V/0595/2020
MuM-Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum e. V.: Finanzielle Absicherung der Arbeit in den Monaten Januar bis April 2021
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Beschlussvorlage
6919 Zeichen
V/0595/2020
V/0595/2020
Öffentliche Beschlussvorlage
Betrifft
MuM-Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum e. V.: Finanzielle Absicherung der Arbeit in den
Monaten Januar bis April 2021
Beratungsfolge
12.08.2020 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbrauche r-
schutz und Arbeitsförderung
Vorberatung
19.08.2020 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung
20.08.2020 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung
26.08.2020 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
26.08.2020 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
Zur befristeten Förderung seines Stadtteiltreffs in Gievenbeck-Toppheide erhält der Verein „MuM-
Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum e. V.“ im Haushaltsjahr 2020 einen zusätzlichen Zu-
schuss von 30.000 € zur zweckentsprechenden Verwendung in den Monaten Januar bis April 2021.
II. Finanzielle Auswirkungen:
Die für die Finanzierung erforderlichen Mittel stehen im Haushaltsplan 2020 wie folgt zur Verfügung:
Teilergebnisplan
Nr. Bezeichnung Haush.-
jahr
Betrag
€
Bemerkungen
Produktgruppe 0503 Sicherung besonderer sozialer
Bedarfe
Zeile 15 Transferaufwendungen 2020 30.000
Sozialamt
24.07.2020
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Herr Treutler
Telefon: 492-5026
Treutler@stadt-muenster.de
- 2 -
V/0595/2020
Begründung:
1. Antrags- und Beschlusslage
Mit seinem Antrag vom 02.03.2020 (Anregung Nr. 2020-00094) beantragt der Verein „MuM-
Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum e. V.“, die bis Ende 2020 vorerst befristete Förderung sei-
nes Stadtteiltreffs in Gievenbeck-Toppheide ab 2021 um ca. 5.000 € auf 95.000 € pro Jahr aufzusto-
cken und in den Folgejahren dynamisiert fortzuschreiben. Der Träger hat der Verwaltung seinen An-
trag am 06.04.2020 mit Email übermittelt; in dem Zusammenhang hat der Verein ferner gebeten, an-
gesichts der erst Anfang kommenden Jahres vorgesehenen Haushaltsplanberatungen nach einer
Möglichkeit zu suchen, die Finanzierung der mit dem gegenwärtigen Zuschuss korrespondierenden
Aufwendungen in den ersten Monaten des Jahres 2021 zu sichern. Mit letzterem Anliegen befasst
sich diese Vorlage; die Verstetigung und Erhöhung der Förderung aus dem Budget des Sozialamts ist
Gegenstand der Haushaltsplanberatungen 2021.
Im Mittelpunkt der Arbeit des offenen, interkulturellen Stadtteiltreffs in Gievenbeck stehen Mütter und
Familien mit den Kernangeboten Stadtteilcafé und Kinderbetreuung. Daneben berät und informiert
MuM e. V. zu Fragen rund um Familienthemen und lädt zu kulturellen sowie Sport- und Begegnungs-
angeboten für alle Generationen ein. Viele dieser weiteren Angebote werden von Dritten (Behörden,
Beratungsdienste, Sportverein, Einzelpersonen) bereitgestellt und sind kostenfrei oder mit einem ge-
ringen Teilnahmebeitrag verbunden. Etwa die Hälfte der Besucherinnen und Besucher, Freiwilligen
und Ehrenamtlichen sind Frauen mit einer Zuwanderungsgeschichte.
Ferner betreibt der Verein in Mecklenbeck den offenen Treff „mini-MuM“, der ebenfalls nicht Gegen-
stand dieser Vorlage ist.
2. Bisherige Förderung
Neben der bereits seit mehreren Jahren bestehenden Förderung aus dem Budget des Amts für Kin-
der, Jugendliche und Familien erhält der Träger seit 2016 Zuschüsse aus Mitteln des Sozialamts. In
den Jahren 2016 und 2017 betrug der Zuschuss des Sozialamts jeweils 50.000 €. Von August 2016
bis Dezember 2017 hat der Träger für seinen Stadtteiltreff außerdem insgesamt 44.930 € aus dem
Förderprogramm „NRW hält zusammen – für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“ erhalten; eine
Fortsetzung der Landesförderung war nicht möglich.
Mit seiner Anregung vom 05.07.2017 (Anregung Nr. 2017-00055) beantragte der Verein, für den
Stadtteiltreff in den Jahren 2018 bis 2020 einen jährlichen Zuschuss von 85.000 € im Haushalt vorzu-
sehen (Budget des Sozialamts). Im Zuge der Etatberatungen 2018 wurde das Anliegen wie beantragt
aufgegriffen; für das Haushaltsjahr 2021 sind damit im Budget des Sozialamts gegenwärtig keine Zu-
schussmittel für den Stadtteiltreff vorgesehen. Aufgrund des Ratsbeschlusses vom 13.02.2019 zur
Vorlage V/0070/2019 werden die Personalkostenanteile des Zuschusses seit 2019 mit einer Steige-
rungsrate fortgeschrieben, die der Tarifanpassung im öffentlichen Dienst/TVÖD des Vorjahres ent-
spricht.
