V/0915/2018
Trägervergabe für die Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützenhof
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Anlage 2_Auswertungsformulare aller Träger
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1 Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster Auswertungsformular Ausgeschriebene Einrichtung : Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützen- hof Name und Adresse des Trägers: Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. Gustav-Stresemann-Weg 62 48155 Münster 1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild etc. - Gründung des ASB Kreisverbandes Münsterland e.V.: 1972 - Anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe - Betreibt bereits eine Kita in Münster, ab 2019 ei ne weitere und in 2020 zwei weitere Kitas (Regina-Protmann-Straße, Alt Angelmodde und Petersheide) - Der ASB ist eine Hilfsorganisation und ein Wohlfa hrtsverband - Der ASB setzt sich aus dem Bundesverband, den Lan desverbänden sowie Kreis- und Ortsverbänden zusammen - Die Grundlage der Arbeit bilden humanitäre und de mokratische Grundsätze - Der ASB arbeitet parteipolitisch neutral und konf essionell ungebunden - Der ASB Kreisverband arbeitet am Leitbild der Ges amtorganisation - Der ASB ist in der Flüchtlingsarbeit in Münster t ätig, bis Anfang 2018 Träger der Ein- richtungen am Dahlweg 116 und 118 - Der ASB ist bestrebt den Bereich Kinder- und Juge ndhilfe in Münster auszubauen 2. Wirtschaftlichkeit Angebotener Trägeranteil 4,00% Trägeranteil Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 3. Fachlichkeit / Pädagogik 3.1. Rahmenkonzept Fachliche Ausrichtung: - Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe- treuung liegen vor - Situationsorientierter Ansatz - Jedes Kind soll den gleichen Zugang zur Bildung e rhalten - Raumgestaltung: Aufteilung in Funktionsbereiche - Schwerpunkte im Bereich Bewegung und gesunder Ern ährung - Sprachförderung im Kitaalltag - Bildungsdokumentationskonzept liegt vor Flexible Betreuung: - Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der E ltern eingerichtet werden - Regelöffnungszeiten: 07.00 Uhr - 16.30 Uhr (freitags 07.00 Uhr - 15.00 Uhr), bei Be- darf bis 20.00 Uhr 2 3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusio n und Genderthematik Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Aufnahme von Kindern mit und ohne Behinderung ist erwünscht, personelle Ressour- cen stehen dafür zur Verfügung (Inklusionsfachkräfte) - Multikulturelle und multiprofessionelle Teams - Inklusive, altersgemischte Gruppen - Partizipation und Integration grundlegend in der Arbeit verankert (Beschwerdema- nagement für Kinder) - Träger hat bereits Erfahrungen im Bereich der Flü chtlingshilfe und in der Betreuung von Kindern / Flüchtlingskindern 3.3. Gesundheitsförderung Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Bewegungsförderung steht im Vordergrund - Gesundes Essen; Belieferung mit Frischkost aus be stehender ASB Kita Grünschleife angestrebt (Frischkostküche baulich am Standort Dahlweg nicht umsetzbar) - Frühstücksbuffet, Kinder werden aktiv einbezogen - Projekte zum Thema Ernährung / Gesundheit im Kita alltag - Kooperation mit Ärzten und Zahnärzten - Angebote zur Verkehrserziehung / Unfallprävention 3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner Bereits bestehende Vernetzungen: - Vernetzung mit bestehenden Einrichtungen des ASB, insbesondere ASB Kita Grün- schleife - Sehr gute Vernetzungen durch die Trägerschaft der Flüchtlingseinrichtungen Dahlweg 116 + 118 bis Anfang 2018 - Bereits bestehende Kooperationen mit Akteuren im Stadtteil und aktive Mitarbeit in Stadtteilarbeitskreisen etc. Geplante Vernetzungen: - Vernetzungen mit Pädagogen, Therapeuten, Ärzten, Psychologen, Frühförderstellen, familienentlastenden Diensten etc. - Kooperation mit Schulen (z.B. Schulbesuche) - Kooperation mit der angrenzenden Flüchtlingseinri chtung am Dahlweg 116 - Am Standort Dahlweg sollen die bisherigen Koopera tionen intensiviert werden - Generationenübergreifende Projekte mit Seniorengr uppen geplant - Kooperation mit Eltern-Kind-Gruppen, Tagespflegep ersonen, Familienbildungsstätten etc. - Aktive Teilnahme an Stadtteilarbeitskreisen, Fach gremien und AG’s ist geplant 3 3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Individuelles Eingewöhnungskonzept am Kind orient iert - Strukturierte Elternarbeit findet statt - Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elt ernabende usw. finden statt - Elternhospitationen möglich - Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat - Feste und Aktionen für Familien - Hilfestellung und Begleitung von Familien in beso nderen Lebenslagen - Jährliche Abfrage der Betreuungszeiten 3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maß nahmen Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß- nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben / Flexibilitä t des personellen Einsatzes durch mehrere Einrichtungen in Münster zukünftig gegeben - Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mi tarbeiter/-innen (5 Bildungstage pro Jahr) - Regionale Fachberatung - Ein ausführliches Qualitätsmanagement wird aktuel l mit den Mitarbeiter/-innen entwi- ckelt - Betriebliches Gesundheitsmanagement für alle Mita rbeiter - Bezahlung der Mitarbeiter in Anlehnung an den TVö D - Online gestütztes Arbeitsmaterial für Mitarbeiter zur Entlastung - Kinderschutzkonzept liegt vor 4. Besondere Merkmale / Eignung - Gute und bestehende Vernetzungen mit allen Akteur en im Stadtteil durch den Betrieb der Flüchtlingseinrichtungen Dahlweg bis Anfang 2018 - Ausbau des stadtweiten Angebotes von Leistungen f ür Familien - Bei Bedarf Erweiterung der Öffnungszeiten bis 20. 00 Uhr 1 Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster Auswertungsformular Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützen- hof Name und Adresse des Trägers: educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH Alter Markt 36-42 50667 Köln 1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild etc. - educcare ist ein gemeinnütziger Träger, häufige K ooperationen mit Unternehmen - Gründung 2001; der Träger ist seit 2002 bundeswei t anerkannter Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe - Betreiber von Kindertageseinrichtungen und Kinder krippen - Betreiber von aktuell 34 Kindertageseinrichtungen in fünf Bundesländern mit über 900 Mitarbeiter/-innen - Seit 2013 Betreiber der Betriebskita „Lacki Kids“ in Münster-Hiltrup - Ab dem 1.8.2019 Betreiber der Kindertageseinricht ung an der Middelerstraße (Wol- beck) - Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung li egt vor 2. Wirtschaftlichkeit Angebotener Trägeranteil 2,50% Trägeranteil Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben 3. Fachlichkeit / Pädagogik 3.1. Rahmenkonzept Fachliche Ausrichtung: - Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe- treuung liegen vor - Bildungs- und Betreuungskonzept als Grundlage der Arbeit - Kita wird als zweites Zuhause für Kinder gesehen - Individuelle Bildung mit partizipativem Ansatz - Angebote und Impulse für Kinder aufgrund eines be stimmten Beobachtungssystems - Bilinguale Erziehung kann angeboten werden - Gruppenübergreifende Arbeit in allen Gruppen- und Altersstrukturen - Raum als ‚dritter Erzieher‘ / Reggiopädagogik / s ozialkonstruktivistischer Ansatz - Einsatz verschiedener Beobachtungs- und Bildungsd okumentationsverfahren Flexible Betreuung: - Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der E ltern eingerichtet werden, z.B. Bu- chung von Zusatzstunden innerhalb und außerhalb der Öffnungszeiten (ExtraZeit) - Regelöffnungszeiten: 07.00 Uhr - 19.00 Uhr, Betre uung max. 9 Std./Tag 2 3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusio n und Genderthematik Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Jedes Kind wird individuell wahrgenommen und ents prechend seiner Bedürfnisse ge- fördert auch hinsichtlich Integration / Inklusion und Migration - Erfahrungen in der inklusiven Betreuung von Kinde rn - Interdisziplinäre Fortbildungen für Fachkräfte - Hohe Bedeutung interkultureller Kompetenz in Einr ichtungen - Barrierefreie Raumgestaltung - Partizipation im Kitaalltag integriert (z.B. Kind erkonferenzen) - Einsatz von multiprofessionellen / multikulturell en Teams 3.3. Gesundheitsförderung Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Bewegungs- und Gesundheitsförderung durch verschi edene pädagogische Bausteine - Individuelle Verpflegungskonzepte und Angebotsges taltung je nach Kita - Körpererfahrungen sammeln - Ernährung, Umgang mit Lebensmitteln, gemeinsames Kochen mit den Kindern - Unfall-, Gewalt- und Suchtprävention 3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner Geplante Vernetzungen: - Zusammenarbeit mit Schulen und umliegenden Kitas im Sozialraum - Vernetzung mit anderen Kitas und Trägern im Sozia lraum: Gemeinsame Feste, ge- meinsame Projekte, gegenseitige Besuche usw. - Kooperationen mit Vereinen, Institutionen, andere n Trägern - Kooperation mit Ärzten, Therapeuten, sonderpädago gischen Einrichtungen - Ort familiärer Unterstützung (familienzentrumähnl iche Strukturen) - Kontakte mit bestehenden Kindertagespflegepersone n / Großtagespflegestellen denk- bar - interkulturelle und generationenübergreifende Ang ebote - Weiterentwicklung als Familienzentrum denkbar, An gebote je nach Bedarfen der Fami- lien im Stadtteil 3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vordergrun d - Individuelles Eingewöhnungskonzept am Kind orient iert (Berliner Modell) - Fokus auf familienunterstützender Arbeit (Familie im Fokus) - Strukturierte Elternarbeit findet statt - Regelmäßige Elterngespräche, Informationsgespräch e, Tür- und Angelgespräche, El- ternabende/-nachmittage usw. finden statt - Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat - Halbjährliche Elternbefragung 3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maß nahmen Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernden Maßnahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben / Flexibilitä t des personellen Einsatzes durch mehrere Einrichtungen in Münster zukünftig gegeben 3 - Synergieeffekte mit bestehender Einrichtung „Lack i Kids“ und zukünftiger Einrichtung an der Middelerstraße - Coach als Fachberatung und Bindeglied zwischen ze ntralem Träger und Einrichtung - Begleitung, Moderation und Beratung für Mitarbeit er/-innen, Leitung, Eltern - Coach hat i.d.R. einen zusätzlichen fachlichen Sc hwerpunkt (z.B. Sprache, Naturwis- senschaften etc.) und ist für die Vermittlung dieser Inhalte an andere Coaches und Lei- tungen zuständig ist - Fortbildungsangebote für Mitarbeiter - Verschiedene Evaluationsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Eltern - Personalentwicklungskonzept (z.B. durch Coaching) - Bezahlung der Mitarbeiter nach Tarif - Kinderschutzkonzept liegt vor 4. Besondere Merkmale des Trägers - Ausbau der Angebote in Münster (Synergieeffekte) - Flexible Öffnungszeiten; Vereinbarkeit von Famili e und Beruf - Insbesondere Erfahrung bei Betriebskitas - Bilingualer Kita-Alltag wird angestrebt 1 Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster Auswertungsformular Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützen- hof Name und Adresse des Trägers: FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH Komödienstraße 18-24 50667 Köln 1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild etc. - FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH mit Sitz in Be rlin ist eine Tochtergesellschaft des FRÖBEL e.V. - Anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe un d Mitglied im paritätischen Gesamt- verband - Bundesweit tätiger Träger im Bereich der Kinderbe treuung und Hilfen zur Erziehung (insgesamt über 170 Kitas in Deutschland, 57 davon in NRW) - Philosophie des Friedrich Fröbels (Kinder verfüge n über individuelles Bildungspo- tential) - Pädagogisches Leitbild, Führungsleitbild und Unte rnehmensleitbild liegen vor - Ab dem 01.09.2019 Betreiber der Kindertageseinric htung am Emmy-Herzog-Platz (Markweg) - Ab Herbst 2019 Betreiber der Kindertageseinrichtu ng an der Landsberger Straße in Amelsbüren 2. Wirtschaftlichkeit Angebotener Trägeranteil 9,00% Trägeranteil Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 3. Fachlichkeit / Pädagogik 3.1. Rahmenkonzept Fachliche Ausrichtung: - Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe- treuung liegen vor - Arbeit mit offenem Konzept - Schwerpunkt: ästhetische Bildung (Kindern eine Au seinandersetzung mit allen Sinnen ermöglichen), sowie handwerkliche Bildung und darstellende Kunst - Schwerpunkt Bilingualität - Alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung - Einsatz verschiedener Beobachtungs- und Bildungsd okumentationsverfahren - Individualisierung und Partizipation von Kindern Flexible Betreuung: - Regelöffnungszeiten: 07.00 Uhr - 17.00 Uhr - Flexible Öffnungszeiten, an die Bedürfnisse der E ltern gerichtet. - Durchgängige Betreuung - auch während der Ferienz eit 2 3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusio n und Genderthematik Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stell fol- gende Merkmale besonders heraus: - Aufnahme von Kindern unterschiedlicher Herkunft / Konfessionen - Partizipation als konzeptioneller Schwerpunkt (Re chte durch die EU- Kinderrechtskonvention) - Kinder werden für verschiedene Weltanschauungen s ensibilisiert und in ihrer interkul- turellen Kompetenz gefördert - Einsatz von multikulturellen / multiprofessionell en Teams - Ideen zur Nutzung neuer Unterstützungsmöglichkeit en für Menschen mit Behinderun- gen - Pädagogisches Handeln orientiert sich an den Bedü rfnissen und Ressourcen der Kin- der - Fröbelberatungsstelle / Fröbelfon als übergeordne te Soforthilfe immer erreichbar 3.3. Gesundheitsförderung Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Als zentrale Aufgabe: Eine lebensweltbezogene und ganzheitliche Gesundheitsförde- rung - Das Ernährungskonzept sieht eine ausgewogene, alt ersentsprechende und hochwerti- ge Ernährung vor - Frischkost durch Einrichtung einer Frischkostküch e (Frischkostküche baulich am Standort Dahlweg nicht umsetzbar); Beteiligung der Kinder, Erleben der Essenskultur, Erlernen von Essenszubereitung, Anlegen von Gemüse-/Kräuterbeeten - Einrichtung von Ruhezonen zur Förderung der körpe rlichen / seelischen Entspannung und Ruhe - Bereits Erfahrung in der Zertifizierung von Beweg ungskitas 3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner Geplante Vernetzungen: - Offener Zugang auf alle vorhandenen Sozialraumakt eure ist geplant - Kooperation mit Schulen, um frühzeitig die Übergä nge zu gestalten - Kooperation mit der Tagespflege, um Übergänge zu gestalten; Erfahrungen durch die Übernahme einer Tagespflege mit angestellten Tagespflegepersonen - Vernetzung mit der Kinder Kunstschule „Eigensinn“ - Kooperation mit der Theater- und Kinderkulturwerk statt „Musifratz“ - Wenn möglich Kooperation mit Künstlern und Künstl erinnen aus unterschiedlichen Be- reichen - Zusammenarbeit mit dem ansässigen Seniorenheim „J ohanniter Stift Münster“ - Vernetzung mit der städtischen Gemeinschaftsgrund schule „Hermannschule“ - Weiterentwicklung zum Familienzentrum bei Bedarf gewünscht 3 3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: - Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Bemühen um di e Entwicklung und das Wohlbe- finden des Kindes - Eingewöhnung nach dem Berliner oder Münchener Ein gewöhnungsmodell - Strukturierte Elternarbeit findet statt - Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elt ernabende usw. finden statt - Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat - Regelmäßige Elternbefragungen - Einbindung und Beteiligung der Eltern an pädagogi schen Aktivitäten - Errichtung einer Lounge, die Eltern zum Austausch und Verweilen einlädt 3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maß nahmen Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß- nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben / Flexibilitä t des personellen Einsatzes durch mehrere Einrichtungen in Münster zukünftig gegeben - Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mi tarbeiter - Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement - Qualitätsentwicklung durch PädQuis (einem pädagog ischen Qualitäts- und Informati- onssystem) - Jährliche Evaluation der pädagogischen Arbeit - Durchführung regelmäßiger Qualitätszirkel zu päda gogischen Themen - Zentrales Beschwerdemanagement für Eltern sowie M itarbeiter und Mitarbeiterinnen - Kinderschutzkonzept liegt vor - Bezahlung der Mitarbeiter nach eigenem Haustarifv ertrag - Betreiber einer Fachschule für Sozialpädagogik 4. Besondere Merkmale des Trägers - Durchgängige Betreuungszeiten - auch in den Ferie n - Ausbau des Standortes Münster um Synergieeffekte zu nutzen - Erfahrungen als Träger in der Kindertagespflege 1 Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster Auswertungsformular Ausgeschriebene Einrichtung : Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützen- hof Name und Adresse des Trägers: Global Education gGmbH Tochtergesellschaft der: pme Familienservice gGmbH Friesenring 50 48147 Münster 1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild etc. - Global Education gGmbH ist eine 100%ige Tochterge sellschaft der pme Familienser- vice gGmbH - Die pme Familienservice Gruppe ist an mehr als 30 Standorten in Deutschland, Öster- reich, der Schweiz und Tschechien vertreten - Betreibt über 60 betriebsnahe Kinderbetreuungsein richtungen in Deutschland (Kinder- gärten, Kinderkrippen, Back-up-Einrichtungen, Familienkrippen, Schülerbetreuungen) - In Münster mit einer Geschäftsstelle und einem Ba ck-up-Service vertreten - Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung li egt vor 2. Wirtschaftlichkeit Angebotener Trägeranteil 4,50% Trägeranteil Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 3. Fachlichkeit / Pädagogik 3.1. Rahmenkonzept Fachliche Ausrichtung: - Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe- treuung liegen vor - Orientierung an modernem Familien- und Arbeitsleb en, Verständnis als Dienstleister - Bedürfnisse von Eltern und Kindern im Mittelpunkt - Kind als „autonomer und individueller Akteur sein er Entwicklung“ (ressourcenorientiert, Resilienz fördernd), Fachkraft bzw. Erwachsener als Begleiter der Entwicklungspro- zesse - Teilnahme „Haus der kleinen Forscher“ (Forschende s Lernen) - Tiergestützte Pädagogik - Alltagsintegrierte Sprachbildung - Bildungsdokumentationskonzept liegt vor Flexible Betreuung: - Öffnungs- und Schließzeiten sind an Bedürfnissen der Eltern orientiert - Flexible Betreuungsmodelle möglich 2 3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusio n und Genderthematik Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Einsatz von multikulturellen / multiprofessionell en Teams mit verschiedenen Migrati- onshintergründen - Hoher Anteil von männlichen Fachkräften - Erfahrungen in der inklusiven Betreuung von Kinde rn - Bereits Erfahrungen mit dem Thema Migration / Par tizipation - Schulungen der Mitarbeiter zu den einzelnen Theme nfeldern 3.3. Gesundheitsförderung Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Gesunde Ernährung und Bewegung als Schwerpunkt - Frische und selbstständige Zubereitung in Kochküc he (Frischkostküche baulich am Standort Dahlweg nicht umsetzbar) - Bewegungsangebote innerhalb und außerhalb der Kit a - Hygieneerziehung und Zahngesundheit sind Bestandt eile der Gesundheitsförderung - Beratung der Familien / Eltern zu Themen der Gesu ndheitsförderung 3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner Geplante Vernetzungen: - Zusammenarbeit mit Schulen ist konzeptionell vorg esehen - Teilnahme an Fachgremien und Arbeitsgemeinschafte n - Kontakte zu Beratungs- und Frühförderstellen - Kontakte zum Jugendamt, sozialpädiatrischen Zentr en, Zahnärzten, Therapeuten - Kooperation mit anderen Kindertagesstätten im Soz ialraum - Sozialraumorientierung bei Ausflügen - Die Übergänge zwischen Tagespflege, Kita und Schu le werden sensibel begleitet 3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Eingewöhnung nach Berliner Eingewöhnungsmodell - Jährlich stattfindende Elternbefragungen - Strukturierte Elternarbeit findet statt - Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elt ernabende usw. finden statt - Beschwerdemanagementkonzept liegt vor 3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maß nahmen Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß- nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben - Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mi tarbeiter - Bezahlung der Mitarbeiter nach Tarif - Kitamanagement und Fachberatung bei pme Familiens ervice gGmbH angesiedelt - internes pme Familienservice – Wikipedia als Plat tform für Fachkräfte - Kinderschutzkonzept liegt vor - Beschwerdemanagementkonzept liegt vor - Qualitätssicherung anhand des Nationalen Kriterie nkatalogs (NKK) 3 4. Besondere Merkmale / Eignung - Schwerpunkt Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Erfahrungen mit flexiblen und erweiterten Betreuu ngszeiten - Bildungsschwerpunkt: „Haus der kleinen Forscher“, Ernährung, Bewegung 1 Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster Auswertungsformular Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützen- hof Name und Adresse des Trägers: Kinderzentren Kunterbunt gGmbH Carl-Schwemmer-Straße 9 90427 Nürnberg 1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild etc. - Gemeinnütziger Träger der freien Jugendhilfe mit Sitz in Nürnberg - 1998 als Elterninitiative gegründet - Spezialisiert auf Kinderbetreuung, Weiterbildung und frühkindliche Erziehung - Idee: Erweiterte Öffnungszeiten und ganzjährige Ö ffnungszeiten - Seit 2004 / 2005 eingetragen als gGmbH - Aktuell Träger von bundesweit 80 Kitas – hiervon 30 in NRW (hauptsächlich Köln / Bonn) - Zukünftig Träger von zwei Einrichtungen in Telgte (Eröffnung 09/2018 und 09/2019, als Partnereinrichtungen dienend) - Übergeordnete Rahmenkonzeption – individuelle Kon zeptentwicklung am Standort an- hand der Bedarfe und Ressourcen - Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung li egt vor 2. Wirtschaftlichkeit Angebotener Trägeranteil 4,00 % Trägeranteil Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 3. Fachlichkeit / Pädagogik 3.1. Rahmenkonzept Fachliche Ausrichtung: - Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe- treuung liegen vor - Übergeordnetes Rahmenkonzept - Ko-konstruktive Arbeit in den Kitas - Schwerpunkte werden individuell am Standort entwi ckelt anhand der Bedarfe und Res- sourcen - Träger hat bisher noch wenig Erfahrungen mit Fami lienzentren, steht dem aber offen gegenüber und plant in zwei Einrichtungen aktuell die Weiterentwicklung zum Familien- zentrum - Teiloffenes Konzept (angepasst auf altersspezifis che Differenzen) Flexible Betreuung: - Regelöffnungszeiten: 07.30 Uhr - 16.30 Uhr - Flexibles Stundenbuchungssystem - Öffnungszeiten werden anhand von Bedarfsabfragen angepasst - Zusätzliches Angebot von flexiblen Buchungsstunde n (ExtraZeit) 2 3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusio n und Genderthematik Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Inklusion als wichtiger Faktor für gelingende Bil dungs- und Betreuungsarbeit im ganz- heitlichen Sinne (Kinder, Familie, Fachkräfte) - Qualitätsleitungen betreuen jeweils 15 Kitas in p äd. Fragen und allen Querschnittsfra- gen - Konzept der Ko-Konstruktion: Individuelle Betrach tung und Partizipation des Kindes (z.B. Kinderkonferenz) - Beteiligung der Eltern und Kinder in Entscheidung sprozessen - Möglichst gemischtgeschlechtliche Zusammensetzung des Teams 3.3. Gesundheitsförderung Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Bereits in bestehenden Kitas ist der Bereich der Gesundheitsförderung ein Schwer- punkt - Aktive Arbeit im Bereich Bewegung und Ernährung - Hygiene und Zahngesundheit konzeptionell veranker t - Beratung und Angebote für Familien zum Thema Gesu ndheitsförderung - Kräutergarten im Außenbereich 3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner Geplante Vernetzungen: - Kooperation mit z.B. Jugendamt, Grundschulen, Kin dergärten, Büchereien im Stadtteil - Vernetzung mit Kindertagespflege gewünscht, Übern ahme der Trägerschaft einer Groß- tagespflegestelle vom Träger gut vorstellbar - Teilnahme an AKs und AGs ist gewünscht - Partnereinrichtungen in Telgte für u.a. Vertretun gsregelungen 3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Eingewöhnung nach dem Münchener Eingewöhnungsmode ll - Sicherstellung der Partnerschaft durch gemeinsame Gremienarbeit - Offener Austausch mit Eltern (Transparenz) - Feedbackgespräche bei Verlassen der Kita 3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maß nahmen Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernden Maßnahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Interne und externe Fortbildungen für Mitarbeiter /-innen - Interne Fortbildungen durch Inklusionsfachberater in - Vier Fortbildungstage pro Mitarbeiter / Jahr - Jährliche Mitarbeiter- sowie Elternbefragung - Bezahlung der Mitarbeiter in Anlehnung an den TVö D - Feedbackgespräche sind jederzeit möglich - Facilitymanagement zur kurzfristigen Behebung von Sachmängeln 4. Besondere Merkmale / Eignung - Ausbau der Angebote in Ballungszentren - Angebot der erweiterten und ganzjährigen Öffnungs zeiten 1 Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster Auswertungsformular Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützen- hof Name und Adresse des Trägers: Kleine Riesen Nord gGmbH Esslinger Straße 69 73732 Esslingen 1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild etc. - Kleine Riesen Nord gGmbH ist ein Tochterunternehm en der Giant Leap GmbH und Co KG - Gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendhilfe - Betreiber von bundesweit aktuell 30 Kindertagesei nrichtungen und Kinderkrippen - Seit 2018 Betreiber von drei Kindertageseinrichtu ngen Willingrott, Hermannschule, und Interims-Pavillon Albachten (dauerhafte Folgeeinrichtung in Albachten-Ost) und in 2019 Inbetriebnahme von zwei weiteren Einrichtungen (Meyerbeerstraße und Eichen- dorffstraße inkl. Dependance Heidestraße) - Implementierung einer anteiligen Fachberatung in Münster - Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung li egt vor 2. Wirtschaftlichkeit Angebotener Trägeranteil 9,00% Trägeranteil Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 3. Fachlichkeit / Pädagogik 3.1. Rahmenkonzept Fachliche Ausrichtung: - Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe- treuung liegen vor - Individuelle Förderung und Entwicklung des Kindes - Sprachförderung im Kitaalltag - Bildungsdokumentationskonzept (quartalsweise Entw icklungsprofile) liegt vor - Bei Bedarf soll Bilingualität angeboten werden Flexible Betreuung: - Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der E ltern eingerichtet werden, Einstieg in das Modell ExtraZeit / FlexiZeit vorstellbar - Regelöffnungszeiten: 07.00 Uhr - 16.00 Uhr 2 3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusio n und Genderthematik Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Bereits Erfahrungen mit dem Thema Migration / Par tizipation - Jedes Kind wird individuell wahrgenommen - Einsatz von multikulturellen / multiprofessionell en Teams mit verschiedenen Migrati- onshintergründen, Einsatz von männlichen Fachkräften - Externe und interne Schulungen der Mitarbeiter/-i nnen in Bezug auf Migration / Inklusi- on - Erfahrungen in der inklusiven Betreuung von Kinde rn 3.3. Gesundheitsförderung Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Der Träger bietet Essen vom Zulieferer in Kombina tion mit frischen Lebensmitteln an - Gemeinsame Essenssituation als schöner und besond erer Moment im Kitaaltag - Angebote des päd. Kochens mit Sozialraumakteuren - Projekte zur Zahngesundheit - Bewegungsangebote innerhalb und außerhalb der Kit a, auch in Kooperation mit Verei- nen im Stadtteil - Beratung der Familien / Eltern zu Themen der Gesu ndheitsförderung 3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner Geplante Vernetzungen: - Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas, insbesonder e der Kita Hermannschule, im Sozialraum - Zusammenarbeit mit Frühförderung in den Räumlichk eiten der Kindertageseinrichtung - Vernetzung mit anderen Kitas im Sozialraum: Gemei nsame Feste, gemeinsame Pro- jekte usw. - Kooperation mit Sportvereinen im Sozialraum - Kooperation mit Kindertagespflege im Sozialraum - Zertifizierung zum Familienzentrum nach Entwicklu ngsphase in Münster anvisiert - Weitere Zusammenarbeit mit Musikschulen, Ärzten, Betrieben und anderen Akteuren im Sozialraum geplant - Teilnahme an Arbeitskreisen und AG’s ist geplant 3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Individuelles Eingewöhnungskonzept am Kind orient iert - Strukturierte Elternarbeit findet statt - Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elt ernabende usw. finden statt - Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat - Jährliche Elternbefragung - Beschwerdemanagementkonzept liegt vor 3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maß nahmen Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernden Maßnahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, Flexibilität des personellen Einsatzes durch mehrere Einrichtungen in Münster zukünftig gegeben - Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mi tarbeiter 3 - Implementierung einer anteiligen Fachberatung in Münster - Bezahlung der Mitarbeiter in Anlehnung an den TVö D - Qualitätssicherung anhand der 6-SIGMA-DMAIC Metho de - Teilnahme an Fachgremien und AG’s ist geplant - Kinderschutzkonzept liegt vor 4. Besondere Merkmale des Trägers - Möglichkeit verschiedener Schwerpunktbildungen an hand sozialräumlicher Bedarfe (Bilingualität, Naturwissenschaftliche Bildung, usw.) - Erfahrungen in der Arbeit der Interkulturalität u nd mit bildungsfernen Familien - Ausbau des Standortes Münster um Synergieeffekte (Vertretungsregelungen, Fachbe- ratung vor Ort) zu erzielen 1 Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster Auswertungsformular Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützen- hof Name und Adresse des Trägers: Step Kids KiTas gGmbH Am Friedrichshain 22 10407 Berlin 1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild etc. - Step Kids Kitas gGmbH ist ein Tochterunternehmen der Step Kids Education GmbH – ein bundesweit tätiger Träger von aktuell 18 Kindertageseinrichtungen, davon 15 in NRW und drei in Brandenburg / Berlin - Angebot von Brückenprojekten: Mobile Kitas (für K inder mit Fluchthintergrund) - Anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe - Seit April 2017 gehört Stepke zur AcadeMedia Grup pe - Überkonfessioneller und diskriminierungsfreier Tr äger - Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung li egt vor 2. Wirtschaftlichkeit Angebotener Trägeranteil 9,00% Trägeranteil Es werden für bestimmte Angebote / Aktionen Zusatzbeiträge erhoben. 3. Fachlichkeit / Pädagogik 3.1. Rahmenkonzept Fachliche Ausrichtung: - Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe- treuung liegen vor - Situationsorientierter und systemischer Ansatz - Konzeptausrichtung: Best Practice Ansatz abhängig vom Sozialraum - Konzeptionsschwerpunkte z.B. Musik, Bewegung, Nat ur - Bilingualität durch Native Speaker in allen Einri chtungen - Alltagsintegrierte Sprachbildung, Kommunikationsk ultur - Bildungsdokumentationskonzept liegt vor Flexible Betreuung: - Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der E ltern eingerichtet werden, Einstieg in die Modellprojekte ExtraZeit / FlexiZeit vorstellbar - Regelöffnungszeiten: 07.00 Uhr - 17.00 Uhr 2 3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusio n und Genderthematik Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Individuelle Arbeit mit jedem Kind entsprechend s einer Bedarfe - Gleichbehandlung aller Kinder hinsichtlich Integr ation / Inklusion / Migration und Ge- schlechtsidentität - Schulung der Mitarbeiter/-innen im Bereich der Qu erschnittsaufgaben (z.B. Sprachliche Begleitung aller Handlungen - Sprachförderung im Alltag) - Einsatz von multiprofessionellen Teams (Diversitä t) - Hoher Stellenwert von Partizipation auch im u3-Be reich (Kinderparlament, Einbezug bei Stuhlkreisen) - Bereits Erfahrung mit dem Thema Migration: Mobile Kita im Rahmen der Brückenpro- jekte für Flüchtlingskinder 3.3. Gesundheitsförderung Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Einrichtung einer Frischkostküche (Frischkostküch e baulich am Standort Dahlweg nicht umsetzbar) - Ganztägiges freies Angebot von Obst und Gemüse - Regelmäßiges Schwimmen, regelmäßige Wald- und Wie sentage - Kräuter- und Gemüsegarten - Zahngesundheit (tägliches Zähneputzen, Kooperatio n mit Gesundheitsamt) - Entspannung in Form von Ruhephasen und Schaffung von Rückzugsorten durch ge- zielte Ausstattung der Räume - Unfallprävention in Kooperation mit der Polizei 3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner Geplante Vernetzungen: - Vernetzung im Stadtteil durch Teilnahme an Stadtt eilarbeitskreisen und Integrations- sowie Brückenprojekten geplant - Niederschwellige Öffnung der Kita durch Kooperati onen im Stadtteil (z.B. Familien- /Jugendzentren, Sporteinrichtungen) - Kooperation mit anderen Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie umliegender Trägerlandschaft und sozialen Institutionen des Stadtteils angestrebt - Regelmäßiger Austausch mit den Grundschulen, um d ie Vorschulgruppen an den Be- darfen der Schule auszurichten - geplante Vernetzung mit Wohnunterkunft Dahlweg 11 6 - Kontakt mit Tagespflegepersonen ist wünschenswert , um guten Übergang in die Kita zu schaffen - Ausbau zum Familienzentrum gewünscht 3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell - Strukturierte Elternarbeit findet statt - Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elt ernabende, Elternstammtische, gemeinsame Aktionen und (interkulturelle) Feste usw. finden statt - Regelmäßige Feste und Aktionen sollen stattfinden - Elternhospitationen möglich - Teilnahme an Fachgremien und AG`s ist geplant 3 3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maß nahmen Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß- nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, freigestellt e Leitung, drei Vollzeitkräfte pro Gruppe - Jährliche Fachtagungen für alle Fachkräfte - Regionalbüro in Wuppertal - Ein Qualitätsentwicklungskonzept liegt vor und wi rd vor Ort in den Kitas umgesetzt - Regelmäßige Evaluationen durch Eltern- und Mitarb eiterumfragen - Kostenfreie Fortbildungsangebote für alle Mitarbe iter/-innen in der Stepke Akademie zu aktuellen Themen - Bezahlung der Mitarbeiter in Anlehnung an den TVö D - Kinderschutzkonzept liegt vor 4. Besondere Merkmale / Eignung - Eigene Akademie mit Fortbildungsangeboten für Mit arbeiter/-innen und Externe - Regelmäßige Angebote, wie Schwimmen und Wald- und Wiesentage (Zusatzbeitrag) - Bilingualität
Anlage 6.1_Bewerbungsschreiben_Global Education
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pmefamilienservice 000 pme Familienservice gGmbH pme Familienservice 9g6mbH Friesenring 50 | 48147 Münster Friesenring 50 48147 Münster Stadt Münster Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Frau Anja Gerick Hafenstraße 30 muenster@familienservice.de D-48127 Münster www.familienservice.de Telefon: +49 251 703776-0 Telefax: +49 251 703776-22 18. Oktober 2018 Kitaausschreibungen Zentrum-Nord und DahlWweg “Hallo Frau Gerick, vielen Dank für das freundliche Telefonat heute Morgen. Gerne bestätige ich, dass wir weiterhin an den Ausschreibungsverfahren für die Kindertagesstätten Zentrum-Nord und Dahlweg interessiert und beteiligt sind. Für den Betrieb der sechsgruppigen Kita Zentrum-Nord bieten wir einen Trägeranteil von einem Prozent an. Für den Betrieb der viergruppigen Kita Dahlweg bieten wir einen Trägeranteil von 4,5 Prozent an. Viele Grüße } 3. üfin Y Träger der Einrichtung: pme Familienservice gGmbH | Geschäftsführerin: Alexa Ahmad Registergericht: AG Frankfurt am Main | HRB 75728 | Steuernummer: 047/250/11164
Anlage A
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Anlage A zur V/0915/2018 Kurzüberblick Die Verwaltung schlägt vor, dem Träger Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e. V. die Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützenhof zu übertragen. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Die Bundesregierung hat für den Ausbau von bedarfsgerechten Betreuungsangeboten in Deutschland einen gesetzlichen Rechtsanspruch geschaffen. Dieser Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gilt seit dem 1. August 2013 für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebens- jahr. Die Stadt Münster greift die Pflichtaufgabe zum bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesbe- treuung in der Produktgruppe 0601 „Förderung von Kindern in Tagesbetreuung“ in zwei Zielen auf. Zum einen ist der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für Kinder im Alter von 3 - 6 Jah- ren sicherzustellen und weiterhin sollen Tagesbetreuungsangebote für unter 3-jährige Kinder mit einer Versorgungsquote von bis zu 50 % ausgebaut werden. Mit dem Erreichen dieser Werte werden die ISM Leitziele „Wir werden einer der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Europa“ und „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität mit hohem Wohn- wert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft weiterentwickeln“ for- ciert. Der Rat der Stadt Münster hat die bedarfsgerechte Errichtung der Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 und die anschließende Trägervergabe mit der Vorlage V/0274/2018 beschlossen. Die Verwaltung schlägt vor, dem Träger Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e. V. die Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützenhof zu übertragen. Mit dem Beschluss über die Trägerschaft der Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 wird rechtzeitig vor Inbetriebnahme der Einrichtung ein Träger bestimmt, so dass weitere Detailpla- nungen in Kooperation mit dem zuständigen Träger getroffen werden können. Finanzierung Produktgruppe: 0601 Förderung von Kindern in Tagesbetreuung Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja X Nein Im beschlossenen Haushaltsplan 2018 enthalten? Ja X Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja Nein Bereits veranschlagt? X Ja Nein Die Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 betragen auf der Grundlage der unter Ziffer 1 der Begründung genannten Gruppenstrukturen August bis Dezember 2019 337.400 € und 2020 ff. 819.800 €. Der städtische Betriebskostenanteil liegt für August bis Dezember 2019 bei 185.570 € und für 2020 ff. bei 491.880 €. Die Betriebskostenzuschüsse wurden bereits mit dem Er- richtungsbeschluss V/0274/2018 dargestellt. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig frei- willig Gesetzliche Grundlagen: SGB VIII §§ 22 – 26, insbesondere § 24 Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Münster gehört zu den am stärksten wachsenden Städten in Nordrhein-Westfalen. Nach aktuellen städtischen Vorausberechnungen könnte die Bevölkerung bis 2030 ohne starke Flüchtlingszuzü- ge im Basisszenario "Dynamischer Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort" auf 326.000 Einwoh- ner steigen. Unter Berücksichtigung zusätzlicher Flüchtlingszuwanderungen könnte das Wachs- tum noch deutlich stärker ausfallen und Münster in 2030 bis zu 347.000 Einwohner zählen. Die wachsende Stadt, die alle Bereiche des Lebens betrifft, ist eine zentrale Herausforderung, der sich Münster stellen muss. Die demographische Entwicklung der Stadt Münster ist ein grundlegender Bestandteil der Kita- ausbauplanung. Alle Maßnahmen zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder orientieren sich an der kleinräumi- gen Bevölkerungsprognose der Stadt Münster und sind darauf ausgerichtet, eine familienfreundli- che Stadtentwicklung zu fördern. Dazu tragen insbesondere die bedarfsgerechte Schaffung von Plätzen zur Erfüllung des Rechtsanspruchs für ü3-Kinder und der Ausbau von u3-Plätzen bei. Im Rahmen der unterschiedlichen Arbeitsfelder der Kindertagesbetreuung werden wichtige As- pekte wie Barrierefreiheit, Inklusion, Sprachförderung und Qualifizierung differenziert berücksich- tigt und unterstützen eine familienfreundliche Entwicklung in Münster. Weiterhin steht der Ausbau von Kindertagesbetreuungsangeboten im Einklang mit der Ausrichtung Münsters als führender Wirtschaftsstandort.
Anlage 4.2_Konzept_educcare
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h RAUM FÜR INDIVIDUELLE MÖGLICHKEITEN Trägerselbstdarstellung zur Interessensbekundung für die neuen Kindertageseinrichtungen am Dahlweg im Stadtteil Schützenhof, Münster F a m i l i e n f r e u n d l i c h i s t e r f o l g r e i c h ! Seite 2 von 67 Seite 3 von 67 Seite 4 von 67 Inhalt 1 Ausgangssituation ....................................................................................... 6 2 educcare – frühkindliche Bildung und Betreuung „neu denken“ .................. 7 2.1 Allgemeines ................................................................................. 7 2.2 educcare als Träger von Kindertagesstätten ........................... 7 2.3 educcare als im Sozialumfeld engagierte Organisation ......... 8 2.4 educcare - Begleiter und Netzwerk ........................................... 8 3 Pädagogisches Konzept zum Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsauftrag 9 3.1 educcare Bildungskonzeption als pädagogische Basis ....... 10 3.2 Bild vom Kind und Haltung zum Kind .................................... 11 3.3 Schwerpunkte und Umsetzung der Bildungs-konzeption .... 12 3.3.1 Individuelle Förderung ...................................................................... 12 3.3.2 Partizipation der Kinder .................................................................... 13 3.3.3 Kreativität als Bildungsansatz ........................................................... 14 3.3.4 Angestrebter bilingualer Kita-Alltag ................................................. 16 3.3.5 Bewegungs- und Gesundheitsförderung .......................................... 17 3.3.6 Musikerziehung ................................................................................ 19 3.3.7 Natur und Naturwissenschaften ....................................................... 19 3.3.8 Medien und Technik ......................................................................... 20 3.3.9 Raumnutzung und -gestaltung oder „Raum als dritter Erzieher“ ..... 21 3.3.10 Verpflegung ................................................................................. 22 3.3.11 Öffnungs-, Schließ- und Betreuungszeiten .................................. 25 4 Erfahrungen im Bereich der Kindertagesbetreuung ....................................26 4.1 Erfahrung als Krippenträger .................................................... 26 4.2 Erfahrung als Kindergartenträger ........................................... 28 5 Kinderschutzkonzept ..................................................................................29 6 Integration, Inklusion und Genderthematik ................................................30 6.1 Interkulturelle Arbeit der Kindertageseinrichtungen ............ 33 6.2 Integration und interkulturelle Orientierung .......................... 34 Seite 5 von 67 6.3 Integration von Kindern mit Behinderung .............................. 35 7 educcare als im Sozialraum engagierter Träger .......................................... 36 7.1 Zusammenarbeit mit dem Jugendamt .................................... 40 7.2 Zusammenarbeit mit Grundschulen oder „lebenslanges Lernen fördern“ ...................................................................................... 40 7.2.1 Beispiel für Sozialraumorientierung: Zusammenarbeit der educcare Kita Stuttgart Hasenbergstraße mit den Grundschulen Schwabschule und Falkertschule ................................................................................................... 42 7.3 educcare als Partner der Stadt Münster oder „Transparenz herstellen und Kooperation leben“ ...................................................... 42 7.4 Kooperation mit anderen Institutionen ................................... 43 8 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern ...................................... 44 9 Tagesablauf ................................................................................................ 46 10 Organisationskultur, Qualitätsmanagement und Dokumentation .............. 48 10.1 educcare Strukturen und Prozesse zur systemischen Verankerung............................................................................................ 48 10.2 Angaben zur Qualitätssicherung ............................................. 51 10.2.1 Dokumentation der pädagogischen Arbeit und Entwicklung der Kinder 54 11 Personalmanagement ................................................................................ 56 11.1 Grundsätzliches zur educcare Personalentwicklung ............ 57 11.2 Fach- und Dienstaufsicht mittels Coaching ........................... 60 11.3 Personalausstattung, Arbeits- und Vertragsbedingungen, Tarifbindung............................................................................................ 61 12 Beweggründe für die Bewerbung ............................................................... 63 Seite 6 von 67 1 Ausgangssituation Die lebendige Westfalenmetropole Münster steht für Geschichte mit Zukunft, Kulturhochburg, Fahrradparadies, Bischofsitz und Studentenstadt. Mit einem breiten Kulturprogramm und vielfältigen Freizeit - und Einkaufsangeboten lockt Münster jung und alt. Das Fahrrad, auch Leeze genannt, ist in Münster das meistgenutzte Ve r- kehrsmittel. Täglich sind mehr als 100.000 Menschen mit dem Rad unte r- wegs und es gibt mit 500.000 Fahrrädern doppelt so viele Räder wie Ei n- wohner. Damit ist Münster die Fahrradhauptstadt Deutschlands. Die Nachfrage nach Kindertagesbet reuungsplätzen ist in Münster anhaltend hoch, denn Münster wächst weiter. Seit 2006 sind ca. 3.000 neue Plätze geschaffen worden und für die nächsten Jahre sollen noch mal genauso viele Plätze neu hinzukommen. Derzeit hat Münster eine viergruppige Einricht ung im Stadtteil Schützenhof ausgeschrieben. Die Einrichtung entsteht am Dahlweg und ist aktuell mit folgender Gruppenstruktur berücksichtigt: 2 GT-Gruppe 2 bis 6 Jahren 1 GT-Gruppe 0 bis 3 Jahren 1 GT-Gruppe 3 bis 6 Jahren educcare ist mit der Betriebskindertagesstätte der BASF Coatings „Lacki Kids“ in Münster Hiltrup bereits seit 2013 vertreten, die Platz für 60 Kinder im Alter von sechs Monaten bis zur Einschulung bietet und eröffnet in 2019 eine kommunale sechsgruppige Einrichtung im Stadtteil Wolbeck. Seite 7 von 67 Durch die gesammelten Erfahrungen am Standort Münster und die sich durch mehrere Einrichtungen in direkter Umgebung ergebenden Synergiee f- fekte bewirbt sich educcare als erfahrener Träger für die neue Kindertages- einrichtung in Schützenhof. Mit der vorliegenden Bewerbung bekundet educcare die Bereitschaft für die Übernahme der Trägerschaft für die neue Kita. 2 educcare – frühkindliche Bildung und Betreuung „neu denken“ 2.1 Allgemeines educcare wurde von Marcus Bracht und Axel Thelen im Jahr 2001 mit dem o. g. Anspruch des „neu Denkens“ gegründet. Antrieb sfeder waren persönliche Erfahrungen mit Kindertagesstätten sowie gemeinsame Forderungen von Eltern, Erzieherinnen, Unternehmen und der Politik nach neuen umsetzbaren Ansätzen im frühkindlichen Be reich. In den darauf folgenden Jahren konnten Personen aus Praxis, Wissenschaft und Verwaltung gewonnen werden, mit dem gemeinsamen Ziel, frühkindliche Bildung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie signifikant zu verbessern. 2.2 educcare als Träger von Kindertagesstätten Seit 2002 ist educcare bundesweit anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. educcare plant, realisiert und betreibt im Auftrag von innovativen Städten und Unternehmen sogenannte educcare Kindertagesstätten. Diese stellen konsequent die Anforderungen von Kindern, Eltern, Städten und Unternehmen in den Mittelpunkt ihres professionellen Handelns. Stand Seite 8 von 67 Mai 2018 verantwortet educcare 29 eigene Kindertagesstätten in fünf Bundesländern mit insgesamt über 900 engagierten Mitarbeiter/-innen. Beispielhafte Auftraggeber von educcare sind innovative Kommunen/Städte wie Bergisch Gladbach, Overath, Hennef, Stuttgart, Karlsruhe und Darm- stadt sowie schnell wachsende Mittelständler wie Grünenthal, FEV, BA R- BOR sowie Miltenyi Biotec und Host Europe als auch Konzerne wie BASF SE, Bayer Crop Science, BMW Group. 2.3 educcare als im Sozialumfeld engagierte Organisation educcare unterstützt Kommunen und Regionen im Rahmen von Projekten bei der weiteren Verbesserung frühkindlicher Bildung. Als ein Beispiel verantwortet educcare das Projektdesign und -management des Projektes „Offensive Bildung“. Dieses Projekt hat seit 2005 die Zielsetzung , trägerübergreifend die Qualität frühkindlicher Bildung in inzwischen 250 Kindertagesstätten signifikant, nachhaltig und übertragbar (auf andere Regi- onen und Städte) zu erhöhen. 2.4 educcare - Begleiter und Netzwerk Viele Experten und engagierte Bürger haben sich auch auf den Weg gemacht, frühkindliche Bildung und Unterstützung von Familien zu verbessern. Einige konnten wir gewinnen, den Weg gemeinsam mit uns zu gehen. Sie unterstützen uns mit Rat und Tat im educcare Beirat. Mitglieder des educcare Beirats (Auszug): Dr. Roland Bernecker, Bonn, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Henning Wode, Kiel, Sprachwissenschaftler am Englischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität Kiel Dr. Patrick Adenauer, Köln, Unternehmer und engagierter Bürger Seite 9 von 67 3 Pädagogisches Konzept zum Betreuungs -, Erzi e- hungs- und Bildungsauftrag „Ein Kind ist, was in ihm steckt!“ Im Mittelpunkt steht immer das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen und seinem Streben nach Entwicklung. Die frühkindliche Entwicklung möchten wir bestmöglich fördern und fordern. Anspruch von educcare ist es, Kindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ein zweites Zuhause und elementarer Bildungsort zu sein Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, Kommunen bei der Herausforderung von hohen Qualitätsanfor derungen und engen Budgets zu unterstützen Unternehmen eine effektive und effiziente betriebsnahe Kinderbetreuung zu ermöglichen eigenen Mitarbeiter/innen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Mit diesem Engagement möchte educcare etwas in Bewegung setzen, das unser Land dringend benötigt: Eine Bildung, die früh beginnt, die individuellen Potenziale der Kinder zu entwickeln. educcare beschreibt (Richtungs)ziele als Muss in der pädagogischen Arbeit, prozessbetonend und mit dem kon sequenten Blick vom Kind au s. Gerade weil Bildungsprozesse von Kindern subjektiv und eigensinnig sind, hat Pädagogik die Aufgabe, herauszufinden, welche Kompetenzen gerade jetzt und in besonderer Ausprägung für das Kind von Bedeutung sind. Ziele, Seite 10 von 67 Analyse und Bewertung sind Vorausset zungen, damit Bildungs arbeit, das heißt die Entwicklung von Kindern hin zu weltoffenen, fröh lichen und selbstbewussten Menschen, gelingen kann. Die Haltung „Ein Kind ist, was in ihm steckt“ bildet die Grundlage aller Zielformulierungen. Mit dem Blickwinkel sowohl auf das einzelne Kind als auch auf die Gruppe sind einflussnehmende Faktoren – wie Gruppenstruktur, Raumgestaltung, Materialangebot, Spiel – und Angebotsformen – im Bildungskonzept näher erläutert. Qualitäten die für ein zweites Zuhause gefordert und notwendig sind: eine Atmosphäre der Geborgenheit Beachtung, Zuwendung und Anerkennung Bindungen und Beziehungen die Erfüllung grundlegender Bedürfnisse. Wir sind davon überzeugt, dass das einzelne Kind nur dann das Vertrauen und die Sicherheit gewinnt, um sich mit der weiteren Welt positiv auseinanderzusetzen, wenn es sich rundherum wohlfühlt und die Kindertagesstätte als zweites Zuhause empfindet. 3.1 educcare Bildungskonzeption als pädagogische Basis Als pädagogische Basis dient die educcare Bildungs - und Erziehungskonzeption. Sie basiert auf dem situationsorientierten Ansatz sowie der Reggio und Montessori Pädagogik. Das Konzept baut auf den fortschrittlichsten nationalen und internationalen Bildungsplänen sowie wegweisenden Methoden zur Umsetzung auf. Seite 11 von 67 Die educcare Bildungskonzept ion, unterteilt in die verschiedenen Bildungsbereiche, beschreibt die Ziele und Kompetenzen je Bereich und formuliert Praxisbeispiele für verschiedene Alters - und Entwicklungsstufen. Die Differenzierungen fok ussieren Themen und Aufgaben und bieten damit Orientierung. 3.2 Bild vom Kind und Haltung zum Kind Kinder sind Forscher, Erfinder, Entdecker, Dichter, Musiker und Maler, Wortakrobaten und Philosophen, Physiker und Mathematiker. Sie stellen eine Menge an, ihren Wissensdurst zu stillen, und stürzen sich mit Wagemut in das tägliche Abenteuer der Entdeckung ihrer Welt. In ihren Köpfen führen Versuch und Irrtum zu immer neuen Herausforderungen. Spielend sammeln sie Erkenntnisse. Kinder lieben es, Dinge in ihre Bestandteile zu zerlegen, sie zu untersuchen und aus ihren Forschungsergebnissen überraschende und ü berzeugende Schlussfolgerungen zu ziehen. Sie demonstrieren uns täglich: „Hier bin ich und so ist die Welt!“ All dies tun sie ab ihrem ersten Schrei unablässig auf ihre ganz individuelle Art und Weise – so vielfältig und unterschiedlich wie Kinder nun mal sind. Einfach nicht vergleichbar. Dieses Bild vom Kind ist eine Herausforderung für uns Erwachsene. Es verlangt von uns, die Individualität eines jeden Kindes bedingungslos anzuerkennen und ihr gerecht zu werden. Wir müssen mit ihm ab der Geburt auf rasante Entdeckungsreise gehen und ihm gleichzeitig Liebe und Schutz gewähren, damit es sich von den ‚Strapazen’ des Weltentdeckens immer wieder in unseren Armen erholen kann. Dies ist eine großartige und verantwortungsvolle Aufgabe für alle Beteiligten – für Eltern, für educcare und für die educcare Mitarbeiterin vor Ort. Wir verstehen die Zeit vor der Schule ausdrücklich als prägende Bildungszeit. In ihrer Bedeutung schätzen wir sie für das spätere Leben und Seite 12 von 67 Lebensglück mindestens ebenso hoch ein wie die dara uf folgende Bildungszeit in der Schule. 3.3 Schwerpunkte und Umsetzung der Bildungs- konzeption Die im Folgenden dargestellten Schwerpunkte können nur exemplarische Ausschnitte aus de r educcare Bildungskonzept ion darstellen. Es handelt sich hierbei eher um di e Grundlagen des pädagogischen Handelns in den Kindertagesstätten als um spezifische Förderangebote, die educcare ebenfalls bei Bedarf bereithält. educcare legt Wert auf eine ganzheitliche Förderung der Lebenskompetenzen sowie der Kompetenzen in den verschiedenen Bildungsbereichen. Individuelle Förderung Partizipation der Kinder Kreativität als Bildungsansatz Angestrebter bilingualer Kita-Alltag Sprachförderung Bewegungs- und Gesundheitsförderung Musikerziehung Natur und Naturwissenschaften Medien und Technik Raumnutzung und -gestaltung oder „Raum als dritter Erzieher“ 3.3.1 Individuelle Förderung Der educcare Bildungsansatz betont die Individualität des Kindes und geht von seinen Stärken aus. Dabei verfolgt es einen spielerischen und ganzhei t- lichen Ansatz un d setzt die Partizipation von Kindern als unabdingbar v o- Seite 13 von 67 raus. Die Grundhaltung der Erzieher/innen gegenüber den Kindern und ihrer partizipatorischen Möglichkeiten lässt den Kindern viel Freiraum zum Exp e- rimentieren und um die Welt mit allen Sinnen zu entde cken. Sie stärkt die Selbstbildungskompetenzen des Kindes sowie dessen Selbstbewusstsein, was grundlegend in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft ist. Um das einzelne Kind wirklich individuell begleiten zu können, bilden syst e- matische und wertschätze nde Beobachtung und Dokumentation sowie la u- fender Austausch mit Eltern wichtige Bausteine im educcare Konzept. Die gemeinsame Einschätzung bildet dann die Grundlage der pädagogischen Förderung, Impulse und Angebote in unterschiedlichen Themen, u.a.: B e- wegung und Wahrnehmung, Kommunikation und Sprache, Kunst und Musik, Natur und deren Phänomene, Lernkompetenzen, soziale und personale Kompetenz sowie Technologie und Medien. Die Förderung erfolgt theme n- übergreifend. 3.3.2 Partizipation der Kinder Kinder haben ein Re cht, an allen sie betreffenden Entscheidungen entspre- chend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden (vgl. Art. 12 UN - Kinderrechtskonvention). Beteiligung heißt, Kinder als Betroffene einzube- ziehen und ihnen ernsthaft Einflussnahme zuzugestehen. Die geschützte Atmosphäre der Kindertagesstätte ist ein ideales Lern - und Übungsfeld für gemeinschaftliches Handeln und das Einüben demokratischer Prozesse. Beteiligung ist bereits für junge Kinder möglich. Das Kindesalter spielt für die Beteiligungsform eine Roll e, nicht jedoch für die Beteiligung als solche. Die Erfahrungen zeigen, dass Kinder durchaus fähig sind, ihren Lebensalltag bewusst und gezielt mitzugestalten. Sie entscheiden z.B., ob und womit sie spielen möchten. Aufgabe der Erzieher/in ist es hier, die individuellen Wün- sche des Kindes zu e rfragen, zu respektieren und zu berücksichtigen. Auch einen Teller wegräumen bedeutet Beteiligung im Sinne von Verantwortung für sich und andere. Seite 14 von 67 Sich auf den Weg machen heißt bei educcare, individuelle Ausgangssitua ti- onen mit den pädagogischen Zielen der Konzeption und den aktuellen Not- wendigkeiten zu verbinden. Sie setzt die Partizipation von Kindern als unab- dingbar voraus. Institutionalisierte Instrumente der Partizipation der Kinder sind: Redekreis / Morgenkreis Kinderkonferenz gemeinsame Reflexion mit Kinder im Anschluss von Angeboten Die Kinder erfahren durch ihre aktive Beteiligung, dass sie kompetent sind, Einfluss nehmen, Dinge in Bewegung bringen und Richtungen steuern kön- nen. Es ist die Bestätigung, mit jede r Ansicht und jeder Idee wichtig zu sein und kleine sowie große Welten gestalten zu können. 3.3.3 Kreativität als Bildungsansatz Die educcare Bildungs - und Betreuungskonzept ion formuliert durchgängig ein Bild vom Kind, das dessen Selbstbildungspotenziale, Selbs tbestimmung und –bewusstsein, sowie die Freiheit des Denkens und Handelns betont. Auf dem Weg der Persönlichkeitsentwicklung des einzelnen Kindes nimmt die Erfahrung mit bzw. die Übernahme von Verantwortung einen besond e- ren Stellenwert als methodisches Instrument im pädagogischen Alltag ein. Daraus leitet sich die Forderung ab, dass educcare Kindertagesstätten krea- tive, d.h. ergebnisoffene, prozessorientierte und experimentelle Lernorte sein müssen. So wird „Kreativität“ nicht nur auf das schöpferische Tun innerhalb künstleri- scher Prozesse reduziert, sondern als „kreative Lernkultur“ im ganz „norma- len“ Alltag gesehen und gefördert. Dies hat zur Folge, dass die Berücksichtigung kindlicher Autonomie und Verantwortung vorrangig betrachtet wird und Angebote primär unter dem Seite 15 von 67 Fokus der Entwicklung kreativen, individuellen Lernens geplant bzw. ausge- wertet werden. Gleichzeitig stuft sich die überwiegende Anzahl von Erzieher/innen als „krea- tiv“ ein. Damit stehen den Kindern „bewusst“ kreative Vorbilder zur Verfü- gung, die eine Verbindung zur Problemlösungskompetenz und zur grund- sätzlichen Haltung von Neugier, Offenheit und Experimentierfreude herstel- len. Hauptziele, die im Projektauftrag Kreativität beschrieben sind und bezüglich der Kinder erreicht werden sollen: Die Kinder in den educcare Einrichtungen vertrauen in ihre Fähi g- keit, schöpferisch zu denken und zu handeln. Sie haben ihre individuellen Einstellungen und Gestaltungskomp e- tenzen maximal entwickelt und nutzen ihr kreatives Potenzial vielfä l- tig und umfassend. Durch die Klientel der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Auftraggebers könnte sich zusätzlicher Bedarf an die pädagogische Arbeit ergeben: bildungsnahe Familien mit entsprechenden Anforderungen an die Qualität der Einrichtung ausgeprägte Angebote in den Bereichen Musik, Ernährung, Wahrnehmung, Natur / Naturwissenschaft, mathematische Grunderfahrungen, Medien / Technik, … intensiver und qualifizierter Austausch über Entwicklung des Kindes. Gestaltung und Einbeziehung des Außengeländes (Natur) in den pädagogischen Alltag die Gestaltung des Außengeländes soll zur Bewegung s- freude, Neugier auf neue Bewegungsabläufe und motor i- schen Herausforderungen anregen Seite 16 von 67 zu einem späteren Zeitpunkt werden partnerschaftliche K o- operationsmodelle (z.B. mit Kitas im Bereich „Übergänge gestalten“, Frühförderstellen oder Familienberatungen) a n- gestrebt. 3.3.4 Angestrebter bilingualer Kita-Alltag Eine zweite Sprache schafft Zugang zu anderen Menschen und Kulturen. Sie ist der Anfang von Internationalität. Gerade in den ersten Lebensjahren sind die Möglichkeiten eines spielerischen Sprach erwerbs so gut wie nie wieder. Zugleich eröffnen gute Sprachkenntnisse den Menschen Chancen in der persönlichen Entwicklung. Deshalb gilt es, den Spracherwerb in der Kindertagesstätte gezielt zu fördern. Mehrsprachige Förderung und das Erlernen der Muttersprache bilden keinen Widerspruch, sondern eine Ergänzung. Voraussetzung für den Spracherwerb ist ein möglichst intensiver und anhaltender Umgang mit der Sprache. Im Krippen- und Kindergartenalter ist es eine Hauptaktivität der Kinder, neue Laute, Worte, Sätze und Wendungen zu erfassen und zu entschlüsseln. In diesem Alter ist das Fenster für Sprachen weit geöffnet, und das Leben in der Tages stätte stellt mit seiner Fülle eine ide ale Voraussetzung für den Spracherwerb dar. Die Zweitsprache wird – im Grunde wie die Erstsprache – mit der Immersionsmethode erlernt, im sogenannten „Sprachbad“. Dies bedeutet, dass eine der der beiden Gruppenerzieherinnen konsequent mit den Kindern in de r Fremdsprache als Alltagssprache – bisher in allen educcare Kindertagesstätten Englisch – spricht. Diese klaren Sprachtrennungsregeln nach dem Prinzip „eine Person – eine Sprache“ erleichtern den Kindern den (Zweit)Spracherwerb. Die Kommunikation wird – ebenfalls wie in der Muttersprache – unterstützt durch Mimik, Gestik und begleitende Aktivitäten, die den Kindern weitere sinnstiftende Informationen liefern. Seite 17 von 67 Bilingualität (deutsch-englisch) mittels der Immersionsmethode gilt durch ihren natürlichen und spielerischen Ansatz nachweislich als die erfolgreichste Methode des Zweitspracherwerbs. Die englisch sprachige Erzieherin ist eine ausgebildete pädagogische Fachkraft und Muttersprachler/in bzw. Mitarbeiter/in mit annähernd "Native Niveau" und mindestens einem Jahr Auslandsaufenthalt. Die als „Native Speaker“ eingesetzten Erzieher/innen vermitteln mit und neben der Sprache auch die Kultur des Landes. Ausschließlich diese Erz ieherinnen sprechen mit den Kindern in der zweiten Sprache, wodurch keine Sprachvermischung zustande kommt. 3.3.5 Bewegungs- und Gesundheitsförderung Bewegungsförderung findet in den educcare Kindertagesstätten täglich auf unterschiedliche Art statt: Auf dem Au ßengelände, bei (Wald -) Ausflügen, auf Spielplätzen oder in Turnräumen. Unterstützt wird die natürliche Bewe- gungsfreude von Kindern zudem durch eine Raumgestaltung, die Körperer- fahrung von klein an ermöglicht (z. B. durch Podeste, zweite Ebenen, Hän- geschaukeln) Die Lust an Bewegung zu erhalten und zu fördern ist ein w e- sentlicher Bestandteil de r educcare Bildungs - und Erziehungskonzeption und wird entsprechend von den Erzieher/innen „selbstverständlich“ in den Tagesablauf eingebunden. Kinder entdecken und e rforschen ihre Umwelt, indem sie sich bewegen. Sie erhalten zahlreiche Informationen über die Sinnessysteme und den Körper und machen dadurch Erfahrungen über sich selbst und ihre Umgebung. Sie erleben durch ihre Aktivität, dass sie imstande sind, etwas zu leisten und etwas zu bewirken. Sie erfahren, dass sie durch körperliche Handlungen Selbstständigkeit und damit auch Unabhängigkeit erreichen können. Bewegung und Wahrnehmung sind die ersten Instrumente zur Bildung des Selbstkonzeptes und mithin auch die p rägenden Erfahrungen für die Identi- tätsentwicklung. Damit ist Bewegung nicht nur Grundvoraussetzung für eine Seite 18 von 67 körperliche Entwicklung, sondern auch für die geistige und emotionale Ent- faltung. Werden Sinneserfahrungen gering geschätzt oder vernachlässigt, gehen diese Informationen für die innere Verarbeitung verloren. Gesundheitserziehung bedeutet, ein Kind zu befähigen, für sein eigenes Wohlergehen zu sorgen. Körperpflege, vielfältige Bewegungsangebote, Ru- he und Entspannung, gesunde Ernährung und ein unbefa ngenes Verhältnis zu Körper und Sexualität gehören dazu. Ziele der Bewegungs- und Gesundheitsförderung: Entwicklung des Körperschemas: Den eigenen Körper wahrnehmen, innere Empfindungen spüren, sich wohlfühlen, seiner Möglichkeiten und Grenzen bewusst sein... Einsatz und Steuerung des Körpers in unterschiedlichen Situatio- nen: Koordination, Anspannung –Entspannung, zielgerichteter Ein- satz der Muskulatur Grundverständnis über die Körperfunktionen entwickeln: Wissen darüber erlangen, was dem Körper gut tut und was ihm schadet Bewusstsein der eigenen Entwicklungsmöglichkeiten aufbauen: Z u- sammenhänge erkennen zwischen Bewegung und Wohlbefinden Fingerfertigkeit / Handgeschicklichkeit: Gezieltes Bewegen, greifen und loslassen unterschiedlicher Gegenstände/ Mater ialien, Auge – Hand–Koordination: Einen Faden in die Nadel fädeln, Flüssigkeit in unterschiedliche Gefäße schütten, einen Ball aus der Luft fangen... Erfahrungen sammeln: Bewegung an der frischen Luft bei jedem Wetter und zu unterschiedlichen Jahreszeiten als spannend erleben Vorfreude entwickeln: Auf alle Fertigkeiten, die ein Mensch lebens- lang handhaben kann. Seite 19 von 67 3.3.6 Musikerziehung Der Aufbau von musischen Fähigkeiten ist ästhetische Bildung. Sie schafft Vertrauen zu sich selbst und durch das musische Zusammenspie l auch zu anderen Kindern. Vor diesem Hintergrund räumen educcare Tagesstätten den Kindern den größtmöglichen Spielraum für die eigene Fantasie ein. Sie stellen den Ki n- dern Materialien bereit, mit denen sie wirklich gut arbeiten können und schaffen ihnen den Platz, der Ihrem kindlichen Bedürfnis nach persönlichem Ausdruck und raumgreifender Aktivität Rechnung trägt. Kunst und Musik als „Sprach der Emotion“ ist ein schöpferischer Prozess, in dem die Kinder Empfindungen, Gefühlen, Beziehungen, Problemen, vor übergehenden The- orien, Ideen von etwas Möglichem wie offensichtlich Unmöglichem Gestalt geben. Wofür wir uns verantwortlich einsetzen: aktives gestalterisches Lernen Erweiterung der Lebenskompetenzen Die integrative Musikförderung betrifft den Gehörsinn z. B. Fähigkeit Laute differenziert zu hören, Entwicklung von Sprachrhythmus und –melodie. 3.3.7 Natur und Naturwissenschaften Kinder wollen die Zusammenhänge ihres lebensweltlichen Umfeldes ergrün- den und brauchen dafür Raum. Erfahrungen in und mit der Natur betreffen die belebte Welt – den Umgang mit Pflanzen und Tieren – wie die unbelebte Natur. Die belebte Natur ist traditioneller Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Kinder nehmen ihre Welt durch Beobachten, Beschreiben, Vergle i- chen und Bewerten wahr. Dabei ber ühren sie ihrem Interesse und ihrer e i- genen Logik folgend Themen aus der Biologie, der Chemie, Physik und Technik: Warum fallen die Blätter von den Bäumen? Seite 20 von 67 Was schwimmt da oben auf der Suppe und warum? Woraus besteht ein Regenbogen? Warum kann ich mich nicht von meinem Schatten trennen? Staunen – als Ausgangspunkt – regt die Neugier an, weckt den Forscher- geist und unterstützt die Kinder, ihr intuitives Wissen oder die diffuse Kennt- nis von etwas zu überprüfen. Waldtage, Natur und naturwissenschaftliche Proj ekte sind mit kindorientier- ten Themen Teil des pädagogischen Alltags – passend zum Entwicklungs- stand des Kindes und mit unmittelbarem Lebensbezug. So lernen die Kinder in kleinsten bis hin zu übergeordneten Zusammenhängen. Sie erweitern Wissen und Fähigkei ten, übernehmen Verantwortung und entwickeln B e- wusstsein für den Umweltschutz. 3.3.8 Medien und Technik Kinder wachsen von Geburt an mit Medien und Technik auf. Sie zeigen Int e- resse an deren Funktionen und Verwendungsweisen. Bereits von Anfang an begeistern sie sich für das Telefon, den Lichtschalter oder den Kühlschrank. Ihre ersten Kontrollerfahrungen machen sie, indem sie Geräte ein – und aus- schalten, Knöpfe drücken und sehen, was passiert. Sie haben unterschiedl i- chen Zugang zu Fernsehern, Computern und Videosp ielen und nichts ver- schließt sich ihrer Neugier. Entsprechend verantwortungsbewusst müssen Erwachsene planen, agieren und reagieren. Kinder verstehen die Bedeutung unterschiedlicher technischer Geräte am besten, wenn sie sie als nützliches Werkzeug im All tag erfahren. Radio, CD– Player, Telefon, Kamera, PC sind nur einige Beispiele aus der Informations – und Kommunikationstechnik, mit denen Kinder heute selbstverständlich aufwachsen. Lichtschalter, Waschmaschine, Mixer, Bohrmaschine, Auto und andere Beispiele lassen Kinder erkennen, dass Technik dem Menschen die Arbeit erleichtert oder auch mitunter nicht funktioniert. Kinder setzen die Seite 21 von 67 Dinge mit ihrer Erfahrungswelt in Bezug. Kann der Mensch auch einmal nicht funktionieren? Wer repariert ihn dann? Medien un d Technik sind in diesem Sinne ein nicht wegzudenkender Teil der pädagogischen Arbeit. Die Fragen liefern die Kinder entwicklungsentsprechend von ganz allein. 3.3.9 Raumnutzung und -gestaltung oder „Raum als dritter Erzieher“ Die Räume in den Kindertagesstätten und in den Außenbereichen sind als Erfahrungswelten konzipiert und stellen so die Betätigungsmöglichkeiten sicher, die Kinder für ihre Bildungsprozesse brauchen. Sie unterstützen die Eigenaktivität von Kindern, Selbstbestimmung und Verantwortung. Entspr e- chend ausgestattet sind die konkreten „Spielräume in der Praxis: funktion s- bereite Materialien, einladend gestaltende Nischen, wechselnde, attraktive Herausforderungen. Räume haben Ordnungen und bieten damit Orientierung und Verlässlichkeit für Kinder. Ihre Gestaltung fördert Kommunikation, soziales Miteinander, Körpererfahrung und ästhetische Bildung. Bei der Gestaltung der „Spielräume“ sind Abwechslungsreichtum und Rei z- überflutung sorgsam abzuwägen. Kinder werden durch die Gestaltung der Räumlichkeiten auf den Zeitgeist, Unterschiede zwischen den Kulturen und subjektive Geschmacksvorstellu n- gen aufmerksam. Sie setzen sich mit diesen auseinander, je mehr Einfluss sie auf die Gestaltung nehmen. Die pädagogische Arbeit educcares basiert unter anderem auf der Reg gio-Pädagogik, bei der der Raum eine sehr wic h- tige Rolle spielt: „der Raum als dritter Erzieher. Räume wirken als reichhalt i- ge, vorbereitete Umgebung, die den Kindern sowohl Anregung und Herau s- forderung bieten, als auch Geborgenheit und Rückzugsmöglichkeit en. Sie können als Gruppenräume strukturiert sein, wie auch als Funktionsräume, z.B. Räume für Atelier, Bewegung, Entspannung etc. Einrichtung und Mat e- rial haben durch die Präsentation Aufforderungscharakter, bieten ordnende Orientierung, ermöglichen unter schiedliche Perspektiven, fordern verschi e- Seite 22 von 67 dene Wahrnehmung heraus und laden zum forschenden Lernen ein.“ Der Raumgestaltung kommt in den educcare Kindertagesstätten eine wichtige Bedeutung zu, denn diese wirkt sich wesentlich auf die Persönlichkeitsen t- wicklung der Kinder aus. Neben den verschiedenen Räumen für Bewegung, Ruhe, Entspannung usw. haben auch die räumlichen Bedingungen wie Licht, Farben und Akustik eine wesentliche Bedeutung. Der Lärmpegel ist in Kindertagesstätten mit ca. 80 Dezibel enorm ho ch. Damit sich Kinder in der Einrichtung beim Spielen und der kreativen Entfaltung nicht gestört fühlen sind Schallschutzdecken oder geräuschdämmende Fußbodenbeläge ein Muss. In den Gruppenräumen wird auf große Fensterfronten geachtet, denn bei Tageslicht ist nicht nur die Sinneswahrnehmung anders geschärft als bei Kunstlicht, sondern das Tageslicht steuert die körperlichen Vorgänge wie Körpertemperatur, Stoffwechsel, Herzschlag, Gehirntätigkeit und Hormo n- produktion. In den Schlafräumen werden gerne sogen annte Hochebenen eingebaut, diese dienen zum einen als platzsparende Schlafmöglichkeit, zum anderen als Spiel- und Kletterobjekt zu Nicht-Schlafenszeiten. Das Außengelände sollte möglichst direkt an die Einrichtung angrenzen. Die Gesamtfläche sollte in ve rschiedene Funktionsbereiche unterteilt werden: Sand, Wiese, fester Boden, Rückzugsmöglichkeiten, Wasser -/Bachlauf mit Auffang-/Spielbecken und mit Trinkwasser, unterschiedliche Höhen und Tiefen, naturnah (Einbindung vorhandenen Baumbestandes), Wege für Ki n- derfahrzeuge, Klettergerüste (möglichst aus Holz), Spielbereich für Kleins t- kinder. 3.3.10 Verpflegung educcare hat ein umfassendes Verpflegungskonzept entwickelt, das den Leitungen, Teams, Eltern und Auftraggebern zur Verfügung steht. In dem Konzept wird der Umgang mit Speisen, Hygienevorschriften und praktisches Vorgehen im Detail erläutert. Seite 23 von 67 Ernährung bedeutet mehr als nur ausreichende Nahrungsaufnahme. Der Genuss ist wichtig, genauso wie die Versorgung mit wertvollen Nährstoffen. Eine vielfältige und ausgewo gene Ernährung fördert die Entwicklung der kognitiven und motorischen Fähigkeiten der Kinder. Bei educcare werden täglich rund 2.200 Kinder (Stand September 2018) verpflegt – vom Frühstück über das Mittagessen bis hin zum Nachmittagssnack, je nach Angebotsumfang der Kita. Das Verpflegungskonzept soll die Ernährungsversorgung der Kinder in educcare Kindertagesstätten sichern. Es dient übergreifend der Qualitätssicherung in allen educcare Einrichtungen. educcare Mitarbeitern bietet es einen fachlichen Leitfa den und Eltern eine Informationsgrundlage für die Ernährung ihrer Kinder. Sprachliche Bildung/ Sprachförderung Sprache ist – im Unterschied zu Krabbeln, Laufen, Klettern usw. – die einzige Fähigkeit, die nur im beständigen, unmittelbaren Kontakt zu einem Menschen gelernt und verfestigt werden kann. Kinder nehmen wahr, wie Menschen miteinander kommunizieren, wie sie einander zuhören und gehört werden. Sprachliche Bildung beginnt in den ersten Lebenswochen. Sie ist ein kontinuierlicher Prozess, der über Kindheit, Schule und Ausbildung hinaus andauert. Kommunikation umfasst die verbale und auch die nonverbale Verständigung wie Gestik, Mimik, Körpersprache, Tonfall, Rhythmus. Sprechfreude, Entwicklung der Körpersprache, Lautbildung, Neugierde und Interesse an Reimen, an Geschichten, Büchern und fremden Sprachen, die Erweiterung von Wortbildung und Satzbau, die Fähigkeit zum Ausdruck von Gefühlen und Bedürfnissen und aktives Zuhören stellen die ersten Bildungsziele in der Sprachentwicklung dar. Seite 24 von 67 Im frühen Kin desalter besitzt die nonverbale Kommunikation hohe Bedeutung als Ausdrucksform und Kontaktmittel. Dies stellt entsprechende Anforderungen an den Erwachsenen, sich einzufühlen, zu verstehen und in den Dialog zu treten. Kinder wollen sich ausdrücken, sich v erständlich machen können. Sie brauchen verantwortliche Vorbilder, Anerkennung und Ermutigung für die Nutzung all ihrer sprachlichen Möglichkeiten. Kinder ohne die Erfahrung positiver Resonanz verstummen. Spracherwerb hat als „Produktion von Lauten“ etwas Spielerisches, Experimentelles und in gleichem Maße Sinnstiftendes. Sprachentwicklung basiert auf dieser Lust an Tönen, Sprachmelodien und Wortspielen. Sie bilden im ständigen Dialog die Basis für die Förderung im Alltag. In der Gemeinschaft erleben Kinder, welches Gewicht ihre Stimme hat. Je mehr Kinder in einen Dialog einbezogen sind, umso mehr Anreiz und Motivation erhalten sie, sich sprachlich weiterzuentwickeln. Schriftzeichen stehen für die Laute der gesprochenen Sprache. Kinder lernen, dass diese Zeichen Inhalte vermitteln. Die Entdeckung von Zeichen, Zahlen, Buchstaben sind ein Meilenstein auf dem Weg zum abstrakten Denken. Die Möglichkeit, sich mitzuteilen, ohne selbst anwesend zu sein, ja sogar die ganze Welt zu erreichen, ist für Kinder e in faszinierender Gedanke. Selbst erfundene Zeichen, der Wunsch, den eigenen Namen sichtbar zu machen, oder auch die Entdeckung von Zahlen auf dem Weg zum Kindergarten sind Ausdruck dieses Entwicklungsschrittes. Ziele der Sprachförderung: Sprache als persönliches Ausdrucksmittel genießen, sprachliche Vielfalt mit Spaß erleben Seite 25 von 67 Stärken des einzelnen Kindes in seiner Beziehung zur Welt: Erfahrun- gen und Gedanken verbal ausdrücken und andere verstehen können kommunikationsoffene und anregende Gestaltung der Atmosphäre und des Raumes sich der Familiensprache als Teil der eigenen Identität bewusst sein Korrekter und bewusster Umgang mit der deutschen Sprache und – in den meisten educcare Tagesstätten – mit einer zweiten Sprache (Vor- bildfunktion) Vergrößerung des Wortschatzes, nach Bedeutungen von Worten fragen, Lernen in Sinn-zusammenhängen altersgemäße grammatikalische Kompetenz phonologisches Bewusstsein (Reime, Silben, einzelne Laute) Schönheit von Sprache(n) und Schrift(en) entdecken, Wahrnehmen und Aufgreifen des Interesses der Kinder an Schriftsprache (eigener Name, Hausnummern, chinesische Zeichen) Zeichen, Ziffern, Symbole, Piktogramme erkennen, eigene Zeichen er- finden 3.3.11 Öffnungs-, Schließ- und Betreuungszeiten Die Betreuungszeiten sollen den Eltern Planungssicherheit und Flexibilität gewähren, aus pädagogischen Gründen jedoch maximal 9 Stunden pro Tag betragen: Öffnungszeiten im Jahresverlauf: In der Regel haben educcare Einrichtu ng zwanzig jährliche Schließtage . Innerhalb dieser Schließtage können d ie fünf Fortbildungs -/ Konzept -/ Teamtage für das Team stattfinden. Im ersten Jahr sind für eine qualitative hochwertige Einarbeitung der Mitarbeiter zwei weitere Teamfortbildungstage vorgesehen, die in der o. g. Schließungszeit stattfinden können. Öffnungszeiten je Tag: Seite 26 von 67 Die Öffnungszeiten sollten sich nach den Anforderungen der Eltern richten. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag. Die Uhrzeit kann je nach Bedarf zwischen 7:00 Uhr und 19:00 Uhr festgelegt werden. Hier richtet sich educcare flexibel nach dem Bedarf der Eltern und der Kommune , so dass auch eine spätere oder frühere Öffnung umgesetzt werden kann. Sonstige, ergänzende Betreuungsangebote / Stundenbuchung: Um Flexibilität in der Betreuung zu ermöglichen, kann educcare weitere Möglichkeiten anbieten, die bei Bedarf mit dem Sozial - und Jugendamt besprochen werden können. Dazu gehören z.B. die zeitweilige Buchung von Zusatzstunden innerhalb und außerhalb der Öffnungszeiten. Diese werden von den Eltern gebucht und auch bezahlt. Buchungskontingente mit zubuchbaren Stunden (angekündigt wie auch unangekündigt). Notfallbetreuung soweit rechtlich zulässig und gewünscht kann educcare auch Platzsharing einrichten. 4 Erfahrungen im Bereich der Kindertagesbetreuung 4.1 Erfahrung als Krippenträger educcare betreibt aktuell 31 Kindertagesstätten deutschlandweit, in jeder dieser Einrichtungen werden Krippenkinder im Alter von 0 bis 3 Jah ren be- treut. Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind von herausragender Bede u- tung für seine Entwickl ung. Die Aufnahme eines Kindes in eine Kleinkin d- gruppe ist in der Regel die erste außerhäusliche Betreuung für ein Kind. Dieser bedeutsame Übergang erfordert von allen Beteiligten, für die no t- wendigen Bedingungen Sorge zu tragen, die Kinder für ihre Entwic klung brauchen. Eltern stellen zu Recht hohe Ansprüche an die Kindertagesei n- Seite 27 von 67 richtungen. Sie möchten über die Entwicklung ihres Kindes gut informiert und einbezogen werden. Damit sich ein Kind altersgerecht entwickeln kann und in einer Einrichtung angenommen fühlt, sind vor allem folgende Punkte wichtig: eine überschaubare Gruppengröße und ein altersentsprechender Erzieher-Kind-Schlüssel, Fachkräfte, die über das Wissen verfügen, den jeweiligen Entwic k- lungs- und Sprachstand der Kinder in ihr Tun mit einzubeziehen, die Kontinuität der Beziehung zwischen Fachkraft und Kind, ein Verhalten der Fachkräfte, das sich u. a. auszeichnet durch: Re s- pekt und Akzeptanz, Verstehen der Gefühle und Denkstile der Ki n- der, wahrnehmende Beobachtung, Wahlmöglichkeiten un d nicht - direktive Vorschläge, klar definierte Erziehungsziele, bewusste Fö r- derung und Ermutigung, ausreichende und ansprechende Räumlichkeiten sowie eine anr e- gende Umgebung, Bildungs- und Förderungsangebote, die die individuelle Entwicklung des Kindes berücksichtigen, eine Vielfalt altersentsprechender und entwicklungsfördernder Spielmaterialien, eine gelebte Erziehungspartnerschaft, die bereits mit einem Eing e- wöhnungskonzept für die Kinder beginnt, welches Eltern und Ki n- dern die Übergangssituation erleicht ert und gegenseitiges Vertrauen schafft, Führungsfähigkeiten der Einrichtungsleitung und ein gutes Teamkl i- ma, eine Verweildauer des Kindes in der Einrichtung, die sich an dem individuellen Entwicklungsstand des einzelnen Kindes orientiert. Mit mehr als 26 0 Kindern der BASF Mitarbeiter ist die educcare Kinderta- gesstätte Lukids die größte Betriebskrippe Deutschlands – die Krippe ist in Seite 28 von 67 vier Häuser aufgeteilt (Farbturm, Luftschloss, Tierreich und Wiesengrund) und bietet jedem Kind und seinen Eltern ein zweites Zuhause. Die Kinde r- krippe Lukids befindet sich auf dem rund 7 900 Quadratmeter großen Areal des Mitarbeiterzentrums für Work-Life-Management der BASF. Hier entstand ein moderner Gebäudekomplex, um den Mitarbeitern ein vielfältiges Ang e- bot für alle Lebensp hasen zu bieten. Unter anderem die Kinderkrippe mit 264 Betreuungsplätzen für Mitarbeiterkinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren. In Kleingruppen von maximal zehn Kindern findet eine individ u- elle Betreuung statt und die Öffnungszeiten sind abgestimmt auf die Arbeits- zeiten der Mitarbeiter montags bis f reitags von 7:00 bis 18:00 Uhr . Eine Not- fallbetreuung LuKids adhoc ist weiterer Bestandteil der Einrichtung. edu c- care begleitet das Kita -Projekt des Chemiekonzerns von Anfang an - seit 2005. Die Kindertagesstätte BMW Group Strolchegarten ist eine Betriebskindert a- gesstätte für die Kinder der Mitarbeiter der BMW AG und ihrer Tochterg e- sellschaften sowie der BMW BKK, der BMW Stiftung Herbert Quandt und der Eberhard von Kuenheim Stiftung. Die Betrieb skindertagesstätte bietet mit 17 Gruppen Platz für 234 Kinder. Davon sind 12 Gruppen Krippengru p- pen. Auch in den kommunalen Einrichtungen sind zahlreiche Krippengruppen vorhanden. So betreibt educcare in den sechs Einrichtungen in Stuttgart insgesamt 13 Kr ippengruppen mit Platz für insgesamt 130 Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren. 4.2 Erfahrung als Kindergartenträger Jedes Kind hat ab seinem dritten Geburtstag bis zum Schuleintritt Anspruch auf den Besuch eines Kindergartens. Dadurch soll die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert werden. In 22 Kindertageseinrichtungen der insgesamt 31 educcare Einrichtungen sind Kindergartengruppen vorhanden. Seite 29 von 67 Beispiele: Die Kindertagesstätte „Der bunte Luftball on“ in Overath bietet Platz für 74 Kinder im Alter von vier Monaten bis zur Einschulung. Davon sind 62 Plätze, aufgeteilt auf 3 Kindergartengruppen, für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Die educcare Kindertagesstätte auf dem LUO Campus ist eine sechsgruppige Kin dertagesstätte, mit drei Kindergarten - und drei Krippengruppen, im Bessunger Stadtteil Darmstadts, angrenzend an die Lichtenbergschule. Die Kita gibt es seit November 2010 und bietet Platz für insgesamt 90 Kinder, davon sind 60 Kinder in den drei Kindergar tengruppen im Alter von 3 bis 6 Jahren. Im Jahr 2008 wurde die „educcare Bildungskindertagesstätte Stuttgart Hasenbergstraße“ als Einrichtung in das Netzwerk der UNESCO - Projektschulen aufgenommen. Diese Auszeich nung drückt die Wertschätzung der pädagogischen Arbeit und der Aktivitäten im Bereich frühkindlicher Bildung, und der besonderen Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich "Frühe Bildung", vor allem in der Zusammenarbeit mit Schulen, aus. Im April 2014 wurde eine weitere educcare Kindertagesstätte in das Netzwerk aufgenommen: die „educcare Bildungskindertagesstätte Mühlwichtel“ in Karlsruhe. Beide Kindertagesstätten bieten regelmäßig Projekte zu UNESCO -Themen an und beide Einrichtungen leben in der täglichen Arbeit den UNESCO-Gedanken. Diese Erfahrungen fließen in andere educcare Einrichtungen ein. 5 Kinderschutzkonzept educcare versteht sich als ein Träger, der sich für das Wohlergehen und den Schutz der ihm anvertrauten Kinder verantwortlich fühlt. In der engen Z u- sammenarbeit zwischen Kindern, Eltern, Pädagogen und dem Träger so r- gen wir dafür, dass sich die Kinder sicher, wohl und geborgen fühlen, uns e- Seite 30 von 67 rem Anspruch folgend, Kindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ein zweites zu Hause und ein exzellenter Bildungsort zu sein. educcare hat ein Kinderschutzkonzept entwickelt, dass alle Grundsätze zum Kinderschutz, sowie den praktischen Umgang darstellt. Die educcare Konzeption bildet die Grundlage der pädagogischen Arbeit. Somit ist Sicherheit für alle Beteiligten gewährleistet: für Kinder, sich in anregender und beschützender Umgebung indiv i- duell entfalten zu können für Eltern, die sich als Erziehungspartner an - und ernstgenommen fühlen für Pädagogen, die die individuelle Ausprägung vor Ort gestalten und sich weiterentwickeln wollen und für den Träger in seiner Gesamtverantwortung. Das Kinderschutzkonzept versteht sich als wichtiger Bestandteil der edu c- care Konzeption. Wir haben ein gemeinsames Verständnis von Kinderschutz geschaffen, welches für alle educcar e Einrichtungen verbindlich ist. Ziel des educcare Schutzkonzeptes ist es, den pädagogischen Fachkräften Orienti e- rung und Handlungssicherheit im Krisenfall zu geben. Neben der Fürsorge für das Wohl des Kindes, haben wir gleichzeitig die Fürsorge der Mitarb ei- tenden im Blick. 6 Integration, Inklusion und Genderthematik Inklusion ist der folgerichtige Schritt auf die Bemühungen der Integration. Sie eröffnet allen Kindern die Möglichkeit, ihr Recht auf die Erreichung ihres individuell höchstmöglichen Bildungszieles wahr zu nehmen. In den UNESCO „Leitlinien für die Bildungspolitik“, die von der Bundesrepublik Deutschland unterschrieben wurden, geht es um die Seite 31 von 67 Inklusion von Kindern mit Entwicklungsschwierigkeiten. „Inklusive Bildung bedeutet, es allen Menschen in gleichem Maße zu ermöglichen, an hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihr Potential zu entwickeln. Dieser Anspruch ist universal und gilt unabhängig von Geschlecht, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen oder besonderen Lebensbedürfnissen.“ educcare Ki ndertagesstätten stehen allen Kindern offen. Jedes Kind ist willkommen, kein Kind wird ausgegrenzt! Unser Leitsatz „Ein Kind ist, was in ihm steckt“ verdeutlicht die Offenheit und Achtung gegenüber der Verschiedenheit und des Andersseins eines jeden Kindes mit all seinen Potentialen und Herausforderungen. Im Sinne und im Anspruch ermöglicht educcare allen Kindern, insbesondere auch den Kindern mit Benachteiligungen und besonderen Bedürfnissen: Respektierung der eigenen Persönlichkeit Würde und Selbständigkeit Selbstvertrauen und Begeisterung beim Lernen ein ausgeglichenes Lern- und Betreuungsumfeld Geselligkeit, Freundschaft und Zusammenarbeit mit anderen kulturelle Unterschiede und Vielfalt Wohlfühlen im familiären Umfeld. educcare ist der fest en Überzeugung, dass es notwendig und sinnvoll ist, behinderte und nichtbehinderte Kinder so früh wie möglic h zusammenzuführen, da sich Einstellungen und Vorurteile bereits im Kindergartenalter bilden und da von der Umwelt Bewertungen von Behinderung übernommen werden können. educcare sieht folgende Vorteile gemeinsamen Spielens und Lernens: das Lernen der Akzeptanz von "Anderssein", das für die Identitätsbildung behinderter Kinder besonders wichtig ist Seite 32 von 67 das Verarbeiten von neuen Erfahrungen, die sich für nichtbehinderte Kinder im Kontakt mit behinderten Kindern ergeben die Vermeidung von Vorurteilen das unbefangene Aufeinander zugehen die Chance, verstärkte soziale Kompetenzen zu entwickeln, die sich für nichtbehinderte Kinder aus der Vielfalt an ande ren Kontaktmöglichkeiten ergeben der Anreiz der gegenseitigen Vorbildfunkt ion bei der Ausbildung sozialer, sprachlicher, kognitiver und sensomotorischer Fähigkeiten. educcare–Bildungseinrichtungen beschränken sich nicht auf das Zusammensein von behinderten und nichtbehinderten Kindern an gemeinsamen Spiel - und Lernorten, sondern schließen ein gemeinschaftliches Betreuungsangebot ein. Wir gehen auf die individuellen Bedürfnisse aller Kinder ein, insbesondere derjenigen Kinder, die ohne einen speziellen Aufwand an Betreuung und Pflege nicht zurechtkommen. Voraussetzung ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten des Netzwerks: mit den Eltern des Kindes, den behandelnden Ärzten und Therapeuten, den sonderpädagogischen Einrichtungen, dem S ozial- und Jugendamt, ggf. auch den Integrationshelfern. educcare Bildungseinrichtungen erfüllen nicht nur integrative Aufgaben im sozialen Umfeld des Kindes und seiner Familie, sondern sie sind auch eingebunden in eine umfassende Förderung und gemeinsame Erziehung und Bildung. Wir vereinbaren und verfolgen gemeinsame Ziele. Die Erwartungen an das Spielen und das Lernen berücksichtigt den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes. educcare Erzieher/innen und Mitarbeiter/innen zeichnen sich durch hohe Empathie und Engagement in ihrer Arbeit aus. Sie sehen sich als Ansprechpartner/innen für die Herausforderungen, Unsicherheiten bis zu Ängsten der Eltern, beraten und geben wenn möglich Hilfestellung. Sie Seite 33 von 67 verfügen über Kooperationsmöglichkeiten mit verschiedenen Partnern und Institutionen. Eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Inklusionsarbeit ist neben der interdisziplinären Kooperation die Fort - und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen und ihre pädagogische Begleitung. 6.1 Interkulturelle Arbeit der Kindertageseinrichtungen Die educcare Kindertagesstätten orientieren sich in besonderer Weise an den Ideen der internationalen Verständigung, der interkulturellen Bildung und des Lernens gemäß der Leitlinien der UNESCO -Projektschulen/- Bildungseinrichtungen. Die Einrichtungen unterstützen aktiv das Ziel der UNESCO – die Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit – in allen Bereichen. Die Themen Toleranz, Demokratie, Nachhaltigkeit und globale Entwicklung werden in den educcare Kindertagesstätten bereits intensiv und verlässlich gelebt. So wurde beispielsweise die educcare Kindertagesstätte in der Stuttgarter Hasenbergstraße von der Deutschen UNESCO -Kommission zur „mitarbe i- tenden UNESCO Projektschule“ ernannt. Zielsetzung es ist, Kindern die Fähigkeit, das Wissen und die Verhalten s- weisen zu vermitteln, die sie für eine glückliche und erfolgreiche Zukunft benötigen. Dies schließt die Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit ausdrücklich mit ein. Soziale Beziehungen sind die Grundvoraussetzung aller Bildungsprozesse. Die Welt, in der Kinder aufwachsen, ist von kultureller und sprachlicher Vie l- falt geprägt. Interkulturelle Kompetenz hat in den educcare Kindertagesstä t- ten eine hohe Bedeutung. Dabei gilt es, kul turelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken. Mehrsprachigkeit und Multikulturalität werden in den Einrichtungen als Bereicherung und Chance gelebt. Die Tagesstätten spiegeln die Vielfalt unserer Gesellschaft wider. Verschiedene Familienkult u- Seite 34 von 67 ren mit unterschiedlichen Vorstellungen werden durch die Familien und Mi t- arbeiter/innen repräsentiert. 6.2 Integration und interkulturelle Orientierung Weder gegenüber dem einzelnen Kind noch gegenüber der Gesellschaft ist es zu verantworten, dass anforderungsgere chte Betreuung und Bildung nur wenigen zugänglich ist. educcare vertritt entschieden die Auffassung, dass hochwertige Bildung allen Kindern und Familien zugänglich sein muss. Durch konsequentes Kostenmanagement gelingt es educcare in der Regel, mit der reg ulären öffentlichen Förderung für freie Träger die ortsüblichen Elternbeiträge beizubehalten. Neben den Elternbeiträgen sind hier die richt i- ge Ansprache der Familien sowie bedarfsgerechte Angebote entscheidend. Weiterhin ist es für educcare selbstverständl ich, Kinder und Familien aufz u- nehmen, bei denen die verantwortlichen Stellen besonderen Handlungsb e- darf sehen. educcare Tagesstätten sind zweites Zuhause für alle Kinder und ihre Familien, unabhängig von Abstammung, Sprache, Herkunft, Welta n- schauung oder K onfession. Die Tür steht für sie stets offen, ob es sich um Betreuungs-, Beratungs-, Gesprächs-, Vermittlungsbedürfnisse handelt oder um öffentliche Veranstaltungen oder private Feiern. Die educcare Einrichtungen sind exzellente Bildungseinrichtungen, in d enen jedes Kind in einer Erziehungspartnerschaft mit den Eltern individuell begle i- tet und umfassend gefördert wird. Anspruch von educcare ist es, dass die Elternschaft in der Zusammensetzung das soziale Umfeld widerspiegelt. Im Verbund mit lokalen Einricht ungen beteiligt sich die Kita aktiv am kommun a- len Leben und erweitert so das Angebot für Familien. Die interkulturelle Or i- entierung der educcare Kindertagesstätten zeigt sich allein schon durch die bilinguale Ausrichtung jeder educcare Kita (bisher deutsch / englisch), die bei Bedarf z.B. auch deutsch / türkisch sein könnte. Zudem arbeiten die Einrichtungen nach den UNESCO Leitlinien, deren Grundsätze u.a. die Fö r- derung von Demokratie, gegenseitiger Achtung und Toleranz sind. In den Seite 35 von 67 Einrichtungen werden die unterschiedlichen Kulturen gelebt und somit ke n- nen gelernt als auch das gegenseitige Verständnis füreinander gefördert. Unterschiede werden als Chance und Ressource betrachtet, den Alltag in der Kindertagesstätte zu bereichern und für die Kinder weitere L ernmöglich- keiten zu schaffen. 6.3 Integration von Kindern mit Behinderung educcare Kindertagesstätten stehen konzeptionell allen Kindern, unabhä n- gig von Religion, sozialem Status, kulturellem Hintergrund oder körperlichen/ seelischen Beeinträchtigungen, offen . Leitsätze wie „Jedes Kind ist anders“ und „Ein Kind ist, was in ihm steckt“ verdeutlichen die Offenheit gegenüber der Verschiedenheit und die Achtung des Andersseins mit all den Potenti a- len und Herausforderungen, die eine solche Haltung birgt. Die educc are Kindertagesstätten streben ein Spiegelbild des gesellschaftl i- chen Umfeldes an. Dies bedeutet, jedes Kind ist willkommen, und kein Kind soll ausgegrenzt werden. Jedes Kind wird entsprechend seiner individuellen Entwicklung und seiner individuellen Inter essen und Stärken anerkannt und gefördert. Bei Kindern mit besonderem Förderbedarf ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern unerlässlich. Eine zusätzliche Förderkraft wird, wenn es die Situation erfordert, angestellt, entweder stundenweise oder alltagsbegleitend. Kinder mit Behinderung in den Alltag der Kindertagesstätte zu integrieren bietet eine besondere Chance, Kinder für individuelle Unterschiede zu se n- sibilisieren und ihnen mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Sie erha l- ten die Möglichkeit, den vorurteilslosen Umgang mit Gleichaltrigen zu lernen. Die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf bietet für alle Kinder wichtige Entwicklungserfahrungen. Seite 36 von 67 Die Räumlichkeiten sind, soweit möglich und mit der Stadt abgesprochen, auf die Nutzbarkeit eines Rollstuhlfahrers ausgelegt. Im Grundsatz versuchen wir, allen Kindern einen Kitaplatz anzubieten. Jeder Fall sollte als Einzelfallentscheidung genauer betrachtet werden, da die Betreuung in einer Regeleinrichtung vom Grad der Behinderung abhängig ist und nicht alle Kinder in einer Regeleinrichtung ausreichend gefördert werden können. Mit den Eltern und den Förderstellen muss abgewogen werden, was sinnvoll ist. Ggf. sind unterstützende Kräfte einzusetzen (i.d.R. nach Absprache mit dem Jugendamt). Erfahrungen aus unserer Einrichtung in Stuttgart Hasenbergstraße: Es gibt zwei Integrationspl ätze. Die Kinder erhalten durch eine unterstützende Kraft entsprechen de Förderung. Die Kräfte werden von der Frühförderstelle finanziert. 