V/0456/2015
Bestätigung des Gesamtabschlusses 2011 der Stadt Münster
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Prüfungsbericht-Gesamtabschluss-2011-Druckversion
147772 Zeichen
Bericht
über die Prüfung des
Gesamtabschlusses der Stadt Münster
zum 31.12.2011
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Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung
und Revision der Stadt Münster
Klemensstraße 10
48143 Münster
Telefon: 0251 - 492- 14 00
Telefax: 0251 - 492- 77 13
e-mail: revision@stadt-muenster.de
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Inhaltsverzeichnis
1 Vorbemerkungen ........................................................................................................................... 4
2 Prüfungsauftrag ............................................................................................................................. 4
3 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung ................................................................................. 5
3.1 Gegenstand der Prüfung ......................................................................................................... 5
3.2 Art und Umfang der Prüfung .................................................................................................... 5
4 Grundsätzliche Feststellungen .................................................................................................... 6
4.1 Feststellungen zum Entwurf des Gesamtabschlusses ............................................................ 6
4.2 Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die Vertreter ......................................................... 6
4.3 Unregelmäßigkeiten................................................................................................................. 7
5 Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung im Gesamtabschluss .................. 7
5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung ............................................................................. 7
5.1.1 Rechtsgrundlagen der Gesamtabschlussrechnungslegung ................................................ 7
5.1.2 Vorjahresabschluss ............................................................................................................. 8
5.1.3 Konsolidierungskreis ............................................................................................................ 9
5.1.4 Gesamtabschlussstichtag .................................................................................................. 11
5.1.5 Ordnungsmäßigkeit von Teilabschlüssen,
die in den Gesamtabschluss einbezogenen wurden ... ...................................................... 11
5.1.6 Konsolidierungsmaßnahmen ............................................................................................. 12
5.1.7 Gesamtabschlussbuchführung .......................................................................................... 13
5.1.8 Beurteilung des Gesamtabschlusses ................................................................................ 14
5.2 Gesamtaussage des Gesamtabschlusses ............................................................................ 14
5.2.1 Gesamtaussage des Gesamtabschlusses ........................................................................ 14
5.2.2 Wesentliche Bewertungsgrundlagen ................................................................................. 14
6 Bestätigungsvermerk .................................................................................................................. 15
Anlage: Gesamtabschluss der Stadt Münster
-Gesamtergebnisrechnung
-Gesamtbilanz
-Gesamtanhang mit Kapitalflussrechnung
-Gesamtlagebericht
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1 Vorbemerkungen
Mit der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) zum 01.01.2005
haben alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen späteste ns ab dem Stichtag 31.12.2010
jährlich einen Gesamtabschluss aufzustellen. Wie ei n Konzernabschluss in der Privat-
wirtschaft fasst der Gesamtabschluss die Rechnungse rgebnisse der verselbständigten
Aufgabenbereiche mit denen der Kernverwaltung zusam men. Damit soll ein umfassen-
des und der tatsächlichen Aufgabenerledigung entspr echendes Bild über die wirtschaftli-
che Lage und die Entwicklung der Kommune einschließ lich der verselbständigten Aufga-
benbereiche entstehen und zwar so, als wäre der ges amte Konzern ein einziges Unter-
nehmen. Die Resultate aus wechselseitigen Leistungs beziehungen und gesellschafts-
rechtlichen Einflüssen werden im Gesamtabschluss dabei weitestgehend eliminiert.
Der Gesamtabschluss wurde am 28.04.2014 vom Kämmere r aufgestellt und vom Ober-
bürgermeister bestätigt.
Danach nahm der Rat der Stadt Münster in seiner Sit zung am 10.09.2014 den Gesamt-
abschluss zur Kenntnis und verwies ihn an den Rechn ungsprüfungsausschuss zur Prü-
fung (V/0284/2014). Der Gesamtabschluss des Jahres 2011 wurde mit einer Verspätung
von fast zwei Jahren vorgelegt. Die eingetretenen V erzögerungen sind auf personelle
Engpässe im Zuge von Mutterschutzbefreiungen der in diesem Aufgabenbereich einge-
setzten Fachkräfte zurückzuführen.
2 Prüfungsauftrag
Gemäß § 116 Gemeindeordnung NRW (GO NRW) ist der Ge samtabschluss vom Rech-
nungsprüfungsausschuss dahingehend zu prüfen, ob er ein den tatsächlichen Verhältnis-
sen entsprechendes Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage
der Gemeinde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ergibt.
Die Prüfung des Gesamtabschlusses erstreckt sich da rauf, ob die gesetzlichen Vorschrif-
ten und die sie ergänzenden Satzungen und sonstigen ortsrechtlichen Bestimmungen
beachtet worden sind.
Der Gesamtlagebericht ist darauf zu prüfen, ob er m it dem Gesamtabschluss in Einklang
steht und ob seine sonstigen Angaben nicht eine fal sche Vorstellung von der Vermö-
gens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemeinde erwecken. Der Rech-
nungsprüfungsausschuss greift dabei gemäß § 103 GO auf das AWR als örtliche Rech-
nungsprüfung zurück.
In die Prüfung müssen die Jahresabschlüsse der vers elbständigten Aufgabenbereiche
nicht einbezogen werden, wenn diese nach gesetzlich en Vorschriften geprüft worden
sind, was bei den städtischen Beteiligungen, Sonder vermögen und rechtlich unselbstän-
digen Stiftungen regelmäßig der Fall ist.
Über Art und Umfang der Prüfung durch das AWR sowie über das Ergebnis der Prüfung
ist nach § 116 Abs. 6 GO NRW i.V.m. § 101 Abs. 2 bi s 8 GO NRW ein Prüfungsbericht
zu erstellen, in den der Bestätigungsvermerk oder d er Vermerk über seine Versagung
aufzunehmen ist.
Die Handreichung für Kommunen, 6. Auflage, enthält im Abschnitt 1.1.3 zu
§ 103 GO NRW Empfehlungen, wie die Prüfung des Gesa mtabschlusses im kommuna-
len Bereich zu organisieren und durchzuführen ist.
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3 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung
3.1 Gegenstand der Prüfung
Gegenstand der Prüfung war der Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2011
einschließlich Lagebericht und Anhang. Das AWR prüf te hier gemäß § 116 Abs. GO
NRW, ob bei der Aufstellung des Gesamtabschlusses - bestehend aus Bilanz, Ergebnis-
rechnung, Lagebericht, Anhang mit Kapitalflussrechn ung – die für die Rechnungslegung
geltenden gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung eingehalten wurden.
3.2 Art und Umfang der Prüfung
Die Prüfung durch das AWR ist gemäß § 103 GO NRW un d § 116 Abs. 6 GO NRW
i.V.m. § 101 Abs.
2 bis 8 GO NRW durchgeführt worden. Dabei lehnte da s AWR die Prü-
fung an die vom Institut Deutscher Wirtschaftsprüfe r (IDW) festgestellten Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung an und stützt sich auf die vom IDW entwickelten be-
sonderen Grundsätze für die Durchführung von Konzer nabschlussprüfungen (einschließ-
lich der Verwertung der Tätigkeit von Teilabschluss prüfern) - IDW PS 320 n.F. Daneben
beachtete das AWR die Empfehlungen des Innenministe riums zur Prüfung kommunaler
Gesamtabschlüsse.
Das AWR plante die Prüfung und führte sie so durch, dass ein hinreichend sicheres Ur-
teil darüber abgegeben werden kann, ob die Buchführ ung, der Gesamtabschluss und der
Gesamtlagebericht frei von wesentlichen Fehlaussagen sind.
Die Prüfung umfasste insbesondere die
-Abgrenzung des Konsolidierungskreises im Jahr 2011
-Plausibilität von Meldedateien der voll zu konsolidierenden Unternehmen
-Einhaltung des Einheitsgrundsatzes bei Stichtag, Ausweis und Bewertung
-Übernahme der Formularabschlüsse (Reporting Packages) in die Konzernbuchführung
-Plausibilität von Anpassungsbuchungen
-Ordnungsmäßigkeit der Konsolidierungsmaßnahmen, i.E.
-Kapitalkonsolidierung
-Schuldenkonsolidierung
-Aufwands- und Ertragskonsolidierung
-Anwendung der At-equity-Bewertung
-Einbezug von Beteiligungen nach der at-cost-Methode
-Vollständigkeit und Verständlichkeit des Konzernanhangs
-Ordnungsmäßigkeit der Kapitalflussrechnung
-Wahrheitsgehalt der Darstellungen im Lagebericht
Sofern einzelne Abschlüsse der in den Gesamtabschlu ss einbezogenen Unternehmen
durch andere Abschlussprüfer geprüft wurden, überzeugte sich das AWR von der Einhal-
tung der Voraussetzungen zur Weiterverwendung dieser Ergebnisse.
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Den Gesamtanhang prüfte das AWR darauf, ob die gese tzlich geforderten Angaben voll-
ständig und zutreffend sind.
Die Angaben im Gesamtlagebericht wiederum wurden au f Plausibilität und Übereinstim-
mung mit den während der Prüfung gewonnenen Erkennt nissen überprüft. Daneben ver-
gewisserte sich das AWR davon, dass der Gesamtlageb ericht mit den Kernaussagen der
konsolidierten Abschlüsse in Einklang steht.
Die Prüfung wurde im Zeitraum von der 03. KW 2015 - 07 . KW 2015 durchgeführt.
Die Berichterstattung über die Prüfung ist nach ört lichen Bedürfnissen eigenverantwort-
lich auszugestalten (vgl. Anmerkung der Handreichun g 1.1.3.4.3. zu § 103 GO NRW).
Hinsichtlich Form und Inhalt seines Prüfungsbericht es orientiert sich das AWR an den
Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei ( Konzern-)Abschlussprüfungen
(IDW PS 450), beschränkt sich hierbei allerdings au f die wesentlichen Ergebnisse aus
der Prüfung und verweist für weitere Informationen über die städtischen Gesellschaften
auf den Beteiligungsbericht der Stadt Münster.
4 Grundsätzliche Feststellungen
4.1 Feststellungen zum Entwurf des Gesamtabschlusse s
Während der Prüfung der Entwurfsfassung des Gesamta bschlusses stellte das AWR
fest, dass die Zuführungen der Stadt Münster in die Kapitalrücklagen ihrer dauerdefizitä-
ren Tochtergesellschaften Messe und Congress Centru m Halle Münsterland GmbH
(1.927.000,00 €) und Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (4.136.000,00 €)
im Gesamtabschluss zweimal erfasst wurden und in Fo lge dessen die Gesamtergebnis-
rechnung im Bereich der Transferaufwendungen um ins gesamt 6.063.000,00 € zu stark
belastet wurde.
Die Korrektur bewirkt eine Reduzierung des Gesamtfe hlbetrages von 39.681.048,33 €
um 6.063.000,00 € auf 33.618.048,33 € und gleichzeitig eine Minderung der Allgemeinen
Rücklage von 796.508.448,17 € auf 790.445.448,17 €.
Der Hinweis wurde während der Prüfung aufgegriffen und erklärt die Veränderungen der
diesem Bericht beigefügten Bilanz und Ergebnisrechn ung nebst Anhang und Lagebericht
zur Entwurfsfassung.
4.2 Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die Ver treter
Der Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften des § 51 GemHVO und steht im
Einklang mit dem Gesamtabschluss sowie den während der Prüfung gewonnenen Er-
kenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffen de Vorstellung von der Lage und der
voraussichtlichen Entwicklung der Stadt Münster mit ihren verselbständigten Aufgaben-
bereichen und stellt die wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zu-
treffend dar.
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Folgende Informationen sollten aus Sicht des AWR besonders hervorgehoben werden:
- Im Haushaltsjahr 2011 wurde die Gesamtkonzernlei stung gegenüber dem Vorjahr von
rd. 1.281,5 Mio. € um 31 Mio. € (2,4 %) auf rd. 1.312,5 Mio. € gesteigert.
- Die Aufwendungen für die Gesamtkonzernleistung b etrugen 1.311,6 Mio. €. Die Auf-
wendungen bleiben um 1,9 Mio. € (1,0 %) unterhalb d es Vorjahreswertes von
1.313,5 Mio. €.
- Für das Haushaltsjahr 2011 errechnet sich ein fas t ausgeglichenes Ergebnis aus dem
laufenden Gesamtkonzernbetriebsergebnis i.H.v. rd. 0,9 Mio. €. Gegenüber dem Vor-
jahresdefizit von rd. 32 Mio. € stellt dies eine Ve rbesserung von rd. 31,1 Mio. €
(97,2 %) dar.
- Die Belastungen aus dem Finanzergebnis i.H.v. 34, 5 Mio. € steigern den Verlust auf
rd. 33,6 Mio. € und unterstreichen in der Gesamtbet rachtung das Gewicht der Zins-
aufwendungen.
Trotz der umfangreichen Konsolidierungsbemühungen i n den vergangenen Jahren be-
steht weiterhin ein strukturelles Defizit im Einzel abschluss der Stadt Münster das sich in
der Gesamtergebnisrechnung niederschlägt.
4.3 Unregelmäßigkeiten
Die Prüfung des AWR erstreckt sich gem. § 116 Abs. 6 GO NRW auch darauf, ob die
gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzenden S atzungen und sonstigen ortsrechtli-
chen Bestimmungen beachtet worden sind. Hierbei bes chränkte sich das AWR auf die
Einhaltung derjenigen Rechnungslegungsnormen, die f ür die Aufstellung des Gesamtab-
schlusses und des Gesamtlageberichtes maßgeblich sind.
Neben der Fristüberschreitung bei der Aufstellung d es Gesamtabschlusses erkannte das
AWR während seiner Prüfung des Gesamtabschlusses ke ine weiteren Sachverhalte,
über die an dieser Stelle zu berichten wäre.
5 Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungsleg ung im Gesamtabschluss
5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
5.1.1 Rechtsgrundlagen der Gesamtabschlussrechnungs legung
Die Stadt Münster ist gemäß § 116 Abs. 1 und 5 GO N RW verpflichtet, in jedem Haus-
haltsjahr einen Gesamtabschluss für den Abschlussstichtag 31.12. innerhalb der ersten 9
Monate nach dem Stichtag aufzustellen und prüfen zu lassen. Zusätzlich ist ein Beteili-
gungsbericht gemäß § 117 GO NRW aufzustellen, der a llerdings nicht Gegenstand der
Prüfung des Gesamtabschlusses ist.
Auf den Gesamtabschluss sind gemäß § 49 GemHVO die zentralen Vorschriften zum
Aufbau und Inhalt von Bilanz, Ergebnisrechnung, zur Bewertung von Vermögen und
Schulden sowie zum jährlichen Abschluss - §§ 32 bis 38, 41 bis 43 und 47 GemHVO -
entsprechend anzuwenden, soweit seine Eigenart kein e Abweichungen bedingt oder
nichts anderes bestimmt ist.
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Die Art der Zusammenfassung von Rechnungsergebnisse n der Kernverwaltung mit de-
nen der verselbständigten Aufgabenbereiche wird im § 50 GemHVO geregelt. Dabei rich-
ten sich die Konsolidierungsmethoden wiederum nach den Vorschriften des Handels-
rechts.
Die städtische Gesamtabschlussrichtlinie vom September 2009 beinhaltet darüber hinaus
grundsätzliche Anweisungen. Sie ist für die Stadt M ünster und die voll zu konsolidieren-
den Aufgabenbereiche verbindlich.
Der Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12. 20 11 steht im Einklang mit den ge-
setzlichen Bestimmungen und der gültigen Gesamtabschlussrichtlinie der Stadt Münster.
Ferner hatte das Innenministerium NRW im Jahr 2009 ein Modellprojekt „NKF-
Gesamtabschluss“ initiiert, um aus einer modellhaft en Umsetzung der gesetzlichen An-
forderungen des § 116 GO NRW Leitlinien für die Kom munen in Nordrhein-Westfalen zur
Integration der komplexen Beteiligungsstrukturen in eine konsolidierte Gesamtrechnung
für den Konzern Kommune zu entwickeln, die auch bei anderen Kommunen Anwendung
finden. In diesem Modellprojekt wirkten die Landesh auptstadt Düsseldorf, die Städte Es-
sen, Solingen und Lippstadt sowie der Kreis Unna al s Modellkommunen mit. Das Mo-
dellprojekt wurde durch eine Wirtschaftsprüfungsges ellschaft fachlich begleitet. Im Er-
gebnis entstand ein Leitfaden, der als Arbeitshilfe diente, um notwendige Entscheidun-
gen bei der Aufstellung eines kommunalen Gesamtabschlusses zu treffen.
Der Leitfaden ist dabei weder eine Rechtsvorschrift noch ein verbindlicher Erlass des In-
nenministeriums. Gleichwohl wurde im Bedarfsfall au f die Handlungsempfehlungen des
Modellprojektes zurückgegriffen und damit die für d ie Kommunalverwaltung aufgezeigten
Vereinfachungsmöglichkeiten genutzt.
5.1.2 Vorjahresabschluss
Der Rat der Stadt Münster bestätigte den vom AWR ge prüften und mit dem uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerk versehenen Gesamtabs chluss zum 31.12.2010 in der
Sitzung vom 25.09.2013 und erteilte dem Oberbürgerm eister für den Gesamtabschluss
2010 die entsprechende Entlastung (Vorlage V/0622/2013).
