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V/0710/2018

Neubau einer 2-zügigen Grundschule mit Mensa für das Schulzentrum Kinderhaus - Ergebnis des Wettbewerbs und des Vergabeverfahrens für die Architekten- und Landschaftsarchitektenleistunge

Vorlagen 08.08.2018

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710-Anlage-2-Energetisches Kurzgutachten

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

710-Anlage-1-Kurzdokumentation

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

710-Anlage-2-Energetisches Kurzgutachten

12047 Zeichen

Seite 1 von 14 
 
 
 
  
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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Inhaltsverzeichnis 
 
 
1 Aufgabenstellung ..................................................................................................................... 3 
2 Beschreibung des Schulzentrums ............................................................................................ 3 
3 Analyse des Ist-Zustandes ....................................................................................................... 5 
3.1 Fotodokumentation und Darstellung des baulichen Zustands ........................................... 7 
3.2 Bewertung durch Thermografie-Aufnahmen ................................................................... 11 
4 Zusammenstellung energetischer Sanierungsmaßnahmen .................................................... 13 
5 Abschätzung des Jahres-Heizwärmebedarfs ......................................................................... 14 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ersteller: 
Amt für Immobilienmanagement 
Anja Karner (Energiemanagement) 
  
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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1 Aufgabenstellung 
Der Rat der Stadt Münster hat gem. Beschlussvorlage V/0421/2017/1.Erg. „Errichtungsbeschluss 
zur Erweiterung des Schulzentrums Kinderhaus auf Basis der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie“ 
die Verwaltung beauftragt, zur Vergabe der Architektenleistung, d.h. den Neubau von Räumlichkei-
ten zur Verlagerung der bestehenden 2-zügigen Grundschule, den Neubau der Mensa einschl. 
Küche und für den Neubau der Lehrküche der weiterführenden Schulen ein VgV-Verfahren mit 
vorgeschaltetem Architektenwettbewerb durchzuführen sowie anschließend den Baubeschluss 
herbeizuführen. Zudem soll bis zum VgV-Verfahren ein Energiekonzept mit dem Ziel erstellt wer-
den, eine Bestandanalyse durchzuführen sowie eine Neukonzeption darzustellen. 
 
 
2 Beschreibung des Schulzentrums 
Das im Jahr 1980 erbaute Schulzentrum Kinderhaus weist in seiner Gebäudesubstanz einen dem 
Baujahr entsprechenden Standard auf. Bis auf die im Jahr 2007 sanierten Flachdächer von Schul-
gebäude und Turnhallen sind noch keine Maßnahmen zur Verbesserung des baulichen Wärme-
schutzes durchgeführt worden. 
 
 
Lageplan Schulzentrum Kinderhaus 
 
Die LWL-Denkmalpflege hat die 
Städtische Denkmalbehörde darauf 
hingewiesen, dass das Geschwis-
ter-Scholl-Gymnasium in Kinder-
haus, dessen Entwurf von Prof. 
Harald Deilmann stammt, als po-
tentielles Denkmal angesehen wird.  
 
Das Schulzentrum Kinderhaus stellt 
ein aufschlussreiches Zeugnis für 
die zeitgenössische Bauaufgabe 
eines Schulzentrums (Baukörper-
gestaltung, Grundrissposition, 
Raumprogramm, Ausstattung, ar-
chitektonische und innenarchitekto-
nische Gestaltung, Lage, etc.). 
Darüber hinaus befindet es sich in 
einem sehr guten bauzeitlichen 
Überlieferungszustand. 
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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Schnitt 
 
 
Schnitt 
 
Es handelt sich um ein 1- bis 3-geschossiges Gebäude, dass, wie man anhand der Schnitte er-
kennt, ein energetisch günstiges A/V-Verhältnis aufweist. 
 
 
 
 
Ziel des Kurzgutachtens soll sein, mit Hilfe von Thermografieaufnahmen die Schwachstellen des 
Gebäudes darzustellen sowie Sanierungsmaßnahmen, die die denkmalpflegerischen Aspekte be-
rücksichtigen, aufzuzeigen. 
 
Der durchschnittliche, witterungsbereinigte Wärmverbrauch des Gebäudes inkl. Turnhallen hat zu 
Beginn der Erfassung der jährlichen Verbräuche im Jahr 1990 rund 2,4 Mio. kWh (unbereinigt) 
betragen. Betrachtet man nur die Schule, so hat sich ein Verbrauch von 1,92 Mio. kWh ergeben. 
Seitdem konnte der Verbrauch durch verschiedene Maßnahmen wie z.B. Flachdachsanierung, 
Erneuerung der Regelungstechnik und Ausschöpfung weiterer technischer Möglichkeiten (Brenn-
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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werttechnik, hydraulischer Abgleich und Einsatz eines BHKW’s) bereits auf 1,2 Mio. kWh bzw. 0,96 
Mio. kWh für das Schulgebäude für das Jahr 2017 reduziert werden. 
 
Betrachtet man die spezifischen, witterungsbereinigten Werte des Schulgebäudes, so sieht man, 
dass der Verbrauch bereits von 139 kWh/m²a bzw. im Jahr 1990 auf 70 kWh/m²a deutlich reduziert 
werden konnte. 
 
 
 
 
 
3 Analyse des Ist-Zustandes 
Durch die Umstellung von Niedertemperatur- auf Brennwerttechnik sowie der Erneuerung und Op-
timierung der Regelungstechnik konnte der ursprüngliche Wärmeverbrauch bereits deutlich redu-
ziert werden. Zudem wurden die Flachdächer des Schulgebäudes und der Turnhallen in den Jah-
ren von 2007 bis 2012 mit einer Dämmung von 20 cm versehen. Da es sich bei dem Dach um ei-
nen flächenmäßig großen Anteil handelt, konnte durch diese Maßnahme sowie der Umsetzung der 
technischen Maßnahmen der witterungskorrigierte, spezifische Verbrauch, wie schon dargestellt, 
auf rund 70 kWh/m²a reduziert werden. 
 
Betrachtet man die verbleibenden Flächen nur unter dem Aspekt der Höhe der Energieeinsparung 
so empfiehlt es sich, den Fokus auf die Fenster zu legen. Diese weisen gegenüber der Fassade 
deutlich höhere U-Werte auf. Zudem beträgt der flächenmäßige Anteil bezogen auf die Fassade 
mehr als 40%. 
 
 
Bauteile und Flächen Schulgebäude 
 
NGF Schule: 15.861 m² 
NGF Turnhalle 1: 2.611 m² 
NGF Turnhalle 2: 1.735 m² 
 
Im Folgenden erfolgt nur eine Betrachtung des Schulgebäudes. 
 
