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2510/2023

Fachtag "Misch MIT! - Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln" Gesamtauswertung und nächste Schritte

Mitteilung Ausschuss 10.08.2023

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Fachtag Misch MIT_Wissenschaftliche Evaluation

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Fachtag Misch MIT_Gesamtauswertung

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Fachtag Misch MIT_Wissenschaftliche Evaluation

22822 Zeichen

Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln  
 
 
07.06.2023 
 
 
 
 
 
 
 
EVALUATIONSBERICHT ZUM MISCH MIT! TAG                             
 
Prof. Dr. Michael Obermaier | LfbA Rita Molzberger (M.A.)

2 
 
  
Inhalt 
Zusammenfassung ................................................................................................................................... 3 
1 Evaluationsdesign ................................................................................................................................. 4 
1.1 Timeline und Milestones ................................................................................................................... 5 
1.2 Software, Benchmarking ................................................................................................................... 6 
1.3 Hinweis zu Interpretation der Daten ................................................................................................. 6 
2 Ergebnisse............................................................................................................................................. 7 
2.1 Ergebnistabelle 1: Einschätzungen zu Mitwirkung und MischMIT! Tag............................................ 7 
2.2 Ergebnistabelle 2: Beteiligung und Inspiration ................................................................................. 9 
2.3 Demografische Daten ........................................................................................................................ 9 
3 Interpretation der quantitativen Daten ............................................................................................. 10 
4 Empfehlungen .................................................................................................................................... 11 
Anhang .................................................................................................................................................. 12 
Balkendiagramme.................................................................................................................................. 12 
Häufigkeitstabellen................................................................................................................................ 18

3 
 
Zusammenfassung 
 
Vorliegender Bericht bündelt die Ergebnisse der mittels QR -Code online durchgeführten Be-
fragung von Teilnehmer*innen des MischMIT! Fachtags am 28.04.2023 im Kalk Karree, Ott-
mar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln sowie deren erste Interpretation. Der Fachtag basiert auf einem 
Ratsbeschluss und ist Startpunkt einer längerfristigen Strategie. Ziel ist es , ein kommunales 
Kinder- und Jugendbeteiligungskonzept zu entwickeln.  
Insgesamt beteiligten sich 49 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 27 Jahren  an der frei-
willigen und anonymen Befragung, die vom 28.04.-21.05.2023 online zugänglich war. Zusam-
menfassend lassen sich vier zentrale Ergebnisse festhalten: 
 
1. Die Motivation, aktiv an der Stadtentwicklung mitzuwirken , ist hoch. Über 70% der 
Befragten geben  an, große oder sehr große Lust zu haben, ihren Stadtteil aktiv zu 
gestalten. 
2. Die Kenntnis über vorhandene Beteiligungsmöglichkeiten ist als ausbaufähig einzu-
stufen. Der Aussage „Ich weiß Bescheid über Möglichkeiten mich an politischen Ent-
scheidungen in Köln aktiv zu beteiligen .“ stimmen lediglich ein Drittel der Befragten 
eher oder voll zu.   
3. Der Fachtag MischMIT! kann den Rückmeldungen entsprechend im Allgemeinen als 
voll gelungen und politisch motivierend eingeschätzt werden, über 90% der Befragten 
fanden diesen voll oder eher gut, wünschen sich weitere Veranstaltungen dieser Art 
und stufen das Angebot als barrierefrei ein. 
4. Mit Blick auf die am Fachtag gebotenen Inhalte  zeigen die Antworten auf die Aussa-
gen „Entscheider*innen in Köln h aben die Interessen von Kindern und Jugendlichen 
auf dem Schirm“ und „Die Planer*innen des Tages haben verstanden, was Kinder/Ju-
gendliche in Köln bewegt“, dass für etwa die Hälfte der Befragten diesbezüglich star-
ker oder grundsätzlicher Klärungsbedarf gegeben ist.

4 
 
1 Evaluationsdesign 
Die Evaluation des Fachtages MischMIT ! soll dabei  grundsätzliche gesamtstädtische Beteili-
gungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche adressat*innenspezifisch in den Blick nehmen, 
um u.a. für die Weiterentwicklung von Teilhabe- und Teilnahmemöglichkeiten eine empirisch 
gestützte Informationsquelle zu erhalten (Stufe 2 und 3).  
 
Das gesamte Evaluationsdesign wurde im Sinne des Agilen Projektmanagements organisiert, 
das einerseits von Meilensteinen, Arbeitspaketen und Terminen, andererseits durch iterative 
Schleifen geprägt ist. Durch die an wichtigen Punkten terminierten Reflexionsschleifen (Itera-
tion) wurde eine weitestgehende Konvergenz der Interessen der Vertreter*innen der Stadt 
Köln sowie der wissenschaftlichen Begleitung sowie indirekt die der Kinder und Jugendlichen 
sichergestellt.  
 
Die Gesamtevaluation folgt dem Mixed -Methods-Ansatz und ist mehrstufig angelegt (siehe 
Tabelle 1): Auf Basis der diskursanalytischen Ergebnisse (Stufe 1) sowie der qualitativen und 
quantitativen Ergebnisse der in iterativen Schleifen konzipierten Online-Befragung von Kin-
dern und Jugendlichen (Stufe 2) werden die daraus gewonnenen Fragestellungen im Rahmen 
eines Problemzentrierten Interviews im Kernteam einer Kommunikativen  Validierung unter-
zogen (Stufe 3), um so konkrete Themen für die Fokusgruppeninterviews zu identifizieren, die 
aus Vertreter*innen möglichst unterschiedlicher Akteursgruppen bestehen (Stufe 4) und de-
ren Ergebnisse wiederum im Kernteam einer strukturierten Kommunikativen Validierung un-
terzogen werden. Schließlich können daraus Empfehlungen für die weitere Skalierung der An-
gebote in andere Stadtteile abgeleitet werden (Abschlussbericht). 
 
Dieser Bericht umfasst die Stufen 2 und 3.

5 
 
1.1 Timeline und Milestones 
 
Design der wissenschaftlichen Begleitung 
Stufe Milestones 
Stufe 1: Diskursanalyse und teilnehmende Beobachtung 
 Diskursanalyse und Dokumentanalyse (u.a. 
Veedels- Check, Re-Check, Multiplikator*in-
nenkonferenz) 
 Nutzer*innenstatistik beteiligte Einrichtun-
gen Analyse des „aktivierten“ Sozialraums 
„Hey Mülheim“ 
 Wissenssoziologische Diskursanalyse (WDA) sensu Rai-
ner Keller  
 Teilnehmende Beobachtung an den Veranstaltungen 
 Datenschutzerklärung  
 
Stufe 2: Standarisierte Online-Befragung (dieser Bericht) 
 Online-Befragung mittels QR-Code während 
der Veranstaltung am 28.04.2023 
 Erstellung Vorschlag Themenfelder 
 Iterative Schleife im Kernteam (60 min. online) 
(17.04.23) 
 Programmierung Fragebogen 
 Pretest und Test der Useability  
 Feinkorrektur durch Kernteam (60 min. online) 
 Freischaltung  
 Statistische Auswertung mittels SPSS 
 Interpretative Zusammenfassung der qualitativen Aus-
sagen 
 Erstellung Interviewleitfaden (problemzentriertes Inter-
view) 
Stufe 3: Kommunikative Validierung im Kernteam (dieser Bericht) 
 Auswertung  Kommunikative Validierung im Kernteam (problem-
zentriertes Interview) (90 min. digital) (8.05.23) 
 Zwischenbericht 
Stufe 4: Fokusgruppeninterviews und zweite Kommunikative Validierung im Kernteam 
Fokusgruppe mit max. 10 Personen (90 min.)  Erstellung Ergebnispräsentation (PowerPoint) zur Visu-
alisierung der Daten zu den Leitfragen 
 Durchführung und Aufzeichnung (audio) der Fokus-
gruppe (ab KW 23) 
 Transkription mittels KI 
 Inhaltsanalytische Auswertung (explorativ) ohne Typen-
bildung 
 Kommunikative Validierung im Kernteam (90 min. ana-
log oder digital) 
Abschluss 
Datenschutz  Datenschutz Online-Befragung (erfolgt durch Auftrag-
nehmer*in) 
 Datenschutzerklärung Fokusgruppe (erfolgt durch Auf-
traggeber*in) 
Ergebnisbericht  1 x Korrekturschleife im Kernteam (digital) 
 Ergebnisbericht im Word-Format (Sperrfrist 12 Mo-
nate) (1. August) 
 
Tabelle 1: Mehrstufiges Evaluationsdesign und Meilensteine

6 
 
1.2 Software, Benchmarking  
Der Online-Fragebogen zur Evaluation des MischMit! Tages wurde mittels der Befragungssoft-
ware LimeSurvey programmiert, der diesem Bericht zugrundeliegende Datensatz wurde durch 
die Migration in die Statistiksoftware SPSS (Statistical Package for Social Sciences) von nic ht 
brauchbaren Fällen bereinigt. Geplant wa r, dass in Ergänzung zur quantitati ven deskriptiven 
Statistik alle qualitativen Daten (Kommentare) mittels der Software MXQDA erfasst  werden 
und zu Kategorien zusammengefasst werden (Inhaltsanalyse nach Mayring). Aufgrund des ge-
ringen Rücklaufs (N=4) konnte dieser Auswertungsschritt nicht realisiert werden.  
 
1.3 Hinweis zu Interpretation der Daten 
Der Fragebogen basiert auf einer fünfstufigen Likert-Skala (ja, eher ja, bedingt, eher nein, 
nein). Als Maßstab für „hohe Qualität“ bzw. „hoch belastbare Einschätzung“ (bei einer ent-
sprechenden Grundgesamtheit) wurde eine kumulierte Antworthaltung (Summe der Ant-
worten „ja“ und „eher ja“) von mindestens 70 Prozent sowie ein Mittelwert von M=1,8 fest-
gelegt.  
 
Beispiel:  
Item  Gül-
tige 
Ant-
wor-
ten 
Feh-
lende 
Ant-
wor-
ten 
Mit-
tel-
wert 
Kumu-
lierte 
Ja- und 
Eher-Ja 
Ant-
worten 
Themenfeld: Wie schätzt du den MischMIT! Tag ein? 
Solche Veranstaltungen sollte es öfter geben.  13 36 1,38 92,3 
 
Interpretation: 
Von den insgesamt 49 Datensätzen gaben zur Aussage „Solche Veranstaltungen sollte es öf-
ters geben“ 13 Personen eine Rückmeldung, 36 Personen gaben keine Einschätzung ab. Die 
Einschätzungen der Befragten entsprechen einem Mittelwert von 1,38, was als sehr hohe Zu-
stimmung bewertet werden kann. Dies spiegeln auch die die Kumulierten Prozentwerte von 
über 92% wider, die mit 20% über der Grenze für hohe Qualität liegen.

