V/0435/2008
EU-weite Ausschreibung der städtischen Grundstücksflächen Yorkring/Steinfurter Straße - "ehem. TÜV-Areal"
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ANLAGE (4) - BEWERTUNGSMATRIX
2206 Zeichen
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Anlage (4) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
Einordnung des Gebotes in das Bewertungsschema der Ausschreibung
Textauszug aus dem Exposé:
Bewertung des Angebotes
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Anlage (4) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
2
Auszug aus dem Exposé – Bewertungsschema: Punktbewertung
des Angebots:
Kriterium Gewichtung in %
Nutzungskonzept
darin:
Qualität des Nutzungskonzepts
(Plausibilität und Nachhaltigkeit
des Nutzungsmixes, Sicherung
und/oder Schaffung von Arbeits-
plätzen)
Verbindlichkeit des Nutzungs-
konzeptes ((Haupt-)Nutzer-
Zusagen)
25
-------------------------
40
60
6
5
Städtebauliche Einbindung und gestal-
terische Umsetzung
darin:
Qualität des städtebaulichen
Konzepts (Baumassenanord-
nung, -gliederung und –
verteilung, Raumbildung)
Qualität der Architektur (Baukör-
pergestaltung, Material- und
Farbwahl)
Stadtbildverträglichkeit (Baumas-
sen, Bauhöhen, Formgebung,
Architektur)
Umfeldverträglichkeit (Nutzungs-
verteilung, Baumasse, Bauhöhe)
Funktionalität und Umfeldverträg-
lichkeit der Erschließung
Qualität der Freiraumgestaltung
35
-------------------------
30
20
15
15
15
5
6
6
5
6
6
5
Finanzierungskonzept
darin:
Qualität des Finanzierungskon-
zeptes (Schlüssigkeit, Tragfähig-
keit)
Verbindlichkeit des Finanzie-
rungskonzeptes (Finanzierungs-
zusagen, Grad der Verbindlich-
keit)
20
-------------------------
50
50
5
3
Preisgebot
Höhe des Preisgebotes
20
0
Beschlussvorlage
11718 Zeichen
V/0435/2008 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft EU-weite Ausschreibung der städtischen Grundstücksflächen Yorkring/Steinfurter Straße - "ehem. TÜV-Areal" - Vergabeentscheidung - Beratungsfolge 10.06.2008 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 11.06.2008 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Vorberatung 17.06.2008 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 18.06.2008 Hauptausschuss Vorberatung 18.06.2008 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Die Vergabe des städtischen Grundstücks „ehem. TÜ V-Areal“ im Bereich Yorkring/Steinfurter Str. in der Größe von ca. 11.155 qm erfolgt als Ergebnis des EU-weiten Ausschreibungsverfah- rens an die zeb/immobilien gmbh & co. ohg auf Basis des dem Angebot zu Grunde liegenden Nutzungs- und Entwurfskonzepts. 2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass das eingereichte indikative Angebot des Bieters sowie die im Verhandlungsverfahrens getroffenen Vereinbarungen die vom Rat am 12.12.2007 be- schlossenen inhaltlichen Ausschreibungsbedingungen erfüllen. II. Kosten/Folgekosten Die durch die Vergabe und Veräußerung der städtischen Liegenschaft bedingte Ausgabe-Einnahme-Bilanz ist in der parallel im Beratungsgang an die zustä ndigen städtischen Gremien (AFBL, HA, Rat) befindlichen nichtöffentlichen Vorlage V/0440/2008 an den Rat dargestellt. III. Finanzierung/Mittelbereitstellung Vorlagen-Nr.: V/0435/2008 Auskunft erteilt: Herr Krause Ruf: 492 61 20 E-Mail: KrauseJoerg@stadt-muenster.de Datum: 28.05.2008 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0435/2008 Begründung: - Ausschreibung: Bewerbungen und Gebote - Der Rat hat mit der Vorlage V/0964/2007 der EU-weiten Ausschreibung des städtischen Grund- stücks „ehem. TÜV-Areal“ (Anlage 1 zur Vorlage) unter Anhalt bestimmter formaler und inhaltlicher Maßgaben zur städtebaulich und stadtstrukturell wichtigen Entwicklung im nordwestlichen Ein- gangsbereich der Innenstadt zugestimmt. Nach EU-weiter Veröffentlichung der Ausschreibung noch in 12.2007 lagen in 02.2008 fristgerecht drei Teilnahmebewerbungen (1. Stufe des Verfahrens) vor. Nach deren formaler und inhaltlicher Prü- fung gemäß den Bedingungen der veröffentlichten Ausschreibung und des zugehörigen Aus- schreibungsexposés wurde ein Bewerber aus formalen und inhaltlichen Gründen nicht für die zwei- te Verfahrensstufe ausgewählt und hierüber form- und fristgerecht informiert. Dies wurde vom be- troffenen Bewerber nicht beanstandet. Die verbliebenen zwei Bewerber wurden Ende 02.2008 gebeten, am Bieterverfahren (2. Verfah- rensstufe) teilzunehmen und aufgefordert, ihre sog. indikativen Angebote samt zugehöriger Planun- gen, Angaben und Materialien gemäß Ausschreibung und Exposé einzureichen. Als ergänzende Unterlagen wurden der Entwurf eines Städtebaulichen Vertrages/ Durchführungsvertrages und der Entwurf eines Kaufvertrages - je mit den absehbar wesentlichen Regelungsinhalten - versandt. Mit Schreiben vom 21.04.2008 teilte einer der beiden Bewerber der Stadt mit, dass er kein indikati- ves Angebot abgeben werde. Entscheidende Begründung stellte dar, den im Exposé als für die Vergabe mitentscheidenden Umsetzungs- und Realisierungsbezug nicht in ausreichender Verbind- lichkeit abbilden zu können (fehlender „Ankermieter“). - vorliegendes Angebot - Mit Ablauf der Frist für die Abgabe der indikativen Angebote am 29.04.2008 lag der Verwaltung ein Angebot der zeb/immobilien gmbh & co. ohg vor (städtebauliches und gestalterisches Konzept s. Anla- ge 2 zur Vorlage). Das Gebot erfüllt einschl. aller eingereichten Unterlagen die formalen Maßgaben der Ausschreibung. Die in der Ausschreibung vorgesehene, konkurrierende Bewertung der Angebote mehrerer Bieter, insbes. in städtebaulicher und stadtgestalterischer Hinsicht, durch eine Jury unter Einbindung ex- terner Fachleute und der Politik wird durch das Vorliegen nur eines Angebotes obsolet. Das zum 29.04.2008 vorliegende indikative Angebot ergibt kurz zusammengefasst folgendes Bild: A. Nutzungskonzept primär hochwertige Büro- und Dienstleistungsnutzungen im beratenden Finanz- sektor; überwiegende Eigennutzung (ca. 80 % der Flächen) durch das Unternehmen zeb/rolfes/schierenbeck.associates gmbh; - 3 - V/0435/2008 Option auf spätere Inanspruchnahme der übrigen Flächen zwecks weiterer Un- ternehmenexpansion; sehr untergeordnet und kleinteilig „dienende“ Nutzungen (Reisebüro, Post); zu- dem Option für kleinteiligen Einzelhandel und Gastronomie, je in hochwertiger Form; standortaffines und standortstärkendes, plausibles und absehbar nachhaltiges Nutzungskonzept; B. städtebaulich-stadtgestalterisches Konzept repräsentative, urbane Adressbildung mit hohem stadtgestalterischen und archi- tektonischen Anspruch; fließende, „landschaftsorientierte“ Formgebung des städtebaulichen Entwurfs, gleichzeitig Neuinterpretation des Straßenrandthemas in einem heterogenen baulichen Umfeld; II-geschossige Basis mit städtebaulicher Akzentuierung des Standortes durch XVI-geschossige, ellipsenförmige Hochbebauung; Eigenständigkeit des Entwurfes - skulpturale Gestaltung als „Raumland-schaft“ im Einklang mit der Gestaltung von Dachlandschaft und grundstücks-bezogener Freiraumplanung; kein Verstellen der Kirchenstandorte in der Stadtsilhouette - im Grundsatz Ein- haltung der Bauhöhenvorgabe (56, 00 m); Nutzungsintensität und Nutzungsdichte entsprechend dem aktuell geltenden Planungsrecht (B.plan Nr. 379) - Abstandflächen zu den umliegenden Nutzun- gen eingehalten - Auflösung der strikten Blockrandbebauung; gleichzeitige und gleichwertige TG-Erschließung zur Gasselstiege und zur Stein- furter Straße; C. Finanzierungskonzept der Bieter kauft das Grundstück und vermietet langfristig an den Ankermie- ter/Hauptnutzer; Finanzierung des Baus und Betriebs des Projekts über eine zu gründende Im- mobilienfondsgesellschaft; D. Kaufgebot: das Mindestgebot gemäß Ausschreibung wurde erreicht - weiterführende In- formationen in der für die zuständigen Gremien (AFBL, HA, Rat) parallel im Be- ratungsgang befindlichen nichtöffentlichen Vorlage an den Rat V/0440/2008 - Themen und Ergebnis der Verhandlungsphase - An die Abgabe des indikativen Angebotes schloss sich die im Verfahren vorgesehene sog. Ver- handlungsphase mit dem Bieter an. Das Verhandlungsverfahren erfolgte zeitnah in zwei Verhand- lungsrunden. Primär diskutiert wurden Optimierungsmöglichkeiten in den Themen: Stadtbildverträglichkeit; Nachbarschaftsverträglichkeit; Inhalte und Zusammenwirken der liegenschaftlichen und öffentlich-rechtlichen Vertrags- werke; weiteres Vergabeverfahren - Verfahren zur Schaffung von Baurecht. Ergebnis des Verhandlungsverfahrens mit dem Bieter ist eine positive Klärung der sich aus der verwaltungsinteren Vorprüfung und den Fragen des Bieters ergebenden Optimierungsaspekte, - 4 - V/0435/2008 insbes. zum dem indikativen Angebot zu Grunde liegenden Bauprojekt. Diese erzielten und ver- einbarten