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V/0868/2015

Abfallwirtschaftsbetriebe Münster

Vorlagen 20.10.2015

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Anlage

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Anlage

47260 Zeichen

1 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Inhaltsverzeichnis 
 
 
Wirtschaftsplan 2016 
 
 
 
  
 Seite 
 
Inhaltsverzeichnis 1 
 
 
1.  
 
 
Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2016  der Abfallwir t-
schaftsbetriebe Münster 
 
 
2 
   
   
2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele der AWM 5 
   
3. Die Betriebsbereiche und Leistungen der AWM 8  
   
4. Erfolgsplan 2016 (Gesamt- und Einzelplan) der AWM 
Erläuterungen zum Erfolgsplan 2016 
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 
13 
14 
20  
   
5. Vermögensplan 2016 
Erläuterungen zum Vermögensplan 2016 
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 
21 
23 
27  
   
6. Stellenübersicht 2016 28 
 
Impressum

2 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2016  
der AWM  
   
 
 Rechtsgrundlage für die Erstellung des  Wirtschaftsplanes 2016 ist die Eigenbetriebsverord-
nung (EigVO NW) in der Fassung vom 16.11.2004. 
  
 Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan stellt die vom Eigenbetrieb 2016 zu erbringenden Dienst-
leistungsprodukte und die zur Leistungserbringung erforderlichen Ressourcen dar. 
 
 Gem. § 14 EigVO besteht der Wirtschaftsplan aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan und 
der Stellenübersicht. Darüber hinaus werden im vorliegenden Wirtschaftplan die Unterneh-
mensleitlinien sowie die Ziele und Leistungen der AWM dargestellt.  
 
 Der Erfolgsplan des Eigenbetriebes enthält alle voraussehbaren Erträge und Aufwendungen 
des Wirtschaftsplanes. Er basiert auf den erzielten Ergebnissen des Wirtschaftsjahres 2014 
und auf den heute bekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen und Trends des lau-
fenden Wirtschaftsjahres 2015. 
 
 Der Erfolgsplan 2016 zeigt neben den Wirtschaftsplanansätzen 2015 und 2016 auch das 
Rechnungsergebnis 2014. 
 
 Der Vermögensplan enthält alle voraussehbaren vermögenswirksamen Einnahmen und Aus-
gaben aus Anlageänderungen und aus der Kreditwirtschaft, die notwendigen Verpflichtungs-
ermächtigungen sowie auf der Einnahmeseite die vorhandenen oder zu beschaffenden De-
ckungsmittel. 
 
 Die Stellenübersicht hat gem. § 17 EigVO NW die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen 
für Angestellte und Arbeiter zu enthalten. Beamte, die bei dem Eigenbetrieb beschäftigt wer-
den, sind im Stellenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenübersicht des Eigenbetrie-
bes nachrichtlich anzugeben. Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr 
vorgesehenen und der tatsächlich besetzten Stellen anzugeben.

3 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Erfolgsplan 
 
Erträge und Aufwendungen des Erfolgsplans gliedern sich wie folgt: 
 
Erträge 
 
Umsatzerlöse 53.121.000 € 
Sonstige betriebliche Erträge 1.453.000 € 
Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 20.000 € 
Ertrag aus der Auflösung der Rückstellung Gebührenüberschüsse 2.878.000 € 
  57.472.000 € 
 
 
Aufwendungen 
 
 
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.428.000 € 
Aufwendungen für bezogene Leistungen 17.076.000 € 
Löhne und Gehälter 15.107.000 € 
Soziale Abgaben 4.491.000 € 
Abschreibungen abzüglich der Erträge 6.045.000 € 
aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen 
der öffentlichen Hand 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.388.000 € 
Zinsen u. ä. Aufwendungen 1.460.000 € 
Sonstige Steuern 144.000 € 
  54.139.000 € 
 
Jahresüberschuss 3.333.000 € 
 
Der Jahresüberschuss entsteht aus unterschiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirt-
schaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung (vgl. S. 19 Pkt. 15 zu den Erläuterungen zum 
Erfolgsplan).

4 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Vermögensplan 
 
Die Ausgaben und deren Deckungsmittel stellen sich im Vermögensplan folgendermaßen dar: 
 
Ausgaben 
 
Darlehenstilgungen 0 € 
Investitionen 
- Stadtreinigung 1.528.000 € 
- Abfall- u. Wertstoffwirtschaft 13.664.000 € 
- Gemeinsame Anlagen 510.000 € 
 
 15.702.000 € 
 
 
Deckungsmittel 
 
Zuführungen zu Rückstellungen mit 602.000 € 
langfristigem Charakter 
Abschreibungen abzüglich der Erträge aus 6.045.000 € 
der Auflösung des Sonderpostens aus 
Zuweisungen der öffentlichen Hand 
Kredite 5.722.000 € 
Jahresüberschuss 3.333.000 € 
  
 15.702.000 € 
 
 
Münster, 16.12.2015 
 
i. V. i. A. 
 
gez.  gez. 
 
Peck Hasenkamp 
Stadtrat Betriebsleiter

5 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
1. Die Unternehmensleitlinien und Ziele  
der AWM   
 
Die AWM sind ein kommunales Unternehmen der Entsorgungswirtschaft. Als Eigenbetrieb der Stadt 
Münster nehmen wir die hoheitlichen Aufgaben in den Bereichen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung 
in Münster wahr. Im Rahmen der Daseinsvorsorge garantieren wir Entsorgungssicherheit. Innerhalb 
dieser Geschäftsfelder erbringen die AWM in Verbindung mit Ihren Partnern qualifizierte Dienstlei s-
tungen für Münster. Unsere Kernkompetenzen decken das gesamte Spektrum dieser Aufgaben -  
Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseitigung, Stadtreinigung und Winterdienst - ab.  
 
Die AWM sind zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb für das Einsammeln, Befördern, Lagern, Behan-
deln, Verwerten und Beseitigen von A bfällen. Darüber hinaus ist der gesamte Betrieb, inklusive der 
Leistungsbereiche Straßenreinigung, Winterdienst sowie War tung und Instandhaltung kommunaler 
Fahrzeuge gem. DIN EN ISO  9001:2008 (Qualitätsmanagement), DIN EN ISO 14001:2009  (Um-
weltmanagement) und OHSAS 18001 2007 (Arbeitschutzmanagement) zertifiziert. 
 
  
 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
 
 RECHTSFORM: Eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster 
 BESCHÄFTIGTE: 360 Mitarbeiter-/innen 
 BETRIEBSLEITUNG: Patrick Hasenkamp 
 GRÜNDUNG: 1996 (davor Amt für Stadtreinigung u. Abfallwirtschaft) 
ENTSORGUNGSFLÄCHE: 302 km2 Stadtfläche 
300.267 Einwohner 
BETRIEBSBEREICHE: 
Straßenreinigung 
Winterdienst 
 
Entsorgungswirtschaft (Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseitigung) für Privathaushalte 
und gewerbliche Bereiche 
 
Containerdienst 
 BETRIEBSSTANDORTE: Hauptverwaltung und Betriebshof für Abfallwirtschaft und Straßenreinigung 
 
11 Recyclinghöfe 
 
Entsorgungszentrum mit Deponiefläche und Anlagen: 
• Mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsanlage  
• Blockheizkraftwerk  
• Sickerwasserbehandlungsanlage 
• Bioabfallvergärungsanlage (Stadtwerke Münster) 
• Grünkompostierungsanlage 
• Zentraldeponie I und II 
• Wertstoffsortieranlage (MS-Recycling)

6 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
AWM 2020  
 
Als kommunales Unternehmen verfolgen die AWM nicht vorrangig wirtschaftliche Ziele.  Daseins-
vorsorge und  Gemeinwohl sind  die entscheidenden Maßstäbe bei der Planung einer nachhaltigen 
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung. Dem Zukunftsprogramm AWM 2020 liegt daher eine gemein-
wohlorientierte Balanced Scorecard in den drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Sozia-
les/Gesellschaft zugrunde. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Quelle: BSI Management Consultants 
 
