V/0132/2020
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2018
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Berichtsvorlage
3088 Zeichen
V/0132/2020 V/0132/2020 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2018 Beratungsfolge 28.05.2020 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbrauche r- schutz und Arbeitsförderung Bericht 03.06.2020 Integrationsrat Bericht 09.06.2020 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 17.06.2020 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 18.06.2020 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 18.06.2020 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wo h- nen Bericht 24.06.2020 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 24.06.2020 Rat Bericht Bericht: Das Maßnahmeprogramm Kinderhaus -Brüningheide startete 2007 zunächst im Rahmen des Bund - Länder-Programms „Soziale Stadt“ und wird seit 2011 überwiegend aus kommunalen Mitteln fina n- ziert. Wie in den vergangenen Jahren berichtet die Verwaltung mit dieser Vorlage über die Durchfü h- rung des Projektes. Der vorliegende Jahresbericht 2018 enthält die Ergebnisdarstellung und - auswertung des Programms und seiner Einzelprojekte sowie die für die Programmdurchführung wich- tigen Rahmenbedingungen (Kontextindikatoren) und weitere Entwicklungen im Wohngebiet. Auch in diesem Jahr ist der Bericht gemäß der Systematik des integrierten Handlungskonzepts für das Programm mit seinen 8 Handlungsfeldern und gut 20 Projekten aufgebaut. Das im Rahmen des Teilprojekts 8.01 (Prozessbegleitende Selbstevaluation) erarbeiteten Dokumentations - und Zielsy s- tem bildet mit den sowohl themenfeldübergreifenden Programmzielen als auch den projektspezif i- schen Zielen die Basis für die Auswertung und Darstellung der Ergebnisse. Anlage 1 informiert über die Verteilung des Budgets in Höhe von 150.000 € auf die verschiedenen Projekte. Der Jahresbericht enthält eine gebündelte Querauswertung und wurde auf der Grundlage der von den Projektakteuren gefertigten tabellarischen Berichte und Monitoringbögen federführend durch das Sozialamt Stadtplanungsamt 12.05.2020 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Treutler Frau Simone Peuling- Heerstraß Telefon: 492-5026 Treutler@stadt-muenster.de - 2 - V/0132/2020 Stadtplanungsamt erstellt. - Anlage 2. Die Einzeldaten des Kon textdatenmonitors 2018 in Anlage 3 enthalten Informationen über relevante demographische und sozioökonomische Rahmenbedingungen des Gebiets. Im Rahmen der Pr o- grammsteuerung können daraus wichtige Orientierungspunkte und Handlungsbedarfe im Gebiet a b- geleitet werden. Aus den Kontextdaten kann allerdings keine Aussage über das Erzielen oder Verfeh- len von Programm- bzw. Projektzielen abgeleitet werden. Auch in Zukunft wird die Verwaltung über die Durchführung des gegenwärtigen Programms jährlich berichten. I. V. gez. Cornelia Wilkens Stadträtin Anlagen: Anlage 1: Finanzierungsübersicht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus- Brüningheide Anlage 2: Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus- Brüningheide Anlage 3: Kontextdatenmonitor 2018
Anlage 3
38990 Zeichen
Anlage 3 zur Vorlage V/0132/2020
Verstetigungsphase II:
„Soziale Stadt“ – Kinderhaus-Brüningheide
Handlungsfeld: Prozessbegleitende Selbstevaluation
Kontextdatenmonitor 2018
(Stadtzelle 631)
Bearbeitung: 61-1-1, Stand: September 2018
lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
Bevölkerungszusammensetzung
1 wohnberechtigte Bevölkerung
2 wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren
3 wohnberechtigte Bevölkerung 14 bis unter 18 Jahren
4 wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren
5 wohnberechtigte Bevölkerung 18 bis unter 25 Jahren
6 wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre und älter
7 Jugendquotient
8 Altenquotient
9 Personen mit Migrationsvorgeschichte
10 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 6 Jahren
11 Personen mit Migrationsvorgeschichte 14 bis unter 18 Jahren
12 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 18 Jahren
13 Personen mit Migrationsvorgeschichte 65 Jahre und älter
14 Wohnbevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit
15 Größte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland
16 Zweitgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland
17 Drittgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland
18 Anzahl Nationalitäten
19 Einwohnerdichte
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
20 Geburten
21 Sterbefälle
22 Umzüge im Quartier
23 Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS
24 Zuzüge von außerhalb
25 Fortzüge in andere Stadtzelle von MS
26 Fortzüge außerhalb MS
27 Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet)
28 Wanderungsvolumen
29 Wohndauer
Haushalte
30 Haushalte mit 5 und mehr Personen
31 Haushalte mit Kindern
32 Paare mit 3 und mehr Kindern
33 Alleinerziehende ("Ein-Eltern-Familie")
Wohnen
34 Belegungsdichte
35 Sozialwohnungen
36 Leerstand im Mietwohnungsbestand der Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide
(überwiegend öffentlich gefördert)
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
37 Arbeitslose (SGB II und III)
38 Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB II und III)
39 Langzeitarbeitslose (SGB II und III)
40 Arbeitslose 15 -u. 20 Jahre (Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II und III)
41 Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz IV"
42 Nichtdeutsche Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende
(SGBII): "Hartz IV"
43 Hilfebedürftige unter 15 Jahren mit Bezug von Leistungen nach dem SGB II (Sozialgeld):
"Kinderarmut"
44
Soziale Leistungen zur Existenzsicherung (Grundsicherung SGB II, Grundsicherung im
Alter/Erwerbsminderung, Hilfen z. Lebensunterhalt, Leistungen Asylbewerberleistungsgesetz)
Bildung und Betreuung
45 Schulübergangsquote Grundschule - Hauptschule
46 Schulübergangsquote Grundschule - Realschule
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
(Stadtzelle 631)
Kontextdaten_ Übersicht Indikatoren_2018
lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
47 Schulübergangsquote Grundschule - Gymnasium
48 Schulübergangsquote Grundschule - Gesamtschule
49 Versorgungsquoten Kinderbetreuungsangebote 0 - unter 3 Jahre und 3 - unter 6 Jahre
Gesundheit
50 Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
51 Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen
Kontextdaten_ Übersicht Indikatoren_2018
Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Bevölkerungszusammensetzung
wohnberechtigte Bevölkerung (WBV) 2906 davon
1448 weiblich
1458 männlich
49,8 weiblich
50,2 männlich / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 250
124 weiblich
126 männlich
8,6 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren 748
326 weiblich
386 männlich
25,7 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre u. älter 272
155 weiblich
117 männlich
9,4 / in % WBV
Personen mit Migrationsvorgeschichte 1965
1004 weiblich
961 männlich
67,6 / in % WBV
Wohnbevölkerung ohne deutsche
Staatsangehörigkeit (Nichtdeutsche)
1018
514 weiblich
504 männlich
35,0 / in % WBV
Anzahl Nationalitäten 64
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
Geburten 35 12,0 / je 1000 EW
Sterbefälle 13 4,5 / je 1000 EW
Umzüge im Quartier 54 1,9 / in % WBV
Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS 133 4,6 / in % WBV
Zuzüge von außerhalb MS 257 8,8 / in % WBV
Fortzüge in andere Stadtzellen von MS 182 6,3 / in % WBV
Fortzüge nach außerhalb MS 195 6,7 / in % WBV
Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet /
Quartier)
+62 + 2,1 / in % WBV
Wanderungsvolumen 929 32,0 / Summe der Zu, Fort- u.
Umzüge in % der WBV
Wohndauer 7,9 / Jahre durchschnittliche
Wohndauer
Haushalte
Haushalte mit Kindern
352 29,0 / Haushalte mit Kindern
< 18 J. in % aller Haushalte
Paare mit 3 und mehr Kindern 90 35,3 / in % der Paare mit
Kindern
Wohnen
Sozialwohnungen 333
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
Arbeitslose (SGB II und III) 192
102 weiblich
90 männlich
10,2 / in % der HW
Bevölkerung 18 - u. 65 J.
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018 (Stadtzelle 631)
Die Kontextdaten verdeutlichen die Rahmenbedingungen, unter denen die
Stadtteilentwicklung bzw. die Projekte der "Sozialen Stadt" ablaufen. Der
Kontextdatenmonitor dient der Schaffung von Transparenz der sozialen und räumlichen
Struktur und gibt als Teil der prozessbegleitenden Evaluation Orientierung für die an der
Programmdurchführung der "Sozialen Stadt" Beteiligten. Er ist keine Wirkungsanalyse
der "Sozialen Stadt".
Ausgewählte Daten in der Übersicht (31.12.2018)
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB II und III)
72 9,8 / in % der nicht-deutschen
HW Bevölkerung 18-u. 65 J.
Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz
IV"
785 30,0 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J.
Hilfebedürftige unter 15 Jahren mit Bezug von
Leistungen nach SGBII (Sozialgeld):"Kinderarmut"
234 38,1 / in % der WBV 0-14
Jahren
Gesundheit
Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern 9,8 (Übergewicht),
20,7 (Adipositas) / in % der
untersuchten Kinder der
Schuleingangsuntersuchung
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen
(Kommunalwahl 2014) 408
21,9 / in % aller Wahl-
berechtigten des Stimm-
bezirks ohne Briefwähler
Hinweis: Die Daten werden fortlaufend zum 31.12. eines Jahres aktualisiert. Eine erweiterte Darstellung der
Daten nach Geschlecht wird unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte angestrebt.
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Bevölkerungszusammen-
setzung
1
wohnberechtigte Bevölkerung
(WBV) 2906
davon
1448 weiblich
1458 männlich
49,8 weiblich
50,2 männlich
/ in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
52,0 weiblich
48,0 männlich
/ in % WBV
Stadtplanungsamt
2
wohnberechtigte Bevölkerung
unter 6 Jahren 250
davon
124 weiblich
(=49,6 %)
126 männlich
(= 50,5%)
8,6 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
5,5 / in % WBV
Stadtplanungsamt
3
wohnberechtigte Bevölkerung
14 bis unter 18 Jahren 178
davon
84 weiblich
(= 47,2 %)
94 männlich
(= 52,8 %)
6,1 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
3,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
4
wohnberechtigte Bevölkerung
unter 18 Jahren 748
davon
362 weiblich
(= 48,4 %)
386 männlich
(= 51,6 %)
25,7 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
15,1 / in % WBV
Stadtplanungsamt
5
wohnberechtigte Bevölkerung
18 bis unter 25 Jahre 497
davon
220 weiblich
(= 44,3 %)
277 männlich
(= 55,7 %)
17,1 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
12,6 / in % WBV
Stadtplanungsamt
6
wohnberechtigte Bevölkerung
65 Jahre und älter 272
davon
155 weiblich
(= 57,0 %)
117 männlich
(= 43,0 %)
9,4/ in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
17,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
7
Jugendquotient 39,7 / in %,
Personen bis < 18
J. bezogen auf 100
Pers. von 18 bis <
65 J.
Anteil der unter 18-
Jährigen an den 18- bis
unter 65-Jährigen
22,4 / in %,
Personen bis < 18 J.
bezogen auf 100
Pers. von 18 bis < 65
J.
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
8
Altenquotient 14,4 / in %,
Personen 65 J. u.
ä. bezogen auf 100
Pers. 18 bis < 65 J.
Anteil der 65-Jährigen
und Älteren an den 18-
bis unter 65-Jährigen
25,5 / in %,
Personen 65 J. und
älter bezogen auf 100
Pers. 18 bis < 65 J.
Stadtplanungsamt
9
Personen mit
Migrationsvorgeschichte
1965
davon
1004 weiblich
(= 51,1 %)
961 männlich
(= 48,9 %)
67,6 / in % WBV
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
23,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
10
Personen mit
Migrationsvorgeschichte unter 6
Jahren 214
davon
107 weiblich
(= 50,0 %)
107 männlich
(= 50,0 %)
85,6 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
36,6 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
11
Personen mit
Migrationsvorgeschichte 14 bis
unter 18 Jahren 132
davon
60 weiblich
(= 45,5 %)
72 männlich
(= 54,5 %)
74,2 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
35,8 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
12
Personen mit
Migrationsvorgeschichte unter
18 Jahren 593
davon
292 weiblich
(= 49,2 %)
301 männlich
(= 50,8 %)
79,3 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
38,7 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
13
Personen mit
Migrationsvorgeschichte 65
Jahre und älter 172
davon
95 weiblich
(= 55,2 %)
77 männlich
(= 44,8 %)
63,2 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
23,1 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
14
Wohnbevölkerung ohne
deutsche Staatsangehörigkeit
(Nichtdeutsche)
1018
davon
514 weiblich
(= 50,5 %)
504 männlich
(= 49,5 %)
35,0 / in % WBV
Personen mit auslän-
discher Staatsangehör-
igkeit
10,7 / in % WBV
Stadtplanungsamt
15
Größte Gruppe ohne deutsche
Staatsangehörigkeit/Herkunfts-
land
Polen:
164
davon
91 weiblich
(= 55,5 %)
73 männlich
(= 44,5 %)
5,6 / in % WBV
Personen mit polnischer
Staatsangehörigkeit
Polen: 0,7 / in %
WBV
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
16
Zweitgrößte Gruppe ohne
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland Serbien:
135
davon
58 weiblich
(= 43,0 %)
77 männlich
(= 57,0 %)
4,6 / in % WBV
Im Melderegister gab es
zum Stichtag 31. 12.
2018 verschiedene
Staatsangehörigkeiten
aus dem ehemaligen
Jugoslawien, durch Um-
kodierungen im Melde-
register sind Jahres-
vergleiche nur bedingt
möglich
Serbien: 0,6 / in %
WBV
Stadtplanungsamt
17
Drittgrößte Gruppe ohne
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland
Rumänien:
107
davon
52 weiblich
(= 48,6 %)
55 männlich
(= 51,4 %)
3,7 / in % WBV
Personen mit
rumänischer
Staatsangehörigkeit
Rumänien: 0,2 / in %
WBV
Stadtplanungsamt
18
Anzahl Nationalitäten
64
berücksichtigt wurden
Nationalitäten mit
mindestens 10
Personen, Angabe
beinhaltet auch die
deutsche Nationalität
Stadtplanungsamt
19
Einwohnerdichte
188 / EW je ha
Einwohner auf 1 Hektar
10 / EW je ha
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bevölkerungsentwicklung/-
fluktuation
20
Geburten 35
davon
16 weiblich
(= 45,7 %)
19 männlich
(= 54,3 %)
12,0 / je 1000 EW
WBV
rohe Geburtenziffer
10,1 / je 1000 EW
WBV
Stadtplanungsamt
21
Sterbefälle 13
davon
4 weiblich
(= 30,8 %)
9 männlich
(= 69,2 %)
4,5 / je 1000 EW
WBV
rohe Sterbeziffer
8,5 / je 1000 EW
WBV
Stadtplanungsamt
22
Umzüge im Quartier
54 1,9 / in % WBV
ohne Umzüge innerhalb
eines Hauses, ohne
"Abmeldungen von Amts
wegen", inklusive
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
7,7 / in % WBV
(Umzüge MS gesamt)
Stadtplanungsamt
23
Zuzüge aus anderen Stadtzellen
von Münster 133 4,6 / in % WBV
inklusive unterjähriger
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
24
Zuzüge von außerhalb Münsters
257 8,8 / in % WBV
inklusive unterjähriger
Mehrfachumzüge 7,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
25
Fortzüge in andere Stadtzellen
von Münster
182 6,3 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
26
Fortzüge nach außerhalb
Münsters 195 6,7 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger
Mehrfachumzüge
6,6 / in % WBV
Stadtplanungsamt
27
Saldo der Zu- u. Fortge-
zogenen +62
+ 2,1
(Quartiersgrenze) /
in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger
Mehrfachumzüge
+0,5 (Stadtgrenze) /
in % WBV
Stadtplanungsamt
28
Wanderungsvolumen
929
32,0 / Summe der
Zu-, Fort- u.
Umzüge in % der
WBV
Wanderungsvolumen =
Gesamtmobilität; ohne
"Abmeldungen von Amts
wegen", inklusive
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
21,5 / Summe der
Zu-, Fort- u. Umzüge
in % der WBV
Stadtplanungsamt
29
Wohndauer
7,9 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Wohndauer von
Personen im Alter von
18 und mehr Jahren an
der Adresse
12,9 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Haushalte
30
Haushalte mit 5 und mehr
Personen
150 12,3 / in % aller
Haushalte
Haushalt: Einzelperson
o. Personengruppe, die
allein o. gemeinsam
wohnt u. wirtschaftet
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend
auf neuer Haushalte-
generierung, daher
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten
aus Vorjahren
3,2 / in % aller
Haushalte
Stadtplanungsamt
31
Haushalte mit Kindern
352
29,0 / Haushalte
mit Kindern < 18 J.
in % aller Haus-
halte
Haushalt: Einzelperson
o. Personengruppe, die
allein o. gemeinsam
wohnt u. wirtschaftet
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend
auf neuer Haushalte-
generierung, daher
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten
aus Vorjahren
16,1 / Haushalte mit
Kindern < 18 J. in %
aller Haushalte
Stadtplanungsamt
32
Paare mit 3 und mehr Kindern
90 35,3 / in % der
Paare mit Kindern
basierend auf neuer
Haushaltegenerierung,
daher eingeschränkte
Vergleichbarkeit mit
Daten aus Vorjahren
15,3 / in % der Paare
mit Kindern
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
33
Alleinerziehende ("Ein-Eltern-
Familie")
97
27,6 / in % der
Haushalte mit
Kindern < 18 J.
basierend auf neuer
Haushaltegenerierung,
daher eingeschränkte
Vergleichbarkeit mit
Daten aus Vorjahren
20,6 / in % der
Haushalte mit
Kindern < 18 J.
Stadtplanungsamt
Wohnen
34
Belegungsdichte _ / Personen je
Wohnung
Die Anzahl der
Wohnungen wird seit
2012 nicht mehr
ausgewiesen
_ / Personen je
Wohnung
Stadtplanungsamt
35
Sozialwohnungen
333 _ / in % aller
Wohnungen
Die Anzahl der
Wohnungen wird seit
2012 nicht mehr
ausgewiesen
_ / in % aller
Wohnungen
Amt für Wohnungswesen
und Quartiersentwicklung
36
Leerstand im
Mietwohnungsbestand der
Wohnungsunternehmen in
Kinderhaus-Brüningheide
(überwiegend öffentlich
gefördert)
0,5 / in % an allen
Wohnungen;
im Einzelnen: BGP
1,0 %, Wohn +
Stadtbau 0,0 %,
Sahle Wohnen 0,0
%, WohnSieGer 0,0
%
Leerstand = länger als 3
Monate leerstehend
Amt für Wohnungswesen
und Quartiersentwicklung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Transferleistungen u.
Arbeitsmarkt
37
Arbeitslose (SGB II und III)
192
davon
102 weiblich
(= 53,1 %)
90 männlich
(= 46,9 %)
10,2 / in % der
HW Bevölkerung 18
- u. 65 J.
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung; die hier
berechnete Arbeitslosen-
rate ermöglicht
Vergleiche mit
Veröffentlichungen des
Städtenetzwerkes
"Soziale Stadt NRW" und
ist mit der offiziellen
Arbeitslosenquote
(Anteil der bei der
Agentur für Arbeit
gemeldeten Arbeitslosen
an den Erwerbs-
personen) nicht
vergleichbar; Stichtag:
15.12.2018
3,7 / in % der
Bevölkerung 18 - u.
65 J.
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
38
Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB
II und III)
72
9,8 / in % der
nicht-deutschen
HW Bevölkerung
18-u. 65 J.
Hinweis: Erfasst sind
alle Personen, die eine
ausländische 1. Staats-
angehörigkeit haben,
staatenlos sind oder
deren Staatsange-
hörigkeit ungeklärt ist;
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung; die hier
berechnete Arbeitslosen-
rate ist mit der offizi-
ellen Arbeitslosenquote
(Anteil der bei der Agen-
tur für Arbeit gemel-
deten Arbeitslosen an
den Erwerbspersonen)
nicht vergleichbar;
Stichtag: 15.12.2018
8,5 / in % der nicht-
deutschen Bevölker-
ung 18-u. 65 J.
Stadtplanungsamt
39
Langzeitarbeitslose (SGB II
und III)
Durch Änderungen bei
der Bundesanstalt für
Arbeit (BA) werden
"Langzeitarbeitslose"
seit 2018 nicht mehr
ausgewiesen
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
40
Arbeitslose 15 -u. 25 Jahre
(Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II
und III)
30
4,8 in % der
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Hinweis: Bisher wurden
die Arbeitslosen unter
20 Jahren aufgeführt.
Durch Änderungen bei
der Bundesanstalt für
Arbeit (BA) werden diese
nicht mehr ausgewiesen,
daher keine Vergleiche
mit früheren Werten
möglich.