Verbesserungen beziehen sich auf folgende inhaltliche Punkte: Einhaltung der Bauhöhe von 56 m bezogen auf die gemittelte Geländehöhe; Bereitschaft (bzw. ohnehin Zielsetzung des Bieters) zur Drehung der Ellipse, so dass in der Fernwirkung (Stadtsilhouette) deren Schmalseite exakt in der Blickachse der Steinfurter Str. sichtbar wird; Zu-/Abfahrt der TG an der Gasselstiege in wohngebietsverträglicher Lage (Mikrostandort); Plausibilität des quantitativen und qualitativen Stellplatznachweises für Kfz und Fahrräder; qualitative Konkretisierung der auf das Hochbaukonzept abgestimmten Freiflächengestal- tung. Darüber hinaus erfolgte in den Verhandlungsrunden die Einigung über die wesentlichen Inhalte und Formulierungen der Entwürfe der öffentlich-rechtlichen und liegenschaftlichen Vertragswerke. Der Bieter wurde mit Schreiben vom 23.05.2008 aufgefordert, basierend auf den abschließenden und einvernehmlichen Verhandlungsergebnissen sein ver gaberechtlich erforderliches sog. letztes und verbindliches Angebot bis zum 06.06.2008 abzugeben. - Bewertung des Angebotes - Die ausführliche inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters durch die Verwaltung a) auf Basis der im Ausschreibungsexposé genannten Anforderungen, Maßgaben und Beurteilungskriterien b) sowie ergänzend bzw. konkretisierend auf Basis der erzielten Ergebnisse und Vereinba- rungen im Verhandlungsverfahren ist im Detail Anlage 3 der Vorlage zu entnehmen. In der Ausschreibung wurde ferner die Gewichtung der Beurteilungskriterien bereits festgelegt. Die Bewertung des Erfüllungsgrades der einzelnen Kriterien erfolgt nach einem in den Ausschrei- bungsunterlagen dargestellten Punktesystem mit dem Ziel, auf dieser Basis zu einer vergaberecht- lich transparenten Vergleichbarkeit mehrerer vorliegender Gebote zu gelangen. Trotz Vorliegen nur eines Angebotes erfolgte die Einordnung in das Bewertungsschema durch die Verwaltung (s. Anlage 4 zur Vorlage). - Vergabeempfehlung - Vor dem Hintergrund der Inhalte und Bewertungen des vorliegenden indikativen Angebotes und vorbehaltlich des auf Basis der Verhandlungsergebnisse eingehenden abschließenden und ver- bindlichen Angebotes des Bieters empfiehlt die Verwaltung, als Ergebnis des Ausschreibungsver- fahrens für das städtische Grundstück „ehem. TÜV-Areal“ die Vergabeentscheidung zugunsten des Bieters zeb/immobilien gmbh & co. ohg zu treffen und das städtische Grundstück auf Basis des dem Angebot zu Grunde liegenden Nutzungs- und Entwurfskonzepts entsprechend zu veräu- ßern (zu den liegenschaftlichen Aspekten vgl. parallele, im Beratungsgang an die zuständigen städtischen Gremien (AFBL, HA, Rat) befindliche nichtöffentliche Vorlage V/0440/2008 an den Rat). - 5 - V/0435/2008 - Verfahren zur Schaffung von Bau- und Planungsrecht nach Vergabeentscheidung - Wesen der Grundstücksausschreibung war die A bgabe von Angeboten in Kombination mit einer bestimmten städtebaulich-stadtgestalterischen Lösung für das Grundstücksareal. In der Aus- schreibung aus 12.2007 bekundete die Stadt Münster bereits ihre ausdrückliche Bereitschaft, i.S. einer optimalen städtebaulich-stadtgestalterischen Lösung in Verbindung mit einem stadtstrukturell sinnvollen Nutzungskonzept das aktuell bestehende Planungsrecht im Rahmen einer Ände- rung/Neuaufstellung des Bebauungsplans - zielorientiert und vorhabenbezogen - anzupassen. Vorbehaltlich der zu treffenden Vergabeentscheidung hat die Verwaltung zwecks zeitnaher Schaf- fung von Bau- und Planungsrecht für das vom Bieter vorgesehende Bau- und Nutzungskonzept insofern die Fassung eines Aufstellungsbeschlusses für einen vorhabenbezogenen, in jedem Fall vertragsgebundenen Bebauungsplan für das zu veräußernde städtische Grundstück vorbereitet (vgl. an den Rat gerichtete öffentliche Vorlage V/0431/ 2008 in paralleler Beratungskette, außer AFBL). Das zielgerichtete, gleichwohl unter allen Abwägungsvorbehalten der Kommune stehende Bebauungs- planneuaufstellungsverfahren würde mit dem Abschluss eines Durchführungsvertrages (Städte- baulichen Vertrages) öffentlich-rechtlich flankiert. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: (1) zu veräußerndes städtisches Grundstück (2) städtebauliches und gestalterisches Konzept des Bieters (3) inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters (4) Einordnung des Gebotes in das Bewertungsschema der Ausschreibung
