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V/0201/2011

Feststellung des Jahresabschlusses 2010 der Altenzentrum Klarastift gGmbH

Vorlagen 08.04.2011

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Anlage 2 Akl gGmbH Ja 2010

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Beschlussvorlage

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Anlage 1 - Vorlage JA

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Ansehen

Anlage 2 Akl gGmbH Ja 2010

13069 Zeichen

Jahresabschluss 2010 
der Altenzentrum Klarastift gGmbH 
 
 
• Bilanz zum 31.12.2010 
• Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2010 
• Lagebericht der Geschä ftsführung

Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage 1
Münster Blatt     1
Bilanz zum 31. Dezember 2010
A k t i v a P a s s i v a-------------- -----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR EUR   TEUR  EUR EUR   TEUR  
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstä nde 9.493,00 18,8   I. Stammkapital 25.564,59 25,6
 II. Kapitalrücklagen 1.384.793,76 1.384,8
II. Sachanlagen III. Gewinnrücklagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte       1. Für Investitionen verwendete Rücklage 532.893,00 373,8
    mit Betriebsbauten einschließ lich der Betriebs-       2. Rücklage für Instandhaltung 810.000,00 810,0
    bauten auf fremden Grundstücken                129.179,00 135,3       3. Rücklage für Investitionen 57.960,94 304,6
2. Technische Anlagen 107.196,00 111,6       4. Betriebsmittelrücklage 101.813,18 11,2
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Kfz 437.523,00 406,7       5. Rücklage gem. §  58 Nr. 7a AO 267.799,63 248,5
4. Fahrzeuge 10.633,00 12,8 IV. Bilanzgewinn 0,00 3.180.825,10 0,0
5. Anlagen im Bau 4.760,00 689.291,00
III. Finanzanlagen  B. Rückstellungen 109.900,00 156,4
Beteiligungen       25.000,00 25,0
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 103.376,29 113,0
B. Umlaufvermögen       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 103.376,29 (i.V. TEUR 113,0)
I. Vorrä te 19.383,08 15,6 2. Verbindlichkeiten gegenüber 
      verbundenen Unternehmen 62.389,35 0,0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstä nde       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 229.892,50 192,7         Jahr: EUR 62.389,35 (i.V. TEUR 0,0)
      - davon mit einer Restlaufzeit mehr als 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-)      mit denen ein Beteiligungsverhä ltnis besteht 105.626,28 67,3
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 117,2       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als         Jahr: EUR 105.626,28 (i.V. TEUR 67,3)
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) 4. Sonstige Verbindlichkeiten 51.683,41 49,4
3. Forderungen aus öffentlicher Förderung 6.304,96 8,1      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als         Jahr: EUR 51.683,41 (i.V. TEUR 49,4)
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-)      - davon aus Steuern
4. Sonstige Vermögensgegenstä nde 2.361.383,12 5,6        EUR 22.098,93 (i.Vj. TEUR 22,0)
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5. Verwahrgelder 25.107,41 25,4
       einem Jahr: EUR 1.847.991,80 (i.V. TEUR -,-) 2.597.580,58       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
         Jahr: EUR 25.107,41 (i.V. TEUR 25,4)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten       - davon Treuhandgelder: EUR 25.107,41 (i.V. TEUR 25,4)
1. Kassenbestand 5.573,64 4,6 6. Umsatzsteuer 0,00 348.182,74 0,1
      - davon Treuhandgelder: EUR 1.085,42
        (i.V. TEUR 0,4) D. Rechnungsabgrenzungsposten 117.460,27 123,3
2. Guthaben bei Kreditinstituten 397.945,94 403.519,58 3.020.483,24 2.625,3 ____
     - davon Treuhandgelder: EUR 24.021,99
       (i.V. TEUR 25,0)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.100,87 14,1____ __________ ______ ____ __________ ______
3.756.368,11 3.693,4 3.756.368,11 3.693,4
====  ==========  ====== ====  ==========  ======

Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage  1
Münster Blatt      2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2010___________________________________
Vorjahr
      EUR         EUR   TEUR  
  1. Erträ ge aus allgemeinen Pflegeleistungen 3.633.190,12 3.492,0
  2. Erträ ge aus Unterkunft und Verpflegung 1.479.588,34 1.436,1
  3. Erträ ge aus gesonderter Berechnung von In-
      vestitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 948.582,95 958,6
  4. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 16.323,52 22,4
  5. Sonstige betriebliche Erträ ge 241.869,85 6.319.554,78 233,4
  6. Personalaufwendungen
       a) Löhne und Gehä lter 2.117.607,59 2.002,2
       b) Sozialabgaben, Altersversorgung und
            sonstige Aufwendungen 719.518,26 716,3
  7. Materialaufwand
       a) Lebensmittel, Wareneinsatz 305.523,20 296,9
       b) Medizinisch-pflegerischer Bedarf,
            Betreuungsaufwand 152.246,09 154,6
       c) Wasser, Energie, Brennstoffe 211.290,76 218,9
       d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf 312.290,11 302,2
  8. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 1.416.886,54 1.352,4
  9. Steuern, Abgaben, Versicherungen 75.962,67 76,1
10. Mieten, Pacht, Leasing 708.564,12 6.019.889,34 716,5
      Zwischenergebnis 299.665,44 306,4
11. Abschreibungen 
       a) Abschreibungen auf immaterielle
            Vermögensgegenstä nde und Sachanlagen 129.822,36 113,4
       b) Abschreibungen auf Forderungen
            und sonstige Vermögensgegenstä nde 10.377,53 6,7
12. Aufwendungen für Instandhaltung 
       und Instandsetzung 208.990,13  222,7
13. Sonstige ordentliche Aufwendungen 633,10 -349.823,12 1,0
       Zwischenergebnis -50.157,68 -37,4
14. Zinsen und ä hnliche Erträ ge  58.083,91  33,3
15. Zinsen und ä hnliche Aufwendungen  0,00  0,0
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschä ftstä tigkeit 7.926,23 -4,1
17. Auß erordentliche Erträ ge 20.006,95 21,5
18. Auß erordentliche Aufwendungen 5.480,46 12,8
19. Auß erordentliches Ergebnis 14.526,49    8,7
20. Jahresüberschuss 22.452,72 4,6
21. Gewinn-/Verlustvortrag 0,00 0,0
22. Auflösung Rücklagen 87.475,36 56,9
23. Zuführung zu Rücklagen 109.928,08 61,5
24. Bilanzgewinn 0,00 0,0

Lagebericht der Altenzentrum Klarastift gGmbH fü r das Jahr 2010 
 
I. Allgemeines 
 
Aufbauend auf die Stiftungssatzung der Stiftung Magdalenenhospital mit Sitz in 
Mü nster, verfolgt die Altenzentrum Klarastift gGmbH seit 1996 den Zweck der 
Förderung der Altenpflege. 
 
Seit den im Jahre 2008/2009 durchgef ü hrten, sowohl baulichen als auch 
konzeptionellen Anpassungsma ßnahmen verf ü gt die Einrichtung derzeitig zur 
stationären pflegerischen Versorgung ü ber 127 Pflegebetten  in Einzelzimmern . Des 
Weiteren verf ü gt die Alten zentrum Klarastift gGmbH ü ber ein Platzangebot von 16 
Plätzen zur Versorgung von wachkomat ösen Menschen, die sich in der 
Rehabilitationsphase F befinden. Die angedachte Erweiterung auf insgesamt 22 Pl ätze 
scheitert aktuell an der Gewinnung des erforderlichen Fachpersonals. Hinsichtlich des 
erforderlichen Raumprogramms ist die Einrichtung auf die Versorgung dieser  Gruppe 
vorbereitet. Erg änzende Anpassungsmaßnahmen zur Optimierung der 
Prozessgestaltung sind bereits abgestimmt.  
 
