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V/0205/2016

Verbindlicher Kommunaler Pflegebedarfsplan 2016 - 2019 für Münster

Vorlagen 21.03.2016

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 11.05.2016, TOP 23

Beschlussvorlage

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Ansehen

Vorlage V-0205-2016 Anlage

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Ansehen

Beschlussvorlage

13625 Zeichen

V/0205/2016 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Sozialamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Verbindlicher Kommunaler Pflegebedarfsplan 2016 - 2019 für Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
13.04.2016 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit,  
 Verbraucherschutz und Arbeitsförderung Vorberatung 
25.04.2016 Kommunale Seniorenvertretung Vorberatung 
26.04.2016 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen  
 mit Behinderungen Vorberatung 
11.05.2016 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
11.05.2016 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat nimmt den Kommunalen Pflegebedarfsplan 2016 – 2019 für Münster (An lage) zur 
Kenntnis. 
 
2. Der Rat stimmt zu, dass wie im Pflegebedarfsplan festgestellt kein Bedarf an neuen vollstationä-
ren Pflegeangeboten für die Jahre 2016 – 2019 in Münster (gesamt) besteht. Es werden keine 
Bedarfsbestätigungen für vollstationäre Plätze in neuen Einrichtungen in Münster erteilt. 
 
3. Die Verwaltung wird beauftragt, alternative Angebotsformen wie Wohn - und Hausgemeinschaf-
ten und Quartiersangebote zur Sicherung einer umfassenden Pflege zu unterstützen.  
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
keine 
 
 
Begründung: 
1. Gesetzliche Ausgangslage 
Das am 16.10.2014 in Kraft getretene neue Alten- und Pflegegesetz NRW (APG NRW) eröffnet kreis-
freien Städten und Kreisen die Möglichkeit, mit dem Instrument der Bedarfsbestätigung auf der 
Grundlage einer verbindlichen und kriteriengeleiteten Pflegeplanung die quantitative Entwic klung der 
voll- und teilstationären Angebote der lokalen Pflegeinfrastruktur mittelbar zu steuern. Eine Bedarfs-
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0205/2016 
Auskunft erteilt: 
Frau Menke 
Ruf: 
492-5025 
E-Mail: 
MenkeChristine@stadt-muenster.de  
Datum: 
11.03.2016 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0205/2016 
bestätigung ist Voraussetzung für die Landesförderung d er betreffenden Einrich tungen bzw . ihrer 
neuen Plätze. Mit diesem Zusatzinstru ment können Kommunen in die Ge staltung der lokalen Pfl e-
geinfrastruktur regulierend eing reifen, was die weiteren Gesta ltungsmöglichkeiten wie Information, 
Beratung und Überzeugung wesentlich ergänzt. Die Gestaltungsrolle der Stadt wird gestärkt. 
Die verbindliche Bedarfsplanung als Grundlage von Bedarfsbestätigungen muss zuvor vom Rat b e-
schlossen und öffentlich bekannt gemacht werden, um als zusätzliche Fördervorausse tzung gem. 
§ 11 Abs. 7 AP G NRW wirksam zu werden . Der Be schluss bezieht sich auf alle Plätze, für die der 
Einrichtungsträger in der Zeit nach dem Ratsbeschluss erstmals eine Förderung beantragt. Die En t-
scheidung des Rates muss festlegen, ob sich die Bedarfsbemessung auf das gesamte Stadtgebiet 
beziehen oder ein in der Pflegebedarfsplanung ausgewiesener sozia lräumlicher Bedarf Grundlage 
sein soll.  
Der Planungszeitraum betrifft immer die kommenden drei Jahre ab Beschlussfassung. So wird mit 
dem vorliegenden Pflegebedarfsplan der Zeitraum 2016 – 2019 abgedeckt. 
 
2. Funktion des verbindlichen Pflegebedarfsplans 
Die verbindliche Pflegebedarfsplanung ist zum einen Grundlage für die  Bedarfsbestätigung für die 
Neuerrichtung von stationären Pflegeeinrichtungen und dient zum anderen der Konferenz Alter und 
Pflege als  Grundlage für die Bedarfseinschätzung neuer teilstationärer Einrichtungen, wenn deren 
Träger die Förderung von Pflegeeinrichtungen nach dem APG in Anspruch nehmen wollen (§ 11 Abs. 
7 und § 14 Abs. 1 APG NRW). Der konkrete Zweck des vom Rat für verbindlich  erklärten Pflegebe-
darfsplans besteht daher darin, eine überprüfbare Entscheidungsgrundlage für die Erteilung oder 
Versagung der kommunalen Bedarfsbestätigung bereitzustellen und den Zugang für die Landesförde-
rung zu öffnen. Damit hat die verbindliche Pflegebedarfsplanung vor allem eine instrumentelle Funkti-
on.  
Dennoch enthält der vorliegende Pflegebedarfsplan auch (Bestands -)Informationen über andere B e-
reiche des Pflegesektors, um den Blick auf ein integriertes und den Bedarfen angepasstes Pflegea n-
gebot zu richten. Genauere Aussagen über Abhängigkeiten zwischen voll - und teilstationärer Pflege 
einerseits und anderen Pflegeangeboten andererseits können möglicherweise im Rahmen der We i-
terentwicklung der Pflegebedarfsplanung getroffen werden. Dabei werden neb en der klassischen 
Pflege auch alternative bzw. neu  entwickelte Angebote und Modelle einbezogen. Abges ehen von 
ambulanter Pflege gehören dazu u. a. Demenz -Wohngruppen, neue Wohnformen s owie vor allem 
quartiersbezogene Angebote und Versorgungsstrukturen. Da  ambulante Pflege oder alternative Pfl e-
gemodelle wie z. B. die Demenz-Wohngruppen nicht in jedem Einzelfall mit im Vergleich zur stationä-
ren Pflege geringeren Kosten verbunden sind, muss auch der Kostengesicht spunkt im Blick bleiben, 
wenngleich Vergle iche zwischen stationären und anderen Pflegeformen Aspekte der persönlichen 
Situation nicht ausblenden dürfen.  
 
3. Kommunaler Pflegebedarfsplan 2016 – 2017 für Münster 
Mit dem im März 2015 von der Verwaltung vorgelegten ersten Pflegebedarfsplan (vgl. V orlagen 
V/0130/2015/1 und V/ 0438/2015) wurde eine gesamtstädtisch angelegte Bedarfsermittlung erstellt, 
die zunächst nur die wesentlichen Daten abdeckte. 
Mit dem vorliegenden Pflegebedarfsplan für die Jahre 2016 – 2019 wird die Berechnung bezogen auf 
die gesamte Stadt Münster nun aktualisiert sowie um weitere Aspekte ergänzt und spezifiziert vorg e-
legt. Die Darstellung der vorhandenen Angebote wird hier erstmals auf die Stadtbezirke bezogen da r-
gestellt, von der Ermittlung eines rechnerischen Pflegebedarfs auf Stadtbezi rksebene wird aber vo r-
erst abgesehen.  
Für die Ermittlung des erforderlichen Pflegebedarfs für die vollstationäre Pflege werden die vorha n-
denen Pflegeplätze in Münster  der Bevölkerungsprognose und den  Modellrechnungen zur zukünft i-
gen Entwicklung der Nachfr age nach Pflegeleistungen von IT.NRW (s. Kap. 7  Pflegebedarfsplan) 
gegenüber gestellt. Die Modellrechnungen von IT.NRW zur Entwicklung der Pflegebedürftigkeit g e-
hen in der konstanten Variante von einer gleichbleibenden Entwicklung aus, in der Trendv ariante von

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V/0205/2016 
einer Verzögerung der Pflegebedürftigkeit durch längere G esundheit bei zunehmendem Alter und 
damit einhergehend einem geringeren Anstieg des Bedarfs und einer Verschiebung zur Profession a-
lisierung der Pflege zu Hause und Nutzung von ambulanten Hilfs - und Pflegeangeboten (Ambulanti-
sierung). 
Als Berechnungsbasis für die Pflegebedarfsfeststellung 2015 – 2018 wurde die konstante Var iante 
ausgewählt. In der nun vorgelegten Ermittlung des künftigen Pflegebedarfs für 2016 – 2019 wird die 
Trendvariante zu Grunde gelegt, da sich Münster für eine Stärkung der Pflege zu Hause ausgespr o-
chen hat (s. Vorlage V/0130/2015/1) und im Rahmen der altengerechten Quartiersentwicklung Stru k-
turen und Angebote schaffen will, die dies vermehrt ermöglichen. Zudem sollen neue Wohn - und 
Pflegearrangements entwickelt werden, die auch eine umfassende Pflege ermöglichen  und eine voll-
stationäre Pflege vermeiden können und im Gesamtkontext das tatsächliche Eintreten der Trendvar i-
ante unterstützen. Für Münster sagt  die Modellberechnung von IT.NRW nach der Trendvariante für 
2015 einen Bedarf von 2.500 Plätzen für st ationäre Pflege und für 2020 ebenfalls einen Bedarf von 
2.500 Plätzen voraus. Demgegenüber stehen in Münster aktuell 2.646 Plätze in der stationären Pfl e-
ge zur Verfügung, dazu kommen noch 180 Tagespflegeplätze und 76 (solitäre) Kurzzeitpflegeplätze. 
Eine weitere Grundlage für die Bedarfsermittlung bietet die Belegungsrate  (Auslastung) der Einrich-
tungen. Bei einer Auslastung von 98 % wird von einer Vollauslastung ausgegangen. Die Entwicklung 
in den letzten Jahren zeigt, dass die Auslastung von 96,0 % in 2011 auf nun 96,5 % in 2015 tende n-
ziell zunimmt. 
Zusammenfasseng zeigt sich u nter Zugrundelegung der Trendvariante für die Jahre 2016 – 2019, 
dass das vorhandene vollstationäre Pfleg eangebot in Münster mit aktuell 2.646 vollstationären Plä t-
zen in Münster bis 2019 in ausreichendem Umfang vorhanden ist. Dies wird unterstützt durch die 
Auslastungsquote, wonach mit einer Auslastung von 96,5 % im Jahresdurchschnitt 2.553 vollstationä-
re Plätze belegt sind und damit rund 90 Plätze zur Verfügung stehen. Eine Wahlfreiheit der Pflegeb e-
dürftigen zwischen unterschiedlichen vollstationären Einrichtungen ist in ausreichendem Maß geg e-
ben. Somit besteht für die Jahre 2016 – 2019 kein zusätzlicher Beda rf an neuen vollstationären Ei n-
richtungen. 
Die Kommunale Konferenz Alter und Pflege hat in ihrer Sitzung vom 18.02.2016 den vorli egenden 
Pflegebedarfsplan beraten und zugestimmt. 
 
4. Weiterentwicklung des Pflegebedarfsplans 
Perspektivisch sollen in der Weiter entwicklung des Pflegebedarfsplans weitere Angebote aufgeno m-
men und dokumentiert werden, die einen möglichst langen Verbleib in der eigenen Wohnung oder im 
Stadtteil ermöglichen. Hierzu gehören beispielsweise die Angebote der Wohnberatung und des Se r-
vice-Wohnens, aber auch Angebote zur Unterstützung oder Entlastung der pflegenden Angehörigen.  
Die Entscheidung , in Münster eine verbindliche Pflegebedarfsplanung vorzuhalten und damit eine 
Grundlage für die Erteilung oder Versa gung einer Bedarfsbestätigung zu haben, unterstützt das Vo r-
haben des Masterplans Quartier/Versorgungssicherheit für Menschen mit Pflege - und Unterstü t-
zungsbedarf (s. Vorlage V/0835/2013  und V/0227/2016). Im Rahmen der altengerechten Quartiers-
entwicklung sollen mittel- bis langfristig in a llen Teilgebieten Münsters Bedingungen geschaffen wer-
den, die die Anforderungen an altengerechte Quartiere erfüllen  und auch Menschen mit Pflege - und 
Unterstützungsbedarf den Rahmen bieten, möglichst lebenslang in ihrem gewohnten Vie rtel wohnen 
zu können. Ziel ist die Abkehr von einem weiteren Ausbau von großen  (Spezial-)Einrichtungen, statt-
dessen die Hinwendung zu individuellen Unterstützungsmodulen für das L eben zu Hause sowie zu 
quartiersbezogenen Wohn- und Pflegeangeboten, wozu auch die sog. neuen Wohnf ormen zählen. 
Die für ein lebenslanges Wohnen im Quartier relevante Infrastruktur soll in Zusammenarbeit der Tr ä-
ger und Anbieter von Gütern wie Dienstleistungen, der bürge rschaftlichen Akteure und der Stadt vor 
Ort gestaltet werden. Mit der verbindlichen P flegebedarfsplanung werden daher wichtige Rahmenbe-
dingungen geschaffen, die die Entwicklung auch der pflegerischen Infrastruktur und alternativer Pfle-
geangebote im Rahmen von Quartiersentwicklung begünstigen.

- 4 - 
V/0205/2016 
Dennoch muss berücksichtigt werden, dass  die langsam aber stetig zunehmende Auslastungsquote 
der vollstationären Pflege und der Trend über die zu planenden drei Jahre hinaus die zahlenmäßige 
Zunahme des  Bedarfes an umfassender Pflege analog dem demografischen Wandel  aufzeigen. 
Wenn dieser Bedarf festgestellt wird, nicht vollständig über alternative Pflegearrang ements gedeckt 
werden kann und somit das vollstationäre Angebot ausgeweitet werden muss , ist seitens der Stadt 
Münster eine Ausschreibung für ein diskriminierungsfreies Vergabeverfahren erforderlich (APG DVO). 
Daher ist es erforderlich, bereits in den nächsten Jahren in Vorbereitung hierzu M odelle alternativer 
Wohn- und Pflegearrangements und Einrichtungen mit flexiblen Angeboten zu entwickeln  und ent-
sprechende Vorhaben anzustoßen. 
 
5. Ausblick 
Die Stadt Münster will sich mit der verbindlichen Pflegebedarfsplanung ein zusätzliches Steuerung s-
instrument erschließen, um gemeinsam mit anderen Akteuren, vor allem mit der Kommunalen Konf e-
renz Alter und Pflege , an der Entwicklung der örtlichen Pflegeinfrast ruktur aktiv mitzuwirken. Leitbild 
ist eine vielseitige, bedarfs - wie nachfragegerechte Angebotslandschaft, die den verschiedenen Pr ä-
ferenzen Pflegebedürftiger Rechnung trägt, gegenüber geänderten Bedarfen, Struktur- und Qualitäts-
anforderungen anpassungsfähig ist und deren Angebote finanzierbar sind.  
In der Weiterentwicklung des Pflegebedarfsplans mit der Verzahnung mit dem Masterplans altenge-
rechte Quartiere für Münster  soll die Pflegebedarfsplanung kleinräumigere Betrachtungen einbezi e-
hen. Im Weiteren soll dann auch die Pflege mit allen Sektoren in die altengerechte Quartiersentwic k-
lung eingebunden werden. Dabei sollen bestehende Pflegeinfrastruktur und künftige Quartiersstruktu-
ren nicht als Gegeneinander sondern synergetisch verstanden werden. S pezifische Bedarfe wie G e-
schlecht, Konfession, Migrationsgeschichte sollen möglichst differenziert betrachtet werden.  
Auf dieser Basis sollen komplementäre Hilfen, alternative Wohn- und Pflegeformen, zielgruppenspezi-
fische Angebote unter Einbezug der örtlichen Inf rastruktur weiter- und neuentwickelt werden, um mit 
einer umfassenden Pflege - und Unterstützungsstruktur eine umfassende Versorgungss icherheit zu 
bieten. Dabei soll auch dem Wunsch des Großteils der Menschen Rechnung getragen werden, auch 
bei Pflege- und Unterstützungsbedarf in ihrer eigenen Häuslichkeit – ob alleine oder in einer gemei n-
schaftlichen Wohnform mit entsprechenden Pflege - und Unterstützungsleistungen – wohnen bleiben 
zu können. Hierbei ist auch die Mitwirkung der Seniorinnen und Senioren als auch der vor Ort aktiven 
Akteure wichtig. Eine gute Basis bilden die jetzt schon in vielen Stadtbe zirken und/oder Stadtteilen 
tätigen Arbeitskreise „Älter werden in Münster“, die gemeinsam von der Kommunalen Seniorenvertre-
tung und den Wohlfahrtsverbänden begleitet werden. 
 
 
gez. 
 