1,4 in % der
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Stadtplanungsamt
41
Hilfebedürftige mit Bezug von
Leistungen der Grundsicherung
für Arbeitssuchende (SGBII):
"Hartz IV"
785
davon
397 weiblich
(= 50,6 %)
388 männlich
(= 49,4 %)
30,0/ in % der HW-
Bevölkerung < 65
J.
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung;
Anmerkung: durch
Revision der Statistik
der Grundsicherung für
Arbeitssuchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar
8,5 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J.
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
42
Nichtdeutsche Hilfebedürftige
mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung für Arbeits-
suchende (SGBII): "Hartz IV"
255
davon
weiblich 129
(= 50,6 %)
männlich 126
(= 49,4 %)
25,8 / in % der
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65
J.
Indikator für Vergleiche
von Teilräumen inner-
halb Münsters sinnvoll;
Hinweis: Doppelte
Staatsangehörigkeiten
werden nicht erfasst.
Sollte eine der Mehr-
fachstaatsangehörigkeit-
en die Deutsche sein,
soll deutsch eingetra-
gen werden. Personen,
deren Staatsange-
hörigkeit unbekannt,
ungeklärt oder staaten-
los sind, sind in dieser
Auswertung NICHT aus-
gewertet; HW-Bevöl-
kerung = Bevölkerung
am Ort der Hauptwohn-
ung; durch Revision der
Statistik der Grund-
sicherung für Arbeits-
suchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar
24,9 / in % der
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 J.
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
43
Hilfebedürftige unter 15 Jahren
mit Bezug von Leistungen nach
dem SGB II (Sozialgeld) 234
38,1 % / in %
der WBV 0 - 14
Jahren
Indikator bildet
Kinderarmut ab
15,3 / in % der WBV
0 - 14 Jahren
Stadtplanungsamt
44
Soziale Leistungen zur Exi-
stenzsicherung (Grund-
sicherung SGB II, Grund-
sicherung im Alter/Erwerbs-
minderung, Hilfe z. Lebens-
unterhalt, Leistungen Asyl-
bewerberleistungsgesetz)
961
davon
492 weiblich
(=51,2 %)
469 männlich
(= 48,8 %)
33,1 / in % WBV
Indikator bildet
Einkommensarmut ab,
Achtung: während sich
die lfd. Nr. 37, 38, 40-
42 auf die HW-
Bevölkerung beziehen,
ist hier der Anteil an der
wohnberechtigten
Bevölkerung (WBV)
dargestellt; durch
Revision der Statistik
der Grundsicherung für
Arbeitssuchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar
9,1 / in % WBV
Sozialamt und
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bildung und Betreuung
45
Schulübergangsquote
Grundschule - Hauptschule
(Bezirk Nord)
53 21,7 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger sind die
Werte nicht sinnvoll
darzustellen;
Schuljahresbeginn
2018/2019
4,7 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Gemeindedatensatz)
46
Schulübergangsquote
Grundschule - Realschule
(Bezirk Nord)
77 31,6 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger sind die
Werte nicht sinnvoll
darzustellen;
Schuljahresbeginn
2018/2019
20,8 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Gemeindedatensatz)
47
Schulübergangsquote
Grundschule - Gymnasium
(Bezirk Nord)
96 39,3 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger sind die
Werte nicht sinnvoll
darzustellen;
Schuljahresbeginn
2018/2019
54,6 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Gemeindedatensatz)
48
Schulübergangsquote
Grundschule - Gesamtschule
(Bezirk Nord)
16 6,6 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger sind die
Werte nicht sinnvoll
darzustellen;
Schuljahresbeginn
2018/2019
16,6 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Gemeindedatensatz)
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2018 (31.12.2018, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
49
Versorgungsquoten Kinder-
betreuungsangebote 0 - unter 3
Jahre, 3 - unter 6 Jahre
38,7 (0 - u. 3
Jahre, Kita + KTP)
109,8 (3 - u. 6
Jahre) / in % nach
statistischem
Bezirk
Daten beziehen sich auf
die statistischen Bezirke
62 und 63,
kleinräumiger sind die
Werte nicht sinnvoll
darzustellen;
Kindergartenjahr
2018/2019
45,0 (0 - u. 3 Jahre,
Kita + KTP) 104,7 (3
- u. 6 Jahre) / in %
Gesamtstadt
Amt für Kinder,
Jugendliche und Familien
50
Übergewicht / Adipositasquote
bei Kindern 9,8 (Übergewicht),
20,7 (Adipositas) /
in % der unter-
suchten Kinder der
Schuleingangs-
untersuchung
Adipositas:Körperfett-
anteil im Körper patho-
logisch erhöht (Fett-
leibigkeit, Fettsucht);
Durchschnittswerte der
Schuleingangsunter-
suchung 2017 und 2018
5,1 (Übergewicht)
3,6 (Adipositas)
/ in % der
untersuchten Kinder
der Schuleingangs-
untersuchung
Gesundheitsamt
Bürgerbeteiligung /
politische Partizipation
51
Wahlbeteiligung bei
kommunalen Abstimmungen
(Kommunalwahl 2014) 408
21,9 / in % aller
Wahlberechtigten
des Stimmbezirks
ohne Briefwähler/-
innen
Näherungswert für
Stadtzelle 631: Stimm-
bezirk und statistische
Gebietsgliederung
stimmen nicht überein
39,5 / in % aller
Wahlberechtigten des
Stimmbezirks ohne
Briefwähler/-innen
Stadtplanungsamt
Gesundheit
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation, Workshop 14.11.19 1
„Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüningheide“
Entwicklung des Wohngebietes
Kinderhaus-Brüningheide –
Was sagen die Kontextindikatoren?
Ein Rückblick auf ausgewählte Kontextindikatoren
der Verstetigungsphase II - 2018
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation, Workshop 14.11.19 2
Kontextindikatoren 2018
3226 3165 3140
2923 2855
2712 2802 2862
2958 3049 2996
2879
2744
2626 2603
2755 2845 2783 2768 2785
2655
2838 2876 2906
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
Personen
Bevölkerungsentwicklung in Kinderhaus-Brüningheide
1995 - 2018 (je 31.12. des Jahres)
Quelle: Stadtplanungsamt
Programmbeginn
Programmbeginn
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation, Workshop 14.11.19 3
Kontextindikatoren 2018
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
60,4 64,8 63,7 61,3 58,2 62,8 60,2 56,9 58,9 63,4
70,1 71,7
5,3
5,3 6,5 5,8
3,8
3,0 4,5
3,1 2,3
3,0
1,3 1,9
5,5
5,3 8,1 8,3
6,1
5,4 5,2
6,2 7,6
8,6 4,2 4,6 10,0 7,6 6,4 10,0
14,4 11,4 12,0 14,4 9,3
10,7 10,3 8,8
12,3 8,9 10,3 8,4 9,1 9,6 9,4 11,0 13,6
7,4 6,7 6,3
6,5 8,1 5,0 6,2 8,3 7,8 8,7 8,4 8,3 6,9 7,4 6,7
Brüningheide: Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 2007-2018*
in % der wohnberechtigten Bevölkerung
keine Bewegung Umzug in 631 Zuzug aus MS Zuzug von außerhalb Fortzug in andere Stadtzelle MS Fortzug außerhalb MS
*ohne "Abmeldung von Amts wegen", inklusive unterjähriger Mehrfachumzüge Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation, Workshop 14.11.19 4
Kontextindikatoren 2018
* Die erhöhte Leerstandsquote in 2013 ist auf den von Fa. Sahle
Wohnen erworbenen Wohnungsbestand von Nau/Berlin (55
WE) zurückzuführen, der seit Mitte 2013 bis zum Sommer 2014
leer gezogen wurde, um den Abbruch und einen
anschließenden Neubau auf dem gleichen Areal zu
ermöglichen. Unter Herausnahme der 55 WE, die dem
Wohnungsmarkt faktisch nicht zur Verfügung standen, betrug
die Leerstandsquote Ende 2013 = 3,4%!
11,1%
10,3%
8,0%
2,7% 2,5%
3,7%
6,0%
1,9% 1,7%
0,5% 0,3% 0,5%
0%
2%
4%
6%
8%
10%
12%
Feb. 09 Okt. 09 Mrz. 10 Mrz. 11 Mrz. 12 Dez. 12 Dez. 13 Dez. 14 Dez. 15 Dez. 16 Dez. 17 Dez. 18
Entwicklung der Leerstandsquoten im Mietwohnungsbestand der
Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide 2009 - 2018
Bearbeitung 61.1; Quelle: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation, Workshop 14.11.19 5
Kontextindikatoren 2018
0
100
200
300
400
500
600
700
800
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
800 800 800 799 799 799 799
744
225
306
333 333
Anzahl
Entwicklung des öffentlich geförderten Mietwohnungsbestandes in
Kinderhaus-Brüningheide 2007- 2018 (A/WoFG, 1. Förderweg/II. WoBauG)
Quelle: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung, Bearbeitung: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation, Workshop 14.11.19 6
Kontextindikatoren 2018
20,6
22,6
18,8 18,7 19,0 19,1
18,0
16,0
14,7
13,0 12,5 11,6
5,0 4,7 4,7 4,5 4,3 4,6 4,5 4,4 4,4 4,3 4,0 3,7
0
5
10
15
20
25
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
in % d. HW-Bevölkerung 18-u. 65 Jahre
Kinderhaus-Brüningheide: Arbeitslose (SGB II/III)*, 2007-2018
Kinderhaus-Brüningheide MS gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation, Workshop 14.11.19 7
Kontextindikatoren 2018
11,6
6,0
6,9
4,6
3,5
10,5
9,2
10,5
3,7
0
2
4
6
8
10
12
14
16in % der HW-Bevölkerung 18-65 Jahre
*nicht vergleichbar mit der offiziellen Arbeitslosenquote
Arbeitslose (SGB II/III)* 2018 im räumlichen Vergleich
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation, Workshop 14.11.19 8
Kontextindikatoren 2018
45,6 45,2
38,9
35,5
30,0
8,5 8,7 9,0 8,9 8,5
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
2014 2015 2016 2017 2018
in % der HW-Bevölkerung < 65 Jahre
Kinderhaus-Brüningheide: Personen mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung (SGB II) 2014 - 2018
Kinderhaus Brüningheide Münster gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt
*ohne "Abmeldung von Amts wegen", inklusive unterjähriger Mehrfachumzüge
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation, Workshop 14.11.19 9
Kontextindikatoren 2018
30,0
13,8
19,7
13
9,1
27,9
29,2 28
8,5
0
5
10
15
20
25
30
35
in % d. HW-Bevölkerung < 65 Jahre
Anteil Personen mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung (SGB II) im räumlichen Vergleich 2018
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation, Workshop 14.11.19 10
Kontextindikatoren 2018
59,1 59,2
53,5
50,6
38,1
0,0
10,0
20,0
30,0
40,0
50,0
60,0
70,0
2014 2015 2016 2017 2018
Anteil an WBV 0-14 Jahre
Kinderhaus-Brüningheide: Kinderarmut 2014-2018
(SGBII-Beziehende 0 -14 Jahre)
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation, Workshop 14.11.19 11
Kontextindikatoren 2018
19,7
17,6
41,8
23,3
29,5
38,1
42,1
37,3
15,3
0,0
5,0
10,0
15,0
20,0
25,0
30,0
35,0
40,0
45,0Anteil an WBV 0-14 Jahre
Kinderarmut 2018 im räumlichen Vergleich
(SGB II-Beziehende 0 -14 Jahre )
Quelle: Stadtplanungsamt
Anlage 2
130664 Zeichen
Jahresbericht 2018
für das Wohngebiet
„Münster/Kinderhaus-Brüningheide“
- Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ -
- September 2019 -
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung; Vermessungs- u. Katasteramt
Anlage 2 zur Vorlage V/0132/2020
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt ii
Stadt Münster
Stadtplanungsamt
Simone Peuling-Heerstraß
48127 Münster
stadtplanung@stadt-muenster.de
Unter Verwendung der Projektberichte
der Projektverantwortlichen
des Maßnahmeprogramms „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt iii
Gliederung
0 Kurzfassung ................................ ................................ ................................ ................... 4
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“ ..................... 8
2 Rahmensetzende bauliche und wohnungswirtschaftliche Aktivitäten und
Projekte in 2018 ................................ ................................ ................................ ........... 10
2.1. Bauliche und wohnungswirtschaftliche Entwicklungen im Programmgebiet
„Kinderhaus-Brüningheide“ ................................ ................................ ................... 10
2.2. „Quartier Moldrickx“ ................................ ................................ .............................. 11
3 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 1: „Verbesserung der
Wohnsituation“ ................................ ................................ ................................ ............ 13
4 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 2: „Öffentlicher Raum“ ....................... 17
5 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 4: „Integration zugewanderter
Menschen fördern“ ................................ ................................ ................................ ...... 19
6 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 5: „Bewältigung der
Herausforderungen für das Bildungswesen“ ................................ ............................ 21
7 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und
Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte“ ................................ ....... 24
8 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 7: „Gebietsmoderation“ ...................... 34
9 Themenfeld 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ ................................ ............. 36
9.1 Beobachtung der Zielerreichung ................................ ................................ ........... 36
9.2 „Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018“ ................................ ........ 36
10 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms
verstetigten Projekten ................................ ................................ ................................ . 37
11 Fazit zur Zielerreichung und Ausblick ................................ ................................ ....... 40
11.1 Zielerreichung 2018 unter Berücksichtigung der Projektziele ................................ 40
11.2 Zielerreichung 2018 unter Berücksichtigung der Programmziele .......................... 45
11.3 Ausblick auf das „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“
2019 ................................ ................................ ................................ ..................... 48
12 Anhang ................................ ................................ ................................ ......................... 50
o Die Anlage 3 zur Vorlage V/0132/2020 „Kontextdatenmonitor 2018“ ist Bestandteil
des Berichts (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kontextdaten der
Stadtteilentwicklung)
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 4
0 Kurzfassung
Für die eilige Leserin, den eiligen Leser sind nachfolgend wesentliche Ergebnisse der Zieler-
reichung aus dem Berichtsjahr 2018 sowie sich daraus ableitende Handlungserfordernisse
und Rahmenbedingungen für die Projekte zusammengefasst:
Zielerreichung
• An einem Zielfortschritt im Programm wurde im Jahr 2018 wie im Vorjahr in insge-
samt acht Themenfeldern und 23 Projekten gearbeitet.
• Von den 36 Projektzielen der sieben inhaltlich ausgerichteten Themenfelder wurden
86% (= 31 Ziele) vollständig bzw. annähernd erreicht, 8% (= 3 Ziele) teilweise und
6% (= 2 Ziele) nicht erreicht.
• Im Jahr 2018 konnten alle Projektaktivitäten zusammen rund 5.500 Personen bzw.
Haushalte erreichen. Davon sind ca. 1.420 beratend und betreuend begleitet worden,
ungefähr 2.700 sind im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen und Feste sowie offener
kultureller u. freizeitbezogener Angebote erreicht worden und ca. 1.300 haben aktiv
an regelmäßigen Kursangeboten teilgenommen. Im Vergleich zu den Vorjahren wur-
den damit weniger Personen bzw. Haushalte erreicht. Dies ist damit begründet, dass
krankheitsbedingt Angebote im Bereich der Beratungsleistungen zeitweilig reduziert
werden mussten. Die Nachfrage hingegen ist sehr hoch.
• Über alle Projekte hinweg liegt der Anteil der Teilnehmenden mit Migrationsvorge-
schichte seit Jahren auf einem hohen Niveau von durchschnittlich ca. 85 - 90%. Zu-
nehmend ist eine aktive Unterstützung von Aktionen durch Bewohner/innen mit Mig-
rationsvorgeschichte feststellbar, so auch wieder 2018.
• Die zunehmende interkulturelle Beteiligung an Projekten und Aktionen ist insbeson-
dere unter dem Vorzeichen der Integration positiv hervorzuheben. Bildungsangebote
in Form von Kursen und Bildungswochenenden werden immer stärker nachgefragt.
Insbesondere die Sprachangebote (5.01), die eine ungebrochen große Nachfrage er-
fahren, stellen einen wichtigen Beitrag zu einer gelingenden Integration dar. Auch die
Anzahl selbstorganisierter interkultureller Initiativen steigt stetig an
• Aufgrund einer in den letzten Jahren feststellbaren verstärkten Nachfrage in Bezug
auf eine Unterstützung insbesondere bei Fragen rund um Schule, Ausbildung und
Beruf fand in verschiedenen Projekten eine intensive Auseinandersetzung mit dem
Thema Berufswahl und Berufsorientierung statt. Unterstützung bei Fragen rund um
Schule, Ausbildung und Beruf fanden die Jugendlichen z.B. im „Mädchen-Projekt“
(4.01), im Projekt 6.06 „Mobile Jugendsozialarbeit“, im Projekt 4.02 „Integrationsar-
beit vor Ort“. Dies geschah z.B. durch den Besuch von Ausbildungs- und Jobmessen
sowie des Berufsinformationszentrums der Arbeitsagentur. Auch praktische Hilfestel-
lungen bei der Gestaltung eigener Bewerbungsmappen, die Vorbereitung auf Vorstel-
lungsgespräche wie auch kurzfristige und schnelle Hilfe bei Onlineanmeldungen an
verschiedene Schulen gehörten dazu. Im „Mädchen-Projekt“ begleiteten Mäd-
chen/junge Frauen aus der Gruppe 2018 eine einwöchige Kinderferienfreizeit nach
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 5
Nottuln, die einen Einblick in die Arbeit mit Kindern und den Berufszweig „Sozia-
les/Erziehung“ gewährt sowie die Verantwortung und das Erlernen und Erfahren so-
zialer Kompetenzen stärkt. Auch die Hausaufgabenhilfe konnte wieder auf ein sehr
erfolgreiches Jahr zurückblicken. Diese Aktivitäten unterstützen das Ziel, die Chan-
cengleichheit bei Kindern und Jugendlichen zu erhöhen.
• Insbesondere durch die lokale und regionale Wohnungswirtschaft wurde wieder ein
wesentlicher Beitrag für die sukzessive Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldsi-
tuation geliefert. 2018 erfolgten wieder Investitionen in die energetische Gebäudesan-
ierung (WohnSieGer GbR). Die Sanierungsmaßnahmen im BGP-Bestand an der
Sprickmannstraße 31 – 41 kamen zum Abschluss. Die übrigen BGP-Bestände sind
unsaniert. Einen Beitrag zu einer verbesserten Wohnzufriedenheit leisteten nicht zu-
letzt auch verschiedene in 2018 durchgeführte Aktionen der Wohnungswirtschaft zu-
sammen mit anderen Projektträgern wie z.B. die Mieterfahrt zur Landesgartenschau
nach Bad Iburg, die Ehrung langjähriger Mieter/innen im Atrium sowie die jährliche
Blumenaktion.
• Neben der Realisierung gemeinsamer identifikationsstiftender Aktionen ermöglichen
die in den Projekten 1.04 und 1.05 des Themenfeldes Wohnen aufgebauten Kommu-
nikationsstrukturen und die enge Zusammenarbeit zwischen der Bewohnerschaft,
den örtlichen Einrichtungen, der örtlich vermietenden Wohnungswirtschaft, der Woh-
nungsverwaltungen und dem städtischen Amt für Wohnungswesen und Quartiers-
entwicklung es erneut, auch Einfluss auf die in den Beständen der BGP herrschen-
den wohnungs- und wohnumfeldbezogenen Problemlagen und Mängel zu nehmen.
• Die bereits gute Vernetzung verschiedener vor Ort tätiger Akteure/-innen und Projekt-
träger-/innen wurde erfolgreich fortgesetzt und ausgebaut. So wird die Zusammenar-
beit zwischen den U25-Jobcoaches und den Streetworkern von Jahr zu Jahr intensi-
viert. Die offene Sprechstunde und die gemeinsamen Rundgänge haben sich etab-
liert. Das Jobcenter ist mittlerweile Mitglied im Arbeitskreis Kinderhaus und nimmt an-
lassbezogen an den Treffen der Gebietsmoderation teil. Durch die vielfältigen Koope-
rationen des Gesundheitsamtes mit verschiedenen Projektträgern konnte im Ergebnis
die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere und Kinder ge-
steigert und ein gesundes Aufwachsen von Kindern gefördert werden. Viele der 2018
durchgeführten öffentlichen Feste und Aktionen für die gesamte Bewohnerschaft wie
Clean Kinderhaus, Internationales Fest, Aktionstag Grünschleife, Musik-Convoy, In-
ternationales Sommer- und Familienfest etc. konnten nur durch enge Kooperation der
vor Ort tätigen Akteure/-innen und Projektträger/-innen realisiert werden. Diese und
weitere Aktivitäten sind Beiträge, um Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zu-
sammenzubringen und das Miteinander unter den Nachbarinnen und Nachbarn un-
terschiedlicher kultureller Zugehörigkeit im Wohngebiet zu vertiefen.