ANLAGE (2) - STÄDTEBAULICHES+STADTGESTALTERISCHES KONZEPT BIETE
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Anlage (2) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
städtebauliches und gestalterisches Konzept des Bieters
städtebauliches und gestalterisches Konzept des Bieters
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Anlage (2) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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städtebauliches und gestalterisches Konzept des Bieters
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Anlage (2) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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städtebauliches und gestalterisches Konzept des Bieters
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Anlage (2) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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städtebauliches und gestalterisches Konzept des Bieters
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städtebauliches und gestalterisches Konzept des Bieters
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städtebauliches und gestalterisches Konzept des Bieters
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ANLAGE (3) - PRÜFUNG+BEWERTUNG ANGEBOT BIETER
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen A ngebotes des Bieters
(Stand 21.05.2008 – nach Abschluss der Verhandlungsphase)
A. NUTZUNGSKONZEPT
A.1 nutzungsstruktureller Impuls für den Standort M ünster
Anforderung: hochwertige Büro- und Dienstleistungs nutzung
Prüfung/Bewertung: erfüllt
Anforderung; deutlich untergeordnet ggf. kleinteil iger Handel und Wohnen
Prüfung/Bewertung: erfüllt
ausschließlich nutzeraffine Dienstleistungsnutzung en um den
Kern des Turms im EG (Post, Reisebüro)
Option für kleinteilige, hochwertige Einzelhandels nutzungen
und/oder Gastronomie im EG in drei Bauteilen
(primär nutzereigene) Cafeteria und Lounge im 2. O G
kein Wohnen
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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Anforderung: Qualität des Nutzungskonzeptes
Prüfung/Bewertung: hoch:
Dienstleistungen im beratenden Finanzsektor, europ aweit täti-
ges Unternehmen
Priorität stringent auf hochwertigen Dienstleistun gs- und Büro-
flächen
sinnhaft angedockt keine solitären, sondern dienst leistungsaf-
fine Zusatznutzungen: mit dem hochwertigen Kern-
Nutzungkonzeot kompatibler Einzelhandel, Service, G astro-
nomie, …)
Anforderung: Plausibilität des Nutzungskonzeptes u nd -mixes
Prüfung/Bewertung: gegeben
insbes. im Zusammenspiel mit einem eigenständigen Be-
baungskonzept in exponierter Lage und mit ambitioni erter Äs-
thetik
Anforderung: Nachhaltigkeit des Nutzungskonzeptes und -mixes
Prüfung/Bewertung: gegeben
Standortgunst und Bebauungskonzept sprechen für da uerhafte
Vermietbarkeit
das hochbauliche Konzept erlaubt funktional große Flexibilität
hinsichtlich Teilbarkeit und Abschnittsbildung
Anforderung: (Haupt-)Nutzer-Zusagen
Prüfung/Bewertung: gegeben
zeb/rolfes.schierenbeck.associates gmbh als Hauptnut-
zer/Mieter für 12.500 qm „Büroraumfläche“
die beabsichtigte Mietfläche beträgt gut 80 % der Gesamtmiet-
flächen, ein hoher Prozentsatz
Anforderung: Verbindlichkeit des Nutzungskonzeptes
Prüfung/Bewertung: relativ hoch
…, da absolut verbindliche Nutzerzusagen (untersch riebene
Mietverträge) von Ankermietern trotz zielfocussiert er Aus-
schreibung nicht realistisch
Vorlage eines Letter of Intend mit halbjährlicher Bindungswir-
kung für einen Hauptmieter einschl. Vereinbarung vo n vertrag-
licher Exklusivität und Vertragsverletzungsstrafe z wischen den
Vertragspartnern
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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A.2 arbeitsmarktstruktureller Impuls für den Stando rt Münster
Anforderung: Sicherung oder Schaffung von Arbeitsp lätzen
Prüfung/Bewertung: sehr hoch
Sicherung eines in Münster ansässigen, mit Standor ten natio-
nal und europaweit vertretenen Unternehmens
(zeb/rolfes.schierenbeck.associates gmbh) - somit wichtiger
Pluspunkt in der Standortkonkurrenz mit anderen Kommunen
Arbeitsfeld des Unternehmens mit positiven Entwick lungsper-
spektiven
am potenziellen Neustandort deutliche Unternehmens expansi-
on: gegenüber dem Standort Hammer Str./Friedrich-Eb ert-Str.
