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V/0904/2008

Neuausrichtung der Stiftung Magdalenenhospital

Vorlagen 06.11.2008

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 10.12.2008, TOP 28

Beschlussvorlage

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Beschlussvorlage

15831 Zeichen

V/0904/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
V/Stift 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Neuausrichtung der Stiftung Magdalenenhospital 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
27.11.2008 Stiftungskommission Vorberatung 
02.12.2008 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Vorberatung 
10.12.2008 Hauptausschuss Vorberatung 
10.12.2008 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
Den Empfehlungen der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen zur Neuausrichtung der Stif-
tung Magdalenenhospital (Ziffer 4 der Begründung) wird zugestimmt.  
 
II. Kosten/Folgekosten 
Der Beschlussvorschlag steht in keinem Zusammenhang mit konkreten Kosten. 
 
Begründung: 
 
Im Rahmen der Beratung über Förderanträge im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung und 
aufgrund der deutlich veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse der Stiftung (Vorlage V/0136/2008 
- Investitionskostenzuschuss der Stiftung Magdalenenhospital für den Umbau und die Erweiterung 
des Hospizes lebensHaus) wurde die Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen beauftragt, eine 
Konzeption für die zukünftige Ausrichtung der Stiftung Magdalenenhospital vorzulegen.  
 
Ausgangslage 
 
1. Der Stiftungszweck 
Die Stiftung Magdalenenhospital ist die kommunale Altenhilfestiftung. Ihr Stiftungszweck umfasst 
diverse Hilfestellungen zum Thema „Leben und Wohnen im Alter“. 
 
1.1  Historische Wurzeln der Stiftung 
Errichtet wurde die Stiftung im 11. Jahrhundert. Der Stifter ist unbekannt. In einer Urkunde aus 
dem Jahre 1176 wird erstmals die Existenz des Magdalenenhospitals erwähnt. Es stand zu der 
Zeit nachweislich in kirchlicher Verwaltung. Aus nachfolgenden Dokumenten ist aber auch erkenn-
bar, dass in den Anfängen der Stiftung die Stadt Münster in den Angelegenheiten des Hospitals 
mitsiegelte und somit auch in der Verantwortung stand. Neben der urkundlich nachweisbaren Exis-
Vorlagen-Nr.: 
V/0904/2008 
Auskunft erteilt: 
Frau Woldt 
Herr Claahsen 
Ruf: 
492 59 07 
492 59 03 
E-Mail: 
Woldt@stadt-muenster.de 
Claahsen@stadt-muenster.de  
Datum: 
13.11.2008 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0904/2008 
tenz des Magdalenenhospitals gibt es über den eigentlichen Stiftungszweck oder den Stifterwillen 
zunächst keine Hinweise. 
 
1.2  Heutiger Stiftungszweck  
(Auszug aus der Stiftungssatzung vom Februar 1999; § 2 Gemeinnütziger Zweck der Stiftung) 
(1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke 
im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO). 
(2) Zweck der Stiftung ist die Förderung des Wohlfahrtswesens,die selbstlose Unterstützung 
hilfsbedürftiger Personen und des Gesundheitswesens im Bereich der Altenhilfe.          
(3) Der Stiftungszweck wird insbesondere durch den Bau, die Bereitstellung und die Unterhal-
tung von Wohnmöglichkeiten und Betreuungseinrichtungen sowie die Schaffung und För-
derung von Hilfsangeboten und Diensten für Personen verwirklicht, die aufgrund ihres fort-
geschrittenen Alters oder ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes  oder ih-
rer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe anderer angewiesen sind. 
(4) Im Hinblick auf den historischen Stiftungszweck müssen die Miet- und Betreuungskosten 
sowie die Pflegesätze den wirtschaftlichen Verhältnissen der von der Stiftung unterstützten 
Personen angemessen sein. 
(5) Zur Verwirklichung des Stiftungszwecks kann die Stiftung Zweckbetriebe unterhalten, Hilfs-
personen heranziehen und ihre Mittel teilweise anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Kör-
perschaften zur Verfügung stellen. 
(6) Die Stiftung ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 
(7) Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. 
 
