V/0041/2008
Sport als Marketingfaktor für die Stadt Münster
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Beschlussvorlage
32001 Zeichen
V/0041/2008
DER OBERBÜRGERMEISTER
Sportamt
Betrifft
Sport als Marketingfaktor für die Stadt Münster
Beratungsfolge
17.04.2008 Sportausschuss Vorberatung
21.05.2008 Werksausschuss Münster-Marketing Vorberatung
18.06.2008 Hauptausschuss Vorberatung
18.06.2008 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
1. Der Rat nimmt die Inhalte, Diskussionsbeiträge und -ergebnisse des Workshops von Sport-
ausschuss und Werksausschuss Münster Marketing (07.09.2007) zum "Sport als Marke-
tingfaktor für die Stadt Münster" zur Kenntnis (Anlagen 1 - 3).
2. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass u. a. die Themen "Fahrrad" und "Reiten" mit den dazu-
gehörigen Veranstaltungen und Maßnahmen eine primäre Rolle für die Stadt Münster und
das Münsterland als Marken- und Profilierungsthemen spielen. Darüber hinaus werden wei-
tere Sportarten und -themen einbezogen.
3. Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten der Profilbildung durch Sportwissenschaft,
leistungsorientierten Hochschulsport und dur ch herausragende "Münsteraner" Sportlerin-
nen und Sportler zu prüfen. Vorhandene Sportarten sollen bei der Profilbildung und Aus-
strahlungskraft begleitet werden.
4. Die Verwaltung wird beauftragt, den Beitrag des Sports zur Profilierung von Münster als
"Stadt in Bewegung" im Rahmen des Markenbildungsprozesses zu konkretisieren.
Begründung:
Das Marketingverständnis
Vorlagen-Nr.:
V/0041/2008
Auskunft erteilt:
Herr Schirwitz
Ruf:
492 52 00
E-Mail:
Schirwitz@stadt-muenster.de
Datum:
27.03.2008
Öffentliche Beschlussvorlage
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Auf der Basis eines längeren Aufsatzes zum Thema „Sport als Marketingfaktor“1 führte Frau Spin-
nen in das münstersche Stadtmarketingkonzept ein. Folgende Voraussetzungen und Grundthesen
liegen dem Konzept zugrunde:
1. Marketing ist nicht nur Werbung. Marketing umfasst die Arbeit am Stadtimage, am Zukunfts-
profil und Zukunftsbild und die Verbreitung dieses Bildes an verschiedene Zielgruppen (Tou-
risten, Bürger und Bürgerinnen, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen) sowie Sportle-
rinnen und Sportler mit dem Ziel, dass all diese sich für Münster entscheiden.
2. Das Zukunftsbild der Stadt Münster umfasst die Aspekte „Wissenschaft und Lebensart“. Mit
diesem kompakten Image will Münster europaweit bekannt werden.
3. Jedes Fachressort - von Sport über Kultur bis zu Sozialem und Integrationsfragen - kann und
soll einen Beitrag dazu leisten, wie dieses Münster-Profil auch mit authentischen Inhalten
ausgestaltet und mit welchen neuen Inhalten und Projekten es immer wieder aktualisiert
werden kann.
4. Die Frage des Workshops lautete daher: Was kann der Sport zum Leitbild der Stadt beitra-
gen? Wie stützt der Sport das Münster-Bild nach innen und außen? Dabei ist eine regelmä-
ßige Aktualisierung ein qualitatives Element.
Die Ausgangslage: Sport im Selbst- und Fremdbild
Aus den Materialien, Vo
rträgen und Diskussionen ergibt sich folgendes Bild:
Grundlage für die Profilierung Münsters mit und durch Sport sind entsprechende Stärken und Al-
leinstellungsmerkmale des Sports in Münster. Für eine konsistente Profilierung spielen die Veran-
kerung des Sports im Selbstbild und Fremdbild gleichermaßen eine wichtige Rolle, da die ange-
strebte Imagebildung bei externen Zielgruppen durch ein glaubwürdiges und authentisches Selbst-
bild gestützt werden muss. Zentrales Ziel für ein überzeugendes Image ist daher eine möglichst
große Übereinstimmung zwischen Selbst- und Fremdbild.
Die vorliegenden Untersuchungen von Meffert/Ebert, Innofact und der Stadt Münster machen deut-
lich, dass Münster im Gesamtbild weder im Selbstbild noch im Fremdbild explizit als „Sportstadt“
gesehen wird. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass der Sport in den letzten Jahren wichtige Beiträ-
ge zur Profilbildung geleistet hat (Radsport- und Laufveranstaltung), die in den Untersuchungen
noch nicht erfasst sind. Münster wird vorrangig als „Fahrradstadt“ und als „Studenten-/Univer-
sitätsstadt“ wahrgenommen. Hinzukommen die „his torische Altstadt“ mit „Prinzipalmarkt“ und
„Dom“ sowie die hohen Natur- und Freiraumpotenziale mit „Aasee“ und „Promenade“ als soge-
nannte Leuchttürme. Diese Wahrnehmungen fließen häufig in der Assoziation „schöne Stadt“ zu-
sammen.
