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V/0824/2017

Münsterland e.V. – weitere Umsetzung der Ergebnisse der Strategiekommission und des Markenbildungsprozesses sowie Erhöhung der jährlichen Zuschüssse

Vorlagen 25.09.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 18.10.2017, TOP 21

Beschlussvorlage

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Anlage 1

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Beschlussvorlage

11353 Zeichen

V/0824/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Dezernat IV 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Münsterland e.V. – weitere Umsetzung der Ergebnisse der Strategiekommission und des 
Markenbildungsprozesses sowie Erhöhung der jährlichen Zuschüssse 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
12.10.2017 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen Vorberatung 
17.10.2017 Betriebsausschuss Münster Marketing Vorberatung 
18.10.2017 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
18.10.2017 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
1. Zur nachhaltigen Fortführung der positiv zwischenevaluierten Projekte „Enabling Innovation 
Münsterland“ und „Gründergeist@Münsterland“ als zunächst projektbasierte Umsetzung der 
Ergebnisse der Strategiekommission 2015 stimmt der Rat  nun einer dauerhaften Erhöhung 
des Beitrags der Stadt Münster um 0,10 Euro pro Einwohnerin und Einwohner zu. 
2. Der Rat begrüßt den Markenbildungsprozess von Münsterland e.V., der eine eindeutige und 
unverwechselbare Positionierung der Region Münsterland zum Ziel hat und anerkennt ins-
besondere das Engagement der Industrie- und Handelskammer, aber auch der Handwerks-
kammer bei der Finanzierung der im zweiten Halbjahr 2017 beginnenden Implementierungs-
phase. 
3. Zur Umsetzung der Markenstrategie und zur Ermöglichung verstärkter Kommunikationsmaß-
nahmen stimmt der Rat einer Beitragserhöhung um weitere 0,20 Euro pro Einwohnerin und 
Einwohner ab 2018 zu. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Im Haushaltsplanentwurf 2018 sind der bisherige Mitgliedsbeitrag und der satzungsgemäße Zu-
schuss in Höhe von insgesamt 249.600 € veranschlagt. 
 
Die Beitragserhöhungen führen ab dem Haushalt 2018 zu folgenden zusätzlichen Belastungen: 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0824/2017 
Auskunft erteilt: 
Herr Bertling 
Ruf: 
492 70 43 
E-Mail: 
Bertling@stadt-muenster.de  
Datum: 
19.09.2017 
Öffentliche Beschlussvorlage

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V/0824/2017 
 
 
 
Teilergebnisplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 090
1 
Stadt-und Regionalentwic k-
lung, Stadtplanung 
   
Zeile 15 Transferaufwendungen 2018ff 31.200 Ziffer I. 
1.:0,10€ pro 
Einwohner/-in 
   2018 62.400 Ziffer I. 
3.:0,20 € pro 
Einwohner/in 
      
Summe    93.600  
 
 
Die zur Finanzierung der Beitragserhöhungen erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushalt splan-
Entwurf 2018 nicht vollständig veranschlagt. Sie werden über Veränderungsblätter in die Hau shalts-
beratungen eingebracht. Die Beschlussausführung steht unter dem Vorbehalt, dass der Rat die Er-
mächtigungen im Rahmen der Haushaltssatzung 2018 bzw. der mittelfristigen Ergebnis- und Finanz-
planung bereitstellt. 
 
 
 
 
Begründung: 
Zu1.: 
Mit der Entscheidung über die Vorlage V/0313/2011/2 hat der Rat der Stadt Münster zum Haushalt 
2012 zuletzt einer Erhöhung des Mitgliedsbeitrags für den Münsterland e.V. auf seitdem 0,80 Euro 
pro Einwohnerin und Einwohner zugestimmt. 
Auf dieser Basis beläuft sich der Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2017 auf 248.031,20 Euro. 
 
Der Rat der Stadt Münster ist der Empfehlung der Strategiekommission Münsterland gefolgt und hat 
im Jahr 2015 u.a. beschlossen, dass der Münsterland e. V. zur Weiterentwicklung der regionalen 
Strukturförderung konkrete regional abgestimmte und durch die EU und das Land NRW geförderte 
Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Regionalentwicklung in Angriff 
nehmen und dafür in den Jahren 2016 und 2017 jeweils zweckgebunden einen Zuschuss der Stadt 
Münster erhalten sollte (siehe Vorlage V/0264/2015). Diese Projekte dienen der Weiterentwicklung 
einer Innovationsregion Münsterland. Nach Vorlage einer positiven Zwischenevaluierung könnten die 
Eigenanteile beginnend mit dem Geschäftsjahr 2018 laut dieser Beschlusslage in eine Beitragserhö-
hung umgewandelt werden. Bei den Projekten handelt es sich um Projekte zur regionalen Innovati-
onsförderung („Enabling Innovation Münsterland“- Anlage 5 zur Vorlage V/0264/2015) sowie zur Un-
terstützung kleiner und mittlerer Unternehmen und insbesondere Unternehmensgründungen („Grün-
dergeist@Münsterland“ – Anlage 6 zur Vorlage V/0264/2015). 
 
Als Zwischenevaluierung zu den Projekten „Enabling Innovation Münsterland“ und „Gründer-
geist@Münsterland“ liegen nunmehr der positive Zwischenstandsbericht der Projektleitung vor (siehe 
Anlagen 1 und 2), die dem Aufsichtsrat von Münsterland e.V. in seiner Sitzung am 12.07.2017 vorla-
gen.

