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V/0815/2015

Wirtschaftsplan 2016 der citeq

Vorlagen 07.10.2015

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Beschlussvorlage

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WiPlan 2016_Bericht

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Beschlussvorlage

3642 Zeichen

V/0815/2015 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
citeq 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Wirtschaftsplan 2016 der citeq 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
19.11.2015 Betriebsausschuss der citeq Vorberatung 
03.12.2015 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung  
 und E-Government Vorberatung 
09.12.2015 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
16.12.2015 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der als Anlage 1 beigefügte Wirtschaftsplan der citeq für das Jahr 2016 wird genehmigt. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass keine Kosten und Folgekosten entstehen.  
 
 
Begründung: 
 
Der als Anlage vorgelegte Wirtschaftsplan der citeq, bestehend aus dem Erfolgsplan, dem Finanz - 
und Vermögensplan sowie der Stellenübersicht, basiert auf den Ergebnissen 2014 und den la u-
fenden Rechnungse rgebnissen des Jahres 2015. Ferner wurden die heute bekannten und sich 
bereits abzeichnenden Tendenzen der kommenden Jahre berücksichtigt. 
 
Wesentliche Veränderungen gegenüber 2015 haben sich in folgenden Positionen ergeben: 
 
 Umsatzerlöse, 
 Materialaufwendungen, 
 Personalaufwendungen, 
 Abschreibungen  
 Sonstige betriebliche Aufwendungen und  
 Zinsergebnis 
 
und sind im Wirtschaftsplan detailliert erläutert. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0815/2015 
Auskunft erteilt: 
Herr Boenigk 
Ruf: 
492 18 11 
E-Mail: 
Boenigk@citeq.de  
Datum: 
21.10.2015 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0815/2015 
In der mittelfristigen Betrachtung weist der Wirtschaftsp lan der citeq in den Jahren 2016 bis 
2020 ein positives Ergebnis aus. 
Parallel zur noch laufenden Aktualisierung der städtischen IT-Infrastruktur entsteht der citeq Auf-
gabenzuwachs aus der steigenden Anzahl der zu betreuenden Endgeräte, durch die  
 
 Ausweitung des städtischen Stellenplanes,  
 steigende Arbeitsplatzanzahl ohne Stellenvermehrung durch Teilzeitkräfte, 
 sich ausweitende alternierende Telearbeit für Verwaltungsarbeitsplätze, 
 Ausweitung der IT-Ausstattung auch außerhalb der Verwaltungsarbeitsplätze, 
 Ausweitung mobiler Endgeräte. 
 
Darüber hinaus leistet die citeq als Querschnittsamt technische Beiträge zur verwaltungsinternen 
Prozessoptimierung. Gefordert sind leistungsfähigere Fachanwendungen, Dokumentenmanage-
mentsystem (DMS) und die digitale Rechnungseingangsbearbeitung.  
 
Ab 2016 liegen die technischen Voraussetzungen dafür vor, um in der Gesamtverwaltung vielfält i-
ge Funktionsverbesserungen durch die neue IP-Telefonie einzuführen. 
 
Das voraussichtlich in 2016 verabschiedete E-Governmentgesetz NRW ermöglicht es der Stadt 
Münster, die elektronischen Bürgerservices weiter auszubauen, z. B. über die Bereitstellung von 
eID-/De-Mail-basierten Diensten und intelligenten Formularen , die Ausweitung der elektronischen 
Behördenkommunikation sowie durch funktionale Erweiterungen der Fachverfahren. 
 
Über das klassische E -Government hinaus leistet die citeq positive Beiträge zur weiteren  Positio-
nierung der Digitalen Stadt Münster. Beispiele hierzu: Ausbau von Breitband und WLAN, elektron i-
sche Ratsarbeit, OpenData und Bürgerterminals, über die die Münsteraner/innen nicht nur die 
städtischen Verwaltungsleistungen nutzen können. 
 
Die Entwicklung der digitalen Stadt(verwaltung) Münster erfordert eine intensive  Unterstützung 
durch eine leistungsstarke citeq , die nicht nur die erforderlichen  IT-Ressourcen bereitstellt, son-
dern die diesen Entwicklungsprozess aktiv mitgestaltet. Hierzu muss der zu künftig zur Verfügung 
stehende Finanzierungsrahmen neu justiert werden.   
 
 
I. V. 
 
gez.  
 
Wolfgang Heuer 
Stadtrat 
 
 
Anlagen: 
Wirtschaftsplan 2016

WiPlan 2016_Bericht

46241 Zeichen

Wirtschaftsplan 
 
Geschäftsjahr 2016

Impressum 
 
Herausgeberin 
Stadt Münster 
citeq 
 
Redaktion 
Peter Boenigk 
Tel.: 0251/492-18 11 
Fax: 0251/492-77 10 
e-Mail: boenigk@citeq.de 
http://www.citeq.de

3 
 
 
 
 
 
 
 
Wirtschaftsplan 2016 
Inhaltsverzeichnis 
1 Einleitung ........................................................................................................................................................ 4 
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan ...................................................................................................... 4 
1.2 Rechtsgrundlagen .................................................................................................................................. 5 
 
2 Erfolgsplan citeq ............................................................................................................................................. 8 
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster ................................................................................................ 9 
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP) .................................................................10 
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV)....................................................11 
 
3 Finanz- und Vermögensplan citeq................................................................................................................16 
3.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Stadt Münster ..............................................................17 
3.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich MEP ............................................................................18 
3.3 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV ..............................................................................19 
3.4 Investitionen .........................................................................................................................................20 
3.5 Erläuterung der wesentlichen Investitions- und Aufwandspositionen .................................................23 
3.5.1 citeq .................................................................................................................................................23 
3.5.2 Bereich Münster ...............................................................................................................................23 
3.5.3 Bereich ÖrV .....................................................................................................................................25 
 
4 Stellenübersicht 2016 der citeq ....................................................................................................................26 
 
5 Organigramm ................................................................................................................................................30

4 
1 Einleitung 
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan 
Der Erfolgsplan der citeq ist zur besseren Differenzierung der Kundenbereiche – Stadt Münster, 
MEP sowie ÖrV – in drei Erfolgspläne aufgeteilt. Der hier  vorgelegte Wirtschaftsplan 2016 stellt die 
von der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq zu erbringenden Leistungen und die notwendigen 
Ressourcen dar. 
Erlöse 
Der Bereich Münster erzielt Erträge aus den Dienstleistungen für die Ämter und Einrichtungen (ei n-
schließlich der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und dem Jobcenter) der Stadt Münster.  
 
Der Bereich MEP erstellt Dienstleistungen für die Schulen der Stadt Münster.  
 
Der Bereich ÖrV erbringt Dienstleistungen in interkommunaler Zusammenarbeit für die Stadt Mün s-
ter, die Kooperationspartner und Dritte. Diese Leistungen werden gemäß Preiskatalog im Wesentl i-
chen quartalsweise abgerechnet. 
 
Die Schwerpunkte der Bereiche Münster und MEP liegen auch im kommenden Jahr in der Aktuali-
sierung und Ertüchtigung der IT-Infrastruktur. 
Aufwendungen 
Den Erlösen der einzelnen Bereiche stehen Aufwendungen gegenüber, die entweder direkt oder 
indirekt die Ergebnisse der Bereiche beeinflussen.  
 
