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V/0409/2022

Maßnahmenprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2020/2021

Vorlagen 31.10.2022

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Anlage 1 - Förderung im Jahr 2020_2021

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Anlage 2 - Jahresbericht2020_2021 und Kontextdatenmonitor

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Berichtsvorlage

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Anlage A

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Anlage 1 - Förderung im Jahr 2020_2021

3327 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage V/0409/2022
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide
              166.210,00 € 
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische 
Förderung
1.05 Nachbarschaftsstärkung und 
Mieter/innen-Schulung Amt für Wohnungswesen 1.000,00 €                  
2.02 Spiel- und Freizeitzone Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.000,00 €                  
4.02 Integrationsarbeit vor Ort Begegnungszentrum Sprickmannstraße 
e.V. 46.040,00 €                
5.01 / 5.03 Wir verstehen uns Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAI 
e.V. 30.000,00 €                
5.04 Gesund Aufwachsen in Kinderhaus Amt für Gesundheit, Veterinär- und 
Lebensmittelangelegenheiten 10.000,00 €                
6.01 Schuldnerberatung vor Ort Diakonie Münster e.V. 42.170,00 €                
6.02 Kulturprojekte: Interkulturelle 
Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V.
Internationaler Kulturverein ATRIUM 
e.V. 2.000,00 €                  
7.01 Quartiersmanagement 1.200,00 €                  
7.02 Quartiersfond 1.200,00 €                  
GESAMT 139.610,00 €              
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische 
Förderung
6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt Begegnungszentrum Sprickmannstraße 
e.V. 1.100,00 €                  
6.05 / 6.06 Integrative Jugendsozialarbeit / 
Mobile Jugend(sozial)arbeit
Amt für Kinder, Jugendliche und 
Familien 19.450,00 €                
6.07 Sport und Bewegung Amt für Kinder, Jugendliche und 
Familien 3.300,00 €                  
6.08 Drogenprävention INDRO e.V. 2.750,00 €                  
GESAMT 26.600,00 €                
Sozialamt
Förderung im Jahr 2020 - Gesamt
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Gebietsmoderation / Sozialamt

Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide
              167.060,00 € 
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische 
Förderung
1.05 Nachbarschaftsstärkung und 
Mieter/innen-Schulung Amt für Wohnungswesen 1.000,00 €                  
2.02 Spiel- und Freizeitzone Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.000,00 €                  
4.02 Integrationsarbeit vor Ort Begegnungszentrum Sprickmannstraße 
e.V. 46.530,00 €                
5.01 / 5.03 Wir verstehen uns Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAI 
e.V. 30.000,00 €                
5.04 Gesund Aufwachsen in Kinderhaus Amt für Gesundheit, Veterinär- und 
Lebensmittelangelegenheiten 10.000,00 €                
6.01 Schuldnerberatung vor Ort Diakonie Münster e.V. 42.530,00 €                
6.02 Kulturprojekte: Interkulturelle 
Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V.
Internationaler Kulturverein ATRIUM 
e.V. 2.000,00 €                  
7.01 Quartiersmanagement 1.200,00 €                  
7.02 Quartiersfond 1.200,00 €                  
GESAMT 140.460,00 €              
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische 
Förderung
6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt Begegnungszentrum Sprickmannstraße 
e.V. 1.100,00 €                  
6.05 / 6.06 Integrative Jugendsozialarbeit / 
Mobile Jugend(sozial)arbeit
Amt für Kinder, Jugendliche und 
Familien 19.450,00 €                
6.07 Sport und Bewegung Amt für Kinder, Jugendliche und 
Familien 3.300,00 €                  
6.08 Drogenprävention INDRO e.V. 2.750,00 €                  
GESAMT 26.600,00 €                
Förderung im Jahr 2021 - Gesamt
Sozialamt
Gebietsmoderation / Sozialamt
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien

Anlage 2 - Jahresbericht2020_2021 und Kontextdatenmonitor

273616 Zeichen

Jahresbericht 2020/2021  
für das Wohngebiet 
„Münster/Kinderhaus-Brüningheide“ 
- Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ - 
- Oktober 2022 - 
 
Quelle: Stadtplanungsamt; Vermessungs- u. Katasteramt 
 
Anlage 2 zur Vorlage V/0409/2022

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase 
II „Soziale Stadt NRW“ 
 
ii 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
 
 
 
 
 
 
Stadt Münster 
 Stadtplanungsamt 
                                                                                          Simone Peuling-Heerstraß  
48127 Münster 
stadtplanung@stadt-muenster.de 
 
 
 
Unter Verwendung der Projektberichte 
 der Projektverantwortlichen  
des „Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase 
II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 
 
 iii 
Gliederung 
0 Vorwort ................................ ................................ ................................ ........................... 4 
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“ ..................... 4 
1.1 Grundlagen und Ziele ................................ ................................ ............................. 4 
1.2 Programmphasen und Meilensteine ................................ ................................ ....... 5 
1.3 Prozessbegleitende Selbstevaluation in Zeiten der Coronakrise............................. 6 
2 Rahmenbedingungen: Kontextdaten 2020/2021, Aktivitäten, Projekte ...................... 8 
2.1 Kontextdaten: Sozio-demografische Rahmenbedingungen für die 
Projektdurchführung ................................ ................................ ...............................  8 
2.2 Bauliche und wohnungswirtschaftliche Entwicklungen im Programmgebiet 
„Kinderhaus-Brüningheide“ ................................ ................................ ................... 10 
2.3 Wohngebiet Langebusch (ehemaliges „Quartier Moldrickx“) ................................ . 11 
2.4 BV-Antrag „Aufwertung Sprickmannplatz als Maßnahme im Gesamtprogramm 
´Soziale Stadt Kinderhaus´" (Geplantes Werkstattverfahren)................................  12 
3 Zielerreichung – Eine Querauswertung der Projektberichte ................................ .... 13 
3.1 Zielerreichung 2020 und 2021 unter Berücksichtigung der Projektziele ................ 14 
3.2 Zielerreichung 2020 und 2021 unter Berücksichtigung der Programmziele .......... 18 
4 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms        
verstetigten Projekten ................................ ................................ ................................ . 24 
5 Fazit zur Zielerreichung 2020/2021 und Ausblick auf die weitere 
Projektdurchführung ................................ ................................ ................................ ... 27 
5.1 Fazit 2020/2021 ................................ ................................ ................................ .... 27 
5.2 Zukünftige Herausforderungen und Ausblick ................................ ........................ 29 
6 Anhang ................................ ................................ ................................ ......................... 33 
Anhang 1: Zielsystem ................................ ................................ ................................ ...... 34 
Anhang 2: Projektberichte 2020 und 2021 ................................ ................................ ....... 35 
Anhang 3 Kontextdatenmonitor 2020 und 2021/ Themenfeld `Prozessbegleitende 
Selbstevaluation`(inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter 
Kontextdaten der Stadtteilentwicklung) ................................ ............................ 82

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  4 
0 Vorwort 
Mit diesem 19. Jahresbericht zum Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüninghheide wird 
ein Blick zurück auf zwei herausfordernde durch die Covid 19-Pandemie beeinflusste Jahre 
geworfen. Vor dem Hintergrund, dass die Durchführung des Maßnahmeprogramms und 
seiner Teilprojekte ab Mitte März 2020 deutlich beeinträchtigt war und immer noch ist und 
sich Aufgabenschwerpunkte verschoben haben, liegt in Abstimmung mit der Programmko-
ordination und den Projektträger/innen für die Jahre 2020 und 2021 erstmalig eine Doppel-
ausgabe vor. 
Auch wenn die beiden Berichtsjahre 2020/2021 stark von der Ausbreitung der Corona-Pan-
demie und den damit verbundenen zeitaufwändigen Eindämmungs- und Schutzmaßnah-
men beeinträchtigt waren, konnten dennoch viele Teilprojekte seitens der lokalen Projekt-
trägerinnen und -träger mit Unterstützung engagierter Personen aus der Bewohnerschaft 
realisiert und auf den Weg gebracht werden. Zudem entstanden durch die Pandemie neue 
Aufgabenbereiche, insbesondere in der Nachbarschaftshilfe, in der Aufklärung rund um die 
Corona-Pandemie und die Impfkampagne. Am wichtigsten war und bleibt die Aufrechterhal-
tung eines direkten Kontakts zu den Bewohnerinnen und Bewohnern der „Schleife“. Die 
Rahmenbedingungen erforderten insgesamt kreative Wege, um Angebote zu kreieren, die 
sich mit den jeweiligen Coronaschutzmaßnahmen vereinbaren ließen, und neue Formate 
zu entwickeln, um (virtuell) im Gespräch zu bleiben.   
Dieser Jahresbericht führt die wichtigsten Arbeitsergebnisse der beiden Jahre 2020 und 
2021 in einer Querauswertung zusammen und gibt zugleich einen Ausblick auf die Heraus-
forderungen der Folgejahre. 
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“  
1.1 Grundlagen und Ziele  
Das träger- und aufgabenfeldübergreifende Maßnahme-
programm für das Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide 
arbeitet seit seinem Start 2007 auf der Grundlage eines in-
tegrierten Handlungs- und nachfolgenden Verstetigungs-
konzeptes an folgenden zentralen Zielen: 
• die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeld-
situation, 
• die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen 
im Wohngebiet, 
• die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Ju-
gendliche.  
Handlungsleitende Grundlage für die Programmsteuerung  
 Foto: Stadtplanungsamt

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  5 
und konzeptioneller Rahmen für die verpflichtende prozessbegleitende Selbstevaluation ist 
das im Anhang 1 dargestellte, in einem kooperativen Verfahren mit den Projektakteurinnen 
und -akteuren entwickelte Zielsystem.  
Organisatorisch getragen wird die Programmdurchführung wie folgt: 
• Programmverantwortung/-koordination Dezernat V, Sozialamt, 
• Themenfeldverantwortliche mit fachlicher Verantwortung für die jeweiligen Themenfel-
der/Projekte, 
• Einrichtung eines Quartiersmanagements (Gebietsmoderation), bestehend aus einem 
fünfköpfigen unentgeltlich arbeitenden Team mit beruflichem Bezug zum Wohngebiet 
und 
• Kooperationspartner/innen vor Ort (Wohnungsunternehmen, kulturelle, kirchliche und 
soziale Einrichtungen, Bildungsträger, etc.). 
 
1.2 Programmphasen und Meilensteine 
Seit seinem Start 2007 durchlief das Maßnahmeprogramm folgende Phasen: 
• 2007-2010: Förderzeitraum Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt Kinderhaus – 
Brüningheide“; Fördersumme 1.371.350 Millionen Euro (davon Bund/Land 823.000 €, 
Beteiligung Dritter 51.100 Euro, Beteiligung d. Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 
52.000 Euro, städtische Eigenleistungen 445.250 Euro), Umsetzung von über 30 Projek-
ten in 8 Handlungsfeldern, 
• 2011-2013: Verstetigungsphase I „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus – 
Brüningheide“; mit einer städtischen Förderung in Höhe von 150.000 Euro im Jahr; Um-
setzung von über 20 Projekten in 8 Themenfeldern zur Verstetigung der Ansätze im Pro-
gramm,  
• ab 2014: Verstetigungsphase II; unbefristet; weiterhin mit einer städtischen Förderung in 
Höhe von 150.000 Euro im Jahr, seit 2019 zuzüglich dynamisierter Anpassung der Per-
sonalkostenanteile (Gesamtbudget 2021: 167.060 €). 
Als Meilensteine hervorzuheben sind: 
• 2007: Benennung von Gebietsmoderatoren und -moderatorinnen (ehrenamtlich tätige 
Personen, die hauptberuflich für das Quartier tätig sind). 
• 2009: Programmverlängerung bis 2010. 
• 2012/2013: Umweltpreis Gold 2012 der Bürger-
stiftung/ Stadt Münster sowie Sparda-Umwelt-
preis 2013 für das Projekt „Grünschleife“; Aner-
kennungsurkunde beim Bundeswettbewerb Sozi-
ale Stadt 2012. 
Foto: Stadtplanungsamt

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  6 
• 2014: Verschlankung der Binnenorganisation; Schwerpunktsetzung und Neujustierung 
im Bereich der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit.  
• 2015/2016: wohnungswirtschaftliche Höhepunkte (25 öffentlich geförderte, barrierefreie 
Wohnungen plus 4-gruppige Kita am Carlo-Schmidt-Weg, Seniorenwohnanlage Pauli-
num mit 5 Wohngebäuden und 81 barrierefreien Wohneinheiten plus Begegnungs-
stätte). 
• 2017: 10 Jahre „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“; öffentliche Veranstaltung 
(16.11.2017) und extern moderierter Reflexionsworkshop zur Erarbeitung von Vorschlä-
gen zur Weiterentwicklung des Programms. 
• 2020: Fortführung des Programms unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ab 
März 2020. 
 
1.3 Prozessbegleitende Selbstevaluation in Zeiten der Coronakrise 
Der vorliegende Bericht ist Bestandteil des Themenfeldes 8 „Prozessbegleitende Selbste-
valuation“, welches eine regelmäßige Berichterstattung über die Projektdurchführung auf 
der Grundlage des Ratsbeschlusses V/0533/2013/1.Erg. vorsieht. Das strategisch ausge-
richtete Themenfeld unterstützt die anderen Themenfelder und Projekte durch die Be-
obachtung und Querauswertung der erzielten Wirkungen sowie durch grundlegende, jähr-
lich aktualisierte Informationen zur Stadtteil- und Programmgebietsentwicklung in Form der 
Fortführung und Auswertung der Kontextindikatoren. Indem es Transparenz über den Pro-
jektverlauf und die Projektfortschritte schafft und Anpassungserfordernisse verdeutlicht, ist 
es eine wichtige Orientierungsgrundlage für die Programmsteuerung und Projektdurchfüh-
rung und soll die Entscheidungen der politischen Gremien zur weiteren Programmgestal-
tung unterstützen. Da es inhaltlich keinen direkten Einfluss auf die Zielerreichung hat, ist es 
nicht Teil der Ergebnisdarstellung des Kapitels 3, sondern an dieser Stelle gesondert mit 
den jeweiligen themenfeldbezogenen Aktivitäten in den Jahren 2020 und 2021 aufgeführt.  
 
Jahresbericht 
Im Themenfeld 8.01 „Zielentwicklung und Beobachtung Zielerreichung“ erfolgt die verbindli-
che Berichterstattung über den Programmverlauf und die Zielerreichung in den einzelnen 
Projekten coronabedingt in Abstimmung mit der Programmkoordination und den Projektträ-
ger/innen erstmalig als Doppelband 2020/21, da die Durchführung des Maßnahmepro-
gramms und seiner Teilprojekte ab Mitte März 2020 deutlich beeinträchtigt war und immer 
noch ist und sich Aufgabenschwerpunkte verschoben haben. Dies wurde den politischen 
Gremien im Rahmen der Berichterstattung zur Vorlage V/0346/2021 mitgeteilt.  
Die Pflicht der Projektbeteiligten zur jährlichen internen Berichterstattung blieb von dieser 
Regelung unberührt. Die grundsätzlichen Ziele sowie die zentralen Elemente und Vorge-
hensweisen der Programmsteuerung wurden über die gesamte Laufzeit des Programms 
beibehalten. Das im Rahmen der Prozessbegleitenden Selbstevaluation erarbeitete Doku-
mentations- und Zielsystem (Anhang 1) bildet weiterhin mit den themenfeldübergreifenden

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  7 
Programmzielen als auch den projektspezifischen Zielen die Basis für die Auswertung und 
Darstellung der Ergebnisse. 
Die Corona-Pandemie stellte die Projektverantwortlichen und -beteiligten vor neue Heraus-
forderungen und machte für viele Projekte eine neue Standortbestimmung notwendig. Ei-
nige Projekte konnten pandemiebedingt nicht mehr durchgeführt werden, andere wurden 
deutlich zurückgefahren. Prioritäten verschoben sich. Aufsuchende und auf den persönli-
chen Kontakt zu den Menschen im Quartier ausgerichtete Formate mussten angepasst 
werden. Digitale Formate und Kommunikationsformen haben erheblich an Bedeutung ge-
wonnen, sind aber auf die Bewohner/-innen beschränkt, die über eine entsprechende tech-
nische Ausstattung verfügen. Es galt, zielgruppengerechte analoge und digitale Formate für 
die Unterstützung der Bewohner/-innen zu entwickeln.  
Die Bewertung der Zielerreichung konzentriert sich wie zuvor auch in 2020 und 2021 auf 
die Projekte, die aus dem Maßnahmeprogramm gefördert wurden und auf die inhaltliche 
Zielebene hin ausgerichtet sind (14 Projekte). Es wurde darauf geachtet, dass sich der Be-
wertungsmaßstab für die Dokumentation der Zielerreichung im Vergleich zu den Vorjahren 
nicht ändert, um die weitere Programmdurchführung auch künftig zu begründen und nach-
vollziehbar zu machen. Für die Zielerreichung gilt weiterhin trotz der schwierigen Rahmen-
bedingungen die Skala „erreicht – annähernd erreicht –  teilweise erreicht - nicht erreicht“. 
Die Projekte enthalten entsprechende Hinweise, ob sie seit Mitte März 2020 pandemiebe-
dingt nicht mehr durchgeführt werden konnten, deutlich zurückgefahren wurden oder aber 
in angepassten oder geänderten Kommunikationsformaten oder mit anderen Tätigkeits-
schwerpunkten stattfanden. Somit sind Vergleiche zu den Ergebnissen der Vorjahre auf-
grund einer Anpassung der Programmziele und der verstetigten Projekte an die geänderten 
Rahmenbedingungen nicht bzw. nur sehr eingeschränkt möglich. 
 
Reflexionsworkshop 
2020 und 2021 wurden coronabedingt keine sonst regelmäßig stattfindenden internen Re-
flexions-Workshops mit den Projektträgerinnen und -trägern durchgeführt. 2020 war zu-
nächst zu einem Workshop für den 19.11.2020 im Institut für Diakonat und pastorale 
Dienste, Liudgerhaus, Münster eingeladen worden. Dieser musste jedoch aufgrund der 
massiven Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt werden. Es wurde alternativ geprüft, ob 
der Workshop als Videokonferenz durchgeführt werden kann. Da jedoch eine nicht uner-
hebliche Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht über die technischen Vorausset-
zungen hierfür verfügte, musste der Workshop leider ausfallen. Gleiches galt für das Jahr 
2021. Ein Austausch zur Überprüfung der Zielrichtung und zur Klärung von Rahmenbedin-
gungen erfolgte bilateral zwischen den Projektträgerinnen und -trägern und der Programm-
koordination und der Themenfeldverantwortlichen „Prozessbegleitende Selbstevaluation“. 
Für 2022 ist wieder ein Workshop in Präsenz für den 16.08.2022 in der Agora im Bürger-
haus Kinderhaus geplant.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  8 
Kontextdaten 
Durch die Aufbereitung demografischer und sozioökonomischer Indikatoren liefert der Kon-
textdatenmonitor für alle Beteiligten Hinweise zum Umfeld der Projektdurchführung und zur 
Einordnung der zu beobachtenden Veränderungen (Themenfeld 8.2). Der Kontextdatenmo-
nitor misst aber nicht, inwieweit die Programm- und Projektziele erreicht worden sind. Aktu-
ell umfasst der Kontextdatenmonitor 50 Einzelmerkmale aus acht Themenbereichen1 (An-
hang 3). 
 
2 Rahmenbedingungen: Kontextdaten 2020/2021, Aktivitäten, Projekte  
Das Kapitel 2 gibt einen Überblick über ausgewählte Kontextdaten, die die sozio-demografi-
schen Rahmenbedingungen für die Projektdurchführung verdeutlichen (vgl. Anhang 3). 
Weiterhin dargestellt werden stadtteilbezogene Aktivitäten und Planungen in Kinderhaus, 
die einen Einfluss auf das Programm und die bauliche und infrastrukturelle Weiterentwick-
lung des Quartiers sowie die Integration der dort ansässigen Bevölkerung in den Stadtteil 
Kinderhaus haben. Der Blick geht demnach über das Programmgebiet hinaus. 
 
2.1 Kontextdaten: Sozio-demografische Rahmenbedingungen für die Pro-
jektdurchführung  
Bevölkerung 
• Nachdem im Berichtsjahr 2019 noch ein Bevölkerungsrückgang um -2,5 %-Punkte zum 
Vorjahr feststellbar war, ist für den aktuellen Berichtszeitraum wieder ein Bevölkerungs-
zuwachs erkennbar. Im Vergleich der Jahre 2019 und 2021 lag der Zuwachs bei +3,0 %-
Punkte auf insgesamt 2.924 Einwohner/innen; 2020 lag die Zahl mit 2.948 Einwohner/in-
nen sogar noch geringfügig höher. Damit ist ein Bevölkerungshöchststand seit dem Pro-
grammstart in 2007 erreicht. 
• Die kleinräumige Bevölkerungsprognose 2030 der Stadt Münster weist für Kinderhaus 
West eine Stabilisierung des Niveaus aus mit einem geringfügigen Wachstum von +0,4 
%-Punkten. 
• Die demografische Alterung des (immer noch jungen) Quartiers zeichnet sich zuneh-
mend deutlicher ab. Zu Programmbeginn lag der Altenquotient2 bei 13,1%, der Jugend-
quotient3 bei 54,0%, 2021 beträgt der Altenquotient 15,4%, der Jugendquotient 38,9%. 
 
 
                                                
1  Erarbeitet in Anlehnung an die Indikatorenliste des Städtenetzes Soziale Stadt NRW / MBV NRW / ILS NRW 
(2008) und in den Folgejahren sukzessive angepasst und weiterentwickelt. 
2 Anteil der 65-Jährigen und Älteren an den 18- bis unter 65-Jährigen 
3 Anteil der unter 18-Jährigen an den 18- bis unter 65-Jährigen

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  9 
Soziale Lage 
• Nachdem die Arbeitslosigkeit nach Jahren einer sukzessiven rückläufigen Entwicklung 
2020 einen deutlichen Anstieg verzeichnete (+20%), kehrte sich dies 2021 wieder um. 
So lag der Anteil der Arbeitslosen an der Hauptwohnsitzbevölkerung 18-65 Jahre 2021 
bei 8,8%, dem niedrigsten Wert seit dem Höhepunkt in 2008 mit 22,6%. 2021 lag das 
Programmgebiet, welches über Jahre die höchsten %-Werte aller Vergleichsgebiete in-
nehatte, erstmals „nur“ an dritter Stelle der Vergleichsgebiete. 
• Der Anteil der Empfänger/innen sozialer Leistungen zur Existenzsicherung ist im Ver-
gleich zum Jahr 2019, als sich mit 34,3% ein Anstieg verzeichnen ließ, wieder rückläu-
fig. Seit 2007 ist damit in 2021 der niedrigste Wert mit 29,3% erreicht. Der positive 
Trend verstetigt sich damit, 2019 erweist sich im Rückblick als Ausreißer (2020 = 
31,9%). 
• Nachdem im Bereich der Kinderarmut in 2019 nach mehreren Jahren deutlichen Rück-
gangs eine Stagnation feststellbar war, ist der Trend 2020 und 2021 wieder rückläufig. 
In 2021 konnte mit 35,2% der niedrigste Wert seit Programmbeginn verzeichnet wer-
den. Damit liegt das Programmgebiet an vierter Stelle im teilräumlichen Vergleich. 
Wanderung/ Fluktuation 
• Während das Jahr 2019 noch einen deutlichen Wanderungsverlust verzeichnete (-2,5 
% der WBV) stellte sich das Wanderungssaldo in 2020 wieder positiv dar mit einem 
Wanderungsgewinn von +2,5 %-Punkten. 2021 liegt es wieder ganz leicht im Minus mit 
-1,0 %-Punkten. 
• Der Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner, die ihre Adresse durch Fort-, Zu- oder 
Umzug geändert haben ist seit 2007 (ca. 40%) auf dem niedrigsten Niveau mit 26% in 
2020 und 28% in 2021. Trotz dieser „Beruhigung“ ist die Fluktuation im stadtweiten Ver-
gleich dennoch hoch. 
• Seit dem ersten Berichtsjahr 2007 gab es noch nie so wenige Umzüge im Quartier wie 
im Jahr 2020. Eindämmend könnte hier, zusätzlich zu einem über die Jahre ohnehin 
rückläufigen Umzugsgeschehen, zudem die Pandemie gewirkt haben. 
Haushalte 
• 2021 wohnten durchschnittlich 2,37 Personen in einem Haushalt (Münster =1,79). 
• Der seit 2014 feststellbare Trend zur Verkleinerung der Haushalte hält damit weiter an 
und ist im Programmgebiet in seiner Dynamik wesentlich ausgeprägter als in anderen 
Teilräumen von Kinderhaus und der Gesamtstadt. 
Wohnungsmarkt 
• Die Kontextdaten verweisen insgesamt auf einen angespannten Wohnungsmarkt in der 
Brüningheide, insbesondere für einkommensschwache Haushalte (Bevölkerungs-
wachstum, Vollvermietung der Bestände, in den letzten Jahren Auslaufen eines hohen

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  10 
Anteils an Sozialbindungen und aktuell stagnierender Anteil öffentlich geförderter Woh-
nungen).  
 
2.2 Bauliche und wohnungswirtschaftliche Entwicklungen im Programm-
gebiet „Kinderhaus-Brüningheide“  
Das Quartier Kinderhaus-Brüningheide entwickelte sich in der Vergangenheit mit Blick auf 
die baulichen Maßnahmen aller Wohnungsunternehmen (Modernisierung, Sanierung, Neu-
bau) grundsätzlich positiv.  
Nachdem 2020 die Gebäudesanierung Sprick-
mannstraße 11 – 21 der WohnSieGer GbR ruhte, 
startete 2021 der letzte Abschnitt der Gebäudesan-
ierung Sprickmannstraße 11 – 21 und soll 2022 
seinen Abschluss finden (ca. 551.000 € Gesamt-
kosten). Auch wurde anteilig die Hälfte der Woh-
nungseingangstüren erneuert (ca. 70.000 € Ge-
samtkosten).  
Seit dem Neubau und Bezug der Wohnanlage Pau-
linum 2016 gab es im gesamten Mietwohnungsbe-
stand der Fa. Sahle Wohnen keine weiteren größe-
ren energetischen bzw. investiven Maßnahmen.  
Auch nach Einschätzung der Wohn+Stadtbau 
GmbH sind für 2020/21 keine weiteren energeti-
schen Maßnahmen im Wohnungsbestand Josef-
Beckmann-Straße erforderlich. Ein Teilbereich eines Gebäudes 
wurde lediglich zur zukünftigen Nutzung durch den LWL umgebaut (60.000 €). 
Einen neuen Impuls für die Wohnsituation erwarteten viele lokale Akteurinnen und Akteure 
vom neuen Eigentümer (seit 2019) der 638 ehemaligen BGP-Wohnungen, der ZBI (Zentral 
Boden Immobilien Gruppe). Im Mietwohnungsbestand von ZBI gab es seit dem Abschluss 
der Instandsetzung bzw. Modernisierung der Gesamtmaßnahme Sprickmannstraße 31 – 41 
(2018) keine wesentlichen neuen Investitionen. 2020 wurden jedoch für die Sanierung von 
Blitzschutzanlagen (20.000 €) und für das Herstellen der Vermietbarkeit von Leerwohnun-
gen (690.000 €) finanzielle Mittel bereitgestellt. Ein Investitionsprogramm als „Portfoliostra-
tegie Münster“ wurde vom neuen Eigentümer für 2021 ff. vorbereitet (Gehweginstandset-
zungen, Spielplatzerneuerungen, Reaktivierung von Tiefgaragen, Sanierung von Hausein-
gangsbereichen, Treppenhäusern, Laubengängen, 12 Aufzugsanlagen und die Sanierung 
der Heizungsanlage in der Killingstraße 15 – 31). Umgesetzt wurden in 2021 folgende Maß-
nahmen: 
- Killingstr. 15-31: Kesseleinbau 
- Brüningheide 65, Killingstr. 15 und 29: Sanierung von 4 Aufzugsanlagen 
Foto: Stadtplanungsamt

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  11 
- Brüningheide 65: Reaktivierung der Tiefgarage 
- Sprickmannstr. 31 - 41: Sanierung der Treppenhäuser und Optimierung der Beleuch-
tung 
- Sprickmannstr. 31-37 und 39/41: Spielplatzerneuerung 
- Brüningheide 139: Gehweginstandsetzung 
- Sanierung von 14 Balkonen in akuten Fällen 
Das Unternehmen ZBI stellte sich zudem in der Bezirksvertretung Nord am 01.06.2021 vor. 
Die Gesprächs- und Kooperationsbereitschaft des Unternehmens und erste sichtbare Maß-
nahmen wurden begrüßt und als eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Vorei-
gentümern gewertet. Es wurde der Wunsch für eine perspektivische Verbesserung der 
Wohnqualität insbesondere im Bereich Killingstraße und Brüningheide geäußert. Die BV 
sprach sich für eine regelmäßige Berichterstattung durch die ZBI in der Bezirksvertretung 
Münster-Nord aus. Eine erneute Berichterstattung zu den Sanierungsmaßnahmen der Im-
mobilien der ZBI in Kinderhaus 2021 fand am 31.05.2022 statt. Das Amt für Wohnungswe-
sen und Quartiersentwicklung kündigte an, die Aktivitäten der ZBI engmaschig zu begleiten 
und nachzuhalten. 
Als eine positive Entwicklung für das gesamte Quartier wird die Entwicklung des Wohn-
quartiers Langebusch auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Moldrickx eingestuft. 
 
2.3 Wohngebiet Langebusch (ehemaliges „Quartier Moldrickx“) 
Mit der Realisierung des Wohnquartiers Langebusch mit rund 240 Wohneinheiten für ver-
schiedenste Zielgruppen in integrierter Lage können für den Stadtteil Kinderhaus und das 
Programmgebiet Wachstums- und Entwicklungspotenziale eröffnet werden. Der entspre-
chende Bebauungsplans Nr. 590 trat am 04.09.2020 in Kraft (vgl. Vorlage Nr. V/0658/2020: 
Bebauungsplan Nr. 590: Kinderhaus-Langebusch/Westhoffstraße [Ehem. Gärtnerei] 1. Be-
schluss über die Stellungnahmen 2. Satzungsbeschluss4). Neben den Nutzungen Wohnen 
und Arbeiten sollen im Plangebiet durch eine Kindertageseinrichtung (Kita) mit acht Grup-
pen und einen zentralen Spielplatz auch soziale Bedarfe abgedeckt werden. Die Inbetrieb-
nahme der Kita-Einrichtung wird voraussichtlich zum 01.08.2023 erfolgen (vgl. 
V/0623/20205). 2021 liefen die Ausführungsplanungen durch die Stadt Münster für Straße 
und Kanal (vgl. V/1075/20206). Nach Verzögerungen u.a. durch wasserhaushaltsrechtliche 
Genehmigungen (vgl. V/1075/2020 Langebusch (B-Plan 590) –Umlegung des Gewässers 
332846 und Neubau der Kanalisation; mündlicher Bericht in BV Nord zu Sachstand Bebau-
ungsplan 590 - Langebusch/Westhoffstraße am 01.06.21) begannen die Erschließungsar-
                                                
4 https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/to0050.php?__ktonr=204752 
 
5 https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0040.php 
 
6 https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004047464

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  12 
beiten im März 2022. Das Baugebiet soll neben der Westhoffstraße auch über den Lange-
busch erreichbar sein. Die notwendige Anbindung des Baugebiets an das Kanalsystem 
wird den benachbarten Straßenverkehr mehrere Monate lang beeinträchtigen. Insgesamt 
dauert die Erschließung des Baugebietes voraussichtlich 18 Monate. Das Vermarktungs-
konzept des Amtes für Immobilienmanagement geht im August 2022 in die politische Bera-
tung. Neun Baugrundstücke für Mehrfamilienhäuser sollen an die Wohn + Stadtbau über-
tragen werden, darunter auch die fünf Mehrfamilienhäuser mit öffentlich geförderten Woh-
nungen. Die weiteren Grundstücke wird die Stadt Münster nach der niedrigsten Startmiete 
(frei finanzierte Mehrfamilienhäuser), dem besten Konzept (gemeinschaftliche Wohnfor-
men) sowie sozialen Kriterien (Reihenhausgrundstücke) vergeben. Die Vermarktungen sind 
für 2023 geplant, dann sollen auch die Erschließungsarbeiten abgeschlossen sein. Der Be-
zug ist für Ende 2025/Anfang 2026 geplant.  
 
2.4 BV-Antrag „Aufwertung Sprickmannplatz als Maßnahme im Gesamtpro-
gramm ´Soziale Stadt Kinderhaus´" (Geplantes Werkstattverfahren) 
Seitens der Fraktionen in der Bezirksvertretung Münster Nord wurde 2019 ein gemeinsa-
mer Antrag zur Weiterführung des Programms „Soziale Stadt Kinderhaus“ (A-N/0018/2019) 
gestellt. Die Verwaltung wurde gebeten, das im gemeinsamen Antrag A-N/0006/2018 unter 
der Ziff. 2.1 beschriebene Projekt „Sprickmannplatz -belebte Mitte“ mit Priorität zu bearbei-
ten, die erforderlichen Anträge beim Land NRW zu stellen und dazu noch im Jahr 2019 ein 
Werkstattverfahren unter Beteiligung aller relevanten örtlichen Akteure durchzuführen und 
die dafür erforderlichen Mittel in Höhe von ca. 15.000 Euro bereit zu stellen.  
Im Haushaltsplan 2020 sind Mittel in Höhe von 
20.000 € für ein Werkstattverfahren Sprickmannplatz 
(A-N/0018/2019) zur Verfügung gestellt worden. Das 
gemäß Antrag geforderte Werkstattverfahren unter 
Beteiligung aller relevanten örtlichen Akteure konnte 
aufgrund der Corona-Pandemie allerdings nicht 
durchgeführt werden.  
Dem Stadtplanungsamt stehen im Haushaltsjahr 
2022 noch Mittel von 20.000 € zur Verfügung, die für 
ein Werkstattverfahren zur Neugestaltung des 
Sprickmannplatzes verwendet werden können.  
In der Sitzung des Rates vom 14.06.2022 wurde auf der Grundlage der Vorlage 
V/0201/2022/2 „Sanierungskonzept städtischer Brunnen und Wasserspiele“ beschlossen, 
dass „die Verwaltung prüft, ob ein kindgerechtes Wasserspiel mit Bodenfontänen errichtet 
werden kann, das besonders den vielen dort lebenden, nicht selten sozial benachteiligten 
Kindern zugutekommt. Diese Prüfung fließt in das ausstehende Werkstattverfahren zur 
Neugestaltung des Sprickmannplatzes mit ein“. 
Nach Aussage des Fachamtes konnte diese Prüfung im Oktober 2022 abgeschlossen wer-
den. Das Stadtplanungsamt hat daraufhin mit der Vorbereitung des Werkstattverfahrens 
Foto: Stadtplanungsamt

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  13 
begonnen und wird die Bezirksvertretung Münster-Nord noch im Jahr 2022 über die anste-
henden Bearbeitungsschritte informieren.   
 
