1760/2025
Beantwortung einer Anfrage des Facharbeitskreises 1 des Integrationsrates betreffend "Absetzung des Theaterstücks 'Die Lücke 2.0'"
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
2342 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 03.06.2025 1760/2025 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 03.06.2025 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 24.06.2025 Beantwortung einer Anfrage des Facharbeitskreises 1 des Integrationsrates betreffend "Absetzung des Theaterstücks 'Die Lücke 2.0'" (AN/0703/2025) aus der Sitzung des Integrationsrates vom 03.06.2025 1) Welche inhaltlichen, organisatorischen oder finanziellen Überlegungen haben zur Ent- scheidung beigetragen? Antwort der Bühnen Das neue Team am Schauspiel Köln hat die Frage ausführlich diskutiert und sich die Ent- scheidung nicht leichtgemacht. Im Ergebnis ist geplant, in den kommenden fünf Jahren die Auseinandersetzung mit dem Erbe des NSU und dem aktuellen Rechtsruck in Europa mit neuen Projekten und neuen künstlerischen Ansätzen zu suchen - insbesondere im Zusam- menhang mit dem neuen Schwerpunkt "Theater und Journalismus". Eine neue Generation von Künstler*innen soll beauftragt werden, diesen Teil der jüngsten Zeitgeschichte für die Bühne zu bearbeiten, und damit das große Erbe von DIE LÜCKE antreten – auch, um den Bil- dungsauftrag für Köln zu erfüllen und Rassismus sowie gruppenbezogener Menschenfeind- lichkeit in jeder Form entgegenzutreten. Darüber hinaus sind zwei Schauspieler aus dem Pro- jekt DIE LÜCKE nicht im neuen Ensemble und hätten umbesetzt werden müssen. 2) Wurden externe Akteure oder Interessen in diese Entscheidung einbezogen? Antwort der Bühnen Das neue Team des Schauspiel Köln hat sich vorab ausführlich mit Nuran Calis (Regisseur von DIE LÜCKE) ins Benehmen gesetzt und ihn über alle Schritte informiert. 3) Gibt es Überlegungen, das Stück zu einem späteren Zeitpunkt erneut ins Programm auf- zunehmen oder in anderer Form zur Diskussion zu stellen? Antwort der Bühnen Nein, die Absetzung des Stückes ist endgültig. Derzeit laufen erste Gespräche u.a. mit der IG Keupstraße, der Rechercheplattform CORRECTIV, dem Verein Opferperspektive e.V., der Sozialraumkoordination Mülheim-Nord-Keupstraße, dem Verein Kein Schlussstrich e.V. sowie Kampnagel Hamburg, um ein großes Bühnenprojekt für die Spielzeit 2026/27 zu konzipieren, 2 das sich mit dem Erbe des NSU für Köln auseinandersetzen wird. Gez. Charles
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1760/2025
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 03.06.2025
- Erstellt
- 02.06.2025 09:47