Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.
Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Linder Höhe in Köln-Porz-Lind"
Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat AN/0052/2021 vom 12.01.2021
Stand: Am 11.02.2021 in der Bezirksvertretung 7 (Porz) endgültig zurückgezogen.
Die KI fasst die Dokumente zusammen. Das dauert bis zu drei Minuten.
Dokumente
-
Änderungsantrag Grüne Linder Höhe
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
G leichlautend: Frau Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller Friedrich-Ebert-Ufer 64 - 70 51143 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Köln-Porz, den 10.01.2021 Änderungsantrag zur Sitzung der BV Porz am 28.01.2021 Betrifft: 2182/2020 Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes und zur Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung Arbeitstitel: Linder Höhe in Köln-Porz-Lind Sehr geehrter Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrter Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, den oben genannten Antrag auf die Tagesordnung zu setzen. Beschlussentwurf: Die Bezirksvertretung stimmt der Vorlage unter folgenden Bedingungen zu: 1. Nur der ehemals bebaute Bereich (ursprünglich durch die Bundeswehr ge- nutzte Gebäude) darf wieder bebaut werden. Es dürfen keine zusätzlichen Flächen versiegelt werden, auch nicht entlang des Mauspfades. Auf eine zu- sätzliche Straßenrandbebauung wird verzichtet und der Baumbestand erhal- ten. 2. Die ehemals bebaute Fläche wird durch Geschosswohnungsbau möglichst gut ausgenutzt, um die Anzahl von 220 Wohneinheiten entsprechend dem Rats- beschluss zum StEK Wohnen AN/2125/2016 7.03 auch ohne weitere Randbe- bauung zu erreichen. Der Wald am Linder Mauspfad, an der Flughafenstraße und an der Straße Linder Höhe wird nicht angetastet. 3. Auf der gesamten bebauten Fläche soll so wenig Fläche wie möglich versie- gelt werden. Wo möglich, sollen Flächen entsiegelt werden. Dachflächen sol- len zu Solarenergiegewinnung genutzt werden. Wo dies nicht möglich ist, sol- len Dächer begrünt werden. Auch Fassaden sollen begrünt werden. 4. Sämtliche zu errichtende Bauten müssen mindestens dem Energiestandard KfW-Effizienzhaus 40 plus entsprechen. Dies ist auch in serieller Bauweise möglich. 5. Die Fraktionen der Bezirksvertretung und ein Vertreter der Bürgervereine sind in die Wettbewerbsjury zu integrieren. 6. Die Ausgleichsmaßnahmen sind vorrangig im Bezirk Porz, wenn dort nicht möglich, im rechtsrheinischen Köln vorzunehmen. Dies sollte möglichst da- durch geschehen, dass bisher bewirtschaftete Waldflächen aus der Bewirt- schaftung genommen werden. 7. Es ist ein Verkehrskonzept mit der vorrangigen Betrachtung des autofreien In- dividualverkehrs und des ÖPNV zu erstellen. 8. Das Nahversorgungskonzept für das Gebiet Lind wird entsprechend ange- passt und ermöglicht in angemessenem Abstand zu den neuen Wohnungen die Ansiedlung eines Nahversorgers. 9. Es ist ein umfassendes Infrastrukturkonzept zu erstellen, um die Versorgung auch aller neuen Einwohner sicherzustellen. 10.Die zu erstellenden Konzepte sind der BV und dem Rat vor dem endgültigen Beschluss vorzustellen. 11.Das Gebiet kann nur bebaut werden, wenn zukünftige Gebietsansprüche des Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verlässlich ausgeschlossen werden können. Das Naturschutzgebiet Wahner Heide darf auf keinen Fall durch neue Nutzungen angetastet werden. 12.2014 wurde das DLR zu einem Gutachten nach der Arbeits- und Vollzugshilfe der Kommision für Anlagensicherheit (KAS 18) aufgefordert. Das Gebiet kann nur mit Wohnungen bebaut werden, wenn dieses Gutachten bestätigt, dass der ermittelte angemessene Sicherheitsabstand zwischen dem Wohngebiet und dem DLR eingehalten wird und ein Störfallkonzept vorliegt. 13.Entsprechend der Ankündigung der OB muss die Infrastruktur vor dem Bezug geschaffen werden. Begründung: Mit der Umsetzung des Bebauungsplanes können nach dem derzeitigen Kenntniss- tand negative Auswirkungen auf den Klimaschutz durch die Emission des Klima- schadgases Kohlendioxid (CO2) nicht ausgeschlossen werden. Die oben gestellten Bedingungen dienen dazu, diese Auswirkungen zu minimieren. Mit freundlichen Grüßen Katharina Müller Dieter Redlin Thomas Werner stv. Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender Bezirksvertreter stv. Bezirksbürgermeister Anne Kafzyk Bezirksvertreterin Fraktionsgeschäftsführerin
Beratungsverlauf
Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz