V/0409/2022
Maßnahmenprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2020/2021
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Anlage 1 - Förderung im Jahr 2020_2021
3327 Zeichen
Anlage 1 zur Vorlage V/0409/2022
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide
166.210,00 €
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische
Förderung
1.05 Nachbarschaftsstärkung und
Mieter/innen-Schulung Amt für Wohnungswesen 1.000,00 €
2.02 Spiel- und Freizeitzone Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.000,00 €
4.02 Integrationsarbeit vor Ort Begegnungszentrum Sprickmannstraße
e.V. 46.040,00 €
5.01 / 5.03 Wir verstehen uns Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAI
e.V. 30.000,00 €
5.04 Gesund Aufwachsen in Kinderhaus Amt für Gesundheit, Veterinär- und
Lebensmittelangelegenheiten 10.000,00 €
6.01 Schuldnerberatung vor Ort Diakonie Münster e.V. 42.170,00 €
6.02 Kulturprojekte: Interkulturelle
Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V.
Internationaler Kulturverein ATRIUM
e.V. 2.000,00 €
7.01 Quartiersmanagement 1.200,00 €
7.02 Quartiersfond 1.200,00 €
GESAMT 139.610,00 €
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische
Förderung
6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt Begegnungszentrum Sprickmannstraße
e.V. 1.100,00 €
6.05 / 6.06 Integrative Jugendsozialarbeit /
Mobile Jugend(sozial)arbeit
Amt für Kinder, Jugendliche und
Familien 19.450,00 €
6.07 Sport und Bewegung Amt für Kinder, Jugendliche und
Familien 3.300,00 €
6.08 Drogenprävention INDRO e.V. 2.750,00 €
GESAMT 26.600,00 €
Sozialamt
Förderung im Jahr 2020 - Gesamt
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Gebietsmoderation / Sozialamt
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide
167.060,00 €
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische
Förderung
1.05 Nachbarschaftsstärkung und
Mieter/innen-Schulung Amt für Wohnungswesen 1.000,00 €
2.02 Spiel- und Freizeitzone Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.000,00 €
4.02 Integrationsarbeit vor Ort Begegnungszentrum Sprickmannstraße
e.V. 46.530,00 €
5.01 / 5.03 Wir verstehen uns Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAI
e.V. 30.000,00 €
5.04 Gesund Aufwachsen in Kinderhaus Amt für Gesundheit, Veterinär- und
Lebensmittelangelegenheiten 10.000,00 €
6.01 Schuldnerberatung vor Ort Diakonie Münster e.V. 42.530,00 €
6.02 Kulturprojekte: Interkulturelle
Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V.
Internationaler Kulturverein ATRIUM
e.V. 2.000,00 €
7.01 Quartiersmanagement 1.200,00 €
7.02 Quartiersfond 1.200,00 €
GESAMT 140.460,00 €
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische
Förderung
6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt Begegnungszentrum Sprickmannstraße
e.V. 1.100,00 €
6.05 / 6.06 Integrative Jugendsozialarbeit /
Mobile Jugend(sozial)arbeit
Amt für Kinder, Jugendliche und
Familien 19.450,00 €
6.07 Sport und Bewegung Amt für Kinder, Jugendliche und
Familien 3.300,00 €
6.08 Drogenprävention INDRO e.V. 2.750,00 €
GESAMT 26.600,00 €
Förderung im Jahr 2021 - Gesamt
Sozialamt
Gebietsmoderation / Sozialamt
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Anlage 2 - Jahresbericht2020_2021 und Kontextdatenmonitor
273616 Zeichen
Jahresbericht 2020/2021
für das Wohngebiet
„Münster/Kinderhaus-Brüningheide“
- Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ -
- Oktober 2022 -
Quelle: Stadtplanungsamt; Vermessungs- u. Katasteramt
Anlage 2 zur Vorlage V/0409/2022
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase
II „Soziale Stadt NRW“
ii
Stadt Münster – Stadtplanungsamt
Stadt Münster
Stadtplanungsamt
Simone Peuling-Heerstraß
48127 Münster
stadtplanung@stadt-muenster.de
Unter Verwendung der Projektberichte
der Projektverantwortlichen
des „Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase
II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt
iii
Gliederung
0 Vorwort ................................ ................................ ................................ ........................... 4
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“ ..................... 4
1.1 Grundlagen und Ziele ................................ ................................ ............................. 4
1.2 Programmphasen und Meilensteine ................................ ................................ ....... 5
1.3 Prozessbegleitende Selbstevaluation in Zeiten der Coronakrise............................. 6
2 Rahmenbedingungen: Kontextdaten 2020/2021, Aktivitäten, Projekte ...................... 8
2.1 Kontextdaten: Sozio-demografische Rahmenbedingungen für die
Projektdurchführung ................................ ................................ ............................... 8
2.2 Bauliche und wohnungswirtschaftliche Entwicklungen im Programmgebiet
„Kinderhaus-Brüningheide“ ................................ ................................ ................... 10
2.3 Wohngebiet Langebusch (ehemaliges „Quartier Moldrickx“) ................................ . 11
2.4 BV-Antrag „Aufwertung Sprickmannplatz als Maßnahme im Gesamtprogramm
´Soziale Stadt Kinderhaus´" (Geplantes Werkstattverfahren)................................ 12
3 Zielerreichung – Eine Querauswertung der Projektberichte ................................ .... 13
3.1 Zielerreichung 2020 und 2021 unter Berücksichtigung der Projektziele ................ 14
3.2 Zielerreichung 2020 und 2021 unter Berücksichtigung der Programmziele .......... 18
4 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms
verstetigten Projekten ................................ ................................ ................................ . 24
5 Fazit zur Zielerreichung 2020/2021 und Ausblick auf die weitere
Projektdurchführung ................................ ................................ ................................ ... 27
5.1 Fazit 2020/2021 ................................ ................................ ................................ .... 27
5.2 Zukünftige Herausforderungen und Ausblick ................................ ........................ 29
6 Anhang ................................ ................................ ................................ ......................... 33
Anhang 1: Zielsystem ................................ ................................ ................................ ...... 34
Anhang 2: Projektberichte 2020 und 2021 ................................ ................................ ....... 35
Anhang 3 Kontextdatenmonitor 2020 und 2021/ Themenfeld `Prozessbegleitende
Selbstevaluation`(inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter
Kontextdaten der Stadtteilentwicklung) ................................ ............................ 82
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 4
0 Vorwort
Mit diesem 19. Jahresbericht zum Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüninghheide wird
ein Blick zurück auf zwei herausfordernde durch die Covid 19-Pandemie beeinflusste Jahre
geworfen. Vor dem Hintergrund, dass die Durchführung des Maßnahmeprogramms und
seiner Teilprojekte ab Mitte März 2020 deutlich beeinträchtigt war und immer noch ist und
sich Aufgabenschwerpunkte verschoben haben, liegt in Abstimmung mit der Programmko-
ordination und den Projektträger/innen für die Jahre 2020 und 2021 erstmalig eine Doppel-
ausgabe vor.
Auch wenn die beiden Berichtsjahre 2020/2021 stark von der Ausbreitung der Corona-Pan-
demie und den damit verbundenen zeitaufwändigen Eindämmungs- und Schutzmaßnah-
men beeinträchtigt waren, konnten dennoch viele Teilprojekte seitens der lokalen Projekt-
trägerinnen und -träger mit Unterstützung engagierter Personen aus der Bewohnerschaft
realisiert und auf den Weg gebracht werden. Zudem entstanden durch die Pandemie neue
Aufgabenbereiche, insbesondere in der Nachbarschaftshilfe, in der Aufklärung rund um die
Corona-Pandemie und die Impfkampagne. Am wichtigsten war und bleibt die Aufrechterhal-
tung eines direkten Kontakts zu den Bewohnerinnen und Bewohnern der „Schleife“. Die
Rahmenbedingungen erforderten insgesamt kreative Wege, um Angebote zu kreieren, die
sich mit den jeweiligen Coronaschutzmaßnahmen vereinbaren ließen, und neue Formate
zu entwickeln, um (virtuell) im Gespräch zu bleiben.
Dieser Jahresbericht führt die wichtigsten Arbeitsergebnisse der beiden Jahre 2020 und
2021 in einer Querauswertung zusammen und gibt zugleich einen Ausblick auf die Heraus-
forderungen der Folgejahre.
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“
1.1 Grundlagen und Ziele
Das träger- und aufgabenfeldübergreifende Maßnahme-
programm für das Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide
arbeitet seit seinem Start 2007 auf der Grundlage eines in-
tegrierten Handlungs- und nachfolgenden Verstetigungs-
konzeptes an folgenden zentralen Zielen:
• die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeld-
situation,
• die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen
im Wohngebiet,
• die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Ju-
gendliche.
Handlungsleitende Grundlage für die Programmsteuerung
Foto: Stadtplanungsamt
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 5
und konzeptioneller Rahmen für die verpflichtende prozessbegleitende Selbstevaluation ist
das im Anhang 1 dargestellte, in einem kooperativen Verfahren mit den Projektakteurinnen
und -akteuren entwickelte Zielsystem.
Organisatorisch getragen wird die Programmdurchführung wie folgt:
• Programmverantwortung/-koordination Dezernat V, Sozialamt,
• Themenfeldverantwortliche mit fachlicher Verantwortung für die jeweiligen Themenfel-
der/Projekte,
• Einrichtung eines Quartiersmanagements (Gebietsmoderation), bestehend aus einem
fünfköpfigen unentgeltlich arbeitenden Team mit beruflichem Bezug zum Wohngebiet
und
• Kooperationspartner/innen vor Ort (Wohnungsunternehmen, kulturelle, kirchliche und
soziale Einrichtungen, Bildungsträger, etc.).
1.2 Programmphasen und Meilensteine
Seit seinem Start 2007 durchlief das Maßnahmeprogramm folgende Phasen:
• 2007-2010: Förderzeitraum Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt Kinderhaus –
Brüningheide“; Fördersumme 1.371.350 Millionen Euro (davon Bund/Land 823.000 €,
Beteiligung Dritter 51.100 Euro, Beteiligung d. Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus
52.000 Euro, städtische Eigenleistungen 445.250 Euro), Umsetzung von über 30 Projek-
ten in 8 Handlungsfeldern,
• 2011-2013: Verstetigungsphase I „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus –
Brüningheide“; mit einer städtischen Förderung in Höhe von 150.000 Euro im Jahr; Um-
setzung von über 20 Projekten in 8 Themenfeldern zur Verstetigung der Ansätze im Pro-
gramm,
• ab 2014: Verstetigungsphase II; unbefristet; weiterhin mit einer städtischen Förderung in
Höhe von 150.000 Euro im Jahr, seit 2019 zuzüglich dynamisierter Anpassung der Per-
sonalkostenanteile (Gesamtbudget 2021: 167.060 €).
Als Meilensteine hervorzuheben sind:
• 2007: Benennung von Gebietsmoderatoren und -moderatorinnen (ehrenamtlich tätige
Personen, die hauptberuflich für das Quartier tätig sind).
• 2009: Programmverlängerung bis 2010.
• 2012/2013: Umweltpreis Gold 2012 der Bürger-
stiftung/ Stadt Münster sowie Sparda-Umwelt-
preis 2013 für das Projekt „Grünschleife“; Aner-
kennungsurkunde beim Bundeswettbewerb Sozi-
ale Stadt 2012.
Foto: Stadtplanungsamt
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 6
• 2014: Verschlankung der Binnenorganisation; Schwerpunktsetzung und Neujustierung
im Bereich der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit.
• 2015/2016: wohnungswirtschaftliche Höhepunkte (25 öffentlich geförderte, barrierefreie
Wohnungen plus 4-gruppige Kita am Carlo-Schmidt-Weg, Seniorenwohnanlage Pauli-
num mit 5 Wohngebäuden und 81 barrierefreien Wohneinheiten plus Begegnungs-
stätte).
• 2017: 10 Jahre „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“; öffentliche Veranstaltung
(16.11.2017) und extern moderierter Reflexionsworkshop zur Erarbeitung von Vorschlä-
gen zur Weiterentwicklung des Programms.
• 2020: Fortführung des Programms unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ab
März 2020.
1.3 Prozessbegleitende Selbstevaluation in Zeiten der Coronakrise
Der vorliegende Bericht ist Bestandteil des Themenfeldes 8 „Prozessbegleitende Selbste-
valuation“, welches eine regelmäßige Berichterstattung über die Projektdurchführung auf
der Grundlage des Ratsbeschlusses V/0533/2013/1.Erg. vorsieht. Das strategisch ausge-
richtete Themenfeld unterstützt die anderen Themenfelder und Projekte durch die Be-
obachtung und Querauswertung der erzielten Wirkungen sowie durch grundlegende, jähr-
lich aktualisierte Informationen zur Stadtteil- und Programmgebietsentwicklung in Form der
Fortführung und Auswertung der Kontextindikatoren. Indem es Transparenz über den Pro-
jektverlauf und die Projektfortschritte schafft und Anpassungserfordernisse verdeutlicht, ist
es eine wichtige Orientierungsgrundlage für die Programmsteuerung und Projektdurchfüh-
rung und soll die Entscheidungen der politischen Gremien zur weiteren Programmgestal-
tung unterstützen. Da es inhaltlich keinen direkten Einfluss auf die Zielerreichung hat, ist es
nicht Teil der Ergebnisdarstellung des Kapitels 3, sondern an dieser Stelle gesondert mit
den jeweiligen themenfeldbezogenen Aktivitäten in den Jahren 2020 und 2021 aufgeführt.
Jahresbericht
Im Themenfeld 8.01 „Zielentwicklung und Beobachtung Zielerreichung“ erfolgt die verbindli-
che Berichterstattung über den Programmverlauf und die Zielerreichung in den einzelnen
Projekten coronabedingt in Abstimmung mit der Programmkoordination und den Projektträ-
ger/innen erstmalig als Doppelband 2020/21, da die Durchführung des Maßnahmepro-
gramms und seiner Teilprojekte ab Mitte März 2020 deutlich beeinträchtigt war und immer
noch ist und sich Aufgabenschwerpunkte verschoben haben. Dies wurde den politischen
Gremien im Rahmen der Berichterstattung zur Vorlage V/0346/2021 mitgeteilt.
Die Pflicht der Projektbeteiligten zur jährlichen internen Berichterstattung blieb von dieser
Regelung unberührt. Die grundsätzlichen Ziele sowie die zentralen Elemente und Vorge-
hensweisen der Programmsteuerung wurden über die gesamte Laufzeit des Programms
beibehalten. Das im Rahmen der Prozessbegleitenden Selbstevaluation erarbeitete Doku-
mentations- und Zielsystem (Anhang 1) bildet weiterhin mit den themenfeldübergreifenden
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 7
Programmzielen als auch den projektspezifischen Zielen die Basis für die Auswertung und
Darstellung der Ergebnisse.
Die Corona-Pandemie stellte die Projektverantwortlichen und -beteiligten vor neue Heraus-
forderungen und machte für viele Projekte eine neue Standortbestimmung notwendig. Ei-
nige Projekte konnten pandemiebedingt nicht mehr durchgeführt werden, andere wurden
deutlich zurückgefahren. Prioritäten verschoben sich. Aufsuchende und auf den persönli-
chen Kontakt zu den Menschen im Quartier ausgerichtete Formate mussten angepasst
werden. Digitale Formate und Kommunikationsformen haben erheblich an Bedeutung ge-
wonnen, sind aber auf die Bewohner/-innen beschränkt, die über eine entsprechende tech-
nische Ausstattung verfügen. Es galt, zielgruppengerechte analoge und digitale Formate für
die Unterstützung der Bewohner/-innen zu entwickeln.
Die Bewertung der Zielerreichung konzentriert sich wie zuvor auch in 2020 und 2021 auf
die Projekte, die aus dem Maßnahmeprogramm gefördert wurden und auf die inhaltliche
Zielebene hin ausgerichtet sind (14 Projekte). Es wurde darauf geachtet, dass sich der Be-
wertungsmaßstab für die Dokumentation der Zielerreichung im Vergleich zu den Vorjahren
nicht ändert, um die weitere Programmdurchführung auch künftig zu begründen und nach-
vollziehbar zu machen. Für die Zielerreichung gilt weiterhin trotz der schwierigen Rahmen-
bedingungen die Skala „erreicht – annähernd erreicht – teilweise erreicht - nicht erreicht“.
Die Projekte enthalten entsprechende Hinweise, ob sie seit Mitte März 2020 pandemiebe-
dingt nicht mehr durchgeführt werden konnten, deutlich zurückgefahren wurden oder aber
in angepassten oder geänderten Kommunikationsformaten oder mit anderen Tätigkeits-
schwerpunkten stattfanden. Somit sind Vergleiche zu den Ergebnissen der Vorjahre auf-
grund einer Anpassung der Programmziele und der verstetigten Projekte an die geänderten
Rahmenbedingungen nicht bzw. nur sehr eingeschränkt möglich.
Reflexionsworkshop
2020 und 2021 wurden coronabedingt keine sonst regelmäßig stattfindenden internen Re-
flexions-Workshops mit den Projektträgerinnen und -trägern durchgeführt. 2020 war zu-
nächst zu einem Workshop für den 19.11.2020 im Institut für Diakonat und pastorale
Dienste, Liudgerhaus, Münster eingeladen worden. Dieser musste jedoch aufgrund der
massiven Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt werden. Es wurde alternativ geprüft, ob
der Workshop als Videokonferenz durchgeführt werden kann. Da jedoch eine nicht uner-
hebliche Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht über die technischen Vorausset-
zungen hierfür verfügte, musste der Workshop leider ausfallen. Gleiches galt für das Jahr
2021. Ein Austausch zur Überprüfung der Zielrichtung und zur Klärung von Rahmenbedin-
gungen erfolgte bilateral zwischen den Projektträgerinnen und -trägern und der Programm-
koordination und der Themenfeldverantwortlichen „Prozessbegleitende Selbstevaluation“.
Für 2022 ist wieder ein Workshop in Präsenz für den 16.08.2022 in der Agora im Bürger-
haus Kinderhaus geplant.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 8
Kontextdaten
Durch die Aufbereitung demografischer und sozioökonomischer Indikatoren liefert der Kon-
textdatenmonitor für alle Beteiligten Hinweise zum Umfeld der Projektdurchführung und zur
Einordnung der zu beobachtenden Veränderungen (Themenfeld 8.2). Der Kontextdatenmo-
nitor misst aber nicht, inwieweit die Programm- und Projektziele erreicht worden sind. Aktu-
ell umfasst der Kontextdatenmonitor 50 Einzelmerkmale aus acht Themenbereichen1 (An-
hang 3).
2 Rahmenbedingungen: Kontextdaten 2020/2021, Aktivitäten, Projekte
Das Kapitel 2 gibt einen Überblick über ausgewählte Kontextdaten, die die sozio-demografi-
schen Rahmenbedingungen für die Projektdurchführung verdeutlichen (vgl. Anhang 3).
Weiterhin dargestellt werden stadtteilbezogene Aktivitäten und Planungen in Kinderhaus,
die einen Einfluss auf das Programm und die bauliche und infrastrukturelle Weiterentwick-
lung des Quartiers sowie die Integration der dort ansässigen Bevölkerung in den Stadtteil
Kinderhaus haben. Der Blick geht demnach über das Programmgebiet hinaus.
2.1 Kontextdaten: Sozio-demografische Rahmenbedingungen für die Pro-
jektdurchführung
Bevölkerung
• Nachdem im Berichtsjahr 2019 noch ein Bevölkerungsrückgang um -2,5 %-Punkte zum
Vorjahr feststellbar war, ist für den aktuellen Berichtszeitraum wieder ein Bevölkerungs-
zuwachs erkennbar. Im Vergleich der Jahre 2019 und 2021 lag der Zuwachs bei +3,0 %-
Punkte auf insgesamt 2.924 Einwohner/innen; 2020 lag die Zahl mit 2.948 Einwohner/in-
nen sogar noch geringfügig höher. Damit ist ein Bevölkerungshöchststand seit dem Pro-
grammstart in 2007 erreicht.
• Die kleinräumige Bevölkerungsprognose 2030 der Stadt Münster weist für Kinderhaus
West eine Stabilisierung des Niveaus aus mit einem geringfügigen Wachstum von +0,4
%-Punkten.
• Die demografische Alterung des (immer noch jungen) Quartiers zeichnet sich zuneh-
mend deutlicher ab. Zu Programmbeginn lag der Altenquotient2 bei 13,1%, der Jugend-
quotient3 bei 54,0%, 2021 beträgt der Altenquotient 15,4%, der Jugendquotient 38,9%.
1 Erarbeitet in Anlehnung an die Indikatorenliste des Städtenetzes Soziale Stadt NRW / MBV NRW / ILS NRW
(2008) und in den Folgejahren sukzessive angepasst und weiterentwickelt.
2 Anteil der 65-Jährigen und Älteren an den 18- bis unter 65-Jährigen
3 Anteil der unter 18-Jährigen an den 18- bis unter 65-Jährigen
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 9
Soziale Lage
• Nachdem die Arbeitslosigkeit nach Jahren einer sukzessiven rückläufigen Entwicklung
2020 einen deutlichen Anstieg verzeichnete (+20%), kehrte sich dies 2021 wieder um.
So lag der Anteil der Arbeitslosen an der Hauptwohnsitzbevölkerung 18-65 Jahre 2021
bei 8,8%, dem niedrigsten Wert seit dem Höhepunkt in 2008 mit 22,6%. 2021 lag das
Programmgebiet, welches über Jahre die höchsten %-Werte aller Vergleichsgebiete in-
nehatte, erstmals „nur“ an dritter Stelle der Vergleichsgebiete.
• Der Anteil der Empfänger/innen sozialer Leistungen zur Existenzsicherung ist im Ver-
gleich zum Jahr 2019, als sich mit 34,3% ein Anstieg verzeichnen ließ, wieder rückläu-
fig. Seit 2007 ist damit in 2021 der niedrigste Wert mit 29,3% erreicht. Der positive
Trend verstetigt sich damit, 2019 erweist sich im Rückblick als Ausreißer (2020 =
31,9%).
• Nachdem im Bereich der Kinderarmut in 2019 nach mehreren Jahren deutlichen Rück-
gangs eine Stagnation feststellbar war, ist der Trend 2020 und 2021 wieder rückläufig.
In 2021 konnte mit 35,2% der niedrigste Wert seit Programmbeginn verzeichnet wer-
den. Damit liegt das Programmgebiet an vierter Stelle im teilräumlichen Vergleich.
Wanderung/ Fluktuation
• Während das Jahr 2019 noch einen deutlichen Wanderungsverlust verzeichnete (-2,5
% der WBV) stellte sich das Wanderungssaldo in 2020 wieder positiv dar mit einem
Wanderungsgewinn von +2,5 %-Punkten. 2021 liegt es wieder ganz leicht im Minus mit
-1,0 %-Punkten.
• Der Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner, die ihre Adresse durch Fort-, Zu- oder
Umzug geändert haben ist seit 2007 (ca. 40%) auf dem niedrigsten Niveau mit 26% in
2020 und 28% in 2021. Trotz dieser „Beruhigung“ ist die Fluktuation im stadtweiten Ver-
gleich dennoch hoch.
• Seit dem ersten Berichtsjahr 2007 gab es noch nie so wenige Umzüge im Quartier wie
im Jahr 2020. Eindämmend könnte hier, zusätzlich zu einem über die Jahre ohnehin
rückläufigen Umzugsgeschehen, zudem die Pandemie gewirkt haben.
Haushalte
• 2021 wohnten durchschnittlich 2,37 Personen in einem Haushalt (Münster =1,79).
• Der seit 2014 feststellbare Trend zur Verkleinerung der Haushalte hält damit weiter an
und ist im Programmgebiet in seiner Dynamik wesentlich ausgeprägter als in anderen
Teilräumen von Kinderhaus und der Gesamtstadt.
Wohnungsmarkt
• Die Kontextdaten verweisen insgesamt auf einen angespannten Wohnungsmarkt in der
Brüningheide, insbesondere für einkommensschwache Haushalte (Bevölkerungs-
wachstum, Vollvermietung der Bestände, in den letzten Jahren Auslaufen eines hohen
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 10
Anteils an Sozialbindungen und aktuell stagnierender Anteil öffentlich geförderter Woh-
nungen).
2.2 Bauliche und wohnungswirtschaftliche Entwicklungen im Programm-
gebiet „Kinderhaus-Brüningheide“
Das Quartier Kinderhaus-Brüningheide entwickelte sich in der Vergangenheit mit Blick auf
die baulichen Maßnahmen aller Wohnungsunternehmen (Modernisierung, Sanierung, Neu-
bau) grundsätzlich positiv.
Nachdem 2020 die Gebäudesanierung Sprick-
mannstraße 11 – 21 der WohnSieGer GbR ruhte,
startete 2021 der letzte Abschnitt der Gebäudesan-
ierung Sprickmannstraße 11 – 21 und soll 2022
seinen Abschluss finden (ca. 551.000 € Gesamt-
kosten). Auch wurde anteilig die Hälfte der Woh-
nungseingangstüren erneuert (ca. 70.000 € Ge-
samtkosten).
Seit dem Neubau und Bezug der Wohnanlage Pau-
linum 2016 gab es im gesamten Mietwohnungsbe-
stand der Fa. Sahle Wohnen keine weiteren größe-
ren energetischen bzw. investiven Maßnahmen.
Auch nach Einschätzung der Wohn+Stadtbau
GmbH sind für 2020/21 keine weiteren energeti-
schen Maßnahmen im Wohnungsbestand Josef-
Beckmann-Straße erforderlich. Ein Teilbereich eines Gebäudes
wurde lediglich zur zukünftigen Nutzung durch den LWL umgebaut (60.000 €).
Einen neuen Impuls für die Wohnsituation erwarteten viele lokale Akteurinnen und Akteure
vom neuen Eigentümer (seit 2019) der 638 ehemaligen BGP-Wohnungen, der ZBI (Zentral
Boden Immobilien Gruppe). Im Mietwohnungsbestand von ZBI gab es seit dem Abschluss
der Instandsetzung bzw. Modernisierung der Gesamtmaßnahme Sprickmannstraße 31 – 41
(2018) keine wesentlichen neuen Investitionen. 2020 wurden jedoch für die Sanierung von
Blitzschutzanlagen (20.000 €) und für das Herstellen der Vermietbarkeit von Leerwohnun-
gen (690.000 €) finanzielle Mittel bereitgestellt. Ein Investitionsprogramm als „Portfoliostra-
tegie Münster“ wurde vom neuen Eigentümer für 2021 ff. vorbereitet (Gehweginstandset-
zungen, Spielplatzerneuerungen, Reaktivierung von Tiefgaragen, Sanierung von Hausein-
gangsbereichen, Treppenhäusern, Laubengängen, 12 Aufzugsanlagen und die Sanierung
der Heizungsanlage in der Killingstraße 15 – 31). Umgesetzt wurden in 2021 folgende Maß-
nahmen:
- Killingstr. 15-31: Kesseleinbau
- Brüningheide 65, Killingstr. 15 und 29: Sanierung von 4 Aufzugsanlagen
Foto: Stadtplanungsamt
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 11
- Brüningheide 65: Reaktivierung der Tiefgarage
- Sprickmannstr. 31 - 41: Sanierung der Treppenhäuser und Optimierung der Beleuch-
tung
- Sprickmannstr. 31-37 und 39/41: Spielplatzerneuerung
- Brüningheide 139: Gehweginstandsetzung
- Sanierung von 14 Balkonen in akuten Fällen
Das Unternehmen ZBI stellte sich zudem in der Bezirksvertretung Nord am 01.06.2021 vor.
Die Gesprächs- und Kooperationsbereitschaft des Unternehmens und erste sichtbare Maß-
nahmen wurden begrüßt und als eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Vorei-
gentümern gewertet. Es wurde der Wunsch für eine perspektivische Verbesserung der
Wohnqualität insbesondere im Bereich Killingstraße und Brüningheide geäußert. Die BV
sprach sich für eine regelmäßige Berichterstattung durch die ZBI in der Bezirksvertretung
Münster-Nord aus. Eine erneute Berichterstattung zu den Sanierungsmaßnahmen der Im-
mobilien der ZBI in Kinderhaus 2021 fand am 31.05.2022 statt. Das Amt für Wohnungswe-
sen und Quartiersentwicklung kündigte an, die Aktivitäten der ZBI engmaschig zu begleiten
und nachzuhalten.
Als eine positive Entwicklung für das gesamte Quartier wird die Entwicklung des Wohn-
quartiers Langebusch auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Moldrickx eingestuft.
2.3 Wohngebiet Langebusch (ehemaliges „Quartier Moldrickx“)
Mit der Realisierung des Wohnquartiers Langebusch mit rund 240 Wohneinheiten für ver-
schiedenste Zielgruppen in integrierter Lage können für den Stadtteil Kinderhaus und das
Programmgebiet Wachstums- und Entwicklungspotenziale eröffnet werden. Der entspre-
chende Bebauungsplans Nr. 590 trat am 04.09.2020 in Kraft (vgl. Vorlage Nr. V/0658/2020:
Bebauungsplan Nr. 590: Kinderhaus-Langebusch/Westhoffstraße [Ehem. Gärtnerei] 1. Be-
schluss über die Stellungnahmen 2. Satzungsbeschluss4). Neben den Nutzungen Wohnen
und Arbeiten sollen im Plangebiet durch eine Kindertageseinrichtung (Kita) mit acht Grup-
pen und einen zentralen Spielplatz auch soziale Bedarfe abgedeckt werden. Die Inbetrieb-
nahme der Kita-Einrichtung wird voraussichtlich zum 01.08.2023 erfolgen (vgl.
V/0623/20205). 2021 liefen die Ausführungsplanungen durch die Stadt Münster für Straße
und Kanal (vgl. V/1075/20206). Nach Verzögerungen u.a. durch wasserhaushaltsrechtliche
Genehmigungen (vgl. V/1075/2020 Langebusch (B-Plan 590) –Umlegung des Gewässers
332846 und Neubau der Kanalisation; mündlicher Bericht in BV Nord zu Sachstand Bebau-
ungsplan 590 - Langebusch/Westhoffstraße am 01.06.21) begannen die Erschließungsar-
4 https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/to0050.php?__ktonr=204752
5 https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0040.php
6 https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004047464
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 12
beiten im März 2022. Das Baugebiet soll neben der Westhoffstraße auch über den Lange-
busch erreichbar sein. Die notwendige Anbindung des Baugebiets an das Kanalsystem
wird den benachbarten Straßenverkehr mehrere Monate lang beeinträchtigen. Insgesamt
dauert die Erschließung des Baugebietes voraussichtlich 18 Monate. Das Vermarktungs-
konzept des Amtes für Immobilienmanagement geht im August 2022 in die politische Bera-
tung. Neun Baugrundstücke für Mehrfamilienhäuser sollen an die Wohn + Stadtbau über-
tragen werden, darunter auch die fünf Mehrfamilienhäuser mit öffentlich geförderten Woh-
nungen. Die weiteren Grundstücke wird die Stadt Münster nach der niedrigsten Startmiete
(frei finanzierte Mehrfamilienhäuser), dem besten Konzept (gemeinschaftliche Wohnfor-
men) sowie sozialen Kriterien (Reihenhausgrundstücke) vergeben. Die Vermarktungen sind
für 2023 geplant, dann sollen auch die Erschließungsarbeiten abgeschlossen sein. Der Be-
zug ist für Ende 2025/Anfang 2026 geplant.
2.4 BV-Antrag „Aufwertung Sprickmannplatz als Maßnahme im Gesamtpro-
gramm ´Soziale Stadt Kinderhaus´" (Geplantes Werkstattverfahren)
Seitens der Fraktionen in der Bezirksvertretung Münster Nord wurde 2019 ein gemeinsa-
mer Antrag zur Weiterführung des Programms „Soziale Stadt Kinderhaus“ (A-N/0018/2019)
gestellt. Die Verwaltung wurde gebeten, das im gemeinsamen Antrag A-N/0006/2018 unter
der Ziff. 2.1 beschriebene Projekt „Sprickmannplatz -belebte Mitte“ mit Priorität zu bearbei-
ten, die erforderlichen Anträge beim Land NRW zu stellen und dazu noch im Jahr 2019 ein
Werkstattverfahren unter Beteiligung aller relevanten örtlichen Akteure durchzuführen und
die dafür erforderlichen Mittel in Höhe von ca. 15.000 Euro bereit zu stellen.
Im Haushaltsplan 2020 sind Mittel in Höhe von
20.000 € für ein Werkstattverfahren Sprickmannplatz
(A-N/0018/2019) zur Verfügung gestellt worden. Das
gemäß Antrag geforderte Werkstattverfahren unter
Beteiligung aller relevanten örtlichen Akteure konnte
aufgrund der Corona-Pandemie allerdings nicht
durchgeführt werden.
Dem Stadtplanungsamt stehen im Haushaltsjahr
2022 noch Mittel von 20.000 € zur Verfügung, die für
ein Werkstattverfahren zur Neugestaltung des
Sprickmannplatzes verwendet werden können.
In der Sitzung des Rates vom 14.06.2022 wurde auf der Grundlage der Vorlage
V/0201/2022/2 „Sanierungskonzept städtischer Brunnen und Wasserspiele“ beschlossen,
dass „die Verwaltung prüft, ob ein kindgerechtes Wasserspiel mit Bodenfontänen errichtet
werden kann, das besonders den vielen dort lebenden, nicht selten sozial benachteiligten
Kindern zugutekommt. Diese Prüfung fließt in das ausstehende Werkstattverfahren zur
Neugestaltung des Sprickmannplatzes mit ein“.
Nach Aussage des Fachamtes konnte diese Prüfung im Oktober 2022 abgeschlossen wer-
den. Das Stadtplanungsamt hat daraufhin mit der Vorbereitung des Werkstattverfahrens
Foto: Stadtplanungsamt
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 13
begonnen und wird die Bezirksvertretung Münster-Nord noch im Jahr 2022 über die anste-
henden Bearbeitungsschritte informieren.
3 Zielerreichung – Eine Querauswertung der Projektberichte
Das Kapitel 3 gibt einen bilanzierenden Überblick zur Erreichung der gesetzten Projektziele
in 2020/2021 unter Berücksichtigung des integrierten Programmgebietsansatzes.
Die gebündelte Querauswertung wurde auf der Grundlage der von den Projektträger/innen
gefertigten Berichte und Monitoringbögen erstellt. Die Einzelergebnisse der verstetigten
Projekte sind in tabellarischer Form im Anhang 2 dargestellt.
Themenfelder
• Themenfeld 1: Wohnen
• Themenfeld 2: Öffentlicher Raum
• Themenfeld 3: Lokale Ökonomie (nicht Bestandteil der Messung der Zielerreichung;
Projekte verstetigt, aber nicht aus dem Maßnahmeprogramm gefördert)
• Themenfeld 4: Integration zugewanderter Menschen fördern
• Themenfeld 5: Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen
• Themenfeld 6: Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentli-
cher Haushalte
• Themenfeld 7: Quartiersmanagement
• Themenfeld 8: „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ (strategische Funktion, inhaltlich
keinen direkten Einfluss auf die Zielerreichung)
Projektanzahl
In beiden Jahren Umsetzung von jeweils 23 Projekten aus acht Themenfeldern (wie in
2019):
• 14 Projekte werden über das Maßnahmeprogramm finanziert bzw. sind ohne Finan-
zierungsbedarf, diese sind Gegenstand der Berichterstattung,
• 7 Projekte erhalten eine anderweitige Förderung bzw. sind Bestandteil der laufenden
Verwaltungsarbeit geworden, und
• 2 strategisch ausgerichtete Projekte im Themenfeld „Selbstevaluation“ (Beobachtung
Zielerreichung, Erstellung Kontextdaten).
• Insgesamt 38 formulierte Projektziele.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
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3.1 Zielerreichung 2020 und 2021 unter Berücksichtigung der Projektziele
Begründet durch die mit der Pandemie einhergehenden notwendigen Schutzmaßnahmen
wie Lockdown, Kontaktbeschränkungen, AHA-Regeln und durch hohe Krankenstände etc.
waren die sozialen Aktivitäten im Programmgebiet in den Jahren 2020 und 2021 mit star-
ken Einschränkungen verbunden. Viele Maßnahmen konnten nicht wie geplant stattfinden,
wichtige Anlaufstellen im Programmgebiet (Atrium, BGZ, etc.), soziale und freizeitbezogene
Angebote standen nur eingeschränkt zur Verfügung und der persönliche Austausch mit An-
sprechpartnerinnen und Ansprechpartnern für die Bewohnerschaft entfiel teils. Seitens der
Bevölkerung blieben zudem viele Personen den noch verbliebenen Angeboten aus Angst
vor Ansteckung fern.
Die Quartiersarbeit lebt vor allem durch den Austausch und das Zusammenführen verschie-
dener Menschen, durch aktive Kooperation verschiedener Einrichtungen und durch das ge-
sellige Zusammentreffen. Die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie stellte die
Projektträgerinnen und -träger vor die Herausforderung, spontan auf sämtliche dem Ge-
sundheitsschutz dienenden rechtlichen Neuerungen und Veränderungen reagieren zu müs-
sen. Es galt, innovative Lösungen zu finden und Angebote zu kreieren, die sich mit den je-
weilig geltenden Schutzmaßnahmen vereinbaren ließen. So machte einen großen Teil der
zu leistenden Arbeit der Projektträgerinnen und -träger das Überdenken, Neukonzipieren
und auch Absagen verschiedener Veranstaltungen aus.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 15
Wie viele Projektziele wurden erreicht?
Zielerreichung der verstetigten Projekte, die über das Maßnahmeprogramm finanziert werden bzw. ohne Finanzierungsbedarf sind (14
von insgesamt 23)
75 % = 27
Ziele abs.
6 % = 2
Ziele abs.
17% = 6
Ziele abs.
3% = 1
Ziel abs.
Zielerreichung 2019
insg. 36 Projektziele
21 % = 8
Ziele abs.
5 % = 2
Ziele abs.
45 % = 17
Ziele abs.
29 % = 11
Ziele abs.
Zielerreichung 2020
insg. 38 Projektziele
21 % = 8 Ziele
abs.
11 % = 4
Ziele abs.
37 % = 14
Ziele abs.
32 % =12
Ziele abs.
Zielerreichung 2021
insg. 38 Projektziele
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Die Verschiebungen in der Zielerreichung im Vergleich zum Jahr 2019 machen die Aus-
wirkungen der Pandemie auf die Projektarbeit sehr deutlich. Die beiden durch Corona be-
einflussten Jahre stellen demnach einen deutlichen Einschnitt in Bezug auf die Zielerrei-
chung dar. Die Kategorie „Projektziel nicht erreicht“ hat sich verzehnfacht.
2020 wurden von den 38 inhaltlich ausgerichteten Projektzielen 26% vollständig bzw. an-
nähernd erreicht (2019: 81%), 45% teilweise (2019: 17%) und 29% nicht erreicht (2019:
3%).
2021 wurden von den ebenfalls 38 formulierten Projektzielen 32% vollständig bzw. annä-
hernd erreicht, 37% teilweise und 32% nicht erreicht.
Zwischen der jeweiligen Zielerreichung der beiden Pandemiejahre 2020 und 2021 sind
auf den ersten Blick rein quantitativ, d.h. nach den Zielerreichungskategorien betrachtet,
keine sehr großen Unterschiede feststellbar. Es gibt leichte Verschiebungen zwischen
den Kategorien. Es wurden 2021 mehr Projektziele annähernd bzw. ganz erreicht, dafür
aber auch mehr Projektziele nicht erreicht. Die nachfolgende inhaltliche Auswertung unter
Pkt. 3.2 zeigt, dass 2021 in einigen Projekten wieder mehr Aktionen und Angebote mög-
lich waren als 2020 (wie z.B. Clean Kinderhaus, Projekttag Grünschleife, wöchentliche
Frühstückstreffs ab September, Fahrten und Ausflüge). Hierbei handelt es sich im We-
sentlichen um Kooperationsprojekte, die teilweise außerhalb der Zielkategorien eines Ein-
zelprojektes liegen, um Mehrfachnennungen zu verhindern. Zu mehr Aktivitäten beigetra-
gen hat sicherlich, dass es 2021 einen zeitlichen Vorlauf und erste Erfahrungen gab, um
in der Projektarbeit nachzusteuern, denn was 2020 noch eine ungewöhnliche Herausfor-
derung war, ist 2021 gewissermaßen ein wenig zur „Normalität“ geworden. Bei der Pro-
jektnachsteuerung sowie der Initiierung neuer Handlungsansätzen war eine enge Koope-
ration zwischen den lokalen Akteurinnen und Akteuren sowie Institutionen sehr wichtig.
Zudem haben die sinkenden Inzidenzzahlen im Frühsommer 2021 und die anlaufenden
Impfungen ab der Jahresmitte dazu beigetragen, dass das gesellschaftliche Leben teil-
weise wieder zurückgekehrt ist.
Wer wurde erreicht?
Quantitativ
Die beiden Pandemiejahre mit den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen, die Um-
strukturierung der noch laufenden Projekte und die Übernahme neuer Aufgaben lassen
für den Berichtszeitraum 2020/2021 keine seriösen Aussagen zur Anzahl der erreichten
Personen zu. Ein Jahresvergleich der Zahlen hatte bereits in den Vorjahren nur eine ein-
geschränkte Aussagekraft, da sich das Programm dynamisch entwickelt und Projektin-
halte immer schon in Teilen angepasst wurden bzw. die Projektanzahl Veränderungen
unterlag. Die Ausweisung der Zahl der erreichten Personen ermöglichte in der Vergan-
genheit dennoch eine grobe Einordnung über die Größenordnung der erreichten Perso-
nen. Unter Corona-Bedingungen sind Vergleiche mit Vorjahren hingegen nicht zielfüh-
rend.
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Die Gebietsmoderatoren/-innen sowie die meisten Projektträger/innen beschreiben, dass
sich viele Bewohner/-innen aufgrund der erforderlichen Kontaktbeschränkungen zurück-
gezogen haben und sich der Zugang zu vielen Zielgruppen somit erschwert hat. Die Un-
sicherheit und Skepsis bezüglich der Gefahren durch das Virus ziehen sich durch alle Al-
tersgruppen, sodass sich ein Anknüpfen an vorhandene Gruppen und Strukturen nicht
ohne Weiteres realisieren ließ.
Nach Zielgruppen
• Migrationsvorgeschichte: Über alle Projekte hinweg liegt der Anteil der Teilnehmen-
den mit Migrationsvorgeschichte seit Jahren auf einem hohen Niveau. In den beiden
Berichtsjahren wurden die Aktivtäten und Unterstützungsangebote jedoch zunehmend
auch von Haushalten ohne Migrationsvorgeschichte angenommen und nachgefragt.
Dies zeigt sich insbesondere in den Projekten 6.01, 6.02, 6.08, und 5.01/Nachhilfe.
Entsprechend ist der durchschnittliche Anteil von Personen mit Migrationsvorge-
schichte auf ca. 75-80 % gesunken.
• Nach Geschlecht: Wie in den Vorjahren zeigen sich Frauen wieder durchweg über
fast alle Projekte hinweg deutlich aktiver bei der Bewältigung von persönlichen All-
tagsherausforderungen und Lebenskrisen. Insbesondere die Erstkontakte zu Bera-
tungseinrichtungen gehen meist von Frauen aus. Das gemeinwohlorientierte Engage-
ment ist auf Seiten der Frauen ebenso deutlich ausgeprägter. Leichte Verschiebun-
gen in der Relation der geschlechterbezogenen Teilnahme hin zu einer stärkeren In-
anspruchnahme durch Männer waren im Projekt 6.01 feststellbar. Bei der Inanspruch-
nahme der Angebote der Drogenberatung sind Frauen seit Jahren unterrepräsentiert,
Männer hingegen in Sprachkursen.
• Nach Alter: In der Pandemie zeigte sich nochmals verstärkt eine weitere Zunahme
von älteren Hilfesuchenden, die an der Armutsgrenze leben oder keine bzw. nur we-
nige soziale Kontakte haben.
Jugendliche waren nur schwer anzutreffen. Teilweise sind die Kontakte zu den Ju-
gendlichen trotz aller Bemühungen, diese zu halten, abgebrochen, da gerade die Pro-
jekte der offenen Jugendarbeit und der aufsuchenden Jugendsozialarbeit durch die
Covid-19 Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen durch die Corona-
schutzverordnung stark eingeschränkt waren. Für diese Zielgruppe ist die Einschrän-
kung des öffentlichen Lebens besonders belastend.
Die Teilnehmenden an Beratungsangeboten der Drogenprävention und am Aktionstag
„Sucht“ werden zunehmend jünger.
• Nach sozialer Struktur: Aus den Projekten wird vermehrt berichtet, dass nicht nur Per-
sonen aus finanziell prekären Lebensverhältnissen nach Unterstützung suchen, son-
dern zunehmend auch ein Personenkreis in festen Arbeitsverhältnissen (Angestellte,
Gewerbetreibende z.B. aus Gastronomie …).
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3.2 Zielerreichung 2020 und 2021 unter Berücksichtigung der Programm-
ziele7
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
• Viele für das Kennenlernen und die Integration wichtige und regelmäßige organi-
sierte Angebote wie Arbeitsgruppentreffen, freizeit- und bildungsbezogene Gruppen-
angebote und präventive Angebote der Schuldnerberatung mussten entfallen oder
fanden nur sehr eingeschränkt statt. Seitens der Projektträger/innen bestand zu den
bestehenden projektbezogenen Gruppen (wie z.B. Mieterbeirat, selbstorganisierte
Gruppen des Integrationsprojektes 4.02, Müttercafé, Integrationsrat etc.) in beiden
Jahren (ab März 2020) teilweise nur ein telefonischer Kontakt bzw. Begegnungen in
Form eines persönlichen Austausches mit einer stellvertretenden Person. Im BGZ wa-
ren Gruppentreffen ab Mitte 2021 unter Einhaltung der geltenden Schutzauflagen und
nach Voranmeldung wieder möglich. Um zumindest in Ansätzen noch Begegnungen
und Austausch zu ermöglichen, wurden einige Projekte umstrukturiert, z.B. der ge-
meinsam mit dem Paulinum organisierte Stricknachmittag im Atrium als „Home-Ver-
anstaltung“ oder die Reaktivierung des Mittagstischangebots im Atrium als Außer-
Haus-Mittagstisch.
• Größere öffentliche interkulturelle Aktionen und Feste, die für das Miteinander
und die Kommunikation der Quartiersbewohnerinnen und -bewohner wichtig sind und
einen hohen Stellenwert haben, wie Sommerfest, Zuckerfest, Jolka, Blumenmarkt der
Wohnungsunternehmen etc. wurden 2020 abgesagt. Ab Mitte 2021 waren wieder ei-
nige Aktionen möglich, die sich im Freien durchführen ließen, möglich (Weihnachts-
markt, Projekttage in der Grünschleife, Informationstag zur Bundestagswahl 2021 auf
dem Sprickmannplatz etc.).
• Fahrten und Museumsbesuche waren nach einem Wegfall ab März 2020 in 2021
teilweise wieder möglich (z.B. Playmobilausstellung Stadtmuseum, Allerheiligenkir-
mes Soest, Ausstellungsbesuch und Centro Oberhausen, Weihnachtsmarkt, Detmold,
Gartenschau Kamp-Lintfort, Besuch im Christmas Garden, Glasmuseum Lette).
• Die offenen Beratungssprechstunden (ohne Terminvergabe) wurden bei vielen
Projektträgerinnen und -trägern pandemiebedingt ab dem Frühjahr 2020 eingestellt.
Da es jedoch ein vordringliches Anliegen war, die Angebote aufrechtzuerhalten, die
einen Beitrag zur existenziellen Sicherung leisten und pandemiebedingte Problemla-
gen und Defizite auszugleichen, wurden neue Wege gegangen. So wurden die telefo-
nische Beratungspräsenz sowie die schriftliche Korrespondenz per E-Mail und auf
postalischem Weg mit Klientinnen und Klienten ausgebaut. Einige wenige Projekte
hielten eine termingebundene 1:1 Beratung aufrecht (Jugendsalon, 6.08). Persönliche
Beratungskontakte entfielen somit in vielen Projekten (4.02, 5.04, 6.02). Ein rein tele-
7 Zu berücksichtigen ist, dass die Ziele der einzelnen Themenfelder in der Regel auf mehrere Programmziele in
je unterschiedlicher Weise wirken (integrative Programmausrichtung).
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Stadt Münster – Stadtplanungsamt 19
fonischer Austausch konnte die persönliche Vor-Ort-Beratung nicht ersetzen. Insbe-
sondere ganzheitliche Problemlösungen wurden nicht zuletzt wegen erheblicher
Sprachprobleme der Klienten/innen erschwert.
• Der Umgang der Projektträger/innen mit Hausbesuchen wurde ab dem zweiten Quar-
tal 2020 sehr unterschiedlich gehandhabt.
- Im Integrationsprojekt waren aufgrund einer verstärkten Nachfrage nach Hilfestel-
lung von Älteren bereits 2020 mehr und auch zeitaufwändigere Hausbesuche not-
wendig. Die Isolation älterer Menschen hat sich aufgrund der Corona-Situation noch-
mals seit 2019 verstärkt Die Notwendigkeit der Angebote wuchs 2021 erneut.
- Im Projekt 6.01 Schuldnerberatung gab es 2021 nur aufgrund hoher Dringlichkeit
insgesamt noch drei Hausbesuche.
- Im Gesundheits- und Veterinäramt wurden die durch den Wegfall von gesundheits-
bezogenen Gruppenangeboten eingesparten finanziellen Mittel genutzt, um Stunden
der Kinderkrankenschwestern/Hebammen am Gesundheitsamt aufzustocken und
vermehrt Hausbesuche zu machen.
• Insgesamt war im Zuge der Pandemie verstärkt zu spüren, wie groß das Bedürfnis
nach Gesprächen, Verständigung und integrierenden Kräften ist. Die Reaktionen der
Teilnehmenden in den verschiedenen integrativen Projekten auf den Wegfall der ge-
meinsamen Aktivitäten waren jedoch sehr unterschiedlich. Während aus dem Projekt
4.02 ´Integrationsarbeit´ berichtet wird, dass viele Gruppen die Treffen aus Angst der
Infektionsverbreitung von sich aus eingestellt haben, versuchten einige Ehrenamtliche
im Projekt 6.02 ´Lebenswelten kennen lernen´ die geltenden Corona-Regelungen für
Veranstaltungen und Aktivitäten zu unterlaufen und die Pandemie zu verharmlosen. Im
Ergebnis musste sogar die Schlüsselgewalt entzogen werden, da auch nach mehreren
Gesprächen keine Kompromisslinie gefunden wurde. Auch wurden verschiedene noch
verbliebene Angebote vermehrt von Personen außerhalb des Programmgebiets nach-
gefragt, so z.B. die Fahrt- und Ausflugsangebote des Atriums. Auch in der Jugendarbeit
war diese Entwicklung feststellbar.
• Neu zugezogene Familien wurden auch in Pandemiezeiten begleitet und über Hilfsan-
gebote im Stadtteil mittels Verteilung von Informationsmaterialien und telefonischer
Kontakte informiert.
• Coronabedingt konnte die angestrebte neue Kooperation mit dem Verein Anti-Rost
Münster e.V. zur Etablierung einer `Fähigkeitenbörse im Quartier´ noch nicht starten.
2020 wurden die Vorbereitungen getroffen, um mit dem Verein Anti-Rost Münster e.V.
eine Kooperation einzugehen. Es besteht eine erklärte beiderseitige Bereitschaft zur
Zusammenarbeit.
• Noch 2019 zeigte sich eine Zunahme des ehrenamtlichen Engagements von Einzelper-
sonen und Gruppen gegenüber den Vorjahren. Eine Erweiterung des Kreises von Eh-
renamtlichen in 2020/2021 konnte unter den gegebenen Rahmenbedingungen selbst-
verständlich nicht erreicht werden. Zum Jahresbeginn 2022 gab es diesbezüglich erste
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Stadt Münster – Stadtplanungsamt 20
positive Signale. Es kristallisierte sich 2020/2021 aber deutlich heraus, auf welche Per-
sonen sich die Projektträger/innen dauerhaft in Bezug auf ein ehrenamtliches Engage-
ment verlassen können z.B.
pflegte weiterhin täglich eine ehrenamtliche Gruppe die Grünanlage, sowie die Blu-
men,- und Gemüsebeete;
Brückenpersonen übernahmen unterstützende Aufgaben in der Aufklärung rund um
Schutzmaßnahmen und Impfung.
• In einigen Projekten konnte eine zunehmende Eigeninitiative festgestellt werden:
- Bei der Schuldnerberatung haben die neu hinzugekommenen Klientinnen und Klien-
ten in den beiden Jahren mit einem Anteil von 92 % in 2020 und 95% in 2021 aktiv an
der Problemlösung mitgewirkt und damit zu einem höheren Anteil als in den Vorjahren
beigetragen (76% in 2018, 84% in 2019). In 2021 konnten entsprechend 90,5% der
Fälle erfolgreich abgeschlossen werden (2020 = 84,6%, 2019 = 87,5%, 2018 = 93%).
- Positiv ist, dass Seniorinnen und Senioren zunehmend aktiv Hilfe suchen (4.02).
• Der Quartiersfonds in Höhe von 2.400 Euro pro Jahr konnte für gemeinsame Aktivitäten
kaum in Anspruch genommen werden. 2020 fand nur eine Fahrt der Russlanddeut-
schen Frauengruppe zum Glasmuseum nach Lette statt, 2021 konnten keine Aktivtäten
realisiert werden.
• Während das Teilprojekt „Interkulturellen Stadtteilmütter“ (4.02) 2020 noch regulär wei-
tergeführt werden konnte, war 2021 coronabedingt nur noch eine eingeschränkte tele-
fonische Erreichbarkeit umsetzbar, u.a. konnten nur 12 AGH-Stellen besetzt werden
(2019 = 20); die Angst vor einer Ansteckung war sehr groß.
• In den stark nachgefragten Sprachkursen für Erwachsene von KAI e.V. (6.01) waren
2020 zeitweise Schließungen notwendig. Es wurden Übergangskonzepte erprobt, bei
denen Teilnehmende telefonisch und postalisch mit Übungsaufgaben versorgt wurden.
Später konnte entsprechend der Coronaschutzverordnung wieder Sprachunterricht in
Präsenz, allerdings mit reduzierter Teilnehmendenzahlen angeboten werden.
- Deutlich hat sich die sozialintegrative Funktion von Sprache gezeigt. Die notwendige
Unterrichtsreduzierung in Präsenz hat einen merklichen Rückschritt in den Deutsch-
sprachkenntnissen bewirkt, da der Austausch mit haushaltsfremden Personen fehlte.
Häufig bestehen abseits der Sprachkurse keine Sprachkontakte zu Deutsch-Mutter-
sprachler/innen. Die Lernziele konnten nicht immer erreicht werden.
- Die Rückkehr zu verbindlichen Regeln (Pünktlichkeit, Abmeldung bei Fehltagen) war
für viele Teilnehmende sehr schwer.
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche / Stärkung der Chan-
cengleichheit
• Präventive Veranstaltungen der Schuldnerberatung mit der Zielgruppe Kinder/Jugendli-
che u.a. in Schulen konnten bereits 2019 nicht angeboten werden (lehrplanbedingte
Gründe; Umstrukturierung Uppenbergschule); dies gilt auch 2020 und 2021. Für die
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Fortführung des Angebotes an Schulen wird kaum eine Perspektive gesehen. Hier gilt
es, den Kreis der Kooperationspartner/innen möglichst zu erweitern und für das Ange-
bot zu werben, da im Kindesalter schon der Grundstein für den Umgang mit Geld ge-
legt wird.
• Im Bereich der Gesundheitsvorsorge (5.04) fielen viele Angebote pandemiebedingt ab
März 2020 aus, so die Sure-Start-Gruppe, das Müttercafé, die Sprachkurse und die
Sprechstunden in Kitas. Die dafür vorgesehenen finanziellen Mittel wurden jedoch ge-
nutzt, um die Stunden der Kinderkrankenschwestern und Hebammen am Gesundheits-
und Veterinäramt aufzustocken. Dadurch gelang es, eine hohe Anzahl von Hausbesu-
chen weit über den Zahlen der Vorjahre für Schwangere/Mütter im Gebiet zu ermögli-
chen (2020 = 160 Hausbesuche, 2021= 220). Da private Hebammen kaum Hausbesu-
che machten, konnte somit ein besonderes und sehr wichtiges Angebot in der Gesund-
heitsvorsorge bereitgestellt werden.
• Jugendliche waren im öffentlichen Raum kaum anzutreffen und nur schwer zu errei-
chen.
- Es konnten deutlich weniger Kontakte zu Jugendlichen im Rahmen der Mobilen Ju-
gendsozialarbeit (6.06) hergestellt werden als in den Vorjahren. Im Vergleich zu 2019
ist 2020 ein Rückgang um Dreiviertel feststellbar, 2021 lagen die Zahlen noch niedri-
ger (2019 = 1800, 2020 = 435, 2021 =346). Dennoch wurden die verweisenden Hil-
fen/Vermittlung in Kooperation mit dem U25-Job Center Team gut angenommen.
Selbst „schwierigere Fälle“ fanden den Weg (zurück) in den Arbeitsmarkt.
- Da Kontaktsport durch die Coronaschutzverordnung ab dem Frühjahr 2020 verboten
war, entfielen die Sportangebote der Projekte 6.04 und 6.06 komplett; somit gab es
2020 nur wenige Treffen bis zum Lockdown. Um den Kontakt dennoch aufrecht zu er-
halten, nutzten die Übungsleiter verstärkt Soziale Medien (WhatsApp, Facebook, Ins-
tagram).
• Die Projektträger im Bereich der offenen Jugendarbeit und aufsuchenden Jugendsozi-
alarbeit berichten, dass Jugendliche zunehmend frustriert und ratlos auf wegfallende
Angebote und Kontakteinschränkungen reagierten. Fanden Gespräche mit Jugendli-
chen statt, so nahmen pandemiebedingte Probleme (zunehmend aggressives Verhal-
ten im familiären Umfeld, Isolation, Kontaktverluste im privaten Umfeld als auch zu
Fachstellen/Ämtern), Einschränkungen im Freizeitbereich/der Freizeitangebote etc. viel
Raum ein.
• Die Hausaufgabenhilfe (5.01) konnte trotz der Pandemie nach schwieriger Anlaufphase
insgesamt wieder auf zwei erfolgreiche Jahre zurückblicken. Nach dem Lockdown 2020
starteten Versuche „digitaler“ Nachhilfe über Videokonferenzen. Anfänglich scheiterten
diese mehrheitlich an fehlender technischer Ausstattung seitens der Schüler/innen
und/oder fehlendem technischen Wissen bei älteren Nachhilfelehrer/innen. Sobald
möglich, wurde die Nachhilfe unter Einhaltung von AHA-Regeln in kleineren Gruppen in
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Präsenz erteilt. Einige Eltern haben ihre Kinder zur Minimierung haushaltsfremder Kon-
takte und aus Angst vor einer Ansteckung von der Nachhilfe abgemeldet.
- Durch eingeschränkte Unterrichtsmöglichkeiten sind coronabedingte Bildungsdefizite
feststellbar. Viele Kinder konnten erst gar nicht an dem Angebot teilnehmen.
- Insbesondere armutsbedrohte Familien waren besonders vom weggefallenen Prä-
senzunterricht betroffen: Fehlende technische Ausstattung (IPads, WLAN zuhause),
kein Wissen über Computertechnik, keine lernförderliche Umgebung zuhause (viele
Personen auf wenig Raum, Kinder haben keine eigenen Zimmer). Die technische
Ausstattungssituation verbesserte sich ab der 2. Jahreshälfte 2020, die Problematik
des häuslichen Lernumfelds hat weiterhin Bestand.
- Die Entwicklung, dass Eltern immer häufiger nicht zu vorgesehenen Elterngesprä-
chen erscheinen, hat sich noch verstärkt.
• Im Projekt 6.08 Drogenberatung konnte 2021 das Angebot sogar deutlich ausgeweitet
werden. Zu den offenen Sprechstunden 1x pro Woche kam ein aufsuchendes Angebot
1x pro Woche hinzu, welches erfolgreich anlief.
- Nach einem Einbruch der Vermittlungszahlen zu weiterführenden Hilfen in 2020 mit
nur 1 Person, konnte 2021 mit 11 Personen, wieder das Niveau der Vor-Corona-
Jahren wieder erreicht werden (2019 = 9 Personen, 2018 = 11, 2017 = 9, 2016 = 7).
- Der Spritzenautomat war mehrmals Ziel von Vandalismus und wurde so zerstört,
dass er im Berichtszeitraum nicht nutzbar war.
Verbesserung der Wohnsituation und der Wohnumfeldsituation
• In den Projekten des Themenfelds 1 wurden die Kommunikation und die Zusammenar-
beit zwischen Bewohnerschaft, örtlichen Einrichtungen, örtlich vermietender Woh-
nungswirtschaft und dem städtischen Wohnungsamt durch die Corona-Pandemie au-
ßerordentlich eingeschränkt. Der überwiegende Teil der Netzwerktreffen ist aufgrund
der Corona-Pandemie ausgefallen; ebenso entfielen die Sitzungen des Mieterrates in
beiden Jahren ersatzlos. Eine Zusammenkunft über Videokonferenz o. ä. war nicht um-
setzbar. Gleichwohl konnte in den verbliebenen Gesprächsrunden und durch telefoni-
sche Kontakte zumindest für ein Mindestmaß an Kommunikation und Austausch ge-
sorgt werden.
• 2021 startete der letzte Abschnitt der Gebäudesanierung Sprickmannstraße 11 – 21 im
Bestand WohnSieGer GbR, die Fertigstellung ist 2022 geplant. Im Wohnungsbestand
der anderen kommunalen und regionalen Wohnungsunternehmen gab es keine weite-
ren größeren energetischen bzw. investiven Maßnahmen, da diese in den Vorjahren
abgeschlossen wurden.
• Im Bestand ZBI wurden erste Maßnahmen insbesondere im Bereich der Gefahrenab-
wehr umgesetzt (Reaktivierung von Tiefgaragen, Sanierung von Hauseingangsberei-
chen, Treppenhäusern, Aufzugsanlagen, Spielplätzen). Das Unternehmen stellte sich
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 23
2021 erstmals in der BV-Nord vor und bekam somit ein „Gesicht“. Die gezeigte Ge-
sprächs- und Kooperationsbereitschaft des Unternehmens ZBI und erste sichtbare
Maßnahmen am Gebäudebestand werden als eine deutliche Verbesserung im Ver-
gleich zu den Voreigentümern gewertet.
• Die Situation in den Beständen des ZBI Immobilienf onds (Heizungsausfall, Geschäfts-
ausrichtung, usw.) war auch das bestimmende Thema im Projekt 1.4 ´Weiterentwicklung
Kooperation zur Verbesserung der Wohnverhältnisse´. Weitere Haupthemen waren die
Aufwertung des Sprickmannplatzes, Überlegungen zu gemeinschaftlichen Aktionen trotz
Corona und Müll/Sauberkeit.
• Im Rahmen des von Bewohnerinnen und Bewohnern getragenen Projekts Grünschleife
konnte 2021 coronabedingt nur ein Projekttag realisiert werden. Die weggefallenden
Projekttage haben nicht nur das Miteinander der Bewohnerschaft eingeschränkt, son-
dern auch die Qualität der Grünanlage. Umso wichtiger war es, dass 2020 zwei feste
Personen über das Programm ´Teilhabe am Arbeitsmarkt´ beschäftigt werden konnten,
die sich um die unterjährige Pflege der Grünschleife kümmern. So konnten dennoch
wichtige Maßnahmen umgesetzt werden, die die Aufenthaltsqualität gesteigert haben
(2020 Pavillon und neue Sitzgruppe, 2021 Boulebahn). Die Boulebahn wurde in Anwe-
senheit der Bundesumweltministerin gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwoh-
nern eröffnet. Attraktive vielfältig nutzbare öffentliche Grünflächen und Rückzugsräume
werden in der Pandemie umso wichtiger, da sie eine notwendige Entlastung bei beeng-
ten Wohnverhältnissen bieten. Die Grünanlagen sind Orte der Begegnung. In der Grün-
schleife ist in den beiden Pandemiejahren kein Vandalismus mehr aufgetreten, wie zu-
letzt 2019.
• Dennoch war Vandalismus durch eine Gruppe Jugendlicher in den beiden Jahren wie-
der ein größeres Thema im Programmgebiet. Es kam mehrfach zu Zerstörungen und
Beschädigungen u.a. im Bereich des Sprickmannplatzes.
• Die öffentlichen Flächen der Großwohnanlage werden nach wie vor im Rahmen des
verstetigten Projekt 3.01 „Wertstoffe / Sperrgut“ durch einen unbefristet beschäftigten
Mitarbeiter der AWM gereinigt.
• Anstelle des sonst stattfindenden Blumenmarkts der Kinderhauser Wohnungsunterneh-
men gab es einen ein Blumengruß von Parea an die Seniorinnen und Senioren im Pau-
linum Kinderhaus als Symbol dafür, dass die Verbindung auch während der Corona-
pandemie bestehen bleibt.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 24
Zusätzliche coronabedingte Aktionen und Maßnahmen (teilweise über die projekt-
und programmbezogenen Ergebnisse und Erfahrungen hinausgehend)
• Durch die Pandemie entstanden neue Aufgabenbereiche, insbesondere in der Nach-
barschaftshilfe und rund um die Pandemiebekämpfung. Es wurde von verschiedenen
Projektträger/innen Aufklärungsarbeit zu Hygienemaßnahmen oder Test- und Impfmög-
lichkeiten und Unterstützungsmaßnahmen initiiert und angeboten:
- So wurden z.B. drei Impfaktionen von BGZ in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster
ab Juli 2021durchgeführt und 400 Personen erreicht. 500 Personen wurden durch die
Vielzahl an weiteren Corona-Hilfsangeboten erreicht.
- Brückenpersonen übernahmen im Integrationsprojekt 4.02 die Beratung, Versorgung
und Informationen rund um das Thema Corona und versuchten, den Bewohnerinnen
und Bewohnern die Ängste zu nehmen.
- Auch die Gebietsmoderation unterstütze mit Informationen zu Hygienemaßnahmen
oder Test- und Impfmöglichkeiten. Masken wurden auf dem Weihnachtsmarkt 2021
verteilt.
