Mandari Insight

V/0638/2017

Bericht und Finanzierungsvorschlag zu dem Maßnahmenprogramm einer kind- und jugendbezogenen Armutsprävention in Münster

Vorlagen 27.07.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 13.12.2017, TOP 17

Beschlussvorlage

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Anlage_Bericht_Stadtteilkoordination

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Beschlussvorlage

62372 Zeichen

V/0638/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bericht und Finanzierungsvorschlag zu dem Maßnahmenprogramm einer kind- und 
jugendbezogenen Armutsprävention in Münster 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
06.09.2017 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz  
                        und Arbeitsförderung Vorberatung 
06.09.2017 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
13.09.2017 Ausschuss für Gleichstellung Vorberatung 
14.09.2017 Integrationsrat Vorberatung 
20.09.2017 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
20.09.2017 Rat Entscheidung 
 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat nimmt den Bericht zu dem Maßnahmenprogramm einer kind - und jugendbezoge-
nen Armutsprävention in Münster für die Jahre 2015-2017 zur Kenntnis. 
 
2.  Der Rat beschlie ßt, dass in den Stadtteilen Berg Fidel, Gremmendorf, Angelmodde, Kinde r-
haus, Gievenbeck, Hiltrup , Wolbeck und Mitte ab dem 01.01.2018 die Stellenanteile für die  
Stadtteilkoordination Frühe Hilfen mit 3,25 VZÄ bei f reien Trägern der Jugendhilfe verstetigt 
werden. Hierzu werden ab 2018ff. jährlich Mittel in Höhe von 227.500€ zur Verfügung gestellt. 
 
3. Der Rat beschließt, den kommunalen Eigenanteil für die Bundesinitiative Frühe Hilfen in Höhe 
von 33.500 € jährlich ab 01.01.2018 durch Mittel der Hilfen zur Erziehung zur Ver fügung zu 
stellen, um den Förderbetrag des Bundes in voller Höhe zu erhalten.  
 
4. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die darüber hinaus aufgeführten Präventionsmaßnahmen 
zum 31.12.2017 auslaufen, sofern der Rat keine weiteren Haushaltsmittel zur Verfügung stellt. 
Diese zusätzlichen Maßnahmen sind zwar wünschenswert, aber aus dem Gesamthaushalt 
ohne Deckungsvorschlag nicht finanzierbar.  
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0638/2017 
Auskunft erteilt: 
Frau Pohl 
Frau Bülter 
Frau Paarmann 
Ruf: 
492-5100 
492-5527 
492-5526 
E-Mail: 
praevention@stadt-muenster.de  
Datum: 
16.08.2017 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0638/2017 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Im Haushaltsplan 2018ff. sollen finanzielle Mittel für den Erhalt der Stadtteilkoordination Frühe Hilfen 
in der Stadt Münster bereitgestellt werden. 
 
Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
 
Teilergebnisplan 
 
Nr. Bezeichnung 
Haus-
haltsjahr 
 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 
Zeile 
 
 
 
Produktgruppe  
Zeile  
0604 
16 
 
 
 
0605 
15 
 
Familienförderung 
Sonstige ordentliche Aufwe n-
dungen 
 
 
Hilfen zur Erziehung  
Transferaufwendungen 
2018ff. 
 
 
 
 
2018 ff. 
227.500 € 
 
 
 
 
33.500 € 
3,25 VZÄ  
Freie Träger 
der Kinder- und 
Jugendhilfe 
 
Kommunaler 
Eigenanteil für 
die Bundesiniti-
ative Frühe 
Hilfen 
Deckung: 0605 
Summe:                                                                                                    261.000 € 
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2018 ff bei o. g.  Produkt-
gruppe veranschlagt bzw. vorgesehen. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Beschlussausfü h-
rung unter dem Vorbehalt steht, dass der Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2018 (Ergebnis- und 
Finanzplanung) die Ermächtigung bereitstellt. 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage 
 
Derzeit leben in Münster 47.178 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (Stand 31.12.2016). In der 
Altersgruppe der 0 -bis 18jährigen sind insgesamt  8.426 Kinder und Jugendliche nach dem SGB II 
(7.369) und Asylbewerberleistungsgesetz (1.057 ) leistungsberechtigt (Stand 31.12.2016) und d amit 
von Armut bedroht.  
Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien erstellte in Kooperation und Abstimmung mit dem Amt 
für Schule und Weiterbildung, dem Sozialamt und dem Amt für Gesundheit, Veterinär - und Lebens-
mittelangelegenheiten 2011 ein erstes Handlungskonzept zur Bekämpfung der Kinderarmut in Mün s-
ter unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Hearings „Kinderarmut in Münster – eine drängende 
Handlungsaufforderung an die Kommunalpolitik“. Insbesondere be nachteiligten Kindern sollte somit 
eine möglichst frühe Förderung und intensive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eröffnet werden.  
 
Chronologischer Überblick über die bisherigen Vorlagen, die im Ausschuss für Kinder, Ju-
gendliche und Familie beraten wurden: 
 
Vorlagennummer Betreff 
V/0926/2006  Hilfen zur Erziehung – Entwicklung und Ausbau frühzeitiger  
Präventionsangebote sowie Aufbau eines sozialen Frühwarnsystems im 
Stadtteil Coerde 
V0239/2011 
V/0239/2011/1.Erg 
Maßnahmenprogramm einer kindbezogenen Armutsprävention in Münster  
Am 25. Mai 2011 hat der Rat der Stadt Münster das „Maßnahmenprogramm 
einer kindbezogenen Armutsprävention in Münster“ (V/0239/2011 und 
V/0239/2011/1.Erg) beschlossen und für die Umsetzung der vorgeschlag e-
nen Maßnahmen von 2011 b is 2014 jährlich Mittel in Höhe von 152.000 
Euro bereitgestellt.

- 3 - 
V/0638/2017 
V/0216/2012 Teilnahme der Stadt Münster am Modellvorhaben „Kommunale Prävent i-
onsketten“ 
V/0647/2012 Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL Nr. A-R/0027/2012 „Mas-
terplan Frühe Hilfen Münster präventiv-offensiv-qualifiziert-vernetzt“ 
V/0594/2013 Einbringung des kommunalen Eigenanteils im Kontext der Bundesinitiative 
Frühe Hilfen durch Finanzierung respektive Teilfinanzierung von vier Prä-
ventionsprojekten 
V/0158/2013 Zwischenbericht zur Umsetzung des „Maßnahmenprogramms einer kindb e-
zogenen Armutsprävention in Münster  
Auf Grundlage des Zwischenberichts wurden die Mittel für das Maßna h-
menprogramm einer kindbezogenen Armutsprävention auf Empfehlung des 
Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien auf insgesamt 202.000 
Euro erhöht 
V/0144/2014 Maßnahmenprogramm einer kindbezogenen Armutsprävention 
in Münster – Stadtteilkoordination Frühe Hilfen für den Bezirk  
Nord – Stadtteil Kinderhaus und den Bezirk Mitte 
Im Rahmen der Mittelerhöhung wurden 2014 zwei weitere Stadtteilkoordina-
toren Frühe Hilfen im Bezirk Mitte und Bezirk Nord (Kinderhaus) eingesetzt 
(V/0144/2014). 
V/0703/2014 Stadtteilkoordination Frühe Hilfen – 1. Erfahrungsbericht 
V/0642/2014 2. Sachstandsbericht zur Umsetzung des Maßnahmenprogramms einer 
kindbezogenen Armutsprävention in Münster“  
Am 10. Dezember 2014 hat der Rat der Stadt Münster auf Grundlage des  
Sachstandsberichtes die Fortführung des Maßnahmenprogramms einer  
kindbezogenen Armutsprävention für drei weitere Jahre (2015 - 2017)  
beschlossen und den Ansatz im Rahmen der Haushaltsberatungen von  
152.000 Euro jährlich auf 375.000 Euro in 2015, 400.000 Euro in 2016 und  
300.000 Euro in 2017 erhöht. 
V/1002/2014 Prävention und Frühe Hilfen in Münster 
V/0190/2015 Maßnahmenprogramm einer kindbezogenen Armutsprävention 
in Münster – Umsetzung weiterer Maßnahmen 2015 – 2017 
Im Rahmen der Mittelerhöhung hat die Verwaltung mit der Vorlage 
V/0190/2015 eine Erweiterung des Maßnahmenprogramms vorgelegt. Im 
Fokus des gesamten Ma ßnahmenprogramms standen dabei zunächst vor 
allem früh ansetzende Hilfen für Kinder und deren Familien, die vor bzw. mit 
der Geburt beginnen und entlang der Lebensphasen im Alltag der Familien 
verankert sind, da insbesondere in den ersten Lebensjahren eine s Kindes 
wichtige Grundlagen für die gesamte weitere Entwicklung gelegt werden.  
E1/V/0190/2015 Maßnahmenprogramm einer kindbezogenen Armutsprävention 
in Münster – Umsetzung weiterer Maßnahmen 2015 – 2017  
Mit Beschluss des Rates vom 06.05.2015 (V/0190/2015/1. Erg.) und 
entsprechend der Empfehlung des AKJF vom 29. April 2015 wurde  
die Verwaltung beauftragt, das Maßnahmenprogramm unter  
Berücksichtigung neuer Angebote und Projekte für die Zielgruppe der  
Kinder und Jugendlichen ab dem schulpflichtigen Alter und unter  
Berücksichtigung der besonderen Situation von jungen Flüchtlingen  
zu erweitern. 
V/0621/2015 
V/0621/2015/1.Erg.: 
Maßnahmenprogramm  einer kind- und jugendbezogenen Armutsprävention  
in Münster - Umsetzung weiterer Maßnahmen 2015 – 2017  
Mit der Vorlage 0621/2015/1.Erg. wurden im November 2015 
insgesamt 24 kind- und jugendbezogene Maßnahmen beschlossen.  
V/0628/2015 Verwendung vorhandener Mittel aus dem Landesmodellprojekt 
„Kein Kind zurücklassen!“ und der Bundesinitiative Frühe Hilfen 
V/0363/2016 Maßnahmenprogramm einer kind- und jugendbezogenen 
Armutsprävention in Münster – Umsetzung jugendbezogener 
Maßnahmen in 2016 und 2017 - 
Weitere jugendspezifische Maßnahmen für die Jahre 2016 und 2017 wu r-
den mit der der Vorlage V/0363/2016 initiiert und umgesetzt.  
Das gesamte Maßnahmenprogramm einer kind - und jugendbezogenen 
Armutsprävention in Münster weist aktuell insgesamt 30 laufende Angebote 
und Projekte sowie strukturelle Maßnahmen auf.

- 4 - 
V/0638/2017 
  
2. Fachliche Grundlagen  
 
Die Stadt Münster hat frühzeiti g den Präventionsgedanken aufgegriffen und kommunalspezifische 
Konzepte und Modellprojekte auf den Weg gebracht, um ein gelingendes Aufwachsen von Anfang an 
zu ermöglichen und gesellschaftliche Teilhabe und Integration für Kinder und Jugendliche zu erre i-
chen.  
Der Auf- und Ausbau neuer Handlungskonzepte, Strukturen und Netzwerke gestaltet sich dabei als 
ein komplexes Vorhaben. Dies kann nur in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe, Gesun d-
heit, Soziales und Schule gelingen. Neben den Regelinfrastrukturei nrichtungen ist die Gestaltung 
einer kommunalen Präventionslandschaft grundlegende Voraussetzung. Hier hat die Stadt Münster in 
den vergangenen Jahren zentrale Grundlagen geschaffen.  
Zu nennen sind hier das Modellprojekt „Stadtteilkoordination Coerde“ sei t 2007, die stadtweiten Wil l-
kommensbesuche zur Geburt eines Kindes durch das Präventionsteam seit 2008 und das Maßna h-
menprogramm einer kind- und jugendbezogenen Armutsprävention in Münster seit 2011.  
Prävention wird dabei grundsätzlich als Querschnittsaufgabe verstanden und hat zum Ziel, daue r-
hafte Verantwortungsgemeinschaften zu bilden und Präventionsketten lebensphasenbegleitend wei-
ter zu entwickeln und aufeinander abzustimmen.  
Im Sinne einer umfassenden Präventionsstrategie hat das Amt für Kinder, Juge ndliche und Familien 
im März 2012 die erste kommunale Präventionskonferenz durchgeführt und sich für das Modellvorha-
ben „Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor!" (KEKIZ) erfolgreich beworben.  
Im Mittelpunkt von KEKIZ steht ein umfassender Prä ventionsgedanke von der Schwangerschaft bis 
zum Übergang in die Berufswelt und die Verbesserung der Zusammenarbeit der an der Prävention s-
kette beteiligten Akteure. Die Ergebnisse aus dem Modellprojekt „Kein Kind zurücklassen – für ganz 
NRW“ werden als wichtige Leitorientierungen und Bestandteile im Entwicklungsprozess verankert.  
 
Mit der Bundesinitiative „Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“  wurden zusätzlich 
seit November 2012 der Ausbau der Frühen Hilfen und die Vernetzungsbestrebungen zwischen d en 
verschiedenen Professionen unterstützt. Dazu gehören auch die Finanzierung der Netzwerkkoordina-
tion, der Einsatz von Familienhebammen sowie die Förderung ehrenamtlicher Strukturen.  
 
Die Vernetzungsleistungen und Angebote im Bereich der Frühen Hilfen un d Prävention haben sich in 
der kommunalen Angebotsstruktur etabliert und werden vom öffentlichen Jugendhilfeträger über die 
Koordinationsstellen Frühe Hilfen systematisch zusammengeführt. 
  
In den kommenden Jahren gilt es , die verschiedenen Präventions - und Vernetzungsbestrebungen 
weiter zu entwickeln, zu qualifizieren und noch intensiver miteinander zu verknüpfen. Um an die bi s-
herigen positiven Effekte früher Intervention anschließen zu können, sollten bereits erprobte und b e-
währte Angebote innerhalb der g esamtstädtischen Präventionskette auf sozialraumbezogener Ebene 
verstetigt werden. 
 
Im Folgenden werden einzelne Kriterien aufgeführt, welche wegweisend für die weitere präventive 
Herangehensweise sein sollen: 
 
- Partizipation: Die Beteiligung von Eltern, Kindern und Jugendlichen sollte in der Ange-
botsentwicklung eine zentrale Rolle spielen  
- Übergänge und Zugänge: Insbesondere die Zugänge zu den Unterstützungsangeboten 
vor Ort gilt es zu verbessern, so dass der Ausbau struktureller Maßnahmen im Vorder-
grund steht und nicht die Erweiterung vieler kleiner Maßnahmen 
- Netzwerkarbeit: Das Netzwerk sollte Verstetigung finden und auch die sozialräumliche 
Vernetzungsarbeit sollte intensiviert werden. Die Abstimmung und Verzahnung der Maß-
nahmen aus Jugendhilfe, Gesundheit, Soziales und Schule in ein integriertes Handlungs-
konzept kommunaler Prävention ist dabei ein wichtiges Ziel.

- 5 - 
V/0638/2017 
Das Leitbild für die Münstersche Ausrichtung präventiver Angebotsstrukturen stellt die Präventions-
maxime dar, welche die verantwortlichen Akteur e aus Politik, Bildung, Gesundheit, öffentliche und 
freie Jugendhilfeträger auf der zweiten Präventionskonferenz im Jahr 2014 gemeinsam verabschiedet 
haben und die unter  http://www.stadt-muenster.de/jugendamt/eltern-und-familien/fruehe-hilfen-und-
praeventive-angebote.html abrufbar ist.  
 
Diese gilt in den unterschiedlichsten Ressorts als gemeinsame Präventionsgrundlage , auf deren Ba-
sis die Präventionskette fortgeschrieben wurde. 
 
3. Lebensphasen, Handlungsschwerpunkte und Zielgruppen 
 
Lebensphasen  
Die Präventionskette im Bereich der kind -und jugendbezogenen Armutsprävention wurde von der 
Schwangerschaft/Geburt bis hin zum Übergang Schule/A usbildung/Beruf mit entsprechenden Ko n-
zepten und Maßnahmen stadtweit und sozialräumlich weiter ausgebaut. 
Die Maßnahmen bilden in den vier Lebensphasen 
1. Rund um Schwangerschaft und Geburt 
2. Rund um die Kita 
3. Von der Grundschule bis in die weiterführende Schule 
4. Rund um die Jugendphase 
 
die Glieder der Münsterschen Präventionskette. 
Eine Verknüpfung der verschiedenen Handlungsfelder und des Zusammenwirkens der Kinder - und 
Jugendhilfe, der Gesundheitshilfe und von Bildung und Soziales ist dabei die Vor aussetzung für das 
Gelingen der Präventionskette. 
 
Handlungsfelder 
Handlungsleitend für das Maßnahmenprogramm ist es, Armutsfolgen bei Kindern so früh wie möglich 
abzufedern, indem ihnen von Anfang an gute Entwicklungs -, Bildungs- und Gesundheitschancen zu  
teil werden. Vor diesem Hintergrund wurden mit dem Selbstverständnis eines mehrdimensionalen 
Ansatzes insgesamt vier zentrale Handlungsfelder definiert und mit entsprechenden Maßnahmen 
hinterlegt, die für das Aufwachsen von Kindern in Armutssituationen von Bedeutung sind. 
 
Handlungsfeld 1 „Frühe Hilfen – Bindungen stärken“ 
Handlungsfeld 2 „Frühe Förderung – Kinder stärken“ 
Handlungsfeld 3 „Gesunde Kindheit – Gesundes Aufwachsen“ 
Handlungsfeld 4 „Bildung ermöglichen – Leben lernen“ 
 
Darüber hinaus wurden wesentliche strukturelle Maßnahmen definiert. Hierzu zählen der Ausbau von 
ressortübergreifenden Vernetzungsstrukturen, Qualifizierungsma ßnahmen für die pädagogischen 
Fachkräfte sowie ehrenamtliche Unterstützungsmodelle. 
 
Zielgruppen  
Es werden Zugänge geschaffen:  
a) mit universellen und primärpräventiven Maßnahmen, die sich prinzipiell an alle Familien - unab-
hängig von bereits bestehenden Belastungen - richten. Sie wollen die Ursachen für das Auftreten von 
Problemen vermeiden.  
b) mit spezifischen und sekundärpräventiven Angeboten für Familien mit Risikolagen, die in der Regel 
längerfristig auf die Lebenssituation der Familien wirksam sind und die das Auftreten von Belastungen 
verhindern oder abmildern wollen.

- 6 - 
V/0638/2017 
Hierbei sind folgende Risikolagen zu nennen:  
Einkommensarme Familien  
Familien mit Migrationsvorgeschichte  
Alleinerziehend  
Eltern mit niedriger Qualifikation  
Mehrkindfamilie  
 
Zusätzliche Belastungen der Familien:  
Multiple, beunruhigende Sorgen/Probleme  
Andere Familiensprache  
Dauerhafte Stressaussetzung  
Fehlende Unterstützungsnetzwerke  
Subjektive Armutsbetroffenheit  
Unsicherheit in der Elternrolle  
 
c) mit indizierten und tertiärpräventiven Hilfen, die sich an Familien mit manifesten Problemlagen rich-
ten, mit dem Ziel, einer Chronifizierung oder weiteren Folgeproblemen entgegenzuwirken.  
 
