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V/0032/2025

Vorschlag für ein Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster“ - Empfehlungen aus dem Projekt „Gesundheit in der nachhaltigen Stadt“

Vorlagen 02.05.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 02.07.2025, TOP 53

Beschlussvorlage

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Beschlussvorlage

28422 Zeichen

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V/0032/2025 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Vorschlag für ein Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster“ - Empfehlungen aus dem Projekt 
„Gesundheit in der nachhaltigen Stadt“ 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   03.06.2025 Ausschuss für Gleichstellung Vorberatung 
   03.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Mitte Vorberatung 
   03.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Nord Vorberatung 
   11.06.2025 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und  
Arbeitsförderung 
Vorberatung 
   12.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Vorberatung 
   25.06.2025 Integrationsrat Vorberatung 
   25.06.2025 Betriebsausschuss Münster Marketing Vorberatung 
   26.06.2025 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Vorberatung 
   02.07.2025 Hauptausschuss Vorberatung 
   02.07.2025 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat nimmt die in der Begründung dargestellten zentralen Ergebnisse des Kooperations-
projektes „Gesundheit in der nachhaltigen Stadt“ von Universität Münster und Stadt Münster 
zur Kenntnis und unterstreicht die Bedeutung von Gesundheit in der Stadtentwicklung. 
2. Der Rat stimmt dem im Rahmen dieses Projektes erarbeiteten und in der Begründung darge-
stellten Vorschlag für ein Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster“ sowie den daraus 
resultierenden Maßnahmen zu. Soweit haushaltsrelevante Maßnahmen hiervon berührt sind, 
stehen diese mit Blick auf die Haushaltslage der Stadt Münster unter dem Vorbehalt der Fi-
nanzierbarkeit. 
Gesundheits- und 
Veterinäramt 
 
15.05.2025 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Heitkötter 
Telefon: 492-5388 
Heitkoetter@stadt-
muenster.de 
 
Herr Dr. Schmidt 
Telefon: 492-2755 
SchmidtMatthias@stadt-
muenster.de

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3. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass bereits einige Empfehlungen aus dem vorgeschlagenen 
Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster“ im Rahmen des Projektes erprobt wurden und 
beauftragt die Verwaltung, die Umsetzung des Handlungsprogramms in einem lernenden Sys-
tem weiter anzugehen: Es sollen Ansätze erprobt, evaluiert, darauf aufbauend weiterentwickelt 
und schließlich dauerhaft etabliert werden. Der Fokus soll insbesondere auf den folgenden 
zentralen Ansätzen liegen 
- Weiterführung des Gesundheitsforums mit zentraler Koordination auf Stadtebene und der 
Stadtteilgesundheitsforen mit Geschäftsführungen; 
- Zentrale Koordinierung des Themas „Gesunde Stadt“ in der Stadtverwaltung; 
- Community Empowerment; 
- Etablierung eines Verfügungsfonds; 
- Fortführung der Kooperation mit der Wissenschaft. 
4. Die Verwaltung wird beauftragt, dem Rat 2028 einen entsprechenden Bericht zur Konkretisie-
rung und zum Umsetzungsstand des Handlungsprogramms „Gesunde Stadt“ vorzulegen. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2025 wie folgt veran-
schlagt: 
 
Teilergebnisplan 
 
 Nr. Bezeichnung  Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen  
 
Produktgruppe 0701 Gesundheitsdienste    
Zeile 02 Zuwendungen und allgemeine 
Umlagen 
2025 35.000 Mittel der Techniker 
Krankenkasse zur 
Erprobung eines 
Verfügungsfonds 
Zeile 16 Sonstige ordentliche Aufwen-
dungen 
2025 35.000  
Saldo  0  
 
Aus dem Beschluss dieser Vorlage ergeben sich keine zusätzlichen Kosten. Die unter Beschluss-
punkt 3 genannten Empfehlungen werden mit zu akquirierenden Drittmitteln in einem nächsten Schritt 
weiter konkretisiert.  Weitere Beschlüsse zu künftigen Maßnahmen stehen mit Blick auf die Haus-
haltslage der Stadt Münster unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit. 
 