- Im Nachhilfeprojekt 5.01 konnte neben der eigentlichen Projektarbeit Infomaterial und
Aufklärungsarbeit zu Impfangeboten erfolgreich an die Schüler/innen und ihre Fami-
lien vermittelt werden.
- Der Integrationsrat stellte mehrsprachige Informationen zum Thema Corona und Ge-
sundheit im Stadtteil zur Verfügung und suchte die Diskussion mit Anwohnerinnen
und Anwohnern.
- Die Schuldnerberatung bot 2021 Informationsangebote in leichter Sprache an.
• Die Rückmeldung aus den Projekten war, dass die Angebote durch die Bewohner-
schaft dankend angenommen wurden und die Impfbereitschaft groß war.
• Es gab eine Vielzahl von Nachbarschaftshilfen und Solidaritätsaktionen (Fahrdienste,
Einkaufshilfen, Strickaktion zugunsten von Obdachlosen etc.).
4 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms
verstetigten Projekten
Während die Ergebnisdarstellung im Kapitel 3 die 16 Projekte umfasst, die laut Ratsbe-
schluss vom 11.12.2013 in den Jahren 2020/2021 verstetigt sind und aus dem Maßnahme-
programm gefördert werden, werden in diesem Kapitel vier verstetigte Projekte nachricht-
lich aufgeführt, welche Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind (Pro-
jekte 3.02, 4.03, 5.02, 5.06) sowie drei verstetigte Projekte, welche anderweitig gefördert
wurden (Projekte 1.06, 3.01, 4.01). Obwohl diese Projekte bei der Messung der Zielerrei-
chung nicht berücksichtigt werden, finden sie dennoch Erwähnung, da sie im Gesamtkon-
text zur Stabilisierung der Quartiersstrukturen beitragen.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 25
Projekt 1.06 „Das Quartier spart Strom“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):
Die Mitmachkampagne KlimaMischpoke wurde Ende 2019 umbenannt in „Unser Klima
2030“. Bis auf kleinere Aktionen, wie die Verteilung des Unser-Klima-2030-Flyers und der
Aushängung von Plakaten in Geschäften und Werbeflächen in Kinderhaus, wurden 2020
und 2021 keine Aktionen durch die Koordinierungsstelle für Klima und Energie (KLENKO)
beim Dezernat für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit durchgeführt, die
explizit auf Kinderhaus-Brüningheide oder andere Stadtteile ausgerichtet waren. Die Kam-
pagne "Unser Klima 2030" stellt den Klimaschutz im Alltag in den Mittelpunkt und setzt da-
bei besondere Schwerpunkte auf die Entwicklung und Stärkung eines Gemeinschaftsge-
fühls. Die Kampagne wird schwerpunktmäßig durch Print- und digitale Medien kommuni-
ziert und an zentralen Orten in der Innenstadt durch Infostände vorgestellt. Zudem verteilen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Aktion Stromsparcheck die Flyer in den Haushalten, in
denen sie beratend unterwegs sind. (Quelle: Koordinierungsstelle für Klima und Energie,
Ansprechpartnerin: Caroline König)
Projekt 3.01 „Wertstoffe / Sperrgut“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):
Während der Corona-Pandemie hat sich nichts am Leistungsspektrum dieses Projektes ge-
ändert. Mit dem Projektziel, die berufliche Integration von Langzeitarbeitslosen zu unterstüt-
zen, reinigt ein seit 2011 unbefristet beschäftigter Mitarbeiter der AWM im Bereich der
Großwohnanlage die öffentlichen Flächen. Hierbei wurden auch 2020 und 2021 Restabfälle
und falsches oder zum falschen Zeitpunkt herausgestelltes Sperrgut beseitigt. Darüber hin-
aus wurden Wertstoffe erfasst und Problemabfälle einer ordnungsgemäßen Entsorgung zu-
geführt. Das Projekt hat auf das Stadtbild im Bereich Kinderhaus eine äußerst positive Wir-
kung. (Quelle: Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM), Ansprechpartner: Gregor Walter-
busch)
Projekt 3.02 „Aktiv für Arbeit im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ (verstetigt,
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden):
Das ehemals aus ESF-Mitteln (Europäischer Sozialfonds) und Mitteln aus der Gewinnaus-
schüttung der Sparkasse Münsterland-Ost geförderte Programm (Laufzeit: 15.05.13 -
14.05.15) wird seit Mitte Mai 2015 vom Sozialamt in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter
betreut. Einige der Handlungsempfehlungen, die die im Projektrahmen initiierten Netzwerke
entwickelt haben, wurden während und nach Abschluss des Projekts umgesetzt. Das Job-
center ist seit 2017 dezentral organisiert und berät in den JiJ (Jobcenter im Jobcenter) Rat-
suchende bzw. Kunden/-innen direkt vor Ort. Außerdem wurde die Netzwerkarbeit des Job-
centers in den letzten Jahren ausgebaut. Das Jobcenter ist Mitglied im Arbeitskreis Kinder-
haus. Seit 2016 wurde auch die Zusammenarbeit zwischen den U25-Jobcoaches und den
Streetworkern des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien intensiviert. Die offene
Sprechstunde wird nach wie vor angeboten, auch die gemeinsamen Rundgänge werden
weiterhin durchgeführt. Durch die jährliche Teilnahme an den Treffen der Gebietsmodera-
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 26
tion findet ein regelmäßiger Austausch über gebietsbezogene strukturelle Bedarfe im Auf-
gabenfeld Arbeitsmarktintegration statt. Das Projekt ist somit als Teil der Verwaltungsarbeit
verstetigt. (Quelle: Sozialamt (50), Ansprechpartnerin: Daniela Stemmer)
Projekt 4.01 „Interkulturelle Mädchenarbeit“, ehemals „Unser Alltag - Unsere Sorgen“
(verstetigt, aber anderweitig gefördert im Rahmen des Maßnahmenprogramms kind-
und jugendbezogene Armutsprävention in Münster):
Die interkulturelle Mädchenarbeit im Jugendsalon des Begegnungszentrums wurde trotz
Corona wieder erfolgreich durchgeführt. Die Mädchen waren und sind nach wie vor hoch
motiviert, die Treffs zu besuchen und diese aktiv mitzugestalten. Die Arbeit mit den Mäd-
chen gestaltete sich 2020 und 2021 in Form von gemeinsamen Treffs, die einmal die Wo-
che stattfanden, teilweise wegen der Corona-Schutzbestimmungen reduziert auf einen klei-
neren Teilnehmerinnenkreis. Die Gruppenleiterinnen waren in dieser Zeit eine wichtige Be-
zugsperson für die Mädchen. Sie waren in ihrer Funktion der Ratgeberin noch mehr ge-
fragt, Beratungstätigkeiten nahmen in Zeiten von Corona deutlich zu. Um der Isolation in
den Zeiten, in denen keine Treffen möglich waren, entgegen zu wirken, wurden direkte per-
sönliche Kontakte in der Regel per Smartphone oder Tablet gehalten, jeweils 1:1. Wenn es
um gemeinsam zu planende Ausbildungs- oder Berufsperspektiven oder um wichtige schu-
lische Belange ging, wurden auch Geschwister und teilweise Eltern in diese Kommunikation
eingebunden. Berufswahl und Berufsorientierung wurden nicht nur besprochen, sondern
auch konkret bearbeitet, indem bspw. individuell mit den Mädchen an Bewerbungsmappen
gearbeitet wurde. Darüber hinaus wurden Tipps zur Vorbereitung auf Vorstellungsgesprä-
che gegeben oder Voraussetzung zur Aufnahme unterschiedlicher Ausbildungsarten durch-
gesprochen. Mehrere Mädchen konnten erfolgreich an das Beratungsangebot der haupt-
amtlichen Jugendsozialarbeiterin im Jugendsalon vermittelt werden.
Regelmäßige gemeinsame Aktionen sind der Kernbestandteil dieser Gruppe und stärken
den guten Zusammenhalt. Das war in Corona-Zeiten teilweise nur sehr eingeschränkt mög-
lich. Gemeinsam wurden kleine Ausflüge unternommen. Eine gemeinsame Wochenend-
fahrt im Herbst 2021 nach Hamburg war ein Highlight für die Kerngruppe. Stadtteilfeste und
gemeinsame Aktionen mit der Bewohnerschaft konnten 2020 und 2021 kaum stattfinden,
aber die Erwartungshaltung für gemeinsame Gruppenaktivitäten 2022 ist dafür umso höher.
Die Mädchen stehen mit ihren Gruppenleiterinnen aktuell weiterhin in direktem Kontakt und
stärken sich in dieser schwierigen Zeit wechselseitig. Insgesamt blieb der Zusammenhalt
auch in den beiden Pandemiejahren hoch. (Quelle: Begegnungszentrum Kinderhaus e.V.,
Ansprechpartnerin: Nebahat Bugday)
Zu den Projekten 4.03 „Gewaltprävention“ (Amt für Kinder, Jugendliche und Familien),
5.02 „Elternkompetenz stärken“ sowie 5.06 „Kontinuierliche Praxistage zum Über-
gang Schule-Beruf“ (Amt für Schule und Weiterbildung), die alle als verstetigt gelten und
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phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 27
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, liegen keine Projektberichte
vor8.
5 Fazit zur Zielerreichung 2020/2021 und Ausblick auf die weitere Projekt-
durchführung
5.1 Fazit 2020/2021
Die Pandemie und die Folgen dieser Krise haben allgemein dort besonders negative Aus-
wirkungen gezeigt, wo Menschen mit ohnehin geringen Ressourcen in engen räumlichen
Verhältnissen leben, so auch im Programmgebiet Kinderhaus-Brüningheide. Die Projektträ-
ger und -trägerinnen sahen sich mit folgenden wesentlichen Herausforderungen auf inhaltli-
cher und organisatorischer Ebene konfrontiert.
Inhaltliche (pandemiebedingte) Herausforderungen im Rückblick
• Zunehmende soziale Isolation und Kontaktverarmung von Bevölkerungsgruppen v. a.
älterer und alleinlebender Menschen; Zunahme psycho-sozialer Auffälligkeiten;
• Zunahme häuslichen Stresses bei wachsenden finanziellen Anspannungen der Haus-
halte, insbesondere Familien; gleichzeitig verlor man die Familien durch die
(Teil)Schließung von Schulen/Kitas sowie von Anlaufstellen zunehmend aus dem
Blick;
• wachsende Aufgaben im Umgang mit Armut, insbesondere bei Älteren;
• eine sich verschärfende Bildungsdistanz bei Schüler/-innen; Einschnitte in Lernprozes-
sen;
• Rückschritte beim Erlernen der deutschen Sprache bei Kindern und Erwachsenen
durch den Wegfall von persönlichen Kontakten;
• zunehmende alltagsbezogene Unterstützungsbedarfe, z.B. bei der Alltagsorganisa-
tion, im Umgang mit Jobsuche, Mietrückständen, Schulproblemen oder psychologi-
schen Problemen;
• mangelnder attraktiver öffentlicher Raum für Begegnung;
• Strukturverlust im Tagesablauf und Frustration, insbesondere bei Jugendlichen, Des-
interesse an „normalen“ Freizeit- und Sportangeboten wie Kicken, Basketball.
8 Ein Sachstandsbericht ist für Projekte, die Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, nicht
mehr verpflichtend.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 28
Organisatorische und konzeptionelle (pandemiebedingte) Herausforderungen für
die Projektträger/innen im Rückblick
• In vielen Einrichtungen mangelte es zu Beginn der Pandemie an einer zeitgemäßen
Hard- und Software-Ausstattung für eine digitale bzw. hybride Beratung. Damit ver-
bunden waren auch Umsetzungs- und Anwendungsunsicherheiten, wie z. B. rechtli-
che Hürden und Datenschutzthemen.
• Eingeschränkte oder wegfallende Erreichbarkeit zentraler Kontaktpersonen in der Be-
wohnerschaft, bei Projektbeteiligten, in Behörden.
• Keine Planungssicherheit, ständig wechselnde Rahmenbedingungen.
• Die Erfahrungen und die Rückmeldung verschiedener Projektträger/innen zeigten für
2020 und 2021 in besonderem Maße, dass die vorhandenen Betreuungskapazitäten
zu knapp sind. Die steigende Nachfrage nach Beratungsleistungen hat sich in den bei-
den Jahren noch einmal projektübergreifend verstärkt. Neben den Unterstützungsbe-
darfen von Älteren wurde vermehrt auch Hilfe im Bereich der allgemeinen Sozialbera-
tung (bzw. verweisende Arbeit zu anderen qualifizierten Fachstellen), der Jugendhilfe-
projekte und Präventionsangebote im Bereich Sucht, Medien und Straffälligkeit weiter-
hin nachgefragt. Eine weitere Zunahme des Bedarfes an Beratung ist erwartbar. Die
Beratungstätigkeit gestaltete sich zudem projektübergreifend inhaltlich und mit Blick
auf institutionsübergreifende Zusammenarbeit umständlicher und langwieriger als vor
der Pandemie. Aufgrund von Personalmangel wird teilweise über eine Reduzierung
von Öffnungszeiten nachgedacht.
• Die Notwendigkeit von Hausbesuchen nahm unter Pandemiebedingungen projekt-
übergreifend zu, um zum einen die Personen zu erreichen, die ansonsten keinen Zu-
gang zu bestehenden Hilfsangeboten haben (wie z.B. kinderreiche Familien, ältere
und/oder kranke Menschen) und diejenigen, die sich pandemiebedingt zurückgezo-
gen haben. Demgegenüber standen die Notwendigkeit des Eigenschutzes und die
Fürsorgepflicht für Mitarbeitende.
Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen seit März 2020 konnten viele Projekte auch
in den beiden Pandemiejahren 2020/2021 durch das gemeinsame Engagement, Kreativität
und Flexibilität von engagierten Kräften aus dem Stadtteil, Bewohnerinnen und Bewohnern
„der Schleife“, Vertreterinnen und Vertretern der Politik und der Verwaltung teilweise wie
geplant umgesetzt werden. Vielfach waren jedoch Anpassungen erforderlich. Nur wenige
Projekte bzw. ihre Teilmaßnahmen entfielen ganz. Dies waren in erster Linie öffentliche
Feste und Aktionen, partizipative Angebote wie z.B. Mieterbeirat, Integrationsrat, Bildungs-
angebote etc. sowie Sportangebote.
Festhalten lässt sich, dass die Corona-Pandemie als zusätzlicher Katalysator der ohnehin
vorhandenen Problemlagen in Kinderhaus-Brünigheide wirkt. Sie bringt deutlicher als zuvor
zu Tage, woran es fehlt. Sie zeigt aber auch die Stärken vor Ort auf. In den beiden Pande-
miejahren stand insbesondere die Aufrechterhaltung der sozial-integrativen Maßnahmen
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 29
zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe im Vordergrund und erforderte viel Engage-
ment und Ressourcen auf Seiten der Projektträger/innen.
Mit dem Stichwort Engagement ist ein großes Potential angesprochen, welches sich neben
den vielen negativen Auswirkungen der Pandemie im Positiven gezeigt hat. Neben der ei-
gentlichen inhaltlichen Projektarbeit und dem „Alltagsgeschäft“, welche geprägt waren
durch die ständige Anpassung von Angeboten und auch Absagen, wurden darüber hinaus
durch eine enge Kooperation mit anderen Akteurinnen und Akteuren aus dem Stadtteil
viele zusätzliche Maßnahmen im Bereich der Nachbarschaftshilfe und Pandemiebekämp-
fung ins Leben gerufen. Das Hand-in-Hand-Arbeiten der lokalen Akteure und Akteurinnen
wurde besonders positiv durch die Projektverantwortlichen hervorgehoben. Dies gilt insbe-
sondere für die enge Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas sowie zwischen den gemein-
wohlorientierten Einrichtungen.
5.2 Zukünftige Herausforderungen und Ausblick
Von ihrer grundsätzlichen Zielausrichtung haben sich die unterschiedlichen Arbeits- und
Handlungsansätze im Rahmen der 23 Projekte und der vielfältigen entstandenen Projektko-
operationen auch unter Pandemiebedingungen wiederholt bewährt. In keinem Projekt wird
eine grundsätzliche Neuausrichtung als erforderlich angesehen.
Es ist jedoch eine Daueraufgabe, diese den Herausforderungen anzupassen. Die Erfahrun-
gen und Befunde der beiden Pandemiejahre weisen auf die Handlungserfordernisse und
Themenfelder hin, die die kommenden Jahre prägen werden.
Herausforderungen in Bezug auf Wohnen und Wohnumfeld
• Die Wohnsituation gewinnt gerade in Pandemiezeiten erheblich an Bedeutung. Eine
der größten Herausforderungen ist mehr als je zuvor die Sicherung und Schaffung von
gesundem und bezahlbarem Wohnraum. Im Fokus liegt dabei insbesondere die Ge-
schäftsausrichtung von ZBI. Notwendig ist eine konsequente Einflussnahme auf die in
den Beständen der ZBI herrschenden wohnungs- und wohnumfeldbezogenen Problem-
lagen und Mängel durch enge Zusammenarbeit zwischen der Bewohnerschaft, den ört-
lichen Einrichtungen, der örtlich vermietenden Wohnungswirtschaft, der Wohnungsver-
waltungen und dem städtischen Wohnungsamt. Hier gilt es, die zukünftigen Investiti-
onsplanungen durch ZBI eng zu begleiten.
• Auch dem unmittelbaren Wohnumfeld kommt seit Pandemiebeginn eine besondere Be-
deutung zu. Grünflächen und Begegnungsräume mit Aufenthaltsqualität in fußläufiger
Entfernung sind vor dem Hintergrund des erzwungenen Rückzugs ins Private und be-
engter Lebensverhältnisse umso wichtiger. Da das beteiligungsorientierte Werkstattver-
fahren zum Sprickmannplatz aufgrund der Corona-Pandemie nicht durchgeführt wer-
den konnte, ist die Gestaltung und Belebung des Sprickmannplatzes als öffentlicher Ort
der Begegnung ein vordringliches Anliegen.
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Stadt Münster – Stadtplanungsamt 30
… in Bezug auf Integration und Engagement der Bewohnerschaft
• Ein Schwerpunkt für die kommende Zeit wird sein, den Kontakt zu den Zielgruppen auf-
recht zu erhalten bzw. wiederherzustellen und zur Teilnahme zu motivieren. Um diffu-
sen Ängsten entgegen zu wirken, zählen weiterhin die konsequente Aufklärung über
die Pandemie und die damit verbunden vorbeugenden Hygiene- und Schutzmaßnah-
men zu den wichtigen Aufgaben. Erschwerend für die sozialintegrative Arbeit ist die
zwar deutlich rückläufige, aber nach wie vor hohe Fluktuation im Quartier. In dem Auf-
bau neuer Kontakte und Gruppen liegt aber auch eine Chance, verkrustete Strukturen
und eingefahrene geschlossene Gruppen aufzubrechen und neue Zugänge zu ermögli-
chen.
• Eine ebenso große Herausforderung, wird es sein, Ehrenamtliche (wieder) in die Pla-
nung und Organisation verschiedener Aktivitäten einzubeziehen und damit erneut viel-
fältige stabile Begegnungsangebote zu ermöglichen. Ein Anknüpfen an die Vor-
Corona-Situation ist schwierig, teilwiese müssen neue Personen gewonnen werden. So
ist es wichtig, dass der Mieterrat „in der Zeit nach Corona“ seine ehrenamtliche Arbeit
wiederaufnimmt bzw. sich neu konstituiert. Ebenfalls steht ein Wechsel im ehrenamtli-
chen Vorstand des Atriums an.
• Wichtig ist es, wieder vielfältige Möglichkeiten des Austausches und Angebote der Er-
wachsenenbildung zu schaffen, um außerhäusliche Kontakte und Austausch zu ermög-
lichen und somit den sprachlichen Rückschritten entgegenzuwirken.
• Aufgrund der weiter zunehmenden Isolation und Kontaktverarmung insbesondere bei
älteren hilfebedürftige Personen sind diese projektübergreifend noch mehr in den Blick
der zukünftigen Maßnahmen zu nehmen.
… in Bezug auf Bildungschancen und Teilhabe Kinder und Jugendliche
• Da schwierige familiäre Problemkonstellationen und häusliche Krisensituationen in den
beiden Jahren noch weiter zugenommen haben und sich in Kombination mit wirtschaft-
lichen Unsicherheiten und engen Wohnverhältnissen eher noch verstärken, ist eine nie-
derschwellige Kontaktanbahnung zu den Erziehungsberechtigten, deren verstärkte Ein-
bindung und eine direkte Vermittlung von Angeboten und Hilfen zu intensivieren.
• Noch immer haben viele Schülerinnen und Schüler Lernrückstände, die während des
Distanzunterrichts in der Pandemie entstanden sind. Diese Lücken gilt es zu schließen.
Hier ist u.a. die Teilhabe junger Menschen an digitaler Kommunikation zu ermöglichen,
was insbesondere den Zugang zu einem öffentlichen WLAN voraussetzt.
• Die zum Teil abgebrochenen Kontakte zu den Jugendlichen müssen kontinuierlich
nach der Pandemie wiederaufgebaut werden. Die Pandemie hat besonders verdeut-
licht, wie wichtig die Reaktivierung und Schaffung von konsumfreien (Bewegungs-)Räu-
men, Begegnungsangeboten und Treffpunkten für Kinder und Jugendliche zum Ausle-
ben ihrer spezifischen (Jugend-)Kultur ist.
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• Eine Herausforderung für die Gesundheitsförderung wird die Gewinnung von Hebam-
men für das Projekt 5.04 ´Gesund Aufwachsen in Kinderhaus´ sein.
• Neben den Erfahrungen aus der Projektarbeit zeigen auch die Kontextdaten wieder
deutlich auf, dass nach wie vor noch erhebliche Handlungsbedarfe zur Stabilisierung
und Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität seiner Bewohnerschaft bestehen.
Besonders verdeutlicht wird dies durch die allgemein schwierige finanzielle Situation
vieler Personen und Familien im Quartier. Hier zeigt sich in den letzten Jahren durch-
aus eine Verbesserung, doch ist durch die demografische Alterung und mögliche exis-
tenzbedrohende Folgewirkungen der Corona-Pandemie zukünftig eher von einer Zu-
nahme von Mitbürgerinnen und –bürgern mit einer Verschuldungsproblematik und einer
Ausweitung über den bisherigen Kreis der Betroffenen auszugehen.
• Insbesondere die Kinderarmut ist angesichts des hohen Anteils betroffener Kinder, die
Sozialleistungen nach dem SGB erhalten, projektübergreifend weiterhin verstärkt in den
Blick zu nehmen. Der Kooperation mit Schulen und Kitas kommt eine wichtige Schlüs-
selfunktion zu.
• Im Projekt 6.01 Schuldnerberatung ist eine neue Zielformulierung für die Durchführung
präventiver Veranstaltungen der Schuldnerberatung allgemein und im Besonderen für
die Zielgruppe Kinder und Jugendliche notwendig.
… in Bezug auf Ressourcen, Projektkonzeptionierung
• Die Begleitungs- und Motivationsfunktion durch die Projektträgerinnen und -träger wird
wichtig bleiben und voraussichtlich noch an Bedeutung gewinnen.
• Wichtiger denn je ist eine auf verschiedene Zielgruppen zugeschnittene Projektarbeit.
So erwächst z.B. aus der Zunahme schwieriger familiärer Problemkonstellationen ein
besonderer Anspruch an die Inhalte und Konzeptionierung der Angebote. Auch zeigt
sich projektübergreifend, dass therapeutische Hilfestellung, die nicht im Rahmen der
Projekte leistbar ist, zunehmend mitzudenken ist.
• Gerade die niedrigschwellige zielgruppenbezogene Arbeit ist besonders personalinten-
siv und ressourcenaufwändig. Nicht nur die mengenmäßige Bewältigung der hohen An-
zahl an Nachfragen zu Unterstützungsleistungen stellt eine Herausforderung dar, son-
dern zunehmend auch der individuell gestiegene Betreuungsaufwand.
• Da sich der Kreis der Hilfesuchenden eher noch ausweiten wird (Stichwort Auswirkun-
gen der Corona-Pandemie und Energiekrise), besteht mehr als je zuvor die Notwendig-
keit, die Träger/innen mit ihren umfangreichen zielgruppenorientierten Beratungsleis-
tungen und aufsuchenden Angeboten finanziell abzusichern und auf solide Beine zu
stellen. Die Ressourcenausstattung ist entsprechend der Rahmenbedingungen immer
wieder neu zu verhandeln und sicherzustellen.
• Geschlechterrollen sind im sozialen Kontext zu sehen und projektübergreifend zu be-
rücksichtigen. Der Zusammenhang mit anderen Kategorien wie Herkunft und Alter müs-
sen mitbedacht werden. Konzepte, Angebote und Aktionen sind immer wieder neu zu
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 32
überprüfen, ob die Zielgruppe sich noch angesprochen fühlt, welche Hindernisse evtl.
wirken und ob im Rahmen der Projekte neue genderangepasste Angebote entwickelt
werden können.
• Die Ansprache der Bewohnerschaft wird zukünftig sowohl digitale als auch analoge
Formate berücksichtigen müssen, da Zielgruppen nach wie vor vielfach nicht im erfor-
derlichen Ausmaße über entsprechende IT-Ausstattungen verfügen. Notwendig ist eine
entsprechende Digitalausstattung von Projektträger/innen bzw. Einrichtungen einerseits
sowie andererseits Angebote zur Einführung in den Mediengebrauch für die Bewohner-
schaft. Ebenso ist die Erreichbarkeit und der niedrigschwellige Zugang von Gemein-
schaftseinrichtungen in Bezug auf digitale Ausgestaltungen (Homepages, Online-Zu-
gänge, Erreichbarkeit via WhatsApp/Messenger-Dienste, Videoberatung etc.) zu über-
prüfen und anzupassen. Die Bereitstellung der finanziellen Mittel für digitale Angebote
(zeitgemäße Ausstattung und personelle und zeitliche Ressourcen) ist zu prüfen.
Für 2022 und voraussichtlich noch weitere Folgejahre bleibt zu befürchten, dass die
Corona-Pandemie als Rahmenbedingung für die Projektdurchführung weiterhin erhalten
bleibt. Für die weitere erfolgreiche Projektarbeit wird im Vordergrund stehen, inwieweit es
gelingt, Angebote zur Abmilderung pandemiebedingter existenzieller Einschränkungen zu
initiieren, Informationen über aktuelle Hilfsangebote bereitzustellen und innovative Kommu-
nikationswege und -formate zu finden, um die Bewohnerinnen und Bewohner (wieder) zu
erreichen.
Auf Seiten der Projektträger/innen sind deshalb vordringlich Maßnahmen zur Reaktivierung
der Bevölkerung geplant, was bedeutet, dass bekannte und beliebte gemeinschaftliche Ak-
tionen, Feste, Ausflüge und Sport- und Bildungsangebote wieder ermöglicht werden sollen
und teilweise bereits angelaufen sind. Die Gebietsmoderation wird in Zuge der Belebung
des Eigenengagements den Quartiersfonds, bei dem alle Bewohnerinnen und Bewohner
einen Zuschuss für eine eigenorganisierte Veranstaltung beantragen können, bewerben.
Auch andere Projekte sehen es als wichtig an, aktiv für Aktivitäten und Angebote zu werben
und vielfältige Begegnungen zu ermöglichen. Neben der allgemeinen Reaktivierung sind
auch zielgruppenspezifische Angebote angedacht wie z.B. Tabletkurse für Senioren/innen,
neue Sportangebote für Jugendliche, Sprachkurse für Männer. Noch wichtiger als die
Schaffung neuer zielgruppenspezifischer Angebote ist jedoch die allgemeine Reaktivierung.
In Kontinuität der bisherigen Vorgehensweise wird die Verwaltung auch in Zukunft dem Rat
jährliche Berichte über Umsetzung und Ergebnisse der Maßnahmen sowie über die Ent-
wicklung der Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen, die zuvor der Bezirksvertretung
Münster-Nord, den zuständigen Fachausschüssen und Gremien des Rates einschließlich
des Integrationsrates vorgelegt werden.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
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6 Anhang
Anhang 1: Zielsystem
Anhang 2: Projektberichte 2020 und 2021
Anhang 3 Kontextdatenmonitor 2020 und 2021 (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausge-
wählter Kontextdaten der Stadtteilentwicklung)
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 34
Anhang 1: Zielsystem
Programmziele
Münster-Kinder-
haus/Brüningheide
Programm-
maßnahmen
Verstetigt, mit
anderweitiger
Förderung / Bestandteil
laufender
Verwaltungsarbeit
* ohne Finanzierungsbedarf
3.02
Aktiv für Arbeit
4.01
Interkulturelle Mädchenarbeit
5.02
Elternkompetenz stärken
5.06
Kontinuierliche Praxistage zum
Übergang Schule-Beruf
4.03
Gewaltprävention
7.01 Quartiersmanagement: Information und Vernetzung
7.02 Quartierfonds:Aktivierung und Beteiligung
1.06
Das Quartier spart Strom
3.01
Wertstoffe/Sperrgut
Leitzielbereiche Themenfeld 3 :
Stärkung der lokalen Ökonomie
und der Beschäftigungssituation
Themenfeld 1 :
Verbesserung der
Wohnsituation
1.05
Stärkung und Unterstützung
der Mieterschaft
5.01
Wir verstehen uns
4.02
Integrationsarbeit vor Ort:
Anlauf-, Beratungs- und
Koordinationsstelle
1.04
Weiterentwicklung der Ko-
operation zur Verbessserung
der Wohnverhältnisse
5.04
Gesund aufwachsen in Kinderhaus
Themenfeld 6 :
Sicherung sozialer Netze und
Infrastrukturen in Zeiten knapper
öffentlicher Haushalte
Maßnahmeprogramm Münster-Kinderhaus/Brüningheide, Programmziele und Maßnahmeübersicht (Stand: Dezember 2021)
Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
Soziale Sicherung und Förderung gesellschaftlicher Teilhabe
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche
Themenfeld 4 :
Integration zugewanderter
Menschen fördern
Themenfeld 2 :
Gestaltung des öffentlichen
Raums für einen sicheren und
lebendigen Stadtteil
2.02
Spiel- und Freizeitzone
(Grünschleife)
Themenfeld 5 :
Bewältigung der Herausforderungen
für das Bildungswesen
6.06
Mobile Jugend(sozial)arbeit
6.07
Sport und Bewegung
6.08
Drogenprävention
Themenfeld 7: Gebietsmoderation
6.01
Schuldnerberatung vor Ort
6.02
Interkulturelle Veranstaltungsreihe
"Lebenswelten kennenlernen"
6.04
Jungenprojekt "Sport gegen
Gewalt"
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation
8.01 Zielentwicklung, Beobachtung Zielereichung
80.2 Entwicklung u. Auswertung Kontextindikatoren
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale
Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 35
Anhang 2: Projektberichte 2020 und 2021
Die Berichte sind nach Projekten sortiert. Für jedes Projekt wird zuerst der Bericht 2020 wiedergege-
ben, danach folgt der Bericht 2021.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 36
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 1: „Verbesserung der Wohnsituation“
Projektname Weiterentwicklung der Kooperation zur Verbesserung der Wohnverhältnisse im Quartier Nordwest-
schleife – Bericht 2020 –
Projekt-Nr. 1.04
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Ein Netzwerk zwischen den örtlichen Wohnungsunternehmen, der Mieterschaft und der Stadt Münster ist zu erstellen und zu siche rn mit
den Zielen
- der langfristigen Zusammenarbeit,
- der Verbesserung der Wohnverhältnisse,
- der Schaffung und Erhalt von sozial stabilen Bewohnerstrukturen.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse/Inhalte 2020 Zielerreichung
Das bestehende Netzwerk
"Wohnen in Kinderhaus/
Brüningheide" arbeitet regel-
mäßig im Sinne der aufgeführ-
ten Ziele, mindestens 12 Ver-
anstaltungen, Sitzungen o. ä.
sind im Jahr abzuhalten.
Anzahl Netzwerktreffen und
Veranstaltungen in 2020
8 Netzwerktreffen und Veranstaltungen in 2020
Der überwiegende Teil der Netzwerktreffen ist aufgrund der Corona -Pandemie ausgefallen.
Gleichwohl konnte in einigen Gesprächsrunden ein inhaltlicher Austausch erreicht werden.
Die wichtigsten Ergebnisse/Inhalte waren dabei:
- Geschäftsausrichtung und zukünftige Investitionen von ZBI in den örtlichen Wohnungsbe-
stand, Umgang mit Problemlagen, Personaleinsatz vor Ort, Arbeitsschwerpunkte, Kommu-
nikation, Beauftragung eines Sicherheitsdienstes
- Befragung der ZBI-Mieterschaft (Themen Schimmel, Aufzüge, Fenster, Balkone, Stromver-
sorgung, Heizung, Warmwasser, Elektrik)
- Wohnungsbestand der Wohn+Stadtbau GmbH
- Nutzung von Parkgaragen und -decks
- Neuerstellung der Broschüre „Mein Kinderhaus“
- Antrag der Bezirksvertretung MS-Nord Fortführung des Programms „Soziale Stadt“ (grund-
legende Aufwertung des Sprickmannplatzes)
Projektziel teilweise
erreicht
Gesamtfazit Die bisherige Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen der Bewohnerschaft, den örtlichen Einrichtungen, der örtlich vermietenden Wohnungs-
wirtschaft und dem städtischen Wohnungsamt wurde durch die Corona-Pandemie außerordentlich eingeschränkt und teilweise unmöglich gemacht.
