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V/0367/2021

Digitallabor: Aufnahme des Betriebes in 2021

Vorlagen 07.05.2021

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 23.06.2021, TOP 5

Anlage A

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Anlage 1_Personalstruktur Digitallabor

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Berichtsvorlage

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Anlage A

4066 Zeichen

Anlage A zur V/0367/2021 
Kurzüberblick 
Im Zeitalter der Digitalisierung und durch die Umsetzung des DigitalPakts Schule kommt derzeit 
und perspektivisch (neueste) digitale Technik in die Schulen. Neben den Chancen durch den digi-
talen Wandel ergeben sich für Lehrkräfte auch Herausforderungen, die bundes- und landesweiten 
Zielsetzungen hinsichtlich einer digitalen Unterrichtsgestaltung bestmöglich zu verwirklichen. Ein 
„digitales Labor“ der Stadt Münster unterstützt bedarfsgerecht und nachhaltig bei der didaktisch-
methodischen Aufbereitung digitaler Medien und Tools für den Fachunterricht und soll zugleich 
Begegnungsstätte unterschiedlichster Disziplinen und Professionen sein, durch welche Innovatio-
nen und Vernetzung in der gesamten Stadtgesellschaft vorangetrieben werden können.  
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Realisierung eines kommunalen „Digitallabors“ ab 2021 ist das Ziel verbunden, digitale 
Bildung im Kontext Schule in Münster weiter voranzutreiben und sie anhand der Kooperationen 
mit unterschiedlichen Partnern aus Kommune, Land, Wissenschaft und Wirtschaft interdisziplinär 
und stetig innovativ zu denken. Aufgrund dieser Zusammenarbeiten sollen Synergieeffekte mit 
Blick auf das inhaltliche Konzept des Digitallabors und auf die räumliche Nutzung erwachsen und 
genutzt werden.  
 
Das Digitallabor wird in Kooperation mit Partnern an ausgewählten Tagen und Tageszeiten als 
außerschulischer Lernort Bildungsangebote für die breite Stadtgesellschaft machen. Ab 2025 soll 
es gemeinsam mit der vhs und Smart City in die neuen Räume des WDR am Servatiiplatz ziehen 
und in Kooperation mit diesen Institutionen zum Ort des Austauschs und Zusammenarbeit im 
Themenfeld Digitalisierung und Stadtgesellschaft sowohl für alle Bürgerinnen und Bürger als auch 
für Personen aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Bildung, Wirtschaft und nicht zuletzt Kunst 
und Kultur auch über die Stadtgrenzen hinaus werden. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 03 01 Leistungen für Schulen 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan x Ja  Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2021 enthalten?  Ja  Nein x teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja  Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja  Nein x teilw. 
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig 
freiwillig 
 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)

Ein digitales Labor zur Förderung der Medien- und Digitalkompetenz ist ein kostenfreier Service 
für lokale Lehrkräfte als Hauptzielgruppe und für die gesamte Stadtgesellschaft, sich im Themen-
komplex „Digitalisierung und Bildung“ fort- und weiterzubilden, innovativ(er) zu sein und sich in-
terdisziplinär zu vernetzen. Das digitale Labor entwickelt sein Angebotsprogramm ausgehend von 
den Bedarfen der Schulen / Lehrkräfte und bietet somit eine kundenorientierte Lösung an. Es 
ermöglicht zudem eine weitaus differenziertere Unterrichtsgestaltung durch digitale Medien und 
Tools im Hinblick auf bspw. Inklusion und Sprachförderung. Zudem ist es nachhaltig, da Lehrkräf-
te nach eigener Kompetenzerweiterung ihr Wissen an ihre Schülerschaft weitergeben können. 
Das Digitallabor trägt aufgrund seiner agilen Vorgehensweise in der Planung, Konzipierung sowie 
technischen Ausstattung auch dazu bei, technische Fehlausstattungen und -investitionen in Schu-
le zu vermeiden und Mittel zielgerichtet einsetzen zu können. Mit dem Digitallabor entwickelt die 
Stadt Münster ein innovatives Vorhaben und stellt sich als „smarte Bildungsstadt“ im interkommu-
nalen Vergleich breiter auf. 
Im Nachgang zu der grundsätzlichen Beschlussfassung zum Digitallabor (Vorlage V/0077/2020) 
hat die Verwaltung entsprechend dem Ratsauftrag intensiv an der Realisierung des Digitallabors 
weitergearbeitet. Das allein durch die Angebots- und Konzeptentwicklung entstandene Netzwerk 
trägt die Idee und auch die Umsetzung mit.

