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V/0587/2010

Jahresbericht 2008 / 2009 der Feuerwehr Münster

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Jahresbericht 2008 2009

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Jahresbericht 2008 2009

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FEUERWEHR MÜNSTER 
Jahresbericht 2008/2009

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 1 von 53 
 
2008 / 2009: Rückblick auf 24 Monate Gefahrenabwehr in Münster 
Zum ersten Mal legt die Feuerwehr Müns ter einen Bericht über einen Zwei-
Jahres-Zeitraum vor. Hintergrund ist di e Umstellung der Techniken, mit denen 
die Daten erhoben und verarbeitet werden : Die Feuerwehr Münster hat Anfang 
2008 ein “neues Herz“ bekommen. In der Leitstelle der Berufsfeuerwehr wurde 
ein neuer Einsatzleitrechner in Betri eb genommen: Ein Computersystem, mit 
dem die jährlich ca. 36.000 Einsät ze der Feuerwehr sowie der 
Hilfsorganisationen in Münster disponiert und dokumentiert werden. 
Parallel wurde die Feuerwehr Münster auf das neue kommunale 
Finanzmanagement (NKF) umgestellt und  erhielt mit „STRES“ ein neues 
Statistik-Programm. Bis alle Systeme aufeinander eingestellt und abgestimmt 
werden konnten, war man schon weit im J ahr 2009 und es schien sinnvoll eine 
Zwei-Jahres-Statistik vorzulegen. 
Die Jahre 2008 / 2009 waren für die Feuerwehr Münster eine bewegte Zeit: 
¾ Einschließlich der Krankentransporte wickelte die Leitstelle der Feuerwehr 
Münster in den Jahren 2008 und 2009 zusammen 72.925 Einsätze  ab. 
Davon:  
• 1.811 Brandalarmierungen 
• 4.267 technische Hilfeleistungen 
• 45.064 Notfallrettungen 
¾ In beiden Jahren forderte jeweils  ein Feuer ein Menschenleben 
¾ Mehrere, teils paral lele Großeinsätze stellten das Gefahrenabwehr-
management auf die Probe 
¾ Die Feuerwehr verzeichnete Unfälle in  den eigenen Reih en mit Verletzten 
und hohem Sachschaden 
¾ Die Infrastruktur der Feuerwehr wurde durch neue Gebäude und 
Techniken erneuert und ausgebaut 
¾ Gemeinsam mit allen Partnern in der Gefahrenabwehr wurde die größte 
Katastrophenschutzübung in der Geschichte der Stadt Münster 
durchgeführt.

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Einführung: 
Der vorliegende Jahresbericht 2008 / 2009 der Feuerwehr Münster ist keine 
Chronik der Ereignisse, sondern eine kurze Information über die  Entwicklung der 
Aufgaben und Tätigkeiten der Stadt Münster in den Bereichen Brandschutz, 
Hilfeleistung, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Der Bericht ist zweigeteilt: 
Im Teil I  werden die wesentli chen Kenndaten der Jahre 2008 und 2009 zur 
Tätigkeit sowie zur Entwicklung der Feuer wehr in einem Zahlenspiegel (Seiten 
35 und 36) den Vergleichszahlen der drei vorherigen Jahre gegenübergestellt 
und interpretiert (Seiten 23 bis 28). Dieser Teil des Jahresberichtes informiert 
über Trends und ist Datenbasis für zukünftige Planungen der Feuerwehr 
Münster. 
Ein eigenes Kapitel ist den Planungen zur Inbetriebnahme einer dritten Feuer- 
und Rettungswache der Berufsfeuerwehr im Stadtteil Hiltrup gewidmet (Seiten 19 
bis 22). 
Im Teil II  - ab Seite 36 - sind die Daten des Jahres 2009 detaillierter 
aufgeschlüsselt. Die Darstellung entspricht einer bundesweit en Empfehlung der 
Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF). Dieser Datensatz 
wird in fast allen Städten mit einer Be rufsfeuerwehr nahezu identisch erhoben 
und ermöglicht so einen interkommunalen  Vergleich der Feuerwehren. Teile 
dieses Datensatzes fließen in eine Bundesstatistik ein. 
Teil I: 
Einleitend werden die markanten Ei nsätze der Jahre 2008 und 2009 in 
Erinnerung gerufen. Die Zusammenstellung umfasst weniger als 1 % der 
Einsätze in den Bereichen Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung: 
2008 
Den ersten „Knaller des Jahres“  liefert bereits die N eujahrsnacht  2008: Seit 
den frühen Abendstunden herrscht dichter Nebel. Als um Mitternacht die 
Rauchschwaden der Feuerwerkskörper hinzukommen, reduziert sich die 
Sichtweite auf den Straßen auf unter 30 Meter. Gleichzeitig gehen in der 
Leitstelle der Feuerwehr die ersten Notrufe ein. Die Eins atzfahrzeuge können 
wegen des Nebels trotz Blaulicht und Signalhorn höchstens 30 km/h schnell 
fahren und benötigen so doppelt so lange zum Einsatzort, wie unter normalen 
Umständen. Die Hausnummern an den Häus erwänden sind im Nebel nicht zu 
erkennen und der Brandrauch, der sons t häufig den Weg zum Brandort weist, ist 
im Gemisch aus Nebel und Pulverdampf  nicht zu erkennen. Obwohl die 
Ortskunde der Feuerwehrleute gut ist, werden in den Eins atzfahrzeugen die 
Navigationsgeräte eingeschaltet um nicht am Einsatzort vorbeizufahren.

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 3 von 53 
 
Dieses Bild zeigt zehn Bürger der Stadt Münster in der Neujahrsnacht 2008. Alle zehn haben vor acht 
Minuten noch gefeiert. Bei fünf der zehn Bürger auf dem Bild piepte vor sieben Minuten der 
Funkmeldeempfänger. Sie sitzen  jetzt in dem Einsat zfahrzeug und sind auf dem Weg zu Bürgern, die vor 
acht Minuten den Notruf 112 gewählt haben.                     Foto: MZ, Helmut Etzkorn 
Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr - (Über-)Lebensqualität in der Stadt Münster 
Dramatisch ist die Situation um 00:11 Uhr in einem Hochhaus in Coerde. Dort hat 
ein Feuerwerkskörper Möbel auf einem Balkon im dritten Obergeschoss in Brand 
gesetzt. Durch die geplatzten Fensterscheiben breitet sich das Feuer beim
Eintreffen der Feuerwehr bereits auf  die Wohnung aus. Die Flure im Gebäude 
füllen sich mit Rauch, die Bewohner flüchten aus dem Haus . Mit  einem 
kombinierten Innen- und Außenangriff m ehrerer Trupps kann das Feuer aber 
schnell unter Kontrolle gebracht und eine Brandausbreitung verhindert werden. 
Als die Einsatzleitung am  frühen Morgen Bilanz zieh t, liegen 17 Brandeinsätze 
hinter den Einsatzkräften der beiden Löschzüge der Beru fsfeuerwehr sowie 10 
der 20 Löschzüge der Freiwilligen Feue rwehr. Parallel wurden rund 80
Rettungsdiensteinsätze geleiste t, bei denen die Rettungswagen der
Berufsfeuerwehr durch zusätzlich in  den Dienst genommenen Rettungswagen 
der freiwilligen Hilfsorganisationen unterstützt wurden.

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 4 von 53 
 
24.01.08 Und wieder Nebel: Dieses Mal aber Wasserdampf. Auf dem 
Gelände des ehemaligen Stubengassen-Pa rkplatzes wird bei Bauarbeiten 
versehentlich eine Fernwärmeleitung angebohrt . 120°C heißer Wasserdampf 
tritt aus. Für die angeforderte Feuerwehr gibt es außer Absperrmaßnahmen zum 
Glück nicht viel zu tun. Eine vorbeifahrende Radfahrer in hat leichte 
Verbrühungen erlitten, muss aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden. 
01.02.08 Gleiche Stelle – neues Problem: Nur eine Woche nach dem
Wasserdampf-Austritt wird die Feuerwe hr wieder zur Stubengasse gerufen.
Erdarbeiten haben gegen 16 Uhr eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg
zu Tage gefördert. Das Ereignis trifft die Einsatzkräfte und die Anlieger aber nicht 
unvorbereitet. Die für die Kampfmitte lüberprüfung zuständigen  Fachleute der
Berufsfeuerwehr hatten aufgrund der Erfahrungen aus den zurückliegenden
Jahren mit einem Bombenfund gerechnet. So wurde bereits vorab mit den
benachbarten Kaufhäuser n und Verwaltungseinrichtungen sowie der
Raphaelsklinik ein Einsatzplan ausgearbeitet. Trotz der Evakuierung von über
1.000 Personen läuft alles „wie am Schnürch en“. Problematisch ist die
Heranführung eines Teams des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der
Bezirksregierung. Aufgrund der Zentralisierung der Landesverwaltung müssen
die Spezialisten aus Detmold anrücken und treffen erst gegen 19 Uhr in Münster 
ein. Gut drei Stunden später ist di e gefährliche Aufgabe erledigt. Münsters
Zentrum kehrt zur Normalität zurück.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 01.02.2008 Bombenfund an der Stubengasse. Lagebes prechung im Einsatzleitwagen zur Vorbereitung der 
 Evakuierungen.              Foto: MZ, Helmut Etzkorn

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20.02.08 Dachstuhlbrand bei den Westfälischen Nachrichten.  Gegen 10 
Uhr am Vormittag wird die Feuerwehr  zum Stammsitz des Medienhauses 
Aschendorff gerufen. Das Dach der Lüftungszentrale hat bei Dachdeckerarbeiten 
Feuer gefangen. Über drei Drehleitern und mit acht Trupps unter Atemschutz 
wird der Dachstuhlbrand bekämpft. Durch vorsichtiges Agieren und behutsamen 
Wassereinsatz bleibt die unmittelbar unter der Brands telle gelegene EDV-
Abteilung des Unternehmens unversehrt. No ch während die Nachlöscharbeiten 
laufen, verfasst die Lokalredaktion den vermutlich „heißesten Bericht des 
Jahres“. 
04.03.08  Glück im Unglück: Auf dem W eg zu einem Kaminbrand verliert der 
Fahrer eines Tanklöschfahrzeuges der Berufsfeuerwehr auf dem Albersloher 
Weg die Kontrolle über sein Fahrz eug. Der 18 Tonnen schwere LKW kippt um 
und stürzt auf einen PKW, dessen Fahrerin zum Glück nur leicht verletzt wird, 
jedoch mit einem schweren Schock ins Kr ankenhaus eingeliefert werden muss. 
Die beiden Insassen des T anklöschfahrzeuges bleiben weitgehend unverletzt. 
Das Fahrzeug erfährt einen wirtschaftlichen Totalschaden von rund 80.000 Euro.  
04.03.08 Es ist 22:27 Uhr, als Nachbar n die Feuerwehr alarmieren. An der 
Westhoffstraße in Kinderhaus dringt  dichter Qualm aus einem REWE-
Einkaufsmarkt. Beim Eintreffen des ersten Löschzuges wenige Minuten nach der 
Alarmierung breitet sich das Feuer unterhalb des Daches weiter aus. Die 
Alarmstufe wird erhöht, weitere 3 Löschzüge rücken an. Der massive 
Feuerwehreinsatz kann zwar die Zerstö rung aller Waren und des Daches nicht 
verhindern, jedoch kann das Gebäude in der Substanz erhalten werden. Ein 
Wiederaufbau ist möglich.  
02.04.08 Dramatisch verläuft die Nacht vom 1. auf den 2. April  – und das 
Unheil kündigt sich mit Donnerhall an: Gegen ein Uhr morgens tobt ein kurzes 
aber heftiges Gewitter über dem Stadtz entrum. Um 01:38 Uhr dann die erste 
Brandmeldung: Nach einem  Blitzeinschlag brennt das Dachgeschoss eines 
mehrgeschossigen Wohngebäudes  an der Melchersstraße im Kreuzviertel. Die 
Feuerwehr löst Alarmstufe 2 aus: Die Männer vom Löschzug 1 erhalten 
Unterstützung vom Löschzug der Feuerwache 2. Da der Einsatz absehbar länger 
dauern wird, lässt der Lagedienst in der Leitstelle beide Wachen der 
Berufsfeuerwehr durch Löschzüge der Fr eiwilligen Feuerwehr besetzen. Wie 
richtig diese Entscheidung ist, zeigt sich, als um 02:11 Uhr die zweite 
Brandmeldung  aus dem Kreuzviertel eingeht. Die Bewohner eines 
Mehrfamilienhauses an der Martin-Lut her-Straße haben Brandgeruch bemerkt 
und die Feuerwehr alarmiert. Sofort rücken die in Bereitschaft stehenden 
Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus. Noch während der Lagedienst weitere 
Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr zur Wachbesetzung alarmiert, geht in der 
Leitstelle die dritte Brandmeldung aus dem Kiepenkerl-Viertel ein: Die 
Seniorchefin eines Feinkostgeschäftes meldet Feuer in ihrem Wohn- und 
Geschäftshaus an der Bogenstraße. Sofort  werden die noch auf der Anfahrt zu 
den Feuerwachen befindlichen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr über Funk 
zum neuen Brandort umdirigiert und treffen bereits 5 Minuten nach dem Notruf 
vor Ort ein. Der Druck auf die Einsatzkr äfte ist groß. Ein junger Mann hat noch

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über die Gegensprechanlage mit der älteren Dame im Haus gesprochen, konnte 
aber wegen des dichten Brandrauches nicht in das Gebäude vordringen. 
Zwischenzeitlich schlagen lange Flamm en aus einem Fenster im ersten 
Obergeschoss, keiner weiß, wo sich di e Person im Haus aufhält. Mit mehreren 
Atemschutztrupps arbeitet sich die Fe uerwehr ins Gebäude vor. Als die 
Einsatzkräfte die Frau leblos in ih rem Schlafzimmer auffinden, kommt jede Hilfe 
zu spät, sie ist im Brandrauch erstickt. Zur Erschöpfung der Einsatzkräfte kommt 
die Betroffenheit. 
Das Feuer kann nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen 
auf die benachbarten Häuser in der  dicht bebauten Innenstadt verhindert 
werden. Die Nachlöscharbeiten ziehen si ch noch bis 05:00 Uhr hin, eine 
Brandwache bleibt noch bis gegen 07:00 Uhr vor Ort.  
 
 
02.04.2008 Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag in einem Wohnhaus an der Melchersstraße im Kreuzviertel. 
Parallel bekämpft die Feuerwehr einen ausgedehnten Wohnungsbrand an der Bogenstraße im 
Kiepenkerlviertel        Foto: WN, Stefan Werding 
Die Bilanz einer tragischen Nach t: Eine Tote und ein Sachschaden von 
rund zwei Millionen Euro bei den beiden parallelen Großbränden.