Wenige Veranstaltungen und telefonische Kontakte sorgten zumindest für ein Mindestmaß an Kommunikation und Austausch.
Ausblick 2021 2021 bleiben die Entwicklung der Corona-Pandemie und ihr Einfluss auf die Zusammenarbeit mit allen Akteurinnen und Akteuren und insbesondere
der Mieterschaft abzuwarten.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 37
Projektname Weiterentwicklung der Kooperation zur Verbesserung der Wohnverhältnisse im Quartier Nordwest-
schleife – Bericht 2021 –
Projekt-Nr. 1.04
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Ein Netzwerk zwischen den örtlichen Wohnungsunternehmen, der Mieterschaft und der Stadt Münster ist zu erstellen und zu siche rn mit
den Zielen
- der langfristigen Zusammenarbeit,
- der Verbesserung der Wohnverhältnisse,
- der Schaffung und Erhalt von sozial stabilen Bewohnerstrukturen.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse/Inhalte 2021 Zielerreichung
Das bestehende Netzwerk
"Wohnen in Kinderhaus/
Brüningheide" arbeitet regel-
mäßig im Sinne der aufgeführ-
ten Ziele, mindestens 12 Ver-
anstaltungen, Sitzungen o. ä.
sind im Jahr abzuhalten.
Anzahl Netzwerktreffen und
Veranstaltungen in 2021
5 Netzwerktreffen und Veranstaltungen in 2021
Der über wiegende Teil der Netzwerktreffen ist aufgrund der Corona -Pandemie ausgefallen.
Gleichwohl konnte in einigen Gesprächsrunden ein inhaltlicher Austausch erreicht werden.
Die wichtigsten Ergebnisse/Inhalte waren dabei:
- Mülltourismus, Sauberkeit in der Schleife, Clean Kinderhaus
- Organisation und Durchführung einer Blumenaktion der Wohnungswirtschaft während der
Corona-Pandemie
- Aktuelle Nutzung und zukünftige Gestaltung des Sprickmannplatzes
- Überarbeitung Spielplätze Bestand ZBI
- Einführung eines Stadtteilwappens
- Organisation und Durchführung des Weihnachtsmarktes 2021 auf dem Sprickmannplatz
während der Corona-Pandemie
- Ausfälle der Heizungsanlage im Wohnungsbestand ZBI/ZBVV im Winter 2021/22
Projektziel teilweise er-
reicht
Gesamtfazit Die bisherige Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen der Bewohnerschaft, den örtlichen Einrichtungen, der örtlich vermietenden Wohnungs-
wirtschaft und dem städtischen Wohnungsamt wurde durch die Corona-Pandemie außerordentlich eingeschränkt und teilweise unmöglich gemacht.
Wenige Veranstaltungen und telefonische Kontakte sorgten zumindest für ein Mindestmaß an Kommunikation und Austausch.
Ausblick 2022 Auch 2022 bleiben die Entwicklung der Corona-Pandemie und ihr Einfluss auf die Zusammenarbeit mit allen Akteurinnen und Akteuren und insbeson-
dere der Mieterschaft abzuwarten.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 38
Projektname Stärkung und Unterstützung der Mieterschaft – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 1.05
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Sitzungen des örtlichen Mieterrates, Organisation von Mieterschulungen und s onsti-
gen Treffen bei Bedarf
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Den Bewohnerinnen und Be-
wohnern wird die Möglichkeit
gegeben, sich aktiv an der
Verbesserung der Wohnsitua-
tion zu beteiligen und/oder
sich vor Ort hierzu auszutau-
schen. Mindestens zwei Sit-
zungen des Mieterrates sollen
im Jahr stattfinden und min-
destens 10 Personen sollten
daran teilnehmen.
Anzahl der öff. Sitzungen
des Arbeitskreises der Ver-
trauensmieter
Anzahl der teilnehmenden
Mieter
Zwei geplante Sitzungen des Mieterrates sind in 2020 aufgrund der herrschenden Corona-Pan-
demie ersatzlos ausgefallen. Eine Zusammenkunft über Videokonferenz o. ä. war nicht umsetz-
bar.
Anzahl der teilnehmenden Mieter: 0
Zahlreiche Telefonate im Laufe des Jahres mit unterschiedlichen Vertretern/innen des Mieterra-
tes konnten zumindest in Einzelfällen für einen Informationsaustausch sorgen.
Projektziel nicht er-
reicht
Gesamtfazit Mit dem Arbeitskreis des Mieterrates wird unter der Leitung des Amtes für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung der örtlichen Mieterschaft die
Möglichkeit gegeben, sich mit weiteren Mietern auszutauschen und zu vernetzen sowie sich bei Bedarf auch mit Vertreterinnen und Vertretern der
ansässigen Wohnungsunternehmen und -verwaltungen oder weiteren Fachleuten über die Wohnsituation und die unterschiedlichen Problemlagen zu
besprechen und Rat zu erhalten. In 2020 war jedoch ein derartiges Treffen aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich.
Der Mieterrat sollte „in der Zeit nach Corona“ seine ehrenamtliche Arbeit wiederaufnehmen und weiter hauptamtlich begleitet werden, um die Sitzun-
gen jeweils vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten sowie ggf. Gäste zu bestimmten Themen einzuladen und auch Gespräche zu moderie-
ren. Die Mieterschaft im Quartier wird weiterhin Interesse daran haben, in ihren Anliegen unterstützt zu werden. Der Zuspruch an die künftigen Sitzun-
gen sollte weiterhin beobachtet werden, ggf. müssen Anpassungen bei Inhalten, Zeitpunkt, Ort oder auch betreuende Stelle diskutiert werden.
Ausblick 2021 Eine weitere Anpassung oder wesentliche Veränderung der Ziele oder Indikatoren ist vorerst nicht notwendig. Die Beendigung der Corona-Pandemie
bleibt abzuwarten.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 39
Projektname Stärkung und Unterstützung der Mieterschaft – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 1.05
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Sitzungen des örtlichen Mieterrates, Organisation von Mieterschulungen und sonsti-
gen Treffen bei Bedarf
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Den Bewohnerinnen und Be-
wohnern wird die Möglichkeit
gegeben, sich aktiv an der
Verbesserung der Wohnsitua-
tion zu beteiligen und/oder sich
vor Ort hierzu auszutauschen.
Mindestens zwei Sitzungen
des Mieterrates sollen im Jahr
stattfinden und mindestens 10
Personen sollten daran teil-
nehmen.
Anzahl der öff. Sitzungen
des Arbeitskreises der Ver-
trauensmieter
Anzahl der teilnehmenden
Mieter
Die Sitzungen des Mieterrates sind in 2021 aufgrund der herrschenden Corona-Pandemie ersatz-
los ausgefallen. Eine Zusammenkunft über Videokonferenz o. ä. war nicht umsetzbar.
Anzahl der teilnehmenden Mieter: 0
Zahlreiche Telefonate im Laufe des Jah res mit unterschiedlichen Vertretern/innen des Mieterra-
tes konnten zumindest in Einzelfällen für einen Informationsaustausch sorgen, insbesondere zur
Mietsituation des Wohnungsbestandes ZBI/ZBVV und aufgrund von Heizungsausfällen in der
Winterzeit 2021/22.
Projektziel nicht er-
reicht
Gesamtfazit Mit dem Arbeitskreis des Mieterrates wird unter der Leitung des Amtes für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung der örtlichen Mieterschaft die
Möglichkeit gegeben, sich mit weiteren Mietern auszutauschen und zu vernetzen sowie sich bei Bedarf auch mit Vertreterinnen und Vertretern der
ansässigen Wohnungsunternehmen und -verwaltungen oder weiteren Fachleuten über die Wohnsituation und die unterschiedlichen Problemlagen zu
besprechen und Rat zu erhalten. In 2021 waren jedoch derartige Treffen aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich.
Zahlreiche Telefonate im Laufe des Jahres mit unterschiedlichen Vertretern/innen des Mieterrates konnten zumindest in Einzelfällen für einen Infor-
mationsaustausch sorgen. Anregungen und Hinweise wurden aufgenommen und bei Bedarf mit der Wohnungswirtschaft ausgetauscht.
Der Mieterrat sollte „in der Zeit nach Corona“ seine ehrenamtliche Arbeit wiederaufnehmen bzw. sich neu konstituieren und weiter hauptamtlich be-
gleitet werden, um die Sitzungen jeweils vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten sowie ggf. Gäste zu bestimmten Themen einzuladen und
auch Gespräche zu moderieren. Die Mieterschaft im Quartier wird weiterhin Interesse daran haben, in ihren Anliegen unterstützt zu werden.
Ausblick 2022 Eine weitere Anpassung oder wesentliche Veränderung der Ziele oder Indikatoren ist vorerst nicht notwendig. Die Beendigung der Corona-Pandemie
bleibt weiterhin abzuwarten.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 40
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 2: „Öffentlicher Raum“
Projektname Grünschleife - Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 2.02
Projektträger Stadt Münster, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Kontakt Wolfram Goldbeck, 4926762, goldbeck@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage mit Anwohnern
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Durchführung von zwei be-
wohneraktivierenden Veran-
staltungen zur Gestaltung der
Grünschleife mit jeweils
mindestens 50 Personen aus
dem Quartier
Projekttage / Teilnehmende Die Projekttage konnten 2020 nicht stattfinden.
Projektziel nicht er-
reicht
Bereitschaft der Bewohner-
schaft zur aktiven Mitwirkung
an Pflege und Gestaltung des
Wohnumfeldes ist weiter
gestärkt worden
Ganzjährige Arbeiten Im gesamten Jahr pflegt täglich eine Gruppe zwischen 4 und 6 Personen die Grünanlage, sowie
die Blumen, - und Gemüsebeete. Des Weiteren fielen pflegerische Arbeiten wie Laubentfer-
nung, Reinigung des Teiches, Säuberung der Nistkästen sowie der Gehölzschnitt an. Ein Stan-
drohr der Stadtwerke Münster erleichterte in den Sommermonaten das Gießen der Beete. Die
Gehölzsäume um die Parkanlage wurden kräftig zurück geschnitten Am Sprickmannplatz wer-
den vor allem die grünen Hecken und Gebüschstreifen regelmäßig von Laub und von Müll ge-
reinigt. Das Highlight in dieser Saison war sicherlich die Errichtung eines neuen hochwertigen
Pavillons. Die Sitzgruppe mit den Schachtischen in der Grünschleife war abgäng ig und wurde
durch sechs neue wetterfeste Sitzpoller ersetzt und sind wieder voll nutzbar was die Aufent-
haltsqualität weiter erhöht hat. Die Kontrolle und der Austausch zwischen der Pflegegruppe und
des Projektträgers fand in der Regel nur sehr selten vor Ort statt.
Projektziel teilweise er-
reicht
Gesamtfazit Das Projekt hat durch die Pandemie deutlich gelitten. Die weggefallenden Projekttage haben das Miteinander eingeschränkt, die
Folge davon ist, dass die Qualität der Grünanlage gelitten hat. Dies ist vor allem bemerkbar bei der nun nicht immer fachmänni-
schen Bearbeitung der Grünbereiche. Im Stadtteilzentrum Kinderhaus hat sich die ehrenamtlich arbeitende Gruppe gefestigt und
pflegt die Baumscheiben im Zentrum und die beiden Verkehrskreisel auf einem hohen Niveau. Die neuen Schachtische und die
neuen sechs wetterfesten Sitzpoller erhöhen die Aufenthaltsqualität. Abgerundet wurde dieser Bereich durch die Fertigstellung des
neuen Pavillons. Der neue Pavillon bietet nun wieder einen zentralen Anlaufpunkt in der Grünanlage. Das Gesamtfazit ist, das nur
Teilziele erreicht worden sind.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 41
Ausblick 2021 Durch ein neues Arbeits- und Qualifizierungsprogramm, Maßnahmenprogramm gem. §16i SGBII ´Teilhabe am Arbeitsmarkt´ sind
beim Jobcenter nun zwei feste Personen dort beschäftigt, die das Ganze auch mit Herzblut angehen. Dies tut dem Projekt sicherlich
sehr gut, um auch langfristige Aktionen und Planungen in der Parkanlage zu gewährleisten. Wichtig ist aber, dass die Projekttage
2021 wieder stattfinden können, da sie das Miteinander und die Kommunikation der Quartiersbewohner/innen fördern
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 42
Projektname Grünschleife - Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 2.02
Projektträger Stadt Münster, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Kontakt Wolfram Goldbeck, 4926762, goldbeck@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage mit Anwohnern
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Durchführung von zwei
bewohneraktivierenden
Veranstaltungen zur
Gestaltung der Grünschleife
mit jeweils mindestens 50
Personen aus dem Quartier
Projekttage / Teilnehmende Im Jahr 2021 konnte zumindest ein Projekttag im September stattfinden. An diesem Tag nah-
men ca. 40 Anwohnerinnen und Anwohner an dem Projekttag teil. Zweidrittel von Ihnen haben
eine Migrationsvorgeschichte. Geschlechterspezi fisch herrschte eine Ausgeglichenheit. Der
Schwerpunkt an diesem Tag war der Bau und die Fertigstellung der neuen Boulebahn im Be-
reich der Obstwiese. Um die Aufenthaltsqualität an der Bahn zu optimieren wurde n dort eben-
falls zwei Eichenbänke installiert. Eine Infotafel informiert über diese Sportart. Boulekugeln kön-
nen ab sofort gegen Pfand im Begegnungszentrum Sprickmannstraße a usgeliehen werden.
Des Weiteren wurden die Blumenbeete mit Narzissen und Tulpen bepflanzt, so das im Frühjahr
2022 wieder die Möglichkeit besteht, dort kostenlos selber zu pflücken. Darüber hinaus sind die
Rosen- und Staudenbeete zurückgeschnitten worden. Die Bundesumweltministerin Svenja
Schultz eröffnete mit den Anwohnerinnen und Anwohnern die Boulebahn mit einer ersten Par-
tie. Im Anschluss wurde zusammen gegrillt.
Projektziel teilweise er-
reicht
Bereitschaft der Bewohner-
schaft zur aktiven Mitwirkung
an Pflege und Gestaltung des
Wohnumfeldes ist weiter
gestärkt worden
Ganzjährige Arbeiten Im gesamten Jahr pflegt täglich eine Gruppe zwischen 4 und 6 Personen die Grünanlage, sowie
die Blumen- und Gemüsebeete. Des Weiteren fielen pflegerische Arbeiten wie Laubentfernung,
Reinigung des Teiches, Säuberung der Nistkästen sowie der Gehölzschnitt an. Ein Standrohr
der Stadtwerke Münster erleichterte in den Sommermonaten das Gießen der Beete. Die Ge-
hölzsäume um die Parkanlage wurden kräftig zurück geschnitten Am Sprickmannplatz werden
vor allem die grünen Hecken und Gebüschstreifen regelmäßig von Laub und von Müll gereinigt.
Einen neuen Motivationsschub könnte auch die Errichtung der neuen Boulebahn für die nächs-
ten Jahre geben.
Projektziel teilweise er-
reicht
Gesamtfazit Wie im Vorjahr hat das Projekt durch die Pandemie auch 2021 deutlich gelitten. Die weggefallenden Projekttage haben das Miteinander stark einge-
schränkt, die Folge davon ist, dass die Qualität der Grünanlage deutlich Einbußen erlitten hat. Im Stadtteil Kinderhaus hat sich die ehrenamtlich
arbeitende Gruppe gefestigt und pflegt die Baumscheiben im Zentrum und die beiden Verkehrskreisel auf einem hohen Niveau. Durch den sehr
trockenen Sommer 2020 und teilweise trockenen Sommer 2021 hat das Amt für Grünflächen die Kosten für das eingesetzte Gießwasser übernom-
men, hierfür haben die Helfer ein eigenes Standrohr mit Wasseruhr bekommen. Der absolute Höhepunkt in diesem zweiten Coronajahr war sicher-
lich der Bau und die Fertigstellung der neuen Boulebahn im Bereich der Obstwiese. Das Gesamtfazit ist aber, das nur die Ziele nur teilweise er-
reicht worden sind.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 43
Ausblick 2022 Die beiden Mitarbeiter, die über das Jobcenter beschäftigt sind, haben sich im zweiten Coronajahr gut in das Projekt eingefügt. Zeitweise werden sie
durch zwei Teilnehmende freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJlerinnen) des Grünflächenamtes phasenweise unterstützt. Die neu entstandene
Boulebahn soll 2022 noch einmal richtig beworben werden. Es sind für das Jahr 2022 zwei Projekttage im Mai und im September bereits terminiert.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 44
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 4: „Integration zugewanderter Menschen fördern“
Projektname Integrationsarbeit vor Ort – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 4.02
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V.
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Die Zahl der Personen mit
Migrationsvorgeschichte, die
sich gesellschaftlich engagie-
ren bleibt konstant, nimmt zu
(+5%)
Anzahl engagierter Personen
mit Migrationsvorgeschichte
Die bestehenden Gruppen konnten sich i m Jahr 2020 nicht wie gew ohnt treffen.
Viele Gruppen haben die regelmäßigen Treffs, aus Angst der Infektionsverbreitung,
ab dem März 2020 komplett eingestellt. Brückenpersonen haben Beratung, Ver-
sorgung und Informationen zum Thema: Schutzmaßn ahmen, Testen und Impfen
übernommen. Sie haben sogleich versucht den Leuten die Ängste zu nehmen.
Projektziel teilweise erreicht
Die Zahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle
bleibt konstant bzw. soll mög-
lichst sinken
Anzahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle
17 durch die Konfliktmoderation bearbeitete Fälle. Projektziel erreicht
Der Anteil von Personen mit
Migrationsvorgeschichte, die
an Bildungsmaßnahmen teil-
nehmen, steigt jährlich um
10% an
Anzahl der Personen mit Mig-
rationsvorgeschichte an Bil-
dungsangeboten
2020 wurden nahezu alle Bildungsmaßnahmen abgesagt. Projektziel nicht erreicht (wegen
Corona)
Die Zusammenarbeit mit be-
stehenden Gruppen im Wohn-
gebiet (BGZ, KAI u.a.) wird in-
tensiviert
Anzahl, Art, Dauer des Beste-
hens der Gruppe
Zu den bestehenden Gruppen bestand ab dem März 2020 teilweise nur ein telefo-
nischer Kontakt bzw. eine 1:1 Kontaktaufnahme.
Projektziel teilweise erreicht
Die interkulturelle Interessen-
vertretung in der Stadteilarbeit
soll in Kooperation mit dem
neuen Integrationsrat gestärkt
werden, insbesondere auch im
Bereich der jungen Erwachse-
nen
Absicherung der TN von jun-
gen Migranten/innen im Vor-
stand BGZ
Anzahl der Veranstaltungen
mit dem Integrationsrat
Junge Erwachsene sind im Vorstand des BGZ vertreten und arbeiten aktiv mit.
Veranstaltungen mit dem Integrationsrat waren wegen Corona nicht möglich.
Projektziel teilweise erreicht
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 45
Projektname Integrationsarbeit vor Ort – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 4.02
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V.
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Die interkulturelle Seniorenar-
beit soll verstetigt werden und
jährlich um 10% steigen.
Anzahl der Senioren mit
Migrationsvorgeschichte
Die Isolation älterer Menschen war aufgrund der Corona -Situation in 2020 gestie-
gen. Es waren viel mehr Hausbesuche notwendig, diese haben auch immer länger
gedauert, als noch in 2019. Erfreulich ist, dass Se nior/innen sich nicht gescheut
haben, anzurufen und um Hilfe zu bitten.
Anzahl der Senioren/innen mit Migrationsvorgeschichte –117 Senior/innen.
Projektziel erreicht
Das Projekt “Interkulturelle
Stadtteilmütter” soll verstetigt
werden und neben dem Be-
schäftigungssektor auch im
Gesundheitsbereich wirken.
Anzahl der über die interkultu-
rellen Stadtteilmütter erreich-
ten Frauen.
2020 wurden 22 AGH -Stellen bewilligt. Corona bedingt waren nur 17 Stellen be-
setzt. Projekt „Die Interkulturellen Stadtteilmütter“ wurde in 2020 weitergeführt. 6
Langzeitarbeitslose waren 2020 im Rahmen des 16i SGB II mit 30 Stunden pro
Woche im BGZ tätig (deutscher und russischer Herkunft).
2015 = 80 Frauen, 2018 = 93 Frauen, 2019 = 95 Frauen, 2020 = 43 Frauen
Projektziel teilweise erreicht
Für neu zugezogene Familien
soll eine abgesicherte Will-
kommenskultur im Wohngebiet
hergestellt werden
Informationsmaterialien über
die Angebote im Stadtteil wer-
den verteilt und Kontakte zu
den bestehenden Gruppen
werden hergestellt*
Neu zugezogene Familien werden begleitet. Sie werden über Hilfsangebote im
Stadtteil informiert.
Projektziel teilweise erreicht
Gesamtfazit Die Projektziele wurden erreicht bzw. teilweise erreicht.
Ausblick 2021 In der Verstetigungsphase 2021 soll sich das Projekt 4.02 Integrationsarbeit vor Ort auch weiterhin auf die festgelegten Ziele ausrichten.
weiterführende Informatio-
nen
www.bgz-kinderhaus.de
* Der Indikator wird in Abstimmung mit dem Projektträger für die zukünftige Berichterstattung weiter konkretisiert.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 46
Projektname Integrationsarbeit vor Ort – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 4.02
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V.
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Die Zahl der Personen mit
Migrationsvorgeschichte, die
sich gesellschaftlich engagie-
ren bleibt konstant, nimmt zu
(+5%)
Anzahl engagierter Personen
mit Migrationsvorgeschichte
Die bestehenden Gruppen konnten sich im Jahr 2021, genauso wie auch im Jahr
davor, nicht wie gewohnt treffen . Viele Gruppen haben die regelmäßigen Treffs,
aus Angst der Infektionsverbreitung ab dem März 2020 komplett eingestellt. Brü-
ckenpersonen haben Beratung, Versorgung und Informationen zum Thema:
Schutzmaßnahmen, Testen und Impfen verstärkt übernommen. Es wurde zugleich,
versucht, vielen Menschen die Ängste zu nehmen.
Projektziel teilweise erreicht
Die Zahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle
bleibt konstant bzw. soll mög-
lichst sinken
Anzahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle
9 durch die Konfliktmoderation bearbeitete Fälle. Projektziel erreicht
Der Anteil von Personen mit
Migrationsvorgeschichte, die
an Bildungsmaßnahmen teil-
nehmen, steigt jährlich um
10% an
Anzahl der Personen mit Mig-
rationsvorgeschichte an Bil-
dungsangeboten
2021 wurden sehr viele Bildungsmaßnahmen abgesagt. Projektziel nicht erreicht(wegen
Corona)
Die Zusammenarbeit mit be-
stehenden Gruppen im Wohn-
gebiet (BGZ, KAI u.a.) wird in-
tensiviert
Anzahl, Art, Dauer des Beste-
hens der Gruppe
Zu den bestehenden Gruppen bestand auch im Jahr 2021 teilweise nur ein telefo-
nischer Kontakt bzw. eine 1:1 Kontaktaufnahme.
Projektziel teilweise erreicht
Die interkulturelle Interessen-
vertretung in der Stadteilarbeit
soll in Kooperation mit dem
neuen Integrationsrat gestärkt
werden, insbesondere auch im
Bereich der jungen Erwachse-
nen
Absicherung der TN von jun-
gen Migranten/innen im Vor-
stand BGZ
Anzahl der Veranstaltungen
mit dem Integrationsrat
Junge Erwachsene sind im Vorstand des BGZ vertreten und arbeiten aktiv mit.
Veranstaltungen mit dem Integrationsrat fanden wegen Corona nicht statt. Es
wurden aber die mehrsprachige Information des Integrationsrats zu Thema
Corona und Gesundheit im Stadtteil veröffentlich, bekannt gemacht und bespro-
chen.
Projektziel teilweise erreicht
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 47
Projektname Integrationsarbeit vor Ort – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 4.02
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V.
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Die interkulturelle Seniorenar-
beit soll verstetigt werden und
jährlich um 10% steigen.
Anzahl der Senioren mit Mig-
rationsvorgeschichte
Die Isolation älterer Menschen aufgrund der Corona-Situation ist im Jahr 2021 noch
mehr gestiegen. Es waren viel mehr Hausbesuche notwendig, als noch im Jahr
2020. Diese haben auch immer längere Zeit in Anspruch genommen. Erfreulich ist,
dass Senior/innen sich nicht gescheut haben anzurufen und um Hilfe zu bitten.
Projektziel erreicht
Das Projekt “Interkulturelle
Stadtteilmütter” soll verstetigt
werden und neben dem Be-
schäftigungssektor auch im
Gesundheitsbereich wirken.
Anzahl der über die interkultu-
rellen Stadtteilmütter erreich-
ten Frauen.
2021 wurden 24 AGH-Stellen (Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädi-
gung) bewilligt. Coronabedingt waren nur 12 Stellen besetzt. Projekt „Die Interkul-
turellen Stadtteilmütter“ wurde in 2021 wegen Corona Corona stark eingeschränkt
weitergeführt (teilweise telefonische Erreichbarkeit)., 5 Langzeitarbeitslose waren
2021 im Rahmen des 16i SGB II mit 30 Stunden pro Woche im BGZ tätig (deutscher
und russischer Herkunft).
Projektziel teilweise erreicht
Für neu zugezogene Familien
soll eine abgesicherte Will-
kommenskultur im Wohngebiet
hergestellt werden
Informationsmaterialien über
die Angebote im Stadtteil wer-
den verteilt und Kontakte zu
den bestehenden Gruppen
werden hergestellt*
Neu zugezogene Familien werden begleitet. Sie werden über Hilfsangebote im
Stadtteil informiert.
Projektziel teilweise erreicht
Gesamtfazit Die Projektziele wurden erreicht bzw. teilweise erreicht. Die offenen Sprechstunden fielen aus. Im Jahr 2021 wurde nur noch 1:1 mit Terminvergabe
gearbeitet. Es fanden verstärkt Hausbesuche statt.
Ausblick 2022 In der Verstetigungsphase 2022 soll sich das Projekt 4.02 Integrationsarbeit vor Ort auch weiterhin auf die festgelegten Ziele ausrichten.
weiterführende Informatio-
nen
www.bgz-kinderhaus.de
* Der Indikator wird in Abstimmung mit dem Projektträger für die zukünftige Berichterstattung weiter konkretisiert.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 48
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 5: „Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen“
Projektname „Wir verstehen uns“ – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 5.01
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt
Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V.
Kai Weyer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster Tel: 02871-2807894, Mail: kai-muenster2@t-online.de
Projektkurzbeschreibung KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schulung
deutsch- und muttersprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Erhöhung der
Bildungsbeteiligung für
Familien mit Sprachdefiziten
Zieldimension:
Verbesserung der
Sprachfähigkeit der
Erwachsenen
Anzahl der Erwachsenen-
kurse und Anzahl der er-
wachsenen Sprachkursteil-
nehmenden
Vermittlung Sprachkursteil-
nehmende in weiterfüh-
rende Kurse bzw. in Arbeit
Sprachkurse für Erwachsene:
Alphabetisierungskurse und Deutsch als Fremdsprache:
1. Halbjahr 2020: Geplant waren vier Projektgruppen mit insgesamt 30 UStd pro Woche. Vom
Lockdown im März bis zum Ende der Sommerferien konnten keine Kurse in Präsenz stattfin-
den.
2. Halbjahr 2020: Umstrukturierung der vier Projektgruppen zu insgesamt 28 UStd pro Wo-
che.
Anzahl Erwachsene: 43, davon 39 Frauen (90,6%), 100% Migrationsvorgeschichte
(2019 = 96 Erwachsene: davon 77 Frauen (80,2%), 100% Migrationsvorgeschichte)
Vermittlung in weiterführende Sprachkurse/ Integrationskurse: 2020 insgesamt 11 Teilneh-
mende = 25,6% (2019 = 7 Teilnehmende = 7,3%)
Vermittlung in Arbeit: 2020 insgesamt 2 Teilnehmende = 4,7% (2019 = 9 Teilnehmende = 9,3
%).
Projektziel teilweise er-
reicht
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 49
Projektname „Wir verstehen uns“ – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 5.01
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt
Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V.
Kai Weyer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster Tel: 02871-2807894, Mail: kai-muenster2@t-online.de
Projektkurzbeschreibung KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schulung
deutsch- und muttersprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Erhöhung der
Chancengleichheit der
Kinder und Jugendlichen
Zieldimension:
Verbesserung/ Stabilisierung
der schulischen Leistungen
der Schüler/innen
Anzahl der durchgeführten
Einzelnachhilfe für Schü-
ler/innen sowie Anzahl Teil-
nehmende
Noten in den Nachhilfefä-
chern der teilnehmenden
Schüler/innen
Einzelnachhilfe für Schüler/innen aller Schulformen und Klassen mit Wohnsitz in Kinderhaus.
2020 wurden bei KAI e.V. im Projekt Einzelnachhilfe insgesamt 42 Schüler/innen von 16
Nachhilfelehrer/innen betreut (2019 = 37 Schüler/innen; 2019 = 15 Nachhilfelehrer/innen),
Geschlechterverteilung unter den Schüler/innen: 28 männlich = 67% (2019: 22 = 59%), 14
weilblich = 33% (2019: 15 = 41%), Umfang ca. 1 Std./Woche/Schüler/in.
Der Anteil der Schüler/innen mit Migrationsvorgeschichte lag 2020 bei 82%, also 35 von 42
Schüler/innen (2019 = 86,5%).
54% der Schüler/innen haben sich 2019 verbessert (2019 = 66,6%), 11% wurden befähigt, ihre
Noten zu stabilisieren (2019 = 16,6%). Bei 12 Schüler/innen (28%) war keine Angabe möglich,
da sie weniger als ein Schulhalbjahr lang Nachhilfe bekommen haben.
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Zu den Sprachkursen: Die Nachfrage der Bewohner/innen des Stadtteils für die Deutsch-Sprachkurse sowie die sehr gute Akzeptanz seitens der
Kooperationspartner/innen und auch des Jobcenters Nord blieb auch im Jahr 2020 beständig. Durch den Lockdown und die zeitweise notwendige
Schließung/Unterbrechung konnten jedoch nicht alle Angebote vollumfänglich geleistet werden. Vom Lockdown im März bis nach den Sommerferien
konnten keine Sprachkurse erteilt werden. Danach wurden Übergangskonzepte erprobt, bei denen Teilnehmer/innen telefonisch und postalisch mit
Übungsaufgaben versorgt wurden. Innerhalb der laut Coronaschutzverordnung zulässigen Möglichkeiten konnte zwischenzeitlich auch Sprachunter-
richt in Präsenz angeboten werden. Zur Einhaltung von Mindestabständen, mussten jedoch die Teilnehmer/innenzahlen drastisch reduziert werden.
Deshalb konnten keine mit 2019 vergleichbar hohen Teilnehmer/innenzahlen erreicht werden. Der externe Raum „Bewohnertreff“ in der Josef-Beck-
mann-Straße 9 konnte wegen der hauseigenen Corona-Regeln des Eigentümers WSB nicht genutzt werden. Es hat sich gezeigt, dass die Isolation
der Teilnehmer/innen und der zwischenzeitliche Wegfall von Sprachkursen in Präsenz einen merklichen Rückschritt in den Deutschsprachkenntnis-
sen der Teilnehmer/innen bewirkt hat, sodass eine Fortführung der Sprachkurse im Jahr 2021 und den Folgejahren dringend notwendig ist. Zudem
verdeutlichte sich die entlastende Funktion der Sprachkurse: Die Teilnehmer/innen freuten sich merklich über die Möglichkeit mit haushaltsfremden
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 50
Personen sprechen zu können und Freundschaften zu knüpfen und zu pflegen. Die Reorganisation der Kursstruktur und die Rückkehr zu verbindli-
chen Regeln (Pünktlichkeit, Abmeldung bei Fehltagen) war für die Teilnehmer/innen sehr schwer und ungewohnt. Es mussten viele Mahnungen und
Einzelgespräche geführt werden um die Einhaltung von Regeln zu gewährleisten.
Zur Nachhilfe: Die Nachhilfe konnte bis zum Lockdown im März regulär stattfinden. Danach folgte ein längerer Totalausfall. Versuche „digitaler“
Nachhilfe über Videokonferenzen scheiterten bis nach den Sommerferien mehrheitlich an schüler/innenseitig fehlender technischer Ausstattung
und/oder fehlendem technischen Wissen bei lebensälteren Nachhilfelehrer/innen. In 10 Fällen konnten jedoch starke Lernerfolge auch in der digita-
len Nachhilfe erzielt werden. Solange und soweit dies unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung möglich war, wurde die Nachhilfe unter Ein-
haltung von AHA-Regeln in Präsenz erteilt. Einige Eltern haben ihre Kinder zur Minimierung haushaltsfremder Kontakte und aus Angst vor einer
Ansteckung von der Nachhilfe abgemeldet, weshalb 12 Kinder weniger als ein Schulhalbjahr lang Nachhilfe bekommen haben. Armutsbedrohte
Familien waren im ersten Halbjahr besonders vom weggefallenen Präsenzunterricht betroffen: Fehlende technische Ausstattung, kein Wissen über
Computertechnik, keine lernförderliche Umgebung zuhause (viele Personen auf wenig Raum, Kinder haben keine eigenen Zimmer).