  
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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Baulicher Wärmeschutz 
 
Bauteil Beschreibung Fläche in 
m² 
U-WertIST 
in W/m²K 
Flachdach Sanierung 2007 bis 2012 mit 20 cm 7.280 0,13 
Fenster Isolierverglasung 1.900 3,50 
Fassade 1 (EG) 6 cm Mineralfaser 1.461 0,49 
Fassade 2 (1+2.OG) 5 cm Mineralfaser 2.135 0,70 
Heizkörpernischen In Fassade enthalten (Fläche ca. 1/3 
der Außenwand) 1.200 0,49 / 0,70 
Fußboden zum unbeheiz-
ten Keller Trittschalldämmung 3,5 cm PS 7.451 0,74 
 
 
Auszug aus Wärmeschutznachweis  
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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Sommerlicher Wärmeschutz 
 
Der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes ist für alle Neubauten und Erweiterungen seit 
der EnEV 2009 fester Bestandteil des Nachweisverfahrens. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Ge-
bäudes bestand keine Notwendigkeit, diesen zu erstellen. Sowohl die hohe Speichermasse des 
Gebäudes als auch die Fallarmmarkisen tragen dazu bei, dass von Seiten der Schule bislang kei-
ne Probleme wegen zu hoher Raumtemperaturen geäußert worden sind. 
 
Eine Querlüftung im Bestand ist aufgrund des querliegenden Fensterflügels bzw. des großen Auf-
schlagradius schwierig und wird somit im Schulalltag sicherlich oft unterlassen. Bei der Sanierung 
der Fenster ermöglicht eine Teilung des unteren Fensterflügels – also zwei aufrechte Fensterfor-
mate - eine einfache und leichte Bedienung zur Querlüftung. Der deutlich kleinere Aufschlagradius 
behindert überdies nicht mehr die angrenzende Tisch/Stuhlsituation der Schüler. Der dadurch be-
dingte höhere Luftwechsel kann sicherlich noch zu einer weiteren Verbesserung der Raumtempe-
raturen führen. 
 
 
Technische Anlagen 
 
Im Zuge der geplanten Erweiterung des Schulzentrums sind auch die technischen Anlagen im Be-
stand betrachtet und für in einem technisch guten Zustand befunden worden. Im Laufe der Jahre 
sind immer wieder Maßnahmen getroffen worden, um die Anlagen auf dem Stand der Technik zu 
halten. So wurden beispielsweise die Heizkreisverteiler in der Schule und Sporthallen saniert oder 
die Lüftungsanlagen durch Zentralgeräte mit WRG ersetzt. 
 
 
3.1 Fotodokumentation und Darstellung des baulichen Zustands 
 
Fenster 
 
 
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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Kurzbewertung: 
 
− Hohe Wärmeverluste (s. Kap. 3.2 „Schwachstellendokumentation durch Thermografie-
Aufnahmen) durch Undichtigkeiten und U-Werte 
− Isolierverglasung (Verbundsicherheitsglas) mit 12 mm Scheibenabstand; U-Wert Fenster 
nach Wärmeschutznachweis 3,5 W/m²K 
− Zeitgemäß wurde zum Zeitpunkt der Erstellung als Material Holz (Meranti) gewählt. Die 
Profildicke beträgt 68 mm. Das zweiteilige Fenster ist oben einflügelig als Drehkipp-Flügel 
und unten in vierteiliger mittig angeordneter Glassprossigkeit ausgebildet. 
  
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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Heizkörpernischen 
 
 
 
Kurzbewertung: 
 
− Hohe Verluste durch gering gedämmte Außenwand 
 
Kellerdecke 
 
 
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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Kurzbewertung: 
 
− Nur 3,5 cm Trittschalldämmung vorhanden 
− Dämmung der Kellerdecke von unten technisch schwierig und mit hohen Kosten verbun-
den, da viele Leitungen direkt unter der Decke liegen 
 
 
Sandwichelemente Eingangsbereiche 
 
 
 
Kurzbewertung: 
 
− Hohe Wärmeverluste (s. Kap. 3.2 „Schwachstellendokumentation durch Thermografie-
Aufnahmen) 
 
 
Anlagentechnik 
 
 
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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Kurzbewertung: 
 
− Im Zuge der Erweiterung werden die Gebäudeautomation am gesamten Standort sowie die 
Niederspannungshauptverteilung und der Hausanschluss Trinkwasser inkl. Kaltwasserver-
teiler im Schulteil erneuert. 
 
 
3.2 Bewertung durch Thermografie-Aufnahmen 
 
 
Ostansicht: Schwachstelle Eingangsbereich Sandwichelemente 
 
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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Ostansicht: Thermografie  
 
 
 
Westansicht Schwachstelle Jalousienkästen und Fensterelemente 
 
 
Westansicht: Thermografie 
 
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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4 Zusammenstellung energetischer Sanierungsmaßnahmen 
 
Dämmung der Kellerdecke 
 
− Dämmung der Kellerdecke von unten technisch schwierig und mit hohen Kosten verbun-
den, da viele Leitungen direkt unter der Decke liegen 
− Wärmebrücken lassen sich nicht vermeiden 
− 3,5 cm Trittschalldämung vorhanden 
− Geringes Einsparpotential 
 
 In der Regel handelt es sich bei der Dämmung der Kellerdecke von unten um eine kosten-
günstige und einfache Maßnahme. Auf Grund der räumlichen Situation ist hier die Umset-
zung der Maßnahme nicht zielführend. 
 
Innendämmung hinter Heizkörpern 
 
− nicht zielführend da Begleitaufwand (Entfernen der vorhandenen Heizkörper) zu hoch 
 
 Auf Grund der räumlichen Situation ist hier die Umsetzung der Maßnahme nicht zielfüh-
rend. 
 
 
Austausch der Verglasung 
 
− Hochwirksame und wirtschaftliche Maßnahme 
− Bei der Sanierung der Fenster ermöglicht eine Teilung des unteren Fensterflügels – also 
zwei aufrechte Fensterformate - eine einfache und leichte Bedienung zur Querlüftung. 
 
 
Überschlägige Berechnung der Einsparung: 
 
 Fensterfläche 
in m² 
U-Wert in 
W/m²K 
ΔT Std gem. 
VDI 2067 
Einsparung 
in kWh/a 
Ist-Zustand 1.900 3,5 32 1800 383.040 
Sanierung 1.900 1,5 1 32 1800 164.160 
    Einsparung: 218.880 
 
 Die Umsetzung der Maßnahme wird dringend empfohlen. 
 
 
Dämmung der Jalousiekästen 
 
 Die Umsetzung der Maßnahme ist noch näher zu untersuchen. 
 
 
Sandwichelemente Eingangsbereiche 
 
− Hohe Wärmeverluste; Austausch sinnvoll 
 
 Die Umsetzung der Maßnahme wird dringend empfohlen. 
 
  
                                                
1 Ug=1,1 W/m²K; Rahmenmaterialgruppe 2, UF,BW=3,0 
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

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Anlagentechnik 
Im Zuge der Erweiterung wird die Gebäudeautomation am gesamten Standort sowie die Nieder-
spannungshauptverteilung und der Hausanschluss Trinkwasser inkl. Kaltwasserverteiler im Schul-
teil erneuert. 
 
