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V/0124/2019

NKF-Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2017 (Entwurf)

Vorlagen 07.03.2019

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Anlage A

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Ansehen

Gesamtabschluss 2017

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage A

1502 Zeichen

Anlage A zur V/0124/2019 
Kurzüberblick 
NKF-Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2017 (Entwurf) 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Ziel:  
-Information des Rates und der Bevölkerung 
 
Teilziele: 
 -Schaffung von Transparenz über die wirtschaftliche Tätigkeit des Konzerns Stadt Münster 
 
-Verbesserung der Steuerungsmöglichkeiten der Kommune 
 
Zielerreichung: 
-Mit Aufstellung des achten Gesamtabschlusses kommt die Stadt Münster ihren Pflichten zur 
Veröffentlichung nach. Sie legt damit Rechenschaft über ihre wirtschaftliche Tätigkeit ab. 
 
 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: PG 0109 Finanz- und Beteiligungsmanagement 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein

Bereits veranschlagt?  Ja X Nein   
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
Die Stadt Münster ist gem. § 116 Abs. 1 und 5 GO NRW verpflichtet, in jedem Haushaltsjahr einen 
Gesamtabschluss für den Abschlussstichtag 31.12. aufzustellen. Des Weiteren gelten der § 118 
GO NRW i. V. m. den §§ 49 bis 52 GemHVO NRW. 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Entfällt.

Gesamtabschluss 2017

141334 Zeichen

Fläche Hellgrün
Skulpturprojekte_Brunnen
Logo der Stadt Münster
M-Profilmarke
NKF-Gesamtabschluss
Amt
für Finanzen und Beteiligungen
Gesamtabschluss 2017
- Entwurf -

Gesamtabschluss 2017 
 
 
 
 
Entwurf

Herausgeber:                         Stadt Münster 
                                               Amt für Finanzen und Beteiligungen 
                                               Abteilung Beteiligungsmanagement 
                                               48127 Münster 
                                               Email:      finanzen@stadt-muenster.de
 
                                               Internet:   http://www.muenster.de/ 
 
Druck:                                    Eigendruck  
 
Auflage:                                 110, März 2019 
 
Bildnachweise:                      Presse- und Informationsamt der Stadt Münster  
http://www.stadt-muenster.de/medien/startseite.html

Inhaltsverzeichnis 
 
 
 
Aufstellungs- und Bestätigungsvermerk 
 
Gesamtergebnisrechnung 2017 
 
Gesamtbilanz zum 31.12.2017 
 
Gesamtanhang 2017 mit Kapitalflussrechnung 
 
Gesamtlagebericht 2017 
 
Abkürzungsverzeichnis

Aufstellungs- und 
 
Bestätigungsvermerk

Gesamtergebnisrechnung 
 
2017

2017 2016
EUR EUR
1. Steuern und ähnliche Abgaben 586.686.785,64 564.135.582,42
2. + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 136.097.294,28 142.731.282,96
3. + Sonstige Transfererträge 20.978.176,34 15.979.555,30
4. + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 164.264.426,71 159.887.570,49
5. + Privatrechtliche Leistungsentgelte 603.118.214,54 551.512.342,45
6. + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 210.583.977,16 188.684.504,27
7. + Sonstige ordentliche Erträge 56.432.711,41 58.294.527,76
8. + Aktivierte Eigenleistungen 12.880.778,16 13.288.352,46
9. +/- Bestandsveränderungen 9.886.424,39 5.077.486,03
10. = Ordentliche Erträge 1.800.928.788,63 1.699.591.204,14
11. - Personalaufwendungen 355.244.400,98 341.987.888,81
12. - Versorgungsaufwendungen 31.468.157,08 24.060.049,62
13. - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 524.186.730,85 470.767.013,30
14. - Bilanzielle Abschreibungen 147.958.182,14 163.642.486,32
15. - Transferaufwendungen 575.865.931,36 537.814.741,32
16. - Sonstige ordentliche Aufwendungen 122.738.912,25 109.995.508,13
17. = Ordentliche Aufwendungen 1.757.462.314,66 1.648.267.687,50
18. = Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 43.466.473,97 51.323.516,64
19. + Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 29.044,77 0,00
20. + Beteiligungserträge 13.926.605,16 6.932.495,29
21. + Zinserträge und sonstige Finanzerträge 548.964,08 600.805,07
22. - Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 351.116,64
23. - Zinsaufwendungen- und sonstige Finanzaufwendungen 31.060.892,05 33.135.179,72
24. = Gesamtfinanzergebnis -16.556.278,04 -25.952.996,00
25. = Ordentliches Gesamtergebnis 26.910.195,93 25.370.520,64
26. = Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag 26.910.195,93 25.370.520,64
Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster 2017

Gesamtbilanz  
 
zum  
 
31.12.2017

31.12.2017 31.12.2016 31.12.2017 31.12.2016
Aktiva EUR EUR Passiva EUR EUR 
Anlagevermögen 3.726.979.030,97 3.686.329.676,66 Eigenkapital 788.420.665,06 754.276.544,54
Immaterielle Vermögensgegenstände 69.052.253,39 82.665.810,99 Allgemeine Rücklage 694.111.168,92 673.695.212,93
Geschäfts- oder Firmenwerte 60.427.626,74 72.002.744,34 Sonderrücklagen 1.306.000,00 1.306.000,00
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 8.624.626,65 10.663.066,65 Ausgleichsrücklage 66.093.300,21 53.904.810,97
Sachanlagen 3.538.588.592,22 3.486.649.915,95 Bilanzgewinn/Bilanzverlust 26.910.195,93 25.370.520,64
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 237.806.845,01 231.783.734,81 Sonderposten 1.317.296.457,68 1.330.809.583,79
Grünflächen 129.926.889,93 126.353.103,85 Sonderposten für Zuwendungen 671.151.805,91 666.483.317,05
Ackerland 36.420.754,25 33.867.927,04 Sonderposten für Beiträge 626.973.729,24 645.000.675,66
Wald, Forsten 10.239.585,96 10.249.158,73 Sonderposten für den Gebührenausgleich 12.220.359,48 11.418.744,34
Sonstige unbebaute Grundstücke 61.219.614,87 61.313.545,19 Sonstige Sonderposten 6.950.563,05 7.906.846,74
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.199.670.984,42 1.174.408.871,64 Rückstellungen 703.718.914,54 679.901.800,11
Kinder- und Jugendeinrichtungen 65.873.653,52 66.647.857,87 Pensionsrückstellungen 560.523.899,00 531.684.009,00
Schulen 359.308.282,00 353.211.661,65 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 42.869.604,17 44.527.484,43
Wohnbauten 193.650.323,00 184.600.507,87 Instandhaltungsrückstellungen 3.218.500,15 3.266.102,25
Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 580.838.725,90 569.948.844,25 Steuerrückstellungen 12.818.598,81 11.453.744,65
Infrastrukturvermögen 1.761.331.163,52 1.776.153.341,70 Sonstige Rückstellungen 84.288.312,41 88.970.459,78
Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 315.796.475,63 315.756.181,67 Verbindlichkeiten 1.335.963.277,42 1.279.381.264,26
Brücken und Tunnel 40.045.970,50 41.258.586,31 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.095.513.732,04 1.075.802.557,62
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 671.581.503,40 680.496.279,42 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 39.817.537,74 14.029.129,00
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlage 529.195.700,71 548.345.777,34 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 625.243,00 649.403,86
Stromversorgungsanlagen 70.010.424,76 64.783.786,33 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 58.758.907,10 57.150.138,09
Gasversorgungsanlagen 31.036.298,00 29.781.348,00 Sonstige Verbindlichkeiten 141.247.857,54 131.750.035,69
Wasserversorgungsanlagen 35.257.272,67 30.122.480,52 Passive Rechnungsabgrenzungsposten 67.893.714,16 72.599.911,17
Wärmeversorgungsanlagen 31.154.281,37 31.380.256,31
Abfallbeseitigungsanlagen 16.967.262,82 14.738.415,49
Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 20.285.973,66 19.490.230,31
Bauten auf fremden Grund und Boden 6.152.996,79 6.440.291,17
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 15.381.191,36 15.365.066,64
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 128.346.364,21 126.716.460,80
Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.493.765,21 43.180.859,36
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 144.405.281,70 112.601.289,83
Finanzanlagen 119.338.185,36 117.013.949,72
Anteile an verbundenen Unternehmen 33.545.558,70 32.814.768,28
Anteile an assoziierten Unternehmen 35.443.191,61 34.252.966,18
Übrige Beteiligungen 6.366.848,66 6.361.450,00
Sondervermögen 4.144.749,79 4.261.923,06
Wertpapiere des Anlagevermögens 29.767.386,33 28.123.229,79
Ausleihungen 10.070.450,27 11.199.612,41
Ausleihungen an Beteiligungen 7.048.193,00 7.082.193,00
Sonstige Ausleihungen 3.022.257,27 4.117.419,41
Umlaufvermögen 430.488.240,72 372.732.819,10
Vorräte 80.526.638,80 69.353.293,15
Rohstoffe/Fertigungsmaterial, Hilfsstoffe Betriebsstoffe 9.152.354,06 9.597.386,12
Waren 32.739.955,32 34.485.243,98
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 27.061.931,97 25.219.564,00
Fertige Erzeugnisse 11.523.905,84 2,00
Emissionsrechte 48.491,61 51.097,05
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 151.609.926,81 124.077.861,80
Forderungen 117.313.946,73 88.320.325,71
Sonstige Vermögensgegenstände 34.295.980,08 35.757.536,09
Liquide Mittel 198.351.675,11 179.301.664,15
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 55.825.757,17 57.906.608,11
4.213.293.028,86 4.116.969.103,87 4.213.293.028,86 4.116.969.103,87
Gesamtbilanz der Stadt Münster zum 31.12.2017

Gesamtanhang 2017 
 
mit  
 
Kapitalflussrechnung

Inhaltsverzeichnis 
 
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag  .......................... 1 
II. Angaben zum Konsolidierungskreis  ....................................................................................... 1 
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden  .......................................................................... 4 
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden  .................................................. 4 
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz  ................................................................................... 7 
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung  ............................................................. 18 
VII. Sonstige Angaben  ............................................................................................................. 22 
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs  ..................................................................................... 23

- 1 - 
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag 
 
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und der Gemeindehaushalts-
verordnung für das Land Nordrhein-Westfalen zum 31.12.2017 einen Einzelabschluss und als Mut-
terunternehmen einen Gesamtabschluss aufgestellt. Sofern ergänzende Vorschriften des Han-
delsgesetzbuches anzuwenden waren, wurden diese berücksichtigt.  
 
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die voll  zu konsolidierenden Aufgabenbereiche ent-
spricht dem Kalenderjahr.  Bei den assoziierten Unternehmen wurde der jeweils letzte Jahresab-
schluss zugrunde gelegt. Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren auf-
gestellt. Die Betragsangaben erfolgen in Euro. 
 
 
II. Angaben zum Konsolidierungskreis 
 
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Stadt Münster als Mutterunternehmen selbst, sämtl i-
che wirtschaftlich und organisatorisch verselbstständigten Aufgabenbereiche der Stadt Münster, 
die im Rahmen der Vollkonsolidierung bzw.  der „at equity“-Methode in den Gesamtabschluss mit 
einbezogen werden. Gegenüber dem Vorjahr ist der Konsolidierungskreis unverändert geblieben. 
 
Auf die Stadt Münster wurden folgende Unternehmen voll konsolidiert: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Eigenbetrieb) Münster 100,00  
Stadtwerke Münster GmbH Münster 100,00 
Wohn+Stadtbau GmbH Münster 100,00 
 
Die Stadtwerke Münster GmbH wurde auf Teilkonzernebene in den Gesamtabschluss einbez o-
gen.

- 2 - 
Dadurch sind über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH folgende Gesellschaften 
als verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung in den Konsolidierungskreis des 
Gesamtabschlusses gelangt: 
 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
münsterNETZ GmbH  Münster 100,00 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH Münster 100,00 
Westfälische Bauindustrie GmbH Münster   99,00 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG Löningen 100,00 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH Münster 100,00 
 
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurde die Westfälische Fernwärm e-
versorgung GmbH mit einem Anteil der Stadtwerke Münster GmbH am Kapital in Höhe von 
50,00 % als anteilsmäßig konsolidiertes Gemeinschaftsunternehmen in den Konsolidierungs-
kreis des Gesamtabschlusses aufgenommen. 
 
Folgende Unternehmen der Stadt Münster wurden nach der „at equity“-Methode (Fortschreibung 
des Beteiligungsbuchwertes) im Gesamtabschluss berücksichtigt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
citeq (Eigenbetrieb)* Münster 100,00  
Theater Münster (Eigenbetrieb)* Münster 100,00  
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH* Münster 92,09  
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Münster 45,40  
 
*) In Ausübung der Wahlrechte nach § 116 Abs. 3 GO i .V.m. § 296 Abs. 2 HGB wurde auf eine 
Einbeziehung der verbundenen Unternehmen als solche verzichtet. 
 
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurden die folgenden assoziierten  
Unternehmen „at equity“ einbezogen: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Nederlands-Duitse Internet Exchange B. V.  Enschede   50,00 
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH Osnabrück   50,00 
smart OPTIMO GmbH & Co. KG Osnabrück   32,52 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH Greven   35,06 
items GmbH Münster   30,58

- 3 - 
Die folgenden Unternehmen der Stadt Münster wurden zu Anschaffungskosten „at cost“ berück-
sichtigt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH** Münster 100,00 
Münster Marketing (Eigenbetrieb)** Münster 100,00 
KonvOY GmbH** Münster 100,00 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH** Münster 85,00 
GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH** Münster 66,67 
AirportPark FMO GmbH** Greven 33,33 
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH Telgte 10,00 
Institut für vergleichende Städtegeschichte GmbH 
(IStG gGmbH) Münster  
10,00 
Chemisches u. Veterinäruntersuchungsamt Münsterland- 
Emscher-Lippe Münster  
6,25 
Regionalverkehr Münsterland GmbH Münster 4,02 
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH Münster 1,00 
 
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster  GmbH wurden die folgenden Gesellscha f-
ten „at cost“ berücksichtigt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH** Borkum 49,90 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG** Münster 25,00 
Westfälische Landeseisenbahn GmbH Lippstadt 14,13 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Troisdorf 7,75 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs  
GmbH Troisdorf 7,75 
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr – Lippe GmbH Münster 3,57 
 
**) In Ausübung der Wahlrechte nach § 116 Abs. 3 GO i.V.m. § 296 Abs. 2 HGB sowie § 50 Abs. 3 
GemHVO i.V.m. § 296 Abs. 1 Nr. 3 und § 311 Abs. 2 HGB wurde auf eine Einbeziehung der 
verbundenen und assoziierten Unternehmen als solche verzichtet.  
 
Über die Wohn+Stadtbau GmbH wurde die Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Münster 
als „at cost“ bewertetes Unternehmen berücksichtigt: Gem. § 116 Abs. 3 GO i.V.m. § 296 Abs. 2 
HGB wurde auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses durch die Wohn+Stadtbau GmbH ver-
zichtet, da der Einfluss des oben genannten verbundenen Unternehmens auf die Vermögens-, 
Schulden-, Ertrags- und Finanzlage (VSEF -Lage) eines etwaigen Konzerns von untergeordneter 
Bedeutung wäre.

- 4 - 
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 
 
Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode (§ 50 Abs. 1 und 2 GemHVO 
i.V.m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt. Dabei erfolgte die Verrechnung der Anteile mit dem 
Eigenkapital auf der Grundlage der fortgeführten Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Ei n-
beziehung der Konzernbetriebe in den Gesamtabschluss.  
 
Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 50 Abs. 1 und 2 GemHVO i.V.m. § 303 Abs. 1 HGB 
durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen mit den entsprechenden Rückstellungen 
und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernbetrieben sowie der Rechnungsabgrenzungsposten . 
Bürgschaften und sonstige finanzielle Verpflichtungen wurden ebenfalls zu Gunsten verbundener 
Unternehmen bereinigt. 
 
Von einer Zwischenergebniseliminierung wurde gem. § 50 Abs. 1 und 2 GemHVO (siehe Hand-
reichung zu § 50 GemHVO)  i.V.m. § 304 Abs. 2 HGB  bei den voll zu konsolidierenden und den 
assoziierten Unternehmen abgesehen.  Eine Ausnahme bildeten hierbei die aufgedeckten stillen 
Reserven einer Sacheinlage der Stadt Münster zugunsten der Wohn + Stadtbau GmbH.  
 
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 50 Abs. 1und 2 GemHVO i.V.m. 
§ 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernbetrieben mit den auf sie 
entfallenden Aufwendungen. 
 
Die assoziierten Unternehmen wurden in der Gesamtbilanz, auf der Grundlage der Wertansät ze 
zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens in den Gesamta b-
schluss, mit dem Buchwert angesetzt (Buchwertmethode). Die Wertansätze werden entsprechend 
fortgeschrieben. 
 
 
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen verselbstständigten Aufgabenbereiche wurden für den 
Gesamtabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich einheitlich nach den 
bei der Stadt Münster geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, sofern deren 
Auswirkungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes 
der VSEF-Lage des „Konzerns Kommune“ nicht von untergeordneter Bedeutung sind (§ 50 Abs. 1 
GemHVO NRW i.V.m. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB).  
 
Eine Anpassung der jeweiligen Einzelabschlüsse der assoziierten „at equity“ bewerteten Unte r-
nehmen an die konzerneinheitlichen Ansatz - und Bewertungsmethoden erfolgte in Ausübung des 
Wahlrechts gem. § 312 Abs. 5 HGB nicht.

- 5 - 
Im Einzelnen wurden im Konzern Stadt Münster folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmetho-
den angewendet: 
 
Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs - oder Herstellungskosten, 
vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen  
3 und 17 Jahren), bewertet.  
 
