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4147/2019

Projektförderung für bürgerschaftliches Engagement

Mitteilung Ausschuss 09.12.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 16.01.2020, TOP 15.8

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1 Förderkonzept 2019 Projektförderung KABE

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

17303 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
OB/OB-1 
OB/13 
Vorlagen-Nummer 06.12.2019 
 4147/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Finanzausschuss 09.12.2019 
Hauptausschuss 13.01.2020 
Ausschuss für Soziales und Senioren 16.01.2020 
 
Projektförderung für bürgerschaftliches Engagement 
Der Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 24.09.2018 folgenden Beschluss gefasst: 
 
„Die Verwaltung stellt die im Haushaltsplan, Teilplan 0101, per Haushaltsbeschlusses des Rates vom 
07.11.2017 zur Verfügung stehenden zusätzlichen Mittel von 100.000 Euro für die Projektförderung 
des bürgerschaftlichen Engagements beim Arbeitskreis Bürgerschaftliches Engagement (KABE) zur 
Verfügung. Die Mittelvergabe für konkrete Projekte auf Beantragung durch die Vermittlungsagenturen 
erfolgt durch FABE.“  
 
Die Kommunalstelle zur Förderung und Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements (FABE) hat 
daraufhin auf der Grundlage der neuen Förderrichtlinien für finanzielle Leistungen der Stadt Köln ein 
Konzept erarbeitet. Gefördert werden Projekte zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements 
bei KABE. Dies sind insbesondere solche Projekte, die neue Ideen und Ansätze verfolgen, die Men-
schen, Organisationen und Unternehmen dazu bewegen, sich für die gesellschaftlichen Herausforde-
rungen zu engagieren. Das Konzept 2019 ist der Mitteilung als Anlage beigefügt. 
 
Zu KABE gehören folgende Vermittlungsagenturen: 
 
 Büro für Bürgerengagement (Arbeiterwohlfahrt-Kreisverband Köln e.V.) 
 
 Centrum zur nachberuflichen Orientierung -Ceno e.V.- (Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsver-
band) 
 
 Freiwilligenzentrum Mensch zu Mensch (Caritasverband für die Stadt Köln e.V.) 
 
 Kölner Freiwilligen Agentur e.V. (Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband) 
 
 Nachbarschaftshilfen Kölsch Hätz (Caritasverband für die Stadt Köln e.V.) 
 
 SkF-Börse für bürgerschaftliches Engagement (Sozialdienst Katholischer Frauen e.V.) 
 
 
Jede Agentur berät interessierte Kölner Bürgerinnen und Bürger, die ein Ehrenamt übernehmen 
möchten und vermittelt sie auf Wunsch nach einem Beratungsgespräch in ein geeignetes freiwilliges 
Engagement. Darüber hinaus haben die Vermittlungsagenturen jeweils eigene Schwerpunkte. Zudem 
arbeiten die KABE-Agenturen mit in der Steuerungsgruppe des Kölner Netzwerks Bürgerengage-

2 
 
ment, ein Zusammenschluss von Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, dem Kölner Ju-
gendring und der IHK Köln.  
 
Die KABE-Vermittlungsagenturen erhalten für diese Arbeit Haushaltsmittel in Höhe von 226.670 €. 
Darüber hinaus wurden durch den o.g. Beschluss 100.000 € für Projekte zur Förderung des bürger-
schaftlichen Engagements bei KABE zur Verfügung gestellt. 
 
Die Projektanträge wurden von der Kommunalstelle FABE als zuständige Fachdienststelle geprüft 
und die Mittel wurden für die nachfolgenden Projekte verwendet. Jede KABE-Agentur hat dabei Be-
träge zwischen 16.500 € und 16.666 € beantragt. 
 
