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V/0293/2024

5. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene für Münster 2024 - 2026

Vorlagen 30.04.2024

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 19.06.2024, TOP 14

Beschlussvorlage

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5. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männer

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Beschlussvorlage

7173 Zeichen

V/0293/2024 
V/0293/2024 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
5. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf 
lokaler Ebene für Münster 2024 - 2026 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   06.06.2024 Ausschuss für Gleichstellung Vorberatung 
   11.06.2024 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 
   19.06.2024 Hauptausschuss Vorberatung 
   19.06.2024 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der 5. Aktionsplan 2024 – 2026 zur Umsetzung der „Europäischen Charta für die Gleichstel-
lung von Männern und Frauen auf lokaler Ebene“ wird beschlossen (Anlage 1). 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, die darin festgelegten Maßnahmen und Projekte bis 2026 zu 
realisieren. 
3. Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) wird über die Beschlussfassung in 
Kenntnis gesetzt. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die Maßnahmen und Projekte des Aktionsplans sind im Rahmen der vorhandenen Personal- und 
Finanzressourcen umsetzbar. Sollte im Laufe des Aktionszeitraums bei der Umsetzung einzelner 
Maßnahmen oder Projekte ein zusätzlicher Finanzbedarf entstehen, wird darüber gesondert ent-
schieden. 
 
 
Begründung: 
Die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene ist ein 
wirksames Instrument für europäische Kommunen, um die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen 
an den gesellschaftlichen Ressourcen zu stärken und bestehende Benachteiligungen und Diskrimi-
Amt für Gleichstellung 
 
14.05.2024 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau von Hayn 
Telefon: 492-1704 
vonHayn@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0293/2024 
nierungen abzubauen. Mit der Unterzeichnung der EU-Charta bekennen sich die europäischen Kom-
munen zum Grundsatz der Gleichstellung der Geschlechter und verpflichten sich, regelmäßig Charta-
Aktionspläne zu erstellen. In den Aktionsplänen werden konkrete Maßnahmen zur Umsetzung des 
Gleichstellungsauftrags festgelegt.  
 
Die Stadt Münster hat die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2009 
unterzeichnet. Damit ist Münster eine von mittlerweile über 2.000 europäischen Kommunen in 36 
Ländern, die die Charta ratifiziert haben. Bisher wurden in Münster vier Aktionspläne erarbeitet, das 
Amt für Gleichstellung begleitet und koordiniert diese Querschnittsaufgabe. 
 
Die bisherigen vier Aktionspläne sind weitgehend umgesetzt:  
1. Aktionsplan: Laufzeit 2011 bis 2013, Abschlussbericht: V/0636/2013 
2. Aktionsplan: Laufzeit 2013 bis 2015, Abschlussbericht: V/0737/2016 
3. Aktionsplan: Laufzeit 2018 bis 2020, Abschlussbericht: V/0382/2022 
4. Aktionsplan: Laufzeit 2021 bis 2023, Beschluss: V/0678/2021  
 
Schwerpunkt Klima- und Geschlechtergerechtigkeit 
Die Klimakrise und die damit verbundenen kommunalen Handlungsoptionen haben in der städtischen 
Politik eine hohe Priorität. Nachdem der Rat im Jahr 2019 den Klimanotstand verabschiedet hat 
(V/0482/2019), wurde dieser Beschluss mit dem Handlungsprogramm zum Klimaschutz 2030 dahin-
gehend konkretisiert, dass die Stadt Münster möglichst bis 2030 klimaneutral werden soll 
(V/0770/2019/1).  
Diese Priorität zeigt sich auch in der Entscheidung des Rates, dass die Klimaneutralität eines der vier 
Handlungsfelder der Ziele zur kommunalen Steuerung ist (V/0609/2022).  
 
Und da die Klimakrise auf Frauen und Mädchen – insbesondere aufgrund ihrer schwächeren sozio-
ökonomischen Position – stärkere Auswirkungen hat, legt der 5. Aktionsplan der Europäischen Charta 
seinen Schwerpunkt auf Klima- und Geschlechtergerechtigkeit. 
Die Maßnahmen des Aktionsplans orientieren sich an den Schnittmengen der beiden Querschnitts-
themen Gendergerechtigkeit und Klimaschutz.  
 
Die Entscheidung, den Schwerpunkt des 5. Charta-Aktionsplans auf das Thema Klima- und Gender-
gerechtigkeit zu legen, wurde auch im Hinblick auf den Artikel 38 der Europäischen Charta für die 
Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene zu Klimaschutz getroffen, der im Dezem-
ber 2022 neu in die Charta aufgenommen wurde. 
Artikel 38 der Charta verdeutlicht, dass die Bedrohung durch die Klimakrise soziale, politische und 
wirtschaftliche Spannungen verschärft und dadurch Mädchen und Frauen unverhältnismäßig stark 
trifft. Die unterzeichnenden Kommunen sind in Art. 38 Abs. 2 dazu aufgefordert, bei Maßnahmen für 
Klimaschutz und Klimaanpassung geschlechtergerechte Lösungen zu entwickeln und die Perspektive 
von Frauen in die Entwicklung von Umweltschutzplänen zu integrieren. Dies soll insbesondere durch 
eine ausgewogene Beteiligung von Frauen und Männern in allen Klimaschutzprozessen erreicht wer-
den.  
 
Konzept und Verfahren für den 5. Aktionsplan 
Dem Gedanken der Querschnittsaufgabe folgend wurde auch dieser Aktionsplan ämterübergreifend 
und partizipativ erarbeitet. Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe – bestehend aus den Ämtern 10, 
23, 33, 36, 40, 41, 42, 50, 51, 53, 61, 66, 67, MM und III/Smart City – hat den Aktionsplan in drei 
Workshops im Laufe des Jahres 2023 maßgeblich erarbeitet und hat Maßnahmen entwickelt, die 
größtenteils sowohl der Gleichstellung als auch dem Klimaschutz dienen.

- 3 - 
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Die Stabsstelle Klima und das Amt für Gleichstellung koordinierten den Prozess gemeinsam.  
Am 30.11.2023 wurde der Entwurf des Charta-Aktionsplans in der Stadtbücherei vorgestellt und der 
Stadtgesellschaft – Vertreter*innen des bürgerschaftlichen Engagements und gesellschaftlicher und 
politischer Organisationen aus den Bereichen Gleichstellung und Klimaschutz, sowie den Fraktionen 
– wurde die Möglichkeit zur Beteiligung gegeben. Ihre Anregungen wurden, soweit möglich, berück-
sichtigt und nach einer Abstimmung mit den Fachämtern in den Aktionsplan aufgenommen. Im An-
hang des Aktionsplans findet sich eine Dokumentation der eingegangenen Änderungen sowie eine 
verwaltungsseitige Einschätzung dazu. 
 
Der Aktionsplan umfasst 15 Maßnahmen in den drei Themenfeldern Mobilität und Stadtplanung, 
Gesundheit und (Care-)Arbeit sowie Bildung, Kultur und politische Partizipation. 
Die bereits seit dem 3. Aktionsplan eingeführten Indikatoren haben sich bewährt und werden in modi-
fizierter Form weitergeführt, so dass auch im 5. Aktionsplan wieder Indikatoren die Fortschritte oder 
auch Rückschritte bei der Erreichung der Gleichstellung der Geschlechter in Münster messbar ma-
chen. 
Im Rahmen der Umsetzung des Aktionsplans sind die Dezernate und Ämter aufgefordert, bei den 
jeweiligen Maßnahmen die Rahmenbedingungen für die Verfahren und Ergebnisse zu schaffen und 
darauf hinzuwirken, dass die Maßnahmen umgesetzt werden. 
 
Ausblick  
Das Amt für Gleichstellung und die Stabsstelle Klima werden die Umsetzung des 5. Aktionsplans 
2024 bis 2026 begleiten und zu Zwischenergebnissen dem Ausschuss für Gleichstellung und dem 
Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Bericht erstatten. Nach Ablauf des Zeit-
raums wird ein Abschlussbericht vorgelegt und die Fortschreibung erstellt. 
 
 
 
 
 
gez. Markus Lewe  
Oberbürgermeister 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: 5. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf 
lokaler Ebene für Münster 2024 bis 2026

5. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männer

89239 Zeichen

Amt für Gleichstellung
5. Aktionsplan der Europäischen Charta 
für die Gleichstellung von Frauen und 
Männern auf lokaler Ebene für Münster
2024 bis 2026

Inhaltsverzeichnis
Vorwort 4
Grußwort Oberbürgermeister Markus Lewe 6
Themenfeld Mobilität und Stadtplanung: 8
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung 
1. Superblocks und die Stadt der kurzen Wege 10
2. Attraktiver Mikrokiez Martiniviertel 12
3. Empowerment für Frauen im Amt für Mobilität und Tiefbau 14
4.	 	Geschlechterdifferenzierte	Daten	für	eine	zukunfts-  
orientierte Mobilitätsplanung 16
5. Gender Planning 18
6. Sichere Kindermobilität 20
Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation: 22
Maßnahmen im Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation
7.	 Gendersensible	und	inklusive	Öffentlichkeitsbeteiligung	 24
8.	 Gender-	und	Klimagerechtigkeit	für	Kinder	und	Jugendliche	 26
9. Empowerment für die nächste politische Generation 28
10. KlimaTraining macht Schule 30
11. Kulturerlebnisse für ein junges Publikum 32
Themenfeld Gesundheit, Soziales & (Care-)Arbeit: 34
Maßnahmen im Themenfeld Gesundheit, Soziales & (Care-)Arbeit 
12. Hitzeaktionsplan für Münster 36
13. Faire Zeitverteilung 38
14. Gutes Onboarding bei der Stadt Münster 40
15. Klimagesunde Kantine 42
Anhang 
Verfahren zur Entwicklung des Aktionsplans 44
Beteiligung der Stadtgesellschaft am 5. Aktionsplan der Europäischen Charta 46
Impressum 59

0504
Was haben Geschlecht und 
Klima miteinander zu tun? 
Die	Klimakrise	betrifft	uns	
alle gleichermaßen – diese 
Annahme liegt nahe, da die 
Auswirkungen der globalen 
Klimakrise alle Menschen 
weltweit	betreffen.	
Tatsächlich zeigen sich aber erhebli-
che Unterschiede zwischen den  
Geschlechtern. So ist das Risiko für Frauen in 
Europa, an den Folgen von Hitze zu sterben, um 63 Prozent höher als für 
Männer. Auch Schwangerschaftskomplikationen und Frühgeburten treten 
während	Hitzewellen	häufiger	auf.
Obwohl Frauen und Mädchen in vielen Ländern an der Spitze der Klima-
schutzbewegung stehen und tendenziell einen kleineren ökologischen 
Fußabdruck haben, ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der 
Politik, Wirtschaft und Verwaltung deutlich geringer als der von Männern. 
Dies	lässt	sich	auch	in	Münster	beobachten,	wo	fast	zwei	Drittel	der	 
Mitglieder des Rates männlich sind. Auch in den entscheidenden  
Positionen in technischen Ämtern wie zum Beispiel im Amt für Mobilität 
und Tiefbau sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. 
Beim Thema Mobilität zeigen sich ebenfalls Unterschiede zwischen den 
Geschlechtern: Frauen legen mehr und kürzere Wege zurück als Männer 
– vor allem, weil sie mehr unbezahlte Sorgearbeit übernehmen und viele 
Besorgungen unterwegs erledigen. Sie fahren seltener mit dem Auto und 
sind	daher	stärker	auf	gute	Fuß-	und	Radwege,	zuverlässige	öffentliche	
Verkehrsmittel	und	erreichbare	Grünflächen	angewiesen.
Diese	Beispiele	zeigen,	dass	die	Klimakrise	Frauen	anders	und	stärker	 
trifft	als	Männer.	Das	hat	vor	allem	drei	Ursachen:
q der sozioökonomischen Status von Frauen, 
q die oft noch bestehenden stereotypen Rollenverteilungen
q und auch biologische Faktoren. 
Den	grundlegenden	Rahmen	für	den	Aktionsplan	der	Stadt	Münster	
bildet die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und 
Männern auf lokaler Ebene. Insbesondere der neu eingefügte Artikel 38 
(„Klimawandel und das Recht auf eine gesunde Umwelt“) betont die Not-
wendigkeit geschlechtergerechter Lösungen bei lokalen  
Klimaschutzmaßnahmen. 
Der	5.	Aktionsplan	der	Europäischen	Charta	für	die	Gleichstellung	 
der	Geschlechter	legt	daher	einen	Schwerpunkt	auf	Klima-	und	 
Geschlechtergerechtigkeit in unserer Stadt. Unser Ziel ist es, dass die 
Klimaschutzmaßnahmen der Stadt Münster nicht nur zu einer CO2-Re-
duktion führen, sondern auch das Bewusstsein für soziale Ungleichheiten 
schärfen und diese abbauen.
Der	Aktionsplan	umfasst	15	konkrete	Maßnahmen,	die	sich	in	drei	über-
geordnete Themenfelder gliedern: 
q Mobilität und Stadtplanung
q Bildung, Kultur und politische Partizipation 
q Gesundheit,	Soziales	und	(Care-)Arbeit.	
Wir sind uns bewusst, dass diese Herausforderungen nicht von heute auf 
morgen und nicht allein von Politik und Stadtverwaltung gelöst werden 
können. Gemeinsam mit der Stadtgesellschaft können wir jedoch den 
Weg zu einer nachhaltigen und fairen Zukunft für alle Münsteraner*innen 
ebnen. 
Dieser	innovative	Aktionsplan	ist	ein	erster	Schritt	und	wir	laden	Sie	herz-
lich ein, sich aktiv an der Umsetzung und Weiterentwicklung zu beteiligen.
Herzliche Gr ßße aus dem Amt f r Gleichstellung 
Sarah Braun Thomas Moller
Julia von Hayn Dr. Cornelia Fraune
Amt für Gleichstellung  Stabsstelle Klima
Vorwort
Vorwort
Vorwort

0706
Grußwort Oberbürgermeister Markus Lewe
Grußwort Oberbürgermeister Markus Lewe
Die	T atsache,	dass	der	5.	Aktionsplan	der	Europäischen	Charta	für	die	
Gleichstellung	der	Geschlechter	erstmals	Klimaschutz	und	Klima- 
anpassung	in	den	Mittelpunkt	stellt,	unterstreicht	die	Dringlichkeit,	mit	
der wir uns als Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik diesem Thema 
widmen	müssen.	Die	interdisziplinäre	Zusammenarbeit	zwischen	dem	
Amt für Gleichstellung und der Stabsstelle Klima zeigt, dass der Umgang 
mit der Klimakrise eine Gemeinschaftsaufgabe ist, bei der möglichst viele 
Fachbereiche der Stadtverwaltung einbezogen werden müssen, um  
Synergieeffekte	zu	erzielen.	
Noch ist nicht allgemein bekannt, dass die Geschlechter unterschiedlich 
von	der	Klimakrise	betroffen	sind.	Deshalb	ist	es	wichtig,	mit	dem	neuen	
Charta-Aktionsplan	zu	betonen,	dass	Maßnahmen	zum	Klimaschutz	und	
zur	Klimaanpassung	auch	die	soziale	Dimension	aller	Gruppen	unserer	
Stadtgesellschaft berücksichtigen müssen und nicht nur technische  
Lösungen beinhalten. 
Münster	setzt	bereits	heute	Maßstäbe	für	Klimaschutz	und	Klima- 
anpassung. So wurde Münster als eine von 100 europäischen Städten 
von	der	EU	als	Vorreiterstadt	für	die	Mission	„100	Climate-Neutral	and	
Smart Cities by 2030“ ausgewählt und hat in diesem Rahmen einen 
Klimastadtvertrag	erarbeitet,	der	mittlerweile	an	die	EU-Kommission	
weitergeleitet wurde. 
Einige Maßnahmen des Masterplans Mobilität Münster 2035+ und 
Projekte zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung, wie zum Beispiel 
„Neukonzeption	des	bestehenden	ÖPNV-Angebots“,	„Energetische	und	
klimagerechte Quartierssanierung“ oder der „Aktionsplan nachhaltiges 
Ernährungssystem Münster“ lassen sich Punkten mit dem 5. Aktionsplan 
der Europäischen Charta verknüpfen, allerdings unter dem Aspekt der 
Geschlechtergerechtigkeit.  
Der	5.	Aktionsplan	der	Europäischen	Charta	umfasst	Maßnahmen,	 
die	ein	breites	Spektrum	zur	Förderung	von	Klima-	und	Gender- 
gerechtigkeit in unserer Stadt bieten. Um die vielfältigen Perspektiven 
und Bedürfnisse unserer Bürger*innen angemessen zu berücksichtigen, 
sollen	mit	dem	Aktionsplan	zum	Beispiel	Maßnahmen	ergriffen	werden,	
um den Anteil von Frauen in der Politik und auch im Amt für Mobilität 
und Tiefbau zu erhöhen. Geplant sind auch Veranstaltungen zur  
gerechten Zeitverteilung, die Einrichtung von Superblocks und die  
Weiterentwicklung einer klimafreundlichen Kantine. 
Ich bedanke mich herzlich bei allen, die an der Erstellung des Aktions-
plans mitgewirkt haben und möchte alle Bürger*innen ermutigen,  
sich aktiv an der Umsetzung zu beteiligen. Gemeinsam können wir  
einen Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise und zur Förderung der 
Geschlechtergerechtigkeit leisten.
Markus Lewe
Oberbürgermeister der Stadt Münster
Grußwort
Oberb rger     
  meister 
Markus Lewe