 
 
 
Beitrag zum  
Gemeinwohl 
Ökonomische Ziele:   
geringe finanzielle Belastung der Bürger 
Ökologische Ziele:   
Beitrag zum Klima- und Umweltschutz 
Gesellschaftliche Ziele:   
sozialverträgliches Handeln

7 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Die Vision: Premium-Dienstleister 
 
Ausgehend von der Ausgangslage der AWM als kommunales Entsorgungsunternehmen in dieser 
besonderen Stadt Münster und als Betrieb mit hochwertigen und ökologisch orientierten Prozessen 
und Dienstleistungen haben die AWM eine herausfordernde Vision für die Zukunft formuliert:  
 
Bis 2020 werden die AWM von allen Bürgern und Kunden als Premium-Dienstleister wahrgenom-
men und nachgefragt. Die AWM bieten erstklassige Dienstleistungen in der Abfallwirtschaft und 
Stadtreinigung an, mit deren Inanspruchnahme der Bürger einen Beitrag zum verantwortungsvol-
len Umgang mit der Umwelt leisten kann und Lebensqualität für sich und Folgegenerationen si-
chert. Dies erreichen die AWM als Qualitäts- und Innovationsführer in den Bereichen Umwelt, Ser-
vice und Logistik. 
 
Die Ziele: 12 Handlungsfelder für die Zukunft  
 
Die AWM haben sich mit der Vision AWM 2020 ein ehrgeiziges, aber auch inspirierendes  Bild für 
die Zukunft geschaffen. Um dieses auch Realität werden zu lassen, müssen in Zukunft alle Ent-
scheidungen daran gemessen werden. Dazu ist es notwendig, konkrete Ziele zu formulieren.   
 
Auf Basis des Konzeptes der gemeinwohlorientierten Balanced Scorecard wurden Ziele für die vier 
Perspektiven Eigentümer, Kunden, Prozesse und Mitarbeiter in den drei Dimensionen Wirtschaft, 
Ökologie, Gesellschaft entwickelt. Daraus ergibt sich eine Zielmatrix.  
 
 
 
Gemeinwohl 
Eigentümer 
(Politik, Verwaltung, 
Bürger als Eigentümer) 
Kunden 
(Bürger als Kunde und 
Gewerbekunden) 
Prozesse Mitarbeiter 
wirtschaftlich Angemessenheit 
der Gebühren für 
qualitativ hoch-
wertige Leistung 
Angemessenheit 
der Gebühren 
und Preise für 
qualitativ hoch-
wertige Leistung 
Effizienz 
Innovation  
Kundenorientie-
rung 
Leistung 
Effektivität 
Engagement 
Kompetenz 
ökologisch Ökologische Aus-
richtung der 
AWM weiterfüh-
ren 
Umweltnutzen 
der Produkte und 
Dienstleistungen 
Umweltschonen-
de Prozesse 
Umweltschonen-
des Handeln in 
der täglichen 
Arbeit 
gesellschaftlich/ 
sozial 
AWM ist Garant 
für eine gemein-
wohlorientierte 
Abfallwirtschaft 
und erstklassige 
Dienstleistung 
Beitrag zur Le-
bensqualität und 
nachhaltigen 
Entwicklung der 
Stadt Münster 
Erweiterung der 
Geschäftstätig-
keiten zum Woh-
le der Bürger und 
der Stadt Müns-
ter  
AWM als hoch-
wertiger Arbeit-
geber  
 
Mitarbeiter kolle-
gial und sozial 
verantwortlich  
 
Alle Ziele sind darauf ausgerichtet, für die Stadt Münster eine hochwertige, ökologische und ge-
meinwohlorientierte Abfallwirtschaft und Straßenreinigung in einem angemessenen Preis-/ Leis-
tungsverhältnis sicherzustellen. Die Zielerreichung wird jährlich anhand von Kennzahlen überprüft.

8 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
2. Die Betriebsbereiche und Leistungen  
der AWM  
  
 Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster gliedern sich in die originären Betriebsbereiche „Stadt-
reinigung“ und „Abfallwirtschaft“. Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben werden die 
allgemeinen und zentralen Betriebe benötigt.  
 
 Dargestellt sind die Leistungen aller Betriebsbereiche gem. dem Leistungskatalog der AWM.  
 
 
Leistungen Stadtreinigung 
 
 Grundlage für die Durchführung der Straßenreinigung ist das Straßenreinigungsgesetz - Str-
ReinG NW- vom 18.12.1975 und die dazu erlassene Straßenreinigungssatzung der Stadt 
Münster in der jeweils gültigen Fassung. Hieraus ergibt sich der Umfang der Straßenreinigung. 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben nach den gesetzlichen Vorgaben die Reinigung und die 
Winterwartung auf öffentlichen Verkehrsflächen, Wegen und öffentlichen Plätzen innerhalb der 
geschlossenen Ortslage durchzuführen. 
  
 Allg. Straßenreinigung 
 Fahrbahnreinigung 
 Vollreinigung 
 
 Winterdienst 
 Winterdienst auf Fahrbahnen 
 Winterdienst auf Radwegen 
 Winterdienst auf Geh- und Überwegen 
 
 Sonderleistungen der Straßenreinigung 
 Außergewöhnliche Reinigung 
 Reinigung von Radwegen außerhalb geschlossener Ortslagen 
 Reinigung von Grundstücken für das Amt für Immobilienmanagement und das Amt für 
Schule und Weiterbildung 
 Reinigung nach öffentlichkeitsrelevanten Veranstaltungen 
 Reinigung von Gewerbeflächen 
 
 Sonderleistungen im Winterdienst 
 Winterdienst an Bushaltestellen 
 Winterdienst vor städt. Grundstücken 
 Winterdienst auf Schulhöfen

9 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Leistungen Abfallwirtschaft 
 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster erfüllen für das Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben 
des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes 
(KrWG). 
 
Die Sicherstellung einer geordneten Abfallwirtschaft bildet die Grundlage für eine langfristige 
Entsorgungssicherheit in der Stadt Münster. Neben den gesetzlichen Vorgaben von KrWG 
und Landesabfallgesetz wurde zur Entwicklung und Umsetzung der kommunalen abfallwirt-
schaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) erarbeitet. Das AWK wird 
regelmäßig fortgeschrieben. 
 
Betrieb der abfallwirtschaftlichen Anlagen 
 11 Recyclinghöfe 
 Problemabfallzwischenlager 
 Entsorgungszentrum Münster (EZM) 
 
Restmüllbeseitigung 
 Restmüll aus 35-l- bis 1.100-l-Abfallbehältern 
 Restmüll aus 3.000-l- bis 5.000-l-Unterflurcontainern 
 Restmüll aus Restmüllsäcken 
 Restmüll aus Sperrgutabfuhr 
 Restmüll aus Straßenpapierkörben 
 Restmüll von Recyclinghöfen 
 Gewerbeabfälle   
 Sonstige Abfälle   
 
Bioabfallverwertung 
 Bioabfall aus 35-l- bis 240-l-Biotonnen 
 
Grünabfallverwertung 
 Grünabfall von Recyclinghöfen 
 Grünabfall aus Sperrgutabfuhr (Gartenabfallsäcke, Bündelsammlung)  
 
Papierverwertung  
 Papier aus Papiertonnen (Gewerbe) 
 Papier aus Papiertonnen (Haushalt) 
 Papier aus Unterflurcontainern 
 Papier von Recyclinghöfen 
 
Papier Duale Systeme 
 Papier aus Papiertonnen, Gewerbe  
 Papier aus Papiertonnen, Haushalte  
 Papier von Recyclinghöfen 
 
