3506/2020
Grüne Infrastruktur - Bürgerschaftliches Engagement in extremen Trockenphasen
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/67/671 Vorlagen-Nummer 22.12.2020 3506/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 21.01.2021 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 21.01.2021 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 28.01.2021 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 28.01.2021 Bezirksvertretung 7 (Porz) 28.01.2021 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 28.01.2021 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 01.02.2021 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 01.02.2021 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 01.02.2021 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 01.02.2021 Grüne Infrastruktur - Bürgerschaftliches Engagement in extremen Trockenphasen Die Situation unserer Straßenbäume in Köln, die unter der Trockenheit und der Hitze der letzten Jah- re leiden, sowie das in diesem Zusammenhang bürgerschaftliche Engagement waren immer wieder Thema bei Diskussionen, in Anfragen und Anträgen. Mit Bezug auf eine Mitteilung im April 2020 informieren wir über umgesetzte Maßnahmen und einen Termin mit vielen Bürgerinnen und Bürgern, den wir mit der RheinEnergie am 22.10.2020 veranstaltet hatten. gez, Greitemann
Mitteilung TrockenheitGießen
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Grüne Infrastruktur Bürgerschaftliches Engagement in extremen Trockenphasen Grüne Infrastruktur Bürgerschaftliches Engagement in extremen Trockenphasen Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat im April 2020 über eine Mitteilung den Aus- schuss Umwelt und Grün und die Bezirksvertretungen über das „Handlungskonzept Trockenheitspha- sen“ unterrichtet. Auf dieser Grundlage wurden folgende Maßnahmen 2020 umgesetzt: Vergabe von Standrohren: Die RheinEnergie hat während der Trockenphase insgesamt 50 Standrohre zur Bewässerung von Grünflächen und Bäumen im öffentlichen Raum kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Verteilung erfolgte wie in den Vorjahren über das Amt für Landschaftspflege und Grünflä- chen im engen Austausch mit der RheinEnergie, bevorzugt an Initiativen mit Grünflächen- oder Baumscheibenpatenschaften. Die RheinEnergie haben die Standrohre so ausgestattet, dass handelsübliche Schlauchsysteme angeschlossen werden konnten. Mit der Übergabe der Standrohre durch die RheineEnergie wurde eine Einweisung für die technische Handhabung durchgeführt. Bewässerungsfahrzeuge: Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hatte vier Fahrzeuge mit einer speziellen Be- wässerungskombinationen im Einsatz. Darüber hinaus wurden Kolonnenfahrzeuge mit Groß- kanistern ausgestattet. Die Bewässerungsfahrzeuge werden vornehmlich zur Bewässerung von Bäumen vom 4. bis 7. Standjahr und je nach Situation bis zum 15. Standjahr eingesetzt. Vergabe von Wassersäcken: Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hatte insgesamt 1.500 Wassersäcke be- schafft und diese vornehmlich an Baumpaten abgegeben. Zusätzlich hatte die RheinEnergie 500 Wassersäcke verteilt. Diese Wassersäcke werden mit 70 L Wasser aufgefüllt, das durch eine Perforierung tröpfchenweise in den Untergrund abgegeben wird. Öffentlichkeitskonzept: Die Öffentlichkeitsarbeit wurde optimiert durch: Erstellung einer Internetseite zum Thema Trockenheit mit folgenden Inhalten : Allgemeininformationen, welche Bäume gegossen werden sollen. Informationen über die