€), Erlöse aus Werbemaßnahmen (138 T€), Erlöse aus Souvenirverkäufen (65 T€), Erlöse aus Ver-
anstaltungen (69 T€) sowie Erlöse aus Kooperationen (114 T€). 
 
Die Bilanz von Münster Marketing schließt zum 31.12.2017 mit einer Bilanzsumme von 1.331 T€ ab 
(31.12.2016: 1.259 T€). Größere Veränderungen a uf der Aktivseite gab es im Wesentlichen beim Ka s-
senbestand, der sich durch das positive Ergebnis der gewöhnlichen  Geschäftstätigkeit erhöhte. Auf der 
Passivseite sanken die Rückstellungen um 411 T€ auf 342 T€. Hier reduzierten sich vor allem die Pensi-
onsrückstellungen durch den Wechsel einer Mitarbeiterin von Münster Marketing zur  Kernverwaltung. 
Durch diesen Wechsel stiegen im Gegenzug aller dings auch die Verbundverbindlichkeiten gegenüber der 
Stadt Münster. Der weitere Rückgang der Rückstellungen wurde speziell  durch den Verbrauch bzw. die 
Auflösung von Rückstellungen für Projekt e (147 T€) verursacht. Das positive Jahresergebnis 2017 wurde 
insbesondere hierdurch beeinflusst.  
 
Das Eigenkapital von Münster Marketing beträgt 474 T€, dies entspricht einer Eigenkapital quote von 
35,6 % (Vorjahr: 27,3 %). 
 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Einrichtung. Die Erfüllung des öf-
fentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  Münster Marketing 
25 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.479 4.989 1.101 
II. Sachanlagen 27.552 24.123 19.456 
III. Finanzanlagen 269.254 306.170 350.769 
  Anlagevermögen 303.285 335.281 371.326 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 66.836 56.886 38.806 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 269.019 108.014 49.886 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 635.664 751.060 868.027 
  Umlaufvermögen 971.519 915.959 956.719 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.451 8.127 3.069 
  Aktiva 1.283.255 1.259.368 1.331.114 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Rücklagen 297.904 318.671 449.444 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 322.904 343.671 474.444 
B. Rückstellungen  761.014 753.401 342.407 
C. Verbindlichkeiten 198.163 161.121 513.088 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.175 1.175 1.175 
  Passiva 1.283.255 1.259.368 1.331.114 
 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 761.623 608.535 774.249 
2. Zuweisungen und Zuschüsse 2.592.490 2.691.728 2.767.366 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
5. Sonstige betriebliche Erträge 52.404 25.413 41.740 
6. Summe betriebliche Erträge 3.406.517 3.325.676 3.583.355 
7. Materialaufwand 446.535 323.724 377.616 
8. Personalaufwand 1.980.613 2.012.912 2.118.655 
9. Abschreibungen 9.552 11.073 10.762 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 928.947 914.959 899.523 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 3.365.648 3.262.667 3.406.556 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 40.869 63.009 176.799 
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.130 2.068 4.164 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 481 663 1.071 
15. Finanzergebnis 1.649 1.406 3.093 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 42.518 64.415 179.892 
17. Steuern 29.277 43.647 49.119 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 13.241 20.767 130.773 
- Einstellung in Rücklagen 13.241 20.767 130.773 
+ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  Münster Marketing 
26 
Anzahl der Beschäftigten 
 
    2015 2016 2017 
Männlich 6 6 6 
Weiblich 30 32 32 
Insgesamt 36 38 38 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 3 3 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
 
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.592 2.692 2.745 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 25,2% 27,3% 35,6% 
Liquidität 2. Grades 4,5 5,3 1,8 
Umsatzrentabilität 1,7% 3,4% 16,9% 
Personalintensität 58,8% 61,7% 62,2% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Im Jahr 2018 soll eine Reihe größerer Projekte realisiert werden. Allen voran das Europäische Kulturerbe-
jahr 2018, das mit fünf großen Ausstellungen, einem Jugendprojekt in Osnabrück (und Münster) und ei-
nem neuen digitalen Vermittlungskonzept in der Bürgerhalle des Rathauses eines der größten Projekte 
des bundesweiten Kulturerbejahres darstellt. 
Ein zweites Großprojekt für das Jahr 2018 sind die MünsterZukünfte. Der Zukunftsprozess , ein Prozess 
der gesamten Stadt,  geht 2018 mit allen drei Prozess -Bausteinen in die entscheidende Phase. D as 
Stadtmarketing ist mit der Gesamtkommunikation für das Projekt und mit der Organisation großer Teile 
der Bürgerkommunikation betraut. 2018 werden vier weitere Zukunftsspaziergänge durchgeführt: Gieven-
beck, Mauritz -Mitte, Hansa -Viertel und Wissenschaftsv iertel. Außerdem startet das Projekt „Vielfalt m a-
chen“. Hier werden die Bürger und Bürgerinnen der Stadt um konkrete Beispielprojekte für eine an Vielfalt 
ausgerichtete Stadtentwicklung gebeten - ein Thema, das die Gutes MorgenMünster-Bewegung vorgege-
ben hat.

Beteiligungsbericht 2017  citeq 
27 
3.3 citeq 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
citeq 
Scheibenstraße 109 www.citeq.de 
48153 Münster www.citeq.de/kontakt/kontaktformular/kontakt/20.html 
Telefon: (02 51) 492-18 01   
      
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 200.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Die citeq ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entspricht den Vorschriften der 
Gemeindeordnung für das Land N ordrhein-Westfalen und wird gemäß der Eigenbetriebsverordnung (Ei g-
VO) sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die citeq geführt. Der eigenbetriebsähnlichen 
Einrichtung obliegt die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie (IT) ei n-
schließlich der Kommunikationstechnologie für die Stadt Münster, die übrigen Kooperationspartner der 
öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (Öffentlich- rechtliche Vereinbarung über die gemeinsame Inanspruc h-
nahme der eigenbetriebsähnlichen Einri chtung citeq der Stadt Münster) und sonstige Kunden im Rahmen 
des § 107 der GO NRW (u. a. das Bundesamt für Justiz, Bundesagentur für Arbeit, das Bundesverwa l-
tungsamt, das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen). 
Zweck der Einrichtung ist die Optimierung des kommunalen Leistungsangebotes der Fachämter für Bür-
gerinnen und Bürger durch eine bedarfsorientierte Gestaltung von IT -Dienstleistungen für die Ämter und 
Einrichtungen der Stadtverwaltung Münster und die übrigen Kooperationspartner der öffentlich- rechtlichen 
Vereinbarung.
  
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Betriebsleitung 
Stefan Schoenfelder 
  
Betriebsausschuss 
Dr. Michael Jung, Ratsherr, Vorsitzender 
Otto Reiners, Ratsherr, 1. stellv. Vorsitzender 
Jens Christian Heinemann, Ratsherr, 2. stellv. Vors. 
Jörg Berens, Ratsherr 
Karsten Hannig 
Dr. Ralf Heinrichs 
Jürgen Lemke 
Hans-Gerd van Schelve 
Manfred Wenzel, Ratsherr 
  
Beratende Mitglieder gem. §58 Abs. 1 S.7  
GO NRW 
Manuela Mahnke, Bürgermeisterin 
Wilhelm Sendermann, Bürgermeister

Beteiligungsbericht 2017  citeq 
28 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Zum 31.12.2017 beläuft sich die Bilanzsumme auf 39.807 T€ und ist damit um rund 1.665 T€ höher als 
zum 31.12.2016. 
Dass ein um rund 713 T€ höheres Jahresergebnis erzielt wurde als geplant, lag im Wesentlichen an ge-
genüber dem Wirtschaftsplan 2017 geringeren Abschreibungen ( -830 T€) sowie geringeren Materialauf-
wendungen (-1.025 T€), denen ebenfalls geringere Erträge (-1.170 T€) gegenüberstanden. Die notwendi-
gen und zukunftssichernden Investitionen konnten, anders als im Vorjahr , nicht aus dem Cash Flow der 
laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden.  
 
Die citeq erzielt Umsätze in den Bereichen Münster, Öffentlich- rechtliche Vereinbarung (ÖrV) und Medi-
enentwicklungsplan (MEP).  Die Umsatzerlöse über alle Berei che der citeq betragen nach Ausschüttung 
an die ÖrV -Kunden 25.324  T€ und waren damit um 1.559 T€ höher als im Vorjahr. Begründet ist  dies 
durch die um 620 T€ geringere Leistungsentgeltrückerstattung en an die ÖrV -Kunden und durch höhere 
Erlöse im Bereich der ÖrV mit Anwendungen und der Bereitstellung von Systemen, Anlagen und Netzen. 
 
In 2017 wurden Investitionen in Höhe von ca. 6.092 T€ getätigt und durch Eigenmittel und Kassenkredite 
finanziert. Davon entfal len auf Finanzanlagen ca. 2.009 T€, die im Wesentlichen zur Rückdeckung der 
Pensions- und Beihilfeverpflichtungen erw orben wurden. Die übrigen 4.083 T€ verteilen sich im Wesentl i-
chen auf Softwareprodukte (ca. 1.596 T€), Rechnersysteme (ca. 945 T€), Monitore, Drucker und sonstige 
DV-Peripherie (ca. 430 T€), Netztechnik (ca. 417 T€), neue Telekommunikationstechnik (vor allem Ersatz 
der alten TK -Technik durch VoIP) (ca. 285  T€) und geringwer tige Vermögensgegenstände in Form von 
Trivialsoftware sowie Netz - und TK-Technik (insgesamt ca. 304 T€). Den Investitionen stehen A bschrei-
bungen in Höhe von 3.510 T€ gegenüber. 
 
Durch die von der citeq mit den Kooperationspartnern gemeinsam betriebene Weiterentwicklung zeigt sich 
eine hohe Stabilität in den Kundenbeziehungen. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2017  ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersicht-
lich.

Beteiligungsbericht 2017  citeq 
29 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.696.934 1.779.793 2.141.623 
II. Sachanlagen 5.394.284 5.193.179 5.384.784 
III. Finanzanlagen 20.332.732 21.543.734 23.552.694 
  Anlagevermögen 27.423.949 28.516.706 31.079.101 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 62.760 84.157 140.374 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 15.632.224 8.503.635 7.288.597 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 386.798 3.103 2.721 
  Umlaufvermögen 16.081.783 8.590.895 7.431.692 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.290.583 1.034.007 1.295.710 
  Aktiva 44.796.315 38.141.609 39.806.503 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 6.445.497 6.776.289 7.107.080 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 806.407 863.443 1.250.605 
  Eigenkapital 7.451.904 7.839.731 8.557.685 
B.  Sonderposten  1.604 1.160 982 
C. Rückstellungen  23.548.462 25.239.090 26.171.169 
D. Verbindlichkeiten 13.771.190 5.047.596 5.070.653 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 23.154 14.031 6.013 
  Passiva 44.796.315 38.141.609 39.806.503 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 22.954.724 23.765.433 25.324.255 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 59.815 67.700 72.755 
5. Summe betriebliche Erträge 23.014.539 23.833.133 25.397.010 
6. Materialaufwand 7.515.306 8.124.183 8.905.313 
7. Personalaufwand 8.951.998 9.958.581 9.929.047 
8. Abschreibungen 3.063.586 3.150.933 3.509.842 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.938.108 935.675 952.569 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 21.468.998 22.169.372 23.296.772 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.545.542 1.663.761 2.100.239 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 338.767 335.083 328.563 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.053.943 1.104.690 1.165.554 
14. Finanzergebnis -715.176 -769.608 -836.991 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 830.366 894.154 1.263.248 
16. Steuern 23.959 30.711 12.643 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 806.407 863.443 1.250.605

Beteiligungsbericht 2017  citeq 
30 
Anzahl der Beschäftigten 
    2015 2016 2017 
Männlich 119 118 112 
Weiblich 35 38 36 
Insgesamt 154 156 148 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 6 6 5 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Bet eiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 1.597 476 533 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0 0 0 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
    2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 16,6% 20,6% 21,5% 
Liquidität 2. Grades 0,7 0,4 0,1 
Umsatzrentabilität 3,5% 3,6% 4,9% 
Personalintensität 41,7% 44,9% 42,6% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Die citeq geht auf Grund ihrer Integration in die Stadt Münster als Hauptabnehmer der citeq- Leistungen 
und der langfristig angelegten Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern im Rahmen der bestehe n-
den ÖrV auch für die nähere Zukunft von einem stabilen Kerngeschäft aus. Gleichwohl ist im kommunalen 
IT-Markt ein Trend zur Konzentration auf Fach- Rechenzentren erkennbar, die die IT -Betriebsleistung in 
ihren jeweiligen Aufgabenbereichen effektiver als nicht spezialisierte Rechenzentren erbringen können. 
Die citeq nutzt diesen Trend und beteiligt sich sowohl passiv als Abnehmer von IT -Leistungen als auch 
aktiv mit eigenen Beiträgen an dem  landesweiten IT-Leistungsverbund. Im Ergebnis profitieren die Stadt 
Münster und die ÖrV-Partnerverwaltungen von besseren IT-Leistungen zu wirtschaftlicheren Konditionen.  
 
Neben der Aktualisierung, Erweiterung und Auf wertung der IT-Ausstattung der Stadt Münster, die auch im 
Jahr 2018 einen Großteil der citeq- Arbeitskraft binden wird, unternimmt die citeq erste große Schritte im 
Bereich der Digitalisierung durch die Inbetriebnahme einer zentralen Infras truktur für den A ufbau von On-
linediensten für Münster und die ÖrV -Partnerverwaltungen, durch ihren Ansatz zum flächendeckenden 
DMS-Ausbau in der Stadt Münster sowie durch ihre Beiträge zur Förderung der Digitalen Verwaltungskul-
tur in der Stadt Münster, bei der neue Aufgabe n nicht mehr analog, sondern vordringlich digital angegan-
gen werden. 
 
Immer weniger Verwaltungsaufgaben können noch manuell erledigt werd en, immer größere Teile der 
Verwaltung sind bei einem Ausfall der IT -Systeme nicht mehr arbeitsfähig. Dieser gewachsenen und wei-
ter wachsenden Bedeutung der IT -Systeme entsprechend ist durch den Eins atz höherwertiger und besser

Beteiligungsbericht 2017  citeq 
31 
geschützter und damit auch besser verfügbarer IT -Systeme Rechnung zu tragen. Die hierzu – in Zusam-
menarbeit mit den citeq- Partnerverwaltungen – bereits begonnenen Entwicklungen im Bereich des Not-
fallmanagements werden intensiviert fortgesetzt. Darüber hinaus wird bei allen IT -Maßnahmen berüc k-
sichtigt, dass die Gefährdungen der IT und damit auch die Anforderungen an die IT -Sicherheit in den letz-
ten Jahren konti nuierlich zugenommen haben und voraussichtlich weiter zunehmen werden. Zusammen-
fassend lässt sich sagen, dass die erforderlichen Absicherungsmaßnahmen die IT -Planungen und den IT-
Betrieb zwar teurer und auch weniger dynamisch, dafür aber zuverläs siger, sicherer und insgesamt pr o-
fessioneller machen. 
 
Mit ihren neuen Infrastrukturen und ihren fachlich und methodisch gut ausgebildeten Mitarbeitern ist die 
citeq gut darauf vorbereitet, die Stadt Münster und ihre Partnerverwaltungen auf ihren Wegen zur  Digita-
len Kommune zu unterstützen und zu begleiten.

Beteiligungsbericht 2017  Theater Münster 
32 
3.4 Theater Münster 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016/2017 
Theater Münster 
Neubrückenstraße 63 www.theater-muenster.com 
48143 Münster email: verwaltung-theater@stadt-muenster.de 
Telefon: (02 51) 59 09 - 110   
      
Gründungsjahr: 1954 (seit 01.09.2008 eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster)  
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 50.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Zweck und Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist die Förderung des kulturellen Lebens. 
Das Sinfonieorchester ist Bestandteil des Bet riebes. Die Einrichtung kann zur Erfüllung des Betriebs-
zwecks sowohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstüt-
zen. Weiterhin verfolgt die Einrichtung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.  
 
Das Theater Münster vereint am Standort Neubrückenstraße mit dem Musiktheater, Schauspiel, Tanzthe-
ater, Kinder- und Jugendtheater sowie dem Sinfonieorchester fünf Sparten unter einem Dach.  
 
 
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Betriebsleitung 
Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann 
Generalintendant Dr. Ulrich Peters 
 
Betriebsausschuss 
Bruno Kleine Borgmann, Ratsherr 
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr  
Philipp Gabriel 
Dr. Maria Galen, Ratsfrau 
Katharina Geuking 
Heinrich Götting 
Martin Gutsch 
Marius Herwig, Ratsherr 
Dr. Cornelia Jäger, Ratsfrau 
Raimund Köhn 
Jan Leiße, Ratsherr 
Christa Nonhoff 
Tim Rohleder 
Josef Schliemann, Ratsherr 
Martin Schulte 
Angela Stähler, Ratsfrau 
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin 
Renate Weidenfeller 
Dr. Wolfgang Weikert

Beteiligungsbericht 2017  Theater Münster 
33 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Wirtschaftsjahr (01.09. - 31.08.) entspricht der Spielzeit des Theaters Münster. Der Jahresabschluss 
erfolgte daher zum 31.08.2017. 
 
Das Wirtschaftsjahr 2016/2017 war in finanzieller Hinsicht erneut durch einen positiven Geschäftsverlauf  
gekennzeichnet. Der vorliegende Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss von 152 T€ aus. Die 
wirtschaftliche Situation des Theater Münsters stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt wei terhin als stabil dar. 
 
Die Besucherzahlen konnten im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Insgesamt  besuch-
ten 205.948 Theater- und Konzertinteressierte die Vorstellungen des Theater  Münster. Dies ist ein Z u-
wachs von 2.676 Besuchern gegenüber der Spielzeit 2015/2016. 
 
Die Gesamtzuschüsse von Stadt und Land zum Betrieb des Theaters und Orchesters sind im Vergleich  
zum vergangenen Wirtschaftsjahr entsprechend der festgelegten, gültigen Beschlüsse und Bewilligungs-
bescheide um 462 T€ gestiegen. Diese Erhöhung erklärt sich durch die tarifbedingten Mehraufwendun-
gen, die auf Grundlage des Managementkontrakts, inkl. 6. Finanzformel , eine entsprechende  Erhöhung 
des Zuschusses an das Theater Münster durch die Stadt Münster nach sich zieht. 
 
Die Anzahl der Aufführungen hat sich mit 758 im Vergleich zur vorherigen Spielzeit nochmals um 41 Vor-
stellungen erhöht.  Bei der Entwicklung der Abonnements im Theater - und K onzertbereich ist ein Rüc k-
gang der Besuchernachfrage zu verzeichnen. Es wurden 5 .454 Abonnements abgeschlossen. Damit sinkt 
die Anzahl der Abonnements um 33. 
 
Im Wirtschaftsjahr 2016/2017 sind neben den üblichen Instandhaltungs - und Wartungsarbeiten
 größere 
Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen zu erwähnen: 
- Sanierung Theaterkasse 
- Sanierung Kantine 
- Sanierung der Punktzuganlage im Großen Haus (2. Bauabschnitt) 
- Umrüstung der Beleuchtung Lampenhimmel Großes Haus auf LED-Technik 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016/2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten er-
sichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  Theater Münster 
34 
Bilanz 
    31.08.2015 31.08.2016 31.08.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen   
 I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.338 42.205 23.004 
II. Sachanlagen 5.135.709 4.266.953 3.483.842 
III. Finanzanlagen 657.565 873.950 1.216.598 
  Anlagevermögen 5.854.612 5.183.108 4.723.444 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 99.338 89.253 77.993 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.145.426 2.028.195 2.704.349 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.361.234 3.050.701 3.021.832 
  Umlaufvermögen 3.605.998 5.168.148 5.804.174 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123.496 109.063 104.475 
  Aktiva 9.584.106 10.460.320 10.632.093 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000 
II. Kapitalrücklagen 4.244.894 4.244.894 4.244.894 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -205.335 -135.254 -27.104 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 70.080 108.150 151.825 
  Eigenkapital 4.159.639 4.267.790 4.419.614 
B. Sonderposten für Zuwendungen 356.483 276.786 204.191 
C. Rückstellungen  3.171.597 3.541.894 3.838.044 
D. Verbindlichkeiten 1.421.991 2.013.557 2.002.619 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 474.395 360.293 167.624 
  Passiva 9.584.106 10.460.320 10.632.093 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014/2015 2015/2016 2016/2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 3.354.504 3.697.786 3.693.807 
2. Zuweisungen und Zuschüsse 19.683.504 20.626.115 21.088.417 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 186.450 29.347 43.343 
5. Sonstige betriebliche Erträge 1.076.543 1.133.989 947.924 
6. Summe betriebliche Erträge 24.301.001 25.487.236 25.773.490 
7. Materialaufwand 2.264.177 2.333.110 2.425.998 
8. Personalaufwand 17.462.949 18.054.929 18.578.036 
9. Abschreibungen 1.228.179 1.279.184 1.344.426 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 3.282.607 3.725.282 3.288.119 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 24.237.912 25.392.505 25.636.579 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 63.089 94.731 136.911 
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 10.364 15.311 16.699 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.592 112 0 
15. Finanzergebnis 8.772 15.199 16.699 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 71.861 109.931 153.610 
17. Steuern 1.781 1.781 1.785 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 70.080 108.150 151.825

Beteiligungsbericht 2017  Theater Münster 
35 
Anzahl der Beschäftigten 
    2015 2016 2017 
Männlich 211 211 180 
Weiblich 105 105 130 
Insgesamt 316 316 310 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 12 12 7 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungs erträge/-aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 19.578 20.366 20.821 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
  
 
2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 43,4% 40,8% 41,6% 
Liquidität 2. Grades 1,0 1,6 1,9 
Umsatzrentabilität 2,1% 2,9% 4,1% 
Personalintensität 72,0% 71,1% 72,5% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017/2018 
Sowohl die aktuelle 6. Finanzformel, die bis zum Ende der Spielzeit  2017/2018 gültig ist, als auch die vom 
Rat der Stadt Münster beschlossene 7. Finanzformel (Spielzeiten 2018/2019 bis 2021/2022) garantieren 
eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Theater  Münster durch di e Stadt Münster für die 
nachfolgenden Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst. Dem Theater Münster wird mit diesem Zuschus s-
verfahren eine verlässliche Finanzbasis und finanzielle Planungssicherheit gegeben. Hierzu zählt auch die 
Bewilligung von Zuschüssen durch das Land NRW, die seit Jahren eine weitere konstante und somit ver-
lässliche Größe der finanziellen Basis des Theater Münster bildet. 
Bereits in der Spielzeit 2017/2018 (letzte Spielzeit der noch l aufenden 6. Finanzformel) führt das Theater 
im Rahmen der nachhaltigen Haushaltssanierung (NaSa) als einmalige Sonder zahlung einen Beitrag 
i.H.v. 200.000 € an die Stadt Münster ab. Um diese Vorgabe zu erreichen, hat das Theater Münster ab 
der Spielzeit 2017/18 eine Preisanpassung für die Abonnements im Theat er und Orchester durch Absen-
kung der Rabattstufen vorgenommen. Ausgehend von einer gleichbleibenden Besucher- bzw. Abonnen-
tenzahl erwartet das Theater Münster mit der beschriebenen Preisanpassung im Abonnementbereich die 
erforderlichen Mehreinnahmen von 200.000 Euro zu erreichen. 
Unter Berücksichtigung des aktuellen Besucheraufkommens in der laufenden Spie lzeit 2017/2018 und der 
konsequenten Umsetzung der beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen erwartet die Theaterleitung 
auch in den folgenden Jahren weiterhin einen leichten Jahresüberschuss. 
Eine eventuelle Kürzung der Zuschüsse von Stadt und Land hätte kurzfristig Auswirkungen auf die Struk-
tur des Theater Münster.

4 Beteiligungen der Stadt Münster (ohne Stadtwerke Münster GmbH)

Beteiligungsbericht 2017  WBI 
37 
4 Beteiligungen der Stadt Münster (ohne Stadtwerke Münster GmbH). 
4.1 Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 
Engelstraße 49 http://www.wbi-muenster.de/ 
48143 Münster email: info@wbi-muenster.de 
Telefon: (02 51) 97 232 - 0   
      
Gründungsjahr: 1924     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 21.413.700 99,00 
Stadt Münster 216.300 1,00 
Gesamt 21.630.000 100,00 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages:  
(1) die umfassende Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs in der Stadt Münster. Das Unter-
nehmen baut und betreibt Parkhäuser, Umsteigeanlagen zur Vernetzung von MIV (Motorisier-
ter Individualverkehr) und ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), Park and Ride- Anlagen, 
Fahrradparkanlagen etc. 
(2) die Errichtung von gewerblichen Bauten im eigenen oder fremden Namen, insbesondere in 
solchen Bereichen, die strukturell zur Stadtentwicklung beitragen. 
(3) die Vermarktung des Spezialwissens durch Übernahme von Beratungs - und Planungsaufträ-
gen für den Bau von Parkhäusern und -anlagen für Dritte.
  
(4) Die Gesellschaft bewirtschaftet das eigene Grundvermögen. Sie kann Grundstücke erwerben, 
belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben und erwerben. 
(5) die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften, soweit die Gesellschaft Miteigentümerin ist 
oder dies auf Veranlassung eines Gesellschafters erfolgt. 
(6) die Betreibung aller in den vorstehenden Absätzen genannten Geschäfte, die dem Gesel l-
schaftszweck dienen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder 
sich an solchen zu beteiligen. 
(7) die Führung der Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen. 
 
Die Gesellschaft betreibt in Münster im Wesentlichen eigene und fremde Parkhäuser und übernimmt die 
technische Betreuung von Parkabfertigungsanlagen Dritter. Außerdem vermietet sie eigene Immobilien 
und verwaltet fremde Immobilien in Eigentümergemeinschaften, an denen sie selbst beteiligt ist, oder auf 
Veranlassung eines Gesellschafters. Am 12.07.2017 wurde durch den Rat der Stadt  Münster ein neuer 
Managementkontrakt für die Jahre 2017 bis 2021 beschlossen.

Beteiligungsbericht 2017 WBI 
38 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Klaus Kötterheinrich 
Aufsichtsrat 
Walter von Göwels, Ratsherr, Vorsitzender 
Ludger Steinmann, Ratsherr, stellv. Vorsitzender 
Georg Berding, ab 12.07.2017 
Jörg Berens, Ratsherr 
Robin Denstorff, Stadtbaurat, ab 01.03.2017 
Felix Echelmeyer 
Sven Gotthal, Ratsherr 
Theodor Knetzger 
Marianne Koch, Ratsfrau 
Rüdiger Sagel, Ratsherr 
Reinhard Scholz 
Stefan Weber, Ratsherr, bis 11.07.2017 
Simone Wendland, MdL 
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, bis 28.02.2017 
Gesellschafterversammlung 
Die Gesellschafterversammlung besteht aus einem 
Vertreter der Stadtwerke Münster GmbH und dem 
Oberbürgermeister der Stadt Münster oder einem von 
ihm benannten Vertreter 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Der die Umsatzerlöse prägende Geschäftsbereich ist weiterhin der Bereich „PARKEN“ mit einem Anteil 
von rd. 80 %. Gleiches gilt für die Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen, die mit etwa 
74 % ebenfalls dem Geschäftsbereich „PARKEN“ zuzuordnen sind. Neben den liquiden Mitteln auf Bank-
konten in Höhe von etwa 552 T€ stehen weitere Mittel aus den Forderungen gegen verbundene Unter-
nehmen von rd. 1.100 T€ kurzfristig zur Verfügung. Dabei handelt es sich um das Guthaben der Gesel l-
schaft an dem Cash- Pool Verfahren mit der Stadt Münster. Die übrigen Forderungen gegen verbundene 
Unternehmen betreffen die Gesellschafterin Stadtwerke Münster mit rd. 47 T€ für  Parkentgelte aus der 
Nutzung der „Stadtwerke PlusCard“ und die Stadt Münster m it 59 T€ für verauslagte Bauunterhaltungs-
kosten für das Stadtmuseum Münster. 
D
ie Bilanzsumme der Westfälischen Bauindustrie GmbH hat sich im Berichtsjahr leicht erhöht, wobei i ns-
besondere das Sachanlagevermögen durch die Investitionen in das Ärztehaus am Aaseemarkt gestärkt 
wurde. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital durch die Zuführung in „andere Gewinnrückl a-
gen“ um 500 T€ und macht jetzt 88,2 % der Bilanzsumme aus. 
D
ank geringerer ausstehender Instandhaltungsaufwendungen reduzierten sich die sonstigen Rückstellun-
gen gegenüber dem Vorjahr um etwa 355 T€ auf jetzt 192 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditin-
stituten reduzierten sich planmäßig, wobei die Summe aus Verbindlichkeiten und Rechnungsabgren-
zungsposten sich kaum verändert hat. 
D
ie unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der WBI. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  WBI 
39 
Zusammenstellung der von der WBI bewirtschafteten bzw. verwalteten Objekte: 
 
 
Parkeinrichtungen im Eigentum der WBI 
 
    Anzahl der  Jährliche Kurzparkungen 
    Einstellplätze 2015 2016 2017 
 
Parkhaus Aegidiimarkt 780 471.103 465.037 465.425 
 
Parkhaus Theater 793 279.781 289.519 288.249 
 
Parkhaus Bremer Platz  416 240.300 245.422 254.069 
 
Parkhaus Bahnhofstraße 339 126.862 125.808 149.630 
 
Parkhaus Engelenschanze 480 250.010 252.973 254.297 
 
Parkhaus Münster Arkaden 250 231.572 229.867 223.009 
 
Parkhaus Stubengasse  318 317.004 327.698 322.099 
 
Parkhaus Alter Steinweg 390 360.602 368.854 372.828 
 
Summe der Kurzparkungen 3.766 2.277.234 2.305.178 2.329.606 
 
 
 
 
Im Eigentum der Westfälische Bauindustrie GmbH befinden sich die Parkhäuser Aegidiimarkt, Theater, 
Bremer Platz, Bahnhofstraße und Engelenschanze. Die Parkhäuser Münster -Arkaden, Stubengasse und 
Alter Steinweg sind angepachtet. 
 
Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und Vermietung der WBI-eigenen Objekte (2017) 
 
Anzahl der Objekte WBI-eigene  Fremdeigentum Fremdeigentum 
Objekte Gewerbeobjekte Wohnungen 
 
Eigentümergemeinschaft Aaseemarkt 25 3 40 
 
Eigentümergemeinschaft Aegidiimarkt 10 22 56 
 
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 1-29  
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) 2 25 - 
 
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 30-40  
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) - 12 - 
 
Eigentümergemeinschaft Stadtmuseum/Salzhof 5 Stadtmuseum - 
  Summe 42 62 96 
 
Außerdem w erden Wohnungen und gewerbliche Objekte sowie die Radstation im Wohn-  und G e-
schäftsgebäude Stubengasse vermietet.

Beteiligungsbericht 2017  WBI 
40 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.809 1.369 7 
II. Sachanlagen 27.693.518 28.360.061 29.173.068 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 27.700.327 28.361.430 29.173.075 
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 1.128.457 990.784 1.745.371 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.943.694 1.835.197 551.999 
  Umlaufvermögen 3.072.151 2.825.981 2.297.370 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 30.772.477 31.187.411 31.470.445 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 21.630.000 21.630.000 21.630.000 
II. Kapitalrücklagen 2.350.000 2.350.000 2.350.000 
III. Gewinnrücklagen 200.000 500.000 1.000.000 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.631.465 2.794.940 2.788.438 
  Eigenkapital 26.811.465 27.274.940 27.768.438 
B. Rückstellungen     
I. Steuerrückstellungen 125.086 126.445 276.838 
II. sonstige Rückstellungen 285.265 547.400 192.200 
  Rückstellungen  410.351 673.845 469.038 
C. Verbindlichkeiten 3.134.823 2.856.987 2.874.572 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 373.308 340.048 317.746 
E. Passive latente Steuern 42.531 41.591 40.651 
  Passiva 30.772.477 31.187.411 31.470.445 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 12.373.156 12.617.286 12.841.749 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 20.000 20.000 
4. Sonstige betriebliche Erträge 120.764 41.979 260.483 
5. Summe betriebliche Erträge 12.493.920 12.679.265 13.122.232 
6. Materialaufwand 5.375.502 5.485.083 5.833.954 
7. Personalaufwand 940.771 997.985 1.055.535 
8. Abschreibungen 1.386.310 1.122.556 792.531 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 340.022 267.927 344.716 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 8.042.605 7.873.552 8.026.737 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 4.451.314 4.805.713 5.095.495 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 822 121 108 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72.659 59.575 57.283 
14. Finanzergebnis -71.837 -59.454 -57.175 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.379.478 4.746.259 5.038.320 
16. Steuern 1.567.454 1.682.784 1.794.822 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.812.023 3.063.475 3.243.498 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 19.442 31.465 44.940 
- Einstellung in Gewinnrücklagen 200.000 300.000 500.000 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.631.465 2.794.940 2.788.438

Beteiligungsbericht 2017  WBI 
41 
Anzahl der Beschäftigten 
    2015 2016 2017 
Männlich 12 13 14 
Weiblich 2 2 2 
Insgesamt 14 15 16 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 2 2 1 
 
 
 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D) 
T€   2015 2016 2017 
Erträge 1.312 1.417 * 
Aufwendungen 813 816 * 
*Die Daten für 2017 liegen noch nicht vor. 
 
 
 
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteilig ungen dar. 
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 27 26 28 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 7 7 7 
 
 
 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 87,1% 87,5% 88,2% 
Liquidität 2. Grades 2,8 2,8 1,8 
Umsatzrentabilität 22,7% 24,3% 25,3% 
Personalintensität 11,7% 12,7% 13,2% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
 
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Der Geschäftsschwerpunkt der Westfälische Bauindustrie GmbH wird weiterhin im Bereich Parken li e-
gen. Die Bewirtschaftung der drei nicht im Eigentum stehenden Parkhäuser ist mit langfristigen Pacht-
verträgen abgesichert. Die 8 innerstädtischen Parkhäuser mit insgesamt rd. 3.750 Einstellplätzen sind 
die Basis einer konstanten wirtschaftlichen Entwicklung, wobei auch die Betreuung von Parkeinrichtun-
gen Dritter diesen Bereich zunehmend ergänzen wird. 
 
Der Geschäftsbereich gewerbliche Objekte und Wohnungen wird sich mit der Fertigstellung des Le-
bensmittelmarktes im Aaseemarkt positiv entwickeln. Die gesteigerte Attraktivität des Wohn-  und G e-
schäftszentrums Aaseemarkt wird dessen Wirtschaftlichkeit aufwerten und die Werte der jeweiligen I m-
mobilien erhöhen.

Beteiligungsbericht 2017  WBI 
42 
Mit den im Geschäftsjahr 2018 im Gesellschaftsvertrag neu aufgenommenen Geschäftsbereichen (Erric h-
tung und Betrieb baulicher Sicherungsmaßnahmen im städtischen Interesse zum Schutz von Wegen, 
Straßen und Plätzen sowie das Engagement im Bereich des Bauens in solchen Bereichen, die strukturell 
zu Stadtentwicklung in Münster beitragen) erhält die Gesellschaft zusätzliche interessante Aufgaben, die 
es gilt wirtschaftlich attraktiv anzugehen und umzusetzen.  
Das bestehende Kerngeschäft erfolgreich fortzuführen und die neu aufgenommenen Geschäftsbereiche in 
Gang zu setzen sind anspruchsvolle Aufgaben für die nahe Zukunft. Bei Erhalt der positiven Rahmenbe-
dingungen und der Gesellschaftsstruktur als weiterhin unabhängige und eigenständige Gesellschaft im 
Konzern der Stadt Münster aber lösbar.

Beteiligungsbericht 2017  Wohn + Stadtbau 
43 
4.2 Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 
Steinfurter Straße 60 www.wohnstadtbau.de 
48149 Münster email: service@wohnstadtbau.de 
Telefon: (02 51) 20 24 06 06   
      
Gründungsjahr: 2004 (1928 als Deutsches Heim)     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 7.000.000 100,00 
   
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Gegenstand der Gesellschaft wie folgt festgelegt:  
„Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der 
breiten Schichten der Bevölkerung (gemeinnütziger Zweck) . Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewir t-
schaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - und Nutzungsformen. Sie kann Grundstücke erwerben, 
belasten, veräußern, Erbbaurechte ausge ben und erwerben sowie Gemeinschaftsanlagen, Läden und 
Gewerbebauten errichten und auch als Dienstleistungen betreuen. Zur Erreichung des genannten Zwecks 
kann die Gesellschaft alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck dienen. 
Sie ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft 
führt ihre Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen unter Wahrung der sozialen Belange im Sinne 
dieses Gesellschaftsvertrages.“ 
Die Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH versorgt vorrangig breite Bevö l-
kerungsschichten mit Wohnraum; dabei werden auch die Anliegen von sozial und wirtschaftlich benachte i-
ligten Personengruppen berücksichtigt. 
Zwischen der Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH und der Stadt Münster 
wurde am 12.07.2017 ein neuer Managementkontrakt für die Jahre 2017 bis 2021 abgeschlossen.

Beteiligungsbericht 2017  Wohn + Stadtbau 
44 
Organe der Gesellschaft 
 
 
Geschäftsführung 
Sandra Wehrmann 
  
Aufsichtsrat 
Thomas Fastermann, Ratsherr, Vorsitzender 
bis 18.10.2017 
Georg Fehlauer, Vorsitzender, ab 19.10.2017 
Helga Bennink, stellv. Vorsitzende 
Stephan Brinktrine, Ratsherr, ab 19.10.2017 
Richard Halberstadt, Ratsherr 
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau 
Thomas Marczinkowski 
Hans Neumann, Ratsherr 
Matthias Peck, Stadtrat  
Jürgen Reuter, Ratsherr 
Rüdiger Sagel, Ratsherr 
Reinhard Schlottbom 
Theo Sträßer 
  
Von der Mitarbeiterschaft entsandter  
Vertreter mit beratender Funktion 
Ulrich Bergmann 
  
Gesellschafterversammlung 
Der Rat der Stadt Münster als Organ der Gesellschaf-
terin Stadt Münster 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 9,3 Mio. E uro hat die Wohn + Stadtbau das Geschäftsjahr 2017 
erfolgreich abgeschlossen und das erwartete Ziel übertroffen.  Gegenüber dem  Vorjahr w urde ein um 
3,3 Mio. Euro verbessertes Jahresergebnis erzielt.  Operativ hat zu dem  verbesserten Jahresergebnis die 
gute Leistung im Vermietungsgeschäft sowie im  Bauträgergeschäft geführt. Die gezielte Optimierung der 
Kostenstruktur und des Finanzbereiches hat ebenfalls zur Ergebnisverbesserung beigetragen.  
 
Die ungebrochen hohe Nachfrage nach Mietwohnungen führte weiterhin zu einem guten Ergebnis in der 
Vermietung. Am 31.12.2017 stand lediglich eine Wohnung länger als drei Monate leer und 14 Wohnungen  
befanden sich in der Neuvermietung. Die Erlösschmälerungen beliefen sich auf lediglich 0,5 %. 
 
Der Wohnungsbestand der Wohn + Stadtbau ist zum 31.12.2017 um 1,43 % im Vergleich zum Vorjahr 
angestiegen. Der Bau von 64 Wohnungen erhöhte mit 3,65 % im Wesentlichen den Anteil der  öffentlich 
geförderten Wohnungen. Im Jahr 2016 wurden 16 frei finanzierte Wohneinheiten angekauft, umfassend 
modernisiert und saniert, die in 2017 fertiggestellt und bezogen wurden.  Zum Jahresende betrug die 
Wohn- und Nutzfläche der eigenen Wohnungen ca. 377.195 m², die Durchschnittsgröße lag somit bei 
68,17 m². 
 
Zum nachhaltigen Bestandsmanagement, gehören zielgerichtete Investitionen in Instandhaltung und Mo-
dernisierung. Im Jahr 2017 wurde wieder umfassend in energetische Maßnahmen,  Badmodernisierungen, 
Balkonanbauten und die Verbesserung des Wohnumfelds investiert. Die Aufwendungen für Instandhal-
tung und Modernisierung beliefen sich auf 21,57 Euro je Quadratmeter Wohn- / Nutzfläche (insgesamt 
rund 9,0 Mio. Euro inkl. der Verwaltungs- und Personalkosten). 
 
Im Gewerbebereich stieg der Bestand insgesamt auf 177 Einheiten an. Der Bestand der Wohn + Stadtbau 
erweiterte sich um eine Kita. Der Markt der Gewerbevermietung ist weiterhin genau zu beobachten, da die 
Nachfrage in diesem Segment deutlic her geringer ist. Daher sind Neuvermietungen derzeit intensiv zu 
betreuen. Die Mietpreise sind noch stabil,  Preisveränderungen halten sich in Grenzen. Drei Gewerbe-
Einheiten der Wohn + Stadtbau standen per 31.12.2017 wegen eines Abrisses leer.

Beteiligungsbericht 2017  Wohn + Stadtbau 
45 
Der zum Bilanzstichtag von der Gesellschaft insgesamt verwaltete Bestand gliedert si ch wie im Folgenden 
dargestellt: 
 
  Eigener Bestand Fremdverwaltete Wohnungen Insgesamt 
  31.12.2016 31.12.2017 31.12.2016 31.12.2017 31.12.2016 31.12.2017 
Mietwohnungen 5.572 5.652 1.019 986 6.591 6.638 
gewerbliche Einheiten 151 152 23 25 174 177 
Garagen 3.194 3.238 418 418 3.612 3.656 
Wohn-/Nutzfläche (m²) 409.608 414.669 67.789 66.848 477.397 481.517 
 
 
Die Bilanzsumme hat sich im Jahre 2017 um rd. 16,2 Mio. Euro auf aktuell 307,7 Mio. erhöht. Insbesonde-
re die Neubautätigkeit führte zu einer Steigerung des Sachanlagevermögens nach Abschreibung von 
12,3 Mio. Euro. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  Wohn + Stadtbau 
46 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 196.141 106.864 100.307 
II. Sachanlagen 230.174.055 247.995.824 260.311.879 
III. Finanzanlagen 3.811.745 3.782.150 3.752.402 
  Anlagevermögen 234.181.941 251.884.839 264.164.588 
B. Umlaufvermögen      
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 23.559.142 30.503.082 31.105.497 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 7.076.693 3.229.105 3.697.463 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 571.650 5.462.518 8.264.569 
  Umlaufvermögen 31.207.485 39.194.705 43.067.529 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 542.823 444.736 455.960 
  Aktiva 265.932.249 291.524.280 307.688.077 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 7.000.000 7.000.000 7.000.000 
II. Kapitalrücklagen 1.995.674 7.195.674 7.195.674 
III. Gewinnrücklagen 42.617.827 46.117.827 50.917.827 
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 3.500.191 4.802.066 7.759.432 
  Eigenkapital 55.113.692 65.115.567 72.872.933 
B.  Rückstellungen  3.648.441 4.131.607 7.251.014 
C. Verbindlichkeiten 206.641.986 221.135.879 224.489.524 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 528.130 1.141.227 3.074.605 
  Passiva 265.932.249 291.524.280 307.688.077 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 51.805.540 46.415.609 70.430.864 
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen -2.867.723 6.813.354 -2.085.661 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 828.708 500.041 964.868 
4. Sonstige betriebliche Erträge 816.108 1.169.105 607.920 
5. Summe betriebliche Erträge 50.582.633 54.898.108 69.917.990 
6. Materialaufwand 25.536.017 28.126.672 38.398.355 
7. Personalaufwand 4.672.734 4.977.319 5.229.646 
8. Abschreibungen 6.607.678 7.113.759 7.542.093 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.953.393 2.506.662 2.321.433 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 38.769.822 42.724.412 53.491.527 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 11.812.811 12.173.696 16.426.463 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 199.561 29.142 52.367 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.248.552 4.179.203 3.763.688 
14. Finanzergebnis -4.048.990 -4.150.061 -3.711.321 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 7.763.820 8.023.635 12.715.143 
16. Steuern 1.873.589 2.021.760 3.457.777 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 5.890.232 6.001.875 9.257.366 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 1.605.753 191 2.066 
- Einstellung in Gewinnrücklagen 1.544.334 0 0 
- Vorabausschüttung auf Bilanzgewinn 2.451.460 1.200.000 1.500.000 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 3.500.191 4.802.066 7.759.432

Beteiligungsbericht 2017  Wohn + Stadtbau 
47 
Anzahl der Beschäftigten  
    2015 2016 2017 
Männlich 38 42 43 
Weiblich 44 44 45 
Insgesamt 85 86 88 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 4 6 
 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D) 
T€   2015 2016 2017 
Erträge 3.646 2.484 * 
Aufwendungen 2.677 2.856 * 
*Die Daten für 2017 liegen noch nicht vor. 
 
