3926/2022
Weiteres Bevölkerungswachstum in Köln bis zum Jahr 2050
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Mitteilung Ausschuss
4487 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IX/15 Vorlagen-Nummer 23.11.2022 3926/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtentwicklungsausschuss 01.12.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 01.12.2022 Sportausschuss 01.12.2022 Bezirksvertretung 7 (Porz) 01.12.2022 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 01.12.2022 Finanzausschuss 05.12.2022 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 05.12.2022 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 05.12.2022 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 05.12.2022 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 05.12.2022 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 06.12.2022 Integrationsrat 17.01.2023 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 19.01.2023 Wirtschaftsausschuss 19.01.2023 Ausschuss Schule und Weiterbildung 23.01.2023 Verkehrsausschuss 24.01.2023 Gesundheitsausschuss 24.01.2023 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 26.01.2023 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 26.01.2023 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 30.01.2023 Jugendhilfeausschuss 31.01.2023 2 Weiteres Bevölkerungswachstum in Köln bis zum Jahr 2050 Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050 – mit kleinräumigen Berechnungen bis 2035 Ausgangspunkt der städtischen Bevölkerungsvorausberechnung ist das Jahr 2021 (Stand: 31.12.2021) mit einem Bevölkerungsbestand von 1 072 306 Personen mit Hauptwohnsitz in Köln. Bis zum Jahr 2050 wird in der sogenannten Basisvariante dieser Prognose, in der die durchschnittlichen Entwicklungen bei Geburten und Wanderungen im Referenzzeitraum, also in den Jahren 2012 bis 2021, auch für die Zukunft angenommen werden, eine Bevölkerungszunahme um 38 100 Personen (+3,6 %) auf 1 110 400 Personen vorausberechnet. Die Zahl der Haushalte steigt ebenso wie die Be- völkerungszahl leicht an. Waren es 2021 rund 560 000 Haushalte, beträgt ihre Zahl im Jahr 2050 584 000 (+4,3 %). Auch das Älterwerden der geburtenstarken Jahrgänge (Babyboomer) zeigt sich in Köln deutlich. Bis zum Jahr 2050 wächst die Gruppe der 80-Jährigen und Älteren laut Basisvariante um 22 000 Personen beziehungsweise um 34,8 Prozent. Das Durchschnittsalter der Kölner*innen steigt von 42,3 Jahren im Jahr 2021 auf 43,5 im Jahr 2050. Die kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung reicht bis zum Jahr 2035. Bis dahin wächst die gesamtstädtische Bevölkerungszahl in der Basisvariante um 3,2 Prozent. Stadtbezirke mit starker Bevölkerungszunahme wie Rodenkirchen (+9,9 %) und Chorweiler (+8,7 %) profitieren von großen Wohnbauprojekten wie Parkstadt Süd im Stadtbezirk Rodenkirchen (geplant ca. 2 800 Wohneinheiten bis 2035) und Kreuzfeld in Chorweiler (geplant ca. 3 000 Wohneinheiten bis 2035). Bereits kleine Änderungen im Wanderungsverhalten, welches durch unterschiedliche gesellschaftli- che, politische und wirtschaftliche Entwicklungen beeinflusst wird, können jedoch zu deutlich abwei- chenden Ergebnissen führen. Neben der Basisvariante liegen aus diesem Grund acht weitere Varian- ten vor, die mit variierenden Zuzügen (konstante, abnehmende, zunehmende) aus Deutschland und dem Ausland rechnen. Zusammen bilden alle neun Varianten einen möglichen Entwicklungskorridor ab, in dem sich die Bevölkerungsentwicklung in den nächsten Jahren wahrscheinlich bewegen wird: Die Variante mit dem geringsten Entwicklungsverlauf rechnet mit einem Rückgang der Zuzüge aus Deutschland und dem Ausland, was zu einem Bevölkerungsbestand von 1 082 800 im Jahr 2050 führt (+1,0 %). Zur höchsten Bevölkerungszahl von 1 146 900 (+7,0 %) kommt es durch zunehmende Zuzüge aus Deutschland und dem Ausland. Zwischen diesen beiden extremen Varianten ergibt sich eine Differenz von rund 64 000 Einwohner*innen. Neben der Bevölkerungsvorausberechnung der Stadt Köln liegt für die Gesamtstadt Köln die