Auch in seinem Vortrag hat Schenk empfohlen, Sport als Teil von Lebensart zu begreifen und
hierauf die Profilierung aufzubauen. Das bedeutet, ein neues Label für den Sport zu entwickeln,
dass die Leitziele „Wissenschaft“ und „Lebensart“ stützt und einer „sportgerechten Stadt“ im mo-
dernen Stadtmarketing eine Perspektive bietet.
Nach Hübner/Kirschbaum (2004)
2 sind allerdings Sport und insbesondere auch bewegungsaktive
Erholung von großer Bedeutung für die Bürgerschaft (87,1 % zwischen 10 und 70 Jahren waren
1 Schriftenreihe "Sport und Umwelt" des DSB
Heft 23: Sport findet Stadt. Dokumentation des 12. Symposiums zur nachhaltigen Entwicklung des Sports
vom 09. - 10. Dezember 2004 in Bodenheim/Rhein, 2005
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2003 sport- und/oder bewegungsaktiv). Die wichtigsten sportlichen Aktivitäten sind Radfah-
ren/Radsport, Schwimmen/Schwimmsport und Joggen/Laufen. Diese Sportarten werden im öffent-
lichen Raum (Parks, Wälder, Wege, Straßen).sowie den Hallen- und Freibädern im Wesentlichen
eigenverantwortlich ausgeübt.
Aber auch für den organisierten Wettkampfsport attestiert Hübner hohe Werte bei bestimmten
Sportarten für die Partizipation der Einwohner am organisierten Sport. In diesem Sektor treten die
Sportarten prägnanter hervor, die auch im Rahmen eines fachverbandlichen Regelwerks Wett-
kampfsport betreiben.
4,9 95,1
19,6 80,4
22,4 77,6
26,7 73,3
31,5
68,5
43,2 56,8
41,7 58,3
40,9
59,1
57,4 42,6
62,2 37,8
94,7 5,3
0 1 02 03 04 05 06 07 08 09 0 1 0 0
in Prozent
Radsport
Joggen/Laufen
Reitsport
Asiat. Kampfsport
Basketball
Tennis
Tischtennis
Volleyball
Fußball
Golf
Handball
Anteil wettkampfsportlicher Aktivitäten an ausgesuchten Sportarten in
Münster
Wettkampf Ja Wettkampf Nein
Für diese Auswertung durch Prof. Dr. Horst Hüb ner hat als Datengrundlage die Bürgerbefragung aus
dem Jahr 2003 gedient.
Die Ausgangslage für die Profilbildung mit und durch Sport
Im Selbst- und Fremdb
ild spielt Münster als „Sportstadt“ explizit keine herausragende Rolle, ob-
wohl das in einzelnen sportlichen Fachdisziplinen durchaus unterschiedlich profiliert ist. Implizit
2 Hübner/Kirschbaum Sporttreiben in Münster 2003 – Ergebnisse der Einwohnerbefragung 2003 und
Trends im Sportverhalten der Münsteraner seit 1991.
Prof. Dr. Horst Hübner begleitet die wissenschaftsbasierte Sportentwicklungsplanung in Münster seit 1991.
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bestehen allerdings deutliche Anknüpfungspunkte für eine Profilbildung mit und durch Sport. Durch
sie können wichtige Beiträge zur Konkretisierung der Profilkomponenten "Wissenschaft" und „Le-
bensart“ geleistet werden.
Als „Profilanker“ bieten sich an:
- Münster als bewegungsaktive Stadt: Radfahren, Joggen/Laufen, Inline-Skating, Wal-
king/Wandern, gesundheitsbewusstes Leben mit einer Vielzahl von Laufveranstaltungen
bis hin zum bundesweit beachteten Volksbank Münster-Marathon
- Münster als „Grüne Stadt“ mit einem sehr hohen Anteil an Grün- und Freiflächen, die naht-
los in die Münsterländische Parklandschaft übergehen. Hiermit werden beste Vorausset-
zungen für Bewegung und Sport in qualitativ hochwertigen und gut erreichbaren Stadt- und
Landschaftsräumen geboten.