Im Jahr 2020 erhält der Träger zur Finanzierung seiner Angebote am Standort in Gievenbeck folgen-
de Zuschüsse1:
aus dem Budget des Amts für Kinder, Jugendliche und Familien 72.880 €
davon:
Zuschuss für Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe 37.180 €
Mietkostenzuschuss 25.700 €
Ko-Finanzierung Mehrgenerationenhaus 10.000 €
aus dem Budget des Sozialamts 89.880 €
1 ohne Finanzierung des mini -MuM und ohne Förderung aus dem Programm ‚ Begegnungsangebote für
Senioren/-innen‘
- 3 -
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3. Empfehlung
Der Zuschuss aus Mitteln des Sozialamts entspricht gegenwärtig mehr als einem Drittel des auf den
Stadtteiltreff Gievenbeck inkl. Mehrgenerationenhaus entfallenden Gesamtbudgets2. Der vom Träger
mit seinem Antrag vom 02.03.2020 vorgelegte Wirtschaftsplan für die Jahre 2020 bis 2023 weist für
das Jahr 2021 ein geplantes Budget3 von 285.600 € aus, dessen Einzelposten und Beträge vor dem
Hintergrund des Verwendungsnachweises 2019 nachvollziehbar sind. Nach dem Wirtschaftsplan be-
laufen sich die kalkulierten Aufwendungen im kommenden Jahr auf monatlich 23.800 €; bleibt der
Zuschuss aus dem Budget des Sozialamts aus, ergibt sich eine monatliche Unterdeckung von 7.490
€. Zu beachten ist in dem Zusammenhang ferner der hohe Anteil der Personalaufwendungen (75 %)
an den Gesamtaufwendungen, davon überwiegend solche für festangestellte Beschäftigte.
Vor diesem Hintergrund ist es angezeigt, dem Anliegen des Trägers zu folgen, eine Überbrückungsfi-
nanzierung für die ersten Monate des Jahres 2021 zu ermöglichen. Die Verwaltung empfiehlt daher,
für den Verein einen Vorschuss von 30.000 € (ein Drittel des im Jahr 2020 vorgesehenen Zuschus-
ses) bereitzustellen. Entsprechende Deckungsmittel sind im Budget des Sozialamts verfügbar.
4. Weiteres Verfahren
Wenn der Rat die Vorlage beschließt, wird die Verwaltung die Mittel Anfang Dezember 2020 an den
Träger unter dem Vorbehalt auszahlen, den Vorschuss zurückzufordern, falls im Rahmen der Ent-
scheidung über den Haushalt 2021 Mittel insoweit nicht bereitgestellt werden.
Die weiteren Anliegen des Antrags vom 02.03.2020 (Erhöhung und dynamisierte Fortschreibung des
Zuschusses ab 2021) wird die Verwaltung zu den Etatberatungen 2021 aufbereiten.
In Vertretung
gez.
Cornelia Wilkens
Stadträtin
Anlagen:
Anlage A
Anlage 1: Anregung Nr. 2020-00094
2 2019: 38 % (Verwendungsnachweis 2019)
3 Stadtteiltreff in Gievenbeck und mini-MuM
Anlage A
1428 Zeichen
Anlage A zur V/0595/2020 Kurzüberblick Die Förderung des MuM aus Mitteln des Sozialamts ist bis Ende 2020 befristet; die Fortsetzung der Förderung ab 2021 ist aus Verwaltungssicht angezeigt. Angesichts der voraussichtlich im ersten Quartal 2021 zu erwartenden Verabschiedung der Haushaltssatzung 2021 empfiehlt die Vorlage, dem Träger im laufenden Jahr einen Vorschuss zur Finanzierung der Arbeit in den Mo- naten Januar bis April 2021 zur Verfügung zu stellen. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi- ckeln: mit hoher Umwelt- und Naturqualität mit breitem Freizeit- und Sportangebot mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft Finanzierung Produktgruppe: 0503 Sicherung besonderer sozialer Bedarfe Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein Im beschlossenen Haushaltsplan 2020 enthalten? x Ja Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja x Nein Bereits veranschlagt? Ja x Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig x überwiegend freiwillig vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Keine unmittelbare oder grundsätzliche Relevanz
Anlage 1
29154 Zeichen
1
Frank Treutler
Von: MuM Vorstand <vorstand@mum-muenster.de>
Gesendet: Montag, 6. April 2020 11:16
An: Markus Lewe; Frank Treutler; Karin Pape
Cc: MuM Münster
Betreff: Antrag Verstetigung Mittel Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum
MuM 2021 folgende
Anlagen: Kurzvorstellung MuM.pdf; 2019 Jahresbericht MuM e.V. 02.04.2020.pdf;
Wirtschaftsplan 2020 - 2023.pdf; Antrag städtischer Zuschuss Soziales mit
Erläuterungen.pdf; Anschreiben städtischer Zuschuss Sozialamt 2020.pdf
[Vorsicht Internetmail]:
Diese Mail haben Sie über das Internet erhalten. Bitte Anlagen und Links nur öffnen, wenn keine Anhaltspunkte für Viren
vorliegen. Weitere Informationen finden Sie auch in der FAQ Outlook
Guten Morgen Herr Lewe, Herr Treutler und Frau Pape,
2020 laufen die Mittel für MuM e.V. aus dem Haushalt Soziales aus.