7 
 
2 Ergebnisse 
2.1 Ergebnistabelle 1: Einschätzungen zu Mitwirkung und MischMIT! Tag 
 
Item  Gül-
tige 
Ant-
wor-
ten 
Feh-
lende 
Ant-
wor-
ten 
Mit-
tel-
wert 
Kumu-
lierte 
Ja- und 
Eher-Ja 
Ant-
worten 
 
Themenfeld: Mitwirkungsmöglichkeiten 
Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich in meinem 
Veedel (Stadtteil) beteiligen kann. 
20 29 2,25 65,0 
Ich habe Lust meinen Stadtteil aktiv zu gestalten. 19 30 2,05 73,7 
Ich kann darüber mitentscheiden, wie mein Stadtteil 
aussieht.  
18 31 2,89 27,8 
Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich in meinem 
Stadtbezirk beteiligen kann.  
19 30 2,89 52,6 
Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich für ganz Köln 
beteiligen kann.  
18 31 3,39 27,8 
Ich weiß Bescheid über Möglichkeiten mich an politi-
schen Entscheidungen in Köln aktiv zu beteiligen.  
19 30 3,32 31,6 
Ich habe mich schon mal aktiv eingebracht/ beteiligt/ 
mitgemacht, um Köln kinder- und jugendfreundlicher zu 
machen.  
18 31 2,89 44,4 
Entscheider*innen in Köln haben die Interessen von Kin-
dern und Jugendlichen auf dem Schirm.  
18 31 2,72 38,9 
Themenfeld: Wie schätzt du den MischMIT! Tag ein? 
Der Mitmachtag heute war insgesamt gut.  14 35 1,50 92,9 
Ich habe verstanden, worum es an diesem Tag gehen 
sollte.  
14 35 1,79 78,6 
Ich fühlte mich wohl und war willkommen.  14 35 1,57 85,7 
Ich habe hier Mitmach-Angebote gefunden, die mich in-
teressieren.  
14 35 1,79 78,6 
Nach den heutigen Tag habe ich Lust, etwas in Köln poli-
tisch/partizipativ mitzugestalten.  
14 35 2,14 71,4 
Die Planer*innen des Tages haben verstanden, was Kin-
der/Jugendliche in Köln bewegt.  
14 35 2,21 64,3 
Manches fand ich unverständlich oder unnötig.  14 35 2,86 42,9 
Solche Veranstaltungen sollte es öfter geben.  13 36 1,38 92,3 
Hier hätte jede*r mitmachen können.  14 35 1,36 92,9

8 
 
Wenn du an ein ganz konkretes Angebot denkst, hast 
du vielleicht Ideen, wie das verbessert werden kann. 
Teile uns deine Ideen mit! 
Vier Antworten:  
1. Alles was sehr gut und 
die Leute an den Stän-
den wahren [sic!] sehr 
kontaktfreudig.  
2. Der escaperoom hätte 
für mehr Personen ge-
macht werden sollen 
bzw. öfter als 2 mal. 
3. Es sollte viel mehr Orte 
in Köln geben, wo sich 
Jugendliche aufhalten 
können, gerade im 
Sommer. Bis jetzt gibt 
es nur Skate Orte, aber 
ich kenne niemanden, 
der skatet. 
4. Mehr Teilnehmer Plätze 
beim escape room 
So geht´s noch besser! Teile uns deine Ideen mit, wie 
Köln noch kinder- und jugendfreundlicher werden kann: 
Drei Antworten: 
1. Eine festen [sic!] Platz, 
wo Kinder/Jugendliche 
hingehen können, wo 
sie dann ihre Ideen prä-
sentieren können. 
2. Hdhjd 
3. Ich weiß nicht

9 
 
2.2 Ergebnistabelle 2: Beteiligung und Inspiration 
 
Abfrage Beteiligungsmöglichkeiten In der Vergangenheit 
bereits beteiligt 
Heute 
neu ken-
nenge-
lernt 
Kinder- und Jugendforen  5 4 
Kinderfreundliche Kommune z.B. bei HEY Mülheim  3 2 
Tag der Jugend im Rathaus  1 3 
Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Ju-
gendzentren etc.)  
8 1 
Jugendverbandsarbeit  1 1 
Bezirksschüler*innenvertretung  0 2 
Zukunftsrat  0 4 
Spielraumplanung  0 4 
Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung  0 1 
Kölner Freiwilligenagentur  1 0 
Junge Stadt Köln e.V.  1 2 
Demokratie leben!  1 3 
Kooperatives Kinder- und Jugendbüro  2 2 
Inclutopia Köln 0 2 
Sonstige  8 4  
 
Tabelle 2: Beteiligungen und Inspirationen 
 
2.3 Demografische Daten 
Von den 49 Studienteilnehmer*innen weisen sich  9 als weiblich und  3 als männlich aus, 37 
geben keine Auskunft zu ihrer Zugehörigkeit. Neun Personen machten Angaben zu Ihrem Al-
ter, wonach sie den Angaben entsprechend 12, 14, 14, 15, 18, 18, 22, 25 und 27 Jahre alt sind 
und entweder an einer Universität/Fachhochschule eingeschrieben sind oder sich in der Se-
kundarstufe II befinden. Eine Person ordnete sich dem Bereich „Ich bin an keiner der genann-
ten Bildungseinrichtungen“ zu. 
Von den 49 Teilnehmer*innen leben den Rückmeldungen entsprechend 11 in Köln, zwei ge-
ben an, nicht in Köln zu leben, der Rest machte keine Angabe.

10 
 
3 Interpretation der quantitativen Daten 
 
Die Ergebnisse der quantitativen Erhebung wurden weiterführend einer Kommunikativen 
Validierung im Kernteam unterzogen. Das am 8.05.2023 digital durchgeführte, problem-
zentrierte Interview sensu Witzel mit dem Kernteam, bestehend aus Vertreter*innen des 
Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln, ergab folgende weitere Fragestellun-
gen, die als Grundlage für die im Nachgang zu erstellenden Interviewleitfäden für die Fokus-
gruppen (Stufe 4) dienen: 
 
- Das Ergebnis der Befragung zeigt eine „Lücke“ zwischen den Angaben zur Lust am 
Mitmachen (hoch) und dem tatsächlichen Wissen über Partizipationsmöglichkei-
ten (niedrig). Was bedingt diese Lücke und wie ist sie zu schließen? Welche For-
mate wären hierfür sinnvoll? 
- Im Aktionsplan sind vielfältige Aspekte beschrieben, die auch jüngere Kinder be-
treffen (Bsp. Spielraumplanung). Diese sind bei den Partizipationsmöglichkeit en 
aber als Zielgruppe kaum mitbedacht. Wie können im Sinne der Kinderfreundlichen 
Kommune nicht nur Jugendliche, sondern auch Kinder stärker adressiert, einbezo-
gen und beteiligt werden? 
- Dass die Veranstalter:innen des Fachtags „verstanden haben, was Kinder/Jugend-
liche bewegt“ wird nur zu etwa 60% bejaht. Lässt sich diese Quote erhöhen, u nd 
wenn ja, wie?  
- Offenbar docken nicht alle Partizipationsangebote an der Lebenswelt der Kinder 
und Jugendlichen an. Was kann und will die Kommune hier leisten und wo sind 
Grenzen der möglichen Einflussnahme zu sehen? Welche Kooperationsmöglichkei-
ten sind denkbar dort, wo die Kommune selbst nicht zum Tragen kommen kann? 
- Bildung und Partizipation werden in engem Zusammenhang gesehen. Welche Ar-
ten von Bildung (formal, informell, non -formal) sollen angesteuert werden und 
wie? Ist eine begriffliche Differenzierung hier sinnvoll?

11 
 
4 Empfehlungen 
 
Im Sinne oben genannter Anschlussfragen wird es sinnvoll sein, sich für die weiteren Schritte 
im Kernteam darüber zu verständigen, wie Ziele, Maßnahmen und Selbstverständnis der „Kin-
derfreundlichen Kommune“ geschärft werden können. 
Auch mögliche Grenzen dürfen Gegenstand kritischer Prüfung sein (Beispiel: Einflussbereich 
Schule). 
Es wird empfohlen, in der Weiterarbeit am Konzept auch die noch nicht ausreichend reflek-
tierten oder neuralgischen Aspekte miteinzubeziehen ( z.B. Wirksamkeitsgrenzen, Alter der 
Zielgruppe, notwendige Begriffsdifferenzierungen, Verständlichkeit durch einfache/leichte 
Sprache, Sensibilität für Adultismus-Problematik). 
Als potenziell hilfreich wird erachtet, eine breite Streuung fachlich ausgewiesener und sach-
lich engagierter Personen für die Fokusgruppen anzuzielen und entsprechende Personen für 
die Mitarbeit zu gewinnen. 
 
 
Köln, 07.05.2023 
 
 
 
 
 
Prof. Dr. Michael Obermaier    LfbA Rita Molzberger (M.A.)

12 
 
Anhang  
Balkendiagramme

13

14

15

16

17

18 
 
Häufigkeitstabellen 
 
 
[Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich in meinem Veedel (Stadtteil) beteiligen 
kann.] Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 9 18,4 45,0 45,0 
eher ja 4 8,2 20,0 65,0 
begrenzt 1 2,0 5,0 70,0 
eher nein 5 10,2 25,0 95,0 
nein 1 2,0 5,0 100,0 
Gesamt 20 40,8 100,0  
Fehlend System 29 59,2   
Gesamt 49 100,0   
 
[Ich habe Lust meinen Stadtteil aktiv zu gestalten.] Wie schätzt du deine Mitwir-
kungsmöglichkeiten ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 8 16,3 42,1 42,1 
eher ja 6 12,2 31,6 73,7 
begrenzt 3 6,1 15,8 89,5 
nein 2 4,1 10,5 100,0 
Gesamt 19 38,8 100,0  
Fehlend System 30 61,2   
Gesamt 49 100,0   
 
[Ich kann darüber mitentscheiden, wie mein Stadtteil aussieht.] Wie schätzt du 
deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 4 8,2 22,2 22,2 
eher ja 1 2,0 5,6 27,8 
begrenzt 8 16,3 44,4 72,2 
eher nein 3 6,1 16,7 88,9 
nein 2 4,1 11,1 100,0 
Gesamt 18 36,7 100,0  
Fehlend System 31 63,3   
Gesamt 49 100,0   
 
[Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich in meinem Stadtbezirk beteiligen kann.] 
Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 3 6,1 15,8 15,8 
eher ja 7 14,3 36,8 52,6 
begrenzt 3 6,1 15,8 68,4 
eher nein 1 2,0 5,3 73,7

19 
 
nein 5 10,2 26,3 100,0 
Gesamt 19 38,8 100,0  
Fehlend System 30 61,2   
Gesamt 49 100,0   
 
[Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich für ganz Köln beteiligen kann.] Wie 
schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 1 2,0 5,6 5,6 
eher ja 4 8,2 22,2 27,8 
begrenzt 4 8,2 22,2 50,0 
eher nein 5 10,2 27,8 77,8 
nein 4 8,2 22,2 100,0 
Gesamt 18 36,7 100,0  
Fehlend System 31 63,3   
Gesamt 49 100,0   
 
[Ich weiß Bescheid über Möglichkeiten mich an politischen Entscheidungen in Köln 
aktiv zu beteiligen.] Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 4 8,2 21,1 21,1 
eher ja 2 4,1 10,5 31,6 
begrenzt 4 8,2 21,1 52,6 
eher nein 2 4,1 10,5 63,2 
nein 7 14,3 36,8 100,0 
Gesamt 19 38,8 100,0  
Fehlend System 30 61,2   
Gesamt 49 100,0   
 
[Ich habe mich schon mal aktiv eingebracht/ beteiligt/ mitgemacht, um Köln kinder- 
und jugendfreundlicher zu machen.] Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkei-
ten ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 3 6,1 16,7 16,7 
eher ja 5 10,2 27,8 44,4 
begrenzt 5 10,2 27,8 72,2 
eher nein 1 2,0 5,6 77,8 
nein 4 8,2 22,2 100,0 
Gesamt 18 36,7 100,0  
Fehlend System 31 63,3   
Gesamt 49 100,0