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um line-
are Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3  und 80 Jahren), angesetzt. 
In begründeten Fällen wurde von den voll zu konsolidierenden Unternehmen die degressive A b-
schreibung, teilweise mit Überg ang zur linearen Methode,  vorgenommen. In Fällen von betriebs-
spezifischen Besonderheiten und in Fällen von einer untergeordneten Bedeutung für die VSEF-
Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. 
 
Bei der Stadt Münster wurden geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 
410,00 EUR (ohne Vorsteuer) gem. § 33 Abs. 4 GemHVO grundsätzlich im Anschaffungsjahr voll 
abgeschrieben. Ebenso wurde bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster ver fahren. Bei der 
Wohn+Stadtbau wurden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 150,00 EUR  im 
Zugangsjahr voll und Vermögensgegenstände mit  Anschaffungskosten ab 150,00 EUR bis 
1.000,00 EUR über 5 Jahre abgeschrieben. Die Stadtwerke Münster verbuchten Vermögensg e-
genstände mit Anschaffungskosten bis 60,00 EUR unmittelbar in den Aufwand und schrieben A n-
schaffungskosten zwischen 60,00 und 410,00 EUR im Zugangsjahr voll ab.  Aufgrund der unterge-
ordneten Bedeutung für die VSEF- Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB ver-
zichtet worden. 
 
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten neben den Material-, Fertigungs- und 
Sondereinzelkosten der Fertigung auch die notwendigen Materialgemein-  und Fertigungsgemein-
kosten. Wurden Wahlr echte zur Ermittlung der Herstellungskosten bei den Konzernbetrieben an-
derweitig ausgeübt, ist aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VS EF-Lage auf eine Anpas-
sung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.  Die Stadtwerke Münster haben im G e-
schäftsjahr 2013 die Bilanzierungsrichtlinien zur Aktivierung von Verteilungsanlagen zur Vermit t-
lung eines die  tatsächlichen Verhältnisse  besser darstellenden Bildes der Vermögens - und E r-
tragslage in Anlehnung an das EnWG neu gefasst. Bei den Herstellungsk osten für Vermögensge-
genstände der Energie- und Wassernetze werden darüber hinaus Regiegemeinkosten berücksich-
tigt. Die Zuschläge für Lagergemeinkosten wurden auf 20 % festgelegt und für Regiegemeinkosten 
in Abhängigkeit von den maßbeteiligten technischen Funktionsbereichen zwischen 3 % und 22 %.  
Insbesondere werden Erneuerungsmaßnahmen im bestehenden Netz, die eine Länge von 200 
Metern und mehr erreichen, aktiviert.  Ferner wurden die Nutzungsdauern im Jahr 2014 für das 
Stromnetz von 25/35 Jahren auf 40 Jahre und für das Gasnetz von 30 Jahren auf 55 Jahre erhöht.  
 
Die Finanzanlagen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Soweit die Grün-
de für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag nicht mehr bestanden, ist entsprechend § 253 
Abs. 5 HGB zugeschrieben worden. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert bewertet.

- 6 - 
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu fortgeführten 
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu gleitenden Durchschnittspreisen oder zum niedr i-
geren Börsen- oder Marktpreis, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.  Die Bewer-
tung der unfertigen Leistungen entspricht der der selbsterstellten Anlagen. Für bestimmte Vorräte 
werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren ermittelt. Aufgrund des 
hohen Ermittlungsaufwandes, betriebsspezifischer Besonderheiten und aufgrund untergeordneter 
Bedeutung für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet wor-
den. Die den Stadtwerken Münster unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG 
i.V.m. §§ 7 und 8 ZuG 2012 (Zuteilungsgesetz 2012) sind mit dem Wert von 1 EUR ausgewiesen. 
Erworbene Emissionsrechte wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegen-
den Wert (Marktwert) zum Bilanzstichtag bewertet.  
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag aktiviert . Allen 
erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. 
 
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum 
niedrigeren Wert am Abschlussstichtag. 
 
Disagios wurden, soweit erkennbar, aktivisch abgegrenzt. 
 
Das nach § 75 Abs . 3 GO bestehende Wahlrecht zur Bildung einer Ausgleichsrücklage wurde in 
Anspruch genommen.  
 
Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für zweckgebundene Investitionen wurden als Sonderpos-
ten ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsjahr wurden mit den Nennbeträgen pas-
siviert. Die Auflösung erfolgte - mit Ausnahme des Sonderpostens für den Gebührenausgleich -  
nach Maßgabe der auf die Vermögensgegenstände angewandten Abschreibungssätze.  
Für Kostenüberdeckungen der kostenrechnenden Einrichtungen am Ende eines Kalkulationszei t-
raumes, die nach dem Kommunalabgabengesetz innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden 
müssen, wurde ein Sonderposten für den Gebührenausgleich gebildet. 
 
Allen am Bilanzstichtag bestehenden und bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken ist durch 
die Bildung von Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung not-
wendigen Betrags ausreichend Rechnung getragen worden. 
 
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden für bestehende Versor-
gungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebildet. Diese wurden mit dem nach versiche-
rungsmathematischen Verfahren ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 
5 % angesetzt.

- 7 - 
Bei geringfügigen Abweichungen des Rechnungszinsfußes bei Konzernbetrieben kann dieser auf-
grund des Wesentlichkeitsgrundsatzes gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB beibehalten werden. Eine Be-
wertungsanpassung bei der Wohn+Stadtbau hat nicht stattgefunden. 
 
Beihilfeansprüche von Beamten wurden als prozentualer Aufschlag zur Pensionsrückstellung be-
rücksichtigt, der sich als Durchschnittswert der letzten 3  Jahre aus dem Verhältnis d er gezahlten 
Beihilfeleistungen zu dem Volumen der gezahlten Versorgungsbezüge errechnet. 
 
Die Bilanzposition Rückstellungen für Deponien und Al tlasten beinhaltet im Wesentlichen die 
Kosten der Nachsorge/Rekultivierung der Zentraldeponien Münster (ZDM) I und II. Der Wert b a-
siert auf einem Gutachten von der ECONUM Unternehmensberatung GmbH aus 2009 und wird im 
Bedarfsfall an aktuelle Erkenntnisse bzw. Finanzplanungen angepasst . Deponierückstellungen 
werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag un-
ter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. In 2012 wurde die B e-
wertungsmethodik zur Ermittlung der Deponierückstellungen verfeinert, indem die Rückstellung für 
Zwecke der Bewertung in mehrere Teilrückstellungen entsprechend der Einzelverpflichtungen au f-
geteilt und jeweils eine gesonderte Restlaufzeit zugeordnet wurde. Der jeweilige Er füllungsbetrag 
der Verpflichtung ist mit dem jeweiligen laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst worden.  
 
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. bei den voll zu konsolidierenden 
Unternehmen mit dem Erfüllungsbetrag  angesetzt. Aufgrund untergeordneter Bedeutung für die 
VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. 
 
 
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz 
 
1. Aktiva 
 
Anlagevermögen 
 
Anlagevermögen 31.12.2017 31.12.2016 
 Mio. EUR Mio. EUR 
Immaterielle Vermögensgegenstände 69,1 82,7 
Sachanlagen 3.538,6 3.486,6 
Finanzanlagen 119,3 117,0 
Gesamt 3.727,0 3.686,3 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände 31.12.2017 31.12.2016 
Mio. EUR Mio. EUR 
Geschäfts- oder Firmenwerte 60,5 72,0 
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 8,6 10,7 
Gesamt 69,1 82,7

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Die Immateriellen Vermögensgegenstände verringerten sich insgesamt um 13,6 Mio. EUR. Diese 
Veränderung ist im Wesentlichen auf die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Fi r-
menwertes aus der Kapitalkonsolidierung zurückzuführen. Es wurde eine Nutzungsdauer von ins-
gesamt 15 Jahren zugrunde gelegt. 
 
Die Sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände (- 2,1 Mio. EUR) beinhalten im Wesentli-
chen entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen (u.a. Wegerecht) und ähnliche Rechte sowie 
Anwendersoftware. In allen Bereichen sind Zugänge zu verzeichnen, die aufgrund planmäßiger 
Abschreibungen überkompensiert werden, woraus eine Verringerung des Postens resultiert. 
 
Sachanlagen 
 
Sachanlagen 31.12.2017 31.12.2016 
Mio. EUR Mio. EUR 
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 237,8 231,8 
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.199,7 1.174,4 
Infrastrukturvermögen 1.761,3 1.776,1 
Bauten auf fremden Grund und Boden 6,2 6,4 
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 15,4 15,4 
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 128,3 126,7 
Betriebs- und Geschäftsausstattung 45,5 43,2 
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 144,4 112,6 
Gesamt 3.538,6 3.486,6 
 
Die Aufgliederung der erfassten Sachanlagen ergibt sich aus der Gesamtbilanz. Das Sachanlage-
vermögen erhöhte sich insgesamt um 52,0 Mio. EUR.  
 
Zu Zuwächsen kam es vor allem bei  den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau  
(+ 31,8 Mio. EUR), die  insbesondere im Bereich des Tiefbaus zu verzeichnen sind. Dies ist auf 
verstärkte Baumaßnahmen in diesem Bereich zurückzuführen, die im Jahre 2017 begonnen, aber 
noch nicht abgeschlossen wurden. So wurden Zugänge im Straßenbereich in Höhe v on 
7,2 Mio. EUR und im Bereich Abwasserbeseitigung und Gewässerunterhaltung in Höhe von 
9,3 Mio. EUR bilanziert. Bis zum Abschluss der Baumaßnahmen werden die damit verbundenen 
Auszahlungen auf der Bilanzposition „Anlagen im Bau“ gesammelt. Mit der Inbetri ebnahme des 
Vermögensgegenstandes erfolgt eine Entlastung dieser Bilanzposition im Wege der Umbuchung 
(Aktivtausch) auf die, dem hergestellten Vermögensgegenstand entsprechende Bilanzposition i n-
nerhalb des Sachanlagevermögens. 
 
Der Anstieg des Bilanzpostens „ Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte “ 
(+ 25,3 Mio. EUR) ist im Wesentlichen auf Fertigstellung von Wohnbauten sowie Investitionstäti g-
keiten im Bereich der Schulen, Bäder und Flüchtlingsunterkünfte zurückzuführen.  
 
Das Infrastrukturvermögen verringerte sich um 14,8 Mio. EUR, wobei die Zuwächse bei den 
Strom-, Wasser - und Gasversorgungsanlagen  sowie Abfallbeseitigungsanlagen durch die Ab-
schreibungen und Abgänge (im Wesentlichen Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslen-
kung sowie Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen) überkompensiert werden.

- 9 - 
Finanzanlagen 
 
Finanzanlagen 31.12.2017 31.12.2016 
Mio. EUR Mio. EUR 
Anteile an verbundenen Unternehmen 33,5 32,8 
Anteile an assoziierten Unternehmen 35,4 34,2 
Übrige Beteiligungen 6,4 6,4 
Sondervermögen 4,1 4,3 
Wertpapiere des Anlagevermögens 29,8 28,1 
Ausleihungen 10,1 11,2 
Gesamt 119,3 117,0 
 
Die Finanzanlagen sind insgesamt um 2,3 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 
 
Bei den Anteilen an verbunden Unternehmen handelt es sich um die Beteiligungen an der Wir t-
schaftsförderung Münster GmbH 24, 9 Mio. EUR (Vorjahr: 24,6  Mio. EUR), der Wohnungsgesell-
schaft Große Lodden mbH unverändert in Höhe von 3 ,6 Mio. EUR, der GML Gewerbepark Müns-
ter Loddenheide GmbH 4, 5 Mio. EUR (Vorjahr: 4,6 Mio. EUR) und der Theaterhaus Pumpenhaus 
gGmbH unverändert in Höhe von 0,04 Mio.  EUR. Bei den genannten Gesellschaften wurde von 
dem Einbeziehungswahlrecht nach § 116 Abs. 3 GO  i.V.m. § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB und § 296 
Abs. 2 HGB  Gebrauch gemacht und daher wurden diese nicht als voll zu konsolidierende Unter-
nehmen in den Gesamtabschluss mit einbezogen. 
 
Der Posten Anteile an assoziierten Unternehmen beinhaltet alle Unternehmen, die über die „at 
equity“ Bewertung entsprechend in den Konzernabschluss einbezogen wurden (siehe dazu Punkt 
II. Angaben zum Konsolidierungskreis, Seite 1 ff.). 
 
Wesentliche gehaltene übrige Beteiligungen bestehen an der  an der GREEN GECCO Beteili-
gungsgesellschaft mbH & Co. KG i.H.v. 3,9 Mio. EUR (Vorjahr: 4,1 Mio. EUR) und an der Annette 
von Droste zu Hülshoff-Stiftung unverändert in Höhe von 1,3 Mio. EUR.  
 
Als Sondervermögen werden im Wesentlichen die rechtlich unselbstständigen Stiftungen in Höhe 
von 3,8 Mio. EUR (- 0,1 Mio. EUR) ausgewiesen. Die rechtlich unselbständige und kommunal ver-
waltete Hüfferstiftung wird zum 31.12.2017 aufgelöst (s. Ratsvorlage V/0537/2017). Das Vermögen 
in Höhe von 0,2 Mio. EUR wird mit Wirkung zum 01.01.2018 als Zustiftung im Rahmen eines N a-
mensfonds von der rechtlich selbständigen und kommunalverwalteten „Stiftung Magdalenenhospi-
tal“ übernommen und bewirtschaftet. 
 
Die Wertpapiere des Anlagevermögens (+ 1,7 Mio. EUR) beinhalten zwei langfri stig gehaltene 
Spezialfonds, den Versorgungs - und Sanierungsfond (VUS -Fond) und den Westfälische-
Versorgungs-Rücklage-Fond (WVR-Fond), welcher sich im Jahr 2017 durch Anteilserwerb in Höhe 
von 1,5 Mio. EUR erhöht hat.

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Der Posten Ausleihungen (- 1,1 Mio. EUR) beinhaltet im Wesentlichen Ausleihungen an Unter-
nehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht , u.a. ein Darlehen an die FMO Flughafen 
Münster/Osnabrück GmbH in Höhe von 5,9 Mio. EUR.  Die sonstigen Ausleihungen beinhalten die 
an die Sparkasse Münsterland Ost verpf ändeten Festgeldguthaben in Höhe von 1,6 Mio. EUR  
(- 0,8 Mio. EUR) . Diese resultieren aus der Auflösung des zur Absicherung der Altersteilzeitbür g-
schaft der Sparkasse Münsterland Ost bestehenden Wertpapierdepots.  Des Weiteren bestehen 
Darlehen gegenüber der Firma "Sahle",  Wohnungsfürsorgedarlehen, Kleingartendarlehen, Darle-
hen für junge und kinderreiche Fami lien sowie Existenzgründerdarlehen. Der Posten verringerte 
sich im Wesentlichen durch Darlehenstilgung. 
 
 
Umlaufvermögen 
 
Vorräte 
 
Vorräte 31.12.2017 31.12.2016 
Mio. EUR Mio. EUR 
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9,2 9,6 
Waren 32,8 34,5 
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 27,1 25,2 
Fertige Erzeugnisse 11,5 0,0 
Gesamt 80,6 69,3 
 
Bei den Roh-, Hilfs - und Betriebsstoffen ergab sich eine Bestandsverringerung in Höhe von 
0,4 Mio. EUR.  
 
Bei den Waren (- 1,7 Mio. EUR) werden im Wesentlichen die zum Verkauf gehaltenen  Grundstü-
cke ausgewiesen.  
 
Der Bes tand an unfertigen Leistungen erhöhte sich um 1,9  Mio. EUR auf 2 7,1 Mio. EUR. Der 
Bilanzposten enthält im Wesentlichen noch nicht abgerechnete Betriebs -, Heiz- und Warmwasser-
kosten in Höhe von 10,7 Mio.  EUR sowie Erschließungskosten in Höhe von 11,5 Mio.  EUR. Den 
Betriebskosten stehen erhaltene Anzahlungen von 11,5 Mio. EUR gegenüber. 
 
Die Erhöhung des Bilanzpostens „ Fertige Erzeugnisse“ ergibt sich aus der Aktivierung der drei 
zum Verkauf stehenden Windkraftanlagen mit einem Buchwert in Höhe von 11,5 Mio. EUR. 
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2017 31.12.2016 
Mio. EUR Mio. EUR 
Forderungen 117,3 88,3 
Sonstige Vermögensgegenstände 34,3 35,8 
Gesamt 151,6 124,1

- 11 - 
Der Bilanzposten „Forderungen“ beinhaltet im Wesentlichen: 
− Öffentlich-rechtliche Forderungen (aus Gebühren, Beiträgen und Steuern),  
− Forderungen aus Transferleistungen (z.B. Erstattungsansprüche aus Sozial - und Jugend-
hilfe, Leistungen an Asylbewerber , Transferleistungen gegenüber dem Land NRW im 
Rahmen des Programms „NRW.BANK.Gute Schule 2020“),  
− Privatrechtliche Forderungen (z.B. Verkauf, Vermietung und Verpachtung, Eintrittsgelder) 
− Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (z.B. Energie- und Wasserlieferungen).  
 
In den Forderungen aus Energie- und Wasserlieferungen ist der abgegrenzte Verbrauch zwischen 
Ablese- und Bilanzstichtag enthalten, der mit den aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldiert wur-
de. Der hohe Anstieg der Forderungen um 29,0 Mio.  EUR ist im Wesentlichen auf die Zunahme 
bei den Kostenerstattungen vom Land für unbegleitete minderjährige Ausländer in Höhe von ca. 
16,0 Mio. EUR sowie Forderungen aus Transferleistungen gegenüber dem Land NRW für das Pro-
jekt „Gute Schule 2020“ in Höhe von 4,9 Mio. EUR zurückzuführen. 
 
In den Sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 34,3 Mio. EUR (- 1,5 Mio. EUR) sind im 
Wesentlichen Forderungen an das Finanzamt, aus überzahlten Betriebskosten sowie aus Verwal-
terabrechnungen und technischer Baubetreuung gegen Stiftungen enthalten. 
 