- Münster als Stadt mit einem hohen Potential an bürgerschaftlichem Engagement, das sich
auch in der Partizipation am bürgerschaftlich organisierten Sportgeschehen ausdrückt und
Münster als Stadt mit einer guten Sportinfrastruktur (besonders auch in den Disziplinen
Reiten und Radfahren) sowie der Sporthalle Berg Fidel als Standort für Sportveranstaltun-
gen (USC 1. Volleyball-Bundesliga, Meisterschaften und internationale Begegnungen der
Landes- und Bundesfachverbände bis hin zu Weltmeisterschaften)
- Münster als Hochschulstadt mit sport- und bewegungsaktiven Studierenden, die ein wichti-
ges Potenzial zur Imagebildung bieten
- Die Verbindung von Sportwissenschaft und Sportverwaltung mit Untersuchungsgegenstän-
den zur Sportentwicklungsplanung, zur Entwicklung von Non-Profit-Organisationen, zu ein-
zelnen Sportarten und Projekten ist seit Jahren praktizierte Wirklichkeit und kann weiter
ausgebaut werden.
Zieht man die Ausführungen von Christian Schenk und Bernd Schirwitz hinzu, ergibt sich folgen-
des Bild:
Anhand der Verknüpfungen mit den Zielfeldern im Marketingprozess wird deutlich, dass der Sport
deutliche Sachzusammenhänge zu den einzelnen Segmenten bildet und daher für einen aktiven
Beitrag zum Marketingprozess gut geeignet ist.
Ansatzpunkte für die Profilbildung sind u. a.:
- Nutzung der hochwertigen „Bewegungsräume“ in Münster für die Profilierung
- Verbindung der Themenfelder „Tourismus“ und „Sport“, um einen Mehrwert für die Profilbil-
dung von Münster zu schaffen
- Vernetzte Bearbeitung der Themenfelder „Bewegung, Entspannung, Ernährung“ zur Profilie-
rung
- Berücksichtigung der „neuen“ Lebensstil-/Konsumtypen, die sich an Gesundheit und Nachhal-
tigkeit orientieren, als Zielgruppen der Profilierung
- gute Sportstätteninfrastruktur und leistungsfähige Sportvereine
- Nutzung des Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssports für die Profilierung
- Weiterentwicklung der Leistungssportförderung mit der Sportbetonten Schule, ggf. der NRW-
Sportschule, als überregional wirksames Instrument in der Talentförderung und Kaderausbil-
dung
- Die Kooperation mit der Universität wird auf hohem Niveau weiterentwickelt.
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- Einbeziehung der aktiven und ehemaligen Münsteraner Leistungssportlerinnen/Leistungs-
sportler, um für Münster ein „eigenes Gesicht“ zu kreieren und die Profilierung zu unterstützen
- Nutzung der Potenziale, die durch den Hochschulsport und die Studierenden gebildet werden
Das bedeutet für das städtische Marketing:
- Die Bewegungsfreude und das gesundheitsbewusste Verhalten sollen im Stadtmarketing ihren
Ausdruck finden. Sie machen einen großen Teil des Identifikationspotenzials der Münsteraner
aus und gehören zu ihrer „Lebensart“.
- Das städtische Marketing soll sich auf Sportthemen richten, die durch ihre inhaltliche Stärke
über eine solide Verankerung im Selbst- und Fremdbild verfügen und die durch wissen-
schaftsbasierte Befragungen als imageprägend gestützt sind. Hier sind aktuell an erster Stelle
der Radfahrsport und das Reiten zu nennen. Andere Sportarten können perspektivisch einbe-
zogen werden und das Spektrum erweitern.
- Die Auswahl der sportlichen Großveranstaltungen mit überregionaler oder internationaler Me-
dienreichweite sollen impulsgebend das Sportprofil in Münster mit prägen und aktuell halten.
Fahrradfahren und Reiten
Die Themen „Fahrrad“ und „Reiten“ mit den dazugehörigen Veranstaltungen und Maßnahmen
spielen für die Stadt Münster und das Münsterland als Marken- und Profilierungsthemen eine pri-
märe Rolle: Münster ist Fahrradstadt - das Münsterland ist Pferderegion.
Anknüpfungspunkt hierbei ist aus radsportlicher Sicht der über Deutschlands Grenzen hinausge-
hende Ruf von Münster als vorbildliche Fahrradstadt. Das langjährig verfolgte Anliegen, attraktive
und sichere Verkehrsbedingungen für den Radverkehr zu schaffen, und die realisierten infrastruk-
turellen Maßnahmen sowie die prämierte Öffentlichkeitsarbeit haben den Ruf der Stadt Münster als
Fahrradstadt in den letzten 20 – 30 Jahren geprägt. Ebenso von großer Bedeutung ist der Radtou-
rismus im Münsterland. Das Fahrrad spielt in der Stadt Münster sowie im Münsterland eine – auch
unter freizeitsportlichen und radtouristischen sowie verkehrlichen Aspekten – herausragende Rolle.