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25.04.08 Kleines Feuer – fatale Folgen: Beim Versuch, einen Küchenbrand 
selbst zu löschen, zieht sich eine Frau schwere Brandverletzungen zu. Um 20:40 
Uhr wird die Feuerwehr zu dem Reih enhaus am Stickamp nach Gievenbeck 
gerufen. Das Feuer ist schnell gelöscht, doch neben der schwer verletzten Frau, 
die Verbrennungen an 35% der Körperoberfläche erleidet, müssen auch ihre drei 
Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren aufgrund von 
Rauchgasvergiftungen rettungsdienstlich ve rsorgt werden. Nach mehrwöchigem 
Krankenhausaufenthalt zurück in Münster, bedankt sich die junge Mutter bei den 
Einsatzkräften für den umsichtigen und fürsorglichen Einsatz. 
05.05.08 Jetzt brauchen die Helfer selbst Hilfe: Auf der Rückfahrt von 
einer Übung prallen zwei Löschfahrz euge der Feuerwehr bei einem plötzlichen 
Bremsmanöver aufeinander. Das vorder e Einsatzfahrzeug wird auf einen PKW 
geschoben. In dem PKW werden zwei Erwachsene sowie zwei Kinder und in den 
beiden Löschfahrzeugen insgesamt 5 Feuerwehrleute zum Glück nur leicht 
verletzt. Allein der Schaden an den beiden  Einsatzfahrzeugen beläuft sich auf 
100.000 Euro. 
09.05.08 „Black out“ in Münster:  Rund 80% des Stadtgebietes sind von 
einem Stromausfall betroffen, als es um 11:32 Uhr in einem Umspannwerk der 
RWE zu einem Kurzschluss kommt und sieben von neun Umspannstationen in 
Münster automatisch abgeschaltet werden. Nach 40 Minuten haben die 
Stadtwerke die Lage wieder im  Griff. Die Feuerwehr wird zwischenzeitlich zu 
einem Industriebetrieb gerufen:  Aufgrund des Ausfalls von Kühlwasser überhitzt 
eine technische Anlage und löst dadurch  die automatische Brandmeldeanlage 
aus. Parallel holen weitere Einheit en der Feuerwehr Menschen aus 
steckengebliebenen Aufzügen. Trotz des Ausfalls fast aller Ampeln im 
Stadtgebiet ereignen sich zum Glück keine schweren Unfälle. Die Feuerwehr 
kann trotz des Stromausfalls kontinuierli ch weiterarbeiten. Ihre Wachen und vor 
allem die Leitstelle sind mit Notstromaggregaten abgesichert. 
30.05.08 Auf Plakaten hat die Feuerwehr  ihre Leistungsschau im Rahmen 
des EuroCity-Festes schon für den kommenden Sonntag angekündigt, als sie 
bereits am späten Freit agabend ungeplant ihre Leistung sfähigkeit spontan unter 
Beweis stellen muss. Ein schweres Gewi tter mit extremen Niederschlägen tobt 
über Münster und setzt innerhalb wenigen  Minuten Straßen und Keller unter 
Wasser. Zwischen 23:30 Uhr und 02:0 0 Uhr gehen in de r Leitstelle der 
Feuerwehr 1.300 Notrufe  ein. Beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr, alle 20 
Löschzüge der Freiwilligen Feuerw ehr und das THW nehmen den Kampf gegen 
die Fluten auf. Über 500 Einsatzkräfte sind mit 60 Fahrzeugen im Einsatz. Das 
Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfallhilfe, der Malteser Hilfsdienst und der 
Arbeiter-Samariter-Bund nehmen zusätz liche Rettungswagen in den Dienst und 
entlasten so die Berufsf euerwehr von Aufgaben im  Rettungsdienst. Als der 
Einsatz am nächsten Morgen endet, weist die Statistik 530 Einsatzstellen aus, 
die innerhalb von 12 Stunden abg earbeitet wurden. Es ist der größte Einsatz der 
Feuerwehr Münster seit dem Sturm „Kyrill“ im Jahr 2007.

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Die Einsatznacht macht erneut deutlich,  dass die Gefahrenabwehr in der Stadt 
Münster ohne ehrenamtliche Ei nheiten weder effektiv noch wirtschaftlich zu 
leisten ist. Dabei werden auch an di e ehrenamtlichen Einsatzkräfte hohe 
Anforderungen gestellt, die nur mit um fassender Ausbildung und professionellem 
Gerät erbracht werden können. 
Zeit zum Durchatmen bleibt nich t: Am Sonntagnachmittag läuft die 
Leistungsschau auf dem Domplatz wie angekündigt ab. Die ein oder andere 
Einsatzjacke ist zwar noch nass und der Träger müde – doch: „versprochen ist 
versprochen“. 
07.06.08 Das Unwetter vom 30.05.2010 besc häftigt noch die Bürger, die 
Versicherungen und die Medi en, da verdunkelt sich der Himmel über Münster 
erneut. Am späten Abend zieht ein Unwe tter mit Starkregen über den Süden der 
Stadt hinweg. Mit über 100 Einsatzkräften arbeitet die Feuerwehr mehr als 70 
Einsatzstellen ab. 
01.07.08 „Großer Auftritt“ in den Städtischen Bühnen.  Unfreiwillig wird 
die Feuerwehr am Nachmittag zum Hauptda rsteller vor realistischer Kulisse: Bei 
Bauarbeiten hat ein Scheinwerfer einen großen Vorhang entzündet. Eine 
stationäre Löschanlage wird aktiviert und häl t das Feuer klein, bis die Feuerwehr 
es endgültig löschen kann. Hier wirkt sich die Ve rnetzung von vorbeugendem 
und abwehrendem Brandschutz innerhalb de r Feuerwehr Münster spürbar aus: 
Die Einsatzkräfte kennen das Objekt, di e Einteilung der Brandabschnitte und 
Funktionsweisen der stationären Löschanla gen. Es sind Einsatzpläne verfügbar, 
an Hand derer man sich schnell im Ob jekt zu recht finden kann. Menschen 
werden nicht verletzt. Der Schaden, den das Wasser aus der Löschanlage vor 
Eintreffen der Feuerwehr verursacht, ist erheblich – doch ist das immer noch das 
kleinere Übel im Vergleich zu dem möglichen Totalverlust des Bühnenhauses 
durch einen sich rasch ausbreitenden Brand.  
16.07.08 Es ist kurz nach 19 Uhr, als gl eich mehrere Anrufer ein Feuer am 
Einingweg, auf der Grenze zwischen den Ortsteilen Ni enberge und Häger 
melden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vom Löschzug Nienberge der 
Freiwilligen Feuerwehr und dem Lösch zug 1 der Berufsfeuerwehr stehen 
Wohnhaus und Stallungen eines Bauernhofes in Vollbrand. Unter dem Stichwort 
„Alarmstufe 2“ werden weitere Einheit en der Berufs- und der Freiwilligen 
Feuerwehr nachalarmiert. Um die Wasse rversorgung sicherstellen zu können, 
muss eine 1.500 Meter lange Schlauchl eitung zu einem Hydranten verlegt 
werden. Mit vereinten Kräften können noch 28 Jungbullen aus den Stallungen 
gerettet und eine Brandausbreitung auf eine Scheune verhindert werden. Der 
Sachschaden wir auf ca. 500.000 Euro geschätzt.  
07.08.08  Dunkle Rauchschwaden über dem Staatsarchiv  lassen nichts 
Gutes ahnen, als die Feuerwehr um 19 Uh r am Bohlweg eintrifft. Ein Büroraum 
steht in Flammen. Über eine Lichtkuppel hat das Feuer auch auf das Flachdach 
übergegriffen. Durch einen schnellen und pa rallelen Löschangriff von innen über 
den Treppenraum und von außen über die Drehleiter kann das Feuer in wenigen 
Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Das Archivgut bleibt unversehrt.

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08.08.08 Schwerer Verkehrsunfall auf dem Albersloher Weg. Im
Kreuzungsbereich mit dem Gremmendorfer Weg stoßen gegen 23:30 Uhr zwei 
PKW zusammen. In einem der beide n Fahrzeuge werden vier von fünf 
Personen eingeklemmt. Noch während die Feuerwehr schweres Gerät zu ihrer 
Befreiung einsetzt, läuft die rettungsdi enstliche Versorgung der Verletzten an. 
Zwei Notärzte und die Teams von vier  Rettungswagen kümmern sich um die 
Opfer. Dennoch können sie einen 74-jährigen Mann nicht mehr retten. 
Um 16:30 Uhr wird der Leitstelle der  Feuerwehr ein Feuer auf einem 
landwirtschaftlichen Anwesen in Gittrup zwischen Gelmer und Gimbte gemeldet. 
In einer noch im Bau befindlichen, großen Halle brennen 500  m³ Stroh und 
landwirtschaftliches Gerät. Die Löschzüge 1 und 2 der Berufsfeuerwehr sowie die 
Löschzüge Gelmer, Kemper und Altst adt der Freiwilligen Feuerwehr kommen 
zum Einsatz und können das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. 
08.10.08 Dem besonnenen und mutigen Handeln der 72-jährigen
Eigentümerin eines Mehrfamilienhauses  an der Duddeyheide in Mecklenbeck 
haben mehrere Mieter vermutlich ihr Leben zu  verdanken. Als die Frau um drei 
Uhr in der Frühe von lauten Geräuschen geweckt wird und Flammen aus den 
Fenstern des Obergeschosses schlagen  sieht, alarmiert sie umgehend die 
Feuerwehr und läutet „Sturm“ an den Wohnungstüren der Mieter im
Obergeschoss. Einer der Mi eter kann sich so selbst  retten. Aus der brennenden 
Wohnung aber kommt keine Reaktion. Die  ältere Dame gelangt mit dem 
Reserveschlüssel in die Wohnung und rütt elt  - bereits im Brandrauch stehend - 
den Mieter aus seinem Tiefschlaf. Bedrohlic h ist die Situation jetzt noch für den 
Mieter einer Wohnung im Spit zboden. Er flüchtet vor dem Brandrauch durch ein 
Fenster auf das Dach des Haues. Von hier rettet ihn die Feuerwehr mit der 
Drehleiter. Das Feuer kann von einem Tr upp unter Atemschut z schnell gelöscht 
werden.  
28.10.08  Um 15:30 Uhr wird der Leitste lle eine „bewegte Bombe“ gemeldet. 
Bei Bauarbeiten an der Mauritzheide hat ein Bagger mit seiner Schaufel eine 250 
kg schwere Fliegerbombe aus dem zwei ten Weltkrieg zu Tage gefördert. Da 
durch die Bewegung der Bom be ein Zeitzünder aktiviert worden sein könnte, ist 
Eile geboten. Während die Fe uerwehr sofort die Häuser im Umkreis von 100 
Metern räumt, sperrt die Polizei die St raßen im weiteren Um feld der Fundstelle 
ab. Mehr als 1.000 Personen müssen ihre Häuser verlassen  und werden in 
einer außerhalb des Absperrbereic hes gelegenen Schule vom Betreuungsdienst 
der Sanitätsorganisationen versorgt. Aufwändig ist die Evakuierung mehrerer 
bettlägeriger Personen mittels Krankentr ansportwagen. Um 18:30 Uhr kann die 
Entschärfung beginnen. Die Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der 
Bezirksregierung können die Bombe inne rhalb von wenigen Minuten ohne 
Komplikationen entschärfen. Bereits um 19 Uhr sind die meisten Anwohner 
wieder in ihre Wohnungen zurückgekehrt.

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02.11.08  In den frühen Morgenstunden wird die Feuerwehr zum Vereinsheim 
des SC Sprakel gerufen. Beim Eintre ffen der ersten Kräfte des Löschzuges 
Sprakel der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Löschzuges 1 der Berufsfeuerwehr 
schlagen die Flammen bereits aus dem Dach des Umkleide- und Sozialtrakts des 
Sportheims. Das Feuer findet in der hölzernen Dachkonstruktion reichlich 
Nahrung. Nach kurzer Zeit stürzen bereits  erste Teile des Daches ins Innere des 
Gebäudes und machen einen Innenangriff unm öglich. Die Feuerwehr muss das 
Gebäude aufgeben und konzentriert sich auf den Schutz der Umgebung sowie 
die Bergung von Sachwerten. Wie die Polizei später ermittelt, hat vermutlich eine 
achtlos weggeworfene Zigar ettenkippe einen Abfalle imer entzündet. Die 
Flammen haben dann zunächs t auf den Umkleidetrakt und später auf das 
gesamte Gebäude übergegriffen.  
 
  
13.11.2008  
Feuer in einem Wohn- und 
Geschäftshaus an der 
Rothenburg, Außenangriff 
über die Drehleiter, während 
andere Trupps parallel über 
den Treppenraum vorgehen 
 
Foto: WN, Jürgen Peperhowe

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13.11.08 Es ist 11 Uhr am Vormittag, als in der Leitstelle der Feuerwehr in 
kurzer Folge mehrere Notrufe eingeh en. Alle Anrufer melden starke 
Rauchentwicklung aus dem  Dach eines Gebäudes an der Rothenburg, im 
Herzen der Stadt. Aufgrund der eingehenden Me ldungen löst die Leitstelle direkt 
Alarmstufe 2 aus, was die Entsendung beider Löschzüge der Berufsfeuerwehr 
Münster bedeutet. Beim Eintreffen der ersten Einheiten wird deutlich, wie 
angemessen die Alarmstufe ist. Aus dem Dach einer großen, alten Stadtvilla, 
schlagen meterhohe Flammen. Die Besc häftigten mehrerer  Ingenieurbüros 
beginnen, die Datenträger ihrer Firmen aus dem Altbau zu retten. Das Cafe im 
Erdgeschoss hat zum Glück noch keinen Besucherverkehr.  
Die Feuerwehr greift von zwei Seiten, sowohl von der Rothenburg, als auch über 
die Lütke Gasse, an. Mit einem Wenderoh r der Drehleiter im Außenangriff kann 
dem Feuer die Gewalt genommen werden. Die Trupps im Innenangriff können so 
weiter vorrücken und das Feuer nach 70 Minuten endgültig löschen. Das 
prächtige Gebäude kann gerettet werden. Die Ermittlungen der Polizei ergeben, 
dass in der Dachgeschosswohnung vermu tlich bei Reinigungsarbeiten
versehentlich der Ofen einer zum Lagerraum umfunkti onierten Sauna 
eingeschaltet wurde. Dort gelagerte Ak ten gerieten in Brand, das Feuer griff 
dann auf die Wohnung über. 
14.11.08 Gegen 8 Uhr morgens zerreißt eine Gasexplosion einen 
Imbisswagen, der an der Hammer Straße auf dem Parkplatz vor einem Baumarkt 
steht. Die umherfliegenden Trümmer verlet zen eine Kassiererin des Baumarktes 
zum Glück nur leicht. 
15.11.08 Um 04:46 Uhr wird die Feuerwe hr zum Industriegebiet Hessenweg 
in Gelmer alarmiert. In einem Betrieb, der Fleisch verarbeitet, brennt eine  
1.600 m² große Lagerhalle in voller Ausdehnung. Beide Löschzüge der 
Berufsfeuerwehr sowie vier Löschzüge der  Freiwilligen F euerwehr kommen mit 
mehr als 100 Einsatzkräften zum Einsat z. Es gelingt, ein Übergreifen der 
Flammen auf die Produktionshallen und das Verwaltungsgebäude zu verhindern. 
Der Betrieb kann bereits nach zwei Tagen seine Produktion wieder aufnehmen. 
22.11.08 Bei diesem Einsatz ist nichts normal: Bestimmung des 
Einsatzortes, Einsatzsituation und Ma ßnahmen stehen in keinem Lehrbuch. Um 
03:56 Uhr geht in der Leitstelle der Feuerwehr ein Notruf ein.  Ein Bauarbeiter 
meldet den Unfall eines Schienenbaggers, kann aber se inen Standort nur sehr 
vage mit „Bahnstrecke zwischen Müns ter und Altenberge“ beschreiben. Die 
Feuerwehrbeamten in der Leit stelle reagieren sofort u nd versuchen, das Handy 
des Anrufers zu orten. In dem länd lichen Bereich ist die Ortung zwar ungenau, 
doch es gelingt, den vermutlichen Unfallort einzugrenzen. 
Die alarmierten Einheiten der Berufs - und der Freiwilligen Feuerwehr werden 
über Funk aus verschiedenen Richtu ngen an den vermutet en Unfallort am 
Stadtrand herangeführt. Die letzten 500 Meter werden die Einsatzkräfte durch 
den Bauleiter gelotst, der den Einsatzkrä ften mit dem PKW auf einem Feldweg 
entgegen kommt. Die Unfallste lle liegt weitere 300 Meter entfernt an einem 
Bahndamm und ist nur über das Gleisbett zu erreichen. An einem völlig 
unzugänglichen Ort, bei völliger Dunkelheit und im Schneetreiben bietet sich den