aktuelle Vorausberechnung des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) vor. Diese Prog- nose nimmt für Köln 1 137 200 Personen im Jahr 2049 an. Die Differenz zwischen der Basisvariante der Stadt Köln und der Prognose des IT.NRW liegt im Jahr 2049 bei 26 600 Personen und fällt damit weit geringer aus als in der Vergangenheit. Auf Basis der vorliegenden Ergebnisse der städtischen Bevölkerungsvorausberechnung erfolgen wei- tere Ausarbeitungen der Verwaltung. Sie betreffen die Abschätzung der quantitativen und qualitativen Wohnraumversorgung, die Schul- und Kitaplanung sowie weitere Bereiche der Sozial- und Pflegepla- nung. Anlage KSN 14/2022 „Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050 – Mit kleinräumigen Berechnungen bis 2035“ Gez. Haack
KSN_14_2022_Bevölkerungsprognose Köln 2022 bis 2050 - mit kleinräumigen Berechnungen bis 2035
25333 Zeichen
1
Bevölkerungsprognose
für Köln 2022 bis 2050
Mit kleinräumigen
Berechnungen bis 2035
Kölner Statistische Nachrichten 14/2022
Kölner Statistische Nachrichten 14/2022 – Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050
Zusammenfassung
Ausgangspunkt dieser Vorausberechnung ist das Jahr 2021 (Stand: 31.12.2021) mit einem
Bevölkerungsbestand von 1 072 306 Personen mit Hauptwohnsitz in Köln.
Für die Vorausberechnung der künftigen Bevölkerung Kölns müssen durch die Analyse der
Vergangenheit, aber auch mit Blick auf mögliche Ereignisse in der Zukunft, Annahmen getroffen
werden. In den vergangenen zehn Jahren ist die Bevölkerungszahl in Köln insgesamt angestiegen.
Neben Phasen mit starken Zuzügen und deutlichem Wachstum, vor allem durch Zuzüge
Schutzsuchender aus dem Ausland, gab es Phasen mit negativer Wanderungsdynamik wie
während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021.
Bis zum Jahr 2050 wird in der sogenannten Basisvariante dieser Prognose, in der die
durchschnittlichen Entwicklungen bei Geburten und Wanderungen im Referenzzeitraum, also in den
Jahren 2012 bis 2021, auch für die Zukunft angenommen werden, eine Bevölkerungszunahme um
38 100 Personen (+3,6 %) auf 1 110 400 Personen vorausberechnet. Die Zahl der Haushalte steigt
ebenso wie die Bevölkerungszahl leicht an. Waren es 2021 rund 560 000 Haushalte, beträgt ihre
Zahl im Jahr 2050 584 000 (+4,3 %). Auch das Älterwerden der geburtenstarken Jahrgänge
(Babyboomer) zeigt sich in Köln deutlich. Bis zum Jahr 2050 wächst die Gruppe der 80-Jährigen
und Älteren laut Basisvariante um 22 000 Personen beziehungsweise um 34,8 Prozent. Das
Durchschnittsalter der Kölner*innen steigt von 42,3 Jahren im Jahr 2021 auf 43,5 im Jahr 2050.
Die kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung reicht bis zum Jahr 2035. Bis dahin wächst die
gesamtstädtische Bevölkerungszahl in der Basisvariante um 3,2 Prozent. Stadtbezirke mit starker
Bevölkerungszunahme wie Rodenkirchen (+9,9 %) und Chorweiler (+8,7 %) profitieren von großen
Wohnbauprojekten wie Parkstadt Süd im Stadtbezirk Rodenkirchen (2 800 Wohneinheiten bis 2035)
und Kreuzfeld in Chorweiler (3 000 Wohneinheiten bis 2035).
Bereits kleine Änderungen im Wanderungsverhalten, welches durch unterschiedliche
gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen beeinflusst wird, können jedoch zu
deutlich abweichenden Prognoseergebnissen führen. Neben der Basisvariante liegen aus diesem
Grund acht weitere Varianten vor, die mit variierenden Zuzügen (konstante, abnehmende,
zunehmende) aus Deutschland und dem Ausland rechnen. Zusammen bilden alle neun Varianten
einen möglichen Entwicklungskorridor ab, in dem sich die Bevölkerungsentwicklung in den
nächsten Jahren wahrscheinlich bewegen wird: Die Variante mit dem geringsten
Entwicklungsverlauf rechnet mit einem Rückgang der Zuzüge aus Deutschland und dem Ausland,
was zu einem Bevölkerungsbestand von 1 082 800 im Jahr 2050 führt (+1,0 %). Zur höchsten
Bevölkerungszahl von 1 146 900 (+7,0 %) kommt es durch zunehmende Zuzüge aus Deutschland
und dem Ausland. Zwischen diesen beiden extremen Varianten ergibt sich eine Differenz von rund
64 000 Einwohner*innen.