 
Förderung 2018 
 
Büro für Bürgerengagement  
 
Projekt: „Potentiale nutzen – spezifische Fähigkeiten stärken – professionelle Kompetenzen 
für das Gemeinwohl einsetzen“ 
 
Projektmittel: 16.666 € 
 
Im Rahmen der vielfältigen Beratungen im Büro für Bürgerengagement der AWO KV Köln wurde fest-
gestellt, dass Menschen mit langjähriger Berufserfahrung gerne ihre Erfahrungen und Kompetenzen 
ehrenamtlich für Einrichtungen, Vereine und Verbände zur Verfügung stellen möchten. Dabei hat sich 
gezeigt, dass es schwierig ist, geeignete Einsatzmöglichkeiten für diese speziellen Fähigkeiten und 
Kompetenzen bereitzustellen. Die Expertinnen und Experten wollen und können sich häufig zeitlich 
nicht festlegen, sondern möchten flexibel – meistens projektbezogen – ihr Wissen einsetzen. Sie 
kommen z.B. aus dem Bildungsbereich, dem Ausbildungsbereich, dem Medienbereich wie z.B. dem 
Journalismus oder der Öffentlichkeitsarbeit, der Verwaltung, dem Projektmanagement, aus dem Fi-
nanzbereich u.a. Ihre Expertise wollen sie sinnvoll im sozialen Bereich, im Bildungsbereich, in Migra-
tionsorganisationen, in Politik und Kultur einsetzen. 
   
In den 20 Jahren Erfahrungen des Büros für Bürgerengagement zeigt sich aber auch, dass diese An-
gebote bürgerschaftlichen Engagements durch selbstbewusste Ehrenamtliche von Einrichtungen 
Vereinen und Verbänden nicht nachgefragt werden. 
 
Durch dieses Projekt soll ein Pool von ehrenamtlich tätigen Expertinnen und Experten aufgebaut wer-
den, die Einrichtungen und Vereinen zeitlich begrenzt zur Verfügung stehen sollen und/oder im Rah-
men von Projektarbeit zum Einsatz kommen.  
 
 
Ceno e.V. 
 
Projekt: „Paten für junge unbegleitete Geflüchtete auf dem Weg in die Verselbständigung 
“Konzeptentwicklung und Pilotphase  
 
Projektmittel 16.660 € 
 
Ceno e.V. ist Experte im Patenschaftssektor und definiert im Projektantrag einen Bedarf von unbe-
gleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die 2015 nach Köln gekommen sind und die aufgrund ihrer 
Volljährigkeit sukzessive aus der Jugendhilfe herausfallen. Die Jugendhilfestellen suchen daher nach 
einer ehrenamtlichen Anschlussperspektive. Mit ehrenamtlichen Patenschaften soll eine praktische 
Antwort auf diese Problemlage entwickelt und umgesetzt werden.  
 
 
Freiwilligenzentrum Mensch zu Mensch

3 
 
Projekt „Herzenssprechstunde“ 
 
Projektmittel 16.666 € 
 
In den Stadtteilen Mauenheim, Niehl und Weidenpesch wurde in Kooperation mit den katholischen 
und evangelischen Kirchengemeinden sog. „Herzenssprechstunden“ aufgebaut. Dieses Programm 
wird als ein Mittel gegen die Vereinsamung der Menschen eingesetzt und soll helfen, neue Kontakte 
zu knüpfen und dazu ermutigen, überschaubare Aktionen und zeitlich begrenzte kulturelle (Mikro-) 
Projekte im nachbarschaftlichen Umfeld zu realisieren. Die Herzenssprechstunden bringen Menschen 
zusammen, die sich entsprechend ihrer Fähigkeiten engagieren möchten, mit Menschen, die aus un-
terschiedlichen Gründen von Einsamkeit und Isolation betroffen sind und sich Kontakte wünschen. 
 
„Herzenssprechstunden“ werden zum Beispiel in Seniorenhäusern, Mehrgenerationenhäusern oder in 
Büchereien angeboten. Das Konzept „Herzenssprechstunden“ wird in der innovativen Quartiersarbeit 
eingesetzt. Nach Ablauf des Projektjahres sind die beteiligten Engagierten so gut vorbereitet, dass sie 
diesen Austausch ohne hauptamtliche Begleitung in der Nachbarschaft weiterführen können. 
 