1.3 Aktivitäten zur Stiftungszweckerfüllung 
Die Stiftung Magdalenenhospital hat sich insbesondere in den letzten 10 Jahren über die klassi-
sche Anstaltsstiftung hinaus zu einer fördernden und operativ tätigen Stiftung entwickelt. Sie ver-
wirklicht ihren Stiftungszweck wie folgt: 
 
ƒ Stiftungshandeln über Immobilien und Stiftungszweckbetriebe 
Die Stiftung hat einen ausgeprägten (Vermögens-)Schwerpunkt im immobilen Bereich. Die-
ser basiert auf dem im Stiftungszweck beschriebenen Auftrag zu „Bau und zur Bereitstel-
lung von Wohnmöglichkeiten sowie Betreuungseinrichtungen“ für Menschen fortgeschritte-
nen Alters. Die Stiftung unterhält sowohl Sozialwohnungen als auch alten- und behinder-
tengerechte Wohnungen. Mit dem Projekt „Grüne Gasse“ realisierte die Stiftung Magdale-
nenhospital eine innovative Wohnform „Gemeinsam wohnen – gemeinsam älter werden“ in 
Form einer rentierlichen Vermögensanlage. Sie unterhält insgesamt 175 Altenwohnungen 
in verschiedenen Stadtteilen und ist alleinige Gesellschafterin des Zweckbetriebes Alten-
zentrum Klarastift. Darüber hinaus ist die Stiftung noch zu 50 % an der Altenwohnanlage 
Finkenstraße beteiligt.  
Durch Errichtung und Betrieb des Zweckbetriebes Gesundheitshaus - gemeinsam mit der 
Stiftung Siverdes - verwirklicht die Stiftung Magdalenenhospital ihren Stiftungszweck im Be-
reich des Gesundheitswesens.  
 
ƒ Stiftungshandeln über Projekte und Programme 
Das fördernde und operative Stiftungshandeln ist orientiert an den sich wandelnden Bedar-
fen einer älter werdenden Gesellschaft. Die Programme „Förderung altenfreundlicher Woh-
nungen“ und „Umzugshilfen für Senioren“ ermöglichen durch ihre individuellen finanziellen 
Unterstützungen nach Förderrichtlinien bedarfsgerechtes Wohnen für zahlreiche Mitbürge-
rinnen und Mitbürger im Alter.  
Im Stiftungsprojekt „Von Mensch zu Mensch“ sorgen ehrenamtliche Stadtteilinitiativen da-
für, dass Alltagshilfen sowie Besuchs- und Begleitdienste für ältere Menschen neben den 
professionell zu leistenden Hilfen wie z. B. Pflege bereitstehen. Die Herausgabe der Zei-
tung „Geronymus“ hält sowohl für Betroffene selber als auch für betreuende Angehörige 
hilfreiche Sachinformationen zum Thema Demenz bereit. „Geronymus“ ist auch ein Beitrag 
zur Stiftungszweckerfüllung im Bereich der Gesundheitsförderung.

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V/0904/2008 
ƒ Förderungen der Hospiz- und Palliativarbeit 
In den vergangenen 10 Jahren hat die Stiftung über die eben beschriebenen Engagement-
felder hinaus finanzielle Beiträge zur Förderung und zum Aufbau verschiedener Hospiz- 
und Palliativangebote in Münster geleistet – insgesamt mit einem Fördervolumen in Höhe 
von 550.000 Euro, wovon rund 400.000 Euro investive Zuschüsse zu Vorhaben Dritter wa-
ren.  
 
