Mandari Insight

V/1063/2016

MünsterZukünfte 20 30 50 - strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln: Umsetzung der Ergebnisse der Gremienberatungen und weiteres Vorgehen

Vorlagen 22.11.2016

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 14.12.2016, TOP 37

Anlagen_3_1_3_6_V_1063_2016_Verfahren

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Ansehen

Anlage_1_V_1063_2016_Antrag

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Ansehen

Anlagen_2_1_2_7_V_1063_2016

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage_4_V_1063_2016_Bevoelkerungsprognosen

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Ansehen

Anlagen_3_1_3_6_V_1063_2016_Verfahren

10038 Zeichen

Integriertes Stadtentwicklungs-
konzept (ISEK) 2030
mit Integriertem 
Handlungsprogramm 2020 (IHP)
Phase 1/Phase 2:
Herausforderungen klären
(u.a. Wachsende Stadt), 
Synthese  Vorarbeiten/
Identifikation Leithemen
Phase 3:
Verständigung Leitthemen,
ggf. Ableitung Sofortprogramm,
MünsterZukünfte 20│30│50: Drei Säulen
- strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln
Gutes Morgen 
Münster
(gemeinsam 
Zukunft gestalten)
Phase 1:
Aufruf,
Sichtbarmachen, 
Beispielhafte 
Projekte
(29.11.2015 Abschluss)
Phase 2:
Verstetigen,
Netzwerkbildung, 
Anstiften, 
Unterstützen,
Verbreitern
Zukunfts-
perspektiven:
Szenarien MS 
2030/2050
Integriertes Handlungsprogramm (IHP) 2020
Integriertes Stadtentwicklungskonzept Münster (ISEK) 2030
Münster Perspektiven 2030/2050
Phase 1 - 3:
Analyse,
Prognostik
Phase 4:
Szenariobildung
(Alternative 
Szenarien)
Phase 5:
Strategie-
ableitung Sofortprogramm 
(IHP) 2020
Weitere Durch-
arbeitung (ISEK)
Anlage 1
V/0494/2016
Phase 4 / 
Phase 5
Phase 4 / 
Phase 5
Anlage 3-1 
V/1063/2016

Weiterentwicklung Strukturen, 
Vorbereitung Vergabeverfahren 
Vorbereitung 
7/16 – 12/16 
Beschluss Rat 
Phase 1: 
1/17 – 7/17 
Vergabeverfahren, Klärung 
Ausgangslage/ Herausforderungen 
Phase 2: 
8/17 – 12/17 
Synthese Vorarbeiten/ 
Identifikation Leitthemen 
Phase 3: 
1/18 – 3/18 
Verständigung Leitthemen, 
Ableitung Sofortprogramm 2020 
Phase 4: 
4/18 – 9/18 
Phase 5: 
10/18 – 3/19 
Inhaltl. Klärung Leitthemen und 
mögliche Handlungsoptionen 
Durcharbeitung Leitthemen für 
das Integr. Stadtentwicklungsk. 
L
e
n
k
u
n
g 
s 
- 
G 
r 
u 
p 
p 
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B
e 
i  
r 
a 
t 
Integr. Stadtentwicklungskonzept 2030: 
Zeitplan  und Arbeitsschritte 
Szenarioanalyse: 
Zeitplan/Schritte 
29.06.2016 Beschluss Rat 
Kooperationsvereinbarung; 
Einstieg: Ausgangslage 
Mitte 2019 Beschluss Rat Beschluss Rat 
1/17 – 7/17: Problemanalyse, 
Identifikation Einflussfaktoren 
8/17 – 12/17: Vernetzungs-
analyse, Schlüsselfaktoren 
1/18 – 5/18: Entwicklung von 
Zukunftsprojektionen 
6/18 – 11/18: 
Szenariobildung 
12/18 – 3/19: Handlungs-
empfehlungen, Strategien 
Anlage 2 
V/0494/2016, 
aktualisiert 
Anlage 3-2 
V/1063/2016

Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2030: Beteiligungsformen 
Gremienberatungen, Weiterentwickl. 
Strukturen, Vorbereit. Vergabeverf.   
Vorbereitung 
7/16 – 12/16 
VV, Rat,  
Phase 1: 
1/17 – 7/17 
Vergabeverfahren, Klärung 
Ausgangslage/Herausforderung. 
Phase 2: 
8/17 – 12/17 
Synthese Vorarbeiten/ 
Identifikation Leitthemen 
Phase 3: 
1/18 – 3/18 
Verständigung Leitthemen, 
Ableitung Sofortprogramm 2020  
Beirat, Lenkungsgruppe, 
politische Gremien 
Phase 4: 
4/18 – 9/18 
Phase 5: 
10/18 – 3/19 
Inhaltl. Klärung Leitthemen und 
mögliche Handlungsoptionen 
Durcharbeitung Leitthemen für 
das Integr. Stadtentwicklungsk. 
L
e
n
k
u
n
g 
s 
- 
G 
r 
u 
p 
p 
e 
 
B 
e 
i  
r 
a 
t 
Zeitplan Arbeitsschritte Beteiligungsformen 
29.06.2016 Beschluss Rat 
Ratsgremien, VV, Ältesten-
rat, HFA, Rat (14.12.2016)  
Mitte 2019 Beschluss Rat Beirat, Lenkungs., pol. Gremien  
 
 
 
 
 Öffentlicher Zwischenbericht 
 
Einbezug 
Verwaltung 
Einbezug  Stadt-/ 
Stadtteilöffent-
lichkeiten  
+ Umland 
 
 
 
 
 
Einbezug 
Verwaltung 
+ Umland 
Einbezug    
Stadt/-teilöffent-
lichkeiten 
Gesamtstädtische 
Erörterungen, Stadtteilform. 
Anlage 3 
V/0494/2016, 
aktualisiert  
Anlage 3-3 
V/1063/2016

MünsterZukünfte 20│30│50: Herausforderungen  (Auswahl)
(Auswahl)Heraus-
forderun-
gen:
Schaffung 
bezahlbarer 
Wohnraum 
(für ….)
Schaffung 
Gewerbe-
flächen
(für …)
Schutz 
Pantoffelgrün, 
Grünschnei-
sen, Frischluft-
korridore
Ausbau 
Wohnfolge-
infrastruktur
(v. a. Kita, 
Grundschul.)
Steigende 
Einpendler-
zahlen;  
Überlastung  
Verkehrs-
infrastruktur
Klimaschutz,
Klimaanpassung
Integration 
zugewanderter 
Menschen
Ausbau 
wohnungs-
nahe Grund-
versorgung
Organisation 
Flüchtlings-
versorgung
Handlungsbe
darfe Schul-
erweiterung
Schaffung 
von Flächen 
für Hoch-
schulen
Älter werdende 
Bevölkerung
Flüchtlingen
- Steigende Geburtenzahlen
- Dynam. Entwicklung Hochschulen /Wirtschaft
Temporäre 
Unterbringung/ 
Schaffung 
Wohnraum f. 
Flüchtlinge
„Überhitzte“ 
Innenent-
wicklung 
Erhöhte 
Flächeninan-
spruchnah-
me außen … … … … … …
Forderung nach 
Bürgerbeteili-
gung, Mitwirkung
Anlage 5
V/0494/2016
Anlage 3-4 
V/1063/2016

Fort-
schreibung 
KBP 2015 – 
2025/2030 
Laufende 
Verwal-
tungs-
aktivi-
täten 
Fortschrei-
bung Einzel-
handels-
konzept 
Fortschrei-
bung Wohn-
siedlungs-
flächen-
konzept 
Dritter Nah-
verkehrsplan 
VEP 2025 
Radverkehrs-
konzept 
Handlungs-
konzept 
Wohnen 
Fortschrei-
bung 
Gewerbe-
flächen-
konzept 
Ausbau Flücht-
lingseinrich-
tungen 
Migrations-
leitbild 
Kitaausbau/ 
Taskforce 
Kita 
Schuler-
weiterungs-
planungen 
Weiter-
entwicklung 
Grünanlagen 
Umsetzung 
Klimaschutz-
konzept 
Erarbeitung 
Klimaanpas-
sungskonz. 
Masterplan 
Altengerech-
te Quartiere 
Stabilisierung 
Quartiere mit 
beson. Bedarf 
Konversions-
prozess 
Bauland-
programm 
2016 - 2025 
Sportent-
wicklungs-
planung 
Masterplan 
100 % 
Klimaschutz 
Allianz für die 
Wissenschaft 
Ausbau Wissen-
schaftsstadt 
AK „Verbes- 
serung studenti-
sches Wohnen“ 
… … … … … … 
MünsterZukünfte 20│30│50: Laufende  Verwaltungsaktivitäten (Auswahl) 
HP Nachhal-
tige Haus-
haltspolitik / 
NaSa 2016 
AG Standort-
konkurrenzen 
Förderung Bür-
gerbeteiligung/
B.-Engagement 
 Global nachhaltige Kommune/Nachhaltigkeitsstrategie 
Anlage 6 
V/0494/2016, 
aktualisiert  
Anlage 3-5 
V/1063/2016