Liquide Mittel 
 
Die Liquiden Mittel in Höhe von 198,3 Mio. EUR (+ 19,0 Mio. EUR) betreffen im Wesentlichen 
Festgeldkonten, Schulgirokonten, Bankguthaben , ein Kautionskonto  sowie Kassenbestände. Der 
hohe Anstieg resultiert aus einem hohen Liquiditätsaufkommen der Stadt Münster in 2017.  Die zu 
Zahlungszwecken nicht benötigten M ittel wurden als Festgelder mit Fälligkeitsterminen in 2018 
angelegt. 
 
 
Aktive Rechnungsabgrenzung 
 
Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 
2,1 Mio. EUR auf 55,8 Mio. EUR. Darin enthalten sind Disagios unverändert zum Vorjahr in Höhe 
von 0,4 Mio. EUR. 
 
Der Posten setzt sich im Wesentlichen aus folgenden Sachverhalten zusammen: 
− vor Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit 
nach diesem Stichtag darstellen. Im Wesentlichen sind dies Zahlungen für den Bereich So-
zial- und Jugendhilfe, Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten für Januar 2018 sowie 
Betriebskostenzuschüsse für Kitas; 
− Geleistete Zuwendungen für Investitionen Dritter gem. § 43 II GemHVO.

- 12 - 
2. Passiva 
 
Eigenkapital 
 
Allgemeine Rücklage 
 
Die Allgemeine Rücklage beträgt 694,1 Mio. EUR (+ 20,4  Mio. EUR). Die Erhöhung des Postens 
resultiert im Wesentlichen aus ergebnisneutralen Konsolidierungsbuchungen und durch Bewer-
tungsanpassungen von HGB nach NKF zur Erstellung des Gesamtabschlusses , sowie durch Ei n-
stellungen der Vorjahresgewinne in die Gewinnrücklagen bei den Tochtergesellschaften.  
 
Sonderrücklage 
 
In gleicher Höhe wie die Aktivierung der Finanzanlage Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung 
besteht unverändert gegenüber dem Vorjahr d ie Sonderrücklage mit 1,3 Mio. EUR, um der  Nut-
zungsbeschränkung aus dem Stiftungsgeschäft und Stiftungsrecht  und der damit verbundenen 
Beschränkung des Eigenkapitals Rechnung zu tragen. 
 
Ausgleichsrücklage 
 
Die im Rahmen der Eröffnungsbilanz (01.01.2008) der Stadt Münster einmal ermittelte und gebi l-
dete Ausgleichsrücklage gem. § 75 Abs. 3 GO beträgt 66,1 Mio. EUR (+ 12,2 Mio. EUR). Die 
Ausgleichsrücklage dient zur Deckung von Fehlbeträgen in der Ergebnisrechnung. Solange Fehl-
beträge durch Mittel der Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden können, gilt der jeweilige städt i-
sche Haushalt insgesamt als ausgeglichen. Die Erhöhung der Ausgleichsrücklage ist zum einen 
auf die Zuführung des Jahresüberschusses der Stadt Münster in Höhe von 10, 7 Mio. EUR aus 
dem Vorjahr zurückzuführen, zum anderen wurde eine Umbuchung in Höhe von 1,5 Mio. EUR aus 
der allgemeinen Rücklage in die Ausgleichsrücklage vorgenommen. 
 
Bilanzgewinn 
 
Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 26,9 Mio. EUR (+ 1,5 Mio. EUR). 
 
Ab dem Jahr 2015 wurde im Gesamtabschluss auf eine Gewinnverwendungsrechnung  verzichtet, 
so dass im Jahr 2017 der Jahresüberschuss dem Bilanzgewinn entspricht.  
 
 
Sonderposten 
 
Die Sonderposten belaufen sich insgesamt auf 1.317,3 Mio. EUR (- 13,5 Mio. EUR). 
Es werden Zuwendungen und Beiträge von insgesamt 1.298,1 Mio. EUR (- 13,4 Mio. EUR) als 
Sonderposten ausgewiesen, die im Rahmen einer Zweckbindung für investive Maßnahmen geleis-
tet wurden und nicht frei verwendet werden dürfen. Die Auflösung der Sonderposten wird entspr e-
chend der Abnutzung des bezuschussten Vermögensgegenstandes vorgenommen.  Der Sonder-
posten für Zuwendungen enthält auch Pauschalzuwendungen u.a. die Investitionspauschale, die

- 13 - 
Schul- und Bildungspauschale, die Sport - und die Feuerschutzpauschale.  Weiterhin werden die 
Baukostenzuschüsse für das Strom - und Gasnetz unter der Position  Sonderposten aus Zuwen-
dungen ausgewiesen. Die Sonderposten,  die aus Beiträgen finanziert wurden (im Wesentlichen 
Kanalbaubeiträge und Beiträge nach dem Baugesetzbuch bzw. Kommunalabgabengesetz ), wer-
den auf der Grundlage von pauschalierten Bezuschlagungssätzen für Neuanschaffungen gebildet.  
 
Der Sonderposten für den Gebührenausgleich in Höhe von 12,2  Mio. EUR (+ 0,8 Mio. EUR) 
wird gebildet, um die Verpflichtungen aus Kostenüberdeckungen der Gebührenhaushalte, die gem. 
§ 6 KAG an den Gebührenzahler zurückzuführen  sind, in der Bilanz offen auszuweisen.  Die Über-
schüsse sind innerhalb einer Frist von vier Jahren nach ihrer Entstehung an die Gebührenpflicht i-
gen zurückzuführen. 
 
Die Sonstigen Sonderposten in Höhe von 6,9 Mio. EUR (- 1,0 Mio. EUR) umfassen im Wesentli-
chen Sonderposten für rechtlich unselbstständige Stiftungen, erhaltene Gelder für Ausgleichs- und 
Ersatzmaßnahmen, Stellplatzablösebeträge und Entgelte für den Hochzeitswald Münster. 
 
 
Rückstellungen 
 
Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 560,5 Mio. EUR (+ 28,8 Mio. EUR) beinhalten Ver-
pflichtungen nach beamtenrechtlichen Vorschriften,  zusatzversorgungsrechtliche Risiken und D e-
putatverpflichtungen. Der Anstieg der Pensionsrückstellungen ist auf die weitere Zuführungen zum 
bereits vorhandenen Bestand zurückzuführen.  
 
Weiterhin werden Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien in Höhe 
von 42,9 Mio. EUR (- 1,7 Mio. EUR) ausgewiesen, die sämtliche Stilllegungs- und Nachsorgever-
pflichtungen aus dem Betrieb der ZDM I und II berücksichtigen. 
  
Die Instandhaltungsrückstellungen in Höhe von 3,2 Mio. EUR wurden im Wesentlichen gebildet 
für: 
− Hochbaumaßnahmen (u. a. Schulen, sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude) 
− Tiefbau (u. a. Verkehrsflächen (z. B. Fahrbahnen, Radwege, Gehwege)) 
− Für die unterlassene Instandhaltung der Versorgungsnetze

- 14 - 
Die Steuerrückstellungen in Höhe von 12,8 Mio. EUR (+ 1,4 Mio. EUR) betreffen im Wesentl i-
chen die erwarteten Zahlungen aus der Körperschaftsteuer, dem Solidaritätszuschlag und der Ab-
rechnung der Strom- und Erdgassteuer. Der Anstieg resultiert aus erwarteten höheren Steuerver-
pflichtungen für das Jahr 2017 , Risiken aus der laufenden Betriebsprüfung bei der  Stadtwerke 
Münster GmbH für die Jahre 2012 bis 2015 und teilweise noch ausstehenden Steuerbescheiden 
für das Jahr 2016. Auf die Ermittlung der passiven latenten Steuern  wurde im Gesamtabschluss 
verzichtet, da dies von nachrangiger Bedeutung ist  und hierzu der entstehende Aufwand zur B e-
rechnung und Fortführung in keinem wirtschaftlichen Verhältnis steht. (Praxisleitfaden zur Aufstel-
lung eines NKF-Gesamtabschlusses, 4. Auflage, August 2009, S. 170 ff.) 
 
Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 84,3 Mio. EUR nahmen um  4,7 Mio. EUR im Be-
richtsjahr gegenüber dem Vorjahr ab. Während bei den Stadtwerken Münster im Berichtsjahr eini-
ge Risiken entfallen sind oder niedriger bewertet werden konnten, nahmen die Risiken bei Invest i-
tionskrediten in CHF der Stadt Münster zu.  Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentl i-
chen: 
− Drohverlustrückstellungen (im Wesentlichen für drohende Verluste im Netzbereich sowie 
Risiken bei Krediten in CHF), 
− Urlaubsansprüche/Arbeitszeitguthaben, 
− Altersteilzeitverpflichtungen, 
− ungewisse Verbindlichkeiten des Verkehrsbetriebes, 
− Sanierung Hafennordseite, 
− noch anfallende Kosten für Verkaufsobjekte. 
 
 
Verbindlichkeiten 
 
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten werden in einem Gesamtverbindlich-
keitenspiegel (ergänztes Muster § 47 GemHVO NRW) zusammengefasst dargestellt. 
 
   mit einer Restlaufzeit von   
31.12.2017 Art der Verbindlichkeit 31.12.2016 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre 
  Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR 
Verbindlichkeiten aus Krediten 
für Investitionen 1.075,8 50,0 216,3 829,2 1.095,5 
Verbindlichkeiten aus Krediten 
zur Liquiditätssicherung 14,0 39,8 0,0 0,0 39,8 
Verbindlichkeiten aus Vorgän-
gen, die Kreditaufnahmen wirt-
schaftlich gleichkommen 
0,6 0,0 0,1 0,5 0,6 
Verbindlichkeiten aus Lieferun-
gen und Leistungen 57,2 57,7 0,7 0,4 58,8 
Sonstige Verbindlichkeiten 131,8 74,3 46,0 21,0 141,2 
Summe aller  
Verbindlichkeiten 1.279,4 221,9 263,1 851,0 1.336,0

- 15 - 
Durch Grundpfandrechte besicherte Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 205 ,4 Mio. EUR 
(Vorjahr: 193,5 Mio. EUR). Weiterhin wurde das zum Erwerb der Photovoltaik -Freiflächenanlage 
verwendete Darlehen in Höhe von 5,9 Mio. EUR durch Übertragung dieser Anlage gesichert. 
Durch Übertragung der  beiden neuerrichteten Windkraftanlagen wurde deren in 2017 
aufgenommene Finanzierungsdarlehen über 6,8 Mio. EUR abgesichert. Ein aus der Finanzierung 
des Windparks in Löningen resultierendes Darlehen in Höhe von 11,6 Mio. EUR wurde im 
Berichtsjahr vollständig getilgt. 
 
Der Posten Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen betrifft ausschließlich Kredite, die 
aufgrund von Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurden.  Der Bestand zum 31.12.2017  be-
trägt 1.095,5 Mio. EUR (+ 19,7 Mio. EUR).  
Die Stadt Münster nahm im Jahre 2017 Kredite in Höhe von 2,6 Mio. EUR nach dem Schulden-
diensthilfegesetz NRW sowohl für investive als auch für konsumtive Zwecke im Rahmen des Pr o-
gramms „Gute Schule 2020“ von der NRW.BANK auf. Mit den Mitteln sollen diverse schulbezog e-
ne Maßnahmen zur Sanierung und Modernisierung sowie zum Ausbau der kommunalen Schulin f-
rastruktur in Münster durchgeführt werden. 
 
Die Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung  betreffen fast ausschließlich die 
Kredite der Stadt Münster zur Sicherstellung ihrer Zahlungsfähigkeit. Der Bestand zum 31.12.2017 
beträgt 39,8 Mio. EUR (+ 25,8 Mio. EUR). 
Mit Ablauf des 30.09.2017 endete die Einlagensicherung deutscher Privatbanken für Kommunen.  
Aufgrund dieses Umstandes tätigte die Verwaltung vor dem Wegfall der Einlagensicherung  ver-
schiedene Geldanlagen mit unterschiedlichen Fälligkeiten. Als Folge dessen war es zur  jederzeiti-
gen Gewährleistung einer ausreichenden Liquidität erforderlich,  über den Jahreswechsel  
2017/2018 Liquiditätskredite in Höhe von 30,0 Mio. EUR aufzunehmen. Zum 31.12.2017 betrug 
der Bestand 7,5 Mio. CHF bzw. 6,4 Mio. EUR. 
 
Die Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen, beinhalten im W e-
sentlichen Verpflichtungen aus Leibrentenverträgen, die aus dem Ankauf von Grundstücken resu l-
tieren. 
 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstammen dem laufenden Geschäfts-
verkehr. Die Erhöhung resultiert vornehmlich aus Bau- und Instandhaltungsleistungen.

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In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen enthalten: 
− Investitionszuwendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen sowie Schul - und Bi l-
dungspauschale, die noch nicht zweckentsprechend verwendet wurden  
− Verbindlichkeiten aus Stellplatzablösebeträgen 
− Verbindlichkeiten gegen FMO aus Kapitalerhöhung FMO 
− Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt und Sozialversicherungsträgern 
− Ausgleichszahlungen bei Umlegungen nach BauG  
− Vorauszahlungen der Mieter für Betriebs- und Heizkosten  
− Verbindlichkeiten aus Überzahlungen von Jahresverbrauchsabrechnungen für Strom 
− Anzahlungen von Grundstückserwerbern 
− Überzahlungen aus der Leistungsabrechnung 
− Erhaltene und noch nicht verwendete Zuschüsse  
Wesentliche Ursachen für die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenläufige Effekte. 
Im Gegen satz zu den im Vergleich zum Vorjahr  deutlich geringeren Anzahlungen auf Erschli e-
ßungsmaßnahmen erhöhten sich im Jahr 2017 die Ausgleichszahlungen bei Umlegungen nach 
BauGB, Verbindlichkeiten aus Beiträgen und Stellplatzablösebeträgen, Steuerverbindlichkeiten 
sowie kommunale Verpflichtungen gegenüber Dritten (insbesondere aus Schul - und Bildungspau-
schale), für die bereits Finanzmittel erhalten wurden, die dafür erforderliche Leistung durch die 
Kommune aber noch nicht erbracht oder nicht vollständig erbracht worden ist. 
 
 
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 
 
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 67,9 Mio. EUR (- 4,7 Mio. EUR) bein-
haltet im Wesentlichen die von den Kunden als Netzanschlussbeiträge (Baukostenzuschüsse und 
Hausanschlusskostenbeiträge) vorausgezahlten Netzentgelte für das Strom- und Gasnetz, Anzah-
lungen, die erst im Folgejahr als Forderungen verbucht werden können , Gebühren für Grabnu t-
zungen, erhaltene Investitionszuschüsse und Stellplatzablösebeträge. 
 
 
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 
 
Haftungsverhältnisse 
 
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkei-
ten in Form von Bürgschaften /Patronatserklärungen in Höhe von 32,2 Mio. EUR (Vorjahr: 
36,5 Mio. EUR), wovon 50,1 % auf die Bürgschaft zugunsten der FMO Flughafen Müns-
ter/Osnabrück GmbH (FMO) entfallen. Der FMO soll aufgrund des von den Gesellschaftern in 
2014 beschlossenen Finanzierungskonzepts durch Erhöhung des Eigenkapitals und durch Gesel l-
schafterdarlehen in seiner Finanzkraft gestärkt  werden. Die bürgschaftsgesicherten Darlehen wer-
den dann abgelöst. Die Gesellschafter haben bereits die Beschlüsse zur Umsetzung des Finanzie-
rungskonzeptes bis einschließlich 2020 gefasst. Soweit auch die weiteren Beschlüsse gefasst 
werden, ist eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften nicht zu erwarten.

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Weitere Bürgschaften bestehen im Wesentlichen zugunsten Technologieförderung Münster GmbH 
(4,5 Mio. EUR), Stiftung Magdalenenhospital (3,9 Mio. UER) sowie WFM GmbH (3,5  Mio. EUR). 
Des Weiteren bestehen Haftungsverhältnisse in Form von Grundschulden in Höhe von 
11,6 Mio. EUR (Vorjahr: 13,1 Mio. EUR). Es handelt sich um Grundschulden auf verkaufte Grund-
stücke (5,6 Mio. EUR), bei denen der Eigentumswechsel noch nicht im Grundbuch eingetragen ist 
sowie um Grundschulden für die Sicherheitsstellung für Sanierungsmaßnahmen aus dem Jahre 
2011 in der Osthuesheide (6,1 Mio. EUR).  
 
Finanzielle Verpflichtungen 
 
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus bestehenden Verträgen mit Sondervertrags - und 
Tarifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantwortungsvoller unternehmerischer Risikovo r-
sorge in die Zukunft gerichtete Verträge über den Bezug von Energie im Wert von 182,9 Mio. EUR 
(Vorjahr: 171,6 Mio. EUR) geschlossen worden. Ferner beliefen sich die Verpflichtungen aus B e-
stellungen für Investitionen auf 17, 3 Mio. EUR (Vorjahr: 14,0 Mio. EUR) sowie jährliche Verpflic h-
tungen aus Leasing verträgen mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von 
2,1 Mio. EUR (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR). 
 
Finanzielle Verpflichtungen bis zu einer Höchstgrenze von 9, 8 Mio. EUR können sich aus der B e-
teiligung an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG d urch die Investitionen 
in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung  ergeben. Die Höhe der möglichen finanziellen 
Verpflichtungen ist von den jeweils erworbenen Projekten abhängig.  Bis zum 31.12.2017 wurden 
Investitionen in Höhe von 3,9 Mio. EUR realisiert. 
 
Es bestehen Verpflichtungen aus Fehlbeträgen gebührenrechnender Bereiche nach § 6 Komm u-
nalabgabengesetz in Höhe von 2 ,5 Mio. EUR (+ 2,0 Mio. EUR), wobei die Erhöhung im Wesentl i-
chen aus dem Bereich „Rettungsdienst“ resultiert. Die  noch nicht erhobenen  Beiträge aus fertig 
gestellten Erschließungsanlagen nach § 44 II Nr. 7 GemHVO betragen 0,4 Mio. EUR. 
 