3 Zielerreichung – Eine Querauswertung der Projektberichte 
Das Kapitel 3 gibt einen bilanzierenden Überblick zur Erreichung der gesetzten Projektziele 
in 2020/2021 unter Berücksichtigung des integrierten Programmgebietsansatzes.  
Die gebündelte Querauswertung wurde auf der Grundlage der von den Projektträger/innen 
gefertigten Berichte und Monitoringbögen erstellt. Die Einzelergebnisse der verstetigten 
Projekte sind in tabellarischer Form im Anhang 2 dargestellt. 
 
Themenfelder 
• Themenfeld 1: Wohnen  
• Themenfeld 2: Öffentlicher Raum  
• Themenfeld 3: Lokale Ökonomie (nicht Bestandteil der Messung der Zielerreichung; 
Projekte verstetigt, aber nicht aus dem Maßnahmeprogramm gefördert) 
• Themenfeld 4: Integration zugewanderter Menschen fördern 
• Themenfeld 5: Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen 
• Themenfeld 6: Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentli-
cher Haushalte  
• Themenfeld 7: Quartiersmanagement 
• Themenfeld 8: „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ (strategische Funktion, inhaltlich 
keinen direkten Einfluss auf die Zielerreichung) 
Projektanzahl 
In beiden Jahren Umsetzung von jeweils 23 Projekten aus acht Themenfeldern (wie in 
2019): 
• 14 Projekte werden über das Maßnahmeprogramm finanziert bzw. sind ohne Finan-
zierungsbedarf, diese sind Gegenstand der Berichterstattung, 
• 7 Projekte erhalten eine anderweitige Förderung bzw. sind Bestandteil der laufenden 
Verwaltungsarbeit geworden, und 
• 2 strategisch ausgerichtete Projekte im Themenfeld „Selbstevaluation“ (Beobachtung 
Zielerreichung, Erstellung Kontextdaten). 
• Insgesamt 38 formulierte Projektziele.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
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3.1 Zielerreichung 2020 und 2021 unter Berücksichtigung der Projektziele  
Begründet durch die mit der Pandemie einhergehenden notwendigen Schutzmaßnahmen 
wie Lockdown, Kontaktbeschränkungen, AHA-Regeln und durch hohe Krankenstände etc. 
waren die sozialen Aktivitäten im Programmgebiet in den Jahren 2020 und 2021 mit star-
ken Einschränkungen verbunden. Viele Maßnahmen konnten nicht wie geplant stattfinden, 
wichtige Anlaufstellen im Programmgebiet (Atrium, BGZ, etc.), soziale und freizeitbezogene 
Angebote standen nur eingeschränkt zur Verfügung und der persönliche Austausch mit An-
sprechpartnerinnen und Ansprechpartnern für die Bewohnerschaft entfiel teils. Seitens der 
Bevölkerung blieben zudem viele Personen den noch verbliebenen Angeboten aus Angst 
vor Ansteckung fern.  
Die Quartiersarbeit lebt vor allem durch den Austausch und das Zusammenführen verschie-
dener Menschen, durch aktive Kooperation verschiedener Einrichtungen und durch das ge-
sellige Zusammentreffen. Die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie stellte die 
Projektträgerinnen und -träger vor die Herausforderung, spontan auf sämtliche dem Ge-
sundheitsschutz dienenden rechtlichen Neuerungen und Veränderungen reagieren zu müs-
sen. Es galt, innovative Lösungen zu finden und Angebote zu kreieren, die sich mit den je-
weilig geltenden Schutzmaßnahmen vereinbaren ließen. So machte einen großen Teil der 
zu leistenden Arbeit der Projektträgerinnen und -träger das Überdenken, Neukonzipieren 
und auch Absagen verschiedener Veranstaltungen aus.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  15 
Wie viele Projektziele wurden erreicht? 
 
Zielerreichung der verstetigten Projekte, die über das Maßnahmeprogramm finanziert werden bzw. ohne Finanzierungsbedarf sind (14 
von insgesamt 23) 
 
   
75 % = 27 
Ziele abs.
6 % = 2 
Ziele abs.
17% = 6 
Ziele abs.
3% = 1 
Ziel abs.
Zielerreichung 2019 
insg. 36 Projektziele
21 % = 8  
Ziele abs.
5 % = 2 
Ziele abs.
45 % = 17 
Ziele abs.
29 % = 11 
Ziele abs.
Zielerreichung 2020
insg. 38 Projektziele
21 % = 8 Ziele 
abs.
11 % = 4 
Ziele abs.
37 % = 14 
Ziele abs.
32 % =12 
Ziele abs.
Zielerreichung 2021
insg. 38 Projektziele

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  16 
Die Verschiebungen in der Zielerreichung im Vergleich zum Jahr 2019 machen die Aus-
wirkungen der Pandemie auf die Projektarbeit sehr deutlich. Die beiden durch Corona be-
einflussten Jahre stellen demnach einen deutlichen Einschnitt in Bezug auf die Zielerrei-
chung dar. Die Kategorie „Projektziel nicht erreicht“ hat sich verzehnfacht.  
2020 wurden von den 38 inhaltlich ausgerichteten Projektzielen 26% vollständig bzw. an-
nähernd erreicht (2019: 81%), 45% teilweise (2019: 17%) und 29% nicht erreicht (2019: 
3%). 
2021 wurden von den ebenfalls 38 formulierten Projektzielen 32% vollständig bzw. annä-
hernd erreicht, 37% teilweise und 32% nicht erreicht. 
Zwischen der jeweiligen Zielerreichung der beiden Pandemiejahre 2020 und 2021 sind 
auf den ersten Blick rein quantitativ, d.h. nach den Zielerreichungskategorien betrachtet, 
keine sehr großen Unterschiede feststellbar. Es gibt leichte Verschiebungen zwischen 
den Kategorien. Es wurden 2021 mehr Projektziele annähernd bzw. ganz erreicht, dafür 
aber auch mehr Projektziele nicht erreicht. Die nachfolgende inhaltliche Auswertung unter 
Pkt. 3.2 zeigt, dass 2021 in einigen Projekten wieder mehr Aktionen und Angebote mög-
lich waren als 2020 (wie z.B. Clean Kinderhaus, Projekttag Grünschleife, wöchentliche 
Frühstückstreffs ab September, Fahrten und Ausflüge). Hierbei handelt es sich im We-
sentlichen um Kooperationsprojekte, die teilweise außerhalb der Zielkategorien eines Ein-
zelprojektes liegen, um Mehrfachnennungen zu verhindern. Zu mehr Aktivitäten beigetra-
gen hat sicherlich, dass es 2021 einen zeitlichen Vorlauf und erste Erfahrungen gab, um 
in der Projektarbeit nachzusteuern, denn was 2020 noch eine ungewöhnliche Herausfor-
derung war, ist 2021 gewissermaßen ein wenig zur „Normalität“ geworden. Bei der Pro-
jektnachsteuerung sowie der Initiierung neuer Handlungsansätzen war eine enge Koope-
ration zwischen den lokalen Akteurinnen und Akteuren sowie Institutionen sehr wichtig. 
Zudem haben die sinkenden Inzidenzzahlen im Frühsommer 2021 und die anlaufenden 
Impfungen ab der Jahresmitte dazu beigetragen, dass das gesellschaftliche Leben teil-
weise wieder zurückgekehrt ist. 
Wer wurde erreicht? 
Quantitativ 
Die beiden Pandemiejahre mit den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen, die Um-
strukturierung der noch laufenden Projekte und die Übernahme neuer Aufgaben lassen 
für den Berichtszeitraum 2020/2021 keine seriösen Aussagen zur Anzahl der erreichten 
Personen zu. Ein Jahresvergleich der Zahlen hatte bereits in den Vorjahren nur eine ein-
geschränkte Aussagekraft, da sich das Programm dynamisch entwickelt und Projektin-
halte immer schon in Teilen angepasst wurden bzw. die Projektanzahl Veränderungen 
unterlag. Die Ausweisung der Zahl der erreichten Personen ermöglichte in der Vergan-
genheit dennoch eine grobe Einordnung über die Größenordnung der erreichten Perso-
nen. Unter Corona-Bedingungen sind Vergleiche mit Vorjahren hingegen nicht zielfüh-
rend.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  17 
Die Gebietsmoderatoren/-innen sowie die meisten Projektträger/innen beschreiben, dass 
sich viele Bewohner/-innen aufgrund der erforderlichen Kontaktbeschränkungen zurück-
gezogen haben und sich der Zugang zu vielen Zielgruppen somit erschwert hat. Die Un-
sicherheit und Skepsis bezüglich der Gefahren durch das Virus ziehen sich durch alle Al-
tersgruppen, sodass sich ein Anknüpfen an vorhandene Gruppen und Strukturen nicht 
ohne Weiteres realisieren ließ.  
 
Nach Zielgruppen 
• Migrationsvorgeschichte: Über alle Projekte hinweg liegt der Anteil der Teilnehmen-
den mit Migrationsvorgeschichte seit Jahren auf einem hohen Niveau. In den beiden 
Berichtsjahren wurden die Aktivtäten und Unterstützungsangebote jedoch zunehmend 
auch von Haushalten ohne Migrationsvorgeschichte angenommen und nachgefragt. 
Dies zeigt sich insbesondere in den Projekten 6.01, 6.02, 6.08, und 5.01/Nachhilfe. 
Entsprechend ist der durchschnittliche Anteil von Personen mit Migrationsvorge-
schichte auf ca. 75-80 % gesunken. 
• Nach Geschlecht: Wie in den Vorjahren zeigen sich Frauen wieder durchweg über 
fast alle Projekte hinweg deutlich aktiver bei der Bewältigung von persönlichen All-
tagsherausforderungen und Lebenskrisen. Insbesondere die Erstkontakte zu Bera-
tungseinrichtungen gehen meist von Frauen aus. Das gemeinwohlorientierte Engage-
ment ist auf Seiten der Frauen ebenso deutlich ausgeprägter. Leichte Verschiebun-
gen in der Relation der geschlechterbezogenen Teilnahme hin zu einer stärkeren In-
anspruchnahme durch Männer waren im Projekt 6.01 feststellbar. Bei der Inanspruch-
nahme der Angebote der Drogenberatung sind Frauen seit Jahren unterrepräsentiert, 
Männer hingegen in Sprachkursen. 
• Nach Alter: In der Pandemie zeigte sich nochmals verstärkt eine weitere Zunahme 
von älteren Hilfesuchenden, die an der Armutsgrenze leben oder keine bzw. nur we-
nige soziale Kontakte haben.  
Jugendliche waren nur schwer anzutreffen. Teilweise sind die Kontakte zu den Ju-
gendlichen trotz aller Bemühungen, diese zu halten, abgebrochen, da gerade die Pro-
jekte der offenen Jugendarbeit und der aufsuchenden Jugendsozialarbeit durch die 
Covid-19 Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen durch die Corona-
schutzverordnung stark eingeschränkt waren. Für diese Zielgruppe ist die Einschrän-
kung des öffentlichen Lebens besonders belastend.  
Die Teilnehmenden an Beratungsangeboten der Drogenprävention und am Aktionstag 
„Sucht“ werden zunehmend jünger. 
• Nach sozialer Struktur: Aus den Projekten wird vermehrt berichtet, dass nicht nur Per-
sonen aus finanziell prekären Lebensverhältnissen nach Unterstützung suchen, son-
dern zunehmend auch ein Personenkreis in festen Arbeitsverhältnissen (Angestellte, 
Gewerbetreibende z.B. aus Gastronomie …).

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3.2 Zielerreichung 2020 und 2021 unter Berücksichtigung der Programm-
ziele7  
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet 
• Viele für das Kennenlernen und die Integration wichtige und regelmäßige organi-
sierte Angebote wie Arbeitsgruppentreffen, freizeit- und bildungsbezogene Gruppen-
angebote und präventive Angebote der Schuldnerberatung mussten entfallen oder 
fanden nur sehr eingeschränkt statt. Seitens der Projektträger/innen bestand zu den 
bestehenden projektbezogenen Gruppen (wie z.B. Mieterbeirat, selbstorganisierte 
Gruppen des Integrationsprojektes 4.02, Müttercafé, Integrationsrat etc.) in beiden 
Jahren (ab März 2020) teilweise nur ein telefonischer Kontakt bzw. Begegnungen in 
Form eines persönlichen Austausches mit einer stellvertretenden Person. Im BGZ wa-
ren Gruppentreffen ab Mitte 2021 unter Einhaltung der geltenden Schutzauflagen und 
nach Voranmeldung wieder möglich. Um zumindest in Ansätzen noch Begegnungen 
und Austausch zu ermöglichen, wurden einige Projekte umstrukturiert, z.B. der ge-
meinsam mit dem Paulinum organisierte Stricknachmittag im Atrium als „Home-Ver-
anstaltung“ oder die Reaktivierung des Mittagstischangebots im Atrium als Außer-
Haus-Mittagstisch. 
• Größere öffentliche interkulturelle Aktionen und Feste, die für das Miteinander 
und die Kommunikation der Quartiersbewohnerinnen und -bewohner wichtig sind und 
einen hohen Stellenwert haben, wie Sommerfest, Zuckerfest, Jolka, Blumenmarkt der 
Wohnungsunternehmen etc. wurden 2020 abgesagt. Ab Mitte 2021 waren wieder ei-
nige Aktionen möglich, die sich im Freien durchführen ließen, möglich (Weihnachts-
markt, Projekttage in der Grünschleife, Informationstag zur Bundestagswahl 2021 auf 
dem Sprickmannplatz etc.). 
• Fahrten und Museumsbesuche waren nach einem Wegfall ab März 2020 in 2021 
teilweise wieder möglich (z.B. Playmobilausstellung Stadtmuseum, Allerheiligenkir-
mes Soest, Ausstellungsbesuch und Centro Oberhausen, Weihnachtsmarkt, Detmold, 
Gartenschau Kamp-Lintfort, Besuch im Christmas Garden, Glasmuseum Lette). 
• Die offenen Beratungssprechstunden (ohne Terminvergabe) wurden bei vielen 
Projektträgerinnen und -trägern pandemiebedingt ab dem Frühjahr 2020 eingestellt. 
Da es jedoch ein vordringliches Anliegen war, die Angebote aufrechtzuerhalten, die 
einen Beitrag zur existenziellen Sicherung leisten und pandemiebedingte Problemla-
gen und Defizite auszugleichen, wurden neue Wege gegangen. So wurden die telefo-
nische Beratungspräsenz sowie die schriftliche Korrespondenz per E-Mail und auf 
postalischem Weg mit Klientinnen und Klienten ausgebaut. Einige wenige Projekte 
hielten eine termingebundene 1:1 Beratung aufrecht (Jugendsalon, 6.08). Persönliche 
Beratungskontakte entfielen somit in vielen Projekten (4.02, 5.04, 6.02). Ein rein tele-
                                                
7 Zu berücksichtigen ist, dass die Ziele der einzelnen Themenfelder in der Regel auf mehrere Programmziele in 
je unterschiedlicher Weise wirken (integrative Programmausrichtung).

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fonischer Austausch konnte die persönliche Vor-Ort-Beratung nicht ersetzen. Insbe-
sondere ganzheitliche Problemlösungen wurden nicht zuletzt wegen erheblicher 
Sprachprobleme der Klienten/innen erschwert.  
• Der Umgang der Projektträger/innen mit Hausbesuchen wurde ab dem zweiten Quar-
tal 2020 sehr unterschiedlich gehandhabt.  
- Im Integrationsprojekt waren aufgrund einer verstärkten Nachfrage nach Hilfestel-
lung von Älteren bereits 2020 mehr und auch zeitaufwändigere Hausbesuche not-
wendig. Die Isolation älterer Menschen hat sich aufgrund der Corona-Situation noch-
mals seit 2019 verstärkt Die Notwendigkeit der Angebote wuchs 2021 erneut. 
- Im Projekt 6.01 Schuldnerberatung gab es 2021 nur aufgrund hoher Dringlichkeit 
insgesamt noch drei Hausbesuche.  
- Im Gesundheits- und Veterinäramt wurden die durch den Wegfall von gesundheits-
bezogenen Gruppenangeboten eingesparten finanziellen Mittel genutzt, um Stunden 
der Kinderkrankenschwestern/Hebammen am Gesundheitsamt aufzustocken und 
vermehrt Hausbesuche zu machen. 
• Insgesamt war im Zuge der Pandemie verstärkt zu spüren, wie groß das Bedürfnis 
nach Gesprächen, Verständigung und integrierenden Kräften ist. Die Reaktionen der 
Teilnehmenden in den verschiedenen integrativen Projekten auf den Wegfall der ge-
meinsamen Aktivitäten waren jedoch sehr unterschiedlich. Während aus dem Projekt 
4.02 ´Integrationsarbeit´ berichtet wird, dass viele Gruppen die Treffen aus Angst der 
Infektionsverbreitung von sich aus eingestellt haben, versuchten einige Ehrenamtliche 
im Projekt 6.02 ´Lebenswelten kennen lernen´ die geltenden Corona-Regelungen für 
Veranstaltungen und Aktivitäten zu unterlaufen und die Pandemie zu verharmlosen. Im 
Ergebnis musste sogar die Schlüsselgewalt entzogen werden, da auch nach mehreren 
Gesprächen keine Kompromisslinie gefunden wurde. Auch wurden verschiedene noch 
verbliebene Angebote vermehrt von Personen außerhalb des Programmgebiets nach-
gefragt, so z.B. die Fahrt- und Ausflugsangebote des Atriums. Auch in der Jugendarbeit 
war diese Entwicklung feststellbar. 
• Neu zugezogene Familien wurden auch in Pandemiezeiten begleitet und über Hilfsan-
gebote im Stadtteil mittels Verteilung von Informationsmaterialien und telefonischer 
Kontakte informiert. 
• Coronabedingt konnte die angestrebte neue Kooperation mit dem Verein Anti-Rost 
Münster e.V. zur Etablierung einer `Fähigkeitenbörse im Quartier´ noch nicht starten. 
2020 wurden die Vorbereitungen getroffen, um mit dem Verein Anti-Rost Münster e.V. 
eine Kooperation einzugehen. Es besteht eine erklärte beiderseitige Bereitschaft zur 
Zusammenarbeit.  
• Noch 2019 zeigte sich eine Zunahme des ehrenamtlichen Engagements von Einzelper-
sonen und Gruppen gegenüber den Vorjahren. Eine Erweiterung des Kreises von Eh-
renamtlichen in 2020/2021 konnte unter den gegebenen Rahmenbedingungen selbst-
verständlich nicht erreicht werden. Zum Jahresbeginn 2022 gab es diesbezüglich erste

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  20 
positive Signale. Es kristallisierte sich 2020/2021 aber deutlich heraus, auf welche Per-
sonen sich die Projektträger/innen dauerhaft in Bezug auf ein ehrenamtliches Engage-
ment verlassen können z.B. 
­ pflegte weiterhin täglich eine ehrenamtliche Gruppe die Grünanlage, sowie die Blu-
men,- und Gemüsebeete; 
­ Brückenpersonen übernahmen unterstützende Aufgaben in der Aufklärung rund um 
Schutzmaßnahmen und Impfung. 
• In einigen Projekten konnte eine zunehmende Eigeninitiative festgestellt werden: 
- Bei der Schuldnerberatung haben die neu hinzugekommenen Klientinnen und Klien-
ten in den beiden Jahren mit einem Anteil von 92 % in 2020 und 95% in 2021 aktiv an 
der Problemlösung mitgewirkt und damit zu einem höheren Anteil als in den Vorjahren 
beigetragen (76% in 2018, 84% in 2019). In 2021 konnten entsprechend 90,5% der 
Fälle erfolgreich abgeschlossen werden (2020 = 84,6%, 2019 = 87,5%, 2018 = 93%). 
- Positiv ist, dass Seniorinnen und Senioren zunehmend aktiv Hilfe suchen (4.02). 
• Der Quartiersfonds in Höhe von 2.400 Euro pro Jahr konnte für gemeinsame Aktivitäten 
kaum in Anspruch genommen werden. 2020 fand nur eine Fahrt der Russlanddeut-
schen Frauengruppe zum Glasmuseum nach Lette statt, 2021 konnten keine Aktivtäten 
realisiert werden. 
• Während das Teilprojekt „Interkulturellen Stadtteilmütter“ (4.02) 2020 noch regulär wei-
tergeführt werden konnte, war 2021 coronabedingt nur noch eine eingeschränkte tele-
fonische Erreichbarkeit umsetzbar, u.a. konnten nur 12 AGH-Stellen besetzt werden 
(2019 = 20); die Angst vor einer Ansteckung war sehr groß. 
• In den stark nachgefragten Sprachkursen für Erwachsene von KAI e.V. (6.01) waren 
2020 zeitweise Schließungen notwendig. Es wurden Übergangskonzepte erprobt, bei 
denen Teilnehmende telefonisch und postalisch mit Übungsaufgaben versorgt wurden. 
Später konnte entsprechend der Coronaschutzverordnung wieder Sprachunterricht in 
Präsenz, allerdings mit reduzierter Teilnehmendenzahlen angeboten werden.  
- Deutlich hat sich die sozialintegrative Funktion von Sprache gezeigt. Die notwendige 
Unterrichtsreduzierung in Präsenz hat einen merklichen Rückschritt in den Deutsch-
sprachkenntnissen bewirkt, da der Austausch mit haushaltsfremden Personen fehlte. 
Häufig bestehen abseits der Sprachkurse keine Sprachkontakte zu Deutsch-Mutter-
sprachler/innen. Die Lernziele konnten nicht immer erreicht werden.  
- Die Rückkehr zu verbindlichen Regeln (Pünktlichkeit, Abmeldung bei Fehltagen) war 
für viele Teilnehmende sehr schwer.    
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche / Stärkung der Chan-
cengleichheit 
• Präventive Veranstaltungen der Schuldnerberatung mit der Zielgruppe Kinder/Jugendli-
che u.a. in Schulen konnten bereits 2019 nicht angeboten werden (lehrplanbedingte 
Gründe; Umstrukturierung Uppenbergschule); dies gilt auch 2020 und 2021. Für die

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Fortführung des Angebotes an Schulen wird kaum eine Perspektive gesehen. Hier gilt 
es, den Kreis der Kooperationspartner/innen möglichst zu erweitern und für das Ange-
bot zu werben, da im Kindesalter schon der Grundstein für den Umgang mit Geld ge-
legt wird. 
• Im Bereich der Gesundheitsvorsorge (5.04) fielen viele Angebote pandemiebedingt ab 
März 2020 aus, so die Sure-Start-Gruppe, das Müttercafé, die Sprachkurse und die 
Sprechstunden in Kitas. Die dafür vorgesehenen finanziellen Mittel wurden jedoch ge-
nutzt, um die Stunden der Kinderkrankenschwestern und Hebammen am Gesundheits- 
und Veterinäramt aufzustocken. Dadurch gelang es, eine hohe Anzahl von Hausbesu-
chen weit über den Zahlen der Vorjahre für Schwangere/Mütter im Gebiet zu ermögli-
chen (2020 = 160 Hausbesuche, 2021= 220). Da private Hebammen kaum Hausbesu-
che machten, konnte somit ein besonderes und sehr wichtiges Angebot in der Gesund-
heitsvorsorge bereitgestellt werden. 
• Jugendliche waren im öffentlichen Raum kaum anzutreffen und nur schwer zu errei-
chen. 
- Es konnten deutlich weniger Kontakte zu Jugendlichen im Rahmen der Mobilen Ju-
gendsozialarbeit (6.06) hergestellt werden als in den Vorjahren. Im Vergleich zu 2019 
ist 2020 ein Rückgang um Dreiviertel feststellbar, 2021 lagen die Zahlen noch niedri-
ger (2019 = 1800, 2020 = 435, 2021 =346). Dennoch wurden die verweisenden Hil-
fen/Vermittlung in Kooperation mit dem U25-Job Center Team gut angenommen. 
Selbst „schwierigere Fälle“ fanden den Weg (zurück) in den Arbeitsmarkt. 
- Da Kontaktsport durch die Coronaschutzverordnung ab dem Frühjahr 2020 verboten 
war, entfielen die Sportangebote der Projekte 6.04 und 6.06 komplett; somit gab es 
2020 nur wenige Treffen bis zum Lockdown. Um den Kontakt dennoch aufrecht zu er-
halten, nutzten die Übungsleiter verstärkt Soziale Medien (WhatsApp, Facebook, Ins-
tagram). 
• Die Projektträger im Bereich der offenen Jugendarbeit und aufsuchenden Jugendsozi-
alarbeit berichten, dass Jugendliche zunehmend frustriert und ratlos auf wegfallende 
Angebote und Kontakteinschränkungen reagierten. Fanden Gespräche mit Jugendli-
chen statt, so nahmen pandemiebedingte Probleme (zunehmend aggressives Verhal-
ten im familiären Umfeld, Isolation, Kontaktverluste im privaten Umfeld als auch zu 
Fachstellen/Ämtern), Einschränkungen im Freizeitbereich/der Freizeitangebote etc. viel 
Raum ein. 
• Die Hausaufgabenhilfe (5.01) konnte trotz der Pandemie nach schwieriger Anlaufphase 
insgesamt wieder auf zwei erfolgreiche Jahre zurückblicken. Nach dem Lockdown 2020 
starteten Versuche „digitaler“ Nachhilfe über Videokonferenzen. Anfänglich scheiterten 
diese mehrheitlich an fehlender technischer Ausstattung seitens der Schüler/innen 
und/oder fehlendem technischen Wissen bei älteren Nachhilfelehrer/innen. Sobald 
möglich, wurde die Nachhilfe unter Einhaltung von AHA-Regeln in kleineren Gruppen in

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  22 
Präsenz erteilt. Einige Eltern haben ihre Kinder zur Minimierung haushaltsfremder Kon-
takte und aus Angst vor einer Ansteckung von der Nachhilfe abgemeldet.  
- Durch eingeschränkte Unterrichtsmöglichkeiten sind coronabedingte Bildungsdefizite 
feststellbar. Viele Kinder konnten erst gar nicht an dem Angebot teilnehmen. 
- Insbesondere armutsbedrohte Familien waren besonders vom weggefallenen Prä-
senzunterricht betroffen: Fehlende technische Ausstattung (IPads, WLAN zuhause), 
kein Wissen über Computertechnik, keine lernförderliche Umgebung zuhause (viele 
Personen auf wenig Raum, Kinder haben keine eigenen Zimmer). Die technische 
Ausstattungssituation verbesserte sich ab der 2. Jahreshälfte 2020, die Problematik 
des häuslichen Lernumfelds hat weiterhin Bestand. 
- Die Entwicklung, dass Eltern immer häufiger nicht zu vorgesehenen Elterngesprä-
chen erscheinen, hat sich noch verstärkt. 
• Im Projekt 6.08 Drogenberatung konnte 2021 das Angebot sogar deutlich ausgeweitet 
werden. Zu den offenen Sprechstunden 1x pro Woche kam ein aufsuchendes Angebot 
1x pro Woche hinzu, welches erfolgreich anlief.  
- Nach einem Einbruch der Vermittlungszahlen zu weiterführenden Hilfen in 2020 mit 
nur 1 Person, konnte 2021 mit 11 Personen, wieder das Niveau der Vor-Corona-
Jahren wieder erreicht werden (2019 = 9 Personen, 2018 = 11, 2017 = 9, 2016 = 7). 
- Der Spritzenautomat war mehrmals Ziel von Vandalismus und wurde so zerstört, 
dass er im Berichtszeitraum nicht nutzbar war. 
Verbesserung der Wohnsituation und der Wohnumfeldsituation 
• In den Projekten des Themenfelds 1 wurden die Kommunikation und die Zusammenar-
beit zwischen Bewohnerschaft, örtlichen Einrichtungen, örtlich vermietender Woh-
nungswirtschaft und dem städtischen Wohnungsamt durch die Corona-Pandemie au-
ßerordentlich eingeschränkt. Der überwiegende Teil der Netzwerktreffen ist aufgrund 
der Corona-Pandemie ausgefallen; ebenso entfielen die Sitzungen des Mieterrates in 
beiden Jahren ersatzlos. Eine Zusammenkunft über Videokonferenz o. ä. war nicht um-
setzbar. Gleichwohl konnte in den verbliebenen Gesprächsrunden und durch telefoni-
sche Kontakte zumindest für ein Mindestmaß an Kommunikation und Austausch ge-
sorgt werden. 
• 2021 startete der letzte Abschnitt der Gebäudesanierung Sprickmannstraße 11 – 21 im 
Bestand WohnSieGer GbR, die Fertigstellung ist 2022 geplant. Im Wohnungsbestand 
der anderen kommunalen und regionalen Wohnungsunternehmen gab es keine weite-
ren größeren energetischen bzw. investiven Maßnahmen, da diese in den Vorjahren 
abgeschlossen wurden. 
• Im Bestand ZBI wurden erste Maßnahmen insbesondere im Bereich der Gefahrenab-
wehr umgesetzt (Reaktivierung von Tiefgaragen, Sanierung von Hauseingangsberei-
chen, Treppenhäusern, Aufzugsanlagen, Spielplätzen). Das Unternehmen stellte sich

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2021 erstmals in der BV-Nord vor und bekam somit ein „Gesicht“. Die gezeigte Ge-
sprächs- und Kooperationsbereitschaft des Unternehmens ZBI und erste sichtbare 
Maßnahmen am Gebäudebestand werden als eine deutliche Verbesserung im Ver-
gleich zu den Voreigentümern gewertet.  
• Die Situation in den Beständen des ZBI Immobilienf onds (Heizungsausfall, Geschäfts-
ausrichtung, usw.) war auch das bestimmende Thema im Projekt 1.4 ´Weiterentwicklung 
Kooperation zur Verbesserung der Wohnverhältnisse´. Weitere Haupthemen waren die 
Aufwertung des Sprickmannplatzes, Überlegungen zu gemeinschaftlichen Aktionen trotz 
Corona und Müll/Sauberkeit. 
• Im Rahmen des von Bewohnerinnen und Bewohnern getragenen Projekts Grünschleife 
konnte 2021 coronabedingt nur ein Projekttag realisiert werden. Die weggefallenden 
Projekttage haben nicht nur das Miteinander der Bewohnerschaft eingeschränkt, son-
dern auch die Qualität der Grünanlage. Umso wichtiger war es, dass 2020 zwei feste 
Personen über das Programm ´Teilhabe am Arbeitsmarkt´ beschäftigt werden konnten, 
die sich um die unterjährige Pflege der Grünschleife kümmern. So konnten dennoch 
wichtige Maßnahmen umgesetzt werden, die die Aufenthaltsqualität gesteigert haben 
(2020 Pavillon und neue Sitzgruppe, 2021 Boulebahn). Die Boulebahn wurde in Anwe-
senheit der Bundesumweltministerin gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwoh-
nern eröffnet. Attraktive vielfältig nutzbare öffentliche Grünflächen und Rückzugsräume 
werden in der Pandemie umso wichtiger, da sie eine notwendige Entlastung bei beeng-
ten Wohnverhältnissen bieten. Die Grünanlagen sind Orte der Begegnung. In der Grün-
schleife ist in den beiden Pandemiejahren kein Vandalismus mehr aufgetreten, wie zu-
letzt 2019.  
• Dennoch war Vandalismus durch eine Gruppe Jugendlicher in den beiden Jahren wie-
der ein größeres Thema im Programmgebiet. Es kam mehrfach zu Zerstörungen und 
Beschädigungen u.a. im Bereich des Sprickmannplatzes.  
• Die öffentlichen Flächen der Großwohnanlage werden nach wie vor im Rahmen des 
verstetigten Projekt 3.01 „Wertstoffe / Sperrgut“ durch einen unbefristet beschäftigten 
Mitarbeiter der AWM gereinigt.  
• Anstelle des sonst stattfindenden Blumenmarkts der Kinderhauser Wohnungsunterneh-
men gab es einen ein Blumengruß von Parea an die Seniorinnen und Senioren im Pau-
linum Kinderhaus als Symbol dafür, dass die Verbindung auch während der Corona-
pandemie bestehen bleibt.

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  24 
Zusätzliche coronabedingte Aktionen und Maßnahmen (teilweise über die projekt- 
und programmbezogenen Ergebnisse und Erfahrungen hinausgehend) 
• Durch die Pandemie entstanden neue Aufgabenbereiche, insbesondere in der Nach-
barschaftshilfe und rund um die Pandemiebekämpfung. Es wurde von verschiedenen 
Projektträger/innen Aufklärungsarbeit zu Hygienemaßnahmen oder Test- und Impfmög-
lichkeiten und Unterstützungsmaßnahmen initiiert und angeboten: 
- So wurden z.B. drei Impfaktionen von BGZ in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster 
ab Juli 2021durchgeführt und 400 Personen erreicht. 500 Personen wurden durch die 
Vielzahl an weiteren Corona-Hilfsangeboten erreicht.  
- Brückenpersonen übernahmen im Integrationsprojekt 4.02 die Beratung, Versorgung 
und Informationen rund um das Thema Corona und versuchten, den Bewohnerinnen 
und Bewohnern die Ängste zu nehmen. 
- Auch die Gebietsmoderation unterstütze mit Informationen zu Hygienemaßnahmen 
oder Test- und Impfmöglichkeiten. Masken wurden auf dem Weihnachtsmarkt 2021 
verteilt.  
- Im Nachhilfeprojekt 5.01 konnte neben der eigentlichen Projektarbeit Infomaterial und 
Aufklärungsarbeit zu Impfangeboten erfolgreich an die Schüler/innen und ihre Fami-
lien vermittelt werden.  
- Der Integrationsrat stellte mehrsprachige Informationen zum Thema Corona und Ge-
sundheit im Stadtteil zur Verfügung und suchte die Diskussion mit Anwohnerinnen 
und Anwohnern. 
- Die Schuldnerberatung bot 2021 Informationsangebote in leichter Sprache an. 
• Die Rückmeldung aus den Projekten war, dass die Angebote durch die Bewohner-
schaft dankend angenommen wurden und die Impfbereitschaft groß war. 
• Es gab eine Vielzahl von Nachbarschaftshilfen und Solidaritätsaktionen (Fahrdienste, 
Einkaufshilfen, Strickaktion zugunsten von Obdachlosen etc.). 
4 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms 
verstetigten Projekten 
Während die Ergebnisdarstellung im Kapitel 3 die 16 Projekte umfasst, die laut Ratsbe-
schluss vom 11.12.2013 in den Jahren 2020/2021 verstetigt sind und aus dem Maßnahme-
programm gefördert werden, werden in diesem Kapitel vier verstetigte Projekte nachricht-
lich aufgeführt, welche Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind (Pro-
jekte 3.02, 4.03, 5.02, 5.06) sowie drei verstetigte Projekte, welche anderweitig gefördert 
wurden (Projekte 1.06, 3.01, 4.01). Obwohl diese Projekte bei der Messung der Zielerrei-
chung nicht berücksichtigt werden, finden sie dennoch Erwähnung, da sie im Gesamtkon-
text zur Stabilisierung der Quartiersstrukturen beitragen.