Anlage 7 
V/0494/2016 
MünsterZukünfte 20│30│50: 
strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln 
 
Kurzerläuterung zum geplanten Verfahren  
 
Geplantes Verfahren „MünsterZukünfte 20│30│50“ 
Das geplante Verfahren zum Prozess „MünsterZukünfte 20│30│50“ besteht aus drei 
m
iteinander vernetzten Säulen: 
• Integriertes Stadtentwicklungskonzept (2030) mit der Möglichkeit für ein „Integriertes 
Handlungsprogramm 2020“  
• Szenarioanalyse Münster 2030/2050 
• Gutes Morgen Münster – gemeinsam Zukunft gestalten (Fortsetzung) 
 
 
Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2030 (mit Integriertem Handlungsprogramm 
2020) 
• Ein integriertes Stadtentwicklungskonzept ist ein strategisches Planungs- und Steue-
rungsinstrument der Stadtentwicklung. Die Erarbeitung wird vom Bund und vom Land 
NRW empfohlen. 
• Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept greift die aktuellen Herausforderungen auf 
(u. a. „Wachsende Stadt“) und verfolgt einen ganzheitlichen, ressort- und akteurs-
übergreifenden Ansatz. Alle wichtigen Handlungsfelder werden einbezogen. 
• Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept entsteht unter intensivem Einbezug der 
Verwaltung, der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und der Politik.  
• Gemäß den gesetzlichen Vorgaben ist das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung 
genuiner Bestandteil von Integrierten Stadtentwicklungskonzepten. 
• Ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept bietet die Möglichkeit, Zielkonflikte zwi-
schen sektoralen Ansätzen und Aktivitäten transparent zu machen und sich auf ab-
gewogene Lösungen zu verständigen. 
• Im Ergebnis entsteht  
o ein ressortübergreifendes Konzept, das auf Basis einer Situationsanalyse 
eine Gesamtstrategie und strategische Entwicklungsziele formuliert.  
o Hieraus werden Handlungsfelder abgeleitet, für die entsprechende Um-
setzungsschritte definiert werden. 
o Auf dieser Basis können zeitliche und inhaltliche Prioritäten und Schwer-
punkte im Ressourceneinsatz für die Realisierung gesetzt werden. 
• Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept soll eine räumlich und thematisch integrier-
te Entwicklungsstrategie für Münster bis 2030 sowie einen mittelfristigen räumlichen 
Orientierungsrahmen (gesamtstädtisches Entwicklungskonzept) liefern. 
Anlage 3-6 
V/1063/2016

2 
 
• Angesichts der Notwendigkeit zum kurzfristigen Han deln könnte nach den ersten Er- 
arbeitungsphasen ein Integriertes Handlungsprogramm (2020) abgeleitet werden. 
 
 
Szenarioanalyse 2030/2050 – Herausforderungen und Perspektiven für Münster 
• Die Szenarioanalyse dient der Entscheidungsunterst ützung und der Vorbereitung auf 
mögliche künftige Entwicklungen in einem unsicheren und komplexen Umfeld. 
• Ergebnisse der Szenarioanalyse sind unterschiedlic he, wertfreie und in sich ge- 
schlossene Zukunftsbilder, die auf alternativen Entwicklungspfaden der wichtigsten 
Einflussfaktoren basieren. Es werden keine Aussagen zu Wahrscheinlichkeiten ge- 
troffen. 
• Für die Szenarien werden Handlungsoptionen entwick elt, die das gezielte Ansteuern 
oder Vermeiden eines Szenarios oder eine robuste Strategieentwicklung für alle 
Szenarien ermöglichen. 
• In den Szenarioprozess werden Schlüsselakteure und  die Zivilgesellschaft der Stadt 
Münster auf den verschiedenen Stufen intensiv eingebunden. 
• Die Ergebnisse dienen zur „Eichung“ und „Plausibilisierung“ des Integrierten Stadt- 
entwicklungskonzeptes 2030 und zum Aufzeigen weitergehender Entwicklungspfade. 
Auch kann über die Etablierung eines Szenariomanagements flexibler und schneller 
auf unerwartete Ereignisse reagiert werden. 
 
 
Gutes Morgen Münster – gemeinsam Zukunft gestalten 
• Gutes Morgen Münster verfolgt die Philosophie, das s eine erfolgreiche Zukunftsge- 
staltung nur durch starkes zivilgesellschaftliches Engagement zusammen mit Wis- 
senschaft und Wirtschaft erfolgen kann. 
• Gutes Morgen Münster setzt die Leitorientierung de r „Mitmachstadt“ um. 
• In der ersten Phase wurden über 300 Projekte von Z ivilgesellschaft, Wissenschaft 
und Wirtschaft eingereicht. Bei der „Abschlussveranstaltung“ der Phase 1 wurden 27 
beispielhafte Projekte zusätzlich als gutes Beispiel ausgezeichnet.  
• Die besonders beispielhaften Projekte wurden von e inem externen Kompetenzgre- 
mium ausgewählt.  
• Im Mittelpunkt der zweiten Phasen von Gutes Morgen  Münster stehen die weitere 
Vernetzung und die Entwicklung thematischer „Lagerfeuer“ (z. B. Stadtteile, Rah- 
menbedingungen für zivilgesellschaftliches Engagement). 
• In den Zukunftsprozess sollen die Projektakteure a us „Gutes Morgen Münster“ ent- 
sprechend als „Zukunftsakteure“ eingebunden werden.

Anlage_1_V_1063_2016_Antrag

5659 Zeichen

Bündnis 90/Die Grünen/GAL CDU SPD 
Ratsfraktion Münster Ratsfraktion Münster Ratsfraktion Münster 
 
14. September 2016 
Sitzung des ASSGVAf am 14.09.2016 
Antrag zu TOP 5 „MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 - strategisch Zukunft gestalten, 
kurzfristig handeln“ 
 
ASSGVAf, AKJF, ALWF, APOSOE, ASW, ASSVW, AUKB, Kultur- und 
Sportausschuss beschließen: 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die derzeit parallel laufenden Zukunftsprozesse 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 (Vorlage V/0494/2016) mit den strategischen 
Ergebnissen des Modellprojekts „Global nachhaltige Kommune“ (Vorlage 
V/0070/2016) zusammenzuführen.  
Insbesondere die Maßnahmen zur Umsetzung der sogenannten Sustainable 
Developement Goals (siehe Anlage) sind auf kommunaler Ebene als wesentlicher 
Bestandteil der MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 zu verankern bzw. als leitgebend 
voranzustellen. 
2. Analog zum Prozess der europäischen Hauptstadt Essen muss ein Zielkatalog 
formuliert werden. Dieser muss sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche dieser 
Stadt beziehen und damit auf deutlich mehr Themen (Soziales, Bildung, Umwelt, 
Klimaschutz. Kultur, Sport; Migration) als bislang festgelegt. 
3. Der Prozess muss in einem deutlichen, transparenten Dialog mit den Bürgerinnen 
und Bürgern geführt werden. In diesem Kontext ist ein Monitoring wie z.B. das 
Sozialmonitoring einzuführen. 
4. Bei der Begleitung des Prozesses muss die Lenkungsgruppe zur Steuerung mit 
Vertreter*innen aus den verschiedenen Handlungsfeldern erweitert werden. 
Begründung: 
Die vom Rat beschlossenen Nachhaltigkeitsziele sollen Grundlage einer 
gemeinsamen Vision für die wachsende Stadt Münster bilden. Weil Münster und das 
Münsterland zu den wachsenden Regionen in Deutschland gehört ist es von 
besonderer Bedeutung gemeinsam mit den Bürger*innen die Zukunftsperspektive zu 
erörtern bzw. zu entwickeln. 
Die 17 SDGs geben den Münsteraner*innen eine grobe Orientierung in welcher 
Weise und auf welchen Handlungsfeldern die gesellschaftlichen Herausforderungen 
der wachsenden Stadt angegangen werden sollen.   
Anlage 1 
V/1063/2016

