Mandari Insight

V/0178/2025

Befristete Zuschüsse im Bereich Soziales mit Enddatum 31.12.2025

Vorlagen 07.05.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 02.07.2025, TOP 50

Anlage 1 - Trägeranträge

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Beschlussvorlage

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Anlage A

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Anlage 1 - Trägeranträge

25473 Zeichen

1

1 
 
Begründung für die Verlängerung des Zuschusses für die Quartiersentwicklung in Handorf über das 
Jahr 2025 hinaus 
Die Quartiersentwicklung in Handorf, die seit Januar 2024 mit einer zweijährigen Finanzierung durch 
die Stadt Münster und durch Eigenmittel der Diakonie Münster unterstützt wird, hat sich als zentrales 
Projekt etabliert, um die Lebensqualität und die soziale Teilhabe älterer Menschen im Stadtteil 
nachhaltig zu fördern. Die Ergebnisse des Jahres 2024 verdeutlichen die Dringlichkeit einer Fortführung 
und Verstetigung der Quartiersentwicklerstelle über den ursprünglich geplanten Zeitraum hinaus. Die 
hohe Nachfrage nach den bestehenden Angeboten und die erfolgreichen Implementierungen machen 
es notwendig, diese wichtige Arbeit auch über das Jahr 2025 hinaus zu finanzieren. 
Das Büro befindet sich in der Ev. Kirchengemeinde Handorf. Dort können für die Arbeit auch weitere 
Räumlichkeiten genutzt werden. Zudem steht die Gaststätte des Handorfer Hofes zur Verfügung, die 
häufig in Anspruch genommen wird. Der Hauptteil besteht jedoch in der mobilen Arbeit. So sucht die 
Quartiersmanagerin Menschen zuhause oder auch im öffentlichen Raum auf, um die Barrieren niedrig 
zu halten. 
1. Erreichte Ziele und Fortschritte im Jahr 2024 
Im Jahr 2024  wurden wichtige Fortschritte erzielt, die den Erfolg und die Notwendigkeit einer 
Fortführung der Quartiersentwicklerstelle untermauern. Die positive Resonanz und die hohe 
Nachfrage nach den Angeboten belegen, wie wichtig und erfolgreich die einzelnen Maßnahmen sind. 
Im Folgenden werden exemplarisch einige zentrale Aspekte und Ergebnisse des vergangenen Jahres 
vorgestellt, die die Bedeutung der Quartiersentwicklung für den Stadtteil Handorf verdeutlichen. 
1.1 Informationsveranstaltungen für Senior:innen 
Im Jahr 2024 wurden Informationsveranstaltungen speziell für Senior:innen organisiert, die auf großes 
Interesse stießen. Besonders gut besucht waren Themen wie „Gesund Altern“, „Testament und 
Vorsorge“, sowie „Sicheres Zuhause – Einbruchschutz“. Mit einer dur chschnittlichen Teilnehmerzahl 
von 30 bis 50 Personen pro Veranstaltung wurde der hohe Bedarf an Informationen zu relevanten 
Themen des Älterwerdens deutlich. Diese Veranstaltungen boten nicht nur wertvolle Informationen, 
sondern auch eine Gelegenheit zur Vernetzung und zum Austausch. Die positiven Rückmeldungen der 
Teilnehmenden bestätigen die Notwendigkeit, solche Angebote auch über das Jahr 2025 hinaus 
fortzuführen und weiter auszubauen. 
1.2 Kulturelle Teilhabe und kulturelle Angebote 
Ein weiterer zentraler Bereich der Quartiersentwicklung war die kulturelle Teilhabe älterer Menschen. 
Die durchgeführten kulturellen Veranstaltungen , wie das Theaterstück „Sternstunden Handorf“ und 
das Konzert „Trompetenbaum und Geigenpfeife“, waren gut besucht und trugen ma ßgeblich zur 
Förderung des sozialen Zusammenhalts bei. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl bei diesen 
Veranstaltungen lag bei 20 bis 30 Personen. Diese erfolgreichen Initiativen haben gezeigt, wie wichtig 
der Zugang zu kulturellen Erlebnissen vor Ort für die Lebensqualität der älteren Bevölkerung ist und 
wie stark sie den sozialen Austausch und das Gemeinschaftsgefühl fördern. 
1.3 Niedrigschwellige Beratung  
Neben den Informations - und Kulturangeboten wurden wöchentlich 2 bis 4 Beratungen in den 
Bereichen Teilhabe, Pflege, Gesundheit, Wohnen und Mobilität durchgeführt. Besonders gefragt 
waren die telefonischen Beratungsangebote, was den hohen Bedarf an niedrigschwelligen, 
unkomplizierten Hilfsangeboten unterstreicht.