Neben der Bevölkerungsvorausberechnung der Stadt Köln liegt für die Gesamtstadt Köln die
aktuelle Vorausberechnung des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) vor.
Diese Prognose nimmt für Köln 1 137 200 Personen im Jahr 2049 an. Die Differenz zwischen der
Basisvariante der Stadt Köln und der Prognose des IT.NRW liegt im Jahr 2049 bei 26 600 Personen
und fällt damit weit geringer aus als in der Vergangenheit.
2
1 120 000
1 100 000
1 080 000
1 060 000
1 040 000
1 020 000
1 000 000
980 000
960 000
940 000
920 000
900 000
Haupt- und Nebenwohnsitzbevölkerung Hauptwohnsitzbevölkerung
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Kölner Statistische Nachrichten 14/2022 – Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050
Vergangene Bevölkerungsentwicklung in Köln
Die Kölner Bevölkerung mit Hauptwohnsitz ist in den letzten Jahrzehnten fast kontinuierlich
gewachsen bis sie im Jahr 2019 mit fast 1 085 000 Personen ihren Höchststand erreichte.
Zwischen 2014 und 2016 kamen viele Schutzsuchende im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise
nach Köln. In den letzten beiden Jahren dagegen sank die Zahl der Einwohner*innen mit
Hauptwohnsitz bis auf 1 072 306 zum 31.12.2021. Vor allem im Zusammenhang mit der Corona-
Pandemie 2020/2021 gingen die Zuzüge nach Köln deutlich zurück, so dass mehr Menschen Köln
verließen als hinzukamen.
Grafik 1: Bevölkerungsentwicklung in Köln 2000 bis 2021
Quelle: Stadt Köln – Am t für Stadtentwicklung und Statistik
Bereits in den letzten Monaten des Jahres 2021 stieg die Bevölkerungszahl in Köln wieder leicht an,
was sich aber noch nicht in der Bevölkerungsentwicklung für das komplette Jahr widerspiegelte.
Grafik 2 zeigt, dass sich diese Tendenz im Laufe des Jahres 2022 fortsetzte. Im März 2022 setzten
zudem die starken Zuzüge von Ukrainer*innen ein, die sich in den Bestandszahlen niederschlugen.
Im August 2022 lebten rund 9 000 Personen mehr in Köln als Ende Dezember 2021.
3
1 082 000
1 080 000
1 078 000
1 076 000
1 074 000
1 072 000
1 070 000
1 068 000
1 066 000
1 064 000
1 072 306
1 081 329
Kölner Statistische Nachrichten 14/2022 – Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050
Grafik 2: Unterjährige Bevölkerungsentwicklung Januar 2021 bis August 2022
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Zukünftige Bevölkerungsentwicklung in Köln
An den genannten externen Einflussfaktoren auf die vergangene Bevölkerungsentwicklung in Köln
wird deutlich, wie schwierig es ist, solche für die Zukunft vorauszusagen und Bevölkerungszahlen
vorauszuberechnen. Dennoch sind Kenntnisse darüber, wie sich die künftige Bevölkerung in ihrer
Größe und Struktur zusammensetzen wird, für eine bedarfsgerechte Planung von zentraler
Bedeutung. Abgesehen von den Ergebnissen für die Gesamtstadt sind in diesem Zusammenhang
insbesondere jene für die Teilräume Kölns von Relevanz.
Grundsätzliches zur Kölner Bevölkerungsvorausberechnung
Die städtische kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung (sogenannte Prognose) ist
ein Rechenmodell, in dem die Bevölkerung unter Berücksichtigung von vorab getroffenen
Annahmen für die Zukunft Jahr für Jahr fortgeschrieben wird.
Die Ergebnisse zeigen mittel- und langfristige strukturelle Entwicklungslinien auf. Bereits
kleine Justierungen in der Annahmensetzung können zu deutlich veränderten
Prognoseergebnissen führen.
Die Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung zeigen somit eher einen möglichen
Entwicklungskorridor und vermögen nicht, infrastrukturelle Detailplanung anhand von
exakten IST-Zahlen zu Nachfragebedarfen vollständig abzusichern.
