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V/0272/2007/1

Betriebsträgerschaft für die dritte Kindertageseinrichtung im Neubaugebiet Gievenbeck-Südwest

Vorlagen 21.05.2007

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Hauptvorlage V/0272/2007

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Ansehen

Ergänzungsvorlage Beschluss

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Ansehen

Anlage 1: Vorläufige Kozeption für die Kindertagesstätte "Wickenkamp" - Katholische Kirchengemeinde St. Michael -

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Ansehen

Anlage 2: Konzeptionell Grundlagen der OUTLAW gGmbH zur Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung St. Michael II, Gescherweg 87

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Ansehen

Hauptvorlage V/0272/2007 Anlagen

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Ansehen

Hauptvorlage V/0272/2007

10417 Zeichen

V/0272/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Betriebsträgerschaft für die dritte Kindertageseinrichtung im  Neubaugebiet Gievenbeck-Südwest 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
26.04.2007 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
08.05.2007 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
10.05.2007 Hauptausschuss Vorberatung 
10.05.2007 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Stadt Münster überträgt der katholischen Kirchengemeinde St. Michael die Betriebsträ-
gerschaft für die dritte Kindertageseinrichtung im Neubaugebiet Gievenbeck-Südwest 
(Nördlicher Teil) an der Strasse Wickenkamp. Im Gegenzug dafür tritt die Kirchengemeinde 
von der Betriebsträgerschaft für die Einrichtung Michael II, Gescherweg 87, 48161 Münster 
zurück.  
 
2. Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien wird beauftragt, für die Einrichtung am Ge-
scherweg 87 ein Konzept für eine bedarfsgerechte Gruppenstruktur sowie darauf aufbau-
end einen Vorschlag zur Nachfolge in die Trägerschaft zu erarbeiten und diesen im Rah-
men einer weiteren Vorlage zeitnah den Gremien zur Entscheidung vorzulegen. Bis zur In-
betriebnahme der neuen Einrichtung wird eine Fortführung durch einen neuen Träger si-
chergestellt. 
 
3. Zur Regelung der gegenseitigen Rechte und Pflichten zum Betrieb der Einrichtung, zur 
Nutzung des Gebäudes und der Außenanlagen sowie zur Regelung der Betriebkosten 
(Trägeranteil) wird zwischen der Stadt und dem Träger eine vertragliche Vereinbarung ge-
schlossen. 
 
4. Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien wird beauftragt, die Gesamtkonzeption mit 
Blick auf die im Stadtteil geltenden Rahmenbedingungen (hier u. a. organisatorische, sozi-
alräumliche, planerische, demografische und pädagogische Aspekte) mit dem Träger ab-
zustimmen. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0272/2007 
Auskunft erteilt: 
Herr  Braun, Herr Philipp 
Ruf: 
492 51 03 
E-Mail: 
BraunO@stadt-muenster.de  
Datum: 
03.04.2007 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0272/2007 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass im Jahr 2007 Betriebskosten in Höhe von 34.000 € entste-
hen werden (Inbetriebnahme der Einrichtung im Spätherbst 2007). Für Folgejahre betragen die 
Betriebskosten 415.000 €.  
 
Die Betriebskosten werden um den Trägeranteil von rd. 20% bzw. mit Inkrafttreten des Kinderbil-
dungsgesetzes (KiBiz) ab dem 01.08.2008 um den zu erwartenden Trägeranteil von bis zu 12% 
gemindert.   
 
Im Jahr 2007 erhält der Träger einen einmaligen städtischen Investitionskostenzuschuss zu den 
Kosten für Einrichtungsgegenstände in Höhe von 70.000 € (siehe Ratsvorlage V/0657/2006/1.Erg). 
 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
 
Ausgaben 
-Vermögenshaushalt - 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
4640.940.0700.8 Bauk. und Zusch. u-3-
Programm 
2007 70.000 € Gesamtansatz:
2.048.110 € 
 
Insgesamt: 70.000 €  
 
Ausgaben 
- Verwaltungshaushalt - 
 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
4640.718.0200.9 Betriebskostenzuschuss an 
freie Träger 
2007 21.000 € Gesamtansatz:
35.327.930 € 
4640.718.0500.7 Maßnahmen i. R. des u3-
Programms 
2007 13.000 € Gesamtansatz:
2.376.270 € 
4640.718.0200.9 Betriebskostenzuschuss an 
freie Träger 
2008ff 326.000 € 
 
Gesamtansatz 
2008: 
36.225.640 € 
4640.718.0500.7 Maßnahmen i. R. des u3-
Programms 
2008ff 89.000 € Gesamtansatz 
2008: 
3.068.070 € 
 
 
Einnahmen 
 
Landeszuschüsse zu den Betriebskosten erhält Münster nur dann, wenn Bedarfsanpassungen an 
anderer Stelle vorgenommen werden oder zusätzliche Landesmittel durch Nichtausschöpfung an-
derer Gemeinden frei werden.  
Weitere Möglichkeiten werden fortlaufend geprüft und abgestimmt. Im Rahmen von Bedarfsanpas-
sungen und durch Umstrukturierungen durch Ausbau der u3-Betreuung stehen Gruppen zur Kom-
pensierung zur Verfügung. In welchem Umfang diese für die Kita Gievenbeck eingesetzt werden 
können, entscheidet letztlich das Land NRW. Die Stadt Münster hat die neue Einrichtung und die 
entsprechenden Gruppenverlagerungen dem Land gemeldet. Eine abschließende Entscheidung 
steht noch aus.

- 3 - 
V/0272/2007 
 
Die Stadt Münster prüft, ob sich aus der Nove llierung des GTK eine zusätzliche Bezuschussung 
durch das Land ergeben kann. Ist dies der Fall, wird die Stadt Münster diese Mittel anfordern. 
 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage  
 
Der Rat hat in seiner Sitzung am 27.09.2006 mit der Vorlage V/0657/2006/1.Erg beschlossen, das 
die LEG für die Stadt Münster im Entwicklungs bereich Gievenbeck-Südwest (Nördlicher Teil), an 
der Strasse Wickenkamp eine dritte Kindertageseinrichtung errichtet. Des Weiteren hat der Rat 
dem Raumprogramm für eine drei-gruppige Kindertageseinrichtung mit einer Kindergarten-
Regelgruppe mit 25 Plätzen, einer Tagesstättengruppe mit 20 Plätzen und einer Kleinkindgruppe 
mit 11 Plätzen für Kinder unter drei Jahren zugestimmt. 
In der Sitzung am 13.02.2007 (Vorlage Nr. V/1042/2006) hat der Rat seine Zustimmung zur Pla-
nung erteilt und den Baubeschluss für die Kindertageseinrichtung gefasst, die voraussichtlich im 
Spätherbst 2007 fertig gestellt sein wird und ihren Betrieb aufnehmen soll. 
 
Im Sinne des Subsidiaritätsprinzips gem. § 4 SG B VIII hat der Rat beschlossen, die Trägerschaft 
für diese neue Kindertageseinrichtung vorrangig einem geeigneten Träger der freien Jugendhilfe 
zu übertragen, wenn dieser dabei einen angemessenen Eigenanteil beisteuert. 
 
2. Auswahl des Trägers  
 
Die vor Ort tätigen Träger sowie die zentralen Verwaltungseinrichtungen der in Münster tätigen 
Träger von Kindertageseinrichtungen wurden über die Planungen der Stadt Münster zum Neubau 
dieser Kindertageseinrichtung informiert und gebeten, soweit vorhanden, ihr Interesse an einer 
Übernahme der Trägerschaft mitzuteilen. Auch wurden die Planungen durch Pressemitteilungen 
bekannt gemacht. 
 
Die folgenden drei Träger haben ihre Bereitschaft zur Übernahme der Betriebsträgerschaft für die 
Kindertageseinrichtungen verbindlich erklärt. 
 
• Evangelische Lukas-Kirchengemeinde, An der Apostelkirche 1-3, 48143 Münster 
• Outlaw - Gesellschaft für Jugendhilfe gGmbH, Münsterstraße 105, 48268 Greven und 
• Katholische Kirchengemeinde St. Michael, Enschedeweg 2, 48149 Münster 
 
Hinsichtlich der Organisation des Betriebes der Kindertageseinrichtung und der pädagogischen 
Konzeption sind alle drei Bewerber geeignet, die Trägerschaft zu übernehmen. Hinsichtlich der 
finanziellen Beteiligung an den Betriebskosten liegen jedoch unterschiedliche Angebote der inte-
ressierten Träger vor.  
 
3. Zusammenfassende Bewertung und Entscheidung 
 
3.1  Vorschlag 
 
Die Verwaltung schlägt vor, der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael die Betriebsträger-
schaft über die Kindertageseinrichtung an der Straße Wickenkamp zu übertragen. 
 
Die Katholische Kirchengemeinde hat zugesagt, für die Dauer der Trägerschaft bis zum Inkrafttre-
ten des KiBiz am 01.08.2008, Trägeranteile nach den bisherigen Vereinbarungen für den Kinder-
garten Michael II zu übernehmen (20% für 2 Gruppen). Mit Inkrafttreten des KiBiz beteiligt sich der 
Träger mit einem Trägeranteil entsprechend der zu erwartenden Regelungen (12 % lt. Referenten-
entwurf vom 19.03.2007) an den Betriebskosten für alle Gruppen.

- 4 - 
V/0272/2007 
Hinsichtlich der Mietkosten verbleibt es bei der bisherigen Regelung; d. h. der Träger erhält einen 
freiwilligen Zuschuss in Höhe der vom Träger zu leistenden Mietkosten. Zur Finanzierung dieser 
Kosten können gegebenenfalls auch Mittel herangezogen werden, die vom Land zusätzlich zur 
Verfügung gestellt werden. Näheres hierzu ist in der vertraglichen Vereinbarung zwischen der 
Stadt Münster und dem Träger zu regeln (siehe Ziffer 3 der Sachentscheidung.). 
 
Der Betrieb der Kindertageseinrichtung in Gievenbeck knüpft an die in Gievenbeck bestehenden 
kirchengemeindlichen Beziehungen an und wird in ihrer Stadtteilorientierung für ganz Gievenbeck 
von Bedeutung sein. Darüber hinaus ergeben sich durch die Nähe der neuen Einrichtung zu einer 
zweiten Einrichtung in Trägerschaft der Gemeinde (St. Michael III, Gronowskistraße 70) Synergie-
effekte. Hinsichtlich der pädagogischen Arbeit wird die Kindertageseinrichtung eingebunden in 
Fachberatung der katholischen Kindertageseinrichtungen. 
 
Die Katholische Kirchengemeinde St. Michael tri tt mit Übernahme der Trägerschaft für die Einrich-
tung am Wickenkamp von der Betriebsträgerschaft für die Einrichtung Michael II, Gescherweg 87, 
48161 Münster zurück. 
 
Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien entwickelt unter Berücksichtigung der Prognosen für 
den Wohnbereich ein Konzept für die bedarfsgerechte Fortführung der Einrichtung am Gescher-
weg 87 und zur Nachfolge in der Trägerschaft. Die Bedarfssituation der sich am Gescherweg e-
benfalls noch befindlichen DRK-Einrichtung wird dabei mitberücksichtigt. Darüber hinaus werden in 
diesem Zusammenhang auch die Bedarfe des W ohnbereichs im u3-Bereich Beachtung finden. 
Das Konzept wird den Gremien kurzfristig zur Entscheidung vorgelegt. Die Verwaltung befindet 
sich bereits in Verhandlungen mit einem potentiellen Träger. 
 
3.2 Alternativen 
 
Die beiden anderen Interessenten sind ebenfalls geeignet, die Kindertageseinrichtung zu betrei-
ben. Ihre Angebote bleiben hinsichtlich der finanziellen Eigenanteile jedoch deutlich hinter den 
Angebot der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael zurück. Eine zukünftige Finanzierung der 
Gruppen in Höhe von 12 % ab 01.08.2008 entspricht den zukünftigen landesseitigen Gesetzesvor-
gaben und liegt weit über den Angeboten der anderen Träger. 
 
Darüber hinaus ergeben sich durch die Nähe der Einrichtung zur bestehenden Einrichtung St. Mi-
chael III Synergieeffekte, die sich in einer anderen Trägerkonstellation so nicht ergeben würden.   
 
4. Überlassung des Gebäudes einschließlich Außenanlagen  
 
Nach der Fertigstellung wird das Gebäude von der Stadt Münster einschließlich aller Einrichtungs-
gegenstände und der Außenanlagen zum Betrieb der Kindertageseinrichtung an die katholischen 
Kirchengemeinde St. Michael vermietet. Da sich das Land nicht an den Bau- und Einrichtungskos-
ten beteiligt hat, kann eine Miete verlangt werden. Die Finanzierung ergibt sich aus Nr. 3.1 dieser 
Vorlage.   
I.V. 
 
 
Dr. Hanke 
 
Anlagen: 
• Inhaltliches Konzept 
• Übersichtsplan

Ergänzungsvorlage Beschluss

17175 Zeichen

V/0272/2007/1 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Betriebsträgerschaft für die dritte Kindertageseinrichtung im  Neubaugebiet Gievenbeck-Südwest 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
31.05.2007 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
12.06.2007 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
13.06.2007 Hauptausschuss Vorberatung 
13.06.2007 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
 
1. Die Stadt Münster überträgt der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael die Betriebs-
trägerschaft für die dritte Kindertageseinr ichtung im Neubaugebiet Gievenbeck-Südwest 
(Nördlicher Teil) an der Straße Wickenkamp. Im Gegenzug dafür tritt die Kirchengemeinde 
von der Betriebsträgerschaft für die Einrichtung Michael II, Gescherweg 87, 48161 Münster 
zurück.  
 