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteili gungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 2.451 1.200 1.500 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 388 190 237 
 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
    2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 20,7% 22,3% 23,7% 
Liquidität 2. Grades 0,1 0,2 0,3 
Umsatzrentabilität 11,4% 12,9% 13,1% 
Personalintensität 12,1% 11,6% 9,8% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Für das Geschäftsjahr 2018 wird die Fertigstellung von voraussichtlich 216 Wohnungen, davon 110 öffent-
lich geförderte und 59 frei finanzierte Mietwohnungen, erwartet . Darüber hinaus werden insgesamt 6 Kita-
Gruppen, 4 Flüchtlingseinrichtungen mit 20 Einheiten und 2 Gewerbeeinheiten fertiggestellt. Damit leistet 
das Unternehmen seinen Beitrag dazu, den in Münster dringend benötigten Wohnraum für breite Schic h-
ten der Bevölkerung zu schaffen. 
Eine besondere Rolle kommt der Wohn + Stadtbau auch weiterhin bei der Entwicklung der beiden zur 
Veräußerung stehenden Kasernenflächen (ca. 50 ha und 25 ha)  in Münster zu. Abweichend zum beste-
henden Wirtschaftsplan wird die Wohn + Stadtbau im Geschäftsjahr 2018 zwei große Grundstücke auf 
den ehemaligen Kasernen erwerben . Auf der YORK -Kaserne erwirbt sie eine Fläche von ca. 68.265 m² 
zur Erstellung von ca. 750  Wohnungen, auf der OXFORD -Kaserne eine Fläche von ca. 13.131 m² zur 
Erstellung von ca. 160 Wohnungen. 
Die Ausschüttungspolitik der Wohn + Stadtbau ist in einem Managementkontrakt festgelegt.  Danach ist 
für das Jahr 2018 aktuell eine Ausschüttung von 1,5 Mio. Euro vorgesehen.

Beteiligungsbericht 2017  WGL 
48 
4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL) 
Steinfurter Straße 60 www.wohnstadtbau.de 
48149 Münster email: service@wohnstadtbau.de 
      
Gründungsjahr: 2005     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen  
der Stadt Münster GmbH 25.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Zweck der Gesellschaft ist insbesondere die Verbesserung der Wohnraumsituation in dem Wohngebiet 
„Osthuesheide“ in Münster. Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden: 
- Instandhaltung und gegebenenfalls Modernisierung von Wohneinheiten bzw. Gebäuden 
- Wirtschaftlich vertretbare Mieten für Mieter und Vermieter 
- Schaffung eines zeitlich längerfristig stabilen Eigentümer- und Mietermixes 
 
Zu diesem Zweck erwirbt, veräußert und bewirtschaftet die Gesellschaft Wohneinheiten in dem Gebiet 
„Osthuesheide“. Der Straßenzug Osthuesheide wurde zwischenzeitlich umbenannt in Middelkamp. 
Die Aktivitäten beschränken sich auf die WEG III (Bonnenkamp 63 bis 73 sowie bisher Osthuesheide 75 
bis 99, jetzt Middelkamp 1 bis 17 und Middelkamp 2 bis 8). Die Geschäftsbesorgung erfolgt durch die 
Wohn + Stadtbau. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Sandra Wehrmann 
  
Aufsichtsrat 
Thomas Fastermann, Ratsherr, Vorsitzender, bis 
18.10.2017 
Georg Fehlauer, Vorsitzender, ab 19.10.2017 
Helga Bennink, stellv. Vorsitzende 
Stephan Brinktrine, Ratsherr, ab 19.10.2017 
Richard Halberstadt, Ratsherr 
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau 
Thomas Marczinkowski 
Hans Neumann, Ratsherr 
Matthias Peck, Stadtrat 
Jürgen Reuter, Ratsherr 
Rüdiger Sagel, Ratsherr 
Reinhard Schlottbom 
Theo Sträßer 
  
Arbeitnehmervertreter 
Ulrich Bergmann 
  
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin Wohn + Stadtbau Wohnungsunter-
nehmen der Stadt Münster GmbH

Beteiligungsbericht 2017 WGL 
49 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Umsatzerlöse aus der H ausbewirtschaftung stiegen um 3 % auf 623 T€. Ursächlich hierfür waren in 
2017 durchgeführte Mieterhöhungen und die vollumfängliche Mieteinnahmen einer erworbenen Wohnung 
aus dem Jahr 2016. Die Miete je Quadratmeter Wohnfläche stieg um durchschnittlich 5,3 % auf 5,18 €. 
 
Die für die Gesell schaft bedeutsamen finanziellen Leistungsin dikatoren sind die Umsatzerlöse und das 
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. Die Umsatzerlöse entsprechen der Planung.  Das Jahresergebnis 
vor Ergebnisabführung liegt mit 6 T€ über dem Planansatz, da geringere  Instandhaltungskosten zum Tra-
gen kamen. 
 
Im Geschäftsjahr hält die Gesellschaft einen Bestand von 88 Eigentumswohnungen im Bereich der 
Osthuesheide von insgesamt 128 Einheiten. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Durchgeführte Sanierungen in der Vergangenheit verbesserten den Zustand der Wohnungen. Die weiter-
hin hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bieten dem Unternehmen auch zukünftig gute Entwick-
lungsmöglichkeiten. 
Das Image der Wohnanlage soll dauerhaft verbessert werden. Bei Mieterwechseln werden weiterhin um-
fangreiche Erneuerungen der Bodenbeläge und Türen durchgeführt. 
Finanziell ist die Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  durch die ausreichende Stärke der  Oberge-
sellschaft Wohn + Stadtbau versorgt. Aufgrund der Vollvermietung werden zukünftig auf Basis der Jahres 
2017 weiter positive Jahresergebnisse erwartet.

Beteiligungsbericht 2017 WGL 
50 
zu B. Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
 
    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 6.990.714 6.900.185 6.744.545 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 6.990.714 6.900.185 6.744.545 
B. Umlaufvermögen 
 
    
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 205.274 203.378 199.533 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 195.997 497.454 158.021 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 5.316 107.233 183.119 
  Umlaufvermögen 406.587 808.065 540.673 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 7.397.301 7.708.250 7.285.218 
A. Eigenkapital 
 
    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 3.470.357 3.470.357 3.470.357 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 3.495.357 3.495.357 3.495.357 
B. Rückstellungen  90.200 476.000 453.000 
C. Verbindlichkeiten 3.811.744 3.736.893 3.336.861 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 7.397.301 7.708.250 7.285.218 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 581.308 604.405 622.702 
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen -1.102 -1.896 -3.845 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 208.172 17.615 10.571 
5. Summe betriebliche Erträge 788.378 620.124 629.428 
6. Materialaufwand 285.441 322.595 342.440 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 154.455 155.640 155.640 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 89.986 417.010 18.273 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 529.882 895.245 516.352 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 258.496 -275.122 113.075 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 206 142 129 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 79.557 76.137 84.159 
14. Finanzergebnis -79.351 -75.995 -84.030 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 179.146 -351.117 29.045 
16. Steuern 0 0 0 
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -179.146 351.117 -29.045 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  MCC Halle Münsterland 
51 
4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH  
Albersloher Weg 32  www.mcc-halle-muensterland.de 
48155 Münster email: info@mcc-halle-muensterland.de 
Telefon: (02 51) 66 00-0   
      
Gründungsjahr: 1926     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadt Münster 1.191.350 92,09 
Rinder-Union West eG 51.150 3,95 
Westf. Pferdestammbuch e.V. 25.600 1,98 
Schweineerzeuger Nord-West eG 25.600 1,98 
Gesamt 1.293.700 100,00 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die Gesellschaft führt im Interesse der Stadt Münster und der Gemeinden des Münsterlandes und deren 
Bürgerinnen und Bürger Veranstaltungen aller Art im eigenen und fremden Namen durch. Sie betreibt 
insbesondere das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland (MCC Halle Münsterland, kurz MCC). 
Zu den Veranstaltungsaufgaben gehören insbesondere Tagungen und Kongresse, öffentliche Versam m-
lungen und Feste sowie kulturelle, gesellschaftliche, sportliche und unterhaltende Veranstaltungen, lan d-
wirtschaftliche Veranstaltungen und Märkte sowie Ausstellungen und Messen. 
Außerhalb der Stadt Münster wird die Gesellschaft in größerem Umfang (z.B. Ausstellungen und Messen) 
nur im Einvernehmen mit der jeweiligen Gemeinde oder der zuständigen Organisation tätig.  
Die MCC Halle Münsterland GmbH ist eine reine Betriebsgesellschaft. Sie hat kein eigenes Grundeigen-
tum, sondern nutzt Grund und Boden und Gebäude im Rahmen eines Pachtvertrages mit der Stadt Müns-
ter. 
Das Geschäft der Gesellschaft ist in die drei Bereiche Gastveranstaltungen, Eigenveranstaltungen und 
MCC Catering gegliedert.

Beteiligungsbericht 2017 MCC Halle Münsterland 
52 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Ursula Paschke  
  
Aufsichtsrat 
Helga Welker, Vorsitzende 
Katharina Köhnke, Ratsfrau,  
1. stellv. Vorsitzende 
Werner Wilkes, 
2. stellv. Vorsitzender, bis 21.11.2017 
Heinz Georg Buddenbäumer , Ratsherr  
Robin Denstorff , Stadtbaurat , ab 01.03.2017  
Dr. Jürgen Hartmann 
Ralf Johanshon 
Dr. Michael Jung, Ratsherr 
Heribert Klas  
Manuel Lascasas 
Ludger Overhues 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, bis 28.02.2017 
Josef Rickfelder 
Jürgen Siekmann 
Michael Steinmann, ab 22.11.2017 
Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau  
Oliver Teuteberg 
Wilken Treu 
Heiko Wischnewski 
  
Gesellschafterversammlung 
Städtischer Vertreter: Michael Schetter 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Jahr 2017 wurden Umsatzerlöse von 10.116 T€ generiert. Dies entspricht einer Verbesserung der Um-
satzerlöse um 26 % gegenüber dem V orjahr. Die Umsatzerlöse für das Jahr 2017 konnten aufgrund der 
langfristigen Buchungsplanung der großen Veranstaltungen und der langfr istigen Verträge gut geplant 
werden. 
 
Mit einem Jahresüberschuss von 503 T € sind die Planungen weit übertroffen worden. Ursächlich für di e-
ses außergewöhnlich gute Ergebnis war en vor allem die iaf  (Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik)  
sowie die weiteren großen Messen, die im Jahr 2017 durchgeführt wurden. Weitere Erfolgsfaktoren waren 
ein konsequentes Kostenmanagement und die erfolgreiche Weiterentwicklung der Geschäftsbereiche 
Gastveranstaltungen und MCC Catering. 
 
Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist unverändert stabil. Der B ilanzgewinn beträgt in 2017 
623 T€. Aufgrund des guten Ergebnisses konnte die Liquidität im Vergleich zum Vorjahr wieder verbessert 
werden. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017 MCC Halle Münsterland 
53 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 82.563 37.675 14.428 
II. Sachanlagen 3.962.107 3.748.029 3.251.050 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 4.044.670 3.785.704 3.265.478 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 111.708 87.149 61.525 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 678.642 1.104.978 15.605.351 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 6.211.308 4.058.614 1.097.408 
  Umlaufvermögen 7.001.657 5.250.742 6.764.285 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.010 37.462 24.447 
  Aktiva 11.071.337 9.073.908 10.054.210 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 1.293.700 1.293.700 1.293.700 
II. Kapitalrücklagen 7.965.355 6.326.312 6.326.312 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -22.751 0 623.360 
  Eigenkapital 9.236.305 7.620.012 8.223.372 
B. Rückstellungen  130.740 140.518 293.415 
C. Verbindlichkeiten 1.426.875 1.078.456 1.253.792 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 277.418 234.923 283.631 
  Passiva 11.071.337 9.073.908 10.054.210 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (nach Umsatzkostenverfahren) 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 8.551.541 8.014.359 10.116.004 
2. Sonstige betriebliche Erträge 53.703 12.755 29.468 
3. Summe betriebliche Erträge 8.605.243 8.027.114 10.145.472 
4. Herstellungskosten 9.648.199 8.708.716 8.954.352 
5. Vertriebskosten 158.646 370.069 161.882 
6. Allgemeine Verwaltungskosten  468.097 508.586 506.892 
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 112.401 48.890 8.329 
8. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.782.100 -1.609.149 514.016 
9. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 7.368 3.121 882 
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 66 63 1.594 
11. Finanzergebnis 7.302 3.059 -712 
12. Ergebnis vor Steuern (EBT) -1.774.799 -1.606.090 513.304 
13. Steuern 13.363 10.203 9.943 
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.788.161 -1.616.293 503.360 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) -22.751 -22.751 0 
+ Entnahme aus Rücklage 1.788.161 1.639.044 120.000 
- Einstellung in Rücklagen 0 0 0 
+ Entnahme aus Gewinnrücklagen 0 0 0 
- Vorabausschüttung auf Bilanzgewinn 0 0 0 
15. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -22.751 0 623.360

Beteiligungsbericht 2017 MCC Halle Münsterland 
54 
Anzahl der Beschäftigten 
    2015 2016 2017 
Männlich 25 31 28 
Weiblich 28 27 28 
Insgesamt 53 58 56 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 2 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.927 0 100 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 83,4% 84,0% 81,8% 
Liquidität 2. Grades 4,7 4,8 5,3 
Umsatzrentabilität -20,9% -20,2% 5,0% 
Personalintensität** 48,5% 51,9% 56,6% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
** Werte aus Konzernberichtswesen 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Für das Jahr 2018 hat das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland Umsatzerlöse in Höhe von 
8.700 T€ und einen Jahresfehlbetrag von 319  T€ geplant. Die Erlöse sind in 2018 im Vergleich zum Aus-
nahmejahr 2017 niedriger. Das Fehlen von mehreren Veranstaltungen, die im zw eijährigen Rhythmus 
stattfinden und die nur alle vier Jahre stattfindende Fachmesse iaf sind ursächlich zu nennen.  Im Gegen-
satz zum starken Jahr 2017 sind für 2018 bisher nur wenige Großkonzerte mit 6.500 Besuchern gebucht. 
Tourneestarts und Tourneeplanungen unterliegen ebenfalls einem erkennbaren Rhythmus. Im Jahr 2018 
sind große Kongresse wie die DLG Wintertagung eingebucht.

Beteiligungsbericht 2017  Wirtschaftsförderung Münster 
55 
4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) 
Steinfurter Straße 60a http://www.wfm-muenster.de/ 
48149 Münster email: info@wmf-muenster.de 
Telefon: (02 51) 6 86 42-0   
      
Gründungsjahr: 2003     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadt Münster 425.000 85,00 
Sparkasse Münsterland Ost 75.000 15,00 
Gesamt 500.000 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
Technologieförderung Münster GmbH 4.086.000 94,00 
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH Münster 75.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand und Zweck der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) ist die Wirtschaftsförderung in 
der und für die Stadt Münster, insbesondere die Sicherung und Ausweitung der Attraktivität des Wir t-
schaftsstandortes Münster. Mit der Begleitung von Existen zgründern, der Beratung von örtlichen und 
auswärtigen Unternehmen, der Vermarktung von Gewerbegrundstücken und Gewerbeimmobilien, der 
Erarbeitung von Entwicklungskonzepten sowie dem Einsatz von Marketing- Instrumenten erfüllt die WFM 
ihren Auftrag.  
 
Die WFM ist ein auf die Gründungs -, Entwicklungs- und Standortberatung von Firmen spezialisiertes U n-
ternehmen. Die Betreuung von Investitions -Projekten ist das Kerngeschäft. Strategisches Ziel ist die Pos i-
tionierung Münsters als einer der führenden Wirtschaftsst andorte in Nordrhein-Westfalen. Dieses Ziel wird 
durch eine konsequente Kundenorientierung erreicht.

Beteiligungsbericht 2017  Wirtschaftsförderung Münster 
56 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Robbers 
 
Aufsichtsrat 
Mathias Kersting, Ratsherr  
Michael von Bartenwerffer 
Georg Berding, Ratsherr, bis 01.12.2017 
Peter Laurenz Börgel, Ratsherr 
Robin Denstorff, Stadtbaurat, ab 01.03.2017 
Wolfram Gerling 
Jens Christian Heinemann, Ratsherr, ab 01.10.2017 
Dr. Ralf Henrichs 
Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau 
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau 
Carsten Peters, Ratsherr 
Otto Reiners, Ratsherr 
Markus Rietkötter 
Klaus Rosenau, Ratsherr 
Friedhelm Schade 
Johannes Schmanck, Ratsherr 
Simone Wendland, Ratsfrau, bis 01.09.2017 
  
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die WFM schließt das Geschäftsjahr 2017 unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgreich ab. Der J ah-
resfehlbetrag liegt bei 778 T€. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für das Jahr 2017 ein um 666 T€ 
besseres Jahresergebnis aus als im Wirtschaftsplan 2017 angesetzt. Dies ist vor allem auf die nicht erfor-
derlichen Abschreibungen auf Beteiligungen z urückzuführen, die noch mit 469 T€ im Planergebnis enthal-
ten war. Ferner konnten höhere Provisionseinnahmen (+ 125 T€) und Erlös e aus der Immobilienmesse  
(+76 T€) erzielt werden. Im Vergleich zum Vorjahr verschlec hterte sich das Ergebnis um 692 T€ aufgrund 
der deutlich geringeren verkauften Grundstückflächen. 
 
Im Jahr 2017 veräußerte die WFM aus eigenem Bestand zehn Grundstücke (2016: 1 3) mit einem Vol u-
men von 44.525 m² (2016: 96.360 m²). Die Umsätze hierfür lagen mit 2.994 T€ auf dem Niveau d er 
Plansätze. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschri ebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  Wirtschaftsförderung Münster 
57 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 990 3.419 1.782 
II. Sachanlagen 2.142.003 2.073.484 2.020.858 
III. Finanzanlagen 7.398.509 7.879.013 8.277.772 
  Anlagevermögen 9.541.502 9.955.916 10.300.412 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 23.583.191 20.872.015 20.476.234 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 745.480 1.337.610 1.626.809 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 480.557 1.493.352 981.001 
  Umlaufvermögen 24.809.228 23.702.978 23.084.045 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.133 3.129 3.647 
  Aktiva 34.353.862 33.662.023 33.388.104 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000 
II. Kapitalrücklagen 22.871.278 24.186.567 24.473.976 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 23.371.278 24.686.567 24.973.976 
B. Rückstellungen  3.943.560 4.383.900 3.712.800 
C. Verbindlichkeiten 7.036.240 4.582.715 4.692.488 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.785 8.840 8.840 
  Passiva 34.353.862 33.662.023 33.388.104 
  
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 9.803.756 6.621.659 3.668.330 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 563.532 88.867 42.679 
5. Summe betriebliche Erträge 10.367.288 6.710.525 3.711.009 
6. Materialaufwand 8.079.604 4.671.354 2.266.605 
7. Personalaufwand 1.184.432 1.188.636 1.247.732 
8. Abschreibungen 75.870 72.259 65.383 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 969.709 842.550 880.840 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 10.309.615 6.774.799 4.460.560 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 57.674 -64.274 -749.551 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 1.530 6.164 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 317.389 28.558 28.057 
14. Finanzergebnis -315.859 -22.395 -28.057 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -258.186 -86.668 -777.607 
16. Steuern -6.767 -590 144 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -251.419 -86.078 -777.751 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 251.419 86.078 777.751 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  Wirtschaftsförderung Münster 
58 
Anzahl der Beschäftigten 
    2015 2016 2017 
Männlich 9 9 9 
Weiblich 4 4 4 
Insgesamt 13 13 13 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 1 
 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.950 1.950 1.700 
 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 68,0% 73,3% 74,8% 
Liquidität 2. Grades 0,7 4,3 3,0 
Umsatzrentabilität -2,6% -1,3% -21,2% 
Personalintensität 11,5% 17,5% 28,0% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Die WFM verfolgt eine öffentliche Zwecksetzung. Ihre strukturpolitischen Leistungen werden voraussicht-
lich dauerhaft zu Jahresfehlbeträgen führen.  Deshalb wurde zu Ende des Jahres 2010 in der WFM ein 
Risiko- und Liquiditätsmanagement eingeführt.  
 
Daraus ergibt sich u.a. die Verpflichtung des Mehrheitsgesell schafters Stadt Münster , jährlich eine in 
Festbetragseinlagen differenzierte eigenkapitalähnliche Einlage zu zahlen. Diese beträgt ab dem Jahr 
2017 jährlich 1.700 T€. Von diesem Betrag werden 400 T€ an die Technologieförderung Münster GmbH, 
an der die WFM 94 % des Stammkapitals hält, weitergeleitet.  Damit ist die Eigenkapitalausstattung der 
Gesellschaft nach heutiger Kenntnis ausreichend gesichert. 
 
Für das Jahr 2018 wird mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.208 T€ gerechnet. In den Folgejahren 
wird die WFM Fehlbeträge auszuweisen haben, die voraussic htlich zwischen 1.084 T€ und 1.344 T€ lie-
gen werden.

Beteiligungsbericht 2017  NBZ 
59 
4.4.1 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
Mendelstraße 17 http://www.nano-bioanalytik-zentrum.de 
48149 Münster email: info@nano-bioanalytik-zentrum.de 
Telefon: 0251 / 384 503 30   
      
Gründungsjahr: 2009     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb eines Nano- Bioanalytik-Zentrums (NBZ) in 
Münster zur Ansiedlung und Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Umfeld der 
Nano- und Bioanalytik. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Robbers 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr 2017 waren sieben Firmen und die Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. Mieter im 
NBZ. Ein Unternehmen zog zum 1.10.2017 ein, ein anderes zog zum 31.12.2017 aus. Zum Jahresende 
waren 2.215 m² belegt. Mit einer Vermietungsquote von 81,7 % liegt das Ergebnis knapp unter P lan, der 
eine Auslastung von 85 % vorsieht. 
 
Das Jahresergebnis der NBZ GmbH schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe von 76 T€ ab (2016: -99 T€). 
Es unterschreitet das im Wirtschaftsplan 2017 angesetzte Defizit um 15 T€. Die P lanumsätze wurden 
somit insgesamt eingehalten. Ursächlich für die Ergebnisverbesserung sind geringere Personalkosten 
durch die Absenkung des Beschäftigungsumfangs eines Mitarbeiters. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  NBZ 
60 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1 1 1 
II. Sachanlagen 9.058.222 8.574.923 8.104.726 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 9.058.223 8.574.924 8.104.727 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 16.224 25.455 51.438 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.657.841 1.498.892 1.311.588 
  Umlaufvermögen 1.674.065 1.524.348 1.363.027 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 223 445 
  Aktiva 10.732.287 10.099.494 9.468.198 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 2.431.415 2.332.358 2.256.702 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 2.456.415 2.357.358 2.281.702 
B. Sonderposten  6.529.150 6.184.870 5.840.590 
C. Rückstellungen  18.600 20.500 21.600 
D. Verbindlichkeiten 1.718.131 1.522.080 1.314.315 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 9.991 14.687 9.991 
  Passiva 10.732.287 10.099.494 9.468.198 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 416.007 465.621 468.325 
2. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 342.189 344.280 344.280 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
5. Sonstige betriebliche Erträge 11.252 260 828 
6. Summe betriebliche Erträge 769.449 810.161 813.433 
7. Materialaufwand 0 0 0 
8. Personalaufwand 21.994 70.950 52.466 
9. Abschreibungen 488.368 491.658 491.824 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 315.848 269.946 275.874 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 826.211 832.554 820.164 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -56.762 -22.393 -6.731 
13. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 426 0 0 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 70.635 62.888 55.148 
15. Finanzergebnis -70.210 -62.888 -55.148 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -126.972 -85.280 -61.878 
17. Steuern 13.777 13.777 13.777 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -140.750 -99.058 -75.655 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 140.750 99.058 75.655 
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  NBZ 
61 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Sollte wider Erwarten das Defizit des NBZ -Projektes in seiner Gesamtheit größer sein als im Förderantrag 
angenommen, dann ist mit zusätzlichen Zuschüssen durch das Land NR W nicht zu rechnen. Hier wäre 
die WFM als alleinige Gesellschafterin gefordert, das Defizit zu tragen. Die Gesellschaft ist aufgrund ihres 
Förderauftrags nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. 
 
Den Mieteinnahmen stehen Aufwendungen für den Betrieb des Gebäudes, für Fremdkapitalzinsen sowie 
Abschreibungen gegenüber, die im Ergebnis laut Wirtschaftsplan zu einem  Jahresfehlbetrag in Höhe von 
62 T€ im Jahr 2018 führen werden. Mit zunehmender Auslastung des Gebäudes, sinkenden Abschrei-
bungen und geringerer Zins last kann bis zum  Jahr 2022 mit 9 T€ eine „schwarze Null“ erreicht werden.  
Wesentliche Neuinvestitionen sind für das Jahr 2018 nicht geplant.

Beteiligungsbericht 2017  Technologieförderung Münster 
62 
4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Technologieförderung Münster GmbH (TFM) 
Mendelstraße 11 www.technologieforderung-muenster.de 
48149 Münster email: info@technologiefoerderung-muenster.de 
Telefon: (02 51) 9 80 11 04   
      
Gründungsjahr: 1985     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 4.086.000 94,00 
Sparkasse Münsterland Ost 256.000 5,90 
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 0,10 
Gesamt 4.347.000 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
CeNTech GmbH 395.000 79,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Technologietransfer. Hierzu g e-
hört insbesondere der Betrieb eines Technologiehofes und eines Biotechnologiezentrums in Münster. 
Darüber hinaus werden bei der Technologieförderung Münster GmbH die Clusteraktivitäten gebündelt.  
Außerdem bietet die Technologieförderung Münster GmbH (TFM) ein vollständiges Angebot für die Sen-
sibilisierung, Qualifizierung und das Coaching von Gründern aus den Hochschulen.  
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Robbers 
 
Aufsichtsrat 
Carsten Peters, Ratsherr, Vorsitzender 
Jens Christian Heinemann, stellv. Vorsitzender 
Robin Denstorff, Stadtbaurat, ab 01.02.2017  
Heribert Aldejohann 
Sybille Benning 
Martina Biel 
Wolfram Gerling 
Mathias Kersting, Ratsherr 
Matthias Schwarte 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften

Beteiligungsbericht 2017  Technologieförderung Münster 
63 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr der TFM verlief erfolgreich. Die Auslastung im Technologie hof hat sich durch Mieter-
wechsel geringfügig um 5,5 %-Punkte verringert, das BioZ ist zu 100 % vermietet. 
 
Der Jahresfehlbetrag 2017 liegt bei 121 T€ und unterschreitet das im Wirtschaftsplan 2017 prognostizierte 
Defizit um 257 T€. Im Vergleich zum Vorj ahr hat sich das Ergebnis um 21 T€ verschlechtert (2016: 
100 T€). Zu dem Ergebnis haben insbesondere geringere Mieterträge beigetragen. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Technologieförderung Münster GmbH. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten er-
sichtlich. 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
 
Die strukturpolitischen Leistungen der TFM werden voraussichtlich dauerhaft zu Jahresfehlbeträgen füh-
ren. In diesem Lichte wurde zu Ende des  Jahres 2010 ein Risiko-  und Liquiditätsmanagement eingeführt. 
Daraus ergibt sich, in Verbindung mit den am 28. November 2016 geänderten Gesellschaftsverträgen, 
u.a. die Verpflichtung des Mehrheitsgesellschafters, Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM), ab dem 
Jahr 2017 bis auf Weiteres eine in Festbetragseinlagen differenzierte kapitalähnliche Einlage in Höhe von 
jährlich 400 T€ in die TFM einzuzahlen. Von diesem Betrag werden 120  T€ an die CeNTech GmbH we i-
tergeleitet. Damit ist die Eigenkapitalausstattung der  Gesellschaft nach heutiger Kenntnis ausreichend 
gesichert. 
Für das Jahr 2018 wird mit einem Fehlbetrag in Höhe von 156  T€ gerechnet. Im Hinblick auf die einge-
sparten Eigenmittel im Bereich des Clustermanagements und sinkender  Zinsaufwendungen wird der 
Fehlbetrag im Jahr 2019 bei 126 T€ liegen. Eine geringere  Abschreibung und weiter sinkende Zinsauf-
wendungen führen dazu, dass das Defizit bis zum Jahr 2022 auf 63 T€ gesenkt werden kann. 
Im Jahr 2018 betreffen die wesentlichen Investitionen di e Fertigstellung des Anbaus des BioZ. Ferner wird 
vor dem Hintergrund der inzwischen über 25 Jahre alten Gebäude an der  Mendelstraße mit  tendenziell 
steigenden Instandhaltungsaufwendungen zu rechnen sein.

Beteiligungsbericht 2017  Technologieförderung Münster 
64 
zu B. Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 4.679.185 3.855.621 3.498.993 
III. Finanzanlagen 2.429.001 2.560.086 2.680.086 
  Anlagevermögen 7.108.185 6.415.707 6.179.079 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 5.000 5.000 5.000 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 1.410.534 1.401.120 2.441.127 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.351.268 1.514.231 231.546 
  Umlaufvermögen 2.766.802 2.920.352 2.677.673 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.783 15.936 16.637 
  Aktiva 9.893.770 9.351.995 8.873.389 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 4.347.000 4.347.000 4.347.000 
II. Kapitalrücklagen 1.561.790 1.942.468 2.220.705 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902 
  Eigenkapital 2.962.887 3.343.566 3.621.802 
B.  Sonderposten  1.342.664 818.224 293.784 
C. Rückstellungen  43.100 46.800 62.400 
D. Verbindlichkeiten 5.538.700 5.133.272 4.886.845 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 6.419 10.133 8.558 
  Passiva 9.893.770 9.351.995 8.873.389 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 1.725.072 1.862.345 1.737.666 
2. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 524.441 524.440 524.440 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
5. Sonstige betriebliche Erträge 291.515 178.485 181.744 
6. Summe betriebliche Erträge 2.541.027 2.565.270 2.443.850 
7. Materialaufwand 0 0 0 
8. Personalaufwand 554.436 548.756 503.622 
9. Abschreibungen 968.087 850.388 828.282 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 923.279 980.435 962.533 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 2.445.802 2.379.579 2.294.436 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 95.225 185.691 149.414 
13. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 1.997 1.389 956 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 245.149 230.069 214.067 
15. Finanzergebnis -243.152 -228.680 -213.111 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -147.927 -42.989 -63.698 
17. Steuern 57.075 56.837 56.825 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -205.002 -99.826 -120.523 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 205.002 99.826 120.523 
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902

Beteiligungsbericht 2017  CeNTech 
65 
4.4.3 CeNTech GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
CeNTech GmbH 
Heisenbergstraße 11 www.centech.de 
48149 Münster email: office@centech.de 
Telefon: (02 51) 5 34 06 - 1 01   
      
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Technologieförderung Münster GmbH 395.000 79,00 
Sparkasse Münsterland Ost 100.000 20,00 
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 1,00 
Gesamt 500.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Betrieb des interdisziplinären Zentrums für Nano-
technologie mit dem  besonderen Ziel der Förderung des Technologietransfers auf diesem Gebiet. Im Z u-
sammenhang damit werden auch Dienstleistungen für Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie 
anderen Institutionen erbracht, sofern ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Unter nehmenszweck 
besteht. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Robbers 
 
Aufsichtsrat 
Jens Christian Heinemann, Ratsherr, Vorsitzender 
Mathias Kersting, Ratsherr, stellv. Vorsitzender 
Robin Denstorff, Stadtbaurat, ab 01.02.2017 
Wolfram Gerling 
Matthias Schwarte 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften

Beteiligungsbericht 2017  CeNTech 
66 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die CeNTech GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das CeNTech I war zu 99,2 % 
vermietet, das CeNTech II steht in der Nutzung der Universität Münster. 
 
Die CeNTech GmbH schließt ihr Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 76 T€ ab und 
erreicht damit ein um 5 T€ besseres Ergebnis als im Wirtschaftsplan angesetzt. Das Jahresergebnis war 
insbesondere durch geringe Umsatzerlöse und geringere betriebliche Aufwendungen geprägt.  
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllu ng des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Die aktuelle Situation lässt erwarten, dass die Umsatzerlöse bei  einer inzwischen wieder vollständig ver-
mieteten Immobilie des Gebäudes auf hohem Niveau bleiben werden. 
Die strukturpolitischen Leistungen der CeNTech GmbH werden voraussichtlich dauerhaft zu Jahresfehlb e-
trägen führen. In diesem Lichte wurde zu Ende des J ahres 2010 ein Risiko-  und Liquiditätsmanagement 
eingeführt. Daraus ergibt sich u.a. die Verpflichtung des Mehrheitsgesellschafters, Technologieförderung 
Münster GmbH, bis auf Weiteres eine in Festbetragseinlagen differenzierte Kapitaleinlage in Form eines  
Nachschusses in Höhe von 120  T€ p.a. in die CeNTech GmbH einzuzahlen. Damit ist die Liqui dität der 
GmbH nach heutiger Kenntnis ausreichend gesichert. 
Bei etwas geringeren Projektzuschüsse weist das Geschäftsjahr 2018 im Wirtschaftsplan einen Jahres-
fehlbetrag aus, der mit 74 T€ um 2 T€ niedriger ist als das Ergebnis des Abschlusses 2017. Für die Folge-
jahre werden Jahresfehlbeträge zwischen 86 T€ und 91 T€ avisiert. Die jeweiligen Fehlbeträge können 
auf der Liquiditätsseite durch eine ausreichende Finanzmittelausstattung der GmbH gedeckt werden.

Beteiligungsbericht 2017  CeNTech 
67 
zu B. Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.532 32 3 
II. Sachanlagen 11.218.862 10.795.747 10.374.894 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 11.221.394 10.795.779 10.374.897 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 55.068 119.393 97.735 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 472.158 485.949 643.731 
  Umlaufvermögen 527.227 605.342 741.466 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.017 9.991 10.321 
  Aktiva 11.759.637 11.411.111 11.126.683 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000 
II. Kapitalrücklagen 2.574.684 2.662.432 2.706.275 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 3.074.684 3.162.432 3.206.275 
B. Sonderposten  8.468.650 8.127.452 7.788.178 
C. Rückstellungen  78.096 37.267 44.010 
D. Verbindlichkeiten 106.385 81.650 43.231 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 31.823 2.310 44.990 
  Passiva 11.759.637 11.411.111 11.126.683 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 185.518 600.700 487.998 
2. Erträge aus der Auflösung eines Sonderpostens 343.123 341.198 339.275 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 401.091 54.974 68.219 
5. Summe betriebliche Erträge 929.732 996.872 895.492 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 185.290 137.934 144.562 
8. Abschreibungen 429.026 425.611 421.830 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 394.984 450.548 381.406 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.009.300 1.014.093 947.799 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -79.568 -17.222 -52.306 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 34 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.742 0 0 
14. Finanzergebnis -1.708 0 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -81.276 -17.222 -52.306 
16. Steuern 26.110 26.116 23.850 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -107.386 -43.338 -76.156 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 107.386 43.338 76.156 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  GML 
68 
4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
Weseler Straße 230   
48151 Münster   
Telefon: (02 51) 5 98 - 0   
      
Gründungsjahr: 1996     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadt Münster 204.517 33,33 
Sparkasse Münsterland Ost 102.258 16,67 
GML (eigene Anteile) 306.775 50,00 
Gesamt 613.550 100,00 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb des Grundstüc ks Münster-Loddenheide, Flur 178, Flurst ü-
cke 309, 310 und 388 (ehem. Stützpunkt der britischen Rheinarmee) sowie dessen Baureifmachung, B e-
bauung, Veräußerung und Verwaltung. Darüber hinaus darf die Gesellschaft alle Arten von Grundstück s-
entwicklungen und städtebaulichen Maßnahmen durchführen, die der Verbesserung der Wirtschaftsstru k-
tur in Münster dienen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Robbers 
Frank Knura 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Von den seit 1997 aufgenommenen Erschließungsmaßnahmen wurden im Jahr 201 7 keine neuen Maß-
nahmen durchgeführt. Die Gesellschaft hat im Jahr 2017 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 85 T€ erzielt 
(Vorjahr: Jahresüberschuss von 916 T€). 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  GML 
69 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 0 0 0 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 4.027.268 3.121.452 2.291.605 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 196.148 76.317 276.410 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.804.389 3.897.183 4.257.136 
  Umlaufvermögen 6.027.804 7.094.952 6.825.150 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 860 860 0 
  Aktiva 6.028.664 7.095.812 6.825.150 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 306.775 306.775 306.775 
II. Kapitalrücklagen 4.557.622 4.557.622 4.557.622 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 1.110.619 2.026.209 1.941.273 
  Eigenkapital 5.975.017 6.890.607 6.805.670 
B. Rückstellungen  29.060 154.075 10.000 
C. Verbindlichkeiten 24.588 51.130 9.480 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 6.028.664 7.095.812 6.825.150 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 1.932.608 2.435.096 897.119 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 53.514 20.178 398 
5. Summe betriebliche Erträge 1.986.122 2.455.274 897.517 
6. Materialaufwand 934.700 905.816 829.847 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 145.971 211.976 162.736 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.080.671 1.117.791 992.583 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 905.452 1.337.483 -95.066 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 753 44 278 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 6.119 
14. Finanzergebnis 753 44 -5.841 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 906.204 1.337.526 -100.907 
16. Steuern 276.172 421.936 -15.971 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 630.033 915.590 -84.936 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 480.586 1.110.619 2.026.209 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 1.110.619 2.026.209 1.941.273

Beteiligungsbericht 2017  GML 
70 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Die Gesellschaft verfügte bis Ende 2017 noch über zwei Grundstücke (bestehend aus drei Flurstücken), 
die jeweils für unterschiedliche Nutzungen (Gewerbe/Handel, Büro) geeignet sind. Eines  dieser zwei 
Grundstücke wurde mit einem Verkaufsvolumen von 1.873 T€ im April 2018 verkauft.

Beteiligungsbericht 2017  KonvOY 
71 
4.6 KonvOY GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
KonvOY GmbH 
Klemensstraße 10  email: info@konvoy-muenster.de 
48143 Münster   
      
Gründungsjahr: 2017     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadt Münster 500.000 100,00 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verbesserung der Wohnraumversorgung in Münster durch die 
Entwicklung der Konversionsflächen der Grundstücksareale der ehemaligen York - und Oxford- Kaserne. 
Dies wird gewährleistet durch Erwerb, Baureifmachung, Bewirtschaftung und Veräußerung von Grundst ü-
cken, Teilen von Grundstücken und von grundstücksgleichen Rechten. 
 
Die Gesellschaft führt ihre G eschäfte unter Beachtung der wohnungspolitischen Zielsetzungen. Besonde-
re Beachtung finden sollen dabei die Versorgung der Wohnungssuchenden mit preisgünstigem Wohn-
raum, die Belange der nachhaltigen Quartiersentwicklung sowie des Klimaschutzes der Stadt Mü nster. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Alfons Reinkemeier  
 Gesellschafterversammlung 
Vertreter des Rates der Stadt Münster 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Gesellschaft wurde im Jahr 2017 gegründet. Die Verkaufsverhandlungen über die Konversionsflächen 
mit der BIMA führten in 2017 noch zu keinem Abschluss, die Gesellschaft besaß zum 31.12.2017 noch 
keine Grundstücke.  
Im Jahr 2017 erwirtschaftete die Gesellschaft noch keine Erlöse.  Das Rumpfgeschäftsjahr schließt mit 
einem Jahresfehlbetrag von 18 T€ ab. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  KonvOY 
72 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   0 
II. Sachanlagen   0 
III. Finanzanlagen   0 
  Anlagevermögen   0 
B. Umlaufvermögen     
I. Vorräte   190.900 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände   0 
III. Wertpapiere   0 
IV. Flüssige Mittel   323.654 
  Umlaufvermögen   514.554 
C. Rechnungsabgrenzungsposten   0 
  Aktiva   0 
A. Eigenkapital     
I. Gezeichnetes Kapital   500.000 
II. Kapitalrücklagen   0 
III. Gewinnrücklagen   0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag   0 
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust   -18.697 
  Eigenkapital   481.303 
B. Rückstellungen    6.000 
C. Verbindlichkeiten   27.251 
D. Rechnungsabgrenzungsposten   0 
  Passiva   514.554 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse   0 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen   0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   0 
4. Sonstige betriebliche Erträge   0 
5. Summe betriebliche Erträge   0 
6. Materialaufwand   0 
7. Personalaufwand   0 
8. Abschreibungen   0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen   18.697 
10. Summe betriebliche Aufwendungen   18.697 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT)   -18.697 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge   0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   0 
14. Finanzergebnis   0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -18.697 
16. Steuern   0 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag   -18.697 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-)   0 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust   -18.697

Beteiligungsbericht 2017  KonvOY 
73 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Der Geschäftsschwerpunkt der KonvOY GmbH wird auch zukünftig im Bereich der Verbesserung der 
Wohnraumversorgung durch die Flächenentwicklung (Rückbau, Erschließung und Aufbereitung) sowie die 
Vermarktung der dann verfügbaren Nettobaulandflächen an unterschiedliche Marktpartner (Investoren, 
Bauträger, Baugenossenschaften etc.) liegen. Andere Aufgaben soll die Gesellschaft nicht übernehmen. 
 
Im April 2018 ist der Kaufvertrag über die Konversionsflächen beurkundet worden. Im weiteren Verlauf 
des Jahres 2018 ist mit dem Wirksamwerden des Kaufvertrags sowie Eigentums - und Besitzübergang zu 
rechnen. Nach dem Inkrafttreten des Eigentum sübergangs an den Konversionsflächen wird die Gesel l-
schaft durch die Baureifmachung, Bewirtschaftung und die Veräußer ung von Grundstücken den Gesel l-
schaftszweck erfüllen können.

Beteiligungsbericht 2017  Allwetterzoo 
74 
4.7 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
Sentruper Str. 315 www.allwetterzoo.de 
48161 Münster email: info@allwetterzoo.de 
Telefon: (02 51) 89 04 - 0   
      
Gründungsjahr: 1874, seit 1985 GmbH     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Westfälischer Zoologischer Garten e.V. 7.824.050 54,60 
Stadt Münster 6.507.650 45,40 
Gesamt 14.331.700 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens in Münster. 
 
Die Gesellschaft soll die Liebe zum Tier und zur Natur und die Kenntnis von ihnen wecken und fördern. Es 
gehört deshalb zu ihren Aufgaben, die Zootiere nach dem neuesten Stand tiergärtnerischer Kenntnisse zu 
halten und Arterhaltung zu betr eiben. Ihre Einrichtungen sollen der naturwissenschaftlichen Belehrung 
und der zoologischen Forschung dienen (§ 2 des Gesellschaftsvertrages).  
 