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V/0824/2017 
Kernaussagen des Zwischenstandsberichts: 
Enabling Innovation Münsterland wurde mit dem Ziel konzipiert, regionale Innovationskompetenzen 
zu erfassen, zu fördern und die Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Innovationen, neuer Tech-
nologien und Geschäftsmodelle anzuregen.  
Daraus abgeleitet werden Maßnahmen entwickelt, um die Innovationsfähigkeit des Münsterlandes zu 
erhöhen. 
Diese betreffen u.a.: 
 
 Entwicklung neues Benchmark/Indikatorensystems für regionale Innovationsfähigkeit und –
tätigkeit  
 Umfeldanalyse der regionalen Innovationspotenziale im Münsterland  
 Erarbeitung einer regionalen Innovationstrategie (sog. „Roadmap“) mit Fokus auf den identifi-
zierten Innovationskompetenzfeldern und teilregionalen Kooperationsmo-dellen 
 Regionenweite Auftaktveranstaltung zu Präsentation und Erörterung der Innovationsstrategie 
Münsterland  
 Aufbau einer IT-basierten Erfassung, Kommentierung, und Bewertung regionaler Innovations-
felder sowie deren Entwicklung  
 Erarbeitung einer Innovations-Toolbox zu systematischen Stärkung von Innovationsprozessen 
in kleinen und mittleren Unternehmen/zur Exploration innovativer Anwendungsfelder (For-
schung, Vorentwicklung von Prozessen und Prototypen)  
 
Insgesamt kommt die Projektleitung zu dem Schluss: 
 Die Innovationsregion Münsterland wird greifbar Unternehmen, Hochschulforschung und Insti-
tutionen im Münsterland sind zu Innovationsthemen vernetzt und finden schnell zueinander. 
 Das Münsterland ist überregional als innovative mittelständische Kompetenzregion mit exzel-
lenten Hochschulen und Start-Ups bekannt und jeder weiß „Die machen da was!“  
 Die Innovationsförderung ist immer „up to date“ und bietet kompetente und dialogorientierte 
Hilfestellungen, da wo sie notwendig ist.  
 Entlang einzelner Innovationskompetenzfelder bilden sich Spitzenleistungen mit globaler 
Strahlkraft in Forschung und Wirtschaft, die Wachstum sichern und die Regionen zukunftsfä-
hig machen.  
 
Fazit: 
Die regionale Umfeldanalyse hat zu brauchbaren Ergebnissen geführt, mit denen das Projekt nun in 
die Umsetzungsphase startet. Erste Erfolge bei der Unternehmensansprache kann das Projekt schon 
verzeichnen. Ein zentraler Meilenstein wurde damit erfüllt. Nun gilt es, Unternehmen, Forschungsein-
richtungen und Wirtschaftsförderungen aktiv einzubinden und die Nachhaltigkeit der Projektergebnis-
se frühzeitig zu sichern. 
 
Ähnlich positiv ist die Einschätzung zum Projekt Gründergeist@Münsterland. 
Ziel dieses Projekts ist die Stärkung und Profilierung der Wirtschafts- und Gründerregion Münster-
land. Dabei soll eine Verbesserung des Gründungsklimas im Münsterland erreicht werden. 
Im Zentrum des Projektes steht die Sensibilisierung und Erschließung von zusätzlichen und höher 
qualifizierten Gründungspotenzialen. Mit innovativen Maßnahmen werden Zielgruppen, wie Studie-
rende/Absolventen, Techniker/innen und Meister/innen oder Zielgruppen mit ähnlichen Basisqualifika-
tionen für das Thema Gründung sensibilisiert und erschlossen. Aus diesem Personenkreis werden 
Teilnehmer/innen für neu installierte Gründerschmieden gesucht, die noch keine konkrete Geschäfts-
idee haben. Innerhalb der Gründerschmieden haben sie die Möglichkeit, mit professioneller Unter-
stützung innovative Ideen in interdisziplinären und heterogenen Teams zu entwickeln, bis hin zu ei-
nem konkreten Geschäftskonzept. 
Jeder Gründerschmieden-Durchgang und das Gesamtprojekt wird evaluiert und die Evaluation für 
den ersten Durchgang findet im Juni 2017 statt.  
 
Der Aufsichtsrat Münsterland e.V. bestätigte die positiven Evaluierungsergebnisse der Projekte und 
bekräftigte, dass die Bedingungen seitens des Münsterland e.V. für die seinerzeit im Strategieprozess

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V/0824/2017 
2015 vereinbarte Erhöhung des Zuschusses um 0,10 Euro/Einwohner durch die Kreise Borken, Coes-
feld, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster beginnend mit dem Geschäftsjahr 2018 erfüllt 
sind. Das entspricht für die Stadt Münster auf Basis der geschätzten Einwohnerzahl von 2018 einem 
zusätzlichen Betrag in Höhe von 31.200 Euro. Die Verwaltung empfiehlt, den diesbezüglich beste-
henden regionalen Konsens zu tragen und die entsprechende Beitragserhöhung zu beschließen. 
 
Zu 2. und 3. 
Im Juni 2016 befasste sich die Mitgliederversammlung des Münsterland e.V. erstmals eingehend mit 
der Bedeutung der Bildung einer Regionalmarke, was der Aufsichtsrat des Vereins im September 
2016 aufgriff und die Erarbeitung und Implementierung einer verdichteten Markenstrategie mit dem 
Ziel einer eindeutigen Positionierung der Region Münsterland beschloss. Der Markenbildungsprozess 
soll in zwei Phasen durchgeführt werden. Die 1. Phase diente der Entwicklung der Markenstrategie 
und wurde aus Mitteln des Münsterland e.V. getragen. 
 