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Einsatzkräften im Licht der Handscheinwerfer ein grausames Bild: Ein 20 Tonnen 
schwerer Bagger liegt kopfüber in der Böschung des Bahndammes oberhalb 
eines Teiches. Der Bagger wird nur durch ei nige kleinere Bäume in seiner sehr 
labilen Position gehalten. In der völlig zusammengedr ückten Fahrerkabine sind 
die Gliedmaßen von zwei Personen zu  erkennen. Ein Mann ist ansprechbar und 
gibt sofort zu verstehen, dass unter ihm noch sein Kollege liegt, der seit kurzer 
Zeit keine Lebenszeichen mehr von sich gi bt. Die Temperaturen sind weit unter 
Null Grad. Zu den Verletzun gen der Männer kommt eine zunehmende 
Unterkühlung. 
 
 
22.11.2008 In einem umgestürzten Schienenbagger sind zwei Männer eingeklemmt. Einsatzfahrzeuge 
können nur bis auf 300 Meter an die auf einer abgelegenen Bahnstrecke gelegenen Einsatzstelle 
herangeführt werden. Nur unter Einsatz von Handwerkzeug können die Männer befreit werden. 
Foto: Feuerwehr Münster 
Der Einsatzleiter lässt parallel arbeit en: Während der Kran der  Berufsfeuerwehr 
und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Fr eiwilligen Feuerwehr von den jeweils 
nächst gelegenen Bahnübergängen versuchen sollen,  über das Gleisbett an den 
Einsatzort heranzukommen,  wird das schwere Gerät eines Rüstwagens auf 
Transportloren verladen und von Hand über die Gleise  zur Unglücksstelle 
geschoben. Aus Flutlichtscheinwerfern  wird eine provisorische Heizung gebaut, 
mit der die Körper in der zerstörten F ahrerkabine gewärmt werden. Sowohl der 
Kran, als auch das Löschfahr zeug fahren sich auf dem  Bahnkörper fest und

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fallen als Hilfe aus. Die Sit uation in der Fahrerkabine ist so beengt, dass nur mit 
Handwerkzeug gearbeitet werden kann . Stück für Stück werden die 
Bedienelemente des Baggers demontiert. Nach knapp zwei Stunden kann der 
erste Mann schwer verletzt gerettet werden, kurz danach wird auch der zweite 
Körper geborgen. Reanimationsversuche bl eiben hier erfolglo s. Der Stress des 
Einsatzes ist allen Beteiligten anzusehen, besonders dem jungen
Feuerwehrmann, der während der gesamten Aktion die Hand des geretteten 
Arbeiters gehalten und ihm Mut zugesprochen hat: „Halt durch - wir holen Dich 
hier raus!“ 
Hohe Wellen schlägt im November eine Na chricht in den Medien, die Feuerwehr 
wolle im Kreuzviertel „Hunderte Parkplätze  stilllegen“. Hintergrund ist die Bitte 
der Feuerwehr, die temporären Haltever bote im Stadtgebiet dahingehend zu 
überprüfen, ob die Straßenabschnitte fü r die Feuerwehr auch außerhalb der 
Verbotszeiten passierbar sind. Die Mei nungen streuen breit: Von weitgehendem 
Verständnis bis zur völligen Ablehn ung der Überlegungen reichen die 
Kommentare. 
Manche Kritik verstummt, als Anfang 20 09 ein Feuer in der Hoyastraße die 
Brisanz offenkundig wer den lässt. Bei einem Zimmerbrand in einem alten, 
mehrgeschossigen Wohnhaus erreicht  der Löschzug nur mit Mühe die 
Einsatzstelle. Die Drehleiter, die zu r Rettung eines Mannes auf dem Dach 
dringend benötigt wird, muss in der engen Fahrspur zwischen geparkten 
Fahrzeugen rangieren, um die Abstützung ausfahren zu können.  
 
 
 
Feuer im Kreuzviertel: Trotz schmaler Einsatzfahrzeuge wird es für die Feuerwehr eng  
Foto: WN,  Matthias Ahlke

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 14 von 53 
 
2009 
Der Jahreswechsel 2008/2009 verläuft zwar ruhiger als der vorherige, trotzdem 
weist die Statistik der Silves ternacht 17 Brandmeldungen und 80
Rettungsdiensteinsätze aus. Neben den ohnehin Dienst habenden Beamten der 
Berufsfeuerwehr fällt auch für viele ehr enamtliche Einsatzkräfte der Freiwilligen 
Feuerwehr die Silvesterparty aus. Stattdessen löschen sie viele fahrlässig und im 
Einzelfall auch vorsätzlich ausgelöste Brände, die sich aus dem unsachgemäßen 
Umgang mit Feuerwerkskörpern ergeben.  
Einen ungewollten  „Kracher“ zum Jahresauftakt gibt es dann aber doch, als 
am    17.01.09 um 11:37 Uhr Teile de r im Bau befindlichen Tribüne im
Preußenstadion einstürzen. Die alarmierte Feuerwehr braucht sich zum Glück 
nur um zwei leicht verl etzte Bauarbeiter zu kümme rn, keine Person wurde 
verschüttet oder eingeklemmt. Wie Guta chter später ermitteln, hat ein
Montagefehler bei einem St ützgerüst eine fatale Kettenreaktion ausgelöst, an 
deren Ende drei der sechs tonnenschwere n Betonträger der Dachkonstruktion 
aus zehn Meter Höhe auf die Tribüne gestürzt sind. 
 
 
 
 
17.01.2009   Während der Bauarbeiten stürzt ein Teil der neuen Tribüne im Preußenstadion ein. Ein 
verletzter Bauarbeiter wird vom Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr versorgt.       Foto: MZ, Helmut Etzkorn 
27.01.09 „Feuer auf der Kinderstation im Clemenshospital“!   Eine 
Alarmmeldung, die auch bei altg edienten Feuerwehrmännern den 
Adrenalinspiegel über das normale Maß steigen lässt. In einem Patientenzimmer 
hat ein privat mitgebrachtes Elek trogerät einen Vorhang entzündet. Das

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Klinikpersonal reagiert schnell und besonnen. Ohne Panik aufkommen zu lassen, 
werden alle 22 Patienten der Station evak uiert. Ein Arzt greift zum Feuerlöscher 
und kann die Flammen ersticken, noch bevor  sie sich weiter ausbreiten können. 
Die nach wenigen Minuten mit zwei Lö schzügen eintreffende Feuerwehr braucht 
nur noch Nachlöscharbeiten auszuführen  und belüftet die betroffenen Räume. 
Alle Beteiligten kommen mit dem Schrecken davon. 
03.03.09 Ein Kellerbrand gefährdet die Bewohner eines Mehrfamilienhauses 
an der Brüningheide in Kind erhaus. Kurz nach der Al armierung gegen 21 Uhr 
trifft der Löschzug 1 der Berufsfeuerwehr ein und fordert Verstärkung an. Die 
Lage ist unübersichtlich. Der Rauch verspe rrt vielen Bewohnern die Flucht über 
den Treppenraum, das Feuer im Keller scheint heftig. Nachdem auch der 
Löschzug 2 der Berufsfeuerwehr und der  Löschzug Kinderhaus der Freiwilligen 
Feuerwehr eingetroffen sind, kann das Feuer umfassend mit drei C-Rohren 
bekämpft und gelöscht werden. Der Treppenraum wird parallel belüftet, kein 
Bewohner kommt zu Schaden. 
08.03.09 „Die Feuerwehr ist unsere Versicherung“ sagt die Leiterin des 
Landesarchives NRW, nachdem es im Innenhof des Gebäudes am Bohlweg zum 
wiederholten Male gebrannt hat. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr 
verhinderte ein Übergreifen der Flamm en auf das Staatsarchiv mit seinen vielen 
wertvollen Dokumenten. Fachleute und Be völkerung sind sensibilisiert, nachdem 
nur fünf Tage zuvor das Stadtarchiv der Stadt Köln eingestürzt war. 
12.03.09  Spektakulärer Unfall in der Innenstadt: Um 10:15 Uhr rammt ein 
Linienbus der Stadtwerke die Haltestelle  vor dem Hauptbahnhof. Da aus den 
ersten Meldungen die genaue Zahl der Verletzten nicht hervorgeht, entsendet die 
Leitstelle drei Rettungswa gen, einen Notarzt sowie ein Löschfahrzeug mit 
weiteren sechs Beamten der Berufsfeuerwehr, die ja auch alle 
Rettungsassistenten sind. Vor Ort stellt sich dann heraus, dass nur zwei 
Personen ernsthaft verletzt wurden. Beide werden nach notärztlicher Versorgung 
vor Ort in ein Krankenhaus transportiert.  
01.04.09 Kein Aprilscherz, aber me rkwürdige Parallelitäten: Innerhalb 
weniger Stunden rückt die Feuerwehr zu fü nf Bränden aus. Die Serie beginnt um 
kurz nach drei Uhr in der Frühe. Aus dem Landgasthaus Eggert in Handorf wird 
ein Feuer im Keller gemeldet. Wie sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte 
des Löschzuges Handorf der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Löschzuges 2 der 
Berufsfeuerwehr herausstellt, steht der Wäschekeller des Hotels in Flammen. 
Sieben Trupps unter Atemschutz gehen vor, um das Feuer  zu löschen, die Flure 
zu belüften und die Gastzimmer zu überpr üfen. Dank des schnellen Eingreifens 
der Feuerwehr, hält sich der Schaden in Grenzen. Alle 20 Hotelgäste bleiben 
unversehrt. 
Parallel zum Einsatz in Handorf erreicht die Leitstelle eine Brandmeldung aus der 
Restmüllaufbereitungsanlage an der Zentraldeponie in  Coerde. Zum Glück ein 
Fehlalarm, wie der anrückende Löschzug 1 der Berufsfeuerwehr feststellt. Die 
Flammen einer Gasfackel spiegelten sich  in den Scheiben der  Produktionshalle 
und ließen LKW-Fahrer ein Feuer vermuten.

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Merkwürdiger Zufall: Am Nachmittag br ennt es dann unter der gleichen Adresse 
wirklich. Im Außenbereich können br ennende Abfälle schnell gelöscht werden. 
Kurz zuvor war die Feuerwehr noc h zum  Altenhilfezentrum Meckmannhof 
gerufen worden, wo es – wie in der Nacht zuvor in Handorf - in einer Wäscherei 
gebrannt hatte. 
Das fünfte Feuer des Tages ist dann ein Kaminbrand, der am frühen Abend in 
einem Wohnhaus in Amels büren ausbricht. Auch dieses Feuer haben die 
Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle. 
29.04.09  Als die Erzieherinnen um 07:10 Uhr den Lukas-Kindergarten 
aufschließen, kommt ihnen dichter Brandrauch entgegen. Die sofort alarmierte 
Feuerwehr ist zwar schnell vor Ort und ka nn das Feuer im Hauswirtschaftsraum 
auch zügig unter Kontrolle bringen, doch ist der Sachschaden aufgrund der 
Rußablagerungen im gesamten Gebäude er heblich. Der Kindergartenbetrieb 
muss für mehrere Wochen in das Geme indezentrum verlagert werden. Noch 
ahnt keiner, dass das erst der Anfang einer Serie von Bränden in den Häusern 
der Gemeinde ist. 
Am 7. Juni wird die Feuerwehr zu einem Feuer in der Lukaskirche gerufen. In der 
Sakristei hat vermutlich auf Grund eines te chnischen Defektes ein elektrisches 
Piano gebrannt. In der gerade renovierten Kirche entsteht großer Schaden durch 
Rußablagerungen, die auch die Orgel nicht verschonen. 
Am 23. Juli brennt es dann  zum dritten Mal: Um kurz nach 21 Uhr wird die 
Feuerwehr zum Gemeindehaus gerufen, wo  im Sanitärbereich im Keller 
Papierhandtücher brennen. An Zufall glaubt jetzt keiner mehr. 
03.05.09 Dem ersten Anruf um 04:55 Uhr fo lgen viele weitere. Zahlreiche 
Anwohner der Friedrich-E bert-Straße werden an diesem Morgen durch lautes 
Prasseln geweckt. Zunächst unbemerkt hat sich ein Feuer in einem 
sechsgeschossigen Büro- und Geschäftshaus zum Großbrand entwickelt. 
Beim Eintreffen der Feuerwehr brennt das Dachgeschoss des im Umbau 
befindlichen Gebäudes in voller Ausdeh nung. Der Einsatzleiter erhöht die 
Alarmstufe. Nach wenigen Minuten sind beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr 
sowie die Löschzüge Geist und Hiltrup de r Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Mit 
einem umfassenden Löschangriff, bei dem auch drei Drehleitern zum Einsatz 
kommen, kann das Feuer nach 90 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Das 
Gebäude bleibt im Kern erhalten, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte 
Gebäude kann die Feuerwehr verhinder n. Der Sachschaden beläuft sich 
dennoch auf ca. 400.000 Euro.