Auf den Gesamtabschluss sind gemäß § 116 Abs. 1 GO die Bestimmungen des § 96 GO
entsprechend anzuwenden. Danach ist der Gesamtabsch luss unverzüglich nach seiner
Bestätigung durch den Rat der Aufsichtsbehörde anzu zeigen und öffentlich bekannt zu
machen.
Die Stadtverwaltung zeigte der Aufsichtsbehörde den festgestellten Gesamtabschluss
2010 mit Schreiben vom 23.01.2014 an. Eine Rückmeld ung lag bis zum Prüfungszeit-
punkt noch nicht vor.
Die Bekanntmachung des festgestellten Gesamtabschlu sses 2010 erfolgt im Amtsblatt
vom 20.03.2015.
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5.1.3 Konsolidierungskreis
Die Beteiligungsverwaltung prüft für jeden Abschluss aufs Neue, ob die Beteiligungen der
Stadt Münster in den Gesamtabschluss einzubeziehen sind und welche Methode ggf.
dabei anzuwenden ist.
Die Art des Einbezugs wird durch § 50 GemHVO vorgeg eben. Danach sind verselbstän-
digte Aufgabenbereiche voll zu konsolidieren, wenn sie entweder unter der einheitlichen
Leitung der Stadt Münster stehen oder von der Stadt Münster beherrscht werden (Con-
trol-Konzept). Sofern die Stadt Münster hingegen nu r einen maßgeblichen Einfluss auf
die verselbständigten Aufgabenbereiche ausübt, ist die At-Equity-Methode anzuwenden.
Wird weder ein beherrschender noch ein maßgeblicher Einfluss seitens der Stadt Müns-
ter ausgeübt, werden die verselbständigten Aufgaben bereiche im Gesamtabschluss mit
ihren fortgeführten Anschaffungskosten (At Cost) bewertet.
Wenn die verselbständigten Aufgabenbereiche für die Verpflichtung, ein den tatsächli-
chen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögen s-, Schulden-, Ertrags- und Fi-
nanzlage der Gemeinde zu vermitteln, von untergeord neter Bedeutung sind, müssen sie
nicht im Gesamtabschluss konsolidiert, sondern könn en mit ihren Anschaffungskosten
einbezogen werden.
Die Frage der Wesentlichkeit wurde auf der Grundlag e von folgenden Verhältniszahlen
beurteilt:
- Anteil der Beteiligung am Gesamtanlagevermögen
- Anteil der Beteiligung am Gesamteigenkapital
- Anteil der Beteiligung am Fremdkapital
- Anteil der Beteiligung an den gesamten Verbindlic hkeiten
- Anteil der Beteiligung an der Bilanzsumme aller b etroffenen Beteiligungen
- Anteil der Beteiligung an den gesamten Erträgen
- Anteil der Beteiligung an den gesamten Aufwendung en
Lagen die Anteile einer Beteiligung unter 3 % bzw. bei mehreren Beteiligungen unter
5 %, so wurden die betreffenden Beteiligungen im Ge samtabschluss mit ihren fortgeführ-
ten Anschaffungskosten erfasst, anderenfalls erfolgte ein Einbezug at equity.
Bei der Vollkonsolidierung werden Vermögensgegenstä nde, Schulden, Rechnungsab-
grenzungsposten, Bilanzierungshilfen und Sonderpost en der einbezogenen Unterneh-
men nach einer Neubewertung unter Berücksichtigung der Vorgaben des NKF in voller
Höhe in den Gesamtabschluss aufgenommen.
Zur Vermeidung von Doppelerfassungen erfordert die Vollkonsolidierung eine Kapital-
konsolidierung, eine Schuldenkonsolidierung sowie d ie Verrechnung von sich entspre-
chenden Aufwendungen und Erträgen.
Demgegenüber vereinfacht die At-Equity-Methode den Einbezug des verselbständigten
Aufgabenbereiches, indem der Beteiligungsbuchwert u m die Entwicklung des anteiligen
Eigenkapitals am beteiligten Tochterunternehmen fortgeschrieben und dieser Wert in den
Gesamtabschluss übernommen wird.
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Beim Gesamtabschluss 2011 setzt sich der Konsolidierungskreis wie folgt zusammen:
◊ Verbundene Unternehmen / voll zu konsolidieren:
GA 2010 GA 2011
Stadtwerke Münster GmbH-Teilkonzern Voll Voll
Wohn- und Stadtbau GmbH Voll Voll
AWM Voll Voll
Alle drei Unternehmen sind sowohl hinsichtlich ihres Einzelwertes (> 3%) als auch in ihrer
Gesamtheit von Bedeutung (>5%) und bilden daher den Kreis der voll zu konsolidieren-
den Unternehmen.
◊ Assoziierte Unternehmen / Bewertung At-Equity-Meth ode:
GA 2010 GA 2011
citeq at equity at equity
Städtische Bühnen Münster at equity at equity
Messe und Cong. Centrum Halle Münsterland GmbH at e quity at equity
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH at e quity at equity
Sämtliche nach der At-Equity-Methode berücksichtigt e Unternehmen sind hinsichtlich ih-
rer Einzelwerte (< 3%) zwar als von untergeordneter Bedeutung einzustufen. Die Ge-
samtheit aller Unternehmen überstieg allerdings den Grenzwert von 5 %, so dass die vier
oben genannten Unternehmen nicht at cost sondern at-equity einbezogen wurden.
◊ Einbezug at cost:
Anteil
% GA 2010 GA 2011
aus dem Kreis der
verbundenen Unternehmen
Theaterhaus Pumpenhaus GmbH 100,00 at cost at cost
Münster Marketing 100,00 at cost at cost
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 85,00 at cost at cost
aus dem Kreis der assoz. Unternehmen
GML Gewerbepark Münster Loddenhei-
de GmbH 33,33 at cost at cost
Airport Park FMO GmbH 33,33 at cost at cost
aus dem Kreis der übrigen Beteiligungen
RELIGIO Westfälisches Museum f.
religiöse Kultur GmbH 10,00 at cost at cost
IStG GmbH 10,00 at cost at cost
Regionalverkehr Münsterland GmbH 4,02 at cost at co st
Westfälisches Pferdemuseum GmbH 1,00 at cost at cos t
aus dem Kreis der Sondervermögen
Hüfferstiftung ----- at cost at cost
Stiftung Generalarmenfonds ----- at cost at cost
Friedrich und Irmgard
Buschmann Stiftung ----- at cost at cost
Die Gesellschaften RELIGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH, IStG
GmbH, Regionalverkehr Münsterland GmbH und das West fälische Pferdemuseum
GmbH wurden wegen ihres niedrigen Beteiligungsanteils (< 20 %) nur at cost, d.h. mit ih-
ren Anschaffungswerten in den Gesamtabschluss einbezogen.
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Die übrigen Unternehmen aus dem Kreis der verbunden en Unternehmen (beherrschen-
der Einfluss, > 50%) sowie die Unternehmen aus dem Kreis der assoziierten Unterneh-
men (20-50 %) wurden wegen ihrer untergeordneten Be deutung at cost im Gesamtab-
schluss berücksichtigt. Gleiches gilt für die unselbständigen Stiftungen.
Aus Sicht des AWR ist die Vorgehensweise zur Abgren zung des Konsolidierungskreises
nicht zu beanstanden. Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich keine Veränderungen. Die
Berechnungen waren übersichtlich und nachvollziehba r belegt; die diesbezüglichen An-
gaben im Gesamtabschluss entsprechen den tatsächlichen Gegebenheiten.
5.1.4 Gesamtabschlussstichtag
Der Gesamtabschlussstichtag 31.12.2011 entspricht d em Stichtag des Mutterunterneh-
mens Stadt Münster. Die Jahresabschlüsse der voll zu konsolidierenden Betriebe wurden
alle gesetzesgemäß auf diesen Stichtag aufgestellt und auf dieser Grundlage in den Ge-
samtabschluss einbezogen.
Bei den assoziierten Betrieben, die nach der At-Equ ity Methode einbezogen werden,
kann gem. § 50 Abs. 3 GemHVO i.V.m. § 312 Abs 6 HGB der jeweils letzte Jahresab-
schluss herangezogen werden, auch wenn der Stichtag – wie im Fall der Städtischen
Bühnen Münster - abweicht. Ein Zwischenabschluss br auchte für den Gesamtabschluss
2011 folglich nicht erstellt zu werden.
5.1.5 Ordnungsmäßigkeit von Teilabschlüssen, die in den Gesamtabschluss
einbezogenen wurden
Der bei Aufstellung des Gesamtabschlusses zu beachtende Grundsatz der Einheitlichkeit
impliziert Regeln, wie die Einzelabschlüsse der ver selbständigten Aufgabenbereiche be-
schaffen sein müssen, damit sie zu einem Summenabsc hluss zusammengefasst werden
können. Die zusammenzufassenden Einzelabschlüsse de r verselbständigten Aufgaben-
bereiche sind nach einheitlichen Bilanzierungsregel n zu erstellen. Etwaige Bilanzie-
rungsunterschiede sind zur Wahrung des Grundsatzes der Einheitlichkeit in den Kom-
munalbilanzen und der Ergebnisrechnung nach den gel tenden Regelungsvorschriften
des NKF anzupassen, um das Zahlenwerk der in den Ge samtabschluss einzubeziehen-
den Bereiche für die Erstellung des Summenabschlusses zu vereinheitlichen.
Die für den Gesamtabschuss relevanten Überleitungsr echnungen der voll zu konsolidie-
renden Betriebe wurden im Rahmen der Abschlussprüfu ng bereits einer kritischen
Durchsicht durch den jeweiligen Wirtschaftsprüfer d er Tochtergesellschaft unterzogen.
Sie bestätigten, dass die Überleitungen auf NKF in Übereinstimmung mit den Vorschrif-
ten des § 116 GO NRW und der dazu beschlossenen Ges amtabschlussrichtlinie der
Stadt Münster erstellt wurden.
Aus diesem Grunde unterzog das AWR die Formularabsc hlüsse der voll konsolidierten
Betriebe nur noch einer weiteren Plausibilitätsprüfung.
Hierbei hinterfragte das AWR die Angaben zur Anpass ung der Abschlüsse an die im
Konzern Stadt Münster geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien sowie die di-
versen Umgruppierungen. Es zeigte sich aber schnell , dass lediglich der Bericht der
Wohn- und Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Mü nster GmbH alle für das Ver-
ständnis und die Nachvollziehbarkeit der Anpassunge n erforderlichen Informationen ent-
hielt und in sich konsistent aufgebaut ist.
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Das AWR empfiehlt daher, zukünftig verstärkt darauf zu achten, dass in den Berichten
der beiden anderen Tochtergesellschaften zukünftig das Zustandekommen der in den
Meldedateien ausgewiesenen Daten hinreichend erörtert wird.
Die Jahresabschlüsse der verselbständigten Aufgaben bereiche brauchen gemäß § 116
Abs. 7 GO NRW ebenfalls nicht in die Prüfung des AW R einbezogen werden, wenn die-
se nach gesetzlichen Vorschriften bereits geprüft w orden sind. Das AWR vergewisserte
sich daher davon, dass sämtliche Abschlüsse bereits einer gesetzlichen Abschlussprü-
fung durch eine Wirtschaftsprüfung unterzogen wurde n. Es lagen Prüfungsberichte mit
einem jeweils uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vor.
Im Formularabschluss der AWM waren die Zinseffekte beim Ansatz von Rückstellungen
nicht sachgerecht eliminiert. Wie sich aber im weit eren Verlauf der Prüfung herausstellte,
wurden die Schwachstellen bereits im Rahmen der Konsolidierung ausgeräumt.
5.1.6 Konsolidierungsmaßnahmen
Im Anhang des Gesamtabschlusses wurden die jeweilig en Konsolidierungsmethoden
wahrheitsgemäß erläutert.
Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Danach
sind im Konsolidierungskreis zunächst vergleichbare Vermögenspositionen einheitlich
auf der Grundlage des NKF bewertet worden, ansonste n wurden betriebsspezifische Be-
sonderheiten aus den Einzelabschlüssen übernommen. Danach wurden die Kapitalver-
flechtungen der in den engeren Konsolidierungskreis einbezogenen Betriebe untereinan-
der aufgelöst, um eine Doppelerfassung der korrespo ndierenden Werte im Gesamtab-
schluss zu vermeiden.
Die Schuldenkonsolidierung bewirkte ordnungsgemäß e ine Eliminierung von wechselsei-
tigen Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen, Ve rbindlichkeiten und Rechnungsab-
grenzungsposten.
Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden untereinander entstandene
Aufwendungen und Erträge gegeneinander aufgerechnet.
Von einer Eliminierung der Zwischenergebnisse sah m an gemäß § 50 GemHVO i.V.m.
§ 304 HGB ab, weil davon auszugehen war, dass die A ufarbeitung etwaiger Zwischener-
gebnisse für die Vermittlung eines den tatsächliche n Verhältnissen entsprechenden Bil-
des der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Kon zerns nur von untergeordneter
Bedeutung ist.
Die Kapitalkonsolidierung, die Aufrechnung von Ford erungen und Verbindlichkeiten so-
wie die Eliminierung von Aufwendungen und Erträgen wurden sachgerecht durchgeführt
und dokumentiert. Auftretende Differenzen wurden du rch den Abgleich von Salden so
weit wie möglich aufgeklärt.
Die assoziierten Unternehmen citeq, Westfälischer Z oologischer Garten GmbH, Städti-
sche Bühnen Münster und Messe und Congress Center H alle Münsterland GmbH sind in
der Gesamtbilanz nach der Buchwertmethode angesetzt worden. In den Gesamtab-
schluss wurde jeweils der auf die Stadt Münster ent fallende Anteil am Eigenkapital des
Unternehmens am 31.12.2011 einbezogen.
BBeerriicchhtt üübbeerr ddiiee PPrrüüffuunngg ddeess GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess ddeerr SSttaaddtt MMüünnsstteerr zzuumm 3311..1122..22001111 1133
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Im Fall der Messe und Congress Centrum Halle Münste rland GmbH sowie der Westfäli-
scher Zoologischer Garten Münster GmbH führte die B ewertungsmethode im Einzelab-
schluss der Stadt Münster dazu, dass der Beteiligun gsbuchwert aus dem Jahresab-
schluss der Stadt Münster zum 31.12.2011 exakt dem in den Gesamtabschluss zu über-
nehmenden Anteil am Eigenkapital der jeweiligen Toc htergesellschaft entspricht. Im
Rahmen der Abschlussarbeiten wurde die Gesamtergebn isrechnung aber erneut mit den
Zuführungen der Stadt Münster in die Kapitalrücklag en der Tochtergesellschaften i.H.v.
6.063.000,00 € belastet.
Aus diesem Grunde war die Entwurfsfassung der Gesam tergebnisrechnung 2011 zu be-
richtigen. Danach schließt das Haushaltsjahr 2011 m it einem Gesamtjahresfehlbetrag
i.H.v. 33.618.048,33 € während der Entwurf 2011 noc h einen Verlust von
39.681.048,33 € enthält.
Daneben bewirkte die Korrektur eine Minderung der A llgemeinen Rücklage von
796.508.448,17 € auf 790.445.448,17 €.
5.1.7 Gesamtabschlussbuchführung
Das NKF verpflichtet die Kommunen nicht dazu, den G esamtabschluss auf der Grundla-
ge einer eigenständigen Gesamtbuchführung aufzustel len, in der die einzelnen Ge-
schäftsvorfälle des Konzerns Stadt Münster wie für den Einzelabschluss sachlich und
zeitlich geordnet nachgehalten werden. Vielmehr wird bei der Aufstellung des Gesamtab-
schlusses auf die vorliegenden Einzelabschlüsse der einbezogenen Betriebe zurückge-
griffen und es werden verschiedene Anpassungen vorgenommen.
Gleichwohl sind die jeweiligen Arbeitsschritte zur Aufstellung des Gesamtabschlusses
klar und verständlich zu dokumentieren, denn die An forderungen an die Dokumentation
der Aufstellung des Gesamtabschlusses ergeben sich aus dem Bedeutungszusammen-
hang des § 116 Abs. 6 GO NRW.
Das AWR kann bestätigen, dass der Gesamtabschluss d es Jahres 2011 sachgerecht
aus den Einzelabschlüssen der einbezogenen Betriebe entwickelt wurde.
Es gibt eine Richtlinie für den Gesamtabschluss, in der die einzelnen Arbeitsschritte und
Anweisungen zur Aufstellung des Gesamtabschlusses f estgelegt wurden. Daneben be-
schreibt die Dokumentation die Arbeitsschritte zur Auswertung der städtischen Buchhal-
tung. Mit Hilfe der Anleitung war das AWR in der La ge, die Ermittlung der für die Konsoli-
dierung relevanten Informationen aus der SAP-Buchha ltung der Stadt Münster nachzu-
vollziehen.
Die Zusammenführung der nach NKF einheitlich bewert eten Einzelabschlüsse wurde mit
Unterstützung der Software SEM-BCS und mit Hilfe ei nes Tabellenkalkulationspro-
gramms durchgeführt, in dem sämtliche Konsolidierun gsmaßnahmen festgehalten sind.
Komplexe Buchungsvorgänge sowie die Bearbeitung von Aufrechnungsdifferenzen wur-
den hinreichend dokumentiert.
Die Organisation der erforderlichen Arbeitsschritte und die Gesamtabschlussbuchführung
sind nach Auffassung des AWR geeignet, einen den ge setzlichen Anforderungen genü-
genden Gesamtabschluss zu erstellen, die einzelnen Konsolidierungsmaßnahmen nach-
zuweisen und die für die Folgeabschlüsse maßgeblich en Unterschiedsbeträge aus den
Konsolidierungsschritten vorzutragen.