 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
 
Anlagen: 
Kommunaler Pflegebedarfsplan für Münster 2016 - 2019

Vorlage V-0205-2016 Anlage

85657 Zeichen

Kommunaler Pflegebedarfsplan  
für Münster 
2016 – 2019  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Anlage  
zu Vorlage V/0205/2016

Kommunaler Pflegebedarfsplan  Münster 2016 - 2019   
 
 
 
 
 
 
 
Inhalt 
 
1. Einleitung ........................................................................................ .................................. 3 
2. Zielsetzung der Pflegebedarfsplanung............................................................... ................ 5 
3. Pflegesituation in Münster ........................................................................ ......................... 7 
4. Pflegeinfrastruktur in Münster .................................................................... .......................11  
4.1 Vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Münster .................................................... ............12  
4.2 Kurzzeitpflege ................................................................................... ..............................15  
4.3 Tagespflege ...................................................................................... ..............................18  
4.5 Ambulante Pflege ................................................................................. ..........................22  
4.6 Betreuungs- und Unterstützungsangebote nach § 45 SGB XI ........................................25 
5 Sozialräumliche Pflegeinfrastruktur in Münster ..................................................... .............28  
5.1 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Mitte ................................................. ...........29  
5.2 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-West ............................................................33  
5.3 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Nord .................................................. ..........36  
5.4 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Ost ................................................... ............39  
5.5 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Südost .........................................................41  
5.6 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Hiltrup ..........................................................43  
6. Zukünftige Entwicklung der Nachfrage von Pflegeleistungen in Münster ..........................45  
7. Pflegebedarfsfeststellung 2016 - 2019.............................................................. ................48  
8. Ausblick .......................................................................................... ..................................50  
 
 
 
Anlage 1 - Beratung des Kommunalen Pflegebedarfsplans für Münster 2016 – 2019  
in der Sitzung der Konferenz Alter und Pflege am 18.02.2016 (Bericht/Votum) ....................51  
Anlage 2 - Entwicklung der älteren Bevölkerung in Münster .................................................52

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019

Kommunaler Pflegebedarfsplan  Münst er 2016 - 2019  3 
 
1. Einleitung 
 
Das am 16.10.2014 in Kraft getretene neue Alten- un d Pflegegesetz NRW (APG NRW) eröff- 
net kreisfreien Städten und Kreisen die Möglichkeit, mit dem Instrument der Bedarfsbestäti- 
gung auf der Grundlage einer verbindlichen und krit eriengeleiteten Pflegeplanung die quan- 
titative Entwicklung der voll- und teilstationären Angebote der lokalen Pflegeinfrastruktur 
mittelbar zu steuern. Hat sich die Kommune für dies e Möglichkeit entschieden, ist eine sol- 
che Bedarfsbestätigung Voraussetzung für die Landes förderung der betreffenden Einrich- 
tungen bzw. ihrer neuen Plätze. Mit diesem Zusatzinstrument können Kommunen in die Ge- 
staltung der lokalen Pflegeinfrastruktur regulieren d eingreifen, was die weiteren Gestal- 
tungsmöglichkeiten wie Information, Beratung und Üb erzeugung wesentlich ergänzt. Die 
Gestaltungsrolle der Stadt wird gestärkt. 
 
Mit dem gesetzlichen Rahmen des GEPA NRW wird ein P aradigmenwechsel gefördert weg 
von traditionellen Großeinrichtungen im alten Stil hin zu ambulanten Wohn- und Versor- 
gungsarrangements in den Wohnquartieren, die auch e ine umfassende Pflege bieten. Der 
Blick richtet sich damit auf eine umfassende Versor gungssicherheit im gewohnten Umfeld 
bzw. an dem Ort, wo die Menschen leben und wohnen wollen. Das Gesetz bietet dabei auch 
eine Grundlage zur Stärkung der Selbstbestimmung un d Teilhabe der Menschen mit Pflege- 
und Unterstützungsbedarfs sowie deren Angehörigen. Die auch in diesem Rahmen aufgegrif- 
fenen klaren Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention hinsichtlich des Anspruchs auf 
Selbstbestimmung gilt es bei der Pflegebedarfsplanung besonders zu berücksichtigen.  
 
Die Entscheidung für die Option, in Münster künftig  eine verbindliche Pflegebedarfsplanung 
(§ 7 Abs. 6 APG NRW) vorzuhalten und damit eine Gru ndlage für die Erteilung oder Versa- 
gung einer Bedarfsbestätigung zu haben, unterstützt  das Vorhaben ein gesamtstädtisches 
Quartiersentwicklungskonzept zu erarbeiten (s. Vorl age V/0835/2013). Im Rahmen der 
Quartiersentwicklung sollen mittel- bis langfristig  in allen Teilgebieten Münsters Bedingun- 
gen geschaffen werden, die die Anforderungen an alt engerechte Quartiere erfüllen. Ziel ist 
die Abkehr von einem weiteren Ausbau von großen (Sp ezial-)Einrichtungen, statt dessen die 
Hinwendung zu individuellen Unterstützungsmodulen für das Leben zu Hause sowie zu quar- 
tiersbezogenen Wohn- und Pflegeangeboten, wozu auch  die sog. neuen Wohnformen zäh- 
len. Die für ein lebenslanges Wohnen im Quartier re levante Infrastruktur soll in Zusammen- 
arbeit der Träger und Anbieter von Gütern wie Diens tleistungen, der bürgerschaftlichen Ak- 
teure und der Stadt vor Ort gestaltet werden. Mit d er verbindlichen Pflegebedarfsplanung 
werden daher wichtige Rahmenbedingungen geschaffen,  die die Entwicklung auch der pfle- 
gerischen Infrastruktur im Rahmen von Quartiersentwicklung begünstigen.  
 
Die verbindliche Bedarfsplanung als Grundlage von B edarfsbestätigungen muss zuvor vom 
Rat beschlossen und öffentlich bekannt gemacht werden (§ 11 Abs. 7 S. 2 APG NRW), um als 
zusätzliche Fördervoraussetzung gem. § 11 Abs. 7 AP G NRW wirksam zu werden. Der Be- 
schluss bezieht sich auf alle Plätze, für die der E inrichtungsträger in der Zeit nach dem Rats- 
beschluss erstmals eine Förderung beantragt. Die Entscheidung des Rates muss festlegen, ob 
sich die Bedarfsbemessung auf das gesamte Stadtgebi et beziehen oder ein in der Bedarfs- 
planung ausgewiesener sozialräumlicher Bedarf Grund lage sein soll. Die Stadt Münster be- 
zieht in die verbindliche Pflegebedarfsplanung nur die Plätze in vollstationären Einrichtungen 
ein. Somit ist die teilstationäre Pflege (Tagespfle ge, Nachtpflege) von der verbindlichen Be-

4 Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
darfsplanung ausgenommen, der Bedarf muss dann bei Neuvorhaben von der Konferenz 
Alter und Pflege festgestellt werden. 
 
Da ein Konzept für eine verbindliche Bedarfsplanung  weder gesetzlich vorgegeben noch an- 
derweitig verfügbar ist, müssen die interessierten Kreise und Städte diese Planungsbasis mit 
den entsprechenden Kriterien und Bezugsgrößen selbst entwickeln.  
 
Mit dem im März 2015 von der Verwaltung vorgelegten  ersten Pflegebedarfsplan wurde 
zunächst eine gesamtstädtisch angelegte Bedarfsermittlung erstellt, die nur die wesentlichen 
Daten abdeckt. Der Pflegebedarfsplan wird nun aktua lisiert sowie um weitere Aspekte er- 
gänzt und spezifiziert. Der Planungszeitraum betrif ft immer die kommenden drei Jahre ab 
Beschlussfassung. So wird mit dem vorliegenden Beda rfsplan der Zeitraum 2016 – 2019 ab- 
gedeckt. 
 
Perspektivisch sollen in der Weiterentwicklung des Pflegebedarfsplans weitere Angebote 
aufgenommen und dokumentiert werden, die einen mögl ichst langen Verbleib in der eige- 
nen Wohnung oder im Stadtteil ermöglichen. Hierzu g ehören beispielsweise die Angebote 
der Wohnberatung und des Service-Wohnens, aber auch  Angebote zur Unterstützung oder 
Entlastung der pflegenden Angehörigen.  Derzeit erstellt die Stadt Münster einen Masterplan 
Altengerechte Quartiere, auf dessen Basis anschließend die Angebote in den Quartieren zur 
sicheren Versorgung und alternative Pflegeangebote weiterentwickelt werden sollen. So 
sollen dann auch die weiteren Bedarfe älterer Mensc hen mit und ohne Pflegebedarf in der 
Planung neuer Konzepte stadtteilorientiert berücksi chtigt und integriert werden. Ein erstes 
Modellprojekt für eine altengerechte Quartiersentwicklung hat die Stadt Münster in Hiltrup-
Ost begonnen, welches vom Land NRW im Rahmen des La ndesförderplans Alter und Pflege 
gefördert wird. Noch in diesem Jahr wollen sowohl d er Caritas-Verband, die Diakonie und 
auch eine Altenpflegeeinrichtung ein Quartiersprojekt starten.

Kommunaler Pflegebedarfsplan  Münst er 2016 - 2019  5 
 
2. Zielsetzung der Pflegebedarfsplanung 
 
Die Stadt Münster will sich mit der verbindlichen P flegebedarfsplanung ein zusätzliches 
Steuerungsinstrument erschließen, um gemeinsam mit anderen Akteuren, vor allem mit der 
Kommunalen Konferenz Alter und Pflege an der Entwic klung der örtlichen Pflegeinfrastruk- 
tur aktiv mitzuwirken. Leitbild ist eine vielseitig e, bedarfs- wie nachfragegerechte Angebots- 
landschaft, die den verschiedenen Präferenzen Pflegebedürftiger Rechnung trägt, gegenüber 
geänderten Bedarfen, Struktur- und Qualitätsanforde rungen anpassungsfähig ist und deren 
Angebote finanzierbar sind. Die verbindliche Pflege bedarfsplanung soll außerdem die alten- 
gerechte Quartiersentwicklung flankieren. Dabei sol len bestehende Pflegeinfrastruktur und 
künftige Quartiersstrukturen nicht als Gegeneinander sondern synergetisch verstanden wer- 
den.  
 
Die verbindliche Pflegebedarfsplanung ist Grundlage für die Bedarfsbestätigung für die Neu- 
errichtung von stationären Pflegeeinrichtungen und dient der Konferenz Alter und Pflege als 
Grundlage für neue teilstationäre Einrichtungen bzw . zusätzliche Plätze in solchen Einrich- 
tungen, wenn deren Träger die Förderung von Pflegee inrichtungen nach dem APG in An- 
spruch nehmen wollen (§ 11 Abs. 7 und § 14 Abs. 1 APG NRW). Der konkrete Zweck des vom 
Rat für verbindlich erklärten Pflegebedarfsplans besteht daher darin, eine überprüfbare Ent- 
scheidungsgrundlage für die Erteilung oder Versagun g der kommunalen Bedarfsbestätigung 
bereitzustellen; sie ist Zugangsöffner für die Land esförderung. Damit hat die verbindliche 
Pflegebedarfsplanung vor allem eine instrumentelle Funktion. Belastbare empirische Aussa- 
gen über Zahlen fehlender Plätze, die (noch) errich tet werden müssen, um eine tatsächlich 
zu erwartende bzw. prognostizierte Inanspruchnahme mit zusätzlichen Kapazitäten an voll- 
oder teilstationären Plätzen zu bedienen, lassen sich aus einem Pflegebedarfsplan mit dieser 
Funktion dagegen nicht entnehmen. Um gültige Aussagen treffen zu können, inwieweit Pfle- 
gekapazitäten fehlen, die sich allein durch zusätzl iche teil- oder vollstationäre Plätze auffül- 
len lassen, müsste dem Pflegebedarfsplan ein Messko nzept unterlegt werden, das auf der 
einen Seite sämtliche Pflegeangebote mit ihren Kapa zitäten und Auslastungen auch unter 
Berücksichtigung der Angebotsqualitäten und -bandbr eiten abgreift, auf der anderen Seite 
die gegenwärtigen und künftig erwartbaren Individua lbedürfnisse implementiert. Derart 
anspruchsvolle Konzepte gehen jedoch weit über die gesetzliche Funktion der verbindlichen 
Pflegebedarfsplanung hinaus. Zugleich könnte ihre a uf klassische Pflegeangebote begrenzte 
Sicht nicht die Effekte erfassen oder abbilden, die  sich aus der Entwicklung wohnortnaher, 
umfassender Versorgungsinfrastruktur(en) für die Be darfe an jenen Pflegeangeboten erge- 
ben. 
 
Dennoch enthält der vorliegende Pflegebedarfsplan a uch (Bestands-)Informationen über 
andere Bereiche des Pflegesektors, um den Blick auf  ein integriertes und den Bedarfen an- 
gepasstes Pflegeangebot zu richten. Genauere Aussagen über Abhängigkeiten zwischen voll- 
und teilstationärer Pflege einerseits und anderen P flegeangeboten andererseits werden je- 
doch erst im Rahmen der Weiterentwicklung der Pfleg ebedarfsplanung getroffen werden 
können. Dabei werden neben der klassischen Pflege a uch alternative bzw. neue entwickelte 
Angebote und Modelle einbezogen. Abgesehen von ambu lanter Pflege gehören dazu u. a. 
Demenz-Wohngruppen, neue Wohnformen sowie vor allem  quartiersbezogene Angebote 
und Versorgungsstrukturen. Da ambulante Pflege oder  alternative Pflegemodelle wie z. B. 
die Demenz-Wohngruppen nicht in jedem Einzelfall mi t im Vergleich zur stationären Pflege 
geringeren Kosten verbunden sind, muss auch der Kos tengesichtspunkt im Blick bleiben,

6 Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
wenngleich Vergleiche zwischen stationären und anderen Pflegeformen Aspekte der persön- 
lichen Situation nicht ausblenden dürfen. Die stati onäre Pflege kämpft zudem mit einem 
kritischen Ruf, der durch Berichte in den Medien im mer wieder angefacht wird. Die weit 
überwiegende Zahl der Menschen will ihr Leben bis i ns hohe Alter in der vertrauten Umge- 
bung ihres Wohnquartieres verbringen. Auch bei eint retender Pflegebedürftigkeit besteht 
der Wunsch nach einem Wohn- und Pflegeangebot, das eine eigene Häuslichkeit wie auch 
eine Versorgungssicherheit bietet. Bei der Weiteren twicklung der Pflegeinfrastruktur und 
Quartiersentwicklung muss dies mit einbezogen werden. 
 
Generell benötigt die Pflege eine Imageaufbesserung , sowohl für die Pflege im Heim (Nut- 
zerperspektive) als auch für den Arbeitsmarkt Pfleg e. Es wird bereits jetzt und nicht erst in 
Zukunft eine deutlich höhere Anzahl an Pflegekräfte n benötigt, es finden sich aber nicht ge- 
nügend Interessierte. Aus diesem Grund hat die Land esregierung 2012 die Altenpflegeumla- 
ge wieder eingeführt. So erhalten die tatsächlich a usbildenden Einrichtungen die Ausbil- 
dungsvergütung aus einem Ausbildungsfonds erstattet , in den alle Pflegeeinrichtungen ein- 
zahlen müssen. Damit konnte von 2012 bis heute (201 6) die Anzahl der Auszubildenden in 
der Altenpflege um rund 75 Prozent gesteigert werden.  
 
Als nächste Auswirkung auf die Ausbildung steht die  Generalisierung der Pflegeausbildung 
an, mit der die Ausbildung in Kranken-, Kinder- und Altenpflege zusammengefasst wird.

Kommunaler Pflegebedarfsplan  Münst er 2016 - 2019  7 
 
3. Pflegesituation in Münster 
 
Seit 1999 wird in NRW von Information und Technik N ordrhein-Westfalen (IT.NRW) als sta- 
tistischem Landesamt anhand der Daten der Leistungs empfänger/innen der Pflegeversiche- 
rung in NRW die Pflegestatistik erstellt. Die Statistik wird im Abstand von zwei Jahren jeweils 
zum 31. Dezember durchgeführt. Die aktuellsten Date n liegen für 2013 vor, die Daten für 
2015 sind noch nicht verfügbar.  
 