mit ca. 6.500 qm Gesamtnutzfläche Steigerung auf 12 .500 qm
am potenziellen Neustandort - im Bebauungskonzept sind ak-
tiv noch weitere Expansions- und Erweiterungsfläche n vor-
gehalten (im ersten Schritt Untervermietung an Dritte)
Sicherung der aktuell bestehenden Unternehmens-
Arbeitsplätze - am potenziellen Neustandort in Mü nster ist
gem. Bieterangaben ein jährlicher Arbeitsplatzzuwac hs von 25
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geplant
A.3 struktureller Erneuerungsimpuls für das umgeben de Stadtquartier
Anforderung: struktureller Erneuerungsimpuls für d as umgebende
Stadtquartier
Prüfung/Bewertung: hoch
wichtige Ergänzung der im Quartier vorhandenen
Dienstleistungs- und Büroflächen
Nutzbarmachung und Neugestaltung einer innerstädti schen
Brachfläche (Stadtreparatur)
Fortführung der im Quartier bereits teilweise vorh andenen aus-
sagekräftigen Architektur - das Bebauungskonzept kann zu
einem gebauten Identifikationsort für das ehem. „G ewerbe-
dreieck“ führen
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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B. STÄDTEBAULICHE EINBINDUNG UND GESTALTERISCHE UMS ETZUNG
B.1 Städtebauliches Konzept
Anforderung: repräsentative, urbane Adresse
Prüfung/Bewertung: gegeben
eigenständige, sich bewusst von den klassischen Bl ockrand-
strukturen (bestehender Bebauungsplan Nr. 379) abhe bendes
Bebauungskonzept
fließende, eher landschaftsorientierte Formgebung des städte-
baulichen Konzeptes, gleichzeitig jedoch klare Hinw endung
zum öffentlichen Raum (Raumkanten) in Neuinterpreta tion des
Straßenrandthemas
… kombiniert mit repräsentativer und urbaner Marki erung der
Innenstadteingangssituation durch städtebauliche Dominante
Anforderung: standortangemessener, moderner Städte bau
Prüfung/Bewertung: gegeben
weiteres eigenständiges Element im städtebaulich v on den
Bau- und Nutzungsstrukturen heterogenen Umfeld, dam it
standortangemessen
städtebauliche Akzentuierung durch Positionierung einer städ-
tebaulichen Dominante in relativer Mitte des Grunds tücksare-
als
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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Anforderung: Qualität der Baumassenanordnung, -gli ederung und
-verteilung
Prüfung/Bewertung: hoch
gleichmäßige, II-geschossige Verteilung einer „mäa ndrieren-
den“ Basis
Wechsel von Begrenzung des öffentl. Raumes und Zur ücktre-
ten vom öffentl. Raum: neues, individuelles Wechsel spiel zwi-
schen Stadtraum und Baukörper
XVI-geschossige Turm-Ellipse wächst aus dieser Bas is und
positioniert sich „sanft“ und unaufdringlich in das städtebauli-
che Umfeld
Anforderung: GFZ max. 1,6
Prüfung/Bewertung: eingehalten
(mit 1,595 bei 17.791 qm BGF und 11.155 qm Grundstücksgröße)
die GFZ im für den Standort bestehenden rechtskräf tigen Be-
bauungsplan Nr. 379 beträgt 1,6, die festgesetzte N utzungska-
tegorie ist Kerngebiet (MK): damit weder Erhöhung der städ-
tebaulichen Dichte noch der Nutzungsintensität durc h das
neue Nutzungs- und Bebauungskonzept
im ehem. B.plan-Entwurf Nr. 478 (eingestelltes Ver fahren e-
hem. York-Tower) betrug die GFZ 2,8
B.2 Qualität der Architektur
Anforderung: anspruchsvolle, zeitgemäße architekto nisch-gestalterische
Ausprägung
Prüfung/Bewertung: sehr hoch
klare, starke Eigenständigkeit des Bauentwurfes - skulpturale
Interpretation als „Raumlandschaft“
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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Ergänzung und Stärkung aktueller realisierter Arch itektur in der
näheren Umgebung (w+s, yellow, …)
Anforderung: qualitätvolle Baukörpergestaltung
Prüfung/Bewertung: sehr hoch
„ausgeglichenes“ Wechselspiel zwischen Offenheit u nd Ge-
schlossenheit des Baukonzeptes: Fassung des öffent lichen
Raumes einerseits (Raumkanten durch Raumschrägen), Öff-
nung zum und Verknüpfung mit dem öffentlichen Raum ande-
rerseits (Raumwirkung)
Andorderung: qualitätvolle Material- und Farbwahl
Prüfung/Bewertung: hoch
dominierend sichtbares Material: unverspiegeltes Glas mit
leicht grünlichem Ton
als Kontrast weiße Stahlbetonfläche des Sockels so wie der
geschlossenen Fassadenbereiche
die transparente Materialwirkung der Fassade der E llipse wirkt
sich positiv auf die Fernwirkung des Gebäudes aus ( Stadtsil-
houette, s.u.)