Folglich müssen für die Handlungsfelder wie Umweltpolitik, Soziales, Bildung, Sport 
etc. strategische und operative Ziele entwickelt werden. Das zu entwickelnde 
Zielsystem muss in einem deutlichen Dialog mit den Bürger*innen geführt werden, 
um die divergierenden Interessen der Stakeholder zu berücksichtigen bzw. zu 
erörtern. Die Entwicklung einer gemeinsamen Perspektive mit den Bürger*innen in 
den Quartieren ist dabei von besonderer Bedeutung. Beispielhaft sind Fragen zu 
diskutieren: 
• Wie wollen wir gemeinsam in Zukunft im Quartier leben? Z.B. bunte 
Gesellschaft. 
• Welche Unterstützungs- und Infrastrukturangebote im Quartier sind zwingend 
erforderlich? Z.B. Pflege, wohnortnahes Einkaufen. 
• Wie wollen wir im Quartier wohnen? Z.B. Verdichtung, neue Wohnformen. 
• Welche Orte im Stadtteil sollten sich verändern, z.B. Stadtteilplätze aufwerten. 
Für die einzelnen Politikfelder müssen konsequenterweise aus der Vision (17 SDGs) 
strategische und operative Ziele abgeleitet werden. 
Diese Ziele müssen  
• quantifiziert werden, 
• mit Nachhaltigkeitsindikatoren belegt sein, 
• ambitioniert und dabei umsetzbar sein, 
• unter Nutzung vorhandener Ressourcen umgesetzt werden und 
• mit zeitlichen Fristen versehen sein. 
D.h. im Prozess der Entwicklung der Zukunftsperspektive ist die Münsteraner 
Nachhaltigkeitsstrategie nicht nur zu berücksichtigten, sondern federführend und 
leitgebend. 
 
gez. Otto Reiners gez. Richard-Michael Halberstadt gez. Petra Seyfferth 
und Fraktion und Fraktion und Fraktion

Anlage 
Ziele für nachhaltige Entwicklung, die sogenannten Sustainable Development Goals 
sind: 
1 Armut in allen Formen und überall beenden 
2 Hunger beenden, Nahrungssicherheit und verbesserte Ernährung erreichen und 
nachhaltige Landwirtschaft fördern 
3 Ein gesundes Leben sicherstellen und Wohlbefinden für alle Altersgruppen fördern 
4 Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung sicherstellen und lebenslange 
Lernchancen für alle eröffnen 
5 Gleichberechtigung der Geschlechter und die Selbstbestimmung von Frauen und 
Mädchen erreichen 
6 Die Verfügbarkeit und nachhaltiges Management von Wasser und sanitären 
Anlagen für alle sicherstellen 
7 Zugang zu einer bezahlbaren, verlässlichen, nachhaltigen und modernen 
Energieversorgung für alle sicherstellen 
8 Anhaltendes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum sowie eine 
produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern 
9 Eine belastbare Infrastruktur aufbauen sowie eine inklusive und nachhaltige 
Industrialisierung und Innovation fördern 
10 Ungleichheit innerhalb von und zwischen Ländern reduzieren 
11 Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen 
12 Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen 
13 Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner 
Auswirkungen ergreifen 
14 Bewahrung und nachhaltige Nutzung von Ozeane, Meeren und 
Meeresressourcen für eine nachhaltige Entwicklung 
15 Schutz, Wiederherstellung und Förderung einer nachhaltigen Nutzung der 
terrestrischen Ökosysteme, nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern, Bekämpfung 
der Wüstenbildung, Bodengradation aufhalten und umkehren und den Verlust der 
biologischen Vielfalt aufhalten 
16 Förderung friedlicher und integrativer Gesellschaften für eine nachhaltige 
Entwicklung, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive 
rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen 
17 Umsetzungsinstrumente verstärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige 
Entwicklung wiederbeleben.

Anlagen_2_1_2_7_V_1063_2016

10853 Zeichen

Frauenbüro 23.11.2016 
 492-1703 
 
 
 
 
 
 
Beschluss des Ausschusses für Gleichstellung vom 25.08.2016 
 
V/0494/2016 MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 - strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig 
handeln ; Ausgestaltung des Prozesses 
TOP 4 
(öffentlicher Sitzungsteil) 
 
 
Auf Antrag der SPD- Fraktion hat der Ausschuss für Gleichstellung mehrheitlich folgende 
Stellungnahme beschlossen: 
 
Münster Zukünfte 20 | 30 | 50  
Vorlage V/0494/2016 
 
Stellungnahme des Ausschusses für Gleichstellung  zur Weitergabe an die weiteren 
beratenden Gremien 
 
Forderungen aus gleichstellungspolitischer Sicht: 
 
Der Zukunftsprozess MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 hat das Ziel umfassend, ganzheitlich 
und mit hoher Bürger*innenbeteiligung die Weiterentwicklung der Stadt Münster voran zu 
bringen. Dieser Zukunftsprozess sollte während seiner Entwicklung die Betonung auf eine 
soziale und gesellschaftliche Ausgewogenheit legen.  
 
Eine solche Balance entsteht neben anderen Faktoren auch aus gelebter 
Gleichberechtigung und dem geschlechtersensiblen Umgang mit möglichen 
Handlungsoptionen. 
Hierfür gibt es bereits - durch Ratsbeschlüsse gestützte - wichtige Vorleistungen, auf 
denen das „Zukünfte- Vorhaben“ aufbauen kann. Dazu gehören der Beitritt zur 
„Europäischen Charta für die Gleichstellung von Männern und Frauen auf lokaler Ebene“ 
mit den dazu gehörigen Aktionsplänen und die geplante Einführung des Gender Budgeting 
in der Stadt Münster.  
 
Der Ausschuss für Gleichstellung begrüßt, dass die Beschlussvorlage „Münsters Zukünfte“ 
das ‚Gender Mainstreaming‘ als eine der grundsätzlichen Herausforderungen im Kontext 
der Zukunftsgestaltung benennt. 
 
Konsequent muss daher bei der Umsetzung des Vorhabens berücksichtigt werden: 
 Alle Beteiligten tragen Verantwortung für die Aufgabe ‚Gender Mainstreaming‘ als 
Instrument wirksam in dem geplanten Prozess anzuwenden. Dies gilt neben den 
Verantwortlichen in Politik und Verwaltung insbesondere für den/die Auftragnehmer/innen.  
 Um wirksam zu werden, wird Geschlechtersensibilität konkret sowohl auf 
struktureller Ebene wie in fachlichen Diskussionen und der Beschreibung von 
strategischen Entwicklungszielen und Handlungsfeldern angewandt. 
 Bei der Einrichtung von Gremien, bei der Besetzung von Workshops, der 
Auswahl der Schlüsselpersonen und weiteren Beteiligungsverfahren wird immer auf 
Anlage 2-1 
V/1063/2016

eine paritätische Geschlechterverteilung geachtet. Dies gilt insbesondere für die 
Lenkungsgruppe, die noch ergänzend besetzt werden muss. Zusätzlich wird die 
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Münster als beratendes Mitglied in die  
Lenkungsgruppe aufgenommen. 
 Im Rahmen der Szenarioanalyse werden Genderaspekte nicht nur durch die 
Auswahl der Schlüsselpersonen, sondern auch im Rahmen der inhaltlichen Settings 
aktiv einbezogen, damit bei der Beschreibung der Entwicklungspfade die jeweiligen 
Auswirkungen auf die Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern sichtbar gemacht 
werden. 
 Bei der Identifikation und Bearbeitung der Leitthemen wird jeweils der 
Querschnittaspekt der Geschlechtersensibilität berücksichtigt. 
 
Auch im Voranschreiten des Projekts bleibt es notwendig, einzelne Arbeitsschritte und 
Zwischenergebnisse jeweils mit einem „Gender-Check“ zu justieren. Während des 
gesamten Verfahrens wird daher eine Beauftragte mit Genderkompetenz (wie z.B. die 
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Münster) beteiligt.  
 
Ein solches Vorgehen spiegelt und erfüllt die bürgerschaftlichen Erwartungen aus den für 
diesen Bereich relevanten Ergebnissen der Bürgerumfrage 2016. Hier wird erneut dem 
Stadtentwicklungsziel „ sich für gleiche Chancen von Frauen und Männern besonders 
einsetzen“ mit je 41 % für soll „unbedingt erreicht werden“ und „ ist wünschenswert“ in der 
münsterschen Bevölkerung ein erheblicher Stellenwert eingeräumt (s. Berichtsvorlage an 
den Rat V/0349/2016 Bürgerumfrage 2016: Zentrale Ergebnisse …, 3.1, S.2).  
 