Tabelle 1 
Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung in Nordrhein-Westfalen 
(im Dezember 2013) 
Verwaltungsbezirk 
––––––––––––––– 
Pflegestufe 1)  
Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung 
insgesamt 
davon erhielten 
ambulante 
Pflege 
vollstationäre 
Pflege Pflegegeld 2)  
No rdrhein -
Westfalen   
     Pflegestufe I   331 262   75 758   60 934   194 570  
 Pflegestufe II   181 488   42 501   63 156   75 831  
 Pflegestufe III   66 678   13 172   34 170   19 336  
 
bisher noch keiner 
Pflegestufe zugeordnet    2 064  –   2 064  –  
 Insgesamt   581 492   131 431   160 324   289 737  
  100 %  22,6 %  27,6 %  49,8 %  
Reg.-Bez. Münster    
     Pflegestufe I   47 833   12 060   9 109   26 664  
 Pflegestufe II   24 877   6 523   9 095   9 259  
 Pflegestufe III   8 168   1 698   4 357   2 113  
 
bisher noch keiner 
Pflegestufe zugeordnet     352  –    352  –  
 Insgesamt   81 230   20 281   22 913   38 036  
  100 %  25 %  28,2 %  46,8 %  
Münster, Stadt        
     Pflegestufe I   3 820   1 210   1 002   1 608  
 Pflegestufe II   2 064    558    922    584  
 Pflegestufe III    696    173    393    130  
 
bisher noch keiner 
Pflegestufe zugeordnet     48  –    48  –  
 Insgesamt   6 628   1 941   2 365   2 322  
  100 %  29,3 %  35,7 %  35 %  
1) Pflegestufe III: einschl. Härtefälle; 2) ohne Empfänger von Pflegegeld, die zusätzlich ambulante 
Pflege erhalten (diese werden bei der ambulanten Pflege berücksichtigt) 
Quelle: Information und Technik NRW 
 
Mit zunehmender Pflegestufe verschiebt sich die Pfl ege in den vollstationären Bereich. Im 
Vergleich zu Gesamt-NRW und dem Regierungsbezirk Mü nster fällt auf, dass Münster einen 
deutlich höheren Anteil an stationärer Pflege und s ehr viel niedrigeren Anteil an Pflegegeld

8 Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
(Pflege von Angehörigen) aufweist. Die Ursache kann  in der Lage und Funktion der Stadt 
Münster als Oberzentrum liegen, Einfluss haben mögl icherweise auch die eher städtischen 
Gesellschaftsstrukturen im Vergleich zum ländlichen Raum.  
 
Tabelle 2 
Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung 
in Nordrhein-Westfalen 2009, 2011 und 2013 (jeweils im Dezember) 
Verwaltungsbezirk 
––––––––––––––– 
Pflegestufe 1)  
Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung 
2009 2011 2)  2013 
Veränderung 
2013  
geg. 2011 
Nordrhein -
Westfalen       
 Pflegestufe I   277 497   305 
098   331 262  +  8,6 %    
 Pflegestufe II   169 689   176 
633   181 488  +  2,7 %    
 Pflegestufe III   60 537   65 138   66 678  +  2,4 %    
 
bisher noch keiner Pfle- 
gestufe zugeordnet     1 422    964   2 064  +114,1 %    
 Insgesamt   509 145   547 
833   581 492  +  6,1 %    
Reg. -Bez. 
Münster        
 Pflegestufe I   40 780   44 684   47 833  +  7,0 %    
 Pflegestufe II   24 353   24 921   24 877  –  0,2 %    
 Pflegestufe III   7 869   8 028   8 168  +  1,7 %    
 
bisher noch keiner Pfle- 
gestufe zugeordnet      162    109    352  +222,9 %    
 Insgesamt   73 164   77 742   81 230  +  4,5 %    
Münster, 
Stadt            
 Pflegestufe I   3 190   3 526   3 820  +  8,3 %    
 Pflegestufe II   1 803   1 909   2 064  +  8,1 %    
 Pflegestufe III    561    660    696  +  5,5 %    
 
bisher noch keiner Pfle- 
gestufe zugeordnet      19    25    48  + 92,0 %    
 Insgesamt   5 573   6 120   6 628  +  8,3 %    
1) Pflegestufe III: einschl. Härtefälle; 2) Vergleichbarkeit zu den Vorjahren eingeschränkt 
Quelle: Information und Technik NRW 
 
Die Entwicklung der Pflegebedürftigkeit nach Pflege stufen zeigt die größte Zunahme in der 
Pflegestufe I auf, wobei im Vergleich in Münster auch die Zunahme in Pflegestufe II sich ähn- 
lich entwickelt. Insgesamt ist eine deutliche Zunah me der Leistungsempfänger/-innen der 
Pflegeversicherung festzustellen, was auch einen er höhten Bedarf an Pflegeinfrastruktur 
erfordert.

Kommunaler Pflegebedarfsplan  Münst er 2016 - 2019  9 
 
Tabelle 3 
Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung in Münster 
Jahr Insgesamt  je 1 000 Ein- 
wohner 
davon erhielten am 15.12. Pflegegeld am 
ambulante Pflege stationäre Pflege 1)   31.12. 2)  
1999 5 447  21 1 295 1 849 2 303  
2001 5 395  20 1 352 1 740 2 143  
2003 5 187  19 1 349 2 112 1 726  
2005 5 294  20 1 339 2 221 1 734  
2007 5 714  21 1 605 2 343 1 766  
2009 5 573  20 1 534 2 130 1 909  
2011 6 120 21 1 686 2 280 2 154  
2013 6 628 22 1 941 2 365 2 322  
1)  Bei der Ermittlung der Gesamtzahl der Pflegebedürftigen in Einrichtungen werden ab der Erh e- 
bung 2009 die Besucher von Tagespflegeeinrichtungen nicht mehr addiert. 
2)  Ohne Empf änger und Empfängerinnen von Kombinationsleistungen, die bereits bei der ambula n- 
ten 
    oder stationären Pflege berücksichtigt sind. 
Quelle: Information und Technik Nordrhein -Westfalen  
 
 
Tabelle 4 
Pflegebedürftige nach Versorgungsart in Münster, Entwicklung von 2011 zu 2013 
  Pflegebedürftige 2011 Pflegebedürftige 2013 Veränderung 
2013 geg. 2011 
Stationäre Pflege 2 280 37,3 % 2 365 35,7 % + 3,7 %  
Pflege zu Hause 3 840 62,8 % 4 263 64,3 % + 11 %  
-  durch Angehörige 2 154  35,2 %  2 322  35%  + 7,80 %  
-  mit bzw. durch ambu- 
lante Pflegedienste 1 686  27,6 %  1 941  29,3 %  + 15,1 %  
Insgesamt 6 120 100 % 6 628  100 % + 8,30 %  
Quelle: Information und Technik Nordrhein -Westfalen  
 
 
Die Daten in Tabelle 4 machen die starke Entwicklung der Ambulantisierung der Pflege deut- 
lich. Durch die Pflege mit ambulanten Pflegedienste n kann der Wunsch vieler Pflegebedürf- 
tiger, in der eigenen Wohnung oder in bekanntem Umf eld ggf. bei Angehörigen zu verblei- 
ben, ermöglicht werden. Häufig können pflegende Ang ehörige so eine Entlastung wahrneh- 
men oder auch ggf. berufstätig bleiben sowie andere  familiäre Verpflichtungen wahrneh- 
men.

10  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
Tabelle 5 
Leistungsempfänger/-innen aus der Pflegeversicherung in Münster nach Altersstufen 
am 15.12.13  
Alter von … 
bis unter… 
insgesamt  ambulante 
Pflege 
vollstationäre Pflege Pflege-
geld 1)  
nachr.: 
teilstatio- 
näre Pfle- 
ge 
2)  
zusammen  Dauer -
pflege 
Kurzzeit -
pflege 
Tages -
pflege 
Insgesamt  6 628 1 941 2 365 2 276   89 2 322   182 
0 - 65 Jahre 1 032  189  135  126   9  708   9 
65 - 70 Jahre   241  65  63  58   5  113   7 
70 - 75 Jahre   482  136  157  149   8  189   13 
75 - 80 Jahre   812  259  278  266   12  275   31 
80 - 85 Jahre  1 167  389  426  406   20  352   44 
85 - 90 Jahre  1 489  461  649  628   21  379   51 
90 - 95 Jahre  1 110  351  516  507   9  243   20 
95 Jahre und 
älter   295  91  141  136   5  63   7 
1)  Ohne Empfänger/ -innen von Pflegegeld, die zusätzlich auch ambulante Pflege erhalten. Diese 
werden bei der ambulanten  Pflege berücksichtigt. Stichtag: 31.12.2013. Zudem ohne Empfänger/-
innen von Kurzzeit- bzw. Verhinderungspflege. Diese werden bereits bei der vollstationären bzw. 
ambulanten Pflege erfasst. 
2)  Empfänger/-innen von Tages- und Nachtpflege erhalten in der Regel auch Pflegegeld oder am- 
bulante Pflege. Sie sind dadurch bereits bei der Zahl der Pflegebedürftigen insgesamt erfasst und 
werden hier nur nachrichtlich ausgewiesen. 
Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen 
 
 
Der Aufgliederung der Empfängerinnen und Empfänger von Pflegeversicherungsleistungen 
nach Altersstufen zeigt, dass die Pflegebedürftigkeit bei Menschen über 80 Jahren am größ- 
ten ist (vgl. Tab. 5). Deutlich wird hier auch, dass die Pflege zu Hause mit zunehmendem Al- 
ter schwieriger wird. Dies mag zum einen auch am zunehmenden Alter der Angehörigen 
bzw. ihrem Fehlen liegen, da der Partner oder die Partnerin bereits verstorben ist, zum an- 
deren der Grad der Pflegebedürftigkeit sich erhöht.

Kommunaler Pflegebedarfsplan  Münst er 2016 - 2019  11  
 
4. Pflegeinfrastruktur in Münster 
 
Die Pflegeinfrastruktur setzt sich in Münster vielf ältig zusammen und ist in stetigem Wachs- 
tum, wie aus Tabelle 6 ersichtlich wird: 
 
Tabelle 6 
Pflegerische Infrastruktur in Münster 
Am 
31.12. 
Stationäre  
Pflegeplätze 
Plätze in a mbulant b e- 
treuten Wohngemein- 
schaften 
Tages - 
pflegeplätze 
Kurzzeit - 
pflegeplätze  
Anzahl  
1999  1 875   20   84   67  
2000  1 960   20   104   78  
2001  2 100   20   104   93  
2002  2 100   20   104   93  
2003  2 145   20   116   105  
2004  2 145   20   122   116  
2005  2 171   29   107   114  
2006  2 261   58   107   131  
2007  2 416   77   95   152  
2008  2 406   110   113   163  
2009  2 481   118   113   183  
2010  2 508   136   113   198  
2011  2 607   136   152   184  
2012  2 647   136   152   190  
2013  2 667   147   152   199  
2014  2 637   171   164   210  
2015  2 646   180   180   221  
Quelle: Stadt Münster - Sozialamt 
 
Nachfolgend werden zunächst die Einrichtungen im gesamten Gebiet der Stadt Münster mit 
ihren Angeboten aufgeführt. Eine sozialräumliche Da rstellung erfolgt in Kapitel 5 auf Stadt- 
bezirksebene.

12  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
4.1 Vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Münster 
 
In Münster gibt es derzeit 33 vollstationäre Pflegeheime. In vielen Einrichtungen wird auch Kurzzeitpflege angeboten (s. 4.2). Einige Einrichtungen 
haben auch weitere Pflegeangebote im bzw. am Haus angebunden.  
 
Tabelle 7  
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Münster, Stand 2015 
  Einrichtung  Straße  PLZ  Stadtbezirk  Stadtteil  Plätze  EZ  DZ  EZ -Quote  
1 Achatius -Haus Wolbeck  Münsterstr. 24 b/c 48167 Südost Wolbeck 66 66 0 100,0 
2 Alexianer - Haus Heidhorn  Westfalenstr. 490 48165 Hiltrup Amelsbüren 52 52 0 100,0 
3 Alexianer – Hau s Thomas  Alexianerweg 8 48163 Hiltrup Amelsbüren 54 46 4 85,2 
4 Altenheim Friedrichsburg  Offenbergstraße 19 48151 Mitte Pluggendorf 138 114 12 82,6 
5 Altenheim St. Elisabeth  Südlohnweg 1 48161 West Gievenbeck 92 92 0 100,0 
6 Alten wohn heim St. Lamberti Scharnhorststr. 4-8 48151 Mitte Pluggendorf 83 65 9 78,3 
7 Altenhilfe -Zentrum d. Missionsschwe s- 
tern 
Haus Franziska 
Westfalenstr. 109 48165 Hiltrup Hiltrup-Mitte 60 60 0 100,0 
8 Altenzentrum Klarastift  (incl. Casa Vitae)  Andreas-Hofer-Str. 70 48145 Mitte Herz-Jesu 119 113 3 94,6 
9 Cohaus -Vendt -Stift  Krumme Str. 39/40 48143 Mitte Aegidii 82 82 0 100,0 
10  DKV -Residenz am  
Tibusplatz Tibusplatz 1 48143 Mitte Buddenturm 49 39 5 79,6 
11  Ev. Altenhilfezentrum  
Meckmannshof Meckmannweg 74 48163 West Mecklenbeck 171 59 56 34,5 
12  Ev. Seniorenzentrum Handorfer Hof  Handorfer Str. 24 48157 Ost Handorf 78 78 0 100,0 
13  Friederike -Fliedner -Haus  Coerdestr. 56 48147 Mitte Kreuz 80 70 5 87,5 
14  Fritz -Krüger -Seniorenzentrum  Gartenbreie 1 48151 West Gievenbeck 81 81 0 100,0 
15  Haus für ältere Mitbürger  
Wohnen in Pastors Garten Alte Dorfstr. 10 48161 West Roxel 40 40 0 100,0 
16  Haus Maria Trost  Sankt-Mauritz-Freiheit 52 48145 Mitte Herz-Jesu 80 80 0 100,0

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2015 - 2018  13  
 
  Einrichtung  Straße  PLZ  Stadtbezirk  Stadtteil  Plätze  EZ  DZ  EZ -Quote  
17  Haus v. Guten Hirten  
 Bereich Pflege  Mauritz-Lindenweg 61 48145 Mitte Herz-Jesu 20 16 2 80,0 
18  Haus Wilkinghege  Wilkinghege 55 48159 Nord Kinderhaus 
West 65 65 0 100,0 
19  Johanniter -Stift Münster  Weißenburgstr. 48 48151 Mitte Geist 80 80 0 100,0 
20  Kardinal-von -Galen -Stift  Clemens-August-Platz 8a 48167 Südost Angelmodde 66 54 6 81,8 
21  LWL Pflegezentrum Münster  Friedr.-W.-Weber-Str. 30 48147 Mitte Uppenberg 80 72 4 90,0 
22  Maria -Hötte -Stift  Düesbergweg 143 48153 Mitte Düesberg 123 97 13 78,9 
23  Marienheim  An der Alten Kirche 5 48165 Hiltrup Hiltrup-Mitte 83 71 6 85,5 
24  Meyer -Suhrheinrich -Haus  Marktallee 42 48165 Hiltrup Hiltrup-Mitte 42 42 0 100,0 
25  Papst -Johannes -Paul-Stift  Culmer Str. 16 48157 Nord Coerde 72 72 0 100,0 
26  Perthes -Haus Münster  Wienburgstr. 60 48147 Mitte Uppenberg 87 49 19 56,3 
27  Resid enz Aaseehof  Pottkamp 25 48149 Mitte Schloss 80 72 4 90,0 
28  Schölling -Lentze -Heim  Bohlweg 5 48147 Mitte Schlachthof 21 21 0 100,0 
29  Seniorenresidenz  
Kastanienhof Ostmarkstr. 9 48145 Mitte Mauritz-Mitte 62 44 9 71,0 
30  Seniorenzentrum Albachten  Rottkamp 49 48163 West Albachten 66 56 5 84,8 
31  Seniorenzentrum Haus Simeon  Am Berg Fidel 70 48153 Hiltrup Berg-Fidel 149 149 0 100,0 
32  Seniorenzentrum Martin -Luther -Haus  Fliednerstr. 17 48149 West Sentrup 151 133 9 88,1 
33  Wohnstift am Südpark  Clevornstraße 5 48153 Mitte Schützenhof 74 58 8 78,4 
 Gesamt     2.646  2.288  179  86, 5 
 
Ausgewiesene Sonderformen 
1. Stationäre Hausgemeinschaftsangebote für an Demenz Erkrankte: Klarastift, Meyer-Suhrheinrich-Haus (ausschließlich), DKV Residenz 
2. Angebot für Wachkomapatienten, 16 Plätze im Klarastift (Casa Vitae) 
3. Angebote für junge Pflegebedürftige, 18 Plätze im Achatius-Haus Wolbeck 
4. Christopher-Haus Münster-Hiltrup, Westfalenstr. 176, ambulante Pflege durch Air Vital, 10 Plätze, Menschen mit Dauerbeatmung 
5. Pflege für ältere Menschen mit Behinderungen: Alexianer - Haus Thomas, LWL-Pflegezentrum

14  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
 
 
Grafik 1 
Karte Vollstationäre Einrichtungen in Münster

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  15  
 
4.2 Kurzzeitpflege 
 
Mit der Kurzzeitpflege wird vorübergehende Pflegebe dürftigkeit z. B. nach einem Kranken- 
hausaufenthalt oder bei Verhinderung der pflegenden Angehörigen die Pflege abgedeckt. Es 
gibt solitäre Kurzzeitpflegeangebote und eingestreu te Kurzzeitpflege bei vielen Altenpflege- 
einrichtungen. 
 