2 
 
1.4 Digitale Schulungen und Kurse 
Die digitalen Schulungen und Sprechstunden im Bereich der Tablet -/Laptop- und Handy-Nutzung für 
Senior:innen haben sich als äußerst erfolgreich erwiesen. Die 2x wöchentlich stattfindenden 
Sprechstunden waren mit durchschnittlich 4 Personen stets gut besucht. Viele Kurse waren schnell 
ausgebucht, was den enormen Bedarf in dieser Zielgruppe verdeutlicht. Aufgrund der hohen Nachfrage 
mussten Wartelisten geführt werden. Um dem Bedarf gerecht zu werden, wurde im Januar 2025 ein 
zusätzlicher ehrenamtlicher Mitarbeiter in diesen Bereich integriert. Im Jahr 2024 nahmen mehr als 30 
Senior:innen an den digitalen Schulungen teil, die regelmäßig durchgeführt wurden und weiterhin 
große Nachfrage verzeichnen. 
1.5 Mobilitätsangebote 
Das Mobilitätsangebot, insbesondere der Rollst uhlfahrrad-Verleih und die im April 2024 eingeführte 
Bakfiets-Rikscha, stießen auf große Resonanz. Im Durchschnitt nahmen 6 bis 8 Personen pro Woche 
diese Angebote wahr. Aufgrund des positiven Feedbacks ist eine Ausweitung des Mobilitätsangebots 
auf angren zende Stadtteile geplant. Diese Erweiterung zeigt, wie wichtig solche Angebote für die 
Mobilität und das soziale Leben der älteren Menschen sind. 
1.6 Koordination des ehrenamtlichen Engagements 
Die Quartiersentwicklerstelle koordinierte 2024 mehr als 30 Ehrenamtliche, die sich in Bereichen wie 
dem Plauderbänkchen,  dem Wochenend -Café, der kulturellen Arbeit , den Bakfiets - und Rollfiets -
Ausfahrten und der digitalen Beratung engagierten. Die ehrenamtliche Unterstützung leistete einen 
wichtigen Beitrag zur Förderung des sozialen Zusammenhalts im Stadtteil. Auch zukünftig werden eine 
kontinuierliche Koordination und Erweiterung des ehrenamtlichen Engagements notwendig sein, um 
das soziale Netzwerk im Stadtteil weiter zu stärken bzw. zu erhalten. 
2. Schlussfolgerung und Ausblick 
Die Quartiersentwicklerstelle in Handorf hat sich im Jahr 2024 als unverzichtbare Maßnahme zur 
Förderung der Lebensqualität der älteren Bevölkerung im Stadtteil erwiesen. Die wachsende 
Nachfrage nach Beratungs-, Schulungs- und Mobilitätsangeboten sowie die hohe Teilnehmerzahl bei 
Informations- und Kulturveranstaltungen belegen den großen Bedarf und die positive Resonanz. Um 
den steigenden Anforderungen einer alternden Gesellschaft gerecht zu werden, sind geplante 
Erweiterungen der Angebote – insbesondere im Bereich der digitalen Schulungen, der 
Beratungsdienste und des ehrenamtlichen Engagements – notwendig. 
Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe älterer Menschen 
durch ehrenamtliches Engagement. Vi ele der über 30 engagierten Ehrenamtlichen finden in ihrer 
Tätigkeit nicht nur eine Möglichkeit zur sozialen Integration, sondern tragen aktiv zur Gestaltung ihres 
Stadtteils bei. Sie fördern den Austausch und das Gemeinschaftsgefühl, indem sie als 
Ansprechpartner:innen fungieren und das Engagement ihrer Nachbar:innen anstoßen. 
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dieses Projekts liegt jedoch auch in der kontinuierlichen und 
umfangreichen Netzwerkarbeit, die über die koordinierte Veranstaltung von Angeboten hinau sgeht. 
Die Quartiersentwicklerstelle ist nicht nur in der Durchführung von Projekten und Angeboten  tätig, 
sondern auch in der aktiven Öffentlichkeitsarbeit und dem Aufbau von Partnerschaften mit lokalen 
Institutionen, Organisationen und Bürger:innen. Die Netzwerkarbeit stärkt die Vernetzung der älteren 
Menschen im Stadtteil und ermöglicht eine nachhaltige Integration der Quartiersentwicklung in die 
Gesamtstruktur der Stadtteilaktivitäten.

3 
 
Die ehrenamtliche Koordination stellt dabei einen weiteren zentralen Bestandteil der Arbeit dar: Über 
die direkte Betreuung und Unterstützung der engagierten Bürger:innen hinaus sorgt die 
Quartiersentwicklerstelle dafür, dass der soziale Austausch innerhalb des Stadtteils kontinuierlich 
gefördert wird. Die Vernetzung und di e Koordination von Ehrenamtlichen sind unerlässlich, um den 
sozialen Zusammenhalt langfristig zu sichern und eine eigenständige, unterstützende Gemeinschaft zu 
schaffen. 
Die Fortführung und Verstetigung der Quartiersentwicklerstelle ist daher aus fachliche r Sicht 
unerlässlich, um die Erfolge der ersten Jahre weiter auszubauen und die soziale Infrastruktur in 
Handorf nachhaltig zu sichern. Eine langfristige Förderung durch die Stadt Münster stellt sicher, dass 
die ältere Bevölkerung weiterhin aktiv in das Ge meindeleben eingebunden bleibt, den dringend 
benötigten Zugang zu Unterstützungs - und Teilhabeangeboten behält und durch ehrenamtliches 
Engagement selbst einen positiven Beitrag zur Gemeinschaft leisten kann. Dies fördert nicht nur die 
Lebensqualität der S enior:innen, sondern trägt auch zur Entstehung einer 
generationenübergreifenden, solidarischen Gemeinschaft bei.

Offene digitale Sprechstunde: Beratung rund um alle digitalen Fragestellungen 
zum Thema Handy, Tablet und Co. Sollte es Ihnen nicht möglich sein in unsere 
Sprechstunde zu kommen, bieten wir auch Hausbesuche an. Das Angebot ist 
kostenlos. 
Offener Mittagstisch: tägliches Angebot. Bei einer geringen Rente können die 
Kosten übernommen werden. Eine Anmeldung ist erforderlich. Verwaltung 
Handorfer Hof: 0251 871470 
Tablet-/Laptopkurse: für Einsteiger. Das Angebot ist kostenlos. Geräte können 
für den Zeitraum des Kurses kostenlos zur Verfügung gestellt werden. 
Anmeldung unter: Saskia Hovestadt, Quartiersentwicklung: 0170 8544283 
Kostenloser Verleih von Tablets /Laptops: über die Quartiersentwicklung.  
Saskia Hovestadt, Quartiersentwicklung: 0170 8544283 
Kostenloser Verleih von einem elektrischen Rollstuhlfahrrad: über Lasse 
Lastenrad kann unser Rollstuhlfahrrad kostenlos ausgeliehen werden. Dieses 
Angebot steht auch  älteren Menschen außerhalb Handorfs zur Verfügung. 
Ausfahrt mit der Bakfiets Rikscha: eine Ausfahrt ins Grüne kann mit unserer 
Bakfiets Rikscha in den Sommermonaten erlebt werden. Weitere Informationen 
und Anmeldung unter:  Saskia Hovestadt, Quartiersentwicklung: 0170 8544283 
Offene Sprechstunde: Fragen und Informationen rund um das Älterwerden in 
Handorf. Raum für Engagement, Mitwirkungsmöglichkeiten, eigene Ideen, 
Kulturveranstaltungen. Unterstützung, Beratung, Weitervermittlung zu 
entsprechenden Diensten. Anmeldung unter:  Saskia Hovestadt, 
Quartiersentwicklung: 0170 8544283 
Lesetreff: unter der Leitung von Susanne Schellong trifft sich der Lesetreff 
vierteljährlich. Weitere Informationen über die Quartiersentwicklung. 
Seniorenchor: unter der Leitung von Susanne Schellong trifft sich der 
Seniorenchor 1x wöchentlich. Der Chor besteht aus ca. 30 Sänger:innen. 
Auftritte stärken die Sichtbarkeit des Chors im Stadtteil. 
Allgemeine Sozialberatung: in den Räumlichkeiten der Zionsgemeinde.  
(Beratungs-/Bildungszentrum, Diakonie) 
Offener Spieletreff: bei Café und Kuchen, 14-tägig. Kosten 2 Euro. Anmeldung: 
Saskia Hovestadt, Quartiersentwicklung: 0170 8544283 
Wochenend- Café: mit wechselndem Kulturprogramm.  
Schaukasten am Hugo-Pottebaum-Platz: aktuelle Angebote und 
Veranstaltungen im Quartier können Sie jederzeit dem Schaukasten 
entnehmen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
                        
 
 
Quartiersentwicklung Handorf 
               Angebote März 2025

MONTAG DIENSTAG MITTWOCH DONNERSTAG 
Offene digitale 
Sprechstunde 
10:00 – 11:15 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
Offene 
Sprechstunde 
Ort: 
Zionsgemeinde 
 
Ausfahrt mit der 
Rikscha 
10:00 – 12:00 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
Nur nach 
vorheriger 
Anmeldung!  
 