Corona macht die Situation ungünstig, aber wir möchten trotzdem darum bitten, die Förderung für MuM
e.V. ab 2021 fest im Haushalt einzuplanen.
Aufgrund der bevorstehenden Kommunalwahlen ergibt sich zudem Anfang 2021 eine zusätzliche
Komplikation.
Sollte der Rat im Herbst nicht rechtzeitig formal entscheidungsfähig sein, läuft die bisherige Förderung aus
und wir könnten unsere Arbeit in dem Bereich nicht fortführen.
Die Trägerförderung in Person; Frau Pape hat uns daher gebeten, den Antrag schon jetzt zu versenden, um
eventuell eine Übergangslösung in die Wege leiten zu können.
Im Anhang finden Sie ein Anschreiben, den Antrag mit Erläuterungen, unseren Wirtschaftsplan für die
kommenden 4 Jahre, eine Kurzvorstellung unseres Vereins und den Jahresbericht über 2019.
Wir hoffen, dass unsere bisherige Arbeit Sie bereits überzeugt hat und wir diese ab 2021 weiterführen
können.
Bleiben sie gesund und geduldig,
Yvonne Plöger
ehrenamtlicher Vorstand
MuM Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum e.V.
Gescherweg 87
48161 Münster
Tel. 0251/13 34 87 99
Facebook:
https://www.facebook.com/Mum.inmuenster/
Internet: www.mum-muenster.de
Anlage 1 zur Vorlage V/0595/2020
MuM Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum e.V.
Gescherweg 87, 48161 Münster
Stadt Münster Oberbürgermeister
Rat der Stadt Münster
Sozialamt,
Herr Treutler, Frau Pape (z.K.)
02.03.2020
Sehr geehrter Herr Lewe, sehr geehrte Damen und Herren Ratsmitglieder,
seit 2016 wird der offene Stadtteiltreff am Gescherweg durch das Sozialamt der Stadt Münster
gefördert. Um die erfolgreiche Arbeit in der Zukunft fortsetzen zu können, stellt MuM e.V. einen
Antrag auf Verstetigung dieser Mittel ab 2021. Der Antrag, Informationen über MuM e.V. sowie ein
Wirtschaftsplan für die kommenden 4 Jahre liegen dem Schreiben bei.
Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung; auch laden wir Sie und Interessierte ein, in
unserem Haus vorbei zu schauen und sich selbst ein Bild von unserer Arbeit zu machen.
Mit freundlichen Grüßen,
……………………………………… ………………………………………
…………..…………………...
Judith Zeus Daniela Imholt Yvonne Plöger
Anhang:
(1) Kurzvorstellung MuM e.V.
(2) Jahresbericht 2019
(3) Wirtschaftsplan mit Erläuterung 2020 - 2023
(4) Antrag mit Erläuterungen
Sparkasse Münsterland-Ost Gescherweg 87 Vorstand:
IBAN: DE70 4005 0150 0010 0095 87 48161 Münster Daniela Imholt
BIC: WELADED1MST Tel.: 0251- 13 34 87 99 Yvonne Plöger
Judith Zeus
Antrag auf Verstetigung des städtischen Zuschusses
Seit dem Jahr 2016 wird MuM Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum e.V. mit einem städtischen
Zuschuss durch das Sozialamt der Stadt Münster gefördert. Um das aktuelle Angebot des MuM e.V. in der
jetzt aufgebauten Qualität aufrechterhalten zu können, beantragt MuM e.V.
die Verstetigung der
städtischen Mittel ab 2021 in Höhe von 95 000 €.
In den vergangenen 5 Jahren hat MuM sich an vielen Stellen weiterentwickelt und sich in hohem Maße
professionalisiert.
Was wurde in den vergangenen Jahren aufgebaut und muss verstetigt werden?
a) Angebotsstruktur
Der Offene Stadtteiltreff ist das Herzstück des MuM e.V.
Davon ausgehend werden die Angebote gemeinsam mit Besucher*innen, Freiwilligen, Mitarbeitenden
und weiteren Akteuren im Stadtteil entwickelt:
● Jede Öffnungszeit ist nun durch eine professionelle pädagogische Fachkraft begleitet.
● Durch neue Angebote (z.B. Mittagstisch 50+) wurde die Zielgruppe des Hauses erweitert. Alle
Generationen werden nun erfolgreich einbezogen.
● Die ausgeweiteten Sprechzeiten im Büro für Ehrenamtliche und Besucher*innen werden
zuverlässig gewährleistet.
● Das Spektrum an niedrigschwelligen Beratungsmöglichkeiten wurde durch neue Kooperationen
und Ehrenamtliche deutlich ausgebaut.
b) Freiwilligenmanagement
● Die niedrigschwelligen Möglichkeiten zur Beteiligung an Prozessen und Angeboten in unserem
Haus für Mitarbeiter*innen und Besucher*innen wurden deutlich ausgebaut.
● Das breite ehrenamtliche Engagement konnte erhalten und sogar ausgebaut werden: aktuell
engagieren sich ca. 55 Menschen ehrenamtlich im Haus.
● Die interkulturelle Arbeit wurde weiterentwickelt: Das Team der Muttersprachlichen
Unterstützung hat sich professionalisiert.