20 
 
[Entscheider*innen in Köln haben die Interessen von Kindern und Jugendlichen auf 
dem Schirm.] Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 5 10,2 27,8 27,8 
eher ja 2 4,1 11,1 38,9 
begrenzt 5 10,2 27,8 66,7 
eher nein 5 10,2 27,8 94,4 
nein 1 2,0 5,6 100,0 
Gesamt 18 36,7 100,0  
Fehlend System 31 63,3   
Gesamt 49 100,0   
 
 
[Der Mitmachtag heute war insgesamt gut.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag 
ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 8 16,3 57,1 57,1 
eher ja 5 10,2 35,7 92,9 
begrenzt 1 2,0 7,1 100,0 
Gesamt 14 28,6 100,0  
Fehlend System 35 71,4   
Gesamt 49 100,0   
 
[Ich habe verstanden, worum es an diesem Tag gehen sollte.] Wie schätzt du den 
Misch MIT! Tag ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 9 18,4 64,3 64,3 
eher ja 2 4,1 14,3 78,6 
begrenzt 1 2,0 7,1 85,7 
eher nein 1 2,0 7,1 92,9 
nein 1 2,0 7,1 100,0 
Gesamt 14 28,6 100,0  
Fehlend System 35 71,4   
Gesamt 49 100,0   
 
[Ich fühlte mich wohl und war willkommen.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag 
ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 10 20,4 71,4 71,4 
eher ja 2 4,1 14,3 85,7 
begrenzt 1 2,0 7,1 92,9 
nein 1 2,0 7,1 100,0 
Gesamt 14 28,6 100,0  
Fehlend System 35 71,4   
Gesamt 49 100,0

21 
 
[Ich habe hier Mitmach-Angebote gefunden, die mich interessieren.] Wie schätzt 
du den Misch MIT! Tag ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 8 16,3 57,1 57,1 
eher ja 3 6,1 21,4 78,6 
begrenzt 2 4,1 14,3 92,9 
nein 1 2,0 7,1 100,0 
Gesamt 14 28,6 100,0  
Fehlend System 35 71,4   
Gesamt 49 100,0   
 
[Nach den heutigen Tag habe ich Lust, etwas in Köln politisch/partizipativ mitzuge-
stalten.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 5 10,2 35,7 35,7 
eher ja 5 10,2 35,7 71,4 
begrenzt 2 4,1 14,3 85,7 
eher nein 1 2,0 7,1 92,9 
nein 1 2,0 7,1 100,0 
Gesamt 14 28,6 100,0  
Fehlend System 35 71,4   
Gesamt 49 100,0   
 
[Die Planer*innen des Tages haben verstanden, was Kinder/Jugendliche in Köln be-
wegt.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 5 10,2 35,7 35,7 
eher ja 4 8,2 28,6 64,3 
begrenzt 3 6,1 21,4 85,7 
eher nein 1 2,0 7,1 92,9 
nein 1 2,0 7,1 100,0 
Gesamt 14 28,6 100,0  
Fehlend System 35 71,4   
Gesamt 49 100,0

22 
 
[Manches fand ich unverständlich oder unnötig.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag 
ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 5 10,2 35,7 35,7 
eher ja 1 2,0 7,1 42,9 
begrenzt 1 2,0 7,1 50,0 
eher nein 5 10,2 35,7 85,7 
nein 2 4,1 14,3 100,0 
Gesamt 14 28,6 100,0  
Fehlend System 35 71,4   
Gesamt 49 100,0   
 
[Solche Veranstaltungen sollte es öfter geben.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag 
ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 9 18,4 69,2 69,2 
eher ja 3 6,1 23,1 92,3 
begrenzt 1 2,0 7,7 100,0 
Gesamt 13 26,5 100,0  
Fehlend System 36 73,5   
Gesamt 49 100,0   
 
[Hier hätte jede*r mitmachen können.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? 
 Häufigkeit Prozent Gültige Prozente 
Kumulierte Pro-
zente 
Gültig ja 11 22,4 78,6 78,6 
eher ja 2 4,1 14,3 92,9 
eher nein 1 2,0 7,1 100,0 
Gesamt 14 28,6 100,0  
Fehlend System 35 71,4   
Gesamt 49 100,0

Mitteilung Ausschuss

3636 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/512/2 
 
Vorlagen-Nummer 10.08.2023 
 2510/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 14.08.2023 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 21.08.2023 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 21.08.2023 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 24.08.2023 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 24.08.2023 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 28.08.2023 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 28.08.2023 
Jugendhilfeausschuss 29.08.2023 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 31.08.2023 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 31.08.2023 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 31.08.2023 
Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 04.09.2023 
 
Fachtag "Misch MIT! - Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln" - Gesamtauswertung 
und nächste Schritte 
Am 28.04.2023 fand der Fachtag „Misch MIT! – Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln“ 
im Kalk Karree statt. Ein erster Rückblick zur Veranstaltung erfolgte mit der Vorlage 
1773/2023. 
 
Am 13.06.2023 kam die im September 2022 ins Leben gerufene Interessierten-Gruppe „Fach-
tag“ zu einem abschließenden Austausch zusammen. Dort wurden erste Zwischenergebnisse 
präsentiert und weitere Planungsschritte thematisiert.  
Am 15.06.2023 trafen sich die in der Planung und Organisation des Fachtages beteiligten Ar-
beitsgruppen erneut, um die Zusammenarbeit auszuwerten und weitere Schritte abzustim-
men.  
 
Die Gesamtauswertung enthält eine Bilanzierung der Zielerreichung sowie konkrete nächste 
Planungsschritte.

2 
 
Wie geht es nun weiter? 
 
Vom 12. bis 19.09.2023 findet eine Stadtinformationskampagne (SIKA) statt, die das Recht 
auf Beteiligung und „Misch MIT!“ in den Fokus stellt. Parallel zur stadtweiten SIKA wird eine 
Aktionswoche über die Social-Media-Kanäle des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros aus-
gespielt, die die Information der jungen Menschen sicherstellt und die Ergebnisse des Fachta-
ges „Misch MIT!“ und die weiteren Schritte in jugendgerechten Formaten darlegt.  
 
Aktuell wird ein Begleitgremium konstituiert, welches zukünftig Arbeitskreis (AK) „Misch MIT!“ 
heißen und den Prozess der Erstellung des kommunalen Gesamtkonzepts zur Kinder- und Ju-
gendbeteiligung begleiten wird. Das Gremium wird wieder alle Akteur*innengruppen, also Ju-
gendliche, Verwaltung, Politik, Trägerlandschaft, Wissenschaft/ Expert*innen, einbeziehen.  
 
Der erste Termin des neuen AKs „Misch MIT!“ ist für den 04.09.2023 geplant und wird mit ei-
nem halbtägigen Kick-off Workshop starten. In diesem Termin werden die Rolle des AKs 
„Misch MIT!“, sowie der Turnus/die Frequenz der Treffen festgelegt. Weiterhin wird der Kick-
off Workshop bereits dafür genutzt, mit gewonnenen Erkenntnissen vom Fachtag weiterzuar-
beiten und eine vorläufige Projektskizze gemeinsam zu entwickeln. 
 
Eine erste Informations- und Feedbackschleife ist ebenfalls bereits terminiert und soll am 
08.09.2023 auf dem Jugendfestival „Turn up“ in Chorweiler erfolgen. Hierzu laufen derzeit be-
reits Planungen, die durch den AK „Misch MIT!“ noch ergänzt werden können. 
 
Um eine fortlaufende Beteiligung und Information der relevanten Gremien und Ausschüsse zu 
gewährleisten, werden auch weiterhin in regelmäßigen Abständen Mitteilungsvorlagen erstellt 
und eingebracht.  
Zudem planen die federführenden Stellen (Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung 
und Stabstelle Kinderfreundliche Kommune des Amtes für Kinder, Jugend und Familie) trans-
parent über den Prozess in allen neun Bezirksvertretungen zu informieren, bezirkliche Bedarfe 
zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung aufzunehmen und nach Möglichkeit in die Ent-
wicklung einzubinden.  
 
 
 
Gez. Voigtsberger

Fachtag Misch MIT_Gesamtauswertung

55649 Zeichen

Veranstaltungsdokumentation 
zum Fachtag „Misch MIT!“ 
 
 
 
28. April, 14 Uhr bis 18:30 Uhr  
Kalk Karree

Seite 1 von 56 
Inhalt 
1. Ausgangslage ................................ ................................ ................................ .................... 2 
2. Zielsetzung ................................ ................................ ................................ ........................ 2 
3. Planung des Fachtags ................................ ................................ ................................ ....... 2 
4. Ablauf des Fachtags ................................ ................................ ................................ .......... 3 
5. Markt der Partizipationmöglichkeiten ................................ ................................ ................. 3 
5.1 Kinderfreundliche Kommune ................................ ................................ ........................ 4 
5.2 Kooperatives Kinder- und Jugendbüro ................................ ................................ ......... 5 
5.3 Kölner Jugendring e.V................................. ................................ ................................ . 6 
5.4 Bezirksschüler*innenvertretung ................................ ................................ .................... 7 
5.5 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung ................................ ................................ ................ 8 
5.6 Kölner Freiwilligenagentur ................................ ................................ ............................ 9 
5.7 Arbeitsgemeinschaft offene Tür (AGOT) ................................ ................................ .....10 
5.8 Jugendzentren Köln (JugZ) ................................ ................................ .........................11 
5.9 Junge Stadt Köln ................................ ................................ ................................ .........12 
5.10 Städtisch geförderten Kinder- und Jugendforen ................................ ........................13 
5.11 Partnerschaften für Demokratie ................................ ................................ ................14 
5.12 Jugendforum Demokratie leben ................................ ................................ ................15 
5.13 Zukunftsrat Köln ................................ ................................ ................................ ........16 
5.14 Inclutopia gUG ................................ ................................ ................................ ..........17 
5.15 Spielraumplanung ................................ ................................ ................................ .....18 
5.16 Familienbüro Stadt Köln ................................ ................................ ............................19 
6. Workhops ................................ ................................ ................................ .........................20 
6.1 Aktiv-Workshops ................................ ................................ ................................ .........21 
6.2 Formate-Workshops ................................ ................................ ................................ ...27 
6.3 Strategie-Workshops ................................ ................................ ................................ ..36 
7. Erste Feedbackschleifen zur Veranstaltung Misch MIT! ................................ ...................49 
8. Zwischenstand Zielerreichung ................................ ................................ ..........................50 
9. Gelingens-/ Risikofaktoren für den weiteren Prozess ................................ ........................51 
10.Anlagen ................................ ................................ ................................ ...........................52

Seite 2 von 56 
1. Ausgangslage  
Der Rat der Stadt Köln hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 05. Mai 2022 beauftragt, 
einen Fachtag zum Thema Kinder- und Jugendpartizipation zu organisieren. Dieser soll 
gemäß des Beschlusses gemeinsam mit Kommunalpolitiker*innen, 
Fachverwaltungsmitarbeiter*innen, Fachkräften aus der freien Trägerlandschaft, weiteren 
Akteur*innen aus der Kinder- und Jugendhilfe (hier u.a. Fachberatung „Eigenständige 
Jugendpolitik und Partizipation“ des LVR) und jungen Menschen organisiert werden und 
dient als Startpunkt für die Entwicklung einer langfristigen, gesamtstädtischen 
Partizipationsstrategie. Der Beschluss ist unter folgendem Link abrufbar Misch MIT 
Ratsbeschluss. 
 
