V/0014/2013
Europäisches Kulturerbe-Siegel (EKS)
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Berichtsvorlage
4577 Zeichen
V/0014/2013 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Europäisches Kulturerbe-Siegel (EKS) Bewerbung zum Thema Westfälischer Friede Beratungsfolge 13.02.2013 Werksausschuss Münster Marketing Bericht 26.02.2013 Kulturausschuss Bericht 07.03.2013 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 13.03.2013 Hauptausschuss Bericht 13.03.2013 Rat Bericht Bericht: 1. Mit Schreiben vom September 2012 und in weiteren Gesprächen mit der Städtischen Denkmalbehörde hat die Oberste Denkmalbehörde (Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadt- entwicklung und Verkehr NRW) der Stadt Münster aktive Unterstützung bei ihren Bem ü- hungen um Anerkennung im Rahmen des internationalen Kulturerbes angeboten. Vereinba- rungsgemäß soll es zunächst um das Rathaus unter dem Thema Westfälischer Friede ge- hen, zu dem eine gemeinsame Bewerbung mit der Stadt Osnabrück fachlich sinnvoll ist. Die Bewerbungsmodalitäten zum EKS sind inzwischen ähnlich wie bei der UNESCO - Welterbeliste formalisiert worden. Beim EKS sind die Verfahren jedoch kürzer und finden al- le 2 J ahre statt. Das erste reguläre Bewerbungsverfahren beginnt zurzeit, wird Ende 2014 durch die EU-Kommission entschieden und mit der Zuerkennung des Siegels Anfang 2015 abgeschlossen sein. Die Bewerbung muss zum einen die Bedeutung der Stätten in der G e- schichte Europas und ihren besonderen symbolischen europäischen Wert darstellen; zum andern müssen ein Projekt und ein Arbeitsprogramm beschrieben werden, die der Vermit t- lung der europäischen Dimension des Themas dienen. Auf Initiative der zuständigen Oberste n Denkmalbehörden (OBD) von NRW und Niede r- sachsen hat bereits das erste Abstimmungsgespräch in Osnabrück stattgefunden. Dabei ist eine gemeinsame Bewerbung der Städte Münster und Osnabrück unter Koordination durch die Stadt Münster mit fristgemäßer Abgabe zum 30.04.2013 vereinbart worden. Unsere Bewerbung wird bereits durch die Kultusministerkonferenz (KMK) unterstützt. Es besteht auch kein Zweifel, dass unter dem Thema Westfälischer Friede in Münster sowohl das Rathaus, das Krameramtshaus, die Gesandtenquartiere von 1643 – 1648 und der Prin- zipalmarkt als Stätte protokollarischer Veranstaltungen als auch die in Münster seit Jahren Vorlagen-Nr.: V/0014/2013 Auskunft erteilt: Frau Voss Ruf: 492-6143 E-Mail: Voss-Marlies@stadt-muenster.de Datum: 22.01.2013 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0014/2013 unter dem Label ‚Dialoge zum Frieden’ bestehenden Projekte, Kooperationen und Vera n- staltungen die Kriterien der EU erfüllen dür ften, die wesentlich stärker als die der UNESCO auf die geschichtliche Dimension abstellen. Das gesamte Vorgehen, die Koordinierung zwischen Münster und Osnabrück und die B e- werbungsinhalte werden jeweils eng mit den OBD und vor Abgabe noch mit den für Deutschland für das EKS zuständigen Beauftragten der KMK abgestimmt. 2. Für die Bewerbung ist folgendes Vorgehen vereinbart: 2.1 Erarbeitung der Bewerbungsinhalte jeweils in Münster und Osnabrück (Janu- ar/Februar 2013) 2.2 Einbindung der für die Stadt Münster mit dem Thema Westfälischer Friede befass- ten Ämter, Stellen und Personen (Januar/Februar 2013) 2.4 Weiteres Gespräch mit Osnabrück, Koordinierung unserer Bewerbungsinhalte (Mitte Februar 2013) 2.5 Erstellen und Abstimmen der gemeinsamen Bewerbung mit den Obersten Denk- malbehörden (OBD) NRW und Niedersachsen (März 2013) 2.6 Rückkoppelung der Bewerbung zur Kultusministerkonferenz (KMK) durch die OBD (Anfang April 2013) 2.7 ggf. Nachbesserung und Abgabe (Ende April 2013) 3. Die Federführung liegt bei der Städtischen Denkmalbehörde in Zusammenarbeit mit Mün s- terMarketing und Prof. Dr. Jakobi als langjährigem Sprecher des Arbeitskreises Westfäl i- scher Friede. Die zum Thema arbeitenden Stellen aus dem Kulturdezernat – v.a. Stadtmu- seum und Stadtar chiv – sowie der LWL – Landesmuseum und Denkmalpflege – werden fachlich eingebunden. 4. Bei der Erarbeitung der Bewerbung kann auf die zum Thema Westfälischer Friede seit Jah- ren bestehenden Konzepte, Projekte und Kooperationen der Stadt zurückgegriffen w erden. Es entstehen daher keine zusätzlichen Kosten. Nähere Informationen zum Europäischen Kulturerbe-Siegel sind auf den Internetseiten der Eur o- päischen Kommission zu finden unter http://ec.europa.eu/culture/our-programmes-and-actions/label/european-heritage-label_de.htm I.V. gez. Hartwig Schultheiß Stadtdirektor
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0014/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 14.01.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37