Wertstoffverwertung 
 Wertstoffe aus orangefarbigen 120 l-/-1.100 l-Wertstoffbehältern  
 Wertstoffe aus Presscontainern 
 Wertstoffe aus Säcken

10 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Containerdienst 
 Umleerbehälter 2,5 cbm bis 7,0 cbm  
 Kleinbehälter 1,25 cbm bis 2,2 cbm 
 Absetzbehälter 5 cbm bis 7 cbm 
 Abrollbehälter 18 cbm bis 34 cbm 
 Presscontainer 10 cbm (Absetzverfahren) 
 Presscontainer 22 cbm (Abrollverfahren) 
 Entsorgung von Großveranstaltungen 
 
Sonderleistungen Abfallabfuhr 
 Problemabfallbeseitigung von Gewerbebetrieben 
 Sonderleerungen 120-l- bis 1.100-l-Behälter 
 Sonderabholung sonstiger Abfall  
 (z. B. Sperrgut) 
 Behälterreinigung 
 Sonstige Sonderleistungen 
 
Altholzverwertung 
 Holz von Recyclinghöfen 
 
Sammlung von Kühlgeräten und Elektronikschrott 
 Kühlgeräte/Elektronikschrott von Recyclinghöfen 
 Kühlgeräte/Elektronikschrott aus der Sperrgutabfuhr 
 Elektrogroßgeräte aus Haushalten 
 
Verwertung von Altmetallen 
 Metalle von Recyclinghöfen 
 
Verwertung und Beseitigung von Problemabfällen 
 Problemabfälle aus Haushalten 
 
Verwertung sonstiger Abfälle 
 Altreifen von Recyclinghöfen 
 Sonstige Wertstoffe von Recyclinghöfen 
 
Aktenvernichtung 
 240-l- bis 660-l-Behälter 
 5-cbm- bis 7-cbm-Absetzbehälter 
 
Sonderleistungen der Entsorgungsanlagen 
 Problemabfallbeseitigung aus Kleingewerbebetrieben 
 Annahme von Inertstoffen 
 Sickerwasserbehandlung für Dritte 
 Grünabfall Direktanlieferung EZM 
 Wertstoffgemisch Direktanlieferung EZM 
 Annahme von artenreinen verwertbaren Abfällen EZM 
 Annahme von Bauschutt EZM 
 Annahme von nicht sortierten Baustellenabfällen EZM

11 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 Papier Direktanlieferung EZM 
 Holz Direktanlieferung EZM 
 Kühlgeräte und Elektronikschrott 
 Direktanlieferung EZM 
 Sonstige Sonderleistungen 
 
Werkstätten (externe Fahrzeuge) 
 Reparaturwerkstatt 
 Tankstelle 
  
Bereitschaftsdienst (für andere Ämter) 
 Bereitschaftsdienst gem. StrWG 
 Bereitschaftsdienst gem. OBG 
 sonstiger Bereitschaftsdienst  
 
 Allgemeine und zentrale Leistungen 
 
Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben im Bereich der Stadtreinigung und der Abfal l-
wirtschaft werden die internen Leistungen der AWM benötigt. Folgende interne Leistungen 
werden erbracht: 
 
 Verwaltung 
 Betriebsleitung 
 Betriebsausschussbetreuung 
 Allgemeine Verwaltung 
 Beschaffungs- und Lagerwesen  
 Personaleinsatz, Personalbetreuung 
 Vermarktung von Recyclingprodukten 
 Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung 
 Finanzbuchhaltung 
 Kostenrechnung 
 Kreditwesen 
 Wirtschaftsplanung/Controlling 
 DV-Organisation 
 
 Ausbildung 
 Kfz-Mechatroniker/-in 
 Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft 
 Berufskraftfahrer/-in 
 Industriekauffrau/-mann 
 
Betriebsmarketing/Öffentlichkeitsarbeit/Abfallwirtschaftberatung 
 Kundenservice für Bürger und Gewerbe 
 Abfallwirtschaftsberatung von Privathaushalten (einschließlich Wohnbaugesellschaften und 
Hausverwaltungen) und Gewerbebetrieben

12 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 Erarbeitung und Umsetzung zielgruppenspezifischer Vermeidungs- und Verwertungskon-
zepte 
 Konzepterstellung zur abfallwirtschaftlichen Beratung von Multiplikatorengruppen (Abfallpä-
dagogik, Arbeit mit Verbänden und Interessenvertretungen) 
 Systemberatung und Kundenbetreuung  
 Beschwerdemanagement  
 Abfallberatung gem. KrWG 
 
 
Planung und Entwicklung  
 Fortschreibung des kommunalen Abfallwirtschaftskonzeptes 
 Entwicklung, Konzeption abfallwirtschaftlich erforderlicher Behandlungs-, Verwertungs- und 
Entsorgungsanlagen, einschließlich Recyclinghöfe u. a.  Zwischenläger 
 Rekultivierung von Teilabschnitten der Zentraldeponie Münster II  
 Stellungnahme zu abfallwirtschaftlichen Planungsvorhaben im öffentlichen und privaten Be-
reich 
 Stoffstrommanagement (Wertstoffe und Abfälle) 
 Organisation von Abfallabfuhr und Stadtreinigung 
 Entwicklung und Konzeption von Sammelsystemen und Transportlogistik  
 Revier- und Tourenplanung 
 Disposition Abfallwirtschaft und Stadtreinigung 
 Betriebsdatenerfassung/Rapportierung 
 
 
Betrieb 
 Überwachung der im Auftrag von Dritten betriebenen Anlagen, insbesondere der Bioabfall-
vergärungsanlage und dem Blockheizkraftwerk  
 Betrieb der Restabfallbehandlungsanlage 
 Betrieb der Recyclinghöfe, der Problemabfallzwischenläger und der Anlagen am Entsor-
gungszentrum 
 Organisation des Betriebes und Organisation der Verwertung der getrennt erfassten Wert-
stoffe und Problemabfälle 
 Personalplanung und Personalbetreuung 
 Abfallstatistik 
 Betrieb der Werkstätten (Rösnerstraße, Deponie) 
 Betrieb der Tankstelle und der Waschanlage 
 Betrieb der Photovoltaikanlage

13 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
3. Erfolgsplan 2016  
der AWM  
  
 
 
 
  
Planansatz  
 
2016 
€ 
 
Planansatz  
 
2015 
€ 
 
Rechnungs-
ergebnis 
2014 
€ 
 
1.  Umsatzerlöse 
 
 
 
53.121.000 
 
53.250.000 
 
52.322.024 
     
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes 
an fertigen Erzeugnissen 
  
0 
 
0 
 
- 559 
     
3.  Sonstige betriebliche Erträge  4.331.000 4.812.000 5.040.642 
      davon Inanspruchnahme der Rückstellung für      
Gebührenüberschüsse 
  
2.878.000 
 
3.584.000 
 
4.310.037 
     
4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens 
DSD 
  
0 
 
0 
 
0 
     
5.  Materialaufwendungen     
a) Aufwendungen für Roh -, Hilfs - und B e-
triebsstoffe 
  
5.428.000 
 
5.061.000 
 
3.705.397 
     
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen  17.076.000 21.011.000 23.253.099 
     
6. Personalaufwendungen     
a)  Löhne und Gehälter  15.107.000 14.276.000 13.381.004 
     
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
Altersversorgung und Unterstützung 
  
4.491.000 
 
4.223.000 
 
3.967.733 
     
7.  Abschreibungen auf immaterielle Vermögen s-
gegenstände des Anlagevermögens und 
Sachanlagen 
  
 
6.045.000 
 
 
5.354.000 
 
 
4.195.245 
     
8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 
aus Zuweisungen der öffentlichen Hand 
  
0 
 
0 
 
0 
     
  9. Sonstige betriebliche Aufwendungen  4.388.000 4.272.000 4.235.829 
     
10. Sonstige Zinsen u. ä. Erträge  20.000 90.000 206.143 
     
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen  1.460.000 1.095.000 1.685.289 
     
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  3.477.000 2.860.000 3.145.772 
     
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  0 0 41.784 
     
14. Sonstige Steuern  144.000 53.000 57.309 
     
15. Jahresergebnis  3.333.000 2.807.000 3.046.679

14 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
  
Erläuterungen zum Erfolgsplan 2016 
 
1. Umsatzerlöse  53.121.000 € 
   
 Inhalt dieser Position sind die Einnahmen aus der Straße n-
reinigung und der Abfallwirtschaft. 
  
