Kölner Anti Spray Aktion (KASA) - Bericht 2019-2022
Mitteilung Ausschuss 2091/2023 vom 18.07.2023
Stand: Am 31.08.2023 in der Bezirksvertretung 5 (Nippes) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle I/32/32/0 Vorlagen-Nummer 18.07.2023 2091/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 14.08.2023 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 21.08.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 24.08.2023 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 24.08.2023 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 28.08.2023 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 28.08.2023 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 28.08.2023 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 31.08.2023 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 31.08.2023 Bezirksvertretung 7 (Porz) 31.08.2023 Kölner Anti Spray Aktion (KASA) - Bericht 2019-2022 Die Verwaltung teilt dem Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales und den Bezirksvertretungen mit: Die Kölner Anti Spray Aktion und ihre Partner*innen setzen sich seit 25 Jahren dafür ein, die Ausbreitung von illegalen Graffiti entschieden entgegenzuwirken und somit zu einer Verschö- nerung des Stadtbildes beizutragen. Alle Partner*innen haben sich verpflichtet, ihre eigenen Objekte möglichst zügig und nachhal- tig von illegalen Graffiti zu befreien. Gemeinsam werden neben der konsequenten Reinigung und Strafverfolgung neue Wege der Präventionsarbeit angestrebt, um durch Aufklärung und Information Kinder und Jugendliche von der illegalen Sprayerei fernzuhalten. Die KASA war auch in den letzten 4 Jahren erfolgreich aktiv und ist weiterhin ein gut funktio- nierendes Netzwerk. Durch die regelmäßigen Treffen der Arbeitsgruppe zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch wird insbesondere die Polizei in ihrer Ermittlungsarbeit unterstützt. Zu- dem können gemeinsam öffentlichkeits- und medienwirksame Aktionen initiiert werden. Alle Aktionen und Aktivitäten sowie die Berichte der KASA-Partner*innen können dem in der Anlage beigefügten Bericht entnommen werden. Anlage „Jahresbericht KASA 2019 – 2022“ Gez. Blome -
Anlage zum KASA Jahresbericht
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Bericht der Ordnungspartnerschaft von 2019 bis 2022 2 Inhaltsübersicht Einleitung ....................................................................................................................................... 3 Die Partner*innen der Kölner Anti Spray Aktion ....................................................................... 4 KASA während der Corona-Pandemie ........................................................................................5 Zahlen, Daten und Fakten ............................................................................................................ 6 Prioritäten.......................................................................................................................................7 Reinigungsverfahren der AWB-KASA Gruppe .......................................................................... 8 Überblick der Reinigungsarbeiten ........................................................................................... 10 KASA in der Presse ......................................................................................................................11 Reinigung der Reiterstatue .....................................................................................................................11 Reinigung am Norbert Burger Platz .................................................................................................... 12 Artikel in der „EIGENTUM aktuell“ zum Thema Graffitientfernung .............................................. 13 KASA Geschäftsstelle ................................................................................................................ 21 Beratungsangebote & Präventionsarbeit ........................................................................................... 21 Bürger*innenanfragen, Bürger*innenhinweise und Bürger*innenbeschwerden .....................22 Reinigungsv erträge mit der AWB ........................................................................................................22 Beispiele: KASA Gestaltungsprojekte ..................................................................................... 23 Zwischennutzungskonzept Ebertplatz ...............................................................................................23 „We build this city“ Gestaltungsfläche und Hall of Fame Geldernstraße ...................................23 „Hall of Fame“ am Kalkberg ...................................................................................................................24 Graffitiprojekt Gremberger Wäldchen ................................................................................................25 Berichte der Kooperationspartner*innen ................................................................................ 28 Kölner Verkehrs-Betriebe ......................................................................................................................28 Kölner Haus- und Grundbesitzerverein v. 1888 e.V. ........................................................................29 Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH ................................................................................................ 31 Deutsche Bahn ........................................................................................................................................32 Kriminalpolizei Köln – Sachrate 43 „Farbe“ .......................................................................................34 Auswahl der herausragenden Ermittlungserfolge ..........................................................................36 RheinEnergie ........................................................................................................................................... 37 Ausblick ....................................................................................................................................... 38 Ausbau strategischer Partnerschaften ...............................................................................................38 Neue Kommunikationskampagne anlässlich der 25-Jahrfeier .....................................................39 3 Einleitung Der Kampf gegen illegale Graffiti und Farbsprühereien in Köln Die Kölner Anti Spray Aktion (KASA) ist ein 1998 als Ordnungspa rtnerschaft gegründeter Zusammenschluss von u.a. Stadt Köln, Abfallwirtschaftsb etrieben, Kölner Verkehrsbetrie- ben, Kölner Haus- und Grundbesi tzerverein, Deutsche Bahn, Landes polizei, Bundespolizei, Staatsanwaltschaft K öln und vielen weiteren Un ternehmen und Institutio nen. Die Liste der Unterstützer und Förderer sowi e Kooperationspartner*innen der KASA ist stetig angewachsen u nd beträgt derzeit 39 Partner*innen. Alle Partner*innen haben es sich zur Aufgabe gemacht, illegale Farbsprühereien an eigenen Objekten möglichst zügig und nachhaltig zu entfernen, die Ausbreitung von Farbschmiere- reien zu stoppen und so einen Beitrag zur Verbesserung des Stadtbildes zu leisten und die Aufenthaltsqualität in Köln zu erhöhen. Die KASA ist auch die letzten vier Jahre aktiv gegen illegale Graffiti vorgegangen. Dabei standen nicht nur die konsequente Entfernung und Strafverfolgung, sondern auch Präventionsinitiativen und Aufklärungsaktivitäten im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit. Die KASA geht mit gutem Vorbild voran und reinigt seit 1998 jährlich 20.000 Quadratmeter Flächen an öffentlichem Eigentum. 2022 wurde das zur Verfügung stehende Haushaltsvolu- men ausgeschöpft und mehr als 20.000 Quadratmeter gereinigt. Bis Ende des Jahres sind bis zu 2.000 zusätzliche Quadratmeter „über Plan“ gereinigt worden. Der neue Bericht zeigt die Aktivitäten der Ordnungspartnerschaft in den vergangenen vier Jahren und bietet einen Ausblick in die Zukunft. 4 Die Partner*innen der Kölner Anti Spray Aktion Stadt Köln Amt für öffentliche Ordnung Kriminalpolizei Köln Kriminalkommissariat 43 Staatsanwaltschaft Köln Kölner Haus- und Grund- besitzerverein von 1888 e.V. Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH Kölner Verkehrs- Betriebe AG Deutsche Bahn AG Station & Service Services GmbH Bundespolizei Inspektion Köln Stadtentwässerungs- betriebe Köln AöR Rheinenergie AG Köln 5 KASA während der Corona-Pandemie Durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie machte sich in Teilen der Kölner Bürgerschaft eine starke Unruhe und Unzufriedenheit bemerkbar. Dies spiegelte sich zunehmend auch im Bereich der Sachbeschädigungen durch Graffiti und illegalen Farbschmierereien wider. Insbesondere viele junge Menschen hatten während der Lockdowns, Kontaktbeschrän- kungen und Schulschließungen plötzlich keine Möglichkeit mehr, sich aktiv freizeitmäßig zu beschäftigen. Hieraus resultierten teilweise vermehrt Verunreinigungen an öffentlichen Gebäuden. Der Umstand, dass die Schulen teilweise geschlossen waren, begünstigte hier die Möglichkeit, unbemerkt den angestauten Unmut oder teilweise auch die Kreativität auf illegale Weise zu verwirklichen. Aber es waren nicht nur junge Menschen, die in Sachen illegaler Sachbeschädigung Aufse- hen erregt haben. Sogenannte Querdenker und Menschen aus links- sowie rechtsextremen Milieus nutzten die Zeiten, in denen sich wenig Menschen auf den Straßen und in den KVB U-Bahn Haltestellen aufgehalten haben, um hier ihre Parolen öffentlich zur Schau zu stellen. Die KASA setzte im letzten Jahr alles daran, insbesondere gegen verfassungsfeindliche Symbolik sowie gegen die sogenannten Schwurbler- und Querdenkersprüche vorzugehen. Es ist und war zu bemerken, dass der Unmut eines kleinen Teils der Kölner Bürgerschaft sich hier stark entladen hat. Die Pandemie stellte aber auch in Sachen Zusammenarbeit und Kommunikation der KASA- Partner*innen alle Beteiligten vor eine Mammut-Aufgabe. Geplante KASA-Arbeitskreis- Treffen mussten im Jahr 2021 komplett abgesagt werden, eine Kommunikation war zum Großteil nur auf elektronischen Wegen möglich. Wichtige Arbeiten, wie beispielsweise das Erstellen des KASA-Jahresberichts, mussten weiter aufgeschoben werden. Die Stadt Köln stellte zur Unterstützung der KASA zwischenzeitlich auch studentische Mitarbeitende ein und ließ sich zusätzlich durch Verwaltungspraktikant*innen unterstützen. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Corona-Pandemie auch die KASA vor große Herausforderungen stellte, die wir gemeinsam gut bewältigt haben. Hier hat sich die lang- jährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bewährt. 6 Zahlen, Daten und Fakten Insgesamt wurden in den Jahren 2019, 2020, 2021 und 2022 über 82.000 Quadratmeter öffentliche Flächen gereinigt. Die Stadt Köln wendet für die Entfernung von Graffiti pro Jahr rund 800.000 Euro auf. Dies deckt pro Jahr ca. 20.000 Quadratmeter verteilt auf je ca. 400 Aufträge an die AWB Köln GmbH ab. Letztes Jahr wurde das geplante Reinigungsvolumen sogar noch überschritten. Die gute Arbeit der KASA zeigt sich auch in der mittleren Bearbeitungszeit vom Eingang der Meldung bis zur Reinigung. Diese liegt im Durchschnitt für die vergangenen drei Jahre bei ca. 30 Tagen. Verfassungswidrige Symbole sowie persönliche Beleidigungen werden innerhalb von 24 Stunden entfernt. Zu den rund 400 Reinigungsaufträgen pro Jahr werden parallel rund 400 Strafanträge gestellt. Hierbei führen durchschnittlich zehn Prozent zu einem Ermittlungserfolg. In manchen Fällen wird gegenüber Täter*innen Schadenersatz geltend gemacht. Dieser entspricht dabei den Kosten, die für die gereinigten Quadratmeter entstanden sind. In anderen Fällen, in denen ein Ersatz des entstandenen Schadens nicht möglich oder nicht gewollt ist, erfolgt die Sanktionierung der Tat durch die Staatsanwaltschaft Köln in einem ordentlichen Strafverfahren. Gereinigte Objekte Wie viele Objekte in den vergangenen Jahren gereinigt wurden, zeigt die folgende Übersicht: Kategorie 2019 2020 2021 2022 Gesamtergebnis Schulen 108 79 58 108 353 Kindertagesstätten 3 9 3 3 18 Öffentliche Gebäude, Rathäuser etc. 35 40 24 34 133 Fiskalbesitz, Liegenschaften 7 7 7 9 30 Spielplatz, Grün- und Sportanlagen 53 72 53 82 260 Öffentliches Straßenland 115 81 54 75 325 Brücken, Tunnel und Unterführungen 46 58 27 83 241 Kunst, Denkmäler und Friedhöfe 24 12 9 20 65 Sonstiges 11 7 10 14 42 Insgesamt 402 365 245 428 1.440 7 Prioritäten Da die Meldungen insgesamt zugenommen haben, ist es erforderlich, die Prioritäten für die Reinigung der Objekte neu zu setzen. Für das aktuell laufende Geschäftsjahr wurden die Prioritäten enger gefasst. Priorität 1: (sofort, spätestens nach 24 Stunden) – Verwendung von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen – Farbschmierereien mit politischen Inhalten – Beleidigungen (beispielsweise gegen die Oberbürgermeisterin oder Lehrpersonal an Schulen) – Näheres Domumfeld, Rathäuser oder Örtlichkeiten mit hohem öffentlichem Interesse Priorität 2: (innerhalb von drei bis fünf Arbeitstagen) – Schulen, Berufskollegs und Kindertagesstätten – Verwaltungsgebäude, Museen, Parks, Spielplätze, Grünanlagen Priorität 3: – Brücken und näheres Umfeld – Öffentliches Straßenland – Im Bau befindliche Gebäude Betrachtet man das gesamte Stadtgebiet, werden die meisten Reinigungen im Stadtbezirk Innenstadt beauftragt. Auch über die vergangenen vier Jahre ist diese Verteilung gleichgeblieben. Dies liegt an mehreren Faktoren. Die stark frequentierten Bereiche der Innenstadt werden häufiger beschmiert und gemeldet. Viele Aufträge sind rund um den Kölner Dom verortet oder betreffen Verwaltungsgebäude in der Innenstadt. Auch der besondere Fokus auf Neumarkt und Ebertplatz hat dazu beigetragen, dass viele Reinigungsaufträge in der Innenstadt durchgeführt wurden. 8 Reinigungsverfahren der AWB-KASA Gruppe Das Graffiti-Reinigungsteam der AWB Köln GmbH reinigt in drei Verfahren: mechanisch, chemisch und durch Anstrich. Zusätzlich werden gereinigte Flächen durch eine Prophylaxeschicht versiegelt. Die Reinigungsarbeiten finden immer in Absprache mit den jeweiligen Objektbetreuenden der Stadt Köln statt. Dadurch sollen auch Synergieeffekte erzeugt werden. Sind Bau- oder Sanierungsprojekte geplant, werden diese Arbeiten und die Reinigung von Graffiti aufeinander abgestimmt. 