Mandari Insight

V/0082/2021/1

Gedenken an die verfolgten Homosexuellen und vergessene Opfergruppen der NS-Zeit

Vorlagen 04.03.2021

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 17.03.2021, TOP 10

Ergänzungsvorlage Beschluss

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

47_Stellungnahme_Forschungsbedarf NS-Verfolgung Homosexueller in Münster

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Ansehen

Antrag_Schilling_Vergessene Opfer

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Ansehen

A_R_0072_2018_a_r_0072_2018_Tag_gegen_Homophobie

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Ansehen

210302_ÄA_V00822021_APDOSO

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Ansehen

Verein Spuren Finden Peter Schilling

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Ansehen

Ergänzungsvorlage Beschluss

6723 Zeichen

V/0082/2021/1 
V/0082/2021/1 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Gedenken an die verfolgten Homosexuellen und vergessene Opfergruppen der NS-Zeit sowie den 
Internationalen Tag gegen Homophobie (IDAHOT) in der Stadtgesellschaft sichtbarer machen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
    Ausschuss für Gleichstellung Vorberatung 
    Kulturausschuss Vorberatung 
    Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit 
und Ordnung 
Vorberatung 
   17.03.2021 Hauptausschuss Vorberatung 
   17.03.2021 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Rat beschließt, dass 
 
1. 
a) 
die Stadt Münster ein Forschungsprojekt beauftragt 
 zur Verfolgung homosexueller Münsteranerinnen und Münsteraner während der NS-Zeit und  
 zur strafrechtlichen Belangung homosexueller Münsteranerinnen und Münsteraner und 
 zur Emanzipations- und Bürger/-innenrechtsbewegung von lesbischen, schwulen, bisexuel-
len, trans, inter und queeren Menschen (LSBTIQ*) in Münster. 
 
b) 
die Stadt Münster an die Namen der während der NS-Zeit verschleppten und getöteten homosexu-
ellen Münsteranerinnen und Münsteraner erinnert, 
 
c) 
die Stadt Münster der nach §§175, 175a StGB strafrechtlich belangten Homosexuellen gedenkt. 
 
1. (neu) die Stadt Münster in den kommenden Jahren die Diskriminierung, Stigmatisie-
rung, Verfolgung und Ermordung von Homosexuellen und weiteren LSBTIQ*- Men-
schen sowie Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, „Euthanasie“-Opfern, Deserteuren als 
Amt für Gleichstellung 
 
15.03.2021 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Chmielorz 
Telefon: 492-1706 
Chmielorz@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0082/2021/1 
auch damals als „Asoziale“ Bezeichneter und weiterer „vergessener Opfergruppen“ 
während des NS-Regimes (1933-45) und in den darauffolgenden Jahrzehnten historisch 
erforschen, aufarbeiten und der Opfer gedenken wird.   
Sie deckt damit unerforschte und bislang wenig beleuchtete Schicksale von Münstera-
ner*innen auf und spricht Empfehlungen aus, wie die Erkenntnisse im kollektiven Be-
wusstsein der münsterischen Stadtgesellschaft verankert werden können.  
 
a) Dazu wird in einem ersten Schritt ein Forschungsprojekt (mit dem Schwerpunkt Archivar-
beit) beauftragt 
 zur Verfolgung von Münsteraner*innen der oben aufgeführten Opfergruppen während 
der NS-Zeit 
 zur strafrechtlichen Belangung homosexueller Münsteraner*innen (§§175, 175 a StGB) 
und zur Emanzipations- und Bürger*innenrechtsbewegung von LSBTIQ*-Menschen 
 zur Benachteiligung, Stigmatisierung, Diskriminierung und Emanzipation von in Müns-
ter lebenden Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, „Euthanasie“-Opfern, Deserteuren als 
auch damals als „Asoziale“ Bezeichneter und weiterer „vergessener Opfergruppen“ 
während der Nachkriegsjahrzehnte 
Hierbei wird auch geprüft, in wieweit private Nachlässe zu Forschungszwecken nutzbar ge-
macht werden können.  
 
b) Zur Unterstützung, Begleitung und weiterführenden Beratung d es Prozesses und zur Dis-
kussion der (Zwischen-) Ergebnisse wird eine Arbeitsgruppe wahlweise ein Runder Tisch ge-
bildet, an der/dem die beteiligten Ämter und Einrichtungen sowie zivilgesellschaftliche Grup-
pen beteiligt sind.  
 
c) Die Ergebnisse werden dem R at in einer ausführlichen schriftlichen Dokumentation bereit-
gestellt, die nach Abschluss dieses Forschungsprojekts für weitere öffentliche Präsentationen 
genutzt werden kann. 
 