Derzeit werden die Angebote inhaltlich und marketingorientiert aktualisiert, um zum einen aktuelle
Trends und zum anderen radsportliche Großveranstaltungen zu fördern. U. a. sind unter dem Beg-
riff „Radelpark Münsterland“ bereits wesentliche Fortschritte in der touristischen Infrastruktur ent-
wickelt worden. Dazu zählen vor allem die neuen Radwegekennzeichnungen, die auch ortsunkun-
dige Gäste sicher durch die schönsten Bereiche der Region leiten.
Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Profilierung Münsters als „Fahrradhauptstadt“ ist der
Radsport. Die Stadt Münster und das Münsterland haben eine lange Radsporttradition, die 1896
mit der Teilnahme eines Münsteraners an den 1. Olympischen Spielen der Neuzeit in Athen be-
gann. Sie wurde über viele Radrennen u. a. auch die Radfernfahrt Enschede – Münster und ein
über viele Jahre international besetztes 6-Tage-Rennen in der Halle Münsterland bis in die 80er
Jahre weiterentwickelt. Mit den Jahren ging diese Entwicklung jedoch schließlich deutlich zurück.
Beibehalten wurden lokale Radrennen „Rund um das 08-Stadion“, „Rund um die Marktallee“ sowie
die Rolinck-Tour im Münsterland bzw. die Münsterland Tour.
Mit der Bewerbung der Stadt Münster für die Ausrichtung der 1. Etappe des Giro d`Italia in 2002,
konnte Münster mit diesem Projekt erfolgreich an seine überaus beachtenswerte Tradition im
Radsport anknüpfen und zukunftsorientiert ausbauen. Der Radsport ist hier seit dem Jahre 1997
deutlich in den Blickpunkt gerückt worden. Mit der Durchführung der Euro-Städtefahrt, des Klassi-
kers Groningen – Münster (2000 bis 2004) und der 1. Etappe des Giro hat sich die Stadt Münster
und das Münsterland einen sehr guten Namen im internationalen Radsport erarbeitet. Perfekte
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Organisation und ein immenses Zuschaueraufkommen entlang der gesamten Strecke waren der
Garant für die positive Resonanz seitens des Weltverbandes und der beteiligten Sportler.
Mit der Konzeption und der ersten Durchführung des Sparkassen Münsterland Giro in 2006 wurde
eine regionale Marke geschaffen, die das Potential für ein international bedeutsames Radsporte-
vent besitzt. Die Einbeziehung des gesamten M ünsterlandes mit den jährlichen Schwerpunktset-
zungen im Bereich der Kreise wird durch das Sportamt der Stadt Münster koordiniert, geplant, or-
ganisiert und durchgeführt. Primäres Ziel ist hierbei, Münster und das Münsterland mit der Affinität
zum „Rad“ durch ein internationales Radsportevent mit überregionaler Bedeutung in den nationa-
len und internationalen Focus zu setzen.
Das Fahrrad als Alltagsgerät und Nahverkehrsmittel, als Freizeitsportgerät für das verlängerte Wo-
chenende oder den Urlaub, als Hightechsportgerät für Breiten- und Hochleistungssport ist eine
positive zukunftsfähige universelle Facette im Leben der Menschen unterschiedlichsten Alters,
unterschiedlichster Nationalität und Religion. Die Verbindung Sport und Münster mit dem Thema
„Fahrrad“ ist auch auf europäischer Ebene ausbaufähig und kann Münster als Stadt mit oberzent-
raler Funktion auch unter den europäischen Großstädten unverwechselbar positionieren.
Das Thema „Reiten“ bietet ebenso wie das Thema „Fahrrad“ eine optimale Möglichkeit zur Profil-
bildung, denn Pferde, Pferdezucht und Pferdesport als Breitensport und Spitzensport prägen das
Münsterland seit geraumer Zeit. (Als aktuellster Beitrag zu diesem Thema ist zu verzeichnen, dass
Dr. Reiner Klimke in die "Hall of Fame" des deutschen Sports aufgenommen worden ist.)