• Speziell für Jugendliche, die aus jeweils unterschiedlichen Gründen Angebote von
Sportvereinen nicht nutzen, haben die Projekte der (Mobilen) Jugendarbeit (6.06)
auch in 2018 eine breite Palette an Sportangeboten durchgeführt. Neuzugezogene
Jugendliche konnten gezielt an pädagogische Angebote herangeführt bzw. an diese
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 6
angebunden werden. Durch die sportlichen Angebote der Projekte 6.04 „Sport gegen
Gewalt“ und 6.07 „Sport und Bewegung“ werden Jugendliche unterschiedlicher Her-
kunft zusammengeführt. Das Erlernen und Erfahren sozialer Kompetenzen ist über
den Spaß und das Spiel hinaus primäres Ziel dieser Projekte.
Herausforderungen und Rahmenbedingungen für die Projektdurchführung
• Bei einer zeitreihenbezogenen Betrachtung der Indikatoren, die schwerpunktmäßig
die soziale Lage ihrer Bewohnerschaft anzeigen, zeigt sich eine insgesamt positive
Entwicklung für das Quartier: Arbeitslosigkeit und Bezug von Transferleistungen ent-
wickeln sich in ihrer Ausprägung seit Jahren sukzessive rückläufig. Verglichen aber
mit dem Münsteraner Gesamtwert und mit anderen Teilräumen, bewegen sie sich
dennoch auf einem hohen Niveau, teilweise dem stadtweit höchsten.
• Das in Bezug auf die Altersstruktur „junge Programmgebiet kommt nach und nach in
die Jahre“. Der demografische Wandel zeigt sich am deutlichsten im Anstieg der An-
zahl älterer Menschen. 2018 waren mehr Hausbesuche bei älteren Personen als
noch in 2016 und 2017 notwendig (Projekt 4.02). Zudem zeichnete sich 2018 noch
einmal deutlicher ab, dass insbesondere die Zahl der älteren Menschen, die an der
Armutsgrenze leben und beratende Hilfe nachfragen, zunimmt.
• Dies zeigt eindrücklich, wie wichtig eine auf Zielgruppen zugeschnittene Projektarbeit
und hier insbesondere aufsuchende Angebote wie Hausbesuche für den nachhalti-
gen Erfolg der Arbeit vor Ort sind. Neben den schon immer im Fokus stehenden Le-
bensverhältnissen der in der Brüningheide lebenden Kinder und Jugendlichen sind
die älteren Menschen noch mehr in den Blick der zukünftigen Maßnahmen zu neh-
men. Laut der in diesem Bereich tätigen Projektträger ist die bereits in den letzten
Jahren auf den Weg gebrachte Seniorenarbeit noch zu intensivieren und auszubau-
en. Insbesondere sollten Aspekte der Altersarmut in die verschiedenen Schulungs-
veranstaltungen weiterer Projektträger aufgenommen werden.
• Laut Aussage einiger Projektträger zeigt sich wie in den Vorjahren eine Zunahme von
schwierigen familiären Problemkonstellationen, woraus ein besonderer Anspruch an
die Inhalte und Konzeptionierung der Angebote erwächst.
• Dies hat auch Auswirkungen auf die Nachfrage nach Beratungsleistungen, die von
Jahr zu Jahr ansteigt, und die erforderliche Betreuungsintensität und -dauer, die ih-
rerseits zunimmt (u.a. auch durch ältere alleinstehende Personen). Wie wichtig für ei-
ne vertrauensvolle Zusammenarbeit eine Kontinuität in der Betreuung ist, zeigte sich
2018 sehr deutlich bei krankheitsbedingtem Ausfall von vertrauten Ansprechpart-
ner/innen (Projekt 6.01). Die Anzahl wiederholter Besuche ging aufgrund eines Be-
treuerwechsels deutlich zurück. Auch 2018 zeigen die Rückmeldungen verschiedener
Projektträger, dass die vorhandenen Betreuungskapazitäten zu knapp sind, um alle
Nachfragen aufzufangen. Es hat sich deutlich gezeigt, dass bei längerer krankheits-
bedingter Abwesenheit einer hauptamtlichen Kraft kurzfristig keine personellen Auf-
fangmöglichkeiten vorhanden sind. Insbesondere das Bestreben, durchgehend feste
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 7
Ansprechpartner/innen in der Beratung anzubieten, stößt an seine Grenzen. Es stellt
sich daher die Aufgabe, organisatorische Bedingungen und die Ressourcenausstat-
tung für die Beratungsleistungen entsprechend der Rahmenbedingungen immer wie-
der neu zu verhandeln und sicherzustellen.
• Mit Blick auf das Engagement der Bewohnerschaft vor Ort zeigt sich seit Jahren,
dass es trotz eines insgesamt gestiegenen Engagements von Einzelpersonen und
Gruppen vielfach noch eines Motivationsanstoßes und einer ständigen Begleitung
durch die Projektträger bedarf. Laut Rückmeldung aus einigen Projekten ist es trotz
zunehmenden punktuellen Engagements und praktischer Unterstützung schwierig,
Interessierte zu gewinnen, die sich für einen Bereich regelmäßig und langfristig en-
gagieren. Für 2018 fällt z.B. auf, dass es deutlich weniger Anfragen von Bewohner-
gruppen nach Mitteln aus dem Quartiersfonds gegeben hat. Die Gesamtteilnehmer-
zahl ist zwar identisch zu 2017, es besteht aber eine größere Tendenz zur „Passivi-
tät“, wenn „Hauptakteure“ in den Gruppen fehlen. Um diesbezüglich neue Impulse zu
gewinnen, wurde bereits im Reflexionsworkshop der Projektkoordination mit den Pro-
jektträgern am 14.03.2019 ein Gastvortrag gehalten zum Thema „Empowerment im
Programmgebiet Kinderhaus-Brüningheide“. Dieses Feld soll weiter vertieft werden.
• Die Kontextindikatoren, die den Rahmen für die Wohnungsmarktentwicklung abste-
cken (wachsende Bevölkerung, Vollvermietung der Wohnungsbestände, deutlicher
Rückgang des Anteils öffentlich geförderter Wohnungen) geben einen Hinweis da-
rauf, dass der Wohnungsmarkt in der Schleife als durchaus angespannt bezeichnet
werden kann, insbesondere für Personen mit geringem Einkommen. Diese Situation
sowie die sukzessive Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldsituation in der
Brüningheide untermauern die geäußerte Einschätzung der Projektakteure, dass eine
der größten Herausforderungen die Sicherung und Schaffung von „gesundem“ und
bezahlbarem Wohnraum sein wird. Wie die zurückliegenden Diskussionen in den
Netzwerken des Projekte 1.04 und 1.05 zeigen, richtet sich der Blick dabei vornehm-
lich auf die zukünftige Geschäftsausrichtung von BGP unter der Führung des Fonds-
eigentümers Union Invest sowie die damit verbundene Vermietungssituation sowie
die Mängel und Problemlagen in den BGP-Beständen.
• In Bezug auf die Fluktuation der Wohnbevölkerung im Programmgebiet, die nach wie
vor im stadtweiten Vergleich hoch ist, deutet sich jedoch eine leichte „Beruhigung“ an:
ca. 28% der Bewohner/-innen der Brüningheide haben im Laufe des Jahres 2018 ihre
Adresse durch Fort-, Zu- oder Umzug geändert, während dieser Wert in früheren Jah-
ren durchaus schon bei knapp über 40% lag.
Im Ausblick auf die weitere Arbeit kristallisieren sich als projektübergreifende The-
men- und Aktivitätenschwerpunkte für 2019 ff. heraus: „Gesundes und bezahlbares
Wohnen in der Schleife“, „Seniorenarbeit“ - Ausweitung der Beratung älterer Men-
schen, „Empowerment“ – Mobilisierung zur Selbsthilfe. Weiterhin werden ausgewähl-
te Projektideen aus der öffentlichen Veranstaltung (16.11.2017) und dem Workshop
(30.11.2017) zum 10-jährigen Bestehen des Programms in Bezug auf ihre Umsetz-
barkeit überprüft bzw. auf den Weg gebracht.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 8
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“
Das träger- und aufgabenfeldübergreifende Maßnahmeprogramm für das Wohngebiet Kin-
derhaus-Brüningheide arbeitet auf der Grundlage eines integrierten Handlungskonzeptes
und nachfolgenden Verstetigungskonzeptes seit seinem Start in 20071 an folgenden zentra-
len Zielen:
• die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
• die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
• die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche.
Seither durchlief es folgende Phasen:
• Förderzeitraum „Soziale Stadt“ (2007 - 2010): Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt
Kinderhaus – Brüningheide“,
• Verstetigungsphase I (2011- 2013): „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus –
Brüningheide“, (mit einer städtischen Förderung in Höhe von 150.000,- € im Jahr)2,
• Verstetigungsphase II (ab 2014), (weiterhin mit einer städtischen Förderung in Höhe
von 150.000,- € im Jahr)3.
Handlungsleitende Grundlage für die Programmsteuerung und konzeptioneller Rahmen für
die verpflichtende prozessbegleitende Selbstevaluation ist das auf der nächsten Seite darge-
stellte, in einem kooperativen Verfahren mit den Projektakteuren entwickelte Zielsystem (An-
hang 1).
1 vgl. Vorlagen V/0927/2006, V/0927/2006 E1
2 vgl. Vorlagen V/0291/2010, V/0291/2010/1
3 vgl. Vorlagen V/0533/2013, V/0533/2013/1 Erg.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 9
Programmziele
Münster-Kinder-
haus/Brüningheide
Programm-
maßnahmen
Verstetigt, mit
anderweitiger
Förderung / Bestand-
teil laufender
Verwaltungsarbeit
3.02
Aktiv für Arbeit
4.01
Interkulturelle Mädchenarbeit
5.02
Elternkompetenz stärken
5.06
Kontinuierliche Praxistage zum
Übergang Schule-Beruf
4.03
Gewaltprävention
7.01 Quartiersmanagement: Information und Vernetzung
7.02 Quartierfonds:Aktivierung und Beteiligung
1.06
Das Quartier spart Strom
3.01
Wertstoffe/Sperrgut
Leitzielbereiche Themenfeld 3 :
Stärkung der lokalen Ökonomie
und der Beschäftigungssituation
Themenfeld 1 :
Verbesserung der
Wohnsituation
1.05
Nachbarschaftsstärkung und
Mieter/innenschulung
5.01
Wir verstehen uns
4.02
Integrationsarbeit vor Ort:
Anlauf-, Beratungs- und
Koordinationsstelle
1.04
Weiterentwicklung der
Kooperationsvereinbarung
5.04
Gesund aufwachsen in Kinderhaus
Themenfeld 6 :
Sicherung sozialer Netze und
Infrastrukturen in Zeiten knapper
öffentlicher Haushalte
Maßnahmeprogramm Münster-Kinderhaus/Brüningheide, Programmziele und Maßnahmeübersicht (Stand September 2018)
Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
Soziale Sicherung und Förderung gesellschaftlicher Teilhabe
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche
Themenfeld 4 :
Integration zugewanderter
Menschen fördern
Themenfeld 2 :
Gestaltung des öffentlichen
Raums für einen sicheren und
lebendigen Stadtteil
2.02
Spiel- und Freizeitzone
(Grünschleife)
Themenfeld 5 :
Bewältigung der Herausforderungen
für das Bildungswesen
6.06
Mobile Jugendarbeit
6.07
Sport und Bewegung
6.08
Drogenprävention
Themenfeld 7: Quartiersmanagement
6. 01
Schuldnerberatung vor Ort
6.02
Interkulturelle Veranstaltungsreihe
ATRIUM e.V
6.04
Jungenprojekt / Sport gegen
Gewalt
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation
8.01 Zielentwicklung, Beobachtung Zielereichung
8.02 Entwicklung u. Auswertung Kontextindikatoren
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 10
Der Jahresbericht als Bestandteil des Themenfeldes 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluati-
on“ skizziert auf der Grundlage des Ratsbeschlusses V/0533/2013/1.Erg den Projektverlauf
und die Projektergebnisse des Jahres 20184. Die Inhalte des Jahresberichts, insbesondere
die Aussagen zur Zielerreichung, stellen wichtige Orientierungsgrundlagen für die Pro-
grammsteuerung und Projektdurchführung bereit und sollen die Entscheidungen der politi-
schen Gremien zur weiteren Programmgestaltung unterstützen.
Kernstück der Berichterstattung sind die Kapitel 3 - 8, in denen die Projektergebnisse 2018
nach Themenfeldern aufgeführt werden. Wie bereits im Vorjahr wurden im aktuellen Be-
richtsjahr 2018 insgesamt 23 Projekte in acht Themenfeldern umgesetzt. Die Bewertung der
Zielerreichung konzentriert sich auf die 14 Projekte, die im Jahr 2018 aus dem Maßnahmen-
programm gefördert wurden und auf die inhaltliche Zielebene hin ausgerichtet sind. Die zwei
Projekte zur prozessbegleitenden Selbstevaluation (Themenfeld 8) fließen entsprechend
nicht in die Ergebnisdarstellung ein.
2 Rahmensetzende bauliche und wohnungswirtschaftliche Aktivitäten und
Projekte in 2018
Dieses Kapitel gibt einen Einblick in weitere Aktivitäten und Planungen in Kinderhaus, die
einen Einfluss auf die bauliche und infrastrukturelle Weiterentwicklung des Quartiers sowie
die Integration der dort ansässigen Bevölkerung in den Stadtteil Kinderhaus haben. Betrach-
tet werden sowohl Vorhaben im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide als auch solche, die
die Entwicklungsperspektiven des gesamten Stadtteils betreffen.
2.1. Bauliche und wohnungswirtschaftliche Entwicklungen im Programmgebiet
„Kinderhaus-Brüningheide“
Die energetische Gebäudesanierung des Wohnungsbestandes der WohnSieGer GbR an der
Sprickmannstraße 11 – 21 machte weiterhin Fortschritte. In Anlehnung an das 2008 vorge-
stellte energetische Gebäudesanierungsgutachten wurden Dämmmaßnahmen auf der Rück-
seite des Gebäudebereichs fortgeführt.
Die Gesamtmaßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz bei den Wohnungsbeständen
der BGP an der Sprickmannstraße 31 – 41 fand (Heizung, Fenster, Fassadendämmung,
Dach) 2018 ihren Abschluss.
Bei der Wohn+Stadtbau GmbH gab es 2018 keine weiteren Investitionen im Bereich der Jo-
sef-Beckmann-Straße.
Ebenso gibt es bei Sahle Wohnen seit dem Neubau und Bezug der Wohnanlage Paulinum
2018 keine weiteren energetischen Maßnahmen.
Die 630 Wohnungen der Immobiliengruppe BGP befinden sich seit dem 1. Juli 2019 im Ei-
gentum der Fonds-Gesellschaft Union Investment. Zur Verbesserung der aktuellen Wohn-
4 Vergleiche zu den Ergebnissen der Vorjahre sind aufgrund einer regelmäßigen Überprüfung und Anpassung der
Programmziele und der verstetigten Projekte an geänderte Rahmenbedingungen nur eingeschränkt möglich
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 11
verhältnisse hat das Begegnungszentrum Kinderhaus im Sommer 2019 gemeinsam mit den
Kinderhauser Pfarrgemeinden eine Mieter/innenbefragung in den BGP-Beständen (630
Haushalte) in der Brüningheide durchführen. Ehrenamtlich waren rund 30 Interviewer im
Wohngebiet Brüningheide unterwegs. Anhand eines Fragebogens wurde detailliert doku-
mentiert, inwieweit Wohnungsmängel vorhanden sind und ob (und welche) Sanierungsbe-
darfe bestehen.
In der direkten Nachbarschaft zum Quartier wird das Gebiet der ehemaligen Gärtnerei Mold-
rickx überplant. Somit sind die Weichen für eine weiterhin positive Entwicklung des Woh-
nungsbestandes im Quartier und in der unmittelbaren Nachbarschaft gestellt.
2.2. „Quartier Moldrickx“
Das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Moldrickx in Kinderhaus soll zu einem Wohnquartier
umgewandelt werden. Zur Konzeptentwicklung hatte die Stadt Münster gemeinsam mit den
Eigentümern der ehemaligen Gärtnerei einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt. Der
Siegerentwurf wurde der Öffentlichkeit im Oktober 2016 in einer Informationsveranstaltung
vor Ort vorgestellt. Mit der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans vom 11. Juni bis
einschließlich 11. Juli 2019 erfolgte die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung.
Bis zum Ende der öffentlichen Auslegung am 11. Juli bestand für die Bürgerinnen und Bür-
ger die Möglichkeit, Stellungnahmen zur Planung abzugeben. Die Abgrenzung des Bereichs
des Bebauungsplans Nr. 590 ist aus dem nachfolgenden Übersichtsplan zu ersehen:
Auf Grundlage des Bebauungsplans kann voraussichtlich ab dem Jahr 2021 die Erschlie-
ßung und Vermarktung der Grundstücke erfolgen. Ziel der Aufstellung des Bebauungsplans
Nr. 590 ist es, das Plangebiet zu einem Wohnquartier zu entwickeln, welches in einem räum-
lichen Teilbereich die Nutzungen Wohnen und Arbeiten vereint. Für den Stadtteil können
damit in integrierter Lage Wachstums- und Entwicklungspotenziale eröffnet werden. Insge-
samt können im Quartier rund 240 Wohneinheiten realisiert werden. Während entlang der
Erschließungsachse überwiegend Mehrfamilienhäuser vorgesehen sind, wird für die Wohn-
höfe im zentralen Bereich eine Mischung von Mehrfamilien- und Reihenhäusern angestrebt.
Damit lassen sich Angebotsqualitäten für unterschiedliche Ziel- und Einkommensgruppen
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 12
realisieren. Auch lokal zunehmend nachgefragte Gemeinschaftswohnformen zugunsten von
Baugruppen, Projektgenossenschaften oder Bewohnergemeinschaften können hier Berück-
sichtigung finden. Im Eingangsbereich zum Quartier und damit im Übergang zum Stadtbe-
reichszentrum sind größere Gebäudeeinheiten vorgesehen, die neben Wohnungen auch
Raum für Büros und Dienstleistungsnutzungen bieten. Neben den Nutzungen Wohnen und
Arbeiten sollen im Plangebiet durch eine Kindertageseinrichtung mit sieben bis acht Gruppen
und einen zentralen Spielplatz auch soziale Bedarfe abgedeckt werden. Das angrenzende
Waldstück kann perspektivisch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Aufgrund
der vorhandenen Wohnbebauung im Gebiet, die zunächst bestehen bleiben wird, ist das
Plankonzept so konzipiert, dass eine abschnittsweise Umsetzung möglich ist
(https://www.stadt-
muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004044579&search=1).
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 13
3 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 1: „Verbesserung der Wohnsituation“
Projektname Weiterentwicklung der Kooperation zur Verbesserung der Wohnverhältnisse im Quartier Nordwestschleife Projekt-Nr. 1.04
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung
Ein Netzwerk zwischen den örtlichen Wohnungsunternehmen, der Mieterschaft und der Stadt Münster ist zu erstellen und zu s i-
chern mit den Zielen
- der langfristigen Zusammenarbeit
- der Verbesserung der Wohnverhältnisse
- der Schaffung und Erhalt von sozial stabilen Bewohnerstrukturen
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse/Inhalte 2018 Zielerreichung
Das bestehende Netzwerk
"Wohnen in Kinderhaus/
Brüningheide" arbeitet re-
gelmäßig im Sinne der auf-
geführten Ziele, mindestens
12 Veranstaltungen, Sitzun-
gen o. ä. sind im Jahr abzu-
halten.
Anzahl Netzwerktreffen
und Veranstaltungen 2018
Netzwerktreffen: 17
Die zahlreichen Netzwerktreffen, Veranstaltungen und Sitzungen mit Vertretern
von Bewohnerschaft, sozialen und kulturellen Einrichtungen sowie Wohnungs-
wirtschaft und der Stadt Münster dienten den oben aufgeführten Zielen.