 Weitere Maßnahmen sind nicht notwendig. 
 
Nutzung erneuerbarer Energien 
Bedingt durch das BHKW wird auf die Empfehlung einer Photovoltaik-Anlage verzichtet. Zum an-
deren befindet sich auf den 3-geschossigen Gebäuden, die unverschattet sind und somit die beste 
Eignung für die Nutzung einer PV-Anlage aufweisen, bereits eine 75 kWp-Anlage, die im Jahr 
2010 von einem externen Investor errichtet worden ist. 
 
 Der Bau einer Photovoltaik-Anlage ist nicht zielführend. 
 
 
5 Abschätzung des Jahres-Heizwärmebedarfs 
Die überschlägig berechnete Einsparung durch die Erneuerung der Verglasung beträgt rund 
220.00 kWh. Der bisherige Verbrauch von 960.000 kWh kann somit auf 740.000 kWh bzw. 54 
kWh/m²a reduziert werden. 
 
Anlage 2 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage A

1987 Zeichen

Anlage A zur V/0710/2018 
Kurzüberblick 
Das Schulzentrum Kinderhaus soll durch einen Neubau für die 2-zügige Grundschule und einer 
Mensa, die auch durch die weiterführenden Schulen genutzt wird, erweitert werden. Zur Vergabe 
der Architektenleistungen wurde ein Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Wettbewerb durchge-
führt. In der Vorlage wird das Ergebnis dargestellt. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwickeln: 
  mit zeitgemäßen und gut ausgestatteten Schulen 
 
Mit der Vorlage wird das Ziel „Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses und des Vergabever-
fahrens“ verfolgt. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. 0301 Schulbau 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja  Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2018 enthalten? X Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? X Ja  Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Ratsbeschluss V/0420/2016/1 – Grundsatzbeschluss zur Aufnahme des Schulzentrums Kinder-
haus in das Schulerweiterungsprogramm und somit zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie. 
Ratsbeschluss V/0421/2017 am 12.07.2017 – Errichtungsbeschluss zur Erweiterung des Schul-
zentrums Kinderhaus auf Basis der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie. 
Beschluss des HFA V/0699/2017 am 20.09.2017 zur Durchführung eines VgV-Verfahrens mit 
vorgeschaltetem Architektenwettbewerb  
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen  
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Bei der Planung werden Vorgaben zu folgenden Querschnittsthemen eingehalten:  
- Inklusion - Bauordnung NRW § 55 Absatz 1 im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention 
- Klimaschutz - Gebäudeleitlinien der Stadt Münster  
Die Nachweise werden mit dem Baubeschluss erfolgen.

710-Anlage-1-Kurzdokumentation

22819 Zeichen

Kurz-Dokumentation des Verfahrens
Nichtoffener Wettbewerb nach RPW 2013 
 
Erweiterung des Schulzentrums Kinderhaus 
Neubau einer 2-zügigen Grundschule mit Mensa 
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Nichtoffener Architektenwettbewerb nach RPW 2013 
Erweiterung des Schulzentrums Kinderhaus – Neubau einer zweizügigen Grundschule mit 
Mensa 
 
Niederschrift der Preisgerichtssitzung am 13.04.2018 
 
Beginn der Preisgerichtssitzung 10.00 Uhr in der Mehrzweckhalle der Stadtwerke Münster  
 
Für die Ausloberin begrüßt Herr Paal das Preisgericht. 
 
Anwesende 
 
Die Vorprüfung stellt die Anwesenheit wie folgt fest: 
 
Preisrichter Ina Bimberg, Landschaftsarchitektin, Iserlohn 
 
 Olaf Bloch, CDU-Fraktion Münster  
 
 Roland Bondzio, Architekt, Münster 
 
 Prof. Bernd Echtermeyer, Architekt, Dortmund 
 
Klaus Ehling, Leiter des Amtes für Schule und Weiterbi l-
dung, Münster für Herrn Peck 
 
 Jutta Heinze, Architektin, Duisburg 
 
 Prof. Hannes Hermanns, Architekt, Kleve 
 
Jörg H offmann, Landschaftsarchitekt, Fachstellenleiter 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, Münster
für Herrn Wischnewski 
  
Gerhard Joksch, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL , 
Münster 
 
 Christian Jürgensmann, Landschaftsarchitekt, Duisburg 
 
 Michael Kleyboldt, SPD-Fraktion, Münster 
 
 Judith Kusch, Architektin, Köln 
 
Georg Mümken, Architekt, Abteilungsleiter Amt für Imm o-
bilienmanagement, Münster 
 
Jörg A. Michel, Architekt, Technischer Leiter Amt für I m-
mobilienmanagement, Münster 
 
 Cornelia Neubürger, Architektin, Bochum 
   
Thomas Paal, Stadt direktor und Dezernent für Bildung, 
Jugend und Familie, Münster 
 
 Jürgen Reuter, FDP-Fraktion, Münster bis 15.00 Uhr 
 
 Prof. Johannes Schilling, Architekt, Köln 
 
 Prof. Oskar Spital-Frenking, Architekt, Lüdinghausen 
 
Marlies Voss, Architektin und Leiterin Denkmalbehörde 
Münster ab 15.00 Uhr für Herrn Reuter 
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Stellv. Preisrichter Andreas Heupel, Architekt, Münster 
  
 Arno Meyer, Architekt, Lüdinghausen 
 
 
Sachverständige Berater Ralf Cyrus, Schulleiter Geschwister-Scholl-Gymnasium 
(ohne Stimmrecht) 
 Harald Holtwick, Schulleiter Grundschule am Kinderbach 
 
Clemens Krause, Schulleiter Geschwister-Scholl-Real -
schule 
 
Michaela Selberg, Architektin, Amt für Immobilienm a-
nagement, Münster 
 
Ludger Watermann, Abteilungsleiter Amt f ür Schule und 
Weiterbildung, Münster 
 
 
Vorprüfung + Protokollführung Claudia Carl, Architektin, Amt für Immobilienmanagement  
 
Vorprüfung Gerlinde Haase, Amt für Schule und Weiterbildung, Müns-
ter 
 
Aus dem Kreis der wahlberechtigten Preisrichter wird Herr Spital-Frenking einstimmig – bei seiner 
Enthaltung- zum Vorsitzenden des Preisgerichtes gewählt. 
Herr Spital-Frenking bedankt sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und nimmt die Wahl 
an. Er bittet die Vorprüfung das Protokoll zu führen. 
 