 
Begründung: 
 
1. Einführung 
Gesundheitliche Chancengleichheit fördern und als ein wichtiges Ziel stärker in der Stadtentwicklung 
verankern – das will das Projekt „Gesundheit in der nachhaltigen Stadt“. Für das gemeinsame Vorha-
ben von Stadt Münster und Universität Münster, welches von der Techniker Krankenkasse über fünf 
Jahre gefördert wird, wurde am 17. Mai 2021 der offizielle Startschuss gegeben. Projektpartner sind 
das Institut für Geographie der Universität Münster (Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Iris Dzudzek), das 
Gesundheits- und Veterinäramt der Stadt Münster sowie das Wissenschaftsbüro bei Münster Marke-
ting. Ergebnis der Arbeiten ist der Vorschlag für ein Ha ndlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster“, 
welches darauf abzielt, stadtteil - und quartiersbezogen gesundheitsfördernde Strukturen zu sichern 
und zu schaffen und somit einen wichtigen Beitrag zur Verhältnisprävention zu leisten.

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Das im Folgenden vorgeschlage ne Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster” wurde in einem 
partizipativen Prozess im Rahmen des Projekts „Gesundheit in der nachhaltigen Stadt” zwischen April 
2021 und Februar 2025 erarbeitet. Es schlägt eine integrierte gesamtstädtische Strategie zur Förde-
rung gesundheitlicher Chancen primär von benachteiligten Menschen auf der lebensweltlichen Ebene 
des Quartiers vor. Diese basiert auf den Erkenntnissen der wissenschaftlichen Begleitforschung im 
Projekt, die im Folgenden zusammenfassend dargestellt werden. 
2. Partizipatives Vorgehen im Projekt 
Der Vorschlag für ein Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster” leitet sich aus einer Ist-Analyse 
sowie einer partizipativen Erhebung und Abstimmung ab.   
Die Ist-Analyse hat erste Hinweise über die Verteilung von gesundheitlichen Chancen gegeben. Die 
Akteur*innenanalyse und Expert*inneninterviews machten die breite Landschaft relevanter Ak-
teur*innen für die kommunale Verhältnisprävention erstmals sichtbar. Mit Berg Fidel, Coerde und dem 
Hansaviertel wurden drei Unt ersuchungsgebiete ausgewählt. Diese sind besonders geeignet, Er-
kenntnisse für die Weiterentwicklung kommunaler Verhältnisprävention zu liefern, weil sie alle von 
gesundheitlicher Ungleichheit betroffen sind, sich aber hinsichtlich vorhandener Präventionsstrukturen 
und auch in Bezug auf Potenziale und Innovationskraft aus der Zivilgesellschaft unterscheiden. 
Zur partizipativen Erarbeitung des Handlungsprogramms wurden Gesundheitsforen ins Leben geru-
fen. Sie dienten als Plattform für die Beteiligung der sehr vielfältigen relevanten Akteur*innen an der 
Erhebungs- und Abstimmungsphase des vorliegenden Programms, an dem ca. 150  relevante Prä-
ventions- und Community Expert*innen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Bürger*innen zusam-
mengearbeitet haben. Im Rahmen der Erhebungs- und Abstimmungsphase wurden 15 partizipative 
Veranstaltungen durchgeführt und darüber hinaus wurden Zwischenergebnisse in Arbeitskreisen, auf 
Konferenzen und in zahlreichen weiteren Formaten diskutiert. Es wurden Gesundheitsforen-
workshops mit Präventions- und Community Expert*innen in den Stadtteilen sowie auf gesamtstädti-
scher Ebene durchgeführt . Über unterschiedliche Formate der Bürger*innenpartizipation konnte für 
ungleiche Gesundheitschancen in der Stadt sensibilisiert werden. Weitere Teilnehmende für die Ge-
sundheitsforen konnten gewonnen werden. Zur Abstimmung und Verdichtung zentraler Erkenntnisse 
zu einem Handlungsprogramm wurde die Konferenz „Gesundheit für alle“ mit über 120 Teilneh-
mer*innen durchgeführt. Hier wurden die Ideen zum H andlungskonzept mit Vertreter*innen aus den 
Untersuchungsgebieten, Präventions- und Communtiyexpert*innen, Vertreter*innen aus Verwaltung, 
Politik und Wissenschaft sowie von Best Practice -Beispielen aus anderen Städten diskutiert. Eine 
weitere Abstimmung des vorgeschlagenen Handlungskonzepts erfolgte im Rahmen von anschließen-
den Gesundheitsforenworkshops, in Gesprächen mit der Verwaltung und Projektbeteiligten sowie im 
Stadtforum „Stadt in der sozialen Balance“ im Rahmen des Zukunftsprozesses „MünsterZukünf te 
20|30|50“. 
3. Zentrale Erkenntnisse 
Auch in Münster sind gesundheitliche Chancen ungleich verteilt. Die Gesundheitsberichterstattung 
gibt Hinweise darauf, dass Berg Fidel, Coerde und Kinderhaus besonders von gesundheitlicher Un-
gleichheit betroffen sind. Expert*innen verwiesen in den Interviews darauf, dass auch das Hansavier-
tel und Angelmodde in Bezug auf gesundheitliche Chancengleichheit besonders relevante Quartiere 
sind. Gleichzeitig zeigt das Projekt „Gesundheit in der nachhaltigen Stadt“, dass es genau an diesen 
Orten viele Potenziale zur Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheit in der Stadt Münster gibt, die in 
zukünftige Stadtentwicklung eingebunden werden können. 
Insgesamt wurden 20 Handlungsfelder und Maßnahmen identifiziert, die sich in 15 kontextspezifische 
und fünf gesamtstädtische Handlungsfelder untergliedern.  
Die 15 kontextspezifischen Handlungsfelder zeigen am Beispiel der drei Untersuchungsgebiete ganz 
konkret, wie gesundheitliche Chancen in Reaktion auf komplexe Herausforderungen vor Ort verbes-
sert werden können. Diese umfassen u.a. Empowerment und Teilhabe stärken, Sport und Bewegung 
fördern, niedrigschwellige Zugänge auch zu Räumen stärken (siehe ausführliche Darstellung aller 
Handlungsfelder und möglicher sowie bereits erprobter Maßnahme n Kapitel 6.2 im Projektbericht).