Ausblick 2021 Der Bedarf sowohl bei den Deutsch-Sprachkursen als auch bei der Einzelnachhilfe wird sich in der Bereinigung pandemiebedingter Bildungslücken
voraussichtlich sogar noch steigern; es zeigt sich zudem, dass armutsbedrohte Familien besonders schwer unter dem Wegfall von tagesstrukturie-
rendem Präsenzunterricht gelitten haben. Weiterhin ein erhöhter Betreuungsaufwand der Kinder und Jugendlichen im Nachhilfeprojekt, da vermehrt
„Multi-Problem-Familien“; Einbindung der Eltern muss noch intensiver verfolgt werden, da diese zu den regelmäßig vorgesehenen Elterngesprächen
häufig nicht erscheinen. Erhöhung der Chancengleichheit bei den Kindern u. Jugendlichen sowie der Bildungsbeteiligung bei den Familien bleibt
daher auch 2021 das Ziel des Projekts.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 51
Projektname „Wir verstehen uns“ – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 5.01
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt
Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V.
Kai Weyer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Tel: 02871-2807894, Mail: kai-muenster2@t-online.de
Projektkurzbe-
schreibung
KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schulung
deutsch- und muttersprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Erhöhung der
Bildungsbeteili-
gung für Familien
mit
Sprachdefiziten
Zieldimension:
Verbesserung der
Sprachfähigkeit der
Erwachsenen
Anzahl der Erwachsenenkurse
und Anzahl der erwachsenen
Sprachkursteilnehmenden
Vermittlung Sprachkursteilneh-
mende in weiterführende
Kurse bzw. in Arbeit
Sprachkurse für Erwachsene: Alphabetisierungskurse und Deutsch als Fremdsprache:
1. Halbjahr 2021: Geplant waren vier Projektgruppen mit insgesamt 28UStd pro Woche. Durch Einbe-
zug externer Räumlichkeiten konnten alle Kurse in Präsenz stattfinden.
2. Halbjahr 2021: Geplant waren vier Projektgruppen mit insgesamt 28UStd pro Woche. Durch Einbe-
zug externer Räumlichkeiten konnten alle Kurse in Präsenz stattfinden.
Anzahl Erwachsene: 42, davon 39 Frauen (92,8%), 100% Migrationsvorgeschichte
(2020 = 43 Erwachsene: davon 39 Frauen (90,6%), 100% Migrationsvorgeschichte)
Vermittlung in weiterführende Sprachkurse/ Integrationskurse: in 2021 insgesamt 1 Teilnehmende/r =
2,3% (2020 = 11 Teilnehmende 25,5%)
Keine Vermittlungen in Arbeit, da dieser Aufgabenbereich nur bis einschl. 2020 zu dem Tätigkeitsfeld
von KAI gehörte.
Projektziel erreicht
Erhöhung der
Chancengleichheit
der Kinder und
Jugendlichen
Zieldimension:
Anzahl der durchgeführten
Einzelnachhilfe für Schüler/in-
nen sowie Anzahl Teilneh-
mende
Einzelnachhilfe für Schüler/innen aller Schulformen und Klassen mit Wohnsitz in Kinderhaus.
2021 wurden bei KAI e.V. im Projekt Einzelnachhilfe insgesamt 34 Schüler/innen von 13 Nachhilfeleh-
rer/innen betreut (2020 = 42 Schüler/innen; 2020 = 16 Nachhilfelehrer/innen), Geschlechterverteilung
unter den Schüler/innen: 24 männlich = 70% (2020: 28 = 67%), 10 weilblich = 30% (2020: 14 = 33%),
Umfang ca. 1 Std./Woche/Schüler
Der Anteil der Schüler/innen mit Migrationsvorgeschichte lag 2021 bei 83%, also 28 von 34 Schüler/in-
nen (2020 = 82%).
annähernd erreicht
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 52
Projektname „Wir verstehen uns“ – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 5.01
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt
Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V.
Kai Weyer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Tel: 02871-2807894, Mail: kai-muenster2@t-online.de
Projektkurzbe-
schreibung
KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schulung
deutsch- und muttersprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Verbesserung/
Stabilisierung der
schulischen
Leistungen der
Schüler/innen
Noten in den Nachhilfefächern
der teilnehmenden Schüler/ in-
nen
65% der Schüler/innen haben sich 2021 verbessert (2020 = 54%), 15% wurden befähigt, ihre Noten
zu stabilisieren (2020 = 11%). Bei 6 Schüler/innen (9%) war keine Angabe möglich, da sie weniger als
ein Schulhalbjahr lang Nachhilfe bekommen haben.
Gesamtfazit Zu den Sprachkursen: Die Nachfrage der Bewohner/innen des Stadtteils für die Deutsch-Sprachkurse sowie die sehr gute Akzeptanz seitens der Koopera-
tionspartner/innen und auch des Jobcenters Nord blieb auch im Jahr 2021 beständig. Innerhalb der laut Coronaschutzverordnung zulässigen Möglichkeiten
konnte der Sprachunterricht in Präsenz angeboten werden. Zur Einhaltung von Mindestabständen, mussten jedoch die Teilnehmer/innenzahlen drastisch
reduziert werden. Deshalb konnten weiterhin keine mit 2019 vergleichbar hohen Teilnehmer/innenzahlen erreicht werden. Der externe Raum „Bewohner-
treff“ in der Josef-Beckmann-Straße 9 konnte wegen der hauseigenen Corona-Regeln des Eigentümers WSB weiterhin nicht genutzt werden. Stattdessen
wurden externe Räumlichkeiten des Pfarrzentrums St. Josef Kinderhaus angemietet. Die Teilnehmenden aus den Kursen aus 2020 sind übernommen wor-
den, da aufgrund der Isolation der Teilnehmer/innen ein merklicher Rückschritt in den Deutschsprachkenntnissen der Teilnehmer/innen aufgetreten ist und
Lernziele trotz stattfindender Kurse nicht immer erreicht werden konnten. Die Kursteilnehmer/innen gaben an, häufig abseits der Sprachkurse keinen
Sprachkontakt zu Deutsch-Muttersprachler/innen zu haben. Weiterhin gaben Sie an, dass die Corona-Pandemie diese Situation verschärft habe. Eine Fort-
führung der Sprachkurse 2022 und den Folgejahren ist dringend notwendig, um die Corona-bedingten Bildungsdefizite und ausgebliebenen Sprachkontakte
zu kompensieren. Zudem verdeutlichte sich die entlastende Funktion der Sprachkurse: Die Teilnehmer/innen freuten sich merklich über die Möglichkeit mit
haushaltsfremden Personen sprechen zu können und Freundschaften zu knüpfen sowie zu pflegen. Die Reorganisation der Kursstruktur und die Rückkehr
zu verbindlichen Regeln (Pünktlichkeit, Abmeldung bei Fehltagen) die bereits im Vorjahr angegangen wurde, war für die Teilnehmer/innen weiterhin sehr
schwer und ungewohnt. Es mussten viele Mahnungen und Einzelgespräche geführt werden um die Einhaltung von Regeln zu gewährleisten. Die Impfbereit-
schaft in den Sprachkursen war ebenso wie die Bereitschaft zur Einhaltung von AHA-Regeln sehr hoch und Informationsangebote in leichter Sprache wur-
den erfolgreich angeboten und dankend angenommen. Über die Sprachkurse kam es zu keiner Ansteckung unter Teilnehmer/innen oder Dozentinnen.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 53
Zur Nachhilfe: Die Nachhilfe konnte im Rahmen der Corona-Schutzverordnungen regulär und in Präsenz stattfinden. Digitale Nachhilfe wurde in Einzelfäl-
len wie Quarantänen durchgeführt, Nachhilfe in Präsenz wurde jedoch lehrer- und schülerseitig bevorzugt. Viele Schüler/innen beklagten die schwierige
Lernsituation unter Corona und im ersten Halbjahr spielten Probleme mit der technischen Ausstattung (IPads, WLAN zuhause) weiterhin eine Rolle. Im
Jahresverlauf besserte sich diese Problematik jedoch. Im ersten Halbjahr besonders vom weggefallenen Präsenzunterricht betroffen. Die Problematik des
häuslichen Lernumfelds hatte weiterhin Bestand (viele Personen auf wenig Raum, Kinder haben häufig keine eigenen Zimmer). AHA-Regeln wurden von
den Schülern/innen und Lehrer/innen gewissenhaft eingehalten und es kam über die Nachhilfe zu keiner Corona-Ansteckung. Weiterhin konnte über die
Nachhilfe Infomaterial und Aufklärungsarbeit zu Impfangeboten erfolgreich an die Schüler/innenfamilien vermittelt werden.
Ausblick 2022 Der Bedarf sowohl bei den Deutsch-Sprachkursen als auch bei der Einzelnachhilfe wird sich in der Bereinigung pandemiebedingter Bildungslücken voraus-
sichtlich sogar noch steigern; es zeigt sich zudem, dass armutsbedrohte Familien besonders schwer unter dem Wegfall von tagesstrukturierendem Präsen-
zunterricht gelitten haben. Diese Auswirkungen dauern an und zeigen sich in ihren Folgen weiterhin. Zudem zeigt sich ein erhöhter Betreuungsaufwand der
Kinder und Jugendlichen im Nachhilfeprojekt, da vermehrt „Multi-Problem-Familien“ auftauchen; Einbindung der Eltern muss noch intensiver verfolgt wer-
den, da diese zu den regelmäßig vorgesehenen Elterngesprächen häufig nicht erscheinen. Erhöhung der Chancengleichheit bei den Kindern u. Jugendli-
chen sowie der Bildungsbeteiligung bei den Familien bleibt daher auch 2022 das Ziel des Projekts.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 54
Projektname Gesund aufwachsen in Kinderhaus – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 5.04
Projektträger Stadt Münster, Gesundheits- und Veterinäramt
Kontakt Dr. Dagmar Schwarte, Tel. 492 5434; schwartedagmar@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung
Durch Hebammensprechstunden in Kitas soll die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere und Kinder gestei-
gert werden. Eltern sollen dabei unterstützt werden, ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Die Inanspruchnahme von
Schwangerschaftsvorsorgen
und Hebammenhilfe nimmt zu.
Anzahl der Hebammensprech-
stunden/der Mütter in Hebam-
menbetreuung
- Bis März 2020 7 Sprechstunden in 2 Kitas (eine Hebamme erkrankte im Februar schwer
und ist leider zwischenzeitlich verstorben)
- Wegen der Coronapandemie waren Sprechstunden in Kitas nicht mehr möglich
- Die finanziellen Mittel wurden genutzt, um die Stunden der Kinderkrankenschwes-
tern/Hebamme am Gesundheitsamt aufzustocken
- Dadurch gelang es, 160 Hausbesuche für Schwangere/Mütter im Gebiet zu ermöglichen
Projektziel teilweise er-
reicht
Die Fertigkeiten der Eltern mit
geringem Einkommen, eine
gesunde Lebensweise ihrer
Kinder zu fördern, werden
gestärkt.
Anteil positiver Rückmeldun-
gen bei Befragung der Teil-
nehmenden
Die Sure-Start-Gruppe, die noch im Vorjahr einmal/Monat durch die Hebamme der Bera-
tungsstelle Frühe Hilfen besucht wurde, musste ebenso wie Sprachkurse und Müttercafés
wegen der Coronapandemie eingestellt werden.
Projektziel nicht er-
reicht
Gesamtfazit Die Ziele konnten wegen der Pandemie nicht oder nur teilweise erreicht werden. Immerhin gelang es trotz Pandemie 160 Hausbesuche durchzu-
führen, die von den Familien dankbar angenommen wurden. Da viele Hebammen über lange Zeit keine Hausbesuche machten, war das Angebot
des Gesundheitsamtes eine Ausnahme.
Ausblick 2021 Die Ziele bleiben. Wann Hebammensprechstunden in Kitas wieder möglich sind, ist noch nicht absehbar.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 55
Projektname Gesund aufwachsen in Kinderhaus – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 5.04
Projektträger Stadt Münster, Gesundheits- und Veterinäramt
Kontakt Dr. Dagmar Schwarte, Tel. 492 54 34, schwartedagmar@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung
Durch Hebammensprechstunden in Kitas soll die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere und Kinder gestei-
gert werden. Eltern sollen dabei unterstützt werden, ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Die Inanspruchnahme von
Schwangerschaftsvorsorgen
und Hebammenhilfe nimmt zu.
Anzahl der hebammensprech-
stunden/der Mütter in Hebam-
menbetreuung
- Pandemiebedingt waren Sprechstunden in Kitas nicht möglich (2020: 7 Sprechstunden
in 2 Kitas)
- Die Mitarbeiterinnen der aufsuchenden Hilfen der Beratungsstelle (Hebamme und Kin-
derkrankenschwestern) Frühe Hilfen im Gesundheitsamt haben aber 210 Hausbesuche
im Stadtteil durchgeführt.
Projektziel teilweise er-
reicht
Die Fertigkeiten der Eltern mit
geringem Einkommen, eine
gesunde Lebensweise ihrer
Kinder zu fördern, werden
gestärkt.
Anteil positiver Rückmeldun-
gen bei Befragung der Teil-
nehmenden.
- Pandemiebedingt fielen diese Angebote (Sure-Start-Gruppe, Müttercafés) aus. Projektziel nicht er-
reicht
Gesamtfazit Pandemiebedingt konnten die Ziele nur teilweise erreicht werden. Immerhin gelang es, 210 Hausbesuche durchzuführen.
Ausblick 2022 Die Ziele bleiben. Ab 2022 wird eine freiberufliche Hebamme wieder Sprechstunden in 2 Kitas anbieten. Es gestaltet sich schwierig, Hebammen
für diese Aufgabe zu gewinnen.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 56
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte“
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerbe-
ratung vor Ort – Bericht 2020 –
Projekt-Nr. 6.01
Projektträger Beratungs-und BildungsCentrum, Diakonie Münster (Schuldnerberatung)
Kontakt Bettina Krämer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Mailadresse: b.kraemer@diakonie-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; hoher Anteil an Migrant innen und Migranten, hohe
Arbeitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängig-
keit von staatlichen Transferleistungen. Das Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte und Einzelpersonen in Kinder-
haus/Brüningheide. Es werden Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit ge-
leistet.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Umfassende Hilfestellung für
Ratsuchende mit einer
Verschuldungsproblematik
(junge Menschen, Erwachsene,
Migranten) in mindestens 20
Neufällen
Anzahl von Neufällen, wel-
che 2020 zusätzlich zu den
30 aus den Vorjahren wei-
terbetreuten Fällen hinzu-
kommen
38 neu hinzukommende Fälle im Jahr 2020 (Ziel: 20 Fälle) neben noch offenen 30 Fällen aus
den Vorjahren; Beratungsintensität bleibt hoch; Erfolgsquote liegt bei 84,6% (= 33 von 39
abgeschlossenen Fällen; 6 abgebrochene Fälle); 29 Fälle aus 2019 und 2020 werden mit
allerdings etwas geringerer Beratungsintensität 2021 weitergeführt; bei Langläufern handelt
es sich zumeist um Familien mit Migrationshintergrund; der Anteil männlicher Klienten ist
2020 auf 50% gestiegen; mit 92% hat ein höherer Anteil der in 2020 neu hinzugekommenen
Klienten als in früheren Jahren (76% 2018; 84% 2019) aktiv an der Problemlösung mitgewirkt.
Die vorhandenen Betreuungskapazitäten erscheinen weiterhin zu knapp. Diese Aussage gilt
unabhängig von der coronabedingt erwarteten Fallsteigerung ab 2021.
Projektziel erreicht
und deutlich übertrof-
fen
Durchführung von 8 präventiven
Aufklärungsveranstaltungen im
Jahr mit insgesamt mind. 80
Teilnehmenden
Anzahl der Veranstaltungen
Anzahl Gesamteilnahmen
Insgesamt konnten wie 2019 keine präventiven Veranstaltungen durchgeführt werden. Schon
2019 kamen trotz aktiver Ansprache und mehrfachen Hinweisen weder im KAI noch in den
Schulen Veranstaltungen zustande. Coronabedingt gab die weitere Verfolgung des Ziel s in
2020 keinen Sinn. Zumindest für Veranstaltungen im KAI scheint eine Fortführung von prä-
ventiven Veranstaltungen grundsätzlich für die Zukunft weiterhin sinnvoll und möglich. Für
Schulen (lehrplanbedingte Gründe; Umstrukturierung Uppenbergschule) werden die Aussich-
ten auf Fortführung weiterhin sehr skeptisch angesehen. Diese Problematik wurde bereits im
Reflexionsworkshop „ MP Kinderhaus -Brüningheide“ 2019 mit den verantwortlichen Kolle-
gen/innen der Stadt Münster diskutiert. Eine Neuausrichtung der Ziele hinsichtlich der prä-
ventiven Veranstaltungen wird von allen Beteiligten als sinnvoll angesehen.
Projektziel nicht er-
reicht
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 57
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerbe-
ratung vor Ort – Bericht 2020 –
Projekt-Nr. 6.01
Projektträger Beratungs-und BildungsCentrum, Diakonie Münster (Schuldnerberatung)
Kontakt Bettina Krämer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Mailadresse: b.kraemer@diakonie-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; hoher Anteil an Migrant innen und Migranten, hohe
Arbeitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängig-
keit von staatlichen Transferleistungen. Das Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte und Einzelpersonen in Kinder-
haus/Brüningheide. Es werden Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit ge-
leistet.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Wöchentlich (nicht in den
Schulferien) eine offene
Sprechstunde im Zeitumfang
von 2 Stunden mit im
Durchschnitt wenigstens 4
Personen
Anzahl Sprechstunden au-
ßerhalb der Schulferien
Durchschnittliche Besucher-
zahl in den Sprechstunden
8 offene Sprechstunden Anfang 2020 wurden durchgeführt; durchschnittlich 7,5 Klienten
pro Sprechstunde; insgesamt 60 Klienten (davon 45 Frauen und 15 Männer); Sprechstunden
decken eine Vielzahl von Themen rund um Finanzen und Verschuldung ab; es ergeben sich
häufig Folgetermine und/oder langfristige Beratungen; seit Beginn der Corona -Pandemie im
März 2020 konnten keine offenen Sprechstunden mehr stat tfinden; an deren Stelle trat eine
Vielzahl von Telefonaten, in welchen allerdings eine ganzheitliche Problemlösung nicht zu-
letzt wegen erheblicher Sprachprobleme der Klienten nur sehr schwer möglich ist (z.B. 4 von
20 im Jahr 2020 begonnenen Fälle wurden in 2020 schon abgebrochen); sobald möglich,
sollten Sprechstunden wieder fortgeführt werden, um im persönlichen Kontakt eine Bünde-
lung von Aktivitäten sicherzustellen
Projektziel teilweise
erreicht
(Zeitziel wurde bis
Eintritt Corona er-
reicht; Besucheran-
zahl pro Sprech-
stunde lag bis dahin
mit 7,5 sehr hoch)
Wöchentlich mindestens 1
Hausbesuch
Anzahl Hausbesuche pro
Jahr
11 Hausbesuche vor Beginn der Corona -Pandemie im ersten Quartal 2020, Zahl liegt über
dem Niveau der Vorjahre; Hausbesuche w aren ab zweite m Quartal aufgrund von Corona
nicht mehr möglich; Zielgruppe sind Personen, die aufgrund von Mobilitätseinschränkungen
keinen Zugang zu bestehenden Hilfsangeboten haben (z.B. kinderreiche, ältere/kranke Mit-
bürger);
Projektziel teilweise
erreicht
(Zeitziel wurde bis
Eintritt Corona er-
reicht)
Gesamtfazit Das Projekt ist seit Jahren am Standort Kinderhaus etabliert, was sich in der hohen Klientelfrequentierung zeigt. Ein Bedarf ist deutlich zu erken-
nen. Die Ziele zur umfassenden Hilfestellung für Ratsuchende mit einer Verschuldungsproblematik, Durchführung von Sprechstunden und Haus-
besuchen sind auch in der quantitativen Ausformulierung weiterhin sinnvoll und sollten nach Ende der Corona-Pandemie auf früherem Niveau
angestrebt werden. Präventive Veranstaltungen sind als Veranstaltung im KAI grundsätzlich weiterhin sinnvoll. Für eine weitere Verfolgung des
Ziels ist eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit örtlichen Kooperationspartnerinnen/partnern notwendig.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 58
Ausblick 2021 Ziele der Vorjahre können für 2021 grundsätzlich beibehalten werden. Die grundlegenden Zielrichtungen des Teilprojekts sind nach wie vor sinn-
voll. Hinsichtlich präventiver Veranstaltungen sollte die Zielformulierung konkretisiert werden. Mit Blick auf die Beratung älterer Menschen (Stich-
wort: Vermeidung von Altersarmut) sowie die existenzbedrohenden Folgewirkungen der Corona-Pandemie erscheint eine Ausweitung der perso-
nellen Kapazitäten sinnvoll. Es ist mit einer Zunahme von Mitbürgerinnen/bürgern mit einer Verschuldungsproblematik und einer Ausweitung
über den bisherigen Kreis der Betroffenen auszugehen.
Sprechstunden und Hausbesuche wurden seit dem 2. Quartal 2020 faktisch nicht mehr durchgeführt. Das Beratungskonzept wurde den pande-
miebedingten Erlassen und Vorgaben entsprechend angepasst (mit einer verstärkten telefonischen Beratungspräsenz und schriftlicher Korres-
pondenz mit Klientinnen und Klienten versus eines persönlichen Kontakts). Schuldnerberatung ist grundsätzlich zwar auch unter Corona weiter-
hin vollumfänglich möglich, gestaltet sich inhaltlich und mit Blick auf institutionsübergreifende Zusammenarbeit aber umständlicher und langwieri-
ger als früher. Auch wenn die Folgen von Corona noch nicht abschließend beurteilt werden können, zeichnet sich schon jetzt in den telefonisch
durchgeführten Beratungsgesprächen ein latent vorhandener und zunehmender Bedarf an umfassender Hilfestellung bei Verschuldungsproble-
men ab.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 59
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerbera-
tung vor Ort – Bericht 2021 –
Projekt-Nr. 6.01
Projektträger Bildungs-und BeratungsCentrum Diakonie Münster (Schuldnerberatung)
Kontakt Bettina Krämer, Josef Beckmannstraße 5, 48159 Münster, Mailadresse: b.kraemer@diakonie-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; hoher Anteil an Migrant innen und Migranten, hohe Ar-
beitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängigkeit
von staatlichen Transferleistungen. Das Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte und Einzelpersonen in Kinderhaus/Brüning-
heide;
Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit wird geleistet.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Umfassende Hilfestellung für
Ratsuchende mit einer
Verschuldungsproblematik
(junge Menschen,
Erwachsene, Migranten) in
mindestens 20 Neufällen
Anzahl von Neufällen, wel-
che 2021 zusätzlich zu den
30 aus den Vorjahren wei-
terbetreuten Fällen hinzu-
kommen
43 neu hinzukommende Fälle 2021 (Ziel: 20 Fälle) neben noch offenen 30 Fällen aus den Vor-
jahren; Beratungsintensität bleibt hoch; Erfolgsquote liegt bei 90,5% (= 38 von 42 abgeschlos-
senen Fällen; 4 abgebrochene Fälle); 30 Fälle aus 2020 und 2021 werden mit allerdings etwas
geringerer Beratungsintensität 2022 weitergeführt; bei Langläufern handelt es sich zumeist um
Familien mit Migrationshin tergrund; der Anteil männlicher Klienten ist in 2021 weiter auf nun
63% gestiegen; mit 95% der 2021 neu hinzugekommenen Klienten hat wie im Vorjahr ein hoher
Anteil aktiv an der Problemlösung mitgewirkt (84% in 2019, 92% in 2020). Die vorhandenen
Betreuungskapazitäten erscheinen weiterhin zu knapp. Diese Aussage gilt unabhängig von der
als Folge von Corona möglicherweise noch weiter zunehmenden Anzahl der Fälle im Jahr
2022.
Projektziel wurde er-
reicht und deutlich
übertroffen
Durchführung von 8
präventiven
Aufklärungsveranstaltungen im
Jahr mit insgesamt mind. 80
Teilnehmenden
Anzahl der Veranstaltungen
Anzahl Gesamteilnahmen
Insgesamt konnten wie 2020 keine präventiven Veranstaltungen durchgeführt werden. Schon
2019 kamen trotz aktiver Ansprache und mehrfachen Hinweisen weder im KAI noch in den
Schulen Veranstaltungen zustande. Corona -bedingt gab die weitere Verfolgung des Zie ls in
den Jahren 2020 und 2021 keinen Sinn. Zumindest für Veranstaltungen im KAI scheint eine
Fortführung von präventiven Veranstaltungen grundsätzlich für die Zukunft weiterhin sinnvoll
und möglich. Für Schulen (lehrplanbedingte Gründe; Umstrukturierung Uppenbergschule) wer-
den die Aussichten auf Fortführung weiterhin sehr skeptisch angesehen. Diese Problematik
wurde bereits im Workshop „Soziale Stadt“ 2019 mit den verantwortlichen Kolleginnen/Kollegen
der Stadt Münster diskutiert. Eine Neuausrichtung der Ziele hinsichtlich der präventiven Veran-
staltungen wurde von allen Beteiligten als sinnvoll angesehen.
Projektziel nicht er-
reicht
Wöchentlich (nicht in den
Schulferien) eine offene
Sprechstunde im Zeitumfang
von 2 Stunden mit im
Anzahl Sprechstunden au-
ßerhalb der Schulferien
Konnten im Jahr 2020 im ersten Quartal (vor Corona) noch 8 offene Sprechstunden durchge-
führt werden, so war das in 2021 coronabedingt nicht mehr möglich; Sprechstunden decken
eine Vielzahl von Themen rund um Finanzen und Verschuldung ab; es ergeben sich häufig
Folgetermine und/oder langfristige Beratungen; seit Corona im März 2020 konnten keine offe-
Projektziel teilweise
erreicht
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 60
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerbera-
tung vor Ort – Bericht 2021 –
Projekt-Nr. 6.01
Projektträger Bildungs-und BeratungsCentrum Diakonie Münster (Schuldnerberatung)
Kontakt Bettina Krämer, Josef Beckmannstraße 5, 48159 Münster, Mailadresse: b.kraemer@diakonie-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; hoher Anteil an Migrant innen und Migranten, hohe Ar-
beitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängigkeit
von staatlichen Transferleistungen. Das Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte und Einzelpersonen in Kinderhaus/Brüning-
heide;
Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit wird geleistet.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Durchschnitt wenigstens 4
Personen
Durchschnittliche Besucher-
zahl in den Sprechstunden
nen Sprechstunden mehr stattfinden; an deren Stelle trat eine Vielzahl von Telefonaten, in wel-
chen allerdings eine ganzheitliche Problemlösung nicht zuletzt wegen erheblicher Sprachprob-
leme der Klientinnen/Klienten nur sehr schwer möglich war; auf Wunsch der Stadt Münster
wurde an anderer Stelle die Anzah l der Telefonate dokumentiert; sobald möglich, sollten
Sprechstunden wieder fortgeführt werden, um im persönlichen Kontakt eine Bündelung von
Aktivitäten sicherzustellen
Wöchentlich mindestens 1
Hausbesuch
Anzahl Hausbesuche pro
Jahr
Coronabedingt konnte das Ziel zur Anzahl der Hausbesuche nicht erreicht werden. Es wurden
nur aufgrund hoher Dringlichkeit 2021 insgesamt noch 3 Hausbesuche durchgeführt. Ziel-
gruppe von Hausbesuche n sind Personen, die aufgrund von Mobi litätseinschränkungen nur
eingeschränkten Zugang zu bestehenden alternativen Hilfsangeboten haben (z.B. kinderrei-
che, ältere/kranke Mitbürger). Die grundsätzliche Sinnhaftigkeit von Hausbesuchen bleibt somit
weiter erhalten.
Projektziel nicht er-
reicht
Gesamtfazit Das Projekt ist seit Jahren am Standort Kinderhaus etabliert, was sich in der hohen Klientelfrequentierung zeigt. Ein Bedarf ist deutlich zu erken-
nen.
Die Ziele zur umfassenden Hilfestellung für Ratsuchende mit einer Verschuldungsproblematik, Durchführung von Sprechstunden und Hausbesu-
chen sind auch in der quantitativen Ausformulierung weiterhin sinnvoll und sollten nach Ende der Corona-Pandemie auf früherem Niveau ange-
strebt werden. Präventive Veranstaltungen sind als Veranstaltung im KAI grundsätzlich weiterhin sinnvoll. Für eine weitere Verfolgung des Ziels ist
eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit örtlichen Kooperationspartnerinnen/partnern notwendig.
Ausblick 2022 Ziele der Vorjahre können für 2022 grundsätzlich beibehalten bleiben. Die grundlegenden Zielrichtungen des Teilprojekts sind nach wie vor sinn-
voll. Hinsichtlich präventiver Veranstaltungen sollte die Zielformulierung konkretisiert werden. Mit Blick auf die Beratung älterer Menschen (Stich-
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 61
wort: Leben mit und Vermeidung von Altersarmut) sowie die existenzbedrohenden Folgewirkungen der Corona-Pandemie erscheint eine Auswei-
tung der personellen Kapazitäten sinnvoll. Es ist mit einer Zunahme von Mitbürgerinnen/bürgern mit einer Verschuldungsproblematik und einer
Ausweitung über den bisherigen Kreis der Betroffenen auszugehen.
Sprechstunden und Hausbesuche wurden seit dem 2. Quartal 2020 faktisch nicht mehr bzw. kaum noch durchgeführt. Das Beratungskonzept
wurde den pandemiebedingten Erlassen und Vorgaben entsprechend angepasst (mit einer verstärkten telefonischen Beratungspräsenz und
schriftlicher Korrespondenz mit Klientinnen/Klienten versus eines persönlichen Kontakts). Schuldnerberatung ist grundsätzlich zwar auch unter
Corona weiterhin vollumfänglich möglich, gestaltet sich inhaltlich und mit Blick auf institutionsübergreifende Zusammenarbeit aber umständlicher
und langwieriger als früher. Auch wenn die Folgen von Corona noch nicht abschließend beurteilt werden können, zeichnet sich schon jetzt in den
telefonisch durchgeführten Beratungsgesprächen ein latent vorhandener und zunehmender Bedarf an umfassender Hilfestellung bei Verschul-
dungsproblemen ab. Grundsätzlich erscheint die Durchführung von Sprechstunden und Hausbesuchen innerhalb des Gesamtpakets der Schuld-
nerberatung vor Ort weiter sinnvoll.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
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Projektname Lebenswelten kennen lernen – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 6.02
Projektträger Internationaler Kulturverein Atrium e.V.
Kontakt Adelgund Schmitz und Nicole Berner, Sprickmannplatz 1, 48159 Münster, atrium-kulturverein@gmx.de
Projektkurzbeschreibung Kulturprojekte, interkulturelle Veranstaltungen zwecks wechselseitigem Kennenlernen
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Das Interesse der
Bewohnerinnen und Bewohner
an Eigenaktivitäten nimmt zu
Es findet monatlich mindes-
tens eine kulturelle Veran-
staltung im Atrium bzw.
durch den Atrium e.V. orga-
nisiert statt.
2020 haben insgesamt 4 Veranstaltungen stattgefunden, weil coronabedingt nicht mehr mög-
lich war.
Hier sind nicht die regelmäßigen Veranstaltungen (Frühstück, Mittagstisch) sowie die Koope-
rationsveranstaltungen mitgezählt, um Doppelzählungen zu vermeiden. Sie sind allerdings in
der Statistik nachrichtlich aufgeführt. Ebenso nachrichtlich aufgeführt sind diejenigen Ve ran-
staltungen, die zum Zeitpunkt des Lockdowns bereits fest geplant waren und dann nicht mehr
durchgeführt werden konnten.
Projektziel teilweise
erreicht
An jeder Veranstaltung neh-
men durchschnittlich min-
destens 15 Personen teil.
Die TN-Zahl der durchgeführten Veranstaltungen lag bei 136 TN. Bei 4 Veranstaltungen ergibt
sich eine durchschnittliche Besucherzahl von 34.
Das Interesse der
Wohnbevölkerung am
Kennenlernen anderer Kulturen
wächst
Der Anteil der Menschen mit
Migrationsvorgeschichte an
den teilnehmenden Perso-
nen beträgt im Mittel 35 %.
Von den Teilnehmern/innen (ohne Kooperationsveranstaltungen und tägliche Angebote) hat-
ten 33 % Migrationsvorgeschichte (53 TN von 136 TN). Allerdings konnte hier der besonders
erfreuliche Stricknachmittag mit fast ausschließlich Frauen mit Migrationsvorgeschichte unter
Coronabedingungen als „Home -Veranstaltung“ mit Unterstützung durch uns durchgeführt
werden, so dass dieses Angebot sich bereits als Tradition weiterentwickelt und 2021 gemein-
sam mit dem Paulinum erneut angeboten werden wird. Die gestrickten Produkte wurden auf
Vorschlag der Frauen an ein gemeinnütziges Projekt für Obdachlose gespendet.