7 educcare als im Sozialraum engagierter Träger educcare Kindertagesstätten verstehen sich immer als Teil einer Stadtteilgemeinschaft – mit den damit verbundenen Rechten und Pflichten. Die Aufgabe der Gemeinschaft ist es, den Familien die notwendigen Angebote „auf Augenhöhe und mit passender Ansprache“ zur Verfügung zu stellen, die sie bei der Erfüllung ihres Erziehungsauftrags benötigen. Hierzu möchte educcare verlässlich einen Beitrag leisten. Die educcare Bildungs - und Erziehungskonzeption bildet die fundierte und verbind liche Basis für die pädagogische Arbeit. Der Sozialraum und seine Familien bestimmen die konkrete Ausprägung des Profils der jeweiligen Kindertagesstätte und der täglichen pädagogischen Arbeit. Der Auftrag der educcare Kindertagesstätte in Münster soll zum einen der Deckung des Bedarfs der Bildung und Betreuung von neu zugezogenen Kindern unter sechs Jahren liegen, zum anderen in der anforderungsgerec h- ten Un terstützung der Familien und des Stadtteils . Eine Kindertagesstätte Seite 37 von 67 bietet sich hier idealerweise als Treffpunkt für Familien an und kann integri e- rend wirken. Grundsätzliches zu Münster Die kreisfreie Stadt Münster steht für Familienfreundlichkeit, Fahrradpar a- dies und Studentenstadt. Münster ist in die sechs Stadtbezirke Mitte, Nord (Coerde, Kinderhaus, Sprakel mit Sandrup) , Ost (Gelmer und Handorf), West (Albachten, Gievenbeck, Mecklenbeck, Nienberge, Häger und Roxel) , Süd-Ost (Angelmodde, Gremmendorf und Wolbeck) und Hiltrup (Amelsbü- ren, Berg Fidel und Hiltrup) gegliedert. Münster hat über 180 Kindertageseinrichtungen und ist von einer großen Träger- und Angebotsvielfalt geprägt. Ca. 30 Einrichtungen bieten als Fam i- lienzentrum Angebote für Familien im Bereich der Beratung und Unterstü t- zung. Die Stadt selbst ist Träger von 29 eigenen Kindertageseinrichtungen. Strukturdaten zum Sozialraum Das Stadtgebiet von Münster umfasst ca. 303 km² und hat ca. 310.000 Ein- wohner (Stand Dezember 2015). Stand Juni 2017 gibt es ca. 8.600 Kinder im Alter von 0 -2 Jahren in Münster. Mit den derzeitig vorhandenen Kindertageseinrichtungen kann ca. 42,4% des Betreuungsbedarfes abgedeckt werden. Im Alter von 3 -5 Jahren gibt es ca. 7.700 Kinder. Schützenhof Der im Südviertel gelegene Stadtteil Schützenhof ist durch seine zentrale Lage, lebendige Stadtteilk ultur und das breite Schul - und Kitaangebot ein sehr beliebter Wohnort. Schützenhof liegt zwischen den beiden Stadtteilen Geist- und Hafenviertel und umfasst eine Fläche von ca. 1 km². Derzeit l e- ben rund 8.150 Menschen in Schützenhof (Stand Dezember 2017 ). Beson- ders junge Familien zieht es nach Schützenhof. Dies liegt vor allem an der Seite 38 von 67 attraktiven, zentralen Lage und guten Infrastruktur des kleinen Münstener Stadtteils. Eine große Vielfalt an Angeboten ist gegeben durch ein Einkauf s- zentrum und einladende Caf és, welche für ein belebtes Stadtflair sorgen, sowie den Südpark, welcher neben dem Wienberg-Park als größter Park des Stadtgebiets gilt. Dieser sorgt für einen Ausgleich zum Stadtleben und kann sowohl zur Erholung, als auch als ein Spielort im Grünen fungieren. In Schützenhof gibt es zwei Grundschulen, die kath. Hermannschule und die Johannisschule und mehrere Kitas in freier Trägerschaft, wie d ie Kita der Elterninitiative Kindergruppe Die Zwerge e.V. , die AWO-Kita Südhafen des AWO Unterbezirks Münsterland Recklinghausen, die Kita Fliednerhaus D e- pendanz, die Kita Süd e.V. und der katholische Pastor - Höing-Kindergarten der Katholischen Kirchengemeinde St. Joseph Münster-Süd. Das Hammer -Straßen-Fest, bei welchem die Anwohner Schützenhofs jäh r- lich gemeinsam feiern, gilt als eines der größten Straßenfeste Münster und repräsentiert unter anderem die lebendige Stadtteilkultur. Diese umfasst jedoch zusätzlich auch zahlreiche Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien. Ein „zweites Zuhause“ und exzellenter Bildungsort für Kinder und E l- tern in Münster Kindern und Eltern ein „zweites Zuhause“ und exzellenten Ort der individue l- len Entfaltung in de n Kindertagesstätten Münster zu bieten, heißt für uns ergänzend zu den grundsätzlichen Aussagen i n der educcare Bildungs- und Erziehungskonzeption zum Beispiel: Vernetzung in den Stadtteilen und in den Bezirken aktiv unterstützen u.a. zu umliegenden Kindergärten und Grundschulen (zum Beispiel mit den umliegenden Kitas in städtischer und freier Trägerschaft wie dem Kindergarten der Elterninitiative Die Zwerge e.V. und Kita Süd Seite 39 von 67 e.V., sowie der Hermanngrundschule Münster oder der Johanni s- schule) kulturelle Verständigung fördern, auch über die Kindertagesstätte hinaus den hinzuziehenden Familien das Ankommen in der neuen Umg e- bung erleichtern , z.B. durch gemeinsame Ankommensfeiern, g e- meinsames Kochen, Elterncafé , sportliche Aktivitäten wie Yogaku r- se, Eltern-Kind-Zelten… Familien die Möglichkeit bieten, Teil der Gemeinschaft zu werden und Verantwortung für sie zu übernehmen Konkret könnten folgende Elemente die Realisierung des Stadtteilbezugs herstellen: umfeldadäquate Angebote für die Familien zur Kontaktknüpfung (z. B. Eltern-Kind-Spielgruppen, Kurse zur Erziehungspartnerschaft, E l- terncafé; gemeinsame Ausflüge in die Umgebung (beispielsweise an den Aasee, den Wolbecker Tiergarten…) interkulturelle Angebote, Veranstaltungen und Feiern (z. B . als Haus der Kulturen; o.ä.) Ort familiärer Unterstützung z. B. Sprachförderung für die ganze Familie; Bildungsveranstaltu ngen (Vorträge, Seminare), mehrspr a- chige Informationen, Hilfen zur Erziehung, Unterstützung solidar i- scher Netzwerkbildung z. B. für Alleinerziehende, Studenten... educcare möchte aktiv einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in Münster leisten und in enger Zusammenarbeit mit den bereits vertretenen Trägern, Angebote für die Familien in Münster realisieren. In Abstimmung mit den anderen Akteuren können in der Kita familienzentrum -ähnliche Strukturen geschaffen werden, um den Eltern träge rübergreifende Fortbi l- dungs- und Beratungsangebote anzubieten. Seite 40 von 67 Im Falle der Auftrag serteilung soll educcare in Schützenhof und Umgebung den Bedarf der Bildung und Betreuung von Kindern im Alter von sechs Monaten bis zum Schuleintritt decken sowie Familien anforderungsgerecht unterstützen. 7.1 Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Das Ziel einer vorbildlichen und zugleich effizienten Bildung und Betreuung ist nur in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt erreichbar. educcare sieht das Ju gendamt als Handlungs partner, welcher die gleichen Ziele mit derselben Beharrlichkeit und gleichem „neue n Denken“ verfolgt. Eine gute Partnerschaft hat educcare schon in anderen Kommunen in der Vergangenheit unter Beweis gestellt. Aufbauend auf diesen Erfahrungen würden wir gerne in den f olgenden Themen mit dem Jugendamt konkret zusammenarbeiten: gemeinsame Definition und Erprobung von neuen Angeboten und Abläufen gemeinsame Durchführung von Schulungen Erfahrungstransfer aus anderen Kommunen 7.2 Zusammenarbeit mit Grundschulen oder „lebenslanges Lernen fördern“ Einen besonderen Schwerpunkt setzt educcare für Kindergartengruppen auf die Vorbereitung auf die Grundschulzeit. educcare entwickelt zusammen mit Grundschulen Prozessbeschreibungen für den Übergang in die Schule. Dem Übergang vom Kindergarten in das Schuls ystem kommt ein besonderer Stellenwert zu, denn was bei den Kindern in der Elementar - und Primarbildung grundgelegt – oder aber versäumt – wird, prägt den weiteren Bildungsverlauf und somit auch den Bildungserfolg oder -misserfolg von Seite 41 von 67 Kindern und Jugendlic hen entscheidend mit. Nicht nur im Hinblick auf individuelle Lebenschancen, sondern auch mit Blick auf die gesamtgesellschaftliche Entwicklung muss somit dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule eine besondere Verantwortung beigemessen werden. Kinder, die in die Schule kommen, stehen in der Kontinuität längst begonnener Bildungsprozesse. Kindertagesstätten und Schule haben die gemeinsame Verantwortung und Verpflichtung, durch ihre Zusammenarbeit eine weitgehende Kontinuität der Entwicklungs - und Lernprozesse für die Kinder zu gewährleisten und gemeinsam mit den Eltern Verantwortung für eine beständige, ganzheitliche Bildungs - und Erziehungsentwicklung zu übernehmen. Die enge Verzahnung von Elementar- und Primarbereich dient der frühzeitigen und bestm öglichen Förderung für jedes einzelne Kind. Kindertagesstätte und Schule tragen gemeinsam und gleichberechtigt die Verantwortung dafür, dass ein guter Schulanfang kein punktuelles Ereignis, sondern eine zu gestaltende Übergangsphase ist, dass die persönliche Eigenart des einzelnen Kindes und seine Lerngeschichte berücksichtigt wird und in der Schule zur Geltung kommt, dass wechselseitig und kontinuierlich Informationen ausgetauscht, Fragen aufgenommen und Ideen entwickelt werden. educcare sieht sich deswegen in der Verantwortung, mit Grundschulen in der Umgebung zusammenzuarbeiten und Kindergartenkindern eine gute Vorbereitung auf die Schule zu bi eten. educcare sieht sich in der Verpflic h- tung die umliegende Grundschulen anzusprechen und sich zusammen mit ihnen diesen Aufgaben zu stellen (z.B. durch Kooperationsvereinbarungen, Kooperationskalender, gemeinsame Informationsabende, übergreifende Schwabschule Stuttgart Seite 42 von 67 Portfolios, Projekte zwischen Kita - und Schulkin dern, Evaluierung des Übergangsprozesses). 7.2.1 Beispiel für Sozialraumorientierung: Zusammenarbeit der educcare Kita Stuttgart Hasenbergstraße mit den Grundschulen Schwabschule und Falkertschule Konkret ist es beispielsweise gelungen , an zwei öffen tlichen Sc hulen im Stuttgarter Westen (Schwabschule und Falkertschule) ein bilinguales Unterrichtsmodell einzuführen. Initiator waren Eltern der educcare Kindertagesstätte Hasenbergstraße. Damit ist in unmittelbarer Nachbarschaft der bilingualen Kita die Weiterführu ng der Bilingualität in der Schule gewährleistet. Der Erfolg der Eltern und des Trägers ist auch ein gelungenes Beispiel dafür, wie Kindertagesstätten Bewegung in einen Stadtteil bringen und Schulentwicklung mit gestalten können. 7.3 educcare als Partner der Stadt Münster oder „Transparenz herstellen und Kooperation leben“ Auf Grund entstehender Neubaugebiete und damit verbundenem Zuzug von Familien soll die neue Kita den Eltern anforde rungsgerechte Kinderbildung und -betreuung anbieten. Durch die flexiblen, auf die Bedürfnisse abgestimmten Angebote und Betreuungszeiten ist den Eltern die größtmögliche Planungssicherhe it in der Umsetzung ihres Lebensmodells garantiert. Die Stadt Münster will nicht ausschließlich den Bedarf abdecken, sondern auch eine qualitati v hochwertige, gut kommunizierbare Betreuung und Bildung der jüngsten Bewohner im Ortsteil Schützenhof zur Verfügung stellen. Die Wohn- und Lebensqualität sowie Identifikation der Bewohner mit dem Stadtteil we rden mit der Kindertagesstätte als Ort der Bege gnung, des Kennenlernens und des Dialogs zusätzlich gestärkt. Seite 43 von 67 educcare wird verantwortlich und effizient mit der Stadt Münster zusammenarbeiten und Prozesse und Strukturen stets transparent halten und dynamisch weiterentwickeln. educcare Kindertagesstätt en verstehen sich immer als Teil einer Stadtteilgemeinschaft – mit den damit verbundenen Rechten und Pflichten. educcare unterstützt die Stadt Münster darin, die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Familienfreundlichkeit ist für Unternehmen wie für Kommunen ein wichtiger Standortfaktor. Dies kann zu erfolgreichen Kooperationen zwischen Unternehmen und Stadtverwaltung führen. 7.4 Kooperation mit anderen Institutionen Grundgedanke von educcare Kindertagesstätten ist es, Familien – Kinder wie Eltern – als Partner zu sehen. Diese haben unterschiedliche Bedarfe, die sich je nach Lebenssituation und Umfeld ändern können. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Familien adäquate Angebote anzubieten: von de r hochwertigen Umsetzung unsere r Bildungskonzeption über die Beratung von jungen Eltern oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zu offenen, generationenübergreifenden Angeboten. educcare richtet seine Angebote an den lokalen Anforderungen aus. Dies wird mit Hilfe der Sozialraumanalyse und Elternumfragen sichergestellt und regelmäßig überprüft. Folgende Partnerschaften werden angestrebt: Kooperationsmodelle mit Vereinen, Verbänden; Institutionen (z.B. mit (Grund-)Schulen, Sportvereinen, Museen, Bibliotheken etc.) Zusammenarbeit mit anderen freien Trägern der Jugendhilfe Kindertagesstätten Jugend- und Familienhäusern Seite 44 von 67 Hilfen zur Erziehung Sprachförderprojekten Vereinen Vernetzung mit anderen Trägern Austausch über pädagogische Konzepte ggf. gemeinsame Schulungen Bereitstellung der Räumlichkeiten 8 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern Erziehungspartnerschaft von Eltern und Erziehern educcare sieht in der Bildung und Erziehung der Kinder eine gemeinsame Verantwortung mit den Eltern. Das Gelingen gründet auf Respekt und Vertrauen. Voraussetzungen sind authentisches Interesse, individuelles Eingehen, gleiche Augenhöhe sowie Professionalität in der Kommunikation bei den educcare Mitarbeiter/innen. Erzieher/innen in educcare Einrichtungen res pektieren Eltern in ihrer besonderen Bedeutung für ihr Kind. Sie (be)achten individuelle Lebenssituationen, Wertvorstellungen, kulturelle Zusammenhänge und vielfältige Erwartungen, die Eltern in ihrer persönlichen Lebenssituation formulieren. Voneinander e rfahren, sich austauschen und gemeinsam Lösungen entwickeln sind unverzichtbare Schritte, damit eine vertrauensvolle Partnerschaft entstehen und familienergänzend und - entlastend wirken kann. Beteiligung, Verständigung und manchmal auch Auseinandersetzung verlangen von Erzieher/innen besondere Kompetenzen. educcare trägt diesem Aspekt u. a. durch eine sehr sorgfältige Personalauswahl Rechnung. Alle Mitarbeiter/innen in den educcare Einrichtungen werden in Kommunikation und Erwartungsmanagement geschult. Seite 45 von 67 Wesentliche Grundeinstellungskriterien sind z. B. Begeisterung für die Arbeit mit Kindern und Eltern, ausgeprägte Hobbys, Spaß am strukturierten Arbeiten, nachgewiesener Wille zur persönlichen Weiterentwicklung und eine freundliche Ausstrahlung. Ergänzt wi rd dies um spezifische Kriterien wie kultureller Hintergrund oder spezielle Kenntnisse. Die konkrete Elternarbeit bei educcare beinhaltet z. B.: intensive Vorab-Information über educcare und die Ziele intensives Vorab -Gespräch mit den Eltern über das Kind, seine bisherige Entwicklung, Wünsche und Ängste von Eltern individuelle Eingewöhnung von Kindern und Eltern (Berliner Modell) vier (für Kinder unter 3 Jahren) bzw. zwei (für Kinder über 3 Jahren) ca. einstündige Elterngespräche pro Jahr zum Austausc h über die individuelle Entwicklung der Kinder (die “ educcare-Eltern“ lieben diese Gespräche) halbjährliche Elternbefragung jährliche Mitwirkung von Eltern bei der Ausrichtung und Entwicklung der jeweiligen Kita im Rahmen des „Kickoff“ (u.a. auf Basis der Befragungs- ergebnisse) Einbinden von Elternkompetenzen und Ressourcen in die Bildungsarbeit und den Alltag der Tagesstätte diverse Elternmitwirkungsmöglichkeiten (z. B. Arbeitsgruppen, Elternrat, Projekt-/Themengruppen) Seite 46 von 67 lebendige Elternversammlungen mit Themenabenden (z. B. Naturwissenschaften), Vernetzen und Vergnügen, z. B. Kochen Angebote der Beratung und Unterstützung von Familien Angebote für Eltern in gewünschten Themen (z. B. das Elternseminar: „Rituale“, „Grenzen setzen“) 9 Tagesablauf Durch Rituale Orientierung und Halt geben. Strukturierung des Tagesablaufs Ein strukturierter Tagesablauf ist für Kinder im Kindergarten- und besonders im Krippenalter wichtiger Bestandteil für eine gesunde Entwicklung. Den Kindern wird ein Tagesablauf geboten, der Orientierung und damit auch Sicherheit bietet. Hierbei wird stets vom Wohlbefinden des einzelnen Kindes ausgegangen. So ist unser Tagesablauf eine Stütze für das Kind, aber keinesfalls ein Muss (s. „Ein exemplarischer Tag bei den Wasserflöhen“). Feste Rituale und Strukturierungsmerkmale sind dabei täglich der Morgenkreis / Morning Circle mit allen Kindern, das gemeinsame Obstfrühstück, das Mittagsessen sowie die Mittagsruhe und der nachmittagliche Snack. In den Zwischenzeiten kann der Tag immer wi eder neu erfunden werden, ausprobiert und variiert werden. Ein exemplarischer Tag bei den „Wasserflöhen“, der Betriebskindertagesstätte der Bundesanstalt für Wasserbau 7:30-8:00 Uhr Gruppenübergreifende Frühbetreuung: Der entspannte Start in den Tag steht im Vordergrund. Die Kinder werden liebevoll begrüßt und Informationen mit den Eltern ausg e- tauscht. 8:00 Uhr Bringzeit der Kinder in ihre Bezugsgruppen - erste Fre i- spielphase Seite 47 von 67 8:00-11:15 Uhr individuelle Schlafens- und Ruhezeiten der Kleinsten 9:00-Uhr Start in den Tag: Morning Circle - in der Gruppe anko m- men, begrüßen; gemeinsam schmieden die Kinder Pläne für den Tag; es wird gesungen, getanzt, gelacht und d a- nach gibt es gemeinsames Obstfrühstück 9:30-11:00 Uhr Treffpunkt Piazza, offene Angebote 1. En tdeckerphase: Die Kinder können altersentsprechend frei wählen, ob sie an einem gezielten Angebot (Piazza, Atelier, Bad) tei l- nehmen wollen oder eigenen Wünschen nachgehen: z.B. im Garten spielen, sich ausruhen, kuscheln oder in der Küche nachschauen, was es später zu essen gibt. Die Erzieher/innen unterstützen die Kinder bei der Real i- sierung ihrer Ideen, sie schaffen Anreize und fördern die Kinder mit ihren individuellen Interessen. Sie beobachten und dokumentieren und tauschen sich später mit den E l- tern darüber aus. 11:30 Uhr Mittagessen für die Krippenkinder 12:30 Uhr Mittagessen für die Kita-Kinder. 13:15-15:00 Uhr Mittagsruhe. Es kehrt Ruhe ein im Haus. Die großen Kinder beschäftig en sich leise, bekommen e t- was vorgelesen oder ruhen und kuscheln miteinander. Die jüngeren Kinder machen sich bettfertig, klettern in ihre Kisten oder auf ihre Matratzen. Wer nicht schlafen kann, ruht. Die Schlafdauer richtete sich individuell nach dem Bedürfnis des Kindes. Wer wach wird, ruft oder kommt a l- lein aus dem Schlafr aum und wird von einer Gruppene r- zieherin begrüßt. 15:00 Uhr Treffpunkt Piazza, 2. Freispielphase 15:15 Uhr Der Snack - Energie für den Nachmittag: Dieser kleine Snack variiert täglich. Abgestimmt auf den Mittagstisch, bietet er einen Energienachschub, de r die Kinder für Ihre Aktivitäten am Nachmittag stärkt. Je nach Seite 48 von 67 Belegung der Gruppen, findet der Imbiss gemeinsam mit Kindern der anderen Gruppen statt. 15:45 Uhr 2. Entdeckerphase: Die Kinder können sich zwischen vereinzelten Angeboten entscheiden, Garte n und Fre i- spiel. 17:00 Uhr Ende Der Alltag wird für alle Kinder durchgehend in englischer und deutscher Sprache gestaltet. Der Tagesablauf wird natürlich an lange Öffnungszeiten in der Kita oder sonstige Besonderheiten entsprechend verändert und angepasst. Basis des Tagesablaufes bleibt aber immer eine Grundstruktur, in der feste Rituale und Abläufe den Kindern Orientierung und Sicherheit bieten. 10 Organisationskultur, Qualitätsmanagement und Dokumentation 10.1 educcare Strukturen und Prozesse zur systemischen Verankerung Die Strukturen und Prozesse sind aus den pädagogischen Zielen abgeleitet und sichern die verlässliche Erfüllung der Qualitätsversprechen an Kinder, Eltern und Auftraggeber (z.B. das Jugendamt Stuttgart). Beispiele für definierte Prozesse sind: Prozess der systematischen Beobachtung und Dokumentation Prozess des Austausches mit Eltern über institutionalisierte und fundierte Entwicklungsgespräche mit den Eltern Seite 49 von 67 Prozess der individualisierten Entwicklungsbegleitung auf der Basis führender methodischer und inh altlicher Konzepte (Beispiel für Methoden im Rahmen der Angebotsplanung bilden das havard teaching model sowie das Konzept der International Baccalaureate Organisation) Prozess der Auswahl und laufenden Fortbildung der Fachkräfte Die Schwerpunkte der Förderung sind: Förderung der Basisk ompetenzen, wie lernmethodische Kompetenz sowie Lebenskompetenzen Förderung in den klassischen Bereichen, wie Bewegung/ Wahrnehmung, Sprache und Zweitsprache, Kunst und Musik, Naturwissenschaft sowie Technik und MedienPraktische Beispiele für wissenschaftlich fundierte Methoden in den Schwerpunkten sind: Immersion bei d er Zweitsprachenförderung (s. auch educcare Beiratsmitglied Herr Prof. Wode) naturwissenschaftlicher Vorschul -Ansatz (s. auch educcare Beiratsmitglied Frau Prof. Lück) Frühförderkonzept in Sprache nach dem Ansatz von Prof. Tracy, Universität Mannheim Übergangsmodell Kita -Grundschule nach dem Ansatz von Prof. Schumacher, PH Schwäbisch Gmünd Seite 50 von 67 Grafik zur Darstellung der pädagogischen Basis, der Methoden und Förderung: educcare Bildungs- und Betreuungskonzept mit Zielen, Teilzielen je Bereich, konkreten Aufgabenbeschreibungen Praxiswerkstatt: mit Anregungen für Raum, Material, Alltag und Projekte… Best practice Methoden Beobachtung & Doku, Reflektion, Ange- botsplanung, -durchführung, …. (Belgien, Australien, USA, Schweiz, …. ) Sozialkonstruktivistischer Ansatz Reggio, Montessori, situationsorientierter Ansatz Elternpartnerschaft Basis- kompetenzen Förder- schwerpunkte Bildungspläne (national und international) Best practice Inhalte Sprache, Bilingualität, Wahrnehmung, Mu- sik, Naturwissenschaft, …. (Kanada, Frankreich, Deutschland, …. ) Seite 51 von 67 10.2 Angaben zur Qualitätssicherung Ein fundiertes pädagogisches Konzept benötigt Strukturen und Prozesse, um eine nachhaltige Umsetzung sicherzustellen. Strukturen und Prozesse geben der täglichen Arbeit Orientierung, Verbindlichkeit und erzeugen eine transparente Qualität. educcare unterscheidet dabei auf der einen Seite in pädagogische und auf der anderen Seite betriebswirtschaftliche Strukturen und Prozesse. Der betriebswirtschaftliche Teil stellt u.a. sicher, dass die Mittelverwendung hoch effizient ist, um einen breiten demokratischen Zugang zu ermöglichen. Beispiele von zahlreichen pädagogischen Prozessen der Qualitätssicherung: Prozess der Eingewöhnung (nach Berliner Modell) der Beobachtungs - und Dokumen tationsprozess erzeugt z.B. die Transparenz in der Entwicklung des Kindes laufende Umsetzungsreviews dur ch den Träger als Fundament für Qualität und Wirtschaftlichkeit Seite 52 von 67 Grafik zur Übersicht über pädagogische und betriebswirtschaftliche Prozesse: Im Folgenden wird exemplarisch auf die Prozesse „Review“ und Beobachtungsmanagement eingegangen. An ihnen soll die Philosophie und Konsequenz der Umsetzung, und damit die hochwertige und verlässliche Erfüllung der Versprechen dargestellt werden. Gerne stellen wir die anderen Prozesse im Detail dar, dies sowohl vom Konzept als auch in der Praxis in einer educcare Kindertagesstätte vor Ort. Das educcare Team würde sich über das Interesse freuen. Zuverlässige und effiziente Umsetzung von Bildungskonzept und Anforderungen Pädagogisch • Review • Benchmarking • Kooperationen • ....... • Befragungen • Elterngespräche • ........ • Dokumentation • Beobachtung • Betriebswirtschaftlich • Nutzungsanalysen • Arbeitszeitmodelle • Modellförderung • ....... • Personalbedarf • Personalmanagement • ........ • Arbeitsteilung • Raum = 3 Erzieher • Strukturen und Prozesse • Review Seite 53 von 67 Grafik zum Beispielprozess Reviewmanagement: Kern des educcare Qualitätsmanagements ist das Reviewverfahren. Es geht in dem Review darum, zu prüfen ob die richtigen Di nge getan werden (Effektivität) und ob diese richtig getan werden (Effizienz). Dies sichert die kontinuierliche Analyse auf Basis der educcare Bildungskonzeption. Ergänzend zu dem Review, das sich in Selbstevaluation und externe Evaluation trennt, gehen i n die Analyse der Arbeit auch noch folgende Informationen ein: jährliche Elternbefragung jährliche Mitarbeiterbefragung jährliche Auftraggeberbefragung (z.B. Jugendamt) An die externe Evaluation schließt sich die Auswertung und gemeinsame Vereinbarung von Zielen und Vorgehen in einem gemeinsamen Kickoff Workshop mit Eltern, Mitarbeitern und Träger an. Seite 54 von 67 Die vereinbarten Ziele und Vorgehen für die nächste Zeitperiode (meistens das kommende Jahr) werden dokumentiert und über das Jahr verfolgt. Über regelmäßige Statusreporte werden die Entwicklungen dokumentiert und an die Beteiligten Informationen verteilt. 10.2.1 Dokumentation der pädagogischen Arbeit und Entwicklung der Kinder Die systematische Beobachtung und Dokumentation ist ein wichtiges Kernelement e iner qualitativ hochwertigen Pädagogik. Sie zeichnet verantwortlich handelnde pädagogische Fachkräfte aus und ist Bestandteil ihrer professionellen Haltung. Sie hat zum Ziel, das Kind in seinen Handlungen, seinen Fähigkeiten und seinem Verhalten zu beobach ten, die Beobachtungen zu dokumentieren, sie mit Kolleginnen und Kollegen zu reflektieren und die Eltern in regelmäßigen Abständen über die Entwicklungsschritte ihres Kindes zu informieren. Beobachtung und Dokumentation bei educcare heißt: Be(ob)achten mit aller Wertschätzung für die Individualität des Kin- des Beobachten, um Kinder besser zu verstehen Beobachten, um ihre Entwicklung optimal zu begleiten und zu unter- stützen Beobachten, um Transparenz für Eltern zu schaffen Beobachtung und Dokumentation ist ei ne verpflichtende Aufgabe für alle pädagogischen Fachkräfte. educcare hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem Qualitätsanspruch gerecht zu werden und entwickelt sein Beobachtungs - und Dokumentationssystem kontinuierlich weiter und greift dabei sowohl auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie als auch auf Erfahrungen aus der Praxis zurück. Eingebettet in ein Seite 55 von 67 Gesamthandlungskonzept werden verschiedene Formen der Beobachtung und Dokumentation umgesetzt: Beobachtung und Begleitung von Kindern (Arbeitsbuch zur Leuve- ner Engagiertheits-Skala) (Vandenbussche & Laevers, 2009), Learning Stories (Carr, 2001), Entwicklungsbeobachtung und –Dokumentation (EBD 3-48 Monate und EBD 48-72 Monate - Petermann, Petermann & Koglin, 2012; 2015). Übersicht über das educcare Beobachtungs - und Dokumentationssystem Seite 56 von 67 11 Personalmanagement Professionelles, engagiertes Personal durch umfangreiche Unterstüt- zungsleistungen und Entwicklungsmöglichkeiten Aufgabe des/der Erzieher /in ist es , das Konzept durch situations- und entwicklungsbezogenes pädagogisches Handeln umzusetzen, das heißt ausgerichtet am einzelnen Kind bzw. den Erfordernissen der Gruppe. Das Wissen um die grundlegenden Entwicklungsschritte des Kindes von der Wahrnehmung zum Denken, Gestalten, Sprechen und forschendem Lernen ist unerlässlich, um für das einzelne Kind als auch für entwicklungs - homogene Gruppen passende Impulse setzen und Angebote formulieren zu können. Die Begleitung der Kinder in den wichtigsten Bildungsjahren erfordert nicht nur Begeisterung und Intuition, sie erfordert absolute Professionalität bei den Erzieher/innen. Dies ist eine Grund voraussetzung, um den Kindern und Eltern gerecht zu werden. Der Träger hat – unserer Meinung nach – durch entsprechende Rahmen bedingungen sicherzustellen, dass diese Professio - nalität entstehen und sich permanent weiterentwickeln kann. Zu den professionellen Rahmenbedingungen gehören unter anderem: Eine genaue, kompromisslose Auswahl der Mitarbeiter/innen anhand eines klaren Qualifikatio nsprofils: authentische Begeisterung für die Arbeit mit Kindern, erkennbarer und nachgewiesener Wille zur Weiterentwicklung, Bereitschaft un d Fähigkeit zur Selbstverantwor tung sowie Ergänzung des Teams hinsichtlich Persönlichkeit und pädagogischer Schwerpunkte. Eine Kultur des Vertrauens, der Fehlertoleranz und des Zutrauens sowie der Selbstverantwortung, ständig aktiv zu initiieren, zu pflegen und zu fordern. Entscheidungen werden vor Ort und in gemeinsamer Verantwortung getroffen, in Ab stimmung zwischen den unterstützenden Kräften, den Fachkräften, den Gruppenleitungen und der Kita-Leitung. Seite 57 von 67 Als Träger ist es eine unserer v ornehmsten Aufgaben, mit dieser Kultur des Vertrauens die Basis für eine Entfaltung unserer Kolleginnen und Kollegen zu schaffen. So kann die Einzelne/ der Einzelne aktiv ihren/seinen Weg suchen und gestalten. Aktiv heißt in diesem Zusammenhang, selbst die Initiative zu übernehmen und die educcare Kultur zu nutzen , selbst nach Ansätzen und Lösungen zu suchen, den Austausch hierüber a nzustoßen und Verantwortung für die Realisierung zu übernehmen – auch mit dem Bewusstsein Fehler machen zu können, was immer bedeutet, lernen zu können. educcare sieht Kultur als einen Prozess, der sich ständig weiterentwickelt und nur durch die Beteiligung a ller entsteht. Daher sind alle – insbesondere Erzieherinnen, Eltern, Träger – dazu eingeladen, an dieser Kultur mitzuwirken. Die Arbeit in der Einrichtung ist von flexibler, gruppenübergreifender Arbeit geprägt. Unabdingbar hierfür ist es, dass sich die Mitarbeiter/innen als Team begreifen und die Vorteile eines Teams zu schätzen wissen. Die Leitung ist u.a. dafür verantwortlich, dass sich die Mitarbeiter /innen zu Teams entwickeln können und dies zum Wohle der Kinder und der Einrichtung bemerkbar wird. Die Zusammenarbeit im Team wird erleichtert durch eine Teamordnung, die Erwartungen und Regeln transparent macht und von allen Teammitgliedern getragen wird. 11.1 Grundsätzliches zur educcare Personalentwicklung Die educcare Personalentwicklung entwickelt und sic hert die Kompetenzen, die die Fachkräfte vor Ort für die verlässliche Leistungserfüllung gegenüber Kindern, Eltern und Auftraggebern benötigen. Seite 58 von 67 Die Personalentwicklung von educcare basiert auf der richtigen Auswahl der Mitarbeiter u.a. hinsichtlich: Persönlichkeit (selbstständig und -tätig, problemlösungsfähig und lebenstüchtig), Einstellung zum Kind und zu den Eltern, Leidenschaft zu bestimmten Themen, Qualifikation im Bereich frühkindlicher Bildung. Die Personalentwicklung entwickelt und sichert für den jeweiligen Verantwortungsbereich folgende Kompetenzen: Sachkompetenz Handlungskompetenz Selbstkompetenz Reflektionskompetenz Die Personalentwicklung startet mit dem Tag der Einstellung (in Abgrenzung zu dem ersten Arbeitstag). Präferierte Instrume nte der Personalentwicklung bei educcare sind insbesondere: intensive Schulungen, kontinuierliches Coaching sowie laufendes Feedback, Reflektion, Projektarbeit. Personalentwicklung wird nicht nur als Aufgabe der Führungskraft verstanden, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe mit unterschiedlichen Rollen. Seite 59 von 67 Grafik zu Rollen in der Personalentwicklung am Beispiel einer einzelnen Fachkraft: Exkurs educcare Commitment Schulungen Je Verantwortungsprofil (z.B. Kita -Leitung oder Gruppenleitung) sind bestimmte Schulungen als Pflichtschulungen definiert. Die Schulungen finden in Form von „ Commitment Schulungen“ statt. Dies im Sinne von Verpflichtungen, die jeder a n der Schulung Beteiligte (d.h. teilnehmen de Fachkraft, Kita -Leitung, Träger und Dozent) im Vorfeld, während und nach der Schulung eingeht. Beispiel hierfür sind die durch die teilnehmende Fachkraft vorbereitete n Transfergespräche, die nach der Schulung mi t der Kita-Leitung stattfinden. In diesen Transfergesprächen werden die Coach Päd. Fachkraft Kollegin/nen Kita Leitung Laufendes FeedbackCoaching Laufendes Feedback Institutionalisierte Reflexion Coaching * Mitarbeiter - gespr äch ** * in Ausnahmefällen, auf Anforderung der Kita Leiterin ** bis Kita Leiterin übernimmt *** Gruppenleiterin für ergänzende Fachkraft Mitarbeiter - gespr äch Coaching *** Coaching Coaching Geschäftsführung Coach Päd. Fachkraft Kollegin/nen Kita Leitung Laufendes FeedbackCoaching Laufendes Feedback Institutionalisierte Reflexion Coaching * Mitarbeiter - gespr äch ** * in Ausnahmefällen, auf Anforderung der Kita Leiterin ** bis Kita Leiterin übernimmt *** Gruppenleiterin für ergänzende Fachkraft Mitarbeiter - gespr äch Coaching *** Coaching Coaching Geschäftsführung Seite 60 von 67 Umsetzung und die Verankerung der Schulungsinhalte in den pädagogischen Alltag besprochen und festgelegt. Das beschlossene Vorgehen wird protokolliert und u.a. im Rahmen des Reviews au f seine Umsetzung überprüft. Konkret bedeutet dies: erstes Statusgespräch in der Mitte der Probezeit (wird im Arbeitsvertrag bereits terminlich vereinbart), im weiteren Verlauf einmal pro Jahr ein Entwicklungsgespräch mit klaren Zielen und Meilensteinen ; nach fünf bis sechs Monaten ein Statusgespräch bezüglich Zielerreichungsgrad, obligatorische Schulungen sind u.a.: educcare Konzept ion, Grundlagen Bildung und frühkindliche Bildung, Beobachtung, Dokumentation, Elterngespräche, Angebotsplanung, Zeitmanagement. 11.2 Fach- und Dienstaufsicht mittels Coaching Die Coaches der educcare Einrichtungen sind ein weiteres Instrument, um die educcare Erziehungs- und Bildungskonzept ion und die hohe Qualität in den Einrichtungen umzusetzen und sicherzustellen. Sie sind ständiger Ansprechpartner für die Einrichtungen, und bilden die Erzieherinnen und das Team stetig fort. Je ein Coach steht für ca. fünf educcare Einrichtungen, die sich im Aufbau befinden, unterstützend bereit bzw. für ca. zehn Einrichtungen, die bereits mindestens ein Jahr in Betrieb sind. Coaching bedeutet, dass ein Coach die Mitarbeiter /innen sowie die Leitung darin unterstützt, ihren Verantwortungsbereich/ ihre Ziele zu erfüllen, ohne selbst Handlungen zu übernehmen oder direkte Lösungsvorschläge zu geben. Der Coach stärkt Selbstreflexion und –wahrnehmung, Bewusstsein und Verantwortung, um so Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und sich selb st überflüssig zu machen. Seite 61 von 67 Verantwortung des Coaches Die educcare Einrichtungen, die durch den Coach betreut werden sind in der Wahrnehmung der Eltern und Kinder ein zweites Zuhause, exzellenter Bildungsort und Raum für verlässlichen Rückhalt. Die benötigten Kompetenzen und Fachwis sen sind durch die Mitarbeiter/innen in den betreuten Kitas abgedeckt. Jeder Mitarbeiter/innen kennt und arbeitet nach der educcare Konzepti- on. Es existieren Rahmenbedingungen in den Kitas , die es den Mitarbeiter/innen ermöglichen, die an sie gestellten Anforderungen selbstständig, auf hohem Niveau und mit hoher Arbeitszufriedenheit umzusetzen. Mitarbeiter/innen der betreuten Einrichtungen sehen educcare als attraktiven Arbeitgeber und Arbeitsplatz. Der Coach substituiert sich zunehmend selb st in der Zusammenarbeit mit der Kita Leitung. Das Bildungs - und Erbringungskonzept (Prozesse und Strukturen) gelten als Best-Practice und werden als Benchmark genutzt. Der Coach selbst leistet ein en Beitrag zur Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung in Deutschland. 11.3 Personalausstattung, Arbeits- und Vertragsbedingun- gen, Tarifbindung Qualität dank Professionalität Für die Betreibung der geplanten Kindertagesstätte n ergibt sich folgendes mögliches Zielprofil in Bezug auf Alter und Betreuungszeiten: Seite 62 von 67 Ganztagsöffnung je nach Bedarf der Stadt, Betreuungszeiten max. 9 Stunden pro Tag Schließung gem. KiBiz (20 Tage pro Jahr) flexible Betreuungsangebote bilinguale Betreuung, falls dies durch qualifiziertes Personal sichergestellt werden kann educcare Bildungskonzeption Notfallbetreuung (optional) Personal: freigestellte Leitung mit Erfahrung im Neuaufbau von Einrichtungen sowie mit einem besonderen Blick für Familien und das Gemeinwesen / den Sozialraum Team wird nach Möglichkeit entsprechend des Spiege ls des Sozialraums ausgewählt fünf bis acht Tage Fortbildung je Mitarbeiter und Jahr monatliches Coaching der Leitung / des Teams von zwei bis drei Tagen Entgelt angelehnt an TVöD In der Regel unbefristete Arbeitsverhältnisse bei Personalengpässen (z.B. wegen Krankheit / Urlaub) können Fachkräfte aus anderen educcare Einrichtungen einspringen Seite 63 von 67 12 Beweggründe für die Bewerbung Die Beweggründe von educcare , sich für die Trägerschaft zu bewerben , unterteilen sich in zwei Bereiche. Erstens, grundsätzlich in Münster tätig zu sein, da in Münster durch Verwal- tung und Politik ein Umfeld geschaffen worden ist, welches sich durch die folgenden Eigenschaften auszeichnet: Hohe Transparenz und gute Strukturen im Jugendamt Qualitätsorientierte Ausrichtung Offenheit gegenüber neuen Trägern Interessiert an einer breiten Angebotsvielfalt Verbindlichkeit und sehr starke Leistungsorientierung Vernetzung der Träger Viel Potenzial in Münster durch viele neu hinzuziehende Familien Diese Eigenschaften machen es für educcare sehr erstr ebenswert mit den Verantwortlichen der Stadt die Zusammenarbeit zu intensivieren und weitere Kindertagesstätten in Münster zu eröffnen. Zweitens, spezifische Gründe für die Bewerbung für die Kita in Münster Schützenhof: Mit einer weiteren Einrichtung in Münster ergeben sich Synergiee f- fekte in den Bereichen Qualität, Stabilität und Effizient Zu den Synergien bezogen auf die Qualität: Die Synergien liegen in den Verzahnungsmöglichkeiten in den Themen Pädagogik und Betrieb der Kitas. Konkret u.a. in erweite rten und Kita -übergreifenden Angeboten für Kinder und Eltern, einem Patenmodell der Leitungen und Mitarbeiterinnen s o- Seite 64 von 67 wie gemeinsamen Management mit unterschiedlichen Th e- menschwerpunkten Zu den Synergien bezogen auf die Stabilität: Die Synergien ergeben sich hier durch die Nutzung der erweiterten Kapaz i- täten und insbesondere bei unkomplizierter Aushilfe bei Personalengpässen (Krankheit und sonstige Ausfallzeiten) auf Fachkraft- als auch Leitungsebene Zu den Synergien bezogen auf die Effizienz: Effizienzen entstehen durch gemeinsames Coaching der Leitungen, Themenaufteilung zwischen den Leitungen, sowie gemei n- same Schulung der Teams. Durch Nutzung dieser Syne r- gien entstehen Potenziale sich noch intensiver auf pädag o- gische Themen zu konzentrieren Durch die zukünftig enge Zusammenarbeit der bestehenden bzw. im Aufbau befindlichen educcare Kitas in Hiltrup und Wolbeck kann eine neue Kita - insbesondere im Aufbau und später im laufenden Betrieb – sehr gut unterstützt werden, sodass hohe Qualität von Anfang an gewährleistet wird. Wir haben aus gleich gelagerten anderen educcare Kindertagesstä t- ten Erfahrungen, die wir hier zum Nutzen der Familien und der Stadt Münster einbringen können: Beispielweise ha t educcare bereits umfangreiche Erfahru n- gen in der Zusammenarbeit mit anderen Kitas und Trägern, so bildet die educcare Kindertagesstätte „Der bunte Luftba l- lon“ in Overath seit vielen Jahren in Kooperation mit der i n- tegrativen Kindertagesstätte „Zauberkist e e.V.“ im Verbund das Familienzentrum Overath -Mitte. Dieses bietet Familien einen Anlaufpunkt zu Beratung in Erziehungsfragen, En t- wicklungsauffälligkeiten, Förderbedarf, Sprach - und Bew e- gungsförderung, Therapieangeboten oder Fragen rund ums Seite 65 von 67 Baby und Kleinkind. Zudem vermittelt das Zentrum Kontakte zu Beratungsstellen und Therapeuten, Sprachkursen und Angeboten zu Kindertagespflege und Babysittern. Neben Beratung und Kontaktvermittlung bietet das Familienzen t- rum kreative und sportliche Angebote für Kinder u nd Eltern, wie beispielsweise einen Kinderchor, musikalische Frühfö r- derung, einen Lauftreff und viele weitere sportliche Angeb o- te, z.B. Yoga, Zumba… Gerne bringen wir unsere Expertise auch in Familienzentren in Münster mit ein. Das Ankommen und Zusammenwa chsen der Menschen in einem schnell wachsenden Wohngebiet durch Angebote und Maßnahmen in der Kita zu unterstützen, ist eine He r- ausforderung, die der educcare Philosophie entspricht Umfangreiche Erfahrungen hinsichtlich Kinderbetreuung, deutsc h- landweit und auch in Münster durch die Kindertagesstätte „ Lacki Kids“ und bald mit einer zweiten Einrichtung mit kommunalem Ve r- sorgungsauftrag im Stadtteil Wolbeck, die sich derzeit im Aufbau b e- findet und voraussichtlich 2019 eröffnet Hohe Zufriedenheit der Eltern in Münster in der Kita „ Lacki Kids “: Durch regelmäßige Elternbefragungen (2mal jährlich) kann educcare belegen, dass die Eltern mit der Arbeit in der Kindertagesstätte sehr zufrieden sind. Die letzte Befragung im Zeitraum 05.06.2018 – 19.062018 hat ergeben, dass bei den befragten Eltern (Teilna h- mequote 61,4%) die Weiterempfehlungsquote bei 92% liegt. d.h. der Standort Münster bietet eine interessante Kombination von bereits erfolgreich Erprobtem sowie noch gemeinsam zu Entwickelndem. Auf Basis der Erfahru ngen von educcare zu kommunalen und betrieblichen Kitas betonen wir hiermit unser außerordentliches Interesse, diese Herau s- Seite 66 von 67 forderung zusammen mit der Stadt Münster annehmen zu dürfen. Zur Über- nahme der Trägerschaft für die Einrichtung benötigen wir einen öffentlichen Zuschuss von insgesamt 97,5% der Betriebskosten nach KiBiz. Im Hinblick auf die Mietkosten gehen wir davon aus, dass diese ausschließlich in Höhe des Auszahlungsbetrags der KiBiz-Förderung angesetzt werden. Köln, 09.10.2018 Axel Thelen Sabrina Klein Geschäftsführer Projektentwicklerin Seite 67 von 67
Anlage 3.2_Konzept_ASB
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Vorwort Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. ist anerkannter Träger in der Kinder- und Jugendhilfe und betreibt mit dieser Einrichtung seine zweite / vierte Kindertageseinrichtung im Stadtgebiet Münster. Dieses Konzept wird beijeder Veränderung angepasst. Konzept 1.0 Träger Träger der Einrichtung Kindertageseinrichtung... ist seit dem...der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. Gustav-Stresemann-weg 62 48155 Münster Tel.: 0251-2897-0 Fax: 0251-297-118 Homepage: www.asb-muenster.de | E-Mail: m.brosch@asb-muenster.de 1.1 Allgemeines Leitbild des Arbeiter-Samariter-Bundes Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband. Er ist eine gemeinnütziger Verein mit Vorsitz des Bundesvorstandes, dessen Mitglieder die Entwicklung mitbestimmen und kontrollieren. Der ASB setzt sich aus dem Bundesverband, Landesverbänden sowie Kreis- und Ortverbände zusammen. | Humanitäre und demokratische Grundsätze bilden die Basis der Arbeit des ASB im In- und Ausland. Der ASB war, ist und bleibt eine parteipolitische neutrale und konfessionelle ungebundene Organisation, die Menschen in Not helfen ohne Ansehen ihrer politischen, rassischen, nationalen oder religiösen Zugehörigkeit. Da wir eine Einrichtung des Arbeiter-Samariter-Bundes sind arbeiten wir am Leitbild der Gesamtorganisation orientiert. 1.2 Lage Die Kindertagesstätte liegt in Münster am Dahlweg im Stadtteil Schützenhof 1.3. Aufnahmekriterien Wir entscheiden bei der Aufnahme nicht nach Nationalität, Konfession, politischer Einstellung oder ethnischer Zugehörigkeit. Sondern wir entscheiden bei der Aufnahme nach sozialen Kriterien. Aufnahmekriterien: e Kinder aus dem Einzugsgebiet Seite 1 von 20 © Kinder berufstätiger Eltern © Geschwisterkinder 1.4 Gruppen/Gruppenstruktur In der Kindertagesstätte werden e in 2 Gruppn Kinder im Alter von 2-6 Jahren betreut (G 1) ® in 1 Gruppe Kinder im Alter von 0-3 Jahren betreut (G 2) ® in 1 Gruppe Kinder im Alter von 3-6 Jahren betreut (G 3) 1.5 Team und Personalstruktur Die personelle Besetzung richtet sich nach der Vereinbarung zu den Grundsätzen über die Qualifikation und den Personalschlüssel nach $ 26 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (KiBiz). Zu unserem Selbstverständnis gehört es, innerhalb unserer Einrichtung Praktikanten während ihrer Ausbildung praxisnah zu begleiten und anzuleiten. Ein partnerschaftliches Miteinander, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung sind Grundlagen einer guten Zusammenarbeit in unserem Team, Ein kollegialer Austausch, gruppenübergreifendes Arbeiten und der Einsatz der eigenen Persönlichkeit sind ebenso gefordert, wie das Engagement und die Offenheit gegenüber der gesamten Arbeit, Gemeinsame Zielabsprachen und ein aufgabenorientiertes Aufeinander-Zuarbeiten und Transparenz sind für eine erfolgreiche Teamarbeit unabdingbar. In unserem Team arbeiten: 1 Einrichtungsleitung (mit Freistellung) pro Gruppe 1 Erzieher/in als Gruppenleitung sowie 1 weitere Fachkraft 1 Auszubildende in der praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieherin 1 Küchenkraft (Teilzeit) Nach Möglichkeit stellen wir jemanden für ein Freiwilliges Soziales Jahr und/oder ein/e Anerkennungspraktikant/in ein. Die Aufgabe als Leitung wahren wir durch einen partnerschaftlichen Leitungsstil: dazu zählen Teamgespräche, Einzelgespräche, fachliche Anleitung und Beratung, Delegation von Aufgaben und Übertragen von Verantwortung. Wertschätzung, Offenheit und Kritikfähigkeit sind Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern, dem Träger und anderen Partnern. Wir kooperieren eng mit den anderen ASB Kitas Auch im Hinblick auf das pädagogische Personal nutzen wir das Synergiepotential. Seite 2 von 20 1.6 Öffnungszeiten Unter Berücksichtigung des Wohles der Kinder, der berechtigten Belange der Erziehungsberechtigten sowie der personellen und örtlichen Gegebenheiten, setzt der Träger nach Anhörung des Elternrates die Öffnungszeiten fest ($ 9 Abs. 4 KiBiz). Unsere Öffnungszeiten lauten (45 Std.): Montag bis Donnerstag 7:00 Uhr — 16:30 Uhr Freitag 7:00 Uhr - 15:00 Uhr Nach Absprache mit dem Jugendamt und nach Anhörung des Elternrats wird geprüft, ob ein Bedarf besteht, erweiterte Öffnungszeiten von Montag bis Freitag 6:30 Uhr — 20:00 Uhr anzubieten, 2.0 Gesetzliche Grundlagen und Grundsätze Für die Kindertagesbetreuung relevanten Paragrafen: «e Sozialgesetzbuch, Achtes Buch, Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) « 5822a-25SGB VIll Angebote zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen ® Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz - KiBiz) - Viertes Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes SGB VIII «e Personalvereinbarung der Trägerzusammenschlüsse der freien und öffentlichen Jugendhilfe ®e Die Rechte der Kinder 2.1 Finanzielle Beiträge der Eitern Die Erziehungsberechtigten haben laut $ 90 SGB Vlll, entsprechend ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, monatlich öffentlich-rechtliche Beiträge zu den Jahres-Betriebskosten zu entrichten. Für die Teilnahme eines Kindes am Mittagstisch (12:00 Uhr) ist ein zusätzlicher Beitrag an den Träger der Einrichtung zu entrichten. Bei regelmäßiger Teilnahme wird ein fester Beitrag monatlich erhoben (unabhängig von den Schließzeiten): « Tägliches Mittagessen 60,- € (45 Stunden Buchungszeit/35 Stunden Block-Buchungszeit mit täglichem Mittagessen) Seite 3 von 20 e 2 Tage Mittagessen 27,-€ (35 Stunden Block-Buchungszeit mit zwei langen Betreuungstagen) Pro Einzelmahlzeit ist ein Beitrag von z. Zt. 3,50 € an den Träger der Einrichtung zu zahlen. Für Frühstück, Nachmittag-Snack und Getränke entrichten die Eltern pro Kind in unserer Einrichtung einen Beitrag von 10,- € monatlich an den Träger der Einrichtung. 3.0 Fachleitbild und pädagogische Arbeit der Tagesstätten des Arbeiter-Samariter-Bundes Als ASB-Einrichtungen haben wir einen sozialen und wertschätzenden Auftrag, der unser Handeln prägt und beeinflusst. Unsere Kindertagesstätte ist ein Platz an dem die Kinder sich mit Hilfe der Erzieher/innen individuell entfalten und entwickeln können. Hier können die Kinder Freundschaften schließen, sich gegenseitig motivieren Neues zu lernen. Die pädagogische Konzeption der Kindertagesstätte basiert auf dem Grundverständnis, dass die Kindertagesstätte Lebens- und Erfahrungsraum für alle Kinder und Familien mit ihren individuellen Bedürfnissen ist. Mit dem Ziel für alle Kinder ein partnerschaftliches, demokratisches, tolerantes und gleichberechtigtes Miteinander zu erlernen. Durch die gemeinsame Erziehung bekommen alle Kinder vielfältige Entwicklungsanreize und können im Zusammenleben Unterschiede und Ähnlichkeiten erleben, wodurch sich eine Atmosphäre sozialer Toleranz entwickelt, die jedem Kind ungeachtet seiner Fähigkeiten ein positives Selbstwertgefühl vermittelt. Grundlage der pädagogischen Arbeit ist die Überzeugung, dass jedes Kind die Potentiale zu einer konstruktiven Entwicklung in sich trägt. e Ganzheitliches Lernen, ausgerichtet auf das Erleben der Kinder, d.h. Vorbereitung auf gegenwärtige und zukünftige Lebenssituationen und Befähigung, diese zu bewältigen ®e Ressourcenorientiertes Arbeiten anhand der Stärken und Fähigkeiten e Entlastung und Unterstützung der Familien durch Schaffung eines sozialen Netzwerkes « Toleranz, Vielfalt und Offenheit im Zusammenleben von unterschiedlichen Menschen als Grundlage für ein Miteinander 3.1 Fachlichkeit Um die Arbeit mit einem bunt gemischtem Klientel in der Einrichtung qualitativ gut zu gestalten, bedarf es einer hohen Fachlichkeit der Mitarbeiter, die regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, Fachtagungen und Supervision voraussetzt. Seite 4 von 20 Die Erziehungsberechtigten sind hauptverantwortlich für die Erziehung des Kindes. Die Begegnung und Zusammenarbeit ist wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Die Einrichtungen sind Orte für das Entstehen sozialer Kontakte und bieten den Erziehungsberechtigten pädagogische Unterstützung durch Elternabende, Gesprächskreise, Vorträge und Beratung an. Grundlage geeigneter fachspezifischer Maßnahmen und Zielsetzung ist die ganzheitliche Sichtweise. Eines unserer Ziele ist es, dass die Kinder gegenwärtige und zukünftige Situationen mit größtmöglicher Selbständigkeit bewältigen können 3.2 Selbstverständnis Wir beobachten kontinuierlich die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Entwicklung der Kinder angelehnt an den Situationsorientierter Ansatz. Wir erkennen im ständigen Diskurs mit Kindern, Erziehungsberechtigten und anderen Erwachsenen lebensgeschichtlich bedeutsame Situationen, analysieren und gestalten auf dieser Grundlage ganzheitliche Lernprozesse, Die Erziehungsberechtigte und wir gehen eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Beziehung zugunsten der Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder ein. Sie umfasst die Ergänzung und Unterstützung des Kindes und dessen sozialen Netzwerkes durch Information und Beratung der Erziehungsberechtigten. Die Kinder haben die Möglichkeit ihre eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe zu finden. Kinder lernen mit- und voneinander. Deshalb ermöglichen wir den Kindern, im gemeinsamen Tun ihre vielfältigen Erfahrungen und Kompetenzen aufeinander zu beziehen. Entsprechend ihrer Entwicklung werden die individuellen Bedürfnisse und Entwicklungsaufgaben erkannt und der Bildungsauftrag gezielt und altersentsprechend berücksichtigt und umgesetzt. In erster Linie werden die Kinder, entsprechend ihrer Möglichkeiten, aktiv an der pädagogischen Planung beteiligt „Was sie selbst tun können, wird ihnen zugetraut und zugemutet.” Um den Kindern die Gelegenheit zu geben, sich im Spiel mit ihrer Lebenswelt auseinander setzen zu können, schaffen wir ein anregendes, vielfältiges pädagogisches Umfeld. Wir eröffnen den Kindern Lern- und Erfahrungsräume, die über ihre bis dahin gemachten Erfahrungen hinausgehen und bieten ihnen neue Entwicklungsmöglichkeiten. Neugier, Interesse, Entdeckerlust und Experimentierfreude der Kinder werden unterstützt, so dass vielseitige Wahrnehmungs- und Ausdrucksmöglichkeiten -Selbstbildungspotentiale- gefördert werden. Das Zusammenleben von Kindern mit verschiedenen Herkunfts-, Entwicklungs- und Leistungsvoraussetzungen bietet uns die Möglichkeit, anhand von vielfältigen Lernsituationen das Selbstvertrauen aller Kinder zu stärken, sowie ihre besondere Begabung und das Verständnis untereinander zu fördern. Wir vernetzen uns im Rahmen der Familienzentrumsarbeit mit unterschiedlichen Einrichtungen, Vereinen und Institutionen des Gemeinwesens. Seite 5 von 20 Kontinuierlich reflektieren wir sowohl die gesellschaftliche als auch die kindliche Entwicklung. Die Einrichtungskonzeption wird fortlaufend im Team überdacht und die pädagogische Arbeit evaluiert. 3.3 Partizipation Partizipation ist ein grundlegendes Recht der Menschen (Artikel 1 und 2 Grundgesetz) und als Auftrag der Tageseinrichtung gesetzlich festgelegt im Sozialgesetzbuch (SGB). Im Wesentlichen geht es darum, Kindern und Eltern die Mitsprache bei Planungs-, Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen zu verschaffen, die direkten oder auch indirekten Einfluss auf ihre Lebenswelten haben. Durch frühes Einbeziehen in Entscheidungen entwickeln Kinder Problemlösungsstrategien und üben sich in deren Umgang umso das Gefühl zu entwickeln selbstwirksam zu sein. Durch die Übernahme von kleinen Verantwortlichkeiten und Aufgaben und deren erfolgreiche Bewältigung entwickeln sie Vertrauen in eigene Fähigkeiten, lernen eigenverantwortliches Handeln und erhalten Respekt vor anderen Personen. Partizipation ermöglicht: e Kindern Mitbestimmung und Mitverantwortung zu erlernen und zu tragen «e Kindern die Auswirkungen ihres Engagements zu sehen, nachzuvollziehen und sich damit identifizieren zu können. ®e Kindern und Erzieherinnen gemeinsam Entscheidungen und Lösungen für Probleme zu finden Wir legen besonderes Augenmerk auf die Motivation der Kinder und auf die Auswahl der Methoden der Beteiligung. Partizipation soll Spaß machen, da sie sonst schnell ihre. Anziehungskraft verliert. Voraussetzung für eine erfolgreiche Partizipation ist, dass die Erwachsenen die Äußerungen aller Kinder wertschätzend beachten, sie ernst nehmen und sie auf der Suche nach eigenen Lösungen unterstützen. Kinder erhalten so die Chance, sich zu starken individuellen Persönlichkeiten, engagierten und kritischen Bürgern/innen in einer demokratischen Gesellschaft zu entwickeln. In unserer Einrichtung sind unterschiedliche Formen der Partizipation vorhanden, z.B.: Teilhabe an einfachen dialogischen Gesprächssituationen (Spiel-und Gesprächskreisen), spontane Gesprächsrunden, Bewältigung von Konfliktsituationen, Wahl des Elternrates, Freispiel, Elternversammlungen, Frühstücksbuffet. 3.3.1 Beschwerdemanagement für Kinder Die Kinder haben die Möglichkeit zu jeder Zeit ihre Bedürfnisse, Wünsche sowie Beschwerden zu äußern. Sie können und dürfen sich an einen ihnen vertrauten Mitarbeiter wenden. Im morgendlichen Sing- und Gesprächskreis haben die Kinder z.B. die Möglichkeit Seite 6 von 20 sich und ihre Beschwerde vorzubringen. Ebenso können sie im persönlichen Gespräch ihre Anliegen formulieren. Hier werden alle Kinder ernst genommen und unterstützt das Vorgebrachte umzusetzen. Die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein werden damit gestärkt. Kommunikationsfähigkeit und Vertrauen wird gefördert, Achtung vor dem Anderen und Wertschätzung erlernt. Kinder nutzten je nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen unterschiedliche Formen der Beschwerde z.B.: Nonverbale-, Ermöglichungs-, Verhinderungs-, Spontan-, Indirekte- sowie Einzelbeschwerde. 3.4 Inklusive altersgemischte Gruppen Die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse der Kinder in den inklusiven altersgemischten Gruppen sind eine Bereicherung für das Gruppenleben. Durch das Zusammenleben der Kinder werden soziale Verhaltensweisen, wie Rücksichtnahme, Toleranz und Verantwortung besonders unterstützt. Die Altersmischung in unseren Gruppen ermöglicht eine individuelle Betreuung der einzelnen Kinder, weil sich durch diese Mischung die Entwicklungs- und Betreuungsansprüche der Kinder ergänzen. Die schwierige Phase der Eingewöhnung ist durch die ausgewogene Altersstruktur erleichtert. Die inklusiven altersgemischten Gruppen bieten eine anregungsreiche Atmosphäre: Die jüngeren Kinder lernen von den „Großen“ wodurch Eigenaktivität, Selbstständigkeit und Sprache angeregt werden. Die älteren Kinder können im gemeinsamen Spiel mit den Jüngeren Fertigkeiten und Fähigkeiten erproben und vertiefen, indem sie ihnen Dinge zeigen, Sachverhalte erklären und bei alltäglichen Schwierigkeiten helfen. Alle Kinder können leichter ihren Platz in der Kindergemeinschaft finden und ihr Selbstwertgefühl stärken. Die Kinder lernen Kompromisse einzugehen und kommunikative Mittel einzusetzen, damit ein gemeinsames Spiel möglich ist. Mit steigendem Alter können die Kinder sich eher gleichaltrigen Spielpartnern zuwenden, die gleiche Interessen haben. Hierbei werden die Kinder vor andere Herausforderungen gestellt, Konflikte werden gleichrangig und gleichberechtigt ausgetragen. Kinder im Alter von 0-3 Jahren brauchen entsprechend ihrem Entwicklungsstand mehr Zuwendung, Pflege, Aufmerksamkeit und Nähe als ältere Kinder. Geborgenheit und Vertrauen als positive Lebensgrundstimmung, sowie eine kontinuierliche Betreuung sind für die Gesamtentwicklung des Kindes von entscheidender Bedeutung. Das unmittelbare und sensible Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes gibt diesem eine Lebenssicherheit, eine Reserve an positiven Erfahrungen, die hilft Enttäuschungen und Belastungen besser zu bewältigen. Seite 7 von 20 D. h. für uns als Tageseinrichtung ist eine erste Kontaktaufnahme des Kindes zu einer festen Bezugsperson wichtig. Diese kümmert sich in der Eingewöhnungszeit -in Anwesenheit einer familiären Bezugsperson- bevorzugt um das Kind, wickelt es, füttert es und bringt es ins Bett (vgl. Eingewöhnung und Aufnahme). Die daraus gewonnene Sicherheit ermöglicht dem Kind, intensivere Kontakte zu weiteren Bezugspersonen aufzubauen. Für Erziehungsberechtigte die wieder ins Berufsleben zurückkehren, ist die Betreuung des Kindes innerhalb unserer Kindertagesstätte eine professionelle, konstante Institution der Erziehung und Bildung. Ziel der inklusiven Arbeit ist es daher, ein Förderangebot zu gestalten, dass Potentiale weckt und Entwicklungsprozesse anbahnt und zulässt. Unsere Gruppen sind umfassende Lernsituation für Kinder, ein Lebens- und Erfahrungsraum, der kein Kind ausschließt. Jedes Kind wird in seiner Individualität und Einzigartigkeit wahrgenommen und respektiert, Das Zusammenleben im Alltag, sprich das Miteinander, ist von großem Wert und bietet allen Beteiligten ein breites Lernspektrum. Kinder machen früh die Erfahrung, dass ein Anderssein nicht ein besser oder schlechter bedeutet, sondern mit Individualität und Persönlichkeit einhergeht. 3.5 Regeln Um den Interessen und Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden und ein partnerschaftliches Miteinander zu schaffen, gehören Regeln zur päd. Arbeit. Die Regeln gibt es aus unterschiedlichen Gründen, z.B. Schutz der körperlichen und seelischen Unversehrtheit, Partizipation, Lernen, Wertvorstellung und um den Tagesablauf zu strukturieren. Einige Richtlinien sind verbindlich, z. B. „Der Gruppenraum darf nicht ohne das Wissen und die Erlaubnis der Erzieherin verlassen werden“. Zudem gibt es Regeln, die situationsabhängig und altersentsprechend von den Kindern selbständig aufgestellt werden, z. B. einigen sich die Kinder auf eine bestimmte Zahl von Mitspielern innerhalb eines Spielbereiches. Darüber hinaus können im Rahmen der Selbständigkeitserziehung Regeln individuell in Abhängigkeit von Alter, Tagesform und Verhalten der Kinder abgewandelt werden. Regeln und Rituale geben sowohl sichere Orientierung, als auch Halt. 3.6 Freispiel Die Freispielzeit ist ein wichtiges Element im Kindertagesstättenalltag. Das Kind entscheidet in den Freispielphasen - selbstinitiierte Lernprozesse -, je nach seinen Interessen und Bedürfnissen ® was « wann und wie lange Seite 8 von 20 °. wo * wie e und mit wem es spielt. Die Zeit für das Freispiel wird im Alltag durch die Erzieher/innen ermöglicht. Im freien Spiel werden Normen und Strategien des Zusammenlebens ausprobiert, Konkurrenz und Streit, Solidarität und Kooperation sowie Integration und Ausgrenzung können erfahren werden. Durch Eigeninitiative und auch durch Beobachtung von anderen findet ein kindlicher Lernprozess statt. Im gemeinsamen Spiel lernt das Kind, Konflikte zu lösen, eigene Interessen zu verfolgen aber auch konkurrierende Interessen zu respektieren, Kompromisse zu schließen, zu teilen, zu kooperieren, selbstbewusst zu werden. Diese Entscheidungsmöglichkeiten bieten dem Kind Freiräume, die in so starkem Ausmaß im späteren Leben (Schulzeit) nicht immer gegeben werden. Durch die verschiedenen zur Verfügung stehenden Spiel- Bastelmaterialien und gesetzten Spielimpulse kann das Kind konstruktiv, kreativ und schöpferisch tätig sein. Bereits erfahrene Eindrücke/Erlebnisse werden verarbeitet, z. B. beim Nachspielen von Alltagssituationen im Rollenspiel. Kinder lernen bei jedem Spiel. „Alle Momente, die effizientes Lernen ausmachen, sind im Spiel vorhanden. Das Spiel ist die ideale Form des Lernens, weil die Kinder dabei in höchstem Maße aktiv sind, mit Intensität und Eifer aus eigenem Antrieb sich spontan damit beschäftigen, was sie gerne können möchten. Ihr Lernen ist im Spiel individuell und freiwillig. Es dauert so lange, bis ein Lernprozess abgeschlossen oder die Lust an etwas verloren gegangen ist. Solches Lernen ist nicht planbar. Es ist im Kind selbst angelegt. Das Kind weiß sich die Situation im Spiel so ein zu richten, dass es Schwierigkeiten, die eintreten können, selbst meistern kann. Es verfügt über Muster der Wirklichkeitsbewältigung, mit denen es sich in seiner Fortentwicklung selbst hervorbringen kann.“ (Zitat: G. Schäfer, 1989) 3.7 Projekte und AGs Im Laufe eines Kindergartenjahres werden unterschiedliche Themen in Form von gruppeninternen und/oder gruppenübergreifenden Projekten bearbeitet. Durch die Erweiterung des Umfeldes bedeutet die Projektarbeit eine ganzheitliche Wissensvermittlung und entspricht dem Anliegen des Bildungsauftrages. Teil des Projektes ist neben dem Prozess selbst, die abschließende Präsentation der Ergebnisse, Seite 9 von 20 AGs sind Arbeitsgemeinschaften, an denen die Kinder, je nach ihren persönlichen Interessen, teilnehmen und in denen sie an die unterschiedlichsten Lebensbereiche herangeführt werden. In den AGs werden Schwächen abgebaut und die Stärken einzelner Kinder, ebenso wie die Gemeinschaft untereinander, gefördert. Abhängig vom Angebot und dessen Ergebnis, gibt es offene und geschlossene AGs, die zu festen Zeitpunkten und Wochentagen stattfinden. Durch das gruppenübergreifende Angebot ist die Begegnung vielschichtiger Kulturen und Altersstufen möglich. In den AG-Stunden lernen die Kinder, kurzfristige Ziele zu verfolgen. AGs können nach Bedarf auch an ein Projekt angegliedert werden. 3.8 Bildung/päd. Arbeit Lernen ist der dauerhafte Erwerb einer neuen oder Veränderung einer schon vorhandenen Fähigkeit, Fertigkeit oder Einstellung. Lernen kann jeder Mensch nur selbst. Bildung ist mehr als Lernen. Bildung beschreibt eine gewisse Qualität von Lernprozessen - nicht nur die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten - ein Lernen mit allen Sinnen, bei dem die ganze Breite der Selbstbildungspotentiale der Kinder zum Tragen kommt. Begleitung, Förderung und Herausforderung der Kinder insbesondere in den sensorischen, motorischen, emotionalen ästhetischen, kognitiven, sprachlichen und mathematischen Entwicklungsbereichen. Das Lernen untereinander ist geprägt von: Unsicherheiten abbauen, Akzeptanz, Kompromissbereitschaft, Rücksichtnahme, Entwicklung von Selbständigkeit, Kennenlernen der eigenen Grenzen, Selbstbehauptung und Disziplin, Einordnung- und Durchsetzungsfähigkeit, Übernahme von Verantwortung für sich, das Spielmaterial und schließlich auch für andere Kinder. 3.9 Kommunikation und Sprache Der Einsatz verbaler und nonverbaler Ausdrucksmöglichkeiten ist ein grundlegendes Bedürfnis jedes Menschen. Die Sprache entwickelt sich auf der Grundlage wechselseitiger Beeinflussung von Bewegungserfahrungen, Sinneserfahrungen, kognitiven und sozial-emotionalen Prozessen. Die körperliche und geistige Entwicklung und die Bildung eines Kindes lassen sich nicht von Sprache trennen, da diese ein wichtiges Werkzeug ist, um Entwicklungsprozesse in Gang zu setzen. Sprache wird nicht nur benutzt, um eigene Emotionen, Gedanken, Pläne und Wünsche auszudrücken, sondern auch, um andere Menschen verstehen zu können und damit Beziehungsstrukturen zu bilden. Einige wichtige Ziele im Sprachbereich sind: Dinge und Sachverhalte benennen zu können, Gefühle auszudrücken, Freude am Sprechen und Erzählen zu entdecken, verbale Aufgabenstellungen zu verstehen und umzusetzen und zuhören zu können. Seite 10 von 20 Sprache wird in jeglichen Alltagssituationen erprobt, erforscht und gefördert. Bei Kindern mit besonderem Förderbedarf werden in Kooperation mit einer Frühförderstelle spezielle Förderangebote eingeleitet. 3.10 Bewegung Es liegt in der Natur eines jeden Kindes sich zu bewegen. Wir bieten den Kinder Raum und Zeit sich selbst darin zu fördern was ihnen zurzeit Spaß bereitet. Spezielle Möbel unterstützen die Lernprozesse der Kinder und steigern ihre Bewegungsfreude. Durch altersentsprechendes Spielmaterial, angeleitete Bewegungseinheiten, Sing- und Bewegungsspiele fordern wir die Kinder spielerisch dazu auf ihre bereits erlernten Fähigkeiten zu vertiefen und zu erweitern. 3.11 Maxi-Gruppe Die Förderung von Schulfähigkeit beginnt - ebenso wie die Bildung- nicht erst im letzten Kindergartenjahr. „Bildung beginnt mit der Geburt.“ (Zitat Schäfer, 2003 Literaturliste: Bildung beginnt mit der Geburt, Gerd Schäfer, Beltz Verlag) Wir unterstützen die Erziehungsberechtigten ab Kindergarteneintritt in der Förderung und Entwicklung ihrer Kinder. Die Kinder werden sprachlich, emotional, geistig und körperlich auf den Übergang von der Kindertageseinrichtung zur Schule vorbereitet. Wichtig ist uns, dass ein Kind nach Möglichkeit vor Schuleintritt über folgende Kompetenzen verfügt: « Vermitteln von Lernkompetenz (das Lernen lernen, Selbständigkeit, Orientierungs- und Lernfähigkeit) e Förderung von Sozialkompetenz (Selbstvertrauen und Selbstsicherheit) e Sprachförderung (Sich über Erlebtes und Erfahrenes in vielfältiger Form ausdrücken) ® Logisches, mathematisches sowie räumliches Denken (Zahlenverständnis im Zahlenraum bis 10 sowie geometrische Formen) « Stärkung der Konzentration und Ausdauer (mehrfach Aufträge erledigen) e Intensivierung des selbständigen Handelns und der Eigenverantwortlichkeit (zuhören, sich mitteilen, die eigene Meinung vertreten, sich mit anderen Auffassungen auseinandersetzen) Seite 11 von 20 ® Abbau von Ängsten/Hemmungen vor dem Schuleintritt (Enttäuschung und Misserfolge verkraften) « Spezielle Schulung der Fein- und Grobmotorik (Stifthaltung, Kraftdosierung, etc.) e Verkehrserziehung (geltende Regeln verstehen und situationsangemessen anwenden und ggf. verändern) In der Maxi-Gruppe werden die Kinder, zusätzlich zu ihrer individuellen Förderung in der Gruppe, zielbewusst in Hinblick auf die Schulreife gefördert. Alle Kinder, die im darauffolgenden Jahr eingeschult werden, dürfen teilnehmen. Die Maxi-Gruppe befasst sich mit Kindern der Altersstufe von 4-6 Jahren. In der Regel findet die Maxi-Gruppe einmal wöchentlich (je nach Inhalt vormittags oder nachmittags) statt. Anhand von Aktionen und Exkursionen lernen die Kinder bei altersgerechtem Tempo, miteinander Aufgaben zu lösen, die speziell auf sie, ihren momentanen Entwicklungsstand und ihre speziellen Wünschen zugeschnitten sind. 3.12 Eingewöhnung und Aufnahme Um einen für Kinder und Erziehungsberechtigten gleichermaßen erfolgreichen und positiv erlebten Start in die neue Lebensphase zu ermöglichen, sind die Eingewöhnung und das Aufnahmeverfahren von besonderer Bedeutung. Jedes Kind wird individuell eingewöhnt. In unserer Einrichtung ist das Kind der Akteur seiner Eingewöhnung. Sollte ein Kind mehr Zeit brauchen um sich von den Erziehungsberechtigte zu lösen erhält es diese. Kinder, die sich leichter von ihren Erziehungsberechtigten trennen können, haben somit eine kurze Eingewöhnungsphase. Hierin liegt die Basis sowohl für das dauerhafte Wohlbefinden der Kinder, als auch für den Erfolg unserer pädagogischen Arbeit. In der Eingewöhnungsphase sammeln die Kinder neue soziale, emotionale und kognitive Erfahrungen. Diese beinhalten einen neuen Tagesablauf, viele neue Menschen und Räume, neue Spielmöglichkeiten und Materialien sowie Regeln. Auf Grund der Individualität eines jeden Kindes wird von uns in dieser Phase viel Zeit, Geduld, Verständnis und eine besondere Aufmerksamkeit erbracht. In der Eingewöhnungsphase stellen wir folgende Punkte in den Vordergrund unserer Arbeit: ® Beachtung der aktuellen Familiensituation und Lebensumstände «e Berücksichtigung des Alters und Entwicklungsstandes der Kinder e Schnuppertage zum Kennenlernen ® Information über den Geburtsverlauf Seite 12 von 20 Wir achten darauf - wenn möglich - das die Gruppen ausgewogen zusammengesetzt werden, damit die Kinder weder unterfordert noch überfordert werden. 3.13. Interkulturelle Orientierung Die Kindertagesstätte versteht sich als Begegnungsstätte zur Auseinandersetzung und Integration unterschiedlicher Kulturen und sozialer Gefüge. Da immer mehr Nationalitäten in den Stadtteilen zusammen leben, ist im Kontext der Chancenangleichung der betreuten Kinder die Sensibilisierung für eigene und fremdländische Kulturen unausweichlich. Wir legen den Grundstein für ein demokratisches Zusammenleben und wecken die Neugier Einblick in verschiedene Kulturen zu nehmen. Verständnisvolles und friedliches Miteinander begünstigt die Entwicklung zum weltoffenen toleranten Menschen. Ausgehend von unserer Leitorientierung versteht sich die Umsetzung der genannten Ziele zunächst als Haltung aller am Erziehung-Bildung-und Betreuungsprozess Beteiligten. Daraus leitet sich die Kontinuität in der Auseinandersetzung ab, lässt aber auch genügend Raum aktuelle Anlässe, Feste und Feiern im Jahreskreis zum interkulturellen pädagogischen Programm zu erklären. Beteiligung an dem gesamten Prozess erwarten wir von allen sozialpädagogischen Fachkräften wünschen uns diese aber auch von den Erziehungsberechtigten und anderen Interessierten aus den Gemeinden. 3.14 Ernährung Die meisten Kinder unserer Einrichtung verbringen einen Großteil des Tages in der Kindertagesstätte. Montag bis Freitag werden mit Frühstück, Mittagessen und dem Nachmittag-Snack drei Mahlzeiten gereicht. Die Einnahme der Mahlzeiten erfolgt in der Gemeinschaft mit den Kindern und uns. Daraus leitet sich eine besondere Verantwortung ab. Bei allen Mahlzeiten wird darauf geachtet, dass die Kinder Achtung vor Lebensmitteln bekommen. Wir bieten eine gesunde, ausgewogene und kindgerechte Ernährung, welche die Entwicklung, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Kinder unterstützt. Unter Berücksichtigung der Vorlieben und Abneigungen der Kinder und den Ansprüchen der Erziehungsberechtigten, sorgen wir im ständigen Team-Dialog für eine abwechsiungsreiche Ernährung angelehnt an die Anforderungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.). Vielfalt und Selbstbestimmung zeichnen das Konzept (Partizipation) des Frühstücksbüfetts aus. Die Kinder können selbst entscheiden, was und wann (8:00 h - 9:30 h) sie essen möchten. Die Kinder erlernen hier sich bei der Zubereitung ihres Frühstücks frei zu entfalten und üben ihre Selbstständigkeit. Ebenso lernen sie welche Lebensmittel zu einer vielseitigen Ernährung gehören. Das Mittagessen wird in der Regel so gereicht, dass alle Kinder einer Gruppe als Gemeinschaft essen. Von allen Gruppen werden Projekte zum Thema „Ernährung“ (z.B. Kochen, Lebensmittelkunde usw.) durchgeführt. Seite 13 von 20 Bei der Gestaltung der Mahlzeiten ergibt es sich gelegentlich dass die Kinder einbezogen werden. So wird elementares Erleben ermöglicht um die Nahrungsmittel in unverarbeiteter Form kennen zu lernen. Es ist uns wichtig, dass man nicht nur zu Tisch geht, um etwas zu essen, sondern auch, um sich anderen mitzuteilen und Gemeinschaft zu erleben. Gemeinsame Mahlzeiten erfordern zudem Rücksichtnahme auf andere und die Einhaltung von Regeln. Das Essen der Mittagsmahlzeit wird uns aus der Küche unserer bereits bestehenden Kit aam Carlo-Schmid-Weg geliefert. Dort kochen eine Hauswirtschafterin und eine Küchenkraft das Essen täglich frisch. Damit stellen wir eine sensorische und ernährungsphysiologische Qualität des Essens sicher. Durch die kurze Entfernung der beiden Kita-Standorte sind die Transportwege sehr kurz, die frisch zubereiteten Speisen behalten ihre Qualität. Wir können den Kindern Mahlzeiten mit einem hohen Anteil an regionalen und/oder ökologisch erzeugten Produkten anbieten, Durch den Synergieeffekt der beiden Kitas können Ernährungseinschränkungen einzelner Kinder gezielt berücksichtigt werden, der Einfluss auf die Qualität ist unmittelbar möglich. 4.0 Räume Kinder wollen sich und anderen begegnen, sich selbst und den Raum entdecken und verändern, etwas nach außen sichtbar machen, malen, gestalten, sich bewegen und zur Ruhe kommen. Uns ist es wichtig, innerhalb der Einrichtung eine angenehme, anregungsreiche und gemütliche Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder altersentsprechend entfalten können, in der ihre Selbständigkeit und Eigenaktivität gefördert werden, sie sich in einer Gemeinschaft erleben und ihr Sozialverhalten entsprechende Unterstützung erfährt. Die übersichtlichen Gruppenräume sind in Funktionsbereiche unterteilt, lassen jedoch bewusst Freiräume zur flexiblen Umgestaltung offen. Rücksichtnahme, Selbstachtung und das Selbstbewusstsein der Kinder werden gestärkt. Die Erfahrung unterschiedlicher Raumaufteilungen, Ebenen und Bodenbeschaffenheiten ermöglicht vielfältiges Lernen, z.B. mal das Gruppengeschehen aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Durch gesonderte Nebenräume und Teilbereiche, wie Kuschelecke, Schlafraum, Lese- und Sitzecke, können sich die Kinder jederzeit zurückziehen. Im situationsorientierten Ansatz wird die Gestaltung der Räume selbstverständlich an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder angepasst. Die Gruppenräume sind altersentsprechend und anregend möbliert. Tische, Schränke und Regale, Stühle, Podeste, Teppiche, Freiflächen und Kuschelnester laden zum Verweilen ein und fordern die Kinder auf, die unterschiedlichsten Materialien im Kreativ-, Bewegungs-, Konstruktions-, Rollenspiel- und Entspannungsbereich zu nutzten. Sowohl diese differenzierten Materialien als auch die Gegenstände des täglichen Lebens werden immer wieder kindgemäß präsentiert und entsprechend den Bedürfnissen, Erfordernissen und Wünschen der Kinder ausgewechselt und gepflegt. Thematische Raumdekorationen spiegeln wieder, womit die Kinder sich gerade beschäftigen. Seitel4 von20 °°°° Ihrem Bewegungsdrang können die Kinder speziell im Mehrzweckraum durch Nutzung unterschiedlicher Materialien, wie Bewegungsmodule, Matten, Bälle, Seile, Sprossenwand oder Trampolin, etc. nachkommen. Die Flurbereiche dienen der Information sowie Dokumentation der Einrichtungsarbeit. Die Eltern nutzen bei Bedarf den Flurbereich als Wartezone sowie zum Info-Austausch mit anderen Eltern. Die Pflegebedürfnisse der Kinder werden in Sanitärräumen mit Wickelbereich, individuellen Pflegeartikeln, Eigentumsfächern und Kinderbetten erfüllt. Im Foyer und den Fluren laden diverse Sitzmöglichkeiten zum Verweilen ein. Familienzentrumsaktivitäten z.B. Beratung, Unterstützung, Bildung, Austausch und gemütliches Beisammensein kann hier in unterschiedlichen Räumen wahrgenommen bzw. angeboten werden. Dazu bieten sich folgende Räum an: Mehrzweckraum, Personalraum sowie die Differenzierungsräume (jeweils am Ende der Flure). Die Kleiderbörse kann nach Absprache im Personalraum aufgesucht werden. Musik- und Rhythmik Instrumente sowie verschiedene Medienträger stehen zur Verfügung. 4.1 Raum Plan Das derzeitige Raumkonzept der Einrichtung entspricht den allgemeinen Empfehlungen und gesetzlichen Bestimmungen. Die Flurbereiche werden als Spiel- und Bewegungsräume mit einbezogen. 2 Außengelände bis zur Fertigstellung Die Einrichtung verfügt ein entsprechendes Außengelände, dass den allgemeinen Empfehlungen und gesetzlichen Bestimmungen entspricht, 5.0 Interdisziplinäre und institutionelle Kooperation Für eine optimale Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern sowie der Unterstützung und Förderung von Familien ist eine enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachkräften und Institutionen nötig. Kontakt und Austausch mit Pädagogen, Therapeuten, Ärzten, Psychologen sowie einer institutionellen Kooperation von Frühförderstellen und Behörden, Kliniken sowie familienentlastenden sozialen Diensten gehören zu unseren täglichen Aufgaben. Mit den Lehrern der Grund-, Sonderschulen stehen wir, soweit die Erziehungsberechtigten uns dieses genehmigt haben, im Rahmen der Einschulung in Kontakt. Seite 15 von 20 Besuche in den Schulen und umgekehrt gehören zum Angebot unserer Arbeit. In dem Arbeitskreis (AK) Grundschule und Kita werden Konzeptionen erörtert sowie Übergänge von Kita zur Grundschule und gemeinsame Veranstaltungen geplant. Zu den Fachschulen für Sozialpädagogik und den Regel- und Weiterführenden Schulen pflegen wir im Rahmen der regelmäßigen Praktikantenbetreuung und Praktikantenanleitung einen regen Austausch in Form von Besuchen der Praxisleitertreffen, Praxisbesuchen der Lehrkräfte, Hospitationen der Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen usw.. 5.1 Öffentlichkeitsarbeit Unter Öffentlichkeitsarbeit verstehen wir alle Formen der Präsentation der Einrichtung in Bild und Schrift sowie im Rahmen von öffentlichen Auftritten. Außenstehende können so das Kinderhaus kennen lernen und erhalten ein Bild der Arbeit und des Einrichtungsprofils. Im Rahmen dessen werden ®e Materialien zur Präsentation der Einrichtung wie Flyer, Projektmappen, Info- Stände, Qualitätshandbuch erstellt und nach Absprache mit dem Träger veröffentlicht ® Artikel in der Mitarbeiterzeitschrift des Arbeiter-Samariter-Bund veröffentlicht e Plakate und Aushänge zu besonderen Veranstaltungen, z. B. dem Kinderhaus-Sommerfest verteilt, sowie die Presse informiert und eingeladen e Exkursionen und Ausflüge veranstaltet * Beteiligungen an Planungen von gemeinsamen Aktionen mit anderen Tagesstätten, Einrichtungen und Verbänden vorgenommen (vgl. Interdisziplinäre Zusammenarbeit) e Einladungen an andere soziale Einrichtungen ausgesprochen 6.0 Qualitätsmanagement s. Qualitätshandbuch Dieses ist mit den zukünftigen Mitarbeitern noch zu erstellen, ein Beauftragter für das Qualitätsmanagement ( OB) ist zu benennen. 6.1 Hygiene Alle Maßnahmen, die der Gesundheit von Kindern, Erziehungsberechtigten, Besuchern und Mitarbeitern sowie der Prävention von Erkrankungen dienen, werden unter dem Begriff „Hygiene“ verstanden. Grundlegende Ziele der Einrichtung sind: e Technische und bauliche Anforderungen bezüglich der allgemeinen Hygienevorschriften öffentlicher Einrichtungen werden erfüllt Seite 16 von 20 e Allgemeine Hygienevorschriften sind den Mitarbeiter/innen bekannt und werden zur bestmöglichen Vorsorge beachtet e Mögliche Gefahrenquellen und deren gesundheitlichen Auswirkungen werden den Kindern vermittelt. Bei der Aufnahme in unsere Einrichtung ist eine Eingangsuntersuchung und eine Beratung in Bezug auf einen vollständigen, altersgemäßen, nach den Empfehlungen der ständigen Impfkommission ausreichenden Impfschutz für alle Kinder durch einen Arzt erforderlich. Bei ansteckenden Krankheiten wie z. B. Röteln wird das Gesundheitsamt sofort von uns informiert. Erkrankte Kinder können unsere Einrichtung erst wieder besuchen, wenn durch eine ärztliche Bescheinigung eine Ansteckung anderer ausgeschlossen wird. Mit den Kindern werden allgemeine Maßnahmen hygienischer Vorsorge erarbeitet, wie z. B. Händewaschen nach dem Aufsuchen der Toilette. Die Mitarbeiter/nnen werden regelmäßig über Hygienevorschriften und Hygienemaßnahmen belehrt. Regelmäßige Begehungen stellen sicher, dass technische und bauliche Einrichtungen den hygienischen Anforderungen entsprechen. Alle Mitarbeiter/innen wissen um die Bedeutung von möglichen und sinnvollen Vorsorgemaßnahmen, um gesundheitliche Schäden bzw. eine mögliche Ausbreitung zu verhindern. Mitgeltende Unterlagen e Infektionsschutzgesetz e Bestimmungen des Gesundheitsamtes 7. Prävention und Sicherheit Sicherheit umfasst alle Vorsorgemaßnahmen, die dem Schutz der Kinder und Mitarbeiter/innen in unserer Einrichtung dienen, Wir lassen uns von den grundlegenden Zielen leiten: e Kinder, Mitarbeiterinnen, Erziehungsberechtigte und Besucher vor Verletzungen zu bewahren «e Potentielle Gefahrenquellen vorausschauend zu erkennen und rechtzeitig zu beheben «e Bestmögliche Hilfestellung bei Unfällen zu bieten und durch gezielte Maßnahmen zur Abhilfe eine Wiederholungsgefahr zu vermeiden Bei der Aufnahme der Kinder wird zwischen der Einrichtung und den Erziehungsberechtigten vereinbart, wer befugt ist das Kind abzuholen. In der Bring- und Abholsituation wird durch verlässliche Regelungen eine sichere Übergabe des Kindes gewährleistet. Die Erzieher/innen stellen im gesamten Tagesablauf die notwendige Aufsichtspflicht sicher. Eine regelmäßige Gebäude- und Außengeländebegehung findet mit und ohne die Sicherheitsbeauftragte der Einrichtung statt. Die dabei festgestellten Sicherheitsmängel werden umgehend behoben. Die Sicherheitsbeauftragte besucht entsprechende Seminare und leitet Vorgaben an das Team weiter. Seite 17 von 20 Die Kinder werden regelmäßig wiederkehrend über mögliche Gefahrenquellen im Haus und im Garten informiert. Gemeinsam mit den Kindern werden Verhaltensregeln für potentiell gefährliche Bereiche erarbeitet. Für die Kinder frei verfügbare Materialien werden so untergebracht, dass für die Kinder kein Sicherheitsrisiko entsteht. Im Bereich der Ersten Hilfe nimmt das Personal regelmäßig an entsprechenden Schulungen teil. Neue Mitarbeiter/innen werden im Hinblick auf Sicherheits-, Gesundheits- und Notfallmaßnahmen eingearbeitet. Gemeinsam achten alle Mitarbeiter/innen darauf, dass sich sämtliche Personen, die unsere Einrichtung betreten, auch gefahrlos in ihr bewegen können. Mitgeltende Unterlagen: ®e Vorschriften der zuständigen Unfaliversicherung ®e Vorgaben der Sicherheitsbeauftragten ®e Gewährleistung der Aufsichtspflicht ® Checkliste Gefährdungsbeurteilung mit dazugehörigen Gesetzestexten Seite 18 von 20 8. Inhaltsverzeichnis 11 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3,6 3.7 3.8 3,9 3,10 3.11 3.12 3.13 3.14 4 4.1 4.2 51 Vorwort Träger Allgemeines Leitbild Lage Aufnahmekriterien Gruppen/ Gruppenstruktur Team und Personalstruktur Öffnungszeiten Gesetzliche Grundlagen und Grundsätze Finanzielle Beiträge der Eltern Fachleitbild und pädagogische Arbeit der Tagesstätten des Arbeiter-Samariter-Bundes Fachlichkeit Selbstverständnis Partizipation 3.3.1 Beschwerdemanagement Inklusive altersgemischte Gruppen Regeln Freispiel Projekte und AGs Bildung/ päd. Arbeit Kommunikation und Sprache Bewegung Maxi- Gruppe Eingewöhnung und Aufnahme Interkulturelle Orientierung Ernährung Räume Raumplan Außengelände bis Fertigstellung Interdisziplinäre und institutionelle Kooperation Öffentlichkeitsarbeit Qualitätsmanagement Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite DB NDNErRRHR Seite 3 Seite 3 Seite 4 Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite 9 Seite 10 Seite 10 Seite 11 Seite 11 Seite 12 Seite 13 Seite 13 @onNNoaoawueP» Seite 14 Seite 15 Seite 15 Seite 15 Seite 16 Seite 16 Seite 19 von 20 6.1 Hygiene 7.0 Prävention und Sicherheit 8.0 Inhaltsverzeichnis Seite 16 Seite 17 Seite 19 Seite 20 von 20
Anlage 9.1_Bewerbungsschreiben_StepKids
1481 Zeichen
GERERE Richtig gute KiTa. Step Kids KiTas gGmbH « Am Friedrichshain 22 « 10407 Berlin Step Kids KiTas gGmbH Stadt Münster Am Friedrichshain 22 10407 Berlin Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 2.H. Frau Gerick Tel.:+49 (0) 30 209 27171 Fax: +49 (0) 30 209 271 72 Hafenstraße 30 www.stepke-kitas.de 48127 Münster Ansprechpartnerin Denise Landmann d.landmann@stepke-kitas.de Mobil: +49 (0) 176 60 60 72 57 Berlin, 19.10.2018 Verbindliches Angebot zur Übernahme der Trägerschaft für die Agruppige Kindertageseinrichtung am Dahlweg im Stadttteil Schützenhof 07/18 Sehr geehrte Frau Gerick, sehr geehrte Damen und Herren, hiermit erklären wir unser verbindliches Angebot zur Übernahme der Trägerschaft für die 4gruppige Einrichtung am Dahlweg im Stadtteil Schützenhof entsprechend Ihrer Ausschreibung 07/2018. Die von uns eingereichten Bewerbungsunterlagen im Rahmen der Interessensbekundung sind für dieses Angebot maßgeblich und verbindlich. Den festgesetzten Trägeranteil von 9% gemäß KiBiz wird Stepke bei dieser 4gruppigen Einrichtung in vollem Umfang übernehmen. Gerne stehen wir für weitere Informationen und Rückfragen zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen / Dr. ertin ! Geschäftsführer Step Kids KiTas gGmbH Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin Finanzamt für Körperschaften Ill, Berlin Steuernummer: ‚Am Friedrichshain 22 Sitz der Gesellschaft: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 29/026/630247/69729 10407 Berlin HRB 149735 B
Anlage 9.3_Konzept_Step Kids
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1
Erziehung, Bildung, Betreuung und Förderung für
Kinder von 0 bis 6 Jahren in NRW
Basis Konzeption der Step Kids KiTas gGmbH
2
Step Kids KiTas gGmbH
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
A
nsprechpartner:
Frauke Schittek
0202 281 943 0
0160 872 321 4
f.schittek@stepke-kitas.de
S
tand:
Oktober 2017
H
erausgeber:
Step Kids KiTas gGmbH
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
3
Inhalt
1. Vorwort .............................................................................................. ........................... 5
2. Rahmenbedingungen .................................................................................... ................. 5
2.1. Der Träger ........................................................................................................................................ 5
2.2. Rechtliche Grundlagen ..................................................................................................................... 6
3. Unsere Einrichtungen (Familienzentren) ............................................................... .......... 6
3.1. Mitarbeiter/Innen und Fachpersonal .............................................................................................. 7
3.2. Öffnungszeiten ................................................................................................................................. 8
3.3. Gruppengröße und Fachkraftschlüssel ............................................................................................ 8
3.4. Aufnahmekriterien ........................................................................................................................... 8
3.5. Raumkonzept ................................................................................................................................... 8
4. Pädagogische Ziele und Inhalte ....................................................................... ..............10
4.1. Stand der aktuellen Forschung ...................................................................................................... 10
4.2. Hirnforschung und Lernen ............................................................................................................. 11
4.3. Die Bedeutung von Gleichaltrigen ................................................................................................. 11
4.4. Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung ................................................................. 12
5. Mehrsprachigkeit ...................................................................................... ....................12
6. Religiöse Erziehung .................................................................................. .....................13
7. Die Eingewöhnung im Kindergarten ...................................................................... ........13
8. Das Freispiel ......................................................................................... ........................14
9. Der Morgenkreis, der Abschlusskreis, die Kinderkonferenz ............................................14
9.1. Beteiligungsrechte für Kinder Partizipation ................................................................................ 14
10. Vorschulerziehung .................................................................................... ....................15
11. Ein Tag in unserer Kita .............................................................................. ....................16
11.1. Zeit ........................................ ................................................................................................. 16
11.2. Ankommen .................................... ........................................................................................ 16
11.3. Morgenkreis ................................. ......................................................................................... 16
11.4. Gemeinsame Mahlzeiten ....................... ............................................................................... 16
11.5. Ruhen und Schlafen .......................... ..................................................................................... 17
11.6. Angebote, Aktivitäten und Projekte .......... ............................................................................ 18
11.7. Nach Hause Gehen ............................ .................................................................................... 18
12. Qualifizierungsprozess und Weiterentwicklung, Supervision und Fortbildung ................19
12.1. Individuelle Vor- und Nachbereitung ......... ........................................................................... 19
12.2. Teamsitzung ................................. ......................................................................................... 19
12.3. Stepke Akademie ............................. ...................................................................................... 20
13. Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern ..................................................... ....20
13.1. Formen der Elternbeteiligung Elterngespräche .................................................................... 20
14. Kooperationen mit anderen Institutionen Zusammenarbeit mit den Grundschulen .......22
14.1. Weitere Kooperationen und Kontakte zu anderen Einrichtungen ....................................... 22
15. Öffentlichkeitsarbeit ................................................................................. ....................23
16. Gesunde Kinder ....................................................................................... .....................23
16.1. Ernährung ................................... ........................................................................................... 23
16.2. Bewegung .................................... .......................................................................................... 23
16.3. Schwimmen und Turnen ........................ ............................................................................... 24
16.4. Schuhfreie Zone ............................. ........................................................................................ 25
16.5. Gesunde Zähne ............................... ....................................................................................... 25
16.6. Wald- Wiesentage ............................ ..................................................................................... 25
17. Alltagsintegrierte Sprachbildung und Kommunikation ................................................... 25
17.1. Unsere Ziele: ............................... ........................................................................................... 26
17.2. Musik und Gesang ............................ ..................................................................................... 27
4
17.3. Bilderbücher Lesen und Sprache ............ ............................................................................ 27
18. U3-Bereich ........................................................................................... .........................27
18.1. Eingewöhnung - Emotionale Sicherheit ........ ........................................................................ 28
18.2. Feste Rituale ............................... ........................................................................................... 28
18.3. Der Gruppenalltag (exemplarisch) ............ ............................................................................ 28
18.4. Motorik ..................................... ............................................................................................. 28
18.5. Gesundheit und Körperpflege ................. .............................................................................. 29
18.6. Ernährung ................................... ........................................................................................... 29
18.7. Sauberkeitsentwicklung ...................... .................................................................................. 29
18.8. Essen und Trinken ........................... ...................................................................................... 30
19. Unser Kinderschutz-Konzept ........................................................................... ..............31
19.1. Kinderschutzauftrag ......................... ..................................................................................... 32
19.2. Datenschutz ................................. .......................................................................................... 35
20. Inklusion ............................................................................................. ..........................36
20.1. Vielfalt als Bereicherung verstehen ......... ............................................................................. 36
21. Tiergestützte Pädagogik .............................................................................. ..................36
22. Stepke Qualitätsmanagement ............................................................................ ...........37
22.1. Grundlegende Organisationsbedürfnisse ....... ....................................................................... 37
22.2. Sicherung des QM durch die Fachberatung ..... ..................................................................... 39
23. Nachwort ............................................................................................. .........................41
5
1. Vorwort
Erziehung, Bildung und Förderung von Kindern beginnen mit der Geburt. In den ersten Jahren
lernt ein Mensch so viel, so schnell und so begierig wie in keiner anderen Phase seines Lebens.