 
 Im Einzelnen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:  
 
 - Straßenreinigungsgebühren 
 
4.438.000 € 
 
 
 - Straßenreinigungsentgelt Stadtanteil 
 
1.134.000 € 
 
 
 - Umsatzerlöse Winterdienst 
 
2.000.000 € 
 
 
 - Umsatzerlöse Abfallwirtschaft/Duale 
   Systeme 
 
42.549.000 € 
 
   
 - Umsatzerlöse Nebengeschäfte 
 
3.000.000 € 
 
 
 
 
1.1 Straßenreinigung 
 
 Den Umsatzerlösen aus der Straßenreinigung liegen die vom 
Rat beschlossenen Straßenreinigungsgebühren zugrunde. 
Der Anteil des allgemeinen Haushaltes beträgt 20 % der um-
lagefähigen Kosten der Straßenreinigung. 
  
 Die Kosten des Winterdienstes werden weiterhin zugunsten 
einer rechtssicheren Straßenreinigungssatzung aus der Ge-
bührenkalkulation abgegrenzt und aus allgemeinen Haushalts-
mitteln der Stadt getragen.  
  
 Die Gebühren der Straßenreinigung verbleiben in 2016 bei 
den Sätzen des Vorjahres (s. auch Vorlage Nr. V/0870/2015).

15 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 Die Gebühren betragen für die regelmäßige wöchen tliche 
Reinigung je Frontmeter: 
   Gebührensatz     
  
- Vollreinigung der Anliegerstraßen 
 1 x wöchentliche Reinigung 
 
- Vollreinigung der Durchgangsstraßen 
 1 x wöchentliche Reinigung 
 
4,92 € 
 
 
 
4,32 € 
    
    
- Fahrbahnreinigung der Anliegerstraßen 
 1 x wöchentliche Reinigung 
 
- Fahrbahnreinigung der Durchgangsstraßen 
 1 x wöchentliche Reinigung 
 
 
2,40 € 
 
 
2,16 € 
   
  
 
1.2 Abfallwirtschaft 
 
 Die folgenden vom Rat der Stadt Münster zu beschließen-
den Abfallbeseitigungs-, Abfallverwertungs- und Deponiege-
bühren bilden die Grundlage der Umsatzerlöse aus der Ab-
fallwirtschaft. Die Gebühren basieren auf einem Gebühren-
modell bestehend aus einer haushaltsbezogenen Grundge-
bühr und einer Leistungsgebühr. Zum Jahr 2016 bleiben die 
Gebührensätze für die Restabfall- und Bioabfallabfuhr kon-
stant (s. im Einzelnen Vorlage V/0869/2015). 
 
 Die wesentlichen Gebührensätze betragen:  
  
 
 
1. je Nutzungseinheit 36,00 Euro.  
 
 
2. für das regelmäßige Einsammeln, Befördern und A n-
nehmen von Abfällen 
 
 
nutzbarer 
Rauminhalt 
je Restmüllbehälter 
(§ 7 Abs. 2 Ziff. 1 Abfallsat-
zung) 
14-tägliche Abfuhr 
je Biotonne 
(§ 7 Abs. 2 Ziff. 2 Abfallsat-
zung) 
wöchentliche Abfuhr 
 35 l 59,40 €/a 94,44 €/a 
 60 l 102,00 €/a 162,00 €/a 
 90 l 153,00 €/a 243,00 €/a 
 120 l 204,00 €/a 324,00 €/a 
 240 l 408,00 €/a 648,00 €/a 
 660 l 1.122,00 €/a  
 770 l 1.308.96 €/a  
 1,1 m³ 1.869.96 €/a

16 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
  
 Für die Annahme von Gewerbeabfällen zur Beseiti-
gung/Verwertung liegen die Gebührensätze unver ändert 
bei 230,00 €/t.  
 
 Basis für die Umsatzerlöse der privaten Abfuhr sind die 
privatrechtlichen Tarife der Abfallwirtschaftsbetriebe 
Münster (s. Vorlage V/0872/2015). 
 
 
2.  Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fe r-
tigen Erzeugnissen 
 
  Zum Bilanzstichtag sind keine Veränderungen der Kom-
postbestände absehbar.  
0 € 
  
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.331.000 € 
  
In Höhe von 2.878.000 € ist hier die Auflösung der 
Rückstellung für Gebührenüberschüsse im Bereich der 
Abfallabfuhr dargestellt. Ansonsten handelt es sich um 
Erträge aus der laufenden Betriebsführung, die nicht zu 
den Umsatzerlösen zählen. Hierunter fallen u. a. die 
Entgelte für den Bereitschaftsdienst, Einnahmen aus 
dem Betrieb der Kantine, Erträge der Werkstatt, Erträge 
aus dem Betrieb der Photovoltaikanlage und Erträge aus 
Mieten und Pachten. 
 
 
4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens aus 
DSD-Überschüssen 
 
 Hierunter fallen die Entnahmen aus dem Sonderposten 
Überschuss DSD. Für 2016 ist keine Entnahme geplant.   
 
 
0 € 
 
5. Materialaufwendungen 
 
22.504.000 € 
 
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und 
für bezogene Waren 
 
 Es handelt sich hier um den Materialverbrauch für I n-
standhaltungsarbeiten und Aufwendungen für den 
laufenden Betrieb der Straßenreinigung und der A b-
fallwirtschaft. Weitere Aufwandsposten sind die Treib-
stoffverbräuche der Fahrzeuge. 
 
5.428.000 € 
 
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 
 
 Inhalt dieser Position ist hauptsächlich die Inan-
spruchnahme von Fremdleistungen für die Beseit i-
gung und Behandlung von Wertstoffen und Abfällen. 
   
 
17.076.000 €

17 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
  
 
 Es handelt sich hier insbesondere um den Aufwand 
für die Entsorgung von Reststoffen aus der mecha-
nisch biologischen Restabfallbehandlungsanlage, den 
Betrieb der Bioabfallvergärungsanlage, den Betrieb 
der Wertstoffsortieranlage, die Kosten  für die Beseiti-
gung wilder Müllablagerungen und die Entsorgung 
von Problemabfällen. 
  
6. Personalaufwendungen 
 
a) Löhne und Gehälter 
19.598.000 € 
 
15.107.000 € 
  
  Plan 
2016 
Plan 
2015 
 
 Beamte 6 6  
 Arbeitnehmer 362,54 353,54  
 Auszubildende 12 12  
  380,54 371,54  
 (vgl. Stellenübersicht)  
  
  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersve r-
sorgung und für Unterstützung 
 
 Inhalt dieser Position sind die Arbeitgeberanteile zu 
den Sozialabgaben. Weiterhin sind hier die Gemei n-
deunfallversicherungsbeiträge, Beihilfen, Zusatzver-
sorgungsaufwendungen und Zuführungen zu Pens i-
onsrückstellungen zu nennen. 
4.491.000 € 
 
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- 
 stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 
 
 Es wurde die lineare Abschreibungsmethode unter Zu-
grundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer 
angewendet. 
 
