Mandari Insight

V/0648/2017

"Global Nachhaltige Kommune in NRW (GNK)" - Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 - Teil 1: "Thematische Leitlinien und strategische Entwicklungsziele"

Vorlagen 31.08.2017

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Anlage 1 Zielekatalog

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Ansehen

Anlage 2 Empfehlungen des GNK_Beirats

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Ansehen

Anlage 3 Bezug zu übergeordneten Nachhaltigkeitsstrategien

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Ansehen

Anlage 4 Bezug zu bestehenden Strategien der Stadt Münster

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 1 Zielekatalog

20748 Zeichen

Anlage 1 
 
 
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 - Teil I: 
 
Zielekatalog mit thematischen Leitlinien und strategischen Entwick- 
lungszielen 
 
Zu beschließende thematische Leitlinien, strategische Entwicklungsziele  
 
 
1 Themenfeld Gesellschaftliche Teilhabe und Gender  
mit Berücksichtigung der Wohnraumsituation  ......................................................................... 3
 
 
2 Themenfeld Natürliche Ressourcen und Umwelt  
mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs  ............................................................................. 4
 
 
3 Themenfeld Klima und Energie ......................................................................... ..................... 5
 
 
4 Themenfeld Arbeit und Wirtschaft  
mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs  ............................................................................. 5
 
 
5 Themenfeld Bildung ................................................................................... ............................ 7
 
 
6 Themenfeld Globale Verantwortung und Eine Welt .. ................................................... ........... 8
 
 
7  Themenfeld Konsum und Lebensstile .............. ................................................... ................... 8

2 
 
Einleitung 
 
 
Teil I der Nachhaltigkeitsstrategie ist mit seinem Zielekatalog ein wesentliches Zwischenergebnis 
des Beteiligungsprozesses Global Nachhaltige Kommune in NRW (GNK). Der GNK-Beirat hat die- 
sen Zielekatalog gemeinschaftlich mit 42 Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, 
Politik und Verwaltung erarbeitet und in seiner Sitzung am 5. Juli gemeinsam mit zwei Empfehlun- 
gen an den Rat der Stadt Münster verabschiedet. Damit bilden diese Ziele und thematischen Leit- 
linien den strategischen Rahmen für alle Akteure - auch über Verwaltung und Politik hinaus – die 
gemeinsam an einer nachhaltigen Entwicklung Münsters arbeiten wollen. 
 
Neben den GNK-Beirat sind insgesamt 22 Ämter aus allen Dezernaten der Stadtverwaltung einge- 
bunden worden, sich zu den jeweiligen Arbeitsschritten und Zwischenergebnissen zu äußern und 
eigene Schwerpunkte und Anregungen einzubringen. Die Politik wird (über die Beteiligung von je 
einer/m Fraktionsvertreter/in im GNK-Beirat hinaus) in allen relevanten Gremien über den jeweili- 
gen Projektstand informiert (siehe Vorlagen V0070/2016, V/0320/2017). Über diese Vorgehens- 
weise soll eine größtmögliche Transparenz geschaffen werden. 
 
Die Nachhaltigkeitsstrategie – Teil I bezieht sich auf die sieben (im vorgegebenen Rahmen des 
GNK-Projekts) ausgewählten Themenfelder. Für jedes Themenfeld werden eine thematische Leit- 
linie und ein bis zwei strategische Entwicklungsziele mit ihren jeweiligen strategischen Unterzielen 
zum Beschluss empfohlen. 
 
Im GNK-Prozess wurde auch fortlaufend am Themenfeld Klima und Energie gearbeitet. Die bishe- 
rigen Ergebnisse sind in den parallel laufenden Strategieprozess zum Masterplan Klimaschutz 
2050 eingeflossen und werden dort im Rahmen der Ausformulierung von strategischen Zielen be- 
rücksichtigt. Entsprechend sind in der vorliegenden Vorlage nur die thematische Leitlinie und das 
strategische Entwicklungsziel des Themenfelds aufgeführt. Der Beschluss zu den strategischen 
Unterzielen wird über die Beschlussvorlage zur Strategie Masterplan Klimaschutz 2050 erfolgen. 
Anschließend werden diese Ziele in die Nachhaltigkeitsstrategie übernommen. 
 
Im verbleibenden GNK-Projektzeitraum wird die Nachhaltigkeitsstrategie im GNK-Beirat über die 
Formulierung operativer Ziele und eines Maßnahmenkatalogs weiter konkretisiert und die Ergeb- 
nisse in einem Nachhaltigkeitsbericht zusammengefasst. Dieser wird der Politik mit der Be-
schlussvorlage zur Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 – Teil II „Operative Ziele und Maß-
nahmen“ im Frühjahr 2018 vorgelegt. 
 
Darüber hinaus werden die Ergebnisse des GNK-Modellprojektes als wichtige Leitorientierungen 
und Bestandteile im Zukunftsprozess MünsterZukünfte 20I30I50 verankert (V/0070/2016, 
V/0494/2016, V/1063/2016).

3 
 
1 Themenfeld Gesellschaftliche Teilhabe und Gender  
mit Berücksichtigung der Wohnraumsituation 
Thematische Leitlinie  
„In Münster haben alle Menschen, unabhängig von ihr em Alter und Geschlecht, ihrer sexuellen 
Orientierung, ihren körperlichen, seelischen und ge istigen Beeinträchtigungen, ihrer Herkunft, Re- 
ligion und Zugehörigkeit zu einer kulturellen Grupp e sowie ihrem sozialen Status gleiche Teilha- 
bechancen. Münster ist eine solidarische, bunte, an tirassistische und vorurteilsfreie Gesellschaft, 
in der alle Menschen die Möglichkeit haben, ein akt ives und selbstbestimmtes Leben zu führen. 
Alle Menschen haben die Möglichkeit, bezahlbar umwe lt- und sozialgerecht sowie gesund in 
Münster zu wohnen.“ 
Gesellschaftliche Teilhabe für alle verwirklichen 
Strategisches Entwicklungsziel bis 2030:  
1.1 Gelebte gesellschaftliche Teilhabe ist in Münst er für alle selbstverständlich.  
Strategische Unterziele 
1.1.1 Stadt, Wirtschaft und Zivilgesellschaft leist en ihre Beiträge, um Armut, Existenznot und 
damit einhergehende Gesundheitsrisiken sowie Teilhabehindernisse in anderen gesell-
schaftlichen Bereichen zu minimieren. 
1.1.2 Die kulturelle Vielfalt, internationale Impul se und die interkulturelle Begegnung in 
Münster werden gefördert. Möglichst früh und unabhängig vom Bildungsgrad soll eine 
gleichberechtigte Teilhabe aller an den kulturellen Angeboten sowie Austausch, Dialog 
und kritische Erinnerung ermöglicht werden. 
1.1.3 Frauen und Männer haben in unterschiedlichen Lebenslagen und ohne stereotype 
Rollenzuweisungen gleiche Teilhabechancen insbesondere im Hinblick auf Bildung, 
Kultur, Beruf und selbstbestimmtes Leben. Menschen mit Behinderungen profitieren in 
allen Lebenslagen von inklusiven Angeboten. 
1.1.4 Die Teilhabe von Neuzugewanderten und Mensche n mit Migrationsvorgeschichte am 
gesellschaftlichen Leben ist gestärkt (gleiche Rechte und Pflichten). 
1.1.5 Bedarfsorientierte kulturelle und sportliche Angebote sind vorhanden und können von 
allen wahrgenommen werden. 
1.1.6 Der Bedeutung bürgerschaftlicher Mitwirkung s ind sich alle Akteure Münsters bewusst. 
Die Möglichkeiten der Mitwirkung von Menschen in Münster bei Planungs-, Gestaltungs- 
und Entscheidungsprozessen sind verankert und werden von den Verantwortlichen aktiv 
befördert.  
Sozialgerecht, umweltschonend und gesund wohnen 
Strategisches Entwicklungsziel bis 2030:  
1.2 Alle Menschen haben die Möglichkeit bezahlbar u mwelt*- und sozialgerecht sowie 
gesund in Münster zu wohnen.  
Strategische Unterziele 
1.2.1 Bedarfsorientierte Angebote auf dem Münsteran er Wohnungsmarkt für Studierende, 
Familien, allein Erziehende, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung stehen in 
ausreichendem Umfang zur Verfügung. Neue Wohnformen werden unterstützt. 
1.2.2 Stadt, Stadtteile und Quartiere werden den Le benslagen aller Zielgruppen  entsprechend 
sozial- und umweltgerecht, flächenschonend, bewegungsfördernd und sozial gemischt 
im Dialog mit den Menschen in Münster entwickelt und gestaltet. 
1.2.3 Der Wohnungsneubau sowie die Sanierung des Wo hnungsbestandes erfolgen 
klimaneutral und unter Berücksichtigung der Anforderungen an die Klimaveränderungen. 
Bei der Auswahl von Bauarten und Baustoffen sind die Aspekte Nachhaltigkeit, 
Umweltverträglichkeit, Wohngesundheit sowie Verträglichkeit im Straßen- und Ortsbild zu 
berücksichtigen.

4 
 
*Anmerkung: Der Begriffe „umweltgerecht bzw. Umweltgerechtigkeit“ haben zum Ziel, gesunde Umwelt- und Lebensver- 
hältnisse für alle Menschen zu schaffen“. Die Begrif fe beziehen sich auf die „die sozialräumliche Ungle ichheit von Um- 
weltbelastungen als Gerechtigkeitsproblem“. 
Weitere Informationen dazu unter: http://www.umweltgerechtigkeit.de/Einfuehrung.html 
2 Themenfeld Natürliche Ressourcen und Umwelt 
mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs 
Thematische Leitlinie 
„Die Stadt Münster ist sich ihrer Verantwortung für  einen schonenden Umgang mit der Natur und 
der nachhaltigen Verwendung von Ressourcen bewusst.  Sie trägt zum Erhalt und zur Verbesse- 
rung der natürlichen Lebensgrundlagen sowie zur Wei terentwicklung höchster Lebens- und Ent- 
wicklungsqualität bei. Das Handeln der Menschen in Münster erfolgt im Bewusstsein der globalen 
ökologischen Belastungsgrenzen. Die Wirtschafts-, P endler- und Freizeitverkehre erfolgen über- 
wiegend umweltverträglich und klimaneutral.“ 
Natürliche Lebensgrundlagen schützen und verbessern 
Strategisches Entwicklungsziel bis 2030:  
2.1 In Münster bleiben die natürlichen Lebensgrundl agen erhalten und die biologische 
Vielfalt ist verbessert.  
Strategische Unterziele 
2.1.1 Die Entwicklungspotentiale im bebauten Bestan d werden grundsätzlich vor der Inan-
spruchnahme neuer Flächen im Außenbereich genutzt. Dies erfolgt unter Berücksich-
tigung der Notwendigkeit zur Anpassung an den Klimawandel, der Erholungsfunktion und 
der Produktion von Lebensmitteln. 
2.1.2 Das Grundwasser und alle Oberflächengewässer befinden sich in einem guten ökologi-
schen und chemischen Zustand. Mengenmäßig wird nicht mehr Grundwasser entnom-
men als sich neu bildet. 
2.1.3 Die regionsspezifische Arten- und Sortenvielf alt (Flora und Fauna) ist erhalten oder hat 
zugenommen. 
2.1.4 Die Frei-, Grün- und Forstflächen werden umwe ltgerecht bewirtschaftet und besser 
vernetzt. 
2.1.5 Die ökologische und die ressourcenschonende, tiergerechte konventionelle und 
umweltverträgliche Landwirtschaft haben wesentlich an Bedeutung gewonnen. 
2.1.6 Münster hat vorsorgend Maßnahmen zur Anpassun g an den Klimawandel weiter 
ausgebaut.  
Mobilität umweltverträglich gestalten 
Strategisches Entwicklungsziel bis 2030:  
2.2 Wirtschafts-, Pendler- und Freizeitverkehre erf olgen in regionaler Zusammenarbeit 
überwiegend umweltverträglich und klimaneutral 
(vermeiden, verlagern, emissionsfrei). (s. auch 4.2.6)  
Strategische Unterziele 
2.2.1 In Münster haben die von Waren- und Lieferver kehren ausgehenden Belastungen 
deutlich abgenommen. 
2.2.2 Die Pendlerverkehre erfolgen in regionaler Zu sammenarbeit überwiegend umweltver-
träglich und klimaneutral (vermeiden, verlagern, emissionsfrei). 
2.2.3 Siedlungsflächen werden vorrangig im Einzugsb ereich leistungsfähiger Infrastrukturen, 
Versorgungszentren und ÖPNV-Angeboten („Stadt der kurzen Wege“) entwickelt.

5 
 
3 Themenfeld Klima und Energie  
Thematische Leitlinie 
„In der Stadt Münster sind die negativen Auswirkung en auf das Klima auf ein Minimum reduziert. 
Gemeinsam richten alle Akteure ihr Handeln gezielt auf Ressourcenschonung und decken ihren 
Energiebedarf bis zum Jahr 2050 klimaneutral und umweltverträglich.“ 
3.1 Klimaneutral leben 
Strategisches Entwicklungsziel bis 2050:  
3.1 Die Erzeugung und Verteilung von Energie ist kl imaneutral und umweltverträglich, 
der Energieverbrauch ist halbiert und der Anteil klimafreundlicher Mobilität hat 
erheblich zugenommen.  
* Anmerkung: Die Ergebnisse aus dem bisherigen GNK- Prozess zu diesem Themenfeld fließen in 
die Strategie Masterplan Klimaschutz 2050 ein. Nach  politischem Beschluss werden die strategi- 
schen Unterziele in die Nachhaltigkeitsstrategie übernommen. 
4 Themenfeld Arbeit und Wirtschaft  
mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs 
Thematische Leitlinie 
„Münster ist einer der führenden Bildungs-, Wissens chafts-, Forschungs- und Entwicklungsstand-
orte in Europa. Sie ist Stadt des dynamischen Mittelstandes in Nordrhein-Westfalen. Die Wirtschaft 
ist ein wichtiges Fundament für das Gemeinwohl in M ünster. „Gute Arbeit“ und ökologisches Wirt- 
schaften bilden die Basis zur Stärkung und zum Ausbau des Wirtschaftsstandorts Münster.“ 
Beschäftigungsverhältnisse im Sinne von „Guter Arbeit“ ausbauen 
Strategisches Entwicklungsziel bis 2030:  
4.1 Alle Menschen gehen ihrer Qualifikation entspre chend einer „Guten Arbeit“* nach. 
Inklusive und faire Beschäftigungsmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden.  
Strategische Unterziele 
4.1.1 Stadt und Unternehmen fördern aktiv eine „Gut e Arbeit“ (sozialversicherungspflichtige 
Beschäftigungsverhältnisse, faire Löhne, Arbeitsplatzsicherheit, Arbeits- und Gesund-
heitsschutz, Gesundheitsförderung, familienfreundliche Arbeitsorganisation, 
Kindertagesbetreuung). 
4.1.2 Die Fähigkeiten aller Menschen werden erkannt  und individuell gefördert, um eine best-
mögliche berufliche Perspektive zu erzielen. Alle haben ein Arbeitszeitvolumen, das ihren 
persönlichen Bedarfen entspricht. 
4.1.3 Frauen und Männer erhalten gleiche Vergütung bei gleicher Arbeit. Die Arbeitsbe-
dingungen geringfügig Beschäftigter werden kontinuierlich verbessert.  
* Anmerkung: „Gute Arbeit“ ist das Leitbild der deu tschen Gewerkschaften für eine moderne, hu- 
mane Arbeitswelt und soll den Blick auf die Qualität der Arbeitsbedingungen richten.

6 
 
Wirtschaft zukunftsorientiert entwickeln 
Strategisches Entwicklungsziel bis 2030:  
4.2 Die Stadt Münster verfolgt das Ziel einer zukun ftsorientierten Wirtschaftsent-
wicklung, in der ökonomische Wettbewerbsfähigkeit im Einklang steht mit 
ökologischer Tragfähigkeit und sozialer Verantwortung. 
Strategische Unterziele 
4.2.1 Die Stadt Münster schafft Rahmenbedingungen z ur Sicherung und Weiterentwicklung 
eines breiten Branchen- und Unternehmensmixes und sorgt für ein innovations-freund-
liches Klima. 
4.2.2 Die Stadt Münster unterstützt die Standortsic herung (einschließlich der Erreichbarkeit 
bestehender Betriebe), stellt ein flächen- und ressourcensparendes, differenziertes, 
bedarfsorientiertes Gewerbeflächenangebot zur Verfügung (siehe Punkt 2.1.1). Sie 
schafft die Voraussetzung für ein qualifiziertes Fachkräfteangebot. 
4.2.3 Der wechselseitige Austausch zwischen Wissens chaft, Wirtschaft und der Stadt Münster 
ist fest etabliert und wird aktiv für ressourcenschonendes und nachhaltiges Wirtschaften 
genutzt. 
4.2.4 Zukunftsweisende Geschäftsmodelle, Innovation en, Produkte und Dienstleistungen 
werden entwickelt und realisiert. Die Möglichkeiten des digitalen Wandels werden dabei 
genutzt. 
4.2.5 Unternehmen sind sich ihrer globalen Verantwo rtung und ihrer Verantwortung für das 
Gemeinwohl* in Münster bewusst. Sie gestalten im fairen Wettbewerb ihre 
Unternehmensführung und ihre Wertschöpfungsketten nachhaltig (siehe auch Pkt. 6.1.1) 
4.2.6 Stadt und Unternehmen setzen sich gemeinsam d afür ein, dass Beschäftigte 
angemessen in Münster wohnen können. Wirtschafts- und Pendlerverkehre erfolgen in 
regionaler Zusammenarbeit überwiegend umweltverträglich und klimaneutral (vermeiden, 
verlagern, emissionsfrei). (siehe auch Pkt. 2.2)  
* Anmerkung: Der Begriff Gemeinwohl beschreibt das allgemeine Wohlergehen einer Gesellschaft, 
einer Stadt oder einer Region. Was genau unter dem Gemeinwohl verstanden wird, ist Ergebnis 
eines kontinuierlichen Austauschs zwischen Zivilges ellschaft, Politik, und Wirtschaft in der jeweili- 
gen Region. In der Regel wird das Gemeinwohl über Kriterien wie Zugang zu Bildung, gesellschaft- 
liche Teilhabe, Wohlstand und Beschäftigung, Gesund heitsangebote, Fairness, nachhaltiger Kon- 
sum und Lebensstile sowie Ressourcenschonung beschrieben. Zur Stärkung des Gemeinwohls im 
Münster tragen Bürgerinnen und Bürger, Zivilgesells chaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und 
Unternehmen in ihren jeweiligen Handlungsfeldern be i, indem sie ihr Handeln am Gemeinwohl 
orientieren.