Tabelle 8 
Kurzzeitpflege, Stand 2015 
eingestreute Kurzzeitpflege       
Nr. Einrichtung Straße PLZ Stadt -
bezirk Stadtteil Plätze  
1 Achatius-Haus Wolbeck Münsterstr. 24 b/c 48167 Südost Wolbeck 4 
2 Alexianer - Haus Heidhorn Westfalenstr. 490 48165 Hiltrup Amelsbüren 6 
3 Alexianer  – Haus Thomas  Alexianerweg 8 48163 Hiltrup Amelsbüren 4 
4 Altenheim Friedrichsburg Offenbergstraße 19 48151 Mitte Pluggendorf 8 
5 Altenheim St. Elisabeth Südlohnweg 1 48161 West Gievenbeck 5 
6 Alten wohn heim   
St. Lamberti Scharnhorststr. 4-8 48151 Mitte Pluggendorf 2 
7 Altenzentrum Klarastift Andreas -Hofer -Str. 
70 48145 Mitte Herz-Jesu 3 
8 Ev. Altenhilfezentrum 
Meckmannshof Meckmannweg 74 48163 West Mecklenbeck  15 
9 Friederike-Fliedner-Haus Coerdestr. 56 48147 Mitte Kreuz 6 
10  Haus für ältere Mitbürg er  
Wohnen in Pastors Garten  Alte Dorfstr. 10 48161 West Roxel 4 
11  Haus Maria Trost Sankt -Mauritz -
Freiheit 52 48145 Mitte Herz-Jesu 5 
12  Johanniter-Stift Münster Weißenburgstr. 48 48151 Mitte Geist 5 
13  Kardinal-von-Galen-Stift Clemens-August-
Platz 8a 48167 Südost Angelmodde 2 
14  LWL Pflegezentrum  
Münster 
Friedr.-W.-Weber -
Str. 30 48147 Mitte Uppenberg 2 
15  Maria-Hötte-Stift Düesbergweg 143 48153 Mitte Düesberg 6 
16  Marienheim  An der Alten Kirche 5  48165 Hiltrup Hiltrup-Mitte  1 
17  Seniorenzentrum  
Martin-Luther-Haus Fliednerstr. 17 48149 West Sentrup 8 
18  Papst-Johannes-Paul-Stift Culmer Str. 16 48157 Nord Coerde 2 
19  Perthes-Haus Münster Wienburgstr. 60 48147 Mitte Uppenberg 4 
20  Residenz Aaseehof Pottkamp 25 48149 Mitte Schloss 15 
21  Seniorenresidenz  
Kastanienhof Ostmarkstr. 9 48145 Mitte Mauritz -
Mitte 8 
22  Seniorenzentrum  
Albachten Rottkamp 49 48163 West Albachten 10 
23  Ev. Seniorenzentrum  
Handorfer Hof Handorfer Str. 24 48157 Ost Handorf 8

16  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
Nr. Einrichtung Straße PLZ Stadt -
bezirk Stadtteil Plätze  
24  Seniorenzentrum  
Haus Simeon Am Berg Fidel 70 48153 Hiltrup Berg-Fidel 8 
25  Wohnstift am Südpark Clevornstraße 5 48153 Mitte Schützenhof 4 
Gesamt     145  
Solitäre Kurzeitpflege       
26  
Altenhilfe-Zentrum der 
Missionsschwestern 
Haus Maria 
Westfalenstr. 109 48165 Hiltrup Hiltrup-Mitte  20 
27  Clemenshospital Düesbergweg 143 48153 Mitte Düesberg 18 
28  Fritz -Krüger -
Seniorenzentrum  Gartenbreie 1 48161 West Gievenbeck 15 
29  Raphaelsklinik Loerstr. 23 48143 Mitte Dom 23 
Gesamt     76

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  17  
 
Grafik 3 
Karte Kurzzeitpflege in Münster

18  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
 
4.3 Tagespflege 
 
Mit der Tagespflege werden insbesondere für demente  Pflegebedürftige Angebote geschaf- 
fen, die es ihnen ermöglichen, tagsüber eine Betreu ung und Pflege in Anspruch zu nehmen 
und trotzdem in der vertrauten Umgebung wohnen blei ben zu können. Dies ermöglicht den 
Angehörigen häufig die weitere Berufstätigkeit und entlastet von einem Teil der pflegeri- 
schen Verantwortung. In Münster gibt es derzeit folgende Tagespflege-Angebote: 
 
Tabelle 9 
Tagespflege, Stand 2015 
Nr.  Einrichtung Straße PLZ Stadt - 
bezirk Stadtteil Plätze 
1 Achatiushaus Wolbeck Münsterstr.  48167 Südost Wolbeck 12 
2 Altenheim St. Elisabeth  Südlohnweg 1 48161 West Gievenbeck 15 
3 Altenhilfe -Zentrum  
St. Clemens Kortumweg 56 48165 Hiltrup Hiltrup-Mitte  15 
4 Clemens-Wallrath-Haus Josefstr. 4 48151 Mitte Josef 20 
5 Ev. Altenhilfezentrum 
Meckmannshof 
Meckmannweg 
74 48163 West Mecklenbeck  24 
6 Friederike-Fliedner-Haus  Coerdestr. 56 48147 Mitte Kreuz 12 
7 Haus Benteler Prozes sionsweg 
54 48145 Mitte Mauritz -
Mitte 12 
8 Papst-Johannes-Paul-Stift Culmer Str. 16 48157 Nord Coerde 15 
9 pro.cura Tagespflege Wolbecker Str. 
226 48155 Ost Mauritz-Ost 16 
10  Tagespflege Akticom Twenhövenweg 
18 48167 Südost Angelmodde 12 
11  Tagespflege Mathildenstift Münzstr. 38 48143 Mitte Buddenturm 12 
12  Wohnstift  
am Südpark Clevornstr. 5 48153 Mitte Schützenhof 15 
Gesamtplatzzahl      180  
Planung/Bau      
13  Tagespflege Mauritz -Palais 
(Klarastift)  
Andreas -Hofer -
Str. 70  48145  Mitte  Herz-Jesu  12 
 
 
Mit Einführung des Pflegestärkungsgesetzes I haben die Pflegebedürftigen seit dem 
01.01.2015 die Möglichkeit, Tagespflege in einem be stimmten Rahmen von der Pflegeversi- 
cherung erstattet  zu bekommen, ohne Kürzungen des ambulanten Pflegeanspruches.

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  19  
 
Grafik 2 
Karte Tagespflege in Münster

20  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
4.4 Ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaften 
 
In ambulant betreuten Wohngemeinschaften können demente Pflegebedürftige ein Leben in 
häuslicher Gemeinschaft führen, die allein durch die Größe einen familiäreren Charakter als 
eine stationäre Pflegeinrichtung vermittelt. Das Angebot richtet sich bisher meistens an De- 
menz-Erkrankte, es gibt auch Wohngruppen für Menschen mit geringem oder speziellem 
Pflegebedarf.  
 
Tabelle 10 
Ambulant betreute Wohngemeinschaften in Münster, Stand 2015 
Nr.  Wohngemeinschaften Straße PLZ Stad t- 
bezirk Stadtteil Plätze 
1 Casa Mauritz  
Klarastift Service GmbH Andreas-Hofer-Str. 86 48145 Mitte Herz-Jesu 15 
2 Haus Elisabeth  
Alexianer  Herrenstr. 10 48167 Südost  Wolbeck 12  
3 Haus Genius  
DKV Residenz Tibusplatz 1 - 7 48143 Mitte Buddenturm 9 
4 Haus Taubenstraße  
Alexianer Taubenstraße 12 48149 Mitte Herz-Jesu 8 
5 Hausgemeinschaft Nie n- 
berge (2), CBM 
Kirmstr. 
18/Gartenstiege 6 48161 West Nienberge 7/7 
6 Hof Schultmann  
Alexianer Stratmannweg 21 48163 West Mecklenbeck  12 
7 Irmgard Buschmann  Haus  
(2), Klarastift Service GmbH  Am Küchenbusch 15 48161 West Gievenbeck 11/8 
8 Villa Hittorfstraße  
Alexianer Hittorfstraße 10 48149 Mitte Schloss 10 
9 Villa Kahmann Gremmendorfer Weg 
44 48167 Südost  Gremmen -
dorf-Ost 11 
10  Villa Mauritz  
Alexianer 
Kaiser -Wilhelm -Ring 
34 48145 Mitte Mauritz -
Mitte 10 
11  
WG Arche Noah  
Ambulante Dienste Klara-
stift 
Manfred-von-Richt-
hofen-Str. 45 48145 Mitte Mauritz-
Mitte 12 
12  
WG Arche Sarah  
Ambulante Dienste Klara-
stift 
Manfred-von-Richt-
hofen-Str. 45 48145 Mitte Mauritz-
Mitte 12 
13  WG Josef -Beckmann -Str., 
DRK 
Josef -Beckmann -
Straße 5 - 7 48159 Nord Kinderhaus 10 
14  WG Mathildenstift  
DRK Schwesternschaft  Münzstr. 38 48143 Mitte Buddenturm 8 
15  WG Schulstraße (2)  
Diakonie Münster Schulstr. 47 48149 Mitte Kreuz 10 /8 
Gesamt      18 0 
Planung/Bau      
16  DRK, ehem. Winkhaus -
Gelände Bohlweg  Mitte Schlachthof 12

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  21  
 
 
Grafik 4 
Karte ambulant betreute Wohngemeinschaften in Münster

22  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
4.5 Ambulante Pflege 
 
Der Großteil der Pflege wird ambulant durchgeführt,  in den Räumlichkeiten der Pflegebe- 
dürftigen oder ihrer Angehörigen. Besteht nicht ode r nur teilweise die Möglichkeit, die Pfle- 
ge von Angehörigen durchführen zu lassen, wird ein professioneller Pflegedienst zumindest 
unterstützend hinzugezogen. Mit dem zunehmenden Pfl egebedarf ist auch der Markt der 
ambulanten Pflegedienste gewachsen. Das Angebot rei cht von hauswirtschaftlichen Hilfen, 
pflegerischen Leistungen bis hin zu Anleitung und Betreuung für Personen mit eingeschränk- 
ter Alltagskompetenz nach § 45b SGB XI. Da die Ange bote (fast immer) stadtweit erfolgen, 
ist die räumliche Verteilung mittels einer Karte hier nicht weiterführend. 
Nachfolgende ambulante Pflegedienste bieten in Münster Versorgungsangebote an: 
 
Tabelle 11 
Ambulante Dienste, Stand 2015 
Nr.  Pflegedienst Straße PLZ Ort 
1 "die Mobilen" 
Ambulanter sozialpflegerischer Dienst 
Augustastr. 28  48153  Münster  
2 ADVITALIS Pflegedienst Hanses -Ketteler -Str. 2  48165  Münster  
3 AKTI-MED Pflegedienst GmbH Westfalenstr. 171  48165  Münster  
4 Aktive-Pflege-Münster 
Schotte Snábl GbR 
Hohenzollernring 30  48145  Münster  
5 AKTI-VITAL Pflegedienst GmbH Merkureck 14  48165  Münster  
6 Ambulante Dienste e.V. Bohlweg 10  48147  Münster  
7 Ambulante Dienste e.V.  
Quartiersstützpunkt an der Aa 
Rjasanstr. 21  48147  Münster  
8 Ambulante Dienste e.V. 
Quartiersstützpunkt Gievenbeck 
Toppheideweg 9  48161  Münster  
9 Ambulante Dienste Klarastift GmbH Andreas -Hofer -Str. 72  48145  Münster  
10  Ambulante Pflege Lindenhof Idenbrockplatz 21  48159  Münster  
11  Ambulante Psychiatrische Pflege 
Psycho-Soziales Zentrum 
Geiststr. 37  48151  Münster  
12  Ambulanter Krankenpflegedienst Julia 
GmbH 
Rüschhausweg 149  48161  Münster  
13  Ambulanter Pflegedienst AKTICOM GmbH  Dirk -von -Merveldt -Str. 47  48167  Münster  
14  Ambulanter Pflegedienst der Raphaels-
klinik Münster GmbH 
Loerstr. 23  48143  Münster  
15  Ambulanter Pflegedienst des Clemens- 
hospitals 
Düesbergweg 124  48153  Münster  
16  ASB-Ambulante Pflegedienste Gustav -Stresemann -Weg 
62 
48155  Münster  
17  AWO Pflegedienst 
Pflegebüro Münster 
Hochstr . 12  48151  Münster  
18  Care aktiv GbR An den Loddenbüschen 
77 
48155  Münster

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  23  
 
Nr.  Pflegedienst Straße PLZ Ort 
19  Cathamed Pflege GmbH Gremmendorfer Weg 26  48167  Münster  
20  CBM mbH Ambulante Pflege Josefstr. 2  48151  Münster  
21  Comfort Pflege Ostviertel GmbH Hohenzollernring 67  48145  Müns ter  
22  Diakoniestation GmbH 
Diakonie Münster 
Wichernstr. 22  48147  Münster  
23  DRK-Sozialstation gemeinnützige Pflege 
und Service GmbH 
Zumsandestr. 25 -27  48145  Münster  
24  Eins:Eins Intensivpflege GmbH Osttor 74  48165  Münster  
25  Erste Hilfe Ambulanter Pflegedienst 
GmbH 
Schlossplatz 22  48143  Münster  
26  Häusliche Pflege der DRK-
Schwesternschaft Westfalen e.V. 
Münzstr. 38  48143  Münster  
27  HUMANITAS Pflegedienste GmbH 
-Pflegedienst Münster- 
Grevener Str. 105  48159  Münster  
28  
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. 
Pflege- u. Gesundheitsdienste Münster 
Süd 
Geringhoffstr.45 -47  48163  Münster  
29  Lange Pflege 
Ihr Centrum für ambulante Dienste 
Prins -Claus -Str. 34  48159  Münster  
30  Leben-Erleben 
Amb. Kranken- u. Altenpflege GmbH 
Wolbecker Str. 140 b  48155  Münster  
31  
Lebens Nah 
Birgit Kahl 
Mobile Kranken- und Altenpflege 
Letterhausweg 103  48167  Münster  
32  miCura Pflegedienste Münster GmbH Tibusplatz 6  48143  Münster  
33  Münster Pflege 
Ambulanter Pflegedienst 
Gartenbreie 62  48161  Münster  
34  Pflegebüro Bahrenberg Münster-Mitte Augustastr. 34  48153  Münster  
35  Pflegebüro Bahrenberg Münster-Nord Kanalstr. 30  48147  Münster  
36  Pflegebüro Meinert Pantaleonplatz 24  48161  Münster  
37  Pflegebüro Schmidt Marktallee 66  48165  Münster  
38  Pflegedienst Herms GmbH Feldstiege 100  48161  Münst er  
39  Pflegeteam miteinander GmbH Coerdestr. 45  48147  Münster  
40  Pia Causa GmbH Josefstr. 4  48151  Münster  
41  pro.cura Pflegeteam Münster Wolbecker Str. 224  48155  Münster  
42  Regenbogen Häusliche Kinder- u. Kran- 
kenpflege 
Coerdestiege 71  48157  Münster  
43  
Vis Vitalis 
Amb. Kranken-, Kinderkranken-, Alten- 
und Familienpflege 
Sophienstraße 1 -3 48145  Münster  
44  VITA-MED Pflegedienst GmbH Krögerweg 14  48155  Münster