2. 
Das Forschungsprojekt wird erweitert und arbeitet münsterische Schicksale aus weiteren bisher 
unerforschten und damit vergessenen Opfergruppen des Nationalsozialismus (Sinti und Roma, 
Zeugen Jehovas, Euthanasie“-Opfer, Deserteure, „Asoziale“) in Münster auf. 
 
2. (neu) In einem weiterführenden zweiten Schritt werden unter Berücksich tigung der Ergeb-
nisse aus Punkt 1 Empfehlungen ausgesprochen, wie die Stadt Münster an die Namen homo-
sexueller Münsteraner*innen erinnert, die während der NS -Zeit verschleppt und getötet wur-
den oder nach §§ 175, 175a strafrechtlich belangt wurden.  
 
3. 
Die Stadt Münster verankert den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie 
(IDAHOBIT) in der Stadtgesellschaft und macht deutlich, dass lesbische, schwule, bisexuelle, trans, 
inter und queere Menschen ein selbstverständlicher Teil der Stadtgesellschaft sind. 
 
4. (neu) Ebenso werden Empfehlungen unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus Punkt 1 
erarbeitet, wie den weiteren oben aufgeführten „vergessenen Opfergruppen“ differenziert ge-
dacht werden kann und ihre Schicksale eine angemessene Würdig ung in der Stadt, in ihrer 
Geschichtsschreibung und Gegenwart, erhalten können.

- 3 - 
V/0082/2021/1 
5. (neu) Es wird geprüft, ob eine Zusammenarbeit mit externen Agenturen bzw. Projektlaboren 
im Anschluss an die Forschungsarbeit zur Entwicklung öffentlichkeitswirksamer Präs entatio-
nen und Projekte wirtschaftlich und fachlich sinnvoll sein kann.  
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Forschungsprojekt, Erinnerung und Gedenken (siehe Sachentscheidung 1. a)-c) und 2.) 
 
Die Sachentscheidungen sind wie folgt finanziert: 
 
Teilergebnisplan 
 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemer-
kungen 
 
Produktgruppe 0406 Stadtarchiv    
Zeile 11 Personalaufwendungen 2021 44.565  
 16 Sonstige ordentliche Aufwen-
dungen 
2021 3.000  
 11 Personalaufwendungen 2022 44.565  
 16 Sonstige ordentliche Aufwen-
dungen 
2022 7.500  
gesamt    99.630  
 
 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0104 Gleichstellung aller Geschlech-
ter 
   
Zeile 16 Sonstige ordentliche Aufwen-
dungen 
2022 10.000  
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan -Entwurf 2021 bei den 
o.g Produktgruppen veranschlagt. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Beschlussausführung 
unter dem Vorbehalt steht, dass der Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2021 bzw. der mittelfris-
tigen Ergebnisplanung die Ermächtigungen bereitstellt. 
Die Personalaufwendungen werden im Personalbudget gedeckt. 
 
(neu) Für 2022 müssen zusätzliche Mittel eingestellt werden. 
Produktgruppen 0406 Stadtarchiv, 0104 Gleichstellung aller Geschlechter 
 
 
Begründung: 
 
Die Verwaltung schließt sich den vorgeschlagenen Anpassungen aus dem Änderungsantrag der 
Fraktionen Bündnis90/Die Grünen, SPD, Volt, CDU, Freie Demokraten, Die Linke und der Gruppe Die 
Partei / ÖDP an.

- 4 - 
V/0082/2021/1 
gez. 
 
Markus Lewe 
 
Anlagen: 
- Antrag an den Rat Nr.: A-R/0072/2018 
- Anregung von Peter Schilling (Verein Spuren finden e.V.) mit Schreiben an den Oberbür-
germeister vom 15. August 2020 
- Stellungnahmen des Stadtarchivs vom 21.02.2019 und Kopie des Antwortschreibens des Ober-
bürgermeisters an Peter Schilling vom 15. September 2020 
- Änderungsantrag vom 02.03.2021, APDOSO