Nutzung Wassersäcke. Video über die Verwendung eines Wassersacks. Informationen zum „richtigen gießen“. Erstellung einer FAQ mit den wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Informationen und Aufruf zum Gießen in Form von Pressemitteilungen. Einbindung des Bürgertelefons Die Informationen finden Sie hier: www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/wald/tro- ckenheit-kraefte-buendeln-fuer-die-koelner-baeume Weitergehende Maßnahmen wie Optimierung der Pflanzweise und die Baumartenwahl auf der Grundlage des laufenden Straßenbaumtestes wurden ausführlich in der Mitteilung erläutert. Grüne Infrastruktur Bürgerschaftliches Engagement in extremen Trockenphasen Einladung Gieß-Paten*innen Zum Abschluss der Trockenphase haben die RheinEnergie und das Amt für Landschaftspfleger am 22.10.2020 Verterter*innen der Gieß-Initiativen in die Halle 38 auf dem Gelände der RheinEnergie zu einem Gedankenaustausch eingeladen. Die gut besuchte Veranstaltung wurde moderiert von Herrn Nikolaus Kleine. Im Rahmen von zwei Einführungsvorträgen wurden zunächst allgemeine Informationen zu den The- men: Bäume und Trockenheit Neben der Trockenheit sind es auch Stürme, die den Bäumen zusetzen. Das veränderte Klima berei- tet zudem immer mehr Schädlingen ideale Lebensbedingungen. Die schon durch die Trockenheit ge- schwächten Bäume können sich dann gegen den Befall der Schädlinge nicht mehr wehren. Wichtig sei, die Vielfalt der Baumarten weiter zu erhöhen, damit der Ausfall einer einzelnen Art nicht mehr so ins Gewicht fällt. Anhand von Querschnittsbilder von den Wurzeln älterer Bäume wurden Basisinformationen erläu- tert. Die Wasser- und Nährstoffversorgung erfolgt ausschließlich über die (intakten) Wurzelspitzen und dies auch nur in lockeren Gestein- oder Erdschichten. Die Wurzeln, die an der Oberfläche sicht- bar sind, können diese Funktion nicht mehr übernehmen, sie dienen ausschließlich der Stabilisation des Baumes. Das bedeutet, niemand weiß tatsächlich, wo sich die Wurzeln befinden mit denen sich der Baum versorgt. Wasserversorgung in Köln Dargestellt wurde der „Weg des Wassers“, von der Gewinnung bis zur Aufbereitung zum Trinkwas- ser. Dank der topografischen Lage Kölns, Stichwort „Kölner Bucht“ sei der Grundwasserspiegel selbst in den trockenen Sommern der letzten drei Jahre nicht abgefallen. Selbst wenn es ab sofort nicht mehr regnen würde, gäbe es noch Wasser für viereinhalb Jahre! Die Gießhelferinnen und -helfer bräuchten sich also in ihrem Handeln nicht einzuschränken oder fürchten, sie würden Ressourcen verschwenden. Insgesamt hätten die Gießinitiativen in diesem Sommer 3.000 Kubikmeter Wasser verbraucht, dies sei im Vergleich zum Gesamtverbrauch verschwindend wenig. Im Anschluss an die einleitenden Vorträge folgte eine angeregte Diskussion. Die anwesenden Vertre- ter*innen der Gießinitiativen schilderten ihre guten, aber auch schlechten Erfahrungen. Die vorge- brachten Anregungen und Wünsche sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Alle Teilnehmer*innen sprachen sich für eine weitere Veranstaltung im Frühjahr des nächsten Jahres aus. Anregung Stellungnahme 1 Gibt es eine Strategie zum Er- halt älterer Bäume? Die Baumschutzsatzung der Stadt Köln setzt u.a. fest, dass alle Bäume, die mit öffentlichen Mitteln gepflanzt wurden, unabhängig vom Stammumfang (Alter) grundsätzlich ge- schützt sind. Das Amt für Landschaftspflege und Grünflä- chen hat ein eigenes Sachgebiet „Bäume“, in dem vor al- lem besonders ausgebildete (Arboristen) und geschulte Mitarbeiter*innen tätig sind. Der finanzielle Aufwand zum Grüne Infrastruktur Bürgerschaftliches Engagement in extremen Trockenphasen Erhalt des Baumbestandes umfasst einen Großteil des Amtsbudgets. 