Über das Fortschreiten des Prozesses vor allem hinsichtlich der systematischen 
Einbindung der Geschlechtersensibilität wird dem Ausschuss für Gleichstellung in 
geeigneter Weise Bericht erstattet.
 
 
 
Im Auftrag 
 
 
 
gez. Antje Schmidt-Schleicher 
Schriftführung 
 
Verteiler:

Sozialamt 23.11.2016 
 492-5010 
 
 
 
Schnellmeldung 
 
 
 
Beschluss des Ausschusses für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und 
Arbeitsförderung vom 14.09.2016 
 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 - strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln 
TOP 5 
(öffentlicher Sitzungsteil) 
V/0494/2016 
 
Der Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung hat 
zu der o. a. Vorlage einen gemeinsamen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, der 
CDU-Fraktion und der SPD -Fraktion mit Mehrheit bei einer Gegenstimme der FDP -Fraktion 
beschlossen. Der Antrag ist beigefügt.  
 
 
 
Im Auftrag 
 
 
Gez.  
Barbara Hamisch 
Schriftführung 
 
Anlage 2-2 
V/1063/2016

Münster Marketing 23.11.2016 
 492 27 02 
 
Schnellmeldung 
 
 
Beschluss des Betriebsausschusses Münster Marketing vom 21.09.2016 
 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 - strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln; 
Ausgestaltung des Prozesses 
TOP 2 
(öffentlicher Sitzungsteil) 
V/0494/2016 
 
Den Mitgliedern des Betriebsausschusses Münster Marketing lag ein Antrag vor, der in der Sitzung 
des Ausschusses für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung 
bereits beschlossen wurde. 
 
Herr Sagel schloss sich dem gemeinsamen Antrag von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, 
CDU-Fraktion und SPD-Fraktion für DIE LINKE. Ratsfraktion an. 
 
Somit stellten die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, die CDU -Fraktion, die SPD-Fraktion und 
DIE LINKE. Ratsfraktion folgenden Antrag: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die derzeit parallel laufenden Zukunftsprozesse 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 (Vorlage V/0494/2016) mit den strategischen Ergebnissen des 
Modellprojekts „Global nachhaltige Kommune“ (Vorlage V/0070/2016) zusammenzuführen.  
Insbesondere die Maßnahmen zur Umsetzung der sogenannten Sustainable Developement 
Goals (siehe Anlage) sind auf kommunaler Ebene als wesentlicher Bestandteil der 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 zu verankern bzw. als leitgebend voranzustellen. 
2. Analog zum Prozess der europäischen Hauptstadt Essen muss ein Zielkatalog formuliert 
werden. Dieser muss sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche dieser Stadt beziehen und damit 
auf deutlich mehr Themen (Soziales, Bildung, Umwelt, Klimaschutz. Kultur, Sport; Migration) 
als bislang festgelegt. 
3. Der Prozess muss in einem deutlichen, transparenten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern 
geführt werden. In diesem Kontext ist ein Monitoring wie z.B. das Sozialmonitoring 
einzuführen. 
4. Bei der Begleitung des Prozesses muss die Lenkungsgruppe zur Steuerung mit 
Vertreter*innen aus den verschiedenen Handlungsfeldern erweitert werden. 
 
Der Antrag wurde einstimmig beschlossen. 
 
 
Im Auftrag 
gez. Brigitte Kappenberg 
Schriftführung 
 
 
Anlage 2-3 
V/1063/2016

Koordinierungsstelle für Migration und Interkulturelle 
Angelegenheiten 
23.11.2016 
 492-7056 
 
 
 
Schnellmeldung 
 
 
 
Beschluss des Integrationsrates vom 21.09.2016 
 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 - strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln 
TOP 3 
(öffentlicher Sitzungsteil) 
 
 
Der Integrationsrat hat in seiner gestrigen Sitzung zu der vorstehend genannten Vorlage 
den folgenden gemeinsamen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, der CDU -
Fraktion und der SPD-Fraktion einstimmig beschlossen: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die derzeit parallel laufenden Zukunftsprozesse 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50  (Vorlage V/0494/2016) mit den strategischen Ergebnissen des 
Modellprojekts „Global nachhaltige Kommune“ (Vorlage V/0070/2016) zusammenzuführen.  
Insbesondere die Maßnahmen zur Umsetzung der sogenannten Sustainable Developement 
Goals (siehe Anlage) sind auf kommunaler Ebene als wesentlicher Bestandteil der 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 zu verankern bzw. als leitgebend voranzustellen. 
2. Analog zum Prozess der europäischen Hauptstadt Essen muss ein Zielkatalog formuliert 
werden. Dieser muss sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche dieser Stadt beziehen und damit 
auf deutlich mehr Themen (Soziales, Bildung, Umwelt, Klimaschutz. Kultur, Sport; Migration) 
als bislang festgelegt. 
3. Der Prozess muss in einem deutlichen, transparenten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern 
geführt werden. In diesem Kontext ist ein Monitoring wie z.B. das Sozialmonitoring 
einzuführen. 
4. Bei der Begleitung des Prozesses muss die Lenkungsgruppe zur Steuerung mit 
Vertreter*innen aus den verschiedenen Handlungsfeldern erweitert werden. 
 
Darüber hinaus hat der Integrationsrat einstimmig beschlossen, die Verwaltung zu bitten, 
ein Mitglied des Integrationsrates in die Lenkungsgruppe mit aufzunehmen.  
 
 
Im Auftrag 
gez. 
 
 
Sandra Rischer 
Schriftführung 
 
Anlage 2-4 
V/1063/2016

Sozialamt 23.11.2016 
 492-5993 
 
 
 
 
 
 
Beschluss der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen 
vom 21.09.2016 
 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 - strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln 
TOP 10 
(öffentlicher Sitzungsteil) 
 
 
Auf Antrag von Herrn Dr. Bonn hat die KIB beschlossen: 
 
„Die KIB spricht sich dafür aus, dass ein Mitglied der KIB als Vertreter in die Lenkungsgruppe 
aufgenommen wird.“ 
 
 
 
 
Im Auftrag 
 
 
gez. 
Marion Jürgens-Beike 
Schriftführung 
 
Anlage 2-5 
V/1063/2016

Amt für Bürger- und Ratsservice 23.11.2016 
 492-3362 
 
 
 
Schnellmeldung 
 
 
 
Beschluss der Kommunalen Seniorenvertretung vom 26.09.2016 
 
V/0494/2016 - MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 - strategisch Zukunft gestalten, 
kurzfristig handeln 
TOP 2 
(öffentlicher Sitzungsteil) 
 
 
 
 
Auf Antrag von Herrn Dr. Bonn beschloss die KSVM einstimmig: 
 
„Die KSVM spricht sich dafür aus, dass ein Mitglied der KSVM als Vertreter in die Lenkungsgruppe 
aufgenommen wird.“ 
 
Herr Schofer schlug vor, dass die KSVM zu einem späteren Zeitpunkt festlegt, wer von der KSVM 
in die Lenkungsgruppe entsandt wird. Hierüber bestand Einvernehmen.  
 
 
 
 
Im Auftrag 
 
 
 
Lena Heitz 
Schriftführung 
 
 
Anlage 2-6 
V/1063/2016

Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 23.11.2016 
 492-6707 
 
 
 
Schnellmeldung 
 
 
 
Beschluss des Ausschusses für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen vom 04.10.2016 
 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 - strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln 
TOP 6.1 
(öffentlicher Sitzungsteil) 
 
 
Der Ausschuss beschloss den gemeinsamen Antrag der CDU -Fraktion, der Fraktion Bündnis 
90/Die Grünen/GAL und der SPD -Fraktion einstimmig bei einer Enthaltung (FDP -Fraktion). D er 
Antrag ist beigefügt.  
 
 
 
 
Im Auftrag 
 
 
gez.  
 
Antje Eickmeyer 
Schriftführung 
 
 
Anlage 2-7 
V/1063/2016

Beschlussvorlage

28373 Zeichen

V/1063/2016 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
Münster Marketing 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 - strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln: Umsetzung der 
Ergebnisse der Gremienberatungen und weiteres Vorgehen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
07.12.2016 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
14.12.2016 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat nimmt die Ergebnisse der Gremienberatungen zur organisatorischen und inhaltlichen 
Ausgestaltung des Prozesses „MünsterZukünfte 20 | 30 | 50“ zur Kenntnis (Anlage 1, Anlagen 
2-1 – 2-7). 
 