B. 3 Stadtbildverträglichkeit
Anforderung: Beachtung der Blickachse Steinfurter Straße (Stadtsilhouette)
- kein Verdecken der historischen Türme/Positionierung auf
dem Grundstück
Prüfung/Bewertung: erfüllt
eine Überprüfung im Stadtmodell ergibt in der Fern wirkung ei-
ne Positionierung zwischen Lambertikirche und Dom - der
Standort der Ellipse ist auf dem Grundstücksareal i nsofern op-
timiert gewählt
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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Anforderung: Beachtung der Blickachse Steinfurter Straße (Stadtsilhouette)
- Bauhöhe max. 56,00 m über Gelände
Prüfung/Bewertung: absehbar erfüllt
Sockelausbildung ca. 0,75-1,00 m über den umgebend en öf-
fentlichen Gehwegflächen
II-geschossige Flügelplattformen ca. 8,60 m incl. Sockel - der
rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 379 setzt aktuell eine IV-
Geschossigkeit ohne Trauf- und Firsthöhenvorgaben a ls Stra-
ßenrandbebauung fest: im unmittelbaren Umfeld der i nsbes.
östlich der Gasselstiege befindlichen Wohnnutzung b ezogen
auf den Entwurf des Bieters insofern eine sehr deut liche „Zu-
rücknahme“
XVI-geschossige Ellipse ca. 57, 00 m incl. Sockel einschl. ein-
gehaustes, in die architektonische Konzeption einbe zogenes
Technikgeschoss - im ehem. B.plan-Entwurf Nr. 478 war eine
XVI-XIX Geschossigkeit bei einer Bauhöhe von max. 6 5,00 m
vorgesehen gewesen
als Ergebnis der Verhandlungsrunden würde der Biet er im Fal-
le der Zuschlagserteilung die Höhe von 56,00 m über der ge-
mittelten Geländehöhe von 61,16 m über NN verbindli ch bis
zur Oberkante des Technikgeschosses einhalten
in der Fernsicht von der Steinfurter Str. wirkt da s Vorhaben
gleichwohl - wie im ehem. B.planentwurf Nr. 478 - höher als die
historischen Kirchen in der Stadtsilhouette
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anforderung: Beachtung der Blickachse Steinfurter Straße (Stadtsilhouette)
- Sensibilität von Baumasse/Formgebung/Proportionierung
- optimierte Ausrichtung
Prüfung/Bewertung: absehbar erfüllt
ellipsenförmiger Turm, leicht konvexe Scheiben, si ch vom 5.
OG aus nach unten gering, nach oben sichtbar verjüngend
größte Ausdehnung der Ellipse im 5. OG mit 45,50 m in der
Länge und 21,50 m in der Breite; geringste Ausdehnu ng der
Ellipse im 16. OG (Technikgeschoss) mit 39,50 m in der Länge
und 15,50 m in der Breite - im ehem. Bebauungspla n-Entwurf
Nr. 478 besaß der Turm in Rechteckform eine
gleichmäßige Längenausdehnung von 38,00 m und eine
gleichmäßige Breitenausdehnung 13,50 m
die auf dem Grundstück vorgenommene Drehung der El lipse
stellt nach ersten Untersuchungen am Stadtmodell of fensicht-
lich nicht die optimale Ausrichtung dar - die ger ingstnachteili-
ge Wirkung in der Stadtsilhouette wird mit aller Wa hrschein-
lichkeit erreicht, wenn ausschließlich die max. Geb äudebreite
von der freien Strecke der Steinfurter Str. in der Fernwirkung
sichtbar wird - die Turmlösung im ehem. B.plan-En twurf Nr.
478 war parallel zur unmittelbar benachbarten Stein furter Str.
angeordnet und damit ebenfalls für die Fernwirkung nicht in ei-
ner optimierten Ausrichtung befindlich
die möglichst schmale Fernwirkung der Ellipse war gleichwohl
Intention des Bieters - die Möglichkeit zur optimierten Dre-
hung in o.g. Sinne würde im Falle der Grundstückesvergabe
aufgegriffen: die mögliche Änderung der Ausrichtung dieses
Elements in der Gebäudekonfiguration wäre bedingt durch die
Formgebung des Entwurfs unproblematisch umzusetzen
B.4 Umfeld und Nachbarschaftsverträglichkeit
Anforderung: kompatible bw. synergetische Nutzung( en) und sinnhafte
Verteilung/Zuordnung
Prüfung/Bewertung: gegeben
die vorgesehene Nutzung mit klarem Dienstleistungs - bzw. Bü-
roschwerpunkt fügt sich in die Strukturen des beste henden MK
ein
die kleinteiligen weiteren Dienstleistungseinricht ungen (Gast-
ronomie, Einzelhandel) sind auf Standort und Hauptn utzer be-
zogen, aber grundsätzlich auch Dritten weitgehend z ugänglich
(Lage im EG)
