V/0349/2008/2
Auswertung des Modellprojektes "Bildung eines Jugendrates in der Stadt Münster"
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage
4942 Zeichen
V/0349/2008/2 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Betrifft Auswertung des Modellprojektes "Bildung eines Jugendrates in der Stadt Münster" Beratungsfolge 18.06.2008 Hauptausschuss Vorberatung 18.06.2008 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: I. In der Stadt Münster werden nach Ablauf des zweijährigen Modellprojektes „Bildung eines Jugendrates in der Stadt Münster“ dauerhaft ein Jugendrat sowie ein Jugendforum pro Stadtbezirk gebildet. Vor Ende jeder Wahlperiode findet eine ausführliche Berichter- stattung durch den Jugendrat im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien statt. Auf Wunsch wird entsprechend in den Bezirksvertretungen durch die jeweili- gen Jugendforen berichtet. I. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die am 02.08.2006 vom Rat beschlossene Satzung für den Jugendrat der Stadt Münster und die Jugendforen sowie die Satzung für die Wahl der Jugendforen der Stadt Münster in folgenden Punkten geändert wird: - Ausweitung der Altersspanne, wählbar 12 bis einschließlich 17 Jahre - Ausscheiden mit Vollendung des 18. Lebensjahres entfällt - Angleichung aktives/passives Wahlrecht - Vereinfachung der Wahl bewerbung II. Die anliegenden Satzungen (siehe Anlage 1 und 2) zur Änderung der „Satzung für den Jugendrat der Stadt Münster und die Jugendforen“ und der „Satzung für die Wahl der Ju- gendforen der Stadt Münster (Wahlordnung Jugendforen)“ werden beschlossen. IV. Die Verwaltung wird beauftragt, die Wahl der Jugendforen im vierten Quartal 2008 auf der Grundlage der geänderten Satzung für die Wahl der Jugendforen durchzuführen. V. Es wird zur Kenntnis genommen, dass zur Möglichkeit der Online-Bewerbung für die Wahl der Jugendforen eine Datenbank eingerichtet wird. Vorlagen-Nr.: V/0349/2008/2 Auskunft erteilt: Frau Herdes Ruf: 492 58 08 E-Mail: Herdes@stadt-muenster.de Datum: 17.06.2008 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0349/2008/2 II. Kosten/Folgekosten Nach dem Beschluss des Rates vom 05.04.2006 stehen seit 2006 ff. jährlich 5.000 Euro für die Arbeit (Projekte und Maßnahmen) des Jugendrates der Stadt Münster zur Verfügung. Durch den im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien formulierten Prüfauftrag wird die Verwaltung zusätzlich für die laufenden Aufwendungen des Jugendrates bzw. der Jugendforen jährlich 2.500 Euro aus dem vorhandenem Budget bereitstellen, so dass der Jugendrat und die Jugendforen die vom Rat der Stadt Münster jährlich zur Verfügung ge- stellten 5.000 Euro ausschließlich für Projekte und Maßnahmen einsetzen können. Es wird zur Kenntnis genommen, dass - darüber hinaus für die Durchführung der Wahl dem Amt für Bürgerangelegenheiten alle zwei Jahre Kosten in Höhe von 5.000 Euro für Sachkosten (inkl. Portokosten) entstehen, - für die Wahl der Jugendforen die Programmierung einer neuen Datenbank zur Online- Bewerbung notwendig ist, wofür einmalige Kosten in Höhe von 2.500 Euro anfallen, - die Verwaltung für die laufende Arbeit und Aufwendungen (Bürokommunikation, Öffent- lichkeitsarbeit) der Jugendforen und des Jugendrates budgetneutral zusätzliche Mittel in Höhe von jährlich 2.500 Euro bereitstellen wird. Für die Organisation und Durchführung der Wahl werden die ämterübergreifenden Personalkosten budgetneutral zur Verfügung gestellt. Für die laufende Arbeit der Jugendforen und des Jugendrates und für die pädagogische Begleitung werden im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien die Personalkosten, Sachkosten, Fortbil- dungskosten und Raumressourcen budgetneutral zur Verfügung gestellt. Zudem wird die Verwaltung für die Übertragung von Restmitteln des Jugendrates eine Lö- sung anbieten. III. Finanzierung/Mittelbereitstellung Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: Für den Jugendrat der Stadt Münster hat der Rat ab 2006 ff. jährlich 5.000 Euro bereitgestellt. Darüber hinaus sind folgende Aufwendungen notwendig, die aus dem Budget der Produktgruppe 0602 bestritten werden: Aufwendungen Nr. Bezeichnung Haus h.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 0602 Kinder- und Ju- gendarbeit Teilergebnisplan (Zeile) 16 Sonstige ordent- liche Aufwen- dungen Wahl 2008, 2010, 2012, 2014 ff. 5.000 € 16 s.o 2008 ff. 2.500 € Für Bürokom- munikation und Öffentlichkeits- arbeit 16 s.o. einmalig in 2008 2.500 € Für die Daten- bankpro- grammierung Insgesamt: 10.000 € - 3 - V/0349/2008/2 Begründung: Die Änderungen in dieser Vorlage auf der Basis des Beschlusses des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien (V/0349/2008/1) dienen der Klarstellung, um Missverständnisse im Zu- sammenhang mit dem künftigen Budget des Jugendrates zu vermeiden. Insbesondere werden die projektbezogenen Mittel vom Büro- und Kommunikationsbudget unterschieden. i.V. gez. Dr. Andrea Hanke Beigeordnete
1. Ergänzungsvorlage V/0349/2008/1
4665 Zeichen
DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Vorlagen-Nr.: V/0349/2008/1 Öffentliche Beschlussvorlage Auskunft erteilt: Frau Herdes Ruf: 492 58 08 E-Mail: Herdes@stadt-muenster.de Datum: 05.06.2008 Betrifft Auswertung des Modellprojektes "Bildung eines Jugendrates in der Stadt Münster" Beratungsfolge 18.06.2008 Hauptausschuss Vorberatung 18.06.2008 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: I. In der Stadt Münster werden nach Ablauf des zweijährigen Modellprojektes „Bildung eines Jugendrates in der Stadt Münster“ dauerhaft ein Jugendrat sowie ein Jugendforum pro Stadtbezirk gebildet. Vor Ende jeder Wahlperiode findet eine ausführliche Berichter- stattung durch den Jugendrat im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien statt. Auf Wunsch wird entsprechend in den Bezirksvertretungen durch die jeweili- gen Jugendforen berichtet. I. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die am 02.08.2006 vom Rat beschlossene Satzung für den Jugendrat der Stadt Münster und die Jugendforen sowie die Satzung für die Wahl der Jugendforen der Stadt Münster in folgenden Punkten geändert wird: - Ausweitung der Altersspanne, wählbar 12 bis einschließlich 17 Jahre - Ausscheiden mit Vollendung des 18. Lebensjahres entfällt - Angleichung aktives/passives Wahlrecht - Vereinfachung der Wahl bewerbung II. Die anliegenden Satzungen (siehe Anlage 1 und 2) zur Änderung der „Satzung für den Jugendrat der Stadt Münster und die Jugendforen“ und der „Satzung für die Wahl der Ju- gendforen der Stadt Münster (Wahlordnung Jugendforen)“ werden beschlossen. IV. Die Verwaltung wird beauftragt, die Wahl der Jugendforen im vierten Quartal 2008 auf der Grundlage der geänderten Satzung für die Wahl der Jugendforen durchzuführen. V. Es wird zur Kenntnis genommen, dass zur Möglichkeit der Online-Bewerbung für die Wahl der Jugendforen eine Datenbank eingerichtet wird. V/0349/2008/1 - 2 - II. Kosten/Folgekosten Nach dem Beschluss des Rates vom 05.04.2006 stehen seit 2006 ff. jährlich 5.000 Euro für die Arbeit (Projekte und Maßnahmen) des Jugendrates