1.1 Das Konzept der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael zum Betrieb der Kinder-
tageseinrichtung „Wickenkamp“ wird zur Kenntnis genommen (Anlage 1). 
 
 
2. Die von der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael aufzugebende Einrichtung 
„St. Michael II“ am Gescherweg ist weiterhin zur Bedarfsdeckung erforderlich, ins-
besondere für die u3-Betreuung und zur wohnortnahen Versorgung im Rechtsan-
spruchsbereich, und wird befristet, voraussichtlich bis zum 31.12.2012, in bedarfsge-
rechter Gruppenstruktur weitergeführt. 
 
2.1 Die Betriebsträgerschaft wird dem anerkannten Träger der freien Kinder- und Ju-
gendhilfe „OUTLAW – Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH“ ab dem 
Zeitpunkt der Aufgabe der Trägerschaft durch die Kirchengemeinde St. Michael (vor-
aussichtlich Ende des Jahres 2007) übertragen (Anlage 2). 
 
2.2 Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael 
und „OUTLAW – Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH“ ein bedarfsorien-
tiertes und mit den Eltern abgestimmtes Konzept zu erarbeiten, das den Übergangs-
zeitraum für das restliche Kindergartenjahr bis zum Sommer 2008 gestaltet. 
Vorlagen-Nr.: 
V/0272/2007/1. Erg.
Auskunft erteilt: 
Herr  Philipp 
Ruf: 
492 51 11 
E-Mail: 
PhilippF@stadt-muenster.de  
Datum: 
25.05.2007 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0272/2007/1 
 
2.3 Die Verwaltung wird ferner beauftragt, ab dem 01.08.2008 die Fortführung der Ein-
richtung am Gescherweg auf der Grundlage des dann gültigen NRW-
Kindergartengesetzes (voraussichtlich das „Kinderbildungsgesetz – KiBiz“) unter 
Berücksichtung der u3-Bedarfe in Gievenbeck bedarfsgerecht zu strukturieren. 
 
 
3. Zur Regelung der gegenseitigen Rechte und Pflichten sowie der konzeptionellen und 
bedarfsplanerischen Ausgestaltung hinsichtlich des Betriebes der Einrichtungen 
(inkl. der Nutzung des Gebäudes und der Außenanlagen) sowie zur Regelung der Be-
triebskosten (Trägeranteil – öffentliche Förderung) am 
• Wickenkamp – Katholische Kirchengemeinde St. Michael und 
• Gescherweg – „OUTLAW – Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH“  
werden zwischen der Stadt und den vorgesehenen Trägern entsprechende Vereinba-
rungen (Leistungsvereinbarungen und liegenschaftliche Verträge) geschlossen. 
 
 
4. Zur konkreten Gruppenstruktur und Inbetriebnahme der Einrichtung am Gescherweg 
ab dem Zeitpunkt der Aufgabe der Einrichtung durch die katholische Kirchenge-
meinde und dem Beginn der Trägerschaft durch „OUTLAW gGmbH“ (voraussichtlich 
Ende des Jahres 2007) wird den parlamentarischen Gremien nach den Sommerferien 
2007 eine Beschlussvorlage zur Entscheidung vorgelegt. 
 
Finanzierung des Betriebs der neuen Kindertageseinrichtung am Wickenkamp in Trägerschaft der 
Katholischen Kirchengemeinde St. Michael (wie von der BV-West am 26.4.2007 beschlossen). 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass im Jahr 2007 Betriebskosten in Höhe von 34.000 € entste-
hen werden (Inbetriebnahme der Einrichtung im Spätherbst 2007). Für Folgejahre betragen die 
Betriebskosten 415.000 €.  
 
Die Betriebskosten werden um den Trägeranteil von rd. 20 % bzw. mit Inkrafttreten des Kinderbil-
dungsgesetzes (KiBiz) ab dem 01.08.2008 um den zu erwartenden Trägeranteil von bis zu 12 % 
gemindert. 
 
Im Jahr 2007 erhält der Träger einen einmaligen städtischen Investitionskostenzuschuss zu den 
Kosten für Einrichtungsgegenstände in Höhe von 70.000 € (siehe Ratsvorlage V/0657/2006/1.Erg). 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
Ausgaben 
-Vermögenshaushalt - 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
4640.940.0700.8 Bauk. und Zusch. u-3-
Programm 
2007 70.000 € Gesamtansatz:
2.048.110 € 
Insgesamt: 70.000 €

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V/0272/2007/1 
Ausgaben 
- Verwaltungshaushalt - 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
4640.718.0200.9 Betriebskostenzuschuss an 
freie Träger 
2007 21.000 € Gesamtansatz:
35.327.930 € 
4640.718.0500.7 Maßnahmen i. R. des u3-
Programms 
2007 13.000 € Gesamtansatz:
2.376.270 € 
4640.718.0200.9 Betriebskostenzuschuss an 
freie Träger 
2008ff 326.000 € 
 
Gesamtansatz 
2008: 
36.225.640 € 
4640.718.0500.7 Maßnahmen i. R. des u3-
Programms 
2008ff 89.000 € Gesamtansatz 
2008: 
3.068.070 € 
 
 
Einnahmen 
Landeszuschüsse zu den Betriebskosten erhält Münster nur dann, wenn Bedarfsanpassungen an 
anderer Stelle vorgenommen werden oder zusätzliche Landesmittel durch Nichtausschöpfung an-
derer Gemeinden frei werden.  
Weitere Möglichkeiten werden fortlaufend geprüft und abgestimmt. Im Rahmen von Bedarfsanpas-
sungen und durch Umstrukturierungen durch Ausbau der u3-Betreuung stehen Gruppen zur Kom-
pensierung zur Verfügung. In welchem Umfang diese für die Kita Gievenbeck eingesetzt werden 
können, entscheidet letztlich das Land NRW. Die Stadt Münster hat die neue Einrichtung und die 
entsprechenden Gruppenverlagerungen dem Land gemeldet. Eine abschließende Entscheidung 
steht noch aus.  
 
Die Stadt Münster prüft, ob sich aus der Nove llierung des GTK eine zusätzliche Bezuschussung 
durch das Land ergeben kann. Ist dies der Fall, wird die Stadt Münster diese Mittel anfordern. 
 
 
Finanzierung des Weiterbetriebs der Kindertageseinrichtung am Gescherweg in Träger-
schaft von „OUTLAW – Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH“ 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
Die bisherigen Betriebskosten der Einrichtung „St. Michael II“ am Gescherweg belaufen 
sich auf insgesamt rd. 290.000 € jährlich. 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass der Jugendhilfeträger „OUTLAW gGmbH“ sich ab 
dem 01.08.2008 mit dem für „finanzschwache Träger“ gültigen gesetzlichen Trägeranteil 
von 9 % an den Betriebskosten beteiligt. 
Für die Übergangszeit vom Zeitpunkt der Betriebsübergabe bis zum Juli 2008 beteiligt sich 
der Träger mit 4,5 % an den entsprechend der Gruppenstruktur anfallenden Betriebskosten. 
 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung
 
 
Zusätzliche Mittel sind nicht erforderlich. Die für den Weiterbetrieb der Einrichtung erforder-
lichen Mittel stehen in der Betriebskostenhaushaltsstelle an freie Träger - 4640.718.0200.9 - 
im Rahmen der jährlichen Ansätze zur Verfügung. 
 
Die bisherigen Einnahmen (öffentliche Förderung durch das Land NRW und Elternbeiträge) 
sind im Wesentlichen unverändert. Anpassungen ergeben sich in Abhängigkeit der Be-
darfsplanung und der damit bedarfsgerecht vereinbarten konkreten Gruppenstruktur.

- 4 - 
V/0272/2007/1 
Begründung: 
 
1.  Ausgangslage 
 
Die Bezirksvertretung Münster-West hat in ihrer öffentlichen Sitzung am 26.04.2007 der Vorlage in 
der ursprünglichen Fassung zugestimmt und zuvor mehrheitlich eine Vertagung abgelehnt. 
 
Der Ausschuss für Kinder Jugendliche und Familien (AKJF) hat in seiner Sitzung am 08.05.2007 
die Vorlage beraten und die Beschlussfassung auf die nächste Beratungskette (BV-West 31.5., 
AKJF 12.6. und Rat 13.6.) vertagt. 
Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Ergänzungsvorlage vorzulegen, die über die bisherige Vor-
lage hinausgehende Informationen und Regelungsvorschläge umfasst, insbesondere 
 
• eine veränderte Konzeption für die Trägerschaft der Kita am Wickenkamp und 
 
• Folgeregelungen für die Fortführung der von der Katholischen Trägerschaft St. Michael aufzu-
gebenden Einrichtung am Gescherweg. 
 
In dieser Ergänzungsvorlage (E1) zu der o.g. Vorlage werden ergänzende Beschlüsse im Zusam-
menhang mit der Beratung im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien (AKJF) am 
08.05.2007 den parlamentarischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt. Die Änderungsvorschlä-
ge zur ursprünglichen Vorlage (V/0272/2007) sind „fett“ markiert. 
 
 
2. Künftige Trägerschaften 
 
2.1 Vergabe der Betriebsträgerschaft für die Kita am „Wickenkamp“ an die Katholische Kir-
chengemeinde St. Michael 
 
Die Verwaltung schlägt vor, der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael die Trägerschaft für die 
Einrichtung am Wickenkamp zu übertragen.  
 
 
Grundlage des Entscheidungsvorschlages sind die 
 
• sozialräumliche Bedarfsplanung sowie resso urcenbezogene und infrastrukturelle Entwick-
lungsperspektiven, 
 
• die mit den Trägern ausführlich geführten Gespräche über die konzeptionellen Vorstellungen 
und die Entwicklungsperspektiven (s. dazu auch Anlage 1: „Vorläufige Konzeption für Kinder-
tagesstätte Wickenkamp“ für den Betrieb der neuen Kindertageseinrichtung) und 
 
• die wirtschaftlichen Bedingungen. 
 
 
Sozialräumliche Bedarfsplanung und Entwicklungsperspektiven
 
 
Die Versorgungssituation zum kommenden Kindergartenjahr 2007/2008 sieht wie folgt aus: 
 
• für unter 3-jährige Kinder = 13,7 % 
davon 6,9 % in Kindertageseinrichtungen und 6,8 % in Kindertagespflege 
 
• für 3 bis 6-jährige Kinder = 119,3 % 
davon Ganztagplätze = 30,9 %

- 5 - 
V/0272/2007/1 
Die Bedarfsentwicklung in Gievenbeck ergibt folgendes Bild: 
 
• bei den unter dreijährigen Kinder sind noch Angebote in allen Wohngebieten erforderlich 
 
• bei den Kindern im Kindergartenalter zeigt sich ein geteiltes Bild: 
zum einen bestehen weitere Bedarfe im Baugebiet Gievenbeck-Südwest und 
zum anderen gibt es in den übrigen Wohngebieten eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung 
 
Unter der Prämisse, die bestehenden Ressourcen zu nutzen, werden freiwerdende Kapazitäten für 
die Entwicklung der u3-Angebote genutzt. 
Soweit es die Abdeckung des Rechtsanspruchs der Kindergartenkinder ermöglicht, werden auch 
im unmittelbaren Einzugsbereich von Gievenbeck-Südwest erforderliche u3-Angebote ausgebaut. 
 
Für den Vorschlag, die Betriebsträgerschaft der Kita am Wickenkamp der Katholischen Kirchen-
gemeinde St. Michael zu übertragen, sind die sich ergebenden Entwicklungsperspektiven von er-
heblicher Bedeutung. Der Betrieb der Kindertageseinrichtung am Gescherweg ist voraussichtlich 
befristet bis zum 31.12.2012 möglich. 
 
In dem o.g. Zusammenhang ist die Bewerbung der Kirchengemeinde um die Trägerschaft am Wi-
ckenkamp nachvollziehbar, da die Kirchengemeinde entsprechend ihrer Bedeutung für den wach-
senden Stadtteil in Gievenbeck im bisherigen Umfang nachhaltig tätig sein und sich weiterhin en-
gagieren möchte. 
 
Die Aufgabe der Trägerschaft Gescherweg durch die Kirchengemeinde ist darin begründet, dass 
die Kirchengemeinde – auch nicht für eine Übergangszeit – die Trägerschaft für eine vierte Einrich-
tung aufrechterhalten kann. 
 
 
Konzeption für die Kindertageseinrichtung „Wickenkamp“
 
 
Das der Ursprungsvorlage beigefügte Konzept der katholischen Kirchengemeinde ist in der parla-
mentarischen Beratung als nicht ausreichend kritisiert worden. 
 
Hierbei handelte es sich jedoch um ein Kurzkonzept des Trägers. In der Ursprungsvorlage 
V/0272/2007 wurde darauf hingewiesen, dass es sich bei dem dort beigefügten Konzept nicht um 
das bereits fertige Konzept für die neue Einrichtung handelt, da unter anderem noch Fragen offen 
waren und sind (z. B. bedarfsgerechte Belegungsstruktur der Einrichtung am Wickenkamp, Eltern-
wünsche und Stadtteilbedarfe). 
 