Personalaufwendungen werden über Arbeitszeitaufzeichnungen auf die einzelnen citeq -Bereiche 
verrechnet und bilden neben den Materialaufwendungen den größten Aufwandsbereich. Die Hoc h-
rechnungen für die Personalaufwendungen der citeq - dazu zählen auch die Berechnun gen für die 
Pensions-, Beihilfe– und Altersteilzeitrückstellungen - erfolgen durch das Personal - und Organisati-
onsamt der Stadt Münster.  
 
Die Materialaufwendungen haben vor allem durch Wartungs - und Unterhaltungsaufwendungen s o-
wie eingekaufte Dienstleistungen einen wesentlichen Einfluss auf die Einzelergebnisse der Bereiche. 
 
Weitere Material- und sonstige betriebliche Aufwandspositionen  haben indirekten Einfluss auf die 
Einzelergebnisse. Dazu zählen insbesondere Mietaufwendungen sowie die Aufwendungen für die 
Querschnittsleistungen der Ämter und Einrichtungen der Stadt Münster für die citeq. 
 
Die Abschreibungen und Zinsen  folgen den Inve stitionen in den Bereichen  und beinhalten ab dem 
Jahr 2016 erstmals dien Zinsanteil für Pensions- und Beihilferückstellungen.

5 
1.2 Rechtsgrundlagen 
Rechtsgrundlage für die Erste llung des Wirtschaftsplanes 2016  ist die Eigenbetriebsverordnung 
(EigVO NRW) in der gültigen Fassung. 
 
Gemäß §  14 EigVO hat der Eigenbetrieb vor Beginn eines jeden Wirtschaftsjahres einen Wir t-
schaftsplan aufzustellen. Dieser besteht aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan und der Stelle n-
übersicht. 
 
Der Erfolgsplan gem. § 15 EigVO enthält sämtliche voraussehbaren Erträge (werden mit führe n-
dem "-"Zeichen dargestellt) und Aufwendungen des Wirtschaftsjahres und basiert auf den erzielten 
Ergebnissen des Jahres 2014  und den laufenden Rech nungsergebnissen des Jahres 2015 . Ferner 
wurden die heute bekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen der kommenden Jahre im 
vorliegenden Wirtschaftsplan berücksichtigt.  
 
Der Erfolgsplan z eigt neben den Planansätzen 2016  auch die mittelfris tigen Ansätze f ür die Jahre 
2017 bis 2020. 
 
Der Vermögensplan enthält gem. § 16 EigVO: 
 
 alle voraussehbaren Ein- und Auszahlungen des Wirtschaftsjahres, die sich aus Investitionen 
(Erneuerung, Erweiterung, Veräußerung) und aus der Kreditwirtschaft der eigenbetriebsäh n-
lichen Einrichtung ergeben und 
 die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen. 
 
Auf der Einnahmenseite des Vermögensplans sind die vorhandenen oder zu beschaffenden D e-
ckungsmittel nachzuweisen. Deckungsmittel, die aus dem Haushalt der Gemeinde stammen, mü s-
sen mit den Ansätzen im Haushaltsplan der Gemeinde übereinstimmen. 
 
Die Stellenübersicht enthält gem. §  17 EigVO die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen für die 
tariflichen Beschäftigten einschließlich der Angaben zur Stellenbewertung und Eingruppierung d er 
Stelleninhaber. Beamte, die bei der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung beschäftigt werden, sind im 
Stellenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenübersicht der citeq nur nachrichtlich anzug e-
ben. Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr vorgesehenen und der tatsäch-
lich besetzten Stellen angegeben.

6 
Erfolgsplan 2016 der citeq 
 
Erträge EURO 
  
Umsatzerlöse -23.931.160 
Sonstige betriebliche Erträge -33.880 
Zinsen und ähnliche Erträge -334.790 
  
  -24.299.830 
  
  
Aufwendungen EURO 
  
Materialaufwand 7.980.570 
Personalaufwand 9.452.460 
Abschreibungen 3.527.240 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.842.440 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (Kreditmarkt) 1.103.470 
Steuern 34.870 
  
  23.941.050 
  
Planmäßiger Jahresüberschuss -358.780

7 
Vermögensplan 2016 der citeq 
 
Die Auszahlungen und deren Deckungsmittel stellen sich im Vermögensplan folge n-
dermaßen dar: 
  
Auszahlungen EURO 
  
Investitionen (aus Investitionsplan – Mittelbedarf) 4.147.570 
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 3.527.240 
Ausschüttung an die Stadt Münster 173.850 
Einzahlungen in einen Fonds (Zuführung Pensions- u. Beihilfe-
rückstellung + Zinsen Forderung Pensionsrückstellungen) 812.860 
  
    8.661.520 
  
  
Deckungsmittel EURO 
  
Jahresüberschuss (Erlöse > Aufwendungen) 358.780 
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 3.527.240 
Zuführung zu Pensions- und Beihilferückstellungen 896.650 
Investitionszuschüsse 0 
Darlehnsauszahlungen (Fremdmittelaufnahme) 3.878.850 
  
  8.661.520 
  
  
Liquiditätsänderung  0 
  
Veränderung Liquidität 0 
  
  0 
 
 
Münster, den 12.10.2015 
 
gez. 
 
 
 
Schoenfelder 
Betriebsleiter 
gez. 
 
 
 
Heuer 
Stadtrat 
gez. 
 
 
 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer

8 
2 Erfolgsplan citeq 
  Gesellschaft: citeq  citeq 
Nr. Angaben in EURO Plan  
2015 
Plan  
2016 
Plan  
2017 
Plan  
2018 
Plan  
2019 
Plan  
2020 
1 Umsatzerlöse -25.193.480  -23.931.160  -23.992.210  -23.391.890  -23.479.010  -23.450.090  
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0  0  0  0  0  0  
3 sonstige betriebliche Erträge -23.220  -33.880  -21.380  -21.380  -21.380  -21.380  
4 Gesamtleistung -25.216.700  -23.965.040  -24.013.590  -23.413.270  -23.500.390  -23.471.470  
5 Materialaufwand 8.394.920  7.980.570  7.406.450  7.474.210  7.522.650  7.560.900  
6 Personalaufwand 10.682.190  9.452.460  9.410.490  9.712.740  10.046.930  10.127.030  
7 Abschreibungen 3.843.350  3.527.240  3.448.490  3.208.600  2.957.970  2.646.320  
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.914.690  1.842.440  2.142.660  1.787.660  1.787.660  1.787.660  
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -381.550  -1.162.330  -1.605.500  -1.230.060  -1.185.180  -1.349.560  
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge -341.100  -334.790  -334.790  -334.790  -334.790  -334.790  
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 70.300  1.103.470  1.147.580  1.188.370  1.231.880  1.278.610  
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -652.350  -393.650  -792.710  -376.480  -288.090  -405.740  
13 außerordentliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
14 außerordentliche Aufwendungen 0  0  0  0  0  0  
15 außerordentliches Ergebnis 0  0  0  0  0  0  
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -652.350  -393.650  -792.710  -376.480  -288.090  -405.740  
17 Steuern vom Einkommen und vom 
Ertrag 34.000  34.000  64.470  64.470  64.470  64.470  
18 sonstige Steuern 1.190  870  870  870  870  870  
19 Jahresüberschuss -617.160  -358.780  -727.370  -311.140  -222.750  -340.400