der Stadt Münster zur Verfügung. Durch den im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien formulierten Prüfauftrag, stellt die Verwaltung zusätzlich für die laufenden Aufwendungen des Jugendrates bzw. der Jugendforen jährlich 2.500 Euro zur Verfügung, so dass diese jährlich über insgesamt 7.500 Euro verfügen können. Es wird zur Kenntnis genommen, dass - darüber hinaus für die Durchführung der Wahl dem Amt für Bürgerangelegenheiten alle zwei Jahre Kosten in Höhe von 5.000 Euro für Sachkosten (inkl. Portokosten) entstehen, - für die Wahl der Jugendforen die Programmierung einer neuen Datenbank zur Online- Bewerbung notwendig ist, wofür einmalige Kosten in Höhe von 2.500 Euro anfallen, - die Verwaltung für die laufende Arbeit und Aufwendungen (Bürokommunikation, Öffent- lichkeitsarbeit) der Jugendforen und des Jugendrates budgetneutral zusätzliche Mittel in Höhe von jährlich 2.500 Euro zur Verfügung stellt. Für die Organisation und Durchführung der Wahl werden die ämterübergreifenden Personalkosten budgetneutral zur Verfügung gestellt. Für die laufende Arbeit der Jugendforen und des Jugendrates und für die pädagogische Begleitung werden im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien die Personalkosten, Sachkosten, Fortbil- dungskosten und Raumressourcen budgetneutral zur Verfügung gestellt. Zudem wird die Verwaltung für die Übertragung von Restmitteln des Jugendrates eine Lö- sung anbieten. III. Finanzierung/Mittelbereitstellung Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: Für den Jugendrat der Stadt Münster hat der Rat ab 2006 ff. jährlich 5.000 Euro bereitgestellt. Darüber hinaus sind folgende Aufwendungen notwendi g, die aus dem Budget der Produktgruppe 0602 bestritten werden: Aufwendungen Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 0602 Kinder- und Ju- gendarbeit Teilergebnisplan (Zeile) 16 Sonstige ordent- liche Aufwen- dungen Wahl 2008, 2010, 2012, 2014 ff. 5.000 € 16 s.o 2008 ff. 2.500 € Für Bürokom- muni-kation und Öffentlich- keits-arbeit 16 s.o. einmalig in 2008 2.500 € Für die Daten- bankpro- grammierung Insgesamt: 10.000 € V/0349/2008/1 - 3 - Begründung: Der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien hat in seiner Sitzung am 04.06.2008 den Be- schlussvorschlag der Vorlage ergänzt (Ergänzungen fett) und empfiehlt den Rat entsprechend zu beschließen. I.V. gez. Dr. Andrea Hanke Beigeordnete V/0349/2008/1
Hauptvorlage V/0349/2008 mit Anlagen
64789 Zeichen
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Vorlagen-Nr.:
V/0349/2008
Öffentliche Beschlussvorlage
Auskunft erteilt:
Frau Herdes
Frau Bülter
Ruf:
492 58 08
492 58 07
E-Mail:
Herdes@stadt-muenster.de
BuelterB@stadt-muenster.de
Datum:
Betrifft
Auswertung des Modellprojektes "Bildung eines Jugendrates in der Stadt Münster"
15.05.2008
Beratungsfolge
28.05.2008 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung
29.05.2008 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung
03.06.2008 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung
04.06.2008 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung
05.06.2008 Bezirksvertretung Münster-Ost Anhörung
05.06.2008 Sportausschuss Vorberatung
10.06.2008 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung
10.06.2008 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung
12.06.2008 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung
18.06.2008 Hauptausschuss Vorberatung
18.06.2008 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
Sachentscheidung:
I. In der Stadt Münster werden nach Ablauf des zweijährigen Modellprojektes „Bildung eines
Jugendrates in der Stadt Münster“ dauerhaft ein Jugendrat sowie ein Jugendforum pro
Stadtbezirk gebildet.
II. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die am 02.08.2006 vom Rat beschlossene Satzung
für den Jugendrat der Stadt Münster und die Jugendforen sowie die Satzung für die Wahl
der Jugendforen der Stadt Münster in folgenden Punkten geändert wird:
- Ausweitung der Altersspanne, wählbar 12 bis einschließlich 17 Jahre
- Ausscheiden mit Vollendung des 18. Lebensjahres entfällt
- Angleichung aktives/passives Wahlrecht
- Vereinfachung der Wahlwerbung
III. Die anliegenden Satzungen (siehe Anlage 1 und 2) zur Änderung der „Satzung für den
Jugendrat der Stadt Münster und die Jugendforen“ und der „Satzung für die Wahl der Ju-
gendforen der Stadt Münster (Wahlordnung Jugendforen)“ werden beschlossen.
V/0349/2008
- 2 -
IV. Die Verwaltung wird beauftragt, die Wahl der Jugendforen im vierten Quartal 2008 auf der
Grundlage der geänderten Satzung für die Wahl der Jugendforen durchzuführen.
V. Es wird zur Kenntnis genommen, dass zur Möglichkeit der Online-Bewerbung für die Wahl
der Jugendforen eine Datenbank eingerichtet wird.
II. Kosten/Folgekosten
Nach dem Beschluss des Rates vom 05.04.2006 stehen seit 2006 ff. jährlich 5.000 Euro für die
Arbeit (Projekte und Maßnahmen) des Jugendrates der Stadt Münster zur Verfügung.
Es wird zur Kenntnis genommen, dass
- darüber hinaus für die Durchführung der Wahl dem Amt für Bürgerangelegenheiten alle zwei
Jahre Kosten in Höhe von 5.000 Euro für Sachkosten (inkl. Portokosten) entstehen,
- für die Wahl der Jugendforen die Programmierung einer neuen Datenbank zur Online-
Bewerbung notwendig ist, wofür einmalige Kosten in Höhe von 2.500 Euro anfallen.
Für die Organisation und Durchführung der Wahl werden die ämterübergreifenden Personalkosten
budgetneutral zur Verfügung gestellt.
Für die laufende Arbeit der Jugendforen und des Jugendrates und für die pädagogische Begleitung
werden im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien die Personalkosten, Sachkosten, Fortbil-
dungskosten und Raumressourcen budgetneutral zur Verfügung gestellt.
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren:
Für den Jugendrat der Stadt Münster hat der Rat ab 2006 ff. jährlich 5.000 Euro bereitgestellt.
Darüber hinaus sind folgende Aufwendungen notwendi g, die aus dem Budget der Produktgruppe
0602 bestritten werden:
Aufwendungen
Nr. Bezeichnung Haush.-
jahr
Betrag
€
Bemerkungen
Produktgruppe 0602 Kinder- und Ju-
gendarbeit
Teilergebnisplan
(Zeile)
16 Sonstige ordent-
liche Aufwen-
dungen
Wahl
2008, 2010,
2012, 2014 ff.
5.000 €
16 Programmierung
einer Datenbank
zur Online- Be-
werbung
einmalig in
2008
2.500 €
Für die Daten-
bankpro-
grammierung
Insgesamt: 7.500 €
V/0349/2008
- 3 -
Begründung:
Ziffer I und II:
1. Ausgangslage
Der Rat der Stadt Münster hat am 27. September 2006 beschlossen, im Rahmen einer Modell-
phase von zwei Jahren, einen Jugendrat in der Stadt Münster und in jedem Stadtbezirk ein
Jugendforum zur Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Willensbildungs-
prozessen zu bilden.
Mit der Beschlussvorlage „Bildung eines Jugendrates in der Stadt Münster“ (V/0378/2006) hat
der Rat die Verwaltung wie folgt beauftragt:
- In der Stadt Münster wird ein Jugendrat gebildet. In jedem Stadtbezirk der Stadt Münster wird
dazu ein Jugendforum gebildet; das nach dem in den anliegenden Satzungen dargestellten
Verfahren besetzt wird und Delegierte in den Jugendrat der Stadt Münster entsendet.