 
Kölner Freiwilligen Agentur e.V. (Gesamtsumme beantragter Projektmittel 16.620 €) 
 
Projekt: „Bildungsbrücken“ 
 
Projektmittel: 7.500 € 
 
ln vielen Schulen mit Flüchtlingskindern scheitert die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindern 
an der fehlenden gemeinsamen Sprache. Dies führt dazu, dass - trotz gutem Willen von beiden Sei-
ten - viele Eltern aus Flüchtlingsfamilien nicht an Elternabenden oder jahreszeitlichen Elternaktionen 
wie z.B. Martinsumzüge teilnehmen. Ebenso ist der Elternsprechtag von sprachlichen Hürden domi-
niert. 
 
Über das Projekt ,,Bildungsbrücke" werden mehrsprachige Freiwillige an Schulen in Köln vermittelt, 
die die Kommunikation zwischen den Lehrerinnen / Sozialarbeiterinnen und den Eltern von Flücht-
lingskindern durch punktuelle Einsätze durch die Vermittlung bildungsbezogener lnformationen unter-
stützen.  
 
Bildungsbrücken wird in enger Kooperation mit dem Kommunalen lntegrationszentrum (KI) umge-
setzt. Das Kl unterstützt bei der Schulung der Freiwilligen und bei der Ansprache der Schulen sowie 
Eltern. 
 
 
Projekt: „Herstellung von Werbematerialien zur Gewinnung neuer Freiwilliger“, wie zum Bei-
spiel Flyer zur Unterstützung von Willkommensinitiativen und stadtweiten Gewinnung von Freiwilligen 
 
Projektmittel: 4.370 € 
 
 
Projekt: „Gemeinsam für gute Nachbarschaft im Sozialraum Finkenberg/Eil/ Gremberghoven“ 
 
Projektmittel: 4.200 € 
 
Konzipiert und begleitet wird das Projekt von der lnitiative ,,Unternehmen - engagiert in Köln", die sich 
für die Förderung von Unternehmensengagement in der Kölner Stadtgesellschaft einsetzt. Die lnitiati-
ve „Unternehmen - engagiert in Köln" ist ein Zusammenschluss öffentlicher lnstitutionen, gemeinnüt-
ziger Vereine, Unternehmen und einer Stiftung, angesiedelt unter dem Dach des Kölner Netzwerks 
Bürgerengagement.  
 
Das Projekt verfolgt einen innovativen Engagementansatz lokaler, problemlösungs-orientierter, trisek-
toraler Engagement-Partnerschaften, der nach einem Pilotprojekt in Köln-Bilderstöckchen nun zum

4 
 
zweiten Mal im Kölner Stadtgebiet verfolgt wird. 
lm Sozialraum Finkenberg/ Eil/ Gremberghoven gestalten Bürgerinnen und Bürger in Zusammenar-
beit mit gemeinnützigen Vereinen, ortsansässigen Unternehmen und Vertreterlinnen aus der Stadt-
verwaltung ihr Lebensumfeld und verbessern so ihre Lebenssituation spürbar und sichtbar. Zu dem 
ausgewählten Themenfeld ,,Wohlfühlen und sozialer Zusammenhalt in der Nachbarschaft" werden 
Aktionsideen gesammelt und gemeinschaftlich umgesetzt. Die Erfahrung, gemeinsam etwas Neues 
für den Sozialraum geschaffen zu haben, wirkt nachhaltig und ist Hilfe zur Selbsthilfe. 
 
 
Projekt „Bildungsseminar für Freiwillige“ 
 
Projektmittel: 550 € 
 
Die KFA veranstaltet Bildungsseminare für die Freiwilligen, die einen lokalen Freiwilligendienst leisten 
und für die Internationalen Freiwilligen, die aus den Partnerstädten nach Köln kommen. Die Internati-
onalen Freiwilligen haben den Wunsch geäußert über konventionelle deutsche „Benimmregeln“ im 
Alltag aufgeklärt zu werden. Die Kölner Freiwilligen haben sich angeschlossen, um Unsicherheiten in 
offiziellen Situationen besser begegnen zu können. 
 