BBeerriicchhtt üübbeerr ddiiee PPrrüüffuunngg ddeess GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess ddeerr SSttaaddtt MMüünnsstteerr zzuumm 3311..1122..22001111 1144
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
5.1.8 Beurteilung des Gesamtabschlusses
Die Verwaltung beachtete bei der Aufstellung des Ge samtabschlusses 2011, der aus Er-
gebnisrechnung, Bilanz, Anhang mit Kapitalflussrech nung und Lagebericht besteht, die
gesetzlichen Vorschriften.
Die Gesamtergebnisrechnung sowie die Gesamtbilanz w urden ordnungsgemäß aus den
einbezogenen Jahresabschlüssen entwickelt. Die ange wendeten Konsolidierungsmaß-
nahmen entsprechen den gesetzlichen Vorschriften un d die Konsolidierungsmaßnahmen
wurden sachgerecht durchgeführt und dokumentiert.
Auf Grund der Abschlussprüfung kam es zu Änderungen in Bilanz und Ergebnisrech-
nung. Die überarbeitete und vom Rat festzustellende Fassung des Gesamtabschlusses
nebst Anhang und Lagebricht sind dem Prüfbericht beigefügt.
Der Gesamtanhang enthält alle gesetzlich geforderte n Erläuterungen und Angaben. Die
Gesamtkapitalflussrechnung gibt einen Überblick übe r den am 31.12.2011 bestehenden
Finanzmittelfonds und die Zahlungsströme, die zur V eränderung des Finanzmittelfonds
gegenüber dem Vorjahr führten.
Der Aufbau der Kapitalflussrechnung entspricht den Empfehlungen des Deutschen
Rechnungslegungsstandards und vermittelt den cash-f low aus der laufenden Geschäfts-
tätigkeit, den cash-flow aus der Investitionstätigk eit sowie den cash flow aus der Finan-
zierungstätigkeit. Die Kapitalflussrechnung wurde d urch Konsolidierung der Kapitalfluss-
rechnungen der einbezogenen Unternehmen ermittelt. In diesem Bereich kommt es auf
Grund von Rundungen sowie der Abgrenzung von cash-p ooling-Forderungen aus dem
Finanzmittelfonds zu Differenzen, die aber wegen de r Geringfügigkeit der Beträge unbe-
deutend sind und daher nicht aufgegriffen wurden.
5.2 Gesamtaussage des Gesamtabschlusses
5.2.1 Gesamtaussage des Gesamtabschlusses
Das AWR stellte mit der Prüfung fest, dass der Gesa mtabschluss den gesetzlichen Vor-
schriften entspricht und unter Beachtung der Grunds ätze ordnungsmäßiger Buchführung
insgesamt, d.h. aus dem Zusammenwirken von Gesamtbi lanz, Gesamtergebnisrech-
nung, Anhang und Lagebericht sowie der Kapitalfluss rechnung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Gesamtvermöge ns-, Schulden-, Ertrags- und Fi-
nanzlage der Stadt Münster vermittelt.
Die Bilanzsumme beläuft sich am Stichtag 31.12.2011 auf 4.091.769.706,89 € (Vorjahr:
4.146.564.741,58 €).
Der Jahresfehlbetrag 2011 beträgt -33.618.048,33 € (Vorjahr:
- 64.056.824,02 €).
5.2.2 Wesentliche Bewertungsgrundlagen
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der Stadt Münster im vorlie-
genden Gesamtabschluss zum 31.12.2011 entspricht de n Vorschriften der Gemeinde-
haushaltsverordnung NRW.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Anhang hinreichend erläutert.
BBeerriicchhtt üübbeerr ddiiee PPrrüüffuunngg ddeess GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess ddeerr SSttaaddtt MMüünnsstteerr zzuumm 3311..1122..22001111 1155
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
6 Bestätigungsvermerk
Der Rechnungsprüfungsausschuss hat den Gesamtabschl uss der Stadt Münster zum
31.12.2011 bestehend aus Gesamtergebnisrechnung, Ge samtbilanz, Gesamtanhang mit
Kapitalflussrechnung und Gesamtlagebericht geprüft. Wie vom Gesetzgeber vorgesehen
bediente er sich dabei der örtlichen Rechnungsprüfung.
Die Ergebnisse der Prüfung führten zu Änderungen in der Gesamtbilanz und Gesamter-
gebnisrechnung, welche dem Rat der Stadt Münster al s Entwurf in seiner Sitzung am
10.09.2014 vorgelegt wurde. Nach der Umsetzung der Korrekturhinweise aus der Prü-
fung erteilt der Rechnungsprüfungsausschuss der die sem Bericht angefügten Version
des Gesamtjahresabschlusses 2011 folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:
Der Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.201 1 einschließlich Anhang wurde
unter Beachtung des § 116 Abs. 6 GO NRW geprüft. Di e Prüfung wurde unter Berück-
sichtigung der vom Institut Deutscher Wirtschaftspr üfer (IDW) festgestellten Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt und s tützt sich auf die vom IDW entwi-
ckelten besonderen Grundsätze für die Durchführung von Konzernabschlussprüfungen
(einschließlich der Verwertung der Tätigkeit von Te ilabschlussprüfern) - IDW PS 320 n.F.
Ferner berücksichtigte das AWR die im Abschnitt 1.1 .3 zu Nummer 3 des § 103 GO
NRW der Handreichung des Innenministeriums erteilte n Empfehlungen zur Prüfung ei-
nes kommunalen Gesamtabschlusses.
Die Prüfung wurde so geplant und durchgeführt, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die
sich auf die Darstellung des durch den Gesamtabschl uss vermittelten Bildes der Vermö-
gens- und Schuldenlage wesentlich auswirken, mit hi nreichender Sicherheit erkannt wer-
den konnten. Bei der Festlegung der Prüfungshandlun gen sind die Kenntnisse aus den
prozessbegleitenden Prüfungen, Kenntnisse über die Tätigkeit der verselbständigten
Aufgabenbereiche und über das wirtschaftliche und r echtliche Umfeld der Stadt Münster
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt worden.
Die Prüfung des Gesamtabschlusses umfasst die Beurt eilung der Jahresabschlüsse der
in den Gesamtabschluss einbezogenen verselbständigt en Aufgabenbereiche, die Ab-
grenzung des Konsolidierungskreises, der angewandte n Bilanzierungs- und Konsolidie-
rungsgrundsätze sowie die Würdigung der Gesamtdarst ellung des Gesamtabschlusses
und des Gesamtlageberichtes.
Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Auf der Grundlage der während der Prüfung gewonnene n Erkenntnisse entspricht der
Gesamtabschlusses nebst Anhang den gesetzlichen Vor schriften, den ergänzenden
Bestimmungen und vermittelt unter Beachtung der Gru ndsätze ordnungsmäßiger Buch-
führung und Bilanzierung ein den tatsächlichen Verh ältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Schuldenlage der Stadt Münster einsc hließlich der verselbständigten
Aufgabenbereiche. Der Gesamtlagebericht steht im Ei nklang mit dem Gesamtabschluss
und vermittelt ein zutreffendes Bild von der Vermög ens- und Schuldenlage der Stadt
Münster einschließlich der verselbständigen Aufgabe nbereiche und stellt die Chancen
und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Münster, den ……………………… Münster, den ……………………….
___________________________ _______________________ ____
Raimund Köhn Klaus Frohne
Vorsitzender des Leiter des Amtes für
Rechnungsprüfungsausschusses Wirtschaftlichkeitsprü fung und
Revision
Gesamtergebnisrechnung
vom 01.01. – 31.12.2011
2011 2010
EUR EUR
1. Steuern und ähnliche Abgaben 474.928.166,59 412.192 .607,23
2. + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 76.279.728,72 107.677.432,96
3. + Sonstige Transfererträge 7.567.725,16 7.091.472,89
4. + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 143.132.0 52,20 137.786.748,41
5. + Privatrechtliche Leistungsentgelte 486.409.102,61 476.322.610,30
6. + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 42.963.489,1 7 31.976.487,37
7. + Sonstige ordentliche Erträge 75.096.299,65 91.149.200,39
8. + Aktivierte Eigenleistungen 6.994.039,08 8.035.789,98
9. +/- Bestandsveränderungen -873.897,69 9.264.829,34
10. = Ordentliche Erträge 1.312.496.705,49 1.281.497.178,87
11. - Personalaufwendungen 263.323.885,49 249.288.047,26
12. - Versorgungsaufwendungen 24.800.584,86 29.472.525,03
13. - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 432. 380.519,71 439.846.913,42
14. - Bilanzielle Abschreibungen 133.633.680,61 133.931.863,93
15. - Transferaufwendungen 338.328.510,39 326.500.340,35
16. - Sonstige ordentliche Aufwendungen 119.165.004,74 134.479.251,80
17. = Ordentliche Aufwendungen 1.311.632.185,80 1.313.5 18.941,79
18. = Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 864.51 9,69 -32.021.762,92
19. + Beteiligungserträge -769.085,23 -413.506,65
20. + Zinserträge und sonstige Finanzerträge 6.036.475 ,41 6.012.849,33
21. - Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 43.82 5,48 70.394,16
22. - Zinsaufwendungen- und sonstige Finanzaufwendung en 39.706.132,72 35.918.816,62
23. = Gesamtfinanzergebnis -34.482.568,02 -30.389.868,10
24. = Ordentliches Gesamtergebnis -33.618.048,33 -62.411.6 31,02
25. + Außerordentliche Erträge 0,00 191.487,00
26. - Außerordentliche Aufwendungen 0,00 1.836.680,00
27. = Außerordentliches Gesamtergebnis 0,00 -1.645.193,00
28. = Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag /
Ordentliches Gesamtergebnis -33.618.048,33 -64.056.824,02
29. +/- Gewinnvortrag/Verlustvortrag 3.257.869,47 2.978.302,13
30. - Zuführungen zur Gewinnrücklage 11.375.000,00 15.4 48.500,00
32. = Gesamtbilanzgewinn/-verlust -41.735.178,86 -76.52 7.021,89
Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster 2011
Gesamtbilanz
zum 31.12.2011
31.12.2011 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2010
Aktiva EUR EUR Passiva EUR EUR
Anlagevermögen 3.706.910.481,35 3.762.840.199,75 Eigenkapital 806.298.987,97 841.249.408,19
Immaterielle Vermögensgegenstände 150.387.049,23 163.517.365,80 Allgemeine Rücklage 790.445.448,17 799.569.008,43
Geschäfts- oder Firmenwerte 147.763.022,01 161.197.650,17 Ausgleichsrücklage 57.588.718,66 118.207.421,65
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2.624.027 ,22 2.319.715,63 Bilanzgewinn / Bilanzverlust -41.735.178,86 -76.527.021,89
Sachanlagen 3.424.079.603,24 3.471.986.433,76 Sonderposten 1.451.300.880,25 1.477.848.849,68
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 231.392.705,24 251.989.362,37 Sonderposten für Zuwend ungen 641.318.652,02 631.534.563,66
Grünflächen 116.135.175,94 118.260.108,36 Sonderposten für Beiträ ge 728.141.616,72 745.581.554,92
Ackerland 34.576.943,52 33.811.556,56 Sonderposten für den Gebü hrenausgleich 14.696.986,50 12.330.622,06
Wald, Forsten 6.365.529,34 5.467.936,40 Sonstige Sonderposten 67.143.625,01 88.402.109,04
Sonstige bebaute Grundstücke 74.315.056,44 94.449.761,05 Rückstellungen 626.688.336,28 634.522.882,05
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1. 080.901.650,16 1.072.134.713,74 Pensionsrückstellunge n 448.296.432,80 441.916.648,19
Kinder- und Jugendeinrichtungen 48.861.028,28 45.903.381,36 Rückstellungen für Deponi en und Altlasten 54.854.152,08 55.482.061,65
Schulen 365.933.637,32 351.477.910,34 Instandhaltungsrückstel lungen 12.316.784,57 12.665.580,37
Wohnbauten 132.034.494,40 125.694.156,47 Steuerrückstellungen 1.810.026,00 3.351.327,42
Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 534 .072.490,16 549.059.265,57 Sonstige Rückstellungen 109.410.940,83 121.107.264,42
Infrastrukturvermögen 1.824.157.972,86 1.837.803.344,97 Verbindlichkeiten 1.152.256.504,79 1.151.851.481,70
Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 315.427.7 67,60 316.816.609,65 Verbindlichkeiten aus Krediten f ür Investitionen 932.573.673,53 944.718.360,93
Brücken und Tunnel 42.377.911,39 41.632.204,38 Verbindlichkeiten aus Kre diten zur Liquiditätssicherung 35.750.278,75 34.707.0 03,99
Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sicherheits anlagen 0,00 2.500,00 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 8.3 69.380,42 10.149.783,68
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 718.8 09.149,41 721.357.764,13 Verbindlichkeiten aus Liefer ungen und Leistungen 86.336.178,31 75.157.524,19
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungs anlage 620.971.440,81 632.638.129,00 Sonstige Verbindl ichkeiten 89.226.993,78 87.118.808,91
Stromversorgungsanlagen 36.300.330,26 35.676.359,01 Passive Rechnungsabgrenzungsposten 55.224.997,60 41.092.119,96
Gasversorgungsanlagen 27.706.402,15 28.800.623,15
Wasserversorgungsanlagen 21.663.409,53 21.821.866,84
Wärmeversorgungsanlagen 17.897.372,71 15.922.106,83
Abfallbeseitigungsanlagen 357.352,79 511.238,03
Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 22.646.83 6,21 22.623.943,95 Münster, den……………………… Münster, den ……………………….
Bauten auf fremden Grund und Boden 769.711,79 6.392.381,53
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 13.918.047,83 13.850.663,32
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 105.044. 816,36 99.142.626,88 Alfons Reinkemeier Markus Lewe
Betriebs- und Geschäftsausstattung 72.948.971,31 75.170.340,34
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 94.945.727 ,69 115.503.000,61 Stadtkämmerer Oberbürgermeister
Finanzanlagen 132.443.828,88 127.336.400,19
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.064.506,77 24.902.136,04
Anteile an assoziierten Unternehmen 40.421.751,10 38.750.560,16
Übrige Beteiligungen 7.082.921,34 7.181.087,59
Sondervermögen 3.920.051,31 3.950.192,29
Wertpapiere des Anlagevermögens 19.532.850,56 19.529.440,41
Ausleihungen 36.421.747,80 33.022.983,70
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
Ausleihungen an Beteiligungen 33.035.539,49 28.438.599,35
Ausleihungen an Sondervermögen 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 3.386.208,31 4.584.384,35
Umlaufvermögen 343.287.993,03 347.974.225,20
Vorräte 75.137.994,62 45.270.820,73
Rohstoffe/Fertigungsmaterial, Hilfsstoffe Betriebsstoffe 7.582.003,59 6.921.666,61
Waren 44.604.783,36 16.089.995,09
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 22.694.0 99,88 22.146.622,77
Fertige Erzeugnisse 255.414,75 51.519,04
Geleistete Anzahlungen für Vorräte 1.691,54 1.781,07
Emissionsrechte 1,50 59.236,15
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 106.05 5.449,34 95.595.571,55
Sonstige Forderungen 76.910.790,72 82.452.253,28
Sonstige Vermögensgegenstände 29.144.658,62 13.143.318,27
Wertpapiere des Umlaufvermögens 29.995.900,00 98.891.359,40
Liquide Mittel 132.098.649,07 108.216.473,52
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 41.571.232,51 35.750.316,63
4.091.769.706,89 4.146.564.741,58 4.091.769.706,89 4.146.564.741,58
Gesamtbilanz der Stadt Münster zum 31.12.2011
Gesamtanhang
mit Kapitalflussrechnung
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gem eindeordnung (GO NRW) und Gemeinde-
haushaltsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GemHVO NRW) einen Einzelabschluss
und als Mutterunternehmen einen Gesamtabschluss auf gestellt. Sofern ergänzende Vorschriften
des Handelsgesetzbuches (HGB) anzuwenden waren, wurden diese berücksichtigt.
Die auf Sicht zum Verkauf, Tausch oder zur Arrondie rung anstehenden Immobilien aus dem
Anlagevermögen wurden erstmalig 2011 durch die Verw altung ins Umlaufvermögen umgeglie-
dert. Dadurch sind diese Beträge zum Vorjahr nur bedingt vergleichbar.
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die voll zu konsolidierenden Betriebe entspricht dem
Kalenderjahr.
Bei den assoziierten Unternehmen wurde der jeweils letzte Jahresabschluss zugrunde gelegt.
Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Betragsangaben erfolgen in tausend Euro (TEUR).
II. Angaben zum Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis besteht neben der Stadt Mü nster aus einem Sondervermögen und
zwei voll zu konsolidierenden verbundenen Unternehmen:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Abfallwirtschaftsbetriebe (Eigenbetrieb) Münster 10 0,00
Stadtwerke Münster GmbH Münster 100,00
Wohn+Stadtbau GmbH Münster 100,00
Die Stadtwerke Münster GmbH wurde auf Teilkonzerneb ene in den Gesamtabschluss einbezo-
gen. Dadurch sind über den Konzernabschluss der Sta dtwerke Münster GmbH die folgenden
Gesellschaften als verbundene Unternehmen im Wege d er Vollkonsolidierung in den Konsolidie-
rungskreis des Gesamtabschlusses gelangt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH Münster 100 ,00
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH Münster 100,00
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH Münster 100,00
Westfälische Bauindustrie GmbH Münster 99,00
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG Münster 100,00
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH i.G. Münster 1 00,00
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Folgende sechs Unternehmen wurden gem. § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2 HGB n icht als
voll zu konsolidierendes Unternehmen mit einbezogen , weil deren Einfluss auf die Vermögens-,
Schulden-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns – a uch zusammengefasst mit allen Sonder-
vermögen, verbundenen Unternehmen und unselbstständ igen Stiftungen – von untergeordne-
ter Bedeutung ist:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH Münster 100,00
citeq (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Münster Marketing (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Städtische Bühnen Münster (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH M ünster 92,09
Wirtschaftsförderung Münster GmbH Münster 85,00
Die Beurteilung erfolgte unter Berücksichtigung der jeweiligen Jahresabschlüsse.