9 
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster 
  Gesellschaft: citeq  citeq: Bereich Münster 
Nr. Angaben in EURO Plan  
2015 
Plan  
2016 
Plan  
2017 
Plan  
2018 
Plan  
2019 
Plan  
2020 
1 Umsatzerlöse -10.123.410  -9.237.700  -8.866.810  -8.597.390  -8.638.190  -8.629.190  
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0  0  0  0  0  0  
3 sonstige betriebliche Erträge -22.980  -30.000  -18.300  -18.300  -18.300  -18.300  
4 Gesamtleistung -10.146.390  -9.267.700  -8.885.110  -8.615.690  -8.656.490  -8.647.490  
5 Materialaufwand 2.986.430  2.611.580  2.120.350  2.139.010  2.170.930  2.171.140  
6 Personalaufwand 3.971.090  3.684.790  3.696.390  3.807.080  3.927.490  3.977.030  
7 Abschreibungen 2.384.590  2.093.590  1.969.960  1.850.230  1.727.020  1.439.630  
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 583.400  508.720  509.690  509.690  509.690  509.690  
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -220.880  -369.020  -588.720  -309.680  -321.360  -550.000  
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge -331.570  -330.790  -330.790  -330.790  -330.790  -330.790  
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 28.750  318.330  331.190  343.100  355.790  369.400  
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -523.700  -381.480  -588.320  -297.370  -296.360  -511.390  
13 außerordentliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
14 außerordentliche Aufwendungen 0  0  0  0  0  0  
15 außerordentliches Ergebnis 0  0  0  0  0  0  
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -523.700  -381.480  -588.320  -297.370  -296.360  -511.390  
17 Steuern vom Einkommen und vom 
Ertrag 18.410  18.410  34.920  34.920  34.920  34.920  
18 sonstige Steuern 650  410  410  410  410  410  
19 Jahresüberschuss -504.640  -362.660  -552.990  -262.040  -261.030  -476.060

10 
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP) 
  Gesellschaft: citeq  citeq: Bereich MEP 
Nr. Angaben in EURO Plan  
2015 
Plan  
2016 
Plan  
2017 
Plan  
2018 
Plan  
2019 
Plan  
2020 
1 Umsatzerlöse -2.365.360  -2.304.640  -2.309.640  -2.309.640  -2.309.640  -2.309.640  
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0  0  0  0  0  0  
3 sonstige betriebliche Erträge 0  -2.400  -1.600  -1.600  -1.600  -1.600  
4 Gesamtleistung -2.365.360  -2.307.040  -2.311.240  -2.311.240  -2.311.240  -2.311.240  
5 Materialaufwand 492.840  449.600  443.700  446.150  454.220  454.310  
6 Personalaufwand 1.214.610  1.150.220  1.154.320  1.188.860  1.226.410  1.241.260  
7 Abschreibungen 430.490  422.390  497.540  510.990  522.780  446.840  
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 184.230  193.500  183.500  183.500  183.500  183.500  
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -43.190  -91.330  -32.180  18.260  75.670  14.670  
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0  0  0  0  0  0  
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 6.530  96.410  100.370  104.040  107.950  112.140  
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -36.660  5.080  68.190  122.300  183.620  126.810  
13 außerordentliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
14 außerordentliche Aufwendungen 0  0  0  0  0  0  
15 außerordentliches Ergebnis 0  0  0  0  0  0  
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -36.660  5.080  68.190  122.300  183.620  126.810  
17 Steuern vom Einkommen und vom 
Ertrag 0  0  0  0  0  0  
18 sonstige Steuern 220  220  220  220  220  220  
19 Jahresüberschuss /  
Jahresfehlbetrag (2016-2020) -36.440  5.300  68.410  122.520  183.840  127.030

11 
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV) 
  Gesellschaft: citeq citeq: Bereich ÖrV 
Nr. Angaben in EURO Plan  
2015 
Plan  
2016 
Plan  
2017 
Plan  
2018 
Plan  
2019 
Plan  
2020 
1 Umsatzerlöse -12.704.710  -12.388.820  -12.815.760  -12.484.860  -12.531.180  -12.511.260  
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0  0  0  0  0  0  
3 sonstige betriebliche Erträge -240  -1.480  -1.480  -1.480  -1.480  -1.480  
4 Gesamtleistung -12.704.950  -12.390.300  -12.817.240  -12.486.340  -12.532.660  -12.512.740  
5 Materialaufwand 4.915.650  4.919.390  4.842.400  4.889.050  4.897.500  4.935.450  
6 Personalaufwand 5.496.490  4.617.450  4.559.780  4.716.800  4.893.030  4.908.740  
7 Abschreibungen 1.028.270  1.011.260  980.990  847.380  708.170  759.850  
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.147.060  1.140.220  1.449.470  1.094.470  1.094.470  1.094.470  
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -117.480  -701.980  -984.600  -938.640  -939.490  -814.230  
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge -9.530  -4.000  -4.000  -4.000  -4.000  -4.000  
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 35.020  688.730  716.020  741.230  768.140  797.070  
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -91.990  -17.250  -272.580  -201.410  -175.350  -21.160  
13 außerordentliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
14 außerordentliche Aufwendungen 0  0  0  0  0  0  
15 außerordentliches Ergebnis 0  0  0  0  0  0  
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -91.990  -17.250  -272.580  -201.410  -175.350  -21.160  
17 Steuern vom Einkommen und vom 
Ertrag 15.590  15.590  29.550  29.550  29.550  29.550  
18 sonstige Steuern 320  240  240  240  240  240  
19 Jahresüberschuss /  
Jahresfehlbetrag 2020 -76.080  -1.420  -242.790  -171.620  -145.560  8.630

12 
Umsatzerlöse 
Die citeq stellt der Stadt Münster die gesamte IT -Ausstattung gegen Mietpreise bereit. Dafür verfügt 
die Stadt Münster über ein Budget, welches im vorliegenden Wirtschaftsplan für den lfd. Betrieb und 
in einem eingeschränkten Umfang für Betriebserweiterungen (Teilerfolgspläne Münster und ÖrV - 
Anteil der Stadt Münster -) auskömmlich ist. Die citeq kann mit den durch die Stadt Münster berei t-
gestellten Mitteln den für das Jahr 2016 festgestellten IT-Bedarf in Gänze nicht mehr realisieren. Die 
Maßnahmen, die im Wirtschaftsplan nicht berücksichtigt werden konnten, können jedoch ggf. i m 
Laufe des Jahres 2016 aufgrund verschobener Investitionen oder einer positiven wirtschaftlichen 
Entwicklung angegangen werden. Unter Ziffer 3.4 „Investitionen Münster“ werden hierzu nähere E r-
läuterungen gegeben. 
 
Darüber hinaus sind für die Stadt Münster über den ÖrV-Bereich in den vergangenen Jahren zusätz-
liche und erweiterte Anwendungen in einem erheblichen Umfang bereitgestellt worden (Personal-
management, Ausweitung des Internetzugangs und Virenschutzes durch zusätzliche Arbeitsplätze). 
Dies führt zu einer Verlagerung in den Teilerfolgsplan ÖrV zu Lasten des Teilerfolgsplanes Münster.  
 