Weiterhin besteht aus den mit der smart OPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück, geschlossenen 
Pacht- und Dienstleistungsverträgen zur Durchführung von Messstellenbetrieb und Messdienstleis-
tungen eine Zahlungsverpflichtung für das Jahr 2018 in Höhe von 8,1 Mio. EUR.

- 18 - 
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung 
 
1. Ordentliche Erträge 
 
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben resultieren sämtlich aus Erträgen der Ker n-
verwaltung und betragen im Berichtsjahr 586,7 Mio. EUR (+ 22,6 Mio. EUR). Im Wesentlichen sind 
hier die Gewerbesteuer, der Gemeindeanteil an der Einkommen - und Umsatzsteuer sowie die 
Grundsteuer enthalten. Hinzu kommen Leistun gen aus  der Umsetzung der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende und Leistungen nach dem Familienleistungs ausgleich. Während die Erträge aus 
dem Gemeindeanteil an der Einkommens teuer um 8,6 Mio. EUR und die Erträge aus dem G e-
meindeanteil an der Umsatzsteuer um 7,0  Mio. EUR stiegen, blieben die Erträge aus Gewerbe-
steuer aufgrund der guten Wirtschaftslage der in Münster ansässigen Unternehmen auf dem ho-
hen Niveau des Vorjahres. Folgende Tabelle zeigt den Aufriss auf die Positionen Steuern und Ähn-
liche Abgaben: 
Steuern und ähnliche Abgaben 2017 2016 
Mio. EUR Mio. EUR 
Steuern 567,4 546,6 
Ähnliche Abgaben 19,3 17,5 
Gesamt 586,7 564,1 
 
In den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 136,1 Mio. EUR (- 6,6 Mio. EUR), 
die zu 89 % aus der Kernverwaltung resultieren, sind im Wesentlichen die Zuwendungen und Um-
lagen der Jugendhilfe mit 73,3 Mio. EUR (+ 19,3 Mio. EUR), die Auflösung von Sonderposten bzw. 
passiven Rechnungsabgrenzungsposten aus Zuwendungen in Höhe von 28,3 Mio. EUR 
(+ 0,9 Mio. EUR) und die Sonstigen Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 
18,9 Mio. EUR (+ 1,0 Mio. EUR) enthalten. Der Mehrertrag ist vor allem im Bereich der Jugendhilfe 
durch erhöhte Landeszuweisungen für die Träger der Kindertageseinrichtungen entstanden.  Die 
positive Entwicklung der aufgezählten Bereiche wurde durch fehlende Schlüsselzuweisungen im 
Jahr 2017, die sich im Vorjahr auf 29,3 Mio. EUR beliefen, aufgezehrt. Die Schlüsselzuweisungen 
hängen von verschiedenen Faktoren ab und unterliegen einer Berechnungssystematik, so dass 
hier signifikante Schwankungen möglich sind. 
 
Die Sonstigen Transfererträge  in Höhe von 21,0 Mio. EUR (+ 5,0 Mio. EUR) resultieren aus-
schließlich aus der Kernverwaltung und setzen sich aus den  Leistungen der Grundsicherung nach 
dem SGB II und der sozialen Leistungen des Sozialamtes  in Höhe von insgesamt 12,3 Mio. EUR 
(+ 1,7 Mio. EUR) und dem Ersatz von Leistungen der Jugendhilfe in Höhe von 6,3 Mio. EUR 
(+ 1,0 Mio. EUR) sowie sonstigen Transfererträgen in Höhe von 2,3 Mio. EUR (+ 2,3 Mio. EUR) 
zusammen. Im Bereich des Jobcenters konnten verstärkt offene Rückzahlungsforderungen einge-
zogen werden, was zu einem Mehrertrag führte.  
 
Der Posten Ö ffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Höhe von 164, 2 Mio. EUR 
(+ 4,3 Mio. EUR) setzt sich aus Gebühren und Beiträgen zusammen . Während die Verwaltungs- 
und Benutzungsgebühren der gebührenrechnenden Einrichtungen und den übrigen Bereichen 
gestiegen sind, sanken diese im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe im Vorjahresvergleich.

- 19 - 
Die Privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 603,1 Mio. EUR (+ 51,6 Mio. EUR) teilen 
sich im Wesentlichen auf folgende Bereiche auf: 
− Versorgungs- und Verkehrsbereich  
− Mieten, Pachten, Erbbauzinsen  
− Immobilienverkauf und -bewirtschaftung 
− Abfallverwertung und -abfuhr  
− BGA DSD + Containerdienst  
− Betreuungstätigkeit  
 
Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betragen insgesamt 210,6  Mio. EUR 
(+ 21,9 Mio. EUR). Bei der Kinder - und Jugendhilfe lagen die Kostenerstattungen um 
18,90 Mio. EUR und im Bereich der Grundsicherung nach dem SGB II um 14,50  Mio. EUR über 
den Vorjahreswerten. Diesen beiden Bereichen stehen jedoch entsprechend höhere Transferauf-
wendungen gegenüber. Gegenläufige Entwicklung ist bei den sozialen Leistungen des Sozialam-
tes zu beobachten. Die sozialen Leistungen des Sozialamtes fielen aufgr und geringerer Kostener-
stattungen des Landes nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz um 11,80 Mio. EUR geringer als im 
Vorjahr aus. 
 
Die Sonstigen ordentlichen Erträge in Höhe von 56,4 Mio. EUR (- 1,9 Mio. EUR) beinhalten im 
Wesentlichen: 
− Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen  
− Erträge aus der Veräußerung von Anlagegegenständen und Umlaufvermögen  
− Erträge aus Zuschreibung 
− Erstattung von Körperschaftssteuern 
− Zinsen für Gewerbesteuernachforderungen  
− Schadenersatzleistungen  
− Zuschlagszahlungen nach dem KWK-Gesetz für den Ausbau des Wärmenetzes 
Während die Mehrerträge gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen bei der Erstattung von Körper-
schaftssteuern, aus Wechselkursschwankungen (CHF)  und Grundstücksverkäufen sowie Scha-
denersatzleistungen angefallen sind, fielen die Mindererträge im Wesentlichen bei Zinsen für G e-
werbesteuernachforderungen sowie bei Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen an. 
 
Der Posten Aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 12,9 Mio. EUR (- 0,4 Mio. EUR) entfällt ins-
besondere auf die Aktivierung von Netzbaumaßnahmen. 
 
Die Bestandserhöhung auf 9,9 Mio. EUR (+ 4,8 Mio. EUR) ergibt sich wesentlich aus der Proje k-
tierung und Errichtung von drei Windenergieanlagen, die zum Verkauf an Dritte vorgesehen sind.

- 20 - 
2. Ordentliche Aufwendungen 
 
Die Personal- und Versorgungsaufwendungen stiegen im Berichtsjahr um 5  % bzw. 
20,6 Mio. EUR auf 386,7 Mio. EUR an. Der Bilanzposten enthält Zuführungen in die Pensionsrück-
stellungen in Höhe von 24,6 Mio. EUR (Vorjahr: 23,4 Mio. EUR). Folgende Tabelle gibt einen 
Überblick über die Einzelpositionen: 
 
Personal- und  
Versorgungsaufwendungen 
2017 2016 
Mio. EUR Mio. EUR 
Löhne und Gehälter 270,0 258,3 
Soziale Abgaben 42,7 41,5 
Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 42,5 42,1 
Versorgungsaufwendungen 31,5 24,1 
Gesamt 386,7 366,0 
 
Die Aufwendungen für Sach-  und Dienstleistungen in Höhe von 524,2 Mio. EUR 
(+ 53,4 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen: 
− Bezugsaufwendungen für Energie- und Wasserlieferungen 
− EEG-Zahlungen an Übertragungsnetzbetreiber  
− Unterhaltung und Bewirtschaftung des Infrastrukturvermögens und bebauter Grundstücke 
− Netznutzungsentgelte an die Übertragungsnetzbetreiber und andere fremde Netzbetreiber 
− Einspeisevergütungen für EEG-Strom 
− Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke (Baukosten, Übernahme des Grundstücks in die 
Bebauung, Zuführung zur Rückstellung für noch anfallende Baukosten) 
− Anmietung von Busfahrleistungen im ÖPNV  
− Entsorgung in den Entsorgungsanlagen 
− Großinstandhaltungen 
Die im Vergleich zum Vorjahr höheren EEG-Zahlungen und Netznutzungsentgelte an die Übertr a-
gungsnetzbetreiber und andere fremde Netzbetreiber, höheren Aufwendungen für Verkaufsgrund-
stücke sowie höheren  Bezugsaufwendungen für Energie-  und Wasserlieferungen führen  im We-
sentlichen zur Erhöhung des Postens. 
 
Die Bilanziellen Abschreibungen fallen im Vorjahresvergleich um 15,7  Mio. EUR geringer aus 
und betragen im Berichtsjahr 147 ,9 Mio. EUR. Die den B ilanziellen Abschreibungen zu Grunde 
liegenden Nutzungsdauern weichen in Einzelfällen von der NKF Rahmentabelle und den örtlichen 
Nutzungsdauern der Stadt Münster ab. Aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes/Einfluss es auf 
die VSEF-Lage wurde eine Anpassung der Nutzungsdauern der Verwaltungsgebäude erforderlich 
(§ 308 Abs. 2 S. 3 HGB) . Wesentliche Ursachen für die positive Entwicklung der Abschreibungen 
sind die um 3,2 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr geringeren Abschreibungen auf Vermögens-
gegenstände des Umlaufvermögens, um 5,9 Mio. EUR geringere Abschreibung der im Berichtsjahr 
geleisteten bzw. für die Geschäftsjahre 2019 bis 2020 beschlossenen Zuführungen in das Eigen-
kapital der FMO Flughaben Münster/Osnabrück GmbH . Der Sondereffekt aus der einmaligen 
Wertberichtigung von Festwerten in Höhe von 8,3 Mio. EUR , die für den Bestand an Lehr - und 
Lernmittel im Rahmen der damaligen Eröffnungsbilanz der Stadt Münster gebildet wurden, führte

- 21 - 
in 2016 zu erhöhten Abschreibungen  bei der Stadt Münster . In 2017 wirkt sich der Wegfall dieser 
Abschreibung aufwandsmindernd aus. 
 
Der Posten Transferaufwendungen in Höhe von 575,9 Mio. EUR (+ 38,1 Mio. EUR) betrifft im 
Wesentlichen die Bereiche: 
− Grundsicherung nach dem SGB II 
− Kinder-/Jugendhilfe  
− Soziale Leistungen des Sozialamtes  
− Landschaftsumlage  
− Zuwendungen an Theater Münster und Münster Marketing 
− Gewerbesteuerumlage  
− Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit  
Hauptursache für den Anstieg der Transferaufwendungen sind die um 11 % gestiegenen Leistun-
gen im Bereich Kinder- und Jugendhilfe und um 9 % im Bereich Grundsicherung nach dem SGB II, 
wobei hier die entsprechenden höheren Erträge aus Kostenerstattungen gegenüberstehen.  Wei-
terhin stieg der Aufwand im Bereich der Landschaftsumlage um 11 %. 
 
In den Sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 122,7 Mio. EUR (+ 12,7 Mio. EUR) 
sind im Wesentlichen enthalten: 
− Mieten/Pachten/Erbbauzinsen 
− IT-Dienstleistungen 
− Steuern vom Einkommen und Ertrag 
− Aufwendungen bezogene Leistungen, Verwaltung und Vertrieb 
− Versicherungen 
− Zinsen für Gewerbesteuererstattung 
− Werbung und Inseration 
− Prüfungs- und Beratungskosten 
 
Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Zuführung zur Drohverlustrück-
stellungen für Kredite in Schweizer Franken (CHF) in Höhe von 4,7 Mio. EUR, höhere Zuführung 
zum Sonderposten für Beiträge für Bereich „ Abwasserbeseitigung“ sowie höhere Zinsen für G e-
werbesteuererstattungen, für Leiharbeitskräfte und für Gutachten zurückzuführen.  
 
 
3. Gesamtergebnis 
 
Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit verringerte sich  im Vergleich zum Vorjahr  um 
7,8 Mio. EUR  und weist im Berichtsjahr einen Überschuss von 43,5 Mio. EUR aus. Einer Steige-
rung der ordentlichen Erträge in Höhe von 101,3 Mio. EUR  steht vor allem die Steigerung der or-
dentlichen Aufwendungen in Höhe von 109,2  Mio. EUR entgegen. Die positive Entwicklun g der  
privatrechtlichen Erträge und Steuereinnahmen wurde durch die gestiegenen Aufwendungen in 
fast allen Bereichen (mit Ausnahme der bilanziellen Abschreibungen) nahezu aufgezehrt.

- 22 - 
 
Das Gesamtfinanzergebnis beläuft sich auf - 16,6 Mio. EUR (+ 9,3 Mio. EUR). Zu dieser deutl i-
chen Ergebnisverbesserung tragen im Wesentlichen die 7 ,0 Mio. EUR höheren Beteiligungserträ-
ge  sowie die um 2,0 Mio. EUR geringeren Zinsaufwendungen bei. 
 
Es ergibt sich insgesamt ein Gesamtjahresergebnis in Höhe von 26,9 Mio. EUR 
(+ 1,5 Mio. EUR). Das verbesserte Gesamtfinanzergebnis konnte mit zur positiven Entwicklung 
des Gesamtjahresergebnisses beitragen.  
 
 
VII. Sonstige Angaben 
 
Im Jahresdurchschnitt 2017 waren im Konzern 7.490 Mitarbeiter (Vorjahr: 7.397) beschäftigt.

- 23 - 
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs  
 
Mit Hilfe der Kapitalflussrechnung kann dargestellt werden, wie ein Unternehmen finanzielle Mit-
tel in der vergangenen Abrechnungsperiode erwirtschaftet hat und welche Investitions - und Finan-
zierungsmaßnahmen erfolgten. 
 
Kapitalflussrechnung (nach DRS 21) 2017 
Mio. EUR 
1. +/- Periodenergebnis (einschl. Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern)  26,9 
2. +/- Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des AV 
und Wertpapiere des UV 146,0 
3. +/- Zu-/Abnahmen der Rückstellungen 23,8 
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -66,2 
5. -/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -3,4 
6. -/+ Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investi-
tions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -36,6 
7. +/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie andere Passiva, die nicht der Investiti-
ons- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 6,4 
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 30,5 
9. - Sonstige Beteiligungserträge -11,7 
10. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 7,1 
11. + Einzahlungen aus außerordentl. Posten (aus außergewöhnlichen Beträgen)  0,0 
12. - Auszahlungen aus außerordentl. Posten (aus außergewöhnlichen Beträgen)  0,0 
13. -/+ Ertragsteuerzahlungen -3,8 
14. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 119,0 
 
15.  Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Sachanlagevermögens 12,6 
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -182,1 
17. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des immateriellen Anlagevermögens 0,0 
18. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen  -0,8 
19. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Finanzanlagevermögens  3,4 
20. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen  -10,2 
21. + Einzahlungseffekt für abgegrenzte Zuwendungen, ohne wirtsch. Eigentum erwo r-
ben zu haben 6,4 
22. - Auszahlungen für Zuwendungen, an denen kein wirtsch. Eigentum erworben wird 
(ARAP) -3,3 
23. - Auszahlungen durch den Abgang von geförderten Vermögensgegenständen  -1,9 
24. + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen 
Geschäftseinheiten 0,0 
25. - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen 
Geschäftseinheiten 0,0 
26. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdi s-
position 0,0 
27. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdi s-
position 0,0 
28. + Einzahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bedeutung)  0,5 
29. - Auszahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bedeu-
tung) 0,0 
30. + Erhaltene Zinsen 0,7 
31. + Erhaltene Dividenden 12,2 
32. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -162,5

- 24 - 
33.  Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunter-
nehmens 4,9 
34. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0,0 
35. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterun-
ternehmens -3,3 
36. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0,0 
37. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) 
Krediten 128,4 
38. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -83,0 
39. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 42,2 
40. + Einzahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bedeutung)  0,0 
41. - Auszahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bedeu-
tung) 0,0 
42. - Gezahlte Zinsen -26,7 
43. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0,0 
44. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0,0 
45. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 62,5 
 
46.  Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 19,1 
47. +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des 
Finanzmittelfonds 0,0 
48. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 179,3 
49. +/- Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln 0,0 
50. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 198,4 
 
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit , der die Innenfinanzierung der laufenden 
Geschäftsaktivitäten widerspiegelt, weist in 2017 mit 119,0 Mio. EUR einen positiven Wert auf. 
Dies bedeutet, dass aus dem operativen Bereich des Unternehmens genügend Einzahlungen z u-
geflossen sind, um die Auszahlungen des laufenden Geschäfts zu decken.  
 
Ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit sagt aus, in welcher Höhe Mittel für die I n-
vestitionstätigkeit ausgegeben wurden. Die Investitionstätigkeit in 2017 i .H.v. 162,5 Mio. EUR wur-
de durch den Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit mit 62,5 Mio. EUR und darüber hinaus 
durch Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt. 
 
Insgesamt überstiegen im Berichtsjahr die Geldeinnahmen, die Auszahlungen um 19,1 Mio. EUR.  
Der Finanzmittelfonds weist zum Ende 2017 einen Zahlungsmittelbestand i .H.v. 198,4 Mio. EUR 
(Vorjahr 179,3 Mio. EUR) aus.