Pferde - ob mit oder ohne Reiter - gehören zum Erscheinungsbild unserer Region wie Wallhecken,
Bauernhöfe, schöne Dörfer und Kirchen. Waren sie hier vor der Motorisierung insbesondere in der
Land- und Forstwirtschaft „in Diensten“, so sind die Vierbeiner inzwischen zu Freizeit- und Sport-
partnern für alle Altersgruppen in der Bevölkerung geworden. Münster verfügt über ein sehr dich-
tes Netz an Reitsportinfrastruktur mit Reithallen und -plätzen und schafft damit gute Voraussetzun-
gen für die Ausübung der Sportart. Mit dem Westfälischen Pferdezentrum in Handorf verfügt Müns-
ter über eine exzellente Adresse für die Pferdezucht und die weltweite Vermarktung erstklassiger
Sportpferde. Die Westfälische Reit- und Fahrschule tritt hervor bei der Ausbildung von Berufsrei-
tern und Pferdewirten. Daher kommt es auch nicht von ungefähr, dass sich Pferdehaltung, Freizeit-
und sportives Reiten sowie der Reittourismus in unserer Region zu einem nicht unwichtigen Wirt-
schaftsfaktor entwickelt haben. Das belegt nicht zuletzt die durch Studien abgesicherte Faustfor-
mel, dass sich durch drei bis vier Pferde ein Arbeitsplatz generieren lässt.
Die touristische Bedeutung des Reitens und der Pferde im Münsterland ist im eigens erstellten
„Masterplan PFERDEREGION MÜNSTERLAND“ dokumentiert. Und dieser Masterplan wird mit
großem Engagement umgesetzt. Dabei haben sich die Kreise Borken, Coesfeld, Recklinghausen,
Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster das ehrgeizige Ziel gesetzt, das Münsterland zur
Reitregion Nummer 1 in Deutschland zu entwickeln.
Konkret geht es den sechs Partnern derzeit darum, in der Region bestehende Angebote von der
einfachen Pferdepension über den Ponyhof für Reiterferien bis zu den Spitzeneinrichtungen des
Pferdesports zu vernetzen, neue Reitinfrastrukturen zu planen und aufzubauen sowie die touristi-
sche Vermarktung gezielt weiter zu entwickeln. Mit dem einmal jährlich stattfindenden münster-
landweiten Aktionstag PFERDESTÄRKEN, dem großen „Fest der offenen Stalltür“, wurde eine
außerordentlich öffentlichkeitswirksame Plattform für dieses Vorhaben kreiert.
In der Stadt Münster wird der Leistungssport im Reiten fokussiert:
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Das „Turnier der Sieger“ bietet eine nationale wie internationale Bühne zur Profilierung Münsters.
Das Turnier der Sieger zählt seit Jahrzehnten zu den Höhepunkten im Deutschen Pferdesportka-
lender. Denn hier trifft sich vor der malerischen Kulisse des Münsterschen Schlosses die internati-
onale Reiter-Elite aus Dressur- und Springsport. 2007 machte bereits zum vierten Mal die höchst-
dotierte Springserie, die Riders Tour, in Münster Station - ein weiteres Indiz dafür, dass das "Tur-
nier der Sieger" eine hervorragende Adresse ist.
Immer größere Beachtung findet bundesweit das Hallenreitturnier (K + K-Cup) in der Halle Müns-
terland, das mehr und mehr besondere Glanzpunkte setzt. Mit dem Wettkampf um die Wander-
standarte der Stadt Münster (Karl – Gessmann - Gedächtnispreis) hat diese Veranstaltung eine
ausgezeichnete Akzeptanz in der Reiterszene Münsters und im Münsterland.
Das Münsterland bietet die besten Voraussetzungen dafür, sich mit Pferden zu bewegen. Lange
Ausritte oder kurze Touren sind auf dem gut ausgebauten Reitwegenetz auch in nicht allzu weiter
Entfernung von den Wohngebieten, den Stadtteilen und Dörfern möglich. In diesem Zusammen-
hang ist auch das Projekt „Wohnen mit Pferden“ in Gelmer zu nennen.
Gemeinsam mit ihren Partnern will die Stadt Münster das Münsterland mit seinem Oberzentrum
als Pferderegion weiter entwickeln und zeigen, dass sie nicht nur für die Menschen interessant ist,
die hier leben, sondern auch für Gäste und Touristen.
Neben den Themen „Fahrrad“ und „Reiten“ bieten aktuell insbesondere die Sportarten Rudern,
Schwimmen und Volleyball weitere Profilierungsmöglichkeiten Münsters als Sportstadt. In diesen
Sportarten haben die Vereine bzw. Einzelsportler herausragende Erfolge wie Gewinn einer Welt-
meisterschaft, Deutsche Meisterschaften, Europapokalsiege usw. erzielt.
Sich aber auf eine dieser Sportarten zu fokussieren, deutet vorhandene Kapazitäten und Ressour-
cen (hier vornehmlich finanzielle) zu bündeln und einseitig für eine Sportart zu kanalisieren. Dies
ist bis dato nicht das erklärte Zeil der Münsteraner Sportförderung gewesen und soll so wie auch in
dem Workshop erarbeitet auch zukünftig keine Zielsetzung werden. Vielmehr sollen die Bestre-
bungen in Richtung einer allgemeinen Förderung des Leistungssports vorangetrieben werden.