Im Vergleich zum Plan 2015 sinken die Umsatzerlöse insgesamt um ca. 1.262 T€.  
 
Die Umsatzerlöse im Bereich Münster sinken im Vergleich zum Plan 2015  um ca. 886 T€. Im We-
sentlichen entsteht dieser Mindererlös durch Preissenkungen im Bereich der Hardwarebereitstellung 
und der fehlenden Gebührenabrechnung für Mobiltelefonie. 
 
Im MEP-Bereich sinken die Umsatzerlöse durch die Umsetzung der Vorgaben der Haushaltskons o-
lidierung und durch Preis anpassungen gegenüber dem Plan 201 5 um ca. 61 T€. Angesichts der 
laufenden Diskussionen über den zukü nftigen Leistungsumfang (Breitbandanbindung, WLAN, mobi-
le Endgeräte, etc.) sind umfangreiche Änderungen wahrscheinlich. 
 
Im ÖrV-Bereich sinken die Umsatzerlöse insgesamt um ca. 316 T€ gegenüber dem Plan 2015. Dies 
ist begründet durch den Wegfall einiger Überlassungspreise und dadurch, dass einige Maßnahmen 
nicht wie geplant umgesetzt werden konnten. 
Sonstige betriebliche Erträge 
Sonstige betriebliche Erträge erhöhen sich gegenüber dem Plan 201 5 um ca. 11 T€ und fallen 
planmäßig im Bereich Münster hauptsächlich für Veräußerungserlöse aus dem Verkauf von Anlage-
vermögen an. 
Materialaufwand 
Der Materialaufwand setzt sich zusammen aus: 
 
 Aufwendungen für Hilfs - und Betriebsstoffe und für bezogene Waren, z. B.: Hilfsstoffe, Strom, 
Treibstoffe sowie 
 Aufwendungen für bezogene Leistungen: Aufwendungen der Fahrzeugunterhaltung, Wartung, 
Miete und Aufwendungen für die Unterhaltung immaterieller Vermögensgegenstände und der 
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Entsorgungs - und Leasingaufwendungen sowie Aufwe n-
dungen für Datenleitungen

13 
Der Materialaufwand vermindert sich gegenüber dem Plan 2015 um ca. 414 T€.  
 
Der Aufwand für die Wartungsverträge (Hard- und Software) ist in den vergangenen Jahren zum Teil 
massiv angestiegen. Dieser Trend wird sich in den Folgejahren fortsetzen. Finanziell aufgefangen 
wurden diese Steigerungen in 2016 durch erhebliche Reduzierungen der eingekauften D ienstleis-
tungen. Zudem werden die Gebühren der Mobiltelefonie von den Anbietern direkt gegenüber den 
Ämtern der Stadt Münster abgerechnet. 
Personalaufwand 
Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus: 
 
 Löhnen und Gehältern: Regelzahlungen, Sonderzuwendungen, vermögenswirksame Leistungen 
sowie geldwerte Sachaufwendungen für Beamte und tariflich Beschäftigte. Ferner Dienstau f-
wendungen für sonstige Beschäftigte und pauschalierte Steuern. 
 Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgun g und Unterstützung: Beiträgen zu 
Versorgungskassen und zur gesetzlichen Sozialversicherung als auch Beihilfen und Zuführung 
zu den Beihilferückstellungen, Unterstützungsleistungen für Beamte, tariflich Beschäftigte sowie 
die Zuführung zu den Pensions - und Beihilferückstellungen, Versorgungsaufwendungen, So n-
derzuwendungen und Beihilfen für Ruhestandsbeamte, sowie die Beiträge zur Unfallversich e-
rung für tariflich Beschäftigte. 
 
Die Personalaufwendungen der citeq werden durch das Personal - und Organisationsamt der Stadt 
Münster hochgerechnet. Der Personalaufwand wird im Vergl eich zum Plan 2015  um 1.230 T€ sin-
ken. Der Personalaufwand 2015 beinhaltete noch den Aufwand aus der Abzinsung der Pensions - 
und Beihilfe rückstellungen. Dieser wird jetzt, wie von den Wirtschaftsprüfern gefordert, unter den 
Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen und beträgt insgesamt 1.101 T€. Saldiert weist 
der Wirtschaftsplan 2016 einen um 129 T€ geringeren Personalaufwand bei ungefähr gleichbleiben-
den Personalbestand gegenüber 2015 aus. Während die Bruttogehälter und die Besoldung der B e-
amten steigen wird die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen gegenüber 2015 sinken. 
 
 Tariferhöhungen 
Es sind die Festlegungen des Tarifabschlusses vom 01.04.2014 bis zum 29.02.2016 berücksich-
tigt worden. Ab dem 01.03.2016 wird mit einer Tariferhöhung von 2,50 % gerechnet. 
 
 Besoldungs-/Versorgungserhöhung 
Der Entwurf eines Gesetzes über die Anpassung der Dienst - und Versorgungsbezüge für die 
Jahre 2015 und 2016 liegt vor; aufgrund eines Erlasses des Finanzministeriums werden die in 
diesem Jahr erhöhten Beträge als Abschlag gezahlt. Die vorgesehenen Erhöhungen – 1,90 % ab 
01.06.2015 und 2,10  %, mindestens jedoch 75,00  € (vermindert um 0,20 Prozentpunkte) ab 
01.08.2016 gerechnet – sind daher berücksichtigt. 
 
 Rückstellungen 
Bei der Berechnung der Pensions - und Beihilferückstellungen wurde eine Verzinsung von 
5,00 % zugrunde gelegt. Die Altersteilzeitrückstellungen wurden mit 5,50 % verzinst.

14 
Abschreibungen  
Bestandteil dieser Position sind die Abschreibungen auf immaterielles Vermögen (Software), Fah r-
zeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung (u. a. Hardware) und geringwertige Wirtschaftsgüter. 
 
Die Abschreibungen werden im Vergleich zum Plan 2015 voraussichtlich um 316 T€ (Bereich Müns-
ter um ca. 291 T€, MEP-Bereich um rd. 8 T€ und ÖrV-Bereich um ca. 17 T€) sinken.  
 
Im Münster-Bereich wurde bereits in 2014 mit hohen Investitionen in Infrastrukturprojekte begonnen, 
die sich in 2015 fortsetz ten und 2016 im Wesentlichen abgeschlossen werden. Investitionen in ge-
ringwertige Wirtschaftsgüter (mobile Endgeräte, VoIP -Endgeräte) wurden 2015 in großem Umfang 
durchgeführt und werden in 2016 in deutlich geringerem Umfang anfallen. 
 