Die	Herausforderungen	der	Klimakrise	sind	untrennbar	mit	der	Infra- 
struktur unserer Städte und der Verkehrsplanung verbunden. Eine gen-
dersensible Herangehensweise an diese Themen ist entscheidend, da 
Frauen und Männer 1		unterschiedliche	Anforderungen	an	die	Stadt-	und	
Mobilitätsplanung stellen.
Frauen legen täglich mehr Wege zurück als Männer. Sie gehen öfter zu 
Fuß,	nutzen	das	Fahrrad	und	besitzen	häufiger	ein	ÖPNV-Ticket,	während	
Männer	tendenziell	das	Auto	nutzen	und	längere	Strecken	zurück- 
legen.	Dazu	liegen	repräsentative	Zahlen	sowohl	für	Europa	2  als auch für 
Münster 3  vor.
UNTERSCHIEDLICHES MOBILITÄTSVERHALTEN DER GESCHLECHTER
Die	Wegeketten	von	Frauen	sind	komplexer,	da	sie	oft	zusätzlich	zu	ihrer	
Berufstätigkeit die Versorgung der Familie übernehmen. 4	In	Deutschland	
liegt der Gender Care Gap aktuell bei 44,3 Prozent, das heißt, dass Frauen 
im	Durchschnitt	etwa	9	Stunden	mehr	unbezahlte	Arbeit	pro	Woche	
leisten als Männer. 5  
Im	Bereich	Mobilität	bedeutet	Care-Arbeit:	Frauen	bringen	häufiger	die	
Kinder zur Kita oder zur Schule, fahren zur Arbeit, begleiten ältere  
Angehörige, erledigen Einkäufe und bringen die Kinder zu Nachmittags-
aktivitäten.	Dabei	verknüpfen	sie	diese	Wegezwecke	zu	einem	kom- 
plexen	Wegenetz,	das	sie	häufig	zu	Fuß,	mit	dem	Fahrrad	oder	mit	öffent-
lichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Im Vergleich dazu haben Männer 
eher lineare Wege, indem sie üblicherweise morgens zur Arbeit und 
abends wieder nach Hause fahren. 6 
Eine	ideale	Mobilitäts-	und	Verkehrsplanung	soll	daher	die	Umsetzung	
der „Stadt der kurzen Wege“ berücksichtigen, die nicht nur dem Ziel der 
Klimaneutralität dient, sondern auch zu einer gendersensiblen Planung 
beiträgt.	Kürzere	Alltagswege,	mehr	Grünflächen	und	eine	sichere	sowie	
klimafreundliche Verkehrsinfrastruktur kommen allen zugute. Frauen 
nutzen	bereits	heute	häufiger	die	Verkehrsmittel	des	Umweltverbunds	
(zu	Fuß,	Fahrrad,	ÖPNV)	und	profitieren	daher	in	besonderem	Maße	von	
ihnen. 
GENDERSENSIBILITÄT IN DER STADT- UND MOBILITÄTSPLANUNG
Eine	geschlechterdifferenzierte	Datenerhebung	und	-auswertung	sowie	
eine Sensibilisierung für eine inklusive Mobilitätsplanung spielen daher 
eine entscheidende Rolle.
Besonders wichtig ist es auch, Frauen in technischen Berufen in der 
Stadtplanung sowie im Bereich Mobilität und Tiefbau zu fördern und in 
Entscheidungspositionen zu bringen. Aktuell sind zum Beispiel im Amt 
für Mobilität und Tiefbau nur 26 Prozent der Mitarbeiter*innen und le-
diglich 16 Prozent der Führungskräfte weiblich.
Eine diversere Besetzung der Stellen in diesen Bereichen gewährleistet, 
dass die unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnisse aller Geschlechter 
in	die	Planungen	einfließen.	
1  Hinweis: § 22 des Personenstandsgesetzes (PStG) sieht vier Möglichkeiten des Geschlechtseintrags vor: „weiblich“, 
„männlich“, „ohne Angabe“ und „divers“ Für Personen mit dem Geschlechtseintrag „divers“ oder „ohne Angabe“ liegen 
derzeit	noch	zu	wenige	repräsentative	Daten	vor,	so	dass	wir	momentan	nur	die	binäre	Nennung	„weiblich“	und	„männ-
lich“ nutzen können.
2  Statistisches	Bundesamt	(Destatis	2022),	https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Verkehr/Mobilitaet-Frauen-Maen-
ner.html,	Eurobarometer/	Europäische	Kommission	2019
3  Mobilitätsbefragung Münster 2022
4  Bürgerumfrage Münster 2021: Zeitverwendung für Beruf, Familie und Freizeit
5  https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/gender-care-gap/indikator-fuer-die-gleichstellung/gender-ca-
re-gap-ein-indikator-fuer-die-gleichstellung-137294 	
6  https://www.vcd.org/artikel/feministische-verkehrspolitik
 
Mobilität und 
Stadtplanung
 Themenfeld

1110
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
1. Maßnahme:
Superblocks und die 
Stadt der kurzen Wege
Amt für Mobilität und Tiefbau 
& Stadtplanungsamt
Superblocks
Gleichzeitig sollen Quartiere nach dem in Barcelona entwickelten und erprobten Prinzip 
der	sogenannten	 Superblocks	 gestaltet	 werden.	 Dabei	werden	jeweils	 mehrere	 Baublöcke	
im Bestand zu innovativen Mikroquartieren zusammengefasst, die den Verkehr zugunsten 
des	Fuß-	und	Radverkehrs	 umgestalten.	 Durch	Sperrung	innenliegender	 Straßen	entstehen	
verkehrsberuhigte	 Zonen	 mit	Sitz-und	 Spielelementen	 mit	hoher	 Aufenthaltsqualität.	 Die	
Entsiegelung	 und	 Integration	 von	 Grün-	 und	 Wasserflächen	 tragen	 zur	 Hitzereduzierung 	
und	 sozialen	 Begegnungen	 bei.	 Die	 Lebensqualität	 der	 Anwohner*innen	 lässt	 sich	 durch	
bessere Luftqualität, weniger Lärm und mehr Sicherheit enorm steigern. 
Die Details 
  
Stadt der kurzen Wege: Das	Leitbild	der	„Stadt	der	kurzen	Wege“	zielt	darauf	ab,	Distanzen	
zwischen	 Wohn-	 und	 Arbeitsstätten	 sowie	 sozialen	 und	 öffentlichen	 Einrichtungen	 mög-
lichst kurz zu halten. Alltägliche Wege sollen möglichst einfach und schnell mit den Ver-
kehrsmitteln des Umweltverbundes (zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Roller oder dem ÖPNV) 
zurückgelegt	werden	können.	Dies	fördert	nicht	nur	eine	gesunde	und	klimaschützende	 Le-
bensweise, sondern reduziert auch – wenn Kinder und Senior*innen ihre Wege zunehmend 
sicher	allein	bewältigen	können	–	den	Betreuungsaufwand	 durch	Hol-	und	Bringdienste	 für	
Menschen,	die	Care-Arbeit	leisten.
Kriterien für die Stadt der kurzen Wege  
1.  Nutzungsmischung: Förderung einer vielfältigen städtebaulichen Struktur,  
Vermeidung von Angsträumen, belebte Erdgeschosse
2.  Infrastrukturelle Vernetzung: Entwicklung eines gut ausgebauten und sicheren  
Fuß-	und	Radwegenetzes	sowie	eines	zuverlässigen	öffentlichen	Nahverkehrs.
3.  Nahversorgung: Bereitstellung von Einkaufsmöglichkeiten, Kitas, Schulen und  
Gesundheitseinrichtungen in der Nähe.
4.  Barrierefreiheit: Ziel ist eine inklusive Stadt, die für alle Bürger*innen leicht zugänglich ist.
5.  Nachhaltige Mobilität: Förderung	umweltfreundlicher	Verkehrsmittel	zur	Emissions-  
reduktion.
Kriterien für Superblocks
  
1.  Verkehrsberuhigung/ Quartiersparkhäuser: Bündelung	des	Kfz-Verkehrs	an	Quartier-
seingängen zur Verkehrsreduktion, Quartiersgaragen bieten dabei Parklösungen.
2.  Fuß- und Radverkehr: Förderung	sicherer	Fuß-	und	Radwege	innerhalb	des	Superblocks.
3.  Attraktive Plätze: Schaffung	multifunktionaler	Plätze	für	soziale	Aktivitäten 	 
wie	Nachbarschaftstreffs.
4.  Grün-Blaue Infrastruktur: Integration	von	Grünflächen,	Bepflanzungen	und	Wasser-  
flächen	zur	Verbesserung	des	Stadtklimas	und	zur	Förderung	der	Biodiversität.
5.  Partizipation: Einbeziehung der Anwohner*innen in Planung und Umsetzung, unter be-
sonderer	Einbindung	eher	schwer	erreichbarer	Zielgruppen	wie	Kinder	und	Jugendliche.
6.  Pop-up-Superblocks könnten Quartiere durch mobile Straßensperren am Wochenende 
oder zu Ferienzeiten testweise und temporär in einen Superblock verwandeln.
Insbesondere bei Neubauquartieren wird zukünftig von Anfang an auf die Umsetzung der 
Stadt	 der	 kurzen	 Wege	 und	 die	 Integration	 von	 Superblock-Prinzipien	 geachtet,	 so	 wer-
den	 beispielsweise	 Quartiersgaragen	 geplant.	 Dazu	 wurden	 im	 Rahmen	 des	 Leitfadens	
„Klimagerechte Bauleitplanung“ Kriterien festgehalten, die in Stadtentwicklungsprozessen 
überprüft und zukünftig noch ausgeweitet werden. 
Die	 Umsetzung	 von	 Superblocks	 und	 einer	 Stadt	 der	 kurzen	 Wege	trägt	 dazu	 bei,	 eine	 le-
bendige,	nachhaltige	 und	lebenswerte	 Stadt	zu	schaffen,	die	die	Bedürfnisse	 der	Menschen	
in	den	 Mittelpunkt	 stellt.	 Insbesondere	 Menschen,	 die	 Care-Arbeit	 leisten,	 profitieren	 von	
diesen Maßnahmen. 
Das Ziel
Entwicklung einer lebenswerten Stadt 
durch verkehrsberuhigte Zonen, mehr 
Grünflächen	und	kurze	Wege
Die Idee
Kompakte und nutzungsdurchmischte 
Quartiere mit kurzen Wegen im Umwelt-
verbund. Gleichzeitig werden Quartiere 
mit einer verkehrsberuhigten Infrastruktur 
geschaffen.	
Indikatoren q  Anzahl	der	umgesetzten	oder	in	Planung	befindlichen 	 
(Pop-up-)Superblocks	(oder	einzelner	spezifischer 	 
Merkmale wie Verkehrsberuhigung, Entsiegelung und  
soziale Infrastrukturen)
q  Anzahl realisierter Quartiersgaragen
q   Entwicklung von Carsharing:  
–	Anzahl	der	Carsharing-Stationen 	 
–	Anzahl	der	Carsharing-Fahrzeuge  
– Anzahl der Nutzer*innen

1312
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
Diese Maßnahmen sind geplant:
–  Umgestaltung der Hörster Straße, der Martinistraße und des Parkplatzes am Bült,  
Neuordnung	 des	 Verkehrs	und	 die	 Schaffung	 eines	 lebendigen	 „Mikrokiezes“	 mit	 hoher	
Nutzungsvielfalt
–  Anwohner*innen und Besucher*innen sollen von der gesteigerten Aufenthaltsqualität, 
Sicherheit	und	klimafreundlicher	Mobilität	profitieren
–		Der	motorisierte	 Individualverkehr	 wird	reduziert,	 um	mehr	Raum	für	Fahrrad-	 und	Fuß-
verkehr	zu	schaffen.	Dafür	wird	die	Hörsterstraße	ohne	Durchgangsverkehr	aufgewertet.
–		An	den	genannten	 Orten	sollen	nicht-kommerzielle	 Aufenthaltsmöglichkeiten	 und	neue	
Sitzgelegenheiten	 im	öffentlichen	 Raum	für	alle	Menschen	entstehen	 und	so	die	Lebens-
bedingungen	 für	 die	 Bewohner*innen	 verbessern	 (weniger	 Lärm-	 und	 Feinstaubbelas-
tung).
–		Durch	 eine	 Begrünung	 der	 Straßen	 und	 eine	 effiziente	 Nutzung	 von	 Regenwasser,	 das	
durch	offene	Rinnen	geleitet	 und	zur	Bewässerung	 genutzt	werden	kann,	soll	Wasser	ge-
speichert und die Verdunstung gefördert werden. Asphalt weicht hellen Materialien und 
Flächen werden entsiegelt, was dazu beiträgt, das Klima in der Innenstadt zu verbessern. 
Die	Stadt	 Münster	 war	im	Förderwettbewerb	 „Zukunft	 StadtRaum“	 erfolgreich	 und	erhält	
Städtebaufördermittel	 für	 die	 weitere	 Planung	 und	 Umsetzung.	 Die	 Federführung	 liegt	
beim	Amt	für	Mobilität	 und	Tiefbau.	 Das	Projekt	 ist	als	prioritäre	 Maßnahme	 im	Integrier-
ten	Stadtentwicklungskonzept	 (INSEK)	Münster-Innenstadt	 (2023)	enthalten	und	wird	mit	
dem	 5.	 Aktionsplan	 der	 Europäischen	 Charta	 für	 Gleichstellung	 verknüpft.	 Die	 weiteren	 
Planungsschritte werden zurzeit vorbereitet.
2. Maßnahme:
Attraktiver Mikrokiez 
Martiniviertel
Amt für Mobilität und Tiefbau 
& Stadtplanungsamt
Die Idee
Mitten in Münster entsteht 
durch	eine	neue	Straßenraum-  
aufteilung und mehr Grün  
ein lebendiger Mikrokiez mit  
hoher Aufenthaltsqualität 
Das Ziel
Ein klimafreundliches Martiniviertel 
mit hoher Aufenthaltsqualität
Indikatoren
q  Entwicklung des ruhenden Verkehrs:  
– Anzahl der Parkplätze im Viertel 
q  Entwicklung	des	Durchgangsverkehrs: 	 
– Verkehrszählungen
q   Entsiegelte Flächen und integrierte blaugrüne Infrastruktur:  
Messung der Fläche, die entsiegelt und durch blaugrüne  
Infrastruktur ersetzt wurde
Die Details 
  
Das	Altstadtquartier	 Martiniviertel	 ist	bekannt	durch	das	The-
ater, das Standesamt im Lotharinger Kloster und eine vielfälti-
ge Gastronomie. Heute prägen aber auch motorisierter Indi-
vidualverkehr und Busse das Martiniviertel. Um das Quartier 
nachhaltiger zu entwickeln, sollen die Hörster Straße, die 
Martinistraße und der Parkplatz am Bült klimagerecht 
aufgewertet und vielfältig nutzbar gemacht werden.