An den Profilthemen Radfahren und Reiten lässt sich exemplarisch zeigen, wie erfolgreiches Mar-
keting funktioniert:
- Die Basis für das künftige Vermarktungspotenzial, ist die Arbeit an einer guten Infrastruktur.
Ohne solche Strukturen sind nur marketing-technische Eintagsfliegen zu erzeugen; Nach-
haltigkeit und Kontinuität, die Bedingungen für gutes Marketing, sind hingegen nicht zu er-
reichen. In Münster wird an einer hervorragenden Infrastruktur für den Fahrradverkehr seit
Jahren gearbeitet.
- Auch für das sportliche Radfahren bieten die Wege, Wirtschaftswege und Landstraßen im
Münsterland eine gute Infrastruktur für das sportliche Training im Freizeit- und Breitensport.
- Auf der Infrastruktur setzt als erstes Komm unikationssegment die Information auf, das heißt
ganz einfach: über die Bereiche, in denen die Stadt Besonderes vorzuweisen hat, die also
zu ihren eindeutigen Stärken zählen, sollte effizient und möglichst umfassend informiert
werden. So erscheint auch in Münster das Fahrradfahren als eigene Rubrik auf der Inter-
netseite von Münster Marketing; es wird in jeder städtischen Broschüre prominent erwähnt;
die Vorteile und die Sicherheitshinweise werden überall kommuniziert. Neubürger und Gäs-
te werden über die Besonderheiten der Fahrradstadt informiert; die Auszeichnung „Fahr-
radfreundlichste Stadt“ des ADAC und des ADFC tragen das ihre zur Kommunikation bei.
Diese Broschüre wird künftig auch um die radsportlichen Aktivitäten ergänzt.
Die Information gehört also in viele Kanäle, nicht nur in die Vertriebswege des Marketings.
Beim Thema „Fahrrad“ bietet sich eine Kommunikation zumindest in den Themenfeldern
Sport, Ökologie/Umwelt, Verkehr, Gesundheit, Marketing und Touristik an. So ein Glücks-
fall steht natürlich nicht für jede Sportart bereit, aber das Beispiel ist übertragbar: nur wenn
das Fachthema Sport möglichst viele Zielgruppen erreicht, kann es im Rahmen des Stadt-
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marketing nachhaltig als imageprägender Faktor beworben werden - eine Chance für wei-
tere Sportarten.
- Auf der Basis guter Information erfolgen die touristische Vermarktung und auch die Akquise
von Wirtschaftsunternehmen oder wissenschaftlichen Einrichtungen. Sicher ist, dass die
gute Sportstätteninfrastruktur, das Sportangebot Münsteraner Sportvereine und die Mög-
lichkeiten zum selbstbestimmten Sporttreiben auch ein Qualitätsmerkmal bei Standort-
wechseln von Führungskräften nach Münster darstellt. Mit dem Baustein "Sport" im Stadt-
marketing wird diese Qualität intensiver herausgestellt. Aus diesem Grund kommunizieren
wir Münster künftig intensiver als eine sportgerechte, bewegungsfreudige und dynamische
Stadt auch im Standortmarketing der hiesigen Wirtschaftsförderung.
Für das touristische Marketing spielt vor allem das Radfahren eine große Rolle: Touristen
können in Münster sportliche Kurzurlaube buche n, wir bieten spezielle Fahrradstadtführun-
gen an, haben Radrouten ausgearbeitet und mit dem Projekt „Radelpark Münsterland“ ein
hervorragendes Radwegenetz in die Region erschlossen.
- Wie die Spitze einer Pyramide verhalten sich die Radsportgroßveranstaltungen zu dieser
Basis. Solche regelmäßigen Groß- und Spitze nveranstaltungen sind im Marketingmix un-
verzichtbar.
Ausgangslage für eine mögliche Profilbildung durch Sportwissenschaft
Die Sportwissenschaft ist eine interdisziplinäre Wissenschaft die Probleme und Erschei-
nungsformen im Umfeld von Sport und Bewegung zum Gegenstand hat. Die Sportwissen-
schaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bietet verschiedene Möglichkeiten
der Kooperation im Hinblick auf die Profilbildung und Ausstrahlungskraft Münsters.
Ein wesentlicher Baustein dazu ist die Sportentwicklungsplanung, die als einzige Fachpla-
nung über ein wissenschaftlich basiertes Fundament und einen Methodenapparat verfügt.
Die Zusammenarbeit mit den Universitäten in diesem Bereich ist seit 1991 erfolgreich und
wird fortgeführt.