Im MEP-Bereich entsteht die Höhe der Abschreibungen durch reguläre Ersat zinvestitionen und auf-
grund technischer Erfordernisse. Besondere, von der bisherigen Ausstattungspraxis abweichende 
Investitionen, wurden in dem vorliegenden Wirtschaftsplan nicht berücksichtigt. 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden gegenüber dem Plan 2015 um ca. 72 T€ sinken. 
Begründet ist dies im Wesentlichen durch geringere Aufwendungen für Aus- und Fortbildung sowie 
Aufwendungen für BGA bis 60 €. 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 
Zinsen und ähnliche Erträge ergeben sich, wie bereits in den Vorjahren, aus der Verzinsung der 
Forderung für die Pensionsrückstellungen. Diese werden im Bereich Münster vereinnahmt. Im Ra h-
men der Abwicklung der Lohn - und Gehaltsabrechnungen einschließlich der diesbezüglichen Zah-
lungen für verschiedene Kommunen erhält die citeq von den Kooperationspartnern des ÖrV -
Bereichs unterjährige Vorauszahlungen. Aus der Anlage der kurzfristigen Vorauszahlungen werden 
Zinserträge erzielt, die dem ÖrV-Bereich gut geschrieben werden. Die Verzinsung der Forderung für 
Pensionsbeträge beträgt seit dem Jahresabschluss 2009 5,00 % und hat sich nicht verändert. 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 
Der Zinsaufwand wird deutlich steigen (1. 033 T€). Begründet ist dies durch den Ausweis der Au f-
wendungen aus der Abzinsung der Pensions- und Beihilferückstellungen unter dieser Position (siehe 
dazu auch unter der Position „Personalaufwand“).  
Die Investitionen werden u. a. durch Kassenkredite finanziert . Diese sind für die citeq zurzeit sehr 
günstig und spielen daher nur eine untergeordnete Rolle.

15 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / sonstige Steuern 
Diese Position beinhaltet die Steuern vom Einkommen und Ertrag für Umsätze mit den Betrieben 
gewerblicher Art sowie Kfz-Steuern. 
Jahresüberschuss 
Aufgrund der oben beschriebenen Zusammenhänge sinkt der Überschuss im Vergleich zum Vorjahr 
um 258 T€.

16 
3 Finanz- und Vermögensplan citeq 
Auszahlungen (Angaben in €) 2016 2017 2018 2019 2020 
Jahresfehlbetrag  
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 0 0 0 
Investitionen (aus Investitionsplan - 
Mittelbedarf) 4.147.570 2.956.520 1.938.680 1.910.640 2.340.880 
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 3.527.240 3.448.490 3.208.600 2.957.970 2.646.320 
Ausschüttung an die Stadt Münster 173.850 31.870 222.200 0 0 
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen) 
812.860 896.650 656.040 756.490 885.620 
Entnahmen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Auszahlungen) 8.661.520 7.333.530 6.025.520 5.625.100 5.872.820 
      
      
Deckungsmittel (Angaben in €) 2016 2017 2018 2019 2020 
Jahresüberschuss  
(Erlöse > Aufwendungen) 358.780 727.370 311.140 222.750 340.400 
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 3.527.240 3.448.490 3.208.600 2.957.970 2.646.320 
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 896.650 656.040 756.490 885.620 757.820 
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0 
Darlehnsauszahlungen  
(Fremdmittelaufnahme) 3.878.850 2.501.630 1.749.290 1.558.760 2.128.280 
Einlagen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Deckung) 8.661.520 7.333.530 6.025.520 5.625.100 5.872.820 
      
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0 
      
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0

17 
3.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Stadt Münster 
Auszahlungen (Angaben in €) 2016 2017 2018 2019 2020 
Jahresfehlbetrag  
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 0 0 0 
Investitionen (aus Investitionsplan - 
Mittelbedarf) 2.323.740 1.500.790 1.191.900 995.380 1.161.910 
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 2.093.590 1.969.960 1.850.230 1.727.020 1.439.630 
Ausschüttung an die Stadt Münster 173.850 31.870 222.200 0 0 
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen) 
228.080 251.840 183.030 211.560 248.280 
Entnahmen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Auszahlungen) 4.819.260 3.754.460 3.447.360 2.933.960 2.849.820 
      
      
Deckungsmittel (Angaben in €) 2016 2017 2018 2019 2020 
Jahresüberschuss  
(Erlöse > Aufwendungen) 362.660 552.990 262.040 261.030 476.060 
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 2.093.590 1.969.960 1.850.230 1.727.020 1.439.630 
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 251.840 183.030 211.560 248.280 212.700 
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0 
Darlehnsauszahlungen  
(Fremdmittelaufnahme) 2.111.170 1.048.480 1.123.530 697.630 721.430 
Einlagen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Deckung) 4.819.260 3.754.460 3.447.360 2.933.960 2.849.820 
      
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0 
      
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0

18 
3.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich MEP 
Auszahlungen (Angaben in €) 2016 2017 2018 2019 2020 
Jahresfehlbetrag  
(Erlöse < Aufwendungen) 5.300 68.410 122.520 183.840 127.030 
Investitionen (aus Investitionsplan - 
Mittelbedarf) 931.690 418.390 360.700 340.040 364.050 
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 422.390 497.540 510.990 522.780 446.840 
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 0 0 
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen) 
73.550 81.010 59.850 68.780 80.230 
Entnahmen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Auszahlungen) 1.432.930 1.065.350 1.054.060 1.115.440 1.018.150 
      
      
Deckungsmittel (Angaben in €) 2016 2017 2018 2019 2020 
Jahresüberschuss  
(Erlöse > Aufwendungen) 0 0 0 0 0 
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 422.390 497.540 510.990 522.780 446.840 
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 81.010 59.850 68.780 80.230 68.540 
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0 
Darlehnsauszahlungen  
(Fremdmittelaufnahme) 929.530 507.960 474.290 512.430 502.770 
Einlagen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Deckung) 1.432.930 1.065.350 1.054.060 1.115.440 1.018.150 
      
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0 
      
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0

19 
3.3 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV 
Auszahlungen (Angaben in €) 2016 2017 2018 2019 2020 
Jahresfehlbetrag  
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 0 0 8.630 
Investitionen (aus Investitionsplan - 
Mittelbedarf) 892.140 1.037.340 386.080 575.220 814.920 
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 1.011.260 980.990 847.380 708.170 759.850 
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 0 0 
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen) 
511.230 563.800 413.160 476.150 557.110 
Entnahmen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Auszahlungen) 2.414.630 2.582.130 1.646.620 1.759.540 2.140.510 
      
      
Deckungsmittel (Angaben in €) 2016 2017 2018 2019 2020 
Jahresüberschuss  
(Erlöse > Aufwendungen) 1.420 242.790 171.620 145.560 0 
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 1.011.260 980.990 847.380 708.170 759.850 
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 563.800 413.160 476.150 557.110 476.580 
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0 
Darlehnsauszahlungen  
(Fremdmittelaufnahme) 838.150 945.190 151.470 348.700 904.080 
Einlagen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Deckung) 2.414.630 2.582.130 1.646.620 1.759.540 2.140.510 
      
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0 
      
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0

20 
3.4 Investitionen 
Die Investitionen ergeben sich aus dem Investitionsplan der Bereiche Münster, MEP und ÖrV. 
 