1514
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
3. Maßnahme:
Empowerment für Frauen im 
Amt für Mobilität und Tiefbau
Amt für Mobilität und Tiefbau & 
Personal-	und	Organisationsamt
Die Details 
  
In klimapolitisch relevanten Bereichen wie Mobilität, Tiefbau und Stadtplanung zeigen sich 
geschlechtsspezifisch	 unterschiedliche	 Verhaltensmuster	 und	Bedürfnisse.	 Die	Integration 	
von Gendersensibilität in den Klimaschutz ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass 
klimapolitische	 Maßnahmen	zugunsten	aller	Bewohner*innen	 der	Stadt	wirken.	Dazu	ist	es	
notwendig, Schlüsselpositionen in der Verkehrsplanung diverser zu besetzen. 
q  Anteil von Frauen im Amt
q  Anteil von Frauen in Führungspositionen im Amt
q  Anteil der Stellen geteilter Führung 
q  Anzahl der Mitarbeitenden, die an Schulungen teilnehmen
q  Anzahl	der	durchgeführten	Girls`-Day-T eilnahmen
Das Ziel
Anteil von Frauen in Schlüsselpositionen  
in den Bereichen Mobilität und Tiefbau 
erhöhen
Die Idee
Steigerung der Attraktivität von  
technischen Berufen für Frauen im 
Amt für Mobilität und Tiefbau
Maßnahmen hierfür umfassen
–  Ansprechende Sprache und Bilder in Stellenausschreibungen, geschlechtsneutrale For-
mulierungen und gezielte Ansprache von Frauen 
–		Einrichtung	 einer	Großtagespflege	 im	Stadthaus	 4	sowie	Prüfung	von	weiteren	Kinderbe-
treuungsoptionen an geeigneten Standorten im Stadtgebiet.
–  Interner Selbstcheck: Wie familienfreundlich ist das Amt für Mobilität und Tiefbau?
–		Befragung	zu	Diskriminierungserfahrungen	und	Veränderungswünschen
–		Jährliche	Workshops	für	weibliche	Mitarbeiterinnen	 im	Amt	66	und	anderen	technischen 	
Ämtern zu Themen wie Gesprächsführung und Verhandlungstechniken
–		Rotationssystem	 für	die	T eilnahme	am	jährlichen	 Girls‘	 Day	mit	mindestens	 drei	Fachbe-
reichen	pro	Jahr
–  Fortbildungsangebote für Männer zur Sensibilisierung für das Thema Gleichstellung
–  Teilzeitmodelle und Modell für geteilte Führung in Führungspositionen
Indikatoren
Auch in Münster sind Frauen in technischen Berufen an den entscheidenden Stellen stark 
unterrepräsentiert. Aktuell sind im Amt für Mobilität und Tiefbau nur 26 Prozent der Mitar-
beiter*innen und nur 16 Prozent der Führungskräfte weiblich.
Für das Amt für Mobilität und Tiefbau wird bis 2030 eine Zielquote von 40 Prozent Frau-
enanteil	im	nicht-gewerblichen	 Bereich	und	ein	Anteil	von	25	Prozent	weiblicher	Führungs-
kräfte angestrebt.

1716
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
7  https://www.stadt-muenster.de/fileadmin/user_upload/  
stadt-muenster/20_finanzen_und_beteiligungen/pdf/Haushalt/  
Haushalt_2024/2024_Haushaltsplan_Band1_m_Lesez.pdf 	
Indikatoren
Die Details 
  
In regelmäßigen Abständen führt die Stadt Mobilitätsbefragungen der Bevölkerung durch. 
Für	die	letzte	Befragung	im	Jahr	2022	wurde	erstmals	eine	Zusatzauswertung	 durchgeführt, 	
die	 das	 Mobilitätsverhalten	 geschlechtsspezifisch	 betrachtet.	 Im	Fokus	 standen	 dabei	 Un-
terschiede und Gemeinsamkeiten im Mobilitätsverhalten von Frauen und Männern. 
Die	gendersensible	 Auswertung	von	Daten	hilft,	in	der	Mobilitäts-	 und	Verkehrsplanung	auf	
geschlechtsspezifische	 Bedürfnisse	 reagieren	 zu	 können.	 Denn	 das	 Wissen	 um	 die	 Unter-
schiede im Mobilitätsverhalten von Frauen und Männern ermöglicht die Erhebung wichti-
ger	Aspekte	sowie	eine	entsprechende	 Interpretation	 der	Daten.	Somit	können	Handlungs-
möglichkeiten besser angepasst werden.
Die	 Genderperspektive	 ist	 im	Rahmen	 der	 Münsteraner	 Bevölkerungsbefragungen	 bereits	
verankert. Im Haushaltsplan 2024 heißt es in den Zielen: „Zur Abbildung der Meinung von 
Bürgerinnen und Bürgern zu den Lebensbedingungen wird jährlich eine repräsentative Bür-
gerumfrage	durchgeführt	und	geschlechterdifferenziert	ausgewertet“.	 7
4. Maßnahme
Geschlechterdifferenzierte 
Daten für eine zukunftsorientierte 
Mobilitätsplanung
Amt für Mobilität und Tiefbau
Das Ziel
Geschlechtersensible  
Mobilitätsplanung
Die Idee
Mobilitätsumfragen erheben  
spezifische	geschlechter-  
differenzierte	Daten
q  Anteil	der	geschlechtsspezifischen 	 
Fragestellungen in der Mobilitätsbefragung
Zukünftig soll auch eine Überarbeitung der Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten 
der Münsteraner Bevölkerung erfolgen. Konkret soll geprüft werden, welche Fragestellun-
gen durch die Haushaltsbefragung beantwortet werden können, um eine geschlechter-
gerechte	 Planung	 zu	 unterstützen.	 So	 lassen	 sich	 genderspezifische	 Daten	 noch	 gezielter	
auswerten.
Darüber	 hinaus	 werden	 einzelne	 Projekte	 der	 Mobilitätsplanung	 im	 Rahmen	 der	 Beteili-
gung	 der	 Bürger*innen	 zunehmend	 durch	 offene	 Befragungen	 vorbereitet	 bzw.	begleitet	
– vgl. beispielsweise die Befragung zur Fahrradstraße Schillerstraße. Auch hier ist für die 
Zukunft	ein	stärkerer	Fokus	auf	eine	geschlechterdifferenzierte	Perspektive	geplant.

1918
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
Die Details 
  
Gerade	 der	 öffentliche	 Raum	 wurde	 lange	 Zeit	 vor	
allem mit Blick auf eine privilegierte Nutzer*innen-
gruppe geplant und gestaltet. Eine geschlechterge-
rechte Stadtplanung unter Berücksichtigung der 
unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener 
Nutzer*innengruppen wie Frauen, Kinder und 
Hochbetagte ist daher auf sämtlichen Planungse-
benen notwendig. In Münster ist die Genderper-
spektive grundsätzlich bereits in den Zielen von 
Stadtplanung und Stadtentwicklung im Haus-
haltsplan verankert.
Um Gender Planning im Planungsprozess 
besser umsetzen zu können, sollen künftig 
personelle	 und	 finanzielle	 Ressourcen	 zur	
Verfügung gestellt werden. Es reicht nicht 
aus,	 eine	 Person	 als	 Gender-Planning-Be-
auftrage*n zu benennen. Alle Mitarbei-
ter*innen müssen für das Thema sensibili-
siert werden, zum Beispiel durch Schulungen.
Regelmäßige	 Fortbildungsangebote	 von	qualifizierten	 Anbieter*innen	 sollen	über	das	Mit-
arbeitendenportal	 gebucht	 werden	 können.	 Dabei	 werden	 sowohl	 ämterspezifische	 als	
auch ämterübergreifende Angebote berücksichtigt.
Im	 Stadtplanungsamt	 hat	 bereits	 ein	 Auftakt-Workshop	 zu	 diesem	 Thema	 stattgefunden. 	
Auch	 in	 der	 Öffentlichkeitsbeteiligung	 gilt	 es,	 die	 unterschiedlichen	 Bedürfnisse	 der	 Ge-
schlechter	sichtbar	zu	machen	(vgl.	Maßnahme	7:	Gendersensible	 und	inklusive	Öffentlich-
keitsbeteiligung). 
Reallabore wie zum Beispiel an der Wolbecker Straße verankern den Gedanken von Gender 
Planning in vielen Köpfen und helfen dabei, dass die unterschiedlichen Anforderungen aller 
Nutzer*innen besser berücksichtigt werden.
Themen	 wie	 Freiraumgestaltung,	 subjektives	 Sicherheitsempfinden,	 Hitzeschutz,	 Schul-
wegplanung, Stadt der kurzen Wege, Priorisierung des Umweltverbunds, Kindermobilität 
und Aufenthaltsqualität spielen im Gender Planning eine wichtige Rolle. 
Der	 Austausch	 zwischen	 dem	 Stadtplanungsamt,	 dem	 Amt	 für	 Mobilität	 und	 Tiefbau	 und	
dem Amt für Gleichstellung wird etabliert. Regelmäßige ge-
meinsame Workshops (im 
Zwei-Jahres-Rhythmus) 	
zur Sensibilisierung 
für das Thema Gender 
Planning sind in Pla-
nung. 
q  Anzahl der durchgeführten  
Fortbildungsangebote
q  Anzahl der Teilnehmenden
Das Ziel
Etablierung einer gerechten 
und inklusiven Stadtgestal-
tung  
5. Maßnahme
Gender Planning
Amt für Mobilität und Tiefbau & 
Stadtplanungsamt
Indikatoren
Die Idee
Sensibilisierung der Mitarbeiter*innen 
für eine geschlechtergerechte und 
inklusive Stadtplanung, die vielfältige 
Bedürfnisse berücksichtigt

2120
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
Maßnahmen im Themenfeld Mobilität und Stadtplanung
 8 https://www.bicibus.de/
6. Maßnahme
Sichere Kindermobilität
Ordnungsamt, Amt für Schule und Weiterbildung,  
Amt für Mobilität und Tiefbau und die Ordnungspartnerschaft
Die Details 
  
Die	Sicherheit	 von	Kindern	im	Stadtverkehr	 ist	ein	wichtiger	 T eil	der	Stadt-	und	Mobilitäts-
planung. Wenn Kinder sicher allein unterwegs sein können, verringert sich auch der Begleit-
aufwand	 für	 die	 Betreuungspersonen.	 Dies	 kann	 durch	 verschiedene	 präventive	 Maßnah-
men erreicht werden:
Schulwegpläne: 
Sie benennen sichere Wege und Gefahrenstellen und wurden in Münster bereits eingesetzt, 
zurzeit gibt es sie allerdings nicht. Ihre Erstellung soll insbesondere bei Schulneubauten 
oder	-erweiterungen	wiederaufgenommen	werden. 	
–  „Gelbe Füße“ an unübersichtlichen Übergängen: 
Bodenmarkierungen in Form von gelben Fü-
ßen	 helfen	 Kindern,	 sichere	 Wege	 zu	 fin-
den und erhöhen die Aufmerksamkeit 
der anderenVerkehrsteilnehmer*innen 
auf dem Schulweg.
–		„Zufuß-Haltestellen“/	Walking	Bus
–  Sichere Querungen
– BiciBus > Ein BiciBus ist eine Fahr-
radkolonne von Schüler*innen, die auf 
einer festen Route zu einer verein-
Indikatoren
q  Anzahl der durchgeführten Kampagnen  
an Schulen
q  Anzahl der entwickelten Schulwegpläne
Das Ziel
Sichere und unbeschwerte 
Fortbewegungsmöglichkeiten 
für Kinder im Straßenverkehr Die Idee
Kampagnen und Schulwegpläne  
für sichere Kindermobilität 
barten Zeit gemeinsam zur Schule fahren und dabei von Erwachsenen begleitet werden. 
Die	Route	 umfasst	 verschiedene	 Punkte,	 an	denen	 Kinder	 unterwegs	 dazustoßen	 können.	
Der	Name	 setzt	 sich	 aus	dem	spanischen	 Wort	„Bici“	 für	„Fahrrad“	 sowie	 dem	Wort	„Bus“	
zusammen.	Das	Wort	„Bus“	in	diesem	Zusammenhang	 meint	in	der	StVO	eine	geschlossene 	
Gruppe von mindestens 16 oder mehr Radfahrenden. 8 
Kampage zur Kindermobilität und Elterntaxis:
Flyer	 und	 Infoveranstaltungen	 informieren	 Eltern	 über	 die	 Auswirkungen	 von	 Elterntaxis 	
und	 sollen	 für	 eine	 Verhaltensänderung	 sensibilisieren.	 Denn	 Elterntaxis	 erhöhen	 das	 Un-
fallrisiko, fördern ein autoorientiertes Mobilitätsverhalten der Kinder und führen nicht zu 
einer	nachhaltigen	 Mobilität.	Durch	die	Einrichtung	 von	Hol-	und	Bringzonen	in	fußläufiger	
Entfernung zur Schule (Mindestabstand: 250 m) soll das Unfallrisiko gesenkt und die Selbst-
ständigkeit	 der	 Kinder	 gefördert	 werden.	 Diese	 Hol-	 und	 Bringzonen	 werden	 bei	 Neupla-
nungen berücksichtigt.
Beispiele für Ideen der Kampagne:
– Schulstraßen
–		Best-Practice-Beispiele	 der	 Münsteraner	 Schulen	 zur	 Vermeidung	 von	 Elterntaxis	 (zum	
Beispiel Mottowochen etc.)
–		Einrichtung	weiterer	Hol-und	Bringzonen	im	öffentlichen	Verkehrsraum
Die	Maßnahmen	 sollen	von	verschiedenen	 städtischen	 Ämtern,	der	Polizei,	 Verkehrswacht	
und	Interessenverbänden	wie	Fuß	e.V.	und	ADFC	begleitet	werden.