nutzungsbezogen bestehen keine Konflikte zum nordö stlich
angrenzenden WA-Gebiet, vielmehr eher eine Nutzungs exten-
sivierung gegenüber dem aktuellen planungsrechtlich en Status
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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Quo: im rechtskräftigen B.plan Nr. 379 sind alle in der Nut-
zungspalette des MK möglichen Nutzungen außer Tanks tellen
zulässig, auch Einzelhandel und (kerngebietstypisch e) Ver-
gnügungsstätten - im ehem. B.plan-Entwurf Nr. 478 sollten
neben Büronutzungen Beherbergungsbetriebe zulässig sein
Anforderung: verträgliche Baumassenverteilung / ver trägliche Abstände zu
den Umfeldnutzungen (eingehaltene Abstandflächen)
Prüfung/Bewertung: gegeben
geringster Abstand zwischen Wohnbebauung (Giebel) am Y-
orkring
o … und II-geschossiger Flügel-Plattform (bei ½ An-
rechnung der Schräge): ca. 30 m
o … und XVI-geschossiger Ellipse: ca. 56 m
geringster Abstand zwischen Wohnbebauung (Fassade) an der
Gasselstiege
o … und II-geschossiger Flügel-Plattform (bei ½ An-
rechnung der Schräge): ca. 20 m
o … und XVI-geschossiger Ellipse: ca. 52 m
die Abstandflächen werden auf dem Kaufgrundstück e ingehal-
ten, insbes. auch bezogen auf die XVI-geschossige E llipse -
zu den sensibleren Wohnnutzungen im NO und SO beste ht in-
sofern ein deutlicher „Abstandflächenpuffer“, der s ich bis zur
öffentlichen Straßenmitte als H = 0,67 darstellt
der bestehende B.plan Nr. 379 sieht eine IV-Gescho ssigkeit
als Straßenrandbebauung vor, deren Abstand zur gege nüber-
liegenden Wohnbebauung am Yorkring 29,50 m, an der Gas-
selstiege 24,50 m ausmacht - gegenüber dieser räum lich ge-
schlossenen Wirkung stellt die vom Bieter vorgeschl agene II-
Geschossigkeit mit 3 Berührungspunkten zur Gasselst iege für
die Wohnbebauung eine deutliche Verbesserung dar
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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der ehem. B.plan-Entwurf Nr. 478 sah als Abstand d er V-
geschossigen straßenbegleitenden Bebauung an der Ga s-
selstiege zur gegenüberliegenden Wohnbebauung am Yo rk-
ring 30 m, zur gegenüberliegenden Wohnbebauung an d er
Gasselstiege 37,50 m vor - der Abstand der damali g XVI-XIX-
geschossigen Turmbebauung zur Wohnbebauung am Yorkr ing
betrug 62,50 m, zur Wohnbebauungs an der Gasselstie ge
67,50 m - gegenüber der räumlich geschlossenen Wi rkung
der V-Geschossigkeit stellt die vom Bieter vorgesch lagene II-
Geschossigkeit mit 3 Berührungspunkten zur Gasselst iege für
die Wohnbebauung eine Verbesserung dar; mit Blick a uf die
Turmbebauung ergibt sich keine wesentliche Veränder ung:
zwar ist der Abstand zwischen Dominante und Wohnbeb auung
beim vom Bieter vorgeschlagenen Konzept geringer, d ie Ellip-
se jedoch in der Bauhöhe niedriger
Anforderung: funktional verträgliche Erschließung
Prüfung/Bewertung: sehr gut
… da 2 Zu- und Abfahrten, damit Verteilung der Ver kehre und
nicht einseitige Belastung der Gasselstiege (WA) - im Gegen-
satz dazu im ehem. B.plan-Entwurf Nr. 478 ausschlie ßlich auf
die Gasselstiege gerichtete Grundstückserschließung
über die Anschlusspunkte an die öffentlichen Straß en ist jedes
Ziel in der Stadt und darüber hinaus funktional unp roblema-
tisch und nicht umwegig erreichbar
die gewünschten Vorfahrten/Anlieferzonen zur Gasse lstiege
und zur Steinfurter Str. sind (ausschließlich für d iesen Zweck)
verkehrlich unproblematisch
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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Anforderung: nachbarschaftsverträgliche Erschließu ng
Berücksichtigung der Zu- und Abfahrtverbote zu den Haupt-
verkehrsstraßen (gem. Ausschreibung)
Prüfung/Bewertung: erfüllt
Anforderung: nachbarschaftsverträgliche Erschließu ng
zweiseitige Erschließungslösung zur Steinfurter Str aße und
zur Gasselstiege
Prüfung/Bewertung: erfüllt
ausreichender Abstand der TG-Zu-/Abfahrten zu den Kreu-
zungspunkten und außerhalb des Rechtsabbiegers in d er
Steinfurter Str.