2. Der Rat beschließt in der Umsetzung der Ergebnisse der Gremienberatungen folgende Ko n-
kretisierungen in der Ausgestaltung des Prozesses „MünsterZukünfte 20 I 30 I 50 – strate-
gisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln“ (Vorlage V/0494/2016): 
 
2.1 Inhaltliche Ausgestaltung 
2.1.1 Der Rat bekräftigt, dass sich die Stadt Münster in besonderem Maße zu einer nachhaltigen 
Stadtentwicklung verpflichtet hat. Das drückt sich auch im Beitritt Münsters zur  Resolution 
„2030 – Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene g e-
stalten“ aus (V/0070/2016). Daher werden die Ergebnisse des Modellprojektes „Global 
nachhaltige Kommune“ als wichtige Leitorientierungen und Bestandteile im Zukun ftspro-
zess verankert. 
 
2.1.2 Der Rat bekräftigt, dass Münsters Zukunftsprozess alle Bereiche kommunalen Handelns 
umfasst, er daher u. a. auch die Themen Soziales, Wohnen, Bildung, Umweltschutz, Kl i-
maschutz, Kultur, Sport, Wirtschaft und Migration einschließt. Hi erbei stellt das Gender 
Mainstreaming ein wichtiges Grundprinzip dar. 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/1063/2016 
Auskunft erteilt: 
Herr Prof. Dr. Hauff 
Herr Dr. Schmidt 
Ruf: 
492-6135 
492-2755 
E-Mail: 
HauffTho@stadt-muenster.de 
SchmidtMatthias@stadt-muenster.de  
Datum: 
22.11.2016 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/1063/2016 
 
Für die Handlungsfelder werden vorhandene Zielkategorien aufgearbeitet bzw. weiteren t-
wickelt und vorhandene Monitoringsysteme einbezogen. 
 
2.1.3 Der Rat bekräftigt, dass der Zukunftsprozess in einem intensiven und transparenten Dialog 
mit der gesamten Stadtgesellschaft geführt wird. Hierbei werden auch geeignete stadttei l-
orientierte bzw. quartiersbezogene Beteiligungsformate entwickelt und umg esetzt. Ebenso 
sollen auch die Partner der Stadtregion angemessen einbezogen werden. 
 
2.2 Prozessorganisation 
2.2.1 Die Lenkungsgruppe wird in der Umsetzung der Ergebnisse aus den Gremienberatu ngen 
um jeweils einen Vertreter / eine Vertreterin folgender Gremien erweitert: 
- Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen; 
- Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförd e-
rung; 
- Ausschuss für Gleichstellung; 
- Ausschuss für Schule und Weiterbildung; 
- Ausschuss für Liegenschaften, Wirtschaft und strategisches Flächenmanagement; 
- Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen; 
- Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government; 
- Betriebsausschuss Münster Marketing; 
- Kulturausschuss; 
- Sportausschuss; 
- Integrationsrat; 
- Kommunale Seniorenvertretung; 
- Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen; 
- Jugendrat 
sowie um eine Vertreterin / einen Vertreter jeder Bezirksvertretung.  
 
2.2.2 Als zusätzliches Gremium wird die Einrichtung eines Beirats „MünsterZukünfte“ beschlo s-
sen. Dieser setzt sich au s allen Mitgliedern des Projektbeirates „Global Nachhaltige Ko m-
mune“ und des Beirates „Münster Marketing“ zusammen. Der Beirat Bürgerhaushalt, der 
Stadtsportbund (beide sind auch im Projektbeirat „Global Nachhaltige Kommune“ vertr e-
ten) sowie der Landwirtsc haftliche Kreisverband Münster haben in entsprechenden 
Schreiben ihr großes Interesse an der Mitwirkung im Zukunftsprozess bekundet. Sie we r-
den zur Mitarbeit im Projektbeirat des Zukunftsprozesses eingeladen. 
 
Der Beirat „MünsterZukünfte“ kann bei Bedarf u m hierin nicht vertretene Gruppen, Ve r-
bände und Organisationen erweitert werden. 
 
2.2.3 Es wird zur Kenntnis genommen, dass sich aus der Dynamik des Zukunftsprozesses 
„Münster Zukünfte 20 | 30 | 50“ Weiterentwicklungen in der Prozessorganisation (zum Bei-
spiel in  der Erweiterung einzelner Gremien) ergeben können. Hierüber wird bei Bedarf 
entschieden.

- 3 - 
V/1063/2016 
3. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die angekündigte Kooperationsvereinbarung mit der Wes t-
fälischen Wilhelms -Universität Münster (Hr. Prof. Klaus Backhaus/Betriebswirts chaftliches 
Institut für Anlagen und Systemtechnologien) zur Bearbeitung der Säule „Szenarioanalyse“ 
bereits abgeschlossen werden konnte.  
 
4. Der Rat nimmt die geplanten nächsten Schritte für den Zukunftsprozess „MünsterZukünfte 20 | 
30 | 50“ zur Kenntnis. 
 
5. Der gemeinsamen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, der CDU -Fraktion und 
der SPD -Fraktion „MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 – strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig 
handeln“ (Anlage 1), der die inhaltliche und organisatorische Ausgestaltung des Zukunftspro-
zess thematisiert, ist hiermit erledigt.  
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Diesbezügliche Beschlüsse zur Durchführung des Zukunftsprozesses wurden bereits mit Beschluss 
der Vorlage V/0494/2016 herbeigeführt. 
 
 
Begründung: 
 
Zu den Beschlusspunkten 1 und 2: 
In der Ratssitzung am 29.06.2016 hat die Verwaltung mitgeteilt, dass mit der Vorlage V/0494/2016 
der instrumentelle Rahmen des Zukunftsprozesses beschlossen wird, auf deren Grundlage die K o-
operationsvereinbarung mit der Westfälischen Wilhelms -Universität Münster a bgeschlossen und die 
Vorbereitungen für die Ausschreibung des „Integrierten Stadtentwicklung skonzeptes Münster 2030“ 
weiter vorangetrieben werden können. Inhaltliche Festlegungen erfol gten mit der Vorlage noch nicht. 
Es wurde angekündigt, dass bis zur Vergabeentscheidung bezogen auf die Säule „Integriertes Stad t-
entwicklungskonzept“ des Zukunftsprozesses eine Beratung in den Fachausschüssen stattfindet, 
welche einen wichtigen Beitrag zur inhaltlichen Ausgestaltung des Prozesses leistet. 
 
Mit Schreiben vom 01.07.2016 an die Mitglieder des Rates sowie an die sachkundigen Bü rger/innen 
und Einwohner/innen in den Fachausschüssen wurde allen Ratsgremien angeboten, über die weitere 
Ausgestaltung des Zukunftsprozesses zu beraten. Dieses Angebot sti eß auf sehr große Resonanz - 
vom 25.08. bis zum 08.11.2016 befassten sich insgesamt zwölf Ratsgremien mit dem Zukunftspr o-
zess: 
25.08.2016 Ausschuss für Gleichstellung 
14.09.2016 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und  
Arbeitsförderung 
21.09.2016 Betriebsausschuss Münster Marketing 
21.09.2016 Integrationsrat 
21.09.2016 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen 
26.09.2016 Kommunale Seniorenvertretung 
04.10.2016 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen 
05.10.2016 Sportausschuss 
27.10.2016 Kulturausschuss 
02.11.2016 Ausschuss für Liegenschaften, Wirtschaft und strategisches Flächenmanagement

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V/1063/2016 
03.11.2016 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen 
08.11.2016 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government 
  
Mit Schreiben vom 20.06.2016 wurden alle Bezirksbürgermeister/innen und die Fraktionsvorsitzenden 
in den Bezirksvertretungen der Stadt Münster über den vorgesehenen Zukunftsprozess informiert. 
 
Die Beschlüsse der Ratsgremien sind als Anlagen (Anlagen 2-1 – 2-7) dokumentiert. Insbesondere ist 
auf den in mehreren Ausschüssen beschlossenen gemeinsamen Antrag der Fraktion Bündnis 90 / 
Die Grünen / GAL, der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion zur inhaltlichen und organisator ischen 
Ausgestaltung des Zukunftsprozesses sowie die Stellungnahme des Ausschusses für Gleichste llung 
„Münster Zukünfte 20 I 30 I 50“ mit Forderungen aus gleichstellungspolitischer Sicht hinzuweisen. 
 