1. Mechanisches Verfahren Im mechanischen Verfahren wird sogenanntes Glaspudermehl benutzt. Es wird auf stark sau- genden, nicht versiegelten Untergründen verwendet. Diese sind Betonflächen (Brückenpfeiler, Stützmauern oder Gehwege) aber auch Holzbauten auf Kinderspielplätzen. Das Glaspuder- mehl schleift dabei die oberen Schichten, in die die Farbe eingedrungen ist, ab und entfernt so die Schmiererei. Die Belastung für den Untergrund ist bei diesem Verfahren am größten. Die Fläche wird im Anschluss mit einer Prophylaxeschicht beschichtet und so geschützt. Objektbetreuer*innen AWB Ämter Polizei Bürger*innen KASA KASA AWBKASA Fertigmeldung (Foto, Mail) Reinigungadministrative Nacharbeiten Bedarfsmeldung Graffiti (Foto, Mail, Telefon) Prüfung fehlende Objektangaben, Objektbetreuer meldet nach Prüfung schlechte Fotoqualität, AWB meldet auch Auftrag wird erteilt, alle Infos liegen vor (Foto, Mail) Strafanzeige stellen Polizei Köln 9 2. Chemisches Verfahren Für die Reinigung wird durch warmes Wasser und eine chemische Lösung die Schutzschicht inklusive der Farbe aufgelöst. Das Abwasser der Reinigung wird vollständig aufgefangen und fachgerecht entsorgt. So wird der Untergrund nicht in Mitleiden- schaft gezogen. Dies ist besonders für Klinkerfassa- den und denkmalgeschützte Betonwände wichtig. Die Reinigung ist zudem schneller und kostengüns- tiger gegenüber dem mechanischen Verfahren. 3. Anstrich Sofern es möglich ist, werden beschmierte Flächen lediglich neu gestrichen. Farblich wird die neue Fläche dem Objekt angepasst. Bei einem Neu- anstrich wird der vorher benutzte Farbton erneut aufgetragen. Zusätzliche Prophylaxeschicht Eine Prophylaxeschicht wird aufgetragen, um bei erneuter Reinigung derselben Stelle weni- ger Aufwand betreiben zu müssen. Die Schicht zieht in den Untergrund ein und nimmt die Sprühfarbe der neuen Schmiererei auf. Der Untergrund, meist stark saugender Beton, bleibt von der Farbe verschont. Die Schicht wird in drei Lagen aufgetragen. Erst danach ist sie für einige Zeit, je nach Witterung und Sonneneinstrahlung, haltbar und schützt das Objekt vor weiteren Verunreinigungen. Überblick der Reinigungsarbeiten Gereinigte Quadratmeter (m²) M echanisch Chemisch Malerarbeiten und/ oder Prophylaxe 2019 22.265,00 9.128,70 1.113,30 12.023,00 2020 23. 001,50 9.430,70 690,00 12.880,80 2021 21.119,60 11.827,00 1.056,00 8.236,60 2022 21.230,00 11.408,50 787,00 9.034,50 10 Ausgeführte Leistungen 1.1.2019–31.12.2019 Malerarbeiten/ Prophylaxe 54% Chemisch 5% Mechanisch 41% Ausgeführte Leistungen 1.1.2020–31.12.2020 Ausgeführte Leistungen 1.1.2021–31.12.2021 Ausgeführte Leistungen 1.1.2022–31.12.2022 Malerarbeiten/ Prophylaxe 56% Mechanisch 41% Malerarbeiten/ Prophylaxe 40% Mechanisch 55% Malerarbeiten/ Prophylaxe 42% Mechanisch 54% Chemisch 3% Chemisch 5% Chemisch 4% Überblick der Reinigungs- arbeiten 11 KASA in der Presse Reinigung der Reiterstatue Reiterstandbild ist gesäubert Mittwoch 1. Juli 2020 Die Reiterstatue von Kaiser Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke ist wieder sauber. Das Denkmal am Übergang zum Heinrich-Böll-Platz wurde in der Nacht zum 24. Juni 2020 von Unbekannten mit Farbe beschmiert. Mitarbeitende der Abfallwirtschaftsbe- triebe Köln GmbH (AWB) haben Sockel und Statue im Auftrag der Kölner Anti Spray Aktion (KASA) gereinigt. Mit Heißwasser und einem Hoch- druckreiniger konnten die AWB die Farbe von der Metallfigur und dem Steinsockel entfernen. Durch diese schonende Reinigungsmethode blieb die charakteristische Patina der Skulp- tur erhalten. Die Reinigung nahm ins- gesamt drei Arbeitstage in Anspruch. Die Säuberung gestaltete sich schwie- rig, weil eine Anfahrt mit Fahrzeugen bis zur Platzfläche nicht möglich war. Das Amt für Grünflächen und Landschaftspflege unterstützte die Aktion mit einem Hubstei- ger, der im Rheingarten stand. Mit diesem konnten die Mitarbeitenden der AWB die rund 20 Meter Luftlinie bis zur Statue überbrücken und von dort die Reinigung vornehmen. Nach Abschluss der Arbeiten wurde das Denkmal mit einem Graffiti-Schutz versehen. Die Stadt Köln stellte bereits nach Bekanntwerden der Farbattacke Strafantrag wegen Sachbeschädigung beim Staatsschutz der Polizei Köln. 12 Reinigung am Norbert Burger Platz Wer kennt es nicht, unser wunderschönes Altstadt-Panorama mit dem Weltkulturerbe Kölner Dom im Hintergrund. Vom Norbert-Burger-Platz am Fuße der Hohenzollernbrücke, fotografieren es Jahr für Jahr tausende von Einheimischen und Tourist*innen. Leider werden wir auch hier immer wieder mit unschönen Verunreinigun- gen konfrontiert, denen wir sehr konsequent nachgehen. 13 Artikel in der „EIGENTUM aktuell“ zum Thema Graffitientfernung 16 EIGENTUM AKTUELL 04/19HAUSTECHNIK „GRAFFITIENTFERNUNG“ ANZEIGE OHNE STREUVERLUSTE Tel.: 0221 5736-139 Ganz gleich an welchen Stellen - im Keller, an der Fassade oder bei Schimmelbefall - wir finden die Ursache der Nässe und beseitigen sie bauphysikalisch richtig. Bauwerksabdichtung in Perfektion seit 30 Jahren. Ihr Haus wird trocken. Tel.: 0 22 1 - 56 91 00 45 www.esserisolierungen.de ESSER Isolierungen GmbH · Bautenschutz-Meisterbetrieb Willi Zitzmann GmbH & Co. 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Alle Partnerinnen und Partner unterstützen sich gegenseitig. Die Aktivitäten sollen alle anderen Hausei - gentümer zur Nachahmung anregen. Da- durch soll Köln attraktiver, sauberer und gastfreundlicher werden. Neben der zügigen Reinigung der eigenen Objekte verfolgen wir jedes illegale Graf- fiti konsequent durch Anzeigenerstattung bei der Polizei sowie Geltendmachung zivilrechtlicher Ansprüche. Im Schnitt führen 10 Prozent der Anzeigen zu einem Ermittlungserfolg. Reinigen und Strafen alleine reicht jedoch nicht! Es ist wichtig, dass die Täterinnen und Täter begreifen und verstehen, dass es kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat ist. Will man sich mit 15 Jahren nur durch ein paar Minuten Sprayen für die nächsten Jahre verschulden? Kein Führerschein? Keine eigene Wohnung? Kein Auto? Kein Urlaub? Vom Gehalt bleibt immer nur der Pfändungsfreibe- trag, egal wie viel man verdient und wie sehr man sich anstrengt? Will man sein Leben beim Sprayen an besonders gefähr- lichen Stellen, wie beispielsweise an Gleis- anlagen, aufs Spiel setzen? Alles nur für ein bisschen Anerkennung in der Szene? Gibt es eine Alternative zu illegalem Graf- fiti und wenn ja, wo findet man diese? In Rahmen von Info-Ausstellungen, Vor- trägen an Schulen oder Berichten in den Medien weist die KASA Jugendliche auf die Gefahren sowie die strafrechtlichen und zivilrechtlichen Konsequenzen hin. Regelmäßig finden Pressetermine der KASA in den Kölner Stadtbezirken statt. Hand in Hand Die KASA geht konsequent gegen jedes Graffiti in Köln vor. Von der Straftat über die Meldung bis zur Reinigung und schlussendlich dem Strafantrag wegen Sachbeschädigung. Das öffent- liche Eigentum der Stadt Köln wird durch die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH gereinigt. Gleichzeitig wird Strafantrag wegen Sachbeschä - digung bei Polizei Köln gestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt Täterinnen und Täter, welche dann von der Staats- anwaltschaft Köln angeklagt werden. Die Geschäftsstelle KASA im Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Köln fungiert dabei als Schaltzentrale und vermittelt zwischen den Partnerinnen und Partnern. Unsere Erfolge Seit der Gründung vor 20 Jahren wer - den jährlich über 400 Objekte im öf- fentlichen Eigentum der Stadt Köln, Haltestellen, Stadtbahnen und Busse der Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Züge und Bahnhöfe der Deutschen Bahn und viele Objekte in Privatei- gentum gereinigt. In zehn Prozent der jährlich über 2.000 Strafanzeigen we- gen Sachbeschädigung wird ein Täter oder eine Täterin ermittelt und zur Verantwortung gezogen. Die Kölner Anti Spray Aktion wird im- mer wieder für ein konsequentes Vorge- hen gegen illegale Graffiti, Verschmut - zungen und Farbschmierereien werben. Dazu gehört aber auch, die Diskussion darüber zu führen, wie diese Straftaten verhindert werden können. Was führt oder verleitet zumeist junge Menschen dazu, das Eigentum anderer Menschen zu beschädigen? Daher wirkt die KASA in vielen Pro- jekten zur Ge- und Umgestaltung des öffentlichen Raumes mit. In Zusam- menarbeit mit den Partnerinnen und Partnern werden Bahnhöfe, Brücken - bauwerke und andere Stellen in Köln durch Künstlerinnen und Künstler in gemeinsamer Abstimmung gestaltet. Kontaktdaten: Kölner Anti Spray Aktion (KASA) Amt für öffentliche Ordnung Ottmar-Pohl-Platz 1 51103 Köln E-Mail: info@kasa-koeln.de Tel.: 0221-221-0 Fax: 0221-221-27505 Seit über 20 Jahren im Kampf für ein sauberes Köln Reinigung nach Stadtbezirken in den letzten drei Jahren 2016 2017 2018 Gesamt- ergebnis Innenstadt (Neustadt, Altstadt & Deutz) 143 149 163 455 Rodenkirchen 19 13 19 51 Lindenthal 27 28 37 92 Ehrenfeld 22 21 23 66 Nippes 38 36 55 129 Chorweiler 14 17 15 46 Porz 28 22 19 69 Kalk 30 25 30 85 Mülheim 53 45 47 145 Gesamtergebnis 374 356 408 1138 Reinigung nach Objektkategorien 2016 2017 2018 Gesamt- ergebnis 1 - Schule 103 88 108 299 2 - Kita 7 9 11 27 3 - öffentl. Gebäude 34 22 27 83 4 - Fiskalbesitz 3 3 7 13 5 - Spielplatz, Grünanlage, Sportanlage 91 76 75 242 6 - Öffentl. Straßenland 35 48 55 138 7 - Brücke, Tunnel, Unterführung 69 79 95 243 8 - Kunst, Denkmal, Friedhof 16 20 18 54 9 - Sonstige 16 11 11 38 Gesamtergebnis 374 356 408 1138 KASA Online Strafanzeige Initiative „Sag's uns“ der Stadt Köln 14 17EIGENTUM AKTUELL 04/19 HAUSTECHNIK „GRAFFITIENTFERNUNG“ Besuchen Sie uns auch im Internet: www.nasse-keller-feuchte-waende.de MEHR INFORMATIONEN TEL.: 02234 - 80 95 874 Schadensanalyse & Angebot kostenlos und unverbindlich! ISOPHOB SETZT DEM EIN ENDE! ZU TOP PREISEN MIT 20 JAHREN GARANTIE! NASSE KELLER UND NASSE WÄNDENASSE KELLER UND NASSE WÄNDE GESCHÜTZTES OBJEKT PRO URBANO GMBH 0221/12 00 00 NIE WIEDER GRAFFITI! WWW.ANTIGRAFFITI.DE Anzeige Anti-Grafitti-Schild 50 mm 04-2014 (Pro Immer wieder kommt es zu Farbschmie- rereien an Hauswänden, Türen und sons- tigen Gebäudeteilen. Der geschädigte Hauseigentümer hat daher ein großes Interesse, die ihm entstandenen Kos- ten vom Verursacher zurückzufordern. Voraussetzung für die Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche ist, dass Name und Anschrift des Verursachers bekannt sind. Wenn die Polizei im Rahmen ihrer Ermittlungen keinen Tatverdächtigen feststellen konnte, erhält der geschädigte Eigentümer eine Mitteilung, dass das Verfahren eingestellt worden ist, weil kein Tatverdächtiger bekannt ist. In die- sen Fällen lassen sich Schadensersatz - ansprüche nicht durchsetzen. Dies ist erkennbar an dem vergebenen Akten- zeichen „UJS“ (ungeklärte Justizsache). Wurde gegen den Verursacher der Farb- schmierereien ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, erhält der private Hauseigen- tümer von der Staatsanwaltschaft Köln unaufgefordert eine Mitteilung über das Aktenzeichen. Der geschädigte Haus- eigentümer kann dann über einen Rechts- anwalt Akteneinsicht in die Ermittlungs- akten nehmen und dort die Personalien des Täters erfahren. Zunächst muss der Schadensverursacher zur Zahlung der entstandenen Schadensbeseitigungskos- ten innerhalb einer angemessenen Frist (ca. 14 Tage) aufgefordert werden. Zahlt der Schädiger nicht, ist der Weg zur ge- richtlichen Durchsetzung des Schadens- ersatzanspruches eröffnet. Dies kann auf zwei verschiedenen Wegen geschehen: 1. Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens Bei dem gerichtlichen Mahnverfahren handelt es sich um ein automatisiertes Verfahren. Auf einem maschinenlesba - ren Vordruck werden nur bestimmte Mindestangaben, wie Name und An- schrift des Antragstellers und des An- traggegners sowie bestimmte Schlüssel - nummern, eingetragen. Die Rechtsbera- ter des Kölner Haus- und Grundbesitzer Vereins sind Ihnen bei der Ausfüllung des Formulars gerne behilflich. Wohnt der Schädiger innerhalb der Gerichts - bezirke Köln, Bonn oder Aachen, ist der Mahnantrag an das zentrale Mahn - gericht bei dem Amtsgericht Euskir - chen einzureichen. Das Gericht erlässt sodann einen Mahnbescheid und stellt diesen dem Antragsgegner zu. Bei der Einreichung des Mahnbescheides fal - len Gerichtskosten an, die in ihrer Höhe von der Höhe des gestellten Anspruchs abhängig sind. Die Gerichtskosten werden in den geltend gemachten Schadensbeseitigungskosten von Amtswegen vom Gericht mit berück- sichtigt. Nach Erhalt des Mahnbeschei - des hat der Antragsgegner 14 Tage Zeit, gegen den Mahnbescheid Wider - spruch einzulegen. Da der Antragsgeg- ner im Regelfall gegen den Anspruch keine Einwendungen hat, wird es nur in seltenen Fällen zum Widerspruch kommen. Wird kein Widerspruch ein- gelegt, muss der Antragsteller nach Ablauf von 14 Tagen seit Zustellung des Mahnbescheides den Erlass eines Vollstreckungsbescheides gegen den Antragsgegner beantragen. Die hier - für notwendigen Unterlagen erhält der Antragsteller vom Mahngericht zugeschickt. Das Mahngericht erlässt sodann einen Vollstreckungsbescheid und stellt diesen dem Antragsgegner zu. Hiergegen hat der Antragsgegner nochmals die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einzulegen. Geschieht dies nicht, wird der Voll- streckungsbescheid nach 14 Tagen rechtskräftig und ist vollstreckbar (zur Vollstreckung siehe unter 3.). Legt der Schuldner wider Erwarten gegen den Mahnbescheid Widerspruch oder ge - gen den Vollstreckungsbescheid Ein- spruch ein, wird das Verfahren an das zuständige Amtsgericht abgegeben und geht in ein normales Gerichtsverfahren über. Der Antragsteller wird vom zu- ständigen Prozessgericht aufgefordert, seinen Anspruch in schriftlicher Form zu begründen. In seiner Klageschrift muss der Antragsteller dem Gericht genau mitteilen, aus welchen Gründen er vom Schuldner Zahlung der Scha- densbeseitigungskosten verlangt. Das Gerichtsverfahren endet durch ein Ur - teil, in welchem der Schuldner ggf. zur Zahlung verurteilt wird. Sobald das Urteil rechtskräftig ist, kann hieraus vollstreckt werden (siehe unter 3.). 2. Klage vor dem Prozessgericht Statt des Mahnverfahrens kann der Geschädigte auch sofort vor dem zu- ständigen Prozessgericht Zahlungskla- ge erheben. Mit Einreichung der Kla- geschrift fallen Gerichtskosten an, die höher sind als die Kosten eines Mahn- bescheides. Da das Klageverfahren bis zum Abschluss durch ein Urteil mehr Zeit in Anspruch nimmt, sollte der Geschädigte seine Rechte durch Ein- leitung des Mahnverfahrens verfolgen. Durch die Einleitung des Mahnverfah- rens kann auch der gesetzlich vorge- schriebene Einigungsversuch vor ei- nem Schiedsmann umgangen werden, wenn die Kosten der Schadensbeseiti- gung nicht über 600,– € liegen. Der Ge- setzgeber hat vor einiger Zeit geregelt, dass eine Klage in Fällen, bei denen der Streitwert nur bis 600,– € beträgt, zunächst ein Schiedsmann eingeschal - tet werden muss. Erst wenn vor dem Schiedsmann keine Einigung zustande kommt, kann Zahlungsklage erhoben werden. Das Klageverfahren endet durch Ausspruch eines Zahlungsur - teils. Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist (ein Monat) kann aus dem Urteil voll- streckt werden (siehe unter 3.). 