Bereich Münster   
Leistung Wert in € Beschreibung  
Software 761.000 Im Wesentlichen: 
 System-/Managementsoftware 
 Anwendungssoftware 
Technische Ausstat-
tung 
320.000  Standortanbindungen und Systemraumtechnik,  
 weitere Ausstattung des DataCenter sowie 
 einen Schlüsselwächter 
Mobiliar 20.000 Ersatz und Ergänzung von Büromobiliar und Ausstattungsbedarf 
PC 255.120 Ersatz von 818 PC-Systemen 
Notebooks, sonstige 
mobile Endgeräte 
129.810 
 
Ersatz von 104 Notebooks, ca. 50 iPads und 10 weitere mobile 
Endgeräte 
Thin Clients 26.660 Ersatz von 62 Thin Clients 
Server 51.260 Ersatz von 11 Serversystemen mit unterschiedlichen Betriebssys-
temen 
Monitore 116.030 Ersatz von 675 Monitoren 
Drucker, Plotter, 
Scanner 
121.680 Ersatz von 298 Druckern und 17 Scannern 
Sonstige Peripherie 42.390 Ersatz von 30 Beamern, Messwerkzeug und einer Funkuhr 
Netztechnik 190.000 Zentrale Systeme, Backbone und Richtfunktechnik sowie DataCen-
ter, Sanierung der LWL-Standorte. 
TK-Anlagen 40.000 VoIP Technik und Fortführung verschiedene Dienste, Ausbau und 
Ersatz TK-Technik in Schulen. 
GWG 249.790 Im Wesentlichen mobile Endgeräte, FAX-Geräte, Endgeräte für die 
VoIP-Telefonie, Trivialsoftware und gewöhnliche GWG. 
 
Gesamtsumme 2.323.740   
 
Die oben aufgeführten Investitionen sind im vorliegenden Wirtschaftsplan vollumfänglich berücksich-
tigt worden. Dabei handelt es sich im Schwerpunkt um Reinvestitionen zum Ersatz bereits vorha n-
dener Komponenten. Bei der Kalkulation von Software -Investitionen be stehen erfahrungsgemäß 
große Unsicherheiten. Daher wurden hier die aus den Prüfungen der citeq als unbedingt notwendig 
festgestellten Produkte finanziell berücksichtigt. Weitere Produkte können in der Planung nicht b e-
rücksichtigt werden. Insofern es – was angesichts der Vielzahl der geplanten Projekte nicht unwah r-
scheinlich ist - bei den geplanten Vorhaben zu Verzögerungen kommen sollte, ergibt sich hieraus 
jedoch noch Finanzspielraum für angemeldete aber im Wirtschaftsplan nicht berücksichtigte Invest i-
tionen. Hierzu wird auf die Erläuterungen unter Ziffer 3.5.2 verwiesen.

21 
 
Bereich MEP   
Leistung Wert in € Beschreibung  
Software 85.430 Server-/Managementsoftware 
 
PC 243.880 Ersatz von ca. 938 PC-Systemen 
ThinClients 12.040 Ersatz von ca. 28 ThinClients 
Notebooks 160.360 Ersatz von ca. 211 Notebooks 
Server 53.280 Ersatz von 18 Servern 
Monitore 134.740 Ersatz von 884 Monitoren 
Drucker, Plotter, 
Scanner 
50.400 Ersatz von 129 Druckern und ca. 47 Scannern 
Sonstige Peripherie 60.480 Ersatz von ca. 112 Beamern oder anderen innovativen Systemen. 
Netztechnik 115.000 Ersatz veralteter Netztechnik, Ausbau der Funktechnik und Anteil 
zum Anschluss an das neue DataCenter. 
 
GWG 16.080 Im Wesentlichen für sonstige geringwertige Wirtschaftsgüter 
Gesamtsumme 931.690  
 
Im MEP-Bereich sind im Jahr 2016 umfangreiche Investitionen für den Austausch veraltete r Hard-
ware vorzunehmen. Diese wurden bei den Planungen berücksichtigt. 
 
Gleichzeitig laufen seit einigen Monaten Gespräche mit den Schulen und der Politik, da die Ausstat-
tung im Rahmen des MEP verändert werden soll. Hierzu gehört neben der breitbandigen Anbindung 
auch die flächendeckende WLAN-Ausstattung aller Schulgebäude. Bei den Endgeräten stehen Ve r-
änderungen zu mobilen Geräten (Tablets) und deren Administration an. Weiterhin soll die Softwar e-
verteilung und Administration der PC/Notebooks und die Datenablage über eine neue Lösung (dedi-
zierte Schulserver) vorgenommen werden. Die entsprechenden Tests laufen bereits in einigen Schu-
len. Ergebnisse sind aber erst im 4. Quartal 2015 zu erwarten, so dass sie für diesen Wirtschaftsplan 
noch nicht berücksichtigt werden können.  
 
Neben diesen inhaltlichen Veränderungen des MEP ist auch eine Trennung der Finanzmittel in drei 
Säulen geplant: 
 Bereitstellung und Betrieb der IT-Ausstattung des pädagogischen Bereichs 
 Bereitstellung und Betrieb der IT-Ausstattung der Schulverwaltung 
 Bereitstellung und Betrieb der IT -Infrastruktur (Breitbandanbindung, WLAN und Internetzugang) 
für die städt. Schulgebäuden 
Diese IT-Ausstattung ist mit den vorhandenen MEP -Mitteln nicht umsetzbar. Eine Ratsvorlage mit 
unterschiedlichen Varianten (IT -Ausstattung und Finanzierungsbedarfe) wird noch im Rahmen der 
Beschlüsse zum städt ischen Haushalt den Ra tsvertretern zur Entscheidung vorgelegt. Zur Umse t-
zung ist dann der Wirtschaftsplan der citeq ggf. über einen Nachtrag anzupassen.

22 
Bereich ÖrV   
Leistung Wert in € Beschreibung  
Software 455.370 Im Wesentlichen Investitionen in neue  
 Server-/Managementsoftware 
 Anwendungssoftware 
Rechnersysteme 47.620 Ersatz von 11 Servern 
 
Sonstige Peripherie 339.150 Ersatz der  Networker-Bandstation sowie Ergänzungen zum SAN-
System. 
 
Netztechnik 30.000 Ersatz von MPLS-Komponenten und aktive Netztechnik. 
 
GWG 20.000 Trivialsoftware und gewöhnliche GWG 
Gesamtsumme 892.140  
 
Im ÖrV -Bereich stehen große Investitionen für den Ersatz der veralteten Bandstation für die 
Datensicherung und zur Erweiterung des SAN -Systems an. Beide Investitionen sind dem starken 
Zuwachs des Datenvolumens geschuldet. Im Bereich der Software/Anwendungen stehen 
umfangreiche Investitionen für die Server -Virtualisierung, das zentrale Netzwerkmanagement und 
Modul-Ergänzungen vorhandener Produkte an.

23 
Erläuterung der wesentlichen Investitions- und Aufwandspositionen 
3.4.1 citeq 
Die hier aufgeführten Vorhaben haben Einfluss auf alle citeq-Bereiche.  
Wartungsverträge 
In den vergangenen Jahren haben fast alle Softwarelieferanten der citeq ihre Wartungskosten kont i-
nuierlich erhöht. Bereits jetzt liegen Informationen zu Kostensteigerung für die Folgejahre vor, so hat 
die SAP die Wartungskosten für 2016 um 2,20 % angehoben und gleichzeitig eine Steigerung für die 
kommenden 4 Jahre um jährlich 3,00 % angekündigt. Diese Erhöhung beispielsweise verursacht auf 
Basis der vorhandenen Verträge Kostensteigerungen von jährlich ca. 17.000 €.  
 