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Projekt 1.06 „Das Quartier spart Strom“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):  
Die Mitmachkampagne KlimaMischpoke wurde Ende 2019 umbenannt in „Unser Klima 
2030“. Bis auf kleinere Aktionen, wie die Verteilung des Unser-Klima-2030-Flyers und der 
Aushängung von Plakaten in Geschäften und Werbeflächen in Kinderhaus, wurden 2020 
und 2021 keine Aktionen durch die Koordinierungsstelle für Klima und Energie (KLENKO) 
beim Dezernat für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit durchgeführt, die 
explizit auf Kinderhaus-Brüningheide oder andere Stadtteile ausgerichtet waren. Die Kam-
pagne "Unser Klima 2030" stellt den Klimaschutz im Alltag in den Mittelpunkt und setzt da-
bei besondere Schwerpunkte auf die Entwicklung und Stärkung eines Gemeinschaftsge-
fühls. Die Kampagne wird schwerpunktmäßig durch Print- und digitale Medien kommuni-
ziert und an zentralen Orten in der Innenstadt durch Infostände vorgestellt. Zudem verteilen 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Aktion Stromsparcheck die Flyer in den Haushalten, in 
denen sie beratend unterwegs sind. (Quelle: Koordinierungsstelle für Klima und Energie, 
Ansprechpartnerin: Caroline König) 
 
Projekt 3.01 „Wertstoffe / Sperrgut“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):  
Während der Corona-Pandemie hat sich nichts am Leistungsspektrum dieses Projektes ge-
ändert. Mit dem Projektziel, die berufliche Integration von Langzeitarbeitslosen zu unterstüt-
zen, reinigt ein seit 2011 unbefristet beschäftigter Mitarbeiter der AWM im Bereich der 
Großwohnanlage die öffentlichen Flächen. Hierbei wurden auch 2020 und 2021 Restabfälle 
und falsches oder zum falschen Zeitpunkt herausgestelltes Sperrgut beseitigt. Darüber hin-
aus wurden Wertstoffe erfasst und Problemabfälle einer ordnungsgemäßen Entsorgung zu-
geführt. Das Projekt hat auf das Stadtbild im Bereich Kinderhaus eine äußerst positive Wir-
kung. (Quelle: Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM), Ansprechpartner: Gregor Walter-
busch) 
 
Projekt 3.02 „Aktiv für Arbeit im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ (verstetigt, 
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden):  
Das ehemals aus ESF-Mitteln (Europäischer Sozialfonds) und Mitteln aus der Gewinnaus-
schüttung der Sparkasse Münsterland-Ost geförderte Programm (Laufzeit: 15.05.13 - 
14.05.15) wird seit Mitte Mai 2015 vom Sozialamt in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter 
betreut. Einige der Handlungsempfehlungen, die die im Projektrahmen initiierten Netzwerke 
entwickelt haben, wurden während und nach Abschluss des Projekts umgesetzt. Das Job-
center ist seit 2017 dezentral organisiert und berät in den JiJ (Jobcenter im Jobcenter) Rat-
suchende bzw. Kunden/-innen direkt vor Ort. Außerdem wurde die Netzwerkarbeit des Job-
centers in den letzten Jahren ausgebaut. Das Jobcenter ist Mitglied im Arbeitskreis Kinder-
haus. Seit 2016 wurde auch die Zusammenarbeit zwischen den U25-Jobcoaches und den 
Streetworkern des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien intensiviert. Die offene 
Sprechstunde wird nach wie vor angeboten, auch die gemeinsamen Rundgänge werden 
weiterhin durchgeführt. Durch die jährliche Teilnahme an den Treffen der Gebietsmodera-

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tion findet ein regelmäßiger Austausch über gebietsbezogene strukturelle Bedarfe im Auf-
gabenfeld Arbeitsmarktintegration statt. Das Projekt ist somit als Teil der Verwaltungsarbeit 
verstetigt. (Quelle: Sozialamt (50), Ansprechpartnerin: Daniela Stemmer) 
 
Projekt 4.01 „Interkulturelle Mädchenarbeit“, ehemals „Unser Alltag - Unsere Sorgen“ 
(verstetigt, aber anderweitig gefördert im Rahmen des Maßnahmenprogramms kind- 
und jugendbezogene Armutsprävention in Münster): 
Die interkulturelle Mädchenarbeit im Jugendsalon des Begegnungszentrums wurde trotz 
Corona wieder erfolgreich durchgeführt. Die Mädchen waren und sind nach wie vor hoch 
motiviert, die Treffs zu besuchen und diese aktiv mitzugestalten. Die Arbeit mit den Mäd-
chen gestaltete sich 2020 und 2021 in Form von gemeinsamen Treffs, die einmal die Wo-
che stattfanden, teilweise wegen der Corona-Schutzbestimmungen reduziert auf einen klei-
neren Teilnehmerinnenkreis. Die Gruppenleiterinnen waren in dieser Zeit eine wichtige Be-
zugsperson für die Mädchen. Sie waren in ihrer Funktion der Ratgeberin noch mehr ge-
fragt, Beratungstätigkeiten nahmen in Zeiten von Corona deutlich zu. Um der Isolation in 
den Zeiten, in denen keine Treffen möglich waren, entgegen zu wirken, wurden direkte per-
sönliche Kontakte in der Regel per Smartphone oder Tablet gehalten, jeweils 1:1.  Wenn es 
um gemeinsam zu planende Ausbildungs- oder Berufsperspektiven oder um wichtige schu-
lische Belange ging, wurden auch Geschwister und teilweise Eltern in diese Kommunikation 
eingebunden. Berufswahl und Berufsorientierung wurden nicht nur besprochen, sondern 
auch konkret bearbeitet, indem bspw. individuell mit den Mädchen an Bewerbungsmappen 
gearbeitet wurde. Darüber hinaus wurden Tipps zur Vorbereitung auf Vorstellungsgesprä-
che gegeben oder Voraussetzung zur Aufnahme unterschiedlicher Ausbildungsarten durch-
gesprochen. Mehrere Mädchen konnten erfolgreich an das Beratungsangebot der haupt-
amtlichen Jugendsozialarbeiterin im Jugendsalon vermittelt werden.  
Regelmäßige gemeinsame Aktionen sind der Kernbestandteil dieser Gruppe und stärken 
den guten Zusammenhalt. Das war in Corona-Zeiten teilweise nur sehr eingeschränkt mög-
lich. Gemeinsam wurden kleine Ausflüge unternommen. Eine gemeinsame Wochenend-
fahrt im Herbst 2021 nach Hamburg war ein Highlight für die Kerngruppe. Stadtteilfeste und 
gemeinsame Aktionen mit der Bewohnerschaft konnten 2020 und 2021 kaum stattfinden, 
aber die Erwartungshaltung für gemeinsame Gruppenaktivitäten 2022 ist dafür umso höher. 
Die Mädchen stehen mit ihren Gruppenleiterinnen aktuell weiterhin in direktem Kontakt und 
stärken sich in dieser schwierigen Zeit wechselseitig. Insgesamt blieb der Zusammenhalt 
auch in den beiden Pandemiejahren hoch. (Quelle: Begegnungszentrum Kinderhaus e.V., 
Ansprechpartnerin: Nebahat Bugday)   
 
Zu den Projekten 4.03 „Gewaltprävention“ (Amt für Kinder, Jugendliche und Familien), 
5.02 „Elternkompetenz stärken“ sowie 5.06 „Kontinuierliche Praxistage zum Über-
gang Schule-Beruf“ (Amt für Schule und Weiterbildung), die alle als verstetigt gelten und

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Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, liegen keine Projektberichte 
vor8. 
 
5 Fazit zur Zielerreichung 2020/2021 und Ausblick auf die weitere Projekt-
durchführung  
5.1 Fazit 2020/2021 
Die Pandemie und die Folgen dieser Krise haben allgemein dort besonders negative Aus-
wirkungen gezeigt, wo Menschen mit ohnehin geringen Ressourcen in engen räumlichen 
Verhältnissen leben, so auch im Programmgebiet Kinderhaus-Brüningheide. Die Projektträ-
ger und -trägerinnen sahen sich mit folgenden wesentlichen Herausforderungen auf inhaltli-
cher und organisatorischer Ebene konfrontiert. 
Inhaltliche (pandemiebedingte) Herausforderungen im Rückblick 
• Zunehmende soziale Isolation und Kontaktverarmung von Bevölkerungsgruppen v. a. 
älterer und alleinlebender Menschen; Zunahme psycho-sozialer Auffälligkeiten;  
• Zunahme häuslichen Stresses bei wachsenden finanziellen Anspannungen der Haus-
halte, insbesondere Familien; gleichzeitig verlor man die Familien durch die 
(Teil)Schließung von Schulen/Kitas sowie von Anlaufstellen zunehmend aus dem 
Blick; 
• wachsende Aufgaben im Umgang mit Armut, insbesondere bei Älteren;  
• eine sich verschärfende Bildungsdistanz bei Schüler/-innen; Einschnitte in Lernprozes-
sen; 
• Rückschritte beim Erlernen der deutschen Sprache bei Kindern und Erwachsenen 
durch den Wegfall von persönlichen Kontakten;  
• zunehmende alltagsbezogene Unterstützungsbedarfe, z.B. bei der Alltagsorganisa-
tion, im Umgang mit Jobsuche, Mietrückständen, Schulproblemen oder psychologi-
schen Problemen; 
• mangelnder attraktiver öffentlicher Raum für Begegnung; 
• Strukturverlust im Tagesablauf und Frustration, insbesondere bei Jugendlichen, Des-
interesse an „normalen“ Freizeit- und Sportangeboten wie Kicken, Basketball. 
 
 
                                                
8 Ein Sachstandsbericht ist für Projekte, die Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, nicht 
mehr verpflichtend.

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Organisatorische und konzeptionelle (pandemiebedingte) Herausforderungen für 
die Projektträger/innen im Rückblick 
• In vielen Einrichtungen mangelte es zu Beginn der Pandemie an einer zeitgemäßen 
Hard- und Software-Ausstattung für eine digitale bzw. hybride Beratung. Damit ver-
bunden waren auch Umsetzungs- und Anwendungsunsicherheiten, wie z. B. rechtli-
che Hürden und Datenschutzthemen.  
• Eingeschränkte oder wegfallende Erreichbarkeit zentraler Kontaktpersonen in der Be-
wohnerschaft, bei Projektbeteiligten, in Behörden.  
• Keine Planungssicherheit, ständig wechselnde Rahmenbedingungen.  
• Die Erfahrungen und die Rückmeldung verschiedener Projektträger/innen zeigten für 
2020 und 2021 in besonderem Maße, dass die vorhandenen Betreuungskapazitäten 
zu knapp sind. Die steigende Nachfrage nach Beratungsleistungen hat sich in den bei-
den Jahren noch einmal projektübergreifend verstärkt. Neben den Unterstützungsbe-
darfen von Älteren wurde vermehrt auch Hilfe im Bereich der allgemeinen Sozialbera-
tung (bzw. verweisende Arbeit zu anderen qualifizierten Fachstellen), der Jugendhilfe-
projekte und Präventionsangebote im Bereich Sucht, Medien und Straffälligkeit weiter-
hin nachgefragt. Eine weitere Zunahme des Bedarfes an Beratung ist erwartbar. Die 
Beratungstätigkeit gestaltete sich zudem projektübergreifend inhaltlich und mit Blick 
auf institutionsübergreifende Zusammenarbeit umständlicher und langwieriger als vor 
der Pandemie. Aufgrund von Personalmangel wird teilweise über eine Reduzierung 
von Öffnungszeiten nachgedacht.  
• Die Notwendigkeit von Hausbesuchen nahm unter Pandemiebedingungen projekt-
übergreifend zu, um zum einen die Personen zu erreichen, die ansonsten keinen Zu-
gang zu bestehenden Hilfsangeboten haben (wie z.B. kinderreiche Familien, ältere 
und/oder kranke Menschen) und diejenigen, die sich pandemiebedingt zurückgezo-
gen haben. Demgegenüber standen die Notwendigkeit des Eigenschutzes und die 
Fürsorgepflicht für Mitarbeitende. 
Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen seit März 2020 konnten viele Projekte auch 
in den beiden Pandemiejahren 2020/2021 durch das gemeinsame Engagement, Kreativität 
und Flexibilität von engagierten Kräften aus dem Stadtteil, Bewohnerinnen und Bewohnern 
„der Schleife“, Vertreterinnen und Vertretern der Politik und der Verwaltung teilweise wie 
geplant umgesetzt werden. Vielfach waren jedoch Anpassungen erforderlich. Nur wenige 
Projekte bzw. ihre Teilmaßnahmen entfielen ganz. Dies waren in erster Linie öffentliche 
Feste und Aktionen, partizipative Angebote wie z.B. Mieterbeirat, Integrationsrat, Bildungs-
angebote etc. sowie Sportangebote.  
Festhalten lässt sich, dass die Corona-Pandemie als zusätzlicher Katalysator der ohnehin 
vorhandenen Problemlagen in Kinderhaus-Brünigheide wirkt. Sie bringt deutlicher als zuvor 
zu Tage, woran es fehlt. Sie zeigt aber auch die Stärken vor Ort auf. In den beiden Pande-
miejahren stand insbesondere die Aufrechterhaltung der sozial-integrativen Maßnahmen

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zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe im Vordergrund und erforderte viel Engage-
ment und Ressourcen auf Seiten der Projektträger/innen.  
Mit dem Stichwort Engagement ist ein großes Potential angesprochen, welches sich neben 
den vielen negativen Auswirkungen der Pandemie im Positiven gezeigt hat. Neben der ei-
gentlichen inhaltlichen Projektarbeit und dem „Alltagsgeschäft“, welche geprägt waren 
durch die ständige Anpassung von Angeboten und auch Absagen, wurden darüber hinaus 
durch eine enge Kooperation mit anderen Akteurinnen und Akteuren aus dem Stadtteil 
viele zusätzliche Maßnahmen im Bereich der Nachbarschaftshilfe und Pandemiebekämp-
fung ins Leben gerufen. Das Hand-in-Hand-Arbeiten der lokalen Akteure und Akteurinnen 
wurde besonders positiv durch die Projektverantwortlichen hervorgehoben. Dies gilt insbe-
sondere für die enge Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas sowie zwischen den gemein-
wohlorientierten Einrichtungen. 
5.2 Zukünftige Herausforderungen und Ausblick  
Von ihrer grundsätzlichen Zielausrichtung haben sich die unterschiedlichen Arbeits- und 
Handlungsansätze im Rahmen der 23 Projekte und der vielfältigen entstandenen Projektko-
operationen auch unter Pandemiebedingungen wiederholt bewährt. In keinem Projekt wird 
eine grundsätzliche Neuausrichtung als erforderlich angesehen. 
Es ist jedoch eine Daueraufgabe, diese den Herausforderungen anzupassen. Die Erfahrun-
gen und Befunde der beiden Pandemiejahre weisen auf die Handlungserfordernisse und 
Themenfelder hin, die die kommenden Jahre prägen werden. 
Herausforderungen in Bezug auf Wohnen und Wohnumfeld 
• Die Wohnsituation gewinnt gerade in Pandemiezeiten erheblich an Bedeutung. Eine 
der größten Herausforderungen ist mehr als je zuvor die Sicherung und Schaffung von 
gesundem und bezahlbarem Wohnraum. Im Fokus liegt dabei insbesondere die Ge-
schäftsausrichtung von ZBI. Notwendig ist eine konsequente Einflussnahme auf die in 
den Beständen der ZBI herrschenden wohnungs- und wohnumfeldbezogenen Problem-
lagen und Mängel durch enge Zusammenarbeit zwischen der Bewohnerschaft, den ört-
lichen Einrichtungen, der örtlich vermietenden Wohnungswirtschaft, der Wohnungsver-
waltungen und dem städtischen Wohnungsamt. Hier gilt es, die zukünftigen Investiti-
onsplanungen durch ZBI eng zu begleiten. 
• Auch dem unmittelbaren Wohnumfeld kommt seit Pandemiebeginn eine besondere Be-
deutung zu. Grünflächen und Begegnungsräume mit Aufenthaltsqualität in fußläufiger 
Entfernung sind vor dem Hintergrund des erzwungenen Rückzugs ins Private und be-
engter Lebensverhältnisse umso wichtiger. Da das beteiligungsorientierte Werkstattver-
fahren zum Sprickmannplatz aufgrund der Corona-Pandemie nicht durchgeführt wer-
den konnte, ist die Gestaltung und Belebung des Sprickmannplatzes als öffentlicher Ort 
der Begegnung ein vordringliches Anliegen.

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… in Bezug auf Integration und Engagement der Bewohnerschaft 
• Ein Schwerpunkt für die kommende Zeit wird sein, den Kontakt zu den Zielgruppen auf-
recht zu erhalten bzw. wiederherzustellen und zur Teilnahme zu motivieren. Um diffu-
sen Ängsten entgegen zu wirken, zählen weiterhin die konsequente Aufklärung über 
die Pandemie und die damit verbunden vorbeugenden Hygiene- und Schutzmaßnah-
men zu den wichtigen Aufgaben. Erschwerend für die sozialintegrative Arbeit ist die 
zwar deutlich rückläufige, aber nach wie vor hohe Fluktuation im Quartier. In dem Auf-
bau neuer Kontakte und Gruppen liegt aber auch eine Chance, verkrustete Strukturen 
und eingefahrene geschlossene Gruppen aufzubrechen und neue Zugänge zu ermögli-
chen. 
• Eine ebenso große Herausforderung, wird es sein, Ehrenamtliche (wieder) in die Pla-
nung und Organisation verschiedener Aktivitäten einzubeziehen und damit erneut viel-
fältige stabile Begegnungsangebote zu ermöglichen. Ein Anknüpfen an die Vor-
Corona-Situation ist schwierig, teilwiese müssen neue Personen gewonnen werden. So 
ist es wichtig, dass der Mieterrat „in der Zeit nach Corona“ seine ehrenamtliche Arbeit 
wiederaufnimmt bzw. sich neu konstituiert. Ebenfalls steht ein Wechsel im ehrenamtli-
chen Vorstand des Atriums an.  
• Wichtig ist es, wieder vielfältige Möglichkeiten des Austausches und Angebote der Er-
wachsenenbildung zu schaffen, um außerhäusliche Kontakte und Austausch zu ermög-
lichen und somit den sprachlichen Rückschritten entgegenzuwirken. 
• Aufgrund der weiter zunehmenden Isolation und Kontaktverarmung insbesondere bei 
älteren hilfebedürftige Personen sind diese projektübergreifend noch mehr in den Blick 
der zukünftigen Maßnahmen zu nehmen.  
… in Bezug auf Bildungschancen und Teilhabe Kinder und Jugendliche  
• Da schwierige familiäre Problemkonstellationen und häusliche Krisensituationen in den 
beiden Jahren noch weiter zugenommen haben und sich in Kombination mit wirtschaft-
lichen Unsicherheiten und engen Wohnverhältnissen eher noch verstärken, ist eine nie-
derschwellige Kontaktanbahnung zu den Erziehungsberechtigten, deren verstärkte Ein-
bindung und eine direkte Vermittlung von Angeboten und Hilfen zu intensivieren. 
• Noch immer haben viele Schülerinnen und Schüler Lernrückstände, die während des 
Distanzunterrichts in der Pandemie entstanden sind. Diese Lücken gilt es zu schließen. 
Hier ist u.a. die Teilhabe junger Menschen an digitaler Kommunikation zu ermöglichen, 
was insbesondere den Zugang zu einem öffentlichen WLAN voraussetzt. 
• Die zum Teil abgebrochenen Kontakte zu den Jugendlichen müssen kontinuierlich 
nach der Pandemie wiederaufgebaut werden. Die Pandemie hat besonders verdeut-
licht, wie wichtig die Reaktivierung und Schaffung von konsumfreien (Bewegungs-)Räu-
men, Begegnungsangeboten und Treffpunkten für Kinder und Jugendliche zum Ausle-
ben ihrer spezifischen (Jugend-)Kultur ist.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  31 
• Eine Herausforderung für die Gesundheitsförderung wird die Gewinnung von Hebam-
men für das Projekt 5.04 ´Gesund Aufwachsen in Kinderhaus´ sein. 
• Neben den Erfahrungen aus der Projektarbeit zeigen auch die Kontextdaten wieder 
deutlich auf, dass nach wie vor noch erhebliche Handlungsbedarfe zur Stabilisierung 
und Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität seiner Bewohnerschaft bestehen. 
Besonders verdeutlicht wird dies durch die allgemein schwierige finanzielle Situation 
vieler Personen und Familien im Quartier. Hier zeigt sich in den letzten Jahren durch-
aus eine Verbesserung, doch ist durch die demografische Alterung und mögliche exis-
tenzbedrohende Folgewirkungen der Corona-Pandemie zukünftig eher von einer Zu-
nahme von Mitbürgerinnen und –bürgern mit einer Verschuldungsproblematik und einer 
Ausweitung über den bisherigen Kreis der Betroffenen auszugehen. 
• Insbesondere die Kinderarmut ist angesichts des hohen Anteils betroffener Kinder, die 
Sozialleistungen nach dem SGB erhalten, projektübergreifend weiterhin verstärkt in den 
Blick zu nehmen. Der Kooperation mit Schulen und Kitas kommt eine wichtige Schlüs-
selfunktion zu. 
• Im Projekt 6.01 Schuldnerberatung ist eine neue Zielformulierung für die Durchführung 
präventiver Veranstaltungen der Schuldnerberatung allgemein und im Besonderen für 
die Zielgruppe Kinder und Jugendliche notwendig. 
… in Bezug auf Ressourcen, Projektkonzeptionierung 
• Die Begleitungs- und Motivationsfunktion durch die Projektträgerinnen und -träger wird 
wichtig bleiben und voraussichtlich noch an Bedeutung gewinnen. 
• Wichtiger denn je ist eine auf verschiedene Zielgruppen zugeschnittene Projektarbeit. 
So erwächst z.B. aus der Zunahme schwieriger familiärer Problemkonstellationen ein 
besonderer Anspruch an die Inhalte und Konzeptionierung der Angebote. Auch zeigt 
sich projektübergreifend, dass therapeutische Hilfestellung, die nicht im Rahmen der 
Projekte leistbar ist, zunehmend mitzudenken ist. 
• Gerade die niedrigschwellige zielgruppenbezogene Arbeit ist besonders personalinten-
siv und ressourcenaufwändig. Nicht nur die mengenmäßige Bewältigung der hohen An-
zahl an Nachfragen zu Unterstützungsleistungen stellt eine Herausforderung dar, son-
dern zunehmend auch der individuell gestiegene Betreuungsaufwand.  
• Da sich der Kreis der Hilfesuchenden eher noch ausweiten wird (Stichwort Auswirkun-
gen der Corona-Pandemie und Energiekrise), besteht mehr als je zuvor die Notwendig-
keit, die Träger/innen mit ihren umfangreichen zielgruppenorientierten Beratungsleis-
tungen und aufsuchenden Angeboten finanziell abzusichern und auf solide Beine zu 
stellen. Die Ressourcenausstattung ist entsprechend der Rahmenbedingungen immer 
wieder neu zu verhandeln und sicherzustellen.  
• Geschlechterrollen sind im sozialen Kontext zu sehen und projektübergreifend zu be-
rücksichtigen. Der Zusammenhang mit anderen Kategorien wie Herkunft und Alter müs-
sen mitbedacht werden. Konzepte, Angebote und Aktionen sind immer wieder neu zu

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  32 
überprüfen, ob die Zielgruppe sich noch angesprochen fühlt, welche Hindernisse evtl. 
wirken und ob im Rahmen der Projekte neue genderangepasste Angebote entwickelt 
werden können.  
• Die Ansprache der Bewohnerschaft wird zukünftig sowohl digitale als auch analoge 
Formate berücksichtigen müssen, da Zielgruppen nach wie vor vielfach nicht im erfor-
derlichen Ausmaße über entsprechende IT-Ausstattungen verfügen. Notwendig ist eine 
entsprechende Digitalausstattung von Projektträger/innen bzw. Einrichtungen einerseits 
sowie andererseits Angebote zur Einführung in den Mediengebrauch für die Bewohner-
schaft. Ebenso ist die Erreichbarkeit und der niedrigschwellige Zugang von Gemein-
schaftseinrichtungen in Bezug auf digitale Ausgestaltungen (Homepages, Online-Zu-
gänge, Erreichbarkeit via WhatsApp/Messenger-Dienste, Videoberatung etc.) zu über-
prüfen und anzupassen. Die Bereitstellung der finanziellen Mittel für digitale Angebote 
(zeitgemäße Ausstattung und personelle und zeitliche Ressourcen) ist zu prüfen.  
Für 2022 und voraussichtlich noch weitere Folgejahre bleibt zu befürchten, dass die 
Corona-Pandemie als Rahmenbedingung für die Projektdurchführung weiterhin erhalten 
bleibt. Für die weitere erfolgreiche Projektarbeit wird im Vordergrund stehen, inwieweit es 
gelingt, Angebote zur Abmilderung pandemiebedingter existenzieller Einschränkungen zu 
initiieren, Informationen über aktuelle Hilfsangebote bereitzustellen und innovative Kommu-
nikationswege und -formate zu finden, um die Bewohnerinnen und Bewohner (wieder) zu 
erreichen. 
Auf Seiten der Projektträger/innen sind deshalb vordringlich Maßnahmen zur Reaktivierung 
der Bevölkerung geplant, was bedeutet, dass bekannte und beliebte gemeinschaftliche Ak-
tionen, Feste, Ausflüge und Sport- und Bildungsangebote wieder ermöglicht werden sollen 
und teilweise bereits angelaufen sind. Die Gebietsmoderation wird in Zuge der Belebung 
des Eigenengagements den Quartiersfonds, bei dem alle Bewohnerinnen und Bewohner 
einen Zuschuss für eine eigenorganisierte Veranstaltung beantragen können, bewerben.  
Auch andere Projekte sehen es als wichtig an, aktiv für Aktivitäten und Angebote zu werben 
und vielfältige Begegnungen zu ermöglichen. Neben der allgemeinen Reaktivierung sind 
auch zielgruppenspezifische Angebote angedacht wie z.B. Tabletkurse für Senioren/innen, 
neue Sportangebote für Jugendliche, Sprachkurse für Männer. Noch wichtiger als die 
Schaffung neuer zielgruppenspezifischer Angebote ist jedoch die allgemeine Reaktivierung.   
In Kontinuität der bisherigen Vorgehensweise wird die Verwaltung auch in Zukunft dem Rat 
jährliche Berichte über Umsetzung und Ergebnisse der Maßnahmen sowie über die Ent-
wicklung der Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen, die zuvor der Bezirksvertretung 
Münster-Nord, den zuständigen Fachausschüssen und Gremien des Rates einschließlich 
des Integrationsrates vorgelegt werden.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  33 
6 Anhang 
Anhang 1: Zielsystem  
Anhang 2: Projektberichte 2020 und 2021 
Anhang 3 Kontextdatenmonitor 2020 und 2021 (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausge-
wählter Kontextdaten der Stadtteilentwicklung)

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 34 
Anhang 1: Zielsystem 
 Programmziele
 Münster-Kinder-
haus/Brüningheide
Programm-
maßnahmen
   
  
 
Verstetigt, mit 
anderweitiger 
Förderung / Bestandteil 
laufender 
Verwaltungsarbeit
* ohne Finanzierungsbedarf
3.02
Aktiv für Arbeit
4.01
Interkulturelle Mädchenarbeit
5.02
Elternkompetenz stärken
5.06
Kontinuierliche Praxistage zum 
Übergang Schule-Beruf
4.03
Gewaltprävention
7.01 Quartiersmanagement: Information und Vernetzung
7.02 Quartierfonds:Aktivierung und Beteiligung
1.06
Das Quartier spart Strom
3.01
Wertstoffe/Sperrgut
 Leitzielbereiche Themenfeld 3 : 
Stärkung der lokalen Ökonomie 
und der Beschäftigungssituation
Themenfeld 1 :  
Verbesserung der 
Wohnsituation
 
1.05
Stärkung und Unterstützung 
der Mieterschaft
5.01
Wir verstehen uns 
 
4.02
Integrationsarbeit vor Ort:                    
Anlauf-, Beratungs- und 
Koordinationsstelle 
1.04 
Weiterentwicklung der Ko-
operation zur Verbessserung 
der Wohnverhältnisse
5.04
Gesund aufwachsen in Kinderhaus
Themenfeld 6 : 
Sicherung sozialer Netze und 
Infrastrukturen in Zeiten knapper 
öffentlicher Haushalte
Maßnahmeprogramm Münster-Kinderhaus/Brüningheide, Programmziele und Maßnahmeübersicht (Stand: Dezember 2021)
Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
Soziale Sicherung und Förderung gesellschaftlicher Teilhabe
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche
 Themenfeld 4 : 
 Integration zugewanderter 
 Menschen fördern
Themenfeld 2 : 
Gestaltung des öffentlichen 
Raums  für einen sicheren und 
lebendigen Stadtteil
 2.02
Spiel- und Freizeitzone 
(Grünschleife)
 Themenfeld 5 : 
 Bewältigung der Herausforderungen
 für das Bildungswesen
6.06                                                                        
Mobile Jugend(sozial)arbeit
6.07 
Sport und Bewegung
6.08
Drogenprävention
Themenfeld 7:  Gebietsmoderation
6.01 
Schuldnerberatung vor Ort
6.02
Interkulturelle Veranstaltungsreihe 
"Lebenswelten kennenlernen"
6.04 
Jungenprojekt "Sport gegen 
Gewalt"
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation
8.01 Zielentwicklung, Beobachtung Zielereichung
80.2 Entwicklung u. Auswertung Kontextindikatoren

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale 
Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 35 
Anhang 2: Projektberichte 2020 und 2021 
Die Berichte sind nach Projekten sortiert. Für jedes Projekt wird zuerst der Bericht 2020 wiedergege-
ben, danach folgt der Bericht 2021.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 36 
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 1: „Verbesserung der Wohnsituation“ 
Projektname Weiterentwicklung der Kooperation zur Verbesserung der Wohnverhältnisse im Quartier Nordwest-
schleife – Bericht 2020 – 
Projekt-Nr.  1.04 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung 
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Ein Netzwerk zwischen den örtlichen Wohnungsunternehmen, der Mieterschaft und der Stadt Münster ist zu erstellen und zu siche rn mit 
den Zielen 
- der langfristigen Zusammenarbeit,  
- der Verbesserung der Wohnverhältnisse, 
- der Schaffung und Erhalt von sozial stabilen Bewohnerstrukturen. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse/Inhalte 2020 Zielerreichung 
Das bestehende Netzwerk 
"Wohnen in Kinderhaus/ 
Brüningheide" arbeitet regel-
mäßig im Sinne der aufgeführ-
ten Ziele, mindestens 12 Ver-
anstaltungen, Sitzungen o. ä. 
sind im Jahr abzuhalten. 
Anzahl Netzwerktreffen und 
Veranstaltungen in 2020 
8 Netzwerktreffen und Veranstaltungen in 2020 
Der überwiegende Teil der Netzwerktreffen ist aufgrund der Corona -Pandemie ausgefallen. 
Gleichwohl konnte in einigen Gesprächsrunden ein inhaltlicher Austausch erreicht werden.  
Die wichtigsten Ergebnisse/Inhalte waren dabei: 
- Geschäftsausrichtung und zukünftige Investitionen von ZBI in den örtlichen Wohnungsbe-
stand, Umgang mit Problemlagen, Personaleinsatz vor Ort, Arbeitsschwerpunkte, Kommu-
nikation, Beauftragung eines Sicherheitsdienstes 
- Befragung der ZBI-Mieterschaft (Themen Schimmel, Aufzüge, Fenster, Balkone, Stromver-
sorgung, Heizung, Warmwasser, Elektrik) 
- Wohnungsbestand der Wohn+Stadtbau GmbH 
- Nutzung von Parkgaragen und -decks 
- Neuerstellung der Broschüre „Mein Kinderhaus“ 
- Antrag der Bezirksvertretung MS-Nord Fortführung des Programms „Soziale Stadt“ (grund-
legende Aufwertung des Sprickmannplatzes) 
Projektziel teilweise 
erreicht 
 
 
 
 
Gesamtfazit Die bisherige Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen der Bewohnerschaft, den örtlichen Einrichtungen, der örtlich vermietenden Wohnungs-
wirtschaft und dem städtischen Wohnungsamt wurde durch die Corona-Pandemie außerordentlich eingeschränkt und teilweise unmöglich gemacht. 
Wenige Veranstaltungen und telefonische Kontakte sorgten zumindest für ein Mindestmaß an Kommunikation und Austausch. 
Ausblick 2021 2021 bleiben die Entwicklung der Corona-Pandemie und ihr Einfluss auf die Zusammenarbeit mit allen Akteurinnen und Akteuren und insbesondere 
der Mieterschaft abzuwarten.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  37 
 
Projektname Weiterentwicklung der Kooperation zur Verbesserung der Wohnverhältnisse im Quartier Nordwest-
schleife – Bericht 2021 – 
Projekt-Nr.  1.04 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung 
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Ein Netzwerk zwischen den örtlichen Wohnungsunternehmen, der Mieterschaft und der Stadt Münster ist zu erstellen und zu siche rn mit 
den Zielen 
- der langfristigen Zusammenarbeit, 
- der Verbesserung der Wohnverhältnisse, 
- der Schaffung und Erhalt von sozial stabilen Bewohnerstrukturen. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse/Inhalte 2021 Zielerreichung 
Das bestehende Netzwerk 
"Wohnen in Kinderhaus/ 
Brüningheide" arbeitet regel-
mäßig im Sinne der aufgeführ-
ten Ziele, mindestens 12 Ver-
anstaltungen, Sitzungen o. ä. 
sind im Jahr abzuhalten. 
Anzahl Netzwerktreffen und 
Veranstaltungen in 2021 
5 Netzwerktreffen und Veranstaltungen in 2021 
Der über wiegende Teil der Netzwerktreffen ist aufgrund der Corona -Pandemie ausgefallen. 
Gleichwohl konnte in einigen Gesprächsrunden ein inhaltlicher Austausch erreicht werden.  
Die wichtigsten Ergebnisse/Inhalte waren dabei: 
- Mülltourismus, Sauberkeit in der Schleife, Clean Kinderhaus  
- Organisation und Durchführung einer Blumenaktion der Wohnungswirtschaft während der 
Corona-Pandemie  
- Aktuelle Nutzung und zukünftige Gestaltung des Sprickmannplatzes 
- Überarbeitung Spielplätze Bestand ZBI  
- Einführung eines Stadtteilwappens 
- Organisation und Durchführung des Weihnachtsmarktes 2021 auf dem Sprickmannplatz 
während der Corona-Pandemie 
- Ausfälle der Heizungsanlage im Wohnungsbestand ZBI/ZBVV im Winter 2021/22 
Projektziel teilweise er-
reicht 
 
 
 
Gesamtfazit Die bisherige Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen der Bewohnerschaft, den örtlichen Einrichtungen, der örtlich vermietenden Wohnungs-
wirtschaft und dem städtischen Wohnungsamt wurde durch die Corona-Pandemie außerordentlich eingeschränkt und teilweise unmöglich gemacht. 
Wenige Veranstaltungen und telefonische Kontakte sorgten zumindest für ein Mindestmaß an Kommunikation und Austausch. 
Ausblick 2022 Auch 2022 bleiben die Entwicklung der Corona-Pandemie und ihr Einfluss auf die Zusammenarbeit mit allen Akteurinnen und Akteuren und insbeson-
dere der Mieterschaft abzuwarten.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  38 
Projektname Stärkung und Unterstützung der Mieterschaft – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  1.05 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung 
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Sitzungen des örtlichen Mieterrates, Organisation von Mieterschulungen und s onsti-
gen Treffen bei Bedarf 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung 
Den Bewohnerinnen und Be-
wohnern wird die Möglichkeit 
gegeben, sich aktiv an der 
Verbesserung der Wohnsitua-
tion zu beteiligen und/oder 
sich vor Ort hierzu auszutau-
schen. Mindestens zwei Sit-
zungen des Mieterrates sollen 
im Jahr stattfinden und min-
destens 10 Personen sollten 
daran teilnehmen. 
Anzahl der öff. Sitzungen 
des Arbeitskreises der Ver-
trauensmieter 
Anzahl der teilnehmenden 
Mieter 
Zwei geplante Sitzungen des Mieterrates sind in 2020  aufgrund der herrschenden Corona-Pan-
demie ersatzlos ausgefallen. Eine Zusammenkunft über Videokonferenz o. ä. war nicht umsetz-
bar. 
 