Projektziel annä-
hernd erreicht
Die Motivation der
Wohnbevölkerung, eine
Verstetigung kultureller inkl.
künstlerischer Aktivitäten im
Wohngebiet zu unterstützen
nimmt zu
Anzahl der ehrenamtlich Tä-
tigen wächst
Hier gab es durch die Pandemie eine ganz besondere Dynamik: Einige Ehrenamtliche ver-
suchten, aufgrund der Bedeutung, die das Atrium für sie als Ort der Begegnung hat, die deut-
lich kommunizierten Corona -Bedingungen für Aktivitäten zu unterlaufen und Druck auszu-
üben („das doch alles nicht so ernst zu nehmen “). Leider gab es hier auch nach mehreren
Gesprächen keine Kompromisslinie, auf die Verlass war, so da ss im Ergebnis über die
Schlüsselgewalt alles, außer der Kooperation mit Cactus Junges Theater unterbunden wer-
den musste. Aufgrund der großen Nachfrage wurde dann lediglich das Angebot zum Außer -
Haus-Mittagstisch reaktiviert.
Projektziel nicht er-
reicht
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 63
Gesamtfazit Insgesamt war 2020 ein sehr schwieriges Jahr. Vor allem ist zurzeit noch völlig unklar, ob und wie es gelingen kann, insbesondere die Motivation
der Ehrenamtlichen wiederherzustellen und damit erneut ein stabiles Angebot vorzuhalten. Auch aufgrund der noch nicht endgültig abzusehen-
den weiteren Entwicklung der Pandemie wird dies eine enorme Herausforderung. Immerhin konnte die Coronazeit genutzt werden, um die
Räume zu streichen und notwendige Reparatur- und Wartungsarbeiten durchzuführen.
Ausblick 2021 s. Fazit
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
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Projektname Lebenswelten kennen lernen – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 6.02
Projektträger Internationaler Kulturverein Atrium e.V.
Kontakt Adelgund Schmitz und Nicole Berner, Sprickmannplatz 1, 48159 Münster, atrium-kulturverein@gmx.de
Projektkurzbeschreibung Kulturprojekte, interkulturelle Veranstaltungen zwecks wechselseitigem Kennenlernen
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Das Interesse der
Bewohnerinnen und Bewohner
an Eigenaktivitäten nimmt zu
Es findet monatlich mindes-
tens eine kulturelle Veranstal-
tung im Atrium bzw. durch
den Atrium e.V. organisiert
statt.
Aufgrund der Beschränkungen durch die Pandemie konnten wir keine Veranstaltungen im
Atrium stattfinden lassen. Au s diesem Grund waren nur Fahrten oder Museumsbesuche
möglich, die aber deutlich kostenintensiver sind. Lediglich der Strickkreis konnte sich unter
verschärften Auflagen mehrmals treffen.
Projektziel nicht er-
reicht.
An jeder Veranstaltung neh-
men durchschnittlich mindes-
tens 15 Personen teil.
Bei den durchgeführten Veranstaltungen wurde dieses Ziel erreicht.
Das Interesse der
Wohnbevölkerung am
Kennenlernen anderer Kulturen
wächst
Der Anteil der Menschen mit
Migrationsvorgeschichte an
den teilnehmenden Personen
beträgt im Mittel 35 %.
Von 361 (2019: 638) an Veranstaltungen teilnehmenden Personen (ohne Frühstück und
Mittagstisch) besaßen 119 eine Migrationsvorgeschichte. Dies entspricht einem rechneri-
schen Anteil von 33 %.
Projektziel annä-
hernd erreicht.
Die Motivation der
Wohnbevölkerung, eine
Verstetigung kultureller inkl.
künstlerischer Aktivitäten im
Wohngebiet zu unterstützen
nimmt zu
Anzahl der ehrenamtlich Täti-
gen wächst
Gerade durch die Anforderungen der Pandemie konnten wir zwar einerseits deutlich fest-
stellen, bei welchen Personen wir uns dauerhaft auf ihr ehrenamtliches Engagement ver-
lassen können, eine Erweiterung dieses Kreises konnte allerdings unter diesen Rahmenbe-
dingungen nicht erreicht werden.
Projektziel teilweise
erreicht.
Gesamtfazit Durch die Pandemie erfolgte naturgemäß ein Einbruch bei vielen Aktivitäten. Auch die Vermietung des Atriums für private Feiern war nicht mög-
lich. Gleichzeitig waren und sind wir aber bemüht, so viel wie möglich noch durchzuführen, um zumindest in geringem Maße die durch die Pan-
demie so schwer beeinträchtigte Lebensqualität der Menschen zu erhöhen. Im Berichtszeitraum ist dies zumindest durch die zeitweise Aufrecht-
erhaltung von Frühstück und Mittagessen im Rahmen der Vorschriften einigermaßen gelungen.
Ausblick 2022 Aktuell finden bereits wieder Angebote statt inklusive neuer Ideen. Im Hinblick auf einen anstehenden Wechsel im ehrenamtlichen Vorstand liegt
der Schwerpunkt 2022 darauf, mehr Ehrenamtliche in Planung und Organisation einzubeziehen.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 65
Projektname Jungenprojekt „Sport gegen Gewalt“ – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 6.04
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus Kinderhaus e.V.
Kontakt Roland Erfurt, roland.erfurt@bgz-kinderhaus.de / Benjamin Bunzel, benjamin.bunzel@bgz-kinderhaus.de
Projektkurzbeschreibung
Ziel der Sportveranstaltung ist die Zusammenführung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Nationalität un d
Kulturen, die gerne Fußball spielen. Alle Teilnehmer sollen die Bereitschaft mitbringen, auftretende Konflikte ohne den Einsatz kör-
perlicher Gewalt zu lösen. Aber auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen (Teamfähigkeit einüben , Rücksichtnahme , Übernahme
von Verantwortung etc.) ist Ziel dieses Projekt.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Das Projekt findet regelmäßig
einmal wöchentlich statt.
Anzahl der Treffen
Regelmäßige Teilnahme an
den Sportveranstaltungen.
Gesamtzahl der Treffen im Kalenderjahr 2020: 13
Anzahl der Jungen die an weniger als 50 % der Termine teilgenommen hat: 10
Anzahl der Jungen die an mehr als 50 % der Termine teilgenommen hat: 10
Projektziel wurde
nicht erreicht
(durch die Pandemie
und die damit ver-
bundenen Schutz-
maßnahmen im Rah-
men des Infektions-
schutzgesetzes)
Unterschiedliche Nationalitä-
ten werden über das Sportan-
gebot zusammengeführt.
Sozialverhalten und die Bewäl-
tigung von Konflikten während
der Sportveranstaltung.
Bei den im ersten Quartal 2020 regelmäßig durchgeführten Sportveranstaltungen konnten
auftretende Konflikte während des Spielverlauf grundsätzlich friedlich geklärt werden. Somit
können das Sozialverhalten und das damit verbundene friedliche Miteinander der Teilneh-
mer als durchweg positiv beurteilt werden.
Projektziel wurde er-
reicht
Gesamtfazit Die wenigen möglichen Angebote im Jahr 2020 waren gut besucht, womit das Miteinander der verschiedenen Kulturen im Stadtteil gefördert wer-
den konnte. Überschüssige Kräfte der Heranwachsenden konnten spielerisch sinnvoll kanalisiert werden und soziale Kompetenzen eingeübt wer-
den. Durch die Pandemie und den damit einhergehenden Lockdown konnten im Jahr 2020 insgesamt nur 13 Veranstaltungen stattfinden. Die
Jugendlichen reagierten zunehmend frustriert und ratlos. Um den Kontakt zu unseren Jugendlichen aufrecht zu erhalten, wurden unsere Übungs-
leiter damit beauftragt den Kontakt über Soziale Medien (Whatsapp, Facebook, Instagram) beizubehalten. Damit wollten wir vermeiden das die
Anbindung unserer Fußballer an den Jugendsalon nicht völlig verloren ging.
Ausblick 2021 Alle Ziele dieses Projekt sollen unverändert beibehalten werden. Die mögliche Umsetzung ist abhängig von der Entwicklung der Corona Pande-
mie.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 66
Projektname Jungenprojekt „Sport gegen Gewalt“ – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 6.04
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus Kinderhaus e.V.
Kontakt Roland Erfurt, roland.erfurt@bgz-kinderhaus.de / Benjamin Bunzel, benjamin.bunzel@bgz-kinderhaus.de
Projektkurzbeschreibung
Ziel der Sportveranstaltung ist die Zusammenführung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Nationalität und
Kulturen, die gerne Fußball spielen. Alle Teilnehmer sollen die Bereitschaft mitbringen, auftretende Konflikte ohne den Einsa tz körper-
licher Gewalt zu lösen. Aber auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen (Teamfähigkeit einüben , Rücksichtnahme , Übernahme von
Verantwortung etc.) ist Ziel dieses Projekt.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Das Projekt findet regelmäßig
einmal wöchentlich statt.
Anzahl der Treffen.
Regelmäßige Teilnahme an
den Sportveranstaltungen.
Wegen der pandemischen Gesamtlage und den fortwährend hohen Inzidenzen im Wohn-
gebiet wurden zum Schutz der Teilnehmer und Übungsleiter 2021 keine Veranstaltungen
durchgeführt.
Gesamtzahl der Treffen im Kalenderjahr 2021: 0
Anzahl der Jungen die an weniger als 50 % der Termine teilgenommen hat: 0
Anzahl der Jungen die an mehr als 50 % der Termine teilgenommen hat: 0
Projektziel nicht er-
reicht
Unterschiedliche Nationalitä-
ten werden über das Sportan-
gebot zusammengeführt.
Sozialverhalten und die Bewäl-
tigung von Konflikten während
der Sportveranstaltung.
Projektziel nicht er-
reicht
Gesamtfazit Das Ziel wurde nicht erreicht. Wegen der anhaltenden epidemischen Gesamtlage hat das Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. im Jahr 2021 keine
Sportveranstaltungen (Fußball) durchgeführt. Damit wollte man den Gesundheitsschutz aller Teilnehmer und Übungsleiter gewährleisten. Selbst im
Sommer (KW 35) lag die Inzidenz in Kinderhaus West bei 436,2 (Quelle: Stadt Münster Gesundheits- und Veterinäramt, Stadtplanungsamt). Um
den Kontakt zu den Jugendlichen aufrecht zu erhalten, wurden unsere Übungsleiter damit beauftragt den Kontakt über Soziale Medien (Whatsapp,
Facebook, Instagram) weiterhin regelmäßig beizubehalten.
Ausblick 2022 Alle grundsätzlichen Ziele dieses Projekts sollen jedoch unverändert beibehalten werden. Die mögliche Umsetzung ist abhängig von der Entwick-
lung der Corona Pandemie.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 67
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 6.06
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Bislang durch die
Jugendsozialarbeit nicht
erreichte Jugendliche sollen
angesprochen und erreicht
werden
Anzahl/Struktur der Nutzer/-in-
nen des offenen Angebots:
Anzahl, Geschlecht, schuli-
scher oder beruflicher Hinter-
grund, bisherige Anbindung
an Jugend- und Freizeitein-
richtungen der Nutzer/-innen
des offenen Angebots
Teilnahme an Angeboten der
Mobilen Jugendarbeit und Zu-
friedenheit mit den Angeboten
Im Jahr 2020 wurden – pandemiebedingt- nur 435 Kontakte zu Jugendlichen durch die Mo-
bile Jugend(-sozial)arbeit hergestellt. (Anmerkung: Es handelt sich vielfach um Mehrfach-
kontakte, Höhe des Anteils lässt sich nicht abschätzen)
- Von den 435 Kontakten fanden 297 (68%) zu Jungen/Männern und 138 (32%) zu Mäd-
chen/Frauen statt.
- Anzahl der Kontakte bis einschließlich 13 Jahre: 164
- Anzahl der Kontakte 14 bis einschl. 17 Jahre: 213
- Anzahl der Kontakte ab 18 Jahre: 58
- Anzahl Kontakte, die eine Haupt- oder Förderschule besuchen: 259
- Anzahl Kontakte, die eine Realschule oder ein Gymnasium besuchen: 47
- Anzahl Kontakte, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden 112
- Anzahl Kontakte, die bisher gelegentlich oder regelmäßig Angebote der offenen Ju-
gendarbeit o.ä. wahrgenommen haben: 225
Das Kooperationsangebot mit dem U25 Team des Jobcenters fand –auch hier pandemie-
bedingt- nur 4x statt. Die allgemeine Sozialberatung (bzw. verweisende Arbeit zu anderen
qualifizierten Fachstellen) und Präventionsangeboten im Bereich Sucht, Medien und Straf-
fälligkeit werden nachgefragt. Zusätzliche partizipative Angebote waren ebenfalls nur sehr
selten umzusetzen.
Projektziel teilweise
erreicht
(nur temporär im Ja-
nuar und Februar)
Wege zur Lösung persönlicher
und sozialer Probleme sollen
aufgezeigt und genutzt werden
Anzahl der Nutzer/-innen, die
an realistischen Lösungen ar-
beiten. Realistische Lösungen
sind zum Beispiel die Teil-
nahme an Angeboten der Ju-
gendarbeit/Jugendsozialar-
beit, Besuche von Freizeitein-
Anzahl Nutzer/innen, die an realistischen Lösungen arbeiten: 86 Projektziel teilweise
erreicht
(nur temporär im Ja-
nuar und Februar)
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 68
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 6.06
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
richtungen, Kontaktaufnah-
men zu anderen Beratungsan-
geboten
Gesamtfazit Die Kontaktaufnahme und Kurzberatungen finden im Streetworkbereich („auf der Straße“) statt. Weiterführende Hilfen und Beratungsgespräche
finden in den geschützten Räumlichkeiten des Wuddi als 1:1 Beratung statt. Es werden weiterhin Jugendliche im Stadtteil angetroffen, die kurz
vor Anmeldeschluss bei diversen Schulen (vorwiegend Online Anmeldung) kurzfristige und schnelle Hilfe (Zugang zum System) benötigen. Das
gleiche gilt für Bewerbungsschreiben, die im Wuddi unter Anleitung gefertigt werden können. Durch die enge Zusammenarbeit von Jobcenter,
Jugendgerichtshilfe und Jugendsalon konnten Jugendliche mit sozialen Problemen unterstützt werden.
Wie bereits oben angemerkt, überschattete die Corona Pandemie, viele Bereiche der Mobilen Jugendsozialarbeit. Es bleibt zu hoffen, dass wir
die Arbeit möglichst schnell wieder in vollem Umfang aufnehmen können.
Ausblick 2021 Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem U25 Job Center. Die z.T. abgebrochenen Kontakte zu den Jugendlichen müssen kontinuierlich nach
der Pandemie wieder aufgebaut werden.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 69
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 6.06
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Bislang durch die
Jugendsozialarbeit nicht
erreichte Jugendliche sollen
angesprochen und erreicht
werden
Anzahl/Struktur der Nutzer/-in-
nen des offenen Angebots:
Anzahl, Geschlecht, schuli-
scher oder beruflicher Hinter-
grund, bisherige Anbindung
an Jugend- und Freizeitein-
richtungen der Nutzer/-innen
des offenen Angebots
Teilnahme an Angeboten der
Mobilen Jugendarbeit und Zu-
friedenheit mit den Angeboten
Im Jahr 2021 wurden – pandemiebedingt- nur 346 Kontakte zu Jugendlichen durch die Mo-
bile Jugend(-sozial) arbeit hergestellt. (Anmerkung: Es handelt sich vielfach um Mehrfach-
kontakte, Höhe des Anteils lässt sich nicht abschätzen)
- Von den 346 Kontakten fanden 235 (68%) zu Jungen/Männern und 111 (32%) zu Mäd-
chen/Frauen statt.
- Anzahl der Kontakte bis einschließlich 13 Jahre: 113, davon fanden 81 zu Jun-
gen//Männern (72%) und 32 zu Mädchen/Frauen (28%) statt.
- Anzahl der Kontakte 14 bis einschl. 17 Jahre: 157 Kontakte, davon 102 zu Jungen/Män-
nern (65%) und Mädchen/Frauen 55 (35%) statt
- Anzahl der Kontakte ab 18 Jahre: 76 Kontakte, davon fanden 52 (68%) zu Jungen/Män-
nern, 24 (32%) zu Mädchen/Frauen statt.
- Anzahl Kontakte, die eine Haupt- oder Förderschule besuchen:190, davon fanden 134
(71%) zu Jungen/Männern und 56 (29%) zu Mädchen/Frauen statt.
- Anzahl Kontakte, die eine Realschule oder ein Gymnasium besuchen: 46, davon fan-
den 25 zu Jungen/Männern (54%), und 21 (46%) zu Mädchen/Frauen statt.
- Anzahl Kontakte, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden 90, davon fanden
63 (70%) zu Jungen/Männern und 27 (30%) zu Mädchen/Frauen statt.
- Anzahl Kontakte, die bisher gelegentlich oder regelmäßig Angebote der offenen Ju-
gendarbeit o.ä. wahrgenommen haben: 182
Das Kooperationsangebot mit dem U25 Team des Jobcenters fand –auch hier pandemie-
bedingt- nur 4x statt. Die allgemeine Sozialberatung (bzw. verweisende Arbeit zu anderen
qualifizierten Fachstellen) und Präventionsangebote im Bereich Sucht, Medien und Straffäl-
ligkeit werden nachgefragt. Zusätzliche partizipative Angebote waren ebenfalls nur sehr sel-
ten umzusetzen.
Leider musste auf mobile Sportangebote fast vollständig –pandemiebedingt- verzichtet wer-
den.
Projektziel teilweise
erreicht
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 70
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 6.06
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Wege zur Lösung persönlicher
und sozialer Probleme sollen
aufgezeigt und genutzt werden
Anzahl der Nutzer/-innen, die
an realistischen Lösungen ar-
beiten. Realistische Lösungen
sind zum Beispiel die Teil-
nahme an Angeboten der Ju-
gendarbeit/Jugendsozialar-
beit, Besuche von Freizeitein-
richtungen, Kontaktaufnah-
men zu anderen Beratungsan-
geboten
Anzahl Beratene, die an realistischen Lösungen arbeiten: 70
(Es soll hier noch angefügt werden, dass eine durchaus erfolgreiche Vermittlung in Koope-
ration mit dem U25 Job Center Team stattgefunden hat (möglicherweise auch statistisch für
den Stadtteil feststellbar.) Selbst „schwierigere Fälle“ fanden den Weg (zurück) in den Ar-
beitsmarkt.
Projektziel teilweise
erreicht
Gesamtfazit Viele Kontakte konnten bei der Mobilen Jugendsozialarbeit aufrechterhalten werden. Pandemiebedingte Probleme bei Jugendlichen (zuneh-
mend aggressives Verhalten im familiären Umfeld, Isolation, Kontaktverluste im priv. Umfeld als auch zu Fachstellen/Ämtern), Einschränkun-
gen im Freizeitbereich/der Freizeitangebote etc. standen im Vordergrund. Verweisende Hilfen wurden ebenfalls gut angenommen.
Ausblick 2022 Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem U25 Job Center. Die z.T. abgebrochenen Kontakte zu den Jugendlichen müssen kontinuierlich
nach der Pandemie wiederaufgebaut werden.
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Stadt Münster – Stadtplanungsamt 71
Projektname Sport und Bewegung – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 6.07
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung
Das Wuddi wird mobile Sportangebote im Stadtteil weiter verankern. Zum Beispiel: Soccer Cage, Boule, Tischtennis und Basket-
ball. Die Angebote sind niedrigschwellig, um Jugendliche an die Angebote der Juge ndarbeit im Stadtteil und den Sportverein SC
Westfalia anzubinden.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Kinder und Jugendliche über
Sportangebote für Sport und
Bewegung zu begeistern.
Wöchentlich 10 Jugendliche
an den mobilen, z.T. trendigen
Kleinsportangeboten der auf-
suchenden Jugendsozialarbeit
zu beteiligen.
Anzahl von 25 Jugendlichen,
die außerhalb der Schule wö-
chentlich an den Sportange-
boten des Wuddi teilnehmen.
Es durften keine Sportangebote der Mobilen Jugendsozialarbeit angeboten werden.
Projektziel nicht er-
reicht
(wegen Corona-
Pandemie)
Teilnahme von Kindern und
Jugendlichen an
Sportangeboten und –
veranstaltungen außerhalb des
Stadtteils
Anzahl von 60 Jugendlichen,
die an Aktionen zur Soccer-
Halle teilnehmen.
Es konnten keine Fahrten zu Soccer-Hallen-Turnieren angeboten werden.
Projektziel nicht er-
reich
(wegen Corona-
Pandemie)
Gesamtfazit Die Corona Pandemie ließ ab März keine Angebote zu.
Ausblick 2021 Es bleibt zu hoffen, dass die Arbeit möglichst schnell wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann.
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Projektname Sport und Bewegung – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 6.07
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung
Das Wuddi wird mobile Sportangebote im Stadtteil weiter verankern. Zum Beispiel: Soccer Cage, Boule, Tischtennis und Basket-
ball. Die Angebote sind niedrigschwellig, um Jugendliche an die Angebote der Jugendarbeit im Stadtteil und den Sportverein SC
Westfalia anzubinden.
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Kinder und Jugendliche über
Sportangebote für Sport und
Bewegung zu begeistern.
Wöchentlich 10 Jugendliche
an den mobilen, z.T. trendigen
Kleinsportangeboten der auf-
suchenden Jugendsozialarbeit
zu beteiligen.
Anzahl von 25 Jugendlichen,
die außerhalb der Schule wö-
chentlich an den Sportange-
boten des Wuddi teilnehmen.
Es durften keine Sportangebote der Mobilen Jugendsozialarbeit angeboten werden.
Die Pandemie mit den gesetzten Hygienebedingungen verhinderte auch hier eine Durch-
führung der Angebote.
Projektziel nicht er-
reicht
(wegen Corona-
Pandemie)
Teilnahme von Kindern und
Jugendlichen an
Sportangeboten und –
veranstaltungen außerhalb des
Stadtteils
Anzahl von 60 Jugendlichen,
die an Aktionen zur Soccer-
Halle teilnehmen.
Es konnten keine Fahrten zu Soccer-Hallen-Turnieren angeboten werden.
Projektziel nicht er-
reicht
(wegen Corona-
Pandemie)
Gesamtfazit Die Corona Pandemie ließ kontinuierlich keine Angebote zu.
Ausblick 2022 Es bleibt zu hoffen, dass die Arbeit möglichst schnell wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann.
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Projektname Drogenprävention – Bericht 2020 –
Projekt-Nr. 6.08
Projektträger INDRO e.V.
Kontakt Marlene Kamolz, 0251-60123, kamolz.indro@posteo.de
Projektkurzbeschreibung Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbeit; Aktionstage Sucht; Spritzen-
tausch & -entsorgung / Spritzenautomat
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Die Drogenproblematik ent-
spannt sich aus Sicht der Fach-
kräfte vor Ort
Entwicklung Drogenproble-
matik
Kontinuierliche Nutzung des
Spritzenautomaten (ca. 30
PA-Packs/Woche)
2019 wurden 1.890 Päckchen aus dem Spritzenautomaten gezogen, im Jahr 2020 waren es
nur 1.113. Dies ist jedoch darin begründet, dass der Spritzenautomat Ende September 2020
umgestellt wurde und Ende November in Brand gesetzt wurde und somit nicht mehr zu benut-
zen war.
Projektziel teilweise
erreicht
Bewohner/innen verschiedenen
Alters & verschiedener Herkunft
setzen sich mit dem Thema
Drogenkonsum auseinander
Teilnahme an den Aktionsta-
gen
An den Aktionstagen nehmen
durchschnittlich 15 Anwoh-
ner/innen unterschiedlichen
Alters & unterschiedlicher
Herkunft teil
Im Frühjahr 2020 fand ein Aktionstag Sucht statt, alle weiteren mussten Corona bedingt abge-
sagt werden.
Inhalt des Aktionstages war ein Brettspiel mit integriertem Quiz zu den Themen:
Cannabis, Energiedrinks, Zigaretten, Alkohol, Shisha
Teilnehmerzahl: 17, davon 10 TN männlich (58,8%), 7 weibliche Teilnehmerinnen (41,2%)
12 Teilnehmer*innen mit Migrationsvorgeschichte (70,6%)
6 TN bis einschließlich 13 Jahre (35,3%), 9 TN bis einschließlich 17 Jahre (52,9%), 2 TN über
18 Jahre (11,8%)
Projektziel erreicht
Drogengebrauchende kennen
Safer-Use-Maßnahmen
Es finden jährlich mindestens
10 Beratungsgespräche zu
Safer-Use-Themen im Wohn-
quartier statt. Der Spritzen-
tausch in Kinderhaus wird
weiterhin angeboten.
Es fanden 2020 insgesamt 3 Safer-Use-Beratungen im Wohnquartier statt. Vorrangiges Thema
bei den Jugendlichen blieb der Konsum von Cannabis.
3 (100 %) der Teilnehmer waren männlich. Alle 3 (100%) TN mit Migrationsvorgeschichte und
über 18 Jahre alt.
Im Rahmen der aufsuchenden Arbeit hatten die illegalen Drogen Priorität. Das Spritzen-
tauschangebot in Kinderhaus wurde nicht frequentiert.
Projektziel teilweise
erreicht
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Projektname Drogenprävention – Bericht 2020 –
Projekt-Nr. 6.08
Projektträger INDRO e.V.
Kontakt Marlene Kamolz, 0251-60123, kamolz.indro@posteo.de
Projektkurzbeschreibung Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbeit; Aktionstage Sucht; Spritzen-
tausch & -entsorgung / Spritzenautomat
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Drogengebrauchende kennen
Beratungs- und Ausstiegshilfen
Es finden jährlich mindestens
8 Beratungs- und Vermitt-
lungsgespräche zu weiterfüh-
renden Hilfen (Beratungs-
und Ausstiegshilfen) statt.
2020 wurde 1 Person zu weiterführenden Hilfen vermittelt (städtische Drogenberatungsstelle).
Der Jugendliche hat keine Migrationsvorgeschichte und ist über 18 Jahre alt.
Projektziel nicht er-
reicht
Gesamtfazit Die Projektziele konnten zum Großteil aufgrund der Corona-Pandemie nicht erreicht werden. Die Hoffnung liegt darin, dass sich nach der Pande-
mie die Zustände wieder regulieren und Ziele wieder erreicht werden können. In Vorbereitung auf die kommenden Aktionstage wird ein Methoden-
koffer angeschafft. Auch die Nutzung des Spritzenautomaten hat im letzten Berichtszeitraum unter des Standortwechsels und dem Vandalismus
gelitten, ansonsten wäre dieses Projektziel wie in den letzten Jahren erreicht worden.
Ausblick 2021 Ziele und Indikatoren können beibehalten werden
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Projektname Drogenprävention – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 6.08
Projektträger INDRO e.V.
Kontakt Marlene Kamolz, 015737255060, indro.kamolz@posteo.de
Projektkurzbe-
schreibung
Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbeit; Aktionstage Sucht; Spritzentausch & -ent-
sorgung / Spritzenautomat
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Die Drogenproble-
matik entspannt sich
aus Sicht der Fach-
kräfte vor Ort
Entwicklung Drogenproblematik
Kontinuierliche Nutzung des
Spritzenautomaten (ca. 30 PA-
Packs/Woche)
Der Automat wurde im Jahr 202 0 zuerst umgesetzt und anschließend in Brand gesetzt . Daher wurde im
Jahr 2021 kein Päckchen gekauft, der Automat war das ganze Jahr nicht nutzbar. Seit dem 13.01.2022
hängt er nun an einem neuen Standort (Kristiansandstr. zwischen Sprickmannstr. 14 und Brüningheide 65).
Projektziel nicht er-
reicht
Bewohner*innen ver-
schiedenen Alters &
verschiedener Her-
kunft setzen sich mit
dem Thema Drogen-
konsum auseinander
Teilnahme an den Aktionstagen
An den Aktionstagen nehmen
durchschnittlich 15 Anwohner
unterschiedlichen Alters & un-
terschiedlicher Herkunft teil
Im Jahr 2021 konnte ein Aktionstag mit geringerer TN Anzahl durchgeführt werden. Inhaltlicher Schwerpunkt
des Aktionstages war das Thema Sucht (mittels Methodenkoffer)
TN: 8, davon 5 (62,5%) TN männlich, 3 (37,5%) weibliche Teilnehmerinnen
4 (50%) TN mit Migrationsvorgeschichte
4 (50%) TN bis einschließlich 13 Jahre, 3 (37,5%) TN bis einschließlich 17 Jahre und 1 (12,5%) TN über 18
Jahre
Projektziel annä-
hernd erreicht
Drogengebrau-
chende kennen Sa-
fer-Use-Maßnahmen
Es finden jährlich mindestens
10 Beratungsgespräche zu Sa-
fer-Use-Themen im Wohnquar-
tier statt.
Der Spritzentausch in Kinder-
haus wird weiterhin angeboten
Es fanden insgesamt 29 Safer-Use-Beratungen im Wohnquartier statt. Die erhöhte Zahl lässt sich dadurch
erklären, dass zu den offenen Sprechstunden 1x pro Woche auch ein aufsuchendes Angebot 1x pro Woche
etabliert wurde, welches erfolgreich anlief. Vorrangiges Thema bei den Jugendlichen war (wie zuvor auch)
der Konsum von Cannabis, zudem kamen die Themen Alkohol und Shisha rauchen hinzu.
24 (83%) der TN waren männlich und 5 (17%) weiblich. 20 (69%) Personen mit Migrationshintergrund, da-
von 16 (80%) männlich und 4 (20%) weiblich. 8 (28%) der TN waren zwischen 14 und 17 J. alt. 21 (72%)
der Teilnehmenden waren über 18 Jahre alt.
Das Spritzentauschangebot in Kinderhaus wurde nicht frequentiert.
Projektziel erreicht
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Projektname Drogenprävention – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 6.08
Projektträger INDRO e.V.
Kontakt Marlene Kamolz, 015737255060, indro.kamolz@posteo.de
Projektkurzbe-
schreibung
Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbeit; Aktionstage Sucht; Spritzentausch & -ent-
sorgung / Spritzenautomat
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Drogengebrau-
chende kennen Be-
ratungs- und Aus-
stiegshilfen
Es finden jährlich mindestens 8
Beratungs- und Vermittlungsge-
spräche zu weiterführenden Hil-
fen (Beratungs- und Ausstiegs-
hilfen) statt.
2021 wurden insgesamt 11 Personen zu weiterführenden Hilfen vermittelt (städtische Drogenberatungs-
stelle). Davon waren wie in den vorigen Jahren alle männlich, und sind über 18 Jahre alt. 10 Personen
(91%) haben eine Migrationsvorgeschichte.
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Das gesamte Angebot litt sehr stark unter der Corona-Pandemie, somit konnten einige Ziele nicht erreicht werden. Hinzukommen die Umstände mit dem Spritzen-
automat, sodass auch dieser über ein Jahr lang still lag.
Ausblick 2022 Ziele & Indikatoren können beibehalten werden
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Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 7: „Gebietsmoderation“
Projektname Quartiersmanagement – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 7.1
Projektträger Gebietsmoderation
Kontakt Remmers, Stefanie, Amt für Bürger- und Ratsservice, 0251 492 1650
Projektkurzbeschreibung Information, Aktivierung, Beteiligung, Austausch
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Gebietsmoderation ist bei Ver-
anstaltungen präsent
Anwesenheit mindestens eines Mitgliedes der Ge-
bietsmoderation
Veranstaltungen konnten coronabedingt nicht stattfinden. Projektziel nicht er-
reicht
An drei Standorten im Stadtteil
sind Schaukästen vorhanden,
deren Aushänge regelmäßig ge-
sichtet und ggf. aktualisiert wer-
den.
Sichten und aktualisieren der Aushänge Die Kernprojekte haben sich laufend in den Schaukästen präsentiert.
Die regelmäßige Aktualisierung der Schaukästen mit Inhalten zu den
Projekten hat sich inzwischen etabliert.
Projektziel erreicht
Die Gebietsmoderation tauscht
mit allen Projektträgern mindes-
tens einmal pro Halbjahr sowie
mit allen Handlungsverantwortli-
chen mindestens einmal jährlich
mündlich Informationen, Bewer-
tungen und weitere Perspekti-
ven aus
Anzahl der Gespräche Die Gespräche mit den Projektträgerinnen/trägern finden im „laufen-
den Betrieb“ des Begegnungszentrums, KAI und des Familienzent-
rums Killingstraße statt. Eine genaue Anzahl von Gesprächen kann in-
soweit nicht angegeben werden.
Projektziel erreicht
Etablierung einer Fähigkeiten-
börse im Quartier
Erarbeitung einer Kooperationsvereinbarung mit
einem „Träger/in“ bzw. einem Verein/einer Initia-
tive
Es wurden 2020 Vorbereitungen getroffen, mit dem Verein Anti-Rost
Münster e.V. eine Kooperation einzugehen. Es besteht eine beidersei-
tige Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Coronabedingt konnte die Ko-
operation allerdings noch nicht starten.
Projektziel annä-
hernd erreicht
Gesamtfazit Die Gebietsmoderation ist durch die Vernetzung ihrer einzelnen Mitglieder über viele Prozesse im Quartier informiert und tauscht die Erfahrun-
gen regelmäßig aus. Abhängig vom jeweiligen hauptamtlichen Arbeitsauftrag können die Informationen an die Bewohner/innen weitergegeben
werden. Der niedrigschwellige Zugang der im Quartier verorteten Mitglieder (Frau Stolz, Frau Stroe, Frau Özdemir) bewährt sich.