2 Standrohre sollen je nach Wetterlage schon im Frühjahr ausgegeben werden Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen wird sich mit den Gießinitiativen frühzeitig im Jahr abstimmen. Ge- plant ist die Ausgabe der Standrohre vom 1.4. bis 30.9.. Im Frühjahr 2021 ist ein weiteres Treffen mit den Initiativen geplant. 3 Gibt es eine Strategie zum dauerhaften Erhalt der Stra- ßenbäume? Siehe unter 1. Darüber hinaus wird ein digitales Straßen- baumkataster (80.000 Straßenbäume) geführt, das sukzes- sive ausgeweitet wird, um auch die Bäume in den Grünan- lagen zu erfassen. Ersatzpflanzungen erfolgen über den städtischen Haushalt und das Spendenprojekt „1.000 Bäume für Köln“. Für jeden Stadtbezirk wird ein Konzept zur Pflanzung von neuen Straßenbäumen erstellt, das von der jeweiligen Bezirksvertretung beschlossen wird. 4 Gibt es Weiterbildungsmaß- nahmen für Beschäftigte zum effizienten gießen? Die Mitarbeiter*innen aus dem Sachgebiet Baum werden jedes Jahr durch externe Fachreferenten*innen geschult und weitergebildet. 5 Interaktive Baumkarte anlegen auf der man sieht wer wo gießt. Im Rahmen des Forschungsprojektes iResilience, das in Dortmund und Köln-Deutz durchgeführt wird, ist die Erstel- lung einer Baum-/Gieß-App für den Bereich Deutz in der Erprobung. Es wird geprüft ob dieser Ansatz auf das ge- samte Stadtgebiet ausgeweitet werden kann. https://www.stadt-koeln.de/artikel/68269/index.html 6 Städtische Internet-Plattform anlegen auf der die „Gießgrup- pen“ aufgeführt sind, um sich ihnen anschließen zu können. Der städtische Internetauftritt wird unter Berücksichtigung der DSGVO entsprechend angepasst. 7 Mehr städtische Wässerungs- wagen anschaffen Neben den neu angeschafften vier Gießeinrichtungen sind in 2020 zusätzlich „Normale“ Kolonnenfahrzeuge mit Groß- kanistern und Pumpe aufgerüstet worden. 8 Schlauchsicherungen, sog. „Yellows“ ausgeben Die sichere Handhabe der Standrohre ist Aufgabe des An- wenders (s. Punkt 2 der Bedienungsanleitung in Verbin- dung mit Punkt 10 des Überlassungsvertrags). https://www.rheinenergie.com/media/documents/sonsti- ges/standrohre/Bedienungsanleitung_fuer_Standrohre.pdf Für 2021 wird eine Kölner-Gieß-Box zusammengestellt, die Hilfsmittel (z.B. Überfahrhilfen, Absicherungen, Schläuche, Anschlüsse, Warnwesten) zur Nutzung der Standrohre ent- hält. (siehe unten) 9 Mehr Infos zum richtigen wäs- sern (wie gieße ich richtig? wie häufig?) Die Informationen auf der städtischen Internetseite wer- den sukzessive weiterentwickelt. Die Erstellung von Videos ist vorgesehen. Es wurde z.B. angeregt eine Faustzahl für die Bewässerung von Bäumen zu formulieren (Liter Wasser / Umfang Stamm). 10 Kann man den Wasserdruck reduzieren? Im Hydranten liegt der Druck des Versorgungsnetzes an, der nicht reduziert werden kann. Jedes Standrohr wird mit Grüne Infrastruktur Bürgerschaftliches Engagement in extremen Trockenphasen einer bzw. mehreren Zapfstellen ausgegeben („Wasserhäh- nen“). Darüber kann bei der Wasserentnahme die Menge reguliert werden. 