Anzahl der teilnehmenden Mieter: 0 
Zahlreiche Telefonate im Laufe des Jahres mit unterschiedlichen Vertretern/innen des Mieterra-
tes konnten zumindest in Einzelfällen für einen Informationsaustausch sorgen. 
Projektziel nicht er-
reicht 
 
Gesamtfazit Mit dem Arbeitskreis des Mieterrates wird unter der Leitung des Amtes für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung der örtlichen Mieterschaft die 
Möglichkeit gegeben, sich mit weiteren Mietern auszutauschen und zu vernetzen sowie sich bei Bedarf auch mit Vertreterinnen und Vertretern der 
ansässigen Wohnungsunternehmen und -verwaltungen oder weiteren Fachleuten über die Wohnsituation und die unterschiedlichen Problemlagen zu 
besprechen und Rat zu erhalten. In 2020 war jedoch ein derartiges Treffen aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. 
Der Mieterrat sollte „in der Zeit nach Corona“ seine ehrenamtliche Arbeit wiederaufnehmen und weiter hauptamtlich begleitet werden, um die Sitzun-
gen jeweils vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten sowie ggf. Gäste zu bestimmten Themen einzuladen und auch Gespräche zu moderie-
ren. Die Mieterschaft im Quartier wird weiterhin Interesse daran haben, in ihren Anliegen unterstützt zu werden. Der Zuspruch an die künftigen Sitzun-
gen sollte weiterhin beobachtet werden, ggf. müssen Anpassungen bei Inhalten, Zeitpunkt, Ort oder auch betreuende Stelle diskutiert werden. 
Ausblick 2021 Eine weitere Anpassung oder wesentliche Veränderung der Ziele oder Indikatoren ist vorerst nicht notwendig. Die Beendigung der Corona-Pandemie 
bleibt abzuwarten.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  39 
Projektname Stärkung und Unterstützung der Mieterschaft – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  1.05 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung 
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Sitzungen des örtlichen Mieterrates, Organisation von Mieterschulungen und sonsti-
gen Treffen bei Bedarf 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung 
Den Bewohnerinnen und Be-
wohnern wird die Möglichkeit 
gegeben, sich aktiv an der 
Verbesserung der Wohnsitua-
tion zu beteiligen und/oder sich 
vor Ort hierzu auszutauschen. 
Mindestens zwei Sitzungen 
des Mieterrates sollen im Jahr 
stattfinden und mindestens 10 
Personen sollten daran teil-
nehmen. 
Anzahl der öff. Sitzungen 
des Arbeitskreises der Ver-
trauensmieter 
Anzahl der teilnehmenden 
Mieter 
Die Sitzungen des Mieterrates sind in 2021 aufgrund der herrschenden Corona-Pandemie ersatz-
los ausgefallen. Eine Zusammenkunft über Videokonferenz o. ä. war nicht umsetzbar. 
 
Anzahl der teilnehmenden Mieter: 0 
Zahlreiche Telefonate im Laufe des Jah res mit unterschiedlichen Vertretern/innen des Mieterra-
tes konnten zumindest in Einzelfällen für einen Informationsaustausch sorgen, insbesondere zur 
Mietsituation des Wohnungsbestandes ZBI/ZBVV und aufgrund von Heizungsausfällen in der 
Winterzeit 2021/22.  
Projektziel nicht er-
reicht 
 
Gesamtfazit Mit dem Arbeitskreis des Mieterrates wird unter der Leitung des Amtes für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung der örtlichen Mieterschaft die 
Möglichkeit gegeben, sich mit weiteren Mietern auszutauschen und zu vernetzen sowie sich bei Bedarf auch mit Vertreterinnen und Vertretern der 
ansässigen Wohnungsunternehmen und -verwaltungen oder weiteren Fachleuten über die Wohnsituation und die unterschiedlichen Problemlagen zu 
besprechen und Rat zu erhalten. In 2021 waren jedoch derartige Treffen aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. 
Zahlreiche Telefonate im Laufe des Jahres mit unterschiedlichen Vertretern/innen des Mieterrates konnten zumindest in Einzelfällen für einen Infor-
mationsaustausch sorgen. Anregungen und Hinweise wurden aufgenommen und bei Bedarf mit der Wohnungswirtschaft ausgetauscht. 
Der Mieterrat sollte „in der Zeit nach Corona“ seine ehrenamtliche Arbeit wiederaufnehmen bzw. sich neu konstituieren und weiter hauptamtlich be-
gleitet werden, um die Sitzungen jeweils vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten sowie ggf. Gäste zu bestimmten Themen einzuladen und 
auch Gespräche zu moderieren. Die Mieterschaft im Quartier wird weiterhin Interesse daran haben, in ihren Anliegen unterstützt zu werden.  
Ausblick 2022 Eine weitere Anpassung oder wesentliche Veränderung der Ziele oder Indikatoren ist vorerst nicht notwendig. Die Beendigung der Corona-Pandemie 
bleibt weiterhin abzuwarten.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  40 
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 2: „Öffentlicher Raum“ 
Projektname Grünschleife - Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  2.02 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Kontakt Wolfram Goldbeck, 4926762, goldbeck@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage mit Anwohnern 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020  Zielerreichung 
Durchführung von zwei be-
wohneraktivierenden Veran-
staltungen zur Gestaltung der 
Grünschleife mit jeweils 
mindestens 50 Personen aus 
dem Quartier 
Projekttage / Teilnehmende Die Projekttage konnten 2020 nicht stattfinden. 
 
Projektziel nicht er-
reicht 
 
Bereitschaft der Bewohner-
schaft zur aktiven Mitwirkung 
an Pflege und Gestaltung des 
Wohnumfeldes ist weiter 
gestärkt worden 
Ganzjährige Arbeiten Im gesamten Jahr pflegt täglich eine Gruppe zwischen 4 und 6 Personen die Grünanlage, sowie 
die Blumen, - und Gemüsebeete. Des Weiteren fielen pflegerische Arbeiten wie Laubentfer-
nung, Reinigung des Teiches, Säuberung der Nistkästen sowie der Gehölzschnitt an. Ein Stan-
drohr der Stadtwerke Münster erleichterte in den Sommermonaten das Gießen der Beete. Die 
Gehölzsäume um die Parkanlage wurden kräftig zurück geschnitten Am Sprickmannplatz wer-
den vor allem die grünen Hecken und Gebüschstreifen regelmäßig von Laub und von Müll ge-
reinigt. Das Highlight in dieser Saison war sicherlich die Errichtung eines neuen hochwertigen 
Pavillons. Die Sitzgruppe mit den Schachtischen in der Grünschleife war abgäng ig und wurde 
durch sechs neue wetterfeste Sitzpoller ersetzt und sind wieder voll nutzbar was die Aufent-
haltsqualität weiter erhöht hat. Die Kontrolle und der Austausch zwischen der Pflegegruppe und 
des Projektträgers fand in der Regel nur sehr selten vor Ort statt. 
Projektziel teilweise er-
reicht 
 
Gesamtfazit Das Projekt hat durch die Pandemie deutlich gelitten. Die weggefallenden Projekttage haben das Miteinander eingeschränkt, die 
Folge davon ist, dass die Qualität der Grünanlage gelitten hat. Dies ist vor allem bemerkbar bei der nun nicht immer fachmänni-
schen Bearbeitung der Grünbereiche. Im Stadtteilzentrum Kinderhaus hat sich die ehrenamtlich arbeitende Gruppe gefestigt und 
pflegt die Baumscheiben im Zentrum und die beiden Verkehrskreisel auf einem hohen Niveau. Die neuen Schachtische und die 
neuen sechs wetterfesten Sitzpoller erhöhen die Aufenthaltsqualität. Abgerundet wurde dieser Bereich durch die Fertigstellung des 
neuen Pavillons. Der neue Pavillon bietet nun wieder einen zentralen Anlaufpunkt in der Grünanlage. Das Gesamtfazit ist, das nur 
Teilziele erreicht worden sind.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  41 
Ausblick 2021 Durch ein neues Arbeits- und Qualifizierungsprogramm, Maßnahmenprogramm gem. §16i SGBII ´Teilhabe am Arbeitsmarkt´ sind 
beim Jobcenter nun zwei feste Personen dort beschäftigt, die das Ganze auch mit Herzblut angehen. Dies tut dem Projekt sicherlich 
sehr gut, um auch langfristige Aktionen und Planungen in der Parkanlage zu gewährleisten. Wichtig ist aber, dass die Projekttage 
2021 wieder stattfinden können, da sie das Miteinander und die Kommunikation der Quartiersbewohner/innen fördern

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  42 
Projektname Grünschleife - Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  2.02 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Kontakt Wolfram Goldbeck, 4926762, goldbeck@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage mit Anwohnern 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021  Zielerreichung 
Durchführung von zwei 
bewohneraktivierenden 
Veranstaltungen zur 
Gestaltung der Grünschleife 
mit jeweils mindestens 50 
Personen aus dem Quartier 
Projekttage / Teilnehmende Im Jahr 2021 konnte zumindest ein Projekttag im September stattfinden. An diesem Tag nah-
men ca. 40 Anwohnerinnen und Anwohner an dem Projekttag teil. Zweidrittel von Ihnen haben 
eine Migrationsvorgeschichte. Geschlechterspezi fisch herrschte eine Ausgeglichenheit. Der 
Schwerpunkt an diesem Tag war der Bau und die Fertigstellung der neuen Boulebahn im Be-
reich der Obstwiese. Um die Aufenthaltsqualität an der Bahn zu optimieren wurde n dort eben-
falls zwei Eichenbänke installiert. Eine Infotafel informiert über diese Sportart. Boulekugeln kön-
nen ab sofort gegen Pfand im Begegnungszentrum Sprickmannstraße a usgeliehen werden. 
Des Weiteren wurden die Blumenbeete mit Narzissen und Tulpen bepflanzt, so das im Frühjahr 
2022 wieder die Möglichkeit besteht, dort kostenlos selber zu pflücken. Darüber hinaus sind die 
Rosen- und Staudenbeete zurückgeschnitten worden. Die Bundesumweltministerin Svenja 
Schultz eröffnete mit den Anwohnerinnen und Anwohnern die Boulebahn mit einer ersten Par-
tie. Im Anschluss wurde zusammen gegrillt. 
Projektziel teilweise er-
reicht 
 
Bereitschaft der Bewohner-
schaft zur aktiven Mitwirkung 
an Pflege und Gestaltung des 
Wohnumfeldes ist weiter 
gestärkt worden 
Ganzjährige Arbeiten Im gesamten Jahr pflegt täglich eine Gruppe zwischen 4 und 6 Personen die Grünanlage, sowie 
die Blumen- und Gemüsebeete. Des Weiteren fielen pflegerische Arbeiten wie Laubentfernung, 
Reinigung des Teiches, Säuberung der Nistkästen sowie der Gehölzschnitt an. Ein Standrohr 
der Stadtwerke Münster erleichterte in den Sommermonaten das Gießen der Beete. Die Ge-
hölzsäume um die Parkanlage wurden kräftig zurück geschnitten Am Sprickmannplatz werden 
vor allem die grünen Hecken und Gebüschstreifen regelmäßig von Laub und von Müll gereinigt. 
Einen neuen Motivationsschub könnte auch die Errichtung der neuen Boulebahn für die nächs-
ten Jahre geben. 
Projektziel teilweise er-
reicht 
 
Gesamtfazit Wie im Vorjahr hat das Projekt durch die Pandemie auch 2021 deutlich gelitten. Die weggefallenden Projekttage haben das Miteinander stark einge-
schränkt, die Folge davon ist, dass die Qualität der Grünanlage deutlich Einbußen erlitten hat. Im Stadtteil Kinderhaus hat sich die ehrenamtlich 
arbeitende Gruppe gefestigt und pflegt die Baumscheiben im Zentrum und die beiden Verkehrskreisel auf einem hohen Niveau. Durch den sehr 
trockenen Sommer 2020 und teilweise trockenen Sommer 2021 hat das Amt für Grünflächen die Kosten für das eingesetzte Gießwasser übernom-
men, hierfür haben die Helfer ein eigenes Standrohr mit Wasseruhr bekommen. Der absolute Höhepunkt in diesem zweiten Coronajahr war sicher-
lich der Bau und die Fertigstellung der neuen Boulebahn im Bereich der Obstwiese. Das Gesamtfazit ist aber, das nur die Ziele nur teilweise er-
reicht worden sind.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  43 
Ausblick 2022 Die beiden Mitarbeiter, die über das Jobcenter beschäftigt sind, haben sich im zweiten Coronajahr gut in das Projekt eingefügt. Zeitweise werden sie 
durch zwei Teilnehmende freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJlerinnen) des Grünflächenamtes phasenweise unterstützt. Die neu entstandene 
Boulebahn soll 2022 noch einmal richtig beworben werden. Es sind für das Jahr 2022 zwei Projekttage im Mai und im September bereits terminiert.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  44 
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 4: „Integration zugewanderter Menschen fördern“ 
Projektname Integrationsarbeit vor Ort – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  4.02 
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. 
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de  
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte  
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung 
Die Zahl der Personen mit 
Migrationsvorgeschichte, die 
sich gesellschaftlich engagie-
ren bleibt konstant, nimmt zu 
(+5%) 
Anzahl engagierter Personen 
mit Migrationsvorgeschichte 
Die bestehenden Gruppen konnten sich i m Jahr 2020 nicht wie gew ohnt treffen. 
Viele Gruppen haben die regelmäßigen Treffs, aus Angst der Infektionsverbreitung, 
ab dem März 2020 komplett eingestellt. Brückenpersonen haben Beratung, Ver-
sorgung und Informationen zum Thema: Schutzmaßn ahmen, Testen und Impfen 
übernommen. Sie haben sogleich versucht den Leuten die Ängste zu nehmen. 
Projektziel teilweise erreicht 
 
Die Zahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle 
bleibt konstant bzw. soll mög-
lichst sinken  
Anzahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle 
17 durch die Konfliktmoderation bearbeitete Fälle. Projektziel erreicht 
Der Anteil von Personen mit 
Migrationsvorgeschichte, die 
an Bildungsmaßnahmen teil-
nehmen, steigt jährlich um 
10% an 
Anzahl der Personen mit Mig-
rationsvorgeschichte an Bil-
dungsangeboten 
2020 wurden nahezu alle Bildungsmaßnahmen abgesagt. Projektziel nicht erreicht (wegen 
Corona) 
Die Zusammenarbeit mit be-
stehenden Gruppen im Wohn-
gebiet (BGZ, KAI u.a.) wird in-
tensiviert 
Anzahl, Art, Dauer des Beste-
hens der Gruppe 
Zu den bestehenden Gruppen bestand ab dem März 2020 teilweise nur ein telefo-
nischer Kontakt bzw. eine 1:1 Kontaktaufnahme. 
Projektziel teilweise erreicht 
Die interkulturelle Interessen-
vertretung in der Stadteilarbeit 
soll in Kooperation mit dem 
neuen Integrationsrat gestärkt 
werden, insbesondere auch im 
Bereich der jungen Erwachse-
nen 
Absicherung der TN von jun-
gen Migranten/innen im Vor-
stand BGZ 
 
Anzahl der Veranstaltungen 
mit dem Integrationsrat 
Junge Erwachsene sind im Vorstand des BGZ vertreten und arbeiten aktiv mit. 
Veranstaltungen mit dem Integrationsrat waren wegen Corona nicht möglich. 
Projektziel teilweise erreicht

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  45 
Projektname Integrationsarbeit vor Ort – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  4.02 
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. 
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de  
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte  
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung 
Die interkulturelle Seniorenar-
beit soll verstetigt werden und 
jährlich um 10% steigen. 
Anzahl der Senioren mit  
Migrationsvorgeschichte 
Die Isolation älterer Menschen war aufgrund der Corona -Situation in 2020 gestie-
gen. Es waren viel mehr Hausbesuche notwendig, diese haben auch immer länger 
gedauert, als noch in 2019. Erfreulich ist, dass Se nior/innen sich nicht gescheut 
haben, anzurufen und um Hilfe zu bitten. 
Anzahl der Senioren/innen mit Migrationsvorgeschichte –117 Senior/innen. 
Projektziel erreicht 
Das Projekt “Interkulturelle 
Stadtteilmütter” soll verstetigt 
werden und neben dem Be-
schäftigungssektor auch im 
Gesundheitsbereich wirken. 
Anzahl der über die interkultu-
rellen Stadtteilmütter erreich-
ten Frauen. 
 
2020 wurden 22 AGH -Stellen bewilligt. Corona bedingt waren nur 17 Stellen be-
setzt. Projekt „Die Interkulturellen Stadtteilmütter“ wurde in 2020 weitergeführt. 6 
Langzeitarbeitslose waren 2020 im Rahmen des 16i SGB II mit 30 Stunden pro 
Woche im BGZ tätig (deutscher und russischer Herkunft).  
2015 = 80 Frauen, 2018 = 93 Frauen, 2019 = 95 Frauen, 2020 = 43 Frauen 
Projektziel teilweise erreicht 
Für neu zugezogene Familien 
soll eine abgesicherte Will-
kommenskultur im Wohngebiet 
hergestellt werden 
Informationsmaterialien über 
die Angebote im Stadtteil wer-
den verteilt und Kontakte zu 
den bestehenden Gruppen 
werden hergestellt* 
 Neu zugezogene Familien werden begleitet. Sie werden über Hilfsangebote im 
Stadtteil informiert.  
Projektziel teilweise erreicht 
 
Gesamtfazit Die Projektziele wurden erreicht bzw. teilweise erreicht. 
Ausblick 2021 In der Verstetigungsphase 2021 soll sich das Projekt 4.02 Integrationsarbeit vor Ort auch weiterhin auf die festgelegten Ziele ausrichten.  
weiterführende Informatio-
nen  
www.bgz-kinderhaus.de  
* Der Indikator wird in Abstimmung mit dem Projektträger für die zukünftige Berichterstattung weiter konkretisiert.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  46 
 
Projektname Integrationsarbeit vor Ort – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  4.02 
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. 
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de  
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte  
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung 
Die Zahl der Personen mit 
Migrationsvorgeschichte, die 
sich gesellschaftlich engagie-
ren bleibt konstant, nimmt zu 
(+5%) 
Anzahl engagierter Personen 
mit Migrationsvorgeschichte 
Die bestehenden Gruppen konnten sich im Jahr 2021, genauso wie auch im Jahr 
davor, nicht wie gewohnt treffen . Viele Gruppen haben die regelmäßigen Treffs, 
aus Angst der Infektionsverbreitung ab dem März 2020 komplett eingestellt. Brü-
ckenpersonen haben Beratung, Versorgung und Informationen zum Thema: 
Schutzmaßnahmen, Testen und Impfen verstärkt übernommen. Es wurde zugleich, 
versucht, vielen Menschen die Ängste zu nehmen.  
Projektziel teilweise erreicht 
 
Die Zahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle 
bleibt konstant bzw. soll mög-
lichst sinken  
Anzahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle 
9 durch die Konfliktmoderation bearbeitete Fälle. Projektziel erreicht 
Der Anteil von Personen mit 
Migrationsvorgeschichte, die 
an Bildungsmaßnahmen teil-
nehmen, steigt jährlich um 
10% an 
Anzahl der Personen mit Mig-
rationsvorgeschichte an Bil-
dungsangeboten 
2021 wurden sehr viele Bildungsmaßnahmen abgesagt. Projektziel nicht erreicht(wegen 
Corona) 
Die Zusammenarbeit mit be-
stehenden Gruppen im Wohn-
gebiet (BGZ, KAI u.a.) wird in-
tensiviert 
Anzahl, Art, Dauer des Beste-
hens der Gruppe 
Zu den bestehenden Gruppen bestand auch im Jahr 2021 teilweise nur ein telefo-
nischer Kontakt bzw. eine 1:1 Kontaktaufnahme. 
Projektziel teilweise erreicht 
Die interkulturelle Interessen-
vertretung in der Stadteilarbeit 
soll in Kooperation mit dem 
neuen Integrationsrat gestärkt 
werden, insbesondere auch im 
Bereich der jungen Erwachse-
nen 
Absicherung der TN von jun-
gen Migranten/innen im Vor-
stand BGZ 
 
Anzahl der Veranstaltungen 
mit dem Integrationsrat 
Junge Erwachsene sind im Vorstand des BGZ vertreten und arbeiten aktiv mit.  
 
Veranstaltungen mit dem Integrationsrat fanden wegen Corona nicht statt. Es 
wurden aber die mehrsprachige Information des Integrationsrats zu Thema 
Corona und Gesundheit im Stadtteil veröffentlich, bekannt gemacht und bespro-
chen. 
Projektziel teilweise erreicht

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  47 
Projektname Integrationsarbeit vor Ort – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  4.02 
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. 
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de  
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte  
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung 
Die interkulturelle Seniorenar-
beit soll verstetigt werden und 
jährlich um 10% steigen. 
Anzahl der Senioren mit Mig-
rationsvorgeschichte 
Die Isolation älterer Menschen aufgrund der Corona-Situation ist im Jahr 2021 noch 
mehr gestiegen. Es waren viel mehr Hausbesuche notwendig, als noch im Jahr 
2020. Diese haben auch immer längere Zeit in Anspruch genommen. Erfreulich ist, 
dass Senior/innen sich nicht gescheut haben anzurufen und um Hilfe zu bitten. 
Projektziel erreicht 
Das Projekt “Interkulturelle 
Stadtteilmütter” soll verstetigt 
werden und neben dem Be-
schäftigungssektor auch im 
Gesundheitsbereich wirken. 
Anzahl der über die interkultu-
rellen Stadtteilmütter erreich-
ten Frauen. 
 
2021 wurden 24 AGH-Stellen (Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädi-
gung) bewilligt. Coronabedingt waren nur 12 Stellen besetzt. Projekt „Die Interkul-
turellen Stadtteilmütter“ wurde in 2021 wegen Corona Corona stark eingeschränkt 
weitergeführt (teilweise telefonische Erreichbarkeit)., 5 Langzeitarbeitslose waren 
2021 im Rahmen des 16i SGB II mit 30 Stunden pro Woche im BGZ tätig (deutscher 
und russischer Herkunft).  
Projektziel teilweise erreicht 
 
Für neu zugezogene Familien 
soll eine abgesicherte Will-
kommenskultur im Wohngebiet 
hergestellt werden 
Informationsmaterialien über 
die Angebote im Stadtteil wer-
den verteilt und Kontakte zu 
den bestehenden Gruppen 
werden hergestellt* 
Neu zugezogene Familien werden begleitet. Sie werden über Hilfsangebote im 
Stadtteil informiert.  
 
Projektziel teilweise erreicht 
 
Gesamtfazit Die Projektziele wurden erreicht bzw. teilweise erreicht. Die offenen Sprechstunden fielen aus. Im Jahr 2021 wurde nur noch 1:1 mit Terminvergabe 
gearbeitet. Es fanden verstärkt Hausbesuche statt.  
Ausblick 2022 In der Verstetigungsphase 2022 soll sich das Projekt 4.02 Integrationsarbeit vor Ort auch weiterhin auf die festgelegten Ziele ausrichten.  
weiterführende Informatio-
nen  
www.bgz-kinderhaus.de  
* Der Indikator wird in Abstimmung mit dem Projektträger für die zukünftige Berichterstattung weiter konkretisiert.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  48 
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 5: „Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen“ 
Projektname „Wir verstehen uns“ – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  5.01 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt 
Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V. 
Kai Weyer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster Tel: 02871-2807894, Mail: kai-muenster2@t-online.de 
Projektkurzbeschreibung KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern  
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder  
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schulung 
deutsch- und muttersprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens  
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie 
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung 
Erhöhung der 
Bildungsbeteiligung für 
Familien mit Sprachdefiziten  
 
Zieldimension: 
Verbesserung der 
Sprachfähigkeit der 
Erwachsenen 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anzahl der Erwachsenen-
kurse und Anzahl der er-
wachsenen Sprachkursteil-
nehmenden 
 
 
 
 
 
Vermittlung Sprachkursteil-
nehmende in weiterfüh-
rende Kurse bzw. in Arbeit 
 
 
 
Sprachkurse für Erwachsene:  
Alphabetisierungskurse und Deutsch als Fremdsprache:     
1. Halbjahr 2020: Geplant waren vier Projektgruppen mit insgesamt 30 UStd pro Woche. Vom 
Lockdown im März bis zum Ende der Sommerferien konnten keine Kurse in Präsenz stattfin-
den. 
2. Halbjahr 2020: Umstrukturierung der vier Projektgruppen zu insgesamt 28 UStd pro Wo-
che. 
Anzahl Erwachsene: 43, davon 39 Frauen (90,6%), 100% Migrationsvorgeschichte 
(2019 = 96 Erwachsene: davon 77 Frauen (80,2%), 100% Migrationsvorgeschichte) 
 
 
Vermittlung in weiterführende Sprachkurse/ Integrationskurse: 2020 insgesamt 11 Teilneh-
mende = 25,6% (2019 = 7 Teilnehmende = 7,3%) 
Vermittlung in Arbeit: 2020 insgesamt 2 Teilnehmende = 4,7% (2019 = 9 Teilnehmende = 9,3 
%). 
 
 
 
 
Projektziel teilweise er-
reicht

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  49 
Projektname „Wir verstehen uns“ – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  5.01 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt 
Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V. 
Kai Weyer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster Tel: 02871-2807894, Mail: kai-muenster2@t-online.de 
Projektkurzbeschreibung KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern  
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder  
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schulung 
deutsch- und muttersprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens  
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie 
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung 
Erhöhung der 
Chancengleichheit der 
Kinder und Jugendlichen 
 
Zieldimension: 
Verbesserung/ Stabilisierung 
der schulischen Leistungen 
der Schüler/innen 
 
Anzahl der durchgeführten 
Einzelnachhilfe für Schü-
ler/innen sowie Anzahl Teil-
nehmende 
 
Noten in den Nachhilfefä-
chern der teilnehmenden 
Schüler/innen 
Einzelnachhilfe für Schüler/innen aller Schulformen und Klassen mit Wohnsitz in Kinderhaus.  
2020 wurden bei KAI e.V. im Projekt Einzelnachhilfe insgesamt 42 Schüler/innen von 16 
Nachhilfelehrer/innen betreut (2019 = 37 Schüler/innen; 2019 = 15 Nachhilfelehrer/innen), 
Geschlechterverteilung unter den Schüler/innen: 28 männlich = 67% (2019: 22 = 59%), 14 
weilblich = 33% (2019: 15 = 41%), Umfang ca. 1 Std./Woche/Schüler/in. 
Der Anteil der Schüler/innen mit Migrationsvorgeschichte lag 2020 bei 82%, also 35 von 42 
Schüler/innen (2019 = 86,5%). 
 
54% der Schüler/innen haben sich 2019 verbessert (2019 = 66,6%), 11% wurden befähigt, ihre 
Noten zu stabilisieren (2019 = 16,6%). Bei 12 Schüler/innen (28%) war keine Angabe möglich, 
da sie weniger als ein Schulhalbjahr lang Nachhilfe bekommen haben. 
 
