V/0868/2008
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
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Anlage
39291 Zeichen
Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Inhaltsverzeichnis 1 1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2009 2 der AWM 2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele 4 der AWM 3. Die Betriebsbereiche und Leistungen 7 der AWM 4. Erfolgsplan 2009 [Gesamt- und Einzelplan] 14 der AWM Erläuterungen zum Erfolgsplan 2009 15 Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 20 5. Vermögensplan 2009 21 der AWM Erläuterungen zum Vermögensplan 2009 22 Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 24 6. Stellenübersicht 2009 25 der AWM Impressum 28 Wirtschaftsplan 2009 | 1 Inhaltsverzeichnis Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Rechtsgrundlage für die Erstellung des Wirtschafts- planes 2009 ist die Eigenbetriebsverordnung (EigVO NW) in der Fassung vom 16.11.2004. Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan stellt die vom Eigenbetrieb 2009 zu erbringenden Dienstleistungs- produkte und die zur Leistungserbringung erforder- lichen Ressourcen dar. Gem. § 14 EigVO besteht der Wirtschaftsplan aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan und der Stellen- übersicht. Darüber hinaus werden im vorliegenden Wirtschaftsplan die Unternehmensleitlinien sowie die Ziele und Leistungen der AWM dargestellt. Der Erfolgsplan des Eigenbetriebes enthält alle voraus- sehbaren Erträge und Aufwendungen des Wirtschafts- planes. Er basiert auf den erzielten Ergebnissen des Wirtschaftsjahres 2007 und auf den heute bekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen und Trends des laufenden Wirtschaftsjahres 2008. Der Erfolgsplan 2009 zeigt neben den Wirtschaftsplan- ansätzen 2008 und 2009 auch das Rechnungsergebnis 2007. Der Vermögensplan enthält alle voraussehbaren ver- mögenswirksamen Einnahmen und Ausgaben aus An- lageänderungen und aus der Kreditwirtschaft, die not- wendigen Verpflichtungsermächtigungen sowie auf der Einnahmeseite die vorhandenen oder zu beschaffenden Deckungsmittel. Die Stellenübersicht hat gem. § 17 EigVO NW die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen für Angestellte und Arbeiter zu enthalten. Beamte, die bei dem Eigen- betrieb beschäftigt werden, sind im Stellenplan der Ge- meinde zu führen und in der Stellenübersicht des Eigen- betriebes nachrichtlich anzugeben. Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr vorgesehe- nen und der tatsächlich besetzten Stellen anzugeben. 1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2009 der AWM 2 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Wirtschaftsplan 2009 | 3 Erfolgsplan Erträge und Aufwendungen des Erfolgsplans gliedern sich wie folgt: Erträge Umsatzerlöse 42.732.000 € Sonstige betriebliche Erträge 520.000 € Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 500.000 € Ertrag aus der Auflösung der 3.520.000 € Rückstellung Gebührenüberschüsse 47.272.000 € Aufwendungen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.775.000 € Aufwendungen für bezogene 19.877.000 € Leistungen Löhne und Gehälter 11.050.000 € Soziale Abgaben 3.320.000 € Abschreibungen abzüglich der Erträge 3.868.000 € aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen der öffentlichen Hand Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.175.000 € Zinsen u. ä. Aufwendungen 50.000 € Sonstige Steuern 72.000 € 47.187.000 € Jahresergebnis 85.000 € Der Jahresergebnis entsteht aus unterschiedlichen ge- setzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung (vgl. S. 19 Er- läuterungen zum Erfolgsplan). Vermögensplan Die Ausgaben und deren Deckungsmittel stellen sich im Vermögensplan folgendermaßen dar: Ausgaben Darlehnstilgungen 270.000 € Investitionen - Stadtreinigung 1.161.000 € - Abfall- und Wertstoffwirtschaft 4.075.000 € - Gemeinsame Anlagen 330.000 € 5.836.000 € Deckungsmittel Zuführungen zu Rückstellungen mit 1.968.000 € langfristigem Charakter Abschreibungen abzüglich der Erträge 3.868.000 € aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen der öffentlichen Hand Kredite 0 € Jahresüberschuss 0 € 5.836.000 € Münster, 10.12.2008 i. V. gez. Bickeböller Stadtkämmerin i. A. gez. Hasenkamp Werkleiter Saubere Lösung Das Unternehmen Die AWM sind ein kommunales Unternehmen der Ent- sorgungswirtschaft. Als Eigenbetrieb der Stadt Münster nehmen wir die hoheitlichen Aufgaben in den Bereichen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in Münster wahr. Im Rahmen der Daseinsvorsorge garantieren wir Ent- sorgungssicherheit. Innerhalb dieser Geschäftsfelder erbringen die AWM in Verbindung mit ihren Partnern qualifizierte Dienstleistungen für Münster. Unsere Kernkompetenzen decken das gesamte Spektrum die- ser Aufgaben – Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseiti- gung, Stadtreinigung und Winterdienst – ab. Die AWM sind zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb für das Einsammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Ver- werten und Beseitigen von Abfällen. Darüber hinaus ist der gesamte Betrieb, inklusive der Leistungsbereiche Straßenreinigung, Winterdienst sowie Wartung und Instandhaltung kommunaler Fahrzeuge gem. DIN EN ISO 9001:2000 (Qualitätsmanagement), DIN EN ISO 14001:2004 (Umweltmanagement) und OHSAS 18001 2007(Arbeitsschutzmanagement) zertifiziert. 