Bei der Gesamtbetrachtung aller als unwesentlich eingestuften Unternehmen im Konzern (voll zu
konsolidierenden und assoziierten Unternehmen) erga b sich, dass die festgelegte Wesentlich-
keitsgrenze von 5% hinsichtlich der Vermögens-, Sch ulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage
überschritten wurde und damit die untergeordnete Be deutung einzelner Kriterien geringfügig
nicht mehr gegeben war. Daher wurden die citeq, die Städtischen Bühnen Münster sowie die
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH , für die nach § 116 Abs. 3 GO und §
296 Abs. 2 HGB ein Einbeziehungswahlrecht besteht ( welches nicht ausgeübt wurde) sowie die
Voraussetzungen für die Einbeziehung als ein assoziiertes Unternehmen erfüllt sind, „at equity“
in den Gesamtabschluss einbezogen.
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster Gm bH ist die Westfälische Fernwärmever-
sorgung GmbH mit einem Anteil am Kapital in Höhe vo n 50,00 % als anteilsmäßig konsolidier-
tes Gemeinschaftsunternehmen in den Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses gelangt.
Folgende assoziierte Unternehmen wurden im Gesamtabschluss „ at equity “ (Fortschreibung
des Beteiligungsbuchwertes) berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
citeq (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Städtische Bühnen Münster (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH M ünster 92,09
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Müns ter 45,41
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster wu rden die folgenden assoziierten
Unternehmen „at equity“ berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
smart OPTIMO GmbH & Co. KG Osnabrück 48,00
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH Osnabrück 50,00
Energiehandelsgesellschaft West mbH Münster 28,00
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH Greven 35,00
items GmbH Münster 32,00
Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V. Enschede 50,00
Der Equity-Konsolidierung der FMO Flughafen Münster /Osnabrück GmbH wurde der von der
Gesellschaft aufgestellte Konzernabschluss zugrunde gelegt.
Die folgenden zwei assoziierten Unternehmen wurden gem. § 50 Abs. 3 GemHVO i.V.m. § 311
Abs. 2 HGB aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung im Gesamtabschluss nicht „at equity“
sondern zu Anschaffungskosten „at cost“ einbezogen.
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH Münster 33 ,33
Airport Park FMO GmbH Greven 33,33
Weitere „ at cost “ einbezogene Unternehmen sind:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
RELiGIO Westfälisches Museum
für religiöse Kultur GmbH Telgte 10,00
IStG gGmbH Münster 10,00
Regionalverkehr Münsterland GmbH Münster 4,02
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH Münster 1,00
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster wu rden die folgenden Gesellschaften at
cost einbezogen:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH Borkum 49,90
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG Münster 25,00
Westfälische Landeseisenbahn GmbH Lippstadt 14,00
Green Gecco Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG T roisdorf 8,00
Gemeinschaftskraftwerk
Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG
Essen 2,00
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III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden
Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode (§ 50 Abs. 1, 2 Gem HVO
i.V.m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt. Dabei erfo lgte die Verrechnung der Anteile
mit dem
Eigenkapital auf der Grundlage der fortgeführten We rtansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen
Einbeziehung der Konzernbetriebe in den Gesamtabschluss.
Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 303 A bs. 1 HGB
durch Eliminierung der Ausleihungen, anderen Forder ungen mit den entsprechenden Rückstel-
lungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernbe trieben sowie der Rechnungsabgren-
zungsposten.
Von einer Zwischenergebniseliminierung wurde gem. § 50 Abs. 1, 2 GemHVO (siehe
Handreichung zu § 50 GemHVO) i.V.m. § 304 Abs. 2 HG B bei den voll zu konsolidierenden und
den assoziierten Unternehmen abgesehen. Die Ermittl ung der Wertansätze erfordert einen
unverhältnismäßig hohen Aufwand und ist nach einer überschlägigen Verprobung für die
Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage (VSEF-Lage) von untergeordneter Bedeutung .
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. §
305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwisch en den Konzernbetrieben mit den auf sie
entfallenden Aufwendungen.
Die assoziierten Unternehmen wurden in der Gesamtbilanz mit dem Buchwert angese tzt
(Buchwertmethode) und zwar auf der Grundlage der We rtansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen
Einbeziehung des assoziierten Unternehmens in den Gesamtabschluss.
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Betriebe wurd en für den Gesamtabschluss entspre-
chend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich e inheitlich nach den bei der Stadt Münster
geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden auf gestellt, sofern deren Auswirkungen für
die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältniss en entsprechenden Bildes der VSEF-Lage
des „Konzerns Kommune“ nicht von untergeordneter Be deutung sind (§ 50 Abs. 1 GemHVO
NRW i.V.m. § 308 Abs. 2 Satz 3 HGB).
Eine Anpassung der assoziierten „at equity“ bewerte ten Unternehmen an die konzerneinheitli-
chen Ansatz- und Bewertungsmethoden erfolgte in Ausübung des Wahlrechts gem. § 312 Abs. 5
HGB nicht.
Im Einzelnen wurden im Konzern folgende Bilanzierun gs- und Bewertungsmethoden angewen-
det:
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Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskos-
ten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei eine r betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
zwischen 3 und 10 Jahren), bewertet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, ve rmindert um
lineare Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzung sdauer zwischen 3 und 80 Jahren),
angesetzt. In begründeten Fällen wurde von den voll zu konsolidierenden Unternehmen die
degressive Abschreibung, teilweise mit Übergang zur linearen Methode, vorgenommen. In Fällen
von betriebsspezifischen Besonderheiten und in Fäll en von untergeordneter Bedeutung für die
VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
Bei Zugängen des beweglichen Anlagevermögens wurde die Abschreibung für die vollen Monate
ab Beginn des Monats der Anschaffung oder Herstellu ng und dem Ende des Jahres vorgenom-
men. Bei der Stadt Münster wurden geringwertige Ver mögensgegenstände mit Anschaffungs-
kosten bis 410,00 EUR (ohne Vorsteuer) gem. § 33 Ab s. 4 GemHVO grundsätzlich im Anschaf-
fungsjahr voll abgeschrieben und Vermögensgegenstän de mit Anschaffungskosten bis 60,00
EUR (ohne Vorsteuer) wurden unmittelbar in den Aufw and verbucht. Bei den voll zu konsolidie-
renden Unternehmen/Sondervermögen wurden Anschaffungskosten bis 150,00 EUR unmittelbar
im Aufwand erfasst und Anschaffungskosten ab 150,00 EUR bis 1.000,00 EUR in einen
Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben.
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen
enthalten neben den Material-, den Ferti-
gungs- und Sondereinzelkosten der Fertigung auch di e notwendigen Materialgemein- und
Fertigungsgemeinkosten. Wurden die Wahlrechte zur E rmittlung der Herstellungskosten bei den
Konzernbetrieben anderweitig ausgeübt, ist aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VSEF-
Lage auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
Die Finanzanlagen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten be wertet. Soweit die
Gründe für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichta g nicht mehr bestanden, ist entsprechend §
253 Abs. 5 HGB zugeschrieben worden. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert bewertet.
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaf-
fungs-/ Herstellungskosten bzw. zu gleitenden Durch schnittspreisen, unter Beachtung des
strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der un fertigen Leistungen entspricht denen der
selbsterstellten Anlagen. Für bestimmte Vorräte wer den die Werte mit Hilfe zulässiger Bewer-
tungsvereinfachungsverfahren ermittelt. Aufgrund de s hohen Ermittlungsaufwandes, betriebs-
spezifischer Besonderheiten und aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VSEF-Lage ist auf
eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichte t worden. Die den Stadtwerken Münster
und der Westfälischen Fernwärmeversorgung unentgelt lich zugeteilten Emissionsrechte nach §
9 TEHG i.V.m. § 8 i.V.m. § 7 ZuG sind mit dem Wert von 1 EUR ausgewiesen. Erworbene
Emissionsrechte werden mit dem niedrigeren beizuleg enden Wert (Marktwert) zum Bilanzstich-
tag ausgewiesen.
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Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem N ennbetrag aktiviert. Allen
erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum
niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.
Disagios wurden aktivisch abgegrenzt.
Das nach § 75 Abs. 3 GO bestehende Wahlrecht der Pa ssivierung einer Ausgleichsrücklage
wurde in Anspruch genommen.
Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für zweckgebunde ne Investitionen wurden als Sonder-
posten ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsjahr wurden mit den Nennbeträgen
passiviert. Die Auflösung erfolgte - mit Ausnahme d es Sonderpostens für den Gebührenaus-
gleich - nach Maßgabe der auf die Vermögensgegenstä nde angewandten Abschreibungssätze.
Die unternehmens- und branchenspezifische Besonderh eit bei den Abfallwirtschaftsbetrieben
Münster hinsichtlich der „Sonderposten aus DSD-Über schüssen“ wurde unter den sonstigen
Sonderposten abgebildet.
Für Kostenüberdeckungen der kostenrechnenden Einrichtungen am Ende eines Kalkulationszeit-
raumes, die nach dem Kommunalabgabengesetz in den f olgenden drei Jahren ausgeglichen
werden müssen, wurde ein Sonderposten für den Gebührenausgleich gebildet.
Das Wahlrecht zur Bildung einer Sonderrücklage zur Sicherstellung für beschlossene Anschaf-
fungen oder Herstellungen von Vermögensgegenständen wird im Gesamtabschluss nicht
ausgeübt.
Allen am Bilanzstichtag bestehenden und bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken ist durch
die Bildung von Rückstellungen ausreichend Rechnung getragen worden.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflich tungen wurden für bestehende
Versorgungsansprüche und sämtliche Anwartschaften g ebildet. Diese wurden mit dem nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungs-
zinsfußes von 5 % angesetzt. Geringfügige Abweichun gen des Rechnungszinsfußes bei
Konzernbetrieben wurden aufgrund des Wesentlichkeit sgrundsatzes gem. § 308 Abs. 2 S. 3
HGB beibehalten.
Beihilfeansprüche von Beamten wurden als prozentual er Aufschlag zur Pensionsrückstellung
berücksichtigt, der sich als Durchschnittswert der letzten 3 Jahre aus dem Verhältnis der
gezahlten Beihilfeleistungen zu dem Volumen der gez ahlten Beamtenbesoldung errechnet (z.Z.
21,12 % (Vorjahr: 20,40 %)).
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Die Bilanzposition Rückstellungen für Deponien und Altlasten beinhaltet im Wesentlichen die
Kosten der Nachsorge/Rekultivierung der Zentralen M ülldeponien Münster (ZDM) I und II. Der
Wert basiert auf einem aktualisierten Gutachten von der ECONUM Unternehmensberatung
GmbH aus 2010. Deponierückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berü cksichtigung zukünftiger Preis- und
Kostensteigerungen angesetzt.
Bei der Bildung von Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen wurde für die
Nachholung ein längstmöglicher Zeitraum von 5 Jahren nach dem Abschlussstichtag berücksich-
tigt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. bei den vol l zu konsolidieren-
den Unternehmen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund untergeordneter Bedeutung für
die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz
Anlagevermögen:
Anlagevermögen 31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 150.387 163.517
Sachanlagen 3.424.079 3.471.986
Finanzanlagen 132.444 127.336
Gesamt 3.706.910 3.762.840
Die Aufgliederung der erfassten Anlagengegenstände ergibt sich aus der Gesamtbilanz.
Bei den Finanzanlagen sind rechtlich unselbstständi ge Stiftungen in Höhe von 3.601 TEUR
(Vorjahr: 3.632 TEUR) ausgewiesen. Korrespondierend hierzu wurde ein entsprechender
Sonderposten gebildet.
Umlaufvermögen:
Vorräte:
Umlaufvermögen 31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.582 6.922
Waren 44.605 16.090
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 22.694 22.147
Fertige Erzeugnisse 255 51
Geleistete Anzahlungen 2 2
Emissionsrechte 0 59
Gesamt 75.138 45.271
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Bei den Waren werden im Wesentlichen zum Verkauf be stimmte Grundstücke und Bauten
ausgewiesen. In 2011 wurden von der Verwaltung Umgliederungen von Immobilien, die auf Sicht
zum Verkauf, Tausch oder zur Arrondierung anstehen, aus dem Anlagevermögen ins Umlauf-
vermögen vorgenommen. Dadurch erhöhte sich der Bestand an Waren um 34.304 TEUR.
Der Posten unfertige Erzeugnisse und unfertige Leis tungen enthält im Wesentlichen noch nicht
abgerechnete Betriebs- und Heizkosten sowie Erschließungskosten.
Die fertigen Erzeugnisse, es handelt sich um Grunds tücke mit fertigen Bauten, beinhalten ein
Reiheneigenheim und fünfzehn Stellplätze.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
Die Forderungen beinhalten öffentlich-rechtliche Forderungen, Forde rungen aus Transferleis-
tungen (z.B. Erstattungsansprüche aus Sozialhilfe u nd Jugendhilfe u.a.) und Privatrechtliche
Forderungen (z.B. Vermietung und Verpachtung, Eintr ittsgelder u.a.), sowie Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen aus Energie- und Wasserlieferungen ist der
abgegrenzte Verbrauch zwischen Ablese- und Bilanzst ichtag enthalten, der mit den aufgelaufe-
nen Abschlagszahlungen saldiert wurde.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen enthalten:
- Forderungen an das Finanzamt / Zollamt
- Gutschriften
- Weiterverrechnungen
- Vorschüsse und Abschläge
- Geleistete Anzahlungen
- Forderungen an Versicherungen
- Vorsteuerüberhang
- Forderungen aus Mängelbeseitigung
- Darlehensforderung
- Überzahlte Betriebskosten
Wertpapiere des Umlaufvermögens:
Die Veränderung im Posten Wertpapiere des Umlaufvermögens von 98.891 TEUR auf 29.996
TEUR ergibt sich u.a. aus dem Verkauf der Anteile a m DWS INSTITUTIONAL MONEY PLUS
INH.ANT.O.N. (WKN 986813).
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Aktive Rechnungsabgrenzung:
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Disagios in Höhe von 530 TEUR
(Vorjahr: 496 TEUR).
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich we iterhin aus folgenden Sachverhalten
zusammen:
- Ausgaben, die zeitlich vor den entsprechenden Au fwendungen liegen, im Wesentlichen
Transferzahlungen (Sozial- und Jugendhilfe sowie Fr aktionszahlungen), Erbbauzinsen,
Sponsoringbeiträge und Beamtenbesoldung;
- geleistete Zuwendungen, die mit einer mehrjährig en und einklagbaren Gegenleistung
verbunden sind, im Wesentlichen die Stromversorgung Wochenmärkte, Ausbau Betreuungs-
plätze Kita´s, Verbesserung der Infrastruktur (Erri chtung öffentlicher Parkplätze, Fahrradpark-
haus und Radwege).
Eigenkapital
Die allgemeine Rücklage beträgt 790.445 TEUR (31.12.2010: 799.569 TEUR).
Die im Rahmen der Eröffnungsbilanz (01.01.2008) der Stadt Münster einmal ermittelte und
gebildete Ausgleichsrücklage gem. § 75 Abs. 3 GO, beträgt 57.589 TEUR (31.12.20 10:
118.207 TEUR). Die Ausgleichsrücklage dient als Puf fer für den Ausgleich von Schwankungen
der Ergebnisrechnung. Solange Fehlbeträge durch Mit tel der Ausgleichsrücklage ausgeglichen
werden können, gilt der jeweilige Haushalt insgesam t als ausgeglichen. Die Abweichung zum
Vorjahr resultiert aus dem Jahresfehlbetrag 2010 der Stadt Münster.
Der Bilanzverlust beläuft sich auf 41.735 TEUR (31.12.2010: 76.527 TEUR).
Sonderposten:
Der Wert der Sonderposten zum 31.12.2011 beträgt in sgesamt 1.451.301 TEUR (31.12.2010:
1.477.849 TEUR).
Es werden Zuwendungen und Beiträge als Sonderposten ausgewiesen, die im Rahmen einer
Zweckbindung für investive Maßnahmen geleistet wurd en und nicht frei verwendet werden
dürfen. Die Auflösung der Sonderposten wird entspre chend der Abnutzung des bezuschussten
Vermögensgegenstandes vorgenommen. Die Sonderposten, die aus Beiträgen finanziert wurden
(im Wesentlichen Kanalbaubeiträge und Beiträge nach dem Baugesetzbuch bzw. Kommunalab-
gabengesetz) werden auf der Grundlage von pauschali erten Bezuschlagungssätzen für
Neuanschaffungen gebildet. Insgesamt beliefen sich die Sonderposten für Zuwendungen und
Beiträge auf 1.369.460 TEUR (31.12.2010: 1.377.116 TEUR).