Für die Weiterentwicklung der Präventionskette für Kinder und Jugendliche in Münster, verdeutlicht 
das folgende Schaubild neben den Zielgruppen der präventiven Hilfen, auch die jeweilige n Finanzie-
rungs- und Handlungsgrundlagen: 
 Handlungsfelder der 
Armutsprävention 
Handlungsfeld 1 „Frühe Hilfen – Bindungen stärken“ 
Handlungsfeld 2 „Frühe Förderung – Kinder stärken“ 
Handlungsfeld 3 „Gesunde Kindheit – Gesundes Aufwachsen“ 
Handlungsfeld 4 „Bildung ermöglichen – Leben lernen“ 
 
Finanzierungssäulen 
Bundesinitiative 
„Netzwerke Frühe Hilfen 
und Familienhebammen“ 
 
Landesinitiative zum Modellvorhaben: „Kein Kind zurücklassen – Kommunen in 
NRW beugen vor“ 
 
 
Kommunales Maßnahmenprogramm einer kind- und jugendbezogener Armut-
sprävention 
 
 
 
 
 Alter  ab -9 Mona-
te 
bis  
3 Jahre 
bis  
6 Jahre 
bis  
10 Jahre 
bis  
19 Jahre 
bis  
21 Jahre 
Lebens-
phasen Rund um die 
Schwanger-
schaft und 
Geburt 
Rund um  
die Kita 
 
Rund um  
die Kita 
 
Von der 
Grundschule 
bis in die 
weiter-
führende 
Schule 
Rund um  
die Jugend-
phase 
Eintritt in das 
Berufsleben

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V/0638/2017 
4. Finanzierungssäulen - Instrumente zur Umsetzung 
 
 
4.1 Die Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen  
     (kurz: Bundesinitiative Frühe Hilfen/BI) – Finanzrahmen 2015-2017 
 
Im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen ist neben anderen Aufgabenfeldern ein Ausbau der 
Präventionskette ausschließlich auf die Lebensphasen von der Schwangerschaft bis max. zum 6.  
Lebensjahr vorgesehen.  
 
Die Verwaltungsvereinbaru ng „Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“ 
wurde bis zum Übergang in den Bundesfonds, längstens bis zum 31.12.2017, verlängert. Am 8.Mai 
2017 begannen konkrete Verhandlungen zwischen Bund und den Ländern zu einer neuen Verwa l-
tungsvereinbarung für den Bundesfonds Frühe Hilfen.  
 
Aktuell wird die Bundesinitiative in eine Stiftung des bürgerlichen Rechts in Trägerschaft des Bundes-
familienministeriums (BMFSFJ) mit dem Namen:  „Bundesstiftung Frühe Hilfen“ überführt. 
 
 
Finanzrahmen 2015 - 2018 
 
Jahr 2015 2016       2017 2018 
Bundesmittel Frühe 
Hilfen (Personalkos-
tenförderung) 
131.976 € 131.976 €      131.976 € 131.976 € 
(zugesagt) 
 
Aus diesem Budget werden zwei 0,5 Stellen der Netzwerkkoordination Frühe Hilfen im Amt für Ki n-
der, Jugendliche und Familien sowie der Einsatz von Familienhebammen und Familien - und Kinder-
krankenschwestern im Gesundheitsamt auf der Grundlage eines Kooperationsvertrags weiter finan-
ziert.  
 
 
Kommunaler Eigen-
anteil (Projektkosten) 
  33.500 €   33.500 €        33.500 € 33.500 € 
(s. Beschluss 
Ziffer 3.) 
 
 
Diese (städtischen) Mittel müssen als Eigenanteil aufgewendet werden, um die Bundesmittel in voller 
Höhe zu erhalten. Daraus werden vier Maßnahmen weiter finanziert:  
 
Starthilfe   Caritasverband  10.000 € 
Sure Start in Berg Fidel  Haus der Familie   12.000 € 
Familienpaten   Caritasverband    5.000 € 
Aufwind   Beratungsstelle Südviertel   6.500 € 
 
Die Finanzierung ist bis Ende 2017 beschlossen. Um die Maßnahmen weiterführen zu kö nnen 
und den gesamten Bundeszuschuss fü r die Personalkosten zu erhalten , ist ein gesonde rter 
Beschluss für die Etatisierung der 33.500 € erforderlich. 
 
Die einzelnen Maßnahmen sind unter Ziffer 5.2 beschrieben.

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V/0638/2017 
4.2 Die Landesinitiative zum Modellvorhaben: „Kein Kind zurücklassen –  
      Kommunen in NRW beugen vor“ – Finanzrahmen 2015-2017  
 
Seit 2012 nimmt Münster an dem Modellvorhaben der Landesregierung NRW und der Bertelsmann 
Stiftung teil. Vision und Idee war (und ist es nach wie vor ),  durch  die Zusammenarbeit der an der 
Präventionskette beteiligten Akteure (Gesundheitswesen, Schule, Soziales und Jugendhilfe) die En t-
wicklungsbedingungen der Münsteraner Kinder und Jugendlichen weiter zu verbessern. 
 
 
 
Finanzrahmen seit 2015 
 
Jahr 2015 2016      2017 2018* 
Landesmittel (Personal-
kostenförderung) 
16.000 € 24.536 €     24.536 € 24.536 € (in Aus-
sicht gestellt) 
 
*Die Landesregierung hat am 26.07.2017 in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass sie die flächend e-
ckende Prävention in NRW stärken will. Die Initiative KeKiz soll demnach bis Ende 201 8 umgesetzt 
werden. Auf der Grundlage der Evaluation werden Entscheidungen für weitere Aktivitäten ab 2019 
getroffen.  
 
 
 
4.3  Das Maßnahmenprogramm einer kind- und jugendbezogenen Armutsprävention in 
       Münster - Förderbudget 2015-2017-  
 
Am 25. Mai 2011 hat der Rat der Stadt Münster erstmalig das Maßnahmenprogramm einer kindb e-
zogenen Armutsprävention in Münster beschlossen und die Verwaltung beauftragt, die in den vier 
o.g. Handlungsfeldern formulierten Maßnahmen mit den freien Trägern der Jugendhilfe , dem G e-
sundheitsamt, der Schulverwaltung und dem Sozialamt umzusetzen.  
 
Finanzierung 2015 – 2018 
 
2015 2016 2017 2018ff. 
375.000 € 400.000 € 300.000 € 227.500 € (Stadtteilko-
ordination) 
 siehe Beschluss Nr. 2. 
33.500 € (kommunaler 
Eigenanteil Bundesinitia-
tive Frühe Hilfen) 
siehe Beschluss Nr. 3.

- 9 - 
V/0638/2017 
5. Vorschlag zur Fortführung des Maßnahmenprogramms einer kind- und jugendbezogenen 
Armutsprävention in Münster ab 01.01.2018 
 
Im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien wurden auf der Grundlage der Fachbe richte, Fachge-
spräche und Evaluationsbögen der freien Träger alle Maßnahmen auf Ef fektivität und Ef fizienz 
überprüft.  
 
Auf Basis der strategischen Zielsetzungen zur Prävention (Amtsziel 3, Präventionsmaxime und der 
Präventionsstandards aus dem Kekiz Modellprojekt) wurde fachlich bewertet und festgelegt, welche 
Maßnahmen, in welcher Art und Weise auch künftig wahrgenommen werden sollen. Zudem wurden 
Vorschläge zur Akquise von Drittmitteln erarbeitet. 
  
 Bewertungskriterien  
 
Im Rahmen der Teilnahme am mehrjährigen Modellprojekts KEKIZ sind 7 Bewertungskriterien für die 
Bildung einer guten Präventionskette definiert worden.  
 
1. Beteiligungsorientierung; „Vom Kind her zu denken“, weg von getrennten Zuständigkeiten - hin zu 
gemeinsamen Lösungen;  
2. Eltern stärken – Kinder stärken: das gelingende Aufwachsen der Kinder wird durch die Eltern be-
einflusst;  
3. Aufsuchender Ansatz an den vertrauten Orten;  
4. Ungleiches ungleich behandeln: Hilfs- und Förderangebote sollten dorthin gelangen, wo der größte 
Bedarf besteht;  
5. Soziale Inklusion: Die Arbeitsweise in Regeleinrichtungen wie Kita und Schule muss die Ungleich-
heit der Lebenslagen von Kindern berücksichtigen und in diesem Sinne sozial inklusiv sein;  
6. (Bildungs-) Übergänge fließend gestalten: damit sie von Kindern positiv erfahren werden und sie 
auf ihrem weiteren Bildungsweg stärken;  
7. Multiprofessionelle Zusammenarbeit: verschiedene beteiligte Professionen arbeiten gut zusammen 
mit dem Anspruch vom Kind her zu denken.  
 
(Ausführlich nachzulesen unter http://www.kein-kind-zuruecklassen.de/publikationen.html im Bericht der Landeskoordinie-
rungsstelle zur fachlichen Begleitung des Lernnetzwerks und der Modellkommunen, 2016)  
 
 
5.1. Stadtteilkoordination Frühe Hilfen 
 
Lebensphasen: Rund um Schwangerschaft und Geburt / Rund um die Kita 
 
Die Stadtteilkoordination Frühe Hilfen ist als wichtiger, struktureller Bereich der Frühen Hilfen und als 
erster Baustein innerhalb der Präventionskette gesondert hervor zu heben.   
 
Dieses Aufgabenfeld wird in der Anlage 1 in Form eines Berichtes detailliert dargestellt.  
 
Als ein primär präventiv ausgerichtetes Unterstützungs - und Hilfsangebot ist die Stadtteilkoordination 
ein unabdingbares Strukturelement in den Frühen Hilfen.  
Bereits im Jahr 2007 wurde die erste Stelle in dem Modellprojekt Coerde, bei dem Jugendhilfeträger 
VSE Nord, eingerichtet.  
Im Rahmen des Maßnahmenprogramms einer kindbezogenen Armutsprävention wurden die „Stad t-
teilkoordinatoren Frühe Hilfen“ seit 2011 mit jeweils einer halben Stelle in zunächst drei weiteren aus-
gewählten Quartieren (Berg Fidel, Gremmendorf/Angelmodde und Gievenbeck) eingesetzt. 
Auf der Grundlage eines Erfahrungsberichts wurde mit der Vorlage V/0703/2014 über die Tätigkeit 
der Stadtteilkoordination informiert.  
 
Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung struktureller und sozialer Indikatoren wurden im 
Rahmen des Maßnahmenprogramms einer kindbezogenen Armutsprävention mit Beschluss vom

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V/0638/2017 
19.03.2014 (V/0144/2014) die Mittel für die Erweiterung der Stadtteilkoordin ation Frühe Hilfen auf die 
Standorte im Bezirk Mitte und Bezirk Nord, Stadtteil Kinderhaus, bereitgestellt und bis Ende 2017 
befristet. Der Bezirk Hiltrup und der Stadtteil Wolbeck wurden mit der Vorlage (V/0621/2015) ebe n-
falls bis Ende 2017 mit Stellenanteilen für weitere Koordinationsstellen ausgerichtet. 
 
 
Übersicht über die Stadtbezirke und Stadtteile, in denen die Stadtteilkoordination verankert ist: 
 
 
Bezirk Stellen- und Kostenanteil Träger 
Nord  
Coerde (seit 2010 Regelfinanzierung) 
 0,5 VZÄ 
35.000€ 
 
Kinderhaus  
 
 
 
 
 
 
0,5 VZÄ 
35.000 € 
Verbund sozialthera-
peutischer Einrichtun-
gen e.V. 
 
 
Caritasverband für die 
Stadt Münster e.V.  
 
Mitte 0,5 VZÄ 
35.000 € 
 
Beratungsstelle Sü d-
viertel e.V. 
West  
Gievenbeck 
 
0,5 VZÄ 
35.000 € 
Caritasverband für die 
Stadt Münster e.V. 
Ost / Südost 
Gremmendorf 
Angelmodde 
 
Wolbeck 
 
 
0,5 VZÄ 
35.000 € 
 
0,25 
17.500 € 
 
Diakonie Münster e.V. 
 
 
Diakonie Münster e.V. 
Hiltrup 
Berg Fidel 
 
 
Hiltrup 
 
0,5 VZÄ 
35.000 € 
 
0,5 
35.000 € 
 
 
Beratungsstelle Sü d-
viertel e.V. 
 
Diakonie Münster e.V. 
 
Kosten gesamt 
 
227.500 € 
3, 25 VZÄ  
Freie Träger der Kin-
der- und Jugendhilfe 
 
Als aus Sicht der Verwaltung unabdingbares Strukturelement soll die Stadtteilkoordination 
aus dem (befristeten) Projektstatus in den Status eines dauerhaften Strukturelementes  er-
folgreicher Präventionsarbeit überführt werden. Die Gesamtsumme in Höhe von 227.500 € ist 
im Etatentwurf daher enthalten.  
 
 
5.2 Möglicher weiterer Ausbau der Stadtteilkoordination Frühe Hilfen  
Stärkung der Stadtbezirke – nicht etatisiert; fachlich wünschenswert, aber durch die Priori-     
sierung im Gesamthaushalt ohne Deckungsvorschlag nicht finanzierbar 
 
Da sich der Einsatz der Stadtteilkoordination bewährt hat und Familien frühzeitig erreicht werden, die 
bislang keine Unterstützungssysteme in Anspru ch genommen haben, sind folgende moderate und 
flächendeckende Ausbauplanungen vorgesehen.

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V/0638/2017 
Lebensphasen: Rund um Schwangerschaft und Geburt / Rund um die Kita 
 
 
Bezirk Stellen- und Kostenanteil Träger 
Mitte 0,25 VZÄ 
17.500€ 
Beratungsstelle Sü d-
viertel e.V. 
West 
Gievenbeck 
Roxel, Albachten, Mecklenbeck 
 
0,25 VZÄ 
17.500€ 
Caritasverband für die 
Stadt Münster e.V. 
Ost 
Mauritz Ost, Handorf, 
Gelmer 
 
0,25 VZÄ 
17.500€ 
Diakonie Münster e.V. 
 
Ausbaukosten gesamt:  
 
52.500€ 
 
 
Der vorgeschlagene Ausbau basiert auf der Grundlage kleinräumiger Sozialkriterien, Strukturdaten 
sowie der steigenden Geburtenzahlen in Münster und sieht eine Erweiterung des Einsatzes der Stadt-
teilkoordination vor, so dass eine grundlegende Versorgung ei nes jeden Stadtbezirks gewährleistet 
wäre. Damit wäre durch einen moderaten Ausbau von Stadtteilkoordinationen eine flächendeckende 
Absicherung dieses Präventionsbausteines gewährleistet.  
 
5.3  Mögliche Weiterfinanzierung strukturunterstützender und präventivergänzender Maßnah-
men  - nicht etatisiert ab 2018; fachlich wünschenswert, aber durch die Priorisierung im Ge-
samthaushalt ohne Deckungsvorschlag nicht finanzierbar.  
 
Die Münstersche Präventionskette sollte aus Sicht der Verwaltung weiter entwickelt werden. Aus-
gewählte Maßnahmen im Bereich der Frühen Hilfen und Prävention sollten ab dem Jahr 2018 we i-
tergeführt werden.  
Die Angebote der Frühen Hilfen stützen den präventiven Rahmen und sind die ersten Bausteine in 
der Präventionskette. Hierfür stehen derzeit allerdings keine Haushaltsmittel zur Verfügung.  Es wäre 
für den Erhalt der präventiven Münsterschen Ausrichtung notwendig, dass diese Maßnahmen weiter-
finanziert werden können.  
Die folgende Übersicht umfasst die Maßnahmen des kommunalen Kinder - und Jug endarmutspro-
gramms sowie ergänzende Maßnahmen der frühen Hilfen und Prävention der Münster schen Präven-
tionskette, die zum 31.12.2017 enden.  
 
Vier der Maßnahmen (Starthilfe, Sure Start Berg Fidel, Aufwind, Familienpaten) sind Bestandteile 
des Maßnahmenprogramms einer kind- und jugendbezogenen Armutsprävention und sind als kom-
munaler Eigenanteil für die Bundesinitiative Frühe Hilfen beschlossen worden  (V/0594/2013), 
siehe auch Ziffer 4.1 dieser Vorlage.  
 
 
Lebensphase: Rund um Schwangerschaft und Geburt 
 
 
Handlungsfeld  „Frühe Hilfen – Bindungen stärken“  
 
 
Finanzierung pro Jahr: 
  
Starthilfe 
 
Angebot: Eltern erhalten Beratung, Anleitung und Unterstützung in der Ber a-
tungsstelle und bei Hausbesuchen, Vermittlung weitergehender Unterstü t-
zungsangeboten. Vermitt lung häufig durch das Präventionsteam nach den 
Willkommensbesuchen und der Stadtteilkoordination frühe Hilfen. 
Ziele: Intensivierung der Feinfühligkeit der Eltern im Umgang mit den Säugli n-
gen und Kleinkindern, Aufbau von Netzwerken und Entlastungsstrukture n. 
Effekte: Intensive Förderung elterlicher Beziehungs - und Erziehungskompeten-
zen. 
(10.000 €)* 
 
 
* = siehe Ziffer 4.1 der Vorlage: Kommunaler 
Eigenanteil Bundesinitiative Frühe Hilfen  
 
 
 
Träger:  
Caritasverband für die Stadt Münster e.V.

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V/0638/2017 
Sure Start  -Die Babyspielstunde- 
 
in den Stadtteilen Berg Fidel und Kinderhaus 
Angebot: Mütter mit ihren B abys, die sich in sehr belasteten Lebenssituationen 
befinden werden unter Ressourcenberücksichtigung in ihrer Elternrolle g e-
stärkt. Vermittlung oftmals durch: KSD, Stadtteilkoordination oder Prävention s-
team . 
Ziel: Beziehungsförderung und Bindungsaufbau zw ischen Mutter und Kind, 
durch gemeinsames Spielen, Umgang mit dem Kind lernen, Ernährung und 
Austausch in der Gruppe. Durch den Einsatz professioneller Methoden wie 
Marte Meo oder Entwicklungspsychologische Elternberatung (EPB) werden die 
Mütter intensiv geschult.  
Effekte: Mutter-Kind Beziehungen werden gefestigt, die Mütter in ihrer Rolle 
und im Umgang mit dem Kind gestärkt, beide erleben positive entlastende 
Interaktion in der Gruppe. Erworbene positive Fähigkeiten und erlernte Prakt i-
ken werden in den Alltag außerhalb der Gruppe transferiert. 
 
Berg Fidel                                         (12.000 €)* 
Kinderhaus                                           7.000 € 
 
 
 
* = siehe Ziffer 4.1 der Vorlage: Kommunaler 
Eigenanteil Bundesinitiative Frühe Hilfen  
 
 
 
 
 
 
 
Träger:  
Haus der Familie 
Wellcome 
 
Angebot: Ehrenamtliche Unterstützung und Entlastung in F orm individueller 
und flexibler Hilfe für und in den Familien im ersten Lebensjahr des Kindes.  
Ziel: Praktische, niedrigschwellige und kostenneutrale Hilfe für Familien nach 
der Geburt eines Kindes, ca.1-4 Monate. 
Effekte: Akute Belastungssituation von Eltern werden durch konkrete zeitliche 
Entlastung vermieden. 
                                                    10.000 € 
 
 
 
 
 
Träger: 
Evangelische Familienbildungsstätte e.V. 
 