6.045.000 € 
  
8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus 
Zuweisungen der öffentlichen Hand 
 
 Die Investitionszuschüsse werden anteilig entsprechend 
der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensg e-
genstände ertragswirksam aufgelöst. Für das Jahr  2016 
sind keine Zuschüsse aufzulösen. 
0 €

18 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 
 
 Hierbei handelt es sich um Aufwendungen für die Inan-
spruchnahme städt. Ämter . Ebenfalls im Ansatz enthal-
ten sind Sachaufwendungen der Abfallwirtschaftsber a-
tung, Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit, Leistungen 
der Kantine, Fernmelde-  und Postgebühren, EDV -
Leistungen Dritter, Ingenieur- und Gutachteraufwendun-
gen, Versicherungsleis tungen sowie sämtliche Gebäu-
deaufwendungen. 
 
4.388.000 € 
 
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 
 
 Hierbei handelt es sich um zu erwartende Zinserträge 
aus der Anlage liquider Mittel. 
   
20.000 € 
 
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 
 
 Aufgrund der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisi e-
rungsgesetzes im Rahmen der Bildung v on Rückstellun-
gen wird in dieser Position der erforderliche Aufzi n-
sungsbetrag in Höhe von 1.365.000 € berücksichtigt. Der 
Rest in Höhe von 95.000 € resultiert aus Darlehenszi n-
sen. 
 
1.460.000 € 
 
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 
 
3.477.000 € 
 
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 
 
 Für das Wirtschaftsjahr  2016 werden keine Steuerauf-
wendungen aus gewerblicher Tätigkeit erwartet. 
 
0 € 
 
14. Sonstige Steuern 
 
 Es handelt sich hier um die Umsatz steuer auf den KWK-
Zuschlag sowie um Kfz-Steuern. 
 
144.000 €

19 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
15. Jahresüberschuss 
 
 Der Jahresüberschuss ergibt sich wie folgt: 
 
 Der positive Betrag resultiert aus unterschiedlichen g e-
setzlichen Kalkulationsansätzen i m Wirtschaftsplan und 
in der Gebührenbedarfsberechnung: 
 
- Im Bereich der Abschreibungen wird in der Gebüh-
renkalkulation auf Basis von Wiederbeschaffungswer-
ten und im Wirtschaftsplan auf Basis von Anscha f-
fungswerten kalkuliert. Hieraus ergibt sich ein Unter-
schiedsbetrag von ca. 677.000 €. 
 
-  Die AWM berücksichtigen auch auf Empfehlung der 
Gemeindeprüfungsanstalt NRW in der Gebührenkal-
kulation eine kalkulatorische Verzinsung des be-
triebsnotwendigen Kapitals . 
Hieraus ergibt sich ein 
Unterschiedsbeitrag von 2.393.000 €.  
  
- Die Gewinne aus Nebengeschäften der AWM werden 
in Höhe von 243.000 € prognostiziert. 
 
- Die Summe der Zinserträge beträgt 20.000 €. 
 
 
3.333.000 €

20 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 2016 – 2020  
der AWM 
 
Plan 2016 Plan 2017 Plan 2018 Plan 2019 Plan 2020
1 Umsatzerlöse 53.121.000,00 € 52.659.000,00 € 52.744.000,00 € 54.251.000,00 € 55.212.000,00 €
2 Bestandsveränderung 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
3 Ges amtleis tung 53.121.000,00 € 52.659.000,00 € 52.744.000,00 € 54.251.000,00 € 55.212.000,00 €
4 Materialaufwand 22.504.000,00 € 21.048.000,00 € 19.961.000,00 € 20.211.000,00 € 20.467.000,00 €
5 Personalaufwand 19.598.000,00 € 19.892.000,00 € 20.190.000,00 € 20.493.000,00 € 20.800.000,00 €
6 sonst. betr. Aufwendungen 4.388.000,00 € 3.986.000,00 € 3.912.000,00 € 3.898.000,00 € 3.911.000,00 €
7 sonst. betr. Erträge 4.331.000,00 € 3.814.000,00 € 2.866.000,00 € 1.898.000,00 € 1.513.000,00 €
8 Ergebnis vor Zinsen, Steuern und AfA 10.962.000,00 € 11.547.000,00 € 11.547.000,00 € 11.547.000,00 € 11.547.000,00 €
9 Abschreibungen 6.045.000,00 € 6.045.000,00 € 6.045.000,00 € 6.045.000,00 € 6.045.000,00 €
10 Betriebliches Ergebnis 4.917.000,00 € 5.502.000,00 € 5.502.000,00 € 5.502.000,00 € 5.502.000,00 €
11 Zinsergebnis (Aufwand) 1.440.000,00 € 1.440.000,00 € 1.440.000,00 € 1.440.000,00 € 1.440.000,00 €
12 Beteiligungsergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
13 sonstiges Finanzergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
14 Finanzergebnis 1.440.000,00 € 1.440.000,00 € 1.440.000,00 € 1.440.000,00 € 1.440.000,00 €
15 Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigk. 3.477.000,00 € 4.062.000,00 € 4.062.000,00 € 4.062.000,00 € 4.062.000,00 €
16 Außerordentliches Ergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
17 Ergebnis vor Steuern 3.477.000,00 € 4.062.000,00 € 4.062.000,00 € 4.062.000,00 € 4.062.000,00 €
18 Steuern 144.000,00 € 144.000,00 € 144.000,00 € 144.000,00 € 144.000,00 €
19 Jahresüberschuss 3.333.000,00 € 3.918.000,00 € 3.918.000,00 € 3.918.000,00 € 3.918.000,00 €

21 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
5.  Vermögensplan 2016  
 der AWM   
  
  
Vermögensplan 
2016 
Nachrichtlich:   
Vermögensplan  
2015 
 
I. Einnahmen 
 
15.702.000 € 
 
21.428.000 € 
 
1. Zuführungen zu Rückstellungen mit 
langfristigem Charakter 
 
 
602.000 € 
 
 
908.000 € 
 
2. Abschreibungen abzgl. Erträge aus 
der Auflösung des  Sonderpostens 
aus Zuweisungen der öffentlichen 
Hand 
 
 
 
 
6.045.000 € 
 
 
 
 
5.354.000 € 
 
3. Aufnahme von Krediten 
 
5.722.000 € 
 
12.359.000 € 
 
4. Jahresüberschuss 
 
3.333.000 € 
 
2.807.000 € 
 
 
II. Ausgaben 
 
 
15.702.000 € 
 
 
21.428.000 € 
 
1. Darlehenstilgungen 
 
0 € 
 
0 € 
 
2. Investitionen 
 
15.702.000€ 
 
21.428.000 € 
 
a) Stadtreinigung 
 
1.528.000 € 
 
968.000 € 
 
a1)  Straßenreinigung 
 
865.000 € 
 
670.000 € 
 
a2)  Winterdienst 
 
645.000 € 
 
280.000 € 
 
a3)  Sonstiges 
 
18.000 € 
 
 
18.000 € 
   
b)  Abfallwirtschaft 13.664.000 € 18.790.000 € 
   
b1)  Abfallabfuhr 2.911.000 € 2.990.000 € 
   
b1.1) Abfall- u. Wertstoffbehälter 725.000 € 485.000 € 
   
b1.2) Fahrzeuge 2.068.000 € 2.290.000 € 
   
b1.3) Sonstiges 18.000 € 15.000 € 
   
b1.4) Errichtung von Annahmeste l-
len 
100.000 € 200.000 €

22 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
  
Vermögensplan 
2016 
Nachrichtlich:   
Vermögensplan  
2015 
 
b2)  Abfallverwertung/-entsorgung 
 
10.753.000 € 
 
15.800.000 € 
   
 
b2.1) Fahrzeuge/Geräte 
 
648.000 € 
 
250.000 € 
   
b2.2) Baukosten Infrastruktur EZM 
 
45.000 € 1.500.000 € 
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaf t-
lichen Anlagen 
9.940.000 € 14.000.000 € 
   
b2.4) Sonstiges  120.000 € 50.000 € 
    
c)  Gemeinsame Anlagen 510.000 € 1.670.000 € 
   
c1) Fahrzeuge 85.000 € 160.000 € 
   
c2) Maschinen/Geräte 160.000 € 45.000 € 
   
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000 € 15.000 € 
    
c4) Baumaßnahmen 120.000 € 1.325.000 € 
    
c5) Sonstiges 130.000 € 125.000 €

23 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Erläuterungen zum Vermögensplan 2016 (Investitionen) 
 
a)  Stadtreinigung  1.528.000 € 
   
a1)  Straßenreinigung 
 
In dieser Position werden die Mittel für die Ersatzb e-
schaffung von 5 Kehrmaschinen unterschiedlicher 
Bauart sowie für ein Gerät zur Wildkrautbeseitigung 
benötigt. 
 
