V/0201/2011
Feststellung des Jahresabschlusses 2010 der Altenzentrum Klarastift gGmbH
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Anlage 2 Akl gGmbH Ja 2010
13069 Zeichen
Jahresabschluss 2010
der Altenzentrum Klarastift gGmbH
• Bilanz zum 31.12.2010
• Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2010
• Lagebericht der Geschä ftsführung
Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage 1
Münster Blatt 1
Bilanz zum 31. Dezember 2010
A k t i v a P a s s i v a-------------- -----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR EUR TEUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstä nde 9.493,00 18,8 I. Stammkapital 25.564,59 25,6
II. Kapitalrücklagen 1.384.793,76 1.384,8
II. Sachanlagen III. Gewinnrücklagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1. Für Investitionen verwendete Rücklage 532.893,00 373,8
mit Betriebsbauten einschließ lich der Betriebs- 2. Rücklage für Instandhaltung 810.000,00 810,0
bauten auf fremden Grundstücken 129.179,00 135,3 3. Rücklage für Investitionen 57.960,94 304,6
2. Technische Anlagen 107.196,00 111,6 4. Betriebsmittelrücklage 101.813,18 11,2
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Kfz 437.523,00 406,7 5. Rücklage gem. § 58 Nr. 7a AO 267.799,63 248,5
4. Fahrzeuge 10.633,00 12,8 IV. Bilanzgewinn 0,00 3.180.825,10 0,0
5. Anlagen im Bau 4.760,00 689.291,00
III. Finanzanlagen B. Rückstellungen 109.900,00 156,4
Beteiligungen 25.000,00 25,0
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 103.376,29 113,0
B. Umlaufvermögen - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 103.376,29 (i.V. TEUR 113,0)
I. Vorrä te 19.383,08 15,6 2. Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 62.389,35 0,0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstä nde - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 229.892,50 192,7 Jahr: EUR 62.389,35 (i.V. TEUR 0,0)
- davon mit einer Restlaufzeit mehr als 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,
einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) mit denen ein Beteiligungsverhä ltnis besteht 105.626,28 67,3
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 117,2 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als Jahr: EUR 105.626,28 (i.V. TEUR 67,3)
einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) 4. Sonstige Verbindlichkeiten 51.683,41 49,4
3. Forderungen aus öffentlicher Förderung 6.304,96 8,1 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als Jahr: EUR 51.683,41 (i.V. TEUR 49,4)
einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) - davon aus Steuern
4. Sonstige Vermögensgegenstä nde 2.361.383,12 5,6 EUR 22.098,93 (i.Vj. TEUR 22,0)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5. Verwahrgelder 25.107,41 25,4
einem Jahr: EUR 1.847.991,80 (i.V. TEUR -,-) 2.597.580,58 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 25.107,41 (i.V. TEUR 25,4)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten - davon Treuhandgelder: EUR 25.107,41 (i.V. TEUR 25,4)
1. Kassenbestand 5.573,64 4,6 6. Umsatzsteuer 0,00 348.182,74 0,1
- davon Treuhandgelder: EUR 1.085,42
(i.V. TEUR 0,4) D. Rechnungsabgrenzungsposten 117.460,27 123,3
2. Guthaben bei Kreditinstituten 397.945,94 403.519,58 3.020.483,24 2.625,3 ____
- davon Treuhandgelder: EUR 24.021,99
(i.V. TEUR 25,0)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.100,87 14,1____ __________ ______ ____ __________ ______
3.756.368,11 3.693,4 3.756.368,11 3.693,4
==== ========== ====== ==== ========== ======
Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage 1
Münster Blatt 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2010___________________________________
Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Erträ ge aus allgemeinen Pflegeleistungen 3.633.190,12 3.492,0
2. Erträ ge aus Unterkunft und Verpflegung 1.479.588,34 1.436,1
3. Erträ ge aus gesonderter Berechnung von In-
vestitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 948.582,95 958,6
4. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 16.323,52 22,4