 
 
II. Aspekte des Geschäftsverlaufs 
 
Der sich in den letzten Jahren abzeichnende Ü berhang an Pflegesätzen in Mü nster war 
auch im Jahre 2010 zu verzeichnen, so dass sich die Einrichtungen in M ü nster 
weiterhin in einem klassischen Wettbewe rb befinden. Damit einhergehend  wachsen 
die Anforderu ngen an das unternehmenseigene Management, um evtl. 
Nachfrageschwankungen zu beeinflussen. Unter anderem hat erneut die erh öhte 
Einzelzimmerquote in der Altenzentrum Klarastift gGmbH zu einer positiven 
Auslastung des Bettenangebots im vollstation ären Berei ch in H öhe von 101,4 %  
beigetragen. Das Einzelzimmerangebot ist seitens der Bewohner und Angeh örigen ein 
deutliches Entscheidungskriterium. In diesem Zusammenhang kann festgestellt 
werden, dass die Vermittlung der noch wenigen Doppelzimmer sich zunehmend a ls 
problematisch erweist.

Im Gegensatz zur vollstation ären Versorgung gestaltete sich die Belegung von 16 bis 
22 Plätzen zur Versorgung von Menschen in der Rehabilitationsphase F  schwieriger. 
Angebot und Nachfrage unterlagen im laufenden Wirtschaftsjahr 2 010 
unterschiedlichen Einflussfaktoren. Neben einer nicht erwarteten h öheren 
Mortalitätsrate seitens der Bewohner und der nicht sofortigen Wiederbelegung stellte 
sich in der zweiten Jahresh älfte eine bessere Nachfrage , jedoch auch das Problem der  
Fachpersonalgewinnung ein. Die zunehmende Belastung des Gesamtpersonals konnte 
im Wirtschaftsjahr 2010 unter Beachtung der wirtschaftlichen Vorgaben durch die 
Pflegesatzverhandlung nicht nennenswert reduziert werden. 
Im Jahr 2010 konnte die Altenzentrum Klarastift gGmbH erneut Dank des Einsatzes 
sämtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  erfolgreich ihre Zertifizierung nach DIN 
EN ISO 2000  / Plus absolvieren und dabei erstmalig eine Umsetzung bzgl. der 
Anforderungen der Berufsgenossenschaft nach MAAS BGW einbinden . Letzteres 
fü hrte zu einer Reduzierung der Beitragss ätze bzw. eine r Mitfinanzierung der 
Zertifizierungskosten durch die Berufsgenossenschaft. 
 
 
 
III. Wirtschaftliche Bewertung 
Vermögens- und Finanzlage 
Das Wirtschaftsjahr 2010 schlie ßt mit einer Bilanzsumme in  H öhe von 3.756,4 
TEURO gegenü ber 3.693,4  TEURO zum letzten Bilanzstichtag ab Die 
Veränderung des Eige nkapitals beträgt zum 31.12.2010 + 22,4 TEURO und fällt 
somit 104,0 TEURO höher als geplant aus. Der Anteil am Gesamtvermögen ist mit 
84,7 % gegenü ber 85,5% nahezu konstant geblieben.  
 
Die Reduzierung der Platzzahl im klassischen station ären Bereich konnte 
hinsichtlich der Ertragsentwicklung durch die erh öhten Pfleges ätze aufgefangen 
werden, so dass sich die Ertagsentwicklung kaum gegen ü ber dem vorherigen 
Wirtschaftsjahr verändert hat. 
 
Trotz des stark zur ü ckgehenden Zinsniveaus ist es gelungen , eine sichere und 
zinsgü nstige Anlageform zu finden. Die im Jahre 2009 drastisch r ü ckläufigen 
Erträge konnten somit fü r das Wirtschaftsjahr 2010 um 74,5 % erhöht werden.