 
Nachbarschaftshilfen Kölsch Hätz  
 
Projekt: „Gewinnung von ehrenamtlichen Koordinatoren mit Migrationshintergrund für die 
Koordination in Höhenberg/Vingst“ 
 
Projektmittel: 16.666 € 
 
In diesen beiden Stadtteilen leben Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Milieus. 
Die ehrenamtlichen Koordinatoren werden als Bindeglied eingesetzt zwischen den Menschen, die 
ehrenamtlich unterstützt werden sollen (zum Beispiel Kinder mit Migrationshintergrund in Ganztags-
schulen) und den Ehrenamtlichen, die diese Hilfe bieten. Es wird geprüft, wie den Bedürfnissen der 
Menschen in Höhenberg und Vingst mit der ehrenamtlich geprägten Struktur von Kölsch Hätz begeg-
net werden kann. Dazu werden Menschen benötigt, die selbst einen Migrationshintergrund haben und 
so zu Kulturmittlern werden. 
 
 
SkF-Börse für bürgerschaftliches Engagement 
 
Projekt: „Laura und Laurenz-Vermittlung ehrenamtlicher Familienpatinnen und –
paten/Ersatzgroßeltern“  
 
Projektmittel: 16.666 € 
 
Das Projekt richtet sich eher an mittelschichtsorientierte Alleinerziehende und an Eltern/Familien, die 
sich für ihre Familie eine Erweiterung des familiären Umfelds durch ein verlässliches Beziehungsan-
gebot wünschen. Damit schließt dieses Angebot eine Lücke im System, das sich gegenwärtig vor 
allem an der Betreuung von Kindern und Familien mit Jugendhilfebedarf, Flucht und/oder Migrations-
geschichte orientiert. 
 
 
 
Förderung 2019 
 
Büro für Bürgerengagement 
 
Projekt: „Einsatz bilingualer Lesementorinnen und Lesementoren“

5 
 
Projektmittel: 16.500 € 
 
Im Rahmen von LESEMENTOR Köln soll 2019 ein Projekt zur Förderung der Lese- und Schreibkom-
petenz von Kindern und Jugendlichen mit mehrsprachigem Hintergrund gestartet werden, in dem die-
se in ihrer zweisprachigen Lesekompetenz gestärkt werden, damit sich deren Chancen auf gesell-
schaftliche Teilhabe erhöht. 
 
Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationserfahrung oder mit Fluchterfahrung erhalten bei LE-
SEMENTOR Köln Unterstützung durch ehrenamtliche Lesementorinnen und Lesementoren. Die indi-
viduelle Begleitung unterstützt das Lernen der deutschen Sprache. Die persönlich gestaltete Stunde 
der Lesementorin oder des Lesementors mit dem Kind oder dem Jugendlichen in der 1:1 Beziehung 
ist dabei kostbar und gehört zur Kernphilosophie des Ansatzes. Diese 1:1 Betreuung einmal in der 
Woche über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr unterscheidet das Projekt von anderen Le-
seförderprojekten. 
 
 
Ceno e.V. 
 
Fortführung des Projektes „Paten für junge unbegleitete Geflüchtete auf dem Weg in die Ver-
selbständigung“ 
 
Projektmittel: 16.660 € 
 
Das Angebot wird sowohl von jungen Menschen als auch von Jugendhilfeträgern und Paten gut an-
genommen. Daher wird das Projekt nach Konzeptentwicklung und Pilotphase fortgesetzt. Erste Pa-
tenschaften sind entstanden, die weiter begleitet werden und weitere Patenschaften sollen hinzu-
kommen. 
 
 
Freiwilligenzentrum Mensch zu Mensch  
 
Projekt: „Servicebrücken Jugend versus Alter“ 
 
Projektmittel: 16.666 € 
 
Die Servicebrücke richtet sich an Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren sowie an Seniorinnen und 
Senioren mit Unterstützungsbedarf, insbesondere an ältere und/oder mobilitätseingeschränkte Men-
schen. Die tägliche Engagement-Zeit soll 2 Stunden, die wöchentliche Einsatzzeit 10 Stunden nicht 
überschreiten. Ziel ist die Gewinnung von Jugendlichen zum ehrenamtlichen Engagement bei älter 
werdenden Menschen zur Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben. Außerdem soll bei den Seniorin-
nen und Senioren Verständnis geschaffen werden für die junge Generation und Beziehungen zwi-
schen den Generationen geschaffen werden. 
 