7 
 
5 Themenfeld Bildung  
Thematische Leitlinie 
„Nachhaltige Bildung zielt vor allem auf die Persön lichkeitsbildung und Gestaltungskompetenz im 
lokalen und persönlichen Umfeld sowie auf eine glob ale Perspektive. Sie schließt im Sinne eines 
ganzheitlichen Bildungsauftrags die Fähigkeit mit e in, die Welt rational und emotional zu erleben, 
zu erkennen und zu gestalten. Sie befähigt Menschen , ein zufriedenes und zugleich verantwor- 
tungsvolles Leben führen zu können. Als Beitrag zur  Bildung für Nachhaltige Entwicklung schafft 
die Stadt Münster die Rahmenbedingungen für ein leb ensbegleitendes Lernen in einer inklusiven, 
gerechten und gleichberechtigten Bildungslandschaft.“ 
Bildungsgerechtigkeit ermöglichen 
Strategisches Entwicklungsziel bis 2030:  
5.1 Die Menschen in Münster entwickeln ihr jeweilig es Bildungspotential ungehindert 
ihrer Herkunft und ihres sozialen Hintergrunds im ganzheitlichen Sinne 
bestmöglich.  
Strategische Unterziele 
5.1.1 Die Stadt Münster schafft Rahmenbedingungen f ür die allgemeine kulturelle Bildung, die 
Kenntnis umweltbezogener und globaler Zusammenhänge sowie für eine 
chancengleiche, interkulturelle, inklusive und geschlechtersensible Bildungslandschaft. 
5.1.2 Alle relevanten Akteure der allgemeinen kultu rellen und der ausbildungsbezogenen 
Bildung sind gut miteinander vernetzt, berücksichtigen vorhandene Schnittstellen und 
arbeiten gemeinsam an der Verbesserung von Bildungsgerechtigkeit und 
Chancengleichheit. 
5.1.3 Die Wissenschaftsstadt eröffnet über die Koop eration von Schulen, Hochschulen,  
städtischen Einrichtungen und sonstigen Bildungseinrichtungen zusätzliche nachhaltige 
Bildungschancen. 
5.1.4 Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist fest als Bestandteil in Verwaltung, 
Wirtschaftsunternehmen, (Hoch-) Schulen, Kindertagesbetreuung und sonstigen 
Bildungseinrichtungen etabliert.

8 
 
6 Themenfeld Globale Verantwortung und Eine Welt 
Thematische Leitlinie 
„Münster ist eine Stadt mit hohem Verantwortungsbewusstsein für lokale und globale Zusammen- 
hänge und für friedenssicherndes und humanitäres Ha ndeln in der Einen Welt. Die Stadt Münster, 
die Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger legen  ihre Finanzanlagen überwiegend in nachhal- 
tigen Geldanlagen und Projekten an.“ 
Unsere Globale Verantwortung leben 
Strategisches Entwicklungsziel bis 2030:  
6.1 Die Themen Globale Verantwortung und Eine Welt sind fest im Handeln von 
Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft verankert.  
Strategische Unterziele 
6.1.1 Stadt und Wirtschaft und Zivilgesellschaft nu tzen überwiegend die Möglichkeiten des 
fairen Handels, der fairen Beschaffung und fairer Finanzanlagen und fördern in Ländern 
des Globalen Südens* menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen. 
6.1.2 Die Stadt unterstützt alle Initiativen der Wi rtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, 
die zum Ziel haben, mehr globale Gerechtigkeit zu erreichen. 
6.1.3 Die Akteure für eine gerechtere Welt sind eng  miteinander vernetzt und unterstützen 
sich gegenseitig bei ihren Projekten. 
6.1.4 Die Stadt Münster initiiert und unterstützt S tadt- und Projektpartnerschaften mit Akteuren 
des Globalen Südens.  
* Anmerkung: Der Begriff Globaler Süden ist in dies em Sinne nicht geografisch zu verstehen, son- 
dern umfasst eine wertfreie Beschreibung in der glo balisierten Welt. Ein Land des Globalen Sü- 
dens ist in diesem Sinn ein gesellschaftlich, polit isch und wirtschaftlich benachteiligter Staat. Die 
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und  Entwicklung (OECD) definiert, welche Staa- 
ten als Länder des Globalen Südens gelten, auch wen n sie nach wie vor den Begriff „Entwick- 
lungsländer“ verwendet. Weitere Informationen dazu auf: https://www.oecd.org/ . 
7 Themenfeld Konsum und Lebensstile 
Thematische Leitlinie 
„Münster bietet alle Voraussetzungen für ein zukunf tsorientiertes und gesundes Leben. Die Men- 
schen nutzen die Möglichkeiten einer bewussten und maßvollen Lebensführung sowie eines fried- 
vollen Miteinanders.“ 
Zukunftsfähig produzieren und konsumieren 
Strategisches Entwicklungsziel bis 2030:  
7.1 Münster ist Vorbild für zukunftsfähige Produkti ons- und Konsummuster 
(weniger, einfach, besser).  
Strategische Unterziele 
7.1.1 Der Begriff Wohlstand hat eine neue Bedeutung  bekommen. Zeitwohlstand, Eigenarbeit 
und Selbstversorgung sowie eine Kultur des „Teilens und Tauschens“ und des Lebens in 
und für die Gemeinschaft sind weit verbreitet. 
7.1.2 Kreislaufwirtschaft, Re- und Upcycling, Cradl e-to-Cradle *-Ansätze werden unterstützt 
und realisiert. Die Nutzungsdauer von Produkten wird verlängert. 
7.1.3 Ver- und Entsorgung erfolgen zunehmend aus de r Region, regionale Wertschöpfungs-
prozesse und der Markt für nachhaltige Produkte sind systematisch ausgebaut. 
* Anmerkung: „Cradle to Cradle“, übersetzt „Von der Wiege zur Wiege“, steht für einen anderen 
Umgang mit Ressourcen und Stoffströmen. Es steht fü r die Vision einer abfallfreien Wirtschaft, bei 
der Firmen keine gesundheits- und umweltschädlichen Materialien mehr verwenden und alle Stoffe 
dauerhaft Nährstoffe für natürliche Kreisläufe oder  geschlossene technische Kreisläufe sind. Bei- 
spiele hierfür sind kompostierbare Textilien, essba re Verpackungen, reine Kunststoffe oder Metal- 
le, die unendlich oft für denselben Zweck verwendet werden können.

Anlage 2 Empfehlungen des GNK_Beirats

1594 Zeichen

Anlage 2  
 
 
Beschluss des GNK-Beirats und Empfehlungen an den Rat der Stadt Münster 
(Auszug aus dem Protokoll der GNK-Beiratssitzung am 05. Juli 2017) 
 
Zusammenfassend wurden folgende vier Punkte beschlossen: 
 
1. Der Beirat Global Nachhaltige Kommune beschließt  den vorliegenden Zielekatalog mit 
thematischen Leitlinien und strategischen Entwicklungszielen mit Unterzielen. 
 
2. Der Beirat Global Nachhaltige Kommune empfiehlt dem Rat der Stadt Münster den erarbei- 
teten Zielekatalog für die nachhaltige Entwicklung der Stadt Münster bis 2030 zu beschlie- 
ßen. Er soll zukünftig beim Zukunftsprozess Münster  20I30I50, bei allen städtischen Pro- 
zessen und Fachkonzepten sowie bei den Eigenbetrieben zugrunde gelegt werden. 
 
3. Der Beirat Global Nachhaltige Kommune bringt sei nen Wunsch zum Ausdruck, dass auch 
nach Ende des GNK-Projekts zivilgesellschaftliche, wissenschaftliche und wirtschaftliche 
Akteuren beteiligt werden, um gemeinsam mit Politik  und Verwaltung an der Umsetzung 
und kontinuierlichen Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsprozesses zu arbeiten. 
Er empfiehlt dem Rat der Stadt Münster, die Verwalt ung zu beauftragen, hierfür ein geeig- 
netes Konzept zu erarbeiten. Das Konzept sollte mit  Ende des GNK-Projekts in die dann 
anstehende politische Beschlussvorlage eingebracht werden. 
 
4. Die GNK-Beiratsmitglieder verpflichten sich, in ihren jeweiligen Entsendeorganisationen 
ebenfalls für Selbstverpflichtungen zum gemeinsam e rarbeiteten Zielekatalog und für kon- 
krete Beiträge zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 zu werben.

Anlage 3 Bezug zu übergeordneten Nachhaltigkeitsstrategien

35628 Zeichen

1 
 
Anlage 3 
 
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 – Teil I: 
 
Bezug zu übergeordneten Nachhaltigkeitsstrategien auf  
globaler Ebene sowie auf Bundes- und Landesebene 
 
 
1 Gesellschaftliche Teilhabe und Gender  
 mit Berücksichtigung der Wohnraumsituation……………………… ………………………………………. 2 
 
2 Natürliche Ressourcen und Umwelt   
 mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs…………………………… ……………………………….…… 6 
 
3 Klima und Energie…………………………………………………………………………………… .……….. 11 
 
4 Arbeit und Wirtschaft  
 mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs…………………………… ……………………………………. 12 
 
5 Bildung…………………………………………………………………………………………………………… 16 
 
6 Globale Verantwortung und Eine Welt…………………………………… …………………………………. 18 
 
7 Konsum und Lebensstile……………………………………………………………………… ……………… 19

2 
 
Bezug der Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 zu übergeordneten Nachhaltigkeitsstrategien auf globaler 
Ebene sowie auf Bundes- und Landesebene 
 
1 Gesellschaftliche Teilhabe und Gender 
mit Berücksichtigung der Wohnraumsituation  
 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030: 
 
1.1 Gesellschaftliche Teilhabe für alle verwirklichen 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie 
Münster 2030 - neu! 
Globale Agenda 2030 
Querbezüge zu SDGs und Targets Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 
Nachhaltigkeitsstrategie  
Nordrhein-Westfalen 
1.1 Gelebte gesellschaftliche 
Teilhabe ist in Münster für alle 
selbstverständlich. 
SDGs 1, 3, 4, 5, 8, 10, 11, 16: 
SDG 1: Armut beenden 
SDG 3 Gesundheit und Wohlbefinden 
SDG 4: Inklusive und hochwertige 
Bildung 
SDG 5: Gleichstellung der 
Geschlechter  
SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und 
nachhaltiges 
Wirtschaftswachstum  
SDG 10: Reduzierte Ungleichheiten  
SDG 11: Nachhaltige Städte und 
Gemeinden  
SDG 16: Leistungsfähige Institutionen 
und gerechte Gesellschaften  
Armut - Armut begrenzen  
Gleiche Bildungschancen - Schulische 
Bildungserfolge von Ausländern in 
Deutschland  
Verteilungsgerechtigkeit - zu große 
Ungleichheit innerhalb Deutschland 
verringern  
Gleichstellung - Gleichstellung in der 
Gesellschaft fördern  
Gesundheit und Ernährung - Länger 
gesund leben  
 
Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche 
Teilhabe  
Bürgerschaftliches Engagement/Teilhabe 
Inklusion  
Integration  
Gesundheit fördern und Prävention stärken 
 
1.1.1 Stadt, Wirtschaft und 
Zivilgesellschaft leisten ihre 
Beiträge, um Armut, Existenznot 
und damit einhergehende 
Gesundheitsrisiken zu 
minimieren. 
1.2 relative Armut senken 
1.5 Widerstandsfähigkeit armer 
Menschen erhöhen 
Armut - Armut begrenzen  Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche 
Teilhabe  
- Sozialen Zusammenhalt und 
gesellschaftliche Teilhabe sicherstellen 
1.1.2 Die kulturelle Vielfalt, 
internationale Impulse und die 
4.5 Chancengleichheit und 
gleichberechtigten Zugang zu 
Gleiche Bildungschancen - Schulische 
Bildungserfolge von Ausländern in 
Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche 
Teilhabe

3 
 
interkulturelle Begegnung in 
Münster werden gefördert. 
Möglichst früh und unabhängig 
vom Bildungsgrad soll eine 
gleichberechtigte Teilhabe aller an 
den kulturellen Angeboten sowie 
Austausch, Dialog und kritische 
Erinnerung ermöglicht werden. 
Bildung für alle 
10.2 Befähigung aller Menschen zur 
Selbstbestimmung und Inklusion 
fördern 
SDG 16 Leistungsfähige Institutionen 
und gerechte Gesellschaften: 
keine direkte Zuordnung auf 
Target-Ebene möglich 
Deutschland  
- Ausländische Schulabsolventen und 
Schulabsolventinnen 
- Sozialen Zusammenhalt und 
gesellschaftliche Teilhabe sicherstellen 
- Frühkindliche Bildung stärken sowie 
Integration und Vereinbarkeit von Familie & 
Beruf verbessern 
Bürgerschaftliches Engagement/Teilhabe 
- Mobilisierung des bürgerschaftlichen 
Engagements für eine nachhaltige und 
offene Gesellschaft 
1.1.3 Frauen und Männer haben 
in unterschiedlichen Lebenslagen 
und ohne stereotype 
Rollenzuweisungen gleiche 
Teilhabechancen insbesondere im 
Hinblick auf Bildung, Kultur, Beruf 
und selbstbestimmtes Leben. 
Menschen mit Behinderungen 
profitieren in allen Lebenslagen 
von inklusiven Angeboten. 
 
4.5 Chancengleichheit und 
gleichberechtigten Zugang zu 
Bildung für alle 
5.1 Diskriminierung von Frauen und 
Mädchen beenden 
5.5 Teilhabe und Chancengleichheit 
von Frauen auf allen Ebenen 
8.5 produktive Vollbeschäftigung und 
menschenwürdige Arbeit 
10.2 Befähigung aller Menschen zur 
Selbstbestimmung und Inklusion 
fördern 
10.3 Chancengleichheit gewährleisten 
und Ungleichheiten reduzieren 
Verteilungsgerechtigkeit - zu große 
Ungleichheit innerhalb Deutschland 
verringern  
Gleichstellung - Gleichstellung in der 
Gesellschaft fördern  
Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche 
Teilhabe 
- Gerechte Einkommensverteilung fördern 
Inklusion  
- Gemeinsames Lernen ermöglichen 
 
1.1.4 Die Teilhabe von 
Neuzugewanderten und 
Menschen mit 
Migrationsvorgeschichte am 
gesellschaftlichen Leben ist 
gestärkt (gleiche Rechte und 
Pflichten). 
10.2 Befähigung aller Menschen zur 
Selbstbestimmung und Inklusion 
fördern 
10.3 Chancengleichheit gewährleisten 
und Ungleichheiten reduzieren 
 
Gleiche Bildungschancen - Schulische 
Bildungserfolge von Ausländern in 
Deutschland  
Integration  
- Aufbau einer Teilhabe- und 
Willkommenskultur 
1.1.5 Bedarfsorientierte kulturelle 
und sportliche Angebote sind 
vorhanden und können von allen 
wahrgenommen werden. 
keine direkte Zuordnung auf Target-
Ebene möglich 
SDG 3  Gesundheit und Wohlbefinden 
Gesundheit und Ernährung - Länger 
gesund leben  
 
 
Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche 
Teilhabe  
- Sozialen Zusammenhalt und 
gesellschaftliche Teilhabe sicherstellen 
Gesundheit 
- Gesundheit fördern und Prävention stärken

4 
 
1.1.6 Der Bedeutung 
bürgerschaftlicher Mitwirkung sind 
sich alle Akteure Münsters 
bewusst. Die Möglichkeiten der 
Mitwirkung von Menschen in 
Münster bei Planungs-, 
Gestaltungs- und 
Entscheidungsprozessen sind 
verankert und werden von den 
Verantwortlichen aktiv befördert. 
11.3 integrierte nachhaltige 
Stadtentwicklung 
16.7 partizipative 
Entscheidungsfindung 
gewährleisten 
Kein Bezug Bürgerschaftliches Engagement/Teilhabe  
- Mobilisierung des bürgerschaftlichen 
Engagements für eine nachhaltige und 
offene Gesellschaft 
 
 
1.2 Sozialgerecht, umweltschonend und gesund wohnen 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie 
Münster 2030 - neu! 
Globale Agenda 2030 
Querbezüge zu SDGs und Targets  Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie  Nachhaltigkeitsstrategie Nordrhein-   
 Westfalen 
1.2 Alle Menschen haben die 
Möglichkeit bezahlbar umwelt- 
und sozialgerecht sowie 
gesund in Münster zu wohnen. 
SDGs 3, 11, 16: 
SDG 3  Gesundheit und Wohlbefinden 
SDG 11: Nachhaltige Städte und 
Gemeinden  
SDG 16: Leistungsfähige Institutionen 
und gerechte Gesellschaften 
Wohnen - Bezahlbarer Wohnraum für 
alle 
Flächeninanspruchnahme - Nachhaltige 
Flächennutzung  
Luftbelastung - Gesunde Umwelt 
erhalten 
Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche 
Teilhabe  
Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung  
1.2.1 Bedarfsorientierte Angebote 
auf dem Münsteraner 
Wohnungsmarkt für Studierende, 
Familien, allein Erziehende, 
ältere Menschen und Menschen 
mit Behinderung stehen in 
ausreichendem Umfang zur 
Verfügung. Neue Wohnformen 
werden unterstützt. 
11.1 bezahlbarer Wohnraum und 
Grundversorgung für alle 
Wohnen - Bezahlbarer Wohnraum für 
alle  
 
Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche 
Teilhabe  
- Sozialen Zusammenhalt und 
gesellschaftliche Teilhabe sicherstellen 
Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung  
- Sicherung zukunftsfähiger Quartiere in den 
Städten und im ländlichen Raum 
1.2.2 Stadt, Stadtteile und 
Quartiere werden den 
Lebenslagen aller Zielgruppen 
entsprechend sozial- und 
umweltgerecht, flächenschonend 
bewegungsfördernd und sozial 
gemischt im Dialog mit den 
Menschen in Münster entwickelt 
und gestaltet. 
11.1 bezahlbarer Wohnraum und 
Grundversorgung für alle 
11.3 integrierte nachhaltige 
Stadtentwicklung 
 
11.7 Zugang zu Grünflächen und 
öffentlichen Räumen für alle 
Wohnen - Bezahlbarer Wohnraum für 
alle 
 
Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche 
Teilhabe  
- Sozialen Zusammenhalt und 
gesellschaftliche Teilhabe sicherstellen 
Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung 
- Sicherung zukunftsfähiger Quartiere in den 
Städten und im ländlichen Raum

5 
 
16.7 partizipative 
Entscheidungsfindung 
gewährleisten 
1.2.3 Der Wohnungsneubau 
sowie die Sanierung des 
Wohnungsbestandes erfolgen 
klimaneutral und unter 
Berücksichtigung der 
Anforderungen an die 
Klimaveränderungen. 
Bei der Auswahl von Bauarten 
und Baustoffen sind die Aspekte 
Nachhaltigkeit, 
Umweltverträglichkeit, 
Wohngesundheit sowie 
Verträglichkeit im Straßen- und 
Ortsbild zu berücksichtigen.  
3.9 Todesfälle und Erkrankungen 
durch Chemikalien und 
Verschmutzung der Umweltgüter 
verringern 
11.6 Umweltbelastung durch Städte 
senken 
 
Luftbelastung - Gesunde Umwelt 
erhalten 
Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung  
- Sicherung zukunftsfähiger Quartiere in den 
Städten und im ländlichen Raum 
- Gebäudebestand langfristig klimaneutral 
stellen

6 
 
2 Natürliche Ressourcen und Umwelt 
mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs  
 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030: 
 
2.1 Natürliche Lebensgrundlagen schützen und verbessern 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! 
Globale Agenda 2030 
Querbezüge zu SDGs und 
Targets 
 Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie  Nachhaltigkeitsstrategie Nordrhein-   
 Westfalen 
2.1 In Münster bleiben die 
natürlichen Lebensgrundlagen 
erhalten und die biologische Vielfalt 
ist verbessert. 
SDG 2, 6, 11, 12, 13, 15: 
SDG 2 Nahrungssicherheit und 
nachhaltige 
Landwirtschaft 
SDG 6 Nachhaltiges 
Wassermanagement  
SDG 11 Nachhaltige Städte und 
Gemeinden 
SDG 12 Nachhaltige Konsum- 
und Produktionsmuster 
SDG 13 Klimaschutz und 
Klimaanpassung  
SDG 15 Nachhaltige 
Landökosysteme  
Flächeninanspruchnahme - Nachhaltige 
Flächennutzung  
Gewässerqualität - Minderung der 
stofflichen Belastungen von Gewässern 
Artenvielfalt - Arten erhalten - 
Lebensräume schützen 
Ökosysteme - Ökosysteme schützen, 
Ökosystemleistungen erhalten und 
Lebensräume bewahren 
Wälder - Entwaldungen vermeiden 
Landbewirtschaftung - In unseren 
Kulturlandschaften umweltverträglich 
produzieren  
Klimaschutz – Treibhausgase reduzieren 
 
Nachhaltige Stadt- und 
Quartiersentwicklung  
Schutz natürlicher Ressourcen  
Landbewirtschaftung 
Klimaschutz/Energiewende 
 
2.1.1 Die Entwicklungspotentiale im 
bebauten Bestand werden 
grundsätzlich vor der Inanspruchnahme 
neuer Flächen im Außenbereich 
genutzt. Dies erfolgt unter 
Berücksichtigung der Notwendigkeit zur 
Anpassung an den Klimawandel, der 
Erholungsfunktion und der Produktion 
von Lebensmitteln. 
 
11.3 integrierte nachhaltige 
Stadtentwicklung 
11.7 Zugang zu Grünflächen und 
öffentlichen Räumen für alle 
11.b nachhaltige 
Stadtentwicklungspolitik in 
mehr Städten und 
Gemeinden sowie 
ganzheitliches 
Katastrophenrisikomanage 
ment entwickeln 
12.2 nachhaltige Bewirtschaftung 
und Nutzung natürlicher 
Flächeninanspruchnahme - Nachhaltige 
Flächennutzung  
 
Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung 
 
- Sicherung zukunftsfähiger Quartiere in 
den Städten und im ländlichen Raum 
- Reduzierung der 
Flächeninanspruchnahme

7 
 
Ressourcen 
2.1.2 Das Grundwasser und alle 
Oberflächengewässer befinden sich in 
einem guten ökologischen und 
chemischen Zustand. Mengenmäßig 
wird nicht mehr Grundwasser entnom-
men als sich neu bildet. 
 
6.3 Wasserqualitäten 
verbessern 
6.4 Effizienz der 
Wassernutzung wesentlich 
steigern 
6.5 integrierte Bewirtschaftung 
der Wasserressourcen 
6.6 wasserverbundene 
Ökosysteme schützen und 
wiederherstellen 
Gewässerqualität - Minderung der 
stofflichen Belastungen von Gewässern 
 
 
Schutz natürlicher Ressourcen 
- Wahrung und Sicherung der 
nachhaltigen und ökologischen 
Wasserwirtschaft 
2.1.3 Die regionsspezifische Arten- und 
Sortenvielfalt (Flora und Fauna) ist 
erhalten oder hat zugenommen.  
15.5 Verlust biologischer Vielfalt 
beenden 
15.9 Ökosystem- und 
Biodiversitätswerte in 
Gesamtrechnungssysteme 
einbeziehen 
15.a finanzielle Mittel für Erhalt 
biologischer Vielfalt erhöhen 
 
Artenvielfalt - Arten erhalten - 
Lebensräume schützen  
 
Schutz natürlicher Ressourcen  
- Arten erhalten – Lebensräume schützen 
2.1.4 Die Frei-, Grün- und Forstflächen 
werden umweltgerecht bewirtschaftet 
und besser vernetzt. 
11.7 Zugang zu Grünflächen und 
öffentlichen Räumen für alle 
15.1 Erhaltung, Widerherstellung 
und nachhaltige Nutzung 
der Land- und 
Binnensüßwasser-
Ökosysteme 
15.2 nachhaltige Bewirtschaftung 
aller Waldarten 
15.b finanzielle Mittel für 
nachhaltige Bewirtschaftung 
der Wälder erhöhen 
Flächeninanspruchnahme - Nachhaltige 
Flächennutzung  
Ökosysteme - Ökosysteme schützen, 
Ökosystemleistungen erhalten und 
Lebensräume bewahren 
Wälder - Entwaldungen vermeiden 
 
Schutz natürlicher Ressourcen  
- Arten erhalten – Lebensräume schützen 
- Wahrung und Sicherung der 
nachhaltigen Waldbewirtschaftung 
2.1.5 Die ökologische und die 
ressourcenschonende, tiergerechte 
konventionelle und umweltverträgliche 
Landwirtschaft haben wesentlich an 
Bedeutung gewonnen. 
2.4 nachhaltige Landwirtschaft 
sicherstellen, 
Anpassungsfähigkeit an 
Klimaänderungen 
verbessern 
Landbewirtschaftung - In unseren 
Kulturlandschaften umweltverträglich 
produzieren  
Landbewirtschaftung  
- In unseren Kulturlandschaften nachhaltig 
produzieren

8 
 
 2.5 genetische Vielfalt 
bewahren 
6.3 Wasserqualitäten 
verbessern 
12.1 Maßnahmen für nachhaltige 
Konsum- und 
Produktionsmuster einleiten 
12.2 nachhaltige Bewirtschaftung 
und Nutzung natürlicher 
Ressourcen 
15.1 Erhaltung, Widerherstellung 
und nachhaltige Nutzung 
der Land- und 
Binnensüßwasser-
Ökosysteme 
2.1.6 Münster hat vorsorgend 
Maßnahmen zur Anpassung an den 
Klimawandel weiter ausgebaut. 
13.1 Widerstandskraft und 
Anpassungsfähigkeit an 
Klimawandel stärken 
13.2 Klimaschutzmaßnahmen in 
nationale Politiken 
einbeziehen 
13.3 Aufklärung und 
Sensibilisierung im Bereich 
Klimaschutz und 
Klimaanpassung 
Klimaschutz – Treibhausgase reduzieren 
 Klimaschutz/Energiewende  
- Klimaschutz und Klimaanpassung vor Ort 
stärken 
- Begrenzung der negativen Auswirkungen 
des Klimawandels

9 
 
2.2 Mobilität umweltgerecht gestalten 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! 
Globale Agenda 2030 
Querbezüge zu SDGs und 
Targets 
Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Nachhaltigkeitsstrategie  
Nordrhein- Westfalen 
2.2 Wirtschafts-, Pendler- und 
Freizeitverkehre erfolgen in 
regionaler Zusammenarbeit 
überwiegend umweltverträglich und 
klimaneutral (vermeiden, verlagern, 
emissionsfrei) . (s. auch 4.2.6) 
SDGs 3, 9, 11: 
SDG 3 Gesundheit und 
Wohlbefinden 
SDG 9 Widerstandsfähige und 
nachhaltige Infrastruktur 
SDG 11 Nachhaltige Städte und 
Gemeinden 
Mobilität - Mobilität sichern - Umwelt 
schonen  
Nachhaltige Mobilität 
Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung 
 
2.2.1 In Münster haben die von Waren- 
und Lieferverkehren ausgehenden 
Belastungen deutlich abgenommen. 
3.9 Todesfälle und 
Erkrankungen durch 
Chemikalien und 
Verschmutzung der 
Umweltgüter verringern 
11.2 nachhaltige 
Verkehrssysteme für alle 
11.6 Umweltbelastung durch 
Städte senken 
Mobilität - Mobilität sichern - Umwelt 
schonen 
 
Nachhaltige Mobilität  
- Mobilität sichern – Umwelt schonen 
2.2.2 Die Pendlerverkehre erfolgen in 
regionaler Zusammenarbeit 
überwiegend umweltverträglich und 
klimaneutral (vermeiden, verlagern, 
emissionsfrei). 
9.1 widerstandsfähige und 
nachhaltige Infrastruktur 
aufbauen 
11.2 nachhaltige 
Verkehrssysteme für alle 
11.6 Umweltbelastung durch 
Städte senken 
Mobilität - Mobilität sichern – Umwelt 
schonen 
Nachhaltige Mobilität  
- Mobilität sichern – Umwelt schonen 
2.2.3 Siedlungsflächen werden 
vorrangig im Einzugsbereich 
leistungsfähiger Infrastrukturen, 
Versorgungszentren und ÖPNV-
Angeboten („Stadt der kurzen Wege“) 
entwickelt. 
9.1 widerstandsfähige und 
nachhaltige Infrastruktur 
aufbauen 
11.2 nachhaltige 
Verkehrssysteme für alle 
11.3 integrierte nachhaltige 
Stadtentwicklung 
Mobilität - Mobilität sichern – Umwelt 
schonen 
Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung 
 
- Sicherung zukunftsfähiger Quartiere in 
den Städten und im ländlichen Raum 
- Reduzierung der 
Flächeninanspruchnahme

10 
 
3 Klima und Energie  
 
 
Strategische Entwicklungsziele: 
 
3.1 klimaneutral leben 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! 
Globale Agenda 2030 
Querbezüge zu SDGs und Targets Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Nachhaltigkeitsstrategie 
Nordrhein- Westfalen 
3.1 Die Erzeugung und Verteilung 
von Energie ist klimaneutral und 
umweltverträglich, der 
Energieverbrauch ist halbiert und 
der Anteil klimafreundlicher Mobilität 
hat erheblich zugenommen.  
SDG 7, 9, 11 
SDG 7 Bezahlbare und saubere Energie  
7.2 Anteil erneuerbarer Energien 
 erhöhen 
7.3 Erhöhung der Energieeffizienz 
 
SDG 9 Widerstandsfähige und nachhaltige 
Infrastruktur  
9.4 Infrastrukturen modernisieren und 
Industrien nachhaltig nachrüsten 
 
SDG 11 Nachhaltige Städte und 
Gemeinden  
11.6 Umweltbelastung durch Städte 
senken 
11.b nachhaltige Stadtentwicklungspolitik 
in mehr Städten und Gemeinden 
sowie ganzheitliches 
Katastrophenrisikomanagement 
entwickeln 
 
Klimaschutz - Treibhausgase 
reduzieren  
Deutscher Beitrag internationale 
Klimafinanzierung 
Erneuerbare Energien - Zukunftsfähige 
Energieversorgung ausbauen 
 
Klimaschutz/Energiewende  
- Treibhausgase reduzieren 
- Ausbau der Erneuerbaren 
Energien 
- Energieressourcen sparsam und 
effizient nutzen

11 
 
4 Arbeit und Wirtschaft 
mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs  
 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030: 
 
4.1 Beschäftigungsverhältnisse im Sinne von „Guter Arbeit“ ausbauen 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! 
Globale Agenda 2030 
Querbezüge zu SDGs und Targets  Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie  Nachhaltigkeitsstrategie 
Nordrhein- Westfalen 
4.1 Alle Menschen gehen ihrer 
Qualifikation entsprechend einer 
„Guten Arbeit“ nach, inklusive und 
faire Beschäftigungsmöglichkeiten 
sind ausreichend vorhanden.  
SDGs 4, 5, 8, 10: 
SDG 4 Inklusive und hochwertige 
Bildung 
SDG 5 Gleichstellung der Geschlechter 
SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und 
nachhaltiges 
Wirtschaftswachstum  
SDG 10 Reduzierte Ungleichheiten 
Perspektiven für Familien - 
Vereinbarkeit von Familie und Beruf  
Beschäftigung - Beschäftigungsniveau 
steigern  
Gleiche Bildungschancen - Schulische 
Bildungserfolge von Ausländern in 
Deutschland 
Gleichstellung - Gleichstellung in der 
Gesellschaft fördern  
Gute Arbeit - Faire Arbeit  
Sozialer Zusammenhalt und 
gesellschaftliche Teilhabe  
Bildung und Wissenschaft 
Geschlechtergerechtigkeit  
 
 
4.1.1 Stadt und Unternehmen fördern 
aktiv eine „Gute Arbeit“ 
(sozialversicherungspflichtige 
Beschäftigungsverhältnisse, faire 
Löhne, Arbeitsplatzsicherheit, Arbeits- 
und Gesundheitsschutz, 
Gesundheitsförderung, 
familienfreundliche Arbeitsorganisation, 
Kindertagesbetreuung). 
 