Am 30. August wurden den wichtigsten Multiplikatoren des Münsterlandes im Rahmen einer großen 
öffentlichen Veranstaltung die Ergebnisse der 1. Phase vorgestellt.  
Diese Veranstaltung bildet den Übergang zur 2. Phase, den Implementierungsprozess, der etwa im 
März 2018 beendet sein wird. Dieser ist durch die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen in 
Auftrag gegeben und finanziert worden, wobei die Handwerkskammer Münster sich an den Kosten 
beteiligen wird. Dieser Implementierungsprozess hat das Ziel, die Entscheidungsträger des Münster-
landes so einzubinden, dass sie sich in ihrem Handeln die Positionierung des Münsterlandes als Mar-
ke zu Eigen machen. 
 
In der darauf folgenden 3. Phase geht es schließlich um die Umsetzung der neuen Markenstrategie 
insbesondere durch verstärkte Kommunikationsmaßnahmen. Zielgruppe der Kommunikation sind 
vorwiegend Fachkräfte innerhalb und außerhalb des Münsterlandes, Unternehmen und Investoren 
sowie Touristen. Schließlich geht es auch um einen verstärkten Auftritt des Münsterlandes auf den 
Ebenen Land, Bund und EU. Um den Münsterland e.V. in die Lage zu versetzten, diese Kommunika-
tionsmaßnahmen offensiv umzusetzen und damit den Markenbildungsprozess überhaupt erst wirk-
sam werden zu lassen, bedarf es einer angemessenen Verbesserung der Finanzausstattung. 
 
Der Aufsichtsrat Münsterland e.V. hat daher in seiner Sitzung am 12.07.2017 eine dauerhafte Anhe-
bung der Zuschüsse für den Münsterland e.V. in Höhe von 0,20 €/Einwohner ab dem Geschäftsjahr 
2018 zur Umsetzung der Markenstrategie und Verstärkung von Kommunikationsmaßnahmen befür-
wortet und den Vorstand beauftragt, sich bei den Kreisen und der Stadt Münster dafür aktiv einzuset-
zen. Damit entstünde für Münsterland e.V. ein zusätzliches jährliches Budget in Höhe von ca. 
320.000 Euro. 
 
Diese Anhebung betrifft ausschließlich die Umsetzung der Markenstrategie und erfolgt zusätzlich zu 
der bereits grundsätzlich vereinbarten Anhebung der Zuschüsse um 0,10 €/Einwohner auf der Basis 
des Strategieprozesses des Jahres 2015.  
 
 
 
 
In Vertretung 
gez. 
 
Thomas Paal 
Stadtdirektor

Anlage 1

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1 
                                                                                                                                                                                                  
 
 
 
Zwischenstandbericht Projekt Enabling Innovation Münsterland  
 
 
1. Projektdaten 
 
Projektträger:   Münsterland e.V. 
 
Projektpartner:  Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH 
    Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH 
    Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH 
    Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbH 
    Technologieförderung Münster GmbH 
    Transferagentur Fachhochschule Münster GmbH 
Arbeitsstelle Forschungstransfer der Westfälischen Wilhelms-Univer-
sität Münster 
Transferstelle der Westfälischen Hochschule 
 
Gesamtfinanzvolumen: 2.101.177,70 Euro 
 
Finanzierung:   80 % Förderung  
    Zuwendung des Landes NRW unter Einsatz von Mitteln aus dem  
    Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014 – 2020 
 
Durchführungszeitraum:  01.03.2016 – 28.02.2019 
 
Stellenanteile:   insg. 8,3 VZÄ 
    3 VZÄ Münsterland e.V. 
4 x 0,3 Wirtschaftsförderungen (wfg BOR, wfc COE, TFM MS, WEST, 
gfw WAF) 
    0,75 VZÄ Transferagentur der FH Münster (TAFH GmbH) 
0,75 VZÄ Arbeitsstelle Forschungstransfer der Westfälischen Wil-
helms-Universität Münster 
0,2 Transferstelle der Westfälischen Hochschule 
 
Berichtzeitraum:  01.04.2016 – 31.03.2017                             
 
2. Ziele 
 
Enabling Innovation Münsterland wurde mit dem Ziel konzipiert, regionale Innovations-
kompetenzen zu erfassen, zu fördern und die Entwicklung und Umsetzung betrieblicher 
Innovationen, neuer Technologien und Geschäftsmodelle anzuregen. Innovationskompe-
tenzfelder sind Technologien und Prozessinnovationen, die eine besondere regionale Aus-
prägung haben, d. h. in besonderer Qualität oder Quantität vorliegen oder bei denen eine 
besondere Forschungs- oder Umsetzungskompetenz besteht. Das Projekt verbindet unter-
schiedliche Ansätze, Sichtweisen und Herangehensweisen, die sich ergänzen und so zu 
einem gemeinsamen höheren Erkenntnisgewinn führen. Daraus abgeleitet werden Maß-
nahmen entwickelt, um die Innovationsfähigkeit des Münsterlandes zu erhöhen. Die Stei-
gerung des Vertrauens zwischen den Innovationspartnern und den regionalen Innovati-
onsförderungen und die Verbesserung von Prozessen und Strukturen sind unmittelbar zu

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erwartende Ergebnisse des Projektes. Neue zu entwickelnde Infrastrukturen werden iden-
tifiziert und konzipiert. Durch die Entwicklung und die Kombination neuer Technologien 
können neue, bislang unbekannte Produkt- und Marktkombinationen geschaffen werden. 
Die Prozesse des Projekts stehen stellvertretend für den Technology-Push (Translation) 
und den Technology Pull (Innovationsmanagement). Mit zunehmender Konkretisierung in 
den Projektphasen nähern sich auch die Ergebnisse aus Translations- und Innovationsma-
nagement einander an. Daher liegen den Zielen des Projektes folgende Leitfragen zu-
grunde. 
• In welchen Innovationsfeldern sind die regionalen Unternehmen aktiv? 
• Welche Anwendungsfelder abgeleitet aus der regionalen Grundlagenforschungstä-
tigkeit können zu neuen Innovationen führen? 
• Auf welche Bedürfnisse muss regionale Innovationsförderung reagieren können? 
• Wo setzt eine langfristige und effiziente regionale Innovationstrategie an? 
 Welche Instrumente regionaler Innovationsförderung sind im Münsterland beson-
ders vielversprechend? 
 
