241968-03 AA
Koalitionsänderungsantrag: Stellungnahme der Stadt Bonn im Hinblick auf die Sanierung und den Ersatzneubau der Friedrich-Ebert-Brücke / A 565 (Nordbrücke) Antrag zur Vorlage 241968
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Änderungsantrag öffentlich 241968-03 AA — — Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch Dr. Daniel Rutte SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Angelika Esch Max Biniek DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Michael Faber Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Friederike Martin 27.08.2025 Koalitionsänderungsantrag: Stellungnahme der Stadt Bonn im Hinblick auf die Sanierung und den Ersatzneubau der Friedrich-Ebert-Brücke / A 565 (Nordbrücke) Antrag zur Vorlage 241968 Beratungsfolge Rat 04.09.2025 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Ziffer 1a wird folgendermaßen ersetzt: Die Stadt Bonn setzt sich für eine flächenschonende Erneuerung der Nordbrücke ein. Dabei soll der Ausbaustandard einer Stadtautobahn (erlaubte Geschwindigkeit von max. 80 km/h) mit einem entsprechend reduzierten Regelquerschnitt angestrebt werden. Alternativ ist die Machbarkeit einer Doppelstockkonstruktion zu prüfen. Wird die A565 als Stadtautobahn anerkannt, sind neue Planungen seitens der Autobahn GmbH vorzulegen. Erfolgt dies nicht, werden Sachstand und Handlungsoptionen mit dem Ziel, ohne eine Verbreiterung auszukommen, erneut im Rat der Stadt Bonn beraten. Begründung Der bisherige Ausbauplan würde die Breite der Nordbrücke nahezu verdoppeln. Dies hätte erhebliche negative Folgen: mehr Verkehr, mehr Lärm, eine stärkere Hitzebelastung und insbesondere einen massiven Flächenverbrauch. Besonders betroffen wären Anwohnende, deren Häuser für den Ausbau abgerissen werden müssten – es droht der Verlust von bis zu 150 Wohnungen. Aus Sicht der Koalition ist ein solcher Eingriff in das Stadtgefüge nicht tragbar. Seite 1 von 2 Seite 2 — — Eine so weitreichende Erweiterung bedeutet eine erhebliche klimatische, soziale und verkehrliche Belastung für Bonn. Ziel muss es sein, eine Lösung zu finden, die sowohl den Anforderungen an die Mobilität als auch den Interessen der Stadtgesellschaft gerecht wird. Der bereits für den westlichen Abschnitt der A565 geforderte Ansatz einer Stadtautobahn muss auch bei der Brücke Anwendung finden. Neue Planungen mit reduziertem Querschnitt und realistischen Aussagen zum möglichen Wohnraumverlust sind den politischen Gremien zur Entscheidung vorzulegen. Anlage/n Keine Seite 2 von 2
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Friedrich-Ebert-Brücke
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 241968-03 AA
- Typ
- Änderungsantrag
- Datum
- 27.08.2025
- Erstellt
- 27.08.2025 14:33