Maßgebend für den Entscheidungsvorschlag der Verwaltung, die Trägerschaft der Katholischen 
Kirchengemeinde St. Michael zu übertragen, waren die geführten Gespräche, in denen es neben 
der Grundkonzeption vor allem auch um weitergehende Konzepte ging, wie z. B. Fragen zur El-
ternarbeit, besondere Förderung von Kindern, integrative Arbeit sowie die Vernetzung im Stadtteil. 
 
Zwischenzeitlich hat der Träger, soweit es mi t Blick auf die neue Einrichtung und noch ausstehen-
der Entscheidungen im Zusammenhang mit dieser Vorlage möglich ist, eine „vorläufige Konzeption 
für die Kindertagesstätte Wickenkamp“ erarbeitet (s. Anlage 1). 
 
 
Wirtschaftlichkeit bei der Auswahl des Träger für die Kindertageseinrichtung „Wicken-
kamp“ 
 
Neben der Frage der „Geeignetheit“ des Trägers und der Qualität seiner Arbeit ist die Finanzierung 
der Betriebskosten von erheblicher Bedeutung:

- 6 - 
V/0272/2007/1 
Die katholische Kirchengemeinde hat zugesagt, für die Dauer der Trägerschaft bis zum Inkrafttre-
ten des KiBiz am 01.08.2008, Trägeranteile in Höhe von 20 % nach den bisherigen Vereinbarun-
gen für den Kindergarten St. Michael II zu übernehmen. Mit Inkrafttreten des KiBiz beteiligt sich der 
Träger dauerhaft mit einem Trägeranteil entsprechend der zu erwartenden Regelungen (12 % lt. 
Referentenentwurf vom 19.03.2007) an den Betriebskosten für alle Gruppen.  
 
 
 
2.2 Folgeregelung für die Fortführung der Einrichtung am Gescherweg – Nachfolge der 
Trägerschaft an den Jugendhilfeträger „OUTLAW gGmbH“ 
 
Die mit der Bewerbung der katholischen Kirchengemeinde verbundene Aufgabe der Trägerschaft 
für die Kindertageseinrichtung am Wickenkamp macht eine bedarfsgerechte und fachlich vertretba-
re Folgeregelung erforderlich. 
Auch dabei sind wirtschaftliche Aspekte (Betriebskosten/Trägeranteil) zu berücksichtigen. 
 
Die Verwaltung hat für die Regelung der Nachfolge der Trägerschaft für die Einrichtung der katho-
lischen Kirchengemeinde am Gescherweg (St. Michael II) Gespräche mit den Bewerbern aus dem 
Bewerberkreis „Wickenkamp“ geführt. 
 
Für die Evangelische Lukas-Kirchengemeinde kam die Übernahme der Trägerschaft nicht in Fra-
ge. 
 
Der Kinder- und Jugendhilfeträger „OUTLAW“ gGmbH ist an der Trägerschaft interessiert und hat 
eine entsprechende Konzeption vorgelegt (s. Anlage 2). 
 
Für den Betrieb der Einrichtung am Gescherweg übernimmt der Träger bis zum 31.07.2008 einen 
Trägeranteil für 4,5 % und ab dem 01.08.2008 – mit Inkrafttreten des neuen Kinderbildungsgeset-
zes (KiBiz) – den gesetzlichen Trägeranteil von 9 % für den gesamten Betriebszeitraum. 
 
Die Verwaltung hält den Träger „OUTLAW gGmbH“ für fachlich gut geeignet, die Trägerschaft zu 
übernehmen. Der Träger betreibt bereits mehrere Kindertageseinrichtungen in Deutschland: z. B. 
in Berlin, Dresden und Leipzig. 
 
Vorbehaltlich der Zustimmung der parlamentarischen Gremien zu dieser Vorlage wird mit allen 
beteiligten Trägern ein Konzept für die Fortführung erarbeitet. 
Dabei ist insbesondere auch die Übergangszeit des Trägerwechsels für das restliche Kindergar-
tenjahr 2007/2008 (bis Juli 2008) von Bedeutung. 
 
Damit die Eltern frühzeitig über mögliche Planungen informiert wurden, hat die Verwaltung mit 
Hinweis auf noch ausstehende parlamentarische Entscheidungen erste Gespräche mit dem Rat 
der Kindertageseinrichtung St. Michael II (Gescherweg) und den Eltern geführt. 
 
Unmittelbar nach der abschließenden Entscheidung durch den Rat der Stadt Münster über diese 
Vorlage werden mit den Eltern der Kita St. Michael II am Gescherweg weitere Gespräche geführt. 
Es ist geplant, dass sich dann auch der neue Träger den Eltern vorstellt und sein Konzept erläu-
tert. 
 
Gemeinsam mit den Eltern und den Trägern „St. Michael“ und „OUTLAW gGmbH“ wird unter Be-
teiligung der Verwaltung der trägerschaftliche Übergang von der Einrichtung vom Gescherweg 
zum Wickenkamp und die Fortführung des Betriebs am Gescherweg abgestimmt. 
 
Dabei geht es um die Klärung, welche Eltern in der Einrichtung verbleiben und welche Eltern wün-
schen, zum Ende des Jahres in die Kindertageseinrichtung am Wickenkamp zu wechseln. 
 
Davon ist es abhängig, in welcher Struktur di e Einrichtung am Gescherweg zunächst bis zum

- 7 - 
V/0272/2007/1 
Sommer 2008 und dann voraussichtlich befristet bis zum 31.12.2012 weitergeführt werden kann 
und muss. 
 
 
3. Weiteres Verfahren 
 
Ziel ist es, am Gescherweg das u3-Angebot deutlich auszubauen, damit bereits kurzfristig entspre-
chende Plätze zur Verfügung stehen. 
 
Es ist vorgesehen, das Kindertagesbetreuungsangebot des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am 
Gescherweg (zwei Gruppen) in Abstimmung mit den Beteiligten in einer Gesamtkonzeption für den 
„Standort Gescherweg“ einzubeziehen. 
 
Die Verwaltung wird den parlamentarischen Gremien nach den Sommerferien zeitnah über die 
Umsetzung der mit dieser Vorlage verbundenen Beschlüsse informieren und über die konkrete 
Gruppenstruktur und Gesamtkonzeption für den „Standort Gescherweg“ eine Beschlussvorlage 
erarbeiten und zur Entscheidung vorlegen. 
 
 
 
 
 
I.V. 
 
gez. 
Dr. Andrea Hanke 
Beigeordnete 
 
 
 
 
Anlagen: 
 
1. Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte „Wickenkamp“ 
- Katholische Kirchengemeinde St. Michael - 
 
2. Konzeptionelle Grundlagen der OUTLAW gGmbH zur Trägerschaft für die Kinderta-
geseinrichtung „St. Michael II“, Gescherweg 87

Anlage 1: Vorläufige Kozeption für die Kindertagesstätte "Wickenkamp" - Katholische Kirchengemeinde St. Michael -

40141 Zeichen

Vorläufige Konzeption  
für die 
Kindertagesstätte Wickenkamp 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kath. Kirchengemeinde St. Michael 
Kita St. Michael II 
Enschedeweg 2 
48149 Münster

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
- 2 - 
Gliederung: 
 
1. Gründe für die Bewerbung um die Trägerschaft für die Kita „Am Wickenkamp“ 
2. Einrichtungsdaten 
3. Leitbild 
4. Organisation des Kita – Betriebes 
a. Öffnungszeiten  
b. Personal und Dienstplan  
c. Verpflegung/Mittagessen 
5. Ausgestaltung der pädagogischen Arbeit 
a. Zielformulierung 
b. Pädagogischer Ansatz 
c. Tagesablauf 
d. Freispiel 
e. Planung und Dokumentation 
6. Bildungsbereiche 
a. Sprachförderung 
b. Förderung von 2 Sprachen(bilingual – Deutsch –Englisch) 
c. Kreativität 
d. Musik und Rhythmik 
e. Gesundheit 
f. Bewegung 
g. Soziokulturelle Erziehung 
h. Medienerziehung und Schriftkultur 
i. Mathematisches Verständnis, Forschen und Experimentieren 
j. Selbstständigkeitserziehung 
7. Umgang mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen 
a. Integration nach §§ 53 SGB XII 
b. Vorbereitung auf die Schule 
c. Rückzug und Entspannung 
d. Gestaltung der Essenssituation 
e. Präventive Arbeit gegen Gewalt und Missbrauch 
8. Zusammenarbeit mit Eltern 
9. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen 
10. Vernetzung im Stadtteil 
11. Öffentlichkeitsarbeit 
12. Qualitätsmanagement

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
- 3 - 
1. Gründe für die Bewerbung für die Kita Wickenkamp 
Das Markusevangelium überliefert das Wort  Jesu: „Lasst die Kinder zu mir kom-
men, hindert sie nicht daran!“ (Mk 10,16)  Als katholische Kirchengemeinde St. Mi-
chael fühlen wir uns dieser Aufforderung Je su verpflichtet und bieten in der viel-
fältigen Kindergartenlandschaft Gievenbecks mit den drei Kindergärten St. Michael 
I, II und III katholischen und andersgläubi gen Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder 
Einrichtungen anzuvertrauen, die sich in ihrer pädagogischen Arbeit dem christli-
chen Welt-, Lebens- und Mens chenbild verpflichtet wissen. Im Reigen der zahlrei-
chen Anbieter von Kinderbetreuung im Stad tteil Gievenbeck (insgesamt 12 Einrich-
tungen) wollen wir eine christliche, kathol isch akzentuierte und deutlich vernehm-
bare Stimme sein. Mit unserem Angebot erfüllen wir als Kirchengemeinde einen von 
Gesellschaft, Staat und Kirche geforder ten, anerkannten und notwendigen Erzie-
hungs- und Bildungsauftrag. 
Die drei Kita’s in Trägerschaft der Ki rchengemeinde sind dabei in ihrer unter-
schiedlichen pädagogischen Akzentuierung Orte: 
ƒ wo gespielt, gelacht, geweint, getobt, gearbeitet, erlebt und gelebt wird, 
ƒ wo christliche Werte und Normen vermittelt und Grenzen aufgezeigt werden, 
ƒ wo miteinander von und mit Gott gesprochen wird, 
ƒ wo Kinder Geborgenheit, Sicherheit, liebevolle Zuwendung, Trost, Freundschaft 
und Gemeinschaft erfahren, 
ƒ wo Kinder ihre eigenen Ideen umsetzen und Kreativität und Fantasie entwickeln 
können, 
ƒ wo Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten, Begabungen und Schwächen geför-
dert werden, 
ƒ wo Kinder Natur erleben und erfahren können und zur Bewahrung der Schöpfung 
angeleitet werden. 
Als katholische Kirchengemeinde möchten wir auch auf Zukunft hin mit drei Ein-
richtungen unseren Erziehungs- und Bildun gsauftrag im Ortsteil Gievenbeck erfül-
len und bewerben uns angesichts der Tats ache, dass das jetzige Gebäude des Kin-
dergartens Michael II voraussichtlich 201 3 abgängig sein wird, für die Träger-
schaft der Kita „Am Wickenkamp“.

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
- 4 - 
2. Einrichtungsdaten 
In der Kita sollen, laut Vorlage des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien, 
aufgeteilt in 3 Gruppen 25 Kinder in eine r Kindergartengruppe, 20 Kinder in einer 
Tagesstättengruppe und bis zu 11 Kindern im  Alter von 4 Monaten bis zu 3 Jahren 
in einer Kleinkindgruppe betreut werden.  
Zu jedem Gruppenraum gehören ein Nebe nraum, ein eigener Waschraum/Toiletten 
und ein Abstellraum. Die Kleinkindgruppe verfügt zusätzlich noch über einen Pflege- 
und einen Schlafraum. 
Zum Raumausstattungsprogramm gehören eb enfalls ein Mehrzweckraum, Personal- 
und Wirtschaftsräume, wie auch ein auf di e unterschiedlichen Altersstufen abge-
stimmtes Außengelände. 
 
 
3. Leitbild 
Gemäß den unter Punkt 1 formulierten Gr undsätzen möchten wir im täglichen Mit-
einander den christlichen Glauben in sein er katholischen Akzentuierung gemeinsam 
leben. Die Geschichte Jesu, sein Leben und Wirken, soll auf kindgerechte Art und 
Weise vermittelt werden.  
Die Kinder verbringen den größten Teil des Tages in unserer Einrichtung. Die Erzie-
herinnen sind in dieser Zeit wichtige Be zugspersonen, die sie spielerisch in ihrer 
Entwicklung begleiten und fördern. Eine ve rtraute, liebevolle Atmosphäre, wieder-
kehrende Rituale, ein regelmäßiger Aust ausch und Absprachen zur Entwicklung und 
Förderung der Kinder unter den Erzieher innen, schaffen einen sicheren Rahmen 
zum Lernen. Die Bedürfnisse jeden einzelnen Kindes sind dabei Orientierungshilfen. 
Die Individualität des Kindes steht im Vordergrund. Jedes Kita - Kind erfährt, dass 
es als Persönlichkeit ernst genommen und das seiner Lebenswelt Aufmerksamkeit 
entgegengebracht wird. 
Die Sicherheit der Zugehörigkeit zu einer festen Gruppe bietet allen Kindern die 
entsprechende Basis. Pädagogische Arbeit  in gruppenübergreifenden Kleingruppen 
kann ebenso Bestandteil des Vormittags sein.   
Nachmittagsangebote werden grundsätzl ich gruppenübergreif end durchgeführt, 
damit die Kinder viele soziale Kontakte in der Kita knüpfen können. 
Die Kindertageseinrichtung hat zum Ziel, in jedem Kind die Entwicklung der emotio-
nalen, körperlichen, schöpferischen, geisti gen und sozialen Fähigkeiten zu wecken 
und zu fördern. Vielfältige Angebote in den Bereichen musikalische Früherziehung, 
Bewegungserziehung, Umwelt- und Sachbe gegnung, bildnerisches Gestalten und 
Spracherziehung geben den Kindern die Mögl ichkeit, zahlreiche Erfahrungen im Ki-
ta-Alltag zu sammeln. Kinder sind neugierige Menschen, die erfahren wollen, was sie 
können und schaffen, die ausprobieren möchten, wie ihre Welt funktioniert. Mit ih-
rer anerkennenden und entwicklungsbegleitenden Haltung werden die Erzieherinnen 
jedes Kind individuell wahrnehmen und fördern können.