865.000 € 
a2) Winterdienst 
 
Die Mittel werden für die Ersatzbeschaffung von 2 
Radwegebetreuungsgeräten, 5 Aufbaustreuern un-
terschiedlicher Bauart, 2 Vorbaubesen, 4 Räumschil-
dern unterschiedlicher Bauart, zwei Geräteträgern 
und zwei Sole - Lagertanks benötigt. 
 
645.000 € 
 
a3) 
 
 
 
Sonstiges 
Der Ansatz beinhaltet die Ersatzbeschaffung  von di-
versen Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinhal-
tet ebenfalls die Ersatzbeschaffung von Wirtschaft s-
gütern gem. § 6 Abs. 2 EStG. 
 
 
18.000 € 
 
 
 
 
 
b) 
 
Abfallwirtschaft  13.664.000 € 
b1)  Abfallabfuhr  2.911.000 € 
 
b1.1)   
 
Abfall- u. Wertstoffbehälter 
 
 725.000 € 
  
Der Ansatz ist vorgesehen für die Ersatzbeschaffung 
von Abfallgefäßen, Großbehältern, Papierkörben, Big 
Bellys, Unterflurcontainern und Einhausungen sowie 
Containern und Presscontainern. 
 
 
 
b1.2)   
 
 
 
 
Fahrzeuge 
 
Die Mittel werden veranschlagt für die Ersatzbeschaf-
fung von 6 Abfallsammelfahrzeugen mit unterschied-
lichen Aufbauten, 2 Absetzkipperfahrzeugen  mit u n-
terschiedlicher Bauweise incl. Winterdienstausstat-
tung, 1 Kofferfahrzeug mit Ladebordwand, 1 PKW mit 
geschl. Kasten, einen Muldentransportanhänger und 
die Mittelerhöhung für die Ersatzbeschaffung von 2 
Schadstoffmobilen. 
 
2.068.000 €

24 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
b1.3) 
 
Sonstiges 
 
Der Ansatz beinhaltet die Ersatzbeschaffung  von di-
versen Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinhal-
tet ebenfalls die Ersatzbeschaffung von Wirtschaft s-
gütern gem. § 6 Abs. 1 bzw. 2a EStG. 
 
18.000 € 
 
b1.4) Errichtung von Annahmestellen  
 
Die Mittel sind vorgesehen für Frischwasser- und Ab-
wasseranschlüsse für die neuen Sozialcontainer incl. 
sanitären Einrichtungen (Ansatz 2015) auf den Recyc-
linghöfen. Die derzeit im Schadstoffmobil unterge-
brachten Sozialeinrichtungen entsprachen nicht mehr 
den hygienischen Anforderungen. 
 
100.000 € 
 
b2) 
 
Abfallverwertung/-entsorgung 10.753.000 € 
b2.1)  Fahrzeuge/Geräte 
 
Die Mittel sind vorgesehen für die Ersatzbeschaffung 
eines R adladers für den Betrieb der Komposti e-
rungsanlage (170.000 €) und eines Hakenliftfahrzeu-
ges für Transport leistungen im Bereich des Entsor-
gungszentrums (145.000 €).  
 
Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffung en 
im Bereich der  MBRA. Im Einzelnen ist es geplant, 
den Gabelstapler incl. Anbaukehrbesen ( 35.000 €), 
den Greifer des Aufgabebaggers (18.000 €) sowie die 
Siebtrommeln (100.000 €) und ein Auto- Sort Gerät 
(180.000 €) auszutauschen. 
 
648.000 € 
b2.2) Baukosten Infrastruktur Entsorgungszentrum 
 
Die Mittel werden für eine Freifläche im Hinblick auf  
die Errichtung eines Abfallerlebnispfades benötigt. 
 
45.000 € 
 
 
 
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaftlichen Anlagen 
 
Die Mittel in Höhe von 8.500.000 € sind für die anste-
henden Umbaumaßnahmen der mechanisch biologi-
schen Restabfallbehandlungsanlage zur Behandlung 
von Bio- und Grünabfällen vorgesehen. 
 
Der Ansatz in Höhe von 750.000 € ist für die Vergabe 
der Planungsleistungen für die geplanten Umbau-
maßnahmen an der MBRA vorgesehen. 
 
Die Mittel in Höhe von 250.000 € sind für notwendige 
 9.940.000 €

25 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Instandsetzungsmaßahmen an der Vergärungsanla-
ge (OWS Anlage) der MBRA vorgesehen. 
 
Die Mittel in Höhe von 240.000 € sind vorgesehen für 
Umbaumaßnahmen im neuen BHKW im Zusammen-
hang mit der geplanten Gasverwertung von Biogas 
aus der MBRA. 
 
Auf der Sickerwasserreinigungsanlage wird das Si-
ckerwasser in der 4. Behandlungsstufe mittels Aktiv-
Kohle gereinigt. Aufgrund des erhöhten Sickerwas-
seranfalls incl. der Fremdannahme stoßen die Aktiv-
Kohle Reaktoren hydraulisch an ihre Grenzen. Um 
das Sickerwasser weiterhin problemlos zu behandeln 
ist es geplant, die 4. Behandlungsstufe um 3 weitere 
Aktiv-Kohle Reaktoren zu erweitern. Hierzu werden 
Mittel in Höhe von 200.000 € benötigt. 
 
b2.4) Sonstiges 
 
Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffung der 
Kameraanlage der MBRA. Diese dient u. a. zur 
Überwachung (Transportbänder, Abwurfschächte 
usw.) des mechanischen Anlagenteils der MBRA 
(40.000 €) sowie zum Aufbau einer EDV Infrastruktur 
nach Vorgaben d er Stadt (15.000 €). Weiterhin soll 
die MBRA in das Schließsystem der AWM integriert 
werden (15.000 €). 
 
Der Ansatz beinhaltet weiterhin die Beschaffung von 
diversen Maschinen und Geräten sowie die Beschaf-
fung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 1 bzw. 2a 
EStG. 
120.000 € 
 
   
c)  Gemeinsame Anlagen 510.000 € 
   
c1)   Fahrzeuge 
 
85.000 € 
 In dieser Position sind die Mittel für die Ersatzb e-
schaffung von 2 PKW, und einem Stapler vorges e-
hen. 
 
 
 
c2)   Maschinen/Geräte 160.000 € 
   
 Im Ansatz enthalten ist  die Ersatzbeschaffung von 
Maschinen und Geräten für die Zentralwerkstatt, ei-
ner LKW –  Waschanlage und Geräte für den Kant i-
nenbetrieb.