Die Gesellschaft ist ein gemeinnütziges Unternehmen im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung und hat 
daher keine Gewinnerzielungsabsicht. Sie ist bestrebt, die notwendigen Ausgaben durch Eintrittsgelder, 
Spenden und sonstige Zuschüsse Dritter zu decken (§ 3 des Gesellschaftsvertrages).  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Wilms 
  
Aufsichtsrat 
Rainer Knoche, Vorsitzender 
Sybille Benning, stellv. Vorsitzender, bis 22.03.2017 
Christina Bade, bis 28.11.2017 
Rainer Berg 
Peter Lorenz Börgel  
Dr. Wolf Heinrichs 
 
Dr. Ludger Hellenthal, ab 25.09.2017 
Dr. Katharina Krüger 
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau 
Jörn Möltgen 
Helge Peters 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer 
Sybille Schulemann-Adlhoch 
Petra Seyfferth 
Angela Stähler, ab 22.03.2017 
Manuel Tomm

Beteiligungsbericht 2017  Allwetterzoo 
75 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr 2017 besuchten 649.116 Gäste den  Allwetterzoo Münster. Gegenüber dem Vorjahr be-
deutet dies eine Steigerung um 34.856 Besucher bzw. 5,7 %. 
Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2017 aus der Sicht der Geschäftsleitung noch zufriedenstellend verlau-
fen. Steigende Besucherzahlen stehen einem Fehlbetrag und größeren Investitionen gegenüber , die hö-
her als geplant ausfielen. Trotzdem stellt sich die Liquiditätssituation auf Grund von Streichungen bei a n-
deren Investitionsmaßnahmen und im Aufwandsbereich gerade noch ausreichend dar. Streichungen von 
Investitionsmaßnahmen führen aber unweigerlich zu Attraktivitätsverlusten. 
Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich der Fehlbetrag um 861 T€. Die Gewinn-  und Verlustrechnung 
weist somit einen Fehlbetrag in Höhe von 3.986  T€ (Vorjahr: 4.847 T€) aus. Deutlich höhere Umsatzerl ö-
se (+1.184 T€), die sowohl auf höhere Besucherzahlen als auch auf die Erhöhung der Ei ntrittspreise zum 
01.01.2017 zurückzuführen sind und höhere „Sonstige betriebliche Erlöse“ (194 T€) führten zu einem 
Anstieg der Gesamterträge gegenüber dem Vorjahr um 1.378 T€. 
Der mit dem Wirtschaftsplan 2017 genehmigte Stellenplan wurde wie auch der Planwert für die Persona l-
aufwendungen eingehalten. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Personalaufwendungen um 386 T€ bzw. 
7,6 %. 
Die beiden Partner Robbenhaven und Pferdemuseum erhielten vom Allwetterzoo einen Anteil an den 
Eintrittserlösen bzw. für die Durchf ührung der Robbenshow Zahlungen in Höhe von 1. 015 T€. Gegenüber 
dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 465 T€. 
Durch die Übernahme der Gebäude des Robbenhavens zum 01.01.2017 trägt der Allwetterzoo Münster 
zukünftig die anfallenden Gebäudekosten (Energie, Instandhaltung, etc.). 
Zum 01.01.2017 wurde mit der Stadt Münster ein neuer Managementkontrakt abgeschlossen. Die Laufzeit 
dieses Vertrages endet am 31.12.2018. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  Allwetterzoo 
76 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.788 69.150 62.737 
II. Sachanlagen 13.293.678 13.291.683 14.077.337 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 13.344.466 13.360.833 14.140.074 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 205.157 307.035 340.513 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.197.087 1.413.692 1.252.634 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.607.088 1.612.245 88.235 
  Umlaufvermögen 4.009.331 3.332.972 1.681.382 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.250 0 0 
  Aktiva 17.368.047 16.693.805 15.821.457 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 14.331.700 14.331.700 14.331.700 
II. Kapitalrücklagen 5.702.145 4.178.537 3.131.324 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -5.323.608 -4.847.213 -3.986.243 
  Eigenkapital 14.710.237 13.663.024 13.476.781 
B.  Sonderposten  10.674 9.514 9.500 
C. Rückstellungen  1.775.704 1.537.590 1.370.495 
D. Verbindlichkeiten 452.089 1.093.395 598.551 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 419.344 390.282 366.130 
  Passiva 17.368.047 16.693.805 15.821.457 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 6.492.152 6.746.895 7.931.422 
2. Zuweisungen und Zuschüsse 16.900 6.900 6.900 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 84.327 
5. Sonstige betriebliche Erträge 584.333 273.918 467.991 
6. Summe betriebliche Erträge 7.093.385 7.027.713 8.490.640 
7. Materialaufwand 1.108.679 1.227.559 1.563.885 
8. Personalaufwand 4.958.052 5.057.628 5.443.165 
9. Abschreibungen 1.237.114 1.263.451 1.316.274 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.622.743 4.257.866 4.000.070 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 11.926.588 11.806.505 12.323.394 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -4.833.203 -4.778.792 -3.832.754 
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.869 1.345 613 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.275 40.834 60.256 
15. Finanzergebnis -14.407 -39.489 -59.643 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.847.610 -4.818.281 -3.892.397 
17. Steuern 475.998 28.932 93.846 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -5.323.608 -4.847.213 -3.986.243

Beteiligungsbericht 2017  Allwetterzoo 
77 
Angaben zu Besucherzahlen und Eintrittspreisen 
Besucherzahlen 2015 2016 2017 
 
Tageskarten 439.458 471.013 493.995 
 
Jahreskarten 153.892 117.088 120.420 
 
Mitglieder-Jahreskarten 
 
    
 
Jahresfreikarten 
 
    
 
Kinderzuschlag (3 % der Anzahl der  
 erwachsenen Einzelbesucher) 25.470 26.159 34.701 
Gesamtzahl der Besucher 947.730 618.820* 614.260 
 
Anzahl der nichtzahlenden Besucher 47.132 63.695 57.889 
 
Anzahl der zahlenden Besucher 571.688 550.565 591.227 
 
* ab 2016 veränderte Statistikerfassung 
 
Eintrittspreise  
Robbenhaven und das Pferdemuseum sind ohne zusätzlichen Eintritt geöffnet. 
Tageskarten Sommer Winter 
 
(01.03.-31.10.) (01.11.-28.02.) 
Erwachsene 18,90€ 14,90 € 
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 10,90 € 8,90 € 
Schüler/Studenten (mit Ausweis) 12,90 € 9,90 € 
Mehrfach-Spar-Karte 
  
für 10 Erwachsene 139,00 € 139,00 € 
oder 20 Kinder 139,00 € 139,00 € 
oder 5 Erwachsene + 10 Kinder 139,00 € 139,00 € 
oder 4 Erwachsene + 12 Kinder usw. 139,00 € 139,00 € 
Feierabendkarten (ab 1 Stunde vor Kassenschluss) 
  
Erwachsene  11,90 € 9,90 € 
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 5,90 € 4,90 € 
Kindergärten und Schulen 
  
je Kind/Schüler ab 3 Jahren  4,90 € 3,90 € 
je Elternteil bei Kindergärten + Grundschulen 4,90 € 3,90 € 
Gruppen ab 20 Personen  
  
Erwachsene 16,90 € 13,90 € 
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 8,90 € 6,90 € 
  
Jahreskarten ganzjährig 
Familienjahreskarte Eltern und Kinder (3 bis 17 Jahren) 179,00 € 
Jahreskarte „Kleine Familie“ (1 Elternteil mit Kinder) 99,00 € 
Jahreskarte für Erwachsene 79,00 € 
Jahreskarte für Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 49,00 € 
Jahreskarte Schüler/ Studenten (mit Ausweis) 59,00 € 
 
 
Jahreskarten ganzjährig 
Familienjahreskarte 169,00 € 
Jahreskarte für Erwachsene 99,00 € 
Junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre) 79,00 € 
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche (3 bis 17 Jahre) 55,00 € 
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche (3 bis 17 Jahre) 35,00 €

Beteiligungsbericht 2017  Allwetterzoo 
78 
Anzahl der Beschäftigten 
    2015 2016 2017 
Männlich 81 84 92 
Weiblich 58 64 74 
Insgesamt 139 148 166 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 3 4 
*ab 2015 inkl. Aushilfen 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Br uttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 4.136 3.800 3.800 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*  
    2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 84,7% 81,8% 85,2% 
Liquidität 2. Grades 3,8 1,6 0,2 
Umsatzrentabilität -82,0% -71,8% -50,3% 
Personalintensität 41,6% 42,8% 44,2% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Gegenüber dem Geschäftsj ahr 2017 wird mit einem leicht verbesserten Jahresergebnis geplant. Dieses 
weist voraussichtlich für das Geschäftsjahr 2018 einen Fehlbetrag von 3.876 T€ aus. Dies ist eine Ver-
besserung in Höhe von knapp 110 T€.  
Im Januar 2018 wurde den Gremien des Allwet terzoos und der Gesellschafter der „Masterplan Allwetter-
zoo 2030 plus“ vorgelegt. Hauptziele des Masterplankonzepts 2030 plus sind, das Profil des Allwetterzoos 
als Artenschutz- und Bildungsinstitution zu schärfen, die Qualität der Tierhaltung zu optimieren, die Attra k-
tivität des Zoos für die Besucher nochmals zu steigern und den Allwetterzoo hinsichtlich des nachhaltigen 
Umgangs mit Ressourcen weiter zu verbessern. Das Gesamtvolumen des Masterplans beträgt 59 Mio. €. 
Der Masterplan wurde bei der Vorstellung im Aufsichtsrat des Allwetterzoos und im Verwaltungsvorstand 
der Stadt Münster positiv aufgenommen. Entscheidungen über den Fortgang der Umsetzung des Master-
plans sollen bis Mitte des Jahres 2018 getroffen werden.

Beteiligungsbericht 2017  Pferdemuseum 
79 
4.8 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
Sentruper Str. 311 www.pferdemuseum.de 
48161 Münster email: info@pferdemuseum.de 
Telefon: (02 51) 484 27 - 0   
 
Gründungsjahr: 2000 
 
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Verein zur Förderung des Westfälischen  
Pferdemuseums in Münster e. V. 49.500 99,00 
Stadt Münster 500 1,00 
Gesamt 50.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung, die Ei nrichtung und der Betrieb des Westfälischen 
Pferdemuseums in Münster. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Peter Weeke  
Sybill Ebers 
Gesellschafterversammlung 
Städtischer Vertreter: Michael Schetter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Zum 31.12.2017 wird ein Eigenkapital von -88 T€ ( -145 T€) ausgewiesen. Zu beachten ist, dass die im 
gesonderten Posten passivierten Zuschüsse zum Anlagevermögen (947 T€) ebenfalls zum überwiege n-
den Teil Eigenkapitalcharakter haben. 
 
Im Berichtsjahr wurde ein im Vergleich zum Vorjahr um 431 T€ besseres Jahresergebni s in Höhe eines 
Überschusses von 57 T€ erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 83 T€ ge-
sunken. Weiterhin reduzierten sich alle betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr, besonders 
die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-454 T€) und die Kosten für Sonderausstellungen. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  Pferdemuseum 
80 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.543 1.661 1.249 
II. Sachanlagen 2.166.091 1.983.220 1.796.514 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 2.169.634 1.984.881 1.797.763 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 19.669 17.710 16.783 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 60.449 60.019 58.329 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 130.910 52.428 71.052 
  Umlaufvermögen 211.028 130.157 146.164 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.689 12.606 1.403 
D. Nicht gedeckter Fehlbetrag 0 145.055 87.565 
  Aktiva 2.393.352 2.272.699 2.032.895 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 175.000 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 4.033 -195.055 -137.565 
VI. Nicht gedeckter Fehlbetrag 0 145.055 87.565 
  Eigenkapital 229.033 0 0 
B. Sonderposten aus öffentl. Zuschüssen/Zuweisungen 1.148.572 1.047.258 946.952 
C. Rückstellungen  51.600 20.100 20.500 
D. Verbindlichkeiten 964.147 1.205.341 1.065.443 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 2.393.352 2.272.699 2.032.895 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 827.552 808.797 725.862 
2. Spendeneinnahmen 0 86.278 53.681 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
5. Sonstige betriebliche Erträge 107.753 104.651 101.496 
6. Summe betriebliche Erträge 935.305 999.726 881.039 
7. Materialaufwand 40.004 38.416 32.377 
8. Personalaufwand 327.353 332.107 312.973 
9. Abschreibungen 206.628 204.329 200.174 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 325.227 717.971 263.254 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 899.213 1.292.823 808.778 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 36.093 -293.097 72.261 
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 12 4 3 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.658 80.995 14.774 
15. Finanzergebnis -43.646 -80.990 -14.771 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -7.553 -374.087 57.490 
17. Steuern 0 0 0 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -7.553 -374.087 57.490 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 86.586 4.033 -195.055 
- Einstellung in Gewinnrücklagen 75.000     
+ Entnahme aus Gewinnrücklagen  175.000 0 
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 4.033 -195.055 -137.565

Beteiligungsbericht 2017  Pferdemuseum 
81 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Im Geschäftsjahr 2017 w urde ein Nachtrag zum Kooperations - und Zusammenarbeitsvertrag mit der 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH geschlossen, nachdem sich eine geänderte Verg ü-
tungsstruktur ergeben wird. Es wird mit jährlichen Mindereinnahmen in Höhe von rund 100  T€ p. a. ab 
2017 gerechnet. 
 
Zum 31.12.2017 weist die Gesellschaft ein negati ves Eigenkapital in Höhe von 88 T€ aus. Trotz der bilan-
ziellen Überschuldung liegt eine insolvenzrechtliche Ü berschuldung nicht vor, weil durch die Geschäft s-
führung eine positive Fortf ührungsprognose erstellt worden ist. Voraussetzung für den Fortbestand der 
Gesellschaft ist, dass die prognostizierten Werte der Geschäftsführung auch eintreffen.  
 
Innerhalb der nächsten Jahre muss die Lüftungsanlage im gesamten Pferdemuseum ausgetauscht w er-
den. Der Investitionsrahmen wird ausweislich eines vorliegenden Angebots rund 250 T€ betragen.

Beteiligungsbericht 2017  Theaterhaus Pumpenhaus 
82 
4.9 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
Gartenstraße 123 http://www.pumpenhaus.de/ 
48147 Münster email: buero@pumpenhaus.de 
Telefon: (02 51) 2 30 23 78    
 
Gründungsjahr: 1998 
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 50.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Theaters im ehemaligen Pumpenhaus zur Förderung 
von Kunst und Kultur. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Ludger Schnieder 
 
Beirat 
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr, Vorsitzender 
Philipp Gabriel, stellv. Vorsitzender 
Christoph Jauch 
 
Christa Nonhoff 
Frauke Schnell 
Johanna Wegman 
Cornelia Wilkens, Stadträtin 
 
Gesellschafterversammlung 
Städtischer Vertreter: Michael Schetter 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH hat sich auch im 18. Geschäftsjahr seinen Aufgaben erfolgreich 
gestellt. 
 
Das Jahr 2017 war in finanzieller Hinsicht erneut  durch einen positiven Geschäftsverlauf gekennzeichnet. 
Der aktuelle Jahresfehlbetrag beträgt 1 T€. Damit schließt das Theater das Jahr 2017 auf einem ver-
gleichbaren Niveau zum Vorjahr ab. Innerhalb der Ertragslage sind keine gravierenden Abweichungen bei 
einzelnen Positionen zum Vorjahr zu verzeichnen. 
 
In 2017 haben 12.014 Zuschauer das Theater besucht (im Vorjahr 12.171 Zuschauer). Zusätzlich kamen 
rd. 15.000 Zuschauer im Rahmen der Skulptur- Projekte zum Theater ins Pumpenhaus. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  Theaterhaus Pumpenhaus 
83 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 699 407 407 
 
 
 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Der Fortbestand des Theaters hängt maßgeblich von den Zuschüss en der Stadt  Münster (407 T€ p.a.) 
sowie des Landes NRW (285 T€ p. a.) ab, die in der  Vergangenheit jährlich gewährt wurden. In 2018 wird 
der Betriebskostenzuschuss der Stadt Münster um 88 T€ höher ausfallen. 
Die Erhöhung der städtischen Förderung für das H aushaltsjahr 2018 gekoppelt mit der  Erhöhung der 
Landesförderung (rückwirkend ab 01.01.2018) macht ab 2018 den Aufbau einer neuen Personalstruktur 
möglich um das Theater zukunftsfähig aufzustellen.

Beteiligungsbericht 2017  Theaterhaus Pumpenhaus 
84 
zu B. Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 86.773 121.690 111.538 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 86.773 121.690 111.538 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 4.314 1.672 2.145 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 11.073 8.220 10.691 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 254.812 115.600 164.537 
  Umlaufvermögen 270.199 125.492 177.373 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.986 1.986 11.086 
  Aktiva 358.958 249.168 299.996 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000 
II. Kapitalrücklagen 32.689 32.689 32.689 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -36.890 -38.703 -39.999 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.812 -1.297 -617 
  Eigenkapital 43.986 42.690 42.073 
B. Sonderposten  34.459 42.443 39.028 
C. Rückstellungen  60.900 48.200 39.500 
D. Verbindlichkeiten 119.512 52.433 54.275 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 100.101 63.401 125.120 
  Passiva 358.958 249.168 299.996 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 119.492 127.707 142.243 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge (inkl. Zuschüsse) 1.281.691 742.723 797.709 
5. Summe betriebliche Erträge 1.401.183 870.430 939.952 
6. Materialaufwand 653.814 154.228 122.517 
7. Personalaufwand 255.863 242.726 249.594 
8. Abschreibungen 19.803 21.613 23.102 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 473.534 453.171 545.376 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.403.013 871.738 940.588 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.830 -1.307 -637 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 18 11 20 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 18 11 20 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.812 -1.297 -617 
16. Steuern 0 0 0 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.812 -1.297 -617

Beteiligungsbericht 2017  IStG 
85 
4.10 IStG gGmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH 
Königstraße 46 www.uni-meunster.de/Städtegeschichte 
48143 Münster email: istg@uni-muenster.de 
Telefon: (0 25 51) 83-275-12   
      
Gründungsjahr: 2005 
     
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V. 10.000 40,00 
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 5.000 20,00 
Westfälische Wilhelms-Universität 5.000 20,00 
Deutscher Städtetag 2.500 10,00 
Stadt Münster 2.500 10,00 
Gesamt 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
Forschung 
Das Institut fördert und betreibt Wissenschaft und Forschung im Bereich der vergleichenden Städtege-
schichte, insbesondere durch  
- Forschungsprojekte 
- Entwicklung und Erprobung methodischer Ansätze 
- Publikationen 
- Tagungen 
- Lehrveranstaltungen und Vorträge 
- Bereitstellung von stadtgeschichtlicher Literatur, Karten-, Bild- und weiterem Forschungsmaterial 
Ausgehend vom westfälischen Raum bildet die Geschichte der deutschen und der europäischen Stadt 
den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschung des Instituts, wobei in vergleichender Perspektive 
auch der außereuropäische Raum Gegenstand der Forschung sein kann. 
Allgemeine Förderung 
Das Institut ist berechtigt, sämtliche Geschäfte vorzunehmen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck 
unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Insbesondere kann das Institut gleichgerichtete Unternehmen 
und/oder Projekte errichten, erwerben, sich an ihnen beteiligen und/oder materiell unterstützen, soweit 
diese Maßnahmen und Projekte gemeinnützig sind.  
Bibliothek 
Das Institut betreut und erweitert nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Mittel treuhänderisch 
und in alleiniger Verwaltung und wissenschaftlicher Verantwortung Bibliotheksbestände zur vergleiche n-
den Stadtgeschichtsforschung. Diese sind im Eigentum des Landes Nordrhein- Westfalen, vertreten durch 
die Universität Münster, und wurden vormals  vom Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V., 
Münster, treuhänderisch verwaltet.

Beteiligungsbericht 2017  IStG 
86 
Das Institut kann, soweit die Finanzierung gesichert ist, nach Maßgabe näherer vertraglicher Absprache 
mit der Universität Münster und ggf. weiterer Einrichtungen die vom Kuratorium für vergleichende Städt e-
geschichte e.V. übernommene Fachbibliothek zu einer Spezialbibliothek zur vergleichenden St adtge-
schichtsforschung entwickeln. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Prof. Dr. Werner Freitag 
Judith Pirscher, Landesrätin 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die IStG gGmbH  wies im Geschäftsjahr 2017 einen Jahresfehlbetrag von 436 T€ ( =Planergebnis) aus, 
welcher mit der Kapitalrücklage verrechnet wurde.  
 
Die Umsatzerlöse es Instituts setzen sich aus einer Untervermietung der eigenen Räumlichkeiten (39  T€) 
und Buchverkäufen (4 T€) zusammen. Zusätzlich erfolgt die Finanzierung des Institutes hauptsächlich aus 
öffentlichen und privaten Fördergeldern und Spenden (118  T€) sowie Einzahlungen der Gesellschaft in 
die Kapitalrücklage (459 T€). 
 
Die Personalkosten sind mit 423 T€ (Vorjahr 384 T€) der größte Kostenblock des Institutes. Die Verm ö-
gens-, Finanz - und Ertragslage war im Berichtsjahr geordnet, die Zahlungsfähigkeit jederzeit sicherg e-
stellt. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Das Institut rechnet 2018 gemäß dem fortgeschriebenen Wirtschaftsplan mit einem Jahresfehlbedarf von 
439 T€, der durch Einlagen der Gesellschafter in die Kapitalrücklage in Höhe von rund 461 T€ (einschließ-
lich der Sonderzahlung des LWL in Höhe von 30 T€) sowie durch das Eigenkapital gedeckt ist. 
Das Institut führt drei Forschungsvorhaben mit dem Ziel einer Publikation durch und plant die Veröffentl i-
chung von vier Bänden der Reihe „Städteforschung“. Zudem wird im Sommer 2018 eine Summer School 
zum Thema „Kartographie und Digital Humanities am Beispiel der westfälischen Städtelandschaft“ durch 
die Westfälische Wilhelms-Universität Münster gefördert. 
Es sind zwei Mitarbeiter im Rahmen einer Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich 1150 „Kulturen 
des Entscheidens“ der Universität Münster beim IStG angestellt. Die Liquidität des Instituts ist durch die 
zweimonatliche Auszahlung der Einlage der Universität Münster sowie die Sonderzahlung des LWL ges i-
chert.

Beteiligungsbericht 2017  IStG 
87 
zu B. Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 529 344 160 
II. Sachanlagen 2.457 2.017 1.972 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 2.986 2.361 2.132 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 36.709 13.000 7.100 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 61.626 90.272 110.197 
  Umlaufvermögen 98.335 103.272 117.297 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 503 491 
  Aktiva 101.321 106.136 119.920 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 40.546 24.558 48.155 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 65.546 49.558 73.155 
B. Rückstellungen  16.400 22.700 22.600 
C. Verbindlichkeiten 19.375 33.877 24.165 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 101.321 106.136 119.920 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 0 39.548 42.543 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 85.470 76.854 120.661 
5. Summe betriebliche Erträge 85.470 116.402 163.204 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 301.034 384.484 422.872 
8. Abschreibungen 1.255 1.320 1.434 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 172.299 176.024 174.740 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 474.587 561.827 599.046 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -389.118 -445.426 -435.842 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 246 38 39 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 246 38 39 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -388.872 -445.388 -435.803 
16. Steuern 0 0 0 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -388.872 -445.388 -435.803 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 388.872 445.388 435.803 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  RELíGIO 
88 
4.11 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
RELíGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 
Herrenstraße 1-2 www.museum@telgte.de 
48291 Telgte  
Telefon: (02504) 93 120   
      
Gründungsjahr: 1974     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Kreis Warendorf 7.669 30,00 
Städtische Wirtschaftsbetriebe Telgte GmbH 5.113 20,00 
Handwerkskammer Münster 5.113 20,00 
Bistum Münster 5.113 20,00 
Stadt Münster 2.556 10,00 
Gesamt 25.565 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages verfolgt die Gesellschaft ausschließlich gemeinnützige Zwecke 
durch Trägerschaft, Unterhaltung, Förderung und Ausgestaltung des Museums Heimathaus Münsterland 
sowie den Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung in Telgte. 
Die Gesellschaft übernimmt insbesondere folgende Aufgaben: 
 
- Sammlung und Darbietungen von Zeugnissen zur religiösen Volkskunde des Münsterlandes, 
des Bistums Münster und Westfalens 
 
- Sammlung und Darstellung von Zeugnissen des Themenkreises „Handwerke im Münsterland“ 
unter besonderer Berücksichtigung der Handwerksgeschichte 
 
- Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung wird durch den Bürgermeister 
der Stadt Telgte wahrgenommen. 
  
Verwaltungsrat 
Dem Verwaltungsrat gehört ein von jedem Gesell-
schafter entsandtes Mitglied an. 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2017  RELíGIO 
89 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Geschäftsjahr 2016 
Sollten Aufwendungen der Gesellschaft nicht durch Erträge gedeckt werden können, ist der Verlust -  nach 
Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung - nach folgenden Quoten abzudecken: 
Kreis Warendorf  42,86 % 
Bistum Münster  28,57 % 
Städtische Wirtschaftsbetriebe Telgte GmbH 28,57 % 
 
 
Die Stadt Münster beteiligt sich nicht an der Verlustabdeckung. 
 
Die wirtschaftliche Situation der RELiGIO Westfälisches Museum  für religiöse Kultur GmbH ist durch den 
Gesellschaftszweck, die Aufgabenstellung und die damit verbundenen Tätigkeiten geprägt und bringt na-
turgemäß Verluste mit sich, so dass ein Museumsbetrieb als öffentliches Kulturangebot nicht allein an-
hand von Ertrags- oder Rentabilitätsgesichtspunkten beurteilt werden kann. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zw ecks 
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
Der Jahresabschluss 2017 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher die Wir t-
schaftsdaten bis 2016 aufgeführt.

Beteiligungsbericht 2017  RELiGIO 
90 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen   
 I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0  
 II. Sachanlagen 3.794.333 3.659.775 
 III. Finanzanlagen 0 0  
   Anlagevermögen 3.794.333 3.659.775  
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 17.521 15.050  
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.242 154  
III. Wertpapiere 0 0  
IV. Flüssige Mittel 109.513 47.561  
  Umlaufvermögen 129.276 62.765  
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0  
  Aktiva 3.923.609 3.722.540  
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.565 25.565  
II. Kapitalrücklagen 725.211 654.388  
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -70.823 -4.484  
  Eigenkapital 679.953 675.468  
B.  Sonderposten  2.563.102 2.446.013  
C. Rückstellungen  38.597 35.100  
D. Verbindlichkeiten 516.958 494.534  
E. Rechnungsabgrenzungsposten 125.000 71.425  
  Passiva 3.923.609 3.722.540  
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 70.163 130.336 
 2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0  
 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0  
 4. Sonstige betriebliche Erträge 665.147 630.100 
 5. Summe betriebliche Erträge 735.310 760.436  
6. Materialaufwand 5.554 154.802  
7. Personalaufwand 357.835 319.975  
8. Abschreibungen 161.143 158.040  
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 259.164 113.059  
10. Summe betriebliche Aufwendungen 783.695 745.876  
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -48.386 14.560  
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 22 0  
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.459 19.046  
14. Finanzergebnis -22.437 -19.046  
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -70.823 -4.486  
16. Steuern 0 0  
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -70.823 -4.486

Beteiligungsbericht 2017  CVUA-MEL 
91 
4.12 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland- 
 Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münster-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 
Joseph-König-Straße 40 http://www.cvua-mel.de 
48147 Münster email: poststelle@cvua-mel-de 
Telefon: (0251) 9821 - 0   
 
Gründungsjahr: 2009 
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Land NRW 128.000 50,00 
Kreis Borken 16.000 6,25 
Kreis Coesfeld 16.000 6,25 
Kreis Recklinghausen 16.000 6,25 
Kreis Steinfurt 16.000 6,25 
Kreis Warendorf 16.000 6,25 
Stadt Bottrop 16.000 6,25 
Stadt Gelsenkirchen 16.000 6,25 
Stadt Münster 16.000 6,25 
Gesamt 256.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Bei dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland- Emscher-Lippe (CVUA-MEL) handelt 
es sich um eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Sie wurde zum 01. Juli 2009 auf der Grundlage 
des Gesetzes zur Bildung integrierter Untersuchungsanstalten für Bereiche des Verbraucherschutzes 
(IUAG NRW) gegründet. Entstanden ist sie aus der Fusion der beiden ehemaligen Ämter „Chemisches 
Landes- und Staatliches Veterinäruntersuchungsamt Münster“ (CVUA Münster; Träger: Land NRW) und 
dem „Chemischen Lebensmitteluntersuchungsamt für den Kreis Recklinghausen und die Stadt Gelsenki r-
chen in der Emscher-Lippe-Region“ (CEL; Träger: Kreis Recklinghausen). 
Aufgabe der CVUA -MEL ist die Untersuc hung und gutachterliche Beurteilung von Proben aus den Berei-
chen Lebensmittel, Futtermittel, kosmetische Mittel und sonstige Bedarfsgegenstände, die im Rahmen der 
amtlichen Lebensmittelkontrolle nach dem Lebensmittel - und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) von den 
Überwachungsämtern der acht kommunalen Träger entnommen werden. Hinzu kommen die umfangrei-
chen diagnostischen Untersuchungen nach dem Tierseuchen-  und Tierschutzrecht sowie die Unters u-
chungen zur Überwachung des Chemikalien-, Gentechnik- und Strahlenschutzvorsorgegesetzes.

Beteiligungsbericht 2017  CVUA-MEL 
92 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Prof. Dr. Peter Fürst, Vorsitzender 
Dr. Michael Heitmann  
 
Verwaltungsrat 
Juliane Becker, MD’in, Vorsitzende bis 31.07.2017 
Dr. Christiane Krüger, MD’in, Vorsitzende ab 
31.07.2017 
Roland Butz, KD, stellv. Vorsitzender 
 
Dr. Thomas Delschen, Präsident 
Paul Ketzer, Erster Beigeordneter 
Dr. Hermann Paßlick, LKRD 
Dr. Ansgar Scheipers, LKRD 
Dr. Petra Schreier, LKRD`in 
Dr. Martin Sommer, KD 
Cornelia Wilkens, Stadträtin 
Ludiger Wolterhoff, Stadtrat 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Erträge beliefen sich im Wirtschaftsjahr 2017 insgesamt auf 21.111 T€. Auf den Bereich der Umsat z-
erlöse entfielen davon 20.634 T€, auf die sonstigen betrieblichen Erträge 447 T€. 
 
Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich insgesamt auf 20.525 T€. De n größten Posten bei den 
Aufwendungen stellten mit ca. 62 % die Personalkosten dar. Neben den direkten Zahlungen an die Mitar-
beiterinnen und Mitarbeiter des CVUA -MEL waren auch Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen, 
Urlaubsverpflichtungen, Gleitzeitkonten/ Überstunden, Jubiläumsgeld sowie Pensions - und Beihilfever-
pflichtungen für Beamte in nicht unerheblicher Höhe zu bilden. 
 
Zum Bilanzstichtag belief sich der Bestand der liquiden Mitteln auf 2.226 T€. Die Mittel befanden sich auf 
Tagesgeldkonten. Berücksichtigt man die kurzfristigen Forderungen und Lieferantenschulden, verfügt e 
das CVUA-MEL über eine ausreichende Liquidität. Die termingerechte Zahlung von Verbindlichkeiten war 
aufgrund der Vorauszahlung der Träger ohne Kassenkredit möglich. 
 
Das Geschäftsjahr konnte insgesamt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 587 T€ abgeschlossen 
werden. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Anstalt. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im 
Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
In 2018 wird durch die besc hlossene Gebührenerhöhung mit einem positiven Betriebsergebnis gerechnet, 
auch ein geringer Überschuss wird erwartet. 
 
Daneben ist ein wichtiges Ziel, die Aufwendungen der AöR zu senken, damit keine weiteren Erhöhungen 
der Erträge durch eine Steigerung der Umlagen und Zuschüsse notw endig werden. Die gesetzlichen Ver-
treter rechnen mit Baukosten für das Erweiterungsgebäude in Münster in Höhe von 9.833 T€. Während 
der mehrjährigen Bauphase sind nur kurzfristige Darlehensaufnahmen von insgesamt 2.000 T€ geplant.

Beteiligungsbericht 2017  CVUA-MEL 
93 
zu B. Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 76.583 74.534 46.213 
II. Sachanlagen 28.938.806 29.777.778 33.085.468 
III. Finanzanlagen 3.166.878 3.545.802 3.900.918 
  Anlagevermögen 32.182.267 33.398.114 37.032.599 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 47.692 40.096 49.178 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 186.120 615.684 576.520 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 5.105.036 3.869.206 2.226.023 
  Umlaufvermögen 5.338.847 4.524.985 2.851.721 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.131 78.793 132.892 
  Aktiva 37.612.245 38.001.893 40.017.211 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 256.000 256.000 256.000 
II. Kapitalrücklagen 2.794.581 2.794.581 2.794.581 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -1.474.175 -609.214 -23.299 
  Eigenkapital 1.576.406 2.441.368 3.027.283 
B. Rückstellungen  9.785.033 10.555.482 12.229.822 
C. Verbindlichkeiten 25.061.177 24.005.540 23.217.200 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.189.629 999.503 1.542.906 
  Passiva 37.612.245 38.001.893 40.017.211 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 18.652.527 19.482.731 20.634.060 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 69.442 45.758 477.060 
5. Summe betriebliche Erträge 18.721.968 19.528.489 21.111.119 
6. Materialaufwand 1.876.110 1.730.709 2.217.460 
7. Personalaufwand 11.775.229 11.381.020 12.720.835 
8. Abschreibungen 2.142.332 2.155.263 2.121.597 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.748.534 2.709.434 2.893.604 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 18.542.205 17.976.427 19.863.496 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 179.764 1.552.062 1.247.623 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 16.061 1.819 56 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 715.245 688.638 661.536 
14. Finanzergebnis -699.184 -686.819 -661.481 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -519.420 865.243 586.143 
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0 
17. Außerordentliche Aufwendungen 158.910 0 0 
18. Außerordentliches Ergebnis -158.910 0 0 
19. Steuern 248 281 228 
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -678.578 864.962 585.915 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) -795.597 -1.474.175 -609.214 
+ Entnahme aus Investitions- und Bau[...]-Rücklage 0 0 0 
21. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -1.474.175 -609.214 -23.299

Beteiligungsbericht 2017  AirportPark FMO 
94 
4.13 AirportPark FMO GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
AirportPark FMO GmbH 
Airportallee 1 http://www.airportparkfmo.de 
48268 Greven email: info@airportparkfmo.de 
Telefon: (02571) 94 47 80   
      
Gründungsjahr: 2004     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadt Münster 100.000 33,33 
Stadt Greven 100.000 33,33 
Kreis Steinfurt 100.000 33,33 
Gesamt 300.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Vorbereitung, Erreichung und Umsetzung aller planerischen Voraus-
setzungen für das regionale Gewerbegebiet am Flughafen Münster/Osnabrück sowie die Entwicklung, 
Erschließung und Vermarktung dieses Gewerbegebietes zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft.  
 
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Rechtsges chäfte und - handlungen vorzunehmen, die dem Gesel l-
schaftszweck zu dienen geeignet sind.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Udo Schröer 
 
Aufsichtsrat 
Peter Vennemeyer, Bürgermeister, Greven,  
Vorsitzender 
Laurenz Börgel, Münster 
Robin Denstorff, Münster 
Dr. Klaus Effing, Landrat, Steinfurt 
Jan-Niclas Gesenhues, Steinfurt 
Wilfried Grunendahl, Steinfurt 
Johannes Hennigfeld, Greven 
Mathias Kersting, Münster 
Dr. Michael Kösters-Kraft, Greven 
Gitta Martin, Steinfurt 
Dr. Uwe Meyer, Greven 
Carsten Peters, Münster 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2017  AirportPark FMO 
95 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die im Wirtschaftsplan 2017 eingeplanten Grundstücksverkaufserlöse in Höhe von 908  T€ sind im B e-
richtsjahr deutlich übertroffen worden. Die Umsatzerlöse für die Grundstücksverkäufe bel iefen sich auf 
insgesamt rund 3,4 Mio. €. 
 
Die Aufwendungen in den letzt en Jahren konnten durch entsprechende Steuerungs - und Controlling-
Maßnahmen auf ein Volumen verstetigt werden, das die zwingend notwendigen Kosten widerspiegelt. 
Insgesamt weist das Jahresergebnis 2017 einen Gewinn von 142 T€ aus. Im Wirtschaftsplan ist demg e-
genüber eine Jahresfehlbetrag in Höhe von 414 T€ geplant gewesen. 
 
Unter Einbeziehung des Jahresgewinns im Berichtsjahr 2017 in Höhe von 142 T€, des Stammkapitals von 
300 T€ und der Kapitalrücklage von 6 Mio. T€ einerseits sowie eines Verlustvortrages v on 5,9 Mio. € an-
dererseits beläuft sich das Eigenkapital der GmbH zum 31.12.2017 auf 532 T€. 
 
Seit 2014 hat die Gesellschaft mit der Tilgung der Gesellschafterdarlehen begonnen. Damit  erfolgt die 
Umsetzung der Intention der vereinbarten Tilgungsregelung, nach der ein Teil der  Verkaufserlöse zur 
Tilgung der Gesellschafterdarlehen Verwendung finden soll. Entsprechend ist im Wirtschaftsplan 2018 -  
2022 hierfür kalenderjährlich ein Betrag von 102 T€ eingestellt  worden. Die Darlehen valutierten zum 
31.12.2017 noch mit insgesamt 3.474 T€. 
 
Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentl ichen mit einem Betrag von 6,5 Mio. € aus dem Wert 
der zu vermarktenden Grundstücke. Die Kapitalstruktur besteht vornehmlich aus Eigenkapital und Gesel l-
schafterdarlehen sowie langf ristigen Bankverbindlichkeiten. Letztere sind durch Bürgschaften der Gesel l-
schafter abgesichert. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaf t. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  AirportPark FMO 
96 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10 15.876 14.590 
II. Sachanlagen 14.400 8.842 6.026 
III. Finanzanlagen 150 150 150 
  Anlagevermögen 14.560 24.868 20.766 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 8.707.111 8.784.217 6.480.569 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 25.313 5.289 10.720 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 218.162 225.990 570.606 
  Umlaufvermögen 8.950.586 9.015.496 7.061.894 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.704 30.873 27.759 
  Aktiva 8.998.850 9.071.237 7.110.420 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000 
II. Kapitalrücklagen 5.400.000 5.700.000 6.000.000 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -4.427.118 -5.069.232 -5.909.725 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -642.114 -840.493 142.112 
  Eigenkapital 630.768 90.275 532.387 
B. Rückstellungen  12.200 14.000 42.600 
C. Verbindlichkeiten 8.355.882 8.966.962 6.535.432 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 8.998.850 9.071.237 7.110.420 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 435.457 0 3.414.400 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 152.534 79.543 -2.302.948 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 27.264 10.102 3.457 
5. Summe betriebliche Erträge 615.255 89.645 1.114.908 
6. Materialaufwand 449.198 79.543 105.135 
7. Personalaufwand 134.008 136.550 170.639 
8. Abschreibungen 8.667 10.069 9.580 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 386.398 419.967 416.200 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 978.271 646.128 701.554 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -363.016 -556.483 413.354 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 48 19 6 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 256.746 260.500 246.025 
14. Finanzergebnis -256.699 -260.481 -246.019 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -619.715 -816.963 167.335 
16. Steuern 22.399 23.529 25.223 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -642.114 -840.493 142.112

Beteiligungsbericht 2017  AirportPark FMO 
97 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 100 100 100 
 
 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Die sehr guten Verkehrsbedingungen mit dem direkten Autobahnans chluss an die A1 sowie die Lage vor 
dem Flughafen Münster/Osnabrück bieten beste Voraussetzungen für die angesiedelten Unternehmen 
und deren Expansion in neue Absatzmärkte, insbesondere nach Westeuropa.  
Die erfolgreiche Vermarktungstätigkeit im Berichtsjahr 2017 ermöglicht der Gesellschaft, das  geplant 
Preisniveau von durchschnittlich 55 €/m² zunehmend durchzusetzen. Für die Folgejahre sind je nach Lage 
und Zuschnitt der Grundstücke im AirportPark FMO auch deutlich  höhere Einzelverkaufspreise von 
60 €/m² und mehr zu erwarten.  
 
Ein breiter regionaler Konsens  bei der Fortentwicklung des AirportPark FMO und bei der Sicherung und 
Erweiterung des Flughafenbetriebs  mit attraktiven internationalen Flugzielen wird auch zukünftig ein un-
verzichtbarer Bestandteil für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des AirportPark FMO zu einem exzellen-
ten Markenstandort sein.

Beteiligungsbericht 2017 RVM 
98 
4.14 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 
Krögerweg 11 http://www.rvm-online.de/ 
48155 Münster email: info@rvm-online.de 
Telefon: (0 251) 62 70 - 0   
      
Gründungsjahr: 1979     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Kreis Steinfurt 2.146.440 27,98 
Kreis Coesfeld 2.078.010 27,09 
Kreis Warendorf 1.441.570 18,8 
Kreis Borken 1.351.220 17,62 
Stadt Münster 308.300 4,02 
6 weitere Städte und Gemeinden der Region (Ge-
schäftsteile jeweils unter 2%) 343.860 4,49 
Gesamt 7.669.400 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
RVM-Verkehrsdienst GmbH 25.600 100,00 
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 25.000 100,00 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 2.214.500 47,14 
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH* 28.000 3,57 
 
* weitere Informationen unter 5.7 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Zweck des Unternehmens ist  nach § 2 des Gesellschaftsvertrages die Förderung und Verbesserung der 
Verkehrsverhältnisse in den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und in der Stadt Münster 
sowie in angrenzenden Verkehrsgebieten, insbesondere durch die Einrichtung und den B etrieb von L i-
nien- und Freistellungsverkehren, die Durchführung von Gelegenheitsverkehren mit Kraftfahrzeugen s o-
wie durch Güterverkehr auf Schiene und Straße. Ferner kann sich die Gesellschaft an Unternehmen be-
teiligen, die diese Zwecke ebenfalls fördern. 
Die Betätigung im öffentlichen Personennahverkehr mit Omnibussen geschieht in enger Abstimmung mit 
den Städten und Gemeinden des Bedienungsgebiet es sowie den vier Kreisen des Münsterlandes. Letzt e-
re sind nicht nur Gesellschafter der RVM, sondern tragen auc h gem. § 3 Abs. 1 ÖPNVG NRW als Aufga-
benträger Sorge für die Planung, Organisation und Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs.  
Auf einer Linienlänge von rd. 6.800 km (berechnet gemäß § 42 und § 43 PBefG) wird in den vier genan n-
ten Kreisen sowie in der Stadt Münster öffentlicher Linienverkehr betrieben. Daneben betreibt die Gesel l-
schaft die Eisenbahnstrecke Rheine -  Spelle sowie Eversburg (Osnabrück)  - Altenrheine, auf der aus-
schließlich Güterverkehrsleistungen erbracht werden.

Beteiligungsbericht 2017 RVM 
99 
Organe der Gesellschaft 
 
Die Geschäfts- und Betriebsführung wird von der Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster (WVG) 
wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgaben  die Förderung und 
Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in i hrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen sowie 
die Koordinierung und Rationalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt.  
 