 
Kölner Freiwilligen Agentur e.V. 
 
Projekt „Digitales Eventvolunteering“ 
 
Projektmittel: 16.663,53 € 
 
Die Kölner Freiwilligen Agentur baut einen Pool von Ehrenamtlichen auf, der bei Events über noch 
aus- bzw. aufzubauende Kanäle in sozialen Medien (z.B. facebook-channel, snapchat, Instagram, Tik 
Tok) kontaktiert wird. 
 
Es sollen Menschen angesprochen werden, die bisher noch keinen Zugang zum Ehrenamt hatten 
oder nicht das Passende gefunden haben, weil ein dauerhaftes und regelmäßiges Engagement mit 
ihrem Alltag nicht kompatibel ist. Besonders Studierende und Vollzeitberufstätige treten mit dem Be-

6 
 
dürfnis nach niedrigschwelligem Engagement an die Kölner Freiwilligen Agentur heran, die bisher nur 
wenige attraktive Angebote anbieten konnte. 
 
Dieses neue kurzfristige Engagement soll dazu motovieren, sich langfristig und wiederkehrend zu 
engagieren. 
 
 
Nachbarschaftshilfen Kölsch Hätz  
 
Folgeantrag für das Projekt „Gewinnung von ehrenamtlichen Koordinatorinnen und Koordina-
toren mit Migrationshintergrund in Höhenberg und Vingst“ 
 
Projektmittel: 16.666 € 
 
Dieses Projekt wurde bereits in 2018 begonnen und wird in 2019 fortgeführt. Die Nachbarschaftshil-
fen Kölsch Hätz haben bisher im Wesentlichen im bürgerlichen Umfeld gewirkt. Mit diesem Projekt 
sollen die Rahmenbedingungen von Kölsch Hätz überprüft und sich für die zunehmende Bürgerschaft 
mit Migrationshintergrund öffnen. Diese neue Zielgruppe benötigt neue Herangehensweisen und Ver-
fahren. Dies sollte im Projekt im Jahr 2018 erprobt und bei Gelingen in Zukunft die Arbeit von Kölsch 
Hätz ergänzen und bereichern. Durch eine genaue Analyse in den ersten Monaten des laufenden 
Projektes konnte die Vielschichtigkeit von „Bedarfen“ der Menschen in den Blick genommen und neue 
Adressatinnen und Adressaten für Kölsch Hätz entdeckt werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, 
dass sich diese vielschichtige Problematik nicht innerhalb des ersten Projektzeitraums abschließend 
bearbeitet werden kann. 
 
Dieses Projekt soll aber auch zu einer besseren Integration der Menschen in diesen beiden Stadttei-
len beitragen, stabile Kontakte vermitteln, die akut und vorbeugend gegen Vereinsamung (in einem 
fremdem Land), Hilflosigkeit und Überforderung wirken und Menschen in ihrem Umfeld begleiten und 
entlasten. 
 
Im Weiteren soll das bestehende Ehrenamt gefördert, neues Ehrenamt initiiert und sowohl bestehen-
des als auch neues Ehrenamt interkulturell geschult werden. 
 
Es ist gelungen einzelne Menschen mit Migrationshintergrund erfolgreich für die Ehrenamtsarbeit zu 
gewinnen, die Integration in das Koordinatorenteam von Kölsch Hätz ist auf einem guten Weg aber 
noch nicht abgeschlossen. Die Auswertung hat gezeigt, dass nicht nur die Gewinnung der Migranten 
eine Herausforderung darstellen, sondern auch die Befähigung aller Beteiligten mit interkultureller 
Kompetenz. Diese ist erforderlich um fremde Wertesysteme zu verstehen, bestehende Vorurteile ab-
zubauen und Grenzen in der zwischenmenschlichen Begegnung zu überwinden. Die Schulungsunter-
lagen zur Koordinatoren-Schulung wurden entsprechend angepasst. Die Veranstaltung „Keine Angst 
vor Fremden“ wird zukünftig Bestandteil des Fortbildungsprogramms. Auch die anderen Standorte 
von Kölsch Hätz profitieren aus den hier gewonnenen Erfahrungen. 
 