Projektziel erreicht  
 
 
 
 
 
 
 
 
Gesamtfazit Zu den Sprachkursen: Die Nachfrage der Bewohner/innen des Stadtteils für die Deutsch-Sprachkurse sowie die sehr gute Akzeptanz seitens der 
Kooperationspartner/innen und auch des Jobcenters Nord blieb auch im Jahr 2020 beständig. Durch den Lockdown und die zeitweise notwendige 
Schließung/Unterbrechung konnten jedoch nicht alle Angebote vollumfänglich geleistet werden. Vom Lockdown im März bis nach den Sommerferien 
konnten keine Sprachkurse erteilt werden. Danach wurden Übergangskonzepte erprobt, bei denen Teilnehmer/innen telefonisch und postalisch mit 
Übungsaufgaben versorgt wurden. Innerhalb der laut Coronaschutzverordnung zulässigen Möglichkeiten konnte zwischenzeitlich auch Sprachunter-
richt in Präsenz angeboten werden. Zur Einhaltung von Mindestabständen, mussten jedoch die Teilnehmer/innenzahlen drastisch reduziert werden. 
Deshalb konnten keine mit 2019 vergleichbar hohen Teilnehmer/innenzahlen erreicht werden. Der externe Raum „Bewohnertreff“ in der Josef-Beck-
mann-Straße 9 konnte wegen der hauseigenen Corona-Regeln des Eigentümers WSB nicht genutzt werden. Es hat sich gezeigt, dass die Isolation 
der Teilnehmer/innen und der zwischenzeitliche Wegfall von Sprachkursen in Präsenz einen merklichen Rückschritt in den Deutschsprachkenntnis-
sen der Teilnehmer/innen bewirkt hat, sodass eine Fortführung der Sprachkurse im Jahr 2021 und den Folgejahren dringend notwendig ist. Zudem 
verdeutlichte sich die entlastende Funktion der Sprachkurse: Die Teilnehmer/innen freuten sich merklich über die Möglichkeit mit haushaltsfremden

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  50 
Personen sprechen zu können und Freundschaften zu knüpfen und zu pflegen. Die Reorganisation der Kursstruktur und die Rückkehr zu verbindli-
chen Regeln (Pünktlichkeit, Abmeldung bei Fehltagen) war für die Teilnehmer/innen sehr schwer und ungewohnt. Es mussten viele Mahnungen und 
Einzelgespräche geführt werden um die Einhaltung von Regeln zu gewährleisten. 
Zur Nachhilfe: Die Nachhilfe konnte bis zum Lockdown im März regulär stattfinden. Danach folgte ein längerer Totalausfall. Versuche „digitaler“ 
Nachhilfe über Videokonferenzen scheiterten bis nach den Sommerferien mehrheitlich an schüler/innenseitig fehlender technischer Ausstattung 
und/oder fehlendem technischen Wissen bei lebensälteren Nachhilfelehrer/innen. In 10 Fällen konnten jedoch starke Lernerfolge auch in der digita-
len Nachhilfe erzielt werden. Solange und soweit dies unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung möglich war, wurde die Nachhilfe unter Ein-
haltung von AHA-Regeln in Präsenz erteilt. Einige Eltern haben ihre Kinder zur Minimierung haushaltsfremder Kontakte und aus Angst vor einer 
Ansteckung von der Nachhilfe abgemeldet, weshalb 12 Kinder weniger als ein Schulhalbjahr lang Nachhilfe bekommen haben. Armutsbedrohte 
Familien waren im ersten Halbjahr besonders vom weggefallenen Präsenzunterricht betroffen: Fehlende technische Ausstattung, kein Wissen über 
Computertechnik, keine lernförderliche Umgebung zuhause (viele Personen auf wenig Raum, Kinder haben keine eigenen Zimmer). 
Ausblick 2021 Der Bedarf sowohl bei den Deutsch-Sprachkursen als auch bei der Einzelnachhilfe wird sich in der Bereinigung pandemiebedingter Bildungslücken 
voraussichtlich sogar noch steigern; es zeigt sich zudem, dass armutsbedrohte Familien besonders schwer unter dem Wegfall von tagesstrukturie-
rendem Präsenzunterricht gelitten haben. Weiterhin ein erhöhter Betreuungsaufwand der Kinder und Jugendlichen im Nachhilfeprojekt, da vermehrt 
„Multi-Problem-Familien“; Einbindung der Eltern muss noch intensiver verfolgt werden, da diese zu den regelmäßig vorgesehenen Elterngesprächen 
häufig nicht erscheinen. Erhöhung der Chancengleichheit bei den Kindern u. Jugendlichen sowie der Bildungsbeteiligung bei den Familien bleibt 
daher auch 2021 das Ziel des Projekts.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  51 
Projektname „Wir verstehen uns“ – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  5.01 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt 
Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V. 
Kai Weyer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Tel: 02871-2807894, Mail: kai-muenster2@t-online.de 
Projektkurzbe-
schreibung 
KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern  
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder  
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schulung 
deutsch- und muttersprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens  
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie 
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch  
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung 
Erhöhung der 
Bildungsbeteili- 
gung für Familien 
mit 
Sprachdefiziten  
 
Zieldimension: 
Verbesserung der 
Sprachfähigkeit der 
Erwachsenen 
 
 
 
 
 
Anzahl der Erwachsenenkurse 
und Anzahl der erwachsenen 
Sprachkursteilnehmenden 
 
 
 
 
 
Vermittlung Sprachkursteilneh-
mende in weiterführende 
Kurse bzw. in Arbeit 
Sprachkurse für Erwachsene: Alphabetisierungskurse und Deutsch als Fremdsprache:     
1. Halbjahr 2021: Geplant waren vier Projektgruppen mit insgesamt 28UStd pro Woche. Durch Einbe-
zug externer Räumlichkeiten konnten alle Kurse in Präsenz stattfinden. 
2. Halbjahr 2021: Geplant waren vier Projektgruppen mit insgesamt 28UStd pro Woche. Durch Einbe-
zug externer Räumlichkeiten konnten alle Kurse in Präsenz stattfinden. 
Anzahl Erwachsene: 42, davon 39 Frauen (92,8%), 100% Migrationsvorgeschichte 
(2020 = 43 Erwachsene: davon 39 Frauen (90,6%), 100% Migrationsvorgeschichte) 
 
Vermittlung in weiterführende Sprachkurse/ Integrationskurse: in 2021 insgesamt 1 Teilnehmende/r = 
2,3% (2020 = 11 Teilnehmende 25,5%) 
Keine Vermittlungen in Arbeit, da dieser Aufgabenbereich nur bis einschl. 2020 zu dem Tätigkeitsfeld 
von KAI gehörte. 
Projektziel erreicht 
 
 
 
 
 
 
Erhöhung der 
Chancengleichheit 
der Kinder und 
Jugendlichen 
 
Zieldimension: 
 
 
 
Anzahl der durchgeführten 
Einzelnachhilfe für Schüler/in-
nen sowie Anzahl Teilneh-
mende 
 
 
 
 
Einzelnachhilfe für Schüler/innen aller Schulformen und Klassen mit Wohnsitz in Kinderhaus.  
2021 wurden bei KAI e.V. im Projekt Einzelnachhilfe insgesamt 34 Schüler/innen von 13 Nachhilfeleh-
rer/innen betreut (2020 = 42 Schüler/innen; 2020 = 16 Nachhilfelehrer/innen), Geschlechterverteilung 
unter den Schüler/innen: 24 männlich = 70% (2020: 28 = 67%), 10 weilblich = 30% (2020: 14 = 33%), 
Umfang ca. 1 Std./Woche/Schüler 
Der Anteil der Schüler/innen mit Migrationsvorgeschichte lag 2021 bei 83%, also 28 von 34 Schüler/in-
nen (2020 = 82%). 
annähernd erreicht

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  52 
Projektname „Wir verstehen uns“ – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  5.01 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt 
Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V. 
Kai Weyer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Tel: 02871-2807894, Mail: kai-muenster2@t-online.de 
Projektkurzbe-
schreibung 
KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern  
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder  
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schulung 
deutsch- und muttersprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens  
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie 
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch  
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung 
Verbesserung/ 
Stabilisierung der 
schulischen 
Leistungen der 
Schüler/innen 
 
Noten in den Nachhilfefächern 
der teilnehmenden Schüler/ in-
nen 
65% der Schüler/innen haben sich 2021 verbessert (2020 = 54%), 15% wurden befähigt, ihre Noten 
zu stabilisieren (2020 = 11%). Bei 6 Schüler/innen (9%) war keine Angabe möglich, da sie weniger als 
ein Schulhalbjahr lang Nachhilfe bekommen haben. 
 
Gesamtfazit Zu den Sprachkursen: Die Nachfrage der Bewohner/innen des Stadtteils für die Deutsch-Sprachkurse sowie die sehr gute Akzeptanz seitens der Koopera-
tionspartner/innen und auch des Jobcenters Nord blieb auch im Jahr 2021 beständig. Innerhalb der laut Coronaschutzverordnung zulässigen Möglichkeiten 
konnte der Sprachunterricht in Präsenz angeboten werden. Zur Einhaltung von Mindestabständen, mussten jedoch die Teilnehmer/innenzahlen drastisch 
reduziert werden. Deshalb konnten weiterhin keine mit 2019 vergleichbar hohen Teilnehmer/innenzahlen erreicht werden. Der externe Raum „Bewohner-
treff“ in der Josef-Beckmann-Straße 9 konnte wegen der hauseigenen Corona-Regeln des Eigentümers WSB weiterhin nicht genutzt werden. Stattdessen 
wurden externe Räumlichkeiten des Pfarrzentrums St. Josef Kinderhaus angemietet. Die Teilnehmenden aus den Kursen aus 2020 sind übernommen wor-
den, da aufgrund der Isolation der Teilnehmer/innen ein merklicher Rückschritt in den Deutschsprachkenntnissen der Teilnehmer/innen aufgetreten ist und 
Lernziele trotz stattfindender Kurse nicht immer erreicht werden konnten. Die Kursteilnehmer/innen gaben an, häufig abseits der Sprachkurse keinen 
Sprachkontakt zu Deutsch-Muttersprachler/innen zu haben. Weiterhin gaben Sie an, dass die Corona-Pandemie diese Situation verschärft habe. Eine Fort-
führung der Sprachkurse 2022 und den Folgejahren ist dringend notwendig, um die Corona-bedingten Bildungsdefizite und ausgebliebenen Sprachkontakte 
zu kompensieren. Zudem verdeutlichte sich die entlastende Funktion der Sprachkurse: Die Teilnehmer/innen freuten sich merklich über die Möglichkeit mit 
haushaltsfremden Personen sprechen zu können und Freundschaften zu knüpfen sowie zu pflegen. Die Reorganisation der Kursstruktur und die Rückkehr 
zu verbindlichen Regeln (Pünktlichkeit, Abmeldung bei Fehltagen) die bereits im Vorjahr angegangen wurde, war für die Teilnehmer/innen weiterhin sehr 
schwer und ungewohnt. Es mussten viele Mahnungen und Einzelgespräche geführt werden um die Einhaltung von Regeln zu gewährleisten. Die Impfbereit-
schaft in den Sprachkursen war ebenso wie die Bereitschaft zur Einhaltung von AHA-Regeln sehr hoch und Informationsangebote in leichter Sprache wur-
den erfolgreich angeboten und dankend angenommen. Über die Sprachkurse kam es zu keiner Ansteckung unter Teilnehmer/innen oder Dozentinnen.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  53 
Zur Nachhilfe: Die Nachhilfe konnte im Rahmen der Corona-Schutzverordnungen regulär und in Präsenz stattfinden. Digitale Nachhilfe wurde in Einzelfäl-
len wie Quarantänen durchgeführt, Nachhilfe in Präsenz wurde jedoch lehrer- und schülerseitig bevorzugt. Viele Schüler/innen beklagten die schwierige 
Lernsituation unter Corona und im ersten Halbjahr spielten Probleme mit der technischen Ausstattung (IPads, WLAN zuhause) weiterhin eine Rolle. Im 
Jahresverlauf besserte sich diese Problematik jedoch. Im ersten Halbjahr besonders vom weggefallenen Präsenzunterricht betroffen. Die Problematik des 
häuslichen Lernumfelds hatte weiterhin Bestand (viele Personen auf wenig Raum, Kinder haben häufig keine eigenen Zimmer). AHA-Regeln wurden von 
den Schülern/innen und Lehrer/innen gewissenhaft eingehalten und es kam über die Nachhilfe zu keiner Corona-Ansteckung. Weiterhin konnte über die 
Nachhilfe Infomaterial und Aufklärungsarbeit zu Impfangeboten erfolgreich an die Schüler/innenfamilien vermittelt werden. 
Ausblick 2022 Der Bedarf sowohl bei den Deutsch-Sprachkursen als auch bei der Einzelnachhilfe wird sich in der Bereinigung pandemiebedingter Bildungslücken voraus-
sichtlich sogar noch steigern; es zeigt sich zudem, dass armutsbedrohte Familien besonders schwer unter dem Wegfall von tagesstrukturierendem Präsen-
zunterricht gelitten haben. Diese Auswirkungen dauern an und zeigen sich in ihren Folgen weiterhin. Zudem zeigt sich ein erhöhter Betreuungsaufwand der 
Kinder und Jugendlichen im Nachhilfeprojekt, da vermehrt „Multi-Problem-Familien“ auftauchen; Einbindung der Eltern muss noch intensiver verfolgt wer-
den, da diese zu den regelmäßig vorgesehenen Elterngesprächen häufig nicht erscheinen. Erhöhung der Chancengleichheit bei den Kindern u. Jugendli-
chen sowie der Bildungsbeteiligung bei den Familien bleibt daher auch 2022 das Ziel des Projekts.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  54 
Projektname Gesund aufwachsen in Kinderhaus – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  5.04 
Projektträger Stadt Münster, Gesundheits- und Veterinäramt 
Kontakt Dr. Dagmar Schwarte, Tel. 492 5434; schwartedagmar@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung 
Durch Hebammensprechstunden in Kitas soll die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere und Kinder gestei-
gert werden. Eltern sollen dabei unterstützt werden, ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.  
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020  Zielerreichung 
Die Inanspruchnahme von 
Schwangerschaftsvorsorgen 
und Hebammenhilfe nimmt zu. 
Anzahl der Hebammensprech-
stunden/der Mütter in Hebam-
menbetreuung 
- Bis März 2020 7 Sprechstunden in 2 Kitas (eine Hebamme erkrankte im Februar schwer 
und ist leider zwischenzeitlich verstorben) 
- Wegen der Coronapandemie waren Sprechstunden in Kitas nicht mehr möglich 
- Die finanziellen Mittel wurden genutzt, um die Stunden der Kinderkrankenschwes-
tern/Hebamme am Gesundheitsamt aufzustocken 
- Dadurch gelang es, 160 Hausbesuche für Schwangere/Mütter im Gebiet zu ermöglichen 
Projektziel teilweise er-
reicht 
Die Fertigkeiten der Eltern mit 
geringem Einkommen, eine 
gesunde Lebensweise ihrer 
Kinder zu fördern, werden 
gestärkt. 
Anteil positiver Rückmeldun-
gen bei Befragung der Teil-
nehmenden 
Die Sure-Start-Gruppe, die noch im Vorjahr einmal/Monat durch die Hebamme der Bera-
tungsstelle Frühe Hilfen besucht wurde, musste ebenso wie Sprachkurse und Müttercafés 
wegen der Coronapandemie eingestellt werden. 
Projektziel nicht er-
reicht 
 
Gesamtfazit Die Ziele konnten wegen der Pandemie nicht oder nur teilweise erreicht werden. Immerhin gelang es trotz Pandemie 160 Hausbesuche durchzu-
führen, die von den Familien dankbar angenommen wurden. Da viele Hebammen über lange Zeit keine Hausbesuche machten, war das Angebot 
des Gesundheitsamtes eine Ausnahme. 
Ausblick 2021 Die Ziele bleiben. Wann Hebammensprechstunden in Kitas wieder möglich sind, ist noch nicht absehbar.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  55 
Projektname Gesund aufwachsen in Kinderhaus – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  5.04 
Projektträger Stadt Münster, Gesundheits- und Veterinäramt 
Kontakt Dr. Dagmar Schwarte, Tel. 492 54 34, schwartedagmar@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung 
Durch Hebammensprechstunden in Kitas soll die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere und Kinder gestei-
gert werden. Eltern sollen dabei unterstützt werden, ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.  
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021  Zielerreichung 
Die Inanspruchnahme von 
Schwangerschaftsvorsorgen 
und Hebammenhilfe nimmt zu. 
Anzahl der hebammensprech-
stunden/der Mütter in Hebam-
menbetreuung 
- Pandemiebedingt waren Sprechstunden in Kitas nicht möglich (2020: 7 Sprechstunden 
in 2 Kitas) 
- Die Mitarbeiterinnen der aufsuchenden Hilfen der Beratungsstelle (Hebamme  und Kin-
derkrankenschwestern) Frühe Hilfen im Gesundheitsamt haben aber 210 Hausbesuche 
im Stadtteil durchgeführt.  
Projektziel teilweise er-
reicht 
 
Die Fertigkeiten der Eltern mit 
geringem Einkommen, eine 
gesunde Lebensweise ihrer 
Kinder zu fördern, werden 
gestärkt. 
Anteil positiver Rückmeldun-
gen bei Befragung der Teil-
nehmenden. 
- Pandemiebedingt fielen diese Angebote (Sure-Start-Gruppe, Müttercafés) aus. Projektziel nicht er-
reicht 
 
Gesamtfazit Pandemiebedingt konnten die Ziele nur teilweise erreicht werden. Immerhin gelang es, 210 Hausbesuche durchzuführen.  
Ausblick 2022 Die Ziele bleiben. Ab 2022 wird eine freiberufliche Hebamme wieder Sprechstunden in 2 Kitas anbieten. Es gestaltet sich schwierig, Hebammen 
für diese Aufgabe zu gewinnen.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  56 
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte“ 
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerbe-
ratung vor Ort – Bericht 2020 – 
Projekt-Nr.  6.01 
Projektträger Beratungs-und BildungsCentrum, Diakonie Münster (Schuldnerberatung) 
Kontakt Bettina Krämer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Mailadresse: b.kraemer@diakonie-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; hoher Anteil an Migrant innen und Migranten, hohe 
Arbeitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängig-
keit von staatlichen Transferleistungen. Das Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte und Einzelpersonen in Kinder-
haus/Brüningheide. Es werden Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit ge-
leistet. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020  Zielerreichung 
Umfassende Hilfestellung für 
Ratsuchende mit einer 
Verschuldungsproblematik 
(junge Menschen, Erwachsene, 
Migranten) in mindestens 20 
Neufällen 
Anzahl von Neufällen, wel-
che 2020 zusätzlich zu den 
30 aus den Vorjahren wei-
terbetreuten Fällen hinzu-
kommen 
38 neu hinzukommende Fälle im Jahr 2020 (Ziel: 20 Fälle) neben noch offenen 30 Fällen aus 
den Vorjahren; Beratungsintensität bleibt hoch; Erfolgsquote liegt bei 84,6% (= 33 von 39 
abgeschlossenen Fällen; 6 abgebrochene Fälle); 29 Fälle aus 2019 und 2020 werden mit 
allerdings etwas geringerer Beratungsintensität 2021 weitergeführt; bei Langläufern handelt 
es sich zumeist um Familien mit Migrationshintergrund; der Anteil männlicher Klienten ist 
2020 auf 50% gestiegen; mit 92% hat ein höherer Anteil der in 2020 neu hinzugekommenen 
Klienten als in früheren Jahren (76% 2018; 84% 2019) aktiv an der Problemlösung mitgewirkt. 
Die vorhandenen Betreuungskapazitäten erscheinen weiterhin zu knapp. Diese Aussage gilt 
unabhängig von der coronabedingt erwarteten Fallsteigerung ab 2021. 
Projektziel erreicht 
und deutlich übertrof-
fen 
Durchführung von 8 präventiven 
Aufklärungsveranstaltungen im 
Jahr mit insgesamt mind. 80 
Teilnehmenden 
Anzahl der Veranstaltungen 
 
Anzahl Gesamteilnahmen 
Insgesamt konnten wie 2019 keine präventiven Veranstaltungen durchgeführt werden. Schon 
2019 kamen trotz aktiver Ansprache und mehrfachen Hinweisen weder im KAI noch in den 
Schulen Veranstaltungen zustande. Coronabedingt gab die weitere Verfolgung des Ziel s in 
2020 keinen Sinn. Zumindest für Veranstaltungen im KAI scheint eine Fortführung von prä-
ventiven Veranstaltungen grundsätzlich für die Zukunft weiterhin sinnvoll und möglich. Für 
Schulen (lehrplanbedingte Gründe; Umstrukturierung Uppenbergschule) werden die Aussich-
ten auf Fortführung weiterhin sehr skeptisch angesehen. Diese Problematik wurde bereits im 
Reflexionsworkshop „ MP Kinderhaus -Brüningheide“ 2019 mit den verantwortlichen Kolle-
gen/innen der Stadt Münster diskutiert. Eine Neuausrichtung der Ziele  hinsichtlich der prä-
ventiven Veranstaltungen wird von allen Beteiligten als sinnvoll angesehen.    
Projektziel nicht er-
reicht

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  57 
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerbe-
ratung vor Ort – Bericht 2020 – 
Projekt-Nr.  6.01 
Projektträger Beratungs-und BildungsCentrum, Diakonie Münster (Schuldnerberatung) 
Kontakt Bettina Krämer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Mailadresse: b.kraemer@diakonie-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; hoher Anteil an Migrant innen und Migranten, hohe 
Arbeitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängig-
keit von staatlichen Transferleistungen. Das Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte und Einzelpersonen in Kinder-
haus/Brüningheide. Es werden Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit ge-
leistet. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020  Zielerreichung 
Wöchentlich (nicht in den 
Schulferien) eine offene 
Sprechstunde im Zeitumfang 
von 2 Stunden mit im 
Durchschnitt wenigstens 4 
Personen 
Anzahl Sprechstunden au-
ßerhalb der Schulferien 
 
Durchschnittliche Besucher-
zahl in den Sprechstunden 
8 offene Sprechstunden Anfang 2020 wurden durchgeführt; durchschnittlich 7,5 Klienten  
pro Sprechstunde; insgesamt 60 Klienten (davon 45 Frauen und 15 Männer); Sprechstunden 
decken eine Vielzahl von Themen rund um Finanzen und Verschuldung ab; es ergeben sich 
häufig Folgetermine und/oder langfristige Beratungen; seit Beginn der Corona -Pandemie im 
März 2020 konnten keine offenen Sprechstunden mehr stat tfinden; an deren Stelle trat eine 
Vielzahl von Telefonaten, in welchen allerdings eine ganzheitliche Problemlösung nicht zu-
letzt wegen erheblicher Sprachprobleme der Klienten nur sehr schwer möglich ist (z.B. 4 von 
20 im Jahr 2020 begonnenen Fälle wurden in 2020 schon abgebrochen); sobald möglich, 
sollten Sprechstunden wieder fortgeführt werden, um im persönlichen Kontakt eine Bünde-
lung von Aktivitäten sicherzustellen  
Projektziel teilweise 
erreicht  
 
(Zeitziel wurde bis 
Eintritt Corona er-
reicht; Besucheran- 
zahl pro Sprech-
stunde lag bis dahin 
mit 7,5 sehr hoch) 
Wöchentlich mindestens 1 
Hausbesuch 
Anzahl Hausbesuche pro 
Jahr 
11 Hausbesuche vor Beginn der Corona -Pandemie im ersten Quartal 2020, Zahl liegt über 
dem Niveau der Vorjahre; Hausbesuche w aren ab zweite m Quartal aufgrund von Corona 
nicht mehr möglich; Zielgruppe sind Personen, die aufgrund von Mobilitätseinschränkungen 
keinen Zugang zu bestehenden Hilfsangeboten haben (z.B. kinderreiche, ältere/kranke Mit-
bürger);  
Projektziel teilweise 
erreicht  
 
(Zeitziel wurde bis 
Eintritt Corona er-
reicht) 
 
Gesamtfazit Das Projekt ist seit Jahren am Standort Kinderhaus etabliert, was sich in der hohen Klientelfrequentierung zeigt. Ein Bedarf ist deutlich zu erken-
nen. Die Ziele zur umfassenden Hilfestellung für Ratsuchende mit einer Verschuldungsproblematik, Durchführung von Sprechstunden und Haus-
besuchen sind auch in der quantitativen Ausformulierung weiterhin sinnvoll und sollten nach Ende der Corona-Pandemie auf früherem Niveau 
angestrebt werden. Präventive Veranstaltungen sind als Veranstaltung im KAI grundsätzlich weiterhin sinnvoll. Für eine weitere Verfolgung des 
Ziels ist eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit örtlichen Kooperationspartnerinnen/partnern notwendig.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  58 
Ausblick 2021 Ziele der Vorjahre können für 2021 grundsätzlich beibehalten werden. Die grundlegenden Zielrichtungen des Teilprojekts sind nach wie vor sinn-
voll. Hinsichtlich präventiver Veranstaltungen sollte die Zielformulierung konkretisiert werden. Mit Blick auf die Beratung älterer Menschen (Stich-
wort: Vermeidung von Altersarmut) sowie die existenzbedrohenden Folgewirkungen der Corona-Pandemie erscheint eine Ausweitung der perso-
nellen Kapazitäten sinnvoll. Es ist mit einer Zunahme von Mitbürgerinnen/bürgern mit einer Verschuldungsproblematik und einer Ausweitung 
über den bisherigen Kreis der Betroffenen auszugehen. 
Sprechstunden und Hausbesuche wurden seit dem 2. Quartal 2020 faktisch nicht mehr durchgeführt. Das Beratungskonzept wurde den pande-
miebedingten Erlassen und Vorgaben entsprechend angepasst (mit einer verstärkten telefonischen Beratungspräsenz und schriftlicher Korres-
pondenz mit Klientinnen und Klienten versus eines persönlichen Kontakts). Schuldnerberatung ist grundsätzlich zwar auch unter Corona weiter-
hin vollumfänglich möglich, gestaltet sich inhaltlich und mit Blick auf institutionsübergreifende Zusammenarbeit aber umständlicher und langwieri-
ger als früher. Auch wenn die Folgen von Corona noch nicht abschließend beurteilt werden können, zeichnet sich schon jetzt in den telefonisch 
durchgeführten Beratungsgesprächen ein latent vorhandener und zunehmender Bedarf an umfassender Hilfestellung bei Verschuldungsproble-
men ab.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  59 
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerbera-
tung vor Ort – Bericht 2021 – 
Projekt-Nr.  6.01 
Projektträger Bildungs-und BeratungsCentrum Diakonie Münster (Schuldnerberatung) 
Kontakt Bettina Krämer, Josef Beckmannstraße 5, 48159 Münster, Mailadresse: b.kraemer@diakonie-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; hoher Anteil an Migrant innen und Migranten, hohe Ar-
beitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängigkeit 
von staatlichen Transferleistungen. Das Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte und Einzelpersonen in Kinderhaus/Brüning-
heide;  
Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit wird geleistet. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021  Zielerreichung 
Umfassende Hilfestellung für 
Ratsuchende mit einer 
Verschuldungsproblematik 
(junge Menschen, 
Erwachsene, Migranten) in 
mindestens 20 Neufällen 
Anzahl von Neufällen, wel-
che 2021 zusätzlich zu den 
30 aus den Vorjahren wei-
terbetreuten Fällen hinzu-
kommen 
43 neu hinzukommende Fälle 2021 (Ziel: 20 Fälle) neben noch offenen 30 Fällen aus den Vor-
jahren; Beratungsintensität bleibt hoch; Erfolgsquote liegt bei 90,5% (= 38 von 42 abgeschlos-
senen Fällen; 4 abgebrochene Fälle); 30 Fälle aus 2020 und 2021 werden mit allerdings etwas 
geringerer Beratungsintensität 2022 weitergeführt; bei Langläufern handelt es sich zumeist um 
Familien mit Migrationshin tergrund; der Anteil männlicher Klienten ist in 2021 weiter auf nun 
63% gestiegen; mit 95% der 2021 neu hinzugekommenen Klienten hat wie im Vorjahr ein hoher 
Anteil aktiv an der Problemlösung mitgewirkt (84% in 2019, 92% in 2020). Die vorhandenen 
Betreuungskapazitäten erscheinen weiterhin zu knapp. Diese Aussage gilt unabhängig von der 
als Folge von Corona möglicherweise noch weiter zunehmenden Anzahl der Fälle im Jahr 
2022. 
Projektziel wurde er-
reicht und deutlich 
übertroffen 
Durchführung von 8 
präventiven 
Aufklärungsveranstaltungen im 
Jahr mit insgesamt mind. 80 
Teilnehmenden   
Anzahl der Veranstaltungen 
 
Anzahl Gesamteilnahmen 
Insgesamt konnten wie 2020 keine präventiven Veranstaltungen durchgeführt werden. Schon 
2019 kamen trotz aktiver Ansprache und mehrfachen Hinweisen weder im KAI noch in den 
Schulen Veranstaltungen zustande. Corona -bedingt gab die weitere Verfolgung des Zie ls in 
den Jahren 2020 und 2021 keinen Sinn. Zumindest für Veranstaltungen im KAI scheint eine 
Fortführung von präventiven Veranstaltungen grundsätzlich für die Zukunft weiterhin sinnvoll 
und möglich. Für Schulen (lehrplanbedingte Gründe; Umstrukturierung Uppenbergschule) wer-
den die Aussichten auf Fortführung weiterhin sehr skeptisch angesehen. Diese Problematik 
wurde bereits im Workshop „Soziale Stadt“ 2019 mit den verantwortlichen Kolleginnen/Kollegen 
der Stadt Münster diskutiert. Eine Neuausrichtung der Ziele hinsichtlich der präventiven Veran-
staltungen wurde von allen Beteiligten als sinnvoll angesehen.    
Projektziel nicht er-
reicht 
Wöchentlich (nicht in den 
Schulferien) eine offene 
Sprechstunde im Zeitumfang 
von 2 Stunden mit im 
Anzahl Sprechstunden au-
ßerhalb der Schulferien 
 
Konnten im Jahr 2020 im ersten Quartal (vor Corona) noch 8 offene Sprechstunden durchge-
führt werden, so war das in 2021 coronabedingt nicht mehr möglich; Sprechstunden decken 
eine Vielzahl von Themen rund um Finanzen und Verschuldung ab; es ergeben sich häufig 
Folgetermine und/oder langfristige Beratungen; seit Corona im März 2020 konnten keine offe-
Projektziel teilweise 
erreicht

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  60 
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerbera-
tung vor Ort – Bericht 2021 – 
Projekt-Nr.  6.01 
Projektträger Bildungs-und BeratungsCentrum Diakonie Münster (Schuldnerberatung) 
Kontakt Bettina Krämer, Josef Beckmannstraße 5, 48159 Münster, Mailadresse: b.kraemer@diakonie-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; hoher Anteil an Migrant innen und Migranten, hohe Ar-
beitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängigkeit 
von staatlichen Transferleistungen. Das Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte und Einzelpersonen in Kinderhaus/Brüning-
heide;  
Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit wird geleistet. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021  Zielerreichung 
Durchschnitt wenigstens 4 
Personen 
Durchschnittliche Besucher-
zahl in den Sprechstunden 
nen Sprechstunden mehr stattfinden; an deren Stelle trat eine Vielzahl von Telefonaten, in wel-
chen allerdings eine ganzheitliche Problemlösung nicht zuletzt wegen erheblicher Sprachprob-
leme der Klientinnen/Klienten nur sehr schwer möglich war; auf Wunsch der Stadt Münster 
wurde an anderer Stelle die Anzah l der Telefonate dokumentiert; sobald möglich, sollten 
Sprechstunden wieder fortgeführt werden, um im persönlichen Kontakt eine Bündelung von 
Aktivitäten sicherzustellen  
Wöchentlich mindestens 1 
Hausbesuch 
Anzahl Hausbesuche pro 
Jahr 
Coronabedingt konnte das Ziel zur Anzahl der Hausbesuche nicht erreicht werden. Es wurden 
nur aufgrund hoher Dringlichkeit 2021 insgesamt noch 3 Hausbesuche durchgeführt. Ziel-
gruppe von Hausbesuche n sind Personen, die aufgrund von Mobi litätseinschränkungen nur 
eingeschränkten Zugang zu bestehenden alternativen Hilfsangeboten haben (z.B. kinderrei-
che, ältere/kranke Mitbürger). Die grundsätzliche Sinnhaftigkeit von Hausbesuchen bleibt somit 
weiter erhalten. 
Projektziel nicht er-
reicht 
 
Gesamtfazit Das Projekt ist seit Jahren am Standort Kinderhaus etabliert, was sich in der hohen Klientelfrequentierung zeigt. Ein Bedarf ist deutlich zu erken-
nen.  
Die Ziele zur umfassenden Hilfestellung für Ratsuchende mit einer Verschuldungsproblematik, Durchführung von Sprechstunden und Hausbesu-
chen sind auch in der quantitativen Ausformulierung weiterhin sinnvoll und sollten nach Ende der Corona-Pandemie auf früherem Niveau ange-
strebt werden. Präventive Veranstaltungen sind als Veranstaltung im KAI grundsätzlich weiterhin sinnvoll. Für eine weitere Verfolgung des Ziels ist 
eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit örtlichen Kooperationspartnerinnen/partnern notwendig.  
Ausblick 2022 Ziele der Vorjahre können für 2022 grundsätzlich beibehalten bleiben. Die grundlegenden Zielrichtungen des Teilprojekts sind nach wie vor sinn-
voll. Hinsichtlich präventiver Veranstaltungen sollte die Zielformulierung konkretisiert werden. Mit Blick auf die Beratung älterer Menschen (Stich-

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  61 
wort: Leben mit und Vermeidung von Altersarmut) sowie die existenzbedrohenden Folgewirkungen der Corona-Pandemie erscheint eine Auswei-
tung der personellen Kapazitäten sinnvoll. Es ist mit einer Zunahme von Mitbürgerinnen/bürgern mit einer Verschuldungsproblematik und einer 
Ausweitung über den bisherigen Kreis der Betroffenen auszugehen. 
Sprechstunden und Hausbesuche wurden seit dem 2. Quartal 2020 faktisch nicht mehr bzw. kaum noch durchgeführt. Das Beratungskonzept 
wurde den pandemiebedingten Erlassen und Vorgaben entsprechend angepasst (mit einer verstärkten telefonischen Beratungspräsenz und 
schriftlicher Korrespondenz mit Klientinnen/Klienten versus eines persönlichen Kontakts). Schuldnerberatung ist grundsätzlich zwar auch unter 
Corona weiterhin vollumfänglich möglich, gestaltet sich inhaltlich und mit Blick auf institutionsübergreifende Zusammenarbeit aber umständlicher 
und langwieriger als früher. Auch wenn die Folgen von Corona noch nicht abschließend beurteilt werden können, zeichnet sich schon jetzt in den 
telefonisch durchgeführten Beratungsgesprächen ein latent vorhandener und zunehmender Bedarf an umfassender Hilfestellung bei Verschul-
dungsproblemen ab. Grundsätzlich erscheint die Durchführung von Sprechstunden und Hausbesuchen innerhalb des Gesamtpakets der Schuld-
nerberatung vor Ort weiter sinnvoll.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  62 
Projektname Lebenswelten kennen lernen – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  6.02 
Projektträger Internationaler Kulturverein Atrium e.V. 
Kontakt Adelgund Schmitz und Nicole Berner, Sprickmannplatz 1, 48159 Münster, atrium-kulturverein@gmx.de 
Projektkurzbeschreibung Kulturprojekte, interkulturelle Veranstaltungen zwecks wechselseitigem Kennenlernen  
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020  Zielerreichung 
Das Interesse der 
Bewohnerinnen und Bewohner 
an Eigenaktivitäten nimmt zu 
Es findet monatlich mindes-
tens eine kulturelle Veran-
staltung im Atrium bzw. 
durch den Atrium e.V. orga-
nisiert statt. 
2020 haben insgesamt 4 Veranstaltungen stattgefunden, weil coronabedingt nicht mehr mög-
lich war.  
Hier sind nicht die regelmäßigen Veranstaltungen (Frühstück, Mittagstisch) sowie die Koope-
rationsveranstaltungen mitgezählt, um Doppelzählungen zu vermeiden. Sie sind allerdings in 
der Statistik nachrichtlich aufgeführt. Ebenso nachrichtlich aufgeführt sind diejenigen Ve ran-
staltungen, die zum Zeitpunkt des Lockdowns bereits fest geplant waren und dann nicht mehr 
durchgeführt werden konnten. 
Projektziel teilweise 
erreicht 
 
 
 
 
 
 
An jeder Veranstaltung neh-
men durchschnittlich min-
destens 15 Personen teil. 
Die TN-Zahl der durchgeführten Veranstaltungen lag bei 136 TN. Bei 4 Veranstaltungen ergibt 
sich eine durchschnittliche Besucherzahl von 34. 
Das Interesse der 
Wohnbevölkerung am 
Kennenlernen anderer Kulturen 
wächst 
Der Anteil der Menschen mit 
Migrationsvorgeschichte an 
den teilnehmenden Perso-
nen beträgt im Mittel 35 %. 
Von den Teilnehmern/innen (ohne Kooperationsveranstaltungen und tägliche Angebote) hat-
ten 33 % Migrationsvorgeschichte (53 TN von 136 TN). Allerdings konnte hier der besonders 
erfreuliche Stricknachmittag mit fast ausschließlich Frauen mit Migrationsvorgeschichte unter 
Coronabedingungen als „Home -Veranstaltung“ mit Unterstützung durch uns durchgeführt 
werden, so dass dieses Angebot sich bereits als Tradition weiterentwickelt und 2021 gemein-
sam mit dem Paulinum erneut angeboten werden wird. Die gestrickten Produkte wurden auf 
Vorschlag der Frauen an ein gemeinnütziges Projekt für Obdachlose gespendet. 
Projektziel annä-
hernd  erreicht 
Die Motivation der 
Wohnbevölkerung, eine 
Verstetigung kultureller inkl. 
künstlerischer Aktivitäten im 
Wohngebiet zu unterstützen 
nimmt zu 
Anzahl der ehrenamtlich Tä-
tigen wächst 
Hier gab es durch die Pandemie eine ganz besondere Dynamik: Einige Ehrenamtliche ver-
suchten, aufgrund der Bedeutung, die das Atrium für sie als Ort der Begegnung hat, die deut-
lich kommunizierten Corona -Bedingungen für Aktivitäten zu unterlaufen und Druck auszu-
üben („das doch alles nicht so ernst zu nehmen “). Leider gab es hier auch nach mehreren 
Gesprächen keine Kompromisslinie, auf die Verlass war, so da ss im Ergebnis über die 
Schlüsselgewalt alles, außer der Kooperation mit Cactus Junges Theater unterbunden wer-
den musste. Aufgrund der großen Nachfrage wurde dann lediglich das Angebot zum Außer -
Haus-Mittagstisch reaktiviert. 
Projektziel nicht er-
reicht

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  63 
Gesamtfazit Insgesamt war 2020 ein sehr schwieriges Jahr. Vor allem ist zurzeit noch völlig unklar, ob und wie es gelingen kann, insbesondere die Motivation 
der Ehrenamtlichen wiederherzustellen und damit erneut ein stabiles Angebot vorzuhalten. Auch aufgrund der noch nicht endgültig abzusehen-
den weiteren Entwicklung der Pandemie wird dies eine enorme Herausforderung. Immerhin konnte die Coronazeit genutzt werden, um die 
Räume zu streichen und notwendige Reparatur- und Wartungsarbeiten durchzuführen. 
Ausblick 2021 s. Fazit

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  64 
Projektname Lebenswelten kennen lernen – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  6.02 
Projektträger Internationaler Kulturverein Atrium e.V. 
Kontakt Adelgund Schmitz und Nicole Berner, Sprickmannplatz 1, 48159 Münster, atrium-kulturverein@gmx.de 
Projektkurzbeschreibung Kulturprojekte, interkulturelle Veranstaltungen zwecks wechselseitigem Kennenlernen  
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung 
Das Interesse der 
Bewohnerinnen und Bewohner 
an Eigenaktivitäten nimmt zu 
Es findet monatlich mindes-
tens eine kulturelle Veranstal-
tung im Atrium bzw. durch 
den Atrium e.V. organisiert 
statt. 
Aufgrund der Beschränkungen durch die Pandemie konnten wir keine Veranstaltungen im 
Atrium stattfinden lassen. Au s diesem Grund waren nur Fahrten oder Museumsbesuche 
möglich, die aber deutlich kostenintensiver sind. Lediglich der Strickkreis konnte sich unter 
verschärften Auflagen mehrmals treffen. 
Projektziel nicht er-
reicht. 
 