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Ausblick 2021 Die für 2020 avisierte Zusammenarbeit der TN der Gebietsmoderation in Bezug auf ehrenamtliche Unterstützungsangebote im handwerklichen
Bereich konnte pandemiebedingt leider (noch) nicht realisiert werden. Es wurden aber bereits alle Vorbereitungen getroffen, die notwendig sind,
um mit der Zusammenarbeit möglichst bald im Laufe des Jahres 2021 starten zu können.
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Stadt Münster – Stadtplanungsamt 79
Projektname Quartiersmanagement – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 7.1
Projektträger Gebietsmoderation
Kontakt Remmers, Stefanie, Stadt Münster, Amt für Bürger- und Ratsservice, 0251 492 1650
Projektkurzbeschreibung Information, Aktivierung, Beteiligung, Austausch
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Gebietsmoderation ist bei Ver-
anstaltungen präsent
Anwesenheit mindestens eines Mitgliedes der GM Veranstaltungen konnten coronabedingt nicht stattfinden. Projektziel nicht er-
reicht
An drei Standorten im Stadtteil
sind Schaukästen vorhanden,
deren Aushänge regelmäßig
gesichtet und ggf. aktualisiert
werden.
Sichten und aktualisieren der Aushänge Die Kernprojekte haben sich laufend in den Schaukästen präsentiert.
Die regelmäßige Aktualisierung der Schaukästen mit Inhalten zu den
Projekten hat sich inzwischen etabliert.
Projektziel erreicht
Die Gebietsmoderation tauscht
mit allen Projektträgern min-
destens einmal pro Halbjahr
sowie mit allen Handlungsver-
antwortlichen mindestens ein-
mal jährlich mündlich Informa-
tionen, Bewertungen und wei-
tere Perspektiven aus
Anzahl der Gespräche Die Gespräche mit den Projektträgern finden im „laufenden Betrieb“
des Begegnungszentrums, KAI und des Familienzentrums Killing-
straße statt. Eine genaue Anzahl von Gesprächen kann insoweit nicht
angegeben werden.
Projektziel erreicht
Etablierung einer Fähigkeiten-
börse im Quartier
Erarbeitung einer Kooperationsvereinbarung mit ei-
nem „Träger/in“ bzw. einem Verein/einer Initiative
Mit dem Verein Anti-Rost Münster e.V. besteht weiterhin eine beider-
seitige Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Coronabedingt konnte die
Kooperation allerdings noch nicht starten.
Projektziel annä-
hernd erreicht
Gesamtfazit Die Gebietsmoderation ist durch die Vernetzung ihrer einzelnen Mitglieder über viele Prozesse im Quartier informiert und tauscht die Erfahrungen
regelmäßig aus. Abhängig vom jeweiligen hauptamtlichen Arbeitsauftrag können die Informationen an die Bewohner/innen weitergegeben wer-
den. Der niedrigschwellige Zugang der im Quartier verorteten Mitglieder (Frau Stolz, Frau Stroe, Frau Özdemir) bewährt sich.
Ausblick 2022 Die für 2021 avisierte Zusammenarbeit der Teilnehmenden der Gebietsmoderation in Bezug auf ehrenamtliche Unterstützungsangebote im hand-
werklichen Bereich konnte pandemiebedingt leider (noch) nicht realisiert werden. Es wurden aber bereits alle Vorbereitungen getroffen, die not-
wendig sind, um mit der Zusammenarbeit möglichst bald im Laufe des Jahres 2022 starten zu können.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 80
Projektname Quartiersfonds – Bericht 2020 – Projekt-Nr. 7.2
Projektträger Gebietsmoderation
Kontakt Remmers, Stefanie, Stadt Münster, Amt für Bürger- und Ratsservice, 0251 492 1650
Projektkurzbeschreibung Information, Aktivierung, Beteiligung, Austausch
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2020 Zielerreichung
Vergabe von Mitteln aus dem Quartiers-
fonds nach den entwickelten Kriterien
Zahl der Aktionen, Zahl der TN je Ak-
tion
Fahrt der Russlanddeutschen Frauengruppe zum Glasmuseum (10 TN
zwischen 53 und 72 Jahren)
Projektziel teilweise
erreicht
Gesamtfazit Es ist festzustellen, dass coronabedingt leider nicht so viele Aktionen durchgeführt und finanziell unterstützt werden konnten.
Ausblick 2021 Es bleibt zu hoffen, dass 2021 Aktionen für die Bewohnerschaft angeboten und durchgeführt werden können. Alternativ soll in der
Gebietsmoderation überlegt werden, ob und in welcher Form auch coronakonforme (digitale) Angebote in Frage kommen, die unter-
stützt werden können
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 81
Projektname Quartiersfonds – Bericht 2021 – Projekt-Nr. 7.2
Projektträger Gebietsmoderation
Kontakt Remmers, Stefanie, Stadt Münster, Amt für Bürger- und Ratsservice, 0251 492 1650
Projektkurzbeschreibung Information, Aktivierung, Beteiligung, Austausch
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2021 Zielerreichung
Vergabe von Mitteln aus dem
Quartiersfonds nach den entwickelten
Kriterien
Zahl der Aktionen, Zahl der TN je Ak-
tion
Finanzierung und Verteilung von medizinischen Masken auf dem
Weihnachtsmarkt
Projektziel teilwei-
se erreicht
Gesamtfazit Es ist festzustellen, dass coronabedingt leider nicht so viele Aktionen durchgeführt und finanziell unterstützt werden konnten.
Ausblick 2022 Es bleibt zu hoffen, dass in 2022 Aktionen für die Bewohnerschaft angeboten und durchgeführt werden können. Alternativ soll in der
Gebietsmoderation überlegt werden, ob und in welcher Form auch coronakonforme (digitale) Angebote in Frage kommen, die unter-
stützt werden können.
Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 82
Anhang 3 Kontextdatenmonitor 2020 und 2021/ Themenfeld `Proze ssbeglei-
tende Selbstevaluation`(inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kon-
textdaten der Stadtteilentwicklung)
lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
Bevölkerungszusammensetzung
1 wohnberechtigte Bevölkerung
2 wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren
3 wohnberechtigte Bevölkerung 14 bis unter 18 Jahren
4 wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren
5 wohnberechtigte Bevölkerung 18 bis unter 25 Jahren
6 wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre und älter
7 Jugendquotient
8 Altenquotient
9 Personen mit Migrationsvorgeschichte
10 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 6 Jahren
11 Personen mit Migrationsvorgeschichte 14 bis unter 18 Jahren
12 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 18 Jahren
13 Personen mit Migrationsvorgeschichte 65 Jahre und älter
14 Wohnbevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit
15 Größte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland
16 Zweitgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland
17 Drittgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland
18 Anzahl Nationalitäten
19 Einwohnerdichte
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
20 Geburten
21 Sterbefälle
22 Umzüge im Quartier
23 Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS
24 Zuzüge von außerhalb
25 Fortzüge in andere Stadtzelle von MS
26 Fortzüge außerhalb MS
27 Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet)
28 Wanderungsvolumen
29 Wohndauer
Haushalte
30 Haushalte mit 5 und mehr Personen
31 Haushalte mit Kindern
32 Paare mit 3 und mehr Kindern
33 Alleinerziehende ("Ein-Eltern-Familie")
Wohnen
34 Sozialwohnungen
35 Leerstand im Mietwohnungsbestand der Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide
(überwiegend öffentlich gefördert)
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
36 Arbeitslose (SGB II und III)
37 Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB II und III)
38 Langzeitarbeitslose (SGB II und III)
39 Arbeitslose 15 -u. 25 Jahre (Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II und III)
40 Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz IV"
41 Nichtdeutsche Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende
(SGBII): "Hartz IV"
42 Hilfebedürftige unter 15 Jahren mit Bezug von Leistungen nach dem SGB II (Sozialgeld):
"Kinderarmut"
43
Soziale Leistungen zur Existenzsicherung (Grundsicherung SGB II, Grundsicherung im
Alter/Erwerbsminderung, Hilfen z. Lebensunterhalt, Leistungen Asylbewerber-leistungsgesetz)
Bildung und Betreuung
44 Schulübergangsquote Grundschule - Hauptschule
45 Schulübergangsquote Grundschule - Realschule
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020 und 2021
(Stadtzelle 631)
Kontextdaten_ Übersicht Indikatoren_2020_2021
lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
46 Schulübergangsquote Grundschule - Gymnasium
47 Schulübergangsquote Grundschule - Gesamtschule
48 Versorgungsquoten Kinderbetreuungsangebote 0 - unter 3 Jahre und 3 - unter 6 Jahre
Gesundheit
49 Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
50 Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen
Kontextdaten_ Übersicht Indikatoren_2020_2021
Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Bevölkerungszusammensetzung
wohnberechtigte Bevölkerung (WBV) 2948
1453 weiblich
1495 männlich
49,3 weiblich
50,7 männlich / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 270
121 weiblich
149 männlich
9,2 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren 771
362 weiblich
409 männlich
26,2 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre u. älter 280
158 weiblich
122 männlich
9,5 / in % WBV
Personen mit Migrationsvorgeschichte 2055
1014 weiblich
1041 männlich
69,7 / in % WBV
Wohnbevölkerung ohne deutsche
Staatsangehörigkeit (Nichtdeutsche)
1157
559 weiblich
598 männlich
39,2 / in % WBV
Anzahl Nationalitäten 73
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
Geburten 45 15,3 / je 1000 EW
Sterbefälle 10 3,4 / je 1000 EW
Umzüge im Quartier 32 1,1 / in % WBV
Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS 170 5,8 / in % WBV
Zuzüge von außerhalb MS 235 8,0 / in % WBV
Fortzüge in andere Stadtzellen von MS 176 6,0 / in % WBV
Fortzüge nach außerhalb MS 154 5,2 / in % WBV
Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet /
Quartier)
75 2,5 / in % WBV
Wanderungsvolumen 767 26,0 / Summe der Zu, Fort- u.
Umzüge in % der WBV
Wohndauer 8,4 / Jahre durchschnittliche
Wohndauer
Haushalte
Haushalte mit Kindern
365 29,4 / Haushalte mit Kindern
< 18 J. in % aller Haushalte
Paare mit 3 und mehr Kindern 92 36,5/ in % der Paare mit
Kindern
Wohnen
Sozialwohnungen 333
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
Arbeitslose (SGB II und III) 230
109 weiblich
121 männlich
12,2 / in % der HW
Bevölkerung 18 - u. 65 J.
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020 (Stadtzelle 631)
Die Kontextdaten verdeutlichen die Rahmenbedingungen, unter denen die
Stadtteilentwicklung bzw. die Projekte der "Sozialen Stadt" ablaufen. Der
Kontextdatenmonitor dient der Schaffung von Transparenz der sozialen und räumlichen
Struktur und gibt als Teil der prozessbegleitenden Evaluation Orientierung für die an der
Programmdurchführung der "Sozialen Stadt" Beteiligten. Er ist keine Wirkungsanalyse
der "Sozialen Stadt".
Ausgewählte Daten in der Übersicht (31.12.2020)
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB II und III)
100
12,3 / in % der nicht-
deutschen HW Bevölkerung
18-u. 65 J.
Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz
IV"
752 28,4 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J.
Hilfebedürftige unter 15 Jahren mit Bezug von
Leistungen nach SGBII (Sozialgeld):"Kinderarmut"
239 37,5 / in % der WBV 0-14
Jahren
Gesundheit
Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern 10,0 (Übergewicht),
20,0 (Adipositas) / in % der
untersuchten Kinder der
Schuleingangsuntersuchung
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen
(Kommunalwahl 2020) 401
23,9 / in % aller Wahl-
berechtigten des Stimm-
bezirks ohne Sperrvermerk
(Urnenwähler/-innen)
Hinweis: Die Daten werden fortlaufend zum 31.12. eines Jahres aktualisiert. Eine erweiterte Darstellung der
Daten nach Geschlecht wird unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte angestrebt.
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Bevölkerungszusammen-
setzung
1
wohnberechtigte Bevölkerung
(WBV) 2948
davon
1453 weiblich
1495 männlich
49,3 weiblich
50,7 männlich
/ in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
51,9 weiblich
48,1 männlich
/ in % WBV
Stadtplanungsamt
2
wohnberechtigte Bevölkerung
unter 6 Jahren 270
davon
121 weiblich
(= 44,8 %)
149 männlich
(= 55,2 %)
9,2 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
5,4 / in % WBV
Stadtplanungsamt
3
wohnberechtigte Bevölkerung
14 bis unter 18 Jahren 185
davon
86 weiblich
(= 46,5 %)
99 männlich
(= 53,5 %)
6,3 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
3,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
4
wohnberechtigte Bevölkerung
unter 18 Jahren 771
davon
362 weiblich
(= 47,9 %)
409 männlich
(= 53,0 %)
26,2 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
15,1 / in % WBV
Stadtplanungsamt
5
wohnberechtigte Bevölkerung
18 bis unter 25 Jahre 460
davon
210 weiblich
(= 45,7 %)
250 männlich
(= 54,3 %)
15,6 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
12,4 / in % WBV
Stadtplanungsamt
6
wohnberechtigte Bevölkerung
65 Jahre und älter 280
davon
158 weiblich
(= 56,4 %)
122 männlich
(= 43,6 %)
9,5 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
17,7 / in % WBV
Stadtplanungsamt
7
Jugendquotient 40,6 / in %,
Personen bis < 18
J. bezogen auf 100
Pers. von 18 bis <
65 J.
Anteil der unter 18-
Jährigen an den 18- bis
unter 65-Jährigen
22,5 / in %, Personen
bis < 18 J. bezogen
auf 100 Pers. von 18
bis < 65 J.
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
8
Altenquotient 14,8 / in %,
Personen 65 J. u.
ä. bezogen auf 100
Pers. 18 bis < 65 J.
Anteil der 65-Jährigen
und Älteren an den 18-
bis unter 65-Jährigen
26,3 / in %,
Personen 65 J. und
älter bezogen auf 100
Pers. 18 bis < 65 J.
Stadtplanungsamt
9
Personen mit
Migrationsvorgeschichte
2055
davon
1014 weiblich
(= 49,3 %)
1041 männlich
(= 50,7 %)
69,7 / in % WBV
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
23,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
10
Personen mit
Migrationsvorgeschichte unter 6
Jahren 229
davon
108 weiblich
(= 47,2 %)
121 männlich
(= 52,8 %)
84,8 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
37,6 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
11
Personen mit
Migrationsvorgeschichte 14 bis
unter 18 Jahren 153
davon
68 weiblich
(= 44,4 %)
85 männlich
(= 55,6 %)
82,7 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
38,4 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
12
Personen mit
Migrationsvorgeschichte unter
18 Jahren 634
davon
306 weiblich
(= 48,3 %)
328 männlich
(= 51,7 %)
82,2 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
38,9 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
13
Personen mit
Migrationsvorgeschichte 65
Jahre und älter 188
davon
101 weiblich
(= 53,7 %)
87 männlich
(= 46,3 %)
67,1 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
18,2 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
14
Wohnbevölkerung ohne
deutsche Staatsangehörigkeit
(Nichtdeutsche)
1157
davon
559 weiblich
(= 48,3 %)
598 männlich
(= 51,7 %)
39,2 / in % WBV
Personen mit auslän-
discher Staatsangehör-
igkeit
10,9 / in % WBV
Stadtplanungsamt
15
Größte Gruppe ohne deutsche
Staatsangehörigkeit/Herkunfts-
land
Polen:
164
davon
90 weiblich
(= 54,9 %)
74 männlich
(= 45,1 %)
5,6 / in % WBV
Personen mit polnischer
Staatsangehörigkeit
Polen: 0,7 / in % WBV
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
16
Zweitgrößte Gruppe ohne
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland Rumänien:
149
davon
68 weiblich
(= 45,6 %)
81 männlich
(= 54,4 %)
5,1 / in % WBV
Personen mit
rumänischer
Staatsangehörigkeit
Rumänien: 0,3 / in %
WBV
Stadtplanungsamt
17
Drittgrößte Gruppe ohne
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland Serbien:
138
davon
61 weiblich
(= 44,2 %)
77 männlich
(= 55,8 %)
4,7 / in % WBV
Im Melderegister gab es
zum Stichtag 31. 12.
2020 verschiedene
Staatsangehörigkeiten
aus dem ehemaligen
Jugoslawien, durch Um-
kodierungen im Melde-
register sind Jahres-
vergleiche nur bedingt
möglich
Serbien: 0,6 / in %
WBV
Stadtplanungsamt
18
Anzahl Nationalitäten
73
berücksichtigt wurden
Nationalitäten mit
mindestens 10
Personen, Angabe
beinhaltet auch die
deutsche Nationalität
Stadtplanungsamt
19
Einwohnerdichte
190 / EW je ha
Einwohner auf 1 Hektar
10 / EW je ha
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bevölkerungsentwicklung/-
fluktuation
20
Geburten 45
davon
23 weiblich
(= 51,1 %)
22 männlich
(= 48, 9%)
15,3 / je 1000 EW
WBV
rohe Geburtenziffer
9,8 / je 1000 EW WBV
Stadtplanungsamt
21
Sterbefälle 10
davon
7 weiblich
(= 70,0 %)
3 männlich
(= 30,0 %)
3,4 / je 1000 EW
WBV
rohe Sterbeziffer
8,7 / je 1000 EW WBV
Stadtplanungsamt
22
Umzüge im Quartier
32 1,1 / in % WBV
ohne Umzüge innerhalb
eines Hauses, ohne
"Abmeldungen von Amts
wegen", inklusive
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
7,6 / in % WBV
(Umzüge MS gesamt)
Stadtplanungsamt
23
Zuzüge aus anderen Stadtzellen
von Münster 170 5,8 / in % WBV
inklusive unterjähriger
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
24
Zuzüge von außerhalb Münsters
235 8,0 / in % WBV
inklusive unterjähriger
Mehrfachumzüge 6,0 / in % WBV
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
25
Fortzüge in andere Stadtzellen
von Münster
176 6,0 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
26
Fortzüge nach außerhalb
Münsters 154 5,2 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger Mehr-
fachumzüge
5,5 / in % WBV
Stadtplanungsamt
27
Saldo der Zu- u. Fortge-
zogenen 75
+2,5
(Quartiersgrenze) /
in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger Mehr-
fachumzüge
+0,5 (Stadtgrenze) /
in % WBV
Stadtplanungsamt
28
Wanderungsvolumen
767
26,0 / Summe der
Zu-, Fort- u.
Umzüge in % der
WBV
Wanderungsvolumen =
Gesamtmobilität; ohne
"Abmeldungen von Amts
wegen", inklusive
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
19,1 / Summe der
Zu-, Fort- u. Umzüge
in % der WBV
Stadtplanungsamt
29
Wohndauer
8,4 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Wohndauer von
Personen im Alter von
18 und mehr Jahren an
der Adresse
13,0 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Haushalte
30
Haushalte mit 5 und mehr
Personen
152 12,2 / in % aller
Haushalte
Haushalt: Einzelperson
o. Personengruppe, die
allein o. gemeinsam
wohnt u. wirtschaftet
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend
auf neuer Haushalte-
generierung, daher
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten
aus Vorjahren
3,2 / in % aller
Haushalte
Stadtplanungsamt
31
Haushalte mit Kindern
365
29,4 / Haushalte
mit Kindern < 18 J.
in % aller Haus-
halte
Haushalt: Einzelperson
o. Personengruppe, die
allein o. gemeinsam
wohnt u. wirtschaftet
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend
auf neuer Haushalte-
generierung, daher
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten
aus Vorjahren
16,0 / Haushalte mit
Kindern < 18 J. in %
aller Haushalte
Stadtplanungsamt
32
Paare mit 3 und mehr Kindern
92 36,5 / in % der
Paare mit Kindern
basierend auf neuer
Haushaltegenerierung,
daher eingeschränkte
Vergleichbarkeit mit
Daten aus Vorjahren
15,5 / in % der Paare
mit Kindern
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
33
Alleinerziehende ("Ein-Eltern-
Familie")
113
31,0 / in % der
Haushalte mit
Kindern < 18 J.
basierend auf neuer
Haushaltegenerierung,
daher eingeschränkte
Vergleichbarkeit mit
Daten aus Vorjahren
21,0 / in % der
Haushalte mit Kindern
< 18 J.
Stadtplanungsamt
Wohnen
34
Sozialwohnungen
333 _ / in % aller
Wohnungen
Die Anzahl aller
Wohnungen insgesamt
wird seit 2012 nicht
mehr ausgewiesen,
womit die relative
Bezugsgröße nicht
berechnet werden kann
_ / in % aller
Wohnungen
Amt für Wohnungswesen
und Quartiersentwicklung
35
Leerstand im Mietwohnungs-
bestand der Wohnungs-
unternehmen in Kinderhaus-
Brüningheide (überwiegend
öffentlich gefördert)
0,5 / in % an allen
Wohnungen;
im Einzelnen: ZBVV
1,0 %, Wohn +
Stadtbau 0,0 %,
Sahle Wohnen 0,0
%, WohnSieGer 0,0
%
struktureller Leerstand
= länger als 3 Monate
leerstehend
Amt für Wohnungswesen
und Quartiersentwicklung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Transferleistungen u.
Arbeitsmarkt
36
Arbeitslose (SGB II und III)
230
davon
109 weiblich
(= 47,4 %)
121 männlich
(= 52,6 %)
12,2 / in % der
HW Bevölkerung 18
- u. 65 J.
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung; die hier
berechnete Arbeitslosen-
rate ermöglicht
Vergleiche mit Ver-
öffentlichungen des
Städtenetzwerkes
"Soziale Stadt NRW" und
ist mit der offiziellen
Arbeitslosenquote
(Anteil der bei der
Agentur für Arbeit
gemeldeten Arbeits-
losen an den Erwerbs-
personen) nicht ver-
gleichbar; Stichtag:
15.12.2020
4,2 / in % der
Bevölkerung 18 - u.
65 J.
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
37
Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB
II und III)
100
12,3 / in % der
nicht-deutschen
HW Bevölkerung
18-u. 65 J.
Erfasst sind alle
Personen, die eine
ausländische 1. Staats-
angehörigkeit haben,
staatenlos sind oder
deren Staatsange-
hörigkeit ungeklärt ist;
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung; die hier
berechnete Arbeitslosen-
rate ist mit der offizi-
ellen Arbeitslosenquote
(Anteil der bei der Agen-
tur für Arbeit gemel-
deten Arbeitslosen an
den Erwerbspersonen)
nicht vergleichbar;
Stichtag: 15.12.2020
9,5 / in % der nicht-
deutschen Bevölker-
ung 18-u. 65 J.
Stadtplanungsamt
38
Langzeitarbeitslose (SGB II
und III)
Durch Änderungen bei
der Bundesanstalt für
Arbeit (BA) werden
"Langzeitarbeitslose"
seit 2018 nicht mehr
ausgewiesen
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
39
Arbeitslose 15 -u. 25 Jahre
(Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II
und III)
27
4,6 / in % der
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Bis 2018 wurden die
Arbeitslosen unter 20
Jahren durch die Bun-
desanstalt für Arbeit
(BA) aufgeführt; daher
keine Vergleiche mit
Werten vor 2018
möglich; Stichtag:
15.12.2020
1,7 / in % der
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Stadtplanungsamt
40
Hilfebedürftige mit Bezug von
Leistungen der Grundsicherung
für Arbeitssuchende (SGBII):
"Hartz IV" 752
davon
380 weiblich
(= 50,5 %)
372 männlich
(= 49,5%)
28,4 / in % der
HW-Bevölkerung <
65 J.
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung;
Anmerkung: durch
Revision der Statistik
der Grundsicherung für
Arbeitssuchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar; Stichtag:
15.12.2020
8,1 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J.
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
41
Nichtdeutsche Hilfebedürftige
mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung für Arbeits-
suchende (SGBII): "Hartz IV"
282
davon
weiblich 135
(= 47,9 %)
männlich 147
(= 52,1 %)
25,1 / in % der
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65
J.
Doppelte Staatsange-
hörigkeiten werden nicht
erfasst. Sollte eine der
Mehrfachstaats-
angehörigkeiten die
Deutsche sein, soll
deutsch eingetragen
werden. Personen, deren
Staatsangehörigkeit
unbekannt, ungeklärt
oder staatenlos sind,
sind in dieser
Auswertung NICHT
ausgewertet; HW-Bevöl-
kerung = Bevölkerung
am Ort der Hauptwohn-
ung; durch Revision der
Statistik der Grund-
sicherung für Arbeits-
suchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar; Stichtag:
15.12.2020
23,6 / in % der
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 J.
Stadtplanungsamt
42
Hilfebedürftige unter 15 Jahren
mit Bezug von Leistungen nach
dem SGB II (Sozialgeld) 239 37,5 / in % der
WBV 0 - 14 Jahren
Indikator bildet Kinder-
armut ab, Stichtag:
15.12.2020
15,2 / in % der WBV
0 - 14 Jahren
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
43
Soziale Leistungen zur Exi-
stenzsicherung (Grund-
sicherung SGB II, Grund-
sicherung im Alter/Erwerbs-
minderung, Hilfe z. Lebens-
unterhalt, Leistungen Asyl-
bewerberleistungsgesetz)
941
davon
380 weiblich
(= 49,5 %)
475 männlich
(= 50,5 %)
31,9 / in % WBV
Indikator bildet
Einkommensarmut ab,
Achtung: während sich
die lfd. Nr. 36 - 41 auf
die HW-Bevölkerung
beziehen, ist hier der
Anteil an der wohn-
berechtigten
Bevölkerung (WBV)
dargestellt; durch
Revision der Statistik
der Grundsicherung für
Arbeitssuchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar
8,7 / in % WBV
Sozialamt und
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bildung und Betreuung
44
Schulübergangsquote
Grundschule in den 5. Jahrgang
einer Hauptschule in Nordrhein-
Westfalen
(Bezirk Nord)
58
davon
26 weiblich
(= 45 %),
32 männlich
(= 55 %)
19,3 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger nicht
sinnvoll darzustellen,
mit Vorjahr nur bedingt
vergleichbar, da ab 2020
auch Schulen außerhalb
Münsters berücksichtigt
sind; Schuljahresbeginn
2020/2021
5,7 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Schuldatensatz)
45
Schulübergangsquote
Grundschule in den 5. Jahrgang
einer Realschule in Nordrhein-
Westfalen
(Bezirk Nord)
92
davon
39 weiblich
(= 42 %),
53 männlich
(= 58 %)
30,7 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger nicht
sinnvoll darzustellen,
mit Vorjahr nur bedingt
vergleichbar, da ab 2020
auch Schulen außerhalb
Münsters berücksichtigt
sind; Schuljahresbeginn
2020/2021
20,5 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Schuldatensatz)
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
46
Schulübergangsquote
Grundschule in den 5. Jahrgang
eines Gymnasiums in Nordrhein-
Westfalen
(Bezirk Nord)
117
davon
63 weiblich
(= 54 %),
54 männlich
(= 46 %)
39,0 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger nicht
sinnvoll darzustellen,
mit Vorjahr nur bedingt
vergleichbar, da ab 2020
auch Schulen außerhalb
Münsters berücksichtigt
sind; Schuljahresbeginn
2020/2021
53,9 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Schuldatensatz)
47
Schulübergangsquote
Grundschule in den 5. Jahrgang
einer Gesamtschule in
Nordrhein-Westfalen
(Bezirk Nord)
24
davon
10 weiblich
(= 42 %),
14 männlich
(= 58 %)
8,0 / in % aller
Übergänge+D20
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger nicht
sinnvoll darzustellen,
mit Vorjahr nur bedingt
vergleichbar, da ab 2020
auch Schulen außerhalb
Münsters berücksichtigt
sind; Schuljahresbeginn
2020/2021
17,9 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Schuldatensatz)
48
Versorgungsquoten Kinder-
betreuungsangebote 0 - unter 3
Jahre, 3 - unter 6 Jahre
37,7 (0 - u. 3
Jahre, Kita + KTP)
108,6 (3 - u. 6
Jahre) / in % nach
statistischem
Bezirk
Daten beziehen sich auf
die statistischen Bezirke
62 und 63, kleinräum-
iger sind die Werte nicht
sinnvoll darzustellen;
Kindergartenjahr
2020/2021
48,1 (0 - u. 3 Jahre,
Kita + KTP)
103,9 (3 - u. 6 Jahre)
/ in % Gesamtstadt
Amt für Kinder,
Jugendliche und Familien
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2020 (31.12.2020, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
49
Übergewicht / Adipositasquote
bei Kindern
10,0
(Übergewicht),
20,0 (Adipositas) /
in % der unter-
suchten Kinder der
Schuleingangs-
untersuchung
Adipositas: Körperfett-
anteil im Körper patho-
logisch erhöht (Fett-
leibigkeit, Fettsucht);
Durchschnittswerte der
Schuleingangsunter-
suchung 2019 und 2020
5,6 (Übergewicht)
4,3 (Adipositas)
/ in % der
untersuchten Kinder
der Schuleingangs-
untersuchung
Gesundheits- und
Veterinäramt
Bürgerbeteiligung /
politische Partizipation
50
Wahlbeteiligung bei
kommunalen Abstimmungen
(Kommunalwahl 2020)
401
Wähler/innen
23,9 /in % aller
Wahlberechtigten
des Stimmbezirks
ohne Sperrver-
merk (Urnen-
wähler/-innen)
Näherungswert für
Stadtzelle 631: Stimm-
bezirk und statistische
Gebietsgliederung
stimmen nicht überein;
Hinweis: geänderte
Berechnungsgrundlage,
sodass Vergleiche mit
ausgewiesenen Werten
der Vorjahre nicht
möglich sind; nach
aktueller Berechnungs-
methode Werte der
Vorjahre wie folgt: für
631: 2009 = 28,3%,
2014 = 23,7%; für MS:
2009 = 50,7%, 2014 =
50,5%
50,0 / in % aller
Wahlberechtigten des
Stimmbezirks ohne
Sperrvermerk
(Urnenwähler/innen)
Stadtplanungsamt
Gesundheit
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2020
Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Bevölkerungszusammensetzung
wohnberechtigte Bevölkerung (WBV) 2924 davon
1446 weiblich
1478 männlich
49,7 weiblich
50,3 männlich / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 252
115 weiblich
137 männlich
8,6 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren 737
348 weiblich
389 männlich
25,2 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre u. älter 292
161 weiblich
131 männlich
10,0 / in % WBV
Personen mit Migrationsvorgeschichte 2064
1027 weiblich
1037 männlich
70,6 / in % WBV
Wohnbevölkerung ohne deutsche
Staatsangehörigkeit (Nichtdeutsche)
1204
589 weiblich
615 männlich
41,2 / in % WBV
Anzahl Nationalitäten 75
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
Geburten 37 12,7 / je 1000 EW
Sterbefälle 21 7,2 / je 1000 EW
Umzüge im Quartier 36 1,2 / in % WBV
Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS 121 4,1 / in % WBV
Zuzüge von außerhalb MS 257 8,8 / in % WBV
Fortzüge in andere Stadtzellen von MS 212 7,3 / in % WBV
Fortzüge nach außerhalb MS 192 6,6 / in % WBV
Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet /
Quartier)
-26 -1,0 / in % WBV
Wanderungsvolumen 818 28,0 / Summe der Zu, Fort- u.
Umzüge in % der WBV
Wohndauer 8,6 / Jahre durchschnittliche
Wohndauer
Haushalte
Haushalte mit Kindern
358 29,0 / Haushalte mit Kindern
< 18 J. in % aller Haushalte
Paare mit 3 und mehr Kindern 85 32,4/ in % der Paare mit
Kindern
Wohnen
Sozialwohnungen 333
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
Arbeitslose (SGB II und III) 165
83 weiblich
82 männlich
8,8 / in % der HW Bevölkerung
18 - u. 65 J.
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021 (Stadtzelle 631)
Die Kontextdaten verdeutlichen die Rahmenbedingungen, unter denen die
Stadtteilentwicklung bzw. die Projekte der "Sozialen Stadt" ablaufen. Der
Kontextdatenmonitor dient der Schaffung von Transparenz der sozialen und räumlichen
Struktur und gibt als Teil der prozessbegleitenden Evaluation Orientierung für die an der
Programmdurchführung der "Sozialen Stadt" Beteiligten. Er ist keine Wirkungsanalyse
der "Sozialen Stadt".
Ausgewählte Daten in der Übersicht (31.12.2021)
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB II und III)
69 8,1 / in % der nicht-deutschen
HW Bevölkerung 18-u. 65 J.
Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz
IV"
677 25,8 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J.
Hilfebedürftige unter 15 Jahren mit Bezug von
Leistungen nach SGBII (Sozialgeld):"Kinderarmut"
213 29,3 / in % der WBV 0-14
Jahren
Gesundheit
Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern 12,8 (Übergewicht),
19,2 (Adipositas) / in % der
untersuchten Kinder der
Schuleingangsuntersuchung
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen
(Kommunalwahl 2020) 401 Wähler/innen
23,9 / in % aller Wahl-
berechtigten des Stimm-
bezirks ohne Sperrvermerk
(Urnenwähler/-innen)
Hinweis: Die Daten werden fortlaufend zum 31.12. eines Jahres aktualisiert. Eine erweiterte Darstellung der
Daten nach Geschlecht wird unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte angestrebt.
