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241968-03 AA

Koalitionsänderungsantrag: Stellungnahme der Stadt Bonn im Hinblick auf die Sanierung und den Ersatzneubau der Friedrich-Ebert-Brücke / A 565 (Nordbrücke) Antrag zur Vorlage 241968

Änderungsantrag 27.08.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 04.09.2025, TOP 5.32.2

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Sammeldokument öffentlich

2335 Zeichen

Änderungsantrag 
öffentlich 
241968-03 AA 
 
 
 
 
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—
 
Antragsteller/in: 
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN 
Friederike Dietsch 
Dr. Daniel Rutte 
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 
Angelika Esch 
Max Biniek 
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 
Dr. Michael Faber 
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 
Friederike Martin 
 
 
27.08.2025 
 
 
 
Koalitionsänderungsantrag: Stellungnahme der 
Stadt Bonn im Hinblick auf die Sanierung und den 
Ersatzneubau der Friedrich-Ebert-Brücke / A 565 
(Nordbrücke) 
Antrag zur Vorlage 241968 
 
Beratungsfolge 
Rat 04.09.2025 Entscheidung 
 
 
 
Inhalt des Änderungsantrags 
 
Ziffer 1a wird folgendermaßen ersetzt: 
 
Die Stadt Bonn setzt sich für eine flächenschonende Erneuerung der 
Nordbrücke ein. Dabei soll der Ausbaustandard einer Stadtautobahn (erlaubte 
Geschwindigkeit von max. 80 km/h) mit einem entsprechend reduzierten 
Regelquerschnitt angestrebt werden. Alternativ ist die Machbarkeit einer 
Doppelstockkonstruktion zu prüfen. 
Wird die A565 als Stadtautobahn anerkannt, sind neue Planungen seitens der 
Autobahn GmbH vorzulegen. Erfolgt dies nicht, werden Sachstand und 
Handlungsoptionen mit dem Ziel, ohne eine Verbreiterung auszukommen, 
erneut im Rat der Stadt Bonn beraten. 
 
Begründung 
 
Der bisherige Ausbauplan würde die Breite der Nordbrücke nahezu verdoppeln. 
Dies hätte erhebliche negative Folgen: mehr Verkehr, mehr Lärm, eine stärkere 
Hitzebelastung und insbesondere einen massiven Flächenverbrauch. 
Besonders betroffen wären Anwohnende, deren Häuser für den Ausbau 
abgerissen werden müssten – es droht der Verlust von bis zu 150 Wohnungen. 
Aus Sicht der Koalition ist ein solcher Eingriff in das Stadtgefüge nicht tragbar. 
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Seite 2  
 
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Eine so weitreichende Erweiterung bedeutet eine erhebliche klimatische, 
soziale und verkehrliche Belastung für Bonn. Ziel muss es sein, eine Lösung zu 
finden, die sowohl den Anforderungen an die Mobilität als auch den Interessen 
der Stadtgesellschaft gerecht wird. Der bereits für den westlichen Abschnitt der 
A565 geforderte Ansatz einer Stadtautobahn muss auch bei der Brücke 
Anwendung finden. Neue Planungen mit reduziertem Querschnitt und 
realistischen Aussagen zum möglichen Wohnraumverlust sind den politischen 
Gremien zur Entscheidung vorzulegen. 
 
 
Anlage/n 
Keine 
 
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Beratungsverlauf (1)

04.09.2025 Rat
TOP 5.32.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Friedrich-Ebert-Brücke

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Details

Vorlagen-Nr.
241968-03 AA
Typ
Änderungsantrag
Datum
27.08.2025
Erstellt
27.08.2025 14:33