26 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
c3)   Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000 € 
   
 Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen 
Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet eben-
falls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 
Abs. 2 EStG. 
 
   
c4)   Baumaßnahmen  120.000 € 
  
Die Mittel sind für die Ersatzbeschaffung eines Las-
tenaufzugs im Materiallager der Werkstatt vorges e-
hen. 
 
 
c5) Sonstiges 
 
Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffungen 
von Kleiderspinden und Wäscheschränken  für den  
Sozialtrakt und die Ersatzb eschaffung von Bürom ö-
beln und Stühlen in Höhe von 50.000,00 €. 
 
Für die Beschaffung von EDV -Hardware und Sof t-
ware werden 80.000,00 € benötigt.  
130.000 €

27 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 2016 – 2020 
 
Plan 2016 Plan 2017 Plan 2018 Plan 2019 Plan 2020
Investitionen
a) Stadtreinigung 1.528.000,00 €           1.108.000,00 €            1.108.000,00 €           1.108.000,00 €           1.108.000,00 €           
a1) Straßenreinigung 865.000,00 €              810.000,00 €              810.000,00 €              810.000,00 €              810.000,00 €              
a2) Winterdienst 645.000,00 €              280.000,00 €              280.000,00 €              280.000,00 €              280.000,00 €              
a3) Sonstiges 18.000,00 €                18.000,00 €                18.000,00 €                18.000,00 €               18.000,00 €               
b) Abfallwirtschaft 13.664.000,00 €         4.918.000,00 €            3.218.000,00 €           3.218.000,00 €           3.218.000,00 €           
b1) Abfallabfuhr 2.911.000,00 €           2.668.000,00 €            2.668.000,00 €           2.668.000,00 €           2.668.000,00 €           
b11) Abfall- und Wertstoffbehälter 725.000,00 €              600.000,00 €              600.000,00 €              600.000,00 €              600.000,00 €              
b12) Fahrzeuge 2.068.000,00 €           2.050.000,00 €            2.050.000,00 €           2.050.000,00 €           2.050.000,00 €           
b13) Sonstiges 18.000,00 €                18.000,00 €                18.000,00 €                18.000,00 €               18.000,00 €               
b14) Errichtung von Annahmestellen 100.000,00 €              -  €                          -  €                         -  €                         -  €                         
b2) Abfallverwertung/-entsorgung 10.753.000,00 €         2.250.000,00 €            550.000,00 €              550.000,00 €              550.000,00 €              
b21) Fahrzeuge 648.000,00 €              500.000,00 €              500.000,00 €              500.000,00 €              500.000,00 €              
b22) Baukosten Infrastruktur 45.000,00 €                1.700.000,00 €            -  €                         -  €                         -  €                         
b23) Errichtung abfallwirtschaftlicher Anlagen 9.940.000,00 €           -  €                          -  €                         -  €                         -  €                         
b24) Sonstiges 120.000,00 €              50.000,00 €                50.000,00 €                50.000,00 €               50.000,00 €               
c) Gemeins ame Anlagen 510.000,00 €              245.000,00 €              245.000,00 €              245.000,00 €              245.000,00 €              
c1) Fahrzeuge 85.000,00 €                50.000,00 €                50.000,00 €                50.000,00 €               50.000,00 €               
c2) Maschinen und Geräte 160.000,00 €              50.000,00 €                50.000,00 €                50.000,00 €               50.000,00 €               
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000,00 €                15.000,00 €                15.000,00 €                15.000,00 €               15.000,00 €               
c4) Baumaßnahmen 120.000,00 €              -  €                          -  €                         -  €                         -  €                         
c5) Sonstiges 130.000,00 €              130.000,00 €              130.000,00 €              130.000,00 €              130.000,00 €              
Darlehenstilgung -  €                         -  €                          650.000,00 €              950.000,00 €              950.000,00 €              
Ges amt 15.702.000,00 €         6.271.000,00 €            5.221.000,00 €           5.521.000,00 €           5.521.000,00 €           
Deckungsmittel
Zuführung zu Rückstellungen 602.000,00 €              602.000,00 €              
Regelabschreibungen 6.045.000,00 €           5.669.000,00 €            5.221.000,00 €           5.521.000,00 €           5.521.000,00 €           
Aufnahme von Krediten 5.722.000,00 €           
Jahresüberschuss 3.333.000,00 €           
Ges amt 15.702.000,00 €         6.271.000,00 €            5.221.000,00 €           5.521.000,00 €           5.521.000,00 €

28 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
4. Stellenübersicht 2016  
der AWM    
 
 
 
Stellenübersicht der Arbeitnehmer/-innen 
 
 
Entgeltgruppe Stellen 2016  Abweichungen 
gegenüber 2015 Stellen 2015 Ist-Besetzung 
30.06.2015 
Vermerke / 
Erläuterungen 
 
15 Ü 
 
1,00 
 
- 
 
1,00 
 
1,00   
15 1,00 - 1,00 1,00   
14 2,00 - 2,00 1,76   
13 2,00 - 2,00 2,00  
12 3,50 - 3,50 3,50   
11 1,50 - 1,50 1,50   
10 9,50 +0,50 9,00 8,77   
9 10,00 +1,00 9,00 8,77 
  
9 V 1,00 - 1,00 1,00 
  
8 6,00 +1,00 5,00 5,00 
  
7 15,00 +3,00 12,00 12,00   
6 159,28 +2,00 157,28 157,28 
  
5 6,50 - 6,50 6,38 
  
4 140,50 -2,00 142,50 142,50  
3 2,26 +2,00 0,26 0,26 
  
1 1,50 +1,50 0,00 0,00 
 
Summe 362,54 +9,00 353,54 352,72 
 
nachrichtlich: 
Auszubildende 12,00 - 12,00 7,00

29 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
 
nachrichtlich: 
 
Übersicht der Stellen für Beamte/innen 
 
 
Besoldungs- 
gruppen 
 
Stel-
len 
2016 
 
Stel-
len 
2015 
 
Abweichungen 
gegenüber 
2015 
 
Ist-Besetzung 
30.06.2015 
 
 
 
Bemerkun-
gen 
 
A13gD 
 
1,00 
 
1,00 
 
- 
 
1,00 
 
 
 
A12 
 
2,00 
 
2,00 
 
- 
 
2,00 
 
 
 
A09mD 
 
1,00 
 
1,00 
 
- 
 
1,00 
 
 
 
A08 
 
2,00 
 
2,00 
 
-  
 
2,00 
 
 
 
insgesamt 
 
6,00 
 
6,00 
 
- 
 
6,00 
 
 
 
 
Einzelaufstellungen 
 
Stellenvermehrungen 
 
Lfd. Nr. Anzahl Bewertung Funktion / 
Aufgabengebiet 
Begründung 
1. 2,00 EGr. 3 Helfer / Reinigung Mechanischer Teil der Restabfallbehand-
lungsanlage 
2. 1,50 EGr. 1 Reinigung mehrere geringfügig Beschäftigte / Abruf-
kräfte Restabfallbehandlungsanlage  
3. 1,00 EGr. 9 Energieanlagenelekt-
roniker 
Umbau des biologischen Teils der Restab-
fallbehandlungsanlage 
4. 1,00 EGr. 8 Schlosser Umbau des biologischen Teils der Restab-
fallbehandlungsanlage 
5. 1,00 EGr. 7 Schlosser / Anlagen-
bediener 
Umbau des biologischen Teils der Restab-
fallbehandlungsanlage 
6. 1,00 EGr. 7 Energieanlagenelekt-
roniker 
Umbau des biologischen Teils der Restab-
fallbehandlungsanlage 
7. 1,00 EGr. 7 Elektrofachkraft Umbau des biologischen Teils der Restab-
fallbehandlungsanlage 
8. 0,50 EGr. 10 Verwaltung / Einkauf Zusätzliche Aufgaben aufgrund neuer 
Anlagen

30 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Anpassung des Stellensolls an die Ist-Eingruppierung 
(nach Organisationsmaßnahmen und/oder 
Personalumsetzung/-einsatz) 
 