2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele der AWM 4 | Wirtschaftsplan 2009 Rechtsform Eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster Beschäftigte 320 Mitarbeiter Werkleitung Patrick Hasenkamp Gründung 1996 [davor: Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft] Entsorgungsfläche 302 km 2 Stadtfläche 280.000 Einwohner Betriebsbereiche Straßenreinigung Winterdienst Entsorgungswirtschaft [Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseitigung] für Privathaushalte und gewerbliche Bereiche Containerdienst Betriebsstandorte Hauptverwaltung und Betriebshof für Abfallwirtschaft und Straßenreinigung 10 Recyclinghöfe Entsorgungszentrum mit Deponiefläche und Anlagen: · mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsanlage [Betreiber Remondis] · Blockheizkraftwerk [Stadtwerke Münster] · Sickerwasserbehandlungsanlage · Bioabfallvergärungsanlage [Stadtwerke Münster] · Grünkompostierungsanlage · Zentraldeponie I und II · Lebensmittelverwertungsanlage [Saria] · Wertstoffsortieranlage [MS-Recycling] Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Saubere Lösung Immer mit Verantwortung Die AWM übernehmen mit ihrer Arbeit die Verantwor- tung für Entsorgungssicher- heit, Sauberkeit und Stadt- hygiene in Münster, für das Allgemeinwohl und die Umwelt sowie für rechtlich, fachlich und wirtschaftlich einwandfreie Arbeit. Für die Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter der AWM ist eigen- verantwortliches Handeln selbstverständlich. Immer für die Umwelt Die gesetzlichen Bestimmungen und behördlichen Auf- lagen und Vorschriften zum Umweltschutz sind für die AWM ein Mindeststandard. Unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Bedingungen streben wir jedoch ein höheres Maß an Umweltverträglichkeit und Nach- haltigkeit in allen Handlungsbereichen an. Unsere Unternehmensleitlinien Immer für Münster Die AWM arbeiten für und in Münster und sind eng mit der Stadt verbunden. Die Mitarbeiter der AWM gehören zum Stadtbild und tragen mit ihrer Leistung zur Lebens- qualität in Münster bei. Wir sind immer in der Nähe, gut zu erreichen und schnell vor Ort. Alles, was wir mit unserer täglichen Arbeit erwirtschaften, erwirtschaften wir für Münster. Wir fühlen uns den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt ver- pflichtet. Die Produkte und Leistungen der AWM sollen allen Menschen in Münster Nutzen bringen. Immer mit Erfahrung Die AWM sowie ihre Mitar- beiterinnen und Mitarbeiter verfügen über langjährige Erfahrung in Abfallwirtschaft und Stadtreinigung. Wir ken- nen Münster genau. So sind wir in der Lage, den Bürgern und unseren gewerblichen Kunden unkompli- zierte und praktische Lösungen anzubieten. Um diese Kompetenz zu erhalten und weiterzuentwickeln setzen wir auf langfristige Beschäftigung, Fortbildung unserer Mitarbeiter, Zukunftssicherung durch Ausbildung von Nachwuchskräften und moderne Informations- verarbeitung. Immer mit Innovation Die AWM haben sich seit ihrer Gründung sehr verändert und die Abfallwirtschaft hat in den vergangen Jahren einen regelrechten Strukturwandel vollzogen. Die AWM wollen den Wandel gestalten und stehen daher auch immer für Innovation. Ob logistische Lösungen, Ver- fahrenstechnik oder Gebührenordnung, die AWM wol- len immer an der Spitze der Entwicklung stehen. Wirtschaftsplan 2009 | 5 Saubere Lösung Unsere Unternehmensziele Sauberkeit Die AWM fühlen sich der Sauberkeit in der Stadt Münster verpflichtet. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, im Rahmen unseres öffentlichen Auftrages eine mög- lichst umfassende und reibungslose Abfallwirtschaft und Stadtreinigung zu gewährleisten. Dem hohen An- spruch der münsterschen Bürgerschaft entsprechend, sorgen die AWM dafür, dass die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in Münster qualitativ führend ist. Sicherheit Je reibungsloser Abfallwirtschaft und Stadtreinigung funktionieren, umso selbstverständlicher wird ihr origi- näres Ziel, die Sicherung gesunder und hygienischer Lebensbedingungen, wahrgenommen. Für die AWM ist Stadthygiene das Leitziel ihres Handelns. Die AWM garantieren den Bürgerinnen und Bürgern Münsters Entsorgungssicherheit und Daseinsvorsorge für minde- stens 10 Jahre. Wirtschaftlichkeit Im Rahmen ihres öffentlichen Auftrages ist es den AWM ein wichtiges Anliegen, alle abfallwirtschaftlichen Leistungen für die Stadt Münster wirtschaftlich zu erbringen. Seit der Gründung der AWM wurde das ehe- malige städtische Amt zu einem modernen, leistungs- starken und kostenbewussten Unternehmen umgestal- tet. So sind wir auch im Wandel der Abfallwirtschaft gut positioniert und den zukünftigen Herausforde- rungen gewachsen. Qualität Wirtschaftliches Handeln be- deutet für die AWM immer auch Qualität. Im Sinne der Daseinsvorsorge müssen und wollen wir langfristig den- ken. Daher entscheiden sich die AWM in Zusammenar- beit mit dem Werksaus- schuss der Abfallwirtschafts- betriebe immer für Qualität. Nachhaltigkeit Nicht nur im wirtschaftlichen, sondern auch im ökolo- gischen und sozialen Sinne stehen die AWM für Nach- haltigkeit. Ob Abfallwirtschaftkonzept, Verwertungs- und Entsorgungsanlagen oder Fuhrpark, die AWM orientieren sich an hohen ökologischen Maßstäben. Damit die Abfallwirtschaft auch sozial tragbar ist, ste- hen wir auch dafür, dass sie bezahlbar ist. Dies behal- ten wir bei den Gebühren, aber auch vor Ort an den Wohnstandorten im Auge. Lebensqualität Mit Entsorgungssicherheit, Sauberkeit und einer ökolo- gischen Abfallwirtschaft wollen die AWM ihren Beitrag zu einer hohen Lebensqualität in Münster leisten. Erste Wahl Die AWM wollen für Münster, seine Bürger und Gewer- bebetriebe die erste Wahl und das führende Entsor- gungsunternehmen in Münster sein. Dies wollen wir durch eine gute Leistung, ein gutes Preis- / Leistungs- verhältnis sowie Bürger- bzw. Kundenorientierung erreichen. Im Spannungsfeld zwischen öffentlichen Aufgaben und wirtschaftlichem Denken ist es unser Wunsch, dem Wert einer gesicherten Abfallwirtschaft Bedeutung zu geben. 