Die Durchführung des europäischen Kongresses der Sportsoziologen im Jahre 2007 im
Rathaus der Stadt Münster ist ein aktuelles Beispiel für die Kooperation zwischen Sport-
verwaltung und den Sportwissenschaften an der Westf. Wilhelms-Universität. Zu den zent-
ralen Inhalten dieser Veranstaltung gehörte die Thematik "local sports in europe" mit der
der Forschungsstand in diesem Bereich mit starken inhaltlichen Bezügen zur Sportorgani-
sation in Münster dargestellt worden ist. Diese Themen sind in der "Edition Global-lokale
Sportkultur" (Waxmann Verlag, Münster, New York, München, Berlin), die sich als Forum
für einen internationalen Dialog versteht, dokumentiert worden. Aktuelle Beiträge werden
darüber hinaus im "European Journal of Sports and Society" (EJSS) veröffentlicht, das
auch die starke Beziehung zur lokalen Sportkultur aufgreift.
In dem Bereich Sportgeschichte ist nicht nur die Münsteraner Sportgeschichte durch die
Universität aufgearbeitet worden (Hans Langenfeld/Klaus Prange - Münster - die Stadt und
ihr Sport), sondern auch öffentlichen Vorlesungen im Rathaus zum Thema „Olympische
Spiele 2004“ haben stattgefunden bzw. sind aktuell für 2008 im Frühjahr und Sommer vor-
gesehen. Perspektiven können sich auch bei der Vergabe von Bundeskongressen für die
folgenden Jahre ergeben.
Im Folgenden zeigt sich dies durch die Aufgabenschwerpunkte des Institutes. Die For-
schungsarbeiten waren zunächst nur auf das deutsche mittlerweile aber auch auf internati-
onale Sportvereins- und Sportverbandssysteme aus gerichtet (z. B. empirische Studien zu
Sportvereinen auf kommunaler Ebene oder Mitg liedsvereinen von Sportverbänden, Praxis-
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beratung und Innovationsbegleitung von Sportvereinen, internationale Sportverbände).
Daneben werden empirische Studien zum Freizeit-, Sportverhalten (z. B. Bürgerbefragun-
gen auf kommunaler Ebene, Befragungen zur Laufbewegung und zum Amateurfußball) und
zur Arbeit in Sportorganisationen (Freiwilligenarbeit, Ehrenamtlichkeit, Erwerbsarbeit)
durchgeführt. Für Beratungs- und Weiterbildungsaufgaben, die meistens mit Partnern aus
der Praxis durchgeführt werden, wurden besondere Angebotsformen entwickelt (z. B. die
Sommer-Universität, Weiterbildungsstudiengang: Qualifizieren, sich engagieren, öffentliche
Abendvorträge, Weiterbildungsmessen). Das Spor tinstitut gibt zur Kommunikation mit sei-
nen Partnern einen Informationsdienst heraus.
Diese Hinweise dokumentieren die Bandbreite der Themen, die unter Einbeziehung von ei-
ner sehr hohen Fachkompetenz im Institut bearbeitet werden und ein großes Potential an
Projekten bieten, die im Rahmen der weiteren Vermarktungsstrategie weiter entwickelt
werden könnten.
Neben der Disziplin Sportwissenschaft bietet auch der leistungsorientierte Hochschulsport
Möglichkeiten der Profilbildung. Hochschulsport fördert die Aktivitäten des Breitensports,
die von Hochschulen vor allem für ihre Studentenschaft angeboten und normalerweise im
universitätseigenen Sportzentrum organisiert werden. Der Hochschulsport Münster bietet
ein vielfältiges Angebot in den unterschiedlichen Sportarten fast aller Breitensportarten, den
bekannten Wettkampfsportarten und attraktive Sporttouren an. Rund 18.000 Teilnehmende
nehmen pro Woche das Angebot von über 100 S portarten wahr. Mehr als 350 engagierte
Übungsleiterinnen und Übungsleiter sorgen für abwechslungsreiche Sportstunden. Durch
Kooperationen könnte dieses Sportengagement ausgebaut werden und Münster als Sport-
stadt auf universitärer Ebene im nationalen und internationalen direkten Städtevergleich
punkten.