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03.05.2009 Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Friedrich-Ebert-Straße 
Foto: MZ, Helmut  Etzkorn 
09.05.09 Ein unspektakulärer Brand hat fatale Folgen . Um 23:30 Uhr wird 
der Feuerwehr ein Brand in einem Einfamilienhaus am Kriegerweg gemeldet. Die 
Einsatzkräfte dringen unter  Atemschutz in das Gebä ude ein und finden nach 
kurzer Zeit die 87-jährige Bewohner in leblos im O bergeschoss. Die 
Reanimationsmaßnahmen des Notarztes blei ben leider erfolglos, die Seniorin ist 
an den Rauchgasen erstickt. Das Feuer im Erdgeschoss ist nach kurzer Zeit 
gelöscht, ein Übergreifen der Flamme n auf das Obergeschoss kann die 
Feuerwehr verhindern.  
05.06.09 Routiniert verläuft die Entschär fung einer Bombe, nach der gezielt 
gesucht  wurde. Nach der Auswertung von Luftbildern wird die 250 kg Bombe auf 
dem Gelände der naturwissenschaftliche n Institute der Uni Münster an der 
Corrensstraße gefunden. Die Mitarbeite r der benachbarten Institute sowie einige 
Anwohner müssen ihre Gebäude verlasse n. Nachdem das Gebiet weiträumig 
abgesperrt ist, kann der Kampfmittelbesei tigungsdienst der Bezirksregierung die 
Bombe in wenigen Minuten entschärfen.  
16.06.09 Spektakulärer Unfall auf der B 54 zwischen Hiltrup und Rinkerode: 
Bei einem missglückten Überholmanöv er prallen zwei PKW mit hoher 
Geschwindigkeit zusammen. Ein PKW über schlägt sich und bl eibt brennend in 
einem Feld liegen. Ersthelfer ziehen den Fahrer aus dem brennenden Fahrzeug 
und retten ihm so das Leben. Die Einheit en der Freiwilligen  Feuerwehr aus

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 18 von 53 
 
Hiltrup und Rinkerode sowie Rettungswagen und der Notarzt aus Münster treffen 
fast zeitgleich am Einsatzort ein.  Insgesamt werden drei Personen zum Teil 
schwer verletzt.  
01.07.09 Es ist 22:45 Uhr, als der Türmer von St. Lamberti zum Telefon 
greift. Im Norden der Stadt hat er Feuerschein entdeckt und verständigt sofort die 
Leitstelle der Feuerwehr. Dort gehen zeitglei ch weitere Notrufe ein, in denen ein 
brennender Pferdestall an der Nordmark in  Kinderhaus gemel det wird. Beim 
Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brennt ein Stallgebäude in voller Ausdehnung. 
Durch einen massiven Löschangriff mit m ehreren Rohren kann ein Übergreifen 
des Feuers auf einen benachbarten St all verhindert werden. Ein dort 
eingestelltes Pferd wird unverletzt gerettet. 
Dieses Feuer ist leider nur der Anfang einer ganzen  Serie von Bränden, welche 
die Bürger im Norden der Stadt in  den kommenden Wochen in Angst und 
Schrecken versetzen: 
¾ Nur drei Tage später, am 4. Juli, brennt der Stall, der beim vorherigen 
Feuer noch verschont geblieben war. Wieder muss die Feuerwehr mit 
einem Großaufgebot ausrücken, um mit einem B- und fünf C-Rohren ein 
Übergreifen des Feuers auf benachb arte Baum- und Grünflächen zu 
verhindern. 
¾ Am 30. Juli um 03:15 Uhr brennt auf dem Gelände des Golfclubs 
Wilkinghege ein Büro- und Lagergebäud e. Die Feuerwehr kann die 
Flammen unter Einsatz von 5 C-Rohren unter Kontrolle bringen. 
¾ Am 02. August wird die Feuerwehr um  04:30 Uhr zur Altenroxeler Straße 
in Mecklenbeck gerufen. Dort brennen über 500 m³ Stroh auf einem Feld. 
¾ Am 13. August dann das zweite Feuer  beim Golfclub Wilkinghege: Um 
04:20 Uhr stehen drei Abschlaghütten in  Brand. Das Feuer zerstört auch 
wertvolle Ausrüstungen und technische Anlagen des Clubs. 
20.08.09  „Wahnsinn“ kommentiert ein Feuerwehr mann die Tat. In einer 
Einrichtung für Wohnungslose haben zwei Männer einen Mitbewohner mit einer 
brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Noch vor Ort wird der Mann 
rettungsdienstlich versorgt und anschließe nd in ein Krankenhaus transportiert. 
Nach der klinischen Erst versorgung wird er per Re ttungshubschrauber in eine 
Spezialklink für Schwerverbrannte nach Köln geflogen. 
22.09.09  Großbrand in einem Recycli ngbetrieb: Um 12:40 Uhr melden 
Betriebsangehörige Feuer in einer Lagerhalle für Wertsto ffe. Beim Eintreffen der 
Feuerwehr stehen ca. 400 m³ Papier, Ho lz und Kunststoffe in Brand. Die 
Feuerwehr setzt zur Brandbekämpfung zwei Drehleitern mit Wenderohren, einen 
Wasserwerfer sowie mehrere Schaumrohre ein. Ein Übergreifen der Flammen 
auf andere Betriebe kann verhindert wer den. In der brennenden Halle kann eine

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300.000 Euro teure Presse vor der Vernichtung geschützt werden. Im Verlauf
des zweitägigen Einsatzes ko mmen neben den beiden Löschzügen der
Berufsfeuerwehr auch 12 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Münster zum
Einsatz. Während des Großbrandes muss die Feuerwehr zu drei weiteren
Brandmeldungen ausrücken. 
 
 
 
 
Feuer- und Rettungswache 3 in Hiltrup 
Am Montag, 22. März 2010, hat die F euerwehr Münster an der Hansestraße 23 
in Münster-Hiltrup die Feuerwache 3 der Berufsfeuerwehr in Betrieb genommen. 
Rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr steht seit dem ein Löschzug der 
Berufsfeuerwehr mit zunächst sech s, ab Oktober 2010 dann mit zehn 
Einsatzkräften für Brände und technische Hilfeleistungen in Bereitschaft.  
 
Feuer- und Rettungswache 3 in Münster-Hiltrup 
Integriert in den neuen Standort ist auch die Rettungswache der 
Berufsfeuerwehr, die bislang auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses an 
der Friedhofstraße stationiert war. Mi t dem Personal des Rettungswagens und 
eines Krankentransportwagens, der nur während der Tagesstunden besetzt ist, 
werden am Standort Hansestraße zukünfti g 12 Einsatzkräfte rund um die Uhr 
und weitere zwei während der  Tageszeit Dienst leis ten. Die vollständige 
Bezeichnung des neuen Standortes der Be rufsfeuerwehr lautet somit auch 
„Feuer- und Rettungswache 3“.

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 20 von 53 
 
Da die Grundlagen für diese jüngste En twicklung in den J ahren 2008 und 2009 
erarbeitet wurden, wird dieses Thema ber eits an dieser Stelle - Jahresbericht 
2008 / 2009 - angesprochen. 
Auslöser für die Erweiter ung der städtischen Dienstleistung „Feuerwehr“ war die 
Datenerhebung zur Brandschutzbedarfsplanung im Jahr 2008. Mit einem neuen 
Statistikprogramm wurden die Daten der  Jahre 2004 bis 2007 ausgewertet. Im 
Ergebnis musste festgestellt werden, dass die Schutzziele im Bereich Hiltrup 
nicht mit dem erforderlichen Erreichungs grad eingehalten werden konnten. Die 
Schutzziele der Stadt Münster sehen vor,  dass die Feuerwehr in den städtisch 
geprägten Stadtteilen bei 90% aller Brandalarmierungen innerhalb von acht 
Minuten mit mindestens  zehn Einsatzkräften am Einsatzort eintrifft. Diese 
Schutzziele orientieren sich an bundeswe it geltenden technischen Regeln, die 
auch von der Bezirksregierung Münster bei der Überprüfung des kommunalen 
Brandschutzes als Maßstab herangezogen werden. 
Zur Erreichung der Schutzziele werden  in Münster die Löschzüge der 
Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr nach einem „integrierten 
Löschzug-Konzept“ kombiniert alarmier t. In den ländlich strukturierten 
Außenbezirken gewährleisten die Lösch züge der Freiwilli gen Feuerwehr den 
ersten schnellen Zugriff. Die  Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die immer parallel 
mit alarmiert werden, stellen dann die er forderliche Personalstärke sicher. Dies 
ist insbesondere während der üblichen Arbeitszeiten wichtig, zu denen nicht alle  
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr schnell genug von ihren Arbeitsplätzen zum 
Feuerwehrgerätehaus und dann weiter zum Einsatzort abrücken können. 
In den städtisch geprägten Stadtteilen ist die Alarmierungshäufigkeit so hoch, 
dass sie einer Freiwilligen Feuerwehr nicht mehr zugemutet werden kann. In 
Münster werden allein die drei Löschf ahrzeuge der Berufsfeuer wehr jährlich zu 
etwa 2.000 Einsätzen alarmiert. Hinzu kommen die Probleme bei der Anfahrt der 
ehrenamtlichen Einsatzkräfte mit ihren Privat-PKW zum Feuerwehrgerätehaus. 
Aufgrund der Verkehrsstruktur wird eine schnelle Anfahrt zum Gerätehaus in den 
Bereichen der Innenstadt immer schwieriger. Die Hilfsfrist von acht Minuten kann 
nicht mehr mit dem gebotenen Erreichungsgrad von 90% eingehalten werden. 
Bei den ersten Datenerhebunge n zur Brandschutzbedar fsplanung im Jahr 2008 
lag somit ein besonderer Fokus auf dem Stadtteil Hiltrup, in dem der Brandschutz 
bislang primär durch einen Löschzug der Freiwilligen Feuerwe hr sichergestellt 
wurde. Allein aufgrund der Einwohnerz ahl ist Hiltrup jedoch einer mittleren 
kreisangehörigen Gemeinde gleichzusetzen und kann somit nicht als „ländlich“ 
eingestuft werden. Die Stadt Münster hatte  daher die Schutzziele für städtische 
Gebiete als Maßstab heranzuziehen. Die im Jahr 2008 ausgewerteten 
statistischen Daten wiesen für den Stadtteil Hiltrup im Jahr 2007 jedoch nur einen 
Erreichungsgrad von knapp über 70% aus. Daten aus den Jahren 2008 und 
2009 bestätigten diesen Wert.  
Die Leitung der Feuerwehr entwi ckelte daher im Oktober 2008 ein 
Handlungskonzept, welches kurzfristig die Inbetriebnahme ei ner provisorischen 
Feuerwache der Berufsfeuerwehr und mitte lfristig den Neubau einer Feuer- und 
Rettungswache an einem strategisch günstigen Standort in Hiltrup vorsieht. Das

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 21 von 53 
 
Konzept wurde von der Verwaltungsspitze akzeptiert. Parallel wurde die Leitung 
des  Löschzuges Hiltrup der Freiwilligen Feuerwehr Münster über die Planungen 
informiert. Die notwendigen Ressourc en wurden dann am 13.05.2009 durch den 
Rat der Stadt Münster mit den Beschlüssen zum Haushalt 2009 bereit gestellt. 
Problematisch gestaltete sich zunächs t die Suche nach einer geeigneten 
Liegenschaft, die dann aber Mitte 2009 doch in einer Gewerbeimmobilie an der 
Hansestraße gefunden werden k onnte. Nach Klärung der 
bauordnungsrechtlichen Fragen gelang es dem Amt für Immobilienmanagement 
und den technischen Abteilungen der Beru fsfeuerwehr dann in einer Bauzeit von 
nur sechs Monaten die ehemalig e Lagerhalle mit Bürotrakt in eine provisorische 
Feuerwache umzubauen.  
Auch wenn das umgeba ute Lagergebäude den Ei nsatzkräften der 
Berufsfeuerwehr eine gute Aufenthaltsqua lität bietet, so kann der Standort doch 
nur eine Interimslösung darstellen. Es fehlen Hofflächen für Übungen und 
geeignete Räumlichkeiten zur Einrichtu ng von Werkstätten, wie sie auf den 
Feuerwachen 1 und 2 vorhanden sind. Der größte Mangel der provisorischen 
Feuerwache 3 aber ist ihre ungünstige Lage am Rande des Stadtgebietes. Unter 
strategischen Aspekten muss baldmöglichst ein Standort im Norden von Hiltrup 
gefunden werden. Nur so ist es möglich,  die Löschzüge 1 und 2 in den übrigen 
Stadtteilen zeitnah zu unterstützen.  
Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr  in Hiltrup bleibt auch nach der 
Inbetriebnahme der Feuerwach e 3 in jedem Falle erhal ten, denn er ist ein 
wichtiger Bestandteil der Ge fahrenabwehr in Münster. Er rückt zur Verstärkung 
der Berufsfeuerwehr bei umfangreicheren Einsätzen oder bei Paralleleinsätzen 
als Ersatz für die Berufsfeuerwehr aus. 
Die Inbetriebnahme der ne uen Feuerwache 3 bedeut et eine deutliche 
Verbesserung des Brandschutzes in Müns ter, insbesondere für die Bevölkerung 
in Hiltrup und den südlichen Stadtteilen. Auch die rettungsdienstliche Versorgung 
erfährt eine deutliche Verbesserung: Da  alle Beamte der Berufsfeuerwehr 
ausgebildete Rettungsassistenten sind, wurde in der Feuerwache 3 ein zweiter 
Rettungswagen stationiert. Bei parallelen Notfällen im Bereich Hiltrup kann jetzt 
noch schneller geholfen werden. Der zw eite Rettungswagen muss jetzt nicht 
mehr von der Feuerwache 2 am Hafen anrücken. 
Der Umbau der ehemaligen Lagerhalle mit Bürotrakt zu einer provisorischen 
Feuerwache machte Investitionen in Höhe von 680.000 Euro erforderlich. 
Zur Sicherstellung des Die nstbetriebes der Feuerwach e 3 musste das Personal 
der Berufsfeuerwehr um 25 Einsatzkrä fte erhöht werden. Der Rat der Stadt 
Münster hat mit seinen Beschlüssen zu den Haushalten 2009 und 2010 hierfür 
die Voraussetzungen geschaffen. De r Betrieb einer Feuerwache mit 10 
Einsatzfunktionen (Einsat zkräften) im ganzjährigen Schichtdienst erfordert 
normaler Weise 42 Stellen.  Die erhöhte Präsenz im Süden der Stadt machte 
jedoch eine Reduzierung der Einsatzfunk tionen auf der Feuerwache 1 möglich, 
so dass der rechnerische Mehrbedarf  an Personal um 17 Stellen reduziert

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 22 von 53 
 
werden konnte. Insgesamt erhöht sich der finanzielle Mehrbedarf der 
Berufsfeuerwehr durch die Inbetriebnahme der Feuerwache 3 jährlich um 
600.000 Euo. 
 