2. Das Stiftungsvermögen 
Die Stiftung Magdalenenhospital ist mit einem Bilanzvolumen von rund 35,5 Mio. Euro die leis-
tungsstärkste der Kommunalen Stiftungen. Ihr Vermögen ist zu rund 92 % in Immobilien (inkl. 
der Eigentümergemeinschaften) gebunden. Im Jahre 2001 besaß die Stiftung noch einen Mit-
telvortrag in Höhe von rund 2,16 Mio. Euro, der durch vermehrte Stiftungsaktivitäten im Be-
reich der Projekte und Programme bewusst abgebaut werden sollte. Dadurch entstand in den 
Folgejahren jeweils eine Differenz (Jahresfehlbetrag) zwischen dem Ergebnis der Vermögens-
verwaltung (Erträge aus Kapital und Immobilien minus korrespondierender  Aufwand) und den 
Ausgaben für die Stiftungszweckerfüllung. In der Konsequenz wurde der bestehende Mittel-
vortrag sukzessive aufgezehrt, sodass die Stiftung das Wirtschaftsjahr 2008 (Nachtrag) mit ei-
nem Verlustvortrag in Höhe von rd. 160.000 Euro abschließen wird. So wird der aktuelle Jah-
resfehlbetrag in 2008 voraussichtlich rund 615.000 Euro betragen, worin die unterjährig be-
schlossene Förderung der Palliativarbeit in Höhe von 40.000 Euro enthalten ist (vgl. dazu 
Nachtrag Wirtschaftsplan V/0914/2008).  
 
 Die Finanzmarktkrise hat die Vermögensverwaltung der Stiftung Magdalenenhospital dabei mit 
rd. 128 TEUR negativ beeinflusst; ihr Anteil im Depot der externen Vermögensverwaltung der 
Kommunalen Stiftungen beträgt 11 %.  
 
3. Die Neuausrichtung  
 
3.1 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen 
       Die Zukunftstrends in unserer Gesellschaft sind absehbar und werden das soziale Miteinander 
verändern. Angesichts des demografischen Strukturwandels und der zu erwartenden Entwick-
lungen für hilfebedürftige, ältere Menschen wird das Leben und Wohnen im Alter zukünftig mit 
einer Reihe von neuen Herausforderungen verbunden sein. Einer Studie der sogenannten 
„Aktion 2050“, einer Initiative der Bertelsmann Stiftung und des Kuratoriums Deutsche Alters-
hilfe aus dem Jahre 2007 zufolge, werden sowohl der Anteil der „jungen Alten“ (60 +) bis zum 
Jahre 2030 in der Bundesrepublik um rund fünf Millionen Menschen anwachsen als auch die 
Zahl der Hochbetagten von heute drei auf fast acht Millionen im Jahre 2050 steigen. Für 
Münster ist bis 2015 eine Zunahme der Altergruppe ab 70 Jahre um 17,1 % prognostiziert (vgl. 
z. B. Vorlage V/0371/2008 „Handlungskonzept „demografischer Wandel in Münster“: Demo-
grafiebericht, Demografieleitbild und Steuerungszyklus demografieorientierte Stadtentwick-
lung“) 
 
       Die Stadtgesellschaft in Münster wi rd demnach mit einer Zunahme alleinstehender, älterer 
Menschen einerseits und der Abnahme helfender Angehöriger andererseits umgehen müssen. 
Es gilt, Alternativen zur traditionellen Heimunterbringung zu entwickeln. Die Vorstellungen der 
älteren Generation haben sich gewandelt: Untersuchungen bestätigen, dass die Mehrheit so-
lange wie möglich selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung wohnen und leben möchte. 
Gleichzeitig wächst aber auch die Zahl der umzugsbereiten Menschen, die im Alter Neues er-
proben möchten. Der Bedarf an flexiblen Wohn-, Lebens- und Betreuungsformen steigt.   
 
