0568/2026
Umsetzung des Förderprojektes „Netzwerkarbeit für die Kölner City" im Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren"
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung Ausschuss
11875 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IX/15/151 Vorlagen-Nummer 04.03.2026 0568/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 12.03.2026 Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit 17.03.2026 Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung 30.04.2026 Umsetzung des Förderprojektes „Netzwerkarbeit für die Kölner City" im Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" hier: Mitteilung über den Projektabschluss Die Stadt Köln hat im Zeitraum zwischen September 2022 und August 2025 im Kontext des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ das Projekt „Netzwerkarbeit für die Kölner City“ erfolgreich umgesetzt (Vorlage-Nr.: 2106/2023). Das Bundesprogramm ist planmäßig zum 31.08.2025 ausgelaufen. Mit der operativen Umsetzung war das Amt für Stadtentwicklung und Statistik befasst. Das Projekt „Netzwerkarbeit für die Kölner City“ sollte gemäß den im Zuwendungsantrag formulierten Zielsetzungen einen Beitrag zur Weiterent- wicklung der Kölner City durch den Aufbau neuer und der Verstetigung bestehender Innen- stadtkooperationen sowie der Umsetzung von akteursinitiierten Maßnahmen leisten. Insgesamt standen für den bewilligten Fördergegenstand „Innenstadtbezogene Kooperatio- nen“ (u.a. Einrichtung und Umsetzung eines Zentrenmanagements und Durchführung von Netzwerkveranstaltungen) sowie für den Fördergegenstand „Verfügungsfonds“ (zur anteiligen Finanzierung von Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der City durch die Akteur*innen vor Ort) Bundesmittel in Höhe von maximal 393.375,00 € zu Verfügung. Die Förderquote betrug 75 %. Fördergegenstand „Innenstadtbezogene Kooperationen“ Zur Umsetzung des Fördergegenstands „Innenstadtbezogene Kooperationen“ wurde im April 2023 1,5 Personalstellen für ein Zentrenmanagement bei der KölnBusiness Wirtschaftsförde- rungs-GmbH innerhalb des Projektkontextes zugesetzt. Die zentralen Tätigkeitsfelder des Zentrenmanagements umfassten einerseits die Vernetzung der Innenstadtakteur*innen und andererseits die Beratung und Begleitung der Umsetzung der über den Verfügungsfonds ge- förderten akteursgetragenen Projekte in der City. Daneben hatte das Zentrenmanagement die Geschäftsführung des Innenstadtbeirats als Entscheidungsgremium über die eingebrachten Förderanträge für den Verfügungsfonds inne. Zum Vernetzen der zahlreichen Innenstadtakteur*innen wurden verschiedene Veranstaltungs- formate im Projektverlauf umgesetzt. Die Veranstaltungsformate wurden durch das Zentren- management, dem Event Service der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH sowie dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik organisiert und inhaltlich bespielt. Parallel zu den Durchführungen der Veranstaltungen suchte das Zentrenmanagement die Gewerbetreibende 2 in der City sowie die in den Handelslagen verorteten Interessensgemeinschaften auf, um über mögliche Unterstützungsangebote sowie die Möglichkeiten des Verfügungsfonds zu informie- ren. Insgesamt sind im Kontext des Fördergegenstands „Innenstadtbezogene Kooperationen“ Kos- ten in Höhe von 321.783,41 € angefallen (Personalkosten des Zentrenmanagements: 299.069,68 €; Kosten für die Durchführung der Veranstaltungen: 22.713,73 €). Davon wurden 241.337,56 € durch Bundesmittel gedeckt. Innenstadtforen Gemäß dem Zuwendungsbescheid waren die Innenstadtforen die Pfeiler der Veranstaltungen zur Netzwerkarbeit in dem Förderprojekt. Die Foren adressierten die breite Akteurslandschaft in der City. Dabei standen diese jeweils unter einem thematischen Schwerpunkt, in dessen Kontext unterschiedliche Speaker*innen eingeladen wurden. Insgesamt wurden, wie im Zuwendungsantrag festgelegt, sechs Innenstadtforen im Antoniter Quartier in zentraler Lage in der City erfolgreich umgesetzt. Dabei war die Beteiligung und Re- sonanz aus der Akteurslandschaft durchgängig sehr