8.3 entwicklungsorientierte Politiken zur 
Unterstützung menschenwürdiger 
Arbeit, Unternehmertum und 
Innovation fördern 
8.5 produktive Vollbeschäftigung und 
menschenwürdige Arbeit 
8.8 Arbeitsrechte schützen und 
Arbeitssicherheit fördern 
 
Perspektiven für Familien - 
Vereinbarkeit von Familie und Beruf  
Beschäftigung - Beschäftigungsniveau 
steigern  
 
Gute Arbeit - Faire Arbeit  
- Gute und faire Arbeit fördern 
- Beschäftigungsniveau steigern, 
insbesondere bei Frauen 
Sozialer Zusammenhalt und 
gesellschaftliche Teilhabe  
- Frühkindliche Bildung stärken 
sowie Integration und 
Vereinbarkeit von Familie & Beruf 
verbessern 
4.1.2 Die Fähigkeiten aller Menschen 
werden erkannt und individuell 
gefördert, um eine bestmögliche 
berufliche Perspektive zu erzielen. Alle 
haben ein Arbeitszeitvolumen, das 
ihren persönlichen Bedarfen entspricht 
4.4 Qualifikationen für Beschäftigung, 
menschwürdige Arbeit und 
Unternehmertum 
4.5 Chancengleichheit und 
gleichberechtigten Zugang zu 
Bildung für alle 
8.5 produktive Vollbeschäftigung und 
menschenwürdige Arbeit 
Gleiche Bildungschancen - Schulische 
Bildungserfolge von Ausländern in 
Deutschland 
Beschäftigung - Beschäftigungsniveau 
steigern 
Bildung und Wissenschaft  
- Bildung und Qualifikation 
kontinuierlich verbessern 
Gute Arbeit - Faire Arbeit  
- Gute und faire Arbeit fördern 
- Beschäftigungsniveau steigern, 
insbesondere bei Frauen

12 
 
8.6 Anteil junger Menschen ohne 
Ausbildung und Beschäftigung 
verringern 
10.2 Befähigung aller Menschen zur 
Selbstbestimmung und Inklusion 
fördern 
4.1.3 Frauen und Männer erhalten 
gleiche Vergütung bei gleicher Arbeit. 
Die Arbeitsbedingungen geringfügig 
Beschäftigter werden kontinuierlich 
verbessert. 
5.5 Teilhabe und Chancengleichheit von 
Frauen auf allen Ebenen 
8.5 produktive Vollbeschäftigung und 
menschenwürdige Arbeit 
8.8 Arbeitsrechte schützen und 
Arbeitssicherheit fördern 
Gleichstellung - Gleichstellung in der 
Gesellschaft fördern  
Geschlechtergerechtigkeit  
- Gleichstellung in der Gesellschaft 
und auf dem Arbeitsmarkt fördern 
 
 
4.2 Wirtschaft zukunftsorientiert entwickeln 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! 
Globale Agenda 2030 
Querbezüge zu SDGs und Targets  Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie  Nachhaltigkeitsstrategie 
Nordrhein- Westfalen 
4.2.  Die Stadt Münster verfolgt das 
Ziel einer zukunftsorientierten 
Wirtschaftsentwicklung, in der 
ökonomische Wettbewerbsfähigkeit 
im Einklang steht mit ökologischer 
Tragfähigkeit und sozialer 
Verantwortung.  
SDGs 4, 8, 9, 11, 12, 17: 
SDG 4 inklusive und hochwertige 
Bildung  
SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und 
nachhaltiges 
Wirtschaftswachstum  
SDG 9 Widerstandsfähige und 
nachhaltige Infrastruktur 
SDG 11 Nachhaltige Städte und 
Gemeinden  
SDG 12 Nachhaltige Konsum und 
Produktionsmuster  
SDG 17 Globale Partnerschaften  
 Wirtschaftliche Zukunftsvorsorge - 
Gute Investitionsbedingungen schaffen 
- Wohlstand dauerhaft erhalten  
 Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit - 
Wirtschaftsleistung umwelt- und 
sozialverträglich steigern  
 Innovation - Zukunft mit neuen 
Lösungen gestalten 
 Bildung - Bildung und Qualifikation 
kontinuierlich verbessern 
 Ressourcenschonung - Ressourcen 
sparsam und effizient nutzen  
 Globale Lieferketten - 
Menschenwürdige Arbeit weltweit 
ermöglichen 
 Wohnen - Bezahlbarer Wohnraum für 
alle  
Mobilität - Mobilität sichern – Umwelt 
schonen 
 Nachhaltiges Wirtschaften 
 Bildung und Wissenschaft 
Nachhaltige Stadt- und 
Quartiersentwicklung  
Nachhaltige Mobilität

13 
 
4.2.1 Die Stadt Münster schafft 
Rahmenbedingungen zur Sicherung 
und Weiterentwicklung eines breiten 
Branchen- und Unternehmensmixes 
und sorgt für ein innovations-
freundliches Klima. 
8.2 hohe wirtschaftliche Produktivität 
durch Diversifizierung, 
Modernisierung und Innovation 
erreichen 
9.1 widerstandsfähige und nachhaltige 
Infrastruktur aufbauen 
9.4 Infrastrukturen modernisieren und 
Industrien nachhaltig nachrüsten 
9.c Zugang zu Informations- und 
Kommunikationstechnologie 
erweitern und Zugang zu Internet 
bereitstellen 
 Wirtschaftliche Zukunftsvorsorge - 
Gute Investitionsbedingungen schaffen 
- Wohlstand dauerhaft erhalten  
 Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit - 
Wirtschaftsleistung umwelt- und 
sozialverträglich steigern  
 Innovation - Zukunft mit neuen 
Lösungen gestalten  
Nachhaltiges Wirtschaften  
- Förderung des nachhaltigen 
Wirtschaftens 
4.2.2 Die Stadt Münster unterstützt die 
Standortsicherung (einschließlich der 
Erreichbarkeit bestehender Betriebe), 
stellt ein flächen- und 
ressourcensparendes, differenziertes, 
bedarfsorientiertes 
Gewerbeflächenangebot zur Verfügung 
(siehe Punkt 2.1.1). Sie schafft die 
Voraussetzung für ein qualifiziertes 
Fachkräfteangebot. 
4.4 Qualifikationen für Beschäftigung, 
menschwürdige Arbeit und 
Unternehmertum 
9.1 widerstandsfähige und nachhaltige 
Infrastruktur aufbauen 
12.2 nachhaltige Bewirtschaftung und 
Nutzung natürlicher Ressourcen 
 
 Bildung - Bildung und Qualifikation 
kontinuierlich verbessern  
Ressourcenschonung - Ressourcen 
sparsam und effizient nutzen  
 
Nachhaltiges Wirtschaften  
- Förderung des nachhaltigen 
Wirtschaftens 
 Bildung und Wissenschaft 
- Bildung und Qualifikation 
kontinuierlich verbessern 
4.2.3 Der wechselseitige Austausch 
zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und 
der Stadt Münster ist fest etabliert und 
wird aktiv für ressourcenschonendes 
und nachhaltiges Wirtschaften genutzt. 
8.2 hohe wirtschaftliche Produktivität 
durch Diversifizierung, 
Modernisierung und Innovation 
erreichen 
8.4 Entkoppelung von 
Wirtschaftswachstum und 
Umweltzerstörung anstreben 
17.17 Bildung öffentlicher, öffentlich-
privater und zivilgesellschaftlicher 
Partnerschaften 
Ressourcenschonung - Ressourcen 
sparsam und effizient nutzen  
 
Nachhaltiges Wirtschaften  
- Förderung des nachhaltigen 
Wirtschaftens 
Bildung und Wissenschaft 
- Zukunft mit neuen Lösungen 
gestalten 
4.2.4 Zukunftsweisende 
Geschäftsmodelle, Innovationen, 
Produkte und Dienstleistungen werden 
entwickelt und realisiert. Die 
Möglichkeiten des digitalen Wandels 
werden dabei genutzt. 
8.2 hohe wirtschaftliche Produktivität 
durch Diversifizierung, 
Modernisierung und Innovation 
erreichen 
8.4 Entkoppelung von 
Wirtschaftswachstum und 
Innovation - Zukunft mit neuen 
Lösungen gestalten  
Nachhaltiges Wirtschaften  
- Förderung des nachhaltigen 
Wirtschaftens 
Bildung und Wissenschaft 
- Zukunft mit neuen Lösungen

14 
 
 Umweltzerstörung anstreben 
8.3 entwicklungsorientierte Politiken zur 
Unterstützung menschenwürdiger 
Arbeit, Unternehmertum und 
Innovation fördern 
gestalten 
4.2.5 Unternehmen sind sich ihrer 
globalen Verantwortung und ihrer 
Verantwortung für das Gemeinwohl* in 
Münster bewusst. Sie gestalten im 
fairen Wettbewerb ihre 
Unternehmensführung und ihre 
Wertschöpfungsketten nachhaltig 
(siehe auch Pkt. 6.1.1).  
8.3 entwicklungsorientierte Politiken zur 
Unterstützung menschenwürdiger 
Arbeit, Unternehmertum und 
Innovation fördern 
8.4 Entkoppelung von 
Wirtschaftswachstum und 
Umweltzerstörung anstreben 
8.5 produktive Vollbeschäftigung und 
menschenwürdige Arbeit 
Globale Lieferketten - 
Menschenwürdige Arbeit weltweit 
ermöglichen  
Nachhaltiges Wirtschaften  
- Förderung des nachhaltigen 
Wirtschaftens 
4.2.6 Stadt und Unternehmen setzen 
sich gemeinsam dafür ein, dass 
Beschäftigte angemessen in Münster 
wohnen können. Wirtschafts- und 
Pendlerverkehre erfolgen in regionaler 
Zusammenarbeit überwiegend 
umweltverträglich und klimaneutral 
(vermeiden, verlagern, emissionsfrei). 
(siehe auch Pkt. 2.2) 
11.1 bezahlbarer Wohnraum und 
Grundversorgung für alle 
11.2 nachhaltige Verkehrssysteme für 
alle 
11.3 integrierte nachhaltige 
Stadtentwicklung 
11.6 Umweltbelastung durch Städte 
senken 
Wohnen - Bezahlbarer Wohnraum für 
alle  
Mobilität - Mobilität sichern – Umwelt 
schonen 
 
Nachhaltige Stadt- und 
Quartiersentwicklung  
- Sicherung zukunftsfähiger 
Quartiere in den Städten und im 
ländlichen Raum 
Nachhaltige Mobilität 
- Mobilität sichern – Umwelt 
schonen

15 
 
5 Bildung  
 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030: 
 
5.1 Bildungsgerechtigkeit ermöglichen 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! 
Globale Agenda 2030 
Querbezüge zu SDGs und Targets  Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie  Nachhaltigkeitsstrategie  
Nordrhein- Westfalen 
5.1.  Die Menschen in Münster 
entwickeln ihr jeweiliges 
Bildungspotential ungehindert ihrer 
Herkunft und ihres sozialen 
Hintergrunds im ganzheitlichen 
Sinne bestmöglich.  
SDGs 4, 10: 
SDG 4 Inklusive und hochwertige 
Bildung 
SDG 10 Reduzierte Ungleichheiten 
Bildung - Bildung und Qualifikation 
kontinuierlich verbessern 
 
Bildung und Wissenschaft 
Inklusion 
Integration 
 
5.1.1 Die Stadt Münster schafft 
Rahmenbedingungen für die 
allgemeine kulturelle Bildung, die 
Kenntnis umweltbezogener und 
globaler Zusammenhänge sowie für 
eine chancengleiche, interkulturelle, 
inklusive und geschlechtersensible 
Bildungslandschaft. 
4.1 kostenlose und hochwertige Bildung 
für alle 
4.2 Zugang zu hochwertiger 
frühkindlicher Bildung und 
Betreuung 
4.3 Zugang zu bezahlbarer und 
hochwertiger Hochschul- und 
beruflicher Bildung 
4.4 Qualifikationen für Beschäftigung, 
menschwürdige Arbeit und 
Unternehmertum 
4.5 Chancengleichheit und 
gleichberechtigten Zugang zu 
Bildung für alle 
4.a sichere, inklusive und effektive 
Bildungseinrichtungen 
Bildung - Bildung und Qualifikation 
kontinuierlich verbessern 
Bildung und Wissenschaft 
- Bildung und Qualifikation 
kontinuierlich verbessern 
5.1.2 Alle relevanten Akteure der 
allgemeinen kulturellen und der 
ausbildungsbezogenen Bildung sind gut 
miteinander vernetzt, berücksichtigen 
vorhandene Schnittstellen und arbeiten 
gemeinsam an der Verbesserung von 
Bildungsgerechtigkeit und 
Chancengleichheit. 
4.1 kostenlose und hochwertige Bildung 
für alle 
4.2 Zugang zu hochwertiger 
frühkindlicher Bildung und 
Betreuung 
4.3 Zugang zu bezahlbarer und 
hochwertiger Hochschul- und 
Kein Bezug Inklusion 
- Gemeinsames Lernen 
ermöglichen 
Integration 
- Aufbau einer Teilhabe- und 
Willkommenskultur

16 
 
 beruflicher Bildung 
4.4 Qualifikationen für Beschäftigung, 
menschwürdige Arbeit und 
Unternehmertum 
4.5 Chancengleichheit und 
gleichberechtigter Zugang zu 
Bildung für alle 
4.a sichere, inklusive und effektive 
Bildungseinrichtungen 
10.2 Befähigung aller Menschen zur 
Selbstbestimmung und Inklusion 
fördern 
5.1.3 Die Wissenschaftsstadt eröffnet 
über die Kooperation von Schulen, 
Hochschulen, städtischen 
Einrichtungen und sonstigen 
Bildungseinrichtungen zusätzliche 
nachhaltige Bildungschancen. 
4.3 Zugang zu bezahlbarer und 
hochwertiger Hochschul- und 
beruflicher Bildung 
Kein Bezug Kein Bezug 
5.1.4. Bildung für Nachhaltige 
Entwicklung ist fest als Bestandteile in 
Verwaltung, Wirtschaftsunternehmen, 
(Hoch-) Schulen, Kindertagesbetreuung 
und sonstigen Bildungseinrichtungen 
etabliert. 
4.7 Kenntnisse und Qualifikationen zur 
Förderung nachhaltiger Entwicklung 
verbessern 
Kein Bezug Bildung und Wissenschaft

17 
 
6 Globale Verantwortung und Eine Welt 
 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030: 
 
6.1 Unsere Globale Verantwortung leben  
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! 
Globale Agenda 2030 
Querbezüge zu SDGs und Targets  Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie  Nachhaltigkeitsstrategie 
Nordrhein- Westfalen 
6.1 Die Themen Globale 
Verantwortung und Eine Welt sind 
fest im Handeln von Politik, 
Verwaltung, Wirtschaft und 
Zivilgesellschaft verankert.   
SDG 1, 2, 12, 17: 
SDG 1 Armut beenden 
SDG 2 Nahrungssicherheit und 
nachhaltige Landwirtschaft 
SDG 12 Nachhaltige Konsum- und 
Produktionsmuster 
SDG 17 Globale Partnerschaften  
 
Globale Lieferketten - 
Menschenwürdige Arbeit weltweit 
ermöglichen 
Entwicklungszusammenarbeit - 
Nachhaltige Entwicklung unterstützen 
Wissenstransfer insbesondere im 
technischen Bereich - Wissen 
international vermitteln 
Eine-Welt-Politik/europäische und 
internationale Dimension 
 
6.1.1 Stadt und Wirtschaft und 
Zivilgesellschaft nutzen überwiegend 
die Möglichkeiten des fairen Handels, 
der fairen Beschaffung und fairer 
Finanzanlagen und fördern in Ländern 
des Globalen Südens* 
menschenwürdige Lebens- und 
Arbeitsbedingungen 
1.1 extreme Armut beseitigen 
1.5 Widerstandsfähigkeit armer 
Menschen erhöhen 
2.3 landwirtschaftliche Produktivität und 
Einkommen von kleinen 
Nahrungsmittelproduzenten 
verdoppeln 
2.4 nachhaltige Landwirtschaft 
sicherstellen, Anpassungsfähigkeit 
an Klimaänderungen verbessern 
12.7 nachhaltige öffentliche Beschaffung 
Globale Lieferketten - 
Menschenwürdige Arbeit weltweit 
ermöglichen 
Eine-Welt-Politik/europäische und 
internationale Dimension 
- Einen Beitrag zu einer global 
nachhaltigen Entwicklung leisten 
6.1.2 Die Stadt unterstützt alle 
Initiativen der Wirtschaft, Wissenschaft 
und Zivilgesellschaft, die zum Ziel 
haben, mehr globale Gerechtigkeit zu 
erreichen 
12.8 Information und Bewusstsein für 
nachhaltige Entwicklung bei allen 
Menschen sicherstellen 
Entwicklungszusammenarbeit - 
Nachhaltige Entwicklung unterstützen 
 
Eine-Welt-Politik/europäische und 
internationale Dimension 
- Einen Beitrag zu einer global 
nachhaltigen Entwicklung leisten 
6.1.3 Die Akteure für eine gerechtere 
Welt sind eng miteinander vernetzt und 
unterstützen sich gegenseitig bei ihren 
17.16 Multiakteur-Partnerschaften 
ausbauen 
17.17 Bildung öffentlicher, öffentlich-
Entwicklungszusammenarbeit - 
Nachhaltige Entwicklung unterstützen 
Eine-Welt-Politik/europäische und 
internationale Dimension 
- Einen Beitrag zu einer global

18 
 
Projekten. 
 
privater und zivilgesellschaftlicher 
Partnerschaften 
 nachhaltigen Entwicklung leisten 
6.1.4 Die Stadt Münster initiiert und 
unterstützt Stadt- und 
Projektpartnerschaften mit Akteuren 
des Globalen Südens. 
17.16 Multiakteur-Partnerschaften 
ausbauen 
17.17 Bildung öffentlicher, öffentlich-
privater und zivilgesellschaftlicher 
Partnerschaften 
Entwicklungszusammenarbeit - 
Nachhaltige Entwicklung unterstützen 
Wissenstransfer insbesondere im 
technischen Bereich - Wissen 
international vermitteln 
Eine-Welt-Politik/europäische und 
internationale Dimension 
- Einen Beitrag zu einer global 
nachhaltigen Entwicklung leisten

19 
 
7 Konsum und Lebensstile 
  
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030: 
 
7.1 Zukunftsfähig produzieren und konsumieren 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! 
Globale Agenda 2030 
Querbezüge zu SDGs und Targets  Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie  Nachhaltigkeitsstrategie 
Nordrhein- Westfalen 
7.1 Münster ist Vorbild für 
zukunftsfähige Produktions- und 
Konsummuster 
(weniger, einfach, besser).  
SDGs 11, 12: 
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden 
SDG 12 und Nachhaltige Konsum- und 
Produktionsmuster  
Nachhaltiger Konsum - Konsum 
umwelt- und sozialverträglich 
gestalten  
 
Nachhaltiger Konsum/Nachhaltige 
Lebensstile 
Nachhaltiges Wirtschaften 
 
7.1.1 Der Begriff Wohlstand hat eine 
neue Bedeutung bekommen. 
Zeitwohlstand, Eigenarbeit und 
Selbstversorgung sowie eine Kultur des 
„Teilens und Tauschens“ und des 
Lebens in und für die Gemeinschaft 
sind weit verbreitet. 
12.8 Information und Bewusstsein für 
nachhaltige Entwicklung bei allen 
Menschen sicherstellen 
 
Kein Bezug Nachhaltiger Konsum/Nachhaltige 
Lebensstile 
- Nachhaltigen Konsum und 
nachhaltige Lebensstile fördern 
7.1.2.  Kreislaufwirtschaft, Re- und 
Upcycling, Cradle-to-Cradle *-Ansätze 
werden unterstützt und realisiert. Die 
Nutzungsdauer von Produkten wird 
verlängert. 
 