Bei den Beratungen wurde die vorg eschlagene Drei-Säulen-Struktur des Zukunftsprozesses noch 
einmal bestätigt und die Notwendigkeit einer integrierten Stadtentwicklungsstrategie nachdrücklich 
unterstrichen (vgl. Anl. 3-1). Im Kern zielen die gefassten Beschlüsse darauf ab 
- die Ergebnisse de s Modellprojektes „Global nachhaltige Kommune“ als wichtige Leitorientieru n-
gen und Bestandteile im Zukunftsprozess zu verankern (vgl. 2.1.1); 
- Gender Mainstreaming als wichtiges Grundprinzip im Zukunftsprozess zu verankern (vgl. 2.1.2); 
- zu unterstreichen, d ass der Zukunftsprozess alle Bereiche kommunalen Handelns umfasst  (vgl. 
2.1.2); 
- zu bekräftigen, dass der Zukunftsprozess in einem intensiven und transparenten Dialog mit der 
gesamten Stadtgesellschaft geführt wird (vgl. 2.1.3) sowie 
- die Lenkungsgruppe des Zukunftsprozesses zu erweitern (vgl. 2.2.1, 2.2.2). 
 
Anliegen dieser Vorlage ist es, alle Stellungnahmen, Anregungen und Beschlüsse im Rahmen der 
weiteren Konkretisierung der Ausgestaltung des Zukunftsprozesses aufzugreifen.     
 
 
Zu Beschlusspunkt 2.1.1: Verankerung des Ziels der nachhaltigen Stadtentwicklung und der Erge b-
nisse des Modellprojekts „Global nachhaltige Kommune“ 
Die Stadt Münster verfolgt bereits seit langem aktiv das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung. So sind 
beispielsweise in der Bestandsa ufnahme zum Modellprojekt „Global nachhaltige Kommune“ 
(V/0070/2016) über 50 Beschlüsse, Konz epte und Programme dokumentiert, die die Umsetzung der 
Sustainable Development Goals unterstützen (V/0070/2016, Anl. 1). Am 16.03.2016 hat der Rat die 
Musterresolution des Deutschen Städtetages „2030 -Agenda für nachhaltige Entwicklung: Nachhalti g-
keit auf kommunaler Ebene gestalten“ beschlossen (V/0070/2016, Anl. 2). Mit der lok alen 2030 -
Agenda sollen die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen mit Leben erfüllt werden.  
 
Das Modellprojekt „Global nachhaltige Kommune“ stellt kommunales Handeln in einen globalen Ko n-
text. Am Beispiel der Stadt Münster soll dargelegt werden, welchen Beitrag Kommunen zur Erre i-
chung der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten können. Das Mo dellprojekt endet mit seiner Pr o-
jektphase im dritten Quartal 2017 (V/0070/2016, Anl. 4). Die Arbeit an der Thematik wird auch danach 
konzeptionell-strategisch weitergehen, ebenso werden dann die zeitlich nachfolgenden Themenfelder 
bearbeitet. Die jeweils vorliegenden Ergebnisse sollen umfänglich für die Münste rZukünfte 20 | 30 | 
50 genutzt werden. Dies betrifft sowohl die Ebene der Ziele und Leitorientierungen als auch die op e-
rative Ebene (Handlungsprogramm). Ebenso findet auch eine partizipative Verankerun g statt, indem 
die Mitglieder des Projektbeirats „Global nachhaltige Kommune“ zur Mitwirkung im Beirat „Münste r-
Zukünfte“ eingeladen werden sollen (vgl. Beschlusspunkt 2.2.2).

- 5 - 
V/1063/2016 
 
Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass gemäß den gesetzlichen Vorgaben nachhalti ge Stadten t-
wicklung genuiner Bestandteil von Integrierten Stadtentwicklungskonzepten ist, deren Era rbeitung 
eine wichtige Säule der „MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 bilden wird (vgl. Anl. 3-6).  
 
Vor diesem Hintergrund soll das zu erarbeitende Integrierte Sta dtentwicklungskonzept eine wesentli-
che Grundlage als ganzheitliches Entwicklungskonzept liefern, indem es einen ressort - und akteurs-
übergreifenden Ansatz verfolgt, unter breitem Einbezug von Verwaltung, Wisse nschaft, Wirtschaft, 
Zivilgesellschaft und parla mentarischen Gremien entsteht, die vorhandenen Beschlü sse, Konzepte 
und Programme berücksichtigt und insbesondere auch das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung 
mit der Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Projekt „Global nachhaltige Kommune“ zugrunde legt. 
 
Zu Beschlusspunkt 2.1.2: Berücksichtigung aller Bereiche kommunalen Handelns und Berücksicht i-
gung von Gender Mainstreaming 
Wie in der Vorlage V/0494/2016 als Begründung für die Notwendigkeit des Zukunftsprozesses „Müns-
terZukünfte 20 | 30 | 50“ ausgeführt wurde, wird bereits in vielen Handlungsfeldern auf die Herausfo r-
derungen einer wachsenden Stadt und auf grundsätzliche Herausforderungen reagiert (vgl. 
V/0494/2016, Begründung zu TOP 1 ; Anlagen 3-4 und 3-5). Die gesamtstädtischen Bevölkerungsvo-
rausberechnungen 2030 (V/0462/2016) und die neue Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2016 – 
2025 (V/0979/2016) haben die Herausforderungen der wachsenden Stadt bestätigt (vgl. Anl. 4). Not-
wendig ist nach Auffassung der Verwaltung eine Verständigung über Wachstumstreibe r und –
korridore, über mögliche „Grenzen des Wachstums“, über Entwicklungsziele und einen gemeinsamen 
inhaltlich-räumlichen Rahmen.  
 
Der diesbezügliche Beschlussvorschlag stellt eine Bekräftigung der geplanten ganzheitlichen und 
akteursübergreifenden Vorgehensweise zur Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonze p-
tes dar. Ein integriertes Stadtentwicklungskonzept bietet die Möglichkeit, Zielkonflikte zwischen sek t-
oralen Ansätzen und Aktivitäten transparent zu machen und sich auf abgewogene Lösunge n zu ver-
ständigen. Hierbei spielt die Umsetzung des Prinzips des Gender Mainstreamings eine wichtige Rolle. 
 
Wie insbesondere auch Anlage 3-5 aufzeigt, wird bereits in vielen Handlungsfeldern auf die Herau s-
forderungen einer wachsenden Stadt und auf grundsä tzliche Herausforderungen reagiert. Diese b e-
trifft die im Beschlussvorschlag genannten Bereiche Soziales, Wohnen, Bildung, Umweltschutz, Kl i-
maschutz, Kultur, Sport, Wirtschaft und Migration. Ebenso gibt es für die Umsetzung des Gender 
Mainstreaming wichtig e, durch Ratsbeschlüsse gestützte Vorleistungen, auf denen die MünsterZ u-
künfte aufbauen werden. Hierzu gehören der Beitritt zur „Europäischen Charta für die Gleichstellung 
von Männern und Frauen auf lokaler Ebene“ mit den dazugehörigen Aktionsplänen und di e geplante 
Einführung des Gender Budgeting in Münster. Zur Umsetzung des Gender Mainstreaming gehört 
ausdrücklich ein geschlechtersensibler Umgang mit der Zielentwicklung, Ableitung von Handlungsfe l-
dern und möglichen Handlungsoptionen. 
 
Angestrebt wird im Rahmen der „MünsterZukünfte 20  | 30 | 50“ eine Verständigung über Entwic k-
lungsziele und einen inhaltlich/räumlichen Rahmen. Hierzu werden vorhandene Zielkataloge aufgea r-
beitet und vorhandene Monitoringsysteme einbezogen wie z. B. das Sozial -, Integrations- und Demo-
grafiemonitoring, die Umweltdaten mit umfangreichen Zielen, die Indikatoren zur nachhaltigen En t-
wicklung, die Statistik für Münsters Stadtteile, das Baulandprogramm 2016 – 2025 sowie die Erge b-
nisse der aktuellen Bürgerumfragen.  
 
Dies schließt auch die Ergebnisse der laufenden Planungswerkstatt 2030 ein (vgl. V/0494/2016, B e-
schlusspunkt 8 und Begründung). Dabei soll das vorliegende Wohnsiedlungsflächenkonzept 2025 mit

- 6 - 
V/1063/2016 
dem Zieljahr 2030 fortgeschrieben werden. Hier werden auf Grundlage der Anträge „Wohnen + Leben 
in Münster 2030 – Wachstum braucht Planung“ (Antrag an den Rat Nr.: A -R/0049/2015 der Fraktio-
nen von FDP, CDU und SPD) sowie „Wohnungen für alle in einer lebenswerten Stadt Münster – 
Wohnkonzept 2015 - 2050“ (Antrag an der Rat Nr.: A -R/0060/2015 der Fraktion DIE LINKE) wichtige 
inhaltliche Grundlagen für das Handlungsfeld Wohnen, das Integrierte Stadtentwicklungskonzept 
2030 und die Szenarioanalyse erarbeitet. Zugleich unterstützen die be iden Anträge die angestrebten 
Zielhorizonte der „MünsterZukünfte 20 | 30 | 50“.  
 