hoch. So nahmen regelmäßig zwischen 60 und 100 Akteur*innen je Forum teil. Der Kreis der Akteur*innen war je nach thematischer Ausrichtung breit gefächert. Verschiedenste Akteur*innen u. a. aus den Feldern der Immobili- enwirtschaft, der Institutionen, Interessensvertretungen u. -gemeinschaften, Gewerbetrei- bende, Projektentwicklungsbüros und Vereine nahmen fortlaufend teil. Themenschwerpunkte waren bei den Innenstadtforen u.a. „Sicherheit, Ordnung und Sauber- keit“, „Multifunktionale Innenstadtentwicklung – Neue Wege durch Mischnutzungen“ „Stadt- grün“ und „Neue Perspektiven für das Domumfeld und die 1a-Handelslagen“. Externe Inputs zu den Themenschwerpunkten kamen dabei beispielsweise von der Universität zu Köln, der Aachener Grundvermögen, dem deutsch - europäischen Forum für urbane Sicherheit sowie den Projektentwicklungsbüros MIDSTAD und Ehret & Klein. Thematische Workshops Neben den sechs Innenstadtforen wurden zwei thematische Workshopformate angeboten und in den Räumlichkeiten der KölnBusiness umgesetzt. Jeweils rund 25 Teilnehmende tauschten sich in diesen Formaten im Februar und Juli 2024 zu den Themen „Möglichkeiten der Förde- rung durch den Verfügungsfonds City“ sowie „Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit“ aus. Ins- besondere die Teilnehmenden an dem Format zum Thema „Sicherheit, Ordnung und Sauber- keit“ (u.a. zuständige Dienststellen der Verwaltung, Polizei, AWB) empfanden den Austausch als gewinnbringend, sodass das Format außerhalb der Förderprojektstruktur wiederholt wurde. Fördergegenstand „Verfügungsfonds City“ Neben der Netzwerkarbeit umfasste das Bundesförderprojekt die anteilige Finanzierung von Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der City über einen dazu eingerichteten Verfügungs- fonds. Der Verfügungsfonds diente dem Zweck die Kölner City im Sinne der Ergebnisse des „Leitbildes Handelslagen“ aufzuwerten, indem die aktive Mitwirkung von Eigentümer*innen, Einzelhändler*innen, Unternehmer*innen, Interessengemeinschaften, Organisationen, Verei- nen, etc. in der City gefördert sowie private Finanzressourcen aktiviert wurden. Das Projekt knüpfte damit unmittelbar an den abgeschlossenen Leitbildprozess für die Schil- dergasse und Hohe Straße an (Vorlage-Nr. 2106/2023). Für die Jahre 2024 und 2025 standen jeweils Fördermittel in Höhe von 100.000 € zur Verfügung (Vorlage-Nr.: 3650/2023). Durch die Antragstellenden war ein Eigenanteil von mindestens 20 % zu erbringen. Es galt das Erstat- tungsprinzip. Für die Bewilligung der eingereichten Förderanträge wurde ein Innenstadtbeirat als Entschei- dungsgremium einberufen (Vorlage-Nr. 4123/2023). Dem Zentrenmanagement oblag die Ge- schäftsführung des Beirats, welcher quartalsweise tagte. Der Beirat setzte sich aus stimmbe- rechtigten sowie beratenden Mitgliedern zusammen. Die Mitgliederzusammensetzung bildete 3 dabei die breit gefächerte Akteurslandschaft der City ab (Fraktionsvertretungen der BV 1, IHK zu Köln, DEHOGA, IG Handelslagen, Kölner Grünstiftung, Haus der Architektur, Stadtbiblio- thek Köln, VHS Köln, Dezernent IX, KölnBusiness, Amt für Stadtentwicklung und Statistik). Der Innenstadtbeirat tagte insgesamt sieben Mal in den Räumlichkeiten der KölnBusiness im Projektverlauf in den Jahren 2024 und 2025 (bis 31.08.2025). Nach Projektabschluss lässt sich resümieren, dass die Umsetzung des Verfügungsfonds City sehr erfolgreich war. Dies wurde sowohl von den Mitgliedern des Innenstadtbeirats als auch durch die Projektantragssteller*innen aus der City gespiegelt und zeigt sich gleichermaßen in der Zahl der geförderten Projekte. Durch den Verfügungsfonds City konnten insgesamt 12 akteursgetragene Projekte gefördert und umgesetzt werden. Die Förderung umfasste dabei sowohl investive Projekte (z. B. Ver- schattungselemente auf der Hohe Straße, Schirmhängung in der Apostelnstraße, Schriftzug- aufsteller „Köln“) sowie verschiedenste Eventformate (Pop-Up Wintermarkt, Genusstouren) und kulturelle Bespielungen von Leerständen (Gesamtprojektübersicht Verfügungsfonds City: Förderprojekte Citymanagement | KölnBusiness). Die Akteur*innen, welche eine Förderung erhalten haben, waren breit gefächert (u.a. Stadtmarketing Köln e. V., Interessensgemein- schaften, Kulturschaffende, Antoniter City Kirche). Den 12 durch den Innenstadtbeirat bewilligten Projekten konnten Fördermittel in einer Ge- samthöhe von 176.136,56 € zugeleitet werden (davon 55.359,15 € abgerufene Bundesmittel), damit wurde der Fördertopf im Jahr 2024 vollständig und im Jahr 2025 bis Projektabschluss am 31.08. nahezu vollständig ausgeschöpft Verstetigung der geschaffenen Strukturen Als großer Projekterfolg kann die unbefristete Verstetigung einer der 1,5 Personalstellen des Zentrenmanagements über den Förderzeitraum hinaus angesehen werden. Das Zentrenma- nagement ist weiterhin bei der KölnBusiness angesiedelt und wird über die dortigen Haus- haltsmittel finanziert. Mit der Verstetigung des Zentrenmanagements wird den vielschichtigen Herausforderungen und Chancen der Kölner Innenstadt umfassend Rechnung getragen. Die enge Zusammenar- beit des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik und der KölnBusiness hat gezeigt, wie zent- ral tragfähige Kooperationen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung sind. Das Zentrenma- nagement agierte dabei nicht nur in der Rolle als Initiator und Moderator neuer Partnerschaf- ten, sondern auch als Plattform, um Synergien zwischen den einzelnen Akteursgruppen aktiv zu erschließen und gemeinsam wirkungsvolle Projekte zu realisieren. Das geschaffene Netz- werk kann nun kontinuierlich weiter begleitet werden. Das Zentrenmanagement sowie das Amt für Stadtentwicklung und Statistik konnten zielfüh- rende Kommunikationswege mit den für die Innenstadtentwicklung relevanten Fachämtern (u. a. Ordnungsamt, Grünflächenamt) aufbauen und Prozesse etablieren, welche insbesondere für Fragen und Anliegen der Akteur*innen aus der City genutzt werden. Hier ließen sich durch schnelle Kontaktaufnahme gezielt Lösungen für akute Fragestellungen finden. Insbesondere Genehmigungsprozesse konnten dadurch in vielen Fällen beschleunigt werden. Es ist folglich zu resümieren, dass sich die in diesem Fall gewählte Projektkonstellation zwi- schen dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik und der KölnBusiness insofern bewährt hat, als dass beide Projektseiten zielführend ihre Stärken und Fachkompetenzen einbringen konn- ten (z. B. Veranstaltungsmanagement, kurze Wege der Ansprache, Netzwerkkenntnisse). Der gewählte „Schulterschluss“ mit der KölnBusiness für diesen Projektzusammenhang und damit die bewusste Entscheidung gegen eine Beauftragung eines externen Projektbüros hat sich auch aufgrund der flexiblen Handlungsmöglichkeiten bei gleichzeitiger Nähe zur Kernver- waltung sowie dem Zurückgreifen auf bestehenden Backoffice-Strukturen eindeutig als ge- winnbringend im Sinne des Projektziels erwiesen. Nicht zuletzt verdeutlichen der Ausbau und die Professionalisierung der innerstädtischen Ko- operationsstrukturen den Mehrwert eines aktiven, sichtbaren Zentrenmanagements für Köln. Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Institutionen, kombiniert mit 4 transparenten Kommunikationswegen, hat vielfach die Voraussetzung geschaffen, Verände- rungen rasch, konsensorientiert und im Sinne einer lebendigen Innenstadt umzusetzen. Auch das Veranstaltungsformat der Innenstadtforen wird aufgrund der großen Nachfrage und positiven Resonanz aus der Akteurslandschaft verstetigt und langfristig fortgeführt. Diese For- mate haben sich als zentrale Dialog- und Vernetzungsplattform für die unterschiedlichsten Stakeholder in der Kölner Innenstadt bewährt. Auch andere öffentlichkeitswirksame Instru- mente und Prozesse – beispielsweise die Weiterführung der Projektwebseite, die Nutzung und Aktualisierung von Informationsbroschüren oder die Aufbereitung und Veröffentlichung von Best-Practice-Beispielen – werden weiterhin bereitgestellt und fortentwickelt. Gez. Haack
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0568/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 04.03.2026
- Erstellt
- 26.02.2026 11:07