● Bedarfsgerechte Fortbildungen für Ehrenamtliche und Mitarbeiter*innen sorgen für persönliche
Weiterentwicklung und strukturelle Qualitätssicherung der Arbeit des Hauses.
Sparkasse Münsterland-Ost Gescherweg 87 Vorstand:
IBAN: DE70 4005 0150 0010 0095 87 48161 Münster Daniela Imholt
BIC: WELADED1MST Tel.: 0251- 13 34 87 99 Yvonne Plöger
Judith Zeus
c) Konzeptarbeit
● Die laufende Zusammenarbeit mit der Fachhochschule sichert auf der konzeptionellen Ebene
eine wissenschaftlich fundierte Basis der Arbeit.
● Strukturen zur fortlaufende Reflexion der praktischen Arbeit wurden geschaffen (z.B.
regelmäßige protokollierte Teamsitzungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen).
● MuM e.V. bildet aus und trägt seine Ideen weiter. Fest verankert wurde ein zuverlässiges
Betreuungskonzept für Praktikant*innen der verschiedenen Bildungsträger.
d) Netzwerkarbeit
● Verstärkte Mitarbeit in den institutionellen Netzwerken der Stadtgesellschaft (z.B. Mitarbeit am
ISEK , Migrationsleitbild, Münsteraner Wochen gegen Rassismus)
● Teilnahme an und aktive Mitwirkung in verschiedenen Arbeitskreisen (Trägerförderung AG 4, AK
Älter werden in Gievenbeck, AK Alleinerziehende, Zusammenschluss der MSO, Pädagogischer
Arbeitskreis Gievenbeck)
● Kooperation mit Akteuren im Stadtteil und darüber hinaus (z.B. Beratungsstelle Gievenbeck der
Caritas, TSC Münster-Gievenbeck e.V., Ambulanten Dienste e.V. Quartiersstützpunkt Gievenbeck,
Gievenbecker Kaufmannschaft, Stadtteilmagazin “Der Gievenbecker”)
● Mitarbeit in den überregionalen Netzwerken der Mütterzentren und des Bundesprogramms der
Mehrgenerationenhäuser (Landesverband, Bundesverband)
e) Drittmittel
● Die Beantragung und Verwaltung von Drittmitteln für flankierende Projekte ist integraler
Bestandteil der Arbeit.
● Die Teilnahme am MGH seit 2008 ist selbstverständlich.
● Beschäftigung einer Gastgeberin nach §16i SGB II Teilhabe am Arbeitsmarkt.
……………………………………… ………………………………………
…………..…………………...
Judith Zeus Daniela Imholt Yvonne Plöger
Anhang:
(1) Kurzvorstellung MuM e.V.
(2) Jahresbericht 2019
(3) Wirtschaftsplan mit Erläuterung 2020 - 2023
Sparkasse Münsterland-Ost Gescherweg 87 Vorstand:
IBAN: DE70 4005 0150 0010 0095 87 48161 Münster Daniela Imholt
BIC: WELADED1MST Tel.: 0251- 13 34 87 99 Yvonne Plöger
Judith Zeus
MuM Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum e.V. ⚫ Gescherweg 87 ⚫ 48161 Münster
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Wirtschaftsplan MuM e.V. für die Jahre 2020 – 2023 (Stand 03.2020)
Vorbemerkungen
1. Gültigkeit
Der Wirtschaftsplan 2020 – 2023 von MuM e.V. beinhaltet die gesamte Finanzplanung des Vereins für die kommenden vier Jahre. Dabei
wurden die Ausgaben so geplant, dass sie zu 100% von den Einnahmen gedeckt werden.
2. Umzug MuM e.V.
Aktuell wird für das Gelände am Gescherweg eine neue Bebauung geplant. MuM wird in ein neues Gebäude einziehen. Dieser Umzug wird
dann erhöhte Mietkosten für MuM e.V. zur Folge haben. Zusätzlich werden einmalige Kosten anfallen. Da dazu momentan keine
belastbaren Zahlen bekannt sind und der genaue Zeitpunkt des Umzugs nicht bekannt ist (evtl. Anfang 2023) konnten die entsprechenden
Positionen im Wirtschaftsplan zum jetzigen Zeitpunkt nicht berücksichtigt werden.
3. Zuwendung Sozialamt ab 2021
Für das Jahr 2021 wird von MuM e.V. die Verstetigung der Zuwendung vom Sozialamt in Höhe von 95.000€ beantragt. Dies entspricht einer
Steigerung von 6% gegenüber 2020. Die zusätzlichen Mittel (in Höhe von ca. 2800€ neben der ansonsten kalkulierten Erhöhung von 2,5%
jährlich) sollen verwendet werden, um die Gehälter der Gastgeber*innen auf durchschnittlich 12€/Std. zu erhöhen (s.
Personalkostenplanung). Für die Folgejahre wurde eine jährliche Erhöhung von 2,5% einkalkuliert.
4. Zuwendung Mini-MuM ab 2021
Die Zuwendung für das Mini-MuM in Münster Mecklenbeck wird für das Jahr 2021 ebenfalls erneut beim Jugendamt der Stadt Münster
beantragt. Um den gewachsenen Bedarfen gerecht zu werden und die weitere Öffnungszeit zu finanzieren, werden 21.000€ beantragt.