 
 An jeder Veranstaltung neh-
men durchschnittlich mindes-
tens 15 Personen teil. 
Bei den durchgeführten Veranstaltungen wurde dieses Ziel erreicht. 
Das Interesse der 
Wohnbevölkerung am 
Kennenlernen anderer Kulturen 
wächst 
Der Anteil der Menschen mit 
Migrationsvorgeschichte an 
den teilnehmenden Personen 
beträgt im Mittel 35 %. 
Von 361 (2019: 638) an Veranstaltungen teilnehmenden Personen (ohne Frühstück und 
Mittagstisch) besaßen 119 eine Migrationsvorgeschichte. Dies entspricht einem rechneri-
schen Anteil von 33 %. 
Projektziel annä-
hernd erreicht. 
Die Motivation der 
Wohnbevölkerung, eine 
Verstetigung kultureller inkl. 
künstlerischer Aktivitäten im 
Wohngebiet zu unterstützen 
nimmt zu 
Anzahl der ehrenamtlich Täti-
gen wächst 
Gerade durch die Anforderungen der Pandemie konnten wir zwar einerseits deutlich fest-
stellen, bei welchen Personen wir uns dauerhaft auf ihr ehrenamtliches Engagement ver-
lassen können, eine Erweiterung dieses Kreises konnte allerdings unter diesen Rahmenbe-
dingungen nicht erreicht werden. 
 
Projektziel teilweise 
erreicht. 
 
Gesamtfazit Durch die Pandemie erfolgte naturgemäß ein Einbruch bei vielen Aktivitäten. Auch die Vermietung des Atriums für private Feiern war nicht mög-
lich. Gleichzeitig waren und sind wir aber bemüht, so viel wie möglich noch durchzuführen, um zumindest in geringem Maße die durch die Pan-
demie so schwer beeinträchtigte Lebensqualität der Menschen zu erhöhen. Im Berichtszeitraum ist dies zumindest durch die zeitweise Aufrecht-
erhaltung von Frühstück und Mittagessen im Rahmen der Vorschriften einigermaßen gelungen. 
Ausblick 2022 Aktuell finden bereits wieder Angebote statt inklusive neuer Ideen. Im Hinblick auf einen anstehenden Wechsel im ehrenamtlichen Vorstand liegt 
der Schwerpunkt 2022 darauf, mehr Ehrenamtliche in Planung und Organisation einzubeziehen.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  65 
Projektname Jungenprojekt  „Sport gegen Gewalt“ – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  6.04 
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus Kinderhaus e.V. 
Kontakt Roland Erfurt, roland.erfurt@bgz-kinderhaus.de / Benjamin Bunzel, benjamin.bunzel@bgz-kinderhaus.de 
Projektkurzbeschreibung 
Ziel der Sportveranstaltung ist die Zusammenführung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Nationalität un d 
Kulturen, die gerne Fußball spielen. Alle Teilnehmer sollen die Bereitschaft mitbringen, auftretende Konflikte ohne den Einsatz kör-
perlicher Gewalt zu lösen. Aber auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen (Teamfähigkeit einüben , Rücksichtnahme , Übernahme  
von Verantwortung etc.) ist Ziel dieses Projekt. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung 
Das Projekt findet regelmäßig 
einmal wöchentlich statt. 
Anzahl der Treffen 
 
Regelmäßige Teilnahme an 
den Sportveranstaltungen. 
Gesamtzahl der Treffen im Kalenderjahr 2020: 13 
 
Anzahl der Jungen die an weniger als 50 % der Termine teilgenommen hat: 10 
Anzahl der Jungen die an mehr als 50 % der Termine teilgenommen hat: 10 
Projektziel wurde 
nicht erreicht 
(durch die Pandemie 
und die damit ver-
bundenen Schutz-
maßnahmen im Rah-
men des Infektions-
schutzgesetzes) 
Unterschiedliche Nationalitä-
ten werden über das Sportan-
gebot zusammengeführt. 
Sozialverhalten und die Bewäl-
tigung von Konflikten während 
der Sportveranstaltung. 
Bei den im ersten Quartal 2020 regelmäßig durchgeführten Sportveranstaltungen konnten 
auftretende Konflikte während des Spielverlauf grundsätzlich friedlich geklärt werden. Somit 
können das Sozialverhalten und das damit verbundene friedliche Miteinander der Teilneh-
mer als durchweg positiv beurteilt werden. 
Projektziel wurde er-
reicht  
 
 
Gesamtfazit Die wenigen möglichen Angebote im Jahr 2020 waren gut besucht, womit das Miteinander der verschiedenen Kulturen im Stadtteil gefördert wer-
den konnte. Überschüssige Kräfte der Heranwachsenden konnten spielerisch sinnvoll kanalisiert werden und soziale Kompetenzen eingeübt wer-
den. Durch die Pandemie und den damit einhergehenden Lockdown konnten im Jahr 2020 insgesamt nur 13 Veranstaltungen stattfinden. Die 
Jugendlichen reagierten zunehmend frustriert und ratlos. Um den Kontakt zu unseren Jugendlichen aufrecht zu erhalten, wurden unsere Übungs-
leiter damit beauftragt den Kontakt über Soziale Medien (Whatsapp, Facebook, Instagram) beizubehalten. Damit wollten wir vermeiden das die 
Anbindung unserer Fußballer an den Jugendsalon nicht völlig verloren ging. 
Ausblick 2021 Alle Ziele dieses Projekt sollen unverändert beibehalten werden. Die mögliche Umsetzung ist abhängig von der Entwicklung der Corona Pande-
mie.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  66 
Projektname Jungenprojekt  „Sport gegen Gewalt“ – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  6.04 
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus Kinderhaus e.V. 
Kontakt Roland Erfurt, roland.erfurt@bgz-kinderhaus.de / Benjamin Bunzel, benjamin.bunzel@bgz-kinderhaus.de 
Projektkurzbeschreibung 
Ziel der Sportveranstaltung ist die Zusammenführung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Nationalität und 
Kulturen, die gerne Fußball spielen. Alle Teilnehmer sollen die Bereitschaft mitbringen, auftretende Konflikte ohne den Einsa tz körper-
licher Gewalt zu lösen. Aber auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen (Teamfähigkeit einüben , Rücksichtnahme , Übernahme von 
Verantwortung etc.) ist Ziel dieses Projekt. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung 
Das Projekt findet regelmäßig 
einmal wöchentlich statt. 
Anzahl der Treffen. 
 
Regelmäßige Teilnahme an 
den Sportveranstaltungen. 
Wegen der pandemischen Gesamtlage und den fortwährend hohen Inzidenzen im Wohn-
gebiet wurden zum Schutz der Teilnehmer und Übungsleiter 2021 keine Veranstaltungen 
durchgeführt. 
Gesamtzahl der Treffen im Kalenderjahr 2021: 0 
Anzahl der Jungen die an weniger als 50 % der Termine teilgenommen hat: 0 
Anzahl der Jungen die an mehr als 50 % der Termine teilgenommen hat: 0 
Projektziel nicht er-
reicht 
Unterschiedliche Nationalitä-
ten werden über das Sportan-
gebot zusammengeführt. 
Sozialverhalten und die Bewäl-
tigung von Konflikten während 
der Sportveranstaltung. 
Projektziel nicht er-
reicht 
 
Gesamtfazit Das Ziel wurde nicht erreicht. Wegen der anhaltenden epidemischen Gesamtlage hat das Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. im Jahr 2021 keine 
Sportveranstaltungen (Fußball) durchgeführt. Damit wollte man den Gesundheitsschutz aller Teilnehmer und Übungsleiter gewährleisten. Selbst im 
Sommer (KW 35) lag die Inzidenz in Kinderhaus West bei 436,2 (Quelle: Stadt Münster Gesundheits- und Veterinäramt, Stadtplanungsamt). Um 
den Kontakt zu den Jugendlichen aufrecht zu erhalten, wurden unsere Übungsleiter damit beauftragt den Kontakt über Soziale Medien (Whatsapp, 
Facebook, Instagram) weiterhin regelmäßig beizubehalten.  
Ausblick 2022 Alle grundsätzlichen Ziele dieses Projekts sollen jedoch unverändert beibehalten werden. Die mögliche Umsetzung ist abhängig von der Entwick-
lung der Corona Pandemie.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  67 
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  6.06 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020  Zielerreichung 
Bislang durch die 
Jugendsozialarbeit nicht 
erreichte Jugendliche sollen 
angesprochen und erreicht 
werden 
Anzahl/Struktur der Nutzer/-in-
nen des offenen Angebots: 
Anzahl, Geschlecht, schuli-
scher oder beruflicher Hinter-
grund, bisherige Anbindung 
an Jugend- und Freizeitein-
richtungen der Nutzer/-innen 
des offenen Angebots 
 
 
 
 
 
 
Teilnahme an Angeboten der 
Mobilen Jugendarbeit und Zu-
friedenheit mit den Angeboten 
 
Im Jahr 2020 wurden – pandemiebedingt- nur 435 Kontakte zu Jugendlichen durch die Mo-
bile Jugend(-sozial)arbeit hergestellt. (Anmerkung: Es handelt sich vielfach um Mehrfach-
kontakte, Höhe des Anteils lässt sich nicht abschätzen)  
- Von den 435 Kontakten fanden 297 (68%) zu Jungen/Männern und 138 (32%) zu Mäd-
chen/Frauen statt.  
- Anzahl der Kontakte bis einschließlich 13 Jahre: 164  
- Anzahl der Kontakte 14 bis einschl. 17 Jahre: 213  
- Anzahl der Kontakte ab 18 Jahre: 58 
- Anzahl Kontakte, die eine Haupt- oder Förderschule besuchen: 259 
- Anzahl Kontakte, die eine Realschule oder ein Gymnasium besuchen: 47 
- Anzahl Kontakte, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden 112   
- Anzahl Kontakte, die bisher gelegentlich oder regelmäßig Angebote der offenen Ju-
gendarbeit o.ä. wahrgenommen haben: 225 
Das Kooperationsangebot mit dem U25 Team des Jobcenters fand –auch hier pandemie-
bedingt- nur 4x statt. Die allgemeine Sozialberatung (bzw. verweisende Arbeit zu anderen 
qualifizierten Fachstellen) und Präventionsangeboten im Bereich Sucht, Medien und Straf-
fälligkeit werden nachgefragt. Zusätzliche partizipative Angebote waren ebenfalls nur sehr 
selten umzusetzen.   
Projektziel teilweise 
erreicht  
 
(nur temporär im Ja-
nuar und Februar) 
Wege zur Lösung persönlicher 
und sozialer Probleme sollen 
aufgezeigt und genutzt werden 
Anzahl der Nutzer/-innen, die 
an realistischen Lösungen ar-
beiten. Realistische Lösungen 
sind zum Beispiel die Teil-
nahme an Angeboten der Ju-
gendarbeit/Jugendsozialar-
beit, Besuche von Freizeitein-
Anzahl Nutzer/innen, die an realistischen Lösungen arbeiten: 86 Projektziel teilweise 
erreicht  
 
(nur temporär im Ja-
nuar und Februar)

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  68 
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  6.06 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020  Zielerreichung 
richtungen, Kontaktaufnah-
men zu anderen Beratungsan-
geboten 
 
Gesamtfazit Die Kontaktaufnahme und Kurzberatungen finden im Streetworkbereich („auf der Straße“) statt. Weiterführende Hilfen und Beratungsgespräche 
finden in den geschützten Räumlichkeiten des Wuddi als 1:1 Beratung statt. Es werden weiterhin Jugendliche im Stadtteil angetroffen, die kurz 
vor Anmeldeschluss bei diversen Schulen (vorwiegend Online Anmeldung) kurzfristige und schnelle Hilfe (Zugang zum System) benötigen. Das 
gleiche gilt für Bewerbungsschreiben, die im Wuddi unter Anleitung gefertigt werden können. Durch die enge Zusammenarbeit von Jobcenter, 
Jugendgerichtshilfe und Jugendsalon konnten Jugendliche mit sozialen Problemen unterstützt werden. 
Wie bereits oben angemerkt, überschattete die Corona Pandemie, viele Bereiche der Mobilen Jugendsozialarbeit. Es bleibt zu hoffen, dass wir 
die Arbeit möglichst schnell wieder in vollem Umfang aufnehmen können.  
Ausblick 2021 Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem U25 Job Center. Die z.T. abgebrochenen Kontakte zu den Jugendlichen müssen kontinuierlich nach 
der Pandemie wieder aufgebaut werden.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  69 
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  6.06 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021  Zielerreichung 
Bislang durch die 
Jugendsozialarbeit nicht 
erreichte Jugendliche sollen 
angesprochen und erreicht 
werden 
Anzahl/Struktur der Nutzer/-in-
nen des offenen Angebots: 
Anzahl, Geschlecht, schuli-
scher oder beruflicher Hinter-
grund, bisherige Anbindung 
an Jugend- und Freizeitein-
richtungen der Nutzer/-innen 
des offenen Angebots 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Teilnahme an Angeboten der 
Mobilen Jugendarbeit und Zu-
friedenheit mit den Angeboten 
 
Im Jahr 2021 wurden – pandemiebedingt- nur 346 Kontakte zu Jugendlichen durch die Mo-
bile Jugend(-sozial) arbeit hergestellt. (Anmerkung: Es handelt sich vielfach um Mehrfach-
kontakte, Höhe des Anteils lässt sich nicht abschätzen)  
- Von den 346 Kontakten fanden 235 (68%) zu Jungen/Männern und 111 (32%) zu Mäd-
chen/Frauen statt.  
- Anzahl der Kontakte bis einschließlich 13 Jahre: 113, davon fanden 81 zu Jun-
gen//Männern (72%) und 32 zu Mädchen/Frauen (28%) statt.  
- Anzahl der Kontakte 14 bis einschl. 17 Jahre: 157 Kontakte, davon 102 zu Jungen/Män-
nern (65%) und Mädchen/Frauen 55 (35%) statt 
- Anzahl der Kontakte ab 18 Jahre: 76 Kontakte, davon fanden 52 (68%) zu Jungen/Män-
nern, 24 (32%) zu Mädchen/Frauen statt.  
- Anzahl Kontakte, die eine Haupt- oder Förderschule besuchen:190, davon fanden 134 
(71%) zu Jungen/Männern und 56 (29%) zu Mädchen/Frauen statt.  
- Anzahl Kontakte, die eine Realschule oder ein Gymnasium besuchen: 46, davon fan-
den 25 zu Jungen/Männern (54%), und 21 (46%) zu Mädchen/Frauen statt. 
- Anzahl Kontakte, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden 90, davon fanden 
63 (70%) zu Jungen/Männern und 27 (30%) zu Mädchen/Frauen statt. 
- Anzahl Kontakte, die bisher gelegentlich oder regelmäßig Angebote der offenen Ju-
gendarbeit o.ä. wahrgenommen haben: 182 
Das Kooperationsangebot mit dem U25 Team des Jobcenters fand –auch hier pandemie-
bedingt- nur 4x statt. Die allgemeine Sozialberatung (bzw. verweisende Arbeit zu anderen 
qualifizierten Fachstellen) und Präventionsangebote im Bereich Sucht, Medien und Straffäl-
ligkeit werden nachgefragt. Zusätzliche partizipative Angebote waren ebenfalls nur sehr sel-
ten umzusetzen.  
Leider musste auf mobile Sportangebote fast vollständig –pandemiebedingt- verzichtet wer-
den. 
 Projektziel teilweise 
erreicht

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  70 
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  6.06 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021  Zielerreichung 
Wege zur Lösung persönlicher 
und sozialer Probleme sollen 
aufgezeigt und genutzt werden 
Anzahl der Nutzer/-innen, die 
an realistischen Lösungen ar-
beiten. Realistische Lösungen 
sind zum Beispiel die Teil-
nahme an Angeboten der Ju-
gendarbeit/Jugendsozialar-
beit, Besuche von Freizeitein-
richtungen, Kontaktaufnah-
men zu anderen Beratungsan-
geboten 
Anzahl Beratene, die an realistischen Lösungen arbeiten: 70 
(Es soll hier noch angefügt werden, dass eine durchaus erfolgreiche Vermittlung in Koope-
ration mit dem U25 Job Center Team stattgefunden hat (möglicherweise auch statistisch für 
den Stadtteil feststellbar.) Selbst „schwierigere Fälle“ fanden den Weg (zurück) in den Ar-
beitsmarkt. 
Projektziel teilweise 
erreicht 
 
Gesamtfazit Viele Kontakte konnten bei der Mobilen Jugendsozialarbeit aufrechterhalten werden. Pandemiebedingte Probleme bei Jugendlichen (zuneh-
mend aggressives Verhalten im familiären Umfeld, Isolation, Kontaktverluste im priv. Umfeld als auch zu Fachstellen/Ämtern), Einschränkun-
gen im Freizeitbereich/der Freizeitangebote etc. standen im Vordergrund. Verweisende Hilfen wurden ebenfalls gut angenommen. 
Ausblick 2022 Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem U25 Job Center. Die z.T. abgebrochenen Kontakte zu den Jugendlichen müssen kontinuierlich 
nach der Pandemie wiederaufgebaut werden.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  71 
Projektname Sport und Bewegung – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  6.07 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung 
Das Wuddi wird mobile Sportangebote im Stadtteil weiter verankern. Zum Beispiel: Soccer Cage, Boule, Tischtennis und Basket-
ball. Die Angebote sind niedrigschwellig, um Jugendliche an die Angebote der Juge ndarbeit im Stadtteil und den Sportverein SC 
Westfalia anzubinden. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020  Zielerreichung 
Kinder und Jugendliche über 
Sportangebote für Sport und 
Bewegung zu begeistern. 
Wöchentlich 10 Jugendliche 
an den mobilen, z.T. trendigen 
Kleinsportangeboten der auf-
suchenden Jugendsozialarbeit 
zu beteiligen. 
 
Anzahl von 25 Jugendlichen, 
die außerhalb der Schule wö-
chentlich an den Sportange-
boten des Wuddi teilnehmen. 
Es durften keine Sportangebote der Mobilen Jugendsozialarbeit angeboten werden. 
 
 
 
Projektziel nicht er-
reicht  
(wegen Corona-
Pandemie) 
 
Teilnahme von Kindern und 
Jugendlichen an 
Sportangeboten und –
veranstaltungen außerhalb des 
Stadtteils 
Anzahl von 60 Jugendlichen, 
die an Aktionen zur Soccer-
Halle teilnehmen. 
Es konnten keine Fahrten zu Soccer-Hallen-Turnieren angeboten werden. 
 
Projektziel nicht er-
reich  
(wegen Corona-
Pandemie) 
 
 
Gesamtfazit Die Corona Pandemie ließ ab März keine Angebote zu.  
Ausblick 2021 Es bleibt zu hoffen, dass die Arbeit möglichst schnell wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  72 
Projektname Sport und Bewegung – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  6.07 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung 
Das Wuddi wird mobile Sportangebote im Stadtteil weiter verankern. Zum Beispiel: Soccer Cage, Boule, Tischtennis und Basket-
ball. Die Angebote sind niedrigschwellig, um Jugendliche an die Angebote der Jugendarbeit im Stadtteil und den Sportverein SC 
Westfalia anzubinden. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021  Zielerreichung 
Kinder und Jugendliche über 
Sportangebote für Sport und 
Bewegung zu begeistern. 
Wöchentlich 10 Jugendliche 
an den mobilen, z.T. trendigen 
Kleinsportangeboten der auf-
suchenden Jugendsozialarbeit 
zu beteiligen. 
 
Anzahl von 25 Jugendlichen, 
die außerhalb der Schule wö-
chentlich an den Sportange-
boten des Wuddi teilnehmen. 
Es durften keine Sportangebote der Mobilen Jugendsozialarbeit angeboten werden. 
 
 
 
Die Pandemie mit den gesetzten Hygienebedingungen verhinderte auch hier eine Durch-
führung der Angebote. 
Projektziel nicht er-
reicht  
(wegen Corona-
Pandemie) 
 
 
 
Teilnahme von Kindern und 
Jugendlichen an 
Sportangeboten und –
veranstaltungen außerhalb des 
Stadtteils 
 
Anzahl von 60 Jugendlichen, 
die an Aktionen zur Soccer-
Halle teilnehmen. 
 
Es konnten keine Fahrten zu Soccer-Hallen-Turnieren angeboten werden. 
 
Projektziel nicht er-
reicht  
(wegen Corona-
Pandemie) 
 
Gesamtfazit Die Corona Pandemie ließ kontinuierlich keine Angebote zu. 
Ausblick 2022 Es bleibt zu hoffen, dass die Arbeit möglichst schnell wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  73 
Projektname Drogenprävention – Bericht 2020 – 
Projekt-Nr. 6.08 
Projektträger INDRO e.V. 
Kontakt Marlene Kamolz, 0251-60123, kamolz.indro@posteo.de 
Projektkurzbeschreibung Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbeit; Aktionstage Sucht; Spritzen-
tausch & -entsorgung / Spritzenautomat 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung 
Die Drogenproblematik ent-
spannt sich aus Sicht der Fach-
kräfte vor Ort 
Entwicklung Drogenproble-
matik 
Kontinuierliche Nutzung des 
Spritzenautomaten (ca. 30 
PA-Packs/Woche) 
2019 wurden 1.890 Päckchen aus dem Spritzenautomaten gezogen, im Jahr 2020 waren es 
nur 1.113. Dies ist jedoch darin begründet, dass der Spritzenautomat Ende September 2020 
umgestellt wurde und Ende November in Brand gesetzt wurde und somit nicht mehr zu benut-
zen war.  
Projektziel teilweise 
erreicht 
 
Bewohner/innen verschiedenen 
Alters & verschiedener Herkunft 
setzen sich mit dem Thema 
Drogenkonsum auseinander 
 
Teilnahme an den Aktionsta-
gen 
An den Aktionstagen nehmen 
durchschnittlich 15 Anwoh-
ner/innen unterschiedlichen 
Alters & unterschiedlicher 
Herkunft teil 
Im Frühjahr 2020 fand ein Aktionstag Sucht statt, alle weiteren mussten Corona bedingt abge-
sagt werden. 
Inhalt des Aktionstages war ein Brettspiel mit integriertem Quiz zu den Themen: 
Cannabis, Energiedrinks, Zigaretten, Alkohol, Shisha 
Teilnehmerzahl: 17, davon 10 TN männlich (58,8%), 7 weibliche Teilnehmerinnen (41,2%) 
12 Teilnehmer*innen mit Migrationsvorgeschichte (70,6%) 
6 TN bis einschließlich 13 Jahre (35,3%), 9 TN bis einschließlich 17 Jahre (52,9%), 2 TN über 
18 Jahre (11,8%) 
Projektziel erreicht 
 
Drogengebrauchende kennen 
Safer-Use-Maßnahmen 
 
 
Es finden jährlich mindestens 
10 Beratungsgespräche zu 
Safer-Use-Themen im Wohn-
quartier statt. Der Spritzen-
tausch in Kinderhaus wird 
weiterhin angeboten. 
Es fanden 2020 insgesamt 3 Safer-Use-Beratungen im Wohnquartier statt. Vorrangiges Thema 
bei den Jugendlichen blieb der Konsum von Cannabis. 
3 (100 %) der Teilnehmer waren männlich. Alle 3 (100%) TN mit Migrationsvorgeschichte und 
über 18 Jahre alt. 
Im Rahmen der aufsuchenden Arbeit hatten die illegalen Drogen Priorität. Das Spritzen-
tauschangebot in Kinderhaus wurde nicht frequentiert. 
Projektziel teilweise 
erreicht

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  74 
Projektname Drogenprävention – Bericht 2020 – 
Projekt-Nr. 6.08 
Projektträger INDRO e.V. 
Kontakt Marlene Kamolz, 0251-60123, kamolz.indro@posteo.de 
Projektkurzbeschreibung Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbeit; Aktionstage Sucht; Spritzen-
tausch & -entsorgung / Spritzenautomat 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung 
Drogengebrauchende kennen 
Beratungs- und Ausstiegshilfen 
Es finden jährlich mindestens 
8 Beratungs- und Vermitt-
lungsgespräche zu weiterfüh-
renden Hilfen (Beratungs- 
und Ausstiegshilfen) statt. 
2020 wurde 1 Person zu weiterführenden Hilfen vermittelt (städtische Drogenberatungsstelle). 
Der Jugendliche hat keine Migrationsvorgeschichte und ist über 18 Jahre alt. 
 
Projektziel nicht er-
reicht  
 
Gesamtfazit Die Projektziele konnten zum Großteil aufgrund der Corona-Pandemie nicht erreicht werden. Die Hoffnung liegt darin, dass sich nach der Pande-
mie die Zustände wieder regulieren und Ziele wieder erreicht werden können. In Vorbereitung auf die kommenden Aktionstage wird ein Methoden-
koffer angeschafft. Auch die Nutzung des Spritzenautomaten hat im letzten Berichtszeitraum unter des Standortwechsels und dem Vandalismus 
gelitten, ansonsten wäre dieses Projektziel wie in den letzten Jahren erreicht worden. 
Ausblick 2021 Ziele und Indikatoren können beibehalten werden

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  75 
 
Projektname Drogenprävention – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 6.08 
Projektträger INDRO e.V. 
Kontakt Marlene Kamolz, 015737255060, indro.kamolz@posteo.de 
Projektkurzbe-
schreibung 
Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbeit; Aktionstage Sucht; Spritzentausch & -ent-
sorgung / Spritzenautomat 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung 
Die Drogenproble-
matik entspannt sich 
aus Sicht der Fach-
kräfte vor Ort 
 
Entwicklung Drogenproblematik 
Kontinuierliche Nutzung des 
Spritzenautomaten (ca. 30 PA-
Packs/Woche) 
Der Automat wurde im Jahr 202 0 zuerst umgesetzt und anschließend in Brand gesetzt . Daher wurde im 
Jahr 2021 kein Päckchen gekauft, der Automat war das ganze Jahr nicht nutzbar. Seit dem 13.01.2022 
hängt er nun an einem neuen Standort (Kristiansandstr. zwischen Sprickmannstr. 14 und Brüningheide 65). 
 
 
Projektziel nicht er-
reicht 
Bewohner*innen ver-
schiedenen Alters & 
verschiedener Her-
kunft setzen sich mit 
dem Thema Drogen-
konsum auseinander 
Teilnahme an den Aktionstagen 
An den Aktionstagen nehmen 
durchschnittlich 15 Anwohner 
unterschiedlichen Alters & un-
terschiedlicher Herkunft teil 
Im Jahr 2021 konnte ein Aktionstag mit geringerer TN Anzahl durchgeführt werden. Inhaltlicher Schwerpunkt 
des Aktionstages war das Thema Sucht (mittels Methodenkoffer) 
TN: 8, davon 5 (62,5%) TN männlich, 3 (37,5%) weibliche Teilnehmerinnen  
4 (50%) TN mit Migrationsvorgeschichte  
4 (50%) TN bis einschließlich 13 Jahre, 3 (37,5%) TN bis einschließlich 17 Jahre und 1 (12,5%) TN über 18 
Jahre 
Projektziel annä-
hernd erreicht 
 
Drogengebrau-
chende kennen Sa-
fer-Use-Maßnahmen 
 
 
Es finden jährlich mindestens 
10 Beratungsgespräche zu Sa-
fer-Use-Themen im Wohnquar-
tier statt.  
 
 
Der Spritzentausch in Kinder-
haus wird weiterhin angeboten 
 
 
Es fanden insgesamt 29 Safer-Use-Beratungen im Wohnquartier statt. Die erhöhte Zahl lässt sich dadurch 
erklären, dass zu den offenen Sprechstunden 1x pro Woche auch ein aufsuchendes Angebot 1x pro Woche 
etabliert wurde, welches erfolgreich anlief. Vorrangiges Thema bei den Jugendlichen war (wie zuvor auch) 
der Konsum von Cannabis, zudem kamen die Themen Alkohol und Shisha rauchen hinzu. 
24 (83%) der TN waren männlich und 5 (17%) weiblich. 20 (69%) Personen mit Migrationshintergrund, da-
von 16 (80%) männlich und 4 (20%) weiblich. 8 (28%) der TN waren zwischen 14 und 17 J. alt. 21 (72%) 
der Teilnehmenden waren über 18 Jahre alt. 
Das Spritzentauschangebot in Kinderhaus wurde nicht frequentiert. 
 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  76 
Projektname Drogenprävention – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 6.08 
Projektträger INDRO e.V. 
Kontakt Marlene Kamolz, 015737255060, indro.kamolz@posteo.de 
Projektkurzbe-
schreibung 
Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbeit; Aktionstage Sucht; Spritzentausch & -ent-
sorgung / Spritzenautomat 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung 
Drogengebrau-
chende kennen Be-
ratungs- und Aus-
stiegshilfen 
Es finden jährlich mindestens 8 
Beratungs- und Vermittlungsge-
spräche zu weiterführenden Hil-
fen (Beratungs- und Ausstiegs-
hilfen) statt. 
2021 wurden insgesamt 11 Personen zu weiterführenden Hilfen vermittelt (städtische  Drogenberatungs-
stelle). Davon waren wie in den vorigen Jahren alle männlich, und sind über 18 Jahre alt. 10  Personen 
(91%) haben eine Migrationsvorgeschichte.   
 