Wichtigste Ergebnisse/Inhalte waren:
- Ergebnisse der städtebaulichen und architektonischen Untersuchung durch
den studentischen Masterkurs der FH Münster ThinkTank
- Ergebnisse des Stadtteilspaziergangs in 2017, fehlende Einladung für die
Wohnungswirtschaft
- Vermietungssituation der Josef-Beckmann-Straße (Wohn+Stadtbau GmbH)
- Vermietungssituation im Bestand BGP: Geschäftsausrichtung von BGP ein-
schließlich Asset- und Propertymanagement, Sauberkeit insbesondere
mangelhafte Reinigung der Hausflure und Eingangsbereiche, Erreichbarkeit
der Hausverwaltung, Durchführung von Reparaturen, Zuständigkeiten der
Hausmeister, feuchte Wände, Nebenkostenabrechnungen, Bekämpfun g der
Pharaoameisen
- Fortführung von Sanierungsmaßnahmen von WohnSieGer GbR und BGP
- Internationales Sommer- und Familienfest auf dem Sprickmannplatz ein-
schließlich 30jähriges Jubiläum des Begegnungszentrums Kinderhaus
- Mieterfahrt zur Landesgartenschau nach Bad Iburg
- Ehrung langjähriger Mieter/innen im Atrium
- Weiterführung des Programms „Soziale Stadt“
- Jubiläum Kulturverein Atrium
Projektziel erreicht
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 14
- Weihnachtsmarkt auf dem Sprickmannplatz
Gesamtfazit Die unterschiedlichen Arbeits- und Handlungsansätze im Sinne der vor Ort lebenden Bewohnerinnen und Bewohner haben sich
wiederholt bewährt und sollten fortgeführt werden. Die bestehende Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen der Bewo h-
nerschaft, den örtlichen Einrichtungen, der örtlich vermietenden Wohnun gswirtschaft und dem städtischen Wohnungsamt wird
durch das Netzwerk abgesichert.
Ausblick 2019 Auch 2019 wird weiterhin versucht, mit allen Akteuren und insbesondere der Mieterschaft vor Ort eng zusammenzuarbeiten, um
die Projektziele im Sinne der Bewohnerschaft zu erreichen. 2019 soll beispielsweise die Broschüre „Mein Kinderhaus“ durch die
Imagewerkstatt Schleife neu überarbeitet und herausgegeben werden.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 15
Projektname Stärkung und Unterstützung der Mieterschaft Projekt-Nr. 1.05
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Sitzungen des örtlichen Mieterrates, Organisation von Mieterschulungen und
sonstigen Treffen bei Bedarf
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Den Bewohnern/-innen wird
die Möglichkeit gegeben, sich
aktiv an der Verbesserung der
Wohnsituation zu beteiligen
und/oder sich vor Ort hierzu
auszutauschen. Mindestens
zwei Sitzungen des Mieter-
rates sollen im Jahr statt-
finden und mindestens 10
Personen sollten daran
teilnehmen.
Anzahl der öffentlichen
Sitzungen des Arbeitskrei-
ses der Vertrauensmieter
Anzahl der öffentlichen Sitzungen des Mieterrates: 2
An der ersten Sitzung des Mieterrates am 11.04.2018 mit dem Schwer punkt Wohnungsbestand
BGP nahmen teil: als Gäste Leitung Property Management, Berlin, Vertreter Asset Manag e-
ment, Berlin, Geschäftsführ ung HMDV Hausmeisterservice GmbH, Berlin, operative Leitung
HMDV Hausmeisterservice GmbH, Berlin, Teamlei tung Verwaltung des Regionalbü ros sowie
Vertreter vom Begegnungszentrums Kinderhaus. Die Moderation übernahm Herr Viehoff -
Heithorn. Die Sitzung wurde von Herrn Leskow sowohl mit der Mieterschaft als auch mit Vertr e-
tern des BGZ in zwei separaten Gesprächsrunden inhaltlich/organisatorisc h vorbereitet und
durchgeführt.
Folgende wesentliche Inhalte bzw. Gesprächsergebnisse sind festzuhalten:
- Vorstellung des Asset- und Propertymanagements sowie neue Geschäftsausrichtung
- Diskussion und nach Möglichkeit Beseitigung der aufgezeigten Mängel und Problemlagen
- Sauberkeit im Bestand, mangelhafte Reinigung der Hausflure und Eingangsbereiche
- Erreichbarkeit der Hausverwaltung
- Zuständigkeiten der Hausmeister, Durchführung von Reparaturen
- hilfebedürftige Menschen im Bestand
- Technische Defekte bei Telefon und WLAN
- feuchte Wände (Killingstr. 23) aufgrund verstopfter Balkonabflüsse und durchlässiger Abdic h-
tungen
- fehlerhafte und spät zugestellte Nebenkostenabrechnungen
- Tausch von Wohnungen innerhalb des Bestandes
- dauerhafte Vermietung, Interesse an der bestehenden Mieterschaft
- Lagerung von Möbeln und sonstigen Gegenständen in den Treppenhäusern
- Pharaoameisen seit Jahren im Wohnungsbestand
Projektziel erreicht
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 16
Die zweite Sitzung des Mieterrates am 30.08.2018 galt ausschließlich der Problematik der P ha-
raoameisen im BGP -Wohnungsbestand. Hierzu wurden entsprechende Gäste eingeladen:
Vertreter/in von Holl & Stockhausen GmbH Wuppertal, vorbeugend er Gesundheitsschutz, drei
Vertreter/innen des Amtes 64, Technik, Objektförderung, Wohnungsaufsichtsgesetz. Im Vorfeld
gab es einen fachlichen Austausch zwischen Vertretern von BGP und Mitarbeitern des Wo h-
nungsamtes.
In der Sitzung des Mieterrates wurde die Problematik des Ameisenbefalls ausgiebig dargeste llt
und Beseitigungsmöglichkeiten aufgezeigt. Anwesende Vertreter von BGP übernahmen die
Empfehlungen und starteten eine erneute Beseitigungsaktion im Rahmen der Absprachen und
aufgeführten Lösungsansätze. Die Maßnahmen werden vom Wohnungsamt begleitet.
Anzahl der teilnehmenden
Mieter/innen
Anzahl der teilnehmenden Mieter/innen:
- 1. Sitzung am 11.04.2018: 24 Mieter/innen + 9 Gäste
- 2. Sitzung am 30.08.2018: 15 Mieter/innen + 6 Gäste
Frauenanteil: rd. 60% Frauen und 40% Männer
Gesamtfazit Mit dem Arbeitskreis des Mieterrates wird unter der Leitung des Amtes für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung der örtlichen Mieterschaft die
Möglichkeit gegeben, sich mit weiteren Mietern auszutauschen und zu vernetzen sowie sich bei Bedarf auch mit Vertretern der ansässigen Woh-
nungsunternehmen und -verwaltungen oder weiteren Fachleuten über die Wohnsituation und unterschiedlichen Problemlagen zu besprechen und
Rat zu erhalten.
Derzeit sind 58 interessierte Personen/Haushalte im Adressenverzeichnis aufgeführt, die eine Einladung zu den Sitzungen erhalten. Den ehrenamt-
lich arbeitenden Mieterrat durch das Amt 64 zu begleiten, die Sitzungen vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten sowie ggf. Gäste zu be-
stimmten Themen einzuladen und Gespräche zu moderieren ist weiterhin erforderlich.
Ausblick 2019 Eine weitere Anpassung oder wesentliche Veränderung der Ziele oder Indikatoren ist derzeit nicht notwendig.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 17
4 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 2: „Öffentlicher Raum“
Projektname Grünschleife - Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage Projekt-Nr. 2.02
Projektträger Stadt Münster, Amt für Grünflächen , Umwelt und Nachhaltigkeit
Kontakt Wolfram Goldbeck, 4926762, goldbeck@muenster.de
Projektkurzbeschreibung Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage mit Anwohnern
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Durchführung von zwei
bewohneraktivierenden
Veranstaltungen zur
Gestaltung der Grünschleife
mit jeweils mindestens 50
Personen aus dem Quartier
Anzahl Projekttage / Teil-
nehmende
Projekttag am 5. Mai mit ca. 50 Beteiligten (Vorjahr : 60). Der Arbeitscontainer wurde auf Grund
eines Brandes in unmittelbarer Nähe neu gestrichen. In diesem Zuge sind auch die Außeninforma-
tionstafeln neu gestaltet worden , sodass das ganze Ensemble wieder einen freundlichen farbigen
Leuchtpunkt in der Grünanlage darstellt. Die Bepflanzung mi t Kirschlorbeer wurde an den Ei n-
gangsbereichen intensiviert, durch dauerndes Wässern im heißen Sommer sind alle Pflanzen gut
angegangen. Die winterlich bedingten Pflanzausfälle in den Staudenbeeten und Rosenbeeten sind
durch Ne uanpflanzungen ausgeglichen worden. Die Zucchiniernte in diesem Jahr war sehr gut,
entgegen der Salaternte , die unter der Hitze stark gelitten hat. Die Beerenobst sträucher hatten
auch in diesem Jahr wieder reichlich Früchte, die jedoch teilweise bereits im noch nicht voll ausge-
reiften Stadium Abnehmer fanden.
Projekttag am 22. September mit ca. 60 Beteiligten (Vorjahr: 70). Der Teich ist Ende des Sommers
noch einmal ausgebaggert worden und der Schilfbereich wurde minimiert, so dass jetzt wieder
eine große Wasserfläche zu sehen ist. Die mit Dolomitsand gebundenen Wege sind in den Ran d-
bereichen noch mal vom reinwachsenden Gras befreit worden und mit neuem Dolomitsand aufg e-
füllt worden. Die Sträucher auf dem Wall sind auf den Stock gesetzt worden und der Wallbe reich
ist mit einer dicken Holzhäckselschicht bedeckt worden. In den Rosen - und Lavendelbeeten sind
die Unkräuter komplett entfernt worden und an einigen Stellen ist nachgepflanzt worden.
Projektziel erreicht
Bereitschaft der Bewohner-
schaft zur aktiven Mitwirkung
an Pflege und Gestaltung des
Wohnumfeldes ist weiter
gestärkt worden
Ganzjährige Arbeiten Im gesamten Jahr pflegt täglich eine Gruppe zwischen 4 und 5 Personen die Grünanlage, sowie
die Blumen - und Gemüsebeete. Das neu gestaltete Tulpenbeet hatt e über einige Wochen eine
strahlende rote Leuchtkraft und diente, wie beabsichtigt, auch als kostenloses Selbstpflückbeet.
Des Weiteren fallen pflegerische Arbeiten wie Laubentfernung, Reinigung des Teiches, Säuberung
der Nistkästen sowie der Gehölzschnitt an. Gießdienste für Gemüse und Staudenbeete in den
Sommermonaten werden organisiert. Die Gehölze um die Trafostation , die im Vorjahr professi o-
nell mit Gartenmotiven gestaltet w urden, sind zurückgeschnitten, so dass die tolle Gestaltung von
Weiten bereits zu sehen ist . An einigen Eingangsbereichen ist Kirschlorbeer angepflanzt worden,
der dort wie eine grüne Eingangstür in die Parkanlage wirkt.
Inzwischen werden auch an den Park heranreichende Bereiche wie die große Pergola oder auch
Projektziel erreicht
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 18
vor allem der Sprickmannplatz mit in die Pflege integriert. Am Sprickmannplatz werden vor allem
die grünen Hecken und Gebüschstreifen regelmäßig von Laub und von Müll gereinigt.
Eine weitere ehrenamtlich arbeitende Gruppe im Stadtteil gestaltet im Zentrum von Kinderhaus
Baumscheiben und Verkehrskreisel . Die Verkehrskreisel sind zu einem markanten Hingucker
geworden. Nach diesen Vorbildern pflegt nun auch ein einzelner Bürger ein etwa 200 Meter gr o-
ßes öffentliches Beet an der Westhoffstraße. Die sich nach „Kind erhauser Vorbild“ gebildete
Gruppe im Stadtteil Coerde hat weitere Rosen -, und Staudenbeete entlang des Hohen Hecke n-
weges bepflanzt.
Gesamtfazit Das Projekt läuft weiterhin gut, die Parkanlage ist gepflegt und wird von Anwohnern im Quartier genutzt, obwohl die Qualität durch
den Wegfall eines qualifizierten Mitarbeiters eingebüßt hat. Dies ist vor allem bemerkbar bei der nun nicht immer fachmännischen
Bearbeitung der Grünbereiche.
Die Gesamtbeteiligung bei den Projekttagen ist weiterhin auf einem recht ordentlichen Niveau, jedoch stagniert die Zahl der regelmä-
ßig dort mit arbeitenden Bewohner/innen.
Ausblick 2019 Durch ein neues Arbeits-, und Qualifizierungsprogramm beim Jobcenter besteht die Möglichkeit den zwei „Ein-Eurokräften“, die be-
reits seit zwei Jahren die Parkanlage mit Herzblut pflegen, dort auch für die nächsten Jahre eine Beschäftigungsmöglichkeit zu geben
und sie gärtnerisch zu qualifizieren, so dass eine kontinuierliche personengebundene Betreuung der Grünanlage sichergestellt wäre.
Dies würde dem Projekt sicherlich sehr gut tun, um auch langfristige Aktionen und Planungen in der Parkanlage zu gewährleisten.
weiterführende Informatio-
nen
Pressemitteilungen, Informationen zum Projekt unter www.muensterbekenntfarbe.de
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 19
5 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 4: „Integration zugewanderter Menschen fördern“
Projektname Integrationsarbeit vor Ort (4.02) Projekt-Nr. 4.02
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V.
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Die Zahl der Personen mit Migra-
tionsvorgeschichte, die sich ge-
sellschaftlich engagieren bleibt
konstant, nimmt zu (+5%)
Anzahl engagierter Perso-
nen mit Migrationsvorge-
schichte
Die bestehenden Gruppen öffnen sich mehr nach außen, nehmen teil an gemein-
samen Veranstaltungen und Aktivitäten des BGZ und engagieren sich stärker im
Stadtteil.
Es kommen immer wieder neue Personen und Gruppen dazu, die gerne mitarbeiten
möchten. Das persönliche Engagement im Stadtteil wächst zunehmend, ebenso
wie die interkulturelle Beteiligung.
111 (2017: 103) engagierte Personen mit Migrationsvorgeschichte (76 weiblich/35
männlich).
Projektziel erreicht
Die Zahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle
bleibt konstant, bzw. soll mög-
lichst sinken
Anzahl der durch die Kon-
fliktmoderation bearbeiteten
Fälle
Im Stadtteil ist es ruhiger geworden, auch die Jugendkriminalität ist rückläufig. Je-
doch fallen weiterhin alkoholisierte und psychisch kranke Menschen im Umfeld des
Sprickmannplatzes auf.
33 (2017: 37) durch die Konfliktmoderation bearbeitete Fälle
Projektziel erreicht
Der Anteil von Personen mit
Migrationsvorgeschichte, die an
Bildungsmaßnahmen teilnehmen,
steigt jährlich um 10% an
Anzahl der Personen mit
Migrationsvorgeschichte an
Bildungsangeboten
Es wurden Weiterbildungen zum Thema: „Gesundheitsprävention“; „Erfolg und
Nachhaltigkeit in niederschwelligen Frauenkursen“, „Mieterschutz“, angeboten. Das
Angebot und das Bildungswochenende wurden zahlreich angenommen. Die Inhalte
der Weiterbildung waren einfach zu verstehen und auch im Alltag umsetzbar. 2018
sind einige Anfragen zur Durchführung von Bildungswochenenden für Migrantinnen
gekommen. Leider konnte wegen fehlender Finanzierung und zu hohen Kosten der
Anbieter nur ein Wochenende angeboten werden.
Insgesamt nahmen 2018 316 Personen mit Migrationsvorgeschichte an Bildungs-
maßnahmen teil (2017: 312).
Projektziel teilweise erreicht
Die Zusammenarbeit mit beste-
henden Gruppen im Wohngebiet
(BGZ, KAI u.a.) wird intensiviert
Anzahl, Art, Dauer des Be-
stehens der Gruppe
Die Zusammenarbeit mit schon bestehenden Gruppen ist auch weiterhin sehr gut.
Sie treffen sich regelmäßig (wöchentlich) im Begegnungszentrum. Einige der Grup-
pen sind noch aktiver und mobiler geworden. Sie unternehmen Ausflüge und besu-
chen Veranstaltungen nicht nur in Raum Münster, sondern auch außerhalb der
Stadtgrenzen.
Im Begegnungszentrum treffen sich zurzeit 35 interkulturelle Gruppen; pro Woche
gibt es 50 Angebote (jeweils gleiche Werte wie 2017).
Projektziel erreicht
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 20
Die interkulturelle Interessenver-
tretung in der Stadteilarbeit soll in
Kooperation mit dem neuen In-
tegrationsrat gestärkt werden,
insbesondere auch im Bereich
der jungen Erwachsenen
Anzahl der Beratungskontak-
te junge Migranten/innen
Absicherung der TN von
jungen Migranten/innen im
Vorstand BGZ
Anzahl der Veranstaltungen
mit dem Integrationsrat
Anzahl der Beratungskontakte junge Migranten/innen: 300 (2017: 260)
Unterstützung Jugendlicher in Fragen Schule und Ausbildung/Beruf durch Frau
Rosin. Enge Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat. Infotreffen, gemeinsame
Veranstaltungen (Tag der MSO, interkulturelle Wochen).
Junge Erwachsene sind im Vorstand des BGZ vertreten und arbeiten aktiv mit.
Mit Gruppenvertreter/innen wurden Veranstaltungen des Integrationsrates mitge-
plant und besucht. Insgesamt 2 Veranstaltungen (2017: 3).
Projektziel erreicht
Die interkulturelle Seniorenarbeit
soll verstetigt werden und jährlich
um 10% steigen
Anzahl der Senioren mit
Migrationsvorgeschichte
Anzahl der Senioren mit Migrationsvorgeschichte: 107 Senior/innen (2017: 79).
Die Zahl älterer Menschen, die Probleme haben, steigt sehr stark an. Viele leben an
der Armutsgrenze oder leiden unter Vereinsamung. 2018 waren noch mehr Haus-
besuche notwendig als 2016 und 2017. Hinführung der Senioren zu den offenen
Treffs. 10 Stunden Seniorenarbeit wöchentlich seit 2015, Interkultureller Ansatz.
Frequenz durch Sahle-Neubau zusätzlich. Erfreulich ist, dass Senior/innen mobiler
werden und mehr an Veranstaltungen und Fahrten teilnehmen.
Projektziel erreicht
Das Projekt “Interkulturelle Stadt-
teilmütter” soll verstetigt werden
und neben dem Beschäftigungs-
sektor auch im Gesundheitsbe-
reich wirken
Anzahl der über die interkul-
turellen Stadtteilmütter er-
reichten Frauen
Für 2018 wurden 22 AGH-Stellen ("Arbeitsgelegenheit - Ein-Euro-Jobs") bewilligt
(wie 2017). Das Projekt „Die Interkulturellen Stadtteilmütter“ wurde 2018 weiterge-
führt. 8 Langzeitarbeitslose waren im Rahmen des Programms: „Soziale Teilhabe
am Arbeitsmarkt“ auch 2018 mit 30 Stunden pro Woche im BGZ tätig
(deut./türk./afghan. Herkunft; 2017: 4).
Anzahl erreichter Frauen: 93 Frauen (2017: 95)
Projektziel teilweise erreicht
Für neu zugezogene Familien
soll eine abgesicherte Willkom-
menskultur im Wohngebiet her-
gestellt werden
Informationsmaterialien über
die Angebote im Stadtteil
werden verteilt und Kontakte
zu den bestehende Gruppen
werden hergestellt
Neu zugezogene Familien werden ebenfalls intensiv begleitet. Sie werden über
Hilfsangebote im Stadtteil informiert und auch zu den Angeboten begleitet. Es wird
Kontakt zu bestehenden Gruppen hergestellt. Bei neu zugezogenen Studierenden
ist der Zugang schwieriger.
Erstberatung im Stadtteil, Aushänge und Flyer.
Projektziel teilweise erreicht
Gesamtfazit Die Projektziele wurden erreicht bzw. teilweise erreicht.
Ausblick 2019 In der Verstetigungsphase 2019 soll sich das Projekt 4.02. Integrationsarbeit vor Ort auch weiterhin auf die festgelegten Ziele ausrichten.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 21
6 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 5: „Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen“
Projektname „Wir verstehen uns“ Projekt-Nr. 5.01
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V.