2. Zielsetzung 
Die Zielsetzung (Gesamtziel und Feinziele) für den Fachtag und den folgenden Prozess 
wurden in den im Rahmen der Organisation der Veranstaltung eingerichteten Arbeitsgruppen 
gemeinsam entwickelt und wie folgt abgestimmt: 
 
Gesamtziel:  
Es wird bis Ende 2024 ein gemeinsames Konzept und Verständnis für den Bereich 
Partizipation partizipativ mit Kindern und Jugendlichen und Vertreter*innen aus Politik, 
Trägerlandschaft und Verwaltung erarbeitet, wissenschaftlich evaluiert und vom Rat der 
Stadt Köln beschlossen.  
 
Feinziele:  
1) 2022: Bis Ende 2022 werden Arbeitsgruppen gegründet, welche den Fachtag inhaltlich 
und organisatorisch vorbereiten und sich in einem regelmäßigen Turnus treffen.  
 
2) 2023: Im 1. Halbjahr 2023 wird ein Fachtag zum Thema Partizipation durchgeführt. Auf 
dem Fachtag erfolgte eine Darstellung und Auswertung vorhandener Partizipationsformate, 
sowie eine Auseinandersetzung mit möglichen neuen, ergänzenden Partizipationsformaten.  
 
3) 2023: Im 2. Halbjahr 2023 wird der Fachtag ausgewertet. Die Ergebnisse werden kinder- 
und jugendgerecht aufbereitet und veröffentlicht. Sie fließen zudem in weitere Prozesse ein 
(unter anderem in die Leitbildentwicklung für ein kinder- und jugendfreundliches Köln) und 
münden in einen ersten Entwurf für ein kommunales Gesamtkonzept und –verständnis für 
den Bereich Partizipation von Kindern und Jugendlichen. In die Konzepterstellung werden 
fortlaufend, zum Beispiel durch die Einrichtung eines Begleitgremiums, auch weiterhin junge 
Menschen miteinbezogen. In der Auswertung des Fachtags wird deutlich, ob es weitere 
Beteiligungsebenen benötigt.  
 
4) 2023/ 2024: Die fortlaufende Konzepterstellung wird wissenschaftlich begleitet. 
 
5) 2024: Bis Ende 2024 wird das Konzept dem Jugendhilfeausschuss, dem Ausschuss für 
Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden und dem Rat der Stadt Köln zur 
Beschlussfassung vorgelegt. Es wird zudem eine Kinder- und Jugendversion des 
Partizipationskonzepts erstellt. 
 
3. Planung des Fachtags  
Um einen fortlaufenden Einbezug und die Beteiligung und Information aller 
Akteur*innengruppen, einschließlich der Zielgruppe junge Menschen zu gewährleisten, 
wurde im September 2022 zunächst ein offenes Interessiertentreffen initiiert. In Folge dessen 
wurden zwei Arbeitsgruppen - AG Inhalt und AG Rahmenbedingungen - gegründet, welche

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den Fachtag vorbereiteten. Die Interessiertengruppe wurde noch einmal für einen 
Zwischenstand der Planungen einberufen, sowie im Nachgang des Fachtags über erste 
Ergebnisse und die weiteren Planungsschritte informiert. 
 
Die Interessierten-Gruppe tagte am 20. September 2022, 30. März 2023 und 13. Juni 2023. 
Die AG Inhalt traf sich am 15. Dezember 2022, 19. Januar 2023, 08. Februar 2023, 16. März 
2023 und am 13. Juni 2023. Die AG Rahmenbedingungen kam am 06. Dezember 2022,  
2. Februar 2023, 23. März 2023 und am 13. Juni 2023 zusammen. 
Zudem gab es zwei Padlets, auf denen auch in den Zwischenzeiten digital gearbeitet wurde.  
 
Um auch die Gremien und Ausschüsse fortlaufend zu informieren wurden mehrere 
Mitteilungsvorlagen eingestellt. Diese sind unter folgenden Links abrufbar: 
März 2023 
Mai 2023 
 
Zudem wurde eine Veranstaltungsseite auf dem Beteiligungsportal Meinung für Köln erstellt, 
auf der weitere Informationen zur Veranstaltung geteilt wurden. Die Seite ist unter folgendem 
Link aufrufbar: Link zur Veranstaltungsseite  
 
4. Ablauf des Fachtags  
Am 28.04.2023 fand der Fachtag „Misch MIT! – Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln“ im 
Kalk Karree statt. Mehr als 300 Besucher*innen aus Politik, Fachverwaltung und der Kinder- 
und Jugendhilfe sowie junge Menschen ab Klasse 7 begegneten sich bei verschiedenen 
Aktionen und Workshops und kamen in einen konstruktiven Austausch zur zukünftigen 
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Köln. In offener, kreativer und zwischenzeitlich 
ausgelassener Atmosphäre wurde konzentriert getextet, gestaltet und fachlich diskutiert. 
Dabei fanden nicht weniger als 85 kg Pommes begeisterte Abnehmer*innen. Unter 
Federführung der Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung und der Stabstelle 
Kinderfreundliche Kommune des Amtes für Kinder, Jugend und Familie mit Unterstützung 
von Jugendlichen und Multiplikator*innen der Jugendhilfe wurde ein vielseitiges Event mit 
einem Markt der Partizipationsmöglichkeiten, verschiedenen Workshop-Formaten und einem 
ausgewogenen Rahmenprogramm umgesetzt.  
 
5. Markt der Partizipationmöglichkeiten  
Auf dem Markt der Partizipationsmöglichkeiten, welcher im Atrium des Kalk Karrees 
stattfand, stellten sich insgesamt 17 städtische Dienststellen, Institutionen und Partner*innen 
mit ihren jeweiligen Beteiligungsformaten mit Aktions- und Informationsständen vor.  
Jede*r Aussteller*in erstellte einen Steckbrief, welcher Informationen für die Zielgruppe 
bündelte. Die Steckbriefe sind im Folgenden zu finden.

Seite 4 von 56 
5.1 Kinderfreundliche Kommune  
Kinderfreundliche Kommune Köln

Seite 5 von 56 
5.2 Kooperatives Kinder- und Jugendbüro  
Website des Kinder- und Jugendbüros

Seite 6 von 56 
5.3 Kölner Jugendring e.V.  
Website des Kölner Jugendrings e.V.

Seite 7 von 56 
5.4 Bezirksschüler*innenvertretung  
Website der BSV Köln

Seite 8 von 56 
5.5 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung  
Beteiligungsportal Meinung für Köln

Seite 9 von 56 
5.6 Kölner Freiwilligenagentur  
Website der Kölner Freiwilligenagentur

Seite 10 von 56 
5.7 Arbeitsgemeinschaft offene Tür (AGOT)  
Website der AGOT Köln

Seite 11 von 56 
5.8 Jugendzentren Köln (JugZ)  
Website der JugZ Köln

Seite 12 von 56 
5.9 Junge Stadt Köln  
Website der Jungen Stadt Köln

Seite 13 von 56 
5.10 Städtisch geförderten Kinder- und Jugendforen  
Website der Kinder- und Jugendforen

Seite 14 von 56 
5.11 Partnerschaften für Demokratie  
Website von Demokratie leben

Seite 15 von 56 
5.12 Jugendforum Demokratie leben

Seite 16 von 56 
5.13 Zukunftsrat Köln  
Website des Zukunftsrat Köln

Seite 17 von 56 
5.14 Inclutopia gUG  
Website der Inclutopia Köln

Seite 18 von 56 
5.15 Spielraumplanung  
Spielplätze in Köln

Seite 19 von 56 
5.16 Familienbüro Stadt Köln

Seite 20 von 56 
6. Workshops  
Es fanden insgesamt neun Workshops in zwei Runden statt. Die Workshops ließen sich in 
drei unterschiedliche Kategorien einordnen: 
Aktiv-Workshops (gemeinsam auf dem Fachtag ins „Tun kommen“)  
 Entwicklung eines Escape Room Game zum Thema „Partizipation“ 
 Kurzfilmdreh zum Thema „Partizipation“ 
 Erstellung eines Rapsongs als Stimme junger Menschen 
 „Ideen für dein Veedel“ 
Formate-Workshops (Feedback/Ideenfindung zu bestehenden oder möglichen neuen 
Beteiligungsformaten) 
 Kölner Spielräume 
 Weiterentwicklung des Tages der Jugend im Rathaus 
 Jugendparlamente 
Strategie-Workshops  
 Wie soll Köln 2025+ als kinder- und jugendfreundliche Stadt aussehen? 
 Küchenstudio: Was braucht bedarfsgerechte Kinder- und Jugendbeteiligung? 
Die zwei Strategie-Workshops fanden beide als offene Kreativräume während der gesamten 
Veranstaltungszeit statt. Im Folgenden werden die Workshops, sowie erste (Zwischen-) 
Ergebnisse dargestellt.

Seite 21 von 56 
6.1 Aktiv-Workshops 
Workshop 1 
HÖR MA!!!- Lasst die Welt eure Stimmen hören. Eure Ideen, eure Texte, euer 
Song 
Workshop-Beschreibung: 
 
Teilnehmer*innen:  
Es haben sich ingesamt15 junge Menschen kreativ in den Workshop eingebracht. Zusätzlich 
gab es weitere Kinder und Jugendliche, die vorbeigeschaut haben und das Geschehen über 
einen längeren Zeitraum mit Interesse verfolgt haben. 
 
Ablauf des Workshops:  
Die Teil nehmer*innen des Workshops  konnten sich kreativ beteiligen , in dem sie Themen 
gesammelt, geschrieben und ihre Raps aufgenommen haben. Viele Teilnehmer*innen haben 
zuvor noch nie gerappt und dies auf dem Fachtag zum ersten Mal ausprobiert.  
 
Ergebnisse des Workshops: 
 Im Workshop wurde partizipativ ein Rap produziert. 
 Folgende Inhalte wurden im Song verarbeitet u.a. Rassismus, Freiräume, Platz für uns  
(Jugendliche), Klima, Jugendliche haben wichtige Themen und wollen sich beteiligen/ 
mitmischen, Sklaverei, Gl eichberechtigung, sexuelle Belästigung, Kritik an Politik („nur 
Gerede“), Gewalt, psychische Belastungen, Vertrauenspersonen werden benötigt, Geld 
für offene Arbeit, Geldprobleme, laut werden

Seite 22 von 56 
Wie geht’s weiter? 
Der Rap wurde über den Tag bereits fertig gestellt und abends vor dem gesamten Publikum 
präsentiert. Für die Teilnehmer*innen des Workshops war es ein bestätigendes Gefühl, ihren 
Song vom Publikum wahrgenommen zu wissen.  
Es ist beabsichtigt den Rap weiter zu veröffentlichen, sobald alle benötigten 
Datenschutzerklärungen vorliegen. 
 
 
Workshop 2 
Euer Rezept für einen Escape Room  
Workshop-Beschreibung: 
 
Ablauf des Workshops: 
Die Teilnehmer*innen wurden in die Methodik „Escape Room Game“ eingeführt. Der 
Workshop bestand inhaltlich aus zwei Komponenten: Es konnten aktiv einige Rätsel und 
Aufgaben gelöst und seitens der Teilnehmer*innen bewertet werden. Interessierte junge 
Menschen konnten sich melden, wenn sie sich an der (Weiter-) Entwicklung eines Escape 
Room Game beteiligen wollten. 
 