Lernen bedeutet nicht nur Wissen zu erwerben, sondern vor allem die Fähigkeit, sich das
Wissen selbst erschließen zu können.
Diese Basis-Konzeption zeigt Schwerpunkte auf, ausgehend von dem Leitgedanken, dass
Kindertageseinrichtungen ein wesentlicher Grundbaustein im Leben eines Kindes sind und
gravierenden Einfluss auf die Lebenswelt aller Beteiligten haben.
Es berücksichtigt neue pädagogische Ansätze und wird den daraus resultierenden
Herausforderungen gerecht. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung der
interkulturellen Kompetenz der Fachkräfte, um den steigenden Herausforderungen an die
Betreuung und Förderung von Kindern unterschiedlicher Herkunft gerecht zu werden.
Diese Basis-Konzeption ist die Arbeitsgrundlage für unser Fachpersonal und dient
interessierten Personen und Fachkreisen zur Information über Einrichtungen der Step Kids
Kitas gGmbH.
2. Rahmenbedingungen
2.1. Der Träger
Step Kids Kitas gGmbH" ist Träger der Einrichtungen. Unsere Einrichtungen stellen einen
Teil der Lebenswelt von Kindern dar, denn Kindertageseinrichtungen sind Erziehungs- und
Bildungseinrichtungen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit sehen wir jedes Kind in seiner
Lebenssituation als Mitglieder unserer Gesellschaft mit eigenen Rechten. Für diese Rechte
setzen wir uns ein. Frühe Lernerfahrungen in der Familie sind neben denen in der
Kindertageseinrichtung die Grundlagen, auf denen Kinder individuelle Lernstrategien,
Erfahrungen, Wissensbestände und gesellschaftliches Bewusstsein aufbauen.
Kinder aller Nationalitäten und Konfessionen sollen in unseren Kindertageseinrichtungen
die Chance erhalten, sich unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu entfalten, solidarisch
und tolerant miteinander zu leben und somit Gleichheit und Gerechtigkeit erfahren zu
lernen. Wir bieten in unseren Einrichtungen Begegnungsorte für Kinder, ihren Familien,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Wir bieten allen Kindern und Eltern verlässliche Strukturen und Rahmenbedingungen.
Gemeinsame Feiern und andere Aktionen bieten immer wieder Anlässe zum gegenseitigen
Kennenlernen und Austausch.
Wir stärken Kinder und unterstützen ihr Selbstbewusstsein, sodass sie sich in ihrer
Individualität erleben können und lernen, Akzeptanz, Rücksichtnahme und
Hilfsbereitschaft für andere Menschen zu entwickeln.
Familien erleben wir als kompetente Partner in der Kindererziehung und beziehen sie beim
Aufbau einer gemeinsamen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit ein.
Kinder sind aktive und kreative Gestalter ihrer Entwicklung, in deren Prozess unsere
pädagogischen Fachkräfte sie begleiten und unterstützen.
Wir verwirklichen Partizipation, weil es wichtig ist, Kinder bei Entscheidungsprozessen
6
frühzeitig mit zu beteiligen. Sie sollen ihr Beteiligungsrecht, die Mitbestimmung und
Teilhabe jedes Einzelnen in einer Gemeinschaft erleben. Demokratisches Mitbestimmen
als eine Grundvoraussetzung, Kinder an der Planung und Gestaltung von Angelegenheiten,
die sie betreffen, teilhaben und mitwirken zu lassen.
2.2. Rechtliche Grundlagen
Wir arbeiten auf Grundlage der UNO Kinderrechte
Die Kinderrechtskonvention ist ein Zeichen von Achtung und Verantwortlichkeit der
internationalen Staatengemeinschaft gegenüber Kindern in aller Welt.
(www.national-coalition.de/pdf/un-kinderechtskonvention.pdf) und auf Grundlage des
SGB VIII
Dritter Abschnitt:
Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege
§ 22, 22a, 23 Abs. 1-4, 24 Abs. 1-4
3. Unsere Einrichtungen (Familienzentren)
In den Kindertageseinrichtungen der Step Kids Kitas gGmbH spielen und lernen, erleben
und erfahren, experimentieren und forschen täglich mehrere hundert Kinder in
verschiedenen Einrichtungen - an verschiedenen Standorten in Deutschland - im Alter von
0 bis 6 Jahren.
Kleine und große Einrichtungen umfasst unser vielfältiges Angebot mit
bedarfsangepassten Öffnungszeiten bis zu 11 Stunden.
Alle Stepke-KiTas verfügen über ein besonderes Raumkonzept und eine hervorragende
technische Ausstattung. Besondere Merkmale unseres Konzeptes sind ein hoher
Personalschlüssel, frisch gekochtes Essen vom eigenen Koch, bilinguale Angebote,
Schwimmen, sowie Waldtage & Waldwochen.
Stepke steht auch bei zukünftigen Projekten für Effizienz, Kompetenz und Sympathie.
7
3.1. Mitarbeiter/Innen und Fachpersonal
In der Step Kids KiTas gGmbH können folgende Kräfte beschäftigt werden:
sozialpädagogische Fachkräfte (Dipl. Sozialpädagogen/Innen, Erzieher/Innen,
)
Sportpädagogen
Theaterpädagogen
Musikpädagogen
Kunstpädagogen
Kinderpflegerinnen
Kinderkrankenschwestern
Ergänzungskräfte
Berufsanerkennungs und Schülerpraktikanten
Köche
Reinigungskräfte
Hausmeister Verwaltungskräfte
Honorarkräfte (Englisch, Computer, Tanzen
)
Alle Mitarbeiter in unseren Einrichtungen sind Ansprechpartner für die Kinder. Die Haltung
des pädagogischen Fachpersonals allen Kindern gegenüber ist geprägt von der Liebe und
Achtung zum Kind unter Berücksichtigung seines individuellen Entwicklungsstandes.
Gemeinsam mit den Familien sorgen wir für das Wohlbefinden der Kinder und stützen uns
auf eine gegenseitige Vertrauensbasis. Unsere Mitarbeiter/Innen haben eine
umfangreiche pädagogische Ausbildung absolviert und erleben Step Kids Kitas gGmbH als
familienergänzende Einrichtung.
Die jeweiligen Teams identifizieren sich mit den Aufgaben und Zielen der Step Kids Kitas
gGmbH und wirken an der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Aufgabenprofils
mit. Dazu ist es unerlässlich eine ständige Weiterqualifizierung in Form von Aus-, Fort-
bzw. Weiterbildung und Evaluation zu implantieren. Diese werden jährlich mit dem Träger
abgestimmt.
Als anerkannter Ausbildungsträger bieten wir zusätzlich Vor- bzw. Berufspraktikanten oder
Schülerpraktikanten, sowie Schnupper- und Blockpraktikanten unterschiedlicher
Schulträger, die Möglichkeit in unseren Einrichtungen mit zu arbeiten.
8
3.2. Öffnungszeiten
Step Kids Kitas gGmbH bietet grundsätzlich nach Bedarf tägliche Öffnungszeiten zwischen
von 6.00 - 20.00 Uhr an. In unseren unterschiedlichen Häusern und Gruppen können
verschiedene Zeitfenster innerhalb der Öffnungszeit gebucht werden.
Dies variiert nach Standorten.
Die Schließungszeiten der jeweiligen Einrichtungen werden den Eltern frühzeitig schriftlich
mitgeteilt und alle Informationen sind zusätzlich auf unserer Homepage nachzulesen.
Jährliche Eltern Bedarfs- und Zufriedenheitsabfragen dienen zur Optimierung der
Öffnungszeit- und Konzeptionsanpassung.
3.3. Gruppengröße und Fachkraftschlüssel
In unseren Einrichtungen im TII Bereich (0-3 Jahre) sind max. 12 Kinder und in den TI
Gruppen (2-6 Jahren) max. 22 Kinder mit jeweils drei Fachkräften vorgesehen. Davon ist
jeweils eine englischsprachige Fachkraft beschäftigt.
Wir sehen die besondere Qualität unseres Angebotes in einer großzügigen personellen,
räumlichen, finanziellen und sachlichen Ausstattung als hinreichend gegeben.
3.4. Aufnahmekriterien
In unseren Einrichtungen werden Kinder aller Nationalitäten und Konfessionen
aufgenommen.
Für die Aufnahme in unsere KiBiz-Gruppen führen folgende Kriterien zu einer bevorzugten
Aufnahme:
Alter des Kindes
Eltern alleinerziehend/ oder in der Ausbildung befindlich Geschwisterkinder in unseren
Kindertageseinrichtungen Jugendhilfemaßnahme
Bei der Aufnahme berücksichtigen wir individuelle Voraussetzungen und Lebenslagen von
Familien. An Chancengleichheit mitzuwirken ist uns ein wichtiges Anliegen.
3.5. Raumkonzept
Bewegungsfreiräume, -herausforderungen und anregungen sind die entscheidenden
Faktoren frühkindlichen Lernens.
Die Gestaltung der Räume mit entsprechender Materialvielfalt in unseren Einrichtungen ist
für die Unterstützung der Selbsttätigkeit und Selbstbildungsprozesse wichtig.
Kinder brauchen Orientierung und erhalten bei uns klar definierbare Bereiche.
Unsere Räume sind übersichtlich strukturiert und gestaltet, auf Eigenaktivität ausgerichtet,
mit sensorisch anregenden Materialien ausgestattet und eine beständige Einladung die
Welt zu erkunden.
Unser Raumkonzept berücksichtigt folgende Bedürfnisse:
Entspannung - Ruhe, Rückzug, Geborgenheit
9
Bewegung toben, tanzen
Pflege - wickeln, waschen, duschen
Schlafen - ausruhen, Stille erleben
Essen - Trinken
Gestalten - Knete, Ton, Holz, Papier, malen
Lesen - Bilderbücher schauen, Vorlesen
Musik - Rhythmik, Klangspiele, singen, klatschen
Spielen Rollen- und Puppenspiel, Gesellschaftsspiele
Experimentieren - konstruieren, bauen
Unsere Wickelplätze sind so konzipiert, dass sie dem Bedürfnis der Kinder nach
ungestörter Zweisamkeit mit der Bezugserzieherin nachkommen. Sie sind mit einem
Treppchen ausgestattet zum Selbst-Hochklettern. Die Waschgelegenheiten sind
unmittelbar angrenzend mit Regalen in Griffweite für Pflegeutensilien. Die Lichtquellen
sind dimmbar und so gewählt, dass sie Kinder nicht blenden.
Unterschiedlich große Kinder-WCs im Sanitärbereich lassen Kinder bei der Pflege und
Sauberkeitserziehung genügend Freiraum sich auszuprobieren und unterstützen das
Körperbewusstsein. Im Sanitärraum befindet sich ein Ablauf im Boden, so dass Wasser-
oder Schaumexperimente ohne großen Aufwand für Kinder möglich sind. Unsere
Waschrinnen in neuen Einrichtungen sind mit Überlaufvorrichtungen,
Einhandmischbatterien und Wandspiegeln ausgestattet.
Unsere Schlaf- und Ruheräume kennzeichnen, dass das Licht zu dimmen ist, das
Farbkonzept Ruhe ausstrahlt, jedes Kind seinen individuellen Schlafplatz hat und in einem
ruhigen, eigenen und ungestörten Bereich innerhalb der Kita gelegen ist. Die Räume sind
mit Teppich und Vorhängen ausgestattet und können natürlich belüftet werden. Neben
den separaten Schlaf- und Ruheräumen gibt es großzügige Gruppen- und Aktionsräume,
die mit unseren üblichen Standards, wie Spiegelwänden, Snoezleeffekten und
Rückzugsorten durch kleine Höhlen und Nischen ausgestattet sind.
Wir legen sehr viel Wert darauf, in allen Step Kids Kitas gGmbH Häusern den Eltern und
Kindern den gleichen beliebten Standard zu bieten.
Insgesamt stehen den Kindern nach den neuesten Richtlinien und Vorgaben der
Landesjugendämter ausreichend Räumlichkeiten für eine optimale Entwicklung zu. Die
direkt angrenzenden Außenspielbereiche unserer Kindertageseinrichtungen sind mit
Spielgeräten für jedes Alter entsprechend ausgestattet und genauso vielfältig und
anregend für die Kinder wie die Innenräume, so dass die Kinder auch hier ihrem Alter,
ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechend gestalten können.
Es werden Bereiche mit unterschiedlichen Materialien wie Sand, Rindenmulch,
Rasenfläche, Kieselsteine und befestigter Bereiche für unterschiedliche Aktivitäten
angeboten. Erhebungen und Hügel, Wege zum Befahren mit Fahrzeugen oder
Schubkarren, Kletterbereiche aus Baumstämmen und Autoreifen, Schaukeln und Wippen,
kleine Nutz- oder Hochbeete, Kräuterspirale oder Wildwuchs-Wiese u.ä.
Unsere Wasser-, Matsch- und Sandplätze ermöglichen den Kindern mit Wasser und Sand
zu spielen, laden zum Experimentieren mit unterschiedlichsten Materialien und Gefäßen
ein.
10
4. Pädagogische Ziele und Inhalte
Step Kids Kitas gGmbH hat einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag nach
dem KIBIZ. Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz und dem best practice
Prinzip, welches Elemente der Reggio-, Montessori-, Pikler- und Waldorfpädagogik
beinhaltet. Er ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie und soll die
Gesamtentwicklung des Kindes durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und
Bildungsangebote fördern.
Seine Aufgabe ist es insbesondere, durch differenzierte Erziehungsarbeit die geistige und
körperliche Entwicklung des Kindes anzuregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern
und allen Kindern gleiche Entwicklungschancen zu geben.
Das Kind erhält die Möglichkeit, soziales Verhalten zu erproben, sich als Mensch im
Zusammenhang mit Anderen zu begreifen, sich auseinanderzusetzen, Konflikte zu lösen,
sich Wissen anzueignen, etwas gemeinsam zu tun.
4.1. Stand der aktuellen Forschung
Unser pädagogisches Handeln orientiert sich an neuesten wissenschaftlichen
Erkenntnissen, die Grundlagen für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Arbeit
sind.
4.1.1. Bindungsforschung
Kinder sind von Natur aus neugierig und haben Lust am Entdecken ihrer Umwelt: Sie
forschen, sie kommunizieren und suchen Aufgaben, an denen sie wachsen können.
Wichtige Voraussetzung dieser bedeutsamen Entwicklungsprozesse ist das Gefühl von
Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit. Dieses Vertrauen erhält ein Kind durch Menschen,
mit denen es emotional eng verbunden ist seinen Bindungspersonen. Sie geben ihm das
Gefühl der psychischen Sicherheit und helfen ihm, bei Irritationen wieder zurück ins
Gleichgewicht zu kommen.
Bindung entsteht nicht automatisch, sie entwickelt sich mit der Zeit. Dabei ist besonders das
Maß an Feinfühligkeit bedeutsam, mit dem Erwachsene auf kindliche Bedürfnisse und
Signale reagieren. In der Regel sind zunächst die Eltern die wichtigsten Bindungspersonen für
ihr Kind. Darüber hinaus können Kinder zu weiteren Menschen aus ihrem nahen Umfeld
Beziehungen mit Bindungsqualität aufbauen. Jedes Kind braucht seine Bindungspersonen als
sichere Basis, von denen aus es die Welt entdecken und immer wieder zu ihnen
zurückkommen kann.
Mit dem Eintritt in die Kindertageseinrichtung erleben Kinder einen bedeutsamen Übergang
in eine zunächst unbekannte Umgebung. Sie lernen neue Rituale, andere Kinder und die
pädagogischen Fachkräfte kennen. Um diesen Anfang bestmöglich zu gestalten, braucht das
Kind mit seinem Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit die Begleitung durch eine ihm
vertraute Person. Wir gestalten deshalb Übergänge gemeinsam, in der Regel mit den Eltern,
individuell und feinfühlig. Wir nehmen die Eltern als Experten ihrer Kinder wahr und
tauschen uns intensiv über die Besonderheiten ihres Kindes aus.
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4.2. Hirnforschung und Lernen
Seit die Hirnforschung die Veränderungen im Gehirn, die beim Selbstbildungsprozess
stattfinden, beobachten und abbilden kann, ist sie für die Pädagogik der frühen Kindheit von
elementarer Bedeutung.
Im Gehirn eines Menschen findet sich eine Vielzahl von Nervenzellen, die sich bereits im
Mutterleib verknüpfen und verbinden und nach der Geburt weiterentwickeln. Dabei
festigen sich diese Verbindungen durch wiederholte Erfahrungen, hinterlassen Spuren im
neuralen Netz und verändern sich ein Leben lang.
Wesentlich für eine gesunde Entwicklung des Gehirns und damit aller Lernprozesse sind
gute und tragfähige Bindungen und Beziehungen. Kinder lernen durch Interaktionen mit
anderen und das aktive Auseinandersetzen mit der Umwelt. Diese Umwelt muss anregend
und herausfordernd sein. Um sich aktiv mit ihr auseinanderzusetzen, braucht es Zeit und
Menschen, die den Prozess begleiten, unterstützen und zulassen.
Lernprozesse in der frühen Kindheit sind am nachhaltigsten, wenn sie Erfahrungswelt und
den Alltag der Kinder aufgreifen und die Fragen, Anliegen und Interessen der Kinder
berücksichtigen.
In unseren Kindertageseinrichtungen werden die Erkenntnisse der Hirnforschung bezüglich
des Lernens berücksichtigt und tagtäglich umgesetzt. Sie bieten den Kindern vielfältige
Erfahrungs- und Erprobungsräume sowie pädagogische Fachkräfte, die die Kinder in ihren
unterschiedlichen Lernprozessen und Lernerfahrungen begleiten, unterstützen und aktiv
anregen.
4.3. Die Bedeutung von Gleichaltrigen
In unseren Einrichtungen gibt es vielfältige Varianten der Altersmischung, denn Kinder
brauchen sowohl Beziehungen zu Gleichaltrigen wie auch zu Kindern anderer Altersgruppen.
Der Grundgedanke dabei ist, Kindern gute Entwicklungschancen zu bieten, indem sie
voneinander und miteinander lernen. Im Sinne eines ganzheitlichen Lernens ermöglichen
unterschiedliche Beziehungsstrukturen den Kindern vielfältige Erfahrungen und
Erprobungsfelder.
Insbesondere lernen Kinder dann besonders intensiv und nachhaltig, wenn sie ähnliche
Themen und Interessen bearbeiten. Entwicklungspsychologisch trifft dies häufig auf
Gleichaltrige zu.
Unsere pädagogischen Fachkräfte wissen um die Bedeutung des Spiels mit Gleichaltrigen für
die Persönlichkeitsentwicklung und ermutigen unsere Kinder dazu. In der Interaktion mit
Gleichaltrigen entwickeln Kinder ihr Spiel ko-konstruktiv zu komplexeren Formen. Sie lernen,
Diskussionen auf einem ähnlichen Sprachniveau zu führen und zu argumentieren,
Handlungsstrategien zu übernehmen und auszuhandeln. Dabei messen sie sich
untereinander im Sinne einer positiven Herausforderung. Junge Kinder erleben im
Miteinander mit Gleichaltrigen ein Gelingen und eine positive Selbstwirksamkeit. Nicht nur
das Nachahmen oder Vormachen, sondern auch durch gleichberechtigtes Planen und
Gestalten profitieren Kinder voneinander. In unseren Einrichtungen können sich
Gleichaltrige finden und ihre Interessen und Neigungen durch eine vorbereitete Umgebung
mit altersspezifischem Material ausleben. Kinder lernen mit Gleichaltrigen umzugehen und
schließen erste Freundschaften, die sie weiter begleiten.
12
4.4. Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung
Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung und Gemeinschaftsfähigkeit -
Entspannung und Konzentration im Snoezelraum
Beispielhaft möchten wir am Entspannungsraum einen tieferen Einblick in unsere Arbeit
ermöglichen. Entspannung im Snoezelraum ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit bei
Step Kids Kitas gGmbH.
Die Tage "unserer" Kinder sind oft voller Termine, die Zeit häufig bis zur letzten Minute
verplant durch Musikunterricht, Tanzen, - Turnen, - Reiten, - Schwimmen usw.
Oft sind die Kinder den vielen Anforderungen nicht gewachsen, Seele und Körper geraten
mehr und mehr aus dem Gleichgewicht. Erfahrungen und Eindrücke können nicht
ausreichend verarbeitet werden - die Kinder sind nervös, aggressiv, schlafen schlecht,
werden krank ... Kinder müssen daher stets die Gelegenheit haben, einerseits ihren
natürlichen Bewegungsdrang zu befriedigen und andererseits durch Stille und Entspannung
ihre Wahrnehmung zu sensibilisieren und zur Ruhe zu kommen. Bewegung und
Entspannung - beides gehört in unserem Aktionshaus zum Alltag. Hierbei kommt es nicht
darauf an, etwas Außergewöhnliches zu veranstalten, sondern sich Zeit zu nehmen, mit den
Kindern Ruhe und Stille positiv zu erfahren, denn Kinder kennen Stille oft nur im Sinne von
"SEI MAL STILL"!
Wir möchten den Kindern Stille als positiven Erlebnisraum vermitteln, der sie für die leisen
und manchmal leicht zu übersehenden Dinge in der Welt sensibilisiert. Der eigens dafür
eingerichtete Snoezel- und Entspannungsraum bietet einzelnen Kindern oder Kleingruppen
Rückzugsmöglichkeit. Angenehme, entspannte Atmosphäre, ruhige Musik, hochwertiges
pädagogisches Material verleiten zum gegenseitiges Massieren, Geschichten hören, fallen
lassen. All dies schafft den Kindern die Möglichkeit ihre Sinne zu erfahren, die Seele
baumeln zu lassen und auch zu sich selbst zu finden.
5. Mehrsprachigkeit
Frühes Fremdsprachenlernen hat zum einen das Ziel, Kinder in dem spielerisch leichten
Erwerb einer Sprache zu fördern und zum anderen, ihre Toleranz gegenüber fremden
Sprachen und Kulturen zu entwickeln. Durch wissenschaftliche Untersuchungen ist
nachgewiesen worden, dass gerade der frühe Kontakt zu Sprachen den Kindern langfristig
den Zugang zu Fremdsprachen erleichtert.
Bei Kindern ist die Erstsprache noch wenig gefestigt, sie nutzen eine Fremdsprache
selbstverständlich und haben in der Regel keine Angst, Fehler zu machen.
Außerdem sind sie Liedern, Reimen und Spielen sehr aufgeschlossen gegenüber, sodass wir
die Mehrsprachigkeit in unseren Einrichtungen selbstverständlich einsetzen können.
Wir setzen dies in unseren STEPKE-Einrichtungen mit Hilfe des Prinzips der Immersion um,
was das Eintauchen in eine fremde Sprache bedeutet. Hierüber besteht ein kontinuierlicher
und intensiver Kontakt zur Fremdsprache, die in verschiedenen für die Kinder relevanten
Kontexten selbstverständlich genutzt wird.
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Wir folgen dem Prinzip eine-Sprache-eine-Person, sodass für die Kinder eine Sicherheit
vorhanden ist und sie die Sprache eindeutig einer Person zuordnen können. Sie entscheiden
selbst, ob sie an Aktivitäten in der Fremdsprache oder in der Landessprache teilnehmen
möchten.
In unseren STEPKE-Einrichtungen werden beide Sprachen (Deutsch-Englisch) bei allen
Anlässen und in allen Situationen des täglichen Lebens verwendet, sodass es für die Kinder
ein authentischer Umgang mit den Sprachen ist. Es ist unser Ziel, dass die Kinder entdecken,
dass man sich die Welt in mehreren Sprachen erfolgreich erobern kann.
6. Religiöse Erziehung
Die Step Kids Kitas gGmbH ist ein überkonfessioneller Träger. Deshalb sind wir in der
Einstellung zur religiösen Erziehung völlig neutral. Konkret heißt das, jahreszeitlich bedingte
christliche Feste werden gefeiert, die Intensität der Inhalte ist abhängig vom jeweiligen
vertieften Interesse einzelner Kinder. In unseren Einrichtungen gibt es Familien mit
unterschiedlichen Nationalitäten. Um andere Religionen und Kulturen verstehen zu können,
sollten Grundkenntnisse über die eigene Herkunft vorhanden sein. Erst dann führt die
Auseinandersetzung mit dem Fremden zu gegenseitiger Akzeptanz und einem
respektvollen Zusammenleben. Dabei ist unerlässlich, dass Bedürfnisse, Gewohnheiten,
Traditionen und Rituale sowie Normen und Werte einheimischer und zugewanderter
Familien durchgängig in der alltäglichen Arbeit berücksichtigt werden.
Adressaten interkultureller Pädagogik sind dabei nicht nur die Kinder, die im Ausland
geboren und anschließend mit ihrer Familie zugewandert sind. Adressaten sind auch alle
hier geborenen oder hier aufgewachsenen Kinder. In unseren Einrichtungen stehen die
Lebenswelten aller Kinder und Familien im Mittelpunkt. Jedes Kind soll die Chance haben,
sich in den Räumen und in den Angeboten wiederfinden zu können. Es muss die
Wertschätzung seiner Sprache und seiner Kultur in der Einrichtung erfahren können, um so
in der Lage zu sein, eine positive Identität aufzubauen. Allen Kindern wird das Gefühl
vermittelt:
Du bist angenommen so wie du bist. Du hast ein Recht auf unseren Respekt vor deiner
Kultur.
7. Die Eingewöhnung im Kindergarten
Der Übergang aus der Familie in eine Kindertageseinrichtung bedeutet eine
Herausforderung für die Fähigkeit des Kindes, sich an eine neue Umgebung anzupassen und
Beziehungen zu anderen Erwachsenen und Kindern aufzubauen. Auch Eltern erleben den
Start mit dem Beginn einer neuen Lebensphase.
Unsere Einrichtungen gestalten die Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell
nach Laewen, Andres und Hédervári. Besonders relevant für Kinder, die das erste Mal eine
unserer Einrichtungen besucht.
Die Kinder haben die Möglichkeit, die jeweilige Einrichtung gemeinsam mit ihren Eltern zu
"beschnuppern". Sie können die Räumlichkeiten bei diesem ersten Besuch erkunden und
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werden feststellen, dass dies eine neue, aber durchaus interessante Welt ist.
In diesem Erstkontakt tauschen sich das pädagogische Personal mit den Eltern über die
Inhalte des Elternfragebogens aus, um Kenntnisse über die Familie und das Kind zu
erlangen.
Unter Eingewöhnung verstehen wir die Phase der ersten Wochen, die das Kind in unseren
Kindertageseinrichtungen verbringt. Während dieser Phase kommunizieren wir stark mit
den Eltern und gleichen immer wieder die Einschätzung des kindlichen Verhaltens ab.
8. Das Freispiel
Das Freispiel ist ein wesentlicher Bestandteil im Tagesablauf. Die Kinder haben die
Möglichkeit, Erlebtes im Zusammenspiel mit anderen Kindern zu verarbeiten. Es wird eine
Umgebung geschaffen, in der sich die Kinder auf künftige Lebenssituationen vorbereiten
und gegenwärtige Lebenssituationen aufarbeiten und "begreifen" können. In einer für sie
vorbereiteten Umgebung finden die Kinder vielfältige Möglichkeiten vor, sich ihren
Bedürfnissen, Neigungen, Fähigkeiten und Interessen entsprechend frei zu entscheiden, was
sie mit wem, wo und wie lange tun möchten. Das Spiel ist die wichtigste Erfahrungs-,
Ausdrucks-, und Lernform für Kinder. Spielen bedeutet: Auseinandersetzen mit Menschen
und Dingen; Phantasie, Bestätigung, gemeinsames Handeln, Umgang mit Materialien und
Bedürfnissen; Entdecken, Experimentieren, verkleiden, Theater spielen, Erkennen und
Erfahren; es ist lustbetont und schafft Kontakt; es ist schöpferisch und bedeutet
Verständigung und vieles mehr.
Die pädagogischen Fachkräfte haben die Aufgabe, die Kinder während des Spiels gezielt und
aufmerksam zu beobachten. Sie sollen sich bewusst zurücknehmen, Impulse nur in
bestimmten Situationen einbringen, in denen die Kinder Unterstützung und Hilfe brauchen.
9. Der Morgenkreis, der Abschlusskreis, die Kinderkonferenz
In den fest terminierten Kreisen oder Zusammenkünften erleben die Kinder sich in einer
Gruppe. Der Morgen- oder Schlusskreis bietet die Möglichkeit, gemeinsam den Vormittag zu
beginnen oder zu beenden, Erlebtes auszutauschen. In allen Räumen werden die Kinder
dazu eingeladen.
Hier wird erzählt, gesungen, gespielt, Wichtiges und Aktuelles besprochen und vieles mehr.
In der Kinderkonferenz werden Kinder gezielt in Entscheidungsprozesse involviert. Hier
werden über demokratische Abstimmungsverfahren zu unterschiedlichsten
Themenkomplexen Mehrheitsbeschlüsse gefasst und innerhalb der Gruppe gelernt auch
umzusetzen.
9.1. Beteiligungsrechte für Kinder Partizipation
Seit 1. Januar 2012 regelt das Bundeskinderschutzgesetz (BKischG) in der pädagogischen
Arbeit die verbindliche Beteiligung von Kindern bei allen Belangen und Entscheidungen, die
sie konkret betreffen.
In unserer pädagogischen Praxis wird ein Umfeld geschaffen, indem Beteiligung von Kindern
aller Altersklassen ausdrücklich erwünscht und von den Fachkräften pädagogisch unterstützt
und angeregt wird. Bei der Planung gemeinsamer Projekte, in Gesprächskreisen und fest
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installierten Kinderkonferenzen bieten wir den Kindern das Recht auf freie
Meinungsäußerung, damit sie sich aktiv an Entscheidungen und Entwicklungen in ihrer Kita
mitbeteiligen und frühzeitig lernen Verantwortung zu übernehmen.
Wir nehmen unsere besondere Verantwortung wahr, Kinder ganzheitlich zu fördern und
ihnen die volle Teilhabe an allen Bildungsmöglichkeiten aufzuschließen.
Dabei ermutigen wir Kinder unabhängig ihres Alters sich an Abläufen nach ihren
Entwicklungspotenzialen aktiv mitzubeteiligen.
Durch Teilhabe, Mitwirkung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung erleben Kinder in
unseren Einrichtungen tagtäglich Partizipation. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass
die Kinder eigenständig Einfluss auf die Tages- oder Projektgestaltung haben, selbst
entscheiden können, wo sie sich in der Gruppe einbringen oder an welchen konkreten
Angeboten sie teilnehmen möchten (Selbstbestimmung).
In unseren regelmäßigen Morgenkreisen und Kinderkonferenzen wird für Kinder ein
Rahmen geschaffen auch über Angelegenheiten, die ihnen missfallen in der Gruppe zu
sprechen und Kritik zu äußern. Hier können basisdemokratische Entscheidungen in den
Angelegenheiten getroffen werden. Ebenso werden folgende Projekthemen erörtert und
ausgewählt, Räume und Mobiliar an den jeweiligen Bedürfnissen von Kindern angepasst.
Regeln werden immer wieder überprüft und ggf. durch deren Einbringung ins
Kinderparlament modifiziert, um nur einige Beispiele unserer Praxis zu veranschaulichen.
Die respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Kind und Erzieher bildet die
tägliche Grundlage für die Einbindung und Mitbestimmung der Kinder bei allen
Entscheidungen. Dabei erleben die Kinder, wie sie Meinungen frei äußern können, fühlen
sich gesehen und erkennen Konsequenzen ihres Handelns. Damit unterstützen wir die
Wichtigkeit, die Kinder auf ein selbstbewusstes, eigenverantwortliches Leben in der
Gemeinschaft vorzubereiten und auf ihre eigenen Potenziale zu vertrauen.
10. Vorschulerziehung
Die Vorschulzeit ist für uns die gesamte Kindheit VOR DER SCHULE. Nach den Grundlagen
der Konzeption kann sich die "Vorschulförderung" nicht nur auf das letzte Jahr vor der
Schule beschränken. Wir haben familienbegleitend gemeinsam Bedingungen und
Möglichkeiten geschaffen, um individuelle Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken, zu
erproben, zu entwickeln und sich auf ein gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft
vorzubereiten.
Im Jahr vor dem Schuleintritt finden sich die Kinder verstärkt und gezielt zu
altershomogenen Vorschulprojektgruppen zusammen. Durch zahlreiche wöchentliche
Aktivitäten, Ausflüge z.B. innerhalb unserer intensiven Waldwoche , gezielte Beobachtungen
der Kinder in diesen speziell altershomogenen Gruppen, ist es uns möglich, kompetente
Ansprechpartner im Hinblick auf die Schulfähigkeit der Kinder zu sein. In einem
abschließenden Schulfähigkeitsprofil teilen wir Eltern unsere Beobachtungen im Gespräch
rechtzeitig vor der Schulanmeldung mit. Wir setzen uns engagiert in allen unseren
Einrichtungen dafür ein, dass Kinder für den Start in der Schule beste Voraussetzungen
haben.
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11. Ein Tag in unserer Kita
11.1. Zeit
In unseren Einrichtungen widmen wir uns besonders dem Thema Zeit, weil unsere
Kleinstkinder sich zeit-los fühlen. Sie möchten nicht durch Zeitdruck ausgebremst oder in
ihren Aktivitäten unterbrochen werden.
Drei Zeitgrößen kombinieren und berücksichtigen wir beständig miteinander:
Arbeitszeitbedürfnisse von unseren Fachkräften
Individuelle Zuwendungs- und Zeitbedürfnisse der Kinder
Den Zeitraum, den Mahlzeiten und Pflegezeiten zum ruhigen, kindzentrierten Ablauf
beanspruchen
Damit Zeiten für unsere Kinder optimal genutzt werden, bedarf es individueller und
fortlaufender Absprachen im Team. Durch spontan auftretende Änderungen kommen
erschwerend auch fliegende Wechsel vor, die u. U. zwischen Tür und Angel geplant
werden müssen. Auch dringende Elterngespräche erfordern eine rasche
Vertretungsbereitschaft. Deshalb sind wir bemüht Zeitpuffer einzuplanen.
In unseren Einrichtungen ist der Tag für unsere Kinder durch Fixpunkte, durch Stationen
gekennzeichnet, die allen Beteiligten vor allem den Kindern Orientierung und
Sicherheit durch immer wiederkehrende Abläufe gibt.
Im Folgenden gehen wir auf die Tagesgestaltung in unseren Einrichtungen ein mit dem
besonderen Augenmerk darauf, dass sich Unterschiede aufgrund des Alters der Kinder
ergeben.
11.2. Ankommen
In unseren Einrichtungen erleben Kinder ein zweites Zuhause, in das sie jeden Morgen
kommen. Insbesondere die jüngsten Kinder unter 3 Jahren begrüßen wir mit viel Ruhe
und Zuwendung, denn sie brauchen Zeit sich zu verabschieden und sich auf den Tag in der
Kita einzulassen. In der Phase des Ankommens orientieren sich unsere Kinder und suchen
sich ihren Platz und stellen Kontakt zu allen her, die dazu gehören.
Wir erfahren in dieser Zeit Vieles über ihr Wohlbefinden, eine Grundvoraussetzung gut in
den Tag zu starten.
11.3. Morgenkreis
Jeden Morgen finden wir uns zu einem festen Zeitpunkt gemeinsam zu einem
Morgenkreis zusammen, an der kein Kind fehlen sollte. Deshalb ist ein rechtzeitiges
Ankommen in der KiTa wichtig. Dieser Tageseinstieg dient der Orientierung für den Tag,
die Woche, die Jahreszeit und lässt alle gemeinsam spielen und singen.
11.4. Gemeinsame Mahlzeiten
Zu den bedeutungsvollen Arbeitsbereichen gehört in unseren Einrichtungen der Bereich
Ernährung. Hier müssen viele Erfordernisse koordiniert und zusammengeführt werden.
Wir sehen es als besonderes Qualitätsmerkmal unsere Speisen selbst frisch zuzubereiten.
Wir berücksichtigen die physiologischen Ernährungsbedarfe von Kindern
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unterschiedlichen Alters, sind sehr bemüht um eine individuelle Anpassung von Kindern
aus Familien unterschiedlicher Nationalität, erkennen die psycho-physische Ausgangslage
der Kinder in puncto Ernährung und beziehen räumliche, materielle und pädagogische
Gesichtspunkte in unseren Arbeitsplan ständig mit ein.
Jedes Kind isst anders und es gibt vielfältige Essgewohnheiten und Vorlieben.
Kinder sind in der Lage ihre benötigte Nahrungsmenge und Nahrungszusammensetzung
zu regulieren. Kinder essen in der Regel so viel und das, was sie brauchen. Aus diesem
Grund verzichten wir auf Ermahnungen wie der Teller muss leer gegessen werden oder
gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Nachtisch gehört mit zum kalkulierten
Nährstoff- und Kalorienbedarf und wird auch dann dem Kind zugestanden, wenn es die
Hauptmahlzeit nicht essen möchte.
Speisen probieren geschieht in unseren Einrichtungen ausschließlich nach dem Prinzip der
Freiwilligkeit. Genau diese Regeln beugen der Entstehung von Mangelernährung und
Übergewicht vor. Kinder sind sehr wohl in der Lage ihre gesunde Selbstregulierung nicht
zu verlernen.
Wir sind verantwortlich für die Auswahl und Vielfalt von Nahrungsmitteln. Deshalb bieten
wir eine appetitlich angerichtete leichte Kost, die zum konzentrierten Genießen anregt.
Wir gestalten mit den Kindern die Mahlzeiten gemeinsam, indem wir den Tisch decken.
Fast regelmäßig stoßen neu eingeführte Nahrungsmittel zunächst auf Ablehnung. Wir
überwinden im gemeinsamen Lernprozess diese Ablehnungen viel einfacher in unseren
Einrichtungen, als am Familientisch, weil es über die Vorbildfunktion der Erwachsenen
und einzelner Kinder in der Gruppe viel leichter fällt. Das Neue wird dann in
unterschiedlicher Variation auf dem Tisch erscheinen.
Step Kids KiTas reicht allen Kindern täglich Obst- und Gemüseteller im Alltag.
11.5. Ruhen und Schlafen
Der kindliche Lebensrhythmus spiegelt sich in unseren Einrichtungen in den
unterschiedlichen Stationen unseres Tagesgeschehens. Der Wechsel zwischen Wachen und
Schlafen, Essen und Verdauen, Aktionen und Zu-Ruhe-Kommen ergänzen sich gegenseitig.
Bewusst sorgen wir in unseren Häusern für ein ausgewogenes Verhältnis der bereits zuvor
genannten Komponenten.
Kinder, die neu in unsere Einrichtungen kommen, bringen ihren eigenen Schlafrhythmus
mit. Bereits während der Eingewöhnungsphase erfahren wir von Eltern, welche
Schlafgewohnheiten ihre Kinder haben und auf welche Art und Weise sie sich wohl und
geborgen fühlen. Im Laufe der Zeit übernehmen die Kinder den Kita-Rhythmus, in dem wir
ihnen Ruhe und Schlaf im Rahmen eines bestimmten Zeitraumes anbieten.
Wie viel Schlaf Kinder benötigen zeigen uns die Kinder selbst. Dieses Bedürfnis zu
befriedigen ist uns ein besonderes Anliegen im Tagesverlauf.
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11.6. Angebote, Aktivitäten und Projekte
Unsere Angebote für die Jüngsten werden ausschließlich in Klein- und Interessengruppen
mit unterschiedlichen Tätigkeitsformen angeboten. Diese kurzfristigen, meist an
unterschiedlichen Orten stattfindenden Tätigkeiten haben zum Ziel, dass Kinder die
Eigenschaften von Materialien erkunden und kennenlernen.
Wir beschäftigen Kinder nicht in unseren Einrichtungen, sondern bieten nach dezidierter
Beobachtung über einen längeren Zeitraum Themen und Materialien an, die Kinder in
den Gruppen beschäftigen. Daran knüpfen wir unsere Angebote an Kinder an. Ziel ist es,
die Interessen von Kindern aufzugreifen und weiterführend zu begleiten. Dafür müssen sich
unsere Fachkräfte immer wieder sachkundig machen. Lerninteressen der Kinder führen uns
dazu, dass auch wir unser eigenes Wissen erweitern. Besonderen Wert legen wir auf eine
entsprechend gestaltete Raum- und Materialvorbereitung. Eine Materialvielfalt ermöglicht
Kindern ganz eigene Experimente oft auf Nebenwegen - dazu anzustellen.
Projekte entwickeln sich in unseren Einrichtungen durch gezielte Beobachtungen der Kinder
und werden durch Impulse und Angebote umgesetzt. Damit entwickeln wir mit den Kindern
gemeinsam Projektthemen ausgehend von ihren Interessen und ermutigen sie zu neuen
Fragestellungen. Mitbestimmung Mitsprache Mitmachen als Grundsätze zum
gemeinsamen Dialog mit Kindern. Für Projektplanungen schaffen wir einen Rahmen, der im
Verlauf des Projektes verändert, ergänzt oder auch unterbrochen werden kann, wenn neue
Fragen oder Bedürfnisse von Kindern entstehen. Diese vielfältigen Spiel- und Lernaktionen
werden von Kindern erlebnisreich und interessant durch die Dauer der Zeit in den
Einrichtungen führen. Wichtig ist uns dabei, dass nicht alle Kinder zur gleichen Zeit die
gleiche Aktivität mit den gleichen Mitteln oder Materialien ausführen. Durch Klein- oder
Teilgruppen ermöglichen wir den Kindern erhöhte Zuwendung und stärken ihre sozialen
Kompetenzen.
Alle pädagogischen MitarbeiterInnen entwickeln jährlich eigene Projekte innerhalb ihrer
Gruppe, die in Form einer Projektmappe dokumentiert werden und allen unseren STEPKE-
Häusern gegenseitig zur Verfügung gestellt werden.
11.7. Nach Hause Gehen
Der Abholprozess für unsere Kleinstkinder bedeutet ein Umschalten und Loslassen und
muss erst gelernt werden. Sich von anderen Kindern, den Bezugspersonen oder dem
Spielmaterial zu trennen, gelingt in dieser Altersstufe leichter durch feste Rituale, sowie
klare Bring- und Abholzeiten. Im späteren Verlauf lernen die Kinder zwischen beiden
Lebenswelten, deren Bezugspersonen und den Verhaltensweisen im Tagesverlauf mit
eigenen Regeln und Gewohnheiten zu differenzieren.
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12. Qualifizierungsprozess und Weiterentwicklung, Supervision und Fortbildung
Supervision ist eine professionelle Beratungsmethode für arbeitende Menschen. Sie
unterstützt die Identitätsbildung am Arbeitsplatz und richtet sich deshalb vorrangig an
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; einzeln, in Gruppen oder im Team.
Im Beruf kommen Menschen mit unterschiedlichen Bezügen, Werten und Biographien
zusammen. Sie haben Ideale und Verwundbarkeiten, Potenziale und Grenzen. Auf diesem
sehr persönlichen Hintergrund agieren sie, kommunizieren, entwickeln und verändern sich.
Supervision kann helfen hinzuschauen, welche Konflikte und Grenzüberschreitungen daraus
gefolgt sind, wie Klarheit und konstruktive Auseinandersetzung möglich werden können. An
der Supervision nehmen alle Bezugspersonen aus allen Gruppen teil, da die
Zusammenarbeit ein wesentlicher Bestandteil der Konzeption unserer Einrichtung ist.
Jede Fachkraft hat das Recht an pädagogischen Fortbildungen teilzunehmen oder
Bildungsurlaub zu beantragen. Zur internen Fortbildung können in unregelmäßigen
Abständen Seminare und Vorträge in allen unseren Einrichtungen auch
Häuserübergreifend - stattfinden.
12.1. Individuelle Vor- und Nachbereitung
Jede Fachkraft bereitet sich intensiv auf ihre Arbeit vor. Sie sammelt Ideen, sucht
variationsreiche Materialien (auch aus dem Alltag), Lieder, Spiele usw., die zum geplanten
Projekt und zur Altersstruktur der Kindergruppe passen.
Elterngespräche können in diesem Zeitfenster intensiv vorbereitet werden. Unter die
persönliche Vorbereitungszeit fällt auch die Reflexion der eigenen pädagogischen Arbeit
und der Zusammenarbeit im Team.
Zudem werden Einkäufe und Besorgungen erledigt, Termine vereinbart und Räume
umgestaltet.
12.2. Teamsitzung
Regelmäßig treffen sich die Mitarbeiter zu Gesamtteamsitzungen, sowie Klein- oder
projektspezifischen Teamtreffen.
Aus der Beobachtung von Gruppenprozessen werden Ideen oder Anstöße von Kindern
aufgegriffen und Projekte geplant und vorbereitet. Passende Aktivitäten, Gesprächsansätze,
gestalterisches Arbeiten, angeleitete Rollenspiele und Lieder, die der momentanen
Lebenssituation oder den Interessen der Kinder entsprechen, werden überlegt. Feste und
Elternabende werden geplant und organisiert, Ideen und Materialien gesammelt.
Für die Besprechung einzelner Kinder (Fallbesprechung durch kollegiale Beratung) wird viel
Raum benötigt, wobei hier das allgemeine Verhalten, Fähigkeiten, Konflikte, Ängste, die
Position des Kindes innerhalb der Gruppe, die soziale, emotionale, motorische und
kognitive Entwicklung aufgegriffen und das Verhältnis zu Bezugspersonen, Eltern und der
Gruppe erläutert werden. Weitere Schritte sind die Reflexion des pädagogischen Verhaltens
und möglicher Schwierigkeiten sowie die daraus resultierenden Überlegungen zu
pädagogischen Maßnahmen, Hilfen oder weiteren Angeboten.
In diesem Zusammenhang werden auch Elterngespräche besprochen und vorbereitet. Des
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Weiteren werden Regelungen und Zuständigkeiten im täglichen Ablauf verteilt,
z.B.Arbeitszeiten, Angebote, Durchführung von Elterngesprächen und Elternabenden etc.
Vorbereitend für Gespräche mit dem Träger werden wichtige Fragestellungen diskutiert
und Tagesordnungspunkte gesammelt.
Da für konzeptionelle Fragen in diesem Rahmen nur sehr wenig Zeit bleibt, finden jährlich
so genannte Planungstage statt, an denen u.a. die pädagogische Konzeption
weiterentwickelt wird.
12.3. Stepke Akademie
Mit unserem eigenen Fortbildungsprogramm der Stepke Akademie sagen wir bei Stepke
ganz klar: Fortbildung ist uns wichtig! Unsere Fachforen und Qualitätszirkel schaffen Raum
zum gegenseitigen Austausch und vermitteln aktuelle Erkenntnisse, die für die
pädagogische Arbeit wichtig sind praxisorientiert, spannend und direkt umsetzbar.
Zielgruppe der Stepke Akademie sind sowohl interne wie auch externe pädagogische
Fachkräfte. Für Stepke-Mitarbeiter besteht die Möglichkeit der kostenfreien Teilnahme
während der Arbeitszeit.
13. Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern
Bewusst verstehen wir uns als familienergänzende Einrichtung, indem wir die Familie als
das wichtigste Erziehungsfeld ansehen. Wir unterstützen die Erziehungsarbeit der Eltern
und ergänzen diese. So bieten wir vielfältige Formen der Zusammenarbeit mit Eltern an.
Elterngespräche und thematische Elternabende, genauso wie gemeinsame Feiern und
Arbeitseinsätze. Besondere Aktivitäten, welche in eine längerfristige Projektplanung des
gesamten Hauses eingebunden sind, werden für die Eltern durch Plakate und Elternbriefe
rechtzeitig bekannt gegeben. So wird die pädagogische Arbeit transparent, und es werden
Ansatzpunkte gegeben, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Leben in unseren
Häusern aktiv mitzugestalten. Außerdem sehen wir es als unsere Aufgabe an, Erlebnisfelder
für Kinder und Eltern gemeinsam zu ermöglichen. Wir gestalten regelmäßig Feste und
Veranstaltungen in denen Eltern, Kinder sowie Großeltern zusammenfinden können. Zudem
finden gemeinsame kreative Nachmittage, Ausflüge, Spiel- und Singkreise statt.
13.1. Formen der Elternbeteiligung Elterngespräche
Um den gegenseitigen Austausch über den Entwicklungsstand der Kinder abzugleichen,
finden regelmäßige Elterngespräche statt, die sowohl von den Eltern als auch vom
pädagogischen Fachpersonal angeregt werden können.
13.1.1. Elternabende
Es finden regelmäßige Elternabende statt, die entweder vom Träger oder vom Team
ausgehen können. Diese Elternabende können die pädagogische Arbeit der Einrichtung
betreffen, bestimmte Themen auch gruppenübergreifend behandeln sowie auch einer
gesellig-kreativen Form entsprechen.
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13.1.2. Hospitationen
Nach Absprache mit dem pädagogischen Fachpersonal werden in allen unseren
Einrichtungen mit Terminierung Hospitationen angeboten.
13.1.3. Hausbesuche
Wir bieten jährlich auf freiwilliger Basis einen Hausbesuch für jede Familie durch eine
Bezugspädagogin an.
13.1.4. Beschwerdemanagement
Grundsätzlich werden alle Anliegen der Eltern ernst genommen und mit den jeweiligen
Ansprechpartnern lösungsorientiert behandelt. Dabei steht die Weiterentwicklung der
Qualitätssicherung unserer Arbeit im Vordergrund.
Bei inhaltlich umfassenden Anmerkungen, sowie sehr persönlichen Themen wird zeitnah
ein Termin vereinbart, wobei dem Gespräch ein geschützter Raum geboten wird.
Alle Eltern der Stepke Kitas haben die Möglichkeit, sich über das in jeder KiTa ausliegende
Beschwerdeformular, direkt an die ErzieherInnen ihrer Gruppe zu wenden. Diese leiten das
Formular umgehend an die Kita-Leitung weiter. Innerhalb von 2 Tagen hält die Kita-Leitung
Rücksprache mit den Eltern, ggf. wird ein Gesprächstermin vereinbart.
Die Kita-Leitung hat die Möglichkeit sich mit der Fachberatung und /oder der
Geschäftsbereichsleitung auszutauschen, um kundenorientiert und zielgerichtet zu handeln.
Beschwerden von Eltern sind für alle Stepke-Mitarbeiter als willkommene, konstruktive
Kritik zu sehen.
Beschwerdemanagement im Überblick:
Teamebene schriftliche Information über die Beschwerde werden entgegengenommen
und an die Kita-Leitung weitergegeben.
Leitungsebene Die Kita-Leitung gibt den Eltern innerhalb von 2 Tagen eine Rückmeldung.
Ggf. wird ein Gesprächstermin zur Problemlösung vereinbart. Ist die Kita-Leitung nicht im
Haus, wird die Beschwerde sofort an die zuständige Fachberatung/Regionalleitung weiter
gegeben.
Träger sollte in der Zusammenarbeit zwischen Kita-Leitung und Team und Eltern kein
lösungsorientierter Ansatz im Beschwerdefall gefunden werden können, steht in jedem Fall
Frauke Schittek als Träger zur Verfügung.
Bei dieser Vorgehensweise wird sichergestellt, dass Probleme, Beschwerden, Kritikpunkte
zeitnah mit den betreffenden Personen lösungsorientiert, effektiv und effizient
herbeizuführen sind.
Übergreifende Themen der Elternschaft werden vom Kita-Ausschuss gesammelt und in
gemeinsamen Sitzungen, bei denen die Kita-Leitung dazu gebeten wird, bearbeitet. Die
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Klärung von konzeptionellen, personellen und beitragsrechtlichen Fragen unterliegt dem
Kita-Ausschuss.
Der Eingang von schriftliche Beschwerden per Mail an die Zentrale wird sofort mit einer
Eingangsbestätigung beantwortet. Deren Bearbeitung erfolgt innerhalb von 3 Tagen. Nach
ca. 14 Tagen hält die Kita-Leitung Rücksprache über die Zufriedenheit der Eltern über die
Lösung der Beschwerde. Sollte diese noch nicht eindeutig vorliegen, sind weitere Gespräche
zu führen, bis eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kita
wieder hergestellt ist. Der Träger ist davon in Kenntnis zu setzen.
Das Hinzuziehen von Behörden und Ämtern durch den Kita-Ausschuss ist erst zu
veranlassen, wenn alle zuvor genannten Maßnahmen keine befriedigende Lösung
hervorgebracht haben. Der Kita-Ausschuss hat den Träger gleichzeitig über die
Informationsweitergabe in Kenntnis zu setzen, damit auch dieser sich in Lösung der
Probleme einbringen kann.
13.1.5. Evaluation
Einmal im Jahr findet eine umfassende Umfrage in allen KiTas für Eltern, Fachkräfte und
Office -Mitarbeiter satt. Die Ergebnisse dienen der Qualitätsweiterentwicklung. Die
Fachberaterinnen werten die Umfrageergebnisse aus und spiegeln diese für die MA und
Eltern in einer Zusammenfassung in die Einrichtungen zurück.
In einer HL Sitzung werden die wichtigsten Ergebnisse reflektiert und entsprechen
besprochen, sowie direkt Änderungslösungen gefunden und umgesetzt. Auch positives
Feedback wird gerne weitergegeben und zurück gespiegelt.
14. Kooperationen mit anderen Institutionen Zusammenarbeit mit den
Grundschulen
Nachdem feststeht, welche Grundschule das zukünftige Schulkind besuchen wird, nimmt
eine Bezugsperson aus der KiTa Kontakt mit der Schule auf. Je nach Schulkonzept findet
eine Verzahnung im Bildungssystem zwischen KiTa und Schule statt.
14.1. Weitere Kooperationen und Kontakte zu anderen Einrichtungen
Unsere KiTas sind ein aktiver Teil der sozialen Infrastruktur des jeweiligen Stadtteils. Durch
die Kooperation mit den Fachdiensten der Stadt, mit anderen Institutionen und Initiativen
bringen wir die Vernetzung in den Stadtteilen voran.
Kinder lernen über die Tageseinrichtung hinaus Angebote im Stadtteil kennen. Wir haben
darüber hinaus regelmäßig Kontakt mit:
anderen Kindertageseinrichtungen
ASD und Soziale Beratungsstellen
Jugendamt
Polizei und Feuerwehr
Gesundheitsamt
Erziehungsberatungsstellen
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Grundschulen, sowie der Austausch mit (Sprach-)Heilpädagogen, Frühförderstellen,
Kinderpsychologen, Kinderärzten, Logopäden u.s.w.
15. Öffentlichkeitsarbeit
Step Kids Kitas gGmbH legt Wert auf Transparenz der Arbeit. Dies wird u.a. durch unsere
Homepage, Veröffentlichungen in Schaukästen im Außenbereich, Aushänge in den
jeweiligen Einrichtungen sowie durch Presseberichte und Internet erreicht.
16. Gesunde Kinder
16.1. Ernährung
Die Kinder werden in unseren Häusern rundum vollwertig verpflegt.
(Frühstück, Mittagessen, Nachmittagssnack, Abendbrot, Obst-Gemüserunden)
Bei der Step Kids KiTas gGmbH wird das Mittagessen täglich frisch gekocht.
Die Ernährung ist abwechslungsreich, kindgerecht und möglichst vollwertig. Der kindliche
Bedarf an Eiweiß, leicht verdaulichen hochwertigen Fetten, Ballaststoffen, sowie die
Deckung von Vitamin- und Mineralstoffbedarf wird bei der Zubereitung und
Zusammenstellung der Nahrung berücksichtigt. Zuckerfreie Getränke stehen ausreichend
zur Verfügung.
Gegebenenfalls werden Ernährungsgewohnheiten von Kindern aus anderen Kulturkreisen
berücksichtigt.
Auf Nahrungsmittelallergien wird Rücksicht genommen.
Die Eltern haben bei mitgebrachten Speisen Sorge zu tragen, dass sie mit der Ernährung im
Haus zu vereinbaren ist.
Regelmäßig backen wir mit den Kindern frisches Vollkornbrot oder bereiten andere Speisen
zu.
16.2. Bewegung
Von Anfang an nehmen Kinder die Welt über ihren Körper und ihre Sinne wahr. Indem sie
sich bewegen, entdecken sie räumliche Zusammenhänge, lernen Eindrücke zuzuordnen und
machen Erfahrungen über sich selbst.
Bevor Kinder anfangen sprechen zu lernen und sich mitteilen zu können, drücken sie sich
über Bewegung aus.
Das Greifen ist immer auch ein Begreifen, das Anfassen ein Erfassen.
Bevor das Kind sich sprachlich äußern kann, hat es bereits ein Wissen über räumliche
Beziehungen: wie z.B. oben - unten, vorn - hinten.
Ein gut funktionierendes Wahrnehmungssystem ist wichtig, um die Eindrücke und
Erfahrungen aufzunehmen und später zu verarbeiten.
Bei der Geburt sind bereits alle Sinnesorgane des Kindes voll ausgebildet. Seine
Wahrnehmung erfolgt über:
24
Sehsinn (optische Wahrnehmung),
Hörsinn (akustische Wahrnehmung),
Tastsinn (taktile Wahrnehmung),
Geruchssinn,
Geschmackssinn,
Gleichgewichtssinn (vesikuläre Wahrnehmung),
Bewegungsempfindung (kienästhetische Wahrnehmung).
Die Fähigkeit zur differenzierten Wahrnehmung entwickelt sich im Laufe der ersten
Lebensjahre. Ein Kind muss sehen, hören, riechen, tasten, schmecken, seinen Körper
vielfältig erfahren um sich im Gleichgewicht zu entwicklen.
"Das Auge sieht - das Ohr hört - die Nase riecht - die Haut fühlt - die Finger tasten - der Fuß
versteht - die Hand begreift - das Gehirn denkt - das Blut pulst - der Körper schwingt ..."
(H. Kükelhaus)
Kinder sind in ihrer Bewegungsentwicklung prinzipiell kompetent und autonom. Sie sind
fähig, ihre Bewegungsmöglichkeiten selbst zu entdecken, sie auszuprobieren und sie
weiterzuentwickeln.
"Kinder können nur dann selbstständig werden, wenn wir sie selbst ihre Entwicklung
bestimmen lassen." (E. Pikler)
Unser tägliches Bewegungsangebot setzt sich aus "flexiblen Bausteinen" zusammen, die
über die Woche verteilt regelmäßig angeboten werden:
Offenes, gruppenübergreifendes Bewegungsangebot
Geplantes Bewegungsangebot, meist als Bewegungsgeschichte
Spielerische Wassergewöhnung
Bewegungslandschaft mit Groß- und Kleingeräten
Situative Bewegungsspiele drinnen und draußen - je nach Tagesplan der Gruppe
Waldtag
16.3. Schwimmen und Turnen
Die Kinder bei Step Kids Kitas gGmbH gehen regelmäßig in die eigene Turnhalle
Bewegungsraum, der nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen altersadäquat
ausgestattet ist. Diese Räumlichkeiten bieten den Kindern verschiedene Möglichkeiten sich
altersentsprechend an Großgeräten oder kleineren Bewegungslandschaften mit Treppen,
Auf- und Abgängen zu erproben. Die gesamte Körpermotorik, Körperkoordination und viele
Sinneswahrnehmungen wird hier z.B. an der Kletterwand und eigenständigen Seilsystemen
an Decken und Wänden angesprochen und gefördert. Jede Einrichtung hat
dementsprechend fortgebildete und qualifizierte Fachkräfte.
Unsere häuserinternen Schwimmkurse werden regelmäßig in altershomogenen
Kleingruppen in öffentlichen Schwimmbädern durchgeführt. Dies variiert in den
entsprechenden Standorten. Ziel ist es, bei Eintritt in die Schule das Seepferdchen-
Abzeichen zu erlangen oder die Voraussetzungen bestmöglichst zu vermitteln.
25
16.4. Schuhfreie Zone
Im ganzen Haus herrscht "Schuhfreie - Zone". Dies ist für die Füße die gesündeste Art zu
laufen. Außerdem hat die Schuhfreie Zone den Effekt, dass der Boden sehr sauber ist und
bleibt. Zum einen für unsere Krabbelkinder, zum anderen lädt der Boden viel mehr zum
Spielen ein.
16.5. Gesunde Zähne
Die Kinder putzen bei uns täglich ihre Zähne nach dem Mittagessen. Wir arbeiten eng mit
dem Gesundheitsamt zusammen, das regelmäßig mit den Kindern, Erziehern und Eltern
Infoveranstaltungen anbietet. Auch in diesem Bereich ist die "gesunde Ernährung" ein
wichtiger Bestandteil.
Wir arbeiten im Rahmen der Zahngesundheit mit den örtlichen Gesundheitsämtern
zusammen.
Regelmäßig besuchen wir nahegelegene Zahnärzte oder Mundhygienezentren.
16.6. Wald- Wiesentage
Innerer Bezug zur Natur kann nur entwickelt werden, wenn Natur nicht als Lernort, sondern
als Ort kindlichen Lebens gestaltet wird. In der offenen und natürlichen Umgebung des
Waldes geschieht Lernen ganzheitlich und phantasiereich. Alle Sinne werden angesprochen.
Der Aufenthalt im Wald bietet somit einen wichtigen Gegenpol zum alltäglichen Leben und
zum häufigen Fernsehkonsum.
An wöchentlich, regelmäßig stattfindenden Waldtagen ziehen die Kinder für einen
bestimmten Zeitraum mitten in den Wald. Die Dauer der Waldtage hängt vom Alter, der
Gruppenzusammensetzung und der daraus sich ergebenden Kondition der Kinder ab. Die
Kinder erleben den Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, gehen auf Spurensuche
und spielen und essen unter freiem Himmel bei fast jedem Wetter. Im Kindergarten werden
die Erlebnisse reflektiert, mit den gesammelten Materialien wird gestaltet und gebastelt.
Die Kinder lernen so ökologische Zusammenhänge im Lauf der Jahreszeiten kennen und den
Wald als Schutzraum für Tiere und Pflanzen zu respektieren.
Jedes Jahr findet eine Waldwoche statt, in der die Kinder sich ausschließlich im Wald
befinden.
17. Alltagsintegrierte Sprachbildung und Kommunikation
Die Sprache und das Sprechen helfen dem Kind seine Umwelt zu begreifen und durch
Sprache verfügbar zu machen. Gute Sprachkenntnisse sind der Grundstein für
weiterführende Lernprozesse. Sie ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und sind eine
wichtige Voraussetzung zur Chancengleichheit.
Sprechen lernen braucht das Miteinander. Die Kinder werden in unseren Stepke-
Einrichtungen angeregt, ihre Erfahrungen und Gefühle zu interpretieren. Sie machen
vielfältige kommunikative Erfahrungen. Diese befähigen sie, Kontakte zu anderen
aufzubauen, sich in der Gruppe zu behaupten und in einen sozial-kommunikativen
26
Austausch mit anderen zu treten. Ganzheitliche Sprachförderung ist in unseren Alltag
integriert, indem wir Anlässe schaffen, sich altersgemäß in der deutschen und/oder der
englischen Sprache ausdrücken zu können.
Unsere Fachkräfte begreifen Sprache als Schlüsselsituation in Bezug zum Situationsansatz.
Den Alltag gestalten sie bewusst sprachfreundlich und sprachanregend für Kinder jeden
Alters. In besonderen Angeboten, Projekten und Förderkreisen widmen wir unsere
Aufmerksamkeit Vorlesesituationen und Bilderbuchbetrachtungen, der Literacy-Erziehung.
Sie gestalten Sprachförderung durch Musik, Spiel und Bewegung, setzen Medien und
Methoden in der Sprachförderung ein.
Unsere Fachkräfte suchen gezielt Spiele und Reime aus und regen Stehgreifspiele, Rollen-
und Theaterspiele an. Hierbei fördern sie Mundmotorik, Erschließung von Atem- und
Resonanzräumen, verbale und nonverbale Ausdrucksweisen, Singstimme, Rhythmusgefühl
und den spontanen, experimentellen Umgang mit der eigenen Stimme.
Aus diesem Grund fördern unsere Fachkräfte Dialoge, begleiten ihr Handeln durch
Sprechen. Sie wissen um die Bedeutung ihres Verhaltens bei der Sprachrichtigkeit der
Kinder.
Allen Fachkräften und engen Bezugspersonen der Kinder muss ihr eigenes Sprachvorbild
gegenwärtig sein. Die Reflexion des eigenen Sprachverhaltens, insbesondere in Bezug auf
Grammatik, vollständige Sätze, Wortschatz, eigene Kommunikationskultur,
Artikulationsfähigkeit und Sprechfreude. Auch die Einstellung zu Fremdsprachen ist von
zentraler Wichtigkeit.
Die Sprache und das Sprechen helfen dem Kind seine Umwelt zu begreifen und durch
Sprache verfügbar zu machen.
Gute Sprachkenntnisse sind daher eine absolute Notwendigkeit für weitere Lernprozesse.
Sie ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und sind eine wichtige Voraussetzung zur
Chancengleichheit.
Sprachförderung braucht eine differenzierte Vorgehensweise, d.h. die individuellen
Bedürfnisse des einzelnen Kindes müssen berücksichtigt werden.
17.1. Unsere Ziele:
Förderung durch alltagsintegrierte Sprachbildung
Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit
Die ständige verbale Verständigung im alltäglichen Leben, d.h. Umgangssprache als wichtige
Schlüsselkompetenz erleben
Das Mitteilen der eigenen Befindlichkeit fördern
Das Zurechtfinden in der außer familiären Welt zu erleichtern durch Verstehen und
Benennen
Wortschatzerweiterung
Das Bewusstsein und die Freude an der Sprache zu wecken und zu fördern
Intensives Heranführen an Bilderbücher und Geschichten
Begriffe werden mit zunehmender Differenzierung von Wahrnehmung und Denken
aufgebaut und präzisiert
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17.2. Musik und Gesang
Die täglichen Spiellieder und Fingerspiele lassen Kinder Sprache positiv erleben. Durch viel
Musik, den Rhythmus, die Melodie, wird Sprache noch einmal aus einer anderen
Perspektive gesehen. Das gemeinsame Erleben von Sprache in musikalischer Form ist für
Kinder jeden Alters ein schönes Erlebnis und kann auch dazu beitragen evtl. Hemmungen
abzubauen.
Für die Kindergartenkinder ist es dazu noch einmal eine besondere Herausforderung, kleine
Gedichte zu lernen, oder beispielsweise eine Rolle in einem kleinen Theaterstück zu
übernehmen, deren Höhepunkt dann eine Vorführung vor Publikum ist.
Dies stellt an die Kinder nicht nur eine hohe sprachliche Herausforderung, sondern sie
müssen sich auch in hohem Maße konzentrieren, zuhören und als Teamzusammen
arbeiten.
17.3. Bilderbücher Lesen und Sprache
Bilderbücher und Geschichten spielen eine nicht unerhebliche Rolle, bei unserer Arbeit in
den einzelnen Gruppen. Sie enthalten eine Vielzahl von Dingen und Ereignissen, die die
Kinder in Bild und Gespräch kennen lernen können.
Das Tempo von sprachlicher Anregung und Kommunikation wird dabei flexibel und sensibel
auf das Kind, je nach Sprachniveau und Interesse abgestimmt.
Erklären, Rückfragen, Wiederholen und Verweilen wird natürlich in die Aktivität der
Bilderbuchbetrachtung integriert.
Wir unterscheiden je nach Altersstruktur verschiedene Variationsmöglichkeiten, wie z.B.:
Einfaches Benennen der Dinge, die zu sehen sind umschreiben, erweitern, definieren,
Herstellen von Beziehungen und Abfolgen zwischen Bildern,
Deutungsprozesse bewusst machen,
Bezüge herstellen zum Leben des Kindes und Vorausdeutungen
Geschichten selber weiter erfinden
Eigene Geschichten erzählen lassen
Gem. Gruppengeschichten aufschreiben (Jedes Kind erzählt einen Satz von einer Geschichte
immer weiter
)
Dabei ist es uns besonders wichtig, dass das Kind selbst zum Erzähler der Geschichte wird
und seine Freude entdeckt.
Die Kinder erfahren bei uns vieles über Schrift- und Buchkultur, wie z.B. dass es einen Autor
gibt, einen Buchtitel, man ein Buch von rechts nach links liest, dass sich im Text einzelne
Wörter und ganze Sätze erkennen lassen u.v.m.
18. U3-Bereich
Der U3-Bereich ist ein Schwerpunkt unserer Stepke-Einrichtungen.
Zusätzlich zum Vorgeschriebenen gibt es Abweichungen und Themen, die hier besonders zu
erwähnen sind:
28
18.1. Eingewöhnung - Emotionale Sicherheit
Jedes Kind wird in seiner Individualität und seiner Kultur angenommen und wertgeschätzt.
Dieser besondere Lebensabschnitt der Eingewöhnung erfordert eine intensive Begleitung
durch Bezugspersonen und unsere pädagogischen Fachkräfte.
Diese neue Situation braucht Zeit, Geduld, Verständnis und feste Tagesabläufe, sowie die
Unterstützung durch die begleitende Bezugsperson, um einen gelungenen Bindungsaufbau
zwischen Kind Gruppenerzieher entstehen zu lassen.
Das Kind bestimmt das Tempo der Eingewöhnungsphase und deren Abschluss.
18.2. Feste Rituale
Rituale haben eine große Bedeutung bei Step Kids Kitas gGmbH. Es ist sehr wichtig, dass in
der ersten Zeit die Kontinuität gesichert ist, damit sich das Kind auf neue Bezugspersonen
einstellen kann.
Die Kinder orientieren sich an bestimmten Aktionen im Alltag. Rituale fördern das Gefühl
einer Zugehörigkeit:
Begrüßungs- und Abschiedsrituale
Das Singen vor dem Frühstück und Mittagessen
Gruppeninterne Spiel-, Sing-, und Gesprächskreise
Feste im Jahresverlauf (Karneval, Ostern, Weihnachten, Geburtstage,
)
das gemeinsame Essen
18.3. Der Gruppenalltag (exemplarisch)
Der Gruppenalltag beginnt ab 7.00 Uhr mit der Begrüßung des einzelnen Kindes durch die
Fachkraft in der Gruppe. Um 9.00 Uhr beginnt der Tag mit dem gemeinsamen Morgenkreis.
Im Anschluss an den Morgenkreis findet das gemeinsame Frühstück statt.
Individuelle Bedürfnisse und Angebote finden ihren Raum im Vormittagsbereich (z.B.
schlafen, spielen, kreative Angebote, rausgehen
).
Der Vormittag gestaltet sich dadurch sehr unterschiedlich.
Zum Abschluss des Vormittags wird wieder ein gemeinsamer Sing- oder Spielkreis gebildet.
Anschließend wird gemeinsam Mittag gegessen. Nach dem Essen erfolgt dann der
Mittagsschlaf.
Der Nachmittag wird mit Spiel und Spaß und besonderen Angeboten individuell gestaltet.
18.4. Motorik
Die Kinder haben kindgerechte Räume, die zum aktiven Handeln auffordern und in der sich
motorische Grundfähigkeiten weiterentwickeln lassen.
Platz für großräumige Bewegung durch:
29
Unterschiedliche Ebenen, Treppen, Leitern, Rutschen,
Möglichkeiten zum Kriechen, Krabbeln, Klettern, Laufen
Anregendes, vielseitiges Außengelände
Ausflüge in die Natur
Unterschiedliche Spiel / Experimentier - Materialien
18.5. Gesundheit und Körperpflege
Die gesamte Pflegesituation ist in unseren Häusern stark an das Pikler-Konzept angelehnt.
Das beinhaltet die liebevolle Ansprache, die Benennung von Körperteilen und
Versprachlichung von Abläufen, sowie die Vorbereitung unter Einbeziehung der Kinder in
ihre Wickelsituation.
Die Pflegesituation beinhaltet z.B.:
Waschen von Gesicht und Händen
Wickeln
Zähne putzen
Baden/Duschen bei Bedarf
Nase putzen
Begleitung zum Toilettengang/ Töpfchen
Dazu gehört auch das Beobachten der Kinder, die Anzeichen von Erkrankungen zeigen, um
die Eltern informieren und beraten zu können.
Stärkung der körperlichen Abwehrkräfte durch den Aufenthalt an der frischen Luft.
18.6. Ernährung
Die Mahlzeiten richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Kleine Kinder
werden gefüttert, die größeren essen selbstständig.
Bei der Ernährung werden gesundheitliche Probleme wie z.B. Allergien berücksichtigt. Es
wird auf eine ausgewogene Nahrung Wert gelegt.
Die gemeinsamen Mahlzeiten vermitteln den Kindern Esskultur, z.B. den Umgang mit Löffel,
Gabel und Messer, sowie das sitzen bleiben und eine gewisse Ruhe am Essenstisch zu
wahren.
Außerdem wird auf eine gute Atmosphäre sowie auf einen ansprechend gedeckten Tisch
geachtet, denn das Auge isst mit.
Es wird den Kindern immer Obst und Rohkost zu den Mahlzeiten zur Verfügung gestellt. Für
Säuglinge werden Fläschchen oder Gläschen (Brei) vorbereitet.
18.7. Sauberkeitsentwicklung
Für viele Eltern ist schon beim Aufnahmegespräch das Thema Sauberkeitsentwicklung ein
wichtiger Punkt.
Bezüglich Sauberkeitsentwicklung gibt es immer wieder Absprachen mit den Eltern
(Reservekleidung mitbringen; Windel auch zu Hause abmachen etc.), wobei wir nicht die
Verantwortung dafür übernehmen, dass ein Kind innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens
sauber ist.
30
Der beste Zeitpunkt zum sauber werden ist, wenn das Kind die ersten eigenen Zeichen
dazu setzt.
Die Körperpflege insgesamt nimmt einen wichtigen Teil in unserer Arbeit ein und ist
Bestandteil körperlichen Wohlbefindens. Um das Kind zu einem gesundheitsförderlichen
Verhalten hinzuführen, ist die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen im Bereich der
Hygiene notwendig (z.B. Umgang mit der Zahnbürste, Waschlappen, etc.). Wichtig ist eine
bejahende Haltung zum Körper des Kindes, die der/die Erwachsene durch regelmäßige und
liebevolle Pflege vermittelt. So erfährt das Kind Pflege als etwas Angenehmes und behält
sein natürliches Verhältnis zum Körper. Die Wickelzeiten orientieren sich am individuellen
Rhythmus des Kindes. Während des Wickelns wird das Kind angeregt, seinen Körper
wahrzunehmen.
Wir nehmen uns Zeit und Ruhe für die individuelle Wickelsituation.
Was die Sauberkeit betrifft, so möchte jedes Kind schrittweise und seiner persönlichen
Entwicklung entsprechend trocken werden. Zwang und Leistungsdruck helfen dem Kind
bei diesem wichtigen Entwicklungsschritt nicht weiter.
18.8. Essen und Trinken
Die Kinder bekommen auf jedes Alter abgestimmte Nahrung. Ob Milchfläschchen,
Obstgläschen, Breie etc.. es wird zu Beginn der Mitgliedschaft mit den Eltern abgesprochen
was die Kinder essen und auf alle individuellen Besonderheiten geachtet. Die größeren
Kinder, die bereits normal mitessen, bekommen ein frisch gekochtes Mittagessen. Ein
wöchentlicher Speiseplan wird für die Eltern ausgehängt.
Unser Essen soll
sättigen
schmecken
entspannen
unterhaltsam sein
Kommunikation anregen
pro soziales Verhalten stärken
gesundheitsförderliche Routinen fördern
die Sinne ansprechen
neue Lebensmittel
nahe bringen
Es werden täglich ein Frühstück, Mittagessen und Snacks angeboten. Für den Säugling gibts
Babymilch und selbst zubereiteter Gemüse- und Früchtebrei. Unsere Köchin bereitet
frische, abwechslungsreiche und gesunde Mahlzeiten zu.
Wir üben keinen Zwang aus und geben dem Kind durch unser Verhalten ein Vorbild. Beim
Säugling wird der individuelle Essens- und Trink- Rhythmus beachtet. Spezielle Babynahrung
aus dem Glas, Biskuits etc. ist immer vorhanden. Wir bieten Wasser und verschiedene
Teesorten an. Die Kinder werden auch regelmäßig angehalten zu trinken.
31
19. Unser Kinderschutz-Konzept
Unser Kinderschutz-Konzept der Step Kids Kitas gGmbH Einrichtungen zur Umsetzung des
Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 2 der Vereinbarung zur Wahrnehmung
des Kinderschutzauftrags nach § 8a Abs. 2 SGB VIII
P
räambel
Jedes Kind hat gemäß der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf:
eine gewaltfreie Erziehung
die Entfaltung seiner Persönlichkeit
staatliche Unterstützung bei Erziehungsproblemen
Beteiligung bei Entscheidungen, die sie betreffen
Fürsorge
Ernährung
Partizipation
Meinungsäußerung
Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt.
Der Schutz dieser Rechte und des Wohls der Kinder ist Bestandteil des gesetzlichen
Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrages der Kindertageseinrichtung (§ 22 Abs. 3
SGB VIII).
Die nachfolgenden Verfahrensweisen stellen entsprechend der Vereinbarung gemäß § 8a
Abs.2 SGB VIII zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung sicher, dass
der gesetzliche Auftrag zum Schutz des Kindeswohls von allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der Stepke-Kitas- Einrichtungen umgesetzt wird.
Der Träger ist verantwortlich für die Umsetzung dieses Schutzkonzeptes und regelt die
internen Zuständig- und Verantwortlichkeiten. Er sorgt dafür, dass alle Beschäftigten der
Kindertageseinrichtungen mit dem Schutzkonzept vertraut gemacht und im Umgang mit
Fragen zum Kinderschutz kontinuierlich fortgebildet werden.
Die Handhabung des Schutzkonzeptes und die Fallbearbeitung erfordern in jedem Fall eine
schriftliche Dokumentation der vorgegebenen Verfahrensabläufe.
Die Überprüfung der persönlichen Eignung gemäß § 72a, SGB VIII betrifft alle
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stepke-Kitas-Einrichtungen, die direkt mit Kindern
arbeiten bzw. mit diesen in Kontakt kommt.
Der Gesetzeswortlaut § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines
Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken
mehrerer Fachkräfte abzuschätzen. Dabei sind die Personensorgeberechtigten sowie das
Kind oder der Jugendliche einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes
oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird. Hält das Jugendamt zur Abwendung der
Gefährdung die Gewährung von Hilfen für geeignet und notwendig, so hat es diese den
Personensorgeberechtigten oder den Erziehungsberechtigten anzubieten.
32
In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach
diesem Buch erbringen, ist sicherzustellen, dass deren Fachkräfte den Schutzauftrag nach
Absatz 1 in entsprechender Weise wahrnehmen und bei der Abschätzung des
Gefährdungsrisikos eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuziehen. Insbesondere ist die
Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte bei den Personensorgeberechtigten oder
den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, wenn sie diese
für erforderlich halten, und das Jugendamt informieren, falls die angenommenen Hilfen
nicht ausreichend erscheinen, um die Gefährdung abzuwenden.
§ 72a SGB VIII Persönliche Eignung
Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe dürfen für die Wahrnehmung der Aufgaben in der
Kinder- und Jugendhilfe keine Personen beschäftigen oder vermitteln, die rechtskräftig
wegen einer Straftat nach den §§ 171, 174 bis 174c, 176 bis 180a, 181a, 182 bis 184f, 225,
232 bis 233a, 234, 235 oder 236 des Strafgesetzbuches verurteilt worden ist. Zu diesem
Zweck sollen sie sich bei der Einstellung oder Vermittlung und in regelmäßigen Abständen
von den betroffenen Personen ein Führungszeugnis nach § 30 Abs. 5 des
Bundeszentralregistergesetzes vorlegen lassen. Durch Vereinbarungen mit den Trägern von
Einrichtungen und Diensten sollen die Träger der öffentlichen Jugendhilfe auch
sicherstellen, dass diese keine Personen nach Satz 1 beschäftigen.
19.1. Kinderschutzauftrag
19.1.1. Vorgehensweise im Überblick
I. Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und
überprüfen.
II. Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft
(Kinderschutzfachkraft) vornehmen.
III. Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken
und Hilfen überprüfen.
IV. Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen nicht
in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben.
19.1.2. Ausführungen
I. Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und
überprüfen.
Sobald eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter Hinweise auf Kindeswohlgefährdung wahrnimmt,
beruft sie/er unverzüglich (ggf. auch außerhalb der Teamsitzungen) eine kollegiale Beratung
ein. Die Einschätzung der Kindeswohlgefährdung soll unbedingt im Zusammenwirken
mehrerer pädagogischer Fachkräfte vorgenommen werden. Die Hausleitungen und die
fallverantwortliche Fachkraft übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung des
Verfahrens und klären zu Beginn der kollegialen Beratung die Zuständigkeiten für
Moderation und Dokumentation. Das Ergebnis der kollegialen Beratung wird in Form des
internen Beratungsplans (Anlage) dokumentiert und zur Kinderakte genommen.
33
Die kollegiale Beratung ist verbindlich durchzuführen. Während der Beratung werden
gewichtige Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung im Hinblick auf
Vernachlässigung
körperliche und seelische Misshandlung
sexuellen Missbrauch
Partnerschaftsgewalt
Entzug von Chancen überprüft.
Kommen die pädagogischen Fachkräfte am Ende der kollegialen Beratung oder zu einem
späteren Zeitpunkt zu der Einschätzung, dass eine akute Gefahr des Kindes vorliegt und
somit ein sofortiges Tätigwerden erforderlich ist, muss unverzüglich das zuständige
Jugendamt/der ASD informiert werden. Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes geht die
Fallverantwortung auf das Jugendamt über. Über die Information des Jugendamtes/ASD
sind die Personensorgeberechtigten in Kenntnis zu setzen, außer wenn hierdurch der
wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. Der Träger wird über das Vorgehen
zeitnah informiert.
Die Mitwirkung und Beteiligung der Sorgeberechtigten und des Kindes (entsprechend
seines Alters) ist für die Einschätzung des Gefährdungsrisikos gesetzlich verpflichtet und im
Rahmen einer Erziehungspartnerschaft wichtig. Es muss daher so früh wie möglich ein
Gespräch mit den Sorgeberechtigten geführt werden, um die Eindrücke besser einordnen
zu können. Von diesem Gespräch kann nur dann abgesehen werden, wenn hierdurch der
wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre.
Sind aufgrund der kollegialen Beratung Anhaltspunkte für eine drohende Gefährdung
festgestellt worden, muss eine insoweit erfahrene Fachkraft zeitnah hinzugezogen werden
(siehe Liste Anhang).
Die Hausleitungen bzw. die fallverantwortliche Fachkraft organisiert die Hinzuziehung und
setzt den Träger darüber umgehend in Kenntnis.
II. Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft
(Kinderschutzfachkraft) vornehmen.
Die hinzugezogene Kinderschutzfachkraft nimmt aufgrund der vorliegenden
Dokumentation(en) und Schilderungen des pädagogischen Teams eine gemeinsame
Problemdefinition und Risikoeinschätzung vor.
Dabei wird geprüft, ob und wie die Gefährdung im Rahmen der einrichtungseigenen
Ressourcen wirksam begegnet werden kann, oder ob eine Inanspruchnahme anderer
geeigneter Hilfen (z.B. Erziehungsberatung) notwendig erscheint. Auf der Grundlage der
gemeinsamen Einschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft (anhand der Checkliste)
treffen die Beteiligten eine Entscheidung über das weitere Vorgehen und entwickeln
Vorschläge, wie das Gefährdungsrisiko abzuwenden ist.
Die Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung in sachlicher und zeitlicher Hinsicht
werden gemeinsam bewertet und die nächsten Schritte in Form des internen
Beratungsplans vereinbart, dokumentiert und zur Kinderakte genommen.
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III. Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken
und Hilfen überprüfen.
Zwei pädagogische Fachkräfte führen auf der Grundlage des erarbeiteten internen
Beratungsplans zeitnah ein Gespräch mit den Sorgeberechtigten. Das betroffene Kind wird
in altersgerechter Weise und nach entsprechender fachlicher Einschätzung einbezogen.
Dieses Gespräch kann auch zusammen mit der Kinderschutzfachkraft erfolgen.
In diesem Gespräch wird über die Gefährdungseinschätzung durch die
Kindertageseinrichtung informiert und bei den Personensorgeberechtigten auf die
Inanspruchnahme der im Schutzplan entwickelten Hilfen hingewirkt. Von diesem Schritt
kann nur abgewichen werden, wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage
gestellt sein sollte.
Mit den Sorgeberechtigten werden verbindliche und konkrete Absprachen über das weitere
Vorgehen vereinbart und im individuellen Schutzplan dokumentiert, von allen
Gesprächsteilnehmern
unterschrieben und zur Kinderakte genommen. Handelt es sich dabei um Hilfen, die nur
über das Jugendamt/den ASD gewährt werden können, müssen die Eltern über ihren
Anspruch auf Hilfen zur Erziehung informiert werden.
Fehlen den Personensorgeberechtigten die sprachlichen Voraussetzungen für ein
umfassendes Verständnis des Besprochenen, muss die Einrichtung eine zuverlässige und
professionelle Übersetzung (auf keinen Fall minderjährige Angehörige) sicherstellen.
Das pädagogische Team begleitet über einen vorher zu definierenden Zeitraum die
Umsetzung des Schutzplans, schätzt die Wirkungen der durchgeführten Hilfsmaßnahmen
ein, nimmt ggf. Änderungen im Schutzplan vor und definiert Erfolgs- wie Abbruchkriterien.
Dies wird in der Überprüfung der Zielvereinbarung im Hilfeplanverfahren dokumentiert.
IV. Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen
nicht in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben.
Wenn eine angebotene Hilfe nicht angenommen wurde oder nicht geeignet war, um eine
nachhaltige Verbesserung der Situation durch die Hilfe zu erreichen, wird eine erneute
Risikoabschätzung unter Hinzuziehung der Kinderschutzfachkraft durchgeführt oder direkt
das Jugendamt/der ASD informiert. Anhaltspunkte für mangelnde Mitwirkungsbereitschaft
und fähigkeit sind vor allem:
die Kindeswohlgefährdung ist durch Erziehungs- oder andere Personensorgeberechtigte
nicht abwendbar.
es besteht auf Elternseite eine fehlende Problemsicht, eine unzureichende
Kooperationsbereitschaft oder eine eingeschränkte Fähigkeit, Hilfe(n) anzunehmen.
bisherige Unterstützungsversuche waren bislang unzureichend und es können
einrichtungsintern keine weiteren Hilfen angeboten oder vermittelt werden.
Wenn die Ziele des Schutzplans nicht erreicht werden konnten und die
Personensorgeberechtigten den für erforderlich erachteten Kontakt zum Jugendamt von
35
sich aus ablehnen, informiert die Einrichtungsleitung bzw. die pädagogische Fachkraft das
Jugendamt/den ASD auch gegen den Willen der Personensorgeberechtigten. Mit der
Benachrichtigung des Jugendamtes geht die Fallverantwortung auf das Jugendamt über.
Über die Information des Jugendamtes/ASD sind die Personensorgeberechtigten in
Kenntnis zu setzen, außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt
wäre.
Zur Vorbereitung und Dokumentation dieser Entscheidung wird der Bogen
Inanspruchnahme des ASD vorbereiten genutzt. Über dieses Vorgehen werden die
Personensorgeberechtigten in Kenntnis gesetzt. Der Träger wird von den Hausleitungen
bzw. einer pädagogischen Fachkraft unverzüglich informiert.
Dem Jugendamt/ASD werden folgende Informationen übermittelt:
Angaben zu den gewichtigen Anhaltspunkten für die Kindeswohlgefährdung
Angaben zu der mit der insoweit erfahrenen Fachkraft vorgenommenen Risikoeinschätzung
Angaben zu den gegenüber den Personensorgeberechtigten benannten Hilfen und darüber,
inwieweit die erforderlichen Hilfen nicht bzw. nicht ausreichend angenommen wurden.
19.2. Datenschutz
Der Träger ist zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die sich nach den
§§ 61 bis 65 SGB VIII ergeben, verpflichtet. Die im Rahmen dieses Verfahrens erstellten
Dokumentationsbögen sind vor dem unbefugten Zugriff in besonderer Weise zu schützen.
Die Weitergabe von Informationen an das Jugendamt/den ASD unterliegt stets dem
besonderen Vertrauensschutz und ist i.d.R. nur mit ausdrücklicher Einwilligung der
Betroffenen möglich. Aufbewahrungsbefugnisse, -verpflichtungen und
fristen werden noch datenschutzrechtlich überprüft. Persönliche Eignung gemäß § 72a
SGB VIII
Der Träger stellt durch ein geregeltes Einstellungsverfahren sicher, dass bei neuem Personal
neben der fachlichen Qualifikation auch die persönliche Eignung vorliegt. Dazu wird ein
erweitertes Führungszeugnis gem. § 30a BZRG angefordert, das erneut in Abstand von
längstens fünf Jahren vorgelegt werden muss. Vorlage und Wiedervorlage des erweiterten
Führungszeugnisses muss auch durch das bereits beschäftigte Personal erfolgen. Alle
Mitarbeiter unterschreiben eine Belehrung zu ihren Pflichten gemäß § 72a SGB VIII (Anlage
zum Arbeitsvertrag).
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen
Dokumentation nach SGB VII, §8 a - Ablaufdiagramm
Anlage 1: Beobachtungsbogen
Anlage 2. Interner Beratungsplan (Hausleitungen in Zusammenarbeit mit Team)
Anlage 3: Gemeinsamer Beratungs- und Hilfeplan
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren ( Hausleitungen und
Kinderschutzfachkraft in Zusammenarbeit Team)
Anlage 5: Inanspruchnahme des ASD vorbereiten (Hausleitungen und
Kinderschutzfachkraft)
36
20. Inklusion
20.1. Vielfalt als Bereicherung verstehen
In unseren Stepke-KiTas leben wir eine Kultur des Miteinanders und der Inklusion, die
geprägt ist von Anerkennung und Wertschätzung der Verschiedenheit und Vielfalt. Wir sind
der festen Überzeugung, dass Kinder und Erwachsene gleichermaßen im Zusammenleben
von dieser Vielfalt nur profitieren lernen.
Wir haben es uns zum Ziel gemacht in unseren Stepke-Kitas unterschiedlichste
Entwicklungspotenziale von Kindern frühzeitig zu erkennen und dementsprechend
individuell zu fördern.
Dies geschieht in gemeinsamer Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsverantwortung
gegenüber Kindern mit und ohne Handicaps oder einem speziellem Förderbedarf.
Wir wenden dabei das Prinzip integrierter Hilfen aus einer Hand und alltagsintegrierter
Förderstrategien an und sorgen für angemessene Rahmenbedingungen. Dies geschieht
durch reduzierte Platzzahlen von Kindern, einem zusätzlichen und bedarfsgerechten
Therapieraum in Kombination mit qualifiziertem und interdisziplinärem Fachpersonal.
Wir stellen uns tagtäglich gerne diesen Herausforderungen gemeinsam mit unseren
pädagogischen Fachkräften, damit Inklusion eine Selbstverständlichkeit wird und nicht nur
eine Vision bleibt.
21. Tiergestützte Pädagogik
Im Rahmen von Informationsnachmittagen können sich Eltern bei Stepke persönlich von
unterschiedlichen Begleittieren in unseren Häusern informieren und sich davon
überzeugen, welche Ausstrahlung z.B. Hund, Meerschweinchen, Schildkröte & Co auf die
kindliche Entwicklung haben.
Die tiergestützte Pädagogik hat eine positive Auswirkung auf das Erleben und Verhalten von
Kindern. Dieses gilt für das körperliche und seelische Wohlbefinden von Kindern.
Die tiergestützte Pädagogik ist ein Zusammenspiel von Hund, Pädagogen und Kind. Der
Hund dient hier als Vermittler (Brücke) zwischen dem Pädagogen und dem Kind. Ein Hund
wird hier vom Kind als Vertrauter gesehen, der keine Ansprüche an das Kind stellt. So fällt
es den Kindern viel leichter sich zu öffnen und sich mitzuteilen. Er motiviert das Kind in
seinem Handeln.
Die Ziele der tiergestützten Pädagogik sind die Motivation zu zwischenmenschlicher
Kommunikation, die Förderung motorischer Fähigkeiten, Angst- und Stressabbau, Erlernen
von Regeln, Konzentrationssteigerung, Eigen- und Fremdakzeptanz und die Stärkung des
Selbstbewusstseins.
Wir sehen im Rahmen der gemeinsamen Erziehung tiergestützte Pädagogik als eine
absolute Bereicherung für alle Gruppen in unseren Stepke-Häusern. Je nach Standort gibt es
Unterschiede. Bitte informieren Sie sich über unsere Homepage, ob die Stepke-Kita ihrer
Wahl dieses besondere Angebot vorhält.
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22. Stepke Qualitätsmanagement
22.1. Grundlegende Organisationsbedürfnisse
Die Umsetzung des Stepke-Konzeptes ist die Grundlage der pädagogischen Arbeit in allen
Stepke-Häusern.
Wir wollen die Integrität der Organisation der Stepke-KiTas als kollektives Ganzes
entwickeln, was bedeutet, dass jeder Mitarbeiter mit den unten beschriebenen Zielen und
Werten im Einklang ist. Diese Übereinstimmung gilt es immer wieder zu überprüfen.
1. Es ist uns ein großes Bedürfnis, allen kleinen und großen Menschen in den Stepke
Kitas mit einem hohen Maß an
Wertschätzung, Respekt und Toleranz zu begegnen.
Alle Nationalitäten der Welt sind bei Stepke willkommen und werden mit hohem
Engagement und besonderer Rücksichtnahme integriert.
2. In allen Stepke-KiTas finden wir eine freundliche, fröhliche Atmosphäre. Besucher
der KiTa heißen wir willkommen und begleiten sie persönlich zum jeweiligen Termin.
Es ist uns ein Bedürfnis von Wertschätzung, jeden Menschen, dem wir in der Kita
begegnen freundlich zu grüßen und ggf. zu helfen. Wir achten auf eine zugewandte
und verbindliche Umgangsweise zwischen Team und Küche, Stepke Facility und
Verwaltung.
3. Jeder Stepke MA legt großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Mit dem Tragen
des Stepke-T-Shirts (zu offiziellen Anlässen, Festen und Feiern und in der
Eingewöhnungszeit mit Namensschild) verdeutlichen wir unsere Verbundenheit zum
Unternehmen und treten im Team als Gemeinschaft auf.
4. In den 4 Wochen der Eingewöhnung und in den ersten Wochen jeder neuen Stepke-
Einrichtungen installieren wir einen Garderobendienst, der sich um die Belange derer
bemüht, die die Kita betreten (Eltern, Großeltern, andere Bring- und
Abholberechtigte). Wir erfüllen damit das Bedürfnis nach Sicherheit und
Orientierung jener, die die KiTa besuchen. Der Garderobendienst ist in der Bring-und
Abholzeit konstant vor Ort. Er begleitet durch eine zugewandte, fröhliche Art das
Kommen und Gehen in der Kita. In neuen Einrichtungen schafft die Leitungspräsenz
in dieser Phase durch die persönliche Begrüßung und Verabschiedung/ggf. als
kompetenter Ansprechpartner Vertrauen.
5. Das MA QM- Handbuch gibt eine erste Orientierung für alle neuen MA. Jeder Stepke
MA bekommt ein Handbuch bei Arbeitsbeginn für den persönlichen Gebrauch, um
sich in Ruhe zu orientieren und unser Unternehmen in seiner Struktur kennen zu
lernen. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist das Handbuch der Hausleitung
zurück zu geben.
6. Jede Stepke KiTa wird täglich mit frisch gekochtem Essen aus einer Stepke Küche
versorgt. Wichtig ist dabei, das die Qualität des Mittagessens auf der Grundlage der
Fit Kid -Zertifizierung für jede Kita als Standard festgelegt ist. Wir achten beim
Transport darauf, dass die Qualität des Essens bei der Lieferung erhalten wird.
38
7. Sofern sich eine öffentliche Schwimmhalle in erreichbarer Nähe befindet,
gehen die Kitas in Gruppen 1x wöchentlich mit den Kindern zum Schwimmen.(in der
Regel ab 4 Jahren.) Die Schwimmbegleiter sind sich der hohen Verantwortung und
Besonderheit dieses Angebots bewusst und zeichnen sich durch ein besonderes
Maß an Vertrauen und Urteilsvermögen aus. Ein Schwimmlehrer schult regelmäßig
die Schwimmbegleiter und begleitet die MA ins Schwimmbad. Er arbeitet konstant
in den Gruppen mit. Stepke kann durch den Schwimmlehrer selber alle Abzeichen
abnehmen.
8. Die wöchentlich stattfindenden Waldtage sind fester Bestandteil des Stepke-
Konzeptes. Wir erfüllen das Bedürfnis der Verbindung der Kinder mit den
natürlichen Ressourcen unserer Umgebung. Mit viel Fantasie und
Entdeckungsfreude leben wir eine besondere Freiheit in der Natur. Die Waldtage
verbringen die Kinder bei zulässiger Witterung von morgens bis nachmittags
durchgängig im Wald. Ganze Waldwochen am Stück vertiefen das Angebot ein bis
zweimal im Jahr.
9.
Bilinguale Angebote führen Native Speaker oder auch MA mit sehr guten
Englischkenntnissen durch. Unser Ziel ist es, in jeder Einrichtung/Gruppe Native
Speaker zu beschäftigen, die alle nach der Immersionsmethode arbeiten. Sie
erhalten jegliche Unterstützung aller MA, ihren besonderen Beitrag zur Umsetzung
der Konzeption zu leisten. Durch regelmäßige Fortbildungen werden die Native
Speaker kontinuierlich geschult und weitergebildet.