Der Vorsitzende lässt sich von den Beteiligten des Preisgerichtes versichern, dass es außerhalb 
des Kolloquiums keinen Meinungsaustausch mit Wettbewerbsteilnehmern über die Wettbewerb s-
aufgabe und deren Lösung gegeben hat; dass die Beteiligten weiterhin bis zur heutige n Sitzung
keine Kenntnis der Wettbewerbsarbeiten erhalten haben, sofern sie nicht an der Vorprüfung mi t-
gewirkt haben.  
Darüber hinaus weist der Vorsitzende das Preisgericht darauf hin das Verfahren mit großer Sor
g-
falt und Objektivität zu führen, das Beratungsgeheimnis zu wahren und Vermutungen über mögl i-
che Verfasser der Arbeiten zu unterlassen. 
Der Vorsitzende weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die rechtlichen Verpflichtungen
hin, die die Ausloberin nach Anerkennung der RPW 2013 mit allen am Wettbewerb Beteiligten ei n-
gegangen ist. 
 
Herr Spital-Frenking bittet die Vorprüfung um den allgemeinen Vorprüfbericht. 
 
Frau Carl erläutert, dass 11 von 15 Arbeiten fristgereicht eingegangen sind, die Anonymität wurde 
gewahrt, alle Arbeiten waren prüfbar.  
 
In einem Informationsrundgang stellt Frau Carl die Arbeiten wertfrei dar. 
 
Anschließend wird das Preisgericht für eine kurze Mittagspause unterbrochen. 
 
Es folgt der erste wertende Rundgang bei dem die Arbeiten mit den Tarnzahlen 1001 und 100
8
einstimmig aus dem weiteren Verfahren ausscheiden. 
 
 
Nach eingehender und kontroverser Diskussion scheiden i
m zweiten wertenden Rundgang die 
Arbeiten 1003 (einstimmig), 1005 (einstimmig), 1006 (1:18), 1009 (einstimmig), 1010 (4:15) und 
1011 (einstimmig) aus dem weiteren Verfahren aus. Die Arbeiten 1002 (17:2), 1004 (einstimmig ) 
und 1007 (einstimmig) verbleiben in der engeren Wahl. 
 
 
Es wird der Antrag gestellt, die Arbeiten 1006 und 1010  wieder in das Verfahren aufzunehme
n. 
Der Antrag wird einstimmig angenommen. 
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1002 
Städtische Bezüge und Leitidee 
Es handelt sich um ein sehr interessantes Konzept mit hoher Eigenständigkeit und hoher archite k-
tonisch-räumlicher Qualität welches aber auch kontrovers diskutiert wurde.  
Das Besondere an diesem Konzept ist die gelungene Anordnung und besondere Formgebung der 
Klassen im Sinne von Klassenhäusern. 
In Richtung Deilmann– Bau wird ein quadratischer Baukörper gesetzt, der sich nach Süden in ein 
freies Prinzip auflöst. Durch Abbruch der Bestand-WC‘s entsteht hier ein angemessen proporti o-
nierter und mit Bestands- und Neubau gut gefasster Freiraum. Dieser ist mit der Gesamtkonzept i-
on der Freiflächen gut verknüpft.  
Die innere und äußere Gestalt ist gelungen, in der Gestaltung bildet der Entwurf einen Kontr a-
punkt, den Leitgedanken des Funktionalismus der 70er Jahre greift er aber auf. Heutige funktion a-
le und gestalterische Anforderungen werden mit einer eigenständigen Gestalt zum Ausdruck g e-
bracht, und stellen in diesem Sinne ein “Weiterbauen“ im Bestand dar. 
 
Funktion, Erschließung.  
Die Anordnung der Grundschule im EG wird begrüßt, die daraufhin notwendige Lage der Mensa im 
OG wird kontrovers diskutiert. Die Nähe des Aufgangs zur Mensa zum Eingangsbereich der 
Grundschule wird kritisch gesehen. Die Lage der Treppe ist zu überprüfen.  
Die Lage der Differenzierungsräume, die direkt den Klassen zugeordnet sein sollen, wird kritisch 
bewertet. 
Baulich unabhängige Rettungswege sind nicht genügend gegeben. 
Die Eingangssituation wird kritisch diskutiert, da beide Schulgruppen den gleichen Eingang nutzen. 
Auch die innere Klarheit und Orientierung in Bezug zu den Klassen ist nur bedingt gegeben. Die 
Begegnung der Nutzergruppen im Foyerbereich wird nicht begrüßt. 
Die innenräumlichen Qualitäten der Flurflächen werden kontrovers diskuti
ert. Sie werden einerseits 
als ausreichend hell empfunden, andererseits als baulich überdeckt und daher nicht dem darg e-
stellten Entwurfskonzept entsprechend wahrgenommen.  
Die Verwaltungsfunktionen sind überzeugend gelöst. 
 
Haustechnik 
Die notwendige Haustechnik, insbesondere Lüftungstechnik ist nicht nachgewiesen. 
 
Freiraumgestaltung 
Die Verfasser setzen für den Freiraum auf einen naturnahe Gestaltung im Umfeld des Neubaus. 
Der Text und die Darstellung suggerieren „waldbodenähnliche“ Flächen, die in A nbetracht des 
ganzjährigen Nutzungsdrucks nicht realistisch erscheinen. 
Der Vorschlag zur Ausbildung des Geschwister-Scholl-Platzes als Adresse und Verknüpfung s-
punkt wird gewürdigt. 
Der Pausen- und Spielbereich der Grundschule schafft vielfältige Angebote für die Kinder mit u
n-
mittelbarer Anbindung der Klassenräume. 
 
 
1004 
Der Beitrag überzeugt vor allem durch seine klare innere Gliederung, mit hoher räumlicher und 
funktionaler Qualität. 
In dem neuen, im Norden liegenden Eingangshof, erfolgt eine gute Trennu
ng der Schülerströme 
der Grundschule und der weiterführenden Schulen. Die Eingangssituation in den Neubau liegt an 
der richtigen Stelle. Von hier aus gelangt man in das räumlich, mit einer großzügigen Freitreppe 
überzeugend gestaltet, in Teilen zweigeschossige Forum.  
Das Forum stellt den zentralen Raum der Schule dar. Es ist ein Ort der Durchwegung, des Aufen t-
halts und der Orientierung. Von hier aus gelangt man in die Räume der Grundschule, den groß en 
Speisesaal und in den Schulhof. 
Das Volumen des Baukörp
ers und dessen Platzierung gliedert die Pausenhöfe mit vielfältigen, in 
der Wahl der Mittel wohltuend zurückhaltenden Mitteln. Der Mensahof erscheint, auch bedingt 
durch die Rampenanlage etwas beengt. 
Die Unterrichtsbereiche, ausgebildet als Lerncluster sind sehr gut tagesbelichtet, und atmosph ä-
risch sowie funktional überzeugend gelöst. Die Anordnung von Klassenräumen für die Erstklässler 
im Erdgeschoss wird als Sicht der Schule begrüßt. 
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Auch die Lage des Speisebereichs (Küche, Nebenräume und Lager) überzeugt. Die Lage, Propo r-
tion und Ausrichtung, und die Zuwendung des Speisesaals zum Freibereich ist gelungen. 
Neben der sehr guten inneren Gliederung und hohen Funktionalität des Beitrags, vermisst die Jury 
eine erkennbare Auseinandersetzung mit dem denkmalgeschützten Kontext. Dies zeigt sich b e-
sonders in der Ausbildung der Annäherung des Volumens an den Bestand „der Passage“ und den 
angebotenen Fassaden.  
Insgesamt stellt der Beitrag eine überzeugende Lösung dar, deren Kennwerte leicht über dem 
Durchschnitt aller Arbeiten liegen, durch die klare innere Struktur aber eine wirtschaftliche Umse t-
zung erwarten lässt. 
 