5. Sonstige betriebliche Erträ ge 241.869,85 6.319.554,78 233,4
6. Personalaufwendungen
a) Löhne und Gehä lter 2.117.607,59 2.002,2
b) Sozialabgaben, Altersversorgung und
sonstige Aufwendungen 719.518,26 716,3
7. Materialaufwand
a) Lebensmittel, Wareneinsatz 305.523,20 296,9
b) Medizinisch-pflegerischer Bedarf,
Betreuungsaufwand 152.246,09 154,6
c) Wasser, Energie, Brennstoffe 211.290,76 218,9
d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf 312.290,11 302,2
8. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 1.416.886,54 1.352,4
9. Steuern, Abgaben, Versicherungen 75.962,67 76,1
10. Mieten, Pacht, Leasing 708.564,12 6.019.889,34 716,5
Zwischenergebnis 299.665,44 306,4
11. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstä nde und Sachanlagen 129.822,36 113,4
b) Abschreibungen auf Forderungen
und sonstige Vermögensgegenstä nde 10.377,53 6,7
12. Aufwendungen für Instandhaltung
und Instandsetzung 208.990,13 222,7
13. Sonstige ordentliche Aufwendungen 633,10 -349.823,12 1,0
Zwischenergebnis -50.157,68 -37,4
14. Zinsen und ä hnliche Erträ ge 58.083,91 33,3
15. Zinsen und ä hnliche Aufwendungen 0,00 0,0
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschä ftstä tigkeit 7.926,23 -4,1
17. Auß erordentliche Erträ ge 20.006,95 21,5
18. Auß erordentliche Aufwendungen 5.480,46 12,8
19. Auß erordentliches Ergebnis 14.526,49 8,7
20. Jahresüberschuss 22.452,72 4,6
21. Gewinn-/Verlustvortrag 0,00 0,0
22. Auflösung Rücklagen 87.475,36 56,9
23. Zuführung zu Rücklagen 109.928,08 61,5
24. Bilanzgewinn 0,00 0,0
Lagebericht der Altenzentrum Klarastift gGmbH fü r das Jahr 2010
I. Allgemeines
Aufbauend auf die Stiftungssatzung der Stiftung Magdalenenhospital mit Sitz in
Mü nster, verfolgt die Altenzentrum Klarastift gGmbH seit 1996 den Zweck der
Förderung der Altenpflege.
Seit den im Jahre 2008/2009 durchgef ü hrten, sowohl baulichen als auch
konzeptionellen Anpassungsma ßnahmen verf ü gt die Einrichtung derzeitig zur
stationären pflegerischen Versorgung ü ber 127 Pflegebetten in Einzelzimmern . Des
Weiteren verf ü gt die Alten zentrum Klarastift gGmbH ü ber ein Platzangebot von 16
Plätzen zur Versorgung von wachkomat ösen Menschen, die sich in der
Rehabilitationsphase F befinden. Die angedachte Erweiterung auf insgesamt 22 Pl ätze
scheitert aktuell an der Gewinnung des erforderlichen Fachpersonals. Hinsichtlich des
erforderlichen Raumprogramms ist die Einrichtung auf die Versorgung dieser Gruppe
vorbereitet. Erg änzende Anpassungsmaßnahmen zur Optimierung der
Prozessgestaltung sind bereits abgestimmt.
II. Aspekte des Geschäftsverlaufs
Der sich in den letzten Jahren abzeichnende Ü berhang an Pflegesätzen in Mü nster war
auch im Jahre 2010 zu verzeichnen, so dass sich die Einrichtungen in M ü nster
weiterhin in einem klassischen Wettbewe rb befinden. Damit einhergehend wachsen
die Anforderu ngen an das unternehmenseigene Management, um evtl.
Nachfrageschwankungen zu beeinflussen. Unter anderem hat erneut die erh öhte
Einzelzimmerquote in der Altenzentrum Klarastift gGmbH zu einer positiven
Auslastung des Bettenangebots im vollstation ären Berei ch in H öhe von 101,4 %
beigetragen. Das Einzelzimmerangebot ist seitens der Bewohner und Angeh örigen ein
deutliches Entscheidungskriterium. In diesem Zusammenhang kann festgestellt
werden, dass die Vermittlung der noch wenigen Doppelzimmer sich zunehmend a ls
problematisch erweist.
Im Gegensatz zur vollstation ären Versorgung gestaltete sich die Belegung von 16 bis
22 Plätzen zur Versorgung von Menschen in der Rehabilitationsphase F schwieriger.
Angebot und Nachfrage unterlagen im laufenden Wirtschaftsjahr 2 010
unterschiedlichen Einflussfaktoren. Neben einer nicht erwarteten h öheren
Mortalitätsrate seitens der Bewohner und der nicht sofortigen Wiederbelegung stellte
sich in der zweiten Jahresh älfte eine bessere Nachfrage , jedoch auch das Problem der
Fachpersonalgewinnung ein. Die zunehmende Belastung des Gesamtpersonals konnte
im Wirtschaftsjahr 2010 unter Beachtung der wirtschaftlichen Vorgaben durch die
Pflegesatzverhandlung nicht nennenswert reduziert werden.