11.6 Umweltbelastung durch Städte senken  
12.1 Maßnahmen für nachhaltige Konsum- 
und Produktionsmuster einleiten 
12.2 nachhaltige Bewirtschaftung und 
Nutzung natürlicher Ressourcen 
Nachhaltiger Konsum - Konsum 
umwelt- und sozialverträglich 
gestalten  
Nachhaltiges Wirtschaften 
- Ressourcen sparsam und effizient 
nutzen  
Nachhaltiger Konsum/Nachhaltige 
Lebensstile  
- Nachhaltigen Konsum und 
nachhaltige Lebensstile fördern 
7.1.3 Ver- und Entsorgung erfolgen 
zunehmend aus der Region, regionale 
Wertschöpfungsprozesse und der 
Markt für nachhaltige Produkte sind 
systematisch ausgebaut. 
12.1 Maßnahmen für nachhaltige Konsum- 
und Produktionsmuster einleiten 
12.2 nachhaltige Bewirtschaftung und 
Nutzung natürlicher Ressourcen 
12.3 Nahrungsmittelverschwendung halbieren 
und Nahrungsmittelverluste verringern 
12.5 Abfallaufkommen verringern 
Nachhaltiger Konsum - Konsum 
umwelt- und sozialverträglich 
gestalten  
Nachhaltiger Konsum/Nachhaltige 
Lebensstile  
- Nachhaltigen Konsum und 
nachhaltige Lebensstile fördern

Anlage 4 Bezug zu bestehenden Strategien der Stadt Münster

52085 Zeichen

1 
 
Anlage 4 
 
 
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 – Teil I: 
 
Einführung in die Themenfelder, 
Bezüge zu bestehenden Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
 
 
1 Gesellschaftliche Teilhabe und Gender  
 mit Berücksichtigung der Wohnraumsituation  .................................................................................. 2 
 
2 Natürliche Ressourcen und Umwelt  
 mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs  ...................................................................................... 7 
 
3 Klima und Energie ............................... ................................................... ....................................... 10  
 
4 Arbeit und Wirtschaft 
 mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs  .................................................................................... 12  
 
5 Bildung ......................................... ................................................... .............................................. 16  
 
6 Globale Verantwortung und Eine Welt ............. ................................................... ........................... 19  
 
7 Konsum und Lebensstile .......................... ................................................... .................................. 21

2 
 
1 Gesellschaftliche Teilhabe und Gender 
mit Berücksichtigung der Wohnraumsituation 
 
Nach einer Einführung zum Themenfeld und einer Kurzdarstellung des lokalen Bezugs zu Münster (Trends und Herausforderungen) werden die Bezüge des (neuen) GNK-
Zielekatalogs zu bestehenden strategischen Zielen und Leitlinien der Stadt Münster dargestellt. 
Einführung 
Die natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft und natürliche Vielfalt sind wesentliche Grundlagen menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Münster ist eine grüne Stadt mit 
hoher Natur- und Umweltqualität. Trotz unbestrittener Erfolge in diesem Bereich steigt in Münster insbesondere auf-grund des Wachstums (Wirtschafts-, Pendler- und 
Bevölkerungsentwicklung) der Druck auf die natürlichen Ressourcen und die Umwelt kontinuierlich an.  Hier gilt es,  Möglichkeiten auszuloten, Ressourcenverbrauch und 
Wirtschaftswachstum stärker zu entkoppeln und für eine sozialgerechtere Verteilung der Umweltbeeinträchtigungen zu sorgen. 
 
Trends  Herausforderungen  
Gesellschaftliche Teilhabe 
- Wunsch von Bürgerinnen und Bürger nach einer weit ergehenden 
Beteiligung, nach einer Mitwirkung an Entscheidungsprozessen und nach 
einer aktiven Mitgestaltung der Stadtentwicklung 
- Bevölkerungsanteil mit Migrationsvorgeschichte is t auf 22,6% in 2015 
gestiegen und ist insbesondere bei den jüngeren Altersklassen besonders 
hoch (unter 10 Jährigen 39,7%; bei den 10 bis 19 Jährigen 28,8%).(Stadt 
Münster 2015: Jahres-Statistik Bevölkerung) 
- Armutsrisiko 
Gesellschaftliche Teilhabe 
- gesellschaftliche Teilhabe, soziale Sicherheit, I nklusion, Gleichstellung der 
Geschlechter und Integration von Zugewanderten und Stärkung des sozialen 
Zusammenhalts 
- zukünftige Finanzierbarkeit der Sozialleistungen 
- Umgang mit der zunehmenden Heterogenität der Gese llschaft angesichts von 
Migration, kultureller Vielfalt, demografischem Wandel sowie sich verändernder 
Lebensstile, -formen und Erwerbsbiografien 
- Notwendigkeit der Solidarität zwischen den Genera tionen 
Wohnraumsituation 
- zunehmende Wohnungsknappheit aufgrund des dynamis chen 
Wohnungsmarkts; insbesondere die hohe Nachfrage im innerstädtischen 
Bereich führt dort zu steigenden Mieten und Bodenpreisen (Bericht zur 
Wohnbaulandentwicklung 2015) 
- zunehmende Wohnungsknappheit aufgrund des dynamis chen 
Wohnungsmarkts; insbesondere die hohe Nachfrage im innerstädtischen 
Bereich führt dort zu steigenden Mieten und Bodenpreisen (Bericht zur 
Wohnbaulandentwicklung 2015) 
- Bedarf/Wunsch an barrierefreien Quartieren und Mo bilitätsangeboten 
sowie altersgerechten Wohnformen steigt. (Ausgehend von steigendem 
Altenquotient, Stadt Münster 2015: Bevölkerungsindikatoren: Alter) 
- Anteil an Singlehaushalten sowie der Bedarf an Wo hnfläche pro Einwohner 
steigt kontinuierlich. (Stadt Münster f2016: Bevölkerungsindikatoren: 
Haushalte 
Wohnraumsituation 
- Herausforderung einer wachsenden Stadt: sozial- u nd umweltverträgliche 
Wohnraumschaffung für alle Gesellschaftsgruppen 
- sozioökonomische, raumstrukturelle und raumfunkti onale Veränderungsprozesse 
- sozialer Wohnungsbau häufig in Wohnlagen mit Immi ssionsbeeinträchtigungen 
(Lärm, Luftschadstoffe)

3 
 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030 und Bezug zu bestehenden Leitlinien und Strategien der Stadt Münster: 
 
1.1 Gesellschaftliche Teilhabe für alle verwirklichen 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 
- neu! Bestehende Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
1.1  
Gelebte gesellschaftliche Teilhabe ist in Münster für 
alle selbstverständlich. 
Stadtstrategische Ziele (2006) 
- Wir werden im Sinne einer generationengerechten u nd familienfreundlichen Stadtentwicklung die 
Infrastruktur Münsters mit seinen Stadtteilen in besonderer Weise auf die Herausforderungen der 
demografischen Entwicklung ausrichten und dabei die Gesamtstadt und die Stadtteile funktionsfähig und 
lebenswert erhalten. 
Handlungskonzept "Demografischer Wandel in Münster" (2008) 
- Starke Stadt in wachsender Region 
- Generationengerechte Stadt 
- Partnerschaftliche Gestaltung des Demographischen  Wandels 
Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingprozess (2004) 
- Lebens- und Erlebnisqualität: Umwelt- und Naturqu alität, Freizeit- und Sportangebot, hohem Wohnwert, 
Familienfreundlichkeit und soziale Balance in der Stadtgesellschaft 
Dezentrale Betreuung von Flüchtlingen 
- Dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen (Integr ation) 
Kinderfreundliche Kommune  
- Beteiligung von Kindern in politischen und planer ischen Prozessen 
1.1.1  
Stadt, Wirtschaft und Zivilgesellschaft leisten ihre 
Beiträge, um Armut, Existenznot und damit 
einhergehende Gesundheitsrisiken zu minimieren. 
Handlungskonzept einer kind- und jugendbezogenen Armutsprävention (2011) 
- Leitprinzipien der Prävention, Vernetzung, Nachha ltigkeit 
- Fortführung des kommunalen Maßnahmenprogramms ein er kind- und jugendbezogenen Armutsprävention in 
Münster 
- Ausbau von Präventionsketten  und Vernetzungsstru kturen 
Leitbild der Stadtbücherei Münster 
- Die Stadtbücherei eröffnet allen Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen die Chance auf freie Information 
und Bildung und ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern einen individuellen Zugang zu Medien und 
Informationen.

4 
 
1.1.2  
Die kulturelle Vielfalt, internationale Impulse und die 
interkulturelle Begegnung in Münster werden gefördert. 
Möglichst früh und unabhängig vom Bildungsgrad soll 
eine gleichberechtigte Teilhabe aller an den kulturellen 
Angeboten sowie Austausch, Dialog und kritische 
Erinnerung ermöglicht werden. 
Ziele der Stadt Münster im Bereich Kultur 
- Das Kulturamt koordiniert und beteiligt sich dabe i vor allem an Maßnahmen, die in besonderer Weise die 
soziale und kulturelle Teilhabe aller Menschen unabhängig von ihrer (ethnischen) Herkunft fördern, und zwar 
zu einem möglichst frühen Zeitpunkt. Dabei folgt das Kulturamt vornehmlich einem sozialräumlichen Ansatz, 
nach dem die kulturelle Teilhabe nicht vorwiegend von der ethnischen Herkunft abhängt, sondern vielmehr 
von der sozialen Lage, d.h. der Bildung, den Einkommensverhältnissen, dem Wohnumfeld usw.  
- Gegenstand der Stadtteilkultur ist die Gewährleis tung von Infrastruktur, Rahmenbedingungen, Kooperationen 
und Netzwerken, die kulturelle Eigenaktivitäten von Akteuren in verschiedenen Stadtteilen ermöglichen. 
Diese Breitenkultur hat eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Die so vorgehaltenen Möglichkeiten zu 
kultureller Selbsttätigkeit in Eigenorganisationen haben Auswirkungen auf die Lebensqualität, die soziale 
Balance innerhalb des gesellschaftlichen Gefüges und damit ich hohem Maße für die Integrationsfähigkeit 
gesellschaftlicher Gruppen oder ganzer Stadtteile. 
- Das Stadtmuseum ermöglicht über die Breite von 12 00 Jahren Stadtgeschichte einen kritischen, 
interkulturellen Zugang für alle Bevölkerungsgruppen und verdeutlicht so, dass kulturelle Vielfalt zur 
Geschichte und zur Dynamik auch vergangener Gesellschaften gehörte. 
- Der Geschichtsort Villa ten Hompel sieht seine Au fgabe darin, Zeitgeschichte ins Gespräch zu bringen. Auf 
der Basis einer wissenschaftlichen Recherche und Dokumentation werden museale und kommunikative 
Angebote gemacht, die die Aspekte Geschichte – Gewalt – Gewissen thematisieren. 
1.1.3  
Frauen und Männer haben in unterschiedlichen 
Lebenslagen und ohne stereotype Rollenzuweisungen 
gleiche Teilhabechancen insbesondere im Hinblick auf 
Bildung, Kultur, Beruf und selbstbestimmtes Leben. 
Menschen mit Behinderungen profitieren in allen 
Lebenslagen von inklusiven Angeboten. 
1. und 2. Aktionsplan zur Umsetzung der Europäischen Charta zur Gleichstellung von Männern und 
Frauen 
- „Münster. Fair - Für Frauen und Männer. Ausgewoge n. Innovativ. Richtig“ 
- Systematische Beachtung und Integration von Siche rheitsbedürfnissen aller Nutzerinnen und Nutzer der 
öffentlichen Grünanlagen der Stadt Münster bei Neuplanung, baulichen Veränderungen und bei der 
Unterhaltung aller Grünanlagen. 
- Geschlechterspezifische Gewalt 
- Förderung der Partizipation von Frauen 
- Ausgewogene Beteiligung als Handlungsgrundlage fü r alle 
- Zusammenarbeit mit Partnern zur Förderung der Gle ichstellung 
- Kampf gegen Stereotype 
Teilhabe an Arbeit für Menschen mit Behinderung in Münster (2015) 
- Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behi nderungen am regulären Arbeitsmarkt schaffen und 
absichern 
Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention:  
- Gleichbehandlung und Nicht-Diskriminierung 
- Barrierefreie Stadt 
- Kultursensibilität 
- Begegnungs- und Netzwerk- sowie Beratungs- und Un terstützungsstrukturen 
- Partizipation an Planungs-, Gestaltungs- und Ents cheidungsprozessen 
- Inklusion von Anfang an, d.h. Inklusion wird auch  im Rahmen einer offenen Kinder- und Jugendarbeit und

5 
 
einer inklusiven Bildung berücksichtigt 
- Haltung, die Alle einbezieht und Niemanden aussch ließt - Wertschätzung von Vielfalt und umfassende 
Teilhabe 
Rahmenkonzept Inklusion an Schulen 
1.1.4 
Die Teilhabe von Neuzugewanderten und Menschen mit 
Migrationsvorgeschichte am gesellschaftlichen Leben ist 
gestärkt (gleiche Rechte und Pflichten). 
Leitbild „Migration und Integration Münster“ (2015): 
- Neuzugewanderte und bereits ansässige Menschen mi t Migrationsvorgeschichte sollen die Möglichkeit 
haben, am wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben unter Gewährung gleicher Rechte und 
Pflichten teilzunehmen. 
Willkommensräume in der Stadtbücherei 
- Mit dem Ziel der Integration möchte die Stadtbüch erei ihre Angebote für Flüchtlinge und deren  Betreuer 
erweitern und diesen Angeboten in der Bibliothek Raum geben 
Frühkindliche Bildung 
- Die Versorgungsquote für die Zielgruppe der über Dreijährigen geflüchteten Kinder soll bis 2020 auf 100 % 
gesteigert werden. Sie liegt derzeit bei 90,5 %. 
- Bedarfsorientierte Weiterentwicklung der Brückenp rojekte (Spielgruppen, Mutter-Kind-Gruppen)  für 
geflüchtete Kinder 
- Ausbau der Sprachkitas in Münster (aktuell 12 Kit as) 
- Verstetigung des Einsatzes von Sprach-und Kulturm ittlerinnen in Kitas 
1.1.5 
Bedarfsorientierte kulturelle und sportliche Angebote 
sind vorhanden und können von allen wahrgenommen 
werden. 
Ziele der Stadt Münster im Bereich des Sport: 
- die Sportförderung im Rahmen der Münsteraner Spor tförderrichtlinie und des Paktes für den Sport zu 
garantieren 
- den Freizeit-, Breiten- und Leistungssport in bes tehenden bürgerschaftlichen Strukturen in funktionsfähigen 
Sportstätten bedarfsorientiert zu sichern und entsprechend gesellschaftlicher Entwicklung sowie spezifischen 
Gesichtspunkten urbaner Lebensqualität einer europäischen Stadt mit sportlichem Flair weiterzuentwickeln“ 
-   
1.1.6 
Der Bedeutung bürgerschaftlicher Mitwirkung sind sich 
alle Akteure Münsters bewusst. Die Möglichkeiten der 
Mitwirkung von Menschen in Münster bei Planungs-, 
Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen sind 
verankert und werden von den Verantwortlichen aktiv 
befördert. 
Münster im demografischen Gleichgewicht:  
- Münster attraktiv, generationengerecht und partne rschaftlich entwickeln 
Vision der Stadtbücherei 
- Die Stadtbücherei bietet Raum für bürgerschaftlic hes Engagement, indem sie Menschen ermutigt, sich mit 
ihren persönlichen Fähigkeiten in die Gestaltung der Bibliotheksangebote einzubringen.

6 
 
1.2 Sozialgerecht, umweltschonend und gesund wohnen 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 
- neu! Bestehende Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
1.2 
Alle Menschen haben die Möglichkeit bezahlbar 
umwelt- und sozialgerecht sowie gesund in Münster 
zu wohnen. 
Kommunales Handlungskonzept Wohnen (2014): 
- Sozial gerechte Bodennutzung 
- Zielzahl: 2.000 Neubauwohnungen im Jahr 
- Förderung von mindestens 300 neuen Mietwohnungen im Jahr 
- Zusätzliche Angebote zur sozialen Wohnraumversorg ung im Bestand 
- Verbesserung der Wohnsituation für Familien, alle in Erziehende, Senioren, Menschen mit 
Mobilitätseinschränkungen und Studierende 
- Vorrang der Innenentwicklung 
- Sozial gemischte Quartiere  
Baulandprogramm:  
- Baulandprogramm hat ein Volumen von etwa 7.500 Wo hneinheiten bis 2020  
1.2.1 
Bedarfsorientierte Angebote auf dem Münsteraner 
Wohnungsmarkt für Studierende, Familien, allein 
Erziehende,  ältere Menschen und Menschen mit 
Behinderung stehen in ausreichendem Umfang zur 
Verfügung. Neue Wohnformen werden unterstützt. 
Altengerechte Quartiersentwicklung/ Masterplan (2015) 
- Stadtgebietsweites Rahmenkonzept (Masterplan) für  die Entwicklung altengerechter 
Quartiere/Versorgungssicherheit für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf erarbeiten, 
anwenden und fortentwickeln  
1.2.2 
Stadt, Stadtteile und Quartiere werden den Lebenslagen 
aller Zielgruppen entsprechend sozial- und 
umweltgerecht, flächenschonend bewegungsfördernd und 
sozial gemischt im Dialog mit den Menschen in Münster 
entwickelt und gestaltet. 
Maßnahmenprogramm Soziale Stadt Kinderhaus (2007) 
- Integratives, sozialraumbezogenes Programm zur Ve rbesserung der Wohnsituation, der Integration der 
unterschiedlichen Gruppen  und Verbesserung der Lebensperspektive von Kindern und Jugendlichen 
Dialogprozesse mit Bürgerschaft 
- Aaseeprozess, Hafenforum, Konversionsflächen etc.  
Integriertes Handlungskonzept Coerde (in Erarbeitung)  
1.2.3 
Der Wohnungsneubau sowie die Sanierung des 
Wohnungsbestandes erfolgen klimaneutral und unter 
Berücksichtigung der Anforderungen an die 
Klimaveränderungen. Bei der Auswahl von Bauarten und 
Baustoffen sind die Aspekte Nachhaltigkeit, 
Umweltverträglichkeit, Wohngesundheit sowie 
Verträglichkeit im Straßen- und Ortsbild zu 
berücksichtigen.