Offener 
Mittagstisch 
Handorfer Hof 
11:30 – 12:30 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
Offener 
Mittagstisch 
Handorfer Hof 
11:30 – 12:30 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
Seniorenchor 
Handorf 
10:15 – 12:00 Uhr 
Ort: 
Zionsgemeinde 
Offener 
Mittagstisch 
Handorfer Hof 
11:30 – 12:30 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
Selbsthilfegruppe 
für pflegende 
Angehörige 
15:00 – 16:00 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
Termin:  
10.03.2025 
Vortrag der 
Fördiko: E-Rezept 
und elektronische 
Patientenakte 
15:00 – 16:30 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
Termin:  
18.03.2025 
Offener 
Mittagstisch 
Handorfer Hof 
11:30 – 12:30 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
 
  Offene digitale 
Sprechstunde 
16:00 – 17:30 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
 
Offener 
Spieletreff 
14:30 – 16:30 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
Termine:  
06.03.2025 
20.03.2025 
 
  Laptop-
/Tabletkurs 
20:00 – 21:30 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
 
 
 
 
 
 
FREITAG SAMSTAG SONNTAG HINWEISE 
Offener Mittagstisch 
Handorfer Hof 
11:30 – 12:30 Uhr 
Ort: Saal Handorfer 
Hof 
Offener 
Mittagstisch 
Handorfer Hof 
11:30 – 12:30 
Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
Offener 
Mittagstisch 
Handorfer Hof 
11:30 – 12:30 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
Nur nach 
vorheriger     
Anmeldung! 
 
Allgemeine 
Sozialberatung 
10:00 – 12:00 Uhr 
 (Diakonie, 
Beratungs-und 
Bildungszentrum) 
Ort: Zionsgemeinde 
Termine:  
07.03.2025 
21.03.2025 
 Offenes 
Wochenend-Café 
15:00 – 17:00 Uhr 
Ort: Saal 
Handorfer Hof 
Mit wechselnden 
Kulturangeboten 
Anmeldung und 
weitere 
Informationen: 
Saskia Hovestadt, 
Quartiers-
entwicklung  
Mobil: 
0170 8544283 
 
Informationsvortrag:  
Ende von Windows 
10 – Was geht mich 
das an“ 
17:00 – 19:00 Uhr 
Ort: Saal Handorfer 
Hof 
Termin:  
14.03.2025 
  
 
 
 
                                                                                            
 Im Auftrag der

Nachbarschaftstreff Alte 
Apotheke
-
Übersicht Veranstaltungen

Übersicht Veranstaltungen (regelm.)
• Montags: Transkultureller Nähkurs
• Dienstags: Handarbeitsgruppe, Afghanische Community (1. Dienstag)
• Mittwochs: Bingo (2-wöchig)
• Donnerstags: Deutsch-Nachhilfe, Spielenachmittag, Internationaler 
Frauentreff
• Freitags: Plauderbanknutzung durch Kultur Inklusive, Polizeisprechstunde 
(1. Freitag)
• Samstags: Ghanaische Community (3. Samstag)
• Sonntags: Musikgruppe (2.+4. Sonntag)
• Durchgehend: Digitalsprechstunde (n.V.), pers. Sprechstunde (n.V.)

Übersicht Veranstaltungen (unregelm. bzw. 
einmalig; Auszug)
• Ausstellungen (4 im Jahr 2024, z.T. mit Vernissage)
• Lyriklesung während Kulturfestifal
• Planungsgruppe Flohmarkt/Wintermarkt
• Treffen und Sitzungen politischer Parteien
• Gesellige Anlässe Sozialbüro
• Spielegruppen am Sonntag
• Div. private Veranstaltungen (z.B. Geburtstage, Kaffeerunden, etc.)
• Sommer- und Winterfest Alte Apotheke
• Vorstandstreffen des Fördervereins
• Gruppentreffen „Orte meines Lebens“
• Div. Beratungsangebote (z.B. 100+ Digitalsprechstunden)
• Forschungsprojekt Institut KoWi Uni Münster
• AG Nachhaltigkeit des Schiller-Gymnasiums
• SozialGenial Projektgruppe der Mathilde Anneke Gesamtschule
• Etc.

Übersicht Aktivitäten Sozialraum/Netzwerk 
(Auszug)
• Mittagstisch im Pfarrheim Margareta (immer mittwochs)
• Digitalwerkstatt in Kooperation mit Seniorenbüro (3. Donnerstag)
• Messe „Gesund und aktiv“ (15.11., Flyer in Alter Apotheke)
• Münster nachhaltig inkl. Messe „Markt der Möglichkeiten“ und Tagen der Nachhaltigkeit
• Qualitätszirkel AIQ der Stadt Münster (Sozialamt)
• Vernetzung mit der kommunalen Seniorenvertretung (KSVM)
• Netztwerk „Leben in Mauritz-Ost“ (LiMO)
• Netzwerk Freiwilligenagentur
• Kuchenbacken für Veranstaltung „Dienstagssenioren“ (1. + 3. Dienstag)
• Wäsche waschen (z.B. Trockentücher, etc.) für Kirchort Margareta
• Lager kritischer Haushaltsgegenstände für Sozialbüro
• Netzwerk „Initiative 60+“ (z.B. Mitwirkung Netzwerktreffen, Raumnutzung, etc.)
• Netzwerk „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz und pflegende Angehörige“ (s.o.)
• SozialGenial-Partner für Mathilde Anneke Gesamtschule (z.B. Besuch in Schule für Präsentation und Rollenspiel zum Thema
Sozialraumorientierung)
• Etc.