 
1
006 
Die Verfasser reagieren mit einem eigenständigen und selbstbewusst gestalteten Baukörper auf 
den Bestand des vorhandenen Schulzentrums. Der Bezug zum Bestand überzeugt dabei jedoch 
nicht. 
Das Raumprogramm ist mit der Anordnung der Mensa in dem Geländeversprung ausnutzenden
,
leicht abgesenkten Erdgeschoss und der Anordnung der Grundschule im 1. u nd 2. Obergeschoss 
funktional nachvollziehbar unt ergebracht und organisiert. Mit der Anordnung der Mensa in dieser 
Form gelingt eine ausgesprochen überzeugende Lösung. 
Der dreigeschossige Baukörper, sowie die Erschließung der Schule über eine Freitreppe von We
s-
ten kann dabei jedoch trotz der sonstigen funktionalen Vorteile nicht überzeugen. Dies gilt auch für 
die, in den Außenanlagen angeordnete rampenartige Erschließung des Schulzugangs von der 
Ostseite. 
Eine für die Grundschule überzeugende barrierefreie Erschließung wird, trotz des separaten Z u-
gangs von Süden in Kombination mit einem Aufzug nicht vorgeschlagen. 
Die Arbeit ist aufgrund der vorgeschlagenen Konstruktion und Materialien unkompliziert umset z-
bar. Der dreigeschossige kompakte Baukörper lässt eine wirtschaftliche Umsetzung erwarten. 
 
 
1007 
Der 
kompakte Schulneubau gliedert sich mit einem dreigeschossigen Grundschulteil und einem 
eingeschossigen teilweise überhöhten Mensateil parallel zum Bestandbau an. 
Durch eine Verschiebung des Neubaus Richtung Turnhalle wird die Gebäudeüberschneidung m i-
nimiert und der Aufenthaltsbereich bei ausreichendem Gebäudeabstand und nebenliegenden g e-
gliederten Funktionsbereichen optimiert. 
Durch die v. g. Verschiebung entsteht ein ansprechender, großer Vorplatz, mit Zugang des gut 
ausgebildeten und markanten Grundschuleingangs und Einsehbarkeit von der Von-Humboldt -
Straße. 
Anschließend entwickelt sich die, die komplette Gebäudetiefe einnehmende Halle mit Durchbi n-
dung zum Schulhof und Grünbereich. 
Der Halle nördlich angeordnet ist die Schulleitung, nördlich und östlich der OGS-Räume. 
Die OGS-Räume bilden eine schlüssige, funktionale Verbindung zum Speiseraum der Grundsch
u-
le, wobei sich OGS- und Speiseräume zum Grünzug hin öffnen. 
Die am Eingangsbereich verortete Schulleitung bedingt in dieser Arbeit die unbefriedigende Tre n-
nung der Funktionsbereiche Schulleitung und Verwaltung. 
Der Speiseraum der weiterführenden Schulen ist separat zugänglich und für eine multifunktionale 
Nutzung gut proportioniert und erreicht durch die Gebäudeüberhöhung eine ansprechende Rau m-
höhe. 
Die Klassen, Mehrzweck- und Differenzierungsräume der GS sowie Verwaltung und weitere di
e-
nende Räume sind bei dieser Arbeit nicht optimal dem 1. OG angeordnet, wobei die Pädagog i-
schen Räume, Unterrichtsräume, Mehrzweckraum und Diff.-Räume sich als Cluster schlüss ig um 
eine großzügig aufgeweitete Erschließungszone anordnen, die als zusätzliches Aufenthaltsang e-
bot eine gute Zonierung und pädagogische Gestaltung/Nutzung zulässt. 
Es entsteht eine überzeugende Klassenraumsituation.  
Die Verwaltungsräume, Bibliothek, Lehrmittel, Archiv-Raumes sind nach Norden orientiert, gebü
n-
delt in zwei Geschossen angelegt. 
Das Raumprogramm ist erfüllt, die Arbeit zeichnet sich im Vergleich mit den übrigen Arbeiten j
e-
doch durch die höchsten Werte für die Bruttogrundfläche und den Bruttorauminhalt aus. 
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Die Gebäudeform nimmt bestehende Bauteilformen des Bestandsgebäudes auf, die Positionierung 
ist in ihren Abständen zum Bestandsgebäude gut abgestimmt. 
Bezüglich der Fassade würde man sich eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Bestandsg e-
bäude wünschen.  
Der Entwurf schafft im Rahmen der Außenanlagenplanung im Umfeld der Bastion einen separie r-
ten Pausenhof, der über die Eingangshalle an den Vorplatz angeboten ist.  
Leider haben nur die Klassen der OGS das Privileg eines direkten Freiraumbezuges. 
Mensaumfeld mit Außengastronomie und der Eingangsplatz sind angemessen dimensioniert. 
Insgesamt mangelt es in der Durcharbeitung der freiraumplanerischen Aspekte an der erforderl i-
chen Detailschärfe. 
 
 
1010 
Der Wettbewerbsbeitrag liefert eine deutliche Positionierung des zweigeschossigen Baukörpers 
und eine klare Gliederung der Funktionen. Die Anbindung an den Bestand ist schlüssig und stärkt 
die vorhandene Passage. Der Eingang ist gut positioniert, die Mensa passend an der Schnittstelle 
der Schulen eingefügt. Deutliche Schwächen weist der Entwurf durch die gewählte Typologie der 
aufgereihten Klassenräume und die Vielzahl wichtiger innenliegender Räume auf (OGS Büro, Di f-
ferenzierungsräume, Besprechungsraum). 
Der Pausenhof der Grundschule ist dieser eindeutig zugeordnet, der Allgemeinheit jedoch komplett 
entzogen. Die Fassaden zeugen von einer selbstbewussten Zurückhaltung, die mit dem Altbau 
eine konkurrenzfreie Symbiose eingehen. 
 
 
Das Preisgericht diskutiert die verbliebenen Beiträge inten
siv und legt anschließend folgende 
Rangfolge und Preisvergabe fest: 
 
 
1. Preis 1004 einstimmig 
 
2. Preis 1002 14:5 
 
3. Preis 1007 einstimmig 
 
Anerkennung 1006 einstimmig 
 
Anerkennung 1010 einstimmig 
 
 
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin 
einstimmig die mit dem ersten Preis ausgezeichnete 
Arbeit der weiteren Beauftragung zugrunde zu legen, sofern die Maßnahme realisiert wird und u n-
ter Berücksichtigung folgender Punkte: 
 
•
 Erarbeitung von Fassaden, die eine erkennbare Haltung und Auseinande rsetzung mit dem 
denkmalgeschützten baulichen Kontext erkennen lassen. 
 