7 
 
2 Natürliche Ressourcen und Umwelt 
mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs 
 
Nach einer Einführung zum Themenfeld und einer Kurzdarstellung des lokalen Bezugs zu Münster (Trends und Herausforderungen) werden die Bezüge des (neuen) GNK-
Zielekatalogs zu bestehenden strategischen Zielen und Leitlinien der Stadt Münster dargestellt. 
 
Einführung 
Die natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft und natürliche Vielfalt sind wesentliche Grundlagen menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Münster ist eine grüne Stadt mit 
hoher Natur- und Umweltqualität. Trotz unbestrittener Erfolge in diesem Bereich steigt in Münster insbesondere auf-grund des Wachstums (Wirtschafts-, Pendler- und 
Bevölkerungsentwicklung) der Druck auf die natürlichen Ressourcen und die Umwelt kontinuierlich an.  Hier gilt es,  Möglichkeiten auszuloten, Ressourcenverbrauch und 
Wirtschaftswachstum stärker zu entkoppeln und für eine sozialgerechtere Verteilung der Umweltbeeinträchtigungen zu sorgen. 
 
Trends  Herausforderungen  
Natürliche Ressourcen /Umwelt 
- stetige Bevölkerungszunahme erhöht den Druck auf natürliche Ressourcen 
und Umwelt (bedingt durch mehr Verkehr, mehr Konsum, steigender Bedarf 
an Siedlungs- und Verkehrsflächen) 
- Abnahme der Artenvielfalt 
- Zunahme an Extremwetterereignissen (z. B. Starkre gen, Stürme) 
- punktuelle (zeitliche und räumliche) Überschreitu ngen von Luft- und 
Lärmimmissionswerten 
Natürliche Ressourcen/Umwelt 
- Verminderung von Umweltbeeinträchtigungen 
- Nitrat- und Salzbelastungen infolge von Nährstoff - und Streusalzeintrag 
- flächendeckende Einhaltung der Luft- und Lärmimmi ssionswerte (Einhaltung von 
Grenz- und Richtwerten). 
- Anteil der Fließgewässer mit Güteklasse II-III so ll 100 % erreichen. 
- Grundwasserschutz 
- Umsetzung von Maßnahmen hinsichtlich des Klimaanp assungskonzepts 
Pendlersituation 
- 360.000 Pendlerfahrten pro Tag werden zu 80 Proze nt mit dem Auto und 
nur zu 20 Prozent mit Bus und Bahn erledigt. 
- Münsters Stadtgrenze überqueren montags bis freit ags täglich rund 
300.000 Autos, 15.000 Personen im Bus und nochmal 63.000 im Zug. 
- Acht Bahnstrecken und 18 Regionalbuslinien, davon  sieben 
Schnellbuslinien verbinden Münster mit dem Umland. 
- Wird zum Pendeln nach Münster ein Auto genutzt, s itzen im Schnitt 1,2 
Personen darin. Zum Vergleich: In einen Schnellbus passen 80 Personen. 
- Für 71% der Wege nutzen die Münsteranerinnen und Münsteraner 
umweltfreundliche Verkehrsmittel wie das Fahrrad, Bus und Bahn sowie 
Carsharing oder gehen zu 
 Fuß. 
Pendlersituation 
- Steuerung des hohen Drucks auf die Fläche und Flä chenkonkurrenzen, z. B. 
zwischen Nutzungen wie Wohnen, Arbeiten, Verkehr, Erholung und Landwirtschaft 
- Möglichkeiten der Entkopplung von Ressourcenverbr auch und 
Wirtschaftswachstum ausloten

8 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030 und Bezug zu bestehenden Leitlinien und Strategien der Stadt Münster: 
 
2.1 Natürliche Lebensgrundlagen schützen und verbessern 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! Bestehende Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
2.1 
In Münster bleiben die natürlichen 
Lebensgrundlagen erhalten und die biologische 
Vielfalt ist verbessert. 
Grünordnung Stadt Münster in kontinuierlicher Fortschreibung): 
- Ziel- und Schutzkonzepte für Natur und Landschaft , den Freiraum und für die Freizeit und Erholung 
Umweltleitlinien der Stadtverwaltung (2001):  
- Die Verwaltung der Stadt Münster ist sich ihrer V erantwortung für einen schonenden Umgang mit der 
Natur und der nachhaltigen Verwendung von Ressourcen bewusst. Mit der Umsetzung des EG-Öko-
Audits in der Stadtverwaltung Münster stellt sie sich dieser Verantwortung und führt ein 
Umweltmanagementsystem ein, welches die kontinuierliche Verringerung der Umweltbelastungen bei den 
alltäglichen Verwaltungstätigkeiten zum Ziel hat.  
2.1.1 
Die Entwicklungspotentiale im bebauten Bestand 
werden grundsätzlich vor der Inanspruchnahme neuer 
Flächen im Außenbereich genutzt. Dies erfolgt unter 
Berücksichtigung der Notwendigkeit zur Anpassung an 
den Klimawandel, der Erholungsfunktion und der 
Produktion von Lebensmitteln. 
Meilenstein (Flächensparende Kommune):  
- „Entwicklung einer an den lokalen Ressourcen der Stadt angepassten Siedlungsstruktur, vorrangige 
Siedlungsentwicklung im Einzugsbereich leistungsfähiger Infrastruktur, insbesondere im Einzugsbereich 
leistungsfähiger Versorgungszentren und öffentlicher Verkehrsangebote, eine auf die Leistungsfähigkeit 
des Naturhaushaltes abgestimmte Siedlungsentwicklung, Nutzung innerstädtischer Entwicklungspotentiale 
vor Flächeninanspruchnahme im Außenbereich.“ 
- "Zielwert für die Entwicklung der Siedlungs- und Verkehrsfläche für das Jahr 2020"  (2012): Der 
vereinbarte durchschnittliche jährliche Zielwert von rund 30 ha (Bund/Land) der Siedlungs- und 
Verkehrsfläche (SuV) soll nicht überschritten werden. 
- Angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungs markt insbesondere im Segment preisgünstigen 
Wohnraums soll dafür Sorge getragen werden, dass eine nachhaltige Flächenentwicklung nicht zu Lasten 
von Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen geht. 
2.1.2 
Das Grundwasser und alle Oberflächengewässer 
befinden sich in einem guten ökologischen und 
chemischen Zustand. Mengenmäßig wird nicht mehr 
Grundwasser entnommen als sich neu bildet. 
Münster Stadt der Wissenschaft und Lebensart (2014): 
- „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster „ Lebens- und Entwicklungsqualität weiterentwickeln mit 
hoher Umwelt und Naturqualität …“ 
- „Wir setzen uns dafür ein, dass Münster nachhalti g lebenswert bleibt - als Stadt im Gleichgewicht.“ 
2.1.3 
Die regionsspezifische Arten- und Sortenvielfalt (Flora 
und Fauna) ist erhalten oder hat zugenommen.  
Umweltdaten 
- Monotoring aller umweltrelevanten Parameter im St adtgebiet 
2.1.4 
Die Frei-, Grün- und Forstflächen werden 
Städtische Forste 
- Städtische Forste (incl. der Stadtwerke und Siver des Stiftung) werden umweltgerecht bewirtschaftet (FSC,

9 
 
umweltgerecht bewirtschaftet und besser vernetzt. P EFC-Zertifikat) 
2.1.5 
Die ökologische und die ressourcenschonende, 
tiergerechte konventionelle und umweltverträgliche 
Landwirtschaft haben wesentlich an Bedeutung 
gewonnen. 
 
2.1.6 
Münster hat vorsorgend Maßnahmen zur Anpassung 
an den Klimawandel weiter ausgebaut. 
Klimaanpassungskonzept 
- Klimaanpassung in Münster beschreibt die Gesamthe it der Maßnahmen zur Anpassung an den 
Klimawandel (Deiche, Frühwarnsysteme etc.) 
 
 
2.2 Mobilität umweltgerecht gestalten 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! Bestehende Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
2.2 
Wirtschafts-, Pendler- und Freizeitverkehre erfolgen 
in regionaler Zusammenarbeit überwiegend 
umweltverträglich und klimaneutral (vermeiden, 
verlagern, emissionsfrei) . (s. auch 4.2.6) 
Umweltdaten zum Modelsplit, Zielwerte für 2025 
- 70 % des Verkehrs der Münsteraner entfallen auf den Umweltverbund, davon 
- 40 % Rad 
- 18 % Fuß 
- 12 % ÖPNV/SPNV 
- Im Regionalverkehr Minderung des Kfz-Anteils von z. Zt. ca. 80 % auf ca. 75 %. 
2.2.1 
In Münster haben die von Waren- und Lieferverkehren 
ausgehenden Belastungen deutlich abgenommen. 
Lärmaktionsplan Stadt Münster 
2.2.2 
Die Pendlerverkehre erfolgen in regionaler 
Zusammenarbeit überwiegend umweltverträglich und 
klimaneutral (vermeiden, verlagern, emissionsfrei). 
3. Nahverkehrsplan Stadt Münster (2015)  
- Mit dem Beschluss zum 3. NVP wurde ein Zielwert v on 15 % im ÖPNV/SPNV ausgegeben.  
Radverkehrskonzept Münster 2025 (2016) 
- Zielwert von 50 % Radverkehrsanteil 
2.2.3 
Siedlungsflächen werden vorrangig im Einzugsbereich 
leistungsfähiger Infrastrukturen, Versorgungszentren 
und ÖPNV-Angeboten („Stadt der kurzen Wege“) 
entwickelt. 
Stadtstrategische Ziele (2006) 
- Wir werden im Sinne einer generationengerechten u nd familienfreundlichen Stadtentwicklung die 
Infrastruktur Münsters mit seinen Stadtteilen in besonderer Weise auf die Herausforderungen der 
demografischen Entwicklung ausrichten und dabei die Gesamtstadt und die Stadtteile funktionsfähig und 
lebenswert erhalten.

10 
 
3 Klima und Energie  
 
Nach einer Einführung zum Themenfeld und einer Kurzdarstellung des lokalen Bezugs zu Münster (Trends und Herausforderungen) werden die Bezüge des (neuen) GNK-
Zielekatalogs zu bestehenden strategischen Zielen und Leitlinien der Stadt Münster dargestellt. 
 
Einführung 
Zugang zu sauberer und sicherer Energie ist Grundbedingung für eine nachhaltige Entwicklung, u.a. durch die Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils der erneuerbaren 
Energien und die Senkung von CO2-Emissionen. Klimaschutz wird dabei verstanden als die Gesamtheit der Maßnahmen zur Vermeidung unerwünschter Klimaänderungen. 
Münster nimmt mit seinen Klimaschutzerfolgen eine bundesweite Vorreiterstellung ein. Im Rahmen dieses Themenfeldes werden, um Doppelarbeit zu vermeiden, kontinuierlich 
Ergebnisse aus dem zeitgleich stattfindenden Masterplan 100 %-Klimaschutz-Prozess  übernommen 
 
 
Trends  Herausforderungen  
Klimaschutz und Energie 
- In Münster wird seit über 20 Jahren erfolgreich K limaschutz betrieben, 
zahlreiche Auszeichnungen dokumentieren diesen Weg: Bundeshauptstadt 
im Klimaschutz 1997 und 2006, European Energy Award in Gold (2005, 
2009, 2012). 
- In Münsters Allianz für Klimaschutz engagieren si ch bereits über 100 lokale 
Unternehmen für Umwelt- und Energieeffizienz. 
- Entwicklung der Energie- und Klimaschutzbilanz: E rgebnis von 21% CO2-
Reduzierung im Zeitraum 1990 bis 2013. 
- Münster ist ein attraktiver Wohn- und Arbeitsstan dort. Die hohe Nachfrage 
an Wohnungen wird auch in den nächsten Jahren anhalten. 
- Die „Belegungsdichte“ der Haushalte sinkt. Derzei t leben im Durchschnitt 
1,8 Personen je Haushalt, d.h. u.a. dass selbst bei gleichbleibender 
Bevölkerungszahl ein Bedarf an zusätzlichen Wohnungen besteht.  
Klimaschutz und Energie 
- Umsetzung ambitionierter Klimaschutzziele (CO 
2-Reduzierung von 40% bis 2020 
bzw. 95% bis 2050) in einer wachsenden Stadt. 
- Insbesondere für den Mobilitätsbereich bedarf es besonderer Anstrengungen: So 
werden z. B. 360.000 Pendlerfahrten pro Tag zu 80 Prozent mit dem Auto und nur 
zu 20 Prozent mit Bus und Bahn erledigt. 
- Entwickeln von sektorenübergreifenden Lösungen fü r Strom, Wärme und 
Mobilität. 
- Konsumgewohnheiten/Lebensstile überdenken, Verhal tensänderungen anstoßen. 
- Einbindung von Wirtschaft/Landwirtschaft.

11 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030 und Bezug zu bestehenden Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
 
3.1 klimaneutral leben 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu!  Bestehende Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
3.1 
Die Erzeugung und Verteilung von Energie ist 
klimaneutral und umweltverträglich, der 
Energieverbrauch ist halbiert und der Anteil 
klimafreundlicher Mobilität hat erheblich 
zugenommen.  
Atomstromfreies Münster bis 2020 (2011): 
- Sicherstellung der Stromversorgung durch die Stad twerke ohne Atomstrom (100% aus atomstromfreier 
Erzeugung) 
- Ausbau der regenerativen und klimaschonenden Erze ugungskapazitäten im Jahre 2020 von 100% 
Klimaschutzkonzept 2020 (2010): 
- CO 
2-Reduzierung von mindestens 40 Prozent bis 2020 (Basis 1990) 
- Anteil von 20 Prozent erneuerbarer Energien an de r gesamten Energieversorgung  
Masterplan 100 % Klimaschutz (2015):  
- Die Stadt Münster strebt damit das langfristige Z iel der Bundesregierung an, die Treibhausgasemissionen 
bis zum Jahr 2050 um mindestens 95% gegenüber dem Jahr 1990 zu mindern und gleichzeitig den 
Endenergieverbrauch um 50% zu senken. 
Umweltleitlinien der Stadtverwaltung (2001):  
- Die Verwaltung der Stadt Münster ist sich ihrer V erantwortung für einen schonenden Umgang mit der 
Natur und der nachhaltigen Verwendung von Ressourcen bewusst. Mit der Umsetzung des EG-Öko-
Audits in der Stadtverwaltung Münster stellt sie sich dieser Verantwortung und führt ein 
Umweltmanagementsystem ein, welches die kontinuierliche Verringerung der Umweltbelastungen bei den 
alltäglichen Verwaltungstätigkeiten zum Ziel hat.  
European Energy Award (seit 2005) 
- EEA in Gold in 2008, 2012, 2015

12 
 
 
4 Arbeit und Wirtschaft 
mit Berücksichtigung des Pendlerverkehrs 
 
Nach einer Einführung zum Themenfeld und einer Kurzdarstellung des lokalen Bezugs zu Münster (Trends und Herausforderungen) werden die Bezüge des (neuen) GNK-
Zielekatalogs zu bestehenden strategischen Zielen und Leitlinien der Stadt Münster dargestellt. 
 
Einführung 
"Nachhaltiges Wirtschaften und Arbeiten“ in Münster bedingt eine Wirtschaft, die ihre Produktions-faktoren in der Gegenwart so einsetzt, dass diese noch zukünftigen Generationen 
langfristig zur Verfügung stehen. Nachhaltiges Wirtschaften impliziert demnach sowohl wirtschaftlich tragfähige Strukturen (insbesondere des Mittelstandes), einen effizienten und 
schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen als auch gute und faire Arbeitsbedingungen für die Menschen. Weiterhin sind nachhaltige Mobilitätskonzepte (für Pendler 
und Pendlerinnen) zu integrieren. 
 
 
Trends  Herausforderungen  
Arbeit und Wirtschaft 
- Münster hat sich als Wirtschaftsstandort dynamisc h entwickelt: (im Vgl. zu 
2010) großes Wohnungsneubauaufkommen, ca. 1/3 weniger 
Verbraucherinsolvenzen, geringe Arbeitslosenquote (5,8%), enormer 
Anstieg (40 %) sozialversicherungspflichtig Beschäftigter 
- Zunahme des Fachkräftebedarfs/-mangels in einigen  Berufsfeldern: 
Gesundheit, Nahrung, Gastronomie, Bauberufe und in den Bereichen 
Metall, Elektro- und Kfz-Technik 
- zunehmende Nutzung des Onlinehandels 
- Landwirtschaft: geringe Anteile direktvermarktung sfähiger Kulturen (6% im 
Münsterland im Vgl. zu 12% in NRW) und ökologisch bewirtschafteter 
Flächen (1,5 % in Münster im Vgl. zu 3,5 % in NRW)  
- Zunehmende Anzahl an Sharing Economy Angeboten (C oworking Spaces, 
Repaircafés, Urban Gardening, Lasse- das Lastenrad ….) 
 