Um den Betrieb aber langfristig sicherzustellen, können die in der Regel nur über die Herste l-
ler/Lieferanten angebotenen Wartungsverträge nicht gekündigt werden, da hierüber auch Anpa s-
sungen an rechtliche und technische Änderungen umgesetzt werden. Mit weiteren Kostensteigeru n-
gen ist z. B. aufgrund der Ankündigung der deutschen Post, das Porto für Standradbriefe von 0,62  € 
auf 0,70 € abzuheben, zu rechnen. 
Data-Center und Systemräume 
Die wachsenden Anforderungen an Sicherheit und Kapazitäten im IT -Umfeld erfordern kontinuierl i-
che Optimierungen und auch den Ausbau der IT -Systemräume. Das neue Data-Center wird nach 
Abschluss aller Arbeiten im ersten Quartal 2016 in Betrieb gehen. 
E-Government 
Mit dem für 2016 angekündigten E -Governmentgesetz NRW werden einige E -Government-
funktionen möglich, andere sogar gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Umsetzung kann di e citeq auf 
die in den letzten Jahren gewonnenen Erfahrungen aufsetzen. Die finanziellen Konsequenzen sind 
noch nicht absehbar.  
3.4.2 Bereich Münster 
Im Jahr 2015 hat die citeq u. a. zusätzliche neue Aufgaben übernommen, die auch in 2016 fortge-
führt werden: 
 
 WLAN-Ausbau in städtischen Gebäuden und Stadtgebiet 
 Breitbandausbau – Anbindung städtischer Dienstgebäude (Verwaltung, Schulen, Kita, etc.) 
 Ausstattung im Rahmen der digitalen Ratsarbeit 
 WLAN-Ausstattung der Flüchtlingsunterkünfte 
 IT-Ausstattung der zusätzlichen Arbeitsplätze für die Betreuung der Flüchtlinge  
 Ausweitung der Nutzung mobiler Endgeräte (Smartphones, Tablets) 
 Inbetriebnahme des Data-Centers im Gebäude York-Ring 
 
Daneben steigen die Anforderungen an die IT -Sicherheit und das Notfallmanagement. Ohne eine 
Ausweitung der Bereitstellung von IT -Leistungen sichert die citeq den Betrieb der bestehenden IT -
Leistungen gegen Angriffe von außen und Ausfällen. Hiermit verbunden sind Investitionen z. B. im 
Bereich der Data-Center und erhöhter Personalaufwand.

24 
 
Weitere Schwerpunkte im Bereich Münster sind: 
 
 Weiterführung der Aktualisierung der städt. IT-Infrastruktur: 
 Migration Novell Microsoft (MiNoMi): File- und Print-Services 
 Abschluss der Telefonie-Umstellung auf VoIP 
 Konzentration der Rechenzentren in den Data-Centern 
 Ablösung des Redaktionssystems RedDot durch TYPO3 
 Ersatz Managementlösung zur Verbesserung der IT-Serviceprozesse 
 Ausbau IntraNet2.0 
 Einführung SAP-SRM (Warenkorbsystem) 
 
Nicht berücksichtigt im Wirtschaftsplan wurden u. a. 
 
 Aufwand für Ma ßnahmen im Rahmen der Innensanierung des Stadthauses 1, da die Finanzi e-
rung zentral durch Amt 23 sichergestellt wird. Aufgrund der Zeitplanung für die Innensanierung 
können noch keine Aussagen zu r IT-Ausstattung des neuen Bürgerservicezentrums gemacht 
werden 
 Softwarelösungen für verschiedene Ämter, da die zur Verfügung stehenden Investitionsmittel 
verplant wurden 
 Basisausstattung der Verwaltung mit mobilen Endgeräten (Tablets) 
 Externe Schulungskosten für TYPO3-Redakteure der Stadt Münster, Übernahme durch die citeq 
 
Mobilisierung der Arbeit 
Die Ämter/Einrichtungen der Stadt Münster und die Kooperationspartner der citeq stellen vermehrt 
Anfragen, mobile Lösungen für verschiedene Aufgabenbereiche einsetzen zu wollen. Die Ratsmi t-
glieder der Stadt Münster haben ein großes Interesse, Tablets für den Abruf von Informationen, wie 
z. B. dem Ratsinform ationssystem nutzen zu können. Mitarbeiter /innen erwarten vom Arbeitgeber 
Stadtverwaltung eine technische Unterstützung von mobilen Endgeräten als Grundvoraussetzung. 
 
Eine zentrale Herausforderung ist in diesem Bereich die Integration mobiler Endgeräte in die Verwal-
tungsstruktur. Die IT -Infrastruktur muss weiterhin sicher und nachhaltig gestaltet sein, um so A r-
beitsbedingungen zu schaffen, die mobilitätstauglich, zeitgemäß und effektiv sind. Dadurch erschlie-
ßen sich aber auch Chancen, Mehrwerte durch z.  B. Prozessoptierungen zu nutzen. Technische 
Veränderungen führen bei größerer Mobili tät zu weiteren Ausstattungen mit mobilen Endgeräten , 
Erweiterungen vorhandener Softwarelösungen durch Komponenten für den mobilen Zugriff  und der 
damit verbundenen Veränderung der IT-Infrastruktur.  
 
Die Umsetzung kann aber nur durch die zentrale Bereitstellung der dafür bei der citeq notwendigen 
personellen und finanziellen Ressourcen vorgenommen werden.  
 
Handlungsprogramm 2012 bis 2017 (Vorlage V0702/2012) 
Die citeq ist vergleichbar städtischem Querschnittsamt in die Aufgabenwahrnehmung mit dem 
Schwerpunkt Organisationsentwicklung eingebunden. Aus dem E -Governmentgesetz NRW entste-
hen für die citeq weitere Aufgaben in der Entwicklung und Bereitstellung von eID -/De-Mail-basierten 
Diensten und inte lligenten Formularen. Auch die angestrebte verwaltungsinterne Prozessoptimi e-
rung mit der Einbindung des Dokumentenmanagementsystems (DMS), die Realisierung einer zen t-

25 
ralen digitalen Rechnungseingangsbearbeitung und die Intensivierung der alternierenden Tel earbeit 
werden in den kommenden Jahren bei der citeq umfangreiche zusätzliche Ressourcen erfordern. 
 
Die im Rahmen des Handlungsprogramms vorgesehene Reduzierung der durch die citeq zu betre u-
ende Endgeräte ist nicht eingetrete n. Die IT -Ausstattung der städ tischen Ämter und Einrichtungen 
musste in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut werden. Folgende Gründe führen zu der 
Ausweitung: 
 
 Umsetzung der Telearbeit 
 Einrichtung weiterer Arbeitsplätze mit Teilzeitkräften 
 Ausweitung des städt. Stellenplanes 
 Ausweitung der IT-Ausstattung auch außerhalb der Verwaltungsarbeitsplätze 
 Ausweitung mobiler Endgeräte 
 
Dieser Trend wird sich fortsetzen. 
3.4.3 Bereich ÖrV 
Auch für das Jahr 2016 sind Maßnahmen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der ÖrV -
Gemeinschaftsverfahren geplant.  
 
Nachdem im Jahr 2015 insbesondere die Umstellung von Infoma newsystem (ehemals newsystem 
kommunal) auf die neuen technischen Strukturen a bgeschlossen werden konnte, rückt der weitere 
funktionale Ausbau, insbesondere weitere Module und Anwender im Bereich des Liegenschafts- und 
Gebäudemanagements, in den Vordergrund. 
 
