AN/2619/2021
Obdachlosigkeit in Köln – Herausforderungen und Lösungen
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Anlage 1 Vorabauszug Rat 14.12.2021
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Anlage 1 Geschäftsführung Rat Frau Lange Telefon: (0221) 221-22058 Fax : (0221) 221-26570 E-Mail: maria.lange@stadt-koeln.de Datum: 14.12.2021 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 13. Sitzung des Rates vom 14.12.2021 öffentlich 3.1.13 Antrag der FDP-Fraktion betreffend "Obdachlosigkeit in Köln – Heraus- forderungen und Lösungen" AN/2619/2021 Änderungsantrag der Fraktion DIE FRAKTION AN/2680/2021 Änderungsantrag der Fraktionen SPD, Die Linke. und FDP AN/2681/2021 Abstimmung über den Verweisungsantrag von RM Rudolph Beschluss: Die Angelegenheit wird zur Beratung und Entscheidung in den Ausschuss für Sozia- les, Seniorinnen und Senioren verwiesen. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen SPD, Die Linke., FDP, Die FRAT- KION sowie von RM Gabrysch (KLIMA FREUDE) und RM Zimmermann (GUT Köln) bei Stimmenthaltung der AfD-Fraktion zugestimmt.
FDP Antrag nach § 3
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www.FDP-Koeln.de An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 02.12.2021 AN/2619/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 14.12.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 13.01.2022 Obdachlosigkeit in Köln – Herausforderungen und Lösungen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, folgenden Antrag auf die Tagesord- nung der Sitzung des Rates am 14. Dezember 2021 zu setzen. Beschluss: Der Rat der Stadt Köln beschließt: Einrichtung einer Task Force “Obdachlosigkeit“, die umgehend dezernatsübergrei- fend die Arbeit beteiligter Ämter bündelt. In dieser Task Force müssen auch Street- workerinnen und Streetworker der städtischen Ämter, Polizei, Ordnungsbehörde so- wie die KVB vertreten sein. Diese Task Force soll bei der Oberbürgermeisterin ange- siedelt sein. Benennung einer zentralen Ansprechpartnerin oder eines Ansprechpartners innerhalb der Verwaltung, die/der für Anfragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung steht. Zeitnahe Entwicklung eines ämterübergreifenden Gesamtkonzeptes. Dieses Konzept muss präventive sowie sozial- und ordnungspolitische Angebote umfassen. Darüber hinaus muss das Konzept auch Fragen der Stadtgestaltung berücksichtigen. FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de Der Rat der Stadt Köln begrüßt den begonnenen Arbeitsprozess der Sozialverwal- tung mit der Stadtarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenpolitik für die Weiterentwick- lung der Wohnungslosen- und Obdachlosenpolitik. Die Ergebnisse sollten dem Rat spätestens vor der Sommerpause 2022 zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Ausweitung der Aufenthaltsangebote, in denen Wohnungslose Drogen konsumieren dürfen. Neben der Einrichtung von mobilen und stationären Drogenkonsumräumen umfasst das auch sogenannte Trinkerräume. Im Rahmen der Winterhilfe sollen erneut Wärmezelte oder Aufenthaltsmöglichkeiten in festen Unterkünften errichtet werden, damit obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit die Möglichkeit haben, auch tagsüber einen Aufenthaltsort zu finden. Die städtische APP "Sag’s uns“, bei der Bürger und Bürgerinnen der Stadt ihre An- liegen zu unterschiedlichen Themen melden können, soll um die Kategorie „Meldung hilfebedürftiger obdachloser Personen“ erweitert werden. Die Deckung möglicher Aufwendungen ist aus dem Produktbereich 05 Soziale Hilfen zu er- folgen. Begründung: Das Thema Obdachlosigkeit in unserer Stadt wird seit geraumer Zeit öffentlich diskutiert. Gründe hierfür sind Veränderungen innerhalb der Obdachlosenszene sowie Konflikte mit Bürgerinnen und Bürger. Trafen sich obdachlose Menschen bisher hauptsächlich an zentralen Orten, ist jetzt zu be- obachten, dass sie ihre Schlafplätze über das gesamte Stadtgebiet verteilt - vielfach in Hauseingängen - aufschlagen. Dieses führt immer wieder zu Konflikten mit Anwohnerinnen und Anwohnern. Die Gruppe der Obdachlosen ist nicht homogen und hat sich aufgrund der Corona Pandemie verändert. Insbesondere die Zunahme von wohnungslosen Menschen mit psychischen Er- krankungen hat bei vielen Bürgerinnen und Bürgern zur Verunsicherung geführt und verlangt von daher besondere Aufmerksamkeit. Ziel der städtischen Politik muss es sein, dass wohnungslose Menschen adäquate Unter- stützung erhalten und Kölnerinnen und Kölner sowie Besucherinnen und Besucher unserer Stadt zentrale Plätze und Straßen nicht mehr meiden. Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Katja Hoyer Fraktionsgeschäftsführer Sozialpolitische Sprecherin - 3 - www.FDP-Koeln.de