3. Inhalte 
Strategisch: 
 Erstellung einer regional konsentierten und fundierten Innovations - und Translati-
onsförderungsstrategie als Roadmap für das Münsterland  
 Erstellung eines Mess- und Bewertungssystems für die Innovationsperformance des 
Münsterlandes 
 Entwicklung (auch digitaler) Translationsplattformen für disziplinübergreifende Zu-
sammenarbeit der Partner aus wissenschaftlicher Grundlagenforschung entlang der 
gesamten Wertschöpfungskette (z.B. Smart -Innovation-Labs, Science Crowdfun-
ding-Plattformen)  
 Identifikation neuer Geschäftsfelder und Unterstützung von Gründungspotenzial ins-
besondere spin-outs, spin-offs sowie start-ups aus den Hochschulen 
 Dauerhafte Vernetzung und effektive öffentlichkeitswirksame Kommunikation über 
den Innovationsstandort Münsterland 
Operativ: 
 Identifikation von min. 5 regionalen Innovationskompetenzfeldern 
 Umsetzung von min. 10 Fachveranstaltungen zu Innovationsförderung 
 Entwicklung und Umsetzung von min. 5 neuen effektiven Instrumenten/Maßnah-
men zur Unterstützung der regionalen Innovationsförderung (z.  B. Bar -Camps, 
Hackathons, Boot-Camps, TechDays) 
 Sensibilisierung mittelständischer Unternehmen für die wissenschaftlichen Ergeb-
nisse und Erkenntnisse und deren Anwendungspotenzial über die Translations-
plattformen

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4. Umsetzung 
4.1  Projektorganisation/Aufgabenverteilung 
Münsterland e.V. hat die Federführung für die regionale Entwicklung eines Innovations-
managements im Münsterland. Die Projektleitung für das Gesamtprojekt liegt somit beim 
Münsterland e.V.. 
Die Technologieförderung Münster GmbH als erfahrener Partner im Bereich der Innovati-
onsunterstützung und mit besonderen Zugängen zur Wissenschaftslandschaft in Münster 
übernimmt die stellvertretende Projektleitung. Erfahrungen im Innovationsmanagement, 
bei der thematischen Fokussierung im Rahmen von Innovationskompetenzfelder und den 
Zugängen zur den wissenschaftlichen Transfereinrichtungen werden in das Projekt einge-
bracht und projektkonform weiterentwickelt. 
Die Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Kreise unterstützen bei der Organisation des 
unternehmerischen Dialogs zur Innovationsstrategie des Münsterlandes und den regiona-
len Workshops und entwickeln spezielle Beratungs- und Methodenkompetenzen innerhalb 
ihrer regionalen Innovationskompetenzfelder. 
Die Transfereinrichtungen der Hochschulen nutzen die Zugänge zu den wissenschaftlichen 
Einrichtungen, um Impulse der regionalen Wissenschaft in die Innovationsstrategie ein-
fließen zu lassen. Darüber hinaus erproben sie Maßnahmen, die bei erfolgreicher Abwick-
lung/Weiterentwicklung Bestandteil der Innovations-Toolbox werden können. Begleitet 
wird das Vorhaben durch wissenschaftliche Abschlussarbeiten von Studierenden der ko-
operierenden Hochschulen. So werden letztlich auch aktuelle Aspekte der Innovationsfor-
schung in den Projektarbeiten berücksichtigt. 
 
4.2  Stand der Umsetzung (Auszug aus dem Sachbericht für die Bezirksregierung 
Münster vom 30.03.2017) 
Arbeit in den Arbeitspaketen: 
Durchgängige APs: 
 Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkaufbau: Seit Projektbeginn kommuniziert das Projekt 
durchgängig öffentlichkeitswirksam und konnte so schon einige Veröffentlichungen in re-
gionalen Presse- und Medienorganen erwirken: Über 19 Veröffentlichungen und Erwäh-
nungen des Projekts wurden in den Pressespiegel (Vgl. Anhang 1) aufgenommen. Ge-
meinsam mit Dienstleistern wurde eine Grafische Identität des Projektes erarbeitet (AP 
9.4), ein Projektinformationsflyer erstellt (AP 9.3), eine Homepage geschaffen (AP 9.5), 
soziale Netzwerke in Form von Facebook und XING erschlossen (AP 9.6). Im Rahmen der 
weiteren Umsetzung der zentralen Öffentlichkeitsarbeit, erarbeitet das Projektteam der-
zeit eine Enabling Innovation App, die den zentralen Zugriff auf Veranstaltungen und In-
formationsmaterial ermöglicht und Druckauflagen minimieren soll (AP 9.9). Zudem wurde 
ein mobiles Präsentationssystem angeschafft (AP 9.9). 
 
 Projektmanagement/Administration: Die ersten beiden Mittelabrufe wurden fristge-
recht eingereicht. Es wurden im Berichtsjahr insgesamt 9 Vergaben und 14 Preisverglei-
che erfolgreich durchgeführt.

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 Ergebnisaustausch/Projekttreffen: Die Projekttreffen wurden mit einem monatlichen Re-
geltermin fixiert und fanden, bis auf einmal (Sommerferien), regelmäßig statt. Darüber 
hinaus treffen sich die Projektpartner zur Bearbeitung spezifischer Arbeitspakete und 
Problemstellungen persönlich in kleineren Arbeitsgruppen. Begleitend kommunizieren die 
Projektpartner mehrmals in der Woche telefonisch und per E-Mail.  
 