- Die ersten Wahlen werden im vierten Quartal 2006 durchgeführt.
- Das Wahlverfahren wird nach Ablauf der zweijährigen Modellphase überprüft.
- Der Jugendrat der Stadt Münster und die Jugendforen werden zunächst im Rahmen eines
zweijährigen Modellprojektes eingerichtet.
- Die Verwaltung legt vor Ablauf der Modellphase im 2./3. Quartal 2008 dem Rat einen Erfah-
rungsbericht als Grundlage für die Entscheidung über die dauerhafte Einrichtung eines Ju-
gendrates in der Stadt Münster vor.
2. Umsetzung
2.1 Wahl der Jugendforen 2007
2.1.1 Vorbereitung der Wahl
Wahlberechtigt waren alle Kinder und Jugendlichen die 12 Jahre aber noch nicht 16 Jahre alt wa-
ren. Am Stichtag waren das insgesamt 9.709 Wahlberechtigte; davon 4.756 (49%) Mädchen und
4.953 (51%) Jungen.
Im Schulunterricht, in den Jugendeinrichtungen, über Pressearbeit und über persönliche Anschrei-
ben per Info- und Kandidatenbrief wurden die Kinder und Jugendlichen über die bevorstehende
Wahl der Jugendforen am 24. Januar 2007 informiert und vorbereitet. Dazu stellte das Amt für
Kinder, Jugendliche und Familien allen weiterführenden Schulen Unterrichtsmaterialien zur Verfü-
gung. Insgesamt erklärten sich 145 Jugendliche aus dem gesamten Stadtgebiet als Kandidaten für
die Wahl der Jugendforen bereit. Die Bekanntmachung erfolgte öffentlich durch Aushänge in den
weiterführenden Schulen, den Bezirksverwaltungen und Kinder- und Jugendeinrichtungen. Zusätz-
lich fanden in den Stadtbezirken Veranstaltungen statt, in denen den Kandidatinnen und Kandida-
ten die Gelegenheit gegeben wurde, sich und ihre Ideen vorzustellen.
Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien hat für die Durchführung der Wahl Mitarbeiter/innen
als Wahlvorstände an den Schulen einsetzt. Darüber hinaus haben sich Mitarbeiter/innen der frei-
en Träger der Jugendhilfe und des Amtes für Schule und Weiterbildung als Wahlhelfer/innen ge-
meldet. Das Amt für Bürgerangelegenheiten hat alle Wahlvorstände geschult.
2.1.2 Durchführung Wahl
Am 24. Januar 2007 konnten die wahlberechtigten Jugendlichen mit Einsatz des digitalen Wähler-
verzeichnisses unabhängig von ihrer Wohnadresse an ihrer jeweiligen Schule am Vormittag wäh-
len. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit in den Bezirksverwaltungen und im Bürgerbüro zu
wählen. Diese Möglichkeit haben nur einige wenige Jugendliche genutzt. Die Premiere des digita-
V/0349/2008
- 4 -
len Wählerverzeichnisses funktionierte am Wahltag tadellos und fand großen Anklang bei den
Wahlvorständen.
Eine gemeinsame technische Servicestelle vom Amt für Bürgerangelegenheiten und der Citeq
sorgte für den reibungslosen Ablauf in den Wahllokalen an den Schulen.
Ergebnisse
Gewählt haben insgesamt 6.453 Kinder/Jugendliche; damit lag die Wahlbeteiligung für die
erste Wahl der Jugendforen in Münster bei 66,5 %.
Die Wahlbeteiligung in den einzelnen Bezirken stellte sich insgesamt wie folgt dar:
Bezirk Wahlberechtigte Wähler/-innen Wahlbeteiligung in %
Mitte 2.540 1.763 69,4%
Nord 1.325 843 63.6%
Ost 865 637 73,6%
Südost 1.290 671 52,0%
Hiltrup 1.607 1.182 73,6%
West 2.082 1.357 65,2%
Gesamt 9.709 6.453 66,5%
Insgesamt wurden stadtweit 64 Kandidaten als Mitglieder für die Jugendforen gewählt. Bis auf den
Bezirk Südost, in dem sich neun Kandidaten zur Wahl stellten, konnten in allen weiteren Bezirken
jeweils 11 gewählte Mitglieder in die Jugendforen entsendet werden.
Von den gewählten Mitgliedern in den Jugendforen waren 29 (45,3%) Mädchen und 35 (54,7%)
Jungen. Der Altersschwerpunkt lag deutlich bei den 14-jährigen (32,8%), gefolgt von den 15-
jährigen mit 29,5%.
Die gesamten Mitglieder der Jugendforen verteilten sich nach Schulform wie folgt:
Schulform Anzahl der Mitglieder Mitglieder in % Verteilung Schüler/-innen
nach Schulform in
Münster insgesamt in %
Gymnasium 40 62,5% 44,4%
Realschule 11 17,2% 25,2%
Hauptschule 11 17,2% 16,3%
Gesamtschule 2 3,1% 6,0%
Gesamt 64 100% 91,9%
Die Auszählung und Bekanntmachung der Stimmen wurde am gleichen Abend im Stadtweinhaus
im Festsaal vorgenommen.
2.1.3 Auswertung Wahl
Zur gemeinsamen Auswertung der Wahl der Jugendforen hat das Amt für Kinder, Jugendliche und
Familien das Amt für Bürgerangelegenheiten, das Amt des Rates und des Oberbürgermeisters,
das Amt für Schule und Weiterbildung und die Citeq eingeladen.
Resümee:
- für eine gute Vorbereitung und Einbindung des Themas „Wahl der Jugendforen“ in den Schul-
unterricht müssen die Schulen frühzeitiger über den Wahltermin informiert und mit Materialien
ausgestattet werden,
- die Möglichkeit der Wahl am Nachmittag in den Bezirksverwaltungsstellen und im Bürgerbüro
wurde nicht genutzt; zukünftig soll am Nachmittag nur noch das Bürgerbüro Mitte zur Verfü-
gung stehen,
V/0349/2008
- 5 -
- laut „Satzung für den Jugendrat der Stadt Münster und die Jugendforen“ dürfen Kinder und
Jugendliche wählen (aktives Wahlrecht) die 12 Jahre aber noch nicht 16 Jahre alt sind, Kinder
und Jugendliche im Alter von 12 bis einschließlich 16 Jahre konnten gewählt werden (passives
Wahlrecht). Zu dieser Regelung entstand bei den Kindern und Jugendlichen im Vorfeld der
Wahl und am Tag der Wahl erhebliche Irritation. Es wird empfohlen beide Rechte demselben
Personenkreis zu gewähren,
- die Bearbeitung der eingegangenen Kandidatenbriefe und die Erstellung der Stimmzettel und
öffentlichen Bekanntmachungen mit Foto waren für das Amt für Bürgerangelegenheiten sehr
zeit- und kostenaufwendig. Es wird empfohlen, zusätzlich zu der schriftlichen Bewerbung, die
Datenaufnahme online über das Internet zu ermöglichen,
- bei den eingereichten Bewerbungen zur Wahl 2007 fehlte bei vielen Bewerbern und Bewerbe-
rinnen die erforderliche Anzahl von fünf Unterstützungsunterschriften. Sie wurden vom Amt für
Bürgerangelegenheiten telefonisch und/oder schriftlich aufgefordert diese nachzureichen. Der
damit verbundene Bearbeitungsaufwand für das Amt war sehr hoch; zukünftig sollen die Un-
terstützungsunterschriften entfallen.