4
2,00
1,80
1,60
1,40
1,20
1,00
0,80
0,60
0,40
0,20
0,00
1,25
1,17
Durchschnitt 2012-2021: 1,33
Deutsche Ausländerinnen
1,40
1,29
Insgesamt
1,81
Durchschnitt
1,53 1,54
1,32
1,28
2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Kölner Statistische Nachrichten 14/2022 – Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050
Annahmen der Kölner Bevölkerungsvorausberechnung 2022 bis 2050
Um die zukünftige Zahl der Kölner*innen berechnen zu können, müssen Annahmen über das zu
erwartende Wanderungsgeschehen sowie die Geburtenhäufigkeit und die Lebenserwartung
formuliert werden.
Zum einen fußen diese Annahmen auf Daten und Informationen, die für einen bestimmten Zeitraum
in der Vergangenheit, dem Referenzzeitraum, analysiert werden. Zum anderen beruhen sie auf
Hypothesen über die Weiterentwicklung möglicher Trends.
• Prognosezeitraum
Ausgangsjahr der Vorausberechnung ist das Jahr 2021 mit dem Bevölkerungsbestand am Ort
der Hauptwohnung zum 31.12.2021. Der Zeitraum der Prognose erstreckt sich gesamtstädtisch
von 2022 bis 2050 sowie kleinräumig (neun Stadtbezirke und 86 Stadtteile) von 2022 bis 2035
(siehe zu den kleinräumigen Ergebnissen ausführlich den Datenanhang zu diesem Bericht). Eine
Vergleichbarkeit mit der aktuellen Prognose des IT.NRW (bis zum 01.01.2050) ist gewährleistet.
• Referenzzeitraum
Der Referenzzeitraum der Bevölkerungsprognose 2022 bis 2050 wurde mit den Jahren 2012 bis
2021 bewusst lang gewählt, da es mit „Flüchtlingskrise“ (2014-2016) und Corona-Pandemie
(2020/2021) starke Brüche im Wanderungsverhalten gab.
• Geburtenhäufigkeit
Grundlage für die Berechnung der Geburtenhäufigkeit sind die altersspezifischen Geburtenraten
von Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren getrennt nach Staatsangehörigkeit (deutsch,
nichtdeutsch). Im Jahr 2021 lag die durchschnittliche zusammengefasste Geburtenziffer, die
Total Fertility Rate (TFR), bei 1,32 Kindern je Frau. Für die Jahre 2022 bis 2050 wird konstant die
TFR des Referenzzeitraums 2012 bis 2021 von 1,33 angenommen.
Grafik 3: Zusammengefasste Geburtenziffer (TFR) 2012 bis 2021
Quelle: Stadt Köln – A mt für Stadtentwicklung und Statistik
5
Lebenserwartung in Jahren
männlich
weiblich
2012-2021
79,6
84,1
2050
81,6
85,4
Entwicklung
+2,0
+1,3
Kölner Statistische Nachrichten 14/2022 – Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050
• Lebenserwartung
Für den Referenzzeitraum werden die altersspezifischen Sterberaten für Frauen und Männer
getrennt nach Staatsangehörigkeit (deutsch, nichtdeutsch) ermittelt. Darauf aufbauend wird die
Lebenserwartung des Referenzzeitraums mit der Steigerung der Lebenserwartung zwischen den
Sterbetafeln 2014/2016 und 2019/2021 des IT.NRW verrechnet, um die zukünftig erwartete
Lebenserwartung zu erhalten. Diese steigt bis zum Jahr 2050 linear an: Bei den Frauen von 84,1
auf 85,4 Jahre; bei den Männern von 79,6 auf 81,6 Jahre.
Tabelle 1: Entwicklung der durchschnittlichen Lebenserwartung 2021 bis 2050
Quelle: Stadt Köln – A mt für Stadtentwicklung und Statistik
• Fortzüge
Es wurden Wegzugsraten von Frauen und Männern getrennt nach Staatsangehörigkeit (deutsch,
nichtdeutsch) für den Referenzzeitraum berechnet. Die Wegzugswahrscheinlichkeiten entwickeln
sich weiter wie im Referenzzeitraum.
• Zuzüge
Es wurde die altersspezifische Zuzugsstruktur von Frauen und Männern getrennt nach
Staatsangehörigkeit (deutsch, nichtdeutsch) für den Referenzzeitraum berechnet. Diese wird für
die Zukunft angenommen.