Antrag an die Stadt Münster 
Anregung nach §24 Gemeindeordnung 
Zwischenfinanzierung 2026 des „coerde mittendrin“ 
01. April 2025

Antrag „coerde mittendrin“ Förderung 2026                   
  
 
Seite 2 von 4 
 
 
Träger Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen  
 Clemensstraße 2-4, 45699 Herten 
 
Durchführende  coerde mittendrin 
Einrichtung   Hamannplatz 11-12 
 48157 Münster 
   
Kontakt    Kristina Kunze (Teamleitung Sozialraumangebote) 
 Nerzweg 9 
 48157 Münster  
 Tel.: 01520-9123615 
 
   
Ziel des Angebots 
Das Begegnungszentrum „coerde mittendrin“ ist ein Aktivierungsprojekt, das zukünftig als ein 
Baustein in das geplante integrierte Handlungskonzept der Stadt Münster einmünden soll. 
Initiiert von aktiven ehrenamtlichen Bewohner*innen bietet es beste Voraussetzungen zur optimalen 
Beteiligung der Wohnbevölkerung an den weiteren Prozessen im Stadtteil. Eine sozialpädagogische 
Begleitung der Entwicklung ist durch den Träger abgesichert und soll die  Aktivitäten der 
Ehrenamtlichen begleiten, unterstützen und koordinieren. Ein Ziel ist die Steuerung hin zu einem 
möglichst breitgefächerten Angebot, unter Einbeziehung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. 
Dabei sollen die einzelnen Gruppen möglichst aut onom agieren, um die Eigenverantwortlichkeit zu 
stärken, sowie Lernerfahrungen zu ermöglichen. Die Aufgabe des Pädagogen ist hierbei, mögliche 
Hilfsquellen zu erschließen, seine Kompetenzen anzubieten, den Gruppen Feedback zu geben und 
auf Augenhöhe die Gr uppen dabei zu unterstützen, ihre Bedürfnisse zu erkennen (zur Aktivierung 
von Veränderungsprozessen im Stadtteil). Er ist als „Facilitator des Lernens“ zu betrachten. Das Ziel 
dabei ist es, die eigene Selbstwirksamkeit für die Gruppen erlebbar zu machen u nd die 
Organisationsfähigkeit, hinsichtlich einer Einflussnahme auf gesamtgesellschaftliche Strukturen zu 
stärken und Integration, sowie ein friedvolles Miteinander im Stadtteil zu ermöglichen. 
Planung und Umsetzung 
2016 wurde das Projekt durch die Gruppe „Älter werden in Coerde“ initiiert und durch das Angebot 
der Firma Stroetmann ermöglicht. Seit Oktober 2016 ist die Arbeiterwohlfahrt Trägerin des Projektes, 
gefördert durch das Land NRW („NRW hält zusammen“). Im Mai 2017 wurden die Räume nach 
längerer Pla nungs- und Umbauphase in Betrieb genommen werden. Die Planung und Umsetzung 
erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Gruppe „Älter werden in Coerde“, dem VSE – 
Jugendhilfeeinheit Nord , der Firma Stroetmann , der AG „starkes Coerde“  und dem „ AK Coerde“. 
Dabei hat sich die Zusammenarbeit mit dem DRK als besonders erfolgreich gezeigt und soll in Zukunft 
weiter verstetigt werden. 
 
Förderphase 2026  
Ausgehend von den bisherigen Nutzern des „coerde mittendrin“ sollen die Kooperation und die 
Kommunikation unte reinander gefördert werden, hierzu sind im kommenden Jahr 2026 einzelne

Antrag „coerde mittendrin“ Förderung 2026                   
  
 
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Veranstaltungen geplant. Aktuell ( Stand April 2025 ) werden die Räume von folgenden Gruppen, 
Vereinen und Initiativen genutzt:  
 
• Iriba-Brunnen e.V.  
• NeMis e.V. 
• Familienbildung Friedensstraße 
• AWO refugio/GGUA 
• Roma-Kultur-Verein-Coerde 
• Ehrenamt „Älter werden in Coerde“ 
• DRK Integrationsagentur 
• DRK Sozialarbeit im Stadtteil 
• AWO Kreisverband Münster 
• Foodsharing Münster e.V. 
• FördiKo ggmbh 
• AWO Wohnungsberatung 
• Arbeitskreis „Älter werden in Coerde“ 
• Arbeitskreis „Intersektionalität und Rassismuskritik Coerde“ 
• Bewohner*innen aus dem Hochhaus 
• ChacK e.V. 
• Bezirksdienst Nord Polizei 
• Ortsvereine Politik 
 
 
Das Begegnungszentrum schafft die Voraussetzung, verschiedene Kräfte im Stadtteil zu bündeln, um 
den Weg zu der Umsetzung eines integrierten Handlungskonzeptes, hinsichtlich der Akzeptanz und 
Beteiligung, zu ebnen. Die Aussicht auf ein integriertes Handlungskonzept für den Stadtteil beflügelt 
die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und einzelnen Akteu re zu ehrenamtlichem Engagement, 
das in dieses Projekt mit einfließt. 
Bei der Belebung des „mittendrin“ vor Ort, sowie in den beteiligten Gremien tragen viele 
ehrenamtlich Engagierte zum Gelingen des Gesamtprojektes bei. Um dieses Engagement über den 
Zeitraum bis zur Umsetzung eines integrierten Handlungskonzepts lebendig zu halten bedarf es 
sichtbarer Ergebnisse und eine kontinuierliche Weiterentwicklung, die der eingebrachten Kraft und 
Zeit der Ehrenamtlichen Rechnung trägt. 
 
Neben der eingangs beschriebe nen sozialpädagogischen Unterstützung der Gruppen vor Ort, sollen 
daher ab dem kommenden Jahr auch im Stadtteil sichtbare Projekte geplant und umgesetzt werden.  
 
Angedacht sind derzeit: 
• Tandem-Projekt mit AWO Kreisverband (Förderung Ehrenamtsstruktur) 
• Workshops für Ehrenamtliche / ehrenamtliches Engagement 
• Workshops zur Diskriminierungssensibilisierung im Stadtteil 
• „Caretaker“-Aktionen im Stadtteil Coerde  
•  Stadt(teil)erkundungen, vermehrt sozialraumorientierte Angebote

Antrag „coerde mittendrin“ Förderung 2026                   
  
 
Seite 4 von 4 
 
• Sommerfest in Kooperation mit AWO Kreisverband Münster  
• Vorträge und Informationsveranstaltungen zu „Digitaler Teilhabe“ 
 
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich Projekte in diesem Handlungsfeld nur bedarfsorientiert in 
Zusammenarbeit mit den Bewohnern umsetzen lassen, so dass sich bei Id een und Umsetzung im 
laufenden Prozess Änderungen ergeben können. 
 