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Bevölkerungszusammen-
setzung
1
wohnberechtigte Bevölkerung
(WBV) 2924
davon
1446 weiblich
1478 männlich
49,5 weiblich
50,5 männlich
/ in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
51,9 weiblich
48,1 männlich
/ in % WBV
Stadtplanungsamt
2
wohnberechtigte Bevölkerung
unter 6 Jahren 252
davon
115 weiblich
(= 45,6 %)
137 männlich
(= 54,4 %)
8,6 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
5,4 / in % WBV
Stadtplanungsamt
3
wohnberechtigte Bevölkerung
14 bis unter 18 Jahren 171
davon
83 weiblich
(= 48,5 %)
88 männlich
(= 51,5 %)
5,8 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
3,1 / in % WBV
Stadtplanungsamt
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
4
wohnberechtigte Bevölkerung
unter 18 Jahren 737
davon
348 weiblich
(= 47,2 %)
389 männlich
(= 52,8 %)
25,2 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
15,1 / in % WBV
Stadtplanungsamt
5
wohnberechtigte Bevölkerung
18 bis unter 25 Jahre 446
davon
203 weiblich
(= 45,5 %)
243 männlich
(= 54,5 %)
15,3 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
12,5 / in % WBV
Stadtplanungsamt
6
wohnberechtigte Bevölkerung
65 Jahre und älter 292
davon
161 weiblich
(= 55,1 %)
131 männlich
(= 44,9 %)
10,0 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
17,9 / in % WBV
Stadtplanungsamt
7
Jugendquotient 38,9 / in %,
Personen bis < 18
J. bezogen auf 100
Pers. von 18 bis <
65 J.
Anteil der unter 18-
Jährigen an den 18- bis
unter 65-Jährigen
22,5 / in %, Personen
bis < 18 J. bezogen
auf 100 Pers. von 18
bis < 65 J.
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
8
Altenquotient 15,4 / in %,
Personen 65 J. u.
ä. bezogen auf 100
Pers. 18 bis < 65 J.
Anteil der 65-Jährigen
und Älteren an den 18-
bis unter 65-Jährigen
26,6 / in %,
Personen 65 J. und
älter bezogen auf 100
Pers. 18 bis < 65 J.
Stadtplanungsamt
9
Personen mit
Migrationsvorgeschichte
2064
davon
1027 weiblich
(= 49,8 %)
1037 männlich
(= 50,2 %)
70,6 / in % WBV
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
23,3 / in % WBV
Stadtplanungsamt
10
Personen mit
Migrationsvorgeschichte unter 6
Jahren 217
davon
104 weiblich
(= 47,9 %)
113 männlich
(= 52,1 %)
86,1 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
37,1 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
11
Personen mit
Migrationsvorgeschichte 14 bis
unter 18 Jahren 139
davon
66 weiblich
(= 47,5 %)
73 männlich
(= 52,5 %)
81,3 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
39,2 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
12
Personen mit
Migrationsvorgeschichte unter
18 Jahren 612
davon
298 weiblich
(= 48,7 %)
314 männlich
(= 51,3 %)
83,0 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
39,0 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
13
Personen mit
Migrationsvorgeschichte 65
Jahre und älter 194
davon
102 weiblich
(= 52,6 %)
92 männlich
(= 47,4 %)
66,4 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
18,1 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Stadtplanungsamt
14
Wohnbevölkerung ohne
deutsche Staatsangehörigkeit
(Nichtdeutsche)
1204
davon
589 weiblich
(= 48,9 %)
615 männlich
(= 51,1 %)
41,2 / in % WBV
Personen mit auslän-
discher Staatsangehör-
igkeit
11,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
15
Größte Gruppe ohne deutsche
Staatsangehörigkeit/Herkunfts-
land
Rumänien:
181
davon
88 weiblich
(= 48,6 %)
93 männlich
(= 51,4 %)
6,2 / in % WBV
Personen mit rumäni-
scher Staatsange-
hörigkeit
Rumänien: 0,3 / in %
WBV
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
16
Zweitgrößte Gruppe ohne
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland Polen:
161
davon
91 weiblich
(= 56,5 %)
70 männlich
(= 43,5 %)
5,5 / in % WBV
Personen mit polnischer
Staatsangehörigkeit
Polen: 0,7 / in %
WBV
Stadtplanungsamt
17
Drittgrößte Gruppe ohne
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland Serbien:
138
davon
60 weiblich
(= 43,5 %)
78 männlich
(= 56,5 %)
4,7 / in % WBV
Im Melderegister gab es
zum Stichtag 31. 12.
2021 verschiedene
Staatsangehörigkeiten
aus dem ehemaligen
Jugoslawien, durch Um-
kodierungen im Melde-
register sind Jahres-
vergleiche nur bedingt
möglich
Serbien: 0,5 / in %
WBV
Stadtplanungsamt
18
Anzahl Nationalitäten
75
berücksichtigt wurden
Nationalitäten mit
mindestens 10
Personen, Angabe
beinhaltet auch die
deutsche Nationalität
Stadtplanungsamt
19
Einwohnerdichte
189 / EW je ha
Einwohner auf 1 Hektar
10 / EW je ha
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bevölkerungsentwicklung/-
fluktuation
20
Geburten 37
davon
18 weiblich
(= 48,6 %)
19 männlich
(= 51,4%)
12,7 / je 1000 EW
WBV
rohe Geburtenziffer
9,7 / je 1000 EW WBV
Stadtplanungsamt
21
Sterbefälle 21
davon
13 weiblich
(= 61,9 %)
8 männlich
(= 38,1 %)
7,2 / je 1000 EW
WBV
rohe Sterbeziffer
9,1 / je 1000 EW WBV
Stadtplanungsamt
22
Umzüge im Quartier
36 1,2 / in % WBV
ohne Umzüge innerhalb
eines Hauses, ohne
"Abmeldungen von Amts
wegen", inklusive
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
7,1 / in % WBV
(Umzüge MS gesamt)
Stadtplanungsamt
23
Zuzüge aus anderen Stadtzellen
von Münster 121 4,1 / in % WBV
inklusive unterjähriger
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
24
Zuzüge von außerhalb Münsters
257 8,8 / in % WBV
inklusive unterjähriger
Mehrfachumzüge 6,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
25
Fortzüge in andere Stadtzellen
von Münster
212 7,3 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
26
Fortzüge nach außerhalb
Münsters 192 6,6 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger Mehr-
fachumzüge
5,7 / in % WBV
Stadtplanungsamt
27
Saldo der Zu- u. Fortge-
zogenen -26
-1,0
(Quartiersgrenze) /
in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger Mehr-
fachumzüge
+0,6 (Stadtgrenze) /
in % WBV
Stadtplanungsamt
28
Wanderungsvolumen
818
28,0 / Summe der
Zu-, Fort- u.
Umzüge in % der
WBV
Wanderungsvolumen =
Gesamtmobilität; ohne
"Abmeldungen von Amts
wegen", inklusive
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
19,0 / Summe der
Zu-, Fort- u. Umzüge
in % der WBV
Stadtplanungsamt
29
Wohndauer
8,6 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Wohndauer von
Personen im Alter von
18 und mehr Jahren an
der Adresse
12,9 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Haushalte
30
Haushalte mit 5 und mehr
Personen
145 11,8 / in % aller
Haushalte
Haushalt: Einzelperson
o. Personengruppe, die
allein o. gemeinsam
wohnt u. wirtschaftet
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend
auf neuer Haushalte-
generierung, daher
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten
aus Vorjahren
3,1 / in % aller
Haushalte
Stadtplanungsamt
31
Haushalte mit Kindern
358
29,0 / Haushalte
mit Kindern < 18 J.
in % aller Haus-
halte
Haushalt: Einzelperson
o. Personengruppe, die
allein o. gemeinsam
wohnt u. wirtschaftet
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend
auf neuer Haushalte-
generierung, daher
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten
aus Vorjahren
15,8 / Haushalte mit
Kindern < 18 J. in %
aller Haushalte
Stadtplanungsamt
32
Paare mit 3 und mehr Kindern
85 32,4 / in % der
Paare mit Kindern
basierend auf neuer
Haushaltegenerierung,
daher eingeschränkte
Vergleichbarkeit mit
Daten aus Vorjahren
15,8 / in % der Paare
mit Kindern
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
33
Alleinerziehende ("Ein-Eltern-
Familie")
96
26,8 / in % der
Haushalte mit
Kindern < 18 J.
basierend auf neuer
Haushaltegenerierung,
daher eingeschränkte
Vergleichbarkeit mit
Daten aus Vorjahren
20,7 / in % der
Haushalte mit Kindern
< 18 J.
Stadtplanungsamt
Wohnen
34
Sozialwohnungen
333 _ / in % aller
Wohnungen
Die Anzahl aller
Wohnungen insgesamt
wird seit 2012 nicht
mehr ausgewiesen,
womit die relative
Bezugsgröße nicht
berechnet werden kann
_ / in % aller
Wohnungen
Amt für Wohnungswesen
und Quartiersentwicklung
35
Leerstand im Mietwohnungs-
bestand der Wohnungs-
unternehmen in Kinderhaus-
Brüningheide (überwiegend
öffentlich gefördert)
0,7 / in % an allen
Wohnungen;
im Einzelnen: ZBI
1,0 %, Wohn +
Stadtbau 0,5 %,
Sahle Wohnen 0,5
%, WohnSieGer 0,0
%
Leerstand = länger als 3
Monate leerstehend;
Hinweis: ZBI-
Wohnungen befinden
sich in einer
Sanierungsmaßnahme,
daher kein stuktureller
Leerstand
Amt für Wohnungswesen
und Quartiersentwicklung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Transferleistungen u.
Arbeitsmarkt
36
Arbeitslose (SGB II und III)
165
davon
83 weiblich
(= 50,3 %)
82 männlich
(= 49,7 %)
8,8 / in % der HW
Bevölkerung 18 -
u. 65 J.
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung; die hier
berechnete Arbeitslosen-
rate ermöglicht
Vergleiche mit Ver-
öffentlichungen des
Städtenetzwerkes
"Soziale Stadt NRW" und
ist mit der offiziellen
Arbeitslosenquote
(Anteil der bei der
Agentur für Arbeit
gemeldeten Arbeits-
losen an den Erwerbs-
personen) nicht ver-
gleichbar; Stichtag:
15.12.2021
3,6 / in % der
Bevölkerung 18 - u.
65 J.
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
37
Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB
II und III)
69
8,1 / in % der
nicht-deutschen
HW Bevölkerung
18-u. 65 J.
Erfasst sind alle
Personen, die eine
ausländische 1. Staats-
angehörigkeit haben,
staatenlos sind oder
deren Staatsange-
hörigkeit ungeklärt ist;
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung; die hier
berechnete Arbeitslosen-
rate ist mit der offizi-
ellen Arbeitslosenquote
(Anteil der bei der Agen-
tur für Arbeit gemel-
deten Arbeitslosen an
den Erwerbspersonen)
nicht vergleichbar;
Stichtag: 15.12.2021
8,0 / in % der nicht-
deutschen Bevölker-
ung 18-u. 65 J.
Stadtplanungsamt
38
Langzeitarbeitslose (SGB II
und III)
Durch Änderungen bei
der Bundesanstalt für
Arbeit (BA) werden
"Langzeitarbeitslose"
seit 2018 nicht mehr
ausgewiesen
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
39
Arbeitslose 15 -u. 25 Jahre
(Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II
und III)
17
3,0 / in % der
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Bis 2018 wurden die
Arbeitslosen unter 20
Jahren durch die Bun-
desanstalt für Arbeit
(BA) aufgeführt; daher
keine Vergleiche mit
Werten vor 2018
möglich; Stichtag:
15.12.2021
1,3 / in % der
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Stadtplanungsamt
40
Hilfebedürftige mit Bezug von
Leistungen der Grundsicherung
für Arbeitssuchende (SGBII):
"Hartz IV" 677
davon
338 weiblich
(= 50,0 %)
338 männlich
(= 50,0 %)
25,8 / in % der
HW-Bevölkerung <
65 J.
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung;
Anmerkung: durch
Revision der Statistik
der Grundsicherung für
Arbeitssuchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar; Stichtag:
15.12.2021
7,7 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J.
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
41
Nichtdeutsche Hilfebedürftige
mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung für Arbeits-
suchende (SGBII): "Hartz IV"
242
davon
weiblich 119
(= 49,2 %)
männlich 123
(= 50,8 %)
20,7 / in % der
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65
J.
Doppelte Staatsange-
hörigkeiten werden nicht
erfasst. Sollte eine der
Mehrfachstaats-
angehörigkeiten die
Deutsche sein, soll
deutsch eingetragen
werden. Personen, deren
Staatsangehörigkeit
unbekannt, ungeklärt
oder staatenlos sind,
sind in dieser
Auswertung nicht
ausgewertet; HW-Bevöl-
kerung = Bevölkerung
am Ort der Hauptwohn-
ung; durch Revision der
Statistik der Grund-
sicherung für Arbeits-
suchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar; Stichtag:
15.12.2021
21,6 / in % der
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 J.
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
42
Hilfebedürftige unter 15 Jahren
mit Bezug von Leistungen nach
dem SGB II (Sozialgeld) 213 35,2 / in % der
WBV 0 - 14 Jahren
Indikator bildet Kinder-
armut ab, Stichtag:
15.12.2021 14,1 / in % der WBV
0 - 14 Jahren
Stadtplanungsamt
43
Soziale Leistungen zur Exi-
stenzsicherung (Grund-
sicherung SGB II, Grund-
sicherung im Alter/Erwerbs-
minderung, Hilfe z. Lebens-
unterhalt, Leistungen Asyl-
bewerberleistungsgesetz)
858
davon
429 weiblich
(= 50,1 %)
428 männlich
(= 49,9 %)
29,3 / in % WBV
Indikator bildet
Einkommensarmut ab,
Achtung: während sich
die lfd. Nr. 36 - 41 auf
die HW-Bevölkerung
beziehen, ist hier der
Anteil an der wohn-
berechtigten
Bevölkerung (WBV)
dargestellt; durch
Revision der Statistik
der Grundsicherung für
Arbeitssuchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar
8,2 / in % WBV
Sozialamt und
Stadtplanungsamt
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bildung und Betreuung
44
Schulübergangsquote
Grundschule in den 5. Jahrgang
einer Hauptschule in Nordrhein-
Westfalen
(Bezirk Nord)
44
davon
22 weiblich
(= 50 %),
22 männlich
(= 50 %)
15,0 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger nicht
sinnvoll darzustellen,
mit Daten vor 2020 nur
bedingt vergleichbar, da
seit 2020 Schulen
außerhalb Münsters
berücksichtigt sind;
Schuljahresbeginn
2021/2022
4,8 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Schuldatensatz)
45
Schulübergangsquote
Grundschule in den 5. Jahrgang
einer Realschule in Nordrhein-
Westfalen
(Bezirk Nord)
113
davon
63 weiblich
(= 56 %),
50 männlich
(= 44 %)
38,4 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger nicht
sinnvoll darzustellen,
mit Daten vor 2020 nur
bedingt vergleichbar, da
seit 2020 Schulen
außerhalb Münsters
berücksichtigt sind;
Schuljahresbeginn
2021/2022
21,1 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Schuldatensatz)
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
46
Schulübergangsquote
Grundschule in den 5. Jahrgang
eines Gymnasiums in Nordrhein-
Westfalen
(Bezirk Nord)
107 davon
46 weiblich
(= 43 %),
61 männlich
(= 57 %)
36,4 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger nicht
sinnvoll darzustellen,
mit Daten vor 2020 nur
bedingt vergleichbar, da
seit 2020 Schulen
außerhalb Münsters
berücksichtigt sind;
Schuljahresbeginn
2021/2022
54,6 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Schuldatensatz)
47
Schulübergangsquote
Grundschule in den 5. Jahrgang
einer Gesamtschule in
Nordrhein-Westfalen
(Bezirk Nord)
23 davon
11 weiblich
(= 48 %),
12 männlich
(= 52 %)
7,8 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger nicht
sinnvoll darzustellen,
mit Daten vor 2020 nur
bedingt vergleichbar, da
seit 2020 Schulen
außerhalb Münsters
berücksichtigt sind;
Schuljahresbeginn
2021/2022
17,6 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung (IT.NRW,
Schuldatensatz)
48
Versorgungsquoten Kinder-
betreuungsangebote 0 - unter 3
Jahre, 3 - unter 6 Jahre
37,1 (0 - u. 3
Jahre, Kita + KTP)
105,7 (3 - u. 6
Jahre) / in % nach
statistischem
Bezirk
Daten beziehen sich auf
die statistischen Bezirke
62 und 63, kleinräum-
iger sind die Werte nicht
sinnvoll darzustellen;
Kindergartenjahr
2021/2022
48,2 (0 - u. 3 Jahre,
Kita + KTP)
104,9 (3 - u. 6 Jahre)
/ in % Gesamtstadt
Amt für Kinder,
Jugendliche und Familien
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
(relativ)
Gesamtstadt
Münster
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2021 (31.12.2021, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
49
Übergewicht / Adipositasquote
bei Kindern
12,8
(Übergewicht),
19,2 (Adipositas) /
in % der unter-
suchten Kinder der
Schuleingangs-
untersuchung
Adipositas: Körperfett-
anteil im Körper patho-
logisch erhöht (Fett-
leibigkeit, Fettsucht);
Durchschnittswerte der
Schuleingangsunter-
suchung 2020 und 2021
5,8 (Übergewicht)
5,8 (Adipositas)
/ in % der
untersuchten Kinder
der Schuleingangs-
untersuchung
Gesundheits- und
Veterinäramt
Bürgerbeteiligung /
politische Partizipation
50
Wahlbeteiligung bei
kommunalen Abstimmungen
(Kommunalwahl 2020)
401
Wähler/innen
23,9 / in % aller
Wahlberechtigten
des Stimmbezirks
ohne Sperrver-
merk (Urnen-
wähler/-innen)
Näherungswert für
Stadtzelle 631: Stimm-
bezirk und statistische
Gebietsgliederung
stimmen nicht überein;
Hinweis: geänderte
Berechnungsgrundlage,
sodass Vergleiche mit
ausgewiesenen Werten
der Vorjahre nicht
möglich sind; nach
aktueller Berechnungs-
methode Werte der
Vorjahre wie folgt: für
631: 2009 = 28,3%,
2014 = 23,7%; für MS:
2009 = 50,7%, 2014 =
50,5%
50,0 / in % aller
Wahlberechtigten des
Stimmbezirks ohne
Sperrvermerk
(Urnenwähler/innen)
Stadtplanungsamt
Gesundheit
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2021
Themenfeld 8 1
„Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüningheide“
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation
Entwicklung des Wohngebietes Kinderhaus-Brüningheide –
Was sagen die Kontextindikatoren?
Ein Rückblick auf ausgewählte Kontextindikatoren
der Verstetigungsphase II – Berichtsjahr 2020 und 2021
2
Kontextindikatoren 2020/2021
322631653140
2923 2855
2712
2802 2862
2958
3049 2996
2879
2744
2626 2603
2755
2845 2783 2768 2785
2655
2838 2876 2906 2835
2948 2924
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
Anzahl Personen
Bevölkerungsentwicklung in Kinderhaus-Brüningheide
1995 - 2021 (je 31.12. des Jahres)
Quelle: Stadtplanungsamt
Programmbeginn
Programmbeginn
Themenfeld 8
3
Kontextindikatoren 2020/2021
Themenfeld 8
32,3 32,8 32,7 32,2 31,4 30,6 30,2 30,7
29,7
27,1 26,4 25,7 25,9 26,2
25,2
15,6 15,5 15,4 15,3 15,0 15,0 14,9 15,0 15,1 15,2 15,2 15,1 15,1 15,1 15,1
7,8 8,0 7,7 7,2 7,0 7,0 6,9 7,1 7,6
9,0 9,1 9,4 9,8 9,5 10,0
17,4 17,6 17,6 17,4 16,9 17,0 17,0 17,0 16,9 17,0 17,1 17,2 17,4 17,7 17,9
5,0
10,0
15,0
20,0
25,0
30,0
35,0
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Anteil in % an wohnberechtigter Bevälkerung
Kinderhaus: Entwicklung der Altersverteilung in ausgewählten Altersgruppen
2007 - 2021
631: unter 18 Jahren MS: unter 18 Jahren 631: 65 Jahre und älter MS: 65 Jahre und älter
Quelle: Stadtplanungsamt
4
Kontextindikatoren 2020/2021
1,87 1,88 1,89 1,87 1,86 1,86 1,87 1,89 1,88 1,89 1,87
2,14 2,13 2,12 2,12 2,09 2,08 2,06 2,05 2,05 2,04 2,03
2,65
2,61
2,57
2,65
2,60
2,52
2,43
2,39 2,40 2,38 2,37
1,82 1,82 1,81 1,80 1,80 1,81 1,80 1,81 1,81 1,80 1,79
1,70
1,80
1,90
2,00
2,10
2,20
2,30
2,40
2,50
2,60
2,70
2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Durchschnittliche Personenzahl
Kinderhaus: Durchschnittliche Haushaltegröße 2011 - 2021
62 Kinderhaus-Ost 63 Kinderhaus-West 631 Brüningheide MS gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8
5
Kontextindikatoren 2020/2021
Themenfeld 8
-3,3
-4,2
-0,8
+ 3,7
+ 3,1
-0,6
-0,9
+ 1,1
-5,0
+ 5,1
+ 3,0
+ 2,1
-2,5
+ 2,5
-1,0
-6,0
-4,0
-2,0
0,0
+ 2,0
+ 4,0
+ 6,0in % der wohnberechtigter Bevölkerung
1
Brüningheide: Wanderungssaldo 2007 - 2021
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
6
Kontextindikatoren 2020/2021
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
60,4 64,8 63,7 61,3 58,2 62,8 60,2 56,9 58,9 63,4
70,1 71,7 70,7 73,9 72,0
5,3
5,3 6,5 5,8
3,8
3,0 4,5
3,1 2,3
3,0
1,3 1,9 2,0 1,1 1,2
5,5
5,3 8,1 8,3
6,1
5,4 5,2
6,2 7,6
8,6 4,2 4,6 5,3 5,8 4,110,0 7,6 6,4 10,0
14,4 11,4 12,0 14,4 9,3
10,7 10,3 8,8 7,1
8,0 8,8
12,3 8,9 10,3 8,4 9,1 9,6 9,4 11,0 13,6
7,4 6,7 6,3 9,2 6,0 7,3
6,5 8,1 5,0 6,2 8,3 7,8 8,7 8,4 8,3 6,9 7,4 6,7 5,7 5,2 6,6
in % der wohnberechtigten Bevölkerung
Brüningheide: Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 2007-2021*
keine Bewegung Umzug in 631 Zuzug aus MS Zuzug von außerhalb Fortzug in andere Stadtzelle MS Fortzug außerhalb MS
*ohne "Abmeldung von Amts wegen", inklusive unterjähriger Mehrfachumzüge Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8
7
Kontextindikatoren 2020/2021
0
100
200
300
400
500
600
700
800
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
800 800 800 799 799 799 799
744
225
306
333 333 333 333 333
Anzahl Wohneinheiten
Entwicklung des öffentlich geförderten Mietwohnungsbestandes in
Kinderhaus Brüningheide 2007- 2021 (A/WoFG, 1. Förderweg/II. WoBauG)
Quelle: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung, Bearbeitung: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8
8
Kontextindikatoren 2020/2021
Themenfeld 8
11,1%
10,3%
8,0%
2,7% 2,5%
3,7%
6,0%
1,9% 1,7%
0,5% 0,3% 0,5% 0,5% 0,7%
0%
2%
4%
6%
8%
10%
12%
Feb. 09 Okt. 09 Mrz. 10 Mrz. 11 Mrz. 12 Dez. 12 Dez. 13 Dez. 14 Dez. 15 Dez. 16 Dez. 17 Dez. 18 k.A Dez. 20 Dez. 21
in % des Mietwohnungsbestandes
Entwicklung der Leerstandsquoten im Mietwohnungsbestand der
Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide 2009 - 2021
Bearbeitung 61.1; Quelle: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
*Von den wenigen leerstehenden Wohnungen
befinden sich fast alle in einer Sanierungsmaß-
nahme, insofern kein struktureller Leerstand
*
9
Kontextindikatoren 2020/2021
20,6
22,6
18,8 18,7 19,0 19,1
18,0
16,0
14,7
13,0 12,5
11,6 10,9
12,2
8,8
5,0 4,7 4,7 4,5 4,3 4,6 4,5 4,4 4,4 4,3 4,0 3,7 3,6 4,2 3,6
0
5
10
15
20
25
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
in % d. Hauptwohnsitzbevölkerung 18-u. 65 Jahre
Kinderhaus-Brüningheide: Arbeitslose (SGB II/III)*, 2007-2021
Kinderhaus-Brüningheide MS gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt* Nicht vergleichbar mit der offiziellen Arbeitslosenquote
Themenfeld 8
Themenfeld 8 10
Kontextindikatoren 2020/2021
12,2
6,4
8,5
5,4
3,6
10,6
9,5
11,2
4,2
0
2
4
6
8
10
12
14
16in % der HW-Bevölkerung 18-65 Jahre
*nicht vergleichbar mit der offiziellen Arbeitslosenquote
Arbeitslose (SGB II/III)* 2020 im räumlichen Vergleich
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8 11
Kontextindikatoren 2020/2021
8,8
5,3
6,7
5,2
2,8
8,7
9,6
10,5
3,6
0
2
4
6
8
10
12
14
16in % der HW-Bevölkerung 18-65 Jahre
*nicht vergleichbar mit der offiziellen Arbeitslosenquote
Arbeitslose (SGB II/III)* 2021 im räumlichen Vergleich
Quelle: Stadtplanungsamt
12
Kontextindikatoren 2020/2021
45,6 45,2
38,9
35,5
30,0 31,1
28,4
25,8
8,5 8,7 9,0 8,9 8,5 8,2 8,1 7,7
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
in % der Hauptwohnsitzbevölkerung < 65 Jahre
Kinderhaus-Brüningheide: Personen mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung (SGB II) 2014 - 2021
Kinderhaus Brüningheide Münster gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8
Themenfeld 8 13
Kontextindikatoren 2020/2021
28,4
13,4
19,5
12,7
9,1
28,0
24,7
27,8
8,1
0
5
10
15
20
25
30in % d. HW-Bevölkerung < 65 Jahre
Anteil Personen mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung (SGB II) im räumlichen Vergleich 2020
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8 14
Kontextindikatoren 2020/2021
25,8
12,3
18,5
12,7
7,7
25,4
23,0
27,1
7,7
0
5
10
15
20
25
30in % d. HW-Bevölkerung < 65 Jahre
Anteil Personen mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung (SGB II) im räumlichen Vergleich 2021
Quelle: Stadtplanungsamt
15
Kontextindikatoren 2020/2021
* Aufgrund Revision der Statistik der Grundsicherung sind Daten vor 2014 nicht direkt vergleichbar
47,1 47,3
41,8
38,5
33,1 34,3
31,9
29,3
8,9 9,9 9,7 9,4 9,1 8,7 8,7 8,2
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
in % der wohnberechtigten Bevölkerung
Kinderhaus-Brüningheide: Empfängerinnen und Empfänger sozialer Leistungen
zur Existenzsicherung 2014 - 2021 (Grundsicherung SGB II, im Alter u. bei Erwerbsminderung, Hilfen
zum Lebensunterhalt, Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz)
Kinderhaus Brüningheide Münster gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8
16
Kontextindikatoren 2020/2021
59,1 59,2
53,5
50,6
38,1 38,4 37,5
35,2
0
10
20
30
40
50
60
70
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
in % der wohnberechtigten Bevölkerung 0-14 Jahre
Kinderhaus-Brüningheide: Kinderarmut 2014 - 2021
(SGBII-Beziehende 0 -14 Jahre)
Quelle: Stadtplanungsamt
Themenfeld 8
Themenfeld 8 17
Kontextindikatoren 2020/2021
21,7 20,5
45,7
20,9
30,0
37,5 39,5
41,7
15,2
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50Anteil an WBV 0-14 Jahre
Kinderarmut 2020 im räumlichen Vergleich
(SGB II - Beziehende 0 -14 Jahre )
Themenfeld 8 18
Kontextindikatoren 2020/2021
22,4
18,2
41,6
17,3
28,1
35,2
37,7
40,3
14,1
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45Anteil an WBV 0-14 Jahre
Kinderarmut 2021 im räumlichen Vergleich
(SGB II - Beziehende 0 -14 Jahre )
Berichtsvorlage
3692 Zeichen
V/0409/2022 V/0409/2022 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Maßnahmenprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2020/2021 Beratungsfolge 17.01.2023 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 25.01.2023 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und Ar- beitsförderung Bericht 02.02.2023 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 08.02.2023 Integrationsrat Bericht 09.02.2023 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 09.02.2023 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Bericht 14.02.2023 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Bericht 15.02.2023 Hauptausschuss Bericht 15.02.2023 Rat Bericht Bericht: Das Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüningheide startete 2007 zunächst im Rahmen des Bund - Länder-Programms „Soziale Stadt“ und wird seit 2011 überwiegend aus kommunalen Mitteln finan- ziert. Wie in den vergangenen Jahren berichtet die Verwaltung mit dieser Vorlage über die Durchfüh- rung des Programms. Aufgrund der sich seit März 2020 ausbreiteten Corona-Pandemie und durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wie Kontaktbeschränkungen und Lock -Down hat sich die Arbeit im Maßnahmeprogramm deutlich erschwert. Daher hat sich die Verwaltung dazu entschlossen, eine Doppelausgabe der Jahre 2020/2021 zu erstellen, um die Befunde und Ergebnisse der beiden ersten Pandemiejahre gemeinsam abzubilden. Der vorliegende Bericht der Jahre 2020/2021 enthält die Ergebnisdarstellung und –auswertung des Programms und seiner Einzelprojekte, sowie die für die Programmdurchführung wichtigen Rahmen- bedingungen; die hierfür maßgeblichen Informationen lassen sich aus den Kontextindikatoren und einigen weiteren Entwicklungen im Wohngebiet herleiten. Wie die Ausgaben der Vorjahre f olgt der Aufbau des Berichts der Systematik des integrierten Hand- lungskonzepts, das dem Programm mit seinen 8 Themenfeldern und gut 20 Projekten zugrunde liegt. Das im Rahmen des Teilprojekts 8.01 (Prozessbegleitende Selbstevaluation) erarbeiteten Dokumen- tations- und Zielsystem bildet mit den sowohl themenfeldübergreifenden Programmzielen als auch Sozialamt Stadtplanungsamt 12.12.2022 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Weinlich Frau Peuling-Heerstraß Telefon: 492-5594 Weinlich@stadt-muenster.de - 2 - V/0409/2022 den projektspezifischen Zielen die Basis für die Auswertung und Darstellung der Ergebnisse. Anlage 1 informiert über die Verteilung des Budgets in Höhe von 166.210 € in 2020 und 167.060 € in 2021 auf die verschiedenen Projekte. Der Jahresbericht enthält eine gebündelte Querauswertung der Projektergebnisse und wurde auf der Grundlage der von den Projektakteurinnen und -akteuren gefertigten tabellarischen Berichte und Mo- nitoringbögen federführend durch das Stadtplanungsamt erstellt - Anlage 2. Die Einzeldaten des Kontextdatenmonitors 2020/2021 in Anlage 2 enthalten Informationen über rele- vante demographische und sozioökonomische Rahmenbedingungen des Gebiets. Im Rahmen der Programmsteuerung können daraus Orientierungspunkte und Handlungsbedarfe im Gebiet abgeleitet werden. Aus den Kontextdaten kann allerdings keine Aussage über das Erzielen oder Verfehlen von Programm- bzw. Projektzielen begründet werden. Auch in Zukunft wird die Verwaltung über die Durchführung des Programms jährlich berichten. In Vertretung Cornelia Wilkens Stadträtin Anlagen: Anlage 1: Finanzierungsübersicht 2020/2021 für das Maßnahmenprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide Anlage 2: Jahresbericht 2020/2021 für das Maßnahmenprogramm Wohngebiet Kinderhaus- Brüningheide und Kontextdatenmonitor 2020/2021
Anlage A
1283 Zeichen
Anlage A zur V/0409/2022 Kurzüberblick Die Vorlage berichtet als Doppelausgabe für die Jahre 2020 und 2021 über die Ergebnisse des Maßnahmeprogramms Kinderhaus-Brüningheide. Darüber hinaus werden für die Programm- durchführung relevante Kontextindikatoren und Entwicklungen im Wohngebiet dargestellt Ziele/Teilziele/Zielerreichung Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi- ckeln: mit hoher Umwelt- und Naturqualität mit breitem Freizeit- und Sportangebot mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft Finanzierung Produktgruppe: 0503 Sicherung besonderer sozialer Bedarfe Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein Im beschlossenen Haushaltsplan 2022 enthalten? x Ja Nein teilw. Im Entwurf des Haushaltsplan 2022 enthalten? x Ja Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja Nein Bereits veranschlagt? x Ja Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig x überwiegend freiwillig vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
Beratungsverlauf (9)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (9)
- Sprickmannstraße 11
- Killingstraße 15
- Westhoffstraße
- Josef-Beckmann-Straße 5
- Kristiansandstraße
- Sprickmannplatz 1
- Brüningheide 65
- Kinderhaus 52
- Langebusch
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0409/2022
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 31.10.2022
- Erstellt
- 07.07.2022 14:00