0
1000
2000
3000
199219941996
1998
2000
200
2
200
4
200
6
200
8
Brände Hilfeleistungen Fehlalarme
Grafik 1: Entwicklung der Einsatzzahlen im Bereich Brandschutz/Technische Hilfeleistung 
 
0
5.000
10.000
15.000
20.000
25.000
199219941996
199820002002200420062008
Notfallrettungen Notarzt Krankentransporte
Grafik 2: Entwicklung der Einsatzzahlen im Bereich Notfallrettung / Krankentransport

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 23 von 53 
 
Welche Erkenntnisse sind aus den Er eignissen und statistischen Daten 
abzuleiten? 
Katastrophenschutz: 
• Die Zahl der technischen Hilfeleist ungen nimmt kontinuierlich zu. Ursache 
sind die Extremwetter-Erei gnisse, die zu einem sp runghaften Anstieg der 
Hilfeersuchen aus der Bevölkerung f ühren. Hieraus müssen Konsequenzen 
gezogen werden: 
¾ Wie bereits im Jahr 2007 beim St urm „Kyrill“ kam die Leitstelle der 
Berufsfeuerwehr beim Unwetter am 30.05.2008 an ihre 
Kapazitätsgrenzen. Ein Blick auf di e Entwicklung der Einsatzzahlen im 
Bereich der Technischen Hilfeleistung (siehe Grafik 1, Seite 22) lässt 
erahnen, dass vergleichbare Situationen auch in  Zukunft zu erwarten 
sind. Der seitens der Feuerwehr Müns ter bereits 2006 formulierte Bedarf 
für neue Räumlichkeiten der Leitstelle  und des Krisenstabes der Stadt 
Münster wird immer dringlicher. Im  Jahr 2009 hat der Rat der Stadt 
Münster mit seinen Beschlüssen zur Investitionsplanung die notwendigen 
Finanzmittel für einen Erweiterungsbau  der Feuerwache 1 am York-Ring 
in den Jahren 2010 bis 2012 bereit gestellt. 
¾ Die Gesellschaft muss zur Kenntnis nehmen, dass auch die Feuerwehr an 
ihre Grenzen kommen kann. Angesic hts der Extremwetter-Ereignisse 
müssen Bürgerschaft, Politik, Verwaltung - und nicht zuletzt die Feuerwehr 
selbst - akzeptieren, dass bei  gewissen Schadensereignissen der 
Versorgungsbedarf der Bevölkerung die Kapazitäten der Gefahrenabwehr 
übersteigt. Daraus folgt, dass es Si tuationen geben kann,  in denen die 
Feuerwehr auch mit Unterstütz ung aller übrigen örtlichen 
Hilfsorganisationen nicht in der Lage sein  wird, allen Hilfeersuchen sofort 
und umfassend nachzukommen.  
Eine Unterstützung aus den unmittelbar benachbarten Landkreisen ist 
grundsätzlich möglich und wurde auch bereits praktiziert. Doch immer 
häufiger sind diese Gebietskörper schaften selbst vom gleichen 
Schadensereignis betroffen. 
Die Gesetzeslage in NRW sieht somit auch konsequenter Weise vor, dass 
die Kreise und kreisfreien Städte al s untere Katastrophenschutzbehörden 
die Gefahrenabwehr bei Großschadens ereignissen planen und zunächst 
einmal selbst Vorsorge tr effen, bevor auf die Ressourcen der Nachbarn 
zurückgegriffen wird.

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 24 von 53 
 
¾ Tendenziell wird es somit einen weiteren Ausbau des 
Gefahrenabwehrsystems in der Stadt Münster geben müssen – allein um 
das bisherige Niveau zu halten. Das bedingt: 
• eine stetige Anpassung der Ressourcen der Gefahrenabwehr an die 
sich wandelnden Anforderungen und an den Stand der Technik.  
• den Erhalt und die Förderung des Eh renamtes in der Gefahrenabwehr. 
Einerseits kann so in sehr kurzer Zeit ein großes Kontingent an 
Helferinnen und Helfern aktiviert werden, andererseits verursachen die 
Helfer im Verhältnis zu hauptam tlichen Einsatzkräften nur einen 
Bruchteil der Kosten. 
So stehen in Münster neben 280 Beamten der Be rufsfeuerwehr mehr 
als 650 Einsatzkräfte der Freiw illigen Feuerwehr in 20 Löschzügen 
sowie weitere ca. 500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei den 
privaten Hilfsorganisationen und bei m Technischen Hilfswerk zur 
Verfügung.  
• Katastrophen können ein (gesellschaft liches) System erschüttern. Wer hier 
politische oder fachliche Verantwortung tr ägt, steht unvermittelt im Fokus der 
Betroffenen, der Medien und der Gese llschaft insgesamt. Die Erwartungen 
der Bevölkerung an ei n professionelles Gef ahrenabwehrmanagement sind 
enorm – manchmal sogar unerfüllbar. Umso wichtiger ist es, sich auf solche 
Ereignisse vorzubereiten. Da die r ealen Einsatzlagen zum Glück selten 
eintreten, sind Übungen unverzichtbar: 
¾ Unter dem Titel „Rescue 2009“ findet  am 26.09.2009 die bislang größte 
Katastrophenschutzübung in der Geschichte der Stadt Münster statt: Mehr 
als 2.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr , Polizei, Hilfsorganisationen und 
dem Technischen Hilfswerk üben die Bewältigung eines „Massenanfalls 
von Verletzten“. Nach einem simulierten Zugunglück müssen mehr als 250 
betroffene Personen gerettet, medizinisch  versorgt, registriert und zum 
Teil in Krankenhäuser transportiert wer den. Drei Notfallkrankenhäuser in 
Münster nutzen die Großübung, um ihre eigenen Notfallpläne zu erproben. 
Die Polizei spielt alle  Abläufe zur Identifiz ierung von Opfern und 
Auskunftserteilung an Angehörige real durch. Die Übung zeigt, dass die 
geplanten Konzepte und Absprachen zwischen den Organisationen auch 
im Ernstfall funktioni eren würden. Gleichw ohl werden wichtige 
Erkenntnisse für eine Optimierung ge wonnen. Diese gehen jetzt in die 
Überarbeitung der Konzepte ein.

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 25 von 53 
 
 
26.09.2009   Bei der Katastrophenschutzübung „Rescue 2009“ wird die Einsatzkonzeption bei 
einem Massenanfall von Verletzten  geübt.                                                 Foto: MZ, Helmut Etzkorn 
¾ Lag bei der Übung „Rescue 2009“ der  Fokus noch auf dem Training der 
„operativ-taktischen“ Einheiten, so übt der Krisens tab der Stadt Münster 
am 01.10.2009  die „administrativ-o rganisatorischen“ Aspekte der 
Gefahrenabwehr bei einem Großschadens ereignisses. Unter der Leitung 
des Feuerwehrdezernenten tritt der aus  Führungskräften der städtischen 
Ämter bestehende Krisenstab zu ei ner Übung zusammen, in deren 
Mittelpunkt die Kommunikation aller an der Gefahrenabwehr beteiligten 
Behörden, Institutionen und Unter nehmen steht. Angenommen wird der 
Austritt eines giftigen Gefahrstoffe s nach einem Transportunfall. Die 
Vorbereitungen des Krisenstabes reichen bis zur Planung der 
Evakuierung ganzer Wohngebiete. 
Brandschutz: 
• Die Häufigkeit von Br änden ist über einen längeren  Zeitraum betrachtet 
nahezu konstant und bewegt sich um einen Wert von 500 p.a., wie die Grafik 
1, Seite 22, zeigt. 
• In Relation zur Größe der  Stadt und im Vergleich mit anderen Großstädten ist 
die Häufigkeit von Bränden in Münster eher unterdurchschnittlich. Auch die 
Zahl der Brandtoten (je eine in 2008 und 2009) liegt se it Jahren kontinuierlich

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 26 von 53 
 
unter dem statistischen Bundesdurchsc hnitt von einem Opfer je 100.000 
Einwohner und Jahr. 
• Immer wieder wird die Feuerwehr mit einer Häufung von Bränden in kurzer 
Zeiträumen konfrontiert. Das, was nach der „natürlichen“ Wahrscheinlichkeit 
eigentlich nur höchst selten passieren dürfte, tritt mehrmals im Jahr ein:  
¾ In der Nacht vom 1. auf den 2. April 2008 muss die Feuerwehr zwei 
Großbrände und einen Entstehungsbrand gleichzeitig bekämpfen. 
¾ Am 01. April 2009 kommt es innerhal b von 24 Stunden gleich zweimal zu 
parallelen Brandmeldungen.  
¾ Während der Bekämpfung eines Gr oßbrandes am 22.09.2009 muss die 
Feuerwehr zu drei parallelen Brandmeldungen ausrücken. 
• Die größte Wahrscheinlichkeit, von einem Feuer betroffen zu werden, besteht 
weiterhin bei Bränden im privaten Bereich. Hierbei ist das Risiko eines 
gefährlichen Feuers in den verdichtet en Wohngebieten der Innenstadt am 
größten. Zum einen best eht hier die größte Ge fahr der vertikalen 
Brandausbreitung auf höher gelegene Sto ckwerke, zum anderen sind die 
Bewohner der oberen Stockwerke häufig auf die Rettung über Drehleitern der 
Feuerwehr angewiesen. Risiko er höhend wirkt sich dabei die 
Verkehrssituation in den Wohngebieten der Innenstadt aus: Oft schränkt der 
„ruhende Verkehr“ die Bewegungsflächen für die Feuerwehr ein. In manchen 
Fällen reicht ein einzelnes verkehrs widrig abgestelltes Fahrzeug, um der 
Feuerwehr die Anfahrt zum Unglücksort zu erschweren oder unmöglich zu 
machen. Die Brisanz offenbarte  si ch z.B. bei einem Wohnungsbrand am 
07.02.2009 in der Hoyastraße im Kreuzviertel. 
Technische Hilfeleistungen: 
• Die Zahl der technischen Hilfeleistun gen ist die „Fieberkurve“ der Stadt 
Münster. Die Prognosen der Klima- und Katastrophenforscher spiegeln sich in 
den statistischen Daten der Feuerwehr: Mit 2.379 Einsätzen blieb der Wert für 
das Jahr 2008 nur knapp unter dem  „Rekordjahr“ 2007 mit 2.496 
Hilfeleistungen. Während im Jahr 2007 der Sturm „Kyrill“ mit 1.083 Einsätzen 
für den extrem hohen Gesamtwert verantwo rtlich ist, resultiert die Hohe Zahl 
des Jahres 2008 aus dem Starkregen-Ereignis am 30.05.2008. Innerhalb von 
24 Stunden gehen in der Leitstelle der Feuerwehr 1.300 Notrufe ein. Die 
Einsatzkräfte werden an 530 Einsatzstellen im Stadtgebiet tätig. 
• „Braucht ihr das wirklich alles?“ Gel egentlich hört die Feuerwehr diese Frage, 
wenn Außenstehende die gr oße Bandbreite der Fahrzeuge und Geräte der 
Feuerwehr betrachten. Die Antwort is t banal: Die Bandbrei te der Geräte

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 27 von 53 
 
entspricht der Bandbreite der Einsätze. Denn die Feuerwehr wird immer dann 
gerufen, wenn alle  anderen mit ihrem Latein  am Ende sind. Wenn die 
Feuerwehr nicht mehr helfen kann, wird es „eng“. 
Ein Beispiel: Zugunglücke sind selten. Trotzdem hat die Feuerwehr Münster 
im Rahmen des überregionalen Einsatzko nzeptes „Bahn-Regio“ Spezialgerät 
für die Hilfe bei Zugunglücken besc hafft. Am 22.11.2008 haben die Geräte 
einem Arbeiter das Leben gerettet. 
Notfallrettung:  
• Mit 23.071 Einsätzen in der Notfallrettung stellt der in 2009 zu verzeichnende 
Wert nicht nur einen absoluten Höchststand dar, auch der prozentuale 
Anstieg der Fallzahlen von Jahr zu Jahr nimmt zu: Während in den 90-er 
Jahren die jährliche Zunahme durchschnittlic h 4% betrug, liegt der Wert im 
Durchschnitt der letzten 5 Jahre bei 5%. (Grafik 2, Seite 22) 
• Die Gründe für den konti nuierlichen Anstieg in der  Notfallrettung werden - 
nicht nur in Münster - vorrangig auf die immer älter werdende Bevölkerung 
zurückgeführt. Der im Alter erhöhte medizinische Versorgungsbedarf erstreckt 
sich auch auf den Bereich der Notfa llrettung. Hinzu kommt eine höhere 
Sensibilität für lebensbedrohliche Er krankungen, wie z.B. den Schlaganfall. 
Die bessere Aufklärung der Bevölkerung führt zu einer rechtzeitigeren – und 
häufigeren - Alarmierung des Rettungsdienstes. 
• Zugenommen hat auch die Zahl der  Verlegung von Patienten unter 
Aufrechterhaltung einer intensiven m edizinischen Versorgung. Die Zunahme 
dieser „Arzt begleiteten Verl egungen“ ist Folge der unter 
betriebswirtschaftlichen Aspekten opt imierten Kapazitätsauslastung der 
Krankenhäuser.  
• Eine Besonderheit des Rettungsdienstes in  Münster bleibt der „ehrenamtliche 
Rettungswagen“, der an jedem Woc henende von den vier privaten 
Hilfsorganisationen, Arbeiter-Samarit er-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, 
Johanniter-Unfall-Hilfe und Ma lteser Hilfsdienst im We chsel besetzt wird. Die 
Besatzungen bestehen aus ehre namtlichen Mitgliedern der 
Sanitätsorganisationen, we lche über die notwendige  – hohe - Qualifikation 
„Rettungsassistent“ verfügen. Der Einsatz im Rettungsdienst stellt für die 
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine hohe Motivation dar und sichert 
der Stadt Münster auch im Katastr ophenfall ausreichend qualifiziertes 
Personal mit der gerade im Katast rophenfall notwendige n Erfahrung und 
Routine.

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 28 von 53 
 
Notarztdienst: 
• Analog zum Anstieg der Notfallre ttungen entwickeln sich auch die
Alarmierungen der Notärzte. Auch hi er wurde mit 5.460 Alarmierungen im 
Jahr  2009 der bisher höchste Wert erreicht. Über einen längeren Zeitraum 
beobachtet beträgt der jährliche Zuwachs hier ca. 5 %. 
• Im Rahmen der aktuell laufenden Fortschreibung des
Rettungsdienstbedarfsplanes wird der Bedarf eines weiteren, ständig
besetzten Notarzt-Einsatzfahrzeuges geprüft. 
 