APs im Ablauf:  
 AP1 Entwicklung neues Benchmark/Indikatorensystems für regionale Innovationsfähig-
keit und –tätigkeit: Im Projektantrag wurde folgendes Ergebnis für das Arbeitspaket defi-
niert: „ Das Indikatorensystem ist entwickelt und kann für die Wirtschaftsregion Münster-
land angewendet werden, um die tatsächliche Innovationskraft der Region widerzuspie-
geln“. Im Rahmen des AP1 hat der Projektverbund mehrere Teilarbeitspakete bearbeitet. 
In diversen projektinternen Workshops und Arbeitstreffen wurde die grundsätzliche Vor-
gehensweise erarbeitet und abgestimmt (AP 1.1; AP 1.2). Intensive Recherchen der Pro-
jektpartner zu den Themen Innovationsindikatoren und Messbarkeit von Innovation wur-
den angestellt (AP 1.3; AP 1.4). Im Rahmen dieser Recherchen wurden auch wissenschaft-
liche Partner eingebunden. So wurde an der FH Münster am Institut für technische Be-
triebswirtschaft unter Leitung von Prof. Schwering ein Hochschulprojekt durch die Pro-
jektpartner der Technologieförderung Münster und der TAFH mit dem Thema „Innovati-
onsindikatoren“ initiiert (AP 1.5). Schließlich wurde eine Bachelorthesis zum Thema: „Bi-
lanzielle und finanzwirtschaftliche Kenngrößen – Indikatoren für die Innovationstätigkeit 
von KMU?“ angefertigt, die für das Indikatorensystem herangezogen wurde. Schließlich 
wurden die Ergebnisse gesammelt und in einem zentralen Modell verarbeitet, welches 
später bei der weiteren Umfeldanalyse eingesetzt wurde.  
 
  
Abb.: Erarbeitetes Modell für Innovationsindikatoren.

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Das entwickelte Modell zielt darauf ab, Innovationsfähigkeit von Unternehmen, und hier 
insbesondere auch kleiner und mittelständischer Unternehmen im Münsterland mög-
lichst gut zu erfassen, umfassender als die üblichen Innovationsmessungen z.B. über Pa-
tente und Mitarbeitern in FuE. Außerdem wurde eine Patentanalyse durch den Projekt-
partner TAFH durchgeführt, um ein vollständiges Bild zu erlangen.  
Schließlich flossen die Ergebnisse in die weitere Umfeldanalyse ein, die im AP2 durchge-
führt wurde. Die Prüfung und Adaption des Modells in der Umfeldanalyse wurde durch 
den wissenschaftlichen Dienstleister METIS übernommen (AP 1.5). Im Rahmen der An-
wendung im AP2 wurde das angestrebte Ergebnis von AP1 erreicht.  
 
 AP 2 Umfeldanalyse der regionalen Innovationspotenziale im Münsterland: Die Aufga-
ben in den jeweiligen Teilarbeitspaketen wurden verteilt.  Hier lautet der Milestone für 
das AP2: „Durch die Identifikation der Treiber unternehmerischer Innovationstätigkeit und 
der bestehenden Verfahren und Methoden des Forschungstransfers sind Innovationskom-
petenzfelder des Münsterlandes benannt, in dem die für das Münsterland relevanten Zu-
kunftsmärkte, - Produkte und Schlüsseltechnologien dargestellt werden.“ (vgl. Anlage 5.2 
Ausführliche Vorhabensbeschreibung im Antrag) 
In diversen Projektreffen und Workshops wurde die Konzeption der Umfeldanalyse ge-
schärft und abgestimmt (AP 2.1; 2.2).  
Zudem wurde gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Partner METIS eine Expertenbefra-
gung und eine Unternehmensbefragung konzipiert. Zentrales Ziel der Expertenbefragun-
gen war es, zu definieren, welche Dimensionen von Innovationskompetenzen es gibt und 
wie sich diese erfassen lassen. Darüber hinaus sollten erste thematische Hinweise auf re-
gionale Innovationskompetenzen erfasst werden. Ein weiterer Baustein der Expertenin-
terviews bestand in der Begutachtung und Bewertung von Innovationsindikatoren, die 
insbesondere im Münsterland besonders vielversprechend sind. Die Experteninterviews 
(AP 2.4) wurden in vier Sitzungen mit insgesamt 22 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt.

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Abb.: Durchführung Expertenworkshops  
 
Die Ergebnisse des Expertenworkshops flossen wiederum in die Konzeption der Unter-
nehmensbefragung mit ein (AP 2.3). Die erarbeiteten Dimensionen und Indikatoren bilde-
ten die Grundlage für den Fragebogen, der an ca. 5000 Unternehmen sowie Wissen-
schafts- und Forschungseinrichtungen im Münsterland verschickt wurde.  
 
Abb.: Methodendesign Umfeldanalyse  
 
Der Rücklauf der Unternehmensbefragung konnte mit intensiver Direktansprache und te-
lefonischem Nachfassen durch Projektpartner und METIS auf 172 verwertbare Fragebö-
gen gesteigert werden. Insgesamt konnte mittels weiterer Desk Researchs und Inhaltsan-
alysen eine Datenbasis von 312 Unternehmen sowie 70 Lehr- und Forschungsbereichen, 
Fachgebieten und Instituten aus dem Münsterland erfasst werden (AP 2.3).