Anlage A

3078 Zeichen

Anlage A zur V/0082/2021 
Kurzüberblick 
Beschlussvorlage zum Ratsantrag A-R/0072/2018 „Gedenken an die verfolgten Homosexuellen 
sowie den Internationalen Tag gegen Homophobie (IDAHOT) in der Stadtgesellschaft sichtbarer 
machen“ und zur Anregung von Peter Schilling (Verein Spuren finden e.V.) in einem Schreiben an 
den Oberbürgermeister, die Schicksale bisher vergessener Opfergruppen im Raum Münster wäh-
rend der NS-Zeit aufzuarbeiten. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die Beschlussvorlage folgt den Zielen des Produktplans der beteiligten Ämter. Sie dient der 
 
 Förderung der Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, inter und 
queeren Menschen in Münster, 
 der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung der Stadtgeschichte, 
 dem Aufbau, der Pflege und Erschließung von Archivgut sowie 
 der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung von Geschichte am authentischen Ort. 
 
Mit der Beschlussvorlage werden folgende Ziele umgesetzt: 
 
 Die Erforschung der Verfolgung während der NS-Zeit mit dem Fokus auf homosexuelle 
Menschen in Münster und sog. vergessene Opfergruppen (Sinti und Roma, Zeugen Je-
hovas, Euthanasie“-Opfer, Deserteure, „Asoziale“) im Raum Münster. 
 Die Erforschung der strafrechtlichen Verfolgung homosexueller Männer in der jungen 
Bundesrepublik. 
 Die Entwicklung eines entsprechenden Formats des Gedenkens. 
 Die Sicherung von Quellen der Emanzipations- und Bürger/-innenrechtsbewegung von 
lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, inter und queeren Menschen in Münster. 
 Die Vorbereitung didaktischer Materialien für schulische Beträge im Rahmen des Stol-
persteingedenkens oder vergleichbarer Formate. 
 Sichtbarmachung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, inter und queeren Le-
benswelten in Münster jährlich am 17.05. aus Anlass des an diesem Tag begangenen „In-
ternationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie“ (IDAHOBIT, vormals 
IDAHOT). 
 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0406 und 0104 Stadtarchiv und Gleichstellung aller Geschlechter 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja  Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan 2021 enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan 2021 enthalten? X Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja  Nein

Bereits veranschlagt? X Ja  Nein   
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
X vollständig 
freiwillig 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Die Entscheidung ist im Hinblick auf die Homosexuellenverfolgung während der NS-Zeit, im Hin-
blick auf die strafrechtliche Verfolgung schwuler Männer in der jungen Bundesrepublik und im 
Hinblick auf die Sichtbarmachung von Lebenswelten von lesbischen, schwulen, bisexuellen, 
trans, inter und queeren Menschen in Münster relevant für die Gleichstellung von Menschen aller 
sexuellen und geschlechtlichen Identitäten.

47_Stellungnahme_Forschungsbedarf NS-Verfolgung Homosexueller in Münster

6587 Zeichen

Münster, 19.01.2021 
 
Forschungsstand und Forschungsbedarf: 
NS-Verfolgung homosexueller Münsteranerinnen und Münsteraner 
 
 
Antrag A-R/0072/2018: 
Gedenken an die verfolgten Homosexuellen sowie den Internationalen Tag gegen Homo-
phobie (IDAHOT) in der Stadtgesellschaft sichtbarer machen 
 
 
Über Münsteranerinnen und Münster, die in der NS-Zeit oder in der Nachkriegszeit als Homosexu-
elle verfolgt wurden, ist bis auf eine Ausnahme nichts bekannt. Deshalb ist aus erinnerungskultu-
reller und geschichtswissenschaftlicher Perspektive der Antrag der Ratsgruppe Piraten/ÖDP vom 
27.11.2018 grundsätzlich zu unterstützen und das Gedenken an verfolgte homosexuelle Frauen 
und Männer in der Stadtgesellschaft zu stärken. Die Verwaltung wurde gebeten, „zu prüfen und zu 
berichten, […] welche Kosten für die Gedenktafel und die zuvor notwendige Forschung, um die 
Verfolgung von homosexuellen Frauen und Männern umfassend und historisch richtig darzustel-
len, anfallen.“ 
 
Dafür muss erstmals umfassend die Verfolgung Homosexueller in Münster insbesondere in der 
NS-Zeit, aber auch in der frühen Bundesrepublik bis zur allmählichen Entkriminalisierung in den 
1960er Jahren, dokumentiert werden.  Denn zuverlässige Erkenntnisse zur Verfolgung homosexu-
eller Münsteranerinnen und Münsteraner während der NS -Zeit liegen bisher nur begrenzt  vor. Wir 
wissen durch Studierenden- Forschungsprojekte von Disziplinarmaßnahmen gegen sechs mit der 
Universität Münster verbundene Betroffene, und für eine „Stolperstein“-Verlegung konnte das  
Schicksal Fritz Robert Rippergers dokumentiert werden, der in das KZ Buchenwald verschleppt 
wurde und später starb. Schon hier finden sich Hinweise auf weitere Verfolgte. 
 
Erste Vorrecherchen und der Kontakt mit wissenschaftlichen Einrichtungen oder Initiativen wie 
dem Verein „Spuren finden“ oder dem Universitätsarchiv bestätigen abgesehen von diesen insge-
samt sieben Einzelschicksalen die weitgehende Unkenntnis über die Lebenswege homosexueller 
Verfolgter und ihre Verfolgungsgeschichte. Insbesondere die Rolle kommunaler und staatlicher  
Behörden sowie der Stadtgesellschaft liegt noch im Dunkeln. Der Forschungsbedarf und zu erwar-
tende Aufwand ist an diesem niedrigen Wissensstand anzusetzen. 
 
Weil diese Desiderate über das örtliche  Beispiel hinausgehen, könnten neue Forschungen weg-
weisend sein. Zwar gibt es Lokalstudien etwa zu Hamburg, Köln oder Berlin, doch ist Westfalen in 
DER 
OBERBÜRGERMEISTER 
 
STADTARCHIV 
An den Speichern 8 
48157 Münster 
 
 
 
Bei weiteren Fragen: 
 
Anja Gussek 
(gussek@stadt-muenster.de) 
 
Philipp Erdmann 
(erdmann@stadt-muenster.de)

dieser Hinsicht eine schlecht erforschte Region. Insbesondere die Kontinuitäten in der Verfolgung 
von Homosexuellen tief in die  bundesrepublikanische Demokratie hinein erfordern umfassende 
Recherchen und Forschungen. Der zäsurübergreifende Zugriff hätte über die Region hinaus Pio-
niercharakter. 
 
Homosexualität galt auch vor und nach der NS -Zeit als strafbar. Doch zwischen 1933 und 1945 
nahm die Verfolgung drastische Dimensionen an. Von der zeitlichen Perspektive über diese  Sys-
temwechsel ausgehend gilt es zum einen konkret die Biographien Verfolgter wie auch von mögli-
chen Täterinnen und Tätern zu erforschen. Zum anderen muss eine geschichtswissenschaftliche 
Einordnung der Ermittlungs-, Verfolgungs- und Bestrafungsstrukturen in Justiz, Polizei und Verwal-
tung erfolgen. Gerade die Behördenseite und die Haltung der gesellschaftlichen Mehrheit mit  dem 
Argument des „Scham- und Sittlichkeitsgefühls“ sind noch weitgehend unbekannt.  
 
Auf Feldern wie der Wehrmachtgerichtsbarkeit in der Garnisonsstadt Münster ist der Bedarf an 
Grundlagenforschung hoch. Völlig ungeklärt ist beispielsweise die Frage, ob es Verurteilungen von 
Homosexuellen vor Kriegsgerichten mit Sitz in Münster während des Zweiten Weltkriegs gab. Aus-
zuwerten sind außerdem Gerichtsakten, Akten der Strafermittlung, kommunale Überlieferungen 
und die Recherchen von Suchdiensten wie dem ITS aus der Nachkriegszeit.  Inwieweit sich von 
den dokumentierten Fällen von Ausgrenzungen  an der Universität Münster weitere Verfolgten-
schicksale ermitteln lassen, ist in Zusammenarbeit mit dem Universitätsarchiv ebenfalls zu klären. 
 
Dazu sind umfassende Recherchen in kommunalen Archiven in der Region, im Universitätsarchiv 
und im Bundesarchiv sowie den Landesarchiven notwendig. Gerade die Akten der Gerichte und 
Ermittlungsbehörden sind dabei auszuwerten. Die Überlieferung zivilgesellschaftlicher I nitiativen 
wie der Schwulenverbände ist ebenso hinzuzuziehen. Hier ist in erster Linie an das schwul -
lesbische Archiv Münster und das KCM Münster oder auch das Centrum Schwule Geschichte e.V. 
mit Sitz in Köln zu denken. Auch ist Kontakt aufzunehmen mit möglichen Zeitzeuginnen und Zeit-
zeugen oder Expertinnen und Experten, die seit Jahrzehnten mit großem Engagement Einzel-
schicksale verfolgt und dokumentiert haben.  
 