 
Geschäftsführung 
André Pieperjohanns 
  
Aufsichtsrat 
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD, Vorsitzender  
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD,  
1. stellv. Vorsitzender, bis 31.12.2017 
Jürgen Barlach, Selm, 2. stellv. Vorsitzender 
Dr. Alexander Berger, Ahlen, Bürgermeister 
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen 
Robin Denstorff, Münster, Stadtbaurat, ab 01.03.2017 
Dietmar Eisele, Ahaus 
Wilfried Grunendahl, Tecklenburg 
Sigrid Hardtke, Ahlen, ab 06.11.2017 
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde 
Maria Hilbring, Ahaus 
Heinz Horstmann, Lüdinghausen, bis 06.11.2017 
Harald Koch, Billerbeck 
Matthias Lang, Ibbenbüren, ab 06.11.2017 
Carmen Lattek, Ahlen, ab 06.11.2017 
Paul Lensing, Borken, bis 31.12.2017 
Udo Lindemann, Hopsten 
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster 
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD 
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD 
Reiner Schäl, Recke 
Peter Schwerbrock, Ennigerloh, bis 06.11.2017 
Sebastian Täger, Senden, Bürgermeister 
Detlef Waldmann, Wadersloh, bis 06.11.2017 
 
ÖPNV-Beirat 
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD, Vorsitzender 
Dr. Karl-Uwe Strothmann, Beckum, Bürgermeister, 
stellv. Vorsitzender 
Jürgen Barlach, Selm, ab 06.11.2017 
 
Dietmar Bergmann, Nordkirchen, Bürgermeister 
Axel Linke, Warendorf, Bürgermeister 
Manuela Mahnke, Nottuln, Bürgermeisterin 
Wilhelm Möhrke, Lengerich, Bürgermeister 
Georg Moenikes, Emsdetten, Bürgermeister 
Peter Nebelo, Bocholt, Bürgermeister 
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD 
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD, bis 31.12.2017 
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD 
Dr. Marc Schrameyer, Ibbenbüren, Bürgermeister 
Mechthild Schulze Hessing, Borken, Bürgermeisterin 
Peter Schwerbrock, Ennigerloh, bis 06.11.2017 
Berthold Streffing, Sendenhorst, Bürgermeister 
Heinrich Terwort, Havixbeck, Kreistagsabgeordneter 
Karola Voß, Ahaus, Bürgermeisterin 
  
Eisenbahn-Beirat 
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD, Vorsitzender 
Karl Kösters, Rheine, stellv. Vorsitzender 
Michael Attermeyer, Recke 
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde 
Bernhard Hummeldorf, Spelle,  
Samtgemeindebürgermeister 
Christine Karasch, Rheine, Beigeordnete 
Eckard Kellermeier, Recke, Bürgermeister 
Udo Lindemann, Hopsten 
David Ostholthoff, Hörstel, Bürgermeister 
Winfried Pohlmann, Hopsten, Bürgermeister 
Christina Rählmann, Mettingen,  
Bürgermeisterin 
Dr. Marc Schrameyer, Ibbenbüren, Bürgermeister 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2017  RVM 
100 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Bilanzsumme der RVM erhöhte sich im Geschäf tsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 Mio.  € auf 
49.478 T€. Der Jahresüberschuss betrug 506 T€. D ie Umsatzerlöse erreichten mit 54.935 T€ das Vorjah-
resniveau. Die Erträge im Linienverkehr stiegen leicht um 0,8 %. Während sie auch im Jedermannverkehr 
um 4,6 % stiegen, gingen die Erträge des Ausbildungsverkehrs um 1,3 % zurück. 
Im Personenverkehr wird insgesamt ein Fehlbetrag von knapp 4,0 Mio. € vor Ausgleichsleistungen  aus-
gewiesen. Im Güterverkehr wurden insgesamt 500.400 t. Güter transportiert.  Nach Abzug der Erlöse aus 
Vorjahren ergibt sich f ür das Jahr 2017 ein Fehlbetrag von rd. 5,8  Mio. €. Durch das zentrale Liquidität s-
management ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft  mit ausreichender Liquiditätsversorgung aufgrund 
der Rahmenvereinbarung mit der  WVG gesichert. Das Finanzergebnis ging gegenüber dem Vorjahr um 
ca. 55 T€ zurück. Das Unternehmen investierte 4,4 Mio. € in Omnibusse sowie Betriebs - und Geschäfts-
ausstattung. Die bereitstehenden Mittel des Berichtsjahres,  Investitionszuschüsse sowie Darlehen reic h-
ten aus, um diese Investitionen zu finanzieren. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Die Leistungsdaten der RVM im Personenverkehr entwickelten sich wie folgt. 
Personenverkehr 2015 2016 2017 
 
Anzahl Omnibusse 
    
- eigene der RVM 103 104 102 
 
- eigene der VBK* 37 41 41 
 
- angemietete Leistung  352 353 346 
 gesamt 492 498 489 
 Linienlänge in km 7.510 7.351 7.200 
 Wagen-km Omnibus (in Tsd.) 
    - eigene Leistung der RVM 7283 7.366 7.476 
 - eigene Leistung der VBK* 1.727 1.738 1.643 
 - angemietete Leistung 12.159 12.174 11.936 
 gesamt in Tsd. km 21.169 21.278 21.055 
 beförderte Personen gesamt in Tsd. 23.137 22.770 22.828 
 
* Verkehrsbetriebe Kipp 
 
 
Aufgrund von Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes soll die RVM- Verkehrsdienst GmbH 
im Jahr 2018 mit der Regionalverkehr Münsterland GmbH verschmolzen werden.

Beteiligungsbericht 2017  RVM 
101 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 103.426 68.250 74.958 
II. Sachanlagen 14.185.199 14.135.739 15.275.819 
III. Finanzanlagen 1.852.245 1.784.191 1.715.445 
  Anlagevermögen 16.140.870 15.988.180 17.066.223 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 393.489 320.038 338.250 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 16.435.505 22.966.237 20.660.937 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 245.924 492.556 11.402.787 
  Umlaufvermögen 17.074.919 23.778.831 32.401.974 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.070 11.698 10.082 
  Aktiva 33.230.859 39.778.708 49.478.279 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 7.669.400 7.669.400 7.669.400 
II. Kapitalrücklagen 1.391.699 1.306.696 1.438.114 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -1.212.865 -1.212.865 -1.212.865 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -264.775 -43.582 506.374 
  Eigenkapital 7.583.459 7.719.649 8.401.023 
B. Rückstellungen  5.166.902 6.649.724 10.029.608 
C. Verbindlichkeiten 20.469.318 25.401.685 31.042.010 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.180 7.650 5.637 
  Passiva 33.230.859 39.778.708 49.478.279 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 46.745.921 54.427.487 54.934.665 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.227.482 1.107.350 808.254 
5. Summe betriebliche Erträge 54.973.403 55.534.836 55.742.919 
6. Materialaufwand 36.948.622 41.602.148 41.424.423 
7. Personalaufwand 10.092.980 9.386.536 9.148.239 
8. Abschreibungen 2.418.322 2.348.284 2.244.913 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.708.613 2.014.716 2.146.993 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 55.168.536 55.351.684 54.964.568 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -195.133 183.152 778.351 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 32.108 31.480 26.438 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 294.761 291.157 275.441 
14. Finanzergebnis -262.653 -259.677 -249.002 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -457.786 -76.525 529.348 
16. Steuern 20.479 20.180 22.974 
17. Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 213.490 53.123 0 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -264.775 -43.582 506.374

Beteiligungsbericht 2017  RVM 
102 
Anzahl der Beschäftigten 
Betriebsbereich 2015 2016 2017 
 
Personenverkehr 257 256 256 
 
- davon Auszubildende 10 10 9 
 
Güterverkehr 7 8 8 
  Insgesamt 264 264 264 
 
*inkl. RVM-Verkehrsdienst GmbH 
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen durch die weiterhin begrenzten Ertragssteigerungspotenziale,  
den demografisch bedingten Schülerrückgang, noch nicht  planbarer Effekte aus dem Einnahmenaus-
gleich sowie Kostensteigerungstendenzen in den Bereichen Energie und Personal wird im Per sonenver-
kehr für 2018 mit einem Fehlbetrag von rd. 5,5 Mio. € vor Ausgleichsleistungen erwartet. Im Güterverkehr 
rechnet das Unternehmen in 2018 mit einem Defizit von ca. 300 T€.

Beteiligungsbericht 2017  RVM-Verkehrsdienst 
103 
4.14.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
RVM-Verkehrsdienst GmbH 
Krögerweg 11 http://www.rvm-online.de/ 
48155 Münster email: info@rvm-online.de 
Telefon: (0 251) 62 70 - 0   
      
Gründungsjahr: 1993     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.600 100,00 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die RVM -Verkehrsdienst GmbH ist ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr Münsterland GmbH, 
Münster (RVM). Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Zweck der Gesellschaft der Betrieb von 
öffentlichem Personen- und Güterverkehr, f erner die Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke för-
dern. 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Die Geschäfts - und Betriebsführung wird von der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH, Münster 
(WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtl ichen Aufgabe die Förderung 
und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in ihrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen 
sowie die Koordinierung und Rationalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt.  
 
Geschäftsführung 
André Pieperjohanns  
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der RVM 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Aufgrund von Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes soll die RVM- Verkehrsdienst GmbH 
im Jahr 2018 mit der Regionalverkehr Münsterland GmbH verschmolzen werden.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  RVM-Verkehrsdienst 
104 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen   
 I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 307 0 0 
  Anlagevermögen 307 0 0 
B. Umlaufvermögen   
 I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.618.430 4.205.570 4.659.284 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 6.898 9.273 22.155 
  Umlaufvermögen 3.625.328 4.214.843 4.681.438 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 3.625.635 4.214.843 4.681.438 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 25.600 25.600 25.600 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 25.600 25.600 25.600 
B. Rückstellungen  321.825 371.376 292.931 
C. Verbindlichkeiten 3.278.210 3.817.867 4.362.907 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 3.625.635 4.214.843 4.681.438 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 3.604.858 4.184.175 4.638.596 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.074 631 8.125 
5. Summe betriebliche Erträge 3.612.933 4.184.806 4.646.721 
6. Materialaufwand 0 13.500 13.250 
7. Personalaufwand 3.521.890 4.103.716 4.572.169 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 89.740 66.993 61.302 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.611.630 4.184.209 4.646.721 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.303 597 0 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 500 597 0 
14. Finanzergebnis -500 -597 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 803 0 0 
16. Steuern 803 0 0 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  VBK 
105 
4.14.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK) 
Münsterstraße 58 a http://www.vbk-online.info 
48525 Lengerich email: info@rvm-online.de 
Telefon: (0 54 81) 84 75 57-0   
      
Gründungsjahr: 2009     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK) ist seit August 2010 ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr 
Münsterland GmbH (RVM). Der Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von öffentlichem Personennahver-
kehr sowie die Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fördern. 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
André Pieperjohanns  
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  VBK 
106 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.728 4.185 4.424 
II. Sachanlagen 2.529.189 2.625.835 2.440.602 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 2.530.917 2.630.020 2.445.026 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 45.305 48.717 43.680 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 627.253 1.128.873 1.953.561 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 15.453 88.554 323.241 
  Umlaufvermögen 688.010 1.266.145 2.320.482 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 3.218.927 3.896.165 4.765.508 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3.981 -3.981 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0   0  
  Eigenkapital 21.019 21.019 25.000 
B. Rückstellungen  247.208 251.846 284.319 
C. Verbindlichkeiten 2.950.700 3.623.299 4.456.189 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 3.218.927 3.896.165 4.765.508 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 5.727.125 5.759.861 5.854.120 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 53.037 41.959 112.518 
5. Summe betriebliche Erträge 5.780.162 5.801.820 5.966.638 
6. Materialaufwand 2.480.519 2.735.494 2.832.685 
7. Personalaufwand 1.997.585 2.039.443 2.110.173 
8. Abschreibungen 560.967 599.221 629.740 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 500.191 350.410 363.587 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.539.262 5.724.568 5.936.185 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 240.900 77.251 30.453 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.596 22.732 18.176 
14. Finanzergebnis -26.596 -22.732 -18.176 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 214.304 54.519 12.277 
16. Steuern 814 1.396 230 
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -213.490 -53.123 -8.066 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 3.981

Beteiligungsbericht 2017  WVG 
107 
4.14.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) 
Krögerweg 11 http://www.wvg-online.de/ 
48155 Münster email: info@wvg-online.de 
Telefon: (0 251) 62 70 - 0   
      
Gründungsjahr: 1969     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Regionalverkehr Münsterland GmbH 1.043.980 47,14 
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH 632.710 28,57 
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna GmbH 316.360 14,29 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 221.450 10,00 
Gesamt 2.214.500 100,00 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in den 
Verkehrsräumen der Gesellschafter. Als Servicegesellschaft fördert die WVG die Koor dinierung und Rat i-
onalisierung angeschlossener Verkehrsbetriebe und übernimmt entsprechend ihrem Gesellschaftszweck 
die Betriebs - und Geschäftsführungsaufgaben für folgende Unternehmen: Regionalverkehr Münsterland 
GmbH, Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH, Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH, Westfälische Landes -
Eisenbahn GmbH sowie deren Tochterunternehmen. 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
André Pieperjohanns 
  
Aufsichtsrat 
Dirk Lönnecke, Soest, KD, Vorsitzender 
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD, 
1. stellv. Vorsitzender 
Thomas Rissiek, Altenberge, 2. stellv. Vorsitzender 
Peter Bannes, Arnsberg, 1. Beigeordneter 
Ulrich Brülle, Lippstadt 
Dr. Klaus Drathen, Meschede, KD 
Roland Henrichs, Holzwickede 
Werner Kolter, Unna, Bürgermeister 
Michael Makiolla, Unna, Landrat 
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD 
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD 
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD 
Peter Schwerbrock, Ennigerloh 
Franz-Josef Teuber, Möhnesee-Günne 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017  ist anhand der wirtschaftliche n Unternehmensdaten ersichtlich.  Einen Überblick 
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  WVG 
108 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 835.889 724.096 661.192 
II. Sachanlagen 1.789.393 1.722.729 1.704.159 
III. Finanzanlagen 1.215 933 933 
  Anlagevermögen 2.626.497 2.447.758 2.366.284 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.148.984 3.978.527 1.239.426 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 6.897.922 10.304.994 4.671.291 
  Umlaufvermögen 10.046.906 14.283.521 5.910.717 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.356 13.423 42.954 
  Aktiva 12.699.759 16.744.702 8.319.955 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 2.214.500 2.214.500 2.214.500 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 2.214.500 2.214.500 2.214.500 
B. Rückstellungen  2.424.124 2.483.130 2.566.748 
C. Verbindlichkeiten 8.054.750 12.040.572 3.532.081 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.385 6.500 6.625 
  Passiva 12.699.759 16.744.702 8.319.955 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 4.904.452 8.692.198 9.123.034 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.517.965 9.601 12.900 
5. Summe betriebliche Erträge 7.422.417 8.701.799 9.135.934 
6. Materialaufwand 0 2.104.713 2.274.457 
7. Personalaufwand 4.622.615 5.461.175 5.759.825 
8. Abschreibungen 257.237 344.568 321.873 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.293.284 605.226 549.918 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 7.173.136 8.515.681 8.906.074 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 249.282 186.118 229.861 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge / Erträge aus Beteiligungen 12.627 12.417 4.785 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 190.321 183.007 172.030 
14. Finanzergebnis -177.693 -170.590 -167.245 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 71.588 15.528 62.615 
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0 
17. Außerordentliche Aufwendungen 32.318 0 0 
18. Außerordentliches Ergebnis -32.318 0 0 
19. Steuern 39.270 15.528 62.615 
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

5 Stadtwerke Münster GmbH und ihre Beteiligungen

Beteiligungsbericht 2017 Stadtwerke Münster 
109 
5 Stadtwerke Münster GmbH und ihre Beteiligungen.
5.1 Stadtwerke Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Stadtwerke Münster GmbH 
Hafenplatz 1 www.stadtwerke-muenster.de 
48155 Münster email: info@stadtwerke-muenster.de 
Telefon: (02 51) 6 94 - 0 
Gründungsjahr: 1967 
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 51.200.000 100,00 
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
münsterNETZ GmbH 100.000 100,00 
Westfälische Bauindustrie GmbH 21.630.000 99,00 
FMO Flughafen Münster-Osnabrück GmbH 22.663.500 35,06 
items GmbH 1.302.453 30,58 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 3.907.190 14,13 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 26.000 100,00 
Tarifgemeinschaft Münsterland/Ruhr-Lippe GmbH 28.000 3,57 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 800.000 50,00 
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher 
Internet Exchange B.V. 400.000 50,00 
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 402.000 32,52 
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 25.000 50,00 
GREEN GECCO  
Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 47.732.928 7,75 
GREEN GECCO  
Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 30.420 7,75 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 110.000 49,90 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 1.000.000 100,00 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 25.000 100,00 
Lokalradio Münster  
Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 255.645 25,00

Beteiligungsbericht 2017  Stadtwerke Münster 
110 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Der Stadtwerke Münster GmbH obliegt gemäß § 2 ihres Gesellschaftsvertrages die Versorgung der B e-
völkerung - vornehmlich der Stadt Münster -  mit Energie und Wasser, der öffentliche Personennahver-
kehr, der Hafenbetrieb, die Betriebsführung der Straßenbeleuchtung, die Beteiligung an Unternehmen der 
Versorgungs- und Verkehrswirtschaft, die Beteiligung an sonstigen Unternehmen, insbesondere insoweit, 
als diese geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern, die Telekommunikation und damit im Z u-
sammenhang stehende Dienstleistungen sowie Geschäfte jeder Art, die der Errei chung des Gesel l-
schaftszwecks mittelbar oder unmittelbar dienen. 
Bei der Versorgung mit Energie und Wasser sollen vorhandene Ressourcen, insbesondere die natürlichen 
Vorräte an Energieträgern und an Wasser, so weit als möglich geschont und die Belastung der Umwelt 
durch Emissionen so gering wie möglich gehalten werden. Die Versorgung mit Energie und Wasser u m-
fasst auch die Beratung der Kunden und der Bevölkerung mit dem Ziel, den Verbrauch an Energie und 
Wasser zu reduzieren. Außerdem soll die Bereitschaft zum Einsatz regenerativer Energieträger gefördert 
werden. 
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Geschäftsführung 
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Dr. Dirk Wernicke 
  
Aufsichtsrat 
Gerhard Joksch, Ratsherr, Vorsitzender, 
bis 12.12.2017 
Rolf Wischer, 1. Stellv. Vorsitzender 
Maria Winkel, Ratsfrau, 2. Stellv. Vorsitzende 
Frank Baumann, Ratsherr 
Katrin Dünzelmann 
Franz Gemmeke 
Walter von Göwels, Ratsherr 
Guido Gringel 
Michael Kleyboldt, Ratsherr 
Antonio Machado  
Dr. Didem Ozan, Ratsfrau 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer 
Rüdiger Sagel, Ratsherr  
Michael Spiekermann-Blankertz 
Hermann Terborg  
Hans Varnhagen, Ratsherr  
Marcus Vorholt 
Michael Weidekamp 
  
Vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer 
  
Gesellschafterversammlung 
Städtischer Vertreter:  
Oberbürgermeister Markus Lewe

Beteiligungsbericht 2017  Stadtwerke Münster 
111 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr 2017 konnte mit einem Jahresüberschuss von 14,1 Mio. € das gesteckte Ziel des Wir t-
schaftsplans deutlich übertroffen werden.  
Im Strommarkt konnten die abgesetzten Mengen insgesamt um 22,3 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert 
werden und erreichten damit die anspruchsvolle Pl anmenge. Vor allem bei Lieferungen an Gewerbekun-
den in fremden Netzen, aber auch an Privatkunden außer halb des eigenen Netzgebietes konnten die 
Mengen deutlich gesteigert werden. Gleiches gilt für die Ökostromprodukte, bei denen die Absatzmenge 
auch in 201 7 wiederum um fast 30 % über der des Vorjahres lag. Im Gasmarkt konnten die abgesetzten 
Mengen parallel zur leicht gestiegenen Anzahl an Kunden leicht gesteigert werden. Trotzdem gingen die 
Gaserlöse bedingt durch Preissenkungen um 11,4 % zurück. Eine parallele Entwicklung zeigte der Wä r-
memarkt. Trotz einer leichten Steigerung der Kundenanzahl ging die Abgabemenge hier witterungsbe-
dingt leicht zurück. Zudem wurden die Fernwärmepreise aufgrund der Preisanpassungsformel zum 
01.01.2017 gesenkt, sodass die Wärm eerlöse um insgesamt 12,9 % zurückgingen.  Die Fahrgastzahlen 
bestätigten auch in 2017 die seit Jahren positive Entwicklung, lagen nochmals leicht über der Zahl des 
Vorjahres, konnten jedoch die ehrgeizigen Planwerte nicht erreichen. 
Das gute operative Erge bnis sowie die Erträge aus der Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellu n-
gen führten trotz der Belastung durch die notwendige Wertberichtigung auf die Kapitalerhöhungen bei der 
FMO zu einem Jahresüberschuss von 14,1 Mio. €. 
Der Personalbestand stieg i m Jahresdurchschnitt auf 1.019 Mitarbeiter (Vorj ahr: 1.011 Mitarbeiter) um 
0,8 % leicht an. Diese sehr moderate Entwicklung konnte weiterhin nur durch konsequente, effiziente Pr o-
zessgestaltung und kontinuierliche Personalschulung bei gleichzeitiger Verfolg ung von Strategiefeldern 
erreicht werden.  
Die Gewinn - und Verlustrechnung für das Geschäftsj ahr 2017 weist einen Jahresüberschuss von 
14,1 Mio. € aus. Unter Anrechnung der bereits im Dezember 2017 ge leisteten Vorabgewinnausschüttung 
von 4,0  Mio. € und der Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen von 10,1  Mio. EUR ergibt sich ein 
Bilanzgewinn von 0,0 Mio. EUR. 
Die unter der Rubri k Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Stadtwerke Münster GmbH. Die Erfüllung des öffent-
lichen Zwecks im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
Leistungsdaten der einzelnen Betriebsbereiche 
 
Betriebsbereich Leistung / Umsatz 2015 2016 2017 
Veränderung 
2016/2017 
Strom- Stromabgabe in Mio. kWh 1.112,0 1.182,0 1.446,0 22,3% 
versorgung Umsatz in Mio. € 249,8 252,0 286,0 13,5% 
Gas- Gasabgabe in Mio. kWh 1.943,0 2.059,0 2.078,0 0,9% 
versorgung Umsatz in Mio. € 101,9 123,9 110,0 -11,2% 
Fernwärme- Fernwärmeabgabe in Mio. kWh 565,0 606,0 580,0 -4,3% 
versorgung Umsatz in Mio. € 42,1 45,8 44,6 -2,6% 
Wasser- Wasserabgabe in Mio. m³ 16,2 16,6 16,7 0,6% 
versorgung Umsatz in Mio. € 42,9 48,8 46,4 -4,9% 
Verkehrs- Fahrgäste in Mio. 41,6 45,1 45,3 0,4% 
betriebe Umsatz in Mio. € 35,9 40,3 41,0 1,8% 
Sonstige Aktivitäten* Umsatz in Mio. € 10,8 19,2 19,1 -0,4% 
Summe Umsatz in Mio. € 483,4 529,9 547,0 3,2% 
 
*  Sonstige Aktivitäten beinhalten Immobilien/Liegenschaften, Beteiligungen, Straßenbeleuchtung, Telekommunikation und  
Nebengeschäfte

Beteiligungsbericht 2017  Stadtwerke Münster 
112 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.791.535 8.738.711 6.838.894 
II. Sachanlagen 267.059.238 279.077.247 302.931.781 
III. Finanzanlagen 55.792.883 54.154.176 61.283.937 
  Anlagevermögen 332.643.656 341.970.134 371.054.613 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 11.821.419 11.817.021 22.506.068 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 78.802.936 98.635.879 93.347.590 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 54.389.171 58.296.067 42.869.747 
  Umlaufvermögen 145.013.526 168.748.967 158.723.406 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 302.683 303.500 283.462 
  Aktiva 477.959.865 511.022.601 530.061.480 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 51.200.000 51.200.000 51.200.000 
II. Kapitalrücklagen 73.120.582 94.147.409 106.224.265 
III. Gewinnrücklagen 23.954.657 36.124.657 46.254.657 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 148.275.239 181.472.066 203.678.922 
B. Empfangene Ertragszuschüsse 8.131.677 5.705.462 4.050.709 
C. Rückstellungen       
I. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 39.236.897 42.992.323 45.438.849 
II. Steuerrückstellungen 10.625.444 9.154.771 12.082.188 
III. sonstige Rückstellungen 71.071.854 54.589.493 44.062.864 
  Rückstellungen  120.934.195 106.736.587 101.583.901 
D. Verbindlichkeiten 177.287.408 190.455.261 194.484.271 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 23.331.346 26.653.225 26.263.677 
  Passiva 477.959.865 511.022.601 530.061.480 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 483.412.962 529.929.655 546.988.221 
2. Veränderung des Bestands unfertige Leistungen -8.848.190 812.651 11.015.381 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 10.056.491 10.300.534 9.592.243 
4. Sonstige betriebliche Erträge 80.677.458 44.139.996 34.782.533 
5. Summe betriebliche Erträge 565.298.721 585.182.837 602.378.378 
6. Materialaufwand 395.951.896 399.079.814 427.570.778 
7. Personalaufwand 61.487.975 63.581.734 65.112.869 
8. Abschreibungen 24.207.874 28.055.002 27.178.486 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 52.334.801 49.232.876 51.758.640 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 533.982.547 539.949.427 571.620.774 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 31.316.174 45.233.410 30.757.605 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 12.237.872 6.033.708 6.372.202 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20.924.997 25.560.418 17.669.482 
14. Finanzergebnis -8.687.126 -19.526.710 -11.297.280 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 22.629.049 25.706.700 19.460.325 
16. Steuern 3.873.049 9.536.700 5.330.325 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 18.756.000 16.170.000 14.130.000 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) des Vorjahres -3.024.000 0 0 
- Einstellung in Gewinnrücklagen 9.672.000 12.170.000 10.130.000 
- Vorabausschüttung auf Bilanzgewinn 6.060.000 4.000.000 4.000.000 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  Stadtwerke Münster 
113 
Anzahl der Beschäftigten 
    2015 2016 2017 
Männlich 680 674 684 
Weiblich 276 281 295 
Insgesamt 956 955 979 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 81 78 74 
 
 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.) 
T€   2015 2016 2017 
Erträge 28.626 27.191 * 
Aufwendungen 26.784 27.537 * 
 
* Die Daten für 2017 liegen noch nicht vor. 
 
 
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
 
T€   2015 2016 2017 
Erträge des städtischen Haushalts 6.060 4.000 4.000 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.598 1.055 1.055 
 
 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 31,0% 35,5% 38,4% 
Liquidität 2. Grades 1,8 1,6 1,6 
Umsatzrentabilität 3,9% 3,1% 2,6% 
Personalintensität 11,5% 11,8% 11,4% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
 
 
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Der geplante Jahresüberschuss für das Jahr 2018 beträgt 9,1 Mio. €. Dieser Planansatz enthält im G e-
gensatz zu den Vorjahren keine Belastungen mehr aus der Abschreibung von Kapitalzuführungen an den 
Flughafen Münster/Osnabrüc k, da sämtliche bis 2020 noch er forderlichen Tranchen aufgrund entspr e-
chender Gremienbeschlüsse bereits im Jahresergebnis 2017 verarbeitet wurden. 
Die für das Geschäftsjahr 2017 vorgesehenen umfangreichen Investitionen zum Ausbau der Glasfaser-
netze im Rahmen der Breitbandstrategie sowie in Windkraftanlagen konnten noch nicht oder nur in Teilen 
umgesetzt werden und werden daher zumindest anteilig zeitversetzt in 2018 realisiert werden.

Beteiligungsbericht 2017  Stadtwerke Münster 
114 
Der Stromabsatz ist von 2016 auf 2017 insbesondere durch Akquisitionserfolge im hart umkämpften G e-
schäftskundensegment deutlich angestiegen. Für 2018 wird in diesem vol atilen Segment wettbewerbsb e-
dingt mit einem leichten Rückgang gerechnet. 
Risiken bestehen für die Stadtwerke Münster nach wie vor im Energievertrieb infolge des wettbewerbs-
bedingten Margendrucks sowohl auf den Strom- als auch auf den Wärmemärkten.  
Risikobehaftet ist zudem die Entwicklung der Netzentgelte für die Strom - und Gasnetze. Die Netzentgel t-
genehmigung der Regulierungsbehörden für das Gasnetz auf der Grundlage des Basisjahres 2015 und 
der entsprechend gestellten Netzentgeltanträge steht noch aus, der Netzentgeltantrag für das Stromnetz 
mit dem Basisjahr 2016 wurde fristgerecht in 2017 der Bundesnetzagentur zur Verfügung gestellt. In be i-
den Fällen ist ungewiss, in welcher Höhe die jeweiligen Erlösobergrenzen genehmigt werden. 
Weiterhin wird die Anlauf phase für die flächendeckende Ausstattung von Wohnungen mit Smart Metern 
aufgrund hoher fixer Vorlaufkosten kaum kostendeckend umsetzbar sein und in den ersten Jahren ver-
mutlich zu Ergebnisbelastungen führen. 
Den Risiken begegnen die Stadtwerke Münster dur ch eine konsequente Differenzierungs -und Innovat i-
onsstrategie, mit der bis dato gute Erfolge in der Kundenbindung erzielt werden konnten. Sowohl Ser-
viceinnovationen über die elektronische Pluscard zur Aufwertung und Ergänzung der Commodity -
Produkte als auc h neue Geschäftsfelder wie das Angebot von Breitbandprodukten über Glasfaser -
Hausanschlüsse sollen und können einen signifikanten Beitrag zur Risikokompensation im klassischen 
Versorgungsgeschäft leisten. 
Nachdem in 2017 das hohe Niveau des Vorjahres bestätigt werden konnte, wird für den Verkehrsbetrieb 
in 2018 wiederum mit einem ambitionierten Wachstum der Fahrgastzahlen gerechnet, wobei das erfol g-
reiche 90-Minuten-Ticket nach wie vor ein wesentlicher Treiber sein wird.  Ertragschancen außerhalb des 
Kerngeschäfts ergeben sich zudem durch Verkäufe von nicht betriebsnotwendigen Grundstücken im at-
traktiven Hafenbereich von Münster.
 Allerdings sind die Verkaufsprozesse infolge intensiver Diskussionen 
verschiedenster Interessengruppen zu Grundsatzfragen der Stadt entwicklung in diesem Viertel oftmals 
sehr langwierig.

Beteiligungsbericht 2017  münsterNETZ 
115 
5.2 münsterNETZ GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
münsterNETZ GmbH 
Hafenplatz 1 http://www.muenster-netz.de/ 
48155 Münster email: netzanschluss@muenster-netz.de 
Telefon: (0 251) 694-0   
      
Gründungsjahr: 2005     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 100.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Die münsterNETZ GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Münster GmbH und der 
Netzbetreiber in den Konzessionsgebieten der Stadtwerke Münster  GmbH. Die Gesellschaft ist zuständig 
für die Strom -, Gas-, Wasser- und Wärmenetze. Das Kerngeschäft der münsterNETZ GmbH ist der B e-
trieb, die Instandhaltung und der bedarfsgerechte Ausbau dieser Versorgungsnetze.  
 
Das für den Geschäftsbetrieb notwendige V ersorgungsnetz hat die Gesellschaft im Zuge von Pacht - und 
Betriebsführungsverträgen von der Stadtwerke Münster GmbH gepachtet. Die münsterNETZ hat mit der 
Stadtwerken Münster GmbH einen Vertrag über Planung, Bau und Betrieb von Versorgungsnetzen abge-
schlossen. Bei der Erfüllung dieser Aufgaben ist von der Gesellschaft anzustreben, vorhandene Ressour-
cen, insbesondere die natürlichen Vorräte an Energieträgern und Wasser, soweit wie möglich zu schonen 
und die Belastung der Umwelt durch Emissionen so gering wi e möglich zu halten. Die münsterNETZ hat 
mit der smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück, einen Vertrag über Dienstleistungen für den Betrieb 
von Messstellen und Messung abgeschlossen. 
 
Im Geschäftsjahr 2017 hat die münsterNETZ GmbH ausschließlich diese satzu ngsmäßigen wirtschaftl i-
chen Tätigkeiten ausgeübt und erfüllt damit die ihr von der mittelbaren Alleingesellschafterin Stadt Müns-
ter übertragenen kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung.  
 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Andreas Wunderer 
 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH

Beteiligungsbericht 2017  münsterNETZ 
116 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2017 ist gekennzeichnet durch eine gute gesamtwirtschaftliche Lage und moderate 
Preissteigerungen bei den Verbraucherpreisen. Der Gas- und Wärmeabsatz ist, gemessen an den regiona-
len Gradtagzahlen, durch ein mildes Jahr 2017 geprägt, wobei insbesondere die Monate Oktober bis D e-
zember wärmer waren als im Vorjahr. 
 
Zum 31.12.2017 beschäftigte die münsterNETZ GmbH 45 Mitarbeiter. Das Jahresergebnis vor Ergebnisa b-
führung von 1.915 T€ liegt um 3,5 % über dem Planergebnis von 1.850 T€. Den im Vergleich zum Plan 
höheren Umsatzerlösen aus Stromnetzentgelten stehen insbesondere preis - und mengenbedingt gestiege-
ne Aufwendungen für das vorgelagerte Stromnetz gegenüber.  
 
Die Umsatzerlöse wurden mit 137.796 T€ (Vorjahr: 140.734
 T€) in den regulierten Sparten Strom und Gas 
und mit 31.015 T€ ( Vorjahr: 30.254 T€) in den nicht regulierten Sparten Wasser und Wärme erzielt. Das 
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 1.915 T€ ist gegenüber dem Vorjahr (1.658 T€) vor allem auf-
grund einer Verringerung der von den Stadtwerken Münster bezogenen Leistungen sowie geringere Auf-
wendungen für Netzverluste gestiegen. Den höheren Umsatzerlösen aus Strom -Netzentgelten stehen deut-
lich gestiegene Aufwendungen für das vorgelagerte Stromnetz gegenüber. Positiv auf das Ergebnis wirkten 
sich zudem höhere Umsatzerlöse aus Wasser - und Wärme-Netzentgelten sowie die Aufwendungen über-
steigende Erträge aus der Mehrmindermengenabrechnung Strom aus. Das verbleibende Ergebnis wurde 
aufgrund des bestehenden Beherrschungs - und Ergebnisabführungsvertrages an die Stadtwerke Münster 
GmbH abgeführt.  
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Für das Geschäfts jahr 2018 wird mit einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 4.573 T€ gerech-
net. Die deutliche Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017 wird insbesondere aufgrund 
deutlich höherer Umsatzerlöse im Stromnetz sowie ebenfalls steigender Um satzerlöse in den Wasser- und 
Wärmenetzen erwartet. 
 
Die Umsetzung der bestehenden Rechtslage und die weitere Marktentwicklung beinhalten Chancen und 
Risiken für die münsterNETZ GmbH. Die münsterNETZ ist in das Risikomanagementsystem der Stadtwer-
ke Münster  GmbH eingebunden. In diesem Rahmen erfolgt eine regelmäßige Risikobetrachtung ergänzt  
durch planmäßige Gespräche zwischen den Geschäftsführungen der Gesellschaften.

Beteiligungsbericht 2017  münsterNETZ 
117 
zu B. Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 139.853 209.787 238.141 
II. Sachanlagen 31.570 29.612 179.465 
III. Finanzanlagen 23.339 20.550 17.697 
  Anlagevermögen 194.762 259.949 435.302 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 6.720.579 7.326.288 8.641.758 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 144.319 181.870 70.564 
  Umlaufvermögen 6.864.899 7.508.159 8.712.322 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.392.803 24.406.297 25.176.721 
  Aktiva 28.452.464 32.174.404 34.324.346 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital  100.000 100.000 100.000 
II. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 100.000 100.000 100.000 
B. Rückstellungen  3.661.948 3.328.045 2.686.905 
C. Verbindlichkeiten 3.969.832 4.974.494 6.947.339 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 20.720.684 23.771.865 24.590.102 
  Passiva 28.452.464 32.174.404 34.324.346 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 155.746.439 171.749.288 169.501.578 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.886.507 781.082 1.303.343 
5. Summe betriebliche Erträge 160.632.946 172.530.371 170.804.921 
6. Materialaufwand 145.846.475 164.388.068 161.439.192 
7. Personalaufwand 3.133.846 3.177.254 3.281.525 
8. Abschreibungen 49.859 57.743 64.268 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.858.998 3.178.055 4.025.034 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 156.889.178 170.801.120 168.810.020 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 3.743.769 1.729.250 1.994.900 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 22.879 8.643 976 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.477 29.456 35.899 
14. Finanzergebnis -1.597 -20.813 -34.923 
15. Ergebnis vor Steuern (EBT) 3.742.172 1.708.438 1.959.978 
16. Steuern 47.235 50.162 45.045 
17. Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -3.694.937 -1.658.276 -1.914.933 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  FMO 
118 
5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
Airportallee 1 http://www.fmo.de 
48268 Greven email: info@fmo.de 
Telefon: (0 25 71) 94 - 0   
      
Gründungsjahr: 1966     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 7.945.800 35,06 
Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 6.862.400 30,28 
OBG Osnabrücker Beteiligungs- und  
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 3.897.650 17,20 
Grevener Verkehrs GmbH 1.334.800 5,89 
BEVOS Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft 
mbH, Landkreis Osnabrück 1.150.700 5,08 
Kreis Warendorf 552.800 2,44 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 471.700 2,08 
Kreis Borken 102.300 0,45 
Kreis Coesfeld 102.300 0,45 
Landkreis Emsland 102.300 0,45 
Landkreis Grafschaft Bentheim 102.300 0,45 
IHK Nord Westfalen 15.350 0,08 
IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim 7.700 0,03 
HWK Münster 7.700 0,03 
HWK Osnabrück/Emsland 7.700 0,03 
Gesamt 22.663.500 100,00 
 
 
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Airport Services GmbH 250.000 100,00 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 26.000 100,00 
FMO Parking Services GmbH 51.500 100,00 
FMO Security Services GmbH 300.000 100,00 
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 306.775 33,33 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 27.000 33,33 
FMO Passenger Services GmbH 245.700 33,33 
AHS Aviation Handling Services GmbH 500.000 10,00

Beteiligungsbericht 2017  FMO 
119 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb des Verkehrs flughafens Müns-
ter/Osnabrück sowie die Förderung der zivilen Luftfahrt und des Flugsports sowie alle im Zusammenhang 
mit Vermietung und Verpachtung stehenden Geschäfte einschließlich der Versorgung Dritter mit elektr i-
scher Energie für den Bereich des Flughafens Münster/Osnabrück (§ 2 des Gesellschaftsvertrages).  
 
Inhaltlich steht ein attraktives, weltweites Flugangebot sowie kompetenter und freundlicher Service im 
Fokus. Der Mix aus einem umfangreichen Touristikprogramm, schnellen Business -Zielen und günst igen 
Low-Cost-Flügen wird ständig aktualisiert und mit dem besten Dienstleistungspaket abgerundet.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer,  
ab 01.02.2017 
Thorsten Brockmeyer, stellv. Geschäftsführer,  
bis 30.06.2017 
 
Aufsichtsrat 
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister,  
1. Vorsitzender 
Dr. Klaus Effing, Landrat,  
1. stellv. Vorsitzender 
Markus Lewe, Oberbürgermeister,  
2. stellv. Vorsitzender 
Christoph Borgert, ab 01.02.2017 
Berthold Bredenbeck, ab 01.03.2017 
Andrea Henning 
Frank Henning  
 
Dr. Olaf Gericke, Landrat  
Wilfried Grunendahl  
Dr. Michael Jung, Ratsherr 
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat  
Dr. Hans Moormann, ab 01.06.2017 
Carsten Peters, Ratsherr  
Hans-Jürgen Scholte, bis 01.02.2017 
Thorsten Tacke 
Elisabeth Veldhues  
Peter Vennemeyer, Bürgermeister  
Stefan Weber, Ratsherr 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten  
Durch eine Wachstumsrate von 23,23 % bei den Passagiere n gegenüber dem Vorjahr  konnten auch die 
Umsatzerlöse der FMO GmbH insgesamt gesteigert werden. Insbesondere die verbesserte Erlössituation 
ist der Grund für die Steigerung des operativen Ergebnisses. Mittlerweile machen sich auch die positiven 
Effekte aus dem im Geschäftsjahr 2014 verabschiedeten Entschuldungskonzept bemerkbar.  
 
Wesentlich für die Ertragslage der Muttergesellschaft ist auch die wirtschaftliche Entwicklung der Tochter-
gesellschaften. Insbesondere die FMO Parking Services GmbH konnte ihre Ergebnisabführung bedeutend 
steigern. Während im  Geschäftsjahr 2016 noch ca. 1, 5 Mio. € Gewinn an den FMO abgeführt wurden,  
konnten 2017 sogar 2,3 Mio. € Gewinn in der FMO Parking Services GmbH erzielt werden.  Ursache ist 
hier insbesondere ein Erlösanstieg von mehr als 27 %, der sogar höher  ist als das Passagierwachstum 
am Flughafen. Die FMO Airport Services GmbH  konnte eine Ergebnisabführung von 162  T€ erwirtschaf-
ten und damit erstmals seit 2010 wieder Gewinne an die FMO GmbH abführen. 
 
Auch die FMO Security Services GmbH verbesser te ihr Ergebnis. Musste die FMO GmbH 2016 noch 
1,2 Mio. € an Verlustübernahmen tragen, konnte dies in 2017 auf  einen Verlust von ca. 0,4 Mio. € redu-
ziert werden. Neben Steigerungen der  Passagierzahlen wurden auch entsprechende Preisa npassungen 
am Markt durchgesetzt.

Beteiligungsbericht 2017  FMO 
120 
 
Die wesentliche Verbesserung des operativen E rgebnisses, begleitet durch die Eigenkapitalzuführung der 
Gesellschafter, führt weiterhin zu einer robusten Liquiditätslage der Gesellschaft. Planmäßig wird sich das 
operative Unternehmensergebnis auch in den nächsten Geschäftsjahren weiter verbessern. Eine klass i-
sche Innenfinanzierung aus dem laufenden Betrieb nach Ende des Entschuldungskonzeptes  wird ange-
strebt. Die tendenzielle Entwicklung des EBITDA nach  Beteiligungsergebnis von -5,4 Mio. € in 2015 über -
3,3 Mio. € in 2016 auf nun  -1,8 Mio. € zeigt deutlich die gestiegene operative Leistungsfähigkeit der  Ge-
sellschaft. Die Liquiditätsentwicklung der FMO GmbH wird weiterhin einer  rollierenden Kontrolle unterz o-
gen. 
 