Insgesamt wurde die erste Wahl der Jugendforen in Münster von allen Beteiligten als gelungen
und erfolgreich eingeschätzt. Im NRW-Vergleich, es gibt in 61 Städten und Gemeinden Kinder-
und Jugendgremien (Stand 02/2008), ist insbesondere die professionelle Durchführung der Wahl
und der Einsatz des digitalen Wählerverzeichnisses hervorzuheben. Allen wahlberechtigten Kin-
dern und Jugendlichen wurde aufgrund des digitalen Zugangs die Möglichkeiten gegeben an je-
dem Ort zu wählen; es gab keine gedruckten Wählerverzeichnisse oder die Orientierung an Schul-
listen. Insgesamt war hierdurch der Arbeitsaufwand für die weiterführenden Schulen erheblich
geringer und die Wahlbeteiligung wesentlich höher als es zurzeit in anderen Städten der Fall ist.
2.2 Auswertung der Modellphase Jugendforen und Jugendrat (vergleiche Anlage 3)
Zur Auswertung der Modellphase wurden alle Mitglieder der Jugendforen und die ausgetretenen
Mitglieder per Fragebogen angeschrieben um detaillierte Erkenntnisse über die Erfahrungen zu
erhalten. Die Ergebnisse der 42 Rückmeldungen (62,6%) sind in den folgenden Punkten integriert.
2.2.1 Schulung zum Start
Zu Beginn fand in Kooperation mit dem Amt des Rates und des Oberbürgermeisters ein
dreistündiges Orientierungsseminar für alle Mitglieder der Jugendforen statt. Fragestellungen wa-
ren: Wer trifft bei der Stadt die erforderlichen Entscheidungen? Was sind die Aufgaben einer Stadt
und welche Möglichkeiten der Einflussnahme haben die Einwohner/innen und Bürger/innen? Den
Jugendlichen wurde in verständlicher Weise die Zusammensetzung des Rates und der Ausschüs-
se, den Aufbau der Stadtverwaltung, die Rechte der Bürger/innen und Einwohner/innen erläutert.
Im Fragebogen an die Mitglieder der Jugendforen gaben 61,5 % der befragten Kinder und Jugend-
lichen an, dass sie das Orientierungsseminar zu Beginn des Jahres 2007 hilfreich fanden.
Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien möchte aufgrund der Rückmeldungen der Kinder
und Jugendlichen zukünftig diesen Informationsteil inhaltlich ergänzen: gegenseitiges Kennenler-
nen, Erwartungen austauschen, Ideen für die zukünftige Arbeit sammeln, zukünftige Aufgaben und
Rollen definieren. Geeignet ist dazu ein Wochenende mit allen Mitgliedern und der pädagogischen
Begleitung.
2.2.2 Themen/Projekte der Jugendforen und des Jugendrates
Die Jugendforen haben sich im März 2007 konstituiert. Im Zeitraum von März 2007 bis März 2008
hat jedes Jugendforum mindestens 11 Sitzungen durchgeführt, d.h. in der Regel tagte jedes Ju-
gendforum einmal im Monat. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lag bei durchschnittlich
sieben Personen (64%). Nach Einschätzung der Kinder und Jugendlichen nehmen Sie ihre Aufga-
ben - Ausschusssitzungen, Forumssitzungen - zuverl ässig war (95,2% im Jugendforum, 100% im
Jugendrat)
Die Jugendforen haben jeweils ein bis zwei Mitglieder in die Bezirksvertretungen entsandt.
V/0349/2008
- 6 -
Eine regelmäßige Teilnahme der Jugendlichen an den BV-Sitzungen war gegeben oder es erfolgte
eine ordnungsgemäße Abmeldung bei der Bezirksverwa ltung. Aufgrund des örtlichen, bezirklichen
Bezugs gibt es viele Themen die die Jugendlichen persönlich betreffen und interessieren. Es be-
steht in jedem Bezirk zwischen den Mitgliedern der Jugendforen und den Politikern Kontakt. Die
Akzeptanz der Jugendlichen ist vorhanden. Diese Einschätzung teilen sowohl die Bezirksverwal-
tungsleitungen als auch die Mitglieder der Jugendforen.
Es wurden in dem genannten Zeitraum u.a folgende konkrete Maßnahmen umgesetzt:
Jugendforum Projekte, Veranstaltungen, Gremienarbeit
Mitte Infostand auf dem Kreuzviertelfest: Bekanntmachung und Sammlung von
Ideen der Jugendlichen durch Fragebogenaktion, Anregung zur Absicherung
eines Schulweges (Radfahrweg) auf der Warendorfer Straße – die Verbes-
serung der Verkehrssituation ist erfolgt
West Infostand auf der Gievenbecker Sommersause mit Fragebogenaktion, die
Mitwirkung an dem Ideenwettbewerb „LBS-Kinderbarometer“ und Umset-
zung der Projektideen „Ein Tag durch Gievenbeck“ und Kasernenbesichti-
gung, Teilnahme an der Spielplatzsanierung Besselweg in Gievenbeck,
Gründung einer AG zur Sauberkeit auf Spielplätzen im Westen, Schülerum-
frage zu kinder- und jugendrelevanten Themen im Westen und Auswertung
der Ergebnisse
Nord Anregung auf Änderung der Abfahrtszeit der Linie 16 vom Schulzentrum
Kinderhaus nach Sprakel; Anregung an die Bezirksvertretung zur Umgestal-
tung des Pavillons am Moorhock (die Bezirksvertretung hat dafür 2.000 Euro
bewilligt - im Frühjahr 2008 wird der Pavillon hergerichtet), die Durchführung
eines Fotowettbewerbs für den Familienkalender 2008 in Kinderhaus (die
Bezirksvertretung bewilligte dafür 300 Euro), Anregung einer öffentlichen
Fläche für Sprayer
Ost Mitgestaltung der geplanten Jugendeinrichtung im Baugebiet „Drei Eichen“
in Handorf, Gründung einer AG zur Spielplatzsanierung im Osten, Einladung
der Politikerinnen und Politiker der Bezirksvertretung Ost in die Jugendfo-
rumssitzung
Südost Anregung an die Bezirksvertretung zur Installation einer Kinderwippe an der
Ecke Gremmendorfer Weg/ Albersloher Weg (wurde aus
Sicherheitsgründen abgelehnt), Teilnahme an der Ideenbörse zu Spielplatz-
sanierungen, Anregung und Planung eines Beachvolley-ballplatzes am
Sportplatz Hohes Ufer in Gremmendorf (wird im Sommer 2008 fertiggestellt,
die Bezirksvertretung stellt dafür finanzielle Mittel zur Verfügung), Anregung
an die Bezirksvertretung zur Planung einer Skateranlage in Wolbeck (wird in
die Planungen für das Neubaugebiet Wolbeck- Nord aufgenommen).
Hiltrup Begutachtung der Sanierungspläne des Freibades Hiltrup, Planungen zur
Eröffnung des Freibads in Hiltrup, Präsentation der Ergebnisse einer Ju-
gendbefragung in Hiltrup, Spielplatztest, Bekanntmachung bei den Politikern
Die Tätigkeit in den Jugendforen wurde von mehr als der Hälfte der befragten Jugendlichen
(56,3% der Jungen und 54,5% der Mädchen) als interessant angegeben. Projekte oder Anregun-
gen die dabei zeitnah aufgegriffen bzw. umgesetzt wurden, waren hierbei besonders motivierend.
Erschwert wurde das gemeinsame Interesse und die Entscheidung für ein Thema im Jugendforum
durch die Größe der Stadtbezirke und die weit auseinander liegenden Stadtteile. Der Sozialraum-
bezug ist für die Kinder und Jugendlichen sehr wichtig.