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5. Projektmittel/ weitere Mittel
Neben den kommunalen Zuwendungen durch das Jugend- und das Sozialamt der Stadt Münster, sowie den Bundesmitteln aus dem
Bundessprogramm Mehrgenerationenhäuser beantragt MuM e.V. weitere Fördermittel und Zuwendungen für bestimmte zweckgebundene
Projekte. Diese sind häufig auf das laufende Jahr oder auf wenige Jahre begrenzt. In den vorliegenden Wirtschaftsplan fließen nur bewilligte
oder konkret geplante Projektmittel ein, die spätestens 2022 enden. Natürlich möchte MuM e.V. weiterhin Projekte durchführen und dazu
entsprechenden Projektmittel beantragen. Da diese zurzeit nicht belastbar zu kalkulieren sind, sind sie kein Teil des vorliegenden
Wirtschaftsplans. Eine Übersicht über die geplanten Projektmittel hängt dem Wirtschaftsplan an
6. Personalkosten:
Die geplanten Personalkosten für die Jahre 2020 – 2023 werden in einer separaten Personalkostenplanung erläutert. Diese hängt an.
7. Alle Beträge sind ab 2021 auf 100€ gerundet.
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Einnahmen
PLAN 2020 PLAN 2021 PLAN 2022 PLAN 2023
Stadt Münster 181.760 191.000 194.400 197.800
Sozialamt 89.880 95.000 97.400 99.800
Sozialamt, Zuschuss Seniorenbegegnungsstätte 1.000 1.000 1.000 1.000
Jugendamt, Zuwendung MÜZ 37.180 38.300 39.300 40.300
Jugendamt, Zuwendung Mini-MuM 18.000 21.000 21.000 21.000
Jugendamt Mietkostenzuschuss 25.700 25.700 25.700 25.700
Jugendamt Kofinanzierung MGH 10.000 10.000 10.000 10.000
Bundesmittel 47.000 46.600 42.200 40.000
Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser 40.000 40.000 40.000 40.000
Bundesprogramm Soz. Teilhabe am Arbeitsmarkt 7.000 6.600 2.200 0
Weitere Mittel, projekt-/zweckgebunden 18.030 8.000 2.800 800
Mittel aus geplanen/ bewilligten Projekten
Einnahmen aus Angeboten 13.350 13.800 14.200 14.600
Einnahmen aus Kursen und Offenen Angeboten 9.500 9.800 10.100 10.400
Sonstige eigene Einnahmen 3.850 4.000 4.100 4.200
Mitgliedsbeiträge und Spenden 11.000 11.300 11.600 11.900
Einnahmen aus Cafébetrieb: 14.500 14.900 15.200 15.700
Summe Einnahmen 285.640 285.600 280.400 280.800
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Ausgaben
PLAN 2020 PLAN 2021 PLAN 2022 PLAN 2023
Personalkosten: 213.500 214.300 208.300 207.900
Löhne und Lohnnebenkosten 174.500 186.300 180.000 179.800
Fortbildungen 4.000 4.000 4.000 4.000
Aufwandsentschädigungen 20.500 18.100 18.300 18.000
Honorare 13.000 4.400 4.500 4.600
Reisekosten 1.500 1.500 1.500 1.500
Sachkosten Gebäude 35.740 35.900 36.000 36.100
Miete 33.000 33.000 33.000 33.000
Raumnebenkosten 2.600 2.700 2.800 2.900
Instandhaltung und Renovierung 140 200 200 200
Sonstige Sachkosten 24.400 23.200 23.700 24.200
Bürobedarf, EDV, Kontoführung etc. 5.400 5.500 5.600 5.700
Betriebsbedarf Offener Treff, Spielzimmer 3.200 1.500 1.500 1.500
Lebenmittel für Angebote 2.000 2.100 2.200 2.300
Werbung und Öffentlichkeitsarbeit 4.000 4.100 4.200 4.300
Abgaben Dachverband, Landesverband MZ etc. 1.800 1.800 1.800 1.800
Versicherungen 2.800 2.900 3.000 3.100
Personalverwaltung Pari-Dienst 1.000 1.000 1.000 1.000
Bewirtung, Geschenke 2.000 2.100 2.200 2.300
Steuerberatungskosten 1.100 1.100 1.100 1.100
Abschreibungen/Sofortabschr. GWG 1.100 1.100 1.100 1.100
Lebensmittel und direkte Betriebskosten Café 12.000 12.200 12.400 12.600
Summe Ausgaben 285.640 285.600 280.400 280.800
MuM Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum e.V. ⚫ Gescherweg 87 ⚫ 48161 Münster
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Anhang 1.