Gesamtlagebericht 2017

Inhaltsverzeichnis 
 
Vorbemerkung ............................................................................................................................ 1 
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen .............................................................................. 1 
Geschäftsverlauf ......................................................................................................................... 2 
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage........................................ 4 
Vermögens- und Schuldengesamtlage....................................................................................4  
Ergebnisgesamtlage ...............................................................................................................6  
Finanzgesamtlage ...................................................................................................................7  
NKF – Kennzahlenset NRW ........................................................................................................ 8 
Nachtragsbericht ......................................................................................................................... 9 
Chancen und Risiken .................................................................................................................. 9 
Prognosebericht ........................................................................................................................ 12 
Organe und Mitgliedschaften .................................................................................................... 14

- 1 - 
   
   
 
Vorbemerkung 
 
Mit dem vorliegenden Gesamtabschluss legt die Stadt Münster den achten konsolidierten A b-
schluss vor. Dem Gesamtabschluss ist gem. § 116 GO NRW i.V.m. § 49 Abs. 2 GemHVO NRW 
ein Gesamtlagebericht beizufügen . Der Gesamtlagebericht hat das durch den Gesamtabschluss 
zu vermittelnde Bild hinsichtlich der Vermögens -, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage ei n-
schließlich der verselbständigten Aufgabenbereiche zu erläutern. Dazu sind in einem Überblick die 
gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Geschäftsverlau f des Berichtsjahres, die 
wirtschaftliche Gesamtlage des Konzerns „Stadt Münster“ sowie Chancen und Risiken der zukünf-
tigen Entwicklung darzustellen. 
 
 
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 
 
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 weiterhin durch ein solides und stetiges 
Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Aufgrund dieser allgemein guten Wirtschaftslage sowie von 
Maßnahmen des Bundes zur Entlastung der Kommunen stiegen die kommunalen Steuereinnah-
men laut Statistischem Bundesamt um 6,2 Mrd. EUR auf 95,9 Mrd. EUR (+ 6,9 %) an. Die Ausga-
ben der Kommunen stiegen 2017 vor allem im Sozialbereich (mit Ausnahme der Leistungen nach 
dem Asylbewerberleistungsgesetz). Zwar sind die Flüchtlingszugänge im Jahr 2017 zurückgegan-
gen, die flüchtlingsbedingten Mehrausgaben fallen dennoch an, um die Flüchtlinge auf ihrem Weg 
in die gesellschaftliche Integration und die wirtschaftliche Eigenständigkeit zu begleiten. 
Der Konjunkturaufschwung wurde im Jahr 2017 unter anderem durch die gestiegenen Wohnungs-
bauinvestitionen sowie eine Ausweitung der privaten Konsumausgaben getragen. Die Bauinvestiti-
onen stiegen um 2, 6 %, was vor allem an der deutlich überdurchschnittlichen  Entwicklung des 
Wohnungsbaus (+ 3,1 %) lag. In den Neubau und die Modernisierung der Wohnung sbestände 
flossen 2017 rund 197 Mrd. EUR. Die damit verbundenen Kapazitätsengpässe in der Bauindustrie 
und hierdurch stark gestiegene Preiserwartungen sowie zunehmende Personalknappheit bei 
kommunalen und privaten Planungsbüros ist die Schattenseite dieses Konjunkturaufschwungs. 
Die Gesamtstromerzeugung in Deutschland stieg in 2017 nochmals leicht um 0,9 % auf 654 Mrd. 
kWh an. Gleichzeitig stieg der Anteil der erneuerbaren Energien an der höheren gesamten Strom-
erzeugung in Deutschland auf 33,1 %. Die Entwicklung des Energiemarktes ist durch das schwi e-
rige Marktumfeld mit hohem Preis - und Wettbewerbsdruck und komplexen und kaum planbaren 
Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Die künftige Wettbewerbsfähigkeit in diesem Marktumfeld 
erfordert die Erweiterung des Lei stungsportfolios der Stadtwerke um neue marktfähige Produkte 
und Dienstleistungen. Aufgrund des hohen Anteils an Privatkunden und des stark dienstleistung s-
orientierten Geschäftskundensegments ist die Geschäftsentwicklung der Stadtwerke Münster nur 
mittelbar von der konjunkturellen Entwicklung abhängig.

- 2 - 
   
   
 
Geschäftsverlauf 
 
Das Gesamtjahresergebnis des Konzerns Stadt Münster hängt im Wesentlichen mit den Ergebnis-
sen aus folgenden Bereichen zusammen: 
Im Bereich Gemeindesteuern und ähnliche Abgaben wurde der Planansatz übertroffen. Wäh-
rend das Gewerbesteueraufkommen in 2017 knapp unter dem Niveau des Vorjahres  blieb  
(- 0,1 Mio. EUR), stiegen die Erträge aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer im Vor-
jahresvergleich um 8,6 Mio. EUR auf 157,6 Mio. EUR. 
 
Der Bereich Energie- und Wasservertrieb entwickelte sich im Berichtsjahr insgesamt zufrieden-
stellend. Im Strommarkt konnten die abgesetzten Mengen insgesamt um 22,3 % gegenüber dem 
Vorjahr gesteigert werden. Vor allem bei Lieferungen an Gewerbekunden in fr emden Netzen, aber 
auch an Privatkunden außerhalb des eigenen Netzgebietes konnten die Mengen deutlich gestei-
gert werden. Gleiches gilt für die Ökostromprodukte, bei denen die Absatzmenge auch in 2017 um 
fast 30 % über der des Vorjahres lag. Im Gasmarkt konnten die abgesetzten Mengen parallel zur 
leicht gestiegenen Anzahl an Kunden leicht gesteigert werden. Trotzdem gingen die Gaserlöse 
bedingt durch Preissenkungen um 11,4 % zurück. Eine parallele Entwicklung zeigte der Wärm e-
markt. Trotz einer leichten Steigerung der Kundenanzahl ging die Abgabemenge witterungsbedingt 
leicht zurück. Zudem wurden die Fernwärmepreise aufgrund der Preisanpassungsformel zum 
01.01.2017 gesenkt, so dass die Wärmeerlöse um insgesamt 12,9 % zurückgingen. Die abgesetz-
te Menge an Wasser blieb im Geschäftsjahr 2017 mit 16,7 Mio. m³ nahezu konstant.  
 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden 16,4 Mio. EUR in den Ausbau der Versorgungsnetze , in die Lei-
tungsnetze, Hausanschlüsse und die zugehörigen Anlagen investiert. Der Schwerpunkt lag weiter-
hin bei den Schalthäusern, den Trafostationen sowie in der Wassergewinnung. Ferner hat sich der 
Start des Ausbaus des Glasfasernetzes im Rahmen der Breitbandstrategie zeitlich verzögert. 
 
Die Stromerzeugung der GuD -Anlage lag im Wesentlichen witterungsbedingt bei angepasster, 
flexibler Produktion leicht unter der für das Geschäftsjahr 2017 angesetzten Planmenge.  Demge-
genüber übertraf die Erzeugung aus erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergieanl a-
gen, sowohl in der erzeugten Menge (+  9,5 %) als auch bei den Erlösen (+  9,2 %) die Planwerte. 
Im Verlauf des Jahres 2017 wurden fünf Windenergieanlagen nach den Einspeisebedingungen 
des EEG 2014 plangemäß errichtet. Zwei dieser Anlagen wurden in das eigene Anlagenportfolio 
übernommen, für die drei weiteren Anlagen wird eine Veräußerung in 2018 vorgesehen. 
 
Eine weitere Aufgabe ist der öffentliche Personennahverkehr, dessen bereits gute Aufstellung in 
Münster sich im Berichtsjahr weiter verbesserte.  Die Fahrgastzahlen lagen 2017 nochmals leicht 
über der Zahl des Vorjahres und erreichten mit 45,3 Mio. einen neuen Spitzenwert. Diese positive 
Entwicklung wurde wesentlich von der Steigerung bei den 90- Minuten-Tickets, den Abos und dem 
Semesterticket getragen. Die Umsatzerlöse des Verkehrsbetriebs stiegen im Geschäfts jahr 2017 
um 1,7 % auf 41,0 Mio. EUR. Der operative Kostendeckungsgrad ist weiterhin zufriedenstellend.

- 3 - 
   
   
 
Im Bereich Vermietung  und Bauträgergeschäft wurde ein positives Ergebnis  in Höhe von  
9,3 Mio. EUR (+ 3,3 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr) erzielt. Operativ hat zu dem verbesserten 
Jahresergebnis die gute Leistung im Vermietungsgeschäft sowie im Bauträgergeschäft geführt. Die 
gezielte Optimierung der Kostenstruktur und des Finanzbereiches hat ebenfalls zur Ergebnisver-
besserung beigetragen. In der Hausbewirtschaftung ist ein Anstieg der Sollmieten durch Mieterhö-
hungen, Erstbezug von Neubauten sowie Mietanpassungen nach Neuvermietung zu verzeichnen. 
Der Wohnungsbestand der Wohn + Stadtbau GmbH  ist zum 31.12.2017 um 1,43 % im Vergleich 
zum Vorjahr  gestiegen. In den Neubau wurden insgesamt 41,6 Mio. EUR investiert, davon sind 
22,8 Mio. EUR in das Anlagevermögen und 18,8 Mio. EUR in das Umlaufvermögen geflossen.  Im 
Geschäftsjahr 2017 wurden insgesamt 136 Einheiten (davon 124 Wohnungen und 2 Kindertages-
stätten) errichtet. Die Instandhaltung und Modernisierung des vorhandenen Wohnungsbestandes 
wurde fortgesetzt. Das Investitionsvolumen in den eigenen Bestand betrug 2017 rund 8 Mio. EUR. 
 
Im Bereich Abfallentsorgung und Straßenreinigung war im Jahr 2017 weiterhin die Sicherung 
sozialverträglicher Gebühren für die hoheitlichen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenrei-
nigung unter Beibehaltung ökologisch wie qualitativ hochwertiger bürgerorientierter Dienstlei s-
tungsangebote das Kernziel. Insofern blieben die Restabfall - und Bioabfallgebühren sowie die 
Straßenreinigungsgebühren gegenüber dem Vorjahr unverändert.  
Mit den A bfallwirtschaftsbetrieben (AWM) erfüllt die Stadt Münster die Aufgaben des öffentlich-
rechtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes . Zur Entwicklung und 
Umsetzung der kommunalen abfallwirtschaftlichen Ziele wurde zudem ein Abfallwirtschaftskonzept 
(AWK) erarbeitet, das mit der Zustimmung des Rates der Stadt Münster für die Jahre 2016 – 2021 
fortgeschrieben wurde. Ein Schwerpunkt des fortgeschriebenen AWK  bildet die Optimierung des 
Anlagenverbundes im Ent sorgungszentrum Münster. Hierzu zählen der Umbau des biologischen 
Teils der mechanisch -biologischen Restabfallbehandlungsanlage mit der Errichtung einer neuen 
Annahmehalle für Bioabfälle und einer neuen Abluftbehandlungslinie. Die Inbetriebnahme erfolgte 
zum 01.01.2017. 
Im Zusammenhang mit dem Betrieb der mechanischen Aufbereitungsanlage hat die Stadt Münster 
ein europaweites offenes Vergabeverfahren zur Vergabe von Entsorgungsdienstleistungen im 
September 2016 mit dem beabsichtigten Leistungsbeginn zum 01.01.2017 eingeleitet. Die 
REMONDIS GmbH & Co. KG, Region West rügt e die Vergabeentscheidungen. Sowohl der Nach-
prüfungsantrag als auch die Beschwerde gegen den Beschluss der Vergabekammer beim OLG 
Düsseldorf wurden zu Gunsten der Stadt Münster kostenpflichtig zurückgewiesen. 
Das Sanierungskonzept der gesicherten Zentraldeponie Münster  (ZDM) I in Münster -Coerde auf-
grund der Böschungsrutschungen nach dem Starkregenereignis am 28.07.2014 wurde im Dezem-
ber 2016 verabschiedet. Die erforderlichen Bauleistungen wurden am 27.09.2017 gemäß VOB Teil 
A öffentlich ausgeschrieben. Die Arbeiten starten im März/April 2018 und sollen ca. 4 Monate dau-
ern. Im Rahmen der f ortgeführten Rekultivierung der ZDM II  sollen die Rekultivierungsabschnitte 
VI/VII als letzte Abschnitte rekultiviert werden. Hierzu wurde in der Ratssitzung am 22.03. 2017 der 
entsprechende Baubeschluss erteilt.

- 4 - 
   
   
 
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage 
Vermögens- und Schuldengesamtlage 
 
Nachfolgend wird eine Analyse der Vermögens - und Kapitalstruktur des Konzerns Stadt Münster 
zum 31.12.2017 im Vergleich zum Vorjahr dargestellt und erläutert. 
 
Gesamtbilanz 31.12.2017 31.12.2016 Veränderung 
Aktiva Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR 
1. Anlagevermögen 3.727,0 89 3.686,3 90 40,7 
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 69,1 2 82,7 2 -13,6 
1.2 Sachanlagen 3.538,6 84 3.486,6 85 52,0 
1.3 Finanzanlagen 119,3 3 117,0 3 2,3 
2. Umlaufvermögen 430,5 10 372,8 9 57,7 
2.1 Vorräte 80,5 2 69,4 2 11,1 
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 151,6 3 124,1 3 27,5 
2.3 Liquide Mittel 198,4 5 179,3 4 19,1 
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 55,8 1 57,9 1 -2,1 
  Summe Aktiva 4.213,3 100 4.117,0 100 96,3 
 
Die Aktivseite der Gesamtbilanz wird mit 3.727,0  Mio. EUR und einem Anteil von 89 % weiterhin  
von dem langfristig orientierten Anlagevermögen dominiert . Das Sachanlagevermögen mit 
3.538,6 Mio. EUR stieg gegenüber dem Vorjahr um 52,0  Mio. EUR. Innerhalb des Sachanlagen-
vermögens bildet das Infrastrukturvermögen (Entwässerungs - und Abwasserbeseitigungsanlagen, 
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen, Grund und Boden des Infrastru k-
turvermögens) mit 1.761,3 Mio. EUR (- 14,8 Mio. EUR) den wertmäßig größten Posten.  
 
Elf Prozent der Gesamtbilanzsumme werden durch das Umlaufvermögen in Höhe von 
430,5 Mio. EUR (+ 57,7 Mio. EUR) und durch den ARAP in Höhe von 55,8 Mio. EUR dargestellt. 
Innerhalb des Umlaufvermögens bilden liquide Mittel mit 198,4 Mio. EUR (+ 19,1 Mio. EUR) sowie 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit 151,6 Mio. EUR (+ 27,5 Mio. EUR) die 
wesentlichen Bilanzposten.

- 5 - 
   
   
 
Gesamtbilanz 31.12.2017 31.12.2016 Veränderung 
Passiva Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR 
1. Eigenkapital 788,4 19 754,3 18 34,1 
1.1 Allgemeine Rücklage 694,1 16 673,7 16 20,4 
1.2 Sonderrücklagen 1,3 0 1,3 0 0,0 
1.3 Ausgleichsrücklage 66,1 2 53,9 1 12,2 
1.4 Bilanzgewinn 26,9 1 25,4 1 1,5 
2. Sonderposten 1.317,3 31 1.330,8 32 -13,5 
3. Rückstellungen 703,7 17 679,9 17 23,8 
4. Verbindlichkeiten 1.336,0 32 1.279,4 31 56,6 
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 67,9 1 72,6 2 -4,7 
  Summe Passiva 4.213,3 100 4.117,0 100 96,3 
 
Die auf der Passivseite  dargestellte Kapitalstruktur der Gesamtbilanz gibt Auskunft über die Fi-
nanzierung des Gesamtkonzernvermögens. Die Eigenkapitalquote 1 ist um 1% auf 19% gestiegen. 
Das Eigenkapital in Höhe von 788,4 Mio. EUR (+ 34,1 Mio. EUR) besteht zu 88 % aus der allge-
meinen Rücklage in Höhe von 694,1 Mio. EUR (+ 20,4 Mio. EUR). Im Berichtsjahr wurde ein Bi-
lanzgewinn in Höhe von 26,9 Mio. EUR (+ 1,5 Mio. EUR) erzielt, der dem Jahresüberschuss des 
Berichtsjahres entspricht. Die Erhöhung der Ausgleichsrücklage um 12,2 Mio. EUR ist zum einen 
auf die Zuführung de s Bilanzgewinnes der Stadt Münster in Höhe von 10,7 Mio. EUR aus dem  
Vorjahr zurückzuführen. Zum anderen wurde der Buchwert der Sacheinlage in Höhe von 1,5 Mio. 
EUR (Übertragung der „York-Höfe“ auf die Wohn + Stadtbau GmbH), die in 2016 mit der allgemei-
nen Rücklage verrechnet wurde, in 2017 aus der allgemeinen Rücklage in die Ausgleichsrücklage 
umgebucht.  
 
Eine wesentliche Position auf der Passivseite sind ferner die Sonderposten für Zuwendungen und 
Beiträge in Höhe von insgesamt 1.298,1 Mio. EUR (- 13,4 Mio. EUR). Da das Sachanlagevermö-
gen in vielen Fällen durch Erschließungsbeiträge und Zuwendungen des Bundes und des Landes 
mitfinanziert wurde, sind diese Förderungen in der Bilanz als Sonderposten ausz uweisen und ent-
sprechend der Nutzungsdauer des bezuschussten Vermögensgegenstandes erfolgswirksam au f-
zulösen.