V/0349/2008
- 7 -
Der Jugendrat bediente übergreifende Themen und Projekte:
Jugendrat Projekte, Veranstaltungen , Gremienarbeit
Akquise von kostenlosen Bustickets für alle Mitglieder der Jugendforen,
Entwicklung der gesamten Öffentlichkeitsarbeit wie Logo, Briefpapier, Inter-
netauftritt, Flyer etc., Besetzung der Jury beim Malwettbewerb des Aktions-
bündnisses „Kinderrechte in Münster“, Präsentation mit einem Infostand am
Sommerfest in der Alten Dechanei, Beteiligung an der Zielfindungskonferenz
des Bundesprogramms „Jugend für Vielfalt“, Mitentwicklung einer Ge-
schäftsordnung für die Jugendforen und des Jugendrates, Teilnahme am
Treffen der Kinder- und Jugendgremien NRW, Besuch des Düsseldorfer
Landtages, Mitwirkung bei der Zukunftswerkstatt mit der Seniorenvertretung,
Diskussionsrunde mit Schweizer Jugendlichen zum Thema: „Alle Macht dem
Volke?“, Organisation und Durchführung einer Vollversammlung mit allen
Mitgliedern zum Jahresabschluss, Mitentwicklung des Fragebogens zur Be-
wertung des Modellprojektes Jugendrat und Jugendforen in Münster
Der Jugendrat Münster hat sich im Juni 2007 kons tituiert. Im Zeitraum von Juni 2007 bis März
2008 hat der Jugendrat 10 Sitzungen abgehalten. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
lag bei durchschnittlich 11 Personen (73%).
Es wurden jeweils zwei Mitglieder in den Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien, in den
Ausschuss für Schule und Weiterbildung und in den Sportausschuss entsandt.
2.2.3 Motivation der Jugendlichen
Als wichtige Gründe beim Jugendforum mitzumachen wurden u.a. genannt:
- Politik zu erleben und aktiv daran mitzuwirken
- die Möglichkeit Münster für die Jugend zu verbessern
- Interessen durchbringen und sich engagieren
Im Jugendrat mitzumachen hatte u.a. folgende Gründe:
- als Vertretung für mein Forum im Jugendrat mitzumischen
- sich für die Jugendlichen aus ganz Münster einzusetzen
- Münster als lebenswerteste Stadt noch kinder- und jugendfreundlicher zu gestalten und sich für
die Wünsche derer, die sonst nicht zu Wort kommen, einzusetzen
Die Motivation zur Mitarbeit im Jugendforum wu rde von insgesamt 87,5 % der befragten Kinder
und Jugendlichen als sehr gut bis befriedigend bezeichnet.
Als Gründe für die Einschätzung wurden u.a. genannt:
- Man kann etwas erreichen, macht Spaß
- Meine Motivation ist sehr gut, nur das Durchbringen von Sachen war schwer
- 90% der Mitglieder sind noch motiviert und immer anwesend
Als hemmend für die Motivation wurden folgende Punkte genannt:
- In meinem Forum war es leider der Fall, dass des Öfteren nicht alle Mitglieder da
waren, das war etwas demotivierend
- Man hat auch für die Schule oder für anderes viel zu tun, so leidet die Motivation
- Grund ist das oftmals schwerfällige Vorankommen. Nicht alles kann direkt in die Tat umgesetzt
werden
V/0349/2008
- 8 -
Auch die Verwaltung hat in der pädagogischen Begleitung festgestellt, dass es für die Kinder und
Jugendlichen demotivierend war, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder in den Sitzungen fehlten
und sie aus diesem Grund nicht beschlussfähig waren.
Wesentliche Voraussetzungen für die Motivation der Kinder und Jugendlichen sind: dass die Mit-
glieder in den Jugendforen und im Jugendrat erreichbare Ziele haben müssen, Aufgaben, die sie
herausfordern, aber nicht überfordern und Ergebnisse sichtbar werden.
Im Zeitraum von März 2007 bis März 2008 sind insgesamt fünf Austritte zu verzeichnen (Jugendfo-
rum Nord 3 Austritte, Jugendforum West 1 Austritt, Jugendforum Ost 1 Austritt). Es sind vier Jun-
gen und ein Mädchen. Als Gründe für das Austreten wird fehlende Zeit und die Konzentration auf
die Schulausbildung genannt. Alle ausgetretenen Jugendlichen besuchen die Hauptschule.
Alle Foren sind bis auf das Jugendforum Nord vollständig besetzt (in Nord ist ein Sitz unbesetzt),
da die Nachrücker der ausgetretenen Jugendlichen angeschrieben werden und alle als neue Mit-
glieder an den Sitzungen teilnehmen.
Auch im Jugendrat hat es personelle Veränderungen gegeben, ein Wechsel aus dem Jugendforum
Hiltrup und einen Rücktritt aus dem Jugendforum Ost. Der Jugendrat hat zurzeit 14 Mitglieder.
Die Motivation zur Mitarbeit im Jugendrat wurde zu 100% der befragten Jugendratsmitglieder als
sehr gut bis befriedigend bezeichnet.
Als Gründe für die Motivation wurden u.a. genannt:
- es macht Spaß
- Abwechslung zum Alltag, interessant
Unzufriedenheit wurde z.B. erklärt mit zu hohen Anforderungen von den Politikern, Jugendorgani-
sationen, Presse etc.
Der monatliche Zeitaufwand für die Tätigkeit im Jugendforum beträgt bei mehr als der Hälfte der
Mitglieder zwischen 3 und 6 Stunden (50% der Jungen, 52% der Mädchen). Die Kinder und Ju-
gendlichen empfinden ihren genannten Zeitaufwand als genau richtig (87,5% der Jungen, 68% der
Mädchen).
Mehr als die Hälfte, 53,9% der Jugendlichen, stimmten mit „Ja“ bei der Frage nach der Wieder-
wahl. Für 46,1 % der Jugendlichen kommt eine Wiederwahl überwiegend aus zeitlichen Gründen
nicht in Frage.
2.2.4 Einflussnahme in die Politik
Zwei Drittel der befragten Mitglieder (75% der Jungen und 77,3% der Mädchen) fühlen sich von
den Politikern ernst genommen und unterstützt. Die Aussage „im Jugendforum kann ich politisch
etwas durchsetzen“ finden jedoch nur ein Drittel der befragten Kinder und Jugendlichen zutreffend.
Auch die Möglichkeit der politischen Einflussna hme in die Bezirksvertretung wird eher „mittelmä-
ßig“ eingeschätzt (62,5 % der Jungen und 54,5% der Mädchen). Zwei der sechs Jugendforen,
Südost und Nord, haben bisher (Stand 09.04.08) die Möglichkeit der politischen Einflussnahme
durch Anregungen nach § 24 Gemeindeordnung genutzt.
Seit dem 12.06.2007 nehmen zwei Mitglieder des Jugendrates als beratende Mitglieder an den
Sitzungen des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien teil. An den Sitzungen des Aus-
schusses für Schule und Weiterbildung nehmen zwei Jugendliche seit dem 04.09.2007 und an den
Sitzungen des Sportausschusses seit dem 28.08.2007 teil.
Die Möglichkeit der politischen Einflussnahme wird im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Fa-
milien, im Vergleich zu dem Sportausschuss u nd dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung,
am größten (75%) eingeschätzt, so die Umfrageergebnisse.
Für den Sportausschuss schätzen 50% der Jugendratsmitglieder ihre politische Einflussnahme als
mittelmäßig ein, der Ausschuss für Schule und Weiterbildung wird von 66,7% der Mitglieder mit-
telmäßig in der Möglichkeit der politischen Einflussnahme eingeschätzt.
Insgesamt zeigt sich, dass von dem Antragsrecht im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Fami-
lien noch kein Gebrauch gemacht wurde. Rederecht wurde in einer Sitzung in Anspruch genom-
V/0349/2008
- 9 -
men; sicherlich ein Terrain was den Kindern und Jugendlichen noch Erfahrung und Lernprozesse
abverlangt.
2.2.5 Zusammenarbeit in den Jugendforen / im Jugendrat
Im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien ist eine halbe pädagogische Stelle mit der Aufgabe
der Gesamtkoordination der Jugendforen und des Jugendrates betraut. Darüber hinaus werden die
Mitglieder der Jugendforen von den Jugendreferentinnen und Jugendreferenten der Fachstelle
Jugendförderung/Jugendsozialarbeit regelmäßig in ihren Sitzungen pädagogisch begleitet. Die
pädagogische Begleitung ist wichtig und notwendig, um einen Informationstransfer zwischen Drit-
ten, Verwaltung und Jugendforen sicher zu stellen; Themen anzuregen, bei Projektplanung zu in-
formieren und beratend zur Seite zu stehen.
Es wurde innerhalb des Amtes ein „Handlungs-ABC“ zur pädagogischen Begleitung und zur Defini-
tion von Standards entwickelt, wie Partizipation mit dem Anspruch der Mitwirkung, Mitbestimmung
und Selbstbestimmung in Münster umgesetzt werden kann. Die Jugendforen fühlen sich zu 92,3%
vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien unterstützt, der Jugendrat zu 100%.
Die gute Zusammenarbeit, die Konzentration in den Sitzungen, die Regelmäßigkeit der Sitzungen
und das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt in den Jugendforen werden von den Ju-
gendlichen deutlich bestätigt (77,5% bis 95,1%); im Jugendrat zu 100%.
2.2.6 Wahlzeitraum
Nach der Satzung für den Jugendrat der Stadt Münster und die Jugendforen werden die Kinder
und Jugendlichen für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Dieser Zeitraum für die Tätigkeit im Ju-
gendforum wurde von 60% der befragten Kinder und Jugendlichen als genau richtig eingeschätzt;
fast 40% empfanden diesen zu kurz mit der Begründung, dass größere Projekte Zeit brauchen;
nach Kennenlern- und Einarbeitungsphase bleibt nicht genügend Zeit für Planungen.
Dieses gilt sicherlich insbesondere für das Modellprojekt: Nach dem auf den 24. Januar 2007 ver-
legten Wahltermin fanden die konstituierenden Sitzungen der Jugendforen im März 2007 statt.
Basierend auf der Annahme, dass die nächste Wahl im November 2008 durchgeführt wird, steht
den Kindern und Jugendlichen für ihre Aktivitäten, ohne Ferienzeiten, ein Zeitraum von 16 Mona-
ten zu.
2.2.7 Alter
Wählbar waren alle Kinder und Jugendliche, die am Wahltag 12 Jahre waren und ihr 17. Lebens-
jahr noch nicht vollendet hatten. 20% der befragten Kinder und Jugendlichen sprechen sich für
diese Altersspanne aus. Insgesamt 67,5% wünschen sich eine Altersspanne bis einschließlich 17
oder 18 Jahren.
Das Interesse an kommunalpolitischen, jugendrelevanten Themen und die damit verbundene An-
forderung komplexere Zusammenhänge zu verstehen, zu diskutieren und abschließend selbstsi-
cher zu vertreten (z.B. Redebeiträge in den Ausschüssen und in den Bezirksvertretungen) wird bei
der Altersstufe ab 14 Jahre sehr deutlich.
2.2.8 Finanzielle Ausstattung
Nach dem Beschluss des Rates vom 05.04.2006 stehen seit 2006 ff. jährlich 5.000 Euro für die
Arbeit des Jugendrates, Projekte und Maßnahmen, der Stadt Münster zur Verfügung. Der erste
Jugendrat in Münster hat u.a. um arbeitsfähig zu sein, zunächst eine Grundaustattung wie Laptop,
Beamer und öffentlichkeitswirksame Materialien (Logoentwicklung, Flyer, Briefbögen, Präsentati-
onswand etc) angeschafft.
Finanzielle Mittel für Stadtteilprojekte wurden von zwei Bezirksvertretungen auf Anregung der Ju-
gendforen bereitgestellt:
- die Bezirksvertretung Südost stellte für den ge planten Beachvolleyballplatz in Gremmendorf
Gelder bereit,
V/0349/2008
- 10 -
- die Bezirksvertretung Nord unterstützte die Neugestaltung eines Pavillons in Kinderhaus mit
2.000 Euro und einen Fotowettbewerb zum Familienkalender für Kinderhaus mit 300 Euro.
Der Jugendrat wurde nach seiner Einschätzung zur Höhe des vorhandenen Budget gefragt. Zwei
Drittel (66,7%) der Mitglieder fanden das Budget ausreichend, ein Drittel (33,3%) der befragten
Mitglieder antworteten mit „Nein“ und nannten folgende Vorschläge: 7.500 Euro, 7.900 Euro,
10.000 Euro.
Ziffer III:
Änderung der Satzung
Die Satzungsänderungen ergeben sich aus dem Resümee zur Auswertung der Wahl (siehe Ziffer
2.1.3) und sind dort begründet.
Ziffer IV:
Wahl 2008
Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien wird in Kooperation mit dem Amt für Bürgerangele-
genheiten die Wahl der Jugendforen im vierten Quartal 2008 auf der Grundlage der geänderten
Satzung für die Wahl der Jugendforen durchführen. Nach den Bestimmungen der Wahlordnung
soll die Wahl in der Regel bis spätestens 3 Monate nach Schuljahresbeginn durchgeführt werden.
In Abstimmung mit dem Amt für Bürgerangelegenheiten, dem Amt für Schule und Weiterbildung
und den Schulformsprechern sind als mögliche Wahltermine der 18., 19. oder 20. November 2008
vorgesehen.
Zusätzlich zu der Möglichkeit der schriftlichen Bewerbung über einen Kandidatenbrief wird die
Möglichkeit der Online-Bewerbung für die Wahl der Jugendforen 2008 angeboten. Dadurch redu-
ziert sich der Aufwand der Bearbeitung, die Erstellung der Stimmzettel und die öffentliche Be-
kanntmachung mit Foto.
I. V.
gez.
Dr. Andrea Hanke
Beigeordnete
Anlagen:
- Satzung zur Änderung der S a t z u n g für den Jugendrat der Stadt Münster und die
Jugendforen
- Satzung zur Änderung der S a t z u n g für die Wahl der Jugendforen der Stadt Müns-
ter (Wahlordnung Jugendforen)
- Auswertung des Fragebogens an die Mitglieder der Jugendforen und des Jugendrates
V/0349/2008
Satzung zur Änderung der S a t z u n g
für den Jugendrat
der Stadt Münster und die Jugendforen
Aufgrund der §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen in der Fassung
der Bekanntmachung vom 14. Juli 1994 (GV.NW, S. 666 ), zuletzt geändert durch Gesetz vom
09.10.2007 (GV.NW, 2007, S. 379 ff) hat der Rat der Stadt Münster am ______ folgende Satzung
zur Änderung der Satzung für den Jugendrat der Stadt Münster und die Jugendforen beschlossen:
Artikel I
§ 11 Wahlrecht/Wählbarkeit erhält folgende Fassung:
(1) Wahlberechtigt sind alle Kinder und Jugendlich en des jeweiligen Stadtbezirks, die am
Wahltag 12 Jahre aber noch nicht 18 Jahre alt sind.
(2) Wählbar sind alle Wahlberechtigten.
Artikel II
§ 13 Wahl des Jugendrates, Absatz 3 erhält folgende Fassung:
(3) Ein Mitglied scheidet aus dem Jugendrat der Sta dt Münster aus,
a. wenn das Mitglied seine Mitgliedschaft niederleg t,
b. wenn seine Mitgliedschaft im Jugendforum des Sta dtbezirks beendet ist,
c. wenn es vom entsendenden Jugendforum abberufen w ird. Dazu bedarf es eines
Beschlusses mit einer Mehrheit von zwei Dritteln de r Mitglieder des Jugendfo-
rums.
Inkrafttreten
Diese Satzung tritt am Tage nach der Bekanntmachung in Kraft.