 
Handlungsempfehlung: 
 
Der Rat der Stadt Münster beauftragt das Stadtarchiv Münster mit einer detaillierten Prüfung des 
Forschungsbedarfs und mit einer Dokumentation erster Hinweise auf weitere Opfer der Verfolgung 
homosexueller Männer und Frauen in der NS -Zeit und in der jungen Bundesrepublik . Hierfür müs-
sen temporär etwa für sechs Monate Mittel für Werkverträge und /oder eine zeitweise Stellenauf-
stockung bereitgestellt werden. 
 
[Kostenvoranschlag: Wissenschaftliche Mitarbeit (TVÖD - E 13) mit 19,5 Stunden über 6 Monate 
inkl. Sonderzuwendungen: ca. 17.275 €, alternativ  eine wissenschaftliche Honorar kraft mit 60 
Stunden/Monat über 6 Monate (25 €/Stunde): ca. 9 .000 €, zusätzlich 1.000 € Reise-  und Kopier-
kostenbudget] 
 
Anschließend ließe sich auf Grundlage dieser Arbeit ein konkretes erinnerungskulturelles Format 
entwickeln. Der Vorschlag einer Gedenktafel ist dabei aufzugreifen. Auch der Aufwand, den eine 
umfassende wissenschaftliche Erarbeitung des Themas erfordern würde, lässt sich dann detailliert 
beziffern. 
 
Da es sich um ein weitgehendes Desiderat auch in der gesamten Region handelt, ist eine inter-
kommunale Kooperation denkbar – möglich über die geschichtswissenschaftlichen Einrichtungen 
des LWL wie das Institut für westfälische Regionalgeschichte oder das Landesarchiv NRW. Gera-
de die Wehrmachtjustiz lässt sich in diesem regionalen Rahmen mit Münster als Kommandositz 
des ehemaligen Wehrkreis VI untersuchen  und auch auf Ebene der Strafgerichtsbarkeit endeten 
Zuständigkeiten Münsteraner Akteure sowohl vor als nach 1945 Funktionen nicht an der Stadt-
grenze.

Antrag_Schilling_Vergessene Opfer

1989 Zeichen

Der Oberbürgermaisier
Münster

Eing: 17, AUG. u)

=stopersteine

Se SPUREN FINDEN EV.

I

Peter Schilling a

Verein Spuren Finden | Dezernat V

Fasanenweg 13 | 46 Alle

48155 Münster jeing 19 AUS. 2020 Münster, den 15.08.2020

Stadtarchiv
A ga a

It

Sehr geehrter Herr Lewe!

Am 13. Februar 2020 hat der Deutsche Bundestag die Anerkennung der sogenannten
„Asozialen“ als Opfergruppe des Nationalsozialismus beschlossen. (Drucksache 19/14342)

Zu dieser Gruppe wurden „Obdachlose“, „Landstreicher‘; Arbeitsscheue‘, “Alkoholiker,
„Zigeuner“ gezählt, die als vermeintliche „Ballastexistenzen“ nicht zur Volksgemeinschaft
gehören würden. In den Konzentrationslagern erhielten sie die Kennzeichnung mit einem
schwarzen Winkel.

Ziel dieser späten Anerkennung ist es, den zum großen Teil Vergessenen einen angemessenen
Platz in der Erinnerungskultur zukommen zu lassen.

Auch die Stadt Münster sollte diese vergessenen Opfergruppen und Einzelpersonen im Raum
Münster recherchieren und ihrer Diskriminierung und Verfolgung in angemessener Form
gedenken. :

Dies wären:

Zeugen Jehovas

Zwangsarbeiter und ihre UnterstützerInnen
„Euthanasie“-Opfer

Sinti und Roma

Fahnenflüchtige und Deserteure
Homosexuelle

„asoziale Volksschädlinge“

Dazu sind die folgenden Schritte notwendig:

1. Recherche und Dokumentation der Fälle im Raum Münster
2. Erstellung einer Ausstellung mit exemplarischen Fällen

3. Maßnahmen zur Vermittlung ihrer Geschichte in schriftlicher und pädagogischer
Form

Das Stadtarchiv, der Geschichtsort Villa ten Hompel, die Universität Münster und das Landes-
archiv Münster könnten die Forschungen und Vermittlungen unterstützen. Sicher muss auch
in weiteren Archiven und Dokumentationen nach Münster betreffenden Fällen gesucht

werden.
Erste Hinweise auf einzelne Lebensgeschichten belegen, dass mit diesem Projekt Licht in den

Bereich der vergessenen Opfer gebracht werden kann. Eine wichtige Voraussetzung, um ihrer
angemessen gedenken zu können.