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
- 5 - 
Um die Qualität der Arbeit zu sichern, wi rd das gesamte Team regelmäßig an Fort- 
und Weiterbildungen teilnehmen. Im ansc hließenden, gemeinsamen Austausch wer-
den die neu gewonnenen Inhalte und Erkenntni sse diskutiert und für die Arbeit in 
der Kita zugeschnitten und angepasst. 
 
 
4. Öffnungszeiten / Personal und Dienstplan / Verpflegung 
• Öffnungszeiten 
Die Kindertageseinrichtung wird von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr von montags bis frei-
tags geöffnet haben. 
Sollten längere Öffnungszeiten von einigen z.B. berufstätigen Eltern benötigt wer-
den, kann nach Prüfung der personellen Re ssourcen, in Absprache  mit Träger und 
Elternrat neu geplant werden. Sollten über lange Öffnungszeiten erforderlich sein, 
wird mit den Ansprechpartnern der Tagesb etreuung für den Stadtteil Gievenbeck 
Kontakt aufgenommen und eine Regelung ge funden werden können. Zur grundsätzli-
chen Regelung der Öffnungszeiten werden  jährliche Elternbefragungen durchge-
führt, um aktuell und bedarfsgerecht reagieren zu können. 
 
• Personal / Dienstplan 
Wie in der Ausschreibung zur Errichtung de r Kita vorgesehen ist, wird innerhalb 
der Personalzuweisung auch eine Fachkraft Englisch al s Muttersprache sprechen 
werden, in der deutschen Sprache jedoch ebenso sicher und korrekt agieren kön-
nen. 
Alle pädagogischen Fachkräfte der Kita we rden im Schichtdienst arbeiten. Die An-
wesenheit der Fachkräfte wird in den Ke rnzeiten von 9.00-15.30 Uhr gegeben sein. 
Die wöchentlich stattfindende Dienstbesprechung wird außerhalb der Öffnungszei-
ten liegen. Gruppenabsprachen unter de n Fachkräften werden innerhalb der 
Dienstzeit organisiert. 
Die Kosten der hauswirtschaftlichen Hilf skraft zur Zubereitung der Mahlzeiten 
werden entsprechend anteilig umgelegt. (siehe Mittagessen) 
 
• Verpflegung /Mittagessen 
Die neue Kita wird unter der Trägerschaft der Kath. Pfarrgemeinde St. Michael ein 
Mittagessen anbieten. Ein Teil der Speise n wird frisch zubereitet und mit Tief-
kühlkost ergänzt. Dies gilt insbesondere unter ernährungs- und entwicklungsphysio-
logischen Aspekten für alle Kinder, auch für die Kinder unter einem Jahr. Die Er-
fahrungen aus der eigenen Kita Michael III werden hier mit einfließen.  
Ebenso wird die Zubereitung und Gestaltung  des Frühstücks in der Kita neu abge-
sprochen. Geplant ist ein Frühstückscafé, an  dem alle Kinder teilnehmen, auch die 
Kindergartenkinder. Zudem wird in allen Gruppen ganztägig frisches Obst und Ge-

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
- 6 - 
müse zur Verfügung stehen. Die hier zu le istenden Stunden bzw. Kosten für eine 
hauswirtschaftliche Hilfskraft werden auf die teilnehmenden Kinder umgelegt. Kin-
dergartenkinder werden anteilig berechnet (analog Kita Michael III). 
 
 
5. Ausgestaltung der pädagogischen Arbeit 
• Zielformulierung 
Die Kita versteht sich als familienergänz ende Einrichtung und pflegt aus diesem 
Grund einen engen Austausch mit den Eltern  / Erziehungsberechtigten der Kinder. 
Familien und Kinder sollen sich wohl fü hlen und ihren Bedürfnissen entsprechend 
begleitet werden. 
Grundsätze sind hier: 
ƒ die Kinder an den christlichen Glauben in  seiner katholischen Akzentuierung he-
ranführen 
ƒ Toleranz und Offenheit gegenüber andere n Konfessionen, Religionen und Kultu-
ren vermitteln 
ƒ aktiv mit anderen Religionen in den Dialog treten 
ƒ den Kindern zur größtmöglichen Selbständigkeit und Eigenaktivität verhelfen 
ƒ die Lernfreude der Kinder anregen und stärken 
ƒ das Selbstbewusstsein der Kinder stärken 
ƒ das Sozialverhalten der Kinder fördern  
ƒ das selbstverständliche Mi teinander von Kindern mit und ohne Behinderungen 
leben und fördern 
ƒ die Kinder zu kritikfähigen Menschen erziehen und ihre Persönlichkeit stärken 
ƒ die motorischen Fähigkeiten ausbilden 
ƒ die schöpferischen Kräfte eines jeden Kindes wecken 
ƒ die Sprachentwicklung der Kinder begleiten und anregen 
ƒ den Kindern elementare Kenntnisse  ihrer Umwelt durch ein breites Angebot von 
Erfahrungsmöglichkeiten vermitteln 
ƒ den Eltern in pädagogischen Fragen zur Seite stehen und sie zu stärken 
ƒ Beratungsangebote für Eltern und ihre Kinder vermitteln 
Diese vielfältigen Ziele erreichen wir im täglichen Miteinander, Schritt für Schritt. 
 
• Pädagogischer Ansatz 
 In der Einrichtung wird nach dem situatio nsorientierten Ansatz gearbeitet, d.h. die 
päd. Arbeit richtet sich nach der jeweiligen Lebenssituationen der Kinder und ihrer 
Familien. Durch die pädagogischen Angebote  wird der Erfahrungs- und Erlebnisho-
rizonte der Kinder erweitert, alltäglich e Situationen werden aufgegriffen und in 
die jeweilige praktische Gruppenarbeit einfließen.

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
- 7 - 
 Die Fachkräfte geben jedem Kind den gr ößtmöglichen Freiraum zur individuellen 
Entwicklung im Rahmen seiner Fähigkeite n. Wertschätzung, Anerkennung und Ach-
tung jeder kleinen Persönlichkeit ist se lbstverständliche Haltung jeder pädagogi-
schen Fachkraft. 
Unterschiedliche Möglichkeiten zum Lernen in der Kita bieten: 
ƒ Projektwochen zu aktuellen Themen 
ƒ Das Leben im Jahres-, Fest- und Kirchenkreis 
ƒ Kinderkonferenzen, in denen die Vorschläge der Kinder für die Umsetzung neuer 
Ideen gesammelt werden 
ƒ Regelmäßige Bibelgespräche mit Pfarre r Dr. Dierkes und den Wackelzahnkin-
dern. 
 Die pädagogische Arbeit am Vormittag orie ntiert sich größtenteils an den Bedürf-
nissen der jeweiligen Gruppenkinder und bietet feste Bezugs- und Orientierungs-
punkte, wie z.B. Gesprächs-, Sing- und Spielkreise, Turnen, Kochen etc. Die Nach-
mittagsarbeit ist eine Fortführung der pädagogischen Arbeit vom Vormittag und 
beinhaltet zudem besondere Wünsche und Interessen der Kinder und Eltern. 
 
• Tagesablauf 
 In der Kindertagesstätte soll es Kindern gu t gehen, daher ist es wichtig, dass die 
Kinder jeden Tag gerne kommen. Damit dies  gelingt, bietet der Tagesablauf immer 
wiederkehrende Elemente zur Sicherheit  und Orientierung. Der Tagesablauf soll 
auf die Kinder zugeschnitten sein und bein haltet viele erlebnisreiche und gemein-
schaftliche Aktivitäten zur Entwicklung, Förderung und Bildung der Kinder.  
 Beispiel für einen zukünftigen Tagesablauf: 
 7.30 Uhr - 09.00 Uhr: Bringzeit 
 7.30 Uhr - 10.00 Uhr: Frühstückscafé  
 Freispielzeit und thematisch e Aktivitäten in Kleingruppen 
 9.00 Uhr: Morgenkreis / Begrüßungskreis mit Vorstellen des Tagesprogramms 
 ab 9.15 Uhr: geplante Aktivitäten in Groß – und Kleingruppen thematisch aufberei-
tet für unterschiedliche Bildungsbereiche, auch Bewegungserziehung  
 ab 11.00 Uhr: gemeinsame Gesprächskreise, weiterführende Aktivitäten und/oder 
Spiel im Außengelände 
 evtl. erstes Mittagessen für jüngere Kinder 
 evtl. erste Ruhephase für jüngere Kinder 
 ca. 12.00 Uhr: Abschlusskreis und 1. Abholzeit 
 12.40 Uhr: Mittagessen für Kita –Kinder anschließend  
 bis 14.00 Uhr: Mittagsruhe  
 ab 14.00 Uhr: Abholzeit für Kinder der Blocköffnungszeit 
 und Rückkehr der Kiga-K inder für den Nachmittag

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
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 14.00 Uhr – 16.15 Uhr: Weiterführung der Vormittagsarbeit für die Kiga-Kinder 
am Nachmittag 
 16.15 Uhr – 16.30 Uhr: Abholzeit für alle Kinder 
 
• Freispiel 
 Das Freispiel der Kinder nimmt einen be sonderen Stellenwert ein. Das bedeutet, 
dass den Kindern Freiräume gelassen werden , ihr Spiel, den Spielort, die Dauer des 
Spiels und den Spielpartner selbst wähl en können. Die Kinder haben die Chance 
freiwillig, selbstständig und so lange sie möchten, alleine oder mit anderen Kindern 
einer Tätigkeit nachzugehen. So wählen sie nach ihren Bedürfnissen aus, welche 
Spielmöglichkeiten sie wahrnehmen möchte n. Die Erzieherin beobachtet das Spiel-
geschehen und entscheidet, ob es notwendi g ist, mitzuspielen, anzuleiten oder hel-
fend einzugreifen. Dabei steht die Selbstän digkeit der Kinder im Vordergrund, d.h. 
es wird nur dann unterstützt, wenn es nöti g ist. Dadurch wird die Eigenständigkeit 
der Kinder gefördert. Kinder brauchen Ze it und Raum, um anregende und neue Er-
fahrungen mit sich und ihrer Umwelt zu ma chen. Im Freispiel können  Kinder direkt 
„Lernen“. Sie verarbeiten Konflikte und geben Hoffnungen und Wünschen Ausdruck. 
So kann sich die individuelle Persönlichkeit eines jeden Kindes entfalten. Je vielsei-
tiger das Angebot der Spiele ist und die Umgebung der Kinder gestaltet wird, umso 
mehr Seiten der Persönlichkeit werden angesprochen und weiterentwickelt.  
 
 
 
 
 
  
Part-
ner 
Dauer 
Inhalt 
Ort 
Frei-
spiel

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
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• Planung und Dokumentation 
 Die Entwicklung jedes einzelnen Kindes wird während der gesamten Kindergarten-
zeit von uns schriftlich festgehalten. Da zu erstellen wir nach gezielten Beobach-
tungen Lerngeschichten (nach Margret Carr) . Zweimal im Jahr findet ein Eltern-
sprechtag statt, um die Entwicklung der Kinder anhand der Dokumentation den El-
tern vorzustellen. Die Elterngespräche werden ebenfalls dokumentiert, unter-
schrieben und den Eltern mitgegeben. Di e Dokumentation der kindlichen Entwick-
lung und Förderung während der gesamten Ki ta – Zeit wird den Eltern im letzten  
Kindergartenjahr ausgehändigt.  
 Wenn die Eltern es wünschen, können si e diesen Bericht zur Schulanmeldung mit-
nehmen und vorlegen.  
 
6. Bildungsbereiche 
• Sprachförderung 
 Die Sprache ist häufig das Aushängeschi ld und der Maßstab für das Entwicklungs-
niveau des Kindes. Durch Sprache und Sprech en stellt das Kind Beziehungen zu an-
deren her. Es kann Wünsche und Bedürfnisse mitteilen und Dinge erfragen. 
 Ein gutes Sprachverständnis und die sprach liche Kommunikation sind also für unser 
Leben sehr wichtig. 
 Zu unseren Aufgaben gehört es, Sprachak tivitäten anzuregen, anzuleiten, zu för-
dern und auszugestalten. Sprache ist deshalb eines der wichtigsten Medien in unse-
rer Einrichtung. 
 Wir sind uns unserer Vorbildfunktion sehr  bewusst und begleiten unsere Aktivitä-
ten und Handlungen stets mit klarer und deutlicher Sprache. 
 Durch die Teilnahme am Qualitätsmanag ement der Stadt Münster (Quams) haben 
wir im Bereich der Sprachförderung bei der Evaluation von 7 möglichen Punkten 
schon 5,5 Punkte erreicht. 
 Seit einem Jahr haben wir in unserer Ei nrichtung am Gescherweg eine Sprachför-
dergruppe. Hier treffen sich morgens 2 Kl eingruppen mit Kindern mit Migrations-
vorgeschichte, um ihre Kenntnisse in der deutschen Sprache zu vertiefen. Die Er-
folge sind so positiv, dass wir dieses Angebot auf jeden Fall mit übernehmen möch-
ten. 
 