Ergebnisse des Workshops:  
Grundsätzlich ist das Thema „Escape Room Game“ bei jungen Menschen derzeit sehr 
angesagt und das Workshop-Angebot daher auf großes Interesse gestoßen. Die Methode 
„Escape Game“ hat an dem Tag diverse junge Menschen ansprechen können und es haben 
24 Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen teilgenommen (wobei die Zahl an 
Interessierten größer war).

Seite 23 von 56 
Als wichtige Ergebnisse konnten festgehalten werden, dass das Spiel je nach Altersgruppe 
und Fähigkeiten der Jugendlichen als unterschiedlich herausfordernd wahrgenommen 
wurde. Dementsprechend sprachen nicht alle Rätsel und Aufgaben alle gleichermaßen an, 
wobei Rätsel, die mit einem schulischen Kontext verbunden waren (z.B. aus 
Rechtschreibfehlern ein Lösungswort bilden) von allen Zielgruppen weniger gut bewertet 
wurden. Kreativere Aufgaben, wie zum Beispiel das Bewerten und Erarbeiten einer Story-
Idee sind hingegen gut angekommen. 
Grundsätzlich ist es herausfordernd, ein Escape Game vor dem Hintergrund 
unterschiedlicher Anforderungen, Interessen, Ansprüche, kognitiver und sprachlicher 
Fähigkeiten, Altersgruppen und so weiter zu entwickeln.  
Für die Perspektive der partizipativen Erarbeitung/ Entwicklung eines Escape Games/ 
Escape Rooms bedeutet das: 
 Viele, vor allem zeitliche & personelle, Ressourcen werden benötigt. 
 Die unterschiedlichen Nutzer*innen und Spieler*innentypen müssen berücksichtigt 
werden. 
 Die Zielgruppe muss klarer eingegrenzt beziehungsweise definiert werden. 
 Junge Menschen müssen unbedingt in den Entwicklungsprozess miteingebunden 
werden. 
Interessante Ergebnisse für die Auswertung des Fachtages zur Station „Inhalte“: 
An einer Station konnten die jungen Menschen drei Wünsche äußern, wo junge Menschen 
ihrer Meinung nach (mehr) mitbestimmen sollten. Eine kleine Auswahl an Zitaten dazu: 
„Früher wählen“, „Schulsystem“, „Aufbau der Stadt“, „Saubere Ecken“, „Park für 
Obdachlose“, „Recht auf Freiheit“, „Recht auf Ausbildung“, „Recht auf Schutz“, „Was mit der 
Zukunft passiert“. 
 
 
Wie geht’s weiter?  
Für die perspektivische partizipative Weiterarbeit bzw. Erarbeitung eines Escape Games 
haben sieben Jugendliche ihre Kontaktdaten hinterlassen. Nach den Sommerferien geht es 
im Prozess weiter, erste Ergebnisse sollen nach Möglichkeit bis Ende 2023 vorgestellt 
werden.

Seite 24 von 56 
Workshop 3 
Lust auf Zukunft? Ideen für euer Veedel? Gestaltet mit! 
Workshop- Beschreibung: 
 
Ablauf des Workshops: 
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit örtlichem Bezug wurden Ideen und Wünsche der 
Teilnehmer*innen in den Kochtopf geworfen, anschließend nach Themen sortiert besprochen 
und gemeinsam mit den Politiker*innen Anregungen gegeben, wie sie realisiert werden oder 
Eingaben bei der Stadt Köln dazu gemacht werden können.  
Zum Abschluss des Workshops stellten die beiden Referent*innen noch erfolgreiche 
Beispiele aus dem TREFFER vor, hier unter anderem die Neugestaltung der TREFFArena 
sowie die Einrichtung des Trinkwasserbrunnen. Hierfür wurden unter anderem auch 
Sequenzen aus ihrem Demokratie-Film eingesetzt.  
 
Ergebnisse des Workshops: 
Die jungen Teilnehmer*innen benannten einige konkrete Orte, an denen sie sich eine 
Veränderung wünschen. Folgende Punkte wurden gesammelt: 
 
Ostheim  
 Weg zur Arbeit, der Bahnhof Ostheim sieht etwas schäbig aus, Sanierung wäre gut.  
 Sichere Umgebung für alle  
 Unser Platz ist am Abend etwas unheimlich  
 Schlaglöcher auf der Salmstraße/ Poller Hauptstraße  
 Mehr Ausflüge  
 Auf dem Weg zur Schule stört mich eine Ampel, weil sie nur 5 Sekunden grün bleibt.  
Mülheim  
 Breitere Fahrradwege + bessere Regelungen

Seite 25 von 56 
 Mehr Fahrradwege und größere Bürgersteige  
 Mehr Platz für Fahrräder  
 Mehr Fahrradständer am Deutzer Bahnhof  
 Der Basketballplatz im Böckingpark sollte ein Dach bekommen.  
 Zu viel Müll am Wiener Platz  
 Bessere Verteilung der Mülleimer  
 Ich würde es besser finden, wenn es in Mülheim sauberer wäre und da weniger 
Alkoholiker wären.  
 Wiese an der Katzenbuckel-Brücke: Extra Mülleimer für Pizzakartons  
Umwelt  
 Mehr Begrünung/ Bepflanzung + Grün (Hochbeete) statt „Kackstreifen“ 
 
Mobilität  
 Verspätungen der Deutschen Bahn  
 Linie fährt nur bis Holweide (besonders abends)  
 KVB Taktung verbessern  
 Ich fänd es cooler, wenn ich nicht umsteigen müsste auf dem Weg zur Schule  
Sonstiges  
 4 Tage Woche  
 Spätere Schulzeit  
 
Fotodokumentation:

Seite 26 von 56 
Zusammenfassend wurde im Workshop deutlich, dass den Jugendlichen nicht oder nur 
wenig bekannt ist, an wen sie sich mit ihren Anliegen wenden können. Die wichtigsten 
Themen der Jugendlichen im Workshop waren: Sauberkeit, Sicherheit, Mobilität und Umwelt.  
Wie geht’s weiter? 
Im Workshop wurden den Teilnehmer*innen bereits aufgezeigt, welche Möglichkeiten sie 
haben ihre Ideen, Wünsche und Anliegen bei der Stadt Köln und/ oder der Kommunalpolitik 
einzubringen. Als wichtiges Ergebnis des Workshops wurde aber deutlich, dass ein 
Informationsdefizit besteht in Bezug auf Möglichkeiten seine Meinung gegenüber der Stadt 
oder Politik zu sagen. Seitens der Jugendinformationsstelle des Kinder- und Jugendbüros 
wird dies als Thema nun bereits aufgegriffen. Es soll aber auch bei der Entwicklung des 
Gesamtkonzeptes zur Kinder- und Jugendbeteiligung Berücksichtigung finden. 
 
 
Workshop 4 
Partizipation? Was ist das? - Wir drehen einen Kurzfilm  
Workshop-Beschreibung: 
 
Ablauf des Workshops:  
Ursprünglich war die Idee, dass ein gemeinsamer Kurzfilm zum Thema Partizipation 
entstehen soll. Im Workshop haben sich dann jedoch drei verschiedene Gruppen gebildet, 
die jeweils einen Kurzfilm zum Thema gedreht haben. Für die Erstellung der Kurzfilme 
konnten die Materialien aus dem Demokratiekoffer (Medienkoffer der Kinder- und 
Jugendforen) verwendet und ausprobiert werden.

Seite 27 von 56 
Workshop-Ergebnisse: 
Es wurden insgesamt 3 Q&A (Question & Answer) Kurzfilme gedreht. Hierfür wurden 
verschiedene Materialien und Medien eingesetzt. Das Film- Material liegt als Ergebnis vor. 
In den Filmen wurden unter anderem folgende Fragen bearbeitet: Was ist Partizipation? Wie 
funktioniert Partizipation gut? Wo findet Partizipation statt? Was ist keine Partizipation? Was 
ist mehr als Partizipation? 
 
Wie geht’s weiter?  
Die drei Kurzfilme wurden in den AGs Rahmenbedingungen und AG Inhalt gezeigt und 
präsentiert. Die weitere Nutzung der Dateien muss datenschutzrechtlich noch abschließend 
geklärt werden.  
 
 
6.2 Formate-Workshops  
Workshop 5 
700 Kölner Spielräume- auf dem Weg in die Zukunft und du mischt mit!  
Workshop-Beschreibung: 
 
Ablauf des Workshops: 
Der Workshop wurde auf dem Fachtag 2-mal hintereinander mit unterschiedlichen 
Teilnehmer*innen durchgeführt. In den Workshop-Phasen wurde mit den Teilnehmer*innen 
in kleinen Gruppen über die Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen der Spielraumplanung 
intensiv diskutiert. Dabei wurde die Fragestellung bearbeitet, wie Kinder- und Jugendliche im 
Rahmen der Spielraumplanung der Stadt Köln zukünftig weitergehend beteiligt werden 
können und welche Möglichkeiten der Kontaktaufnahme es geben könnte. Welche 
Instrumente und Tools nutzen Kinder und Jugendliche und welchen Stellenwert hat die 
persönliche Auseinandersetzung, bzw. die Beteiligung noch? Dabei wurde einleitend die 
Spielraumplanung der Stadt Köln beschrieben und dann konkret auf die Fragestellung

Seite 28 von 56 
eingegangen. Die Teilnehmer*innen waren Jugendliche, aber auch Personen aus der Politik 
und der Trägerlandschaft.  
 
Ergebnisse der Workshops 
Seitens der Teilnehmer*innen wurde zurückgemeldet, dass Kinder und Jugendliche den 
persönlichen Kontakt bei Beteiligungen bevorzugen und die digitalen Kanäle, wie Instagram, 
TikTok etc. begleitend eingesetzt werden könnten, zum Beispiel um zu informieren oder 
Feedback einzuholen, z.B. über QR Codes. In diesem Rahmen wurden auch konkrete 
Spielplätze im Volksgarten oder Bolzplätze in Roggendorf oder in Bilderstöckchen 
angesprochen. Vor dem Hintergrund der geringen Gruppengröße konnte intensiv und 
tiefgründig über das Thema, sowie die persönlichen Anliegen der Teilnehmer*innen rund um 
die Spielraumplanung gesprochen werden. Vor allem war den Beteiligten wichtig, eine 
Ansprechperson für Ihre Anliegen zu kennen, die ihre Bedürfnisse nach mehr Bewegung und 
jugendgerechten Rückzugsmöglichkeiten unterstützt und im Blick hat. Es wurde eine 
Umfrage mit Fragekarten durchgeführt. Die Ergebnisse können nur als "Stimmungsbild" 
verstanden werden und hegen keinen Anspruch auf eine umfassende repräsentative 
Aussage. Dennoch verdeutlichen die Antworten, dass Kinder und Jugendliche an der 
Gestaltung von öffentlichen Spielräumen beteiligt werden möchten und sich dafür 
interessieren. Sie nutzen die öffentlichen Spielräume mit ihren verschiedenen Angeboten 
intensiv und beschränken sich dabei nicht nur auf eine Bewegungs- und Nutzungsform. Die 
Außenflächen sind wichtige Orte für Kinder und Jugendliche und bilden einen informellen 
Rückzugsort für ihre Bedürfnisse. Hierbei scheint es aber noch Verbesserungsbedarf zu 
geben, was die Sauberkeit und den Platzbedarf angeht. 
 