Lfd. Nr. Arbeitsplatz-
Nr. 
Bewertung 
bisher 
Bewertung 
künftig 
Anzahl Funktion /  
Aufgabengebiet (Begründung) 
1. 70.31.0312 
70.31.0317 
EGr. 4 EGr. 6 2,00 Umwandlung von Stellen für „Hilfs-
kräfte Annahmestellen“ in Stellen für 
„Fachkräfte für Kreislauf- und Ab-
fallwirtschaft“ 
 
 
Nachrichtlich: 
 
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen – 
 
Projekte/Programme Stellenwert Bemerkungen 
Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide 
 
EGr. 4 1,00 Reinigung im Bereich von Groß-
wohnanlagen; Verlängerung des 
Projekts um 1 weiteres Jahr; 
Finanzierung über einen Beschäf-
tigungszuschuss nach 
§ 16e SGB II. 
Abfuhr von Papierbehältern EGr. 6 2,00 siehe Begründung der Ratsvorla-
ge V/0750/2013; Verlängerung 
von 2 der ursprünglich 3 Stellen 
um 1 weiteres Jahr. 
Abfuhr von Papierbehältern EGr. 4 1,00 siehe Begründung der Ratsvorla-
ge V/0750/2013; Verlängerung 
von 1 der ursprünglich 2 Stellen 
um 1 weiteres Jahr. 
Abfuhr von Elektroschrott- und Unterflurcontai-
nern 
EGr. 6 1,00 Aufgaben wurden bis 2014 aus 
dem Stellenpool der Abfallabfuhr 
miterledigt; aufgrund zunehmen-
der Fallzahlen zunächst befristete 
Einrichtung einer Stelle. Ent-
scheidung über die Einrichtung 
einer Planstelle erfolgt zum Wirt-
schaftsplan des Jahres 2017. 
 Abfallentsorgung in Flüchtlingsunterkünften  EGr. 6 1,00 Kraftwagenfahrer/in zur Abfallent-
sorgung in den Flüchtlingsunter-
künften der Stadt Münster  
 Abfallentsorgung in Flüchtlingsunterkünften  EGr. 4 2,00 Mülllader/innen zur Abfallentsor-
gung in den Flüchtlingsunterkünf-
ten der Stadt Münster  
Hilfskraft Annahmestellen EGr. 4 1,00 Einsatzmöglichkeit für leistungs-
eingeschränkte/n Mitarbeiter/in 
auf Recyclinghöfen

31 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Projekte/Programme Stellenwert Bemerkungen 
Einführung der Wertstofftonne EGr. 6 2,00 Kraftwagenfahrer/innen zur Aus-
lieferung der Behälter; befristet für 
2 Jahre (siehe Ratsvorlage 
V/0800/2013). Besetzung erst 
nach der endgültigen Entschei-
dung über die Einführung der 
Wertstofftonne durch den Rat. 
Einführung der Wertstofftonne EGr. 5 0,50 Sachbearbeiter/in Verwaltung; 
befristet für 2 Jahre (siehe Rats-
vorlage V/0800/2013). Besetzung 
erst nach der endgültigen Ent-
scheidung über die Einführung 
der Wertstofftonne durch den Rat.

32 Wirtschaftsplan 2016 
 
 
  
         
         
         
         
 
Impressum 
 
Stadt Münster 
Der Oberbürgermeister 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
Dezember 2015

Beschlussvorlage

3754 Zeichen

V/0868/2015 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
- Wirtschaftsplan 2016 
- Finanzplan 2016 - 2020 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
03.12.2015 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, 
 Ordnung und E-Government Vorberatung 
08.12.2015 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 
09.12.2015 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
16.12.2015 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der anliegende Wirtschaftsplan 2016 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird beschlos-
sen. 
 
a)  Der Erfolgsplan 2016 weist Erträge in Höhe von 57.472.000 € und Aufwendungen in 
Höhe von 54.139.000 € auf. 
 Der Erfolgsplan schließt mit einem Überschuss in Höhe von 3.333.000 € ab. 
 
b)  Der Vermögensplan 2016 hat ein Gesamtvolumen von 15.702.000 €.  
 
c)  Die Stellenübersicht 2016 weist 362,54 Arbeitnehmer/-innenstellen (zuzüglich 12 Aus-
zubildende) aus. Darüber hinaus werden 6 Beamte beschäftigt. 
  
2. Zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen können die Abfallwirtschaftsbetrie-
be Münster Kassenkredite bis zu einer Höhe von 6.984.000 € aufnehmen. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die Aufwendungen in Höhe von 54.139.000 Euro werden über Gebühreneinnahmen, Entgelte, 
Rückstellungsauflösungen aus Gebührenüberschüssen und Zinserträgen in Höhe von insgesamt 
51.005.000 Euro getragen. Die verbleibenden 3.134.000 Euro werden über den Haushalt der 
Stadt Münster abgewickelt für den satzungsgemäßen Winterdienst und den Stadtanteil an der 
Straßenreinigung. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0868/2015 
Auskunft erteilt: 
Herr Wedding 
Ruf: 
60 52 42 
E-Mail: 
WeddingC@awm.stadt-muenster.de  
Datum: 
20.11.2015 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0868/2015 
Begründung: 
 
Vorbemerkungen 
 
Hiermit wird der Wirtschaftsplan 2016 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster vorgelegt. Ergän-
zend zum Wirtschaftsplan ist ein Finanzplan erstellt worden. Er gibt einen fünfjährigen Überblick 
über die voraussichtlichen Investitionsausgaben und deren geplante Finanzierung. Der Finanzplan 
ist dem Wirtschaftsplan als Anlage beigefügt.  
 
Zu 1.: 
 
Für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung 
ein Wirtschaftsplan, bestehend aus Erfolgs- und Vermögensplan sowie Stellenübersicht, aufzustel-
len. Als Grundlage für die dort enthaltenen Wertansätze dienen: 
 
a) die Erfahrungen der bisherigen Tätigkeit der AWM 
b) das Rechnungsergebnis 2014 
c) die bisherige Abwicklung des Wirtschaftsplanes 2015 
d) das vom Rat der Stadt Münster beschlossene Abfallwirtschaftskonzept 
e) die Eigenbetriebsverordnung 
f) die handelsrechtlichen Vorschriften. 
 
Von diesem Wirtschaftsplan unabhängig ist die Erstellung der Gebührenbedarfsberechnung, die 
nach dem Kommunalabgabenrecht erfolgt. 
 
Der Erfolgsplan weist einen Überschuss in Höhe von 3.333.000 € aus. Er ergibt sich aus unter-
schiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsbe-
rechnung. Nähere Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen des Wirtschaftsplanes auf Seite 
19 dargestellt. 
 
Der Vermögensplan zeigt die notwendigen Investitionsmaßnahmen auf.  
 
In der Stellenübersicht sind für 2016 362,54 Stellen für Arbeitnehmer/-innen ausgewiesen. Auf den 
Seiten 28 - 31 werden im Wirtschaftsplan die Veränderungen zur Stellenübersicht 2016 dargestellt.  
 
Zu 2.: 
 
Um auch kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken zu können, kann es erforderlich sein, in 
Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen Kassenkredite bis zu einer max. Höhe 
von 6.984.000 € aufzunehmen. 
 
 
I. V. 
 
gez. 
 
Peck 
Stadtrat 
 
Anlage: Wirtschaftsplan 2016 der AWM

Beratungsverlauf (4)

03.12.2015 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government
TOP 17 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
08.12.2015 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
09.12.2015 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 53 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
16.12.2015 Rat
TOP 39.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Rösnerstraße
  • Brüningheide
  • Kinderhaus

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Details

Aktenzeichen
V/0868/2015
Typ
Vorlagen
Datum
20.10.2015
Erstellt
06.10.2020 14:37