 
 
Krankentransport:  
• Die Zahl der qualifizierten Krankentrans porte hatte im Jahr 1998 mit einem 
Wert von über 20.000 einen Höchststand erfahren. Seit dem nimmt die Zahl 
kontinuierlich ab und liegt im Jahr 2009 aktuell bei einem Wert von 10.529. 
Zwei markante Entwicklungen sind hierfür ursächlich: 
¾ Zum einen wirken sich die Genehmigungen nach dem 
Personenbeförderungsgesetz für den „Lie gendtransport von Fahrgästen“ 
aus, bei denen im Gegensat z zum qualifizierten Krankentransport des 
Rettungsdienstes das Personal der „Liegend-Taxen“ keine 
rettungsdienstliche Ausbildung benötigt. Unter dem Aspekt einer 
Optimierung der Betriebskosten sind die Ärzte angehalten, die 
Notwendigkeit eines Transportes mit Fa chpersonal in jedem Einzelfall zu 
prüfen. 
¾ Zum anderen macht die immer fr ühere Verlegung vo n operierten 
Patienten, insbesondere aus ambul anten Operationspraxen, in 
Einrichtungen der Nachso rge oder auch zwischen Kliniken den Einsatz 
von Rettungswagen erforderlich. Diese Entwicklung führt zu den 
rückläufigen Zahlen bei den Krankentransporten. 
• Der qualifizierte Krankentransport wird in Münster durch die Feuerwehr und 
die vier etablierten, privaten Hilfsorganisationen, Arbeiter-Samariter-Bund, 
Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfa ll-Hilfe und Malteser Hilfsdienst mit 
zusammen 11 Fahrzeugen durchgeführt. D abei zieht sich die Feuerwehr 
tendenziell zurück, während die Präsenz  der Hilfsorganisationen ausgebaut 
wird. Diese Entwicklung wird voraussi chtlich anhalten, zumal die Steigerung 
der Einsätze in der Notfa llrettung hier perspektivi sch eine Verlagerung von 
Personal erforderlich machen wird.

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 29 von 53 
 
 
Partner in der Gefahrenabwehr: Im Krankentransport wirken neben der Berufsfeuerwehr Münster auch der 
Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz,  die Johanniter Unfall-Hilfe sowie der Malteser 
Hilfsdienst mit.          Foto:  MZ, Helmut Etzkorn
 
Investitionen: 
• Im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr  wurde das vereinbarte Neubau- und 
Sanierungs-Programm fortgesetzt: 
¾ Die Feuerwehrgerätehäus er Angelmodde und Wolb eck wurden in 2009 
saniert und erweitert. 
¾ Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Gievenbeck konnte in 2009 fast 
fertig gestellt werden.  
Gut die Hälfte der 20 Feuerwehrger ätehäuser der Stadt Münster konnten 
zwischenzeitlich neu errichtet oder von Grund auf saniert werden. So 
erfreulich der erreicht e Stand auch ist, bedeutet dies nach derzeitiger 
Planung aber auch, dass die letzten Löschzüge no ch über das Jahr 2020 
hinaus warten müssen, bis ihnen f unktionale und bedarfsgerechte Gebäude 
zur Verfügung stehen werden. 
• In der Feuerwache 1 wurden mit der KFZ-Werkstatt, der Atemschutzwerkstatt 
und der Schlauchpflege die zentralen Einrichtungen saniert, mit denen die

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 30 von 53 
 
Feuerwehr die Einsatzbereitschaft ihrer Fahrzeuge und Geräte sicherstellt. 
Durch die Beschäftigung der Beamten des Einsatzdienstes in den 
Werkstätten leistet die Feuerwehr  einen erheblichen Beitrag zur 
wirtschaftlichen Erbringung der Dienstleistung Feuerwehr.  
• Die Erweiterung der Feuerwache 1 um  ein Gebäude für die neue Leitstelle 
und die Unterbringung des Krisenstabes der Stadt Münster wurde geplant 
und finanziell abgesichert. 
• Unter der Adresse Hansestraße 23 in Hiltrup wurde zum 01.06.2009 eine 
Gewerbe-Immobile angemietet und zu einer „Feuerwache auf Zeit“ umgebaut. 
Zwischenzeitlich hat die Feuer- und Re ttungswache 3 der Berufsfeuerwehr 
Münster ihren Betrieb aufgenommen.  
• Der Fahrzeugpark der Feuerwehr konnt e weiter erneuert werden. In den 
Jahren 2008 und 2009 konnten 11 Al tfahrzeuge durch moderne, neue 
Fahrzeuge ersetzt werden. 
Trotzdem beträgt die Laufzeit für die überwiegende Zahl der Löschfahrzeuge 
der Feuerwehr Münster 25 Jahre.  
„Zweiter Frühling“ 
Stolz ist die Feuerwehr aber nicht nur auf  ihre Neubauten. Auch ein „Altbau“ hat 
es besonders den Mitgliedern der Beru fsfeuerwehr angetan. Nachdem bei 
Renovierungsarbeiten an der alten, denkmalgeschützten Feuerwache 2 an der 
Bernhard-Ernst-Straße im J ahr 1999 deren Baufälligkei t festgestellt wurde, zog 
die Berufsfeuerwehr Ende  2004 in einen Neubau. Dem alten, teilweise 
entkernten Gebäude drohte ein Schicksal als Bauruine. Der Verleger Wolfgang 
Hölker erwarb die Immobilie und baut e die alte Feuerwache mit enormen 
finanziellen und persönlichem Engagem ent um zu einer Mischung aus 
Firmenzentrale, Stadtwohnung und Kunstsammlung. Die ehemalige Feuerwache 
der Berufsfeuerwehr Münster taucht inzw ischen in allen renommierten Lifestyle 
und Architektur-Journalen auf und erfährt so einen „zweiten Frühling“.  
Erhaltene Werte von 30 Millionen Euro: 
Die geschätzten Brandschäden betrugen in den Jahren 2008 und 2009 jeweils 
rund drei Millionen Euro. Da bei nahezu allen Bränden durch den Einsatz der 
Feuerwehr ein Übergr eifen der Flammen auf  andere Gebäude oder 
Gebäudeteile verhindert we rden konnte, können die durch den Einsatz der 
Feuerwehr erhaltenen Werte mit rund 30 Millionen Euro pro Jahr veranschlagt 
werden. Gemessen am Zuschussbedarf in  Höhe von rund 14,5 Mio. Euro pro 
Jahr hat sich die Feuerwehr Münste r in den zurückliegenden Jahren  – 
volkswirtschaftlich betrachtet – zu 200 % amortisiert.

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 31 von 53 
 
Aus Tradition jung:  
Seit ihrer Gründung im Jahr 1871 ist die Freiwillige Feuerwehr Münster eine 
schlagkräftige Truppe. In kurzer Folge wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts in 
vielen Gemeinden und Stadtteilen in u nd um Münster Freiwillige Feuerwehren 
gegründet. Mit Stolz konnten so auch in den Jahren 2008 und 2009 mehrere 
Löschzüge auf ihre lange Tradition zurückblicken: 
• Mit einem mehrtätigen Festprogramm feiert der Löschzug Nienberge der 
Freiwilligen Feuerwehr Münster im September 2008 sein 100-jähriges 
Bestehen. Das fachlich und gesellscha ftlich ansprechende Programm stößt 
auf große Resonanz bei der Bevölker ung. Passend zum Jubiläum steht auch 
die Aussonderung des über 20 Jahre alt en Tanklöschfahrzeuges an. Aus den 
Händen von  Feuerwehrdezernent Dr. Heinrichs empfängt der Löschzug ein 
neues Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16. 
• Nur ein Jahr später folgt am 16.08.2009 das 100-jähri ge Jubiläum des 
Löschzuges Häger-Uhlenbrock. In den Mittelpunkt ihrer Feierlichkeiten stellen 
die Mitglieder einen Tag der offenen Tür, mit dem sich der Löschzug der 
Öffentlichkeit präsentiert. 
• Auf eine 110-jährige Tradition kann der Löschzug Gelmer zurückblicken, der 
am 17.08.2009 im Rahmen eines Tages  der offenen Tür auch das neue 
Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 präsent iert, das seinen 22 Jahre alten 
Vorgänger ablöst. Die offizielle Feier zum Jubiläum folgt am 17.11.2009. 
• Da der 100. Geburtstag im Jahr 2008 in die Umbauphase des Gerätehauses 
fiel, feiert der Löschzug Wolbe ck eben den 101. Geburtstag mit einem 
Festprogramm vom 21. bis 23.08.20 09 in den frisch renovierten 
Räumlichkeiten des Gerätehauses.  
• Auf ein ebenfalls 100-jähriges Be stehen kann der Löschzug Gremmendorf am 
14.09.2009 zurückblicken. Mit einem mehrtägigen Jubiläumsprogramm in 
einem Festzelt in der Mitte des Stadtteils lässt der Löschzug eine von der 
Bevölkerung seit langem vermisste Tradition wieder aufleben.  
Ein Generationswechsel vollzieht sich auch im Amt des Sprechers der 
Freiwilligen Feuerwehr M ünster. Mit Datum vom 22. 02.2008 gibt Brandinspektor 
Horst Hülsken die Funktion nach 12 Diens tjahren an Brandinspektor Erich Boog 
weiter. 
Den Nachwuchs gewinnt die Freiwil lige Feuerwehr überwiegend aus der 
Jugendfeuerwehr. Hier agiert die Feue rwehr als anerkannte Einrichtung der 
Jugendpflege und bietet nicht nur feuerwehrtechnische Ausbildung an, sondern 
widmet sich auch gesellschaftlichen Themen und bietet Spiel & Sport.

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 32 von 53 
 
Ein Höhepunkt ist die jährliche Ferienfre izeit, welche die Jugendfeuerwehr im 
August 2008 in Münsters polnischer Pa rtnerstadt Lublin führt. Die Teilnahme an 
einem internationalen Jugendcamp versc hafft den 12- bis 18-jährigen nicht nur 
abwechslungsreiche Freizeiterlebni sse, sondern auch neue kulturelle und
politische Eindrücke, z.B. bei einem Besu ch im ehemaligen K onzentrationslager 
Majdanek. 
 
 
Feuerwehr Münster: Eine Dienstleistu ng der Stadt Münster, hinter der 
Menschen stehen: 
¾ 309  Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr 
¾ 641  Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr 
¾  24  zivile Mitarbeite rinnen und Mitarbeiter in der  Feuerwehr Münster als 
        Stadtamt 37 
¾ 142  Jugendliche in der Jugendfeuerwehr  
¾ 117 Musikerinnen und Musiker im Mu sikkorps bzw. im Spielmannszug 
        der Freiwilligen Feuerwehr Münster 
¾   65 Notärztinnen und Notärzte, die freiberuflich im Notarztdienst der 
        Stadt  Münster mitwirken 
In der Summe 1.298 Personen , die sich haupt- oder ehr enamtlich in den Dienst 
der Stadt Münster und ihrer Bürgerinnen und Bürger gestellt haben.  
In enger Verbundenheit zu „ihrer Feuerwehr“ stehen ferner 
¾   66  Mitglieder der Pensionärsvere inigung der Berufsfeuerwehr und  
¾ 312  Mitglieder der Ehrenabteilu ng der Freiwilligen Feuerwehr.

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 33 von 53 
 
 
Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen: Die Einsatzkräfte des örtlichen Löschzuges der Freiwilligen 
Feuerwehr sind als erste eingetroffen und leiten die Brandbekämpfung ein.           Foto: MZ, Helmut Etzkorn 
„Extreme“ 
• Als am 26. Juni 2008 um 01:34 Uhr der Alarmgong den Löschzug 1 der 
Berufsfeuerwehr zu einem Hochhaus an der Brüningheide alarmiert, geht die 
Mannschaft noch von einem Routineeinsatz aus. Viele Male ist man schon zu 
der Adresse ausgerückt – oft stellte sich der Einsatz als Fehlalarm oder auch 
als böswillige Alarmierung heraus. Auch in dieser Nacht gibt es keine 
Anzeichen für ein Feuer. Kein Rauch, keine Flammen, kei ne Hilferufe, keine 
geflüchteten Bewohner auf der Straße. Trotzdem wird sorgfältig erkundet. 
Plötzlich gibt es einen Knall. Nur zwei Meter neben den Einsatzkräften schlägt 
ein 8 kg schwerer Feuer löscher auf das Pflaster  des Gehweges. Von einem 
Balkon im 8. Obergeschoss wird Löschpulver aus einem weiteren
Feuerlöscher versprüht. Die Täter entko mmen. Als es in der nachfolgenden 
Nacht um 01:40 wieder Alarm gibt, ist die Mannschaft gewarnt. Die Leitung 
der Feuerwehr hatte per E-Mail alle Ei nsatzkräfte über den Vorfall informiert. 
Zum Glück, denn wieder werden die Fe uerwehrmänner aus großer Höhe mit 
Gegenständen beworfen. Die Polizei richtet eine Mordkommission ein und 
kommt bald zum Erfolg: Bereits nach wenigen Tagen wird eine vierköpfige 
Mädchengruppe identifiziert und verhört. Die 14- bi s 19-jährigen Mädchen 
gestehen, die Fehlalarme und Angriffe auf die Feuerwehr aus Langeweile und 
„um zu ärgern“ durchgeführt zu haben. Die Staatsanwaltschaft erlässt gegen

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009              Seite 34 von 53 
 
die 17-jährige Haupttäterin einen Ha ftbefehl wegen versuchten Mordes. Im 
Mai 2009 verurteilt das Landgericht  Münster zwei der Mädchen wegen 
versuchten Mordes zu mehrjährigen Jugendstrafen ohne Bewährung. 
• Insgesamt ist die Anerkennung der Feuer wehr in der Gesellschaft aber doch 
gegeben: Zum wiederholten Male finden si ch Feuerwehrleute bei nationalen 
und internationalen Umfragen zur Vert rauenswürdigkeit von Berufsständen 
auf Platz eins. 
Das spornt an und motiviert: „Für  Münster  gehen  wir  durchs  Feuer“. 
 