Diplom-Pädagogin Julia Jehnen, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Tel.: 0251-263689, email: KAI-muenster@t-online.de
Projektkurzbeschreibung
KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schulung
deutsch- und muttersprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Erhöhung der Chancen-
gleichheit durch eine Erhö-
hung der Bildungsbeteiligung
für Familien mit Sprachdefizi-
ten
Zieldimension:
Verbesserung der Sprachfä-
higkeit der Erwachsenen
Zieldimension:
Verbesserung/ Stabilisierung
der schulischen Leistungen
der Schüler/innen
- Anzahl der Erwachsenenkurse
und Anzahl der erwachsenen
Sprachkursteilnehmenden
- Vermittlung Sprachkursteilneh-
mende in weiterführende Kurse
bzw. in Arbeit
Anzahl der durchgeführten Einzel-
nachhilfe für Schüler/innen sowie
Anzahl Teilnehmende
KAI e.V. hat sich als pädagogische Einrichtung und wohnortnaher Ort der Bildung etab-
liert wie die kontinuierlich hohe Anzahl an Interessierten auf den Wartelisten sowohl für
die Deutsch-Sprachkurse als auch für die Einzelnachhilfe, die sehr gute Akzeptanz sei-
tens der Kooperationspartner, die stetig steigende Anzahl an neuen, konstruktiven Ver-
netzungen im Stadtteil und in der Stadt verdeutlichen.
Sprachkurse für Erwachsene: Alphabetisierungskurse und Deutsch als Fremdsprache:
1. Halbjahr 2018: vier Projektgruppen mit insgesamt 30 UStd.
2. Halbjahr 2018: vier Projektgruppen mit insgesamt 30 UStd.
- Anzahl Erwachsene: 115, davon 89 Frauen (77,4%), 100% Migrationsvorgeschichte
(2017 = 129 Erwachsene: davon 77,5% Frauen, 100% Migrationsvorgeschichte)
Vermittlung in weiterführende Sprachkurse/ Integrationskurse: in 2018 insgesamt 12
Teilnehmende (= 10,4%) (2017 = 9 Teilnehmende = 7%)
Vermittlung in Arbeit: in 2018 insgesamt 6 Teilnehmende = 6,2% (2017 = 8 Teilnehmen-
de = 6,2%).
Einzelnachhilfe für Schüler/innen der Grundschule sowie der Sekundarstufen 1 + 2, vor-
wiegend Schüler der weiterführenden Schulen von der 5. bis zur 10. Klassenstufe
In 2018 wurden bei KAI e.V. im Projekt Einzelnachhilfe insgesamt 43 Schüler/innen von
15 Nachhilfelehrer/innen betreut, Umfang ca. 1 Std./Woche/Schüler (2017 = 44 Schü-
ler/innen)
Der Anteil der Schüler/innen mit Migrationsvorgeschichte lag 2018 bei 86%, also 37 von
Projektziel erreicht
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 22
- Noten in den Nachhilfefächern
der teilnehmenden Schüler
43 Schüler/innen (2017 = 86%).
68% der Schüler/innen haben sich 2018 verbessert (2017 = 50 %), 14% wurden befähigt,
ihre Noten zu stabilisieren (2017 = 39%).
Darüber hinaus sind Pünktlichkeit und regelmäßige Teilnahme sowohl der erwachsenen
Projektteilnehmenden als auch der Schülerinnen und Schüler im Projekt mittlerweile
selbstverständlich, kaum unentschuldigte Fehlzeiten, keine Abbrüche ohne Grund
Gesamtfazit Das Gesamtfazit für die Projektdurchführung ist durchweg positiv. Dies belegt die kontinuierlich hohe Nachfrage der Bewohner des Stadtteils sowohl
für die Deutsch-Sprachkurse als auch für die Einzelnachhilfe sowie die sehr gute Akzeptanz seitens der Kooperationspartner und auch des Jobcen-
ters Nord.
Ausblick 2019 Der Bedarf sowohl bei den Deutsch-Sprachkursen als auch bei der Einzelnachhilfe wird gleichbleibend hoch bleiben; es zeigt sich darüber hinaus
weiterhin ein erhöhter Betreuungsaufwand der Kinder und Jugendlichen im Nachhilfeprojekt, da vermehrt „Multi-Problem-Familien“; Erhöhung der
Chancengleichheit bei den Kindern u. Jugendlichen sowie der Bildungsbeteiligung bei den Familien bleibt daher auch in 2019 das Ziel des Projekts.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 23
Projektname Gesund aufwachsen in Kinderhaus Projekt-Nr. 5.04
Projektträger Stadt Münster, Gesundheits- und Veterinäramt
Kontakt Dr. Dagmar Schwarte, Tel. 492 5434; schwartedagmar@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung
Durch Hebammensprechstunden in Kitas und Hausbesuche in Familien soll die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für
Schwangere und Kinder gesteigert werden. Eltern sollen dabei unterstützt werden, ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu e r-
möglichen.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Die Inanspruchnahme von
Schwangerschaftsvorsorgen und
Hebammenhilfe nimmt zu
Anzahl der Hebammen-
sprechstunden / der Mütter
in Hebammenbetreuung
2018 wurden 88 Sprechstunden durchgeführt (2017 = 93 Sprechstunden). Durchschnittlich
konnten 5 Frauen je Sprechstunde erreicht werden. (Die neue Kindertageseinrichtung
„Grünschleife“ bietet selbständig ebenfalls eine Hebammensprechstunde an.)
Anzahl der verfügbaren Hebammen: 4
29 Hausbesuche wurden über das Projekt abgerechnet, alle anderen konnten die Heb-
ammen über die Krankenkassen abrechnen. Insgesamt beschreiben die Hebammen im
Einzugsgebiet, dass die Schwangeren sich aktiv um Hebammenhilfe bemühen.
Projektziel erreicht
Die Fertigkeiten der Eltern mit
geringem Einkommen, eine ge-
sunde Lebensweise ihrer Kinder
zu fördern, werden gestärkt
Anteil positiver Rückmel-
dungen bei Befragung der
Teilnehmenden.
Die Sure-Start-Gruppe wird einmal im Monat durch eine Hebamme der Beratungsstelle
Frühe Hilfen besucht.
Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle nehmen an Sprachkursen und Müttercafés teil.
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Das Projekt ist weiterhin gut geeignet, die Zielgruppe zu erreichen.
Ausblick 2019 Fortführung des Projektes und Vernetzung mit den Stadtteilmüttern geplant.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 24
7 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper
öffentlicher Haushalte“
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerberatung vor Ort Projekt-Nr. 6.01
Projektträger Bildungs-und BeratungsCentrum Diakonie Münster (Schuldnerberatung)
Kontakt Bettina Krämer, Josef Beckmannstraße 5, 48159 Münster, Mailadresse: b.kraemer@diakonie -muenster.de
Projektkurzbeschreibung
Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte u nd Ein-
zelpersonen in Kinderhaus/Brüningheide; Höher Anteil an Migranten, hohe Arbeitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeits-
plätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen
Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit wird geleistet.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Umfassende Hilfestellung für
Ratsuchende mit einer
Verschuldungsproblematik
(junge Menschen,
Erwachsene, Migranten) in
mindestens 15 Neufällen
Anzahl von Neufällen, welche
2018 zusätzlich zu den 20 aus
den Vorjahren weiterbetreuten
Fällen hinzukommen
29 neu hinzukommende Fälle in 2018 (Ziel: 15 Fälle) neben noch offenen 20 Fällen aus den
Vorjahren; Beratungsintensität bleibt hoch; Erfolgsquote liegt bei 93% (= 28 von 30 abg e-
schlossenen Fällen; 2 abgebro chene Fälle); 19 Fälle werden mit allerdings etwas geringerer
Beratungsintensität in 2019 weitergeführt; bei Langläufern meist Familien mit Migrationshi n-
tergrund; Mehrzahl der Klienten ist weiblich; mit 75,9% hat ein geringerer Anteil der Klienten
als in früheren Jahren aktiv an der Problemlösung mitgewirkt. Insgesamt erscheinen die vo r-
handenen Betreuungskapazitäten perspektivisch zu knapp.
Projektziel erreicht;
gesetztes Ziel wur-
de wie in den Vor-
jahren übertroffen
Durchführung von 6
präventiven Aufklärungs-
veranstaltungen im Jahr mit
insgesamt mind. 60
Teilnehmenden
Anzahl der Veranstaltungen
Anzahl Gesamteilnahmen
Krankheitsbedingt konnten in Absprache mit dem Sozialamt/Programmkoordination von Sep-
tember 2017 bi s November 2018 keine präventiven Veranstaltungen durchgeführt werden.
Unabhängig davon scheint die Resonanz der Schulen auf das Angebot schon seit 2017 eher
zurückzugehen (lehrplanbedingte Gründe; Umstrukturierung Uppenbergschule). Sollte die
Resonanz der Schulen in 2019 wie erwartet niedrig sein, ist über eine Neuausrichtung hi n-
sichtlich der Zielgruppen nachzudenken.
Ziel zur Anzahl
Veranstaltungen
wurde nicht erreicht
Wöchentlich (nicht in den
Schulferien) eine offene
Sprechstunde im Zeitumfang
von 2 Stunden mit im
Durchschnitt wenigstens 4
Personen
Anzahl Sprechstunden außer-
halb der Schulferien
Durchschnittliche Besucherzahl
in den Sprechstunden
44 Sprechstunden durchgeführt; durchschnittlich 4 Klienten pro Sprechstunde; insgesamt
178 Klienten (86 weniger als 2017), davon 141 Frauen und 37 Männer.
Sprechstunden decken eine Vielzahl von Themen rund um Finanzen und Verschuldung ab;
es ergeben sich häufig Folgetermine und/oder langfristige Beratungen; der Rückgang gege n-
über dem Vorjahr ist durch die krankheitsbedingte Vertretungssituation zu erklären (geringere
Anzahl der wiederholten Besuche der Sprechstunde aufgrund Betreuerwechsel).
Projektziel zur An-
zahl wurde erreicht
und hinsichtlich der
Anzahl durchschnitt-
licher Besucher
ebenfalls
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 25
Wöchentlich mindestens 0,75
Hausbesuche
Anzahl Hausbesuche pro Jahr Anzahl der Hausbesuche lag mit insgesamt 4 in 2018 deutlich unter Zielniveau ; Zielgruppe
sind Personen, die ansonsten keinen Zugang zu bestehenden Hilfsangeboten haben (z.B.
kinderreiche, ältere und/o der kranke Mitbürger); auch dies lässt sich über die krankheitsb e-
dingte Vertretungssituation erklären.
Ziel wurde nicht
erreicht
Gesamtfazit Projekt ist seit Jahren am Standort Kinderhaus etabliert. Hierzu gehört auch die Zusammenarbeit mit örtlichen Kooperationspartnern. Durch Beendi-
gung der Krankheitsvertretung dürfte sich in 2019 eine Zielerreichung auf früherem Niveau ergeben.
Ausblick 2019 Ziele für 2019 können grundsätzlich erhalten bleiben. Die grundsätzlichen Zielrichtungen des Teilprojekts sind nach wie vor sinnvoll. Für 2019 soll
zwischen Diakonie und der Stadt Münster über die Ressourcenausstattung der Stelle nebst Anpassung der Zielgrößen auf den früheren Stand neu
nachgedacht werden. Hierbei könnte auch die Beratung älterer Menschen verstärkt in den Fokus rücken (Stichwort: Vermeidung von Altersarmut).
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 26
Projektname Lebenswelten kennen lernen Projekt-Nr. 6.02
Projektträger Internationaler Kulturverein Atrium e.V.
Kontakt Adelgund Schmitz und Nicole Berner, Sprickmannplatz 1, 48159 Münster, atrium -kulturverein@gmx.de
Projektkurzbeschreibung Kulturprojekte, interkulturelle Veranstaltungen zwecks wechselseitigem Kennenlernen
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Das Interesse der Bewohne-
rinnen und Bewohner an
Eigenaktivitäten nimmt zu
Es findet monatlich mindes-
tens eine kulturelle Veranstal-
tung im Atrium bzw. durch
den Atrium e.V. organisiert
statt.
2018 haben 21 (2017: 24) Veranstaltungen stattgefunden, sofern das gemeinsame Fußball-
WM-Sehen als 1 Veranstaltung angesehen wird. Falls jedes einzelne gezeigte WM-Spiel
zählt, sind es insgesamt 31 Veranstaltungen.
Hier sind nicht die regelmäßigen Veranstaltungen (Frühstück, Mittagstisch, sonntägliches
Kaffeetrinken) sowie die Kooperationsveranstaltungen (Blumenmarkt, Frauenfest, Sommerfest
und Mieterjubiläum) mitgezählt, um Doppelzählungen zu vermeiden. Sie sind allerdings in der
Statistik nachrichtlich aufgeführt und entsprechen von der Anzahl her dem Vorjahr.
Projektziel erreicht
An jeder Veranstaltung neh-
men durchschnittlich mindes-
tens 15 Personen teil.
Die TN-Zahl der durchgeführten Veranstaltungen (ohne Feste, ohne Kooperationsveranstal-
tungen sowie Mittagstisch und Frühstück) liegen bei 809 TN. Bei 21 Veranstaltungen ergibt
sich eine durchschnittliche Besucherzahl von 39 (2017: 35 bei 24 Veranstaltungen).
Das Interesse der Wohnbe-
völkerung am Kennenlernen
anderer Kulturen wächst
Der Anteil der Menschen mit
Migrationsvorgeschichte an
den teilnehmenden Personen
beträgt im Mittel 35%.
Von den Teilnehmenden (ohne Kooperationsveranstaltungen und tägliche Angebote) hatten
50% Migrationsvorgeschichte (405 TN von 809 TN; 2017: 57%). Ganz besonders hervorzu-
heben ist hier die Fahrt zur buddhistischen Pagode nach Hannover. Hier führt die bunte Zu-
sammensetzung der Gruppe im Hinblick auf Nationalitäten und Weltanschauung zu einer sehr
angeregten und lebendigen Veranstaltung, die von allen ausdrücklich als Bereicherung bewer-
tet wurde.
Projektziel erreicht
Die Motivation der Wohnbe-
völkerung, eine Verstetigung
kultureller inkl. künstlerischer
Aktivitäten im Wohngebiet zu
unterstützen nimmt zu
Anzahl der ehrenamtlich
Tätigen wächst
Dieses Ziel stellt weiterhin eine Herausforderung für uns dar. Die Bereitschaft, punktuell an
praktischen Aktivitäten teilzunehmen ist höher als das Interesse, sich für einen Bereich regel-
mäßig zu engagieren. Eine erfreuliche Entwicklung ist allerdings, dass – auch aufgrund eines
vorherigen punktuellen ehrenamtlichen Engagements – inzwischen der Kreis derjenigen
wächst, die sich auch insgesamt für den Erfolg der Atrium-Aktivitäten mitverantwortlich fühlen
und – insbesondere auch bei Engpässen – bereit sind, sich aktiv zu beteiligen. Als Beispiel sei
hier genannt die Kontinuität des Mittagsangebotes, das auch dann aufrechterhalten werden
kann, wenn die eigentlich Zuständige z.B. aufgrund von Krankheit oder Urlaub ausfällt.
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Insgesamt ist das Projekt weiterhin auf dem richtigen Weg. Insbesondere Ausflüge zu inhaltlich ausgewählten Zielen erfreuen sich großer Beliebtheit
und sollen je nach Budget daher auch weiter und verstärkt angeboten werden.
Aktuell gibt es den Wunsch, eine Reise nach Dresden und/oder nach Rom anzubieten. Ob dies realistisch ist, wird sich im Laufe des Jahres 2019
herausstellen.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 27
Ausblick 2019 Die Attraktivität der Einrichtung als öffentlicher und auch als privater Veranstaltungsort ist ungebrochen. Durch das Fastenbrechen gemeinsam mit der
somalischen Gruppe auf dem Sprickmannplatz wurden auch andere in Kinderhaus stark vertretene Bewohner/innen darauf aufmerksam gemacht und
werden nunmehr im Anschluss an den Ramadan 2019 auf dem Sprickmannplatz unter Nutzung des Atriums ihr Zuckerfest gemeinsam und öffentlich
begehen.
Auch die Nutzung der Räume für junge Rapper unter Anleitung eines Profis (ein Folgeprojekt aus der Kooperation mit Cactus Junges Theater) soll
fortgesetzt werden. Auch wenn der Bekanntheitsgrad noch immer gesteigert werden kann, so zeigt sich hier seit Jahren ein aufsteigender Trend.
weiterführende Informatio-
nen
Es werden weiterhin je 2 Halbjahresprogramme erstellt und gedruckt sowie zu den Veranstaltungen jeweils Flyer und/oder Aushänge sowie Veranstal-
tungshinweise in WN und nadann.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 28
Projektname Jungenprojekt „Sport gegen Gewalt“ Projekt-Nr. 6.04
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V.
Kontakt Roland Erfurt, roland.erfurt@bgz-kinderhaus.de / Benjamin Bunzel, benjamin.bunzel@bgz-kinderhaus.de
Projektkurzbe-
schreibung
Ziel ist die Zusammenführung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen, die gerne Fußball
spielen. Alle Teilnehmer sollen die Bereitschaft mitbringen, auftretende Konflikte ohne den Einsatz körperlicher Gewalt zu lö sen. Aber auch die
Vermittlung sozialer Kompetenzen im weitesten Sinn (Teamfähigkeit, Rücksichtnahme auf Schwächere, Übernahme von Verantwortung etc.)
ist über den Spaß hinaus primäres Ziel des Projekt. Das Angebot findet regelmäßig jeweils Samstag von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Das Projekt findet
regelmäßig einmal
wöchentlich statt
Anzahl der Treffen
Regelmäßige Teilnahme an
den Sportveranstaltungen
Gesamtzahl der Treffen 2018: 39 (2017 = 40, 2016 = 42, 2015 = 39)
Anzahl der Jungen die an weniger als 50% der Termine teilgenommen hat: 7 in 2018 (2017: 21)
Anzahl der Jungen die an mehr als 50% der Termine teilgenommen hat: 32 in 2018 (2017: 29)
Das Projektziel wur-
de erreicht
Unterschiedliche
Nationalitäten
werden über das
Sportangebot
zusammengeführt
Sozialverhalten und die Bewäl-
tigung von Konflikten während
der Sportveranstaltung.
Im Rahmen der Sportveranstaltungen konnten immer wieder verschiedene Nationalitäten zusamme n-
geführt werden. 2018 gab es wie im Vorjahr keine nennenswerten Konflikte. Kleinere Reibereien und
Streitigkeiten konnten friedlich und gewaltfrei beigelegt werden.
Das Projektziel wur-
de erreicht.
Gesamtfazit Das Angebot wurde durchgängig gut besucht. Das soziale Miteinander unterschiedlicher Kulturen aus dem Stadtteil konnte gefördert werden. Überschüssige
Kräfte der jungen Teilnehmer wurden durch den Sport sinnvoll kanalisiert und soziale Kompetenzen spielerisch erlernt.
Ausblick 2019 Die gesetzten Ziele werden unverändert beibehalten.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 29
Projektname Mobile Jugend(-sozial)arbeit Projekt-Nr. 6.06
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche
Ziele Indikato-
ren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Bislang durch die
Jugendsozialarbeit nicht
erreichte Jugendliche sollen
angesprochen und erreicht
werden
Anzahl/Struktur der Nut-
zer/-innen des offenen
Angebots: Anzahl, Ge-
schlecht, schulischer oder
beruflicher Hintergrund,
bisherige Anbindung an
Jugend- und Freizeitein-
richtungen der Nutzer/-
innen des offenen Ange-
bots
Im Jahr 2018 wurden 1 .774 Kontakte zu Jugendlichen durch die Mobile Jugend( -sozial)arbeit
hergestellt. (Anmerkung: Es handelt sich um vielfach um Mehrfachkontakte, Höhe des Anteils
lässt sich nicht abschätzen) (2017 : 1.783; 2016: 1.828; 2015: =1.654; 2014: 1.731; 2013: 1.925;
2012: 2.332; 2011: 2.588; 2010: 2.100)
- Von den 1 .774 Kontakten fanden 1 .170 (=66%) zu Jungen/Männern (2016=66%; 2015=62%;
2014=65%; 2013=60%; 2012=63%; 2011=60%) und 604 (=34%) zu Mädchen/Frauen statt.