 
SkF-Börse für bürgerschaftliches Engagement  
 
Projekt „Vielfalt im Ehrenamt“  
 
Projektmittel: 16.666 € 
 
Ziel der Förderung ist die Öffnung von katholisch geprägten Einrichtungen für psychisch oder/und 
somatisch beeinträchtigte Menschen sowie Menschen, deren Sexualität von den heteronormativen 
Regeln abweicht. Angebote zur Sensibilisierung der Mitarbeitenden sollen in den Einrichtungen des 
SkF, weiterer katholischer Einrichtungen als auch in Einrichtungen von Kooperationspartnern ge-
schaffen werden, um das ehrenamtliche Engagement dieser Zielgruppen zu fördern. 
 
Anlage

7 
 
Förderkonzept 2019 für die Projektförderung des bürgerschaftlichen Engagements beim Kölner Ar-
beitskreis Bürgerschaftliches Engagement (KABE) 
gez. Reker

Anlage 1 Förderkonzept 2019 Projektförderung KABE

8460 Zeichen

1 
 
 
Förderkonzept 2019 für die Projektförderung des bürgerschaftlichen Engagements 
beim Kölner Arbeitskreis Bürgerschaftliches Engagement (KABE)  
 
1. Förderkreis 
 
Die Kölner Vermittlungsagenturen, die dem Kölner Arbeitskreis Bürgerschaftliches Engage-
ment (KABE) angehören, erhalten für die Projektförderung des bürgerschaftlichen Engage-
ments auf Antrag Haushaltsmittel von der Kommunalstelle FABE (Förderung und Anerken-
nung Bürgerschaftliches Engagement) im Büro der Oberbürgermeisterin. Der Bewilligung 
liegt ein Beschluss des Finanzausschusses vom 24.09.2018 zugrunde. 
 
KABE gehören folgende Vermittlungsagenturen an: 
 
 Büro für Bürgerengagement, AWO-Kreisverband Köln e.V. 
 
 Ceno e.V., Centrum zur nachberuflichen Orientierung  
 
 Freiwilligenzentrum Mensch zu Mensch  
 
 Kölner Freiwilligen Agentur e.V.  
 
 Nachbarschaftshilfen Kölsch Hätz  
 
 SkF-Börse für bürgerschaftliches Engagement 
 
2. Förderzweck 
 
 Gefördert werden Projekte zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Köln bei 
KABE. Damit soll die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Zukunft unserer 
Gesellschaft hervorgehoben werden. Gefördert werden insbesondere Projekte, die neue 
Ideen und Ansätze verfolgen, die Menschen, Organisationen und Unternehmen dazu bewe-
gen sich für die gesellschaftlichen Herausforderungen zu engagieren.  
 
 Es werden vor allem solche Projekte gefördert, die 
 - viele Menschen erreichen und/oder 
 - nachhaltig wirken und/oder 
 - Menschen erreichen, die nur schwer für ein ehrenamtliches Engagement zu begeistern  
  sind. 
 
3. Fördervoraussetzungen 
 
Gefördert wird ein bestimmtes, sachlich und zeitlich begrenztes Vorhaben zur Förderung des 
bürgerschaftlichen Engagements in Köln. Eine institutionelle finanzielle Unterstützung ist 
ausgeschlossen.  
 
Zuschussfähige Kosten  
 
- Projektbezogene Sach- und Gemeinkosten, wie z.B. Druckkosten, Beschaffung von 
Verbrauchsmaterialien, Raummieten 
- Projektbezogene Personalkosten (entsprechend Tarifvertrag ö.D. bzw. konforme Ta-
rifverträge) 
- Projektbezogene Maßnahmenkosten (wie z.B. Kosten für Öffentlichkeitsarbeit)

2 
 
Nicht gefördert werden Projekte, 
 
- die kommerziell oder parteipolitisch ausgerichtet sind, 
- die nicht mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung und den Werten des 
Grundgesetzes vereinbar sind. 
Nicht zuschussfähig sind Anschaffungskosten für benötige Bürogeräte zur Durchführung des 
Projektes (zum Beispiel Laptop, Beamer). 
 