Themenfeld
 Bildung  Kultur  
   und politische 
   Partizipation
Nachhaltigkeit ist untrennbar mit dem Prinzip der Generationengerech-
tigkeit verbunden, denn die Auswirkungen der Klimakrise werden vor 
allem	die	jüngeren	Generationen	treffen.	Daher	ist	es	wichtig,	Kinder	und	
Jugendliche	frühzeitig	für	Themen	wie	Klima-	und	Geschlechtergerech-
tigkeit zu sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich einzu-
bringen.	Denn	ihnen	kommt	eine	entscheidende	Rolle	zu,	da	sie	durch	ihr	
Bewusstsein und ihr Engagement den Weg zu einem nachhaltigen gesell-
schaftlichen Wandel mitbestimmen können. 
GENDER ECO GAP
Während	sich	Mädchen	und	Frauen	häufig	für	Klimaschutz	engagieren	
und oft an der Spitze der Klimabewegung stehen, sind sie in Politik und 
Wirtschaft deutlich unterrepräsentiert. 9		Dies	lässt	sich	anhand	von	Stu-
dien und Befragungen zum „Eco Gender Gap“ belegen: Mädchen und 
Frauen zeigen eine höhere Bereitschaft, sich umweltbewusst zu verhal-
ten, ernähren sich zum Beispiel zu einem höheren Anteil vegetarisch oder 
vegan und nehmen die Klimakrise als bedrohlicher wahr als Männer. 10 
Hinzu kommen Unterschiede bei den CO2-Emissionen:	Männer	haben	im	
Durchschnitt	einen	um	rund	20	Prozent	größeren	CO2-Fußabdruck	als	
Frauen.	Die	Ursachen	hierfür	sind	in	einem	höheren	Einkommen,	einem	
höheren Konsum treibhausgasintensiver Produkte, einem anderen Er-
nährungsverhalten	sowie	einem	anderen	Mobilitätsverhalten	zu	finden.	
Männer	besitzen	im	Durchschnitt	größere	Autos,	haben	viermal	häufiger	
einen	Dienstwagen	zur	Verfügung	als	Frauen	und	fliegen	öfter.	11 
Die	Diskrepanz	zwischen	der	ausgeprägten	Bereitschaft,	sich	für	Klima-
schutz zu engagieren und der mangelnden Repräsentation in der (Kom-
munal-)Politik	unterstreicht	die	Notwendigkeit,	insbesondere	jungen	
Frauen den Zugang zu politischen Ämtern zu erleichtern und sie in die-
sen Rollen zu unterstützen. 
PARTIZIPATION JUNGER MENSCHEN
Ein konsequenteres Handeln für Klimaschutz und Klimaanpassung in 
naher Zukunft wird für einige den Abschied von Gewohnheiten und 
gewisse Zumutungen bereithalten, insbesondere im Zuge der Mobilitäts-
wende.	Deshalb	ist	es	wichtig,	die	erforderlichen	Maßnahmen	und	auch	
Konfliktlinien	deutlich	zu	machen	und	dabei	möglichst	viele	Menschen	
zu informieren und in geeigneten Partizipationsformen „mitzunehmen“. 
Auf lange Sicht wird die Erfahrung von jungen Menschen – und insbe-
sondere Mädchen und jungen Frauen – von entscheidender Bedeutung 
sein.	Denn	nur,	wenn	sie	erkennen,	dass	sie	selbst	einen	wirksamen	Un-
terschied machen können, werden sie sich für den Klimaschutz und eine 
gerechte Gesellschaft einsetzen.
Auch auf kultureller Ebene ist die vielfältige Einbindung der Stadtgesell-
schaft in gesellschaftspolitisch relevante Themen wie Klimakrise und 
Gendergerechtigkeit	von	großer	Bedeutung.	Öffentlich	zugängliche	
Theateraufführungen	bieten	eine	Plattform,	um	komplexe	Themen	zu	
vermitteln und verständlich zu machen. Solche kulturellen Veranstaltun-
gen	fördern	nicht	nur	das	Bewusstsein	und	Verständnis	für	Klima-	und	
Geschlechtergerechtigkeit, sondern können auch unterschiedliche Per-
spektiven	zusammenbringen	und	den	Dialog	zwischen	verschiedenen	
Teilen der Gesellschaft anregen.
9  https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/IDAN/2015/536478/IPOL_IDA(2015)536478_EN.pdf
10  https://www.rnd.de/wissen/klimawandel-und-das-maennliche-geschlecht-gibt-es-den-eco-gender-gap-wirk-
lich-Y7LWRBWX7BAAJF3XKFFA2FZ6GA.html	und	https://de.statista.com/statistik/daten/studie/745028/umfrage/
vegetarier-in-deutschland-nach-geschlecht/	und	https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltbewusst-
sein-in-deutschland-2022 	
12  https://www.germanwatch.org/de/dienstwagenprivileg	und:	Schwedische	Studie:	https://onlinelibrary.wiley.com/
doi/10.1111/jiec.13176

2524
 Maßnahmen im Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation
 Maßnahmen im Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation
Die Idee
Formate	schaffen	und	kombinieren, 	
die faire Beteiligungsmöglichkeiten 
garantieren
7. Maßnahme
Gendersensible und inklusive  
Öffentlichkeitsbeteiligung
Stadtplanungsamt
Die Details 
  
Ziel	ist	es,	bei	der	Beteiligung	 der	Öffentlichkeit	 die	Perspektivenvielfalt	 zu	erhöhen,	indem	
auch „stille Gruppen“ besser eingebunden werden. 
Bisherige Formen der Bürger*innenbeteiligung erreichen nämlich oft nicht alle relevanten 
Personen. Wenn Beteiligungsverfahren jedoch nicht darauf ausgerichtet sind, geschlechts-
spezifische	 und	 intersektionale	 Bedürfnisse	 angemessen	 zu	 berücksichtigen,	 können	 die	
Interessen bestimmter Gruppen in der Planung übersehen werden. 
So nehmen Frauen oft aufgrund stereotyper Rollenverteilungen seltener an Beteiligungs-
prozessen	teil;	denn	für	Menschen	mit	Betreuungspflichten	 ist	die	T eilnahme	an	Abendver-
anstaltungen oft schwierig.
q  Digitale	 Beteiligungsmöglichkeiten	 können	 in	diesem	 Kontext	 von	Nutzen	 sein.	 „Asyn-
chrone“	Angebote,	die	über	mehrere	Wochen	offen	sind,	legen	die	T eilnehmenden	nicht	
auf	einen	bestimmten	Zeitpunkt	fest.	Dadurch	ist	eine	selbstbestimmte	 T eilnahme	mög-
lich, was auch für Menschen mit Behinderungen von Vorteil ist. Zudem können sich de-
zentrale	 analoge	 Angebote	 anschließen,	 beispielsweise	 Diskussionen	 in	 Kleingruppen 	
im Stadtteil.
In	 Beteiligungsprozessen	 nehmen	 zudem	 häufig	 bestimmte	 Gruppen	 eine	 dominierende 	
Rolle	 ein:	 Männer	 haben	 oft	 einen	 höheren	 Redeanteil	 bei	 öffentlichen	 Veranstaltungen.	
Dies	 kann	 zu	 einer	 Verzerrung	 der	 wahrgenommenen	 Bedürfnisse	 und	 Interessen	 führen,	
die nicht die Vielfalt der Bevölkerung repräsentieren. 
q  Kleinere	 Formate	 wie	 ein	 „Gallery	 Walk“	 und	 eine	 sensibilisierte	 Moderation	 schaffen	
Abhilfe,	 um	 Frauen	 und	 marginalisierte	 Gruppen	 in	 öffentlichen	 Veranstaltungen	 zu	
Wort kommen zu lassen. 
q  Mit	den	„Leitorientierungen	 für	gute	Öffentlichkeitsbeteiligung“	 wurden	Qualitätsstan-
dards festgelegt, und ein neuer Leitfaden für „Inklusive Beteiligung“ wurde entwickelt.
q  Die	breite	Evaluation	der	Münsteraner	 Öffentlichkeitsbeteiligung	 läuft	gerade	an,	wobei	
die Einbeziehung der bisher „stillen Gruppen“ und die gleichberechtigte Beteiligung der 
Geschlechter im Vordergrund stehen werden.
Das Ziel
Vielfältige Perspektiven in  
die	Öffentlichkeitsbeteiligung 	
einbeziehen
Indikatoren
q  Anteil Geschlechter in ausgewählten  
Beteiligungsformaten

2726
 Maßnahmen im Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation
 Maßnahmen im Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation
8. Maßnahme
Gender- und Klimagerechtigkeit  
für Kinder und Jugendliche
Amt	für	Kinder,	Jugendliche	und	Familien
Die Details 
  
Angesichts der Klimakrise und der fortbestehenden Chancenun-
gleichheiten	 sind	 gerade	 Kinder	 und	 Jugendliche	 in	 einer	 Schlüssel-
position, weil ihre Stimmen und ihr Verhalten das Potenzial haben, 
einen entscheidenden Beitrag zur positiven Gestaltung unserer Zu-
kunft zu leisten. In diesem Sinne entwickelt die Stadt mit den städti-
schen	Kindertageseinrichtungen,	 der	Offenen	 Ganztagsschule	 (OGS)	
und	 der	 offenen	 Kinder-	 und	 Jugendarbeit	 gezielte,	 partizipative 	
Programme.	 Diese	 zielen	 darauf	 ab,	 junge	 Menschen	 für	 die	 Zusam-
menhänge zwischen Geschlechterrollen und Umweltgerechtigkeit zu 
sensibilisieren.
In den Kindertageseinrichtungen	 erhalten	 die	 Jüngsten	 durch	 Pro-
jekte	wie	die	„GemüseAckerdemie/	 AckerKita“	und	das	NABU-Projekt 	
„Kita-Naturbotschafter*innen“	 praktische	 Erfahrungen	 im	 Bereich	
Nachhaltigkeit.	 Durch	das	Anpflanzen	und	Ernten	des	eigenen	Gemü-
ses wird den Kindern nicht nur landwirtschaftliches Grundwissen vermittelt, sondern auch 
ein Bewusstsein für gesunde Ernährung, Wertschätzung von Lebensmitteln, Abfallvermei-
dung und Biodiversität. 
Seit	 dem	 Schuljahr	 2023/	 2024	 läuft	 ein	 innovatives	 Natur-	 und	 Klimaschutzprojekt	 an	 
sieben Offenen Ganztagsschulen	 in	Münster	in	Kooperation	mit	dem	Amt	für	Grünflächen, 	
Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
Ein weiteres Beispiel für die Umsetzung dieser Ziele ist die Offene Kinder- und Jugend-  
arbeit	des	Stadtteilhauses	 Lorenz-Süd.	Hier	werden	durch	vielfältige	Projekte	die	Prinzipien	
der Nachhaltigkeit und Geschlechtergerechtigkeit praktisch umgesetzt. Zu den Angeboten 
gehören:
–		Die	Bepflanzung	von	Hochbeeten	und	die	Züchtung	eigener	Kräuter
–  Eine Fahrradwerkstatt, in der unter Anleitung Fahrräder repariert oder aus 
gespendeten	 und	ausrangierten	 T eilen	neue	Fahrräder	 geschaffen	 werden	
können
–  Programme zur Sensibilisierung für die Hinterfragung von stereoty-
pischen Rollenzuschreibungen, zur Gewaltprävention und zur Stär-
kung des Selbstbewusstseins
–		Die	 Bereitstellung	 der	 „Lorenz-Leezen“,	 eine	 kostenlose	 Aus-
leihmöglichkeit von Fahrrädern, die die Mobilität fördern und 
zugleich ein Bewusstsein für umweltfreundliche Fortbewe-
gung	schaffen.
Ziel ist es, junge Menschen zu befähigen, aktiv an der Ge-
staltung einer gerechteren und nachhaltigeren Zukunft 
mitzuwirken.
Indikatoren
q  Geschlechtsspezifische	Angebote 	 
für	Kinder	und	Jugendliche
q  Anzahl Teilnehmende
Das Ziel
Kinder	und	Jugendliche	für	Umwelt-	und 	 
Geschlechtergerechtigkeit sensibilisieren
Die Idee
Empowerment durch Wissen: Informationen und Angebote 
sorgen für ein Bewusstsein für die wichtigen Themen

2928
 Maßnahmen im Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation
 Maßnahmen im Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation
9. Maßnahme
Empowerment für die  
nächste politische Generation
Amt	für	Bürger-	und	Ratsservice
Die Details 
  
Der	 Anteil	 von	 Frauen	 im	 Rat	 der	 Stadt	 Münster	 liegt	 bei	 lediglich	 38	 Prozent.	
Frauen sind also im Vergleich zu Männern deutlich unterrepräsentiert. Ziel ist es, die 
Vertretung	von	Frauen	in	der	Kommunalpolitik	signifikant	zu	erhöhen.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Stadtverwaltung eine zentrale Ansprechperson be-
nennen.	 Diese	 wird	 dafür	 zuständig	 sein,	 mit	 potenziellen	 Kandidat*innen	 deren	 persön-
liche Lebenssituationen zu besprechen und individuelle Lösungen für Herausforderungen, 
wie	beispielsweise	Abendtermine,	zu	finden.
Darüber	 hinaus	 ist	 ab	2024	 eine	 verstärkte	 Unterstützung	 der	 Parteien	 zur	 Förderung	 der	
Inanspruchnahme	 von	 Ersatzleistungen	 für	 Pflege,	 Kinderbetreuung	 und	 ähnliche	 Dienst-
Das Ziel
Mehr Frauen in der Kommunalpolitik
Die Idee
Gezielte Unterstützung von Frauen bei  
der Ausübung politischer Ämter
Indikatoren
q  Anteil von Frauen im Rat
q  Anteil von weiblichen Kandidat*innen der Parteien für  
die	Kommunalwahl	(Liste	und	Direktkanditat*innen)
leistungen	 möglich.	 Auch	 die	 Finanzierung	 qualifizierter	 Kinderbetreuungspersonen,	 die	
über das klassische Babysitten hinausgeht, ist zu einem angemessenen Stundenlohn mög-
lich.
Wichtig ist auch die frühzeitige Informationsvermittlung über diese Unterstützungsan-
gebote	 an	 die	 Parteien,	 insbesondere	 vor	 den	 Kommunalwahlen	 2025.	 Dadurch	 können	
potenzielle Kandidat*innen bereits im Vorfeld informiert werden, welche Möglichkeiten 
ihnen zur Verfügung stehen, um ihren familiären Alltag mit politischem Engagement in Ein-
klang zu bringen. 
Zusätzlich werden im Stadtwein-
haus seit August 2023 gut ausge-
stattete Spielkisten für Kinder bis 
zu	einem	Alter	von	etwa	acht	Jah-
ren	 bereitgestellt.	 Die	 Spielkisten 	
stehen den Kindern von Gremien-
mitgliedern während der Sitzun-
gen zur Verfügung und tragen somit 
zur besseren Vereinbarkeit von Familie und 
politischem Engagement bei.
Diese	Maßnahmen	zielen	darauf	ab,	die	Hür-
den für politisches Engagement durch die 
Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie 
und	 politischer	 Arbeit	 zu	 senken.	 Dadurch	
soll insbesondere mehr Menschen, die Ca-
re-Arbeit	 leisten,	 die	 aktive	 T eilnahme	in	 der	
Kommunalpolitik ermöglicht werden.