Anlage 1_Personalstruktur Digitallabor

1218 Zeichen

Anlage 2 Städtisches Personal im Digitallabor 
 
Leitung Digitallabor  
1,0 VZÄ 
Hauptaufgaben:  
 Angebotsinhalte und Kooperationen gestalten und weiterentwickeln 
 Netzwerkarbeit organisieren und das Fortbestehen / Innovation gewährleisten 
 Teamorganisation 
 Bindeglied zwischen Stab „Digitale Bildung“ im Amt für Schule und Weiterbildung 
(Synchronisierung der Inhalte im Digitallabor mit Bedarfen der Schulen in 
Münster)  
 Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising 
 
 
(Medien-)Pädagogische Co-Leitung 
1,0 VZÄ 
Hauptaufgaben: 
 Konzeption und Umsetzung von Angeboten sowie Beratung / Betreuung der bzw. 
Teilnehmer/-innen, Nutzer/-innen vor Ort (Erprobungsraum) (Mo-Fr. 9-17h) 
 Unterstützung der Leitung bei konzeptioneller (Weiter-)Entwicklung von 
Angeboten und Kooperationen 
 
 
2 Studentische Mitarbeiter/-innen 
 2 x 20 Std./Wo. 
Aufgabengewichtung je nach Studienfach und -fortschritt: 
 inhaltliche Umsetzung und Betreuung von Angeboten (wenn 
medienpädagogische Kompetenz vorhanden) 
 organisatorische Unterstützung bei Umsetzung und Planung von Angeboten, 
Veranstaltungen, Projekten, Büroaufgaben, TN-Management, etc. 
 Unterstützung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Abrechnungen

Berichtsvorlage

11358 Zeichen

V/0367/2021 
V/0367/2021 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Digitallabor: Aufnahme des Betriebes in 2021 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   10.06.2021 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
   15.06.2021 Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit 
und Ordnung 
Bericht 
   15.06.2021 Betriebsausschuss der citeq Bericht 
   16.06.2021 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 
   22.06.2021 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Bericht 
   23.06.2021 Hauptausschuss Bericht 
 
 
 
Bericht: 
 
1. Ausgangssituation 
Mit der Beschlussfassung über die Vorlage V/0077/2020 hat der Rat die Verwaltung im Frühjahr 2020 
beauftragt, ein weiter ausgearbeitetes Angebots - und Raumkonzept einschließlich Kostenschätzung 
für die technische Ausstattung, den lfd. Betrieb, Personal sowie die Räumlichkeiten für das Digitalla-
bor zu entwickeln und dem Rat zur Entscheidung vorzulegen. 
 
Diesem Auftrag wurde mit dem Statusbericht zum Projekt  „Digitallabor“ (V/1056/2020) im März 2021 
entsprochen. Der Statusbericht stellte ausführlich die Idee des Digitallabors vor: Das Digitallabor ist 
eine kommunale Bildungseinrichtung, die ab 2021 zunächst primär zeitgemäße und zielgruppenspezi-
fische Schulungen von Lehrkräften in Digital- und Medienkompetenz in Münster anbieten soll. Das im 
Statusbericht vorgestellte inhaltliche Konzept wurde - nicht zuletzt bedingt durch den aufgrund der 
Pandemie zusätzlich gesteigerten Digitalisierungsbedarf im Schulsystem –  einvernehmlich als inno-
vatives und zeitgemäßes Projekt begrüßt.  
 