Mit freundlichen Grüßen

A_R_0072_2018_a_r_0072_2018_Tag_gegen_Homophobie

2925 Zeichen

Antrag an den Rat Nr.: A-R/0072/2018 
 
 
                  Münster, den 27.11.2018 
 
 
 
Ratsantrag der Ratsgruppe Piraten/ÖDP 
 
 
Gedenken an die verfolgten Homosexuellen sowie den Internationalen Tag gegen 
Homophobie (IDAHOT) in der Stadtgesellschaft sichtbarer machen 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
Der Verwaltung wird gebeten, 
 
1. zu prüfen und zu berichten, 
 
 a) ob und wie es möglich ist, an die Namen der wäh rend der NS-Zeit verschleppten 
 und getöteten homosexuellen Münsteranerinnen und M ünsteraner auf einer 
 Gedenktafel zu erinnern, 
 
 b) ob und wie es möglich ist, den nach §§ 175, 175 a StGB strafrechtlich belangten 
 Homosexuellen namentlich zu gedenken, 
 
 c) welche Kosten für die Gedenktafel und für die z uvor notwendige Forschung, um 
 die Verfolgung von homosexuellen Frauen und Männer n umfassend und historisch 
 richtig  darzustellen, anfallen. 
 
2. Zu prüfen und berichten, wie der „Internationale Tag gegen Homophobie“ (IDAHOT) in 
der Stadtgesellschaft verankert werden kann. 
 
 
Begründung: 
 
Die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus haben bislang in der Gedenkkultur der 
Stadt Münster wenig Beachtung gefunden. Mit einer zentralen Gedenktafel in der Stadt 
soll das Gedenken an diese, auch nach dem Ende des Nationalsozialismus noch vielfach 
Verfolgungen und Diskriminierungen ausgesetzte Opfergruppe, einen würdigen Ort finden. 
 
Auch in der Bundesrepublik Deutschland wurden über 20 Jahre lang zehntausende 
Männer in der Bundesrepublik noch nach dem Paragraphen 175 verhaftet, verurteilt und 
eingesperrt.

Der Internationale Tag gegen Homophobie am 17. Mai eines jeden Jahres sollte zukünftig 
stärker in die Stadtgesellschaft wirken. Der IDAHOT bietet die Gelegenheit, sowohl an die 
Homosexuellenverfolgung während der NS-Zeit zu erinnern, als auch auf die in extremen 
Randbereichen der deutschen Bevölkerung wieder sichtbar werdenden Homophobie 
hinzuweisen. 
 
Fast täglich liest man selbst im vermeintlich aufgeklärtem Deutschland von Übergriffen auf 
LGBTTIQ-Menschen und -Paaren. Ganz abgesehen davon, dass in 77 Ländern der Welt 
Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt werden und in einigen davon sogar 
ihr Leben verloren haben. 
 
Mit einem Gedenken an die verfolgten Homosexuellen wird auch gemahnt, dass sich die 
Geschichte nicht wiederholen darf. Gerade in Zeiten, wo Rechtspopulisten unsere 
Demokratie angreifen und die Erfolge bei der Gleichstellungen der queeren Community 
rückgängig machen wollen, dürfen wir nicht einfach still danebenstehen, sondern müssen 
rechtzeitig aufwachen und ganz besonders auch deutliche Zeichen setzen. 
 
Gerade in Münster, die Stadt, in der am 29. April 1972 die erste Schwulen-Demo in 
Deutschland überhaupt stattfand, stünde eine angemessene Form des Gedenkens gut zu 
Gesicht. Denn da ist Münster nicht der Vorreiter, wie die Stadt es 1972 war. 
 
 
 
Gez. 
 