11 Wie lassen sich Parkplätze freihalten, wenn dort benö- tigte Hydranten platziert sind? Hier ist eine Genehmigung durch das Amt für öffentliche Ordnung erforderlich, s www.stadt-koeln.de/service/pro- dukte/00146/index.html 12 Gibt es Hilfe beim Transport und der Einlagerung der Stan- drohre? Diese Möglichkeit besteht leider nicht. Die Standrohre wer- den an der Ein- und Ausgabestelle der RheinEnergie am Zugweg Selbstabholern zur Verfügung gestellt bzw. zurück- genommen. Dort findet auch eine Einweisung in die Bedie- nung der Rohre statt und dort muss auch die Ausleihver- einbarung unterzeichnet werden. In der Zeit der Ausleihe haftet der Leihnehmer für die Armaturen. 13 Mehr Standrohre ausgeben! Die RheinEnergie hat die Zahl der Standrohre in den letzten beiden Jahren fast verdoppelt und die maximale Stückzahl von 50 festgelegt. Mehr Standrohre können mit der dafür notwendigen Logistik nicht bereitgestellt werden. 14 Professionelle Einweisung in die Benutzung der Standrohre Die Einweisung in die richtige Benutzung der Standrohre ist in der Regel fester Bestandteil der Ausleihe, insbesondere bei Neukunden. Darüber hinaus wird im Vertrag auf die Be- dienungsanleitung verwiesen, die mit dem Standrohr aus- gegeben wird. Darüber hinaus wird für 2021 ein kurzer Be- dienfilm über die Handhabung der Standrohre online zur Verfügung gestellt. 15 Betreuung der Bürgerinitiati- ven vor Ort Von Seiten des Amtes für Landschaftspflege und Grünflä- chen wird ein fester Ansprechpartner*in mit Kontaktdaten festgelegt. 16 Sicherstellen, dass die Jung- bäume gegossen werden. Denn in diesem Sommer sind viele vertrocknet. Das Wässern von neu gepflanzten Bäumen ist in den ersten drei Standjahren durch die Landschaftsbaufirmen gewähr- leistet, welche die Bäume gepflanzt haben. Bäume vom 4. bis 7. Standjahr und je nach Situation bis zum 15. Standjahr werden durch das Amt für Landschaftspflege und Grünflä- chen bedarfsgerecht gewässert. 17 Bäume kartieren, die gegossen werden sollen Siehe unter 5. 18 Aufstellung von Regentonnen Das Aufstellen von Regentonnen ist nur in Einzelfällen möglich, wenn z.B. die Entwässerung öffentlicher Gebäude genutzt werden kann. Eine Umsetzung dieses Vorschlages wird nicht weiterverfolgt. 19 Können Standrohre unterei- nander weitergegeben wer- den? Der Ausleiher haftet mit seinem Namen für die beschädi- gungsfreie Rückgabe der Standrohre und für die ordnungs- gemäße Nutzung der Armaturen. Von Seiten der Rhein- Energie wird von einer Weitergabe der Standrohre stadt- weit an andere Gießinitiativen abgeraten. Dadurch bleibt auch die gemeinwohlorientierte Zweckbestimmung der kostenlos zur Verfügung gestellten Standrohre (samt Gieß- wasser), nämlich deren Begrenzung auf öffentliche Grün- flächen/Bäume gewährleistet. Grüne Infrastruktur Bürgerschaftliches Engagement in extremen Trockenphasen Lt. Vertrag darf der Standrohrwasserzähler nicht Dritten überlassen werden. (Vertrag Punkt 8.1, s. Anlage bzw. RE- Homepage „Standrohr“) Bei entsprechender interner Einweisung an ausgewählte weitere Vertreter der Gießinitiative ist die Weitergabe in- nerhalb eines Vereins/einer Initiative möglich. 20 Gibt es eine Baustellenabsi- cherung? Für 2021 wird eine Kölner-Gieß-Box zusammengestellt, die Hilfsmittel (z.B. Überfahrhilfen, Absicherungen, Schläuche, Anschlüsse, Warnwesten) zur Nutzung der Standrohre ent- hält. 21 Was, wenn Standrohre be- schädigt wurden? Der Vertreter der Initiative haftet für die schadenfreie Rückgabe des Standrohrs. Diese sind so konstruiert, dass Beschädigungen nur selten auftreten. Eventuelle Schäden am Standrohr bzw. der Verlust des Standrohres bzw. der Komponenten werden gemäß Preisliste in Rechnung ge- stellt. (s. Anlage bzw. RE-Homepage „Standrohr“) Ggf. kann der Betrag durch eine private oder vereinsgebundene Haft- pflichtversicherung geltend gemacht werden. 