24  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
Nr.  Pflegedienst Straße PLZ Ort 
45  ZMD 
Zentrum Mobiler Dienste Münster 
Pottkamp 19  48149  Münster  
     
Spezialangebote/außerhalb Münsters    
 air vital Intensivpflegedienst  Nordstr. 66  59269  Beckum  
 
Cathamed Pflegedienst und Service 
GmbH 
Kinderintensivpflege 
Wallpromenade 19  48231  Warendorf  
 Familienpflege Hermann Meinert  Münsterstr. 26  48727  Billerbeck  
 jederzeit ambulante P flege GmbH  
ambulante Intensivpflege 
Kirchstr. 6  48268  Greven

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  25  
 
4.6 Betreuungs- und Unterstützungsangebote nach § 45 SGB XI 
 
Für an Demenz erkrankte Menschen besteht die Möglic hkeit, Betreuungs- und Unterstüt- 
zungsangebote nach  § 45 SGB XI zu nutzen. Die meis ten ambulanten Pflegedienste bieten 
Unterstützungsleistungen an. Daneben gibt es auch a ndere Angebote mit häuslichen Besu- 
chen und Unterstützung. Außerhalb der Wohnung biete n anerkannte niedrigschwellige Be- 
treuungsgruppen eine Anregung der Menschen mit Deme nz und Entlastung ihrer Angehöri- 
gen. Diese Gruppen haben bis zu 9 Teilnehmerinnen u nd Teilnehmer, werden von einer 
Fachkraft geleitet und von geschulten Ehrenamtliche n begleitet und unterstützt. Meistens 
kann ein Fahrdienst zu diesen Gruppen, die vormittags oder nachmittags stattfinden, organi- 
siert werden. 
 
 
Tabelle 12 
Häusliche Besuche und Unterstützung nach § 45 SGB XI, Stand 2015 
Nr.  Anbieter  Straße  PLZ  Ort  
1 
Betreuung und Begleitung  
Dipl.-Sozialarbeiter Dietmar Preuß 
Mobiler Alltagsservice für Senioren und hilfs- 
bedürftige Menschen 
Mecklenbecker  
Straße 133 
48151  Münster  
2 CARA Seniorenhilfe  
Susanne Hilbig 
Brockmannstr. 62  48163  Münster  
3 
Doris Pällmann  
Betreuung für Senioren, Begleitung für Angehö- 
rige & individuelle Lebensberatung 
Kriegerweg  481 53  Münster  
4 FAC’Tmobil – Haushalts - und Betreuungsservice 
im Alltag 
Hohenzollernring 56  48145  Münster  
5 
HaDi Foppe GmbH & Co.KG  
Mobile Seniorenbetreuung, 
Fachbetrieb für senioren- und behindertenge- 
rechte Installation  
Christoph -Bernhard -
Graben 21 
48163  Münster  
6 
Hand in Hand, individuelle Seniorenbegleitung 
und Förderung 
Träger: Priv. Gew. Ulrike Ventker 
Bonnenkamp 28  48167  Münster  
7 
Häusliche Kreativbetreuung „mein Poesiea l- 
bum“ 
Brigitte Kraneburg 
Lühnstiege 2  48151  Münster  
8 Kati`s Betreuungs Dienst  Hammer Straße 213  48153  Münster  
9 Lebenshilfe Münster e. V. Windthorststr. 7  48143  Münster  
10  Petra Sokolowsky  Eichenweg 11 a  48161  Münster  
11  Seniorenservice Münster  
Johannes Gorschlüter 
Piusallee 194  48147  Münster  
12  Stift Tilbeck GmbH  Tilbeck 2  4832 9 Havixbeck  
13  Zauberfrau  Zuhornstr. 26  48147  Münster

26  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
 
Tabelle 13 
wohnortnahe niedrigschwellige Betreuungsgruppen nach § 45 SGB XI, Stand 2015 
Nr.  Anbieter Straße PLZ Stadt -
bezirk Stadtteil 
1 „ Ein Vormittag im Alex-Dorftreff“ 
Alexianer Münster GmbH Zum Häpper 1 48163 Hiltrup Amelsbüren 
2 
„Café Auszeit“ 
Humanitas Pflegedienste GmbH 
Standort Münster 
Grevener Str. 
105 48159 Mitte Uppenberg 
3 
„Café Wigbold“  
Betreuungsnachmittag für Demenz- 
kranke 
Träger: Kath. Kirchengemeinde St. Niko- 
laus Münster und die Alexianer Haus 
Heidhorn GmbH 
Herrenstr. 17 48167 Südost Wolbeck 
4 
„Miteinander" Betreuungsgruppe für 
demenziell erkrankte Menschen in Kin- 
derhaus und Sprakel 
Annette Mandelartz  
Kristiansand- 
straße 70 48159 Nord Kinderhaus-
West 
5 Alzheimer Gesellschaft Münster e. V. Tannenbergstr. 
1 48147 Mitte Kreuz 
6 Betreuungsgruppe „Hand in Hand“ Alfersheide 19 48157 Ost Gelmer -
Dyckburg 
7 
Café Malta 
Thomas-Gemeinde 
Träger: Malteser Hilfsdienst e.V. 
Von-Ossietzky-
Strasse 16 48163 Mitte Aaseestadt 
8 
Café Nostalgie, B etreuungsnachmittag 
für demenzkranke Menschen  
Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus 
Pfarrbezirk St. Norbert 
Schneidemühler 
Str. 23 48157 Nord Coerde 
9 
Doris Pällmann  
Betreuung für Senioren, Begleitung für 
Angehörige & individuelle Lebensbera- 
tung 
Betreuungsgruppe für demenziell er- 
krankte Menschen im Ludwig-Steil-Haus 
der Gnadenkirche 
Düesbergweg 
102 48153 Mitte Düesberg 
10  Gemeinde Cafe 
Ev. Gemeindehaus 
Leisnerstraße 
17/Pater-Kolbe-
Straße 
48163 Hiltrup Amelsbüren 
11  Gruppe D 
Im Haus der Begegnung St. Ida 
Nachtigallen- 
weg 25 48167 Südost Gremmen- 
dorf-Ost 
12  Projekt LichtBlick  Josefstr. 4 48151 Mitte Josef

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  27  
 
 
 
Grafik 5 
Karte wohnortnahe niedrigschwellige Betreuungsgruppen nach § 45 SGB XI

28  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
5 Sozialräumliche Pflegeinfrastruktur in Münster 
 
In den vergangenen Jahren ist in Münster bereits ei n vielfältiges Spektrum an neuen Wohn- 
formen für pflegebedürftige und ältere Menschen ent standen, bei denen die Sicherung der 
Selbstbestimmung und der eigenen Häuslichkeit im Vo rdergrund stehen (u. a. integriertes 
Wohnen, Mehrgenerationenwohnen, selbst organisierte  oder betreute Wohngemeinschaf- 
ten sowie Hausgemeinschaften für Menschen mit Demen z oder Pflegewohnungen im 
Wohnquartier). Es sind zumeist quartiersbezogene Wo hn- und Pflegeversorgungskonzepte, 
die verschiedene Wohn- und Betreuungsformen kleinrä umig vernetzen. Durch das Engage- 
ment von Initiativen und Trägern sowie des städtisc hen Wohnungsunternehmens 
Wohn+Stadtbau GmbH und anderer Wohnungsbauträger in Münster sind in den letzten Jah- 
ren bereits eine Reihe von entsprechenden Angeboten  entstanden. Dies gilt es weiter aus- 
zubauen und perspektivisch stadtweit Quartierskonzepte zu entwickeln. 
 
Die sozialpolitischen und sozialrechtlichen Neuorientierungen bieten durch die Novellierung 
des Landespflegegesetzes NRW sowie des Wohn- und Te ilhabegesetzes NRW, durch den 
Aktionsplan „Inklusives NRW“, die – überschaubaren – Fördermöglichkeiten über das Woh- 
nungsförderprogramm und die Vorgaben und Richtlinie n für quartiersnahe Wohn- und Be- 
treuungsformen eine Menge an Entwicklungspotential zur Weiterentwicklung der Pflegeinf- 
rastruktur und Gestaltung von Quartierskonzepten, u m die selbstständige und selbstbe- 
stimmte Lebensführung in den Stadtteilen und Quartieren positiv zu gestalten und sicherzu- 
stellen. Alle diese Elemente bilden eine solide Unt erlage für die (Stadt)Gesellschaft, die Ge- 
staltungsanforderungen vor dem Hintergrund des demo graphischen Wandels zu meistern. 
Dabei gilt es, die Potentiale und Ressourcen einer älter werdenden Bevölkerung wertzu- 
schätzen, zu nutzen und durch professionelle Beglei tung und Unterstützung in die Netz- 
werkprozesse einfließen zu lassen. 
 
Nachfolgend wird die Pflegeinfrastruktur auf Stadtb ezirksebene dargestellt, jedoch noch 
nicht in Bezugnahme zur Bevölkerungsstruktur. Dies wird in der Weiterentwicklung  des 
Pflegebedarfsplans angestrebt. Die Darstellung auf Stadtbezirksebene dient lediglich einer 
ersten Orientierung. Auch wenn zukünftig die Bevölk erungsstruktur in die Planung mit ein- 
bezogen wird, müssen möglicherweise andere Bezugsräume in Betracht gezogen werden, da 
die gelebten Bezüge sich von den räumlichen Zuschni tten der Gebietsgliederung unterschei- 
den, für ein bedarfsgerechtes Angebot aber zu berücksichtigen sind.

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  29  
 
 
5.1 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Mitte 
 
Der Stadtbezirk Mitte hat von allen Bezirken flächenbezogen die feinteiligste Gliederung. Er 
gesteht aus insgesamt 23 Stadtteilen (statistische Bezirke). Die Altstadt allein hat fünf Stadt- 
teile: Aegidii, Überwasser, Dom, Buddenturm, Martini. Der Innenstadtring setzt sich aus 9 
Stadtteilen zusammen: Pluggendorf, Josef, Bahnhof, Hansaplatz, Mauritz-West, Schlachthof, 
Kreuz, Neutor, Schloss. Mitte-Süd umfasst die Stadtteile Aaseestadt, Geist, Schützenhof und 
Düesberg. Der Teilbereich Innenstadt-Nordost besteht aus den Stadtteilen Hafen, Herz-Jesu, 
Mauritz-Mitte, Rumphorst und Uppenberg. 
 
In Münster-Mitte finden sich alle Pflegeformen wieder. Das Angebot ist hier im Vergleich mit 
den anderen Stadtteilen am dichtesten. 
 
 
Tabelle 14 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Münster-Mitte, Stand 2015 
Nr.  Einrichtung  Straße PLZ  Stadtteil  Plätze  
1 Altenheim Friedrichsburg  Offenbergstraße 19 48151 Pluggendorf 138 
2 Alten wohn heim St. Lamberti Scharnhorststr. 4-8 48151 Pluggendorf 83 
3 Altenzentrum  
Klarastift (inc. Casa Vitae) 
Andreas -Hofer -Str. 
70 48145 Herz-Jesu 119 
4 Cohaus -Vendt -Stift  Krumme Str. 39/40 48143 Aegidii 82 
5 DKV -Residenz am  
Tibusplatz Tibusplatz 1 48143 Buddenturm 49 
6 Friederike -Fliedner -Haus  Coerdestr. 56 48147 Kreuz 80 
7 Haus Maria Trost  Sankt -Mauritz -
Freiheit 52 48145 Herz-Jesu 80 
8 Haus v. Guten Hirten  
Bereich Pflege 
Mauritz -Lindenweg 
61 48145 Herz-Jesu 20 
9 Johanniter -Stift  
Münster Weißenburgstr. 48 48151 Geist 80 
10  LWL Pflegezentrum  
Münster 
Friedr.-W.-Weber -
Str. 30 48147 Uppenberg 80 
11  Maria -Hötte -Stift  Düesbergweg 143 48153 Düesberg 123 
12  Perthes -Haus  Münster  Wienburgstr. 60 48147 Uppenberg 87 
13  Residenz Aaseehof  Pottkamp 25 48149 Schloss 80 
14  Schölling -Lentze -Heim  Bohlweg 5 48147 Schlachthof 21 
15  Seniorenresidenz  
Kastanienhof Ostmarkstr. 9 48145 Mauritz-Mitte 62 
16  Wohnstift am Südpark  Clevornstraße 5 48153 Schützenhof 74 
Gesamt     1.258

30  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
Tabelle 15 
Kurzzeitpflege in Münster-Mitte, Stand 2015 
eingestreute Kurzzeitpflege      
Nr. Einrichtung Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 Altenheim Friedrichsburg Offenbergstraße 19 48151 Pluggendorf 8 
2 Altenwohnheim St. Lamberti Scharnhorststr. 4-8 48151 Pluggendorf 2 
3 Altenzentrum  
Klarastift 
Andreas -Hofer -Str. 
70 
48145  Herz-Jesu 3 
4 Friederike-Fliedner-Haus Coerdestr. 56 48147 Kreuz 6 
5 Haus Maria Trost Sankt -Mauritz -
Freiheit 52 
48145  Herz-Jesu 5 
6 Johanniter-Stift Münster Weißenburgstr. 48 48151 Geist 5 
7 LWL Pflegezentrum Münster Friedr.-W.-Weber -
Str. 30 48147 Uppenberg 2 
8 Maria-Hötte-Stift Düesbergweg 143 48153 Düesberg 6 
9 Perthes-Haus Münster Wienburgstr. 60 48147 Uppenberg 4 
10  Residenz Aaseehof Pottkamp 25 48149 Schloss 15 
11  Seniorenresidenz  
Kastanienhof Ostmarkstr. 9 48145 Mauritz-Mitte 8 
12  Wohnstift am Südpark Clevornstraße 5 48153 Schützenhof 4 
Gesamt    68 
Solitäre Kurzeitpflege       
 Einrichtung  Straße  PLZ  Stadtteil  Plätze  
13  Clemenshospital Düesbergweg 143 48153 Düesberg 18 
14  Raphaelsklinik Klosterstr. 75 48143 Dom 23 
Gesamt    43 
 
 
Tabelle 16 
Tagespflege in Münster-Mitte, Stand 2015 
Nr.  Einrichtung  Straße PLZ  Stadtteil  Plätze  
1 Clemens-Wallrath-Haus Josefstr. 4 48151 Josef 20 
2 Friederike-Fliedner-Haus  Coerdestr. 56 48147 Kreuz 12 
3 Haus Benteler Prozessionsweg 54 48145 Mauritz-Mitte 12 
4 Tagespflege  
Mathildenstift Münzstr. 38 48143 Buddenturm 12 
5 Wohnstift  
am Südpark Clevornstr. 5 48153 Schützenhof 15 
 Gesamt       71  
 Planung/Bau      
 Tagespflege Mauritz -Palais 
(Klarastift) 
Andreas -Hofer -Str. 
70 48145 Herz-Jesu 12