Ehrenamtliche Eigenleistungen können in Form von persönlicher Arbeitsleistung anerkannt 
werden. Pro geleistete Arbeitsstunde wird eine pauschale Vergütung in Höhe von 10 € fest-
gesetzt. Die Höhe der Ausgaben für ehrenamtliche Eigenleistungen darf 20 Prozent der zu-
wendungsfähigen Gesamtausgaben nicht überschreiten. Über die ehrenamtliche Leistung ist 
ein entsprechender Stundennachweis zu erbringen, der Angaben zum Namen des/der eh-
renamtlich Tätigen, Datum, Dauer und Art der Leistung enthält. Ehrenamtliche Eigenleistun-
gen können nur anerkannt werden, wenn seitens der Vermittlungsagenturen hierfür weder 
ein Gehalt noch eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird. Daher stellen Überstunden auch 
keine Eigenleistungen dar. 
 
4. Antragsverfahren 
Die Auszahlung der Mittel erfolgt auf Antrag der jeweiligen Vermittlungsagentur. Anträge 
können in elektronischer oder schriftlicher Form bis zum 31.März 2019 eingereicht werden. 
Verspätete Anträge werden bei der Mittelvergabe nicht berücksichtigt. 
 
Der Antrag muss mindestens folgende Angaben enthalten: 
 
 Name der Antragstellerin oder des Antragstellers 
 Kontaktdaten 
 Unterschrift der Antragstellerin oder des Antragstellers 
 Projektname 
 Name und Kontaktdaten des Projektpartners 
 Genaue Projektbeschreibung  
 Kosten- und Finanzierungsplan (Gesamtkosten sowie detailliert nach Einzelkosten 
einschließlich des Eigenanteils) 
 Beantragte oder bereits bewilligte Förderungen/Zuschüsse von Dritten und von der 
Stadt Köln 
 Erklärung, dass keine anderen Arten der Finanzierung (Eigenmittel, Eigenleistung 
oder Fördermittel von Dritten) möglich sind . 
 Bankverbindung (IBAN) 
 eine Erklärung über die Berechtigung zum Vorsteuerabzug gemäß § 15 Umsatzsteu-
ergesetz 
Die Anträge sind zu richten an: 
Stadt Köln, Büro der Oberbürgermeisterin, Kommunalstelle FABE, Brückenstr. 5-11,  
50667 Köln 
 
Die Mittelvergabe erfolgt nach Prüfung des Projektantrages durch die Kommunalstelle FABE 
im Büro der Oberbürgermeisterin.

3 
5. Verbot der Doppelförderung 
 
Das gleiche Projekt darf nicht von mehreren Fördermittelgebern bzw. Dienststellen der Stadt 
Köln gefördert werden, so dass die zugewendeten Mittel insgesamt die Kosten der Maß-
nahme übersteigen. Es muss sichergestellt werden, dass insgesamt keine Überfinanzierung 
eintritt. 
 
Die Vermittlungsagenturen sind verpflichtet, nicht verbrauchte Projektmittel zurück zu zahlen. 
Die Förderung der Stadt Köln erfolgt grundsätzlich subsidiär. Die Vermittlungsagenturen von 
KABE haben sich vorrangig um andere Arten der Finanzierung durch Eigenmittel, Eigenleis-
tung oder Fördermittel von Dritten zu bemühen. 
 
