Anfrage betreffend Absetzung des Theaterstücks „Die Lücke 2.0“
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates AN/0703/2025 vom 22.05.2025
Stand: Am 03.06.2025 im Integrationsrat beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.
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Anfrage betreffend Absetzung des Theaterstücks „Die Lücke 2.0“
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Facharbeitskreis 1 des Integrationsrates 16.05.2025 An den Vorsitzenden des Integrationsrates Herrn Tayfun Keltek An die Geschäftsstelle des Integrationsrates Frau Dr. Dikbaş Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Integrationsrates Gremium Datum der Sitzung Integrationsrat 03.06.2025 Anfrage zur Absetzung des Theaterstücks „Die Lücke 2.0“ Sehr geehrter Vorsitzender, der Integrationsrat der Stadt Köln hat mit großer Verwunderung von der Absetzung des Theaterstücks „Die Lücke 2.0“ erfahren. Das Stück, das sich auf eindringliche Weise mit dem NSU-Komplex, institutionellem Rassismus und der gesellschaftlichen Aufarbeitung beschäftigt, leistet einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Auseinandersetzung mit den Realitäten vieler Kölner Bürgerinnen und Bürger. Angesichts der aktuellen gesellschaftspolitischen Lage – insbesondere dem Wieder- erstarken rassistischer und rechtsextremer Tendenzen, zunehmenden Spannungen im öffentlichen Diskurs und dem wachsenden Bedürfnis nach einer offenen, diversen Erinnerungskultur – erscheint die Absetzung dieses Stückes nicht nachvollziehbar. Vielmehr besteht gerade jetzt ein gesteigerter Bedarf an künstlerischen Formaten, die den gesellschaftlichen Dialog fördern, unbequeme Fragen stellen und marginalisierte Perspektiven sichtbar machen. Der Integrationsrat sieht in „Die Lücke 2.0“ nicht nur ein künstlerisches Werk, sondern auch ein wichtiges Element demokratischer Bildungs- und Kulturarbeit. Vor diesem Hintergrund bitten wir um eine transparente Darlegung der Gründe, die zur Absetzung von „Die Lücke 2.0“ geführt haben. 1. Welche inhaltlichen, organisatorischen oder finanziellen Überlegungen haben zur Entscheidung beigetragen? 2. Wurden externe Akteure oder Interessen in diese Entscheidung einbezogen? 3. Gibt es Überlegungen, das Stück zu einem späteren Zeitpunkt erneut ins Pro- gramm aufzunehmen oder in anderer Form zur Diskussion zu stellen? Mit freundlichen Grüßen Facharbeitskreis 1 des Integrationsrates
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