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  31  
 
Tabelle 17 
Ambulant betreute Wohngemeinschaften in Münster-Mitte, Stand 2015 
Nr. Wohngemeinschaften Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 Casa Mauritz  
Klarastift Service GmbH Andreas-Hofer-Str. 86 48145 Herz-Jesu 15 
2 Haus Genius  
DKV Residenz  Tibusplatz 1 - 7 48143 Buddenturm 9 
3 Haus Taubenstraße  
Alexianer Taubenstraße 12 48149 Herz-Jesu 8 
4 Villa Hittorfstraße  
Alexianer Hittorfstraße 10 48149 Schloss 10 
5 Villa Mauritz  
Alexianer Kaiser-Wilhelm-Ring 34 48145 Mauritz -
Mitte 10 
6 WG Arche Noah  
Ambulante Dienste Klarastift 
Manfred -von -Richthofen -
Str. 45 48145 Mauritz -
Mitte 12 
7 WG Arche Sarah  
Ambulante Dienste Klarastift 
Manfred -von -Richthofen -
Str. 45 48145 Mauritz -
Mitte 12 
8 WG Mathildenstift  
DRK Schwesternschaft  Münzstr. 38 48143 Buddenturm 8 
9 WG Schulstraße (2)  
Diakonie Münster Schulstr. 47 48149 Kreuz 10 /8 
Gesamt     10 2 
Planung/Bau      
 DRK, ehem. Winkhaus -
Gelände Bohlweg 48147 Schlachthof 12 
 
 
Tabelle 18 
wohnortnahe niedrigschwellige Betreuungsgruppen nac h § 45 SGB XI in Münster-Mitte, 
Stand 2015 
Nr.  Anbieter  Straße  PLZ  Stadtteil  
1 Alzheimer Gesellschaft Münste r e. V. Tannenbergstr. 1 48147 Kreuz 
2 
„Café Auszeit“  
Humanitas Pflegedienste GmbH 
Standort Münster 
Grevener Str. 105 48159 Uppenberg 
3 
Café Malta  
Thomas-Gemeinde 
Träger: Malteser Hilfsdienst e.V. 
Von-Ossietzky-
Strasse 16 48163 Aaseestadt 
4 
Doris Pällma nn - Betreuung für Senioren, B e- 
gleitung für Angehörige & individuelle Le- 
bensberatung 
Betreuungsgruppe für demenziell erkrankte 
Menschen im Ludwig-Steil-Haus der Gnaden- 
kirche 
Düesbergweg 102 48153 Düesberg 
5 Projekt LichtBlick  Josefstr. 4 48151 Josef

32  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
 
Grafik 6 
Karte pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-Mitte

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  33  
 
 
5.2 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-West 
 
Der Stadtbezirk Münster-West besteht aus den sechs Stadtteilen Gievenbeck, Sentrup, 
Mecklenbeck, Albachten, Roxel und Nienberge. Der St adtteil Sentrup grenzt direkt an den 
Stadtbezirk Mitte an und orientiert sich auch in di ese Richtung. Die Stadtteile Albachten, 
Roxel und Nienberge liegen im Außenbereich. Gievenbeck ist ein stark wachsender Stadtteil. 
 
Im Stadtbezirk Münster-West sind alle Pflegeformen vertreten. Eine wohnortnahe Betreu- 
ungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen nach §4 5 SGB XI wird hier (noch) nicht an- 
geboten. 
 
 
Tabelle 19 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Münster-West, Stand 2015 
Nr.  Einrichtung  Straße PLZ  Stadtteil  Plätze  
1 Altenheim St. Elisabeth  Südlohnweg 1 48161 Gievenbeck 92 
2 Ev. Alten hilfe zentrum  
Meckmannshof Meckmannweg 74 48163 Mecklenbeck 171 
3 Fritz-Krüger-Seniorenzentrum  Gartenbreie 1 48151 Gievenbeck 81 
4 Haus für ältere Mitbürger  
Wohnen in Pastors Garten Alte Dorfstr. 10 48161 Roxel 40 
5 Seniorenzentrum  
Albachten Rottkamp 49 48163 Albachten 66 
6 Seniorenzentrum  
Martin-Luther-Haus Fliednerstr. 17 48149 Sentrup 151 
Gesamt     601  
 
 
Tabelle 20 
Kurzzeitpflege in Münster-West, Stand 2015 
eingestreute Kurzzeitpflege  
Nr. Einrichtung Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 Altenheim St. Elisabeth Südlohnweg 1 48161 Gievenbeck 5 
2 Ev. Altenhilfezentrum  
Meckmannshof Meckmannweg 74 48163 Mecklenbeck 15  
3 Haus für ältere Mitbürger  
Wohnen in Pastors Garten Alte Dorfstr. 10 48161 Roxel 4 
4 Seniorenzentrum   
Albachten Rottkamp 49 48163 Albachten 10 
5 Seniorenzentrum  
Martin-Luther-Haus Fliednerstr. 17 48149 Sentrup 8 
Gesamt     42  
Solitäre Kurzzeitpflege  
6 Fritz-Krüger-Seniorenzentrum  Gartenbreie 1 48161 Gievenbeck 15 
Gesamt    15

34  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
 
 
Tabelle 21 
Tagespflege in Münster-West, Stand 2015 
Nr.  Einrichtung  Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 Altenheim St. Elisabeth  Südlohnweg 1 48161 Gievenbeck 15 
2 Ev. Altenhilfezentrum 
Meckmannshof 
Meckmannweg 
74 48163 Mecklenbeck 24 
Gesamt       39  
 
 
Tabelle 22 
Ambulant betreute Wohngemeinschaften in Münster-West, Stand 2015 
Nr. Wohngemeinschaften Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 Hausgemeinschaft Nie n- 
berge (2), CBM 
Kirmstr. 18/  
Gartenstiege 6 48161 Nienberge 7/7 
2 Hof Schultmann  
Alexianer Stratmannweg 21 48163 Mecklenbeck 12 
3 
Irmgard Buschmann  
Haus (2)/Klarastift Service 
GmbH 
Am Küchenbusch 
15 48161 Gievenbeck 11/8 
Gesamt     45

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  35  
 
 
Grafik 9 
Karte pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-West

36  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
 
5.3 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Nord 
 
Der Stadtbezirk Münster-Nord besteht aus den Stadtt eilen Coerde, Kinderhaus-Ost, Kinder- 
haus-West und Sprakel. Bis auf Sprakel grenzen alle  Stadtteile an den Stadtbezirk Mitte an. 
Der Stadtteil Sprakel verfügt über die größten Fläc hen, diese sind aber ländlicher Struktur 
mit dem verhältnismäßig kleinen Ort Sprakel. 
 
Tabelle 23 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Münster-Nord, Stand 2015 
Nr.  Einrichtung  Straße PLZ  Stadtteil  Plätze  
1 Haus Wilkinghege Wilkinghege 55 48159 Kinderhaus 
West 65 
2 Papst-Johannes-Paul-Stift Culmer Str. 16 48157 Coerde 72 
Gesamt     137  
 
Tabelle  
Kurzzeitpflege in Münster-Nord, Stand 2015 
eingestreute Kurzzeitpflege      
Nr Einrichtung Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 Papst-Johannes-Paul-Stift Culmer Str. 16 48157 Coerde 2 
Gesamt     2 
 
Tabelle 24 
Tagespflege in Münster-Nord, Stand 2015 
Nr. Einrichtung  Straße PLZ  Stadtteil  Plätze  
1 Papst -Johannes -Paul-Stift  Culmer Str. 16  48157 Coerde 15 
Gesamt       15  
 
Tabelle 25 
Ambulant betreute Wohngemeinschaften in Münster-Nord, Stand 2015 
Nr.  Wohngemeinschaften Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 WG Josef -Beckmann -Str., 
DRK 
Josef -Beckmann -
Straße 5 - 7 48159 Kinderhaus 10 
Gesamt     10

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  37  
 
 
Tabelle 26 
wohnortnahe niedrigschwellige Betreuungsgruppen nac h § 45 SGB XI in Münster-Nord, 
Stand 2015 
Nr.  Anbieter  Straße  PLZ Stadtteil 
1 
Café Nostalgie, Betreuungsnachmittag für demenz- 
kranke Menschen  
Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus 
Pfarrbezirk St. Norbert 
Schneidemühler 
Str. 23 48157 Coerde 
2 
„Miteinander" Betreuungsgruppe für demenziell 
erkrankte Menschen in Kinderhaus und Sprakel, 
Annette Mandelartz  
Kristiansandstr. 
70 48159 Kinder- 
haus-West

38  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
 
Grafik 10 
Karte pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-Nord

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  39  
 
 
5.4 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Ost 
 
Der Stadtbezirk Münster-Ost besteht aus den drei Stadtteilen Mauritz-Ost, Gelmer-Dyckburg 
und Handorf. Dieser Stadtbezirk ist sehr ländlich geprägt. Der Stadtteil Mauritz-Ost grenzt an 
den Bezirk Mitte, der Kanal bildet die Grenze. Dies er Stadtteil weist durch die Nähe und di- 
rekte Anbindung an Münster-Mitte noch städtische St rukturen auf und die Orientierung der 
Bewohnerinnen und Bewohner richtet sich auch vorwie gend auf die Innenstadt aus. Im 
Stadtteil Gelmer-Dyckburg finden sich die Orte Gelm er, Sudmühle und Mariendorf. Der 
Stadtteil Handorf umfasst neben einem großen Anteil  ländlicher Flächen auch den Ort Han- 
dorf.  
 
 
Tabelle 27 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Münster-Ost, Stand 2015 
Nr.  Einrichtung Straße PLZ  Stadtteil  Plätze  
1 Ev. Seniorenzentrum  
Handorfer Hof Handorfer Str. 24 48157 Handorf 78 
Gesamt     78  
 
 
Tabelle 28 
Kurzzeitpflege in Münster-Ost, Stand 2015 
eingestreute Kurzzeitpflege  
Nr. Einrichtung Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 Ev. Seniorenzentrum  
Handorfer Hof Handorfer Str. 24 48157 Handorf 8 
Gesamt    8 
 
 
Tabelle 29 
Tagespflege in Münster-Ost, Stand 2015 
Nr. Einrichtung Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 pro.cura Tagespflege Wolbecker Str. 226 48155 Mauritz -
Ost 16 
Gesamt       16  
 
 
Tabelle 30 
wohnortnahe niedrigschwellige Betreuungsgruppen nac h § 45 SGB XI in Münster-Ost, 
Stand 2015 
Nr.  Anbieter  Straße  PLZ Stadtteil 
1 Betreuungsgruppe „Hand in Hand“  Alfersheide 19 48157 Gelmer-Dyckburg

40  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
 
Grafik 7 
Karte pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-Ost

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  41  
 
 
5.5 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Südost 
 
Der Stadtbezirk Münster-Südost besteht aus den vier  Stadtteilen Gremmendorf-West, 
Gremmendorf-Ost, Angelmodde und Wolbeck, wobei einz ig Wolbeck als solitärer Stadtteil 
gesehen werden kann. Die anderen drei Stadtteile ge hen ineinander über, ausgenommen 
Alt-Angelmodde, welcher mit dörflicher Struktur zwi schen Gremmendorf/Angelmodde und 
Wolbeck liegt.  
 
 
Tabelle 31 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Münster-Südost, Stand 2015 
Nr.  Einrichtung  Straße PLZ  Stadtteil  Plätze  
1 Achatius-Haus Wolbeck Münsterstr. 24 b/c 48167 Wolbeck 66 
2 Kardinal-von-Galen-Stift Clemens -August -
Platz 8a 48167 Angelmodde 66 
Gesamt     132  
 
 
Tabelle 32 
Kurzzeitpflege in Münster-Südost, Stand 2015 
eingestreute Kurzzeitpflege  
Nr Einrichtung Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 Achatius-Haus Wolbeck Münsterstr. 24 b/c 48167 Wolbeck 4 
2 Kardinal-von-Galen-Stift Clemens -August -
Platz 8a 48167 Angelmodde 4 
Gesamt     8 
 
 
Tabelle 33 
Tagespflege in Münster-Südost, Stand 2015 
Nr.  Einrichtung  Straße PLZ  Stadtteil  Plätze  
1 Achatius -Haus  Wolbeck  Münsterstr.  48167  Wolbeck  12  
2 Tagespflege Akticom  Twenhövenweg 18  48167  Angelmodde  12  
Gesamt       24  
 
 
Tabelle 34 
Ambulant betreute Wohngemeinschaften in Münster-Südost, Stand 2015 
Nr. Wohngemeinschaften Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 Haus Elisabeth  
Alexianer Herrenstr. 10 48167 Wolbeck 12 
2 Villa Kahmann Gremmendorfer 
Weg 44 48167 Gremmendorf 11 
Gesamt     23

42  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
 
Tabelle 35 
wohnortnahe niedrigschwellige Betreuungsgruppen nac h § 45 SGB XI in Münster-Südost, 
Stand 2015 
Nr.  Anbieter  Straße  PLZ  Stadtteil  
1 
„Café Wigbold“ - Betreuungsnac h- 
mittag für Demenzkranke 
Träger: Kath. Kirchengemeinde St. 
Nikolaus Münster und die Alexianer 
Haus Heidhorn GmbH 
Herrenstr. 17 48167 Wolbeck 
2 Gruppe D  
Im Haus der Begegnung St. Ida Nachtigallenweg 25 48167 Gremmendorf-
Ost 
 
 
 
Grafik 11 
Karte pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-Südost

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  43  
 
 
5.6 Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Hiltrup 
 
Der Stadtbezirk Münster-Hiltrup besteht aus den fün f Stadtteilen Berg Fidel, Hiltrup-Ost, 
Hiltrup-Mitte, Hiltrup-West und Amelsbüren. Der Sta dtteil Berg Fidel grenzt an die Innen- 
stadt und erfährt durch die durchgehende Bebauung e ine direkte Anbindung und auch Ori- 
entierung der Bewohnerinnen und Bewohner in diese Richtung. Organisatorisch erfolgt diese 
verwaltungsseitig allerdings in Richtung Hiltrup. H iltrup selber ist in drei statistische Bezirke 
(Stadtteile) auf Grund seiner Größe eingeteilt. Amelsbüren ist von ländlicher Struktur umge- 
ben. 
 
Der Stadtbezirk Hiltrup verfügt über eine vielfälti ge Pflegeinfrastruktur, die sich hauptsäch- 
lich im Ortsteil Hiltrup vorfindet. Der Schwerpunkt  liegt hier im vollstationären Pflegebe- 
reich. 
 
Tabelle 36 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Münster-Hiltrup, Stand 2015 
Nr.  Einrichtung  Straße PLZ  Stadtteil  Plätze  
1 Alexianer - Haus Heidhorn Westfalenstr. 490 48165 Amelsbüren 52 
2 Alexianer - Haus Thomas Alexianerweg 8 48163 Amelsbüren 54 
3 Altenhilfezentrum der Mission s- 
schwestern - Haus Franziska Westfalenstr. 109 48165 Hiltrup-Mitte 60 
4 Marienheim An der Alten Kirche 5  48165 Hiltrup-Mitte 83 
5 Meyer-Suhrheinrich-Haus Marktallee 42 48165 Hiltrup-Mitte 42 
6 Seniorenzentrum Haus Simeon Am Berg Fidel 70 48153 Berg-Fidel 149 
Gesamt    440  
 
 
Tabelle 37 
Kurzzeitpflege in Münster-Hiltrup, Stand 2015 
eingestreute Kurzzeitpflege     
Nr Einrichtung Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 Alexianer - Haus Heidhorn Westfalenstr. 490 48165 Amelsbüren 6 
2 Alexianer - Haus Thomas  Alexianerweg 8  48163  Amelsbüren  4 
3 Marienheim  An der Alten Kirche 5  48165  Hiltrup -Mitte  1 
4 Seniorenzentrum Haus Simeon Am Berg Fidel 70 48153 Berg-Fidel 8 
Gesamt     19 
Solitäre Kurzeitpflege     
Nr Einrichtung Straße PLZ Stadtteil Plätze 
1 
Altenhilfe-Zentrum der Missions- 
schwestern 
Haus Maria 
Westfalenstr. 109 48165 Hiltrup-Mitte 20 
Gesamt    20

44  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
Tabelle 38 
Tagespflege in Münster-Hiltrup, Stand 2015 
Nr. Einrichtung Straße PLZ  Stadtteil  Plätze  
1 Altenhilfe -Zentrum  
St. Clemens Kortumweg 56 48165 Hiltrup -
Mitte 15 
Gesamt       15  
 
 
Tabelle 39 
wohnortnahe niedrigschwellige Betreuungsgruppen nac h § 45 SGB XI in Münster-Hiltrup, 
Stand 2015 
Nr.  An bieter  Straße  PLZ  Stadtbezirk  Stadtteil  
1 „ Ein Vormittag im Alex-Dorftreff“ 
Alexianer Münster GmbH Zum Häpper 1 48163 Hiltrup Amelsbüren 
2 Gemeinde Cafe 
Ev. Gemeindehaus 
Leisnerstraße 
17/Pater-
Kolbe-Straße 
48163 Hiltrup Amelsbüren 
 
 
Grafik 8 
Karte pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-Hiltrup

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  45  
 
6. Zukünftige Entwicklung der Nachfrage von Pflegeleistungen in Münster 
 
Für die zukünftige Entwicklung der Nachfrage stehen  als Grundlage die Daten von IT.NRW 
mit der Bevölkerungsprognose und den Modellrechnung en zur Entwicklung der Pflegebe- 
dürftigkeit in NRW (Auswirkungen des demografischen  Wandels, Modellrechnungen zur 
Entwicklung der Pflegebedürftigkeit in NRW, Statist ische Analysen und Studien, Band 76, 
2013 (IT.NRW)) zur Verfügung. Zur Auswirkung der de mografischen Entwicklung steht vom 
städtischen Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung,  Verkehrsplanung die kleinräumige Be- 
völkerungsprognose zur Verfügung (s. Anlage). Die B evölkerungsentwicklung von IT.NRW 
berücksichtigt die Bewohnerinnen und Bewohner mit E rstwohnsitz, die münstersche Bevöl- 
kerungsprognose berücksichtigt auch die Bewohnerinnen und Bewohner mit Zweitwohnsitz, 
lässt aber Aussagen auf kleinere Bezugsräume zu. In  der Anlage dieses Pflegebedarfsplans 
sind Informationen aus der Bevölkerungsprognose der Stadt Münster zur Information beige- 
fügt. Eine Anwendung der altersbezogenen Daten wird  in diesem Pflegebedarfsplan noch 
nicht vorgenommen. 
 
Für die zukünftige Entwicklung der Pflegebedürftigk eit hat IT.NRW Modellrechnungen 
durchgeführt, die räumlich bezogen auf die Kreise u nd kreisfreien Städte bis zum Jahr 2030 
erstellt wurden. Die Entwicklung der Pflegebedürfti gkeit wird durch die Bevölkerungsent- 
wicklung und das bestehende Pflegerisiko beeinflusst. Für die Modellrechnungen wurden als 
Datenbasis die Ergebnisse der Bevölkerungsvorausber echnung und die Statistik der Pflege- 
versicherung verwendet. Bei der Berechnung zu den Pflegestufen ist zu berücksichtigen, dass 
die Pflegebedürftigen, die noch keiner Pflegestufe zugeordnet sind, nicht einbezogen wer- 
den konnten.  
 
Es wurden zwei Modellrechnungen durchgeführt, eine sogenannte konstante Variante und 
eine Trendvariante. Bei der konstanten Variante wird der Fokus ausschließlich auf die demo- 
grafischen Veränderungen gelegt und ein gleichbleibendes Pflegerisiko unterstellt. Basis sind 
die alters- und geschlechtsspezifischen Pflegehäufi gkeiten (Pflegequoten) der Jahre 2007, 
2009 und 2011, die konstant auf den gesamten Berech nungszeitraum bis 2030 angewandt 
werden. Die Trendvariante geht dagegen von einer Ab nahme des Pflegerisikos aus. Basie- 
rend auf aktuellen Studien wird angenommen, dass mi t einer steigenden Lebenserwartung 
auch eine bessere Gesundheit verbunden sein wird, a lso von einem Anstieg der pflegebe- 
dürftigkeitsfreien Lebenszeit auszugehen ist. Für d ie Berechnung der Trendvariante wurde 
analog der Steigerung der Lebenserwartung eine Vers chiebung der Pflegequoten durchge- 
führt. Beide Modellrechnungen sind als Schätzungen einzustufen, die jedoch keine festste- 
henden Ergebnisse voraussagen können.  
 
In der Modellrechnung für Pflegebedürftige nach Geschlecht und Altersgruppen (s. Tabelle 
42) zeigt sich insbesondere, dass sich in den Altersgruppen der 80 bis unter 90jährigen und 
der über 90jährigen die Anzahl der Pflegebedürftigen nach der konstanten Variante deutlich 
erhöht, in der Trendvariante dagegen nur leicht erhöht.

46  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
 
Tabelle 40 
Pflegebedürftige in Münster nach Geschlecht und Altersgruppen  
Ergebnisse für 2011 und für die Modellrechnungsjahre 2015, 2020, 2025 und 2030 
 
Konstante Variante  
  2011 2015  2020  2025  2030  
  Anzahl 1000 
Männlich           
unter 60 418  0,4  0,4  0,4  0,4  
60 bis unter 70 224  0,2  0,3  0,3  0,4  
70 bis unter 80 532  0,5  0,5  0,5  0,6  
80 bis unter 90 680  0,7  0,9  1,1  1,0  
90 und mehr 184  0,3  0,4  0,5  0,7  
Weiblich           
unter 60 400  0,4  0,4  0,4  0,4  
60 bis unter 70 202  0,2  0,3  0,3  0,4  
70 bis unter 80 696  0,7  0,7  0,7  0,8  
80 bis unter 90 1 791  1,8  2,1  2,3  2,1  
90 und mehr 993  1,1  1,3  1,4  1,8  
            
Zusammen 6 120  6,4  7,2  7,9  8,6  
 
 
Trendvariante  
  2011 2015  2020  2025  2030 
  Anzahl  1000 
Männlich           
unter 60 418  0,4  0,4  0,4  0,4  
60 bis unter 70 224  0,2  0,2  0,3  0,3  
70 bis unter 80 532  0,5  0,4  0,4  0,5  
80 bis unter 90 680  0,7  0,8  0,9  0,9  
90 und mehr 184  0,3  0,4  0,5  0,7  
Weiblich            
unter 60 400  0,4  0,4  0,4 0,4  
60 bis unter 70 202  0,2  0,2  0,3  0,3  
70 bis unter 80 696  0,7  0,6  0,6  0,6  
80 bis unter 90 1791  1,8  1,8  2,0  1,8  
90 und mehr 993  1,1  1,2  1,3  1,7  
            
Zusammen 6 120  6,3  6,5  7,0  7,5  
 
 
 
Die Modellberechnungen für die Pflegebedürftigen na ch Geschlecht und Pflegestufe zeigen 
in der konstanten Variante sowohl bei den Männern a ls auch den Frauen die größten an- 
zahlmäßigen Zunahmen in der Pflegestufe 1 und in ab geschwächtem Umfang auch in den 
Pflegestufen 2 und 3. In der Trendvariante verbleib t die Anzahl von Frauen und Männern in 
der Pflegestufe 3 bis zum Jahr 2030 sogar gleich, i n den Pflegestufen 1 und 2 werden zah- 
lenmäßig Zunahmen erwartet, auch hier die höchste Zunahme in Pflegestufe 1. 
 
Tabelle 41 
Pflegebedürftige in Münster nach Geschlecht und Pflegestufe 
Ergebnisse für 2011 und für die Modellrechnungsjahre 2015, 2020, 2025 und 2030  
 
Konstante Variante 
  2011 2015  2020  2025  2030  
  Anzahl  1000 
Männlich            
Pflegestufe I 1 179  1,2  1,4  1,6  1,8  
Pflegestufe II 670  0,7  0,8  0,9  1,0  
Pflegestufe III 179  0,2  0,2  0,2  0,3  
Weiblich           
Pflegestufe I 2 347  2,4  2,7  2,9  3,1  
Pflegestufe II 1 239  1,4  1,5  1,6  1,8  
Pflegestufe III 481  0,5  0,5  0,6  0,6  
            
Zusammen 6 095  6,4  7,2  7,9  8,6  
 
Trendvariante 
  2011 2015  2020  2025  2030  
  Anzahl  1000 
Männlich            
Pflegestufe I 1 179  1,2  1,3  1,4  1,5  
Pflegestufe II 670  0,7  0,7  0,8  0,9  
Pflegestufe III 179  0,2  0,2  0,2  0,2  
Weiblich          
Pflegestufe I 2 347  2,4  2,4  2,6  2,7  
Pflegestufe II 1 239  1,4  1,4  1,5  1,6  
Pflegestufe III 481  0,5  0,5  0,5  0,5  
            
Zusammen 6 095  6,3  6,5  7,0  7,5

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  47  
 
In den Modellberechnungen für Pflegebedürftige nach Geschlecht und Art der Pflegeleistung 
zeigt sich in der konstanten Variante eine kontinuierliche Zunahme in der ambulanten Pflege 
sowohl bei Männer wie auch Frauen gleichermaßen. In  der stationären Pflege wird hier bei 
den weiblichen Pflegebedürftigen eine stärkere Zuna hme als bei den männlichen Pflegebe- 
dürftigen erwartet. In der Trendvariante zeigen sich diese Unterschiede nicht so deutlich. 
 
Tabelle 42 
Pflegebedürftige in Münster nach Geschlecht und Art der Pflegeleistung 
Ergebnisse für 2011 und für die Modellrechnungsjahre 2015, 2020, 2025 und 2030  
 
Konstante Variante 
  2011 2015  2020  2025  2030  
  Anzahl  1000 
Männlich            
ambulante Pflege  550  0,6  0,7  0,8  0,9  
stationäre Pflege 537  0,6  0,7  0,8  0,9  
Pflegegeld-
empfänger 951 
 0,9  1,0  1,1  1,2  
Weiblich           
ambulante Pflege  1 136  1,2  1,3  1,4  1,5  
stationäre Pflege 1 743  1,9  2,2  2,3  2,5  
Pflegegeld-
empfängerinnen 1 203 
 1,2  1,3  1,4  1,5  
            
Zusammen 6 120  6,4  7,2  7,9  8,6  
 
Trendvariante 
  2011 2015  2020  2025  2030  
  Anzahl  1000 
Männlich            
ambulante Pflege  550  0,6  0,7  0,7  0,8  
stationäre Pflege 537  0,6  0,6  0,7  0,8  
Pflegegeld-
empfänger 951 
 0,9  0,9  1,0  1,1  
Weiblich           
ambulante Pflege  1 136  1,2  1,2  1,2  1,3  
stationäre Pflege 1 743  1,9  1,9  2,0  2,2  
Pflegegeld-
empfängerinnen 1 203 
 1,2  1,0  1,3  1,3  
            
Zusammen 6 120  6,3  6,5  7,0  7,5

48  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
7. Pflegebedarfsfeststellung 2016 - 2019 
 
Für die Ermittlung des erforderlichen Pflegebedarfs für die stationäre Pflege werden die vor- 
handenen Pflegeplätze in Münster, die städtische Be völkerungsprognose und die Modell- 
rechnungen zur zukünftigen Entwicklung der Nachfrag e nach Pflegeleistungen (s. Kap. 7) 
gegenüber gestellt. Die Modellrechnungen von IT.NRW zur Entwicklung der Pflegebedürftig- 
keit gehen in der konstanten Variante von einer gle ichbleibenden Entwicklung aus, in der 
Trendvariante von einer Verzögerung der Pflegebedür ftigkeit durch längere Gesundheit bei 
zunehmendem Alter und damit einhergehend einem geri ngeren Anstieg des Bedarfs und 
einer Verschiebung zur Professionalisierung der Pflege zu Hause und Nutzung von ambulan- 
ten Hilfs- und Pflegeangeboten (Ambulantisierung). 
 
Als Modellrechnung wurde in der Pflegebedarfsfeststellung 2015 – 2018  die konstante Vari- 
ante als Berechnungsbasis ausgewählt. In der hier n un vorgelegten Ermittlung des künftigen 
Pflegebedarfs für 2016 – 2019 wird die Trendvariant e zu Grunde gelegt, da sich Münster für 
eine Stärkung der Pflege zu Hause ausgesprochen hat  und im Rahmen der altengerechten 
Quartiersentwicklung Strukturen und Angebote schaff en will, die dies vermehrt ermögli- 
chen. Zudem sollen neue Wohn- und Pflegearrangement s entwickelt werden, die auch eine 
umfassende Pflege ermöglichen, somit individuell eine vollstationäre Pflege vermeiden, und 
im Gesamtkontext das tatsächliche Eintreten der Trendvariante unterstützten. 
 
Eine weitere Basis für die Bedarfsermittlung bietet  die Belegungsrate der Einrichtungen. Bei 
einer Auslastung von 98 % wird von einer Vollauslas tung ausgegangen. Für den Pflegebe- 
dürftigen soll eine Wahlmöglichkeit aus unterschied lichen Pflegeangeboten auch unter- 
schiedlicher Einrichtungen bestehen.  
 
 Tabelle 43 
Auslastung in vollstationären Pflegeeinrichtungen in % 
zum  1.1.  1.4.  1.7.  1.10.  ∅∅ ∅∅  
2011  93,9  97,0  97,3  95,6  96,0  
2012  93,6  96,3  96,8  96,7  95,9  
2013  96,0  96,0  93,7  95,5  95,3  
2014  96,7 95,7  96,5  95,8  96,2 
2015  96,7 96,2 96 ,4 96,5 96,5 
Quelle: eigene Erhebung 
 
Ergänzt wird die Auslastungsquote durch die Meldequote von freien Plätzen an das Infobüro 
Pflege des Sozialamtes im Gesundheitshaus. Hier können freie Plätze zur Vermittlung gemel- 
det werden, es erfolgt ergänzend eine zweimal wöche ntliche Abfrage. Da die Meldung der 
freien Plätze nicht verpflichtend ist und sie auch nicht von allen Einrichtungen genutzt wird, 
kann sie nur ergänzend zur Bewertung herangezogen w erden. Dennoch stehen im Durch- 
schnitt rund 45 Plätze monatlich zur Vermittlung zu r Verfügung. Auf Anfragen nach Pflege- 
plätzen konnten immer unterschiedliche Einrichtungen mit freien Plätzen benannt werden. 
 
Für die weitere Bedarfsermittlung muss berücksichtigt werden, dass freie Plätze nicht immer 
wiederbelegt werden können, weil teilweise das Pers onal nicht in erforderlichem Umfang

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  49  
 
vorhanden ist. Neben der Ausweitung des Pflegeangebotes (sowohl ambulant als auch stati- 
onär) stellt der Mangel an Fachkräften schon jetzt eine wesentliche und zunehmende Her- 
ausforderung dar. 
 
Die Modellberechnungen von IT.NRW besagen für Münster nach der konstanten Variante für 
2015 einen Bedarf von 2.500 Plätzen für stationäre Pflege, für 2020 einen Anstieg auf 2.900 
Plätze. Die Modellberechnung Trendvariante sagt für  2015 einen Bedarf von 2.500 Plätzen 
für stationäre Pflege und für 2020 ebenfalls einen Bedarf von 2.500 Plätzen aus. Demgegen- 
über stehen in Münster aktuell 2.646 Plätze in der stationären Pflege zur Verfügung, dazu 
kommen noch 180 Tagespflegeplätze und 76 Kurzzeitpflegeplätze (solitär).  
 