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Diese vorgeschlagenen Maßnahmen sind in ähnliche Kontexte übertrag - und auf andere Kontexte 
anpassbar.  
Die anderen fünf Handlungsfelder sind übergeordnete gesamtstädtische Handlungsfelder (siehe Ab-
bildung 1). Sie zielen auf die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen und Strukturen auf der 
gesamtstädtischen Ebene zur Verbesserung gesundheitlicher Chancen insbesondere von benachtei-
ligten Bevölkerungsgruppen in Münster und werden daher in dem im Projekt erarbeiteten Vorschlag 
für ein Handlungsprogramm aufgegriffen . Die fünf Handlungsfelder enthalten konkrete Vorschläge 
und Maßnahmen, die insbesondere vorhandene Chancen und Potenziale zukünfti g besser nutzen. 
Damit können die weiteren im Projekt herausgearbeiteten zentralen Potenziale zur Stärkung gesund-
heitlicher Chancen auf Stadtteil- und Quartiersebene effektiv gesetzt werden. Handlungserfordernis-
se, die außerhalb der Möglichkeiten kommunaler Gestaltung liegen, wurden nicht berücksichtigt. 
 
 
Abbildung 1: Identifizierte Potentiale und darauf aufbauende Strukturen des Handlungsprogramms „Gesunde Stadt Müns-
ter“. „Gesundheit in der nachhaltigen  Stadt“ 2025. 
 
Eine Stärke des Projektes ist, dass es in vielen Fällen gelungen ist, Maßnahmen nicht nur vorzu-
schlagen, sondern bereits in kleinen Projekten prototypisch auf ihre Praxistauglichkeit zu testen. Auf 
diese Weise wird verhindert, dass es sich bei dem vorliegenden Progr amm um einen theoretischen 
Vorschlag handelt, der dann erst mühsam und ohne Erfolgsgarantie in die Praxis gebracht werden 
muss. Stattdessen erlaubt dieses Vorgehen im Folgenden Strukturen und Maßnahmen nahtlos und 
iterativ auszurollen und weiterzuentwickeln. 
Neben verschiedenen Projekten in den Untersuchungsgebieten wurde auch bereits mit der Umset-
zung von Empfehlungen darüber hinaus begonnen. Beispielhaft seien an dieser Stelle die Erprobung 
von Community Forschung in Berg Fidel, das Einsetzen eines Verfüg ungsfonds zur Förderung von 
Mikroprojekten der Gesundheitsförderung, Weiterentwicklung der Gesundheitsberichterstattung, die 
verstärkte Verankerung der „Gesunden Stadt“ bei der Entwicklung der Münster Modellquartiere sowie 
der neue thematische Schwerpunkt „Public Health - Gesunde Stadt“ in Münsters Allianz für Wissen-