Die Bilanzsumme der FMO GmbH hat sich von 143 Mio. € auf 129  Mio. € reduziert. Wesentlich für diese 
Veränderung ist die Abschreibung im Zusammenhang mit dem Projekt Startbahnverlängerung. Diese 
reduzierte den Wert der Sachanlagen um ca. 12,9 Mio. € und erhöhte auf der  Passivseite den Jahresfehl-
betrag um ca. 13,9 Mio. €. Nach Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages 2017 weist der  FMO ein Eigen-
kapital von ca. 50,7 Mio. € aus. Dies entspricht einer  Eigenkapitalquote von 39,3 %. Die erteilten Zusagen 
zu weiteren Kapitalzuf ührungen haben dazu geführt, dass die Eigenkapitalquote trotz des Jahresfehlbe-
trages nahezu konstant blieb. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaf t. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
 
 
Entwicklung der Verkehrsergebnisse  
 
  2016 2017 Veränderung   
      absolut in % 
Fluggäste     
  1. Gewerblicher Verkehr 781.222 962.810 181.588 23,24% 
davon     
  - Linienfluggäste 403.041 401.472 -1.569 -0,39% 
- Ferienfluggäste 369.012 543.672 174.660 47,33% 
- übriger gewerblicher Verkehr 9.169 17.666 8.497 92,67% 
2. Nichtgewerblicher Verkehr 5.749 6.952 1.203 20,93% 
Fluggäste gesamt 786.971 969.762 182.791 23,23% 
Flugzeugbewegungen     
  1. Gewerblicher Verkehr 20.190 23.127 2.937 14,55% 
davon     
  - Linienflugbewegungen 6.697 6.503 -194 -2,90% 
- Ferienflugbewegungen 2.734 3.838 1.104 40,38% 
- übriger gewerblicher Verkehr 10.759 12.786 2.027 18,84% 
2. Nichtgewerblicher Verkehr 14.280 15.770 1.490 10,43% 
Flugzeugbewegungen gesamt 34.470 38.897 4.427 12,84% 
Fracht     
  Frachtaufkommen gesamt in t 15.227 16.162 935 6,14%

Beteiligungsbericht 2017  FMO 
121 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 100.728 107.135 72.025 
II. Sachanlagen 88.235.762 85.300.506 70.062.325 
III. Finanzanlagen 18.667.214 18.190.473 18.039.370 
  Anlagevermögen 107.003.704 103.598.114 88.173.720 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 345.054 274.363 305.534 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 34.793.845 34.110.124 36.651.859 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 3.926.719 4.757.279 3.340.470 
  Umlaufvermögen 39.065.619 39.141.766 40.297.863 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 475.276 422.653 434.247 
  Aktiva 146.544.598 143.162.533 128.905.830 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 22.663.500 22.663.500 22.663.500 
II. Kapitalrücklagen 39.733.283 43.349.220 49.763.298 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -12.805.900 -10.007.759 -21.742.137 
  Eigenkapital 49.590.883 56.004.961 50.684.660 
B. Rückstellungen  8.307.402 8.664.778 11.461.814 
C. Verbindlichkeiten 88.577.719 78.440.789 66.693.697 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 68.594 52.005 65.658 
  Passiva 146.544.598 143.162.533 128.905.830 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 11.744.052 15.686.958 17.479.276 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.514.929 226.978 378.704 
5. Summe betriebliche Erträge 16.258.981 15.913.936 17.857.980 
6. Materialaufwand 3.732.096 4.063.241 4.360.467 
7. Personalaufwand 11.499.147 9.701.882 10.223.436 
8. Abschreibungen 3.632.549 3.566.107 15.937.854 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.461.711 5.476.982 8.114.942 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 24.325.503 22.808.212 38.636.699 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -8.066.521 -6.894.276 -20.778.719 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge/Beteiligungserträge 1.423.743 1.467.172 2.510.772 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen/Verlustübernahmen 5.787.545 4.313.059 3.188.599 
14. Finanzergebnis -4.363.801 -2.845.887 -677.826 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -12.430.322 -9.740.163 -21.456.546 
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0 
17. Außerordentliche Aufwendungen 129.368 0 0 
18. Außerordentliches Ergebnis -129.368 0 0 
19. Steuern 246.210 267.596 285.591 
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -12.805.900 -10.007.759 -21.742.137

Beteiligungsbericht 2017  FMO 
122 
Anzahl der Beschäftigten 
    2015 2016 2017 
Männlich 134 131 134 
Weiblich 25 25 23 
Insgesamt 159 156 157 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 10 9 9 
 
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*  
    2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 33,8% 39,1% 39,3% 
Liquidität 2. Grades 2,1 2,0 2,5 
Umsatzrentabilität 109,0% -63,8% -124,4% 
Personalintensität 47,3% 42,5% 26,5% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Im Zeitpunkt der Wirtschaftsplanung 2018 wurden leicht sinkende Passagierzahlen im Vergleich zum Vor-
jahr erwartet. Insbesondere Erlöse aus dem Non- Aviation-Bereich sorgen dafür, dass die Vorjahreserlöse 
übertroffen werden. Der zu erwartende Jahresfehlbetrag von 6,8 Mio. € sowie das entsprechende EBITDA 
nach dem Beteil igungsergebnis in Höhe von -1,0 Mio. € entsprechen exakt dem  Planungsansatz des F i-
nanzierungskonzeptes. 
 
Insbesondere das abermalige Einhalten des Finanzierungskonzep tes mit den entsprechenden finanziellen 
Rahmendaten sowie der in 2017 erstmals wieder  deutlich zu erkennende Wachstumspfad der Flughafen-
gesellschaft lassen keine  erheblichen Risiken erkennen. Auch der beschriebene Marktaustritt der   
airberlin / NIKI ist aufgrund des mittlerweile äußerst geringen Marktanteils am FMO  mit wenig Risiken 
verbunden.

Beteiligungsbericht 2017  FMO Luftfahrtförderung 
123 
5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 
Airportallee 1 http://www.fmo.de 
48268 Greven email: info@fmo.de 
Telefon: (0 25 71) 94 - 0   
      
Gründungsjahr: 1985     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 26.000 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück 22.663.500 2,08 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der Gesell schaft ist die Förderung der zivilen Luftfahrt. Außerdem bezuschusst die Gesel l-
schaft den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum Flughafen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Thorsten Brockmeyer 
 
Beirat 
Dr. Heinz Böger, KD, bis 01.08.2017 
Dr. Klaus Effing, Landrat 
Dr. Stefan Funke, KD, ab 01.09.2017 
 
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister  
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat 
 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück 
GmbH 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite

Beteiligungsbericht 2017  FMO Luftfahrtförderung 
124 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 2 2 2 
  Anlagevermögen 2 2 2 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 10.104 13.075 6.953 
III. Wertpapiere 0  0 0 
IV. Flüssige Mittel 80.402 78.184 84.155 
  Umlaufvermögen 90.506 91.259 91.108 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 2.467 0 
  Aktiva 90.508 93.728 91.110 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 2 2 2 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 26.002 26.002 26.002 
B. Rückstellungen  2.626 3.206 3.228 
C. Verbindlichkeiten 61.880 64.520 61.880 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 90.508 93.728 91.110 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 0 0 0 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 134.103 136.396 135.815 
5. Summe betriebliche Erträge 134.103 136.396 135.815 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 0 1.500 0 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 132.369 133.610 133.961 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 132.369 135.110 133.961 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.734 1.286 1.855 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 0 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 0 0 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.734 1.286 1.855 
16. Steuern 0 0 0 
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -1.734 -1.286 -1.855 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  FMO Parking Services 
125 
5.3.2 FMO Parking Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
FMO Parking Services GmbH 
Airportallee 1 http://www.fmo.de 
48268 Greven email: info@fmo.de 
Telefon: (0 25 71) 94 - 0   
      
Gründungsjahr: 1995     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 51.500 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Schaffung, die Unterhaltung, die Verwaltung und die Vergabe von 
Parkflächen für den ruhenden Verkehr am Flughafen Münster/Osnabrück. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Thorsten Brockmeyer 
 
Beirat 
Markus Lewe, Oberbürgermeister, Vorsitzender 
Peter Vennemeyer, Bürgermeister  
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister 
Wilfried Grunendahl 
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat 
Elisabeth Veldhues 
 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück 
GmbH 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem  
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  FMO Parking Services 
126 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.633 356 20.580 
II. Sachanlagen 16.869.723 16.421.152 16.320.587 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 16.874.356 16.421.508 16.341.167 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 11.509 5.066,64 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 10.080 29.973 68.940 
III. Wertpapiere 33.998 0 0 
IV. Flüssige Mittel 266.917 294.433 2.774.134 
  Umlaufvermögen 310.995 335.914 2.848.140 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.252 37.899 36.545 
  Aktiva 17.224.603 16.795.321 19.225.853 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 51.500 51.500 51.500 
II. Kapitalrücklagen 16.458.234 16.458.234 16.458.234 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 16.509.734 16.509.734 16.509.734 
B. Rückstellungen  8.518 10.470 33.227 
C. Verbindlichkeiten 612.446 176.957 2.564.121 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 93.905 98.160 118.770 
  Passiva 17.224.603 16.795.321 19.225.853 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 3.441.183 3.379.662 4.304.814 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 46.087 10.421 3.268 
5. Summe betriebliche Erträge 3.487.270 3.390.083 4.308.082 
6. Materialaufwand 1.106.240 903.305 842.633 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 479.547 492.669 472.669 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 444.004 466.784 565.170 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.029.791 1.862.758 1.880.472 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.457.480 1.527.326 2.427.609 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 163 72 35 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 163 72 35 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.457.643 1.527.398 2.427.644 
16. Steuern 64.867 78.260 84.057 
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -1.392.776 -1.449.138 -2.343.587 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  FMO Airport Services 
127 
5.3.3 FMO Airport Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
FMO Airport Services GmbH 
Airportallee 1 http://www.fmo.de 
48268 Greven email: info@fmo.de 
      
Gründungsjahr: 1999     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 250.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der FMO Airport Services GmbH ist die Erbringung land-  und luftseitiger Abfertigungsleistun-
gen mit dem Schwerpunkt der Flugzeugabfert igung sowie sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erfor-
derlicher Dienstleistungen. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Markus Gertken 
Klaus Stender 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück 
GmbH 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  FMO Airport Services 
128 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 154.966 74.402 33.203 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 154.966 74.402 33.203 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 84.576 64.356 74.684 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 907.326 300.190 394.196 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 212.510 102.677 569.971 
  Umlaufvermögen 1.204.412 467.224 1.038.851 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.909 1.911 1.692 
  Aktiva 1.361.287 543.537 1.073.746 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 250.000 250.000 250.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 250.000 250.000 250.000 
B. Rückstellungen  107.729 38.132 399.196 
C. Verbindlichkeiten 1.003.557 255.405 424.550 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 1.361.287 543.537 1.073.746 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 3.949.937 4.490.908 5.344.823 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 146.949 75.741 45.451 
5. Summe betriebliche Erträge 4.096.886 4.566.649 5.390.274 
6. Materialaufwand 2.586.757 2.166.313 2.244.644 
7. Personalaufwand 1.410.738 1.475.702 1.662.884 
8. Abschreibungen 128.481 97.185 47.296 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 847.252 863.292 1.272.816 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 4.973.228 4.602.491 5.227.640 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -876.342 -35.842 162.634 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 17 2 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.698 5.161 0 
14. Finanzergebnis -11.681 -5.159 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -888.022 -41.000 162.634 
16. Steuern 1.080 1.057 991 
17. Erträge aus Verlustübernahme  889.103 42.057 -161.643 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  FMO Security Services 
129 
5.3.4 FMO Security Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
FMO Security Services GmbH 
Airportallee 1 http://www.fmo.de 
48268 Greven email: info@fmo.de 
Telefon: (0 25 71) 98700   
   
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 300.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der FMO Security Services GmbH ist die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Sektor 
des Fluggastkontrolldienstes gemäß § 5 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) am Flughafen Münster  / 
Osnabrück sowie sonstiger zur Förderung dieses Zwecks erforderlicher Geschäfte.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Franz-Josef Thiery, Greven 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück 
GmbH 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
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Beteiligungsbericht 2017  FMO Security Services 
130 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 7.894 6.921 4.643 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 7.894 6.921 4.643 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 551.871 556.388 199.440 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 36.028 34.274 451.693 
  Umlaufvermögen 587.899 590.662 651.133 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 595.793 597.583 655.776 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 300.000 300.000 300.000 
B. Rückstellungen  166.878 110.360 219.903 
C. Verbindlichkeiten 128.916 187.223 135.873 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 595.793 597.583 655.776 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 2.393.231 2.336.129 3.225.747 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 64.068 4.684 185 
5. Summe betriebliche Erträge 2.457.299 2.340.814 3.225.931 
6. Materialaufwand 22.247 57.406 17.235 
7. Personalaufwand 3.008.925 2.854.946 3.017.381 
8. Abschreibungen 5.358 4.117 3.865 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 650.181 662.060 631.514 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.686.711 3.578.528 3.669.996 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.229.411 -1.237.714 -444.065 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 0 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 0 0 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.229.411 -1.237.714 -444.065 
16. Steuern 263 263 169 
17. Erträge aus Verlustübernahme  1.229.674 1.237.977 444.234 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  FMO Passenger Services 
131 
5.3.5 FMO Passenger Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
FMO Passenger Services GmbH 
Airportallee 1 www.passenger-services.de 
48268 Greven email: info@passenger-services.de 
Telefon: (0 25 71) 94 33 10     
      
Gründungsjahr: 1998     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 81.900 33,33 
AHS Aviation Handling Services GmbH 81.900 33,33 
GGG Service for Airlines GmbH 81.900 33,33 
Gesamt 245.700 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der FMO Passenger Services GmbH ist die Erbringung landseitiger Abfertigungsleistungen 
auf dem Sektor der Passagierabfertigung inklusive Lost & Found, der dokumentarischen Abfertigung ei-
nes Fluges (Operations), der Vermittlung und dem Verkauf von Reise-  und Transportleistungen (Linien-  
und Touristikverkauf) sowie sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flugha-
fen Münster/Osnabrück.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dieter Faßold, bis 30.11.2017 
Markus Gertken, ab 01.12.2017 
Klaus Stender, ab 01.12.2017 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersich tlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  FMO Passenger Services 
132 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 30.120 20.758 15.063 
III. Finanzanlagen 2.556 2.556 2.556 
  Anlagevermögen 32.676 23.314 17.619 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 320.699 399.836 516.134 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 432.400 449.103 575.811 
  Umlaufvermögen 753.099 848.939 1.091.946 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.047 2.104 908 
  Aktiva 786.822 874.358 1.110.473 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 245.700 245.700 245.700 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -143.115 -142.827 -142.540 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 288 287 155 
  Eigenkapital 102.873 103.160 103.314 
B. Rückstellungen  515.658 599.494 756.436 
C. Verbindlichkeiten 168.291 171.705 250.723 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 786.822 874.358 1.110.473 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 2.514.545 2.503.643 2.666.835 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 29.205 174.085 284.307 
5. Summe betriebliche Erträge 2.543.750 2.677.728 2.951.141 
6. Materialaufwand 52.656 44.184 72.283 
7. Personalaufwand 2.140.982 2.170.835 2.369.913 
8. Abschreibungen 14.405 12.375 11.838 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 390.345 397.045 437.992 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.598.387 2.624.439 2.892.027 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -54.637 53.289 59.115 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 262 44 46 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42.714 52.828 58.873 
14. Finanzergebnis -42.452 -52.784 -58.827 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -97.089 505 287 
16. Außerordentliche Erträge 104.000 0 0 
17. Außerordentliche Aufwendungen 6.405 0 0 
18. Außerordentliches Ergebnis 97.595 0 0 
19. Steuern 218 218 133 
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 288 287 155

Beteiligungsbericht 2017  WISAG FMO Cargo Service 
133 
5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 
Airportallee 1 www.fmo-cargo.de 
48268 Greven email: info@fmo-cargo.de 
Telefon: (0 25 71) 94 - 3200     
      
Gründungsjahr: 1998     
      
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 102.258 33,33 
WISAG Cargo Services Holding GmbH & Co. KG 204.517 66,67 
Gesamt 306.775 100,00 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand des Unternehm ens ist die Erbringung von Abfertigungsleistungen auf dem Luftfrachtsektor 
und sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flughafen Münster/Osnabrück.  
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Margot Kriege 
 
Geschäftsführende Komplementärin 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  WISAG FMO Cargo Service 
134 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.175 1.835 0 
II. Sachanlagen 171.227 151.493 118.064 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 178.402 153.328 118.064 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 33.659 28.277 35.311 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 336.552 389.917 484.792 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 576.537 544.060 728.849 
  Umlaufvermögen 946.748 962.254 1.248.952 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.603 7.278 7.734 
  Aktiva 1.143.753 1.122.860 1.374.751 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 306.775 306.775 306.775 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -44.151 -5.272 915 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 38.879 6.187 -45.037 
  Eigenkapital 301.503 307.690 262.653 
B. Rückstellungen  693.484 744.301 1.021.273 
C. Verbindlichkeiten 148.766 70.869 90.824 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 1.143.753 1.122.860 1.374.751 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 2.879.561 2.827.221 2.951.489 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 42.509 45.024 31.693 
5. Summe betriebliche Erträge 2.922.070 2.872.245 2.983.182 
6. Materialaufwand 446.919 407.192 356.151 
7. Personalaufwand 1.300.736 1.317.807 1.395.899 
8. Abschreibungen 67.358 73.027 73.499 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.095.268 1.005.228 993.954 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.910.282 2.803.254 2.819.503 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 11.789 68.991 163.679 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 10.966 162 25 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.126 33.962 154.983 
14. Finanzergebnis -20.160 -33.800 -154.958 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -8.371 35.191 8.721 
16. Steuern -47.250 29.004 53.758 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 38.879 6.187 -45.037

Beteiligungsbericht 2017  WISAG FMO Cargo Service Beteiligung 
135 
5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
Airportallee 1 www.fmo-cargo.de   
48268 Greven email: info@fmo-cargo.de 
Telefon: (0 25 71) 94 - 3200     
      
Gründungsjahr: 2011     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 9.000 33,33 
WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co. KG 18.000 66,67 
Gesamt 27.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung der Beteiligung sowie die Übernahme der 
persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei der WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Margot Kriege 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  WISAG FMO Cargo Service Beteiligung 
136 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 0 0 0 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 35.646 38.328 39.534 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 0 0 0 
  Umlaufvermögen 35.646 38.328 38.328 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 35.646 38.328 39.534 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 27.000 27.000 27.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 6.045 7.870 9.759 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.824 1.889 1.953 
  Eigenkapital 34.870 36.759 38.712 
B. Rückstellungen  529 1.071 571 
C. Verbindlichkeiten 247 498 252 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 35.646 38.328 39.534 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 0 0 0 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
5. Summe betriebliche Erträge 0 0 0 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 395 387 369 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 395 387 369 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -395 -387 -369 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 2.748 2.818 2.894 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 2.748 2.818 2.894 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.353 2.431 2.525 
16. Steuern 529 542 572 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.824 1.889 1.953

Beteiligungsbericht 2017  AHS Aviation Handling Services 
137 
5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
AHS Aviation Handling Service GmbH 
Airport Terminal 1 http://www.ahs-de.com/ 
22335 Hamburg   
Telefon: (0 40) 50 75-24 81     
      
Gründungsjahr: 1951     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH,  148.750 29,75 
Flughafen Hamburg GmbH 136.250 27,25 
Flughafen Bremen GmbH 60.000 12,00 
Flughafen Stuttgart GmbH 50.000 10,00 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 50.000 10,00 
Flughafen Köln/Bonn GmbH 50.000 10,00 
AirPort GmbH, Nürnberg 5.000 1,00 
Gesamt 500.000 100,00 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Die Gesellschaft betreibt Bodenverkehrsdienstleistungen für Fluggesellschaften. Die AHS -Gruppe bietet 
ihre Dienstleistungen an den Flughäfen Berlin- Tegel, Berlin- Schönefeld, Köln/Bonn, Leipzig, Dresden, 
Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Münster/Osnabrück, Stuttgart sowie 
Nürnberg direkt oder indirekt an. 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Martin Roll 
Amélie Charisius 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  AHS Aviation Handling Services 
138 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 289.867 461.455 652.738 
II. Sachanlagen 565.468 596.733 824.057 
III. Finanzanlagen 3.389.638 3.377.388 3.402.387 
  Anlagevermögen 4.244.973 4.435.577 4.879.182 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 5.669 7.105 8.337 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 4.751.020 4.442.996 6.885.096 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 3.381.871 6.520.329 6.686.679 
  Umlaufvermögen 8.138.560 10.970.430 13.580.111 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 34.992 24.988 17.718 
D. Nicht gedeckter Fehlbetrag 303.026 0 0 
  Aktiva 12.721.552 15.430.995 18.477.012 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000 
II. Kapitalrücklagen 2.475.000 2.475.000 2.475.000 
III. Gewinnrücklagen 50.000 50.000 50.000 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -4.226.679 -3.328.026 336.631 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 898.653 3.664.658 5.715.901 
VI. Nicht gedeckter Fehlbetrag 303.026 0 0 
  Eigenkapital 0 3.361.631 9.077.532 
B. Rückstellungen  2.823.941 2.460.464 1.237.091 
C. Verbindlichkeiten 9.897.611 9.608.900 8.162.389 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 12.721.552 15.430.995 18.477.012 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 2.951.197 8.006.524 8.741.176 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.719.642 4.299.197 10.018.523 
5. Summe betriebliche Erträge 9.670.839 12.305.720 18.759.699 
6. Materialaufwand 2.532.878 2.841.416 2.842.000 
7. Personalaufwand 3.094.739 3.098.023 3.359.521 
8. Abschreibungen 228.332 305.204 364.414 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.331.213 5.952.446 7.711.013 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 11.187.163 12.197.089 14.276.949 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.516.324 108.631 4.482.750 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 2.670.229 3.891.918 1.559.713 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 253.496 167.482 109.222 
14. Finanzergebnis 2.416.733 3.724.436 1.450.491 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 900.409 3.833.067 5.933.241 
16. Steuern 1.756 168.410 217.340 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 898.653 3.664.657 5.715.901

Beteiligungsbericht 2017  items 
139 
5.4 items GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
items GmbH 
Hafenweg 7 www.itemsnet.de 
48155 Münster email: kontakt@itemsnet.de 
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000   
      
Gründungsjahr: 1999     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 398.316 30,58 
Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH 286.073 21,96 
Stadtwerke Lübeck Holding GmbH 238.315 18,30 
Stadtwerke Osnabrück AG 112.346 8,63 
items GmbH (Nennbetrag eigener Anteile) 77.059 5,92 
Energie AG Iserlohn 65.921 5,06 
Mark-E AG, Hagen 65.123 5,00 
Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH 59.300 4,55 
Gesamt 1.302.453 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
items project GmbH 50.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, Beschaffung, Einführung und der Betrieb von Systemen 
der Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik, außerdem die damit zusammenhängenden 
Tätigkeiten in Organisationsfragen f ür die Gesellschafter und sonstige Unternehmen, an denen eine der 
an der items GmbH unmittelbar oder mittelbar beteiligten Städte Anteile hat, sowie für andere Kommunen 
und deren Einrichtungen und Unternehmen, soweit dies gemeinderechtlich zulässig ist.

Beteiligungsbericht 2017  items 
140 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Ludger Hemker 
 
Beirat 
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster, 
 Vorsitzender 
Willi Nibbe, Lübeck, stellv. Vorsitzender,  
bis 31.07.2017 
Dr. Klaus Weimer, Iserlohn, stellv. Vorsitzender,  
ab 15.11.2017 
Jürgen Elmer, Bocholt  
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster 
Erik Höhne, Hagen 
Christoph Hüls, Osnabrück, ab 07.06.2017 
Dr. Michael Maxelon, Kassel 
Andreas Ortz, Lübeck, ab 15.11.2017 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster 
Dr. Dirk Wernicke, Münster  
 
Beisitzende 
Werner Vandersee, Vorsitzende Gesamtbetriebsrat 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das abgelaufene Geschäftsjahr war insbesondere geprägt durch die Umsetzung anspruchsvo ller Projek-
te, interne Optimierungen und die Etablierun g eines Innovationsmanagements. Das Großprojekt zur U m-
setzung des Interimsmodells besteht aus mehreren Teilprojekten und wurde in 2017 in verschiedenen 
Iterationen und als „Programm“ umgesetzt. Teile des  Projektes erstrecken sich auch noch auf das G e-
schäftsjahr 2018. 
 
Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss von 762 T € abgeschlossen, womit das Ergebnis  
des Vorjahres deutlich übertroffen werden konnte. Der Umsatz erhöhte sich um 2.243 T€ auf 38.628 T€. 
Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 723 T€ (Vorjahr: 561 T€) entfallen mit  319 T€ vorrangig 
auf die Auflösung von Rückstellungen.  Der Materialaufwand von 17.511  T€ ist im Verhältnis zum Vorjahr 
um 229 T€ gesunken. Dieses resultiert aus  gesunkenen SAP Lizenzeinkäufen.
 Der Personalaufwand von 
14.960 T€ ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.621 T€ gestiegen. 
  
Die Gesellschaft war aufgrund der eingeräumten Kreditlinien jederzeit in der Lage, den finanziellen Ver-
pflichtungen nachzukommen. Liquiditätsengpässe hat es im Berichtszeitraum nicht gegeben. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  items 
141 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.753.927 1.533.721 1.183.805 
II. Sachanlagen 3.065.968 2.369.673 2.107.613 
III. Finanzanlagen 152.087 139.587 116.263 
  Anlagevermögen 4.971.981 4.042.981 3.407.681 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 1.236.250 1.119.994 1.033.686 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 6.896.771 7.445.090 7.564.406 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 101.523 249.458 1.634.489 
  Umlaufvermögen 8.234.544 8.814.543 10.232.581 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 548.963 495.968 456.486 
  Aktiva 13.755.489 13.353.491 14.096.748 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital (inkl. 77 T€ Rücklage eigene Anteile) 1.237.330 1.302.453 1.302.453 
II. Kapitalrücklagen 1.627.584 1.887.461 1.887.461 
III. Gewinnrücklagen 1.316.450 1.316.450 1.316.450 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 92.700 64.135 761.900 
  Eigenkapital 4.274.064 4.570.499 5.268.264 
B. Rückstellungen  3.707.415 3.494.309 4.120.240 
C. Verbindlichkeiten 5.670.010 5.288.683 4.708.244 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 104.000 0 0 
  Passiva 13.755.489 13.353.491 14.096.748 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 32.661.640 36.384.967 38.628.362 
2. Erhöhung/Verminderung Bestand lfd. Aufträge 75.227 280.548 411.585 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 160.309 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.540.618 561.309 723.129 
5. Summe betriebliche Erträge 35.437.792 37.226.824 39.763.077 
6. Materialaufwand 16.812.878 17.740.445 17.511.061 
7. Personalaufwand 12.685.830 13.339.126 14.959.952 
8. Abschreibungen 1.648.823 1.728.413 1.589.084 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.066.491 4.182.735 4.423.033 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 35.214.022 36.990.718 38.483.130 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 223.770 236.106 1.279.947 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 15.463 10.782 12.913 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 91.193 57.159 37.749 
14. Finanzergebnis -75.731 -46.378 -24.837 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 148.040 189.729 1.255.110 
16. Steuern 55.340 125.594 493.210 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 92.700 64.135 761.900

Beteiligungsbericht 2017  items 
142 
Anzahl der Beschäftigten 
    2015 2016 2017 
Männlich 117 119 127 
Weiblich 39 39 38 
Insgesamt 156 158 165 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 9 9 8 
 
 
 
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*  
    2015 2016 2017 
Eigenkapitalquote 31,1% 34,2% 37,4% 
Liquidität 2. Grades 1,2 1,4 1,9 
Umsatzrentabilität 0,3% 0,2% 2,0% 
Personalintensität 36,0% 36,1% 38,9% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 
Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet die items sinkende Betriebsumsätze durch den Verlust  des Betriebs-
geschäftes bei den Stadtwerken Osnabrück und der Reduktion der Prozessdienstleistungen bei den 
Stadtwerken Münster. Dieser Umsatzrückgang wird jedoch durch bereits in 2017  umgesetzte Kostensen-
kungsmaßnahmen sowie durch Reduktion der Aufwände für Fremdpersonal  ausgeglichen. Darüber hi n-
aus ist mit steigenden Projektumsätzen zu rechnen. 
 
Für das Geschäftsjahr wird ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 356 T€ erwar-
tet.

Beteiligungsbericht 2017  items project 
143 
5.4.1 items project GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
items project GmbH 
Unter den Linden 21 www.itemsnet.de 
10117 Berlin email: kontakt@itemsnet.de 
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000   
      
Gründungsjahr: 2007     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
items GmbH 50.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von Aufgaben im Bereich der Informationsverar -
beitung und Kommunikationstechnik sowie der damit zusammenhängenden Tätigkeiten in Organisations -
fragen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Ludger Hemker 
 
Beirat 
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster,  
Vorsitzender 
Willi Nibbe, Lübeck, stellv. Vorsitzender, bis 
31.07.2017 
Dr. Klaus Weimer, Iserlohn, stellv. Vorsitzender, ab 
15.11.2017 
Jürgen Elmer, Bocholt  
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster 
Erik Höhne, Hagen  
Christoph Hüls, Osnabrück, ab 07.06.2017 
Dr. Michael Maxelon, Kassel 
Andreas Ortz, Lübeck, ab 15.11.2017 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster 
Dr. Dirk Wernicke, Münster  
 
Beisitzende 
Werner Vandersee, Vorsitzende Gesamtbetriebsrat 
 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin items GmbH 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite

Beteiligungsbericht 2017  items project 
144 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 18.695 17.061 15.386 
  Anlagevermögen 18.695 17.061 15.386 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 869.640 903.483 942.230 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 10.731 719 50.159 
  Umlaufvermögen 880.370 904.202 992.390 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 899.065 921.263 1.007.776 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 7.300 4.000 11.300 
  Eigenkapital 57.300 54.000 61.300 
B. Rückstellungen  587.229 757.905 830.097 
C. Verbindlichkeiten 254.536 109.358 116.379 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 899.065 921.263 1.007.776 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 9.651.744 10.489.200 10.601.711 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 19.674 43.917 38.109 
5. Summe betriebliche Erträge 9.671.418 10.533.117 10.639.820 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 7.899.105 8.584.817 8.780.887 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.748.285 1.924.242 1.828.160 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 9.647.390 10.509.059 10.609.048 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 24.028 24.057 30.772 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 489 449 407 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2 0 0 
14. Finanzergebnis 487 449 407 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 24.515 24.506 31.180 
16. Steuern 17.215 20.506 19.880 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 7.300 4.000 11.300

Beteiligungsbericht 2017  WLE 
145 
5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 
Beckumer Straße 70 http://www.wle-online.de/ 
59555 Lippstadt email: info@wle-online.de 
Telefon: (02941) 745-0   
      
Gründungsjahr: 1979     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Kreis Soest 1.229.960 31,48 
Kreis Warendorf 1.047.840 26,82 
Stadtwerke Münster GmbH  552.090 14,13 
Stadt Warstein  262.340 6,71 
Stadt Beckum  255.490 6,54 
Stadt Ennigerloh  180.180 4,61 
Stadt Lippstadt 171.130 4,38 
Stadt Rüthen 71.940 1,84 
Stadt Sendenhorst 68.620 1,76 
Gemeinde Wadersloh 67.600 1,73 
Gesamt 3.907.190 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster* 2.214.500 10,00 
 
* weitere Informationen unter 4.14.3 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die Westfälische Landes -Eisenbahn GmbH (WLE) ist ein Zusammenschluss von Gebietskörperschaften 
oder deren Kapitalgesellschaften. Gegenstand des Unternehmens ist, die Verkehrsverhältnisse in Wes t-
falen zu fördern und zu verbessern. Zu diesem Zweck betreibt die WLE die im öffentlichen Interesse vor-
gehaltene Eisenbahninfrastruktur und sorgt für eine zuverlässige Bedienung der daran gelegenen Wir t-
schaftsstandorte. 
 
Darüber hinaus dient die WLE der Entlastung innerörtlicher Straßen und sichert die Anbindung der Regi-
on an das nationale und internationale Schienennetz. Auch sichert die WLE die Grundlage für die Option 
eines schienengebundenen Personennahverkehrs auf ihrem Netz oder einem Teilnetz. Somit stellt die 
WLE heute und in Zukunft einen bedeutenden Standortfaktor für die Region dar. Ferner kann sich die 
WLE an Unternehmungen, die diese Zwecke fördern, beteiligen. Sie erfüllt damit Aufgaben der öffentl i-
chen Daseinsvorsorge.

Beteiligungsbericht 2017  WLE 
146 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
André Pieperjohanns  
  
Aufsichtsrat 
Dirk Lönnecke, Soest 
Vorsitzender 
Carsten Rehers, Ibbenbüren 
1. stellv. Vorsitzender 
Matthias Hesse, Lippstadt,  
2. stellv. Vorsitzender 
Robin Denstorff, Münster,  
3. stellv. Vorsitzender, ab 01.03.2017 
Lothar Bräutigam, Warstein 
4. stellv. Vorsitzender 
Ulrich Brülle, Lippstadt 
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen  
Dr. Nils Duscha, Lippstadt, ab 13.11.2017 
Thomas Fastermann, Münster, bis 30.09.2017 
Dr. Günter Fiedler, Geseke 
Walter von Göwels, Münster, ab 18.10.2017 
Martin Heße, Warstein, ab 20.10.2017 
Berthold Lülf, Bürgermeister, Ennigerloh 
Kunigunde Meier, Warstein, bis 20.10.2017 
Hermann-Josef Nürenberg, Warstein 
Gabriele Oelze-Kräling, Lippstadt, bis 28.10.2017 
Detlef Ommen, Sendenhorst 
Thorsten Raab, Lippstadt, ab 20.10.2017 
Josef Schmedding, Sendenhorst 
Michael Schramm, Warstein 
Frank Schulte, Geseke 
Michael Schulte, Lippstadt 
Dr. Karl-Uwe Strothmann, Beckum 
Peter Weiken, Bürgermeister, Rüthen 
Alfons Wickenkamp, Liesborn 
 Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaf t. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  WLE 
147 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 37.016 197.813 146.520 
II. Sachanlagen 20.952.672 21.355.349 20.170.465 
III. Finanzanlagen 440.757 438.588 436.724 
  Anlagevermögen 21.430.445 21.991.750 20.753.709 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 1.834.293 1.801.375 1.821.393 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.699.223 4.719.710 1.823.566 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 4.424.472 484.754 2.112.291 
  Umlaufvermögen 9.957.988 7.005.840 5.757.250 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 97.813 84.650 80.987 
  Aktiva 31.486.246 29.082.240 26.591.947 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 3.907.190 3.907.190 3.907.190 
II. Kapitalrücklagen 1.706.777 1.706.777 1.706.777 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -2.638.453 -2.638.453 -2.638.453 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.996.489 -1.814.939 -2.051.112 
  Eigenkapital 979.025 1.160.574 924.402 
B. Rückstellungen  10.390.858 9.511.643 8.849.601 
C. Verbindlichkeiten 20.042.240 18.344.134 16.757.736 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 74.125 65.889 60.209 
  Passiva 31.486.246 29.082.240 26.591.947 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 14.019.807 15.454.144 15.063.895 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 61.601 53.948 26.173 
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.353.375 2.502.939 1.005.158 
5. Summe betriebliche Erträge 18.434.783 18.011.031 16.095.226 
6. Materialaufwand 9.939.551 9.946.057 8.773.911 
7. Personalaufwand 6.480.396 6.692.811 6.359.956 
8. Abschreibungen 1.208.961 1.389.009 1.372.221 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.178.076 1.124.627 1.141.992 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 19.806.985 19.152.504 17.648.079 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.372.202 -1.141.473 -1.552.853 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 15.030 6.823 1.747 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 623.025 661.253 481.285 
14. Finanzergebnis -607.995 -654.430 -479.538 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.980.197 -1.795.903 -2.032.391 
16. Steuern 16.292 19.036 18.720 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.996.489 -1.814.939 -2.051.112

Beteiligungsbericht 2017  VSM 
148 
5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH (VSM) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH (VSM) 
Hafenplatz 1 http://www.stadtwerke-muenster.de 
48155 Münster   
Telefon: (02 51) 6 94 - 0   
      
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 26.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die Verkehrsservice Gesellschaft Münster (VSM) mbH ist als 100%iges Tochterunternehmen der Stad t-
werke Münster GmbH damit beauftragt, Verkehrsleistungen im Linienverkehr für die Stadtwerke Münster 
sowie Schulverkehre im beauftragten Schülerverkehr für die Stadt Münster zu erbringen.  
 
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte Gese ll-
schaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen 
bedienen, sich an anderen Unternehmen beteiligen oder Unternehmen erwerben, errichten oder pachten.  
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Eckhard Schläfke 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der Gesellschafterin 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Ges ellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.   
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite. 
 
 
Ereignisse von besonderer Bedeutung für das Geschäftsjahr 2018 
 
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH und der Rat der Stadt Münster haben die Ü berleitung der 
VSM auf die Stadtwerke Münster GmbH beschlossen. Die VSM stellt den operativen Betrieb zum 30. Juni 
2018 ein und wird fortan nur noch als Vorratsgesellschaft verbleiben. Die operativen Fahrbetriebe der 
Stadtwerke Münster GmbH und der VSM werden zu einem  einheitlichen Betrieb mit entsprechenden 
Synergien in der Fahrplan- und Dienstplanerstellung verschmolzen.

Beteiligungsbericht 2017  VSM 
149 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 5.033 4.608 4.166 
  Anlagevermögen 5.033 4.608 4.166 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 610.388 470.853 548.647 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 211.662 647.700 470.060 
  Umlaufvermögen 822.050 1.118.553 1.018.707 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 827.084 1.123.161 1.022.873 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000 
II. Kapitalrücklagen 23.709 23.709 23.709 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 384.968 459.352 664.806 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 74.385 205.453 -70.641 
  Eigenkapital 509.061 714.515 643.874 
B. Rückstellungen  266.639 354.278 322.599 
C. Verbindlichkeiten 51.383 54.368 56.399 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 827.084 1.123.161 1.022.873 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 11.513.371 12.387.281 11.469.533 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 31.352 13.470 2.040 
5. Summe betriebliche Erträge 11.544.723 12.400.752 11.471.573 
6. Materialaufwand 5.311.750 5.436.747 5.063.759 
7. Personalaufwand 5.732.393 6.233.501 6.090.339 
8. Abschreibungen 50 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 363.232 373.003 370.105 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 11.407.425 12.043.251 11.524.204 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 137.298 357.501 -52.631 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 216 526 150 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 309 0 0 
14. Finanzergebnis -93 526 150 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 137.205 358.026 -52.480 
16. Steuern 62.821 152.573 18.160 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 74.385 205.453 -70.641

Beteiligungsbericht 2017  TG ML-RL 
150 
5.7 Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH (TG ML-RL) 
Schorlemerstr. 12 - 14 http:/www.muensterland-tarif.de 
48143 Münster email: info@vgm-vrl.de 
Telefon: (02 51) 40591   
      
Gründungsjahr: 2017     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Busverkehr Ruhr-Sieg BRS GmbH, Leichlingen 1.000 3,57 
BVR Busverkehr Rheinland GmbH, Düsseldorf 1.000 3,57 
DB Regio AG, Frankfurt am Main 1.000 3,57 
EBR - Busreisen GmbH, Emsdetten 1.000 3,57 
EVG Euregio - Verkehrsgesellschaft GmbH &  
Co. KG, Münster 1.000 3,57 
Gronemann GmbH, Hopsten 1.000 3,57 
Husmann Reisen GmbH, Neuenkirchen 1.000 3,57 
Josef Kottenstedte GmbH Omnibusbetriebe,  
Ennigerloh 1.000 3,57 
Kraftverkehr Münsterland Cornelius Weilke  
GmbH & Co.KG, Greven 1.000 3,57 
Kreis Borken 1.000 3,57 
Kreis Coesfeld 1.000 3,57 
Kreis Warendorf 1.000 3,57 
MVG Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH,  
Lüdenscheid 1.000 3,57 
National Express Rail GmbH, Köln 1.000 3,57 
Regionalverkehr Münsterland GmbH, Münster 1.000 3,57 
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH, Soest 1.000 3,57 
RVN Regionalverkehr Niederrhein GmbH,  
Nordhausen 1.000 3,57 
StadtBus Bocholt GmbH 1.000 3,57 
Stadtwerke Münster GmbH  1.000 3,57 
Veelker GmbH & Co. KG, Ochtrup 1.000 3,57 
Verkehrsbetrieb Hamm GmbH 1.000 3,57 
Verkehrsbetrieb Wilhelm Schäpers GmbH &  
Co. KG, Nordwalde 1.000 3,57 
Verkehrsgesellschaft Ahlen mbH 1.000 3,57 
Verkehrsgesellschaft Breitenbach mbH &  
Co. KG, Hamm 1.000 3,57 
Verkehrsgesellschaft der Stadt Rheine mbH 1.000 3,57 
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH, Kamen 1.000 3,57 
WB Westfalen Bus GmbH, Münster 1.000 3,57 
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, Unna 1.000 3,57 
Gesamt 28.000 100,00

Beteiligungsbericht 2017  TG ML-RL 
151 
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
WestfalenTarif GmbH 50.000 20,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung der Zusammenarbeit im öffentlichen Personennahverkehr 
(ÖPNV) in den Tarifräumen Münsterland (bestehend aus den Kreisen Borken, Coesfeld,  Warendorf, 
Steinfurt und Stadt Münst er) und Ruhr -Lippe (bestehenden aus den Kreisen Unna, Soest, Hochsauer-
landkreis, Märkischer  Kreis und Stadt Hamm). Dazu gehören der öffentliche straßengebundene Perso-
nennahverkehr (ÖSPNV) und der schienengebundene öffentliche Personennahverkehr (SPNV). 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Anwendung und Fortentwicklung eines Gemeinschaftstarifes in den Tari f-
räumen Münsterland und Ruhr-Lippe, die Sicherung und Weiterentwicklung der Attraktivität  und Lei s-
tungsfähigkeit des ÖPNV sowie die Weiterentwicklung eines wir tschaftlichen und integrierten Verbund-
verkehrs zur Sicherstellung einer ausreichenden Bedienung der Bevölkerung mit Verkehrsleistungen. 
 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Matthias Hehl 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die TG ML- RL hat als Nachfolgeorganisation einer schon vorher bestehenden GbR ihre Geschäftstäti g-
keit mit Handelsregistereintragung vom 1. Februar 2017 aufgenommen. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unter nehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überb lick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der fol-
genden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  TG ML-RL 
152 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 
  
0 
II. Sachanlagen 
  
3.435 
III. Finanzanlagen 
  
10.000 
  Anlagevermögen 
  
13.435 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 
  
0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 
  
378.909 
III. Wertpapiere 
  
0 
IV. Flüssige Mittel 
  
280.604 
  Umlaufvermögen 
  
659.513 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 
  
0 
  Aktiva 
  
672.948 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 
  
28.000 
II. Kapitalrücklagen 
  
0 
III. Gewinnrücklagen 
  
0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 
  
0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 
  
943 
  Eigenkapital 
  
28.943 
B. Rückstellungen  
  
7.387 
C. Verbindlichkeiten 
  
636.618 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 
  
0 
  Passiva 
  
672.948 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 
  
1.708.380 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 
  
0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 
  
0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 
  
201 
5. Summe betriebliche Erträge 
  
1.708.582 
6. Materialaufwand 
  
928.362 
7. Personalaufwand 
  
60.616 
8. Abschreibungen 
  
3.141 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 
  
715.120 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 
  
1.707.239 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 
  
1.343 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 
  
0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 
  
0 
14. Finanzergebnis 
  
0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 
  
1.343 
16. Steuern 
  
400 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 
  
943

Beteiligungsbericht 2017  WestfalenTarif 
153 
5.7.1 WestfalenTarif GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
WestfalenTarif GmbH 
Willy-Brandt-Platz 2 http://www.westfalentarif.de 
33602 Bielefeld email: info@westfalentarif.de 
Telefon: (0521) - 557666 - 25   
      
Gründungsjahr: 2017     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
OWL Verkehr GmbH (OWL V) 10.000 20,00 
Tarifgemeinschaft Münsterland - Ruhr-Lippe GmbH 10.000 20,00 
Verbundgesellschaft Paderborn/Höxter mbH 10.000 20,00 
Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd 10.000 20,00 
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) 10.000 20,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Bildung und die kontinuierliche Weiterentwicklung 
des WestfalenTarifs als Gemeinschaftstarif. Zweck des Unternehmens ist die Erbringung von Manag e-
ment- und Serviceleistungen auf dem Gebiet des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Westf a-
len-Lippe. Dazu gehören insbesondere Dienstleistungen aus folgenden Geschäftsbereichen:  
• Tarif (OWL V) 
• Vertrieb (TG ML-RL) 
• Einnahmeaufteilung - Datenmanagement (TG ML-RL) 
• Einnahmeaufteilung - Erlösmanagement (OWL V) 
• Marketing (NWL) 
• Kaufmännische Betriebsführung (OWL V) 
 
 
Die Gesellschaft stellt eine reine Servicegesellschaft im Verkehrsbereich dar.  Die Finanzierung der G e-
sellschaft erfolgt im Wesentlichen über Zahlungen von Leistungsentgelten  durch die Gesellschafter bzw. 
Zuschüssen des Aufgabenträgers. Im Vordergrund steht ein langfristiger Dienstleistungsgedanke gegen-
über den Gesellschaftern, die Verkehrsleistungen erbringen, ohne hohe Gewinnerzielung. 
Die Aufgaben der WestfalenTarif GmbH werden über Dienstleistungsverträge von Gesellschaftern über-
nommen, die mittelbar bzw. unmittelbar Verkehrsleistungen erbringen (Tarifgemeinschaft  Münsterland - 
Ruhr-Lippe GmbH, OWL Verkehr GmbH und Zweckverband Nahverkehr Westfalen Lippe NWL).