Im Jahr 2010 konnte die Altenzentrum Klarastift gGmbH erneut Dank des Einsatzes
sämtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich ihre Zertifizierung nach DIN
EN ISO 2000 / Plus absolvieren und dabei erstmalig eine Umsetzung bzgl. der
Anforderungen der Berufsgenossenschaft nach MAAS BGW einbinden . Letzteres
fü hrte zu einer Reduzierung der Beitragss ätze bzw. eine r Mitfinanzierung der
Zertifizierungskosten durch die Berufsgenossenschaft.
III. Wirtschaftliche Bewertung
Vermögens- und Finanzlage
Das Wirtschaftsjahr 2010 schlie ßt mit einer Bilanzsumme in H öhe von 3.756,4
TEURO gegenü ber 3.693,4 TEURO zum letzten Bilanzstichtag ab Die
Veränderung des Eige nkapitals beträgt zum 31.12.2010 + 22,4 TEURO und fällt
somit 104,0 TEURO höher als geplant aus. Der Anteil am Gesamtvermögen ist mit
84,7 % gegenü ber 85,5% nahezu konstant geblieben.
Die Reduzierung der Platzzahl im klassischen station ären Bereich konnte
hinsichtlich der Ertragsentwicklung durch die erh öhten Pfleges ätze aufgefangen
werden, so dass sich die Ertagsentwicklung kaum gegen ü ber dem vorherigen
Wirtschaftsjahr verändert hat.
Trotz des stark zur ü ckgehenden Zinsniveaus ist es gelungen , eine sichere und
zinsgü nstige Anlageform zu finden. Die im Jahre 2009 drastisch r ü ckläufigen
Erträge konnten somit fü r das Wirtschaftsjahr 2010 um 74,5 % erhöht werden.
Ertragsentwicklung
Einhergehend mit der guten Auslastung der angebotenen Betten , kann die
Altenzentrum Klarastift gGmbH erneut auf eine stabile Ertragsentwicklung im
Wirtschaftsjahr 2010 blicken. Bezugnehmend auf den Wirtschaftsplan 2010 ist es
gelungen, gegenü ber dem Planansatz von– 81,6 TEURO einen Jahresü berschuss
von 22,4 , TEURO trotz des erh öhten Aufkommens an Mehrarbeits - und
Ü berstunden, zu erzielen. Der Anstieg der Mehrarbeits - und Ü berstunden ist
weiterhin in der Krankheitsquote der Mitar beiterinnen und Mitarbeiter und in der
insgesamt zunehmenden , durch externe Einfl ü sse gepr ägten Belastungssituation
der Belegschaft zu sehen. Ebenso muss erkannt werden, dass , trotz des
gesamtunternehmerischen positiven Betriebsergebnisses, der Fachbereic h der
Casa Vitae noch keinen ausreichenden positiven Beitrag erwirtschaftet. In diesem
Kontext erfolgt ein Kostendeckungsbeitrag durch die eingestellten Zinsertr äge und
Leistungen gegen ü ber Dritten. Bei der leicht erh öhten Nachfrage k önnte bei
positiver P ersonalgewinnung ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden.
Erfreulicher Weise wurden die im Rahmen der durch den medizinischen Dienst
der Krankenkassen gepr ü ften Transparenzkriterien de s Wohnbereichs der Casa
Vitae mit einer Gesamtnote von 1,0 bewertet. Diese Note spiegelt die hohe
Zielsetzung des Fachpflegebereichs und die kompetente Umsetzung seitens der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider.
IV. Allgemeine Perspektiven, Entwicklungen und Risiken
Die bereits erwähnte Marktsituation in Mü nster erfordert seitens der Altenzentrum
Klarastift gGmbH die kontinuierliche Entwicklung des internen
Verbesserungsprozesses. In diesem Kontext muss die Einrichtung einen
Investitionsstau vermeiden, um die Bausubstanz auf eine m aktuellen Stand zu
halten und im Sinne eine r pos itiven Lebens - und Wohnqualit ätsgestaltung im
Wettbewerb agieren zu k önnen. Mit den j ährlichen Anpassungen der
Heimentgelte, insbesondere durch Ber ü cksichtigung der Tarifsteigerungen, bleibt
zu hoffen, dass ein gro ßer Teil der Mitwettbewerber einer zu nehmenden
Anlehnung an den TV Ö D nachkomm t, um somit ein ann äherndes
Heimentgeltniveau in der lokalen Landschaft zu bewirken. F ü r das Wirtschaftsjahr
2011 ist ein erster größerer Austausch der sich bereits seit ca. 18 Jahren im Einsatz
befindlichen Pflegebe tten geplant. Ebenso sind Ma ßnahmen im Rahmen der
Reduzierung von Betriebskosten geplant. Hierbei ist neben der Teilnahme am
Projekt Ö koprofit auf die geplante Umsetzung einer Photovoltaikanlage zu
verweisen. Insgesamt soll durch unterschiedliche technisch e
Anpassungsmaßnahmen dauerhaft eine m ögliche Reduzierung bzw. mindestens
ein Stagnieren der Betriebskosten erreicht werden.