(2016=34%; 2015=38%; 2014=36%; 2013=40%; 2012=37%; 2011=40%)
- Anzahl der Kontakte bis einschließlich 13 Jahre: 758 (2017: 811; 2016: 778; 2015: 805; 2014:
875; 2013: 1.000; 2012: 1.008; 2011: 1.133; 2011: 7.24; 2010: 1.026)
-Anzahl der Kontakte 14 bis einschl. 17 Jahre: 815 (2017 : 780; 2016: 864; 2015: 794; 2014: 774;
2013: 864; 2012: 863; 2011: 1.133; 2010: 1.008)
-Anzahl der Kontakte ab 18 Jahre: 201 (2017 : 192; 2016: 186; 2015: 54; 2014: 82; 2013: 103;
2012: 73; 2011: 115; 2010: 66)
-Anzahl Kontakte, die eine Haupt - oder Förderschule besuchen: 1 .119 (2017: 1.089; 2016: 857;
2015: 1.027; 2014: 1.168; 2013: 1.781; 2012: 1.455; 2011: 1.630; 2010: 1.916)
- Anzahl Kontakte, die eine Realschule oder ein Gymnasium besuchen: 268 (2017 : 259; 2016:
331; 2015: 275; 2014: 256; 2013: 144; 2012: 60; 2011: 61; 2010: 62)
- Anzahl Kontakte, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden 234 (2017 : 179; 2016: 196;
2015: 180; 2014: 128; 2013: 291; 2012: 136; 2011: 245)
-Anzahl Kontakte, die bisher gelegentlich oder regelmäßig Angebote der offenen Jugendarbeit
o.ä. wahrgenommen haben: 1.204 (2017 : 1.155; 2016: 1.194; 2015 : 1.066; 2014: 1.209; 2013:
1.474; 2012: 1.529; 2011: 2.500; 2010: 1.568)
Projektziel erreicht
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 30
Teilnahme an Angeboten
der Mobilen Jugendarbeit
und Zufriedenheit mit den
Angeboten
Weiterhin wird das mobile Sportangebot/sportpädagogische Angebote im Bereich der Nordwest-
schleife gut angenommen oder bzw. die Klienten der mobilen Jugendarbeit treffen sich auf dem
Außensportgelände des Wuddi, um dort an Sportangeboten teilzunehmen. Das Kooperationsa n-
gebot mit dem U25 Team des Jobcenters findet guten Anklang, so wie die allgemeine Sozialbera-
tung (bzw. verweisende Arbeit zu anderen qualifizierten Fachstellen) sowie Präventionsangebote
im Bereich Sucht, Medien und Straffälligkeit.
Wege zur Lösung
persönlicher und sozialer
Probleme sollen aufgezeigt
und genutzt werden.
Anzahl der Nutzer/-innen,
die an realistischen Lö-
sungen arbeiten. Realisti-
sche Lösungen sind zum
Beispiel die Teilnahme an
Angeboten der Jugendar-
beit/Jugendsozialarbeit,
Besuche von Freizeitein-
richtungen, Kontaktauf-
nahmen zu anderen Bera-
tungsangeboten
Anzahl Beratene, die an realistischen Lösungen arbeiten: 235 (2017 : 203; 2016: 206; 2015: 178;
2014: 131; 2013: 148; 2012: 127; 2011: 46; 2010: 110)
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Die Kontaktaufnahme und Kurzberatungen finden im Streetworkbereich („auf der Straße“) statt. Weiterführende Hilfen und Beratungsgespräche finden
in den geschützten Räumlichkeiten des Wuddi statt. Es werden weiterhin Jugendliche im Stadtteil angetroffen, die kurz vor Anmeldeschluss bei diver-
sen Schulen (vorwiegend Online Anmeldung) kurzfristige und schnelle Hilfe (Zugang zum System) benötigen. Das gleiche gilt für Bewerbungsschrei-
ben, die im Wuddi unter Anleitung gefertigt werden können. Durch die enge Zusammenarbeit von Jobcenter, Jugendgerichtshilfe und Jugendsalon
konnten „schwierige“ Jugendliche unterstützt werden.
Ausblick 2019 Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem U25 Job Center
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 31
Projektname Sport und Bewegung Projekt-Nr. 6.07
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung
Das Wuddi hat mobile Sportangebote im Stadtteil weiter verankern. Zum Beispiel: Soccer Cage, Boule, Tischtennis und Basketbal l.
Die Angebote sind niedrigschwellig. Vereinsungebundene Jugendliche sollen sich sportlich beteiligen und, falls möglich, an die
Sportvereine im Stadtteil angebunden werden.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Kinder und Jugendliche über
Sportangebote für Sport und
Bewegung zu begeistern.
Wöchentlich 10 Jugendliche
an den mobilen, z.T. trendi-
gen Kleinsportangeboten
der aufsuchenden Jugend-
sozialarbeit zu beteiligen.
Die Zahlen sind weitgehend konstant. Auch 2018 nahmen wöchentlich 10 bis 20 Jugendliche
an den Sportangeboten der Mobilen Jugendsozialarbeit teil, vorwiegend am Basketball ,- Fuß-
ball- und Smashballangebot.
Projektziel ist er-
reicht worden
Anzahl von 25 Jugendli-
chen, die außerhalb der
Schule wöchentlich an den
Sportangeboten des Wuddi
teilnehmen.
Die Sportangebote des Wuddi auf der Außensportanlage wurden durchschnittlich von 25
Jugendlichen, vorwiegend für Ballsportarten, genutzt.
Teilnahme von Kindern und
Jugendlichen an Sportange-
boten und –veranstaltungen
außerhalb des Stadtteils
Anzahl von 60 Jugendli-
chen, die an Aktionen zur
Soccer-Halle teilnehmen.
Insgesamt haben 194 Jugendliche an sechs Fahrten zu Soccer -Hallen-Turnieren teilgenom-
men.
Besonders die Fahrten zur Soccer Halle sind bei Jugendlichen begehrt. So können sich auch
vereinsungebundene Jugendliche sportlich betätigen und gegebenenfalls an Sportvereine
angebunden werden.
Projektziel ist er-
reicht worden
Gesamtfazit Das Projekt hat die gesetzten Ziele erreicht.
Der Indikator „Teilnahme von 5 Jugendlichen an 1 Fahrt zu einem Länderspiel“ entfällt, da das ehemals groß angelegte Fahrtenprogramm zu
Bundesliga- bzw. Länderspielen gemäß verwaltungspolitischer Vorgabe nicht weiter angeboten werden darf.
Ausblick 2019 Sport hat einen hohen Stellenwert im Stadtteil. Sportangebote sollen in bisheriger Form erhalten bleiben. Neue Trends und Sportarten werden
berücksichtigt. Es ist festzustellen, dass ein Teil der Jugendlichen aus diversen Gründen Angebote vom Sportverein nicht nutzt bzw. wahrnimmt.
Speziell für diese Jugendlichen sind die Sportangebote der (Mobilen) Jugendarbeit besonders wichtig. Die zukünftige Bedeutung des Fitness-
Centers am Moorhock „Fit-x“ ist zu beobachten.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 32
Projektname Drogenprävention Projekt-Nr. 6.08
Projektträger INDRO e.V.
Kontakt Marlene Kamolz, 0251-60123, MarleneKamolz@t-online.de
Projektkurzbeschreibung
Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchende Arbeit; Aktionstage Sucht; Spritze n-
tausch & -entsorgung / Spritzenautomat
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Die Drogenproblematik
entspannt sich aus Sicht der
Fachkräfte vor Ort
- Entwicklung Drogenproble-
matik
- Kontinuierliche Nutzung des
Spritzenautomaten (ca. 30
PA-Packs/Woche)
2018 wurden rund 1.820 Päckchen aus dem Spritzenautomaten gezogen (2017: 1.736 Päck-
chen). Die Nutzung des Automaten stieg somit nochmal etwas an von durchschnittlich 33,4
Spritzenpäckchen / Woche auf 35 Päckchen / Woche.
Projektziel erreicht
Bewohner/innen
verschiedenen Alters &
verschiedener Herkunft
setzen sich mit dem Thema
Drogenkonsum auseinander
Teilnahme an Aktionstagen
(durchschnittlich 15 Anwoh-
ner unterschiedlichen Alters &
unterschiedlicher Herkunft)
2018 fanden drei Aktionstage Sucht statt (2017: 4):
„Schnitzeljagd“ (Nikotin, Energy Drinks, THC) – 6 TN
Cannabis – 2 TN
Cannabis – 6 TN
Alkohol – 9 TN
Insgesamt 23 Teilnehmende (2017: 29, 2016: 47, 2015: 42)
87% der Teilnehmenden männlich (2017: 90%, 2016 u. 2015: 87%)
91% der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte (2017: 93 %, 2016: 100%, 2015: 81%)
Teilnehmende bis einschließlich 13 Jahre: 39% (2017: 31%, 2016: 68%, 2015: 6%)
Teilnehmende 14 bis einschließlich 17 Jahre: 52% (2017: 31%, 2016: 32%, 2015: 54%)
Teilnehmende ab 18 Jahre: 9% (2017: 38%, 2016: 0, 2015: 40%)
Projektziel
annähernd erreicht
Drogengebrauchende kennen
Safer-Use-Maßnahmen
- Jährlich mindestens 10
Beratungsgespräche zu Sa-
fer-Use-Themen im Wohn-
quartier
Es fanden 2018 insgesamt 12 Safer -Use-Beratungen im Wohnquartier statt (2017: 17, 2016:
18). Vorrangiges Thema bei den Jugendlichen war der Konsum von Cannabis, vereinzelt gab
es Beratungen zu Amphetaminen und Spielsucht. Im Rahmen der aufsuchenden Arbeit hatten
die harten illegalen Drogen Priorität.
100% der Teilnehmenden sind männlich (wie auch 2017, 2016 und 2015)
92% der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte (2017: 59%, 2016: 83%, 2015: 94%)
Teilnehmende bis einschließlich 13 Jahre: 0 (2017: 0, 2016: 0 , 2015: 12%)
Teilnehmende 14 bis einschließlich 17 Jahre: 42% (2017: 47%, 2016: 22%, 2015: 23%)
Teilnehmende ab 18 Jahre: 58% (2017: 53%, 2016: 78%, 2015: 65%)
Projektziel erreicht
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 33
- Der Spritzentausch in Kin-
derhaus wird weiterhin an-
geboten.
Das Spritzentauschangebot in Kinderhaus wurde nicht frequentiert.
Drogengebrauchende kennen
Beratungs- und
Ausstiegshilfen
Es finden jährlich mindestens
8 Beratungs- und Vermitt-
lungsgespräche zu weiterfüh-
renden Hilfen (Beratungs-
und Ausstiegshilfen) statt.
2018 wurden 11 Personen zu weiterführenden Hilfen vermittelt (städtische Drogenberatung s-
stelle) (2017=9, 2016=7).
100% der Teilnehmenden männlich (wie 2017, 2016 und 2015)
73% der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte (2017: 78%, 2016: 86%, 2015: 66%)
Teilnehmende bis einschließlich 13 Jahre: 0
Teilnehmende 14 bis einschließlich 17 Jahre: 0
Teilnehmende ab 18 Jahre: 100%
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Vor allem die offenen Beratungssprechstunden werden sehr gut angenommen. Der Spritzenautomat wird weiter zunehmend frequentiert.
Ausblick 2019 Ziele und Indikatoren können beibehalten werden.
Zum Jahreswechsel 2018/2019 gab es eine personelle Veränderung, seit Januar 2019 ist Marlene Kamolz für dieses Projekt zuständig.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 34
8 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 7: „Gebietsmoderation“
Projektname Quartiersmanagement Projekt-Nr. 7.1
Projektträger Gebietsmoderation
Kontakt Matthias Kau, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Kommunaler Sozialdienst Nord, 0251/492 -5692
Projektkurzbeschreibung Aktivierung, Beteiligung und Information der Bewohner
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Gebietsmoderation ist bei
Veranstaltungen im Quartier
präsent
Anwesenheit von mindes-
tens einem Mitglied der
Gebietsmoderation
Anwesenheit bei folgenden Veranstaltungen:
Internationales Frauenfest, Clean Kinderhaus, Sommerfest auf dem Sprickmannplatz, Wei h-
nachtsmarkt auf dem Sprickmannplatz, Jolkafest, Pflanzaktionen in der Kita Brüningheide und Kita
im Moorhock
Projektziel erreicht
An drei Standorten im Stadt-
teil sind Schaukästen vorhan-
den, deren Aushänge regel-
mäßig aktualisiert werden
Sichten und aktualisieren
der Aushänge
Die Kernprojekte haben sich laufend in den Schaukästen präsentiert. Projektziel erreicht
Die Gebietsmoderation
tauscht mit allen Projektträ-
gern mindestens einmal pro
Halbjahr mündlich Informatio-
nen, Bewertungen und weite-
re Perspektiven aus
Anzahl der Gespräche Die Gespräche mit den Projektträgern finden im „laufenden Betrieb“ des Begegnungszentrums,
KAI und des Familienzentrums Killingstraße statt. Eine genaue Anzahl der Gespräche kann de s-
halb nicht angegeben werden.
Die Teamsitzung der Gebietsmoderation findet alle zwei Monate statt.
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Die Gebietsmoderation ist durch die Vernetzung der einzelnen Mitglieder über viele Prozesse im Quartier informiert und tauscht die Erfahrungen re-
gelmäßig aus. Abhängig vom jeweiligen hauptamtlichen Arbeitsauftrag können die Informationen an die Bewohner/innen weitergegeben werden. Der
niederschwellige Zugang der „im Quartier verorteten“ Mitglieder (Frau Stolz, Frau Jehnen, Frau Özdemir) bewährt sich.
Ausblick 2019 Themenschwerpunkt „Gesundes und bezahlbares Wohnen in der Schleife“, Austausch mit dem Jobcenter
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 35
Projektname Quartiersfonds Projekt-Nr. 7.2
Projektträger Gebietsmoderation
Kontakt Matthias Kau, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Kommunaler Sozialdienst Nord, 0251/492-5692
Projektkurzbeschreibung Aktivierung, Beteiligung und Information der Bewohner
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2018 Zielerreichung
Vergabe von Mitteln aus dem
Quartiersfonds nach den
entwickelten Kriterien
Zahl der Aktionen, Zahl
der TN je Aktion
Folgende Aktionen wurden aus Mitteln des Quartiersfonds bezuschusst:
- Ausflug der Kita Killingstraße zum Aasee : 44 Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren aus 24 Nationen
und 13 Erwachsene
- Ausflug der Russland-Deutschen Frauengruppe zur japanischen Woche nach Düsseldorf : 15
Frauen
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Es wurden insgesamt weniger Mittel aus dem Quartiersfonds abgerufen. Für 2018 fällt auf, dass es deutlich weniger Anfragen von Bewohnergruppen
nach Mittel aus dem Quartiersfonds gegeben hat. Die Gesamtteilnehmerzahl ist identisch zu 2017. Es besteht eine größere Tendenz zur „Passivität“,
wenn „Hauptakteure“ in den Gruppen fehlen.
Ausblick 2019 Aktivierung und Akquise von „Hauptakteuren“ für förderfähige Gruppenaktivitäten.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 36
9 Themenfeld 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“
Das strategisch ausgerichtete Themenfeld 8 „Selbstevaluation“ unterstützt die anderen
Themenfelder und Projekte durch die Beobachtung und Querauswertung der erzielten Wir-
kungen sowie durch grundlegende, jährlich aktualisierte Informationen zur Stadtteil- und
Programmgebietsentwicklung in Form der Fortführung und Auswertung der Kontextindika-
toren. Da es inhaltlich keinen direkten Einfluss auf die Zielerreichung hat, ist es nicht in der
Ergebnisübersicht der Kapitel 3 - 8 beinhaltet, sondern an dieser Stelle gesondert mit den
jeweiligen themenfeldbezogenen Aktivitäten im Jahr 2018 aufgeführt.
9.1 Beobachtung der Zielerreichung
Im Themenfeld 8.1 „Zielentwicklung und Beobachtung Zielerreichung“ erfolgte wie in den
Vorjahren die verbindliche Berichterstattung über den Programmverlauf und die Zielerrei-
chung in den einzelnen Projekten in Form eines Jahresberichtes. Konzeption, Abstimmung
und Erstellung des Jahresberichtes fußen auf der Grundlage der von den Projektakteuren
entwickelten projektbezogenen Indikatoren, Monitoringbögen und Projektberichte.
Der interne möglichst jährlich durchgeführte Reflexions-Workshop mit den Projektträgern ist
ein weiterer Baustein des Teilprojektes. Er dient als Orientierung für die Beteiligten, da er
alle über den aktuellen Sachstand ins Bild setzt und ein Austausch zur Überprüfung der
Zielrichtung und zur Klärung von Rahmenbedingungen erfolgt. Dieser Workshop zur Refle-
xion der Maßnahmen und Ergebnisse 2018 fand am 14.03.2019 im Begegnungszentrum
Kinderhaus statt. Neben der jährlichen Standortbestimmung zu den Projekten standen die
Themen „Planen und Bauen in Kinderhaus-West“ und ein Gastvortrag zum Thema „Em-
powerment im Programmgebiet Kinderhaus-Brüningheide“ auf der Tagesordnung. Weiter-
hin wurden die Anregungen und Projektideen aus der öffentlichen Veranstaltung und dem
nachfolgenden Workshop zum 10-jährigen Bestehen des Programms aus 2017 diskutiert.
Von den 22 entwickelten Projektideen wurden zunächst 12 Projektideen in den Fokus ge-
nommen und Zuständigkeiten festgelegt. Die ersten Prüfergebnisse und Fortschritte wer-
den durch die jeweils zuständigen Projektträger/innen beim Folgeworkshop im November
2019 vorgestellt.
9.2 „Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2018“
Die Erstellung des Kontextdatenmonitors bildet seit Programmbeginn den zweiten Baustein
des Themenfeldes 8. Durch die Aufbereitung demografischer und sozioökonomischer Indi-
katoren liefert er für alle Beteiligten Hinweise zum Umfeld der Projektdurchführung und zur
Einordnung der zu beobachtenden Veränderungen. Nicht gemessen werden die Pro-
gramm- und Projektziele. Insgesamt umfasst der Kontextdatenmonitor 50 Einzelmerkmale
aus acht Themenbereichen5. In 2018 wurde der Indikator „Kinderarmut“ neu aufgenommen,
um das Thema „soziale Lage“ noch näher in den Blick nehmen zu können. Hierbei handelt
5 Erarbeitet in Anlehnung an die Indikatorenliste des Städtenetzes Soziale Stadt NRW / MBV NRW / ILS NRW
(2008)
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 37
es sich um den Indikator „Anteil der Kinder unter 15 Jahren mit SGB II-Leistungen an der
wohnberechtigten Bevölkerung unter 15 Jahren“ aus dem Sozialmonitoring Münster.
Insgesamt zeigt sich bei einer zeitreihenbezogenen Betrachtung der Indikatoren, die
schwerpunktmäßig die soziale Lage ihrer Bewohnerschaft anzeigen6, eine positive Entwick-
lung für das Quartier: sie entwickeln sich in ihrer Ausprägung seit Jahren sukzessive rück-
läufig. Verglichen aber mit dem Münsteraner Gesamtwert und mit anderen Teilräumen,
bewegen sie sich dennoch auf einem hohen Niveau, teilweise dem stadtweit höchsten.
Die Kontextindikatoren, die den Rahmen für die Wohnungsmarktentwicklung abstecken
(wachsende Bevölkerung, Vollvermietung der Bestände, deutlicher Rückgang des Anteils
öffentlich geförderter Wohnungen) geben einen Hinweis darauf, dass die Wohnungsmarkt-
situation in der Schleife als durchaus angespannt bezeichnet werden kann, insbesondere
für Personen mit geringem Einkommen. Dies untermauert die Einschätzung der Projektak-
teure, dass eine der größten Herausforderungen die Sicherung und Schaffung von bezahl-
barem Wohnraum sein wird.
In Bezug auf die Fluktuation im Programmgebiet, die nach wie vor im stadtweiten Vergleich
hoch ist, deutet sich jedoch eine leichte „Beruhigung“ an: ca. 28%der Bewohner/-innen der
Brüningheide haben im Laufe des Jahres 2018 ihre Adresse durch Fort-, Zu- oder Umzug
geändert, während dieser Wert durchaus schon bei knapp über 40% lag.
10 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms
verstetigten Projekten
Während die Ergebnisdarstellung in den Kapiteln 3 - 9 die 16 Projekte umfasst, die laut
Ratsbeschluss vom 11.12.2013 im Jahre 2018 verstetigt sind und aus dem Maßnahmepro-
gramm gefördert werden, werden in diesem Kapitel vier verstetigte Projekte nachrichtlich
aufgeführt, welche Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind (3.02, 4.03,
5.02, 5.06) sowie drei verstetigte Projekte, welche anderweitig gefördert wurden (Projekt
1.06, 3.01, 4.01). Obwohl diese Projekte bei der Messung der Zielerreichung nicht berück-
sichtigt werden, finden sie dennoch Erwähnung, da sie im Gesamtkontext zur Stabilisierung
der Quartiersstrukturen beitragen.