• Prüfung der Schließung der Passage, als Anlieferhof. Der Weg der Schüler könnte dadurch ko
n-
sequent und eindeutig unter der heutigen Pergola hindurch, links der Bestands-WC-Anlagen ve r-
laufen. 
 
• Im Bereich der Mensa (Küche, Ausgabe Grundschule und Zugang aus dem Forum), bedarf es im 
Detail einer weitergehenden Bearbeitung. Die Bühnensituation sieht die Jury positiv, die damit ve r-
bundenen Stufen innerhalb der Ausgabe sind für die Abläufe der Küche ungeeignet. 
 
• Klärung des haustechnischen Konzeptes. 
 
 
 
 
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anschließend werden die Umschläge durch den Vorsitzenden geöffnet: 
 
1001   1. Rundgang 
Architekturbüro Landschaftsarchitekturbüro 
Bolles + Wilson GmbH & Co. KG Kemming Landschaftsarchitektur 
Peter L. Wilson 
Hafenweg 16 Am Rohrbusch 69 
48155 Münster 48161 Münster 
T. 0251-48272-0 T. 02534-1304 
 
Mitarbeiter:  Kejdi Lulja, Michele Mammoliti, Vera Goesmann, Christina Schnelting, Natascha E p-
pe 
Hilfskräfte:  münsterLAND.digital 
 
 
1002   2. Preis 
Architekturbüro Landschaftsarchitekturbüro 
h2 architekten + städtebauer scape Landschaftsarchitekten 
Spatzenweg 21 Friedrichstr. 115a 
48282 Emsdetten 40217 Düsseldorf 
T. 02572-98710 T. 0211-302037-0 
 
Mitarbeiter:  Jana Uphoff, Sandra Bruning, Chiara Galimberti, Ben Zemke, Marina Hüntemann, Ina 
Teltenkötter, Pia Postmeier, Evelyn Guddorp 
 
 
1003   2. Rundgang 
Architekturbüro Landschaftsarchitekturbüro 
Klaus Grahl Architekt Schultewolter Landschaftsarchitekten 
Annette-Allee 50 Haus-Droste Weg 1 
48149 Münster 48291 Telgte 
T. 0251-98108-0 T.02504-738334 
 
Mitarbeiter:  Stefanie Gäher, Anna Schulze-Wiehenbrauk, Lena Kühnen, Felix Holländer 
Modellbau:  Wolfgang Mosler, Herne 
 
 
1004   1. Preis 
Architekturbüro Landschaftsarchitekturbüro 
Kuckert Architekten BDA Junker + Kollegen Landschaftsarchitektur 
Hamburger Straße 2 Rittergut Osthoff Nr. 3 
48155 Münster 49124 Georgsmarienhütte 
T. 0251-9226803 T. 05401-3651660 
 
Modellbau:  Wolfgang Mosler, Herne 
 
 
1005   2. Rundgang 
Architekturbüro Landschaftsarchitekturbüro 
FrölichSchreiber Architekten a24 Landschaft GmbH 
Köpenicker Str. 154a Köpenicker Str. 154a 
10997 Berlin 10997 Berlin 
T. 030-8940555-0 T. 030-8940555-0 
 
Mitarbeiter:  Architektur: Duccio Marini, Eva-Lotta Danwerth;  
 Landschaftsarchitektur: Melody Devillier 
Modellbau:  Katrin Helmhold 
 
 
 
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1006   Anerkennung 
Architekturbüro Landschaftsarchitekturbüro 
Lindner Lohse Architekten BDA Munder und Erzepky 
Westfalendamm 59 Leverkusenstr. 18 
44141 Dortmund 22761 Hamburg 
T. 0231-9122871 T. 040-85150884 
 
Mitarbeiter: Dipl.-Ing. (FH) M.A. Say Klinger 
Modellbau: Mijalski + Nasarian, Dortmund 
 
 
1007   3. Preis 
Architekturbüro Landschaftsarchitekturbüro 
Klein-Riesenbeck + Assoziierte Hildegard Weil-Suntrup im Büro wwk 
Am Holzbach 46 Molkenstr. 5 
48231 Warendorf 48231 Warendorf 
T. 02581-63830 T. 02581-9366-0 
 
Mitarbeiter: Beate Wagner (Architektin), Moritz Riesenbeck (Bachelor – 
Architekt), Simone Kreisel 
(Bauzeichnerin) 
Modellbau: Jürgen Rust, Münster 
 
 
1008   1. Rundgang 
Architekturbüro Landschaftsarchitekturbüro 
Wannenmacher + Möller GmbH L-A-E Landschaftsarchitektur Ehrig 
Lessingstr. 48A Marderweg 23 
33604 Bielefeld 33689 Bielefeld 
T. 0521-65384 T. 052205-87976-0 
 
Mitarbeiter: Christina Tellmann, Greta Wörmann, Nils Kutzera-Austermann 
Modellbau: Rust Modellbau, Münster 
 
 
1009   2. Rundgang 
Architekturbüro Landschaftsarchitekturbüro 
Peter Bastian Architekten BDA Heuschneider Landschaftsarchitekten 
Hafenweg 24 Heinrich-Püts-Str. 20 
48155 Münster 33378 Rheda-Wiedenbrück 
T. 0251-609227-10 T. 05242-579031 
 
Mitarbeiter: 
Laurent Dharmawan, Magdalena Drag M.A., Marco Münsterteicher M. A. Architekt, 
Jana Wissmann B.A. 
Modellbau: MONATH + MENZEL GmbH Architekturmodellbau 
 
 
1010   Anerkennung 
Architekturbüro Landschaftsarchitekturbüro 
Schlattmeier Architekten Kortemeier Brokmann Landschaftsarchitekten
 
Schönfeldstr. 3 Oststr. 92 
32049 Herford 32051 Herford 
T. 05221-994490 T. 05221-9739-0 
 
Mitarbeiter: Lorain Strunk B.A.; Dipl.-Ing. Lutz Kaletta 
Fachberater: Ingenieurbüro Grage . Gesellschaft für Tragwerksplanung, Dipl.-Ing. Guido Horst 
Hilfskräfte: Paulina Richter 
 
 
 
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1011   2. Rundgang 
Architekturbüro Landschaftsarchitekturbüro 
Ellertmann . Piehl . Schmitz Maik Baldszun 
Prinzipalmarkt 39 Nordstr. 40 
48143 Münster 48149 Münster 
T. 0251-7779111-11 T. 0251-2396964 
 
Mitarbeiter: Marcel Arndt, Dominik Messe, Tobias John 
 
 
Abschließend bedankt sich der Vorsitzende für die konstruktive Zusammenarbeit des Preisgeric h-
tes und das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Darüber hinaus bedankt er sich bei der Vorprüfung 
für die vorbereitenden Arbeiten und stellt den Antrag auf Entlastung der Vorprüfung (Die Entla s-
tung wird per Akklamation erteilt). 
Er bedankt sich bei der Ausloberin für die Gastfreundschaft und Bewirtung und gibt den Vorsitz an 
Herrn Paal zurück. Herr Paal bedankt sich ebenfalls beim Preisgericht und dem Vorsitzenden für 
die konstruktive Zusammenarbeit und beendet die Sitzung um 17:15 Uhr.  
 