10. Mit viel Freude und Kreativität leben wir eine ästhetische Tischkultur. Wir geben den
Kindern ein Gefühl von Ordnung und Gemeinschaft. So sind Frühstückstische beim
gleitendem Frühstück immer frisch eingedeckt und einladend, mit kleinem
Tischschmuck in der Mitte und ansprechen angerichteten Speisen, an denen sich die
Kinder selbst bedienen. Ebenso bieten wir das Mittagessen in separaten Schüsseln
tischweise an. Auch am Nachmittag ist der Tisch liebevoll eingedeckt. Eine ruhige,
gemütliche Atmosphäre mit anregenden Tischgesprächen lassen die Mahlzeiten
besondere Rituale in der Gemeinschaft erleben.
11. Wir schützen unsere hochwertige Raumausstattung und Materialien. Gern trägt
jeder MA Sorge dafür, dass ein ordentlicher Gesamteindruck der Kita gewahrt wird.
Mit viel Liebe zum Detail und Kreativität legen wir unsere Aufmerksamkeit auf eine
kindgerechte, saubere und ästhetische Raumgestaltung. Die Wände der Räume
behandeln wir besonders schonen und verzichten dabei auf Klebstreifen.
12. Alle Kitas sind fortschrittlich und modern mit WLAN ausgestattet. Wir sind in der
Lage, mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein Lerncomputer, Smartboard und
Tabletts zur Entwicklung pädagogisch fundierter Medienkompetenzen einzusetzen.
Dabei ist es uns wichtig, zum einen technisches Verständnis, zum anderen das
Verständnis von Inhalten und einem gesunden zeitlichen Gebrauch der Medien
durch die Kinder zu entwickeln.
39
Diese 12 Punkte dienen der Einzigartigkeit unseres Unternehmens und ziehen sich wie ein
roter Faden durch alle Häuser, die Stepke als Marke verbindet. Sie dienen dem Bedürfnis
nach Gemeinschaft und Erkennbarkeit, ganz gleich, welche Größe das Haus hat und in
welchem Bundesland und Wohngebiet die Einrichtung zu Hause ist.
Darüber hinaus ist Raum für individuelle Herangehensweisen der Leitungen,
standortbedingte Gegebenheiten und durch die Kompetenzen der Mitarbeiter bedingte
Parameter, die jede Kita zu etwas Besonderem werden lassen.
22.2. Sicherung des QM durch die Fachberatung
Die Fachberatungen der Stepke Kitas sind städtebezogen, bzw. regional eingesetzt. Ihre
Tätigkeit teilt sich in zwei umfassende Bereiche:
22.2.1. Erstens: Begleitung
Sie verbindet durch enge und regelmäßige fachliche, entwicklungs- und
organisationsbezogene Begleitung der Leitung, die Mitarbeiter an der Basis in den Kitas mit
dem Träger. Damit sorgt die FB für die Transparenz der Häuser zum Träger und umgekehrt
und steht der HL in allen pädagogischen/ personellen und administrativen Bereichen und
in der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern zur Seite.
22.2.2. Zweitens: Controlling
Die Fachberatung ist für das Controlling der Stepke Standards, sowie die Umsetzung von
aktuellen Absprachen und neuen Verfahren in den Häusern verantwortlich. Bei
regelmäßigen Besuchen vor Ort wird dieses Controlling in der Ausübung des
Qualitätsmanagements gewährleistet. Im Rahmen der Qualitätssicherung und kontrolle
erfüllt die FB folgende Aufgaben:
x Qualifizierung und Weiterentwicklung der pädagogischen Praxis der Stepke - Kitas
x Organisations- und Personalentwicklung;
x Sicherung der Qualitätsstandards und Begleitung bei der Umsetzung von
Innovationen;
x Mitgestaltung trägerspezifischer Zielsetzungen;
x Umsetzung gesetzlicher und betriebswirtschaftlicher Rahmenbedingungen und
x Kooperation und Vernetzung in den Städten und Bundesländern.
Defizite im QM der Kita werden in einem Gesprächsprotokoll aufgezeichnet und mit einer
Frist zur Abstellung festgehalten. Wird diese Frist nicht eingehalten, erfolgt in Absprache
mit der Geschäftsbereichsleitung eine Zielvereinbarung, ggf. zu einem späteren Zeitpunkt
eine Abmahnung durch den Träger.
Für alle Vorgänge und Prozesse in den Kitas steht die HL in der Pflicht. Die Fachberatung
wird durch die Hausleitung aktiv in das Beschwerdemanagement einbezogen.
Beschwerden, ggf. auch aus der Stepke Verwaltung werden an die Fachberatungsleitung
weitergegeben. Diese bindet bei Bedarf einer Klärung die
Geschäftsbereichsleitung/Geschäftsleitung ein.
22.2.3. Struktur und Zielsetzung der Fachberatung:
Die Fachberatungsleitung vernetzt die regionalen Fachberatungen durch einen
wöchentlichen Jour Fixe. Damit wird der regelmäßige Austausch, die
Informationsweitergabe zum und vom Träger und die Transparenz der Arbeit an den
verschiedenen Standorten sichergestellt. Die regionalen Fachberatungen führen im 8-
wöchigen Rhythmus am jeweiligen Standort Hl-Sitzungen durch. Diese dienen neben der
40
Weitergabe der trägerrelevanten Themen dem fachlichen Austausch der HL.
Zur Zielsetzung der Tätigkeit der Fachberatung gehören:
x Vorbild für die wertschätzende Kommunikation im Unternehmen
x Unterstützung der Mitarbeiterbindung
x Umsetzung der Organisationsbedürfnisse
x Bearbeitung des Beschwerdemanagements
x Positive Außenwirkung
x Entwicklung der pädagogischen Arbeit gemäß den individuellen Einrichtungszielen
der Häuser
x Entwicklung von Einrichtungsübergreifenden Stepke - Jahresthemen für
2018/2019 erstmalig nach Auditveranstaltung im Juni 2018 (?)
Die Aufgaben der Fachberatung gliedern sich nach den oben genannten Schwerpunkten in
der Begleitung der Kitas konkret wie folgt:
Trägervertretung:
x Gespräche mit Eltern; vorrangig im Rahmen des Kitaausschusses/Elternrats
x Konfliktsituationen mit Mitarbeitern, Leitung oder Träger
x Teilnahme an schwierigen MA Gesprächen
Kontrollfunktion:
x Sicherstellung der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes
x Ordnung, Sauberkeit der Einrichtungen
x Sicherstellung der Umsetzung der festgelegten Standards durch den Träger
x Umsetzung der Jahresplanung laut sozial-päd. Konferenz
Weiterentwicklung des QM
x durch Evaluationsauswertung Festlegung von Jahreszielen jeder Einrichtung und
deren Reflektion am zu Beginn des neuen Kita-Jahres
x Jahresversammlung zum Austausch aller Leitungen und dem Träger zur Entwicklung
der pädagogischen und personellen Standards (siehe Audit unter 4)
Begleitung und Beratung der Hausleitungen:
x Regelmäßiger Kontakt vor Ort in den Kitas
x Beratung in administrativen und pädagogischen Konzepten
x Beratung bezüglich der Raumgestaltung, Anschaffungen, Material
x Beratung in Führungsfragen zu Teamentwicklungsprozessen
Hl Sitzung städtebezogen im Rhythmus von 8 Wochen (Köln/Wuppertal/Berlin und BB)
Die Fachberatung ist maßgelblich an der kontinuierlichen Unternehmensentwicklung
beteiligt und sichert die Qualität der Standards an der Basis in den Häusern.
Den Slogan Richtig gute Kita. sehen wir als Versprechen an die großen und kleinen
Menschen im Unternehmen. Dem gerecht zu werden, dient unser täglicher, persönlicher
Einsatz.
41
23. Nachwort
Diese Konzeption unterliegt der ständigen Überprüfung durch die Praxis.
Wenn sich aus der täglichen Arbeit die Notwendigkeit einer Änderung ergibt, so wird sie
dahingehend gemeinsam mit den Stepke-Teams in unseren Einrichtungen weiterentwickelt.
Wir stehen neuen Erkenntnissen der Pädagogik immer offen gegenüber, betrachten sie
aber kritisch und messen sie zunächst an der Praxis.
Das gesamte Team wird aufmerksam beobachten, was sich für die Kinder verändert, wenn
die pädagogischen Konzepte und die Gestaltung des Alltagslebens verändert werden. Wir
sind immer darauf bedacht für Eltern und Kinder die besten Voraussetzungen zu schaffen
und innovativ und zeitgemäß unsere Einrichtungen lebendig zu halten.
Stepke Schutzkonzept
Zur Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung
2
1
Inhalt
Präambel ......................................................................................................................... 3
Der Gesetzeswortlaut - § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung ........... 4
1. Kinderschutzauftrag .................................................................................................... 5
1.1 Vorgehensweisen im Überblick .................................. ....................................................... 5
1.2 Ausführungen .......................................... .......................................................................... 5
2. Datenschutz ͙͙͙͙͙͘͘ ................................................................................................ 7
3. Persönliche Eignung gemäß § 72a SGB VIII ................................................................. 7
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen ................................... 8
ŽŬƵŵĞŶƚĂƚŝŽŶŶĂĐŚ^'s///͕ΑϴĂͲďůĂƵĨĚŝĂŐƌĂŵŵ .................................................. 9
Anlage 1: Beobachtungsbogen .......................................................................................................... 11
Anlage 2: Interner Beratungsplan ..................................................................................................... 12
Anlage 3: Ge ŵĞŝŶƐĂŵĞƌĞƌĂƚƵŶŐƐͲƵŶĚ,ŝůĨĞƉůĂŶ ........................................................................... 13
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren ........................................... 12
Anlage 5: Inanspruchnahme der externen Fachkraft vorbereiten .................................................... 13
Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch eigene
Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche, Bundesfreiwillige etc.) ....................... 14
Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch Fachkräfte in Institutionen
vom Paritätischen .............................................................................................................................. 16
3
Präambel
Jedes Kind ŚĂƚŐĞŵćƘĚĞƌhEͲ<ŝŶĚĞƌƌĞĐŚƚƐŬŽŶǀĞŶƚŝŽŶĞŝŶZĞĐŚƚĂƵĨ͗
eine gewaltfreie Erziehung
die Entfaltung seiner Persönlichkeit
staatliche Unterstützung bei Erziehungsproblemen
Beteiligung bei Entscheidungen, die sie betreffen
Fürsorge
Ernährung
Partizipation
Meinungsäußerung
Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt.
Der Schutz dieser Rechte und des Wohls der Kinder ist Bestandteil des gesetzlichen ƌnjŝĞŚƵŶŐƐͲ͕
ŝůĚƵŶŐƐͲƵŶĚĞƚƌĞƵƵŶŐƐĂƵĨƚƌĂŐĞƐĚĞƌ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐĞŝŶƌŝĐŚƚƵŶŐ;ΑϮϮďƐ͘ϯ^' VIII).
Die nachfolgenden Verfahrensweisen stellen entsprechend der Vereinbarung
gemäß § 8a Abs.2 SGB VIII zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung sicher, dass
der gesetzliche Auftrag zum Schutz des Kindeswohls von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
^ƚĞƉŬĞͲ<ŝƚĂƐͲŝŶƌŝĐŚƚƵŶŐĞŶƵŵŐĞƐĞƚnjƚ wird.
Der Träger ist verantwortlich für die Umsetzung dieses Schutzkonzeptes und regelt die in ternen
ƵƐƚćŶĚŝŐͲ und Verantwortlichkeiten. Er sorgt dafür, dass alle Beschäftigten der
Kindertageseinrichtungen mit dem Schutzkonzept vertraut gemacht und im Umgang mit Frag en zum
Kinderschutz kontinuierlich fortgebildet werden.
Die Handhabung des Schutzkonzeptes und die Fallbearbeitung erfordern in jedem Fall eine schriftliche
Dokumentation der vorgegebenen Verfahrensabläufe.
Die Überprüfung der persönlichen Eignung gemäß § 72a, SGB VIII betrifft alle Mitarb eiterinnen und
DŝƚĂƌďĞŝƚĞƌĚĞƌ^ƚĞƉŬĞͲ<ŝƚĂƐͲŝŶƌŝĐŚƚƵŶŐĞŶ͕ĚŝĞĚŝƌĞŬƚŵŝƚ<ŝŶĚĞƌŶĂƌďĞŝƚĞŶ bzw. mit diesen in Kontakt
kommen.
4
Der Gesetzeswortlaut - § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
(1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls ein es Kindes oder
Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräft e
abzuschätzen. Dabei sind die Personensorgeberechtigten sowie das Kind oder der Jugendl iche
einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage
gestellt wird. Hält das Jugendamt zur Abwendung der Gefährdung die Gewäh rung von Hilfen für
geeignet und notwendig, so hat es diese den Personensorgeberechtigten oder den
Erziehungsberechtigten anzubieten.
(2) In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach diesem Buch
erbringen, ist sicherzustellen, dass deren Fachkräfte den Schutzauftrag nach Absatz 1 in
entsprechender Weise wahrnehmen und bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos eine insoweit
erfahrene Fachkraft hinzuziehen. Insbesondere ist die Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte
bei den Personensorgeberechtigten oder den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme vo n
Hilfen hinwirken, wenn sie diese für erforderlich halten, und das Jugendamt informi eren, falls die
angenommenen Hilfen nicht ausreichend erscheinen, um die Gefährdung abzuwenden.
5
1. Kinderschutzauftrag
1.1 Vorgehensweisen im Überblick
1. Schritt: Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und
überprüfen
2. Schritt: Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen
Fachkraft (Kinderschutzfachkraft) vornehmen.
3. Schritt: Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken
und Hilfen überprüfen.
4. Schritt: Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen
nicht in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben.
1.2 Ausführungen
1. Schritt: Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und
überprüfen.
Sobald eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter Hinweise auf Kindeswohlgefährdung wahrnim mt, beruft
sie/er unverzüglich (ggf. auch außerhalb der Teamsitzungen) eine kollegiale Beratung ein. Di e
Einschätzung der Kindeswohlgefährdung soll unbedingt im Zusammenwirken mehrerer pädagogischer
Fachkräfte vorgenommen werden. Die Hausleitungen und die fallverantwortliche Fachkraft
übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung des Verfahrens und klären zu Beginn der kollegialen
Beratung die Zuständigkeiten für Moderation und Dokumentation. Das Ergebnis der kol legialen
ĞƌĂƚƵŶŐ ǁŝƌĚ ŝŶ &Žƌŵ ĚĞƐ ͣŝŶƚĞƌŶĞŶ ĞƌĂƚƵŶŐƐƉůĂŶƐΗ ;ŶůĂŐĞͿ ĚŽŬƵŵĞŶƚŝĞƌƚ ƵŶĚ njƵƌ <ŝŶĚĞƌĂŬƚĞ
genommen.
Die kollegiale Beratung ist verbindlich durchzuführen. Während der Beratung werden gewichtig e
Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung im Hinblick auf
x Vernachlässigung
x körperliche und seelische Misshandlung
x sexuellen Missbrauch
x Partnerschaftsgewalt
x Entzug von Chancen
überprüft.
Kommen die pädagogischen Fachkräfte am Ende der kollegialen Beratung oder zu einem späte ren
Zeitpunkt zu der Einschätzung, dass eine akute Gefahr des Kindes vorliegt und somit ein sofortiges
Tätigwerden erforderlich ist, muss unverzüglich das zuständige Jugendamt/der ASD informiert werden.
Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes geht die Fallverantwortung auf das Jugendamt über. Über
die Information des Jugendamtes/ASD sind die Personensorgeberechtigten in Kenntni s zu setzen,
außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. Der Träger wird über das
Vorgehen zeitnah informiert.
Die Mitwirkung und Beteiligung der Sorgeberechtigten und des Kindes (entsprechend seines Alters) ist
für die Einschätzung des Gefährdungsrisikos gesetzlich verpflichtet und im Rahmen einer
Erziehungspartnerschaft wichtig. Es muss daher so früh wie möglich ein Gespräch mit den
Sorgeberechtigten geführt werden, um die Eindrücke besser einordnen zu können. Von diesem
Gespräch kann nur dann abgesehen werden, wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage
gestellt wäre. Sind aufgrund der kollegialen Beratung Anhaltspunkte für eine drohend e Gefährdung
festgestellt worden, muss eine insoweit erfahrene Fachkraft zeitnah hinzugezogen werden (siehe Liste
Anhang). Die Hausleitungen bzw. die fallverantwortliche Fachkraft organisiert die Hinz uziehung und
setzt den Träger darüber umgehend in Kenntnis.
6
2. Schritt: Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft
(Kinderschutzfachkraft) vornehmen.
Die hinzugezogene Kinderschutzfachkraft nimmt aufgrund der vorliegenden Dokumentation(en) u nd
Schilderungen des pädagogischen Teams eine gemeinsame Problemdefinition und Risikoeinschätzung
vor.
Dabei wird geprüft, ob und wie die Gefährdung im Rahmen der einrichtungseigenen Re ssourcen
wirksam begegnet werden kann, oder ob eine Inanspruchnahme anderer geeigneter Hi lfen (z.B.
Erziehungsberatung) notwendig erscheint. Auf der Grundlage der gemeinsamen Einschätzung mit der
insoweit erfahrenen Fachkraft (anhand der Checkliste) treffen die Beteiligten eine Entscheidung über
das weitere Vorgehen und entwickeln Vorschläge, wie das Gefährdungsrisiko abzuwenden ist.
Die Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung in sachlicher und zeitlicher Hinsicht werden
ŐĞŵĞŝŶƐĂŵ ďĞǁĞƌƚĞƚ ƵŶĚ ĚŝĞ ŶćĐŚƐƚĞŶ ^ĐŚƌŝƚƚĞ ŝŶ &Žƌŵ ĚĞƐ ͣŝŶƚĞƌŶĞŶ Beratungsplans" vereinbart,
dokumentiert und zur Kinderakte genommen.
3. Schritt Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hil fen hinwirken
und Hilfen überprüfen.
Zwei pädagogische Fachkräfte führen auf der Grundlage des erarbeiteten internen Beratungsplans
zeitnah ein Gespräch mit den Sorgeberechtigten. Das betroffene Kind wird in altersgerechter Weise
und nach entsprechender fachlicher Einschätzung einbezogen. Dieses Gespräch kann auch zusammen
mit der Kinderschutzfachkraft erfolgen.
In diesem Gespräch wird über die Gefährdungseinschätzung durch die Kindertageseinrichtung
informiert und bei den Personensorgeberechtigten auf die Inanspruchnahme der im S chutzplan
entwickelten Hilfen hingewirkt. Von diesem Schritt kann nur abgewichen werden, wenn hierdurch der
wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt sein sollte.
Mit den Sorgeberechtigten werden verbindliche und konkrete Absprachen über das weitere Vorgehen
vereinbart und im individuellen Schutzplan dokumentiert, von allen Gesprächsteiln ehmern
unterschrieben und zur Kinderakte genommen. Handelt es sich dabei um Hilfen, die nu r über das
Jugendamt/den ASD gewährt werden können, müssen die Eltern über ihren Anspruch auf Hilfen zur
Erziehung informiert werden. Fehlen den Personensorgeberechtigten die sprachlichen
Voraussetzungen für ein umfassendes Verständnis des Besprochenen, muss die Einrichtung eine
zuverlässige und professionelle Übersetzung (auf keinen Fall minderjährige Angehörige) sicherstellen.
Das pädagogische Team begleitet über einen vorher zu definierenden Zeitraum die Umsetzu ng des
Schutzplans, schätzt die Wirkungen der durchgeführten Hilfsmaßnahmen ein, nimmt ggf. Änderungen
ŝŵ ^ĐŚƵƚnjƉůĂŶ ǀŽƌ ƵŶĚ ĚĞĨŝŶŝĞƌƚ ƌĨŽůŐƐͲ ǁŝĞ ďďƌƵĐŚŬƌŝƚĞƌŝĞŶ͘ ŝĞƐ ǁŝƌĚ ŝŶ ĚĞƌ mďĞƌƉƌƺĨƵŶŐ ĚĞƌ
Zielvereinbarung im Hilfeplanverfahren" dokumentiert.
4. Schritt Das Jugendamt/den Allgemeinen sozialen Dienst (ASD) infor mieren, falls Hilfen
nicht
in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben.
Wenn eine angebotene Hilfe nicht angenommen wurde oder nicht geeignet war, um eine nachhaltige
Verbesserung der Situation durch die Hilfe zu erreichen, wird eine erneute Risikoabschätzung unter
Hinzuziehung der Kinderschutzfachkraft durchgeführt oder direkt das Jugendamt/der ASD informiert.
Anhaltspunkte für mangeln ĚĞDŝƚǁŝƌŬƵŶŐƐďĞƌĞŝƚƐĐŚĂĨƚƵŶĚͲĨćŚŝŐŬĞŝƚƐŝŶĚǀŽƌĂůůĞŵ͗
x ĚŝĞ<ŝŶĚĞƐǁŽŚůŐĞĨćŚƌĚƵŶŐŝƐƚĚƵƌĐŚƌnjŝĞŚƵŶŐƐͲŽĚĞƌĂŶĚĞƌĞWĞƌƐŽŶĞŶƐŽƌŐĞďĞƌĞĐŚƚŝŐƚĞ
nicht abwendbar.
x Es besteht auf Elternseite eine fehlende Problemsicht, eine unzureichende
Kooperationsbereitschaft oder eine eingeschränkte Fähigkeit, Hilfe(n) anzunehmen.
x Bisherige Unterstützungsversuche waren bislang unzureichend und es können
einrichtungsintern keine weiteren Hilfen angeboten oder vermittelt werden.
7
Wenn die Ziele des Schutzplans nicht erreicht werden konnten und die Personensorgeberec htigten
den für erforderlich erachteten Kontakt zum Jugendamt von sich aus ablehnen, infor miert die
Einrichtungsleitung bzw. die pädagogische Fachkraft das Jugendamt/den ASD auch g egen den Willen
der Personensorgeberechtigten. Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes geht die
Fallverantwortung auf das Jugendamt über.
Über die Information des Jugendamtes/ ASD sind die Personensorgeberechtigten i n Kenntnis zu
setzen, außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre.
Zur Vorbereitung und Dokumentation dieser Entscheidung wird der Bogen ͣ/ŶĂŶƐƉƌƵĐŚŶĂŚŵĞ des ASD
vorbereiten" genutzt. Über dieses Vorgehen werden die Personensorgeberechtigten in Kenntnis
gesetzt. Der Träger wird von den Hausleitungen bzw. einer pädagogischen Fachkraft unverzü glich
informiert.
Dem Jugendamt/ ASD werden folgende Informationen übermittelt:
x Angaben zu den gewichtigen Anhaltspunkten für die Kindeswohlgefährdung
x Angaben zu der mit der insoweit erfahrenen Fachkraft vorgenommenen Risikoeinschätzung
x Angaben zu den gegenüber den Personensorgeberechtigten benannten Hilfen und darüber,
inwieweit die erforderlichen Hilfen nicht bzw. nicht ausreichend angenommen wurden.
2. Datenschutz
Der Träger ist zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die sich nach den §§ 61 bis
65 SGB VIII ergeben, verpflichtet. Die im Rahmen dieses Verfahrens erstellten Dokumentationsbögen
sind vor dem unbefugten Zugriff in besonderer Weise zu schützen. Die Weitergabe von Informationen
an das Jugendamt/den ASD unterliegt stets dem besonderen Vertrauensschutz und ist i.d.R. n ur mit
ĂƵƐĚƌƺĐŬůŝĐŚĞƌŝŶǁŝůůŝŐƵŶŐĚĞƌĞƚƌŽĨĨĞŶĞŶŵƂŐůŝĐŚ͘ƵĨďĞǁĂŚƌƵŶŐƐďĞĨƵŐŶŝƐƐĞ͕ͲǀĞƌƉĨůŝĐŚƚƵŶŐĞŶƵŶĚ
ͲĨƌŝƐƚĞŶǁĞƌĚĞŶŶŽĐ h datenschutzrechtlich überprüft.
3. Persönliche Eignung gemäß § 72a SGB VIII
Der Träger stellt durch ein geregeltes Einstellungsverfahren sicher, dass bei neuem Personal
neben der fachlichen Qualifikation auch die persönliche Eignung vorliegt. Dazu wird ei n erweitertes
Führungszeugnis gern. § 30a BZRG angefordert, das erneut in Abstand von längste ns fünf Jahren
vorgelegt werden muss. Vorlage und Wiedervorlage des erweiterten Führungszeugnisses m uss auch
durch das bereits beschäftigte Personal erfolgen. Alle Mitarbeiter unterschreiben ei ne Belehrung zu
ihren Pflichten gemäß § 72a SGB VIII (Anlage zum Arbeitsvertrag}.
8
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen
ͻ Dokumentation nach SGB VII, §8 a ʹ Ablaufdiagramm
ͻ Anlage 1: Beobachtungsbogen
ͻ Anlage 2: Interner Beratungsplan (Hausleitungen in Zusammenarbeit mit Team)
ͻ ŶůĂŐĞϯ͗'ĞŵĞŝŶƐĂŵĞƌĞƌĂƚƵŶŐƐͲƵŶĚ Hilfeplan
ͻ Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren (Hausleitungen und
Kinderschutzfachkraft in Zusammenarbeit Team)
ͻ Anlage 5: Inanspruchnahme des ASD vorbereiten (Hausleitungen und Kinderschutzfachkraft)
ͻ Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch eigene
Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche, Bundesfreiwillige etc.)
ͻ Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch Fachkräfte
in Institutionen
9
Dokumentation nach SGB VIII, ΑϴĂͲďůĂƵĨĚŝĂŐƌĂŵŵ
Verantwort-
lichkeiten
Eingabe
(Input)
Ablaufdiagramm Ausgabe
(Output)
MA L FK
Arbeitshilfe des
Paritätischen
Anlage 1:
Beobachtungsbogen
Anlage 2:
Interner Beratungsplan
Regionale Datei
Der Fachbehörde
Anlage 3:
Gemeinsamer Beratungs-
Und Hilfeplan
Anlage 3:
Gemeinsamer
Beratungs- und
Hilfeplan
Anlage 1
Ausgefüllt
Anlage 2
Ausgefüllt
Anlage 3
ausgefüllt
Verdacht auf
Kindswohlgefährdung
Schritt 1
Erkennen und Dokumentieren
Von Anhaltspunkten
Schritt 2
Information an Leitung
Und Team
Schritt 3
Einschaltung der insoweit
erfahrenen Fachkraft
Schritt 4
Gemeinsame
Risikoabschätzung
Gesprächsvorbereitung
Schritt 5
Gespräch mit Eltern / anderen
Sorgeberechtigten
10
Verantwort-
lichkeiten
Eingabe
(Input)
Ablaufdiagramm Ausgabe
(Output)
MA L FK
Anlage 4:
Überprüfung der
Zielvereinbarungen
Im Hilfe-planverfahren
Alle Dokumente
Anlage 5:
Inanspruchnahme
der Fachbehörde
vorbereiten
Anlage 3
ausgefüllt
und unter-
zeichnet
Anlage 4
Ausgefüllt /
Gesprächs-
protokoll
Protokoll
und
Beschluss
Anlage 5
Ausgefüllt
und
unterzeichnet
Schritt 6
Aufstellen eines Beratungs-/
Hilfeplans =
Zielvereinbarungen
Schritt 7
Maßnahmen der
Zielvereinbarungen erreicht
Gespräch mit Eltern /
Sorgeberechtigten zur
weiteren
Stabilisierung der
Situation und weitere
Beobachtung
Schritt 8
Gemeinsame
Risikoabschätzung und
Absprachen über das weitere
Vorgehen
Schritt 10
Weiterleitung an Fachbehörde
mit zeitgleicher
Benachrichtigung der Eltern
1
1
Anlage 1: Beobachtungsbogen
Datum: Name:
1. Beobachtung:
ԐHLJHQH%HREDFKWXQJ
Name:
Ԑ Kollege
Ԑ Kollegin
Adresse:
ԐDQGHUH(OWHUQ
Ԑ sonstige:
Telefon:
2. Angaben zum Kind:
Name: Alter:
Adresse:
3. Angaben zur Familie:
Name:
Adresse:
Telefon:
Sonstiges:
4. Inhalt der Beobachtung:
5. Nächste Schritte:
Ԑ Überprüfung im Team
Ԑ (LQVFKDOWXQJGHULQVRZHLWHUIDKUHQHQ)DFKNUDIW JHSODQW am:
Ԑ *HVSUlFKPLW(OWHUQ6RUJHEHUHFKWLJWHQ JHSODQW am:
տ VRQVWLJHV
12
Anlage 2: Interner Beratungsplan
Datum: Name:
1. Beteiligte:
Ԑ Pädagogin
Ԑ Kollege/in
Ԑ Leitung
Ԑ externe Fachkraft
Ԑ sonstige:
2. Angaben zum Kind:
Name: Alter:
3. Einschätzung:
5. Maßnahmen:
Weitere Beobachtung durch:
Ԑ +LQ]X]LHKXQJH[WHUQH)DFKNUDIW JHSODQW am:
Ԑ Gespräch mit (OWHUQ6RUJHEHUHFKWLJWHQ JHSODQW am:
Ԑ Kontaktaufnahme z.B. Beratungsstelle:
(Datenschutz beachten)
Ԑ sonstiges:
1
3
ŶůĂŐĞϯ͗'ĞŵĞŝŶƐĂŵĞƌĞƌĂƚƵŶŐƐͲƵŶĚ,ŝůĨĞƉůĂŶ
Datum: Name:
1. Beteiligte:
Ԑ Eltern / Sorgeberechtigte
Ԑ Pädagogin
Ԑ Kollege/in
Ԑ Leitung
Ԑ externe Fachkraft
Ԑ sonstige:
2. Angaben zum Kind:
Name: Alter:
͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͘͘ ͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͙͘͘
Unterschrift der Eltern / Sorgeberechtigte Vertreter/in der Einrichtung
3. Absprachen: 4. Zeitstruktur:
12
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren
Datum: Wer: Wann: Ergebnis: Nächster Schritt: Verantwortlicher:
Datum: Name
:
Name des Kindes
13
Anlage 5: Inanspruchnahme der externen Fachkraft vorbereiten
Datum: Name:
1. Angaben zum Kind:
Name: Alter:
2. Wann wurde entschieden:
3. Wer hat entschieden:
Ԑ Eltern / Sorgeberechtigte
Ԑ Leitung
Ԑ Externe Fachkraft
Ԑ sonstige:
4. Informationsfluss:
Informationen an Eltern / Sorgeberechtigte
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Durch:
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nformation der externen Fachkraft durch:
Ԑ hinzugezogene Fachkraft
Ԑ Leitung
Ԑ sonstige:
14
Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch
eigene Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche,
Bundesfreiwillige etc.)
Unser Schutzauftrag gegenüber den Kindern geht über die Intervention bei Kindswohlgefährdung i m
familiären Bereich hinaus. Mit diesem Handlungsleitfaden möchten wir die Vorgehensweise bei
übergriffigen Verhalten unserer Mitarbeiter darstellen.
1. Unser Leitbild
Durch die grundlegenden Organisationsbedürfnisse der Stepke Kitas wird mit allen Mitarbeite rn der
wertschätzende Umgang untereinander und vor allem den Kindern gegenüber vereinbart.
Die Integrität der Organisation der Stepke-Kitas wird als kollektives Ganzes entwickelt, was bedeutet,
dass jeder Mitarbeiter mit den Zielen und Werten unseres Unternehmens im Einklang ist. Dies e
Übereinstimmung gilt es immer wieder zu überprüfen.
Es ist uns ein großes Bedürfnis, allen kleinen und großen Menschen in den Stepke Kitas mit ei nem
hohen Maß an Wertschätzung, Respekt und Toleranz zu begegnen.
Unser im pädagogischen Konzept verankertes Bild vom Kind als eigenständige un d individuelle
Persönlichkeit als Mitglied der Gesellschaft mit eigenen Rechten, setzt einen wertschätzenden Umgang
mit den Kindern voraus.
2. Präventive Maßnahmen
Um Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren und eine fachliche Expertise zu schaffen, ermögl icht
Stepke Kitas die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen zu den Themen Sexual pädagogik und
Kinderschutz. Dafür nutzen wir unter anderem die Angebote der SFFB.
In den internen Teamsitzungen wird der Kinderschutz in regelmäßigen Abständen thematisiert.
Weiterhin bietet Stepke Kitas im Rahmen der Familienbildung Seminare für Eltern zu den oben
genannten Themen in Zusammenarbeit mit weiterbildenden Institutionen an.
3. Grenzverletzendes Verhalten
Stepke Kitas und seine Einrichtungen verpflichten sich zum sofortigen Einschreiten bei ü bergriffigen
Verhaltensweisen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Als übergriffige Verhaltensweisen werden
Machtmissbrauch, respektloses Verhalten gegenüber Kindern, Übergriffe und Gewalt in den eigenen
Einrichtungen angesehen. Dazu zählen unter anderem Zwang, unangemessene Sprache, alle Form en
körperlicher Gewalt (Festhalten, Ohrfeigen), sexualisierte Gewalt, seelische Grausamkeiten sowie
Stigmatisierungen.
Stepke Kitas zieht bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung unverzüglich Konsequenzen, um das Wohl
des Kindes sicher zu stellen.
15
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Fachkräfte in Institutionen ͣǀŽŵWĂƌŝƚćƚŝƐĐŚĞŶŝŶĚĞƌŶůĂŐĞͿ
1. Besteht der Verdacht von übergriffigen Verhaltensweisen, bzw. werden diese durch andere
Mitarbeiter wahrgenommen, so ist sofort die Leitung (betrifft der Verdacht die Leitung, der Träger) zu
informieren. Die Leitung informiert entsprechend den Träger.
2. Die Gefährdung wird durch die Leitung und Vertretern des Trägers zunächst intern eingeschätzt und
auf Plausibilität geprüft.
3. Bei Bestätigung beziehungsweise Verhärtung des Verdachts wird eine externe fachliche Einschätzung
durch kooperierende Beratungsdienste ͕ǁŝĞďĞŝƐƉŝĞůƐǁĞŝƐĞͣĞƌWĂƌŝƚćƚŝƐĐŚĞ͞ eingeholt.
4. In einem Gespräch wird der Sachverhalt von den betroffenen Mitarbeitern geschildert.
5. Die Eltern des betroffenen Kindes werden über den Sachverhalt informiert. Die Elternvertreter werden
zeitnah über die Vorfälle, unter Gewährung der Persönlichkeitsrechte und des Opferschutzes, in
Kenntnis gesetzt.
6. Der Mitarbeiter wird während des Klärungsprozesses durch Stepke Kitas vom Dienst freigestellt.
7. Bestätigt sich der Verdacht führt dies zu einer unverzüglichen Kündigung und ggf. einer Anzeige bei
der Strafverfolgungsbehörde
8. Bestätigt sich der Verdacht nicht, sorgt Stepke Kitas für entsprechende Rehabilitationsmaßnahmen zur
Wiederherstellung der Reputation und der Arbeitsfähigkeit des Mitarbeiters.
9. Der Vorfall wird im Nachgang mit dem Team reflektiert.
16
Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch Fachkräfte
in Institutionen vom Paritätischen
17
18
Notizen:
19
15
Stand: 01.03.2017
Dieses Schutzkonzept dient dem Wohle des Kindes in unseren Einrichtungen
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Step Kids KiTas gGmbH
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und Weiterbildungsprogramm der Stepke Akademie, welches pü nkt-
ůŝĐŚnjƵŵ<ŝdĂͲ:ĂŚƌϮϬϭϴͬϮϬϭϵĞƌƐĐŚĞŝŶƚ͘/ŶĚŝĞƐĞƌƵƐŐĂďĞĮ ŶĚĞŶ^ŝĞ
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Fragestellungen, ob Elterngespräche oder die Zusamm enarbeit mit
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Jede Anregung ist willkommen!
Alle Veranstaltungen des vorliegenden Programms sow ie individuelle
Wunschthemen führen wir auch direkt in Ihrer Einrichtung als hausin-
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Bekanntlich vermehrt sich Wissen, wenn man es teilt. Deshal b spre-
chen wir ausdrücklich trägerübergreifend alle Fach- und Führungs-
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lassen Sie sich inspirieren!
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Sie organisieren.
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zur Verfügung. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns!
Wir freuen uns, Sie in unseren Veranstaltungen zu begrüßen.
Herzlichst,
Ihre Monique Richter
Leitung Stepke Akademie
Regionalbüro NRW
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m.richter@stepke-kitas.de
www.stepke-akademie.de
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Text
Über die Stepke Akademie ................................................................................................................................................................................................... ϰ
Hausinterne Fortbildungen ................................................................................................................................................................................................. ϱ
Leitung & KiTa-Management
KiTaPlus Praxisworkshop ......................................................................................................................................................................................................... ϲ
Meine Rolle als Gruppenleitung ................................................................................................................................................................................ ϳ
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Frühpädagogik & KiTa-Alltag
Kein Platz für Mobbing ............................................................................................................................................................................................................ 12
Das Trauma bei Kindern mit Kriegs- und Fluchterfahrung .................................................................................. ϭϯ
Inklusive KiTa .............................................................................................................................................................................................................................................. ϭϰ
Abenteuer im Wald ........................................................................................................................................................................................................................ ϭϱ
Grundlagen des pädagogischen Alltags in Kindertageseinri chtungen ........................................ ϭϲ
Bildungs- und Lerngeschichten: Das Lernen der Kinder feiern! ................................................................ ϭϳ
Frühkindliche Sexualerziehung ................................................................................................................................................................................ 18
Interkulturelle Pädagogik und Mehrsprachigkeit in der KiTa ........................................................................ 19
Bewegungsspaß mit Wirkung ..................................................................................................................................................................................... 21
hŶƚĞƌĚƌĞŝ͕ŝĐŚďŝŶĚĂďĞŝ͊ ..................................................................................................................................................................................................... 22
WƌŽũĞŬƚĞŝŶĚĞƌ<ŝdĂʹĚĞŶŝŶƐƟĞŐĮŶĚĞŶ͊ ....................................................................................................................................... Ϯϯ
Vorschulgruppe: Ideen und Austausch zur Übergangsphase ........................................................................ Ϯϰ
Bindungstheorie und Bindungspraxis ......................................................................................................................................................... Ϯϱ
Medienbildung und Medienkompetenz .................................................................................................................................................. Ϯϲ
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WƌŽũĞŬƚĞŝŶĚĞƌ<ŝdĂʹŐĞŵĞŝŶƐĂŵ<ƌĞĂƟǀŝƚćƚĞƌůĞďĞŶ͊ ............................................................................................ 28
WĂƌƟnjŝƉĂƟŽŶ͕<ŝŶĚĞƌƌĞĐŚƚĞƵŶĚWƌŽũĞŬƚĞŝŶĚĞƌ<ŝdĂ .................................................................................................... 29
Morgenkreis & Co: Impulse für den Tagesablauf .................................................................................................................. ϯϬ
ϰt͗tĂůĚ͕tĞƩĞƌ͕tŝĞƐĞ͕tŽĐŚĞ ...................................................................................................................................................................... ϯϭ
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Inhalt
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/ŶƚĞƌŬƵůƚƵƌĞůůĞƵƐĂŵŵĞŶĂƌďĞŝƚŵŝƚŐĞŇƺĐŚƚĞƚĞŶůƚĞƌŶ .................................................................................... ϯϱ
Wertschätzende & zielführende Elterngespräche ............................................................................................................. ϯϲ
ĞĞƐŬĂůĂƟŽŶƐƚƌĂŝŶŝŶŐĨƺƌƌnjŝĞŚĞƌŝŶŶĞŶƵŶĚƌnjŝĞŚĞƌ .............................................................................................. ϯϳ
Professionelle & respektvolle Elterngespräche ....................................................................................................................... ϯϴ
ƌnjŝĞŚƵŶŐƐƉĂƌƚŶĞƌƐĐŚĂŌ͗ůƚĞƌŶĂŬƟǀĞŝŶďŝŶĚĞŶƵŶĚsĞƌĂŶƚǁŽƌƚƵŶŐƚ ĞŝůĞŶ ................ ϯϵ
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WĞƌƐƂŶůŝĐŚŬĞŝƚΘĞƌƵĨ
Resilienztraining ................................................................................................................................................................................................................................... ϰϭ
Zeit- und Selbstmanagement ...................................................................................................................................................................................... ϰϯ
DĞŝŶĞZŽůůĞƵŶĚ,ĂůƚƵŶŐĂůƐƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌ ................................................................................................ ϰϰ
Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für K inder ....................................................... ϰϱ
Veranstaltungsorte ......................................................................................................................................................................................................................... ϰϲ
Bedingungen für die Anmeldung und Teilnahme an Veranstaltu ngen ........................................ ϰϴ
Kontakt ................................................................................................................................................................................................................................................................... ϰϵ
ϰ
Text Über die Stepke Akademie
&ŽƌƚďŝůĚƵŶŐĨƺƌƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚͲƵŶĚ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌćŌĞ
ĂƐWĞƌƐŽŶĂůŝƐƚͣĚĂƐ,Ğƌnj͞ũĞĚĞƌ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƐƚćƩĞ͘ĞƐŚĂůďŬƺŵŵĞƌŶ
wir uns um die Fort- und Weiterbildung aller pädagogischen Fach- und
&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌćŌĞ͘ƵŐůĞŝĐŚƵŶƚĞƌƐƚƺƚnjĞŶǁŝƌŵŝƚƵŶƐĞƌĞ Ŷ^ĞŵŝŶĂƌĞŶƵŶĚ
Workshops die hohe fachliche Qualität in der pädagogischen A rbeit.
Der Austausch gibt Sicherheit und Struktur für den KiTa-Allt ag. Neue
/ŵƉƵůƐĞďĞůĞďĞŶĚŝĞĞŝŐĞŶĞ<ƌĞĂƟǀŝƚćƚŝŶĚĞƌƵƐĂŵŵĞŶĂƌďĞŝƚŵŝƚĚĞŶ
Kindern in den Bildungseinrichtungen.
Alle Seminare, Workshops und Trainings führen selbs tverständlich
ĞƌĨĂŚƌĞŶĞ džƉĞƌƚĞŶ ĚƵƌĐŚ͘ ^ŝĞ ǀĞƌŵŝƩĞůŶ ŝŚƌ ƵŵĨĂŶŐƌĞŝĐŚĞƐ tŝƐƐĞŶ
ƉƌĂdžŝƐŶĂŚƵŶĚĂƵĨĚŝĞtŝƌŬůŝĐŚŬĞŝƚŝŵ<ŝdĂͲůůƚĂŐnjƵŐĞƐĐŚŶ ŝƩĞŶ͘EĞƵĞ
Erkenntnisse, Ideen und Konzepte regen dazu an, das Gelernte mit viel
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ƌĞŶͶŐĞƚƌĞƵĚĞŵDŽƩŽ͗ZŝĐŚƟŐŐƵƚĞ<ŝdĂ͘
Das Akademie-Angebot richtet sich sowohl an Angestellte vo n Stepke
ĂůƐĂƵĐŚĂŶĞdžƚĞƌŶĞ&ĂĐŚͲƵŶĚ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ĚŝĞĞŝŶĞŶƚƌćŐĞ ƌƺďĞƌ -
greifenden Austausch unter Kolleginnen suchen.
Die Stepke Akademie sieht sich zudem als Forum zur Vernetzung aller
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Kinder.
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anstaltungsdatum, Thema sowie kurzer Inhaltsbeschreibung .
Sie bekommen direkt umsetzbares Praxiswissen.
Sie gewinnen neue Erkenntnisse für Ihre pädagogische Arbeit.
Sie bleiben fachlich auf dem Laufenden.
Sie erhalten Feedback für Ihre Ideen und Konzepte.
Sie vernetzen sich mit Kolleginnen aus anderen
Bildungseinrichtungen.
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Alle Veranstaltungen aus unserem Akademie-Programm führen wir
auch direkt in Ihrer Einrichtung als teaminterne Fortbildung durch.
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ǁŝƌ/ŚŶĞŶĞŝŶŝŶĚŝǀŝĚƵĞůůĞƐ͕ĂƵĨ/ŚƌĞĞĚƺƌĨŶŝƐƐĞnj ƵŐĞƐĐŚŶŝƩĞŶĞƐŶ -
gebot für eine maßgeschneiderte Schulung, für die Si e Ihre Wunsch-
ŝŶŚĂůƚĞďĞƐƟŵŵĞŶ͘
ϱ^ĐŚƌŝƩĞnjƵƌŚĂƵƐŝŶƚĞƌŶĞŶ&ŽƌƚďŝůĚƵŶŐ
ϭ͘'ĞŵĞŝŶƐĂŵĞƌŵŝƩĞůŶǁŝƌĚĞŶĞĚĂƌĨƵŶĚůĞŐĞŶĚŝĞŝĞůĞ
Ihrer Team-Fortbildung fest.
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der Fortbildung ab.
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Ihrer Ziele.
ϰ͘tŝƌĨƺŚƌĞŶĚŝĞ&ŽƌƚďŝůĚƵŶŐĞŶƚǁĞĚĞƌďĞŝ/ŚŶĞŶŽĚĞƌĂŶĞŝŶĞŵ
Ort Ihrer Wahl durch.
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Monique Richter
Leitung Stepke Akademie
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m.richter@stepke-kitas.de
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KiTaPlus Praxisworkshop
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Michele Brucato ist staatlich anerkannter Er-
zieher und seit vielen Jahren bei Stepke-KiTas
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ƐĐŚćŌƐďĞƌĞŝĐŚƐůĞŝƚƵŶŐ <ƂůŶ͘ ƵǀŽƌ ůĞŝƚĞƚĞ Ğƌ
die Stepke-KiTa Walnussweg. Er verfügt über
umfangreiche Erfahrung im Management und
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gen und ist mit der Anwendung der Verwal-
ƚƵŶŐƐƐŽŌǁĂƌĞ<ŝdĂWůƵƐďĞƐƚĞŶƐǀĞƌƚƌĂƵƚ͘Ă -
ƌƺďĞƌŚŝŶĂƵƐďĞƐĐŚćŌŝŐƚĞƌƐŝĐŚƐĐŚŽŶ:ĂŚƌĞŵŝƚ^ŽŌǁĂƌĞƵŶĚĂŶĚĞƌĞŶ
EDV-Themen.
Hausleitung sein bedeutet neben Personalführung auch KiTa-Manage-
ŵĞŶƚΘsĞƌǁĂůƚƵŶŐ͘^ƚĞƉŬĞͲ<ŝdĂƐĂƌďĞŝƚĞŶŵŝƚĚĞƌsĞƌǁĂůƚƵŶŐƐƐŽŌǁĂƌĞ
<ŝdĂWůƵƐ͕ƵŵĂŶĨĂůůĞŶĚĞsĞƌǁĂůƚƵŶŐƐĂƵĨŐĂďĞŶďĞƐƐĞƌnjƵďĞǁćůƟŐĞŶ͘
>ĞƌŶĞŶ^ŝĞĂŶĞŝŶĞŵEĂĐŚŵŝƩĂŐ͕ǁŝĞ^ŝĞĚŝĞĞƌĨŽƌĚĞƌ ůŝĐŚĞŶĂƚĞŶǀĞƌ -
ǁĂůƚĞŶ͕ĮůƚĞƌŶ͕ƐŽƌƟĞƌĞŶŽĚĞƌĞdžƉŽƌƟĞƌĞŶ͘^ŝĞƺďĞŶ͕ ǁŝĞ^ŝĞ<ŝŶĚĞƌŝŶ
Gruppen einteilen, Tagebücher führen und Listen gen erieren. Zudem
beantwortet der Referent Ihre mitgebrachten Fragen.
ŝƩĞ ďƌŝŶŐĞŶ ^ŝĞ /ŚƌĞŶ >ĂƉƚŽƉ ƐŽǁŝĞ /ŚƌĞ ƵŐĂŶŐƐĚĂƚĞŶ njƵ <ŝdĂWůƵƐ
ŵŝƚ͘^ŝĞƚƌĂŝŶŝĞƌĞŶĚŝƌĞŬƚŝŶĚĞƌ^ŽŌǁĂƌĞĂŶŚĂŶĚĞŝŶĞƌdĞƐƚͲ<ŝdĂ͘
Inhalte
ŝŶĨƺŚƌƵŶŐŝŶ<ŝdĂWůƵƐ͗ĞŶƵƚnjĞƌŽďĞƌŇćĐŚĞƵŶĚDŽĚƵůĞ
Verwaltung von Kontaktdaten
Gruppen planen: neue Kinder und Bestandskinder
'ƌƵƉƉĞŶǀĞƌǁĂůƚĞŶ͗ƐŽƌƟĞƌĞŶ͕ĮůƚĞƌŶ͕dĂŐĞďƺĐŚĞƌĨƺŚƌĞŶ
<ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶŵŝƚůƚĞƌŶ͗^ĞƌŝĞŶďƌŝĞĨĞƵŶĚ^ĞƌŝĞŶŵĂŝůƐ
ƵƐǁĞƌƚƵŶŐĞŶƵŶĚ>ŝƐƚĞŶŝŶdžĐĞůĞdžƉŽƌƟĞƌĞŶ
dĞĂŵͲƵŶĚhƌůĂƵďƐƉůćŶĞĂŶůĞŐĞŶƵŶĚƺďĞƌǁĂĐŚĞŶ
Der Praxisworkshop richtet sich an
Neue Hausleitungen und Stellvertretungen, die ihre Verwaltungsauf-
gaben mit KiTaPlus noch besser organisieren und transparent er dar-
stellen wollen.
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕Ϯϲ͘^ĞƉƚĞŵďĞƌϮϬϭϴ
ǀŽŶϭϯ͗ϯϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂ>ƂǁĞŶŚĞƌnj
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϴϬϲ
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Meine Rolle als Gruppenleitung
Wie Sie den Spagat zwischen Kindern, Team und Hausleitung erfolgreich meistern
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Anita Grupp ist ausgebildete Erzieherin
und studierte Diplom-Sozialarbeit mit den
Schwerpunkten Familie, Jugend, soziale Grup-
ƉĞŶĂƌďĞŝƚ ƵŶĚ <ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶ͘ ^ŝĞ ďƌŝŶŐƚ
ƵŵĨĂŶŐƌĞŝĐŚĞ ƌĨĂŚƌƵŶŐ ŝŵ ƵĩĂƵ ƵŶĚ ŝŶ
ĚĞƌ>ĞŝƚƵŶŐǀŽŶ<ŝdĂƐŵŝƚ͘ŝĞDƵƩĞƌnjǁĞŝĞƌ
^ƂŚŶĞ ĂďƐŽůǀŝĞƌƚĞ ĚŝĞ ƵƐĂƚnjĂƵƐďŝůĚƵŶŐĞŶ
ͣ^ŽnjŝŽͲŝŶƚĞŐƌĂƟǀĞĞƌĂƚĞƌŝŶ͞ďĞŝŵ/^ŝŶĂ -
ĐŚĞŶƐŽǁŝĞͣƵĨƐƚĞůůƵŶŐƐĂƌďĞŝƚƵŶĚ>ƂƐƵŶŐƐ -
ŽƌŝĞŶƟĞƌƵŶŐ ŝŶ &ĂŵŝůŝĞŶ ƵŶĚ KƌŐĂŶŝƐĂƟŽŶĞŶ͞ ƵŶĚ ŝƐƚ <ƵƌƐůĞŝƚĞƌŝŶ ŝŵ
Programm Starke Eltern Starke Kinder® des Kinderschutzbu ndes.
ĞƌnjĞŝƚǀĞƌĂŶƚǁŽƌƚĞƚƐŝĞĚŝĞƵƐďŝůĚƵŶŐǀŽŶdĂŐĞƐƉŇĞŐĞƉĞƌƐŽŶĞŶ͘
In diesem zweitägigen Seminar ĞƌĨĂŚƌĞŶ^ŝĞ͕ǁŝĞ^ŝĞĚŝĞǀŝĞůƐĞŝƟŐĞŶ
ƵĨŐĂďĞŶĂůƐƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌƵŶĚĂůƐ'ƌƵƉƉĞŶůĞŝƚƵŶŐŐ ůĞŝĐŚ -
ďĞƌĞĐŚƟŐƚ ƵŶƚĞƌ ĞŝŶĞŶ ,Ƶƚ ďƌŝŶŐĞŶ͘ ^ŝĞ ŵĂĐŚĞŶ ƐŝĐŚ /ŚƌĞƌ ZŽůůĞ ĂůƐ
Gruppenleitung bewusst und erhalten Basiswissen übe r Teamleitung
ƵŶĚͲŬŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶ͘ŝŶ&ŽŬƵƐůŝĞŐƚĂƵĨĚĞƌsŽƌďĞƌĞŝƚƵŶŐƵŶĚ>ĞŝƚƵŶŐ
von Teambesprechungen.
/ŵŬŽůůĞŐŝĂůĞŶƵƐƚĂƵƐĐŚĞƌƂƌƚĞƌŶ^ŝĞ͕ǁŝĞ^ŝĞŵŝƚĞŝŶĞŵƌĞĂ ůŝƐƟƐĐŚĞŶ
Zeitmanagement Struktur in Ihren KiTa-Alltag bringen, um auch die ad-
ŵŝŶŝƐƚƌĂƟǀĞŶdćƟŐŬĞŝƚĞŶnjƵďĞǁćůƟŐĞŶ͘
Inhalte
Vorbild & Verantwortung: Klärung der Aufgaben und damit
verbundenen Anforderungen
Basiswissen Teamleitung und -entwicklung
Besprechungen vorbereiten und leiten
Klare Struktur und eigenes Zeitmanagement
<ŽŽƌĚŝŶĂƟŽŶǀŽŶƵĨŐĂďĞŶ
Das Seminar richtet sich an
Gruppenleitungen, die mehr Selbstsicherheit in
ŝŚƌĞƌ&ƵŶŬƟŽŶĂůƐ'ƌƵƉƉĞŶůĞŝƚƵŶŐǁƺŶƐĐŚĞŶ͘
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ĚŝĞƐŝĐŚnjƵƌ'ƌƵƉƉĞŶůĞŝƚƵŶŐǁĞŝƚĞƌͲ
ĞŶƚǁŝĐŬĞůŶŵƂĐŚƚĞŶ͘
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϭϲ͘:ĂŶƵĂƌϮϬϭϵƵŶĚ
DŝƩǁŽĐŚ͕Ϯϯ͘:ĂŶƵĂƌϮϬϭϵ
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂtĂůŶƵƐƐǁĞŐ
Preis: ϮϬϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1911
8 9
^ƚĞƉŬĞͲ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌćŌĞƚƌĂŝŶŝŶŐ Grundlagen der Personalführung <ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶĨƺƌ<ŝdĂͲ>ĞŝƚƵŶŐĞŶ
ĂƐ^ƚĞƉŬĞͲ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌćŌĞƚƌĂŝŶŝŶŐƐĞƚnjƚƐŝĐŚĂƵƐǀŝĞƌũĞǁĞŝ ůƐnjǁĞŝƚćŐŝ -
ŐĞŶDŽĚƵůĞŶƐŽǁŝĞǀŝĞƌŚĂůďƚćƟŐĞŶZĞŇĞdžŝŽŶĞŶǁĞŶŝŐĞtŽĐŚĞŶŶĂĐŚ
dem vorangegangenen Modul zusammen.
Module und Termine im Überblick
Modul 1: Grundlagen der Personalführung
am Freitag und Samstag, 18. und 19. Januar 2019
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϯϬďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
ZĞŇĞdžŝŽŶĂŵ&ƌĞŝƚĂŐ͕ϭ͘&ĞďƌƵĂƌϮϬϭϵǀŽŶϭϯ͗ϬϬďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
Modul 2: <ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶĨƺƌ<ŝdĂͲ>ĞŝƚƵŶŐĞŶ
am Freitag und Samstag, 8. und 9. Februar 2019
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϯϬďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
ZĞŇĞdžŝŽŶĂŵ^ĂŵƐƚĂŐ͕ϯϬ͘DćƌnjϮϬϭϵǀŽŶϭϯ͗ϬϬďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
DŽĚƵůϯ͗ DŝƚĂƌďĞŝƚĞƌĮŶĚĞŶƵŶĚďŝŶĚĞŶ
ĂŵDŝƩǁŽĐŚƵŶĚŽŶŶĞƌƐƚĂŐ͕ϯ͘ƵŶĚϰ͘ƉƌŝůϮϬϭϵ
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϯϬďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
ZĞŇĞdžŝŽŶĂŵ&ƌĞŝƚĂŐ͕Ϯϲ͘ƉƌŝůϮϬϭϵǀŽŶϭϯ͗ϬϬďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
DŽĚƵůϰ͗ ĞŝƚͲƵŶĚ^ĞůďƐƚŵĂŶĂŐĞŵĞŶƚĨƺƌ<ŝdĂͲ>ĞŝƚƵŶŐĞŶ
Ăŵ&ƌĞŝƚĂŐƵŶĚ^ĂŵƐƚĂŐ͕Ϯϰ͘ƵŶĚϮϱ͘DĂŝϮϬϭϵ
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϯϬďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
ZĞŇĞdžŝŽŶĂŵDŝƩǁŽĐŚ͕ϭϵ͘:ƵŶŝϮϬϭϵǀŽŶϭϯ͗ϬϬďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
ĂƐ^ƚĞƉŬĞͲ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌćŌĞƚƌĂŝŶŝŶŐƌŝĐŚƚĞƚƐŝĐŚƐŽǁŽŚůĂŶŶĞƵ Ğ,ĂƵƐ -
leitungen, die einen Einblick in ihre Führungsaufga be suchen und ein-
njĞůŶĞ &ƺŚƌƵŶŐƐƚŚĞŵĞŶ ŝŵ ǁĞŝƚĞƌĞŶ sĞƌůĂƵĨ ĚĞƐ dƌĂŝŶŝŶŐƐ ǀĞƌƟĞĨĞŶ
ŵƂĐŚƚĞŶ͕ĂůƐĂƵĐŚĂŶĞƌĨĂŚƌĞŶĞ,ĂƵƐůĞŝƚƵŶŐĞŶƵŶĚ&Ă ĐŚďĞƌĂƚƵŶŐĞŶ͕
ĚŝĞǀŽƌŚĂŶĚĞŶĞ<ĞŶŶƚŶŝƐƐĞĂƵīƌŝƐĐŚĞŶƵŶĚƌĞŇĞŬƟĞƌĞŶ ŵƂĐŚƚĞŶ͘Ŷ -
gehende Hausleitungen, die sich auf eine Leitungsau fgabe innerhalb
von Stepke vorbereiten, sind ebenfalls angesprochen.
Für neue und angehende Hausleitungen ist die Teilnahme am Modul 1
Grundlagen der Personalführung erforderlich. Die drei Folgemodule
njƵĚĞŶdŚĞŵĞŶ&ƺŚƌƵŶŐƐŬŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶ͕dĞĂŵĞŶƚǁŝĐŬůƵŶŐ ƵŶĚĞŝƚ -
management setzen die Kenntnisse des ersten Moduls voraus.
ƌĨĂŚƌĞŶĞ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌćŌĞŬƂŶŶĞŶ/Śƌ;ĞͿtƵŶƐĐŚŵŽĚƵů;ĞͿǁćŚůĞŶŽĚĞƌ
ĚĂƐŐĞƐĂŵƚĞdƌĂŝŶŝŶŐĚƵƌĐŚůĂƵĨĞŶ͘^ŝĞƉƌŽĮƟĞƌĞŶǀŽŵƵƐƚĂƵ ƐĐŚŵŝƚ
ďĞŝĚĞŶ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌćŌĞƚƌĂŝŶĞƌŶƵŶĚ<ŽůůĞŐŝŶŶĞŶ͘
Ihr Trainingsort
ůůĞ ǀŝĞƌ DŽĚƵůĞ ĮŶĚĞŶ ŝŵ Tagungszentrum Hasensprungmühle in
>ĞŝĐŚůŝŶŐĞŶ ƐƚĂƩ͘ ĂƐ dĂŐƵŶŐƐnjĞŶƚƌƵŵ ŝƐƚ ŝĚĞĂů ŐĞůĞŐĞŶ ŝŵ ƌĞŝĞĐŬ
tƵƉƉĞƌƚĂůʹ<ƂůŶʹƺƐƐĞůĚŽƌĨƵŶĚŵŝƚĚĞŵƵƚŽŝŶĞƚǁĂϯϬDŝŶƵƚ ĞŶ
von allen Stepke-KiTas in NRW aus zu erreichen.
Das Tagungszentrum verfügt über zwei Gästehäuser, so dass unsere
Kolleginnen aus Berlin und Brandenburg direkt am Ta gungsort über-
ŶĂĐŚƚĞŶŬƂŶŶĞŶ͘
<ĂīĞĞ͕dĞĞ͕DŝŶĞƌĂůǁĂƐƐĞƌƵŶĚ'ĞďćĐŬƐŽǁŝĞĞŝŶƺƉƉŝŐĞƐDŝƩĂŐĞƐƐĞŶ
sorgen für Ihr leibliches Wohl. Übernachtungsgäste erhalt en zudem
Frühstück und Abendessen.
ŝĞZĞŇĞdžŝŽŶĞŶĮŶĚĞŶŝŶĞŝŶĞƌ<ŝdĂĂƵƐĚĞŵ<ƌĞŝƐĚĞ ƌdĞŝůŶĞŚŵĞŶ -
ĚĞŶƐƚĂƩ͘ĞƌKƌƚǁŝƌĚnjƵŵŶĚĞĚĞƐũĞǁĞŝůŝŐĞŶDŽĚƵůƐĨĞƐƚŐĞůĞŐƚ͘
DŽĚƵůϭĚĞƐ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌćŌĞƚƌĂŝŶŝŶŐƐ DŽĚƵůϮĚĞƐ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌ ćŌĞƚƌĂŝŶŝŶŐƐ
Das Modul 1 Grundlagen der Personalführung gibt Ihnen einen Ein-
ďůŝĐŬŝŶ/ŚƌĞǀŝĞůĨćůƟŐĞŶƵĨŐĂďĞŶĂůƐ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌĂŌ͘^ŝĞǀĞƌƐƚĞŚĞŶ/ŚƌĞ
Verantwortung zwischen Pädagogik, Personalführung, B eratung und
sĞƌǁĂůƚƵŶŐƵŶĚƐĞƚnjĞŶƐŝĐŚŵŝƚ/ŚƌĞƌ&ƺŚƌƵŶŐƐƉĞƌƐƂŶů ŝĐŚŬĞŝƚĂƵƐĞŝŶ -
ĂŶĚĞƌ͘/ŵƵƐƚĂƵƐĐŚŵŝƚĚĞŶ<ŽůůĞŐŝŶŶĞŶƌĞŇĞŬƟĞƌĞŶ^ŝĞ/ŚƌďŝƐŚĞƌŝŐĞƐ
&ƺŚƌƵŶŐƐǀĞƌŚĂůƚĞŶ ƵŶĚ ĚĞĮŶŝĞƌĞŶ /ŚƌĞ ĞŝŐĞŶĞ &ƺŚƌƵŶŐƐƌŽůůĞ͘ ƵĚĞŵ
ĞƌƂƌƚĞƌŶ^ŝĞ͕ǁŝĞ^ŝĞ/ŚƌdĞĂŵĂƵĐŚŝŶĂŶƐƉƌƵĐŚƐǀŽůůĞŶ^ŝƚƵĂƟŽŶĞŶŵŽ -
ƟǀŝĞƌĞŶƵŶĚ/ŚƌĞƌsŽƌďŝůĚĨƵŶŬƟŽŶŐĞƌĞĐŚƚǁĞƌĚĞŶ͘
Inhalte des Trainingsmoduls
ZŽůůĞƵŶĚ^ĞůďƐƚǀĞƌƐƚćŶĚŶŝƐĂůƐ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌĂŌďĞŝ^ƚĞƉŬĞ
ďŐƌĞŶnjƵŶŐ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌĂŌʹdĞĂŵ͖
ƐƚƌĂƚĞŐŝƐĐŚĞƵŶĚŽƉĞƌĂƟǀĞƵĨŐĂďĞŶ
&ƺŚƌƵŶŐƐŵŽĚĞůůĞ͖dĞĂŵƐĨƺŚƌĞŶ
ZĞŇĞdžŝŽŶĚĞƐĞŝŐĞŶĞŶ&ƺŚƌƵŶŐƐŚĂŶĚĞůŶƐ
Grundlagen Teambildung
'ƌƵŶĚůĂŐĞŶ&ƺŚƌƵŶŐƐŬŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶ
^ƚƌĞƐƐƉƌćǀĞŶƟŽŶ
/ŶŚĂůƚĞĚĞƌZĞŇĞdžŝŽŶ
ZĞŇĞdžŝŽŶƵŶĚ&ƌĂŐĞŶnjƵŵĞƌƐƚĞŶDŽĚƵů
Aspekte des Selbstbilds und der Fremdwirkung
^ƚćƌŬĞŶŽƌŝĞŶƟĞƌƚĞ^ĞůďƐƚƌĞŇĞdžŝŽŶ
Man kann nicht nicht kommunizieren, wusste schon Paul Watzlawick.
ŝĞƐĞƌ'ƌƵŶĚƐĂƚnjŐŝůƚďĞƐŽŶĚĞƌƐĨƺƌ^ŝĞĂůƐ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌĂŌ͘& ŽƌŵƵůŝĞƌĞŶ
^ŝĞ/ŚƌĞƌǁĂƌƚƵŶŐĞŶƵŶĚŝĞůĞŬůĂƌĂŶ/ŚƌĞdĞĂŵŵŝƚŐůŝĞĚĞƌ͕ ŚƂƌĞŶ^ŝĞ
ĂŬƟǀƵŶĚŝŶƚĞƌĞƐƐŝĞƌƚnjƵ͕ŐĞďĞŶ^ŝĞĨĂŝƌƵŶĚĚĞƵƚůŝĐŚ&ĞĞĚďĂ ĐŬ͘^ŽǀĞƌ -
ŵĞŝĚĞŶ^ŝĞŵƂŐůŝĐŚĞDŝƐƐǀĞƌƐƚćŶĚŶŝƐƐĞƵŶĚ<ŽŶŇŝŬƚĞ͘ĞŶŶ/ ŚƌdĞĂŵ
ŚĂƚƐĞŶƐŝďůĞŶƚĞŶŶĞŶĨƺƌEŝĐŚƚŐĞƐĂŐƚĞƐ͕^ƟŵŵƵŶŐĞŶƵ ŶĚŽƚƐĐŚĂĨ -
ten zwischen den Zeilen. Sollte es einmal zu Missde utungen kommen,
besprechen Sie im Modul 2 <ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶĨƺƌ<ŝdĂͲ>ĞŝƚƵŶŐĞŶ , wie
^ŝĞŵƂŐůŝĐŚĞ>ƂƐƵŶŐĞŶĂŶŐĞŚĞŶ͘mďƵŶŐĞŶŵŝƚsŝĚĞŽĨĞĞĚďĂĐŬƌ ƵŶĚĞŶ
das Modul ab.
Inhalte des Trainingsmoduls
'ƌƵŶĚůĂŐĞŶĚĞƌ&ƺŚƌƵŶŐƐŬŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶ
mďĞŶǀĞƌƐĐŚŝĞĚĞŶĞƌ<ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶƐŵŽĚĞůůĞ͗&ĞĞĚďĂĐŬ͕ĂŬƟǀĞƐ
ƵŶĚĞŝŶĨƺŚůĞŶĚĞƐƵŚƂƌĞŶ͕/ĐŚͲŽƚƐĐŚĂŌĞŶ͕'ƌĞŶnjĞŶƐĞƚnjĞŶ
Fachliche Beratung und Begleitung von Mitarbeiterinnen
Rahmenbedingungen für Gespräche
<ŽŶŇŝŬƚŵĂŶĂŐĞŵĞŶƚ
ŶǁĞŶĚƵŶŐŝŵ<ŝdĂͲůůƚĂŐ͗ƌƉƌŽďƵŶŐŝŶĚĞƌ^ŝŵƵůĂƟŽŶŵŝƚsŝĚĞŽ
/ŶŚĂůƚĞĚĞƌZĞŇĞdžŝŽŶ
ZĞŇĞdžŝŽŶƵŶĚ&ƌĂŐĞŶnjƵŵnjǁĞŝƚĞŶDŽĚƵů
Das Innere Team von Schulz von Thun
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: Freitag und Samstag, 18. und 19. Januar 2019
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϯϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
ZĞŇĞdžŝŽŶĂŵ&ƌĞŝƚĂŐ͕ϭ͘&ĞďƌƵĂƌϮϬϭϵ
ǀŽŶϭϯ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
Ort: Leichlingen, Hasensprungmühle
Preis: Ϯϵϳ͕ϱϬΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϯϰ
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: Freitag und Samstag, 8. und 9. Februar 2019
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϯϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
ZĞŇĞdžŝŽŶĂŵ^ĂŵƐƚĂŐ͕ϯϬ͘DćƌnjϮϬϭϵ
ǀŽŶϭϯ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
Ort: Leichlingen, Hasensprungmühle
Preis: Ϯϵϳ͕ϱϬΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϯϱ
Fit in der Führungsrolle
10
DŝƚĂƌďĞŝƚĞƌĮŶĚĞŶƵŶĚďŝŶĚĞŶ
DŽĚƵůϯĚĞƐ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌćŌĞƚƌĂŝŶŝŶŐƐ
/ŚƌdƌĂŝŶĞƌĚĞƌDŽĚƵůĞϭďŝƐϯ
Torsten Poppek, Dipl.-Sozialpädagoge und
ŝƉů͘Ͳ^ŽnjŝĂůǁŝƐƐĞŶƐĐŚĂŌůĞƌ͕ĂƌďĞŝƚĞƚƐĞŝƚϮϬϬϮ
selbstständig als Trainer und Coach mit den
^ĐŚǁĞƌƉƵŶŬƚĞŶ ǁĞƌƚĞŽƌŝĞŶƟĞƌƚĞ͕ ĂŐŝůĞ ƵŶĚ
ŐĞƐƵŶĚĞ &ƺŚƌƵŶŐ͕ <ŽŶŇŝŬƚŵĂŶĂŐĞŵĞŶƚ͕ <Ăƌ -
ƌŝĞƌĞ ƐŽǁŝĞ ^ƚƌĞƐƐďĞǁćůƟŐƵŶŐ͘ ^ĞŝŶĞ ƵĨ -
ƚƌĂŐŐĞďĞƌƐŝŶĚhŶƚĞƌŶĞŚŵĞŶ͕ĞŚƂƌĚĞŶƵŶĚ
Bildungseinrichtungen aus unterschiedlichen
Branchen. Zuvor leitete er in einem Verein für
eine sozio-kulturelle Gemeinwesenarbeit die Abteilu ng Jugendarbeit,
ƐƉćƚĞƌ ĚĞŶ ŐĞƐĂŵƚĞŶ sĞƌĞŝŶ͘ Dŝƚ ŚŽŚĞƌ ^ĞŶƐŝďŝůŝƚćƚ ĮŶĚĞƚ Ğƌ >ƂƐƵŶ -
ŐĞŶŝŶŬŽŶŇŝŬƚŚĂŌĞŶ^ŝƚƵĂƟŽŶĞŶƵŶĚďĞŐůĞŝƚĞƚDĞŶƐĐŚĞ ŶŝŶsĞƌćŶĚĞ -
rungsprozessen.
Als Hausleitung sind Sie zugleich Personalchef und wissen, dass Ihr
Personal das Herz Ihrer Einrichtung ist.
/ŵ DŽĚƵů ϯ DŝƚĂƌďĞŝƚĞƌ ĮŶĚĞŶ ƵŶĚ ďŝŶĚĞŶ lernen Sie, wie Sie das
ďĞƐƚĞWĞƌƐŽŶĂůĨƺƌ/ŚƌĞ<ŝdĂĮŶĚĞŶƵŶĚǁŝĞ^ŝĞŵŝƚĞŝŶĞƌƺďĞƌů ĞŐƚĞŶ
Einarbeitung neue Mitarbeiterinnen willkommen heiße n, sodass sie
ƐŝĐŚǀŽŶĞŐŝŶŶĂŶǁŽŚůĨƺŚůĞŶ͘ƵĚĞŵĞƌƂƌƚĞƌŶ^ŝĞ͕ǁŝĞ^ŝĞĚŝĞ ƵŶƚĞƌ -
ƐĐŚŝĞĚůŝĐŚĞŶ >ĞďĞŶƐůćƵĨĞ ƵŶĚ ŵƵůƟĚŝƐnjŝƉůŝŶćƌĞŶ <ŽŵƉ ĞƚĞŶnjĞŶ /ŚƌĞƌ
dĞĂŵŵŝƚŐůŝĞĚĞƌďĞƐƚŵƂŐůŝĐŚĂƌƌĂŶŐŝĞƌĞŶ͘
Inhalte des Trainingsmoduls
WĞƌƐŽŶĂůĂƵƐǁĂŚů͗KƉƟŵĂůĞdĞĂŵͲƵƐĂŵŵĞŶƐĞƚnjƵŶŐ
ŶĨŽƌĚĞƌƵŶŐƐƉƌŽĮů;ĞͿĨƺƌWůĂŶƐƚĞůůĞŶʹ<ƌŝƚĞƌŝĞŶĨƺƌĚŝĞƵƐǁĂŚů
Bewerberauswahl: Sichten von Bewerbungsunterlagen
ƵĩĂƵƵŶĚďůĂƵĨĞŝŶĞƐ:ŽďŝŶƚĞƌǀŝĞǁƐĞŝŶƐĐŚů͘sŝĚĞŽĨĞĞĚďĂĐŬ
Einarbeitung von neuen Mitarbeiterinnen
Gruppendynamik in Teams
&ƺŚƌĞŶǀŽŶŵƵůƟĚŝƐnjŝƉůŝŶćƌĞŶdĞĂŵƐ
/ŶŚĂůƚĞĚĞƌZĞŇĞdžŝŽŶ
ZĞŇĞdžŝŽŶƵŶĚ&ƌĂŐĞŶnjƵŵĚƌŝƩĞŶDŽĚƵů
ĞĂƌďĞŝƚƵŶŐǀŽŶŵŝƚŐĞďƌĂĐŚƚĞŶ^ŝƚƵĂƟŽŶĞŶĂƵƐĚĞŵ&ƺŚƌƵŶŐƐͲ
ĂůůƚĂŐĂŶŚĂŶĚĚĞƌDĞƚŚŽĚĞͣZĞŇĞĐƟŶŐdĞĂŵ͞
11
ĞŝƚͲƵŶĚ^ĞůďƐƚŵĂŶĂŐĞŵĞŶƚĨƺƌ<ŝdĂͲ>ĞŝƚƵŶŐĞŶ
DŽĚƵůϰĚĞƐ&ƺŚƌƵŶŐƐŬƌćŌĞƚƌĂŝŶŝŶŐƐ
Ihre Trainerin
ƌŝŐŝƩĂnjŝĞƐůĂ͕ Erzieherin und Dipl.-Pädago-
gin mit Studienschwerpunkt Erwachsenenbil-
dung, Ausbildung in Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapie und Introvisionsberaterin, ist
ƐĞŝƚ ϭϱ :ĂŚƌĞŶ ďĞƌĂƚĞŶĚ ƵŶĚ ĂůƐ dƌĂŝŶĞƌŝŶ ŝŶ
ĚĞƌ'ĞƐƵŶĚŚĞŝƚƐƉƌćǀĞŶƟŽŶƚćƟŐ͘^ŝĞĂƌďĞŝƚĞƚ
ĨƌĞŝďĞƌƵŇŝĐŚĨƺƌ<ƌĂŶŬĞŶŬĂƐƐĞŶ͕ĞƌƵĨƐŐĞŶŽƐ -
ƐĞŶƐĐŚĂŌĞŶ͕ĚŝĞŬĂĚĞŵŝĞDŽŶƚͲĞŶŝƐƵŶĚŝŶ
hŶƚĞƌŶĞŚŵĞŶ͘ /ŚƌĞ dŚĞŵĞŶ ƐŝŶĚ ^ĞůďƐƚͲ ƵŶĚ
ĞŝƚŵĂŶĂŐĞŵĞŶƚ͕ ŵĞŶƚĂůĞƐ dƌĂŝŶŝŶŐ͕ ZĞƐŝůŝĞŶnj͕ <ŽŶŇŝŬ ƚŵŽĚĞƌĂƟŽŶ
und gesunder Schlaf.
,ŝŶƚĞƌĨƌĂŐĞŶ^ŝĞĚĞŶhŵŐĂŶŐŵŝƚ/ŚƌĞƌĞŝƚƵŶĚĂŶĂůLJƐŝĞƌĞŶ^ ŝĞ/ŚƌĞ
ƉĞƌƐƂŶůŝĐŚĞŶͣĞŝƞƌĞƐƐĞƌ͊͞/ŶĞŝŶĞƌŝŶĚŝǀŝĚƵĞůůĞŶ^ƚćƌŬĞŶ ͲƵŶĚ^ĐŚǁć -
ĐŚĞŶĂŶĂůLJƐĞ ĞƌŬĞŶŶĞŶ ^ŝĞ ƉĞƌƐƂŶůŝĐŚĞ &ćŚŝŐŬĞŝƚĞŶ ďĞnjŽŐĞŶĂƵĨ /ŚƌĞ
ďĞƌƵŇŝĐŚĞŶ ƵĨŐĂďĞŶďĞƌĞŝĐŚĞ͘ ŶŚĂŶĚ ĚĞƌ ^DZdͲ&ŽƌŵĞů ŬŽŶŬƌĞƟ -
ƐŝĞƌĞŶ^ŝĞ/ŚƌĞƉĞƌƐƂŶůŝĐŚĞŶƵŶĚďĞƌƵŇŝĐŚĞŶŝĞůĞƵŶĚďƌŝŶŐ ĞŶƐŝĞŝŶ
ĞŝŶĞ ĚƵƌĐŚŐĞŚĞŶĚĞ͕ njĞŝƚůŝĐŚĞ ^ƚƌƵŬƚƵƌ͘ ^ŝĞ ĞƌĨĂƐƐĞŶ ƐLJƐƚĞŵĂƟƐĐŚ ĚŝĞ
ĂƵŌƌĞƚĞŶĚĞŶ^ƚƂƌƵŶŐĞŶ/ŚƌĞƐďĞƌƵŇŝĐŚĞŶůůƚĂŐƐ͘dŝƉƉƐnjƵŵh ŵŐĂŶŐ
ŵŝƚ^ƚƂƌƵŶŐĞŶŚĞůĨĞŶ/ŚŶĞŶĚĂďĞŝ͕^ƚƂƌƵŶŐƐĞŝŶŇƺƐƐĞnjƵŵŝŶŝŵŝĞƌĞŶ͘
Zudem erhalten Sie mit der Methode des Mentaltrainings aus d em
Sport eine hilfreiche Strategie zur Durchsetzung der gesetzten Ziele .
Inhalte des Trainingsmoduls
hŵŐĂŶŐŵŝƚĞŝƚ
Klären von Zielen
<ŽŶnjĞŶƚƌĂƟŽŶƵŶĚtĂŚƌŶĞŚŵƵŶŐ
^ƚƂƌƵŶŐĞŶĞƌŬĞŶŶĞŶƵŶĚǀĞƌƌŝŶŐĞƌŶ
Kennenlernen von Methoden aus dem Mentaltraining
/ŶŚĂůƚĞĚĞƌZĞŇĞdžŝŽŶ
ZĞŇĞdžŝŽŶƵŶĚ&ƌĂŐĞŶnjƵŵǀŝĞƌƚĞŶDŽĚƵů
ĞĂƌďĞŝƚĞŶǀŽŶ;ŝŶŶĞƌĞŶͿ^ƚŽůƉĞƌƐƚĞŝŶĞŶŵŝƚĚĞƌDĞƚŚŽĚĞ
der Introvision
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚƵŶĚŽŶŶĞƌƐƚĂŐ͕ϯ͘ƵŶĚϰ͘ƉƌŝůϮϬϭϵ
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϯϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
ZĞŇĞdžŝŽŶĂŵ&ƌĞŝƚĂŐ͕Ϯϲ͘ƉƌŝůϮϬϭϵ
ǀŽŶϭϯ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
Ort: Leichlingen, Hasensprungmühle
Preis: Ϯϵϳ͕ϱϬΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϯϲ
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: &ƌĞŝƚĂŐƵŶĚ^ĂŵƐƚĂŐ͕Ϯϰ͘ƵŶĚϮϱ͘DĂŝϮϬϭϵ
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϯϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
ZĞŇĞdžŝŽŶĂŵDŝƩǁŽĐŚ͕ϭϵ͘:ƵŶŝϮϬϭϵ
ǀŽŶϭϯ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
Ort: Leichlingen, Hasensprungmühle
Preis: Ϯϵϳ͕ϱϬΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϯϳ
12 ϭϯ
Kein Platz für Mobbing Das Trauma bei Kindern mit Kriegs- und Fluchterfahrung
Handeln und vorbeugen
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
ĞƫŶĂ>ĂŶŐŶĞƌ ist seit 2009 psychologische
ĞƌĂƚĞƌŝŶ Ĩƺƌ ^ƚƌĞƐƐďĞǁćůƟŐƵŶŐ͕ DŽďďŝŶŐ͕
ƵƌŶŽƵƚƵŶĚŶƚƐƉĂŶŶƵŶŐŝŵĞŝŐĞŶĞŶhŶƚĞƌ -
ŶĞŚŵĞŶ ͣĂƐ ^ƚƌĞƐƐ ^ƚƵĚŝŽ͞ ŝŶ tŝƩĞŶ ƚćƟŐ͘
Zudem ist sie ausgebildete Sexualpädagogin.
ĞƫŶĂ >ĂŶŐŶĞƌ ďůŝĐŬƚ ĂƵĨ ƺďĞƌ ϭϲ :ĂŚƌĞ ƌ -
fahrung als Erzieherin aus Überzeugung. Als
psychologische Beraterin und Autorin unter-
Ɛƚƺƚnjƚ ^ŝĞ ŶƵŶ DĞŶƐĐŚĞŶ ŝŶ ŝŚƌĞŶ ƉĞƌƐƂŶůŝ -
chen Stress- und Krisenzeiten und gibt ihr umfangreiches Prax iswissen
in Vorträgen, Workshops und Coachings weiter.
DŽďďŝŶŐŝƐƚŝŶĂůůĞƌDƵŶĚĞʹŵĂůƐĐŚĞƌnjŚĂŌ͕ŵĞŝƐƚĂďĞƌ;ƐĞŚƌͿƐĐŚŵĞƌnj -
ŚĂŌ͊tŝƌǁŽůůĞŶŬůćƌĞŶ͕ǁĂƐDŽďďŝŶŐŝƐƚƵŶĚǁĞůĐŚĞhƌƐĂĐŚĞŶ͕ &Žƌ -
ŵĞŶƐŽǁŝĞ&ŽůŐĞŶDŽďďŝŶŐŚĂƚ͘'ůĞŝĐŚnjĞŝƟŐŐĞŚƚĞƐĚĂƌƵŵ͕ĚŝĞ<ŝŶĚĞƌ
gegen Mobbing zu stärken. Erfahren Sie, mit welchen Schwerp unkten
ĞŝŶWƌćǀĞŶƟŽŶƐŬŽŶnjĞƉƚŐĞĨƺůůƚƐĞŝŶŵƵƐƐƵŶĚǁŝĞ^ŝĞĚŝĞƐĞƐŝŵ ƉćĚĂ -
ŐŽŐŝƐĐŚĞŶůůƚĂŐƵŵƐĞƚnjĞŶŬƂŶŶĞŶ͘
Inhalte
Mobbing verstehen: Merkmale, Anzeichen und Folgen von Mobbing
WůĂŶƵŶŐƵŶĚ'ĞƐƚĂůƚƵŶŐǀŽŶŬƟǀŝƚćƚĞŶŵŝƚĞŝŶnjĞůŶĞŶ<ŝŶĚĞƌŶ
und der Gruppe
ŬƟǀŝƚćƚĞŶƵŶĚDĂƚĞƌŝĂůŝĞŶnjƵĚĞŶ^ĐŚǁĞƌƉƵŶŬƚĞŶ
- Stärkung des Selbstbewusstseins
- Gemeinsamkeiten und Gruppengefühl stärken und
hŶƚĞƌƐĐŚŝĞĚĞĂŬnjĞƉƟĞƌĞŶ
Ͳ hŵŐĂŶŐŵŝƚtƵƚ͕dƌĂƵƌŝŐŬĞŝƚ͕EĞŝĚĞƚĐ͘
Ͳ hŵŐĂŶŐŵŝƚ<ŽŶŇŝŬƚĞŶ
Ͳ &ƂƌĚĞƌƵŶŐǀŽŶŝŐĞŶŝŶŝƟĂƟǀĞƵŶĚƉĞƌƐƂŶůŝĐŚĞƌ
Verantwortungsübernahme
Ͳ hŵŐĂŶŐŵŝƚĞƐĐŚŝŵƉĨƵŶŐĞŶƵŶĚ,ćŶƐĞůĞŝĞŶ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ ƵŶĚ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ ĚŝĞ ĚĂƐ ^ĞůďƐƚďĞ -
ǁƵƐƐƚƐĞŝŶ ƵŶĚ 'ĞŵĞŝŶƐĐŚĂŌƐŐĞĨƺŚů ĚĞƌ <ŝŶĚĞƌ ƐƚćƌŬĞŶ ƵŶĚ ƐŽ<ŽŶ -
ŇŝŬƚĞŶŽĚĞƌDŽďďŝŶŐǀŽƌďĞƵŐĞŶǁŽůůĞŶ͘
dƌĂƵŵĂƟƐŝĞƌƵŶŐǀĞƌƐƚĞŚĞŶƵŶĚƉĂƐƐĞŶĚĞŶŐĞďŽƚĞĞŶƚǁŝĐŬĞůŶ
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Malene Budde, Dipl.-Sozialpädagogin, Kinder-
ƵŶĚ:ƵŐĞŶĚůŝĐŚĞŶƉƐLJĐŚŽƚŚĞƌĂƉĞƵƟŶ͕ĂƌďĞŝƚĞƚ
ƐĞŝƚ ϮϬϬϱ ƉƐLJĐŚŽƚŚĞƌĂƉĞƵƟƐĐŚ ŵŝƚ <ŝŶĚĞƌŶ͕
Jugendlichen und Erwachsenen in eigener
Praxis in Düsseldorf. Darüber hinaus über-
nimmt sie zahlreiche Fortbildungs- und Super-
ǀŝƐŝŽŶƐƚćƟŐŬĞŝƚĞŶ ŝŶ ƉƐLJĐŚŽƚŚĞƌĂƉĞƵƟƐĐŚĞŶ
und pädagogischen Kontexten, u. a. zur Trau-
ŵĂƟƐŝĞƌƵŶŐďĞŝ'ĞŇƺĐŚƚĞƚĞŶ͘
hŶƐĞƌĞ WćĚĂŐŽŐŝŶŶĞŶ ŝŶ &ůƺĐŚƚůŝŶŐƐƵŶƚĞƌŬƺŶŌĞŶ ďŝĞƚĞŶ ĚĞŶ <ŝŶĚĞƌŶ
ĞŝŶŝůĚƵŶŐƐͲƵŶĚ^ƉŝĞůƉƌŽŐƌĂŵŵŵŝƚ,Ğƌnj͘ŝĞ<ŝŶĚĞƌǁĞƌĚĞŶŽīĞŶĨƺƌ
ŶĞƵĞ<ŽŶƚĂŬƚĞƵŶĚŬƂŶŶĞŶĚŝĞŽŌŵĂůƐƐĐŚƌĞĐŬůŝĐŚĞŶƌ ĨĂŚƌƵŶŐĞŶĚĞƐ
Krieges und der Flucht hinter sich lassen. Doch wie gehen Sie als pädago-
ŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌŵŝƚĚĞŶƚƌĂƵŵĂƟƐŝĞƌĞŶĚĞŶƌůĞďŶŝƐƐĞŶƵŵ͍tĞůĐŚĞ,ŝů -
fen sind sinnvoll oder gar schädlich? Im eintägigen Seminar beantwortet
/ŚŶĞŶ ĚŝĞ ĞƌĨĂŚƌĞŶĞ <ŝŶĚĞƌͲ ƵŶĚ :ƵŐĞŶĚůŝĐŚĞŶƉƐLJĐŚŽƚŚĞƌĂƉĞƵƟŶ /ŚƌĞ
&ƌĂŐĞŶ͘ ^Ž ŬƂŶŶĞŶ ^ŝĞ ŵŝƚŚĞůĨĞŶ͕ ĚĂƐƐ <ŝŶĚĞƌ sĞƌƚƌĂƵĞŶ ŝŶ DĞŶƐĐŚĞŶ
njƵƌƺĐŬŐĞǁŝŶŶĞŶƵŶĚĚŝĞƐŽnjŝĂůĞƐŽǁŝĞƐƉƌĂĐŚůŝĐŚĞ/ŶƚĞŐƌĂƟŽŶŐĞůŝŶŐƚ͘
Inhalte
dƌĂƵŵĂƟƐŝĞƌƵŶŐǀĞƌƐƚĞŚĞŶƵŶĚĞƌŬĞŶŶĞŶ
Verarbeitungsprozesse der Fluchterfahrung und des
Traumas als Kind und als Erwachsener verstehen
hŵŐĂŶŐŵŝƚƐƚĂƌŬĞŶŵŽƟŽŶĞŶŐĞŇƺĐŚƚĞƚĞƌ<ŝŶĚĞƌ
hŶƚĞƌƐƚƺƚnjƵŶŐƐŵƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞƌ&ĂĐŚŬƌćŌĞ͗
tĂƐŚŝůŌ͕ǁĂƐƐĐŚĂĚĞƚ͍
Übertragungsanzeichen: Grundhaltung und Psychohygiene
pädagogischer Betreuer
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ 'ƌƵƉƉĞŶͲ ƵŶ Ě ,ĂƵƐůĞŝ -
tungen, die Kinder mit Kriegs- und Fluchterfahrung betreue n, deren
ƚƌĂƵŵĂƟƐŝĞƌĞŶĚĞƌůĞďŶŝƐƐĞďĞƐƐĞƌǀĞƌƐƚĞŚĞŶƵŶĚƉĂƐ ƐĞŶĚĞŶŐĞďŽ -
ƚĞƵŶƚĞƌďƌĞŝƚĞŶŵƂĐŚƚĞŶ͘
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϭϵ͘^ĞƉƚĞŵďĞƌϮϬϭϴ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: Wuppertal, Ev. Kirchengemeinde Langerfeld
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1801
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: Freitag, 28. September 2018
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: ƺƐƐĞůĚŽƌĨ͕DŽďŝůĞ<ŝdĂsƂůŬůŝŶŐĞƌ^ƚƌĂƘĞ
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϴϬϰ
Bereits ausgebucht
Anmeldung auf
tĂƌƚĞůŝƐƚĞŵƂŐůŝĐŚ͊
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣĞƫŶĂ>ĂŶŐŶĞƌƐĞƚnjƚĞĚŝĞ^ĐŚǁĞƌƉƵŶŬƚĞŬŽŵƉĞƚĞŶƚŶĂĐŚĚĞŵĞĚĂƌĨ
ĚĞƌŶǁĞƐĞŶĚĞŶƵŶĚĞƌŵƂŐůŝĐŚƚĞƐŽĞŝŶĞŶŝŶƚĞƌĞƐƐĂŶƚ ĞŶ͕ŵŽƟǀŝĞƌƚĞŶ
ƵŶĚĨĂĐŚůŝĐŚƐĞŚƌŐƵƚĞŶƵƐƚĂƵƐĐŚĂůůĞƌdĞŝůŶĞŚŵĞŶĚĞŶ͘͞
ŶũĂ^ĐŚŵŝĚƚͲĂůĞƐ͕WƌŽũĞŬƚůĞŝƚƵŶŐDŽďŝůĞ<ŝdĂ͕ƺƐƐĞůĚŽƌĨƵŶĚ<ƂůŶ
ϭϰ ϭϱ
Inklusive KiTa Abenteuer im Wald
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Maike Goedert, staatl. anerkannte Erziehe-
ƌŝŶ͕ ƐƚĂĂƚů͘ ŐĞƉƌƺŌĞ tŝƌƚƐĐŚĂŌƐĂƐƐŝƐƚĞŶƟŶ͕
ŝƐƚƐĞůďƐƚƐƚćŶĚŝŐĞŽnjĞŶƟŶƵŶĚĞƌĂƚĞƌŝŶĨƺƌ
soziale Einrichtungen. Ihre Kernkompetenzen
liegen in der Erwachsenenbildung, KiTa-Bera-
tung, Konzeptentwicklung sowie der Betrach-
tung dieser Themen als Autorin. Sie hat einige
Jahre als KiTa-Leitung, OGS-Gruppenleitung
und Familienzentrumsleitung gearbeitet. Da-
bei standen vor allem die QM-Entwicklung, das Perso nalmanagement
ƵŶĚĚŝĞKƌŐĂŶŝƐĂƟŽŶƐͲƵŶĚsĞƌǁĂůƚƵŶŐƐƐƚƌƵŬƚƵƌŝŵsŽƌĚĞƌŐƌƵŶĚ͘
Wie bringt man alle unter ein Dach?
tĂƐƐƚĞĐŬƚŚŝŶƚĞƌĚĞŵĞŐƌŝīĚĞƌ/ŶŬůƵƐŝŽŶ͍tĞůĐŚĞŚĂŶĐĞŶď ŝĞƚĞƚ
eine inklusive Haltung? Aber auch: Welche Herausfor derungen sind
zu meistern? Nicht nur werden diese und weitere Fragestellu ngen im
Seminar bearbeitet, die Teilnehmenden erfahren auch konkr ete An-
gebotsstrukturen, um ihre KiTa wirklich inklusiv zu gestalt en.
Inhalte
ĞŐƌŝīƐŬůćƌƵŶŐ͗^ŽnjŝŽůŽŐŝƐĐŚĞƌĞŐƌŝīƵŶĚ/ŶŬůƵƐŝǀĞWćĚĂŐŽŐŝŬ
Gesetzliche Grundlage
Chancen der Inklusion
ŶŐĞďŽƚƐƐƚƌƵŬƚƵƌ͗tĂƐŬƂŶŶĞŶǁŝƌŝŶĚĞƌ<ŝdĂƵŵƐĞƚnjĞŶ͍
mďĞƌĨŽƌĚĞƌƵŶŐ͕hŶƚĞƌĨŽƌĚĞƌƵŶŐƵŶĚĞŝƚŵĂŶĂŐĞŵĞŶƚ
Netzwerkarbeit
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ 'ƌƵƉƉĞŶͲ Ƶ ŶĚ ,ĂƵƐůĞŝ -
ƚƵŶŐĞŶ͕ĚŝĞŬŽŶŬƌĞƚĞŶŐĞďŽƚĞƵŶĚ^ƚƌƵŬƚƵƌĞŶnjƵƌhŵƐ ĞƚnjƵŶŐĞŝŶĞƌ
Inklusiven Pädagogik suchen.
Erleben Sie Natur mit allen Sinnen und viel Spaß!
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Andrea Hirsch ƐƚƵĚŝĞƌƚĞŝŽůŽŐŝĞƵŶĚdĞdžƟůĞƐ
Gestalten und ist seit 1990 in der Waldpäda-
ŐŽŐŝŬƚćƟŐ͘^ĞŝƚϮϬϭϭďĞƚƌĞƵƚƐŝĞĚĂƐtĂůĚŵŽ -
ďŝů ĚĞƌ ^ĐŚƵƚnjŐĞŵĞŝŶƐĐŚĂŌ ĞƵƚƐĐŚĞƌ tĂůĚ
und ist mit einem umgebauten Transporter
europaweit unterwegs. Sie besucht Kinder-
gärten und Schulen oder betreut Gruppen
ďĞŝƌůĞďŶŝƐƚĂŐĞŶŝŵtĂůĚ͘ϮϬϭϱĞƌůĂŶŐƚĞƐŝĞ
njƵƐćƚnjůŝĐŚĚĂƐĞƌƟĮŬĂƚĨƺƌͣŝůĚƵŶŐĨƺƌEĂĐŚ -
ŚĂůƟŐĞŶƚǁŝĐŬůƵŶŐ͘͞&ƺƌŝŚƌĞďĞƐŽŶĚĞƌĞŶsĞƌĚŝĞŶƐƚĞŝŵĞƌ ĞŝĐŚĚĞƌ
EĂƚƵƌͲƵŶĚhŵǁĞůƚďŝůĚƵŶŐǁƵƌĚĞƐŝĞϮϬϭϴĚƵƌĐŚEZtͲh ŵǁĞůƚŵŝŶŝƐ -
ƚĞƌŝŶŚƌŝƐƟŶĂ^ĐŚƵůnjĞ&ƂĐŬŝŶŐŝŵƺƐƐĞůĚŽƌĨĞƌ>ĂŶĚƚĂŐĂƵƐŐĞnjĞŝĐŚŶĞƚ͘
tŝƌǁŝƐƐĞŶ͕ĚĂƐƐƐŝĐŚƵĨĞŶƚŚĂůƚĞŝŶĚĞƌEĂƚƵƌƉŽƐŝ ƟǀĂƵĨĚŝĞŵĞŶƚĂůĞ͕
soziale, psychische und physische Entwicklung von K indern auswirken.
Spielerisch und mit viel Spaß erproben sie sich selbst und werden gesun-
de selbstbewusste Menschen.
Im eintägigen Seminar gehen Sie in den Wald und erleben an konkreten
ĞŝƐƉŝĞůĞŶ͕ŵŝƚǁĞůĐŚĞŶtĂůĚĂŬƟŽŶĞŶ^ŝĞEĂƚƵƌĞƌůĞďďĂƌŵĂĐŚĞŶʹƵŶĚ
sich so mit Entwicklungsthemen wie Gesundheit, Ernährung, Bewegung
und Entspannung auseinandersetzen.