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schaft genannt, in welcher Universität Münster, Universitätsklinikum Münster, FH Münster und Stadt 
in wichtigen Zukunftsfragen eng kooperieren. 
Im Folgenden werden die Potenziale sowie die fünf übergreifenden Handlungsfelder des vorgeschla-
genen Handlungsprogramms „Gesunde Stadt Münster“ näher erläutert. 
3.1 Potenziale 
Potenzial 1: Akteur*innenlandschaft und Netzwerke 
Die Akteur*innenanalyse macht erstmals die breite Landschaft relevanter Akteur*i nnen für die kom-
munale Verhältnisprävention sichtbar. Sie zeigt, dass kommunale Verhältnisprävention auf Ebene der 
Stadt bislang vor allem als Aufgabe der öffentlichen Gesundheit wahrgenommen wird, die in erster 
Linie durch Verwaltung gestaltet wird. Sie z eigt auch, dass es neben diesen „klassischen” Ak-
teur*innen eine Vielzahl weiterer Akteur*innen aus Wissenschaft, Beratung und vor allem auch aus 
der Zivilgesellschaft gibt, die sich durch eine hohe Kompetenz, ein großes Potenzial, Ressourcen 
sowie ein hohes Interesse in Bezug auf die Verbesserung von Gesundheitschancen im kommunalen 
Kontext auszeichnen. Ihr Potenzial wird bislang für die kommunale Gesundheitsförderung und Ver-
hältnisprävention noch zu wenig genutzt. 
Eine weitere wichtige Erkenntnis des Proje kts ist, dass, um das Thema gesundheitlicher Chancen 
voranzutreiben, eine Austauschplattform zur Entwicklung von kommunaler Verhältnisprävention unter 
Berücksichtigung der unterschiedlichen Akteur*innen bislang fehlte. Ursprünglich nur als Gesund-
heitsforenworkshops in den Untersuchungsgebieten geplant, wurde daher auf expliziten Wunsch der 
Teilnehmenden ein stadtweites Gesundheitsforum eingerichtet. Dieses steht jeder Person offen. Zur 
Mitarbeit wurden alle im Rahmen der Akteur*innenkartierung als relevant identifizierten Institutionen 
und Initiativen sowie die Politik eingeladen. Darüber hinaus konnten über die Bür-
ger*innenpartizipation und die Konferenz „Gesundheit für alle” weitere Aktive für die Mitarbeit gewon-
nen werden. 
Im Laufe des Projekts hat es sich zu einer zentralen Austauschplattform für die Entwicklung kommu-
naler Verhältnisprävention entwickelt. Dort arbeiten relevante Präventions - und Community Ex-
pert*innen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Bürger*innen mit Politik und Verwaltung zusammen . 
Aus dem Gesundheitsforum konnten zahlreiche strukturbildende und kontextspezifische Maßnahmen 
kommunaler Verhältnisprävention wie Community Forschung, ein Verfügungsfonds, Gesundheits-
lots*innen und vieles mehr angestoßen werden. Es hat sich auch als Plattform für die Beteiligung der 
sehr vielfältigen relevanten Akteur*innen an der Erhebungs- und Abstimmungsphase des vorliegen-
den Programms bewährt. 
Potenzial 2: Bislang nicht erreichte Menschen 
Aus der Diskussion mit den relevanten Akteur*innen im Gesundhei tsforum sowie im Rahmen der 
Bürger*innenpartizipation in der Erhebungs - und Abstimmungsphase wurde deutlich, dass es in 
Münster eine breite Präventionslandschaft gibt. Diese bietet zahlreiche Angebote für sozial benachtei-
ligte und vulnerable Bevölkerungsgruppen auf der lebensweltlichen Ebene des Quartiers an. Dabei 
wurde deutlich, dass Teilhabeangebote und Partizipationsmöglichkeiten nicht immer alle Zielgruppen 
wie gewünscht erreichen. Im Rahmen des Projekts wurden Community-basierte Ansätze als vielver-
sprechende Strategien identifiziert, um bislang als schwer erreichbar wahrgenommene, sozial be-
nachteiligte Bevölkerungsgruppen zu erreichen, ihre Teilhabe an Angeboten der Verhältnisprävention 
sowie auch ihre Teilhabe an Prozessen gesundheitsförderlicher Stad tentwicklung zu erhöhen. Mit 
dem Projekt „Community Forscher*in Berg Fidel” wird ein solcher Ansatz bereits erfolgreich erprobt. 
Potenzial 3: Zivilgesellschaftliche Potenziale 
Im Rahmen des Projekts ist das enorme Potenzial von zivilgesellschaftlichen Initiativen und kontext-
spezifischen quartiersbezogenen Maßnahmen für die kommunale Verhältnisprävention deutlich ge-
worden. Aufgrund ihrer naturgemäß geringen Professionalisierung sind niedrigschwellige Zugänge zu 
Finanzierung, Räumen und Verwaltung wichtige Gelingensbedingungen, um ihr Potenzial in Zukunft 
noch stärker nutzen zu können.