 
Summe gesamt 
 
 
  17.000 € 
 
 
 
Lebensphase: Rund um die Kita 
 
 
Handlungsfeld  „Gesunde Kindheit-Gesundes Aufwachsen“ 
 
 
Finanzierung pro Jahr: 
 
Familienpaten  
 
Angebot: Wöchentliche, alltagspraktische Unterstützung durch ehrenamtliche 
Familienpaten, in belasteten Familien. 
Ziele: Entlastung der Eltern, Beschäftigung mit den Kindern, gemeinsame 
Unternehmungen mit Eltern und Kindern, Sprachförderung, Integrationshilfen  
Effekte: Insbesondere Familien un d Alleinerziehende, ohne familiäre 
Unterstützung, werden durch die konstante niedrigschwellige Hilfe erreicht. 
Dieses Angebot erreicht Familien mit geringen materiellen und sozialen 
Ressourcen, schafft Zugänge und Entlastung. 
 
                                                           (5.000 €)* 
 
 
* = siehe Ziffer 4.1 der Vorlage: Kommunaler 
Eigenanteil Bundesinitiative Frühe Hilfen  
 
 
 
Träger: 
Caritasverband für die Stadt Münster e.V. 
 
Aufwind  – Gruppenangebot für seelisch belastete Eltern 
  
Angebot: Seit 2011 wöchentliches Gruppenangebot für psychisch erkrankte 
Eltern mit begleitenden Einzelgesprächen zur Unterstützung von seelisch 
belasteten und von Isolation bedrohten Eltern. 
Ziele: Förderung einer gesunden Interaktion zwischen Eltern und Kind, Stä r-
kung der Erziehungskompetenz und Versorgung der Kinder.  
Effekte: Emotionale Entlastung der Eltern und Stärkung, insbesondere der 
Mütter. Stärkung sozialer Ressourcen durch Austausch, Umgang mit Konfli k-
ten und Krisen, in Kontakt treten mit anderen Erkrankten.  Verlassen der An o-
nymität, Annahme von Hilfen. Entlastung der Kinder. 
 
                                                        (6.500 €)* 
 
 
 
* = siehe Ziffer 4.1 der Vorlage: Kommunaler 
Eigenanteil Bundesinitiative Frühe Hilfen  
 
 
 
Träger: 
Beratungsstelle Südviertel e.V.

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V/0638/2017 
Kinderkrankenschwester für Kinderschutzfälle  
 
Angebot: Einsatz einer Kinderkrankenschwester in enger Zusammenarbeit mit 
dem KSD Nord, in Familien mit besonders belasteten Lebensumständen.  
Ziel: Niedrigschwelliger Zugang zu den Familien, in Form frühzeitiger Unte r-
stützung in der basalen Versorgung des Kindes. 
Effekte: Niedrigschwelliger Zugang in belastete Familiensysteme. Beratung 
und praktische Hilfe im Umgang mit dem Kind (Versorgung, Gesundheit, 
Ernährung). 
 
25.000 € 
 
 
 
 
Träger:  
Amt für Gesundheit, Veterinär- und Lebens-
mittelangelegenheiten 
Zwillings/Drillingstreff, Ev. Familienbildungsstätte 
 
Angebot: Monatlicher Offener Treff für Eltern von Mehrlingskindern in der 
evangelischen Familienbildungsstätte. Das Angebot  umfasst Treffen für Fam i-
lien mit Zwillingen, mit Drillingen sowie Themenabende für Eltern. 
Ziele: Forum für spezifische Fragen rund um das Leben mit Mehrlingen. En t-
lastung schaffen und Austausch mit Familien in ähnlichen Situationen, Info r-
mation über Hilfsangebote. 
Effekte: Förderung elterlicher Beziehungs - und Erziehungskompetenzen . 
Erweiterung der entwicklungspsychologischen Kenntnisse. Eltern erhalten 
eine „Verschnaufpause“ und entlasten sich in Form von Vernetzung. 
 
     3.000 € 
 
 
 
 
 
 
 
 
Träger: 
Evangelische Familienbildungsstätte e.V. 
Einsatz von Kulturmittlerinnen in Kitas 
 
Angebot: Sprach- und Kulturmittlerinnen unterstützen die Fachkräfte in Kinde r-
tageseinrichtungen und Eltern mit Migrationsvorgeschichte sowie Flüchtling s-
familien.  Die ersten Einsätze zeigen, dass sowohl die Familien als auch die 
Erzieher*innen von den Vertrauenspersonen profitieren.  Das Amt für Kinder, 
Jugendliche und Familien der Stadt Münster vermittelt die Fachkräfte. 
Ziele: Sprachliche, kulturelle oder religiöse Unterschiede aufgreifen, Missve r-
ständnissen vorbeugen und Vorurteile abbauen, Beratung aus einer Hand 
durch die Sprach - und Kulturmittlerinnen, Schaffung von Zugängen zu Fam i-
lien mit Migrationsvorgeschichte 
Effekte: Nicht nur Sprache sondern Kult ur wird übersetzt. Eltern und Kita 
können Strukturen, Regeln und Anforderungen  des deutschen Bildungssy s-
tems mit dem Verständnis von Kindertagesbetreuung der zugewanderten 
Eltern abgleichen. Ängste auf Seiten der Eltern werden abgebaut. 
 
  4.000 € 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Träger: 
Haus der Familie e.V. 
 
Summe gesamt 
 
 
32.000 € 
 
 
Lebensphase: Von der Grundschule bis in die weiterführende Schule 
 
 
Handlungsfeld  „Bildung ermöglichen – Leben lernen“  
 
 
Finanzierung pro Jahr: 
 
Schulvorbereitung an der Eichendorffschule in Angelmodde und an der 
Ludgerusschule in Hiltrup  
 
Angebot: Finanzielle Förderung seit 2011 um die Schulerfolgschancen der 
Kinder deutscher und nicht deutscher Herkunft im Stadtteil Angelmodde zu 
verbessern. Nach einem am  Kind orientierten Aufnahmeverfahren mit einer 
individuellen Stärken/Schwächenanalyse wurden in enger Kooperation mit 
den Kindergärten und der Schulärztin die Kinder für den Schulvorbereitung s-
kurs ausgewählt.  
Ziele: Förderung der Konzentrationsfähigkeit, sprachliche und mathematische 
Kompetenz, lernten schulische Abläufe und Regeln kennen. Zudem fand ein 
Schulvorbereitungskurs für Eltern drei- bis viermal vor den Sommerferien mit 
5.000 €

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V/0638/2017 
einer hohen (90%)Beteiligung statt. Die Elternschule für Eltern der Schulei n-
gangsphase (Klassen 1 und 2) nach der Einschulung ist ein Angebot für El-
tern, die auf Grund ihrer Lebenssituation und ihrer individuellen Schulerfa h-
rungen ihre Kinder noch nicht angemessen unterstützen konnten. Auf Initiative 
mehrerer Mütter mit Migrationsvorgeschichte fanden im Jahr 2015/2016 zu-
dem noch zwei Abende nur für Frauen zur Begegnung statt. 
Effekte: Eltern fühlen sich verstanden, beteiligen sich und erleben, dass Schu-
le für sie und für ihre Kinder da ist. Multiprofessionelle Zusammenarbeit zw i-
schen den Institutionen im Übergang Kita-Schule. Kinder erhalten höhere 
Anschlussfähigkeit in der Grundschule. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Träger: 
Eichendorf-/ Ludgerusschule 
Vortragsreihe für Eltern „Was Kinder heute brauchen“  
 
Angebot: 6-11 Vorträge pro Jahr für alle Eltern und Multiplikatoren, nied-
rigschwellig, kostenneutral, mit externen Referent*innen 
Ziele: Frühestmögliche Unterstützung für Eltern im Erziehungsalltag, Aufgrei-
fen gesellschaftlich und entwicklungsaktueller Themen- und Fragestellungen, 
Erziehungsunsicherheiten entgegenwirken. 
Effekte: Förderung elterlicher Beziehungs- und Erziehungskompetenzen, 
Eltern, werden lebenspraktisch geschult, in Themenbereichen wie Bsp. Medi-
en, Pubertät, Mobbing.  Hohe Resonanz sowohl bei Eltern als auch bei Fach-
kräften. 
 
3.000 € 
 
 
 
 
 
 
 
Träger: 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
Social Media – Medienkompetenz  
 
Angebot:  Das Angebot Social Media – Medienkompetenz zielt darauf ab, 
dass mit steigender Mediatisierung des Alltags der Umgang mit den sog e-
nannten „Social Media Diensten“ wie Twitter, Facebook und Co eine entspre-
chende Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen, Eltern und weiteren 
Bezugspersonen wie z. B. pädagogischen Fachkräften in Schule und Jugen d-
hilfe vorausgesetzt wird.  
Ziele: Es handelt sich hierbei um ein zusätzliches und stadtweites Angebot 
des Jugendinformations- und -bildungszentrums (Jib), welches mit ausgewie-
senen Experten durchgeführt wird.  
Effekte: Vor dem Hintergrund, dass auch der Erwerb von Medienkompetenzen 
durch ökonomische, kulturelle und soziale Herkunftsressourcen beeinflusst 
wird, trägt das Projekt dazu bei, Ungleichheiten in Bezug auf die Teilhabe am 
sozialen, kulturellen Leben und einem selbstbestimmten Umgang mit den 
Medien auszugleichen. Kinder und Jugendliche erwerben durch die Unterstüt-
zung geschulter Multiplikatoren der Kinder- und Jugendhilfe einen sicheren 
und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien und sozialen Netz-
werken. Sie werden befähigt, mögliche Risiken und Gefahren zu erkennen 
und zu handhaben. 
    8.000 € 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Träger: 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
Bildungspiloten 
an den Standorten Angelmodde und Berg Fidel 
 
Angebot: Kindern im Alter von 5-10 Jahren aus bildungsungewohnten Fami-
lien werden ortsnahe Bildungsangebote näher gebracht. Dabei werden die 
Kompetenzen des Kindes erweitert und gestärkt. 
Ziel: Chancen- und Teilhabegleichheit durch die Förderung eines nachhaltigen 
Bildungsprozesses. 
Effekte: Durch die intensive Zusammenarbeit mit den Familien und die Ver-
netzung im Stadtteil bekommen die Familien einen erleichterten Zugang zu 
den Bildungsangeboten vor Ort und auch zu weiteren Hilfssystemen. 
 
                                                                          
18.000 € 
 
 
 
 
 
 
 
Träger: 
Haus der Familie e.V. 
 
Summe gesamt  
 
 
34.000 €

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V/0638/2017 
Lebensphase: Rund um die Jugend 
 
 
Handlungsfeld  „Bildung ermöglichen – Leben lernen“  
 
 
Finanzierung pro Jahr: 
Mädchen Fragen? Mädchen Wissen!, SeHT e.V.  
 
Angebot: Zielgruppe dieses Projektes sind Mädchen zwischen dem 10. und 
16. Lebensjahr. Es sollen ungleiche Zugänge zum Gesundheitssystem bedingt 
durch Armut und Migration abgebaut und eine Chancengleichheit herstellt 
werden. Darüber hinaus sollen Nachteile die im späteren Berufsleben durch 
mangelnde Hygiene und Gesundheitsprobleme entstehen können verringert 
werden.  
Ziele: Die Mädchen erhalten Hygienetipps, Betreuung in Kleingruppen. Ver-
trauensvoller Zugang, Förderung setzt an den Stärken und Interessen der 
Mädchen an.  
Effekte: Die Körper- und Selbstwahrnehmung und das Selbstvertrauen der 
Mädchen werden gestärkt. 
 
3.000 € 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Träger: 
SeHT e.V. 
Schuldenprävention für Jugendliche und junge Volljährige 
 
Angebot: Unterstützung und Beratung durch eine juristische Fachkraft für 
Jugendliche und junge Volljährige mit wirtschaftlicher Unerfahrenheit. Durch-
führung an Schulen und Berufskollegs in Form von Unterrichtseinheiten, En t-
wicklung  adäquater Anschauungsmaterialien. Multiprofessionelle Zusamme n-
arbeit Jugendhilfe-Schule. 
Ziel: Sicherheit im Umgang mit Finanzen 
Effekte: Stärkung der Selbstwirksamkeit der Jugendlichen 
 
8.000 € 
 
 
 
 
 
 
Träger: 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
Boxprojekt  
 
Angebot: Hausaufgabenbetreuung für Schüler mit Migrationshintergrund und 
Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Klausuren 
Ziele: Verbesserung der schulischen Leistungen sowie Stärkung der Persön-
lichkeit und Integrationshilfe, Verknüpfen von sportlichen und schulischen 
Leistungen 
Effekte: Stärkung der Zuversicht in Bezug auf zukünftige Lebenschancen 
durch  Verbesserung der schulischen Leistungen. 
20.000 € 
 
 
 
 
 
 
Träger: 
Telekom Post SV 
 
Interkulturelle Mädchenarbeit in Kinderhaus 
 
Angebot: Sozialräumliches, interkulturelles Gruppenangebot für Mädchen im 
Alter von 10-19 Jahren in Kinderhaus. Freizeitaktivitäten und Sportangebote. 
Multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen den Institutionen im Übergang 
Schule und Beruf 
Ziele: Sensibilisierung für den Umgang mit dem eigenen Körper, Entwicklung 
beruflicher Perspektiven, Sozialtraining in der Gruppe. 
Effekte: Zuversicht in Bezug auf zukünftige Lebenschancen: Vermittlung in 
Praktika- und Ausbildungsstellen. Anbindung an Berufsberatung mit Bewer-
bungstrainings. 
 
6.700 € 
 
 
 
 
 
 
 
Träger: 
Begegnungszentrum  
Sprickmannstraße 
 
Handwerker- und Lebensplanungsprojekt Waldschule Kinderhaus  
 
Angebot: Das Handwerkerprojekt richtet sich als tertiärpräventive Hilfe an 
Jugendliche mit besonderem Förderbedarf, an lernschwache, benachteiligte 
Jugendliche, sowie Flüchtlinge der Klassen 7-9, die ohne  konzentrierte, indi-
viduelle und zusätzliche Förderung ihren Hauptschulabschluss nicht erreichen 
würden, außerdem kaum in der Lage sind, außerschulische Praktika erfolg-
reich zu  absolvieren. Das Projekt bietet ihnen eine Möglichkeit am Bildungs- 
und Ausbildungsprozess teilhaben zu können. Im schulischen Rahmen we r-
den die Schülerinnen in Kleingruppen gemeinsam mit externen Fachkräften, 
18.500 €

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V/0638/2017 
Meistern bzw. Honorarkräften in handwerklichen - künstlerischen Bereichen 
individuell gefördert.  
Ziele: Schüler*innen können  verschiedene Berufsfelder praxisnah erproben. 
Neben dem handwerklichen Geschick stehen Arbeitsbereitschaft, Teamfähi g-
keit und das Verstehen und Umsetzen von Arbeitsanweisungen als Ziele im 
Vordergrund.    
Effekte: Stärkung der Chancengleichheit für alle Jugendliche. 
Unterstützung von Familien zur schulischen Förderung der Kinder. 
Stärkung der Selbstwirksamkeit und des Selbstbewusstseins der Jugendli-
chen. 
Multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Schule, Agentur für Arbeit, 
Vertretern aus Industrie und Handwerk und des Jugendausbildungszentrums 
JAZ. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Träger: 
Jugendausbildungszentrum 
 
StilWerk – Jugendliche und Berufsexperten im Dialog 
 
Angebot: Tagesschulungen für Gruppen zur Vorbereitung auf Bewerbungssi-
tuationen 
Ziele: Stärkung der Chancengleichheit für die Jugendlichen, Vorbereitung auf 
Bewerbungssituationen mit dem Fokus auf das äußere Erscheinungsbild 
Effekte:. (Bildungs-) Übergänge werden fließend gestaltet, damit sie von Kin-
dern positiv erfahren werden und sie auf ihrem weiteren Bildungsweg stärken.  
15.000 € 
 
 
 
 
 
Träger: 
Jugendausbildungszentrum 
 
Summe gesamt 
 
 
71.200 € 
 
 
5.4  Zusammenfassung: Finanzbedarf aller Maßnahmen Kinderarmutsprogramm/Frühe Hilfen/ 
Prävention  
5.3.1 Beschlossene Maßnahmen 
 
Stadtteilkoordination Frühe Hilfen  
(siehe Beschluss Ziffer 1.) 
227.500 € 
Projekte, die an Bundesmittel geknüpft sind – kommunaler 
Eigenanteil  
(siehe Beschluss Ziffer 2.) 
33.500 € 
Summe          261.000 € 
 
 
5.3.2 Empfohlene Maßnahmen 
 
Lebensphase „rund um Schwangerschaft und Geburt“    17.000 € 
Lebensphase „rund um die Kita“         32.000 € 
Lebensphase „von der Grundschule bis zu weiterführen-
den Schule“ 
       34.000 €  
Lebensphase „rund um die Jugend“       71.200 € 
Summe          154.200 €

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V/0638/2017 
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass insgesamt 15 Maßnahmen ab 2018ff. fortgeführt wer-
den sollten, um in Ergänzung zu den Regelangeboten den präventiven Rahmen, der in den letzten 
Jahren aufgebaut wurde, weiterhin gewährleisten zu können. 
  
 
Nachrichtlich:  
 
5.5 Übersicht über die Maßnahmen, die im Berichtszeitrahmen beendet wurden  
     bzw. für die ab 2018ff. keine Mittel im Rahmen dieser Vorlage beantragt werden 
 
 
Lebensphase: Rund um Schwangerschaft und Geburt 
 
 
Gesundes Frühstück in ausgewählten Kitas  
 
Angebot: Das Angebot umfasst seit 2011 die Organisation , Bereitstellung und 
Durchführung eines gesunden Frühstücks in fünf Kindertageseinrichtungen.  
Ziel: Vermeidung von Essstörungen, Übergewicht und Mangelernährung.  
Effekte: Das Angebot gelangt dorthin wo der größte Bedarf besteht: „Es 
kommt direkt im Bauch der Kinder an!" Die Kindertageseinrichtungen 
berücksichtigten die Ungleichheit der Lebenslagen. 
 
20.000 € 
 
Budgetneutrale Finanzierung über Kita 
 
 
 
Ausbau der Präventionskette für Kinder ab dem 1. Lebensjahr mit einer 
Kinderkrankenschwester  
 
Angebot: Beratung und Begleitung der Eltern zu den Bereichen Kinderpflege,  
-ernährung, Versorgung und Erziehung. 
Ziel: Befähigung der Eltern, medizinische Regelversorgung zu nutzen und ihr 
Kind gesundheitsfördernd zu begleiten. 
Effekte: Enge Kooperationen zwischen Stadtteilkoordinatoren, Präventions -
team Familienbesuche, Sozialdienst für Flüchtlinge, Krankenhäusern und 
Kinderärzten. 
 