Satzung zur Änderung der S a t z u n g
für die Wahl der Jugendforen der Stadt Münster (Wahlordnung Jugendforen)
Aufgrund der §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen in der Fassung
der Bekanntmachung vom 14. Juli 1994 (GV.NW, S. 666 ), zuletzt geändert durch Gesetz vom
09.10.2007 (GV.NW, 2007, S. 379 ff) hat der Rat der Stadt Münster am ______ folgende Satzung
zur Änderung der Satzung für den Jugendrat der Stadt Münster und die Jugendforen beschlossen:
Artikel I:
§ 5 Wahlberechtigung erhält folgende Fassung:
(1) Wahlberechtigt sind alle Kinder und Jugendliche n des jeweiligen Stadtbezirks, die am
Wahltag 12 aber noch nicht 18 Jahre alt sind und zu m Zeitpunkt der Zulassung der Wahl-
vorschläge (§ 4 Abs. 3) in Münster ihre Hauptwohnung oder alleinige Wohnung haben.
Artikel II:
§ 6 Wählbarkeit, Absatz 1 erhält folgende Fassung:
(1) Wählbar sind alle Wahlberechtigten.
Artikel III:
§ 7 Wahlhandlung, Absatz 1 erhält folgende Fassung:
(1) Der Tag der Wahl wird vom Wahlleiter festgeleg t.
Artikel IV:
§ 8 Wahlvorschläge, Zulassung und Bekanntmachung, die Absätze 1, 3, 5
erhalten folgende Fassung:
(1) Als Wahlbewerber kann jede/r, der/die die Voraussetzung des § 6 erfüllt, auftreten, sofern
er/sie seine/ihre Zustimmung schriftlich erteilt ha t und die schriftliche Einverständniserklä-
rung eines gesetzlichen Vertreters nachweisen kann.
(3) Der/die Kandidat/in muss einen Kandidatenbrief nach einem von der Wahlleitung über-
lassen Vordruck erstellen. Der Vordruck kann a) onl ine über das Internet unter www. jugend-
rat-muenster.de ausgefüllt und ausgedruckt werden u nd b) handschriftlich in der Papiervor-
lage ausgefüllt werden.
(5) Ein Wahlvorschlag ist ungültig,
a. wenn er verspätet eingegangen ist,
b. wenn er auf einem anderen als dem von der Wahlle itung überlassenen Vordruck –
Kandidatenbrief - eingereicht wird,
c. wenn die Zustimmung des Erziehungsberechtigten d es Wahlbewerbers fehlt,
d. wenn der/die Bewerber/in nicht wählbar ist.
Artikel V:
§ 12 Ausscheiden erhält folgende Fassung
Ein Mitglied scheidet aus dem Jugendforum aus, wenn
a. es seine Mitgliedschaft niederlegt,
b. es seine Hauptwohnung oder alleinige Wohnung in Münster aufgegeben hat.
Inkrafttreten
Diese Satzung tritt am Tage nach der Bekanntmachung in Kraft.
>> Mitmachen >> Mitbestimmen >> Mitgestalten
Befragung der Mitglieder der Jugendforen
und des Jugendrates Münster zum Modellprojekt:
„Bildung eines Jugendrates in der Stadt Münster“
(März 2008)
in Kooperation mit:
Auswertung
Kontakt für weitere Fragen bzw. Auswertungen:
Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Universität Münster
Projekt "Forschen mit GrafStat"
Georgskommende 33, 48143 Münster
Prof. Dr. Wolfgang Sander Andrea Meschede
Tel.: 02 51-83-2 42 19 Tel.: 02 51-83-2 42 70
sander@uni-muenster.de meschede@uni-muenster.de
Ansprechpartnerin für den Jugendrat:
Britta Bülter
Tel. 02 51 / 4 92 - 58 07
Fax: 02 51 / 4 92 - 77 30
E-Mail:
jugendrat@stadt-muenster.de
Internet: www.jugendrat-muenster.de
Münster, März 2008
Seite
Auswertung:
Schulung 4
Motivation 5
Zusammenarbeit 15
Zufriedenheit 18
Themen/Projekte 30
Einflussnahme in der Politik 32
Wahlzeitraum 35
Alter 36
Geld 37
Fragebogen 38
zur Grundgesamtheit (N) der Befragung:
42 Fragebögen wurden eingegeben (= mit 2/3 der Befr agten ein guter Rücklauf bei
schriftlichen Befragungen), davon kamen 13 von Mitg liedern des Jugendrates. (Allerdings
haben die Jugendrats-Mitglieder nicht immer alle Fr agen beantwortet, auch wurde insgesamt
die Seite 2 manchmal vergessen.)
•
•
!"
#
• $%"&
• !
'
(
&
#
)
(
&
*
•
%
#
"%
'
%"
&
•
•
*
•
+
(
•
*
• ,"-.
•
%"
'
•
)%
• !
,#
• / !#
%"
/
(
#
%%
• !
%
+"
#
&
• 0
1
(
%"
• %"
&
•
%"
&
•
#
•
#
• +
#
!"
%"&
•
2#
(
3
(
•
•
(#
)#
#
•
4
• )
5
+"
&
6
2 7
#
(
&
%
• +
6
#
%
(
1
(
,
• )#
*
•
"#
%
•
%"&
%%
(
5#
%
,
"
8
• +
+"
&
%"
2
• /
%
(
%"
• /
9
!*
(!"
%"
&
#
•
%"&
!*
%%
• / !"
/ &
*
•
,"
#
8
•
9
•
%
(
8
•
#
:
•
%"!"
• 0
'
+
(
%"!"
•
(
%,
#
• /
%"
&
950;!"
• !"
#
,
-<
%
%"
+"
(
+
(
• 5
%"
=
&
• 5
1
%*
)#
• !
!*
•
,"
#
(
!"
8
>
• !
,6(
9
%(
•
%"
#
9
?
/
*
• / &=
#
%(
%
@
• ) #
A-
#
%
#
,
-!
• !
%
,6
%"
&
8
•
(
•
,
*
( #
(
!
(
• %
%
B
%%
-
)%
-;
-/
(
• ;
)
!
6(
4
!
•
%%#
)
)
,6
• )
• )
,6
=
#
8)
A
#
(
)
%"
• "
A
(
!
&=
"
8
•
,
(<
•
5#
,6(#
• !%"
,
%"
(
!
• )
6
• !
!
( /#
,
• +
C)
,6
(
!
=
• 0
1
()%
<
• .%
!
#
#
,
4
6
(
•
*
<
(
!
(
!
%
• !#
'
( &
%
• #
(
#
•
=
=(
*%
!
/
•
%
#
• ,6
• !
&
%
D,
*E
,6
• )
5#
(#
,65
!
(
*6
<
/
#0
• )
,6(
• /#
<
B
%%
#
# %
5
#
• /
5#
,6#
9
%"
%"
&
(
;
%
%" ##
• !
"#
/
(
#
#
•
#
• FGH
!
8
• !
(
,6
• 9 %
%
0
B
F
• 5#
,6
• %
#
I
5%
(
• &
• !,65#
5
• )
,68
• !
8'
! #
A8
AG
AA
A
A
!
•
$##7
•
;
• +
! %
&
•
,6
• )
,6
•
#
(
•
(
A&
(
*
<
• !
%
5#
*
• ;
• #
,6
5#
•
•
*
2
8
•
,6
• %
*
%D
B
E
•
,6
88888888
• )
,62%
•
5#
"#
•
)%
A
A
"
A:
!
•
)
,
#
• B
" 4%
• .
8
•
• <
•
.
•
%
•
$%
#
•
% #
•
6
$%
•
5
•
%
A>
!
• .
'&
•
='"
A@
"
#
• ( &
• J
<
-<
#
)
#
• #
#
55 %"
)
5%#
)%
•
%
#
&=
• /
)
#
•
5
• 9
(
!
/
;
#
#
•
,
)
#
6
#
,
#
• ( <
•
(
*
5
#
%
(
%%#
• 4
!