3.2 Mittelfristige Perspektiven und Schwerpunkte  
Die Neuausrichtung der Stiftung Magdalenenhospital orientiert sich an zwei generellen Vorgaben: 
  
ƒ Die Aktivitäten zur Stiftungszweckverwirklichung haben sich an der Ertragslage der Stiftung 
auszurichten und die Vermögenssubstanz der Stiftung zu wahren. 
ƒ In ihrem Stiftungshandeln soll jede der Kommunalen Stiftungen ein individuelles erkennba-
res Profil auf der Basis ihrer satzungsgemäßen Zwecke entwickeln.

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V/0904/2008 
 
Das bedeutet, dass die Ausgaben der Stiftung Magdalenenhospital zur Stiftungszweckerfüllung, 
die - jenseits der Investitionen in stiftungszwecknahe Immobilien - im Jahre 2008 noch rund 
700.000 Euro betrugen in den kommenden Jahren sukze ssive (maßvoll) zu reduzieren und somit 
den Erträgen anzupassen sind.  
Dies soll mit der Konzentration auf den Zweck Leben und Wohnen im Alter in stiftungseigenen 
Förderprogrammen und –projekten und der Entlastung von stiftungszweckfernen oder –fremden 
Projekten, Programmen und Förderungen einhergehen. Ebenso sollen im Zuge der Profilschärfung 
der Stiftungen zwischen der Stiftung Magdalenenhospital und der Stiftung Siverdes der Betrieb des 
Gesundheitshauses gänzlich von der Stiftung Magdalenenhospital und die Selbsthilfeförderung 
von der Stiftung Siverdes übernommen werden. Diese „Bereinigungen“ sind in den Beträgen un-
verändert und in den Wirtschaftsplanentwürfen abgebildet. 
  
ƒ Immobilien 
Alle Aktivitäten zur Stiftungszweckerfüllung zielen darauf ab, die Wohn- und Lebensbedin-
gungen für ältere und kranke Menschen zu optimieren. Vor diesem Hintergrund sind die in 
den nächsten Jahren nicht unerheblichen Investitionen in die überwiegend öffentlich geför-
derten Wohnungsbestände, die der Zielgruppe älterer und behinderter Menschen gewidmet 
sind, auch als Ausgaben im Sinne der Stiftungszweckverwirklichung zu bewerten. Diese 
Immobilienbestände müssen nach und nach sowohl aufgrund ihres Alters und der sich än-
dernden Vorstellungen und Bedarfe älterer Menschen, aber auch vor dem Hintergrund der 
geänderten Versorgungssituation auf dem Wohnungsmarkt Münster angepasst werden, um 
wettbewerbsfähig zu bleiben. So sollen die Standards hinsichtlich der Barrierefreiheit ver-
bessert und die bauseitigen Voraussetzungen für häusliche Beratungs-, Betreuungs- und 
haushaltsnahe Dienstleistungen weiterentwickelt werden. So wird z. B. in der Altenwohnan-
lage „An der Alten Kirche“ in 2009 mit insgesamt rd. 90.000 Euro eine Aufzugsanlage ein-
gebaut, um die Erreichbarkeit des Gemeinschaftsraums im 2. Obergeschoss zu gewährleis-
ten. Zusätzlich werden dort geeignete Bäder im Erdgeschoss zu barrierearmen Badezim-
mern umgebaut. Die Investitionssummen in den Immobilienbestand werden sich in den 
nächsten Jahren auf das für die übrigen Formen der Stiftungszweckerfüllung durch Projekte 
und Programme zur Verfügung stehende Finanzvolumen deutlich auswirken. 
 