• Förderung von 2 Sprachen (bilingual - Deutsch, Englisch) 
 In der neuen Kindertageseinrichtung so ll das Konzept des Aufwachsens mit 2 Spra-
chen (Deutsch und Englisch) verwirklicht werden.  
 Die jeweiligen Sprachfördereinheiten in  den Kindergruppen und im pädagogischen 
Alltag werden aus diesem Grunde neu strukturiert werden müssen.  
 Sicher ist, dass die gute sprachliche Entw icklung der Kinder in ihrer Muttersprache 
die Basis für das Erlernen der Zweitsprac he sein wird. Zudem sollten Absprachen

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
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mit den Eltern getroffen werden, in welc her Weise sie mit di esem Angebot inner-
familiär weiterarbeiten möchten. Wichtig ist, dass die Muttersprache der Kinder 
sauber und korrekt gesprochen werden muss, damit die Zweitsprache im Kern nicht 
verunsichert. Es gehört ein großes Maß an  Wissen, Einfühlungsvermögen und indivi-
dueller Absprachen zur Erledigung dieser  Aufgabe dazu. Die entsprechende päda-
gogische Fachkraft wird zur Erledigung ih rer Aufgaben ein adäquates Profil haben 
müssen. 
 
• Kreativität 
 Die Kinder werden ihrer Entwicklung zum bildnerischen Gestalten unterstützt. Die 
Erzieherinnen beobachten, begleiten und regen die Kinder an durch Impulse, vorbe-
reitete Räume und eine Vielfalt an Materialien. Neue Ideen und Lernschritte 
schließen sich an. Materialie n werden großzügig und übersichtlich geordnet und für 
die Kinder jederzeit erreichbar bereitgest ellt. Die Kinder werden zudem zu sach-
gerechtem Umgang mit unterschiedlichen Materialien angeleitet. In diesem Bereich 
werden explizit die Feinmotorik, Rücksi chtnahme, Selbstverstä ndnis, Teilen, Mei-
nungsbildung, Interpretieren und Kommunizieren geübt.  
 
• Musik und Rhythmus 
 Kinder wollen und sollen singen. Die ganz heitliche Ausdrucksform ist bedeutsam für 
die Entwicklung von Sprache, für den Au fbau der Stimm- Melodie, für das Ge-
dächtnis, für die Emotionalität u.v.m., letztlich also Ausdruck der Persönlichkeit. 
 Allerdings besitzen Kinder sehr unters chiedliche musikalische Vorerfahrungen. 
 Beim Spielen, Malen oder im Rollenspiel erfinden Kind er spontan Lieder. Spieleri-
sche Aktionen, wie z.B. beim Spiel mit Au tos oder in der Puppenecke, werden mit 
„Lautmalereien“ unterstützt. 
 Die musikalischen Angebote sind ein fest er Bestandteil unserer Arbeit. Im Stuhl-
kreis, bei Festen, in Gottesdiensten oder zu Geburtstagen werden z.B. die unter-
schiedlichsten Lieder gesungen und zum Teil mit Klanginstrumenten untermalt. 
 Singspiele begleiten die Kinder während ih rer Zeit in der Kita. Durch die jährlich 
wiederkehrenden Anlässe werden die Lieder ständig geübt, neue Lieder gelernt, und 
so wird ein kleiner musikalischer Fundus gelegt. 
 Musik ist aber auch Bewegung und umfass t eine breite Spanne zwischen spontanen 
Bewegungsausdrücken und festgelegten, rhythmischen Strukt uren. Gefühle und 
Stimmungen können hier sehr deutlich zum Ausdruck gebracht werden. 
 Das gleichzeitige Singen und pantomimische Darstellen erfordert vom Kind eine 
starke körperliche Aufmerksamkeit und  Konzentration. Durch viele Bewegungslie-
der wird die Koordination von Körperbe wegungen geübt. Die Grobmotorik sowie 
Raum- und Gruppenwahrnehmung werden be i gemeinschaftlicher rhythmischer Be-
wegung angesprochen.

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
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• Gesundheit 
 Hygiene- und Gesundheitserziehung sind fest im täglichen Leben der Kinder veran-
kert. Deshalb geschehen sie täglich und über all, sowohl in der Familie als auch in 
der Kindertageseinrichtung. Hier haben wir die Möglichkeit, mit hygienefördernden 
Ritualen die Gesundheitserziehung der Kind er zu unterstützen .Durch vielfältige 
Möglichkeiten können wir die Kinder an gesundheits- und hygienebewußtes Verhal-
ten heran führen: 
ƒ Hygienemaßnahmen vor der Zubereitung von Speisen und vor dem Essen 
ƒ Zähne putzen nach dem Essen 
ƒ Tragen von Kleidung, die den Witterungsverhältnissen entspricht 
ƒ Erlernen von Ritualen: Naseputzen, Handvorhaltung beim Husten 
ƒ Einüben von Selbständigkeit beim Toilettengang 
 
• Bewegung 
 Als Grundvoraussetzung für eine optimale Sprachentwicklung betrachtet man die 
ausgereifte Motorik, welche Bestandteil der Bewegungserziehung ist. 
 Mit der Bewegungserziehung möchten wi r die Förderung der Grobmotorik errei-
chen. Dazu bieten unsere Turnangebote sowie unser Außenspielgelände die Möglich-
keit. Die Kinder sollen aber auch lernen, mit ihrem Bewegungsdrang richtig umzuge-
hen, für gewisse Zeit still zu sein od er sich auf Stille-Übungen einzulassen . Auch 
die eigene Körperwahrnehmung soll geschult werden. 
 
• Soziokulturelle Erziehung 
 Die Lebenssituation der Kinder hat sich in  den letzten Jahren sehr verändert. Me-
dien bestimmen unser Zeitalter; eine hohe Verkehrsdichte und das Wohnen auf be-
engtem Raum lassen den Kindern wenige Spielräume. Die Erzieher richten ihre 
Aufmerksamkeit auf das soziale Umfeld, indem die Kinder leben: 
ƒ den Stadtteil 
ƒ die Familienstrukturen 
ƒ das Herkunftsland 
ƒ die Wohnsituation 
 All diese Faktoren werden in die Planung des Kita - Alltags mit einfließen. Den Kin-
dern wird Raum geboten, damit sie sich innerhalb der Einrichtung unter optimalen 
Bedingungen ihre Welt ein Stück zugänglich er zu machen können. Die individuellen 
Unterschiede der Kinder stehen dabei im Vordergrund und dienen als Basis der pä-
dagogischen Arbeit.

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
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• Medienerziehung und Schriftkultur 
 In unserer Einrichtung am Gescherweg wurde vor fast zwei Jahren „Literacy“ als 
Projekt in das pädagogische Programm aufgenommen. Übersetzt bedeutet es „Lese- 
und Schreibkompetenz, Buch– und Schriftkultur“. Das Kind wird schon von klein an 
mit der gesprochenen und geschriebenen Sprache vertraut. Lange vor Schuleintritt 
interessieren sich Kinder für Buchstaben  und Wörter. Jedes Kind beginnt irgend-
wann seinen Namen zu schreiben, es erkennt  das „P“ für Parkplatz oder das „Mc D“ 
für ein begehrtes Mittagsessen. Kinder ve rstehen, dass diese Zeichen eine beson-
dere Bedeutung haben und dass der Erwach sene sich dadurch ein großes Stück 
Welt erschließt. Möglichst frühe Erfahrun gen in diesen Bereichen erweitern die 
Lernchancen und wirken sich sprachfördernd aus. Schon vor der Kita - Zeit begeis-
tern sich die Kinder für Lieder, Reime, Abzählverse, Geschichten usw. „Literacy“ 
knüpft an dieses Interesse an und nutzt es. Tägliche Kreisspiele, Lieder, Finger-
spiele, kleine Texte, Geschichten, Gedichte, Bilderbücher. Wortspiele, rhythmische 
Spiele usw. fördern Sprachverständnis, Wortschatz, Grammatik, Satzstellung, Ar-
tikulation, Sinnverständnis von Wort und Satz usw. 
 Durch eine intensive Sprachförderung entw ickeln sich spezifische Vorläuferfertig-
keiten für den Schrifterwer b und die Kommunikationsfähig keit, wie z.B. die phono-
logische Bewusstheit (Silben klatschen, Reime erkennen, Anlaute hören, Worten-
dungen zu differenzieren, Unterschiede in fast gleich aussehenden Schriftbildern 
zu erkennen). Im Vordergrund steht jede rzeit die Förderung des kindlichen Inte-
resses an Schrift und Sprache. Auch in diesem Bereich ermöglichen die Materialien 
ein ganzheitliches Lernen. 
 Das Team der Kita St. Michael II bezieht se it vielen Jahren auch andere Medien in 
die pädagogische Arbeit mit ein. Es steht für die Kinder eine Kinderbibliothek zur 
Verfügung. Ebenso werden mehrere Comp uter alters- und entwicklungsangemessen 
von den Kindern genutzt. Die erarbeiteten Regeln zur Nutzung dieser Medien sind 
Kindern und Eltern bekannt. Die positive n Erfahrungen im frühzeitigen, und ver-
nünftigen Umgang mit diesen Medien habe n überzeugt. Diese Angebote werden si-
cherlich auch in die neue Kita übernommen und weiterentwickelt. 
 
• Mathematisches Verständnis, Forschen und Experimentieren 
 Der Grundstein für mathematisches Verstä ndnis wird bereits im frühen Kindesal-
ter gelegt. Hier geht es nicht ausschließl ich um die Entwicklung des Zahlenbegriffs 
oder das reine Rechnen. Einige der Ziele sind das spielerische Kennenlernen von ge-
ometrischen Formen, Vergleic hen, Ordnen nach Größe od er Material, Wiegen und 
Messen. Des Weiteren soll da s Interesse an mathematischen Inhalten durch prak-
tische Aktivitäten geweckt werden (Numeracy). 
 Einige Beispiele: 
ƒ Gebrauch von Zahlwörtern durch Abzählreime, Fingerspiele, Würfel- und Gesell-
schaftsspielen 
ƒ Zahlenlieder, -bücher und –geschichten

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
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ƒ Zuordnen von Objekten (Blätter, Muscheln….) 
ƒ mit geschriebenen Zahlen vertraut werden 
ƒ sprachliche Ausdrucksfähigkeit erweitern  
ƒ Gegensätze erkennen und benennen wie: hoch - tief, mehr - weniger, krumm - 
gerade, lang - kurz, groß - klein 
ƒ unterschiedliche geometrische Formen er kennen und benennen wie: Kreis, Vier-
eck, Dreieck etc. 
 
• Selbständigkeitserziehung 
 Der Drang, selbständig zu werden und di e eigenen Kräfte zu erproben, ist bei je-
dem gesunden Kind vorhanden.  Gerade im Kleinkindalter schwankt das Kind ständig 
zwischen dem Bedürfnis, beim Erwachsene n Schutz, Hilfe und Trost zu suchen und 
dem Bestreben, selbständig zu sein. Die Erzieherinnen ermutigen und unterstützen 
die Initiative und das Selbständigkeitsstreben der Kinder von Anfang an. Schon die 
Kleinen lernen durch kleine Aufgaben un d Vorbild, Verantwortung zu übernehmen. 
Jedes Kind hat z.B.: seinen Platz in der Garderobe, wo es seine mitgebrachten Sa-
chen aufbewahren kann. Dadurch lernt es auf eigene Sachen zu achten und den 
Platz und Gegenstände anderer zu respektieren. 
 Einige kleine Beispiele: 
ƒ sich alleine an- und ausziehen 
ƒ Schuhe binden 
ƒ Hände waschen 
ƒ Toilettengang 
ƒ alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. 
 
 
7. Umgang mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen  
• Integration nach §§ 53 SGB XII 
 In der Kita St. Michael II am Gescherweg  arbeitet das Team seit vielen Jahren 
integrativ. In einzelnen Gruppen wurden behinderte oder von Behinderung bedrohte 
Kinder betreut.  
 Die Kinder bekommen zusätzlich zur regu lären päd. Arbeit besondere Unterstüt-
zung durch eine integrativ arbeitende Fachkraft. Voraussetzung für die Bewilligung 
der zusätzlichen Fachkraft ist die Anerkennung des Kindes zum o. a. Personenkreis. 
Integrationsarbeit kann in der Kita gesondert angeordnete Therapien nicht erset-
zen, deshalb ist die Zusammenarbeit mit den Eltern und den entsprechenden The-
rapeuten von großer Wichtigkeit. Die Kinder sollen nach ihren Möglichkeiten Förde-
rung erfahren, um evtl. auftretende Eins chränkungen im täglichen Leben zu meis-
tern.

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
- 14 - 
 In Kleingruppen wird in besonderem Maße  auf die Bedürfnisse dieser Kindern ein-
gegangen. Mit kleinen Schritten sollen sie auf spielerische Art gefördert werden, 
unter anderem in der Wahrnehmung, der Grob- und Feinmotori k, der Sprachent-
wicklung, im Sozialverhalten und in lebenspraktischen Fertigkeiten je nach individu-
eller Bedarfslage und vorliegendem Untersuchungsergebnis der Fachleute.  
 Integrative Arbeit ist für alle Kinder de r Kita eine Bereicherung. Die sozialen Kom-
petenzen und insbesondere Toleranz werden durch die Unterschiedlichkeiten ge-
stärkt. Alle Kinder werden ermutigt, sich  mit ihren eigenen Unzulänglichkeiten aus-
einander zu setzen. 
 Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mi t den Eltern und entsprechenden Thera-
peuten und ein stetigen Austausch über Entwicklung und Förderung des Kindes ist 
Grundvoraussetzung für ein gutes Gelingen der Integration. 
 