Johannes Schmanck 
Franz Pohlmann

210302_ÄA_V00822021_APDOSO

4032 Zeichen

02.03.2021 
 
 
Änderungsantrag zur öffentlichen Beschlussvorlage 
V/0082/2021 
 
Gedenken an die verfolgten Homosexuellen und vergessene 
Opfergruppen der NS-Zeit sowie den Internationalen Tag gegen 
Homophobie (IDAHOT) in der Stadtgesellschaft sichtbarer 
machen.  
 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Rat möge beschließen, dass 
 
 
 
1.(alt)  entfällt 
 
1. (neu)  die Stadt Münster in den kommenden Jahren die 
Diskriminierung, Stigmatisierung, Verfolgung und 
Ermordung von Homosexuellen und weiteren LSBTIQ*- 
Menschen sowie Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, 
„Euthanasie“-Opfern, Deserteuren als auch damals als 
„Asoziale“ Bezeichneter und weiterer „vergessener 
Opfergruppen“ während des NS-Regimes (1933-45) und 
in den darauffolgenden Jahrzehnten historisch 
erforschen, aufarbeiten und der Opfer gedenken wird.   
Sie deckt damit unerforschte und bislang wenig 
beleuchtete Schicksale von Münsteraner*innen auf und spricht Empfehlungen 
aus, wie die Erkenntnisse im kollektiven Bewusstsein der münsterischen 
Stadtgesellschaft verankert werden können.  
 
a)  Dazu wird in einem ersten Schritt ein Forschungsprojekt (mit dem Schwerpunkt 
Archivarbeit) beauftragt 
 zur Verfolgung von Münsteraner*innen der oben aufg eführten Opfergruppen 
während der NS-Zeit 
 zur strafrechtlichen Belangung homosexueller Münst eraner*innen (§§175, 175 
a StGB) und zur Emanzipations- und Bürger*innenrechtsbewegung von 
LSBTIQ*-Menschen 
 zur Benachteiligung, Stigmatisierung, Diskriminier ung und Emanzipation von 
in Münster lebenden Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, „Euthanasie“-Opfern, 
Deserteuren als auch damals als „Asoziale“ Bezeichneter und weiterer 
„vergessener Opfergruppen“ während der Nachkriegsjahrzehnte 
Hierbei wird auch geprüft, in wieweit private Nachlässe zu Forschungszwecken 
nutzbar gemacht werden können.

b) Zur Unterstützung, Begleitung und weiterführenden Beratung des Prozesses und 
zur Diskussion der (Zwischen-) Ergebnisse wird eine Arbeitsgruppe wahlweise ein 
Runder Tisch gebildet, an der/dem die beteiligten Ämter und Einrichtungen sowie 
zivilgesellschaftliche Gruppen beteiligt sind.  
 
c) Die Ergebnisse werden dem Rat in einer ausführlichen schriftlichen 
Dokumentation bereitgestellt, die nach Abschluss dieses Forschungsprojekts für 
weitere öffentliche Präsentationen genutzt werden kann. 
 
2. entfällt 
2. (neu ) In einem weiterführenden zweiten Schritt werden unter Berücksichtigung der 
Ergebnisse aus Punkt 1 Empfehlungen ausgesprochen, wie die Stadt Münster an die 
Namen homosexueller Münsteraner*innen erinnert, die während der NS-Zeit 
verschleppt und getötet wurden oder nach §§ 175, 175a strafrechtlich belangt 
wurden.  
 
3. wie Vorlage 
 
4. (neu) Ebenso werden Empfehlungen unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus 
Punkt 1 erarbeitet, wie den weiteren oben aufgeführten „vergessenen Opfergruppen“ 
differenziert gedacht werden kann und ihre Schicksale eine angemessene 
Würdigung in der Stadt, in ihrer Geschichtsschreibung und Gegenwart, erhalten 
können.  
 
5. (neu)  Es wird geprüft, ob eine Zusammenarbeit mit externen Agenturen bzw. 
Projektlaboren im Anschluss an die Forschungsarbeit zur Entwicklung 
öffentlichkeitswirksamer Präsentationen und Projekte wirtschaftlich und fachlich 
sinnvoll sein kann.  
 
6. (neu)  Die Verwaltung wird beauftragt, zu den Haushaltsberatungen zum Haushalt 
2022 die durch die Erweiterung notwendigen finanziellen und personellen 
Ressourcen darzustellen.  
 
 
II Finanzielle Auswirkungen 
 
Für 2022 müssen zusätzliche Mittel eingestellt werden. 
Produktgruppen 0406 Stadtarchiv, 0104 Gleichstellung aller Geschlechter 
 
 
Begründung : mündlich

gez.      gez.     gez. 
Andrea Blome   Marius Herwig   Helene Goldbeck 
Petra Dieckmann   Lia Kirsch    Tim Pasch 
Anne Herbermann   Doris Feldmann   Josef Bergmann 
Sylvia Rietenberg   Ludger Steinmann 
und Fraktion    und Fraktion 
 
 
gez     gez.     gez. 
Tobias Jainta   Jörg Berens    Ulrich Thoden 
und Fraktion    und Fraktion    und Fraktion 
 
 
gez. 
Lars Nowak 
Franz Pohlmann

Verein Spuren Finden Peter Schilling

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Peter Schilling

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Fasanenweg 13
48155 Münster

Münster, 15.09.2020

Aufarbeitung von vergessenen Opfergruppen während der NS-Zeit im
Raum Münster

Sehr geehrter Herr Schilling,

vielen Dank für Ihre Anregung zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der
Schicksale bisher vergessener Opfer des Nationalsozialismus im Raum
Münster.