3. Zwangsvollstreckung aus dem Vollstreckungsbescheid und Urteil Leistet der Schuldner trotz rechts- kräftigen Vollstreckungsbescheides oder Urteils keine Zahlungen, lassen sich nun Vollstreckungsmaßnahmen durchführen. Hierzu kann ein Ge- richtsvollzieher mit der Zwangsvoll- streckung beim Schuldner beauftragt werden. Stellt der Gerichtsvollzieher fest, dass der Schuldner keine pfänd- bare Habe besitzt, kann er zur Abga- be der eidesstattlichen Versicherung vorgeladen werden. Im Rahmen der eidesstattlichen Versicherung hat der Schuldner im Beisein des Gerichts- vollziehers ein Vermögensverzeichnis zu erstellen und sämtliche Einkünfte, Bankverbindungen und Arbeitgeber zu benennen. Das Vermögensverzeichnis ist wahrheitsgemäß zu erstellen. Die falsche Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung ist strafbar. Der Schuld- ner wird sich daher hüten, falsche Angaben zu machen. Aufgrund der im Vermögensverzeichnis enthaltenen Angaben sind weitere Zwangsvoll- streckungsmaßnahmen möglich. Zum Beispiel kann ein Guthaben auf dem Bankkonto gepfändet werden oder der Arbeitslohn beim Arbeitgeber. Hat der Schuldner die eidesstattliche Versiche - rung abgegeben, sind für 3 Jahre keine Vollstreckungsversuche mehr möglich. In jedem Fall sollte der Vollstreckungs- bescheid oder das Urteil aufbewahrt werden, damit zu einem späteren Zeit - punkt ein erneuter Vollstreckungsver - such unternommen werden kann. Dies ist häufig aussichtsreich, da es sich vielfach bei den Schuldnern um junge Personen handelt, die vielleicht später wieder über Einkünfte verfügen. 4. Durchsetzbarkeit zivilrechtlicher Ansprüche im Strafverfahren Der Geschädigte kann auch im Rahmen des Strafverfahrens seine zivilrecht- lichen Ansprüche geltend machen. Hierzu dient das sogenannte Adhäsi - onsverfahren (§§ 403 ff. StPO). Wäh- rend des Strafverfahrens muss ein Antrag auf Ersatz der Schadensbesei- tigungskosten gestellt werden. Dem Gericht sind Beweismittel wie Fotos und Kostenrechnungen vorzulegen. Lehnt das Strafgericht den Antrag aus bestimmten Gründen ab, muss der Geschädigte seine Ansprüche auf dem zivilrechtlichen Weg geltend machen (wie unter 1. und 2. ausgeführt). Gibt das Gericht hingegen dem Antrag statt, kommt es neben der Verurteilung des Täters auch zur Verurteilung zur Zah- lung der Schadensbeseitigungskosten. RA Bodo Deutschmann, Vertragsanwalt des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins von 1888 e.V . Rechtliche Ansprüche nach Farbschmierereien 15 18 EIGENTUM AKTUELL 04/19HAUSTECHNIK „GRAFFITIENTFERNUNG“ Willi Zitzmann tankrevision GmbH & Co. KG Industriestraße 87 · 50389 Wesseling – Berzdorf Ihr Ansprechpartner: Herr Jörg Köllen Tel.: 0 22 32 / 579 36-13 · Fax 0 22 32 / 5 79 36-29 E-Mail: koellen@willi-zitzmann.de www.willi-zitzmann.de · Gebührenfrei (0800) 6 35 11 11 SeIt ÜBeR 30 JAHReN IHR quAlIFIZIeRteR FACHBetRIeB Zapfsäulen) • Entsorgungsfachbetrieb § 52 KrW-/AbfG Chemische Fassadenreinigung Entfernung von Farbschmierereien durch mechanische Verfahren Grundsätzliches Die Vielzahl der in den letzten Jahren zum Ein- satz gegen Farbschmie- rereien gelangten Verfah- ren stellt den potenziellen Anwender vor eine schier unlösbare Aufgabe, wenn er ohne vorhergehende praktische „ Vorführun - gen“ oder ohne ein Min- destmaß an Systema - tik die zur Lösung des konkreten Reinigungs- problems erforderliche „Technologie“ auswählen soll. Bei Flächen, die nicht speziell gegen Farbanschläge präpariert wurden und die entweder wegen ihres hohen Saug - vermögens bei einigen chemischen Verfahren ein weiteres Eindringen der gelösten Farben in den Untergrund er - möglichen (zum Beispiel poröser Sand- stein) oder wegen ihrer Robustheit (zum Beispiel gebrochener, in seinem Zustand belassener Naturstein) ggf. einen gering- fügigen Materialabtrag verkraften, bietet es sich an, mit mechanischen, abrasiven Reinigungsverfahren die Flächen zu be- handeln. Nachstehend soll das Prinzip dieser Verfahren kurz vorgestellt werden. Der Schwerpunkt kann hier getrost auf das Niederdruck-Feuchtstrahlverfahren ge- legt werden, da innerhalb des diesbezüg- lichen gerätetechnischen Konzeptes das unserer Meinung nach breiteste Spek - trum von möglichen Einstellungen für Arbeitsparameter und von damit in Ver- bindung stehenden Reinigungseffekten realisiert werden kann. Der Untergrund Die abrasiven Verfahren „schleifen“ , wie aus der Bezeichnung unschwer zu entnehmen ist, die zu entfernende Schmiererei vom Untergrund ab. Es ist jedoch technisch nicht zu gewährleis- ten, dass das Strahlmittel ausschließ- lich nur mit der Sprayfarbe in Berüh- rung kommt. Daher ist es sinnvoll, sich vor dem Einsatz von Strahltechnik mit einigen zu erwartenden Wirkungen des mittels Druckluft beschleunigten Strahlmittels auf den Untergrund aus- einanderzusetzen. Grundsätzlich gilt • Je härter, dichter, homogener der Untergrund, je weicher, feinkörniger und feuchter das Strahlmittel, • je geringer der Druck, mit dem das Strahlmittel in Richtung Fassade beschleunigt wird, desto schonender wird die Schmiererei entfernt. Dies mag sehr eingängig klingen, jedoch muss hierbei eine Reihe wich - tiger Aspekte berück- sichtigt werden. Wichtig: Trockene, aus- gehärtete Farbschmiere - reien lassen sich leichter entfernen als angequol - len-elastische. Das Strahlmittel Die meisten natürli- chen und auch techni- schen Steine bestehen aus diversen Mineralen, sodass – bei Berück- sichtigung des vorher Gesagten – eine reelle Chance für die zweckorientierte Auswahl des Strahl - mittels existiert. Die Kenntnis der Härte von minerali- schen Bestandteilen des Untergrundes, der Härte der Strahlmittel und das Vorhandensein klarer Vorstellungen zum erwünschten Effekt erlauben eine erste Auswahl von Strahlmitteln. Harte, grobkörnige Strahlmit - tel, unter höherem Druck einge- setzt, bieten sich bei der Reinigung von Stahlblech und robustem Be- ton, weniger harte und feinkörni- ge Materialien (unter niedrigerem Druck) für weiche, spröde und glatte Untergründe (Marmor, Travertin, Ke- ramik, Glas und polierter Naturstein) an. Die Oberfläche der Strahlmittel- partikel, dies sei nur kurz erwähnt, dürfte bei scharfkantiger Gestaltung effizienter reinigen und (bei vergleich- barer Dichte und Körnung des Materi- als) den Strahlmittelverbrauch verrin- gern. Wasserzusatz Auf das Reinigungsergebnis nimmt ebenfalls der Zusatz von Wasser Einfluss. Wasser bremst aufgrund der Oberflächenspannung und der Dichte die Partikel vor dem Auftreffen und verringert zudem die Staubentwicklung. Ergebnisse Selbst wenn die Auswahl der Bedin- gungen für eine abrasive Flächenrei- nigung sachkundig erfolgte und die Farbschmierereien entfernt werden konnten, müssen die drei nachfolgend genannten verfahrensgebundenen Nachteile in Kauf genommen werden: • Fassaden, an denen sich im Laufe der Zeit Patina (i.d.R. Erdalka- likarbonate und -sulfate) an der Oberfläche ausbilden konnte, werden nach Beseitigung der Graffiti eine vergrößerte Porig- keit besitzen. • Fassaden, besonders jene, die mit einem Dispersionsfarbanstrich farbig gestaltet wurden, weisen nach der Reinigung Schatten auf. Diese bilden sich, wenn sie nicht bereits durch eingedrun- gene Farbreste entstanden sein sollten, bedingt durch den Farb- unterschied zwischen Anstrich- pigmenten und Mörtelfärbung aus. Durch den Strahl werden zwangsläufig Putzbestandteile unter dem Anstrich mit freige- legt. • Hauptsächlich ältere Fassaden werden partiell durch den Reini - gungsvorgang aufgehellt. Unser Fazit Das Abschleifen von Farbschmiererei - en bietet sich dann an, wenn der Un- tergrund „naturbelassen“ ist, wie zum Beispiel bei Beton. Obwohl wie oben gesehen Veränderungen an der Ober - fläche möglich sein können, ist das Ab- schleifen der Alternative des Belassens der Farbschmierereien auf jeden Fall vorzuziehen. Wenn die Reinigung mit Wasser aufgrund Art und Grad der Ver - schmutzung nicht zum Erfolg führt, ist es oft möglich, die Far - ben durch Verwendung geeigne- ter Reinigungschemikalien auf- zuschließen und dadurch löslich zu machen. Bei der chemischen Steinreinigung werden je nach Steinart und Ver - schmutzung Säuren oder Laugen verwendet, die meist auch Netzmittel enthalten. Vor einer Reinigung mit Chemika- lien ist in jedem Fall eine Muster - fläche anzulegen, an der die infrage kommenden Reinigungspräparate getestet werden müssen. Wichtige Parameter sind hier die Vornässung, die Wirkstoffkonzentration, die Ver - weilzeit und das Nachwaschen bis zur vollkommenen Entfernung des angewendeten Reinigers (ph-Test mit Universal-Indikationspapier). Vor einer Ausführung ist das Fu- gennetz zu kontrollieren und gege- benenfalls sorgfältig auszubessern. Die Reinigung von Steinfassaden mit Reinigungschemikalien sollte ausschließlich dem Fachmann vor - behalten sein, der aufgrund seines Fachwissens von vornherein gravie - rende Fehler auszuschließen vermag und der für eine fach- und sachge- rechte Verarbeitung der Präparate sorgt. Außerdem ist zu empfehlen, bewährte, getestete Fertigpräparate renommierter Hersteller einzuset- zen, da hochkonzentrierte Säuren und Laugen schwere, irreversible Schäden auslösen können (Auflösen der Bindemittel im Stein, Bildung neuer bauschädlicher Salze und an- derer steinfremder chemischer Ver - bindungen). Bei der Ausführung sind alle Hin- weise des Herstellers strikt einzu- halten. Bei der Verarbeitung von Reinigungschemikalien sind Schutz- maßnahmen zu treffen, für den Verarbeiter selbst (Schutzkleidung, Schutzhandschuhe, Gesichtsschutz) und für die Umgebung (Passanten, empfindliche Bauteile, Pflanzen, parkende Pkws usw.). Das anfallende Schmutzwasser ist mit geeigneten Maßnahmen aufzu- fangen und anschließend gemäß der örtlichen Abwasserbestimmungen zu entsorgen. Reinigung mit Säuren Dieses Verfahren wird sehr häufig zur Fassadenreinigung angewandt. Vorwiegend sind in den meisten handelsüblichen sauren Produkten zur Fassadenreinigung Flusssäu- re und/oder Salzsäure enthalten. Flusssäure hat gegenüber Salzsäu- re den Vorteil, dass sie mit Kalzi- umkarbonat (Mörtelfugen) durch chemische Reaktion das schwer lösliche Kalziumfluorid Flussspat bildet, während Salzsäure das in Wasser leicht lösliche Kalziumchlo- rid bildet. Fluss- und Salzsäure kön- nen bei längerer Kontaktzeit sowohl silikatische als auch karbonatische Bindemittel zerstören und nebenbei erhebliche Mengen bauschädlicher Salze bilden. Ernste, irreversible Verfärbungen entstehen, wenn eisenhaltige oder mit Eisenadern durchzogene Natur - steine mit Säuren gereinigt werden. Hier kommt es zur Reaktivierung und Lösung der eisenhaltigen Mine- ralien, was oft meterlange, schlecht entfernbare Eisenausblutungen auf der Gesteinsoberfläche zur Folge hat. Nach Möglichkeit sollte sowohl aus verarbeitungstechnischer als auch aus Sicht der möglichen Steinschä- digung die Verwendung solcher Pro- dukte nur auf die unbedingt notwen- digen Fälle beschränkt werden. Gla- sierte Keramikerzeugnisse (Verblen- der, Klinker) und polierter Granit sollen nicht mit flusssäurehaltigen Mitteln gereinigt werden, da deren Oberfläche stumpf werden kann. Heute gibt es von verantwortungsbe- wussten Herstellern eine ganze Reihe hervorragend rezeptierter Reinigungs- präparate, bei denen die Säurekompo- nente minimiert ist und die darüber hinaus Netzmittel oder andere reini - gende Substanzen enthalten. Reinigung mit Laugen Dieses Verfahren wird mit alkali - schen Reinigungsmitteln bei säure- empfindlichen Gesteinen, z. B. Kalk- steinen, Travertin und Muschelkalk, durchgeführt. Mit diesem Verfahren können folgende Verschmutzungen entfernt werden: Öl, Fett, Ruß, Al- gen, Moos, Farben und Lacke, alte Konservierungsmittel. In der Praxis haben sich Pasten be- währt, die Natrium- oder Kalium- hydroxid, Tenside, Verdicker sowie Komplexbildner enthalten. Die Kom- plexbildner sind in der Lage, je nach Zusammensetzung z. B. Kalzium zu binden und so gipshaltige Schmutz- krusten aufzulösen. Vor einer Reinigung mit Alkalien ist in jedem Fall eine Musterfläche anzu- le gen, an der die infrage kommenden Reinigungspräparate getestet werden müssen. Wichtige Parameter sind hier die Verweilzeit und das Nachwaschen bis zur vollkommenen Entfernung der angewendeten Alkalien (ph-Test mit Universal-Indikatorpapier) sowie gegebenenfalls das Nachwaschen mit Steinneutralisator. Mit der alleinigen Graffiti-Entfernung ist es hier nicht getan. 16 16 EIGENTUM AKTUELL 06/20HAUSTECHNIK „GRAFFITIENTFERNUNG“ CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren Interview „Jeder kann einen Beitrag für eine saubere Stadt leisten“ Pionier bei Graffiti-Entfernung KASA kurz und knapp: Seit über zwanzig Jahren steht Pro Urbano für konsequente und langfristige Graf- fitientfernung. Unternehmensgründer Rainer Erhardt war mit seinem Haus selbst vom Gaffiti-Vandalismus be- troffen: „Ich hatte die Nase voll von beschmierten Wänden und dem per - manenten Neustreichen“ , sagt er. Nach dreimaligem Überstreichen begann Er - hardt, mit Graffiti Schutzbeschichtungen zu experimentieren. Um sein Know-how stetig zu erweitern, holte er Architekten, Denkmalpfleger und chemische Indu - strie mit ins Boot. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus dem gesammelten Wissen entstand eine breite Produktpalet- te, die es den Experten von Pro Urbano ermöglichen, für fast jede Oberfläche und Material die passende Schutzbe- schichtung zu finden. Die langjährige Erfahrung und die vielen zufriedenen Kunden – angefangen von der Stadt Köln über den WDR bis hin zur Deut- schen Bahn – sprechen für sich. „Ein aktuelles Großprojekt ist die Anti-Graf- fiti-Beschichtung der historischen Licht- masten auf den Kölner Ringen“ , berichtet Erhardt, „da haftet kein Aufkleber mehr und auch der Permanent-Edding hat keine Chance.