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Potenzial 4: Kompetenzen und Schnittstellen in der Verwaltung 
Die Teilnehmenden des Gesundheitsforums haben intensiv zu der Frage gearbeitet, wie sich die 
identifizierten wissenschaftlichen, aber vor allem zivilgesellschaftlichen Potenziale und Ressourcen 
besser für die kommunale Verhältnisprävention nutzen lassen. Sie haben insbesondere die Konfe-
renz „Gesundheit für alle” genutzt, um Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft  in Dialog zu bringen 
und mit kompetenter wissenschaftlicher Beratung gemeinsam eine Verantwortungsgemeinschaft von 
Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zur Förderung gesundheitlicher Chancen zu entwickeln. Be-
sonders herausstach, dass an diesem Dialog so viele unterschiedliche Akteur*innen aus der Verwal-
tung und so viele unterschiedliche Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft teilgenommen habe. Hier 
wurde deutlich, dass eine effektive kommunale Verhältnisprävention der Verankerung in allen Politik-
bereichen bedarf (Health in All Policies). Es wurde aber auch deutlich, dass Health in All Policies in 
Zeiten knapper werdender kommunaler Kassen und eines radikalen Strukturwandels zivilgesellschaft-
lichen Engagements auch bedeuten kann, zivilgesellschaftliche Akteur*innen mit ihren Kompetenzen 
und Potenzialen stärker an der Entwicklung kommunaler Verhältnisprävention zu beteiligen. Dabei 
wurden zahlreiche innovative Formate der strukturierten Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen 
sichtbar, die weiterentwickelt werden sollten. 
Potenzial 5: Wissenschaftliche Expertise und Allianz 
„Gesundheit in der nachhaltigen Stadt” ist ein Kooperationsprojekt zwischen Stadt und Universität 
Münster. Im Rahmen des Projekts ist ebenfalls das Potenzial der Wissenschaft für die Entwicklung 
kommunaler Verhältnisprävention sichtbar geworden. Über die Wissenschaft konnten innovative An-
sätze wie Community -Basierung, Community Forschung oder Best Practice -Beispiele aus anderen 
Kommunen in das Projekt eingebracht und für die Entwicklun g des kommunalen Handlungspro-
gramms genutzt werden. Über die Verankerung des Projektteams im Gesundheits- und Veterinäramt 
und im Wissenschaftsbüro bei Münster Marketing konnte sichergestellt werden, dass Ideen und Kon-
zepte tatsächlich in die Praxis kommunaler Verhältnisprävention übersetzt werden. Das Projekt zeigt 
auch, dass geeignete kommunale Rahmenbedingungen notwendig sind, um diese Potenziale zu nut-
zen. Diese werden im Folgenden erläutert. 
3.2 Vorschlag für ein Kommunales Handlungsprogramm „Gesunde Stadt“ 
Mit dem vorgeschlagenen kommunalen Handlungsprogramm „Gesunde Stadt” hat die Stadt Münster 
die Chance, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, um identifizierte Potenziale für die partizi-
pative Weiterentwicklung kommunaler Verhältnisprävention zu nu tzen und damit gesundheitliche 
Chancen in der Stadt insbesondere von benachteiligten Menschen auf der lebensweltlichen Ebene 
des Quartiers nachhaltig zu verbessern. Das vorliegende Handlungsprogramm schlägt vor, die kom-
munalen Rahmenbedingungen für eine innovative, wirksame Verhältnisprävention wie folgt zu erwei-
tern: 
Weiterführung des Gesundheitsforums mit zentraler Koordination auf Stadtebene und der 
Stadtteilgesundheitsforen mit Geschäftsführungen 
Es wird empfohlen, den bestehenden Rahmen kommunaler Verh ältnisprävention so zu erweitern, 
dass weitere, insbesondere zivilgesellschaftliche Akteur*innen, leichter in die Entwicklung kommuna-
ler Verhältnisprävention einbezogen werden und ihr Potenzial zur Verbesserung von Gesundheits-
chancen in Münster optimal gen utzt werden kann. Um dies zu erreichen, wird vorgeschlagen, das 
Gesundheitsforum mit zentraler Koordination als dauerhafte Plattformen zur Vernetzung, Diskussion 
und Entwicklung passgenauer Strategien kommunaler Verhältnisprävention weiterzuführen. 
Ein Forum zur Entwicklung kommunaler Verhältnisprävention jenseits klassischer Verwaltungsstruktu-
ren, das die Potenziale sehr unterschiedlicher und kompetenter Akteur*innen zu diesem Thema zu-
sammenbringt, um innovative und wirksame Maßnahmen zur Förderung gesundh eitlicher Chancen 
zu entwickeln, fehlte bislang. Das Gesundheitsforum vernetzt einen großen Teil der relevanten Ak-
teur*innen kommunaler Verhältnisprävention in Münster. Diese umfassen neben klassischen Ak-
teur*innen wie sozialen Trägern, Politik und Verwaltung auch Wissenschaft und Beratung sowie zivil-
gesellschaftliche Initiativen. Im Laufe des Projekts hat es sich zu einer zentralen Austauschplattform