Die technische Infrastruktur des Enterprise Content Management Systems SER Doxis4 ist in 2015 
weitgehend erneuert und im Hinblick auf Verfügbarkeit, Wartbarkeit und Performance verbessert 
worden. Parallel dazu sind die vorhandenen Lösungen (z.  B. Rechnungsbearbeitung mit Infoma) 
weiter ausgerollt und neue Lösungen (z.  B. für die Stadt Hamm) entwickelt worden. 2016 wird sich 
dieser Trend deutlich fortsetzen.  
 
Im Umfeld der integrierten personalwirtschaftlichen Anwendung SAP-HCM ist die Auswahl und Ei n-
führung weiterer Module geplant. 2015 konnten unter anderem Funktionen für die Reisekostenab-
rechnung und die SAP Learning Solution eingeführt werden. Mit der Migration des Organisation s-
managements der Stadt Hagen von der Stadt Köln zur citeq hat sich die Anwendergemeinschaft, die 
nach einem funktionalen Ausbau der Software strebt, vergrößert.  In 2016 sind u. a. Schwerpunkte in 
der Bereitstellung von Dokumentenmanagementfunktionen in SAP-HCM und in der Entwicklung von 
ESS-/MSS-Szenarien (Employee Self-Service, Manager Self-Service) geplant. 
 
Die Städte Münster und Hamm setzen im betri ebswirtschaftlichen Umfeld, insbesondere im sog e-
nannten Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF), das ERP -System SAP ein. Auch hier wird 
der genutzte Funktionsumfang seit Jahren konsequent ausgebaut und effizienter gestaltet. In 2016 
sind Investitionen in d en Themenbereich en Rechnungsbearbeitung, elektronische Rechnung und 
Supplier Relationship Management geplant.

26 
4 Stellenübersicht 2016 der citeq 
Der Gesamtstellenbestand der citeq stellt sich wie folgt dar: 
 
 2016 2015 
Besetzte  
Stellen am 
30.06.2015 
Beamte 46,99 47,99 46,11 
Tariflich  
Beschäftigte 80,78 76,78 73,99 
insgesamt 127,77 124,77 120,10 
 
Stellenübersicht der tariflich Beschäftigten 
EntgGr Zahl der 
Stellen 2016 Veränderung Zahl der 
Stellen 2015 
Besetzte  
Stellen am 
30.06.2015 
SV 1,00 0,00 1,00 1,00 
12 7,00 0,00 7,00 6,50 
11 40,00 5,00 35,00 33,94 
10 17,78 -1,00 18,78 18,78 
9 2,50 1,50 1,00 0,00 
8 11,50 -1,50 13,00 13,00 
7 1,00 0,00 1,00 0,77 
Summe 80,78    4,00 76,78 73,99

27 
Nachrichtlich: Übersicht der Stellen für Beamte/innen 
Besoldungs- 
gruppe 
Zahl der 
Stellen 2016 Veränderung Zahl der 
Stellen 2015 
Besetzte  
Stellen am 
30.06.2015 
A15 3,00 1,00 2,00 2,00 
A14 0,00 -1,00 1,00 1,00 
A13gD 11,50 0,00 11,50 11,42 
A12 18,63 -1,00 19,63 18,01 
A11 12,00 1,00 11,00 10,83 
A10 0,00 -1,00 1,00 1,00 
A09mD 0,86 0,00 0,86 0,85 
A08 1,00 0,00 1,00 1,00 
Summe 46,99 -1,00 47,99 46,11 
 
In der citeq befinden sich zum 30.06.2015  sieben Mitarbeiter in der Aus bildung. Im Ausbildungsjahr 
2015/2016 wurden planmäßig vier Auszubildende eingestellt. Die Auszubildenden werden bereich s-
übergreifend für die folgenden Berufsbilder ausgebildet: 
 
 Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung 
 Informatikkaufmann/Informatikkauffrau 
 
Einzelaufstellungen 
Stellenhebung 
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung  
bisher 
Bewertung  
künftig Stelle Aufgabengebiet 
18.20.0001 A14 A15 1 Bereichsleitung 2 
18.25.0009 A10 A11 1 Sachbearbeiter/-in 
SAP HCM 
18.02.0006 E10 E11 1 Sachbearbeiter/-in 
Typo3 
18.23.0002 E10 E11 1 Sachbearbeiter/-in 
Softwareentwicklung

28 
Stellenwertanpassung an die Eingruppierung 
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung  
bisher 
Bewertung  
künftig Stelle Aufgabengebiet 
18.33.0017 E08 E10 1 Sachbearbeiter/-in 
IT-Service 
18.23.0004 E10 E11 1 Sachbearbeiter/-in 
Softwareentwicklung 
 
Stellenumwandlung 
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung  
bisher 
Bewertung  
künftig Stelle Aufgabengebiet 
18.34.0003 A12 E10 1 Sachbearbeiter/-in 
Server 2 
 
Organisatorische Stellenänderung 
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung  
bisher 
Bewertung  
künftig Stelle Aufgabengebiet 
18.12.0005 E08 E09 0,5 
SB-Buchhaltung zu 
SB Notfallmanage-
ment  
 
Stellenvermehrung 
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung Stelle Aufgabengebiet 
18.22.0011üp E11 1 Sachbearbeiter/-in SAP NKF 
18.23.0007üp E11 1 Sachbearbeiter/-in DMS 
18.25.NN16 E09 1 Sachbearbeiter/-in SAP Basis

29 
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen – 
Projekt EntgGr/ 
BesGr Umfang Befristung 
bis Bemerkung 
Projekte, u. a. im Bereich E-
Government, SAP, Infrastruk-
tur, Web-Anwendungen 
E11 1,0 30.06.2017 Anteilige Finanzierung durch 
ÖrV, MS und MEP 
 
Umstellung Redaktionssystem 
RedDot auf Typo3, Entwick-
lung/ Anpassung Daten-
banklösungen (Extensions) 
 
E10 
 
 
 
E09 
 
4,0 
 
 
 
1,0 
30.06.2017 
19.05.2017 
30.04.2016 
30.06.2017 
 
21.01.2017 
Anteilige Finanzierung durch 
ÖrV und MS 
Infrastrukturprojekt  
Migration Novell Microsoft, 
Betrieb MS-Exchange 
 
E10 
 
 
 
E09 
 
 
2,0 
 
 
 
6,0 
31.03.2017 
30.04.2017 
 
13.01.2017 
31.03.2017 
31.08.2017 
30.04.2017 
30.06.2017 
Finanzierung durch MS/MEP 
Infrastrukturprojekt 
Windows7 E09 1,0 31.03.2017 Finanzierung durch MS/MEP 
Administration und Betrieb 
von mobilen Endgeräten - 
Mobile Device Management - 
E09/10 1,0 ab 4. Q. 2014 
(2 Jahre) 
Anteilige Finanzierung durch 
MS und ÖrV

30 
5 Organigramm

Beratungsverlauf (4)

19.11.2015 Betriebsausschuss der citeq
TOP 5.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
03.12.2015 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government
TOP 18 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
09.12.2015 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 18 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
16.12.2015 Rat
TOP 39.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • York-Ring

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0815/2015
Typ
Vorlagen
Datum
07.10.2015
Erstellt
06.10.2020 14:37