Anknüpfend an die Aussage im Statusbericht, dass die Unterbringung und der Betrieb des Digitalla-
bors in den Jahren nach 2021 bis zum geplanten Bezug der Räumlichkeiten am Servatiiplatz in 2025 
nicht gesichert sind, hat der Hauptausschuss in seiner Sitzung am 17.03.2021  die Verwaltung beauf-
tragt, bis zum Ende des II. Quartals 2021 einen Finanzierungsvorschlag für den genannten Betriebs-
zeitraum vorzulegen (Vorlage V/1056/2021/1).  
 
Amt für Schule und 
Weiterbildung 
 
02.06.2021 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Bahtovic 
Telefon: 492-4032 
Bahtovic@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0367/2021 
Seit Herbst 2019 arbeitet die Schulver waltung mit den potentiellen Kooperationspartnerinnen und -
partnern an der Entwicklung von Schulungsinhalten sowie an Fragen nach der benötigten techni-
schen Ausstattung im Digitallabor und nach einer geeigneten räumlichen Heimat. 
 
Mit dem Haushaltsplan für  2021 wurden Sach - und Investitionsmittel, soweit diese zu diesem Zeit-
punkt beziffert werden konnten, durch den Rat bereitgestellt. Zwischenzeitlich wurden die Gespräche 
mit der Fachhochschule zur Anmietung von Räumlichkeiten am Leonardo -Campus fortgeführt. Diese 
stellen den idealen Ort für den Auftakt des Digitallabors dar und können für eine gemeinsame Nut-
zung von FH und für das Digitallabor angemietet werden. Finanzmittel für Mietaufwände wurden mit 
dem Haushalt 2021 nicht beschlossen, sodass eine Anmiet ung für den Zeitraum bis 2025 noch nicht 
erfolgt ist.  
 
So ist die Situation eingetreten, dass mit dem Haushaltsplan für 2021 zusätzliche Mittel für Sach - und 
Investitionskosten bereitgestellt wurden, für Personal - und Mietaufwand jedoch nicht. Der Mietauf-
wand kann in 2021 aus lfd. Mitteln aufgefangen werden. 
Diese Sachlage wurde in der Berichtsvorlage V/1056/2020 beschrieben. Damit das Digitallabor den 
Betrieb wie im Bericht näher vorgestellt umsetzen kann, erfordert dies eine Basisausstattung an 
Technik, Personal und Raum, die sich wie folgt darstellt:  
 
 
Finanzierungsvorschlag Digitallabor 2022 bis 2025: 
 
*durchschnittliche Personalkosten 2020 für eine Leitung (EG 13), eine Co -Leitung (EG 11) sowie rd. 
40 Wochenstunden für studentische Hilfskräfte 
 
Sachaufwendungen 
 
Die Fachhochschule Münster hat in 2020 das Angebot gemacht, die Räume am Leonardo Campus 
für das Digitallabor zur Verfügung zu stellen. Derzeit werden die Räume vom Institut für berufliche 
Lehrerbildung der FH g enutzt, eine gemeinsame Nutzung eines großen Seminarraums im 1. OG 
(insg. 2 Seminarräume zu je 143qm) wird auch für die Zukunft angestrebt. Das Angebot der FH steht 
auch für die Anerkennung der großen Bedeutung des Digitallabors für die Hochschule, die sel bst ein 
großes Nutzungs- und Kooperationsinteresse in diesem Bereich hat. Zudem liegt der Mietpreis deut-
lich unter dem Durchschnitt in Münster.  
 