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für die Entwicklung kommunaler Verhältnisprävention entwickelt, von der aus zahlreiche strukturbil-
dende und kontextspezifische Maßnahmen kommunaler Verhältnisprävention wie Community For-
schung, ein Verfügungsfonds, Gesundheitslots*innen und vieles mehr angestoßen werden konnten. 
Das Gesundheitsforum ist ein wichtiges Instrument, um die Bedarfe der Menschen vor Ort mit den 
Perspektiven von Politik und Verwaltung zu verknüpfen. Es ist daher mit einer hauptamtlichen Koor-
dination auf gesamtstädtischer wie auch Geschäftsführungen auf Stadtteilebene zu verankern. Durch 
eine starke Community-Orientierung ist es geeignet, zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Betroffe-
ne besser einzubinden und ihre Potenziale und Ressourcen stärker für die kommunale Verhältnisprä-
vention zu nutzen. Es ist ein Forum, um einzelne Kooperationen zwischen Zivilgesellschaft, Verwal-
tung und Pol itik zu einer Verantwortungsgemeinschaft für die kommunale Verhältnisprävention wei-
terzuentwickeln. Über einen Verfügungsfonds können Maßnahmen niedrigschwellig und mit direktem 
Mehrwert für Quartiere gesetzt werden. 
Die Verstetigung des Gesundheitsforums schafft gute Rahmenbedingungen und eine langfristige, 
personenunabhängige Struktur mit klaren Kommunikations- und Entscheidungsprozessen, um parti-
zipativ passgenaue und innovative Strategien kommunaler Verhältnisprävention zur Verbesserung 
gesundheitlicher Chancen schaffen zu können. Es bietet Präventions - und Community Expert*innen 
eine Plattform für Vernetzung, gegenseitiges Lernen und vertrauensvolle Zusammenarbeit zur Ent-
wicklung neuer Maßnahmen, Projekte und Strukturen. Als wichtige Schnittstellenfunktion arbeitet es 
an der Umsetzung der in diesem Handlungsprogramm vorgeschlagenen Maßnahmen mit. Zur Reali-
sierung der genannten Potenziale Bedarf das Gesundheitsforum einer hauptamtlichen zentralen Ko-
ordination auf Stadtebene und Geschäftsführungen auf Stadtteilebene. 
Zentrale Koordinierung des Themas „Gesunde Stadt“ in der Stadtverwaltung 
Es wird vorgeschlagen, die in den unterschiedlichen Verwaltungsbereichen der Stadt Münster vor-
handene Expertise zur Weiterentwicklung kommunaler Verhältnisprävention stärker zu vernetzen, um 
sie noch stärker dafür zu nutzen, Gesundheitschancen in Münster zu verbessern und damit Gesund-
heit in allen Politikbereichen zu verankern (Health in All Policies). Hierzu soll das Thema „Gesunde 
Stadt” in der Stadtverwaltung zentral koordiniert werden. Die Koordination fungiert auch als zentrale, 
niedrigschwellige Anlaufstelle für Akteur*innen der Gesundheitsprävention und zivilgesellschaftliche 
Gruppen. Hier bietet sie Unterstützung bei der Suche nach Finanzierung, Räumen und Projektförde-
rung. Sie koordiniert das Thema „Gesunde Stadt“ als Querschnittsthema in der Gesamtverwaltung 
und forciert ebendort ein integriertes, effizientes, ressortübergreifendes Arbeiten. Die Fachämter un-
terstützen diesen Ansatz mit ihrer Fachlichkeit, stellen de r Koordinationsstelle Daten und Informatio-
nen zur Verfügung und arbeiten eng mit dieser zusammen, um das Ziel der gesunden Stadt voranzu-
bringen. Wo die Koordination in der Stadtverwaltung verortet sein sollte, um hinsichtlich der genann-
ten Zielsetzungen bestmöglich wirken zu können, ist zu prüfen. 
Community Empowerment 
Als ein Schlüsselelement des Handlungsprogramms wird vorgeschlagen, Community-basierte Ansät-
ze in der Stadtentwicklung zu stärken, um gesundheitliche Chancengleichheit zu erhöhen. Communi-
ty-basierte Ansätze schaffen gemeinsam mit Betroffenen Wissen über Herausforderungen ihrer All-
tagswelt, stärken Kompetenzen und Gemeinschaft durch Selbstbefähigung und Empowerment und 
befähigen Menschen zu Interventionen in den Stadtteil und Community-orientierter Stadtteilarbeit. Sie 
binden Menschen aktiv in Entscheidungsprozesse ein und schaffen Zugänge zur Gesundheitsversor-
gung. Sie stärken die Teilhabe an Gesellschaft und schaffen gesundheitsförderliche Verhältnisse. 
In ihrer prototypischen Erprobung im Rah men des Projekts „Gesundheit in der nachhaltigen Stadt“ 
haben sie sich als sehr geeignet erwiesen, Menschen zu erreichen, die bislang im Rahmen kommu-
naler Gesundheitsprävention noch nicht erreicht wurden. Hierzu bedarf es Ressourcen zur Bereitstel-
lung professioneller wissenschaftlicher Expertise, Beratung und Prozessbegleitung sowie Kompe-
tenzaufbau bei Verwaltungsmitarbeiter*innen. Die zentrale Koordinierung des Themas „Gesunde 
Stadt“ in der Stadtverwaltung kann dabei als Schnittstelle zwischen Communities und Verwaltung 
fungieren. Ressourcen zur Realisierung von Maßnahmen oder Ehrenamtspauschalen können über 
einen Verfügungsfonds bereitgestellt werden. Bestehende Kooperationen mit der Universität Münster