ƒ Projekte und Programme 
Zur Verwirklichung der Stiftungszwecke – jenseits von Zweckbetrieben und stiftungszweck-
nahen Immobilien - wurden im Zeitraum 2001 bis 2008 von der Stiftung Magdalenenhospi-
tal rund 2,84 Mio. Euro aufgewandt. Förderprogramme hatten hieran einen 65%igen Anteil. 
Davon sollen die Programme zur Verbesserung der individuellen Wohnsituation im Alter 
sowohl in ihrem Förderfocus als auch – soweit ertagsseitig vertretbar - in ihrem jährlichen 
Gesamtvolumen von z. Zt. rd. 135.000 Euro als zweiter Schwerpunkt der Stiftungszwecker-
füllung beibehalten werden. Somit wird die Stiftung - zumindest mittelfristig - die operative 
Stiftungszweckverwirklichung nur in beschränktem Umfang weiterführen können, wobei die 
laufenden Projekte „Von Mensch zu Mensch“ und „Geronymus“ im Rahmen der beschlos-
senen Finanzausstattung und Dauer fortgesetzt werden.  
 
ƒ Förderungen 
„Leben im Alter“ impliziert inhaltlich auch die finale Lebensphase; die Themenfelder Hos-
pizarbeit und Palliativversorgung jedoch können und sollen in Zukunft nicht mehr der he-
rausgehobene Förderschwerpunkt der Stiftung Magdalenenhospital sein. Die von der Stif-
tung bislang ausschließlich in diesem Bereich gewährten sogenannten „verlorenen“ Zu-
schüsse für Investitionen Dritter ergeben zum Einen in der öffentlichen Wahrnehmung kei-
ne nachhaltigen positiven Rückwirkungen auf die fördernde Stiftung, zum  Anderen ist die 
Stiftung Magdalenenhospital - auch wenn sie im Verbund der Kommunalen Stiftungen die 
leistungsstärkste ist - in ihrer Ertragskraft zu gering, um auf Dauer - neben ihrem originären 
Auftrag - als investive Förderstiftung zu agieren. Investitionen in die eigenen Stiftungs-
zweckbetriebe sowie die eigenen stiftungszwecknahen Immobilien haben sowohl als Maß-
nahmen zum Vermögenserhalt als auch als Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes 
Priorität.

- 5 - 
V/0904/2008 
Anteilige Förderungen von Veranstaltungen und Projektvorhaben Dritter sind – ausdrücklich 
auch im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung - hiervon nicht betroffen und können 
wie bisher auf Antrag bewilligt werden, sofern die Ertragslage der Stiftung dies ermöglicht. 
 
 
4. Empfehlungen 
Zusammenfassend sollte sich die Stiftung Magdalenenhospital beginnend mit dem WP 2009 kon-
zentrieren auf 
 
ƒ die Pflege und Weiterentwicklung ihres Bestandes an alten- und behindertengerechten 
Wohnungen,  
ƒ den Unterhalt von Stiftungszweckbetrieben wie Altenzentrum Klarastift und Gesundheits-
haus, 
ƒ die Förderprogramme „Umzugshilfen für Senioren“ und „Förderung altenfreundlicher Woh-
nungen“, 
ƒ die Fortführung der laufenden operativen Projekte „Von Mensch zu Mensch“ und „Gerony-
mus“ nach Beschlusslage. 
 
Die Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen empfiehlt dem Rat, der Konzentration der Stif-
tungsaktivitäten auf den engeren Stiftungszweck und der Anpassung der Aktivitäten an die Erträg-
nisse der Vermögensverwaltung zuzustimmen. Stiftungshandeln in Form „verlorener“ Zuschüsse 
zu investiven Vorhaben Dritter sollte generell für die Zukunft ausgeschlossen sein.  
Im Rahmen des Berichtswesens der Kommunalen Stiftungen geben die Wirtschaftspläne und Jah-
resabschlüsse Auskunft über die aktuellen Entwicklungen der Stiftung Magdalenenhospital. 
 
I. V. 
 
 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtrat

Beratungsverlauf (4)

27.11.2008 Stiftungskommission
TOP 7 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
02.12.2008 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
10.12.2008 Hauptausschuss
TOP 23 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
10.12.2008 Rat
TOP 28 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Grüne Gasse
  • Finkenstraße
  • An der Alten Kirche

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0904/2008
Typ
Vorlagen
Datum
06.11.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37