 
 
 
Münster, im Juni 2010  
 
 
 
 
 
Benno Fritzen 
Leiter der Feuerwehr

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009 Seite 35 von 53
             Zahlenspiegel
Jahr 2009 2008 2007 2006 2005
Einsätze insgesamt: 36.842 36.157 37.085 35.153 34.072
Brandalarmierungen gesamt:
Brände
          groß
          mittel
          klein a.
          klein b.
Fehlalarme
          in guter Absicht
          böswillig
898
442
6
7
134
295
456
417
39
913
476
10
23
114
329
437
384
53
882
466
5
13
157
291
416
373
43
983
566
11
25
165
365
417
378
39
860
497
4
13
180
300
363
315
48
Hilfeleistungen gesamt:
         Menschen in Notlage
          Tiere in Notlage
          Betriebsunfälle
          Einstürze von Baulichkeiten
          Verkehrsunfälle
          Verkehrsstörungen
          Öleinsätze
          Gefahrguteinsätze
          Gasausströmungen
          Wasserschäden
          Sturmschäden
          Sonstige
          Fehlalarme
1.888
219
61
0
0
37
8
180
8
11
108
22
1047
187
2.379
222
68
0
0
43
4
175
0
17
417
86
1152
195
2.496
210
58
0
0
43
4
184
3
19
126
1217
425
207
1.542
205
106
0
0
57
4
176
5
25
75
134
511
244
1.624
177
71
0
0
38
5
115
2
13
61
117
841
184
Rettungsdienst gesamt:
         Krankentransport**
         Notfallrettung
         - davon mit Notarzt
           ** einschl. Einsätze der Freiw. Hilfsorganisationen 
              ASB, DRK, JUH, MHD
Einweisung psychisch Kranker:
33.600
10.529
23.071
5.460
383
32.865
10.872
21.993
5.241
386
33.707
12.383
21.324
5.074
425
32.628
12.412
20.216
4.601
446
31.588
12.443
19.145
4.433
322
Einsätze der Freiw. Feuerwehr*
        davon Brandeinsätze
        davon Fehlalarmierungen ( Brand )
        davon techn. Hilfeleistungen
        davon Fehlalamierungen ( Hilfeleistungen )
Tote:
        bei Bränden
        bei Hilfeleistungen
gerettete Personen:
        bei Bränden
        bei Hilfeleistungen
Brandschäden ( Mio €  ) 
156
66
43
45
2
38
1
37
200
18
182
2,6
210
81
44
85
0
47
1
47
197
11
186
3,1
1.340
89
51
1198
2
28
1
27
207
24
183
2,2
411
123
64
222
2
46
1
45
180
20
160
2,3
280
101
44
135
0
49
0
49
138
10
128
1,8
* die Einsätze in den o. g. Zahlen enthalten

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Jahr
   
  
2009 2008 2007 2006 2005
Personal gesamt: 1.233 1.196 1.200 1.208 1.223
Berufsfeuerwehr gesamt: 333 320 306 314 310
davon
Feuerwehrbeamte 309 294 283 283 282
davon
Brandmeisteranwärter 16 14 8 8 8
Zivilangestellte und Arbeiter 24 21 23 23 28
Freiwillige Feuerwehr gesamt** 900 876 894 894 912
davon
Einsatzkräfte i.d. Löschzügen 641 638 651 644 659
Jugendfeuerwehr 142 124 121 121 127
Musikzüge 117 114 122 124 126
** ohne Ehrenabteilung
Vorbeugender Brandschutz - Fallzahlen * 3.535 3.463 3.673 3.360 3.473
Anzahl der Brandschauen ** 441 459 562 443 582
Anzahl der brandschutztechnischen Stellungnahmen *** 731 680 669 615 606
Anzahl der Beratungen *** 780 870 864 1.060 891
Anzahl der Brandschutzerziehung-, unterweisung **** 209 306 328 259 230
Anzahl der Brandsicherheitswachen 511 517 509 559 536
Anzahl der sonstigen brandschutzt. Ortstermine **** 863 631 741 424 628
Fallzahlen im Bereich Kampfmittelüberprüfung 626 658 614 716 662
Hinweise zum Jahresbericht Münster, Teil 1
Die Datenstruktur für den Bereich des Vorbeugenden Brandschutzes wurde mit folgenden 
Änderungen an die Daten des NKF-Berichtswesens angepasst:
*  Die Daten werden ohne die Fallzahlen für den Bereich Kampfmittelüberprüfung dargestelt.
**  Die Daten schließen die ehemaligen Brandnachschauen mit ein.
***  Die Daten werden separat und nicht mehr als Summe ausgewiesen.
**** Die Daten werden separat ausgewiesen
Teil II:  
Die Feuerwehr Münster aufgeschlüsselt nach einer bundeseinheitlichen 
Statisik der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF)
Anmerkung: Die Bundesstatistik sieht bei der Numerierung an der 2. Stelle nur gerade Ziffern vor.
         
 1. Schnellinfo
 1.2 Berichtsjahr 2009
 1.4 Name der Stadt Münster
 1.6 Einwohnerzahl 282.718
 1.8 Gesamtfläche 302,82 km²
 1.10.1 Postanschrift der Feuerwehr, Straße Feuerwehr Münster,
York-Ring 25
 1.10.2 Postanschrift der Feuerwehr, PLZ, Ort 48159 Münster
 1.12.1 Telefon 02 51 / 20 25 - 0
 1.12.2 Faxnummer 02 51 / 20 25 - 80 10
 1.14 Leiter der Feuerwehr Ltd. BD Benno Fritzen

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009 Seite 37 von 53
Aufgabenwahrnehmung  der Feuerwehr
1.16.1 Brandschutz ja
1.16.2 Katastrophenschutz ja
1.16.3 Rettungsdienst ja
1.18.1 Anzahl der Feuerwachen 2
1.18.2 Rettungswachen BF 5
1.18.3 Anzahl der Feuerwehrhäuser FF 20
1.20.1 Personal BF- Einsatzkräfte 293
1.20.2 Personal FF - Einsatzkräfte 641
1.22.1 Zahl der Einsätze Brandbekämpfung 898
1.22.2 Zahl der Einsätze Technische Hilfe 1.888
1.22.3 Zahl der Einsätze Rettungsdienst 33.600
1.22.4 Fehlalarmierungen (Brand / THL) 643
 1.24 Gesamthaushalt der Stadt Münster
Ergebnisplan ( Ansatz ) 775.792.410 €
Finanzplan (Ausz. f. Investitionen) ( Ansatz ) 118.104.310 €
                                          Summe: 893.896.720 €
 1.26 Gesamthaushalt der Feuerwehr
Teilergebnisplan ( Ansatz ) 25.688.240 €
Teilfinanzplan (Ausz. f. Investitionen)  ( Ansatz ) 5.622.380 €
                                          Summe: 31.310.620 €

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009    Seite 38 von 53
2. Strukturbeschreibung des Stadtgebietes
 2.2 Einwohnerzahl 282.718
 2.4 Gebietsgröße                    302,82 km²
 2.6 Flächenbezogene Einwohnerzahl                  923EW / km²
 2.8.1 max. Ausdehnung N - S                      24,40 km
 2.8.2 max. Ausdehnung W - O                      20,60 km
 2.10 max. Höhenunterschied                      61,30 m
 2.12 Wasserflächen                       8,63 km²
Verkehrsinfrastruktur
2.14.1 BAB Länge im Stadtgebiet                     24,50 km
2.14.2 BAB-Zuständigkeit außerhalb                     22,40 km
2.14.3 Fernverkehrsschienenwege im Stadtgebiet                     65,27 km
2.14.4 Fernverkehrsschienenwege Zuständigkeit außerhalb nein
2.14.5 Bundeswasserstraßen                    25,60 km
2.14.6 U-Bahn nein
2.14.7 S-Bahn nein
2.14.8 Flugplätze nein
2.14.9 Hafen                               ja
2.14.10 Militärische Anlagen                               ja
Sonstige Gefahrenschwerpunkte, z. B. 
2.16.1 Kernkraftwerke innerhalb 25 km                           nein 
2.16.2 Chemieanlagen                               ja 
2.16.3 Klinikum                               ja

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009            Seite 39 von 53
   
Flächennutzung gegliedert nach       Prozentanteil % km²
2.18.1 Gebäude- und Freiflächen 17,63 53,34
2.18.2 Gartenflächen, Wiesen, Erholungsflächen 1,99 6,01
2.18.3 Betriebsflächen 0,36 1,1
2.18.4 Verkehrsflächen 8,05 24,34
2.18.5 Wald-, Moor-, Reb-, Heideflächen, Landwirtschaft 67,42 203,96
2.18.6 Wasserflächen 2,73 8,26
2.18.7 Sonstige Flächen 1,82 5,81
Hilfsfrist       ( Planungsgrößen ) 
2.20.1 Brandschutz u. Hilfeleistung 8 min. nach AGBF-Bund
2.20.2 Rettungsdienst  ( Stadt / Land ) 8 / 12 min. nach RettG NRW
3. Beschreibung der Feuerwehr
 3.2 Zuständigkeit der Feuerwehr
 3.2.1 Brandschutz / Technische Hilfeleistung                     ja
 3.2.2  Rettungsdienst                     ja
 3.2.3 Katastrophenschutz                     ja
 3.2.4 Zivilschutz                    ja
 3.2.5 Überörtliche Leitstellenzuständigkeit                 nein
 3.2.6 Integrierte Leitstelle Brandschutz,
Katastrophenschutz, Rettungsdienst ja
Sonstige Zuständigkeiten, z. B.
 3.2.7 Sonderabfallbeseitigung                nein
 3.2.8 Ölspurbeseitigung                nein
 3.2.9 Tierkörperbeseitigung ( tote Tiere )                nein
 3.2.10 Deichverteidigung                nein
 3.2.11 Einfangen von Hunden                nein
 3.2.12 Psych KG                   ja

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009                    Seite 40 von 53
 3.2.13  Überprüfung - Feuerwehrschlüsseldepot ja
 3.2.14 Kampfmittelerfassung ja
 3.4 Struktur der Gefahrenabwehr
 3.4.1 Schematisierte Stadtübersichtskarte im
Format DIN A 4 mit Eintragungen der kommunalen
Feuer- und Rettungswachen  Anlage A
                                                                                                                                     
 3.6 Anzahl Feuer- und Rettungswachen B F F F W F
Sonstige
Träger
 3.6.1 Anzahl Feuer- und Rettungswachen 2 -- 2 --
 3.6.2 Anzahl Rettungswachen 3 -- -- --
 3.6.3 Anzahl Feuerwehrgerätehäuser FF -- 20 -- --
 3.6.4 Anzahl FF im Standort BF -- -- -- --
 3.6.5 Anzahl Löschbootstationen -- -- -- --
 3.6.6 Anzahl RTH-Stationen -- -- -- --
 3.6.7 Flughafenwachen -- -- -- --
 3.6.8 Messewachen -- -- -- --
 3.6.9 Sonstige Wachen -- -- -- --
 3.8 Organigramm des Amtes (Verwaltungsgliederungsplan) Anlage B
 3.10 Zuordnung der Beschäftigten der BF nach Stellenplan Anlage C
davon am 31.12. des Jahres
h D g D m D Ang.
 3.10.1 Führungsdienste 4 30 4
 3.10.2 Wachabteilungen (WA) 203
 3.10.3 Leitstelle 30
 3.10.4 Rettungsdienst ohne WA
 3.10.5 Technische Dienste (k. Einsatzpers.) 8
 3.10.6 Verwaltung (kein Einsatzpersonal) 1 4 12
 3.10.7 Ausbildungsstellen 16 4
 3.10.8 Sonstige ( Tagesdienst  ) 22
 3.10.9 Gesamt 4 31 279 24
 3.10.10 nicht besetzt 0
 3.10.11 besetzt durch einsatzuntaugliche
Mitarbeiter 10

FEUERWEHR MÜNSTER                    Jahresbericht 2008/2009 Seite 41 von 53
Erläuterung
Führungsdienste: Mitarbeiter des mittleren, gehobenen und höheren Dienstes, die eine
besondere Sachgebietstätigkeit und im Einsatzdienst 
Führungsaufgaben wahrnehmen.
Wachabteiliungen: Mitarbeiter, die ausschließlich Tätigkeiten im Schichtdienst der
Wachabteilung und keine besonderen Sachgebietsaufgaben
wahrnehmen.
Leistelle: Mitarbeiter, die stellenmäßig der Leitstelle zugeordnet sind
RettD: Mitarbeiter, die ausschließlich Stellenfunktionen des 
Rettungsdienstes wahrnehmen.
Ausbildungsstellen: Mitarbeiter, deren Stellen ausschließlich für die Zeit der 
Laufbahnausbildung zur Verfügung stehen und nicht auf die 
Einsatzstärke angerechnet werden.
 3.12 Soll der zu besetzenden Einsatzfunktionen
Sonn/ Arbeitszeit Personal-
Tag Nacht Feiertag pro Woche faktor
 3.12.1 Führungsdienste 3 3 3 41
 3.12.2 Wachabteilungen 38 31 31 38,5 / 54,0 1,43/4,29
 3.12.3 Leitstelle 7 5 5 38,5 / 54,0 1,43/4,29
 3.12.4 Rettungsdienst 23 12 12 38,5 / 54,0 1,43/4,29
                    Arbeitszeit pro Woche: durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Schichtdienst
                    Personalfaktor: rechnerischer Personalbedarf zur Besetzung einer Funktionsstelle
 3.14 Anzahl und Stärken von Freiw. Feuerwehreinheiten        Anlage D
 3.14.1 Anzahl der Einheiten 20
 3.14.2 Gesamtstärke FF 641
 3.14.3
 3.14.4
Anzahl der Jugendfeuerw. ( Einheiten )
Gesamtstärke JF
6
142
 3.16 Anzahl und Stärke Werkfeuerwehren
 Anzahl der Einheiten  Gesamtstärke
hauptberuflich nebenberuflich hauptberuflic h     nebenberuflich
 3.16.1 Werkfeuerwehren 2 0 64 61
 3.16.2 Betriebsfeuerwehr nicht erfasst

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009 Seite 42 von 53
 4. Struktur des Rettungsdienstes
 4.2 Träger des Rettungsdienstes Stadt Münster
 4.4 Träger der Rettungsleitstelle Stadt Münster
 4.6 Integrierte Leitstelle für Brandschutz, Katastrophenschutz ja
und Rettungsdienst
 4.8 Mitwirkende Organisationen
BF FF HiOrg Sonstige
 4.8.1 Krankentransport X -- X --
 4.8.2 Notfallrettung X -- X --
 4.8.3 Notarztdienst X -- -- --
 4.8.4 RTH -- -- -- --
 5. Struktur des Katastrophenschutzes
 5.2 Die nach dem Zvilschutzgesetz ( ZSG ) des Bundes vorgesehenen Fachdienste im 
Katastrophenschutz werden in der Stadt Münster von folgenden Organisationen gestellt:
 5.2.1 Brandschutzdienst / ABC - Dienst: Feuerwehr Münster
 5.2.2 Sanitätsdienst / Betreuungsdienst:  Freiwillige Hilfsorganisationen:
 5.2.2.1 Arbeiter - Samariter - Bund   ( ASB )  
 5.2.2.2 Deutsches Rotes Kreuz        ( DRK )      
 5.2.2.3 Johanniter - Unfall - Hilfe       ( JUH )    
 5.2.2.4 Malteser Hilfsdienst               ( MHD )           
 5.2.3 Bergungsdienst:  Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
 5.2.4 Ferner wirkt auf Grundlage des Gesetzes über den Feuerschutz und die Hilfeleistung
 ( FSHG ) die Deutsche Lebens - Rettungs - Gesellschaft ( DLRG ) in der
Wasserrettung  mit.
 5.4 Zur Leitung der Gefahrenabwehrmaßnahmen bei Katastrophen bzw. Großschadens-
ereignissen hat die Stadt Münster einen Krisenstab sowie eine Einsatzleitung 
gem. FSHG eingerichtet.