Arbeit und Wirtschaft 
- Entwicklungen von Innovationen für Nachhaltigkeit  
- Ressourcen- und CO 
2-ärmere und sozialgerechtere Entwicklungen fördern 
- Stärkung von regionalen Wertschöpfungsketten (öko logisch und sozialverträglich), 
z. B. Steigerung der Produktion und der Vermarktung ökologischer Produkte aus 
der Landwirtschaft der Umgebung 
- wirtschaftlich tragfähiger Mittelstand 
- nachhaltiges Angebot an Gewerbeflächen 
- gute Arbeit und faire Beschäftigung: z. B. befind et sich in Münster jede fünfte Frau 
in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis; für Menschen mit und ohne 
deutschen Pass bestehen ungleiche Chancen am Arbeitsmarkt  etc…. 
- Chance der Digitalisierung für lokale/regionale N achhaltigkeitsmärkte nutzen 
- Wissenschaftspotenziale für die Erforschung und I mplementierung nachhaltiger 
Arbeits- und Wirtschaftsmodelle nutzen 
- Entwicklung zukunftsweisender Geschäftsmodelle, P rodukte und Dienstleistungen 
Wirtschafts- und Pendlerverkehr 
- Zunahme des Wirtschaftsverkehrs 
- Zunahme der Pendlerfahrten: täglich 95.000 Pendle rinnen und Pendler, die 
in die Stadt einströmen und 40.000 die ausströmen.  
Wirtschafts- und Pendlerverkehr 
- Steuerung des hohen Drucks auf die Fläche und Flä chenkonkurrenzen, z. B. 
zwischen Nutzungen wie Wohnen, Arbeiten, Verkehr, Erholung und Landwirtschaft 
- Möglichkeiten der Entkopplung von Ressourcenverbr auch und 
Wirtschaftswachstum ausloten

13 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030 und Bezug zu bestehenden Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
 
4.1 Beschäftigungsverhältnisse im Sinne von „Guter Arbeit“ ausbauen 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! Bestehende Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
4.1 
Alle Menschen gehen ihrer Qualifikation 
entsprechend einer „Guten Arbeit“ nach, inklusive 
und faire Beschäftigungsmöglichkeiten sind 
ausreichend vorhanden.  
Integrierte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (Konzept der Stadt Münster zur Umsetzung des SGB II in 
kommunaler Trägerschaft),  
- Strategische Leitsätze des Jobcenters der Stadt M ünster (V/0443/2012): 
- Vermeidung von Drehtüreffekten Kernbotschaft: Wir  streben nachhaltige Lösungen an! 
- Ausbildung vor Kurzfristiger Integration  
4.1.1 
Stadt und Unternehmen fördern aktiv eine „Gute 
Arbeit“ (sozialversicherungspflichtige 
Beschäftigungsverhältnisse, faire Löhne, 
Arbeitsplatzsicherheit, Arbeits- und 
Gesundheitsschutz, Gesundheitsförderung, 
familienfreundliche Arbeitsorganisation, 
Kindertagesbetreuung).  
Arbeitsmarkt und Integrationsprogramm des Jobcenters der Stadt Münster  
- Strategie: Soziale Teilhabe durch Beschäftigung        
Ausbau und Flexibilisierung der frühkindlichen Bildung  
- 50 %-ige Versorgungsquote für unter dreijährige K inder innerhalb der Kindertagesbetreuungsangebote bis 
2020 
- Beratungsleistungen und Ausbau betrieblicher Kind ertagesbetreuungs-plätze um jährlich 20 weitere Plätze  
- Ausbau der bedarfsorientierten Betreuungszeit  
- Bedarfsanalyse und Weiterentwicklung der flexible n Betreuungsangebote (Abdeckung sensibler Zeiten) in 
Kitas im Rahmen des Bundesprogramms „KitaPluS“ 
4.1.2 
Die Fähigkeiten aller Menschen werden erkannt und 
individuell gefördert, um eine bestmögliche berufliche 
Perspektive zu erzielen. Alle haben ein 
Arbeitszeitvolumen, das ihren persönlichen Bedarfen 
entspricht 
„Migration und Integration Münster“ (2014): 
- Wir wollen die Potenziale von Menschen mit Migrat ionsvorgeschichte besser erkennen, individuell fördern 
und für ihre berufliche Entwicklung nutzbar machen. 
Beschulung Neuzugewanderter 
- potenzialorientierte Beschulung neu zugewanderter  Kinder und Jugendlichen in Regelschulen  
- Der Anteil der höherwertigen Schulabschlüsse bei Neuzugewanderten erhöht sich  
Übergang Schule/Beruf 
- Alle neu zugewanderten Schülerinnen und Schüler, die die internationalen Förderklassen an Berufskollegs 
verlassen, werden erfasst und mit dem Ziel einer Anschlussperspektive beraten  
- Additive Sprachförderprogramme, die die Bildungsc hancen von Schülerinnen und Schülern mit 
Migrationsvorgeschichte in Münster verbessern, werden ausgebaut 
Schulen als inklusive Lebens- und Lernorte 
- Die Inklusion der Schülerinnen und Schüler mit Be hinderungen und Beeinträchtigungen wird flankiert

14 
 
durch städtische Schulsozialarbeit an den Schulen. 
- Jugendliche mit Behinderungen und/oder negativen schulischen Vorerfahrungen sind auf eine besondere 
Lernumgebung und auf die Unterstützung von vertrautem pädagogischem Personal angewiesen. 
Schulsozialarbeiter*innen helfen, Ausbildungsplätze zu akquirieren, bereiten den Übergang von der Schule 
in den Beruf vor und begleiten ihn. Daneben richtet sich die Unterstützung im erheblichen Maße an 
diejenigen Schüler*innen, die jedes Jahr die Schule ohne Abschluss verlassen . 
4.1.3 
Frauen und Männer erhalten gleiche Vergütung bei 
gleicher Arbeit. Die Arbeitsbedingungen geringfügig 
Beschäftigter werden kontinuierlich verbessert. 
1. und 2. Aktionsplan zur Umsetzung der Europäischen Charta zur Gleichstellung von Männern und 
Frauen (2014): 
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
- Interkulturelle Personalentwicklung 
- Förderung der Gleichberechtigung bei Vergabeentsc heidungen und Verträgen, Berufswahl, 
Kinderbetreuung 
 
 
4.2 Wirtschaft zukunftsorientiert entwickeln 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! Bestehende Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
4.2 
Die Stadt Münster verfolgt das Ziel einer 
zukunftsorientierten Wirtschaftsentwicklung, in der 
ökonomische Wettbewerbsfähigkeit im Einklang 
steht mit ökologischer Tragfähigkeit und sozialer 
Verantwortung.  
Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingprozess (2004) 
- Wirtschaftsstandort die Stadt des dynamischen Mit telstandes in Nordrhein-Westfalen  
4.2.1 
Die Stadt Münster schafft Rahmenbedingungen zur 
Sicherung und Weiterentwicklung eines breiten 
Branchen- und Unternehmensmixes und sorgt für ein 
innovations-freundliches Klima. 
Center for Nanotechnology (CeNTEch) und Nano-Bioanalytik-Zentrum Münster (NBZ) (1996) 
- Weiterentwicklung Münsters zu einem starken Techn ologiestandort im Fokus Nanoanalytik. 
Einzelhandels- und Zentrenkonzept (2009) 
- Abgrenzung zentraler Versorgungsbereiche; Bestimmung Zentrensystem; Stärkung Nahversorgung; 
Ausbau durch diverse Maßnahmen 
4.2.2 
Die Stadt Münster unterstützt die Standortsicherung 
(einschließlich der Erreichbarkeit bestehender 
Betriebe), stellt ein flächen- und ressourcensparendes, 
differenziertes, bedarfsorientiertes 
Gewerbeflächenangebot zur Verfügung (siehe Punkt 
2.1.1). Sie schafft die Voraussetzung für ein 
qualifiziertes Fachkräfteangebot.

15 
 
4.2.3 
Der wechselseitige Austausch zwischen Wissenschaft, 
Wirtschaft und der Stadt Münster ist fest etabliert und 
wird aktiv für ressourcenschonendes und nachhaltiges 
Wirtschaften genutzt. 
Allianz für Wissenschaft Münster (2007) 
- Weiterentwicklung Münsters als Wissenschaftsstadt  durch eine (nachhaltige) wissensbasierte 
Stadtentwicklung 
4.2.4 
Zukunftsweisende Geschäftsmodelle, Innovationen, 
Produkte und Dienstleistungen werden entwickelt und 
realisiert. Die Möglichkeiten des digitalen Wandels 
werden dabei genutzt. 
 
4.2.5 
Unternehmen sind sich ihrer globalen Verantwortung 
und ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl* in 
Münster bewusst. Sie gestalten im fairen Wettbewerb 
ihre Unternehmensführung und ihre 
Wertschöpfungsketten nachhaltig (siehe auch Pkt. 
6.1.1).  
 
4.2.6 
Stadt und Unternehmen setzen sich gemeinsam dafür 
ein, dass Beschäftigte angemessen in Münster 
wohnen können. Wirtschafts- und Pendlerverkehre 
erfolgen in regionaler Zusammenarbeit überwiegend 
umweltverträglich und klimaneutral (vermeiden, 
verlagern, emissionsfrei). (siehe auch Pkt. 2.2)

16 
 
5 Bildung  
 
Nach einer Einführung zum Themenfeld und einer Kurzdarstellung des lokalen Bezugs zu Münster (Trends und Herausforderungen) werden die Bezüge des (neuen) GNK-
Zielekatalogs zu bestehenden strategischen Zielen und Leitlinien der Stadt Münster dargestellt. 
 
Einführung 
Bildung ist ein zentrales Element für die nachhaltige Entwicklung Münsters und seiner Bevölkerung. Sie ist Voraussetzung für die Innovationskraft der Wirtschaft und hat eine 
soziale Funktion, indem es das Individuum zum selbstständigen Lernen, Erkennen von Problemen und Entwickeln sachgerechter sowie nachhaltiger Lösungen befähigt. Bildung 
stärkt die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, die Integration und den sozialen Zusammenhalt in einer Gesellschaft. 
 
Trends  Herausforderungen  
Bildung 
- prognostizierte Bevölkerungszunahme zeigt eine de utliche Zunahme der 0 
bis 18-Jährigen und der über 60-jährigen. 
- zunehmender Bedarf an Integration zugezogener Flü chtlingskinder in Kita 
und Schule 
- Bedarf an flexiblen und individuellen Kinderbetre uungsangeboten 
(Vereinbarkeit von Familie und Beruf) steigt 
- Jede/r soll eine Berufsperspektive erhalten 
- Allen Einwohnerinnen und Einwohnern Münsters soll  ein passendes 
Bildungsangebot (für jedes Alter) zugänglich sein 
- zunehmende Digitalisierung bietet neue Chancen un d Möglichkeiten in der 
Bildungslandschaft, spaltet allerdings die Gesellschaft in Bildungsgewinner 
und Bildungsverlierer 
- Zunahme höherwertiger Schulabschlüsse und steigen de 
Studierendenzahlen 
 
Bildung 
- Bedarf an bis zu 3.000 neuen Kitaplätzen bis 2020  für das Alter 0 bis 6 
- zeitnahe Umsetzung zusätzlicher Bedarfe an Infras truktur (Kitas, 
Schulraumbedarf, Schulmensen ..) 
- Herausforderung für das duale System: Übereinstim mung von Bildungsnachfrage 
zu Ausbildungsangebot 
- Durchlässigkeit beim Bildungsaufstieg  und im Übe rgang zwischen Schule und 
Beruf ist zu gewährleisten.  
- Schaffung gleicher Bildungschancen von Menschen m it und ohne deutschen Pass 
- Angebot an wohnortnaher „Bildungsgrundversorgung“  für zugezogene Schüler 
und Schülerinnen aus Flüchtlingsfamilien ohne deutsche Sprachkenntnisse; 
ungleiche Vert eilung der Kinder auf die Stadtteile ; zunehmender Anteil beim 
Übergang in die weiterführenden Schulen 
- Integrierte Jugendhilfe und die Schulentwicklungs planung als gemeinsames 
Planungs- und Analyseinstrument weiterentwickeln 
- Fachkräftesicherung in den erzieherischen Berufen

17 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030 und Bezug zu bestehenden Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
 
5.1 Bildungsgerechtigkeit ermöglichen 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! Bestehende Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
5.1 
Die Menschen in Münster entwickeln ihr jeweiliges 
Bildungspotential ungehindert ihrer Herkunft und 
ihres sozialen Hintergrunds im ganzheitlichen 
Sinne bestmöglich.  
 
5.1.1 
Die Stadt Münster schafft Rahmenbedingungen für die 
allgemeine kulturelle Bildung, die Kenntnis 
umweltbezogener und globaler Zusammenhänge 
sowie für eine chancengleiche, interkulturelle, inklusive 
und geschlechtersensible Bildungslandschaft. 
Rahmenkonzept zur Schulentwicklungsplanung (SEP) (2011/2015):  
- Münster will ein Schulangebot vorhalten, dass Sch üler*innen so fördert, dass ihnen ihr jeweils 
bestmöglicher Schulabschluss ermöglicht wird.  
- Münster geht von der Konzeption einer „erweiterte n Schulträgerschaft aus“, die soziale Chancengleichheit 
anstrebt, das bedeutet u.a.  
- Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Entfaltung  persönlicher Potenziale fördert und dem 
Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungsabschlüssen entgegenwirkt,  
- Inklusion als leitendes Prinzip der Schulentwickl ungsplanung zu verankern. 
  Neukonzeption der Beschulung von neuzugewanderten Kindern und Jugendlichen in Regelschulen 
- Beschulung in allen Schulformen, orientiert an de r jeweiligen Bildungsaspiration 
- Bildungsberatung 
- Fallscouts 
- Additive Sprachförderung 
 
Übergang Schule/Beruf 
- Die Zahl der SuS ohne Abschluss wird kontinuierli ch reduziert. 
- Alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I  werden ab der 8. Klasse systematisch und individuell 
auf den Übergang vorbereitet. Der Übergang selbst wird gestaltet; die/der Jugendliche  nach seinen 
individuellen Bedarfen begleitet und beraten (Landesprogramm KAOA ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘) 
- Alle Schülerinnen und Schüler, die die Ausbildung svorbereitung und die Berufsfachschule I/II an 
Berufskollegs verlassen, werden systematisch begleitet und mit dem Ziel einer Anschlussperspektive 
beraten (u.a. Projekt der Walter Blüchert Stiftung ‚was geht!‘) 
- Die Stadt Münster verfügt über Instrumente und Ve rfahren, die sicherstellen, dass Unversorgte im 
Übergang identifiziert und beraten werden 
Amtsziele – Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
- Kontinuierliche und frühzeitige Begleitung durch Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern,  
- Jugendlichen und Familien – Absicherung von gleic hen Bildungschancen ab der Geburt  
- Chancengleichheit durch kind- und jugendbezogene Armutsprävention

18 
 
- Verstetigung der Maßnahmen Früher Hilfen und Über gangskonzepte in die Bildungssysteme 
 
Geflüchtete Menschen in Münster – Handlungskonzept (2016): 
- Integration neu zugewanderter Kinder, Jugendliche r und Familien: aktiv, von Anfang an 
5.1.2 
Alle relevanten Akteure der allgemeinen kulturellen und 
der ausbildungsbezogenen Bildung sind gut miteinander 
vernetzt, berücksichtigen vorhandene Schnittstellen und 
arbeiten gemeinsam an der Verbesserung von 
Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit. 
Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingprozess (2004): 
- führender Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Europa 
 
 
5.1.3 
Die Wissenschaftsstadt eröffnet über die Kooperation 
von Schulen, Hochschulen, städtischen Einrichtungen 
und sonstigen Bildungseinrichtungen zusätzliche 
nachhaltige Bildungschancen. 
Forder-Förder-Projekt – Kooperationsprojekt der Universität mit Grund,- und weiterführenden Schulen 
- Weiterentwicklung der Schullandschaft Münsters: I ndividuelle Förderung und Inklusion. 
5.1.4 
Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist fest als 
Bestandteil in Verwaltung, Wirtschaftsunternehmen, 
(Hoch-) Schulen, Kindertagesbetreuung und sonstigen 
Bildungseinrichtungen etabliert.

19 
 
6 Globale Verantwortung und Eine Welt 
 
Nach einer Einführung zum Themenfeld und einer Kurzdarstellung des lokalen Bezugs zu Münster (Trends und Herausforderungen) werden die Bezüge des (neuen) GNK-
Zielekatalogs zu bestehenden strategischen Zielen und Leitlinien der Stadt Münster dargestellt. 
 
Einführung 
Individuen, Organisationen und Gemeinschaften handeln global verantwortungsvoll, wenn sie sich für Chancengleichheit bzw. Teilhabegerechtigkeit, eine gerechte globale 
Verteilung der Güter, eine friedvolle Entwicklung sowie die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen. Im Fokus stehen Strategien und Konzepte, die die 
Kommunalverwaltung und -politik Münsters einsetzen und ergreifen können, um eine nachhaltige Entwicklung vor Ort und in Entwicklungsländern zu fördern. Das Themenfeld kann 
sowohl Aktivitäten innerhalb Münsters z. B, in den Bereichen Informations- und Bildungsarbeit, Faires Beschaffungswesen und Migration als auch Aktivitäten im Ausland, etwa in 
Form von Kommunalpartnerschaften oder dem Austausch von kommunalem Fachpersonal im Rahmen internationaler Netzwerke umfassen. 
 