Das zukünftige Zuzugsvolumen wird für die drei Außentypen Nordrhein-Westfalen (NRW),
übriges Bundesgebiet und Ausland festgelegt.
Für das erste Prognosejahr 2022 wird mit einem Durchschnittswert des Referenzzeitraums 2012
bis 2021 gerechnet (NRW: 26 500; übriges Bundesgebiet: 13 400). Ausnahme sind die Zuzüge
aus dem Ausland, die aufgrund der beobachteten unterjährigen Entwicklung einmalig auf 25 000
statt auf 16 800 gesetzt werden.
6
35 000
30 000
25 000
20 000
15 000
10 000
5 000
Durchschnitt 2012-2021:
- NRW: 26 500
- übriges Bundesgebiet: 13 400
- Ausland: 16 800
NRW
NRW 12-21
übriges Bundesgebiet
übriges Bundesgebiet 12-21
Ausland
Ausland 12-21
22 388
11 970
11 858
2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Kölner Statistische Nachrichten 14/2022 – Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050
• Zuzugsvolumen nach Varianten
Für die sogenannte Basisvariante bleibt das jährliche innerdeutsche (NRW plus übriges
Bundesgebiet) und ausländische Zuzugsvolumen nach Köln ab dem Jahr 2023 für den Verlauf
der Prognose konstant.
Die Zuzüge nach Köln sind für diese Bevölkerungsvorausberechnung die Stellschraube, um
verschiedene Szenarien als Varianten des Basismodells darzustellen. So ist vorstellbar, dass
die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland aufgrund zunehmender Arbeitsmigration weiter ansteigt,
innerdeutsch jedoch auf dem Niveau verharrt wie im Schnitt der letzten zehn Jahre. Andererseits
könnte es auch dazu kommen, dass sowohl innerdeutsche Zuzüge als auch solche aus dem
Ausland zurückgehen, beispielsweise im Zuge neuer pandemischer Entwicklungen. Aus der
Kombination von konstanten, abnehmenden und zunehmenden Zuzugszahlen aus Deutschland
und aus dem Ausland ergeben sich acht weitere Varianten (siehe Seite 9). Tabelle 2 zeigt die
Höhe des Zuzugsvolumens im Jahr 2050 je nach angenommener Entwicklung.
Grafik 4: Zuzüge nach Außentypen 2012 bis 2021
Quelle: Stadt Köln – A mt für Stadtentwicklung und Statistik
7
Außengebiete Ø 2012-2021 2050
Deutschland 39 900
konstant 39 900
Zunahme 42 200
Abnahme 37 700
Ausland 16 800
konstant 16 800
Zunahme 18 800
Abnahme 15 900
Kölner Statistische Nachrichten 14/2022 – Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050
Tabelle 2: Variierende Entwicklung der Zuzugszahlen nach Außengebieten Deutschland und Ausland
Quelle: Stadt Köln – A mt für Stadtentwicklung und Statistik
• Innerstädtische Umzüge
Es werden altersspezifische Binnenwegzugsraten für Frauen und Männer getrennt nach
Staatsangehörigkeit (deutsch, nichtdeutsch) sowie nach Quell- und Zielstadtteil für den
Referenzzeitraum berechnet. Die Umzugswahrscheinlichkeiten entwickeln sich weiter wie im
Referenzzeitraum.
• Zukünftige Neubautätigkeit in den Stadtteilen
Die zu erwartende Menge an bezugsreifen Wohneinheiten je Jahr und je Stadtteil wird
differenziert nach Geschoss- und Ein-/ Zweifamilienhausbebauung berücksichtigt.
Neubauflächen, deren Verbindlichkeitsgrad der Planungen zum Zeitpunkt der Prognose-
berechnung (Stand Juni 2022) nicht ausreichend für eine Verarbeitung im Prognosemodell
gewesen ist – dies betrifft den Fertigstellungszeitpunkt sowie die genaue Zahl der Wohneinheiten
– können frühestens bei der nächsten Erstellung der Bevölkerungsprognose einbezogen werden.
Die Anzahl an Personen, die in Neubaugebiete einziehen, erfolgt differenziert nach Geschoss-
und Ein-/ Zweifamilienhausbebauung anhand von Belegungsquoten im Referenzzeitraum im
jeweiligen Stadtteil. Die demografische Struktur der Erstbeziehenden (Alter, Geschlecht,
Staatsangehörigkeit) je Stadtteil wird für den Referenzzeitraum berechnet und für die Zukunft
dort angenommen.