Aktuell werden Münsters Schulen flächendeckend mit iPads für den Unterricht ausgestattet. Dieser 
Schub für die Digitalisierung des Schulwesens im Münster verändert auch in großer Geschwindigkeit 
die Anforderungen an das Lehren und Unterrichten. Dies bedeut et einen beachtlichen Schulungsbe-
darf, dem es ab Sommer zu begegnen gilt. Das Digitallabor kann bei Würdigung der aktuellen perso-
nellen und finanziellen Bedingungen die Schulen bei der Einführung der Geräte und den sinnvollen 
pädagogischen Einsatz im Unter richt fachlich unterstützen. Aus diesem Grund ist die Aufnahme des 
Betriebes des Digitallabors nach den Sommerferien geplant. Die anteiligen Mietaufwendungen für 
Oktober bis Dezember 2021 können aus lfd. Mitteln der Verwaltung aufgebracht werden; Mietauf-
wendungen für das 3. Quartal fallen wegen eines Entgegenkommens der FH nicht an. Die Anmietung 
wird zudem mit einer Ausstiegsklausel in 2022 erfolgen, für den Fall, dass die Mietaufwendungen für 
2022 ff. nicht bereitgestellt werden.  
Investitionen p.a. einmalige Kosten 
Technische Infrastruktur 10.000 Euro  
Ausstattung (insb. IT) 30.000 Euro  
Website  5.000 Euro in 2022  
Personalaufwendungen   
Personal 208.000 Euro*  
Sachaufwendungen p.a. einmalige Kosten 
Sachaufwand  60.000 Euro  
Miete 75.000 Euro

- 3 - 
V/0367/2021 
Der zu erwartende Mietzins beläuft sich auf ca. 75.000 Euro brutto pro Jahr von 2022 bis 2025.  
 
Für Sachaufwendungen zur Umsetzung der Angebote (Honorarkräfte, Verbrauchsmaterial, Software, 
IT-Support, etc.) sind ca. 60.000 Euro pro Jahr von 2022 bis 2025 anzusetzen. 
 
Investitionen 
 
Technik/ Möbel 
 
Erste Beschaffungen für die Einrichtung des Digitallabors können im Rahmen der dafür in 2021 be-
reitgestellten Mittel erfolgen. Die erworbene  Lehr- und Lerntechnik und Einrichtung kann im Zweifel 
auch dann genutzt werden,  wenn der Betrieb des Digitallabors nach 2021 nicht fortgeführt werden 
sollte. Darüber hinaus werden die über die im  Rahmen der Landesfördermaßnahme „Technische 
Ausstattung der Kommunalen Medienzentren“ i.H.v. 20.300 Euro angeschafften mobilen technischen 
Lehr- und Lerngeräte im Digitallabor zum Einsatz kommen. 
 
Pro Jahr wird mit ca. 40.000 Euro Investitionskosten gerec hnet, für neue technische Lehr - und Lern-
mittel (bedingt durch technologischen Wandel, notwendige Erweiterung des Bestandes, Erneuerung 
von Geräten),  
- mobile digitale Endgeräte für den Verleih an Schulen,  
- innovative technische hightech -Endgeräte, die im Di gitallabor erprobt und eingesetzt werden 
können (Innovation in der Bildung erproben und ermöglichen) sowie 
- Lizenzen (IServ, etc.). 
 
Personal 
 
Die Verwaltung hat die aktuell bis 30.06.2021 befristet eingerichtete 0,5 Projektstelle bis Mitte 2022 
verlängert. Der Betrieb des Digitallabors, wie im Bericht vorgestellt, setzt eine Leitung und zentrale 
Koordination sowie hinreichende pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraus.  
 
In Absprache mit der Bezirksregierung Münster besteht die Absicht, die Medie nberaterinnen und -
berater des Landes NRW mit ihrem Angebot organisatorisch im Digitallabor anzusiedeln. Über eine 
Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Münster und der Bezirksregierung Münster soll auf 
diese Weise die ohnehin enge und gute Zusammena rbeit zwischen den Medienberater*innen und 
dem Stab digitale Bildung institutionalisiert werden. Damit einher geht nicht nur ein großer Mehrwert 
für das Projekt, das Digitallabor hat dadurch ein weiteres tragendes Standbein. Gleichwohl nehmen 
die Medienberater*innen auch künftig – wenn auch unter veränderten Rahmenbedingungen – ihre 
Aufgaben im Landesdienst wahr. Die Koordinierungsarbeiten und das Basisschulungsangebot im 
Digitallabor werden personell seitens der Stadt gewährleistet. Die dafür erforderliche n Personalres-
sourcen im Umfang von 2 Stellen zzgl. Honorarkräften sind in Anlage 2 näher beschrieben. 
 