22 Wer haftet für Schäden, die beim Gießen entstehen kön- nen? Die Haftpflichtversicherung der Stadt Köln, sofern die Ver- ursacher hier namentlich als „Gießhelfer“ gelistet sind. 23 Kann man die Initiativen mit Schläuchen, Anschlüssen, Grießkannen und Transport- wagen unterstützen? Für 2021 wird eine Kölner-Gieß-Box zusammengestellt, die Hilfsmittel (z.B. Überfahrhilfen, Absicherungen, Schläuche, Anschlüsse, Warnwesten) zur Nutzung der Standrohre ent- hält. 24 Könnte man die Utensilien ggf. in den Bürgerämtern lagern? Dieser Vorschlag muss im Einzelfall geprüft werden. 25 Die Feuerwehr könnte in Parks Übungen durchführen und da- bei wässern. Die Aufgabe der Feuerwehr ist vor allem Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu löschen, zu bergen und zu schützen, wobei der Menschenrettung die oberste Priorität zukommt. Ressourcen für andere Aufgaben stehen bei der städtischen Feuerwehr nicht zur Verfügung. 26 Alle Gießhelfer sollen Warn- westen mit Logo Stadt Köln/RheinEnergie erhalten. Für 2021 wird eine Kölner-Gieß-Box zusammengestellt, die Hilfsmittel (z.B. Überfahrhilfen, Absicherungen, Schläuche, Anschlüsse, Warnwesten) zur Nutzung der Standrohre ent- hält. 27 Größere Gießgruppen sollen zwei Standrohre bekommen. Dieser Vorschlag wird schon praktiziert. 28 Stadt soll Flyer entwickeln in denen die „Gießaktion“ be- schrieben- und beworben wird Neben der unterschiedlichen Aufbereitung von Informatio- nen auf der städtischen Internetseite, wird ein entspre- chender „Flyer“ erstellt. 29 Stadt soll auch mehr gießen und „Aktionstage“ durchfüh- ren. Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen wässert im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen vor al- lem Bäume vom 4. bis 7. Standjahr und je nach Situation bis zum 15. Standjahr. Für 2021 ist ein „Aktionstag“ als Informationsveranstaltung vorgesehen, zu dem die Gießinitiativen eingeladen wer- den. Grüne Infrastruktur Bürgerschaftliches Engagement in extremen Trockenphasen 30 Mit jedem Standrohr sollen pauschal schon mal 10 Was- sersäcke ausgegeben werden. Auch für 2021 werden ausreichend Wassersäcke ange- schafft und an die Gießinitiativen ausgegeben. 31 Bei Nachpflanzungen sollen vermehrt Obstbäume berück- sichtigt werden. Bei der Nachpflanzung von Straßenbäumen orientiert sich das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen an der GALK-Straßenbaumliste. https://www.galk.de/arbeits- kreise/stadtbaeume/themenuebersicht/strassenbaumliste Obstbäume werden im Rahmen des Konzeptes „Essbare Stadt“ vor allem in Grünanlagen gepflanzt. 32 Nachpflanzungen sollen schon jetzt erfolgen und nicht erst wenn die Bäume abgestorben sind. Für jeden Stadtbezirk wird ein Konzept zur Pflanzung von neuen Straßenbäumen erstellt, das von der jeweiligen Be- zirksvertretung beschlossen wird. Ziel ist es, den Bestand an Straßenbäumen zu erhöhen. 33 Es müssen mehr Brunnen in- stalliert werden. Die Anzahl der städtischen Brunnen nimmt von Jahr zu Jahr zu. 34 Es sollen C-Schläuche und Standrohre mit 5 Anschlüssen zur Verfügung gestellt werden. Für 2021 wird eine Kölner-Gieß-Box zusammengestellt, die Hilfsmittel (z.B. Überfahrhilfen, Absicherungen, Schläuche, Anschlüsse, Warnwesten) zur Nutzung der Standrohre ent- hält.
Beratungsverlauf (10)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3506/2020
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 22.12.2020
- Erstellt
- 02.12.2020 14:29