Hinsichtlich der Personalsituation bleibt zu hoffen, dass sich durch die geplante
politische Thematisierung des Pflegeversicherungs gesetzes eine Entspannung des
Belastungsprofils und eine verbesserte Personalgewinnung sich abzeichnen. F ü r
den Wohnbereich der Casa Vitae soll sp ätestens bis zum Ende des
Wirtschaftsjahres 2011 eine abschließende Betriebsgröße fixiert werden. In diesem
Zusammenhang werden auch räumliche Anpassungen geprü ft.
Mü nster, den 14. Februar 2011 Michael Lucas Maria Boresch-Bogovic
Geschäftsfü hrer Geschäftsfü hrerin Personal
Beschlussvorlage
2454 Zeichen
V/0201/2011
DER OBERBÜRGERMEISTER
Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen
Betrifft
Feststellung des Jahresabschlusses 2010 der Altenzentrum Klarastift gGmbH
Beratungsfolge
19.05.2011 Stiftungskommission Vorberatung
25.05.2011 Hauptausschuss Vorberatung
25.05.2011 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Der Jahresabschluss der Altenzentrum Klarastift gGmbH zum 31.12.2010, der
a) in der Gewinn- und Verlustrechnung bei einem Umsatz von 6.319.554,78 Euro
(einschließlich Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten
und sonstige betriebliche Erträge)
und einem Jahresüberschuss von 22.452,72 Euro
b) in der Bilanzsumme mit 3.756.368,11 Euro
abschließt, wird von der Stiftung Magdalenenhospital als alleiniger Gesellschafterin der Al-
tenzentrum Klarastift gGmbH festgestellt.
2. Dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung der Altenzentrum Klarastift gGmbH werden für
das Geschäftsjahr 2010 Entlastung erteilt.
3. Der Jahresüberschuss wird den Gewinnrücklagen zugeführt.
4. Der Lagebericht der Geschäftsführung für das Wirtschaftsjahr 2010 wird zur Kenntnis ge-
nommen.
II. Kosten/Folgekosten
entfällt
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung
entfällt
Vorlagen-Nr.:
V/0201/2011
Auskunft erteilt:
Frau Westphal
Ruf:
492-5902
E-Mail:
Westphal@stadt-muenster.de
Datum:
15.04.2011
Öffentliche Beschlussvorlage
- 2 -
V/0201/2011
Begründung:
Der Wirtschaftsprüfer, Herr Diplom-Kaufmann Franz-J osef Dierkes aus Everswinkel, hat dem Jah-
resabschluss zum 31.12.2010 seinen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Danach
entspricht dieser den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Altenzentrum Klarastift gGmbH.
Das Amt für Finanzen und Beteiligungen und die Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen
Münster unterstützen den Vorschlag der Geschäftsführung und empfehlen dem Rat die Annahme
des Beschlussvorschlages. Zusätzlich wird auf die als Anlage beigefügte Vorlage an den Auf-
sichtsrat der Altenzentrum Klarastift gGmbH verwiesen (Anlage 1).
gez.
Markus Lewe
Oberbürgermeister
Anlagen:
- Vorlage der Altenzentrum Klarastift gGmbH an den Aufsichtsrat (Anlage 1)
- Jahresabschluss 2010 der Altenzentrum Klarastift gGmbH (Anlage 2)
Anlage 1 - Vorlage JA
4365 Zeichen
Anlage 1
Vorlagenvordruck TOP 3) 1/11
Vorlage zur Aufsichtsratssitzung der Altenzentrum Klarastift gGmbH vom 31.03.2011
zu TOP 3)
Entgegennahme und Beratung des Berichts über die Jahresabschlussprüfung mit seinen Be-
standteilen Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht
Gemäß den Ausführungen des § 12 (3c) des Gesellschaftsvertrags der Altenzentrum Klarastift gGmbH
wird dem Aufsichtsrat zur abschließenden Prüfung, E ntgegennahme und Beratung des Jahresabschlus-
ses der Bericht des Wirtschaftsprüfers vorgelegt. I m Weiteren obliegt dem Aufsichtsrat nach abschlie-
ßender Bewertung die Weitergabe an die Stiftungskom mission. Ausgehend vom Aufsichtsratsbe-
schluss des 06.06.2006, wurde der Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Franz-Josef Dierkes, Kirchplatz 6,
48351 Everswinkel, beauftragt, den Jahresabschluss am 31. Dezember 2010 zu prüfen. Die Bestandtei-
le Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht werden durch den Wirtschaftsprüfer, Herrn Dierkes, unter
Einbindung der Geschäftsführungen, Frau Boresch-Bog ovic (personelle Verantwortung) sowie Herrn
Lucas, vorgestellt.