Übersicht geplante Projektmittel, weitere zweckgebundene Mittel
2020 2021 2022 2023
Landesprogramm KOMM AN NRW über Kommunales In-
tegrationszentrum Münster
800 800 800 800
Kooperation SiB mit GEBA, Gesellschaft für Berufsförde-
rung und Ausbildung
7.600 8000 2.000 0
Zuschuss für Kinderbetreuung zum Frauensprachkurs SiB
im MuM
5.630 0 0 0
Zuschuss für integratives Tanzprojekt (Aktion Mensch,
Mikroförderung + Stadt Münster, Sozialamt) 4.000 0 0 0
Summe: 18.030 8.800 2.800 800
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Anhang 2
Personalkostenplanung:
Funktion Vergütung 2020 2021 2022 2023
VZÄ Wstd. AG-brutto/Jahr AG-brutto/Jahr AG-brutto/Jahr AG-brutto/Jahr
päd. Leitung MuM 1,27 50 an TVöD ang. 69.100 70.800 72.600 74.400
kaufm. Leitung MuM 0,51 20 an TVöD ang. 29.000 29.700 30.400 31.200
Leitung Mini-MuM 1 0,2/ 0,25 8/ 10 an TVöD ang. 9.800 12.600 12.900 13.200
Stellenanteil im Projekt SiB, Kooperation GEBA2 0,13 5 an TVöD ang. 6.100 6.300 1.600 -
Gastgeber*innen OT 3 1,22 48 knapp über ML 32.700 38.400 39.400 40.400
Gastgeberin Teilhabe am Arbeitsmarkt, § 16i SGB II 0,38 15 ML 8.700 8.900 3.000 -
Koordinatorin Muttersprachliche Unterstützung 0,25 10 GfB 7.000 7.200 7.400 7.600
Koordinatorin Kinderprogramm am Nachmittag 0,23 9 GfB 5.100 5.200 5.300 5.400
Reinigungskraft 0,20 8 GfB 7.000 7.200 7.400 7.600
Summe: 174.500 186.300 180.000 179.800
ML = Mindestlohn
GfB = geringfügige Beschäftigung
Planung Honorarkosten 2020 2021 2022 2023
für Kurse MuM und Koordination Kindercafé 4.300 4.400 4.500 4.600
für Kinderbetreuung zum Frauensprachkurs SiB im MuM 5.200 - - -
für integratives Tanzprojekt 3.500 - - -
Summe: 13.000 4.400 4.500 4.600
MuM Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum e.V. ⚫ Gescherweg 87 ⚫ 48161 Münster
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Anmerkungen zur Personalkostenplanung:
1. Für die Leitung des Mini-MuM an zwei Öffnungszeiten in der Woche soll das Stundenvolumen von 8 Wochenstunden auf 10 Wochenstunden
erhöht werden, einen entsprechenden Antrag reicht MuM beim Jugendamt ein.
2. Der Stellenanteil im Projekt SiB-Sicher im Beruf in Kooperation mit der GEBA ist bis zum März 2022 geplant.
3. Die Gastgeberinnen des Offenen Treffs sind zentraler Bestandteil des MuM-Konzeptes. Dies soll sich 2021 auch in einer Erhöhung des
Stundenlohnes auf durchschnittlich 12€ widerspiegeln (bis 2020 nur knapp über Mindestlohnniveau).
4. Die Förderung für die Beschäftigte nach §16i SGB II, Teilhabe am Arbeitsmarkt, läuft 2022 aus. Grundsätzlich steht MuM einer Neubesetzung
positiv gegenüber (diese wäre dann wiederum in den ersten 2 Jahren kostenneutral für MuM, da die Personalkosten zu 100% aus
Fördermitteln finanziert werden), diese müsste dann 2021/2022 geklärt werden. Kalkuliert wird im Wirtschaftsplan zunächst mit einem
Auslaufen der Stelle.
5. Bei den übrigen Personalstellen und Stellenanteilen sind keine Stundenerhöhungen oder außergewöhnlichen Gehaltserhöhungen geplant.
Kalkulatorisch wird von einer durchschnittlichen Erhöhung der Personalkosten um 2,5% ausgegangen.
6. Die Honorarkosten sind zum Großteil projektabhängig und werden demzufolge ab 2021 nur für die „MuM-Kernbereiche“ mit einer Erhöhung
von 2,5% geplant.
7. MuM zahlt ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen z.T. eine Aufwandsentschädigung/ Übungsleiterpauschale, z.B. um die Kinderbetreuung
während der Öffnungszeiten zuverlässig zu gewährleisten. Die Zahlung einer Aufwandsentschädigung/ Übungsleiterpauschale ist von der
finanziellen Situation des MuM e.V. abhängig und wird jährlich den finanziellen Möglichkeiten angepasst.
8. Alle Zahlen wurden auf 100€ gerundet.
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Sparkasse Münsterland-Ost Gescherweg 87 Vorstand:
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Judith Zeus
„Was ist MuM?“
Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum e.V.
Gemacht von Menschen für Menschen in ihrem Quartier
“Mütterzentren sind Dorfbrunnen der Moderne”
Hildegard Schooß, Gründerin eines der ersten Mütterzentren in Salzgitter
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Judith Zeus
Inhalt
Ziele des Vereins 3
Arbeitsweise in den Häusern 4
Offener Treff mit Kinderbetreuung 4
Gastgeber*innen Prinzip 4
Prinzip der Selbstorganisation 4
Offenes pädagogisches Konzept 4
Programmentwicklung nach Bedarfen orientiert 4
Koordination durch Profession 5
Gesellschaftliche Wirkung der Arbeit in den Häusern 5
Niedrigschwellige Quartiersentwicklung: 5
Interkulturelle Arbeit: 5
Familienförderung: 6
Intergenerative und inklusive Angebote: 6
Arbeitsmarktförderung: 7
Stärkung und Qualifizierung des ehrenamtlichen Engagements 7
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Ziele des Vereins
Wir stärken das individuelle Selbstwertgefühl, erkennen und wertschätzen persönliche
Ressourcen und Stärken.