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Kölner Statistische Nachrichten 14/2022 – Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050
Ergebnisse
Die Bevölkerungsprognose stützt sich im Basismodell (Variante 5) auf die Annahme, dass sich die
durchschnittlichen Entwicklungen des Referenzzeitraums 2012 bis 2021 für die Prognosejahre
fortsetzen (Ausnahme ist die Annahme, dass die Lebenserwartung weiter ansteigt).
Im Jahr 2050 liegt die vorausberechnete Bevölkerungszahl bei 1 110 400, was eine Zunahme im
Vergleich zu 2021 um 38 100 Personen bedeutet (+3,6 %). Durch variierende Zuzugsvolumina
ergeben sich acht weitere Varianten. Grafik 5 zeigt die große Spannweite der neun berechneten
Varianten.
Grafik 5: Neun Varianten der Bevölkerungsvorausberechnung bis 2050
960 000
980 000
1 000 000
1 020 000
1 040 000
1 060 000
1 080 000
1 100 000
1 120 000
1 140 000
1 160 000
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
2034
2035
2036
2037
2038
2039
2040
2041
2042
2043
2044
2045
2046
2047
2048
2049
2050
V4 (Deutschland Zunahme / Ausland Zunahme)
V8 (Deutschland Zunahme / Ausland konstant)
V3 (Deutschland konstant / Ausland Zunahme)
V9 (Deutschland Zunahme / Ausland Abnahme)
Basisvariante V5 (Deutschland konstant / Ausland konstant)
V1 (Deutschland Abnahme / Ausland Zunahme)
V7 (Deutschland konstant / Ausland Abnahme)
V2 (Deutschland Abnahme / Ausland konstant)
V6 (Deutschland Abnahme / Ausland Abnahme)
1. Prognose-
j
ahr: 2022
Ausgangsjahr 2021:
1 072 306
1 146 900
1 110 400
1 082 800
2035:
2050:
1 099 300
1 107 000
1 117 200
Basisvariante:
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Variante 6 als unterste Variante rechnet mit einem Rückgang der Zuzüge aus Deutschland und dem
Ausland, was zu einem Bevölkerungsbestand von 1 082 800 im Jahr 2050 führt (+1,0 %).
Zur höchsten Bevölkerungszahl von 1 146 900 (+7,0 %) kommt es durch Variante 4 mit
zunehmenden Zuzügen aus Deutschland und dem Ausland. Zwischen diesen beiden Varianten
ergibt sich eine Differenz von rund 64 000 Einwohner*innen.
9
Kölner Statistische Nachrichten 14/2022 – Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050
Kleinräumige Ergebnisse
Die folgenden Auswertungen basieren auf den Zahlen der Basisvariante (Variante 5); sie setzen
demnach also ein Fortführen der durchschnittlichen Entwicklungen aus dem Referenzzeitraum mit
seinen verschiedenen Ereignissen voraus.
Die kleinräumigen Ergebnisse reichen abweichend zur gesamtstädtischen Prognose bis zum Jahr
2035. Grund hierfür ist, dass sich die Zuverlässigkeit der Ergebnisse verringert je kleiner die
Prognoseeinheiten sind und je länger der Prognosezeitraum ausfällt.
Die Entwicklung in den Stadtbezirken ergibt sich aus der Summe der Entwicklungen in den
jeweiligen zum Stadtbezirk gehörenden Stadtteilen (Bottom-Up-Ansatz). Die prognostizierte
Bevölkerungszahl in den Stadtteilen ist Ergebnis von der Zahl der Geburten, den Sterbefällen und
vom erwarteten Wanderungsgeschehen. Das Wanderungsgeschehen beinhaltet sowohl die Fort-
als auch die Zuzüge. Die Zuzüge wiederum sind wesentlich beeinflusst durch den geplanten
Wohnungsbau. Das betrifft insbesondere die Zuzüge aus anderen Teilen Kölns.