Trends  Herausforderungen  
Globale Verantwortung und Eine Welt 
- breites und erfolgreiches Netzwerk an Initiativen  und Vereinen, die sich zu 
Themen der Migration und Entwicklungszusammenarbeit engagieren 
- zahlreiche Informations- und Bildungsangebote  
- viele engagierte Schulen, Vereine und Kirchengeme inden, die konkrete 
Projekte in der Einen-Welt unterstützen 
- Münster ist Fair-Trade-Town  
- aufgrund des aktuell hohen Flüchtlingszuzugs in M ünster ist das Interesse 
für die Themen der globalen Zusammenhänge gestiegen / hohes Maß an  
Aktivierung von zivilgesellschaftlichem Engagement  und Ehrenamt in der 
Flüchtlingsarbeit 
- Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei  städtischen Anlagen 
(Divestment) 
Globale Verantwortung und Eine Welt 
- hohes Maß an Ehrenamtlichkeit bei den Aktivitäten  
- Implementierung eines nachhaltigen Beschaffungswe sens in Verwaltungen und 
Unternehmen 
- Implementierung von Kommunalpartnerschaften/Netzw erken mit Partnern in der 
Einen Welt 
- Integration der angekommenen Flüchtlinge in die S tadtgesellschaft

20 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030 und Bezug zu bestehenden Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
 
6.1 Unsere Globale Verantwortung leben  
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! Bestehende Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
6.1 
Die Themen Globale Verantwortung und Eine Welt 
sind fest im Handeln von Politik, Verwaltung, 
Wirtschaft und Zivilgesellschaft verankert.   
2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung (2015): 
- Münster begrüßt die von den Vereinten Nationen ve rabschiedete 2030-Agenda und die darin enthaltenen 
Entwicklungsziele, die „Sustainable Development Goals (SDGs) 
Leitbild „Migration und Integration Münster“ (2015): 
- Neuzugewanderte und bereits ansässige Menschen mi t Migrationsvorgeschichte sollen die Möglichkeit 
haben, am wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben unter Gewährung gleicher Rechte 
und Pflichten teilzunehmen. 
6.1.1 
Stadt und Wirtschaft und Zivilgesellschaft nutzen 
überwiegend die Möglichkeiten des fairen Handels, der 
fairen Beschaffung und fairer Finanzanlagen und 
fördern in Ländern des Globalen Südens* 
menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen 
Fair Trade-Stadt Münster (2011) 
- Stärkung des Fairen Handels in Münster 
Neufassung der städtischen Anlagerichtlinie – Divestment (2015) 
- keine Beteiligung an Unternehmen, die Kinderarbei t zulassen, Militärwaffen herstellen oder vertreiben, 
Atomenergie erzeugen oder auf nicht nachhaltige und klimaschädliche Energien setzen oder 
Unternehmen, die Schiefergasgewinnung (sog. „Fracking“) betreiben. 
6.1.2 
Die Stadt unterstützt alle Initiativen der Wirtschaft, 
Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die zum Ziel 
haben, mehr globale Gerechtigkeit zu erreichen 
Grün tagen in Münster 
- Klimaschonende Kongress- bzw. Veranstaltungsplanu ng durch Münster Marketing 
6.1.3 
Die Akteure für eine gerechtere Welt sind eng 
miteinander vernetzt und unterstützen sich gegenseitig 
bei ihren Projekten. 
1648 Dialoge zum Frieden – Europäisches Kulturerbesiegel und Friedensstadt 
- Weiterentwicklung Münsters als Friedensstadt, jäh rliche Veranstaltungssequenzen 
6.1.4 
Die Stadt Münster initiiert und unterstützt Stadt- und 
Projektpartnerschaften mit Akteuren des Globalen 
Südens. 
Münster ist Mitglied im Klimabündnis: 
- … „gemeinsam mit indigenen Völkern Klimagerechtig keit anstreben - durch Unterstützung von 
 Klimaschutzmaßnahmen, Bewusstseinsbildung und Verz icht auf Tropenholz aus Raubbau“

21 
 
7 Konsum und Lebensstile 
 
Nach einer Einführung zum Themenfeld und einer Kurzdarstellung des lokalen Bezugs zu Münster (Trends und Herausforderungen) werden die Bezüge des (neuen) GNK-
Zielekatalogs zu bestehenden strategischen Zielen und Leitlinien der Stadt Münster dargestellt. 
 
Einführung 
Im Rahmen dieses Themenfelds Konsum und Lebensstile werden in Münster Wege für gesamtgesellschaftliche Veränderungen zu nachhaltigen Lebensstilen und nachhaltigem 
Konsum aufgezeigt und erprobt. Dabei spielen die Veränderung von Verhaltens- und Konsummustern, Schaffung von Produktions- und  Absatzmärkten für regionale Warenströme 
(regionale Wertschöpfung), soziale Innovationen, Rebound-Effekte oder konsumbedingte Emissionen (wie z. B. CO2- und CH4-Emissionen) eine zentrale Rolle. Folgt man dem 
Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung sind Lebensstile und Konsum dann nachhaltig, wenn sie „den Bedürfnissen der heutigen Generation entsprechen, ohne die Möglichkeiten 
künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen“. 
 
Trends  Herausforderungen  
Konsum und Lebensstile 
- Zunahme der Individualisierung von Lebensstilen u nd Konsummustern 
unabhängig von „Milieuzugehörigkeit“ 
- Zunahme von Onlinehandel und -dienstleistungen 
- Nebeneinander gegensätzlicher Konsummuster (Fast Food,  enormer 
Fleischkonsum  versus vegetarisch oder vegan; Verschwendung, Übermaß 
versus Suffizienz und teilen statt besitzen….) 
- Zunahme des digitaler Dauer-Konsums 
- zunehmende Angebote hinsichtlich Sharing Economy (Coworking Spaces, 
Repair-Cafés, Urban Gardening, …) 
- zunehmendes Angebot an Informationen und Aktivitä ten zur Vermeidung 
von Lebensmittelverschwendung 
- Regionale Produkte: Konsumenten möchten wissen, w o ihre Lebensmittel 
herkommen – wer und wie sie produziert wurden. 
- Nachhaltigkeitskriterien sind nur teilweise Grund lage des städtischen 
Beschaffungswesens: (Tropenholz- und PVC-Verzicht bei städtischen 
Bauvorhaben, Pestizidverzicht auf städtischen Grünflächen, …) 
- Zunahme von Lieferverkehren in Wohnvierteln 
- Nutzungsdauer vieler Produkte sinkt 
Konsum und Lebensstile 
- Förderung des nachhaltigen Konsums und Verstetigu ng der „Kultur des Teilens“ 
- Sicherung der wohnungsnahen Grundversorgung.  
- Senkung von Ressourcenverbrauch (Abfall, Abwasser ….) 
- gesunde Ernährung an Schulen und Kitas 
- Exportorientierung der Landwirtschaft 
- Ausloten von Möglichkeiten der Entkopplung von Wa chstum und 
Ressourcenverbrauch 
- Verringerung des ökologischen Fußabdrucks sowohl jedes einzelnen als auch als 
Stadtgesellschaft 
- Fokus auf ökonomische Entwicklungen oder Konsum, Spaß und Freizeit 
- Faires und nachhaltiges Beschaffungswesen in Stad tverwaltung und Betrieben 
- Auswirkungen des Online-Handels auf den stationär en Einzelhandel und die 
zentralen Versorgungsbereiche

22 
 
Strategische Entwicklungsziele bis 2030 und Bezug zu bestehenden Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
 
7.1 Zukunftsfähig produzieren und konsumieren 
GNK-Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 - neu! Bestehende Leitlinien und Strategien der Stadt Münster 
7.1 
Münster ist Vorbild für zukunftsfähige Produktions- 
und Konsummuster 
(weniger, einfach, besser).  
Masterplan 100 % Klimaschutz (2015) 
- Senkung des Endenergieverbrauchs um 50% und des C O2-Emissionen um 95% bis 2050. 
Titel als „Fair Trade Stadt Münster“ (2011) 
Integriertes Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingkonzept Münster (2004) 
- Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass Münster nachhaltig lebenswert bleibt – als Stadt im 
Gleichgewicht! 
Münster ist Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk (1997) 
- Damit hat sich Münster verpflichtet, eine ressort übergreifende gesundheitlich nachhaltige Politik zu 
entwickeln. Die Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung soll bei allen öffentlichen Planungen und 
Entscheidungen berücksichtigt werden. Auf Bürgerbeteiligung wird geachtet.  
7.1.1 
Der Begriff Wohlstand hat eine neue Bedeutung 
bekommen. Zeitwohlstand, Eigenarbeit und 
Selbstversorgung sowie eine Kultur des „Teilens und 
Tauschens“ und des Lebens in und für die 
Gemeinschaft sind weit verbreitet. 
 
7.1.2  
Kreislaufwirtschaft, Re- und Upcycling, Cradle-to-
Cradle-Ansätze werden unterstützt und realisiert. Die 
Nutzungsdauer von Produkten wird verlängert. 
 
7.1.3 
Ver- und Entsorgung erfolgen zunehmend aus der 
Region, regionale Wertschöpfungsprozesse und der 
Markt für nachhaltige Produkte sind systematisch 
ausgebaut.

Beschlussvorlage

8105 Zeichen

V/0648/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
"Global Nachhaltige Kommune in NRW (GNK)" - Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 - Teil 1: 
"Thematische Leitlinien und strategische Entwicklungsziele" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
14.09.2017 Integrationsrat Vorberatung 
25.09.2017 Kommunale Seniorenvertretung Vorberatung 
26.09.2017 Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit Vorberatung 
04.10.2017 Sportausschuss Vorberatung 
04.10.2017 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
10.10.2017 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E -Government
 Vorberatung 
10.10.2017 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
 Vorberatung 
11.10.2017 Ausschuss für Liegenschaften, Wirtschaft und strategisches Flächenmanagement
 Vorberatung 
11.10.2017 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und 
 Arbeitsförderung Vorberatung 
12.10.2017 Kulturausschuss Vorberatung 
12.10.2017 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen Vorberatung 
12.10.2017 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 
17.10.2017 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 
17.10.2017 Ausschuss für Gleichstellung Vorberatung 
17.10.2017 Betriebsausschuss Münster Marketing Vorberatung 
17.10.2017 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
18.10.2017 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
18.10.2017 Rat Entscheidung 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0648/2017 
Auskunft erteilt: 
Frau Höper 
Frau Sander 
Herr Goldbeck 
Ruf: 
492 67 12, -67 61, - 67 62 
E-Mail: 
Hoeper@stadt-muenster.de 
Sander@stadt-muenster.de  
Goldbeck@stadt-muenster.de 
Datum: 
01.08.2017 
Öffentliche Beschlussvorlage

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V/0648/2017 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der vom Beirat Global Nachhaltige Kommune (GNK-Beirat) erarbeitete Zielekatalog zur Nach-
haltigkeitsstrategie Münster 2030 - Teil I (siehe Anlage 1) mit thematischen Leitlinien und stra-
tegischen Entwicklungszielen wird zur Kenntnis genommen. 
 
2. Der Zielekatalog zur Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 (siehe Anlage 1) wird als Orientie-
rungs- und Handlungsrahmen für die nachhaltige Entwicklung beschlossen, die Ziele werden 
gemäß Ratsbeschluss vom 14.12.2016 (V/1063/2016) als Leitorientierungen und Bestandteile 
im Prozess MünsterZukünfte 20|30|50 verankert. 
 
3. Der Empfehlung des GNK -Beirats (siehe Anlage 2) wird gefolgt. Die  Verwaltung wird beauf-
tragt ein Konzept zur Fortführung und Weiterentwicklung des bisherigen Beteiligungsproze s-
ses zu entwickeln und darin darzustellen, wie die Beteiligungen von zivilgesellschaftlichen, 
wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Akteuren zukünftig nach Ende des GNK -Projekts ge-
währleistet werden kann. Das Konzept ist  dem Rat mit der Beschlussvorlage zur Nachhalti g-
keitsstrategie – Teil II im Frühjahr 2018 vorzulegen. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Kann derzeit noch nicht ermittelt werden. 
 
 
Begründung: 
 
Mit der Teilnahme am Modellprojekt Global Nachhaltige Kommune in NRW (GNK) erarbeitet die Stadt 
Münster ihre Nachhaltigkeitsstrategie für 2030 in d erzeit sieben priorisierten Themenfeldern. Dies 
erfolgt nach Vorgabe des Projektträgers unter Einbindung des GNK -Projektbeirats und eines verwal-
tungsinternen Kernteams. Der Projektrahmen und die konkrete Vorgehensweise wurden bereits au s-
führlich in der Vorlage V/0320/2017 dargestellt. 
 
Die Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, Teil I: „Zielekatalog mit thematischen Leitlinien und str a-
tegischen Entwicklungszielen“ (siehe Anlage 1) ist ein wesentliches Zwischenergebnis des Beteil i-
gungsprozesses. Der GNK-Beirat hat diesen Zielekatalog gemeinschaftlich mit 42 Akteuren aus Zivi l-
gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung erarbeitet und in seiner Si tzung am 5. 
Juli gemeinsam mit zwei Empfehlungen an den Rat der Stadt Münster verabschiedet (sieh e Anlage 
2). 
 
Damit bilden diese Ziele und thematischen Leitlinien den strategischen Rahmen für alle Akteure - 
auch über Verwaltung und Politik hinaus – die gemeinsam an einer nachhaltigen Entwicklung Mün s-
ters arbeiten wollen. Der GNK -Beirat seinerseits hat sich in seiner Sitzung am 5. Juli 2017 verpflic h-
tet, dass die Beiratsmitglieder in ihren jeweiligen Entsendeorganisationen für Selbstve rpflichtungen 
und Beiträge zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 werben. 
 
Politik und Verwaltung übernehmen Vorbildfunktion, in dem sie sich als erste Akteure zur Umse tzung 
der Nachhaltigkeitsziele selbstverpflichten. Weitere Akteure aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft we r-
den motiviert, sich selbst zu verpflichten und ihre jeweiligen Beiträge zur Umsetzu ng der gemeins a-
men Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 zu definieren. 
 
Mittlerweile liegt der LAG 21 in NRW als Projektträger eine Verlängerung des Bewilligungszei traums 
bis April 2018 vor. Dies wirkt sich in den beteiligten Modellkommunen insofern aus, dass die jeweili-
gen Endberichte erst im Frühjahr 2018 fertiggestellt werden können (siehe Vorlage V/0320/2017).

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V/0648/2017 
 
Da die Ergebnisse des GNK -Modellprojektes als wichtige Leitorientierungen und Bestandteile im Z u-
kunftsprozess MünsterZukünfte 20I30I50 veranker t werden sollen (V/0070/2016, V/0494/2016, 
V/1063/2016), erfolgt die Beschlussvorlage des (isolierten) Zielekatalogs zum jetzigen (vorgezog e-
nen) Zeitpunkt. Damit wird gewährleistet, dass die thematischen Leitlinien und strategischen Entwic k-
lungsziele im Zu kunftsprozess von Anfang an berücksichtigt werden können.  Das entspricht der I n-
tention der „MünsterZukünfte 20|30|50, wo die vorliegenden GNK-Ergebnisse zu Zielen und Leitorien-
tierungen genutzt werden sollen. Dabei ist im Rahmen des Integrierten Handlungsk onzeptes (ISEK) 
auch eine Verständigung über Entwicklungsziele, insbesondere Zielkonflikte auf der Basis vorhand e-
ner Zielkataloge vorgesehen (vgl. hierzu Vorlage V/1063/2016). 
 
Im GNK-Prozess wurde auch das Themenfeld Klima und Energie bearbeitet. Die bish erigen Ergeb-
nisse sind in den parallel laufenden Strategieprozess zum Masterplan Klimaschutz 2050 eingeflossen 
und werden dort im Rahmen der Ausformulierung von strategischen Unterzielen berücksichtigt. En t-
sprechend sind in der vorliegenden Vorlage nur die  thematische Leitlinie des Theme nfelds und das 
strategische Entwicklungsziel aufgeführt. Der Beschluss zu den strategischen Unte rzielen wird über 
die Beschlussvorlage zur Strategie Masterplan Klimaschutz 2050 erfolgen. Anschließend werden di e-
se Unterziele in die Nachhaltigkeitsstrategie übernommen. 
 
 
Ausblick 
Im verbleibenden Projektzeitraum wird die Nachhaltigkeitsstrategie im GNK -Beirat über die Formulie-
rung operativer Ziele und eines Maßnahmenkatalogs weiter konkretisiert. Alle Ergebnisse we rden in 
einem Nachhaltigkeitsbericht zusammengefasst. Dieser wird dem Rat mit der Beschlussvo rlage zur 
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 – Teil II „Operative Ziele und Maßnahmen“ im Frühjahr 2018 
vorgelegt. 
 
Darüber hinaus werden die Ergebnisse des GNK -Modellprojektes als wichtige Leitorientierungen und 
Bestandteile im Zukunftsprozess MünsterZukünfte 20I30I50 verankert (V/0070/2016, V/0494/2016, 
V/1063/2016).  
 
Die aktuellen Informationen und Zwischenergebnisse des Projekts werden fortlaufend auf der Inte r-
netseite des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit unter:  
http://www.stadt-muenster.de/umwelt/nachhaltigkeit.html veröffentlicht. 
 
 
In Vertretung 
 
gez. 
 
Matthias Peck 
Stadtrat 
 
Anlagen: 
 
- Anlage 1: Zielekatalog mit thematischen Leitlinien und strategischen Entwicklungszielen  
- Anlage 2: Beschluss des GNK-Beirats und Empfehlungen an den Rat der Stadt Münster 
(Auszug aus dem Protokoll des GNK-Beirats – Sitzung am 05. Juli 2017)  
- Anlage 3: Bezug zu übergeordneten Nachhaltigkeitsstrategien auf globaler Ebene sowie 
auf Bundes- und Landesebene 
- Anlage 4: Einführung in die Themenfelder, Bezüge zu bestehenden Leitlinien und Strate-
gien der Stadt Münster

Beratungsverlauf (18)

14.09.2017 Integrationsrat
TOP 2.5 Vorberatung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
25.09.2017 Kommunale Seniorenvertretung
TOP 2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
26.09.2017 Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit
TOP 8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
04.10.2017 Sportausschuss
TOP 3.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
04.10.2017 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 9 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
10.10.2017 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
10.10.2017 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government
TOP 3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
11.10.2017 Ausschuss für Liegenschaften, Wirtschaft und strategisches Flächenmanagement
TOP 5.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
11.10.2017 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 7 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
12.10.2017 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 5.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
12.10.2017 Kulturausschuss
TOP 10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
12.10.2017 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
17.10.2017 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
17.10.2017 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 6.10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
17.10.2017 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
17.10.2017 Betriebsausschuss Münster Marketing
TOP 6 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
18.10.2017 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 27 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
18.10.2017 Rat
TOP 34 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Kinderhaus

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Details

Aktenzeichen
V/0648/2017
Typ
Vorlagen
Datum
31.08.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37