 
Zukünftige Finanzierungsmöglichkeiten 
 
Aktuell und sicher auch auf absehbare Zeit gibt es eine Vielzahl von Förderprogrammen oder -
projekten im Bereich digitaler Bildung. Dies einerseits auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, anderer-
seits ebenso über Stiftungen, Fonds und aus der privaten Wirtschaft.  
Es ist nicht zu erwarten, dass über diese Wege nachhaltig eine Absicherung der lfd. Aufwendungen 
für das Digitallabor gelingen kann; die ergänzende oder Komplementärfinanzierung für innovative 
Projekte ist aber auf jeden Fall möglich. So ist die Schulverwaltung aktuell damit befasst, e ine Bewer-
bung für die zweite MINT Cluster -Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 
auf den Weg zu bringen.  
 
Als Ergänzung zum stationären Digitallabor wurde darüber hinaus im April 2021 unter Federführung 
des Institutes für Geoinformatik der WWU und der Open SenseLab gGmbH ein BMBF -Förderantrag 
gestellt, in dem der münsterLAND.digital e.V. sowie die Stadt Münster mit den Stabsstellen Digitale

- 4 - 
V/0367/2021 
Bildung und Smart City Verbundpartner sind.  Die Antragsidee trägt den Titel „StadtLandSmart“,  die 
beantragte Fördersumme beläuft sich auf 530.000 Euro . Das Konzept sieht die Einrichtung und Inbe-
triebnahme eines StadtLandSmart MI(N)T Mach -Busses vor, der als mobiles hightech MINT -Labor 
zur Befähigung junger Menschen für Umweltschutz, Landwirtschaft 4.0 und  andere gesellschaftspoli-
tische bzw. unternehmerische Aktivitäten in der Smart Region Münsterland  unterwegs ist und außer-
schulische MINT-Bildungsangebote für 10 - bis 16-jährige junge Menschen macht. Die Idee wird zu-
sätzlich durch etliche Fachpartnerinnen und -partner in der Region unterstützt (zdi Zentren, NABU 
Regionalstelle Münsterland, Stadtbücherei Münster mit 12 Stadtteilbüchereien, Naturschutzzentrum 
Kreis Coesfeld e.V., FH Münster, insb. Fachbereich Energie, Gebäude, Umwelt , u.v.m.). Das Digital-
labor bietet in diesem Konzept außerschulische Bildungsangebote in der Region an. Am Vormittag ist 
angedacht Schulen in der Region anzufahren und vor Ort Angebote für Lehrkräfte sowie Schülerinnen 
und Schüler zu machen. Zudem öffnet das Digitallabor täglich seine Türen für interessierte jungen 
Menschen, die sich in der Anwendung neuer Technik erproben wollen.  
 
Für den Fall einer Förderzusage aus dem MINT -Cluster könnte das Digitallabor (Amt für Schule und 
Weiterbildung) zur Umsetzung des oben beschriebenen Angebots eine 0,5 Projektstelle für den Zeit-
raum von drei Jahren erh alten. Mit einer finalen Rückmeldung ist im Laufe des Jahres 2021 zu rech-
nen (zweistufiges Bewerbungsverfahren).  
 
Zudem werden weitere Möglichkeiten einer Finanzierungsunterstützung durch regionale Unterneh-
men im Technikbereich erörtert (bspw. durch die E inrichtung eines Fördervereins, der regionales En-
gagement ermöglichen würde).  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
I.V. 
 
gez. 
 
Thomas Paal 
Stadtdirektor 
 
Anlagen: 
 
Anlage A 
Anlage 1 Städtisches Personal Digitallabor

Beratungsverlauf (6)

10.06.2021 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 8 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
15.06.2021 Betriebsausschuss der citeq
TOP 6.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
15.06.2021 Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit und Ordnung
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.06.2021 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 12 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.06.2021 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft
TOP 7.10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.06.2021 Hauptausschuss
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Servatiiplatz
  • Leonardo-Campus

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Details

Aktenzeichen
V/0367/2021
Typ
Vorlagen
Datum
07.05.2021
Erstellt
05.05.2021 12:55