Zum Beschlusspunkt 2.1.3: Intensiver und transparenter Dialog mit gesamter Stadtgesellschaft, En t-
wicklung stadtteil-/quartiersbezogener Beteiligungsformate und Einbezug des Umlands 
Bereits in der Vorlage V/0494/2016 ist verdeutli cht worden, dass der Zukunftsprozess unter bre item 
Einbezug der Stadtöffentlichkeit erfolgen soll (vgl. V/0494/2016, Begründung zu Beschlus spunkt 2 
und Anlage 3). Beispielhaft wurden u. a. folgende Formate genannt:  
- Einbeziehung der Stadtgesellschaft durch  eine Online-Umfrage zu Herausforderungen und Lei t-
themen. 
- Auftaktveranstaltung unter Einbezug „Gutes Morgen Münster“, Öffentliche Zwischenpräsentat i-
on(en), Öffentliche Abschlusspräsentation. 
- Strukturierte gesamtstädtische Erörterungsverfahren mit Stadtgesellschaft. 
- Geeignete leitthemenorientierte und stadtteilorientierte Formate (wird nach Festlegung der Lei t-
themen und den inhaltlichen Ergebnissen der Ausschreibung zur Beauftragung des Integrierten 
Stadtentwicklungskonzeptes Münster 2030 entschieden). 
- Zusätzliche unterstützende Formate von „Gutes Morgen Münster“. 
 
In diesem Kontext ist zusätzlich darauf hinzuweisen, dass die Entwicklung konzeptioneller und inn o-
vativer Lösungen zum Einbezug der Stadtgesellschaft/ -öffentlichkeit, Verwaltung und parlamentar i-
scher Gremien Bestandteil des zur Vergabe anstehenden Auftrages zur Bearbeitung des Integrierten 
Stadtentwicklungskonzeptes ist (vgl. V/0494/2016, Beschlusspunkt 5.3 und Begründung).  
 
Daher wird der diesbezügliche Beschlusspunkt aus dem gemeinsamen Antrag der Fraktionen Bünd-
nis 90/Die Grünen/GAL, CDU und SPD zur inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung des 
Zukunftsprozesses als ausdrückliche Bekräftigung der Verwaltungsposition gewertet. Dies schließt 
die Entwicklung stadtteilorientierter bzw. quartie rsbezogener Beteiligungsformate au sdrücklich ein. 
Ebenso spielen die Stadtteile eine wichtige Rolle in der Säule „Gutes Morgen Münster“ (vgl. Begrü n-
dung zu Beschlusspunkt 4). Auch bei der Szenarioanalyse soll erprobt werden, welche Mö glichkeiten 
hier zum Einbezug der Stadtteilebene bestehen.  
 
Die Bearbeitung von Münsteraner Stadtentwicklungsfragen kann aufgrund der engen Verflechtu ngen 
mit den angrenzenden Kommunen nur unter angemessenem Einbezug der stadtregi onalen Partner 
erfolgen. Bereits seit 2001 besteht hier eine organisierte Zusammenarbeit. Im September 2016 wurde 
der stadtregionale Projektverbund mit seinem Projektbeitrag vom Ministerium für Ba uen. Wohnen, 
Stadtentwicklung und Verkehr NRW für die zweite Phase des Wettbewerbs StadtUmland.NRW au s-
gewählt. Diese endet Anfang April 2017, so dass die Ergebnisse dann für den Z ukunftsprozess zur 
Verfügung stehen.  
 
Der Oberbürgermeister der Stadt Münster hat bei der Vorbereitung des Wettbewerbsbeitrags seine 
Kolleginnen und Kollegen aus den Nachbarkommunen ü ber die Planungen zur Durchführung der 
„MünsterZukünfte 20 | 30 | 50“ informiert und den ausdrücklichen Wunsch ihrer Einbeziehung geä u-
ßert. Dies ist auf große Zustimmung gestoßen. So hat auch die Vorlage V/0494/2016 unter den Betei-

- 7 - 
V/1063/2016 
ligungsformen in der Anla nge 3 ausdrücklich das Umland aufgeführt. Der diesbezügliche Beschlus s-
vorschlag der vorliegenden Vorlage bekräftigt noch einmal diese Position. Bei entsprechenden Fr a-
gestellungen kommen zur Einbeziehung darüber hinaus selbstverständlich auch die Akteure de s 
Münsterlandes und die grenzüberschreitenden Kooperationspartner (EUREGIO, MONT) in Betracht. 
 
Zum Beschlusspunkt 2.2.1: Lenkungsgruppe 
Wesentliches Ergebnis der Beratungen in den Ratsgremien ist die Notwendigkeit der Erweit erung der 
Lenkungsgruppe, welch e gemäß Ratsbeschluss vom 29.06.2016 die Aufgabe hat, den gesa mten 
Zukunftsprozess zu steuern und die Entscheidungen in den Ratsgremien vorzubereiten.  
 
Es wird vorgeschlagen, die Lenkungsgruppe zu erweitern um Vertreter/innen der Ratsgremien, we l-
che ihr b esonderes Interesse am Zukunftsprozess  - teilweise durch entsprechende Gremienb e-
schlüsse  - bekundet haben und / oder welche für die im beschlossenen Antrag der Fraktionen Bün d-
nis 90 / Die Grünen / GAL, CDU und SPD zur Ausgestaltung des Zukunftsprozesses benannten 
Themenfelder die Fachzuständigkeit haben. 
 
Im vorgenannten beschlossenen Antrag wurde die Bedeutung der Stadtteile für Münsters Zukunft s-
prozess herausgestellt, was auch mit den Zwischenergebnissen der Initiative „Gutes Morgen Mün s-
ter“ korrespondiert. Vor diesem Hintergrund wird vorgeschlagen, die Lenkungsgruppe um eine Vertre-
terin / einen Vertreter jeder Bezirksvertretung zu erweitern.   
 
Darüber hinaus hat der Jugendrat in der Sitzung des Rates am 29.06.2016 Interesse daran bekundet, 
in der Lenkungsgruppe mitzuarbeiten. Es wird vorgeschlagen, diesem Wunsch zu entsprechen. 
 
Gemäß Ratsbeschluss vom 29.06.2016 gehören der Lenkungsgruppe bereits an: 
- Die Fraktionsvorsitzenden der im Rat der Stadt Münster vertretenen Parteien, 
- der Oberbürgermeister und alle Beigeordneten, 
- der Vorsitzende des Beirats Münster Marketing: Professor Klaus Niederdrenk, 
- der Vorsitzende des Strategieausschusses Wissenschaft der Allianz für Wissenschaft, Profe ssor 
Hans-Uwe Erichsen sowie 
- beratend die Kooperationspartner bzw. Auftragnehmer/innen der drei Säulen des Zukunftsprozes-
ses. 
 
Im Beschlusspunkt 2.2.1 sind die Gremien genannt, die in Erweiterung des Ratsbeschlu sses vom 
29.06.2016 jeweils eine Vertreterin/einen Vertreter entsenden. 
 
Zu Beschlusspunkt 2.2.3: Einrichtung eines Beirates 
Wie zu den Beschlusspunkten 1 und 2 ausgeführt waren wesentliche Ergebnisse der Beratungen, die 
Ergebnisse des Modellprojektes „Global nachhaltige Kommune“ als wichtige Leitorientierungen und 
Bestandteile im Zukunftsprozess zu verankern und den Zu kunftsprozess in einem intensiven und 
transparenten Dialog mit der gesamten Stadtgesellschaft zu führen. Hierzu wird vorgeschlagen, einen 
Beirat „MünsterZukünfte“ einzurichten, welcher sich aus allen Mitgliedern des Projek tbeirates „Global 
nachhaltige Kommune“ und des Beirates Münster Mark eting zusammensetzt und welcher bei Bedarf 
um hierin nicht vertretene Gruppen, Verbände und Organisationen erweitert werden kann. 
 
Das Interesse in der Stadtgesellschaft an der Mitarbeit in einem solchen Gremium drückt sic h unter 
anderem auch in entsprechenden Schreiben vom Beirat Bürgerhaushalt, von Stadtportbund und 
Landwirtschaftlichem Kreisverband Münster aus.