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Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. 
sollen fortgeführt werden. Auf diese Weise könnten Co mmunity-basierte Ansätze ausgeweitet und 
fortgeführt werden, die im Projekt bereits erfolgreich prototypisch erprobt werden konnten. 
Verfügungsfonds 
Es wird vorgeschlagen, dauerhaft einen Verfügungsfonds, der möglichst weitgehend drittmittelfinan-
ziert ist, im Haushalt der Stadt Münster, Produktgruppe 0701, Gesundheitsdienste einzurichten. Die-
ser soll zivilgesellschaftlichen und anderen Akteur*innen eine niedrigschwellige Finanzierungsmög-
lichkeit zur Umsetzung von Mikroprojekten und Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Commu-
nity-Entwicklung bieten. 
Im Rahmen des Projekts konnte für 2024 und 2025 ein Verfügungsfonds als Maßnahme der Gesund-
heitsförderung prototypisch erprobt werden. Die Techniker Krankenkasse hatte im Rahmen des Pro-
jektes „Gesundheit in der nachhaltigen Stadt“ für die Jahre 2024 und 2025 zusätzliche Mittel zur Er-
probung eines Verfügungsfonds zur Verfügung gestellt, die unter der Federführung des Gesundheits- 
und Veterinäramtes ausgeschrieben wurden. Die Einrichtung eines solchen Fonds ist ausdrücklicher 
Wunsch aller Beteiligten des Gesundheitsforums. Der Verfügungsfonds ermöglicht, dringend benötig-
te und vielversprechende Projekte kommunaler Gesundheitsförderung durch Mikrofonds in die Um-
setzung zu bringen. Er hat sich sehr bewährt und im erste n Jahr niedrigschwellig acht vielfältige und 
innovative Mikroprojekte zur stadtteil- und zielgruppenbezogenen Gesundheitsförderung in Münster 
realisiert. Ähnlich zeichnet es sich auch für 2025 ab. Aufgrund der hohen Nachfrage und dem hohen 
Wirkungsgrad der Maßnahme sollte eine Fortführung angestrebt werden, soweit dafür die finanziellen 
Rahmenbedingungen geschaffen werden können. 
Iterative Umsetzung und Evaluation 
Die Schaffung der hier vorgeschlagenen kommunalen Rahmenbedingungen ist ein wichtiger Hebel 
für die Verbesserung gesundheitlicher Chancen. Denn sie ermöglichen es, mit den vielfältigen Ak-
teur*innen in Zukunft kontextspezifische Maßnahmen weiterzuentwickeln und zu implementieren. 
Durch die Integration von Stadtteil- und Quartiersebene kann die Stadt aus den lokalen Gegebenhei-
ten lernen und diese Erkenntnisse auf gesamtstädtischer Ebene nutzen. Dadurch können bereits er-
probte Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung iterativ ausgeweitet, verstetigt und 
noch passgenauer an die Bedarfe der Stad tteile angepasst werden. Vor diesem Hintergrund wird 
empfohlen, die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen des Handlungsprogramms in einem 
lernenden System weiter anzugehen: Bereits pilotierte Maßnahmen/ Ansätze wie das Gesundheitsfo-
rum, Community Empower ment und der Verfügungsfonds sollen weiterentwickelt, weitere Ansätze 
kollaborativ erprobt, wissenschaftlich begleitet, evaluiert, darauf aufbauend weiterentwickelt und 
schließlich voraussichtlich 2028 auf Grundlage eines Berichtes zur Umsetzung der Maßnahmen des 
Programms dauerhaft etabliert werden. 
 