6 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Wirtschaftsplan 2009 | 7 3. Die Betriebsbereiche und Leistungen der AWM Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster gliedern sich in die originären Betriebsbereiche „Stadtreinigung“ und „Abfallwirtschaft“ . Zur Erfüllung der originären Betriebs- aufgaben werden die allgemeinen und zentralen Be- triebe benötigt. Dargestellt sind die Leistungen aller Betriebsbereiche gem. dem Leistungskatalog der AWM. Eine Leistung umfasst alle Tätigkeiten von der Planung über Samm- lung und Transport bis zur Verwertung und Beseitigung. Leistungen Stadtreinigung Leistungen Abfallwirtschaft Allgemeine und zentrale Leistungen Saubere Lösung Leistungen Stadtreinigung Grundlage für die Durchführung der Straßenreinigung ist das Straßenreinigungsgesetz – StrReinG NW – vom 18.12.1975 und die dazu erlassene Straßenreinigungs- satzung der Stadt Münster in der jeweils gültigen Fassung. Hieraus ergibt sich der Umfang der Straßen- reinigung. Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben nach den gesetzlichen Vorgaben die Reinigung und die Win- terwartung auf öffentlichen Verkehrsflächen, Wegen und öffentlichen Plätzen innerhalb des Stadtgebietes durchzuführen. Allg. Straßenreinigung · Fahrbahnreinigung · Vollreinigung Winterdienst · Winterdienst auf Fahrbahnen · Winterdienst auf Geh- und Überwegen Sonderleistungen der Straßenreinigung · Außergewöhnliche Reinigung · Reinigung von Radwegen außerhalb geschlossener Ortslagen · Reinigung von Grundstücken für das Amt für Immobilienmanagement und das Amt für Schule und Weiterbildung · Reinigung von öffentlichkeitsrelevanten Veranstaltungen · Reinigung von Gewerbeflächen Sonderleistungen im Winterdienst · Winterdienst an Bushaltestellen · Winterdienst vor städt. Grundstücken · Winterdienst auf Schulhöfen 8 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Leistungen Abfallwirtschaft Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster erfüllen für das Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben des öffentlich- rechtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislauf- wirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG). Die Sicherstellung einer geordneten Abfallwirtschaft bildet die Grundlage für eine langfristige Entsorgungs- sicherheit in der Stadt Münster. Neben den gesetzlichen Vorgaben von KrW-/AbfG und Landesabfallgesetz wurde zur Entwicklung und Umsetzung der kommunalen abfallwirtschaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfall- wirtschaftskonzept (AWK) erarbeitet. Das AWK wird regelmäßig fortgeschrieben. Betrieb der abfallwirtschaftlichen Anlagen · 10 Recyclinghöfe · Problemabfallzwischenlager · Entsorgungszentrum Münster Restabfallbeseitigung · Restabfall aus 35-l-Abfallbehältern bis 1.100-l-Abfallbehältern · Restabfall aus Restabfallsäcken · Restabfall aus Sperrgutabfuhr · Restabfall aus Straßenpapierkörben · Restabfall von Recyclinghöfen · Gewerbeabfälle · Asbesthaltige Abfälle · Sonstige Abfälle Bioabfallverwertung · Bioabfall aus 35-l-Biotonnen bis 240-l-Biotonnen Grünabfallverwertung · Grünabfall von Recyclinghöfen · Grünabfall aus Sperrgutabfuhr (Gartenabfallsäcke, Bündelsammlung) Papierverwertung · Papier aus Papiertonnen (Gewerbe) · Papier aus Papiertonnen (Haushalt) · Papier von Recyclinghöfen Papier DSD · Papier aus Papiertonnen, Gewerbe · Papier aus Papiertonnen, Haushalte · Papier von Recyclinghöfen Wirtschaftsplan 2009 | 9 Saubere Lösung Containerdienst · Umleerbehälter 2,5 cbm bis 7,0 cbm · Kleinbehälter 1,25 cbm bis 2,2 cbm · Absetzbehälter 5 cbm bis 7 cbm · Abrollbehälter 18 cbm bis 34 cbm · Presscontainer 10 cbm (Absetzverfahren) · Presscontainer 22 cbm (Abrollverfahren) · Entsorgung von Großveranstaltungen Sonderleistungen Müllabfuhr · Abholung von ölhaltigen Abfällen · Sonderleerungen 120-l-Behälter bis 1.100-l-Behälter · Sonderabholung sonstiger Abfall (z. B. Sperrgut) · Behälterreinigung · Sonstige Sonderleistungen Altholzverwertung · Holz von Recyclinghöfen Sammlung von Kühlgeräten und Elektronikschrott · Kühlgeräte/Elektronikschrott von Recyclinghöfen · Kühlgeräte/Elektronikschrott aus der Sperrgutabfuhr Verwertung von Altmetallen · Metalle von Recyclinghöfen Verwertung und Beseitigung von Problemabfällen · Problemabfälle aus Haushalten Verwertung sonstiger Abfälle · Styropor von Recyclinghöfen · Altreifen von Recyclinghöfen · Sonstige Wertstoffe von Recyclinghöfen Aktenvernichtung · 240-l-Behälter bis 660-l-Behälter · 5-cbm-Absetzbehälter bis 7-cbm-Absetzbehälter 10 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Sonderleistungen der Entsorgungsanlagen · Problemabfallbeseitigung aus Kleingewerbebetrieben · Annahme von Inertstoffen · Sickerwasserbehandlung für Dritte · Grünabfall Direktanlieferung EZM · Wertstoffgemisch Direktanlieferung EZM · Annahme von artenreinen verwertbaren Abfällen EZM · Annahme von Bauschutt EZM · Annahme von nicht sortierten Baustellenabfällen EZM · Papier Direktanlieferung EZM · Holz Direktanlieferung EZM · Kühlgeräte und Elektronikschrott