ŝƩĞǁĞƩĞƌĨĞƐƚĞ<ůĞŝĚƵŶŐŵŝƚďƌŝŶŐĞŶ͊
Inhalte
Das Haus des Waldes Stockwerkbau
Gefahren im Wald
Tiere als Bewohner
tŝůĚŬƌćƵƚĞƌʹĞƐƐďĂƌĞƵŶĚŐŝŌŝŐĞ
ƵďĞƌĞŝƚƵŶŐǀŽŶ<ƂƐƚůŝĐŚŬĞŝƚĞŶĂƵƐĚĞƌEĂƚƵƌ
Naturerfahrungsspiele Erfahrung mit allen Sinnen
Landart aus Naturmaterialien Deko und Schmuck basteln
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ĚŝĞĚƵƌĐŚƵŶŵŝƩĞůďĂƌĞƐƌůĞďĞŶŝŵ> ĞďĞŶƐ -
raum Wald eigene Sinne schärfen, ihre Artenkenntnis erwei tern, ihr
tŝƐƐĞŶ ƺďĞƌ ƂŬŽůŽŐŝƐĐŚĞ ƵƐĂŵŵĞŶŚćŶŐĞ ǀĞƌƟĞĨĞŶ ƵŶĚ ŝŚƌĞŶ <ŝŶ -
ĚĞƌŶĚŝĞEĂƚƵƌŵŝƚ&ƌĞƵĚĞǀĞƌŵŝƩĞůŶǁŽůůĞŶ͘
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϭϳ͘KŬƚŽďĞƌϮϬϭϴ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂtĂůŶƵƐƐǁĞŐ
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1802
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: ŝĞŶƐƚĂŐ͕ϭϯ͘EŽǀĞŵďĞƌϮϬϭϴ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: Wuppertal, Waldpädagogisches
Zentrum & Arboretum Burgholz
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1808
Bereits ausgebucht
Anmeldung auf
tĂƌƚĞůŝƐƚĞŵƂŐůŝĐŚ͊
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣƐǁĂƌĞŝŶĞƐĞŚƌƐĐŚƂŶĞ&ŽƌƚďŝůĚƵŶŐ͕ĚĂĞƐĂƵƐƐĐŚů ŝĞƘůŝĐŚĚĂƌƵŵŐŝŶŐ͕
/ĚĞĞŶnjƵďĞŬŽŵŵĞŶ͕ǁŝĞŵĂŶĞŝŶĞŶtĂůĚƚĂŐD/d<ŝŶĚĞƌŶŐĞƐƚĂůƚĞŶŬĂŶŶ͘
tŝƌĚƵƌŌĞŶĂůůĞƐƐĞůďĞƌĞƌĨĂŚƌĞŶƵŶĚĂŶǁĞŶĚĞŶ͕ǁĞƐŚĂůďsŝĞůĞƐŝŵ<ŽƉĨ
ŐĞďůŝĞďĞŶŝƐƚƵŶĚƐŽĨŽƌƚŝŵtĂůĚŵŝƚĚĞŶ<ŝŶĚĞƌŶƵŵƐĞƚnjďĂƌǁĂƌ͊͞
ŝĂŶĐĂ,ŝŶnj͕WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌ͕<ŝdĂdĂůͲ^ƚƌŽůĐŚĞ͕tƵƉƉĞƌƚĂů
ϭϲ ϭϳ
Grundlagen des pädagogischen Alltags in Kindertageseinrichtungen ŝůĚƵŶŐƐͲƵŶĚ>ĞƌŶŐĞƐĐŚŝĐŚƚĞŶ͗ĂƐ>ĞƌŶĞŶĚĞƌ<ŝŶĚĞƌĨĞŝĞƌŶ͊
hŵƐĞƚnjƵŶŐǀŽŶƚŚĞŽƌĞƟƐĐŚĞŵtŝƐƐĞŶŝŶƉƌĂŬƟƐĐŚĞƐ,ĂŶĚĞůŶ
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
ŝƌŐŝƩ:ĂĐŽďƐ ist ausgebildete Erzieherin und
studierte Dipl.-Sozialpädagogin. Sie verfügt
über umfangreiche Erfahrung in der Leitung
ǀŽŶ <ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƐƚćƩĞŶ ƵŶĚ ŝŶ ĚĞƌ DŝƚĂƌďĞŝ -
terführung. Seit mehreren Jahren ist sie als
ŝůĚƵŶŐƐƌĞĨĞƌĞŶƟŶŝŶĚĞƌƵƐͲƵŶĚtĞŝƚĞƌďŝů -
ĚƵŶŐǀŽŶ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƉŇĞŐĞƉĞƌƐŽŶĞŶƵŶĚƌ -
njŝĞŚĞƌŝŶŶĞŶŝŵhϯͲĞƌĞŝĐŚƚćƟŐ͘^ŝĞĂƌďĞŝƚĞƚ
aktuell als Train-the-Trainer nach dem neuen
ŬŽŵƉĞƚĞŶnjŽƌŝĞŶƟĞƌƚĞŶYƵĂůŝƚćƚƐŚĂŶĚďƵĐŚ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƉŇĞŐĞ; Y,Ϳ͘
Tauchen Sie ein in einen lebendigen Arbeitsalltag mit Kindern bis sechs
Jahren. Wecken Sie Ihre eigene Neugierde, sich mit Lust und F reude
ĚĞŶǀŝĞůĞŶ&ƌĂŐĞŶĚĞƐůůƚĂŐƐŝŶĚĞƌ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƐƚćƩĞnjƵƐƚĞ ůůĞŶ͘/ŵ
gemeinsamen Austausch entwickeln Sie im zweitägigen Seminar
ƉƌĂŬƟƐĐŚĂŶǁĞŶĚďĂƌĞ/ŶŚĂůƚĞĨƺƌĚŝĞĂůůƚćŐůŝĐŚĞƌnj ŝĞŚƵŶŐƐͲƵŶĚŝů -
dungsbegleitung von Kindern.
Inhalte
ĞƌŝůĚƵŶŐƐĂƵŌƌĂŐEZt
Bindung und Bildung
Das Bild vom Kind, kindliche Bildungsprozesse
Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung
hŵŐĂŶŐŵŝƚĂůƚĞƌƐŐĞŵŝƐĐŚƚĞŶ'ƌƵƉƉĞŶ
Regeln und Rituale im Alltag
^ŝƚƵĂƟŽŶƐĂŶƐĂƚnjƵŶĚWĂƌƟnjŝƉĂƟŽŶ
Singen, spielen, tanzen: Lieder und Fingerspiele für
verschiedene Gelegenheiten
ĞƌZĂƵŵĂůƐĚƌŝƩĞƌƌnjŝĞŚĞƌ
Das Seminar richtet sich an
^ŽnjŝĂůƉćĚĂŐŽŐŝŶŶĞŶ͕ƌnjŝĞŚƵŶŐƐǁŝƐƐĞŶƐĐŚĂŌůĞƌŝŶŶĞŶ͕<ŝ ŶĚĞƌŬƌĂŶŬĞŶ -
ƉŇĞŐĞƌŝŶŶĞŶƐŽǁŝĞ,ĂƵƐůĞŝƚƵŶŐĞŶ͕ĚŝĞĂůƐYƵĞƌĞŝŶƐƚĞŝŐĞƌŝŶĚĞƌ<ŝdĂ
ĂƌďĞŝƚĞŶƵŶĚƉƌĂŬƟƐĐŚĞ/ĚĞĞŶĨƺƌĚĞŶ<ŝdĂͲůůƚĂŐǁƺŶƐĐŚĞŶ͘
ŝĞ/ŶƚĞƌĞƐƐĞŶĚĞƌ<ŝŶĚĞƌĚŝĂůŽŐŝƐĐŚďĞŽďĂĐŚƚĞŶ͕ĞŝŶƐĐŚćƚnjĞŶƵŶĚĚŽŬƵŵĞŶƟĞƌĞŶ
Ihr Experte
Torsten Krey-Gerve ist freier Fortbilder, Kauf-
mann und Erzieher. Seine Seminarteilnehme-
ƌŝŶŶĞŶ ƵŶĚ ƉƌŽĮƟĞƌĞŶ ǀŽŶ ƐĞŝŶĞƌ ĨƵŶĚŝĞƌƚĞŶ
Erfahrung als Leiter mehrerer Kindertages-
ƐƚćƩĞŶ͘ƌŝƐƚDŝƚĞŶƚǁŝĐŬůĞƌĚĞƌ/ĚĞĞͣĂƐŝů -
ĚƵŶŐƐďƵĐŚ͞ ĚĞƌ 't ƐŽǁŝĞ DƵůƟƉůŝŬĂƚŽƌ Ĩƺƌ
das Projekt Bildungs- und Lerngeschichten.
Entdecken Sie das Lernen der Kinder! In unserem zweitägigen Seminar
entwickeln Sie ein gutes Verständnis für die indivi duellen Lernprozes-
se der Kinder und stärken so Ihre professionelle De utungskompetenz.
Mit dem Kennenlernen der Idee der Bildungs- und Ler ngeschich-
ƚĞŶ͕ĚŝĞŝŚƌĞŶhƌƐƉƌƵŶŐŝŶEĞƵƐĞĞůĂŶĚŚĂƚ͕ƵŶĚ/ŚƌĞƌƉćĚĂŐŽŐŝ ƐĐŚĞŶ
Grundhaltung bereichern Sie den pädagogischen Allta g. Sie verbes-
sern Ihr Bildungsangebot und bekommen direkt umsetzb are Ideen
njƵŵĞŽďĂĐŚƚĞŶƵŶĚŽŬƵŵĞŶƟĞƌĞŶ͕ĂƵƐĚĞŶĞŶĞŝŶĞŬŝŶĚnjĞŶƚƌŝ ĞƌƚĞ
Alltagsgestaltung hervorgeht.
Im Seminar lernen Sie
Was Lerngeschichten sind und weshalb wir sie schreiben
tĂƐĞƐŵŝƚͣ>ĞƌŶĚŝƐƉŽƐŝƟŽŶĞŶ͞ĂƵĨƐŝĐŚŚĂƚ
Mit welcher Grundhaltung wir beobachten
Was eine gelungene Lerngeschichte auszeichnet
tŝĞ<ŝŶĚĞƌǀŽŶĞŝŶĞƌ>ĞƌŶŐĞƐĐŚŝĐŚƚĞƉƌŽĮƟĞƌĞŶ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ 'ƌƵƉƉĞŶͲ ƵŶ Ě ,ĂƵƐůĞŝ -
tungen, die Bildungs- und Lerngeschichten in den pädagogisc hen All-
tag praxisnah und im Dialog mit Kind und Familie integrieren wollen.
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ /ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: &ƌĞŝƚĂŐƵŶĚ^ĂŵƐƚĂŐ͕Ϯϯ͘ƵŶĚϮϰ͘EŽǀĞŵďĞƌϮϬϭϴ
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϭϬ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂtŝĐŚƚĞůƐƚĂĚƚ
Preis: ϮϬϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1809
Termin: ŽŶŶĞƌƐƚĂŐƵŶĚ&ƌĞŝƚĂŐ͕Ϯϰ͘ƵŶĚϮϱ͘:ĂŶƵĂƌϮϬϭϵ
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: tƵƉƉĞƌƚĂů͕<ŝdĂĂƵŶŬƂŶŝŐĞ
Preis: ϮϬϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1812
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣŝĞ&ŽƌƚďŝůĚƵŶŐ͢ŝůĚƵŶŐƐͲƵŶĚ>ĞƌŶŐĞƐĐŚŝĐŚƚĞŶ͚ďĞŝdŽƌƐƚĞŶ<ƌĞLJͲ'ĞƌͲ
ǀĞǀĞƌŵŝƩĞůƚǀĞƌƐĐŚŝĞĚĞŶĞDĞƚŚŽĚĞŶnjƵƌĂŵ<ŝŶĚŽƌŝĞŶƟĞƌƚĞŶƵŶĚĚŝĞ
ĞnjŝĞŚƵŶŐ <ŝŶĚͲƌnjŝĞŚĞƌŝŶ ƐƚćƌŬĞŶĚĞŶ ŽŬƵŵĞŶƚĂƟŽŶ͘ ŝĞƐ ŚĂƚ ŵŝĐŚ
ŶĂĐŚŚĂůƟŐŝŶŵĞŝŶĞƌ'ƌƵŶĚŚĂůƚƵŶŐŐĞƐƚćƌŬƚƵŶĚŵĞŝŶĞƌďĞŝƚŐĞƉƌćŐƚ͘ ͞
Anke Ommerborn, Leitung KiTa Samoastraße, Wuppertal
Für Quereinsteiger!
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣŝƌŐŝƩ:ĂĐŽďƐǀĞƌĨƺŐƚƺďĞƌĞŝŶƐĞŚƌŐƌŽƘĞƐ&ĂĐŚǁŝƐƐĞŶ͕ǀĞƌŵŝƩĞůƚĚŝĞ
^ĞŵŝŶĂƌŝŶŚĂůƚĞǀĞƌƐƚćŶĚůŝĐŚ͕ďĞnjŝĞŚƚĂůůĞŶǁĞƐĞŶĚĞŶƐƵƉĞƌĞŝŶƵŶĚďĞͲ
ĂŶƚǁŽƌƚĞƚĂůůĞ&ƌĂŐĞŶ͘ƵƘĞƌĚĞŵŵŽĚĞƌŝĞƌƚƐŝĞƐĞŚƌŐƵƚĞŝŶĞŶƋƵĂůŝƚĂƟǀ
ŚŽĐŚǁĞƌƟŐĞŶƵƐƚĂƵƐĐŚƵŶƚĞƌ<ŽůůĞŐŝŶŶĞŶ͘ ͞
Birgit Hesselbarth, Fachberatung, Wuppertal
18 19
Frühkindliche Sexualerziehung Interkulturelle Pädagogik und Mehrsprachigkeit in der KiTa
^ŝĐŚĞƌŝŵhŵŐĂŶŐŵŝƚŽŬƚŽƌƐƉŝĞůĞŶƵŶĚŽ͘
Wir handeln immer sexualpädagogisch zumeist aus dem Bauch he-
ƌĂƵƐ͘/ŶĚŝĞƐĞŵdĂŐĞƐƐĞŵŝŶĂƌĞƌůĂŶŐĞŶ^ŝĞŵĞŚƌ^ŝĐŚĞƌŚĞŝƚŝŵhŵŐĂŶŐ
mit Kindern und Eltern zum Thema kindliche Sexualität. Sie e rarbeiten
sich eine klarere Haltung und legen die Basis für e in Handlungskon-
njĞƉƚ͘/ŶƵŶƐĞƌĞŵŽīĞŶĞŶƵƐƚĂƵƐĐŚnjƵƐĞdžƵĂůƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞŶdŚ ĞŵĞŶ
legen Sie den Grundstein für eine wertschätzende Sexualerz iehung
ĚĞƌ<ŝŶĚĞƌ͘>ĂƐƐĞŶ^ŝĞƵŶƐŐĞŵĞŝŶƐĂŵƺďĞƌtĞŐĞ͕DƂŐůŝĐŚŬĞŝƚ ĞŶƵŶĚ
'ƌĞŶnjĞŶŶĂĐŚĚĞŶŬĞŶƵŶĚĚŝƐŬƵƟĞƌĞŶ͊
Inhalte
Psychosexuelle Entwicklung von Kindern bis sechs Jahren
hŵŐĂŶŐŵŝƚ&ƌĂŐĞŶĚĞƌ<ŝŶĚĞƌ͗ŽŬƚŽƌƐƉŝĞůĞ͕DĂƐƚƵƌďĂƟŽŶ͕
Sauberkeitserziehung und Co.
Regeln und Grenzen, die dabei beachtet werden sollten
ŝŐĞŶĞ,ĂŶĚůƵŶŐƐͲƵŶĚZĞĂŬƟŽŶƐŵƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶƵŶĚĚĞƌĞŶ
ƵƐǁŝƌŬƵŶŐĞŶƵ͘Ă͘ĂƵĨĚŝĞWƌćǀĞŶƟŽŶƐĂƌďĞŝƚƌĞŇĞŬƟĞƌĞŶ
ŶƌĞŐƵŶŐĞŶĨƺƌWƌŽũĞŬƚĞƵŶĚŬƟǀŝƚćƚĞŶ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ ƵŶĚ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ ĚŝĞ ŵĞŚƌ ^ŝĐŚĞƌŚĞŝƚ
ŝŵhŵŐĂŶŐŵŝƚĚĞƌŬŝŶĚůŝĐŚĞŶ^ĞdžƵĂůŝƚćƚƐƵĐŚĞŶƵŶĚĚŝĞƐĞƐƐĞ ŶƐŝďůĞ
Thema für Eltern transparenter darstellen wollen. In teressierte Eltern
sind ebenfalls angesprochen.
/ŶŬůƵƐŝǀĞƐƉƌĂĐŚůŝĐŚĞ&ƂƌĚĞƌƵŶŐǀŽŶ<ŝŶĚĞƌŶŵŝƚƵŶĚŽŚŶĞDŝŐƌĂƟŽŶƐŚŝŶƚĞƌŐƌƵŶĚ
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Elke Schlösser ist Dipl.-Sozialarbeiterin und
ĂƌďĞŝƚĞƚ njƵƌnjĞŝƚ ĂůƐ ĨƌĞŝďĞƌƵŇŝĐŚĞ ZĞĨĞƌĞŶƟŶ
und Fachbuchautorin. Sie war in der Jugend-
ŚŝůĨĞ͕ ĚĞƌ dĞůĞĨŽŶƐĞĞůƐŽƌŐĞ ƵŶĚ ĨƌĞŝďĞƌƵŇŝĐŚ
ĂůƐ ŽnjĞŶƟŶ ƵŶĚ <ƵƌƐůĞŝƚĞƌŝŶ ŝŵ ZĂŚŵĞŶ
der Familien- und Erwachsenenbildung einer
Volkshochschule und im Rahmen der Kran-
kenhaussozialarbeit für die Deutsche Krebs-
ŚŝůĨĞƚćƟŐ͘ƌĞŝnjĞŚŶ:ĂŚƌĞĂƌďĞŝƚĞƚĞƐŝĞĨƺƌĚŝĞ
ZĞŐŝŽŶĂůĞƌďĞŝƚƐƐƚĞůůĞnjƵƌ&ƂƌĚĞƌƵŶŐǀŽŶ<ŝŶĚĞƌŶƵŶĚ:ƵŐĞ ŶĚůŝĐŚĞŶ
aus Zuwandererfamilien im Fachschwerpunkt Interkultu relle Pädago-
gik im Elementarbereich.
ůůĞƐƉƌĂĐŚĨƂƌĚĞƌŶĚĞtŝƌŬƵŶŐƐĞŝƚĞŶƐĚĞƌWćĚĂŐŽŐŝŶŶĞŶĞŶƞĂ ůƚĞƚƐŝĐŚ
besonders intensiv auf Basis eines gemeinsamen Grundverständnisses
von interkultureller Pädagogik als Bestandteil des i nklusiven Ansatzes.
<ŽŽƉĞƌĂƟŽŶ njǁŝƐĐŚĞŶ WćĚĂŐŽŐŝŶŶĞŶ ƵŶĚ ůƚĞƌŶ ƐŝĐŚĞƌƚ ĚĂďĞŝ Ě ĞŶ
doppelten Gewinn für die Kinder.
Die zweitägige Fortbildung
ŝĞƚĞƚ'ĞůĞŐĞŶŚĞŝƚnjƵŵǀĞƌƟĞŌĞŶsĞƌƐƚćŶĚŶŝƐĚĞƐ^ƚĞůůĞŶǁĞƌƚĞƐ
der Interkulturellen Pädagogik
ĞŝŐƚĚŝĞĞĚĞƵƚƵŶŐĚĞƌ^ƉƌĂĐŚĨƂƌĚĞƌƵŶŐŝŵZĂŚŵĞŶĚĞƐ
Fachbereiches der Interkulturellen Pädagogik auf
>ćĚƚnjƵŵ<ĞŶŶĞŶůĞƌŶĞŶĚĞƌ'ƌƵŶĚůĂŐĞŶĚĞƌ^ƉƌĂĐŚĨƂƌĚĞƌƵŶŐ
ƵŶĚ&ƂƌĚĞƌƵŶŐĚĞƌDĞŚƌƐƉƌĂĐŚŝŐŬĞŝƚƐŽǁŝĞƐƉƌĂĐŚƐƚćƌŬĞŶĚĞƌ
DĂƘŶĂŚŵĞŶďĞŝĚĞƌsĞƌŵŝƩůƵŶŐǀŽŶĞƵƚƐĐŚĂůƐƵƐĂƚ njƐƉƌĂĐŚĞĞŝŶ
Bietet eine intensive Einführung in das Sprachkonzept Wir
verstehen uns gut Spielerisch Deutsch lernen an
ĞŝŐƚĚŝĞŝŵĞŶƐŝŽŶĚĞƐ^ƉƌĂĐŚŬŽŶnjĞƉƚƐŝŶĚĞƌ<ŽŽƉĞƌĂƟŽŶ
mit Eltern auf
ĞƌƺĐŬƐŝĐŚƟŐƚ/ŚƌĞƌnjŝĞŚĞƌƌŽůůĞŝŵŝŶƚĞƌŬƵůƚƵƌĞůůĞŶWƌŽnjĞƐƐ͘
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ ĚŝĞ ƐŝĐŚ Ĩƺƌ ĚŝĞ ƐƉƌĂĐŚůŝĐŚĞ &ƂƌĚĞƌƵŶŐ ǀŽŶ
ĚĞƵƚƐĐŚĞŶƵŶĚnjƵŐĞǁĂŶĚĞƌƚĞŶ<ŝŶĚĞƌŶƋƵĂůŝĮnjŝĞƌĞŶƐŽ ǁŝĞĚŝĞƵƐĂŵ -
ŵĞŶĂƌďĞŝƚŵŝƚůƚĞƌŶŝŶƚĞŶƐŝǀŝĞƌĞŶŵƂĐŚƚĞŶ͘
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϯϬ͘:ĂŶƵĂƌϮϬϭϵ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂ>ƂǁĞŶŚĞƌnj
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϭϯ
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: ŝĞŶƐƚĂŐƵŶĚDŝƩǁŽĐŚ͕ϱ͘ƵŶĚϲ͘&ĞďƌƵĂƌϮϬϭϵ
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂEŝĞŚůĞƌWćŶnj
Preis: ϮϬϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϭϰ
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
ĞƫŶĂ>ĂŶŐŶĞƌ ist seit 2009 psychologische
ĞƌĂƚĞƌŝŶ Ĩƺƌ ^ƚƌĞƐƐďĞǁćůƟŐƵŶŐ͕ DŽďďŝŶŐ͕
ƵƌŶŽƵƚƵŶĚŶƚƐƉĂŶŶƵŶŐŝŵĞŝŐĞŶĞŶhŶƚĞƌ -
ŶĞŚŵĞŶ ͣĂƐ ^ƚƌĞƐƐ ^ƚƵĚŝŽ͞ ŝŶ tŝƩĞŶ ƚćƟŐ͘
Zudem ist sie ausgebildete Sexualpädagogin.
ĞƫŶĂ >ĂŶŐŶĞƌ ďůŝĐŬƚ ĂƵĨ ƺďĞƌ ϭϲ :ĂŚƌĞ ƌ -
fahrung als Erzieherin aus Überzeugung. Als
psychologische Beraterin und Autorin unter-
Ɛƚƺƚnjƚ ^ŝĞ ŶƵŶ DĞŶƐĐŚĞŶ ŝŶ ŝŚƌĞŶ ƉĞƌƐƂŶůŝ -
chen Stress- und Krisenzeiten und gibt ihr umfangreiches Prax iswissen
in Vorträgen, Workshops und Coachings weiter.
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣ/ĐŚŚĂďĞĚĂƐ^ĞŵŝŶĂƌϮϬϭϳďĞƐƵĐŚƚƵŶĚǀŝĞůĞƉƌĂŬƟƐĐŚĞdŝƉƉƐďĞƐŽŶͲ
ĚĞƌƐĨƺƌĚĞŶhϯͲĞƌĞŝĐŚďĞŬŽŵŵĞŶ͘ƵĐŚŚĂďĞŶŵŝƌĚŝĞ,ŝŶǁĞŝƐĞ͕ǁŝĞ
ǁŝƌůƚĞƌŶŝŶĨŽƌŵŝĞƌĞŶƵŶĚďĞƌƵŚŝŐĞŶ͕ƐĞŚƌŐĞŚŽůĨĞŶ͘ ͞
:ĂŶŝŶĞ'ƌƵŶĞǁĂůĚ͕WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌ͕<ŝdĂDĂƚƐĐŚƉŝƌĂƚĞŶ͕<ƂůŶ
20 21
www.jetzt-kommt-kurth.de
...wir bringen Bewegung ins Spiel
Bewegungsspaß mit Wirkung
Psychomotorische Praxis im Kindergarten
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Birgit Hahnemann, Dipl.-Sportlehrerin, sys-
temische Familienberaterin, arbeitet in der
Beratungsstelle für Kindesentwicklung im
&ƂƌĚĞƌǀĞƌĞŝŶ WƐLJĐŚŽŵŽƚŽƌŝŬ Ğ͘s͘ ŽŶŶ͘ ^ŝĞ
berät Eltern zur Entwicklung ihrer Kinder und
in Erziehungsfragen sowie Fachleute zur Psy-
chomotorik. Zudem ist sie Teil des Lehrteams
ĚĞƌZŚĞŝŶŝƐĐŚĞŶŬĂĚĞŵŝĞŝŵ&ƂƌĚĞƌǀĞƌĞŝŶ͘
tŝƌǁŝƐƐĞŶ͕ĚĂƐƐ<ŝŶĚĞƌǀŝĞůĨćůƟŐĞ^ŝŶŶĞƐĂŶƌĞŐƵŶŐĞŶ ĨƺƌŝŚƌĞŐĞƐƵŶ -
ĚĞŶƚǁŝĐŬůƵŶŐďĞŶƂƟŐĞŶ͘ŝĞWƐLJĐŚŽŵŽƚŽƌŝŬďŝĞƚĞƚnj ĂŚůƌĞŝĐŚĞ^ƉŝĞ -
ůĞƵŶĚmďƵŶŐĞŶĂŶ͕ĚŝĞZĂƵŵĨƺƌ&ƌŽŚͲ^ŝŶŶƵŶĚůƂĚͲ^ŝŶŶůĂƐƐĞ Ŷ͘ŝŶ
ǁĞƐĞŶƚůŝĐŚĞƐ ŝĞů ŝƐƚ͕ ĚĂƐ ƐĞůďƐƩćƟŐĞ ,ĂŶĚĞůŶ ĚĞƌ <ŝŶĚĞƌ ĂŶnjƵƌĞŐĞŶ
und ihr Selbstkonzept zu stärken. Bewegen, Spielen und Wahrnehmen
ǁĞƌĚĞŶĨƌĞƵĚǀŽůůƵŵŐĞƐĞƚnjƚƵŶĚĞƌƂīŶĞŶ<ŝŶĚĞƌŶĞŝŶĞ ŶďĞƐƐĞƌĞŶƵ -
ŐĂŶŐnjƵŝŚƌĞŵ<ƂƌƉĞƌ͘
hŶƐĞƌĞdžƉĞƌƟŶŐŝďƚ/ŚŶĞŶŶƌĞŐƵŶŐĞŶĨƺƌƉƐLJĐŚŽŵŽƚŽƌŝƐĐŚĞ ŬƟŽ -
ŶĞŶ͕ĚŝĞ^ŝĞŝŵ^ĞŵŝŶĂƌƐĞůďƐƚĞƌƉƌŽďĞŶƵŶĚƵŶŵŝƩĞůďĂƌŝŵ<ŝ dĂͲůů -
ƚĂŐĂŶǁĞŶĚĞŶŬƂŶŶĞŶ͘^ŝĞĞƌůĞďĞŶ͕ĚĂƐƐĞǁĞŐƵŶŐƐƐƉĂƘƵŶĚ>Ğ ƌŶĞŶ
keine Gegensätze, sondern unabdingbar miteinander verbun den sind.
ŝƩĞďƌŝŶŐĞŶ^ŝĞďĞƋƵĞŵĞƵŶĚƐƉŽƌƚůŝĐŚĞ<ůĞŝĚƵŶŐŵŝƚ͘
Inhalte
Einführung in die Psychomotorik
Materialerfahrung in der Psychomotorik
Psychomotorik im KiTa-Alltag umsetzen
hůůĞǁĂĞŚͲ'ĞƌćƚĞƐŝŶŶǀŽůůŶƵƚnjĞŶ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞƵŶĚƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ĚŝĞŵĞŚƌƺďĞƌĚĞŶƵ -
sammenhang zwischen Bewegung und Entwicklung wissen und psy-
ĐŚŽŵŽƚŽƌŝƐĐŚĞŶŐĞďŽƚĞĞƚĂďůŝĞƌĞŶŵƂĐŚƚĞŶ͘
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϭϯ͘&ĞďƌƵĂƌϮϬϭϵ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂtŝĐŚƚĞůƐƚĂĚƚ
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϯϬ
22 Ϯϯ
hŶƚĞƌĚƌĞŝ͕ŝĐŚďŝŶĚĂďĞŝ͊ WƌŽũĞŬƚĞŝŶĚĞƌ<ŝdĂʹĚĞŶŝŶƐƟĞŐĮŶĚĞŶ͊
Bildungs- und Entwicklungsbegleitung durch Spiel und Spaß mit Alltagsgegenständen
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
ŝƌŐŝƩ:ĂĐŽďƐ ist ausgebildete Erzieherin und
studierte Dipl.-Sozialpädagogin. Sie verfügt
über umfangreiche Erfahrung in der Leitung
ǀŽŶ <ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƐƚćƩĞŶ ƵŶĚ ŝŶ ĚĞƌ DŝƚĂƌďĞŝ -
terführung. Seit mehreren Jahren ist sie als
ŝůĚƵŶŐƐƌĞĨĞƌĞŶƟŶŝŶĚĞƌƵƐͲƵŶĚtĞŝƚĞƌďŝů -
ĚƵŶŐǀŽŶ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƉŇĞŐĞƉĞƌƐŽŶĞŶƵŶĚƌ -
njŝĞŚĞƌŝŶŶĞŶŝŵhϯͲĞƌĞŝĐŚƚćƟŐ͘^ŝĞĂƌďĞŝƚĞƚ
aktuell als Train-the-Trainer nach dem neuen
ŬŽŵƉĞƚĞŶnjŽƌŝĞŶƟĞƌƚĞŶYƵĂůŝƚćƚƐŚĂŶĚďƵĐŚ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƉŇĞŐĞ; Y,Ϳ͘
Kinder sind vom ersten Tag an mit Neugierde, Forscherdrang, Entde-
ĐŬĞƌĨƌĞƵĚĞƵŶĚtŝƐƐĞŶƐĚƵƌƐƚĂƵƐŐĞƐƚĂƩĞƚ͘ŝĞƐĞnjƵďĞŐůĞŝƚ ĞŶƵŶĚnjƵ
ƵŶƚĞƌƐƚƺƚnjĞŶ͕ŝƐƚ/ŚƌĞƵĨŐĂďĞĂůƐƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌ͘
tĞƌĚĞŶ^ŝĞŬƌĞĂƟǀ͊EƵƚnjĞŶ^ŝĞ/ŚƌĞĞŝŐĞŶĞEĞƵŐŝĞƌĚĞ ƵŶĚŶƚĚĞĐŬĞƌ -
freude sowie einfache Gegenstände, die in jeder KiTa zur Ver fügung
stehen, um Kindern unter drei Jahren einen abwechsl ungsreichen und
sinnesfreudigen Alltag zu gestalten!
Inhalte
Was Kinder unter drei brauchen
Lernen mit allen Sinnen
Einblick in die Pikler-Pädagogik
Spiel und Spaß mit Alltagsgegenständen
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞƵŶĚƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ĚŝĞ<ŝŶĚĞƌŶƵŶ ƚĞƌĚƌĞŝ
Jahren Spiel- und Lernangebote altersgerecht sowie unter Verwen-
ĚƵŶŐǀŽŶĂůůƚćŐůŝĐŚĞŶŝŶŐĞŶƵŶĚDĂƚĞƌŝĂůŝĞŶƵŶƚĞƌďƌĞŝƚĞŶŵƂĐŚƚĞŶ ͘
^ŽǀĞƌďŝŶĚĞŶ^ŝĞWƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚŵŝƚĚĞŵ^ŝƚƵĂƟŽŶƐĂŶƐĂƚnj
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
ŽƌŽƚŚĞĞ :ĂĐŽďƐ ist staatlich anerkannte
ƌnjŝĞŚĞƌŝŶ͕ <ƌĞĂƟǀƉćĚĂŐŽŐŝŶ͕ ŝůĚƵŶŐƐƌĞ -
ĨĞƌĞŶƟŶ ƵŶĚ ƵƚŽƌŝŶ ǀŽŶ &ĂĐŚďƺĐŚĞƌŶ Ĩƺƌ
<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƐƚćƩĞŶ͘ /Śƌ ƵĐŚ ͣWƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚ
ʹ <ŝƚĂůĞďĞŶ ŵŝƚ <ŝŶĚĞƌŶ ŐĞƐƚĂůƚĞŶ͞ ĮŶĚĞƚ ŝŶ
der Praxis großen Zuspruch. Merkmal der
WƵďůŝŬĂƟŽŶĞŶ ƵŶĚ ^ĞŵŝŶĂƌĞ ǀŽŶ ŽƌŽƚŚĞĞ
:ĂĐŽďƐ ƐŝŶĚ ĚŝĞ WƌĂdžŝƐŽƌŝĞŶƟĞƌƵŶŐ ƵŶĚ ĚŝĞ
sĞƌďŝŶĚƵŶŐ ǀŽŶ <ƌĞĂƟǀŝƚćƚ ƵŶĚ ŝůĚƵŶŐ Ĩƺƌ
ŶĂĐŚŚĂůƟŐĞŶƚǁŝĐŬůƵŶŐ;EͿ͘&ƺƌ>ĞƚnjƚĞƌĞƐĂďƐŽůǀŝ ĞƌƚĞƐŝĞĞŝŶĞtĞŝ -
ƚĞƌďŝůĚƵŶŐĂůƐDƵůƟƉůŝŬĂƚŽƌŝŶĨƺƌEĂŶĚĞƌ&ƌĞŝĞŶhŶŝǀĞƌƐŝƚćƚĞƌůŝ Ŷ͘
Im Tagesseminar lernen Sie das Handwerkszeug für die gelingende Pro-
ũĞŬƚĂƌďĞŝƚŝŶĚĞƌ<ŝdĂ͘^ŝĞĂƌďĞŝƚĞŶƉƌĂŬƟƐĐŚǁŝĞƌĞŇĞŬƟĞƌĞŶĚ͘^ŝĞďĞƐƉƌĞ -
ĐŚĞŶ͕ǁŽƌŝŶĚĞƌhŶƚĞƌƐĐŚŝĞĚnjǁŝƐĐŚĞŶĞŝŶĞƌdŚĞŵĞŶǁŽĐŚĞƵŶĚƉĂƌƟnjŝ -
ƉĂƟǀĞƌWƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚďĞƐƚĞŚƚ͘^ŝĞĞƌĨĂŚƌĞŶ͕ǁŝĞ^ŝĞWƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚƵŶĚĚĞŶ
^ŝƚƵĂƟŽŶƐĂŶƐĂƚnjŵŝƚĞŝŶĂŶĚĞƌǀĞƌďŝŶĚĞŶƵŶĚdŚĞŵĞŶĚĞƌ<ŝŶĚĞƌĞƌŬĞŶ -
ŶĞŶƵŶĚĂƵĨŐƌĞŝĨĞŶ͘^ĐŚůŝĞƘůŝĐŚďĞƌĂƚĞŶ^ŝĞƐŝĐŚ͕ǁŝĞ^ŝĞWƌŽũĞŬƚĞŬƌĞĂƟǀ
ƵŶĚƵŶŬŽŵƉůŝnjŝĞƌƚŵŝƚ<ŝŶĚĞƌŶĚŽŬƵŵĞŶƟĞƌĞŶ͘ƵĚĞŵƐĞƚnjĞŶ^ŝĞƐŝĐŚŵŝƚ
Ihrer Rolle als Begleiterin und Moderatorin von Projekten auseinander.
ŝŶZŝĞƐĞŶƉƵnjnjůĞ͕ĞŝŶ&ŽƌƐĐŚĞƌƉĂƌŬƵŶĚĞŝŶĞŽŬƵǁĞƌŬƐƚĂƩŚĞůĨĞŶ͕ĚĂƐ
Gelernte mit maximalem Alltagsbezug sofort umzusetzen.
Das Seminar ist als Tandem konzipiert. Wir empfehlen Ihnen d ie Kom-
ďŝŶĂƟŽŶŵŝƚĚĞŵWƌĂdžŝƐͲtŽƌŬƐŚŽƉ WƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚŝŶĚĞƌ<ŝdĂʹŐĞŵĞŝŶ -
ƐĂŵ<ƌĞĂƟǀŝƚćƚĞƌůĞďĞŶ͊ ;^ĞŝƚĞϮϴͿ͘
Inhalte
ĂƐŝůĚƵŶŐƐǀĞƌƐƚćŶĚŶŝƐŶĂĐŚĚĞŵ^ŝƚƵĂƟŽŶƐĂŶƐĂƚnj
&ŽƌƐĐŚĞŶĚĞƐ>ĞƌŶĞŶƐƚĂƩǀŽƌďĞƐƟŵŵƚĞŶŐĞďŽƚĞ
WƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚĂůƐƉĂƌƟnjŝƉĂƟǀĞ͕ŬƌĞĂƟǀĞDĞƚŚŽĚĞ
ŝĞĞŝŐĞŶĞZŽůůĞĮŶĚĞŶ
Methoden für Praxis im Alltag
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϮϬ͘&ĞďƌƵĂƌϮϬϭϵ
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϭϬ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂ>ƂǁĞŶŚĞƌnj
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϭϲ
Termin: Freitag, 1. März 2019
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: Berlin, KiTa Am Mauerpark
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
Bei zusätzlicher Buchung des Praxis-Workshops
Projektarbeit in der KiTa gemeinsam
<ƌĞĂƟǀŝƚćƚĞƌůĞďĞŶ͊͞ϮϬϵ͕ͲΦĨƺƌďĞŝĚĞ
Veranstaltungen. Sie sparen 29,- .
0,- für Angestellte bei Stepke
Nummer: ϭϵϯϯ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞƵŶĚƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ĚŝĞǁŝƐƐĞŶŵƂĐ ŚƚĞŶ͕
ǁŝĞƐŝĞWƌŽũĞŬƚĞƵŶƚĞƌĚĞŵ^ŝƚƵĂƟŽŶƐĂŶƐĂƚnjŝŶŝƟŝĞƌĞŶƵŶĚŐĞŵ ĞŝŶƐĂŵ
ŵŝƚ<ŝŶĚĞƌŶĚŽŬƵŵĞŶƟĞƌĞŶ͘
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣĞƐŽŶĚĞƌƐŐƵƚĨĂŶĚŝĐŚĚŝĞsĞƌŬŶƺƉĨƵŶŐĚĞƌdŚĞŽƌŝĞŵŝƚĚĞƌƌĞĂůĞŶ
>ĞďĞŶƐǁĞůƚĚĞƌ<ŝŶĚĞƌƵŶĚĚŝĞǀŝĞůĞŶƉƌĂŬƟƐĐŚĞŶdŝƉƉƐnjƵƌhŵƐĞƚnjƵŶŐ
ŝŵ<ŝdĂͲůůƚĂŐ͘ ͞
DŝĐŚĞůůĞ^ŝĞŐĞƌ͕WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌ͕<ŝdĂtĂůŶƵƐƐǁĞŐ͕<ƂůŶ
Auch für Berufs- anfänger und
Quereinsteiger geeignet!
Ϯϰ Ϯϱ
Vorschulgruppen: Ideen und Austausch zur Übergangsphase Bindung stheorie und Bindungspraxis
ĞƐƚWƌĂĐƟĐĞŝŶĚĞƌsŽƌƐĐŚƵůƉćĚĂŐŽŐŝŬ
Das letzte KiTa-Jahr ist geprägt von Aufregung und Veränderung. Die
Kleinen sind jetzt die Großen. Die Übergangsphase stellt Erzieherin-
nen, Kinder und Eltern vor so manche Herausforderung.
Im eineinhalbtägigen Seminar tauschen Sie sich über Ihre Erfahrungen
in der Übergangsphase in den einzelnen Einrichtunge n aus. In Form
einer kollegialen Beratung erhalten Sie neue Impuls e für Angebote in
Ihrer Vorschulgruppe. Zudem lernen Sie, wie Sie Ihre Kinder befähigen,
ĞŝŐĞŶĞWŽƚĞŶnjŝĂůĞnjƵĞŶƞĂůƚĞŶ͘^ŝĞďĞŬŽŵŵĞŶdŝƉƉƐĨƺƌĚŝĞƵƐĂŵŵĞŶ -
arbeit mit Eltern und externen Einrichtungen. Gemei nsam entwickeln
^ŝĞWƌŽũĞŬƟĚĞĞŶ͕ŵŝƚĚĞŶĞŶ^ŝĞďĞŝ<ŝŶĚĞƌŶƵŶĚůƚĞƌŶƉƵŶŬƚĞŶ͘
ŝƩĞďƌŝŶŐĞŶ^ŝĞĞŝƐƉŝĞůĞĞŝŐĞŶĞƌƉƌĂdžŝƐĞƌƉƌŽďƚĞƌWƌŽũĞŬƚĞŵŝƚ͘
Inhalte
Die Übergangsphase: Kinder beim Überagang unterstützen
Wie Kinder in diesem Alter lernen
Praxisbeispiele zu Projekten in Vorschulgruppen
WĂƌƟnjŝƉĂƟŽŶǀŽŶ<ŝŶĚĞƌŶƵŶĚůƚĞƌŶ
<ŽŽƉĞƌĂƟŽŶnjǁŝƐĐŚĞŶ<ŝdĂ͕'ƌƵŶĚƐĐŚƵůĞƵŶĚEĞƚnjǁĞƌŬĞŶ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞŝŶsŽƌƐĐŚƵůŐƌƵƉƉĞŶ͕ĚŝĞ<ŝŶĚĞƌƵŶĚůƚĞƌŶŽƉ -
ƟŵĂůĂƵĨĚŝĞ'ƌƵŶĚƐĐŚƵůĞǀŽƌďĞƌĞŝƚĞŶǁŽůůĞŶ͘
Gebunden? Oder nicht?!
Ihr Experte
:ƺƌŐĞŶ <ĞŶĚnjŝŽƌĂ͕ WćĚĂŐŽŐĞ͕ ,ĞŝůƉƌĂŬƟŬĞƌ
;WƐLJĐŚŽƚŚĞƌĂƉŝĞͿ͕ 'ĞƐƚĂůƩŚĞƌĂƉĞƵƚ ;s'Ϳ͕
ŝƐƚ ŝŶ ĞŝŐĞŶĞƌ ƉƐLJĐŚŽƚŚĞƌĂƉĞƵƟƐĐŚĞƌ WƌĂdžŝƐ
ŝŶ ŽŶŶ ƚćƟŐ͘ ƌ ĂƌďĞŝƚĞƚĞ ŝŶ ǀĞƌƐĐŚŝĞĚĞŶĞŶ
pädagogischen Einrichtungen wie Hort und
Jugendarbeit, war Mitarbeiter in zwei Jugend-
ämtern und führt als Dozent bei der Artemisa
,ĞŝůƉƌĂŬƟŬĞƌƐĐŚƵůĞŽŶŶƵŶĚĂůƐZĞĨĞƌĞŶƚďĞŝ
ƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞŶ/ŶƐƟƚƵƟŽŶĞŶ^ĞŵŝŶĂƌĞĚƵƌĐŚ͘
Kinder sind ab Geburt auf Bindung angewiesen. Sichere, unsi che-
re oder nicht gelungene Bindungen sind bedeutsam für das spä tere
Selbstbild, das Beziehungsleben als Erwachsener, die psyc hische Sta-
bilität, die Gehirnentwicklung und die Lernfähigkeit.
In diesem Seminar erläutert Ihnen der Experte die n euesten Erkennt-
nisse aus der Bindungsforschung sowie der Säuglings- und Ge hirnfor-
ƐĐŚƵŶŐ͘ ^ŝĞ ĞƌĨĂŚƌĞŶ͕ ǁŝĞ ^ŝĞ ĂůƐ ƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌĂŌ ďŝŶĚƵŶŐƐ -
ĨƂƌĚĞƌŶĚĞŶ hŵŐĂŶŐ ŵŝƚ <ŝŶĚĞƌŶ ƐĐŚĂīĞŶ ƵŶĚ ǁĞůĐŚĞ ^ƚƌƵŬƚƵƌĞŶ ͕
ŝŶƐƚĞůůƵŶŐĞŶƵŶĚsĞƌŚĂůƚĞŶƐǁĞŝƐĞŶĚĂnjƵŶƂƟŐƐŝŶĚ͘
Inhalte
ĞŐƌŝī͕ĞĚĞƵƚƵŶŐƵŶĚŶƚƐƚĞŚƵŶŐǀŽŶŝŶĚƵŶŐĞŶ
ŝŶĚƵŶŐƐƐƟůĞ
Bindungskompetenzen des Kindes und der Eltern
ŝŶĚƵŶŐƐƐƚƂƌƵŶŐĞŶ
Konsequenzen für die pädagogische Praxis
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞƐŽǁŝĞŝŶƚĞƌĞ ƐƐŝĞƌƚĞůƚĞƌŶ͕
ĚŝĞĨƌƺŚnjĞŝƟŐŝŶĚƵŶŐƐƐƚƂƌƵŶŐĞŶďĞŝ<ŝŶĚĞƌŶĞƌŬĞŶŶĞ ŶƵŶĚďŝŶĚƵŶŐƐ -
ĨƂƌĚĞƌŶĚĞsĞƌŚĂůƚĞŶƐǁĞŝƐĞŶŬĞŶŶĞŶůĞƌŶĞŶƵŶĚĂŶǁĞŶĚĞŶǁŽů ůĞŶ͘
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: ŽŶŶĞƌƐƚĂŐ͕ϳ͘DćƌnjϮϬϭϵǀŽŶϭϯ͗ϯϬďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
ƵŶĚ&ƌĞŝƚĂŐ͕ϴ͘DćƌnjϮϬϭϵǀŽŶϵ͗ϬϬďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: tƵƉƉĞƌƚĂů͕<ŝdĂĂƵŶŬƂŶŝŐĞ
Preis: ϭϲϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
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0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϭϳ
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϭϯ͘DćƌnjϮϬϭϵ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂEŝĞŚůĞƌWćŶnj
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1918
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Angela Stauten-Eberhardt , Grundschullehre-
ƌŝŶ͕ ^dWͲůƚĞƌŶƚƌĂŝŶĞƌŝŶ͕ DĞĚŝĞŶƌĞĨĞƌĞŶƟŶ͕
ŝƐƚ ƐĞŝƚ ϭϰ :ĂŚƌĞŶ ŵŝƚ ^dWͲůƚĞƌŶŬƵƌƐĞŶ͕ sŽƌ -
trägen zu Erziehungsthemen und Weiterbil-
dungen für Erzieherinnen, pädagogische Fach-
ŬƌćŌĞƵŶĚ>ĞŚƌĞƌŝŶŶĞŶƐĞůďƐƚƐƚćŶĚŝŐƚćƟŐ͘ĞƐ
Weiteren ist sie systemische Beraterin in sozia-
ůĞŶ<ŽŶƚĞdžƚĞŶ;&,DƺŶƐƚĞƌͿ͘ŝĞDƵƩĞƌĞŝŶĞƐ
erwachsenen Sohnes bietet Beratungen und
Supervision für Einzelpersonen, Ehepartner, Familien oder KiTa-Teams an.
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣĂƐ^ĞŵŝŶĂƌďĞŝ&ƌĂƵ^ƚĂƵƚĞŶͲďĞƌŚĂƌĚƚǁĂƌŝŶŚĂůƚůŝĐŚƵŶĚƉƌĂŬƟƐĐŚ
ƐĞŚƌŐƵƚŐĞƉůĂŶƚƵŶĚŐĂďǀŝĞůĞŶĞƵĞ/ŵƉƵůƐĞ͘ƐďůŝĞďŐĞŶƺŐĞŶĚĞŝƚĨƺƌ
ZƺĐŬĨƌĂŐĞŶ͘&ƌĂƵ^ƚĂƵƚĞŶͲƌŚĂƌĚƚĨĂŶĚĞŝŶĞƐĞŚƌŐƵƚĞĂůĂŶĐĞnjǁŝƐĐŚĞŶ
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Ϯϲ Ϯϳ
Medienbildung und Medienkompetenz Verhaltensoriginelle Kinder erkennen und fördern
Mit Bilderbuch und Touchscreen: Aufwachsen im digitalen Zeitalter
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
ŝƌŐŝƩ:ĂĐŽďƐ ist ausgebildete Erzieherin und
studierte Dipl.-Sozialpädagogin. Sie verfügt
über umfangreiche Erfahrung in der Leitung
ǀŽŶ <ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƐƚćƩĞŶ ƵŶĚ ŝŶ ĚĞƌ DŝƚĂƌďĞŝ -
terführung. Seit mehreren Jahren ist sie als
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ĚƵŶŐǀŽŶ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƉŇĞŐĞƉĞƌƐŽŶĞŶƵŶĚƌ -
njŝĞŚĞƌŝŶŶĞŶŝŵhϯͲĞƌĞŝĐŚƚćƟŐ͘^ŝĞĂƌďĞŝƚĞƚ
aktuell als Train-the-Trainer nach dem neuen
ŬŽŵƉĞƚĞŶnjŽƌŝĞŶƟĞƌƚĞŶYƵĂůŝƚćƚƐŚĂŶĚďƵĐŚ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƉŇĞŐĞ; Y,Ϳ͘
Kinder wachsen mit den verschiedensten Medien auf. Sie nutzen diese
ǀŝĞůĨĂĐŚƐĞůďƐƚďĞƐƟŵŵƚƵŶĚƐĞůďƐƚǀĞƌƐƚćŶĚůŝĐŚ͘ƐŐŝďƚĞ ƌĞŝĐŚĞĚĞƐ
DĞĚŝĞŶǀĞƌƐƚćŶĚŶŝƐƐĞƐ͕ďĞŝĚĞŶĞŶ<ŝŶĚĞƌ/ŶƚĞƌƉƌĞƚĂƟŽ ŶƐŚŝůĨĞŶǀŽŶƌ -
ǁĂĐŚƐĞŶĞŶďĞŶƂƟŐĞŶ͘ŝŶĞWćĚĂŐŽŐŝŬ͕ĚŝĞƐŝĐŚƐƚĂƌŬĂŶĚĞƌŬŝŶ ĚůŝĐŚĞŶ
>ĞďĞŶƐǁĞůƚŽƌŝĞŶƟĞƌƚ͕ŚĂƚĚŝĞƵĨŐĂďĞ͕<ŝŶĚĞƌďĞŝĚĞƌDĞĚŝĞ ŶďŝůĚƵŶŐ
zu unterstützen.
Im Seminar lernen Sie, wie Sie Medienerlebnisse und die Viel zahl me-
dialer Eindrücke der Kinder im KiTa-Alltag aufgreifen und i hnen Ver-
ĂƌďĞŝƚƵŶŐƐŵƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶĂŶďŝĞƚĞŶŬƂŶŶĞŶ͘
Inhalte
Medienverständnis/Medienkompetenz
ŝŐĞŶĞDĞĚŝĞŶďŝŽŐƌĂĮĞ
Medien als Werkzeug
Mediennutzung in der Praxis
Das Seminar richet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ ƵŶĚ ŝŶƚĞƌĞƐƐŝĞƌƚĞ ůƚĞƌŶ͕
ĚŝĞ ƐŽǁŽŚů ĞŝŐĞŶĞ DĞĚŝĞŶĞƌůĞďŶŝƐƐĞ ĂůƐ ĂƵĐŚ ĚŝĞ ĚĞƌ <ŝŶĚĞƌƌĞŇĞŬ -
ƟĞƌĞŶƵŶĚĚĞŶŬŝŶĚŐĞƌĞĐŚƚĞŶhŵŐĂŶŐŵŝƚDĞĚŝĞŶĨƂƌĚĞƌŶŵƂĐŚƚĞŶ͘
^ŽǀĞƌƐƚćƌŬĞŶ^ŝĞWŽƐŝƟǀĞƐ
^ŝŶĚŝŵŵĞƌŵĞŚƌ<ŝŶĚĞƌĂƵīĂůůĞŶĚƵŶĚĂŶƐƚƌĞŶŐĞŶĚĞƌ ĂůƐĂŶĚĞƌĞ<ŝŶ -
der? Oder haben sich unsere Wahrnehmung und unsere Toleranzgren-
ze verändert? Wie steht es um die Ressourcen der Eltern? Im KiT a-All-
ƚĂŐďĞŽďĂĐŚƚĞŶǁŝƌǁĞŶŝŐĞƌZĞƐƉĞŬƚ͕ŵĞŚƌ^ĐŚŝŵƉĨǁƂƌƚĞƌƵŶĚƂŌ Ğƌ
ƵĨŵĞƌŬƐĂŵŬĞŝƚƐĚĞĮnjŝƚĞ͘tŝĞďĞŐĞŐŶĞŶ^ŝĞĞŝŶĞƌƐŽůĐŚĞŶ^ŝƚƵĂƟŽŶ ͍
Im eineinhalbtägigen Seminar bekommen Sie pädagogische Hand-
ǁĞƌŬƐnjĞƵŐĞĨƺƌ/ŚƌĞƌďĞŝƚŵŝƚ<ŝŶĚĞƌŶŵŝƚďĞƐŽŶĚĞƌĞŵ&ƂƌĚĞƌďĞĚĂƌĨ͘
ƌŝŶŐĞŶ^ŝĞĞŽďĂĐŚƚƵŶŐĞŶĂƵƐ/ŚƌĞƌWƌĂdžŝƐŵŝƚ͊
Inhalte
tĂƐďĞĚĞƵƚĞƚͣsĞƌŚĂůƚĞŶƐĂƵīćůůŝŐŬĞŝƚ͍͞
Altersentsprechende Entwicklung: Was kann ein Kind
in welchem Alter?
ŶƚǁŝĐŬůƵŶŐŵƂŐůŝĐŚĞƌ>ƂƐƵŶŐĞŶĂŶŬŽŶŬƌĞƚĞŶĞŝƐƉŝĞůĞŶ
aus der Praxis
ZĂŚŵĞŶŶĞƵƐĞƚnjĞŶƵŶĚƉŽƐŝƟǀĞƐsĞƌŚĂůƚĞŶǀĞƌƐƚćƌŬĞŶ
,ĞůĨĞƌŶĞƚnjǁĞƌŬĂƵĩĂƵĞŶƵŶĚŶƵƚnjĞŶ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞƵŶĚŝŶƚĞƌĞƐƐŝĞƌƚĞ
ůƚĞƌŶ͕ĚŝĞǀĞƌŚĂůƚĞŶƐĂƵīćůůŝŐĞ<ŝŶĚĞƌƌŝĐŚƟŐĚĞƵƚĞŶƵŶĚĞŶƚƐƉƌĞĐŚĞŶ -
ĚĞŶ&ƂƌĚĞƌďĞĚĂƌĨĞƌŵŝƩĞůŶǁŽůůĞŶ͘ /ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ /ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϮϬ͘DćƌnjϮϬϭϵ
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϭϬ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂ>ƂǁĞŶŚĞƌnj
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1919
Termin: ŽŶŶĞƌƐƚĂŐ͕Ϯϭ͘DćƌnjϮϬϭϵǀŽŶϵ͗ϬϬďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
ƵŶĚŽŶŶĞƌƐƚĂŐ͕ϭϭ͘ƉƌŝůϮϬϭϵǀŽŶϭϰ͗ϬϬďŝƐϭϳ͗ϭ ϱhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂtĂůŶƵƐƐǁĞŐ
Preis: ϭϲϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1920
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣŶŝƚĂ'ƌƵƉƉǀĞƌŵŝƩĞůƚĚŝĞ/ŶŚĂůƚĞƐĞŚƌƉƌĂdžŝƐŶĂŚƵŶĚĂŶŚĂŶĚǀŽŶŝůĚĞƌŶ
ƵŶĚsŝĚĞŽƐ͘/ŚƌƵŵĨĂŶŐƌĞŝĐŚĞƐ,ĂŶĚŽƵƚĞŶƚŚćůƚnjĂŚůƌĞŝĐŚĞƉƌĂŬƟƐĐŚĞdŝƉƉƐ͘
ĂǀŽŶƉƌŽĮƟĞƌĞŶŵĞŝŶd ĞĂŵƵŶĚŝĐŚĂƵĐŚ:ĂŚƌĞŶĂĐŚĚĞƌ&ŽƌƚďŝůĚƵŶŐ͘ ͞
DĂƌƟŶĂ,ĞŶŶĞďƂŚůĞ͕>ĞŝƚƵŶŐ<ŝdĂYƵĞůůƐƚĞŝŶ͕tƵƉƉĞƌƚĂů
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣ/ĐŚŚĂďĞŝƌŐŝƩ:ĂĐŽďƐĂůƐĞŝŶĞƐĞŚƌƐLJŵƉĂƚŚŝƐĐŚĞ͕ĨĂĐŚůŝĐŚƐĞŚƌǀĞƌͲ
ƐŝĞƌƚĞZĞĨĞƌĞŶƟŶĞƌůĞďƚ͕ĚŝĞƵŶƐƐĞŚƌǀŝĞůĞ/ŶĨŽƐƵŶĚdŝƉƉƐnjƵƌƌďĞŝƚŵŝƚ
DĞĚŝĞŶŵŝƚŐĞŐĞďĞŶŚĂƚ͘ ͞
KĂŶĂͲDŝŚĂĞůĂWĂƐĐĂƌƵ͕WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌ͕<ŝdĂ<ůĞŝŶĞŶƚĐŚĞŶ͕
<ƂůŶ
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Anita Grupp ist ausgebildete Erzieherin
und studierte Diplom-Sozialarbeit mit den
Schwerpunkten Familie, Jugend, soziale Grup-
ƉĞŶĂƌďĞŝƚ ƵŶĚ <ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶ͘ ^ŝĞ ďƌŝŶŐƚ
ƵŵĨĂŶŐƌĞŝĐŚĞ ƌĨĂŚƌƵŶŐ ŝŵ ƵĩĂƵ ƵŶĚ ŝŶ
ĚĞƌ>ĞŝƚƵŶŐǀŽŶ<ŝdĂƐŵŝƚ͘ŝĞDƵƩĞƌnjǁĞŝĞƌ
^ƂŚŶĞ ĂďƐŽůǀŝĞƌƚĞ ĚŝĞ ƵƐĂƚnjĂƵƐďŝůĚƵŶŐĞŶ
ͣ^ŽnjŝŽͲŝŶƚĞŐƌĂƟǀĞĞƌĂƚĞƌŝŶ͞ďĞŝŵ/^ŝŶĂ -
ĐŚĞŶƐŽǁŝĞͣƵĨƐƚĞůůƵŶŐƐĂƌďĞŝƚƵŶĚ>ƂƐƵŶŐƐ -
ŽƌŝĞŶƟĞƌƵŶŐ ŝŶ &ĂŵŝůŝĞŶ ƵŶĚ KƌŐĂŶŝƐĂƟŽŶĞŶ͞ ƵŶĚ ŝƐƚ <ƵƌƐůĞŝƚĞƌŝŶ ŝŵ
Programm Starke Eltern Starke Kinder® des Kinderschutzbu ndes.
ĞƌnjĞŝƚǀĞƌĂŶƚǁŽƌƚĞƚƐŝĞĚŝĞƵƐďŝůĚƵŶŐǀŽŶdĂŐĞƐƉŇĞŐĞƉĞƌƐŽŶĞŶ͘
28 29
WƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚŝŶĚĞƌ<ŝdĂʹŐĞŵĞŝŶƐĂŵ<ƌĞĂƟǀŝƚćƚĞƌůĞďĞŶ͊ WĂƌƟnjŝƉĂƟ ŽŶ͕<ŝŶĚĞƌƌĞĐŚƚĞƵŶĚWƌŽũĞŬƚĞŝŶĚĞƌ<ŝdĂ
WƌŽũĞŬƚĞƵŶĚŝŚƌĞŽŬƵŵĞŶƚĂƟŽŶƉƌĂŬƟƐĐŚƵŵƐĞƚnjĞŶ
Der Praxis-Workshop ist durchgängig als Mini-Projekt aufg ebaut. Sie
erfahren und gestalten alle Phasen, Pausen, Pfade und Nebenp fade
eines Projekts anhand von lebendig geschilderten, s ehr unterschied-
ůŝĐŚĞŶƵƐŐĂŶŐƐƐŝƚƵĂƟŽŶĞŶ͘^ŝĞĞŶƚǁŝĐŬĞůŶĞŝŐĞŶƐƚćŶ ĚŝŐ&ŽƌƐĐŚĞƌĨƌĂ -
ŐĞŶƵŶĚŐĞŚĞŶĚŝĞƐĞŶŝŶ<ůĞŝŶŐƌƵƉƉĞŶŶĂĐŚ͘dĞŝůĚĞƐƌďĞŝƚƐĂ ƵŌƌĂŐƐ
ŝƐƚĂƵĐŚĚĂƐŬƌĞĂƟǀͲŚĂŶĚǁĞƌŬůŝĐŚĞŽŬƵŵĞŶƟĞƌĞŶĚĞƐW ƌŽnjĞƐƐĞƐƵŶĚ
seiner Ergebnisse. Gemeinsam feiern Sie die Herausf orderungen, Er-
folge und Überraschungen, amüsieren sich, fachsimpe ln, denken wei-
ƚĞƌʹƵŶĚŶĞŚŵĞŶĂŶƐĐŚůŝĞƘĞŶĚƵƐďůŝĐŬĂƵĨĚŝĞ^ŝƚƵĂƟŽŶŝŶ/ŚƌĞƌ<ŝdĂ͘
Dieser Praxis-Workshop ist als Tandem konzipiert. Wir empfe hlen Ih-
ŶĞŶĚŝĞ<ŽŵďŝŶĂƟŽŶŵŝƚĚĞŵ^ĞŵŝŶĂƌ WƌŽũĞŬƚĞŝŶĚĞƌ<ŝdĂʹĚĞŶŝŶ -
ƐƟĞŐĮŶĚĞŶ͊ ;^ĞŝƚĞϮϯͿ͘
Inhalte
Von der Beobachtung zum Projektstart
Forschen als Gruppe
Gewohnte Denk- und Handlungsbahnen verlassen
Dialog als roter Faden
Den Projektabschluss feiern
^ŽďƌŝŶŐĞŶ^ŝĞWƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚƵŶĚ^ŝƚƵĂƟŽŶƐĂŶƐĂƚnjƵŶƚĞƌĞŝŶĞŶ,Ƶƚ͊
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
:ƵƩĂ dŚŽŵĂƐ ist staatlich anerkannte Erzie-
ŚĞƌŝŶ ƵŶĚ <ŝŶĚŚĞŝƚƐƉćĚĂŐŽŐŝŶ ;Ϳ ŵŝƚ ĚĞŶ
Schwerpunkten Frühpädagogik, Leitung und
Management von Kindertageseinrichtungen.
Zudem absolvierte sie zahlreiche Fortbildun-
ŐĞŶ njƵƌ WĂƌƟnjŝƉĂƟŽŶ ƵŶĚ njƵŵ ^ŝƚƵĂƟŽŶƐ -
ĂŶƐĂƚnj͘ ŬƚƵĞůů ƐƚƵĚŝĞƌƚ ^ŝĞ ŶĞďĞŶďĞƌƵŇŝĐŚ
Tierpsychologie, Schwerpunkt Hund. Sie be-
ƐĐŚćŌŝŐƚ ƐŝĐŚ ŝŶƚĞŶƐŝǀ ŵŝƚ ĚĞŵ ^ŝƚƵĂƟŽŶƐĂŶ -
satz und der Projektarbeit und setzt diese Elemente als Erzie herin,
'ƌƵƉƉĞŶůĞŝƚĞƌŝŶƵŶĚ<ŝdĂͲ>ĞŝƚĞƌŝŶŝŶtŝƩĞŶƐĞŝƚǀŝĞů ĞŶ:ĂŚƌĞŶƵŵ͘Ƶ -
letzt leitete sie das Projekt Mobile KiTa bei Stepke, bevor Sie 2018 die
,ĂƵƐůĞŝƚƵŶŐĚĞƌ^ƚĞƉŬĞͲ<ŝdĂĂƵŶŬƂŶŝŐĞŝŶtƵƉƉĞƌƚĂůƺďĞƌŶĂŚŵ͘
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
ŽƌŽƚŚĞĞ :ĂĐŽďƐ ist staatlich anerkannte
ƌnjŝĞŚĞƌŝŶ͕ <ƌĞĂƟǀƉćĚĂŐŽŐŝŶ͕ ŝůĚƵŶŐƐƌĞ -
ĨĞƌĞŶƟŶ ƵŶĚ ƵƚŽƌŝŶ ǀŽŶ &ĂĐŚďƺĐŚĞƌŶ Ĩƺƌ
<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƐƚćƩĞŶ͘ /Śƌ ƵĐŚ ͣWƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚ
ʹ <ŝƚĂůĞďĞŶ ŵŝƚ <ŝŶĚĞƌŶ ŐĞƐƚĂůƚĞŶ͞ ĮŶĚĞƚ ŝŶ
der Praxis großen Zuspruch. Merkmal der
WƵďůŝŬĂƟŽŶĞŶ ƵŶĚ ^ĞŵŝŶĂƌĞ ǀŽŶ ŽƌŽƚŚĞĞ
:ĂĐŽďƐ ƐŝŶĚ ĚŝĞ WƌĂdžŝƐŽƌŝĞŶƟĞƌƵŶŐ ƵŶĚ ĚŝĞ
sĞƌďŝŶĚƵŶŐ ǀŽŶ <ƌĞĂƟǀŝƚćƚ ƵŶĚ ŝůĚƵŶŐ Ĩƺƌ
ŶĂĐŚŚĂůƟŐĞŶƚǁŝĐŬůƵŶŐ;EͿ͘&ƺƌ>ĞƚnjƚĞƌĞƐĂďƐŽůǀŝĞƌƚĞƐ ŝĞĞŝŶĞtĞŝ -
ƚĞƌďŝůĚƵŶŐĂůƐDƵůƟƉůŝŬĂƚŽƌŝŶĨƺƌEĂŶĚĞƌ&ƌĞŝĞŶhŶŝǀĞƌƐŝƚćƚĞƌůŝ Ŷ͘
Ƶ /ŚƌĞŶ ƵĨŐĂďĞŶ ĂůƐ ƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌĂŌ ŐĞŚƂƌƚ ĂƵĐŚ ĚŝĞ ĨƌƺŚ -
njĞŝƟŐĞ ƵĨƐƚĞůůƵŶŐ ĞŝŶĞƌ :ĂŚƌĞƐƉůĂŶƵŶŐ ŵŝƚ WƌŽũĞŬƚĞŶ ƵŶĚ ǁŝĐŚƟŐĞŶ
dĞƌŵŝŶĞŶ͘ 'ůĞŝĐŚnjĞŝƟŐ ǀĞƌĨŽůŐƚ /ŚƌĞ <ŝdĂ ĚĞŶ ^ŝƚƵĂƟŽŶƐĂŶƐĂƚnj ƵŶƚĞƌ
ĚĞŵƐƉĞŬƚĚĞƌWĂƌƟnjŝƉĂƟŽŶ͘tŝĞ^ŝĞďĞŝĚĞƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞŶůĞŵĞ ŶƚĞ
unter der Anforderung einer strategischen KiTa-Planung päd agogisch
sinnvoll verbinden, lernen Sie im eintägigen Seminar.
^ŝĞďĞƐƉƌĞĐŚĞŶ͕ǁŝĞƐŝĐŚ<ŝŶĚĞƌƌĞĐŚƚĞƵŶĚWĂƌƟnjŝƉĂƟŽŶĂƵĨĚŝ ĞWƌŽ -
jektarbeit auswirken. Sie überlegen gemeinsam, wie Sie Ihr e Kinder
ŵŽƟǀŝĞƌĞŶ͕ĚƵƌĐŚ<ŝŶĚĞƌŬŽŶĨĞƌĞŶnjƵŶĚ<ŝŶĚĞƌƉĂƌůĂŵĞŶƚ ĚĞŶ<ŝdĂͲůů -
tag mitzugestalten. Zudem tauschen Sie sich über aktuelle Pr ojekt-
ŝĚĞĞŶƵŶĚĚĞƌĞŶƉƌĂŬƟƐĐŚĞhŵƐĞƚnjƵŶŐĂƵƐ͘
Inhalte
Projektarbeit in der KiTa umsetzen und leben
^ŝƚƵĂƟŽŶƐĂŶƐĂƚnj͗dŚĞŽƌŝĞƵŶĚWƌĂdžŝƐ
WĂƌƟnjŝƉĂƟŽŶƵŶĚWƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚǀĞƌďŝŶĚĞŶ
>ĂŶŐĨƌŝƐƟŐĞWůĂŶƵŶŐǀŽŶWƌŽũĞŬƚĞŶŶĂĐŚĚĞŵ^ŝƚƵĂƟŽŶƐĂŶƐĂƚnj
WƌĂŬƟƐĐŚĞƐ,ĂŶĚǁĞƌŬƐnjĞƵŐĨƺƌĚŝĞƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞƌďĞŝƚ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞƵŶĚƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ĚŝĞǁŝƐƐĞŶŵƂĐ ŚƚĞŶ͕
ǁŝĞ ƐŝĞ WƌŽũĞŬƚĞ ƵŶƚĞƌ ĚĞŵ ^ŝƚƵĂƟŽŶƐĂŶƐĂƚnj ŝŶŝƟŝĞƌĞŶ ƵŶĚ WĂƌƟnjŝƉĂ -
ƟŽŶŝŶŝŚƌĞƌ<ŝdĂƌĞĂůŝƐŝĞƌĞŶǁŽůůĞŶ͘
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: &ƌĞŝƚĂŐ͕ϱ͘ƉƌŝůϮϬϭϵ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: Berlin, KiTa Am Mauerpark
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
Bei zusätzlicher Buchung des Seminars
ͣWƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚŝŶĚĞƌ<ŝdĂʹĚĞŶŝŶƐƟĞŐĮŶĚĞŶ͊͞
209,- für beide Veranstaltungen.
Sie sparen 29,- .
0,- für Angestellte bei Stepke
Nummer: ϭϵϰϯ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ ƵŶĚ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ ĚŝĞ ŝŚƌĞ <ĞŶŶƚ ŶŝƐƐĞ
ĚĞƌWƌŽũĞŬƚĂƌďĞŝƚǀĞƌƟĞĨĞŶƵŶĚWƌŽũĞŬƚĞƉƌĂdžŝƐŶĂŚƵŶĚŝŵŝĂů ŽŐŵŝƚ
den Kindern in den pädagogischen Alltag integrieren wollen.
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϭϬ͘ƉƌŝůϮϬϭϵ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: tƵƉƉĞƌƚĂů͕<ŝdĂĂƵŶŬƂŶŝŐĞ
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1921
ϯϬ ϯϭ
DŽƌŐĞŶŬƌĞŝƐΘŽ͗/ŵƉƵůƐĞĨƺƌĚĞŶdĂŐĞƐĂďůĂƵĨ ϰt͗tĂůĚ͕tĞƩĞƌ͕tŝĞƐĞ͕tŽĐŚ Ğ
Schlüsselelemente bei der Gestaltung des KiTa-Alltags
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
ŝƌŐŝƩ:ĂĐŽďƐ ist ausgebildete Erzieherin und
studierte Dipl.-Sozialpädagogin. Sie verfügt
über umfangreiche Erfahrung in der Leitung
ǀŽŶ <ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƐƚćƩĞŶ ƵŶĚ ŝŶ ĚĞƌ DŝƚĂƌďĞŝ -
terführung. Seit mehreren Jahren ist sie als
ŝůĚƵŶŐƐƌĞĨĞƌĞŶƟŶŝŶĚĞƌƵƐͲƵŶĚtĞŝƚĞƌďŝů -
ĚƵŶŐǀŽŶ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƉŇĞŐĞƉĞƌƐŽŶĞŶƵŶĚƌ -
njŝĞŚĞƌŝŶŶĞŶŝŵhϯͲĞƌĞŝĐŚƚćƟŐ͘^ŝĞĂƌďĞŝƚĞƚ
aktuell als Train-the-Trainer nach dem neuen
ŬŽŵƉĞƚĞŶnjŽƌŝĞŶƟĞƌƚĞŶYƵĂůŝƚćƚƐŚĂŶĚďƵĐŚ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƉŇĞŐĞ; Y,Ϳ͘
Sie sind jeden Tag gefordert, in Ihrem Beruf vielen Bedürfni ssen ge-
recht zu werden. Kinder brauchen Struktur, aber auch Flexibi lität, sie
ďƌĂƵĐŚĞŶŬƟǀŝƚćƚ͕ĂďĞƌĂƵĐŚZƵŚĞ͘^ŝĞŵƺƐƐĞŶĚŝĞŐĞƐĂŵƚĞ'ƌƵ ƉƉĞ
im Auge behalten, aber auch das einzelne Kind. Ein herausfor dernder
Balanceakt.
Im Seminar lernen Sie u. a., wie Sie mit Bring- und Abholzeite n, Mor-
genkreis, Essens- und Schlafenszeit Struktur in den KiTa-Al ltag bekom-
ŵĞŶƵŶĚƐŝŶŶǀŽůůĞ>ĞƌŶĂŶŐĞďŽƚĞƐĐŚĂīĞŶ͘
Inhalte
Tagesgestaltung
ZĞŐĞůŶƵŶĚZŝƚƵĂůĞĨƺƌ^ƚƌƵŬƚƵƌƵŶĚKƌŝĞŶƟĞƌƵŶŐ
Übergänge als Lernmomente gestalten
Praxisbeispiele
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ ƵŶĚ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ ĚŝĞ ŶĞƵĞ /ĚĞĞŶ Ĩƺƌ
die Gestaltung der täglich wiederkehrenden Elemente suchen, um so
einerseits Struktur, andererseits Abwechslung in den Tagesablauf zu
bringen.
So planen und organisieren Sie die Waldwoche
tćůĚĞƌ ƵŶĚ tŝĞƐĞŶ ďŝĞƚĞŶ ĞŝŶĞ &ƺůůĞ ǀŽŶ DƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶ njƵŵ ĞǁĞ -
ŐĞŶ͕ ĞƌƺŚƌĞŶ͕ ^ĞŚĞŶ͕ ,ƂƌĞŶ͕ ZŝĞĐŚĞŶ ƵŶĚ ^ĐŚŵĞĐŬĞŶ͘ ĂƐ ŬƌćŌŝŐƚ
ĚŝĞDƵƐŬƵůĂƚƵƌ͕ĨƂƌĚĞƌƚDŽƚŽƌŝŬƵŶĚ<ŽŐŶŝƟŽŶƵŶĚƐĐŚ ƵůƚĚŝĞtĂŚƌ -
ŶĞŚŵƵŶŐ ƵŶĚ <ŽŶnjĞŶƚƌĂƟŽŶ͘ EĞďĞŶ ĚĞŶ ƌĞŐĞůŵćƘŝŐĞŶ tĂ ůĚƚĂŐĞŶ
verbringen Stepke-Kids jedes Jahr eine gesamte Woche im Wald.
Machen Sie die Waldwoche zum Erlebnis für Ihre Kinder! Sie er arbei-
ƚĞŶƐŝĐŚ^ƉŝĞůĞƵŶĚdžƉĞƌŝŵĞŶƚĞĨƺƌĚŝĞƂŬŽůŽŐŝƐĐŚĞŝůĚƵŶŐ ͘^ŝĞďĞ -
ƐƉƌĞĐŚĞŶĚŝĞƉůĂŶĞƌŝƐĐŚĞŶƵŶĚŽƌŐĂŶŝƐĂƚŽƌŝƐĐŚĞŶ^ĐŚƌŝƩĞnj ƵƌsŽƌďĞ -
reitung, Durchführung und Nachbereitung und wie S ie dabei den
Spaß behalten.
ŝƩĞǁĞƩĞƌĨĞƐƚĞ<ůĞŝĚƵŶŐŵŝƚďƌŝŶŐĞŶ͊
Inhalte
Wir gehen in den Wald: Die Planung einer Waldwoche
ZĞĐŚƚůŝĐŚĞ'ƌƵŶĚůĂŐĞŶ͗ŝŐĞŶƚƺŵĞƌ͕ƵĨƐŝĐŚƚƐƉŇŝĐŚƚ
Elternbrief
Naturerfahrungsspiele & Experimente
ZĞŇĞdžŝŽŶ͗ƌƐƚĞůůƵŶŐĞŝŶĞƐtĂůĚďƵĐŚĞƐ
ŝůĚƵŶŐĨƺƌŶĂĐŚŚĂůƟŐĞŶƚǁŝĐŬůƵŶŐ;EͿ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ĚŝĞŬŽŶŬƌĞƚĞƵŶĚƌĞĂůŝƐƟƐĐŚĞ/ĚĞĞŶ ĨƺƌĚŝĞ
Durchführung der Waldwoche suchen.
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϭϳ͘ƉƌŝůϮϬϭϵ
ǀŽŶϭϬ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
Ort: Wuppertal, Evangelische Kirchengemeinde
Langerfeld
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1922
Termin: Donnerstag, 9. Mai 2019
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Ort: Leverkusen, Wildpark Reuschenberg
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
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0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϮϰ
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Auch für Berufs-
anfänger und
Quereinsteiger
geeignet!
Auch für Berufs-
anfänger und
Quereinsteiger geeignet!
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Andrea Hirsch ƐƚƵĚŝĞƌƚĞŝŽůŽŐŝĞƵŶĚdĞdžƟůĞƐ
Gestalten und ist seit 1990 in der Waldpäda-
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und ist mit einem umgebauten Transporter
europaweit unterwegs. Sie besucht Kinder-
gärten und Schulen oder betreut Gruppen
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Birgit Hesselbarth, Fachberatung, Wuppertal
ϯϮ ϯϯ
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/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
ŝƌŐŝƩ:ĂĐŽďƐ ist ausgebildete Erzieherin und
studierte Dipl.-Sozialpädagogin. Sie verfügt
über umfangreiche Erfahrung in der Leitung
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terführung. Seit mehreren Jahren ist sie als
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ĚƵŶŐǀŽŶ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƉŇĞŐĞƉĞƌƐŽŶĞŶƵŶĚƌ -
njŝĞŚĞƌŝŶŶĞŶŝŵhϯͲĞƌĞŝĐŚƚćƟŐ͘^ŝĞĂƌďĞŝƚĞƚ
aktuell als Train-the-Trainer nach dem neuen
ŬŽŵƉĞƚĞŶnjŽƌŝĞŶƟĞƌƚĞŶYƵĂůŝƚćƚƐŚĂŶĚďƵĐŚ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƉŇĞŐĞ; Y,Ϳ͘
Mit dem Start in die KiTa beginnt für Kind und Eltern eine neue, auf-
ƌĞŐĞŶĚĞ>ĞďĞŶƐƉŚĂƐĞ͘/ŶĞŐůĞŝƚƵŶŐŝŚƌĞƌůƚĞƌŶŬƂŶŶĞŶ<ŝŶ ĚĞƌĞŝŶĞ
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ĚŝĞĚĞŶǁĞŝƚĞƌĞŶsĞƌůĂƵĨĚĞƌ<ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐƐƚćƩĞŶnjĞŝƚƉƌćŐƚ͘
Im Seminar lernen Sie die drei Eckpunkte für einen erfolgreichen Start in
ĚŝĞ<ŝdĂŬĞŶŶĞŶ͗ĞůƚĞƌŶďĞŐůĞŝƚĞƚ͕ĂďƐĐŚŝĞĚƐďĞƚŽŶƚƵŶĚďĞnjƵŐƐŽƌŝĞŶƟĞƌƚ͘
Anfang gut, alles gut!
Inhalte
Grundlagen für Beziehung
ŝŶŐĞǁƂŚŶƵŶŐƐŵŽĚĞůůĞ
Es geht nur mit den Eltern
Übergänge gestalten
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞƵŶĚƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ĚŝĞŵŝƚĞŝŶĞƌĞ ůƚĞƌŶ -
ďĞŐůĞŝƚĞƚĞŶŝŶŐĞǁƂŚŶƵŶŐĚĞŶmďĞƌŐĂŶŐĚĞƐ<ŝŶĚĞƐŝŶĚŝĞ<ŝdĂ ŬŝŶĚ -
gerecht gestalten und den Grundstein für eine gute Beziehun g mit
<ŝŶĚƵŶĚůƚĞƌŶǀŽŶŶĨĂŶŐĂŶůĞŐĞŶŵƂĐŚƚĞŶ͘
^ŽďĞŐůĞŝƚĞŶ^ŝĞĚĂƐ^ĞůďƐƚďŝůĚƵŶŐƐƉŽƚĞŶnjŝĂůǀŽŶhϯͲ<ŝŶĚĞƌŶ
Je jünger Kinder sind, desto mehr Beziehungen brauchen sie. Mit der
Bezugsperson im Rücken krabbeln, wackeln und stapfen unter dreijäh-
rige Kinder los, ihre Welt zu erforschen und zu begreifen. Da für brau-
chen sie besondere räumliche und strukturelle Bedingungen .
Im Seminar überlegen wir uns, was die Kleinen brauchen und schon
ĂůůĞƐŬƂŶŶĞŶ͕ǁĞůĐŚĞŝůĚƵŶŐƐŵƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶƐŝĐŚĚĂƌĂƵƐĞƌ ŐĞďĞŶƵŶĚ
wie sich unser Handeln auf den Entdeckergeist der Kinder aus wirkt.
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ĞǁĞŐƵŶŐƵŶĚĚĞƐ^ƉŝĞůƐǀŽŶhϯͲ<ŝŶĚĞƌŶ͘
Bringen Sie Materialien zum Spielen mit, mit denen sich Kinder unter
ĚƌĞŝŐĞƌŶĞďĞƐĐŚćŌŝŐĞŶ͊
Inhalte
ŶƚǁŝĐŬůƵŶŐƐĞŶƚƐƉƌĞĐŚĞŶĚĞĞĚƺƌĨŶŝƐƐĞǀŽŶhϯͲ<ŝŶĚĞƌŶ
Das Selbstbildungspotenzial erkennen und nutzen
ŶŐĞďŽƚĞnjƵŵƌĨŽƌƐĐŚĞŶ͕ŶƚĚĞĐŬĞŶ͕džƉĞƌŝŵĞŶƟĞƌĞŶ
<ŽŶŬƌĞƚĞŬƟŽŶĞŶnjƵƌZĂƵŵŐĞƐƚĂůƚƵŶŐ
Forschungsmaterialien im Alltag
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞƵŶĚƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ĚŝĞhϯͲ<ŝŶĚĞƌ ŶĂůƚĞƌƐ -
ŐĞƌĞĐŚƚĞŶŐĞďŽƚĞnjƵŵdžƉĞƌŝŵĞŶƟĞƌĞŶƵŶĚƌĨŽƌƐĐŚĞŶ ĚĞƌhŵǁĞůƚ
ŵĂĐŚĞŶŵƂĐŚƚĞŶ͘
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: ŽŶŶĞƌƐƚĂŐ͕Ϯϯ͘DĂŝϮϬϭϵ
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Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂtĂůŶƵƐƐǁĞŐ
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
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0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϮϲ
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣŝŶĞ ZĞĨĞƌĞŶƟŶ͕ ǁĞůĐŚĞ ĂƵƐ ĚĞƌ WƌĂdžŝƐ Ĩƺƌ ĚŝĞ WƌĂdžŝƐ ĚŝĞ /ŶŚĂůƚĞ ĚĞƌ
&ŽƌƚďŝůĚƵŶŐĞŶǀĞƌŵŝƩĞůƚ͘ŝĞŐĞǁŽŶŶĞŶĞŶƌŬĞŶŶƚŶŝƐƐĞƐŝŶĚŐƵƚŝŶĚŝĞ
WƌĂdžŝƐƵŵnjƵƐĞƚnjĞŶ͘ ͞
Anke Ommerborn, Leitung KiTa Samoastraße, Wuppertal
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Anita Grupp ist ausgebildete Erzieherin
und studierte Diplom-Sozialarbeit mit den
Schwerpunkten Familie, Jugend, soziale Grup-
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ƵŵĨĂŶŐƌĞŝĐŚĞ ƌĨĂŚƌƵŶŐ ŝŵ ƵĩĂƵ ƵŶĚ ŝŶ
ĚĞƌ>ĞŝƚƵŶŐǀŽŶ<ŝdĂƐŵŝƚ͘ŝĞDƵƩĞƌnjǁĞŝĞƌ
^ƂŚŶĞ ĂďƐŽůǀŝĞƌƚĞ ĚŝĞ ƵƐĂƚnjĂƵƐďŝůĚƵŶŐĞŶ
ͣ^ŽnjŝŽͲŝŶƚĞŐƌĂƟǀĞĞƌĂƚĞƌŝŶ͞ďĞŝŵ/^ŝŶĂ -
ĐŚĞŶƐŽǁŝĞͣƵĨƐƚĞůůƵŶŐƐĂƌďĞŝƚƵŶĚ>ƂƐƵŶŐƐ -
ŽƌŝĞŶƟĞƌƵŶŐ ŝŶ &ĂŵŝůŝĞŶ ƵŶĚ KƌŐĂŶŝƐĂƟŽŶĞŶ͞ ƵŶĚ ŝƐƚ <ƵƌƐůĞŝƚĞƌŝŶ ŝŵ
Programm Starke Eltern Starke Kinder® des Kinderschutzbu ndes.
ĞƌnjĞŝƚǀĞƌĂŶƚǁŽƌƚĞƚƐŝĞĚŝĞƵƐďŝůĚƵŶŐǀŽŶdĂŐĞƐƉŇĞŐĞƉĞƌƐŽŶĞŶ͘
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϭϱ͘DĂŝϮϬϭϵ
ǀŽŶϭϬ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϳ͗ϬϬhŚƌ
Ort: Wuppertal, Evangelische Kirchengemeinde
Langerfeld
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
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0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϮϱ
Auch für Berufs-
anfänger und
Quereinsteiger geeignet!
ϯϰ ϯϱ
dƌĂƵŵĂƉƌćǀĞŶƟŽŶ /ŶƚĞƌŬƵůƚƵƌĞůůĞƵƐĂŵŵĞŶĂƌďĞŝƚŵŝƚŐĞŇƺĐŚƚĞƚĞŶůƚĞƌŶ
tŝĞǁŝƌ<ŝŶĚĞƌƚƌŽƚnjďĞůĂƐƚĞŶĚĞƌƌĨĂŚƌƵŶŐĞŶƐƚćƌŬĞŶŬƂŶŶĞŶ
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Noomi Frommann studierte Erziehungswis-
ƐĞŶƐĐŚĂŌĞŶ ƵŶĚ ĨƌŝŬĂŶŝƐƟŬ ;Ϳ ƐŽǁŝĞ Dŝ -
ŐƌĂƟŽŶƐĨŽƌƐĐŚƵŶŐ ;DͿ ƵŶĚ ĂďƐŽůǀŝĞƌƚĞ ĚŝĞ
Zusatzausbildung zur Traumapädagogin und
traumazentrierten Fachberaterin. Sie arbeitet
als Sozialpädagogin in der ambulanten Fami-
ůŝĞŶŚŝůĨĞ͘/ŶĚŝĞƐĞƌ&ƵŶŬƟŽŶďĞƚƌĞƵƚƐŝĞ&Ăŵŝ -
lien mit psychisch kranken Eltern und unter-
stützt sie bei Erziehungsfragen sowie bei der
'ĞƐƚĂůƚƵŶŐƵŶĚŶƚůĂƐƚƵŶŐĚĞƐůůƚĂŐƐ͘ƵǀŽƌǁĂƌƐŝĞŝŶĞŝŶĞƌ<ŝdĂƚćƟŐ͘
tćŚƌĞŶĚ/ŚƌĞƌ^ƚƵĚŝĞŶĂƌďĞŝƚĞƚĞƐŝĞŵŝƚŐĞŇƺĐŚƚĞƚĞŶ<ŝŶĚĞƌƵŶĚŝŚƌĞŶ
Familien.
Sie haben Kinder in Ihrer Gruppe, die schlimme Erfahrungen g emacht
haben und Sie wollen wissen, wie Sie damit umgehen? Sie als päd ago-
ŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌĂůƐŬŽŶƐƚĂŶƚĞĞnjƵŐƐƉĞƌƐŽŶǀŽŶ<ŝŶĚĞƌŶŬƂŶ ŶĞŶƐŝĞ
dabei unterstützen und sie stärken, das Erlebte zu verarbei ten.
/ŵ^ĞŵŝŶĂƌǀĞƌŵŝƩĞůƚ/ŚŶĞŶĚŝĞdƌĂƵŵĂƉćĚĂŐŽŐŝŶEŽŽŵŝ&ƌŽŵŵĂ ŶŶ
Basiswissen über die Entstehung eines Traumas sowie über Verarbei-
ƚƵŶŐƐŵĞĐŚĂŶŝƐŵĞŶ ďĞŝ ƚƌĂƵŵĂƟƐŝĞƌƚĞŶ <ŝŶĚĞƌŶ͘ ^ĐŚćƌĨ ĞŶ ^ŝĞ /Śƌ
ĞǁƵƐƐƚƐĞŝŶĨƺƌZĞĂŬƟŽŶĞŶďĞůĂƐƚĞƚĞƌ<ŝŶĚĞƌƵŶĚůĞƌŶĞŶ^ŝĞĂ ůůƚĂŐƐ -
ƉƌĂŬƟƐĐŚĞDĞƚŚŽĚĞŶŬĞŶŶĞŶ͕ĚŝĞnjƵƌ^ƚĂďŝůŝƐŝĞƌƵŶŐƵŶĚ^ƚćƌŬƵ ŶŐĚĞƌ
Kinder beitragen.
ŝƩĞďƌŝŶŐĞŶ^ŝĞĞŽďĂĐŚƚƵŶŐĞŶƵŶĚ&ĂůůďĞŝƐƉŝĞůĞĂƵƐŝŚƌĞƌ
Praxis mit.
/ŵ^ĞŵŝŶĂƌĞƌƂƌƚĞƌŶ^ŝĞ
Wie ein Trauma entsteht
Wie Kinder auf belastende Ereignisse reagieren und diese
verarbeiten
tĞůĐŚĞ,ĂŶĚůƵŶŐƐŵƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶ^ŝĞŝŵhŵŐĂŶŐŵŝƚ
belasteten Kindern haben
DŝƚǁĞůĐŚĞŶƉƌĂŬƟƐĐŚĞŶDĞƚŚŽĚĞŶ^ŝĞnjƵƌ^ƚĂďŝůŝƐŝĞƌƵŶŐƵŶĚ
^ƚćƌŬƵŶŐǀŽŶ<ŝŶĚĞƌŶďĞŝƚƌĂŐĞŶŬƂŶŶĞŶ
ĂŚůƌĞŝĐŚĞ&ĂůůďĞŝƐƉŝĞůĞĨƺƌĚŝĞhŵƐĞƚnjƵŶŐŝŶĚŝĞWƌĂdžŝƐ
^ŽďŝŶĚĞŶ^ŝĞŐĞŇƺĐŚƚĞƚĞůƚĞƌŶŝŶĚŝĞĞƚƌĞƵƵŶŐƵŶĚŝůĚƵŶŐŝŚƌĞƌ<ŝŶĚĞƌĞŝŶ
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Elke Schlösser ist Dipl.-Sozialarbeiterin und
ĂƌďĞŝƚĞƚ njƵƌnjĞŝƚ ĂůƐ ĨƌĞŝďĞƌƵŇŝĐŚĞ ZĞĨĞƌĞŶƟŶ
und Fachbuchautorin. Sie war in der Jugend-
ŚŝůĨĞ͕ ĚĞƌ dĞůĞĨŽŶƐĞĞůƐŽƌŐĞ ƵŶĚ ĨƌĞŝďĞƌƵŇŝĐŚ
ĂůƐŽnjĞŶƟŶƵŶĚ<ƵƌƐůĞŝƚĞƌŝŶŝŵZĂŚŵĞŶĚĞƌ
Familien- und Erwachsenenbildung einer
Volkshochschule und im Rahmen der Kran-
kenhaussozialarbeit für die Deutsche Krebs-
ŚŝůĨĞƚćƟŐ͘ƌĞŝnjĞŚŶ:ĂŚƌĞĂƌďĞŝƚĞƚĞƐŝĞĨƺƌĚŝĞ
ZĞŐŝŽŶĂůĞƌďĞŝƚƐƐƚĞůůĞnjƵƌ&ƂƌĚĞƌƵŶŐǀŽŶ<ŝŶĚĞƌŶƵŶĚ:ƵŐĞ ŶĚůŝĐŚĞŶ
aus Zuwandererfamilien im Fachschwerpunkt Interkultu relle Pädago-
gik im Elementarbereich.
/ŵ^ĞŵŝŶĂƌƐĞŶƐŝďŝůŝƐŝĞƌĞŶǁŝƌ^ŝĞĨƺƌĚŝĞďĞƐŽŶĚĞƌ Ğ>ĂŐĞŐĞŇƺĐŚƚĞƚĞƌ
<ŝŶĚĞƌƵŶĚŝŚƌĞƌ&ĂŵŝůŝĞŶ͘hŶƐĞƌĞZĞĨĞƌĞŶƟŶnjĞŝŐƚ/ŚŶĞŶŬŽŵŵ ƵŶŝŬĂ -
ƟǀĞtĞŐĞĂƵĨ͕ĚŝĞĞƐ/ŚŶĞŶĞƌŵƂŐůŝĐŚĞŶ͕ŵŝƚůƚĞƌŶŐĞŵĞŝŶƐĂŵ ƺďĞƌ
ŝŚƌĞ ŬƵůƚƵƌƐƉĞnjŝĮƐĐŚĞŶ ƵŶĚ ŬƵůƚƵƌƵŶĂďŚćŶŐŝŐĞŶ ƌnjŝĞŚƵŶŐƐnjŝĞůĞ ƵŶĚ
ͲƐƟůĞŝŶƐ'ĞƐƉƌćĐŚnjƵŬŽŵŵĞŶ͘
^ŝĞ ůĞƌŶĞŶ͕ ǁŝĞ ^ŝĞ ůƚĞƌŶ ĂƵĨ ƵŐĞŶŚƂŚĞ /ŚƌĞ ĞŝŐĞŶĞ ƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ
ƵīĂƐƐƵŶŐ ƵŶĚ ĚŝĞ ŝůĚƵŶŐƐnjŝĞůĞ ĚĞƌ <ŝŶĚĞƌƚĂŐĞƐĞŝŶƌ ŝĐŚƚƵŶŐ ĞƌůćƵ -
tern und sie in den gemeinsamen Bildungsprozess ihr er Kinder einbe-
ziehen.
Inhalte
ͣtŝůůŬŽŵŵĞŶŝŶƵŶƐĞƌĞƌ<ŝdĂ͗͞'ĞŇƺĐŚƚĞƚĞ<ŝŶĚĞƌƵŶĚŝŚƌĞ
Familien in die KiTa-Arbeit einbeziehen
Was klappt schon gut? Was ist noch schwierig?
<ŽůůĞŐŝĂůĞĞƌĂƚƵŶŐ͗^ŽŐĞůŝŶŐĞŶŬƟǀŝƚćƚĞŶŵŝƚĚĞŶůƚĞƌŶ
Neue Impulse für die Zusammenarbeit mit den Eltern zu
Beschlüssen werden lassen
Das Seminar richtet sich an
ƌnjŝĞŚĞƌŝŶŶĞŶ͕ ^ŽnjŝĂůƉćĚĂŐŽŐŝŶŶĞŶ͕ ƌnjŝĞŚƵŶŐƐǁŝƐƐĞŶ ƐĐŚĂŌůĞƌŝŶŶĞŶ͕
ĚŝĞ<ŝŶĚĞƌŐĞŇƺĐŚƚĞƚĞƌůƚĞƌŶďĞƚƌĞƵĞŶƵŶĚŵŝƚŝŚŶĞŶŝŶĚĞŶ ƉćĚĂŐŽ -
ŐŝƐĐŚĞŶŝĂůŽŐĞŝŶƚƌĞƚĞŶŵƂĐŚƚĞŶ͘
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϭϮ͘:ƵŶŝϮϬϭϵ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂ>ƂǁĞŶŚĞƌnj
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1928
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: Montag, 1. Oktober 2018
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: ƺƐƐĞůĚŽƌĨ͕DŽďŝůĞ<ŝdĂsƂůŬůŝŶŐĞƌ^ƚƌĂƘĞ
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϴϬϱ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ 'ƌƵƉƉĞŶůĞŝƚƵŶŐĞŶ͕ ,ĂƵƐ -
leitungen und Fachberatungen, die in ihrem Berufsalltag mit Kindern ar-
ďĞŝƚĞŶ͕ĚŝĞďĞůĂƐƚĞŶĚĞďŝƐƚƌĂƵŵĂƟƐĐŚĞŶƌĨĂŚƌƵŶŐĞŶŐĞŵĂĐŚƚŚĂďĞŶ͘
ϯϲ ϯϳ
Wertschätzende & zielführende Elterngespräche ĞĞƐŬĂůĂƟŽŶƐƚƌĂŝŶŝŶŐĨƺƌƌnjŝĞŚĞƌŝŶŶĞŶƵŶĚƌnjŝĞŚĞƌ
ƌnjŝĞŚƵŶŐƐƉĂƌƚŶĞƌƐĐŚĂŌĂůƐŝĞů
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Ute Müller, <ƌŝƉƉĞŶƉćĚĂŐŽŐŝŶ͕'ĞƐƚĂůƩŚĞƌĂ -
ƉĞƵƟŶ͕ <ŝŶĚĞƌŐĞƐƚĂůƩŚĞƌĂƉĞƵƟŶ ƐŽǁŝĞ ,Ğŝů -
ƉƌĂŬƟŬĞƌŝŶ ;WƐLJĐŚŽƚŚĞƌĂƉŝĞͿ͕ ĂƌďĞŝƚĞƚĞ ǀŝĞůĞ
Jahre in unterschiedlichen pädagogischen
ŝŶƌŝĐŚƚƵŶŐĞŶ͕ďĞǀŽƌƐŝĞϮϬϬϲŝŚƌĞĞŝŐĞŶĞWƌĂ -
džŝƐĞƌƂīŶĞƚĞ͘EĞďĞŶĚĞƌƚŚĞƌĂƉĞƵƟƐĐŚĞŶƌ -
ďĞŝƚŝƐƚĚŝĞDƵƩĞƌĞŝŶĞƌĞƌǁĂĐŚƐĞŶĞŶdŽĐŚƚĞƌ
ĂůƐŽnjĞŶƟŶŝŶĚĞƌƌǁĂĐŚƐĞŶĞŶďŝůĚƵŶŐƚćƟŐ͘
Sie gibt Fortbildungen für Erzieherinnen und
ďŝůĚĞƚdĂŐĞƐƉŇĞŐĞƉĞƌƐŽŶĞŶĂƵƐ͘
Für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen pädagogi schen Fach-
ŬƌćŌĞŶƵŶĚůƚĞƌŶƐŝŶĚĚŝĞĞŐůĞŝƚƵŶŐƵŶĚĞƌĂƚƵŶŐ ĚĞƌůƚĞƌŶĚƵƌĐŚ
Tür- und Angelgespräche sowie Entwicklungsgespräche unerlässlich.
ŽĐŚ ĂƵĐŚ <ŽŶŇŝŬƚŐĞƐƉƌćĐŚĞ ŐĞŚƂƌĞŶ ŵĂŶĐŚŵĂů ĚĂnjƵ͘ Ăŵŝƚ ^ŝ Ğ
ƐŽůĐŚĞ'ĞƐƉƌćĐŚĞǀĞƌƚƌĂƵĞŶƐǀŽůůƵŶĚŬŽŶƐƚƌƵŬƟǀĨƺŚƌĞŶŬƂŶ ŶĞŶ͕Ğƌ -
arbeiten Sie in unserem Seminar diese Gesprächsformen und ü ben
zielführende Gesprächstechniken.