- 8 - 
V/1063/2016 
 
Die originäre Arbeit und die originären Aufgaben des „Projektbeirats Global Nachhaltige Komm une“ 
und des Beirats „Münster Marketing“ bleiben von einer Mitwirkung ihrer Mitglieder im Beirat „Münster-
Zukünfte 20|30|50“ unberührt.  
 
 
Zu Beschlusspunkt 3: Kooperationsvereinbarung Szenarioanalyse 
Auf Grundlage des Ratsbeschlusses vom 29.06.2016 konnte am 06.09.2016 zwis chen Westfälischer 
Wilhelms-Universität Münster und Stadt Münster eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen we r-
den. Gegenstand dieser Vereinbarung ist die Durchführung einer Szenarioanalyse im Rahmen des 
städtischen Zukunftsprozesses. 
 
Auf Grundlage des abgeschlossenen Vertrages hat das Betriebswirtschaftliche Institut für Anlagen 
und Systemtechnologien der Universität Münster unverzüglich mit dem Aufbau der Projektorganisat i-
on begonnen, wozu auch die Rekrutierung von geeigneten Mitarbeiter/innen gehörte.  Diese Vorberei-
tungsphase konnte erfolgreich abgeschlossen werden so dass die Szenarioanalyse aus heutiger 
Sicht im vorgesehenen Zeitplan durchgeführt werden kann.    
 
 
Zu Beschlusspunkt 4: Geplante nächste Schritte 
Die nächsten Schritte orientieren sich g rundsätzlich an dem geplanten Erarbeitungsverfa hren der 
MünsterZukünfte 20 | 30 | 50, das der Rat mit der Vorlage V/0494/2016 zur Kenn tnis genommen hat 
(vgl. Anl. 3 -1 – 3-3). Dieses sieht eine vernetzte Bearbeitung der Säulen „Integriertes Stadtentwic k-
lungskonzept“, „Szenarioanalyse“ und Fortführung „Gutes Morgen Münster“ mit enger Einbindung und 
Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsstrategie zur Umsetzung der „Sustainable Dev elopment Goals“ 
(Modellprojekt „Global Nachhaltige Kommune“ ) vor (vgl. V/0494/2016, Beschlusspunkt 9, Beschluss-
punkt 2.1.1 der vorliegenden Vorlage). 
 
Für die Säule „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ soll nach Beschluss der vorliegenden Vorl age 
im ersten Quartal 201 7 das bereits in der Vorlage V/0494/2016 (Beschlusspunkt 5.2) beschr iebene 
Vergabeverfahren durchgeführt werden (Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem. § 
119 Abs. 5 GWB, §§ 14, Abs.3, 17 VgV). Grundlage sind die in den Anlage 3-1 – 3-3 dargestellten 
Prozessbestandteile, die einen breiten Einbezug der Stadtgesel lschaft, der Gremien des Rates und 
der Verwaltung unter Einbezug der stadtregionalen Partner vorsehen. Der Auftrag umfasst konzeptio-
nelle Lösungen und die Entwicklung innovativer Ansätze zum Einbezug der Stad tgesellschaft. Dies 
schließt die Entwicklung stadtteilorientierter bzw. quartiersbezogener wie auch stadtregionaler Beteili-
gungsformate ausdrücklich ein. 
 
Für die Säule „Szenarioanalyse“ konnte die Kooperationsvereinbarung bereits abgeschlossen werden 
(vgl. Beschlusspunkt 3). Hier wird als nächster Schr itt gemäß Anl. 3 -2 eine breite Sammlung und 
Identifikation von Einflussfaktoren erfolgen. Es ist geplant, diese in einem ersten Schritt breit bei pa r-
lamentarischen Gremien, Stadtgesellschaft und Verwaltung zu erheben. Dieses soll unter breiter B e-
teiligung online und über Veranstaltungen erfolgen. Auch werden vorhandene Materialien wie z.B. die 
Bürgerumfrage 2016 (Teil „Ziele und Einflussfaktoren“) und Zwischenergebnisse aus dem Modellpr o-
jekt „Global Nachhaltige Kommune“ genutzt. In einer öffentlichen Auftak tveranstaltung (angestrebt 
Ende erstes Quartal 2017) sollen dann erste Ergebnisse zur Sammlung der Einflussfaktoren vorg e-
stellt und weiter bearbeitet werden. 
 
Bei der Initiative “Gutes Morgen Münster“ steht im Fokus, dass eine erfolgreiche Zukunftsgesta ltung 
nur durch starkes Engagement der Stadtgesellschaft gelingen kann. Sie  geht auf zwei Ebenen we i-

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V/1063/2016 
ter: Zum einen sollen alle in dieser Aktion Engagierten als Expertinnen und Experten in den Zukunft s-
prozess eingebunden werden. Zum anderen wird ihnen eine Plattform angeboten, auf der sie Projekte 
entwickeln können, die aus ihrer Sicht einen wichtigen Beitrag für Münsters Zukunftsentwicklung lei s-
ten können. Inhaltliche Schwerpunkte werden zunächst die beiden Themen „Stadtteile“ und „Vielfalt“ 
sein.  
 
 
 
gez. 
 
Lewe 
Oberbürgermeister 
 
 
Anlagen: 
 Anlage 1: Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, der CDD -Fraktion und der SPD- Frak-
tion an den ASSGVAf v. 14.09.2016 (gleichlautend Betriebsausschuss MM, Integrationsrat, AUKB, 
Sportausschuss): MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 – strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln. 
 Anlage 2 -1: Stellungnahme des Ausschusses für Gleichstellung v. 25.08.2016 zur Vorlage 
V/0494/2016: MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 
 Anlage 2-2: Beschluss des ASSGVAf v. 14.09.2016 zum gemeinsamen A ntrag der Fraktion Bünd-
nis 90/Die Grünen/GAL, der CDU -Fraktion und der SPD -Fraktion „MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 – 
strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln“ 
 Anlage 2-3: Beschluss des Betriebsausschusses Münster Marketing v. 21.09.2016 zum gemei n-
samen Antrag Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, der CDU-Fraktion, der SPD-Fraktion und DIE 
LINKE.Ratsfraktion „MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 – strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig ha n-
deln“ 
 Anlage 2 -4: Beschluss des Integrationsrates v. 21.09.2016 zum  gemeinsamen Antrag Fraktion 
Bündnis 90/Die Grünen/GAL, der CDU -Fraktion und der SPD -Fraktion „MünsterZukünfte 20 | 30 | 
50 – strategisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln“ 
 Anlage 2-5: Beschluss der KIB am 21.09.2016 zum TOP „MünsterZukünfte 20 | 30 |  50 – strate-
gisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln“ 
 Anlage 2-6: Beschluss der KSV am 26.09.2016 zum TOP „MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 – strate-
gisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln“ 
 Anlage 2 -7: Beschluss des AUKB v. 04.10.2016 zum gemeinsamen A ntrag Fraktion Bündnis 
90/Die Grünen/GAL, der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion „MünsterZukünfte 20 | 30 | 50 – stra-
tegisch Zukunft gestalten, kurzfristig handeln“ 
 Anlage 3-1: Münster 20 | 30 | 50 – Teilprozesse/Säulen  
 Anlage 3 -2: Integriertes Stadtentwic klungskonzept Münster 2030 und Szenarioanalyse: Zeitplan 
und Arbeitsschritte  
 Anlage 3-3: Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2030: Beteiligungsformen  
 Anlage 3-4: Münster als wachsende Stadt: Herausforderungen (Auswahl)  
 Anlage 3-5: Münster als wachsende Stadt: Laufende Verwaltungsaktivitäten (Auswahl) 
 Anlage 3-6: Münster 20 | 30 | 50 – Kurzerläuterungen zum geplanten Verfahren  
 Anlage 4: Münster als wachsende Stadt – Übersicht Bevölkerungsprognosen

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V/1063/2016

Anlage_4_V_1063_2016_Bevoelkerungsprognosen

382 Zeichen

Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2015 – 2025 
 
61-1-1, 24.11.2016 
Bevölkerungsvorausberechnungen und Wachstumskorridor 
Kleinräumige Bevölkerungsprognose Münster 
Quelle: V/0462/2016 
Flüchtlingszuwanderung  MS BP: Basisvariante 700 Menschen/Jahr; 
Szenario 2: 2016: 2.000 Fl.; 2017: 3.000 Fl.;ab 2018: 2.000 Fl. (V/0479/2016) 
Verändert nach V/0462/2016)  
Anlage 4 
V/1063/2016

Beratungsverlauf (2)

07.12.2016 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 28 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
14.12.2016 Rat
TOP 37 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/1063/2016
Typ
Vorlagen
Datum
22.11.2016
Erstellt
06.10.2020 14:37