Wir sorgen dafür, dass
● alle Besucher*innen willkommen geheißen werden,
● eine vertrauensvolle Atmosphäre entsteht und wertschätzende Kommunikation
stattfindet.
Wir befähigen und ermutigen Menschen gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten.
Wir sorgen dafür, dass
● intern Mitarbeitende und Besucher*innen auch niedrigschwellige Möglichkeiten zur
Beteiligung an Prozessen und Angeboten in unserem Haus erhalten,
● extern Einflussmöglichkeiten auf öffentliche und politische Prozesse sichtbar werden.
Wir machen die Stärken der Vielfalt der Menschen sichtbar und erlebbar.
Wir sorgen dafür,
● dass sich in unserem Haus Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Alter,
sozialer Schicht, begegnen und positiv erleben.
● MuM als Ort gelebter Integration in der Stadtgesellschaft sichtbar wird.
Wir stärken soziale Netzwerke.
Wir sorgen dafür, dass
● in unserem Haus vertrauensvolle Beziehungen entstehen, die gegenseitiges Lernen
ermöglichen.
● MuM in den institutionellen Netzwerken repräsentiert ist und sich aktiv einbringt.
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Arbeitsweise in den Häusern
Offener Treff mit Kinderbetreuung
Im Zentrum des MuM e.V. steht das Angebot “offener Begegnungstreff”. Ein MuM-Café zeichnet sich
durch vielfältige bedarfsorientierte und selbstorganisierte Angebote in einem lebhaften Stadtteiltreff
aus. Hauptangebot des MuM Vereins ist im jeweiligen Stadtteil ein Offener Treff mit Frühstück, Kaffee
und Kuchen zu niedrigen Preisen. Angeschlossen ist immer auch ein Spielz immer, ein Still- und
Krabbelbereich mit unterstützender Kinderbetreuung.
Gastgeber*innen Prinzip
Eine nach dem Konzept der Mütterzentren geschulte Gastgeber*in heißt die Besuche r*innen
persönlich willkommen. Sie bringt neue Besucher*innen mit “alten” in Kont akt und sorgt für eine
liebevoll gestaltete Umgebung im Stadtteiltreff.
Prinzip der Selbstorganisation
Wer möchte, kann sich bei MuM e.V. auf verschiedenen Ebenen mit eigenen Id een einbringen.
Ehrenamt wird im MuM großgeschrieben. Der individuelle persönliche Einsat z macht jeden
Stadtteiltreff einzigartig. Ein besonderes Merkmal unserer Einrichtung ist d as Miteinander auf
Augenhöhe nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Die Besucher*inn en werden in eigenen Ideen
unterstützt und damit ehrenamtliche Arbeit, sowie bürgerschaftliches Engagement gefördert.
Offenes pädagogisches Konzept
Neben dem offenen Treff begleitet MuM e. V. zahlreiche Kurse, kulturelle Angebote,
Veranstaltungen und Beratungsangebote. Menschen mit geringem Einkommen wird durch geringe
oder geförderte Beiträge überall eine Teilnahme ermöglicht. Seit Jahren arbeitet MuM e.V. mit
einer weitgehend offenen Angebotsstruktur. Zusätzlich gibt es einige Angebote, zu denen eine
Anmeldung erforderlich ist, doch auch hier reicht ein Besuch oder ein Anruf im MuM-Büro.
Programmentwicklung nach Bedarfen orientiert
Nach Bedarf der unterschiedlichen Besucher*innengruppen werden Angeb ote entwickelt und
durchgeführt. Am Gescherweg gibt es beispielsweise einen Mittagstisch 50+, mut tersprachliche
Unterstützung und ein Kindercafé. In Mecklenbeck ist das Angebot eher auf junge Eltern ausgerichtet,
da dort nur Öffnungszeiten am Vormittag möglich sind. Auch die verschied enen Beratungsformen
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entwickeln sich aus der Nachfrage und den Fähigkeiten der Besucher*innen. Die Art und Weise des
Angebots richtet sich deshalb auch an den Begabungen der Besucher*in nen und deren Bereitschaft
zur Mitgestaltung aus.
Koordination durch Profession
Die Organisation und Koordination des Betriebs in den Häusern leisten qu alifizierte pädagogische
Fachkräfte und Verwaltungspersonal. Hier steht die Begleitung der Mitarbeiten den auf
unterschiedlichen Ebenen im Fokus. Tätigkeiten werden reflektiert, Umg angsformen eingeübt und
Verwaltungsvorgänge liebevoll begleitet. So werden die Menschen eingebunden und die Motivation
der vielen Helfer*innen bleibt lang erhalten.