• Vorbereitung auf die Schule 
Mit dem letzten Kita - Jahr beginnt eine besondere Zeit für jedes Kind. Einmal in 
der Woche am Nachmittag treffen sich a lle Vorschulkinder der Einrichtung zur 
„Wackelzahngruppe“.  
Ein gesondertes Programm wird von den pä dagogischen Fachkräften für  Vorschul-
kinder ausgearbeitet. Es soll den Kindern in  erster Linie Spaß und Freude bringen, 
aber auch die verschiedenen Bildungsbereiche noch einmal intensiv ansprechen.  
Das Ziel ist, die Kinder im sozialen, moto rischen, kognitiven und sprachlichen Be-
reich zu fördern. Dieses wird über eine Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten er-
reicht. Exkursionen außerhalb der Kita si nd in diesem Jahr Schwerpunkt der Wa-
ckelzahngruppe. Die Vorschul-Kinder erfors chen ihre weitere Umwelt, z.B. durch 
einen Besuch bei der Feuerweh r, in der Unfallchirurgie od er einer Confisserie. Die 
Kinder werden dort selbst aktiv und lernen verschiedene Berufe kennen etc. 
Auch in der Kindertageseinrichtung kommt keine Langeweile auf. Jedes Kind gestal-
tet sich im Laufe des Jahres ein eigenes Bilderbuch, wodurch die Feinmotorik, die 
Konzentration und die Ausdauer noch einm al zusätzlich gefordert werden. Um das 
Selbstbewusstsein der Kinder  zu steigern, werden z.B. kleine Theaterstücke und 
Lieder einstudiert, die zu besonderen Anlässen aufgeführt werden. 
Kinder lernen vor allem durch Beobachten , Experimentieren, Nachahmen und Spie-
len. Dies geschieht mit allen Sinnen. Also  ist es Aufgabe der Fachkräfte den zu-
künftigen Schulkindern diese Sinneserfahrungen zu ermöglichen und mit ihnen auf-
zuarbeiten.  
Einen hohen Stellenwert in unserer Vorsch ularbeit nehmen das Bielefelder Scree-
ning und das Würzburger Trainingsprogramm ein. Mit dem Bielefelder Screening 
(BISC) haben wir die Möglichkeit, Kinder spie lerisch zu testen, um herauszufinden, 
ob diese eine Lese- Rechtschreibschwäche  entwickeln könnten. Die Kinder, die uns 
beim Test auffallen, werden anschließend durch das Würzburger Trainingspro-
gramm speziell gefördert.

Vorläufige Konzeption für die Kindertagesstätte Wickenkamp 
- 15 - 
Es ist selbstverständlich, dass auch ei n Training zur Begehung des zukünftigen 
Schulweges eingebunden wird.  
 
• Rückzug und Entspannung 
In der Kita sollen alle Kinder die Möglichk eit erfahren, sich nach getaner Arbeit zu 
Entspannen, um für den nächsten Schritt wi eder Kräfte zu sammeln. Dies gilt ins-
besondere für die Kinder bis zum 3. Lebensjahr. Der Schlafraum für diese Kinder 
wird mit größter Sorgfalt ausgestaltet. Es ist nicht zuletzt empfehlenswert, be-
kannte Gegenstände oder ein T-Shirt der Mu tter mit in das Bett des Kindes zu le-
gen.  
Im Vormittagsbereich wird besonders au f den Wechsel von Spannung und Entspan-
nung geachtet. So haben jüngere Kinder die Gelegenheit, sich auch während des 
Vormittages auszuruhen, zu schlafen, gerade wenn sie schon in den frühen Morgen-
stunden ihre Kita - Zeit beginnen. Für di e älteren Kinder wird nach dem Mittages-
sen eine Ausruhphase angebo ten. Der Mittagsschlaf gehört in dieser Einrichtung 
zum Tagesablauf. Ältere Kinder haben in di eser Zeit die Gelegenheit, sich ruhig, 
unter Begleitung einer Erzieherin, zu besc häftigen (vorlesen, Geschichten hören, 
ruhige Spiele etc.). Grundlage sind imme r die Tagesform und die individuellen Be-
dürfnisse eines jeden Kindes. 
 
• Gestaltung der Essenssituation  
Grundsätzlich wird in kleinen Gruppen mi t einer Fachkraft gegessen. Die Mahlzei-
ten werden -von der zeitlichen Einteilung  her- dem Alter der Kinder angepasst. Es 
wird voraussichtlich unterschiedliche Esse nszeiten geben. Die genaue Festlegung 
wird erst einige Monate nach Inbetriebnahme der Kita erfolgen können. 
Für die allgemeine Frühstückszeit wird ei n Kindercafé eingerichtet, das von einer 
Fachkraft begleitet und geleitet wird. Di e Teilnahme der Kinder und der Verzehr 
der Speisen wird dokumentiert, so dass Gruppenfachkräfte und Eltern jederzeit 
über die Essensgewohnheiten und- mengen der Kinder informiert sind.  
 
• Präventive Arbeit gegen Gewalt und Missbrauch 
 Seit 3 Jahren wird mit Unterstützung des DoJo Teams in der Einrichtung am Ge-
scherweg präventive Arbeit zum Thema „Kinder stark machen“ durchgeführt. Mit 
diesem Programm werden die Selbstbehaup tung und der Selbstschutz der Kinder 
geschult. 
 Inhalte dieses Projektes sind: 
ƒ Deutliches NEIN-sagen 
ƒ Sensibilisierung für Gefahrensituationen 
ƒ Verhalten bei Bedrohung (sich wehren können).

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 Als Methoden werden hier erlebnispäda gogische Übungen, Wahrnehmungsschulun-
gen und Reaktionsspiele eingesetzt. 
 Drei Mitarbeiter werden demnächst an einer Fortbildung zum Rendsburger Eltern-
training teilnehmen. Das Training ist ein Angebot für Kita – Eltern zur Stärkung 
der Erziehungskompetenz. 
 
 
8. Zusammenarbeit mit Eltern 
 In der neuen Kita ist die Gründung einer Elternrates bzw. die Konstituierung eines 
Rates der Kindertageseinrichtung selbst verständlich. Die Zusammenarbeit mit den 
Eltern hat sich in der bisher bestehen Ei nrichtung bewährt. Mit tatkräftiger Hilfe 
der Eltern sind nicht nur Feste und Feie rn gestaltet worden, sondern das gesamte 
Außengelände wurde gemeinsam geplant, abgestimmt und umge staltet. Vom Team 
und von den Eltern wurde vor vielen Jahren ein Förderverein ins Leben gerufen, der 
aktiv an der Gestaltung der Arbeit in de r Kita teilnimmt. Diese guten Erfahrungen 
dienen als Grundlage für die neu zu ko nzipierende Zusammenarbeit von Eltern, 
Fachkräften und nicht zuletzt dem Träger.  
 Einige Beispiele für Formen der Zusa mmenarbeit, die weitergeführt werden: 
ƒ regelmäßige Elternsprechtage  
ƒ Hospitationen im Alltag 
ƒ Hausbesuche 
ƒ Elternabende zu pädagogischen Themen 
ƒ Eingewöhnungszeit für Eltern und Kinder 
ƒ Infoabende für neue Eltern  
ƒ Tür- und Angelgespräche. 
In einer Kita, in der unter Dreijährige betreut werden, kommt der Eingewöhnungs-
zeit dieser Kinder ein besonderer Stel lenwert zu. In enger Zusammenarbeit mit 
den Eltern wird die Zeit von der ersten Kontaktaufnahme des Kindes zu seiner neu-
en Bezugsperson, der zuständigen Erzieherin , bis zum ersten Tag, den das Kind al-
lein in der Kita verbringt, kleinschritti g abgesprochen. Nur so kann ein guter Start 
in die nächsten Jahre gelingen. Die Eingewöhnungszeit eines Kleinkindes kann bis zu 
4 Wochen dauern. Diesen Zeitrahmen mü ssen Eltern bei der Anmeldung ihres Kin-
des mit berücksichtigen.  
Pflegemittel und Wechselwäsche sollte von allen Eltern in ausreichender Menge zur 
Verfügung gestellt werden. 
Besonderheiten in der Ernährung oder bei der Pflege eines Kindes sollten die Eltern 
im Aufnahmegespräch an die Pädagogen we itergeben, damit keine Unsicherheiten 
im Alltag auftreten.

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9. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen 
In der alltäglichen Arbeit einer Kita, di e sich als familiener gänzende Einrichtung 
versteht, werden immer wieder Fragestellungen auftreten, die vor Ort nicht gelöst 
werden können, sondern der Mithilfe von Fachleuten bedürfen. Erziehungsprakti-
sche Fragen zu unterschiedlichen Problemen  in einzelnen Familien, mit Kita - Kin-
dern und Geschwistern können hier aufgearbeitet werden.  
Die unterschiedlichen Betreuungsformen vo n Kindern in der neuen Kita, die beson-
dere Aufmerksamkeit, die in der Arbeit mi t jungen Kindern geboten ist und die Er-
fahrung aus dem schon bestehenden Kinderga rten zeigen auf, dass eine enge Zu-
sammenarbeit sowohl mit Kinderärzten als auch mit dem KSD erforderlich ist. Die 
Gesundheitserziehung und in diesem Zusammenhang auch die Vorsorgeuntersuchun-
gen bekommen hier einen anderen Stellenwert. Je früher Handycaps oder drohende 
Fehlentwicklungen erkannt werden, umso eh er hat ein Kind die Chance, durch ge-
zielte Förderung dem etwas entgegen zu setzen. Der fachkundige Rat oder die klä-
rende Diagnostik  eines Arztes, Psychologen, Sozialarbeiters, einer Hebamme 
oder anderer Praktiker und Experten  ist zunehmend gefragt. Da in der Erzie-
hungsarbeit einer Kita mit den Eltern ei ne Erziehungspartnerschaft angestrebt 
wird, ist der Austausch unter allen, am Erziehungsprozess Beteiligten von großer 
Wichtigkeit. Darum sollten die bisher au fgebauten Kontakte und Notwendigkeiten 
weiterhin genutzt und nach individuellem Bedarf ausgeb aut werden (siehe auch 
Schaubild unter Punkt 10). 
Eine besondere Verbindung besteht zu den Tagesmüttern im Stadtteil. Sollte eine 
Tagesmutter ein Kind betreuen, das demnäc hst die Kita besucht, werden Besuchs-
termine vereinbart, um den Übergang von der Tagesmutter zur Kita rücksichtsvoll 
zu gestalten. Diese bewährte Praxis wird sicherlich auch für die neue Kita über-
nommen.

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10. Vernetzung im Stadtteil 
 Durch unsere langjährige Arbeit als Kind ertageseinrichtung am Gescherweg sind 
wir im Stadtteil sehr gut vernetzt. Dem Schaubild sind alle Einrichtungen im Stadt-
teil zu entnehmen, mit denen wir in Kont akt stehen oder eine enge Zusammenarbeit 
pflegen. 
 
 
 
11. Öffentlichkeitsarbeit 
 Durch das erhöhte Angebot an Kindertage seinrichtungen im Stadtteil Gievenbeck 
ist es besonders wichtig, das Profil der neuen Einrichtung für die Öffentlichkeit 
transparent zu machen.  
 Dieses geschieht auf vielfältige Weise: 
ƒ aktive Teilnahme des Teams an allen Veranstaltungen der Pfarrgemeinde 
ƒ Gestaltung eines Kinder- oder Familiengottesdienstes in der Pfarrkirche 
ƒ Presseberichte über Projekte oder besondere Aktivitäten 
Stadtteil- 
bücherei 
EB vom 
Caritas 
Hebam-
men 
Kinder-
ärzte 
La Vie 
MUM 
AKKKU 
KSD 
Fachwerk 
Haus der 
Familie 
Kitas im 
Stadtteil 
Grund-
schulen 
Kita 
Michael 
II

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ƒ Feste und Feiern mit allen Bezugspersonen der Kinder 
ƒ der jährlich stattfindende St. Martinsu mzug, der nicht nur bei den Kindergar-
tenfamilien aus St. Michael II eine lieb gewordenen Tradition ist, sondern zum 
Stadtteil dazu gehört 
ƒ Mitarbeit in verschiedenen Gremien des Stadtteils 
ƒ aktive Teilnahme an Festen und Feiern im Stadtteil 
ƒ Erstellung einer eigenen Kindergartenzeit ung, in der (unter anderem) wichtige 
Informationen und Termine nicht nur aus der Kita, sondern auch aus dem ganzen 
Stadtteil zu erfahren sind 
ƒ einmal im Jahr ein Tag der offenen Tür. 
 