10
Tabelle 3: Entwicklung der Bevölkerungszahl auf Ebene der neun Stadtbezirke (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Besonders stechen die beiden Stadtbezirke Rodenkirchen und Chorweiler hervor. Mit einer
Bevölkerungszunahme von 9,9 Prozent beziehungsweise 8,7 Prozent liegen sie deutlich über dem
durchschnittlichen gesamtstädtischen Wert von +3,2 Prozent bis zum Jahr 2035. Das liegt vor allem
an großen Wohnbauprojekten wie Parkstadt Süd im Stadtbezirk Rodenkirchen (2 800 Wohn-
einheiten bis 2035) und Kreuzfeld in Chorweiler (3 000 Wohneinheiten bis 2035).
2021 2035
abs olut in %
1 / Innenstadt 124 926 127 600 +2 700 +2,2
2 / Rodenkirchen 108 941 119 700 +10 800 +9,9
3 / Lindenthal 151 343 153 100 +1 700 +1,2
4 / Ehrenfeld 108 480 111 800 +3 300 +3,1
5 / Nippes 116 151 116 200 +0 +0,0
6 / Chorweiler 81 832 89 000 +7 200 +8,7
7 / Porz 112 903 116 500 +3 600 +3,2
8 / Kalk 119 572 121 600 +2 100 +1,7
9 / Mülheim 148 158 151 500 +3 400 +2,3
Ge sa mtsta dt 1 072 306 1 107 000 +34 700 +3,2
Stadtbezirke
Veränderung 2021-2035
Kölner Statistische Nachrichten 14/2022 – Bevölkerungsprognose für Köln 2022 bis 2050
Auf Ebene der 86 Stadtteile (siehe Karte 1) wird noch deutlicher, welche Auswirkungen große
Bauprojekte auf einzelne Stadtteile haben können. Durch die Entwicklung von Kreuzfeld wächst die
Bevölkerung von Blumenberg um rund 120 Prozent und erreicht mit 11 500 Personen im Jahr 2035
mehr als eine Verdoppelung. In Stadtteilen, die Einwohner*innen verlieren, sind dagegen meist
auch keine größeren Wohnbauprojekte geplant. Beispiele hierfür sind die beiden Stadtteile Pesch
(-6,8 %) und Lindweiler (-5,6 %).
Karte 1: Relative Veränderung der Bevölkerungszahl in den Stadtteilen 2021 bis 2035 (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
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Entwicklung der Altersstruktur in Köln
Vor allem bis zu den Jahrgängen der 50-Jährigen gibt es keine starken Veränderungen an der Form
der Bevölkerungspyramide (Basisvariante, siehe Grafik 6). Die sich anschließende Gruppe der
geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er Jahre (Babyboomer) schiebt sich im Prozess
der Durchalterung bis zum Jahr 2050 in die älteren Jahrgänge nach oben.
Grafik 6: Bevölkerungspyramide für Köln 2021 und 2050 (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
15 000 10 000 5 000 5 000 10 000 15 000
2050 2050
weiblichmännlich
20212021
Veränderung Veränderung
Altersgruppen 2021 2035 2050 2021-2035 2021-2050
absolut in % absolut in %
unter 18 Jahre 174 757 175 600 173 400 +900 +0,5 -1 400 -0,8
18 bis unter 30 Jahre 171 748 182 700 180 100 +10 900 +6,4 +8 300 +4,9
30 bis unter 45 Jahre 243 987 248 400 250 600 +4 400 +1,8 +6 700 +2,7
45 bis unter 65 Jahre 290 440 271 500 272 900 -19 000 -6,5 -17 600 -6,0
65 bis unter 80 Jahre 128 216 165 300 148 300 +37 100 +28,9 +20 000 +15,6
80 Jahre und älter 63 158 63 500 85 200 +300 +0,5 +22 000 +34,8
Ges amts tadt 1 072 306 1 107 00 1 110 400 +34 700 +3,2 +38 100 +3,6
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Diese Entwicklung lässt sich auch in Tabelle 4 ablesen. Bis zum Jahr 2035 nimmt die Gruppe der
65- bis unter 80-Jährigen um 37 100 Personen oder 28,9 Prozent zu. Die älteste Altersgruppe
(80 Jahre und älter) folgt zeitlich im Anschluss: Bis 2050 wächst sie um 22 000 Personen oder um
34,8 Prozent.
Tabelle 4: Entwicklung der Altersstruktur in Köln 2021, 2035, 2050 (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – A mt für Stadtentwicklung und Statistik
Als Folge der Durchalterung der zahlreichen Babyboomer steigt das Durchschnittsalter in Köln
weiter an: Von 42,3 Jahren im Ausgangsjahr 2021 auf 43,5 Jahre im Jahr 2050. Auch in der
Entwicklung des Jugendquotienten und des Altenquotienten1 spiegelt sich dieser Verlauf wider.