Ertragsentwicklung 
 
Einhergehend mit der guten Auslastung der angebotenen Betten , kann die 
Altenzentrum Klarastift gGmbH erneut auf eine stabile Ertragsentwicklung im 
Wirtschaftsjahr 2010 blicken. Bezugnehmend auf den Wirtschaftsplan 2010 ist es 
gelungen, gegenü ber dem  Planansatz von– 81,6 TEURO einen Jahresü berschuss 
von 22,4 , TEURO trotz des erh öhten Aufkommens an Mehrarbeits - und 
Ü berstunden, zu erzielen. Der Anstieg der Mehrarbeits - und Ü berstunden ist 
weiterhin in der Krankheitsquote der Mitar beiterinnen und Mitarbeiter und in der 
insgesamt zunehmenden , durch externe Einfl ü sse gepr ägten Belastungssituation 
der Belegschaft zu sehen.  Ebenso muss erkannt werden, dass , trotz des 
gesamtunternehmerischen positiven Betriebsergebnisses,  der Fachbereic h der 
Casa Vitae noch keinen ausreichenden positiven Beitrag erwirtschaftet.  In diesem 
Kontext erfolgt ein Kostendeckungsbeitrag durch die eingestellten Zinsertr äge und 
Leistungen gegen ü ber Dritten.  Bei der  leicht erh öhten Nachfrage k önnte bei 
positiver P ersonalgewinnung ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden. 
Erfreulicher Weise wurden die im Rahmen der durch den medizinischen Dienst 
der Krankenkassen gepr ü ften Transparenzkriterien de s Wohnbereichs der Casa 
Vitae mit einer Gesamtnote von 1,0 bewertet. Diese Note spiegelt die hohe 
Zielsetzung des Fachpflegebereichs und die kompetente Umsetzung seitens der 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider. 
 
 
IV. Allgemeine Perspektiven, Entwicklungen und Risiken 
 
Die bereits erwähnte Marktsituation in Mü nster erfordert seitens der Altenzentrum 
Klarastift gGmbH die kontinuierliche Entwicklung des internen 
Verbesserungsprozesses. In diesem Kontext muss die Einrichtung einen 
Investitionsstau vermeiden, um die Bausubstanz auf eine m aktuellen Stand zu 
halten und im Sinne eine r pos itiven Lebens - und Wohnqualit ätsgestaltung im

Wettbewerb agieren zu k önnen. Mit den j ährlichen Anpassungen der 
Heimentgelte, insbesondere durch Ber ü cksichtigung der Tarifsteigerungen, bleibt 
zu hoffen, dass ein gro ßer Teil der Mitwettbewerber einer zu nehmenden 
Anlehnung an den TV Ö D nachkomm t, um somit ein ann äherndes 
Heimentgeltniveau in der lokalen Landschaft zu bewirken. F ü r das Wirtschaftsjahr 
2011 ist ein erster größerer Austausch der sich bereits seit ca. 18 Jahren im Einsatz 
befindlichen Pflegebe tten geplant. Ebenso sind Ma ßnahmen im Rahmen der 
Reduzierung von Betriebskosten geplant. Hierbei ist neben der Teilnahme am 
Projekt Ö koprofit auf die geplante Umsetzung einer Photovoltaikanlage zu 
verweisen. Insgesamt soll durch unterschiedliche technisch e 
Anpassungsmaßnahmen dauerhaft eine m ögliche Reduzierung bzw. mindestens 
ein Stagnieren der Betriebskosten erreicht werden. 
Hinsichtlich der Personalsituation bleibt zu hoffen, dass  sich  durch die geplante 
politische Thematisierung des Pflegeversicherungs gesetzes eine Entspannung des 
Belastungsprofils und eine verbesserte Personalgewinnung sich abzeichnen. F ü r 
den Wohnbereich der  Casa Vitae soll sp ätestens bis zum Ende des 
Wirtschaftsjahres 2011 eine abschließende Betriebsgröße fixiert werden. In diesem 
Zusammenhang werden auch räumliche Anpassungen geprü ft.  
 
 
 
Mü nster, den 14. Februar 2011           Michael Lucas  Maria Boresch-Bogovic 
      Geschäftsfü hrer  Geschäftsfü hrerin Personal

Beschlussvorlage

2454 Zeichen

V/0201/2011 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses 2010 der Altenzentrum Klarastift gGmbH 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
19.05.2011 Stiftungskommission Vorberatung 
25.05.2011 Hauptausschuss Vorberatung 
25.05.2011 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss der Altenzentrum Klarastift gGmbH zum 31.12.2010, der 
 
a) in der Gewinn- und Verlustrechnung bei einem Umsatz von 6.319.554,78 Euro 
 (einschließlich Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten  
   und sonstige betriebliche Erträge) 
 
     und einem Jahresüberschuss von 22.452,72 Euro 
 
b) in der Bilanzsumme mit 3.756.368,11 Euro 
 
abschließt, wird von der Stiftung Magdalenenhospital als alleiniger Gesellschafterin der Al-
tenzentrum Klarastift gGmbH festgestellt. 
 
2. Dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung der Altenzentrum Klarastift gGmbH werden für 
das Geschäftsjahr 2010 Entlastung erteilt. 
 
3. Der Jahresüberschuss wird den Gewinnrücklagen zugeführt. 
 
4. Der Lagebericht der Geschäftsführung für das Wirtschaftsjahr 2010 wird zur Kenntnis ge-
nommen. 
 
II. Kosten/Folgekosten 
entfällt 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
entfällt 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0201/2011 
Auskunft erteilt: 
Frau Westphal 
Ruf: 
492-5902 
E-Mail: 
Westphal@stadt-muenster.de  
Datum: 
15.04.2011 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0201/2011 
 
 
Begründung: 
Der Wirtschaftsprüfer, Herr Diplom-Kaufmann Franz-J osef Dierkes aus Everswinkel, hat dem Jah-
resabschluss zum 31.12.2010 seinen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Danach 
entspricht dieser den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze 
ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der 
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Altenzentrum Klarastift gGmbH. 
 
Das Amt für Finanzen und Beteiligungen und die Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen 
Münster unterstützen den Vorschlag der Geschäftsführung und empfehlen dem Rat die Annahme 
des Beschlussvorschlages. Zusätzlich wird auf die als Anlage beigefügte Vorlage an den Auf-
sichtsrat der Altenzentrum Klarastift gGmbH verwiesen (Anlage 1). 
 
 
 
 
gez. 
Markus Lewe 
Oberbürgermeister 
 
 
 
Anlagen: 
 
- Vorlage der Altenzentrum Klarastift gGmbH an den Aufsichtsrat (Anlage 1) 
- Jahresabschluss 2010 der Altenzentrum Klarastift gGmbH (Anlage 2)

Anlage 1 - Vorlage JA

4365 Zeichen

Anlage 1 
         
Vorlagenvordruck  TOP 3)    1/11  
 
 
Vorlage zur Aufsichtsratssitzung der Altenzentrum Klarastift gGmbH vom 31.03.2011 
 
 
zu TOP 3) 
 
Entgegennahme und Beratung des Berichts über die Jahresabschlussprüfung mit seinen Be- 
standteilen Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht 
 
Gemäß den Ausführungen des § 12 (3c) des Gesellschaftsvertrags der Altenzentrum Klarastift gGmbH 
wird dem Aufsichtsrat zur abschließenden Prüfung, E ntgegennahme und Beratung des Jahresabschlus- 
ses der Bericht des Wirtschaftsprüfers vorgelegt. I m Weiteren obliegt dem Aufsichtsrat nach abschlie- 
ßender Bewertung die Weitergabe an die Stiftungskom mission. Ausgehend vom Aufsichtsratsbe- 
schluss des 06.06.2006, wurde der Wirtschaftsprüfer  Dipl.-Kfm. Franz-Josef Dierkes, Kirchplatz 6,  
48351 Everswinkel, beauftragt, den Jahresabschluss am 31. Dezember 2010 zu prüfen. Die Bestandtei- 
le Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht werden durch  den Wirtschaftsprüfer, Herrn Dierkes, unter 
Einbindung der Geschäftsführungen, Frau Boresch-Bog ovic (personelle Verantwortung) sowie Herrn 
Lucas, vorgestellt.  
 