 
12. Qualitätsmanagement 
Seit Januar 2006 nehmen wir am Qual itätsmanagement der Stadt Münster 
(Quams) teil. Dies ist ein anerkanntes System für Qualitätsmanagement, Qualitäts-
feststellung, Qualitätssicherung und Qualit ätsentwicklung unter Federführung von 
PädQUIS / Berlin. 
Durch die Motivation jeder Mitarbeiterin st eigern wir unsere Kreativität und unse-
ren Mut, Neues auszuprobieren. Basis dafü r ist die regelmäßige Weiterbildung je-
der Mitarbeiterin. So stellen wir sicher, da ss wir nicht stehen bleiben, sondern uns 
pädagogisch und fachlich weiterentwickeln . Ausdauer und Ehrgeiz der bisherigen 
Mitarbeiterinnen des Teams der Kita St. Mi chael II tragen maßgeblich dazu bei, 
die Qualitätsentwicklung in unserer Einr ichtung voranzutreiben . Dabei helfen uns 
auch die regelmäßig stattfindenden Mein ungsumfragen bei den Eltern. Durch die 
Offenheit, die uns die Eltern entgegenbrin gen, können wir auf Wünsche, Anregun-
gen und auch Kritik reagieren und für unsere Arbeit umsetzen. 
Qualität heißt für uns, zum Wohle der Kind er Erziehung, Bildung und Betreuung zu 
verbinden und gemeinsam mi t Eltern, Erziehungsberech tigten, Träger, dem „Amt 
für Kinder, Jugendliche und Familien“ und der Caritas die pädagogische Arbeit zu 
reflektieren und weiterzuentwickeln.

Anlage 2: Konzeptionell Grundlagen der OUTLAW gGmbH zur Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung St. Michael II, Gescherweg 87

20520 Zeichen

Konzeptionelle Grundlagen der 
OUTLAW gGmbH zur Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung 
St. Michael II 
Gescherweg 87 
48161 Münster

Inhaltsverzeichnis 
 
            S eite 
 
 
1. Trägerschaft der OUTLAW gGmbH für die Kindertageseinrichtung  
St. Michael II, Gescherweg 87, 48161 Münster      2 
 
2. Konzeptionelle Grundlagen der Kindertageseinrichtung am Gescherweg   2 
2.1. Sozialräumliche Integration         3  
2.2. Lebenswelt- und situationsorientierte Ausrichtung der Arbeit    3 
2.3. Zusammenarbeit mit Eltern         4  
2.4. Fremdsprachen in der Kindertageseinrichtung (Englisch/Niederländisch)   4 
 
3. Inhalte eines pädagogischen Gesamtkonzepts       5 
 
4. Die OUTLAW gGmbH         6  
 
5.  Zusammenfassung         7
 1

1.  Trägerschaft der OUTLAW gGmbH für die Kindertageseinrichtung St. Michael II, Gescherweg 87 
 
Mit der Übernahme der Trägerschaft des Kindergartens St. Mich ael II w erden die im Kindergartenjahr 
2007/2008 bestehenden Gruppenstru kturen aufrech terhalten und die Arbei t des bisherigen  Trägers 
fortgeführt. Unser pri märes Ziel ist,  den Ki ndern und Eltern einen möglichst reibungslosen  
Trägerwechsel zu gewährleisten. 
 
Mit der gepl anten Einführung des Ki Biz zum Kindergarten jahr 2 008/2009 ist es unser Zi el, neue 
Angebotsformen und e rweiterte Betreuungszeiten zu schaffen. Diese Zielsetzung ergibt sich aus der 
Reform des GTK (v gl. Konsenspapier vom 26.02.2 007)1 und den konzeption ellen Grundlagen der 
OUTLAW gGmbH. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien sind wir gern 
bereit, die N euregelungen des Ki Biz für die Kinderta geseinrichtung am Ge scherweg bedarfsorientiert 
umzusetzen. Dies gi lt in  beson derer Weise fü r die Entwicklung neuer Gruppenstrukturen un d 
flexiblerer Öffnungszeiten. 
 
Hierbei setzen wir vor allem auf eine enge Ve rzahnung der Kindertageseinrichtung mit anderen  
Einrichtungen und Diensten in Mün ster, so. z.B. mit d er stä dtischen Ber atungsstelle f ür 
Kindertagespflege und dem Verein Mü nsteraner Tageseltern, um Betreuungsformen und -zeiten zu 
erweitern. Darüber hinaus ist eine in tensive Zusa mmenarbeit mit den Gru ndschulen (Michaelschule,  
Mosaikschule und Wartburgschule in Gievenbeck) insbesondere im Hinblick auf die Sprachförderung 
geplant. Zur Sicherung und Optimieru ng der Betre uungsqualität sind wir an  einer Beteiligung am  
Qualitätsmanagementsystem Münster fü r Kindertage seinrichtungen (QUAMS) in teressiert und nutzen  
gern die Ergebnisse für unsere Arbeit. 
 
 
2. Konzeptionelle Grundlagen der  OUTLAW-Kindertageseinrichtung am Gescherweg 87 
Konzeptionsentwicklung verstehen wir vor allem als einen Kommunikations- und Reflexionsprozess, an 
dem alle Mitarbeiter/-innen der Einri chtung und m öglichst auch  Elternvertreter beteiligt si nd. Vor 
diesem Hintergrund werden nachfolgend die konzeptionellen Grundlagen vorgestellt. Die eigentliche 
Konzeptionsentwicklung ka nn ers t mi t der Ü bernahme de r Träger schaft beginn en und wird in ein  
pädagogisches Gesamtkonzept mün den. Unsere konzeptionellen Grundlagen  für den Betrieb einer  
Kindertageseinrichtung lassen sich in folgenden ha ndlungsleitenden Grundsätzen und Orien tierungen 
zusammenfassen: 
 
Toleranz  
Wir haben Respekt vor unterschiedlichen Lebensentwürf en. Wir geben kei ne Bio graphien vor,  
sondern unterstützen Menschen dabei, in unserer Gesellschaft ihren Weg zu finden. 
 
Integration  
Wir wollen A usgrenzungen aufg rund d es An dersseins verh indern und akzeptieren u nterschiedliche 
Lebensentwürfe. Integration ist eine Dauerauf gabe aller Mitglieder einer modernen Gesells chaft, die 
sich immer weiter differenziert und der es an Gemeinsamkeiten mangelt.  
 
Solidarität  
Wir se tzen uns auf allen Ebenen für die Schwäch eren in diese r Gesells chaft ein. Die Qualität de r 
Gesellschaft bemiss t sich nicht zuletzt dar an, wie m it den S chwächeren – dazu geh ören auch die 
Kinder – umgegangen wird. 
 
                                                 
 2
 
 
1 Konsenspapier über Eckpunkte der zukünftigen Finanzierungsstruktur der Tageseinrichtungen für Kinder und der 
Förderung der Kindertagespflege vom 26.02.2007.

2.1. Sozialräum liche Integration 
 
Unsere Arbeit orientiert si ch an den konkreten sozialräumlichen Bedingungen und Möglichkeiten in  
Münster-Gievenbeck. S ozialraumorientierung bedeutet vor allem die Zu sammenarbeit mit Eltern, 
weiteren Bez ugspersonen der Kinde r s owie ins besondere mi t Einrich tungen un d Diens ten aus dem 
Stadtteil. Die  Ressourcen des Stadtteils zu nutzen, ist ein wesentlicher B austein für di e Ar beit der 
Kindertageseinrichtung am Gescherweg. 
 
Wichtige Ansatzpunkte für die Einbindung in den Sozialraum sind: 
• Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Träger n der öffentlichen und freien Kinder- und 
Jugendhilfe und in di esem Bereich ehrenamtlich tätigen Verein en im Sinne einer Vernetzung von  
Angeboten (Spo rtverein, Frühför derstelle, Juge ndamt, aktive Mita rbeit in b estehenden 
Arbeitskreisen, Zusammen arbeit mit Beratungsstellen und anderen Fachkräften  im medizinischen 
und pädagogischen Bereich, wie z.B. Logopäden und Ergotherapeuten). 
• Inhaltliche Abstimmung der Arbeit mit den Grundschulen im Einzugsbereich. 
• Wahrnehmung der Erfah rungs- und L ernmöglichkeiten für die Kinder in der unmittelbaren 
Nachbarschaft der Einrichtung. 
• Kontakt zu Einrichtungen der Altenhilfe. 
• Fachliche Au seinandersetzung mit Einrichtun gen der Aus- und Weiterbildung (Hochschu len, 
Fachschulen, Fortbildungsinstitute etc.). 
 
Die Bildung und Erziehun g wird kon kret sozialrä umlich umgesetzt, d.h. oberstes Prinzip bei der 
Entwicklung von Angeboten ist die Ein beziehung der Möglichkeiten, die im S tadtteil zur Verfügun g 
stehen. Dies setzt eine angemessene Vernetzung mit den Einrichtungen vor Ort voraus. 
 
 
2.2. Lebenswelt- und situationsorientierte Ausrichtung der Arbeit  
 
Um die Kinder zu eigenv erantwortlichen und gem einschaftsfähigen Persönli chkeiten zu erziehen,  
bieten wi r e ntsprechende Lern - und  Erfahrungsmöglichkeiten. Diese sin d an  den Bedürf nissen der 
Kinder ori entiert. Kin der z eigen eine große Be reitschaft, sich mit einem Thema, einer Situation zu  
befassen, wenn sie davon betroff en sind. Das ist ein zentraler Au sgangspunkt für ein  
situationsorientiertes Arbeiten . Kindh eit heute bedeu tet of tmals ein geschränkte Spiel- und 
Erfahrungsmöglichkeiten. Daher bieten wir den Kindern möglichst großzügige Spiel- und 
Erprobungsräume – sowohl innerhalb des Hauses als auch außerhalb.  
Wir legen großen Wert darauf, den Kindern Erlebn isse in de r Natur zu ve rschaffen und ihnen die 
Gelegenheit zu geben, diese mit allen Sinnen zu erfassen. Den Kindern wird ein Lern- un d 
Erprobungsfeld unter Berücksi chtigung ihrer je weiligen aktuellen Lebenssituationen  geboten. 
Wesentliche Aufgabe der Fach kräfte is t es  in  di esem Zusammen hang, Lernschritte un d Erf ahrungen 
gemeinsam mit den Kindern zu reflektieren und so mit die Auseinandersetzung, das Nachdenken und 
die Ausdrucksfähigkeit der Kinder nachhaltig anzuregen. 
Gezielte An gebote, P rojekte, Freispi el und Außenaktivitäten werden  dabei gl eichermaßen 
berücksichtigt. Durch einen freund lich-respektvoll-interessierten U mgang mit den Kin dern sind die 
Mitarbeiterinnen in der Lage, Themen und Fragestellungen der Kinder in Erfahrung zu bringen. Dies stellt 
eine wesentliche Grundlagen für di e Planung der Arbeit dar. Den schulpflichtigen Kindern werden im 
letzten Jah r vor der Einschulung z usätzliche sp ezielle An gebote gemacht, die si e auf ihre 
Grundschulzeit vorbereiten. 
 
Ziel unserer Arbeit ist es, allen Kindern die Möglichkeit zu geben, sich entsprechend ihrer individuellen 
Fähigkeiten und Fertigkeiten mit der Um welt auseinander zu setzen und den Alltag in der Einrichtung 
zunehmend mitzugestalten. Gruppenübergreifende und ergänz ende An gebote sind hierbei ein  
wichtiger Bestandteil. Um allen Kindern mit ihren individuellen Begabungen und Interessen einen Raum 
 3

für ihre Weiterentwicklun g zu bieten, wird in der Angeb otsgestaltung, neben der Förderung der 
Motorik, Sprache, musikalischen Früh erziehung, di e Kreativitätspädagogik einen hohen Stellenwert 
einnehmen. 
 
Nach dem lebensweltbezogenen Ansatz arbeiten heißt, dass die Mitarbeiter/-innen und Kinder (Eltern 
können un d sollen sich ebenfalls beteiligen) über einen längeren  Zeitraum un ter einem bestimmten 
Thema bzw. an einem bestimmten Projekt arbei ten. Veränderte Einflüsse bestimmen die Projekte, so 
dass keinesfalls starr, sondern flexibel auf unerwarte te Ereignisse u nd Anregungen der Kind er reagiert 
werden kann. So ist n eben angeleiteten Beschäf tigungen und Lernübungen  viel Raum fü r erfahrungs- 
und handlungsorientiertes Lernen an und in realen Lebenssituationen. 
 
 
2.3. Zusammenarbeit mit Eltern 
 
Wir orienti eren uns an den Bedü rfnissen der Familien, arbei ten mit den  Eltern zusammen und  
entsprechen nach Möglichkeit den Wünschen hinsichtlich der Gestaltung des Angebotes. Wir arbeiten 
mit den El tern als Basis fü r ge meinsames Über legen und pädagogisches Handeln zum Wohle der 
Kinder zusammen. Die Mitwirkung der Eltern  is t ein  w esentliches Qualitätsmerkmal für die 
pädagogische Arbeit der Einrichtung. Unsere Kindertageseinrichtung ist dami t ein Betreuungsort, der 
nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern dien t. Eltern sollen in ihrer Erziehungstätigkeit entlastet 
und unterstützt werden, sie sollen in Erziehungsfragen beraten werden, sie sollen nicht alleine gelassen 
werden in s chwierigen Situatione n, die zum Beispiel durch Krankheit der Kinder, ungewöhnlich e 
Arbeitszeiten oder prekäre familiäre Situationen verursacht sind. 
 
Die Kindertageseinrichtung begleitet, unterstützt und ergänzt die Erzi ehung der Kinder in der Familie. 
Deshalb is t es wich tig, jedes Kind und seine Lebenssituation zu kennen und individuell zu 
berücksichtigen. Dafür sind neben kurzen Elterngesprächen („Tür-und-Angel-Gespräche“) regelmäßige 
Elterngespräche eine gute Möglichkeit. 
 