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Der Sonderposten für den Gebührenausgleich in Höhe von 14.697 TEUR (31.12.2010:
12.331 TEUR) wird gebildet, um die Verpflichtungen aus Kostenüberdeckungen der Gebühren-
haushalte, die gem. § 6 KAG an den Gebührenzahler z urückzuführen sind, in der Bilanz offen
auszuweisen. Die Überschüsse sind innerhalb von dre i Jahren nach ihrer Entstehung an die
Gebührenpflichtigen zurückzuführen.
Die Sonstigen Sonderposten umfassen im Wesentlichen erhaltene Gelder für Ausg leichs- und
Ersatzmaßnahmen, Stellplatzablösebeträge, DSD-Übers chüsse, Baukostenzuschüsse und
Sonderposten für rechtlich unselbstständige Stiftungen.
Rückstellungen:
Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 448.296 TEUR (31.12.2010: 441.917 TEUR )
beinhalten Verpflichtungen nach beamtenrechtlichen Vorschriften und sonstige, direkte
Pensionsverpflichtungen gegenüber tariflich Beschäf tigten, die nicht durch entsprechende
Umlagen der Zusatzversorgungskasse abgedeckt werden.
Ausgewiesen werden Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien in
Höhe von 54.854 TEUR (31.12.2010: 55.482 TEUR). Die ausgewiesenen Rückstellungen
berücksichtigen sämtliche Stilllegungs- und Nachsor geverpflichtungen aus dem Betrieb der
Zentraldeponien Münster I und II (ZDM I und II).
Die Instandhaltungsrückstellungen in Höhe von 12.317 TEUR (31.12.2010: 12.666 TEUR)
wurden im Wesentlichen gebildet für:
- Hochbaumaßnahmen
- Netzinstandhaltung
- Verkehrsflächen
- Anlagen
- Kleininstandhaltungen / Modernisierungen
Die Steuerrückstellungen in Höhe von 1.810 TEUR (31.12.2010: 3.351 TEUR) be treffen im
Wesentlichen die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag.
Auf die Ermittlung der passiven latenten Steuern im Gesamtabschluss wurde verzichtet, da es
sich hierbei um ein im kommunalen Umfeld wesensfrem des Element von nur nachrangiger
Bedeutung handelt und der hierzu entstehende Aufwan d zur Berechnung und Fortführung in
keinem wirtschaftlichen Verhältnis steht. (Praxisle itfaden zur Aufstellung eines NKF-
Gesamtabschlusses, 4. Auflage, August 2009, S. 170 ff.)
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Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 109.411 TEUR (31.12.2010: 121.107 TEUR )
betreffen im Wesentlichen:
- Drohverlustrückstellungen
- Altersteilzeit
- Gebührenüberschüsse
- Versorgungslasten
- Urlaubs- / Überstundenansprüche
- Altersteilzeitverpflichtungen
- ausstehende Eingangsrechnungen
- Leistungszulagen
- Altlasten
Verbindlichkeiten:
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeit en werden in einem Verbindlichkeiten-
spiegel zusammengefasst dargestellt.
Gesamtverbindlichkeitenspiegel (ergänztes Muster § 47 GemHVO NRW)
mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit 31.12.2011 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 J ahre 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus
Krediten für Investitionen 932.573.673,53
44.571.560,72 151.942.732,81 736.059.380,00 944.718.360,93
Verbindlichkeiten aus
Krediten zur Liquiditätssi-
cherung 35.750.278,75
35.750.278,75 34.707.003,99
Verbindlichkeiten aus
Vorgängen, die Kreditauf-
nahmen wirtschaftlich
gleichkommen 8.369.380,42
373.569,51 1.643.247,80 6.352.563,11 10.149.783,68
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen 86.336.178,31
85.721.151,11 484.771,77 130.255,43 75.157.524,19
Sonstige Verbindlichkeiten 89.226.993,78 87.483.896,89 750.000,00 993.096,89 87.118.808,91
Summe aller
Verbindlichkeiten 1.152.256.504,79
218.150.178,23 190.571.031,13 743.535.295,43 1.151.851.481,70
Besicherungen: Durch Grundpfandrechte besicherte Ve rbindlichkeiten bestehen in Höhe von
133.224 TEUR (31.12.2010: 128.650 TEUR).
Der Posten Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen betrifft ausschließlich Kredite, die
aufgrund von Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurden.
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Die Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssiche rung betreffen zwei in Schweizer
Franken aufgenommene Kredite sowie einzelne Kontoko rrentkredite zur Finanzierung der
laufenden Geschäftstätigkeit.
Die Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftli ch gleichkommen , beinhalten im
Wesentlichen Verpflichtungen aus Genussscheinkapita l, Leibrentenverträgen und öffentlich-
privaten-Partnerschaftsprojekten, ehem. PPP-Projekte.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstammen dem laufenden
Geschäftsverkehr.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen enthalten:
- Stellplatzablösebeträge
- Investitionszuwendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen
- Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt
- Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern
- Verbindlichkeiten aus Beiträgen
- Verbindlichkeiten aus dem Cash-Management
Passiver RAP
Der passive RAP beinhaltet als wesentliche Position en Gebühren für Grabnutzungen, Stellplatz-
ablösebeträge, erhaltene Investitionszuschüsse, Lan deszuschüsse, Ablösung Erbbaurecht,
vorausempfangene Erbbauzinsen und Wegerechtsgebühre n, vorausgezahlte Netzentgelte für
das Strom- und Gasnetz und Erschließungskosten.
Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse:
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlich-
keiten in Form von Bürgschaften/Patronatserklärunge n in Höhe von 83.305 TEUR (31.12.2010:
86.584 TEUR) sowie in Form von Grundschulden in Höh e von 13.690 TEUR (31.12.2010: 5.535
TEUR).
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Finanzielle Verpflichtungen:
Es bestehen wesentliche langfristige finanzielle Ve rpflichtungen aus vertraglichen Vereinbarun-
gen für die Restabfallbehandlung bis zum 31.05.2015 . Eine betragsmäßige Angabe dieser
finanziellen Verpflichtungen ist nicht möglich, da die Höhe insbesondere von den zukünftigen
angelieferten Mengen abhängig ist.
Finanzielle Verpflichtungen, bis zu einer Höchstgre nze von 9.800 TEUR, können sich aus der
Beteiligung an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellsc haft mbH & Co. KG, durch die
Investitionen in Projekte zur regenerativen Energie erzeugung ergeben. Die Höhe ist von den
jeweils erworbenen Projekten abhängig und beträgt zum Bilanzstichtag 1.799 TEUR.
Zur Absicherung gegen steigende Erdgasbezugspreise wurden Commodityswaps abgeschlos-
sen, der positive Marktwert beträgt nach unternehme nsinternen Berechnungsmodellen 266
TEUR. Zur Absicherung gegen steigende Dieselpreise wurden Commodityswaps mit einer
Laufzeit von maximal 3 Monaten abgeschlossen, der p ositive Marktwert beträgt nach bankinter-
nen Berechnungsmodellen 49 TEUR.
Aus Miet-, Pacht- und Leasing-Verträgen mit einer L aufzeit zwischen 1 und 5 Jahren resultieren
jährliche Verpflichtungen von 2.214 TEUR (31.12.2010: 2.200 TEUR).
Im Investitionsbereich belaufen sich die Bestellverpflichtungen auf 7.933 TEUR.
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus beste henden Verträgen mit Sondervertrags- und
Tarifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantw ortungsvoller unternehmerischer Risiko-
vorsorge in die Zukunft gerichtete Verträge über de n Bezug von Energie und Wasser geschlos-
sen worden.
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben resultieren sämtlich aus Erträgen der
Kernverwaltung. Im Wesentlichen sind hier die Gewer besteuer, der Gemeindeanteil an der
Einkommen- und Umsatzsteuer sowie Grundsteuer entha lten. Hinzu kommen Leistungen wegen
der Umsetzung der Grundsicherung für Arbeitssuchende und Leistungen nach dem Familienleis-
tungsausgleich.
Steuern und ähnliche Abgaben 2011 2010
TEUR TEUR
Steuern 462.610 398.636
Ähnliche Abgaben 12.318 13.557
Gesamt 474.928 412.193
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
In den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 76,2 Mio. EUR (2010: 107,6 Mio.
TEUR), die ausschließlich aus der Kernverwaltung re sultieren, sind im Wesentlichen die
Zuwendungen und Umlagen der Jugendhilfe mit 29,3 Mi o. EUR (2010: 26,5 Mio. EUR) und die
Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen in Höhe von 24,9 Mio. EUR (2010: 25,3 Mio.
EUR) enthalten.
Die sonstigen Transfererträge in Höhe von 7,6 Mio. EUR (2010: 7,1 Mio. EUR) resu ltieren
ausschließlich aus der Kernverwaltung und setzen si ch zusammen aus dem Ersatz von
Leistungen der Sozialhilfe in Höhe von 2,9 Mio. EUR (2010: 2,8 Mio. EUR) und dem Ersatz von
Leistungen der Jugendhilfe in Höhe von 4,7 Mio. EUR (2010: 4,3 Mio. EUR).
Der Posten öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Höhe von 143,1 Mio. EUR (2010: 137,8
Mio. EUR) setzt sich aus Gebühren und Beiträgen zusammen. Darin enthalten sind Erträge aus
der Auflösung von Sonderposten aus Beiträgen und Ge bühren von 22,7 Mio. EUR (2010: 22,5
Mio. EUR).
Die privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 486,4 Mio. EUR (2010: 476,3 Mio. EUR)
teilen sich auf folgende Bereiche auf:
- Versorgungsbereich und Verkehrsbereich
- Mieten, Pachten, Erbbauzinsen
- Abfallverwertung und Abfallabfuhr
- BGA DSD + Containerdienst
- Immobilienbewirtschaftung / -verkauf
- Betreuungstätigkeit
Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betragen insgesamt 43,0 Mio. EUR (2010: 32,0
Mio. EUR). Darin enthalten sind im Wesentlichen die Leistungsbeteiligungen nach § 22 SGB II.
Die sonstigen ordentlichen Erträge in Höhe von 75,1 Mio. EUR (2010: 91,1 Mio. EUR)
beinhalten im Wesentlichen:
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
- Konzessionsabgaben
- Gewerbesteuernachforderungen
- Erträge aus der Auflösung von sonstigen Sonderpos ten
- Erträge aus Gutschriften für Netznutzung und KWK- Zuschläge
- Erträge aus der Veräußerung von Anlagegegenstände n
- Erstattung von Kapitalertragsteuern
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Personal- und Versorgungsaufwendungen
2011 2010
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 201.917 194.542
Soziale Abgaben 31.925 30.711
Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 29.482 24.035
Versorgungsaufwendungen 24.801 29.473
Gesamt 288.125 278.761
In den Personal- und Versorgungsaufwendungen sind Z uführungen in die Pensionsrückstellun-
gen in Höhe von 16.895 TEUR (2010: 23.130 TEUR) enthalten.
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 432,4 Mio. EUR (2010: 439,8
Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen:
- Energie / Wasser / Abwasser
- Bezogene Leistungen
- Unterhaltung des Infrastrukturvermögens / bebauter Grundstücke
- Bewirtschaftung bebauter Grundstücke
- Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen
- Fertigung / Vertrieb / Waren
- Sanierung und Rekultivierung ZDM I und II
Die den bilanziellen Abschreibungen zu Grunde liegenden Nutzungsdauern weichen in
Einzelfällen von der NKF Rahmentabelle und örtliche n Nutzungsdauern der Stadt Münster ab.
Aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes/Einfluss au f die VSEF-Lage wurde eine Anpassung
der Nutzungsdauern der Verwaltungsgebäude erforderl ich (§ 308 Abs. 2 S. 3 HGB). Die Höhe
der Abschreibungen insgesamt beträgt 133,6 Mio. EUR (2010: 133,9 Mio. EUR).
Der Posten Transferaufwendungen in Höhe von 338,3 Mio. EUR (2010: 326,5 Mio. EUR)
betrifft im Wesentlichen die Bereiche:
- Sozialhilfe
- Jugendhilfe
- Landschaftsumlage
- Gewerbesteuerumlage
- Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit
- Krankenhausumlage
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
In den sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 119,1 Mio. EUR (2010: 134,4 Mio.
EUR) sind im Wesentlichen enthalten:
- Mieten / Pachten / Erbbauzinsen
- IT-Dienstleistungen
- Aufwendungen bezogene Leistungen Verwaltung und Vertrieb
- Versicherungen
- Zinsen für Gewerbesteuererstattungen
- Werbung
- Steuern vom Einkommen und Ertrag
Das Gesamtfinanzergebnis beläuft sich auf -34,5 Mio. EUR (2010: -30,4 Mio. EUR). Das
Ergebnis wird im Wesentlichen durch die hohen Zinsa ufwendungen in Höhe von 39,7 Mio. EUR
(2010: 35,9 Mio. EUR) beeinflusst.
Das außerordentliche Gesamtergebnis beträgt 0 EUR (2010: -1.645 TEUR). Das Vorjahreser -
gebnis resultierte vor allem aus der Bewertungsumst ellung im Rahmen der erstmaligen
Anwendung der BilMoG-Bewertungsmethodik.
VII. Sonstige Angaben
Im Jahresdurchschnitt 2011
wurden im Konzern durchschnittlich 4.651 Mitarbeite r (2010: 4.685
Mitarbeiter) beschäftigt.
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs
Die Kapitalflussrechnung (nach DRS 2) stellt sich wie folgt dar:
2011 2010
TEUR TEUR
1. +/- Ordentliches Ergebnis vor a.o. Posten des Konzerns (einschl.
Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern) -33. 618 -62.411
2. +/- Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des AV 122.842 109.887
3. +/- Zu-/Abnahmen der Rückstellungen -7.834 12.944
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -5 5.703 -28.947
5. -/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -3.546 -5.842
6. -/+ Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen sowie and. Aktiva, die
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen
sind -46.148 14.162
7. +/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie and. Passiva, die
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen
sind 27.419 18.871
8. +/- Ein-/Auszahlungen aus a.o. Posten 0 -1.646
9. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 3.412 57.018
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
2011 2010
TEUR TEUR
9. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 3.412 57.018
10. Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Sachanlageve rmö-
gens 45.674 15.034
11. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -102.523 -111.349
12. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des immateriellen
Anlagevermögens 0
0
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagever-
mögen -711 -586
14. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Finanzanlage vermö-
gens 13.664 1.733
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -5.983 -23.178
16. + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unterneh-
men und sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
17. - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unterneh-
men und sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
18. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der
kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
19. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der
kurzfristigen Finanzdisposition -498 1
20. + Einzahlungen für Sonderposten aus Zuwendungen u.
Beiträgen
sowie sonstigen Sonderposten 37.708
39.265
21. - Auszahlungen von aktivierbaren Zuwendungen -4.695 -4.147
22. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -17.364 -83.227
23. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 22 0
24. - Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesell-
schafter 0 0
25. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der
Aufnahme von (Finanz-) Krediten 24.112
76.308
26. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Krediten -41.406 -44.172
27. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -17.272 32.136
28. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -31.224 5.927
29. +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte
Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
30. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 194.118 188.866
31. +/- Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln -80 0 -676
32. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 162.094 194.117
Der Finanzmittelfond setzt sich aus den Kassenbestä nden, den Guthaben bei Kreditinstitu-
ten, den Kontokorrentkrediten und den kurzfristigen Wertpapieren des Umlaufvermögens
zusammen.
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Gesamtlagebericht
2011
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Vorbemerkung
Mit dem vorliegenden Gesamtabschluss legt die Stadt Münster den zweiten konsolidierten
Abschluss vor. Dem Gesamtabschluss ist gem. § 116 GO NRW i.V.m. § 49 Abs. 2 GemHVO
NRW unter Beachtung ordnungsgemäßer Buchführung ein Gesamtlagebericht beizufügen.
Der Gesamtlagebericht hat das durch den Gesamtabsch luss zu vermittelnde Bild, hinsicht-
lich der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanz gesamtlage einschließlich der Betriebe
zu erläutern.
Geschäftsverlauf
Das Gesamtjahresergebnis des Gesamtkonzerns hängt i m Wesentlichen mit den Ergebnis-
sen aus folgenden Bereichen zusammen:
• Gemeindesteuern und ähnliche Abgaben
• Energieerzeugung
• Vermietungs- und Eigenheimgeschäft
• Abfallentsorgung und Straßenreinigung
• Bürgerorientierte Dienstleistungen
Die konjunkturelle Entwicklung in der Bundesrepubli k Deutschland wurde im Geschäftsjahr
2011 deutlich weniger von der internationalen Finan zkrise geprägt als zunächst anzuneh-
men war. Die Binnenkonjunktur blieb stabil und der Export konnte sich weiterhin positiv
entwickeln. Das positive Konsumentenverhalten hat s ich durch die weiterhin gute Entwick-
lung auf dem Arbeitsmarkt fortgesetzt.
Im Bereich der Gemeindesteuern konnte durch die Gew erbesteuereinnahmen insgesamt
nicht so viel Ertrag erzielt werden wie ursprünglic h aufgrund der positiven Entwicklung im
ersten Halbjahr 2011 prognostiziert wurde.
Im Bereich der Energieerzeugung wirkte sich die kon junkturelle Entwicklung nur in begrenz-
tem Maß auf die Geschäftsentwicklung aus, da das Ve rtriebs- und Versorgungsgebiet der
Stadtwerke Münster stark vom Handels- und Dienstlei stungssektor sowie von Privatkunden
geprägt ist. Lediglich der Absatz an Industriekunde n zeigt eine stärkere Abhängigkeit von
der bundesdeutschen Konjunkturentwicklung und damit eine gewisse Stabilität.