3130
 Maßnahmen im Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation
 Maßnahmen im Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation
10. Maßnahme
KlimaTraining macht Schule
Stabsstelle Klima
Das Ziel
Motivierung von Schüler*innen für einen klimafreundlicheren 
Alltag und Ausbildung zu Multiplikator*innen
Die Idee
Schüler*innen	der	Mathilde-Anneke-Gesamtschule 	 
lassen sich zu KlimaTrainer*innen ausbilden und geben ihr  
Wissen an andere Schüler*innen weiter 
Die Details 
  
Das	 KlimaTraining	 ist	 ein	 Format,	 das	 Münsteraner*innen	 die	 Möglichkeit	 gibt,	 Schritt	 für	
Schritt ein klimafreundlicheres Leben im Alltag zu führen. Mit dem Projekt „Klimatraining 
macht	Schule“	wird	das	Format	nun	auch	für	die	Zielgruppe	der	Schüler*innen	 geöffnet	und	
bietet ihnen die Möglichkeit, sich im Klimaschutz zu engagieren. 
In	 Kooperation	 mit	 der	 Mathilde-Anneke-Gesamtschule	 (MAG)	 entwickelt	 die	 Stabsstelle 	
Klima das KlimaTraining für Schüler*innen weiter. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei 
auf	dem	Coaching-Ansatz	 der	ehrenamtlichen	 KlimaTrainer*innen.	 Zukünftig	 sind	es	Ober-
stufenschüler*innen der MAG, die andere Schüler*innen auf ihrem Weg zu einem klimaf-
reundlicheren Alltag begleiten. 
Zunächst nehmen die Schüler*innen selbst an einem KlimaTraining teil. Anschließend ab-
solvieren sie eine Ausbildung zu KlimaTrainer*innen und entwickeln ein Konzept, das lang-
fristig für die Vermittlung von Wissen an andere Schüler*innen ausgelegt ist. 
Im Idealfall wirken die teilnehmenden Schüler*innen als Multiplikator*innen in ihrem Um-
feld und können so zu einem klimafreundlicheren Alltag in ihren Familien beitragen. 
Ziel ist es, das KlimaTraining als Angebot eines Projektkurses in der Einführungsphase  
(11. Klasse) zu etablieren, der dann hauptverantwortlich von der Schule betreut und koor-
diniert wird. 
Ihre Erfahrungen dokumentieren die Schüler*innen in selbst erstellten Videos, die sie über 
die	 Social-Media-Kanäle	 der	 Schule	 teilen.	 So	 wirken	 sie	 in	 die	 Schulgemeinschaft	 hinein	
und sensibilisieren für Klimaschutzthemen. Während des KlimaTrainings verwenden die 
Schüler*innen weitere digitale Tools und Webanwendungen, die ihre Medienkompetenz 
stärken.
Indikatoren
q  Anteil Teilnehmende am KlimaTraining nach Geschlecht

3332
 Maßnahmen im Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation
 Maßnahmen im Themenfeld Bildung, Kultur & politische Partizipation
11. Maßnahme
Kulturerlebnisse für ein junges Publikum 
Kulturamt
Die Details 
  
Die	 Arbeitsweisen	 und	 damit	 auch	
die	 Angebote	 des	 Kinder-	 und	 Jugend- 
theaters	 haben	 sich	 in	 den	 letzten	 Jahren	
deutlich gewandelt. Viele Ensembles arbeiten 
bereits im Vorfeld ihrer Produktionen eng mit jungen 
Menschen zusammen, um aus deren Lebenswirklich-
keit	heraus	Produktionen	zu	entwickeln,	die	häufig	an	
aktuelle	gesellschaftliche	Diskurse	anknüpfen.	Diese	Arbeits-
weise zeichnet sie auch in Theaterkursen oder Workshops aus, in 
denen	die	Stücke	aus	den	eigenen	Themen	der	Mitwirkenden	heraus	ent- 
wickelt	werden.	Die	Kunst-	und	Kulturschaffenden	nutzen	für	ihre	Arbeit	verstärkt	
öffentliche	Räume,	wie	z.B.	Stadtteilplätze,	Parks	oder	Waldgebiete	oder	docken	an	Orte	an,	
an denen sich junge Menschen aufhalten. Hier können einerseits Themen, wie zum Beispiel 
die Klimakrise in „authentischer“ Umgebung mit allen Sinnen zugänglich gemacht werden. 
Andererseits erhöht diese aufsuchende Arbeit die Aufmerksamkeit und Partizipation. 
Das Ziel
Zugänge	zu	gesellschaftlichem	Diskurs	ermöglichen
Die Idee
Kulturerlebnisse interaktiv  
gestalten	und	aus	der	Lebens-  
wirklichkeit junger Menschen 
heraus entwickeln.  
Ziel	ist	es,	vielfältige	Berührungspunkte	mit	gesellschaftlich	relevanten	Themen	wie	Diversi-
tät	oder	Geschlechterstereotypen	zu	ermöglichen.	Dies	soll	durch	eine	sinnvolle	Vernetzung	
etablierter	 Kulturorte	 mit	 Sozial-	 und	 Bildungsinstitutionen	 und	 Special-Interest-Gruppen	
erreicht werden.
Beispiele: Das	Echtzeit-Theater	wird	ab	2024	innovative	App-basierte	künstlerische	Stadtspa-
ziergänge	mit	jungen	Menschen	durchführen.	Die	T eilnehmenden	werden	unter	anderem	für	
Aspekte	einer	kinder-	und	jugendgerechten	Stadtplanung	sensibilisiert.	Das	Ensemble	greift	
dabei auf Erfahrungen mit dem Theaterstück „Wilde Wege“ zurück – einer Produktion im 
Wald.	Dies	ermöglicht	die	Begegnung	mit	den	Themen	Ökosystem	Wald	und	Klima.	
Ein Beispiel für die frühe Begegnung mit Kunst und Kultur ist das Konzept „Partizipati-
ve Bühnen – Räume im Theater für die Allerjüngsten“ des Kindertheaterlabels Grüne 
Neune – Theater für die Allerjüngsten.
Verortung: Neben	der	Jungen	Sparte	des	Theater	Münsters	ist	vor	
allem	das	Begegnungszentrum/Theater	in	der	Meerwiese	ein	
zentraler Ankerpunkt in der Kulturlandschaft Münsters. 
Als Kompetenzzentrum für junges Theater ist es vor al-
lem der Premierenort für Münsteraner Ensembles der 
freien Theater für junges Publikum in Münster
Stärkung	 des	 Ansatzes:	 Das	 Stadtteilkulturmanage-
ment entwickelt vor allem dezentrale Ansätze, die 
neben der Inspiration möglichst vieler Menschen auch 
auf	deren	Aktivierung	setzen.	Im	Idealfall	eröffnen	The-
aterinterventionen vor Ort Räume für Selbstwirksamkeit 
und Mitgestaltung und wecken Interesse für den Besuch 
etablierter Kulturorte wie der Meerwiese.
Indikatoren
q  Besetzung	von	Jurys	und	Vergabegremien	nach	Geschlecht
q  Anzahl digitaler Werkzeuge, um Teilhabe und Sichtbarkeit  
zu unterstützen
q  Anzahl	Projekte	der	aufsuchenden	und	öffentlichen 	 
Kulturarbeit

Die	Klimakrise	verschärft	die	bereits	bestehenden	sozialen	Ungleichhei-
ten zwischen den Geschlechtern und ist damit eine besondere Heraus-
forderung für unsere Gesellschaft. 
KLIMAKRISE VERSTÄRKT GENDER CARE GAP UND GENDER PAY GAP
Auch	der	Gender	Care	Gap	wird	durch	die	Klimakrise	erhöht,	da	die	Pfle-
ge von Kranken während Hitzeperioden und nach Naturkatastrophen 
sowohl	beruflich	im	Gesundheitssektor	als	auch	privat	überproportional	
häufig	von	Frauen	übernommen	wird.	Auch	in	Münster	sind	über	70	Pro-
zent des Klinikpersonals weiblich. 12	Der	Gender	Pay	Gap	wird	ebenfalls	
durch	die	Klimakrise	vergrößert,	da	Frauen	aufgrund	ihrer	finanziellen	
Situation weniger in der Lage sind, steigende Preise für Lebensmittel, 
Miete,	Energie	und	Mobilität	zu	finanzieren.	13	Dies	trifft	auch	auf	Frauen	
in Münster zu, denn auch hier sind es Frauen, die zu einem überwiegen-
den Anteil in Teilzeit arbeiten 14 und Elternzeit nehmen. Zudem liegt der 
Anteil der Frauen an den Alleinerziehenden liegt in Münster bei knapp 90 
Prozent. 15
Beim	Thema	Gesundheit	lassen	sich	ebenfalls	signifikante	Unterschiede	
zwischen den Geschlechtern feststellen. Frauen leiden stärker an Hit-
zesymptomen, dies zeigte sich auch im Sommer 2022, als es in Europa 63 
Prozent mehr hitzebedingte Todesfälle bei Frauen als bei Männern gab. 
16 Zudem treten während Hitzewellen vermehrt Schwangerschaftskom-
plikationen und Frühgeburten auf. 17 Und auch die Feinstaubbelastung 
durch	Dieselabgase	wirkt	auf	Frauen	stärker	als	auf	Männer.	18 
Diese	Aspekte	unterstreichen	die	Notwendigkeit,	klimabedingte	Gesund-
heitsrisiken – insbesondere während der immer länger werdenden Hit-
zeperioden – aus einer Genderperspektive zu betrachten, um sicherzu-
stellen, dass Maßnahmen und Unterstützungsangebote die Bedürfnisse 
aller Menschen in Münster berücksichtigen. 
GERECHTE VERTEILUNG VON ZEIT
Zeit als eine unserer wichtigsten sozialen Ressourcen ist zwischen den 
Geschlechtern ebenfalls ungleich verteilt: Während Frauen täglich 44 
Prozent mehr unbezahlte Sorgearbeit leisten als Männer, äußern viele 
Väter in Umfragen den Wunsch, mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen 
und weniger Erwerbsarbeit leisten zu wollen. 19
Die	Sensibilisierung	für	eine	gerechte	Zeitverteilung	und	eine	gute	Ver-
einbarkeit von Beruf und Familie sind entscheidende Schritte auf dem 
Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit.
Arbeitsbedingungen, die es allen Beschäftigten ermöglichen, ihre beruf-
lichen	und	familiären	Verpflichtungen	und	die	Gestaltung	eines	klimaf-
reundlichen Alltags miteinander in Einklang zu bringen, sind unerlässlich 
und gehören gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel zu den Maß-
nahmen einer guten Arbeitgeberin. 
12  Gendermonitoring der Stadt Münster 2022
13 https://www.frauenrat.de/klimaschutz-geht-alle-an/
14 Jahrestatistik	Münster	2022	-	Erwerbstätigkeit
15 Gendermonitoring der Stadt Münster 2022
16 https://www.nature.com/articles/s41591-023-02419-z;
17 https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/hitze-erhoeht-das-risiko-fuer-spaete-fruehgeburten-deutlich/ 	
18 https://biermann-medizin.de/luftverschmutzung-studie-zeigt-groessere-auswirkungen-auf-frauen-als-auf-maenner/
19  https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/gender-care-gap/indikator-fuer-die-gleichstellung/gender-ca-
re-gap-ein-indikator-fuer-die-gleichstellung-137294#
 Themenfeld
Gesundheit  
  Soziales und 
Care  Arbeit

3736
Maßnahmen im Themenfeld Gesundheit, Soziales & (Care-)Arbeit 3736
Maßnahmen im Themenfeld Gesundheit, Soziales & (Care-)Arbeit
Die Details 
  
Um gleiche Gesundheitschancen für alle zu gewährleisten, müssen Maßnahmen zum ge-
sundheitsbezogenen Hitzeschutz alle Bevölkerungsgruppen unabhängig von Sprache, Her-
kunft, sozialem Status, Geschlecht, Bildungsstand und Behinderung erreichen. 
Mit	 der	 Erstellung	 des	 Hitzeaktionsplans	 für	 die	 Stadt	 Münster	 legt	 das	 Gesundheits-	 und	
Veterinäramt ein besonderes Augenmerk darauf, bestehenden Ungleichheiten entgegen-
zuwirken. Ziel ist es, alle Menschen gleichermaßen vor den gesundheitlichen Auswirkungen 
der fortschreitenden Klimakrise zu schützen.
In einem umfangreichen Beteiligungsprozess wurden im Herbst 2023 verschiedene Ziel-
gruppen	definiert	und	12	Maßnahmen	erarbeitet.
Zielgruppen
– Ältere Menschen
– Kinder und Schwangere
–  Menschen in besonderen Lebenslagen (Wohnungslose, Menschen mit Behinderungen 
und/	oder	chronischen	 physischen	 oder	psychischen	 Erkrankungen,	 Menschen	mit	einem	
niedrigen sozioökonomischen Status, sozial isolierte Menschen
Die	Erstellung	des	Hitzeaktionsplans	 und	die	Umsetzung	der	zielgruppenspezifischen	 Maß-
nahmen sind als fortlaufender Prozess vorgesehen. Nach Monitoring und Evaluation wird 
der Maßnahmenkatalog ggf. angepasst und ergänzt. Einige Maßnahmen sind bereits vorbe-
reitet und sollen im Laufe des Sommers 2024 umgesetzt werden. Beispielsweise wird ein 
Stadtplan mit kühlen Orten („Coole Orte für heiße Tage“) in Münster zusammengestellt, 
der	voraussichtlich	im	2.	Quartal	2024	digital	veröffentlicht	wird. 	
Im	 Januar	 2024	 fand	 die	 Auftaktveranstaltung	 zum	 Runden	 Tisch	 „Trinkwasserbrunnen“	
statt.	 Die	beteiligten	 Fachämter	 und	die	Stadtwerke/	 Stadtnetze	 Münster	 stimmen	 derzeit	
mögliche	 geeignete	 Standorte	 ab.	Zusätzlich	 sollen	 zur	flächendeckenden	 Versorgung	mit	
Trinkwasser	weitere	 Refill-Standorte	20  im gesamten Stadtgebiet, insbesondere in den äu-
ßeren Stadtteilen, angeworben werden.
Die Idee
Erstellen und Umsetzen eines 
Hitzeaktionsplans	(Risiko-  
kommunikation, Bewältigung  
von Akutereignissen,  
langfristige Anpassung)
Das Ziel
Besonders gefährdete Personengruppen und die 
allgemeine Bevölkerung vor Hitze schützen
12. Maßnahme
Hitzeaktionsplan für Münster
Gesundheits-	und	Veterinäramt	
20  https://refill-deutschland.de/muenster/ 	
Indikatoren
q  Erstellen des Hitzeaktionsplans, Umsetzung der  
einzelnen	Maßnahmen,	Anpassung/	Ergänzung 	 
des Maßnahmenkataloges

3938
Maßnahmen im Themenfeld Gesundheit, Soziales & (Care-)Arbeit 3938
Maßnahmen im Themenfeld Gesundheit, Soziales & (Care-)Arbeit
Die Details 
  
Zeit ist eine wichtige Ressource und ein Faktor der Gerechtigkeit, der nicht allen Menschen 
in gleichem Maße zur Verfügung steht. Insbesondere zwischen den Geschlechtern gibt es 
signifikante	 Unterschiede	 in	der	Verfügbarkeit	und	Nutzung	von	Freizeit.	Statistiken	 zeigen,	
dass	Frauen	im	Durchschnitt	23	Prozent	weniger	Freizeit	haben	als	Männer.	Und	das	obwohl	
in	Deutschland	Männer	deutlich	seltener	als	Frauen	in	T eilzeit	erwerbstätig	 sind.	Nach	einer	
Erhebung des Statistischen Bundesamtes arbeiten 71,5 Prozent aller erwerbstätigen Mütter 
mit	 Kindern	 unter	 sechs	 Jahren	 in	 T eilzeit,	während	 Väter	in	 derselben	 Situation	 nur	 zu	 8	
Prozent teilzeiterwerbstätig sind. 21
Eine	faire	Verteilung	von	Arbeits-	und	Freizeit	hätte	für	alle	Geschlechter	 signifikante	Vortei-
le.	Die	VHS	plant	unter	anderem	 in	Kooperation	 mit	dem	Verein	Kompanera	 verschiedene 	
Veranstaltungsangebote	 zum	 Thema	 „Faire	 Verteilung	 von	 Zeit!“,	 darunter	 Lesungen	 und/
oder Workshops.
Die Idee
Veranstaltungen in der VHS zur fairen Zeitverteilung
Das Ziel
Die	Stadtgesellschaft	für	das	Thema	faire 	 
Verteilung von Zeit sensibilisieren  
13. Maßnahme
Faire Zeitverteilung
Amt für Schule und Weiterbildung
q  Geschlechteranteil Teilzeit
q  Anzahl	und	Dauer	der	Väter	in	Elternzeit	in	Münster
q  Anzahl	und	Dauer	der	Väter	in	Elternzeit	in	der 	 
Stadtverwaltung Münster
21  https://www.destatis.de/DE/Themen/
Arbeit/Arbeitsmarkt/Qualitaet-Arbeit/
Dimension-3/eltern-teilzeitarbeit.html 	
Indikatoren
Mögliche Veranstaltungen:
q		Vorstellung	von	Pilotprojekten	 einer	Vier-T age-Woche	durch	lokale	Unternehmen,	inklu-
sive	der	Diskussion	 über	die	Art	der	Umsetzung	 (reine	Arbeitszeitverteilung	 oder	Redu-
zierung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich)
q		Workshop	zu	den	finanziellen	Auswirkungen	einer	reduzierten	Arbeitszeit,	z.B.	auf	Renten- 
ansprüche
q		Workshop	zur	fairen	Verteilung	von	Care-Arbeit	mit	Vorstellung	von	guten	Beispielen	und	
Role Models, insbesondere Männern, die sich für eine gerechte Zeitverteilung einsetzen
q  Vorstellung von Konzepten  
wie anlassloser Teilzeit  
und Brückenteilzeit