Diese Zusammenfassung der Ergebnisse sowie nähere Informationen zum Projektverlauf, zu den 
Ergebnissen im Einzelnen und bereits umgesetzten Maßnahmen können dem Projektbericht ent-
nommen werden: https://www.muensterzukunft.de/projektbericht-gesunde-stadt.html. 
 
 
  
In Vertretung 
  
  
gez.  
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
  
Anlagen: 
Anlage A

Anlage A

3438 Zeichen

Anlage A zur V/0032/2025 
 
Kurzüberblick 
In der Vorlage werden die zentralen Erkenntnisse aus dem Projekt „Gesundheit in der nachhalti-
gen Stadt“ einschließlich eines Vorschlags für ein kommunales Handlungsprogramm „Gesunde 
Stadt Münster“ dargelegt. Mit Ratsbeschluss wird die Verwaltung beauftragt, die Umsetzung des 
Handlungsprogramms in einem lernenden System weiter anzugehen: Es sollen Ansätze erprobt, 
evaluiert, darauf aufbauend weiterentwickelt und schließlich dauerhaft etabliert werden. Der Fo-
kus soll insbesondere auf den folgenden zentralen Ansätzen liegen  
- Weiterführung des Gesundheitsforums mit zentraler Koordination auf Stadtebene und der 
Stadtteilgesundheitsforen mit Geschäftsführungen; 
- Zentrale Koordinierung des Themas „Gesunde Stadt“ in der Stadtverwaltung; 
- Community Empowerment; 
- Etablierung eines Verfügungsfonds; 
- Fortführung der Kooperation mit der Wissenschaft. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Ziel: Das vorgeschlagene Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster“ trägt maßgeblich zum 
Ziel der sozialen Balance in der Stadtgesellschaft bei. Es soll geeignete Rahmenbedingungen für 
die kommunale Verhältnisprävention schaffen, um die gesundheitlichen Chancen insbesondere 
von benachteiligten und vulnerablen Bevölkerungsgruppen auf der lebensweltlichen Ebene von 
Quartieren zu verbessern. 
Teilziel: Einige Empfehlungen aus dem vorgeschlagenen Handlungsprogramm „Gesunde Stadt 
Münster“ wurden im Rahmen des Projektes bereits erprobt. Mit Ratsbeschluss wird die Verwal-
tung die Umsetzung des Handlungsprogramms in einem lernenden System weiter angehen: Es 
sollen Ansätze erprobt, evaluiert, darauf aufbauend weiterentwickelt und schließlich dauerhaft 
etabliert werden. 
Zielerreichung: Die Verwaltung wird dem Rat 2028 einen entsprechenden Bericht zur Konkretisie-
rung und zum Umsetzungsstand des vorgeschlagenen Handlungsprogramms „Gesunde Stadt 
Münster“ vorlegen. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0701 Gesundheitsdienste 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2025 enthalten?  Ja X Nein X teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
X überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
§7 ÖGDG NRW: „Die untere Gesundheitsbehörde wirkt an der Gestaltung gesundheitsförderlicher 
Umwelt-, Arbeits- und Lebensverhältnisse […] mit“  
Baustein in der Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 29.09.2021 (V/0487/2021 – Münster Zu-
künfte 20/30/50: Zentrale Ergebnisse und weiteres Vorgehen): Handlungsfeld „Stadt in der sozia-
len Balance“.

Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen  
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Das vorgeschlagene Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster“ soll geeignete Rahmenbe-
dingungen für die kommunale Verhältnisprävention schaffen, um die gesundheitlichen Chancen 
insbesondere von benachteiligten und vulnerablen Bevölkerungsgruppen auf der lebensweltlichen 
Ebene von Quartieren zu verbessern. Als ein Schlüsselelement des Handlungsprogramms wird 
vorgeschlagen, Community-basierte Ansätze in der Stadtentwicklung zu stärken, um gesundheit-
liche Chancengleichheit zu erhöhen. Hierbei spielen letztlich alle o.g. Querschnittsthemen eine 
Rolle, im Projektverlauf bislang insbesondere das Thema Migration.

Beratungsverlauf (10)

03.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 4.10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

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12.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 5.18 Vorberatung Entscheidung

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TOP 7 Vorberatung Entscheidung

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Details

Aktenzeichen
V/0032/2025
Typ
Vorlagen
Datum
02.05.2025
Erstellt
17.01.2025 15:52