Direktanlieferung EZM · Annahme von Mineralfaserabfällen · Sonstige Sonderleistungen Werkstätten (externe Fahrzeuge) · Reparaturwerkstatt · Tankstelle Bereitschaftsdienst (für andere Ämter) · Bereitschaftsdienst gem. StrWG · Bereitschaftsdienst gem. OBG · sonstiger Bereitschaftsdienst Wirtschaftsplan 2009 | 11 Saubere Lösung Allgemeine und zentrale Leistungen Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben im Bereich der Stadtreinigung und der Abfallwirtschaft werden die internen Leistungen der AWM benötigt. Folgende interne Leistungen werden erbracht. Verwaltung · Werkleitung · Werksausschussbetreuung · Allgemeine Verwaltung · Beschaffungs- und Lagerwesen · Personaleinsatz, Personalbetreuung · Vermarktung von Recyclingprodukten · Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung · Finanzbuchhaltung · Kostenrechnung · Kreditwesen · Wirtschaftsplanung/Controlling · DV-Organisation Ausbildung · Kfz-Mechatroniker · Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft Betriebsmarketing/Öffentlichkeitsarbeit/ Abfallwirtschaftberatung · Abfalltelefon · Pförtnerdienst · Abfallwirtschaftsberatung von Privathaushalten (einschließlich Wohnbaugesellschaften und Hausverwaltungen) und Gewerbebetrieben · Erarbeitung und Umsetzung zielgruppenspezifischer Vermeidungs- und Verwertungskonzepte · Konzepterstellung zur abfallwirtschaftlichen Beratung von Multiplikatorengruppen (Abfallpädagogik, Arbeit mit Verbänden und Interessenvertretungen) · Systemberatung und Kundenbetreuung · Beschwerdemanagement 12 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Planung und Entwicklung · Fortschreibung des kommunalen Abfallwirtschafts- konzeptes · Entwicklung, Konzeption und Bau abfallwirtschaftlich erforderlicher Behandlungs-, Verwertungs- und Entsorgungsanlagen, einschließlich Recyclinghöfe und Zwischenläger · Rekultivierung von Teilabschnitten der Zentraldeponie Münster II · Organisation der Beseitigung und Verwertung der getrennt erfassten Restabfälle, Wertstoffe und Problemabfälle · Organisation von Abfallabfuhr und Stadtreinigung · Entwicklung und Konzeption von Sammelsystemen und Transportlogistik · Revier- und Tourenplanung · Disposition Abfallwirtschaft und Stadtreinigung · Betriebsdatenerfassung/Rapportierung · Abfallstatistik Betrieb · Überwachung der von Dritten betriebenen Anlagen, insbesondere der Wertstoffsortieranlage, dem Block- heizkraftwerk, der Sickerwasserbehandlungsanlage, der Bioabfallvergärungsanlage und der Restabfallbe- handlungsanlage (MBRA) · Betrieb der Werkstätten (Rösnerstraße, Deponie) · Betrieb der Tankstelle und der Waschanlage · Betrieb der Photovoltaikanlage Wirtschaftsplan 2009 | 13 Saubere Lösung 1. Umsatzerlöse 42.732.000 42.262.000 44.011.141 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen 0 0 9.749 3. Sonstige betriebliche Erträge 4.040.000 3.322.000 1.859.854 davon Inanspruchnahme der Rückstellung für Gebührenüberschüsse 3.520.000 2.862.000 965.251 4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens DSD 0 00 5. Materialaufwendungen a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.775.000 3.586.000 3.136.392 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 19.877.000 20.020.000 19.437.625 6. Personalaufwendungen a) Löhne und Gehälter 11.050.000 10.465.000 10.536.975 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und 3.320.000 3.056.000 3.185.632 Unterstützung 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 3.868.000 3.894.000 3.758.507 Anlagevermögens und Sachanlagen 8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen 0 0 870 der öffentlichen Hand 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.175.000 5.023.000 5.915.056 10. Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 500.000 700.000 801.683 11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 50.000 83.000 163.937 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 157.000 157.000 549.173 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 6.370 14. Sonstige Steuern 72.000 72.000 52.894 15. Jahresergebnis 85.000 85.000 489.909 14 | Wirtschaftsplan 2009 Planansatz Planansatz Rechnungs- 2009 2008 ergebnis 2007 EUR EUR EUR 4. Erfolgsplan 2009 der AWM Saubere Lösung Erläuterungen zum Erfolgsplan 2009 1. Umsatzerlöse 42.732.000 € Inhalt dieser Position sind die Einnahmen aus der Stra- ßenreinigung und der Abfallwirtschaft. Im Einzelnen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt: · Straßenreinigungsgebühren 3.404.000 € · Straßenreinigungsentgelt Stadtanteil 1.201.000 € · Umsatzerlöse Winterdienst 1.516.000 € · Umsatzerlöse Abfallwirtschaft/DSD 33.502.000 € · Umsatzerlöse Nebengeschäfte 3.109.000 € 1.1 Straßenreinigung Den Umsatzerlösen aus der Straßenreinigung liegen die vom Rat beschlossenen Straßenreinigungsgebühren zugrunde. Der Anteil des Allg. Haushaltes basiert auf gesetzlichen und satzungsrechtlichen Bestimmungen. Die Kosten des Winterdienstes werden zugunsten einer rechtssicheren Straßenreinigungssatzung aus der Ge- bührenkalkulation abgegrenzt und aus allgemeinen Haushaltsmitteln der Stadt getragen. Die Gebühr der Straßenreinigung bleibt 2009 konstant (s. auch Vorlage Nr. V/876/2008). Die Gebühren betragen für die regelmäßige wöchentliche Reinigung je Frontmeter: Wirtschaftsplan 2009 | 15 Vollreinigung der Anliegerstraßen 3,96 1 x wöchentliche Reinigung Vollreinigung der Durchgangsstraßen 3,48 1 x wöchentliche Reinigung Fahrbahnreinigung der Anliegerstraßen 1,92 1 x wöchentliche Reinigung Fahrbahnreinigung der