“ Für die graffitifreie Zone gibt es ein um- fassendes Leistungsangebot. Dazu zählen: kostenfreie Besichtigung, Beratung und Vorführung sowie die Graffitientfernung und -Schutzbeschichtung inklusive Wartung. • Zahlen, Daten, Fakten Pro Jahr circa 20.000 Quadratmeter Reinigung aufgeteilt a uf 400 Aufträge. Rund 600–700 Strafanzeigen für städti- sche Objekte. Die Kosten der Reinigung liegen bei knapp 800.000 EUR im städtischen Haushalt. • Schneller Überblick, was KASA ist, Kontaktdaten, Ansprechpartner etc. Die KASA ist eine Ordnungspartnerschaft von acht engeren un d insgesamt 37 Partnerinnen und Partnern. Die Ver- waltung erfolgt über die Geschäftsstelle KASA im Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Köln, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln (0221 221 24589). Ganz gleich an welchen Stellen - im Keller, an der Fassade oder bei Schimmelbefall - wir finden die Ursache der Nässe und beseitigen sie bauphysikalisch richtig. Bauwerksabdichtung in Perfektion seit 30 Jahren. Ihr Haus wird trocken. Tel.: 0 22 1 - 56 91 00 45 www.esserisolierungen.de ESSER Isolierungen GmbH · Bautenschutz-Meisterbetrieb In dieser EIGENTUM aktuell liegt diesmal der Schwerpunkt in der Rubrik Haustechnik auf dem The- ma „Graffiti“ . Verschmierte Haus - fassaden mit vermeintlicher Street Art sind jedem Hauseigentümer ein Greul. Reinigung und Prävention sind meistens kostenintensiv. Zum Glück besteht nun seit vielen Jahren die Kölner Anti Spray Aktion (KASA). Die sich aus Politik, kommunalen Unternehmen und Interessenvertre - tungen zusammensetzende Initiative setzt sich für eine saubere Stadt ohne illegales Graffiti ein. Auch der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein ist Unterstützer des Aktionsprogramms. Karsten Fokuhl, Geschäftsführer Kölner Anti Spray Aktion der Stadt Köln, im Interview zum aktuellen Stand des Anti-Graffiti-Bündnisses: Herr Fokuhl, die KASA gibt es nun schon seit über 20 Jahren, wie würden Sie kurz die Entwicklung der Initiative beschreiben? Die KASA wurde gegründet, um der Verwahrlosung des öffentlichen Rau - mes entgegenzuwirken. Die Initia- tive der Gründung kam vom Kölner Haus- und Grundbesitzerverein. Die KASA wurde anfangs zentral durch das Ordnungsamt der Stadt Köln gesteu- ert. Seit der Gründung der AWB Köln GmbH wurden die Reinigungsarbeiten stetig professionalisiert und auch der Kreis der Partnerinnen und Partner ist immer weiter gewachsen. Mit nahezu allen städtischen Tochterfirmen gibt es Vereinbarungen. Seit gut zwei Jahren engagiert sich die KASA zusätzlich im Bereich der Prävention für eine engere Bindung zur Graffiti-Szene. Wie hat sich die Gaffitiszene in den letzten Jahren entwickelt? Aus Sicht der KASA hat es die Szene positiv aufgenommen, dass nun ver - mehrt legale Gestaltungsflächen für Graffiti zur Verfügung stehen. Die Sprayer bekommen dadurch eine andere Form der Anerkennung und haben das Gefühl, aktiv und gewollt an der Gestaltung der Stadt mitzuwirken. Was für eine Aufgabe übernehmen Sie als Präventionsmanager der Stadt Köln? Die Stabsstelle Konfliktprävention arbeitet interdisziplinär zwischen Abteilungen, Ämtern oder anderen Institutionen. Damit sollen gemeinsa - me Ziele durch Kooperation erreicht werden. Als bestes Beispiel dient hier einerseits die KASA und andererseits der Ebertplatz. Wie funktioniert die Zusammenar - beit mit den Unterstützern von KASA? Gibt es einen regelmäßigen Austausch bzw. wird eine bestimmte Leitlinie verfolgt? Als gemeinsame Leitlinie haben sich alle Unterstützer sowie Partnerinnen und Partner der KASA dazu verpflich- tet, ihr jeweiliges Eigentum so schnell wie möglich zu reinigen. Die Zusam- menarbeit bedeutet beispielsweise, dass sich die Stadt Köln und die Kölner Verkehrs-Betriebe AG bei der Reini- gung einer Haltestelle so abstimmen, dass ganzheitlich gereinigt wird. Gibt es Kooperationen oder einen Erfah- rungsaustausch mit anderen Städten? Nein. Die KASA ist in der Form ein- zigartig. Andere Städte fragen öfter hinsichtlich einer Beratung für den ei- genen Kampf gegen illegale Graffiti an. Was waren die Highlights in den vergan- genen Jahren oder auch Tiefpunkte? Hervorzuheben ist die Jubiläumsfeier 20 Jahre KASA als Meilenstein der Geschichte dieser Ordnungspartner - schaft. Des Weiteren sehe ich das Ge - staltungsprojekt am Bahnhof Geldern - straße/Parkgürtel ebenfalls als eine Art Leuchtturmprojekt für die urbane Stadtgestaltung. Was bedeutet Graffiti und Street Art für Sie persönlich und wie nehmen Sie diese Darstellungsform im öffent- lichen Raum wahr? Derartige Gestaltung kann zu einer Aufwertung des öffentlichen Raumes führen. Ob es das tut oder nicht, liegt im Auge des jeweiligen Betrachters. Es drückt damit auch die Vielseitigkeit der Stadtgesellschaft aus. Klar ist jedoch: nur dort, wo es gewünscht und erlaubt ist! Wie funktioniert die Kommunika- tion mit den Bürgern, insbesondere den betroffenen Hauseigentümern? Betroffene Personen bilden einen Teil der täglichen Meldungen an die KASA. Aus diesen Meldungen erstelle ich dann die Reinigungsaufträge für die städtischen Objekte und Flächen. Ich biete aber auch Beratung hinsicht - lich der Anzeigenerstellung oder an - derer Fragestellungen an. Was haben Sie sich für die KASA in diesem Jahr vorgenommen bzw. gibt es eine langfristige Planung von Projekten? Aufgrund der Corona-Pandemie muss- te leider eine für den Juni geplante Veranstaltung abgesagt werden. Für 2020 waren auch mehrere kleine Ge - staltungen durch Bürgerinnen und Bürger geplant, an denen die KASA nur mittelbar beteiligt gewesen ist. Diese werden hoffentlich spätestens im nächsten Jahr nachgeholt. Was wünschen Sie sich für die Stadt Köln und Ihre Bürger (hinsichtlich Graffiti & Co.)? Jeder kann seinen Beitrag für eine sau- bere Stadt leisten. Es ist nicht nur das Graffiti an einem Gebäude, sondern auch die Essensreste, die nicht in den Mülleimer geworfen werden, oder der Zigarettenstummel, der fallen gelassen wird. Die Kosten für die Entsorgung von wildem Müll – dazu zähle ich auch Graffiti – steigen jährlich immer weiter. Es liegt an jedem Bürger und jeder Bür- gerin, etwas dagegen zu un ternehmen. * Geschäftsführer Kölner Anti Spray Aktion (KASA), Amt für öffentliche Ordnung Fragen: Alexander Wloka Anzeige ohne Streuverluste Tel.: (0221) 5736-139 Präventiver Oberflächenschutz für das Stadtmobiliar Für eine perfekte Stadtbildpflege Antihaftbeschichtung Urbano PHOB Pro Urbano GmbH Tel.: 0221 – 12 00 00 info@pro-urbano.com antigraffiti.de Unsere Leistungen: • Kostenfreie Besichtigung • Kostenfreie Beratung • Kostenfreie Vorführung • Graffiti-Entfernung • Graffiti-Präventivschutz • Wartungsservice Schwere Zeiten für Graffiti-Vandalen! Schützen Sie Ihre Immobilie vor Farbschmierereien und Aufklebern Sonderveröffentlichung Karsten Fokuhl * Foto: Georg Schaefer, Kölner HuG V.l.n.r.: Lars Hering (Pressesprecher Stadt Köln), Konrad Adenauer (Vorsitzender Kölner Haus- und Grundbesitzerverein), Winrich Granitzka (ehem. Leiter Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz Polizei Köln, Initiator der KASA), Wolfgang Büscher (Leiter Amt für öffentliche Ordnung Stadt Köln), Klaus- Stephan Becker (Leiter Kriminaldirektion Polizei Köln), Detlef Friesenhahn (Bereichsleiter Fahrgastservice KVB AG) beim Empfang 20 Jahre KASA. Beschmierte Verteilerkästen der RheinEnergie – vorher ... ... und nacher mit Graffiti-Schutz 17 17EIGENTUM AKTUELL 06/20 HAUSTECHNIK „GRAFFITIENTFERNUNG“ Kanal- & RohRsanieRung Rückstausicherung, Hebeanlagen Æ Problemlösung bei nassen Wänden / feuchten Kellern Æ Grabenlose Kanalsanierung und Fallrohrsanierung Æ Dichtheitsprüfung, TV-Inspektion Æ Rückstautechnik Æ Abwasserhebewerke Æ Pumpenservice, Entsorgungen Nasse WäNde? Feuchte Keller? Häufig sind Rohrbrüche im Gebäude die Ursache, die oftmals unbemerkt bleiben, bis sichtbare Schimmelbildungen auftau- chen. Nach der Video-Inspektion wird durch eine Innenrohrsanierung mittels Schlauchliner die Schadensquelle dauerhaft von A-Z versiegelt! Willi Zitzmann Kanal- u. Rohrsanierung GmbH & Co. KG Industriestraße 87 50389 Wesseling Zentrale: 02232/57936-0 www.willi-zitzmann.de info@willi-zitzmann.de Meisterbetrieb Seit 1905 in KölnErreichbarkeit 24/7 Umweltbewusste Arbeitsweise Graffiti-Entfernung alle gängigen Strahltechniken: Trockeneis – JOS – Wasser von allen Oberflächen: Gründlich und schonend 0221 9 76 59 7-0 www.merbeck.de info@merbeck.de Städtische Maßnahmen Schnell und professionell bereinigt Reinigungsarbeiten auf einer Kachelfront Naziparolen im Fritz-Encke-Volkspark in Raderthal wurden sofort ... ... bereinigt und die Wand mit einer Schutzschicht bearbeitet. „ Vandalismus ist die bewusste un- erlaubte Beschädigung oder Zer - störung fremden Eigentums, der mit Absicht und meistens in der Öffentlichkeit stattfindet. Vandalis- mus ist abgeleitet von dem germa- nischen Volksstamm der Vandalen, der 455 n. Chr. Rom eroberte und plünderte. Bis heute ein Inbegriff für sinnlose Zerstörungswut.“ Quelle: Polizeiliche Kriminalpräventi- on der Länder und des Bundes Wer mit offenen Augen durch die Stadt läuft, der sieht sofort die kleinen und großen Verunreinigungen durch wilde Graffitis, Tags (hinterlassene Codes von Sprayern) und Massen an Aufklebern an Verkehrsschildern, Pfosten oder Am- peln. Ein prominentes Opfer des soge- nannten Taggings wurde in letzter Zeit das überdimensionale Street-Art-Porträt des Musikers Rolly Brings am Bahnhof Ehrenfeld. In diesem Fall schien ein an - derer Sprayer seinem Kollegen nicht den Ruhm lassen zu wollen und hat einfach KERZ auf die Stirn des Bildes gesprüht. Ein klarer Fall von Vandalismus. Nun ist es ein mühsames Geschäft, d ie F lächen wieder zu reinigen. Beim Amt für öffent- liche Ordnung und bei der KASA laufen dann alle Informationen zusammen über Ort und Art der Verschmutzung. Priorisierung d er Reinigung Die Reaktionszeit liegt in der Regel bei drei bis fünf Tagen und bei Eilaufträgen maximal 24 Stunden. Da in den letzten Jahren das Sprühen von politischen Parolen oder verfassungsfeindlichen Symbolen wie Hakenkreuzen oder SS- Runen zugenommen hat, rücken die Abfallwirtschaftsbetriebe ( AWB) sofort aus, um mit Spezialgeräten die Schmie - rereien zu entfernen. Die AWB hat ein eingespieltes Expertenteam für die Entfernung von Graffiti ausgebildet. Naziparolen wie sie im Fritz-Encke- Volkspark in Raderthal entfernt wurden, sind das beste Beispiel für ein effizientes Hand-in-Hand-Arbei- ten der unterschiedlichen städtischen Einrichtungen. An besonderen Orten wie am historischen Rathaus oder an der Domumgebung wird besonders viel Wert auf eine schnelle Entfernung We rt gelegt. Aber auch alle öffentlichen Ge- bäude, Denkmäler, Brücken und Straßen- landschaften werden möglichst zügig von Farbhinterlassenschaften befreit. Das AWB-Team dokumentiert jede Arbeit mit einem Vorher- und Nachherfoto und überlässt dann die gesammelten Werke dem Ordnungsamt zur Auswertung. Um beispielsweise dem neuesten T rend, der immer stärker zu beobachten ist – überall in der Stadt möglichst viele Aufkleber zu hinterlassen – entgegenzuwirken, arbei- tet KASA mit Präventionskampagnen wie der „Klebt euch nicht zu“-Aktion. Eine koordinierte Kampagne mit dem 1. FC Köln, mit der Absicht und Hoffnung, dass so die Bürger sehen, dass sie ihre Stadt selbst verunreinigen und beschmutzen. Alexander Wloka 1.) Gibt es eine Beratungsstelle? Die Geschäftsstelle berät gerne bei Strafanzeigen und allgemeinen Fragen zu Graffiti und deren Hin- tergründen. 2.) Worauf sollte ich als Hauseigen- tümer besonders achten, wenn ich meine Fassade renoviere? Bei einer Renovierung sollte die Möglichkeit des späteren Vandalis - mus bedacht werden. Dabei kön- nen Untergründe helfen, die leicht zu reinigen oder zu ersetzen sind. 3.) Gibt es finanzielle Unter- stützung von der Stadt? Leider nein. 4.) Sind Videoüberwachungen er - laubt/möglich? Wer sind meine Ansprechpartner bei Vandalismus? Eine private Videoanlage darf nur das eigene Grundstück beobachten/ zeigen. Öffentliches Straßenland oder anderes Eigentum zu beobach- ten ist nicht zulässig. Informationen dazu erteilt der Beauftragte für Da- tenschutz des Landes NRW . Gut zu wissen: 18 18 EIGENTUM AKTUELL 06/20HAUSTECHNIK „GRAFFITIENTFERNUNG“ Tipps & Infos Beseitigung von Farbschmierereien Trodatec ist Ihr Spezialist für nachhaltige Reinigung. Als Kunde stehen nur Sie im Mittelpunkt. Wir lösen Ihr Gaffiti-Problem von der Beseitigung bis hin zum langfristigen Graffiti-Schutz Ihrer Immobilie. Wir freuen uns über Ihren Anruf! Trodatec OHG Kohlenstraße 10 50825 Köln Geschäftsführung: Marco Tolzin Nina Schmied Telefon: +49 (0) 221 – 310 93 144 E-Mail: info@trodatec.de Es ist leider so: Blitzschnell haben Sprayer eine Fläche, ganz gleich, ob Mauer, Fahrzeugwand oder Haustür, mit Farbe verschmiert. Die Täter nehmen dabei keine Rücksicht, und die Beseitigung der Schäden, die sie anrichten, ist oft mühsam und auf- wändig. Zur schnellen Beseitigung gibt es aller - dings keine Alternative, denn verblei- bende Farbschmierereien oder selbst nur Reste davon ziehen rasch neue nach sich und lassen die Reinigungskosten weiter steigen. Sie senden zugleich alar- mierende Signale der Verwahrlosung und senken so die Lebensqualität in ganzen Stadtquartieren. Außerdem las - sen sich nur auf diese Weise mögliche Schadensersatzforderungen konkreti- sieren. Farbschmierer treibt nun mal eine fehlgeleitete Sehnsucht: Sprayer wünschen, dass ihre Machwerke dau - erhaft erhalten bleiben. Wer Farbsprü- hereien entfernen will, braucht fach- männischen Rat. Ohne ihn verfehlen die Bemühungen oft die gewünschte Wirkung. Die Fassade mag zwar sauber sein, die eingesetzten Reinigungs- und Präventionsmittel schädigen sie aber möglicherweise, ohne dass es sofort auffällt. Untergrund, Reinigungs- und Präventionsmittel müssen aufeinander abgestimmt sein. Die nachfolgenden Hinweise sollen helfen, Bauschäden zu vermeiden. Erster Schritt Bevor es losgeht mit dem Reinigen ist zu klären: • aus welchem Material die besprühte Fläche besteht • in welchem Zustand sie sich befindet (Verwitterung, Umwelteinflüsse,Vor- behandlung) • welches Material der Sprayer benutzt hat (Sprühlack, Autolack, Filzstifte etc.) Zweiter Schritt Methodenprüfung am Objekt Vor der Auswahl eines Verfahrens zur Säuberung muss immer eine Muster - fläche angelegt werden, um die Ver - träglichkeit von Oberfläche und Rei - nigungsmethode zu prüfen. Im All- gemeinen kommen – je nach Material der besprühten Fläche – vorwiegend folgende Methoden zur Anwendung: • Partikelstrahlverfahren: Verwirbel- te Feinstrahlmittel (zum Beispiel Glaspudermehl) mit oder ohne Zugabe von Wasser wirken auf der Oberfläche wie ein Radiergummi und entfernen so die Farbschmiere - reien. Die Körnung und Zusammen- setzung des Aufstrahlmittels hängt von der Oberfläche und ihrem Zu - stand ab. Bitte beachten Sie, dass die aufgestrahlten Partikel die Oberfläche aufrauen können. • Heißdampf-Verfahren: Hier erhitzt ein Heißdampfreinigungsgerät Was- ser auf bis zu 150 Grad Celsius und leitet es über eine Flachdüse auf die Oberfläche. Der heiße Dampf hat eine gute Reinigungswirkung, weil er die abzutragende Farbschicht aufweicht und abschält. Temperatur und Dampfdruck müssen Sie den Objektbedingungen anpassen. • Chemische Reinigungsverfahren: Diese sollten nur zum Einsatz kom - men, wenn andere umweltscho- nendere Verfahren keine Wirkung zeigen. Bitte achten sie darauf, dass die verwendeten chemischen Rei - nigungsmittel biologisch abbaubar sind. Dritter Schritt Der Schutz der gereinigten Fläche ist empfehlenswert. Dabei sollten folgen- de Faktoren bei der Auswahl beachtet werden: • Beschaffenheit des Untergrunds • Umweltverträglichkeit der Inhalts- stoffe der Schutzbeschichtung • Handhabbarkeit, Arbeitssicherheit, Entsorgung • Abstimmung auf das ausgewählte Reinigungsverfahren • Kosten • Bauphysikalische Aspekte (zum Bei- spiel Wasserdampfdurchlässigkeit) • Dauerhaftigkeit und Witterungs- beständigkeit Vierter Schritt • Permanente Schutzsysteme: Che- misch resistente Lacke ermöglichen die Reinigung von Farbschmiere- reien, ohne selbst abgetragen zu werden. Eine Überarbeitung oder der Ersatz des Lackanstrichs ist laut Herstellerangaben erst nach meh - reren Jahren erforderlich. Für nicht lackierte Wände, zum Beispiel aus dem relativ weichen Feldbrandzie- gel des 19. Jahrhunderts oder ver - schiedenen, gerade in Köln häufig verwendeten. • Temporäre Schutz-Systeme: Ver - hindern durch Schutzschichten das Eindringen der Farbe in den Unter - grund. Die Reinigung trägt jedoch bei einigen Produkten nicht nur die Farbschmiererei, sondern auch die Schutzschicht ab. Das bedeutet, dass Sie zum Schutz gegen weitere Farbsprühereien das Mittel erneut auf die gereinigte Fläche aufbringen müssen. • Semi-Permanente Schutz-Systeme: Die Kombination von Grundie - rung und einer so genannten Op- ferschicht zeichnet die Gruppe der semi-permanenten Schutzsysteme. Die Grundierung bietet einen lang anhaltenden Schutz, lediglich die Opferschicht ist nach erfolgter Rei - nigung wie bei den temporären Sy - stemen auf den gereinigten Unter - grund neu aufzubringen. Professionell – regional – persönlich – nachhaltig Langfristiger Graffitischutz vorher nacher Nachhaltigkeit ist ein Muss! Umweltschutz und Kundenservice stehen im Fokus der Spezialfirma Trodatec, die mit innovativen Metho - den jegliche Verunreinigungen auf allen Oberflächen beseitigt – profes - sionell, regional und immer persön- lich! „Das Lob und die Zufriedenheit un- serer Kunden, ist unserer Ansporn, immer nur das beste Ergebnis abzu- liefern“ , sagt Marco Tolzin, Geschäfts- führer bei Trodatec. Bei seinen vielen Erstkontakten legt er sehr viel Wert darauf, dass zusammen mit seinen Auftraggebern ein maßgeschneider - ter und individueller Plan erarbeitet wird. Dabei legen die Spezialisten aus Ehrenfeld viel Wert auf den regionalen Bezug und die enge Bindung zu ihren Kunden. „Ziel muss es immer sein, dass unseren Kunden nachhaltig geholfen wird – und das im doppelten Sinne!