Tabelle 44 
Bedarfsermittlung für umfassende Pflege 
Jahr 
 
Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen aus der  
Pflegeversicherung in Münster 
Einwohner/  
-innen Gesamt  davon  
stationäre Pflege 
 davon ambu- 
lante Pflege 
Pflegegeld-
empfänger/innen  
 
IST  
2009  275 543  5,6  2 130  1 534  1 909  
2011  279 803  6,1  2 280  1 686  2 15 4 
2013  293 170  6,6  2 365  1 941  2 322  
Trend -PROGNOSE   (in Tausend ) 
2015   6,3  2,5  1,8  2,1  
2020   6,5  2,5  1,9  1,9  
2025   7,0  2,7  1,9  2,3  
2030   7,5  3,0  2,1  2,4  
Datenquelle IT.NRW  
   
Unter Zugrundelegung der Trendvariante für die Jahr e 2016 – 2019 zeigt sich, dass das vor- 
handene vollstationäre Pflegeangebot in Münster mit  aktuell 2.646 vollstationären Plätzen 
(plus 180 Plätze Tagespflege und 76 Plätze solitäre  Kurzzeitpflege) in Münster bis 2019 in 
ausreichendem Umfang vorhanden ist. Dies wird unter stützt durch die Auslastungsquote, 
wonach mit einer Auslastung von 96,5 % im Jahresdur chschnitt 2.553 vollstationäre Plätze 
belegt sind und damit rund 90 Plätze zur Verfügung stehen. Eine Wahlfreiheit der Pflegebe- 
dürftigen zwischen unterschiedlichen vollstationäre n Einrichtungen ist in ausreichendem 
Maß gegeben. Somit besteht derzeit kein zusätzliche r Bedarf an neuen vollstationären Ein- 
richtungen.

50  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
8. Ausblick 
 
Mit dem vorliegenden Pflegebedarfsplan für die Jahre 2016 – 2019 wird die Berechnung be- 
zogen auf die gesamte Stadt Münster vorgelegt. Die Darstellung der vorhandenen Angebote 
wird hier erstmals auf die Stadtbezirke bezogen dargestellt, von der Ermittlung eines rechne- 
rischen Pflegebedarfs auf Stadtbezirksebene wird aber vorerst abgesehen. Die gesamtstädti- 
sche Bedarfsermittlung zeigt aktuell für die Jahre 2016 – 2019 keinen weiteren Bedarf an 
neuen Einrichtungen mit vollstationären Plätzen auf . Wie aber die stetig zunehmende Aus- 
lastungsquote zeigt und auch der Trend über die zu planenden drei Jahre hinaus, wird zah- 
lenmäßig der Bedarf an umfassender Pflege analog des demografischen Wandels zunehmen. 
Wenn dieser Bedarf festgestellt wird, ist seitens d er Stadt Münster eine Ausschreibung für 
ein diskriminierungsfreies Vergabeverfahren erforde rlich (APG DVO). Daher ist es erforder- 
lich, bereits in den nächsten Jahren in Vorbereitun g hierzu Modelle alternativer Wohn- und 
Pflegearrangements und Einrichtungen mit flexiblen Angeboten  zu entwickeln.  
 
In der Weiterentwicklung des Pflegebedarfsplans ist  die Einbindung des Masterplans alten- 
gerechte Quartiere für Münster, der derzeit erstell t wird, vorgesehen. Die Pflegebedarfspla- 
nung der kommenden Jahre soll kleinräumigere Betrac htungen einbeziehen und im Weite- 
ren dann auch die Einbindung der Pflege mit allen S ektoren in die altengerechte Quartiers- 
entwicklung. Auch spezifische Bedarfe wie Geschlech t, Konfession, Migrationsgeschichte 
sollen differenziert betrachtet werden. Auf dieser Basis sollen komplementäre Hilfen, alter- 
native Wohn- und Pflegeformen, zielgruppenspezifisc he Angebote unter Einbezug der örtli- 
chen Infrastruktur weiter- und neuentwickelt werden . Hierbei ist auch die Mitwirkung der 
Seniorinnen und Senioren als auch der vor Ort aktiv en Akteure wichtig. Eine gute Basis bil- 
den die jetzt schon in vielen Stadtbezirken und /oder Stadtteilen tätigen Arbeitskreise „Älter 
werden in Münster“, die gemeinsam von der Kommunale n Seniorenvertretung und den 
Wohlfahrtsverbänden moderiert werden. Ein Produkt d ieser Arbeitskreise sind stadtteilori- 
entierte Broschüren mit den Angeboten vor Ort für älter werdende Menschen. 
 
Bereits jetzt gibt es einen zunehmenden Bedarf an ambulant verfassten Wohn- und Pflegear- 
rangements, mit denen eine umfassende Pflege gesich ert werden kann. Hierzu eignen sich 
u. a. anbieterverantwortete Wohngemeinschaften oder  andere Wohnformen, die mit einer 
umfassenden Pflege- und Unterstützungsstruktur eine  umfassende Versorgungssicherheit 
bieten. Dabei soll auch dem Wunsch des Großteils de r Menschen Rechnung getragen wer- 
den, auch bei Pflege- und Unterstützungsbedarf in i hrer eigenen Häuslichkeit – ob alleine 
oder in einer gemeinschaftlichen Wohnform mit entsp rechenden Pflege- und Unterstüt- 
zungsleistungen – wohnen bleiben zu können.  
 
Die für ein lebenslanges Wohnen im Quartier wichtig e Infrastruktur, die auch eine Versor- 
gungsicherheit bei Pflegebedarf ermöglicht, soll in Zusammenarbeit der Träger und Anbieter 
von Gütern wie Dienstleistungen, der bürgerschaftli chen Akteure und der Stadt vor Ort ge- 
staltet werden.  
 
Darüber hinaus müssen die weiteren Auswirkungen des  steigenden Pflegebedarfs auf den 
gesamten Sektor Pflege erörtert werden. So werden die bereits jetzt bestehenden Probleme 
des fehlenden Pflegepersonals sich noch drastischer  auswirken. Daher gilt es, sich auch die- 
sem Bereich angefangen beim Image der Altenpflege ü ber die Ausbildung bis hin zum Ar- 
beitsmarkt offensiv zu widmen.

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  51  
 
Anlage 1  
Beratung des Kommunalen Pflegebedarfsplans für Münster 2016 – 2019  
in der Sitzung der Konferenz Alter und Pflege am 18.02.2016 (Bericht/Votum) 
 
Die kommunale Konferenz Alter und Pflege Münster st immt dem vorgelegten Kommunalen 
Pflegebedarfsplan für Münster 2016 – 2019 zur Fests tellung des Pflegebedarfs im stationä- 
ren Bereich zu.  
Die Kommunikation der festgestellten Bedarfe und da s Auswahlverfahren und die Entschei- 
dungskriterien für den Fall, dass mehrere Träger In teresse anzeigen, sollen im weiteren Ver- 
lauf entwickelt und transparent dargestellt werden. 
Die Pflegekonferenz unterstützt den sukzessiven Aus bau der Pflegebedarfsplanung unter 
Berücksichtigung der UN-Behindertenrechtskonvention  in den kommenden Jahren. Dieser 
wird den gesamten Pflegesektor in den Blick nehmen,  womit auch die Pflege zu Hause mit 
oder ohne professionelle Unterstützung einbezogen w ird. Alternative Wohn- und Pflegefor- 
men sollen quartiersbezogen entwickelt werden und u nter Einbezug der Strukturen in den 
Quartieren mit Nachbarschaft, Initiativen und Organ isationen in die Quartiersentwicklung 
implementiert werden. Dabei sind die Belange ältere r Menschen, Menschen mit Behinde- 
rungen und ihre Angehörigen einzubeziehen. Vorhande ne Pflegeeinrichtungen wollen und 
sollen in diesen Prozess einbezogen werden.  
Alle an der Bildungsarbeit und an der Diskussion um Wohn-/Pflege- und Betreuungskonzepte 
sowie deren Finanzierung Beteiligte müssen zusammen  Vielfalt, Nachhaltigkeit, Personalbe- 
darf und Finanzierbarkeit in einen gemeinsamen Rahm en setzen. Hinzukommen müssen 
unumgänglich Strategien zur Darstellung der Wichtigkeit und zur Steigerung der Attraktivität 
pflegerischer Berufe. 
An erster Stelle soll die Frage stehen: Was wollen die Menschen? Diese Frage wird sowohl an 
die Pflegebedürftigen, die Angehörigen und die Pfle genden in allen Pflegeformen gestellt, 
aber auch an die noch nicht Pflegebedürftigen, damit für die Zukunft an die Bedürfnisse und 
Wünsche der Menschen angepasste Wohn- und Pflegefor men entwickelt und aufgebaut 
werden können, in der sich Pflegebedürftige und Pflegende gut aufgehoben fühlen.

52  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
Anlage 2 
Entwicklung der älteren Bevölkerung in Münster 
 
Die vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung durchgeführte Be- 
völkerungsprognose bis 2030 wurde zum 30.06.2014 aktualisiert  
 
 
 
 
 
Stadt Münster - Amt für Stadtentw icklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 0 1 000 2 000 3 000 4 000 
99 
96 
93 
90 
87 
84 
81 
78 
75 
72 
69 
66 
63 
60 
57 
54 
51 
48 
45 
42 
39 
36 
33 
30 
27 
24 
21 
18 
15 
12 
9
6
3
0
 0 1 000 2 000 3 000 4 000 
1
3
5
7
9
1 1 
1 3 
1 5 
1 7 
1 9 
2 1 
2 3 
2 5 
2 7 
2 9 
3 1 
3 3 
3 5 
3 7 
3 9 
4 1 
4 3 
4 5 
4 7 
4 9 
5 1 
5 3 
5 5 
5 7 
5 9 
6 1 
6 3 
6 5 
6 7 
6 9 
7 1 
7 3 
7 5 
7 7 
7 9 
8 1 
8 3 
8 5 
8 7 
8 9 
9 1 
9 3 
9 5 
9 7 
9 9 
1 0 1 
Alter 
Männer Frauen 
Bestand 31.12.2013 
Prognose 2020 
Einwohnerzahl, absolut

Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  53  
 
 
Wohnberechtigte Bevölkerung über 70 Jahre nach Altersgruppen in der Stadt Münster  
1995 bis 2020 (Differenzen in den Summen durch Runden) 
 Jahre 
 jew. 31.12. 
Wohnberechtigte   B e v ö l k e r u n g   in der Stadt Münster  
insgesamt darunter im Alter von ... bis unter ... Jahre  
70 - 75  75 - 80  80 - 85  85 - 90  90 u. ä.  
IST              
         
1995  279 632  10 590  6 290  6 336  3 424  1 368  
2000  279 461  11 061  8 946  4 789  3 805  1 776  
2005  278 925  10 698  9 497  6 881  3 065  2 065  
2010  285 180  13 858  9 529  7 590  4 589  2 018  
2011  296 440  14 124  10 036  7 592  4 703  2 252  
2012  296 536  13 715  10 671  7 471  4 802  2 376  
2013  298 518   13 301  11 425  7 275  5 018  2 525  
    
 
        
PROGNOSE              
         
2014  300 893  12 676  12 041  7 523  5 241  2 746  
2015  303 787  11 459  12 515  7 850  5 424  2 992  
2016  305 633  10 778  12 761  8 318  5 501  3 248  
2017  307 190  10 660  12 422  8 892  5 530  3 463  
2018  308 581  10 557  12 102  9 518  5 510  3 740  
2019  309 834  10 819  11 574  10 028  5 708  3 948  
2020  310 995  11 632  10 520  10 422  5 967  4 149  
              
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
Quelle: Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung 
7 415 
6 620 
4 557 
3 421 
2 015 
6 336 6 071 6 339 
3 951 
3 069 
5 886 
4 805 
2 718 
1 597 
510 
5 297 
4 449 
4 083 
2 016 
1 080 
 0 
1 000 
2 000 
3 000 
4 000 
5 000 
6 000 
7 000 
8 000 
70 - 75 75 - 80 80 - 85 85 - 90 90 u.ä. 
Altersgruppen 
Bevölkerungsprognose Stadt Münster 2013 bis 2020 
Altersgruppen ab 70 Jahre 2013 und 2020 nach Geschlecht 
Frauen 2013 Frauen 2020 (Prognose) Männer 2013 Männer 2020 (Prognose)

54  Kommunaler Pflegebedarfsplan Münster 2016 - 2019  
 
 
  
Entwicklung der Bevölkerung 2013 - 2020 ab 60 Jahren in Stufen 
von 5 Altersjahren (absolut, relativ) 
(Differenzen in den Summen durch Runden) 
Alters-
gruppen 
Bevölkerung insgesamt  
31.12.2013 
(Bestand) 
31.12.2020 
(Prognose) 
Differenz zu 2013  
absolut  in %  
60 - <65 J. 14 849 18 027 3 178 21,4 
65 - <70 J. 11 138 14 595 3 457 31,0 
70 - <75 J. 13 301 11 632 -1 669 -12,5 
75 - <80 J. 11 425 10 520 - 905 -7,9 
80 - <85 J. 7 275 10 422 3 147 43,3 
85 - <90 J. 5 018 5 967  949 18,9 
90 J. u. ä. 2 525 4 149 1 624 64,3 
 Quelle: Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und 
Verkehrsplanung

Beratungsverlauf (5)

13.04.2016 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 11 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
25.04.2016 Kommunale Seniorenvertretung
TOP 2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
26.04.2016 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
TOP 8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
11.05.2016 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 20 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
11.05.2016 Rat
TOP 23 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (104)

  • Münsterstraße 24b
  • Westfalenstraße 490
  • Offenbergstraße 19
  • Andreas-Hofer-Straße 70
  • Krumme Straße 39
  • Handorfer Straße 24
  • Coerdestraße 56
  • Weißenburgstraße 48
  • Marktallee 42
  • Culmer Straße 16
  • Wienburgstraße 60
  • Fliednerstraße 17
  • Clevornstraße 5
  • Alte Dorfstraße 10
  • Herrenstraße 10
  • Münzstraße 38
  • Schulstraße 47
  • Augustastraße 28
  • Rjasanstraße 21
  • Geiststraße 37
  • Loerstraße 23
  • Wichernstraße 22
  • Zumsandestraße 25
  • Grevener Straße 105
  • Geringhoffstraße
  • Wolbecker Straße 140b
  • Josefstraße 4
  • Sophienstraße 1
  • Nordstraße 66
  • Kirchstraße 6
  • Brockmannstraße 62
  • Hammer Straße 213
  • Windthorststraße 7
  • Piusallee 194
  • Zuhornstraße 26
  • Tannenbergstraße 1
  • Kirmstraße 18
  • Alexianerweg 8
  • Südlohnweg 1
  • Mauritz-Lindenweg 61
  • Clemens-August-Platz 8a
  • Düesbergweg 143
  • Pottkamp 25
  • Bohlweg 5
  • Rottkamp 49
  • Hohenzollernring 30
  • Toppheideweg 9
  • Rüschhausweg 149
  • Gremmendorfer Weg 26
  • Schlossplatz 22
  • Letterhausweg 103
  • Tibusplatz 6
  • Krögerweg 14
  • Kriegerweg 481
  • Bonnenkamp 28
  • Eichenweg 11a
  • Hansaplatz
  • Twenhövenweg 18
  • An der Alten Kirche 5
  • Am Berg Fidel 70
  • Am Küchenbusch 15
  • Zum Häpper 1
  • Scharnhorststraße 4
  • Sankt-Mauritz-Freiheit 52
  • Kaiser-Wilhelm-Ring 34
  • Josef-Beckmann-Straße 5
  • Hanses-Ketteler-Straße 2
  • Dirk-von-Merveldt-Straße 47
  • Gustav-Stresemann-Weg 62
  • An den Loddenbüschen 77
  • Prins-Claus-Straße 34
  • Mecklenbecker Straße 133
  • Christoph-Bernhard-Graben 21
  • Von-Ossietzky-Straße 16
  • Schneidemühler Straße 23
  • Pater-Kolbe-Straße
  • Manfred-von-Richthofen-Straße 45
  • Kristiansandstraße 70
  • Ostmarkstraße 9
  • Hittorfstraße 10
  • Idenbrockplatz 21
  • Leisnerstraße 17
  • Klosterstraße 75
  • Prozessionsweg 54
  • Alt Angelmodde
  • Nachtigallenweg 25
  • Meckmannweg 74
  • Gartenbreie 1
  • Wilkinghege 55
  • Taubenstraße 12
  • Gartenstiege 6
  • Stratmannweg 21
  • Kanalstraße 30
  • Coerdestiege 71
  • Alfersheide 19
  • Pluggendorf 138
  • Kinderhaus 10
  • Kortumweg 56
  • Merkureck 14
  • Feldstiege 100
  • Lühnstiege 2
  • Düesberg 123
  • Osttor 74
  • Neutor

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Details

Aktenzeichen
V/0205/2016
Typ
Vorlagen
Datum
21.03.2016
Erstellt
06.10.2020 14:37