•
(
(
"
•
%"&
• 9
(
• %"
&
#
• /
&
#
+"
*
• 9
B
#
•
,
(
,6
• 9
;
#
• /
;
#
3
#
• / +"
(
&
(
•
%
&
$#%
+"
('
"%
(#
%
B
• ;
#
(
#
888
• / 5
*
8/
&
(
#8
• 9
( <
C
2
)
&
*
• #
( &
%
%"&
%"
#
• 5%
(I
%
• / +"
&
'
%"
*
• / 4
&
+"
(%"
• 5
$
&
•
#
•
( <
8
•
(&
#
• !
!
#
0
%"!"
• 9
5#
#
!"
$
$%&
• (
• ) ## <
#
6
)%
5%#
%
/ =
#
#
#
,
%
%"
5%#
%
• +#
%%
'(
&
(
/#
'
&
D$%E
AF
• )
1
• +#
%
#
•
*
• ) #
(
#
&#
,
1
•
(
#
(
"
• 0
5
#
*
;
( !
<
.
• !
)
6
#
• 9(
#
•
• +
)
%%
•
B
•
•
%"
• +
(
*
#
# <
%
<
• )
(#
#
%
• (#
%
0
(
#
• !
#
!
=
4(
I
• /
#
&
%
#&
*+
*
%
$%
8
•
•
"
5#
• +#
#
+"
5
#
• '
4
+"
#
(
#
#
,%"&
•
5
#
!
&
#
!*
#
•
"
• 98
•
• 9
8
• /
9
(<
*
#
#
•
%"!"
• /
&
*
8'
,
• /
%"
&
950;!"
•
)%
2
4
"%
•
%
#
(
=
%
)#
• /
&
&
I
%
8
• ,
8.
8
$
$%&
• 0
.
• 9
;5%
(
;
1%%
• +#
&
%
• 5
$%%
%"
&
#
#
#
• ( (
#
• !
(#
%%
• &8/ %%
#
8
G
!#
•
%"
D9
&
(E?
%
5%#
•
,6(#
5%#
• /#
+
&
%
#
(
# <
#
• / &
%
%
#
%
• !
&
#
)
• ) %
,
(
4
0
#
%"
• +
(
#
(#
• ) #1
(
(#
(
•
%
(
)%
• !
(
1
(
•
• %
( !"
%
• / 5#
'
&
,#
• !
(
'
"
'
• 9
;
#
(;
(
4
B
,
B
&
%
%
• +#
%%
• /
B
(
#
(*
#
• /
9
• !
(
I"
• #
,6
• +
#
• +
%
,
+
(%
•
/
#
B
A
• )
;
%"
B
(
(
• )
B
+
#
,
6
#5%
(#
=
"#
#
8888
• /
,6
9
%"(
%"
• !
,6
9
%"
*
<
#
%
• +#
#
+
#
• $#
#
=
,6?
)%
#
#
5#
?
!
• +#
,6(#
• )
%,6
9
%" (
%"
• +
(#
#
&
I
• +#
(
#
• )
%"
&
• +#
,6 %%
8+
8
• !,6(#
DKE(
• #
,
#
(
#
=
#
#
&
(
9"
;
• /
B
=
(<
#%
•
<
,68
!#
• )
(
#
,
,
• /
1
2
5#
,6
• +
•
1
%
#
#
,
• <(
*
5#
(%
• 9
#
&
%
C+#
(<
#
!
• !
%
#
;
• +#
,6#
8
'(
•
(<
%
(
8
•
*
2
D=
#
9
E
•
<
)
%"
• +
!
%%#
)
+
(
<
(#
%
•
'
•
•
(#
%
;
5#
•
#
• +
%
%"
&
!"
• +#
%%D
5#
E
"#
%%
5
%
#
"
#
(
&
•
(
%
#
8/
#
(
!
( 5
#
8'
+
4
<8
• !
)
#
%
!*
&
)% #
)%
,7
• /
%%#
• +
#
/
'
%5
&
• !
,
C%
!
•
(
%"
&
"
•
•
"
)%
% ,6
#
• )%"(
#
#
;
#
• / &
%
#
)
#
<
• #
(
%
(#
%
(
<
• #
(
5%#
&
%
/
&
7
%
4
(#
(
B
=
/
B
(
%"
<
!"
• 5
5%
6
&
!
#
8/ #
#
%
=)
;
,6
&
%
88!
J
(
&
(
• +
• +
#
2
(
5%
8
• +
(
(#
#
#
%%
• /
(
• L!
%"
,
-"
#
;
#
'"
• )
96
( #
• 4
&
#
+"
(=
5
#
• ,
%"
&
(#
;
#
%%
• +
B
(#
#
• )
) %"9 "
• +
,6
%%#
• 9
#
A>#
#
&
%
%%
• /
'
%
•
'(
• +
(
• +
.
D5%KE
,
;
•
#
%%
• /
5#
(
&I5
/
'+
•
%
# <
• +
6
!
•
• + #
• ;
<
•
• +#
5
%
•
)
•
7#%
(,
• +
#
• '
'
7#
•
<
%
•
(#
#
#
)%%
• 5
• ) #
;
• 8
• +
(
#
• $#
=
#C-E
•
4
•
5
• #
#%
:
!
•
• )#
(#
• !(
#
(
• #
8
•
5#
&
• +#
%%
• 0
(%"
;
• )
6#
#
• #
)%%
•
5#
• )
6
"
• !
%%
*
•
(
5%
• "#
%%)
•
)
>
!
•
•
(
•
)% (
%%
• +
,6
8
• )
•
,6
•
5%
•
#
• ) ,6
• $#
)%
&
%
• #
<
• &
)%
*
•
•
,6
8
•
,6
•
)%
•
*
•
#
•
%
@
!
• #
• 6
.
•
<
5%
•
(
F
!
• ;
.
• %<
=8
•
(
G
)(*+$
,-
./.#
• /
!
&
• /
$
%%(#
#
5%5%
)
6
<
'
%"
#
"
<
(
=
%%#
D&GG>E
• /
5#
%"
&
• )
$*
• +
(
/
(
!
5#
(
• )$#
(#
,
&
#
,6
• /
D% E
7#
8
• / 9
#
•
&
•
)
D=
#E
•
$
#
/
9
#
$%"
• /
<
• % %
4
%
•
• ) #
• )
C)*%%
&
2
%%
•
( $
(
'
7#
• /
!
4
"%#
• !
*
$
(
)*%%
=
#
• $
( % B
%%
=
9
4
" (
(
• /
5#
9
•
$#M
• ' <
#
#
$(#
%"
GGGN
#
#
#
%
• 5
#
%%#
D (=
#
#(E
• /
&
D%
E
• / #
&
%%
%
• /
#
&
,
4
-=
'
%
(
#
,
,
• /
4
-<
• / .
5 #
9
%
• '-,
(#
#
• /
%
4
(
'
1 /"
%
A
'*$
"$
• ) #
,
(*6
<
•
&
<
%"
/
&
#
• +
#
8
•
( &
;
)#
#
!<
• ) * (#
A
!%%(
;
•
#
#
• /
;
/
#
&
• &
(
#
• +
;
,6
• +
*6
<
;
,
%
•
"
(#
(
!*
#
%
#
• !#
#
;
#
#
/%"#
#
;
%"
5
%
;
888
• +
&
%%
• A&
;
#
(
%
4#
(
#
(
• +
<
#
&
(
#
B
#
;
• +
&
#
• +
&
5
!*
:
• ;
&
(
<
;
#
%"&
• +
%%
(#
6
/
%
%%
8
#
##,
• A-A>
• A-A
• A# A>
A# A@
• A
A@&
>
%0
&
!1
• >FGGN
(O%%
#
• (
9
#
D
7#E
9
#
*
8
• AGGGG)
• +
#
*
9
*
(
)
;
• >GG)(
8
•
88C-E
@
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (7)
- Warendorfer Straße
- Albersloher Weg
- Gremmendorfer Weg
- Georgskommende 33
- Besselweg
- Kinderhaus
- Drei Eichen
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0349/2008/2
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 17.06.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37