Beteiligungsbericht 2017  WestfalenTarif 
154 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Matthias Hehl 
Cornelia Christian, bis 30.09.2017 
Odilo Enkel, ab 01.10.2017 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die WestfalenTarif GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 28. März 2017 gegründet.  
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  WestfalenTarif 
155 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   0 
II. Sachanlagen   0 
III. Finanzanlagen   0 
  Anlagevermögen   0 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände   63.503 
III. Wertpapiere   0 
IV. Flüssige Mittel   530.801 
  Umlaufvermögen   594.304 
C. Rechnungsabgrenzungsposten   0 
  Aktiva   594.304 
A. Eigenkapital     
I. Gezeichnetes Kapital   50.000 
II. Kapitalrücklagen   0 
III. Gewinnrücklagen   0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag   0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag   5.441 
  Eigenkapital   55.441 
B. Rückstellungen    155.841 
C. Verbindlichkeiten   383.022 
D. Rechnungsabgrenzungsposten   0 
  Passiva   594.304 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse   187.304 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen   0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   0 
4. Sonstige betriebliche Erträge   749.316 
5. Summe betriebliche Erträge   936.621 
6. Materialaufwand   0 
7. Personalaufwand   6.029 
8. Abschreibungen   0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen   922.147 
10. Summe betriebliche Aufwendungen   928.176 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT)   8.445 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge   0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   0 
14. Finanzergebnis   0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   8.445 
16. Steuern   3.004 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag   5.441

Beteiligungsbericht 2017  Westfälische Fernwärme 
156 
5.8 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 
Hafenplatz 1 http://www.wf-ms.de/startseite.html 
48155 Münster   
Telefon: (02 51) 6 94 - 0   
      
Gründungsjahr: 1968     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 400.000 50,00 
Stadtwerke Dinslaken GmbH 400.000 50,00 
Gesamt 800.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages der Bau und der Betrieb von 
Fernheizwerken. Die Versorgungsbereiche sind entsprechend den Verbundleitungen mit dem Heizkraf t-
werk Hafen der Stadtwerke Münster GmbH in die Bereiche Nord (Heizwerk Coerde einschließlich Ver-
bundnetz Nord), Süd (Heizwerk Angelmodde einschließlich Verbundnetz Süd) und West (Heizwerk 
Echelmeyerstraße) gegliedert, deren Wärmeversorgung aus dem Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster 
GmbH durch Bezugsverträge geregelt ist. Weiterhin ist seit dem 01.01.1996 die Durchleitung von Wärme 
zur Versorgung der Stadtwerke- Kunden im Neubaugebiet Mecklenbeck -Mitte gestat tet. Mit Ausnahme 
der eigenen Wärmeerzeugung im Spitzenbetrieb wird die Wärme ganzjährig aus dem Heizkraftwerk der 
Stadtwerke Münster GmbH bezogen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Thomas Döking, Dinslaken  
Arnim Schneidereit, Münster 
 
Beirat 
Dr. Dirk Wernicke, Vorsitzender 
Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister,  
stellv. Vorsitzender 
Gerrit Dieckmann, Ratsherr 
Josef Kremer 
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Michael Spiekermann-Blankertz 
  
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017  ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  Einen Überblick 
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  Westfälische Fernwärme 
157 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.119 841 563 
II. Sachanlagen 4.143.156 3.888.430 3.643.656 
III. Finanzanlagen 1.029 0 0 
  Anlagevermögen 4.145.304 3.889.271 3.644.219 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 149.038 135.610 139.373 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 626.216 881.244 720.017 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 171.801 750.483 908.077 
  Umlaufvermögen 947.054 1.767.337 1.767.467 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 5.092.358 5.656.608 5.411.685 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 800.000 800.000 800.000 
II. Kapitalrücklagen 69.196 69.196 69.196 
III. Gewinnrücklagen 1.423.461 1.423.461 1.423.461 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 398.000 493.000 502.400 
  Eigenkapital 2.690.657 2.785.657 2.795.057 
B. Empfangene Ertragszuschüsse 400.986 276.865 171.271 
C. Rückstellungen  124.140 318.561 185.659 
D. Verbindlichkeiten 1.876.576 2.275.525 2.259.699 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 5.092.358 5.656.608 5.411.685 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 8.203.903 8.086.965 7.251.218 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 204.623 5.929 43.071 
5. Summe betriebliche Erträge 8.408.526 8.092.894 7.294.289 
6. Materialaufwand 6.287.634 5.901.121 5.183.472 
7. Personalaufwand 552.449 455.287 447.783 
8. Abschreibungen 325.281 313.205 291.674 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 643.923 686.617 626.645 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 7.809.286 7.356.231 6.549.574 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 599.240 736.663 744.715 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 211 295 212 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.178 1.399 652 
14. Finanzergebnis -3.967 -1.105 -440 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 595.273 735.559 744.275 
16. Steuern 197.273 242.559 241.875 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 398.000 493.000 502.400

Beteiligungsbericht 2017  NDIX 
158 
5.9 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.  
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 
Zuiderval 64 http://www.ndix.de   
NL-7543 EZ Enschede email: info@ndix.de   
Telefon: +49 (0)251 694 10 42   
      
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH  200.000 50,00 
Holding Technopolis Twente B.V. 100.000 25,00 
PPM Oost Nederland N.V. 100.000 25,00 
Gesamt 400.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Das Ziel der Gesellschaft ist die Betreuung sämtlicher anfallender Dienste im Bereich des Internet -
Verkehrs. Weiteres Ziel des Unternehmens ist es, als nonprofit -orientierter Infrastrukturdienstleister eine 
hochleistungsfähige Glasfaserverbindung zur Internet -Datenübertragung (Internet Exchange) zwischen 
den Wirtschaftsräumen Münster und Enschede zu installieren. NDIX stellt in Europa den ersten gren z-
überschreitenden Internet -Knotenpunkt zum kostengünstigen Austausch großer Dat enmengen dar. 
Dadurch werden die Standortfaktoren erheblich verbessert, denn die Knotenpunkte tragen zur Entwic k-
lung neuer Dienste und Innovationen bei. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Jeroen van de Lagemaat 
Nanda Grip – Ten Heuvel 
 
Aufsichtsrat 
Dr. Jörg Twenhöven, Vorsitzender 
Gerhard van Houweninge 
Dr. Thomas Robbers 
Jaap van Till 
Dr. Dirk Wernicke 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Der Jahresabschluss 2017 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher nur die 
Wirtschaftsdaten bis 2016 aufgeführt.

Beteiligungsbericht 2017  NDIX 
159 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.444.113 1.848.590  
II. Sachanlagen 527.392 576.436  
III. Finanzanlagen 0 0  
  Anlagevermögen 1.971.505 2.425.026  
B. Umlaufvermögen     
I. Vorräte 0 0  
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 226.934 396.275  
III. Wertpapiere 0 0  
IV. Flüssige Mittel 826.475 417.723  
  Umlaufvermögen 1.053.409 813.998  
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0  
  Aktiva 3.024.914 3.239.024  
A. Eigenkapital     
I. Gezeichnetes Kapital 400.000 400.000  
II. Kapitalrücklagen 0 0  
III. Sonstige Rücklagen 993.999 1.032.132  
  Eigenkapital 1.393.999 1.432.132  
B. Rückstellungen  0 0  
C. Verbindlichkeiten 1.630.915 1.806.892  
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0  
  Passiva 3.024.914 3.239.024  
 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 4.817.173 5.394.642  
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0  
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0  
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0  
5. Summe betriebliche Erträge 4.817.173 5.394.642  
6. Materialaufwand 1.980.647 2.973.938  
7. Personalaufwand 1.078.717 1.280.522  
8. Abschreibungen 474.123 526.537  
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 444.741 493.402  
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.978.228 5.274.399  
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 838.945 120.243  
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 4.026 0  
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 742  
14. Finanzergebnis 4.026 -742  
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 842.971 119.501  
16. Steuern 121.573 81.368  
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 721.398 38.133

Beteiligungsbericht 2017  smartOPTIMO 
160 
5.10 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 
Luisenstraße 20 http://www.smartoptimo.de 
49074 Osnabrück email: info@smartoptimo.de 
Telefon: (05 41) 600 680 - 0   
      
Gründungsjahr: 2008     
      
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 130.751 32,52 
Stadtwerke Osnabrück AG 130.751 32,52 
Mark-E AG  20.100 5,00 
Städtische Werke Netz + Service GmbH Bocholt 20.100 5,00 
Stadtwerke Bielefeld GmbH 20.100 5,00 
Stadtwerke Solingen GmbH 20.100 5,00 
Stadtwerke Gießen AG 8.040 2,00 
Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH (nvb) 4.020 1,00 
ovag Netz AG 4.020 1,00 
Stadtwerke Böhmetal GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Bramsche GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Emden GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Geesthacht GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Neumünster GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Nortorf AöR 4.020 1,00 
Stadtwerke Werl GmbH 4.020 1,00 
smartSTADTwerke GmbH & Co. KG 4.020 1,00 
Elektrizitätswerk Hammermühle Versorgungs GmbH 2.010 0,50 
Stadtwerke Gütersloh GmbH 2.010 0,50 
Stadtwerke Menden GmbH 2.010 0,50 
Stadtwerke Emsdetten 1.005 0,25 
Stadtwerke Lübbecke 1.005 0,25 
Wasserversorgung GmbH 1.005 0,25 
Stadtwerke Emmerich 402 0,10 
EVB Huntetal GmbH 402 0,10 
Gesamt 402.000 100,00

Beteiligungsbericht 2017  smartOPTIMO 
161 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des 
Zähler- und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten und den Versorgungs-
sektoren der Gesellschaft sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur flächendeckenden Einfüh-
rung von intelligenten Zählern. Die smartOPTIMO GmbH & Co. KG trat bis zum Ablauf des Geschäftsjah-
res 2011 grundsätzlich nur als Dienstleister in dem Bereich Zähler - und Messwesen auf. Im Jahr 2012 ist 
die Gesellschaft jedoch erstmalig auch als Messstellenbetreiber und Messdienstleister am Markt tätig 
geworden. 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführende Komplementärin 
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
 
Geschäftsführung 
Dr. Fritz Wengeler 
 
Beirat 
Dr. Dirk Wernicke, Vorsitzender 
Christoph Hüls, stellv. Vorsitzender 
Manfred Ackermann 
Dr. Michael Angrick 
Winfried Benkte 
Jürgen Brüggemann 
Jürgen Elmer 
Matthias Funk 
Martin Hack 
Markus Hanning 
Erik Höhne 
 
Udo Jessner 
Thomas Junker 
Markus Klüh 
Ralf Libuda 
Waldemar Opalla 
Markus Prang 
Bernd Reichelt 
Diana Reuß 
Friedhelm Rieke 
Jürgen B. Schmidt 
Andreas Schwarberg 
Rainer Schwarz 
Rüdiger Schwarz 
Robert Stams 
Eike Weldner 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Der Umsatz der smartOPTIMO bet rug für das Jahr 2017 insgesamt 14.668 T€ und liegt somit um 
2.054 T€ über den Umsatzerlösen des Vorjahres und um 1.493 T€ unter dem Planwert für das Jahr 2017. 
Der Umsatz setzt sich  zusammen aus Tätigkeiten für den Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen 
sowie Dienstleistungen für Vertriebe von kommunalen Versorgern. 
 
Der Jahresüberschuss im Jahr 2017 liegt mit 1.183 T€ um 280 T€ unter dem  des Vorjahres und um 
175 T€ unter dem geplanten Jahresüberschuss von 1.358 T€. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  smartOPTIMO 
162 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 391.221 1.785.466 3.521.590 
II. Sachanlagen 5.067.382 5.098.548 5.254.955 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 5.458.602 6.884.013 8.776.545 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 70.731 69.057 68.802 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 785.094 1.386.337 1.313.316 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 6.570.352 6.312.089 4.469.647 
  Umlaufvermögen 7.426.176 7.767.483 5.851.765 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.299 47.519 58.619 
  Aktiva 12.911.078 14.699.015 14.686.929 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 398.235 399.870 381.820 
II. Kapitalrücklagen 3.666.847 3.666.847 3.666.847 
III. Gewinnrücklagen 2.720.344 2.720.344 2.713.790 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.553.898 1.462.567 1.183.151 
  Eigenkapital 8.339.323 8.249.627 7.945.608 
B. Rückstellungen  1.442.036 1.573.040 1.549.900 
C. Verbindlichkeiten 3.097.338 4.781.954 4.863.661 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 27.086 0 0 
E. Passive latente Steuern 5.294 94.394 327.760 
  Passiva 12.911.078 14.699.015 14.686.929 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 11.827.345 12.613.620 14.667.984 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 584.486 1.002.274 1.909.396 
4. Sonstige betriebliche Erträge 372.318 360.938 355.567 
5. Summe betriebliche Erträge 12.784.148 13.976.832 16.932.947 
6. Materialaufwand 2.478.255 2.632.108 3.260.765 
7. Personalaufwand 5.728.926 6.485.505 7.892.121 
8. Abschreibungen 1.226.732 1.322.103 1.810.741 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.417.623 1.696.873 2.445.141 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 10.851.536 12.136.589 15.408.767 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.932.612 1.840.243 1.524.180 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 5.976 5.276 690 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 82.563 96.707 93.334 
14. Finanzergebnis -76.587 -91.431 -92.645 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.856.025 1.748.812 1.431.535 
16. Steuern 302.127 286.245 248.384 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.553.898 1.462.567 1.183.151

Beteiligungsbericht 2017  smartOPTIMO Verwaltung 
163 
5.11 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
Luisenstraße 20 http://www.smartoptimo.de 
49074 Osnabrück email: info@smartoptimo.de 
Telefon: (05 41) 600 680 - 0   
      
Gründungsjahr: 2008     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 12.500 50,00 
Stadtwerke Osnabrück AG 12.500 50,00 
Gesamt 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des 
Stadtwerke-eigenen Zähler - und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten 
und den Versorgungssektoren der Gesellschafter: Hinzu kommt die Beteiligung als persönlich haftende 
und geschäftsführende Gesellschafterin an der smartOPTIMO GmbH & Co. KG sowie die Umsetzung der 
gesetzlichen Vorgaben zur flächendeckenden Einführung von intelligenten Zählern.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Fritz Wengeler 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  smartOPTIMO Verwaltung 
164 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 0 0 0 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 25.520 20.711 34.000 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 203.288 221.691 222.436 
  Umlaufvermögen 228.808 242.402 256.435 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0     
  Aktiva 228.808 242.402 256.435 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 117.724 139.471 154.448 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 21.747 14.977 8.477 
  Eigenkapital 164.471 179.448 187.925 
B. Rückstellungen  51.884 51.823 54.936 
C. Verbindlichkeiten 12.453 11.131 13.574 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0  0  
  Passiva 228.808 242.402 256.435 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 130.487 337.261 344.077 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 221.427 1.852 4.073 
5. Summe betriebliche Erträge 351.914 339.113 348.150 
6. Materialaufwand 12.859 11.333 11.300 
7. Personalaufwand 288.738 284.882 312.609 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.166 21.403 13.040 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 320.763 317.617 336.949 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 31.151 21.496 11.201 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 0 0 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 31.151 21.496 11.201 
16. Steuern 9.404 6.519 2.724 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 21.747 14.977 8.477

Beteiligungsbericht 2017  GREEN GECCO 
165 
5.12 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
Poststraße 105 http://www.greengecco.de 
53840 Troisdorf   
Telefon: (0 22 41) 888 - 0   
      
Gründungsjahr: 2010     
      
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Osnabrück AG  4.807.661 10,07 
ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 3.808.133 7,98 
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen, 
Gevelsberg  3.698.347 7,75 
Stadtwerke Münster GmbH 3.696.915 7,75 
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH, Stol-
berg 3.142.736 6,58 
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 2.958.010 6,20 
Stadtwerke Troisdorf GmbH 2.589.034 5,42 
EWR GmbH, Remscheid 2.529.368 5,30 
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.925.546 4,03 
Stadtwerke Düren GmbH 1.922.205 4,03 
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.848.219 3,87 
Stadtwerke Detmold GmbH  1.755.617 3,68 
Stadtwerke Willich GmbH 1.603.826 3,36 
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 1.478.289 3,10 
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 1.478.289 3,10 
Stadtwerke Hamm GmbH 1.478.289 3,10 
SWK Energie GmbH, Krefeld 1.478.289 3,10 
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 823.870 1,73 
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 738.906 1,55 
Stadtwerke Geldern GmbH 701.197 1,47 
9 weitere Stadtwerke der Region (Geschäftsanteile 
jeweils unter 1%) 3.270.183 6,85 
Gesamt 47.732.928 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Eigenkapital Anteile 
in T€ in % 
Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen 102.913* 49,00 
Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen 34* 49,00 
* Die Angaben zum Eigenkapital der Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen,  und  
  der Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen, betreffen den 31. Dezember  2016.

Beteiligungsbericht 2017  GREEN GECCO 
166 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist eine mittelbare Beteiligung der Kommanditisten an gemeinsam mit 
Dritten betriebenen Projekten der regenerativen Energieerzeugung zur Absicherung und Stärkung der 
Energieversorgung der Kommanditisten, insbesondere 
 
- die Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen, welches sämtliche Aktivitäten auf dem G e-
biet der Erzeugung und Bereitstellung von Energie aus regenerativen Energieträgern in Deutsc h-
land und den weiteren EU-Mitgliedstaaten zum Gegenstand hat, sowie 
 
- die Finanzierung der Beteiligung an der Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen, auch unter Inan-
spruchnahme einer Fremdfinanzierung. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr.-Ing. Norbert Ohlms 
 
Komplementärin 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft- 
Verwaltungs GmbH, Troisdorf 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft.  Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  GREEN GECCO 
167 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 51.723.833 48.244.833 45.059.833 
  Anlagevermögen 51.723.833 48.244.833 45.059.833 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 5.893.860 4.032.366 5.540.831 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 2.461.000 2.468.002 2.504.496 
  Umlaufvermögen 8.354.860 6.500.368 8.045.327 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.188 3.188 3.248 
  Aktiva 60.081.881 54.748.389 53.108.408 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 54.396.928 50.917.928 47.732.928 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.629.747 2.002.592 2.110.282 
  Eigenkapital 57.026.675 52.920.520 49.843.210 
B. Rückstellungen  39.215 40.405 40.705 
C. Verbindlichkeiten 3.015.990 1.787.464 3.224.493 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 60.081.881 54.748.389 53.108.408 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 0 0 0 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.300 0 0 
5. Summe betriebliche Erträge 2.300 0 0 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 252.620 264.728 245.876 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 252.620 264.728 245.876 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -250.320 -264.728 -245.876 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.894.140 2.267.320 2.356.157 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.073 0 0 
14. Finanzergebnis 2.880.067 2.267.320 2.356.157 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.629.747 2.002.592 2.110.282 
16. Steuern 0 0 0 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.629.747 2.002.592 2.110.282

Beteiligungsbericht 2017  GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltung 
168 
5.13 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltung GmbH 
Poststraße 105 http://www.greengecco.de 
53840 Troisdorf   
Telefon: (0 22 41) 888 - 0   
      
Gründungsjahr: 2010     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Osnabrück AG  3.064 10,07 
ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 2.427 7,98 
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen, 
Gevelsberg  2.357 7,75 
Stadtwerke Münster GmbH 2.356 7,75 
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH,  
Stolberg 2.003 6,58 
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 6,20 
Stadtwerke Troisdorf GmbH 1.650 5,42 
EWR GmbH, Remscheid 1.612 5,30 
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227 4,03 
Stadtwerke Düren GmbH 1.225 4,03 
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.178 3,87 
Stadtwerke Detmold GmbH  1.119 3,68 
Stadtwerke Willich GmbH 1.022 3,36 
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942 3,10 
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 942 3,10 
Stadtwerke Hamm GmbH 942 3,10 
SWK Energie GmbH, Krefeld 942 3,10 
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 525 1,73 
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471 1,55 
Stadtwerke Geldern GmbH 447 1,47 
9 weitere Stadtwerke der Region  
(Geschäftsanteile jeweils unter 1%) 2.084 6,85 
Gesamt 30.420 100,00

Beteiligungsbericht 2017  GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltung 
169 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft -Verwaltungs GmbH, Troisdorf, ist die einzige persönlich 
haftende Gesellschafterin der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Somit ist sie 
geschäftsführende Gesellschafterin und am Vermögen der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft 
mbH & Co. KG nicht beteiligt und daher zur Leistung von Einlagen weder berechtigt noch verpflichtet.  
 
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH  & Co. KG beteiligt sich mitte lbar an Projekten der 
regenerativen Energieerzeugung. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr.-Ing. Norbert Ohlms 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltung 
170 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 65 1.597 990 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 65 1.597 990 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 13.270 23.467 25.669 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 42.759 31.893 33.254 
  Umlaufvermögen 56.029 55.360 58.924 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 56.094 56.957 59.914 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 30.420 30.420 30.420 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 5.337 6.647 7.933 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.310 1.286 1.276 
  Eigenkapital 37.067 38.353 39.629 
B. Rückstellungen  9.604 9.761 9.883 
C. Verbindlichkeiten 9.423 8.843 10.402 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 56.094 56.957 59.914 
 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 155.495 155.522 152.517 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 9 2 100 
5. Summe betriebliche Erträge 155.505 155.525 152.617 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 117.750 118.074 117.542 
8. Abschreibungen 524 288 806 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 35.709 35.642 32.748 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 153.984 154.004 151.096 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.521 1.521 1.521 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 1 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12 0 0 
14. Finanzergebnis -12 1 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.509 1.522 1.521 
16. Steuern 199 235 245 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.310 1.286 1.276

Beteiligungsbericht 2017  Windkraft Nordseeheilbad Borkum 
171 
5.14 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 
Hindenburgstraße 110   
26757 Borkum   
Telefon: (04922) 91120   
      
Gründungsjahr: 1991     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 54.890 49,90 
Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH 55.110 50,10 
Gesamt 110.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung elektrischer Energie aus Windkr aftanlagen. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Axel Held 
Andreas Kovermann 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Der Jahresabschluss 2017  lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher nur die 
Wirtschaftsdaten bis 2016 aufgeführt.

Beteiligungsbericht 2017  Windkraft Nordseeheilbad Borkum 
172 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0   
II. Sachanlagen 204.483 124.783   
III. Finanzanlagen 0 0   
  Anlagevermögen 204.483 124.783 0 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0   
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 74.697 42.482   
III. Wertpapiere 0 0   
IV
. Flüssige Mittel 197.134 296.450   
  Umlaufvermögen 271.831 338.932 0 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0   
  Aktiva 476.314 463.715 0 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 110.000 110.000   
II. Kapitalrücklagen 0 0   
III. Gewinnrücklagen 0 0   
IV
. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0   
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0   
  Eigenkapital 110.000 110.000 0 
B. Rückstellungen  137.210 146.933 0 
C. Verbindlichkeiten 229.104 206.782   
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0     
  Passiva 476.314 463.715 0 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 426.217 377.071   
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0   
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0   
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0   
5. Summe betriebliche Erträge 426.217 377.071 0 
6. Materialaufwand 72.424 32.076   
7. Personalaufwand 0 0   
8. Abschreibungen 78.305 79.700   
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 53.657 53.236   
10. Summe betriebliche Aufwendungen 204.385 165.012 0 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 221.832 212.059 0 
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 0 547   
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.744 0   
14. Finanzergebnis -4.744 547 0 
15. Ergebnis vor Steuern (EBT) 217.088 212.606 0 
16. Steuern 14.349 14.155 0 
17. Garantiedividende 77.075 76.030   
18. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführung -125.663 -122.421   
19. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  Bürgerwindpark Löningen 
173 
5.15 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
Lindenallee 1   
49624 Löningen   
Telefon: (04431) 7397778   
      
Gründungsjahr: 2005     
      
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 1.000.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG ist die Errichtung und der 
Betrieb eines Windparks mit sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Markus Bieder 
 
Komplementärin 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  Bürgerwindpark Löningen 
174 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 17.436.797 16.227.284 15.017.770 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 17.436.797 16.227.284 15.017.770 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 516.115 330.011 449.978 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 558.549 295.383 451.778 
  Umlaufvermögen 1.074.664 625.395 901.756 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
D. Nicht gedeckte Verlustanteile des Kommanditisten 675.084 631.216 261.843 
  Aktiva 19.186.545 17.483.894 16.181.370 
A. Eigenkapital      
I. Kapitalanteil des Kommanditisten -675.084 -631.216 -261.843 
II. Kapitalrücklagen des Kommanditisten 5.429.452 5.429.452 5.429.452 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
IV. Nicht gedeckter Fehlbetrag 675.084 631.216 261.843 
  Eigenkapital 5.429.452 5.429.452 5.429.452 
B. Rückstellungen  279.221 328.891 355.044 
C. Verbindlichkeiten 13.477.872 11.725.552 10.396.874 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 19.186.545 17.483.895 16.181.370 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 3.109.260 2.513.438 2.743.722 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 11.264 590 10.848 
5. Summe betriebliche Erträge 3.120.524 2.514.028 2.754.571 
6. Materialaufwand 11.826 36.532 68.626 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 1.209.923 1.209.513 1.209.514 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 555.976 583.876 542.920 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.777.725 1.829.921 1.821.060 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.342.799 684.107 933.510 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 899 160 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 707.849 640.433 566.875 
14. Finanzergebnis -706.950 -640.273 -566.875 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 635.849 43.834 366.635 
16. Steuern 72.621 -34 -2.738 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 563.228 43.868 369.373 
+ Gutschrift (-) / Belastung (+) auf Kapitalkonten -563.228 -43.868 -369.373 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2017  Bürgerwindpark Löningen Verwaltung 
175 
5.16 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
Hafenplatz 1   
48155 Münster   
Telefon: (0251) 694-0   
      
Gründungsjahr: 2012     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 25.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs -GmbH ist ausschließlich die Beteiligung als per-
sönlich haftende Gesellschafterin an der Bürgerwindpark Löninge n GmbH & Co. KG, Löningen. Die G e-
sellschafterin ist insbesondere berufen, die Geschäfte der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG zu 
führen und diese zu vertreten. Die Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG betreibt ihren Windpark mit 
sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Markus Bieder 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öff entlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  Bürgerwindpark Löningen Verwaltung 
176 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 0 0 0 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 4.966 3.193 3.167 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 27.494 28.898 30.135 
  Umlaufvermögen 32.460 32.091 33.302 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0    
  Aktiva 32.460 32.091 33.302 
A. Eigenkapital      
I. Kapitalanteil der Kommanditisten 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 2.104 3.157 4.210 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.053 1.053 1.057 
  Eigenkapital 28.157 29.210 30.267 
B. Rückstellungen  3.625 2.480 2.426 
C. Verbindlichkeiten 677 400 609 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0     
  Passiva 32.460 32.091 33.302 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 0 2.683 2.661 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.423 1.250 1.255 
5. Summe betriebliche Erträge 5.423 3.933 3.916 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.173 2.683 2.661 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 4.173 2.683 2.661 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.250 1.250 1.255 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 0 0 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.250 1.250 1.255 
16. Steuern 197 197 198 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.053 1.053 1.057

Beteiligungsbericht 2017  Lokalradio Münster 
177 
 
5.17 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 
Nevinghoff 14/16 www.antennemuenster.de 
48147 Münster email: www.antennemuenster.de 
Telefon: (02 51) 28954 - 0   
      
Gründungsjahr: 1990     
      
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 63.911 25,00 
2 Unternehmen aus dem Verlagswesen 191.734 75,00 
Gesamt 255.645 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH 25.565 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Das Landesrundfunkgesetz sieht für den Lokalfunk das sog. Zwei -Säulen-Modell vor, wobei zwischen 
Betriebsgesellschaft (Sicherstellung von Betrieb und Finanzierung) und Veranstaltergemeinschaft (aus-
schließliche Programmverantwortlichkeit) unterschieden wird. 
 
Für die Betriebsgesellschaft ergeben sich im Wesentlichen folgende Aufgaben:  
- die zur Produktion und zu Vorbereitung des lokalen Rundfunks erforderlichen technischen Einric h-
tungen zu beschaffen und der Veranstaltergemeinschaft zur Verfügung zu stellen, 
- der Veranstaltergemeinschaft die erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen,  
- Hörfunkwerbung zu betreiben. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Peter Härtl 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017  ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  Einen Überblick 
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  Lokalradio Münster 
178 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 240 5 5 
II. Sachanlagen 126.284 150.101 131.676 
III. Finanzanlagen 25.565 25.565 25.565 
  Anlagevermögen 152.089 175.671 157.246 
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 129.525 227.766 253.238 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 510.820 501.139 590.878 
  Umlaufvermögen 640.345 728.904 844.116 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.305 2.251 4.639 
  Aktiva 797.738 906.826 1.006.000 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 255.646 255.646 255.646 
II. Guthaben der persönlich haftenden Gesellschafterin 75.787 80.470 30.993 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 331.433 336.116 286.639 
B. Sonderposten für aktivierte eigene Anteile 25.565 25.565 25.565 
C. Rückstellungen  7.676 54.235 89.000 
D. Verbindlichkeiten 433.065 490.910 604.796 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0     
  Passiva 797.738 906.826 1.006.000 
 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 1.681.638 1.834.927 1.913.948 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 62.010 18.109 8.991 
5. Summe betriebliche Erträge 1.743.648 1.853.037 1.922.940 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 45.876 40.858 41.575 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.344.682 1.407.168 1.376.774 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.390.558 1.448.026 1.418.348 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 353.091 405.011 504.591 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 53.359 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.856 11.825 12.223 
14. Finanzergebnis -12.856 -11.825 41.135 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 340.235 393.186 545.727 
16. Steuern 53.669 63.648 77.769 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 286.566 329.538 467.957 
- Gutschrift auf Gesellschafterkonten 286.566 329.538 467.957 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

6 Sonstiges

Beteiligungsbericht 2017 Sparkasse Münsterland Ost 
179 
6 Sonstiges.
6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Sparkasse Münsterland Ost 
Hauptstellen: Fernruf-Sammel-Nr.: (02 51) 5 98 - 0 
Münster, Weseler Straße 230 http://banking.sparkasse-muensterland-ost.de 
Ahlen, Moltkestraße 38 email: info@sparkasse-mslo.de 
Oelde, Bahnhofstraße 29 
Warendorf, Münsterstraße 21 
Gründungsjahr: 1829 (2001) 
G
egenstand des Unternehmens / Allgemeines 
D
ie Sparkasse ist gemäß § 1 SpkG eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie ist Mitglied des Sparkassen-
verbands Westfalen-Lippe (SVWL), Münster, und über diesen dem Deutschen Sparkassen- und Girover-
band e. V. (DSGV), Berlin und Bonn, angeschlossen. Sie ist beim Amtsgericht Münster unter  der Num-
mer A 4940 im Handelsregister eingetragen. 
T
räger der Sparkasse ist der Sparkassenzweckverband, der von der Stadt Münster, dem Kreis Warendorf 
sowie den Städten und Gemeinden Ahlen, Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, Ostbe-
vern, Sassenberg, Sendenhorst, Telgte und Warendorf gebildet wird.  Der Sparkassenzweckverband ist 
eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Münster und ist ebenfalls Mitglied des SVWL. Sat-
zungsgebiet der Sparkasse sind das Gebiet des Trägers sowie die angrenzenden Kreise und die krei s-
freie Stadt Hamm. 
D
ie Sp arkasse ist Mitglied im bundesweiten Haftungsverbund der Sparkassen- Finanzgruppe, der aus 
Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen besteht.  
D
ie Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)  hat das Sicherungssystem der Sparkassen -
Finanzgruppe als Einlagensicherungssystem nach dem Einlagensicherungsgesetz  (EinSiG) amtlich aner-
kannt. Es besteht nun aus einer freiwilligen Institutssicherung und einer gesetzlichen Einlagensicherung.  
A
ls regionales Wirtschaftsunternehmen hat die Sparkasse die Aufgabe, die geld- und kreditwirtschaftliche 
Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft insbesondere im satzungsrechtlichen Geschäftsgebiet 
sicherzustellen. Daneben ist das soziale und kulturelle Engagement der Sparkasse zu nennen. Im Rah-
men der Geschäftsstrategie sind die Grundsätze unserer geschäftspolitischen Ausrichtung zusammenge-
fasst und in die operativen Planungen eingearbeitet. Die Geschäftsstrategie wird durch die Kundeng e-
schäftsstrategie konkretisiert. 
D
arüber hinaus hat der Vorstand die Risikostrategie überprüft  und den veränderten Rahmenbedingungen 
angepasst. Für ausgewählte Risiken bestehen Teilstrategien (Adressenausfallrisiko-, Marktpreisrisiko-, 
Liquiditätsrisiko-, IT -, Beteiligungsrisikostrategie und Strategie für operationelle Risiken).  Sie sind B e-
standteile der Risikostrategie und wurden ebenfalls  überprüft und aktualisiert. Die Strategien wurden mit  
dem Verwaltungsrat der Sparkasse erörtert und innerhalb des Hauses kommuniziert.

Beteiligungsbericht 2017  Sparkasse Münsterland Ost 
180 
Organe der Gesellschaft 
 
Vorstand 
Markus Schnabel, Vorsitzender 
Wolfram Gerling 
Klaus Richter 
Peter Scholz 
 
Verwaltungsrat 
Markus Lewe, Oberbürgermeister, Vorsitzender 
Dr. Olaf Gericke, 1. stellv. Vorsitzender 
Dr. Michael Jung, 2. stellv. Vorsitzender 
Lothar Austermann 
Markus Diekhoff 
Kai Engels  
Dr. Dietmar Erber 
Heribert Klas 
 
Gabriele Kubig-Steltig 
Detlef Ommen 
Klaus Oortmann 
Christel Overhaus  
Josef Rickfelder 
Michael Többen  
Stefan Weber 
 
Beratende Teilnahme 
Dr. Alexander Berger, Bürgermeister 
Karl-Friedrich Knop, Bürgermeister 
Axel Linke, Bürgermeister 
Berthold Streffing, Bürgermeister 
Josef Uphoff, Bürgermeister 
 
 
 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Für weiterführende Erläuterungen zu den wirtschaftlichen Unternehmensdaten und zur zukünft igen Ent-
wicklung des Unternehmens sei auf den Lagebericht und A nhang des Jahresabschlusses der Sparkasse 
Münsterland Ost 2017 verwiesen. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn-  und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2017  Sparkasse Münsterland Ost 
181 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    T€ T€ T€ 
1. Barreserve 69.880 141.689 219.360 
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur  
Refinanzierung der der Dt. Bundesbank zugelassen sind 0 0 0 
3. Forderungen an Kreditinstitute 440.017 354.744 159.691 
4. Forderungen an Kunden  6.487.113 6.580.779 6.761.946 
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche  
Wertpapiere 1.066.713 974.180 1.065.187 
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere  576.709 810.365 808.929 
6a. Handelsbestand 0 0  0  
7. Beteiligungen  147.336 148.118 148.044 
8. Anteile an verbundenen Unternehmen  18.349 18.349 18.349 
9. Treuhandvermögen  213 1.149 821 
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand ein-
schließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0 0 0 
11. Immaterielle Anlagewerte 384 400 270 
12. Sachanlagen  19.569 18.942 17.571 
13. Sonstige Vermögensgegenstände  6.140 16.176 6.677 
14. Rechnungsabgrenzungsposten 1.655 1.147 950 
  Aktiva 8.834.078 9.066.038 9.207.798 
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 840.072 1.099.106 982.329 
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 7.045.836 6.789.454 6.995.765 
3. Verbriefte Verbindlichkeiten 6.110 2.239 914 
3a. Handelsbestand 0 0 0 
4. Treuhandverbindlichkeiten 213 1.149 821 
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.965 12.992 8.774 
6. Rechnungsabgrenzungsposten 2.311 1.884 1.503 
7. Rückstellungen  84.478 79.807 78.423 
8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0 0 0 
9. Nachrangige Verbindlichkeiten  0 0 0 
10. Genussrechtskapital 0 0 0 
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 378.000 594.300 652.500 
12. Eigenkapital 472.094 485.108 486.770 
  Passiva 8.834.078 9.066.038 9.207.798

Beteiligungsbericht 2017  Sparkasse Münsterland Ost 
182 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    T€ T€ T€ 
1. Zinserträge 239.393 230.408 214.104 
2. Zinsaufwendungen 84.324 60.482 53.966 
  Zwischensumme 155.069 169.926 160.138 
3. Laufende Erträge 35.893 71.100 39.453 
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- 
oder Teilgewinnabführungsverträgen 0 0 0 
5. Provisionserträge 57.694 56.895 59.542 
6. Provisionsaufwendungen 4.481 4.185 4.124 
7. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands 0 0 0 
8. Sonstige betriebliche Erträge 5.640 6.502 8.975 
9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rückla-
geanteil 0 0 0 
  Zwischensumme 249.816 300.238 263.984 
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 143.962 144.126 143.517 
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle 
Anlagewerte und Sachanlagen 3.642 3.601 3.426 
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.747 17.147 14.872 
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen 
und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstel-
lungen im Kreditgeschäft 22.110 0 0 
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimm-
ten Wertpapieren sowie aus Auflösung von Rückstellungen 
im Kreditgeschäft 0 144.420 7.328 
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, 
Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagever-
mögen behandelte Wertpapiere  0 10.406 0 
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an 
verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen  
behandelten Wertpapieren 692 0 0 
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 39 39 39 
18. Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 15.000 216.300 58.200 
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 50.007 53.040 51.257 
20. Außerordentliche Erträge 0 0 0 
21. Außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 
22. Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 30.002 33.024 33.232 
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Pos. 12 ausgewiesen 0 0 0 
25. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 20.005 20.016 18.025 
26. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 20.005 20.016 18.025

Beteiligungsbericht 2017  Volksbank Münster 
183 
6.2 Volksbank Münster eG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Volksbank Münster eG 
Neubrückenstraße 66 www.volksbank-muenster.de 
48143 Münster email: E-Mail: info@vvbms.de 
Telefon: (02 51) 500 500   
 
 
Die Stadt Münster hält 4 Anteile zu je 150 €. 
 
Im Geschäftsjahr 2017 wurde eine Dividende in Höhe von 36 € eingenommen.

Beteiligungsbericht 2017  Stiwl 
184 
6.3 Zweckverbände 
6.3.1 Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl) 
Rohrteichstr. 71 www.stiwl.de 
33602 Bielefeld info@stiwl.de 
Telefon: (0521) 557577-0   
      
Gründungsjahr: 2004     
      
Verbandsmitglieder 
Kreis Borken Kreis Steinfurt 
Kreis Coesfeld Kreis Warendorf 
Kreis Gütersloh Stadt Bielefeld 
Kreis Herford Stadt Münster 
Kreis Lippe Stadt Rheine 
Kreis Minden-Lübbecke Landschaftsverband Westfalen-Lippe 
 
 
 
 
Ziele des Zweckverbands 
 
Der Zweckverband ist Träger des Studieninstituts für kommunale Verwaltung Westfal en Lippe (Studien-
institut).  
 
Das Studieninstitut  
• unterhält auf Dauer gleichwertige Abteilungen an den Standorten Bielefeld und Müns ter, 
 
• hat die Aufgabe, den Dienstkräften der Gemeinden und Gemeindeverbände des Institutsbezirks 
die nach den Prüfungsordnungen vorgeschriebenen Prüfungen abzunehmen und auf diese auf 
der Grundlage der verbindlichen Curricula vorzubereiten, 
 
• kann auch Personal anderer Verwaltungen, Körperschaften und Einrichtungen, die öffentlichen 
Zwecken dienen, ausbilden, prüfen, fortbilden und beraten, 
 
• bietet Fortbildung in den verschiedenen Bereichen kommunalen Handelns an,  
 
• unterstützt die Verwaltungen durch ein Personalberatungsverfahren bei der Auswahl geeigneter 
Nachwuchskräfte, 
 
• kann weitere Aufgaben übernehmen.

Beteiligungsbericht 2017  Stiwl 
185 
Organe des Zweckverbandes 
 
Studienleitung 
Thomas Hüttemann 
 
Verbandsvorsteher 
Pit Clausen, Oberbürgermeister, Bielefeld 
 
Verbandsversammlung 
Dr. Klaus Effing, Landrat, Kreis Steinfurt,  
Vorsitzender 
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster,  
stellv. Vorsitzender 
Sven-Georg Adenauer, Landrat, Kreis Gütersloh 
Petra Schreier, Kreis Warendorf 
Hartmut Golücke, Kreis Herfold 
Rainer Kaschel, Kämmerer, Bielefeld 
Dr. Peter Lüttmann, Bürgermeister, Rheine 
Dr. Georg Lunemann, Erster Landesrat / Kämmerer, 
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 
Cornelia Schöder, KrD’in, Kreis Minden-Lübbecke 
Daniel Schollmeyer, Kreis Lippe 
Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat,  
Kreis Coesfeld 
Burkhard Venhues, Kreis Borken 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Jahr 2016 
Die unter der Rubrik Ziele des Zweckverbands aufgeführten Verbandsziele entsprechen dem gesetzlich 
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck. Die satzungsgemäßen Aufgaben, Erhalt und Weiterentwicklung des 
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen- Lippe wurden im Jahr 2016 voll erfüllt. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten er-
sichtlich. 
 
Der Jahresabschluss 2017 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher nur die 
Wirtschaftsdaten bis 2016 aufgeführt.