“ Ökologische Behandlung Zum einen sind die Anwendungen so ausgelegt, dass ein langfristiger Effekt erzielt wird und somit das Ergebnis über viele Jahre hinweg erhalten bleibt – keine beschmierten Wände oder Flächen mehr. Denn: Saubere und von Graffiti befreite Oberflächen sind nicht nur optisch ansprechend, sie dienen zur Werterhaltung und -steigerung der Immobilie. Zum anderen nimmt das Thema um- weltverträgliches Arbeiten sowie das Verwenden von ökologisch abbauba - ren Produkten großen Raum ein bei der Unternehmensphilosophie von Trodatec. „ Wir möchten hochwertige Lösungen bieten, die nicht zulasten der Umwelt gehen, deshalb verzich- ten wir gänzlich auf scharfe Chemi- kalien und schädliche Inhaltsstoffe – und das ganz ohne Qualitätsverlust des Arbeitsergebnisses“ , ergänzt Ge- schäftsführerin Nina Schmied. Bei der Graffitientfernung setzt Trodatec eine wassersparende Heißwasser-Hoch - druck-Technik ein. Auch hier kommen selbstverständlich biologisch abbau - bare Reinigungsmittel zum Einsatz, die frei von chemischen Reinigungs- keulen, Orangenterpenen, Parfüm und Chlorkohlenwasserstoffen sind. Das anfallende Schmutzwasser wird mit - tels Auffangwanne aufgenommen, in einen separaten Schmutzwassertank gepumpt und fachgerecht entsorgt. Besonders stolz ist Marco Tolzin auf die Kooperation und den Know-how- Transfer mit der Wiesbadener Firma Graffti-Guard, die jüngst den Süd- turm vom Kölner Dom komplett von Schmierereien unterschiedlichster Art befreit hat. Leistungsangebot: • effektive 3-Schritte-Methode • geprüfte Reinigungsmittel für jede Oberflächenart • geschultes Fachpersonal • schnelle und effiziente Ergebnisse • umweltfreundlich und nachhaltig • inklusive anschließendem Graffiti-Schutz Sonderveröffentlichung Spezialisten befragen Die Gebäudereiniger-Innung unter 0221/25 10 64 oder die Innung Farbe Köln unter 0221/2 57 04 97 nennen geeignete Fachbetriebe für Reinigungsarbeiten und Graffiti- prophylaxe. 17EIGENTUM AKTUELL 06/21 HAUSTECHNIK „GRAFFITI-ENTFERNUNG“ Fotos: KHUG Eine Mannschaftsleistung Sie sind eigentlich im Dauereinsatz: das AWB-Reinigungsteam im Dien - ste der Kölner Anti Spray Aktion (KASA). Leider gleicht ihre Arbeit manchmal der des Sisyphus – ist die Wand gereinigt, kann sie am nächsten Tag sofort wieder be - schmiert sein. Es sind fünf Kollegen, vier Einsatz- fahrzeuge, ein Gruppenleiter und sie sind die schnelle Einsatztruppe, wenn es darum geht, Graffiti, insbesondere politische, rassistische oder andere diskriminierende Schmierereien, an städtischen Gebäuden und im öffent- lichen Raum zu entfernen. Motivation hochhalten Thomas Rotsch, Gruppenleiter beim AWB-Team KASA: „Ich fahre natürlich mit offenen Augen durch die Stadt und scanne praktisch alles mit meinem Blick, denn ich kenne inzwischen die beliebten Flächen der Sprayer.“ Rotsch leitet seit elf Jahren das Team. Er ist einer, der sich mit Leib und See- le auf diesen Job eingelassen hat. „An- sonsten kannst du dieses Hase-und- Igel-Spiel auch nicht überstehen, denn manchmal kann es ein wenig frustrie- rend sein.“ So wie heute, denn die Be - tonwand am Parkgürtel in der Nähe der Bahnhaltestelle Geldernstraße der Linie 13 war gerade tags zuvor gerei - nigt worden und nun steht da wieder: „Putzen bringt Unglück“ . „Persönlich sollte man das nicht neh- men“ , sagt Patrick Leisieffer, der schon seit drei Wochen die Wände an der Stadtbahn reinigt, „allerdings denke ich, dass die Sprayer gut vernetzt sind via WhatsApp oder Instagram und sich sofort untereinander informie- ren, wenn die Flächen wieder sauber sind.“ Mit dem Hochdruck-Sand - strahler lässt sich zumindest die Farbe des Graffitis mühelos entfernen. Bestens ausgerüstet Allerdings ist der sehr laut und ohne Hörschutz sowie Schutzanzug und -brille ließe es sich nicht arbeiten. Lei- sieffer wechselte vor zwei Jahren intern zu den Graffiti-Entfernern und freut sich, trotz Wiederholungsschleifen, jeden Tag auf die Arbeit: „Das Span- nende sind die Einsatzorte, die über die gesamte Stadt verteilt sind.“ Als er noch Straßenkehrer war, gab es weni - ger Abwechslung. Sein Kollege Patrick Albrecht kann ihm nur beipflichten: „Ich habe Spaß an meiner Arbeit, denn selbst wenn es manchmal scheint, dass alles umsonst ist, bekommen wir durchaus positive Rückmeldungen von den Bürgern aus den Veedeln.“ Szenenwechsel: Am Ende der kleinen Tour gibt es noch einen kleinen Ab - stecher in den nah gelegenen Blücher - park. Vor zehn Jahren beschloss die Stadt die marode gewordene Grünan - lage in Bilderstöckchen, die nach Plä- nen des Gartenarchitekten Fritz En k- ke 1923 angelegt wurde, zu sanieren. Inzwischen ist auch der Kahnweiher wieder in Betrieb, den die Stadtent - wässerungsbetriebe instand gesetzt haben. „Hier im Park mussten wir die Treppenwände und Skulpturen che- misch vorbehandeln, damit der Stein bei der Farbentfernung keinen Scha- den nimmt“ , erklärt Thomas Rotsch. Leider ist das Team hier im Park fast im Dauereinsatz, was bedauerns- wert ist, denn die Gesamtanlage ist sehenswert. Als Jahrespensum sind 20.000 Quadratmeter gereinigte Flä- che vertraglich zwischen der Stadt und der AWB festgelegt. Das sind fast drei Fußballfelder, die die kleine Truppe bewältigt. „ Wir halten richtig zusam- men und verstehen uns auch gut un - tereinander, was wichtig ist, denn für diese Arbeit braucht man viel Motiva - tion“ , so Rotsch. Alexander Wloka Schon wieder? 0221 - 222 544 70 www.mytown.nrw Nur reinigen ist sinnlos. Schlaue Wartungsmodule für ihre Liegenschaft, keine Extrakosten und keine Überraschungen! Preiswert, effektiv, nachhaltig und umweltfreundlich. Nie wieder ärgern! (Jedenfalls nicht über Graffitis) Anzeige ohne Streuverluste Tel.: (0221) 5736-139 Alle drei Wochen müssen die Wände im Blücherpark gereinigt werden. Mit dem Hochdruck-Sandstrahler wird die Farbe weggepustet! Trotzdem gut gelaunt: Patrick Albrecht (links) und Patrick Leisieffer (rechts) Gemeine Nachricht an die AWB-Graffiti-Entferner Kanal- & RohRsanieRung Rückstausicherung, Hebeanlagen Æ Problemlösung bei nassen Wänden / feuchten Kellern Æ Grabenlose Kanalsanierung und Fallrohrsanierung Æ Dichtheitsprüfung, TV-Inspektion Æ Rückstautechnik Æ Abwasserhebewerke Æ Pumpenservice, Entsorgungen Nasse WäNde? Feuchte Keller? Häufig sind Rohrbrüche im Gebäude die Ursache, die oftmals unbemerkt bleiben, bis sichtbare Schimmelbildungen auftau- chen. Nach der Video-Inspektion wird durch eine Innenrohrsanierung mittels Schlauchliner die Schadensquelle dauerhaft von A-Z versiegelt! Willi Zitzmann Kanal- u. Rohrsanierung GmbH & Co. KG Industriestraße 87 50389 Wesseling Zentrale: 02232/57936-0 www.willi-zitzmann.de info@willi-zitzmann.de Ihr Partner für Haustechnik seit 1959 Wir beraten Sie gern heinen GmbH Widdersdorfer Str. 189-191 50825 Köln Tel.: 0221 95 44 44-0 Fax: 0221 95 44 44-20 E-Mail: info@heinen-gmbh.de www.heinen-gmbh.de „Von der regelmäßigen Wartung & Inspektion über die zielgerichtete Repa- ratur bis hin zur vollständigen Modernisierung Ihrer Heizungsanlage sind wir mit unserem Spezialistenteam im Bereich Öl- & Gasfeuerung von der Be- ratung bis zur Umsetzung für Sie da. Zusätzlich bieten wir Ihnen umfangrei- ches Know-How im Bereich von Wärmepumpentechnologie als Luft-Wasser- Variante oder auch Sole-Wasser-Variante mittels Erdwärmebohrungen. Als eines der ersten Unternehmen im Großraum Köln sind wir für den Einbau von VIESSMANN und BUDERUS Brennstoffzellentechnik geschult und zer - tifiziert. Durch Integration von Brennstoffzellentechnik mit Photovoltaik und Stromspeichertechnik sind wir als Heizungs- und Elektromeisterbetrieb in der Lage gemeinsam mit Ihnen aus einer Hand die vollständige Verzahnung von Elektromobilität und deren Ladekonzepten mit Ihrer Haustechnik zu realisie- ren. Bei der Prüfung und Beantragung der für Sie derzeit möglichen umfang- reichen Fördermöglichkeiten stehen wir Ihnen ebenfalls zur Seite und über - nehmen den lästigen Papierkram für Sie“ (Oliver Bode, Geschäftsführer) HEIZUNG FIT FÜR DEN WINTER? ODER GLEICH MIT UNS AUF MODERNSTE BRENNSTOFFZELLENTECHNIK UMSTEIGEN! Info-Hotline 0221 95 44 44-18 HEI_AZ_01_21_A4_RZ.indd 1HEI_AZ_01_21_A4_RZ.indd 1 11.01.21 17:5411.01.21 17:54 19 17EIGENTUM AKTUELL 06/22 HAUSTECHNIK „GRAFFITI-ENTFERNUNG“ Großreinemachen ! " # $%%$& '( ) * + Tel.: 0 22 71 - 610 20 www.esserisolierungen.de MUSTIN BAUSANIERUNG GBR TThhiimmoo uunndd MMaarrccuuss MMuussttiinn MMeerrkkeenniicchheerr SSttrr.. 226688 5500773355 KKööllnn 0022 2211//771122 5522 4466 FFaaxx:: 0022 2211//771122 4455 9944 bbaauussaanniieerruunngg--kkooeellnn..ddee mmuussttiinnbbaauu@@mmuussttiinn..ddee Feuchter Keller? Nasse Wände? SEIT 1994 SPEZIALISTEN FÜR DEN EINBAU VON HORIZONTALSPERREN IM MAUERSÄGEVERFAHREN | SCHWAMMBEKÄMPFUNG | AUSSEN- UND INNEN- ABDICHTUNG | HOLZSCHUTZ Er ist einer der beliebtesten Plätze in ganz Köln, weil der Ausblick so atemberaubend ist. Hier treffen sich sowohl Einheimische als auch Tou - risten: Der Norbert-Burger-Platz liegt ganz in der Nähe von Hohen - zollernbrücke, dem Rhein und dem Hotel Hyatt. Hier werden Fotos mit dem herrlichen Köln-Panorama ge- schossen und Liebesschlösser an die Schutzgitter vor den Bahngleisen ge - hängt. Leider ist der gesamte Bereich bei Gra ffi ti-Sprayern mindestens so beliebt wie bei den anderen Besu - chern. Alle neu macht der Mai. Mitte des Monats startete wieder eine große Reinigungsaktion gemeinsam durch die AWB im Au /f_trag der KASA. Jetzt lohnt es sich umso mehr, ein Sel /f_ie mit Dom im Hintergrund aufzuneh- men. Kanal- & RohRsanieRung Rückstausicherung, Hebeanlagen Æ Problemlösung bei nassen Wänden / feuchten Kellern Æ Grabenlose Kanalsanierung und Fallrohrsanierung Æ Dichtheitsprüfung, TV-Inspektion Æ Rückstautechnik Æ Abwasserhebewerke Æ Pumpenservice, Entsorgungen Nasse WäNde? Feuchte Keller? Häufig sind Rohrbrüche im Gebäude die Ursache, die oftmals unbemerkt bleiben, bis sichtbare Schimmelbildungen auftau- chen. Nach der Video-Inspektion wird durch eine Innenrohrsanierung mittels Schlauchliner die Schadensquelle dauerhaft von A-Z versiegelt! Willi Zitzmann Kanal- u. Rohrsanierung GmbH & Co. KG Industriestraße 87 50389 Wesseling Zentrale: 02232/57936-0 www.willi-zitzmann.de info@willi-zitzmann.de Toller Panoramablick auf den Dom und die Stadt Köln – ein Fotomotiv für alle Besucher. Leider wurde die Sandsteinmauer regelrecht verschmiert. Eine Sachbeschädigung im öffentlichen Raum. Alle Schmierereien wurden innerhalb von wenigen Stunden entfernt. Nun können auch wieder Fotos mit Steinbalustrade und Dom aufgenommen werden. Das Reinigungsteam von den Abfallwirtschaftsbetrieben rückt an, um alles zu säubern. Gerade an prominenten Plätzen hat die Reinigung hohe Priorität. 1. Gibt es eine Beratungsstelle? Die KASA-Geschäftsstelle be- rät gerne bei Strafanzeigen und allgemeinen Fragen zu Graffiti und deren Hinter - gründen. 2. Worauf sollte ich als Hausei- gentümer besonders achten, wenn ich meine Fassade reno- viere? Bei einer Renovierung sollte die Möglichkeit des späteren Vandalismus bedacht werden. Dabei können Untergründe helfen, die leicht zu reinigen oder zu ersetzen sind. 3. Gibt es finanzielle Unter- stützung von der Stadt? Leider nein. 4. Sind Videoüberwachungen erlaubt/möglich? Wer sind meine Ansprechpartner bei Vandalismus? Eine private Videoanlage darf nur das eigene Grundstück be- obachten/zeigen. Ö ffentliches Straßenland oder anderes Ei - gentum zu beobachten ist nicht zulässig. Informationen dazu erteilt der Beau /f_tragte für Da- tenschutz des Landes NRW . Gut zu wissen: 16 EIGENTUM AKTUELL 06/21HAUSTECHNIK „GRAFFITI-ENTFERNUNG“ CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahrenCANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahrenCANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren 02236/895559-0 02236/895559-13 CANSAN GmbH ·K analsanierung mit System · Pierstraße 3 · 50997 Köln-Godorf /uniF02902236/327 24 6· 7 02236/327 24 8 · /uniF02Ainfo@cansan.de· /uniF038www.cansan.de KANALUNTERSUCHUNG Dichtigkeitsprüfung –T V-Untersuchung KANALREINIGUNG Hochdruckreinigung UNTERIRDISCHE KANALSANIERUNG Inlinerverfahren –F räsverfahren Ganz gleich an welchen Stellen - im Keller, an der Fassade oder bei Schimmelbefall - wir finden die Ursache der Nässe und beseitigen sie bauphysikalisch richtig. Bauwerksabdichtung in Perfektion seit 30 Jahren. Ihr Haus wird trocken. Tel.: 0 22 1 - 56 91 00 45 www.esserisolierungen.de ESSER Isolierungen GmbH · Bautenschutz-Meisterbetrieb Foto: KHUG 5 Fragen, 5 Antworten an Tobias Hoven Wechsel bei der KASA Auch in der Corona-Pandemie ver - schwinden diejenigen, die für ver - schmierte Hausfassaden verantwortlich sind, nicht in der Graffiti-Quarantäne. Teilweise haben die Verunreinigun - gen sehr zum Ärger von Hausei - gentümern noch zugenommen. Die Kölner Anti Spray Aktion (KASA) ist eine Ordnungspartnerschaft von acht engeren und insgesamt 37 Partnerin - nen und Partnern, die sich für eine saubere Stadt ohne illegales Graf - fiti einsetzt. Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein gehört zu den Gründungsmitgliedern des Aktions- programms. Seit Mitte 2020 gibt es einen neuen KASA-Geschäftsführer: Der gebürtige Kölner Tobias Hoven kommt ursprünglich aus der Versi - cherungsbranche und wechselte nach einem Zusatz-BWL-Studium in die Kölner Stadtverwaltung. 