 
Beschlussfassung 
 
Der Aufsichtsrat hat den Bericht  über die Jahresabschlussprüfung vom 31.12.2010  entgegengenom- 
men und beraten. Der Aufsichtsrat schlägt der Gesellschafterversammlung vor: 
  
1.  Den vorgelegten Jahresabschluss der Altenzentrum Klarastift gGmbH zum 31.12.2010, der 
 
a)  in der Gewinn- und Verlustrechnung bei einem Umsatz von        6.319.554,78 € 
und einem Jahresüberschuss von                                                        22.452,72 € 
 
b)  in der Bilanzsumme mit                                    3.756.368,11 € 
 
abschließt, festzustellen. 
 
 
2.  Den Jahresüberschuss von 22.452,72 € zuzüglich der Auflösung der für Investitionen verwendeten 
Rücklage in Höhe von 87.475,36 € der Betriebsmittelrücklage einen Betrag in Höhe von 90.628,08 
€ bzw. der Rücklage gem. § 58 Nr. 7a AO einen Betrag in Höhe von 19.300,00 € zuzuführen.

Anlage 1 
Begründung  
 
Der sich in den letzten Jahren abzeichnende Überhan g an Pflegeplätzen in Münster war auch im Jahre 
2010 zu verzeichnen, so dass sich die Einrichtungen  in Münster weiterhin in einem klassischen Wett- 
bewerb befinden. Die hohe Einzelzimmerquote hat im Wirtschaftsjahr 2010 zu einer positiven Auslas- 
tung des Bettenangebots im vollstationären Bereich beigetragen. Wie zu erwarten, erfährt die Nach- 
frage nach Einzelzimmern weiterhin ein deutliches E ntscheidungskriterium hinsichtlich der Auswahl 
einer Pflegeeinrichtung. Die Auslastung des Fachber eichs zur Versorgung von Menschen in der Reha- 
bilitationsphase F befindet sich weiterhin in der P rüfungsphase einer abschließenden Versorgungsgrö- 
ße. Die nicht zu erwartende höhere Mortalitätsrate und die Schwankungen hinsichtlich der Nachfrage, 
aber auch die zunehmend schwierige Gewinnung von Fa chpersonal haben bis dato den Prozess der 
Wohnbereichsgrößenfestlegung beeinflusst. Insgesamt  stand das Wirtschaftsjahr 2010 weiterhin unter 
einer zunehmenden Belastung des Gesamtpersonals, um die wirtschaftlichen Vorgaben durch die Pfle- 
gesatzverhandlung zu erfüllen. Erneut konnte im Jah r 2010 erfolgreich die Rezertifizierung nach den 
Vorgaben der DIN EN ISO unter erstmaliger Erweiteru ng der Anforderungen der Berufsgenossen- 
schaft nach Maas BGW erfüllt werden. Letzteres führ te zu einer Reduzierung der Beitragssätze ge- 
genüber der Berufsgenossenschaft.  
 
Das Wirtschaftsjahr 2010 schließt mit einer Bilanzs umme in Höhe von 3.756,4 TEURO ab und hat 
sich damit positiv gegenüber den Vorgaben des Plana nsatzes entwickelt. Die Veränderung des Eigen- 
kapitals beträgt zum 31.12.2010 
 22,4 TEURO und fällt somit ebenso höher aus als gep lant. Der Anteil 
am Gesamtvermögen bestimmt mit 84,7 % unverändert d ie Finanzierung der Gesellschaft. Die durch- 
gängigen Investitionen haben zur Förderung des Betr iebsablaufs und der Werterhaltung der Bausub- 
stanz beigetragen. Trotz der leichten Reduzierung d er Platzzahl im klassischen stationären Bereich 
wurde die Ertragsentwicklung durch die erhöhten Pflegesätze beibehalten. 
 
Das in den letzten Wirtschaftsjahren zurückgehende Zinsniveau konnte durch ein positives Anlagema- 
nagement positiv gestaltet werden, so dass die im W irtschaftsjahr 2009 rückläufigen Zinserträge im 
Wirtschaftsjahr 2010 erhöht werden konnten.

Beratungsverlauf (3)

19.05.2011 Stiftungskommission
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
25.05.2011 Hauptausschuss
TOP 21.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
25.05.2011 Rat
TOP 25.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Kirchplatz 6

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0201/2011
Typ
Vorlagen
Datum
08.04.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37