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Abb.: Fragebogen Unternehmens und Wissenschaftsbefragung 
 
 
 
Die Technologieförderung Münster befasste sich zudem insbesondere mit der „Identifika-
tion bestehender Verfahren und Methoden des Forschungstransfers (AP 2.7). Die Ergeb-
nisse der Ausschreibungen fließen später in die Konzeption von Innovationsförderungs-
maßnahmen ein (AP6). 
Die Ergebnisse der Analysephase aus AP1 und AP2 wurden in diversen Workshops und 
Projektreffen zusammengeführt und abgestimmt und führten schließlich zur Definition 
der Innovationskompetenzfelder: 
 
 
 Abb.: Innovationskompetenzfelder Enabling Innovation Münsterland

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Die auf Basis der Umfeldanalyse gewonnenen Innovationskompetenzfelder des Münster-
land, wurden im Rahmen der Wirtschaftsförderungskonferenz Münsterland abgestimmt 
und bilden die Grundlage für die weitere Innovationsförderungsstrategie und Maßnah-
men von „Enabling Innovation Münsterland“.  
 
 AP 3: Erarbeitung einer regionalen Innovationstrategie (sog. „Roadmap“) mit Fokus auf 
den identifizierten Innovationskompetenzfeldern und teilregionalen Kooperationsmo-
dellen: Das Arbeitspaket 3 wurde in verschiedenen Arbeitssitzungen erarbeitet und abge-
stimmt. Das Ergebnis besteht aus einem Transfermodell, dem regionale Maßnahmen zu-
grunde liegen und einer Vision, den Zielgruppen aus Wirtschaft und Wissenschaft leicht 
vermittelt werden kann. Diese Maßnahmen verfolgen das Ziel, die Innovationskompe-
tenzfelder in der Region zu stärken und voranzubringen. Dabei finden sich in den Maß-
nahmen, sowohl die bestehenden Aktivitäten, die zu den Innovationskompetenzen pas-
sen wieder, aber auch ganz neu entwickelte Maßnahmen, die im Rahmen der Projektlauf-
zeit durchgeführt werden sollen.  
 
                 Abb. Transferkonzept Enabling Innovation Münsterland 
 
Die Enabling Innovation Münsterland Vision: 
 
Die Innovationsregion Münsterland wird greifbar 
 Unternehmen, Hochschulforschung und Institutionen im Münsterland sind zu Innovationsthemen 
vernetzt und finden schnell zueinander 
 Das Münsterland ist überregional als innovative mittelständische Kompetenzregion mit exzellen-
ten Hochschulen und Start-Ups bekannt und jeder weiß „Die machen da was!“ 
 Die Innovationsförderung ist immer „up to date“ und bietet kompetente und dialogorientierte 
Hilfestellungen, da wo sie notwendig ist.

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 Entlang einzelner Innovationskompetenzfelder bilden sich Spitzenleistungen mit globaler Strahl-
kraft in Forschung und Wirtschaft, die Wachstum sichern und die Regionen zukunftsfähig machen.   
 
Abgestimmt wurden die Ergebnisse, das Transfermodell und die Vision mit den Akteuren der 
Wirtschaftsförderungskonferenz Münsterland, denen die Ergebnisse am 20.12.2016 und am 
28.02.2017 im Detail vorgestellt wurden. Die Anmerkungen aus der Wirtschaftsförderungskonfe-
renz wurden wiederum aufgenommen und im Rahmen der Projektpartner besprochen und umge-
setzt.  
 
 AP 4: Regionenweite Auftaktveranstaltung zu Präsentation und Erörterung der Innovati-
onsstrategie Münsterland: Durch die Identifizierung und Selektion hochkarätiger und 
thematisch passender Redner und Workshopmodule, konnte eine sehr hohe Resonanz 
hinsichtlich der Anmeldungen erreicht werden. Durch intensive Öffentlichkeits- und Netz-
werkarbeit wurden verschiedene Attraktionen und die Teilnahme von politischen Für-
sprechern erreicht. So sicherte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze dem Projekt die 
Unterstützung durch eine Teilnahme zu und es konnten ca. 10 Unternehmen aus der Re-
gion gewonnen werden, die ihre Innovation im Rahmen der Veranstaltung zeigen wollten. 
Die Veranstaltung hat ihr Ziel einer professionellen Erstansprache von Unternehmensver-
tretern erfüllt.  
 
 
Abb.: Auftaktveranstaltung Enabling Innovation 30.03.2017

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Abb.: Auftaktveranstaltung Enabling Innovation 30.03.2017 
 
 
Abb.: Auftaktveranstaltung Enabling Innovation 30.03.2017 
 
 AP 5: Aufbau einer IT-basierten Erfassung, Kommentierung, und Bewertung regionaler 
Innovationsfelder sowie deren Entwicklung: Zu diesem Arbeitspaket wurden mehrere

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Arbeitstreffen durchgeführt. Es erwies sich bei der Konzeption als problematisch die 
Nachhaltigkeit und die Bedienbarkeit einer Online-Plattform dauerhaft zu sichern, wenn 
eine zu komplexe technische Anwendung geschaffen werden sollte. Als zentrales Infor-
mationselement wurde eine kategorisierte Suche nach wissenschaftlichen Partnern ent-
lang der Innovationskompetenzfelder identifiziert. Diese, vergleichsweise einfache, Kon-
zeption bietet Unternehmen echten Mehrwert und treibt die Vernetzung voran.  
 