Gesellschaftliche Wirkung der Arbeit in den Häusern
Niedrigschwellige Quartiersentwicklung
Die Angebote in den Begegnungszentren entstehen durch Beteiligung der Bürger*innen aus dem
Stadtteil (und darüber hinaus) sowie den Besucher*innen des Stadtteilzentrums und im Austausch
mit den Kooperationspartner*innen vor Ort:
● Direkte Beteiligung der Besucher*innen bei der Planung, Gestaltung und Durchführung der
Angebote im Offenen Treff
● Gründung und Belebung von Kooperationen unter Berücksichtigung des Bedarfs in den
Stadtteilen
● Austausch in Arbeitskreisen und mit verschiedenen Kooperationspartnern, Vernetzung auf
fachlicher Ebene zu Angebot und Bedarf
● Vernetzung innerhalb des Stadtteils, um auf generationsübergreifende Themen aufmerksam
zu machen und Vernetzung auf fachlicher Ebene, Weitergabe von Informationen an
Einrichtungen, Unterstützung und Austausch für neue Angebote innerhalb des jeweiligen
Stadtteils
Interkulturelle Arbeit
Viele Besucher*innen haben einen Migrationshintergrund. Von ihrer Unterstützung, Erfahrung und
Anregung profitieren die Angebote in den jeweiligen Stadtteilen:
● Internationales Team von Gastgeber*innen im Offenen Treff
● Ehrenamtliches Team für die „Muttersprachliche Unterstützung“, Betreuung und
Koordination durch Hauptamtliche
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● Fortbildungen und Informationsveranstaltungen: z.B. Fortbildung „Interkulturelle
Kompetenzen“ in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Münster
● Zusammenarbeit mit dem KI und Austausch mit dem Integrationsrat
● Angebote für spezielle Zielgruppen: z.B. Interkulturelle Wassergymnastik für Frauen,
Schwimmkurs für Frauen
Familienförderung:
Aus den Ursprüngen als Mütterzentrum ist ein breites Angebot zur Unterstützung von Familien in
verschiedenen Lebenssituationen gewachsen:
● Offener Familientreff
- mit Kinderbetreuung
- mit einer besonderen Willkommenskultur (geschulte Gastgeber*in)
- mit Thementischen: Beratung rund um Familienthemen, Offenes Still- und
Fläschchencafé, Internationales Müttercafé, Müttercoaching, offene Sprechstunden
von Kooperationspartner*innen u.v.m.
● Kindercafé: selbstorganisierte Begegnung für Kinder von 6-12 Jahren
● Mittagstisch 50 + mit Nachmittagsstammtisch
● Beratung und Beratungsvermittlung im Büro zu allen Öffnungszeiten des Offenen Treffs
Parallel zu allen Angeboten wird dabei eine flexible Kinderbetreuung angeboten, um Zugang z.B.
für Alleinerziehende zu ermöglichen.
Intergenerative und inklusive Angebote:
Mit der Teilnahme am Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser seit 2008 hat MuM e.V.
entwickelte sich im MuM e.V. bis heute ein breites Angebot im intergenerativen Bereich.
● Schaffung eines Raumes für generationsübergreifende inklusive Begegnung
- Installation zielgruppenorientierter, auf den Stadtteil ausgerichteter Angebote sowie
jahreszeitlicher Angebote mit intergenerativer Ausrichtung
- Initiator der Vortragsreihe “Älter werden in Gievenbeck”
- Initiator der Reihe „Bewegt älter werden in Gievenbeck” in Kooperation mit dem
Stadtsportbund e.V. und TSC Gievenbeck e.V.
- Installation Stadtteiltreff Mini MuM in Mecklenbeck im Hof Hesselmann
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● Stärkung der Teilhabe am Leben im eigenen Stadtteil
- Stärkung des ehrenamtlichen Engagements unabhängig von Alter, Kultur und
Konfession
- niedrigschwellige, generationenübergreifende Quartiersarbeit, exemplarisch ist hier
u. a. die Erstellung der Broschüre „Älter werden in Gievenbeck“
Arbeitsmarktförderung:
MuM e.V. bietet gerade auch Menschen mit körperlichen und/ oder sprachlichen Hindernissen die
Möglichkeit sich einzubringen.
● Schaffung geförderter Arbeitsplätze (z.B. 2019 §16i SGBII, Teilhabe am Arbeitsmarkt, bis
Ende 2018 Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt)
● Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten für Frauen, die zunächst für den ersten Arbeitsmarkt
nicht geeignet sind, Qualifizierung, Unterstützung und Beratung,
● Bereitstellung von Praktikumsplätzen auch für Menschen mit Vermittlungshemmnissen,
Begleitung und Unterstützung durch Hauptamtliche.
● Kooperation mit spezialisierten Beratungsanbietern (Agentur für Arbeit, GEBA mbH, Frauen
und Beruf Münster e.V., Overberg-Kolleg), regelmäßige Thementische bzw. Beratungen im
Offenen Treff
Stärkung und Qualifizierung des ehrenamtlichen Engagements
● Koordinierung und Unterstützung der ehrenamtlich Engagierten durch hauptamtliche Kräfte
● Schaffung regelmäßiger Austauschmöglichkeiten (Ehrenamt Stammtisch, monatlicher
Austausch des Teams der Muttersprachlichen Unterstützer*innen)
● Fortbildung und Weiterqualifizierung der Ehrenamtlichen und Gastgeber*innen im Offenen
Treff
● Individuelle Coaching Angebote z.B. Zeitmanagement
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Gescherweg 87
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0595/2020
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 29.06.2020
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37