In den letzten Jahrzehnten hat die Stadt Münster zahlreiche
Forschungsaufträge erteilt, die der Aufarbeitung der Lebenswege während
der NS-Zeit verfolgter, diskriminierter und ermordeter Münsteranerinnen und
Münsteraner dienten. Daraus entstanden etwa das Biographische Lexikon
der jüdischen Familien in Münster oder eine Aufarbeitung der Zwangsarbeit
in Münster und Umgebung.

Mir ist auch durchaus bewusst, welche wichtige Arbeit der Verein Spuren
finden e.V. in Bezug auf das Stolperstein-Projekt in Münster geleistet hat.

Nach Aussage des Stadtarchivs und des Geschichtsortes Villa ten Hompel
erscheint Ihre Anregung zu einer historisch-wissenschaftlichen Aufarbeitung
der Schicksale und einer angemessenen Erinnerung an diese vergessenen
Personengruppen als durchaus berechtigt. Die Anerkennung der sog.
„Asozialen“ durch den Deutschen Bundestag unterstreicht die Notwendigkeit
einer entsprechenden Aufarbeitung zusätzlich. Hier gibt es sicher
Nachholbedarf und eventuell eine erhöhte Akzeptanz in der Gesellschaft sich
mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Es herrscht in der Tat noch große Unkenntnis über die Lebenswege, der von
Ihnen genannten Personenkreise. Es ist davon auszugehen, dass ein hoher
Forschungsbedarf besteht und auch durchaus langwierige umfangreiche
Recherchearbeiten zu leisten sind. Hilfreich wäre es außerdem, sich der
Unterstützung der Universität sowie weiterer Archive und Geschichtsinstitute
zu vergewissern.

STADT || MÜNSTER

Markus Lewe
Oberbürgermeister

Stadthaus 1, Klemensstraße 10

Telefon: 0251/4.92-60 00
Fax: 0251/492-77 01

lewe@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de

Es wäre aus meiner Sicht sinnvoll, sich in einem ersten Schritt an einem
operativen ‚runden Tisch‘ zusammenzusetzen, um das weitere Vorgehen,
Finanzierungs- und Personalbedarfe sowie mögliche Arbeitsformen
abzustimmen. Dabei kann mit Sicherheit auf die Kompetenzen und
Ressourcen im Stadtarchiv und im Geschichtsort Villa ten Hompel
zurückgegriffen werden. Mir ist bekannt, dass die Erforschung einiger der von
Ihnen angesprochenen „vergessenen Opfergruppen“, etwa die
homosexuellen NS-Opfer, auch in Initiativen aus dem Rat und aus der
Verwaltung bereits thematisiert wurden. Dies wäre bei den weiteren
Planungen zu berücksichtigen und gegebenenfalls zu integrieren.

Zunächst möchte ich daher vorschlagen, über das zuständige Kulturdezernat
durch Stadtarchiv und Geschichtsort Villa ten Hompel ein Arbeitstreffen bzw.
einen ‚runden Tisch‘ mit Ihnen und allen involvierten Akteuren zur
Abstimmung der weiteren Planungen zu organisieren und durchzuführen.
Die in diesem Gremium entwickelten Überlegungen und Vorschläge zur
Umsetzung eines entsprechenden Forschungs- und Erinnerungsprojektes
sollten dann dem Rat der Stadt Münster zur Entscheidung gestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

u

Markus Lewe

Beratungsverlauf (5)

16.02.2021 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 9 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
17.03.2021 Hauptausschuss
TOP 12 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
17.03.2021 Rat
TOP 10 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
Vorberatung
Vorberatung

Orte (3)

  • Klemensstraße 10
  • Fasanenweg 13
  • An den Speichern 8

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Details

Aktenzeichen
V/0082/2021/1
Typ
Vorlagen
Datum
04.03.2021
Erstellt
04.03.2021 13:55