25.000 € 
 
 
Resilienz-Kurs f. Vorschulk.: Weiterf. „Prik“ in der Kita Killingstraße und 
Übertragung auf weitere Familienzentren 
 
Angebot: Drei Resilienz fördernde Angebote in zwei ausgewählten Kitas, die 
von entsprechend ausgebildeten Fachkräften geleitet werden.  
Ziele: Stärkung der eigenen psychischen Stabilität, Stärkung der Krisens i-
cherheit, Vorbeugung motorischer sowie psycho -sozialer Auffälligkeiten von 
Kindern im Vorschulalter. 
Effekte: Durch den Aufbau von Selbsteinschätzung und Körperbewusstsein 
bekommen die Kinder ein entspanntes  und angstfreies Verhältnis zu sich 
selbst. Die Kinder lernen kleine Krisen selbständig zu überwinden, stärken 
ihre soziale Kompetenz und lernen entspannt mit Stress umzugehen. Fest i-
gung der Bildungs -und Erziehungspartnersc haft zwischen Eltern und Kita, 
niedrigschwelliger Ansatz. Förderung elterlicher Beziehungs - und Erziehungs-
kompetenzen. 
 
3.600 € 
 
Budgetneutrale Finanzierung über Kita 
FEU-Kampagne im Bezirk Nord „Ich geh zur U – und du?“,  
 
Angebot: primärpräventive Kampagne mit neu konzipiertem und mehrsprachi-
gem Infomaterial. Die Eltern werden in den Kindertageseinrichtungen über die 
Bedeutung der ärztlichen Früherkennungsuntersuchungen  informiert. Auch 
bei Kinderärzten, in Beratungsstellen und in Treffpunkten  sind die Infoplakate 
und Handzettel zu finden. Die FEU-Kampagne startete dort wo der größte 
Bedarf bestand; Anlass war die erhöhte Nichtinanspruchnahme im Stadtbezirk  
Jede  Kita verfügt über einen „U- Rechner“, mit dessen Hilfe die U-Termine 
errechnet werden. Nach der U- Untersuchung beim Arzt erhalten die Eltern ein 
5.000 € 
 
Seit Ende 2016 wurde die Kampagne, in Form 
der Plakate, Handzettel und des U Rechners 
stadtweit auf die Kitas ohne Entstehung  von 
Kosten ausgeweitet.

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V/0638/2017 
Paar Stoppersocken. übertragen. 
Ziel: Eltern werden motiviert mit ihren Kindern an den vorgesehenen Frühe r-
kennungsuntersuchungen teil zu nehmen. 
Effekte:  Erzieher*Innen erhalten in den Kitas einen optimierten Gesprächszu-
gang zu den Eltern. Die Eltern bekommen (Erinnerungs-) Unterstützung und 
Sensibilisierung für die Wahrnehmung der U Untersuchungen. 
 
Familien Café Uppenberg, EB Südviertel 
 
Angebot: 1x wöchentliches Familien Café a 2 Stunden in d er Outlaw Kita 
Uppenberg für Eltern aus der Kita und aus dem Stadtteil.  Als niedrigschwell i-
ges Angebot vor Ort zum Austausch und als Unterstützung. 
Ziele: Die Fachkraft bietet den Rahmen für Beratung in Alltagsfragen, Inform a-
tion über Entwicklungsphasen, Stärkung emotionaler Kompetenzen, soziale 
Vernetzung, Vermittlung weitergehender Hilfsangeboten, unsichere Eltern 
erfahren Begegnungen auf Augenhöhe. 
Effekte: Niedrigschwelliges Familien Café schließt eine Angebotslücke im 
Stadtteil. Partizipation von Eltern, im Verständnis „Eltern als Profi“  für ihr Kind 
zu sehen. Begegnung auf Augenhöhe/Hilfe zur Selbsthilfe (durch Vernetzung). 
Förderung positiver Interaktion zwischen Eltern und Kind. 
6.000 € 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Café Viertelchen Südviertel, EB Südviertel 
 
Angebot: 1x wöchentliches Familien Café in der Kita Südhafen zur Unterstü t-
zung von Eltern mit Kleinkindern zu Alltagsfragen. 
Ziele: Die Fachkraft bietet den Rahmen für Beratung in Alltagsfragen, Inform a-
tion über Entwicklungsphasen, Stärkung emotionaler Kompetenze n, soziale 
Vernetzung, Vermittlung weitergehender Hilfsangeboten, unsichere Eltern 
erfahren Begegnungen auf Augenhöhe.  
Effekte: Niedrigschwelliges Familien Café schließt eine Angebotslücke im 
Stadtteil. Partizipation von Eltern, im Verständnis „Eltern als  Profi“  für ihr Kind 
zu sehen. Begegnung auf Augenhöhe/Hilfe zur Selbsthilfe (durch Vernetzung). 
Förderung positiver Interaktion zwischen Eltern und Kind. 
 
6.000 € 
Fallmanagement „Ernährung in Familien“ sowie Ernährungsschule in 
Kitas  
 
Angebot: Durchführung von Gruppenangeboten für Eltern mit Kindern und 
Ernährungsberatung in Einzelfällen in 7 Kitas. 
Ziele: Stärkung der Elternkompetenz bei Einkauf und Zubereitung gesunder 
Kost und Förderung des Interesses an gesunder Ernährung. 
Effekte: Sensibilisierung für den eigenen Körper und die eigene Gesundheit. 
 
15.000 € 
 
Wird als Bestandteil der pädagogischen Arbeit in 
den Kitas verstetigt 
Unterstützung für Mehrlingsfamilien in belasteten Lebenslagen  
 
Angebot: Unterstützung für Familien mit mehr als drei Kindern und oder Dri l-
lingen in besonders belasteten Lebenssituationen, in Form materieller Entlas-
tung oder Unterstützungsleistungen durch Entlastungsdienste. 
Ziele: Kurzfristige (pädagogische) Hilfe für Familien. 
Effekte: Entlastung der Familien 
 
5.000 € 
 
Aufgrund geringer Anfragen wurde die Maßna h-
me 2015 und 20 16 nicht im erwarteten Umfang 
umgesetzt.  
 
 
Lebensphase: Rund um die Kita 
 
Pädagogisches Präventionsangebot für junge Flüchtlingsfamilien, DRK 
Kita Oxford, Gievenbeck 
 
Angebot: Pädagogisches Angebot für Kinder aus geflüchteten Familien in der 
DRK Kindertageseinrichtung Oxford. 
Ziele: Pädagogische Betreuung für geflüchtete Kinder, Begleitung und Ber a-
tung der Eltern. 
25.000 € 
 
Regelfinanzierung Migrationshilfen 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien

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Effekte: Die Kinder erhalten einen sicheren und strukturierten Rahmen, in dem 
sie frei spielen können. Die Eltern werden beim Einstieg in das deutsche 
Bildungssystem unterstützt. 
 
 
 
 
 
„Safe“ in der Kita Killingstraße und Übertragung auf weitere Familie n-
zentren  
 
Angebot: Gruppenangebot für Schwangere in For m von monatlichen Treffen, 
über die Geburt hinaus. Kita und ärztliche Kinderschutzambulanz arbeiten 
zusammen. 
Ziel: Bindung stärken zwischen Eltern und Kind, durch Schulung der Sensibil i-
tät für die „Sprache“ des Babys und einüben adäquater Reaktionsweisen.  
Effekte: Nachhaltige Förderung elterlicher Beziehungs - und Erziehungsko m-
petenzen. 
 
9.000 € 
 
In 2016 und 2017 konnte das Angebot aus pe r-
sonell organisatorischen Gründen nicht durchg e-
führt werden. 
 
Maßnahme entfällt. 
 
 
 
 
Lebensphase: Rund um die Jugend 
 
Aufsuchende Jugendsozialarbeit in Gremmendorf West 
 
Angebot: Seit dem 1.4.17 aufsuchende Sozialarbeit für Jugendliche, in Form 
von Freizeit,- Gesprächs- und Treffangeboten.  
Ziel: Durch Netzwerkaufbau vor Ort und Dialogen mit Anwohner*innen und 
Jugendlichen, möglichen Konflikten entgegenwirken. 
Effekte: Partizipation der Jugendlichen, niedrigschwelliger Zugang für die 
Jugendlichen zu Information, Beratung und Freizeitangeboten. Entschärfung 
möglicher Konfliktfelder im Stadtteil. 
 
30.000 € 
 
Verstetigung durch Regelfinanzierung im Ra h-
men der aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit 
Erweiterung der pädagogischen Angebote für Kinder und Jugendliche in 
Flüchtlingseinrichtungen  
 
Angebot: Wöchentliche freizeitpädagogische Angebote für Kinder- und Ju-
gendliche aus Flüchtlingsheimen durch Jugendzentren vor Ort und unter 
Einbeziehung der Eltern. Multiprofessionelle/Trägerübergreifende Zusamme n-
arbeit zwischen Jugendeinrichtungen, Sozialdienst für Flüchtlinge Amt 50, 
Fachstelle Kinder- und Jugendförderung, offene Ganztagsbetreuung in ver-
schiedenen Stadtbezirken. 
Kennenlernen der deutschen Kultur und ihrer Bedeutung für das Zusamme n-
leben. 
Ziele: Altersgerechte Lern- und Erfahrungsmomente schaffen , Sozialverhal-
ten einüben, Konflikte sinnvoll lösen zu können, Benachteiligung auszuglei-
chen. 
Effekte: Kinder und Jugendliche profitieren von den Angeboten.  
Entlastung für junge Flüchtlinge, die in ihren Familien sehr beengt wohnen.  
 
108.160 € 
 
Regelfinanzierung  Migrationshilfen 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
„come on“ – ankommen – mitkommen – weiterkommen  
 
Angebot: Intensivangebot in Form eines Lerngruppenangebotes für Jugendli-
che mit Migrationsvorgeschichte mit individuellem Förderbedarf und Problem-
lagen. 
Ziele: Förderung der Sprachkompetenz und Stärkung der persönlichen Kom-
petenzen 
Effekte 
Stärkung der Zuversicht in Bezug auf zukünftige Lebenschancen. Multiprofe s-
sionelle Zusammenarbeit:  verschiedene beteiligte Professionen arbeiten gut 
zusammen mit dem Anspruch vom Kind her zu denken. 
 
 
 
6.600 € 
 
Durch Schließung der Jugendwerkstatt in der 
bisherigen Form und Verlagerung der personel-
len Ressourcen an den neuen schulischen Lern-
ort Beckstraße entfällt der Bedarf für die Maß-
nahme

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V/0638/2017 
„Kompetent im Wir“ – Cactus 
 
Angebot: Theaterprojekt für Jugendliche und junge Erwachsene, um die sozia-
le Kompetenz und Integration verschiedener Gruppen auszubauen. 
Ziele: Förderung der Selbstkompetenz und Autonomieförderung der jungen 
Menschen 
Effekte: Stärkung der Kompetenzen zur praktischen Anwendung in Schule, 
Arbeit und Leben! 
 
Finanzierung durch Aktion Mensch 
 
 
 
 
 
Maßband  
 
Angebot: Heranführung von schulabstinenten Jugendlichen an das System 
Schule. 
Ziel: Durch Vertrauensaufbau, Unterstützung der schulischen Förderung der 
Jugendlichen, Planung des Berufsweges.  
Effekte: (Bildungs-) Übergänge fließend gestalten: damit sie vom Jugendli-
chen positiv erfahren werden und sie auf ihrem weiteren Bildungsweg stärken 
15.300 € 
 
Es konnte nur eine geringe Anzahl an Jugendli-
chen erreicht werden. Keine Weiterführung emp-
fohlen.  
 
 
 
 
 
 
Strukturelle Maßnahmen 
 
 
Präventionskonferenz Münster  
 
Angebot: In bisher zwei jährigem Rhythmus stattfindende ressortübergreife n-
de Konferenz für Fachkräfte aus Kita, Schule, Jugend, Soziales, Gesundheit, 
Justiz und Politik. Am 26.10.2016 fand die dritte Konferenz mit dem Titel 
„Stark! Von Anfang an. Entwicklung-Chancen-Risiken“ statt.  
Ziele: Multiplikator*innenbildung, ressortübergreifende Vernetzung, Fort-
schreiben des gemeinsamen Präventionsverständnisses in Münster.  
Effekte: 140 Fachkräfte haben 2016  teilgenommen. 
Zusammenarbeit multiprofessioneller Fachkräfte  und kooperativer Qualitäts-
entwicklungsprozess mit hohem fachlichem Niveau durch externe Refe-
rent*Innen. Anregung zum Wissenstransfer und Austausch. 
 
5.000 € 
 
Amtsbudget nach Bedarf  
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Qualifizierung für Fachkräfte in Kita, OGS, Kinder- u. Jugendarbeit zu 
Armutsfragen und Resilienz-Förderung  
 
Angebot: Qualifizierung und jährliche Fachtagung seit 2011 für hauptamtliche 
Mitarbeiter/-innen der OGS und Jugendförderung..  
Ziele: Qualifizierung der Fachkräfte, Vertiefung aktueller Fachthematiken. 
Effekte: Die Arbeitsweise in der OGS und Schule berücksichtigt die Ungleich-
heit der Lebenslagen von Kindern.  
 
3.000 € 
 
Finanzierung über Landesförderung OGS und 
Richtlinienförderung Jugendförderung 
 
 
 
 
Fachtag: Kinder psychisch erkrankter Eltern  
 
Angebot: In 2015 durchgeführter Fachtag mit dem Titel „Wohin gehst du?! 
Netzwerkaufbau für Kinder psychisch kranker Eltern“ für Fachkräfte in Müns-
ter. 
Ziele: Vernetzung der Akteure, Multiprofessionelle Zusammenarbeit, Transp a-
renz und fachlicher Input durch externe Referent*in,  ressortübergreifender 
Austausch. Vertiefung aktueller Fachthemen. 
Effekte: Mehr als 100 Teilnehmer*innen wurden erreicht. - Verabschiedung 
gemeinsamer Herangehensweisen. 
 
2.500 € 
 
Amtsbudget nach Bedarf 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
6. Fazit 
 
Bundesweit hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ohne ein intensives Engagement im präve n-
tiven Bereich angesichts erkennbarer Entwicklungsverzögerungen benacht eiligter Kinder keine spü r-
baren Veränderungen bewirkt werden können.

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Die wechselseitigen Einflüsse von Armut, gesundem Aufwachsen und Bildung, prägen die Entwic k-
lung von Kindern und Jugendlichen und sind ab dem Lebensbeginn statusbedingt sehr verschieden.  
Präventive Angebote verfolgen das Ziel der Chancengleichheit, so dass ein frühes Einwirken erforder-
lich ist, um eine nachhaltige Wirkung erreichen zu können. Dies zeigt sich unter anderem in der pos i-
tiven Persönlichkeitsentwicklung des Kindes und dessen  erfolgreicher Bildungsbiographie. Dies ge-
lingt ausschließlich über kombinierte, ineinandergreifende Unterstützungsangebote über den gesa m-
ten Verlauf von Kindheit und Jugend. 
 
In den USA belegen Langzeitstudien einen positiven Effekt frühzeitiger Intervent ion auf die Entwic k-
lungschancen von Kindern im weiteren Lebensverlauf, sowie auf die Wirtschaftlichkeit. (Heckmann 
2006) In Deutschland gibt es erste Ansätze, um die positive Wirksamkeit früher Interventionen zu 
belegen. „Die Analyse zu den Kosten und Nutz en der Investitionen in Frühe Hilfen des Nationalen 
Zentrums Frühe Hilfen (2011) zeigt am Beispiel des Projektes „Guter Start ins Kinderleben“, dass 
jeder in eine frühzeitige Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern investierte Euro 
im Lebensverlauf ein Vielfaches an Folgekosten einspart, die ohne diese Maßnahmen später mit gr o-
ßer Wahrscheinlichkeit zu erwarten gewesen wären (z.B. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder medizin i-
sche Leistungen).“ (BZgA Werkbuch Präventionskette 2016) 
 
In Münster sind der Anteil und die Anzahl der Gefährdungseinschätzungen in der Altersgruppe der 0 
bis 3 Jährigen für 2016 rückläufig (von 37% auf 27 %) und kann u.a. auf ein gut ausgebautes System 
der Frühen Hilfen zurückgeführt werden. (IKO Vergleichsring des KGSt) 
 
Es ist davon auszugehen, dass sich hier, über den KSD hinaus, eine höhere Sensibilität - durch den 
Ausbau der Frühen Hilfen und den Aufbau präventiver Strukturen, die den frühzeitigen gemeinsamen 
Blick auf das Kind ganzheitlich besser ermöglichen  - in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern entw i-
ckelt hat.  
 
Im Rahmen der externen Ämteruntersuchungen, u.a. im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der 
Stadt Münster hat das Projekt „NaSa“ (Nachhaltige Haushaltssanierung) in der Auswertung gezeigt, 
dass „…auch die Kinderarmut ein Indikator… - vor allem zur Einschätzung der lokalen Bedingungen 
für Kinder und Jugendliche und die in diesem Zusammenhang auch für die Inanspruchnahme von 
Leistungen der Jugendhilfe …“ ist. Hier zeigt die Auswertung des Projektes auch  einen präventiven 
Zusammenhang auf und führt die vergleichsweise niedrigen Zahlen der Hilfen zur Erziehung auf u.a. 
„… Angebote mit bildendem/aufklärenden Charakter sowie Angebote der Betreuung …“ zurück.  
 
Um frühzeitige Intervention und zugleich langfri stig positive Folgeeffekte zu ermöglichen, sollte der 
präventive Gedanke als Querschnittsthema in allen relevanten Ressorts dauerhaft in der münster-
schen Angebotslandschaft als fester Bestandteil in Form struktureller Maßnahmen verankert we rden. 
Durch die Zusammenführung der Programme in der Fachstelle „Prävention, Netzwerkkoordinat ion 
Frühe Hilfen, Schwangerschaftsberatung“ im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt 
Münster wird die Entwicklung von Parallelstrukturen vermieden und der systematis che Aufbau von 
Angeboten und Vernetzungsstrukturen gefördert.  
 
All die Ansätze und Investitionen der letzten Jahre im Rahmen der Frühen Hilfen, der Prävention und 
des Kinder- und Jugendarmutsprogramms unterstützen die Bemühungen, Kinder und Jugendliche in  
benachteiligten Lebenslagen frühzeitig und umfassend zu fördern und leisten damit positive Vorau s-
setzungen für eine gerechtere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und für erfolgreiche Entwic k-
lungs- und Bildungsbiographien.  
 
Zu den vorgestellten und nich t etatisierten Maßnahmen gilt der Hinweis, dass diese fachlich zwar zu 
befürworten sind, gleichwohl im Rahmen des Gesamthaushaltes ohne entsprechende Budgetd e-
ckung derzeit nicht finanzierbar sind. 
 