Münsteraner Spitzensportler als Verbündete in Stadtmarketing mit und durch Sport
Ebenso können herausragende Münsteraner Sportler wie z. B. die aktuellen Sympathieträ-
ger und erfolgreichen Radsportler Fabian Wegmann, Linus Gerdemann und Christopher
von Kleinsorgen – allesamt Münsterländer- die St adt Münster als Sportstadt der Extraklas-
se etablieren. Durch ihre enorme Ausstrahlungskraft werden sie in den verschiedenen Me-
dien mit ihrer „Heimatstadt“ Münster in Verbindung gebracht. Da sie als potentielle Vertreter
der Stadt Münster bemerkt werden, besteht die Möglichkeit sich überregional durch Koope-
rationen mit herausragenden „Münsteraner“ Sportlerinnen und Sportler als Marke zu prä-
sentieren. Dies birgt aber auch Gefahren, insbesondere dann, wenn die jeweilige Sportart
und/oder der Athlet selber in negative Schlagzeilen kommen.
Die Selbst- und Fremdbildanalysen und Studien sowie die Diskussionen im Workshop hat-
ten folgendes Ergebnis:
Auf dieser Basis haben sich die Workshopmitglieder fraktionsübergreifend darauf verständigt, den
Beitrag des Sports zum Markenbildungsprozess der Stadt unter folgenden Leitideen zusammen zu
fassen:
1. Die Topographie Münsters und die hochwertigen Stadt- und Landschafträume bie-
ten zusammen mit der Sportinfrastruktur beste Voraussetzungen für Sportarten wie
Radfahren, Laufen, Joggen, Walken, Reiten und Skaten.
2. Diese Sportarten werden intensiv betrieben durch die Münsteraner Bevölkerung, die
ein erwiesenermaßen ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein hat. Auch in der Zu-
sammenarbeit mit der Universität Münster (Sportmedizin) bieten sich hier Perspek-
tiven in der Einbeziehung dieses Themenfeldes.
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3. Münster ist als "Laufstadt" sowie als "Fahrradstadt" überregional ausgezeichnet;
Münster ist als "Sportgerechte Stadt" zertifiziert. Auch diese Auszeichnungen stüt-
zen das Ergebnis.
4. Diese Sportarten passen zur Lebensqualität unserer Stadt sowie zum Leitbild „Wis-
senschaft und Bildung“.
5. Zur weiteren Profilierung von Sport im Stadtmarketingprozess können einzelne
Sportarten den Beitrag abrunden.
Die Workshopteilnehmer schlagen gemeinsam mit der Sportverwaltung und Münster Marketing vor
als Basis für die weitere Vorgehensweise das individuelle Sporttreiben, den bürgerschaftlich orga-
nisierte Sport und den Leistungssport unter dem Label „Stadt in Bewegung“ (Arbeitstitel) zusam-
men zu fassen, für verschiedene Zielgruppen aufzubereiten, sichtbar zu machen und damit künftig
offensiv zu werben und zugleich die Anstrengungen der Stadt vornehmlich in diesem Zukunftsfeld
zu verstärken.
Um den Beitrag des Sports zum Stadtmarketing in Münster zu konkretisieren wird vorgeschlagen,
eine Arbeitsgruppe aus Experten der Bereiche Sport, Marketing, Gesundheit und Sportwissen-
schaft damit zu beauftragen, eine Marketingkonzeption für den Sport als Komponente des Stadt-
marketing zu entwickeln. Dieses Konzept soll folgende Kriterien erfüllen und folgende Themenfel-
der abdecken:
- Eine Bestandsanalyse mit Stärken und Schwächen, die ausweist, wo wir in Münster
im Vergleich mit anderen Städten Stärken oder Potentiale zu intensivieren bzw. neu
zu entwickeln sind.
- Eine zielgruppengenaue Kommunikationsstrategie über unsere Stärken als „Stadt in
Bewegung“, die folgende Fragen beantwortet:
o Was sagen/bieten wir Bürgern und Bürgerinnen?
o Wie überzeugen wir Führungskräfte/Studenten/Wissenschaftler?
o Wie kommunizieren wir die Stärken nach außen?
- Die Kommunikationsstrategie soll
o Vorschläge für niedrigschwellige Veranstaltungen enthalten
o aufzeigen, wie Synergien in der Zielgruppenwerbung genutzt werden können.
„Stadt in Bewegung“ als ein Modul in der Konzertierten Aktion Wissenschafts-
stadt platzieren
o Ideen enthalten, wie mit Spitzensportlern (auch ehemaligen) das Marketing un-
terstützt werden kann.
Ziel der Arbeit ist es, dass das Profil Münsters im Marketingprozess mit Wissenschaft und Le-
bensart künftig um die Qualität "Stadt in Bewegung" aufgewertet und konkretisiert wird. Ferner soll
ein Konzept zur Kommunikation von Sportthemen für das Stadtmarketing abgestimmt werden.
I. V. I. V.
Dr. Hanke Schultheiß
Stadträtin Stadtdirektor
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Beratungsverlauf (4)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Marktallee
- Prinzipalmarkt
- Promenade
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0041/2008
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 26.03.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37