Durchgangsstraßen 1,68 1 x wöchentliche Reinigung Gebührensatz EUR Saubere Lösung 1.2 Abfallwirtschaft Die folgenden vom Rat der Stadt Münster zu beschlie- ßenden Abfallbeseitigungs-, Abfallverwertungs- und Deponiegebühren bilden die Grundlage der Umsatz- erlöse aus der Abfallwirtschaft. Die Gebühren basieren auf einem Gebührenmodell bestehend aus einer haus- haltsbezogenen Grundgebühr und einer Leistungsge- bühr (Vorlage V/0875/2008). Die wesentlichen Gebührensätze betragen: 1. je Nutzungseinheit 30,00 Euro. 2. für das regelmäßige Einsammeln, Befördern und Annehmen von Abfällen Für den Bereich Beseitigung/Verwertung liegen die Gebührensätze je nach Art bzw. Verwertungs- oder Be- seitigungsaufwand der Abfälle zwischen 190,00 EUR/t und 230,00 EUR/t. 35 l 52,92 84,00 60 l 90,84 144,00 90 l 136,32 216,00 120 l 181,80 288,00 240 l 363,60 576,00 660 l 999,84 770 l 1.166,52 1,1 cbm 1.666,44 nutzbarer Rauminhalt je Restabfallbehälter je Biotonne (§ 7 Abs. 2 Ziff. 1 Abfallsatzung) (§ 7 Abs. 2 Ziff. 2 Abfallsatzung) 14-tägliche Abfuhr wöchentliche Abfuhr EUR/a EUR/a 16 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Die Entgelte DSD basieren auf vertraglichen Regelun- gen mit der DSD AG. Basis für die Umsatzerlöse der privaten Abfuhr sind die privatrechtlichen Tarife der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (s. Vorlage V/0877/2008). Wirtschaftsplan 2009 | 17 2. Erhöhung oder Verminderung des 0 € Bestandes an fertigen Erzeugnissen Zum Bilanzstichtag sind keine Veränderungen der Kom- postbestände absehbar. 3. Sonstige betriebliche Erträge 4.040.000 € In Höhe von 3.520.000 Euro ist hier die Auflösung der Rückstellung für Gebührenüberschüsse dargestellt. An- sonsten handelt es sich um Erträge aus der laufenden Betriebsführung, die nicht zu den Umsatzerlösen zäh- len. Hierunter fallen u. a. die Entgelte für den Bereit- schaftsdienst und Einnahmen aus dem Betrieb der Kantine. 4. Ertrag aus der Auflösung des 0 € Sonderpostens aus DSD-Überschüssen Hierunter fallen die Entnahmen aus dem Sonderposten Überschuss DSD. Für 2009 ist keine Entnahme geplant. Saubere Lösung 5. Materialaufwendungen a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- 3.775.000 € und Betriebsstoffe und für bezogene Waren Es handelt sich hier um den Materialverbrauch für In- standhaltungsarbeiten und Aufwendungen für den lau- fenden Betrieb der Straßenreinigung und der Abfall- wirtschaft. Weitere Aufwandsposten sind die Treib- stoffverbräuche der Fahrzeuge. b) Aufwendungen für bezogene 19.877.000 € Leistungen Inhalt dieser Position ist hauptsächlich die Inanspruch- nahme von Fremdleistungen für die Beseitigung und Behandlung von Wertstoffen und Abfällen. Es handelt sich hier insbesondere um den Aufwand für den Betrieb der mechanisch-biologischen Restabfallbe- handlungsanlage, den Betrieb der Bioabfallvergärungs- anlage, den Betrieb der Wertstoffsortieranlage, die Kosten für die Behandlung von Sickerwasser, die Be- seitigung wilder Müllablagerungen und die Entsorgung von Problemabfällen. 6. Personalaufwendungen a) Löhne und Gehälter 11.050.000 € b) Soziale Abgaben und Aufwen- 3.320.000 € dungen für Altersversorgung und für Unterstützung Inhalt dieser Position sind die Arbeitgeberanteile zu den Sozialabgaben. Weiterhin sind hier die Gemeindeunfall- versicherungsbeiträge, Beihilfen, Zusatzversorgungs- aufwendungen und Zuführungen zu Pensionsrückstel- lungen zu nennen. 7. Abschreibungen auf immaterielle 3.868.000 € Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Es wurde die lineare Abschreibungsmethode unter Zu- grundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungs- dauer angewendet. Beamte 6 6 Arbeitnehmer 297,54 297,54 Auszubildende 11 11 314,54 314,54 [vgl. Stellenübersicht] Plan 2009 Plan 2008 18 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung 8. Erträge aus der Auflösung des 0 € Sonderpostens aus Zuweisungen der öffentlichen Hand Die Investitionszuschüsse werden anteilig entspre- chend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermö- gensgegenstände ertragswirksam aufgelöst. Für das Jahr 2009 sind keine Zuschüsse aufzulösen. 9. Sonstige betriebliche 5.175.000 € Aufwendungen Hauptposten bei dieser Position bilden die Aufwendun- gen zur weiteren Dotierung der Rückstellungen für Re- kultivierung und Nachsorge der ZDM I und II mit ca. 2.277.000 Euro. Weiterhin handelt es sich hierbei um Aufwendungen für die Inanspruchnahme städt. Ämter (1.012.000 Euro). Ebenfalls im Ansatz enthalten sind Sachaufwendungen der Abfallwirtschaftsberatung, Ingenieur- und Gutachteraufwendungen sowie sämtli- che Gebäudeaufwendungen. 10. Sonstige Zinsen und 500.000 € ähnliche Erträge Hierbei handelt es sich um zu erwartende Zinserträge aus der Anlage liquider Mittel. 11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 50.000 € Dieser Ansatz beinhaltet die planmäßigen Zinsen für Fremddarlehen. 12. Ergebnis der gewöhnlichen 157.000 € Geschäftstätigkeit Wirtschaftsplan 2009 | 19 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 € Für das Wirtschaftsjahr 2009 wird kein Gewinn aus der gewerblichen DSD-Tätigkeit erwartet. 14. Sonstige Steuern 72.000 € Es handelt sich hier um die Grundsteuer und die Kfz- Steuer. 