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
In den Bereichen Vermietungs- und Eigenheimgeschäft der Wohn- und Stadtbau, die
vorrangig der Zwecksetzung einer sicheren und sozia l verantwortlichen Wohnungsversor-
gung der breiten Schichten der Bevölkerung folgen, konnte durch eine hohe Nachfrage ein
gutes Ergebnis, vor allem im preisgünstigen Mietber eich, erzielt werden. Das Eigenheimge-
schäft verlief im Jahre 2011 sehr gut. Im Bereich d er Gewerbevermietung ist eher eine
Zurückhaltung der Unternehmen, bei neuen Anmietunge n und neuen Aktivitäten zu
verzeichnen. Gleichzeitig hat sich das Angebot an G ewerbeflächen in Münster erhöht. Zum
31.12.2011 gab es bei der Wohn- und Stadtbau keine Leerstände (> 3 Monate).
Im Bereich Abfallentsorgung und Straßenreinigung ko nnte weiterhin erfolgreich den
ökologischen Zielsetzungen sowie gleichermaßen den Belangen der Nutzer/Gebührenzahler
im Hinblick auf die Gestaltung der Kosten-Nutzen-Re lation des Leistungsangebotes
entsprochen werden. Hauptziel besteht dabei weiterh in in der Sicherung sozialverträglicher
Gebühren.
Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Haushaltsl age bei der Stadt Münster wird eine
angemessene Eigenkapitalverzinsung berücksichtigt, die bei der Gebührenkalkulation für die
Stadtreinigungs- und Abfallgebühren der AWM durch d ie Berechnung kalkulatorischer
Zinsen finanziell realisiert wird.
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage
Vermögens- und Schuldengesamtlage
Nachfolgend eine Analyse der Vermögens- und Kapital struktur des Gesamtkonzerns Stadt
Münster zum 31.12.2011, im Vergleich zum Vorjahr:
Aktiva 31.12.2011 31.12.2010
Mio. EUR % Mio. EUR %
1. Anlagevermögen 3.707 91 3.763 91
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 150 4 164 4
1.2 Sachanlagen 3.424 84 3.472 84
1.3 Finanzanlagen 133 3 127 3
2. Umlaufvermögen 343 8 348 8
2.1 Vorräte 75 2 45 1
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 106 3 96 2
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 30 1 99 2
2.4 Liquide Mittel 132 3 108 3
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 42 1 36 1
Summe Aktiva 4.092 100 4.147 100
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Passiva 31.12.2011 31.12.2010
Mio. EUR % Mio. EUR %
1. Eigenkapital 806 20 841 20
1.1 Allgemeine Rücklage 790 19 800 19
1.2 Ausgleichsrücklage 58 1 118 3
1.3 Bilanzverlust -42 -1 -77 -2
2. Sonderposten 1.452 35 1.478 36
3. Rückstellungen 627 15 635 15
4. Verbindlichkeiten 1.152 28 1.152 28
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 55 1 41 1
Summe Passiva 4.092 100 4.147 100
Die Gesamtbilanzsumme zum 31.12.2011 beträgt 4.092 Mio. EUR (31.12.2010:
4.147 Mio. EUR).
Das auf der Aktivseite ausgewiesene Vermögen setzt sich zu rd. 91 % aus langfristig
orientiertem Anlagevermögen zusammen, dies hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht
verändert. Davon entfallen rd. 3,4 Mrd. EUR auf das Sachanlagevermögen und rd. 133 Mio.
EUR auf die Finanzanlagen. Bei den Sachanlagen stel lt das Infrastrukturvermögen (u.a.
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen, Str aßen) den größten Anteil dar. Von
den Finanzanlagen entfallen ca. 25 Mio. EUR auf Ant eile an verbundenen Unternehmen, die
aufgrund der untergeordneten Bedeutung für den Gesa mtabschluss nicht konsolidiert
wurden, weiterhin ca. 40 Mio. EUR auf Anteile an as soziierte Unternehmen und ca. 36 Mio.
EUR auf Ausleihungen, davon ca. 33 Mio. EUR auf Aus leihungen an Beteiligungen.
Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr sind nicht zu verzeichnen.
Das mittel- bzw. kurzfristig gehaltene Vermögen im Gesamtkonzern beläuft sich, wie auch
im Vorjahr, auf ca. 9 % der Gesamtbilanzsumme. Dabe i entfallen ca. 75 Mio. EUR auf
Vorräte, ca. 106 Mio. EUR auf Forderungen und sonst ige Vermögensgegenstände, ca. 30
Mio. EUR auf Wertpapiere, ca. 132 Mio. EUR auf Liquide Mittel und ca. 42 Mio. EUR auf den
Rechnungsabgrenzungsposten. Wesentliche Veränderung en ergaben sich aufgrund
verkaufter Anteile im Bereich Wertpapiere.
Die auf der Passivseite dargestellte Kapitalstruktu r der Gesamtbilanz gibt über die Finanzie-
rung des Vermögens des Gesamtkonzerns Auskunft. Die Eigenkapitalquote blieb, wie im
Vorjahr, konstant bei ca. 20 %. Hiervon fallen ca. 19 % auf die allgemeine Rücklage und ca.
1 % auf die Ausgleichsrücklage. Der Anteil der Ausg leichsrücklage ist im Vergleich zum
Vorjahr aufgrund der Inanspruchnahme durch den Jahresfehlbetrag 2010 der Konzernmutter
gesunken. Der Bilanzverlust beträgt ca. 42 Mio. EUR und hat sich gegenüber dem Vorjahr
verbessert. Die Fremdkapitalquote liegt bei ca. 80 %. Dabei handelt es sich im Wesentlichen
um Sonderposten für Zuwendungen und Beiträge in Höh e von ca. 1.369 Mio. EUR, da das
Anlagevermögen in vielen Fällen durch Erschließungs beiträge und Zuwendungen des
Bundes und des Landes mit finanziert wurde.
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
In der Bilanz sind diese Förderungen als Sonderpost en auszuweisen und entsprechend der
Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes erfolgswirksam aufzulösen.
Weiterhin handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen in Höhe von
ca. 933 Mio. EUR und Pensionsrückstellungen in Höhe von ca. 448 Mio. EUR. Wesentliche
Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich nicht.
Ergebnisgesamtlage
Das Gesamtergebnis stellt sich wie folgt dar:
2011 2010
Mio. EUR % Mio. EUR %
Steuern und ähnliche Abgaben 475 36 412 32
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 76 6 108 8
Sonstige Transfererträge 8 1 7 1
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 143 11 138 11
Privatrechtliche Leistungsentgelte 486 37 476 37
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 43 3 32 2
Sonstige ordentliche Erträge 75 6 91 7
Aktivierte Eigenleistungen 7 1 8 1
Bestandsveränderungen -1 0 9 1
Gesamtkonzernleistung 1.312 100 1.281 100
Personalaufwendungen 263 20 249 19
Versorgungsaufwendungen 25 2 29 2
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 432 33 440 34
Bilanzielle Abschreibungen 134 10 134 10
Transferaufwendungen 338 26 327 25
Sonstige ordentliche Aufwendungen 119 9 134 10
Aufwendungen für Gesamtkonzernleistung 1.311 100 1.313 102
Gesamtkonzernbetriebsergebnis 1 0 -32 -2
Beteiligungsergebnis -1 0 -0,4 0
Zinsergebnis -34 -3 -30 -2
Außerordentl. Ergebnis 0 0 -2 -0
Gesamtkonzernergebnis -34 -3 -64 -4
Gewinnvortrag 3 0 3 0
Zuführungen zu der Kapitalrücklage 0 0 0 0
Zuführung zur Gewinnrücklage -11 -1 -15 -1
Gesamtbilanzgewinn/-verlust -42 -4 -77 -5
Auf die, gegenüber dem Vorjahr gestiegene, Gesamtko nzernleistung in Höhe von 1.312 Mio.
EUR haben sich vor allem die Positionen Privatrecht liche Leistungsentgelte mit ca. 37 %,
Steuern und ähnliche Abgaben mit ca. 36 % und Öffen tlich-rechtliche Leistungsentgelte mit
ca. 11 % ausgewirkt. Vor allem der Posten Steuern u nd ähnliche Abgaben erfuhr durch
Mehreinnahmen eine Steigerung gegenüber dem Jahr 2010.
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Die Aufwendungen für die Gesamtkonzernleistung in H öhe von 1.311 Mio. EUR setzten sich
im Wesentlichen aus den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen mit ca. 33 %, den
Transferaufwendungen mit ca. 26 % und den Personala ufwendungen mit ca. 20 % zusam-
men. Eine Wesentliche Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist nicht zu verzeichnen.
Es ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr verbessert es Gesamtkonzernbetriebsergebnis in
Höhe von -1 Mio. EUR (2010: -32 Mio. EUR). Das Gesa mtkonzernergebnis beträgt -34 Mio.
EUR (2010: -64 Mio. EUR), wozu im Wesentlichen ein Zinsergebnis in Höhe von -34 Mio.
EUR beigetragen hat.
Nach Berücksichtigung von Gewinnvorträgen und Zufüh rungen in die Rücklagen ergibt sich
ein Gesamtbilanzverlust in Höhe von ca. -42 Mio. EUR.
Trotz der umfangreichen Konsolidierungsbemühungen i n den vergangenen Jahren besteht
weiterhin ein strukturelles Defizit im Gesamtergebnisplan.
Finanzgesamtlage
Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Fin anzmittel des abgelaufenen Ge-
schäftsjahres verweisen wir auf die nach DRS 2 (Deu tsche Rechnungslegungs Standards)
erstellte Kapitalflussrechnung des Gesamtkonzerns ( siehe Gesamtanhang 2011), sowie auf
die NKF – Kennzahlen zur Finanzlage.
NKF – Kennzahlenset NRW
Die Kennzahlen dienen der Analyse folgender Bereiche:
• Gesamtsituation
• Vermögenslage
• Finanzlage
• Ertragslage
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Nr. Kennzahl Analyse
Wert
2011 in
%
Wert
2010 in
%
Hauswirtschaftliche Gesamtsituation
1. Aufwandsdeckungsgrad Die ordentlichen Aufwendungen werden zu 100%
durch die ordentlichen Erträge gedeckt. 100 98
2. Eigenkapitalquote 1
Die Kennzahl misst den Anteil des Eigenkapitals
am Gesamtvolumen der Bilanz.
Je höher diese Kennzahl ist, desto tendenziell
unabhängiger ist man von Fremdkapitalgebern.
Die durchschnittliche Eigenkapitalquote in
Deutschland liegt bei 20-30%.
20
20
3. Eigenkapitalquote 2
Zusätzlich zum "echten" Eigenkapital werden hier
die Sonderposten (Zuschüsse und Beiträge) dem
Gesamtvolumen gegenübergestellt.
53
54
4. Fehlbetragsquote
Das negative Gesamtergebnis von 42 Mio. EUR
macht ca. 5 % der Summe aus Ausgleichsrück-
lage und Allgemeiner Rücklage aus.
5
7
Kennzahlen zur Vermögenslage
5. Infrastrukturquote 45% des gesamten Vermögens sind langfristig in
der Infrastruktur gebunden. 45 44
6. Abschreibungsintensität
Die Kennzahl stellt die Abschreibungen auf das
Anlagevermögen den gesamten ordentlichen
Aufwendungen gegenüber. Das ordentliche
Ergebnis wird mit einem Anteil von 10% durch
Abschreibungen belastet.
10
10
Kennzahlen zur Finanzlage
7. Anlagendeckungsgrad 2
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt darüber
Auskunft, inwieweit das Anlagevermögen durch
langfristiges Kapital gedeckt ist.
92
92
8. Liquidität 2. Grades
Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die
Forderungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen
Verbindlichkeiten decken.
81
76
9. Kurzfristige
Verbindlichkeitsquote
Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten
beträgt ca. 5% an der Gesamtbilanzsumme. 5 7
10. Zinslastquote
Die Zinslastquote zeigt auf, welche Belastung aus
Finanzaufwendungen zusätzlich zu den
Aufwendungen aus laufender Verwaltungstätig-
keit besteht.
3
3
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Kennzahlen zur Ertragslage
11. Steuerquote Die Kennzahl gibt den Anteil der Steuererträge an
den gesamten ordentlichen Erträgen wieder. 36 32
12. Zuwendungsquote
Die Zuwendungsquote stellt den Anteil der
Erträge aus Zuwendungen an den gesamten
ordentlichen Erträgen dar.
6
8
13. Personalintensität I
Die Personalintensität I stellt den Anteil der
Personalaufwendungen an den gesamten
ordentlichen Aufwendungen dar.
20
19
14. Personalintensität II
Die Personalintensität II stellt den Anteil der
Personalaufwendungen an den gesamten
ordentlichen Erträgen dar.
20
19
15. Sach- und Dienstleis-
tungsintensität
Die Kennzahl gibt den Anteil, der durch Sach-
und Dienstleistungen Dritter im Verhältnis zu den
gesamten ordentlichen Aufwendungen entstan-
den ist, wieder.
33
33
16. Transferaufwandsquote
Die Kennzahl stellt den Anteil der Transferauf-
wendungen an den gesamten ordentlichen
Aufwendungen dar.
26
25
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2011, die
eine maßgebliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finan z- oder Vermögenslage des Gesamt-
konzerns gehabt hätten, waren nicht zu verzeichnen.
Chancen und Risiken
Die Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen werde n durch das bei der Gesamtkon-
zernmutter bestehende Beteiligungsmanagement angeme ssen berücksichtigt. Die Arbeit
des Beteiligungsmanagements wird durch das AWR regelmäßig überprüft.
Die Vertreter der Stadt Münster in den zuständigen Organen der Beteiligungsgesellschaften
verfolgen alle relevanten Vorgänge und Entwicklunge n. Über wichtige Ereignisse berichten
die zuständigen Personen dem Verwaltungsvorstand.
Weiterhin wird durch das unterjährige Finanzcontrol ling der Stadt Münster die Entwicklung
der Ertrags- und Finanzlage verfolgt, um ggf. recht zeitig steuernd eingreifen zu können.
Durch die vierteljährliche Konzernberichterstattung wird dem Amt für Finanzen und Beteili-
gungen durch das Beteiligungsmanagement regelmäßig über die Entwicklung in den
steuerungsrelevanten Unternehmen berichtet. Über di e Konzern-Scorecard wird für die
steuerungsrelevanten Unternehmen ein Überblick über die Steuerungsgrößen Leistungsziel-
erreichung, Bestandssicherheit, Nachhaltigkeit und Rentabilität unter Zugrundelegung der
jeweiligen Jahresabschlüsse gegeben.
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Im Focus des unterjährigen Finanzcontrollings der S tadt Münster stehen vor allem die
risikobehafteten Aufwands- und Ertragsbereiche. So ist vor allem die Entwicklung der
Steuereinnahmen, insbesondere die Gewerbesteuer und der Gemeindeanteil an der
Einkommensteuer, regelmäßig zu analysieren, da dies e Einnahmen eine wesentliche
Einflussgröße für den Gesamtabschluss darstellen. H insichtlich der Aufwandsseite, stellt der
Sozialhilfebereich mit der schwer vorhersehbaren Ve ränderung der Fallzahlen ein allgemei-
nes Finanzrisiko dar.
Bereits heute zeichnet sich für die nächsten Jahre ein zusätzlicher Finanzbedarf für den
weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung insbesonde re für Kinder unter 3 Jahre ab.
Ebenso ist im Sozialbereich aufgrund steigender Fal lzahlen und der Erhöhung der Regelsät-
ze sowie durch den nicht in voller Höhe eingeplanten Tarifabschluss für die Beschäftigten im
öffentlichen Dienst, mit höheren Aufwendungen zu rechnen.
Die Chancen werden in einer weiteren positiven Stad tentwicklung gesehen. Die durch den
Abzug der britischen Streitkräfte und ihrer Angehör igen frei werdenden innerstädtischen
Flächen können u. a. für dringend benötigten Wohnraum nutzbar gemacht werden. Nach der
letzten Bevölkerungsprognose des Statistischen Landesamtes NRW wird bis zum Jahr 2030
mit einem Bevölkerungszuwachs auf über 325.000 Einwohner gerechnet.
Auf Grundlage des Gesetzes zur Kontrolle und Transp arenz im Unternehmensbereich
(KonTraG) werden nach dem bei den Stadtwerken Münst er eingesetzten Risikomanage-
mentsystem bestehende und potenzielle Risiken beurt eilt und bewertet. Sämtliche den
Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Entwicklu ngen sollen frühzeitig erkannt
werden, um rechtzeitig notwendige Gegenmaßnahmen ei nleiten zu können. Bestandteil des
Systems sind regelmäßige und koordinierte Informati onsflüsse zwischen den Unterneh-
mensbereichen und der Geschäftsführung. Die operativen Beteiligungsgesellschaften sind in
dieses Informations- und Kontrollsystem eingebunden.
Das für das Geschäftsjahr 2011 vorliegende, aktuali sierte Risikoinventar beinhaltet zunächst
bekannte identifizierte und analysierte Risiken und berücksichtigt im Weiteren die aktuell
erkannten Risiken, die nach Einschätzung der verant wortlichen Führungskräfte ein konkre-
tes Risikopotenzial für die Stadtwerke Münster dars tellen. Die aktuelle Chancen- und
Risikoanalyse bewertet sowohl die für das laufende Geschäftsjahr benannten Risiken als
auch die weiteren, mittelfristig erkennbaren Risiken.