 AP 6: Erarbeitung einer Innovations-Toolbox zu systematischen Stärkung von Innovati-
onsprozessen in kleinen und mittleren Unternehmen/zur Exploration innovativer An-
wendungsfelder (Forschung, Vorentwicklung von Prozessen und Prototypen): Die „Inno-
vationstoolbox“ wurde entlang des „Transfermodells Enabling Innovation Münsterland“ 
entwickelt (siehe oben). Die Maßnahmen gliedern sich dabei in Teile: Informations- und 
Vernetzungsveranstaltungen zu Innovationkompetenzfeldern im Münsterland; einer so-
genannten „Toolbox“ die eine Zusammenarbeit an IKF-bezogenen Themen gewährleistet, 
z.B. durch Intensiv-Workshops, Konferenzen, Methodenworkshops oder Projekten. Und 
schließlich das Vorantreiben von sogenannten „Fokusprojekten“ die von besonderer regi-
onaler Bedeutung sind, und in der Lage sind strukturelle Verbesserung für Innovationen 
herbeizuführen. Hier wird das Projekt „Enabling Innovation Münsterland“ vor allem daran 
arbeiten, Vernetzung herzustellen, Ideen zu konkretisieren und voranzutreiben und Trei-
ber zu identifizieren.  
 
 
 
4.3 Fazit zum Zwischenstand Mai 2017 
 
Der Erfolg des Projektes Enabling Innovation Münsterland ist derzeit nicht gefährdet. Die 
regionale Umfeldanalyse hat zu brauchbaren Ergebnissen geführt mit denen das Projekt 
nun in die Umsetzungsphase startet. Erste Erfolge bei der Unternehmensansprache kann 
das Projekt schon verzeichnen. Ein zentraler Meilenstein wurde damit erfüllt. Nun gilt es, 
Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsförderungen aktiv einzubinden 
und  die Nachhaltigkeit der Projektergebnisse frühzeitig zu sichern. 
  
 
 
Greven, 02.05.2017  gez. Bernd Büdding (Projektleiter)

Anlage2

8840 Zeichen

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Zwischenstandbericht Projekt Gründergeist@Münsterland  
 
 
1. Projektdaten 
 
Projektträger:   Münsterland e.V. 
 
Projektpartner:  Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH 
    Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH 
    Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH 
    Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbH 
    Technologieförderung Münster GmbH 
    Transferagentur Fachhochschule Münster GmbH 
 
Gesamtfinanzvolumen: 806.682 Euro 
 
Finanzierung:   80 % Förderung  
    Zuwendung des Landes NRW unter Einsatz von Mitteln aus dem  
    Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014 – 2020 
 
Durchführungszeitraum:  01.03.2016 – 28.02.2019 
 
Stellenanteile:   2,85 VZÄ 
    1.25 VZÄ Münsterland e.V. 
5 x 0,25 VZÄ Gründerschmieden (wfg BOR, wfc COE, TFM MS, 
WEST, gfw WAF) 
    0,35 VZÄ Transferagentur der FH Münster (TAFH GmbH) 
 
Berichtzeitraum:  01.04.2016 – 31.03.2017                             
 
2. Ziele 
 
Leitziel des Projekts ist die Stärkung und Profilierung der Wirtschafts- und Gründerregion Müns-
terland. Dabei soll eine Verbesserung des Gründungsklimas im Münsterland erreicht werden. 
Im Zentrum des Projektes steht die Sensibilisierung und Erschließung von zusätzlichen und höher 
qualifizierten Gründungspotenzialen. 
Alle Maßnahmen im Projekt unterliegen dem übergeordneten Ziel, das Gründungsklima und die 
Gründungsintensität im Münsterland zu verbessern. Mit dem Projekt Gründergeist@Münsterland 
setzen die wesentlichen Akteure im Gründungsgeschehen auf Münsterlandebene neue inhaltliche 
und strukturelle Akzente über Kreisgrenzen hinweg, erstmalig unter Federführung des Münster-
land e.V.. 
 
 
3. Inhalte 
Der Münsterland e.V. führt vom 01.03.2016 -28.02.2019 das Projekt Gründergeist@Münsterland 
als ein Verbundvorhaben mit den Kreiswirtschaftsförderungen Borken, Coesfeld, Steinfurt und 
Warendorf sowie mit der Technologieförderung und der Fachhochschule der Stadt Münster 
durch.

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Im Zentrum des Projektes steht die Sensibilisierung und Erschließung von zusätzlichen und höher 
qualifizierten Gründungspotenzialen. Mit innovativen Maßnahmen werden Zielgruppen, wie Stu-
dierende/Absolventen, Techniker/innen und Meister/innen oder Zielgruppen mit ähnlichen Basis-
qualifikationen für das Thema Gründung sensibilisiert und erschlossen. Aus diesem Personenkreis 
werden Teilnehmer/innen für neu installierte Gründerschmieden gesucht, die noch keine konkrete 
Geschäftsidee haben. Innerhalb der Gründerschmieden haben sie die Möglichkeit, mit professio-
neller Unterstützung innovative Ideen in interdisziplinären und heterogenen Teams zu entwickeln, 
bis hin zu einem konkreten Geschäftskonzept. Mit der Schaffung von positiven Gründungsbeispie-
len innerhalb der Gründerschmieden und des neuetablierten Businessplan-Wettbewerbs zum 
Ende des Projektes, sorgt die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit des Projektes für Strahlkraft in 
die Region. Das Münsterland wird stärker als eine attraktive Gründerregion wahrgenommen und 
erreicht damit weitere potenzielle Gründer/innen. 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
4. Umsetzung 
4.1  Projektorganisation / -administration 
Dem Projektträger (Münsterland e.V.) obliegt die gesamte Projektadministration und –organisa-
tion des Projektes. Zu den administrativen Aufgaben des Münsterland e.V. gehören u.a. die Vor-
bereitung und Einreichung der Mittelabrufe: Zu einem Mittelabruf gehört die Zusammenführung 
des Mittelabrufs des Münsterland e.V. und die der Projektpartner, die dann als ein gesamt formu-
lierter Antrag bei der Bezirksregierung vorgelegt wird. Dazu informiert und schult der Münster-
land e.V. die Projektpartner regelmäßig über aktuelle und formale Anforderungen. Nach Prüfung 
seitens der Bezirksregierung werden die Mittel an den Münsterland e.V. ausgezahlt, der diese an 
die Projektpartner weiterleitet. 
Der Münsterland e.V. übernimmt zudem die Vorbereitung, Moderation und Nachbereitung sämtli-
cher Projektpartnertreffen (mit direkten und assoziierten Partnern) und von münsterlandweiten 
Veranstaltungen. Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit wurden Marketinginstrumente, wie z.B. Logo, 
Flyer (siehe Anhang), Plakate, Give aways, Homepage entwickelt und zudem ein Facebook-Ac-
count eingerichtet. Siehe unter www.gruendergeist-muensterland.de und www.face-
book.com/gruendergeistmsl 
Aktivierung von  
Gründungspotenzialen 
Stärkung des  
Gründungsklimas  
 