Fotodokumentation

Seite 29 von 56 
 
Wie geht’s weiter?  
Die Ergebnisse der Workshops fließen in die weitere Arbeit der Spielraumplanung ein und 
münden auch in das Konzept der Spielraumplanung 2028 ein, welches sich derzeit in der 
Erstellung befindet. Darüber hinaus gehende Ergebnisse fließen zudem in das 
Gesamtkonzept zur Kinder- und Jugendbeteiligung ein.

Seite 30 von 56 
Workshop 6 
Planspiel „Tag der Jugend im Rathaus“ 
Wie stellst du dir deinen Tag der Jugend im Rathaus vor? 
Workshop-Beschreibung: 
 
Ablauf des Workshops:  
Mit den Teilnehmer*innen wurden Ideen zur Weiterentwicklung des Tages der Jugend im 
Rathaus gesammelt:  
Ergebnisse des Workshops:  
Orga und Struktur  
 Vorbereitung so gestalten, dass allen die Struktur und das Planspiel bekannt ist, indem 
auch die Erfahrungen veröffentlicht werden und eine Roadmap erstellt wird  
 Politik muss das „Raster kennen“, Netzwerk zwischen Ratsmenschen  
 Kennlern-Veranstaltung im lockeren Rahmen  
 Auftaktveranstaltung, damit Hemmungen fallen  
 Gespräche mit der Politik in einem entspannten Rahmen außerhalb des Rathauses 
 Warm-up mit der Politik im Vorfeld 
 Die Schulklassen sollten einen gemeinsamen Auftakttermin haben, um sich 
kennenzulernen 
 Gemeinsamer Auftakt und gemeinsamer Abschluss im Rathaus 
 Halbzeitveranstaltung nach 5 bis 7 Wochen

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Weitere Einbindung:  
 Mehr Multiplikatoren einbinden, nicht nur Ratspolitik, auch politische 
Jugendorganisationen und Jugendverbände;  
 Dezentrale Strukturen nutzen zum Beispiel in den Bezirken (niederschwelliger)  
 Mehr Kinder und Jugendliche einbeziehen, zum Beispiel die Kinder- und Jugendforen 
 Publikum beim Abschluss= Freunde, Familie, Lehrende; Teilnehmende aus den 
vorherigen Jahren als „Botschafter*in“  
 Bitte Berufsschulen mit reinnehmen, die haben im Politikunterricht viel mehr Zeit 
 Berufsschulen stärken einbeziehen 
 BSV als Partner = die kennen Lehrer*innen, die besonders geeignet sind, eine solche 
Aufgabe zu übernehmen 
 Schulsozialarbeit einbeziehen 
 
Themenfindung 
 Aktuelle Themen der Schüler*innen schon im Vorfeld über Social Media sammeln; 
digitale Beteiligungsformate nutzen 
 Themen müssen der ganzen Gruppe einen Benefit bringen; Jugendliche sind meist 
vielfältig an großen Themen interessiert 
 Mit Thema bewerben, so dass direkt ein Anliegen eingebracht wird 
 Themenspektrum also Verkehr / … etc. vorher vorgeben? (Themen, die die Jugend 
betreffen wie Mensa-Essen, ÖPNV…) Köln weit in den Bezirken um mehr Ressourcen zu 
haben 
 Oberthema =Tag der Jugend im Rathaus Unterthemen:  ein Format Rathausschule, - ein 
Format wie Misch mit etc.  
 Hilfestellung bei Themenfindung;  
 
Evaluation  
 Evaluation aller Lehrkräfte und der Politiker*innen, die in den letzten Jahren am TdJiR 
teilgenommen haben.  
 Evaluation in Schule; Politik; Verwaltung 
 
Weitere Hinweise  
 Möglichst schnelle Umsetzung 
 Tag der Schule im Rathaus 
 Jedes Rathaus an sich für Jugend öffnen (Schulklassen, Jugendgruppen etc.) als ideales 
Ziel?  
 Match Örtliche Politik mit Schulklassen also gleich Wahlkreis = dadurch Interesse höher 
 TdJiR sollte Tag der Jugend im Bezirk = 11 TdJ, um Regionalität zu ermöglichen – 
braucht aber Personal  
 Mehr Leute, die die Klassen betreuen 
 ÄA1 gefassten Beschluss und die anderen Vorlagen 
 Die Lehrkräfte müssen wissen, auf wie viel Aufwand sie sich einlassen 
 Den Aufwand der Lehrer*innen minimieren 
 Stressfaktor: Lehrer*innen können das tatsächliche Arbeitsvolumen nicht einschätzen

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 Kostenlose Expertise = kommunaler Benefit 
 Papier (Rathausinformation) wenig zugänglich  
 Newsletter per Mail = nach Anmeldung  
 Engagement Angebote schaffen 
 Wer ist dafür verantwortlich, die Anträge an die Fraktionsgeschäftsführung zu schicken? 
 Verantwortung unklar 
 Weiterführung des Projektes auch nach der Ratssitzung  
 
Fotodokumentation: 
 
 
 
Wie geht’s weiter?  
Derzeit wird geprüft, welche Ideen sich bereits für den Tag der Jugend im Rathaus im Jahr 
2023 (30. November 2023) umsetzen lassen. Seitens der Teilnehmer*innen des Workshops

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wurde zum Beispiel ein separates Vorgespräch mit Lehrkraft und Politiker*innen gewünscht. 
Hier steht derzeit die Terminfindung an.  
Auch ein Kennenlern-Event der teilnehmenden Klassen für 2024 ist vorstellbar, sofern es 
gelingt die drei diesjährigen Gastklassen darauf einzustimmen. Zudem sollen Jugendliche 
zukünftig noch stärker in die Gestaltung des Social Media-Auftritts des Tag der Jugend im 
Rathaus einbezogen werden. Es gilt hier eine einfachere und zielgruppengerechtere 
Sprache zu finden, mehr zu erklären und eventuell eine filmische und fotografische 
Begleitung des Prozesses und der Veranstaltung zu organisieren.  
Darüber hinaus werden auch weitere Ideen für das Konzept des Tags der Jugend im 
Rathaus geprüft, die jedoch einen längeren Vorlauf und Abstimmungen erfordern. Einige der 
benannten Ideen, Wünsche und Anregungen benötigen zudem weitere finanzielle und 
personelle Ressourcen, deren Verfügbarkeit ebenfalls geprüft werden muss. Über den Tag 
der Jugend im Rathaus hinaus gehende Ergebnisse bzw. Erkenntnisse werden in das 
Gesamtkonzept zur Kinder- und Jugendbeteiligung einfließen. 
 
Workshop 7  
In einem Jugendparlament mitmischen 
Workshop- Beschreibung: 
 
Teilnehmer*innen: 
28 Personen (Zusammensetzung: Junge Erwachsene aus verschiedenen Kölner 
Jugendverbänden, 2 Jugendliche ohne Verbandszugehörigkeit, erwachsene Fachkräfte der 
Jugendarbeit und Vertreter*innen aus Kommunalpolitik/Bezirksvertretungen)  
 
Ablauf des Workshops: 
 Kurzpräsentation „Erfahrungsbericht Jugendparlament Düsseldorf“ durch Michael Hein  
 Sammlung von Pro/Contra/Chancen/Herausforderungs-Argumenten durch die 
Teilnehmer*innen in kleinen Gruppen, Clustern auf zwei Stellwänden

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 Plenums-Diskussion  
 
Ergebnisse des Workshops: 
Pro 
 
 Erlernen, Argumente für andere zu 
vertreten.  
 Möglichkeit, sich mit allen Themen zu 
beschäftigen und Rechte zu haben 
und mitzuentscheiden  
 
 
Contra  
 Nicht gewählte Personen verwalten und 
lenken  
 Nur politische Selbstprofilierung?  
 Keine Entscheidungsmacht!  
 Werden nicht ernst genommen  
 Besser: BSV stärken. 
Entscheidungsmacht in Ausschüssen 
geben.  
 
Chancen 
 Direkte Stimme  
 Chance, gehört zu werden  
 Institutionell ist langfristig und effektiver  
 Neue Perspektiven durch junge Leute  
 Lobby für Kinder/Jugendliche  
 Möglichkeit, in Ausschüssen sprechen 
zu können ist mehr, als die meisten 
Jugendverbände jetzt haben  
 
Herausforderungen  
 Umsetzung der Beschlüsse  
 Herausforderung nicht die anderen zu 
vernachlässigen  
 Beteiligungschancen für alle  
 Menschen erreichen, die noch nicht 
organisiert sind  
 In jedem Stadtteil Jugendliche 
motivieren und Stimmrecht geben. 
Kleinräumlichkeit.  
 Ressourcen. Umsetzbarkeit bei 
1.000.000 Einwohnern  
 Stadt müsste viel Ressourcen zur 
Verfügung stellen  
 Jedes Veedel ist eigene Großstadt. 
Fraglich ist, ob 1 Mio. Kölner*innen von 
50 Vertreter*innen vertreten werden 
können, bzw. ob Jugendparlament auf 
ganzer Stadt  
 
Fazit der Workshop-Geber*innen: 
 Durch die nicht repräsentative Zusammensetzung der Teilnehmenden sowie die Kürze 
der zur Verfügung stehenden Zeit, kann keine eindeutige Aussage zur Sinnhaftigkeit 
eines Jugendparlaments für die Stadt Köln getroffen werden.  
 Im Workshop wurde deutlich, dass die Entwicklung eines Jugendparlaments auf die 
Initiative von Jugendlichen und jungen Menschen zurückgehen muss.  
 Es gibt viele verschiedene Optionen für die Ausgestaltung eines Jugendgremiums.  
 Eine wichtige Gelingensbedingung ist die Ausstattung mit umfangreichen Ressourcen 
(unter anderem personelle Ressource, Budget für junge Menschen, Ausstattung mit 
Entscheidungsmacht).  
 Ein Jugendparlament kann nur als Ergänzung zu bestehenden Angeboten funktionieren 
(kommunaler „Beteiligungsmix“). Eine Vernetzung mit bestehenden 
Beteiligungsangeboten ist zentral.

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Zusätzliche Empfehlung aus Erfahrungen aus Düsseldorf  
 Zum Gelingen trägt die Akzeptanz, Unterstützung und aktive Mitarbeit von Akteur*innen 
bei, die bereits Beteiligung ermöglichen oder gestalten (Jugendverbände, Jugendring, 
Einrichtungen der OKJA, ...).  
 Es bedarf realer Mandate und verbriefter Rechte. Es muss real etwas zu entscheiden 
sein. Es darf nicht auf Alibi-Beteiligung hinauslaufen.  
 Die Größe des Gremiums und der Zugang zu der realen Lebenswelt sind wichtig. Lieber 
in einem Stadtteil beginnen und dort Erfahrungen sammeln, statt einer formalen Struktur 
aufgesamtstädtischer Ebene.  
 Die Initiative zur Gründung sollte von Jugendlichen selbst ausgehen.  
 Mit offenen Formen (z.B. Foren) beginnen.  
 
Wie geht’s weiter?  
Die Ergebnisse des Workshops sollen in die Entwicklung des Gesamtkonzepts zur Kinder- 
und Jugendbeteiligung einfließen. Im Zuge der Entwicklung des Konzepts soll kritisch 
reflektiert werden, ob und mit welchen Formaten die aktuelle Beteiligungslandschaft sinnvoll 
ergänzt werden kann/ sollte.