Beschlussfassung
Der Aufsichtsrat hat den Bericht über die Jahresabschlussprüfung vom 31.12.2010 entgegengenom-
men und beraten. Der Aufsichtsrat schlägt der Gesellschafterversammlung vor:
1. Den vorgelegten Jahresabschluss der Altenzentrum Klarastift gGmbH zum 31.12.2010, der
a) in der Gewinn- und Verlustrechnung bei einem Umsatz von 6.319.554,78 €
und einem Jahresüberschuss von 22.452,72 €
b) in der Bilanzsumme mit 3.756.368,11 €
abschließt, festzustellen.
2. Den Jahresüberschuss von 22.452,72 € zuzüglich der Auflösung der für Investitionen verwendeten
Rücklage in Höhe von 87.475,36 € der Betriebsmittelrücklage einen Betrag in Höhe von 90.628,08
€ bzw. der Rücklage gem. § 58 Nr. 7a AO einen Betrag in Höhe von 19.300,00 € zuzuführen.
Anlage 1
Begründung
Der sich in den letzten Jahren abzeichnende Überhan g an Pflegeplätzen in Münster war auch im Jahre
2010 zu verzeichnen, so dass sich die Einrichtungen in Münster weiterhin in einem klassischen Wett-
bewerb befinden. Die hohe Einzelzimmerquote hat im Wirtschaftsjahr 2010 zu einer positiven Auslas-
tung des Bettenangebots im vollstationären Bereich beigetragen. Wie zu erwarten, erfährt die Nach-
frage nach Einzelzimmern weiterhin ein deutliches E ntscheidungskriterium hinsichtlich der Auswahl
einer Pflegeeinrichtung. Die Auslastung des Fachber eichs zur Versorgung von Menschen in der Reha-
bilitationsphase F befindet sich weiterhin in der P rüfungsphase einer abschließenden Versorgungsgrö-
ße. Die nicht zu erwartende höhere Mortalitätsrate und die Schwankungen hinsichtlich der Nachfrage,
aber auch die zunehmend schwierige Gewinnung von Fa chpersonal haben bis dato den Prozess der
Wohnbereichsgrößenfestlegung beeinflusst. Insgesamt stand das Wirtschaftsjahr 2010 weiterhin unter
einer zunehmenden Belastung des Gesamtpersonals, um die wirtschaftlichen Vorgaben durch die Pfle-
gesatzverhandlung zu erfüllen. Erneut konnte im Jah r 2010 erfolgreich die Rezertifizierung nach den
Vorgaben der DIN EN ISO unter erstmaliger Erweiteru ng der Anforderungen der Berufsgenossen-
schaft nach Maas BGW erfüllt werden. Letzteres führ te zu einer Reduzierung der Beitragssätze ge-
genüber der Berufsgenossenschaft.
Das Wirtschaftsjahr 2010 schließt mit einer Bilanzs umme in Höhe von 3.756,4 TEURO ab und hat
sich damit positiv gegenüber den Vorgaben des Plana nsatzes entwickelt. Die Veränderung des Eigen-
kapitals beträgt zum 31.12.2010
22,4 TEURO und fällt somit ebenso höher aus als gep lant. Der Anteil
am Gesamtvermögen bestimmt mit 84,7 % unverändert d ie Finanzierung der Gesellschaft. Die durch-
gängigen Investitionen haben zur Förderung des Betr iebsablaufs und der Werterhaltung der Bausub-
stanz beigetragen. Trotz der leichten Reduzierung d er Platzzahl im klassischen stationären Bereich
wurde die Ertragsentwicklung durch die erhöhten Pflegesätze beibehalten.
Das in den letzten Wirtschaftsjahren zurückgehende Zinsniveau konnte durch ein positives Anlagema-
nagement positiv gestaltet werden, so dass die im W irtschaftsjahr 2009 rückläufigen Zinserträge im
Wirtschaftsjahr 2010 erhöht werden konnten.
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Kirchplatz 6
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0201/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 08.04.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37