In Vertretung 
gez. 
Thomas Paal  
Stadtdirektor 
 
Anlage: 
Bericht der Stadtteilkoordination

Anlage_Bericht_Stadtteilkoordination

58042 Zeichen

Die Stadtteilkoordination 
Frühe Hilfen  
in Münster 
2015-2017

Bericht zur Stadtteilkoordination Frühe Hilfen in Münster 
Juli 2017, Auflage 1 
 
 
Impressum 
 
Herausgeberin:  Stadt Münster 
    Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
Redaktion:   May Britta Paarmann 
    Netzwerkkoordination Frühe Hilfen 
Sven Werk 
    Fachliches Controlling 
 
 
In Zusammenarbeit mit:

1 
 
        
 
 
 
 
INHALT 
 
I. Konzept und Ziel 
II. Lotsenfunktion, Netzwerkarbeit und Zugänge 
III. Chronologische Entwicklung 
IV. Stadteilkoordination heute 
V. Steckbriefe

2 
 
 
I. Konzept und Ziel 
Die Stadtteilkoordination ist das Lotsenmodell für junge Familien in der Stadt Münster.  
Die Stadtteilkoordinatorinnen und Koo rdinatoren sind Ansprechpartner*innen für werdende 
Eltern und junge Familien mit Kindern bis zum sechsten Lebensjahr, sowie für alle ortsa n-
sässigen Institutionen, die Angebote für junge Familien vorhalten. 
Als Brückenpersonen zwischen Angebot und Nachfrage  sind die Koordinatorinnen und K o-
ordinatoren ebenfalls für das Gesundheitswesen ein wichtiger Wegweiser und Vermittlung s-
partner. Kinderärzte und Geburtskliniken sind wichtige Kooperationspartner, um Lücken zw i-
schen dem Jugendhilfe- und Gesundheitssystem schließen und Brücken bauen zu können.  
Die Stadtteilkoordination optimiert den Zugang zu den Hilfen in den Stadtteilen und erleic h-
tert jungen Familien die Wahrnehmung der Angebote vor Ort. Die vorhandenen Angebote 
werden miteinander verknüpft. Durch den unm ittelbaren Kontakt zu Fachkräften und Fami-
lien können neue Bedarfe aufgedeckt werden und in die verantwortlichen Gremien transpo r-
tiert werden. Durch die bürgernahe Ausrichtung, beispielsweise in Form von  
 
 Sprechzeiten in Familienzentren und Kitas  
 Eltern- und Familiencafès 
 Hausbesuchen 
 Begleitung im Einzelfall 
 Flexible Erreichbarkeit 
 
können viele Familien mit gezielten Informationen in den Bereichen Erziehung, Bildung, Bin-
dung- und Beziehung, Gesundheit und Versorgung erreicht werden.  
Dies verlangt  
 eine verstärkte Vernetzung der vielfältigen Angebotsstrukturen des Stadtteils,  
 den Aufbau verbindlicher Kooperationslinien sowie  
 die zugängliche Darstellung der Angebote Früher Hilfen im Stadtteil.  
 
 
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gehört die Erstellu ng monatlicher Newsletter für 
Fachkräfte, Eltern und ortsansässigen Institutionen für den jeweiligen Stadtteil zu einem w e-
sentlichen Bestandteil der Tätigkeit. Dargestellt werden sämtliche Angebote im Stadtteil für 
die Zielgruppe der Familien „Rund um Schwangerschaft und Geburt“ und „Rund um die Kita“. 
Die Newsletter werden in Arztpraxen, Kitas und Familienzentren und anderen Institutionen 
im Stadtteil sowie über den E -Mailverteiler relevanter Netzwerke für Familien und Fachkräfte 
zugänglich gemacht.

3 
 
 
Die folgende Übersicht zeigt die Vielschichtigkeit der Arbeitsschwerpunkte der Stadtteilkoo r-
dination und die Vielzahl der konzeptionell vorbestimmten Kooperationspartner. 
 
Abbildung 1 
Hinter dieser graphischen Darstellung steht unter anderem die Kooperation mit Kindertage s-
stätten, Grundschulen, Akteuren aus dem Gesundheitswesen, dem ehrenamtlichen Eng a-
gement in Nachbarschaften, in Arbeitskreisen und mit verschiedenen Beratungsstellen. Der 
Mittelwert bezieht sich hierbei auf die Summe alle Angebote und Nennungen in den bezirkl i-
chen Netzwerkkarten.  
Kindertage-
stätten 
Grund-
schulen 
Gesundheits-
wesen 
Arbeits-
kreisen 
Nachbar-
schaft/Ehrenamt 
Beratungs-
stellen 
80 28 71 33 28 51 
 
Für alle Stadtteilkoordinatorinnen- und Koordinatoren bilden die folgenden Leitlinien, welche 
als Leistungsvereinbarung zwischen den freien Trägern und dem Amt für Kinder, Jugendl i-
che und Familien abgeschlossen wurde, die Grundlage ihrer Tätigkeit: 
(1) Erhebung und zugängliche Darstellung vorhandener Angebote Früher Hilfen im Stadtteil 
(2) Vernetzung und Koordination der vorhandenen Angebote Früher Hilfen im Stadtteil durch 
Implementierung in bestehende Netzwerke (z.B. Arbeitskreise) 
(3) Verbindlicher Kooperationslinien mit den Institutionen und Einrichtungen im Sta dtteil, die 
Zugang zu der Zielgruppe haben oder Angebote Früher Hilfen vorhalten (Jugend -, Sozial- 
und Gesundheitshilfe) 
(4) Erleichterung / Verbesserung der Zugänge zu den bereits vorhandenen Angeboten im 
Stadtteil für die Familien 
(5) Aktivierung und Nut zung der Sozialraumressourcen (Nachbarschaftshilfe, Brückenpers o-
nen) 
(6) Aufsuchende Elternberatung und Elternbildung im Einzelfall und für Risikofamilien 
 
 
Kindertagestätten
Grundschulen
Gesundheitswesen
Ämter
Stadtteilbezogene
Koopertionspartner/-
projekte
Arbeitskreise
Nachbarschaft/Ehrenamt
Beratungsstellen
Träger
übergeordnete
Kooperation "Frühe Hilfen"
Verteilung Netzwerkaktivitäten  Stadteilkoordination/Häufigkeit (2016)  
Anteil
Mittelwert

4 
 
 
II. Lotsenfunktion, Netzwerkarbeit und Zugänge 
Der Funktion der Lotsin und des Lotsen im Stadtteil  kommt eine hohe Bedeutung zu. Sie 
beinhaltet die Orientierungshilfe für Fachkräfte und Familien. Die Methoden sind hier unte r-
schiedlich und abhängig von den vorhandenen Strukturen der jeweiligen Stadtteile (Bsp. C a-
fés, Sprechstunden, Familienfeste, Stadtt eilkonferenzen etc.). Durch eine hohe Präsens im 
Stadtteil erhält die Stadtteilkoordination unmittelbar Informationen über die Bedarfslage ju n-
ger Familien im Stadtteil, auf dessen Grundlage können Angebote entwickelt und in Koop e-
ration mit anderen Akteuren  vor Ort zeitnah umgesetzt werden. Es kann auch dazu dienen, 
Angebote aufzuspüren, die von Familien wenig in Anspruch genommen werden und in ihrer 
Struktur überdacht und angepasst werden.  
 
 
Abbildung 2 
 
Grundsätzlich bewirkt die Netzwerkarbeit eine Transparenz in der Angebotsstruktur, so dass 
die Maßnahmen aufeinander abgestimmt und sowohl Fachkräften als auch Familien  be-
kannt sind. 
Die aktive Netzwerkarbeit der Stadtteilkoordinatorinnen und Koordinatoren wurde im Ra h-
men eines Qualitätsentwicklungsprozesses in sogenannten Netzwerkkarten dargestellt. Sie 
wurde als ein gemeinsamer trägerübergreifender Standard der Arbeit 2016 entwickelt und 
erstmals erstellt, um die strukturelle Netzwerkarbeit zu den jeweiligen Netzwerkpartnern 
transparent und das geforderte „Networking“ verständlich zu machen.  
Jede Stadtteilkoordination erstellt für den eigenen Stadtteil diese Karte und schreibt sie fort, 
so dass unter Evaluationsaspekten Entwicklungen, Veränderungen und Unterschiede im 
Vergleich zu anderen Stadtteilkoordinatorinnen und Koordinatoren deutlich werden. Somit 
lassen sich Angebote und Strukturen systematisch und strukturiert bewerten und weiteren t-
wickeln.

5 
 
 
 
Die Zusammenfassung aller acht Projekte in Abbildung 2 veranschaulicht die I ntensität der 
Kooperationen, also wie „eng“ die Kooperation von den Stadtteilkoordinatorinnen und Koo r-
dinatoren in Bezug auf ihre Arbeit im Stadtteil eingeschätzt wird.  
 
 
Abbildung 3 
Um zu strukturellen und qualitativen Aussagen zu kommen werden beide Auswertungen (Ab-
bildung 1 und Abbildung 3) zusammen betrachtet.  
Auf Grund der Zielgruppe der Frühen Hilfen in Münster ( werdende Eltern und junge Familien 
mit Kindern bis zum sechsten Lebensjahr) werden deutlich mehr Kooperationsp artner (über 
dem Mittelwert) im Segment „Kindertagesstätten“ angesprochen und erreicht als im Segment 
„Grundschulen“ (siehe Abbildung 1). Dieser Unterschied ist fachlich nachvollziehbar. In 
Kombination mit Abbildung 3 lässt sich aber weiterhin auch festste llen, dass die „wenigen“ 
Kooperationen mit Grundschulen als intensiv bewertet werden, im Sinne einer engen Koope-
ration von Grundschulen mit der jeweiligen Stadtteilkoordination. Ähnliches gilt für das noch 
aus- und aufbaufähige „zarte Pflänzchen“ des ehren amtlichen Engagements in nachba r-
schaftlichen Projekten. 
 
 
Kindertagesstätten
Grundschulen
Gesundheitswesen
Ämter
Besonderheiten im
Stadtteil
Arbeitskreise
Nachbarschaft /
Ehrenamt
Beratungsstellen
Träger
übergeordnete
Kooperation "Frühe
Hilfen"
Intensitätsgewichtete Kooperationen Stadtteilkoordination Frühe Hilfen gesamt 
(2016) 
 
normal intensiv

6 
 
 
 
III. Chronologische Entwicklung 
Im Stadtteil Coerde kann auf eine nunmehr 10 jährige Erfahrung zurück geschaut werden. Im 
Jahr 2010 wurde nach dreijähriger erfolgreicher Projektlaufzeit der Modell phase im Stadtteil 
Coerde durch die Politik, eine halbe Koordinationsstelle verstetigt. 
Im Rahmen des Kinder - und Jugendarmutsprogramms wurden in 2011 drei weitere halbe 
Koordinationsstellen in den Stadtteilen Berg Fidel, Gievenbeck und Gremmenorf/ Angelmod-
de jeweils in Höhe einer halben Koordinationsstelle befristet eingerichtet. 
Das Angebot wurde in den folgenden Jahren um eine halbe Stelle Stadtteilkoordination in 
dem Bezirk Mitte und in den Stadtteilen Hiltrup/Amelsbüren sowie in Wolbeck (mit 10 Stu n-
den) ausgebaut.  
Die Ausweitung der Stadtteilkoordination auf besagte Stadtteile und Bezirke basierte zum 
einen auf dem Erfolg im Stadtteil Coerde und zum anderen beruht die Festlegung der bish e-
rigen Schwerpunktstadtteile auf der Auswertung von Sozialdaten und Indikatoren (wie u.a. 
Familien mit Migrationsvorgeschichte, der Anteil erzieherischer Hilfen, mangelnder Gesun d-
heitsstatus, Anteil Alleinerziehende) 
Die Erhebungen im Stadtteil Coerde haben gezeigt, dass sämtliche Angebote im Stadtteil 
besser vernetzt un d somit effektiver aufeinander abgestimmt werden und Familien dadurch 
eine bessere Orientierung bekommen. Der Kontakt zu Familien wurde leichter und der Z u-
gang von Familien zu den Angeboten im Stadtteil konnte positiver und leichter genutzt we r-
den. Ein Hinweis auf mögliche Effekte der Zusammenarbeit von Stadteilkoordination mit den 
Angeboten für Familien von unterschiedlichen Trägern im Stadtteil stellt die Inanspruchna h-
mequote für die Hilfen zur Erziehung (HzE) pro 1.000 Einwohner im Stadtteil unter 21 Jah re 
dar, die sich in den letzten Jahren verbessert hat.  
Stadtteil Coerde 2013 2014 2015 2016 
HzE pro 1.000 U 21 
Jahre  62 60 54 54 
 
IV. Stadtteilkoordination heute 
Die Lotsentätigkeit der Koordination im Stadtteil Coerde wurde zunehmend mehr angefragt, 
sodass die Einzelfallhilfen zahlenmäßig bis heute stetig ansteigen. Innerhalb der Frühen Hi l-
fen in Coerde entwickelte sich die Stadtteilkoordination in ein fest verankertes Strukturmerk-
mal, auf welches Politik, Fachkräfte und viele Familien und ihre Kinder  schauen und darauf 
vertrauen, dass sie mit ihrem Anliegen gut aufgehoben sind.  
In allen bisher 8 ausgewählten Stadtteilen, in denen Stadtteilkoordinatorinnen und Koordina-
toren tätig sind, zeigt sich eine Professionalisierung der Vernetzung von Angeboten in den 
Frühen Hilfen. Während die Forderung nach Lotsen in vielen Kommunen und unterschiedl i-
chen Handlungsfeldern lauter wird, wird sie in den Schwerpunktstadtteilen bereits umgesetzt 
und von Familien mit unterschiedlichsten Themenstellungen positiv genutzt.

7 
 
Eltern werden wertschätzend eingebunden und erhalten in den Eltern Cafés ein hohes Maß 
an Wertschätzung, einen geschützten Rahmen und Unterstützung. Die Beratungen im Ei n-
zelfall schaffen Vertrauen und leisten Hilfestellung für die verschiedensten Fragen , Sorgen 
und Probleme. Die Möglichkeit, frühzeitige Hilfe zu leisten, ermöglicht eine positive (Weiter -) 
Entwicklung des jeweiligen Kindes und trägt zur Entlastung familiärer Belastungssituationen 
bei. 
Der grundsätzliche Erfolg des Einsatzes der Lots*innen  für junge Münsteraner Familien ve r-
deutlicht den Bedarf nach flexibler, niedrigschwelliger Begleitung in unterschiedlichen L e-
benssituationen.  
Durch den im Stadtgebiet bekannten Flyer erhalten die Frühen Hilfen ein Gesicht, die Ko n-
taktaufnahme wird erleichtert und Schwellenängste werden abgebaut.

8

9 
 
V. Steckbriefe 
Da jeder der Schwerpunktstadtteile unterschiedliche Voraussetzungen bietet, werden im 
Folgenden die Besonderheiten der Aufgabenbereiche der Stadtteilkoordinatorinnen und Ko-
ordinatoren in ihren jeweiligen Bezirken herausgestellt. 
Auf Grund der jeweiligen Infrastruktur der Stadtteile als auch der unterschiedlichen Träger 
haben die Fachkräfte die Angebote bedarfsgerecht entwickelt und dabei drei themat ische 
Schwerpunkte bearbeitet.  
Sie stellen die Zugänge zu Unterstützungsleistungen für Familien als Lotsen sicher, sie lei s-
ten Stadtteilarbeit mit dem Schwerpunkt der Vernetzung unterschiedlicher Akteure und bera-
ten im Einzelfall und vermitteln ggf. an andere Fachdienste weiter.  
Ein Teil dieser Arbeit konnte so dokumentiert werden, dass belastbare Daten in Bezug auf 
die Themen der Beratungsschwerpunkte im Rahmen der „ intensiven Einzelfallberatung“ dar-
gestellt werden können und sich ebenso Aussagen zu der Reichweite der Arbeit der Stad t-
teilkoordinatorinnen und den Koordinatoren mit den beiden Hauptzielgruppen „ andere Fach-
kräfte“ und „Eltern/Familien“ in den Steckbriefen gemacht werden.  
Die steckbriefliche Zusammenfassung bildet nur einen Teil der umfangrei chen Arbeit ab. Die 
Anzahl der erreichten Fachkräfte und Familien können Doppelnennungen beinhalten.  
Die insgesamt 111 organsierten stadtweiten Angebote und Informationsveranstaltungen bei 
denen rund 1.250 Fachkräfte und etwa 1.660 Familien/Eltern erreicht wurden zeigen deutlich 
den Umfang der Arbeit. Hierbei sind nicht die Personen berücksichtigt, die als Eltern oder 
Fachkräfte im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit erreicht wurden. Allen Stadtteilkoordinat o-
rinnen und Koordinatoren gemein sind die folgenden Angebote der Öffentlichkeitsarbeit: 
 Flyer  
 Werbung 
 Plakate  
 Zeitungsartikel  
 FEU Kampagne  
 Newsletter 
 Stadtteilfeste 
 Stadtteilkonferenzen 
 
Die Dokumentation der eigenen Arbeit ist nicht nur Teil des Steckbriefes und der Außenda r-
stellung, sondern ist auch Te il der Qualitätsentwicklung. Neben dem Qualitätszirkel "Frühe 
Hilfen"  (4 x im Jahr) finden auch gesonderte Treffen zur „ Qualitäts-(weiter)-entwicklung der 
Stadtteilkoordination“ mehrmals im Jahr statt. Für beide Prozesse sind die Teilnahme an und  
das Vorstellen der Stadteilkoordination (fachlich/konzeptionell) auf Fachveranstaltungen (wie 
dem Fachtag "Alleinerziehend" 23.06.16 in Rheine, dem ISA/BI Fachtag "Lotsenmodelle 
Frühe Hilfen" am 17.11.16 in Essen, der Präventionskonferenz in Münster und dem Kinde r-
rechte Tag in Dresden) ein wichtiger Input für den fachlichen Diskurs und die Weiterentwic k-
lung.

10 
 
 
Die Darstellung des Arbeitsfeldes zur Präsentation über Münsters Stadtgrenze hinaus nimmt 
einen wichtigen Stellenwert ein, so dass die Stadtteilkoordination Frühe Hilfen in Münster als 
„best practice“ Beispiel in anderen Kommunen angesehen wird ( überregionaler Fachtag „Zugänge 
erleichtern -Lotsenmodelle in den Frühen Hilfen-“, Bundesinitiative Frühe Hilfen).  
Die Steckbriefe greifen viele der Effekte der Stadtteilkoordination auf, stellen sie in einer 
Übersicht dar und fassen die Tätigkeitsfelder zusammen.