Projekt 1.06 „Das Quartier spart Strom“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):
Bis auf kleinere Aktionen, wie die Verteilung des Klima-Mischpoke-Flyers und der Plakate
in Geschäften in Kinderhaus, wurden 2018 keine Aktionen durch die Koordinierungsstelle
für Klima und Energie (KLENKO) beim Amt für Grünflächen durchgeführt, die explizit auf
Kinderhaus-Brüningheide ausgerichtet waren. Die neu entwickelte Kampagne "Klima-
Mischpoke" stellt den Klimaschutz im Alltag in den Mittelpunkt und setzt dabei besondere
6 Beziehende von Leistungen zur Grundsicherung, Arbeitslosigkeit, Grundsicherung im Alter u. bei Erwerbs-
minderung, Hilfen zum Lebensunterhalt, Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 38
Schwerpunkte auf die Entwicklung und Stärkung eines Gemeinschaftsgefühls. Nachdem
diese neue Kampagne 2018 schwerpunktmäßig durch die Print- und digitalen Medien
kommuniziert wurde und bei Aktionen die Münsteraner Innenstadt im Fokus stand, wird in
den Jahren 2019/2020 die Präsenz in den Stadtteilen ausgeweitet.
(Quelle: Amt für Grünflächen und Umweltschutz (67), Ansprechpartnerin: Caroline König)
Projekt 3.01 „Wertstoffe / Sperrgut“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):
Mit dem Projektziel, die berufliche Integration von Langzeitarbeitslosen zu unterstützen,
reinigt ein seit 2011 unbefristet beschäftigter Mitarbeiter der AWM im Bereich der Groß-
wohnanlage die öffentlichen Flächen. Hierbei wurden auch in 2018 Restabfälle und fal-
sches oder zum falschen Zeitpunkt herausgestelltes Sperrgut beseitigt. Darüber hinaus
wurden Wertstoffe erfasst und Problemabfälle einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuge-
führt. Das Projekt hat auf das Stadtbild im Bereich Kinderhaus eine äußerst positive Wir-
kung.
(Quelle: Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM), Ansprechpartner: Gregor Walterbusch)
Projekt 3.02 „Aktiv für Arbeit im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ (verstetigt,
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden):
Das ehemals aus ESF-Mitteln (Europäischer Sozialfonds) und Mitteln aus der Gewinnaus-
schüttung der Sparkasse Münsterland-Ost geförderte Programm (Laufzeit: 15.05.13 –
14.05.15) wird seit Mitte Mai 2015 vom Sozialamt betreut.
In den gemeinsamen Gesprächen zwischen Jobcenter und Sozialamt stellte sich heraus,
dass einige der Handlungsempfehlungen, die in den Netzwerken erarbeitet wurden, bereits
umgesetzt sind. So ist das Jobcenter nun dezentral aufgestellt und berät in den JiJ (Job-
center im Jobcenter) ihre Kunden vor Ort. Außerdem wurde auch die Netzwerkarbeit des
Jobcenters in den letzten Jahren ausgebaut: das Jobcenter ist Mitglied im Arbeitskreis Kin-
derhaus und nimmt anlassbezogen an den Treffen der Gebietsmoderation teil. Seit 2016
wurde beispielsweise auch die Zusammenarbeit zwischen den U25-Jobcoaches und den
Streetworkern intensiviert. Die offene Sprechstunde und die gemeinsamen Rundgänge
haben sich etabliert.
Um weitere Bedarfe der Akteure vor Ort zu erörtern, planen Jobcenter und Sozialamt einen
Fachtag (voraussichtlich 2021).
(Quelle: Sozialamt (50), Ansprechpartnerin: Daniela Stemmer)
Projekt 4.01 „Interkulturelle Mädchenarbeit“, ehemals „Unser Alltag - Unsere Sor-
gen“, (verstetigt, aber anderweitig gefördert im Rahmen des Maßnahmenprogramms
kind- und jugendbezogene Armutsprävention in Münster)
Das außerschulisches interkulturelle Angebot für Mädchen und junge Frauen aus dem
Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide, welches bereits seit 2009 angeboten wird, konnte
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 39
2018 wie auch die Jahre zuvor sehr erfolgreich durchgeführt werden. Das Angebot setzt
sich zum Ziel, die Mädchen an die außerschulischen sportlichen, kulturellen, medienpäda-
gogischen und kreativ-künstlerischen Aktivitäten sowohl im Stadtteil als auch in der Stadt
heranzuführen und zur Nutzung dieser anzuregen. Darüber hinaus soll es darauf einwirken,
den interkulturellen Austausch unter den Projektteilnehmerinnen zu fördern, das eigene
Selbstbewusstsein und persönliche Selbständigkeit zu stärken, die Partizipation der Pro-
jektteilnehmerinnen am gesellschaftlichen Leben zu stärken, andere Kulturen kennenzuler-
nen und den Respekt und Akzeptanz des Andersseins zu üben. Die zwei festen Mädchen-
gruppen, die 24 Mädchen und junge Frauen aus unterschiedlichen Kulturkreisen (kurdisch,
türkisch, russlanddeutsch, arabisch, iranisch, eritreisch, somalisch etc.) im Alter von 13-20
Jahren umfasst, treffen sich regelmäßig in den Räumlichkeiten des Jugendsalons und des
Begegnungszentrums.
Neu waren 2018 Kreativ- und Bastelangebote, Fotoprojekte und ein Workshop mit an-
schließendem Auftritt auf der Bühne mit dem Sozialpalast. Erstmalig begleiteten Mäd-
chen/junge Frauen aus der Gruppe eine einwöchige Kinderferienfreizeit nach Nottuln.
Zudem wurden die bewährten interkulturellen Angebote der letzten Jahre fortgeführt (Ge-
sellschaftsspiele, gemeinsames landesspezifisches Kochen und backen, Filmnachmittage,
der Besuch verschiedener Freizeiteinrichtungen etc.). Die thematische Gestaltung der ge-
schlossenen Treffs umfasste Themen wie Freundschaft, Erwachsen werden, Von Zuhause
ausziehen, Liebe, Trauer etc.. Ein zentrales Thema waren die „Beruflichen Perspektiven“.
Es fanden mehrere Sitzungen zum Thema Berufswahl und Berufsorientierung statt, in de-
nen konkret die individuell Arbeit mit den Mädchen an der Gestaltung eigener Bewer-
bungsmappen, Tipps zur Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und Informationen zu
den Voraussetzung zur Aufnahme unterschiedlicher Ausbildungsarten im Vordergrund
standen. Wie im Vorjahr gehörten der Besuch von Ausbildungs- und Jobmessen in der
Stadt Münster (z.B. Horizont, Ausbildungsmesse bei der Deutschen Rentenversicherung
etc.), sowie auch des Berufsinformationszentrums der Arbeitsagentur in Münster selbstver-
ständlich dazu. Die Mädchen konnten zudem erfolgreich an das Beratungsangebot der
hauptamtlichen Jugendsozialarbeit im Jugendsalon vermittelt werden.
Sie haben sich darüber hinaus wieder an den Stadtteilaktionen wie „Clean Kinderhaus“,
Projekttage „Grünschleife“ im Frühjahr und im Herbst sowie auch am Sommerfest aktiv
beteiligt. Parallel zu den Angeboten im Jugendsalon und Begegnungszentrum nehmen re-
gelmäßig sechs Mädchen sonntags am Sportangebot Taekwondo in der Paul-Schneider-
Grundschule teil.
Die vom Projekt verfolgten Ziele wurden im Laufe der Bewilligungsphase erfolgreich umge-
setzt bzw. erreicht. Die gemeinsamen Aktionen haben zu einem guten Zusammenhalt der
Gruppen, Stärkung des Selbstwertgefühls der Mädchen und zur Förderung der Selbstfin-
dung beigetragen. Für die vielen Mädchen war es ein wichtiges ergänzendes und vielfälti-
ges außerschulisches Angebot. Die Mädchen waren immer sehr daran interessiert, die
Treffs zu besuchen und diese aktiv mitzugestalten.
(Quelle: Begegnungszentrum Kinderhaus e.V., Ansprechpartnerin: Irina Rosin)
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 40
Zu den Projekten 4.03 „Gewaltprävention“ (Amt für Kinder, Jugendliche und Familien),
5.02 „Elternkompetenz stärken“ sowie 5.06 „Kontinuierliche Praxistage zum Über-
gang Schule-Beruf“ (Amt für Schule und Weiterbildung), die alle als verstetigt gelten und
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, liegen keine Projektberichte
vor7.
11 Fazit zur Zielerreichung und Ausblick
11.1 Zielerreichung 2018 unter Berücksichtigung der Projektziele
Sieben der insgesamt acht Themenfelder haben mit den ihnen zugeordneten 23 Projekten
einen direkten Einfluss auf die Zielerreichung.
Themenfeld 1: Wohnen
Themenfeld 2: Öffentlicher Raum
Themenfeld 3: Lokale Ökonomie (nicht Bestandteil der Messung der Zielerreichung,
da Projekte verstetigt, aber nicht aus dem Maßnahmeprogramm gefördert)
Themenfeld 4: Integration zugewanderter Menschen fördern
Themenfeld 5: Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen
Themenfeld 6: Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öf-
fentlicher Haushalte
Themenfeld 7: Quartiersmanagement
Das Themenfeld 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ hat insgesamt mit den erarbeite-
ten Projektberichten und der Aufbereitung der Kontextindikatoren das Zusammenwirken
und die Koordination zwischen den Aktivitäten im Programmzusammenhang unterstützt
und somit eine optimierte Steuerung ermöglicht. Zudem wurde Transparenz über den Pro-
jektverlauf geschaffen und die Projektfortschritte sowie Anpassungserfordernisse verdeut-
licht.
Gesamtauswertung der Projektziele
Insgesamt wurden 23 Projekte in acht Handlungsfeldern durchgeführt, davon
• 14 Projekte, die über das Maßnahmeprogramm finanziert werden bzw. ohne Finanzie-
rungsbedarf sind (Gegenstand der Berichterstattung),
• 7 Projekte, die eine anderweitige Förderung erhalten bzw. Bestandteil der laufenden
Verwaltungsarbeit geworden sind,
• 2 Projekte im Themenfeld „Selbstevaluation“ (Beobachtung Zielerreichung, Erstellung
Kontextdaten).
7 Ein Sachstandsbericht ist für Projekte, die Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, nicht
mehr verpflichtend.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 41
Unter Bezugnahme auf die insgesamt 14 verstetigten Projekte, die über das Maßnahme-
programm finanziert werden bzw. ohne Finanzierungsbedarf sind, lässt sich hinsichtlich der
Zielerreichung für das Jahr 2018 Folgendes feststellen (vgl. Tabelle und Grafik): von den 36
Projektzielen der Themenfelder 1 - 7 konnten 30 Ziele vollständig erreicht werden, ein wei-
teres Ziel ist annähernd erreicht worden, bei drei Zielen ist ein erkennbarer Zielfortschritt zu
verzeichnen (Teilerfolg), zwei Ziele wurden nicht erreicht. In 86% der Fälle wurden die Ziele
damit vollständig bzw. annähernd erreicht (2017: 90%, 2016: 95%, 2015: 95%, 2014: 93%,
2013: 96%, 2012: 79%). Der Rückgang der vollständig bzw. annähernd erreichten Ziele im
Vergleich zu den Vorjahren erklärt sich im Wesentlichen mit dem bereits erwähnten krank-
heitsbedingten Wegfall einzelner Angebote im Projekt 6.01 Schuldnerberatung.
83% = 30
Ziele abs.
3% = 1 Ziel
abs.
8% = 3 Ziele
abs.
6% = 2 Ziele
abs.
Zielerreichung 2018 der verstetigten Projekte, die über das
Maßnahmeprogramm finanziert werden bzw. ohne
Finanzierungsbedarf sind (14 von insgesamt 23)
Projektziel erreicht
Projektziel annähernd
erreicht
Teilerfolg
Ziel nicht erreicht
insg. 36 Projektziele
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 42
Zielerreichung der verstetigten Projekte 2018 nach Themenfeldern
Themenfelder Ziel erreicht annähernd
erreicht
Teilerfolg nicht
erreicht
insgesamt
TF 1 „Wohnen“ 2 - - - 2
TF 2 „Öffentlicher Raum“ 2 - - - 2
TF 3 „Lokale Ökonomie“ - - - - -
TF 4 „Integration“ 5 - 3 - 8
TF 5 „Bildung“ 3 - - - 3
TF 6 „Soziale Netze“ 14 1 0 2 17
TF 7 „Gebietsmoderation“ 4 - - - 4
Insgesamt 30 1 3 2 36
Wie viele Personen wurden durch die Projektaktivitäten erreicht?
Im Jahr 2018 wurden rund 5.500 Personen bzw. Haushalte mit den Projektaktivitäten er-
reicht.8 Zu berücksichtigen ist, dass die genannten Zahlen aufgrund einer Modifizierung
bzw. Veränderung der Projektanzahl von Jahr zu Jahr teilweise nicht oder nur einge-
schränkt mit denen der vorhergehenden Jahre vergleichbar sind.
Von den insgesamt ca. 5.445 Erreichten sind 2018 ca. 1.420 beratend und betreuend be-
gleitet worden (z.B. Schuldnerberatung, Hebammensprechstunde, integrative Jugendsozi-
alarbeit, Drogenprävention), ungefähr 2.715 sind im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen
und Feste (z.B. Kinder- u. Familienfest, Musik-Convoy, Weihnachtsmarkt, Clean Kinder-
haus, Projekttage „Grünschleife“) sowie offener Angebote/Aktionen kultureller u. freizeitbe-
zogener Art (z.B. Konzerte, Ausflüge) erreicht worden und ca. 1.310 haben aktiv an regel-
mäßigen Kursangeboten teilgenommen (z.B. Sprach- und Nachhilfekurse, Sportangebote).
Insbesondere bei den Beratungsleistungen ist damit ein deutlicher Rückgang gegenüber
den Vorjahren zu verzeichnen. Dieser Rückgang liegt jedoch nicht in einer rückläufigen
Nachfrage begründet, sondern ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass es im Pro-
jekt 6.01 Schuldnerberatung vor Ort zwischen September 2017 und November 2018 zu
krankheitsbedingten Ausfällen bzw. in der Folge zu einem Betreuerwechsel kam. Obwohl
eine Krankheitsvertretung eingesetzt wurde, führte dies zu einer deutlich geringeren Anzahl
wiederholter Besuche in der Sprechstunde. Weiterhin mussten Hausbesuche deutlich redu-
8 Zur Einordnung der genannten Anzahl sei angemerkt, dass es sich um eine sehr unscharfe Messgröße han-
delt, die je nach Projekt unterschiedlich definiert wird und eine sehr unterschiedliche Kontaktintensität auf-
weist. Bei allem Bemühen der Projektträger um eine Qualifizierung der Angaben und die Erhöhung der Ge-
nauigkeit wird sich eine unterschiedliche Aussagequalität nicht verhindern lassen. Um die Nachvollziehbarkeit
der Teilnehmendenzahlen zu erhöhen, hat der Beirat „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ die Projektak-
teure gebeten, für die Jahresberichterstattung die Zahlen der Teilnehmenden stärker zu qualifizieren. Verein-
bart wurde, dass sich die Berichterstattung in der Regel auf Teilnehmende beziehen soll, ergänzend können
auch weitere Kenngrößen angeführt werden (z. B. Zahl der Kontakte, Beiratssitzung am 06.11.13). Zudem
sollen bei Kooperationsprojekte Doppelzuordnungen vermieden werden.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 43
ziert werden und die präventiven Aufklärungsveranstaltungen (z.B. an Schulen) entfielen.
Die Nachfrage nach Beratungsleistungen ist insgesamt bei allen in diesem Bereich tätigen
Projektträgern ungebrochen hoch bzw. sogar angestiegen. Schon in den Vorjahren war
feststellbar, dass die Beratungsleistungen mehr und mehr in den Fokus rückten und ver-
mehrt nachgefragt wurden. Der 2018 eingetretene Einbruch bei den Fallzahlen der Bera-
tungsleistungen verdeutlicht noch einmal eindrücklich, wie wichtig für eine vertrauensvolle
Zusammenarbeit nicht nur ein entsprechender Personalschlüssel, sondern auch eine Kon-
tinuität in der Betreuung ist.
Dies ist besonders wichtig, um insbesondere auch die Personen zu erreichen, die ansons-
ten keinen Zugang zu bestehenden Hilfsangeboten haben (wie z.B. kinderreiche, ältere
und/oder kranke Menschen). Hier sind eine zielgruppenspezifische Ansprache und aufsu-
chende Angebote (Hausbesuche, Streetwork) für den Erfolg einer Maßnahme unerlässlich.
Gerade die niedrigschwellige Arbeit ist jedoch personalintensiv und ressourcenaufwändig.
Nicht nur die mengenmäßige Bewältigung der hohen Anzahl an Nachfragen stellt eine Her-
ausforderung dar, sondern zunehmend auch der individuell gestiegene Betreuungsauf-
wand. Die gemachten Erfahrungen und die Rückmeldung verschiedener Projektträger zeig-
ten insgesamt für 2018, dass die vorhandenen Betreuungskapazitäten (zu) knapp sind.
Insbesondere das Bestreben, durchgehend feste Ansprechpartner/innen in der Beratung
anzubieten, stößt an seine Grenzen.
Um die Zahlen zum Kreis der Erreichten weiter zu differenzieren, sind nachfolgend die teil-
nehmerstärksten Aktionen mit mehr als 300 Teilnehmenden bzw. erreichten Kontak-
ten/Fällen/Haushalten für das Jahr 2018 dargestellt:
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 44
Teilnehmerstärkste Aktionen
Maßnahme (Projekt-Nr.) Anzahl Kontakte/Teilnehmende /Fälle/
Haushalte 2018 (laut Projektberichten)
Blumenaktion und Kräutermarkt der Wohnungswirt-
schaft (1.04, Imagewerkstatt)
546 Haushalte/Personen
Hebammensprechstunde Kitas (5.04) 440 (ca. 5 Frauen je Stunde)
Öffentliche Feste und kulturelle / freizeitbezogene
Kooperationsveranstaltungen (z.B. 1.04, 4.02, 6.02,
7.02)
1.510 (Kinder- u. Familienfest 700, Musik-
Convoy 120, Weihnachtsmarkt 90, Clean
Kinderhaus 50, Frauenfest 90, Newroz-Fest
150, Jolka 200, Aktionstage Grünschleife
110)
Kulturelle und freizeitbezogene Angebote des BGZ
(4.02)
354 (z.B. Tag der Muttersprache, Besuch
Stadtmuseum etc., ohne Feste und Koopera-
tionsveranstaltungen)
Bildungsangebote für Migranten/innen (4.02 u. Ko-
operationspartner)
316
Interkulturelle Aktivitäten Atrium (6.02)
669 (z.B. Vietnam. Karaoke, Internationales
Buffet etc., ohne Feste, Kooperationsveran-
staltungen und regelmäßige Veranstaltungen,
wie Mittagstisch und Frühstück)
Beratungskontakte mobile Jugendarbeit (6.06) 1.774
Sport und Bewegung (6.07) Insg. 632 (mobile Sportangebote der aufsu-
chenden Jugendarbeit z.B. trendige Klein-
sportarten = 216, Sportangebote Wuddi =
222, Soccer-Aktionen = 194)
Quelle: Projektberichte und Monitoringbögen der Projektträger
Wer wurde erreicht? Zugang einzelner Zielgruppen zu den Angeboten:
Teilnehmende mit Mig-
rationsvorgeschichte
- Aktives Engagement im Quartier stetig zunehmend
- Teilnahme ca. 85 - 90% über alle Projekte hinweg
- Migrationsanteil bei größeren Festen (z.B. Weihnachtsmarkt) bei 60%
Teilnehmende nach
Altersstruktur
- viele Ältere im Quartier leben an der Armutsgrenze oder haben keine
bzw. nur wenige soziale Kontakte
- Zahl älterer Menschen, die beratende Hilfe nachfragen, nimmt stetig zu
- es scheint zunehmend sinnvoll, die bereits bestehende Seniorenarbeit
auszubauen und Aspekte der Altersarmut in die verschiedenen Schu-
lungsveranstaltungen weiterer Projektträger aufzunehmen
- Jugendliche und jüngere Erwachsene suchten insbesondere Unterstüt-
zung insbesondere bei Fragen rund um Schule, Ausbildung und Beruf
geschlechtsspezifische
Unterschiede in der
Teilnahme
- Frauen sind der aktivere Part bei der Bewältigung von Alltagsheraus-
forderungen und Lebenskrisen. Teilnahme an den diversen Angeboten
wie in den Vorjahren in einer Größenordnung von ca. 60 - 65%
- Sie sind insbesondere bei den Bildungs- und Beratungsangeboten und
den Aktivitäten mit erhöhtem Eigenengagement (z.B. 1.05, 4.02, 6.02)
mit teilweise 80 - 90% überproportional stark vertreten
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 45
- Teilnehmerkreis im Sportbereich ist nach wie vor deutlich männlich
dominiert (80%-100%), mehrheitlich männlicher Teilnehmerkreis auch
bei der Arbeit der Drogenprävention und der Integrativen Jugendsozi-
alarbeit (65%)
- spezielle Sportangebote für Mädchen im Projekt „Interkulturelle Mäd-
chenarbeit“ angeboten (u.a. Taekwondo).