Die Ausstellung der Arbeiten wird ab Montag, 23.04.18 bis einschließlich Montag 07.05.18 stattfin-
den. 
Ausstellungsort: Glashalle im Stadthaus III, Albersloher Weg 33 in Münster 
Öffnungszeiten: montags – mittwochs: 8 – 16 Uhr, donnerstags 8 – 18 Uhr und freitags 8 – 13 Uhr 
 
Münster, 18.04.18 
 
 
Claudia Carl 
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1001
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Erdgeschoss
Obergeschoss
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1001
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1002
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Obergeschoss
Erdgeschoss
Kellergeschoss
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1002
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1003
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Obergeschoss
Erdgeschoss
Kellergeschoss
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1003
Ostansicht
Westansicht
Nordansicht
Südansicht
Schnitt
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1004
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Obergeschoss
Erdgeschoss
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1004
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1005
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1. Obergeschoss                                         2. Obergeschoss
Kellergeschoss
Erdgeschoss
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1005
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1006
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1. Obergeschoss                                             2. Obergeschoss
Erdgeschoss
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1006
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1007
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1. Obergeschoss                                                                  2. Obergeschoss
Erdgeschoss
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1007
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1008
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1. Obergeschoss                              2. Obergeschoss                      Kellergeschoss
Erdgeschoss
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1008
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1009
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1. Obergeschoss                                                                         Kellergeschoss
Erdgeschoss
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1009
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1010
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1. Obergeschoss
Erdgeschoss
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1010
Ansicht West
Ansicht Nord
Ansicht Ost
Ansicht Süd
Schnitt A-A
Schnitt B-B
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1011
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Erdgeschoss
1. Obergeschoss
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

1011
Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Anlage 1 zur Vorlage V/0710/2018

Beschlussvorlage

8915 Zeichen

V/0710/2018 
V/0710/2018 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Neubau einer 2-zügigen Grundschule mit Mensa für das Schulzentrum Kinderhaus 
- Ergebnis des Wettbewerbs und des Vergabeverfahrens für die Architekten- und 
Landschaftsarchitektenleistungen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   04.09.2018 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 
   11.09.2018 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
   11.09.2018 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 
   19.09.2018 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   19.09.2018 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Das Ergebnis des nicht offenen  Architektenwettbewerbes und des im Anschluss erfolgten 
Vergabeverfahrens für die Architektenleistungen für den Neubau einer 2-zügigen Grundschule 
mit Mensa für das Schulzentrum Kinderhaus  wird zur Kenntnis genommen. (s. Anlage 1 - Wett-
bewerbsprotokoll/Dokumentation). 
 
2. Aus beiden Verfahren ist d as Architekturbüro Kuckert Architekten BDA aus Münster  in Arbeits-
gemeinschaft mit dem Landschaftsarchitekturbüro Junker + Kollegen Landschaftsarchitektur aus 
Osnabrück als Sieger hervorgegangen. 
 
3. Die Verwaltung wird beauftragt, die Entwurfsplanung einschl. Kostenberechnung auf der Grun d-
lage der Angebotsplanung des Architekturbüros Kuckert Architekten BDA aus Münster in A r-
beitsgemeinschaft mit dem Landschaftsarchitekturbüro Junker + Kollegen Landschaftsarchite k-
tur aus Osnabrück zu erstellen und den Baubeschluss herbeizuführen. 
 
4. Das energetische Kurzgutachten zum Bestandsgebäude wird zur Kenntnis genommen. Die 
Verwaltung wird beauftragt, auf dieser Basis die Planung voranzutreiben und die Kosten für Um-
setzung der im Kurz gutachten vorgeschlagenen Maßnahmen zusätzlich zu ermitteln und im 
Haushalt im Zusammenhang mit den Maßnahmen im Bestandsgebäude bereit zu stellen.  
 
Amt für 
Immobilienmanagement 
 
28.08.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Selberg 
Telefon: 492-2486 
selberg@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0710/2018 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
5. Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die Maßnahme Finanzmittel (Baukosten und Beschaf-
fungen) in Höhe von 13.521.000 € zur Verfügung stehen. 
 
6. Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
 
Teilfinanzplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.
-jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
Produktgruppe 0301 Leistungen für Schulen    
Investitions-
maßnahme 
4680 Erweiterung Schulzent-
rum Kinderhaus 
   
Auszahlungen  - für Baumaßnahmen 2016 50.000  
 
   2017 180.000  
 
   
2018 1.845.000 
Ansatzverlagerung 
aufgrund 
V/0421/2017/1. Erg. 
   
2019 4.650.000 
Ansatzverlagerung 
aufgrund 
V/0421/2017/1. Erg. 
   
2020 2.974.800 
Ansatzverlagerung 
aufgrund 
V/0421/2017/1. Erg. 
   
2021 2.059.800 
Ansatzverlagerung 
aufgrund 
V/0421/2017/1. Erg. 
   
2022 728.000 
Ansatzverlagerung 
aufgrund 
V/0421/2017/1. Erg. 
 Gesamt 12.487.600  
 
   
  Auszahlung für den Erwerb 
von beweglichen Anlage-
vermögen 
2017 0 
 
 
   2018 0  
 
   2019 0  
 
   
2020 413.200 
Ansatzverlagerung 
aufgrund 
V/0421/2017/1. Erg. 
   
2021 516.700 
Ansatzverlagerung 
aufgrund 
V/0421/2017/1. Erg. 
   
2022 103.500 
Ansatzverlagerung 
aufgrund 
V/0421/2017/1. Erg. 
 Gesamt 1.033.400  
 
Summe 13.521.000

- 3 - 
V/0710/2018 
 
Begründung 
 
Der Rat der Stadt  Münster hat in seiner Sitzung am 12.07.2017 mit der Vorlage V/0421/2017 dem 
Raumprogramm für den Neubau einer 2 -zügigen Grundschule mit Mensa für das Schulzentrum 
Kinderhaus zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, zur Vergabe der Architektenleistungen ein 
Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Wettbewerb vorzubereiten. 
Der Haupt- und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 20.09.2017 mit der Vorlage V/0699/2017 
beschlossen, zur Erlangung eines Vorplanungskonzeptes für den Neubau einer 2 -zügigen 
Grundschule mit Mensa für das Schulzentrum Kinderhaus  ein VgV-Verfahrens mit vorgeschaltetem 
nicht offenen Architektenwettbewerb nach der RPW 2013 (Richtlinie für Planungswet tbewerbe) 
durchzuführen. 
Der Wettbewerb richtete sich an Architektinnen und Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Lan d-
schaftsarchitektinnen bzw. Landschaftsarchitekten. Es wurde zur Kenntnis genommen, dass die 
Preisträger des Wettbewerbs zur Teilnahme an einem Vergabeverfahren zur Beauftragung der Lei s-
tungen der Architekten und Landschaftsarchitekten entsprechend der Vergabeverordnung (VgV) au f-
gefordert werden. 
 