Beteiligungsbericht 2017  Stiwl 
186 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.351 2.222  
II. Sachanlagen 6.291.453 6.163.810  
III. Finanzanlagen 831.919 1.014.990  
  Anlagevermögen 7.125.723 7.181.022  
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 0 0  
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 12.357.093 13.393.965  
III. Wertpapiere 0 0  
IV. Flüssige Mittel 3.640 4.028  
  Umlaufvermögen 12.360.732 13.397.993  
C. Rechnungsabgrenzungsposten 90.351 98.806  
  Aktiva 19.576.806 20.677.821  
A. Eigenkapital    
I. Allgemeine Rücklage 4.155.085 3.774.068  
II. Ausgleichsrücklage 711.263 1.408.066  
III Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0  
IV. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 696.802 1.451.541  
  Eigenkapital 5.563.151 6.633.675  
B.  Sonderposten 11.441 11.624  
C. Rückstellungen  10.114.111 10.422.429  
D. Verbindlichkeiten 1.642.016 1.505.125  
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.246.088 2.104.968  
  Passiva 19.576.806 20.677.821  
 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. privatrechtliche Leistungsentgelte 4.473.160 5.538.793  
2. Zuweisungen und Zuwendungen 864.016 495.376  
3. Kostenerstattungen und Kostenumlagen 81.462 241.970  
4. Sonstige ordentliche Erträge  1.593.816 2.065.618  
5. Summe ordentliche Erträge 7.012.454 8.341.757  
6. Materialaufwand 839.738 890.423  
7. Personal- und Versorgungsaufwendungen 4.744.634 5.314.705  
8. Abschreibungen 203.068 217.071  
9. Sonstige ordentliche Aufwendungen 
 (inkl. Transferaufwendungen) 495.708 497.735  
10. Summe betriebliche Aufwendungen 6.283.149 6.919.934  
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 729.305 1.421.823  
12. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 23 16  
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.526 29.810  
14. Finanzergebnis -32.503 -29.794  
15. Ergebnis vor Steuern (EBT) 696.802 1.392.029  
16. Außerordentliches Ergebnis 0 59.512  
17. Steuern 0 0  
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 696.802 1.451.541

Beteiligungsbericht 2017  ZVM 
187 
 
6.3.2 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2017 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) 
Schorlemerstraße 26 www.zvm.info 
48143 Münster info@zvm.info 
Telefon: (0251) 4134-0   
      
Gründungsjahr: 1995     
      
Verbandsmitglieder 
Kreis Borken Kreis Warendorf 
Kreis Coesfeld Stadt Münster 
Kreis Steinfurt  
 
 
 
Ziele des Zweckverbands 
 
Ziel der Tätigkeit des Zweckverbands ist der Erhalt und die Weiterentwicklung des Schienenpersonen-
nahverkehrs (SPNV) im Zweckverbandsgebiet. Der Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) wirkt als 
Mitglied im Zweck verband Nahverkehr Westfalen- Lippe (NWL) an allen wesentlichen Entscheidungen 
über die Planung, Organisation und Ausgestaltung des SPNV im Kooperationsraum Westfalen mit.  
 
Mit dem Ziel der engeren Zusammenarbeit zwischen den Aufgabenträgern ÖPNV und dem ZV M haben 
die Kreise Borken, Coesfeld und Warendorf mit dem ZVM eine öffentlich- rechtliche Vereinbarung mit 
einer mandatierenden Aufgabenübertragung nach § 23 Abs. 3 GkG NRW geschlossen. Die Verbands-
versammlung des ZVM hat über die genannte Zusammenarbeit am  18.06.2012 beschlossen. Die öffentli-
che-rechtliche Vereinbarung über die Zusammenarbeit der genannten Kreise mit dem ZVM wurde im 
Amtsblatt Nr. 5 vom 31.08.2012 veröffentlicht und ist gemäß § 24 Abs. 2 GkG NRW durch die Bezirksre-
gierung Münster genehmigt und bekannt gemacht worden.

Beteiligungsbericht 2017  ZVM 
188 
 
Organe des Zweckverbandes 
 
Verbandsvorsteher 
Dr. Hermann Paßlick, Kreis Borken 
 
Verbandsversammlung 
für den Kreis Borken 
Dietmar Eisele 
Volker Jürgen Himmel 
Ludger Konrad 
Paul Lensing 
Elisabeth Lindenhahn 
Theo Sanders 
Marco van den Berg 
 
für den Kreis Coesfeld 
Waltraud Bednarz 
Joachim Gilbeau 
Harald Koch 
Stefan Kohaus 
Lambert Lonz 
Heinrich Terwort 
Ludger Wobbe 
Enrico Zanirato 
 
für den Kreis Steinfurt 
Dr. Klaus Effing, 1. stellv. Verbandsvorsteher 
Heike Cizelsky 
Wilhelm Dierksen 
Jan-Niclas Gesenhues 
Anneli Hegerfeld-Reckert 
Karl Kösters 
Reinhard Lah 
Ludwig Reichert 
 
für den Kreis Warendorf 
Franz-Ludwig Blömker 
Franz-Josef Buschkamp 
Markus Diekhoff, bis 20.10.2017 
Detlef Ommen 
Carsten Rehers 
Ron Schindler, an 20.10.2017 
Ulrich Schlösser 
Josef Schmedding 
Paul Tegelkämper 
 
für die Stadt Münster 
Horst Karl Beitelhoff, bis 30.09.2017 
Robin Denstorff, seit 01.03.2017,  
2. stellv. Verbandsvorsteher 
Thomas Fastermann, bis 30.09.2017 
Gerhard Joksch 
Michael Kleyboldt, ab 18.10.2017 
Hedwig Liekefedt  
Rüdiger Sagel  
Walter von Göwels, bis 30.09.2017 
Stefan Weber, bis 30.09.2017 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Jahr 2015 
Die unter der Rubrik Ziele des Zweckverbands aufgeführten Verbandsziele entsprechen dem gesetzlich 
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck. Die satzungsgemäßen Aufgaben, Erhalt und Weiterentwicklung des 
SPNV im Münsterland wurden im Jahr 2017  voll erfüllt. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2017 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2017  ZVM 
189 
 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.986 3.290 1.841 
II. Sachanlagen 39.034 27.443 24.201 
III. Finanzanlagen 8.240 8.240 8.240 
  Anlagevermögen 52.260 38.973 34.282 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 719.573 160.466 213.679 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 3.072.541 3.505.246 3.313.640 
  Umlaufvermögen 3.792.114 3.665.712 3.527.319 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.067 18.970 10.580 
  Aktiva 3.863.441 3.723.655 3.572.182 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Allgemeine Rücklage 1.087.607 1.087.607 1.087.607 
II. Ausgleichsrücklage 11.607 64.406 25.068 
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 52.799 -39.337 -8.100 
  Eigenkapital 1.152.013 1.112.675 1.104.575 
B.  Sonderposten für Zuwendungen 52.260 38.973 34.282 
C. Rückstellungen  131.637 157.919 204.533 
D. Verbindlichkeiten 2.527.532 2.414.088 2.228.792 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 3.863.441 3.723.655 3.572.182 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. Zuweisungen und Zuschüsse 4.806.180 4.477.302 4.443.076 
2. Kostenerstattungen und Kostenumlagen 1.442.667 755.528 967.110 
3. Sonstige ordentliche Erträge  22.464 10.670 10.286 
4. Summe ordentliche Erträge 6.271.311 5.243.500 5.420.472 
5. Materialaufwand 2.410.593 1.447.310 1.613.472 
6. Personalaufwand 1.024.775 1.026.733 980.137 
7. Abschreibungen 23.877 18.924 19.755 
8. Sonstige ordentliche Aufwendungen 
 (inkl. Transferaufwendungen) 2.758.730 2.788.982 2.811.361 
9. Summe betriebliche Aufwendungen 6.217.975 5.281.948 5.424.724 
10. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 53.336 -38.448 -4.252 
11. Sonstige Zinsen / Finanzerträge 374 0 102 
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 911 890 3.951 
13. Finanzergebnis -538 -890 -3.849 
14. Ergebnis vor Steuern (EBT) 52.799 -39.337 -8.100 
15. Steuern 0 0 0 
16. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 52.799 -39.337 -8.100

Beteiligungsbericht 2017  EUREGIO 
190 
 
 
6.3.3 Deutsch-niederländischer Zweckverband EUREGIO 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Deutsch-niederländischer Zweckverband EUREGIO 
Enscheder Str. 362 www.euregio.eu 
48599 Gronau info@euregio.eu 
Telefon: (0256) 2702-0   
      
Gründungsjahr: 1958     
      
Verbandsmitglieder 
Kreis Borken Stadt Osnabrück 
Kreis Coesfeld Regio Achterhoek 
Kreis Steinfurt Regio Twente 
Kreis Warendorf Gemeinde Coevorden 
Landkreis Grafschaft Bentheim Gemeinde Hardenberg 
Landkreis Osnabrück Gemeinde Ommen 
Landkreis Emsland Gemeinde Waterschappen 
Stadt Münster  
 
 
 
 
Ziele des Zweckverbands 
 
Die EUREGIO hat die Aufgabe, die regionale grenzübergreifende Zusamm enarbeit ihrer Mitglieder  zu 
fördern, zu unterstützen und zu koordinieren. Sie fördert die grenzübergreifende Abstimmung und Koordi-
nierung zwischen öffentlich- rechtlichen Instanzen, Behörden und gesellschaftlichen Gruppierungen und 
berät Mitglieder,  Bürger, Unternehmen, Verbände und Behörden in grenzübergreifenden Fragen. Die 
EUREGIO ist auch für ihre Mitglieder  grenzübergreifend tätig, um ihre Gesamtinteressen gegenüber inter-
nationalen, nationalen und anderen Institutionen wahrzunehmen. 
 
Ziel der EUREGIO ist es letztlich, ein gemeinsames Versorgungsgebiet zu schaffen. Leitbild und Hand-
lungsschwerpunkte sind im gemeinsam entwickelten Strategiekonzept „EUREGIO 2020“ beschrieben. 
Darin sind auch die drei Schwerpunktbereiche genannt: 
• Gesellschaftliche Entwicklung: 
Dieser Schwerpunkt umfasst die Themenfelder schulische Bildung, soziokulturelle  Begegnungen, 
Gesundheit und öffentliche Sicherheit. 
• Wirtschaft: 
Diese enthält die Themenfelder Innovation in KMU, Arbeitsmarkt und Qualifikation sowie  
Tourismus 
• Nachhaltige Raumentwicklung: 
Dazu gehören die Themenfelder Raumentwicklung, Infrastruktur und Verkehr sowie Energie.

Beteiligungsbericht 2017  EUREGIO 
191 
 
Organe des Zweckverbandes 
 
Geschäftsführer 
Christoph Almering 
 
Rat 
Besteht aus 84 Mitgliedern, davon 42 aus Deutsch-
land und 42 aus den Niederlanden 
 
Verbandsversammlung 
Vertreter aller Verbandsmitglieder  
 
 
 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Jahr 2016 
Die unter der Rubrik Ziele des Zweckverbands aufgeführten Verbandsziele entsprechen dem gesetzlich 
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck. Die satzungsgemäßen Aufgaben, Erhalt und Weiterentwicklung des 
deutsch-niederländischen Zweckverbandes wurden im Jahr 2016 voll erfüllt. Die Erfüllung des öffentlichen 
Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdate n ersichtlich. 
 
Der Jahresabschluss 2017 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Mit dem Haushaltsjahr 2016 hat die 
EUREGIO erstmalig einen Haushaltsplan vorgelegt, der sich  nach den Haushaltsvorschriften „Neues 
kommunales Finanzmanagement für Gemeinden im Land Nordrhein- Westfalen (NKFG NRW)“ richtet , 
weshalb nur die Wirtschaftsdaten ab dem Jahr 2016 aufgeführt sind.

Beteiligungsbericht 2017  EUREGIO 
192 
 
Bilanz 
    31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 
 
250.222  
II. Sachanlagen 
 
36.396  
III. Finanzanlagen 
 
0  
  Anlagevermögen 
 
286.618  
B. Umlaufvermögen 
  
 
I. Vorräte 
 
2.183  
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 
 
1.509.471  
III. Wertpapiere 
 
0  
IV. Flüssige Mittel 
 
35.597.226  
  Umlaufvermögen 
 
37.108.879  
C. Rechnungsabgrenzungsposten 
 
41.917  
  Aktiva 
 
37.437.414  
A. Eigenkapital 
  
 
I. Allgemeine Rücklage 
 
0  
II. Ausgleichsrücklage 
 
0  
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 
 
1.307.696  
  Eigenkapital 
 
1.307.696  
B.  Sonderposten 
 
0  
C. Rückstellungen  
 
292.014  
D. Verbindlichkeiten 
 
35.032.961  
E. Rechnungsabgrenzungsposten 
 
804.743  
  Passiva 
 
37.437.414  
 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2015 2016 2017 
    € € € 
1. privatrechtliche Leistungsentgelte 
 
98.734  
2. Zuweisungen und Zuwendungen 
 
4.588.131  
3. Kostenerstattungen und Kostenumlagen 
 
0  
4. Sonstige ordentliche Erträge  
 
128.719  
5. Summe ordentliche Erträge 
 
4.815.583  
6. Materialaufwand 
 
61.942  
7. Personalaufwand 
 
2.343.123  
8. Abschreibungen 
 
33.228  
9. Sonstige ordentliche Aufwendungen 
 (inkl. Transferaufwendungen) 
 
1.069.584  
10. Summe betriebliche Aufwendungen 
 
3.507.876  
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 
 
1.307.707  
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 
 
0  
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 
 
11  
14. Finanzergebnis 
 
-11  
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 
 
1.307.696  
16. Steuern 
 
0  
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 
 
1.307.696

Beteiligungsbericht 2017  Mitgliedschaften 
193 
 
6.4 Die städtischen Mitgliedschaften 
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in € 
2017 
1. AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, Hattingen 18.602,34 
2. ABA-Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V., Dortmund 173,00 
3. ADS - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter 55,00 
4. AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., Hannover 120,00 
5. AGBF Bund - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der  
Bundesrepublik Deutschland 25,00 
6. AGBF-NRW - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in NRW, Herford 16,00 
7. AGFS NRW - Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte,  
Gemeinden und Kreise in NRW e.V.  2.500,00 
8. AGOT-NRW – Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V., Düsseldorf  
(passive Mitgliedschaft) 0,00 
9. AKMB - Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken 60,00 
10. Aldegrever Gesellschaft e.V., Münster 130,00 
11. Annette-von-Droste-Gesellschaft e.V., Münster 40,00 
12. Anwendervereinigung für DV-gestützte Personaleinsatzplanung e.V. 180,00 
13. AÖW Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. 10.000,00 
14. APWPT – Association of Professional Wireless Production Technologies e.V., Hausen 125,00 
15. ASA - Arbeitsgemeinschaft "Stoffspezifische Abfallbehandlung" e.V., Ennigerloh 3.000,00 
16. ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland e.V., Frankfurt am Main 
Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche 135,00 
17. bcsd - Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. 850,00 
18. BDS - Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V., Bochum 1.225,00 
19. Betriebssportverband Münster 569,50 
20. BGK - Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., Köln 4.612,10 
21. Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., Münster 155,00 
22. BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband  
Deutschlands e.V., Berlin 1.428,00 
23. CID-UNESCO Sektion Münster 0,00 
24. Deutsche Fußballroute NRW e.V., Duisburg 500,00 
25. Deutscher Bühnenverein, Bundesverband der Theater und Orchester, Köln 22.729,25 
26. Deutscher Museumsbund e.V., Berlin 130,00 
27. Deutscher Städtetag, Berlin 188.039,00  
28. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin 1.333,17 
29. Deutsches Bündnis gegen Depression e.V., Leipzig 50,00 
30. Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., Bonn 0,00 
31. DFS - Deutsche Feuerwehr-Sportföderation e.V., Hamburg 171,05 
32. DGAF - Gesellschaft für Arterioskleroseforschung e.V., Jena 260,00 
33. DGfdB - Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V., Essen 660,00 
34. difu - Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin 24.772,12

Beteiligungsbericht 2017  Mitgliedschaften 
194 
 
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in € 
2017 
35. DIJuF - Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V., Heidelberg 3.591,00 
36. DJH - Deutsches Jugendherbergswerk – Hauptverband für Jugendwandern und  
Jugendherbergen e.V., Detmold 25,00 
37. djt - Deutscher Juristentag e.V., Bonn 300,00 
38. DNG - Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen e.V., Aachen 50,00 
39. DSAG - Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V., Walldorf 500,00 
40. DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. 2.125,00 
41. ECF - European Cyclists’ Federation 1.500,00 
42. EdDE - Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V., Köln 1.279,26 
43. EEA - European Energy Award e.V., Zürich 1.000,00 
44. Euregio Deutsch-niederländischer Zweckverband 500,00 
45. EUREGIO Forum 0,00 
46. Europäisches Städtenetzwerk Eurocities 0,00 
47. Europa-Union Deutschland e.V., Düsseldorf 0,00 
48. Fachklinik Hornheide e.V., Münster 4.500,00 
49. Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V., Köln 50,00 
50. Fachverband der Standesbeamtinnen und Standesbeamten Westfalen-Lippe e.V., 
Hamm 300,00 
51. FGSV - Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V., Köln 169,00 
52. Forum Baulandmanagement NRW 0,00 
53. Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e.V., Münster 51,13 
54. Freunde der Kunstakademie Münster e.V., Münster 153,39 
55. Freunde des Museums für Kunst- und Kultur Münster e.V., Münster 300,00 
56. GCB - German Convention Bureau e.V., Frankfurt am Main 4.498,20 
57. Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. 87,00 
58. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V., Münster 260,00 
59. GTKos Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden e.V., Bayreuth 25,00 
60. Güteschutz Kanalbau - Gütegemeinschaft Herstellung und Instandhaltung von  
Abwasserleitungen und -kanälen e.V., Schönenberg-Kübelberg 184,45 
61. Hansischer Geschichtsverein e.V., Lübeck 35,00 
62. Haus Phoenix (VdF) 0,00 
63. HHoG - Historic Highlights of Germany e.V., Trier 18.100,00 
64. ICLEI - Local Governments for Sustainability 2.250,00 
65. ICOM Deutschland e.V., Berlin 180,00 
66. Initiative Starke Innenstadt Münster e.V. 5.554,86 
67. Innung des Kraftfahrzeuggewerbes (Gastmitgliedschaft) 430,00 
68. InwesD - Interessengemeinschaft NRW-Deponiebetreiber über Abfallentsorgungs-  
und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG), Köln 300,00 
69. JMD - Jeunesses Musicals Deutschland e.V., Weikersheim 122,00 
70. KAV NW - Kommunaler Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen, Wuppertal 26.235,00

Beteiligungsbericht 2017  Mitgliedschaften 
195 
 
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in € 
2017 
71. KDN - Dachverband kommunaler IT-Dienstleister, Köln 13.000,00 
72. KGSt - Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, Köln 18.892,98 
73. Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V., 
Frankfurt am Main 2.175,78 
74. Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V. 875,00 
75. Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Berlin 140,00 
76. Landesverband Museumspädagogik NRW e.V. 100,00 
77. Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft für die Waldflächen 4.481,16 
78. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München 500,00 
79. Münster Modell e.V. 100,00 
80. Münsterland e.V., Greven 248.031,20 
81. Netzwerk Innenstadt NRW 3.000,00 
82. Netzwerk Kommunaler Arbeitsschutz, Düsseldorf 0,00 
83. NRW Kultursekretariat, Wuppertal 19.000,00 
84. NRW Stiftung – Förderverein Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat-  
und Kulturpflege e.V., Düsseldorf 1.329,00 
85. Reiterverein St. Georg Münster e.V. 105,00 
86. Ring der Abendgymnasien im Land NRW e.V. 80,00 
87. Ring der Abendrealschulen im Land NRW e.V. 120,00 
88. Tierschutz-Verein Münster (Westf.) und Umgegend e.V., Münster 22,00 
89. Tourismus NRW e.V., Düsseldorf 4.333,00 
90. Universitätsgesellschaft Münster e.V., Münster 900,00 
91. UVP-Gesellschaft - Gesellschaft für die Prüfung der Umweltverträglichkeit e.V.,  
Paderborn 300,00 
92. vbnw - Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen e.V., Köln 1.948,72 
93. VdM - Verband Deutscher Musikschulen e.V., Bonn 2.878,26 
94. VDR - Verband der Restauratoren e.V., Bonn 126,00 
95. VDR - Verband Deutscher Radrennveranstalter e.V., Bad Vilbel 250,00 
96. VDSI - Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V.,  
Wiesbaden 132,00 
97. VDSt - Verband Deutscher Städtestatistiker, Braunschweig 120,00 
98. Verband der Feuerwehr Stadt Münster e.V., Münster 1.675,00 
99. Verband für Desinfektoren und Hygienebeauftragte e.V., Bedburg-Hau 120,00 
100. Verband kommunale Abfallwirtschaft und Städtereinigung e. V., Köln 8.631,00 
101. Verein Creditreform Münster Riegel & Riegel KG 803,25 
102. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster e.V. 120,00 
103. Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück 40,00 
104. Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Dorsten 260,00 
105. Verein für Westfälische Kirchengeschichte e.V. 30,00

Beteiligungsbericht 2017  Mitgliedschaften 
196 
 
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in € 
2017 
106. Verein zur Förderung der Abteilung Münster der Fachhochschule für öffentliche  
Verwaltung NW e.V., Münster 153,00 
107. Verein zur Förderung des Leistungssportes e.V., Münster 50,00 
108. Verkehrswacht Münster e.V., Münster 20,00 
109. vfdb - Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V., Altenberge 87,00 
110. VHE - Verband der Humus und Erdenwirtschaft e.V., Aachen 4.133,24 
111. VHW - Deutsches Volksheimstättenwerk e. V., Düsseldorf 570,00 
112. VITAKO - Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V., Berlin 19.278,76 
113. V.S.G.K. (Verband der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren  
Deutschlands e.V.) 0,00 
114. VWM - Vereinigung Westfälischer Museen e.V., Münster 30,00 
115. Waldbesitzerverband der Gemeinden, Gemeindeverbände und öffentlich-rechtlichen 
Körperschaften in Nordrhein-Westfalen e.V., Bonn 114,92 
116. Wasserverband Westdeutsche Kanäle 72,00 
117. Westfälische Reit- und Fahrschule e.V., Münster 350,00 
118. Westfälische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Münster e.V., Münster 12.077,83 
119. Westfälischer Heimatbund e.V., Münster 76,69 
120. Westfälischer Zoologischer Garten e.V., Münster 159,00 
121. West-Ost-Forum Münster e.V., Münster 0,00 
122. WGGF - Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, Münster 64,00

Beteiligungsbericht 2017  Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 
197 
6.5 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in € 
2017 
1.  Beirat des Westfälischen Kunstvereins 0,00 
2.  Deutsch-Niederländische Gesellschaft 50,00 
3.  Förderverein Fresno e.V. 15,00 
4.  Förderverein Münster-Lublin 25,00 
5.  Förderverein „Neue Wände“ 0,00 
6.  Förderverein Niederlande Zentrum 65,00 
7.  Förderverein Rjasan 10,00 
8.  Gesellschaft der Förderer der Fachhochschule Münster e.V. 150,00 
9.  Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster Verein „De Bockwindmuel e.V.“ 50,00 
10.  Verein „Freunde für Rishon le Zion“ 50,00 
11.  Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster 50,00 
12.  Verwaltungsrat der Gesellschaft zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet  
des Siedlungs- und Wohnungswesens 0,00 
13.  Westfalen-Initiative 25,00 
14.  Westfälischer Reiterverein e.V. 50,00

Beteiligungsbericht 2017  
198 
7 Anhang. 
Anlage 1: Begriffserläuterungen 
 
Abschreibungen Mit der Abschreibung werden Wertminderungen im Vermögen oder an 
Vermögensgegenständen ergebnismindernd erfasst. Dies erfolgt, i n-
dem eine erwartete Wertminderung im Voraus auf die entsprechenden 
Rechnungsperioden verteilt wird (normale Abschreibung) oder eine un-
erwartete Wertminderung zum Zeitpunkt ihres Eintrittes gebucht wird 
(außergewöhnliche Abschreibung). 
Aktiva Auf der Aktivseite sind die Wirtschaftsgüter nach Anlage-  und Umlauf-
vermögen erfasst. Die Aktivseite zeigt, wohin die Mittel geflossen sind 
(auch: Mittelverwendungsseite). Die Summe aller Aktiva, die gleich der 
Summe aller Passiva ist, ergibt die Bilanzsumme. 
Anlagevermögen Wirtschaftsgüter, die dem Unternehmen auf Dauer dienen und längere 
Zeit im Vermögen verbleiben oder über längere Zeiträume genutzt wer-
den. Ausgewiesen auf der Aktivseite der Bilanz umfasst es Sachanl a-
gen (Immobilien, Maschinen, Fuhrpark, etc.), Finanzanlagen (Beteil i-
gungen, Wertpapiere, etc.) und immaterielle Vermögensgegenstände 
(Patente, Lizenzen). 
Aufwendungen Vermögensminderungen innerhalb eines Unternehmens, die durch eine 
gleichzeitige Verringerung des Ergebnisses zum Ausdruck kommen. 
Aufwendungen sind allerdings nicht zwangsläufig Mittelabflüsse (z.B. 
Abschreibungen). 
Betriebsergebnis Differenz zwischen gewöhnlichen Erträgen und Aufwendungen, die sich 
aus der betrieblichen Leistungserstellung ergeben. 
Bilanz Bestandteil des Jahresabschlusses. Ist die Gegenüberstellung des 
Vermögens (Anlage-  und Umlaufvermögen) und des Kapitals (Eigen-  
und Fremdkapital) eines Unternehmens zu einem bestimm ten Stichtag 
(Ende des Wirtschaftsjahres). 
Bilanzgewinn/-verlust Bestandteil des Eigenkapitals nach dem handelsrechtlichen Gliede-
rungsschema. Errechnet sich aus dem Jahresüberschuss / Jahresfehl-
betrag zuzüglich Gewinnvortrag und Entnahmen aus den Kapital - /  
Gewinnrücklagen abzüglich Verlustvortrag und den Einstellungen in die 
Gewinnrücklage. 
Eigenkapital Alle von den Eigentümern unbefristet zur Verfügung gestellten Mittel. 
Das Eigenkapital ist Bestandteil der Passivseite. Es setzt sich zusam-
men aus dem gez eichneten Kapital (auch: Haftungskapital oder 
Stammkapital), den Kapitalrücklagen, den Gewinnrücklagen und dem 
vorgetragenen Bilanzgewinn/ -verlust bzw. der Jahresüberschuss /  
-fehlbetrag. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital gibt den 
Buchwert des Unternehmens an. 
Eigenkapitalquote
 Eigenkapital / Bilanzsumme x 100 
 Gibt den Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital an. 
Erträge Geschäftsvorfälle, die das Jahresergebnis eines Unternehmens erhö-
hen. Sie bedeuten somit einen Wertzuwachs im Vermögen des Unter-
nehmens. Erträge dürfen allerdings nicht zwangsläufig als Mittelzuflüs-
se gesehen werden (z.B. Wertsteigerungen).

7 Anhang

Beteiligungsbericht 2017  
199 
Fremdkapital Das Fremdkapital wird umgangssprachlich auch mit Schulden bezeic h-
net und ist auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Es setzt s ich 
aus den kurz - und langfristigen Verbindlichkeiten und den Rückstellun-
gen zusammen und steht dem Unternehmen in der Regel nur befristet 
und zu einem bestimmten Zinssatz zur Verfügung. Ausgewiesenes 
Vermögen abzüglich Fremdkapital ergibt das bilanzielle Eigenkapital. 
Gesellschafterversammlung Ist das Entscheidungsgremium der Anteilseigner (Gesellschafter). Sie 
beschließt über Änderungen im Gesellschaftsverhältnis, im Gesel l-
schaftsvertrag und in der Unternehmensstrukturierung. Sie stellt den 
Jahresabschluss fest und beschließt die Gewinnverwendung. Weiter 
bestellt sie den Aufsichtsrat. 
Gewinn- u. Verlustrechnung  Neben der Bilanz ist die Gewinn-  und Verlustrechnung der wichtigste 
Bestandteil des Jahresabschlusses. In ihr wird der Erfolg des Unter-
nehmens einer Rechnungsperiode (in der Regel das Wirtschaftsjahr) 
durch die Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag ermittelt. Über-
steigen die Erträge die Aufwendungen, erwirtschaftet das Unternehmen 
einen Jahresüberschuss (Gewinn), der das Eigenkapital erhöht. Über-
steigen hingegen die Aufwendungen die Erträge kommt es zu einem 
Jahresfehlbetrag (Verlust), der das Eigenkapital verringert. 
Gewinnrücklage Ist der Teil des Jahresüberschusses, der nicht ausgeschüttet und nicht 
als Gewinnvortrag auf das folgende Jahr vorgetragen wird, sondern bei 
der Gewinnverwendung eine direkte Einstellung in eine eigens ausge-
wiesene Rücklage erfolgt. 
Gewinnvortrag Der nach dem Gewinnverwendungsbeschluss in die nächste Rec h-
nungsperiode vorgetragene (übertragene) Gewinn. In der Folgeperiode 
wird der Restbetrag dann mit dem aktuellen Ergebnis verrechnet, und 
es erfolgt ein erneuter Verwendungsbeschluss (siehe auch Verlustvor-
trag). 
Gezeichnetes Kapital Bestandteil des Eigenkapitals in der Bilanz von Kapitalgesellschaften. 
Es weist das im Handelsregister eingetragene Haftungskapital der Kapi-
talgesellschaft aus. Bei der Aktiengesellschaft wird es mit Nennkapital, 
bei der GmbH mit Stammkapital bezeichnet. Das Gezeichnete Kapital 
ist bei Kapitalgesellschaften der Maximalbetrag, mit dem die Gesel l-
schafter zum Ausgleich von Verbindlichkeiten und Verlusten herange-
zogen werden können (beschränkte Haftung), falls die anderen Eige n-
kapitalanteile (Kapital - und Gewinnrücklage, Gewinnvorträge) aufge-
braucht sind. Nach dem Verhältnis der gehaltenen Anteile am  Gezeich-
neten Kapital bestimmt sich auch die Beteiligungsquote. 
Investitionen Bindung von Kapital in Wirtschaftsgütern, um daraus Erträge zu erzi e-
len. Es wird unterschieden zwischen Sach- und Finanzinvestitionen. 
Jahresergebnis Ergebnis eines Unternehmens unter Berücksichtigung aller Aufwen-
dungen und Erträge, steht am Ende der Gewinnermittlung. (auch: Jah-
resüberschuss / Jahresfehlbetrag). 
Kapitalrücklage In die Kapitalrücklage werden Beträge eingestellt, die bei einer Kapita l-
einlage oder Einzahlung den Betr ag des Gezeichneten Kapitals über-
steigen. 
Liquidität Fähigkeit eines Unternehmens, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtu n-
gen nachkommen zu können (Zahlungsbereitschaft). Diese wird häufig 
an den Beständen des Vermögens gemessen, die sich innerhalb von 
unterschiedlichen Zeiträumen in flüssige Mittel umwandeln lassen (Fri s-
tigkeit). Dieser Fristigkeit muss immer die Fälligkeit der einzelnen 
Fremdkapitalpositionen (Verbindlichkeiten) gegenübergestellt werden.

Beteiligungsbericht 2017  
200 
Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten 
Gradmesser für die Ausstattung des Unternehmens mit kurzfristiger L i-
quidität. Neu: Definition ab Beteiligungsbericht 2015 erstmals einheitlich 
nach NKF ohne sonstige Vermögensgegenstände. Daher sind Abwe i-
chungen zu früheren Beteiligungsberichten möglich. 
Passiva Auf der Passivseite der Bilanz wird das Kapital, getrennt nach Eigen-  
und Fremdkapital, ausgewiesen. Die Passivseite gibt Auskunft über die 
Herkunft der finanziellen Mittel des Unternehmens (Mittelherkunftsse i-
te). Die Summe aller Passiva, die gleich der Summe aller Aktiva ist, 
ergibt die Bilanzsumme. 
Personalintensität Personalaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100 
 Gibt den Anteil der Personalaufwendungen an den gesamten ordentl i-
chen Aufwendungen an. 
Rechnungsabgrenzungs- Ausgaben (Aktivseite) oder Einnahmen (Passivseite) vor dem Abschluss- 
posten stichtag, soweit der Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem 
Stichtag eintritt. Dienen der Abstimmung zwischen Bilanz und GuV zur 
Ermittlung eines periodengerechten Jahreserfolges in beiden Rechnun-
gen. 
Rücklagen Bestandteil des Eigenkapitals. Sie erhöhen und stärken es und stehen 
zu längerfristigen Finanzierungszwecken zur Verfügung. Nach der En t-
stehungsweise unterscheidet man zwischen Kapitalrückl age und G e-
winnrücklage. 
Rückstellungen Verpflichtungen gegenüber Dritten, die am jeweiligen Stichtag mit 
großer Sicherheit bestehen, deren Höhe und/oder Fälligkeitstermin aber 
nicht genau bestimmbar ist. Typische Gründe für die Bildung von Rüc k-
stellungen s ind: Garantieverpflichtungen, drohende Verluste aus lau-
fenden Geschäften, noch zu leistende Steuerzahlungen und Pensions-
verpflichtungen. Letztere haben aufgrund ihrer extremen Langfristigkeit 
und einem in der Regel immer bestehenden Grundstocks in gewissem  
Maße eigenkapitalähnlichen Charakter. 
Stammkapital Gezeichnetes Kapital einer GmbH und somit das beschränkt haftende 
Eigenkapital. Seine Höhe ist im Gesellschaftsvertrag und in der Sa t-
zung festgelegt. Es ist die Summe der von den Gesellschaftern bei der 
Gründung übernommenen Stammeinlagen. 
Umlaufvermögen Umfasst die Wirtschaftsgüter, die in ihrer ursprünglichen und in verar-
beiteter Form nur kurze Zeiträume im Unternehmen verbleiben. Ausg e-
wiesen auf der Aktivseite der Bilanz umfasst es Vorräte, Wertpapiere,  
Forderungen und liquide Mittel. 
Umsatz Wertmäßiger Ausdruck für die am Markt abgesetzten Produkte. Der 
Umsatz ist gleich der verkauften/abgesetzten Menge multipliziert mit 
dem pro Einheit erhaltenen Verkaufs-/Absatzpreis. 
Umsatzrentabilität Jahresüberschuss / Umsatzerlöse x 100 
 Die "Gewinnspanne" eines Unternehmens. 
Verlustvortrag/-rücktrag Ist die Möglichkeit des steuerlich wirksamen Verlustausgleiches. Verlus-
te des entsprechenden Abrechnungszeitraumes können mit steuer-
pflichtigen Gewinnen dem vorangegan genen Jahr verrechnet bzw. auf 
unbegrenzte Zeit vorgetragen werden, damit die Verrechnung mit z u-
künftig möglichen Gewinnen erfolgen kann. Dies bildet die gesetzlich 
zulässige Möglichkeit, gezahlte Steuern zurückzuerhalten bzw. die z u-
künftig mögliche Steuerschuld zu mindern.

Beteiligungsbericht 2017  
201 
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 
11. Teil: 
Wirtschaftliche Betätigung und  
nichtwirtschaftliche Betätigung 
 
 
§ 107 
Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung 
(1) Die Gemeinde darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben 
wirtschaftlich betätigen, wenn 
1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, 
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem a n-
gemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der 
Gemeinde steht und 
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserver-
sorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie des B etriebes 
von Telekommunikations leitungsnetzen einschließlich 
der Telekommunikationsdienstleistungen der öffentliche 
Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und 
wirtschaftlicher erfüllt werden kann.  
Das Betreiben eines Telekommunikationsnetzes umfasst 
nicht den Vertrieb und/oder die Installation von Endger ä-
ten von Telekommunikationsanlagen. Als wirtschaftliche 
Betätigung ist der Betrieb von Unternehmen zu verst e-
hen, die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von G ü-
tern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern 
die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit 
der Absicht der Gewinnerzielung erbracht werden kön n-
te.  
(2) Als wirtschaftliche Betätigung im Sinne dieses A b-
schnitts gilt nicht der Betrieb von  
1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich 
verpflichtet ist,  
2. öffentlichen Einrichtungen, die für die soziale und 
kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind, 
insbesondere Einrichtungen auf den Gebieten 
- Erziehung, Bildung oder Kult ur (Schulen, Volks-
hochschulen, Tageseinrichtungen für Kinder und sonst i-
ge Einrichtungen der Jugendhilfe, Bibliotheken, Museen, 
Ausstellungen, Opern, Theater, Kinos, Bühnen, Orches-
ter, Stadthallen, Begegnungsstätten),  
-  Sport oder Erholung (Sportanlagen, zoologische 
und botanische Gärten, Wald-, Park- und Gartenanlagen, 
Herbergen, Erholungsheime, Bäder, Einrichtungen zur 
Veranstaltung von Volksfesten),  
- Gesundheits- oder Sozialwesen (Krankenhäuser, 
Bestattungseinrichtungen, Sanatorien, Kurparks, Seni o-
ren und Behindertenheime, Frauenhäuser, soziale und 
medizinische Beratungsstellen),  
3. Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der Wir t-
schaftsförderung, der Fremdenverkehrs förderung oder 
der Wohnraumversorgung dienen, 
4. Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere 
der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie 
des Messe- und Ausstellungswesens, 
5. Einrichtungen, die ausschließlich der Deckung des 
Eigenbedarfs von Gemeinden und Gemeindeverbänden 
dienen.  
Auch diese Einrichtungen sind, soweit es mit ihrem ö f-
fentlichen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftlichen 
Gesichtspunkten zu verwalten und können entsprechend 
den Vorschriften über die Eigenbetriebe geführt werden. 
Das Innenministerium kann durch Rechtsverordnung 
bestimmen, dass Einrichtungen, die nach Art und U m-
fang eine selbständige Betriebsführung erfordern, ganz 
oder teilweise nach den für die Eigenbetriebe geltenden 
Vorschriften zu führen sind; hierbei können auch Rege-
lungen getroffen werden, die von einzelnen der für die 
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften abweichen.  
(3) Die wirtschaftliche Betätigung außerhalb des G e-
meindegebietes ist nur zulässig, wenn die Vorausset-
zungen des Absatzes 1 vorliegen und die berechtigten 
Interessen der betroffenen kommunalen Gebietskörper-
schaften gewahrt sind. Die A ufnahme einer wirtschaftl i-
chen Betätigung auf ausländischen Märkten ist nur zu-
lässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 
Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen. Die Aufnahme einer solchen 
Betätigung bedarf der Genehmigung. 
(4) Die nichtwirtschaftliche Betät igung außerhalb des 
Gemeindegebiets ist nur zulässig, wenn die Vorausset-
zungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen 
und die berechtigten Interessen der betroffenen komm u-
nalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Diese V o-
raussetzungen gelten bei i n den Krankenhausplan des 
Landes aufgenommenen Krankenhäusern als erfüllt.  Die 
Aufnahme einer nichtwirtschaftlichen Betätigung auf 
ausländischen Märkten ist nur zulässig, wenn die V o-
raussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 
vorliegen. Die Aufnahme einer solchen Betätigung bedarf 
der Genehmigung. 
(5) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. 
die unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unter-
nehmen im Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf der 
Grundlage einer Marktanalyse über die Chancen und  
Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen Engage-
ments und über die Auswirkungen auf das Handwerk und 
die mittelständische Wirtschaft zu unterrichten. Den 
örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von Hand-
werk, Industrie und Handel und der für die Beschäftigten 
der jeweiligen Branche handelnden Gewerkschaften ist 
Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Marktanalysen zu 
geben. 
(6) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht errichten, 
übernehmen oder betreiben.  
(7) Für das öffentliche Sparkassenwesen gelten die dafür 
erlassenen besonderen Vorschriften. 
 
§ 107 a 
Zulässigkeit energiewirtschaftlicher Betätigung 
(1) Die wirtschaftliche Betätigung in den Bereichen der 
Strom-, Gas- und Wärmeversorgung dient einem öffentli-
chen Zweck und ist zulässig, wenn sie nach Art und 
Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Lei s-
tungsfähigkeit der Gemeinde steht. 
 (2) Mit den Bereichen Strom -, Gas - und Wärmeversor-
gung unmittelbar verbundene Dienstleistungen sind 
zulässig, wenn sie den Hauptzweck fördern. Die G e-
meinde stellt sic her, dass bei der Erbringung dieser

Beteiligungsbericht 2017  
202 
Dienstleistungen die Belange kleinerer Unternehmen, 
insbesondere des Handwerks, berücksichtigt werden. 
(3) Die Aufnahme einer überörtlichen energiewirtschaftl i-
chen Betätigung ist zulässig, wenn die Voraussetzung 
des Absatzes 1 vorliegt und die berechtigten Interessen 
der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften 
gewahrt sind. Bei der Versorgung mit Strom und Gas 
gelten nur die Interessen als berechtigt, die nach den 
Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes eine Ei n-
schränkung des Wettbewerbs zulassen. Die Aufnahme 
einer energiewirtschaftlichen Betätigung auf ausländi-
schen Märkten ist zulässig, wenn die Voraussetzung des 
Absatzes 1 vorliegt. Die Aufnahme einer solchen Betät i-
gung bedarf der Genehmigung. 
(4) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. 
die unmittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne 
des Absatzes 1 ist der Rat über die Chancen und Risiken 
des beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements zu 
unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisat i-
onen von Handwerk, Industrie und Handel und der für die 
Beschäftigten der jeweiligen Branche handelnden G e-
werkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu 
geben, sofern die Entscheidung die Erbringung verbun-
dener Dienstleistungen betrifft. 
 