15. Jahresergebnis 85.000 € Der Jahresüberschuss ergibt sich wie folgt: Der positive Betrag resultiert aus unterschiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung: · Im Bereich der Abschreibungen wird in der Gebühren- kalkulation auf Basis von Wiederbeschaffungswerten und im Wirtschaftsplan auf Basis von Anschaffungs- werten kalkuliert. Hieraus ergibt sich ein Unter- schiedsbetrag von ca. 85.000 Euro. Dieses führt zu einem gegenüber dem Wirtschaftsplan- ansatz erhöhten Aufwand in der Gebührenkalkulation. Der Aufwand spiegelt sich in den im Wirtschaftsplan dargestellten Umsatzerlösen wider. Saubere Lösung 1. Umsatzerlöse 42.732.000 47.095.000 48.042.000 49.013.000 50.600.000 2. Bestandsveränderung 0 0 0 0 0 3. Gesamtleistung 42.732.000 47.095.000 48.042.000 49.013.000 50.600.000 4. Materialaufwand 23.652.000 24.103.000 24.565.000 25.039.000 25.524.000 5. Personalaufwand 14.370.000 14.801.000 15.245.000 15.702.000 16.173.000 6. sonst. betr. Aufwendungen 5.175.000 5.262.000 5.352.000 5.444.000 5.539.000 7. sonst. betr. Erträge 4.040.000 751.000 905.000 1.062.000 631.000 8. Ergebnis vor Zinsen, Steuern 3.575.000 3.680.000 3.785.000 3.890.000 3.995.000 und AfA 9. Abschreibungen 3.868.000 3.868.000 3.868.000 3.868.000 3.868.000 10. Betriebliches Ergebnis -293.000 -188.000 -83.000 22.000 127.000 11. Zinsergebnis (Aufwand) -450.000 -350.000 -250.000 -150.000 -50.000 12. Beteiligungsergebnis 0 0 0 0 0 13. sonstiges Finanzergebnis 0 0 0 0 0 14. Finanzergebnis -450.000 -350.000 -250.000 -150.000 -50.000 15. Ergebnis der gewöhnlichen 157.000 162.000 167.000 172.000 177.000 Geschäftstätigkeit 16. Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 17. Ergebnis vor Steuern 157.000 162.000 167.000 172.000 177.000 18. Steuern 72.000 72.000 72.000 72.000 72.000 19. Jahresüberschuss 85.000 90.000 95.000 100.000 105.000 20 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Plan 2009 Plan 2010 Plan 2011 Plan 2012 Plan 2013 EUR EUR EUR EUR EUR Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 2009 – 2013 der AWM I. Einnahmen 5.836.000 7.134.000 1. Zuführungen zu Rückstellungen mit langfristigem Charakter 1.968.000 2.387.000 2. Abschreibungen abzgl. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 3.868.000 3.899.000 aus Zuweisungen der öffentlichen Hand 3. Aufnahme von Krediten 0 763.000 4. Jahresüberschuss 0 85.000 II. Ausgaben 5.836.000 7.134.000 1. Darlehnstilgungen 270.000 960.000 2. Investitionen 5.566.000 6.174.000 a) Stadtreinigung 1.161.000 984.000 a1) Straßenreinigung 740.000 650.000 a2) Winterdienst 403.000 316.000 a3) Sonstiges 18.000 18.000 b) Abfallwirtschaft 4.075.000 4.920.000 b1) Abfallabfuhr 1.320.000 3.090.000 b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 265.000 1.265.000 b1.2) Fahrzeuge 1.040.000 1.825.000 b1.3) Sonstiges 15.000 0 b1.4) Errichtung von Annahmestellen 0 0 b2) Abfallverwertung/-entsorgung 2.755.000 1.830.000 b2.1) Fahrzeuge/Geräte 285.000 25.000 b2.2) Baukosten Infrastruktur EZM 0 505.000 b2.3) Errichtung von abfallwirtschaftlichen Anlagen 2.420.000 1.250.000 b2.4) Sonstiges 50.000 50.000 c) Gemeinsame Anlagen 330.000 270.000 c1) Fahrzeuge 00 c2) Maschinen/Geräte 140.000 100.000 c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 5.000 5.000 c4) Baumaßnahmen 55.000 15.000 c5) Sonstiges 130.000 150.000 Nachrichtlich: Vermögensplan 2009 Vermögensplan 2008 EUR EUR 5. Vermögensplan 2009 der AWM Wirtschaftsplan 2009 | 21 Saubere Lösung 22 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Erläuterungen zum Vermögensplan 2009 [Investitionen] a) Stadtreinigung 1.161.000 € a1) Straßenreinigung 740.000 € In dieser Position werden die Mittel für die Ersatzbe- schaffung von 4 Kehrmaschinen, einem Leichtmüllver- dichter und zwei Transportern mit Kipperaufbau veran- schlagt. a2) Winterdienst 403.000 € Die Mittel werden für die Beschaffung von 4 Aufbau- streuern, 2 Anhängerstreuern, 3 Radwegebetreuungs- geräten und 3 Vorbaubesen benötigt. a3) Sonstiges 18.000 € Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma- schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2 EStG, deren einzelner Wert nach Abzug der Vorsteuer 150,00 € nicht übersteigt. Diese Wirtschaftsgüter wer- den im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Es fallen auch Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2a ESTG unter diesen Ansatz, deren einzelner Wert nach Abzug der Vorsteuer über 150,00 € liegen aber 1.000,00 € nicht übersteigt. Für diese Wirtschaftsgüter ist im Jahr der Anschafffung ein Sammelposten zu bilden, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. b) Abfallwirtschaft 4.075.000 € b1) Abfallabfuhr 1.320.000 € b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 265.000 € Der Ansatz ist vorgesehen für die Ersatzbeschaffung von Abfallgefäßen, Großbehältern, Papierkörben sowie Containern und Pressen. b1.2) Fahrzeuge 1.040.000 € Die Mittel sind für die Ersatzbeschaffung von 3 Abfall- sammelfahrzeugen, 1 Absetzkipper, 1 Abrollkipper und diversen Geräten vorgesehen. b1.3) Sonstiges 15.000 € Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma- schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2 EStG, deren einzelner Wert nach Abzug der Vorsteuer 150,00 € nicht übersteigt. Diese Wirtschaftsgüter wer- den im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Es fallen auch Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2a ESTG unter diesen Ansatz, deren einzelner Wert nach Abzug der Vorsteuer über 150,00 € liegen aber 1.000,00 € nicht übersteigt. Für diese Wirtschaftsgüter ist im Jahr der Anschafffung ein Sammelposten zu bilden, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. b1.4) Errichtung von Annahmestellen 0 € Für 2009 sind keine Maßnahmen geplant. b2) Abfallverwertung/-entsorgung 2.755.000 € b2.1) Fahrzeuge/Geräte 285.000 € Die Mittel sind vorgesehen für die Ersatzbeschaffung von drei Radladern für den Betrieb des Entsorgungs- zentrums und der Kompostierungsanlage. b2.2) Baukosten Infrastruktur 0 € Entsorgungszentrum Es werden keine Mittel benötigt. b2.3) Errichtung von abfallwirtschaft- 2.420.000 € lichen Anlagen Mit Datum 09.06.2000 wurde die Plangenehmigung zur Errichtung des 3. Bauabschnittes erteilt. Der Ausbau ist Anschafffung ein Sammelposten zu bilden, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. c) Gemeinsame Anlagen 330.000 € c1) Fahrzeuge 0 € c2) Maschinen/Geräte 140.000 € Im Ansatz enthalten ist die Ersatzbeschaffung von Maschinen und Geräten für die Zentralwerkstatt, die Fahrzeughallen und die Kantine. c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 5.000 € Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von Wirtschafts- gütern gem. § 6 Abs. 2 EStG, deren einzelner Wert nach Abzug der Vorsteuer 150,00 € nicht übersteigt. Diese Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Es fallen auch Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2a ESTG unter diesen Ansatz, deren einzelner Wert nach Abzug der Vorsteuer über 150,00 € liegen aber 1.000,00 € nicht übersteigt. Für diese Wirtschaftsgüter ist im Jahr der Anschafffung ein Sammelposten zu bilden, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. c4) Baumaßnahmen 55.000 € Die Mittel sind vorgesehen für eine Schmutzwasser- rückgewinnung und für die Sanierung einer Verlade- fläche. c5) Sonstiges 130.000 € Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffungen von Kleiderspinden für den Sozialtrakt und die Be- schaffung von Büromöbeln. Weitere Mittel sind vorge- sehen für Ersatzbeschaffungen im Bereich von EDV- Hardware und Software. Wirtschaftsplan 2009 | 23 Saubere Lösung in 2 Abschnitten vorgesehen. Der Bauabschnitt 3.1 wurde in 2005 in Betrieb genommen. Das geschätzte Verfüllende wird ungefähr für 2011 erwartet. Um einen überganslosen Weiterbetrieb zu gewährleisten, wurden die Planungen für den Bauabschnitt 3.2 in 2008 aufge- nommen. Die Baumaßnahme soll in 2009 umgesetzt werden. Die Baukosten werden auf brutto 1,70 Mio. € geschätzt. Die AWM planen die Ozonanlage auf der Sickerwasser- reinigungsanlage durch mehrere Aktivkohlereaktoren zu ersetzen. Es werden Mittel in Höhe von 350.000 € benö- tigt. Im Bereich Münster gibt es zz. keine Möglichkeiten, Schlämme zu entwässern. Hierzu ist in Zusammenar- beit mit dem Tiefbauamt und den Stadtwerken geplant, eine entsprechende Anlage zu errichten. Die Erhöhung des Ansatzes des Wirtschaftsplanes 2009 liegt in der darüber hinaus benötigten Entwässerungstechnik (Entwässerungsschnecke). Die zusätzlichen Kosten betragen 250.000 €. Zur Minimierung der Kosten zur Warmwasserbereitung ist es geplant, eine Vakuumsolaranlage zur Warmwas- sererzeugung zu installieren (35.000 €). Ein Ansatz in Höhe von 85.000 € wird für die Installa- tion einer Windkraftanlage am Standort Rösnerstraße benötigt. b2.4) Sonstiges 50.000 € Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma- schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2 EStG, deren einzelner Wert nach Abzug der Vorsteuer 150,00 € nicht übersteigt. Diese Wirtschaftsgüter wer- den im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Es fallen auch Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2a ESTG unter diesen Ansatz, deren einzelner Wert nach Abzug der Vorsteuer über 150,00 € liegen aber 1.000,00 € nicht übersteigt. Für diese Wirtschaftsgüter ist im Jahr der 24 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 2009 – 2013 der AWM Investitionen a) Stadtreinigung 1.161.000 1.170.000 1.170.000 1.170.000 1.170.000 a1) Straßenreinigung 740.000 750.000 750.000 750.000 750.000 a2) Winterdienst 403.000 400.000 400.000 400.000 400.000 a3) Sonstiges 18.000 20.000 20.000 20.000 20.000 b) Abfallwirtschaft 4.075.000 2.165.000 1.715.000 1.715.000 1.715.000 b1) Abfallabfuhr 1.320.000 1.315.000 1.315.000 1.315.000 1.315.000 b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 265.000 300.000 300.000 300.000 300.000 b1.2) Fahrzeuge 1.040.000 1.000.000 1.000.000 1.000.000 1.000.000 b1.3) Sonstiges 15.000 15.000 15.000 15.000 15.000 b1.4) Errichtung von Annahmestellen 00000 b2) Abfallverwertung/-entsorgung 2.755.000 850.000 400.000 400.000 400.000 b2.1) Fahrzeuge 285.000 250.000 250.000 250.000 250.000 b2.2) Baukosten Infrastruktur 0 100.000 100.000 100.000 100.000 b2.3) Erricht. abfallwirtsch. Anlagen 2.420.000 450.000 0 0 0 b2.4) Sonstiges 50.000 50.000 50.000 50.000 50.000 c) Gemeinsame Anlagen 330.000 295.000 295.000 295.000 295.000 c1) Fahrzeuge 0 25.000 25.000 25.000 25.000 c2) Maschinen/Geräte 140.000 100.000 100.000 100.000 100.000 c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 5.000 15.000 15.000 15.000 15.000 c4) Baumaßnahmen 55.000 25.000 25.000 25.000 25.000 c5) Sonstiges 130.000 130.000 130.000 130.000 130.000 Darlehenstilgung 270.000 270.000 270.000 270.000 270.000 Gesamt 5.836.000 3.900.000 3.450.000 3.450.000 3.450.000 1. Zuführungen zu Rückstellungen 1.968.000 0000 2. Regelabschreibungen 3.868.000 3.868.000 3.450.000 3.450.000 3.450.000 3. Aufnahme von Krediten 00000 4. Jahresüberschuss 0 32.000 0 0 0 Gesamt 5.836.000 3.900.000 3.450.000 3.450.000 3.450.000 Investitionen Plan 2009 Plan 2010 Plan 2011 Plan 2012 Plan 2013 EUR EUR EUR EUR EUR Deckungsmittel Plan 2009 Plan 2010 Plan 2011 Plan 2012 Plan 2013 EUR EUR EUR EUR EUR Stellenübersicht der Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer Wirtschaftsplan 2009 | 25 Saubere Lösung G 15 Ü 1,00 - 1,00 1,00 G 15 1,00 - 1,00 1,00 G 14 2,50 + 0,50 2,00 2,00 G 13 2,00 - 2,00 2,00 1 x ku G 12 G 12 3,00 - 3,00 3,00 G 11 2,00 - 2,00 2,00 G 10 3,50 + 0,50 3,00 2,77 G 09 9,00 - 9,00 9,00 G 09 V 1,00 - 1,00 1,00 G 08 6,00 - 6,00 5,99 G 07 12,00 - 12,00 12,00 G 06 126,28 - 1,00 127,28 126,23 G 05 6,00 - 6,00 5,99 G 04 122,00 - 122,00 121,00 G 03 0,26 - 0,26 0,26 Summe 297,54 - 297,54 295,24 nachrichtlich: Auszubildende 11,00 - 11,00 8,00 Entgeltgruppe Stellen Abweichungen Stellen Ist-Besetzung Vermerke/ 2009 gegenüber 2008 2008 30.06.2008 Erläuterungen 6. Stellenübersicht 2009 der AWM Nachrichtlich: Übersicht der Stellen für Beamtinnen/Beamte * Änderungen bei den Planstellen für Beamte werden über den Verwaltungsentwurf des Stellenplans 2009 eingebracht. A 12 2,00 2,00 - 1,73 A 11 1,00 1,00 - 1,00 A 09 mD 1,00 1,00 - 1,00 A 08 1,00 1,00 - 1,00 A 07 1,00 1,00 - 1,00 insgesamt 6,00 6,00 - 5,73 26 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Besoldungsgruppen Stellen Stellen Abweichungen Ist-Besetzung Bemerkungen 2009* 2008 gegenüber 30.06.2008 2008* Einzelaufstellungen Anpassung des Stellensolls an die Ist-Eingruppierung (nach Organisationsmaßnahmen und/oder Personalumsetzung/-einsatz) 1. 70.01.0002 EGr. 6 EGr. 14 0,5 Jur. Sachbearbeiter/-in (bisher: Kraftwagenfahrer/in) 2. 70.02.0024 EGr. 6 EGr. 10 0,5 Abfallberater/-in (bisher: Kraftwagenfahrer/in) Lfd.-Nr. Arbeitsplatz-Nr. Bewertung Bewertung Anzahl Funktion / bisher künftig Aufgabengebiet (Begründung) Wirtschaftsplan 2009 | 27 Saubere Lösung 28 | Wirtschaftsplan 2009 Saubere Lösung Impressum Stadt Münster, Der Oberbürgermeister Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Dezember 2008 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Rösnerstraße 10 48155 Münster Telefon: 0251/6052 - 53 Telefax: 0251/6052 - 48 awm@stadt-muenster.de www.awm.muenster.de Recyclingpapier aus 100 % Altpapier X&Y Design · Münster Saubere Lösung
Beschlussvorlage
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V/0868/2008 DER OBERBÜRGERMEISTER Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Betrifft Abfallwirtschaftsbetriebe Münster - Wirtschaftsplan 2009 - Finanzplan 2009 - 2013 Beratungsfolge 19.11.2008 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 25.11.2008 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 04.12.2008 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 10.12.2008 Hauptausschuss Vorberatung 10.12.2008 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der anliegende Wirtschaftsplan 2009 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird beschlos- sen. a) Der Erfolgsplan 2009 weist Erträge in Höhe von 47.272.000 € und Aufwendungen in Höhe von 47.187.000 € auf. Der Erfolgsplan schließt mit einem Überschuss in Höhe von 85.000 € ab. b) Der Vermögensplan 2009 hat ein Gesamtvolumen von 5.836.000 €. c) Die Stellenübersicht 2009 weist 297,54 Arbeitnehmer/-innenstellen (zuzüglich 11 Aus- zubildende) aus. Darüber hinaus werden 6 Beamte beschäftigt. 2. Zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen können die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Kassenkredite bis zu einer Höhe von 5.302.000 € aufnehmen. Vorlagen-Nr.: V/0868/2008 Auskunft erteilt: Herr Wedding Ruf: 60 52 42 E-Mail: WeddingC@awm.stadt-muenster.de Datum: 20.10.2008 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0868/2008 Begründung: Vorbemerkungen Hiermit wird der Wirtschaftsplan 2009 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster vorgelegt. Ergän- zend zum Wirtschaftsplan ist ein Finanzplan erstellt worden. Er gibt einen fünfjährigen Überblick über die voraussichtlichen Investitionsausgaben und deren geplante Finanzierung. Der Finanzplan ist dem Wirtschaftsplan als Anlage beigefügt. Zu 1.: Für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung ein Wirtschaftsplan, bestehend aus Erfolgs- und Vermögensplan sowie Stellenübersicht, aufzustel- len. Als Grundlage für die dort enthaltenen Wertansätze dienen: a) die Erfahrungen der bisherigen Tätigkeit der AWM b) das Rechnungsergebnis 2007 c) die bisherige Abwicklung des Wirtschaftsplanes 2008 d) das vom Rat der Stadt Münster beschlossene Abfallwirtschaftskonzept e) die Eigenbetriebsverordnung f) die handelsrechtlichen Vorschriften. Von diesem Wirtschaftsplan unabhängig ist die Er stellung der Gebührenbedarfsberechnung, die nach dem Kommunalabgabenrecht erfolgt. Der Erfolgsplan weist einen Überschuss in Höhe von 85.000 € aus. Er ergibt sich aus unterschied- lichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsberech- nung. Nähere Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen des Wirtschaftsplanes Seite 18 darge- stellt. Der Vermögensplan zeigt die notwendigen Investitionsmaßnahmen auf. In der Stellenübersicht sind für 2009 297,54 Stellen für Arbeitnehmer/-innen ausgewiesen. Zu 2.: Um auch kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken zu können, kann es erforderlich sein, in Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen Kassenkredite bis zu einer max. Höhe von 5.302.300 € aufzunehmen. I. V. gez. Bickeböller Stadtkämmerin Anlage: Wirtschaftsplan 2009 der AWM
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Rösnerstraße 10
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0868/2008
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 15.10.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37