Für die Stadtwerke Münster als Energieversorgungs- und Energieerzeugungsunternehmen
stellen die differenzierten Preisentwicklungen auf den internationalen Energiemärkten und
ihre Folgen für die Beschaffungs-/Verkaufspreise un d Verkaufsmengen, einen wesentlichen
Risikobereich dar, der einer laufenden Risikosteuer ung bedarf. Diese Risiken werden in den
regelmäßigen, 14-tägigen Sitzungen des Risikokomite es diskutiert und bewertet und
Handlungsoptionen werden festgelegt.
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Im Rahmen angemessener Rückstellungen werden verble ibende Risiken bewertet, so dass
die Ergebnisbelastung zukünftiger Perioden antizipi ert werden kann. Dies gilt auch für den
im Rahmen des Beteiligungserwerbs vereinbarten Bezu g von Strom aus dem Steinkohle-
kraftwerk Hamm, der nach derzeitiger Preiserwartung über Marktpreisen liegen wird. Der
Energievertrieb im Münsterland wird voraussichtlich weiter zunehmen, die Zahl der seit Mitte
2011 bereits gewonnenen Strom-Privatkunden steigt k ontinuierlich an, während sich der
Marktanteil in Münster selbst stabilisiert hat.
Die Strategie 2020 umfasst neben den regelmäßigen I nvestitionen in die Versorgungsnetze
und der kontinuierlichen Modernisierung der Busflot te signifikante Beträge zur Errichtung
von Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung sowi e zum Ausbau der KWK-
Erzeugungskapazitäten. Auch in die Entwicklung der elektronischen Kundenkarte sowie in
den Erwerb von Konzessionen in der Region wird inve stiert werden. Bei den im Zuge der
Umsetzung der Strategie 2020 geprüften Projekten zu m Ausbau der regenerativen Energien
werden Chancen in der Offshore-Installation, aber n eben den Potentialen auch erhöhte
Risiken gesehen. Die hohen technischen Anforderunge n an die Anlagen sind zu bewerten
und mit den wirtschaftlichen Erwartungen abzuwägen.
Einen weiteren wesentlichen Risikobereich stellen d ie Aktivitäten der Regulierungsbehörden
für das Geschäftsfeld Versorgungsnetze dar, insbeso ndere da Regelungen mit deutlichen
wirtschaftlichen Auswirkungen oftmals kurzfristig e rlassen werden und nur schwer zu
prognostizieren sind. Die ab dem 26. September 2011 geltende Festlegung zum Einspeise-
Pooling wird ab 2012 zu einem spürbar reduzierten E ntgelt für die dezentrale Einspeisung
führen. Die Netzentgelte Gas sind für den Zeitraum ab 2013 neu zu beantragen, die
Netzentgelte Strom ab 2014. Entsprechend dem politi schen Auftrag der Regulierungsbehör-
den ist weiterhin mit einem starken Druck auf die H öhe der genehmigten Netzentgelte zu
rechnen. Die Stadtwerke Münster werden dem mit Maßn ahmen zur Effizienzsteigerung
begegnen.
In der kommenden Zuteilungsphase ab 2013 werden die Zertifikate für die Emission von
CO2 nur noch kostenpflichtig zugeteilt. Die Höhe de r Zertifikat-Preise und deren weitere
Entwicklung ist von politischen Faktoren abhängig, so dass ein möglicherweise daraus
resultierendes Kostenrisiko für die Energieerzeugung bisher kaum einzuschätzen ist.
Die Risiken der Stadtwerke Münster wurden sowohl einzeln als auch kumulativ bewertet und
werden nicht als bestands- oder entwicklungsgefährdend eingeschätzt.
Im Verkehrsbereich wurden erstmals zwei serielle Hy bridbusse geordert, die auch von
Elektromotoren angetrieben werden können. Zudem hab en die Stadtwerke Münster den
Förderzuschlag zu einem für Deutschland exklusiven Modellversuch erhalten, in dem in
Kooperation mit der RWTH Aachen und dem Fraunhofer- Institut auf einer Linie in Münster
ein reiner Elektrobus getestet wird.
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster haben bereits im Jahr 2001 ein Risikomanagement-
system eingeführt, um bestehenden und möglichen Ris iken für das Unternehmen frühzeitig
und wirksam begegnen zu können. Dieses entspricht d en Maßgaben des am 01.05.1998 in
Kraft getretenen Gesetzes zur Kontrolle und Transpa renz im Unternehmensbereich
(KonTraG) sowie dem § 10 der mit Wirkung vom 24.11. 2004 in Kraft getretenen EigVO
NRW.
Das Risikomanagement bei den Abfallwirtschaftsbetri eben Münster besteht aus drei
aufeinander aufbauenden Abschnitten, der Risikoinve ntur, der Risikobewertung und der
Risikofrüherkennung (definierte Kennzahlen und Tole ranzgrenzen) und -handhabung. Ein
Risikobericht 2011/2012 ist erstellt worden. Alle e rkannten Risiken werden kontinuierlich
beobachtet und bewertet. Über die allgemeinen Risik en der möglichen Änderung in Politik,
Rechtslage und Wettbewerb hinaus, sind hier im Wese ntlichen zukünftige Haftpflichtschä-
den in Höhe von ca. 26 Mio. EUR Versicherungssumme, nicht versicherte Schäden auf dem
Betriebshof und die Umsetzung des Abfallwirtschafts konzeptes/Abfallwirtschaftsplan zu
nennen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden keine neuen Risiken inventarisiert. Um Risiken
vor allem in Schadensfällen zu vermeiden, zu verrin gern oder zu kompensieren, sind
entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen worden.
Die Wohn+Stadtbau Münster GmbH hat ein EDV-gestützt es Risikofrüherkennungssystem
installiert. Frühwarnsignale werden definiert und über monatliche Auswertungen u.a. über
die Vermietungssituation, Verkaufsstand, Bautätigke it, Kostenentwicklung und Zahlungsbe-
stände aus dem Baubuch analysiert. Weiterhin wird e ine kontinuierliche Berichterstattung
durchgeführt, die in die allgemeinen Geschäftsproze sse integriert ist. Bei der
Wohn+Stadtbau Münster GmbH sind bestandsgefährdende Risiken, die die Ertrags-,
Vermögens- und Finanzlage negativ beeinflussen könnten, nicht erkennbar.
Prognosebericht
Die Haushaltsentwicklung macht deutlich, dass die v om Rat Ende 2009 gefassten haus-
haltspolitischen Zielvorgaben
- Vermeidung der Haushaltssicherung
- maximales Haushaltsdefizit von 20 Mio. EUR im Jah r 2014
- originär ausgeglichener Haushalt ab dem Jahr 2020
ohne weitere Konsolidierungsanstrengungen nicht erreicht werden können.
Die Verwaltung hat daher im Jahr 2012 parallel zur Aufstellung des Haushaltplanentwurfes
2013 dem Rat ein umfassendes Handlungsprogramm zur weiteren Konsolidierung der
städtischen Finanzen vorgelegt (Ratsvorlage V/0702/ 2012). Mit dem Beschluss zum
Haushalt 2013 ist der überwiegende Teil des Program ms durch den Rat aufgegriffen
worden. Die konkrete Umsetzung wird durch ein inten sives Controlling begleitet.
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Bei den Stadtwerken Münster zeigt der Verlauf des G eschäftsjahres 2012 eine in den
einzelnen Segmenten der Energiemärkte sehr untersch iedliche Entwicklung der Absatzmen-
gen und Preise. Durch die Absicherung der Preise an den entsprechenden Terminmärkten
hat das Portfoliomanagement den daraus folgenden Ri siken frühzeitig entgegengewirkt. Das
umfangreiche Investitionsprogramm der kommenden Jah re (z.B. Errichtung von Anlagen
bzw. Beteiligung an Anlagen zur umweltfreundlichen Energieerzeugung) wird voraussichtlich
erstmals über ein Schuldscheindarlehen, unter Ausnu tzung eines weiterhin niedrigen
Zinsniveaus, realisiert. Infolge der von der Bundes netzagentur am 26. September 2011
festgelegten Pooling-Festlegung rechnen die Stadtwe rke Münster für 2012 mit einem
spürbar reduzierten Entgelt für die dezentrale Energieeinspeisung.
Durch Belastungen aus dem Wegfall der Förderung nac h dem KWK-Gesetz und aus den
Anlaufkosten für die Umsetzung der Strategie 2020 w ird zunächst eine deutliche Ergebnis-
reduktion gegenüber den Vorjahren erwartet. Mittelf ristig wird durch diese Maßnahmen ein
nachhaltiges Volumen- und Ergebniswachstum ermöglicht.
Für 2013 wird durch den Gewinn von Neukunden außerh alb Münsters und durch die
Rückgewinnung von Geschäftskunden in Münster mit ei ner Steigerung der Absatzmengen
gerechnet.
Die Bundesnetzagentur wird entsprechend ihrem Auftrag weiterhin Druck auf die Netzentgel-
te für die Strom- und Gasversorgung ausüben. Um den regulatorisch noch möglichen
Ergebnisbeitrag der Netze zur Aufrechterhaltung der Netzsubstanz und der Versorgungs-
qualität für ihre Kunden in Münster nachhaltig zu s ichern, haben die Stadtwerke Münster an
weiteren Effizienzsteigerungen im Netzbereich gearbeitet.
Ab 2013 endet die Phase der kostenlosen Zuteilung v on CO2-Zertifikaten. Der Preis für
diese Zertifikate hat direkten Einfluss auf die Erz eugungskosten von Gas- und Kohlekraft-
werken und damit auf das Strompreisniveau in Deutsc hland und Europa. Die Stadtwerke
Münster werden sich im Rahmen des Portfoliomanagements und des Risiko-Controllings auf
die preisoptimierte Beschaffung der für die Eigener zeugung erforderlichen Emissionszertifi-
kate konzentrieren und keine darüber hinausgehenden risikobehafteten Handelspositionen
aufbauen.
Die Umsetzung der Strategie 2020 wird weiter fortge setzt. Der Bereich der regenerativen
Erzeugung wird erste Erfolgsbeiträge aus den Invest ments der beiden Vorjahre leisten.
Neue Investitionen werden bei erwarteter Erreichung der fixierten Rentabilitätsziele in die
Realisierungsphase gehen. Strategiefokus bleibt dan eben das Projekt der elektronischen
Kundenkarte als Zusatznutzen für die Stadtwerke-Kun den. Ebenfalls wird das Thema
„Infrastrukturdienstleister“ für die Region“ weiterverfolgt. Aus heutiger Perspektive werden
die Elemente der Strategie 2020 den Stadtwerken Münster, trotz intensivem Wettbewerb auf
den Energiemärkten und anhaltendem Druck auf die Ne tzentgelte, Ergebnisverbesserungen
ermöglichen.
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Die bereits in den Vorjahren formulierte Voraussetz ung eines neudefinierten unternehmeri-
schen Handlungsrahmens für die AWM wird in 2012 wei terverfolgt. In Begleitung von Ernst
& Young und der Kanzlei Gruneberg Rechtsanwälte aus Köln werden zur Zeit die Grundla-
gen für die Weiterentwicklung von AWM in eine Anstalt des Öffentlichen Rechts analysiert.
Die bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster mit dem Wirtschaftsplan für 5 Jahre
aufgestellte Prognose über die Entwicklung der Abfall- und Straßenreinigungsgebühren sieht
für die Folgejahre eine Gebührenstabilität in beiden Bereichen vor.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster werden zum 01 . September 2012 für ein Jahr in zwei
Modellgebieten in Münster eine Wertstofftonne unter kommunaler Trägerschaft einführen
und das Modellprojekt vom INFA in Ahlen wissenschaftlich auswerten lassen, um die Erfolge
bei der getrennten Erfassung und Verwertung von Wer tstoffen über die bestehenden
Behältersysteme und Recyclinghöfe weiter zu erhöhen.
Mit einer Studie des Öko-Institut/Ressource Abfall wurde die Bilanz der Beiträge der
Abfallwirtschaft in Münster zum Klimaschutz für die Jahre 1990 und 2007 vorgelegt. Mit
detailliert untersuchten Szenarien für das Jahr 202 0 sind dabei auch die zukünftigen
Auswirkungen einzelner Optimierungsszenarien für die zukünftige Abfallbehandlung ermittelt
worden. Die Untersuchungsergebnisse wurden der Poli tik im Werksausschuss der AWM
vorgestellt und werden seit Frühjahr 2012 in einem interfraktionell besetzten Arbeitskreis
unter Moderation der AWM mit dem Ziel analysiert, e in konsensual tragfähiges neues
Abfallwirtschaftskonzept (AWK) unter Beibehaltung v on Sortier- und Biogastechnologie für
die Stadt Münster ab dem Jahr 2015 zu erarbeiten.
In den kommenden Jahren wird bei der Wohn+Stadtbau Münster GmbH der bauliche
Schwerpunkt überwiegend im Bereich des Mietwohnungs baus liegen, überwiegend im
preisgünstigen Bereich. Die Risiken des Bauträgerge schäftes können verringert werden, da
nur begrenzt auf Vorrat gebaut wird. Neben dem Miet wohnungsbau liegt ein weiterer
Schwerpunkt auf dem Bau von Kindertagesstätten, dam it die Quote von 35% für den U3
Bereich erfüllt werden kann. Neben zwei in Bau befi ndlichen Kindertagesstätten befinden
sich weitere fünf in Vorbereitung. Weiterhin laufen Baulanderschließungen und der Verkauf
von erschlossenen Grundstücken. Der Umfang und die Vielfalt der Maßnahmen und
Aufgaben wird die Wohn- und Stadtbau und die Stadt Münster voran bringen.
Umfangreiche Modernisierungen und Sanierungen werden auch im Jahr 2012 weitergeführt.
Weiterhin steht die Wohn+Stadtbau Münster GmbH für Fremdverwaltungen im Bereich von
Mietwohnungsbeständen und von Eigentumsverwaltungen nach dem Wohnungseigentums-
Gesetz auch in der Zukunft bereit.
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Für das Jahr 2012 wird weiterhin eine Vollvermietun g erwartet. Im Bereich des Umlaufge-
schäftes wird in den nächsten Jahren von einer hohe n Nachfrage ausgegangen. Dazu trägt
die Attraktivität der Stadt Münster und die sichere Anlage in Immobilien bei. Dabei werden
von der Wohn und Stadtbau überwiegend erschlossene Baugrundstücke verkauft. Im
gewerblichen Bau ist vorsichtiges Handeln angesagt.
Organe und Mitgliedschaften
Folgende Angaben der Gesamtkonzernmutter werden gem . § 116 Abs. 4 GO NRW i.V.m. §
70 GO NRW für den Verwaltungsvorstand und die Ratsmitglieder gemacht.
Verwaltungsvorstand
Name Vorname Beruf
Lewe Markus Oberbürgermeister
Schultheiß Hartwig Stadtdirektor
Dr. Heinrichs Wolf Stadtrat (bis 31.03.2012)
Heuer Wolfgang Stadtrat (ab 01.04.2012)
Bickeböller Helga Stadtkämmerin (bis 31.12.2011)
Reinkemeier Alfons Stadtkämmerer (ab 01.01.2012)
Dr. Hanke Andrea-Katharina Stadträtin
Paal Thomas Stadtrat
Ratsmitglieder
Familienname,
Vorname
Ausgeübter Beruf Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigun-
gen, Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in
öffentlich-rechtlicher oder privat-rechtlicher Form
Aldejohann, Gilbert Geschäftsführer Altenzentrum Kl arastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Baumann, Frank Programmierer Stadtwerke Münster Gmb H (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Förderverein Münster-Lublin (Vorstand)
Dr. Baur, Fritz Rechtsanwalt Münsterland e. V. (Ste llv. stimmberechtigtes Mitglied der
Mitgliederversammlung),
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der
Sozialhilfe (Ehrenvorsitzender)
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Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen Hamburg
(Vorsitzender)
Verein zur Förderung körper- und mehrfachbehinderter
Kinder e.V. Münster (Mitglied im Vorstand)
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge
Berlin (Mitglied im Präsidium)
Stiftung Lebenshilfe Warendorf (Vorsitzender)
Pertheswerk Münster (Mitglied im Verwaltungsrat)
Franz-Bröcker-Stiftung Münster (Mitglied im Kuratorium)
Evangelische Stiftung Volmerstein (Mitglied im Kuratori-
um)
Freiherr vom Stein Gesellschaft Cappenberg (Mitglied im
Kuratorium),
Stadtheimatbund Münster (Mitglied im Beirat)
Benning, Sybille Diplom-Ing.