 
§ 108 
Unternehmen und Einrichtungen  
des privaten Rechts 
 
(1) Die Gemeinde darf Unternehmen und Einrichtungen 
in einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen 
oder sich daran beteiligen, wenn  
1. bei Unternehmen (§ 107 Abs. 1) die Voraussetzun-
gen des § 107 Abs. 1 Satz 1 gegeben sind und bei U n-
ternehmen im Bereich der energiewirtschaftlichen Betät i-
gung die Voraussetzung des § 107 a Abs. 1 gegeben ist,  
2. bei Einrichtungen (§ 107 Abs. 2) ein wichtiges Int e-
resse der Gemeinde an der Gründung oder der Beteil i-
gung vorliegt,  
3. eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung 
der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt,  
4. die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in 
einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähig-
keit steht,  
5. die Gemeinde sich nicht zur Übernahm e von Ver-
lusten in unbestimmter oder unangemessener Höhe 
verpflichtet,  
6. die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, ins-
besondere in einem Überwachungsorgan, erhält und 
dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in ande-
rer Weise gesichert wird,  
7. das Unternehmen oder die Einrichtung durch G e-
sellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisat i-
onsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird,  
8. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesel l-
schaftsform gewährleistet ist, dass der Jahresabschluss 
und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende geset z-
liche Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vor-
schriften entgegenstehen, aufgrund des Gesellschaft s-
vertrages oder der Satzung in entsprechender Anwen-
dung der Vorschriften des Dritten Buches des Handel s-
gesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt 
und ebenso oder in entsprechender Anwendung der für 
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften geprüft werden.  
9. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesel l-
schaftsform, vorbehaltlich weitergehender oder entg e-
genstehender gesetzlicher Vorschriften, durch Gesel l-
schaftsvertrag oder Satzung gewährleistet ist, dass die 
für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbe-
züge im Sinne des § 285 Nummer 9 des Handelsgeset z-
buches der Mitglieder der Geschäftsf ührung, des Auf-
sichtsrates, des Beirates oder einer ähnlichen Einric h-
tung im Anhang zum Jahresabschluss jeweils für jede 
Personengruppe sowie zusätzlich unter Namensnennung 
die Bezüge jedes einzelnen Mitglieds dieser Persone n-
gruppen unter Aufgliederung nac h Komponenten im 
Sinne des § 285 Nummer 9 Buchstabe a des Handel s-
gesetzbuches angegeben werden. Die individualisierte 
Ausweisungspflicht gilt auch für: 
a) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für den 
Fall einer vorzeitigen Beendigung ihrer Tätigkeit zuge-
sagt worden sind, 
b) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für den 
Fall der regulären Beendigung ihrer Tätigkeit zugesagt 
worden sind, mit ihrem Barwert sowie den von der G e-
sellschaft während des Geschäftsjahres hierfür aufg e-
wandten oder zurückgestellten Betrag, 
c) während des Geschäftsjahres vereinbarte Ände-
rungen dieser Zusagen und 
d) Leistungen, die einem früheren Mitglied, das seine 
Tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres beendet hat, in 
diesem Zusammenhang zugesagt und im Laufe des 
Geschäftsjahres gewährt worden sind. 
Eine Gewährleistung für die individualisierte Ausweisung 
von Bezügen und Leistungszusagen ist im Falle der 
Beteiligung an einer bestehenden Gesellschaft auch 
dann gegeben, wenn in Gesellschaftsvertrag oder Sat-
zung die erstmalige indi vidualisierte Ausweisung spätes-
tens für das zweite Geschäftsjahr nach Erwerb der Betei-
ligung festgelegt ist. 
10. bei Unternehmen der Telekommunikation ei n-
schließlich von Telefondienstleistungen nach § 107 Abs. 
1 Satz 1 Nr. 3 im Gesellschaftsvertrag die unm ittelbare 
oder im Rahmen einer Schachtelbeteiligung die mittelba-
re Haftung der Gemeinde auf den Anteil der Gemeinde 
bzw. des kommunalen Unternehmens am Stammkapital 
beschränkt ist. Zur Wahrnehmung gleicher Wettbewer b-
schancen darf die Gemeinde für diese Unt ernehmen 
weder Kredite nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher 
Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen noch Bür g-
schaften und Sicherheiten i. S. von § 87 leisten. 
Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der 
Nummern 3, 5 und 8 in begründeten Fällen Ausnahmen 
zulassen. Wird von Satz 1 Nummer 8 eine Ausnahme 
zugelassen, kann auch von Satz 1 Nummer 9 eine Aus-
nahme zugelassen werden. 
(2) Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 gilt für die erstmalige 
unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an einer Gesel l-
schaft einschließli ch der Gründung einer Gesellschaft, 
wenn den beteiligten Gemeinden oder Gemeindeverbän-
den alleine oder zusammen oder zusammen mit einer 
Beteiligung des Landes mehr als 50 vom Hundert der 
Anteile gehören. Bei bestehenden Gesellschaften, an 
denen Gemeinden o der Gemeindeverbände unmittelbar 
oder mittelbar alleine oder zusammen oder zusammen 
mit dem Land mit mehr als 50 vom Hundert beteiligt sind, 
trifft die Gemeinden und Gemeindeverbände eine Hi n-
wirkungspflicht zur Anpassung an die Vorgaben des

Beteiligungsbericht 2017  
203 
Absatzes 1 Satz 1 Nummer 9. Die Hinwirkungspflicht 
nach Satz 2 bezieht sich sowohl auf die Anpassung von 
Gesellschaftsvertrag oder Satzung als auch auf die mit 
Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 verfolgte Zielsetzung der 
individualisierten Ausweisung der dort genannten Bezü-
ge und Leistungszusagen. 
(3) Gehören einer Gemeinde mehr als 50 vom Hundert 
der Anteile an einem Unternehmen oder einer Einric h-
tung in Gesellschaftsform, muss sie darauf hinwirken, 
dass  
1. in sinngemäßer Anwendung der für die Eigenbe-
triebe geltenden Vorschriften  
a) für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan aufge-
stellt wird,  
b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige Finanzpl a-
nung zugrunde gelegt und der Gemeinde zur Kenntnis 
gebracht wird,  
c) die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ver-
wendung des Ergebnisses sowie das Ergebnis der Pr ü-
fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts un-
beschadet der bestehenden gesetzlichen Offenlegungs -
pflichten öffentlich bekannt gemacht werden und der 
Jahresabschluss und der Lagebericht bis zur Feststel-
lung des folgende n Jahresabschlusses zur Einsichtnah-
me verfügbar gehalten werden, 
2. in dem Lagebericht oder in Zusammenhang damit 
zur Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und zur 
Zweckerreichung Stellung genommen wird,  
3. nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 109) verfahren 
wird, wenn die Gesellschaft ein Unternehmen betreibt.  
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht 
über die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung sind 
dem Haushaltsplan als Anlage beizufügen. Gehört der 
Gemeinde zusammen mit anderen Gemein den oder 
Gemeindeverbänden die Mehrheit der Anteile an einem 
Unternehmen oder an einer Einrichtung, soll sie auf eine 
Wirtschaftsführung nach Maßgabe des Satzes 1 Nr. 1 a) 
und b) sowie Nr. 2 und Nr. 3 hinwirken.  
(4) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absat zes 1 
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer 
Aktiengesellschaft nur gründen, übernehmen, wesentlich 
erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche 
Zweck nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform 
erfüllt wird oder erfüllt werden kann. 
(5) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung nur gründen oder 
sich daran beteiligen, wenn durch die Ausgestaltung des 
Gesellschaftervertrages sichergestellt ist, dass 
1. die Gesellschafterversammlung auch beschließt über 
a) den Abschluss und die Änderungen von Unterneh-
mensverträgen im Sinne der §§ 291 und 292 Abs. 1 des 
Aktiengesetzes, 
b) den Erwerb und die Veräußerung von Unternehmen 
und Beteiligungen, 
c) den Wirtsc haftsplan, die Feststellung des Jahresab-
schlusses und die Verwendung des Ergebnisses sowie 
d) die Bestellung und die Abberufung der Geschäftsfüh-
rer, soweit die nicht der Gemeinde vorbehalten ist, und 
2. der Rat den von der Gemeinde bestellten oder auf 
Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des 
Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann, soweit die Bestel-
lung eines Aufsichtsrates gesetzlich nicht vorgeschrieben 
ist. 
(6) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, an der 
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckver bände 
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 25 vom Hundert 
beteiligt sind, dürfen 
a) der Gründung einer anderen Gesellschaft oder einer 
anderen Vereinigung in einer Rechtsform des privaten 
Rechts, einer Beteiligung sowie der Erhöhung einer 
Beteiligung der Gesellschaft an einer anderen Gesel l-
schaft oder einer anderen Vereinigung in einer Recht s-
form des privaten Rechts nur zustimmen, wenn 
- die vorherige Entscheidung des Rates vorliegt, 
- für die Gemeinde selbst die Gründungs - bzw. Beteil i-
gungsvoraussetzungen vorliegen und 
- sowohl die Haftung der gründenden Gesellschaft als 
auch die Haftung der zu gründenden Gesellschaft oder 
Vereinigung durch ihre Rechtsform auf einen bestimmten 
Betrag begrenzt sind oder 
- sowohl die Haftung der sich beteiligenden Gesellsc haft 
als auch die Haftung der Gesellschaft oder Vereinigung, 
an der eine Beteiligung erfolgt, durch ihre Rechtsform auf 
einen bestimmten Betrag begrenzt sind; 
b) einem Beschluss der Gesellschaft zu einer wesentl i-
chen Änderung des Gesellschaftszwecks oder s onstiger 
wesentlicher Änderungen des Gesellschaftsvertrages nur 
nach vorheriger Entscheidung des Rates zustimmen. 
In den Fällen von Satz 1 Buchstabe a) gilt Absatz 1 Satz 
2 und 3 entsprechend. Als Vertreter der Gemeinde im 
Sinne von Satz 1 gelten auch Gesc häftsführer, Vor-
standsmitglieder und Mitglieder von sonstigen Organen 
und ähnlichen Gremien der Gesellschaft, die von der 
Gemeinde oder auf ihre Veranlassung oder ihren Vor-
schlag in das Organ oder Gremium entsandt oder ge-
wählt worden sind. Beruht die Entsendung oder Wahl auf 
der Veranlassung oder dem Vorschlag mehrerer G e-
meinden Gemeindeverbände oder Zweckverbände, so 
bedarf es der Entscheidung nur des Organs, auf das sich 
die beteiligten Gemeinden und Gemeindeverbände oder 
Zweckverbände geeinigt haben. Die Sätze 1 bis 4 gelten 
nicht, soweit ihnen zwingende Vorschriften des Gesel l-
schaftsrechts entgegenstehen.  
(7) Die Gemeinde kann einen einzelnen Geschäftsanteil 
an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwerben, 
wenn eine Nachschusspflicht ausgeschlossen oder die 
Haftungssumme auf einen bestimmten Betrag be-
schränkt ist. 
 
 
§ 108 a 
Arbeitnehmermitbestimmung in  
fakultativen Aufsichtsräten 
(1) Soweit im Gesellschaftsvertrag eines Unternehmens 
(§ 107 Abs. 1, § 107 a Abs. 1) oder einer Einrichtung (§ 
107 Abs. 2) in Privatrechtsform, an der die Gemeinde 
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 vom Hundert 
der Anteile beteiligt ist, ein fakultativer Aufsichtsrat vor-
gesehen ist, können dem fakultativen Aufsichtsrat A r-
beitnehmervertreter des Unternehmens oder der  Einrich-
tung angehören. In diesem Fall ist ein angemessener 
Einfluss der Gemeinde im Sinne des § 108 Abs. 1 Satz 1

Beteiligungsbericht 2017  
204 
Nr. 6 gegeben, wenn bei mehr als 2 von der Gemeinde in 
den Aufsichtsrat zu entsendenden Vertretern nicht mehr 
als ein Drittel der Gesamtzahl der Aufsichtsratsmandate 
durch Arbeitnehmervertreter des Unternehmens oder der 
Einrichtung nach Maßgabe der folgenden Absätze be-
setzt werden. 
(2) Der Rat der Gemeinde bestellt aus einer von der 
Betriebsversammlung des Unternehmens oder der Ei n-
richtung zu erstellenden Vorschlagsliste die in den fakul-
tativen Aufsichtsrat zu entsendenden Arbeitnehmerver-
treter. Die Bestellung bedarf eines Beschlusses der 
Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Rates. 
Die Vorschlagsliste muss mindestens die doppelte Za hl 
der zu entsendenden Arbeitnehmervertreter enthalten. 
Der Rat hat das Recht, mit der Mehrheit der gesetzlichen 
Zahl seiner Mitglieder sämtliche Vorschläge der Liste 
zurückzuweisen und eine Ergänzung zu verlangen. In 
diesem Fall kann eine Betriebsversamml ung eine neue 
Vorschlagsliste erstellen; Sätze 1 bis 4 gelten entspr e-
chend. Im Falle einer erneuten Zurückweisung der Vor-
schläge durch den Rat bleiben die für die Arbeitnehmer-
vertreter vorgesehenen Aufsichtsratsmandate unbesetzt. 
(3) § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 gelten für die nach Absatz 
2 für den fakultativen Aufsichtsrat vom Rat bestellten 
Arbeitnehmervertreter entsprechend. Verliert ein vom Rat 
bestellter Arbeitnehmervertreter die Beschäftigteneige n-
schaft in dem Unternehmen oder der Einrichtung, muss 
der Rat ihn entsprechend § 113 Abs. 1 Satz 3 aus sei-
nem Amt im fakultativen Aufsichtsrat abberufen. 
(4) In der Betriebsversammlung nach Absatz 2 sind alle 
Beschäftigten des Unternehmens bzw. der Einrichtung 
wahlberechtigt, die am Tage der Betriebsversammlung 
das 18. Lebensjahr vollendet haben. Nicht wahlberechtigt 
sind Geschäftsführer und Vorstände des Unternehmens 
bzw. der Einrichtung. In die Vorschlagsliste können nur 
Wahlberechtigte aufgenommen werden. Die Einzelheiten 
für die Wahl der Arbeitnehmervertreter sind im Gesel l-
schaftsvertrag, der Satzung oder einem sonstigen Orga-
nisationsstatut des Unternehmens bzw. der Einrichtung 
zu regeln. Im Gesellschaftsvertrag, der Satzung oder 
dem Organisationsstatut des Unternehmens bzw. der 
Einrichtung ist auch die Amtsdauer der Arbeitnehmerver-
treter zu regeln. Sie soll die regelmäßige Amtsdauer der 
nach § 113 Abs. 2 Satz 2 neben dem Bürgermeister oder 
dem von ihm benannten Bediensteten der Gemeinde in 
den fakultativen Aufsichtsrat bestellten weiteren Vertreter 
nicht überschreiten. 
(5) Wird ein Arbeitnehmervertreter von seinem Amt ge-
mäß § 113 Abs. 1 Satz 3 abberufen oder scheidet er aus 
anderen Gründen aus dem Aufsichtsrat aus, bestellt der 
Rat mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl seiner Mi t-
glieder aus dem noch nicht in Anspruch genommenen 
Teil der Vorschlagsliste nach Absatz 2 einen Nachfolger. 
Kommt eine solche Mehrheit nicht zustande, kann eine 
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch ge-
nommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschläge 
ergänzen. Kommt auch dann keine Mehrheit der geset z-
lichen Zahl der Mitglieder des Rates für die Bestellung 
eines Nachfolgers zustande, bleibt das Aufsichtsrat s-
mandat unbesetzt. 
(6) Die Absätze 1 bis 5 gelten mit folgenden Maßgaben 
entsprechend in den Fällen, in denen an einem Unter-
nehmen oder einer Einrichtung in Privatrechtsform zwei 
oder mehr Gemeinden beteiligt sind. 
Die Bestellung der in den fakultativen Aufsichtsrat zu 
entsendenden Arbeitnehmervertreter bedarf überei n-
stimmender, mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der 
Mitglieder zustande gekommener Beschlüsse der Räte 
mindestens so vieler beteiligter Kommunen, dass hier-
durch insgesamt mehr als die Hälfte der kommunalen 
Beteiligung an dem Unternehmen oder der Einrichtung 
repräsentiert wird. Kommen solche übereinstimmenden 
Beschlüsse nicht oder nicht im erforderlichen Umfang 
zustande, kann eine Betriebsversammlung eine neue 
Vorschlagsliste erstellen. Kommen auch hierzu entspr e-
chende übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten 
Räte nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, 
bleiben die für die Arbeitnehmervertreter vorgesehenen 
Aufsichtsratsmandate unbesetzt. 
Für die Bestellung eines Nachfolgers im Sinne des A b-
satzes 5 gilt Satz 2 entsprechend. Kommen danach 
übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht 
oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, kann eine 
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch ge-
nommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschläge 
ergänzen. Kommen auch dann übereinstimmende B e-
schlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im erforder-
lichen Umfang zustande, bleibt das Aufsichtsratsmandat 
unbesetzt. 
Für die nach § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 zu treffenden 
Entscheidungen bedarf es übereinstimmender Beschlüs-
se der Räte mindestens so vieler beteiligter Kommunen, 
dass hierdurch insgesamt mehr als  die Hälfte der kom-
munalen Beteiligung an dem Unternehmen oder der 
Einrichtung repräsentiert wird. 
 
 
§ 109 
Wirtschaftsgrundsätze 
(1) Die Unternehmen und Einrichtungen sind so zu fü h-
ren, zu steuern und zu kontrollieren, dass der öffentliche 
Zweck nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen sollen einen 
Ertrag für den Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit 
dadurch die Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht 
beeinträchtigt wird.  
(2) Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen Unternehmen 
als Unterschied der Erträge und Aufwendungen soll so 
hoch sein, dass außer den für die technische und wir t-
schaftliche Entwicklung des Unternehmens notwendigen 
Rücklagen mindestens eine marktübliche Verzinsung des 
Eigenkapitals erwirtschaftet wird.  
 
 
§ 110 
Verbot des Missbrauchs  
wirtschaftlicher Machtstellung 
Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichartiger 
Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss und die 
Belieferung nicht davon abhängig gemacht werden, dass 
auch andere Leistungen oder Lieferungen abgenommen 
werden.  
 
 
§ 111 
Veräußerung von Unternehmen,  
Einrichtungen und Beteiligungen 
(1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung eines 
Unternehmens oder einer Einrichtung oder einer Beteil i-

Beteiligungsbericht 2017  
205 
gung an einer Gesellschaft sowie andere Rechtsgeschäf-
te, durch welche die Gemeinde ihren Einf luss auf das 
Unternehmen, die Einrichtung oder die Gesellschaft 
verliert oder vermindert, sind nur zulässig, wenn die für 
die Betreuung der Einwohner erforderliche Erfüllung der 
Aufgaben der Gemeinde nicht beeinträchtigt wird.  
(2) Vertreter der Gemeinde i n einer Gesellschaft, an der 
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände 
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 v.H. beteiligt 
sind, dürfen Veräußerungen oder anderen Rechtsge-
schäften i.S. des Absatzes 1 nur nach vorheriger Ent-
scheidung des Rates und nur dann zustimmen, wenn für 
die Gemeinde die Zulässigkeitsvoraussetzung des A b-
satzes 1 vorliegt. 
 
 
§ 112 
Informations- und Prüfungsrechte 
(1) Gehören einer Gemeinde unmittelbar oder mittelbar 
Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in 
einer Rechtsform des privaten Rechts in dem in § 53 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes bezeichneten Umfang, so 
soll sie  
1. die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrund-
sätzegesetzes ausüben,  
2. darauf hinwirken, dass ihr die in § 54 des Haus-
haltsgrundsätzegesetzes vorgesehenen Befugnisse 
eingeräumt werden.  
(2) Ist eine Beteiligung der Gemeinde an einer Gesel l-
schaft keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes, so soll die Gemeinde, 
soweit ihr Interesse dies erfordert, darauf hinwirken, dass 
ihr im Gesellschaftsvertrag oder in der Satzung die B e-
fugnisse nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes 
eingeräumt werden. Bei mittelbaren Minderheitsbeteil i-
gungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung den vierten 
Teil der Anteile übersteigt und einer Gesellschaft zusteht, 
an der die Gemeinde allein oder zusammen mit anderen 
Gebietskörperschaften mit Mehrheit im Sinne des § 53 
des Haushaltsgrundsätzegesetzes beteiligt ist.  
 
 
§ 113 
Vertretung der Gemeinde  
in Unternehmen oder Einrichtungen 
(1) Die  Vertreter der Gemeinde in Beiräten, Ausschüs-
sen, Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder 
entsprechenden Organen von juristischen Personen oder 
Personenvereinigungen, an denen die Gemeinde unmi t-
telbar oder mittelbar beteiligt ist, haben die Interessen 
der Gemeinde zu verfolgen. Sie sind an die Beschlüsse 
des Rates und seiner Ausschüsse gebunden. Die vom 
Rat bestellten Vertreter haben ihr Amt auf Beschluss des 
Rates jederzeit niederzulegen. Die Sätze 1 bis 3 gelten 
nur, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.  
(2) Bei unmittelbaren Beteiligungen vertritt ein vom Rat 
bestellter Vertreter die Gemeinde in den in Absatz 1 
genannten Gremien. Sofern weitere Vertreter zu bene n-
nen sind, muss der Bürgermeister oder der von ihm 
vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde dazuzählen. 
Die Sätze 1 und 2 gelten für mittelbare Beteiligungen 
entsprechend, sofern nicht ähnlich wirksame Vorkehrun-
gen zur Sicherung hinreichender gemeindlicher Einfluss-  
und Steuerungsmöglichkeiten getroffen werden. 
(3) Die Gemeinde i st verpflichtet, bei der Ausgestaltung 
des Gesellschaftsvertrages einer Kapitalgesellschaft 
darauf hinzuwirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird, 
Mitglieder in den Aufsichtsrat zu entsenden. Über die 
Entsendung entscheidet der Rat. Zu den entsandten 
Aufsichtsratsmitgliedern muss der Bürgermeister oder 
der von ihm vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde 
zählen, wenn diese mit mehr als einem Mitglied im Auf-
sichtsrat vertreten ist. Dies gilt sowohl für unmittelbare 
als auch für mittelbare Beteiligungen. 
(4) Ist der Gemeinde das Recht eingeräumt worden, 
Mitglieder des Vorstandes oder eines gleichartigen O r-
gans zu bestellen oder vorzuschlagen, entscheidet der 
Rat.  
(5) Die Vertreter der Gemeinde haben den Rat über alle 
Angelegenheiten von besonderer Bedeutung f rühzeitig 
zu unterrichten. Die Unterrichtungspflicht besteht nur, 
soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.  
(6) Wird ein Vertreter der Gemeinde aus seiner Tätigkeit 
in einem Organ haftbar gemacht, so hat ihm die G e-
meinde den Schaden zu ersetzen, es  sei denn, dass er 
ihn vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. 
Auch in diesem Falle ist die Gemeinde schadensersat z-
pflichtig wenn ihr Vertreter nach Weisung des Rates oder 
eines Ausschusses gehandelt hat.  
 
 
§ 114  
Eigenbetriebe 
(1) Die gemeindlichen wirtschaftlichen Unternehmen 
ohne Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) werden nach 
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung und der 
Betriebssatzung geführt.  
(2) In den Angelegenheiten des Eigenbet riebes ist der 
Betriebsleitung ausreichende Selbständigkeit der Ent-
schließung einzuräumen. Die Zuständigkeiten des Rates 
sollen soweit wie möglich dem Betriebsausschuss über-
tragen werden. 
(3) Bei Eigenbetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten 
besteht der Betriebsausschuss zu einem Drittel aus 
Beschäftigten des Eigenbetriebes. Die Gesamtzahl der 
Ausschussmitglieder muss in diesem Fall durch drei 
teilbar sein. Bei Eigenbetrieben mit weniger als 51, aber 
mehr als zehn Beschäftigten gehören dem Betriebsaus-
schuss zwei Beschäftigte des Eigenbetriebes an. Die 
dem Betriebsausschuss angehörenden Beschäftigten 
werden aus einem Vorschlag der Versammlung der 
Beschäftigten des Eigenbetriebes gewählt, der mindes-
tens die doppelte Zahl der zu wählenden Mitglieder und 
Stellvertreter enthält. Wird für mehrere Eigenbetriebe ein  
gemeinsamer Betriebsausschuss gebildet, ist die G e-
samtzahl aller Beschäftigten dieser Eigenbetriebe maß-
gebend; Satz 4 gilt entsprechend. Die Zahl der sachkun-
digen Bürger darf zusammen mit der Zahl der Beschäf-
tigten die der Ratsmitglieder im Betriebsauss chuss nicht 
erreichen.

Beteiligungsbericht 2017  
206 
§ 114 a 
Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts 
(1).Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrichtungen 
in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts 
errichten oder bestehende Regie-  und Eigenbetriebe 
sowie eigenbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der 
Gesamtrechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des 
öffentlichen Rechts umwandeln. § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 
1 und Nr. 2 gilt entsprechend. 
(2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der 
Anstalt durch eine Satzung. Di e Satzung muss Besti m-
mungen über den Namen und die Aufgaben der Anstalt, 
die Zahl der Mitglieder des Vorstands und des Verwal-
tungsrates, die Höhe des Stammkapitals, die Wirtschafts-
führung, die Vermögensverwaltung und die Rechnungs-
legung enthalten. 
(3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder alle mit 
einem bestimmten Zweck zusammenhängende Aufga-
ben ganz oder teilweise übertragen. Sie kann zugunsten 
der Anstalt unter der Voraussetzung des § 9 durch Sat-
zung einen Anschluss- und Benutzungszwang vorschrei-
ben und der Anstalt das Recht einräumen, an ihrer Stelle 
Satzungen für das übertragene Aufgabengebiet zu erlas-
sen; § 7 gilt entsprechend. 
(4) Die Anstalt kann nach Maßgabe der Satzung andere 
Unternehmen oder Einrichtungen gründen oder sich an 
solchen beteiligen oder eine bestehende Beteiligung 
erhöhen, wenn das dem Anstaltszweck dient. Für die 
Gründung von und die Beteiligung an anderen Unter-
nehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des 
privaten Rechts sowie deren Veräußerung und andere 
Rechtsgeschäfte im S inne des § 111 gelten die §§ 108 
bis 113 entsprechend. Für die in Satz 2 genannten 
Gründungen und Beteiligungen muss ein besonders 
wichtiges Interesse vorliegen. 
(5) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten der 
Anstalt unbeschränkt, soweit nicht Befri edigung aus 
deren Vermögen zu erlangen ist (Gewährträgerschaft). 
Rechtsgeschäfte im Sinne des § 87 dürfen von der A n-
stalt nicht getätigt werden. 
(6) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener Ver-
antwortung geleitet, soweit nicht gesetzlich oder durch 
die Satzung der Gemeinde etwas anderes bestimmt ist. 
Der Vorstand vertritt die Anstalt gerichtlich und außerge-
richtlich. 
(7) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von einem 
Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungsrat bestellt 
den Vorstand auf höchstens 5 Jahre; eine erneute B e-
stellung ist zulässig. Er entscheidet außerdem über 
1. den Erlass von Satzungen gemäß Absatz 3 Satz 2, 
2. die Beteiligung oder Erhöhung einer Beteiligung der 
Anstalt an anderen Unternehmen oder Einrichtungen 
sowie deren Gründung, 
3. die Feststellung des Wirtschaftsplans und des Jah-
resabschlusses, 
4. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und 
Entgelte für die Leistungsnehmer, 
5. die Bestellung des Abschlussprüfers, 
6. die Ergebnisverwendung 
7. Rechtsgeschäfte der Anstalt im Sinne des § 111. 
Im Fall der  Nummer 1 unterliegt der Verwaltungsrat den 
Weisungen des Rates und berät und beschließt in öffent-
licher Sitzung. In den Fällen der Nummern 2 und 7 be-
darf es der vorherigen Entscheidung des Rates. Dem 
Verwaltungsrat obliegt außerdem die Entscheidung in 
den durch die Satzung der Gemeinde bestimmten Ang e-
legenheiten der Anstalt. In der Satzung kann ferner vor-
gesehen werden, dass bei Entscheidungen der Organe 
der Anstalt von grundsätzlicher Bedeutung die Zusti m-
mung des Rates erforderlich ist. 
(8) Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden 
Mitglied und den übrigen Mitgliedern. Den Vorsitz führt 
der Bürgermeister. Soweit Beigeordnete mit eigenem 
Geschäftsbereich bestellt sind, führt derjenige Beigeor d-
nete den Vorsitz, zu dessen Geschäftsbereich die der 
Anstalt übertragenen Aufgaben gehören. Sind die über-
tragenen Aufgaben mehreren Geschäftsbereichen zuz u-
ordnen, so entscheidet der Bürgermeister über den Vor-
sitz. Die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats werden 
vom Rat für die Dauer von 5 Jahren gewählt; für die 
Wahl gilt § 50 Abs. 4 sinngemäß. Die Amtszeit von Mi t-
gliedern des Verwaltungsrats, die dem Rat angehören, 
endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem vorzeitigen 
Ausscheiden aus dem Rat. Die Mitglieder des Verwal-
tungsrats üben ihr Amt bis zum Amtsantritt der  neuen 
Mitglieder weiter aus. Mitglieder des Verwaltungsrats 
können nicht sein: 
1. Bedienstete der Anstalt, 
2. leitende Bedienstet von juristischen Personen oder 
sonstigen Organisationen des öffentlichen oder privaten 
Rechts, an denen die Anstalt mit mehr als 50 v.H. betei-
ligt ist; eine Beteiligung am Stimmrecht genügt, 
3. Bedienstete der Aufsichtsbehörde, die unmittelbar 
mit Aufgaben der Aufsicht über die Anstalt befasst sind. 
(9) Die Anstalt hat das Recht, Dienstherr von Beamten 
zu sein, wenn sie auf Grund einer A ufgabenübertragung 
nach Absatz 3 hoheitliche Befugnisse ausübt. Wird die 
Anstalt aufgelöst oder umgebildet, so gilt für die Recht s-
stellung der Beamten und der Versorgungsempfänger 
Kapitel II Abschnitt III des Beamtenrechtsrahmengeset-
zes.  
 (10) Der Jahresabschluss und der Lagebericht der A n-
stalt werden nach den für große Kapitalgesellschaften 
geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufge-
stellt und geprüft, sofern nicht weitergehende gesetzliche 
Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vorschriften  
entgegenstehen. § 285 Nummer 9 Buchstabe a des 
Handelsgesetzbuches ist mit der Maßgabe anzuwenden, 
dass die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten 
Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands sowie die 
für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Leist ungen 
für die Mitglieder des Verwaltungsrates im Anhang des 
Jahresabschlusses für jede Personengruppe sowie z u-
sätzlich unter Namensnennung die Bezüge und Leistun-
gen für jedes einzelne Mitglied dieser Personengruppen 
unter Aufgliederung nach Komponenten im Sinne des § 
285 Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches 
angegeben werden, soweit es sich um Leistungen des 
Kommunalunternehmens handelt. Die individualisierte 
Ausweisungspflicht gilt auch für Leistungen entspr e-
chend § 108 Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 Satz 2. 
(11) § 14 Abs. 1, § 31, § 74, §75 Abs. 1, § 77, § 84 sowie 
die Bestimmungen des 13. Teils über die staatliche Auf-
sicht sind auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden.

Beteiligungsbericht 2017  
207 
§ 115 
Anzeige 
(1) Entscheidungen der Gemeinde über 
a) die Gründung oder wesentliche Erwei terung einer 
Gesellschaft oder eine wesentliche Änderung des G e-
sellschaftszwecks oder sonstiger wesentlicher Änderu n-
gen des Gesellschaftsvertrages, 
b) die Beteiligung an einer Gesellschaft oder die Ände-
rung der Beteiligung an einer Gesellschaft, 
c) die gän zliche oder teilweise Veräußerung einer 
Gesellschaft oder der Beteiligung an einer Gesellschaft, 
d) die Errichtung die Übernahme oder die wesentliche 
Erweiterung eines Unternehmens, die Änderung der 
bisherigen Rechtsform oder eine wesentliche Änderung 
des Zwecks, 
e) den Abschluss von Rechtsgeschäften, die ihrer Art 
nach geeignet sind, den Einfluss der Gemeinde auf das 
Unternehmen oder die Einrichtung zu mindern oder zu 
beseitigen oder die Ausübung von Rechten aus einer 
Beteiligung zu beschränken, 
f) die Führung von Einrichtungen entsprechend den 
Vorschriften über die Eigenbetriebe, 
g) den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer eing e-
tragenen Genossenschaft 
h) die Errichtung, wesentliche Erweiterung oder Aufl ö-
sung einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts 
gemäß § 114 a, die Beteiligung oder Erhöhung einer 
Beteiligung der Anstalt an anderen Unternehmen oder 
Einrichtungen oder deren Gründung sowie Rechtsge-
schäfte der Anstalt im Sinne des § 111 
sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich, spätestens 
sechs Wochen vor Beginn des Vollzugs, schriftlich anzu-
zeigen. Aus der Anzeige muss zu ersehen sein, ob die 
gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.  
Die Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall aus besonderem 
Grund die Frist verkürzen oder verlängern. 
(2) Für die Entscheidung über die mittelbare Beteiligung 
an einer Gesellschaft gilt Entsprechendes, wenn ein 
Beschluss des Rates nach § 108 Abs. 6 oder § 111 Abs. 
2 zu fassen ist. 
 
 
 
12. Teil 
Gesamtabschluss 
 
 
§ 116 
Gesamtabschluss 
(1) Die Gemeinde hat in jedem Haushaltsjahr für den 
Abschlussstichtag 31. Dezember einen Gesamtab-
schluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäß i-
ger Buchführung aufzustellen. Er besteht aus der G e-
samtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und dem 
Gesamtanhang und ist um einen Gesamtlagebericht zu 
ergänzen. Der Rat bestätigt den geprüften Gesamtab-
schluss durch Beschluss. § 96 findet entsprechende 
Anwendung.  
(2) Zu dem Gesamtabschluss hat die Gemeinde ihren 
Jahresabschluss nach § 95 und die Jahresabschlüsse 
des gleichen Geschäftsjahres aller verselbstst ändigten 
Aufgabenbereiche in öffentlich- rechtlicher oder privat-
rechtlicher Form zu konsolidieren. Auf den Gesamtab-
schluss sind, soweit seine Eigenart keine Abweichung 
erfordert, § 88 und § 91 Abs. 2 entsprechend anzuwe n-
den. 
(3) In den Gesamtabschluss müssen verselbstständigte 
Aufgabenbereiche nach Absatz 2 nicht einbezogen wer-
den, wenn sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen 
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, 
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemei n-
de zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind. 
Dies ist im Gesamtanhang darzustellen. 
(4) Am Schluss des Gesamtlageberichtes sind für die 
Mitglieder des Verwaltungsvorstands nach § 70, soweit 
dieser nicht zu bilden ist für den Bürgermeister und den 
Kämmerer, sowie für die Ratsmitglieder, auch wenn die 
Personen im Haushaltsjahr ausgeschieden sind, anz u-
geben: 
1. der Familienname mit mindestens einem ausge-
schriebenen Vornamen, 
2. der ausgeübte Beruf, 
3. die Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen 
Kontrollgremien i.S.d. § 125 Abs . 1 Satz 3 des Aktienge-
setzes, 
4. die Mitgliedschaft in Organen von verselbstständi g-
ten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-
rechtlicher oder privatrechtlicher Form, 
5. die Mitgliedschaft in Organen sonstiger privatrechtl i-
cher Unternehmen. 
(5) Der Gesamt abschluss ist innerhalb der ersten neun 
Monate nach dem Abschlussstichtag aufzustellen. § 95 
Abs. 3 findet für die Aufstellung des Gesamtabschlusses 
entsprechende Anwendung. 
(6) Der Gesamtabschluss ist vom Rechnungsprüfungs-
ausschuss dahingehend zu prüfen, ob er ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-
mögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der 
Gemeinde unter Beachtung der Grundsätze ordnungs-
mäßiger Buchführung ergibt. Die Prüfung des Gesam t-
abschlusses erstreckt sich darauf, ob die gesetzlichen 
Vorschriften und die sie ergänzenden Satzungen und 
sonstigen ortsrechtlichen Bestimmungen beachtet wor-
den sind. Der Gesamtlagebericht ist darauf zu prüfen, ob 
er mit dem Gesamtabschluss in Einklang steht und ob 
seine sonstigen Angaben nicht eine falsche Vorstellung 
von der Vermögens -, Schulden-, Ertrags- und Finanzge-
samtlage der Gemeinde erwecken. § 101 Abs. 2 bis 8 gilt 
entsprechend. 
(7) In die Prüfung nach Absatz 6 müssen die Jahresab-
schlüsse der verselbstständigten Aufgabenbereiche nicht 
einbezogen werden, wenn diese nach gesetzlichen Vor-
schriften geprüft worden sind.

Beteiligungsbericht 2017  
208 
§ 117 
Beteiligungsbericht 
(1) Die Gemeinde hat einen Beteiligungsbericht zu erstel-
len, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche 
Betätigung, unabhängig davon,  ob verselbstständigte 
Aufgabenbereiche dem Konsolidierungskreis des G e-
samtabschlusses angehören, zu erläutern ist. Dieser 
Bericht ist jährlich bezogen auf den Abschlussstichtag 
des Gesamtabschlusses fortzuschreiben und dem G e-
samtabschluss beizufügen.  
(2) Der Beteiligungsbericht ist dem Rat und den Einwo h-
nern zur Kenntnis zu bringen. Die Gemeinde hat zu 
diesem Zweck den Bericht zur Einsichtnahme verfügbar 
zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in 
geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen.  
§ 118 
Vorlage- und Auskunftspflichten 
Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung von 
Gründungsverträgen oder Satzungen für die in § 116 
bezeichneten Organisationseinheiten darauf hinzuwirken, 
dass ihr das Recht eingeräumt wird, von diesen Aufkl ä-
rung und Nachweise zu verlangen, die die Aufstellung 
des Gesamtabschlusses erfordert.

Beteiligungsbericht 2017  
 
209 
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 
§ 53  
Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen 
(1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit der 
Anteile eines Unternehm ens in einer Rechtsform des 
privaten Rechts oder gehört ihr mindestens der vierte 
Teil der Anteile und steht ihr zusammen mit anderen 
Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so 
kann sie verlangen, dass das Unternehmen 
1. im Rahmen der Abschlussprüfung auch die Or d-
nungsmäßigkeit der Geschäftsführung prüfen lässt; 
2. die Abschlussprüfer beauftragt, in ihrem Bericht 
auch darzustellen 
a)  die Entwicklung der Vermögens - und Ertragslage 
sowie die Liquidität und Rentabilität der Gesellschaft, 
b)  verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der 
Verluste, wenn diese Geschäfte und die Ursachen für die 
Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren, 
c)  die Ursachen eines in der Gewinn-  und Verlus t-
rechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrages; 
3. ihr den Prüfungsbericht der Abschlussprüfer und, 
wenn das Unternehmen einen Konzernabschluss aufzu-
stellen hat, auch den Prüfungsbericht der Konzerna b-
schlussprüfer unverzüglich nach Eingang übersendet. 
(2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als 
Anteile der Gebietskörperschaften auch Anteile, die 
einem Sondervermögen der Gebietskörperschaft gehö-
ren. Als Anteile der Gebietskörperschaft gelten ferner 
Anteile, die Unternehmen gehören, bei denen die Rechte 
aus Absatz 1 der Gebietskörperschaft zustehen. 
§ 54 
Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde 
(1) In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im G e-
sellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit des vertret e-
nen Kapitals bestimmt werden, dass sich die Rec h-
nungsprüfungsbehörde der Gebietskörperschaft zur 
Klärung von Fragen, die bei der Prüfung nach § 44 (Pr ü-
fung staatlicher Betätigung bei privatrechtlichen Unter-
nehmen) auftreten, unmittelbar unterrichten und zu di e-
sem Zweck den Betrieb, die Bücher und die Schriften 
des Unternehmens einsehen kann 
(2) Ein vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begründ e-
tes Recht der Rechnungsprüfungs behörde auf unmittel-
bare Unterrichtung bleibt unberührt.

Beteiligungsbericht 2017  
210 
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 
  
Herr Remmeke Abteilungsleiter 
Telefon: 2010 - Eckwerteplanung zur Vorbereitung der Haushaltsplanung 
 - Umstrukturierungen und Neugründungen von Beteiligungen 
 - Wahrung der Interessen der Stadt als Gesellschafterin bei den  
   Beteiligungsunternehmen 
 - Umsetzung von EU-Beihilfe-rechtlichen Fragestellungen 
 - Evaluierung und Weiterentwicklung des Public Corporate Governance Kodexes  
   sowie der Auf- und Ausbau weiterer relevanter Instrumente zur Wahrung von  
   Complianceaspekten 
 
 
 
Herr Scholz - Beteiligungsbericht  
Telefon: 2043   (mit diesjähriger Unterstützung von Frau Perkuhn) 
 - Beteiligungen: 
  - Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC HaMü) 
  - Wohn + Stadtbau Münster GmbH (W+S) 
   - Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 
  - Theater Münster 
  - Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
  - RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 
  - Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
  - Institut für vergleichende Städtegeschichte - IstG - gGmbH 
  - Chemisches Veterinäruntersuchungsamt Münsterland- 
    Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 
  - smartOPTIMO GmbH & Co. KG und Verwaltungs-GmbH 
  - Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG und Verwaltungs-GmbH 
  - Betriebswirtschaftliche Betreuung der Stiftungsverwaltung 
 
 
 
Frau Haubner - Beteiligungen: 
Telefon:2032  - FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (FMO) 
   - FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 
   - FMO Parking Services GmbH 
   - FMO Airport Services GmbH 
   - FMO Security Services GmbH 
   - FMO Passenger Services GmbH 
   - WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG und Beteiligungs GmbH  
   - AHS Aviation Handling Services GmbH 
  - Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) 
   - NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
   - Technologieförderung Münster GmbH 
   - CeNTech GmbH 
  - GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
  - AirportPark FMO GmbH (APP)

Beteiligungsbericht 2017  
211 
Frau Rothermundt - Konzernberichtswesen 
Telefon: 2006 - Beteiligungsbericht 
 - Beteiligungen: 
  - Stadtwerke Münster GmbH (swms) 
   - münsterNETZ GmbH 
   - items GmbH und items project GmbH 
   - Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH (WFV) 
   - NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 
   - Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 
   - Windkraft Nordseeheilbad Borkum 
 
 
 
Herr Rump - Beteiligungen: 
Telefon: 2039  - Münster Marketing (MM) 
  - Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 
   - RVM-Verkehrsdienst GmbH 
   - Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK) 
   - Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) 
  - Tarifgemeinschaft Münsterland/Ruhr-Lippe GmbH 
  - WestfalenTarif GmbH 
  - Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 
 - GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG und  
       GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 
 - KonvOY GmbH 
 
 
 
Herr Preuß stellvertretender Abteilungsleiter  
Telefon: 2046 - Beteiligungen: 
  - Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 
  - citeq 
 
 
 
Herr Günther - Beteiligungen: 
Telefon: 2035  - Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) 
  - Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Zoo) 
 
 
 
 
Stand: November 2018

Beteiligungsbericht 2017  
212 
Anlage 5: Abkürzungsverzeichnis 
Abs. Absatz 
AG Aktiengesellschaft 
AöR Anstalt des öffentlichen Rechts 
AWM Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
BgA Betrieb gewerblicher Art 
BilRUG Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz 
BioZ Biotechnologiezentrum 
CVUA-MEL  Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe 
DMS Dokumentenmanagementsysteme 
DV Datenverarbeitung 
EBIT Earnings Before Interest and Taxes, d.h. Gewinn vor Zinsen und Steuern 
eG eingetragene Genossenschaft 
EigVO Eigenbetriebsverordnung 
ff. (nach-) folgende 
FTE  Full time equivalent = Vollzeitäquivalent i.S. Vollzeitstellen (VZÄ) 
GkG NRW Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit NRW 
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
GO (NRW) Gemeindeordnung (NRW) 
i.H.v. in Höhe von 
i.L. in Liquidition 
i.S. im Sinne 
IStG Institut für vergleichende Städtegeschichte, Institut für vergleichende Städtegeschichte  
IT Informationstechnologie 
KD Kreisdirektor 
KG Kommanditgesellschaft 
KMU Kleine und mittlere Unternehmen 
LDR leitende(r) Regierungsdirektor(in) 
LKBD leitender Kreisbaudirektor 
LKRD leitende(r) Kreisrechtsdirektor(in) 
MBRA Mechanisch-Biologischen-Restmüllabfallbehandlungsanlage 
MD Ministerialdirektor 
MdL Mietglied des Landtages 
MEP Medienentwicklungsplan (für Schulen) 
MMK Managementkontrakt 
NBZ Nano-Bioanalytik-Zentrum 
NKF Neuen Kommunalen Finanzmanagements 
NWL Nahverkehr Westfalen-Lippe 
OHG offene Handelsgesellschaft 
örV öffentlich-rechtlicher Vertrag 
OWL (V) Ostwestfalen-Lippe (Verkehr) 
sog. sogenannte 
SPNV Schienenpersonennahverkehr 
Stiwl Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe 
stv. stellvertretende(r) 
TFM Technologieförderung Münster 
TG ML-RL Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH  
TK Telekommunikation 
VBK Verkehrsbetriebe Kipp 
VJ Vorjahr 
VoIP Voice over Internet Protocol 
WEG Wohnungseigentümergemeinschaft 
ZVM Zweckverband SPNV Münsterland

Beteiligungsbericht 2017  
213 
Anlage 6: Alphabetische Beteiligungsübersicht 
Beteiligungen Seite  
 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) 19 
AHS Aviation Handling Services GmbH 137 
AirportPark FMO GmbH 94 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 173 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 175 
CeNTech GmbH 65 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 91 
citeq 27 
FMO Airport Services GmbH 127 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 118 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 123 
FMO Parking Services GmbH 125 
FMO Passenger Services GmbH 131 
FMO Security Services GmbH 129 
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 68 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 165 
GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 168 
IStG gGmbH 85 
items GmbH 139 
items project GmbH 143 
KonvOY GmbH 71 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 177 
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 51 
Münster Marketing 23 
münsterNETZ GmbH 115 
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 59 
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 158 
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 98 
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 88 
RVM-Verkehrsdienst GmbH 103 
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 160 
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 163 
Sparkasse Münsterland Ost 179 
Stadtwerke Münster GmbH 109 
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl) 184 
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH 150 
Technologieförderung Münster GmbH 62 
Theater Münster 32 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 82 
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 105 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 148 
Volksbank Münster eG 183 
WestfalenTarif GmbH 153 
Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 37 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 156 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 145

Beteiligungsbericht 2017  
214 
Beteiligungen Seite  
 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 107 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 74 
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 79 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 171 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 55 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 135 
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 133 
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 43 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL) 48 
Zweckverband EUREGIO 190 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) 187

Publication name: Beteiligungsbericht-2017-Deckblatt generated:
2018-10-11T11:49:38+02:00

Beratungsverlauf (2)

05.12.2018 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 38 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.12.2018 Rat
TOP 42 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (36)

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  • Steinfurter Straße 60
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  • Hafenweg 7
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  • Wickenkamp
  • Nevinghoff 14

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Details

Aktenzeichen
V/1080/2018
Typ
Vorlagen
Datum
19.11.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37