4140
Maßnahmen im Themenfeld Gesundheit, Soziales & (Care-)Arbeit 4140
Maßnahmen im Themenfeld Gesundheit, Soziales & (Care-)Arbeit
Indikatoren
Die Details 
  
Neue Mitarbeitende der Stadt sollen die Stadtverwaltung als attraktive und nachhaltige  
Arbeitgeberin	 kennenlernen.	 Damit	will	die	Stadt	eine	frühzeitige	und	nachhaltige	Bindung	
ihrer	 Mitarbeitenden	 erreichen.	 Dazu	 stellt	 sie	 unter	 anderem	 Informationen	 über	 beste-
hende	Angebote	 für	Mitarbeitende	 unkompliziert	 und	niedrigschwellig	 zur	Verfügung.	Das	
Personal-	 und	 Organisationsamt	 hat	 ein	 ämterübergreifendes	 Projektteam	 zusammen- 
gestellt, das durch einen stadtweit etablierten Personalboardingprozess die Mitarbeiten-
denbindung	 stärken	und	Mitarbeitendengewinnung	 verbessern	 soll.	Das	Projektteam	 setzt	
sich auch damit auseinander, welche Informationen den angehenden Mitarbeiter*innen – 
insbesondere	Neu-Münsteraner*innen	 –	zu	den	Aspekten	Familienfreundlichkeit	 und	Nach-
haltigkeit zur Verfügung gestellt werden können.
Mögliche Beispiele für Informationen beim Pre- und Onboarding: 
Familie
Schulen und Kitas (insbesondere Informationen zu städtischen Betriebskitaplätzen),  
Ferienbetreuung,	 Infos	 für	 Alleinerziehende,	 Spielplätze	 und	 Jugendzentren	 in	 Münster,	 
Maxi-Sand	und	Maxi-Turm,	Beratungsstellen,	Familienbildungsstätten,	Ausflugsziele	etc. 	
Leben in Münster
Tipps zur Wohnungssuche, Wochenmärkte, Ökologischer Bauernmarkt, Flohmärkte, Sport-
vereine,	 Informationen	 zum	 Ehrenamt,	 KlimaTraining,	 Büchereien,	 VHS/	 Bildungsstätten, 	
Naherholungsgebiete,	 Broschüre	„Nachhaltig	durch	Münster“,	Stadtrundgänge/	 Stadtrund-
fahrten, Beratungsstellen für Frauen, Männer, LGBTIQ
Klimafreundliche Mobilität
ÖPNV,	 Infos	 des	 Fahrradbüros,	 Jobrad,	 Carsharing,	 Park	 &	 Ride,	 
E-Roller	 (inkl.	 Parkregelungen),	 Radtouren	 zum	 Thema	 Nachhaltig-
keit in Münster: „Mit der Leeze auf Nachhaltigkeitskurs“ 22
Weiterbildung
Informationen zu Fortbildungs-
angeboten zum Beispiel zu den 
Themen Nachhaltigkeit & Klima, 
geschlechtliche Vielfalt und  
genderneutrale Sanitäranlagen, 
Gesundheitsprävention 
Die Idee
Entwicklung	eines	stadtweiten	Personalboarding-Prozesses	mit	den	Phasen 	
Preboarding,	Onboarding,	100-T age-Feedback-Gespräch	und	Offboarding 	
Das Ziel
Die	Stadt	Münster	als	attraktive	Arbeitgeberin	in 	 
einer lebenswerten Stadt bindet neue Mitarbeiten-
de durch eine gelingende soziale Integration,  
Informationen zu einem nachhaltigem Leben in 
Münster und fachliche Einarbeitung
14. Maßnahme
Gutes Onboarding bei  
der Stadt Münster
Personal-	und	Organisationsamt
q  Anzahl der von Mitarbeitenden initiierten Kündigungen  
im ersten Beschäftigungsjahr  
– davon Frauen  
– davon Teilzeitbeschäftigte nach Geschlecht  
– davon Beschäftigte in Führungspositionen nach Geschlecht

4342
Maßnahmen im Themenfeld Gesundheit, Soziales & (Care-)Arbeit 4342
Maßnahmen im Themenfeld Gesundheit, Soziales & (Care-)Arbeit
Die Details 
  
Die	 Deutsche	 Gesellschaft	 für	 Ernährung	 (DGE)	 emp-
fiehlt	 in	 ihrer	 aktuellen	 Publikation	 für	 eine	 nach-
haltige und gesunde Ernährung eine überwiegend 
pflanzliche	 Kost	 und	 rät,	 Wurst	 und	 Fleisch	 in	
Mengen	 von	 maximal	 300	 Gramm	 pro	 Woche	
zu verzehren. 23	 	 Pflanzliche	 Lebensmittel 	
haben eine deutlich bessere Klimabilanz 
als	 Fleisch.	 Deshalb	 hat	 die	 DGE	 im	 März	
2024 ihre Empfehlung erstmals unter Be-
rücksichtigung der Umweltauswirkungen 
und Treibhausgasemissionen geändert. 
Deutlich	 mehr	 Frauen	 und	 Mäd-
chen ernähren sich vegan oder 
vegetarisch, sodass ein größeres 
Angebot	 pflanzlicher	 Gerichte	
den Ernährungsgewohnheiten 
von Frauen entgegenkommt. 
Für die Mitarbeiter*innen der Stadt-
verwaltung stehen selbstbewirt-
schaftete Kantinen im Stadthaus 2, im 
Theater und bei den awm zur Verfügung. Beim Einkauf wird bereits der Fokus auf Nach-
haltigkeit	 gelegt:	So	werden,	je	nach	Verfügbarkeit,	 Bio-	und	regionale	 Produkte	 bevorzugt	
und Fleisch muss mindestens den Kriterien des Tierwohllabels Stufe 3 und 4 entsprechen. 
Auch	 bei	 der	 Anschaffung	 neuer	 Küchengeräte	 wird	 auf	 Energieeffizienz	 als	 wesentliches 	
Qualitätsmerkmal geachtet.
Aktuell umfasst der Anteil vegetarischer Angebot etwa 50 Prozent der Speisen, zusätzlich 
werden	Aktionswochen	zur	saisonalen	und	fleischlosen	Ernährung	angeboten.
Um die Wünsche und Erwartungen der städtischen Mitarbeiter*innen besser nachvollzie-
hen zu können, wird eine Umfrage durchgeführt, die insbesondere die Meinung zur Erwei-
terung des vegetarischen Angebots und zusätzliche Anregungen der Beschäftigten zum 
Beispiel zu klimafreundlicherer Ernährung umfassen. 
Begleitet werden soll die Umfrage von einer Kampagne, die über die Vorteile einer aus-
gewogenen	 und	 nachhaltigen	 Ernährung	 aufklärt,	 gestützt	 auf	 die	 Empfehlungen	 der	 DGE	
und	der	„Planetary	 Health	Diet“	24. Ziel ist es, das Bewusstsein der Mitarbeiter*innen für die 
Bedeutung einer klimafreundlichen und gesunden Ernährung zu stärken. 
Die Idee
Umfrage unter den Mitarbeitenden 
zum Thema Kantinenangebot, 
verbunden	mit	einer	Informations-  
kampagne zu nachhaltiger Ernährung 
Das Ziel
Klimafreundliche Angebote in  
städtischen Kantinen
15. Maßnahme
Klimagesunde Kantine
Personal-und	Organisationsamt,	 
Amt	für	Grünflächen,	Umwelt	und	Nachhaltigkeit,	
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
23  https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-empfehlungen/#c6397 	
24 https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/nachhaltigkeit/planetary-health-diet/ 	
Indikatoren
q  Anteil vegetarischer Gerichte an den insgesamt 
verkauften Essen 
q  Anteil der angebotenen vegetarischen Gerichten 
an den insgesamt angebotenen Essen

Anhang
q  Verfahren zur Entwicklung des Aktionsplans 
q  Beteiligung der Stadtgesellschaft  
am 5. Aktionsplan der Europäischen Charta

4746
Anhang
Anhang
Das Verfahren zur Entwicklung 
des Aktionsplans 
Nach ersten Ideen aus dem Amt für Gleichstellung hat der Verwaltungsvorstand der Stadt 
Münster in seiner Sitzung am 29.11.2022 die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Erarbei-
tung	des	vorliegenden	 Charta-Aktionsplans	 mit	dem	Themenschwerpunkt	 Klima-	 und	Ge-
schlechtergerechtigkeit	 beschlossen.	 Das	Amt	für	Gleichstellung	 und	die	Stabsstelle	 Klima	
haben den Prozess gemeinsam koordiniert. 
An	der	Arbeitsgruppe	 waren	15	Ämter	aus	fast	allen	Dezernaten	 beteiligt.	 Im	Laufe	des	Jah-
res 2023 fanden drei verwaltungsinterne Workshops statt, in denen Maßnahmen generiert 
wurden,	die	zu	mehr	Klima-	und	Geschlechtergerechtigkeit	in	Münster	beitragen	sollen. 	
Inhalte der Workshops waren u.a.:
q  Verknüpfung der Themen Klimakrise und Geschlechtergerechtigkeit
q  Entwicklung von Lösungsansätzen  
(Maßnahmen) für Münster  
q  Maßnahmen auf Machbarkeit zu prüfen
Die	übergeordnete	 Aufgabe	der	Ämter	in	dieser	Arbeitsphase	 war	zudem,	die	Themen	Gen-
der und Klima in zusammenzudenken. Neben der Entwicklung neuer Maßnahmen wurde 
in	 den	 Workshops	 diskutiert,	 welche	 Projekte	 Synergieeffekte	 erzielen	 können:	 Laufende	
Projekte der Ämter, die bisher entweder nur auf das Thema Klima oder nur auf das Thema 
Gender fokussiert waren, wurden von der Arbeitsgruppe jeweils durch die „Genderbrille“ 
und durch die „Klimabrille“ betrachtet und die Projekte – soweit möglich – entsprechend 
um diese Aspekte erweitert. 
Am	30.11.2023	wurde	der	Entwurf	des	5.	Aktionsplans	 der	Europäischen	 Charta	der	Öffent-
lichkeit vorgestellt und die Stadtgesellschaft hatte die Möglichkeit, daran mitzuwirken. Ein-
geladen waren Vertreter*innen von Organisationen, NGOs und Einzelpersonen, die in den 
Themen	Gleichstellung	und/	oder	Klimaschutz	aktiv	sind	sowie	die	Ratsfraktionen. 	
Ihre Reaktionen und Antworten haben wir gesammelt und möchten transparent machen, 
welche Rückmeldungen es während der Veranstaltung gab, inwieweit wir die Hinweise in 
den Aktionsplan aufnehmen konnten bzw. was in einigen Fällen dagegensprach.

4948
Anhang
Anhang
Beteiligung der Stadtgesellschaft 
am 5  Aktionsplan 
der Europäischen Charta
Die Anmerkungen der Stadtgesellschaft zu den Maßnahmen und 
die Antworten der zuständigen Ämter finden Sie im Folgenden:
Superblocks und die Stadt der kurzen Wege 
Seite 10
„Erreichbarkeit aller Orte in der Stadt bei jedem Wetter und bei jeder Tages- und Nacht-
zeit gewährleisten, auch ohne Fahrrad“ 
Antwort:	 Der	 3.	 Nahverkehrsplan	 (NVP)	 beinhaltet	 ein	 T agesnetz	im	 20-Minuten-T akt,	auf	
Hauptachsen	 auch	im	10-Minuten-T akt,	ein	Nachtnetz	im	30-Minuten-T akt	und	ab	0.00	Uhr	
im	70-Minuten-T akt.	Neben	 der	 Optimierung	 der	 Erschließung	 und	 des	 Liniennetzes	 sieht	
der 3. NVP auch infrastrukturelle Maßnahmen vor: Hier stehen vor allem die Haltestellen 
und	 Verknüpfungspunkte	 mit	 dem	 Schienenpersonennahverkehr	 im	 Fokus.	 Der	 NVP	 wird	
im	 Jahr	 2024	 fortgeschrieben.	 Darüber	 hinaus	 formuliert	 der	 Masterplan	 Mobilität	 Müns-
ter	2035+	 Maßnahmen,	 um	den	ÖPNV	in	Zukunft	 schneller	 und	besser	 zu	gestalten.	 Dazu	
gehört	die	Einführung	einer	Netzhierarchie	 im	ÖPNV,	der	Ausbau	von	ÖPNV-Hochleistungs-
achsen	 sowie	 die	Einführung	 von	ÖPNV-Hochleistungslinien	 und	die	Bevorrechtigung	 und	
Beschleunigung	 des	ÖPNV.	Der	ÖPNV	wird	an	sogenannten	 Mobilstationen	 um	weitere	An-
gebote der Nahmobilität ergänzt, die das Umsteigen erleichtern und die letzte Meile mit 
Leihfahrrädern	 oder	 Elektrorollern	 abdecken.	 Mobilstationen	 sollen	 einen	 flächendecken-
den Zugang zu Mobilitätsangeboten gewährleisten.
„Die Maßnahme ist vor allem auch für ältere Menschen wichtig, da mit dem Alter manch-
mal die Mobilität eingeschränkt ist.“
Antwort:	 Gender	 definiert	 das	soziale	 Geschlecht	 und	steht	im	Kontext	der	gendergerech-
ten	Planung	für	die	Vielfalt	der	gesellschaftlichen	 Gruppen,	die	am	Stadt-	und	Straßenraum	
teilhaben.	Dazu	gehören	auch	ältere	Menschen,	Personen	mit	Betreuungsaufgaben,	 Fremd-
sprachige,	 Menschen	 mit	 Behinderungen	 und	 Kinder.	 Die	 gesellschaftlichen	 Gruppen	 ha-
ben	 zum	 T eil	unterschiedliche	 Mobilitätsbedürfnisse	 und	 -anforderungen.	 Im	 Masterplan	
Mobilität Münster 2035+ wird das Ziel formuliert, dass Münster durch einen barrierefreien 
(Stadt-)Verkehr	 eine	 gleichberechtigte	 T eilhabe	aller	 Menschen	 ermöglicht.	 Wesentliche	
Faktoren sind dabei der Abbau von Barrieren sowie die Steigerung der Attraktivität und 
Attraktiver Mikrokiez Martiniviertel 
Seite 12
„Mehr WCs und mehr Bänke installieren“
Antwort:	Die	Schaffung	von	zusätzlichen	 Sitzgelegenheiten	 ist	T eil	der	Planungen,	die	öffentlichen 	
Räume komfortabler und zugänglicher zu gestalten. Mehr Sitzgelegenheiten werden vorgesehen 
und	dieser	Hinweis	wurde	auch	in	den	T ext	der	Maßnahme	aufgenommen.	 Das	Thema	Öffentliche	
Toiletten wird für die Innenstadt zurzeit ebenfalls thematisiert, allerdings nicht speziell bezogen 
auf	das	Martiniviertel	(INSEK	Münster-Innenstadt	2023,	Maßnahme	4.63).
„Das Leben muss für alle bezahlbar bleiben“
Antwort: Ziel der Stadt Münster ist es sicherzustellen, dass das Quartier für alle Bewohner*innen 
bezahlbar	bleibt	und	keine	Gentrifizierung	 stattfindet.	Dieses	Anliegen	wurde	in	den	Maßnahmen-
text	aufgenommen	und	wird	als	Grundsatz	der	Stadtentwicklungspolitik	verfolgt.
„Möglichkeit von Baumpatenschaften, die vom Grünflächenamt unterstützt werden“ 
Antwort:	Die	Möglichkeit	Baumpatenschaften	 zu	erwerben,	die	vom	Amt	für	Grünflächen,	Umwelt	
und Nachhaltigkeit unterstützt werden, ist bereits heute Realität. Bürger*innen können sich aktiv 
am	Erhalt	und	der	Pflege	 unserer	 Grünanlagen	 beteiligen.	 Weitere	Informationen	 zu	Baumpaten-
schaften:	https://www.stadt-muenster.de/farbe/mitmachen/baumpatenschaften
„Entsiegelung: Kooperation mit dem Verein ’Grün statt Grau‘ “
Antwort:	 Die	Stadt	Münster	kooperiert	 bereits	in	mehreren	 Projekten	 mit	dem	Verein	„Grün	statt	
Grau“,	um	die	Entsiegelung	von	Flächen	voranzutreiben.	 Die	Reduzierung	von	versiegelten	Flächen	
ist ein wichtiger Schritt, um die Lebensqualität in unserer Stadt zu verbessern.
Qualität des Straßenraums. Eine Umsetzungsmaßnahme adressiert die Weiterentwicklung 
verkehrsberuhigter und autoarmer Quartiere und greift hier auch die Prinzipien des aus 
Barcelona	 bekannten	 Superblock-Konzepts	 auf.	 Diese	 Maßnahme	 des	 5.	 Charta-Aktions-
plans baut darauf auf.
„Die ÖPNV-Verbindung zwischen den Stadtteilen ist oft nicht vorhanden (z. B. von Kin-
derhaus nach Gievenbeck)“ 
Antwort:	 Die	 Verbesserung	 der	 ÖPNV-Erschließung	 der	 Stadtteile	 untereinander	 ist	 eine	
Teilmaßnahme zur Einführung einer Netzhierarchie im ÖPNV (Maßnahme im Masterplan 
Mobilität Münster 2035+). Zum einen soll ein Ergänzungsnetz im ÖPNV die Anbindung 
und Erschließung in den Achsenzwischenräumen sicherstellen. Zum anderen soll ein Fei-
nerschließungsnetz	 im	ÖPNV	die	funktionalen	 und	verkehrlichen	 Verflechtungen	zwischen	
den Außenstadtteilen gewährleisten und eine Zubringerfunktion zu den Hochleistungsach-
sen übernehmen, die schnelle Verbindungen ermöglichen.