Während der Jugendquotient stabil bleibt und 2050 bei 24,6 liegt, erhöht sich der Altenquotient
deutlich von 27,1 im Jahr 2021 auf 33,2 im Jahr 2050.
Grafik 7: Entwicklung des Jugendquotienten und des Altenquotienten 2021 bis 2050 (Basisvariante)
24,7 24,6
27,1
33,2
10,0
15,0
20,0
25,0
30,0
35,0
Jugendquotient Altenquotient
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
1 Der Jugendquotient drückt das Verhältnis der Kinder und Jugendlichen (unter 18 -Jährige) zur Erwerbsgeneration
(18- bis unter 65-Jährige) aus. Der Altenquotient verdeutlicht die Beziehung zwischen der Bevölkerung im Rentenalter
(65-Jährige und älter) mit der Bevölkerung im Erwerbsalter (18- bis unter 65-Jährige).
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Vergleich mit anderen Bevölkerungsprognosen
Meist nach drei Jahren werden durch das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)
aber auch durch die Stadt Köln neue Bevölkerungsprognosen gerechnet.
In Grafik 8 ist jeweils die aktuelle als auch die vorherige Vorausberechnung für Köln gesamt
abgebildet. Deutlich zu sehen ist, dass die Differenz zwischen beiden aktuellen Prognosen
(IT.NRW-Prognose für Köln 2021 sowie Basisvariante der Stadt Köln 2022) weit geringer ausfällt
als in der Vergangenheit (Differenz in 2049 = 26 600). Vor allem in den ersten 15 Jahren liegen sie
dicht beieinander, was hauptsächlich an ähnlichen Annahmen zu den Wanderungen in diesem
Zeitraum liegt.
Die obere Variante 4 der Stadt Köln (Grafik 5, 1 146 900 Personen im Jahr 2050; Differenz zu
IT.NRW beträgt im Jahr 2049 rund 7 800 Personen) liegt noch näher an der Landesprognose als
die Basisvariante. Zwischen Variante 6 als untere Variante (Grafik 5, 1 082 800 Personen im Jahr
2050) und der Landesprognose liegt im Jahr 2049 eine Differenz von 52 600 Personen.
Grafik 8: Vergleich Stadt Köln Prognose 2022 (Basisvariante) mit anderen Bevölkerungsprognosen für Köln
1 146 100
1 110 400
1 251 100
950 000
1 000 000
1 050 000
1 100 000
1 150
000
1 200 000
1 250 000
1 300 000
Stadt Köln Prognose 2018 Stadt Köln IST Stadt Köln Prognose 2022
IT.NRW Prognose 2018 IT.NRW IST IT.NRW Prognose 2021
1 137 200
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
14
700 000
600 000
500 000
400 000
300 000
200 000
100 000
559 854
100 %
125.601
22,4 %
149.704
26,7 %
284.549
50,8 %
+23 900
+4,3 %
-1 400
-1,1 %
+12 900
+8,6 %
+12 400
+4,4 %
583 800
100 %
124.200
21,3 %
162.600
27,8 %
297.000
50,9 %
2021 2050
1 Person 2 Personen 3 und mehr Personen
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Entwicklung der Haushalte in Köln
Die Zahl der Haushalte steigt in der Basisvariante von 2021 bis 2050 ebenso wie die
Bevölkerungszahl leicht an. Waren es 2021 rund 560 000 Haushalte, beträgt ihre Zahl im Jahr 2050
584 000 (+4,3 %). Die Zahl der 2-Personen-Haushalte steigt überdurchschnittlich um 8,6 Prozent;
die der 1-Personen-Haushalte um 4,4 Prozent. Letztere stellen auch im Jahr 2050 mit 50,9 Prozent
mehr als die Hälfte aller Haushalte. Die Zahl der Haushalte mit drei und mehr Personen nimmt
dagegen um -1,1 Prozent ab.
Grafik 9: Entwicklung der Haushalte in Köln 2021 bis 2050 (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – A mt für Stadtentwicklung und Statistik
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50679 Köln
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ISSN 2192-9726 © Nachdruck (auch auszugsweise)
nur mit Quellenangabe 13/15/0/11.2022
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3926/2022
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 23.11.2022
- Erstellt
- 17.11.2022 14:34