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009 Seite 43 von 53
 6. Einsatzstatistik - 2009
 6.2 Übersicht der Ausrückung
Art der Ereignisse Nur BF BF u. FF Nur WF  BF u. FF u. WF Ges.
 6.2.1 Brände u. Fehlalarme 789 109 216 1.114
 6.2.2 Hilfeleistungen 1.841 47 360 2.248
 6.2.3 Rettungsdienst* 33.600 32 33.632
*  Unter Mitwirkung der Freiw. Hilfsorganisationen ASB/DRK/JUH/MHD
 6.2.4 Einw. Psych KG 383
 6.4 Brandalarme
 
Nur BF BF u. FF Nur WF    BF u. FF u. WF Ges.
 6.4.1 Gesamt 838 109 236 1.183
 6.4.2 Kleinbrand a 121 13 20 154
 6.4.3 Kleinbrand b 253 42 295
 6.4.4 Mittelbrand 1 6 7
 6.4.5 Großbrand 1 5 6
 6.4.6
 6.4.7
Bei Ankunft gelöscht/
Kontrolle/Bereitstell.
Fehlalarmierungen
49
413 43 216
49
672
 
 6.6. Gliederung der Fehlalarme "Brand"
Nur BF BF u. FF Nur WF        BF u. FF u. WF Ges.
 6.6.1 Blinder Alarm 377 40 216 633
 6.6.1.1      davon über BMA 304 10 216 530
 6.6.2 Böswilliger Alarm 36 3 39
 6.6.2.1      davon über BMA 32 3 35
 6.6.3 Falschalarmier. d.BMA 0 0

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009 Seite 44 von 53
 6.8 Überörtliche Hilfe
 6.8.1 Anzahl der Hilfen auswärts 6
 6.10 Brandmeldungen durch automatische BMA
 6.10.2 Anzahl der tatsächlichen Brände gemeldet durch BMA 13
 6.12 Menschenrettung bei Bränden
 6.12.1 Personen gerettet 18
 6.12.2 Brandverletzte 20
 6.12.3 Brandtote 1
 6.12.4 Fw-Angehörige verletzt
 6.12.5 Fw-Angehörige brandtot
 6.14 Hilfeleistungsalarme
   Nur BF    BF u. FF  Nur WF     BF u. FF u. WF Ges.
 6.14.1 Gesamt 1.843 45 298 2.186
 6.14.2
 6.14.3
 6.14.4
Umwelt-,Gefahrstoff
einsch. Ölspuren
Tiere/ Insekten
Einsatz bei Eintreffen
184
61
0
4
0
0
20
11
208
72
nicht mehr erforderlich
 6.14.5 Fehleinsätze 185 2 187
 6.16 Gliederung der Fehleinsätze "Hilfeleistungen"
Nur BF BF u. FF Nur WF BF u. FF u. WF Ges.
 6.16.1 Blinder Alarm 184 2 nicht erfaßt 186
 6.16.2
 6.16.3
Böswilliger Alarm
Falschal.d. BMA
1
0
0
0
nicht erfaßt
nicht erfaßt
1
0
 6.18 Menschenrettung bei Hilfeleistungen
 6.18.1 Personen gerettet 182
 6.18.2 Verletzte 98
 6.18.3 Tot geborgen 37
 6.18.4 Fw-Angehörige verletzt 0
Fw-Angehörige tot 0

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009 Seite 45 von 53
 6.20 Rettungsdienst
   Nur BF HiOrg
 6.20.2
 6.20.3
Krankentransporte
Notfalleinsätze
3143
23071
7386
davon in Verbindung mit
 6.20.4
 6.20.5 
 6.20.6 
 6.20.7
 6.20.8
NEF
RTH
NAW
LNA
Fehleinsätze*
5460
4488
* in Notfalleinsätzen enthalten
 6.21 Psych KG
 6.21.1 Einsätze nach Psych KG  ( nur BF ) 383
                                                                                              
 6.22 Vorbeugender Brand - und Gefahrenschutz
 6.22.1 Brandschauen und Nachschauen 441
 6.22.2 Stellungnahmen in bauaufsichtlichen Verfahren 582
 6.22.3 Stellungnahmen nach anderen Grundlagen 149
 6.22.4 Beratungen 780
 6.22.5 Sicherheitswachen 511
 6.24 Kampfmittelüberwachung
 6.24.1 Auswertung von Baugesuchen/ Information
von Bauherren über Kampfmittelverdacht 254
 6.24.2 Anträge auf Kampfmittelüberprüfung, Stellungnahmen
Beratungen, Ortstermine 372
 7. Fahrzeuge und Geräte Anlage E

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009 Seite 46 von 53
 8. Erträge / Aufwendungen - 2009
 8.2 Erträge ( in € )
BF u. FF RettD Kats Summe
 8.2.1
Gebühren, Entgelte oder Kostenersatz
 - aus Einsätzen 77.280 8.496.138 8.573.418
 8.2.2
 8.2.3
 8.2.4
 8.2.5
 - aus Dienstleistungen
 - aus vorbeugendem Brandschutz
 - aus Zuwendungen
 - sonstige Erträge
82.845
25.056
444.051
319.642 72.337
45.000
82.845
25.056
489.051
391.979
 8.2.6 Spaltensumme:
948.874 8.568.475 45.000 9.562.349
 8.4 Aufwendungen ( in € )
BF u. FF RettD Kats Summe
 8.4.1 Personal 14.975.494 4.894.529 336.720 20.206.743
 8.4.2 Betriebskosten, Fahrzeuge 390.107 490.273 880.380
 8.4.3 Bauunterhaltung 9.194 6.723 15.917
 8.4.4 Investitionen,Fahrzeuge,Geräte 1.439.537 434.998 1.874.535
 8.4.5 Investitionen Baumaßnahmen 1.264.893 1.264.893
 8.4.6 Sonstige Aufwendungen 1.216.380 2.227.897 3.444.277
 8.4.7 Spaltensumme: 19.295.605 8.054.420 336.720 27.686.745
 8.6 In die Budgetierung des Fachamtes einbezogene Bereiche
BF FF RettD KatS
 8.6.1 Sachkosten X X  -- X
 8.6.2 Personalkosten  --  --  --  --
 8.6.3 Investitionen  --  --  --  --

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009 Seite 47 von 53
Anlage A

FEUERWEHR MÜNSTER          Jahresbericht 2008/2009 Seite 48 von 53
Anlage B
Organisationsplan Amt 37
37 Feuerwehr
37.0 Amtsleiter Personalrat
37.0.1 Vorzimmer
37.1 37.2 37.2 / ÄLR 37.3 37.4
Abteilung Abteilung Ärztliche Abteilung Abteilung
Verwaltung Einsatz  Leitung Technische Vorbeugender
Rettungsdienst Dienste Brandschutz
37.1.1 37.2.1 37.3.1 37.4.1
Allgemeine Leitstelle Umweltschutz Brandschau
Verwaltung Freiwillige - FW Atemschutz Kampfmittel-
Einsatzvor- Strahlensschutz überprüfung
37.1.2 bereitung Brandschutz-
Rettungs- Alarmpläne erziehung 
dienstab- Katastrophen- und
rechnung schutz, Sicher- Aufklärung
stellungswesen
Selbstschutz
37.2.2 37.3.2 37.4.2
Aus -und Fahrzeuge Brandschutz-
Fortbildung Geräte technische
Werkstätten Gutachten
37.2.3 Geräte- Sicherheits-
Rettungsdienst prüfung wachen
Personal BF
Organisation
Kammer 37.3.3 37.4.3
Tauchwesen Informations- Bauliche
und Angelegenheiten
37.2.3 Kommunikations- Löschwasser-
Wachabteilung technik versorgung
Wachabteilungs- EDV-Koordination
leiter

FEUERWEHR MÜNSTER     Jahresbericht 2008/2009            Seite 49 von 53
Anlage C
Amtsbezeichnung Bes.-Gr. Soll Ist
Ltd. Branddirektor A 16 1 1
Branddirektor A 15 2 2
Oberbrandrat A 14 1 1
Brandoberamtsrat A 13 F n11 1 1
Brandoberamtsrat A 13 4 4
Brandamtsrat A 12 10 10
Brandamtmann A 11 6 6
Brandoberinspektor A 10 6 7
Brandinspektor A 9 g D 2 2
Hauptbrandmeister A 9 F n3 34 34
Hauptbrandmeister A 9 91 91
Oberbrandmeister A 8 64 64
Brandmeister A 7 69 69
Brandreferendar
Brandinspektoranwärter
Brandmeisteranwärter 16 16
Feuerwehrbeamte gesamt 308 309
Verwaltungsbeamte
Städt. Oberamtsrat A 13
Städt. Amtsrat A 12 1 1
Stadtamtmann A 11
Stadtoberinspektor A 10
Stadtinspektor A 9
Stadtamtsinspektor/in A 9 2 1
Stadthauptsekretär/in A 8 2 2
Stadtobersekretär A 7 1
Stadtsekretär A 6
Verwaltungsbeamte 5 5
Zivilangestellte 15 15
Gesamt 328 329
Pensionärsvereinigung der Berufsfeuerwehr  66 Mitglieder

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009             Seite 50 von 53
Anlage D
 3.14 Freiwillige Feuerwehr
Freiwillige Feuerwehr, bestehend aus 20 Löschzügen 
Löschzug Albachten 31 FM(SB)
Löschzug Altstadt 34 FM(SB)
Löschzug Amelsbüren 22 FM(SB)
Löschzug Angelmodde 41 FM(SB)
Löschzug Geist 32 FM(SB)
Löschzug Gelmer 26 FM(SB)
Löschzug Gievenbeck 35 FM(SB)
Löschzug Gremmendorf 24 FM(SB)
Löschzug Häger-Uhlenbrock 32 FM(SB)
Löschzug Handorf 29 FM(SB)
Löschzug Hiltrup 40 FM(SB)
Löschzug Kemper 31 FM(SB)
Löschzug Kinderhaus 38 FM(SB)
Löschzug Loevelingloh 35 FM(SB)
Löschzug Mecklenbeck 33 FM(SB)
Löschzug Nienberge 37 FM(SB)
Löschzug Roxel 35 FM(SB)
Löschzug Sprakel 29 FM(SB)
Löschzug Werse-Laer 24 FM(SB)
Löschzug Wolbeck 33 FM(SB)
Gesamt: 641 FM(SB)
Jugendfeuerwehr 142  Mitglieder
Musikkorps 60  Mitglieder
Spielmannszug 57  Mitglieder
Ehrenabteilung 325  Mitglieder
* 40 Mitglieder der BF sind in der Gesamtstärke der Löschzüge enthalten

FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2008/2009               Seite 51 von 53
3.14.1 Werkfeuerwehr
Werkfeuerwehr BASFCoatings AG 63 FM (SB)
Werkfeuerwehr des Universitätsklinikums Münster 62 FM (SB)
3.14.2 Betriebsfeuerwehr
Armacell - GmbH    nicht erfasst      
Anlage D 1

FEUERWEHR MÜNSTER      Jahresbericht 2008/2009              Seite 52 von 53
     Anlage E
 7. Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und
der Werkfeuerwehr 
 
7.1 Feuerwehrfahrzeuge
Fahrzeugart BF FF Bund/ Land* WF gesamt:
ELW 1 2 1 3
ELW 2 1 1
ELW - Kdow 4 3 7
LF 8 und LF 8 / 6 1 7 3 11
LF 16 TS 8 5 13
LF 16 und HLF 20 / 16 5 13 18
LF 24 1 2 3
TLF 16 / 25 3 5 8
TLF 24/50 / TLF 20/40 SL 2 1 1 4
GW / sonstige 2 2 4
DLK 23 - 12 3 3 6
GM / TM 1 1
RW 1 1 6 7
RW 1 1 2
GW-W 1 1
GW-Rett 1 1
SW 2000 3 1 4
FWA / sonstige 1 6 1 8
MZB 2 1 2 5
FwK (450 kN) 1 1
WLF 4 1 5
AB ** 12 2 3 17
FKH 1 1
Meß/ Warnfahrzeuge 1 6 7
sonstige PKW 7 7
MTF 7 2 9
KEF 1 1
GW -LöRü 1 1
LKW 4 4
Sonstige 6 3 3 12
ABC -ErkKW 2 2
Dekon - P 1 1
Gesamt: 73 69 12 21 175
*     Vom Bund bzw. vom Land zur Verfügung gestellte Fahrzeuge 
**    Abrollbehälter (AB) für:  Atemschutz / Strahlenschutz, Wasser / Öl, 2 x -Schaummittel, Lichtmast,GSG,
                                          Mulde, Tank, Sonderlöschmittel, Bau, MANV,Boot
                                          Zusatzausrüstung - Feuerwehrkran, Dekon - V,

FEUERWEHR MÜNSTER         Jahresbericht 2008/2009 Seite 53 von 53
      Anlage E 2
 7.2 Rettungsdienstfahrzeuge
Fahrzeugart BF Hilfsorganis. WF Gesamt:
RTW / NAW 16 1 17
        KTW 7 7 14
       NEF 3 3
      Gesamt: 26 7 1 34
 7.3 Gerä t
 Gerät BF FF FF EKS WF Gesamt:
 TS 8 / 8 11 26 3 40
 TS 2 / 5 2 2
 Stromerzeuger 19 25 44
Elektro-Tauchpumpen 23 58 81
 sonstige Motorgeräte * 59 64 123
 Gesamt: 114 173 0 3 290
*   u. a.      Industriesauger, Motor und Elektrosägen, Mineralölpumpen,
Turbinentauchpumpe, Be- und Entlüftungsgeräte, Spreizer
und Schneidgerät, Hochleistungslüfter

Berichtsvorlage

648 Zeichen

V/0587/2010 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Feuerwehr 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Jahresbericht 2008 / 2009 der Feuerwehr Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
21.09.2010 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Bericht
29.09.2010 Hauptausschuss Bericht
29.09.2010 Rat Bericht 
 
 
 
Bericht: 
Der Jahresbericht 2008 / 2009 der Feuerwehr Münster wird in der Anlage zur Kenntnis gegeben. 
 
 
i.V. 
 
gez. Heinrichs 
 
 
 
 
 
 
Anlage:
 Jahresbericht 2008 / 2009 der Feuerwehr Münster 
 
 
 
 
  
Vorlagen-Nr.: 
V/0587/2010 
Auskunft erteilt: 
Herr Fritzen 
Ruf: 
20 25 80 00 
E-Mail: 
FritzenB@stadt-muenster.de 
Datum: 
05.08.2010 
Öffentliche Berichtsvorlage

Beratungsverlauf (3)

21.09.2010 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 5.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.09.2010 Hauptausschuss
TOP 25 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.09.2010 Rat
TOP 28 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (32)

  • Stubengasse
  • Westhoffstraße
  • Melchersstraße
  • Bogenstraße
  • Lütke Gasse
  • Hammer Straße
  • Hoyastraße
  • Friedrich-Ebert-Straße
  • Corrensstraße
  • Altenroxeler Straße
  • Hansestraße 23
  • Friedhofstraße
  • Bernhard-Ernst-Straße
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  • Bohlweg
  • Albersloher Weg
  • Gremmendorfer Weg
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  • York-Ring 25
  • Preußenstadion
  • Mauritzheide
  • Brüningheide
  • Wilkinghege
  • Loevelingloh 35
  • Kinderhaus 38
  • Kiepenkerl
  • Domplatz
  • Duddeyheide
  • Hessenweg
  • Nordmark
  • Werse

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0587/2010
Typ
Vorlagen
Datum
06.09.2010
Erstellt
06.10.2020 14:37