Auch wird sich voraussichtlich in dieser Zeit wegen der geplanten Baumaßnahmen die Situation einer 
räumlichen Veränderung ergeben, so dass weitere Übergangsräume gefunden werden müssen. 
Dabei ist nicht klar, ob in dieser Interimslösung Mietkosten anfallen werden.

1 
 
 
 
 
 
Begründung für die Verlängerung des Zuschusses für die aufgestockten 
Personalressourcen in der Sozialarbeit im Stadtteil (3 633)  über das Jahr 2025 
hinaus 
 
Ausgangslage 
Die Sozialarbeit im Stadtteil ist ein kommunales Beratungsangebot und richtet sich an 
Erwachsene, die Leistungen gemäß den Kapiteln 3–9 SGB XII erhalten, an Menschen 
mit Bedarfen nach dem Eingliederungshilferecht sowie grundsätzlich an alle Personen 
mit Bedarfen zur  grundständigen Existenzsicherung – losgelöst vom jeweiligen 
Rechtskreis. Grundsätzlich umfasst dieser Fachdienst drei Schwerpunkte: 
Einzelfallarbeit – Gruppenangebote – Netzwerkarbeit. 
In der Einzelfallarbeit erhalten Ratsuchende bedarfsgerechte Hilfeste llung bei 
konkreten und individuellen Problemstellungen. Diese reicht von der Weitergabe von 
Informationen über eine Kurzberatung (3 –4 Termine) bis hin zu einem begleitenden 
Fallmanagement. Bei Bedarf werden Ratsuchende an weitere Beratungsstellen oder 
Behörden vermittelt. Somit übernimmt der Dienst eine rechtskreisübergreifende 
Lotsenfunktion innerhalb des Münsteraner Hilfe- und Unterstützungssystems. 
Im Bereich der Gruppenangebote kann der Dienst bedarfsgerechte Angebote in den 
jeweiligen Stadtteilen initiieren. Zudem gehört auch die Moderation der zugewiesenen 
Arbeitskreise „Älter werden in …“ zu diesem Dienst. Die Beratungs - und 
BildungsCentrum gGmbH ist gebietsmäßig für ca. 120.000 Bürger*innen der Stadt 
Münster sowie für vier Arbeitskreise zuständig. 
Für das Jahr 2024 hat der Rat dem Etatantrag zur Aufstockung der 
Personalressourcen anteilig zugestimmt. Mit den bewilligten Mitteln konnte der Dienst 
personell aufgewertet und intern strukturell neu aufgestellt werden. Hiervon haben die 
Bürger*innen in den zugeteilten Stadtteilen unmittelbar profitiert. 
Erreichte Ziele und Fortschritte im Jahr 2024 
Mit den zusätzlichen Ressourcen konnten in den Stadtteilen Gremmendorf, Handorf 
und Gelmer regelmäßige offene Sprechstunden aufgebaut werden. Diese haben sich 
mittlerweile gut etabliert, und die Bürger*innen vor Ort nutzen die niedrigschwelligen 
Beratungsmöglichkeiten regelmäßig. 
Zudem konnte der Dienst eine Initiative engagierter Senior*innen im Stadtteil Gelmer 
unterstützen, sodass dort heute regelmäßige (Freizeit-)Angebote stattfinden. Auch bei 
den Voraussetzungen zur Nutzung der Mehrzweckhalle konnte d er Dienst 
unterstützen, sodass nun feste Zeitfenster wöchentl ich wahrgenommen werden 
können.

2 
 
 
 
 
Obgleich die aufgestockte Stelle erst zum 01.05.2024 besetzt werden konnte und 
anfangs die Hauptaufgabe in der Einarbeitung und dem Strukturaufbau lag, haben sich 
alle statistischen Werte wie folgt gesteigert: 
Kategorie  2023 2024 
Kontakte zu Ratsuchende (persönlich + telefonisch) 540 683 
Beratene Personen 120 168 
Hausbesuche 48 57 
Gruppenangebote 1 2 
 
Zudem haben sich das Beratungsteam und punktuell die zuständige  Bereichsleitung 
im Jahr 2024 am Qualitätszirkel „Sozialarbeit im Stadtteil“ beteiligt und aktiv an der 
Entwicklung sowie Umsetzung fachlicher und inhaltlicher Standards mitgewirkt. 
Schlussfolgerung und Ausblick 
Die Möglichkeit zur personellen Aufstockung des Dienstes war für die bedarfsgerechte 
Ausrichtung essenziell. Das Team kann so den umfangreichen Einzugsbereich 
adäquat bedienen. Reaktivierte oder neu eingerichtete Sprechzeiten wurden von den 
Bürger*innen schnell angenommen und haben sich mittlerweil e gut etabliert.  Dabei 
zeigt sich, dass zentrale Anlaufstellen im Sozialraum ein wichtiges Instrument für die 
Versorgungssicherheit (älterer) Bürger*innen darstellen können . Hierbei profitieren 
diese nicht nur von den kurzen Wegen zum Beratungsangebot, sondern auch von dem 
entsprechenden Wissen  über die unterschiedlichen Unterstützungs - und 
Beratungsangebote in den jeweiligen Sozialräumen, die die B eraterinnen aufgebaut 
haben. 
Sollten die zusätzlichen Personalressourcen in den Folgejahren nicht me hr zur 
Verfügung stehen, müssten die neu etablierten Sprechzeiten wieder reduziert werden. 
Die Bürger*innen würden dann wohnortnahe, wichtige Anlaufstellen verlieren. Den 
steigenden Beratungsbedarf in den Sozialräumen könnten wir entsprechend nicht 
mehr adäquat bedienen. 
Insofern ist eine Fortführung – idealerweise eine Verstetigung – der bewilligten 
Förderung aus dem Etatantrag 2024 sehr zu empfehlen. Die Fördersumme sollte dann 
entsprechend der vereinbarten Dynamisierungslogik angepasst werden. 
 
Münster, 30.04.2024 
 
i.A. Marcus Hopp 
Bereichsleitung

Beschlussvorlage

15524 Zeichen

V/0178/2025 
V/0178/2025 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Befristete Zuschüsse im Bereich Soziales mit Enddatum 31.12.2025 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   11.06.2025 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und  
Arbeitsförderung 
Vorberatung 
   02.07.2025 Hauptausschuss Vorberatung 
   02.07.2025 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Rat der Stadt Münster beschließt die im Folgenden dargestellte Förderung über den Befristungs-
zeitraum 31.12.2025 hinaus um ein Jahr zu verlängern.  
 