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Stadteilkoordination Frü  he Hilfen Berg Fidel 
  
 
Die Stadtteilkoordination Frühe Hilfen in Berg Fidel hat 2011 mit der Arbeit begon-
nen. Die Arbeit findet in einem wöchentlichen Stundenumfang von19,5 Stunden statt 
und wird von der „Beratungsstelle Südviertel e.V.“ erbracht. (Daten 2016) 
 
 
Zugänge/Lotsenfunktion 
 
 
 Angebote im Stadtteil sind sowohl für Familien als 
auch für Fachkräfte gut sichtbar  
 Begleitung / Vermittlung innerhalb Berg Fidels ist 
unkompliziert möglich, da gute Infrastruktur für A n-
gebote vor Ort (Stadtteilhaus Lorenz Süd, Bürge r-
zentrum Alte Post, zwei Familienzentren) 
 Begleitung / Vermittlung nach außerhalb (z.B. in 
gynäkologische Praxis, t herapeutische Angebote, 
Beratungsstellen) bedarf individueller und flexibler 
Gestaltung 
 Angebot der Offenen Sprechstunden in den Famil i-
enzentren sowie der Alten Post zur Beratung und 
Orientierung 
 Initiierung eines gemeinsamen Angebotes mit dem 
Präventionsteam für Familien, die keinen Hausb e-
such wünschen (sowohl in Kooperation mit dem L o-
renz Süd als auch mit der AWO /SPZ Trauttmanns-
dorffstraße) 
 Entwicklung und Pflege einer Stadtteilkartei der U n-
terstützungsangebote in Berg Fidel zur Erleichterung 
des „Ankommens“  
 Monatlicher Newsletter der Angebote für Eltern im 
Sozialraum Berg Fidel (Aushang im Stadtteil und 
gezielte Verteilung) 
 Mitwirkung an Stadtteilfesten etc.  
 Kollegiale Beratung von Erzieher*innen im U3 -
Bereich an der Städtischen Kita und FZ Berg Fide l 
mit dem Fokus Frühe Hilfen 
 Mitwirkung an zwei Elterntreffs in Kooperation mit 
den Familienzentren (Eltern - Abholcafé und Fam i-
lienfrühstück Volle Kanne) – Eltern nehmen nie d-
rigschwellige Beratung in Anspruch und vernetzen 
sich untereinander 
 
Vernetzung 
 
 Initiierung der jährlichen Stadtteilkonferenz im Lo-
renz Süd (mit 53 Fachkräften )seit 2012 und zwi-
schenzeitlich etabliert)  
 Aktive Mitwirkung am Stadtteilarbeitskreis und Un-
tergruppen zu kinder- und jugendspezifischen The-
men  
 Sprecherinnentätigkeit im AK Alleinerziehende und 
Mitwirkung im QZ Frühe Hilfen  
 Initiierung einer Stadtteilbefragung zum Thema 
„Sportangebote für Kinder in Berg Fidel“ in Koopera-
tion mit der Saxion Hogeschool Enschede / NL mit 
35 Eltern und rund 130 Kindern ! 
 
Lotsenfunktion / Netzwerke 
Anzahl unterschiedlicher Angebote 
und Infoveranstaltungen (Mehrfach-
termine werden als ein Angebot gezählt) 
21 
 Fachkräfte Eltern/Familien 
gezielt erreicht im Rahmen organi-
sierter Treffen der Netzwerkarbeit 88 32 
gezielt erreicht im Rahmen von Info-
veranstaltungen der Netzwerkarbeit 86 90 
 
Zahlen-Daten-Fakten 
Berg Fidel Stadt Münster 
junge Menschen 0-20 Jahre in % 
(31.12.15)  23,06 19,38 
junge Menschen 0-20 Jahre mit 
Migrationshintergrund in % 
(31.12.15) 
31,25 27,5 
Kinder U6  in % 7,00 5,00 
Alleinerziehende  (31.12.15) in % 3,34 1,90 
Arbeitslose in % (31.12.15) 5,86 2,94 
%Anteil der SGB2-Empänger  19,67 7,15 
% Anteil der SGB2-Empfänger 
altersgleich von 0-14 Jahren  38,73 16,34 
Ausländer in % (31.12.15) 21,49 9,68

12 
 
Einzellfallhilfe  
 Zugänge für Familien sind niedrig -
schwellig, verlässlich und gut erreichbar 
konzipiert (Offene Sprechstunden, E l-
terncafés, Aus -hang des Newsletters, 
Auslage der Flyer – mit Foto der Stad t-
teilkoordination) 
 Hausbesuche und Beratungsgespräche 
an flexiblen Orte n je nach Bedarf mö g-
lich auf Grund mobiler Erreichbarkeit 
 Personalkontinuität und  Präsenz im 
Stadtteil (Stadtteilko ordination ist seit 
fünf Jahren im Stadtteil persönlich be-
kannt) 
 Effekt: Eltern und Fachkräfte kennen 
das Angebot gut und vertrauen der 
Fachkraft (Empfehlung über „Mund -zu-
Mund-Propaganda“) 
 
 
 
intensive Einzelfallberatung 
Weitervermittlung an präventive Eltern-
Kind-Angebote  10% 
Weitervermittlung an Erziehungsbera-
tungsstellen 20% 
Beratungsfälle  mit KSD-Bezug 4% 
Beratungsfälle mit Wohnraumproble-
matik 15% 
Beratungsfälle mit dem Themenschwerpunkt 
 „Schwangerschaft und Geburt“ 11 
„Kindertagesbetreuung“ 22 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Arbeitsschwerpunkte  
„Rund um die 
Schwangerschaft 
und die Geburt“ 
 
 
 
 
 Regelmäßige Zusammenarbeit mit Familienhebammen, z.B. gemeinsame Sprechstunde 
im Familienzentrum 
 Kooperation mit Kinderarztpraxis vor Ort 
 Kooperation mit Baby-Lotsen (SFH) und Case-Management (Clemenshospital) 
 Gemeinsames Angebot mit dem Präventionsteam („Baby-Info“)  
 
„Rund um die 
Kita“ 
 Angebot Eltern (Abhol-) Café in der Städtischen Kita u. FZ Berg Fidel, 
 Angebot „Volle Kanne“ in Kooperation mit dem FZ St. Maximilian Kolbe  
 Hilfestellung bei der Anmeldung im Kitanavigator inkl. Begleitung  
 Offene Sprechstunden in den Familienzentren vor Ort 
 Kollegiale Beratung von Kita-Teams im U3- Bereich mit dem Fokus Frühe Hilfen 
/Lotsenfunktion 
 Elternabende bzw. –Nachmittage 
 Teilnahme an „Kooperationsgemeinschaft Kitas und Grundschule in Berg Fidel“ 
 Kooperation im Rahmen des AK Berg Fidel und Untergruppen 
 
 
Schwerpunktthemen der intensiveren 
Einzelfallberatung in 2016 
 Unterstützung in finanziellen Angelegenheiten inkl. Wei-
tervermittlung an Caritative Beratung, Schuldnerberatung, 
Sozialberatung; Unterstützung bei der Beantragung von 
Leistungen (ALG II, Kindergeld, UVG, Elterngeld) und 
Stiftungsmitteln 
 Unterstützung bei der Vermittlung in Kindertagesbetreu-
ung inkl. Kontakt zum Familienbüro, Eintragung im 
Kitanavigator 
 Unterstützung in Wohnungsangelegenheiten (Kontakt 
zum Sozialdienst Wohnungsnotfälle, Hilfe bei der Woh-
nungssuche, Kontakt zum Vermieter) 
 Beratung von Fachkräften und Eltern zur Kindesentwick-
lung inkl. Vermittlung an Erziehungsberatung und Bera-
tungsstelle Frühe Hilfen  
 Vermittlung und Begleitung zu Eltern-Kind-Angeboten, 
z.B. Sure Start 
 Fragen zu ausländerrechtlichen Belangen inkl. Kontakt 
zur GGUA

13 
 
Stadteilkoordination Frü  he Hilfen Coerde 
  
 
Die Stadtteilkoordination Frühe Hilfen in Coerde hat 2007 mit der Arbeit begonnen. 
Die Arbeit findet in einem wöchentlichen Stundenumfang von 20 Stunden statt und 
wird von dem Träger „Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen NRW e.V., Ju-
gendhilfeeinheit Nord“ erbracht. (Daten 2016) 
 
 
Zugänge/Lotsenfunktion 
 
 
 Angebote im Stadtteil sind sowohl für Familien als 
auch für Fachkräfte gut sichtbar geworden 
 Begleitung / Vermittlung vor Ort ist unkompliziert 
möglich 
 Gute Infrastruktur für Stadtteilangebote durch B e-
gegnungszentrum Meerwiese, Stadtteilbüro Coe r-
de, Bücherei Coerde, vier Familienzentren 
 Nicht alle Angebote sind im Stadtteil vorhanden 
(z.B. gynäkologische Praxis, therapeutische Ang e-
bote, Schwangerschaftsberatung) 
 Begleitung / Vermittlung nach außerhalb bedarf 
genauer Absprachen und Vorbereitung, Termin ie-
rung 
 Sprechstunden in den Familienzentren nach Bedarf 
 Gemeinsame Angebote mit Trägern vor Ort (Fam i-
lienolympiade, Kinder - und Familienfeste Fortbi l-
dungen mit 87 Fachkräften und über 620 Familien! 
 Stadtteilkartei entwickelt, wird eingesetzt 
 Nutzung Internet Plattform „Coerde Pur“ 
 Kontakt zur Kleiderkammer / Münster Tafel / M ö-
belbörse vor Ort 
 
 Newsletter der Angebote (Wohnen und Spielen) für 
Eltern im Sozialraum Coerde (Aushang im Stadtteil 
und gezielte Verteilung in der Bücherei ) 
 Info – Börse „Frühe Hilfen“ in der Bücherei 
 
Vernetzung 
 
 
 Stadtteilarbeitskreis (AK Coerde) ist kinder- und 
jugendspezifischen Themen verpflichtet 
 Nutzung der Trägervielfalt im Stadtteil 
 Arbeitskreis „Erweiterte Kita Leitungsrunde und 
Schule“ trifft sich vier mal im Jahr und koordiniert 
die präventive Arbeit vor Ort 
 Treffpunkt „Coerde - Mittendrin“ wird etabliert 
 
 Zukunftswerkstatt hat sich als gute Möglichkeit der 
Angebotsentwicklung, Begegnung und Vernetzung 
etabliert 
 Qualitätszirkel „Stadtteilkoordination Frühe Hilfen“ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Vertreter der Frühen Hilfen im „übergeordneten 
Netzwerktreffen Prävention 
 
Zahlen-Daten-Fakten 
Coerde Stadt Münster 
junge Menschen 0-20 Jahre in % 
(31.12.15)  26,42 19,38 
junge Menschen 0-20 Jahre mit 
Migrationshintergrund in % 
(31.12.15) 
32,27 27,5 
Kinder U6 in % 8,00 5,00 
Alleinerziehende  (31.12.15) in % 3,84 1,90 
Arbeitslose in % (31.12.15) 7,12 2,94 
%Anteil der SGB2-Empänger  24,88 7,15 
% Anteil der SGB2-Empfänger 
altersgleich von 0-14 Jahren  47,31 16,34 
Ausländer in % (31.12.15) 19,91 9,68 
 
Lotsenfunktion / Netzwerke 
Anzahl unterschiedlicher Angebote 
und Infoveranstaltungen (Mehrfach-
termine werden als ein Angebot gezählt) 
17 
 
 Fachkräfte Eltern/Familien 
gezielt erreicht im Rahmen organi-
sierter Treffen der Netzwerkarbeit 67 72 
gezielt erreicht im Rahmen von Info-
veranstaltungen der Netzwerkarbeit 55 135

14 
 
Einzellfallhilfe  
 Stadtteilkoordination in Coerde ist pe r-
sönlich seit zehn Jahren im Stadtteil 
bekannt, Eltern und Fachkräfte kennen 
das Angebot gut und vertrauen der 
Fachkraft (Empfehlung über „Mund -zu-
Mund-Propaganda“), Präsenz im Stad t-
teil ist kontinuierlich  
 Überdurchschnittlich viele Familien im 
Leistungsbezug, viele Familien mit Mi g-
rationsvorgeschichte, viele Kinder  
 Büro der JHE Nord in der Meerwiese 
wird für Bera tung genutzt werden und 
die mobile Erreichbarkeit ist darüber 
hinaus sichergestellt. 
 Zugänge für Familien sind niedrig -
schwellig, verlässlich und gut erreich - 
bar konzipiert (Sprechstunden vor Ort, 
Elterncafés, Auslage der Flyer, Präsenz 
im Stadtteil über verschiedene Tätigkei-
ten) 
 
intensive Einzelfallberatung 
Weitervermittlung an präventive Eltern-
Kind-Angebote  23% 
Weitervermittlung an Erziehungsbera-
tungsstellen 9% 
Beratungsfälle  mit KSD-Bezug 6% 
Beratungsfälle mit Wohnraumproble-
matik 40% 
Beratungsfälle mit dem Themenschwerpunkt 
 „Schwangerschaft und Geburt“ 7 
„Kindertagesbetreuung“ 12 
 
 
 
 
 
 
 
Arbeitsschwerpunkte  
„Rund um die 
Schwangerschaft 
und die Geburt“ 
 
 Kooperation mit den Familienhebammen und der Kinderarztpraxis vor Ort sowie den 
angrenzenden Kinderarztpraxen 
 Kooperation mit Baby-Lotsen (SFH) 
 Kooperation mit dem Präventionsteam  
 Entwicklung einer Kampagne zur „Früherkennungsuntersuchung“  
„Rund um die 
Kita“ 
 Besondere soziale Situation vieler Familien im Stadtteil (s.o.) 
 Hilfestellung bei der Anmeldung im Kitanavigator inkl. Begleitung zum Familienbüro, Hilfe 
bei der Wohnraumsuche, Begleitung zur Grundsicherungsberatung 
 Teilnahme an  Kollegialer Beratung in Kita-Teams im U3- Bereich mit dem Fokus Frühe 
Hilfen / Lotsenfunktion 
 Elternabende bzw. –Nachmittage 
 Arbeitskreis „Erweiterte Kita Leitungsrunde und Schule“ (Kitas und Grundschulen in 
Coerde) 
 Logistik und Struktur im Rahmen des AK Coerde und Untergruppen 
 
Schwerpunktthemen der intensiveren 
Einzelfallberatung in 2016 
 Unterstützung in finanziellen Angelegenheiten inkl. We i-
tervermittlung an Caritative Beratung, Schuldnerberatung, 
Sozialberatung; Unterstützung bei der Beantragung von 
Leistungen (ALG II, Kindergeld, UVG, Elterngeld) und 
Stiftungsmitteln 
 Unterstützung bei der Vermittlung in Kindertagesbetre u-
ung inkl. Kontakt zum Familienbüro, Eintragung im 
Kitanavigator 
 Unterstützung in Wohnungsangelegenheiten (Kontakt 
zum Sozialdienst Wohnungsnotfälle, Hilfe bei der Wo h-
nungssuche, Kontakt zum Vermieter) 
 Beratung von Fachkräften und Eltern zur Kindesentwic k-
lung inkl. Vermittlung an Erziehungsberatung und Ber a-
tungsstelle Frühe Hilfen  
 Vermittlung und Begleitung zu Eltern -Kind-Angeboten, 
z.B. Sure Start 
 Fragen zu ausländerrechtlichen Belangen inkl. Kontakt  
zur GGUA und Migrationsberatung

15 
 
Stadteilkoordination Frü  he Hilfen Gievenbeck 
  
 
Die Stadtteilkoordination Frühe Hilfen in Gievenbeck hat 2011 mit der Arbeit be-
gonnen. Die Arbeit findet in einem wöchentlichen Stundenumfang von 19,5 Stun-
den statt und wird von dem Träger Caritasverband für die Stadt Münster e.V. er-
bracht. (Daten 2016) 
Zugänge/Lotsenfunktion 
 
 
 
 Verortung in der „Caritas vor Ort Beratungsstelle“, 
eingebunden in ein multiprofe ssionelles Team 
(ASB, Migrationsberatung, Schuldnerberatung und 
Suchtberatung) 
 Niedrigschwellige Erreichbarkeit durch offene 
Sprechstunden: in der Beratungsstelle, im MuM und 
im La Vie 
 Überblick über die Angebote im Stadtteil zur Unte r-
stützung sowohl von E ltern als auch von Fachkrä f-
ten, sowie Vermittlung und Begleitung  
 Zugänge über Eltern Cafés und Angebote im Stad t-
teil (62 Termine im Jahr)  u.a. wie z.B. Sure Start 
Gruppe 
 Zuverlässige Kooperation zu Kinderärzten im Stad t-
teil, Hebammen, Babylotsen, Präventi onsteam und 
Familienzentren 
 Elterninfobrief für Gievenbeck (2x im Jahr) 
 
 Ergänzend wird der Infobrief seit Jan. 2016 bei j e-
der U4 Untersuchung durch die Gievenbecker Ki n-
derärzte ins U -Heft gelegt, um die Reichweite vor 
Ort zu erhöhen 
 
 
 
 Gemeinsame Aktio n mit MuM und Donum Vitae: 
Aktionstag Schwangerschaft 
 
Vernetzung 
 
 Initiierung des Netzwerktreffens der Frühen Hilfen in 
Gievenbeck (1x im Jahr). Teilnehmer: Kinderärzte, 
Familienzentren, Präventionsteam, Hebamme, Ge-
sundheitsamt, MuM, HdF und die Flüchtlingshilfe 
 
 Teilnahme am Pädagogischen Arbeitskreis Gieven-
beck 
 
 Mailverteiler für den Stadtteil u.a. für den Elternin-
fobrief 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Mitwirkung Qualitätszirkel Frühe Hilfen 
 
Zahlen-Daten-Fakten 
Gievenbeck Stadt Münster 
junge Menschen 0-20 Jahre in 
% (31.12.15)  25,36 19,38 
junge Menschen 0-20 Jahre mit 
Migrationshintergrund in % 
(31.12.15) 
30,22 27,5 
Kinder U6  in % 6,00 5,00 
Alleinerziehende (31.12.15) in 
% 1,96 1,90 
Arbeitslose in % (31.12.15) 2,52 2,94 
%Anteil der SGB2-Empänger  7,17 7,15 
% Anteil der SGB2-Empfänger 
altersgleich von 0-14 Jahren  15,24 16,34 
Ausländer in % (31.12.15) 14,95 9,68 
 
Lotsenfunktion / Netzwerke 
Anzahl unterschiedlicher Angebote 
und Infoveranstaltungen (Mehrfach-
termine werden als ein Angebot gezählt) 
12 
 Fachkräfte Eltern/Familien 
gezielt erreicht im Rahmen organi-
sierter Treffen der Netzwerkarbeit 75 204 
gezielt erreicht im Rahmen von Info-
veranstaltungen der Netzwerkarbeit 132 325

16 
 
Einzellfallhilfe  
 
 Gievenbeck ist ein sehr kinderreicher 
und großer Stadtteil, jeder 4. Bewoh-
ner ist ein Kind, mit erhöhtem Aus-
länderanteil  
 
 Fragen rund um das Kind und Be-
treuung 
 
 Antragshilfen 
 
 Viele ausländische studierende Müt-
ter ohne familiäres Netz, die Unter-
stützung bei der Betreuung als auch 
bei finanziellen Fragen benötigen 
 
intensive Einzelfallberatung 
Weitervermittlung an präventive Eltern-
Kind-Angebote  47% 
Weitervermittlung an Erziehungsbera-
tungsstellen 6% 
Beratungsfälle  mit KSD-Bezug 9% 
Beratungsfälle mit Wohnraumproble-
matik 13% 
Beratungsfälle mit dem Themenschwerpunkt 
 „Schwangerschaft und Geburt“ 14 
„Kindertagesbetreuung“ 12 
 
 
 
 
 
Arbeitsschwerpunkte  
„Rund um die 
Schwangerschaft 
und die Geburt“ 
 
 Kooperation mit Kinderarztpraxen vor Ort 
 Kooperation mit Baby-Lotsen ,Sozialdienst Uniklinik, Hebammen, Präventionsteam, 
Frühe Hilfen des Gesundheitsamts 
 Vermittlungen in Angebote im Stadtteil: Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse, 
Stilltreff 
 Vermittlung in EPB: Beratung bei Regulationsstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter 
„Rund um die 
Kita“ 
 Hilfestellung bei der Anmeldung im Kitanavigator inkl. Begleitung zum Familienbüro und 
Unterstützung bei der Kitaplatzsuche 
 Kooperation Kita und Familienzentren 
 Kooperation mit dem Familienbüro 
 Infovormittag zum Thema Kita und Kitanavigator im Januar 2016 im MuM durchgeführt 
 
 
 
Schwerpunktthemen der intensiveren Einzel-
fallberatung in 2016 
 
 Unterstützung bei einzelnen Anträgen (Kindergeld, Elterngeld, 
ALG II, UVG)  
 Weitervermittlung an verschiedene Dienste wie Schwanger-
schaftsberatung, ASB, Migrationsdienst, Sozialdienst Wohnnot-
fälle, Schuldnerberatung usw. 
 Unterstützung bei der Eingabe im Kitanavigator und bei Fragen 
zur Kita, ggf. Weitervermittlung und Kooperation mit dem Famili-
enbüro 
 Vermittlung und Begleitung zu Eltern-Kind-Angeboten, z.B. Sure 
Start 
 Unterstützung bei der Hebammensuche

17 
 
Stadteilkoordination Frü  he Hilfen Gremmen-
dorf/Angelmodde  
  
 
Die Stadtteilkoordination Frühe Hilfen in Gremmendorf/ Angelmodde hat 2011 mit 
der Arbeit begonnen. Die Arbeit findet i n einem wöchentlichen Stundenumfang von 
19,5 Stunden statt u nd wird von dem „Beratungs - und BildungsCentrum der Diak o-
nie Münster“ erbracht. (Daten 2016) 
 
Zugänge/Lotsenfunktion 
 
 Erstellung eines Newsletters „Junge Familien in 
Gremmendorf und Angelmodde“  (erscheint alle 
zwei Monate) mit relevanten Angeboten für die 
Zielgruppe  
 
 Konzeptionelle Planung, Organisation eines nied-
rigschwelligen Eltern -Kind-Café „Café Knirps vor 
Ort“, in Kooperation mit der ev. Friedenskirche n-
gemeinde, der ev. Fabi Münster, dem Beratungs- 
und BildungsCentrum der Diakonie Münster und 
dem Gesundheitsamt der Stadt Münster. 
 
