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Sachstand zur Entwicklung eines Kommunalen Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms für Langzeitarbeitslose

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 1691/2017 vom 20.06.2017

Stand: Am 11.07.2017 im Rat ungeändert beschlossen.

Dokumente

  • Beschlussvorlage Rat

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/804 Vorlagen-Nummer 1691/2017 Freigabedatum 19.06.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Sachstand zur Entwicklung eines Kommunalen Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms für Langzeitarbeitslose Beschlussorgan Gremium Datum Beschluss: Der Rat nimmt die Sachstandsmitteilung zur Kenntnis Ausschuss Soziales und Senioren 22.06.2017 Wirtschaftsausschuss 22.06.2017 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 03.07.2017 Rat 11.07.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Sachstand: Dem Ratsbeschluss vom 17.11.2016 folgend hat die Verwaltung eine ämterübergreifende Projekt- gruppe „Beschäftigungsförderung“ als Steuerungskreis für die konzeptionelle Entwicklung von kom- munalen Beschäftigungsförderungsmaßnahmen eingerichtet. Dabei konnte sie überwiegend auf den bereits langjährig existierenden städtisch internen Arbeitskreis „Langzeitarbeitslosigkeit“ des Kommu- nalen Bündnisses für Arbeit Köln zurückgreifen. Dem Steuerungskreis gehören an: Sozialverwaltung, Wirtschaftsförderung/ Arbeitsmarktförderung, Weiterbildung (VHS), Personalverwaltung, Jobcenter, Agentur für Arbeit, Kölner Gesellschaft für Ar- beits- und Berufsförderung (KGAB) sowie Verantwortliche aus den Sozialbetrieben Köln und dem Stadtwerkekonzern. Das Gremium hat seit Jahresbeginn mehrfach getagt und im Kontext der benannten Handlungsfelder die Ziele und Eckpunkte des zu entwickelnden Maßnahmenprogramms erarbeitet. Dabei wurde auf die vielfältigen Erfahrungen der beteiligten Akteure zurückgegriffen. Die im Ratsbeschluss geforderte kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Beschäftigungsträgern und die Berücksichtigung ihrer langjährigen Erfahrungen wurden im Arbeitskreis „Umsetzung“ hergestellt. Ihm gehören neben den städtischen Akteuren Vertreter und Vertreterinnen der Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger sowie der LIGA der Wohlfahrtsverbände in Köln an. Auf der Grundlage der von der Projektgruppe und den Arbeitsmarktakteuren erarbeiteten Vorschläge wurde bis Mai 2017 ein Konzept für ein Kommunales Beschäftigungsförderungsprogramm für Köln entwickelt. Hierbei flossen Erkenntnisse aus anderen Städten sowie Eckpunkte für ein Monitoring ebenfalls mit ein. Für die Erstellung des Handlungskonzepts wurde ein externer Auftragnehmer zur Unterstützung beauftragt. Die Vergabe dieser Leistung war erforderlich, da innerhalb der Verwaltung keine Kapazitäten für diese neue Aufgabe zur Verfügung standen. Die erforderliche Abstimmung zur künftigen Kooperation mit den lokalen Arbeitsmarktakteuren erfolg- te in der Sitzung des Kommunalen Bündnisses für Arbeit am 19.05.2017. Am 29.05.2017 wurde das vorliegende Konzept eingehend im Steuerungskreis diskutiert. Das Kon- zept wird entsprechend der in der Sitzung vorgebrachten Änderungsvorschläge im Juni 2017 überar- beitet und den Mitgliedern des Steuerungskreises zur endgültigen Abstimmung vorgelegt. Es ist beabsichtigt, das Beschäftigungsförderprogramm als Leitkonzept für die Ausgestaltung konkre- ter Maßnahmen zur Ratssitzung im September 2017 vorzulegen. Der Mittelbedarf aus kommunalen Finanzmitteln zur Durchführung von künftigen Maßnahmen wurde bereits im Rahmen der Haushalts- planberatung 2018ff angemeldet. Bereits im Frühjahr 2017 wurden im Programm „Gute Schule“ umsetzbare Einzelmaßnahmen aus bestehenden Fördermöglichkeiten begonnen, die zukünftig Bestandteil des Beschäftigungspro- gramms sein werden.
  • Anlage 1 Auszug Ausschuss Soziales und Senioren 22.06.2017

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    Geschäftsführung Ausschuss Soziales und Senioren Herr Diener Telefon: (0221) 221 - 27467 Fax : (0221) 221 - 29047 E-Mail: sebastian.diener@stadt-koeln.de Datum: 07.07.2017 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses Soziales und Senioren vom 22.06.2017 öffentlich 4.6 Sachstand zur Entwicklung eines Kommunalen Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms für Langzeitarbeitslose 1691/2017 RM Herr Detjen fragt, ob hier Haushaltsmittel eingeplant und ob die schon in der Planung enthalten seien oder dies beabsichtigt sei. Außerdem interessiert es ihn, ob 1-Euro-Jobs ausgeschlossen seien. RM Frau Schultes sagt, dass für die Ausstattung der Beschäftigungsförderung kom- munale Finanzmittel vorgesehen seien. Dies seien Mittel für Sachzuwendungen. Sie fragt, ob es auch personenbezogene Förderungen gebe oder bestehe die Absicht, hierzu nur die Fördermöglichkeiten der Agentur für Arbeit und des Jobcenters mit einzubeziehen. RM Frau Heuser zitiert aus der Mitteilung, dass ein externer Auftraggeber zur Erstel- lung des Handlungskonzeptes herangezogen wurde. Sie fragt nach, wer dies sei und was dies gekostet habe. Außerdem interessiere es sie, was und in welcher Höhe denn für den Haushaltsplan angemeldet werde. Sie fragt, ob man bereits zu der Ent- wicklung des Konzeptes etwas sagen könne. Beigeordneter Herr Dr. Rau sagt eine schriftliche Beantwortung der finanztechni- schen Fragen zu. Herr Wagner antwortet, dass integraler Bestandteil des Programmes die personen- bezogenen Fördermöglichkeiten seien. Das werde eingeplant und sei dann eine Indi- vidualförderung. SB Herr Dr. Schulz fragt, ob das heiße, dass in der derzeitigen bekannten Finanz- und Integrationsplanung keine Mittel vorgesehen seien, sondern es sich um Mittel des Jobcenters handele. Herr Wagner teilt mit, er spreche ausschließlich von Haushaltsmitteln des Jobcen- ters, nicht von der Stadt Köln. Im Haushalt des Jobcenters seien Haushaltsmittel für Einzelfallförderungen vorgesehen. Die können in das Programm einfließen. Frau Eggeling fragt, ob es das Konzept zur Ansicht gebe. Der Ausschussvorsitzende RM Herr Paetzold teilt mit, dass dieses zur Ratssitzung im September 2017 laut der Verwaltung vorgelegt werden solle. Es sei noch in der Abstimmung. Beschluss: Der Rat nimmt die Sachstandsmitteilung zur Kenntnis Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.

Beratungsverlauf

  1. 22.06.2017

    Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren

    TOP 4.6, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  2. 22.06.2017

    Wirtschaftsausschuss

    TOP 12.2, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  3. 03.07.2017

    Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales

    TOP 10.7, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  4. 11.07.2017 zuletzt

    Rat

    TOP 10.19, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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