Anforderung: je eine TG-Zu- und -ausfahrt in wohnna chbarschaftsverträgli-
cher Lage
Prüfung/Bewertung: erfüllt
Positionierung der TG-Zu- und -Ausfahrt in Gegenla ge zur
Wohnbebauung an der Gasselstiege ggf. noch in der D etail-
Lage optimierbar
Anforderung: lediglich rechts-rein-rechts-raus-Fahr tbeziehung an der Stein-
furter Straße
Prüfung/Bewertung: erfüllt
Anforderung: Nachweis der Kfz- und Fahrrad-Stellpl ätze
Prüfung/Bewertung: quantitativ erfüllt bzw. absehba r erfüllbar
die Anzahl der in der nicht-geteilten TG dargestel lten Stellplät-
ze (ca. 310) wird sich aufgrund verschiedener techn ischer An-
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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forderungen verringern - der Stellplatznachweis f ür Kfz ist
gleichwohl vor dem Hintergrund möglicher Flächenopt imierun-
gen in der TG und vor dem Hintergrund noch nicht au sge-
schöpfter Grundstücksbereiche absehbar führbar
135 ebenerdige Fahrradstellplätze werden nicht kon kret, son-
dern nur abstrakt in den Grünflächen, jedoch sinnhaft zugeord-
net zu den Haupteingängen verortet - im Zusammenhang mit
einer zu konkretisierenden Freiflächenplanung würde vom Bie-
ter eine gestaltungs- und standortverträgliche Lösung erarbei-
tet - die Funktionalität, Wahrnehmbarkeit, Zuordnung und
Verteilung der Fahrradabstellmöglichkeiten in der TG würde
zudem vom Bieter im weiteren Verfahren optimiert
B.5 hochwertige Freiraumgestaltung
Anforderung: Schlüssigkeit des Konzepts
Prüfung/Bewertung: hoch
stringentes Gestaltungsprinzip in enger Anlehnung an die ge-
wählten Bauformen und die Begrünungskonzeption der II-
geschossigen Finger
Anforderung: Korrespondenz mit den umgebenden Stadt - und Funktions-
räumen
Prüfung/Bewertung: gegeben
Gestaltung urbaner, den öffentlichen Raum erweiter nder Frei-
räume, besonders betont durch Sockelausbildung
das hoch- und tiefbauliche (TG) Konzept erhält im Grundsatz
die vorhandenen, das Grundstück umgebenden und einf as-
senden, die heutige Situation prägenden Bäume
Anforderung: Qualität
Prüfung/Bewertung: lediglich abstrakt positiv beurt eilbar - kein hoher Detaillierungs-
grad
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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Anlage (3) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
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Anforderung: Funktionalität
Prüfung/Bewertung: grundsätzlich gegeben, im Detail noch durchzuarbeiten
klare Funktionsgliederung: Erschließungsflächen, V orfahrten,
Grünzonen
im Stellplatznachweis genannte 20 ebenerdige Stell plätze und
die ebenerdigen Fahrradabstellplätze sind nicht dar gestellt; ein
realer Nachweis müsste in die funktionale Stringenz und damit
Basis-Qualität der Freiräume verträglich eingepasst werden
inhaltliche Prüfung und Bewertung des indikativen Angebotes des Bieters
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C. FINANZIERUNGSKONZEPT
Anforderung: Qualität/Schlüssigkeit/Tragfähigkeit
Prüfung/Bewertung: gegeben
Erwerb des Grundstücks durch die zeb/immobilien gmbh & co.
ohg - Vermietung von ca. 80 % der Flächen an das Unter -
nehmen zeb/rolfes.schierenbeck.associates gmbh - Über-
nahme von Anteilen der zeb/immobilien gmbh & co. ohg durch
eine Immobilienfondsgesellschaft (IFG) vor Baubeginn
nach Eigenaussage des Bieters ist das Projekt ents prechend
kalkuliert und positiv entschieden worden
das Finanzierungskonzept ist in den generellen Str ukturen
nachvollziehbar, schlüssig und generell geeignet, d as Projekt
finanztechnisch umzusetzen - die Gesamtfinanzieru ng per
IFG ist bei Projekten vergleichbarer Größenordnung nicht un-
üblich
Verbindlichkeit der Finanzierungszusagen / Grad de r Verbindlichkeit
Prüfung/Bewertung: gegeben
lediglich Letter of Intend zur langfristigen Anmie tung von ca.
80% der Büroflächen; damit Sicherung der finanziell en Refi-
nanzierung der IFG - zudem schriftliche Erklärung , die zu
gründende Immobilien-GmbH ausreichend mit finanziel len Mit-
teln auszustatten
im Fazit jedoch zu verbessernde Verbindlichkeit üb er die IFG
und deren Struktur als wesentlichem Finanzierungspartner
D. PREISGEBOT
Anforderung: Preisgebot – Einhaltung Mindestgebot
Prüfung/Bewertung: erfüllt - das Mindestgebot wur de erreicht
weiterführende Informationen in der für die zustän digen Gre-
mien (AFBL, HA, Rat) parallel im Beratungsgang befi ndlichen
nichtöffentlichen Vorlage an den Rat V/0440/2008
ANLAGE (1) - GRUNDSTÜCK
132 Zeichen
____________________________________________________________________________ Anlage (1) zur Vorlage V/0435/2008 an den Rat
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungOrte (2)
- Steinfurter Straße
- Gasselstiege 37
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0435/2008
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 26.05.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37