 Wöchentliche Präsenz im Café Knirps“  als A n-
sprechpersonen für Familien vor Ort. 
 
 Initiierung eines Begegnungscafés „Friedenska f-
fee“ für Familien mit Fluchtvorges chichte und F a-
milien aus dem Stadtteil 
 
 Unterstützung und Betreuung von Ehrenamtlichen 
bei der Durchführung des Begegnungscafés 
 
 Planung, konzeptionelle Entwicklung und Durch-
führung einer Schwangerengruppe für Frauen mit 
Fluchtvorgeschichte in einer Flüchtlingsunterkunft 
in Gremmendorf 
Vernetzung 
 
 Kontinuierliche Teilnahme an den Stadtteilarbeits-
kreisen Gremmendorf und Waldsiedlung 
 Regelmäßige Bedarfsabfrage in den relevanten 
Institutionen vor Ort z.B. Kita, Hebammen, Flücht-
lingsunterkünfte (mit 20 Institutionen und rund 140 
Akteuren !) und bei den Familien vor Ort im Eltern-
café oder der Sprechstunde 
 Teilnahme an Jahresempfängen, Jubiläen, etc. der 
relevanten Institutionen 
 Versand des 6x jährlich erscheinenden Newslet-
ters „Junge Familien in Gremmendorf und Angel-
modde“ per E-Mail-Verteiler an Fachleute und Fa-
milien im Stadtteil (auch stadtweit) 
 Mitglied der Steuerungsgruppe des Familienzent-
rums St. Bernhard in Angelmodde 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Mithilfe bei der Planung, Organisation und 
Durchführung von Fachtagen für Fachkräfte 
aus Münster-Südost (z.B. „Familien stärken – 
Wie gelingt gute Zusammenarbeit mit Familien 
in KiTa, Schule und Jugendhilfe?“) 
 
Zahlen-Daten-Fakten 
Gremmendorf/Angelmodde Stadt Münster 
junge Menschen 0-20 Jahre in 
% (31.12.15)  23,00 19,38 
junge Menschen 0-20 Jahre mit 
Migrationshintergrund in % 
(31.12.15) 
33,10 27,5 
Kinder U6  in % 6,00 5,00 
Alleinerziehende  (31.12.15) in 
% 1,00 1,90 
Arbeitslose in % (31.12.15) 3,00 2,94 
%Anteil der SGB2-Empänger  8,86 7,15 
% Anteil der SGB2-Empfänger 
altersgleich von 0-14 Jahren  17,82 16,34 
Ausländer in % (31.12.15) 14,00 9,68 
 
Lotsenfunktion / Netzwerke 
Anzahl unterschiedlicher Angebote 
und Infoveranstaltungen (Mehrfach-
termine werden als ein Angebot gezählt) 
17 
 Fachkräfte Eltern/Familien 
gezielt erreicht im Rahmen organi-
sierter Treffen der Netzwerkarbeit 138 120 
gezielt erreicht im Rahmen von Info-
veranstaltungen der Netzwerkarbeit 72 53

18 
 
Einzellfallhilfe  
 Die Stadtteile Gremmendorf/ Ange l-
modde zeichnen sich u.a. durch eine 
überdurchschnittliche hohe An zahl 
von Familien mit Migrationsvorg e-
schichte aus 
 
 Hohe Akzeptanz bei den Familien im 
Stadtteil durch: 
 
 Niedrigschwellige Zugänge für  Fami-
lien, verlässlich und gut erreichbar 
(Offene Sprechstunden im Sozia l-
raum, Elterncafé „Café Knirps vor 
Ort“, Aushang d es Newsletters, Au s-
lage der Flyer) 
 
 Nach Absprache aufsuchende Term i-
ne im häuslichen Umfeld und mobile 
Erreichbarkeit 
 
 
 
intensive Einzelfallberatung 
Weitervermittlung an präventive Eltern-
Kind-Angebote  38% 
Weitervermittlung an Erziehungsbera-
tungsstellen 7% 
Beratungsfälle mit KSD-Bezug 12% 
Beratungsfälle mit Wohnraumproble-
matik 43% 
Beratungsfälle mit dem Themenschwerpunkt 
 „Schwangerschaft und Geburt“ 15 
„Kindertagesbetreuung“ 20 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Arbeitsschwerpunkte  
„Rund um die 
Schwangerschaft 
und die Geburt“ 
 
 Enge Kooperation mit den Hebammen im Stadtteil und der wöchentlich anwesenden 
Hebamme im Café Knirps vor Ort 
 Vernetzung mit den Schwangerschaftsberatungsstellen stadtweit 
 Einrichtung einer Sprechstunde vor Ort in der Stadtteilberatungsstelle Südost des Bera-
tungs- und BildungsCentrums der Diakonie Münster in Gremmendorf 
 Enge Zusammenarbeit mit dem Präventionsteam Familienbesuche (z.B. Verteilung des 
Newsletters durch die Mitarbeiterinnen des Präventionsteams) 
 Kooperation mit Kinderarztpraxen und Gynäkologen vor Ort 
 Kooperation mit Baby-Lotsen (SFH) und Case-Management (Clemenshospital) 
 Enge Zusammenarbeit mit den Kinderkrankenschwestern und Familienhebammen der 
Beratungsstelle Frühe Hilfen des Gesundheitsamtes der Stadt Münster  
 
„Rund um die 
Kita“ 
 Hilfestellung bei der Anmeldung im Kitanavigator inkl. Begleitung zum Familienbüro 
 Teilnahme an der Steuerungsgruppe des Familienzentrums St. Bernhard 
 Regelmäßige Bedarfsabfrage bei den Kitas vor Ort 
 Vernetzung und Kooperation mit den Kitas und Familienzentren vor Ort 
 
Schwerpunktthemen der intensiveren Einzel-
fallberatung in 2016 
 Vermittlung und Begleitung zu Eltern-Kind-Angeboten, z.B. Café 
Knirps vor Ort 
 Begleitung zu und Anbindung an Sprachkurse, z.B. „Mütter ler-
nen – Kinder profitieren“ 
 Fragen zu ausländerrechtlichen Belangen inkl. Kontakt zur Mig-
rationsberatung 
 Unterstützung in finanziellen Angelegenheiten inkl. Weiterver-
mittlung an Sozialberatung, Schuldnerberatung, Schwanger-
schaftsberatung; Unterstützung bei der Beantragung von Leis-
tungen (ALG II, Kindergeld, UVG, Elterngeld) und Stiftungsmit-
teln 
 Unterstützung und Orientierungshilfe bei der Suche von Kinder-
tagesbetreuung inkl. Kontakt zum Familienbüro, Eintragung im 
Kitanavigator, Kontaktaufnahme zu Kitas, etc. 
 Unterstützung in Wohnungsangelegenheiten (Kontakt zum Sozi-
aldienst Wohnungsnotfälle, Hilfe bei der Wohnungssuche, etc.) 
 Unterstützung bei der Vermittlung von Entlastungsangeboten für 
junge Familien, z.B. Wellcome

19 
 
Stadteilkoordination Frü  he Hilfen Hiltrüp 
  
 
Die Stadtteilkoordination Frühe Hilfen in Hiltrup hat 2015 mit der Arbeit begonnen. 
Die Arbeit findet in einem wöchentlichen Stundenumfang von 19,5 Stunden statt 
und wird von dem Träger „Beratungs- und BildungsCentrum der Diakonie Münster“ 
erbracht. (Daten 2016) 
 
Zugänge/Lotsenfunktion 
 
 Erstellung eines regelmäßigen Newsletters 
mit einer Übersicht über vorhandene Ang e-
bote für Familien mit kleinen Kindern im 
Stadtteil Hiltrup und über Beratungsstellen 
und Institutionen in Münster 
 
 Regelmäßige offene Sprechstunde im Soz i-
alraum 
 
 Kooperation Konzeptionelle Planung, Org a-
nisation und Präsenz eines w öchentlichen 
niedrigschwelligen Eltern-Kind-Cafés  
 
 Beratungsangebot im „Hiltruper Elterncafe“ 
in Kooperation mit dem St. -Martin Kinde r-
garten  
 
 Väter-Kind Gruppe „Papazeit“ mit der Cari-
tas-Beratungsstelle vor Ort  
 Informationsweitergabe über den Newsletter für Eltern und 
Fachkräfte.  
Vernetzung 
 
 
 Vorstellen bei den Akteuren im Stadtteil 
(Schwerpunkt Gesundheitswesen, Hebam-
men, Kinderärzte) und Aufbau eines Netz-
werkes sowie Nutzen des vorhandenen 
Netzwerks (mit 19 Akteuren und rund 90 
Fachkräften!) 
 Kooperationsvereinbarungen mit den Kin-
derärzten im Stadtteil 
 Kooperationsbemühungen mit dem Herz-
Jesu-Krankenhaus in Hiltrup (Hebammen-
team im Kreißsaal) 
 Mitarbeit im Arbeitskreis Kinder- und Ju-
gend in Hiltrup und perspektivische Ausge-
staltung des Arbeitskreises für die Alters-
gruppe der Frühen Hilfen 
 Kooperation mit dem Begegnungshaus 37 
Grad 
 Kooperation mit der Caritas-Beratungsstelle 
vor Ort 
 Kooperation mit Kindergärten 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Teilnahme an Fachveranstaltungen, Fachtagen und Fort-
bildungen 
 Bedarfsabfrage bei Familien, Ärzten und Fachkräften, so-
wie in den relevanten Institutionen vor Ort 
 
Zahlen-Daten-Fakten 
Hiltrup Stadt Münster 
junge Menschen 0-20 Jahre in 
% (31.12.15)  21,00 19,38 
junge Menschen 0-20 Jahre mit 
Migrationshintergrund in % 
(31.12.15) 
29,93 27,5 
Kinder U6  in % 6,00 5,00 
Alleinerziehende  (31.12.15) in 
% 2,00 1,90 
Arbeitslose in % (31.12.15) 3,00 2,94 
%Anteil der SGB2-Empänger  7,44 7,15 
% Anteil der SGB2-Empfänger 
altersgleich von 0-14 Jahren  15,95 16,34 
Ausländer in % (31.12.15) 8,00 9,68 
 
Lotsenfunktion / Netzwerke 
Anzahl unterschiedlicher Angebote 
und Infoveranstaltungen (Mehrfach-
termine werden als ein Angebot gezählt) 
12 
 
 Fachkräfte Eltern/Familien 
gezielt erreicht im Rahmen organi-
sierter Treffen der Netzwerkarbeit 88 79 
gezielt erreicht im Rahmen von Info-
veranstaltungen der Netzwerkarbeit 62 40

20 
 
Einzellfallhilfe  
 Hoher Anteil von Familien mit Ki n-
dern im Alter der Zielgruppe 
 
 Offene  wöchentliche Sprechstunde 
im Begegnungshaus 37 Grad 
 
 Auslage von Flyern in allen rel e-
vanten Institutionen ( Bsp. 37 Grad, 
Kitas, Kinderärzte, Herz -Jesu-
Krankenhaus ...) 
 
 Bedarfsabfrage bei den Eltern im 
Stadtteil (in der Sprechstunde, bei 
Hausbesuchen, im Hi ltruper Eltern 
Café oder in der Papazeit (Vater -
Kind Angebot)  
 
 Nach Absprache aufsuchende 
Termine im häuslichen Umfeld und 
mobile Erreichbarkeit 
 
 
intensive Einzelfallberatung 
Weitervermittlung an präventive Eltern-
Kind-Angebote  30% 
Weitervermittlung an Erziehungsbera-
tungsstellen 12% 
Beratungsfälle mit KSD-Bezug 0% 
Beratungsfälle mit Wohnraumproble-
matik 18% 
Beratungsfälle mit dem Themenschwerpunkt 
 „Schwangerschaft und Geburt“ 2 
„Kindertagesbetreuung“ 7 
 
 
 
 
 
 
 
Arbeitsschwerpunkte  
„Rund um die 
Schwangerschaft 
und die Geburt“ 
 
 Kooperation mit dem Hebammenteam des Herz-Jesu-Krankenhauses, Austausch, 
Information mit der Fragestellung gemeinsamer Angebote oder Kooperationslinien 
 Kooperation mit dem Präventionsteam Familienbesuche 
 Kooperation mit den Kinderarztpraxen vor Ort 
 Kooperation mit Baby-Lotsen (SFH)  
 Kooperation mit der Caritas Beratungsstelle vor Ort 
 Aufsuchende Kontaktaufnahme, Information und Orientierungshilfe nach der Geburt  
„Rund um die 
Kita“ 
 Vernetzung und Kooperation mit den Kitas vor Ort 
 Beratung von Fachkräften zu Angeboten und gemeinsame Elterngespräche 
 Kontakt zur Leiterrunde der Kindertagesstätten 
 Unterstützung von Eltern bei der Kindertagesbetreuungssuche (Hilfestellung bei der 
Anmeldung im Kitanavigator, Kontaktvermittlung zur Kindertagespflege) 
 Unterstützung der Eltern, passende Spielgruppen und präventive Angebote kennen-
zulernen und wahrzunehmen 
 Regelmäßige Bedarfsabfrage bei den Kitas in Hiltrup, Elternabende bzw. –
Nachmittage 
 
 
Schwerpunktthemen der intensiveren 
Einzelfallberatung in 2016 
 Beratung zu Erziehungs- und Entwicklungs-fragen, Wei-
tervermittlung an Beratungsangebote  
 Anbindung an Frühförderung (Vermittlung an die Bera-
tungsstelle Frühe Hilfen im Gesundheitsamt) 
 Beratung zum Thema „Familie in Hiltrup“, Vermittlung in 
Eltern-Kind-Angebote z.B. dem Hiltruper Elterncafe oder 
in Spielgruppen 
 Unterstützung bei der Vermittlung in Kindertagesbetreu-
ung (Kontakt zum Familienbüro, Eintragung im Kitanavi-
gator, Unterstützung bei der Babysitter-Suche) 
 Unterstützung in Wohnungsangelegenheiten (Kontakt 
zum Sozialdienst Wohnungsnotfälle, Hilfe bei der Woh-
nungssuche, Kontakt zum Vermieter) 
 Unterstützung in finanziellen Angelegenheit, Weiterver-
mittlung an Sozialberatung, Schuldnerberatung, Schwan-
gerschaftsberatung 
 Beratung zu Elternzeit, Elterngeld und Weitervermittlung

21 
 
Stadteilkoordination Frü  he Hilfen Kinder-
haüs/Sprakel 
  
 
Die Stadtteilkoordination Frühe Hilfen in Kinderhaus/Sprakel hat 2014 mit der A r-
beit begonnen. Die Arbeit findet in einem wöchentlichen Stundenumfang von 19,5 
Stunden statt und wird von dem Caritasverband für die Stadt Münster e.V. erb racht 
(Daten 2016) 
 
Zugänge/Lotsenfunktion 
 
 
 
 Verortung in der Caritas - Beratungsstelle Ki n-
derhaus. Mit einem multiprofessionelles Team, 
verlässlichen Angeboten und hoher Präsenz 
 
 Zugänge durch niedrigschwellige Erreichba r-
keit in offenen Sprechstunden i n der Ber a-
tungsstelle, im Familienzentrum, Eltern Cafés 
(54 Termine im Jahr !) und Sure Start Gruppe 
 
 Erstellung eines 2mal jährlich aktualisierten 
Elterninfobriefes  (Übersicht über Angebote im 
Stadtteil für Eltern und Fachkräfte) 
 
 Verteilung der Infobriefe in für Stadtteil relevan-
ten Institutionen  und Informationstreffen mit 
über 40 Fachkräften des Stadtteils in 2016 
 
 Enge Kooperation mit Fachdiensten, wie z.B. 
Präventionsteam, Tageselternpflege, den He b-
ammen, Kinderärzten vor Ort, KSD, JobCenter, 
Bürgeramt  
 
 Mitarbeit bei und Umsetzung der Früherkennungsu n-
tersuchungs-Kampagne (Verteilung der Plakate und 
Handzettel in 5 verschiedenen Sprachen, Impleme n-
tierung eines U -Untersuchungs-rechner in die Kitas . 
(912 Familien wurden im Stadtteil erreicht) 
 