Inhalte
'ƌƵŶĚůĂŐĞŶĚĞƌ<ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶƵŶĚ'ĞƐƉƌćĐŚƐĨƺŚƌƵŶŐ
Gesprächsformen und Gesprächstechniken
dƺƌͲƵŶĚŶŐĞůŐĞƐƉƌćĐŚĞŬŽŶƐƚƌƵŬƟǀĨƺŚƌĞŶ
Entwicklungsgespräche vorbereiten, durchführen und
nachbereiten
<ŽŶŇŝŬƚŐĞƐƉƌćĐŚĞ͗hƌƐĂĐŚĞŶƵŶĚ>ƂƐƵŶŐĞŶ
WƌŽĨĞƐƐŝŽŶĞůůĞ,ĂůƚƵŶŐŝŶĚĞƌƌnjŝĞŚƵŶŐƐƉĂƌƚŶĞƌƐĐŚĂŌƵŶĚ
bei Elterngesprächen
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞ͕'ƌƵƉƉĞŶͲƵŶĚ,ĂƵƐůĞŝƚƵŶŐĞŶƐŽǁŝĞs ĞƌǁĂů -
ƚƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ ĚŝĞ 'ĞƐƉƌćĐŚƐƚĞĐŚŶŝŬĞŶ ƺďĞŶ ǁŽůůĞŶ͕ Ƶŵ ĞŝŶĞ ǀĞƌƚƌĂƵ -
ĞŶƐǀŽůůĞƵŶĚŬŽŶƐƚƌƵŬƟǀĞůƚĞƌŶďĞnjŝĞŚƵŶŐnjƵĨƺŚƌĞŶ͘
dƌĂŝŶŝĞƌĞŶ^ŝĞƐŝĐŚĞƌĞƐƵŶĚƐŽƵǀĞƌćŶĞƐ,ĂŶĚĞůŶŝŶ<ŽŶŇŝŬƚƐŝƚƵĂƟŽŶĞŶ͊
Ihr Trainer
Frank Dresen ist Polizeibeamter im Polizei-
ƉƌćƐŝĚŝƵŵ <ƂůŶ͘ EĂĐŚ ǀĞƌƐĐŚŝĞĚĞŶĞŶ sĞƌǁĞŶ -
ĚƵŶŐĞŶ ŝŵ WŽůŝnjĞŝĚŝĞŶƐƚ ǀĞƌƐŝĞŚƚ Ğƌ ƐĞŝƚ ϮϬϭϯ
seinen Dienst als Trainer bei der Fortbildungs-
ƐƚĞůůĞ ŝŶ <ƂůŶ ƵŶĚ ƚƌĂŝŶŝĞƌƚ ƐĞŝŶĞ <ŽůůĞŐĞŶ ŝŶ
ĚĞŶĞƌĞŝĐŚĞŶdĂŬƟŬ͕<ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶƵŶĚŝŶ -
ŐƌŝīƐƚĞĐŚŶŝŬ͘ĞƌsĂƚĞƌǀŽŶĨƺŶĨ<ŝŶĚĞƌŶůĞŝƚĞƚ
ŶĞďĞŶďĞƌƵŇŝĐŚ Ƶ͘ Ă͘ <ŽŶŇŝŬƚͲ ƵŶĚ ^ĞůďƐƚďĞ -
hauptungstrainings für Kinder und Jugendliche.
tĞŶŶůƚĞƌŶĂůƐͣ/ŶƐŝĚĞƌ͞ĂƵĨƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞĂůƐͣdž ƉĞƌƚĞŶ͞
ƚƌĞīĞŶ͕ ƉƌĂůůĞŶ njƵǁĞŝůĞŶ ƵŶƚĞƌƐĐŚŝĞĚůŝĐŚĞ ƌǁĂƌƚƵŶŐĞŶ ƵŶĚ ĞĚƺƌĨ -
ŶŝƐƐĞĂƵĨĞŝŶĂŶĚĞƌ͘^ĐŚŶĞůůŬĂŶŶĞŝŶĞĞŵŽƟŽŶƐŐĞůĂĚĞŶ ĞƵŶĚŬŽŶŇŝŬƚ -
ďĞŚĂŌĞƚĞ^ŝƚƵĂƟŽŶĞŶƚƐƚĞŚĞŶ͘
tŝĞ^ŝĞǀĞƌŵĞŝĚĞŶ͕ƉůƂƚnjůŝĐŚͣŵŝƚĚĞŵZƺĐŬĞŶnjƵƌtĂŶĚ͞njƵƐƚĞŚ ĞŶ͕
ůĞƌŶĞŶ ^ŝĞ ǀŽŵ WŽůŝnjĞŝďĞĂŵƚĞŶ ƵŶĚ ĞĞƐŬĂůĂƟŽŶƐƚƌĂŝŶĞƌ &ƌĂŶŬ ƌĞ -
ƐĞŶ͘^ŝĞƺďĞŶŝŵdƌĂŝŶŝŶŐ͕ƐŝĐŚƐŝĐŚĞƌƵŶĚƐĞůďƐƚďĞ ǁƵƐƐƚnjƵƉŽƐŝƟŽŶŝĞ -
ƌĞŶ͘^ŝĞƚƌĂŝŶŝĞƌĞŶ͕<ŽŶŇŝŬƚƐŝƚƵĂƟŽŶĞŶƌĞĐŚƚnjĞŝƟŐnj ƵĞƌŬĞŶŶĞŶ͕ĚĞĞƐ -
ŬĂůŝĞƌĞŶĚĞŝŶnjƵǁŝƌŬĞŶƵŶĚďĞŝmďĞƌŐƌŝīĞŶŚĂŶĚůƵŶŐƐĨćŚŝŐnjƵďůĞŝďĞ Ŷ͘
Trainingsinhalte
^ĞůďƐƚďĞǁƵƐƐƚĂƵŌƌĞƚĞŶ
<ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶƐĨćŚŝŐŬĞŝƚĨƂƌĚĞƌŶ
<ŽŶŇŝŬƚƐŝƚƵĂƟŽŶĞŶĨƌƺŚnjĞŝƟŐĞƌŬĞŶŶĞŶƵŶĚĚĞĞƐŬĂůŝĞƌĞŶĚǁŝƌŬĞ Ŷ
<ŽůůĞŐŝŶŶĞŶŝŶ<ŽŶŇŝŬƚƐŝƚƵĂƟŽŶĞŶďĞƐŽŶŶĞŶƵŶƚĞƌƐƚƺƚnjĞŶ
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Das Training richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ 'ƌƵƉƉĞŶͲ ƵŶ Ě ,ĂƵƐůĞŝ -
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ŚĂůƚĞŶĚĞƐ'ĞƐƉƌćĐŚƐƉĂƌƚŶĞƌƐƐƚŽƉƉĞŶƵŶĚŬŽŶĨƌŽŶƚĂƟǀĞ^ŝƚ ƵĂƟŽŶĞŶ
sicher meistern wollen.
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϳ͘EŽǀĞŵďĞƌϮϬϭϴ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂtĂůŶƵƐƐǁĞŐ
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
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0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϴϬϯ
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: Samstag, 1. Dezember 2018
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Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂtŝĐŚƚĞůƐƚĂĚƚ
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1810
Bereits ausgebucht
Anmeldung auf
tĂƌƚĞůŝƐƚĞŵƂŐůŝĐŚ͊
ϯϴ ϯϵ
Professionelle & respektvolle Elterngespräche ƌnjŝĞŚƵŶŐƐƉĂƌƚŶĞƌƐĐŚĂŌ͗ůƚĞƌŶĂŬƟǀĞŝŶďŝŶĚĞŶƵŶĚsĞƌĂŶƚǁŽƌƚƵŶŐƚĞŝůĞŶ
ƌnjŝĞŚƵŶŐƐƉĂƌƚŶĞƌƐĐŚĂŌĂƵĨƵŐĞŶŚƂŚĞ
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
:ĞƐƐŝĐĂŽŬŶĞĐŚƚ ist ausgebildete Erzieherin,
studierte Sozialmanagement und arbeitet seit
ŝŚƌĞŵ ϭϲ͘ >ĞďĞŶƐũĂŚƌ ŵŝƚ <ŝŶĚĞƌŶ͘ EĂĐŚ ĚĞƌ
Erzieherausbildung lebte sie einige Jahre im
Ausland, wo sie sich als Berufsbildnerin und
ͣWƌƺĨƵŶŐƐĞdžƉĞƌƟŶ͞ ǁĞŝƚĞƌƋƵĂůŝĮnjŝĞƌƚĞ͘ ^Ğŝƚ
2012 lebt sie wieder in Deutschland und ent-
wickelt die interdisziplinäre Arbeit des Cam-
ƉƵƐĞŝŶĞƌWƌŝǀĂƚƐĐŚƵůĞǁĞŝƚĞƌ͕ǁŽƐŝĞƺďĞƌϰϬ
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleitet.
Führen Sie Elterngespräche wertschätzend, einfühlsam, re spektvoll
ƵŶĚ ůƂƐƵŶŐƐŽƌŝĞŶƟĞƌƚ͊ /Ŷ ĚŝĞƐĞŵ ĞŝŶƚćŐŝŐĞŶ ^ĞŵŝŶĂƌ ĞƌĂƌďĞŝƚĞŶ ^ŝĞ
geeignete Techniken, um im Gespräch mit Eltern souverän und kom-
petent aufzutreten. Sie werden sich ein Stück mehr Ihrer Roll e als Er-
ziehungspartner bewusst. Zeigen Sie Ihre Haltung und beziehen Sie
WŽƐŝƟŽŶ͊
ŝƩĞďƌŝŶŐĞŶ^ŝĞĞŝŶ&ŽƚŽĂƵƐ/ŚƌĞƌ<ŝŶĚĞƌnjĞŝƚŵŝƚ͊
Inhalte
Bedürfnisklärung: Warum führen wir Elterngespräche?
Erwartungshaltungen aller Beteiligten des Gesprächs
Ist das Kind dabei?
Formen der Gesprächsführung
Gespräche vor- und nachbereiten
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞ͕'ƌƵƉƉĞŶͲƵŶĚ,ĂƵƐůĞŝƚƵŶŐĞŶƐŽǁŝĞs ĞƌǁĂů -
ƚƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ĚŝĞƉƌŽĨĞƐƐŝŽŶĞůůĞ'ĞƐƉƌćĐŚƐƚĞĐŚŶŝŬĞŶƺ ďĞŶǁŽůůĞŶ͕Ƶŵ
ĞŝŶĞǁĞƌƚƐĐŚćƚnjĞŶĚĞƵŶĚůƂƐƵŶŐƐŽƌŝĞŶƟĞƌƚĞůƚĞƌŶďĞnjŝĞŚƵŶŐnjƵĨƺŚƌĞŶ͘
Entwicklungs- und Bildungsprozesse mit den Eltern gestalten
ŝĞůƚĞƌŶŐĞďĞŶ/ŚŶĞŶĂůƐ&ĂĐŚŬƌĂŌŝŶ<ŝdĂƐĞŝŶĞŶ ĞƌƐƚĞŶŐƌŽƘĞŶsĞƌ -
trauensvorschuss, indem sie Ihnen ihre Kinder anvertrauen. Neben Ihrer
ŽďũĞŬƟǀĞŶ WƌŽĨĞƐƐŝŽŶĂůŝƚćƚ ĂůƐ ƌnjŝĞŚĞƌŝŶ ƐƚĞŚĞŶ ŐůĞŝĐŚďĞƌĞĐŚƟŐƚ ĚĞƌ
ĞŵŽƟŽŶĂůĞůŝĐŬĚĞƌůƚĞƌŶĂƵĨŝŚƌĞ<ŝŶĚĞƌƵŶĚĚŝĞĞĚƺƌĨŶŝƐƐĞĚĞƌ&Ă -
ŵŝůŝĞŶ͘ŝĞŬůĂƐƐŝƐĐŚĞůƚĞƌŶĂƌďĞŝƚǁĂŶĚĞůƚƐŝĐŚĚĂŚĞƌnjƵƌWĂƌƚŶĞƌƐĐŚĂŌ
ĂƵĨŐůĞŝĐŚĞƌƵŐĞŶŚƂŚĞƵŶĚďŝĞƚĞƚƐŽĚŝĞŚĂŶĐĞ͕ĚŝĞsĞƌĂŶƚǁŽƌƚƵŶŐnjƵ
ƚĞŝůĞŶďnjǁ͘ďĞŝĚĞŶĞůƚĞƌůŝĐŚĞŶWŇŝĐŚƚĞŶnjƵůĂƐƐĞŶ͘
Im Seminar lernen Sie, wie Sie zusammen mit den Eltern ein gem ein-
sames Verständnis von Bildungsarbeit entwickeln und sie in den Bil-
ĚƵŶŐƐƉƌŽnjĞƐƐĂŬƟǀĞŝŶďŝŶĚĞŶ͘
Bringen Sie Beobachtungen, Entwicklungsberichte und Dokument a-
ƟŽŶĞŶŵŝƚ͊
Inhalte
Gesetzliche Grundlagen der elterlichen Sorge
ZĞƐƐŽƵƌĐĞŶĚĞƌůƚĞƌŶŚĞƵƚĞ͗ŝŶĨƺŚůĞŶŝŶĚŝĞ^ŝƚƵĂƟŽŶƵŶĚ
ĞĚƺƌĨŶŝƐƐĞĚĞƌůƚĞƌŶ;/ŶƐŝĚĞƌͿ
Bedeutung der Familienergänzung und der damit verbundenen
ZŽůůĞĚĞƌ&ĂĐŚŬƌćŌĞ;džƉĞƌƚĞͿ
So entwickeln wir ein gemeinsames Bildungsverständnis
WƌĂŬƟƐĐŚĞmďƵŶŐĞŶƵŶĚ^ƚƌĂƚĞŐŝĞŶnjƵŵƐĞůďƐƚďĞǁƵƐƐƚĞŶƵŶĚ
ƺďĞƌnjĞƵŐĞŶĚĞŶƵŌƌĞƚĞŶ
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: &ƌĞŝƚĂŐ͕Ϯϱ͘:ĂŶƵĂƌϮϬϭϵ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: Berlin, KiTa Am Mauerpark
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϯϮ
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: DŝƩǁŽĐŚ͕ϴ͘DĂŝϮϬϭϵ
ǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂEŝĞŚůĞƌWćŶnj
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϮϯ
Das Seminar richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ĚŝĞůƚĞƌŶƉĂƌƚŶĞƌƐĐŚĂŌǀĞƌƐ ƚĞŚĞŶƵŶĚƵŵ -
ƐĞƚnjĞŶƵŶĚŐĞŵĞŝŶƐĂŵĞWƌŽũĞŬƚĞŝŶŝƟŝĞƌĞŶǁŽůůĞŶ͘/ŶƚĞƌĞƐƐŝĞƌƚĞůƚĞƌŶ
sind ebenfalls angesprochen.
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Anita Grupp ist ausgebildete Erzieherin
und studierte Diplom-Sozialarbeit mit den
Schwerpunkten Familie, Jugend, soziale Grup-
ƉĞŶĂƌďĞŝƚ ƵŶĚ <ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶ͘ ^ŝĞ ďƌŝŶŐƚ
ƵŵĨĂŶŐƌĞŝĐŚĞ ƌĨĂŚƌƵŶŐ ŝŵ ƵĩĂƵ ƵŶĚ ŝŶ
ĚĞƌ>ĞŝƚƵŶŐǀŽŶ<ŝdĂƐŵŝƚ͘ŝĞDƵƩĞƌnjǁĞŝĞƌ
^ƂŚŶĞ ĂďƐŽůǀŝĞƌƚĞ ĚŝĞ ƵƐĂƚnjĂƵƐďŝůĚƵŶŐĞŶ
ͣ^ŽnjŝŽͲŝŶƚĞŐƌĂƟǀĞĞƌĂƚĞƌŝŶ͞ďĞŝŵ/^ŝŶĂ -
ĐŚĞŶƐŽǁŝĞͣƵĨƐƚĞůůƵŶŐƐĂƌďĞŝƚƵŶĚ>ƂƐƵŶŐƐ -
ŽƌŝĞŶƟĞƌƵŶŐ ŝŶ &ĂŵŝůŝĞŶ ƵŶĚ KƌŐĂŶŝƐĂƟŽŶĞŶ͞ ƵŶĚ ŝƐƚ <ƵƌƐůĞŝƚĞƌŝŶ ŝŵ
Programm Starke Eltern Starke Kinder® des Kinderschutzbu ndes.
ĞƌnjĞŝƚǀĞƌĂŶƚǁŽƌƚĞƚƐŝĞĚŝĞƵƐďŝůĚƵŶŐǀŽŶdĂŐĞƐƉŇĞŐĞƉĞƌƐŽŶĞŶ͘
ϰϬ ϰϭ
^LJƐƚĞŵŝƐĐŚĞ'ĞƐƉƌćĐŚƐĨƺŚƌƵŶŐŝŶĚĞƌůƚĞƌŶŬŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶ Resilienztraining
Raus aus der Stressfalle!
DĞŶƐĐŚĞŶ͕ĚŝĞŵŝƚ^ƚƌĞƐƐŐƵƚƵŵŐĞŚĞŶŬƂŶŶĞŶƵŶĚĂƵĐŚZƺĐŬƐĐŚůć -
ge und Krisen meistern, bezeichnet man als resilient. Die Fä higkeiten
dafür sind heute zu einer grundlegenden Kompetenz geworden u nd
nachgewiesenermaßen erlernbar. In diesem Training lernen Sie Schrit-
te und Strategien für mehr Resilienzfähigkeit kennen und anwe nden.
Sie besprechen Handlungsstrategien, die dazu beitragen, t rotz hoher
Anforderungen konzentriert und gelassen zu bleiben.
^ĐŚƌŝƩĨƺƌ^ĐŚƌŝƩĨƺƌŵĞŚƌZĞƐŝůŝĞŶnjĨćŚŝŐŬĞŝƚ
^ĐŚƌŝƩϭ͗ĞŶĂŬƚƵĞůůĞŶ^ƚĂŶĚĚĞƌŝŶŐĞĞƌŵŝƩĞůŶʹ
ŝŶĞƉĞƌƐƂŶůŝĐŚĞĞƐƚĂŶĚƐĂƵĨŶĂŚŵĞ
^ĐŚƌŝƩϮ͗ƵĨĚĞŶƉĞƌƐƂŶůŝĐŚĞŶŶĞƌŐŝĞŚĂƵƐŚĂůƚĂĐŚƚĞŶʹ
^ĞůďƐƞƺƌƐŽƌŐĞ͕ĐŚƚƐĂŵŬĞŝƚƵ͘Ă͘
^ĐŚƌŝƩϯ͗/ŶŶĞƌĞŶƚƌĞŝďĞƌĞƌŬĞŶŶĞŶƵŶĚĂƵƐďĂůĂŶĐŝĞƌĞŶ
^ĐŚƌŝƩϰ͗ŝŐĞŶĞĞŶŬͲƵŶĚsĞƌŚĂůƚĞŶƐŵƵƐƚĞƌƌĞŇĞŬƟĞƌĞŶ
^ĐŚƌŝƩϱ͗ZĞƐƐŽƵƌĐĞŶ͕^ƚćƌŬĞŶƵŶĚ&ćŚŝŐŬĞŝƚĞŶŶƵƚnjĞŶ
^ĐŚƌŝƩϲ͗tĞƌŬnjĞƵŐĞŝŶĚŝǀŝĚƵĞůůŶƵƚnjĞŶƵŶĚŝĞůĞƐĞƚnjĞŶ
Der Training richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ 'ƌƵƉƉĞŶͲ ƵŶ Ě ,ĂƵƐůĞŝ -
ƚƵŶŐĞŶ͕,ĂƵƐŵĞŝƐƚĞƌ͕<ƺĐŚĞŶŬƌćŌĞƐŽǁŝĞsĞƌǁĂůƚƵŶŐƐŬ ƌćŌĞ͕ĚŝĞŝŚƌĞ
ŶĂƚƺƌůŝĐŚĞtŝĚĞƌƐƚĂŶĚƐŬƌĂŌŐĞŐĞŶƺďĞƌ^ƚƌĞƐƐƐƚćƌŬĞŶ ƵŶĚŝŚƌĞĞŝŐĞ -
ŶĞŶZĞƐƐŽƵƌĐĞŶďĞƐƐĞƌŶƵƚnjĞŶŵƂĐŚƚĞŶ͘
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin/ DŝƩǁŽĐŚ͕Ϯϰ͘KŬƚŽďĞƌϮϬϭϴŝŶ Köln ,
Ort: <ŝdĂ>ƂǁĞŶŚĞƌnjŽĚĞƌ
&ƌĞŝƚĂŐ͕ϭϲ͘EŽǀĞŵďĞƌϮϬϭϴŝŶ Berlin ,
KiTa Am Mauerpark
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϴϬϳ<ƂůŶƵŶĚϭϴϯϭĞƌůŝŶ
&ĂŵŝůŝĞŶǀĞƌƐƚĞŚĞŶƵŶĚůƂƐƵŶŐƐŽƌŝĞŶƟĞƌƚĞ<ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶƵŵƐĞƚnjĞŶ
/ŵŵĞƌŚćƵĮŐĞƌǁĞŶĚĞŶƐŝĐŚůƚĞƌŶĂŶ^ŝĞĂůƐƉćĚĂŐŽŐ ŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌ͕
wenn sie Beratung zu ihren Kindern wünschen. Andersherum is t es
manchmal schwierig, Eltern überhaupt zu erreichen, um sie für die An-
liegen ihres Kindes zu sensibilisieren.
Mit der systemischen Gesprächsführung betrachten Sie weni ger das
isolierte Anliegen, sondern nehmen die gesamte Familie mit ihren
DƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶŝŶĚĞŶůŝĐŬ͘ŝĞƐLJƐƚĞŵŝƐĐŚĞĞƌĂƚƵŶ ŐƐĂƌďĞŝƚŚŝůŌ/Ś -
ŶĞŶ͕ /ŚƌĞ WĞƌƐƉĞŬƟǀĞ njƵ ĞƌǁĞŝƚĞƌŶ ƵŶĚ ĞŝŶĞ ŐĞŵĞŝŶƐĂŵĞ >ƂƐƵŶŐ njƵ
ĮŶĚĞŶ͘ĂƐ^ĞŵŝŶĂƌĚĂƵĞƌƚ zwei Tage .
Inhalte
Einführung in systemisches Denken: Was ist ein System?
Was ist das Familiensystem?
ZĞŇĞdžŝŽŶĚĞƌĞŝŐĞŶĞŶ,ĂůƚƵŶŐďĞŝůƚĞƌŶŐĞƐƉƌćĐŚĞŶ
'ƌƵŶĚůĂŐĞŶĚĞƌůƚĞƌŶŬŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶ
Formen und Ablauf von Elterngesprächen
Systemische Methoden für Elterngespräche nutzen:
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶƐŐĞƐƉƌćĐŚĞ͕ƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞĞƌĂƚƵŶŐƐŐĞƐƉƌćĐŚĞ͕
<ŽŶŇŝŬƚŐĞƐƉƌćĐŚĞ
Die Anliegen von Eltern einfühlend verstehen und aufnehmen
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: ŝĞŶƐƚĂŐƵŶĚDŝƩǁŽĐŚ͕ϰ͘ƵŶĚϱ͘:ƵŶŝϮϬϭϵ
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: tƵƉƉĞƌƚĂů͕<ŝdĂĂƵŶŬƂŶŝŐĞ
Preis: ϮϬϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
dĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϮϳ
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
Angela Stauten-Eberhardt , Grundschullehre-
ƌŝŶ͕ ^dWͲůƚĞƌŶƚƌĂŝŶĞƌŝŶ͕ DĞĚŝĞŶƌĞĨĞƌĞŶƟŶ͕
ŝƐƚ ƐĞŝƚ ϭϰ :ĂŚƌĞŶ ŵŝƚ ^dWͲůƚĞƌŶŬƵƌƐĞŶ͕ sŽƌ -
trägen zu Erziehungsthemen und Weiterbil-
dungen für Erzieherinnen, pädagogische Fach-
ŬƌćŌĞƵŶĚ>ĞŚƌĞƌŝŶŶĞŶƐĞůďƐƚƐƚćŶĚŝŐƚćƟŐ͘ĞƐ
Weiteren ist sie systemische Beraterin in sozia-
ůĞŶ<ŽŶƚĞdžƚĞŶ;&,DƺŶƐƚĞƌͿ͘ŝĞDƵƩĞƌĞŝŶĞƐ
erwachsenen Sohnes bietet Beratungen und
Supervision für Einzelpersonen, Ehepartner, Familien oder KiTa-Teams an.
Das Seminar richtet sich an
,ĂƵƐͲƵŶĚ'ƌƵƉƉĞŶůĞŝƚƵŶŐĞŶ͕ƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ &ĂĐŚďĞƌĂƚƵŶ -
ŐĞŶƐŽǁŝĞsĞƌǁĂůƚƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ĚŝĞƌĞŐĞůŵćƘŝŐůƚĞƌŶŬŽŶƚĂŬƚŚĂďĞŶƵŶĚ
ŐĞŵĞŝŶƐĂŵŵŝƚůƚĞƌŶƉĂƐƐĞŶĚĞ>ƂƐƵŶŐĞŶĮŶĚĞŶǁŽůůĞŶ͘'ƌƵŶĚ ůĂŐĞŶ
ĚĞƌ<ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶǁĞƌĚĞŶǀŽƌĂƵƐŐĞƐĞƚnjƚ͘
Ihre Trainerinnen
ĂŵϮϰ͘KŬƚŽďĞƌϮϬϭϴŝŶ<ƂůŶ͗
ĞƫŶĂ>ĂŶŐŶĞƌ ist seit 2009 psychologische
ĞƌĂƚĞƌŝŶ Ĩƺƌ ^ƚƌĞƐƐďĞǁćůƟŐƵŶŐ͕ DŽďďŝŶŐ͕
ƵƌŶŽƵƚƵŶĚŶƚƐƉĂŶŶƵŶŐŝŵĞŝŐĞŶĞŶhŶƚĞƌ -
ŶĞŚŵĞŶ ͣĂƐ ^ƚƌĞƐƐ ^ƚƵĚŝŽ͞ ŝŶ tŝƩĞŶ ƚćƟŐ͘
Zudem ist sie ausgebildete Sexualpädagogin.
ĞƫŶĂ >ĂŶŐŶĞƌ ďůŝĐŬƚ ĂƵĨ ƺďĞƌ ϭϲ :ĂŚƌĞ ƌ -
fahrung als Erzieherin aus Überzeugung. Als psychologis che Bera-
ƚĞƌŝŶƵŶĚƵƚŽƌŝŶƵŶƚĞƌƐƚƺƚnjƚ^ŝĞŶƵŶDĞŶƐĐŚĞŶŝŶŝŚƌĞŶƉĞƌƐƂŶů ŝĐŚĞŶ
Stress- und Krisenzeiten und gibt ihr umfangreiches Praxiswi ssen in
Vorträgen, Workshops und Coachings weiter.
Ăŵϭϲ͘EŽǀĞŵďĞƌϮϬϭϴŝŶĞƌůŝŶ͗
^ƚĞƉŚĂŶŝĞ:ĂŶƐĞŶ arbeitet seit 2001 als Leh-
rerin und Schulleiterin in Einrichtungen in
Deutschland und England, die von der KiTa bis
njƵŵďŝƚƵƌƌĞŝĐŚĞŶ͘/ŶĚŝĞƐĞƌdćƟŐŬĞŝƚŶĂŚŵ
sie vor allem in der Personalentwicklung das
Thema Resilienz, Achtsamkeit und Stressbe-
ǁćůƟŐƵŶŐ ŝŵŵĞƌ ǁŝĞĚĞƌ ŝŶ ĚĞŶ &ŽŬƵƐ ƵŶĚ
gab verschiedene Workshops und Einzelcoa-
chings. Die ganzheitliche Sichtweise auf den Menschen und s eine Be-
ĨćŚŝŐƵŶŐ͕ ĞŝŶ ƉŽƐŝƟǀĞƐ ƵŶĚ ĞƌĨƺůůƚĞƐ >ĞďĞŶ njƵ ĨƺŚƌĞŶ͕ ůŝĞŐƚŝŚƌ ĚĂďĞŝ
besonders am Herzen.
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣDŝƌ ŐĞĮĞů ĚĂƐ ^ĞŵŝŶĂƌ ǀŽŶ &ƌĂƵ >ĂŶŐŶĞƌ ƐĞŚƌ ŐƵƚ͘ Ɛ ǁĂƌ ĂďǁĞĐŚƐͲ
ůƵŶŐƐƌĞŝĐŚ ŐĞƐƚĂůƚĞƚ͕ ŐƵƚ ƐƚƌƵŬƚƵƌŝĞƌƚ ƵŶĚ ŝŵŵĞƌ ŐĞŶƵŐ Ğŝƚ njƵŵ ƵƐͲ
ƚĂƵƐĐŚ͘ƵĚĞŵnjĞŝŐƚĞ&ƌĂƵ>ĂŶŐŶĞƌ͕ǁŝĞŵĂŶƐŝĐŚŶƵƌĚƵƌĐŚĚŝĞ<ƌĂŌĚĞƌ
'ĞĚĂŶŬĞŶŽŌƐĞůďƐƚŝŶ^ƚƌĞƐƐƐŝƚƵĂƟŽŶĞŶďƌŝŶŐƚƵŶĚĞƌŬůćƌƚĞĂŶƐĐŚĂƵůŝĐŚ
ƵŶĚŵŝƚǀĞƌƐĐŚŝĞĚĞŶĞŶŶƚƐƉĂŶŶƵŶŐƐŵĞƚŚŽĚĞŶ͕ǁŝĞŵĂŶĚŝĞƐĞďĞǁćůͲ
ƟŐĞŶŬĂŶŶ͘ ͞
^ƚĞƉŚĂŶŝĞ:ŽƐƚ͕^ƚĞůůǀ͘,ĂƵƐůĞŝƚƵŶŐ<ŝdĂ>ƂǁĞŶŚĞƌnj͕<ƂůŶ
www.jetzt-kommt-kurth.de
...rundum perfekt ausgestattet
ϰϮ ϰϯ
Zeit- und Selbstmanagement
tĞŐĞnjƵƌŐĞůƵŶŐĞŶĞŶKƌŐĂŶŝƐĂƟŽŶĚĞƐ<ŝdĂͲůůƚĂŐƐ
In diesem zweitägigen Workshop ůĞƌŶĞŶ ^ŝĞ ĞīĞŬƟǀĞƐ ĞŝƚŵĂŶĂŐĞ -
ŵĞŶƚ͘ /ĚĞŶƟĮnjŝĞƌĞŶ ^ŝĞ /ŚƌĞ ƉĞƌƐƂŶůŝĐŚĞŶ ^ƚƌĞƐƐĨĂŬƚŽƌĞŶ ƵŶĚ ĞŶƚǁŝ -
ckeln Sie Strategien, um die alltäglichen Belastungen erfolgreich zu be-
ǁćůƟŐĞŶƵŶĚĂďnjƵďĂƵĞŶ͘,ĂƵƉƚƐćĐŚůŝĐŚŐĞŚƚĞƐƵŵĞŝŶĞŶďĞǁƵƐ ƐƚĞŶ
hŵŐĂŶŐŵŝƚĚĞƌĞŝŐĞŶĞŶĞŝƚ͘dŝƉƉƐnjƵƌhŵƐĞƚnjƵŶŐŚĞůĨĞŶ/ŚŶĞ Ŷ͕ƐŝĐŚ
&ƌĞŝƌćƵŵĞnjƵƐĐŚĂīĞŶƵŶĚ/ŚƌĞƉĞƌƐƂŶůŝĐŚĞƌďĞŝƚƐͲƵŶĚ>ĞďĞŶƐnjƵĨƌŝĞ -
denheit zu steigern.
Inhalte
īĞŬƟǀĞƵŶĚŬůĂƌĞWůĂŶƵŶŐĞŝŶĞƐƐƚƌƵŬƚƵƌŝĞƌƚĞŶdĂŐĞƐĂďůĂƵĨƐ
tŝĐŚƟŐĞƐƵŶĚƌŝŶŐĞŶĚĞƐǀŽŶĞŝŶĂŶĚĞƌƵŶƚĞƌƐĐŚĞŝĚĞŶ͕ŵƂŐůŝĐŚĞ
WůĂŶƵŶŐƐĨĞŚůĞƌǀĞƌŵĞŝĚĞŶƵŶĚĞŝƞƌĞƐƐĞƌƌĞĚƵnjŝĞƌĞŶ
'ĞůĂƐƐĞŶŵŝƚŝŶŇƺƐƐĞŶƵŶĚͣƵĨƐĐŚŝĞďĞƌŝƟƐ͞ƵŵŐĞŚĞŶ
Wie Monotasking, Loslassen und Abgrenzen gelingen kann
Sagen Sie auch mal Nein ohne schlechtes Gewissen!
tŝĞ^ŝĞĂƵĐŚĚŝĞŬƺƌnjĞƐƚĞŶWĂƵƐĞŶŐĞŶŝĞƘĞŶŬƂŶŶĞŶ
Erstellen einer individuellen Zielsetzung für die Zeit nach dem
Workshop
Der Workshop richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ &ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ ,ĂƵƐŵĞŝƐƚĞƌ͕ <ƺ ĐŚĞŶͲ
ƵŶĚsĞƌǁĂůƚƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕ĚŝĞ/ŚƌĞĞŝƚďĞǁƵƐƐƚƵŶĚƐŝŶŶǀ ŽůůŶƵƚnjĞŶǁŽů -
len, um leistungsfähig und zufrieden zu bleiben.
/ŚƌĞdžƉĞƌƟŶ
ĞƫŶĂ>ĂŶŐŶĞƌ ist seit 2009 psychologische
ĞƌĂƚĞƌŝŶ Ĩƺƌ ^ƚƌĞƐƐďĞǁćůƟŐƵŶŐ͕ DŽďďŝŶŐ͕
ƵƌŶŽƵƚƵŶĚŶƚƐƉĂŶŶƵŶŐŝŵĞŝŐĞŶĞŶhŶƚĞƌ -
ŶĞŚŵĞŶͣĂƐ^ƚƌĞƐƐ^ƚƵĚŝŽ͞ŝŶtŝƩĞŶ͘ƵĚĞŵ
ŝƐƚƐŝĞĂƵƐŐĞďŝůĚĞƚĞ^ĞdžƵĂůƉćĚĂŐŽŐŝŶ͘ĞƫŶĂ
>ĂŶŐŶĞƌďůŝĐŬƚĂƵĨƺďĞƌϭϲ:ĂŚƌĞƌĨĂŚƌƵŶŐĂůƐ
Erzieherin aus Überzeugung. Als psycholo-
gische Beraterin und Autorin unterstützt Sie
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und Krisenzeiten und gibt ihr umfangreiches Praxiswissen in Vorträ-
gen, Workshops und Coachings weiter.
dĞŝůŶĞŚŵĞƌƐƟŵŵĞ
ͣƵĩĂƵƵŶĚ^ƚƌƵŬƚƵƌĚĞƐ^ĞŵŝŶĂƌƐǁĂƌĞŶƐƉŝƚnjĞʹĞŝŶĞŐƵƚĞDŝƐĐŚƵŶŐ
ĂƵƐdŚĞŽƌŝĞƵŶĚƐĞŚƌǀŝĞůWƌĂdžŝƐ͘ĞƫŶĂ>ĂŶŐŶĞƌǁĂƌƐĞŚƌŐƵƚǀŽƌďĞͲ
ƌĞŝƚĞƚƵŶĚŐĂďƵŶƐǀŝĞůƵƐĂƚnjŵĂƚĞƌŝĂůŵŝƚ͘ ͞
:ƵƩĂdŚŽŵĂƐ͕>ĞŝƚƵŶŐ<ŝdĂĂƵŶŬƂŶŝŐĞ͕tƵƉƉĞƌƚĂů
/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶ
Termin: ŽŶŶĞƌƐƚĂŐ͕ϳ͘&ĞďƌƵĂƌϮϬϭϵƵŶĚ
Donnerstag, 21. Februar 2019
ũĞǁĞŝůƐǀŽŶϵ͗ϬϬhŚƌďŝƐϭϲ͗ϬϬhŚƌ
Ort: tƵƉƉĞƌƚĂů͕<ŝdĂĂƵŶŬƂŶŝŐĞ
Preis: ϮϬϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
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0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: ϭϵϭϱ
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DĞŝŶĞZŽůůĞƵŶĚ,ĂůƚƵŶŐĂůƐƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌ Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder
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zu vermeiden. Doch nicht immer bleibt es beim Kratzer oder b lauen
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in Zusammenarbeit mit ASB und Malteser Erste Hilfe-S chulungen an,
die speziell auf Erzieherinnen und Erzieher ausgerichtet sind. Durch
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Landesunfallkassen anerkannt.
In der Schulung lernen Sie unter fachkundiger Anleitung, wi e Sie
schnell und kinderleicht Erste Hilfe am Kind leisten. Zud em erfahren
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beugen.
Inhalte
Stabile Seitenlage bei Kindern und Säuglingen
Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Kindern und Säuglingen
Akute Kinderkrankheiten wie Pseudokrupp, Asthma und Allergien
Kopf-, Haut- und Knochenverletzungen
sĞƌďƌĞŶŶƵŶŐĞŶƵŶĚsĞƌŐŝŌƵŶŐĞŶ
Wundversorgung und Verbände
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Sie kommunizieren nie, was Sie gelernt haben Sie kommunizieren
immer, wer Sie sind!, sagt der Neurobiologe Gerald Hüther.
Einstellungen, Überzeugungen, Werte oder Standpunkt e sind unsere
Wirklichkeit und spielen sowohl in der pädagogischen Arbeit als auch
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Erforschen Sie in diesem Tagesworkshop Ihre innere Haltung und er-
kennen Sie, was Sie antreibt. Entwickeln Sie das Bild, das Si e von sich
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Ihnen haben.
Inhalte
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Eigene Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen entdecken
Selbst- und Fremdbild abgleichen: Wie nehme ich mich wahr?
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anderen wahrgenommen werden?
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Termin: Dienstag, 2. Juli 2019
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Ort: <ƂůŶ͕<ŝdĂ>ƂǁĞŶŚĞƌnj
Preis: ϭϭϵ͕ͲΦŝŶŬů͘Dǁ^ƚ͕͘sĞƌƉŇĞŐƵŶŐƵŶĚ
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0,- für Angestellte von Stepke
Nummer: 1929
Der Workshop richtet sich an
alle Mitarbeitenden aus sozialen Berufen, die
ihre Stärken und Fähigkeiten erkennen und nutzen
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räume gewinnen
ihr Selbst- und Fremdbild überprüfen und mehr Selbst-
sicherheit erlangen und
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ĞƫŶĂ>ĂŶŐŶĞƌ ist seit 2009 psychologische
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ƵƌŶŽƵƚƵŶĚŶƚƐƉĂŶŶƵŶŐŝŵĞŝŐĞŶĞŶhŶƚĞƌ -
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Erzieherin aus Überzeugung. Als psycholo-
gische Beraterin und Autorin unterstützt Sie
ŶƵŶ DĞŶƐĐŚĞŶ ŝŶ ŝŚƌĞŶ ƉĞƌƐƂŶůŝĐŚĞŶ ^ƚƌĞƐƐͲ
und Krisenzeiten und gibt ihr umfangreiches Praxiswissen in Vorträ-
gen, Workshops und Coachings weiter.
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ͣ/ĐŚ ĨĂŶĚ ƐƵƉĞƌ͕ ĚĂƐƐ ǁŝƌ ƐŽ ǀŝĞůĞ ƉƌĂŬƟƐĐŚĞ /ĚĞĞŶ ďĞŬŽŵŵĞŶ ŚĂďĞŶ͘
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:ĂŶĂ͕WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌ͕<ƂůŶ
Die Erste Hilfe-Schulung richtet sich an
WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞ͕ƌŐćŶnjƵŶŐƐŬƌćŌĞ͕'ƌƵƉƉĞŶůĞŝ ƚƵŶŐĞŶ͕,ĂƵƐ -
ůĞŝƚƵŶŐĞŶƐŽǁŝĞ<ƺĐŚĞŶŬƌćŌĞŝŶ<ŝdĂƐ͕ĚŝĞŝŵEŽƞĂůůƐŽĨŽƌƚƵ ŶĚĨĂĐŚ -
kundig Erste Hilfe leisten wollen.
Hinweis!
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tungen geforderte Anzahl von Ersthelfern.
ŝƩĞĨŽƌĚĞƌŶ^ŝĞĚŝĞ'ƵƚƐĐŚĞŝŶĞƺďĞƌ/ŚƌĞŝŶƌŝĐŚƚƵ ŶŐ im Vorfeld der
Schulungen selbst an und bringen Sie diese zur Schulung mit. Nach-
träglich eingereichte Gutscheine werden von ASB und Maltes er nicht
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Termine/ Samstag, 22. September 2018 in Düsseldorf, Malteser
Orte: ^ĂŵƐƚĂŐ͕Ϯϵ͘^ĞƉƚĞŵďĞƌϮϬϭϴŝŶ<ƂůŶ͕^
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Samstag, 22. Juni 2019 in Berlin, ASB
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Preis: 0,- für Angestellte von Stepke
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Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)
Regionalverband
Berlin-Nordwest e.V.
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ϭϬϵϲϭĞƌůŝŶͲ<ƌĞƵnjďĞƌŐ
www.asb-berlin-nordwest.de
KiTa Am Mauerpark
Lichtburgring 11
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www.stepke-kitas.de
Evangelisches Tagungszentrum
Hasensprungmühle
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ϰϮϳϵϵ>ĞŝĐŚůŝŶŐĞŶ
www.zentrum-hasensprungmuehle.de
Berlin Leichlingen
Malteser Hilfsdienst e.V.
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ϰϬϮϭϱƺƐƐĞůĚŽƌĨͲ&ƌŝĞĚƌŝĐŚƐƚĂĚƚ
www.malteser-duesseldorf.de
Mobile KiTa Völklinger Straße
sƂůŬůŝŶŐĞƌ^ƚƌĂƘĞϭϮϬ
ϰϬϮϮϭƺƐƐĞůĚŽƌĨͲŝůŬ
www.stepke-kitas.de
Bistro Wildpark Reuschenberg
ŵZĞƵƐĐŚĞŶďĞƌŐĞƌƵƐĐŚϲ
ϱϭϯϳϯ>ĞǀĞƌŬƵƐĞŶ
www.bistro-wildpark.de
Düsseldorf Leverkusen
ASB Köln e. V.
^ƺůnjďƵƌŐƐƚƌĂƘĞϭϰϲ
ϱϬϵϯϳ<ƂůŶͲ^ƺůnj
www.asb-koeln.de
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ϱϭϭϬϵ<ƂůŶͲKƐƚŚĞŝŵ
www.stepke-kitas.de
KiTa Niehler Pänz
WĂƐƚŽƌͲtŽůīͲ^ƚƌ͘Ϯ
ϱϬϳϯϱ<ƂůŶͲEŝĞŚů
www.stepke-kitas.de
KiTa Walnussweg
Walnussweg 1a
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www.stepke-kitas.de
KiTa Wichtelstadt
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ϱϬϳϯϯ<ƂůŶͲEŝƉƉĞƐ
www.stepke-kitas.de
KiTa Zollstöckchen
Kalscheurer Weg 12
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www.stepke-kitas.de
ASB Arbeiter-Samariter-Bund
Regionalverband Bergisch Land e.V.
'ĞƐĐŚćŌƐƐƚĞůůĞtƵƉƉĞƌƚĂů
Zur Werther Brücke 10-12
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www.asb-bergisch-land.de
Evangelische Kirchengemeinde Wuppertal
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www.kirche-langerfeld.de
KiTa Zaunkönige
'ƌćĨƌĂƚŚĞƌ^ƚƌĂƘĞϭϰϭ
ϰϮϯϮϵtƵƉƉĞƌƚĂůͲsŽŚǁŝŶŬĞů
www.stepke-kitas.de
Waldpädagogisches Zentrum & Arboretum
Burgholz e. V.
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ϰϮϯϰϵtƵƉƉĞƌƚĂůͲƌŽŶĞŶďĞƌŐ
www.wpz-burgholz.de
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Veranstaltungsorte
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Anmeldung
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anmeldung@stepke-akademie.de vornehmen und ist verbindlich.
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ͻ /ŚƌĞdĞůĞĨŽŶŶƵŵŵĞƌ͕ƵŵŬƵƌnjĨƌŝƐƟŐŵƂŐůŝĐŚĞ ŶĚĞƌƵ ŶŐĞŶŵŝƩĞŝůĞŶnjƵ
ŬƂŶŶĞŶ
die genaue Bezeichnung der Veranstaltung
das Datum der Veranstaltung
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Anmeldung auf Warteliste
ĞŝĂƵƐŐĞďƵĐŚƚĞŶsĞƌĂŶƐƚĂůƚƵŶŐĞŶŬƂŶŶĞŶ^ŝĞƐŝĐŚĨƺƌĞŝŶĞŶWůĂƚnjĂƵĨĚĞƌtĂƌ -
teliste anmelden. Diese Anmeldung ist ebenfalls verbindlich. Rücken Sie von der
Warteliste in die Veranstaltung auf, erhalten Sie eine Nachricht per E-Mail an die
bei Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse.
Rechnung und Bezahlung
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ŶƵŶŐ͘/ŶŶĞƌŚĂůďϭϰdĂŐĞŶĂĐŚƵŐĂŶŐŝƐƚĚŝĞZĞĐŚŶƵŶŐnjƵƌĂŚůƵŶŐĨćůůŝŐ͘
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die Teilnahme an der Veranstaltung zu verweigern.
;ϯͿ ZĞĐŚŶƵŶŐĞŶ ǁĞƌĚĞŶ ĞƌƐƚ ŶĂĐŚ ƌƌĞŝĐŚĞŶ ĚĞƌ DŝŶĚĞƐƩĞŝůŶĞŚŵĞƌnjĂŚů ǀĞƌ -
schickt.
ZƺĐŬƚƌŝƩ͕^ƚŽƌŶŝĞƌƵŶŐƵŶĚsĞƌƚƌĞƚƵŶŐ
;ϭͿ/ŚƌĞŶŵĞůĚƵŶŐŬƂŶŶĞŶ^ŝĞďŝƐǀŝĞƌtŽĐŚĞŶǀŽƌĚĞŵsĞƌĂŶƐƚĂůƚƵŶŐƐƚĞƌŵŝŶ
ŬŽƐƚĞŶĨƌĞŝƐƚŽƌŶŝĞƌĞŶ͘ĂŶĂĐŚďnjǁ͘ŶĂĐŚsĞƌƐĂŶĚĚĞƌZĞĐŚŶƵŶŐƵŶĚďŝƐϭϰdĂŐĞ
ǀŽƌsĞƌĂŶƐƚĂůƚƵŶŐƐďĞŐŝŶŶǁĞƌĚĞŶϱϬйĚĞƐĂƵƐŐĞǁŝĞƐĞŶĞŶWƌĞŝƐĞƐĂůƐ^ƚŽƌŶŽ -
gebühr berechnet. Bei späteren Stornierungen oder bei Nichterscheinen ist der
gesamte Veranstaltungspreis als Stornierungsgebühr fällig.
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^ƚƌĂƘĞϯϮϰ͕ϰϮϮϳϵtƵƉƉĞƌƚĂůŽĚĞƌƉĞƌͲDĂŝůĂŶ
anmeldung@stepke-akademie.de gerichtet und fristgerecht eingegangen sein.
;ϯͿĞŝďĞƌĞŝƚƐĞƌĨŽůŐƚĞƌĂŚůƵŶŐďĞƐƚĞŚƚŬĞŝŶŶƐƉƌƵĐŚĂƵĨƌƐƚĂƩƵŶŐ͘ŝĞƐŐŝůƚ
auch bei Krankheit.
;ϰͿ^ĞůďƐƚǀĞƌƐƚćŶĚůŝĐŚŬƂŶŶĞŶ^ŝĞŬŽƐƚĞŶůŽƐĞŝŶĞsĞƌƚƌĞƚƵŶŐĚĞƌĂŶŐĞŵĞůĚĞƚĞŶ
WĞƌƐŽŶũĞĚĞƌnjĞŝƚƐĐŚƌŝŌůŝĐŚďĞŶĞŶŶĞŶ
tĞŶŶ ^ŝĞ ŬĞŝŶĞ /ŶĨŽƌŵĂƟŽŶĞŶ ĞƌŚĂůƚĞŶ ŵƂĐŚƚĞŶ͕ ƐĐŚƌĞŝďĞŶ ^ŝĞ ĞŝŶĞ ŬƵƌnjĞ
E-Mail an anmeldung@stepke-akademie.de.
tŝƌǁĞŝƐĞŶĚĂƌĂƵĨŚŝŶ͕ĚĂƐƐĚŝĞĂƚĞŶƺďĞƌƚƌĂŐƵŶŐŝŵ/ŶƚĞƌŶĞƚ;nj͘͘ďĞŝĚĞƌ<Žŵ -
ŵƵŶŝŬĂƟŽŶƉĞƌͲDĂŝůͿ^ŝĐŚĞƌŚĞŝƚƐůƺĐŬĞŶĂƵĨǁĞŝƐĞŶŬĂŶŶ͘ŝŶůƺĐŬĞŶůŽƐĞƌ^ĐŚƵƚnj
ĚĞƌĂƚĞŶǀŽƌĚĞŵƵŐƌŝīĚƵƌĐŚƌŝƩĞŝƐƚŶŝĐŚƚŵƂŐůŝĐŚ͘
hŶƐĞƌĞŶĂƚĞŶƐĐŚƵƚnjďĞĂƵŌƌĂŐƚĞŶĞƌƌĞŝĐŚĞŶ^ŝĞƵŶƚĞƌ͗
datenschutz@academedia.de.
Besondere Bedingungen für Angestellte von Stepke
Anmeldung
;ϭͿ/ŚƌĞŶŵĞůĚƵŶŐŬƂŶŶĞŶ^ŝĞĂƵƐƐĐŚůŝĞƘůŝĐŚƐĐŚƌŝŌůŝĐŚǀŽƌŶĞŚŵĞŶƵŶĚŝƐƚǀĞƌ -
bindlich.
;ϮͿ&ƺƌĚŝĞŽƌĚŶƵŶŐƐŐĞŵćƘĞďǁŝĐŬůƵŶŐ/ŚƌĞƌŶŵĞůĚƵŶŐǁĞƌĚĞŶďĞŶƂƟŐƚ͗
ͻ/ŚƌǀŽůůĞƌEĂŵĞĨƺƌĚĂƐdĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ
Ihre KiTa, in der Sie arbeiten
die genaue Bezeichnung der Veranstaltung
das Datum der Veranstaltung
;ϯͿ:ĞĚĞŶŵĞůĚƵŶŐǁŝƌĚŶĂĐŚĚĞƌZĞŝŚĞŶĨŽůŐĞĚĞƐŝŶŐĂŶŐƐďĞƌƺĐŬƐŝĐŚƟŐƚ͘
Anmeldung auf Warteliste
ĞŝĂƵƐŐĞďƵĐŚƚĞŶsĞƌĂŶƐƚĂůƚƵŶŐĞŶŬƂŶŶĞŶ^ŝĞƐŝĐŚĨƺƌĞŝŶĞŶWůĂƚnjĂƵĨĚĞƌtĂƌ -
teliste anmelden. Diese Anmeldung ist ebenfalls verbindlich. Rücken Sie von der
Warteliste in die Veranstaltung auf, erhalten Sie eine Nachricht per E-Mail.
Absage oder Änderung von Veranstaltungen
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anstaltungstermin darüber informiert.
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gen oder einen neuen Termin festzulegen. Ein Anspruch auf einen Ersatztermin
besteht jedoch nicht.
Absage oder Änderung von Veranstaltungen
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anstaltungstermin darüber informiert.
;ϮͿ Ğŝ ƐŽŶƐƟŐĞŶ ǁŝĐŚƟŐĞŶ͕ ǀŽŶ ĚĞƌ ^ƚĞƉŬĞ ŬĂĚĞŵŝĞ ŶŝĐŚƚ njƵ ǀĞƌƚƌĞƚĞŶĚĞŶ
'ƌƺŶĚĞŶ͕nj͘͘ǁĞŐĞŶƌŬƌĂŶŬƵŶŐĚĞƐZĞĨĞƌĞŶƚĞŶŽĚĞƌŚƂŚĞƌĞƌ'ĞǁĂůƚ͕ďĞŚćůƚ
ƐŝĐŚĚŝĞ^ƚĞƉŬĞŬĂĚĞŵŝĞǀŽƌ͕ĚĞŶsĞƌĂŶƐƚĂůƚƵŶŐƐƚĞƌŵŝŶĂƵĐŚŬƵƌnjĨƌŝƐƟŐĂďnjƵ -
sagen oder einen neuen Termin festzulegen. Sollte Ihnen der neue Termin nicht
njƵƐĂŐĞŶ͕ǁŝƌĚĚĞƌďĞƌĞŝƚƐŐĞnjĂŚůƚĞĞƚƌĂŐĞƌƐƚĂƩĞƚ͘ŝŶŶƐƉƌƵĐŚĂƵĨĞŝŶĞŶƌ -
satztermin besteht jedoch nicht.
;ϯͿ&ƺƌǀĞƌŐĞďůŝĐŚĞƵĨǁĞŶĚƵŶŐĞŶŽĚĞƌƐŽŶƐƟŐĞEĂĐŚƚĞŝůĞ͕ĚŝĞ/ŚŶĞŶĚƵƌĐŚĚŝĞ
Absage entstehen, kommt die Stepke Akademie nicht auf. Ausgenommen sind
Fälle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
;ϰͿ Ɛ ďĞƐƚĞŚƚ ŬĞŝŶ ŶƐƉƌƵĐŚ ĚĂƌĂƵĨ͕ ĚĂƐƐ ĞŝŶĞ sĞƌĂŶƐƚĂůƚƵŶŐ ĚƵƌĐŚ ĞŝŶĞ ďĞ -
ƐƟŵŵƚĞWĞƌƐŽŶĚƵƌĐŚŐĞĨƺŚƌƚǁŝƌĚ͘
^ŽŶƐƟŐĞƐ
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ƐƚĂůƚƵŶŐƐƚĞƌŵŝŶƵŶĚďĞŝŶŚĂůƚĞƚĚŝĞŐĞƐĞƚnjůŝĐŚĞDĞŚƌǁĞƌƚƐƚĞƵĞƌ͕ĚŝĞsĞƌƉŇĞŐƵŶŐ
während der Veranstaltungszeit sowie ein auf den angemeldeten Namen ausge-
ƐƚĞůůƚĞƐdĞŝůŶĂŚŵĞnjĞƌƟĮŬĂƚ͘ŝƩĞĂĐŚƚĞŶ^ŝĞĂƵĨĚŝĞŬŽƌƌĞŬƚĞ^ĐŚƌĞŝďǁĞŝƐĞ/ŚƌĞƐ
Namens bei der Anmeldung.
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ůŝĐŚĞŝŶǁŝůůŝŐƵŶŐĚĞƌZĞĨĞƌĞŶƚĞŶǀĞƌǀŝĞůĨćůƟŐƚŽĚĞƌǁĞŝƚĞƌŐĞŐĞďĞŶǁĞƌĚĞŶ͘
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wendet werden. Der Verwendung von Aufnahmen, auf denen Sie zweifelsfrei er-
ŬĞŶŶďĂƌƐŝŶĚ͕ŬƂŶŶĞŶ^ŝĞĚŝƌĞŬƚǀŽƌKƌƚǁćŚƌĞŶĚĚĞƌsĞƌĂŶƐƚĂůƚƵŶŐǁŝĚĞƌƐƉƌĞĐŚĞŶ͘
Datenschutzhinweis
Ihre Daten werden zur Bearbeitung Ihrer Anmeldung sowie zu Zwecken der
<ƵŶĚĞŶďĞƚƌĞƵƵŶŐƵŶĚtĞƌďƵŶŐŝŶmďĞƌĞŝŶƐƟŵŵƵŶŐŵŝƚĚĞŶŐĞƐĞƚnjůŝĐŚĞŶsŽƌ -
ƐĐŚƌŝŌĞŶnjƵŵĂƚĞŶƐĐŚƵƚnjďĞŝƵŶƐŐĞƐƉĞŝĐŚĞƌƚƵŶĚǀĞƌĂƌďĞŝƚĞƚ͕ƐŽůĂŶŐĞ^ŝĞ/ŚƌĞ
ŝŶǁŝůůŝŐƵŶŐŶŝĐŚƚǁŝĚĞƌƌƵĨĞŶ͘/ŵ&ĂůůĞ/ŚƌĞƐtŝĚĞƌƌƵĨƐůƂƐĐŚĞŶǁŝƌ/ŚƌĞĂƚĞŶ͘
Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung Ihrer Daten bleibt bis zum Widerruf un-
ďĞƌƺŚƌƚ͘/ŚŶĞŶƐƚĞŚĞŶŐƌƵŶĚƐćƚnjůŝĐŚĚŝĞZĞĐŚƚĞĂƵĨƵƐŬƵŶŌ͕ĞƌŝĐŚƟŐƵŶŐ͕>Ƃ -
schung, Einschränkung, Widerspruch sowie Datenübertragbarkeit zu.
Dŝƚ/ŚƌĞƌŶŵĞůĚƵŶŐĞƌŬůćƌĞŶ^ŝĞƐŝĐŚĞŝŶǀĞƌƐƚĂŶĚĞŶ͕ƉĞƌͲDĂŝů/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶĞŶ
ƺďĞƌsĞƌĂŶƐƚĂůƚƵŶŐĞŶǀŽŶ^ƚĞƉŬĞnjƵĞƌŚĂůƚĞŶ͘ŝŶĞtĞŝƚĞƌŐĂďĞĂŶƌŝƩĞŝƐƚĂƵƐ -
geschlossen.
;ϯͿ&ƺƌǀĞƌŐĞďůŝĐŚĞƵĨǁĞŶĚƵŶŐĞŶŽĚĞƌƐŽŶƐƟŐĞEĂĐŚƚĞŝůĞ͕ĚŝĞ/ŚŶĞŶĚƵƌĐŚĚŝĞ
Absage entstehen, kommt die Stepke Akademie nicht auf. Ausgenommen sind
Fälle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
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ƐƟŵŵƚĞWĞƌƐŽŶĚƵƌĐŚŐĞĨƺŚƌƚǁŝƌĚ͘
^ŽŶƐƟŐĞƐ
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ŝƐƚ ƵƌŚĞďĞƌƌĞĐŚƚůŝĐŚ ŐĞƐĐŚƺƚnjƚ ƵŶĚ ĚĂƌĨ ĂƵĐŚ ĂƵƐnjƵŐƐǁĞŝƐĞ ŶŝĐŚƚ ŽŚŶĞ ƐĐŚƌŝŌ -
ůŝĐŚĞŝŶǁŝůůŝŐƵŶŐĚĞƌZĞĨĞƌĞŶƚĞŶǀĞƌǀŝĞůĨćůƟŐƚŽĚĞƌǁĞŝƚĞƌŐĞŐĞďĞŶǁĞƌĚĞŶ͘
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ŵĞŶƚĂƟŽŶƵŶĚtĞƌďƵŶŐŝŵ/ŶƚĞƌŶĞƚƵŶĚ^ŽĐŝĂůDĞĚŝĂŽĚĞƌŝŶWƌŝŶƚŵĞĚŝĞŶǀĞƌ -
wendet werden. Der Verwendung von Aufnahmen, auf denen Sie zweifelsfrei er-
ŬĞŶŶďĂƌƐŝŶĚ͕ŬƂŶŶĞŶ^ŝĞĚŝƌĞŬƚǀŽƌKƌƚǁćŚƌĞŶĚĚĞƌsĞƌĂŶƐƚĂůƚƵŶŐǁŝĚĞƌƐƉƌĞĐŚĞŶ͘
Stand: Juli 2018
Kontakt
Step Kids KiTas gGmbH
Am Friedrichshain 22
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Stepke Akademie
Regionalbüro NRW
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DŽď͗͘нϰϵ;ϬͿϭϳϲϰϯϱϱϲϲϮϰ
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Mail: m.richter@stepke-kitas.de
Web: www.stepke-akademie.de
Fotos
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sowie Fotos der Experten
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Lev Dolgachov: Seite 11
ŶĞŵŽŶĞϭϮϯ͗^ĞŝƚĞϭϮ
'ĞƌĂůƚ͗^ĞŝƚĞϭϰ
ĨƌŝĐĂ^ƚƵĚŝŽ͗^ĞŝƚĞϰϬ
Bedingungen für die Anmeldung und T eilnahme an Veranstaltungen von Stepke
Pro Jahr steht jeder Mitarbeiterin bzw. jedem Mitarbeiter von Stepke mit
ĞŝŶĞƌǁƂĐŚĞŶƚůŝĐŚĞŶƌďĞŝƚƐnjĞŝƚǀŽŶŵŝŶĚ͘ϮϬ^ƚƵŶĚĞŶĞŝŶďĞnjĂŚůƚĞƌŬĂ -
ĚĞŵŝĞͲdĂŐnjƵ͘tĞŝƚĞƌĞdĂŐĞŬƂŶŶĞŶŝŵŝŶnjĞůĨĂůůǀŽŶĚĞŶ,ĂƵƐůĞŝƚƵŶŐĞŶ
ďnjǁ͘ĚĞŵũĞǁĞŝůŝŐĞŶsŽƌŐĞƐĞƚnjƚĞŶŐĞŶĞŚŵŝŐƚǁĞƌĚĞŶ͘ŝĞdĂŐĞŬƂŶŶĞŶ
nicht über mehrere Jahre akkumuliert werden.
>ĂƵƌĂtŝůŵƐŚƂĨĞƌ
нϰϵ;ϬͿϮϬϮϮϴϭϵϰϯϯϱ
l.wilmshoefer@stepke-kitas.de
Stepke-KiTas
Regionalbüro NRW
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^ƚĞƉŬĞƂīŶĞƚĚŝĞ<ŝdĂͲdŽƌĞ
ŶĞŝŶĞŵEĂĐŚŵŝƩĂŐnjƵŵŶĞƵĞŶ:Žď
Stepke lädt erfahrene wie angehende Pädagoginnen zu
ĞŝŶĞŵ ^ĐŚŶƵƉƉĞƌͲEĂĐŚŵŝƩĂŐ ĞŝŶ͘ ƌŬƵŶĚĞŶ ^ŝĞ ƵŶƚĞƌ
fachlicher Begleitung der Leitungen und Fachberatung en
die KiTas. Vom großzügigen Raumangebot bis zur päda-
ŐŽŐŝƐĐŚĞŶ <ŽŶnjĞƉƟŽŶ ǁŝƌĚ ĚŝĞ ƌďĞŝƚƐǁĞŝƐĞ ďĞŝ ^ƚĞƉŬĞ
ǀŽƌŐĞƐƚĞůůƚ ƵŶĚ ĞƌĨĂŚƌďĂƌ ŐĞŵĂĐŚƚ͘ ƵĐŚ ĚŝĞ <ŝdĂͲ<ƂĐŚĞ
ůĂĚĞŶnjƵƌsĞƌŬŽƐƚƵŶŐĞŝŶƵŶĚƐƚĞůůĞŶƐŽŝŚƌĞĨƌŝƐĐŚĞ͕ŬƂƐƚ -
ůŝĐŚĞƵŶĚĂŵ&/d</ͲWƌŽŐƌĂŵŵŽƌŝĞŶƟĞƌƚĞ<ƺĐŚĞǀŽƌ͘
ĞƌdĂŐĚĞƌŽīĞŶĞŶdƺƌďŝĞƚĞƚ͗
neue Kontakte
fachlichen Austausch
spannende Ideen für die KiTa-Praxis
ĚŝĞDƂŐůŝĐŚŬĞŝƚ͕ƐŝĐŚĚŝƌĞŬƚǀŽƌKƌƚnjƵďĞǁĞƌďĞŶ͘
hŶƐĞƌĞ ƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞŶ DŝƚĂƌďĞŝƚĞƌŝŶŶĞŶ ĨƌĞƵĞŶ ƐŝĐŚ ĂƵĨ
Ihren Besuch und geben gerne einen Einblick in ihre KiTas
und ihre Arbeit.
<ƂůŶ Ϭϴ͘ϭϭ͘ϭϴ
Termine
tƵƉƉĞƌƚĂů ϭϰ͘Ϭϯ͘ϭϵ
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tƵƉƉĞƌƚĂů ϭϲ͘Ϭϱ͘ϭϵ
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tĞŝƚĞƌĞ/ŶĨŽƌŵĂƟŽŶĞŶƵŶĚĚŝĞ
ƚĞŝůŶĞŚŵĞŶĚĞŶ<ŝdĂƐĮŶĚĞŶ^ŝĞƵŶƚĞƌ͗
www.stepke-kitas.de/events
Kontakt
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Standorte der Stepke-KiTas
KiTa Kleine Entchen <ƂůŶͲtĞƐƚŚŽǀĞŶ
<ŝdĂ>ƂǁĞŶŚĞƌnj <ƂůŶͲKƐƚŚĞŝŵ
KiTa Matschpiraten <ƂůŶͲZŽŐŐĞŶĚŽƌĨ
KiTa Niehler Pänz ʹ<ƂůŶͲEŝĞŚů
KiTa Walnussweg <ƂůŶͲDĞƌŚĞŝŵ
KiTa Wichtelstadt <ƂůŶͲEŝƉƉĞƐ
KiTa Zitronenfalter <ƂůŶͲZŽĚĞŶŬŝƌĐŚĞŶ
<ŝdĂŽůůƐƚƂĐŬĐŚĞŶʹ<ƂůŶͲŽůůƐƚŽĐŬ
KiTa Quellstein Wuppertal-Oberbarmen
KiTa Samoastraße Wuppertal-Langerfeld
KiTa Tal-Strolche Wuppertal-Barmen
<ŝdĂĂƵŶŬƂŶŝŐĞ Wuppertal-Vohwinkel
EŽƌĚƌŚĞŝŶͲtĞƐƞĂůĞŶ
KiTa Am Mauerpark ʹĞƌůŝŶͲDŝƩĞ
KiTa HannaLegoranTo Werder an der Havel
KiTa Tannenzapfen Zeesen
Berlin / Brandenburg
Weitere Standorte sind deutschlandweit in Planung.
stepke-kitas.de/standorte
stepke-kitas.de/standorte/kita-standorte-in-planung/
Köln
Wuppertal
Werder
Zeesen
Berlin
Richtig gute KiTa.
Stepke kümmert sich um Dich!
Richtig gute KiTa.
Zusatzleistungen von Deinem Arbeitgeber.
stepke-kitas.de
^ƚĞƉ<ŝĚƐĚƵĐĂƟŽŶ'ŵď,
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
^ƚĞƉ<ŝĚƐ<ŝƚĂƐŐ'ŵď,
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
ŶƐƉƌĞĐŚƉĂƌƚŶĞƌ͗
Claudia Hartmann
c.hartmann@stepke-kitas.de
Tel.: 030 42029975
Stand:
Juni 2016
3
tĂƐŬƂŶŶĞŶǁŝƌĨƺƌŝĐŚƚƵŶ͍
Unsere Erwartungen und Qualitätsstandards sind sehr hoch,
sowohl an unsere Mitarbeiter wie auch an uns selbst als Träger!
Im Folgenden erfährst Du, was Stepke als
Arbeitgeber zusätzlich zu Deinem Grundgehalt
für Dich leisten kann. Du hast die Wahl zwischen
ǀĞƌƐĐŚŝĞĚĞŶĞŶKƉƟŽŶĞŶ͘
ŝĞƐĞ KƉƟŽŶĞŶ ƐŝŶĚ ŐƺůƟŐ͕ ƐŽůĂŶŐĞ Ƶ ŶŝĐŚƚ ŝŶ
ůƚĞƌŶnjĞŝƚ ďŝƐƚ͕ ŬĞŝŶ ĞƐĐŚćŌŝŐƵŶŐƐǀĞƌďŽƚ ǀŽƌůŝĞŐƚ
bzw. Du nicht aus der Lohnfortzahlung bei Stepke
ŚĞƌĂƵƐĨćůůƐƚ ŽĚĞƌ ĂƵƐ ƐŽŶƐƟŐĞŶ 'ƌƺŶĚĞŶ ǀŽŶ ĚĞƌ
Arbeit freigestellt bist.
Lies Dir die folgenden Seiten aufmerksam durch.
Reiche die letzte Seite ausgefüllt wieder bei uns ein.
Wir werden uns mit Deinen Wünschen befassen
und erstellen Dir ein individuelles Angebot, wie
sich Dein Gehalt bei Stepke damit entwickelt und
zusammensetzt.
Stepke ͲZŝĐŚƟŐŐƵƚĞ<ŝdĂ͘
Richtig gute KiTa.
4
ĐĂĚŽŽnjĂƌĚ
... das monatliche Extra zum Tanken, Einkaufen und Shoppen
Stepke lässt Dir sofort nach Deiner Probezeit einen
ŵŽŶĂƚůŝĐŚĞŶ ^ĂĐŚďĞnjƵŐ ǀŽŶ ϰϰථΦ njƵƐćƚnjůŝĐŚ njƵ ĞŝŶĞŵ
Gehalt zukommen. Diesen steuerfreien Sachbezug
erhältst Du in Form einer Shopping Card von cadooz.
Ɛ ŚĂŶĚĞůƚ ƐŝĐŚ ĚĂďĞŝ Ƶŵ ĞŝŶĞ ǁŝĞĚĞƌĂƵŇĂĚďĂƌĞ
Gutscheinkarte, die von 25.000 Partnern bundesweit
ĂŬnjĞƉƟĞƌƚǁŝƌĚ͘
Setze Deine cadooz Card einfach bei allen Tankstellen,
>ĞďĞŶƐŵŝƩĞůŵćƌŬƚĞŶ͕'ĞƐĐŚćŌĞŶƵŶĚKŶůŝŶĞƐŚŽƉƐĞŝŶ͕
ǁĞůĐŚĞĞŝŶĞDĂĞƐƚƌŽĂƌĚĂŬnjĞƉƟĞƌĞŶ͘
Solltest Du wider Erwarten doch einmal bei Stepke
ĂƵƐƐĐŚĞŝĚĞŶ͕ǀĞƌďůĞŝďƚĚŝĞ<ĂƌƚĞďĞŝŝƌƵŶĚĚĂƐĞƌƌĞŝĐŚƚĞ
'ƵƚŚĂďĞŶ ŬĂŶŶƐƚ Ƶ ďŝƐ njƵŵ ŶĚĞ ĚĞƌ 'ƺůƟŐŬĞŝƚ
ĚŝĞƐĞƌ <ĂƌƚĞ ĞŝŶƐĞƚnjĞŶ͘ ŝĞ <ĂƌƚĞ ŚĂƚ ŶĂĐŚ ƵƐƐƚĞůůƵŶŐ
ŐƌƵŶĚƐćƚnjůŝĐŚϯϲDŽŶĂƚĞ'ƺůƟŐŬĞŝƚ͘
Richtig gute KiTa.
KŶdŽƉ
5
ŶŵŝĞƚƵŶŐǀŽŶtĞƌďĞŇćĐŚĞ
... wunderschöner Ausblick zu vermieten
Du kannst mit Stepke einen Mietvertrag über eine
tĞƌďĞŇćĐŚĞĂŶĞŝŶĞŵƵƚŽĂďƐĐŚůŝĞƘĞŶ͘
Dieser Mietvertrag wird unabhängig vom
Arbeitsverhältnis zwischen Dir und Stepke
geschlossen. Zwar müssen diese Einnahmen in der
Einkommenssteuererklärung aufgenommen werden,
ĚŝĞƐĞƐŝŶĚũĞĚŽĐŚĂůƐƐŽŶƐƟŐĞŝŶŬƺŶŌĞnjƵŬůĂƐƐŝĮnjŝĞƌĞŶ͘
Ƶ ǀĞƌƉŇŝĐŚƚĞƐƚ ŝĐŚ͕ ĞŝŶĞŶ ^ƚĞƉŬĞͲƵŅůĞďĞƌ ĂƵĨ ĚŝĞ
Heckscheibe Deines Pkws anzubringen, und erhältst
ĚĂĨƺƌϮϬΦďƌƵƩŽŵŽŶĂƚůŝĐŚnjƵƐćƚnjůŝĐŚnjƵĞŝŶĞŵ'ĞŚĂůƚ͘
Jeder Werbevertrag ist unabhängig vom Arbeitsvertrag
und muss im Bedarfsfall separat gekündigt werden.
Richtig gute KiTa.
KŶdŽƉ
6
ƌŚŽůƵŶŐƐďĞŝŚŝůĨĞ
... Urlaubsgeld mal anders
Stepke zahlt Dir eine Erholungsbeihilfe von
ϭϱϬΦďƌƵƩŽƉƌŽ:ĂŚƌnjƵƐćƚnjůŝĐŚnjƵĞŝŶĞŵ'ĞŚĂůƚ͘
Voraussetzung ist, dass die Erholungsbeihilfe für
Erholungszwecke genutzt wird. Davon kann ausgegangen
werden, wenn die Erholungsbeihilfe im zeitlichen
ƵƐĂŵŵĞŶŚĂŶŐ ŵŝƚ ĞŝŶĞƌ ƌŚŽůƵŶŐƐŵĂƘŶĂŚŵĞ ;nj͘ ͘
Urlaub, Städtereise, Wellnesstag ... ) gewährt wird.
ŝĞƌŚŽůƵŶŐƐďĞŝŚŝůĨĞǁŝƌĚŵŝƚϮϱථйƉĂƵƐĐŚĂůďĞƐƚĞƵĞƌƚ
und ist sozialversicherungsfrei.
Im Monat Dezember haben alle Stepke-Mitarbeiter
Anspruch auf diese Erholungsbeihilfe, die vom
Ϭϭ͘Ϭϭ͘ ďŝƐ ϯϭ͘ϭϮ͘ ĚĞƐ ũĞǁĞŝůŝŐĞŶ <ĂůĞŶĚĞƌũĂŚƌĞƐ ŽŚŶĞ
hŶƚĞƌďƌĞĐŚƵŶŐ ďĞŝ ^ƚĞƉŬĞ ƚćƟŐ ƐŝŶĚ ƵŶĚ ƺďĞƌ ϮϬ
Stunden in der Woche arbeiten.
Eine anteilige Auszahlung oder eine Auszahlung in einem
anderen Monat ist nicht möglich.
Richtig gute KiTa.
KŶdŽƉ
7
tŝƌďĞƚƌĞƵĞŶĞŝŶ<ŝŶĚ͘
... Familie und Beruf.
ƵĞƌŚćůƚƐƚǀŽŶ^ƚĞƉŬĞĞŝŶĞŶ<ŝŶĚĞƌŐĂƌƚĞŶnjƵƐĐŚƵƐƐ
bei Betreuung in den eigenen Einrichtungen. Deine
ŶŝĐŚƚ ƐĐŚƵůƉŇŝĐŚƟŐĞŶ <ŝŶĚĞƌ ŬĂŶŶƐƚ Ƶ ďĞŝ ^ƚĞƉŬĞ
betreuen lassen, insofern freie Plätze zur Verfügung
ƐƚĞŚĞŶ͘ŝŶĞŶĨćůůŝŐĞŶdƌćŐĞƌĂŶƚĞŝůǀŽŶďŝƐnjƵϳϬΦ
ƉƌŽ<ŝŶĚĞƌƐƚĂƩĞƚŝƌ^ƚĞƉŬĞ͘
ŝĞƐĞƌƐƚĂƩƵŶŐŝƐƚƐƚĞƵĞƌͲƵŶĚƐŽnjŝĂůǀĞƌƐŝĐŚĞƌƵŶŐƐ -
frei.
Richtig gute KiTa.
KŶdŽƉ
8
ĞƚƌŝĞďƐƌĞŶƚĞ
͘͘͘WůćŶĞĨƺƌĚŝĞƵŬƵŶŌ
Richtig gute KiTa.
Verlasse Dich nicht alleine auf die gesetzliche Rente.
Bei Stepke kannst Du eine Betriebsrentenversicherung
ĂďƐĐŚůŝĞƘĞŶ͘ŝĞƐĞŝƌĞŬƚǀĞƌƐŝĐŚĞƌƵŶŐǁŝƌĚĨƺƌŝĐŚƐŽ
lange von Stepke mit bespart, bis Du das Unternehmen
ǀĞƌůćƐƐƚŽĚĞƌƵŝŶĚĞŶZƵŚĞƐƚĂŶĚŐĞŚƐƚ;ŵĂdžŝŵĂůďŝƐ
zum 67. Lebensjahr).
Ƶŵ ZĞŶƚĞŶďĞŐŝŶŶ ;ĨƌƺŚĞƐƚĞŶƐ ŝŵ ϲϮ͘ >ĞďĞŶƐũĂŚƌͿ
erhältst Du entweder:
ͻĞŝŶĞůĞďĞŶƐůĂŶŐĞ'ĂƌĂŶƟĞƌĞŶƚĞŽĚĞƌ
ͻĞŝŶĞĞŝŶŵĂůŝŐĞ<ĂƉŝƚĂůĂďĮŶĚƵŶŐ͘ŝĞsĞƌƐŝĐŚĞƌƵŶŐ
bleibt bestehen und kann privat fortgeführt werden.
Lass Dir ein individuelles Angebot berechnen!
ƵƐĂƚnjůĞŝƐƚƵŶŐnjƵƌ
ZĞŶƚĞŶǀĞƌƐŝĐŚĞƌƵŶŐ
9
Richtig gute KiTa.
&ĂĐŚŬƌĂŌ ĞŵƉĮ ĞŚůƚ&ĂĐŚŬƌĂŌ
͘͘͘tŝƌƐƵĐŚĞŶ^ŽnjŝĂůƉćĚĂŐŽŐĞŶ͕ƌnjŝĞŚĞƌƵŶĚĂŶĚĞƌĞ&ĂĐŚŬƌćŌ Ğ͘
ƵŵƂĐŚƚĞƐƚϱϬϬ͕ϬϬΦŶĞƩ ŽŝŶ&ŽƌŵĞŝŶĞƐŝůĚƵŶŐƐŐƵƚƐĐŚĞŝŶĞƐŽĚĞƌ
ĂůƚĞƌŶĂƟ ǀĞŝŶĞŶ^ŽŶĚĞƌďŽŶƵƐǀŽŶϱϬϬ͕ϬϬΦďƌƵƩ ŽnjƵĞŝŶĞŵ'ĞŚĂůƚ͍Ύ
Dann höre Dich in Deinem Familien-, Bekannten- und/oder
&ƌĞƵŶĚĞƐŬƌĞŝƐƵŵ͕ŽďŶŝĐŚƚũĞŵĂŶĚĂůƐƌnjŝĞŚĞƌŝŶĞŝŶĞƌƵŶƐĞƌĞƌ<ŝdĂƐ
in Frage kommt.
sŽƌĂƵƐƐĞƚnjƵŶŐĞŶƐŝŶĚ͗
භĞŝŶĞĂďŐĞƐĐŚůŽƐƐĞŶĞYƵĂůŝĮ ŬĂƟ ŽŶĂůƐƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌĂŌ ͕
භĞƌƵĨƐĞƌĨĂŚƌƵŶŐŝŵ<ŝdĂͲĞƌĞŝĐŚ͘
^ĐŚŝĐŬĞĚĞŝŶĞŵƉĨĞŚůƵŶŐ;EĂŵĞƵŶĚZƵĨŶƵŵŵĞƌĚĞƐ/ŶƚĞƌĞƐƐĞŶƚĞŶͿ
ŵŝƚŶĂŵĞŶƚůŝĐŚĞŵ,ŝŶǁĞŝƐĂƵĨŝĐŚďŝƩ ĞƉĞƌͲDĂŝůĂŶ͗
karriere Νstepke-kitas.de
Also halte Ohren und Augen auf und scheue Dich nicht,
uns anzusprechen.
ΎĞŶŝůĚƵŶŐƐŐƵƚƐĐŚĞŝŶŽĚĞƌĚĞŶ^ŽŶĚĞƌďŽŶƵƐĞƌŚćůƚƐƚƵ͕ǁĞŶŶĚĞƌŐĞǁŽƌďĞŶĞ
Mitarbeiter die Probezeit bestanden hat.
Richtig gute KiTa.
FĂĐŚŬƌĂŌ ĞŵƉĨĞŚůĞŶ
Stepke Akademie
͘͘͘&ŽƌƚďŝůĚƵŶŐĨƺƌƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ&ĂĐŚŬƌćŌĞ
Richtig gute KiTa.
Die fachliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist uns bei
^ƚĞƉŬĞƐĞŚƌǁŝĐŚƟŐ͘ĞƐŚĂůďŚĂďĞŶǁŝƌĚŝĞ^ƚĞƉŬĞŬĂĚĞŵŝĞ
ins Leben gerufen.
,ŝĞƌŬĂŶŶƐƚƵĞŝŶĞĞŝŐĞŶĞŶ<ŽŵƉĞƚĞŶnjĞŶĞŶƚǁŝĐŬĞůŶƵŶĚ
Deine individuellen Ressourcen erweitern, denn: Bei allen
Angeboten der Stepke Akademie liegt der Fokus auf einer
ƉƌŽĨĞƐƐŝŽŶĞůůĞŶƵŶĚƉƌĂdžŝƐŶĂŚĞŶtŝƐƐĞŶƐǀĞƌŵŝƩůƵŶŐ͘
EƵƚnjĞ ĂƵĐŚ Ƶ ĚŝĞ ŶŐĞďŽƚĞ ĚĞƌ ^ƚĞƉŬĞ ŬĂĚĞŵŝĞ ƵŶĚ
erfahre neue Impulse für Deinen pädagogischen Alltag!
Wir freuen uns auf Dich!
tĞŝƚĞƌĞ/ŶĨŽƐnjƵƌ^ƚĞƉŬĞŬĂĚĞŵŝĞĮŶĚĞƐƚƵƵŶƚĞƌ͗
stepke-kitas.de/akademie
&ŽƌƚďŝůĚƵŶŐŝƐƚ
ƵŶƐǁŝĐŚƟŐ͊
^ŝĐŚĞƌĞŝƌĞŝŶĞsŽƌƚĞŝůĞ
tĂƐŬƂŶŶĞŶǁŝƌŶŽĐŚĨƺƌŝĐŚƚƵŶ͍ ;ďŝƩĞǁćŚůĞŶͿ :
<ŝŶĚĞƌďĞƚƌĞƵƵŶŐƐnjƵƐĐŚƵƐƐΎΎΎ /ĐŚŵƂĐŚƚĞŵĞŝŶ<ŝŶĚǀŽŶ^ƚĞƉŬĞďĞƚƌĞƵĞŶůĂƐƐĞŶ͘
ĞƚƌŝĞďƐƌĞŶƚĞΎΎ Lass Dir ein individuelles Angebot berechnen.
ŶŵŝĞƚƵŶŐǀŽŶtĞƌďĞŇćĐŚĞΎ /ĐŚŵƂĐŚƚĞŐĞƌŶĨƺƌϮϬΦŝŵDŽŶĂƚĨƺƌ^ƚĞƉŬĞtĞƌďƵŶŐĨĂŚƌĞŶ͘
EĂŵĞ͗
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ĐĂĚŽŽnjĂƌĚΎ ŵŽŶĂƚůŝĐŚϰϰΦ'ƵƚŚĂďĞŶ
ƌŚŽůƵŶŐƐďĞŝŚŝůĨĞΎ ϭϱϬΦnjƵƐćƚnjůŝĐŚƉƌŽ:ĂŚƌnjƵĞŝŶĞŵ'ĞŚĂůƚnjƵƌŚŽůƵŶŐƐnjǁĞĐŬĞŶ
tĞŝƚĞƌĞsŽƌƚĞŝůĞĨƺƌŝĐŚ͗
tŝƌďŝĞƚĞŶŝƌĨƺƌ^ŽŶĚĞƌĨĂŚƌƚĞŶŝŶĚŝǀŝĚƵĞůůĞZĞŝƐĞŬŽƐƚĞŶͲƵŶĚ&ĂŚƌƚŬŽƐƚĞŶĞƌƐƚĂƩƵŶŐĞŶĂŶ͕
dĞŝůŶĂŚŵĞĂŶŬŽƐƚĞŶĨƌĞŝĞŶ&ĂĐŚĨŽƌĞŶƵŶĚtŽƌŬƐŚŽƉƐ;ƐƚĞƉŬĞͲŬŝƚĂƐ͘ĚĞͬĂŬĂĚĞŵŝĞͿ͕
dĞŝůŶĂŚŵĞĂŶŬŽƐƚĞŶĨƌĞŝĞŶYƵĂůŝƚćƚƐnjŝƌŬĞůŶ;ƐƚĞƉŬĞͲŬŝƚĂƐ͘ĚĞͬĂŬĂĚĞŵŝĞͿ͕
ZĞŐĞůŵćƘŝŐĞ&ĂĐŚďĞƌĂƚƵŶŐĞŶƵŶĚDŝƚĂƌďĞŝƚĞƌŐĞƐƉƌćĐŚĞ͕
Supervisionen und Fortbildungen,
Bildungsurlaube,
ĞƚƌŝĞďƐĂƵƐŇƺŐĞƵŶĚtĞŝŚŶĂĐŚƚƐĨĞŝĞƌŶ͕
ƵĨƐƟĞŐƐŵƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶ͘
Richtig gute KiTa.
Ich habe gewählt :
Ich möchte mich bei Stepke weiterentwickeln und habe Interesse an einem Beratungsgespräch.
'Ğď͘ĂƚƵŵ͗ ^ƚĞƵĞƌŬůĂƐƐĞ͗
ZĞůŝŐŝŽŶ͗
sŽƌͲͬEĂĐŚŶĂŵĞ
ΎKŶdŽƉͲnjƵŵƌƵƩŽŐĞŚĂůƚ ΎΎDĞŚƌǁĞƌƚďĞŝŐůĞŝĐŚĞŵƌƵƩŽ ΎΎΎ<ŽƐƚĞŶnjƵƐĐŚƵƐƐĚƵƌĐŚ^ƚĞƉŬĞ
Datum hŶƚĞƌƐĐŚƌŝŌ
;ƐŽĨŽƌƚŶĂĐŚĚĞƌWƌŽďĞnjĞŝƚͿ
Auf diese freiwilligen Leistungen und Zahlun-
gen besteht auch bei wiederholten Zahlungen
kein rechtlicher Anspruch.
WĞƌƐŽŶĂůͲEƵŵŵĞƌ͗
Alle Angaben zur steuerlichen Behandlung von Arbeitseinkommen sind unverbindlich und im Zweifelsfall von einem Steuerberater individuell zu prüfen.
Richtig gute KiTa.
ǁǁǁ͘ƐƚĞƉŬĞͲŬŝƚĂƐ͘ĚĞ
Anlage 8.1_Bewerbungsschreiben_Kleine Riesen Nord
1381 Zeichen
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Klerne R1esen Nord gGmbH I Esslmger Straße 69 I 73732 Esslmgen
EINSCHREIBEN-EINWURF
Stadt Münster
Amt für Kinder Jugendliche und Familie
48127 Münster
VORAB PER MAll:
gerick@stadt-muenster.de
Bilinguale Kindertagesstätten
Ihr Zetchen, Ihre Nachncht vom Unsere Zetchen, unsere Nachncht vom Telefon, Name
Kindertagesstätten
Datum
(0711) 35 116 40, PW 02.10.2018
Aufrechterhalt der Bewerbung als Träger für die Kindertageseinrichtung
Dahlweg im Stadtteil Schützenhof
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
hiermit zeigen wir an, dass wir unser Interesse an der Übernahme der Trägerschaft der
Kindertagesstätte "Dahlweg im Stadtteil Schützenhof" aufrechterhalten.
Den Eigenanteil des Trägers in Höhe von 9% können wir sicherstellen.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Pe~
Geschäftsführer
Kleine Riesen Nord gemeinnützige GmbH I Esslinger Straße 69 I 73732 Essltngen I Telefon: {0711} 35 116 40 I Telefax: (0711) 35 116 417 I www.littlegiants.de! info@littlegiants.de
Geschäftsführer I Dipl.-lng. Jelena Wahler, MBA (Duke) I Otpl.-lng. Peter Wahler, MBA (Duke)
Sitz der Gesellschaft I Essltngen am Neckar I Amtsgencht Stuttgart HRB 7393
Bankverbindung I Volksbank Esslingen eG I I BAN DE17 6119 0110 0244 0280 01 I BIC GENODESlESS
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1-·
Anlage 7.2_Konzept_Kinderzentren Kunterbunt
39486 Zeichen
Bewerbung Trägerschaft Kindertageseinrichtung
Seite 1 von 11
Bewerbung der Kinderzentren Kunterbunt
gGmbH als Träger für eine Kita in Münster
Stadtteil Schützenhof
erstellt von:
Kinderzentren Kunterbunt
Gemeinnütziger Träger für Kinderkrippen und Kindertagesstätten gGmbH
Magdalena Heller
Trainee Projektabteilung
Norman Kuhn
Projektleiter
Zitelmannstraße 9-11
53113 Bonn
Tel.: 0228 / 538823 ± 25 / - 10
Fax: 0228 / 538823 - 16
Email:
magdalena.heller@kinderzentren.de
Email: Norman.Kuhn@kinderzentren.de
Internet: www.kinderzentren.de
Bewerbung Trägerschaft Kindertageseinrichtung
Seite 2 von 11
Inhalt
1. Trägerprofil ........................................................................................................ 3
1.1 Trägervorstellung ...................................................................................... 3
2. Organisation und Betrieb der Einrichtung ...................................................... 4
2.1 Betriebsgrundlagen ................................................................................... 4
2.2 Versorgungssystem .................................................................................. 5
3. Allgemeines pädagogisches Konzept ............................................................. 6
3.1 Grundlage ................................................................................................. 6
3.2 Zielgruppen ............................................................................................... 6
3.3 Gesetzliche Regelungen ........................................................................... 7
4. Fachliche Qualität.............................................................................................. 8
4.1 Pädagogischer Ansatz .............................................................................. 8
4.1.1 Ko-konstruktive Haltung ........................................................................ 8
4.1.2 Partizipation .......................................................................................... 8
4.2 Inklusion ................................................................................................... 9
4.3 Konzept zum Personalmanagement ........................................................10
4.3.1 Mitarbeiter ............................................................................................10
Bewerbung Trägerschaft Kindertageseinrichtung
Seite 3 von 11
1. Trägerprofil
1.1 Trägervorstellung
Kinderzentren Kunterbunt gGmbH ist 1998 aus einer Elterninitiative unter Vorsitz des
heutigen Geschäftsführers Björn Czinczoll entstanden und ist seitdem auf Kind erbetreuung,
Weiterbildung und frühkindliche Erziehung spezialisiert. Hierbei wurde bereits z u Beginn die
oftmals in Politik und von Eltern geforderte Vereinbarkeit von Familie und Beruf als konkretes
Ziel festgelegt. Unsere Einrichtungen zeichnen sich ganz bewusst durch Wohnortnähe oder
Arbeitsplatznähe, flexible Buchungen (im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeit en),
pädagogische Qualitätskontrolle, langen Öffnungszeiten und ganzjähriger Öffnung
(Ausnahme zwischen Weihnachten und Silvester) aus.
Für ihre bedarfsgerechte Konzeption erhielt der Träger im Laufe der Jahre zah lreiche
Auszeichnungen, unter anderem wurde der Gründer und Geschäftsführer 2006 aufgrund des
Innovationspotenzials und der Nachhaltigkeit unseres Konzeptes zum Ä6RFLDO Entrepreneur
*HUPDQ\³JHNUW .
Heute betreiben die Kinderzentren bundesweit rund 80 Einrichtungen und verstehen si ch als
Partner der Familie. Die Kindertagesstätten orientieren sich sowohl am Förder-, Bildungs-
und Betreuungsbedarf der Kinder, als auch an einer bestmöglichen Unterstützung der Eltern.
Auch die Umgebung und die heutigen Rahmenbedingungen der Familie werden
miteinbezogen. Dies ist unser Anspruch.
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2. Organisation und Betrieb der Einrichtung
2.1 Betriebsgrundlagen
Die Kindertagesstätte würde ganztags geöffnet sein.
Angeboten werden seitens Kinderzentren Kunterbunt für die Einrichtung am Dahlweg in
Münster-Schützenhof vier Gruppen.
Zweimal Gruppenform I mit 20 Kindern à 35h oder 45h, die Gruppenform II m it 10 Kindern à
35h oder 45h und die Gruppenform III mit 20-25 Kindern 35h oder 45h. W ir empfehlen
erfahrungsgemäß ein ausgewogenes Verhältnis von U3- und Ü3-Gruppen. Die gen aue
Gruppenkonstellation wird sich an den Vorgaben der Sozialraumplanung orientieren.
In der Einrichtung werden Kinder ab 6 Monaten aufgenommen; eine frühere Aufnahme kan n
aber in Absprache mit den Erziehern/innen und im Einzelfall erfolgen.
Eine Aufnahme ist ganzjährig möglich, sofern ein Platz frei ist. Die Aufnahme der Kinder
erfolgt nach den Vorgaben der Stadt Münster, Kinderzentren Kunterbunt werden sich an dem
zentralen Vormerkverfahren beteiligen.
Des Weiteren erfüllen wir alle Kriterien, die ein freier Träger für eine Betri ebserlaubnis nach
LWL benötigt, was wir sowohl im pädagogischen- als auch im Raumkonzept berücksichtigen.
Alternativ könnten wir auch am Standort Münster Stadtteil Schützenhof unser f lexibles
Buchungssystem anbieten. Hier können die Eltern innerhalb unserer Öffnungszeiten die
gewünschten Betreuungszeiten im Voraus fest buchen. Die Buchungszeiten werden im
Vertrag schriftlich festgelegt und können nach Absprache mit dem/n Erzieher/innen geändert
werden. Die Bring- und Abholzeit wird somit flexibel nach den Bedürfnissen der Kinder und
Familien gestaltet.
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2.2 Versorgungssystem
Dass das körperliche und seelische Wohlbefinden eines Menschen maßgeblich davon
abhängt was er zu sich nimmt, ist längst kein Geheimnis mehr.
Gerade in den ersten Lebensjahren ist eine
gesunde und ausgewogene Ernährung von
fundamentaler Bedeutung für eine gute
körperliche Entwicklung und geistige Fitness.
Neben der bloßen Nahrungsaufnahme werden
hier auch grundlegende Maßstäbe für das
Ernährungs- und Konsumverhalten im
weiteren Leben festgelegt und zahlreiche
sozial-emotionale, kulturelle und intrapersonale
Kompetenzen gebildet.
Das Ernährungskonzept der Kinderzentren Kunterbunt gGmbH richtet sich daher bei der
Zusammenstellung der Mahlzeiten nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung (DGE). Der Speiseplan orientiert sich an der Bremer Checkliste.
Die meisten unserer Einrichtungen verfügen über eine Tiefkühl-Mischküche, die f ür das
Mittagessen genutzt wird. Die Kindermenüs, die abwechslungsreich, gesund und
überwiegend in Bio-Qualität sind, werden von auf Kindertagesstätten spezial isierten Firmen
produziert und angeliefert. Das tiefgekühlte Mittagessen wird in der Einri chtung schonend in
einem Convectomaten dampfgegarrt. Das Mittagessen wird dann von der
Hauswirtschaftskraft durch frische Komponenten ergänzt. Über unsere Anbieter ist es
möglich auf sämtliche religiösen Besonderheiten und Lebensmittelintolleranzen zu reagieren.
Zum Trinken erhalten die Kinder Wasser und ungesüßten Tee. Für das Frühstück und die
Brotzeit geben die Eltern eigenes Essen mit in die Einrichtung. Hierbei beraten wir di e Eltern
gerne über gesunde Nahrungsmittel und laden Ernährungsberater in unsere Einrichtung ein,
die uns in unserer Arbeit unterstützen. Selbstverständlich wird auf eine ausgewogene,
gesunde und altersgerechte Ernährung geachtet sowie die Speisen auf die individuel len
Bedürfnisse der einzelnen Kinder abgestimmt. Die Kontrolle der Lebensmittel (z .B.
Temperatur bei Essensausgabe) sowie die tägliche Überprüfung der Temperatur i n den
Kühleinheiten werden in einem Hygieneplan dokumentiert.
Darüber hinaus betrachten wir die Küche als zusätzlichen Funktionsraum der den Kindern
zeigt wo Ihr Essen herkommt und wie es zubereitet wird. Mit interessierten Kindern werden
bereits erste Kochversuche gestartet in denen z.B. der Nachtisch oder der
Nachmittagssnack zubereitet werden. Auch für Eltern-Kind Aktionen kann die Küche genutzt
werden. Unterstützt wird dies durch uns bei der Ausstattung dadurch, dass für die Ki nder
extra Arbeitsbereiche vorgehalten werden und Trittstufen vorgesehen sind.
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Spielwiese Kunterbunt, München
3. Allgemeines pädagogisches Konzept
3.1 Grundlage
Die vorliegende Konzeption soll als Richtlinie für die Arbeit in unseren Kindertagesstä tten
betrachtet werden. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir sehen es als unsere
stete Aufgabe, sie immer wieder zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Die Konzepti on
wurde für die Mitarbeiter/innen, die Eltern, den Träger und für alle, die an un serer Arbeit
interessiert sind, erstellt.
3.2 Zielgruppen
Wir betreuen Kinder im Alter von 6 Monaten bis 6
Jahren in unseren Kindertagesstätten. Wo möglich,
realisieren wir altersübergreifende Kinderbetreuungs-
einrichtungen in den entsprechenden
Gruppenformen. Alle unsere Einrichtungen erfüllen
selbstverständlich die gesetzlichen Vorschriften und
Bildungsempfehlungen für die Kinderbetreuung der
einzelnen Länder. In der Mehrheit unserer
Einrichtungen werden die vom Gesetzgeber
vorgeschriebenen Standards weit übertroffen.
Unsere Kindertagesstätten haben ganztags geöffnet, zumeist längere Öffnun gszeiten als
Einrichtungen öffentlicher oder kirchlicher Träger und keine Ferienschließz eiten
(Ausnahmeregelung, z.B. zwischen Weihnachten und Neujahr, Einrichtung von
Bedarfsgruppen möglich). Die individuellen täglichen Öffnungszeiten einer Einrich tung
richten sich nach dem Bedarf und der Nachfrage am Standort.
In Absprache mit unserem pädagogischen Personal vor Ort sowie im Rahmen unserer
Öffnungszeiten und unserer Kernzeit von 9.00 ± 13.00 Uhr können die Betreuungszeiten
individuell und einzelstündig nach den Wünschen der Eltern gebucht werden. Dabei ach ten
wir auch auf einen pädagogisch sinnvollen Betreuungsumfang, welcher sowohl eine g ewisse
Stabilität und Sicherheit als auch das individuelle Wohlergehen des Kindes beinhaltet.
Eine Erweiterung der Betreuungszeit ist jederzeit möglich, soweit freie Plätz e vorhanden
sind. Auch die Möglichkeit, spontan eine einzelne Stunde dazu zu buchen, besteht . Eine
Reduzierung der Betreuungszeiten ist einmal pro Vertragsjahr möglich. Die Leit ung der
Kindertagesstätte ist frühzeitig (3 Monate) vor Beginn der Änderungszeit zu informieren, um
eine Weitergabe der freien Stunden an andere Kinder zu ermöglichen.
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3.3 Gesetzliche Regelungen
Der Betrieb unserer Einrichtungen basiert auf folgenden gesetzlichen
Grundlagen:
» Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) - Kinder und Jugendhilfe
» Kinderbetreuungsgesetze der Bundesländer
» Länderspezifische Bildungsempfehlungen für Bildung und Erziehung von Kindern in
Tageseinrichtungen
» Landesrahmenverträge
» Infektionsschutzgesetz und dem
» Datenschutzgesetz
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4. Fachliche Qualität
4.1 Pädagogischer Ansatz
Unsere Einrichtung arbeitet nach den jeweiligen länderspezifischen Bildungsplänen. Eine
Ausgabe dieses Bildungsplans liegt in unserer Kindertagesstätte zur Ansicht aus.
4.1.1 Ko-konstruktive Haltung
Grundlage für unsere Einrichtung ist der ko-konstruktive Ansatz mit dem K ernstück der
inneren Haltung.