FDP Antrag nach § 3 (Version Rat 14.12.2021)
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www.FDP-Koeln.de An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 02.12.2021 AN/2619/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 14.12.2021 Obdachlosigkeit in Köln – Herausforderungen und Lösungen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, folgenden Antrag auf die Tagesord- nung der Sitzung des Rates am 14. Dezember 2021 zu setzen. Beschluss: Der Rat der Stadt Köln beschließt: Einrichtung einer Task Force “Obdachlosigkeit“, die umgehend dezernatsübergrei- fend die Arbeit beteiligter Ämter bündelt. In dieser Task Force müssen auch Street- workerinnen und Streetworker der städtischen Ämter, Polizei, Ordnungsbehörde so- wie die KVB vertreten sein. Diese Task Force soll bei der Oberbürgermeisterin ange- siedelt sein. Benennung einer zentralen Ansprechpartnerin oder eines Ansprechpartners innerhalb der Verwaltung, die/der für Anfragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung steht. Zeitnahe Entwicklung eines ämterübergreifenden Gesamtkonzeptes. Dieses Konzept muss präventive sowie sozial- und ordnungspolitische Angebote umfassen. Darüber hinaus muss das Konzept auch Fragen der Stadtgestaltung berücksichtigen. FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de Der Rat der Stadt Köln begrüßt den begonnenen Arbeitsprozess der Sozialverwal- tung mit der Stadtarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenpolitik für die Weiterentwick- lung der Wohnungslosen- und Obdachlosenpolitik. Die Ergebnisse sollten dem Rat spätestens vor der Sommerpause 2022 zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Ausweitung der Aufenthaltsangebote, in denen Wohnungslose Drogen konsumieren dürfen. Neben der Einrichtung von mobilen und stationären Drogenkonsumräumen umfasst das auch sogenannte Trinkerräume. Im Rahmen der Winterhilfe sollen erneut Wärmezelte oder Aufenthaltsmöglichkeiten in festen Unterkünften errichtet werden, damit obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit die Möglichkeit haben, auch tagsüber einen Aufenthaltsort zu finden. Die städtische APP "Sag’s uns“, bei der Bürger und Bürgerinnen der Stadt ihre An- liegen zu unterschiedlichen Themen melden können, soll um die Kategorie „Meldung hilfebedürftiger obdachloser Personen“ erweitert werden. Die Deckung möglicher Aufwendungen ist aus dem Produktbereich 05 Soziale Hilfen zu er- folgen. Begründung: Das Thema Obdachlosigkeit in unserer Stadt wird seit geraumer Zeit öffentlich diskutiert. Gründe hierfür sind Veränderungen innerhalb der Obdachlosenszene sowie Konflikte mit Bürgerinnen und Bürger. Trafen sich obdachlose Menschen bisher hauptsächlich an zentralen Orten, ist jetzt zu be- obachten, dass sie ihre Schlafplätze über das gesamte Stadtgebiet verteilt - vielfach in Hauseingängen - aufschlagen. Dieses führt immer wieder zu Konflikten mit Anwohnerinnen und Anwohnern. Die Gruppe der Obdachlosen ist nicht homogen und hat sich aufgrund der Corona Pandemie verändert. Insbesondere die Zunahme von wohnungslosen Menschen mit psychischen Er- krankungen hat bei vielen Bürgerinnen und Bürgern zur Verunsicherung geführt und verlangt von daher besondere Aufmerksamkeit. Ziel der städtischen Politik muss es sein, dass wohnungslose Menschen adäquate Unter- stützung erhalten und Kölnerinnen und Kölner sowie Besucherinnen und Besucher unserer Stadt zentrale Plätze und Straßen nicht mehr meiden. Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Katja Hoyer Fraktionsgeschäftsführer Sozialpolitische Sprecherin
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: verwiesen in nachfolgende Gremien (ohne Rücklauf)
Zur SitzungBeschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2619/2021
- Typ
- FDP/KSG Antrag nach § 3
- Datum
- 14.12.2021
- Erstellt
- 02.12.2021 10:03