1. Herr Hoven, Sie sind jetzt seit einem Jahr bei der KASA. Wie haben Sie sich eingearbei- tet und hatten Sie vorher jemals etwas mit Graffiti-Prävention und -entfernung zu tun? Meine vorherige Station war bei der Stadtverwaltung in der Vergabe und Sachorganisation beim Amt für Öf - fentliche Ordnung. Bereits hier war mir klar, welche Verantwortung das Amt für die Bürger und das Erschei - nungsbild der Stadt hat. Als die Stelle bei der KASA ausgeschrieben wur - de, musste ich nicht lange überlegen. Die Arbeit mit den Partnern für ein besseres Erscheinungsbild der Stadt sehe ich als sehr wichtig an. Illegale Farbschmierereien und Graffiti sind für viele ein Ärgernis. Allerdings setzt sich die KASA nicht ausschließlich für die Beseitigung von Schmierereien ein, sondern engagiert sich auch an Präventions- und Gestaltungsprojek- ten, um zu zeigen, wie Graffiti oder Street Art zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen kann. 2. Hat sich in der Pandemie-Zeit etwas verändert mit der Fre - quenz an Graffiti-Schmierereien? In der Pandemie-Zeit ist die Zahl il- legaler Verunreinigungen merklich gestiegen. Die AWB befindet sich seit - her im Dauereinsatz, um illegale Farb - schmierereien zeitnah zu entfernen. Wir gehen davon aus, dass der Zu - wachs aufgrund fehlender Alternati- ven in der Freizeit zustande kam. Zu - dem ist es für Täter von Vorteil, dass sich während der Pandemie grund - sätzlich weniger Menschen im öffent - lichen Raum bewegen. So ist es einfa- cher, Tags (Anm. d. Red.: Signaturkür - zel des Graffiti-Sprühers) oder Graffiti schnell und unbemerkt anzubringen. Zudem treten wiederkehrende Graf- fiti auf, die sich einer vermeintlichen Corona-Leugner-Szene zuordnen las- sen. 3. Nehmen Sie eine Veränderung der Graffiti-Szene wahr und wie bleiben Sie im Gespräch? Das Verhalten in der Szene ist in der letzten Zeit relativ gleichbleibend. Auf der einen Seite gibt es die Spray - er, die sich als Künstler verstehen. In diesem Szenebereich gibt es eine Art Verhaltenskodex, an den sich über - wiegend gehalten wird. So werden beispielsweise vorhandene Kunstwerke nicht übersprüht, der betroffene Per - sonenkreis sieht sich eher im Bereich der Kunst. Auf der anderen Seite gibt es die Personen, deren einziges Ziel es ist, ihre Tags und/oder Schmierereien großflächig im Stadtgebiet zu vertei - len. Dieser Personenkreis macht so- wohl privaten Hausbesitzern als auch der KASA die größten Probleme. Im Gegensatz zu verantwortungsvollen Graffiti-Künstlern sind dies Personen, mit denen es fast unmöglich ist, ins Gespräch zu kommen. 4. Gibt es Präventionsmaßnah- men, die Sie ergreifen, um Graffiti zu verhindern? Je nach baulichen Gegebenheiten bie- ten sich verschiedene Möglichkeiten an, das Entstehen von illegalen Graf- fiti am Eigentum zu verhindern, zum Beispiel durch Fassadenbegrünung. Zudem unterstützt die KASA in Zu - sammenarbeit mit der AWB Bürger - vereine und Initiativen bei Putzak- tionen in Stadtteilen und fördert die Aufklärungsarbeit. Neben der Aufklä- rungsarbeit wirkt die KASA an diver - sen Projekten zur Gestaltung und Um - gestaltung des öffentlichen Raumes mit. Das bisher größte Projekt ist die Hall of Fame an der Geldernstraße im Stadtteil Bilderstöckchen. Hier wird Sprayern die Möglichkeit geboten, legal und in einer gesicherten Umge - bung ihrem Hobby nachzugehen. 5. Welche Herausforderungen sehen Sie in den kommenden Jahren und gibt es einen Rat für Hausbesitzer? Wir möchten ganz klar die Verun - reinigungsquote noch mehr reduzie- ren und unsere strategischen Part - nerschaften weiter ausbauen, um Reinigungsarbeiten so koordiniert und gezielt durchführen zu können. Schnelle und umfassende Reinigung betroffener Bereiche führt dazu, dass im Umfeld keine weiteren Verunrei - nigungen entstehen. Außerdem wirbt die KASA aktiv dafür, dass Hausbesitzer ebenfalls gegen Verunreinigungen an ihrem Eigentum vorgehen. Wir emp- fehlen in jedem Fall eine Strafanzeige bei der Polizei zu stellen. Die Aufklä - rungsquote von Sachbeschädigungen durch Graffiti liegt bei rund 10 Pro - zent. Das Entfernen von Farbschmie - rereien sollte zeitnah und durch Fachfirmen erfolgen. Um Flächen für Sprayer unattraktiver zu gestalten, hat es sich als wirksam erwiesen, diese mit Graffitischutzschichten zu ver - sehen, aber auch Videoüberwachung oder Bewegungsmelder können eine abschreckende Wirkung auf Täter ha - ben. Wichtig ist hier zu beachten, dass man auf die gesetzlichen Bestimmun - gen achtet. Vielen Dank für das Gespräch! Interview: Alexander Wloka Pionier bei Graffiti-Entfernung Seit über 20 Jahren steht Pro Urbano für konsequente und effektive Graffiti-Ent- fernung. Unternehmensgründer Rainer Erhardt war mit seinem Haus selbst vom Gaffiti-Vandalismus betroffen: „Ich hatte die Nase voll von beschmierten Wänden und dem permanenten Neustreichen“ , sagt er. Nach dreimaligem Überstreichen begann Erhardt, mit Graffiti-Schutzbe- schichtungen zu experimentieren. Um sein Know-how stetig zu erweitern, hol- te er Architekten, Denkmalpfleger und chemische Industrie mit ins Boot. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus dem gesammelten Wissen entstand eine breite Produktpalette, die es den Exper - ten von Pro Urbano ermöglicht, für fast jede Oberfläche und jedes Material die passende Schutzbeschichtung zu finden. Die langjährige Erfahrung und die vielen zufriedenen Kunden – angefangen von der Stadt Köln über die KVB bis hin zur Deutschen Bahn – sprechen für sich. Für die Graffiti-freie Zone gibt es ein um- fassendes Leistungsangebot. Dazu zählen: kostenfreie Besichtigung, Beratung und Vorführung sowie die Graffiti-Entfernung und -Schutzbeschichtung inklusive Wartung. Präventiver Oberflächenschutz für das Stadtmobiliar Für eine perfekte Stadtbildpflege Antihaftbeschichtung Urbano PHOB Pro Urbano GmbH Tel.: 0221 – 12 00 00 info@pro-urbano.com antigraffiti.de Unsere Leistungen: • Kostenfreie Besichtigung • Kostenfreie Beratung • Kostenfreie Vorführung • Graffiti-Entfernung • Graffiti-Präventivschutz • Wartungsservice Schwere Zeiten für Graffiti-Vandalen! Schützen Sie Ihre Immobilie vor Farbschmierereien und Aufklebern Sonderveröffentlichung Beschmierte Hauswand – vorher ... ... und nachher mit Graffiti-Schutz Der neue Geschäftsführer bei der Kölner Anti Spray Aktion: Tobias Hoven Emil-Hoffmann-Str. 55 50996 Köln – Rodenkirchen Tel.: (0 22 36) 38 90 10 Fax.: (0 22 36) 38 90 11 www.klinger-gebaeudereinigung.de info@klinger-gebaeudereinigung.de Meisterbetrieb Unterhaltsreinigung Glasreinigung Fassadenreinigung Teppichbodenreinigung Baureinigung Graffitientfernung Der Schlüssel zu Ihrem Erfolg k o e l n e r - h u g . d e Ihr Shop rund um die Immobilie Kölner Haus- und Grundbesitzer-Verein Verlags- und Service GmbH * Nur für Mitglieder des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins von 1888 1950 Weitere Leistungen: ✓ Erstellung von Betriebskostenabrechnungen * ✓ EIGENTUM aktuell – Zeitschrift für die private Wohnungswirtschaft Verlag, Vertrieb, Anzeigenverkauf Der Schlüssel zu Ihrem Erfolg k o e l n e r - h u g . d e Ihr Shop rund um die Immobilie Kölner Haus- und Grundbesitzer-Verein Verlags- und Service GmbH * Nur für Mitglieder des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins von 1888 1950 Weitere Leistungen: ✓ Erstellung von Betriebskostenabrechnungen * ✓ EIGENTUM aktuell – Zeitschrift für die private Wohnungswirtschaft Verlag, Vertrieb, Anzeigenverkauf Der Schlüssel zu Ihrem Erfolg k o e l n e r - h u g . d e Ihr Shop rund um die Immobilie Kölner Haus- und Grundbesitzer-Verein Verlags- und Service GmbH * Nur für Mitglieder des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins von 1888 1950 Weitere Leistungen: ✓ Erstellung von Betriebskostenabrechnungen * ✓ EIGENTUM aktuell – Zeitschrift für die private Wohnungswirtschaft Verlag, Vertrieb, Anzeigenverkauf Der Schlüssel zu Ihrem Erfolg www.koelner-hug.de Ihr Shop rund um die Immobilie Kölner Haus- und Grundbesitzer-Verein Verlags- und Service GmbH * Nur für Mitglieder des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins von 1888 1950 Weitere Leistungen: ✓ Erstellung von Betriebskostenabrechnungen * ✓ EIGENTUM aktuell – Zeitschrift für die private Wohnungswirtschaft Verlag, Vertrieb, Anzeigenverkauf 20 16 EIGENTUM AKTUELL 06/22HAUSTECHNIK „GRAFFITI-ENTFERNUNG“ Foto: KHuG 5 Fragen – 5 Antworten „Die KASA entfernt umgehend alle verfassungsfeindlichen Graffiti“ Der Sommer steht vor der Tür, die Corona-Pandemie ebbt ab, nicht aber die Lust am Sprayen. Sehr zum Ärger der Stadt und vieler privater Hausei - gentümer, die mit den Schmierereien zu kämpfen haben. Zum Glück gibt es die Kölner Anti Spray Aktion (KASA), die eine Ordnungspartnerschaft von acht engeren und insgesamt 37 Part- nerinnen und Partnern ist und sich für eine saubere Stadt ohne illegale Graffiti einsetzt. Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein gehört zu den Gründungsmitgliedern des Akti- onsprogramms. Seit November 2021 steuert die KASA-Geschäftsführerin Sylke Heckmann dieses wichtige Pro- jekt. Sie arbeitet schon viele Jahre für die Stadt Köln und ist bestens ver - netzt im Amt für öffentliche Ordnung und der Verwaltung. 1./uni00A0 Frau Heckmann, Sie sind seit November 2021 bei der KASA Geschäftsführerin. Konnten Sie sich schon einen Überblick verschaffen, was Ihr Aufgabengebiet angeht, und haben Sie erste Projekte im Visier? Da ich bereits viele Jahre beim Amt für öffentliche Ordnung beschäftigt bin, kannte ich die Arbeit der KASA bereits und habe mich sehr über die Chance gefreut, dieses Aufgabengebiet jetzt selbst übernehmen zu dürfen. Die Herausforderung, gemeinsam mit den KASA-Partnern für ein besseres Erscheinungsbild der Stadt zu sorgen, nehme ich gerne an. Wir alle möchten in einer schönen und sauberen Um- gebung leben, arbeiten oder auch nur mal flanieren. Dabei sind illegale Farb - schmierereien für viele ein Ärgernis, dem wir gezielt entgegensteuern. Die KASA setzt sich aber nicht nur für die Beseitigung von Schmierereien ein, sondern unterstützt auch Präventions- und Gestaltungsprojekte. Graffiti kön- nen auch zur Verschönerung der Stadt beitragen. 2./uni00A0 Wie sieht es in der Stadt mit dem Grad der Graffiti-Ver - schmutzung aus? Wenn wir mit offenen Augen durch unsere Stadt gehen, müssen wir fest- stellen, dass an allen Ecken Verunrei - nigungen vorhanden sind. Durch die Corona-Pandemie wurde das noch einmal verstärkt. Aufgrund der Ein- schränkungen des öffentlichen Lebens und der getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie machte sich in Teilen der Kölner Bür - gerschaft starke Unruhe und Unzufrie- denheit bemerkbar. Dies spiegelte sich zunehmend auch im Bereich der Sach- beschädigungen durch Graffiti und il- legale Farbschmierereien wider. Insbe - sondere viele junge Menschen hatten während der Lockdowns, Kontaktbe- schränkungen /uni00A0und durch die Schul- schließungen plötzlich keine Möglich- keit mehr, sich aktiv freizeitmäßig zu beschäftigen. Hieraus resultierten teil - weise vermehrt Verunreinigungen an öffentlichen Gebäuden. Der Umstand, dass die Schulen teilweise geschlossen waren, begünstigte hier die Möglich- keit, unbemerkt die angestaute Unmut auf illegale Weise zu äußern. Aber es waren nicht nur die jungen Leute, die in Sachen illegale Sachbeschädigung Aufsehen erregt haben. Sogenannte Querdenker, Impfgegner und Men - schen aus links- sowie rechtsextremen Milieus nutzten die Zeiten, in denen sich wenig Menschen auf den Straßen und an den KVB- und U-Bahn Halte- stellen aufgehalten haben, um hier ihre Parolen öffentlich zur Schau zu stellen. Die KASA setzt alles daran, insbeson- dere gegen verfassungsfeindliche Sym- bolik, als auch gegen die sogenannten Schwurbler- und Querdenkersprüche sowie aktuell gegen das Z, das Symbol für russische Propaganda im Zusam- menhang mit dem Ukraine-Krieg, vor - zugehen. Es war und ist zu bemerken, dass die Unzufriedenheit eines kleinen Teils des Kölner Bürgerschaft sich hier stark entlädt. 3./uni00A0 Gibt es einen regelmäßigen Aus- tausch mit der Graffi ti-Szene? Nein, einen regelmäßigen Austausch mit der Graffiti-Szene gibt es nicht. Jedoch ist es für mich eine Selbstver - ständlichkeit, auch die Sprayer-Szene kennenzulernen. Im Museum Schnüt- gen habe ich die Ausstellung des Sprayers von Zürich besichtigt und mir den Film „Harald Negli – Der Sprayer von Zürich“ angesehen. Beides fand ich sehr interessant. 4./uni00A0 Welche vorbeugenden Maß- nahmen können Hausbesit - zer treffen, um ihr Eigentum vor Schmierereien zu schützen? Je nach baulicher Gegebenheit bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an, illegale Graffiti zu verhindern. Beispielsweise kann eine Graffiti- Schutzschicht auf eine frisch gestriche- ne Wand aufgetragen werden, Fassa- denbegrünung ist eine andere Option. Videoüberwachung und Bewegungsmel- der können auch eine abschreckende Wirkung auf Täter haben. Hierbei sind jedoch die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. 5./uni00A0 Welche Zukunftspläne haben Sie mit der KASA? Die oberste Priorität ist ganz klar die Verunreinigungsquote zu reduzieren und mit den KASA-Partnern die Rei- nigungsarbeiten schnell und gezielt durchzuführen. Eine schnelle und um - fassende Reinigung der betroffenen Bereiche führt oft dazu, dass im Um- feld keine weiteren Verunreinigungen entstehen. Weiterhin möchte ich dafür werben, dass Hausbesitzer ebenfalls gegen die Verunreinigungen aktiv vor - gehen, indem sie solche zeitnah entfer - nen lassen und in jedem Fall eine Straf- anzeige bei der Polizei stellen. Neben der konsequenten Reinigung öffentli- cher Gebäude und Aufklärungsarbeit möchte ich sehr gerne weitere Gestal- tungsprojekte wie das Projekt „Steger - waldsiedlung“ unterstützen. Interview: Alexander Wloka Pionier bei Graffi ti-Entfernung Seit über 20 Jahren steht Pro Urbano für konsequente und e ffektive Gra ffi ti-Ent- fernung. Unternehmensgründer Rainer Erhardt war mit seinem Haus selbst vom Gaffi ti-Vandalismus betroffen: „Ich hatte die Nase voll von beschmierten Wänden und dem permanenten Neustreichen“ , sagt er. Nach dreimaligem Überstreichen begann Erhardt, mit Gra ffi ti-Schutzbe- schichtungen zu experimentieren. Um sein Know-how stetig zu erweitern, hol- te er Architekten, Denkmalp /f_leger und chemische Industrie mit ins Boot. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus dem gesammelten Wissen entstand eine breite Produktpalette, die es den Exper - ten von Pro Urbano ermöglicht, für fast jede Ober /f_läche und jedes Material die passende Schutzbeschichtung zu /f_inden. Die langjährige Erfahrung und die vielen zufriedenen Kunden – angefangen von der Stadt Köln über die KVB bis hin zur Deutschen Bahn – sprechen für sich. Für die Graffi ti-freie Zone gibt es ein um- fassendes Leistungsangebot. Dazu zählen: kostenfreie Besichtigung, Beratung und Vorführung sowie die Graffi ti-Entfernung und -Schutzbeschichtung inklusive Wartung. Präventiver Oberflächenschutz für das Stadtmobiliar Für eine perfekte Stadtbildpflege Antihaftbeschichtung Urbano PHOB Pro Urbano GmbH Tel.: 0221 – 12 00 00 info@pro-urbano.com antigraffi ti.de Unsere Leistungen: • Kostenfreie Besichtigung • Kostenfreie Beratung • Kostenfreie Vorführung • Gra ffiti-Entfernung • Gra ffiti-Präventivschutz • Wartungsservice Schwere Zeiten für Graff iti-Vandalen! Schützen Sie Ihre Immobilie vor Farbschmierereien und Aufklebern Sonderveröffentlichung Beschmierte Hauswand: vorher ... ... und nachher mit Graffiti-Schutz KASA-Geschäftsführerin Sylke Heckmann nach der Reinigungsaktion am Norbert-Burger-Platz KASA kurz und knapp: www.kasa-koeln.de • Zahlen, Daten, Fakten P ro Jahr circa 20.000 Quadratmeter Reinigung, aufgeteilt auf 400 Aufträge. Rund 600–700 Strafanzeigen für städtische Objekte. Die Kosten der Reinigung liegen bei knapp 800.000 Euro im städtischen Haushalt. • Schneller Überblick, was KASA ist,Kontaktdaten, Ansprechpartner etc. D ie KASA ist eine Ordnungs- partnerschaft von acht engeren und insgesamt 37 Partnerinnen und Partnern. Die Verwaltung erfolgt über die Geschäftsstelle KASA im Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Köln, Ottmar-Pohl-Platz 1 51103 Köln (0221/221 24589). • Spezialisten befragen D ie Gebäudereiniger-Innung unter 0221/25 10 64 oder die Innung Farbe Köln unter 0221/36 33 90 nennen geeignete Fachbetriebe für Reinigungsarbeiten und Graffiti-Prophylaxe. 