- 6 - 
   
   
 
Ergebnisgesamtlage  
 
Das Gesamtergebnis stellt sich wie folgt dar: 
 
Gesamtergebnisrechnung 2017 2016 Veränderung 
Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR 
Steuern und ähnliche Abgaben 586,7 33 564,1 33 22,6 
Zuwendungen und allgemeine Umlagen  136,1 7 142,7 8 -6,6 
Sonstige Transfererträge 21,0 1 16,0 1 5,0 
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 164,2 9 159,9 9 4,3 
Privatrechtliche Leistungsentgelte 603,1 33 551,5 32 51,6 
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 210,6 12 188,7 11 21,9 
Sonstige ordentliche Erträge 56,4 3 58,3 3 -1,9 
Aktivierte Eigenleistungen 12,9 1 13,3 1 -0,4 
Bestandsveränderungen 9,9 1 5,1 0 4,8 
Ordentliche Gesamterträge 1.800,9 100 1.699,6 100 101,3 
Personalaufwendungen 355,2 20 342,0 20 13,2 
Versorgungsaufwendungen 31,5 2 24,1 1 7,4 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 524,2 29 470,8 28 53,4 
Bilanzielle Abschreibungen 147,9 8 163,6 10 -15,7 
Transferaufwendungen 575,9 32 537,8 32 38,1 
Sonstige ordentliche Aufwendungen 122,7 7 110,0 6 12,7 
Ordentliche Gesamtaufwendungen 1.757,4 98 1.648,3 97 109,1 
Gesamtergebnis der laufenden Geschäfts-
tätigkeit 43,5 2 51,3 3 -7,8 
Beteiligungsergebnis 13,9 1 6,9 0 7,0 
Zins- und sonstiges Finanzergebnis -30,5 -2 -32,9 -2 2,4 
Gesamtjahresüberschuss 26,9 1 25,4 1 1,5 
 
Die Ordentlichen Gesamterträge stiegen im Berichtsjahr um 101,3 Mio. EUR auf 
1.800,9 Mio. EUR. Den betragsmäßig höchsten Anteil an den ordentlichen Gesamterträgen haben 
die privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 603,1 Mio. EUR (+ 51,6 Mio. EUR), die zu 
84 % aus den Umsatzerlösen der Stadtwerke Münster GmbH bestehen. Die positive Entwicklung 
der privatrechtlichen Leistungs entgelte ist vor allem auf die Mehrerträge der Stadtwerke 
(+ 27,1 Mio. EUR) und der Wohn+Stadtbau (+ 23,7 Mio. EUR) zurückzuführen. Die höheren Erträ-
ge korrespondieren gleichzeitig mit den gestiegenen Aufwendungen für Sach-  und Dienstleistun-
gen. Der Anstieg bei den Steuern und ähnlichen  Abgaben um 22,6 Mio. EUR auf 586,7 Mio. EUR 
ist im Wesentlichen auf die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Erträge aus dem Gemeindean-
teil an der Einkommenssteuer ( + 8,6 Mio. EUR) sowie der Umsatzsteuer (+ 7,0 Mio. EUR) zurück-
zuführen. Eine Steigerung der Kostenerstattungen und Kostenumlagen um  21,9 Mio. EUR im Ver-
gleich zum Vorjahr wird vor allem durch die höheren Erträge aus Kostenerstattungen beim Sozial-
amt erzielt. Es handelt sich hierbei u.a. um Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II so-
wie im Bereich Kinder und Jugendliche.  Diesen höheren Erträgen stehen allerdings auch höhere

- 7 - 
   
   
 
Aufwendungen für die Leistungsgewährung gegenüber, worauf der wesentliche Teil der Steigerung 
von Transferaufwendungen zurückzuführen ist. 
  
Die ordentlichen Gesamtaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 109,1 Mio. EUR 
auf 1.757,4 Mio. EUR. Die Erhöhung resultiert unter anderem  aus den um 53,4 Mio. EUR auf 
524,2 Mio. EUR gestiegenen Aufwendungen für Sach-  und Dienstleistungen, die mit den höheren 
Umsätzen der Stadtwerke und der Wohn+Stadtbau korrespondieren. Ferner entspricht der Anstieg 
der Transferaufwendungen um 38,1 Mio. EUR auf 575,9 Mio. EUR zum einen den höheren Erträ-
gen bei den Kostenerstattungen (s.o.) und zum anderen dem um 14,4 Mio. EUR gestiegenen Auf-
wand im Bereich Kinder und Jugendhilfe für die bedarfsgerechte Anpassung und den Ausbau der 
Angebote für Kinder und Jugendliche und die schulische Versorgung. 
 
Das Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit sank in Folge dessen um 7,8 Mio. EUR 
auf 43,5 Mio. EUR im Berichtsjahr. Das im Jahresvergleich um 7,0 Mio. EUR höhere Beteiligungs-
ergebnis sowie um 2,4 Mio. EUR verbesserte negative Finanzergebnis führten insgesamt dennoch 
zu einem Anstieg des Gesamtjahresüberschusses auf 26,9 Mio. EUR   (+ 1,5 Mio. EUR). 
 
Finanzgesamtlage  
 
Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzmittel des abgelaufenen Geschäftsjahres 
wird auf die nach DRS 21  (Deutsche Rechnungslegungsstandards) erstellte Kapitalflussrechnung 
des Gesamtkonzerns (siehe Gesamtanhang 2017), sowie auf die NKF – Kennzahlen zur Finanzla-
ge verwiesen.

- 8 - 
   
   
 
NKF – Kennzahlenset NRW 
 
Nr. Kennzahl Analyse   
Wert 
2017 
in % 
  
Wert 
2016 
in % 
  
Wert 
2015 
in % 
 
Wert 
2014 
in % 
Hauswirtschaftliche Gesamtsituation                 
1. Aufwandsdeckungsgrad Die ordentlichen Aufwendungen werden komplett 
durch die ordentlichen Erträge gedeckt.   102   103   102 
 
105 
2. Eigenkapitalquote 1 
Die Kennzahl misst den Anteil des Eigenkapitals am 
Gesamtvolumen der Bilanz. Je höher diese Kennzahl 
ist, desto tendenziell unabhängiger ist man von 
Fremdkapitalgebern. Die durchschnittliche Eigenka-
pitalquote in Deutschland liegt bei 20-30%. 
  19   18   18 
 
18 
3. Eigenkapitalquote 2 
Zusätzlich zum "echten" Eigenkapital werden hier die 
Sonderposten (Zuschüsse und Beiträge) dem Ge-
samtvolumen gegenübergestellt. 
  50   50   51 
 
50 
4. Überschussquote/ 
Fehlbetragsquote 
Das positive Gesamtergebnis von 26,9 Mio. EUR 
macht ca. 3,5 % der Summe aus Allgemeiner Rück-
lage, Sonderrücklage und Ausgleichsrücklage aus. 
  3,5   3,5   0 
 
0 
Kennzahlen zur Vermögenslage                 
5. Infrastrukturquote 42 % des gesamten Vermögens sind langfristig in 
der Infrastruktur gebunden.   42   43   44 
 
44 
6. Abschreibungsintensität 
Die Kennzahl stellt die Abschreibungen auf das An-
lagevermögen den ordentlichen Aufwendungen ge-
genüber. Das ordentliche Ergebnis wird mit einem 
Anteil von 8 % durch Abschreibungen belastet. 
  8   10   9 
 
8 
Kennzahlen zur Finanzlage                 
7. Anlagendeckungsgrad 2 
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt darüber Auskunft, 
inwieweit das Anlagevermögen durch langfristiges 
Kapital gedeckt ist.  
  95   94   94 
 
93 
8. Liquidität 2. Grades 
Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die Forde-
rungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen Verbind-
lichkeiten decken. 
  99   86   80 
 
79 
9. Kurzfristige  
Verbindlichkeitsquote 
Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten beträgt 
ca. 5 % an der Gesamtbilanzsumme.   5   5   5 
 
5 
10. Zinslastquote 
Die Zinslastquote zeigt auf, welche Belastung aus 
Finanzaufwendungen zusätzlich zu den Aufwendun-
gen aus laufender Verwaltungstätigkeit besteht. 
  2   2   2 
 
5 
Kennzahlen zur Ertragslage                 
11. Steuerquote Die Kennzahl gibt den Anteil der Steuererträge an 
den gesamten ordentlichen Erträgen wieder.  33  33  32 
 
30 
12. Zuwendungsquote 8 % der ordentlichen Erträge stammen aus Erträgen 
aus Zuwendungen.  8  8  8 
 
9 
13. Personalintensität I Der Anteil der Personalaufwendungen an den ge-
samten ordentlichen Aufwendungen beträgt 20 %.  20  21  21 
 
20 
14. Personalintensität II Zur Deckung der Personalaufwendungen werden 
20 % der ordentlichen Erträgen benötigt.  20  20  20 
 
19 
15. Sach- und Dienstleis-
tungsintensität 
Die Kennzahl stellt den durch Sach- und Dienstleis-
tungen Dritter im Verhältnis zu den gesamten or-
dentlichen Aufwendungen entstandenen Anteil dar.  30  29  29 
 
32 
16. Transferaufwandsquote Die Kennzahl stellt die Transferaufwendungen ins 
Verhältnis zu den ordentlichen Aufwendungen.  33  33  32 
 
31

- 9 - 
   
   
 
Nachtragsbericht 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung,  die nach dem Schluss  des Geschäftsjahres 2017 eine 
maßgebliche Auswirkung auf die Ertrags -, Finanz- oder Vermögenslage des Gesamtkonzerns ge-
habt hätten, lagen nicht vor. 
 
 
Chancen und Risiken  
 
Die Vertreter der Stadt Münster  in den zuständigen Organen der Beteiligungsgesellschaften ver-
folgen alle relevanten Vorgänge und Entwicklungen in den Unternehmen. Über wichtige Ereignisse 
wird dem Kämmerer und dem Verwaltungsvorstand berichtet.  
 
Weiterhin wird durch das unterjährige Finanzcontrolling der Stadt Münster die Entwicklung der E r-
trags- und Finanzlage verfolgt, um ggf. rechtzeitig steuernd eingreifen zu können. Durch die viertel-
jährliche Konzernberichterstattung wird dem Haupt - und Finanzausschuss  regelmäßig über die 
Entwicklung in den steuerungsr elevanten Unternehmen berichtet . Für diese  Unternehmen wird 
außerdem mithilfe einer Konzern- Scorecard ein Überblick über die Steuerungsgrößen wie Leis-
tungszielerreichung, Bestandssicherheit, Nachhaltigkeit und Rentabilität unter Zugrundelegung der 
jeweiligen Jahresabschlüsse gegeben. 
 
Im Fokus des unterjährigen Finanzcontrollings der Stadt Münster stehen vor allem die risikobeha f-
teten Aufwands- und Ertragsbereiche. So wird  vor allem die Entwicklung der Steuereinnahmen, 
insbesondere die Gewerbesteuer und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, regelmäßig 
analysiert, da diese Einnahmen einen  wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis der Stadt  
Münster und das Gesamtjahresergebnis haben. Die Aufwandsseite ist geprägt durch die vielfält i-
gen Herausforderungen, die sich als Folge der wachsenden Stadt Münster  ergeben. Hierzu gehö-
ren insbesondere die Bereitstellung von ausreichendem Wohnraum, die bedarfsgerechte Anpas-
sung und der Ausbau der Angebote für Kinder und Jugendliche und die schulische Versorgung. 
Eine weitere Risikoposition für die Haushaltswirtschaft stellen die Kreditverbindlichkeiten in 
Schweizer Franken (CHF) aufgrund der Wechselkursentwicklungen dar. Hier wird die Wechsel-
kursentwicklung sehr genau und zeitnah beobachtet. Durch die Bildung von Drohverlustrückstel-
lung wurde zudem eine entsprechende Vorsorge getroffen. Der im Vergleich zum Vorjahr sinkende 
Bestand im städtischen Kreditportfolio betrug zum 31.12.2017 rd. 96 Mio. CHF. Neben der plan-
mäßigen Tilgung wurden im Jahr 2017 weitere 7,5 Mio. CHF zurückgezahlt. Kreditaufnahmen in 
Fremdwährung sind bis auf Weiteres nicht mehr geplant, vielmehr wird grundsätzlich ein Abbau 
des Kreditportfolios in CHF angestrebt.  
 
Ein Schwerpunkt wird in den nächsten Jahren die Aktivierung der Konversionsflächen für den 
Wohnungsmarkt der Stadt Münster sein. Hierzu hat der Rat der Stadt Münster die „KonvOY – Ent-
wicklung der Konversionsflächen der Oxford- und York-Kaserne in Münster GmbH“ gegründet.

- 10 - 
   
   
 
In Bezug auf die Neuordnung der Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand hat die Stadt Münster 
das Optionsrecht zum 31.12.2016 ausgeübt und behält damit die bisherige Umsatzbesteuerung bis 
zum 31.12.2020 bei. Das neue Umsatzsteuerrecht wird auf die ab dem 01.01.2021 ausgeführte n 
Leistungen angewandt. 
 
Das Risikomanagementsystem der Stadtwerke Münster sieht die kontinuierliche Risikoidentifik a-
tion, -klassifizierung und - bewertung durch die Risikoverantwortlichen , aktive Risikosteuerungs-
maßnahmen, die Einrichtung eines Frühwarnsystems sowie die Überwachung und Überprüfung 
der Angemessenheit und Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems vor. Die Beteiligun-
gen der Stadtwerke Münster werden in das Risikomanagementsystem einbezogen. 
Risiken bestehen für die Stadtwerke Münster nach wie vor im Energievertrieb infolge des wettbe-
werbsbedingten Margendrucks auf den Strom - und Wärmemärkten. Die Stadtwerke Münster tritt 
diesem Risiko durch die Ausweitung des Privat - und Geschäftskundenvertriebs außerhalb des 
eigenen Netzgebiets entgegen. Risikobehaftet ist zudem die Entwicklung der Netzentgelte für die 
Strom- und Gasnetze. Signifikant haben die Risiken für Neuinvestitionen im Bereich der Wind-
energie zugenommen. Nach den ersten Erfahrungen mit dem Auktionsmodell nach der 2016er 
EEG-Novelle zeigt sich, dass sich die Wirtschaftlichkeit von Onshore-Windenergieanlagen deutlich 
verschlechtert hat. Weiterhin wird die Anlaufphase für die flächendeckende Ausstattung von Woh-
nungen mit Smart Metern aufgrund hoher fixer Vorlaufkosten kaum kostendeckend umsetzbar sein 
und in den ersten Jahren vermutlich zu Ergebnisbelastungen führen.  
 
Einen signifikanten Beitrag zur Risikokompensation im klassischen Versorgungsgeschäft sollen die 
Serviceinnovationen über die elektronische Pluscard zur Aufwertung und Ergänzung der Comm o-
dity-Produkte als auch der Einstieg in neue Geschäftsfelder wie das Angebot von Breitbandproduk-
ten über Glasfaser-Hausanschlüsse leisten. 
 
Vor dem Hintergrund zunehmender  Cyberrisiken werden sich die Stadtwerke Münster sowie ihre 
Tochtergesellschaft münsterNETZ zudem in einem ersten Schritt entsprechend der Anforderungen 
aus dem IT -Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur für Strom - und Gasnetzbetreiber zertifizie-
ren lassen. Kernbestandteil der aus dem Katalog resultierenden Verpflichtungen für Netzbetreiber 
ist die Einrichtung eines wirksamen Informationssicherheits-Managementsystems. 
 
Ertragschancen außerhalb des Kerngeschäfts bieten sich für die Stadtwerke Münster insbesonde-
re aus dem Verkauf nicht betriebsnotwendiger Grundstücke am Hafen. Nach wie vor besteht dort 
eine hohe Nachfrage nach Flächen zur Errichtung moderner Gewerbe- und Bürogebäude.  
 
Die Wohn+Stadtbau GmbH verfolgt ein laufendes aktives Risikomanagement, um wesentliche 
Risiken frühzeitig erkennen zu können. Ein wesentlicher Bestandteil der Risikosteuerung geht mit 
einer mehrjährigen Wirtschaftsplanung einher. Operative Kennzahlen aus der Hausbewirtscha f-
tung, ein regelmäßiges Projektcontrolling im Neubaubereich, ein Liquiditätsmanagement sowie 
ausgewählte Bilanzkennzahlen und Soll -Ist-Abgleiche bilden die Basis für das monatliche B e-
richtswesen und die Risikosteuerung.  Zudem wird der Geschäftsführung sowie den Gremien im 
Rahmen des Risikomanagements jährlich ein Risikobericht vorgelegt.

- 11 - 
   
   
 
 
Risiken für die zukünftige Entwicklung können sich aus strategischen und gesetzlichen Risiken, 
Markt- und Objektrisiken sowie Finanzrisiken ergeben. Aufgrund der intensiven Neubautätigkeit 
werden die mit dem Neubau verbundenen Risiken hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung des 
Unternehmens und Einhaltung der vielzähligen baurechtlichen Vorschriften regelmäßig überprüft. 
So führt die starke Nachfrage nach Bauleistungen nicht nur zu steigenden Grundstückspreisen und 
erhöhten Baukosten , sondern auch zu eingeschränkter Verfügbarkeit von Bauleistungen. Diese 
Volatilität des Neubaubereichs macht eine detailliertere Planung und unterjährige Steuerung der 
Finanzströme notwendig. Sollte die Nachfrage nach Eigentumswohnungen si nken, würde das die 
Refinanzierung von Neubauvorhaben einschränken.  Die Finanzierungsrisiken sind zwar aufgrund 
der noch anhaltenden Niedrigzinsphase sowie guten Refinanzierungsmöglichkeiten als gering zu 
betrachten, werden aber aufgrund der weltwirtschaftlichen Veränderungen beobachtet. 
 
Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich aus der anhaltenden Nachfrage nach Wohn-
raum, dem Bekanntheitsgrad des Unternehmens in Münster und dem guten technischen Zustand 
der Bestandsimmobilien. Weitere Chancen biete n die Diversifizierung sowie die hohe Nachfrage 
nach Wohneigentum  und die hohe Kaufkraft in Münster . Durch die anhaltende Steigerung der 
Grundstückpreise ergeben sich gute Möglichkeiten der Refinanzierung. 
 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster verfügen über ein in sich geschlossenes und alle Unter-
nehmenseinheiten umfassendes und dokumentiertes Risikomanagementsystem, welches in das 
Qualitätsmanagement eingebunden ist. Das Risikomanagement bei den Abfallwirtschaftsbetrieben 
besteht aus den drei aufeinander aufbauenden Abschnitten der Risikoinventur, der Risikobewer-
tung sowie der Risikofrüherkennung (definierte Kennzahlen und Toleranzgrenzen) und Risiko-
handhabung. Alle erkannten Risiken für das Unternehmen werden kontinuierlich beobachtet und 
bewertet. Die Struktur des Risikomanagementsystems wurde 2015 und 2016 insgesamt überarbei-
tet. Unterstützend wurde dazu eine neue Softwarelösung  - basierend auf dem Managementinfo r-
mationssystem der AWM  - konzipiert, welche die Strukturen und Prozesse des Risikomanage-
mentsystems abbildet. In 2017 wurde der bestehende Risikokatalog überprüft. Der Katalog der 
Frühwarnindikatoren und Gegenmaßnahmen wurde zudem laufend angepasst. Die aktuelle Risi-
kobewertung lässt zum jetzigen Zeitpunkt keine Risiken erkennen, die den Fort bestand der AWM 
gefährden.  
 
