V/0935/2019
Förderung der Forschungsfertigung für Batteriezellen durch den Konzern Stadt Münster
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage A
1424 Zeichen
Anlage A zur V/0935/2019 Kurzüberblick Mit dieser Vorlage wird vorgeschlagen, dass die Stadt Münster die geplante Forschungsfertigung für Batteriezellen mit bis zu 5 Millionen Euro gefördert wird. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Mit der Vorlage werden die folgenden Ziele verfolgt: Wir werden einer der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungs- standorte in Europa Wir werden als Wirtschaftsstandort die Stadt des dynamischen Mittelstandes in Nordrhein- Westfalen Finanzierung Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja Nein Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten? Ja X Nein teilw. Im Entwurf des Haushaltsplan 2020 enthalten? Ja X Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja Nein Bereits veranschlagt? Ja X Nein Die Veranschlagung kann erst dann erfolgen, wenn die Auswirkungen auf den städtischen Haushalt in Abhängigkeit von der Ausgestaltung der Förderwege und Instrumente erfolgt ist. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig X vollständig frei- willig Es handelt sich um den Vorschlag der Verwaltung einer freiwilligen Leistung. Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) keine
Beschlussvorlage
5898 Zeichen
V/0935/2019 V/0935/2019 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Förderung der Forschungsfertigung für Batteriezellen durch den Konzern Stadt Münster Beratungsfolge 09.10.2019 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 09.10.2019 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Rat begrüßt die Entscheidung für die Stadt Münster als Standort der Batterieforschungs- fabrik und sagt die Unterstützung des Vorhabens zu. Der Rat bestätigt, dass der Konzern Stadt Münster bis zu 5 Millionen Euro als Förderung der Batterieforschungsfabrik im Hansa- Business-Park zur Verfügung stellt. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, geeignete Umsetzungsmodelle zur Förderung durch den Konzern Stadt Münster auszuarbeiten. II. Finanzielle Auswirkungen: Vor einer Konkretisierung der Förderung und ihrer Umsetzung sind die Auswirkungen auf den städt i- schen Haushalt weder in der Höhe noch im Zeitpunkt darstellbar. Die Verwaltung wird beauftragt, diese zu konkretisieren, um dann eine entsprechende Veranschlagung im Haushaltsplan zu ermögl i- chen. Begründung: Am 28.06.2019 ist die Standortentscheidung für die Forschungsfertigung für Batteriezellen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bekannt gegeben worden. Damit hat Münster den Zu- schlag für eine Einrichtung erhalten, in die bis zu 500 Millionen Euro des Bundes und mehr als 200 Millionen Euro des Landes fließen sollen. Die Wissenschaftler des MEET Batterieforschungszentrums unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Winter hatten die Bewerbung gemeinsam mit der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich auf den Weg gebracht und waren dabei vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft und dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Ener- gie des Landes NRW unterstützt worden. Dezernat II 24.09.2019 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Dr. Cappenberg Telefon: 492-7022 CappenbergC@stadt- muenster.de - 2 - V/0935/2019 Die Forschungsfertigung soll auf einem rund vier Hektar großen Grundstück mit 1,6 Hektar Erweite- rungsfläche im Hansa-Business-Park entstehen. Für das von der Wirtschaftsförderung Münster GmbH vermarktete Gebiet spricht seine exzellente Lage mit Anbindung an die Autobahn und an den Bahngüterverkehr sowie mit Liegehafen samt Schwergut-Umschlagstelle am Dortmund-Ems-Kanal. Der internationale Flughafen Münster-Osnabrück ist in weniger als einer halben Stunde erreichbar. Weitere Grundstücke mit 20 Hektar stehen für die Ansiedlung von Unternehmen auf einem Batterie- Campus zur Verfügung. Die liegenschaftlichen Grundlagen für die Nutzung der Grundstücke hat der Haupt- und Finanzausschuss bereits in seiner Sitzung am 3. Juli 2019 geschaffen. Zur Unterstützung des Vorhabens schlägt die Verwaltung zudem eine direkte Förderung durch den Konzern Stadt Münster vor. Durch eine Investition in dieses Kompetenzfeld kann die Stadt Münster profitieren, da von einer hohen Wertschöpfung für die münsterische Wirtschaft auszugehen ist. Mit der Förderung der Batterieforschung werden sich spezialisierte Unternehmen aus diesem Sektor in Münster ansiedeln und sich aus dem wissenschaftlichen Umfeld generieren. Neben der Schaffung von etwa 150 Arbeitsplätzen direkt in der Forschungsfertigung ist von einer Schaffung weiterer quali- fizierter Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen auszugehen, die die Wettbewerbsfähig- keit des Standorts Münster stärken. Daher ist es in städtischem Interesse, die Forschungsfertigung auch durch eine direkte Förderung zu unterstützen. Die Verwaltung schlägt vor, hierfür bis zu 5 Millio- nen Euro aus dem Konzern Stadt Münster zur Verfügung zu stellen. Ziel ist dabei eine direkte Förderung in Höhe von etwa 2,5 Millionen Euro. Hierfür sind verschiedene Förderinstrumente und Wege denkbar. Um eine möglichst große Wirkung entfalten zu können, sollten die Förderinstrumente effektiv und effizient ausgestaltet werden. Hierzu sollte gemeinsam mit den weiteren Akteuren ein abgestimmtes Vorgehen gewählt werden. Die Verwaltung wird daher beauf- tragt, gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Münster GmbH geeignete Umsetzungsmodelle aus- zuarbeiten. Auch die Abwicklung der Förderung innerhalb des Stadtkonzerns ist zu klären. Beispiels- weise könnten Erträge aus einer möglichen Liquidierung der Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH eingesetzt und damit von Gewerbetreibenden für die Stadt Münster erwirtschaftete Ergebnisse der Stärkung des Wirtschaftssektors wieder zugeführt werden. Neben dieser direkten Förderung wird auch die indirekte Förderung durch Unterstützungsleistungen und Bereitstellung von Infrastruktur vorgeschlagen. Für den Standort im Hansa-Business-Park ist beispielsweise ein Ausbau der Netzinfrastruktur zwischen dem Umspannwerk Hiltrup und dem Standort der Forschungsfertigung sinnvoll. Dieser kann nach ersten Schätzungen und abhängig von der Ausgestaltung bis zu 2,5 Millionen Euro kosten, die im Teilkonzern Stadtwerke Münster GmbH entstehen. Auch hierbei soll nach geeigneten Wegen gesucht werden, wie eine Unterstützung der Forschungsfabrik umgesetzt werden kann. Für die Stadtwerke Münster GmbH können sich ggf. auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem Batterieforschungszentrum ergeben. Hier wären bei- spielsweise folgende Prüffelder zu berücksichtigen: Versorgungskonzepte für die zu bauenden Lie- genschaften (Strom-, Wärme-, Kälte- und Wasserversorgung sowie Breitbandanschluss), Errichtung von E-Mobil-Ladesäulen, Forschungskooperation zu Batteriespeichertechnologien und deren Ein- satzmöglichkeiten im Mobilitätssektor/ÖPNV. Nach einer Konkretisierung der Förderinstrumente sind die Auswirkungen auf den städtischen Haus- halt abzuleiten. Die Verwaltung wird beauftragt, dann eine entsprechende Veranschlagung im Haus- haltsplan vorzusehen. In Vertretung Reinkemeier Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungOrte (1)
- Loddenheide
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0935/2019
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 24.09.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37