5150
Anhang
Anhang
Empowerment für Frauen im Amt für Mobilität und Tiefbau
  
Seite 14
„Fortbildungsangebote auch für Männer anbieten, um ihnen ihre privilegierte Stellung 
bewusst zu machen“  
Antwort:	Dieser	Hinweis	wurde	in	den	T ext	der	Maßnahme	aufgenommen.
„Hinweise von Kompanera zur Zusammenarbeit in folgenden Bereichen: Empower-
ment-Workshops: Expertise, diversitäts- und gendersensibel, Beratung zur beruflichen 
Entwicklung, inkl. Vereinbarkeitsthema, Website „Digitalisierung ist weiblich“ noch 
technischer upgraden, Schnittstelle zu Awareness-Netzwerk: grenzachtender Umgang 
am Arbeitsplatz“
Antwort:	 Die	Zusammenarbeit	 mit	Kompanera	 ist	eine	gute	Möglichkeit,	 diese	Maßnahme	
umzusetzen.	Aus	wettbewerbs-	und	vergaberechtlichen	 Gründen	muss	jedoch	auch	mit	an-
deren Anbietenden Kontakt aufgenommen werden.
Geschlechterdifferenzierte Daten für eine 
zukunftsorientierte Mobilitätsplanung 
Seite 16
„Die Baustellenumfrage sollte das auch aufgreifen“ 
Antwort:	 Aufgrund	 dieses	Hinweises	 wird	die	Baustellenumfrage	 um	geschlechterdifferen-
zierte	 Daten	 erweitert,	 entsprechende	 Daten	 liegen	 bereits	 vor.	Durch	 die	 Analyse	 dieser	
Daten	kann	ein	besseres	Verständnis	dafür	entwickelt	werden,	wie	Baustellen	von	verschie-
denen Geschlechtern wahrgenommen werden und welche Auswirkungen sie auf die Mobi-
lität und Lebensqualität haben.
Gender Planning 
Seite 18
„Alte und neue Stadtteile mit einbinden“ 
Antwort: Für Bestandsquartiere und Neuplanungen sind natürlich unterschiedliche Ansät-
ze	erforderlich.	 Daher	wird	bei	allen	Planungs-	 und	Entwicklungsprozessen	 sowohl	 auf	die	
Besonderheiten	 bereits	existierender	 Stadtteile	 als	auch	auf	die	Anforderungen	 neuer	Ent-
wicklungsgebiete geachtet.
„Erstellung einer Checkliste für Planungsprozesse“ 
Antwort:	Die	Idee	einer	Checkliste	für	Planungsprozesse	 wurde	geprüft.	Aufgrund	der	Dyna-
mik	 und	 Komplexität	 städtebaulicher	 und	 planerischer	 Vorhaben	wurde	 jedoch	 entschie-
den, von einer starren Checkliste abzusehen. Stattdessen setzt die Stadtplanung auf einen 
Gendersensible und inklusive Öffentlichkeitsbeteiligung 
Seite 24
„Kinderbetreuung bei Beteiligungsformaten anbieten“ 
Antwort:	Eine	Kinderbetreuung	 während	Veranstaltungen	der	Öffentlichkeitsbeteiligung	 ist	
nicht vorgesehen, auch da sie in den meisten Fällen keine Entlastung für die Eltern darstellt, 
insbesondere da Kleinkinder oft ungern von fremden Personen betreut werden. Allerdings 
stehen bei Beteiligungsformaten im Stadthaus 1 Spielkisten zur Verfügung, die Kinder nut-
zen können, um sich während der Veranstaltung zu beschäftigen.
„Für vulnerable/ unterrepräsentierte Gruppen: zu den Menschen (Treffs) gehen statt sie 
’herzuzitieren‘ “
Antwort:	 Die	 „aufsuchende	 Beteiligung“	 wurde	 in	 die	 „Leitorientierung	 für	 eine	 gute	 
Öffentlichkeitsbeteiligung“	 aufgenommen.	Dies	bedeutet,	aktiv	auf	vulnerable	und	unterre-
präsentierte Gruppen zuzugehen und sie an den Orten anzusprechen, wo sie sich aufhalten, 
flexiblen	 und	adaptiven	 Ansatz,	der	es	ermöglicht,	 auf	die	spezifischen	 Anforderungen	 und	
Herausforderungen jedes einzelnen Projekts einzugehen.
„Verzahnung mit GNK (Global Nachhaltige Kommune) Münster 2023“
Antwort: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist eine Verzahnung mit dem Projekt GNK (Global 
Nachhaltige	 Kommune)	 nicht	 geplant.	 Die	 Stadt	 Münster	 behält	 jedoch	 die	 Entwicklung 	
und Möglichkeiten einer Verzahnung im Blick, die zur Förderung einer nachhaltigen Stad-
tentwicklung beitragen können.
„Bzgl. des Sicherheitsempfindens: Vernetzung mit Projekten gegen Gewalt (z. B. „Rote 
Bank“-Aktion)“ 
Antwort: Im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (INSEK) 
Münster-Innenstadt	 2023	 wurde	 die	 Maßnahme	 „Konzept	 gegen	 Angsträume“	 erarbeitet.	
Ziel des Projektes ist es, das Sicherheitsgefühl in der Stadt zu verbessern und insbesonde-
re	 Angsträume	 zu	 reduzieren.	 Dabei	 sollen	 verschiedene	 betroffene	 Gruppen	 wie	 Kinder,	
Jugendliche,	 LSBTIQ*-Personen,	 Frauen	 und	ältere	 Menschen	 einbezogen	 werden.	 Die	Ein-
bindung bestehender Projekte gegen Gewalt, wie z.B. der Aktion Rote Bank, ist Teil dieses 
umfassenden Ansatzes und wird in die Planung und Umsetzung integriert, um gemeinsam 
wirksame Maßnahmen zur Gewaltprävention zu entwickeln. 
Im	 Rahmen	 der	 Erstellung	 des	 „Aktionsplans	 zur	 Umsetzung	 der	 Istanbul-Konvention“ 	
und des „Aktionsplans LSBTIQ*“ können Maßnahmen aufgenommen werden, die dazu bei-
tragen, dass die in Münster bestehenden Angebote zum Schutz und zur Unterstützung von 
Gewalt	betroffener	 Frauen/	FLINTA	(Frauen,	Lesben,	intergeschlechtliche,	 nichtbinäre,	 trans	
und agender Personen) sichtbarer und langfristig auch barrierefrei zugänglich werden.

5352
Anhang
Anhang
Gender- und Klimagerechtigkeit 
für Kinder und Jugendliche 
 
Seite 26
„Angebot von „Frauen helfen Frauen“: Beratung & psychologische Unterstützung bei 
Belastung durch „Klimaangst“.“ 
Antwort:	 Eine	 Beratung	 wird	 dort	 nur	 für	 Mädchen	 ab	 16	 Jahren	 und	 Frauen	 angeboten,	
also	eine	Zielgruppe,	 die	nur	in	der	Offenen	 Kinder-	 und	Jugendarbeit	 und	auch	nur	in	ge-
ringer	Zahl	vorkommt.	 Die	Offene	Kinder-	 und	Jugendarbeit	 als	niederschwelliges,	 offenes,	
freiwilliges und sozialraumnahes Angebot führt dazu, dass dort eher kurze Beratungen und 
Thematisierungen	 speziell	 auf	die	Bedürfnisse	 von	Kindern	 und	Jugendlichen	 ausgerichtet 	
sind. Bei höherem Bedarf kann jedoch von den Fachkräften an die Beratungsstelle verwie-
sen werden.
„Sind partizipative Beteiligungsmöglichkeiten & Selbstbestimmung der Kinder und  
Jugendlichen hier berücksichtigt?“ 
Antwort:	 Dieser	 Hinweis	 wird	 berücksichtig	 und	 wurde	 in	den	 T ext	der	 Maßnahme	 einge-
fügt.
„Infomaterial in kinder- und jugendgerechter Sprache und: Formate wie TikTok & Co. 
Arbeitet ihr damit bzw. lässt sich das umsetzen?“
Antwort:	 Die	 Informationsmaterialien	 sind	 immer	 in	 kind-	 bzw.	jugendgerechter	 Sprache	
formuliert.	 Digitale	Formate	werden	altersgerecht	 eingesetzt	 –	die	Altersspanne	 reicht	von	
einem	bis	18	Jahren.	 Dabei	sind	die	Altersfreigaben	 zu	beachten.	 TikT ok	hat	beispielsweise 	
eine	 Altersfreigabe	 ab	 16	 Jahren.	 Informationen	 über	 Angebote	 der	 Offenen	 Kinder-	 und	
Jugendarbeit	werden	häufig	über	WhatsApp-Gruppen	oder	Instagram	verbreitet.
Empowerment für die nächste politische Generation 
 
Seite 28
„Kinderbetreuung vor Ort anbieten“ 
Antwort: Angesichts der verschiedenen Tagungsorte – al-
lein drei in der Innenstadt – dazu die Tagungsorte in den 
Stadtteilen, erscheint es unrealistisch, an allen Orten 
Räume und Personal vorzuhalten bzw. kurz-
fristig verfügbar zu haben. Entscheiden-
der ist jedoch der emotionale Aspekt 
(der uns durch die Rückmeldungen 
aus	 einer	 Umfrage	 vor	 einigen	 Jah-
ren bestätigt wurde): kleine Kinder 
bleiben nicht oder nur sehr ungern 
bei fremden Betreuungspersonen, das 
erzeugt meist mehr Stress als Nutzen für 
die Eltern. Stattdessen können bei Beteili-
gungsformaten die Spielkisten im Stadthaus 1 
zur Verfügung gestellt werden, die Kinder 
nutzen können, um sich während der Veran-
staltung zu beschäftigen.
„Frauenquote einführen“ 
Antwort: Für eine Quote fehlt derzeit die rechtliche Grund-
lage.	 Dies	 und	 die	 rechtliche	 Prüfung	 ist	 Aufgabe	 des	 Gesetzgebers 	
und kann nicht lokal gelöst werden. Auf Grundlage der Maßnahme des 3. Aktionsplans der 
Charta	„Frauen	ins	Rathaus/	Paritätische	 Gremienbesetzung“	 und	des	Ratsbeschlusses	 vom	
18.10.2017 werden die Parteien regelmäßig informiert und aufgefordert, ihre Wahllisten 
paritätisch zu besetzen.
„Sitzungszeiten und Sitzungslänge überdenken: z. B. bereits zu Kitaöffnungszeiten be-
ginnen und Zeitwächter*innen einführen“ 
Antwort:	Diese	Ideen	können	ausprobiert	werden.
„Einführung hybrider Sitzungen“ 
Antwort:	 Die	Umsetzung	 einer	 technisch	 und	rechtlich	 sicheren	 Lösung	 wird	 zurzeit	 erar-
beitet,	offen	ist	der	Zeitpunkt.	In	Kürze	wird	es	dazu	einen	politischen	Antrag	geben.
„Parteiübergreifende Aktionen, Initiativen für FLINTA“ 
Antwort:	 Dieses	 Thema	 muss	 von	 den	 Parteien	 ausgehen,	 die	 Stadtverwaltung	 kann	 hier	
allerdings unterstützen.
anstatt	 sie	 passiv	 einzuladen.	 Dazu	 können	 Kulturmittler*innen	 und	 Vertrauenspersonen 	
eingebunden	werden.	Dieser	Ansatz	ermöglicht	eine	authentische	 Einbindung	dieser	Grup-
pen in den Beteiligungsprozess und trägt dazu bei, ihre Bedürfnisse und Perspektiven ange-
messen zu berücksichtigen.
„Mehrsprachige Formate/ Dolmetscher*innen, einfache Sprache“ 
Antwort:	 Die	Einbindung	 von	Gebärdensprach-Dolmetscher*innen	 sowie	die	Verwendung	
einfacher	 Sprache	 wurden	 bereits	 als	 wichtige	 Aspekte	 für	 eine	 inklusive	 Öffentlichkeits-
beteiligung	 aufgenommen.	 Das	Thema	mehrsprachiger	 Formate	 und	entsprechender	 Dol-
metscher*innen spielt heute schon eine Rolle in der Erstellung Integrierter Stadtteilent-
wicklungskonzepte.