Sie bezeichnet eine in jeder Hinsicht von Professionalität und menschlicher Wärme geprägte
Einstellung zum jeweiligen Gegenüber. Diese positive Grundeinstellung ist der Schlüssel zu
gelungener Interaktion und macht ko-konstruktive Methoden erst möglich.
Sie bedingt auch das aufmerksame Interesse, welches die Betreuungsperson den Kindern in
der Einrichtung und deren Familien entgegenbringt. Das Interesse zeigt sich an erste r Stelle
an einer kontinuierlichen Beobachtung des Kindes. Aber auch im freundlichen Angebot der
Erzieher, das Kind als Mensch mit Persönlichkeit inklusive seiner Lebenssituation und seiner
familiären Hintergründe näher kennenzulernen und zu würdigen, spricht für diese Haltung.
4.1.2 Partizipation
Ein in jeder Hinsicht kompetentes und ernstzunehmendes
Kind hat das Recht darauf sich aktiv zu beteiligen. Die
Kinder sind deshalb ebenfalls, das heißt in ko-
konstruktiver Zusammenarbeit mit der Gruppe und dem
pädagogischen Personal, Entscheidungsträger im Kita-
Alltag. Unter Partizipation verstehen wir die Teilhabe von
Personen an Entscheidungsprozessen und
Handlungsabläufen. Für das Heranwachsen zu einer
selbstständigen Persönlichkeit ist es wichtig, Standpunkte
zu beziehen und in seinen Entscheidungen ernst ge-
nommen zu werden. Hierfür bieten unsere Kitas vielfältige
Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten.
In der Kindertagesstätte fördern wir Lernkompetenz:
» Indem wir das Kind als aktives, kreatives und individuelles Wesen sehen.
» Indem wir den Kindern die Möglichkeit geben, sich ganzheitlich zu entwickeln.
» Indem wir den Kindern Raum und Zeit geben, um all die verschiedenen Dinge in
der Welt wahrzunehmen und verstehen zu lernen
» Indem wir den Kindern emotionale Zuwendung geben und verständnisvoll sind
» Indem wir an die Stärken der Kinder ansetzen und ihre Interessen und Bedürfnisse in
den Alltag mit einbeziehen
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4.2 Inklusion
Inklusion bezieht sich auf alle Kinder. Sie macht Kinder in der Zugehör igkeit zum Ganzen
stark, unabhängig davon ob sie geistig und körperlich gesund oder von einer Behinderung
bedroht oder betroffen sind.
Die Verschiedenheit der Menschen in ihrem
Charakter, aber auch ihren geistig-mentalen
oder körperlichen Fähigkeiten ist dabei ganz
normal. Wir wissen, dass Andersartigkeit zu
unserem Leben gehört. Darüber wollen wir
nicht hinweggehen, sondern gemeinsam
einen Rahmen schaffen, in dem die
Unterschiedlichkeit zur Bereicherung und
Ergänzung wird.
An der Bereitstellung dieses Rahmens ± in
Bezug auf räumliche, materielle, personelle,
soziale oder sonstige Gegebenheiten ±
wirken alle Beteiligten mit.
Im Interesse der Kinder, des Betreuungspersonals, der Familien und der ganzen Kinder-
tagesstätte findet eine sorgfältige Einschätzung des individuellen Bedarfs de r Einzelperson
und der Leistungsfähigkeit der Einrichtung (räumlich, materiell und personell) statt.
Besondere Bedürfnisse werden thematisiert und mit einer positiven Grundhaltung beant-
wortet, die ehrlich daran interessiert ist dem Anderen ± in der akuten Situation und auf lange
Sicht ± Gutes zu tun.
Tragfähig kann die erarbeitete Lösung nur dann sein, wenn sie in einem offenen, auf
gegenseitigem Verständnis bedachten und um die eigenen Leistungsgrenzen wissen den
Prozess konstruiert wurde. Der individuellen Einschätzung der Situation räumen wir deshalb
einen hohen Stellenwert ein und unterstreichen ihre Berechtigung in der inklusiven Ar beit
unserer Kindertagesstätten.
Diversität als Merkmal der ko-konstruktiven Haltung
In unseren Kindertagesstätten spiegelt sich die Pluralität und Diversität unserer Gesellscha ft
wieder. Es kommen Menschen unterschiedlichster familiärer und kultureller Hintergründe mit
ganz verschiedenen Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten zusammen, um gemeinsam
den Alltag zu gestalten und zu erleben. Dieser Vielfalt begegnen wir mi t einer großen
Offenheit.
In unseren Einrichtungen möchten wir von Vielfalt und Teilhabe geprägte Lebensr äume
schaffen, die vor allem die Einzigartigkeit ihrer unterschiedlichen Mitglieder widerspiegelt.
Große und Kleine, Neue und Altbekannte, Mädchen und Jungen, Frauen und Männer,
Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion und Alters bringen ihre Ideen in die
Einrichtung mit und finden dort Gelegenheit, um diese in die Gestaltung einzubr ingen. Wir
nehmen insbesondere jedes Kind in seinem Erleben und seinen individuellen Interessen
ernst und schenken ihm Beachtung.
Im Sinne einer gemeinsam getragenen Identität pflegen wir einen bewussten Um gang mit
Grenzen. Denn: Bei aller Vielfalt ist nicht immer alles möglich. Es gilt hier gemeinsam Regeln
für das Zusammenleben aufzustellen, für die Gruppe und den Alltag Handlungs- und
Entscheidungsspielräume zu vereinbaren und bei Differenzen gemeinsam neue
Handlungsmöglichkeiten und Lösungsansätze zu entwickeln.
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Dies geschieht stets in einem dialogischen Prozess zwischen allen Beteiligten, die ge mein-
sam Handlungsspielräume erkunden und über weitere Konsequenzen von Verhalten und
Entscheidungen reflektieren. Ziel ist es, Ideen zu entwickeln, die für alle ei ne annehmbare
und umsetzbare Lösung darstellen.
Dafür ist es notwendig, ein gegenseitiges Verständnis zu entwickeln. Kinder lernen sich in ihr
Gegenüber hineinzuversetzen. Sie sind eingeladen das Verhalten von anderen Ki ndern und
Erwachsenen zu hinterfragen und erhalten Erklärungen dafür. Fachkräfte nehmen ihr erseits
die Perspektive des Kindes ein und erarbeiten sich sowohl persönliche, als auch
fachtheoretische und fachpraktische Hintergrundkenntnisse. Auf Basis dieses Wissens ,
welches aus der dem Kind zugewandten, positiven Grundhaltung heraus resultiert, werden
professionelle Handlungskonzepte erarbeitet.
4.3 Konzept zum Personalmanagement
4.3.1 Mitarbeiter
In unseren Einrichtungen wird nach den
länderspezifisch geforderten Personal- und
Anstellungsschlüsseln ausschließlich fest-
angestelltes und bestens qualifiziertes
Betreuungspersonal eingesetzt. Wenn
möglich, werden dem Personal zusätzlich
Berufspraktikanten/innen oder Prakti-
kanten/innen zur Seite gestellt.
Bei der Zusammenstellung des Teams wird
darauf geachtet, dass unterschiedliche
Lebenserfahrungen, berufliche Entwicklungen
und vielfältige Begabungen eingebracht
werden können.
Die Mitarbeiter erhalten unbefristete Arbeitsverträge und die Möglichkeit in Voll- oder auch
auf Wunsch in Teilzeit zu arbeiten. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVöD (40
h/w). Ebenso der Urlaubsanspruch.
Nach Beendigung der Probezeit bieten wir die Möglichkeit der betrieblichen Altersversorgung
in Form einer Entgeltumwandlung an. Des Weiteren ermöglichen wir unseren M itarbeitern
eine Nettolohn-Optimierung und halten das Angebot eines Job-Tickets. Persönliche und
fachliche Entwicklungen werden durch Fortbildungen, aber auch durch berufliche
Aufstiegsmöglichkeiten gefördert.
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Jedem/r Mitarbeiter/in steht ein jährliches Fortbildungsbudget für externe For tbildungen zur
Verfügung. Die Fortbildungen werden durch die Qualitätsleitung genehmigt respekti ve
gefordert. Ferner werden durch die Qualitätsbeauftragten regelmäßig interne
Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt. Die Qualitätsleitung achtet darauf, dass
Fortbildungen unterschiedlicher Thematik besucht werden, um ein möglichst weitläuf iges
Fachgebiet abzudecken. Dazu ist ein trägerinterner Lernzielkatalog entwickelt worden, der
die Bildungs- und Erziehungsziele des Orientierungsplans beinhaltet. Im Rahm en der
Zielvereinbarungen werden die Ziele und Wünsche der Mitarbeiter mit dem Träger
abgestimmt und so die zielgerichtete Entwicklung der Mitarbeiter in die Wege geleitet.
Um den Teamzusammenhalt zu stärken, findet einmal jährlich ein Teamtag st att, an dem die
Mitarbeiter selbstgewählte Aktivitäten außerhalb der Kita unternehmen. Der Teamtag sowie
die Weihnachtsfeier der Mitarbeiter der Einrichtung werden durch den Träger finanzi ell
unterstützt.
Durch regelmäßig stattfindende Mitarbeiterbefragungen (einmal jährlich) in schri ftlicher Form
reflektieren und verbessern wir unsere eigene Arbeit. Regelmäßige Fallbesprechungen und
wöchentliche Einzel-, Gruppen- und Teamgespräche sowie Beratungen, Einzel- und
Teamfortbildungen, sichern die hohe Qualität unserer Arbeit.
Aufgaben der Leitung
Die Leitung der Einrichtung trägt gegenüber dem Träger die Verantwortung für die
Einrichtung. Zu ihren Aufgaben gehören u.a.:
» die Umsetzung der Konzeption
» die Dienstaufsicht und Mitarbeiterführung
» die Erstellung des Dienstplanes
» die Verantwortung bzgl. der pädagogischen Arbeit in der Einrichtung und
» die Zusammenarbeit mit Träger, Elternbeirat, Jugendamt, Behörden und
Kooperationspartnern (Grundschule, Frühförderstelle etc.)
Eine Stellvertretung übernimmt diese Funktion im Falle ihrer Abwesenheit.
- 1 -
Pädagogische Kurz-Konzeption für den Betrieb einer Kin-
dertagesstätte
Die Grundlage der pädagogischen Arbeit in der Einrichtung wird in unserem allgemeinen Be-
treuungskonzept ausführlich dargestellt. Unsere strategischen Zielvorstellungen sind unserem
Leitbild zu entnehmen. Sowohl das allgemeine Betreuungskonzept als auch unser Leitbild sind
unter www.kinderzentren.de einsehbar. Das Bildungskonzept orientiert sich an der Bildungs-
vereinbarung Nordrhein-Westfalens.
Gruppenstruktur
Kinderzentren Kunterbunt bietet die Gruppenform I (2-6 Jahre), die Gruppenform II (0-3 Jahre)
und die Gruppenform III (3-6 Jahre) an. Die Gruppenstruktur wird entsprechend der baulichen
Voraussetzungen und der Nachfrage im sozialen Raum in Absprache mit dem jeweili gen Ju-
gendamt angepasst.
Personal
Das Personal orientiert sich an den Vorgaben des Kinderbildungsgesetzes, Anlage zu § 19,
ausgewiesene Fach- bzw. Ergänzungskraftstunden und der anteiligen Leitungsfreistellung.
Jedem Mitarbeiter der KiKu-Familie steht ein festes Ausbildungsbudget zur Ve rfügung über
das er sich weiterentwickeln kann. Hierzu führen unsere Qualitätsleitungen mit den Mitarbei-
tern Zielvereinbarungsgespräche.
Eingewöhnung
Bei der Eingewöhnung RULHQWLHUHQ ZLU XQV DP Ä0QFKHQHU (LQJHZ|KQXQJVPRGHOO³ GLHVHV
sieht eine sanfte, gestaffelte Eingewöhnung vor die sich am individuellen Bedürfnis des Kindes
orientiert. Bei jedem Kind wird die Eingewöhnungszeit protokolliert und auf einem dafür vorge-
sehen Formblatt dokumentiert.
Bildungspartnerschaft mit Eltern
Eltern sind Experten für ihre Kinder. Mit ihnen gehen wir eine Partnersch aft ein, die das Ziel
verfolgt, gemeinsam den Bildungsprozess ihres Kindes optimal zu unterstützen und begleiten.
Inklusion
Inklusion ist ein international abgesicherter Rechtsanspruch. Natürlich ist es für uns ein selbst-
verständliches Anliegen, eine gelebte Inklusion fest im Elementarbereich zu verankern und
den Kerngedanken der Inklusion in unseren Kindertagesstätten zu leben.
- 2 -
Gelebte Inklusion mit den Kindern
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der sonstige Benachteiligung vorliegt. Dazu gehört, dass wir kein Kind ausg renzen oder als
Fürsorgeobjekt sehen, sondern sie an allem teilhaben lassen und ressourcenorientiert fördern.
Durch diese inklusive Haltung schätzen wir alle Kinder gleichermaßen, was dazu führ t, dass
das Resilienzvermögen der Kinder gestärkt und gefestigt wird. Wir machen es un s zur Auf-
JDEHVRZRKOIU.LQGHUDOVDXFKIU(OWHUQDOVÄ5HVLOLHQWLQ³ZLUNVDP]XZHUGHQXQGGLHÄVHHOL
VFKHQ:LGHUVWDQGVNUlIWH³GHU.LQGHU]XZHFNHQ'DIUVFKDIIHQZLU$OOWDJVVL WXDWLRQHQLQGH
nen die Kompetenzen der Kinder im Vordergrund stehen und erweitert werden. Die Kind er
HUKDOWHQ VR HLQH %DVLV VLFK DOV ÄVWDUNH .LQGHU³ HUIDKUHQ 6LH HUOHEHQ XQG VSUHQ GDVV VLH
etwas bewirken können, gebraucht werden und den Alltag mit bestimmen können.
Gelebte Inklusion unter den Fachkräften
Wir verstehen die gelebte Inklusion nicht nur als Arbeitsprinzip sondern als Lebensprinzip.
In diesem Zusammenhang ist die ständige Überprüfung der eigenen Haltungen eine G rund-
voraussetzung, um eine gute Zusammenarbeit mit den Kindern sicherzustellen. Wir legen Wert
darauf, dass die pädagogischen Fachkräfte eine engagierte, lebendige und beg eisterungsfä-
hige Haltung ausstrahlen. Durch eine Inklusionsfachberaterin finden außerdem i nterne Fort-
bildungen statt, in denen der inklusive Blick und die pädagogische Alltagsges taltung im Vor-
dergrund stehen. Unser Ziel ist es, das unsere Fachkräfte eine inklusive Pädagogik gestalten,
die neugierig, bunt, individuell, spannend und den Alltag der Kinder immer w ieder zu einem
Abenteuer werden lässt. In diesem Sinne ist es für uns von Interesse die derzeit bereits tätigen,
erfahrenen und engagierten Fachkräfte einzubinden und weiter zu fördern.
Gelebte Inklusion in der Bildungsarbeit mit den Eltern
Um eine wertschätzende und bereichernde Bildungsarbeit mit den Eltern zu praktizieren, be-
gegnen wir den Eltern mit einer hohen professionellen Aufmerksamkei t. Schon immer galten
die Eltern in unseren Einrichtungen als die Experten ihrer Kinder. Im Zuge der Inklusion haben
wir neue Interventionen für eine noch optimalere Bildungsarbeit mit den Eltern entwickelt. Für
die Entwicklungsgespräche benutzen wir unter anderem als Dokumentationsvorlage einen
Baum, die Wurzel füllen wir mit den schon vorhandenen Stärken der Kinder , dabei holen wir
die Eltern aktiv ins Boot, indem sie die Stärken ihrer Kinder benennen. Im Baumstamm werden
die noch nicht vorhandenen Fähigkeiten benannt, welches das Kind noch erlernen muss. In
der Baumkrone wird dann das individuelle Handlungskonzept mit den Eltern gemeinsam ent-
wickelt, welche Handlungsmöglichkeiten wir, als Einrichtung haben, und was di e Familie zu
Hause tun kann, um das Kind positiv in seiner Entwicklung begleiten zu kön nen. Durch die
veränderte Sichtweise, dass die Kinder keine Probleme mit sich bringen, sondern noch unge-
lernte Fähigkeiten, können wir als Team, sowie auch die Eltern, erneut den Kindern eine in-
klusive Haltung vermitteln, die sich positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt. Wir bieten
JDQ]KHLWOLFKH(OWHUQDEHQGH]XP7KHPDÄ,QNOXVLRQ³DQ8PGLH(OWHUQRSWLPDOL QGHQ3UR]HVV
zur Entstehung einer inklusiven Kindertagesstätte einzubinden, entwickeln wir praktische Me-
thoden, die den Eltern das Verständnis für gelebte Inklusion näher bringt.
In unserer pädagogischen Arbeit heißt Inklusion auch, die Unterschiede aller Kinder und Eltern
wahrzunehmen, um Beteiligung unter Berücksichtigung der individuellen spezifischen Beson-
derheiten erkennen und entwickeln zu können.
- 3 -
Teiloffen und kokonstruktiv
Die Einrichtung wird teiloffen geführt. D.h. dass jedes Kind einer Gruppe zugeordnet ist, diese
durch gemeinsame Mahlzeiten und Aktivitäten auch als soziales Zuhause erlebt und sich mit
dieser Gruppe identifiziert, dabei aber auf offene Türen im Hause triff t, die Raum für Begeg-
nung und gruppenübergreifendes Spiel ermöglichen. Daneben können Kinder zu bestimmten
Zeiten am Tag an gruppenübergreifenden Angeboten z.B. in den Funktionsräumen teilneh-
men.
In Anlehnung an die Bildungsvereinbarung NRW bieten wir neben Einzel- und Gruppenange-
boten auch gruppenübergreifende Angebote und Projekte an. Die Spiel- und Bildungsange-
bote werden hierdurch erweitert und Kontakte über die eigene Gruppe hinaus ermöglicht.
Dadurch lernen die Kinder Akzeptanz und Alternativen wahr- und anzunehmen. Sie baue n
Kontakte zu Kindern anderer Gruppen und Mitarbeiter/innen DXIXQGODVVHQVLFKDXIÄ1HXHV³
ein. Hierbei wird ihre soziale Kompetenz gestärkt. Sie lernen, sich in anderen Räumlichkeiten
und weniger vertrauten Umgebungen zurechtzufinden. Durch diese Form der pädagogischen
Arbeit werden verschiedene Fähigkeiten der Kinder und besondere Neigungen gefördert.
Unser Ziel ist, eine altersgerechte Entwicklung durch eine entwicklungsstandgerechte Förde-
rung zu ermöglichen und dabei den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. Die G rund-
bedürfnisse sowohl im körperlichen, kognitiven, emotionalen als auch sozialen Bereich der
Kinder von 0-3 Jahren unterscheiden sich wesentlich von denen der 3- bis 6-Jährig en. Die
unter dreijährigen Kinder benötigen in allen Belangen eine noch engere Begleitung im Alltag.
Kindergartenkinder ab drei Jahren sind bereits selbstständiger und haben somit andere Mög-
lichkeiten zu agieren, gefordert und gefördert zu werden. Beispiele dafür sind u.a. die motori-
schen und sprachlichen Fähigkeiten, die Sauberkeitserziehung und der Schlafrhythmus.
Auf diese Unterschiede wird bei uns in der Raumgestaltung, der pädagogischen Ausrichtung,
den bereit gestellten Materialien und durch das geschulte Fachpersonal eingegangen.
So lernen die unter dreijährigen Kinder die teiloffene Arbeit z.B. durch gr uppenübergreifende
Projekte für eine Altersgruppe oder auch durch GDV1XW]HQGHV$WHOLHUVÄGHU*URHQ³IUJH
zielte Angebote kennen. Für die Kindergartenkinder ab drei Jahren ist es erforderlich, dass die
Funktionsbereiche differenzierter und täglich nutzbar sind, um ihre große Wissbegierde befrie-
digen zu können. In unserer Arbeit ist es uns wichtig, die Kinder nicht voneinander in Gruppen
zu isolieren. Begegnungen, gruppen- und altersüberreifend, sind daher möglich.
Im Tagesablauf ermöglichen die pädagogischen Fachkräfte abwechslungsreiche un d span-
nende Projekte. Hier werden die Kinder mit Lebenssituationen konfrontiert, in denen sie kog-
nitive, soziale und emotionale Kompetenzen erwerben können. Wichtig ist dabei, dass die Be-
dürfnisse und Wünsche der Kinder berücksichtigt werden. Das betrifft sowohl das Thema des
Projektes als auch seine Dauer, welche am Interesse der Kinder orientiert sind.
Die Kinder wählen ihr Projekt im Rahmen von Kinderkonferenzen selber aus , dabei spielen
Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit eine große Rolle. In einer solchen Kinderkon-
ferenz schlagen die Kindergartenkinder Themen vor, über die in einer demokratischen Wahl
entschieden wird. Auch in den Gruppenformen II können Kinder schon Mitentschei dungs-
rechte wahrnehmen. Die Inhalte sind überschaubarer und die Wahl-Methoden altersentspre-
chend.
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Die Entwicklung der Kinder im Alter von 0 Jahren bis zur Einschulung ist wesentlich durch das
Einüben und Erlangen von Selbstständigkeit geprägt. Beiderseitige Besuche und gemeinsame
Aktivitäten von unter dreijährigen - und Kindergartenkindern erleichtern den jungen Kindern
den Übergang in die Kindergartengruppen. Aber auch die Kindergartenkinder profitieren, in-
dem sie neue Freundschaften weiter pflegen können. Neben den Berührungspunkten, die sich
aus der Gemeinschaft der Kinder ergeben, wie z.B. gemeinsam genutzte Räume, das Außen-
gelände, wird die Kooperation von Gruppen für unter dreijährige Kinder un d Kindergarten-
gruppen vor allem bei der Planung und Durchführung von gemeinsamen Feiern und Festen
gepflegt.
Kindergartenkinder können auch Patenschaften für Krippenkinder übernehmen. Hierdur ch
werden die sozialen und die emotionalen Kompetenzen, sowie die Werteorientierungen der
Kinder gefördert. Emotionale und soziale Kompetenzen sind Voraussetzungen, damit ein Kind
lernt, sich in soziale Gemeinschaften zu integrieren. Soziales Verständnis setzt voraus , dass
sich ein Kind in andere einfühlen, hineinversetzen und deren Perspektive (wie Gefühle, Wün-
sche, Bedürfnisse) erkennen kann. Die Kindergartenkinder üben sich in Verantwortung, Rück-
sichtnahme und Toleranz.
Zur Spiel- und Freizeitgestaltung stehen den Kindern die vielfältigen Mögl ichkeiten des Frei-
spiels zur Verfügung. Neben den Gruppenräumen mit altersgemäßen Spielen, Literatur und
Rollenspielmaterialien bieten die Funktionsräume eine Auswahl an Bastel- und Werkmateria-
lien, Forscherutensilien, Musik- und Rhythmusinstrumenten.
In der Einrichtung gibt es für die Kinder verschiedene Rückzugsmöglichkeiten, so dass sie mit
ihren Freunden auch ungestört spielen können. Für unbeobachtete Spielsituationen bestehen
Regeln, die mit den Kindern vereinbart und die eingehalten werden müssen. An die Nutzung
solcher Spielräume werden sie langsam herangeführt.
Partizipation von Kindern
Unter Partizipation verstehen wir die Teilhabe von Personen an Entscheidungsprozessen und
Handlungsabläufen. Für das Heranwachsen zu einer selbständigen Persönlichkeit ist es wich-
tig, Standpunkte beziehen zu können und in seinen Entscheidungen ernst genommen zu wer-
den. In der Kita ermöglichen wir den Kindern viele Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten.
Bei den im Alltag anfallenden Entscheidungsprozessen wie z. B. Auswahl des Fr ühstücks in
Kinderkrippe sowie Kindergarten (bei Angebot eines Frühstücksbuffets) und bei der Wahl des
Spielbereichs/Spielpartners, etc. können die Kinder ihre Wünsche einbringen. Die Spielzeuge
und Gebrauchsgegenstände sind frei zugänglich für die Kinder ebenso die Möglichkei t zum
Rückzug. Das Kind entscheidet selbst, wann es welchen Bedürfnissen nachkommen möchte.
Größten Wert legen wir auf die Beteiligung von Kindern an Planungen für die Gestaltung der
Räumlichkeiten, der Projekte und der verschiedenen Veranstaltungen. Die Pädagogen/i nnen
beteiligen die Kinder bei sämtlichen Entscheidungsprozessen und unterstützen sie, eigene
Strategien/Ergebnisse herbeizuführen.
Sozialraumorientierung
In der Einrichtung greifen wir die Gegebenheiten des Sozialraumes auf und m achen sie zum
Gegenstand der pädagogischen Arbeit. Wir verstehen uns als Teil eines Bildungsnetzwerkes
für Kinder und kooperieren mit Institutionen, wie z.B. Jugendamt, Grundschulen, Kindergärten,
Büchereien, Beratungsstellen, Sport- und Bürgervereinen, Ärzten, Therapeuten, etc
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Versorgungssystem
Das Mittagessen wird durch die Firma Hofmann tiefgekühlt angeliefert und in einem Convec-
tomaten schonend erhitzt. Die Mahlzeiten sind kindgerecht. Es werden überwiegend Produkte
in Bio-Qualität verarbeitet. Es gibt täglich Obst, Salat und/oder Gemüse aus Bi o-Anbau. Es
wird auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung großen Wert gelegt. Als Getränke stehen den
Kindern Wasser und ungesüßte Tees ständig zur Verfügung. Unsere Einrichtung en werden
nach dem HACCP Hygiene-Standard geführt.
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Referenzen
Derzeit betreibt die Kinderzentren Kunterbunt gGmbH in NRW 30 und deutschlandweit rund 80
Kinderbildungseinrichtungen. Für die nächsten Jahre sind zudem bereits weitere neue Stando rte
fest geplant. Im Folgenden finden Sie unsere Referenzenliste für NRW.
Nordrhein-Westfalen
» .LQGHUWDJHVVWlWWHÄ.L.X.LQGHUODQG³%UKO3OlW]H
Herr Lorenz Schmitz, 02232/794600
2 Gruppen GFI, 1 Gruppe GFII, 1 Gruppe GFIII
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
» .LQGHUWDJHVVWlWWHÄ.L.X Kinderland 1 u. 2 ³ Bonn / 115 Plätze
(in Koop. mit der Deutschen Post)
Frau Rieck, 0228/18253068 (Deutsche Post)
2 Gruppen GF III, 3 Gruppen GFI, 5 Gruppen GFII
Öffnungszeiten: 7.30 - 18.30 Uhr
» .LQGHUWDJHVVWlWWHÄ;NLGV³/HYHUNXVHQ Plätze
(in Koop. mit LANXESS)
Frau Dr. Peilstöcker (Lanxess)
1 Gruppe GFII, 1 Gruppe GF I, 1 Gruppe GFIII
Öffnungszeiten: 7.30 - 18.30 Uhr
» Kindert DJHVVWlWWHÄ.L.X.LQGHUODQG³XQGÄ.L.X:lOGFKHQ³
Troisdorf / jeweils 30 Plätze
Herr Dr. Markus Wüst , 02241/900551
jeweils 1 Gruppe GFI, 1 Gruppe GFIII
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
» .LQGHUWDJHVVWlWWHÄ.L.X=DXEHUZDOG³ Troisdorf / 55 Plätze
Herr Dr. Markus Wüst , 02241/900551
1 Gruppe GFI, 1 Gruppe GFII, 1 Gruppe GFIII
Erweiterung um 2 Gruppen in 2018/19
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
» .LQGHUWDJHVVWlWWHÄ.L.X$SIHOElXPFKHQ³6W$XJXVWLQ
Plätze
Frau Sandra Clauß und Herr Marcus Lübken, 02241/243225
1 Gruppe GFI, 1 Gruppe GFII, 1 Gruppe GFIII
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
» .LQGHUWDJHVVWlWWHÄ.L.X:XQGHUODQG³6W$XJXVWLQ3OlW]H
Frau Sandra Clauß und Herr Marcus Lübken, 02241/243225
3 Gruppen GFIII, Umzug und Erweiterung in Planung
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
» Kindertag HVVWlWWHÄ.L.X6HHSIHUGFKHQ³ Gütersloh / 80 Plätze
Herr Karsten Amshoff, 0524 /822365
1 Gruppe GFI, 2 Gruppen GFII, 2 Gruppen GFIII
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
Seite 2 von 3
» Kindertag HVVWlWWHÄ.L.X6RQQHQVFKHLQ³+HQQHI / 90 Plätze
Frau Miriam Immisch 02242-888-399
2 Gruppen GFII, 3 Gruppen GFIII
Öffnungszeiten: 7:30 -17:00 Uhr
» Kindertag HVVWlWWHÄ.L.X:RONHQEXUJ³+HQQHI / 65 Plätze
Frau Miriam Immisch 02242-888-399
1 Gruppe GFI, 2 Gruppen GFIII
Öffnungszeiten: 7:30 -17:00 Uhr
» .LQGHUWDJHVVWlWWHÄ KiKu Kind HUODQG³XQGÄ.L.X+RSSHOKDVHQ³ZHLWHUH.LWDLQ
Pulheim / jeweils 40 Plätze
Frau Gabriele Tatas, 02238/808303
jeweils 4 Gruppen GF I
Öffnungszeiten: 7.30 - 16.30 Uhr
» Kindertagesstätt HÄ.L.X1H3R0X.³0HHUEXVFK Plätze
Frau Smittmanns, 02159/916571
2 Gruppen GFI, 2 Gruppen GFII, 2 Gruppen GFIII
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
» Kindert DJHVVWlWWHÄ.L.X.LQGHUODQG³ Alfter / 70 Plätze
Herr Dr. Rolf Schumacher, 0228/6484141
2 Gruppen GFI (1x integrativ), 1 Gruppe GFII,
1 Gruppe GFIII
Öffnungszeiten: 7.30 - 16.30 Uhr
» Kindertagesstä WWHÄ.L.X.LQGHUODQG³ Köln / 110 Plätze
Herr Gringmuth-Held
Jeweils 2 Gruppen GFI, 2 Gruppen GFII,
2 Gruppen GFIII
Öffnungszeiten: 7.30 - 16.30 Uhr
» Kindertagesstätte Ä.LNX%lUHQEDQGH³ XQGÄ.L.X5KHLQSLUDWHQ³
Köln / jeweils 60-70 Plätze
Herr Gringmuth-Held, 0221/22129153
Jeweils 2 Gruppen GFII, 2 Gruppen GFIII
Öffnungszeiten: 7.30 - 16.30 Uhr
» Zwei Kindertagesstätten in Euskirchen
3 und 4 Gruppen
Herr Alfred Jaax , 02251/14386
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
» Kindertagesstätte KiKu-Kinderland Mülheim / 110 Plätze
Frau Bode-Brock, 0208/4554558
Jeweils 1 Gruppe GF II und III und 4 Gruppen GF I
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
» Kindertagesstätte KiKu Burgmäuse (Koop. mit ALDI Süd)
in Mülheim a. d. Ruhr / 100 Plätze
Frau Bode-Brock, 0208/4554558 und
Herr Dr. Meyn, 0208 /89925000
Jeweils 2 Gruppen GF I, II und III
Öffnungszeiten: 7 - 18 Uhr
Seite 3 von 3
» Kita/FamZ Wasserwerk/ 45 Plätze
3 inklusive Gruppen GF III und FamZ
Herr Dr. Markus Wüst , 02241/900551
» Kindertagesstätte KiKu Grasshüpfer in Swisttal/ 52 Plätze
Frau Adamek 02255/309530
Jeweils 1 Gruppe GF I, II und III
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
» Kindertagesstätte KiKu Waldwichtel in Neuss/ 70 Plätze
Frau Kaup 02131/905157
Jeweils 1 Gruppe GF II und III sowie 2 Gruppen GF I
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
» .LQGHUWDJHVVWlWWHÄ.L.X%XOOHUE³+DUVHZLQNHO Plätze
Frau Tröster, 05241/85 2434
2 Gruppen GFIII ( Erweiterung um 2 Gruppen im Nov. 2019)
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr
» Zwei neue Kindertagesstätten in Telgte
3 und 4 Gruppen, (Eröffnung August 2018 und Mai 2019)
Frau Schnur 02504/13301
» Neue Kindertagesstätte in Kleve (Eröffnung Sept. 2018/19)
Erweiterung für 1-3 Gruppen für 2020/21 geplant
Herr Träder 02821/99799-625
» Neue Kindertagesstätten in Euskirchen,
3 Gruppen (Eröffnung Jan. 2019)
Herr Alfred Jaax , 02251/14386
» Zwei neue Kindertagesstätten in Langenfeld,
4 und 6 Gruppen (Eröffnung 2019/20)
Frau Oberfranc 02173/794-3301
» Neue Kindertagesstätte Mülheim-Barbarastraße,
5 Gruppen (Eröffnung Herbst 2019)
Frau Bode-Brock, 0208/4554558
» Neue Kindertagesstätte in Köln,
4 Gruppen (Eröffnung 2019/20)
Herr Gringmuth-Held, 0221/22129153
» Neue Kindertagesstätte in Essen-Krey (Koop. mit ALDI Nord),
4 Gruppen (Eröffnung 2020/21)
Frau Mees 0201/88-51586
» Neue Kindertagesstätte in Essen-Kettwig,
3 Gruppen (Eröffnung 2020/21)
Frau Mees 0201/88-51586
Anlage 8.2_Konzept_Kleine Riesen Nord
92033 Zeichen
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Beschlussvorlage
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V/0915/2018 V/0915/2018 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Trägervergabe für die Kindertageseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützenhof Beratungsfolge 28.11.2018 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 04.12.2018 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 05.12.2018 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 12.12.2018 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Rat der Stadt Münster überträgt die Trägerschaft für die oben genannte viergruppige Kinderta- geseinrichtung am Dahlweg 118 im Stadtteil Schützenhof dem Kinder- und Jugendhilfeträger Arbei- ter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e. V. (siehe Begründung zu Ziffer 3). Der Betriebsbeginn der Kindertageseinrichtung ist zum 01.08.2019 geplant. 2. Zur Regelung der gegenseitigen Rechte und Pflichten werden folgende vertragliche Vereinbarun- gen entsprechend getroffen: 2.1. Für die Kindertageseinrichtung werden vertragliche Regelungen zur Trägerschaft (Leis- tungsvereinbarung) zwischen dem Träger Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e. V. und der Stadt Münster getroffen. Es wird ein Trägeranteil von 4,0 % vereinbart. Mietvertragliche Regelungen werden zwischen der Stadt Münster (Vermieter) und dem Träger Ar- beiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e. V. getroffen. Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 08.11.2018 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Gerick, Frau Kratz- Trutti, Frau Pohl Telefon: 492-5528 Gerick@stadt-muenster.de - 2 - V/0915/2018 II. Finanzielle Auswirkungen: Auswirkungen auf Transferaufwendungen im Teilergebnisplan (hier: städtischer Anteil an den B e- triebskostenzuschüssen) Die Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung am Dahlweg betragen auf der Grundlage der unter Ziffer 1 der Begründung genannten Gruppenstrukturen für August bis Dezember 2019 = 337.400 € für 2020 ff. = 819.800 € Die Kosten teilen sich wie folgt auf Land, Stadt und Träger auf: Träger Betriebskostenzuschuss Trägeranteil Städt. An- teil BKZ gesamt Gesamt Land Stadt Gesamt, ge- setzlicher Trägeranteil Angebot Stadt (Erforderlicher Zuschuss) 1 2 3 4 5 6 7 ASB 91,00% 36,00% 55,00% 9,00% 4,00% 5,00% 60,00% Aug. - Dez. 2019 2020 Träger Trägeranteil Städtischer Trägeranteil Städtischer Anteil Anteil BKZ Angebot Stadt. (erfor- derlicher Zuschuss) gesamt Angebot Stadt. erfor- derlicher Zuschuss gesamt 5 6 7 5 6 7 ASB 13.496,00 € 16.870,00 € 202.440,00 € 32.792,00 € 40.990,00 € 491.880,00 € III. Finanzierung/Mittelbereitstellung Die Betriebskostenzuschüsse (Transferaufwendungen) wurden bereits mit dem Errichtungsbeschluss V/0274/2018 dargestellt. Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltspla n- entwurf 2019 veranschlagt. Begründung: 1. Ausgangslage Der Rat der Stadt Münster hat die bedarfsgerechte Errichtung dieser Kindertageseinrichtung mit der Vorlage V/0274/2018 beschlossen: Die Kindertageseinrichtung im Schützenhof beginnt zunächst mit folgenden Gruppen: 2 Gruppen für Kinder im Alter von 2-6 Jahren (G1) 1 Gruppe für Kinder im Alter von 0-3 Jahren (G2) 1 Gruppe für Kinder im Alter von 3-6 Jahren (G3) Die jeweilige Gruppenstruktur wird auf der Grundlage der jährlich zu vereinbarenden Rahmenstru k- turen bedarfsgerecht weiterentwickelt. - 3 - V/0915/2018 Neben dem Angeb ot einer wöchentlichen Betreuung von 45 Stunden werden ebenfalls elterliche Bedarfe nach einer wöchentlichen Betreuung von 25 Stunden und 35 Stunden mit Übermittagsb e- treuung (Blocköffnungszeit) flexibel angeboten. Im Rahmen des oben genannten Errichtungsbeschlusses hat der Rat der Stadt Münster beschlossen, die Trägerschaft für diese Einrichtung an einen geeigneten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe zu vergeben. Im Rahmen der Trägerausschreibung wurden die Träger darauf hingewiesen, dass abhängig von den Bedarfen, Angebote des Modellprojektes ExtraZeit/FlexiZeit zu prüfen sind, um so den Eltern die Möglichkeit zu geben, flexible Öffnungszeiten der Kita wahrzunehmen. 2. Verbindliche Bewerbung freier Träger zur Übernahme der Trägerschaft Die Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster sowie die in der Arbeitsgemeinschaft gem. § 78 SGB VIII (AG 5 – Kindertagesbetreuung) tätigen Träger wurden am 23.07.2018 über die Pla- nungen der Stadt Münster zum Neubau dieser Einrichtung und über das Ausschreibungsverfahren für die Betriebsträgerschaft informiert und gebeten, bis zum 14.09.2018 ihr Interesse an einer Übernah- me der Trägerschaft mitzuteilen. Gleichzeitig erfolgten diesbezüglich eine Pressemitteilung am 27.07.2018 und eine Veröffentlichung der Ausschreibung auf der Internetseite des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Träger, die ihr Interesse bekundet haben, legten zwischen dem 25.09. und 09.10.2018 ihre Konzepte und trägerschaftlichen Vorstellungen entsprechend der in Kapitel 3 genannten Kriterien dar. Die Frist zur Abgabe einer daran anschließenden, verbindlichen Bewerbung war der 19.10.2018. Folgende Träger haben anschließend eine verbindliche Bewerbung abgegeben (in alphabetischer Reihenfolge): Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. (ASB), Gustav-Stresemann-Weg 62, 48155 Münster educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH (educcare), Alter Markt 36-42, 50667 Köln FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH (Fröbel), Komödienstraße 18-24, 50667 Köln Global Education gGmbH (pme Familienservice) (Global Education), Friesenring 50, 48147 Mün- ster Kinderzentren Kunterbunt gGmbH (Kinderzentren Kunterbunt), Carl-Schwemmer-Straße 9, 90427 Nürnberg Kleine Riesen Nord gGmbH (Kleine Riesen Nord), Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen Step Kids KiTas gGmbH (Step Kids), Am Friedrichshain 22, 10407 Berlin 3. Trägerauswahl 3.1. Kriterien für den Entscheidungsvorschlag Mit der Bewerbung haben die Träger Konzeptionen übersandt, die den Anlagen zu entnehmen sind. Die Verwaltung hat mit allen Bewerbern umfangreiche Trägergespräche anhand des in der Vorlage V/0089/2018 beschriebenen neuen Gesprächsleitfadens geführt und die folgenden, in der Vorlage beschriebenen Auswahlkriterien zur Bewertung der Gespräche/Konzepte herangezogen: - 4 - V/0915/2018 - Wirtschaftlichkeit - Fachlichkeit/Pädagogik o Rahmenkonzept o Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik o Gesundheitsförderung o Sozialraumorientierung und Kooperationspartner o Erziehungs- und Bildungspartnerschaften o Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen - Besondere Merkmale des Trägers Die Zusammenfassung der Gesprächsdokumentation sowie die Informationen aus den ausführlichen Gesamtkonzeptionen der Träger sind dem im Anhang beigefügten Auswertungsformular zu entneh- men. 3.2. Analyse der Wirtschaftlichkeit Im Rahmen dieser Analyse werden jeweils die jährlichen Kosten für den durchgängigen Betrieb einer Kindertageseinrichtung dargestellt. Die a nteiligen Betriebskosten ab Inbetriebnahme der Einrichtu n- gen werden unter „II. Finanzielle Auswirkungen“ aufgeführt. Trägeranteile Bezüglich des gesetzlichen Trägeranteils gibt es für die Trägerschaft folgende Angebote: Die Angebote der Träger zum Eigenanteil des Trägers an den Betriebskosten sind der folgenden Ta- belle zu entnehmen. Zur Bewertung der Angebote ist dort zusätzlich der prozentuale Anteil für den gesamten städtischen Zuschuss dargestellt (= Gesetzlicher Förderanteil am Betriebskostenzuschuss + freiwilliger städtischer Zuschussanteil am Eigenanteil des Trägers). a) Vergleichstabelle: Prozentuale Aufteilung der Betriebskosten Träger Betriebskostenzuschuss Trägeranteil Städt. An- teil BKZ gesamt Gesamt Land Stadt Gesamt, gesetzlicher Trägeranteil Angebot Stadt (erforderlicher Zuschuss) 1 2 3 4 5 6 7 ASB 91,00% 36,00% 55,00% 9,00% 4,00% 5,00% 60,00% educcare 2,50% 6,50% 61,50% Fröbel 9,00% 0,00% 55,00% Global Ed u- cation 4,50% 4,50% 59,50% Kinderzentren Kunterbunt 4,00% 5,00% 60,00% Kleine Riesen Nord 9,00% 0,00% 55,00% Step Kids 9,00% 0,00% 55,00% Die jährlichen Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung am Dahlweg betragen ab 2020 ff. 819.800 € und teilen sich dementsprechend wie folgt auf: - 5 - V/0915/2018 b) Vergleichstabelle: Beträge Trägeranteil/Freiwilliger städt. Zuschuss/Städtischer Gesamtanteil BKZ Jährliche Kosten ab 2020 ff Träger Trägeranteil Städtischer Anteil BKZ Angebot Stadt. (FWZ) gesamt % € % € % € 5 6 7 ASB 4,00 32.792,00 5,00 40.990,00 60,00 491.880,00 educcare 2,50 20.495,00 6,50 53.287,00 61,50 504.177,00 Fröbel 9,00 73.782,00 0,00 0,00 55,00 450.890,00 Global Ed u- cation 4,50 36.891,00 4,50 36.891,00 59,50 487.781,00 Kinderzentren Kunterbunt 4,00 32.792,00 5,00 40.990,00 60,00 491.880,00 Kleine Riesen Nord 9,00 73.782,00 0,00 0,00 55,00 450.890,00 Step Kids 9,00 73.782,00 0,00 0,00 55,00 450.890,00 Die Träger Fröbel, Kleine Riesen Nord und Step Kids bieten den vollen Trägeranteil von 9% für den Betrieb der Kindertageseinrichtung an. Die Träger ASB, educcare, Global Education und Kinderzentren Kunterbunt bieten einen geringeren Trägeranteil an, sodass ein freiwilliger städtischer Zuschuss notwendig wird. 3.3. Analyse der Fachlichkeit/Pädagogik Anhand der in der Vorlage V/0089/2018 beschriebenen Auswahlkriterien zum Thema der Fachlich- keit/Pädagogik wurden die Konzepte und Bewerbungsgespräche der interessierten Träger ausgewer- tet (siehe hierzu auch die ausführlichen Auswertungsformulare im Anhang dieser Vorlage). Alle Bewerber bestätigten, dass eine Bezahlung in Anlehnung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) getätigt wird. Der Träger: ASB Regionalverband Münsterland e.V. Der Träger betreibt seit März 2017 die Kindertageseinrichtung Grünschleife in Kinderhaus und ab dem 01.10.2019 eine Einrichtung an der Regina-Protmann-Straße. Weiterhin wurden die Träger- schaften für die Kita Alt Angelmodde und die Kita Petersheide übertragen. Der Träger betreibt zusätz- lich in anderen Städten Kindertageseinrichtungen und ist als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung darlegen. Ein konzeptioneller Schwerpunkt liegt im Bereich der Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren zudem das Thema Migration als ei- nen grundsätzlichen Bestandteil der pädagogischen Aufgabenstellung in einer Kindertageseinrich- tung. Es ist eine enge Kooperation mit der angrenzenden Flüchtlingseinrichtung geplant. Der ASB war bis Anfang 2018 Träger der Flüchtlingseinrichtungen am Dahlweg. Es bestehen daher an diesem Standort viele Kooperationen und Vernetzungen zu allen Akteuren im Stadtteil. Zudem ist er vor Ort bereits Mitglied in verschiedenen Arbeitskreisen. Der Träger: educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH Die educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH ist ein in Münster ansässiger Träger. Zurzeit be- treibt educcare eine Kindertageseinrichtung (Betriebskita Lacki Kids in Hiltrup) und ab 01.08.2019 die Einrichtung an der Middelerstraße in Wolbeck. Bundesweit ist er Betreiber von aktuell 31 Kinderta- geseinrichtungen. - 6 - V/0915/2018 Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren das Angebot einer bilingualen Spracherzie- hung. Weitere konzeptionelle Schwerpunkte stellen die Bewegungsförderung und Naturwissenschaf- ten dar. Zudem bietet educcare flexible Öffnungszeiten je nach Bedarf der Eltern an. Der Träger be- nannte darüber hinaus seine Offenheit für eine Vernetzung im Stadtteil, der Kooperation mit der Kin- dertagespflege. Darüber hinaus ergeben sich durch den Ausbau weiterer Standorte in Münster Sy- nergien zu den Einrichtungen in Hiltrup und Wolbeck. Der Träger: FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH Dem Träger sind in Münster bislang zwei Einrichtungen (am Emmy-Herzog-Platz (Markweg) und Landsberger Straße) übertragen worden, welche in 2019 eröffnen werden. Der Träger betreibt aktuell bundesweit 160 Kindertageseinrichtungen und ist als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung dar- legen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren für diesen Standort zudem einen Schwerpunkt im Bereich der ästhetischen Bildung. Im Stadtteil sollen verschiedene Kooperationen zu Grundschu- len, aber insbesondere auch mit der Kinderkulturwerkstatt Musifratz und der Kinderkunstschule Ei- gensinn, entstehen. Durch die Übernahme weiterer Einrichtungen in Münster sollen stadtweit Synergieeffekte erzielt wer- den. Der Träger: Global Education gGmbH (pme Familienservice) Die pme Familienservice Gruppe ist an mehr als 30 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien vertreten (davon 2 in NRW). Die Global Education gGmbH ist eine Tochter- gesellschaft mit dem Fokus auf öffentliche Kindertageseinrichtungen. In Münster betreibt der Träger ein Back-up Center für Unternehmen. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eck- punkte der pädagogischen Ausrichtung darlegen. Konzeptionelle Schwerpunkte liegen bei der Global Education gGmbH im Bereich der Bewegungsför- derung, tiergestützter Pädagogik und auch Naturwissenschaften und Technik. Der Träger strebt an, Kooperationen mit verschiedenen Akteuren im Stadtteil einzugehen und diese Kontakte kontinuierlich zu pflegen. Zudem bietet der Träger flexible Öffnungszeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Der Träger: Kinderzentren Kunterbunt gGmbH Der Träger ist bislang nicht als Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster tätig. Er ist ein bun- desweit tätiger Träger mit insgesamt 80 Einrichtungen, davon 30 in Nordrhein-Westfalen. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung darlegen. Zusätzlich hat der Träger Erfahrung im Bereich der flexiblen Betreuung und bietet verlän- gerte Öffnungszeiten, analog zum Modellprojekt ExtraZeit, an. Eine Vernetzung und Kooperationen im Stadtteil sind geplant. Darüber hinaus sollen zwei neue Einrichtungen in Telgte als Partnereinrich- tungen zur Verfügung stehen. Der Träger: Kleine Riesen Nord gGmbH In 2018 wird der Träger drei Kitas in Münster betreiben (Willingrott, Hermannschule, Pavillon und dauerhafte Einrichtung Albachten). In 2019 werden die Einrichtungen an der Meyerbeerstraße und an der Eichendorffstraße (inkl. Dependance Heidestraße) hinzukommen. Der Träger betreibt aktuell bundesweit 30 Kindertageseinrichtungen und ist als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe aner- kannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Aus- richtung darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren zudem das mögliche Angebot von Bilingualität in der Kita und das Thema Migration als einen grundsätzlichen Bestandteil der pädagogi- schen Aufgabenstellung in einer Kindertageseinrichtung. Der Träger plant darüber hinaus eine kon- krete Zusammenarbeit mit den im Sozialraum ansässigen Kitas, Schulen und Sportvereinen und stell- - 7 - V/0915/2018 te seine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Kindertagespflegestellen an bereits bestehenden Kitastandorten vor. Der Träger: Step Kids KiTas gGmbH Der Träger ist bislang nicht als Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster tätig. Der Träger be- treibt aktuell bundesweit 18 Kindertageseinrichtungen, davon 15 in NRW und ist als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der päda- gogischen Ausrichtung darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren zudem Schwerpunk- te im Bereich der Gesundheit und regelmäßiger Bewegungsangebote wie Schwimmen und Wald- und Wiesentage. Darüber hinaus wird auch eine bilinguale Spracherziehung in den Einrichtungen angebo- ten. 4. Gesamtbewertung / Fazit Die Verwaltung schlägt abschließend vor, dem Träger Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband Münsterland e. V. die Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung im Schützenhof am Dahlweg zu übertragen. Der ASB bietet einen Trägeranteil von 4%, während die Träger Fröbel, Kleine Riesen Nord und Step Kids den vollen Trägeranteil von 9% leisten. Der Träger Global Education bietet einen Trägeranteil von 4,5 %, ebenso bietet Kinderzentren Kunterbunt 4%. Die eingereichten Konzepte und Zusatzinformationen in den Bewerbungsgesprächen des Trägers Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e. V. sowie der anderen sechs Träger waren in allen Punkten im Bereich der Fachlichkeit / Pädagogik überzeugend. Dennoch empfiehlt die Verwaltung die Trägerschaft für die o.g. Kindertageseinrichtung in diesem Ver- fahren an den Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e. V. aus folgenden Gründen zu übertragen: - Bestehender Sozialraumbezug des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e. V. durch die vorausgegangene Flüchtlingsarbeit in den Flüchtlingseinrichtungen am Dahl- weg; - Bereits bestehende Vernetzungen und Kooperationen mit allen Akteuren vor Ort sowie beste- hende Mitarbeit in Stadtteilarbeitskreisen - Erfahrungen in der engen Kooperation mit der Flüchtlingsarbeit durch bestehende Träger- schaften für Flüchtlingseinrichtungen - Trägerpluralität in der Vergabe von Trägerschaften in dem laufenden Trägerauswahlverfahren. Die Angebote und Erfahrungen sowie die bereits vorhandenen Vernetzungen und Kooperationen des Trägers in diesem Umfang stellen somit ein Alleinstellungsmerkmal des Trägers Arbeiter-Samariter- Bund Regionalverband Münsterland e. V. dar, die einen wesentlichen Vorteil für die schnelle Integra- tion der Kita in den Stadtteil mit sich bringt. Neben den bereits vier übertragenen Trägerschaften an den ASB kann sich der Träger langfristig als Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster weiterentwickeln. Durch den Ausbau weiterer Standorte können Synergieeffekte (Vertretungsregelungen, Belieferung der Kita mit Frischkost aus der Kita Grünschleife angestrebt) erzielt und langfristig eine Fachberatung vor Ort gesichert werden. Dem Träger Kleine Riesen Nord gGmbH wurden in der Vergangenheit sechs Trägerschaften übertra- gen, sowie die aktuelle Empfehlung zur Übertragung der Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung Beckstraße / Mitte Süd (sh. Vorlage V/0914/2018) ausgesprochen. Ebenso wurde dem Träger FRÖ- BEL Bildung und Erziehung gGmbH die Empfehlung zur Übertragung der Trägerschaft für die Kinder- tageseinrichtung Zentrum Nord (sh. Vorlage V/0916/2018) ausgesprochen. Sie geben den Trägern die Möglichkeit, sich ebenfalls in Münster weiterzuentwickeln. - 8 - V/0915/2018 Des Weiteren wurde im Verfahren beachtet, dass der Träger Step Kids KiTas gGmbH einen monatli- chen Zusatzbeitrag erhebt. Der Träger Global Education ist bisher nicht in Münster tätig, sodass an dieser Stelle dem ASB die Möglichkeit eröffnet wird, sich mit einer weiteren Einrichtung in Münster weiterzuentwickeln. Mit diesem Beschluss wird rechtzeitig vor Inbetriebnahme der Einrichtung ein Träger gefunden, so dass weitere Detailplanungen in Kooperation mit dem zuständigen Träger getroffen werden können. Das Verfahren zeigt weiterhin das Interesse freier Träger an einer Trägerschaft von Kitas in dieser Stadt. Gleichzeitig zeigt das Verfahren auch, dass erneut neue Träger mit einem hohen Trägeranteil bereit sind, sich zu engagieren. Das gesamte Auswahlverfahren belegt zudem eine hohe Fachlichkeit der Träger, die sich abschlie- ßend für eine Trägerschaft verbindlich beworben haben. Der Verwaltungsvorschlag hatte die Aufgabe, aus sieben Bewerbern unter der gleichgewichteten Würdigung der Fachlichkeit/Pädagogik und der Wirtschaftlichkeit einen Vorschlag darzustellen. Das in der Vorlage V/0089/2018 beschriebene Verfahren zur Trägerauswahl liegt der Bewertung der Bewer- ber zu Grunde. I.V. gez. Thomas Paal Stadtdirektor Anlagen: 1. Anlage A 2. Auswertungsformulare aller Träger 3. Bewerbungsunterlagen: Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V., Gustav- Stresemann-Weg 62, 48155 Münster 4. Bewerbungsunterlagen: educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH, Alter Markt 36-42, 50667 Köln 5. Bewerbungsunterlagen: FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH, Komödienstraße 18-24, 50667 Köln 6. Bewerbungsunterlagen: Global Education gGmbH , Friesenring 50, 48147 Münster 7. Bewerbungsunterlagen: Kinderzentren Kunterbunt gGmbH, Carl-Schwemmer-Straße 9, 90427 Nürnberg 8. Bewerbungsunterlagen: Kleine Riesen Nord gGmbH, Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen 9. Bewerbungsunterlagen: Step Kids KiTas gGmbH, Am Friedrichshain 22, 10407 Berlin Hinweis: Die umfangreichen Bewerbungsunterlagen der einzelnen Träger (Anlagen 3 bis 9: Anschreiben und Konzepte) stehen ausschließlich als pdf-Dateien im Ratsinformationssystem der Stadt Münster als Download unter der Vorlagennummer V/0915/2018 zur Verfügung. Link: https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/infobi.php
Anlage 3.1_Bewerbungsschreiben_ASB
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SSH Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband ASB-RV Münsterland e.V. : Gustav-Stresemann-Weg 62 : 48155 Münster Münsterland e.V. Stadt Münster Gustav-Stresemann-Weg 62 Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 48155 Münster Zentrale: 0251/2897 -0 Hafenstraße 30 Fax: 0251/2897 - 219 48153 Münster - Verwaltung: 0251 / 2897 - 100 E Fax: 0251 / 2897 - 119 Mail: info@asb-muenster.de Internet: www.asb-muenster.de Ihr Zeichen Unser Zeichen Telefon Durchwahl Datum 51 10.00 14 0251-2897-301 17.10.2018 Sehr geehrte Damen und Herren, bezugnehmend auf unser Gespräch vom 09.10.2018 teilen wir Ihnen verbindlich mit das wir unser Angebot zur Übernahme der Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung am Dahlweg im Stadtteil Schützenhof aufrechterhalten. Für den Betrieb dieser Kindertageseinrichtung erklären wir verbindlich Trägeranteile von4 % zu übernehmen. Für Rückfragen steht Ihnen Frau Martina Brosch unter der oben genannten Durchwahl gerne zur Verfügung. Freundliche Grüße Di r Geschäftsführer Bank für Sozialwirtschaft BIC: BFSWDE33XXX / IBAN: DE28 3702 0500 0007 2723 00 Sparkasse Münsterland-Ost BIC.: WELADED1MST / IBAN: DE67 4005 0150 0000 2903 38 Steuernummer: 336 / 5754/4041 - IK-Nummer: 500 552 690 TEE a) / Vorstand ($ 26 BGB): Andre Weber (Vorstandsvorsitzender), Clemens Schröder (stellv. Vorsitzender), TS . 1 ! m - h IMIPARITATISCHEN Ingo Schild (Technischer Leiter), Alexander Schmidt (Finanzvorstand), Dr. Thorsten Klüsener (Regionalverbandsarzt) Ve - eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Münster: VR 3984 -
Anlage 5.1_Bewerbungsschreiben_Fröbel
1532 Zeichen
A FRÖBEL Bildung und Erziehung - Komödienstr. 18-24 - 50667 Köln Stadt Münster Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Frau Anna Pohl Hafenstraße 30 48127 Münster Ausschreibung der Trägerschaft für die neue Kindertageseinrichtung am Dahlweg im Stadtteil Schützenhof (Ausschreibungsnummer: 07/2018), Zeichen: 51 10 0014 Angebot zur Übernahme der Trägerschaft Sehr geehrte Frau Pohl, hiermit geben wir form- und fristgerecht unser verbindliches schriftliches Ange- bot zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertageseinrichtung am Dahlweg im Stadtteil Schützenhof in Münster ab. Wie in unseren ausführlichen Bewerbungsunterlagen aufgeführt, ist es uns möglich, einen Trägeranteil in Höhe von 9,0 % zu leisten. Für weiterführende Gespräche stehen wir sehr gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH eb Nordrhein-Westfalen FRÖBEL Kompetenz für Kinder Köln, 02. Oktober 2018 Von Oliver Just Tel 02212999 42-71 Just@froebel-gruppe.de FRÖBEL Bildung und Erziehung ge- meinnützige GmbH Komödienstr. 18-24 50667 Köln Tel 022129 99 42 60 Fax 0221|29 99 42 80 www.froebel-gruppe.de Geschäftsführung: Dr. Gudrun Rannacher Stefan Spieker (Sprecher) Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Borgmann-Quade Bank für Sozialwirtschaft IBAN DE72 1002 0500 0003 3635 00 BIC BFSWDE33BER Amtsgericht Charlottenburg HRB 102668 B Sitz der Gesellschaft: Berlin Steuernummer 27/603/52722 Steuernummer des Organfrägers 27/635/52999 Gläubiger-Identifikationsnummer DE1127200000342860
Anlage 5.2_Konzept_Fröbel
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Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft für die Kindertageseinrichtung am Dahlweg im Stadtteil Schützenhof (Ausschreibungsnummer: 07/2018) Zeichen: 51 10 0014 02.10.2018 FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH Geschäftsstelle Nordrhein-Westfalen Komödienstraße 18-24 50667 Köln Internet: www.froebel-gruppe.de Ihre Ansprechpartner bei FRÖBEL sind: Oliver Just, Leiter Projektentwicklung und Vertrieb Region West Komödienstraße 18-24 50667 Köln Telefon 0221 29 99 42 71 just@froebel-gruppe.de Bärbel Klünter, Geschäftsleiterin Komödienstraße 18-24 50667 Köln Telefon 0221 29 99 42 62 kluenter@froebel-gruppe.de www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 2 2 Der FRÖBEL e.V. betreibt über die Tochtergesellschaft FRÖBEL Bildung und Erziehung ge- meinnützige GmbH mittlerweile mehr als 17 0 Einrichtungen in zehn Bundesländern. In einem stetigen Prozess entwickelt FRÖBEL innovative Wege, um Kindern und ihren Fami- lien das beste Angebot für Bildung, Erziehung und Betreuung zu bieten. Im Mittelpunkt all unseres Handelns stehen dabei das Wohl des Kindes und die optimale Förderung sei- ner Entwicklung. Zugleich sind die Unterstützung von Familien und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wesentliche Ziele. Unseren Ansatz, qualitativ hochwertige Bildungsein- richtungen für Kinder anzubieten, setzen wir bisher in 57 Kindergärten in NRW um. Von diesen 57 Einrichtungen sind achtzehn als Familienzentren zertifiziert. Gern möchten wir unser Angebot durch die Betriebsträgerschaft der neuen viergruppi- gen Kindertagesstätte am Dahlweg in Münster erweitern. Nicht zuletzt wird diese Kita von den Synergieeffekten sowie dem fachlichen Austausch mit den bereits neu entste- henden Kindergärten im Markweg und in der Landsberger Straße profitieren und umge- kehrt. Von besonderer Attraktivität für die Stadt Münster dürfte dabei unsere langjährige Erfahrung in der Betreuung von Kindern unter drei Jahren, unsere an die Bedürfnisse der Familien flexibel anzupassende Öffnungszeit sowie unsere durchgängige Betreuung auch in der Ferienzeit sein. Für den Start einer neuen Einrichtung in Münster-Schützenhof steht ein Expertenteam aus unserem pädagogischen, planerischen und kaufmännischen Bereich zur Verfügung. Sie übernehmen vor Ort die Aufgaben, die im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zur Inbetriebnahme anfallen. Unterstützt von den Bereichen Kommunikation und Marketing sowie der Rechtsabteilung in der Hauptgeschäftsstelle in Berlin werden die Personalak- quise und der Abschluss von Arbeitsverträgen vorbereitet. Für die Aufnahme der Kinder stehen rechtzeitig Betreuungsverträge und sämtliche Mittel für die Elternkommunikation zur Verfügung. Um die besonders herausfordernde Anfangszeit beim Aufbau einer Kin- dertageseinrichtung reibungslos zu gestalten, setzt FRÖBEL ferner auf die professionelle Begleitung durch die interne Fachberatung. Die Teams erhalten außerdem die Möglich- keit und Unterstützung, eine gemeinsame inhaltliche Orientierung auf Grundlage der FRÖBEL-Rahmenkonzeption (siehe Beilage FRÖBEL -Rahmenkonzeption), des FRÖBEL - Leitbilds (siehe Beilage FRÖBEL-Leitbild) und der FRÖBEL-Standards zu erarbeiten. Zur Un- terstützung in fachlichen Fragen und Verwaltungsabläufen steht der Leitung und dem Team ein inhaltlich vielfältig aufgestelltes Beraterteam zur Verfügung. Dabei kann so- wohl auf regionale Unterstützung aus der Geschäftsstelle der Region Rhein-Ruhr als auch auf Unterstützung aus der Hauptgeschäftsstelle in Berlin zurückgegriffen werden. In der folgenden Bewerbung finden Sie eine Vorstellung von FRÖBEL als Träger und In- formationen zu unserem pädagogischen Konzept, im Anhang eine Angabe zum Finan- zierungsrahmen, einen Ausschnitt aus dem FRÖBEL-Haustarifvertrag und eine Referenz- liste sowie als Beilage unsere FRÖBEL-Rahmenkonzeption (Anlage 1), das FRÖBEL-Leitbild (Anlage 2) und unser Leporello „FRÖBEL als Arbeitgeber“ mit e inem Überblick der be- sonderen Leistungen für Mitarbeiter*innen (Anlage 3). Für Rückfragen stehen wir jeder- zeit zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Rückmeldung. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 3 3 Inhalt 1 Trägerhintergrund .............................................................................................................. 4 1.1 Organisation und Struktur .......................................................................................... 4 1.2 FRÖBEL als Träger ........................................................................................................ 4 1.3 Trägerkonzeption ........................................................................................................ 4 2 Fachlichkeit ........................................................................................................................ 6 2.1 Rahmenkonzept, Zielgruppen, Ziele der Entwicklung ........................................... 6 2.1.1 Bezug zu Friedrich Fröbel ......................................................................... 6 2.1.2 Was Bildung für uns ist .............................................................................. 6 2.1.3 Umsetzung des nordrhein-westfälischen Bildungsprogramms .......... 7 2.1.4 Partizipation .............................................................................................. 7 2.1.5 Beobachtung und Dokumentation ....................................................... 8 2.1.6 Alltagsintegrierte Sprachförderung und bilinguale Erziehung ........... 8 2.2 Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Gender ............................ 9 2.3 Gesundheitsförderung ............................................................................................. 11 2.4 Sozialraumorientierung und Kooperationspartner ............................................... 12 2.5 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft .................................................................. 14 2.5.1 Gestaltung von Übergängen ............................................................... 15 2.6 Organisationsstruktur und qualitätssichernde Maßnahmen ............................... 16 2.6.1 Interne Selbstevaluation ....................................................................... 17 2.6.2 Externe Evaluation ................................................................................. 17 2.6.3 Fachberatung ........................................................................................ 18 2.6.4 Mitarbeiter*innenbefragung ................................................................ 18 2.6.5 Elternbefragung ..................................................................................... 18 2.6.6 Personalmanagement .......................................................................... 18 2.6.7 Kinderschutz ............................................................................................ 20 3 Finanzmanagement ........................................................................................................ 22 4 Finanzierung ..................................................................................................................... 23 4.1 FRÖBEL-Haustarifvertrag .......................................................................................... 24 5 Referenzliste ..................................................................................................................... 25 www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 4 4 1 Trägerhintergrund 1.1 Organisation und Struktur Der FRÖBEL e.V., anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied im PARITÄTI- SCHEN Wohlfahrtsverband, betreibt über seine FRÖBEL Bild ung und Erziehung gemei n- nützige GmbH bundesweit über 17 0 Krippen, Kindergärten und Horte sowie Einrichtun- gen im Bereich Hilfen zur Erziehung. Bei uns betreuen 3.500 Mitarbeiter*innen rund 15.000 Kinder in Kindertageseinrichtungen in Bayern, Berlin, Branden burg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig -Holstein sowie in Australien und Polen. Durch die Unterschiede im Hinblick auf Bildungspläne, Sozial- räume, unterschiedliche Anzahl an Menschen mit Migrationshintergrun d und verschie- dene kulturelle Bezüge haben wir vielfältige Erfahrungen in der Umsetzung und Gewähr- leistung pädagogischer Qualität im Rahmen institutioneller Betreuung von Kindern. 1.2 FRÖBEL als Träger Als erfahrenes gemeinnütziges Unternehmen wissen wir um die Herausforderungen, die sich im Aufbau neuer Kindertages einrichtungen und in der Übernahme einer Träger- schaft – konzeptionell und organisatorisch – ergeben. Auf der Grundlage unseres päda- gogischen Profils und unseres Unternehmensleitbilds ist es für uns selbstverständlich, dass wir alle beteiligten Akteure in diesen Aufbauprozess einbinden. Die Verwaltung von FRÖBEL ist in vielerlei Hinsicht erfahren. Allen Einrichtungen steht ein professionell aufgestelltes, internes und interdisziplinäres Beraterteam aus dem pädago- gischen, kaufmännischen und juristischen Bereich zur Verfügung. Bei der Übernahme einer Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg in Münster wird diese in die Region Rhein-Ruhr eingegliedert. Alle buchhalterisch notwen- digen Abrechnungen sowie die Umsetzung der landesspezifischen Bildungsschwer- punkte werden durch die Geschäftsleitung und Fachberatung vor Ort sowie Mitarbei- ter*innen der Hauptgeschäftsstelle in Berlin sichergestellt und koordiniert. Neben Verwal- tungsaufgaben wie der Elternbeitragsverwaltung, Lohnabrechnung, Mittelverwaltung und dem Controlling, gibt es in der Hauptgeschäftsstelle auch eine zentrale fachliche Beratung, Qualitätssicherung und Fortbildungsorganisation. Ebenso stellt FRÖBEL als Trä- ger die Fach- und Dienstaufsicht über das Personal sicher. Mit dieser Einbindung des Kindergartens in unsere Trägerstruktur sowie unserer langjähri- gen Erfahrung als Träger von Kindertageseinrichtungen können wir verbindlich zusichern, die landesspezifische Gesetzgebung sowie sämtliche Vorgaben hinsichtlich der Abrech- nungssysteme zu erfüllen. 1.3 Trägerkonzeption Ein ausgeprägtes fachliches Pro fil ist für FRÖBEL als Träger und für jede FRÖBEL -Einrich- tung ausschlaggebend, um eine verlässliche und qualitativ hohe Bildung, Erziehung und Betreuung für alle Kinder anzubieten und sicherzustellen. Das Profil einer Kindertagesein- richtung bei FRÖBEL bewegt sich dabei im Spannungsfeld von Gemeinsamkeit auf der einen und Individualität auf der anderen Seite. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 5 5 Die Gemeinsamkeit aller FRÖBEL -Einrichtungen ist gekennzeichnet durch einen fachli- chen Orientierungsrahmen, der verschiedene verbindende Elemente beinh altet. Ne- ben der Umsetzung der durch die Länder vorgegebenen Bildungsprogramme , für Ein- richtungen in Münster - die „Bildungsgrundsätze für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kinder- tagesbetreuung und Schulen im Prima rbereich in Nordrhein -Westfalen“ - geben die FRÖBEL-Rahmenkonzeption (siehe Beilage FRÖBEL-Rahmenkonzeption) und das Leitbild von FRÖBEL (siehe Beilage FRÖBEL-Leitbild) eine inhaltliche Orientierung für die pädago- gische Arbeit. Das Leitbild setzt sich aus drei Elementen zusammen: dem Unternehmens- leitbild, dem Führungsleitbild und dem pädagogischen Leitbild. Das pädagogische Leit- bild stellt dabei das Herzstück unserer Pädagogik dar. Es betont die Rechte von Kindern im pädagogischen Alltag in allen FRÖBEL-Einrichtungen. So ist es unser oberstes Ziel, Kin- der bei ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen zu begleiten, sie im Wahrnehmen ihrer Rechte zu unterstützen und sie in den Einrichtungen durch gemeinsame Aushandlungs- prozesse ihren Alltag mitgestalten zu lassen. Einen weiteren Orientierungsrahmen gibt der Nationale Kriterienkatalog „Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (NKK; Tietze/Viernickel, 2016). Zudem werden in neun FRÖBEL-Standards praxisnahe Qualitätskriterien formuliert, die den pädagogi- schen Fachkräften in allen FRÖBEL -Einrichtungen nicht nur eine fachliche Orientierung in der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder geben, sondern gleichzeitig ein Leis- tungsversprechen gegenüber den betreuten Kindern und ihren Familien darstellen. Der- zeit werden mit den FRÖBEL -Standards folgende Themen abgedeckt: Übergänge, Be- obachtung und Dokumentation, Qualitätsentwicklung , Zusammenarbeit mit Familien, gesunde Ernährung, Beziehung, Individualisierung, Partizipation sowie Ausstattung. Die Individualität einer FRÖBEL-Einrichtung ist einerseits durch die unterschiedlichen So- zialräume und die verschiedenen Menschen, die in der Einrichtung aufeinandertreffen, und andererseits durch ihre eigenen konzeptionellen Ausrichtungen geprägt . So kann eine FRÖBEL-Einrichtung ihr Profil mit dem Fokus auf bilingualer Erziehung oder Musik, Be- wegung, Medien oder ande re Bildungsthemen ausbilden. Das individuelle Profil orien- tiert sich dabei an den Interessen der Kinder und ihrer Familien, dem standortspezifischen Bedarf und den Schwerpunktthemen der pädagogischen Fachkräfte und wird in der Einrichtungskonzeption festgeschrieben. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 6 6 2 Fachlichkeit 2.1 Rahmenkonzept, Zielgruppen, Ziele der Entwicklung 2.1.1 Bezug zu Friedrich Fröbel Der FRÖBEL e.V. und seine Tocht ergesellschaft, die FRÖBEL Bildung und Erziehung ge- meinnützige GmbH, tragen den Namen jenes Pädagogen, der Begründer des Kinder- gartens und einer anthropologischen Pädagogik der frühen Kindheit war – Friedrich Frö- bel. Seine Pädagogik der frühen Kindheit, eine kindzentrierte und auf das Spiel begrün- dete Pädagogik mit dem Blick auf die Ganzheitlichkeit des Kindes, ist neben den Auf- fassungen anderer Reformpädagogen Ausgangspunkt aktueller wissenschaftlicher For- schung. In der Tradition Friedrich Fröbels stehend, betrachten wir Bildung als eine aktive Tätigkeit, bei der sich das Kind die Welt selbstständig aneignet. Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der von der Initiative und Eigenaktivität des Menschen angetrieben wird. Bildungspro- zesse sind somit Selbstbildungsprozesse, in denen Ich-, Sozial- und Sachkompetenzen er- worben werden. Die Ganzheitlichkeit in der Bildung, also die Bildung der Sinne sowie die Bildung des Körpers, des Geistes und der Gefühle, verhilft den Kindern zu einer ästheti- schen und kognitiven Grundbildung, die für ein sensibles Empfinden der Umwelt und für das Zusammenleben in der Gesellschaft notwendig ist. 2.1.2 Was Bildung für uns ist Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Bildung und Entwicklung und ein Recht da- rauf, dass sie auf diesem Weg b egleitet und unterstützt werden. Sie gestalten ihre Bil- dungsprozesse aktiv, indem sie mit ihrer Umgebung und den Menschen um sich herum in Kontakt treten und die Welt mit allen Sinnen entdecken und erforschen. Auf diesem Weg eignen sie sich die Welt selbsttätig an und entwickeln so ihre eigene Persönlichkeit. Wir verstehen kindliche Bildung als einen Prozess, der sowohl die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen als auch das Ausbilden motorischer, sprachlicher und kogni- tiver Fähigkeiten umfasst. Bildungsprozesse von Kindern sind komplexe und ganzheitliche Prozesse, an denen Sinnesorgane, Körper, Sprache, Gefühle, Denken und Erinnerung beteiligt sind. Von übergeordneter Bedeutung ist dabei das Spiel der Kinder. In diesem eignen sie sich die Welt an, setzen sich in sozialen Prozessen mit anderen Kindern auseinander und ent- decken oder erproben ihre eigenen Fähigkeiten. Die pädagogischen Fachkräfte sorgen dafür, dass die Kinder ihre Spielumgebung, ihre Spielpartner*innen und auch die unter- schiedlichsten Spielmaterialien frei wählen können. Sie setzen sich mit den Spielideen der Kinder auseinander und nutzen diese für ihre pädagogischen Planungen. Wenn Kinder das Gefühl haben, dass ihnen vertraut und ihnen etwas zugetraut wird, dann gewinnen sie Sicherheit, sich Unbekanntem zuzuwenden und sich in neuen Situa- tionen und immer wieder anderen Konstellationen zurechtzufinden. Sie erleben so ihre Stärken und Möglichkeiten und gestalten mithilfe anderer Kinder und erwachsener Be- zugspersonen ihre eigenen Bildungsprozesse. Aus diesem Grund sehen unsere pädago- gischen Fachkräfte ihre Aufgabe darin, auf die Kinder abgestimmte Bildungsanlässe und Lernsituationen zu schaffen und so jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung zu un- terstützen. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 7 7 In unseren Kindertageseinrichtungen schaffen wir auf der Basis von drei Prinzipien die notwendigen Voraussetzungen, damit Bi ldungs- und Entwicklungs prozesse angeregt und begleitet sowie die Bedürfnisse der Kinder wahrgenommen und aufgegriffen wer- den. Diese sind: Beziehung als Prinzip, Individualisierung als Prinzip sowie Partizipation als Prinzip. Die Art und Weise, wie mit Kindern umgegangen wird, wie sie entsprechend ihrer Persönlichkeit ihre Erfahrungen mitgestalten können, wie er nst sie genommen werden und mitbestimmen können, das alles sind für uns bedeutsame Faktoren in der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern (für eine ausführliche Erklärung siehe Beilage FRÖ- BEL-Rahmenkonzeption S. 12 ff.). 2.1.3 Umsetzung des nordrhein-westfälischen Bildungsprogramms Die Bildungsgrundsätze von Nordrhein-Westfalen geben der Bildungsarbeit in unseren Kindertageseinrichtungen in Nordrhein -Westfalen einen verbindlichen Orientierungs - und Bezugsrahmen und definieren ein gemeinsames Bildungsverständnis. Die zehn Lernbereiche und Erfahrungsfelder, ▲ Bewegung, ▲ Körper, Gesundheit und Ernährung, ▲ Sprache und Kommunikation, ▲ Soziale und (inter-)kulturelle Bildung, ▲ Musisch-ästhetische Bildung, ▲ Religion und Ethik, ▲ Mathematische Bildung, ▲ Naturwissenschaftlich-technische Bildung, ▲ Ökologische Bildung, ▲ Medien, werden nicht losgelöst voneinander betrachtet, sondern finden sich verzahnt miteinan- der im pädagogischen Alltag wieder. Gemeinsam mit den Kindern planen die pädago- gischen Fachkräfte Aktivitäten und Projekte und setzen diese – immer basierend auf den Themen und Interessen der Kinder – um. Durch eine anregend gestaltete Umgebung haben Kinder die Möglichkeit, sich vielfälti- gen Themen und Materialien zu widmen. Liebevoll gestaltete Räumlichkeiten sprechen die Sinne an, regen Aktiv itäten an und fördern damit kindliche Bildungs - und Entwick- lungsprozesse. Bei der Gestaltung der Räume wird auf ein ausgewogenes Verhältnis zwi- schen Bewegungs-, Ruhe-, Begegnungs- und Rückzugsorten geachtet. Sie sind immer wieder durch Kinder und Fachkräfte veränderbar, sodass eine flexible Nutzung möglich ist. 2.1.4 Partizipation Kinder werden von Anfang an als eigenständige und kompetente Persönlichkeiten wahrgenommen und respektiert. Das bedeutet, dass ihnen zugetraut wird, eigene Ent- scheidungen zu treffen, sich offen und neugierig zu bewegen, damit sie die Welt aktiv www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 8 8 kennenlernen. Weiterhin werden sie ermutigt, sich aktiv in die Gemeinschaft der Kinder- tageseinrichtung einzubringen. Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte ist es, Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen herauszufinden, welche Ent- scheidungsprozesse auch für die jüngsten Kinder entwicklungsangemessen sind. Kinder sollen die Erfahrung machen, dass ihre Rechte, wie sie in der UN-Kinderrechtskon- vention beschrieben sind, aner kannt und gelebt werden, denn nur so entwickeln sie Vertrauen in ihre eigenen Kräfte, lernen sich selbst, aber auch die Bedürfnisse und Wün- sche anderer zu achten und wachsen auf diesem Weg ganz selbstverständlich in de- mokratische Strukturen hinein. In der Gemeinschaft einer Kindertageseinrichtung ist es alltäglich, dass viele verschie- dene Kinder viele unterschiedliche Sachen wollen oder auch nicht wollen. Es gilt immer, situationsabhängig abzuwägen, was geht oder nicht geht, auszuhandeln, ggf. Alterna- tiven anzubieten, gemeinsame Regeln zu formulieren, zu erklären und zu begründen. Damit Kinder mitbestimmen können, bieten sich vielfältige Möglichkeiten an. Grundsätz- lich lässt die Gestaltung des pädagogischen Alltags überall die Mitbestimmung der Kin- der zu – z. B. bei der Wahl der Aktivitäten, der Gestaltung der Mahlzeiten, der Vorberei- tung und Durchführung besonderer Aktivitäten (Projekte, Ausflüge, Feiern u.v.m.). Dar- über hinaus haben alle Kinder die Möglichkeit, sich z. B. in Erzähl - und Morgenkreisen oder in so genannten Kinderkonferenzen bzw. Kinderparlamenten einzubringen. 2.1.5 Beobachtung und Dokumentation Verschiedene Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sind das Handwerks zeug pädagogischer Fachkräfte, um Entwicklungsverläufe und Bildungsprozesse der Kinder zu erfassen und auf dieser Grundlage die pädagogische Arbeit (Raum- und Materialge- staltung, Tagesablauf, Angebote, Projekte etc.) gemeinsam mit den Kindern zu planen und ggf. zu verändern. Jedes Kind erhält außerdem seine eigene Bildungsdokumentation, di e es aktiv mit ge- stalten kann. Sie besteht aus Beobachtungen, Fotos, Zeichnungen und vielem mehr. Ein solches Portfolio macht im Sinne eines „Buch des Kindes“ individuelle Bildungs- und Lern- prozesse für Kinder und Erwachsene sichtbar und unterstützt die Entwicklung lernmetho- discher Kompetenzen, da die K inder so ihren eigenen Lernfort schritt selbst beurteilen können. Die Bildungsdokumentation kann außerdem für Gespräche mit Familien genutzt werden und dient zur Veranschaulichung der Entwicklung des Kindes. Um die pädagogische Arbeit transparent zu gestalten, werden verschiedene Doku - mentationsformen zur Visualisierung des pädagogischen Alltags, wie z. B. Dokumentati- onswände und Schaukästen, genutzt, in denen aktuelle und vergangene Aktivitäten der Kinder anhand von Fotos und Beschriftungen dargestellt werden. 2.1.6 Alltagsintegrierte Sprachförderung und bilinguale Erziehung Sprachliche Kompetenzen sind eine Schlüsselqualifikation in der Bildung von Kindern. Sie sind entscheidend, um mit anderen in Kontakt zu treten, sich mitzuteilen und um andere zu verstehen. Sprachbildung und -förderung ist somit eine grundlegende Aufgabe von Tageseinrichtungen – sowohl für Kinder mit deutscher als auch für Kinder mit nicht-deut- scher Familiensprache. Im Sinne einer alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung wird das gesamte Geschehen in der Einrichtung als sprachanregendes Setting genutzt. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 9 9 Dies trägt zu einer erfolgreichen Entwicklung sprachlicher und kommunikativer Kompe- tenzen von Kindern bei. Pädagogische Fachkräfte begleiten Alltagssituationen als sprachliche Vorbilder, initiieren Gespräche, stellen weiterführende Fragen, hören Kin- dern zu und greifen ihre Themen und Interessen sprachlich auf. Auch die Gestaltung von Räumen durch Schriftzüge, Bezeichnungen von Gegenständen und die Darbietung von Büchern sind wichtige Elemente der alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung. Um die sprachlichen Kompetenzen von Kindern zu erweitern, unterstützt FRÖBEL weiter- hin den frühzeitigen Kontakt zu einer Fremdsprache. Diese ist dabei in das ganzheitliche Konzept von alltagsintegrierter Sprachbildung und -förderung eingebettet. Neben der bewussten sprachförderlichen Ausgestaltung des Alltags in deutscher Sprache wird eine weitere Fremdsprache ins pädagogische Geschehen eingebunden. Voraussetzung da- für ist, dass unter den pädagogischen Fachkräften Muttersprachler*innen der jeweiligen Fremdsprache der Einrichtung sind. So findet der Kontakt mit einer Fremdsprache nicht durch isolierte Programme statt, sondern ist in den Alltag der Kinder integriert. Durch die sie umgebende Fremdsprache kommen die Kinder ganz selbstverständlich in Kontakt mit dieser. Entscheidend dafür ist, dass Kinder durch die Gestaltun g des Alltags selbst beeinflussen können, wie intensiv sie mit der Fremdsprache in Berührung kommen. Damit stärken wir die Selbstwirksamkeit und Freude der Kinder beim Sprachenlernen. Denn nur wenn Kindern die Möglichkeit gegeben wird, selbstständig zu entscheiden und ihren In- teressen nachzugehen, werden Bedingungen für Selbstbildungsprozesse von Kindern geschaffen. 2.2 Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Gender FRÖBEL nimmt die Verantwortung wahr, allen Kindern die bestmögliche Bildung, Erzie- hung und Betreuung zukommen zu lassen. Kindertageseinrichtungen bieten als erste Bil- dungsinstitutionen die Möglichkeiten des gemeinsamen Aufwachsens und Lernens von Kindern. Uns als Träger sowie unseren pädagogischen Fachkräften kommt damit bei der Überwindung von Benachteiligungen, Ungleichheit und Ausgrenzung und der Erhöhung von Chancengleichheit in der Teilhabe von Kindern an Bildung und Gesellschaft eine große Bedeutung zu. Inklusive Pädagogik ist die konzeptionelle Grundlage unserer Arbeit. Damit schließen wir uns den im Index für Inklusion formulierten Kernaussagen und den international aner- kannten Prinzipien der UN -Kinderrechtskonvention an. Heterogenität als Lebensrealität in all ihren Erscheinungsformen bedeutet für den Alltag in unseren Kindertagese inrich- tungen Individualität in Bezug auf soziale und ökonomische Lebenslagen, das Ge- schlecht, die ethnisch-kulturelle Herkunft und Sprachen, auf körperliche, emotionale und kognitive Fähigkeiten und Voraussetzungen von Kindern. In allen FRÖBEL -Einrichtungen ist deshalb das pädagogische Handeln orientiert an den unterschiedlichen Bedürfnissen und Ressourcen von Kindern und damit sehr individuell abgestimmt. Handlungsleitend sind dabei Erkenntnisse aus strukturierten Bildungs - und Entwicklungsbeobachtungen, die bei uns alle pädagogischen Fachkräfte durchführen und in entsprechenden Doku- mentationen nachhalten. Über eine enge Bildungs - und Erziehungspartnerschaft mit den Familien erfahren wir Besonderheiten über das Kind und seine Lebensumwelt, die dann in den Prozessen innerhalb der Einrichtung berücksichtigt werden. Im Beratungsfall steht Familien und Kindern sowie Mitarbeiter*innen ein FRÖBEL-internes Beratungssystem zur Verfügung. Zudem ist der Kontakt zu örtlichen Stellen der Kinder- und Jugendhilfe ein www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 10 10 fester Bestandteil bei FRÖBEL, um im Bedarfsfall gemeinsam passgenaue Hilfe - und Handlungspläne zu erstellen. Als weltoffener und international aktiver Träger von Kindertageseinrichtungen kommen bei FRÖBEL Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten , Kulturen, Ethnien und Religionen zusammen. Kinder mit Migrationshintergrund sind selbstverständlicher Teil der Kindergruppe. Das Verständnis, dass alle Kinder und ihre Familien gleichwertig und gleichberechtigt in ihren Bedürfnissen betrachtet werden, be deutet für die Einrichtung und die Fachkräfte, nicht aus Angst vor Stigmatisierung und Diskriminierung Unterschiede zu leugnen, sondern fordert dazu auf, sich Unterschiede bewusst zu machen und auch als relevant für Bildungs - und Lernprozesse einzelner Kin der anzuerkennen. Wir achten sensibel darauf, ob die Tatsache der Migrationsgeschichte (des Kindes bzw. der Familie) den Zugang des Kindes zu Bildung und Erziehung erschwert. Sollte Kindern z. B. aufgrund ihrer nicht-deutschen Familiensprache die Teilhabe an Bildungsinhalten erschwert sein, findet eine gezielte alltagsintegrierte Sprachförderung statt, um Faktoren von Benach- teiligung (präventiv) entgegenzuwirken. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir mit den Kindern über verschiedene Kulturen und Religionen sprechen, sodass sie diese kennen- lernen. Darüber hinaus erleben die Mädchen und Jungen bei uns unterschiedliche Tra- ditionen, beispielsweise durch das Feiern von Festen wie Ostern, Weihnachten oder dem Zuckerfest. Die in der Einrichtung vertretenen Familiensprachen bzw. Sprachen im Allge- meinen werden an Wänden, als Beschriftungen von Gegenständen oder in mehrspra- chigen Büchern aufgegriffen. Durch diese Elemente werden Kinder und Erwachsene für verschiedene Weltanschauungen sensibilisiert und gleichze itig in ihren interkulturellen Kompetenzen gefördert. Es geht uns darum, Mädchen und Jungen alle Aktivitäten zu ermöglichen, sie dabei zu unterstützen, sich in ihrer Geschlechtsentwicklung zurechtzufinden und eine positive Ge- schlechtsidentität herauszubilden. Dabei werden ganz bewusst weder Mädchen noch Jungen von Aktivitäten ausgeschlossen, sondern explizit aufgefordert, sich zu beteiligen, sich auszuprobieren und Dinge zu wagen. Unsere pädagogischen Fachkräfte sind an- gehalten, sich mit ihrer eigenen Halt ung und möglicherweise vorhandenen Vorurteilen auseinanderzusetzen und diese ggf. zu überwinden. Mädchen und Jungen haben nicht nur die gleichen Rechte, sondern dürfen sich auch spielerisch mit der Rolle des jeweils anderen Geschlechts auseinandersetzen. Selbstverständlich ist bei uns „erlaubt“, dass z. B. Jungen Mädchenkleider oder Mädchen Anzüge und Krawatten anziehen, das Spiel mit Puppen ablehnen und es vorziehen, Fußball zu spielen etc. Weiterhin unterstützen unsere Fachkräfte sensibel und aufmerksam M ädchen und Jungen darin, handlungs- kompetent, konflikt- und entscheidungsfähig zu sein bzw. zu werden. Sie werden darin begleitet und unterstützt, eine eigenständige, selbstbestimmte Sexualität zu entwickeln und sich Freiräume zu schaffen, in denen sie Eige nständigkeit entwickeln und neue Er- fahrungen erleben können. Im Bereich „Soziale und emotionale Entwicklung“ werden im Nationalen Kriterienkatalog zudem Kriterien zur Entwicklung einer resilienten Persön- lichkeit beschrieben, die die geschlechtssensible Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern untermauern. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 11 11 2.3 Gesundheitsförderung Eine lebensweltbezogene und ganzheitliche Gesundheitsförderung ist eine zentrale Auf- gabe in unseren Kindertageseinrichtungen und hat zum Ziel, die individuellen Ressour- cen eines Kindes, einer Familie und des pädagogischen Personals zu stärken. Ein ganz- heitlicher Ansatz von Gesundheitsförderung beinhaltet u. a. Bewegungs - und Ernäh- rungserziehung sowie die Förderung von Resilienz und Unfall-, Gewalt- und Suchtpräven- tion. Bewegung hat in dieser Hinsicht in der Entwicklung der Kinder einen besonderen Stellen- wert, denn es besteht ein enger Zusammenhang zwischen psychischem und physi- schem Wohlbefinden, der Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und dem Beherrschen mo- torischer Abläufe. Eine zentrale Aufgabe ist es daher, Kindern sowohl in den Innenräu- men als auch auf dem Außengelände großzügige und anregende Bewegungsräume für Spiele und motorische Aktivitäten zur Verfügung zu stellen. Für Kinder sind Entspannung und Erholung wichtige Voraus setzungen für ihr Wohlbefin- den und ihre Gesundheit. Kinder brauchen hier zum einen Unterstützung bei der Stress- regulation in der Interaktion mit der Bezugsperson und zum anderen Ruheräume und verschiedenste Schlafmöglichkeiten entsprechend ihren individuellen Schlaf- und Rück- zugsbedürfnissen. Im pädagogisch geführten Angebot bieten Sinnesübungen, Ge- schichten etc. den Kindern einen Raum, ihre eigene Körperwahrnehmung zu entwickeln und Selbstregulation der eigenen Gefühle zu erlernen. Unsere Ernährungskonzep tion sieht für die Kinder eine ausgewogene, altersentspre- chende hochwertige Ernährung vor, die sich an den Empfehlungen der Deutschen Ge- sellschaft für Ernährung orientiert. Dabei werden die unterschiedlichen ethnischen und religiösen Hintergründe der Kinde r und ihrer Familien berücksichtigt sowie den Ki ndern im Bedarfsfall Allergiker gerechte Mahlzeiten angeboten. Als Getränke stehen Tafelwas- ser und ungesüßte Früchtetees zur Verfügung. Um direkten Einfluss auf die Zubereitung der Speisen zu haben, gehen wir davon aus, dass eine Frischküche vorgesehen ist. Essen und Trinken ist aber viel mehr als bloße Nahrungsaufnahme, denn die Atmosphäre, die die Kinder während der Mahlzeiten erleben, beeinflusst ihre Ernährungsgewohnheiten und ihre Fähigkeit, etwas zu genießen. Der Einbezug der Eltern durch Informationsveran- staltungen, Aushänge und Mitmachaktionen unterstützt die Zusammenarbeit und er- höht die Chancen, dass im familiären Alltag Aspekte der Gesundheitsförderung inte- griert werden. Erklärtes Ziel im Rahmen des Kinderschutzes ist es, Kinder zu schützen, Miss- handlungen und Vernachlässigung vorzubeugen und proaktiv zu handeln. FRÖBEL hat dazu ein eigenes Kinderschutzkonzept (siehe auch Abschnitt Kinderschutz) entwickelt und geht damit weit über die üblichen Standards hinaus (§ 8a SGB VIII). Wichtiger Be- standteil des FRÖBEL-Kinderschutzkonzepts ist die fortlaufende Qualifizierung und Sensi- bilisierung der pädagogischen Fachkräfte und die Bildung regionaler Kinderschutz- teams. Außerdem gibt es eine klare Positionierung zur Prävention als eine Notwendigkeit, Kinder wirksam vor Gefahren zu schützen. Um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Personals in FRÖBEL-Einrichtungen zu stär- ken, wurde ein eigenes Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement entwi- ckelt. Dieses beinhaltet u. a. eine Arbeitszeitentlastung ab dem 56. bzw. 61. Lebensjahr der Mitarbeiter*innen. Weiterhin gehör en dazu diagnostische Methoden wie Mitarbei- ter*innenbefragungen und Gefährdungsbeurteilungen, eine ergonomische Ausstattung www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 12 12 des Arbeitsplatzes, betriebsärztliche Untersuchungen zur Impfprophylaxe sowie Arbeits- schutzberatungen, Betriebsvereinbarungen zum Wi edereingliederungsmanagement sowie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, tariflich vereinbarte Zeiten für die mittel- bare pädagogische Arbeit sowie trägerinterne Fortbildungsangebote. 2.4 Sozialraumorientierung und Kooperationspartner Die Vernetzung im und die Einbindung in den Sozialraum sowie die direkte Zusammen- arbeit mit der Stadt Münster sind uns äußerst wichtig. FRÖBEL ist bundesweit Mitglied im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband, nutzt das Netzwerk und profitiert durch die Träger- vielfalt des Dachverbandes. Für eine Kita im Stadtteil Schützenhof sehen wir neben der Umsetzung der „Bildungsgrundsätze für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertagesbetreu- ung und Schulen im Primarbereich in Nordrhein -Westfalen“ und des FRÖBEL -Leitbildes sowie der FRÖBEL -Rahmenkonzeption (beides siehe Anlage) eine mögliche Fokussie- rung der Einrichtung auf die ästhetische Bildung. Das Interessenbekundungsverfahren umfasst die Trägerschaft einer viergruppigen Kin- dertageseinrichtung, welche insgesamt 70 - 75 Betreuungsplätze, davon 22 U3, zur Ver- fügung stellt. Der Ausbau an Betreuungsplätzen ist aufgrund der städtischen Bedarfssitu- ation dringend erforderlich. Die Fokussierung auf eine ästhetische Bildung ermöglicht den Kindern eine Auseinander- setzung mit all ihren Sinnen. Durch unterschiedliche Angebote im gestalterischen sowie darstellenden Bereich, können Kinder ästhetische Erfahrungen sammeln und sich so ihre Umwelt aneignen. Durch darstellendes Spiel, gemeinschaftliches Musizieren oder das Bauen und Konstruieren lernen die Kinder eigene Gefühle und Interessen auszudrücken und eigene Ideen zu verwirklichen. Durch eine Fokussierung auf handwerkliche Bildung und darstellende Kunst können den Kindern der geplanten Kindertagesstätte im Stadt- teil Schützenhof sowohl gestalterische als au ch darstellende Erfahrungen ermöglicht werden. Die handwerkliche Bildung vereint unterschiedlichste Bereiche und fördert ver- schiedenste Fähigkeiten der Kinder. Sie bekommen die Möglichkeit, Materialien zu ver- arbeiten, mit ihnen zu experimentieren, sie zu kombinieren und zu verändern. Sie können sich mit der Haptik und der Herkunft der einzelnen Materialien auseinandersetzen und selbst auf die Suche nach ihnen gehen. Die Nähe der Einrichtung zum Südpark bietet den Kindern zahlreiche Möglichkeiten auf der Suche nach natürlichen Materialien wie Holz, Pflanzen, Steinen etc. und deren fan- tasievoller Verarbeitung. Durch die Schaffung einer an der Reggio-Pädagogik orientier- ten ReMida können die Materialien aus der Natur aber auch zahlreiche scheinbar un- brauchbare oder wertlose Alltagsgegenstände wie Knöpfe, Schrauben, Stoffe und Fo- lien gesammelt und kreativ von den Kindern weiterverarbeitet werden. Somit kommen die Kinder mit Themen wie Natur- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit in Berührung und erleben einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Durch verschiedene Werkstätten und Ateliers in der Einrichtung bekommen die Kinder die Möglichkeit mit den unterschiedlichsten Materialien, wie Holz, Ton und Stoffen zu ex- perimentieren und sie gleichzeitig zu erforschen. Si e lernen unterschiedliche Verarbei- tungsformen kennen und erleben vom Erhärten von Ton über das Schleifen von Holz bis www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 13 13 hin zum Filzen von Stoff, wie sich Materialien verändern. Die Kinder haben die Möglich- keit in den Werkstätten künstlerisch tätig zu werden und dort eigene Idee zu entwickeln und Vorhaben zu erproben. Sie können dort ihrer kindlichen Fantasie Ausdruck verleihen und ihre grob - sowie feinmotorischen Fähigkeiten schulen. Die pädagogischen Fach- kräfte begleiten und unterstützen die Kinder dabei, geben wichtige Impulse und regen Projekte an. Durch die darstellende Kunst in Form von Rollen - und Theaterspielen, durch Musizieren und Tanzen bekommen die Kinder in der Kindertagesstätte am Dahlweg die Möglich- keit, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen und ihre Kreativität zu entfalten. In Rollenspielen und Theaterprojekten kreieren Kinder eigene Rollen und füllen sie mit Leben. Sie tauchen ein in andere Welten und können ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Durch die Übernahme anderer Rollen lernen die Kinde r sich in andere Personen und Charaktere einzufühlen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Es können nicht nur be- kannte Geschichten nachgespielt werden , sondern die Kinder werden in einem ge- meinschaftlichen Prozess auch selbst Geschichten erfinden. Das m üssen nicht immer große und lange Theaterstücke sein, auch in kleinen Rollenspielen die sich ganz neben- bei entwickeln, lernen die Kinder sich mit anderen auseinanderzusetzen, Konflikte zu be- wältigen und gemeinsam Ideen und Regeln zu entwickeln. Theaterprojekte bieten zudem Raum, Tanz und Musik als künstlerische Ausdrucksform der Kinder zu integrieren. Die Kinder können gemeinsam musizieren, Geräusche des Alltags wie z.B. Blätterrascheln, das Rauschen des Windes oder das Klacken von Schlössern wahrnehmen und nachmachen. Kinder können gemeinsam überlegen, wie sie das Brül- len des Löwen oder die Ankunft der Hexe in ihren Rollenspielen durch Instrumente und Veränderung ihrer Stimmen darstellen können. Sie haben die Möglichkeit durch die Mu- sik ihrer Stimmung und i hren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Im Tanz lernen die Kinder Rhythmus wahrzunehmen und Bewegung mit Musik zu kombinieren. Sie können auch durch Bewegungen ihren Gefühlen Ausdruck verleihen und Stimmungen produzieren. Durch das gemeinschaftliche Musiziere n und Tanzen erleben die Kinder zudem Team- prozesse und lernen mit Konfliktsituationen umzugehen und Kompromisse auszuhandeln. Die Bereiche handwerkliche Bildung und darstellende Kunst können im pädagogischen Alltag gut miteinander verknüpft werden. In den Werkstätten und Ateliers können Requi- siten und fantasievolle Kostüme hergestellt und kunstvolle Musikinstrumente entwickelt werden. Die Kinder sind so Teil eines ganzheitlichen Entstehungsprozesses und erleben, wie ihre selbstentworfenen und hergestellten Produkte und Kunstwerke verwendet wer- den. Durch die räumliche Nähe bietet sich eine Kooperation mit der Kinder Kunstschule „Eigensinn“ und der Theater- und Kinderkulturwerkstatt an. Die Einrichtung kann Ausstel- lungen für die Werke der Kinder ermöglichen. So können diese ihre Schöpfungen und Ideen einem breiten Publikum präsentieren. Sie haben zudem die Möglichkeit, auch an- dere Ausstellungen zu besuchen und sich mit den unterschiedlichen Werken und Aus- drucksformen anderer Künstler*innen auseinanderzusetzen. Durch die Vernetzung ist es auch möglich Projekte und Kooperationen mit Künstler*innen unterschiedlicher Bereiche zu verwirklichen und den Kindern so unterschiedliche Handwerke und künstlerische Be- reiche nahe zu bringen. FRÖBEL wird versuchen, eine Kooperation mit dem in der Nachbarschaft ansässigen Se- niorenheim „Johanniter Stift Münster“ aufzubauen. Bereits an anderen Standorten ha- ben wir durch Lesepatenschaften sowie gemeinsame Aktivitäten ein für beide Seiten www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 14 14 gewinnbringendes Miteinander etabliert. Darüber hinaus hat FRÖBEL durch eine Koope- ration mit der „Stiftung Lesen“ der Thematik seit einigen Jahren einen besonderen Schwerpunkt eingeräumt. Neben dem Netzwerkaufbau zur Profilbildung der Einrichtung sehen wir eine Vernet - zung mit weiteren im Sozialra um verankerten Institutionen vor. Durch die direkte Nach- barschaft zur Städtischen Gemeinschaftsgrundschule „Hermannschule“ ist die von FRÖ- BEL angestrebte enge Zusammenarbeit mit der Grundschule ideal umsetzbar. Gegen- seitige Besuche, ein enger pädagogischer Austausch sowie mögliche gemeinsame Pro- jekte ermöglichen einen reibungslosen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. 