 
Zu 1 bis 2: Ergebnis des Wettbewerbsverfahrens und des anschließenden Vergabeverfa h-
rens 
 
Aufgrund der europaweiten Veröffentlichung des Wettbewerbs gingen 56 Bewerbungen zur Teilna h-
me fristgerecht ein. Hiervon wurden 9 Büros ausgelost, die neben den 6 von Seiten der Stadt Münster 
vorab gesetzten Büros (s. Vorlage V/0700/2017) zur Teilnahme aufgefordert wurden. Insgesamt wur-
den 11 Arbeiten eingereicht. 
 
Das Preisgericht hat in seiner Sitzung am 13.04.2018 den 1. Preis an das Architekturbüro Kuckert 
Architekten BDA aus Münster in Arbeitsgemeinschaft mit dem Landschaftsarchitekturbüro Junker + 
Kollegen Landschaftsarchitektur aus Osnabrück vergeben und empfohlen, diese mit der Planung zu 
beauftragen. 
Der Wettbewerbsentwurf sieht ein zweigeschossiges Gebäude in Massivbauweise vor. Die Setzung 
und Ausformulierung des Baukörpers bewirkt die gewünschte Trennung der Schulformen unter 
größtmöglicher Beibehaltung des denkmalgeschützten Außenraums.  
Die Kriterien zu Bewertung der Wettbewerbsvorschläge sind bei der Bewertung berücksichtigt wo r-
den.  
Diese sowie weitere Hinweise zum Wettbewerb sind der Anlage 1  – Wettbewerbsdokumentation zu 
entnehmen. 
 
Die ersten 3 Preisträger des Wettbewerbes wurden zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren 
nach Vergabeverordnung (VgV) aufgefordert. 
 
Lediglich das Architekturbüro Kuckert Architekten BDA aus Münster in Arbeit sgemeinschaft mit dem 
Landschaftsarchitekturbüro Junker + Kollegen Landschaftsarchitektur aus Osnabrück, der 
1. Preisträger des Wettbewerbes, haben teilgenommen und entsprechende Unterlagen eingereicht. 
 
Im Zuge des Verhandlungsverfahrens war u. a. Ideen z ur Optimierung der Wettbewerbsentwürfe im 
Hinblick auf die von Seiten des Wettbewerbs-Preisgerichtes und der Vorprüfung aufgezeigten Mängel 
und Kritikpunkte darzustellen. 
 
Im Rahmen des Verhandlungsgespräches am 29.06.2018 unter Beteiligung von Vertretern der Politik 
und Verwaltung stellte das Architekturbüro Kuckert Architekten BDA aus Münster in Arbeitsgemei n-
schaft mit dem Landschaftsarchitekturbüro Junker + Kollegen Landschaftsarchitektur aus Osnabrück 
ihren in Hinblick auf die Überarbeitungshinweise des  Preisgerichtes optimierten Wettbewerbsentwurf 
und die geplanten Projektkonzepte (Kosten- u. Terminkontrolle, Personaleinsatz) vor.

- 4 - 
V/0710/2018 
Folgende Überarbeitungshinweise des Preisgerichtes wurden vom Architekturbüro überarbeitet: 
- Erarbeitung von Fassaden, die eine erkennbare Haltung und Auseinandersetzung mit den 
denkmalgeschützten baulichen Kontext erkennen lassen. 
- Prüfung der Schließung der Passage als Anlieferhof. 
- Bearbeitung der Mensa im Bereich Küche, Ausgabe der Grundschule und Zugang zu Forum. 
- Zugänglichkeit des östlichen Schulhofes zur Pflege. 
- Vorstellung möglicher haustechnischer Konzepte.  
 
 
Zu 3: Weitere Planung 
 
Nach Beauftragung der Architektenleistungen und erforderlichen Fachplanerleistungen wird die Pl a-
nung auf der Grundlage der Angebotsplanung d es Architekturbüros Kuckert Architekten BDA aus 
Münster in Arbeitsgemeinschaft mit dem Landschaftsarchitekturbüro Junker + Kollegen Landschaft s-
architektur aus Osnabrück in Abstimmung mit dem Amt für Schule und Weiterbildung sowie dem Amt 
für Grünflächen, U mwelt und Nachhaltigkeit weiterentwickelt und für die weitere Beschlussfassung 
vorbereitet.  
 
 
Zu 4: Energetisches Kurzgutachten des Bestandsgebäudes. 
 
Zur Umsetzung des Raumprogramms am Schulzentrum Kinderhaus sind neben dem Neubau Um-
baumaßnahmen im Bestand erforderlich. Zur Vorbereitung dieser Umbaumaßnahmen wurde ein 
energetisches Kurzgutachten als Grundlage für die weiteren Bearbeitungsschritte im Bestandsgebäu-
de erarbeitet.  
 
Unterschiedliche Maßnahmen wurden in diesem Zuge untersucht, beispielhaft zu benennen sind: 
- Dämmung der Kellerdecke ist aufgrund der räumlichen Situation nicht zielführend. 
- Partielle Innendämmung  
- Austausch der Verglasung 
- Austausch der Sandwichelemente in den Fassaden  
- Gebäudeautomation und technische Gebäudeausrüstung. 
Die Ergebnisse des Kurzgutachtens sind der Anlage 2 zu entnehmen. 
 
Durch die im Kurzgutachten genannten Maßnahmen kann der Verbrauch von 960.000 kWh auf 
740.000 kWh bzw. 54 kWh/m²a reduziert werden (siehe Energetisches Kurzgutachten des Bestand s-
gebäudes als Anlage). 
 
 
 
 
I. V. 
 
 
Matthias Peck 
Stadtrat 
 
Anlagen 
 Anlage A 
 Anlage 1 - Wettbewerbsdokumentation 
 Anlage 2 - Energetisches Kurzgutachten des Bestandsgebäudes

Beratungsverlauf (5)

04.09.2018 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 4.5 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
11.09.2018 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
11.09.2018 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 4.7 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
19.09.2018 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 23 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
19.09.2018 Rat
TOP 27 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (13)

  • Friedrichstraße 115a
  • Annette-Allee 50
  • Hamburger Straße 2
  • Lessingstraße 48A
  • Oststraße 92
  • Nordstraße 40
  • Hafenweg 16
  • Marderweg 23
  • Albersloher Weg 33
  • Am Rohrbusch 69
  • Von-Humboldt-Straße
  • Prinzipalmarkt 39
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0710/2018
Typ
Vorlagen
Datum
08.08.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37