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6.3 Strategie-Workshops  
 
Workshop 8 
Reise mit uns in die Zukunft und schau dir an, wie unser kinder- und 
jugendfreundliches Köln im Jahr 2030+ aussieht. 
Workshop-Beschreibung: 
 
Ablauf des Workshops  
Die Teilnehmer*innen des Fachtags hatten während der gesamten Veranstaltung die 
Chance, den Workshop zu besuchen und so lange im Raum zu verweilen, wie sie wollten.  
Es gab insgesamt 7 „Planetenstationen“, an denen junge Menschen ihre Ideen für ein kinder- 
und jugendfreundliches Köln 2035+ notieren konnten. Die zentralsten Ideen und Punkte 
wurden bereits auf dem Fachtag geclustert und „live“ in ein Graphic Recording übertragen. 
 
Ergebnisse: 
Mitbestimmung  
So sollte es in Köln sein…. 
 Alle Kinder und Jugendlichen in ganz Köln können mitbestimmen.  
 Weniger reden, mehr handeln  
 Politik leichter machen  
 auf anderen Ebenen politisch mitbestimmen  
 nichtorganisierte Jugendliche können mitbestimmen  
 einfache Teilhabe in der Politik > frühere Einbindung

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 Man sollte mehr bei Umfragen, die etwas mit seiner Umgebung zu tun haben 
mitbestimmen  
 Jugendverbände, statt Parlamente  
 Starke Jugendverbände  
 Mehr Kontakt untereinander ermöglichen  
 Niedrigschwellige Mitbestimmungsmöglichkeiten vor Ort, im Stadtteil 
 Infos zu Wahlen, einfacher und leichter erklärt, zugänglich  
 Mehr Sitze in städtischen Ausschüssen für Jugendliche  
 Bei politischen Entscheidungen müssen die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen 
mitgedacht werden 
 Senkung des Wahlalters (2x) 
 Man darf ab 16 wählen (2x) 
 Mehr interessante Veranstaltungen für Jugendliche  
 
So sollte es in Köln nicht sein…. 
 Kein Jugendparlament  
 
Räume  
So sollte es in Köln sein…. 
 Plätze für Jugendliche  
 Räume für Begegnungen  
 Zeit für Sport  
 Zeit zum Spielen haben  
 Schöne Plätze mit viel Grün  
 Raum für Jugendverbände und –gruppen  
 Genug bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen  
 Sauberes buntes Umfeld/ Umwelt  
 Räume, die von uns gestaltet sind  
 
Spiel-, Sport- und Trendsportflächen  
 Mehr und größere Spielplätze  
 Saubere Spielplätze  
 Mehr Spiel- und Turngeräte in Parks  
 Mehr Sportplätze  
 Gratis Sportgelegenheiten  
 Genug Bolzplätze  
 Mein Traumspielplatz ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemacht  
 
So sollte es in Köln nicht sein…. 
 Unbezahlbarer Wohnraum  
 Dreckige Stadt  
 Obdachlose

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Gesundheit  
So sollte es in Köln sein… 
Schule  
 4 Tage Woche > Mehr Rücksicht auf psychische Belastung in Beruf/ Schule  
 Montags Online-Unterricht, wenn man es gesundheitlich braucht  
 Wohnortnahe Schulplätze für alle  
 Es gibt genug Schulpsycholog*innen  
 Keine Hausaufgaben  
 Statt Klassenarbeiten, Projekte machen  
 Späterer Schulbeginn, weniger Leistungsorientierung in Schule  
 3 Tage frei im Monat wegen Periode, weil die drei Tage sind am Schlimmsten  
 Anderes Schulsystem  
 Mehr Aufenthaltsräume in der Schule  
 Mehr Kunstunterricht für die mentale Stärke  
 Mehr Sportstunden  
 
Freizeit  
 Kostenlose Sport-/ Vereinsangebote ohne Wettkampfcharakter (z.B. Fußballspielen 
ohne Meisterschaftsspiele)  
 Bewegungsangebote für alle (Inklusion) und kostenlos  
 
Stadtleben  
 Viele Grünflächen  
 Artenvielfalt (erhalten)  
 Mehr Therapeut*innen (für Kinder und Jugendliche)  
 Es gibt genug Therapieplätze für Kinder und Jugendliche  
 Begrünte Dächer, Fassaden, viele Beete und Grünflächen  
 Gute medizinische, psychologische und Beratungsangebote für Trans* Kinder und 
Jugendliche  
 Autofreie Straßen und Wohngebiete  
 Elektroautos 
 Sich um die Umwelt kümmern 
 
Weiteres 
 Es gibt viel mehr gesunde, unverpackte Lebensmittel  
 Günstigere Medikamente  
 
So sollte es in Köln nicht sein…. 
 Schädliche Luft und Abgase  
 Zigarettenqualm  
 Ungesundes Essen (Beispiel Cheeseburger)  
 Kalk ist ein Betonblock (jetzt schon 97% versiegelt)  
 Mediensucht außer Acht lassen  
 (Keine) Vapes für Kinder

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 Schuldruck für Kinder (Es sind noch Kinder)  
 
Bewegung/ Sicherheit  
So sollte es in Köln sein… 
 Bewegte Kita und Schule ohne Sitzzwang  
 Schulstraße > Kidical Mass  
 Mehr Sicherheit für Kinder  
 Safe Spaces  
 Super Blocks 
 Tempo 30 für alle  
 
Luftqualität  
 Endlich rieche ich die Natur, keine Abgase  
 Ich rieche Blumen, statt Abgase  
 
Geräusche  
 Köln ist leise  
 Weniger Autolärm, dafür spielende Kinder  
 
Rad- und Fußverkehr  
 Sichere Radwege  
 Mehr Fahrradwege  
 Breitere Gehwege/ breite Gehwege  
 Schule, Kindergarten & Co sind für alle zu Fuß erreichbar  
 Es gibt Platz, breite Bürgersteige für Rollstuhlfahrer*innen und Kinder auf Rädern 
 Fahrrad und Fußgänger Priorisierung statt Auto  
 Der Schulweg ist sicher (Schulstraßen, wenig bis kein Autoverkehr, sichere 
Radwege) 
 Markierte Fahrradwege  
 Viele Fahrradwege und Fahrradstraße  
 Mehr Zebrastreifen  
 
ÖPNV  
 Kostenfrei ÖPNV nutzen können  
 100% Elektrobusse & -bahnen und ein Parkverbot in dicht besiedelten Gebieten 
 Bessere Verkehrsanbindungen, damit die Liebe hier hinkommen kann  
 Bus fahren gratis  
 Es gibt ein 365 Euro Ticket für alle Kinder und Jugendlichen  
 Automatischer Knopf, damit Rollstuhlfahrer*innen selbst einsteigen können  
 KVB + DB sollten pünktlich sein  
 Schulbusse  
 
So sollte es in Köln nicht sein…. 
 Eine auf Autoverkehr ausgelegte Stadtplanung

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 Keine Angsträume mehr (dunkle Ecken etc.)  
 Es sollte nicht mehr so viele große Straßen geben  
 
Chancengerechtigkeit 
So sollte es in Köln sein… 
Einkommen/ Geld 
 Es gibt eine Kindergrundsicherung  
 Bedingungsloses Grundeinkommen  
 Höhere Gehälter für alle  
 Mehr Geld für Jugendzentren (2x)  
 Auch wenn man wenig Geld hat, sollte man die gleichen Chancen bekommen  
 2035 sollen weniger Menschen arm sein, als heute 
 Keine Kinderarmut mehr > Auskömmliche Finanzierung  
 
Unterstützung/ Hilfen 
 Schneller an Hilfe gelangen > finanzielle Hilfen für Freizeitgestaltung  
 
Migration/ Integration/ Rassismus 
 Nach dem Abschluss sofort deutschen Pass (Flüchtlinge)  
 Bessere Arbeitsbedingungen für Ausländer*innen  
 Ausländische Abschlüsse sollten anerkannt werden  
 Die Herkunft eines Menschen entscheidet nicht über seine Leistung  
 Keine rassistischen Lehrer*innen an Schulen  
 
Inklusion  
 Mehr Fußballvereine für Menschen mit Behinderung  
 Mehr Schulplätze für Kinder mit Behinderung  
 
Gleichstellung 
 Mehr Frauen als Chefinnen  
 Es sollen mehr Frauen in der Politik sein  
 
Weiteres  
 Tolerant  
 Kompetenz/ Möglichkeit 
  Keine Ghettoisierung  
 Gleiche Chancen für alle  
 Grammatik und Rechtschreibung sollten in Prüfung nicht gewertet werden 
 Trans* Kinder haben die Möglichkeit sich beraten zu lassen und über Angebote 
informiert zu werden  
 Kostenlose und günstige Freizeit- und Vereinsangebote

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 Bessere Bildungsgelegenheiten  
 Keine getrennten Schulen (Realschule, Gymnasium)  
 
Information 
So sollte es in Köln sein… 
 Mehr einfache Sprache, kein Verwaltungsdeutsch auf städtischen Formularen  
 Leichte Informationsquelle für alle (geprüft und leicht erklärt) 
 Digitale, niedrigschwellige Kommunikation  
 Leichte Sprache in Briefen  
 
Schule/ Kita  
 Politische Bildung in der Schule  
 Mehr Projekttage in Kindergärten und Schulen  
 Wie ich moderne Medien nutzen, dass besprechen wir zuhause und in der Schule.  
Politik  
 Transparenz der Politik  
 Frauen in die Regierung  
 
So sollte es in Köln nicht sein…. 
 Kein Fax, keine Email, weniger Flyer 
 
Dein gutes Recht  
So sollte es in Köln sein (Wünsche)… 
Frieden  
 Kein Krieg, Sicherheit  
 Kein Krieg, dass es mir bald besser geht  
 
Rassismus  
 Die Hammerskins nieder kriegen (Stadt ohne Nazis)  
 Alle NSU Täter verhaften  
Weiteres  
 Schule von uns aus denken  
 Mehr Frauenrechte (2x)  
 Gute Wohnungen für alle  
 Essen  
 Stärkung von Ehrenamt  
 Mehr glückliche Menschen  
 Keine weiteren Viren forschen und raus lassen  
 Eine Welt ohne Vergewaltigung  
 Meine große Liebe finden  
 Das D. mich fragt, ob wir zusammenkommen  
 Dass meine große Liebe hier wäre, auch wenn es nur für ein paar Stunden ist

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Graphic Recording 
 
 
Wie geht’s weiter?  
Die zentralsten Ideen und Punkte wurden bereits auf dem Fachtag geclustert und in ein 
Graphic Recording übertragen. Im Ergebnis wurden eine Vielzahl zielgruppenspezifischer 
Wünsche/ Einzelthemen geäußert, aber auch viele übergeordnete Ziele von den jungen 
Menschen benannt. Letztere lassen sich auch im Zielgerüst der Stadtstrategie wieder finden 
(zum Beispiel Stadtraum, nachhaltige Mobilität). Bei den zielgruppenspezifischen 
Einzelthemen muss geprüft werden, wo und wie die Ideen, Forderungen und Wünsche in 
weitere Prozesse und Planungen einmünden können. Im ersten Schritt wurde das Graphic 
Recording bereits beim Strategietag „Kölner Kinder stärken!“ am 12.05.2023 dargestellt und 
erste Ideen sind in diesen Prozess eingeflossen.  
Die übergeordneten Themen sollen als 1. Beteiligungsebene in die Leitbildentwicklung für 
ein kinder- und jugendfreundliches Köln 2035+ einmünden. Es besteht die Zielsetzung die 
Leitbildentwicklung mit der Entwicklung des Beteiligungskonzepts zu verbinden.