2.5 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft Die Einbindung von sowie der Austausch mit den Familien sind für die Bildung und Erzie- hung der Kinder von wesentlicher Bedeutung. Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit steht das gemeinsame Bemühen um die Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes. Ziel ist es, diese Zusammenarbeit in eine Erziehungspartnerschaft münden zu lassen, in der sich alle Beteiligten über die Belange der Kinder, der Familien und der Tagesein- richtung austauschen und kooperieren, die Bedeutsamkeit der beiden Lebenswelten (Familie und Kindertageseinrich- tung) anerkannt wird, die Verantwortung für die Förderung des Kindes von Familien und Kindertages- einrichtung wahrgenommen wird, die Beteiligten partnerschaftlich handeln, um eine individuelle Lernumgebung zu schaffen und eine individuelle Förderung zu ermöglichen. Im Sinne einer auf diese Art gestalteten Partnerschaft übernehmen Kindertageseinrich- tung und Familie gleichermaßen Verantwortung für die Bildung und Erziehung des Kin- des. Zu berücksichtigen ist hierbei selbstverständlich die Akzeptanz unterschiedlicher Wertvorstellungen, kultureller bzw. religiöser Vorstellungen und Lebensentwürfe. Neben den rechtlichen Vorgaben zur Beteiligung von Familien und Kindern an Entscheidungen der Einrichtung verstehen wir unter einer qualitativ hochwertigen pädagogischen Arbeit auch die entsprechende Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse von Familien und Kindern - beides bedingt sich. In der konkreten Zusammenarbeit mit Familien sind daher neben Elternabenden, Tür - und Angelgesprächen, gemeinsamen Ausflügen und Festen insbesondere folgende Ko- operationsangebote vorgesehen: Intensive Gespräche in der Eingewöhnungszeit, um das Kind und deren Familie und damit deren gelebte Familienkultur (Familienform, Sprache/n, Religion, Ge- wohnheiten etc.) und Lebenslage besser einschätzen und entsprechend darauf eingehen zu können. Regelmäßige Entwicklungsgespräche, die den Austausch und die fachliche Ein- schätzung des Entwicklungsstandes, der Interessen und Neigungen des Kindes sowie geplante Maßnahmen zu seiner Förderung zum Inhalt haben. Dies ge- schieht auf der Grundlage der Entwicklungs- und Bildungsdokumentationen und der Beobachtungen und Deutungen der Eltern. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 15 15 Die Einrichtung einer Lounge, welche die Familien zum Verweilen in der Kinder- tageseinrichtung und zum Austausch mit anderen Eltern einlädt. Die Einbindung und Beteiligung der Eltern an pädagogischen Aktivitäten wie Vorlesepatenschaften oder die Durchführung naturwissenschaftlicher Projekte. Transparenz der pädagogischen Arbeit durch Einladung zu Hospitationen und Besuchstagen sowie regelmäßige Information und Dokumentation pädagogi- scher Aktivitäten und Projekte. Die Beratung in erzieherischen Fragen rund um Themen wie Ernährung, Schla- fen, Interessen und Neigungen des Kindes. Themenbezogene Elternabende zur Elternbildung und zum Erfahrungsaustausch der Eltern untereinander. Die Beteiligung erfolgt darüber hinaus in Mitwirkungsgremien, die durch die jährliche Wahl der Elternvertretungen und Gesamtelternvertretungen (Elternbeirat) besetzt wer- den. Elternbeschwerden werden im Rahmen d es FRÖBEL -Beschwerdemanagements auf allen Ebenen zeitnah, verantwortungsbewusst und aufklärend bearbeitet und als Impuls zur Weiterentwicklung unserer Arbeit gewertet. 2.5.1 Gestaltung von Übergängen Eingewöhnung Während der Eingewöhnungszeit hat das Kind ausrei chend Gelegenheit, sich mit der neuen Umgebung, den dazugehörigen Personen in der Kindertageseinrichtung und ih- ren Abläufen vertraut zu machen. Auch die Familien bekommen während dieser Zeit die Möglichkeit, die Kindertageseinrichtung, die Strukturen und i hre Ansprechpersonen kennenzulernen. Eine Eingewöhnung ist dann gelungen, wenn das Kind Sicherheit und Vertrauen in seine neue Umgebung und zu seinen neuen Bezugspersonen entwickeln konnte. Auch für die Familien ist diese Zeit besonders wichtig, damit sie ihr Kind in verlässlichen Händen wissen und die pädagogischen Fachkräfte als kompetente und aussagefähige Ansprechpart- ner*innen für ihr Kind wahrnehmen. Ein konzeptionell begründetes Eingewöhnungskonzept, das sich entweder am Berliner oder Münchener Eingewöhnungsmodell orientiert, erleichtert bei uns diesen Übergang für alle Beteiligten. Alltägliche Übergänge Neben zeitlich begrenzten Übergängen gibt es zudem solche, die ein Kind jeden Tag durchlebt. Die morgendliche Trennung beim Bringen des Kindes muss genauso wie das Abholen professionell begleitet werden. Eine angenehme Atmosphäre, individuelle Ri- tuale und die Gelegenheit zum Austausch erleichtern diese Übergangssituation für Kin- der und Familien gleichermaßen. Übergänge im Haus Um Kindern auch bei Über gängen innerhalb eines Hauses Orientierung und Sicherheit zu geben, erhalten sie die Möglichkeit, sich allmählich an die bevorstehende Verände- rung zu gewöhnen. Gemeinsam mit der aktuellen Bezugsperson können sie die neue www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 16 16 Umgebung erschließen, Beziehungen z u den neuen pädagogischen Fachkräften auf- bauen und erste Kontakte zu neuen Spielpartner*innen knüpfen. Übergang in die Grundschule Auch der Übergang in die Grundschule wird von unseren Fachkräften kompetent vor- bereitet. Wenngleich die gesamte Zeit in der Kindertageseinrichtung als Schulvorberei- tung gilt, gewinnen Themen, die mit der Schule verbunden sind, im letzten Kindergarten- jahr an Bedeutung. Eine erfolgreiche Gestaltung des Übergangs zeichnet sich dadurch aus, dass es sowohl Angebote für die Kinder a ls auch für ihre Familien gibt. Die Kindertageseinrichtung ar- beitet eng mit der ortsansässigen Grundschule zusammen. Sie planen z. B. gemeinsame Elternabende, die Kinder haben die Gelegenheit, die Grundschule kennenzulernen und die zukünftigen Lehrer*innen besuchen die Kinder im Kindergarten. Obgleich die Neugier auf die Schule bei den meisten Kindern überwiegt, stellt der Austritt aus der Kindertageseinrichtung auch eine Trennung von Gewohntem und Liebgewon- nenem dar. Kindern diesen Abschied von Freundinnen und Freunden und von vertrau- ten erwachsenen Bezugspersonen zu erleichtern, ist ebenso Aufgabe im letzten Jahr. 2.6 Organisationsstruktur und qualitätssichernde Maßnahmen Durch den Einsatz verschiedener Verfahren wird die pädagogische Qualität von FRÖ- BEL-Einrichtungen stetig weiterentwickelt und gesichert. Das Team „Pädagogik und Qualitätsentwicklung“ in der FRÖBEL -Hauptgeschäftsstelle ist zentral verantwortlich für das Qualitätsmanagement bei FRÖBEL. Das Qualitätsmanagement umfasst folgende wesentliche Elemente bzw. Instrumente: Jährliche interne Evaluation der pädagogischen Arbeit in unseren Einrichtungen durch die Teams mit Hilfe der Arbeitsmaterialien zum Nationalen Kriterienkatalog (NKK) in Kindertageseinrichtungen. Systematische und regelmäßige Qualifizierung aller Fachberater*innen und aller Leitungskräfte in sogenannten FRÖBEL-Kursen zur Qualitätsentwicklung zu päda- gogischen Inhalten und systematischem Vorgehen in Qualitätsentwicklungspro- zessen mit dem Ziel nachhaltig beste Fachpraxis in unseren Einrichtungen sicher- zustellen. Durchführung externer Evaluationen durch unabhängige Evaluator*innen unter Anwendung der anerkannten Evaluationsinstrumente KRIPS-R, KES-R und HUGS. Jährliche Bearbeitung der Checklisten Hygiene und Sicherheit zur Wahrung der Vorgaben der Rahmenhygienepläne sowie regelmäßige Sicherheitsbegehun- gen. Durchführung regelmäßiger Qualitätszirkel zu zentralen pädagogischen The- men, aber insbesondere auch zu den Themenbereichen Kinderschutz, Sicher- heit, Hygiene und Datenschutz. Begleitung und Beratung der FRÖBEL-Einrichtungen durch qualifizierte Fachbe- rater*innen zur Unterstützung der Qualitätsentwicklungsprozesse, aber auch, um aktuelle Entwicklungen (z. B. neues Kinderschutzgesetz) zügig umzusetzen und www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 17 17 wesentliche Entwicklungen in einzelnen Bundesländern zu etablieren (z. B. ver- pflichtende externe Evaluation in Berlin). Systematische Fortbildung der pädagogischen Fachkräfte vor dem Hintergrund der gesetzten Qualitätsziele im Rahmen einer zentralen Qualitätsentwicklungs- strategie. Zentrales Beschwerdemanagement für Eltern sowie Mitarbeiter*innen, das ge- meinsam mit den Betriebsräten umgesetzt wird, um Verbesserungspotentiale zu erschließen. Befragung der Mitarbeiter*innen in einem zweijährigen Turnus und anschlie- ßende intensive Auswertung der Ergebnisse mit Leitung, Team und Eltern in allen Einrichtungen. Jährliche Elternbefragung mit anschließender Auswertung der Ergebnisse mit Leitung, Team und Eltern in allen Einrichtungen. 2.6.1 Interne Selbstevaluation Einen fachlichen Rahmen für die Qualitätsentwicklung und -sicherung bildet der Natio- nale Kriterienkatalog „Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (NKK; Tietze/Viernickel, 2016). In seinen Qualitätsbereichen wird beste Fachpraxis durch kon- krete Handlungsempfehlungen für pädagogische Fachkräfte beschrieben. Mittels der Checklisten des dazugehörigen Handbuchs „Pädagogische Qualität entwickeln“ (Tietze/Viernickel, 2016) schätzen die Teams ihre pädagogische Arbeit selbst ein. Durch diese regelmäßig durchgeführten internen Evaluationen wird verstärkt die Verantw or- tung und die fachliche Kompetenz des pädagogischen Personals unserer Kindertages- einrichtungen für die Sicherung der Qualität ihrer Arbeit betont. Mithilfe verschiedener Methodenbausteine des Handbuchs werden auf Basis der Ergebnisse Qualitätsentwick- lungsprozesse angestoßen, die in Zielvereinbarungen festgelegt und durch geplante Umsetzungsschritte ausgeführt werden. 2.6.2 Externe Evaluation FRÖBEL lässt als erster Träger deutschlandweit seine Kindertageseinrichtungen durch ei- nen kompetenten Partner extern evaluieren. In einem ersten Projektzeitraum von Okto- ber 2016 bis April 2021 werden die Einrichtungen von erfahrenen und geschulten Evalu- ator*innen der Institute EduCert GmbH und PädaQUIS gGmbH anhand der Krippen -, Kindergarten- bzw. Hort- und Ganztagsangebote-Skala (KRIPS-R, KES-R und HUGS) in ih- rer pädagogischen Arbeit eingeschätzt. Ziel ist es, das seit 2010 in Berlin bestehende Sys- tem einer verpflichtenden externen Evaluation im Fünf-Jahres-Zyklus auf alle FRÖBEL-Ein- richtungen auszuweiten. Damit stellt FRÖBEL sicher, dass der interne Blick auf die Qualität durch einen externen und objektivierten Blick ergänzt wird. Die ressourcenorientierten Rückmeldungen werden in den bestehenden Qualitätsentwicklungsprozess der Einrich- tungen integriert und durch die Fachbera tung inhaltlich unterstützt. So wird sicherge- stellt, dass vorhandene Qualität gesichert und Potenziale weiterentwickelt werden. Neue FRÖBEL-Einrichtungen werden systematisch in die bestehenden Strukturen inte- griert. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 18 18 2.6.3 Fachberatung Fachberater*innen sind ein e wichtige fest installierte Instanz innerhalb bei FRÖBEL. Sie sind an Entwicklungen des Trägers im Bereich des pädagogischen Profils und des Quali- tätsmanagements eng beteiligt und fungieren als Multiplikatoren dieser Maßnahmen. So stützen unsere Fachberatungen die Qualitätsentwicklung und -sicherung und die pä- dagogische Arbeit direkt vor Ort. Die Fachberatung bei FRÖBEL ist gekennzeichnet von einer hohen frühpädagogischen Fachkompetenz. Mit Zusatzqualifikationen aus den Be- reichen Beratung und Coaching bringen sie in verschiedenen Settings ihre Expertise ein. Vornehmliche Aufgabe der Fachberaterinnen und Fachberater ist es, die Fachkräfte in den Einrichtungen im Sinne eines kollegialen Beratungssystems zu stärken. Dieses syste- mische Beratungsangebot in engem Kontakt zu den Teams ermöglicht es, konkrete und auf die Bedürfnisse der Kindertageseinrichtung abgestimmte Unterstützungsleistungen zu erbringen. Durch die Arbeit mit den Teams an inhaltlichen Themen stellen die Fach- beratungen sicher, dass der pädagogisc he Orientierungsrahmen in den Einrichtungen von allen Beteiligten umgesetzt wird. Dienstrechtliche Eingriffe übernimmt die Fachbe- ratung bei FRÖBEL nicht. 2.6.4 Mitarbeiter*innenbefragung Die alle zwei Jahre stattfindende Mitarbeiter*innenbefragung ist als partizipatives Ele- ment fester Bestandteil des Systems der Qualitätsentwicklung und -sicherung. Sie stellt sicher, dass alle zu Wort kommen und an Entwicklungen beteiligt werden. Die Ergebnisse der Befragung geben wertvolle Rückmeldungen, aus denen sich durch kri tische Ausei- nandersetzungen Veränderungen entwickeln lassen, die wiederum als verbesserte Be- dingungen Mitarbeiter*innen zugutekommen. 2.6.5 Elternbefragung Eine regelmäßig stattfindende Elternbefragung ist als partizipatives Element fester Be- standteil des System s der Qualitätsentwicklung und -sicherung. Sie ergänzt damit als Strukturmoment den täglichen persönlichen Austausch zwischen Eltern und pädagogi- schen Fachkräften. Die Ergebnisse der Befragungen geben wertvolle Rückmeldungen, aus denen sich durch kritische Auseinandersetzungen Veränderungen entwickeln lassen, die allen Ak- teur*innen des Systems zugutekommen. Am Standort am Dahlweg wird einmal jährlich eine Elternbefragung mittels Fragebogen stattfinden. Eltern haben durch die Befragung die Möglichkeit, Feedback zu geben, ihre Bedarfe und Bedürfnisse fokussiert zu formu- lieren und so dem Grad ihrer Zufriedenheit und der Zufriedenheit ihres Kindes/ihrer Kinder Ausdruck zu verleihen. Selbstverständlich erfolgt die Auswertung in anonymisierter Form und Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. 2.6.6 Personalmanagement Die personelle Ausstattung unserer Kindertageseinrichtungen bezüglich Anzahl sowie Qualifikation der Fachkräfte und Leitungen richtet sich nach den jeweiligen landesge- setzlichen Vorgaben. Die Personalauswahl erfolgt dezentral für die jeweilige Kinderta- geseinrichtung. Den Bewerbungsgesprächen liegt ein einheitlicher Gesprächsleitfaden www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 19 19 zu Grunde, der die Zuverlässigkeit der Auswahlentscheidung unterstützt. Sowohl für pä- dagogische Fachkräfte als auch für Leitungskräfte gibt es Stellenbeschreibungen, die sie vor Beginn ihrer Tätigkeit in einer FRÖBEL-Einrichtung erhalten. Eine gute pädagogische Fachpraxis erfordert reflektiertes pädagogisches Handeln, die Auseinandersetzung mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die Vertiefung der eigenen berufsbezogenen Kompetenzen sowie die Weiterentwicklung professioneller Haltungen. Um unsere Fachkräfte darin zu unterstützen, bietet FRÖBEL über das FRÖBEL- Bildungswerk ein umfangreiches Qualifizierungsprogramm an. Individuelle berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungen, Teamfortbildungen, kontinu- ierlicher kollegialer Fachaustausch sowie die Möglichkeit von Zusatzaus bildungen und akademischen Berufsabschlüssen sind weitere wesentliche Elemente unseres Personal- entwicklungskonzepts. Ebenfalls können Fachkräfte in anderen FRÖBEL -Einrichtungen hospitieren und sich in regionalen Arbeitskreisen zu pädagogischen Fragestellun gen austauschen. Eine besondere Möglichkeit zur Fachkräftequalifizierung wurde mithilfe ei- nes Konzepts von Fach- und Führungskarrieren realisiert, das eine Karrieremöglichkeit bei FRÖBEL darstellt. Für sämtliche Fort- und Weiterbildungsaktivitäten unserer Mitarbeiter*innen besteht ein tariflich verankertes Recht auf Freistellung von der Arbeit für den Besuch dieser Veran- staltungen mit einem Umfang von mindestens drei Arbeitstagen pro Jahr. Schließtage im Zuge der Fortbildungsinitiative des FRÖBEL -Curriculums ermöglichen den Teams ge- meinsames Diskutieren, Reflektieren und Verständigen. FRÖBEL -interne Fortbildungen sind für unsere Mitarbeiter*innen kostenlos. Neben Fortbildungen gehören zu den systematisch genutzten Instrumenten der Perso- nalführung und -entwicklung: Strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Regelmäßig stattfindende Teamberatungen Jährliches Personalentwicklungsgespräch Fachtage Einrichtungsleitungen sind bei FRÖBEL Führungskräfte und werden auf die Tätigkeit vor- bereitet und unterstützt. Sie arbeiten effizient und auf den Standort abgestimmt mit ei- nem eigenen Jahresbudget. Die Leitung arbeitet nach einem transparenten Leitungs- konzept, für das unser Führungsleitbild (siehe Beilage FRÖBEL -Leitbild) Rahmen und Ori- entierung bietet. Die Leitungen werden zudem durch regelmäßigen Austausch unter- stützt: Monatliche Besprechungen aller Leitungskräfte mit der Geschäftsleitung und Fachberatung Individuelle Besprechungen der Leitung mit der Geschäftsleitung Regelmäßige Beratung, Begleitung und Unterstützung durch Fachberatung www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 20 20 Spezielle Fortbildungsangebote und Trainingsmaßnahmen Darüber hinaus steht jeder Leitung im Rahmen der Wirtschaftsplanung ein Jahresbudget für Supervision zur Verfügung. FRÖBEL bietet pädagogischen Fachkräften die M öglich- keit, bei Fachfragen direkt, vertraulich und unbürokratisch ein Coaching wahrzuneh- men. Dazu wurde bei der vom FRÖBEL e.V. getragenen Erziehungs - und Familienbera- tungsstelle CONRAT das „FRÖBEL-Fon“ eingerichtet. 2.6.7 Kinderschutz Das Wohl und der Schutz der Kinder ist in unseren Einrichtungen oberstes Gebot und ist im FRÖBEL -Kinderschutzkonzept „Kinder schützen – Eltern unterstützen – Erzieherinnen und Erzieher stärken“ festgeschrieben. Das FRÖBEL-Kinderschutzkonzept wurde erstma- lig 2008/2009 entwickelt und ist mit dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes 2012 erweitert worden. Grundsätzlich werden drei Bereiche erfasst: ▲ Das gesetzlich vorgeschriebene Kinderschutzverfahren bei Kinderschutzfällen nach § 8a – Reaktion auf Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung außerhalb der Einrichtung: Hierzu arbeitet ein internes Kinderschutznetzwerk mit verantwortli- chen Kinderschutzbeauftragten und intern ausgebildeten Fachkräften vor Ort in den Regionen. Der Ablauf und die Dokumentation sind verbindlich geregelt. ▲ Der institutionelle Kinderschutz – das Vorgehen, wenn die Kindeswohlgefährdung vermutlich von Mitarbeiter*innen an den zu betreuenden Kindern ausgeht. Grundlegend sind dabei die gesetzlich vor geschriebenen Voraussetzungen (er- weitertes Führungszeugnis) sowie die bei FRÖBEL zusätzlich gültigen Maßnahmen wie der Handlungsrahmen bzw. die „Persönliche Erklärung zum Kinderschutz“. Darüber hinaus sind vorrangig die präventiven Maßnahmen, auch in Verbindung mit dem FRÖBEL-Curriculum und der Umsetzung des Leitbildes und der Rahmen- konzeption, umzusetzen. Das Ablaufverfahren im Falle einer vermutlichen Kinder- schutzproblematik, ausgehend von Mitarbeiter*innen, steht in Verbindung mit dem professionellen Umgang mit diesbezüglichen Elternbeschwerden und akti- viert in der Regel das Krisenmanagement von FRÖBEL. ▲ Das Sexualpädagogische Konzept in Kindertagesstätten (sowie in anderen Berei- chen der „Hilfen zur Erziehung“, insbesondere für die Tagesgruppe und die Wohn- gruppe) und der Umgang mit sexuellen Übergriffen unter Kindern. Ein FRÖBEL-Kinderschutzordner dient als Nachschlagewerk und Orientierungshilfe. Dort sind die Verantwortlichkeiten, die Verfahrensabläufe und die Dokumentation sowie ggf. die Meldung an das zuständige Jugendamt verbindlich geregelt. Bei Anzeichen einer möglichen Kindeswohlgefährdung bei von FRÖBEL betreuten Kindern und Familien er- folgt eine Risikoabschätzung unter Hinzuziehung der internen regionalen FRÖBEL-Kinder- schutzfachkräfte und ggf. der zentralen Kinderschutzkoordinatorin sowie externer Fach- stellen vor Ort. Kinderschutz heißt auch, dass selbstverständlich gewaltfrei mit den uns anvertrauten Kin- dern umgegangen wird. In einem gemeinsamen Fachaustausch und dem kontinuierlich geführten Reflexionsprozess im Team werden Haltung sowie die Wirkung von Worten und www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 21 21 Handlungen geprüft. Dieser fest installierte Teamprozess stellt sicher, dass sich alle Mitar- beiter*innen der Thematik sowie ihrer Verantwortung bewusst sind und sich nicht nur aus akutem Anlass damit auseinandersetzen. Beschwerden im Rahmen des Kinderschutzes werden vertrauensvoll, verantwortlich und immer mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandelt. Ziel ist es, jederzeit den Schutz der Kin- der zu gewährleisten, Missstände schnellstmöglich abzubauen und in der Konsequenz präventiv zu wirken. Vor diesem Hintergrund wurde in Nordrhein-Westfalen der Bereich Kinderschutz mit einer eigenen Stelle ausgeprägt. Als Kinderschutzbeauftragte ist Frau Carmen Breitsch zentrale Ansprechpartnerin für alle FRÖBEL-Kindergärten. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 22 22 3 Finanzmanagement Das Finanzmanagement für die geplante Einrichtung wird in enger Absprache zwischen der regionalen Geschäftsleitung und der Controlling-Abteilung sowie der Buchhaltung von FRÖBEL in der Hauptgeschäftsstelle in Berlin durchgeführt. Über ein monatliches Budgetcontrolling, Berichtswesen und eine Liquiditätsplanung ist eine solide kaufmänni- sche Führung gewährleistet. Der FRÖBEL-Haustarifvertrag FRÖBEL bietet als Arbeitgeber attraktive Leistungen, die eine Tätigkeit bei FRÖBEL für viele Bewerber*innen interessant gestalten. Hierzu gehört der im November 2009 mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) abgeschlossene Haustarifvertrag, der die arbeitsvertraglichen Bedingungen für alle Beschäftigten bei FRÖBEL regelt. Betriebli- che Altersversorgung, Jahresarbeitszeitkonten, Regelunge n zur Höhergruppierung auf der Grundlage einer fachlichen Qualifikation (Fort - und Weiterbildung) sowie die Zah- lung eines Mindestlohns auch für Hilfs - und Wirtschaftskräfte sind nur einige Eckpunkte dieses Tarifvertrags. Die Eingruppierung des Personals erfolgt gemäß der Position und der Qualifikation. Um eine Kontinuität in der Betreuung zu gewährleisten und dem Personal eine langfristige Perspektive zu bieten, schließt FRÖBEL vor allem unbefristete Arbeitsver- träge ab. Ein Stufenaufstieg ist über den Besuch von Fort- und Weiterbildungen möglich, für die entsprechend Fortbildungspunkte (FP) zuerkannt werden. Einen Einblick in die aktuelle Entgelttabelle für pädagogisches und technisches Personal des Haustarifvertrages von FRÖBEL mit Gültigkeit ab 01. Juli 2018 (in EUR) befin det sich im Anhang (siehe 4.1 FRÖBEL-Haustarifvertrag). Weitere Leistungsmerkmale des Hausta- rifvertrages haben wir in einem Leporello zusammengefasst, welches Sie als Anlage zu dieser Interessenbekundung erhalten. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 23 23 4 Finanzierung Als frei gemeinnütziger Träger bestätigt FRÖBEL im Falle einer positiven Trägerschaftsent- scheidung den im Kinderbildungsgesetz verankerten Trägeranteil an den entstehenden Betriebskosten in Höhe von 9 Prozent. FRÖBEL erklärt, die erforderlichen Mittel für die Ansc haffung von Möblierung und Spiel- material des neuen Kindergartens aus Eigenmitteln bereitzustellen. Sofern zum Zeitpunkt der angedachten Eröffnung des Kindergartens ein Fördermittelprogramm für die Aus- stattung des Kindergartens erreichbar ist, wird FRÖBEL einen Antrag auf investive Förder- mittel stellen, um den Anteil der Eigenfinanzierung zu reduzieren. Die Refinanzierung des Trägeranteils erfolgt durch die anrechenbaren Eigenleistungen als auch durch Spenden. Die Kostenanteile für Verwaltung und Overhead entsprechen den im Kinderbildungsgesetz festgeschriebenen Maximalwerten. Sofern die Stadt Müns- ter der Bereitstellung von Belegplätzen an Unternehmen im Rahmen der besseren Ver- einbarkeit von Familie und Beruf positiv gegenüber steht, so stünden dem Kindergarten weitere finanzielle Mittel zur Verfügung, die in die weit ere Ausprägung von Bildungs- schwerpunkten investiert werden können. Zur Refinanzierung der Frischküche erhebt FRÖBEL ein Essensgeld welches pro Kind rund 60 Euro im Monat beträgt. Hinzu kommen Einnahmen für Verpflegung von eigenen Beschäftigten. Das Angebot einer Frischküche ist in allen von FRÖBEL neu eröffneten Kindertageseinrichtungen fester Bestandteil und Teil einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung. FRÖBEL ist bekannt, dass eine Vorplanung des Gebäudes vorliegt. Diese Vorplanung wird anerkannt. Im Falle einer positiven Trägerschaftsentscheidung steht FRÖBEL zur ge- meinsamen Finalisierung der Baupläne zur Verfügung. FRÖBEL hat allein in den letzten zwei Jahren elf neue Kindergärten eröffnet und verfügt über ein hohes Maß an Erfah- rung. Unsere hauseigenen Architekten unterstützen das Planungsbüro Terhalle daher fundiert und praxisnah. FRÖBEL steht für diese Trägerschaft als Mieter der Immobilien zur Verfügung. Ferner ist die Annahme, dass die geplanten Raumgrößen den durch das Kinderbildungsgesetz refinanzierten Werten entsprechen und als Planungsgrundlage dienen. Sofern eine Überschreitung der refinanzierten Mietflächen bzw. Quadratmeter- mieter vorliegt, geht FRÖBEL davon aus, dass die entstehenden Mehrkosten durch eine kommunale Sonderförderung ausgeglichen werden. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 24 24 4.1 FRÖBEL-Haustarifvertrag *) Bezogen auf das jeweilige Landesmodell - Tätigkeitsvergütung einschließlich Freistellung für die Ausbildung Gruppe Stellenbezeichnung Stufe A Stufe B Stufe C Stufe D Stufe E Stufe F 1 Jahr 4Jahre 5 Jahre 5 Jahre 3 Jahre Einstieg 3 FP 9 FP 15 FP 15 FP 9 FP P10 Kindergartenleitung mehr als 17 Mitarbeiterinnen (VbE)3.649,86 3.775,57 3.901,30 4.027,01 4.152,73 4.296,42 P9 Kindergartenleitung bis 17 Mitarbeiterinnen (VbE) 3.272,71 3.398,42 3.524,16 3.649,86 3.775,57 3.919,28 P8 Kindergartenleitung bis 8 Mitarbeiterinnen (VbE) 3.142,93 3.268,62 3.394,36 3.520,08 3.645,78 3.789,48 P7 Koordinatorin 2.895,56 3.021,27 3.147,00 3.272,71 3.398,42 3.542,12 Erzieherin mit besonderen Aufgaben/Multiplikatorin mit abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum - 2.921,48 3.047,21 3.172,93 3.298,62 3.442,33 Erzieherin mit besonderen Aufgaben/Multiplikatorin 2.765,77 2.891,48 3.017,21 3.142,93 3.268,62 3.412,33 Erzieherin im Regeldienst mit Zusatzqualifikation und abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum - 2.839,04 2.964,74 3.090,47 3.216,19 3.359,88 Erzieherin im Regeldienst 2.683,31 2.809,04 2.934,74 3.060,47 3.186,19 3.329,88 Erzieherin im Regeldienst mit abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum - 2.778,59 2.904,31 3.030,02 3.155,74 3.299,45 Erzieherin im Regeldienst 2.622,86 2.748,59 2.874,31 3.000,02 3.125,74 3.269,45 Erziehungshelferin/Kinderpflegerin mit abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum - 2.485,55 2.611,28 2.736,99 2.862,70 3.006,39 Erziehungshelferin/Kinderpflegerin 2.329,84 2.455,55 2.581,28 2.706,99 2.832,70 2.976,39 P2 Berufsbegleitende Ausbildung "PiA-Modell" *) 1.093,29 1.201,30 entfällt entfällt entfällt entfällt P1 Erziehungshelferin ohne Ausbildung 1.822,89 1.948,60 entfällt entfällt entfällt entfällt P4 P3 Beschäftigungszeit: Pädagogischer Bereich P6 P5 1 Jahr 4 Jahre 5 Jahre 5 Jahre 3 Jahre Einstieg 1 FP 4 FP 4 FP 4 FP 3 FP T4 Küchenleitung ab 5 Regel-Beschäftigten 2.197,05 2.322,77 2.448,47 2.574,19 2.699,92 2.843,62 T3 Köchin/ technische Koordinatorin 2.137,17 2.262,91 2.388,62 2.514,32 2.640,05 2.783,75 T2 Wirtschaftsdienst/Haushandwerkerin/Reinigerin 1.646,89 1.709,76 1.772,60 1.835,46 1.961,18 2.104,89 T1 Ungelernte Reinigungskräfte/Hauswirtschaftshelferin 1.623,93 entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Beschäftigungszeit: Technischer Bereich www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte am Dahlweg | 02.10.2018 25 25 5 Referenzliste Berlin Herr Sven Nachmann Abteilungsleitung Jugend und Familie, Senatsverwaltung Bildung, Wissenschaft und Forschung Stadt Berlin, Tel. 030 - 90 22 75 503 Hamburg Herr Dr. Dirk Bange Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz Freie und Hansestadt Hamburg, Tel. 040 - 428 63 2438 Bonn und Rheinland Frau Carolin Krause Dezernentin Dezernat für Soziales, Bildung und Gesundheit der Bundesstadt Bonn Tel. 0228 – 77 2030 Leipzig Herr Dr. Nicolas Tsapos Jugendamt Stadt Leipzig, Tel. 0341 – 1234683 München Frau Dr. Susanne Herrmann Leitung Abteilung KITA, Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München, Tel. 089 – 239 84440
Anlage 6.2_Konzept_Global Education
57307 Zeichen
Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 1 von 15 Die Einrichtungen des pme Familienservice Konzept für die Betreuung in unseren Kindertageseinrichtungen von 0-6 Jahren Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 2 von 15 Die Einrichtungen der Global Education – pme Familienservice Gruppe Konzept für die Betreuung in unseren Kindertageseinrichtungen von 0 bis 6 Jahren Vorwort Dieses Rahmenkonzept stellt die Überlegungen und Planungen des Trägers Global Education (Teil von pme Familienservice) dar. Unsere pädagogischen Teams, die vor Ort in unseren Kindertagesstätten tätig sind, greifen dieses Konzept auf, um es in einem kontinuierlichen Prozess den lokalen Gegebenheiten anzupassen, weiterzuentwickeln und gezielt eigene Schwerpunkte zu setzen. Bei uns steht das Kind im Mittelpunkt. In unserer pädagogischen Arbeit bieten wir allen Kindern viel Raum für Kreativität und Fantasie. Die Raumgestaltung und der Tagesablauf orientieren sich an den Bedürfnissen sowohl der Gruppe als auch der einzelnen Kinder. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Familien ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Alle tragen zum Wohl des Kindes bei und bringen gemeinsam ihre Kompetenzen ein, um jedem Kind die besten Entwicklungschancen zu geben. Wir freuen uns, wenn wir Kinder und ihre Familien ein Stück auf dem Lebensweg begleiten dürfen, und möchten mit dem vorliegenden Konzept unsere pädagogische Grundhaltung näherbringen. Stand: August 2018 Inhalt Vorstellung des Trägers und Entstehung der Einrichtungen ............................................. 3 Allgemeines Selbstverständnis und unser Bild vom Kind ................................................. 3 Beschreibung der Rahmenbedingungen ........................................................................... 4 Öffnungszeiten und Betreuungsmodelle .................................................................................. 4 Raumkonzept ..................................................................................................................... 5 Pädagogisches Fachteam ...................................................................................................... 5 Gesunde Ernährung der Kinder ............................................................................................. 5 Ziele und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit .......................................................... 6 Beteiligungsverfahren für Kinder – ein Grundrecht ................................................................... 6 Inklusive Bildung ................................................................................................................ 7 Eingewöhnung der Kinder ..................................................................................................... 8 Bildungsziele ...................................................................................................................... 8 Bildungsschwerpunkte ....................................................................................................... 10 Qualitätssicherung ............................................................................................................ 11 Unser Kinderschutzauftrag ................................................................................................. 11 Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Familien .......................................................... 12 Bedarfserhebung und Mitwirkung von Familien ...................................................................... 13 Entwicklungsbegleitung und Dokumentation: „BeDo“ ............................................................. 13 Beschwerdeverfahren für Kinder und Sorgeberechtigte ........................................................... 13 Literatur ........................................................................................................................ 14 Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 3 von 15 Vorstellung des Trägers und Entstehung der Einrichtungen Der pme Familienservice beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ und sieht es als eine seiner Kernaufgaben, die Lebenssituation von berufstätigen Eltern und ihren Kindern zu erleichtern. Hierbei arbeiten wir mit Unternehmen und Institutionen zusammen, die durch Aktivitäten im Bereich Work-Life-Balance ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen möchten. Seit unserer Entstehung im Jahr 1991 haben wir unser Netzwerk kontinuierlich ausgebaut. Die pme Familienservice Gruppe ist an mehr als 30 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien vertreten und betreibt über 60 betriebsnahe Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Kindertagesstätten des pme Familienservice stellen einen innovativen Beitrag für die Kinderbetreuungslandschaft in den einzelnen Regionen dar. Ende 1999 haben wir mit Unterstützung der Commerzbank in Frankfurt „Kids & Co. Back-up“ eröffnet – Europas erste Back- up-Einrichtung zur Betreuung von Kindern im Alter von acht Wochen bis ca. 12 Jahren in Ausnahmefällen. Inzwischen hat sich der pme Familienservice als Träger von betriebsnahen, bedarfsorientierten sowie öffentlich geförderten Kinderbetreuungseinrichtungen etabliert. Heute betreiben wir über 60 Einrichtungen in ganz Deutschland – Kindergärten, Kinderkrippen, Back-up- Einrichtungen, Familienkrippen und Schülerbetreuungen. Die Global-Education-Einrichtungen der pme Familienservice Gruppe sind speziell auf öffentlich zugängliche, institutionelle Kinderbetreuung ausgerichtet. Der Standort Münster des pme Familienservice betreibt zwei Regeleinrichtungen, welche beide durch das KiBiz finanziert werden. Sowohl die sechsgruppige Einrichtung Kids World im Kreis Gütersloh, als auch die viergruppige (eine fünfte Gruppe startet 2019) Einrichtung Kita Ideenreich haben ein erweiteretes Öffnungszeitenkonzept. Dieses wird durch eine Unternehmensbeteiligung refinanziert. In Münster und Gütersloh betreiben wir des Weiteren Einrichtungen für den Ausnahmefall, sogenannte Back-up Center. Hier werden Kinder bei Bedarf betreut, wenn die Regelbetreuung ausfällt (Unternehmensgebunden). Allgemeines Selbstverständnis und unser Bild vom Kind Zufriedene Kinder bedeuten zufriedene Mütter und Väter – dies gilt auch im Umkehrschluss. In unseren Kinderbetreuuungseinrichtungen stehen die Bedürfnisse von Eltern und ihrer Kinder im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, dass Eltern mit gutem Gewissen ihrer Arbeit nachgehen können und ihre Kinder bestens betreut wissen. Wir orientieren uns inhaltlich und strukturell an den Bedingungen eines modernen Familien- und Arbeitslebens und verstehen uns als Dienstleister, der lebendige, zuverlässige und nachhaltige Bildungsorte für Kinder schafft. Das vorliegende pädagogische Konzept der Kindertageseinrichtungen knüpft an die Ergebnisse der Nationalen Qualitätsinitiative (NQI) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) an (Tietze/Viernickel 2002). Die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse der Krippenforschung, der Gleichaltrigenforschung und der Hirnforschung (vgl. Beller 1995; Dornes 1993; Schneider/Wüstenberg 1996; Singer 2004) sowie die nationale und internationale Diskussion zum Thema „Häuser für Kinder und Familien“, ausgelöst von den in Großbritannien gegründeten Einrichtungen zur frühkindlichen Erziehung „Early Excellence Centers“ (vgl. Hebenstreit-Müller 2003; Seehausen 2004) gehen in dieses Konzept ein. Unser Verständnis von Kleinstkind- und Elementarpädagogik geht von einem grundsätzlichen Bild vom Kind aus, bei dem Kinder heranwachsende Menschen und von Geburt an eigenständige Persönlichkeiten sind, die als „Akteure ihrer Entwicklung“ zu respektieren sind. Die Säuglings- und Kleinkindforschung der letzten Jahrzehnte hat deutlich gemacht, dass jedes Kind mit einer Vielzahl an Kompetenzen und Bedürfnissen auf die Welt kommt. Kinder sind fähig, mit dem Rückhalt einer Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 4 von 15 Bezugsperson eigenaktiv die Welt mit allen Sinnen zu entdecken und zu erkunden. Sie eignen sich dabei Wissen an, das ihr Weltbild tagtäglich komplexer werden lässt. Wir verstehen Bildung und Erziehung als einen Prozess, bei dem die Erwachsenen die Kinder auf ihrem jeweiligen Entwicklungsweg begleiten, unterstützen und motivieren, ihnen Lob und Anerkennung geben und sie in ihren „Stärken stärken“. Der Erwachsene sieht sich als aufmerksamer, wacher Begleiter des Kindes und seiner Entwicklungsprozesse. Er ist nicht aktiv eingreifender Förderer der Entwicklung, sondern seine innere Haltung ist geprägt von Respekt und Achtsamkeit gegenüber der Eigenständigkeit seiner Mitmenschen. In unserer täglichen Arbeit respektieren wir die Autonomie und Individualität des Kindes und unterstützen den Entwicklungsprozess, indem wir emotionale Sicherheit, Geborgenheit und Schutz bieten und die Umgebung und die Tagesstruktur so gestalten, dass ein ganzheitliches Lernen und ein Einfinden in die soziale Welt ermöglicht wird. Wir beobachten und erkennen die individuellen Lern- und Entwicklungsthemen des einzelnen Kindes und knüpfen in der pädagogischen Arbeit daran an. Die autonome Bewegungsentwicklung, das freie Spiel und die beziehungsvolle, kooperative Pflege sind Grundthemen der Pikler/Hengstenberg-Pädagogik und wesentliche Elemente in unserem Verständnis des Bildes vom Kind. Sie prägen den Umgang mit dem einzelnen Kind. (Kleinst-)Kinder lernen permanent mit all ihren Sinnen durch Imitation, Beobachtung, Zuhören und auch durch Ruhephasen. Wichtig ist ein geregelter Tagesablauf, der Freiräume zum aktiven Erkunden zulässt, Entwicklungsanreize gibt und nötige Ruhephasen bietet, damit die vielen Erlebnisse und Eindrücke verarbeitet werden können. Jedes Kind folgt seinem eigenen Entwicklungsplan. Diese Selbstbildungsprozesse unterliegen dem individuellen Tempo und orientieren sich an kindlichen Interessen. Kinder sind Forscher und Gestalter ihrer Lebenswelt. Deshalb brauchen sie · die Möglichkeit, mit allen Sinnen die Welt zu erfahren und begreifen zu können, · eine Welt, die ihnen ganzheitliche Erfahrungen ermöglicht, · Spiel- und Bewegungsräume, die sie in ihrer Tätigkeit und Fantasie anregen und ihnen Herausforderungen und gleichzeitig Schutz bieten, · Zeit zum Einfinden in neue Situationen, Zeit für Übergänge, Zeit für individuelle Lernerfahrungen, Zeit zum eigenständigen Ausprobieren und Zeit für Zuneigung, Ruhe und Pflege, · andere Kinder, mit denen sie auf Entdeckungsreise gehen, an denen sie sich messen und denen sie helfen können und · Erwachsene, die auf die Signale der Kinder im Dialog eingehen, sich Zeit nehmen und Halt und Orientierung bieten. Beschreibung der Rahmenbedingungen Die beschriebenen Rahmenbedingungen gelten grundsätzlich für alle unsere Einrichtungen. Lokale Unterschiede ergeben sich durch Vorgaben und Richtlinien der Kommunen. Öffnungszeiten und Betreuungsmodelle Die Global Education bietet den Eltern nach Möglichkeit eine bedarfsorientierte Kinderbetreuung an. Die Öffnungs- und Schließzeiten der Einrichtungen richten sich nach den regionalen Vorgaben und nach Möglichkeit an den Bedürfnissen der Eltern. Wir bieten eine „Flexizeit“ an, d.h. Eltern können bei ungeplantem Betreuungsbedarf, der über die regulär gebuchten Zeiten hinaus geht, kurzfristig Entlastung erfahren. Unsere Personalplanung und pädagogischen Konzepte unterstützen eine lange Öffnungszeit. Mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage und der regional festgelegten Schließzeiten (20 Schließtage in vier Perioden) wird die Einrichtung ganzjährig geöffnet sein. In den Einrichtungen der Global Education können Kinder im Alter von ca. einem Jahr bis zum Schuleintritt ganztags betreut werden, wobei auf eine ausgewogene Altersmischung geachtet wird. Die Global Education legt besonderen Wert auf einen positiven Übergang zu weiterführenden Betreuungslösungen. Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 5 von 15 Raumkonzept Jede Einrichtung der Global Education verfügt über ein individuelles Raumkonzept, das sich an den Bedarfen der jeweiligen Altersgruppe orientiert. Räume als „dritter Erzieher“ haben eine große Bedeutung für die Entwicklung der Kinder und müssen vor allem für Kinder, die sich ganztags in Kitas aufhalten, eine Reihe von Funktionen bereithalten. Wir konzipieren flexible Raumkonzepte, die sich an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder anpassen und den nötigen Sicherheitsstandards gerecht werden. Hierbei arbeiten wir mit den Jugendämtern und pädagogischen Fachberaterinnen und Fachberatern, mit Unfallkassen und Feuerwehren zusammen. Pädagogisches Fachteam Bei der Personalauswahl achten wir auf ein hohes Ausbildungsniveau und auf einschlägige pädagogische Erfahrung. Wertgelegt wird auf eine hohe Bildungsorientierung und Motivation in Bezug auf lebenslanges Lernen. Die Leitung der Einrichtung wird von einer pädagogischen Fachkraft (nach Möglichkeit mit Studienabschluss) übernommen. Für fachliche Fragen steht eine Fachberatung zur Verfügung. Wir verstehen uns als Lern- und Lehrbetrieb und ermöglichen eine Vielzahl von Praktika und berufsbegleitende pädagogische Ausbildungen. Wir möchten das in unserem Leitbild verankerte Ziel von Vielfältigkeit/Diversity in unserer Mitarbeiterschaft auch fördern. Da wir auch als Arbeitgeber Vorbild sein möchten, ist es für Einrichtungen der Global Education selbstverständlich, im Rahmen von Selbstevaluationsprozessen die Qualität der Arbeitspraxis zu überprüfen. Wir geben unseren Fachkräften · Zeit für kollegialen Erfahrungsaustausch, · Verfügungszeit zur Kooperation mit Eltern und mit anderen Einrichtungen, · flexible Arbeitszeiten für eigene Interessen und die familiäre Lebenssituation, · Beratungs- und Fortbildungsmöglichkeiten und · Zeit zur Beteiligung an Forschungsprojekten. · Eine Personalentwicklung –begleitung hat in der Gesamtorganisation einen hohen Stellenwert. Festlegungen und Dokumente für die Fortbildungsteilnahme, für Mitarbeitergespräche, für Fachsupervision, für soziale Betreuung und Lebensphasenorientierung stehen allen Führungskräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserem pme Familienservice –Wikipedia zur Verfügung. Eine Ausstattung der Einrichtungen mit ausreichenden Personalstunden wird auf der Basis einer Kalkulation hergestellt, die eine Ausfallquote durch Krankheit, Urlaub und Fortbildung berücksichtigt. Dabei werden im Personalgerüst Springerstunden ausgewiesen, die in der Personalplanung und –einstellung berücksichtigt werden. Die Einrichtungsleitung und Kolleginnen und Kollegen vernetzen sich innerhalb der Kommune und nehmen an Fachgremien und Arbeitsgemeinschaften teil. Unser Leitbild („unsere Gene“) berücksichtigt die Werte Herz und Verstand, Flexibilität, Respekt, Weiterentwicklung, Vielfältigkeit, Vertrauen und Profssionalität. Eine Übesicht befindet sich am Ende der Konzeption. Gesunde Ernährung der Kinder Essen ist für uns mehr als Nahrungsaufnahme. Essen bedeutet für uns Gemeinsamkeit, Wohlbefinden und Austausch. Deshalb nehmen wir unsere Mahlzeiten gemeinsam ein, richten sie bei Bedarf jedoch an den individuellen Zeiten und Bedürfnisse der Kinder aus. In unseren Einrichtungen legen wir großen Wert auf eine gesunde, kindgerechte, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung. Wir setzen uns für eine Errichtung einer Kochküche ein, um frisch und selbständig für die Kinder unserer Einrichtungen zu kochen. Neben dem Mittagessen versorgen wir alle Kinder mit Frühstück und einem Snack am Nachmittag. Dies dient auch der besseren Vereinabrkeit von Beruf und Privatleben. Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 6 von 15 Ziele und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit Die Einrichtungen der Global Education möchten als außerfamiliäres System das Heranwachsen in der Familie ergänzen. Aufgabe der Einrichtung ist es, den Kindern neue, vielfältige Erfahrungen außerhalb der Familie zu ermöglichen. In der Kommunikation und im Zusammenleben in einer Kindergruppe sollen die Kinder emotionale Sicherheit erhalten, Anregungen für die Auseinandersetzung mit der Umwelt erleben und altersgemäße Erfahrungsräume für ihre Entwicklung kennenlernen. Klare zeitliche Strukturen und räumliche Vielfalt unterstützen diesen Prozess. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen den Kindern als zuverlässige und kontinuierlich tätige Bezugspersonen zur Seite. Geborgenheit und Orientierungshilfen stehen im Vordergrund des Umgangs mit dem Kind. In Erziehungspartnerschaft mit den Eltern wollen wir die Persönlichkeit des Kindes fördern, mit ihm seine Umgebung für selbstständige Betätigungsmöglichkeiten vorbereiten. Das Kind wird unterstützt, eine fröhliche und an seiner Umwelt interessierte Person zu werden, die lernt, in der Gruppe mit anderen Kindern zu spielen, seine Umwelt zu entdecken und Verantwortung zu übernehmen. In den Einrichtungen der Global Education werden Kinder mit Beeinträchtigungen oder mit speziellem Förderbedarf im Rahmen von Einzelintegrationsmaßnahmen in den pädagogischen Alltag integriert. Die Einrichtungen der Global Education arbeiten im Rahmen des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII zum Wohle des Kindes mit den Sorgeberechtigten und gegebenenfalls mit den örtlichen öffentlichen Behörden zusammen, um einem begründeten Verdacht auf Kindeswohlgefährdung bestmöglich zu begegnen. Die pme Familienservice Gruppe verfügt über ausgebildete Kinderschutzfachkräfte und jede Einrichtung über eigene Kinderschutzbeauftragte. Beteiligungsverfahren für Kinder – ein Grundrecht Die aktive Teilhabe der Kinder an allen sie betreffenden Abläufen ist konzeptionelles Gestaltungsmerkmal in unseren Kindertagesstätten. Jedes Kind erhält die Möglichkeit, Eigenverantwortung zu übernehmen und eigene Aktivitäten zu gestalten, soweit sich dies mit seinem Wohl und dem der Gruppe vereinbaren lässt. Je jünger Kinder sind, desto weniger können sie selbst Beteiligungsrechte einfordern. Umso größer ist die Verantwortung der Erwachsenen, Kindern Partizipation zu ermöglichen. Eine partizipative Grundhaltung unserer pädagogischen Fachkräfte zeigt sich darin, dass Kinder in die Gestaltung des Lebens in der Einrichtung eingebunden werden. Wir begegnen den Kindern mit einer zugewandten und interessierten Haltung, hören ihnen zu und nehmen sie als Individuen mit spezifischen Bedürfnissen und Rechten ernst. Wir achten · die Selbstbestimmungsrechte der Kinder, insbesondere das Recht auf körperliche Selbstbestimmung, · die Grundbedürfnisse der Kinder, · das Recht des Kindes auf freie Meinungsäußerung, · das Recht des Kindes, als Individuum gesehen zu werden, und · das Recht des Kindes auf die Wahl seiner Kontaktpersonen. Erste Partizipationserfahrungen können Kleinstkinder machen, wenn sie in alltäglichen Situationen erleben, dass sie mit ihren Signalen und Bedürfnissen wahrgenommen und respektiert werden, zum Beispiel beim Essen, Schlafen und Anziehen. Die Teilhabe und Mitgestaltung an Entscheidungen und Abläufen reicht vom täglichen Tisch decken über die Gestaltung der Räume bis zur Mitsprache an Regeln im pädagogischen Gruppenalltag. Kinder werden dabei unterstützt, ihre Bedürfnisse und Wünsche auszudrücken – bzw. je nach Alter der Kinder müssen diese sensibel von den Fachkräften „erfragt“ und beobachtet werden. Babys benötigen aufgrund der noch fehlenden verbalen Fähigkeiten eine individuellere Prozessbegleitung. Unser pädagogisches Personal verfügt über ein hohes Maß an Feinfühligkeit, um die nonverbalen Mitteilungen der Kleinstkinder wahrzunehmen, richtig zu interpretieren und angemessen zu reagieren. Hierfür werden unsere Fachkräfte auch in entsprechenden Seminaren zu „Feinzeichen“ geschult. Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 7 von 15 Durch die Methode der Projektarbeit werden Themen und Vorhaben für den Alltag gemeinsam mit den Kindern ausgehandelt, entschieden, geplant und bearbeitet. Im Rahmen der Projektarbeit gibt es offene Beteiligungsformen, die den Kindern die Möglichkeit gibt, sich an Aktionen zu beteiligen. Voraussetzung dafür ist ein dialogisches Verständnis der Kommunikation zwischen dem Betreuerteam und den Kindern. So werden Kinder bei Konflikten begleitet und unterstützt. Lösungsmöglichkeiten werden nicht vorgegeben, sondern gemeinsam im Dialog gefunden. Je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder werden unterschiedlichste Beteiligungsformen in den Kita-Alltag integriert, zum Beispiel: · Kinderkonferenzen · Stuhlkreise/Morgenkreise · Kindersprecher · Beobachtung und Dokumentation (Portfolio) So werden beispielsweise im Stuhlkreis freie Aktionen für den Tag vorgestellt, die meist in Kleingruppen angeboten werden. Die Kinder können selbst entscheiden, ob und woran sie teilnehmen möchten, oder können eigene Vorschläge einbringen, die gerne aufgegriffen werden. Durch eine partizipative Haltung und gut entwickelte Strukturen in unseren Teams sichern wir das Recht der Kinder auf Schutz vor Unrecht. Wir verstehen es als unseren Auftrag, Kindern die Beteiligung zu ermöglichen, um sie dadurch zu stärken. Dies ist auch Bestandteil eines präventiven Kinderschutzes, denn starke Kinder sind besser vor möglichen Gefährdungen geschützt. Inklusive Bildung Kinder mit Beeinträchtigungen Die Pädagogik der Vielfalt will eine Kultur der Akzeptanz und der demokratischen Teilhabe von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und mit unterschiedlichen Lebenswelten fördern und stärken. Dieser Gedanke stellt uns alle vor die Herausforderung, uns mit dem Fremden und dem Anderssein aktiv auseinanderzusetzen – frei von Vorurteilen und daraus resultierender Ablehnung. Kinder mit speziellen Bedürfnissen werden in die Einrichtungen der Global Education integriert. Alle Kinder, ob mit Erschwernissen oder nicht, finden in unseren heterogenen Gruppen stimulierende Spielpartner und Gegebenheiten, die für ihre Bildungsprozesse förderlich sind. In der Gemeinschaft erfahren Kinder die Andersartigkeit als Lernmöglichkeit und Bereicherung. Die Einrichtungen der Global Education sind Orte, an denen Gemeinschaft und Solidarität gepflegt und gelebt wird. Im Vordergrund stehen die Möglichkeiten und Kompetenzen der Kinder, nicht deren Defizite. Dabei werden Spiel - und Lernangebote genutzt, bei denen Kinder mit unterschiedlicher Ausgangslage unter Berücksichtigung ihrer individuellen Kompetenzen gemeinsam aktiv werden können. Ein wertschätzender Umgang zwischen Mitarbeiter/in und Kind setzt das tiefe Vertrauen in das Entwicklungsinteresse, die Eigenaktivität und die Persönlichkeit des Kindes voraus. Die Kinder sind Ausgangspunkt, Bezugspunkt und Mitgestalter der pädagogischen Planung des Alltags. Wichtig ist die Unterstützung der Eltern in einem behutsamen Umgang mit Vielfalt und unterschiedlichen Entwicklungsverläufen. Ausgehend von Vorgesprächen und der Beobachtung erfolgt eine individuel-le klare, überschaubare, ggf. individuelle Regeln und Grenzen für das soziale Zusammenleben und den Alltag werden mit den Kindern erarbeitet, festgehalten und weiterentwickelt, dabei werden die Kinder aktiv mit einbezogen. In unseren Fachteams wird mindestens eine Fachkraft zur Fachkraft für Inklusion weitergebildet. Mädchen und Jungen Bereits im Kindergartenalter eifern Kinder unterschiedlichen Geschlechtsmustern nach und haben in der Regel unterschiedliche Interessengebiete. Was sich im Laufe ihrer Entwicklung als typisch mädchen- oder jungenhaft zeigt, ist ein multifaktorelles Zusammenspiel von genetischen Veranlagungen und neurobiologischen Prozessen und vor allem das Ergebnis der entsprechenden Sozialisation. Es wird in der ständigen Interaktion und Kommunikation mit anderen Kindern, besonders aber mit Erwachsenen verstärkt. Vor diesem Hintergrund begleiten wir die Kinder, individuelle Wege bei ihrer Identitätsentwicklung zu finden. Wichtig sind hierbei Vorbilder, die beiden Geschlechtern angehören. Viele unserer Kitas zeichnen sich durch eine hohe Männerquote aus, die wir dadurch erreichen, dass wir Männer als pädagogisches Fachpersonal, als Honorarkräfte und als zusätzliches Betreuungspersonal einstellen. Dabei wird die Genderkompetenz sowohl durch Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 8 von 15 die Anwesenheit beider Geschlechter als auch in der Auseinandersetzung im Betreuungsteam und in der Elternschaft in unseren Einrichtungen gefördert. Kulturelle Herkunft Die Global Education steht in ihrer gesamten Ausrichtung für eine Pädagogik der Vielfalt. Dies zieht sich als roter Faden durch sämtliche Arbeitsfelder. In unseren Einrichtungen sind Familien mit unterschiedlichen Familienkulturen eine Selbstverständlichkeit und werden stets als Bereicherung angesehen. Wir schätzen die unterschiedlichen Erfahrungen, Sprachen und interkulturellen Zusammenhänge und unterstreichen dies sowohl in unserem erzieherischen Alltag als auch in vielfältiger Projektarbeit und Festgestaltung („Diversity-Kalender“). Dazu zählen beispielsweise fremd- und zweisprachige Bücher in der Leseecke, Begrüßungsformeln und Mitteilungen am Informationsbrett in den jeweiligen Familiensprachen und feste Tage mit dem Motto: „Heute lerne ich eine andere Sprache“. Auch unser pädagogisches Team versuchen wir interkulturell zusammenzustellen. Regelmäßig nehmen Kolleginnen und Kollegen an internen Weiterbildungsmaßnahmen teil. Die Einrichtungsleitung knüpft aktiv Kontakte zu Beratungsstellen, um geeignete Unterstützungsmaßnahmen in die Wege zu leiten. Eingewöhnung der Kinder Bei der Eingewöhnung der Kinder orientieren wir uns an dem Berliner Eingewöhnungsmodell (Laewen 2002; Pikler 1988). Die Dauer des Ablösungsprozesses gestaltet sich variabel und orientiert sich grundsätzlich am Kind und seinen Erfahrungen. Auch für die Eltern stellt der Start in einer Kindertageseinrichtung oder der Wechsel in eine andere Betreungsform den Beginn einer neuen Lebensphase dar. Eine Eingewöhnungsphase, die den individuellen Bedürfnissen der Kinder und gleichermaßen den beruflichen Anforderungen der Eltern gerecht wird, ist die Basis für eine positive Entwicklung des Betreuungsverhältnisses. Bildungsziele Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Kinder mit ihren Bedürfnissen und Interessen. Die pädagogische Zielrichtung und die Methoden werden bestimmt von altersgemäßen Entwicklungsthemen wie Identitätsbildung, Selbstständigkeit, Autonomiesuche, Bewältigen von Ängsten, Erforschen und Entdecken der eigenen Fähigkeiten und Grenzen. Die Zielsetzungen der lokalen Konzepte orientieren sich stets an den Bildungsplänen und -programmen der einzelnen Bundesländer. Als Querschnittsthema ist die Gesundheitsförderung ein Anliegen unserer Einrichtungen. Neben der grundsätzlichen Bewegungsförderung nutzen wir als Baustein in der Körpererfahung die Bewegungsförderung nach Pikler Hengstenberg. Eine gesunde Ernährung wird durch die Versorgung durch unsere Kochküche und durch Angebote in den einzelnen Gruppen geleistet. Alle nachgeführten Bereiche dienen allgemein der Prävention. Dabei nutzen wir auch Angebote von Anbietern in der Gesundheitsförderung. Aus dem Bereich Hygiene und Qualitätssicherung befindet sich als Beispiel am Ende der Konzeption ein Prozesskette „Händewaschen“. Sinnliche und körperliche Erfahrungen Körperliche, geistige und soziale Empfindungen in Einklang zu bringen, heißt den eigenen Körper mit allen Sinnen kennenzulernen und die Freude an Bewegung und körperlicher Herausforderung zu entdecken. Dabei ist die Ausbildung des körpereigenen Schemas und das Erleben, was Psyche und Körper gesund hält, von besonderer Bedeutung. Außderm ist es wichtig, dass Kinder ihre kindliche Sexualität entwickeln. Der Umgang mit der körperlichen Neugier von Kindern im Krippen- und Kindergartenalter ist ein zentraler Baustein der kindlichen Entwicklung, der viele Lebensbereiche innerhalb Kita und Familie berührt. Kinder sind von Geburt an geschlechtliche Wesen mit körperlichen Wünschen, Bedürfnissen und Interessen. Sie mögen es zu kuscheln, zu schmusen, berührt zu werden und auch den eigenen Körper zu berühren. Eine Trennung zwischen Zärtlichkeit, Sinnlichkeit und Sexualität gibt es bei Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 9 von 15 Kindern nicht. Sie erleben Schmusen, Kuscheln und Berührungen ihres Körpers als lustvoll und sinnlich. Sexualität ist nicht nur Genitalität. Die Entwicklung der Sexualität ist ein fortlaufender Prozess und vollzieht sich im Laufe der kindlichen Entwicklung immer wieder, entweder als bewusste Mitteilung über Sachverhalte auf dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes oder aber als „Lernen am Modell“. Zu einer ganzheitlichen Förderung in unseren Einrichtungen zählt auch der bewusste Umgang mit der Sexualentwicklung. In einer geschützten und liebevollen Atmosphäre dürfen Kinder ihren Körper auf ihre eigene, kindgerechte Art und Weise kennenlernen und erleben. Nur wenn ein Kind seinen Körper, seine Gefühle und auch seine Grenzen kennt, kann es diese deutlich machen, benennen und einfordern. Dies ist ein grundlegender Aspekt in der Prävention vor sexuellen Übergriffen. Außerdem wird die Sensibilität im Hinblick auf die Einschätzung der Gefühle anderer gestärkt und gelernt, deren Grenzen zu wahren, zu respektieren und zu achten. Eine gute Zusammenarbeit mit Eltern in diesem sensiblen Entwicklungsbereich ist ein wichtiger Grundsatz in der sexualpädagogischen Arbeit. Sorgen und Bedenken dürfen bzw. müssen unbedingt angesprochen werden, damit Kinder nicht verunsichert werden und sich auch bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper gut begleitet und unterstützt fühlen. Emotionale Entwicklung Ich-Kompetenz als Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung der Persönlichkeit und psychosoziales Wohlbefinden: · Eigene Bedürfnisse kennen und adäquat ausdrücken können · Selbstbewusstsein entwickeln · Selbstverantwortung für das eigene Handeln übernehmen · Gemeinschaftssinn entwickeln · Neugier, Kreativität und Spontaneität ausleben Soziales und interkulturelles Lernen Bindung und soziale Beziehungen als Grundstock für Bildung und Lernen: · Wertschätzung und Empathie entgegenbringen · Unterschiedlichkeiten erkennen und anerkennen · Regeln des Zusammenlebens kennen · Konflikt- und Kompromissfähigkeit ausbilden · Demokratieverständnis und Solidarität entwickeln Sprechen und Denken als Einheit Sprache als Schlüssel, um die Welt zu begreifen: · Lust und Freude an Austausch und Sprache allerart · Mit anderen Menschen Kontakt aufnehmen, zuhören können · Wortschatz ausbauen, auch Mehrsprachigkeit erleben · Unterschiedlichkeit der Kommunikation erfahren · Medienkompetenz entwickeln Kreativität und Musik Kreativität und Musikalität als Bestandteil des Lebens: · Eigene Ausdrucksmöglichkeiten erleben · Erfahrungen mit unterschiedlichen Materialien, Beschaffenheiten usw. · Spaß am Musizieren, an Melodien und Rhythmus · Wissen über Lieder, Tänze und deren Bedeutung · Fantasie und Kreativität als Motor für weiteres Lernen erfahren Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 10 von 15 Mathematik und Naturwissenschaften Naturwissenschaftliche Auseinandersetzung als Grunderfahrung: · Spaß am Umgang mit Zahlen und Formen · Grundverständnis für Ordnungsstrukturen bekommen · Lust entwickeln, Dingen auf den Grund zu gehen · Zusammenhänge von Natur und Technik sehen · Gemeinsames Forschen und Erkunden Bildungsschwerpunkte „Kleine Forscher“ In unseren Einrichtungen arbeiten wir nach dem Konzept des „Haus der kleinen Forscher“. Jedem Kind werden damit Möglichkeiten eröffnet, seine Neigungen, Interessen und Begabungen für Naturwissenschaften und Technik zu entdecken und die spannende Welt um sich herum zu erkunden. Es geht dabei nicht primär um die Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte, sondern um das Wecken der Neugierde der Kinder und die Auseinandersetzung mit entsprechenden Themen wie Formen, Farben, Muster und Strukturen, Größen oder Entfernungen im Alltag. Bewegungsförderung nach Pikler und Hengstenberg In unsere Einrichtungen legen wir besonders großes Augenmerk auf die Möglichkeiten einer gezielten Bewegungsförderung von Anfang an. Wir orientieren uns dabei an den Konzepten von Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg, die die individuelle Entwicklung des einzelnen Kindes in den Vordergrund stellen. Jedes Kind erhält in unseren Kitas gemäß seinem individuellen Entwicklungsstand die Möglichkeit, Bewegungsabläufe in seinem eigenen Tempo zu entfalten und zu entwickeln. Bewegung ist in unseren Einrichtungen ein fester Bestandteil und in vielfältigen Formen vorhanden: spontan, als gezieltes Angebot, im Freispiel, während „Bewegungseinheiten “, drinnen und draußen, alleine und in der Gruppe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Global Education erhalten spezielle Schulungen zum Bewegungskonzept nach Pikler und Hengstenberg. Tiergestützte Pädagogik Wir ermöglichen den Kindern in unseren Einrichtungen, eine Beziehung zu Tieren aufzubauen und eröffnen ihnen somit neue Lernchancen. Empirische Befunde bestätigen den positiven Einfluss von Tieren auf die kindliche Entwicklung: Die geistige, emotionale und körperliche Entwicklung wird gefördert. Die Einrichtungen stellen den Bezug zu den Tieren auf unterschiedliche Weise her. Wenn möglich haben die Einrichtungen der Global Education ein eigenes Tier (Wüstenrennmäuse, Fische, Schnecken etc) Die Kinder haben die Möglichkeit, das Tier zu versorgen und zu pflegen und den täglichen Kontakt zu suchen. Dabei wird auf die artgerechte Haltung des Tieres besonders viel Wert gelegt. Andere Einrichtungen suchen den Kontakt zu Tieren durch regelmäßige Zoobesuche, Ausflüge zu Kleintierzuchtvereinen, Waldausflüge oder Hofbesuche. Der direkte Kontakt zu Tieren wird durch eine tiergestützte Arbeitsweise in Form von Bilderbuchbetrachtungen, thematisch bezogenen Kreisspielen, Bastelangeboten, Kontaktaufnahme mit Experten (Tierpfleger, Tierärzte etc.) und Kreisgesprächen begleitet. Alltagsintegrierte Sprachbildung In unseren Einrichtungen leben wir eine gezielte alltagsintegrierte und durchgängige Sprachbil-dung, die sich an alle Kinder richtet. In Zusammenarbeit zwischen dem pme Familienservice und der Stiftung Zuhören haben wir ein Konzept geschaffen, das die kindliche Sprachentwicklung auch auf der Ebene der Zuhörkompetenz stärkt. Alltagsintegrierte Sprachbildung bedeutet für uns, den gesamten Alltag sprachlich anregend zu gestalten und Sprache durch einen wertschätzenden, fein-fühligen Dialog als wichtiges Kommunikationsmittel erfahrbar zu machen. Kinder können sich in der Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 11 von 15 deutschen, englischen wie auch in anderen Sprachen in vielfältiger Weise ausprobieren und mit Sprache experimentieren und erleben sich dadurch selbstwirksam und kompetent. Nachhaltigkeit In unserem Konzept für nachhaltige Entwicklung geht es um Verantwortung für unsere Umwelt und darum, Position zu beziehen für einen bewussteren Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Wir möchten gemeinsam mit allen Generationen, die mit unseren Kitas zu tun haben (vom Krippenkind über Eltern bis zu Erzieherinnen und Erziehern), ein Bewusstsein für einen Wertewandel im Umgang mit der Natur und unseren Lebensgrundlagen schaffen. Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule Die ganzheitliche Schulvorbereitung der Kinder beginnt mit dem ersten Tag in unseren Kindertageseinrichtungen. Sie bezieht sich sowohl auf die Stärkung von Basiskompetenzen als auch auf die Entwicklung schulnaher Kompetenzen, auf die die Schule aufbauen kann (z. B. Sprachentwicklung, Begegnung mit der Schriftkultur, mathematische Bildung, naturwissenschaftlich-technische Bildung). Bei jedem Kind besteht das Interesse, die Vorfreude und somit auch die Bereitschaft, ein Schulkind zu werden. Im Jahr vor der Einschulung intensiviert sich die Schulvorbereitung durch gezielte Angebote und Aktivitäten. Durch Schulbesuche, Kindergartenbesuche von Lehrkräften und regelmäßige Informationsgespräche mit den Kindern und das Eingehen auf ihre Fragen geben wir den Kindern die Gelegenheit, den Lebensraum Schule frühzeitig kennenzulernen. Zu den Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte zählt auch die Übergangsbegleitung der Eltern. Frühzeitige Gespräche thematisieren sowohl die Kompetenzen und Probleme der Kinder als auch die Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen der Eltern. Vernetzung im Sozialraum Die Kindertageseinrichtung ist immer auch ein Teil des Sozialraumes und kooperiert mit verschie-denen Institutionen in der Stadt. Kontakte zum örtlichen Jugendamt, z.B. auf Trägerkonferenzen, sind obligatorisch. Auch die Kooperation mit sozialpädriatischen Zentren, Frühförderstellen, Zahn-ärzten, Therapeuten, Kooperationen mit dem Gesundheitswesen und anderen Kindertagesstätten in Münster sind Bestandteil der Arbeit in der Einrichtung. Regelmäßige Ausflüge in die nähere Umgebung oder das Einbeziehen der Kinder bei Alltäglichen Erledigungen (z.B. Einkauf beim Bäcker, Besuche bei der Post) helfen dabei, den Kindern eine Ori-entierung zu geben. Die Kindertagesstätte strebt an, Kooperationen mit den Akteuren in Münster einzugehen und diese Kontakte kontinuierlich zu pflegen. Dies kann beispielsweise in Form von Beteiligungen an Stadt-teilarbeitskreisen, Kinder- oder Ortsteilfesten, gegenseitigen Besuchen, gemeinsamen Ausflügen, sowie Informationsveranstaltungen geschehen. Unsere Einrichtungen werden nach Möglichkeit zum Familienzentrum weiterentwickelt, um eine Vernetzung im Stadtteil auszubauen. Dabei greifen wir auf die Unterstützung und die Konatkte aus unserem Beratungs- und Bildungsbereich der pme Familienservicefamilie zurück. In Münster findet sich am Friesenring eine Niederlassung. Qualitätssicherung Die Qualität unserer pädagogischen Arbeit überprüfen die Teams und Fachberatungen kontinuierlich anhand der Kriterien des Nationalen Kriterienkatalogs (NKK) und entwickeln sie daraufhin weiter. Darüber hinaus orientieren wir uns an den jeweiligen Bildungsprogrammen mit den entsprechenden Vorgaben zur Qualitätsentwicklung. Unser Kinderschutzauftrag Jedes Kind hat gemäß der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf · eine gewaltfreie Erziehung · die Entfaltung seiner Persönlichkeit · staatliche Unterstützung bei Erziehungsproblemen · Beteiligung bei Entscheidungen, die es selbst betrifft Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 12 von 15 · Fürsorge · Ernährung · Partizipation · Meinungsäußerung · Schutz vor körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt Der Schutz dieser Rechte und des Kindeswohls ist Bestandteil des gesetzlichen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrags von Kindertageseinrichtungen (§ 22 Abs.3 SGB VIII). Unser Schutzkonzept stellt sicher, dass der gesetzliche Auftrag zum Schutz des Kindeswohls von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Global-Education-Einrichtungen umgesetzt wird. Mit dem Schutzkonzept von Global Education stellen wir sicher, dass Kinder nach §1 Abs. 3 Nr. 3 SGB VIII vor Gefahren für ihr Wohl geschützt werden. Gleichfalls stellen wir damit und mit den hieraus resultierenden innerbetrieblichen Maßnahmen sicher, dass die übernommenen Verpflichtungen durch die jeweils geschlossenen Vereinbarungen mit den zuständigen Ämtern eingehalten werden. Alle Beschäftigten unserer Kindertageseinrichtungen sind mit dem Schutzkonzept vertraut und werden im Umgang mit Fragen zum Kinderschutz kontinuierlich fortgebildet. Jede Einrichtung verfügt über mindestens eine/n intern geschulte/n Kinderschutzbeauftragte/n, welche/r in Verdachtsfällen die Teammitglieder unterstützt und den weiteren Prozess steuert, ggf. gemeinsam mit der Einrichtungsleitung Kontakt zur insoweit erfahrenen Fachkraft aufnimmt. Unsere Fachkräfte dokumentieren die Wahrnehmung der Aufgaben und Verpflichtungen aus diesem Schutzkonzept umgehend schriftlich und nachvollziehbar. Diese Dokumentationspflicht erfasst alle Verfahrensschritte und muss bei jedem dieser Schritte mindestens beinhalten: · Beteiligte Fachkräfte · Zu beurteilende Situation · Ergebnis der Beurteilung · Art und Weise der Ermessensausübung (Gefährdungseinschätzung) · Weitere Entscheidungen · Definition der Verantwortlichkeiten für den nächsten Schritt · Zeitvorgaben und Überprüfungen Die pme Familienservice Gruppe hat eigene „insoweit erfahrene Fachkräfte“ zur Erfüllung des § 8b Abs. 1 SGB VIII, welche die bundesweiten Einrichtungen beraten und betreuen. Sie haben die Ausbildung zur IseF mit entsprechender Zertifizierung bei einem anerkannten Träger absolviert und verfügen über folgende Qualifikationen: · Einschlägige Berufsausbildung · Qualifizierung durch nachgewiesene Fortbildung · Praxiserfahrung im Umgang mit Kindeswohlgefährdung und Problemfamilien · Kompetenz zur kollegialen Beratung · Persönliche Eignung (z. B. Belastbarkeit, professionelle Distanz, Urteilsfähigkeit) Die Überprüfung der persönlichen Eignung gemäß § 72a, SGB VIII betrifft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Global-Education-Einrichtungen, die direkt mit Kindern arbeiten bzw. mit diesen in Kontakt kommen. Das Schutzkonzept wurde im Sommer 2005 implementiert und wird seither fortlaufend gemäß den neuesten gesetzlichen Bestimmungen aktualisiert. Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Familien Familien werden als wesentliche Partner im Bildungs- und Erziehungsprozess geachtet. Sie werden mit ihren individuellen Interessen, Bedürfnissen und besonderen Lebensverhältnissen ernst genommen. In unseren Kitas werden alle familialen Lebensformen gleichwertig anerkannt und unterstützt. Insbesondere werden die Väter der Kinder wahrgenommen und in die Arbeit der Kita einbezogen. Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 13 von 15 Wir sind an vertrauensvollen und kontinuierlichen Beziehungen zu unseren Eltern und der Eltern untereinander interessiert. Bedarfserhebung und Mitwirkung von Familien Jährlich stattfindende Elternbefragungen sollen die Bewertung und Zufriedenheit über die Angebote und die pädagogische Qualität der Einrichtung feststellen. Die Ergebnisse der Erhebungen werden für die Weiterentwicklung des Angebots genutzt. Die Einbindung der Eltern ist uns wichtig: · Kommunikation und Information auf vielen Ebenen (regelmäßige News, E-Mails, Fotos ...) · Jährlich gewählte Elternvertretungen · Eltern können im Alltag der Einrichtungen mitarbeiten (z. B. Ausflüge, Feiern) Die Global Education bietet verschiedene Veranstaltungen für Eltern: · Themenbezogene Elternabende nach Bedarf der Eltern · Informationen z. B. über psychosoziale Dienste, Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote Entwicklungsbegleitung und Dokumentation: „BeDo“ Die Kitas der Global Education möchten ihre pädagogische Arbeit den Eltern gegenüber veröffentlichen und eine gute Kommunkation und Transparenz herstellen. Dies geschieht durch vielfältige Gespräche bereits bei der Eingewöhnung und in den regelmäßig stattfindenden Entwicklungsgesprächen. Anhand unserer Beobachtungen über den Entwicklungsstand der einzelnen Kinder bieten wir den Eltern ausführliche Gespräche an. Das Kind wird seinem Entwicklungsstand entsprechend einbezogen. Ziel dieser Gespräche ist, die Sichtweise der Eltern auf die Entwicklung ihres Kindes in die tägliche Arbeit einzubeziehen. „BeDo“ – die Beobachtungsdokumentation für Eltern und Kind Mit „BeDo“ haben wir speziell für unsere Kitas ein Beobachtungs- und Dokumentationsinstrument für Kinder und Eltern entwickelt. Nach der Beobachtung des Kindes wird beim Erstellen des BeDo- Bogens der Schwerpunkt auf Stärken und Interessen des einzelnen Kindes gelegt. Die Beobachtungen zu allen Entwicklungsbereichen sowie zu speziellen Themen, die das Kind beschäftigen, werden mit zahlreichen Fotos unterlegt. Zudem wird für jedes Kind ein sogenannter BeDo-Ordner bzw. ein Portfolio angelegt. Hierbei handelt es sich um einen Ordner, in dem neben selbstgemalten Werken des Kindes auch Themenblätter Platz finden, die gemeinsam mit dem Kind bearbeitet werden. Diese werden mit Fotos, die die Kinder selbst auswählen, wörtlichen Zitaten, Geschichten über die Kinder und ihr Leben in der Kita und zu Hause bestückt. Beschwerdeverfahren für Kinder und Sorgeberechtigte Die Familien werden bei der Global Education als wesentliche Partner im Bildungs- und Erziehungsprozess geachtet und mit ihren individuellen Interessen, Bedürfnissen und besonderen Lebensverhältnissen ernst genommen. Kinder werden hierbei besonders sensibel wahrgenommen. Sie äußern ihre Beschwerden entsprechend ihrem Alter und ihren entwicklungsbedingten Fähigkeiten noch nicht mit Worten, sondern z. B. durch Rückzug, Verweigerung, Aggression. Unser pädagogisches Personal wird hierfür durch geeignete Schulungsmaßnahmen für eine professionelle Wahrnehmung und eine professionelle Responsivität im Umgang mit Kindern sensibilisiert. Durch eine partizipative Grundhaltung und durch unterschiedliche Kommunikationsmöglichkeiten wie Kinderkonferenzen, Gesprächsrunden oder Einzelgespräche werden den Kindern Möglichkeiten gegeben, ihre Wünsche und Bedürfnisse einzubringen. Hierbei werden auch Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 14 von 15 Unzufriedenheitsäußerungen der Kinder bewusst wahrgenommen und durch das Personal konkretisiert. Gemeinsam mit den Kindern wird dann nach Lösungen gesucht. Im Team wird gemeinsam reflektiert, in welcher Form Beschwerden wahrgenommen werden und wie damit umgegangen wird. In Protokollen werden diese dokumentiert und eventuelle Handlungsmaßnahmen festgehalten. Die Sorgeberechtigten erhalten vielfältige Möglichkeiten, Beschwerden einzubringen. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Beschwerden direkt an die Fachkräfte, die Leitung oder auch den Träger zu richten, sei es persönlich oder über den Elternbeirat. In den regelmäßig stattfindenden Entwicklungsgesprächen und bei Feedbackrunden an Elternabenden werden die Sorgeberechtigten nach ihrem Befinden in der Einrichtung befragt. Zusätzlich findet einmal im Jahr eine Online-Elternbefragung zur Zufriedenheit statt. Verbesserungsvorschläge werden auch hier entgegengenommen und als Anlass gesehen, die Beziehung zu den Sorgeberechtigten und die Erziehungspartnerschaft anzupassen und zu verbessern. Die Eltern erfahren u. a. im Anmeldegespräch von der Möglichkeit, Beschwerden an Fachkräfte, Leitungen oder Träger zu richten. Zusätzlich bieten wir für unsere Kunden an jedem unserer Standorte eine/n Ansprechpartner/in im Bereich Beschwerdemanagement an. Der/Die jeweilige Ansprechpartner/in erfasst alle relevanten Informationen über den Beschwerdefall und leitet diese zeitnah an den betroffenen Bereich weiter. Folgende Punkte werden aufgenommen, um eine reale Problemlösung bewirken zu können: · Identität des Beschwerdeführers/Angaben zur Person und Firma · Erreichbarkeit des Beschwerdeführers · Verärgerungsgrad/Verhaltenskonsequenz des Beschwerdeführers · Erst- oder Folgebeschwerde · Art des Problems · Genaue Umstände des Beschwerdevorfalls/Problemursache. Literatur · · Bundesjugendkuratorium (Hrsg.): Bildung fängt vor der Schule an. Zur Förderung von Kindern unter sechs Jahren. Bonn 2004 · Dornes, Martin: Der kompetente Säugling. Frankfurt/M. 1993 · Erler, Gisela: Diesseits und jenseits der Kindergruppe: Das Kinderbetreuungspuzzle der postindustriellen Welt. In: KiTa-aktuell Bayern, Heft 2/2000, S. 29-35 · Frankfurter Agentur für Innovation und Forschung/Commerzbank AG (Autor Harald Seehausen): Das Modellprojekt Kids & Co. Kinderbetreuung in Ausnahmefällen. Evaluationsstudie. Frankfurt am Main 2004 · Gutknecht, Dorothee: Bildung in der Kinderkrippe. Wege zur professionellen Responsivität. Stuttgart Kohlhammer 2015 · Hauser, Bernhard: Spielen. Frühes Lernen in Familie, Krippe und Kindergarten. 2. Auflage. Suttgart 2016 · Hebenstreit-Müller, Sabine: Ein Blick zu unseren Nachbarn am Beispiel des Pen-Green Centre – Aufbau eines Early Excellence Centres in Berlin. In: Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (Hrsg.): Nicht nur gut aufgehoben. Kindestagesbetreuung als zukunftsorientierte Dienstleistung. Tagungsdokumentation. Berlin 2003, S. 20-30 · Kasten, Hartmut (Hrsg.): Entwicklungspsychologie. Lehrbuch. Europa-Lehrmittel 2014 · Knauf, Tassilio: Beobachtung und Dokumentation: Stärken statt Defizitorientierung. In: KiTa- aktuell, BW Heft 2/2005, S.28-33 · Krabbelstube „Dreikäsehoch“ (Hrsg.): Kleinstkind und außerfamiliäre Betreuung. Konzeption frühkindliche Pädagogik der Krabbelstube an der Fachhochschule Frankfurt am Main. Frankfurt am Main 1999 · Krappmann, Lothar: Keine Angst vor Flexibilisierung: In: Kiga heute, Heft 11-12/2001, S. 6-13. Bitte beachten Sie unseren Haftungshinweis unter: https://www.familienservice.de/haftung © pme Familienservice Gruppe | www.familienservice.de | Konzeption Münster.doc_180215_e | Seite 15 von 15 · Kronberger Kreis für Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen: Qualität im Dialog entwickeln. Wie Kindertageseinrichtungen besser werden. Seelze/Velber 1998 · Laewen, Hans-Joachim/Andres, Beate (Hrsg.): Forscher, Künstler, Konstrukteure. Werkstattbuch zum Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen. Weinheim 2002 · Laewen, Hans-Joachim/Andres, Beate (Hrsg.): Das infans-Konzept der Frühpädagogik. Bildung und Erziehung in der Kindertagessätte. Verlag Das Netz 2011 · Laewen, Hans-Joachim/Andres, Beate/Hédervari, Éva: Die ersten Tage: Ein Modell zur Eingewöhung in der Krippe und Tagespflege. 7., überarbeitete Auflage. Berlin 2011 · Lorenz, Jens-Holger. Kinder begreifen Mathematik. Frühe mathematische Bildung und Förderung. 2. Auflage Stuttgart 2016 · Pikler, Emmi: Lasst mir Zeit. Die selbständige Bewegungsentwicklung bis zum freien Gehen. 3. Auflage. München 2001 · Ruberg, Tobias & Rothweiler, Monika. Spracherwerb und Sprachförderung in der KiTa. Stuttgart: Kohlhammer 2012 · Rühl, Monika/Seehausen, Harald: Flexibilisierung von Arbeits- und Betreuungszeiten. Chancen und Risiken für Kinder, Eltern, Unternehmen. In: Hagemann/Kreß/Seehausen 1999, S. 77-98 · Schäfer, Gerd. E. (Hrsg.): Bildung beginnt mit der Geburt. Förderung von Bildungsprozessen in den ersten sechs Lebensjahren. Weinheim 2003 · Schneider, Kornelia/Wüstenberg, Wiebke: Soziale Kompetenz bei Kindern unter drei Jahren. In: Engelhard, Dorothee u.a. (Hrsg.): Handbuch der Elementarerziehung. Ergänzungslieferung 1.4. Seelze-Velber 1996 · Schneider, Kornelia: Qualitätskriterien zur Förderung sozialer und kognitiver Kompetenz von Kindern unter 3 Jahren. Manuskript. München. November 2004 · Tietze, Wolfgang/Viernickel, Susanne (Hrsg.): Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein Nationaler Kriterienkatalog. 5. Auflage. Weinheim 2016 · Seehausen, Harald: Zukunftsmodell „Haus des Kindes in Melsungen“. Ergebnis-Dokumentation. Abschlussbericht. Frankfurt/M/Berlin/Melsungen 2004 · Singer, Wolf: „Was kann ein Mensch wann lernen?“ In: KiTa-aktuell HRS, Heft. 2/2004, S. 27- 34 § Stamm, Margit/Doris Edelmann (Hrsg.): Handbuch frühkindlicher Bildungsforschung. Wiesbaden 2013 · Trägerverbund frei gemeinnütziger Träger Frankfurt (Hrsg.): Die ersten gemeinsamen Schritte in die Welt. Lüneburg 2004 Herz und Verstand – leiten uns und sind bei all unseren Entscheidungen dabei Im Herzen entstand die Idee, so- ziale Dienstleistungen in der freien Wirtschaft anzubieten. Heute wird sie rentabel umgesetzt. Wir arbeiten mit Herz und Verstand, um unsere Kunden in emotionalen Bereichen zu unter- stützen, ökonomische Potenziale aufzudecken und unser Unter- nehmen wirtschaftlich zu führen. Flexibilität – ist unsere Stärke und unser Anspruch an uns selbst Wir gehen auf die Wünsche unserer Kunden flexibel ein und finden effektive und Nutzen spen- dende Lösungen. Von unseren Teammitgliedern fordern wir Ein- satzbereitschaft auf vielfältige Weise und gehen gleichzeitig mit variablen Möglichkeiten der Work-Life-Balance auf sie ein. Respekt – vor den Werten und Lebensentwürfen jedes Einzelnen bestimmt unsere Arbeit Respekt prägt unseren Umgang mit den Kunden, innerhalb unseres Unternehmens und mit den Individuen in der Gesellschaft. Im Gegenzug erwarten wir respektvollen Umgang von unseren Auftraggeberinnen und Auftraggebern sowie von unseren Partnerinnen und Partnern. Wir respek- tieren Privatleben und Lebensstile des Einzelnen sowie die individuellen Bedürfnisse und Talente der uns anvertrauten Men- schen. Vertrauen – ist die Grundlage unserer Beziehungen Von unseren Teammitgliedern sowie von unseren Partnerinnen und Partnern erwarten wir volles Vertrauen und Zuverlässigkeit, wäh- rend wir ihnen dies als Unternehmen schenken. Gegenüber unseren Kun- den fördern wir durch Transpa- renz und Diskretion die vertrau- ensvolle Beziehung beider Seiten. Weiter- entwicklung – ist unser Ideal und unsere Verantwortung Wir tragen die Verantwortung, unse- re Produkte ständig weiterzuentwickeln. Damit unterstützen wir die Entwicklung unserer Kunden und unseres Unterneh- mens. Wir fördern die Menschen und Ta- lente bei uns, bei unseren Kunden und insbesondere bei den uns anvertrauten Kindern. Wir geben unseren Team- mitgliedern Freiräume und Verant- wortung zur beruflichen und persönlichen Weiterent- wicklung. Professionalität – zeichnet unsere Lösungen und Konzepte aus Wir besitzen die Kompetenz, qualitativ hochwertige Konzepte im Bereich Work-Life-Balance und Diversity zu entwickeln, internatio- nal erprobte Konzepte dem Markt anzupassen und diese einer im- mer breiter werdenden Öf- fentlichkeit zugänglich zu machen. Vielfältigkeit – leben wir, denn sie bestimmt unseren Erfolg Wir respektieren Unterschiede und fördern bewusst die Verschieden- artigkeit in unserem Unternehmen. Wir möchten aktiv dazu beitragen, dass Di- versity auch in anderen Unternehmen und der Gesellschaft als sinnvoll und förder- lich verstanden wird. Gemeinsam wol- len wir diese Werte auch in unserem wachsenden Unternehmen und in einer sich verändernden Kultur leben und vertiefen. unser leitbild Weiterentwicklung Vertrauen Respekt Flexibilität Herz und Verstand Vielfältigkeit Professionalität Händewaschen Kita Legende: Beginn/Ende Prozessschritt Entscheidung© pme Familienservice Gruppe Output, Input, MaterialStand: 01.06.2013 kleinere Kinder und Betreuerinnen/Betreuer gehen gemein- sam zum Händewaschen in kleinen Gruppen • die Kinder waschen sich unter der begleitenden Anleitung durch die Be- treuerin/den Betreuer die Hände Ende pädagogische Aspekte den Kinder beschreiben/erklären, was gemacht wird und warum • die Kinder soviel wie möglich selbst machen lassen • auch die Erwachsenen waschen sich sichtbar die Hände, sie sind Vorbild für das Händewaschen • je nach Situation: beim Waschen auch auf ökologische Aspekte kindgerecht hinweisen (nur soviel Seife/Wasser, wie nötig, v.a. bei äl- teren Kindern) • andererseits auch auf die Experi- mentierfreude der Kinder mit Wasser eingehen und ihre Handlungen in vertretbarem Rahmen zulassen vor und nach dem Mittagessen, nach dem Raus- gehen, Malen/Basteln, nach dem Toilettengang Hände nass machen, danach das Wasser abdrehen Hände gut abwaschen, dass sie frei von Seifenresten sind Hände abtrocknen (CWS-Rollen) Sicherheits-Aspekte geeignete Seife wird von der Einrich- tung zur Verfügung gestellt • Seife nach Gebrauch ggf. wegstellen • den Nachfüllbehälter für Seifen- spender an einem für die Kinder nicht zu erreichenden Ort stellen Hygieneplan der Einrichtung Seife in den Händen gut verreiben und richtig einseifen, auch zwischen den Fingern den Kindern (nach Bedarf) geeignete Seife in die Hände geben oder selbst entnehmen lassen
Anlage 7.1_Bewerbungsschreiben_Kinderzentren Kunterbunt
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Kinderzentren Partner der Familie Kinderzentren Kunterbunt gGmbH » Gari-Schwemmer-Str. 9 - 90427 Nürnberg. _ Stadt Münster Frau Anja Gerick Hafenstraße 30 48127 Münster 02.10.2018 Betreff: Angebotsabgabe zum Betrieb der Kindertageseinrichtungen im Zentrum Nord / Stadtteil Münster Mitte und am Dahlweg / Stadtteil Schützenhof Sehr geehrte Frau Gerick, gerne will ich unser bereits bekundetes Interesse unterstreichen und betonen das wir als Träger großes Interesse an dem Betrieb von Kindertagesstätten in Münster haben. Die Übernahme der Trägerschaften wäre uns zu folgenden Rahmenbedingungen möglich: « 6-gruppige Kindertageseinrichtung im Zentrum Nord/Stadtteil Münster Mitte: Übernahme von 6,5 Prozentpunkten des Trägeranteils « 4-gruppige Kindertagesstätte am Dahlweg / Stadtteil Schützenhof: Übernahme von 4 Prozentpunkten des Trägeranteils Unsere pädagogische Konzeption haben Sie mit unserer Interessenbekundung bereits erhal- ten. Generell arbeitet Kinderzentren mit einer Rahmenkonzeption die die auf unserer Homepage auch vollständig einsehbar und mit LVR und LWL abgestimmt wurde. Auf Basis dieser Rahmenkonzeption entwickeln unsere Qualitätsleitungen mit der jeweiligen Einrich- tung, den Ansprüchen im Sozialraum und den Kompetenzen im Team dann individuelle Schwerpunkte. Der Kern unserer pädagogischen Arbeit mit den Kindern ist aber generell ein ganzheitlicher Ansatz. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Norman Kuhn Projektleiter
Anlage 4.1_Bewerbungsschreiben_educcare
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educ: educcare » Alter Markt 36-42 + 50667 Köln Stadt Münster Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Frau Anja Gerick Hafenstraße 30 48153 Münster Köln, 9. Oktober 2018 Interessensbekundung für zwei Kindertagesstätten in Münster Sehr geehrte Frau Gerick, mit diesem Schreiben übersenden wir Ihnen unsere konzeptionellen Unterlagen für die folgenden zwei Kindertageseinrichtungen: 1. Kindertageseinrichtung am Dahlweg in Schützenhof (07/2018) 2. Kindertageseinrichtung im Zentrum-Nord in Münster-Mitte (08/2018) Die Angaben zum Trägeranteil finden Sie in den Unterlagen. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Mit freundlichen Grüßen, iA Sabrina Klein Projektentwicklung educcare Bildungskindertagesstälten gGmbH + Alter Markt 36-42 + 50667 Köln + Telefon 0 221 466 194 C0 - Fax 0 221 466 194 99 « Email info@educcare.deBankverbindung: Sparkasse KölnBonn + BLZ 370 501 98 « Konto 144.862 950 Geschäftsführer: Marcus Bracht, Axel Thefen » AG Köln HRB 48030 + USt-Idnr DE226823572 + Beirat: Prof. Gisela Lück, Fiona Stolimann, Dr. Patrick Adenauer, Dr. Günter Bulk, Dr. Ronald Bernecker, Prof. Dr. Henning Wode
Anlage 9.2_Zusatzbeiträge Münster_Step Kids
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Step Kids KiTas gGmbH Am Friedrichshain 22 10407 Berlin Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin Sitz der Gesellschaft: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, HRB 149735 B Finanzamt für Körperschaften I, Berlin Steuernummer: 27/639/01214 Step Kids KiTas gGmbH • Am Friedrichshain 22 • 10407 Berlin Amt für Kinder, Jugendliche und Familien z.H. Frau Gerick Hafenstraße 30 48127 Münster Berlin, den 05.10.2018 Erklärung zur Aufstellung der Zusatzbeiträge Sehr geehrte Frau Gerick, Stepke KiTas zeichnen sich durch ergänzende, pädagogische Angebote aus. Wir sehen es als ein besonderes Qualitätsmerkmal, in unseren Einrichtungen den Kindern und Eltern bilinguale Erziehung, themenbezogene Exkursionen sowie Schwimmunterricht anbieten zu können. Zusätzlich ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung wichtiger Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts, weswegen wir es als besonderes Merkmal unserer Einrichtungen sehen, dass alle unsere Speisen frisch vom hauseigenen Koch zubereitet werden. Um diese Zusatzleistungen auf einem hohen qualitativen Standard anbieten zu können, ist deren Kostendeckung nur durch die Zahlung eines Zusatzbeitrages seitens der Eltern möglich. Die Zusatzbeiträge werden ausschließlich zweckgebunden zur Finanzierung der Angebote eingesetzt. Unsere Einrichtungen sind, unabhängig der finanziellen Leistungsfähigkeit, für alle Kinder und Familien offen. Sollten Familien aus finanziellen Gründen nicht in der Lage sein, die zusätzlichen Beiträge zu leisten, kommen wir hier gerne entgegen. Bei einer Einkommensgrenze von unter 37.000€ Haushaltseinkommen entfallen zusätzliche Beiträge in Münster (derzeit ansonsten 60€ je Monat). Der Essensbeitrag ist weiterhin zahlbar. Selbstverständlich werden die Kinder von keiner der Zusatzleistungen ausgeschlossen, sondern erhalten diese trotzdem im vollen Umfang. Mit freundlichen Grüßen Dr. Kurt Berlin Geschäftsführer Step Kids KiTas gGmbH Am Friedrichshain 22 10407 Berlin www.stepke-kitas.de Denise Landmann Business Development d.landmann@stepke-kitas.de
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungOrte (20)
- Hafenstraße 30
- Regina-Protmann-Straße
- Middelerstraße
- Landsberger Straße
- Meyerbeerstraße
- Eichendorffstraße
- Beckstraße
- Dahlweg 118
- Friesenring 50
- Gustav-Stresemann-Weg 62
- Emmy-Herzog-Platz
- Markweg
- Carlo-Schmid-Weg
- Alt Angelmodde
- Willingrott
- Heidestraße
- Petersheide
- Kinderhaus
- Tiergarten
- Brock
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Details
- Aktenzeichen
- V/0915/2018
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 08.10.2018
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37