Landschaftspla-
nung
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Stellv. Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Bennink, Helga Diplom-Geologin Westfälische Bauindu strie GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Debatte e.V. (Stellv. Vorsitzende)
Berding, Georg Schulleiter Westfälische Bauindustri e GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsitzen-
der im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Bolte, Meik Studienrat CDU Gievenbeck e.V. (Vorsi tzender)
Philologenverband NW (Mitglied im Bezirksvorstand
Münster-Warendorf)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Bruns, Joachim Kaufmännischer
Angestellter
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Buddenbäumer,
Heinz Georg
Diplomagraringe-
nieur
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Westf.-Lippischer Landwirtschaftsverband (WLV)
(Mitglied des Vorstandes)
Landwirtschaftskammer NRW (Mitglied der Hauptver-
sammlung)
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Dr. Dieckmann,
Petra
ab 13.12.2011
Ärztin
Dreßen, Olaf Rechtsanwalt Abfallwirtschaftsbetrieb e (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Drüge, Edgar Lehrer i.R. Papst-Johannes-Schule (Or dentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Westfälische Reit- und Fahrschule e.V. (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Generalversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat),
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Ediger, Wolfhard Soldat citeq (Stellv. stimmberech tigtes Mitglied im Werksau-
schuss)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Dr. Erber, Dietmar Diplom-Chemiker Sparkasse Münst erland Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Verwaltungsrat und in der Zweckver-
bandsversammlung, ordentliches beratendes Mitglied im
Risiko- und Hauptausschuss)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
CeNTech GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Ruhrinvest Grundstücksentwicklung AG (Mitglied im
Aufsichtsrat)
Fastermann,
Thomas
Wahlkreismitar-
beiter,
freiberufl. Grafiker
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentl.
Stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
citeq (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksau-
schuss)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
CeNTech GmbH (Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsitzen-
der im Aufsichtsrat)
Fraude, Robert
ausgeschieden am
03.02.2012
Verkaufsleiter MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Gabriel, Philipp Jurist Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Ganser, Beanka Diplom-
Sozialarbeiterin
Hüfferstiftung (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
im Kuratorium)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Förderverein Villa Ten Hompel e.V. (Mitglied im Vorstand)
SPD Ortsverein Hansa-Hafen (Stellv. Vorsitzende im
Vorstand)
Diakonisches Werk Münster (Ordentliches stimmberech -
tigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
Barmer GEK (Stelv. Mitglied im Verwaltungsrat)
Geschkewitz, Gisela Diplom-
Oecotrophologin
Verbraucherberatungsstelle Münster (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Hakenes, Maria
Anna
Kaufm. Angestell-
te i.R.
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Vorsitzende im
Aufsichtsrat)
Hartmann, Gilbert Bankkaufmann Abfallwirtschaftsbe triebe (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Dr. Hasenjürgen,
Brigitte
Soziologin
Hense, Stephan Angestellter Münster Marketing (Stel lv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Citeq (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Heuer, Wolfgang
ausgeschieden am
05.10.2011
Angestellter Sparkasse Münsterland Ost (2. Stellv. Vorsitzender im
Risiko- und Hauptausschuss, ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Verwaltungsrat und in der Zweckver-
bandsversammlung)
Holtz, Gisela
ausgeschieden am
13.12.2011
Geschäftsführerin Hüfferstiftung (Ordentliches stim mberechtigtes Mitglied
im Kuratorium)
Arbeitskreis International e.V. (Mitglied im Vorstand)
FSV e.V. (Mitglied im Vorstand)
Förderverein Münster-Lublin e.V. (Mitglied im Vorstand)
Clemenshospital (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Kuratorium)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Ordentl.
stimmberechtigtes Mitglied der Landschaftsversammlung)
Piepmeyer-Stiftung (Mitglied im Aufsichtsrat)
Hubert, Ralf Erzieher
Joksch, Gerhard Stadtplaner Wohnungsgesellschaft G roße Lodden mbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentl.
Stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Or-
dentl.stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Vorsitzender im Werksaus-
schuss)
Dr. Jung, Michael Studienrat Stadtwerke Münster Gm bH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Kehr, Manfred Angestellter Kultur Kooperative Müns ter e.V. (Stellv. Vorsitzender im
Vorstand)
Verdi (Mitglied im Vorstand)
Kemper, Annette Lehrerin Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Papst-Johannes-Schule (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Kersting, Gerd Polizeibeamter
Kisnat, Horst
ausgeschieden am
29.02.2012
Polizeibeamter Westfälische Bauindustrie GmbH (Stel lv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentl.
Stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Klas, Heribert Leiter Stadtmarke-
ting
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentl. Stimmbe-
recht.Mitglied im Verwaltungsrat, Risiko- u. Hauptaus-
schuss)
Klein, Rudolf
ausgeschieden am
31.07.2011
Leiter Systembe-
trieb
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Kleine Borgmann,
Bruno
Lehrer Westfälischer Zoologischer Garten Münster Gm bH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Reit- und Fahrschule e.V. (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Generalversammlung)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Kleine-Wilke, Karl Verwaltungsfach-
wirt i.R.
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Koch, Marianne Geschäftsführen-
de
Gesellschafterin/
CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Unternehmerin stimmberechtigtes Mitglied im Aufsich tsrat)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Köhn, Raimund Soziologe Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Verbraucherberatungsstelle Münster (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Dr. jur. Kornblum,
Thorsten
Diplom-Jurist,
Steuerwissen-
schaftler (LL.M)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Vorsitzender im
Aufsichtsrat)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Kosmider, Marliese Oberstudienrätin Zweckverband S chienenpersonennahverkehr (Stellv.
stimmberechtigt. Mitglied der Verbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Citeq (Vorsitzende im Werksauschuss)
CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Kubel, Stefan
ausgeschieden am
31.01.2012
Jurist Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ste llv.
stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Kubig-Steltig,
Gabriele
Geschäftsführerin Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. Vorsitzende im
Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Küppers, Teresa Diplom-
Sozialpädagogin
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Hüfferstiftung (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
im Kuratorium)
Lenski, Jens-Ulrich Rechtreferendar /
Dipl. Jurist
Citeq (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Werksauschuss)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Verbraucherberatungsstelle Münster (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Marquardt, Thomas Stabsoffizier
Merveldt, Franzis-
kus-Pius Graf von
Diplom-Soziologe
i.R.
(Rentner)
Papst-Johannes-Schule (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Möllemann-
Appelhoff, Carola
Studienrätin Münster Marketing (Stellv. stimmberech tigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Risiko- und Hauptausschuss, in der
Zweckverbandsversammlung und im Verwaltungsrat)
Möllers, Jutta Diplom-Pädagogin Sparkasse Münsterl and-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Möltgen, Jörn Wissenschaftl.
Mitarbeiter
AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Vorsitzender im
Aufsichtsrat)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Naegels, Anne Bewerbungsbera-
terin
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Nicklas, Andreas Rechtsanwalt Gewerbepark Münster- Loddenheide (GML) GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentl.
Stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Dr. Obst, Karin Oberstudienrätin Sparkasse Münster land-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Ohm, Jürgen Selbst. Galerist Münster Marketing (St ellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Beirat)
Otte, Robert Versicherungs-
makler/
Vermögensbera-
ter
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Verbraucherberatungsstelle Münster (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)
Münster Marketing (Vorsitzender im Werksausschuss)
Münsterland e.V. (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der
Mitgliederversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Peters, Carsten Geschäftsführer MCC Halle Münsterl and GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Münster Marketing (Stellv. Vorsitzender im Werksaus-
schuss)
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Pfau, Fritz Polizeibeamter MCC Halle Münsterland G mbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Pölling, Kurt Beamter Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentl.
Stimmberechtigt. Mitglied der Verbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Münsterland e.V. (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Mitgliederversammlung)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Powroznik, Pascal Integrationshelfer
Pohlmann, Franz Dipl.-
Agraringenieur
Reiners, Otto Referatsleiter Verbraucherberatungss telle Münster (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Verwaltungsrat)
Citeq (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksau-
schuss)
Reismann, Karin Rentnerin Münster Marketing (Orde ntliches stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Münsterland e.V. (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Mitgliederversammlung)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Clemenshospital (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Kuratorium)
Förderverein des Prostatazentrums am UKM (1.
Vorsitzende)
EUREGIO (Vorstand der CDU/CDA-Fraktion)
EUREGIO-Rat (Mitglied)
Kuratorium der Westfälischen Herzstiftung (Mitglied)
Beirat des USC Münster (Vorsitzende)
Interreg. Projekt der EUREGIO (Mitglied im Steering
Commitee EurSafety)
Förderkreis Herzzentrum Münster (Mitglied)
Reuter, Jürgen Architekt Wohn+Stadtbau GmbH (Orde ntliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv.
stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Rickfelder, Josef
ausgeschieden am
30.04.2011
Polizeibeamter MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentl iches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung und
stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
Hüfferstiftung (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
im Kuratorium)
Seniorenhaus Handorf GmbH & Co. KG (Geschäftsfüh-
rer)
Bürgerschützen Handorf e.V. (Mitglied im Vorstand)
CDU Ortskreis Handorf (Mitglied im Vorstand)
Rohleder, Tim Student Sparkasse Münsterland-Ost (O rdentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Roth, Stefan Student Wohnungsgesellschaft Große Lo dden mbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Hüfferstiftung (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
im Kuratorium)
Citeq (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Werksauschuss)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Verwaltungsrat des Studentenwerks Münster (bis April
2011)
Dr. Schipmann,
Ludwig
Angestellter Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordent liches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe -
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Münster Marketing (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Schulze Wintzler,
Anne
Verbraucherbera-
terin
Citeq (Stellv. Vorsitzende im Werksauschuss)
Clemenshospital (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Kuratorium)
Sellenriek, Heinz-
Dieter
Richter
Seyfferth, Petra Wissenschaftl.
Mitarbeiterin
Verbraucherberatungsstelle Münster (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Papst-Johannes-Schule (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Steinforth, Florian
ausgeschieden am
30.04.2012
Hauptbrandmeis-
ter i.R.
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Clemenshospital (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Kuratorium)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. Vorsitzender im
Aufsichtsrat)
Dr. Stein-Redent,
Rita
Wissenschaftl.
Mitarbeiterin
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe -
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtig-
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
tes Mitglied im Werksausschuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Verbraucherberatungsstelle Münster (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)
Stober, Barbara Hausfrau Verbraucherberatungsstell e Münster (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Evangelisches Familienbildungswerk Münster e.V. (1.
Vorsitzende im Vorstand)
Sparkasse Münsterland Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Verwaltungsrat und ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Toulas, Iris Geschäftsführerin Abfallwirtschaftsbe triebe (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Werksausschuss)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Verbraucherberatungsstelle Münster (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)
Kultur- und Bildungsverein Coerde e.V. (2. Vorsitzende
im Vorstand)
Varnhagen, Hans Dachdeckermeis-
ter/
Geschäftsführer
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentl.
Stimmberechtigt.Mitglied der Verbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung und
stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. Vorsitzender im
Werksausschuss)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Vilhjalmsson,
Wendela-Beate
Lehrerin i.R. Münster Marketing (Ordentliches stim mberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Beirat)
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit
(Mitglied im Vorstand)
von den Berg, Dieter Bereichsdirektor
a.D.
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe -
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
von Göwels, Walter Versicherungs-
fachmann
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Kaufmannschaft Mondstraße (Sprecher)
von Olberg, Robert Student Wohnungsgesellschaft Gr oße Lodden mbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv.
stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Verbraucherberatungsstelle Münster (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Papst-Johannes-Schule (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster 14 1 20 00 Nr. 07/15
Weber, Stefan IT-
Unternehmensbe-
rater
Stadtwerke Münster GmbH (Vorsitzender im Aufsichts-
rat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentli-
ches stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentl.
stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
CDU Münster e.V. (Vorsitzender im Vorstand)
Förderverein für die Jugendarbeit in Münster-Amelsbüren
e.V. (Kassierer)
Welker, Helga Bürovorsteherin Sparkasse Münsterland -Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Münster Marketing (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Heimathaus Münsterland in Telgte GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Vorsitzende im
Aufsichtsrat)
Wendland, Simone Rechtsanwältin CDU-Ortsunion Kinde rhaus (kooptiertes Mitglied des
Vorstandes)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wieneke, Lars
ausgeschieden am
31.01.2012
Werbeagentur Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentlich es stimmberechtig-
tes Mitglied im Werksausschuss)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wigger, Holger Technischer
Angestellter
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung und
stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. Vorsitzender im
Aufsichtsrat)
Erdgastransportnetzbetreiber Nowega GmbH (Mitglied im
Aufsichtsrat)
Winkel, Maria Kauffrau in der
Grundstücks- und
Wohnungswirt-
schaft
Sparkasse Münsterland Ost (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe -
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Werksausschuss)
Winter, Karl-Heinz
ausgeschieden am
09.01.2012
Diplom-Ingenieur
i.R.
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe -
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv.
stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. Vorsitzender im
Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Münster Marketing (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Förderverein „Alte Post – Berg Fidel“ e.V. (Mitglied im
Vorstand)
Wolfgarten, Peter Beamter Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Beschlussvorlage
4548 Zeichen
V/0456/2015 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision Betrifft Bestätigung des Gesamtabschlusses 2011 der Stadt Münster Beratungsfolge 17.06.2015 Rat Entscheidung 17.06.2015 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Auf der Grundlage des als Anlage 1 beigefügten Prüfungs berichtes des Rechnungspr ü- fungsausschusses wird der Gesamtabschluss 2011 der Stadt Münster mit einer Bilan z- summe von 4.091.769.706,89 € und einem Gesamtjahresfehlbetrag von 33 .618.048,33 € bestätigt (§ 116 Abs. 1 i.V.m. § 96 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW – GO NRW). 2. Der Gesamtjahresfehlbetrag 2011 von 33 .618.048,33 € wird durch eine Inanspruc hnahme der Ausgleichsrücklage gedeckt. 3. Dem Oberbürgermeister wird durch die Ratsmitglieder für den Gesamtabschluss 2011 En t- lastung erteilt Begründung: Gemäß § 2 des NKF-Einführungsgesetzes i.V.m. § 116 Abs. 1 GO NRW haben die Gemei nden zum Schluss eines jeden Haushaltsjahres einen Gesamtabschluss aufzustellen. Den mit Datum vom 28.04.2014 vom Stadtkämmerer aufgestellten und vom Oberbürgermeister bestätigten Entwurf des Gesamtabschlusses 2011 einschließlich Gesamtlagebericht und Gesam t- anhang hat der Rat in der Sitzung am 10.09.2014 (Vorlage Nr. V/0284/2014) zur Kenntnis g e- nommen und zur Prüfung an den Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen. Gemäß § 116 Abs. 6 GO NRW prüf t der Rechnungsprüfungsausschuss den Gesamta bschluss, dabei bedient er sich der örtlichen Rechnungsprüfung. Vorlagen-Nr.: V/0456/2015 Auskunft erteilt: Herr Frohne Ruf: 492 1400 E-Mail: FrohneK@stadt-muenster.de Datum: 26.05.2015 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0456/2015 Der Gesamtabschluss war dahingehend zu prüfen, ob er unter Beachtung der Grundsätze or d- nungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Verm ö- gens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemeinde vermittelt und ob die gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzenden Bestimmungen beachtet worden sind. Einzubeziehen war auch die Beurteilung, ob der Gesamtlageb ericht mit dem Gesamta bschluss in Einklang steht (§ 116 Abs. 6 GO NRW). Das Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision hat als örtliche Rechnungsprüfung mit diesen Maßgaben die Prüfung des Gesamtabschlusses 2011 durchgeführt und über die Pr üfung den als Anlage 1 beigefügten Bericht erstellt. Nach dem Ergebnis der Prüfung beläuft sich der Gesamtja h- resfehlbetrag 2011 auf 33.618.048,33 €. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Im Ein- zelnen wird dazu auf den Prüfungsbericht sowie ergänzend auf die bereits mit der Vorlage V/0284/2014 versandten Unterlagen zum Gesamtabschluss 2011 verwiesen. Der Rechnungsprüfungsausschuss hat in seiner Sitzung am 07.05.2015 den Bericht über die Pr ü- fung des Gesamtabschlusses 2011 eingehend beraten, sich dabei dem durch das Amt für Wir t- schaftlichkeitsprüfung und Revision formulierten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk ang e- schlossen und dem Rat em pfohlen, den aufgestellten Gesamtabschluss 2011 der Stadt Münster gemäß § 116 Abs. 1 GO NRW zu bestätigen. Nach § 116 Abs. 6 i.V.m. 101 Abs. 2 GO NRW ist dem Oberbürgermeister vor Abgabe des Pr ü- fungsberichtes durch den Rechnungsprüfungsausschuss an den Ra t Gelegenheit zu g eben, zum Prüfungsergebnis Stellung zu nehmen. Der Oberbürgermeister hat hierzu mitg eteilt, dass nach Durchsicht des Prüfungsberichtes die Abgabe einer Stellungnahme nicht erforderlich ist. Abdeckung des Gesamtjahresfehlbetrages Nach § 116 Abs. 1 i.V.m. § 96 Abs. 1 GO NRW beschließt der Rat zugleich mit der Festste llung des Gesamtabschlu sses auch über die Behandlung des Gesamtjahresfeh lbetrages. Im Hinblick auf die gesetzliche Ausgleichsverpflichtung des § 75 Abs. 2 GO NRW hat die Abdeckung des G e- samtjahresfehlbetrages von 33.618.048,33 € durch eine vorrangige Inanspruchnahme der Au s- gleichsrücklage zu erfolgen. Entlastung des Oberbürgermeisters Die Ratsmitglieder entscheiden über die Entlastung des Oberbürgermeisters bezüglich der Aufstel- lung des Gesamtabschlusses (§ 116 Abs. 1 i.V.m. § 96 Abs. 1 GO NRW). Die Entla stung bringt zum Ausdruck, dass auf Grund des vorgelegten Gesamtabschlus ses und der vorgenommenen Prüfung keine Einwendungen gegen die Haushaltsführung des Oberbürgermeisters erhoben we r- den. gez. Markus Lewe Anlage: Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2011
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungOrte (3)
- Klemensstraße 10
- Loddenheide
- Mondstraße
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Details
- Aktenzeichen
- V/0456/2015
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 26.05.2015
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37