5554
Anhang
Anhang
KlimaTraining macht Schule 
Seite 30
„Dieses Projekt sollte per App bzw. mit sozialen Medien verbunden werden“ 
Antwort:	 Die	Idee,	das	Projekt	 mit	einer	App	oder	über	soziale	 Medien	 zu	verbinden,	 kann	
das	Engagement	 der	Schüler*innen	 weiter	stärken.	Aktuell	befinden	wir	uns	jedoch	noch	in	
der	Phase	der	Konkretisierung	 der	Angebote	mit	den	Schüler*innen.	 Deshalb	benennen	wir	
zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkrete App.
„Das Projekt sollte bei der Zielgruppe auch digital unterstützt werden“ 
Antwort:	 Der	Hinweis,	 das	Projekt	 auch	digital	 zu	unterstützen,	 wurde	aufgenommen.	 Der	
Maßnahmentext	 wurde	 aktualisiert	 und	 entsprechend	 um	 digitale	 T ools	und	 Webanwen-
dungen	ergänzt.	Dies	ermöglicht	eine	flexible	und	zeitgemäße	Umsetzung	des	Projekts,	die	
den Bedürfnissen der Schüler*innen gerecht wird.
„Die Klimastabsstelle unterstützt bereits erwachsene KlimaTrainer*innen, eventuell mit 
Eltern zusammenbringen?“ 
Antwort:	 Die	 Möglichkeit,	 erwachsene	 KlimaTrainer*innen	mit	 Eltern	 zusammenzubringen,	
um das Engagement für den Klimaschutz zu stärken, ist eine interessante Idee. Im Rahmen der 
Evaluation des Projekts wird geprüft, ob das realisiert werden kann.
Hitzeaktionsplan für Münster 
Seite 36
„Kinderspielplätze klimaangepasst gestalten: Schatten, Grün, Wasser“ 
Antwort:	Dieser	Hinweis	wurde	im	Maßnahmentext	ergänzt.
„Kinderbetreuung bei „Hitzefrei“ in Schulen berücksichtigen!“ 
Antwort:	 Die	 Kinderbetreuung	 an	 den	 Schulen	 ist	 gewährleistet,	 denn	 Schüler*innen	 der	
Grundschule	 und	der	Jahrgangsstufen	 5	und	6	können	 nur	nach	Absprache	 mit	den	Eltern	
vor	 dem	 regulären	 Unterrichtsschluss	 nach	 Hause	 entlassen	 werden.	 Dabei	 müssen	 auch	
Besonderheiten an den jeweiligen Schulen wie zum Beispiel ein Ganztagsbetrieb oder der 
Fahrplan der Schulbusse berücksichtigt werden.
„Bereitstellung und Verteilung von Pflanzen für Urban Gardening.“ 
Antwort:	 Das	dient	 nicht	 direkt	 dem	Ziel,	 vulnerable	 Gruppen	 vor	Hitze	 zu	schützen,	 son-
dern	wäre	eine	allgemeine	 Maßnahme	 für	alle	Bürger*innen.	 Das	Thema	wird	auch	bereits	
thematisiert,	 dazu	wurde	eine	Broschüre	veröffentlicht:	 www.stadt-muenster.de/fileadmin/
user_upload/stadt-muenster/67_klima/pdf/broschuere-urbane-gaerten_.pdf). 	
Zudem gibt es das Förderprogramm für essbare urbane Gemeinschaftsgärten: www.
stadt-muenster.de/fileadmin/user_upload/stadt-muenster/67_umwelt/pdf/richtlinien_bu-
ergergaerten.pdf. 
Ab 2024 wird es im Haus der Nachhaltigkeit eine Saatguttauschbörse für Bürger*innen 
geben.	 Darüber	 hinaus	 wird	 das	 Amt	 67	 als	 „BNE	 Regionalzentrum“	 unter	 der	 Federfüh-
rung	der	NABU-Naturschutzstation	 das	„Saatgutprojekt	 2024	–	T omaten,	Bohnen	&	Erbsen“	
in	 Kooperation	 mit	 dem	 Verein	 zum	 Erhalt	 der	 Nutzpflanzenvielfalt	 und	 für	 interessierte 	
Schulklassen(-gruppen)	 anbieten.	Derzeit	ist	außerdem	in	Prüfung,	ob	Amt	67	und	wie	die-
ses	Projekt	auch	für	die	Öffentlichkeit	oder	Kleingärten	ausgeweitet	werden	kann.
„Sonnen- und Regen-Planen für soziale „Randgruppen“ im öffentlichen Raum“
Antwort:	Dies	wird	nicht	als	konkreter	 Baustein	in	den	Hitzeaktionsplan	 aufgenommen,	 da	
derzeit andere Möglichkeiten der Beschattung als Hitzeschutz bevorzugt werden.
„Brunnen in der Stadt und den Stadtteilen“ 
Antwort:	Die	Maßnahme	wurde	um	diesen	Hinweis	ergänzt.
„Verknüpfung mit dem Projekt ’Gesundheit in der nachhaltigen Stadt‘ “ 
Antwort:	Das	Projekt	„Gesundheit	 in	der	nachhaltigen	 Stadt“	hat	zum	Ziel,	strukturelle	 Ge-
sundheitsförderung in der Stadtentwicklung zu verankern und gesundheitliche Chancen-
gleichheit	 in	der	Stadt	Münster	 zu	fördern.	 Dabei	wird	ein	breites	 Gesundheitsverständnis 	
zugrunde	 gelegt.	 Die	Stadt	erarbeitet	 in	Kooperation	 mit	der	Universität	 Münster	 und	mit	
Kulturerlebnisse für ein junges Publikum  
Seite 32
„Nicht nur Theater, sondern auch Musikschule, freie Bands und Straßenmusik berück-
sichtigen“
Antwort:	 Die	Förderung	 der	Kulturarbeit	 in	unserer	 Stadt	 erstreckt	 sich	 über	 eine	 Vielzahl	
künstlerischer	 Ausdrucksformen.	 Neben	 dem	 (Kinder-)Theater	 legen	 wir	 großen	 Wert	auf	
die Entwicklung der freien Musikszene, der Musikschule, freie Bands und Straßenmusik, 
denn	sie	tragen	wesentlich	zur	kulturellen	Vielfalt	bei.	Die	Förderung	und	Integration	dieser	
Akteur*innen gehören zum „Standard“ der freien Kulturarbeit.
„Die Zielgruppen breit und divers einbinden z. B. durch Stadtteilbüros (AWO, Diakonie)“
Antwort:	 Die	 Dezentralisierung	 des	 Kulturangebots	 ist	 eine	 strategische	 Initiative,	 die	
zurzeit	 entwickelt	 und	strukturiert	 wird.	 Durch	 die	enge	 Zusammenarbeit	 mit	lokalen	 Ak-
teur*innen wollen wir sicherstellen, dass die kulturellen Veranstaltungen die Bedürfnisse 
und Interessen verschiedener Bevölkerungsgruppen ansprechen und gleichzeitig die Viel-
falt unserer Stadt widerspiegeln.

5756
Anhang
Anhang
Faire Zeitverteilung 
Seite 38
„Kontakte zu Expert*innen zum Thema Renten-Gap, Frauen & Finanzen“
Antwort:	 Die	Integration	 von	Expert*innen	 zu	Themen	 wie	Renten-Gap,	 Frauen	 und	Finan-
zen ist ein Bestandteil unserer Planung und werden in die Ausgestaltung unserer Work-
shops	 einbezogen,	 um	sicherzustellen,	 dass	 eine	 umfassende	 und	fundierte	 Diskussion	 zu	
diesen Fragestellungen ermöglicht wird.
„Ergänzende Idee: Uhren im öffentlichen Raum markieren (time-gap).“ 
Antwort:	 Die	vorgeschlagene	 Idee,	Uhren	im	öffentlichen	 Raum	zur	Markierung	 des	„time-
gap“ zu verwenden, ist ein kreativer Ansatz. Aufgrund fehlender Ressourcen muss diese 
Idee jedoch zunächst zurückgestellt werden.
„Aufklärungsangebote gezielt an Männer richten über ungleiche Anteile am CO 2-Fußab-
druck, Care-Arbeit, Mental Load etc.“ 
Antwort:	Die	Idee,	gezielte	Informationsangebote	 für	Männer	zu	Themen	wie	ungleicher	
Anteil am CO 2-Fußabdruck	 und	 psychische	 Belastung	 bzw.	Mental	 Load	 anzubieten, 	
wird derzeit intern diskutiert, um ein tieferes Verständnis für diese Themen in der 
Gesellschaft zu fördern.
„Thema bleibt wichtig auch in Zeiten des Fachkräftemangels: gute Beispiele 
benennen.“
Antwort: Bei der Umsetzung der Maßnahme werden wir verstärkt 
darauf	 achten,	 gute	Beispiele	 hervorzuheben.	 Dabei	 sollen	 nicht	
nur weibliche Role Models vorgestellt werden, sondern auch 
Männer, die sich aktiv für eine faire Zeitverteilung und Gleichstel-
lung	 einsetzen.	 Durch	 die	 Sichtbarkeit	 dieser	 Vorbilder	 wollen	
wir positive Veränderungen in der gesellschaftlichen Wahrneh-
mung und Umsetzung dieser Themen bewirken.
Klimagesunde Kantine
Seite 42
„Externes Catering klimafreundlicher gestalten“
Antwort: Im März 2024 fand eine interne Fortbildung zum Thema „Nachhaltigkeitsaspekte 
bei	 der	 Vergabe	 von	 Cateringleistungen“	 statt.	 Diese	 Schulung	 basiert	 auf	 dem	 Leitfaden	
zur nachhaltigen Veranstaltungsplanung. Hierdurch werden die Inhalte des Leitfadens stad-
tintern weiter bekannt gemacht und die Teilnehmenden geben ihr Wissen als Multiplika-
tor*innen weiter.
„Foodsharing garantieren“
Antwort: Inhalt der oben genannten städtischen Fortbildung ist u. a., bereits in die Aus-
schreibung von Cateringleistungen aufzunehmen, dass übrig gebliebene Speisen nach Ende 
der Veranstaltung an Mitarbeitende weitergegeben werden können. Um Caterer rechtlich 
abzusichern,	kann	ein	Dokument	ausgehändigt	werden,	aus	dem	hervorgeht,	dass	der	Cate-
rer bei Mitnahme der Speise keine Haftung für Haltbarkeit und Qualität übernimmt. Es wird 
geprüft, ob dies auch für die Mitarbeitenden der städtischen Kantinen gelten kann.
Gutes Onboarding bei der Stadt Münster 
Seite 40
„Vermittlung/ Zugang zu städtischen Belegplätzen in Kitas und Großtagespflege“ 
Antwort:	 Die	Information	 zu	städtischen	 Betriebsplätzen	 in	Kitas	 und	Großtagespflege	 er-
folgt	 aktuell	 automatisch	 bei	 Neueinstellungen	 von	 Mitarbeiter*innen	 mit	 Kindern.	 Das	
Verfahren dazu wird weiter optimiert, um sicherzustellen, dass auch potenzielle Bewer-
ber*innen und langjährige Mitarbeiter*innen die Informationen zu städtischen Kinderbe-
treuungsangeboten erhalten.
„Sensibilisierung für die faire Verteilung von zeitaufwändigen/ wiederkehrenden Aufgaben.“ 
Antwort:	Dieser	Hinweis	ist	wichtig	und	es	wird	geprüft,	ob	die	Thematik	der	Verteilung	von	
Care-Aufgaben	in	das	städtische	Fortbildungsangebot	aufgenommen	werden	kann.
„Sport während der Arbeitszeit anbieten: hilfreich für Menschen mit Care-Aufgaben“ 
Antwort:	 Die	 Integration	 von	 Gesundheits-	 und	 Sportangeboten	 während	 der	 Arbeitszeit, 	
zum	 Beispiel	 „Good	 Morning	 –	 Rückenfit“,	 „Good	 Morning	 –	 Life	 Kinetik“,	 „Aktive	 Pause“	
und Angeboten zu Achtsamkeit und gesunder Ernährung sind bereits erfolgreich imple-
mentiert. Weitere Programme zur physischen und mentalen Gesundheit können das Ange-
bot kontinuierlich erweitern.
Unterstützung	 der	 T echniker	Krankenkasse	 bis	 zum	 Jahr	 2025	 ein	 entsprechendes	 Hand-
lungsprogramm, das als Teil der Stadtentwicklung in allen Politikfeldern der Stadt ver-
ankert	 werden	 soll.	 Die	 Inhalte	 des	 Handlungsprogramms	 wurden	 bisher	 exemplarisch 	
in	 drei	 Stadtteilen	 partizipativ	 erarbeitet.	 Das	 Thema	 Klimagerechtigkeit	 wurde	 von	 den	
Prozessbeteiligten bisher nicht als prioritäres Handlungsfeld herausgearbeitet. Allerdings 
wird aufbauend auf den Ergebnissen aus den Stadtteilen ein Erarbeitungsprozess folgen, 
die aus Sicht der Verwaltung wichtigen Aspekte für das Handlungsprogramm zu ergänzen. 
Wichtige Ansprechpartner*innen sind hierbei die für den Hitzeaktionsplan verantwortli-
chen Personen.

5958
Anhang
Anhang
Herausgeberin: Stadt Münster, Amt für Gleichstellung
Redaktion/Text: Julia	von	Hayn,	Lucy	Müsch
Layout: HEIDER	DESIGN,	Münster
Illustrationen: Marie-Pascale	Gafinen,	RIESENSPATZ
Druck:	Expedition	&	Druck,	Stadt	Münster
200 Stück, Mai 2024
Änderungen bei zwei Maßnahmen
Ursprünglich war die Maßnahme „Angebot von Lastenfahrrädern in städtischen Kitas“  
geplant. Nach nochmaliger interner Abstimmung kann diese Maßnahme zum jetzigen 
Zeitpunkt aufgrund der prekären Personalsituation in den städtischen Kindertagesstätten 
nicht	umgesetzt	werden.	Die	Idee	wird	jedoch	in	den	Themenspeicher	der	Ämter	aufge-
nommen, so dass sie zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden kann. 
Zusätzlich haben wir die Maßnahme „Sichere Kindermobilität“ aufgenommen, die bei 
der	öffentlichen	Veranstaltung	zur	Vorstellung	des	Aktionsplans	noch	nicht	gezeigt	wurde. 	
Diese	Maßnahme	soll	dazu	führen,	dass	sich	Kinder	selbständig	in	Münster	bewegen	kön-
nen,	was	auch	den	Elternteilen	entgegenkommt,	wenn	Bring-	und	Abholstrecken	durch 	
sichere	(Schul-)Wege	reduziert	werden.
„Infos über „Klimakosten“ der verschiedenen Gerichte veröffentlichen“
Antwort:	 Die	Idee,	 Informationen	 über	die	„Klimakosten“	 (CO2-Emissionen	 und	daraus	 re-
sultierende	 Kosten)	zu	veröffentlichen,	 ist	ein	guter	Weg,	ein	klimafreundliches	 Lebensmit-
telangebot zu fördern. Zurzeit gibt es noch keine ausreichenden Kapazitäten für die Umset-
zung, weitere Möglichkeiten zur Integration nachhaltiger Praktiken in die Speisenplanung 
werden überlegt.
„Schulungen für Mitarbeitende bezüglich gesunder Ernährung“
Antwort: Schulungen für die Mitarbeitenden der Kantine zu gesun-
der und nachhaltiger Speisezubereitung haben stattgefunden, 
bei Bedarf werden weitere Schulungen angeboten, um eine 
ganzheitliche Unterstützung zu gewährleisten. Fortbildun-
gen zum Thema gesunder Ernährung für Mitarbeitende in 
anderen Fachämtern werden regelmäßig angeboten.
„Berücksichtigung der Richtlinien der WHO und DGE“
Antwort:	 Die	Berücksichtigung	 der	Richtlinien	 der	Weltge-
sundheitsorganisation	 (WHO)	 und	 der	 Deutschen	 Gesell-
schaft	 für	 Ernährung	 (DGE)	 ist	 ein	 integraler	 Bestandteil	 der	
Speiseplanung. Nach Rücksprache mit der Kantinenleitung 
werden diese Richtlinien bereits berücksichtigt, es wird also si-
chergestellt, dass die angebotenen Speisen den empfohlenen ernährungswis-
senschaftlichen Standards entsprechen und die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen 
fördern.
„Die Stadt sollte die Stadtwerke zu einer veganen / vegetarischen Kantine verpflichten“
Antwort:	 Das	Angebot	 in	der	Kantine	 der	Stadtwerke	 beinhaltet	 bereits	 heute	vegane	und	
vegetarische Speisen. Eine Umstellung auf rein vegane oder vegetarische Speisen ist derzeit 
nicht	vorgesehen.	Das	 Personal-	und	Organisationsamt	 wird	die	Entwicklung	 der	Speisean-
gebote beobachten und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um den sich ändernden 
Bedürfnissen und Präferenzen der Mitarbeiter*innen gerecht zu werden.
Impressum

Beratungsverlauf (4)

06.06.2024 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
11.06.2024 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 6.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
19.06.2024 Hauptausschuss
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
19.06.2024 Rat
TOP 14 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Martinistraße
  • Hörsterstraße
  • Wolbecker Straße
  • Schillerstraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0293/2024
Typ
Vorlagen
Datum
30.04.2024
Erstellt
24.04.2024 16:33