 
Im Elternrat haben die Eltern ihre Vertretung. Es sollen Impulse ausgehen und in die Einrichtung wirken. 
In gemeinsamen Aushan dlungsprozessen zwisch en den MitarbeiterInnen und der en gagierten 
Elternschaft im Stadtteil gilt es diese individuellen Ressourcen einzubinden und einzufordern. Die Eltern 
werden motiviert, das Leben in „ihrer Kindertageseinrichtung“ mitzugestalten. 
 
 
2.4. Fremdsprachen in der Kindertageseinrichtung (Englisch/Niederländisch) 
 
Wie all es Lernen so f ällt auch das Lernen einer Fremdsprache Kindern leic ht. Da Kinder im Alter 
zwischen 3 und 6 Jahren noch sehr stark ihre eigene Muttersprache lernen und gleichzeitig besonders 
offen für das Erlernen ein er Fremdsprache sind, bietet sich ein früher Lernbeginn an. In di eser Phase 
lässt sich das Wis sen i n spiele rischen Zus ammenhängen, über Geschichten, Märch en oder 
„interessante“ Themen oder All tagssituationen, welche die Neu gier wecken, v ermitteln. Um  Begriffe, 
Farben, Zahlen und Äh nliches zu erlernen, we rden fü r die Mädchen  und Jungen typisch e 
Kinderbücher genutzt. In Analogie dazu kann der Bere ich des „Begriffe-Lernens" über Bilder integriert 
und thematis ch geordne t werden. Das Lernen soll  ko ntinuierlich/langfristig s tattfinden (über ca. 2,5 
Jahre) und möglichst von einer/einem 'native-speaker' vermittelt werden. Dazu werden sich auch die 
Inhalte kontinuierlich weiterentwickeln, damit die Kinder stets e twas Neues entdecken. Die Nähe zur 
Hugo de Groot-S chule kann ggf. genutzt werden, um neben der engl ischen Sprache auch  
niederländische Sprachkenntnisse zu vermitteln. 
 
 
 4

3. Inhalte eines pädagogischen Gesamtkonzepts 
 
Ein pädagogisches Gesamtkonzep t de r OUTLAW g GmbH wird A ussagen zu  d en s pezifischen 
Bedingungen der Einrichtung beinhalten. Zu berücksichtigen sind hierbei folgende Bereiche: 
 
Erziehung 
Wir gewährleisten eine ganzheitlich e Erziehung, die soziale, in dividuelle, kultu relle und ökologische 
Aspekte berücksichtigt. J edes Kind h at ein Re cht auf einen eigenen Lebensentwurf u nd gleichzeitig 
auch das Recht, zur Gesellschaft dazuzugehören. Dabei gilt es immer wieder, die Balance herzustellen. 
Wir f ördern die Kinder d arin, Ve rantwortung und Verantwortlich keiten zu übernehmen,  
Durchsetzungsvermögen und Konfliktfähigkeit (weiter) zu entwickeln und Grenzen herauszufinden.  
 
Bildung 
Unsere Kindertagesstätten sind Orte der Bildung. Bildung stellt die grundlegende Chance für Zukunfts- 
und Lebensgestaltung dar. Die erfolgreiche Entwicklung von Kindern gelingt nur im Spannungsfeld von 
Erziehung und Bildung. Wir verstehen Bildung als sozialen Prozess, dem das Bild eines kom petenten 
Kindes zugru nde liegt, das seine Lern- und Lebe nsumwelt aktiv gestaltet.  Das Kind mit seinen 
Fähigkeiten u nd Fertigkeiten, mit sein er Neugier, s einer Lern bereitschaft und s einem Lern willen steht 
dabei als handelndes, selbstbes timmtes Individuum  im Mittelpun kt. Unterstü tzt wird dies durch die 
Einbeziehung der Eltern in diesen Prozess und die damit eingegangene Erziehungspartnerschaft.  
 
Ressourcenorientierung 
Wir zeigen den Kin dern und ihren Familien Möglichkeiten auf, ihre vorhan denen Res sourcen zu  
erweitern, au szuprobieren und neu e E rfahrungen z u mach en. Dabei erleben die Kinder, dass sie 
anerkannt werden, dass sie wichtig sind, so wie sie sind – u nd nicht erst, wenn sie sich im Sinne der 
Erwachsenen v erändert ha ben. Ei n wichtiger S chritt zur Sel bstkompetenz besteh t darin, die Ki nder 
dahingehend zu fördern, dass sie s owohl das „Ich“ im Sinne einer eigenständigen, individu ellen und 
unverkennbaren Persönlichkeit als auch das „Wir“ erfahren und weiterentwickeln, dass s ie als Teil von 
Gruppe kennzeichnet und prägt. 
 
Integration  
Im Alltag der Kinde rtageseinrichtung begegnen sich Kinder unterschiedlichen Alters und Geschlechts, 
behinderte oder von Behinderung bedroh te Kinder sowie u nterschiedlicher Kulturen, Religionen,  
sozialer Herkunft, Hautf arben und Na tionalitäten. Unsere Kindertageseinrichtung ist ein  idealer Ort, um  
Kindern erlebbar zu zeigen, dass  Menschen von ihrer sozialen  u nd ethnischen Herkunft, von ih ren 
Fähigkeiten und auch von ihren Einschränkungen her unterschiedlich sind. Die Akzeptanz dessen ergibt 
sich aber nicht von allein e, sondern ist i m Alltag immer wieder he rzustellen. Integration ist in  unserem 
Verständnis eine Querschnittaufgabe, die sich in  den an deren Bereichen, se i es El ternarbeit oder  
Geschlechterorientierung, immer wieder aufs Neue stellt. 
 
Geschlechterbezogener Ansatz 
Wir akzeptieren, dass Män ner und Frau en unterschiedliche Voraussetzungen und Bedü rfnisse haben. 
Wir kümmern uns um Mädchen und Jungen. Um beiden Geschlechtern gerecht zu werden, geben wir 
den spezifis chen Themen  von Mädch en und Jungen Raum. Wir stehen ein f ür die Förde rung de r 
Gleichstellung von Mädch en und Jungen. Zur Umse tzung dieser Orientierun g streben wir einen  
deutlich höheren Anteil von männlichen Fachkräften an. 
 
Öffnungszeiten 
Die Öffnungszeiten orien tieren sich grundsätzlich am  Bedarf. So sind Eltern  in der Regel nich t 
gezwungen, sich um weitere Betreuungsmöglichkeiten kümmern zu müssen. Nach Möglichkeit wird 
die Einrichtu ng ganzjäh rig geöffnet sein, so  dass auch  währe nd der Ferienzeiten keine 
Betreuungsschwierigkeiten entstehen. Die Neuregelungen, die sich aus der Reform des GTK ergeben,  
 5

werden bedarfsorien tiert in Ko operation mit dem  Amt für Kinder, Jugen dliche un d Familien  
umgesetzt. Die tägliche Anwesenheitsdauer darf da bei aber di e individuelle Belastungsfähigkeit des 
einzelnen Kindes nicht übersteigen. 
 
Essen 
Eine wichtige, oft un terschätzte Bedeu tung kommt dem Essen zu. Deshalb soll das gem einsame 
Mittagessen vor Ort du rch eine Ha uswirtschaftskraft zubereitet we rden. Ku lturelle, ethnische un d 
gesundheitliche Aspekte sind bei der Zubereitung der Mahlzeiten zu berücksichtigen. Die Kinder sind 
altersentsprechend in Abläufe und Prozesse (E rstellung Speiseplan, Einkauf en, Tisch decken etc.) 
einzubeziehen und zu beteiligen.  
 
Personal/Fachliche Qualifikation/Fachberatung 
Die vielfältigen Aufgaben  i n de r Gesamteinrichtung, aber au ch in ihren  Tei lbereichen verlan gen ein 
hohes Maß an Professionalität und Flexibilität der Mitarbeiter/-innen. Notwendig sind  
 
• Profilbildung der Einrichtung und die damit einhergehende Konzeptionsarbeit; 
• Teamentwicklung; 
• Qualitätsentwicklung und Evaluation der eige nen pädagogischen Ar beit d urch geeignete 
Dokumentation und externe Begleitung. 
 
Die in den gesetzlich en Vorgaben genannten Instrumente Fachberatung und Fort- und Weiterbildung 
werden für die Qual ifizierung au ch in diesen B ereichen ge nutzt. Die F achberatung wird be i 
Übernahme der Trägerschaft durch die OUTLAW gGmbH vo n eine r für d iese Aufg abe geeigneten 
Person au s dem Leitun gsteam der P rojektleitung Region West übern ommen. Kenntnisse in der 
Begleitung komplexer Einrich tungen, in der An leitung un d Kon trolle der hier arbeitenden  
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,  aber auch Kom petenz in pädagogi schen und  
entwicklungspsychologischen Themen  und in  Frag en der stadtteil- und gemeinwesenorientierten 
Arbeit sind dabei grundlegend.  
 
 
4. Die OUTLAW gGmbH 
 
Die OUTLAW gGmbH – das sind bundesweit mehr als 90 Teams und Ein richtungen, in denen über 
1.500 Kinder und Jugendliche mi t ih ren Familien U nterstützung und Beratung erfah ren. Wi r bieten  
flexible und i nnovative Hilfe an, die Kindern, Jugendlichen und F amilien gerecht wird – konf essionell 
und weltanschaulich unabhängig. OUTLAW ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband. 
 
Begonnen hat alles 1987 mit dem Zweimastschoner 'Outlaw'– unserem Namensgeber – auf dem  als 
besonders s chwierig g eltende Jugen dliche betreut wurden, und zwei Wohngruppen  im Raum  
Greven. Bis heute h at sich  daraus ein breites Angebotsspektrum entwickelt. OUTLAW is t dezentral 
organisiert –  mit Betriebsteilen in mi ttlerweile elf Bundesländern. Ob Jugendhilfe in Flexi-WG ®s, 
Erziehungsstellen und Standprojekten oder ambulante Betreuung, ob Kindertagesstätten, Jugend- und 
Stadtteilzentren, Schulverweige rungsprojekte, Ho rte ode r ein  Second-Hand-Laden fü r sozial  
schwache Familien – imm er ist das Ziel der An gebote, den Menschen dort, wo sie leben, so vi ele 
Chancen wie möglich zu  eröffnen. OUTLAW berü cksichtigt verschiedene Lebensphasen  – vo m 
Kleinkind über Jugendliche bis hin zur Familie. 
 
Nicht nur der Einzelne, sondern die gesam te Fa milie muss eine neue gemeinsame Perspektiv e 
entwickeln. Darauf zielen unsere gesamten Beratungs- und Betreuungsangebote. 
 
 
 
 6

5. Zusammenfassu ng 
 
Die OUTLAW gGmbH verf ügt über ein en breiten Erfa hrungshintergrund im Bereich einer in novativen 
Kinder- und Jugendhilfe sowie in  der Entwicklun g neuer und flexibler An gebote d er 
Kindertagesbetreuung. In Trägerschaft der OUTLAW gGmbH befinden sich neun Kindertagesstätten in 
Berlin, Dresden und Leipzig. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit Kindertageseinrichtungen im 
Rahmen an derer An gebote. Die deze ntrale Stru ktur d es T rägers e rmöglicht e s, d ie g ewonnenen 
Erfahrungen mit den jeweils spezifischen lokalen und sozialräumlichen Strukturen und den dortigen 
Lebensbedingungen zu verbin den. In diesem Proze ss hat si ch besonders in den letzten Jahren de r 
Bereich der Kinde rtageseinrichtungen bei der OUTLAW gGmbH entwi ckelt. Die konzeptionell en 
Grundlagen in Verbindun g mit einer sozialräumlichen Orien tierung tragen dazu bei, dass sich  
Lebensbedingungen für Kinder, Jugendliche und Familien verbessern können. In diesem Prozess wird 
eine Kindertageseinrichtung nicht nur als Ort für eine gute und sinnvolle pädagogische Betreuung von 
Kindern erlebt, sondern auch als ein Ort, an dem die Eltern Unterstützung und Entlastung finden.  
 
Für die Bürgerinnen und Bürger in Gievenbeck biet et die OU TLAW gGmbH eine weltansch aulich und 
konfessionell unabhän gige Alternative der Kindertagesbetreuung, die sich  an  zuvor beschriebenen 
Werten un d konzeptionellen Grundla gen orientiert, und ist som it ei ne sinnvolle Ergänzun g zu den  
bestehenden Einrichtungen und Trägern.  
 
 7

OUTLAW gGmbH 
Region West 
Münsterstr. 105  
48268 Greven 
Tel.: 0 25 71/95 39 0 
Fax: 0 25 71/95 39 39 
http://www.outlaw-jugendhilfe.de 
e-mail: info@outlaw-jugendhilfe.de  
 
 
 
 8

Hauptvorlage V/0272/2007 Anlagen

89 Zeichen

Anlage 1

Anlage 1

Anlage 1

Anlage 2 
Übersichtsplan 
Gievenbeck 
 
 
 
 
 
 
Neue Kita

Beratungsverlauf (4)

31.05.2007 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 4.1 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.06.2007 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 5.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
13.06.2007 Hauptausschuss
TOP 21 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
13.06.2007 Rat
TOP 20 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (6)

  • Münsterstraße 105
  • Gronowskistraße 70
  • Gescherweg 87
  • Enschedeweg 2
  • Wickenkamp 2
  • An der Apostelkirche 1

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0272/2007/1
Typ
Vorlagen
Datum
21.05.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37