21 KASA Geschäftsstelle Beratungsangebote & Präventionsarbeit Die Geschäftsstelle der KASA bietet Beratung und Information über das Thema Graffiti an und steht für Fragen der Bürger*innen zur Verfügung. Inhalte sind z. B. „Graffiti auf meiner Fassade, was tun?“ oder „Schutz meiner Fassade“ . Die Bürger*innen werden ausführlich über das Thema Graffiti informiert. Dabei wird beson- ders die Notwendigkeit der Anzeigenerstattung hervorgehoben. Zudem war die Wertever- mittlung und Prävention durch Vorleben und Informationen in den letzten vier Jahren der Schwerpunkt der KASA. Zu den Maßnahmen der KASA zählten unter anderem: – Aufklärung der Jugendlichen über die Konsequenzen von illegalen Graffiti – Sauberes Umfeld durch häufige Reinigung an Schulen, Spiel- und Bolzplätzen sowie Kindertagesstätten – Durch die konsequente Strafverfolgung und Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen setzen wir ein deutliches Zeichen, dass wir illegale Graffiti nicht tolerieren. – Es werden die Gefahren des illegalen Sprayens deutlich gemacht und Wege zur Scha- denswiedergutmachung aufgezeigt. 22 Bürger*innenanfragen, Bürger*innenhinweise und Bürger*innenbeschwerden Auch in den letzten vier Jahren erreichte die KASA-Geschäftsstelle eine Vielzahl von Bürger*innenanfragen und -beschwerden zum Thema Graffiti. Den Bürger*innen konnten Wege der Prävention und des Schutzes ihrer Fassaden aufge- zeigt werden. Insgesamt wird das Beratungsangebot gut angenommen. Bürger*innenbeschwerden, z. B. zu beschmierten und beklebten Strom-, Telekom- und Postkästen sowie Hinweise auf beschmierte oder beklebte Verkehrszeichen wurden von der Geschäftsstelle den zuständigen Stellen zur Reinigung weitergemeldet. Reinigungsverträge mit der AWB Sowohl die gebührenfinanzierten als auch die haushaltsfinanzierten Verträge mit den AWB sind zum Ende des Jahres 2018 ausgelaufen. Bei den haushaltsfinanzierten Verträgen han- delt es sich um viele Verträge, die die einzelnen Dienststellen in Ihrem Aufgabengebiet mit den AWB abgeschlossen haben. Das Vertragsverhältnis zwischen den AWB Köln und dem Amt für öffentliche Ordnung über die Reinigungsarbeiten der Kölner Anti Spray Aktion fielen ebenfalls unter diese Verträge. Seitens des Amtes für Personal- und Verwaltungsmanagements wurden im Auftrag der Oberbürgermeisterin, Überlegungen angestellt, wie die Zuständigkeiten für diese Verträge zukünftig gestaltet werden. In Abstimmung mit den betroffenen Dezernaten wurde entschieden, dass die Zuständigkeit für die gebührenfinanzierten Verträge bei der Dienststelle V-6 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Abfallwirtschaftsbetrieb angesiedelt wird. Im Amt für Verkehrsmanagement (damals Amt für Straßen- und Verkehrsentwicklung) wurde dem folgend ein Konzept für das weitere Vorgehen erstellt. Der Verwaltungsvorstand hat am 20. Februar 2018 diesem Vorgehen zugestimmt. Gemeinsam mit den verschiedenen Dienststellen und den AWB wurde der neue gebün- delte haushaltsfinanzierte Vertrag erstellt, dem der Rat am 20. März 2018 mit der Vorlage 0442/2018 zugestimmt hat. Die Vertragslaufzeit begann am 1. Januar 2019. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre. Die Reini- gungsleistungen sind in fünf Anlagen gegliedert. Die Reinigungsleistungen für die Kölner Anti Spray Aktion sind in diesem Vertrag enthalten. Als originäre Ordnungspartnerschaft liegt die Zuständigkeit für den Betrieb von KASA beim Amt für öffentliche Ordnung. In der operativen Abwicklung sowie der strategischen Ausrich- tung gibt es für die KASA keine Änderung. Durch den gebündelten Vertrag und die enge Zusammenarbeit zwischen der Geschäfts- stelle KASA und dem Amt für Verkehrsmanagement soll die bisherige gute Arbeit weiterent- wickelt werden. Ziel ist die koordinierte, zielgerichtete Arbeitsweise zu erhalten und weiter zu optimieren. 23 Beispiele: KASA Gestaltungsprojekte Immer wieder gibt es Anregungen aus der Stadtgesellschaft für Gestaltungsprojekte in den Bezirken. Diese kleinen und lokal begrenzten Projekte stehen und fallen mit ehrenamtlich engagierten Personen. Die KASA wird weiterhin diese Art von Projekten finanziell unterstüt- zen und für deren Umsetzung werben. Einvernehmlich gestaltete Wände können auch Schutz gegen illegale Graffiti darstellen. In den vergangenen Jahren wurden in mehreren Bezirken weitere Projekte geplant. So wurde die Stützmauer am Kalkberg nach dem Vorbild der Geldernstraße durch die Mittwochsmaler in einem Jugendprojekt gestaltet und eine neue legale Graffitiwand errichtet. Die Geschäftsstelle KASA steht für die Umsetzung dieser Projekte gerne als Ansprechpart- nerin zur Verfügung. Zwischennutzungskonzept Ebertplatz Die KASA engagiert sich für die vom Rat der Stadt Köln beschlossene Attraktivierung des Platzes. So wurden die Rolltreppen des Ebertplatzes künstlerisch gestaltet. Im Vorfeld wur- den diese gereinigt und neu gestrichen. Unter anderem unterstützt die Geschäftsstelle auch Reinigungsarbeiten auf dem Platz. Immer wieder werden die Stelen des Brunnens oder die neuen Sitzbänke beschmiert. Die KASA unterstützt hier in Zusammenarbeit mit der KVB und den AWB Köln die Bemühungen, das Erscheinungsbild des Platzes wieder in ein positives Licht zu rücken. Mit den Mitteln und der Unterstützung der KASA wurden zusätzlich Schilder, Lampen und Verblendungen vor Ort, speziell vor Veranstaltungen, gereinigt. „We build this city“ Gestaltungsfläche und Hall of Fame Geldernstraße Einem Beschluss der Bezirksvertretung Nippes folgend, wurde der S-Bahnhof Geldern- straße/Parkgürtel und die nähere Umgebung nach dem Vorbild der Stützen für die Ring- bahn 13 zur Attraktivierung der Haltestelle gestaltet. Neben einer Dauerausstellung, die nicht übersprayt werden darf, wurden die Stützwände rund um den Bahnhof erstmalig für eine freie und private Gestaltung freigegeben. Kölns erste öffentliche Hall of Fame und die größte in Deutschland. Auch hier trat die KASA als Unterstützerin dieses Jugend- und Freizeitprojektes auf. Die Gestaltung der Wände am Parkgürtel und der Geldernstraße wurde durch die Mittwochsmaler des SKM durchgeführt. Am 27. April 2019 wurde das Kunstwerk übergeben und die Hall of Fame offiziell durch Frau Oberbürgermeisterin Reker eröffnet. 24 Das Projekt wurde durch diverse Dienststellen der Stadt Köln, der AWB Köln, der Rheinenergie, der Deutschen Bahn, der KVB AG und der Polizei Köln unterstützt. Seitens der Kölner Anti Spray Aktion sowie des Amtes für öffentliche Ordnung ist eine gemeinschaftlich getragene, abgestimmte und gewollte Gestaltung erfahrungsgemäß die wirksamste Prophylaxe gegen weitere Verunreinigung. Das Projekt aus dem Stadtteil Bil- derstöckchen im Stadtbezirk Nippes, hat insofern Vorbildcharakter für andere Bezirke und Stadtteile mit ähnlichen Problemlagen. We build this city – Streetart im Kreuzungsinneren (links), © Brigitte Jantz/Netzwerk e.V „Hall of Fame“ am Kalkberg Ein Bericht von Julian Mundt - SKM Köln – Sozialdienst Katholischer Männer e.V. Nachdem in den vergangen vier Jahren in Kooperation mit der Stadt Köln „Veedelstars“ eine partizipative jugendkulturelle Eventreihe erfolgreich am Bischofsacker im Bezirk Mülheim etabliert wurde, konnte nun ein weiterer Meilenstein für Jugendkultur im öffentlich Raum gelegt werden: Die Eröffnung einer Hall of Fame für dauerhaftes und legales Sprühen von Graffiti. 25 Wie kam es dazu? Veedelstars ist eine partizipative Eventreihe, die durch das aktive Mitwirken von Besu- cher*innen der Mittwochs-Maler*innen organisiert und durchgeführt wurde. Von der Akquise von Künstlerinnen und Künstlern, die Konzeptentwicklung, die thematische und farbliche Gestaltung, bis hin zu Presseinterviews und der Organisation von Workshops wurde alles durch die Teilnehmenden selbst realisiert. Aus diesem Prozess entwickelte sich der Wunsch, diesen Ort als Hall of Fame zu etablieren. So wurde durch den gesprühten Slogan „Make it a Hall“ im Rahmen von Veedelstars ein Antrag an die Bezirksvertretung Mül- heim gestellt, der mit großer Unterstützung durch die Bezirksvertretung getragen wurde. So entstand der politische Beschluss im Januar 2022, der im September 2022 in der Eröff- nungsfeier zur Hall of Fame offiziell gefeiert werden konnte. So erfuhr Jugendkultur eine weitere Form von Legitimation. Graffitiprojekt Gremberger Wäldchen Durch das Graffitiprojekt Gremberger Wäld- chen wurde ein Angstraum an zwei Eingängen in das Wäldchen beseitigt. Durch spannende Wald-Motiv-Graffiti anstelle von Schmierereien, wurde den Anwohnenden aus Kalk ein attraktiver Zugang in die Waldteile ermöglicht, der neugierig macht und zum Entdecken der Kunst und des Waldes einlädt. In der Projektumsetzung wurden Kinder und Jugendliche gestärkt. Sie lernten den Wald kennen, wodurch ihre Emotionalität und ihre soziale Kompetenz durch die Verbindung mit den Tieren und dem Wald zum Vorschein kamen. Durch die selbstständige Gestaltung der Waldmotive für die Brückenbemalung entstand eine Verbundenheit der Kinder und Jugendlichen mit dem Wäldchen, seinen Lebewesen und ihrer eigenen Graffiti-Schaffung. Sie lernten künstlerisch und handwerklich mit den Graffiti-Farben zu arbeiten. Es wurden Säulen und das hintere Wandbild im Rahmen eines Jugendprojektes bemalt. Hierbei lernten Jugendliche zunächst das Gremberger Wäldchen und seine Lebewesen 26 kennen und gestalteten anhand dessen die Motive. Dabei wurden sie von Förstern, Waldpädagogen und Künstlern unterstützt. Das Projekt war Bestandteil des Gesamtprojektes "Grüne Infrastruktur". Die Finanzierung des Graffitiprojektes erfolgt aus Stadtverschönerungsmitteln auf der Grundlage eines Beschlusses der Bezirksvertretung Kalk im September 2020. In den Sommerferien gingen Jugendliche aus dem Bezirk Kalk einen Tag auf Exkursion zur Motiv-Suche. Die Bilder wurden dann von den beiden Graffiti Künstlern für die Wandgestal- tung aufgearbeitet. In eintägigen Workshops erfolgte die eigentliche Graffiti Aktion, bei der die Jugendlichen selbst zur Sprühdose greifen und unter Anleitung die Motive an die Wand bringen durften. Vorher: Währenddessen: 27 Nachher: 28 Berichte der Kooperationspartner*innen Kölner Verkehrs-Betriebe Die KVB AG hat sich auch im zurückliegenden Geschäftsjahr aktiv in die Arbeit der KASA eingebracht. Vandalismusschäden und Graffitischmierereien sowie deren Bekämpfung und Beseitigung sind zentrale Themen in der täglichen, betrieblichen Arbeit, denn die Schäden verursachen nach wie vor hohe Reinigungs- oder Reparaturkosten. Entsprechend einem Ratsbeschluss werden Graffiti außerhalb des Kernbereichs innerhalb 72 Stunden entfernt und im U-Bahn Kernbereich innerhalb 48 Stunden nach Meldung an die zuständige Abteilung Fahrweg/Haltestellenservice. I n Zusammenarbeit mit der Stadt Köln reinigt die KVB die Zwischenebenen, die sich im Eigentum der Stadt Köln befinden, von Graffiti-Verschmutzungen. Der Gleisbereich der Haltestellen liegt im Besitz der KVB AG und der obere Bereich, die sogenannten Zwischen- und Verteilebenen im Besitz der Stadt Köln. 2019 hat die KVB 8100 m² gereinigt bzw. entfernt für ca. 190.000,00 € 2020 hat die KVB 8300 m² gereinigt bzw. entfernt für ca. 193.000,00 € 2021 hat die KVB 11000 m² gereinigt bzw. entfernt für ca. 230.000,00 € 2022 hat die KVB 10610 m² gereinigt bzw. entfernt für ca. 260.000,00 € Für die Bahnen und Busse gilt nach wie vor, dass beschmutzte/beschmierte Fahrzeuge sofort in die Betriebshöfe fahren, um gereinigt zu werden. Diese Fahrzeuge bleiben nie länger als unbedingt notwendig im Netz (in der Regel bis das Austauschfahrzeug auf der Strecke ist). Im Rahmen der Ordnungspartnerschaft zwischen KVB, Polizei und Stadt Köln/KASA wurden durch die weiter intensivierte Zusammenarbeit auch im vergangenen Jahr Täter*innen auf frischer Tat gestellt. Saubere Anlagen und Fahrzeuge steigern das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste, deshalb wird die KVB in Zusammenarbeit mit den Partner der KAS A nicht nachlassen, gegen die mutwilligen Zerstörungen und Graffitischmierereien vorzugehen. Nicht zuletzt deswegen hat die KVB viele Zwischenebenen der U-Bahnhaltestellen mit Videokameras ausgestattet. Es wurden darüber hinaus weitere Betriebsgebäude, die schon oft von Sprayer*innen beschmiert wurden, künstlerisch gestaltet. 29 Kölner Haus- und Grundbesitzerverein v. 1888 e.V. Bericht von Thomas Tewes Resignation ist keine Alternative. Das Thema Graffiti beschäftigt die Stadt Köln nun schon seit vielen Jahren. Gerade in Zeiten von Corona und den damit verbunden Lockdowns haben sich illegale Graffiti im Stadtbild wieder sichtbar vermehrt. Vor allem mit Hilfe der Kölner Anti Spray Aktion konnte das Thema Graffiti dauerhaft in der Bevölkerung verankert werden. Viele Eigentümer*innen haben sich überzeugen lassen, dass es zur Reinigung von betroffenen Flächen kaum Alternativen gibt. Nach wie vor gilt das alte Credo, dass nur die umgehende Entfernung von Graffiti Wirkung zeigt, sind doch die Täter*innen drauf aus, mit ihrem Werk langanhaltende Wirkung zu erzielen. Ob graue Fassade oder Brückenkopf, alles ändert nichts an der Tatsache, dass Graffiti, die ohne Einwilligung des Eigentümers oder der Eigentümerin angebracht werden, Sachbeschädigungen sind. Vor allem bei der Behandlung von Graffiti durch die Justiz macht sich bei vielen privaten Eigentümer*innen das Gefühl breit, dass es bei der Einordnung dieser Taten als Straftaten Verschiebungen gibt. Es besteht der Eindruck, dass diese Art der Sachbeschädigung in Art und Umfang bagatelli- siert wird. Oft haben gefasste Graffititäter*innen mit einem relativ geringen Strafmaß zu rechnen. Bei den Geschädigten setzt sich dann nur fest, so der Eindruck des Vereins, dass eine Strafver- folgung nicht die gewünschte Wirkung hat und Täter*innen von einer Wiederholung ihrer Straftat abzuhalten vermag. Viele private Eigentümer*innen - aber auch viele Firmen - sehen daher mittlerweile von einer Anzeige ab und reinigen ihre Immobilien nicht mehr. Missverständlich hierbei ist jedoch oft auch, dass Strafe und Schadenersatz nicht unbedingt zusammenhängen. Für den Kölner Haus- und Grundbesitzerverein ist Resignation jedoch keine Alternative. Ziel muss es daher sein, bei den privaten Hauseigentümer*innen wieder vermehrt die Bereit schaft zur Entfernung von Graffiti zu wecken und vor allem jedes Graffiti auch zur Anzeige zu bringen. Hierzu veröffentlicht der Verein u.a. in seiner Verbandszeitschrift (Auflage 30.000) Informa- tionen zur KASA, zum Verhalten bei Schädigung und tiefergehende Einblicke in die Reini- gung. Auch das Begrünen von Fassaden, die Objektüberwachung oder die Beleuchtung von dunklen Ecken sind zielführende Maßnahmen, um die ungewollte Anbringung von Graffiti zu verhindern. Nicht zuletzt steht der Verein ratsuchenden Mitgliedern auch bei der rechtlichen Bewertung und Vorgehensweise Rede und Antwort. 