Vernetzung 
 
 Initiierung von Netzwerktreffen Frühe Hilfen 
Kinderhaus ( einmal jährlich) Teilnehmer sind 
u.a. Kinderärzte, Familienzentren, Präventions-
team, Hebammen, Gesundheitsamt, Haus der 
Familie, Tagespflege, Starthilfe Projekt. 
 Die Umsetzung der FEU- Maßnahme intensi-
viert die Zusammenarbeit mit Kitas  
 Versendung aktueller Informationen und In-
fobrief Frühe Hilfen (zweimal jährlich)  an das 
Netzwerkes Frühe Hilfen Kinderhaus  
 Teilnahme am Arbeitskreis Kinderhaus und 
Round Table (Kitas/Grundschulen) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zahlen-Daten-Fakten 
Kinderhaus Stadt Münster 
junge Menschen 0-20 Jahre in % 
(31.12.15)  22,00 19,38 
junge Menschen 0-20 Jahre mit 
Migrationshintergrund in % 
(31.12.15) 
29,31 27,5 
Kinder U6  in % 6,00 5,00 
Alleinerziehende  (31.12.15) in % 3,00 1,90 
Arbeitslose in % (31.12.15) 4,00 2,94 
%Anteil der SGB2-Empänger  12,83 7,15 
% Anteil der SGB2-Empfänger 
altersgleich von 0-14 Jahren  28,27 16,34 
Ausländer in % (31.12.15) 13,00 9,68 
 
Lotsenfunktion / Netzwerke 
Anzahl unterschiedlicher Angebote 
und Infoveranstaltungen (Mehrfach-
termine werden als ein Angebot gezählt) 
10 
 Fachkräfte Eltern/Familien 
gezielt erreicht im Rahmen organi-
sierter Treffen der Netzwerkarbeit 63 206 
gezielt erreicht im Rahmen von Info-
veranstaltungen der Netzwerkarbeit 90 200

22 
 
Einzellfallhilfe  
 
 Hohe Anzahl der Kinder/ Eltern im Leis-
tungsbezug:  Unterstützung bei Anträ-
gen, Vermittlung zum Migrationsdienst, 
KAI, Möbelbörse, etc. 
 Beratung Schwangerer und junger Müt-
ter (Weitervermittlung zur Schwanger-
schaftsberatung ) 
 Hohe Anzahl an Menschen mit Migrati-
onsvorgeschichte (intensive Beratun-
gen/ Vermittlung zu Sprachkursen) 
 
 
 
intensive Einzelfallberatung 
Weitervermittlung an präventive Eltern-
Kind-Angebote  23% 
Weitervermittlung an Erziehungsbera-
tungsstellen 22% 
Beratungsfälle  mit KSD-Bezug 10% 
Beratungsfälle mit Wohnraumproblematik 40% 
Beratungsfälle mit dem Themenschwerpunkt 
 „Schwangerschaft und Geburt“ 38 
„Kindertagesbetreuung“ 26 
 
 
 
 
 
 
 
 
Arbeitsschwerpunkte  
„Rund um die 
Schwangerschaft 
und die Geburt“ 
 
 Enge Kooperation mit dem Präventionsteam und den Frühen Hilfen des Gesundheitsamtes 
der Stadt Münster. 
 Initiierung regelmäßiger Sprechstunden in Kinderhaus der Schwangerschaftsberatung in 
Kooperation mit dem SKF 
 Kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Hebammen im Stadtteil, z.B. gemeinsame Sprech-
stunde im Familienzentrum  
 Kooperation mit der Kinderarztpraxis vor Ort 
 Enge Kooperation mit den Babylotsen und Kinderärzten (SFH) 
 Unterstützung insbesondere  junger Mütter, z.B. Vermittlung zu Angeboten im Stadtteil aber 
auch stadtweit 
„Rund um die 
Kita“ 
 
 Unterstützung bei der Suche nach institutioneller Kindertagesbetreuung/-pflege 
 Unterstützung bei der Anmeldung im Kitanavigator, enge Kooperation mit dem Familienbüro 
 Fragen zum Thema BuT beantworten, Kostenunterstützung beim Mittagessen in Kitas, Teil-
habe im kulturellen Bereich 
 Zusammenarbeit mit Kitas in besonders komplexen Fällen mit Case-Management 
 Fragen zum Thema Übergang Kita/Schule beantworten 
Schwerpunktthemen der intensiveren 
Einzelfallberatung in 2016 
 Beratung zu Angeboten im Stadtteil  
 Unterstützung bei der Hebammensuche 
 Unterstützung bei Kitaplatzsuche, Fragen zum Kitanavi-
gator und Kooperation Familienbüro 
 Antragshilfen wie Elterngeld, Kindergeld, Wohngeld, ALG 
II, KIZ 
 Beratung von Eltern und Fachkräften zur Kindesentwick-
lung und Vermittlung an entsprechende Fachdienste  
 Hilfestellung bei Wohnungsangelegenheiten 
 Weitervermittlung an Dienste wie Schwangerschaftskon-
fliktberatung, Migrationsdienst, Erziehungsberatung, ASB, 
Sozialdienst Wohnungsnotfälle usw.  
 Vermittlung und Begleitung zu Eltern-Kind-Gruppen

23 
 
Stadteilkoordination Frü  he Hilfen Mitte 
  
 
Die Stadtteilkoordination Frühe Hilfen in Mitte hat 2014 mit der Arbeit begonnen. 
Die Arbeit findet in einem wöchentlichen Stundenumfang von 19,5 Stunden statt 
und wird von dem Träger „Beratungsstelle Südviertel e.V“ erbracht. (Daten 
2016) 
 
Zugänge/Lotsenfunktion 
 
 
 Begleitung von Eltern Cafés in Kitas in den 
Schwerpunktstadtteilen Geist, Schützenhof, U p-
penberg, Herz-Jesu 
 Flyer  Frühe Hilfen / Stadtteilkoordination, mit dem 
Foto der Fachkraft und den Kontaktdaten , wird kon-
tinuierlich in den Stadtteilschwerpunkten (und da r-
über hinaus/Bezirk Mitte) verteilt 
 Offene Sprechstunden in Uppenberg/ Südviertel/ 
Mitte 
 
 Entwicklung und Begleitung des offenen Angebotes 
Familien Café Uppenberg 
 Monatliche Teilnahme im Café Knirps der ev. Fabi 
(Mitte) 
 Beteiligung an Stadtteilfesten ,(z.B. Stadtteilzirkus 
Leporello mit rund 400 Familien und 35 Fachkräften ), 
Tag der offenen Tür in der Kita, etc. 
 Kontakt zu Kinderärzten und Gynäkologen  
 direkter Kontakt/Vermittlung zu den Beratungsste l-
len  
 Kooperation mit Gemeindesozialdienst hl. Kreuz (für 
Uppenberg) 
 Familiensprechstunde in der Beratungsstelle Sü d-
viertel 
 Präsenz und personelle Kontinuität in den Stadtte i-
len wird gewährleistet (in offenen Sprechstunden 
und Teilnahme an Eltern- und Familien Cafés.) 
 
 Vernetzung im Stadtteil gewährleistet nie d-
rigschwellige Begleitung und Vermittlung der F a-
milien  
 Erfassung der stadtweiten Angebote für Väter im 
Rahmen des Qualitätszirkels Frühe Hilfen 
Vernetzung 
 
 Stadtteilarbeitskreis im Stadtteil Uppenberg 
 Kooperationen mit Kitas in Uppenberg und in 
Geist/Schützenhof 
 Stadtteilarbeitskreis (AK Südviertel) in Geist und 
Schützenhof  
 Begleitung und Strukturierung des AK Kindertages-
einrichtungen und Grundschulen im Südviertel 
 Teilnahme an Präventionskonferenz 
 
 
 
 
 
 
 Herz Jesu: Vernetzung in Kita und mit den Baby-
lotsen im Franziskus Hospital  
 Teilnahme an Fachtagen 
Zahlen-Daten-Fakten 
Mitte Stadt Münster 
junge Menschen 0-20 Jahre in 
% (31.12.15)  16,00 19,38 
junge Menschen 0-20 Jahre mit 
Migrationshintergrund in % 
(31.12.15) 
21,55 27,5 
Kinder U6  in % 5,00 5,00 
Alleinerziehende  (31.12.15) in 
% 2,00 1,90 
Arbeitslose in % (31.12.15) 3,00 2,94 
%Anteil der SGB2-Empänger  6,82 7,15 
% Anteil der SGB2-Empfänger 
altersgleich von 0-14 Jahren  14,62 16,34 
Ausländer in % (31.12.15) 8,00 9,68 
 
Lotsenfunktion / Netzwerke 
Anzahl unterschiedlicher Angebote 
und Infoveranstaltungen (Mehrfach-
termine werden als ein Angebot gezählt) 
19 
 Fachkräfte Eltern/Familien 
gezielt erreicht im Rahmen organi-
sierter Treffen der Netzwerkarbeit 67 69 
gezielt erreicht im Rahmen von Info-
veranstaltungen der Netzwerkarbeit 160 95

24 
 
Einzellfallhilfe  
 Bearbeitung von Einzelanfragen 
aus dem gesamten Bezirk Mitte 
(überwiegend in den Schwerpunk t-
stadtteilen) 
 Begleitung zu relevanten Ämtern 
 Beratungen zum Thema „Kita 
Platz“ 
 Erhöhtes Aufkommen mit Wo h-
nungsnotfällen und finanziellen 
Fragen  
 Flexibel und bedarfsgerecht für die 
Familien und Fachkräfte durch m o-
bile Erreichbarkeit  
 Erster persönlicher Kontakt i.d.R. 
durch Hausbesuch 
 
intensive Einzelfallberatung 
Weitervermittlung an präventive Eltern-
Kind-Angebote  40% 
Weitervermittlung an Erziehungsbera-
tungsstellen 15% 
Beratungsfälle mit KSD-Bezug 27% 
Beratungsfälle mit Wohnraumproble-
matik 40% 
Beratungsfälle mit dem Themenschwerpunkt 
 „Schwangerschaft und Geburt“ 13 
„Kindertagesbetreuung“ 8 
 
 
 
 
 
 
 
Arbeitsschwerpunkte  
„Rund um die 
Schwangerschaft 
und die Geburt“ 
 Kooperation Babylotsen (Franziskus Hospital) und Case Management (Clemens Hospi-
tal) 
 Junge Mütter 
 Monatliche Teilnahme und offene Sprechstunde im Cafe Knirps  
 Kooperation Wellcome 
 Begleitung niederschwelliger Angebote: offene Familiencafes in Schützenhof und Up-
penberg 
 Kooperation Familienbesuche 
 Angebotserfassung und Bedarfserhebung in den Stadtteilschwerpunkten 
 
„Rund um die 
Kita“ 
 
 Kontakt mit dem Familienbüro bei dringenden Suchmeldungen für einen Kita Platz oder 
Tagespflegeplatz (vor allem als Frühe Hilfe für das Kind) 
 Kooperationen mit Kitas:  
 regelmäßige Teilnahme an Eltern Cafés in den Schwerpunktstadtteilen: . Kita Inselbo-
gen, Städt. Kita Hornstraße, Kindertagesstätte Franz v. Assisi  
 Offene Sprechstunde und Familien Café in der Kita Uppenberg 
 AK Kindertageseinrichtungen und Grundschulen im Südviertel  
 
 
Schwerpunktthemen der intensiveren Einzel-
fallberatung in 2016 
 Unterstützung in finanziellen Angelegenheiten: Vermittlung an 
Caritative Beratung, Sozialberatung, Unterstützung bei der Bean-
tragung von Leistungen (ALG II, Elterngeld, Kindergeld etc.) 
 Unterstützung in Wohnungsangelegenheiten: Kontakt Sozial-
dienst Wohnungsnotfälle, Wohnungsamt, Vermieter, Wohnbau-
gesellschaften 
 Erziehungsfragen, Fragen zur Kindesentwicklung, Paar –
Themen: Beratung und Vermittlung in entsprechende Beratungs-
stellen 
 Ein- Eltern- Familie: Vermittlung in entsprechende Angebote 
 Kita Platz: Vermittlung in Kindertagesbetreuung, Kontakt zum 
Familienbüro, Unterstützung beim Kitanavigator 
 Suche und Vermittlung nach/in familiäre Unterstützungsangebote 
und Bildungsangebote, z.B. Cafe Knirps 
 Ausländerrechtliche Themen: Kontakt zum Ausländeramt, 
GGUA, Migrationsberatung

25 
 
Stadteilkoordination Frü  he Hilfen Wolbeck 
  
 
Die Stadtteilkoordination Frühe Hilfen in Wolbeck hat 2016 mit der Arbeit begon-
nen. Die Arbeit findet in einem wöchentlichen Stundenumfang von 10 Stunden statt 
und wird von dem „Beratungs- und Bildungs- Centrum der Diakonie Münster“ er-
bracht. (Daten 2016) 
 
Zugänge/Lotsenfunktion 
 
 
 Erstellung eines regelmäßigen Newsletters (ca. 
alle 2 Monate) mit einer Übersicht über vorha n-
dene Angebote für Familien mit kleinen Kindern 
in Wolbeck und über Beratungsstellen und Inst i-
tutionen in Münster 
 Konzeptionelle Planung, Organisation und 
Durchführung des wöchentlichen niedrigschwe l-
ligen Eltern-Kind-Cafés „Café Mini – das Wolbe-
cker- Eltern-Kind-Café“:  
 Offener Treff für Eltern mit kleinen Kindern im 
Stadtteil mit Fachkräften vor Ort  (Stadtteilkoordi-
nation Frühe Hilfen, Pastoralreferent)  
 Offener Treff für Eltern mit  einer monatlichen 
Hebammensprechstunde  
 Einrichten eines Infotisches im Café Mini mit 
Informationen über Angebote und Institutionen in 
Wolbeck  
 
 Informationsweitergabe über den E- Mailverteiler des 
Newsletter für Eltern und Fachkräfte 
 Einrichten einer regelmäßigen offenen Sprechstunde 
im Sozialraum 
Vernetzung 
 
 Vorstellen bei den Akteuren im Stadtteil und 
Aufbau eines Netzwerkes sowie Nutzen des 
vorhandenen Netzwerks (18 Institutionen und 
rund 40 Akteure !) 
 Teilnahme am Arbeitskreis Wolbeck 
 Mitglied der Steuerungsgruppe des Familien-
zentrums Wolbeck 
 Kooperation mit dem Familienzentrum Wolbeck, 
der Katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus, 
einer freien Hebamme und einer Ehrenamtlichen 
für das Café Mini 
 Teilnahme an Fachveranstaltungen, Fachtagen 
und Fortbildungen, z.B. Fortbildung zu „Neue 
Wege in der Elternarbeit“ oder Teilnahme am 
Fachtag Frühe Hilfen in Essen 
 
Zahlen-Daten-Fakten 
Wolbeck Stadt Münster 
junge Menschen 0-20 Jahre in 
% (31.12.15)  21,40 19,38 
junge Menschen 0-20 Jahre mit 
Migrationshintergrund in % 
(31.12.15) 
32,65 27,5 
Kinder U6  in % 6,00 5,00 
Alleinerziehende  (31.12.15) in 
% 
2,08 1,90 
Arbeitslose in % (31.12.15) 2,65 2,94 
%Anteil der SGB2-Empänger  5,63 7,15 
% Anteil der SGB2-Empfänger 
altersgleich von 0-14 Jahren  12,03 16,34 
Ausländer in % (31.12.15) 6,51 9,68 
 
Lotsenfunktion / Netzwerke 
Anzahl unterschiedlicher Angebote 
und Infoveranstaltungen (Mehrfach-
termine werden als ein Angebot gezählt) 
13 
 
 Fachkräfte Eltern/Familien 
gezielt erreicht im Rahmen organi-
sierter Treffen der Netzwerkarbeit 85 65 
gezielt erreicht im Rahmen von Info-
veranstaltungen der Netzwerkarbeit 28 118

26 
 
Einzellfallhilfe  
 Hoher Anteil von Familien mit Kindern  
im Alter von U6 Jahre.  
 Einrichten einer offenen wöchentl i-
chen Sprechstunde im Sozialraum, 
unter Berücksichtigung der vorhand e-
nen Ressourcen  
 Hausbesuche 
 Bedarfsabfrage bei den Eltern im 
Stadtteil (in der Sprechstunde, bei 
Hausbesuchen, im Café Mini oder auf 
Veranstaltungen, z.B. dem Somme r-
fest einer Kita)  
 Flexibilität durch mobile Erreichbarkeit 
 
 
intensive Einzelfallberatung 
Weitervermittlung an präventive Eltern-
Kind-Angebote  29% 
Weitervermittlung an Erziehungsbera-
tungsstellen 14% 
Beratungsfälle mit KSD-Bezug 0% 
Beratungsfälle mit Wohnraumproble-
matik 14% 
Beratungsfälle mit dem Themenschwerpunkt 
 „Schwangerschaft und Geburt“ 1 
„Kindertagesbetreuung“ 2 
 
 
 
 
 
 
Arbeitsschwerpunkte  
„Rund um die 
Schwangerschaft 
und die Geburt“ 
 
 Enge Zusammenarbeit mit einer Hebamme im Café Mini 
 Kooperation mit dem Präventionsteam Familienbesuche 
 Kooperation mit der Kinderarztpraxis vor Ort 
 Kooperation mit Baby-Lotsen (SFH)  
 
„Rund um die 
Kita“ 
 Vernetzung und Kooperation mit den Kitas vor Ort 
 Angebot aufsuchender Kontakte zur Zielgruppe 
 Teilnahme an der Steuerungsgruppe Familienzentrum Wolbeck 
 Gewinnung des Familienzentrums Wolbeck als Kooperationspartner im Café Mini 
 Unterstützung von Eltern bei der Kindertagesbetreuungssuche (Hilfestellung bei der 
Anmeldung im Kitanavigator, Kontaktvermittlung zur Kindertagespflege) 
 
Schwerpunktthemen der intensiveren 
Einzelfallberatung in 2016 
 Vermittlung in den Sprachkurs  
 Beratung zu Erziehungsfragen 
 Anbindung an Frühförderung (Kontakt zu Beratungsstelle 
Frühe Hilfen im Gesundheitsamt) 
 Beratung zum Thema „Ankommen in Wolbeck“, Vermitt-
lung in Eltern-Kind-Angebote 
 Unterstützung bei der Vermittlung in Kindertagesbetreu-
ung inkl. Kontakt zum Familienbüro, Eintragung im 
Kitanavigator, Unterstützung bei der Babysittersuche 
 Unterstützung in Wohnungsangelegenheiten (Kontakt 
zum Sozialdienst Wohnungsnotfälle, Hilfe bei der Woh-
nungssuche, Kontakt zum Vermieter)

27 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stadt Münster 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
Hafenstraße 30 
48153 Münster 
jugendamt@stadt-muenster.de 
 
www.stadt-muenster.de/jugendamt

Beratungsverlauf (6)

06.09.2017 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
13.09.2017 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
15.11.2017 Integrationsrat
TOP 2.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
22.11.2017 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 21 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
06.12.2017 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 24 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
13.12.2017 Rat
TOP 17 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (6)

  • Sprickmannstraße
  • Beckstraße
  • Hafenstraße 30
  • Killingstraße
  • Hornstraße
  • Kinderhaus 0

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Details

Aktenzeichen
V/0638/2017
Typ
Vorlagen
Datum
27.07.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37