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Tätigkeitsberichte der nichtstädtischen Antidiskriminierungsbüros für das Jahr 2019

Mitteilung Ausschuss 1858/2020 vom 14.08.2020

Stand: Am 20.08.2020 im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • Mitteilung Ausschuss

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/16/162 Vorlagen-Nummer 14.08.2020 1858/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 18.08.2020 Ausschuss Soziales und Senioren 20.08.2020 Tätigkeitsberichte der nichtstädtischen Antidiskriminierungsbüros für das Jahr 2019 Die Stadt Köln hat die nichtstädtischen Antidiskriminierungsbüros im Jahr 2019 mit Mitteln in Höhe von 67.711,00 € aus der Finanzposition „Z Projektförderung Aktionsprogramm gegen Gewalt“ geför- dert. Die Mittel wurden je zur Hälfte an das Antidiskriminierungsbüro des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V. und das Antidiskriminierungsbüro von Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. ausgezahlt. Im Rahmen der jährlich zu erstellenden Verwendungsnachweise haben die beiden Antidiskriminie- rungsbüros der Verwaltung ihre Jahresberichte 2019 vorgelegt. Die ausführlichen Berichte der beiden Träger sind auf folgenden Seiten zu finden:  https://www.oegg.de/wp-content/uploads/2020/08/oegg_Bericht_2019_7_web-1.pdf  https://www.caritas-koeln.de/export/sites/ocv/.content/.galleries/downloads/ADA- Jahresbericht2019.pdf Unter anderen durch die zunehmende Sensibilisierung der Kölner Stadtgesellschaft gegenüber Dis- kriminierung und Rassismus steigen bei den beiden nichtstädtischen Antidiskriminierungsbüros die Nachfragen nach Beratung und Informationen. Zudem fanden deutlich mehr Beratungen mit komple- xen Sachverhalten statt. Die Träger führen nachvollziehbar an, dass der erhöhte Arbeitsaufwand mit der vorhandenen Personalausstattung von je 0,425 Stellen pro Träger nicht mehr zu bewältigen ist. Die Verwaltung sieht den steigenden Bedarf institutioneller Förderung von Beratung und Strukturar- beit im Tätigkeitsbereich Antirassismus/Rassismuskritik bei Trägern und stellt perspektivisch eine Neubewertung der Stellenbemessung in Aussicht. Anlagen: Schaubild Jahresberichte 2019 der Träger werden als Broschüren in den Sitzungen ausgelegt: Gez. Reker
  • Anlage1

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    Nichtstädtische Antidiskriminierungsbüros 2019 insgesamt0,85 Personalstellen ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……………………………………………………………………… Formen der Diskriminierung Insgesamt 276 Beratungen* 54%32% 8% Kontaktwege Persönlich Online Per Chat Telefon Mobil Die Beratungen sind anonym, kostenlos und ggf. mehrsprachig! Diskriminierungsbereiche Bildung Arbeit Wohnen Dienst- leistung Ämter / Behörden 36% 33% 31% 25% 23% ……………………………………………………………….…… Umstrittene, unangemessene Behandlung Anfeindungen, Bedrohungen Ungleiche Behandlung im Vergleich zu anderen Insgesamt 33 Informationsveranstaltungen und Workshops 62% der Diskriminierungen finden aufgrund der Herkunft* statt. 20% Polizei Die Zahl der Beratungen wurden von den städtisch finanzierten 0,85 Personalstellen erfasst. Die Zahl gibt keine Auskunft über die gesamtstädtischen Diskriminierungsfälle. * 1,3 Beratungen pro Tag entsprechend der Personalbesetzung. * vermeintliche oder zugeschriebene Herkunft ………….…

Beratungsverlauf

  1. 18.08.2020

    Integrationsrat

    TOP 5.20, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  2. 20.08.2020 zuletzt

    Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren

    TOP 16.16, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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