Gründergeist@Münsterland

3 
                                                                                                                                                                                                  
 
 
 
4.2  Aufbau –  Umsetzung – Begleitung der Gründerschmieden 
 
Die Projektpartner haben sich mit Projektstart auf die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für 
die Gründerschmieden gemacht. In jedem Landkreis und in der Stadt Münster wurde eine Grün-
derschmiede aufgebaut. In zahlreichen Projektpartnersitzungen wurde parallel die inhaltlicheKon-
zeption der Gründerschmieden entwickelt, unter Berücksichtigung der inhomogenen Teilneh-
merstruktur der Gründerschmieden. Z.B. wurde gemeinsam erarbeitet, welche Informationsmate-
rialien die Schmieden für die TN vorhalten müssen und entsprechend zusammengestellt. Öff-
nungszeiten, Ausnahme- und Rahmenbedingungen usw.. Für November 2016 wurde die Eröff-
nung der Schmieden geplant und auch umgesetzt. 
 
Es fanden Sitzungen mit ausschließlich direkten Projektpartnern und Sitzungen mit direkten und 
assoziierten Partnern statt: 
 
Sitzung direkte Projektpartner Sitzung direkte und assoziierte 
Projektpartner 
12.04.2016 15.03.2016 
07.06.2016 21.04.2016 
15.10.2016 13.06.2016 
07.12.2016 08.09.2016 
07.02.2016 17.11.2016 
 
Der Projektverbund akquirierte bis November 2016 TN für die Schmieden. Am 26. Oktober 
2016 fand die offizielle Auftaktveranstaltung des Projektes statt und der Start der Grün-
derschmieden wurde angekündigt. Multiplikatoren und Gründungsinteressierte wurden somit 
gleichermaßen angesprochen. Die Gründerschmieden sind im November/Dezember an folgenden 
Standorten an den Start gegangen (Fotos dazu siehe im Anhang):

4 
                                                                                                                                                                                                  
 
 
TN-Zahlen in den Gründerschmieden: 
 
Gründerschmiede                   TN-Zahl Stand 21.02.17 
Ascheberg 7 
Beckum 13 
Gescher 13 
Münster 10 
Steinfurt 6 
Gesamt 49 
 
Im Projektantrag wurden TN-Zahlen von 6-12 TN pro Gründerschmiede anvisiert, sodass der 
erste Durchgang dieser Planung entspricht. Die TN haben sechs Monate Zeit, eine fundierte Ent-
scheidung für oder wider einer Gründung zu treffen. Über die geplanten Gründungsvorhaben 
kann erst nach der ersten Evaluation im Juni 2017 Auskunft gegeben werden. 
Der Münsterland e.V. koordiniert und finanziert münsterlandweite Gründerschmieden-Veranstal-
tungen (15.02.2016 Ascheberg und Workshop Zeitmanagement 23.02.2017, Münster), die je 
nach Anmeldebeteiligung auch für neue Gründungsinteressierte geöffnet wurden. Ebenso werden 
Referent/innen für Workshop-Angebote in den Schmieden organisiert. 
 
4.3 Businessplan-Wettbewerb 
 
Die Vorbereitung des Businessplan-Wettbewerbs startete am 26.04.2017 mit einem gemeinsa-
men Workshop zur Entwicklung der Wettbewerbskonzeption. Die Prämierungsveranstaltung wird 
für Ende 2018/ Anfang 2019 geplant und soll mit flankierenden Veranstaltungen in 2018 gestar-
tet werden. 
 
4.4 Kooperationen 
 
Der Münsterland e.V. führt zahlreiche Kooperationsgespräche mit Netzwerken und Akteuren im 
Bereich Gründung, um regional auf das Verbundprojekt aufmerksam zu machen und gemeinsame 
Aktivitäten auszuloten: Venture Club, Kiepenkerl digital, Hub münsterLAND digital, FuckupNight 
Münster etc. 
 
4.5 Evaluation 
Jeder Gründerschmieden-Durchgang und das Gesamtprojekt wird evaluiert und die Evaluation für 
den ersten Durchgang findet im Juni 2017 statt. 
 
 
4.6.  Anhang  
Fotos der Gründerschmieden im Münsterland (Fotos: Maike Brautmeier)

5

6 
                                                                                                                                                                                                  
 
 
 
 
 
         
 
 
 
     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Greven, 18.04.2017  gez. Monika Leiking (Projektleiterin)

Beratungsverlauf (4)

12.10.2017 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 5.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
17.10.2017 Betriebsausschuss Münster Marketing
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
18.10.2017 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 15 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
18.10.2017 Rat
TOP 21 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Kiepenkerl

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0824/2017
Typ
Vorlagen
Datum
25.09.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37