6. Mitteilungspflichten 
  
 Eine Mitteilungspflicht der Vermittlungsagenturen besteht, wenn  
 das Ziel der Projektförderung nicht oder nicht in dem geförderten Zeitrahmen verwirk-
licht wird 
 der Förderzweck bzw. die geförderte Maßnahme entgegen des Antrages  
   geändert wird 
 der Fördermittelempfänger seine Tätigkeit einstellt / seine Rechtsform ändert  
 oder sich Beteiligungsverhältnisse ändern 
 die Fördermittel nicht verbraucht werden oder die Finanzierung sich ändert  
7.  Fördermittel 2019 
 
Die Projektmittel für das Kalenderjahr 2019 belaufen sich auf 100.000,- Euro. Die Zuschüsse 
werden als Festbetrag gewährt. 
  
 Dabei bringen die Vermittlungsagenturen einen Anteil an Eigenmitteln in Höhe von 5 % ein. 
Der Eigenanteil soll für die Deckung der Sach- und Personal-, Gemein- und Maßnahmenkos-
ten sowie der Raummiete aufgewendet werden. 
 
8. Hinweis auf die Stadt Köln als Zuschussgeber 
 
Sofern ein Zuschuss durch die Kommunalstelle zur Förderung und Anerkennung Bürger-
schaftlichen Engagements (FABE) gewährt wird, verpflichtet sich die Zuschussempfängerin, 
in geeigneter Form auf die Förderung durch die Stadt Köln hinzuweisen. Dies gilt insbeson-
dere für Veröffentlichungen (zum Beispiel Reden, Pressemitteilungen, Broschüren, Plakate, 
online-Medien). Das offizielle Logo der Stadt Köln in digitaler Form kann bei der Kommunal-
stelle FABE angefordert werden. Der Kommunalstelle FABE wird das Recht eingeräumt, 
geförderte Projekte und Aktivitäten in eigenen Veröffentlichungen zu erwähnen. 
 
9. Verwendungsnachweis 
 
Der Verwendungsnachweis ist spätestens acht Wochen nach Abschluss des bezuschussten 
Projektes bei der Kommunalstelle FABE vorzulegen und besteht aus einem Sachbericht und 
einem zahlenmäßigen Nachweis über die Kosten und Einnahmen, in dem auch der Eigenan-
teil aufgelistet ist. Dem zahlenmäßigen Nachweis sind bei einer Projektförderung über 
10.000 € alle Belege beizufügen. In dem Sachbericht sind die Verwendung der Zuwendung 
sowie das erzielte Ergebnis im Einzelnen darzustellen. Es muss erkennbar sein, dass das 
Projekt gemäß Antrag umgesetzt wurde und dass das Förderziel erreicht worden ist. 
 
Bei nicht ordnungsgemäßem Verwendungsnachweis behält sich die Stadt Köln vor, die För-
dermittel zurückzufordern.

4 
Die Stadt Köln ist berechtigt, Bücher, Belege und sonstige Geschäftsunterlagen zur Prüfung 
anzufordern - soweit sie nicht mit dem Verwendungsnachweis vorzulegen sind - sowie die 
Verwendung der Zuwendung durch Einsicht in die Bücher, Belege und sonstigen Geschäfts-
unterlagen örtlich zu prüfen oder durch Beauftragte prüfen zu lassen. Die erforderlichen Un-
terlagen sind bereitzuhalten und die notwendigen Auskünfte zu erteilen. Soweit es für die 
Erfüllung des Prüfungszwecks erforderlich ist, kann sich die Prüfung auch auf sonstige 
Haushalts- und Wirtschaftsführung des Empfängers erstrecken. 
 
Die Originalbelege sind zehn Jahre nach Vorlage des Verwendungsnachweises aufzube-
wahren, sofern nicht nach steuerrechtlichen und anderen Vorschriften längere Aufbewah-
rungsfristen bestimmt sind. Zur Aufbewahrung können auch Bild- oder Datenträger verwen-
det werden. Das Aufnahme- und Wiedergabeverfahren muss den Grundsätzen ordnungs-
gemäßer Buchführung oder einer in der öffentlichen Verwaltung allgemein zugelassenen 
Regelung entsprechen.

Beratungsverlauf (3)

09.12.2019 Finanzausschuss
TOP 2.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.01.2020 Hauptausschuss
TOP 2.1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.01.2020 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 15.8 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4147/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
09.12.2019
Erstellt
27.11.2019 11:00