Die Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen werden durch das bei der Gesamtkonzernmutter 
bestehende Beteiligungsmanagement angemessen berücksichtigt. Die Arbeit des Beteiligungsm a-
nagements wird durch das Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision regelmäßig überprüft.

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Prognosebericht  
 
Das Jahresergebnis des Einzelabschlusses der Stadt Münster weist im Berichtsjahr einen Über-
schuss von 9,4 Mio. EUR aus. Das Geschäftsjahr 2018 wird die Stadt Münster aus heutiger Sicht 
besser abschließen als geplant. Ein wesentlicher Grund ist hier die gute Einnahmenentwicklung. 
Für das Jahr 2020 wird von weiterhin hohen Einnahmen aus der Gewerbesteuer ausgegangen.  
Obwohl diese Einnahmen im Haushaltsplanentwurf 2019 bereits berücksichtigt wurden, werden für 
die Jahre 2019 bis 2022 weiterhin Defizite ausgewiesen. Die Konsolidierungs - und Modernisie-
rungsanstrengungen müssen sich daher auf die Aufwandsseite des Haushalts konzentrieren , ins-
besondere für den Fall einer zu erwartenden rückläufigen Konjunktur! 
 
Für die Ergebnisentwicklung der Stadtwerke Münster GmbH ist die Preisentwicklung auf den B e-
schaffungsmärkten für Strom, Erdgas, Kohle und Erdöl von zentraler Bedeutung. Während die 
Preise für die Primärenergieträger Erdgas, Kohle und Erdöl weitgehend von den Einflüssen des 
Weltmarktes abhängig sind, ist die Preisentwicklung  auf dem Stromerzeugungsmarkt  stärker von 
der nationalen Energiepolitik in Deutschland geprägt. Im Strombereich rechnet die Gesellschaft im 
volatilen Geschäftskundensegment wettbewerbsbedingt mit einem leichten Rückgang der Absat z-
mengen in 2018. Der Planwert für 2018 im Bereich der Stromerzeugung von 475 Mio. kWh kann 
voraussichtlich nicht mehr erreicht werden, da die Behebung eines im Dezember 2017 an einer der 
beiden Gasturbinen entstandenen Defekts erst im September 2018 abgeschlossen sein wird. Im 
ÖPNV-Bereich rechnet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2018 mit weiterhin steigenden Fahr-
gastzahlen, wobei das „90-Minuten-Ticket" als wesentlicher Treiber dienen soll.  
 
Die Ziele aus der Unternehmensstrategie der Stadtwerke Münster mit den Kernthemen „Klim a-
schutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien“, „innovative kommunale Mehrwertdienste“ und 
„Dienstleistungen für eine intelligente und zukunftsfähige Ausrichtung de r Infrastruktur“ sind wei-
terhin maßgeblich für die Weiterentwicklung der Stadtwerke Münster. Kontinuierlich werden die 
Rahmenbedingungen für die Strategie analysiert und geeignete neue Umsetzungsmaßnahmen 
und -projekte aufgelegt. Bestandteil dieser Strateg ie ist zudem, eine hohe Prozessqualität und 
Prozesseffizienz im Kerngeschäft sicherzustellen. 
 
Den wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten  die Stadtwerke mit dem weiteren konsequenten 
Ausbau der Onshore-Windenergie, den die Mittelfristplanung der Stadtwerke vorsieht. Dabei wird 
die Erreichung der für die Projektrealisierung erforderlichen Mindestrenditen mit dem neuen EEG 
2016 erschwert, da sich die Einspeisevergütungen der neu gebauten Windenergieanlagen nun 
nach dem Auktionsverfahren richten müssen. Durch ein kontinuierliches Monitoring und Priorisi e-
rung der wachsenden Projektpipeline werden eine hohe Realisierungswahrscheinlichkeit der Pr o-
jekte und eine Minimierung verlorener Vorlaufkosten sichergestellt.  Das Proj ektportfolio wird a u-
ßerdem mit attraktiven Standorten außerhalb der Region ergänzt. Im öffentlichen Personennah-
verkehr ist in 2018 die Anschaffung von fünf weiteren, emissionsfreien Elektrobussen mit Lade-
stromtechnik vorgesehen, ebenso die Ergänzung der Fl otte um zwei Elektrobusse mit Wasser-
stoffantrieb.

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Zum Ausbau kommunaler Mehrwertdienstleistungen wird die elektronische Stadtwerke Plus Card 
permanent weiterentwickelt. So sollen die Möglichkeiten des Parkraumzugangs und der monatl i-
chen Abrechnung der Parkv orgänge über die Plus Card zukünftig auch am Flughafen Müns-
ter/Osnabrück zur Verfügung stehen. Ein weiteres Projekt  ist die Entwicklung eines integrierten  
E-Mobilitätsangebots vom Ladesäulenmanagement über die Abrechnung bis zur Bereitstellung 
und zum Betrieb der Ladeinfrastruktur. Mit dem Start des bereits für 2017 geplanten , jedoch zeit-
lich verschobenen Ausbaus eines Hochgeschwindigkeits -Glasfasernetzes in zwei dichtbebauten 
Innenstadtvierteln in Münster beginnt der Einstieg in ein neues Geschäftsfeld der  Stadtwerke 
Münster, bei dem die Stadtwerke-Kunden mit Glasfaserhausanschlüssen ausgestattet werden. 
 
Als Dienstleister für eine intelligente und zukunftsfähige Ausrichtung der Infrastruktur werden die 
Stadtwerke Münster den Bau eines neuen Backbone -Rings und der Verteilnetze in den beiden 
Innenstadtvierteln sowie den Glasfaserausbau in den Neubaugebieten vorantreiben, sofern dies 
mit einer angemessenen wirtschaftlichen Perspektive verbunden werden kann. Weiterhin werden 
die Stadtwerke Münster in einem Pilotprojekt zum Aufbau eines „LoRa-WAN" eine neue Funküber-
tragungstechnologie erproben. Der bereits in 2017 begonnene Neubau einer Verbundleitstelle für 
alle Versorgungsnetze der Stadtwerke wird im Jahr 2018 abgeschlossen werden. Umfangreiche 
Zukunftsinvestitionen für die wachsende Stadt Münster wird zudem der Umsetzungsbeginn der 
ursprünglich für 2017 vorgesehenen Neustrukturierung der Wasserwerke mit sich bringen. Dabei 
werden die bisher vier Wasserwerke der Stadtwerke bei gleichzeitiger Steigerung der  Wasserge-
winnungsleistung auf zwei Wasserwerke reduziert. Ferner planen die Stadtwerke Münster di e Er-
richtung eines E-Parkhauses an ihrem Standort am Hafen. 
 
Zur strategischen Ausrichtung der Wohn+Stadtbau GmbH gehört die nachhaltige Bewirtschaftung 
des Portfolios, wirtschaftliche Bestandsinvestitionen, umfangreiche Neubaumaßnahmen sowie 
zielgerichtete Ankäufe. Im laufenden Geschäftsjahr 2018 geht es im angespannten Markt für Bau-
leistungen vor allem darum, die knappen Ressourcen der Baugewerke zu akzeptablen Kosten ei n-
zukaufen. Für das Jahr 2018 sind Bestands investitionen für Instandhaltungs - und Modernisi e-
rungsmaßnahmen in Höhe von 6,3 Mio. EUR geplant. Die Verkaufserlöse werden 2018 aufgrund 
des Übergewichts bei der Fertigstellung von Mietwohnungen geringer ausfallen als 2017.  
 
Weiterhin wird sich die Wohn+Stadtbau an der Entwicklung der beiden zur Veräußerung stehen-
den Kasernenflächen in Münster  beteiligen. Im Geschäftsjahr 2018 werden zwei Grundstücke auf 
den ehemaligen Kasernen erw orben und ab dem zweiten Quartal 2020 mit dem Hochbau beg on-
nen. Dabei werden auf der YORK -Kaserne 750 (davon ca. 450 öffentlich geförderte) und auf der 
OXFORD-Kaserne 160 (davon ca. 100 öffentlich geförderte) Wohnungen erstellt. 
 
Ferner befasst sich die Gesellschaft i m Geschäftsjahr 2018 mit der Digitalisierung der Kleini n-
standhaltungsmaßnahmen, indem die Partner aus dem Handwerk über die sogenannte Handwer-
kerkopplung an das EDV -System der Wohn+Stadtbau angebunden werden. Im Ergebnis entst e-
hen deutlich schnellere Beauf tragungs- und Abrechnungsprozesse. Das Unternehmen rechnet 
aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnraum und des guten Zustands des eigenen Bestands 
mit einem weiterhin guten Ergebnis.

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Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster rechnen für das Wirtschaftsjahr 2018 mit einem Jahres-
überschuss von 3, 9 Mio. EUR, der als gesichert zu betrachten ist, weil er sich aus gesetzlichen 
Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan sowie in der Gebührenbedarfsberechnung ergibt. Die 
Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenreinigung werden auch in 2018 nicht erhöht.  
 
Für 2018 werden insgesamt Investitionen in Höhe von 9 Mio. EUR (u.a. in abfallwirtschaftliche An-
lagen in Höhe von  6,4 Mio. EUR und in Anlagen der Stadtreinigung in Höhe von 1,4 Mio. EUR) 
prognostiziert. Am 05.07.2017 wurde das neue Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme 
und die hochwertige Verwertung von Verpackungen verkündet, das die bisherige Verpackungsver-
ordnung ablösen wird. Das Gesetz wird am 01.01.2019 in Kraft treten. Nach Verabschiedung des 
finalen Gesetzestextes werden die AWM mit Bezug auf die dann konkret gegenüber den Dualen 
Systembetreibern durchsetzbaren Möglichkeiten zur Gestaltung der kommunalen Rahmenvorga-
ben Entscheidungsvorschläge für die Münsteraner Politik erarbeiten. 
 
 
Organe und Mitgliedschaften 
 
Folgende Angaben der Gesamtkonzernmutter werden gem. § 116 Abs. 4 GO NRW i.V.m. 
§ 70 GO NRW für den Verwaltungsvorstand und die Ratsmitglieder gemacht.  
 
Verwaltungsvorstand 
 
Name, Vorname Ausgeübter Beruf 
Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereini-
gungen, Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in 
öffentlich-rechtlicher oder privat-rechtlicher Form 
Lewe, 
Markus 
Oberbürgermeister ∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberec h-
tigtes Mitglied der Gesellschafterversammlung) 
∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Vorsitzender im Haupt-
ausschuss) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (2. Stellv. Vorsitzender im 
Risikoausschuss) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Vorsitzender im Verwal-
tungsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied in der Zweckverbandsversammlung) 
Paal, 
Thomas  
 
Stadtdirektor ∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)  
∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 01.03.2017)                                                                                                                                                                                                                                                                                                     
Heuer,  
Wolfgang 
Stadtrat 
 
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Westfälische Verwaltungsakademie Münster e.V. (Or-
dentliches stimmberechtigtes Mitglied) 
∗ ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied 
im Beirat)    
∗ Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat) 
∗ Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwal-

- 15 - 
   
   
 
tung Westfalen-Lippe (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied in der Verbandsversammlung) 
∗ Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-
Dienstleister (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in 
der Verbandsversammlung)                                                                
Reinkemeier, 
Alfons 
Stadtkämmerer  
 
 
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Or-
dentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat)                                                                                                                                                                                                                 
∗ Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Ordentliches  
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)  
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat) 
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) 
GmbH(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der 
Gesellschafterversammlung) 
∗ ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied 
im Beirat) 
∗ Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-
Dienstleister (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der 
Verbandsversammlung)                                                                                                                                                                      
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied in der Zweckverbandsversammlung) 
∗ KonvOY GmbH (Geschäftsführer mit Genehmigung der 
Bezirksregierung Münster) 
Denstorff, 
Robin 
 
Stadtbaurat ∗ Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
01.03.2017) 
∗ Regionalverkehr Münsterland GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung ab 
01.03.2017)   
∗ AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat ab 01.03.2017)                 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat ab 01.03.2017)   
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschaf-
terversammlung ab 01.03.2017) 
∗ Westfälische Landeseisenbahn GmbH (WLE) (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
01.03.2017)      
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 01.03.2017)    
∗ Westfälische Verkehrsgesellschaft (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
01.03.2017)   
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
01.03.2017)

- 16 - 
   
   
 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 01.03.2017)   
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsver-
sammlung ab 01.03.2017) 
∗ CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat ab 01.03.2017) 
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
01.03.2017) 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
01.03.2017) 
∗ Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ordentliches be-
ratendes Mitglied im ÖPNV-Beirat ab 01.03.2017)    
∗ KonvOY GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied in der Gesellschafterversammlung ab 17.05.2017) 
Wilkens, Cornelia Stadträtin ∗ Institut für vergleichende Städtegeschichte gGmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Gesell-
schafterversammlung)  
∗ Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung) 
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
Peck, Matthias Stadtrat ∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
01.03.2017)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat ab 01.03.2017)

- 17 - 
   
   
 
Ratsmitglieder 
 
Name, Vorname Ausgeübter Beruf 
Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereini-
gungen, Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen 
in öffentlich-rechtlicher oder privat-rechtlicher Form 
Baumann, Frank Programmierer ∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)                                                                                                                                                                                            
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)                                                                                                                                                      
Beitelhoff, 
Horst Karl 
 
Groß- und Außen-
handelskaufmann 
(selbständig) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Orden-
tliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
Berding, Georg Schulleiter a. D., 
Dipl. Volkswirt 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsit-
zender im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Berens, Jörg 
  
Referent  
Öffentlichkeitsarbeit 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Bloch, Olaf 
 
Beamter ∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmb e-

- 18 - 
   
   
 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Börgel, 
Peter Laurenz 
 
Dipl. Ingenieur FH, 
Dipl. Kaufmann, 
Unternehmer  
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 17.05.2017) 
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichts-
rat)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Brinktrine, 
Stephan 
ab 11.10.2017 
 
Abteilungsleiter  
Finanzbuchhaltung 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
18.10.2017) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH, (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 18.10.2017) 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 18.10.2017) 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 18.10.2017) 
Buddenbäumer, 
Heinz Georg  
Dipl.- Agraringenieur  ∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung) 
Dr. Dieckmann, 
Petra 
ab 16.09.2017 
Ärztin  
Dreßen, Olaf  Rechtsanwalt  
Dr. Erber, Dietmar  Diplom-Chemiker ∗ Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat, im Risikoaus-
schuss und in der Zweckverbandsversammlung, 
stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Hauptausschuss) 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
 
Fastermann, 
Thomas 
bis 30.09.2017  
Angestellter ∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Orden-
tliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
∗ Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Vorsit-
zender im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 19 - 
   
   
 
Fehlauer, 
Georg 
ab 08.07.2017 
Dipl. Ingenieur ∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat ab 08.07.2017, Vorsitzen-
der ab 19.10.2017) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
08.07.2017) 
Feldmann, Doris 
 
Dipl. Sozialpädago-
gin 
 
Gotthal, Sven 
 
Angestellter ∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Hagemann, 
Philipp 
Rechtsanwalt  
Halberstadt,  
Richard-Michael 
Rentner ∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Hartmann, Gilbert  Bankkaufmann ∗ CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
im Aufsichtsrat) 
Heinemann,  
Jens Christian 
 
Office Manager / 
Büroleiter 
∗ CeNTech GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsit-
zender im Aufsichtsrat) 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
18.10.2017) 
Herwig, Marius Student  
Dr. Jäger, 
Cornelia 
Referentin ∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Joksch, Gerhard  Stadtplaner, 
Berater 
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Orden-
tliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
∗ Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Vorsitzender im Auf-
sichtsrat)

- 20 - 
   
   
 
Dr. Jung, Michael  Studienrat ∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung, 
im Verwaltungsrat, im Hauptausschuss und 3. Stellv. 
Vorsitzender im Risikoausschuss) 
Kattentidt,  
Christoph 
Dipl. Sozialarbeiter ∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
20.09.2017) 
Kemper, Annette  Lehrerin ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Kersting, Mathias 
 
Betriebswirt ∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung) 
∗ CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbei-
rat) 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH ( Vorsitzender im 
Aufsichtsrat) 
∗ AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Kirgil, Fatma 
 
 
Dolmetscherin ∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Kleine Borgmann, 
Bruno  
Lehrer  
am Berufskolleg a.D. 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Kleyboldt, Michael 
 
Studiendirektor ∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Verwaltungsrat) 
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Orden-
tliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung ab 18.10.2017) 
Koch, Marianne  geschäftsführende  
Gesellschafterin/  
Unternehmerin 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmb e-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 17.05.2017)

- 21 - 
   
   
 
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis 17.05.2017) 
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat bis 17.05.2017) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 17.05.2017) 
Köhn, Raimund  Soziologe ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Köhnke, 
Katharina 
Studentin ∗ MCC Halle Münsterland GmbH (1. Stellv. Vorsitzende 
im Aufsichtsrat) 
Kollmann, 
Thomas 
 
Angestellter ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   
Kubig-Steltig, Gab-
riele  
Dipl. Kauffrau 
(selbständig) 
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung 
und im Verwaltungsrat) 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
im Aufsichtsrat) 
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
∗ AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Leiße, Jan 
 
Immobilienmakler ∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat) 
Leschniok, Stefan Rechtsanwalt ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Liekefedt, Hedwig 
 
Lehrerin ∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung) 
Loschelder, 
Christel 
Erzieherin, 
Traumpädagogin 
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 22 - 
   
   
 
 ∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Mol, Richard Dipl. Volkswirt  
Möllemann-
Appelhoff, Carola  
Studienrätin ∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichts-
rat) 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied in der Zweckverbandsversamm-
lung) 
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Möllers, Jutta  Diplom-Pädagogin ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 
Möltgen, Jörn EU-Referent ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung ab 
20.09.2017) 
Neumann, Hans 
 
Dachdeckermeister 
(selbständig) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Nicklas, Andreas  Rechtsanwalt ∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbei-
rat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Dr. Ozan, Didem 
 
Fachfrau für Öffent-
lichkeitsarbeit /  
Redakteurin  
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Peters, Carsten  Geschäftsführer ∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbei-
rat) 
∗ AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung) 
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Vorsitzender 
im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)

- 23 - 
   
   
 
Pfau, Fritz 
ab 17.06.2017 
Polizeibeamter  
Philipp,  
Ortrud 
Geschäftsführerin ∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Pohlmann,  
Franz 
Dipl.-Agraringenieur  
Powroznik,  
Pascal 
Studienrat ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Raffloer,  
Uwe 
bis 31.05.2017  
Architekt  
Reiners,  
Otto  
Referatsleiter ∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied in der Zweckverbandsversamm-
lung, stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwal-
tungsrat, im Hauptausschuss und im Risikoaus-
schuss) 
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 17.05.2017) 
Reismann,  
Karin  
Rentnerin ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 
22.03.2017) 
Reuter,  
Jürgen  
Architekt ∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Rietenberg,  
Sylvia 
 
Sozialarbeiterin ∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Rohleder,  
Tim  
Politologe, wissen-
schaftlicher  Mitar-
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung

- 24 - 
   
   
 
bis 15.09.2017 beiter, Bundestags-
abgeordneter 
bis 15.09.2017) 
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat bis 22.03.2017) 
Rosenau,  
Klaus 
 
Lehrer ∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung ab 
20.09.2017 ordentliches Mitglied) 
Sagel,  
Rüdiger 
 
Dipl.-Ingenieur ∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Orden-
tliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat) 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Schiller,  
Martin 
Kaufmann  
Schliemann, 
Josef 
 
Gemeindedirektor 
a.D. 
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Schmanck, 
Johannes 
Selbständiger ∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Schulze Wintzler, 
Anne  
Verbraucher-
beraterin 
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 17.05.2017)   
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat ab 17.05.2017) 
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes

- 25 - 
   
   
 
Mitglied im Aufsichtsrat ab 17.05.2017) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 17.05.2017) 
Seyfferth,  
Petra  
Wissenschaftliche  
Mitarbeiterin 
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichts-
rat) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Stähler,  
Angela 
Hausfrau ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichts-
rat ab 22.03.2017) 
Steinmann, 
Ludger 
 
Dipl. Geograf, Dipl. 
Umwelt-
wissenschaftler 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Dr. Stein-Redent, 
Rita  
Wissenschaftliche  
Mitarbeiterin 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Varnhagen,  
Hans  
Dachdeckermeister ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Vilhjalmsson, 
Wendela-Beate  
Lehrerin  
im Ruhestand 
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat) 
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)  
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
von Göwels,  
Walter  
Dipl.-Kaufmann, 
selbständiger  
Versicherungsfach-
mann 
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Orden-
tliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
∗ Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung) 
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Vorsitzender im 
Aufsichtsrat) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
∗ Westfälische Landeseisenbahn GmbH -WLE- (Orden-
tliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 
18.10.2017)

- 26 - 
   
   
 
von Olberg,  
Robert  
Angestellter ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Weber,  
Stefan  
IT-Unternehmens-
berater 
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Orden-
tliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
∗ Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung, 
im Verwaltungsrat und im Hauptausschuss, stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Risikoausschuss) 
∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 
12.07.2017) 
Wendland, 
Simone 
bis 07.07.2017  
Rechtsanwältin ∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 
07.07.2017) 
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 
07.07.2017) 
Wenzel,  
Manfred 
 
Elektrotechnik-
Meister / Projektleiter 
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Winkel,  
Maria 
Kauffrau in der 
Grundstücks- und 
Wohnungswirtschaft 
∗ Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung, 
stellv. Stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat)  
∗ Stadtwerke Münster GmbH (2. Stellv. Vorsitzende im 
Aufsichtsrat) 
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung) 
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wischnewski, 
Heiko 
Diplom Ingenieur ∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung) 
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wölter,  
Harald 
Wissenschaftlicher 
Mitarbeiter

Abkürzungsverzeichnis 
 
a.D.    außer Dienst 
Abs.    Absatz 
ARAP    aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 
außerordentl.    außerordentliche 
AV    Anlagevermögen 
AWK    Abfallwirtschaftskonzept 
AWM    Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
B.V.    Besloten Vennootschap 
BauG    Baugesetz 
BauGB   Baugesetzbuch 
BGA    Betrieb gewerblicher Art 
bzw.    beziehungsweise 
ca.    circa 
CeNTech   Center for Nanotechnology 
CHF    Schweizer Franken 
Dipl.    Diplom 
Dr.    Doktor 
DRS    Deutscher Rechnungslegungs Standard 
DSD    Duales System Deutschland 
e. V.    eingetragener Verein 
EDV    Elektronische Datenverarbeitung 
EEG    Erneuerbare-Energien-Gesetz 
einschl.   einschließlich 
EnWG    Energiewirtschaftsgesetz 
EUR    Euro 
ff.    fortfolgende  
FMO    Flughafen Münster/Osnabrück 
gem.    gemäß 
GemHVO   Gemeindehaushaltsverordnung 
ggf.    gegebenenfalls 
gGmbH   gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
GmbH    Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
GML    Gewerbepark Münster-Loddenheide 
GO     Gemeindeordnung 
GuD    Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk 
HGB    Handelsgesetzbuch 
i.H.v.    in Höhe von 
i.R.     im Rahmen 
i.V.m.    in Verbindung mit 
IT    Informationstechnik 
KAG    Kommunalabgabengesetz  
KG    Kommanditgesellschaft 
kWh    Kilowattstunde 
KWK    Kraft-Wärme-Kopplung 
LoRa-WAN Long Range Wide Area Network (Low-Power-Wireless-Netzwerkprotokoll) 
mbH    mit beschränkter Haftung 
MCC    Messe und Congress Centrum 
Mio.    Million 
Mrd.    Milliarde 
NKF    Neues kommunales Finanzmanagement 
Nr.    Nummer 
NRW    Nordrhein-Westfalen 
OLG    Oberlandesgericht 
ÖPNV    Öffentlicher Personennahverkehr 
rd.    rund

S.    Satz 
s.o.    siehe oben 
SGB    Sozialgesetzbuch 
sog.    sogenannte 
stellv.    stellvertretende 
TEHG    Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz 
u.a.    unter anderem 
UV    Umlaufvermögen 
VSEF-Lage   Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage 
wesentl.   wesentliche  
WFM    Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
z.B.    zum Beispiel 
ZDM     Zentrale Mülldeponie Münster 
ZuG    Zuteilungsgesetz

Beschlussvorlage

9156 Zeichen

V/0124/2019 
V/0124/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
NKF-Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2017 (Entwurf) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   03.04.2019 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   03.04.2019 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der NKF-Gesamtabschluss zum 31.12.2017 (Entwurf) wird zur Kenntnis genommen und dem Rec h-
nungsprüfungsausschuss zur Prüfung überwiesen. 
 
 
 
Begründung: 
 
Allgemeine Hinweise 
 
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und der Gemeindehaushaltsve r-
ordnung für das Land Nordrhein -Westfalen zum 31.12.2017 als Mutterunternehmen die Pflicht einen 
Gesamtabschluss aufzustellen. Der Gesamtabschluss ist wie ein Konzernabschluss in der Privatwir t-
schaft zu sehen, der die Unternehmensbeteiligungen der Stadt mit der Kernverwaltung zusamme n-
fasst. Dies bedeutet, dass alle wirtschaftlich und organisatorisch selbstständigen A ufgabenbereiche 
einer Kommune in den Gesamtabschluss einbezogen werden müssen, um die jährliche Vermögens -, 
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der einzelnen Beteiligungen als „ein Unternehmen“ abbi l-
den zu können. Damit wird ein Gesamtüberblick über die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung der 
Kommune gegeben und auf diese Weise die Qualität der Rechenschaft über die Aufgabenerledigung 
verbessert. Außerdem trägt der Gesamtabschluss zu einer Verbesserung der Steuerungsmöglichke i-
ten der Kommune bei. 
 
Verfahren 
 
Der von dem Stadtkämmerer aufgestellte und vom Oberbürgermeister bestätigte Entwurf des G e-
samtabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 wird dem Rat gemäß § 116 Abs. 5 i. V. m. § 95 Abs. 3 
GO NRW zur Bestätigung zugeleitet. Nach § 116 Abs. 1 i. V.  m. § 96 GO NRW bestätigt der Rat den 
vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüften Gesamtabschluss durch Beschluss. Hierzu wird der 
Amt für Finanzen und 
Beteiligungen 
 
12.03.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Remmeke 
Telefon: 492-2010 
RemmekeA@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0124/2019 
vorgelegte Entwurf zunächst an den Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen. Abschließend wird 
der geprüfte Gesamtabschluss bei der Bezirksregierung angezeigt und im Amtsblatt veröffentlicht. 
 
Die Stadt Münster hat mit dem Gesamtabschluss 2017 nunmehr den achten Gesamtabschluss au f-
gestellt. Bedingt durch zeitliche Verzögerungen von vorgelagerten Arbeiten verschob sich der Erste l-
lungsprozess auf der Ebene der Einzelabschlüsse, so dass der gem. § 116 Abs. 1 und 5 GO NRW 
rechtlich vorgegebene Zeitplan für den Gesamtabschluss in der Folge nicht eingehalten werden konn-
te. Unverändert gilt jedoch, dass die Stadt Münster bezüglich der zeitlich en Erstellung des Gesam t-
abschlusses zu den führenden Städten in NRW gehört. 
 
Bestandteile des Gesamtabschlusses  
 
Der Gesamtabschluss besteht aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und dem G e-
samtanhang inklusive der Kapitalflussrechnung und ist um einen Gesamtlagebericht und einen Betei-
ligungsbericht zu ergänzen. Der Beteiligungsbericht für das Jahr 2017 ist dem Rat bereits mit Vorlage 
Nr. V/1080/2018 vorgelegt worden. 
 
Die Gesamtbilanz erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Vermögensgegenstände und Schu l-
den, bereinigt um Kapitalverflechtungen und konzerninterne Vorgänge.  Die Gesamtbilanz zum 
31.12.2017 vermittelt ein umfassendes Bild über die Vermögens - und Schuldenlage der Stadt Mün s-
ter als Konzern. 
 
Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich im Bereich des Anlagevermögens 
bei den Immateriellen Vermögensgegenständen ( -13,6 Mio. €) hauptsächlich aufgrund der Abschre i-
bung des Geschäfts - oder Firmenwertes aus der Kapital konsolidierung. Ein gegenläufiger Effekt 
ergibt sich bei den Sachanlagen (+52,0 Mio. €). Der Anstieg resultiert zum einen aus  dem Posten 
„Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau“ aus noch nicht abgeschlossenen Tiefbaumaßnahmen, 
zum anderen aus den Bebauten Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten aufgrund von I n-
vestitionen, so dass das Anlagevermögen insgesamt um 40,7 Mio. € gestiegen ist. 
 
Im Bereich des Umlaufvermögens nahmen vor allem die Forderungen und sonstigen Vermögensg e-
genstände um 27,5 Mio. € zu. 
 
Die Erhöhung des Eigenkapitals (+34,1 Mio. €) resultiert hauptsächlich aus einem Anstieg der Allg e-
meinen Rücklage (+20,4 Mio. €). Dieser ergibt sich im Wesentlichen aus ergebnisneutralen Konsol i-
dierungsbuchungen und durch Bewertungsanpassungen von HGB nach NKF zur Erstellung des G e-
samtabschlusses sowie durch Einstellungen der Vorjahresgewinne in die Gewinnrücklage bei den 
Tochterunternehmen. 
 
Die Sonderposten verringerten sich um 13,5 Mio. € im Wesentlichen durch einen Rückgang im B e-
reich der Sonderposten für Beiträge. 
 
Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 56,6 Mio. € auf 1.336,0 Mio. €. Ursächlich hierfür sind  vor 
allem die Posten „Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung“ (+25,8 Mio. €)  und „Ver-
bindlichkeiten aus Krediten für Investitionen“ (+19,7 Mio. €). 
 
Gesamtbilanz 
Aktiva 
31.12.2017 31.12.2016 Veränderung 
Mio. € Mio. € Mio. € 
1. Anlagevermögen 3.727,0 3.686,3 40,7 
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 69,1 82,7 -13,6 
1.2 Sachanlagen 3.538,6 3.486,6 52,0 
1.3 Finanzanlagen 119,3 117,0 2,3 
2. Umlaufvermögen 430,5 372,7 57,7 
2.1 Vorräte 80,5 69,4 11,1 
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 151,6 124,1 27,5

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V/0124/2019 
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 0,0 0,0 
2.4 Liquide Mittel 198,4 179,3 19,1 
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 55,8 57,9 -2,1 
  Summe Aktiva 4.213,3 4.117,0 96,3 
      Gesamtbilanz 
Passiva 
31.12.2017 31.12.2016 Veränderung 
Mio. € Mio. € Mio. € 
1. Eigenkapital 788,4 754,3 34,1 
1.1 Allgemeine Rücklage 694,1 673,7 20,4 
1.2 Sonderrücklagen 1,3 1,3 0,0 
1.3 Ausgleichsrücklage 66,1 53,9 12,2 
1.4 Bilanzgewinn 26,9 25,4 1,5 
2. Sonderposten 1.317,3 1.330,8 -13,5 
3. Rückstellungen 703,7 679,9 23,8 
4. Verbindlichkeiten 1.336,0 1.279,4 56,6 
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 67,9 72,6 -4,7 
  Summe Passiva 4.213,3 4.117,0 96,3 
 
Die detaillierte Zusammensetzung der einzelnen Bilanzpositionen ist aus der ausführlichen Gesamtbi-
lanz zum 31.12.2017 und aus dem Gesamtanhang unter den „Angaben zu Posten der Gesamtbilanz“ 
ersichtlich. 
 
Die Gesamtergebnisrechnung erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Aufwendungen und Erträ-
ge, bereinigt um konzerninterne Vorgänge und schließt für 2017 mit einem Saldo von 26,9 Mio. € ab. 
Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung um 1,5 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr.  
 
Auf der Ertragsseite ergeben sich wesentliche Steigerungen bei den Privatrechtlichen Leistungsen t-
gelten (+51,6 Mio. €) und den Kostenerstattungen und Kostenumlagen (+21,9 Mio. €), hierbei insb e-
sondere aus den Bereichen Kinder - und Jugendhilfe und der Grun dsicherung nach dem SGB II. Des 
Weiteren erhöhte sich der Gemeindeanteil an der Einkommens- und Umsatzsteuer (+15,6 Mio. €).  
 
Die ordentlichen Aufwendungen erhöhten sich um 1 09,1 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr auf 
1.757,4 Mio. €.  Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus  den Aufwendungen  für Sach - und 
Dienstleistungen (+53,4 Mio. €) , hierbei vor allem aus höheren EEG -Zahlungen und Netznutzung s-
entgelten, höheren Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke sowie höheren Bezugsaufwendungen für 
Energie- und Wasserlieferungen. Des Weiteren stiegen die Transferaufwendungen um 38,1 Mio. € im 
Vergleich zum Vorjahr. Als Hauptursache sind hier – analog zur Ertragsseite – die gestiegenen Leis-
tungen im Bereich Kinder- und Jugendhilfe und im Bereich Grundsicherung nach dem SGB II zu nen-
nen.  
 
Das Gesamtfinanzergebnis verbesserte sich um 9,3 Mio. € auf -16,6 Mio. € und wird im Wesentlichen 
durch die Zinsaufwendungen in Höhe von 31,1 Mio. € (Vorjahr: 33,1 Mio. €) beeinflusst. 
 
Gesamtergebnisrechnung 2017 2016 Veränderung 
Mio. € Mio. € Mio. € 
Steuern und ähnliche Abgaben 586,7 564,1 22,6 
Zuwendungen und allgemeine Umlagen  136,1 142,7 -6,6 
Sonstige Transfererträge 21,0 16,0 5,0 
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 164,2 159,9 4,3 
Privatrechtliche Leistungsentgelte 603,1 551,5 51,6 
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 210,6 188,7 21,9 
Sonstige ordentliche Erträge 56,4 58,3 -1,9 
Aktivierte Eigenleistungen 12,9 13,3 -0,4 
Bestandsveränderungen 9,9 5,1 4,8

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V/0124/2019 
Ordentliche Gesamterträge 1.800,9 1.699,6 101,3 
Personalaufwendungen 355,2 342,0 13,2 
Versorgungsaufwendungen 31,5 24,1 7,4 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 524,2 470,8 53,4 
Bilanzielle Abschreibungen 147,9 163,6 -15,7 
Transferaufwendungen 575,9 537,8 38,1 
Sonstige ordentliche Aufwendungen 122,7 110,0 12,7 
Ordentliche Gesamtaufwendungen 1.757,4 1.648,3 109,1 
Gesamtergebnis der laufenden Geschäfts -
tätigkeit 43,5 51,3 -7,8 
Beteiligungsergebnis 13,9 6,9 7,0 
Zins- und sonstiges Finanzergebnis -30,5 -32,9 2,4 
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0 
Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag 26,9 25,4 1,5 
 
Die vollständige Ergebnisrechnung sowie umfangreiche Erläuterungen finden sich in dem als Anlage 
beigefügten Anhang. 
 
 
 
 
 
I. V.  
 
gez. 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
Anlage: Gesamtabschluss 2017 (Entwurf)

Beratungsverlauf (2)

03.04.2019 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
03.04.2019 Rat
TOP 14 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Loddenheide

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Details

Aktenzeichen
V/0124/2019
Typ
Vorlagen
Datum
07.03.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37