- Für die Zukunft ist beabsichtigt, Genderaspekte in der Projektkonzepti-
on noch stärker in den Blick zu nehmen und sich insbesondere folgen-
de Fragen zu stellen: Wer nimmt die Angebote war? Ist die aktuelle
Aufteilung wünschenswert? Gibt es Änderungsbedarfe?
11.2 Zielerreichung 2018 unter Berücksichtigung der Programmziele
Im Hinblick auf die Programmziele gemäß der Vorlage V/0927/2006
die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche
hat das Maßnahmeprogramm im Jahr 2018 nachfolgende Zielfortschritte erreicht. Dabei ist
zu berücksichtigen, dass die Ziele der einzelnen Themenfelder in der Regel auf mehrere
Programmziele in je unterschiedlicher Weise wirken (integrative Programmausrichtung).
Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldsituation:
- Auch in 2018 erfolgten wieder Investitionen in die energetische Gebäudesanierung
(WohnSieGer GbR). Die energetischen Sanierungsmaßnahmen im BGP-Bestand an der
Sprickmannstraße 31 – 41 kamen zum Abschluss. Die übrigen BGP-Bestände sind un-
saniert. Damit wurde insbesondere durch die lokale und regionale Wohnungswirtschaft
wieder ein wesentlicher Beitrag für die sukzessive Verbesserung der Wohn- und Woh-
numfeldsituation geliefert.
- Mit Unterstützung vieler ehrenamtlich Tätiger aus dem Quartier wurden wieder viele Ak-
tionen durchgeführt, die die Aufenthaltsqualität des Wohnumfeldes und die Sauberkeit
verbessert haben, wie z.B. die Aktionstage Bewohnerprojekt Grünschleife (2.02) und die
stadtteilweite Aktion Clean Kinderhaus.
- Nach Ansicht vieler Projektträger hat sich in der Folge die Wohnzufriedenheit der Be-
wohnerschaft von Jahr zu Jahr deutlich gesteigert. Einen Beitrag zu einer verbesserten
Wohnzufriedenheit leisteten nicht zuletzt auch verschiedene in 2018 durchgeführte Akti-
onen der Wohnungswirtschaft zusammen mit anderen Projektträgern, wie z.B. die Mie-
terfahrt zur Landesgartenschau nach Bad Iburg, die Ehrung langjähriger Mieter/innen im
Atrium sowie die jährliche Blumenaktion.
- Die Kontextdaten verweisen auf eine Vollvermietung im Wohngebiet. Mittlerweile kann
man in der Brüningheide durchaus von einem angespannten Wohnungsmarkt reden,
insbesondere für einkommensschwache Haushalte.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 46
- Bei gleichzeitig zunehmenden Engpässen in der gesamtstädtischen Wohnungsversor-
gung wird eines der zentralen Themen somit die Sicherung und Schaffung „gesunden
und bezahlbaren Wohnens“ sein.
- Vor dem Hintergrund des Herausfallens der BGP-Bestände aus der Mietpreisbindung
des öffentlich-geförderten Wohnungsbaus und die Übernahme der BGP-Bestände durch
den Fondseigentümer Union Invest bedürfen insbesondere die Mietenentwicklung dieser
Bestände, die dortige Vermietungssituation sowie die zukünftige Geschäftsausrichtung
einer erhöhten Aufmerksamkeit.
- 2018 bestimmte die Diskussion um die Beseitigung von Mängeln in den BGP-Beständen
und Problemlagen ganz wesentlich die Arbeit in den Projekten 1.04und 1.05. Die in die-
sen beiden Projekten aufgebauten Kommunikationsstrukturen und die Zusammenarbeit
zwischen der Bewohnerschaft, den örtlichen Einrichtungen, der örtlich vermietenden
Wohnungswirtschaft, der Wohnungsverwaltungen und dem städtischen Wohnungsamt,
ermöglichen es, Einfluss auf das Wohnen und Wohnumfeld zu nehmen. Die Beteiligung
bei den Treffen des ehrenamtlich arbeitenden Mieterrates war auch 2018 ausgespro-
chen gut.
- Die anstehende Entwicklung des Quartiers Moldrickx setzt günstige Vorzeichen, um das
Wohnungsangebot als auch die Wohn(umfeld)qualität im Stadtteil sowie auch für das
Programmgebiet zu verbessern. Es werden Wohnangebote für unterschiedliche Ziel-
und Einkommensgruppen realisiert, geplant ist weiterhin der Neubau einer 7-8 Gruppen
starken Kita und eines Spielplatzes sowie die Öffnung des angrenzenden Waldstücks für
die Öffentlichkeit.
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet als Quer-
schnittsziel für fast alle Projektaktivitäten:
- Die Zahl älterer Menschen, die nach Auskunft der Projektträger an der Armutsgrenze
leben oder an Vereinsamung leiden, steigt zunehmend an. 2018 waren mehr Hausbesu-
che bei älteren Personen als noch 2016 und 2017 notwendig. Erfreulich ist, dass Seni-
or/innen mobiler werden und mehr an Veranstaltungen und Fahrten teilnehmen. Vor
dem Hintergrund, dass die Zahl älterer Menschen, die Probleme haben und an der Ar-
mutsgrenze leben, stark angestiegen ist, ist der weitere Ausbau der Seniorenarbeit ein
dringliche Aufgabe.
- Insgesamt werden Bildungsangebote in Form von Kursen und Bildungswochenenden
immer stärker nachgefragt. Wiederum in der Folge stieg im Projekt 4.02 der Anteil von
Personen mit Migrationsvorgeschichte an diesen Angeboten. Insbesondere die Sprach-
angebote (5.01), die eine ungebrochen große Nachfrage erfahren, stellen einen wichti-
gen Beitrag zu einer gelingenden Integration dar.
- Speziell für Jugendliche, die aus diversen Gründen Angebote vom Sportverein nicht nut-
zen bzw. wahrnehmen, haben die Projekte der (Mobilen) Jugendarbeit (6.06) auch 2018
eine breite Palette an Sportangeboten durchgeführt. Neuzugezogene Jugendliche konn-
ten gezielt an pädagogische Angebote herangeführt bzw. an diese angebunden werden.
Durch die sportlichen Angebote der Projekte 6.04 „Sport gegen Gewalt“ und 6.07 „Sport
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 47
und Bewegung“ werden Jugendliche unterschiedlicher Herkunft zusammengeführt. Das
Erlernen und Erfahren sozialer Kompetenzen ist über den Spaß und das Spiel hinaus
primäres Ziel dieser Projekte.
- Die Anzahl selbstorganisierter interkultureller Initiativen steigt stetig. Unter dem Vorzei-
chen der Integration ist die zunehmende interkulturelle Beteiligung an Projekten und Ak-
tionen positiv hervorzuheben. Die breite Palette der 2018 durch enge Kooperation der
vor Ort tätigen Akteure/innen und Projektträger/innen durchgeführten öffentlichen Feste
und Aktionen für die gesamte Bewohnerschaft wie Internationales Frauenfest, Clean
Kinderhaus, Internationales Fest, Pflanzaktionen, Kinder- und Familienfest, Weih-
nachtsmarkt etc. kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Menschen aus verschiede-
nen Kulturkreisen zusammenzubringen und das nachbarschaftliche Miteinander im
Wohngebiet zu stärken.
- Die Bereitschaft engagierter Einzelpersonen und Gruppen zur aktiven Mitwirkung an den
verschiedenen Angeboten und Projekten ist insgesamt über die Jahre mit sichtbaren Er-
folgen gestärkt worden. Aus dem Projekt 6.02 „Lebenswelten kennen lernen“ wird be-
richtet, dass – auch aufgrund eines vorherigen punktuellen ehrenamtlichen Engage-
ments – inzwischen der Kreis derjenigen wächst, die sich auch insgesamt für den Erfolg
der Atrium-Aktivitäten mitverantwortlich fühlen und – insbesondere auch bei Engpässen
– bereit sind, sich aktiv zu beteiligen. Dennoch ist das auch schon in den Vorjahren for-
mulierte Ziel, die aktive Mitarbeit der Bewohnerinnen und Bewohner zu unterstützen,
weiterhin eine zentrale Herausforderung wie die Rückmeldungen aus verschiedenen
Projekten zeigen. Es ist demnach in vielen Projekten schwierig, Leute zu gewinnen die
sich für einen Bereich regelmäßig und langfristig engagieren. Trotz eines feststellbaren
steigenden Eigenengagements bedarf es in den meisten Fällen noch der begleitenden
Anleitung und Anstoßfunktion durch die Projektträger (u.a. 1.05, 2.02, 4.02, 6.02, 7.02).
Für 2018 fällt z.B. auf, dass es deutlich weniger Anfragen von Bewohnergruppen nach
Mittel aus dem Quartiersfonds gegeben hat. Die Gesamtteilnehmerzahl ist identisch zu
2017. Es besteht eine größere Tendenz zur „Passivität“, wenn „Hauptakteure“ in den
Gruppen fehlen. Um diesbezüglich neue Impulse zu gewinnen, wurde im letzten Reflexi-
onsworkshop der Projektkoordination mit den Projektträgern ein Gastvortrag gehalten
zum Thema „Empowerment im Programmgebiet Kinderhaus-Brüningheide“. Dieses Feld
soll weiter vertieft werden.
- Im Fokus mehrerer Projekte steht die Integration neu hinzugezogener Personen. U.a. im
Projekt 4.02 werden neu hinzugezogene Familien und Personen intensiv betreut und ei-
ne Willkommenskultur unterstützt. Auch beim Projekt „Stadtteilmütter“ werden neu zuge-
zogene Familienüber Hilfsangebote im Stadtteil informiert und auch zu den Angeboten
begleitet. Es wird Kontakt zu bestehenden Gruppen hergestellt.
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche:
- Die Wichtigkeit der Umsetzung dieses Zieles wird noch einmal dadurch unterstrichen,
dass 2018 laut Aussagen einiger Projektträger wiederum in Folge eine Zunahme von
schwierigen familiären Problemkonstellationen feststellbar ist, woraus ein besonderer
Anspruch an die Inhalte und Konzeptionierung der Angebote erwächst.
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 48
- Einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Chancengleichheit bei den Kindern und
Jugendlichen leistete 2018 die Hausaufgabenhilfe, die wieder auf ein sehr erfolgreiches
Jahr zurückblicken kann.
- Eine intensive Auseinandersetzung mit Thema Berufswahl und Berufsorientierung fand
in verschiedenen Projekten mit unterschiedlichen Zielgruppen statt. Unterstützung in
Fragen Schule und Ausbildung/Beruf fanden die Jugendlichen z.B. im „Mädchen-
Projekt“ (4.01), im Projekt 6.06 „Mobile Jugendsozialarbeit“, im Projekt 4.02 „Integrati-
onsarbeit vor Ort“. Dies geschah z.B. durch den Besuch von Ausbildungs- und Jobmes-
sen sowie des Berufsinformationszentrums der Arbeitsagentur. Auch praktische Hilfe-
stellungen bei der Gestaltung eigener Bewerbungsmappen, die Vorbereitung auf Vor-
stellungsgespräche wie auch kurzfristige und schnelle Hilfe bei Onlineanmeldungen an
verschiedene Schulen gehörten dazu. Im „Mädchen-Projekt“ begleiteten Mädchen/junge
Frauen aus der Gruppe 2018 eine einwöchige Kinderferienfreizeit nach Nottuln, was ei-
nen Einblick in die Arbeit mit Kindern und den Berufszweig „Soziales/Erziehung“ ge-
währt, die Verantwortung und das Erlernen und Erfahren sozialer Kompetenzen stärkt.
Weiterhin wurde die Vernetzung zwischen den Akteure/innen im Stadtteil erfolgreich fortge-
setzt.
- So wird die Zusammenarbeit zwischen den U25-Jobcoaches und den Streetworkern
von Jahr zu Jahr intensiviert. Die offene Sprechstunde und die gemeinsamen Rundgän-
ge haben sich etabliert. Das Jobcenter ist mittlerweile Mitglied im Arbeitskreis Kinder-
haus und nimmt anlassbezogen an den Treffen der Gebietsmoderation teil.
- Durch die vielfältigen Kooperationen des Gesundheitsamtes mit verschiedenen Projekt-
trägern konnte im Ergebnis die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für
Schwangere und Kinder gesteigert und ein gesundes Aufwachsen von Kindern gefördert
werden. So wurden im BGZ in 2018 Weiterbildungen zum Thema: „Gesundheitspräven-
tion“ angeboten, frühzeitige Kontaktaufnahme und Information und Beratung in Kitas,
Sprachkursen, Müttercafé, Hebammenhilfe. Insgesamt bemühen sich die Schwangeren
zunehmend aktiv um Hebammenhilfe, so dass die Hebammenhilfe vermehrt rechtzeitig
in Anspruch genommen und somit von den Hebammen mit den Krankenkassen abge-
rechnet wird. Das Netzwerk soll weiter ausgebaut werden. Angestrebt wird der Aufbau
einer Zusammenarbeit mit den Stadtteilmüttern.
11.3 Ausblick auf das „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide“ 2019
Im Jahr 2018 haben sich die unterschiedlichen Arbeits- und Handlungsansätze im Rahmen
der 23 Projekte und der vielfältigen entstandenen Projektkooperationen erneut bewährt.
Trotz sicht- und spürbarer nachhaltiger Erfolge zeigen sich jedoch auch im zwölften Jahr
der Projektdurchführung nach wie vor noch erhebliche Handlungsbedarfe zur Stabilisierung
und Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität seiner Bewohnerschaft. Besonders ver-
deutlicht wird der Handlungsbedarf durch die allgemein schwierige finanzielle Situation vie-
ler Personen und Familien im Quartier. Die Anzahl der Personen, die auf Transferleistun-
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 49
gen angewiesen sind, entwickelt sich zwar seit einigen Jahren rückläufig; auch die Arbeits-
marktdaten zeigen einen leichten Aufwärtstrend. Dennoch weichen die auf soziale Un-
gleichheit verweisenden Strukturmerkmale in der Brüningheide im Vergleich zu den Werten
der Gesamtstadt und den Vergleichsräumen nach wie vor stark ab.
Als bestimmende Themen des nächsten Jahres (und darüber hinaus) kristallisieren sich die
„Sicherung und Herstellung gesunder und bezahlbarer Wohnverhältnisse“ sowie die „finan-
zielle Absicherung und Intensivierung von Beratungsleistungen“ heraus. Weiterhin sind
neben den schon seit dem Programmstart im Fokus stehenden Lebensverhältnissen der in
der Brüningheide lebenden Kinder und Jugendlichen die älteren Menschen noch mehr in
den Blick der zukünftigen Maßnahmen zu nehmen. Es scheint zunehmend sinnvoll, die
Seniorenarbeit auszubauen, möglicherweise auch neue/ergänzende Angebote zu entwi-
ckeln und/oder bestehende Angebote auf die Lebenslagen Älterer im Programmgebiet ab-
zustimmen, ferner Aspekte der Altersarmut in die verschiedenen Schulungsveranstaltungen
der Projektträger aufzunehmen.
So werden die 23 Projekte des Programms auch in 2019 mit unterschiedlichen finanziellen
Dotierungen und zum Teil auch aus Mitteln außerhalb des Verstetigungsbudgets mit weni-
gen Akzentverschiebungen fortgeführt.
Abschließend ein Ausblick auf ausgewählte Themen- und Aktivitätenschwerpunkte 2019:
- Themenschwerpunkt „Gesundes und bezahlbares Wohnen in der Schleife“ (projekt-
übergreifend)
- Themenschwerpunkt: „Seniorenarbeit“, Ausweitung der Beratung älterer Menschen
(projektübergreifend)
- Themenschwerpunkt „Empowerment“ – Mobilisierung zur Selbsthilfe (projektüber-
greifend)
- Überarbeitung der Broschüre „Mein Kinderhaus“ durch die Imagewerkstatt Schleife
- Verstärkte Vernetzung mit den Stadtteilmüttern (Projekt 5.04)
- Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem U25 Jobcenter (Gebietsmoderation,
Projekt 6.06)
- Unter Beteiligung verschiedener Gruppierungen gemeinsames öffentliches Zucker-
fest im Anschluss an den Ramadan 2019 (Projekt 6.02)
- Jobcenter und Sozialamt planen einen Fachtag im Frühjahr 2020, um weitere Bedar-
fe der Arbeitsmarktakteure vor Ort zu erörtern (Projekt 3.2).
- Die Kampagne „Klima-Mischpoke“ wird in 2019/2020 die Präsenz in den Stadtteilen
ausweiten (Projekt 1.6)
- Angestrebt ist eine Kooperation des Projektes “Interkulturelle Stadtteilmütter” mit
dem Gesundheitsbereich (BGZ, Projekt 5.04).
- Ausgewählte Projektideen aus der öffentlichen Veranstaltung (16.11.2017) und dem
internen Workshop zum 10-jährigen Bestehen des Programms (30.11.2017) werden
in Bezug auf ihre Umsetzbarkeit überprüft bzw. umgesetzt. Über erste Ergebnisse
Jahresbericht 2018 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 50
bzw. Projektfortschritte wird im Reflexionsworkshop im November 2019 (14.11.2019)
durch die jeweils zuständigen Projektträger/innen berichtet.
- Genderaspekte sollen zukünftig möglichst in der Projektkonzeption und Berichter-
stattung noch stärker in den Blick genommen werden. Im Reflexionsworkshop am
14.11.2019 werden die Projekte unter folgenden Gesichtspunkten betrachtet: Wer
nimmt die Angebote war? Ist die aktuelle Aufteilung wünschenswert? Gibt es Ände-
rungsbedarfe?
In Kontinuität der bisherigen Vorgehensweise wird die Verwaltung auch in Zukunft dem
Rat jährliche Berichte über Umsetzung und Ergebnisse der Maßnahmen sowie über die
Entwicklung der Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen, die zuvor der Bezirksver-
tretung Münster-Nord, den zuständigen Fachausschüssen und Gremien des Rates ein-
schließlich des Integrationsrates vorgelegt werden.
12 Anhang
Die Anlage 3 zur Vorlage V/0132/2020 „Kontextdatenmonitor 2018“ ist Bestandteil des
Berichts (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kontextdaten der Stadtteil-
entwicklung)
Anlage 1
1664 Zeichen
Anlage 1 zur Vorlage V/0132/2020 Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide 150.000,00 € Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische Förderung 1.05 Nachbarschaftsstärkung und Mieter/innen-Schulung Amt für Wohnungswesen 1.000,00 € 2.02 Spiel- und Freizeitzone Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.000,00 € 4.02 Integrationsarbeit vor Ort Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V. 36.000,00 € 5.01 / 5.03 Wir verstehen uns Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAI e.V. 30.000,00 € 5.04 Gesund Aufwachsen in Kinderhaus Amt für Gesundheit, Veterinär- und Lebensmittelangelegenheiten 10.000,00 € 6.01 Schuldnerberatung vor Ort Diakonie Münster e.V. 36.000,00 € 6.02 Kulturprojekte: Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V. Internationaler Kulturverein ATRIUM e.V. 2.000,00 € 7.01 Quartiersmanagement 1.200,00 € 7.02 Quartiersfond 1.200,00 € GESAMT 123.400,00 € Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische Förderung 6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V. 1.100,00 € 6.05 / 6.06 Integrative Jugendsozialarbeit / Mobile Jugend(sozial)arbeit Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 19.450,00 € 6.07 Sport und Bewegung Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 3.300,00 € 6.08 Drogenprävention INDRO e.V. 2.750,00 € GESAMT 26.600,00 € Sozialamt Förderung im Jahr 2018 - Gesamt Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Gebietsmoderation / Sozialamt
Anlage A
1215 Zeichen
Anlage A zur V/0132/2020 Kurzüberblick Die Vorlage berichtet über die Ergebnisse des Maßnahmeprogramms Kinderhaus-Brüningheide im Jahr 2018. Darüber hinaus werden für die Programmdurchführung relevante Kontextindikato- ren und Entwicklungen im Wohngebiet dargestellt. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi- ckeln: mit hoher Umwelt- und Naturqualität mit breitem Freizeit- und Sportangebot mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft Finanzierung Produktgruppe: 0503 (und weitere) Sicherung besonderer sozialer Bedarfe Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan 2020 enthalten? x Ja Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja Nein Bereits veranschlagt? x Ja Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig x überwiegend freiwillig vollständig frei- willig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) /
Beratungsverlauf (8)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (8)
- Sprickmannstraße 31
- Killingstraße 23
- Westhoffstraße
- Josef-Beckmann-Straße 5
- Sprickmannplatz 1
- Brüningheide 2018
- Im Moorhock
- Kinderhaus 50
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0132/2020
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 02.04.2020
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37