Nr. Fördergegenstand Höhe des  
Zuschusses 
2026 
1 Caritasverband für die Stadt Münster e.V. 
Quartiersentwicklung Hiltrup-Ost 62.390 € 
2 Diakonie Münster Beratungs- und BildungsCentrum gGmbH 
Quartiersentwicklung Handorf 36.270 € 
3 Haus vom Guten Hirten 
Quartiersentwicklung Mauritz-Ost 41.450 € 
4 AWO Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen 
Begegnungszentrum „Coerde mittendrin“ 55.600 € 
5 Internationaler Kulturverein Atrium e.V. 
Stromkosten 3.600 € 
6 Alexianer Misericordia GmbH 
Treffpunkt „An der Clemenskirche“ 12.920 € 
7 Starke Pflege Münster e.V. 0 € 
8 Diakonie Münster - Beratungs- und BildungsCentrum gGmbH 
Sozialarbeit im Stadtteil 142.860 € 
 
 
Sozialamt 
 
05.06.2025 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Stemmer 
Telefon: 492-5566 
Stemmer@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0178/2025 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2025 in der mittelfristigen 
Ergebnisplanung bei der o.g. Produktgruppe veranschlagt. 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass mit diesem Beschluss eine haushaltsmäßige Belastung de s 
Jahres 2026 noch vor den eigentlichen Etatberatungen für die Jahre 2026 ff. erfolgt. 
 
Begründung: 
Die dargestellten Zuschüsse sind bis zum 31.12.2025 befristet. Um den  Trägern Planungssicherheit 
zu ermöglichen, hat sich das Sozialamt der Stadt Münster dazu entschieden, über die Befristung 
schon im Sommer entscheiden zu lassen. Dies gerade auch im Hinblick auf die anstehende Kommu-
nalwahl und die damit verbundene Verschiebung der Etatsitzung in das Jahr 2026.  
Die betroffenen Träger wurden im Vorfeld über die Überlegungen zum Umgang mit den zum Stichtag 
31.12.2025 befristeten Zuschüssen informiert und gebeten eine (kurze) Begründung für die Fortfüh-
rung des Zuschusses einzureichen (siehe Anhang 1-6). 
In Anlehnung an das Verfahren innerhalb der üblichen Etatberatungen finden sich anschließend die 
Stellungnahmen der Verwaltung zu den jeweiligen Fördergegenständen. 
 
Zur Punkt 1 - 3 
Antragsteller 
Caritasverband für die Stadt Münster e.V. 
Fördergegenstand Quartiersentwicklung Hiltrup-Ost 
Deckungsvorschlag kann angeboten werden 
 
 2026  2027  2028  2029  
Ansatz  62.390 €    
Beantragt 62.390 €    
Differenz 0 €    
 
Antragsteller 
Diakonie Münster Beratungs- und BildungsCent-
rum gGmbH 
Fördergegenstand Quartiersentwicklung Handorf 
Deckungsvorschlag kann angeboten werden 
  
 2026  2027  2028  2029  
Ansatz  36.270 €    
Beantragt 36.270 €    
Differenz 0 €    
 
Antragsteller 
Haus vom Guten Hirten 
Fördergegenstand Quartiersentwicklung Mauritz-Ost 
Deckungsvorschlag kann angeboten werden 
  
 2026  2027  2028 2029  
Ansatz  41.450 €    
Beantragt 41.450 €    
Differenz 0 €

- 3 - 
V/0178/2025 
Stellungnahme der Verwaltung:  
Die Entwicklung altengerechter und inklusiver Quartiere ist ein wesentlicher Strategiebaustein, um 
den aktuellen und künftigen sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen und 
wird in der Stadt Münster bereits seit längerer Zeit gefordert und gefördert. Zu den wesentlichen Ent-
wicklungstrends zählen insbesondere: 
 der demografische Wandel, der durch die Alterung der Bevölkerung gekennzeichnet ist und 
mit einem abnehmenden familiären Unterstützungspotenzial ebenso wie freiwerdenden Kapa-
zitäten für freiwilliges Engagement im Alter durch eine immer längere gesunde Lebenszeit 
nach der Verrentung einhergeht, 
 der bestehende und sich zukünftig verschärfende Personalmangel in Pflegeeinrichtungen und 
-diensten, der dazu führt, dass bereits heute der Bedarf an pflegerischer Versorgung nicht an 
allen Stellen gedeckt werden kann sowie   
 die zurückgehenden finanziellen Fördermöglichkeiten auf Bundes- und Landesebene sowie in 
der Kommune und die absehbare deutliche Reduzierung der Angebotsstrukturen der Kirchen-
gemeinden.  
Aktuell gibt es in Münster fünf durch das Sozialamt geförderte Projekte der altengerechten, inklusiven 
Quartiersentwicklung, die mittlerweile gut etabliert sind. Sie werden von freien Trägern der Wohlfahrt-
pflege umgesetzt: 
 Hiltrup-Ost (Caritasverband für die Stadt Münster e.V.) 
 Mauritz-Ost (Guter Hirte Münster gGmbH) 
 Handorf (Diakonie Münster - Stationäre Seniorendienste gGmbH)  
Die altengerechten, inklusiven Quartiersentwicklungsprojekte: 
 Aaseestadt und Pluggendorf (Caritasverband für die Stadt Münster e.V.) 
 Rumphorst (Diakonie Münster - Beratungs- und BildungsCentrum gGmbH) 
sind bei Antragstellung unbefristet bewilligt worden.  
In den o.g. fünf Quartiersprojekten werden vielfältige Angebote durchgeführt, die der Teilhabe - und 
Gesundheitsförderung, aber auch der Einsamkeitsprävention zuträglich sind. Dazu zählen zum Bei-
spiel Begegnungs- und Gesprächsangebote, Bewegungsangebote sowie Veranstaltungen und Kurse 
zu verschiedenen Themen. Auch erhalten Ratsuchende hier wohnortnah und niedrigschwellig Infor-
mationen oder werden bei Bedarf an geeignete Beratungsangebote weitergeleitet. Zudem haben die 
Quartiersentwickler*innen die Aufgabe, die Potenziale freiwilligen Engagements in den Stadtteilen 
wirkungsvoll aufzugreifen und zu aktivieren. 
Diese Vorhaben gelingen in allen geförderten Projekten sehr gut. Von den Trägerverbänden ist di e 
Arbeit auf die unterschiedlichen Gegebenheiten und Bedarfslagen des Quartiers ausgerichtet worden. 
Für die seniorengerechte Weiterentwicklung der Angebote in Münsters Stadtteilen und die Umset-
zung der vom Sozialamt verfolgten Gesamtstrategie ist es notwe ndig, die bisher verorteten und gut 
entwickelten altengerechten, inklusiven Quartiersentwicklungsprojekte weiterhin zu fördern und bes-
tenfalls auch langfristig zu verstetigen, da die großen Herausforderungen, die mit dem demografi-
schen Wandel einhergehen, zukünftig noch deutlicher in Erscheinung treten werden.  
Weiter Informationen zur Gesamtstrategie befinden sich im Eckpunktepapier aus der Sitzung des 
ASGVAf am 18.09.2024 unter folgendem Link: 
https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/si0057.php?__ksinr=13799) 
Die Verwaltung empfiehlt daher, die Anträge aufzugreifen.