30 Weiterhin setzt sich der Verein dafür ein, Graffiti nicht zu bagatellisieren, sondern auch in der Öffentlichkeit als Straftat zu bezeichnen. Hierbei geht es nicht um eine künstlerische Diskussion, sondern um die Tatsache, dass jedes Graffiti, welches ohne Einwilligung des Eigentümers oder der Eigentümerin angebracht wird, Sanktionen nach sich ziehen muss. Die zum Teil erheblichen Schäden am Eigentum müssen sich nach Ansicht des Kölner Haus- und Grundbesitzerv ereins dann auch im Strafmaß widerspiegeln. Kontrovers diskutiert wird auch weiterhin das Thema „legale Flächen“. Der Kölner Haus- und Grundbesitzerv erein ist der Ansicht, dass diese nicht geeignet sind, dem Problem „illegale Graffiti“ Herr zu werden. Sich mit Graffiti gegen Graffiti schützen, wie es auch der eine oder andere beziehungsweise die eine oder andere Eigentümerin versucht, ist seiner Meinung nach der falsche Weg. Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein steht auch weiterhin fest zu seinem Engagement in der KASA. Sie ist ein wichtiger Bestandteil im Kampf gegen illegale Graffiti, signalisiert sie doch, dass neben den privaten Eigentümer*innen auch alle anderen KASA-Mitglieder die gleiche Überzeugung haben und sich aktiv gegen illegale Graffiti einsetzen. Thomas Tewes Haup tgeschäftsführer Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888 Hohenzollernring 71-73 50672 Köln 31 Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH Das KASA-Team der AWB besteht aus fünf Mitarbeiter*innen, die von 7 – 16 Uhr im Einsatz sind. Zur technischen Ausstattung gehören: – Ein Fahrzeug für Kurier- und Kontrollleistungen, Klein-Aufträge, Maler- und Chemiearbeiten und Materialbeschaffung – Ein Fahrzeug integriert mit Gerätschaften zur Graffitibeseitigung, nutzbar für verengtes Straßenland (Ausstattung: Dampfstrahler bis 300 bar, Absauganlage für Farbreste, Wasser- und Recycletank, Malerzubehör, Chemie-Reinigungsmittel, Sicherungszubehör für Baustellen) – Zwei Fahrzeuge für Großaufträge, Ausrüstung: Leiter, Wassertank, Staubsauger, chem. Reinigungsmittel, Malerzubehör, Farbe, Sicherungszubehör für Baustellen – Zwei Anhänger mit Gerätschaften zur Sandbestrahlung in Verbindung mit Wasser 32 Deutsche Bahn Services GmbH #neu #Graffitikunst #wirbekennenFarbe Im Jahr 2010 wurde durch die Deutsche Bahn AG in Kooperation mit dem Land NRW die „Graffiti-Offensive NRW“ ins Leben gerufen. Jährlich wurden bis zu 50.000 m² Graffiti an Verkehrsstationen in NRW durch extra ausgebildete Facharbeiter*innen aus dem Gebäudereiniger- und Malerhandwerk, die mit speziellen Antigraffitimobilen die Verkehrsstationen anfuhren, entfernt. Diese Mobile sind mit Materialen und Spezialgeräten ausgestattet, mit denen sich nahezu jedes Graffiti auf fast jedem Untergrund rückstandslos entfernen lässt. Unsere Spezialist*innen bieten darüber hinaus unseren Kund*innen eine kostenneutrale individuelle Beratung in Bezug auf Graffitientfernung und Präventionsschutz vor Ort an. Die Maßnahmen innerhalb der Graffitioffensive: – Erhöhung des subjektiven Sicherheitsempfindens von Reisenden im Bahnhofsbereich – Steigerung und Aufrechterhaltung der Aufenthaltsqualität im Bereich der Bahnhofsanlagen – Beseitigung, Prophylaxe und Verhinderung von Graffitischäden im Bahnhofsbereich – Gewährleistung eines dauerhaften und Nachhaltigen Willkommenseindrucks für Tourist*innen und Nutzer*innen des ÖPNV in NRW Der Schaden, der der DB durch Vandalismus und Graffiti an den NRW-Bahnhöfen entsteht, belief sich in den letzten 4 Jahren auf mehrere Millionen Euro. Geld, das die DB lieber zum Nutzen ihrer Kund*innen einsetzen würde. Die Entfernung von Schmierereien ist ein Kampf gegen Windmühlen. Um das Erfolgserlebnis der Sprayer*innen zu schmälern, hat die DB im Rahmen der „Graffitioffensive“ in den letzt en Jahren die Schäden möglichst innerhalb von 24 bis 72 Stunden beseitigt. Bei Hinweisschildern, Informationstafeln oder Vitrinen mit Fahrplanaushängen ist die schnelle Entfernung des Graffitis besonders wichtig. Viele graffitibelastete Flächen an Bahnhöfen wurden mit einer Schutzschicht ausgestattet, w elche das mehrmalige Abwaschen von Graffiti ermöglichen. 33 Bedauerlicherweise hat sich das Land Nordrhein-Westfalen aus dem Programm zurück- gezogen. Die Deutsche Bahn steht auch ohne zusätzliche Finanzierung durch Land und Aufgabenträger weiter zur Graffitioffensive und wird auch in Zukunft – ganz im Sinne des Kund*innen – Schmierereien entfernen. Aufgrund des Rückzugs des Landes und der dadurch begrenzten finanziellen Mittel können Graffiti daher derzeit leider nicht immer zeitnah beseitigt werden. Nun werden Graffiti nur noch dann entfernt, wenn der Stationsbetreiber*innen die Meldungen in ein Tool einstellen und qualifizier en. Die Masse der , an den Stationen, angebrachten Graffiti ist selbstverständlich nicht gesun- ken, die Häufigkeit der auf mehreren hundert Quadratmeter beschmierten Stationen nimmt sogar zu, da der „Erfolg“ von länger auf den Stationen verbleibenden Graffiti auf den Sprayer motivierend wirkt. Auch wir haben Graffitikunst an einigen Personenunterführungen angebracht. Diese wurden ebenfalls mit Graffitischutz beschichtet. Wir erhoffen uns hierdurch die Wahrung des Ehrenkodex unter Graffitisprayern. 34 Kriminalpolizei Köln – Sachrate 43 „Farbe“ Bericht von EKHK Bernd Reuther 01 Fallzahlen (PKS1) der Sachbeschädigung durch Graffiti 2019 Im Jahr 2019 wurden laut PKS im Bereich des PP Köln insgesamt - 2.014 - Sachbeschädigungen durch Graffiti zur Anzeige gebracht. Im Jahr 2018 lagen die Fallzahlen bei - 1.990 - Anzeigen. Das entspricht einem Anstieg von 2018 auf 2019 um ca. 1 %. Insgesamt konnten - 190 - tatverdächtige Personen im Jahr 2019 ermittelt werden. Die Zahl ist demnach im Vergleich zum Jahr 2018 (146 um 44 T atverdächtige gestiegen. Unterteilung der Tatverdächtigen Personen: 2019 105 Erwachsene 36 Heranwachsende, 28 Jugendliche und 21 Kinder Die Aufklärungsquote lag 2019 bei 14,10 %. 02 Fallzahlen (PKS der Sachbeschädigung durch Graffiti 2020 Im Jahr 2020 wurden laut PKS im Bereich des PP Köln insgesamt - 2.402 - Sachbeschädigungen durch Graffiti zur Anzeige gebracht. Im Jahr 2019 lagen die Fallzahlen bei - 2.014 - Anzeigen. Das entspricht einem Anstieg von 2019 auf 2020 um ca. 19,3 %. Dieser außergewöhnliche Anstieg ist nach hiesigen Erkenntnissen ausschließlich auf ein anderes Anzeigenverhalten Geschädigter in der Pandemie zurückzuführen. Es handelt sich um Online-Anzeigen. Offensichtlich wurden vermehrt ‚alte‘ Sachbeschädigungen im Home-Office nun ‚endlich‘ zur Anzeige gebracht. Insgesamt konnten - 238 - tatverdächtige Personen im Jahr 2020 ermittelt werden. Die Zahl ist demnach im Vergleich zum Jahr 2019 (190 um 48 Tatverdächtige gestiegen. Unterteilung der Tatverdächtigen Personen: 2020 144 Erwachsene 38 Heranwachsende 42 Jugendliche und 14 Kinder Die Aufklärungsquote lag 2020 bei 8,91 %. Im Jahr 2019 lag diese bei 14,10 %. 35 Der Rückgang steht im direkten Zusammenhang mit dem Anstieg der Online-Anzeigen, denn bei diesen Sachverhalten ergeben sich im Regelfall keine Täterhinweise. Fallzahlen (PKS) der Sachbeschädigung durch Graffiti 2021 Im Jahr 2021 wurden laut PKS im Bereich des PP Köln insgesamt - 2.019 - Sachbeschädigungen durch Graffiti zur Anzeige gebracht. Dementsprechend lagen die Zahlen der Anzeigen wieder auf dem Niveau von vor der Pan- demie im Jahr 2019. Insgesamt konnten - 159 - tatverdächtige Personen im Jahr 2021 ermittelt werden. Unterteilung der Tatverdächtigen Personen: 2021 96 Erwachsene 26 Heranwachsende, 24 Jugendliche und 13 Kinder Die Aufklärungsquote lag 2021 bei 10,85 %. Fallzahlen (PKS) der Sachbeschädigung durch Graffiti 2022 Im Jahr 2022 wurden laut PKS im Bereich des PP Köln insgesamt - 1.625 - Sachbeschädigungen durch Graffiti zur Anzeige gebracht. Insgesamt konnten - 140 - tatverdächtige Personen im Jahr 2022 ermittelt werden. Unterteilung der Tatverdächtigen Personen: 2022 88 Erwachsene 12 Heranwachsende 19 Jugendliche und 21 Kinder Die Aufklärungsquote lag 2022 bei 9,85 %. 36 Auswahl der herausragenden Ermittlungserfolge Im Jahr 2019 wurde ein Verfahren gegen erwachsene Sprayer*innen aufgrund eines aufmerksamen KVB-Mitarbeiters geführt. Die Täter*innen trugen KVB-Jacken und fotografierten eine Bahn am Barbarossaplatz. Ermittlungen konnten belegen, dass die Täter*innen aus Bornheim, Hamburg und England die o.g. Straßenbahn großflächig besprüht hatten. Im Jahr 2020 wurden vermehrt Anzeigen (15) erstattet, bei denen der Verdacht bestand, dass die Graffiti-Schriftzüge mit Flusssäure aufgetragen wurden. Aus diesem Grund wurde die Ermittlungsgruppe „EG Tag “ für mehrere Wochen beim KK 43 eingerichtet. Es konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden, welcher im Verdacht stand Marker mit säurehaltiger Substanz zu vertreiben. Dieses Verfahren wurde an die Bundespolizei Dortmund abgegeben. Des Weiteren wurde im Jahr 2020 ein Sprayer nach einer Sachbeschädigung durch Graffiti im Bereich einer KVB-Haltestelle in Tatortnähe festgenommen. Ermittlungen ergaben, dass er für insgesamt 45 Nachteilsanzeigen verantwortlich war. Gegen eine Gruppe Jugendlicher wurde wegen diverser Sachbeschädigungen durch Graf- fiti und Verstöße gegen das BtmG ermittelt. Durchgeführte Wohnungsdurchsuchungen und umfangreiche Ermittlungen bestätigten diesen Tatverdacht. 37 RheinEnergie Die Gebäude und Anlagen der RheinEnergie AG sind beliebte Ziele für Graffiti. Insbeson- dere Betriebsgebäude, Kundenzentren, Mauern um Firmengelände, Kabelverteilerschränke, Trafo- und Verdichterstationen werden immer wieder meist unschön beschmiert. In 2021 wurden ca. 3.000 m² Graffiti entfernt. Die Beseitigung erfolgt dabei nach eigenem Ermessen, Hinweisen von Dritten oder Hinweisen durch die Stadt Köln. Sie erfolgt durch Eigenpersonal als auch durch Fremdfirmen und erzeugt einen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand. Im Jahr 2019 sind Kosten von über 95.000 Euro entstanden, im Jahr 2020 mehr als 50.000 Euro und im Jahr 2021 von über 35.000 Euro. Je nach Ausmaß wird straf- oder zivilrechtlich gegen Tatverdächtige vorgegangen. Mit der Gestaltung vor allem von Trafostationen und Kabelverteilerschränken werden Künstlerinnen und Künstler sowie Schulklassen beauftragt, um ein ansprechendes Stadtbild zu erhalten. Während der Corona-Pandemie konnte ein deutlicher Rückgang der Schäden festgestellt werden. Beispielhafte Gestaltung eines Kabelverteilerschrankes vorher und nachher 38 Ausblick Ausbau strategischer Partnerschaften Die Erfahrung zeigt, dass in Gänze gereinigte Objekte am längsten von einer erneuten Ver- schmutzung verschont bleiben. Innerhalb des Stadtgebietes gehen die Zuständigkeiten teil- weise fließend ineinander über. Neben vielen privaten Eigentümerinnen und Eigentümern sind auch weitere städtische Tochterunternehmen betroffen. Um den Mitteleinsatz so effek- tiv und effizient wie möglich zu gestalten, führt die KASA viele Gespräche mit Akteur*innen der Stadtgesellschaft. Im öffentlichen Straßenland gibt es nicht nur Objekte der Stadt Köln. Die Pilotstrecke auf dem Hohenzollernring hat gezeigt, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen müssen, um eine nachhaltige Reinigung zu gestalten. Wenn Reinigungsarbeiten gemeinsam entschieden und abgestimmt stattfinden, entsteht ein einheitliches Bild. Andernfalls ist die Wand zwar neu gestrichen, jedoch die Aufbauten an der Wand noch nicht. Hier setzt die KASA in Zukunft an, um mit städtischen Tochterunter- nehmen, aber auch mit Akteur*innen der Privatwirtschaft wie der Deutschen Post, der Deut- schen Telekom oder Privateigentümer*innen ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Lösungen zu finden. 39 Neue Kommunikationskampagne anlässlich der 25-Jahrfeier Seit nunmehr 25 Jahren kümmert sich die Ordnungspartnerschaft aus 39 Unternehmen und Institutionen aus dem privaten und öffentlichen Bereich um die Entfernung illegaler Graffiti. In den Jah- ren zuvor litt das Stadtbild an einer stetig gewachsenen Flut von Schmierereien. Anlass der Gründung war der EU-Gipfel und der G/7 Weltwirtschaftsgipfel 1999 in Köln. Die Domstadt sollte sich als gastfreundliche und saubere Metropole präsentieren. So beschloss der Stadtrat am 23. Juni 1998, dass etwas gegen Graffiti & Co. unternommen werden müsse. Nur kurze Zeit später gründeten das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Köln, die Polizei und der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein die „Kölner Anti Spray Aktion“ , die schnell auf die heutige Mitgliederzahl ange- wachsen ist. Die KASA ist seitdem eine erfolgreiche und aktive Ordnungspartnerschaft. Deshalb wurde der 25ste „Geburtstag“ der KASA im Rahmen einer kleinen Feier begangen. Bei dem Termin im Straßen- bahnmuseum Thielenbruch stellte Ober - bürgermeisterin Henriette Reker am 17. April 2023 die aktuelle Kampagne „Nein zu illegalen Graffiti. Für ein sauberes Köln. “ vor. Die neu gestalteten Plakate waren zwei Wochen im gesamten Stadtgeiet zu sehen. Weiterhin wurde die neu gestaltete Internetseite veröffentlicht und ein neuer Flyer vorgestellt. Nein zu illegalem Graffiti. Für ein sauberes Köln! Anzeigen. Entfernen. Vorbeugen. Kölner Anti-Spray Aktion (KASA). Wir beraten Sie. 25 Jahre KASA Weitere Infos: www.kasa-koeln.de Die Oberbürgermeisterin Amt für öff entliche Ordnung Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gestaltung Zentrale Dienste Bildnachweis Stadt Köln-KASA 13-US/A-Nr.258-23/32/07.2023
Beratungsverlauf
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14.08.2023
TOP 10.2.20, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
21.08.2023
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.6, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
24.08.2023
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.13, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
24.08.2023
TOP 10.2.19, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
28.08.2023
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.1.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
28.08.2023
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.6, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
28.08.2023
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
31.08.2023
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.13, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
31.08.2023
TOP 10.2.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
31.08.2023 zuletzt
TOP 10.2.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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