Projektziel erreicht 
 
 
Gesamtfazit Das gesamte Angebot litt sehr stark unter der Corona-Pandemie, somit konnten einige Ziele nicht erreicht werden. Hinzukommen die Umstände mit dem Spritzen-
automat, sodass auch dieser über ein Jahr lang still lag. 
Ausblick 2022 Ziele & Indikatoren können beibehalten werden

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  77 
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 7: „Gebietsmoderation“ 
 
Projektname Quartiersmanagement – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  7.1 
Projektträger Gebietsmoderation 
Kontakt Remmers, Stefanie, Amt für Bürger- und Ratsservice, 0251 492 1650 
Projektkurzbeschreibung Information, Aktivierung, Beteiligung, Austausch 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020  Zielerreichung 
Gebietsmoderation ist bei Ver-
anstaltungen präsent 
Anwesenheit mindestens eines Mitgliedes der Ge-
bietsmoderation 
Veranstaltungen konnten coronabedingt nicht stattfinden. Projektziel nicht er-
reicht 
An drei Standorten im Stadtteil 
sind Schaukästen vorhanden, 
deren Aushänge regelmäßig ge-
sichtet und ggf. aktualisiert wer-
den. 
Sichten und aktualisieren der Aushänge Die Kernprojekte haben sich laufend in den Schaukästen präsentiert. 
Die regelmäßige Aktualisierung der Schaukästen mit Inhalten zu den 
Projekten hat sich inzwischen etabliert. 
Projektziel erreicht  
Die Gebietsmoderation tauscht 
mit allen Projektträgern mindes-
tens einmal pro Halbjahr sowie 
mit allen Handlungsverantwortli-
chen mindestens einmal jährlich 
mündlich Informationen, Bewer-
tungen und weitere Perspekti-
ven aus 
Anzahl der Gespräche Die Gespräche mit den Projektträgerinnen/trägern finden im „laufen-
den Betrieb“ des Begegnungszentrums, KAI und des Familienzent-
rums Killingstraße statt. Eine genaue Anzahl von Gesprächen kann in-
soweit nicht angegeben werden. 
Projektziel erreicht 
Etablierung einer Fähigkeiten-
börse im Quartier 
Erarbeitung einer Kooperationsvereinbarung mit 
einem „Träger/in“ bzw. einem Verein/einer Initia-
tive 
Es wurden 2020 Vorbereitungen getroffen, mit dem Verein Anti-Rost 
Münster e.V. eine Kooperation einzugehen. Es besteht eine beidersei-
tige Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Coronabedingt konnte die Ko-
operation allerdings noch nicht starten.  
Projektziel annä-
hernd erreicht 
 
Gesamtfazit Die Gebietsmoderation ist durch die Vernetzung ihrer einzelnen Mitglieder über viele Prozesse im Quartier informiert und tauscht die Erfahrun-
gen regelmäßig aus. Abhängig vom jeweiligen hauptamtlichen Arbeitsauftrag können die Informationen an die Bewohner/innen weitergegeben 
werden. Der niedrigschwellige Zugang der im Quartier verorteten Mitglieder (Frau Stolz, Frau Stroe, Frau Özdemir) bewährt sich.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  78 
Ausblick 2021 Die für 2020 avisierte Zusammenarbeit der TN der Gebietsmoderation in Bezug auf ehrenamtliche Unterstützungsangebote im handwerklichen 
Bereich konnte pandemiebedingt leider (noch) nicht realisiert werden. Es wurden aber bereits alle Vorbereitungen getroffen, die notwendig sind, 
um mit der Zusammenarbeit möglichst bald im Laufe des Jahres 2021 starten zu können.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  79 
Projektname Quartiersmanagement – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  7.1 
Projektträger Gebietsmoderation 
Kontakt Remmers, Stefanie, Stadt Münster, Amt für Bürger- und Ratsservice, 0251 492 1650 
Projektkurzbeschreibung Information, Aktivierung, Beteiligung, Austausch 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung 
Gebietsmoderation ist bei Ver-
anstaltungen präsent 
Anwesenheit mindestens eines Mitgliedes der GM Veranstaltungen konnten coronabedingt nicht stattfinden. Projektziel nicht er-
reicht 
An drei Standorten im Stadtteil 
sind Schaukästen vorhanden, 
deren Aushänge regelmäßig 
gesichtet und ggf. aktualisiert 
werden. 
Sichten und aktualisieren der Aushänge Die Kernprojekte haben sich laufend in den Schaukästen präsentiert. 
Die regelmäßige Aktualisierung der Schaukästen mit Inhalten zu den 
Projekten hat sich inzwischen etabliert. 
Projektziel erreicht  
Die Gebietsmoderation tauscht 
mit allen Projektträgern min-
destens einmal pro Halbjahr 
sowie mit allen Handlungsver-
antwortlichen mindestens ein-
mal jährlich mündlich Informa-
tionen, Bewertungen und wei-
tere Perspektiven aus 
Anzahl der Gespräche Die Gespräche mit den Projektträgern finden im „laufenden Betrieb“ 
des Begegnungszentrums, KAI und des Familienzentrums Killing-
straße statt. Eine genaue Anzahl von Gesprächen kann insoweit nicht 
angegeben werden. 
Projektziel erreicht 
Etablierung einer Fähigkeiten-
börse im Quartier 
Erarbeitung einer Kooperationsvereinbarung mit ei-
nem „Träger/in“ bzw. einem Verein/einer Initiative 
Mit dem Verein Anti-Rost Münster e.V. besteht weiterhin eine beider-
seitige Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Coronabedingt konnte die 
Kooperation allerdings noch nicht starten.  
Projektziel annä-
hernd erreicht 
 
Gesamtfazit Die Gebietsmoderation ist durch die Vernetzung ihrer einzelnen Mitglieder über viele Prozesse im Quartier informiert und tauscht die Erfahrungen 
regelmäßig aus. Abhängig vom jeweiligen hauptamtlichen Arbeitsauftrag können die Informationen an die Bewohner/innen weitergegeben wer-
den. Der niedrigschwellige Zugang der im Quartier verorteten Mitglieder (Frau Stolz, Frau Stroe, Frau Özdemir) bewährt sich. 
Ausblick 2022 Die für 2021 avisierte Zusammenarbeit der Teilnehmenden der Gebietsmoderation in Bezug auf ehrenamtliche Unterstützungsangebote im hand-
werklichen Bereich konnte pandemiebedingt leider (noch) nicht realisiert werden. Es wurden aber bereits alle Vorbereitungen getroffen, die not-
wendig sind, um mit der Zusammenarbeit möglichst bald im Laufe des Jahres 2022 starten zu können.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  80 
Projektname Quartiersfonds – Bericht 2020 – Projekt-Nr.  7.2 
Projektträger Gebietsmoderation 
Kontakt Remmers, Stefanie, Stadt Münster, Amt für Bürger- und Ratsservice, 0251 492 1650 
Projektkurzbeschreibung Information, Aktivierung, Beteiligung, Austausch 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020  Zielerreichung 
Vergabe von Mitteln aus dem Quartiers-
fonds nach den entwickelten Kriterien 
Zahl der Aktionen, Zahl der TN je Ak-
tion 
Fahrt der Russlanddeutschen Frauengruppe zum Glasmuseum (10 TN 
zwischen 53 und 72 Jahren) 
Projektziel teilweise  
erreicht 
 
Gesamtfazit Es ist festzustellen, dass coronabedingt leider nicht so viele Aktionen durchgeführt und finanziell unterstützt werden konnten. 
Ausblick 2021 Es bleibt zu hoffen, dass 2021 Aktionen für die Bewohnerschaft angeboten und durchgeführt werden können. Alternativ soll in der 
Gebietsmoderation überlegt werden, ob und in welcher Form auch coronakonforme (digitale) Angebote in Frage kommen, die unter-
stützt werden können

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  81 
Projektname Quartiersfonds – Bericht 2021 – Projekt-Nr.  7.2 
Projektträger Gebietsmoderation 
Kontakt Remmers, Stefanie, Stadt Münster, Amt für Bürger- und Ratsservice, 0251 492 1650 
Projektkurzbeschreibung Information, Aktivierung, Beteiligung, Austausch 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021  Zielerreichung 
Vergabe von Mitteln aus dem 
Quartiersfonds nach den entwickelten 
Kriterien 
Zahl der Aktionen, Zahl der TN je Ak-
tion 
Finanzierung und Verteilung von medizinischen Masken auf dem 
Weihnachtsmarkt 
Projektziel teilwei-
se erreicht 
 
Gesamtfazit Es ist festzustellen, dass coronabedingt leider nicht so viele Aktionen durchgeführt und finanziell unterstützt werden konnten. 
Ausblick 2022 Es bleibt zu hoffen, dass in 2022 Aktionen für die Bewohnerschaft angeboten und durchgeführt werden können. Alternativ soll in der 
Gebietsmoderation überlegt werden, ob und in welcher Form auch coronakonforme (digitale) Angebote in Frage kommen, die unter-
stützt werden können.

Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  82 
Anhang 3  Kontextdatenmonitor 2020 und 2021/ Themenfeld `Proze ssbeglei-
tende Selbstevaluation`(inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kon-
textdaten der Stadtteilentwicklung)

lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
Bevölkerungszusammensetzung
1 wohnberechtigte Bevölkerung 
2 wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 
3 wohnberechtigte Bevölkerung 14 bis unter 18 Jahren 
4 wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren
5 wohnberechtigte Bevölkerung 18 bis unter 25 Jahren 
6 wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre und älter
7 Jugendquotient
8 Altenquotient
9 Personen mit Migrationsvorgeschichte
10 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 6 Jahren 
11 Personen mit Migrationsvorgeschichte 14 bis unter 18 Jahren 
12 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 18 Jahren
13 Personen mit Migrationsvorgeschichte 65 Jahre und älter
14 Wohnbevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit 
15 Größte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
16 Zweitgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
17 Drittgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
18 Anzahl Nationalitäten
19 Einwohnerdichte
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
20 Geburten
21 Sterbefälle
22 Umzüge im Quartier
23 Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS
24 Zuzüge von außerhalb
25 Fortzüge in andere Stadtzelle von MS
26 Fortzüge außerhalb MS
27 Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet)
28 Wanderungsvolumen
29 Wohndauer
Haushalte
30 Haushalte mit 5 und mehr Personen
31 Haushalte mit Kindern 
32 Paare mit 3 und mehr Kindern
33 Alleinerziehende ("Ein-Eltern-Familie")
Wohnen
34 Sozialwohnungen
35 Leerstand  im Mietwohnungsbestand der Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide 
(überwiegend öffentlich gefördert)
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
36 Arbeitslose (SGB II und III)
37 Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB II und III)
38 Langzeitarbeitslose  (SGB II und III) 
39 Arbeitslose 15 -u. 25 Jahre (Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II und III)
40 Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz IV"
41 Nichtdeutsche Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende 
(SGBII): "Hartz IV" 
42 Hilfebedürftige unter 15 Jahren mit Bezug von Leistungen nach dem SGB II  (Sozialgeld): 
"Kinderarmut"
43
Soziale Leistungen zur Existenzsicherung (Grundsicherung SGB II, Grundsicherung im 
Alter/Erwerbsminderung, Hilfen z. Lebensunterhalt, Leistungen Asylbewerber-leistungsgesetz)
Bildung und Betreuung
44 Schulübergangsquote Grundschule - Hauptschule
45 Schulübergangsquote Grundschule - Realschule
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020 und 2021                                      
(Stadtzelle 631)
Kontextdaten_ Übersicht Indikatoren_2020_2021

lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
46 Schulübergangsquote Grundschule - Gymnasium
47 Schulübergangsquote Grundschule - Gesamtschule
48 Versorgungsquoten Kinderbetreuungsangebote 0 - unter 3 Jahre und 3 - unter 6 Jahre
Gesundheit
49 Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
50 Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen
Kontextdaten_ Übersicht Indikatoren_2020_2021

Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Bevölkerungszusammensetzung
wohnberechtigte Bevölkerung (WBV) 2948                       
1453 weiblich      
1495 männlich 
49,3 weiblich                                    
50,7 männlich / in % WBV 
wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 270                               
121 weiblich            
149 männlich  
9,2 / in % WBV                 
wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren 771                          
362 weiblich                 
409 männlich     
26,2 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre u. älter 280                          
158 weiblich                 
122 männlich                    
9,5 / in % WBV
Personen mit Migrationsvorgeschichte 2055                           
1014 weiblich              
1041 männlich  
69,7 /  in % WBV
Wohnbevölkerung ohne deutsche 
Staatsangehörigkeit (Nichtdeutsche)
1157                               
559 weiblich              
598 männlich      
39,2 /  in % WBV
Anzahl Nationalitäten 73
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
Geburten 45 15,3 / je 1000 EW 
Sterbefälle 10 3,4 / je 1000 EW
Umzüge im Quartier 32 1,1 / in % WBV 
Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS 170 5,8 / in % WBV 
Zuzüge von außerhalb MS 235 8,0 / in % WBV 
Fortzüge in andere Stadtzellen von MS 176 6,0 / in % WBV 
Fortzüge nach außerhalb MS 154 5,2 / in % WBV 
Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet / 
Quartier)
75 2,5 / in % WBV 
Wanderungsvolumen 767 26,0 / Summe der Zu, Fort- u. 
Umzüge in % der WBV
Wohndauer 8,4 / Jahre durchschnittliche 
Wohndauer 
Haushalte
Haushalte mit Kindern 
365 29,4 / Haushalte mit Kindern   
< 18 J. in % aller Haushalte 
Paare mit 3 und mehr Kindern 92 36,5/ in % der Paare mit 
Kindern
Wohnen
Sozialwohnungen 333
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
Arbeitslose  (SGB II und III)   230                             
109 weiblich                 
121 männlich           
12,2 / in % der HW 
Bevölkerung 18 - u. 65 J. 
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020 (Stadtzelle 631)                                        
Die Kontextdaten verdeutlichen die Rahmenbedingungen, unter denen die
Stadtteilentwicklung bzw. die Projekte der "Sozialen Stadt" ablaufen. Der
Kontextdatenmonitor dient der Schaffung von Transparenz der sozialen und räumlichen
Struktur und gibt als Teil der prozessbegleitenden Evaluation Orientierung für die an der
Programmdurchführung der "Sozialen Stadt" Beteiligten. Er ist keine Wirkungsanalyse 
der "Sozialen Stadt".
    Ausgewählte Daten in der Übersicht (31.12.2020)
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Nichtdeutsche Arbeitslose  (SGB II und III)
100
12,3 / in % der nicht-
deutschen HW Bevölkerung     
18-u. 65 J.
Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz 
IV"
752 28,4 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Hilfebedürftige unter 15 Jahren mit Bezug von 
Leistungen nach SGBII (Sozialgeld):"Kinderarmut"
239 37,5 / in % der WBV 0-14 
Jahren
Gesundheit
Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern 10,0 (Übergewicht),                   
20,0 (Adipositas) / in % der 
untersuchten Kinder der 
Schuleingangsuntersuchung 
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen 
(Kommunalwahl 2020) 401
23,9 / in % aller Wahl-
berechtigten des Stimm-
bezirks ohne Sperrvermerk 
(Urnenwähler/-innen)
Hinweis: Die Daten werden fortlaufend zum 31.12. eines Jahres aktualisiert. Eine erweiterte Darstellung der
Daten nach Geschlecht wird unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte angestrebt. 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Bevölkerungszusammen-
setzung
1
wohnberechtigte Bevölkerung 
(WBV) 2948                
davon              
1453 weiblich      
1495 männlich 
49,3 weiblich   
50,7 männlich      
/ in % WBV 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
51,9 weiblich        
48,1  männlich                 
/ in % WBV 
Stadtplanungsamt
2
wohnberechtigte Bevölkerung 
unter 6 Jahren 270                   
davon            
121 weiblich    
(= 44,8 %)           
149 männlich    
(= 55,2 %)
9,2  / in % WBV                 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
5,4 / in % WBV
Stadtplanungsamt
3
wohnberechtigte Bevölkerung 
14 bis unter 18 Jahren 185                  
davon             
86 weiblich      
(= 46,5 %)          
99 männlich         
(= 53,5 %)
6,3  / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
3,2 / in % WBV 
Stadtplanungsamt
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
4
wohnberechtigte Bevölkerung 
unter 18 Jahren 771           
davon               
362 weiblich      
(= 47,9 %)            
409 männlich      
(= 53,0 %)
26,2 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
15,1 / in % WBV
Stadtplanungsamt
5
wohnberechtigte Bevölkerung 
18 bis unter 25 Jahre 460           
davon             
210 weiblich      
(= 45,7 %)              
250 männlich      
(= 54,3 %)
15,6 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
12,4 / in % WBV
Stadtplanungsamt
6
wohnberechtigte Bevölkerung 
65 Jahre und älter 280              
davon             
158 weiblich     
(= 56,4 %)             
122 männlich        
(= 43,6 %)
9,5 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
17,7 / in % WBV
Stadtplanungsamt
7
Jugendquotient 40,6 / in %, 
Personen bis < 18 
J. bezogen auf 100 
Pers. von 18 bis < 
65 J.
Anteil der unter 18-
Jährigen an den 18- bis 
unter 65-Jährigen
22,5 /  in %, Personen 
bis < 18 J. bezogen 
auf 100 Pers. von 18 
bis < 65 J.
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
8
Altenquotient 14,8 / in %, 
Personen  65 J. u. 
ä. bezogen auf 100 
Pers. 18 bis < 65 J.
Anteil der 65-Jährigen 
und Älteren an den 18- 
bis unter 65-Jährigen
26,3 / in %,        
Personen  65 J. und 
älter bezogen auf 100 
Pers. 18 bis < 65 J.
Stadtplanungsamt
9
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte
2055              
davon              
1014 weiblich     
(= 49,3 %)           
1041 männlich   
(= 50,7 %)
69,7 / in % WBV
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
23,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
10
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte unter 6 
Jahren 229               
davon              
108 weiblich      
(= 47,2 %)            
121 männlich      
(= 52,8 %)
84,8 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters                 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
37,6 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
11
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 14 bis 
unter 18 Jahren 153                  
davon              
68 weiblich           
(= 44,4 %)              
85 männlich        
(= 55,6 %)
82,7 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
38,4 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
12
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte unter 
18 Jahren 634             
davon           
306 weiblich    
(= 48,3 %)            
328 männlich     
(= 51,7 %)
82,2 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
38,9 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
13
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 65 
Jahre und älter 188              
davon                
101 weiblich        
(= 53,7 %)            
87 männlich       
(= 46,3 %)
67,1 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
18,2 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
14
Wohnbevölkerung ohne 
deutsche Staatsangehörigkeit 
(Nichtdeutsche)
1157                    
davon           
559 weiblich    
(= 48,3 %)           
598 männlich       
(= 51,7 %)
39,2 / in % WBV
Personen mit auslän-
discher Staatsangehör-
igkeit
10,9 / in % WBV
Stadtplanungsamt
15
Größte Gruppe ohne deutsche 
Staatsangehörigkeit/Herkunfts-
land  
Polen:              
164                        
davon                
90 weiblich            
(= 54,9 %)                  
74 männlich           
(= 45,1 %)
5,6 / in % WBV 
Personen mit polnischer 
Staatsangehörigkeit
Polen: 0,7 / in % WBV 
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
16
Zweitgrößte Gruppe ohne 
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland  Rumänien:             
149                         
davon                     
68 weiblich            
(= 45,6 %)                  
81 männlich           
(= 54,4 %)
5,1 / in % WBV 
Personen mit 
rumänischer 
Staatsangehörigkeit 
Rumänien: 0,3  / in % 
WBV
Stadtplanungsamt
17
Drittgrößte Gruppe ohne 
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland  Serbien:                
138                      
davon                     
61 weiblich             
(= 44,2 %)          
77 männlich         
(= 55,8 %)
4,7 /  in % WBV 
Im Melderegister gab es 
zum Stichtag 31. 12. 
2020 verschiedene 
Staatsangehörigkeiten 
aus dem ehemaligen 
Jugoslawien, durch Um-
kodierungen im Melde-
register sind Jahres-
vergleiche nur bedingt 
möglich 
Serbien: 0,6 / in % 
WBV
Stadtplanungsamt
18
Anzahl Nationalitäten
73
berücksichtigt wurden 
Nationalitäten mit 
mindestens 10 
Personen, Angabe 
beinhaltet auch die 
deutsche Nationalität
Stadtplanungsamt
19
Einwohnerdichte
190 / EW je ha
Einwohner auf 1 Hektar
10 / EW je ha
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bevölkerungsentwicklung/-
fluktuation
20
Geburten 45               
davon              
23 weiblich                  
(= 51,1 %)            
22 männlich               
(=  48, 9%)
15,3 / je 1000 EW 
WBV
rohe Geburtenziffer
9,8 / je 1000 EW WBV
Stadtplanungsamt
21
Sterbefälle 10                  
davon                      
7 weiblich               
(= 70,0 %)            
3 männlich             
(= 30,0 %)
3,4 / je 1000 EW 
WBV 
rohe Sterbeziffer
8,7 / je 1000 EW WBV
Stadtplanungsamt
22
Umzüge im Quartier 
32 1,1 / in % WBV
ohne Umzüge innerhalb 
eines Hauses, ohne 
"Abmeldungen von Amts 
wegen", inklusive 
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
7,6 / in % WBV 
(Umzüge MS gesamt)
Stadtplanungsamt
23
Zuzüge aus anderen Stadtzellen 
von Münster 170 5,8 / in % WBV
inklusive unterjähriger 
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
24
Zuzüge von außerhalb Münsters
235 8,0 / in % WBV
inklusive unterjähriger 
Mehrfachumzüge 6,0 / in % WBV
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
25
Fortzüge in andere Stadtzellen 
von Münster
176 6,0 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger 
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
26
Fortzüge nach außerhalb 
Münsters 154 5,2 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger Mehr-
fachumzüge
5,5 / in % WBV
Stadtplanungsamt
27
Saldo der Zu- u. Fortge-
zogenen 75
+2,5 
(Quartiersgrenze) /  
in % WBV    
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger Mehr-
fachumzüge
+0,5 (Stadtgrenze) / 
in % WBV
Stadtplanungsamt
28
Wanderungsvolumen 
767
26,0 / Summe der 
Zu-, Fort- u. 
Umzüge in % der 
WBV
Wanderungsvolumen = 
Gesamtmobilität; ohne 
"Abmeldungen von Amts 
wegen", inklusive 
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
19,1 / Summe der    
Zu-, Fort- u. Umzüge 
in % der WBV
Stadtplanungsamt
29
Wohndauer
8,4 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer 
Wohndauer von 
Personen im Alter von 
18 und mehr Jahren an 
der Adresse 
13,0 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Haushalte
30
Haushalte mit 5 und mehr 
Personen
152 12,2 / in % aller 
Haushalte 
Haushalt: Einzelperson 
o. Personengruppe, die 
allein o. gemeinsam 
wohnt u. wirtschaftet 
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend 
auf neuer Haushalte-
generierung, daher 
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten 
aus Vorjahren
3,2 / in % aller 
Haushalte 
Stadtplanungsamt
31
Haushalte mit Kindern 
365
29,4 / Haushalte 
mit Kindern < 18 J. 
in % aller Haus-
halte 
Haushalt: Einzelperson 
o. Personengruppe, die 
allein o. gemeinsam 
wohnt u. wirtschaftet 
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend 
auf neuer Haushalte-
generierung, daher 
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten 
aus Vorjahren
16,0 / Haushalte mit 
Kindern < 18 J. in % 
aller Haushalte 
Stadtplanungsamt
32
Paare mit 3 und mehr Kindern
92 36,5 / in % der 
Paare mit Kindern
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren
15,5 / in % der Paare 
mit Kindern
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
33
Alleinerziehende ("Ein-Eltern-
Familie")
113
31,0 / in % der 
Haushalte mit 
Kindern < 18 J.  
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren
21,0 / in % der 
Haushalte mit Kindern 
< 18 J.  
Stadtplanungsamt
Wohnen
34
Sozialwohnungen
333 _ / in % aller 
Wohnungen
Die Anzahl aller 
Wohnungen insgesamt 
wird seit 2012 nicht 
mehr ausgewiesen, 
womit die relative 
Bezugsgröße nicht 
berechnet werden kann
_ / in % aller 
Wohnungen
Amt für Wohnungswesen 
und Quartiersentwicklung
35
Leerstand  im Mietwohnungs-
bestand der Wohnungs-
unternehmen in Kinderhaus-
Brüningheide (überwiegend 
öffentlich gefördert)
0,5 / in % an allen 
Wohnungen;              
im Einzelnen: ZBVV 
1,0 %, Wohn + 
Stadtbau 0,0 %, 
Sahle Wohnen 0,0 
%, WohnSieGer 0,0 
%                                                                                           
struktureller Leerstand 
= länger als 3 Monate 
leerstehend                         
Amt für Wohnungswesen 
und Quartiersentwicklung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Transferleistungen u. 
Arbeitsmarkt
36
Arbeitslose  (SGB II und III)                     
230             
davon                
109 weiblich        
(= 47,4 %)             
121 männlich         
(= 52,6 %)
12,2 / in % der 
HW Bevölkerung 18 
- u. 65 J. 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete Arbeitslosen-
rate ermöglicht 
Vergleiche mit Ver-
öffentlichungen des 
Städtenetzwerkes 
"Soziale Stadt NRW" und 
ist mit der offiziellen 
Arbeitslosenquote 
(Anteil der bei der 
Agentur für Arbeit 
gemeldeten Arbeits-
losen an den Erwerbs-
personen) nicht ver-
gleichbar; Stichtag: 
15.12.2020
4,2 / in % der 
Bevölkerung 18 - u. 
65 J.
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
37
Nichtdeutsche Arbeitslose  (SGB 
II und III)
100
12,3 / in % der 
nicht-deutschen 
HW Bevölkerung  
18-u. 65 J.
Erfasst sind alle 
Personen, die eine 
ausländische 1. Staats-
angehörigkeit haben, 
staatenlos sind oder 
deren Staatsange-
hörigkeit ungeklärt ist; 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete Arbeitslosen-
rate ist mit der offizi-
ellen Arbeitslosenquote 
(Anteil der bei der Agen-
tur für Arbeit gemel-
deten Arbeitslosen an 
den Erwerbspersonen) 
nicht vergleichbar; 
Stichtag: 15.12.2020
9,5 / in % der nicht-
deutschen Bevölker-
ung 18-u. 65 J.
Stadtplanungsamt
38
Langzeitarbeitslose  (SGB II 
und III)           
Durch Änderungen bei 
der Bundesanstalt für 
Arbeit (BA) werden 
"Langzeitarbeitslose" 
seit 2018 nicht mehr 
ausgewiesen
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
39
Arbeitslose 15 -u. 25 Jahre 
(Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II 
und III)       
27
4,6 / in % der 
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Bis 2018 wurden die 
Arbeitslosen unter 20 
Jahren durch die Bun-
desanstalt für Arbeit 
(BA) aufgeführt; daher 
keine Vergleiche mit 
Werten vor 2018 
möglich; Stichtag: 
15.12.2020
1,7 /  in % der 
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Stadtplanungsamt
40
Hilfebedürftige mit Bezug von 
Leistungen der Grundsicherung 
für Arbeitssuchende (SGBII): 
"Hartz IV" 752               
davon                
380 weiblich          
(= 50,5 %)                   
372 männlich               
(= 49,5%)
28,4 / in % der 
HW-Bevölkerung < 
65 J. 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; 
Anmerkung: durch 
Revision der Statistik 
der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar; Stichtag: 
15.12.2020
8,1 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
41
Nichtdeutsche Hilfebedürftige 
mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung für Arbeits-
suchende (SGBII): "Hartz IV" 
282                             
davon              
weiblich 135      
(= 47,9 %)                
männlich 147        
(= 52,1 %)
25,1 / in % der 
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 
J. 
Doppelte Staatsange-
hörigkeiten werden nicht 
erfasst. Sollte eine der 
Mehrfachstaats-
angehörigkeiten die 
Deutsche sein, soll 
deutsch eingetragen 
werden. Personen, deren 
Staatsangehörigkeit 
unbekannt, ungeklärt 
oder staatenlos sind, 
sind in dieser 
Auswertung NICHT 
ausgewertet; HW-Bevöl-
kerung = Bevölkerung 
am Ort der Hauptwohn-
ung; durch Revision der 
Statistik der Grund-
sicherung für Arbeits-
suchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar; Stichtag: 
15.12.2020
23,6 / in % der 
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Stadtplanungsamt
42
Hilfebedürftige unter 15 Jahren 
mit Bezug von Leistungen nach 
dem SGB II (Sozialgeld) 239 37,5 / in % der 
WBV 0 - 14 Jahren
Indikator bildet Kinder-
armut ab, Stichtag: 
15.12.2020
15,2 / in % der WBV     
0 - 14 Jahren
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
43
Soziale Leistungen zur Exi-
stenzsicherung (Grund-
sicherung SGB II, Grund-
sicherung im Alter/Erwerbs-
minderung, Hilfe z. Lebens-
unterhalt, Leistungen Asyl-
bewerberleistungsgesetz)
941                     
davon            
380 weiblich                     
(= 49,5 %)                
475 männlich              
(= 50,5 %)
31,9 / in % WBV
Indikator bildet 
Einkommensarmut ab, 
Achtung: während sich 
die lfd. Nr. 36 - 41 auf 
die HW-Bevölkerung 
beziehen, ist hier der 
Anteil an der wohn-
berechtigten 
Bevölkerung (WBV) 
dargestellt; durch 
Revision der Statistik 
der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar
8,7 / in % WBV
Sozialamt und 
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bildung und Betreuung
44
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
einer Hauptschule in Nordrhein-
Westfalen                                 
(Bezirk Nord)            
58                        
davon               
26 weiblich      
(=  45 %),             
32 männlich         
(= 55 %)
19,3 / in % aller 
Übergänge
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Vorjahr nur bedingt 
vergleichbar, da ab 2020 
auch Schulen außerhalb 
Münsters berücksichtigt 
sind; Schuljahresbeginn 
2020/2021
5,7 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
45
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
einer Realschule in Nordrhein-
Westfalen                                
(Bezirk Nord)
92              
davon               
39 weiblich      
(=  42 %),             
53 männlich         
(= 58 %)
30,7 / in % aller 
Übergänge 
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Vorjahr nur bedingt 
vergleichbar, da ab 2020 
auch Schulen außerhalb 
Münsters berücksichtigt 
sind; Schuljahresbeginn 
2020/2021
20,5 / in % aller 
Übergänge 
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
46
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
eines Gymnasiums in Nordrhein-
Westfalen                                        
(Bezirk Nord)
117           
davon               
63 weiblich      
(= 54 %),             
54 männlich         
(= 46 %)
39,0 / in % aller 
Übergänge
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Vorjahr nur bedingt 
vergleichbar, da ab 2020 
auch Schulen außerhalb 
Münsters berücksichtigt 
sind; Schuljahresbeginn 
2020/2021
53,9 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
47
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
einer Gesamtschule in 
Nordrhein-Westfalen                           
(Bezirk Nord)
24                         
davon               
10 weiblich      
(= 42 %),             
14 männlich         
(= 58 %)
8,0 / in % aller 
Übergänge+D20
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Vorjahr nur bedingt 
vergleichbar, da ab 2020 
auch Schulen außerhalb 
Münsters berücksichtigt 
sind; Schuljahresbeginn 
2020/2021
17,9 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
48
Versorgungsquoten Kinder-
betreuungsangebote 0 - unter 3 
Jahre, 3 - unter 6 Jahre
37,7 (0 - u. 3 
Jahre, Kita + KTP)               
108,6 (3 - u. 6 
Jahre) / in % nach 
statistischem 
Bezirk
Daten beziehen sich auf 
die statistischen Bezirke 
62 und 63, kleinräum-
iger sind die Werte nicht 
sinnvoll darzustellen; 
Kindergartenjahr 
2020/2021
48,1 (0 - u. 3 Jahre, 
Kita + KTP)         
103,9 (3 - u. 6 Jahre) 
/ in % Gesamtstadt
Amt für Kinder, 
Jugendliche und Familien
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020  (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
49
Übergewicht / Adipositasquote 
bei Kindern
10,0 
(Übergewicht),   
20,0 (Adipositas) / 
in % der unter-
suchten Kinder der 
Schuleingangs-
untersuchung 
Adipositas: Körperfett-
anteil im Körper patho-
logisch erhöht (Fett-
leibigkeit, Fettsucht); 
Durchschnittswerte der 
Schuleingangsunter-
suchung 2019 und 2020
5,6 (Übergewicht)       
4,3 (Adipositas)            
/ in % der 
untersuchten Kinder 
der Schuleingangs-
untersuchung 
Gesundheits- und 
Veterinäramt
Bürgerbeteiligung / 
politische Partizipation
50
Wahlbeteiligung bei 
kommunalen Abstimmungen 
(Kommunalwahl 2020)
401 
Wähler/innen          
23,9 /in % aller 
Wahlberechtigten 
des Stimmbezirks 
ohne Sperrver-
merk (Urnen-
wähler/-innen)
Näherungswert für 
Stadtzelle 631: Stimm-
bezirk und statistische 
Gebietsgliederung 
stimmen nicht überein; 
Hinweis: geänderte 
Berechnungsgrundlage, 
sodass Vergleiche mit 
ausgewiesenen Werten 
der Vorjahre nicht 
möglich sind; nach 
aktueller Berechnungs-
methode Werte der 
Vorjahre wie folgt: für 
631: 2009 = 28,3%, 
2014 = 23,7%; für MS: 
2009 = 50,7%, 2014 = 
50,5%
50,0 / in % aller 
Wahlberechtigten des 
Stimmbezirks ohne 
Sperrvermerk 
(Urnenwähler/innen)
Stadtplanungsamt
Gesundheit
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020

Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Bevölkerungszusammensetzung
wohnberechtigte Bevölkerung (WBV) 2924 davon              
1446 weiblich                  
1478 männlich 
49,7 weiblich                                    
50,3 männlich / in % WBV 
wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 252                          
115 weiblich                             
137 männlich              
8,6 / in % WBV                 
wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren 737                         
348 weiblich                             
389 männlich                  
25,2 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre u. älter 292                        
161 weiblich                            
131 männlich                  
10,0 / in % WBV
Personen mit Migrationsvorgeschichte 2064                        
1027 weiblich                       
1037 männlich         
70,6 /  in % WBV
Wohnbevölkerung ohne deutsche 
Staatsangehörigkeit (Nichtdeutsche)
1204                                 
589 weiblich                
615 männlich       
41,2 /  in % WBV
Anzahl Nationalitäten 75
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
Geburten 37 12,7 / je 1000 EW 
Sterbefälle 21 7,2 / je 1000 EW
Umzüge im Quartier 36 1,2 / in % WBV 
Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS 121 4,1 / in % WBV 
Zuzüge von außerhalb MS 257 8,8 / in % WBV 
Fortzüge in andere Stadtzellen von MS 212 7,3 / in % WBV 
Fortzüge nach außerhalb MS 192 6,6 / in % WBV 
Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet / 
Quartier)
-26 -1,0 / in % WBV 
Wanderungsvolumen 818 28,0 / Summe der Zu, Fort- u. 
Umzüge in % der WBV
Wohndauer 8,6 / Jahre durchschnittliche 
Wohndauer 
Haushalte
Haushalte mit Kindern 
358 29,0 / Haushalte mit Kindern   
< 18 J. in % aller Haushalte 
Paare mit 3 und mehr Kindern 85 32,4/ in % der Paare mit 
Kindern
Wohnen
Sozialwohnungen 333
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
Arbeitslose  (SGB II und III)   165                             
83 weiblich                 
82 männlich           
8,8 / in % der HW Bevölkerung 
18 - u. 65 J. 
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021 (Stadtzelle 631)                                        
Die Kontextdaten verdeutlichen die Rahmenbedingungen, unter denen die
Stadtteilentwicklung bzw. die Projekte der "Sozialen Stadt" ablaufen. Der
Kontextdatenmonitor dient der Schaffung von Transparenz der sozialen und räumlichen
Struktur und gibt als Teil der prozessbegleitenden Evaluation Orientierung für die an der
Programmdurchführung der "Sozialen Stadt" Beteiligten. Er ist keine Wirkungsanalyse 
der "Sozialen Stadt".
    Ausgewählte Daten in der Übersicht (31.12.2021)
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Nichtdeutsche Arbeitslose  (SGB II und III)
69 8,1 / in % der nicht-deutschen 
HW Bevölkerung  18-u. 65 J.
Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz 
IV"
677 25,8 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Hilfebedürftige unter 15 Jahren mit Bezug von 
Leistungen nach SGBII (Sozialgeld):"Kinderarmut"
213 29,3 / in % der WBV 0-14 
Jahren
Gesundheit
Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern 12,8 (Übergewicht),                   
19,2 (Adipositas) / in % der 
untersuchten Kinder der 
Schuleingangsuntersuchung 
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen 
(Kommunalwahl 2020) 401 Wähler/innen
23,9 / in % aller Wahl-
berechtigten des Stimm-
bezirks ohne Sperrvermerk 
(Urnenwähler/-innen)
Hinweis: Die Daten werden fortlaufend zum 31.12. eines Jahres aktualisiert. Eine erweiterte Darstellung der
Daten nach Geschlecht wird unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte angestrebt. 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Bevölkerungszusammen-
setzung
1
wohnberechtigte Bevölkerung 
(WBV) 2924                
davon              
1446 weiblich      
1478 männlich 
49,5 weiblich   
50,5 männlich      
/ in % WBV 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
51,9 weiblich        
48,1  männlich                 
/ in % WBV 
Stadtplanungsamt
2
wohnberechtigte Bevölkerung 
unter 6 Jahren 252                   
davon            
115 weiblich    
(= 45,6 %)           
137 männlich    
(= 54,4 %)
8,6  / in % WBV                 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
5,4 / in % WBV
Stadtplanungsamt
3
wohnberechtigte Bevölkerung 
14 bis unter 18 Jahren 171                 
davon             
83 weiblich      
(= 48,5 %)          
88 männlich         
(= 51,5 %)
5,8  / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
3,1 / in % WBV 
Stadtplanungsamt
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
4
wohnberechtigte Bevölkerung 
unter 18 Jahren 737           
davon               
348 weiblich      
(= 47,2 %)           
389 männlich      
(= 52,8 %)
25,2 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
15,1 / in % WBV
Stadtplanungsamt
5
wohnberechtigte Bevölkerung 
18 bis unter 25 Jahre 446           
davon             
203 weiblich      
(= 45,5 %)              
243 männlich      
(= 54,5 %)
15,3 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
12,5 / in % WBV
Stadtplanungsamt
6
wohnberechtigte Bevölkerung 
65 Jahre und älter 292              
davon             
161 weiblich     
(= 55,1 %)             
131 männlich        
(= 44,9 %)
10,0 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
17,9 / in % WBV
Stadtplanungsamt
7
Jugendquotient 38,9 / in %, 
Personen bis < 18 
J. bezogen auf 100 
Pers. von 18 bis < 
65 J.
Anteil der unter 18-
Jährigen an den 18- bis 
unter 65-Jährigen
22,5 /  in %, Personen 
bis < 18 J. bezogen 
auf 100 Pers. von 18 
bis < 65 J.
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
8
Altenquotient 15,4 / in %, 
Personen  65 J. u. 
ä. bezogen auf 100 
Pers. 18 bis < 65 J.
Anteil der 65-Jährigen 
und Älteren an den 18- 
bis unter 65-Jährigen
26,6 / in %,        
Personen  65 J. und 
älter bezogen auf 100 
Pers. 18 bis < 65 J.
Stadtplanungsamt
9
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte
2064              
davon              
1027 weiblich     
(= 49,8 %)           
1037 männlich   
(= 50,2 %)
70,6 / in % WBV
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
23,3 / in % WBV
Stadtplanungsamt
10
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte unter 6 
Jahren 217               
davon              
104 weiblich      
(= 47,9 %)            
113 männlich      
(= 52,1 %)
86,1 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters                 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
37,1 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
11
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 14 bis 
unter 18 Jahren 139                  
davon              
66 weiblich           
(= 47,5 %)              
73 männlich        
(= 52,5 %)
81,3 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
39,2 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
12
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte unter 
18 Jahren 612             
davon           
298 weiblich    
(= 48,7 %)            
314 männlich     
(= 51,3 %)
83,0 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
39,0 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
13
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 65 
Jahre und älter 194              
davon                
102 weiblich        
(= 52,6 %)            
92 männlich       
(= 47,4 %)
66,4 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
18,1 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
14
Wohnbevölkerung ohne 
deutsche Staatsangehörigkeit 
(Nichtdeutsche)
1204                    
davon           
589 weiblich    
(= 48,9 %)           
615 männlich       
(= 51,1 %)
41,2 /  in % WBV
Personen mit auslän-
discher Staatsangehör-
igkeit
11,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
15
Größte Gruppe ohne deutsche 
Staatsangehörigkeit/Herkunfts-
land  
Rumänien:              
181                        
davon                
88 weiblich            
(= 48,6 %)                  
93 männlich           
(= 51,4 %)
6,2 / in % WBV 
Personen mit rumäni-
scher Staatsange-
hörigkeit
Rumänien: 0,3 / in % 
WBV 
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
16
Zweitgrößte Gruppe ohne 
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland  Polen:             
161                         
davon                     
91 weiblich            
(= 56,5 %)                  
70 männlich           
(= 43,5 %)
5,5 / in % WBV 
Personen mit polnischer 
Staatsangehörigkeit 
Polen: 0,7  / in % 
WBV
Stadtplanungsamt
17
Drittgrößte Gruppe ohne 
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland  Serbien:                
138                      
davon                     
60 weiblich             
(= 43,5 %)          
78 männlich         
(= 56,5 %)
4,7 /  in % WBV 
Im Melderegister gab es 
zum Stichtag 31. 12. 
2021 verschiedene 
Staatsangehörigkeiten 
aus dem ehemaligen 
Jugoslawien, durch Um-
kodierungen im Melde-
register sind Jahres-
vergleiche nur bedingt 
möglich 
Serbien: 0,5 / in % 
WBV
Stadtplanungsamt
18
Anzahl Nationalitäten
75
berücksichtigt wurden 
Nationalitäten mit 
mindestens 10 
Personen, Angabe 
beinhaltet auch die 
deutsche Nationalität
Stadtplanungsamt
19
Einwohnerdichte
189 / EW je ha
Einwohner auf 1 Hektar
10 / EW je ha
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bevölkerungsentwicklung/-
fluktuation
20
Geburten 37               
davon              
18 weiblich                  
(= 48,6 %)            
19 männlich               
(=  51,4%)
12,7 / je 1000 EW 
WBV
rohe Geburtenziffer
9,7 / je 1000 EW WBV
Stadtplanungsamt
21
Sterbefälle 21                  
davon                      
13 weiblich               
(= 61,9 %)           
8 männlich             
(= 38,1 %)
7,2 / je 1000 EW 
WBV 
rohe Sterbeziffer
9,1 / je 1000 EW WBV
Stadtplanungsamt
22
Umzüge im Quartier 
36 1,2 / in % WBV
ohne Umzüge innerhalb 
eines Hauses, ohne 
"Abmeldungen von Amts 
wegen", inklusive 
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
7,1 / in % WBV 
(Umzüge MS gesamt)
Stadtplanungsamt
23
Zuzüge aus anderen Stadtzellen 
von Münster 121 4,1 / in % WBV
inklusive unterjähriger 
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
24
Zuzüge von außerhalb Münsters
257 8,8 / in % WBV
inklusive unterjähriger 
Mehrfachumzüge 6,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
25
Fortzüge in andere Stadtzellen 
von Münster
212 7,3 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger 
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
26
Fortzüge nach außerhalb 
Münsters 192 6,6 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger Mehr-
fachumzüge
5,7 / in % WBV
Stadtplanungsamt
27
Saldo der Zu- u. Fortge-
zogenen -26
-1,0 
(Quartiersgrenze) /  
in % WBV    
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger Mehr-
fachumzüge
+0,6 (Stadtgrenze) / 
in % WBV
Stadtplanungsamt
28
Wanderungsvolumen 
818
28,0  / Summe der 
Zu-, Fort- u. 
Umzüge in % der 
WBV
Wanderungsvolumen = 
Gesamtmobilität; ohne 
"Abmeldungen von Amts 
wegen", inklusive 
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
19,0 / Summe der    
Zu-, Fort- u. Umzüge 
in % der WBV
Stadtplanungsamt
29
Wohndauer
8,6 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer 
Wohndauer von 
Personen im Alter von 
18 und mehr Jahren an 
der Adresse 
12,9 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Haushalte
30
Haushalte mit 5 und mehr 
Personen
145 11,8 / in % aller 
Haushalte 
Haushalt: Einzelperson 
o. Personengruppe, die 
allein o. gemeinsam 
wohnt u. wirtschaftet 
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend 
auf neuer Haushalte-
generierung, daher 
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten 
aus Vorjahren
3,1 / in % aller 
Haushalte 
Stadtplanungsamt
31
Haushalte mit Kindern 
358
29,0 / Haushalte 
mit Kindern < 18 J. 
in % aller Haus-
halte 
Haushalt: Einzelperson 
o. Personengruppe, die 
allein o. gemeinsam 
wohnt u. wirtschaftet 
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend 
auf neuer Haushalte-
generierung, daher 
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten 
aus Vorjahren
15,8 / Haushalte mit 
Kindern < 18 J. in % 
aller Haushalte 
Stadtplanungsamt
32
Paare mit 3 und mehr Kindern
85 32,4 / in % der 
Paare mit Kindern
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren
15,8 / in % der Paare 
mit Kindern
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
33
Alleinerziehende ("Ein-Eltern-
Familie")
96
26,8 / in % der 
Haushalte mit 
Kindern < 18 J.  
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren
20,7 / in % der 
Haushalte mit Kindern 
< 18 J.  
Stadtplanungsamt
Wohnen
34
Sozialwohnungen
333 _ / in % aller 
Wohnungen
Die Anzahl aller 
Wohnungen insgesamt 
wird seit 2012 nicht 
mehr ausgewiesen, 
womit die relative 
Bezugsgröße nicht 
berechnet werden kann
_ / in % aller 
Wohnungen
Amt für Wohnungswesen 
und Quartiersentwicklung
35
Leerstand  im Mietwohnungs-
bestand der Wohnungs-
unternehmen in Kinderhaus-
Brüningheide (überwiegend 
öffentlich gefördert)
0,7 / in % an allen 
Wohnungen;              
im Einzelnen: ZBI 
1,0 %, Wohn + 
Stadtbau 0,5 %, 
Sahle Wohnen 0,5 
%, WohnSieGer 0,0 
%                                                                                           
Leerstand = länger als 3 
Monate leerstehend;  
Hinweis: ZBI-
Wohnungen befinden 
sich in einer 
Sanierungsmaßnahme, 
daher kein stuktureller 
Leerstand 
Amt für Wohnungswesen 
und Quartiersentwicklung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Transferleistungen u. 
Arbeitsmarkt
36
Arbeitslose  (SGB II und III)                     
165             
davon                
83 weiblich        
(= 50,3 %)             
82 männlich         
(= 49,7 %)
8,8 / in % der HW 
Bevölkerung 18 - 
u. 65 J. 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete Arbeitslosen-
rate ermöglicht 
Vergleiche mit Ver-
öffentlichungen des 
Städtenetzwerkes 
"Soziale Stadt NRW" und 
ist mit der offiziellen 
Arbeitslosenquote 
(Anteil der bei der 
Agentur für Arbeit 
gemeldeten Arbeits-
losen an den Erwerbs-
personen) nicht ver-
gleichbar; Stichtag: 
15.12.2021
3,6 / in % der 
Bevölkerung 18 - u. 
65 J.
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
37
Nichtdeutsche Arbeitslose  (SGB 
II und III)
69
8,1 / in % der 
nicht-deutschen 
HW Bevölkerung  
18-u. 65 J.
Erfasst sind alle 
Personen, die eine 
ausländische 1. Staats-
angehörigkeit haben, 
staatenlos sind oder 
deren Staatsange-
hörigkeit ungeklärt ist; 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete Arbeitslosen-
rate ist mit der offizi-
ellen Arbeitslosenquote 
(Anteil der bei der Agen-
tur für Arbeit gemel-
deten Arbeitslosen an 
den Erwerbspersonen) 
nicht vergleichbar; 
Stichtag: 15.12.2021
8,0 / in % der nicht-
deutschen Bevölker-
ung 18-u. 65 J.
Stadtplanungsamt
38
Langzeitarbeitslose  (SGB II 
und III)           
Durch Änderungen bei 
der Bundesanstalt für 
Arbeit (BA) werden 
"Langzeitarbeitslose" 
seit 2018 nicht mehr 
ausgewiesen
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
39
Arbeitslose 15 -u. 25 Jahre 
(Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II 
und III)       
17
3,0 / in % der 
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Bis 2018 wurden die 
Arbeitslosen unter 20 
Jahren durch die Bun-
desanstalt für Arbeit 
(BA) aufgeführt; daher 
keine Vergleiche mit 
Werten vor 2018 
möglich; Stichtag: 
15.12.2021
1,3 /  in % der 
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Stadtplanungsamt
40
Hilfebedürftige mit Bezug von 
Leistungen der Grundsicherung 
für Arbeitssuchende (SGBII): 
"Hartz IV" 677               
davon                
338 weiblich          
(= 50,0 %)                   
338 männlich               
(= 50,0 %)
25,8 / in % der 
HW-Bevölkerung < 
65 J. 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; 
Anmerkung: durch 
Revision der Statistik 
der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar; Stichtag: 
15.12.2021
7,7 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
41
Nichtdeutsche Hilfebedürftige 
mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung für Arbeits-
suchende (SGBII): "Hartz IV" 
242                             
davon              
weiblich 119      
(= 49,2 %)                
männlich 123        
(= 50,8 %)
20,7 / in % der 
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 
J. 
Doppelte Staatsange-
hörigkeiten werden nicht 
erfasst. Sollte eine der 
Mehrfachstaats-
angehörigkeiten die 
Deutsche sein, soll 
deutsch eingetragen 
werden. Personen, deren 
Staatsangehörigkeit 
unbekannt, ungeklärt 
oder staatenlos sind, 
sind in dieser 
Auswertung nicht 
ausgewertet; HW-Bevöl-
kerung = Bevölkerung 
am Ort der Hauptwohn-
ung; durch Revision der 
Statistik der Grund-
sicherung für Arbeits-
suchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar; Stichtag: 
15.12.2021
21,6 / in % der 
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
42
Hilfebedürftige unter 15 Jahren 
mit Bezug von Leistungen nach 
dem SGB II (Sozialgeld) 213 35,2 / in % der 
WBV 0 - 14 Jahren
Indikator bildet Kinder-
armut ab, Stichtag: 
15.12.2021 14,1 / in % der WBV    
0 - 14 Jahren
Stadtplanungsamt
43
Soziale Leistungen zur Exi-
stenzsicherung (Grund-
sicherung SGB II, Grund-
sicherung im Alter/Erwerbs-
minderung, Hilfe z. Lebens-
unterhalt, Leistungen Asyl-
bewerberleistungsgesetz)
858                     
davon            
429 weiblich                     
(= 50,1 %)                
428 männlich              
(= 49,9 %)
29,3 / in % WBV
Indikator bildet 
Einkommensarmut ab, 
Achtung: während sich 
die lfd. Nr. 36 - 41 auf 
die HW-Bevölkerung 
beziehen, ist hier der 
Anteil an der wohn-
berechtigten 
Bevölkerung (WBV) 
dargestellt; durch 
Revision der Statistik 
der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar
8,2 / in % WBV
Sozialamt und 
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bildung und Betreuung
44
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
einer Hauptschule in Nordrhein-
Westfalen                                   
(Bezirk Nord)            
44              
davon               
22 weiblich      
(= 50 %),             
22 männlich         
(= 50 %)
15,0 / in % aller 
Übergänge
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Daten vor 2020 nur 
bedingt vergleichbar, da 
seit 2020 Schulen 
außerhalb Münsters 
berücksichtigt sind; 
Schuljahresbeginn 
2021/2022
4,8 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
45
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
einer Realschule in Nordrhein-
Westfalen                       
(Bezirk Nord)
113                   
davon               
63 weiblich      
(= 56 %),             
50 männlich         
(= 44 %)
38,4 / in % aller 
Übergänge 
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Daten vor 2020 nur 
bedingt vergleichbar, da 
seit 2020 Schulen 
außerhalb Münsters 
berücksichtigt sind; 
Schuljahresbeginn 
2021/2022
21,1 / in % aller 
Übergänge 
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
46
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
eines Gymnasiums in Nordrhein-
Westfalen                           
(Bezirk Nord)
107 davon            
46 weiblich      
(= 43 %),             
61 männlich         
(= 57 %)
36,4 / in % aller 
Übergänge
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Daten vor 2020 nur 
bedingt vergleichbar, da 
seit 2020 Schulen 
außerhalb Münsters 
berücksichtigt sind; 
Schuljahresbeginn 
2021/2022
54,6 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
47
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
einer Gesamtschule in 
Nordrhein-Westfalen                              
(Bezirk Nord)
23 davon            
11 weiblich      
(=  48 %),             
12 männlich         
(= 52 %)
7,8 / in % aller 
Übergänge
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Daten vor 2020 nur 
bedingt vergleichbar, da 
seit 2020 Schulen 
außerhalb Münsters 
berücksichtigt sind; 
Schuljahresbeginn 
2021/2022
17,6 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
48
Versorgungsquoten Kinder-
betreuungsangebote 0 - unter 3 
Jahre, 3 - unter 6 Jahre
37,1 (0 - u. 3 
Jahre, Kita + KTP)             
105,7 (3 - u. 6 
Jahre) / in % nach 
statistischem 
Bezirk
Daten beziehen sich auf 
die statistischen Bezirke 
62 und 63, kleinräum-
iger sind die Werte nicht 
sinnvoll darzustellen; 
Kindergartenjahr 
2021/2022  
48,2 (0 - u. 3 Jahre, 
Kita + KTP)         
104,9 (3 - u. 6 Jahre) 
/ in % Gesamtstadt
Amt für Kinder, 
Jugendliche und Familien
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021  (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
49
Übergewicht / Adipositasquote 
bei Kindern
12,8 
(Übergewicht),   
19,2 (Adipositas) / 
in % der unter-
suchten Kinder der 
Schuleingangs-
untersuchung 
Adipositas: Körperfett-
anteil im Körper patho-
logisch erhöht (Fett-
leibigkeit, Fettsucht); 
Durchschnittswerte der 
Schuleingangsunter-
suchung 2020 und 2021 
5,8 (Übergewicht)       
5,8 (Adipositas)            
/ in % der 
untersuchten Kinder 
der Schuleingangs-
untersuchung 
Gesundheits- und 
Veterinäramt
Bürgerbeteiligung / 
politische Partizipation
50
Wahlbeteiligung bei 
kommunalen Abstimmungen 
(Kommunalwahl 2020)
401 
Wähler/innen                  
23,9  / in % aller 
Wahlberechtigten 
des Stimmbezirks 
ohne Sperrver-
merk (Urnen-
wähler/-innen)
Näherungswert für 
Stadtzelle 631: Stimm-
bezirk und statistische 
Gebietsgliederung 
stimmen nicht überein; 
Hinweis: geänderte 
Berechnungsgrundlage, 
sodass Vergleiche mit 
ausgewiesenen Werten 
der Vorjahre nicht 
möglich sind; nach 
aktueller Berechnungs-
methode Werte der 
Vorjahre wie folgt: für 
631: 2009 = 28,3%, 
2014 = 23,7%; für MS: 
2009 = 50,7%, 2014 = 
50,5%
50,0 / in % aller 
Wahlberechtigten des 
Stimmbezirks ohne 
Sperrvermerk 
(Urnenwähler/innen)
Stadtplanungsamt
Gesundheit
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021

Themenfeld 8 1
„Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüningheide“
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation
Entwicklung des Wohngebietes Kinderhaus-Brüningheide –
Was sagen die Kontextindikatoren?
Ein Rückblick auf ausgewählte Kontextindikatoren 
der Verstetigungsphase II – Berichtsjahr 2020 und 2021

2
Kontextindikatoren 2020/2021
322631653140
2923 2855
2712
2802 2862
2958
3049 2996
2879
2744
2626 2603
2755
2845 2783 2768 2785
2655
2838 2876 2906 2835
2948 2924
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
Anzahl Personen
Bevölkerungsentwicklung in Kinderhaus-Brüningheide
1995 - 2021 (je 31.12. des Jahres)
Quelle: Stadtplanungsamt 
Programmbeginn
Programmbeginn
Themenfeld 8

3
Kontextindikatoren 2020/2021
Themenfeld 8
32,3 32,8 32,7 32,2 31,4 30,6 30,2 30,7
29,7
27,1 26,4 25,7 25,9 26,2
25,2
15,6 15,5 15,4 15,3 15,0 15,0 14,9 15,0 15,1 15,2 15,2 15,1 15,1 15,1 15,1
7,8 8,0 7,7 7,2 7,0 7,0 6,9 7,1 7,6
9,0 9,1 9,4 9,8 9,5 10,0
17,4 17,6 17,6 17,4 16,9 17,0 17,0 17,0 16,9 17,0 17,1 17,2 17,4 17,7 17,9
5,0
10,0
15,0
20,0
25,0
30,0
35,0
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Anteil in % an wohnberechtigter Bevälkerung
Kinderhaus: Entwicklung der Altersverteilung in ausgewählten Altersgruppen 
2007 - 2021
631: unter 18 Jahren  MS: unter 18 Jahren 631: 65 Jahre und älter MS: 65 Jahre und älter
Quelle: Stadtplanungsamt

4
Kontextindikatoren 2020/2021
1,87 1,88 1,89 1,87 1,86 1,86 1,87 1,89 1,88 1,89 1,87
2,14 2,13 2,12 2,12 2,09 2,08 2,06 2,05 2,05 2,04 2,03
2,65
2,61
2,57
2,65
2,60
2,52
2,43
2,39 2,40 2,38 2,37
1,82 1,82 1,81 1,80 1,80 1,81 1,80 1,81 1,81 1,80 1,79
1,70
1,80
1,90
2,00
2,10
2,20
2,30
2,40
2,50
2,60
2,70
2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Durchschnittliche Personenzahl 
Kinderhaus: Durchschnittliche Haushaltegröße 2011 - 2021
62 Kinderhaus-Ost 63 Kinderhaus-West 631 Brüningheide MS gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8

5
Kontextindikatoren 2020/2021
Themenfeld 8
-3,3
-4,2
-0,8
+ 3,7
+ 3,1
-0,6
-0,9
+ 1,1
-5,0
+ 5,1
+ 3,0
+ 2,1
-2,5
+ 2,5
-1,0
-6,0
-4,0
-2,0
0,0
+ 2,0
+ 4,0
+ 6,0in % der wohnberechtigter Bevölkerung
1
Brüningheide: Wanderungssaldo 2007 - 2021
2007 2008  2009    2010 2011  2012    2013   2014      2015      2016 2017     2018    2019    2020    2021

6
Kontextindikatoren 2020/2021
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
60,4 64,8 63,7 61,3 58,2 62,8 60,2 56,9 58,9 63,4
70,1 71,7 70,7 73,9 72,0
5,3
5,3 6,5 5,8
3,8
3,0 4,5
3,1 2,3
3,0
1,3 1,9 2,0 1,1 1,2
5,5
5,3 8,1 8,3
6,1
5,4 5,2
6,2 7,6
8,6 4,2 4,6 5,3 5,8 4,110,0 7,6 6,4 10,0
14,4 11,4 12,0 14,4 9,3
10,7 10,3 8,8 7,1
8,0 8,8
12,3 8,9 10,3 8,4 9,1 9,6 9,4 11,0 13,6
7,4 6,7 6,3 9,2 6,0 7,3
6,5 8,1 5,0 6,2 8,3 7,8 8,7 8,4 8,3 6,9 7,4 6,7 5,7 5,2 6,6
in %  der wohnberechtigten Bevölkerung 
Brüningheide: Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 2007-2021*
keine Bewegung Umzug in 631 Zuzug aus MS Zuzug von außerhalb Fortzug in andere Stadtzelle MS Fortzug außerhalb MS
*ohne "Abmeldung von Amts wegen", inklusive unterjähriger Mehrfachumzüge Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8

7
Kontextindikatoren 2020/2021
0
100
200
300
400
500
600
700
800
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
800 800 800 799 799 799 799
744
225
306
333 333 333 333 333
Anzahl  Wohneinheiten
Entwicklung des öffentlich geförderten Mietwohnungsbestandes in 
Kinderhaus Brüningheide 2007- 2021 (A/WoFG, 1. Förderweg/II. WoBauG)
Quelle: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung, Bearbeitung: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8

8
Kontextindikatoren 2020/2021
Themenfeld 8
11,1%
10,3%
8,0%
2,7% 2,5%
3,7%
6,0%
1,9% 1,7%
0,5% 0,3% 0,5% 0,5% 0,7%
0%
2%
4%
6%
8%
10%
12%
Feb. 09 Okt. 09 Mrz. 10 Mrz. 11 Mrz. 12 Dez. 12 Dez. 13 Dez. 14 Dez. 15 Dez. 16 Dez. 17 Dez. 18 k.A Dez. 20 Dez. 21
in % des Mietwohnungsbestandes
Entwicklung der Leerstandsquoten im Mietwohnungsbestand der 
Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide 2009 - 2021
Bearbeitung 61.1; Quelle: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
*Von den wenigen leerstehenden Wohnungen 
befinden sich fast alle in einer Sanierungsmaß-
nahme, insofern kein struktureller Leerstand
*

9
Kontextindikatoren 2020/2021
20,6
22,6
18,8 18,7 19,0 19,1
18,0
16,0
14,7
13,0 12,5
11,6 10,9
12,2
8,8
5,0 4,7 4,7 4,5 4,3 4,6 4,5 4,4 4,4 4,3 4,0 3,7 3,6 4,2 3,6
0
5
10
15
20
25
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
in %  d. Hauptwohnsitzbevölkerung 18-u. 65 Jahre
Kinderhaus-Brüningheide: Arbeitslose (SGB II/III)*, 2007-2021
Kinderhaus-Brüningheide MS gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt* Nicht vergleichbar mit der offiziellen Arbeitslosenquote
Themenfeld 8

Themenfeld 8 10
Kontextindikatoren 2020/2021
12,2
6,4
8,5
5,4
3,6
10,6
9,5
11,2
4,2
0
2
4
6
8
10
12
14
16in % der HW-Bevölkerung  18-65 Jahre
*nicht vergleichbar mit der offiziellen Arbeitslosenquote
Arbeitslose (SGB II/III)* 2020 im räumlichen Vergleich
Quelle: Stadtplanungsamt

Themenfeld 8 11
Kontextindikatoren 2020/2021
8,8
5,3
6,7
5,2
2,8
8,7
9,6
10,5
3,6
0
2
4
6
8
10
12
14
16in % der HW-Bevölkerung  18-65 Jahre
*nicht vergleichbar mit der offiziellen Arbeitslosenquote
Arbeitslose (SGB II/III)* 2021 im räumlichen Vergleich
Quelle: Stadtplanungsamt

12
Kontextindikatoren 2020/2021
45,6 45,2
38,9
35,5
30,0 31,1
28,4
25,8
8,5 8,7 9,0 8,9 8,5 8,2 8,1 7,7
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
in %  der Hauptwohnsitzbevölkerung < 65 Jahre
Kinderhaus-Brüningheide: Personen mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung (SGB II) 2014 - 2021
 Kinderhaus Brüningheide Münster gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8

Themenfeld 8 13
Kontextindikatoren 2020/2021
28,4
13,4
19,5
12,7
9,1
28,0
24,7
27,8
8,1
0
5
10
15
20
25
30in %  d. HW-Bevölkerung < 65 Jahre
Anteil Personen mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung (SGB II) im räumlichen Vergleich 2020
Quelle: Stadtplanungsamt

Themenfeld 8 14
Kontextindikatoren 2020/2021
25,8
12,3
18,5
12,7
7,7
25,4
23,0
27,1
7,7
0
5
10
15
20
25
30in %  d. HW-Bevölkerung < 65 Jahre
Anteil Personen mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung (SGB II) im räumlichen Vergleich 2021
Quelle: Stadtplanungsamt

15
Kontextindikatoren 2020/2021
* Aufgrund Revision der Statistik der Grundsicherung sind Daten vor 2014 nicht direkt vergleichbar
47,1 47,3
41,8
38,5
33,1 34,3
31,9
29,3
8,9 9,9 9,7 9,4 9,1 8,7 8,7 8,2
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
in %  der wohnberechtigten Bevölkerung
Kinderhaus-Brüningheide: Empfängerinnen und Empfänger sozialer Leistungen 
zur Existenzsicherung 2014 - 2021 (Grundsicherung SGB II, im Alter u. bei Erwerbsminderung, Hilfen 
zum Lebensunterhalt, Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz)
 Kinderhaus Brüningheide Münster gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8

16
Kontextindikatoren 2020/2021
59,1 59,2
53,5
50,6
38,1 38,4 37,5
35,2
0
10
20
30
40
50
60
70
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
in %  der wohnberechtigten Bevölkerung 0-14 Jahre 
Kinderhaus-Brüningheide: Kinderarmut 2014 - 2021 
(SGBII-Beziehende 0 -14 Jahre)
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8

Themenfeld 8 17
Kontextindikatoren 2020/2021
21,7 20,5
45,7
20,9
30,0
37,5 39,5
41,7
15,2
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50Anteil an WBV 0-14 Jahre
Kinderarmut 2020 im räumlichen Vergleich
(SGB II - Beziehende 0 -14 Jahre )

Themenfeld 8 18
Kontextindikatoren 2020/2021
22,4
18,2
41,6
17,3
28,1
35,2
37,7
40,3
14,1
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45Anteil an WBV 0-14 Jahre
Kinderarmut 2021 im räumlichen Vergleich
(SGB II - Beziehende 0 -14 Jahre )

Berichtsvorlage

3692 Zeichen

V/0409/2022 
V/0409/2022 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Maßnahmenprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2020/2021 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   17.01.2023 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 
   25.01.2023 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und Ar-
beitsförderung 
Bericht 
   02.02.2023 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 
   08.02.2023 Integrationsrat Bericht 
   09.02.2023 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
   09.02.2023 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Bericht 
   14.02.2023 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Bericht 
   15.02.2023 Hauptausschuss Bericht 
   15.02.2023 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Das Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüningheide startete 2007 zunächst im Rahmen des Bund -
Länder-Programms „Soziale Stadt“ und wird seit 2011 überwiegend aus kommunalen Mitteln finan-
ziert. Wie in den vergangenen Jahren berichtet die Verwaltung mit dieser Vorlage über die Durchfüh-
rung des Programms. Aufgrund der sich seit März 2020 ausbreiteten Corona-Pandemie und durch die 
Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wie Kontaktbeschränkungen und Lock -Down hat sich die 
Arbeit im Maßnahmeprogramm deutlich erschwert. Daher hat sich die Verwaltung dazu entschlossen, 
eine Doppelausgabe der Jahre 2020/2021 zu erstellen, um die Befunde und Ergebnisse der beiden 
ersten Pandemiejahre gemeinsam abzubilden.  
 
Der vorliegende Bericht der Jahre 2020/2021 enthält die Ergebnisdarstellung und –auswertung des 
Programms und seiner  Einzelprojekte, sowie die für die Programmdurchführung wichtigen Rahmen-
bedingungen; die hierfür maßgeblichen Informationen lassen sich aus den Kontextindikatoren und 
einigen weiteren Entwicklungen im Wohngebiet herleiten.  
 
Wie die Ausgaben der Vorjahre f olgt der Aufbau des Berichts der Systematik des integrierten Hand-
lungskonzepts, das dem Programm mit seinen 8 Themenfeldern und gut 20 Projekten zugrunde liegt. 
Das im Rahmen des Teilprojekts 8.01 (Prozessbegleitende Selbstevaluation) erarbeiteten Dokumen-
tations- und Zielsystem bildet mit den sowohl themenfeldübergreifenden Programmzielen als auch 
Sozialamt 
Stadtplanungsamt  
 
12.12.2022  
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Weinlich 
Frau Peuling-Heerstraß 
Telefon: 492-5594 
Weinlich@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0409/2022 
den projektspezifischen Zielen die Basis für die Auswertung und Darstellung der Ergebnisse. 
Anlage 1 informiert über die Verteilung des Budgets in Höhe von 166.210 € in 2020 und 167.060 € in 
2021 auf die verschiedenen Projekte. 
 
Der Jahresbericht enthält eine gebündelte Querauswertung der Projektergebnisse und wurde auf der 
Grundlage der von den Projektakteurinnen und -akteuren gefertigten tabellarischen Berichte und Mo-
nitoringbögen federführend durch das Stadtplanungsamt erstellt - Anlage 2. 
 
Die Einzeldaten des Kontextdatenmonitors 2020/2021 in Anlage 2 enthalten Informationen über rele-
vante demographische und sozioökonomische Rahmenbedingungen des Gebiets. Im Rahmen der 
Programmsteuerung können daraus Orientierungspunkte und Handlungsbedarfe im Gebiet abgeleitet 
werden. Aus den Kontextdaten kann allerdings keine Aussage über das Erzielen oder Verfehlen von 
Programm- bzw. Projektzielen begründet werden. 
 
Auch in Zukunft wird die Verwaltung über die Durchführung des Programms jährlich berichten.  
 
 
 
In Vertretung 
 
 
 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Finanzierungsübersicht 2020/2021 für das Maßnahmenprogramm Wohngebiet  
Kinderhaus-Brüningheide 
 
Anlage 2: Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmenprogramm Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide und Kontextdatenmonitor 2020/2021

Anlage A

1283 Zeichen

Anlage A zur V/0409/2022 
Kurzüberblick 
Die Vorlage berichtet als Doppelausgabe für die Jahre 2020 und 2021 über die Ergebnisse des 
Maßnahmeprogramms Kinderhaus-Brüningheide. Darüber hinaus werden für die Programm-
durchführung relevante Kontextindikatoren und Entwicklungen im Wohngebiet dargestellt 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: 
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität 
 mit breitem Freizeit- und Sportangebot 
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0503 Sicherung besonderer sozialer Bedarfe 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2022 enthalten? x Ja  Nein  teilw. 
Im Entwurf des Haushaltsplan 2022 enthalten? x Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? x Ja  Nein   
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
x überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)

Beratungsverlauf (9)

17.01.2023 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 6.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.01.2023 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 9 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.02.2023 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 7 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
08.02.2023 Integrationsrat
TOP 4.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.02.2023 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 5.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.02.2023 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.02.2023 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft
TOP 5.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
15.02.2023 Hauptausschuss
TOP 20 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.03.2023 Rat
TOP 34 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (9)

  • Sprickmannstraße 11
  • Killingstraße 15
  • Westhoffstraße
  • Josef-Beckmann-Straße 5
  • Kristiansandstraße
  • Sprickmannplatz 1
  • Brüningheide 65
  • Kinderhaus 52
  • Langebusch

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0409/2022
Typ
Vorlagen
Datum
31.10.2022
Erstellt
07.07.2022 14:00