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V/0178/2025 
Zu Punkt 4 
Antragsteller 
AWO Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen 
Fördergegenstand Begegnungszentrum „Coerde mittendrin“ 
Deckungsvorschlag kann angeboten werden 
  
 2026  2027  2028  2029  
Ansatz  55.600 €    
Beantragt 55.600 €    
Differenz 0 €    
Stellungnahme der Verwaltung:  
Im Rahmen des im Mai vergangenen Jahres mit einer Auftaktveranstaltung und einem Quartiersspa-
ziergang gestarteten Prozesses „Coerde -Zukunft“ wird das gemeinsame Ziel verfolgt, den Stadtteil 
Coerde zu stärken, neue Angebote und Projekte auf den Weg zu bring en und die Aufenthaltsqualität 
zu erhöhen. Auch das Begegnungszentrum „Coerde mittendrin“ der AWO hat sich aktiv an der Ver-
anstaltung beteiligt. Im Rahmen des Quartiersspazierganges wurde vor allem von der schwierigen 
Wohnsituation in den Hochhäusern der K önigsberger Straße berichtet, deren direkter Anlauf - und 
Treffpunkt der Bewohner*innen vor Ort das „Coerde mittendrin“ in der Königsberger Str. 8 ist.  
Die Räume des „Coerde mittendrin“ werden von vielfältigen Gruppen und Initiativen genutzt. Perspek-
tivisch sollen weitere Gemeinschaftsangebote, die sich aus dem Bedarf der auch älteren Bewohner-
schaft in der näheren Umgebung ergeben, weiterentwickelt werden. Hierzu gehören ein gemeinsamer 
Mittagstisch wie auch ein regelmäßiges Samstagscafé. Das „Coerde mittendrin“ ist ein Begegnungs-
ort mit Potenzial im Stadtteil, das ein breitgefächertes Angebot unter Miteinbeziehung der unter-
schiedlichen Bevölkerungsgruppen in den nächsten Jahren und vor allem mit den perspektivischen 
Angebotsmöglichkeiten im neuen Bürgerhaus am Hamannplatz noch ausbauen kann.  
Die Verwaltung empfiehlt daher, den Antrag aufzugreifen. 
 
Zu Punkt 5 
Antragsteller 
Internationaler Kulturverein Atrium e.V. 
Fördergegenstand Stromkosten 
Deckungsvorschlag kann teilweise angeboten werden 
  
 2026  2027  2028  2029  
Ansatz  3.600 €    
Beantragt 5.400 €    
Differenz 1.800 €    
Stellungnahme der Verwaltung:  
Der Internationale Kulturverein ATRIUM e.V. wurde gegründet, um das interkulturelle Miteinander mit 
Arbeitsschwerpunkt in Münster Kinderhaus in der „Schleife“ zu fördern. Aufgaben des Vereins sind 
die Initiierung, Förderung, Planung, Organisation und Durch führung kultureller Aktivitäten und Ange-
bote mit internationalem und interkulturellem Schwerpunkt.  
Der Verein hat seit 2011 eine Nutzungs - und Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Münster ge-
schlossen, in der u.a. festgelegt ist, dass dem Verein monatlich bis zu 300 € für den Stromverbrauch 
erstattet werden. Diese Regelung ist im Vergleich zu anderen Zuschussbeziehungen einmalig.

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V/0178/2025 
Die Problemlage der steigenden Strompreise betrifft grundsätzlich alle Träger und Vereine. Andere 
Zuschussempfänger müssen ihr e Stromkosten über die Sachkosten decken, die nicht dynamisiert 
werden und somit keinen Inflationsausgleich vorsehen.  
Die Verwaltung empfiehlt daher im Sinne der Gleichbehandlung, den Haushaltsantrag nicht aufzugrei-
fen.  
 
Zu Punkt 6 
Antragsteller 
Alexianer Johannisstift GmbH 
Fördergegenstand Treffpunkt „An der Clemenskirche“ 
Deckungsvorschlag kann teilweise angeboten werden 
  
 2026  2027  2028  2029  
Ansatz  12.920 €    
Beantragt 41.650 €    
Differenz 28.730 €    
Stellungnahme der Verwaltung:  
Der Treff an der Clemenskirche ist ein seit Jahren etabliertes Angebot der Wohnungslosenhilfe. Der 
Träger verfolgt mit dem vorgelegten Antrag unterschiedliche Anliegen: 
 Er beantragt 12.730 € für die Weiterführung des Angebote s. Diese Mittel sind einschließlich der 
üblichen Dynamisierung in der mittelfristigen Finanzplanung fortgeschrieben. Sie sollten daher 
(weiter-) bewilligt werden. Die weitere Befristung ist in der Folge mit dem Träger zu erörtern. Inhalt-
lich kooperiert die Verwaltung mit dem Träger gut. Das vorgehaltene Angebot wird als erforderlich 
eingeschätzt, die dargestellten Kosten sind angemessen. Die Bewilligung des Antrages wird un-
eingeschränkt unterstützt. Festzuhalten ist, dass der Träger hier einen deutlich über durchschnitt-
lich hohen Eigenanteil leistet. 
 Ferner beantragt der Träger, die in den Etatberatungen zum laufenden Haushaltsjahr einmalig 
bereitgestellten 11.100 € zur Finanzierung einer 0,5 Stelle Koch und sozialer begleitender Arbeit 
weiter zu finanzieren. Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsför-
derung hat in seiner Sitzung am 26.11.2024 beschlossen, diesen Zuschuss aus den Mitteln des 
Prozesses zur Entwicklung eines ganzheitlichen gesamtstädtischen Konzepts für die Neuausrich-
tung der Hilfen für Menschen in Wohnungsnotlagen zu finanzieren, verbunden mit dem Hinweis in 
der Diskussion, dass für die Folgejahre rechtzeitig ein Antrag vorgelegt werden müsste. Über den 
Antrag wurde damit außerhalb des jährlichen Verfahrens zur Vorbereitung der Etatberatungen des 
Ausschusses zur Behandlung der Etatanträge, das den freien Trägern verbindlich vorgegeben 
wird, beschlossen. Dadurch wurden nicht nur ungeplante Bindungen für die Mittel vorgenommen, 
die für den Gesamtprozess eingeplant wurden. Die Entscheidung stieß bei den am Prozess Betei-
ligten zudem auf keinerlei Verständnis. Ein solches Verfahren oder gar eine Weiterfinanzierung auf 
diesem Weg muss für die Zukunft ausgeschlossen werden. 
 Nun beantragt der Träger zusätzlich, die Fortführung begleitender sozialer Arbeit und das Kochen 
im Treff vollständig durch die Stadt zu finanzieren, was eine Erhöhung des Finanzbedarfs von 
11.100 € auf 28.730 € bedeuten würde. Das zusätzliche Angebot wird von der Verwaltung als 
wünschenswert jedoch nicht e rforderlich eingestuft. Mit Blick auf die Finanzstabilität wird daher 
empfohlen, diesen Teilantrag nicht aufzugreifen. Ein Deckungsvorschlag kann hierfür nicht ange-
boten werden.

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V/0178/2025 
Zu Punkt 7 – Starke Pflege in Münster e.V. 
Für das Projekt „Starke Pflege in Münster“ hat der Rat der Stadt Münster in den Jahren 2020 bis 2023 
insgesamt 157.000 € zur Verfügung gestellt, welche an die KCR GmbH überwiesen wurden, die die 
Koordination des Projektes übernommen hatte. Innerhalb des Projektes bildete sich der Verein „Star-
ke Pflege in Münster e.V.“ der für die Netzwerkkoordination 40.000 € in 2024 und 40.720 € in 2025 
erhielt.  
In Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern des Vereins wurde deutlich, dass die Anschubfinan-
zierung der St adt einen wichtigen Beitrag für die Etablierung des Vereins geleistet hat, der Verein 
aber zukünftig nicht mehr auf einen Zuschuss der Stadt angewiesen sein wird. Verein und Stadt blei-
ben als Kooperationspartner weiterhin in engem Kontakt.  
 
Zu Punkt 8  
Antragsteller 
Diakonie Münster Beratungs- und BildungsCent-
rum gGmbH 
Fördergegenstand Sozialarbeit im Stadtteil 
Deckungsvorschlag kann angeboten werden 
  
 2026  2027  2028  2029  
Ansatz  142.860 €    
Beantragt 142.860 €    
Differenz 0 €    
Stellungnahme der Verwaltung:  
Die Sozialarbeit im Stadtteil der Wohlfahrtsverbände bildet einen wichtigen Baustein in der Ge-
samtstrategie zur altengerechten und inklusiven Weiterentwicklung von Münsters Stadtteilen. Das 
Angebot richtet sich an ältere Menschen in schwierigen Lebenssituationen und ausdrücklich auch an 
alle Personen ohne Anspruch auf Leistungen wie Sozialhilfe oder Grundsicherung. Je nach Problem-
lage bietet die Sozialarbeit im Stadtteil eine erste Beratung, vermittelt Ratsuchende an Hilfestel len 
weiter oder begleitet Erwachsene innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens längerfristig bei der Su-
che, Koordination und Inanspruchnahme geeigneter Unterstützung. Die Mitarbeiterinnen und Mitar-
beiter sind im Rahmen von Sprechstunden in den Stadtteilen vor Ort und darüber hinaus telefonisch 
und per E-Mail erreichbar. Auch Hausbesuche sind bei Bedarf möglich. Die Sozialarbeit im Stadtteil 
versteht sich als Lotsen- und Netzwerkstelle im Stadtteil. Sie kooperiert mit verschiedenen Fachdiens-
ten, Beratungsstellen und städtischen Fachämtern in Münster. Zudem planen, moderieren und doku-
mentieren die Fachkräfte die Arbeitskreise „Älter werden in…“ in Kooperation mit der Kommunalen 
Seniorenvertretung Münster. 
Der Zuständigkeitsbereich der Diakonie umfasst im Bereich der Sozialarbeit im Stadtteil insgesamt 21 
Stadtteile mit rund 118.000 Einwohner*innen. Vor der Aufstockung der personellen Kapazitäten stan-
den dem Träger für die Wahrnehmung dieser Aufgabe lediglich 0,8 VZÄ zur Verfügung. Mit Blick auf 
das Einzugsgebiet u nd im Vergleich zur Personalausstattung der anderen Wohlfahrtsverbände im 
Bereich der Sozialarbeit im Stadtteil wurde die Erhöhung um eine volle Stelle im Rahmen der Etatbe-
ratungen 2024 seitens der Verwaltung als rechnerisch angemessen bewertet.  
Diese Einschätzung gilt unverändert. Die Verwaltung empfiehlt daher, den Antrag aufzugreifen.

- 7 - 
V/0178/2025 
 
In Vertretung 
gez.  
Cornelia Wilkens 
 
Anlagen: 
 
Anlage A 
Anlage 1 – Trägeranträge

Anlage A

1245 Zeichen

Anlage A zur V/0178/2025 
Kurzüberblick 
Ende 2025 laufen insgesamt acht Zuschüssen im Bereich Soziales aus. Die Vorlage legt dar, 
welche Zuschüsse, in welcher Höhe fortgeführt werden sollten und wo eine Beendigung der För-
derung angezeigt ist.   
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: 
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0503 Sicherung besonderer sozialer Bedarfe 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im Haushaltsplan 2025 enthalten? x Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? x Ja  Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
x überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Die Zuschüsse basieren auf Ratsentscheidungen innerhalb der jeweiligen Etatberatungen. 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Die genannten Zuschüsse nehmen Bezug auf die Themen Demographie, Inklusion und Migration.

Beratungsverlauf (3)

11.06.2025 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 30 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
02.07.2025 Hauptausschuss
TOP 49 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
02.07.2025 Rat
TOP 50 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (7)

  • Königsberger Straße 8
  • Hugo-Pottebaum-Platz
  • Nerzweg 9
  • An der Clemenskirche
  • Friedensstraße
  • Pluggendorf
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0178/2025
Typ
Vorlagen
Datum
07.05.2025
Erstellt
01.04.2025 09:35