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Workshop 9 
Küchen-Studio: Dein Rezept für gute Beteiligung- Offener Kreativraum 
während der gesamten Veranstaltung 
Workshop-Beschreibung: 
 
Teilnehmer*innen: 
ca. 60 Besucher*innen und Gespräche im Raum 
 
Grundidee  
Die Idee zu diesem Raum ist während der Vorbereitungsphase in großer Runde mit 
Jugendlichen und Erwachsenen entstanden. Aus dem „Raum der Wünsche“ ist das 
„Küchenstudio“ geworden, um das Motto und Plakatthema weiter aufzugreifen.  
 
Durchführende  
Uli-Lisa Eisbrenner, Ronja Kreutzer, Frank Liffers (junge Stadt Köln e.V.). Unterstützung 
durch Anna-Joelle (Pestalozzi-Schule). 
 
Konzeption  
Uli-Lisa Eisbrenner & Frank Liffers, junge Stadt Köln e.V.  
Rückspiegelung von Ideen und Ideengenerierung durch mehrere Gespräche mit drei 
Jugendlichen. Praktische Vorbereitung mehrerer Teilaspekte durch Praktikantin Ann-
Charlotte (Schüler-Tagespraktikantin). 
 
Inhalt  
Die Kernfragen lauteten:  
• Wie wünschen sich Jugendliche denn eigentlich „Beteiligung“ in der Zukunft?  
• Was fehlt?  
• Was läuft gut?

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Ablauf  
 Die Fachtagsteilnehmer*innen hatten während der gesamten Veranstaltung die Chance, 
das „Küchenstudio“ zu besuchen.  
 Verschiedene Stationen boten Raum für Entdeckungen und Ausdrücken von Ideen und 
Wünschen.  
 Das Team von junge Stadt Köln verwickelte die Besucher*innen in Gespräche, erklärte 
die Inhalte und bot Unterstützung bei der Dokumentation von Ideen an.  
 
Ergebnisse: 
 
Wie möchtest du von Beteiligungsmöglichkeiten erfahren?  
• (große) Plakate 5x  
• Schule 3x  
• Schüler 2x  
• über eine Internetseite, im Internet 2x  
• Schulworkshops  
• Zeitung  
• Infokästen  
• Wände  
• an Laternen  
• Eltern  
• Freunde  
• draußen  
• Soziale Medien: Insta (2x), Facebook, WhatsApp (2x), Google, TikTok  
• Werbung muss aktiver und attraktiver werden!  
 
Und von wem möchtest du über Beteiligungsmöglichkeiten erfahren?  
• Lehrer 2x  
• Absichten Veranstaltungen  
• Was springt für einen dabei raus?  
• Freunde  
• Peers  
• Bekannten  
• Jugendzentrum Mitarbeiter*innen  
• Über Betreuer, die ich aus dem Jugendzentrum kenne  
• Eltern  
• Mitschüler*innen  
• Sozialpädagogen (Jugendzentrum)  
• Schulsozialarbeiter  
• Familienmitglieder  
• Vorbilder  
• Noch zu viel schnick schnack in Werbevideos  
• Von Beteiligten  
• Wenn sie viele erreicht  
• Projektleitung  
• SV  
• Beim nächsten Mal von Menschen, die an dem Fachtag teilgenommen haben  
 
Wie sieht gute Werbung / Information aus  
• Auf Instagram  
• Instagram Kanal Jugendring (gutes Beispiel)  
• Humor  
• Ich will sehen, was passiert  
• Personen / Fachkräfte und Leute, die sich beteiligen

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• Katzen Videos  
• Witzige Videos  
• Über ein Thema informieren und dann auf die Veranstaltung hinweisen  
• Sachen sehen 
• Influencer 
• Regelmäßige Aktivitäten  
• Auf Schulen über AGs  
• Instagram Shorts  
• TikTok  
• In der Schule Informationen bekommen von Leuten, die an der Aktion beteiligt sind  
• Jugendamt  
• YouTube  
• WhatsApp  
• Von Daniel der Alte  
• einladend  
• interessant  
• Kurz und knackig (Videos)  
• Schön gestaltet  
• bekannte Influencer  
• Flyer (schön gestaltet)  
• Barcode der Veranstaltungen haben nicht funktioniert  
• Barcode doof, wenn man kein Internet (mehr) hat  
• Luftballons sind für Kleinkinder  
• Direkt  
 
Wann geht Beteiligung vollkommen in die Hose?  
• Wenn es keine Zeit gibt  
• zu viel Druck / Stress  
• Durch das nicht Bescheid wissen  
• Wenn man verwirrt ist  
• Wenn es zu weit weg ist  
• Bei unpassenden Situationen  
• Schlecht erreichbar  
• Überforderung der rezipierenden Leute an die es gerichtet ist  
• Wenn mich die Infos nicht erreichen  
• Zu viel blinkende Zeichen in der Werbung  
• Nicht zu viel Input  
• Nicht 2 Stunden zugelabert werden  
• Monotone Inhalte  
• Wenn vormittags  
• Wenn es zu unruhig ist  
• Wenn man nicht als Individuum gesehen wird, keine Wertschätzung  
            und Ideen unterdrückt werden  
• Überforderung und zu viel Freiraum  
• Keine Strukturen vorhanden sind  
• Partizipationsveranstaltungen als Eintagsfliege ohne Plan für Nachhaltigkeit  
• Schlechte Werbung  
• Wenn man gestresst ist  
• Wenn man seine Meinung nicht einbringen kann  
• Wenn dort zu viel kleine Kinder sind  
• Wenn zu niedrigschwellig ist in einem Bereich den ich gut kenne  
            (zum Beispiel Klimafreundlich im Alltag)  
• Wenn es nicht ernstzunehmen (ist)  
• Schlechte Werbung

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• Wenn nicht auf die Bedürfnisse eingegangen wird  
• Zu weit weg  
• In einer Gasse versteckt  
• Schlechtes Essen  
• Schlechte Orte  
• Nicht zu viel Freiraum geben, sonst Überforderung  
• Wenn man keinen Spaß hat  
• Wenn es vormittags ist  
 
Was oder wer hindert dich, mitzumischen?  
• fast nur reden (wörtlich reden fast nur)  
• zu wenig Gelegenheiten  
• Zu kurzfristig  
• Deutscher Pass  
• Zu selten  
• Niemanden kennen - alles neu  
• Zu beschäftigt mit Schule, Uni, Geldverdienen  
• Das Handy  
• Zeiten unpassend  
• Zu wenig Aufmerksamkeit  
• Zu spät mitbekommen  
• Zu spät abends  
• Zu viel zu tun  
• Die Zeiten sind unpassend  
• Zeit  
• Lange Anreise  
• Zu faul  
• Kein Austausch  
• Keine Ideen  
• Nichtunterstützende Lehrer*innen  
• Fehlendes Selbstvertrauen  
• Ängste, Fehler zu machen  
• Unsicherheit im eigenständigen Handeln  
• Nicht trauen  
• Keine Ahnung von Angeboten  
• Nicht die passende Gruppe haben  
• Mangelnde Überzeugung, dass Ideen / Vorschläge tatsächlich umgesetzt werden  
 
Wie und wo könnte der Fachtag zukünftig stattfinden?  
• Mit der Schule. Schulfrei.  
• Das passt sich an meinen Terminkalender an.  
• Marktplätze  
• Schulhof  
• Wiener Platz  
• Jugendzentrum, Jugendzentrum digital, Grembox  
• Unter der Woche ab 17 bis 21 Uhr // Wochenende nachmittags, nicht um 10 Uhr.  
• Draußen  
• Veranstaltung zwei Mal stattfinden lassen.  
 
Eindrücke der Moderation  
• Das Konzept ist aufgegangen.  
• Die Besucher*innen haben die kreative Atmosphäre im Raum wertgeschätzt. 
• Die Besucher*innen haben sich unterschiedlich lang im Raum aufgehalten, mal  
            nur an einer Station Ideen/Meinungen kundgetan oder intensiv an mehreren.

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• Der Raum abseits des Trubels der Haupthalle, bot den Besucher*innen einen  
            Ruhepol.  
 
Empfehlungen für ein nächstes Küchenstudio  
Jede einzelne Station mit einer Begleitung versehen, die die Besucher*innen direkt in ein 
Gespräch verwickelt und anleitet, die Aufgaben an der Station zu bearbeiten.  
 
Fotodokumentation (Auszüge):

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Wie geht’s weiter?  
Es liegen umfangreiche Ergebnisse vor, wie junge Menschen über Beteiligungsmöglichkeiten 
informiert werden wollen, sich Beteiligung wünschen, welche Hinderungsgründe bestehen 
und wie Beteiligung aus Sicht der Zielgruppe „in die Hose geht“. Die Ergebnisse fließen auch 
in die wissenschaftliche Evaluation ein. Sie münden zudem in die Erstellung des 
Gesamtkonzepts Kinder- und Jugendbeteiligung ein.

Seite 49 von 56 
7. Erste Feedbackschleifen zur Veranstaltung Misch MIT! 
Im Nachgang zum Fachtag wurden bereits mehrerer Feedbackschleifen durchgeführt. 
Untenstehend wurden die wichtigsten Punkte aus den Arbeitsgruppen, der Interessierten-
Gruppe, der Aussteller*innen, der Workshop-Geber*innen, den Ansprechpartner*innen der 
Kinder- und Jugendforen und weiteren Personen zusammengefasst: 
 
Positives Feedback 
 Gute Organisation und Vorbereitung des Fachtags  
 Vorbereitungsgruppen mit jungen Menschen 
 Abwechslungsreiche und spannende Programmgestaltung  
 Kinder und Jugendliche waren gut vertreten/ diverser Teilnehmer*innen-Kreis  
 Beteiligung bei Mitmach-Aktionen  
 Tolle, positive Atmosphäre/ Stimmung während der Veranstaltung 
 Kalk Karree als Veranstaltungsraum/ positive Verknüpfung  
 Grüngürtelrosen (Chor)  
 Moderator  
 Plakate/ Design ansprechend & modern  
 Austausch mit jungen Menschen 
 Netzwerkmöglichkeit   
 Vielfalt der Beteiligungsmöglichkeiten wurden sichtbar  
 Umsonst Essen und Getränke 
Verbesserungsvorschläge/ Negatives Feedback 
 Veranstaltungsort Kalk Karree nicht so attraktiv für Zielgruppe 
 Moderation durch Jugendliche wäre toll gewesen 
 Noch frühzeitigere Einbindung von Jugendeinrichtungen wäre toll gewesen  
 Umfrage war zu hochschwellig/ zu viele Fragen/ zu viel Text/ bessere Bewerbung 
 Umfrage-Ergebnisse „verzerrt/ verfälscht“ durch Eingaben durch Erwachsene?  
 Noch mehr Jugendliche wären toll gewesen  
 Grüngürtelrosen zielgruppengerecht?  
 Einverständniserklärungen als Hürde zur Teilnahme  
 Zum Teil wenig Teilnehmer*innen in den Workshops 
 Veranstaltungsseite war zu textlastig 
 Unklare Bewerbung > wurde nicht als Auftakt einer längerfristigen Strategie verstanden 
 Veranstaltung ging für manche Kinder und Jugendliche schon zu weit; teilweise fehlte es 
noch gänzlich an Vorwissen, was Partizipation bedeutet 
 Durch die Diversität der Teilnehmer*innen war es schwierig alle gut mitzunehmen/ 
andere Betreuung bzw. Begleitung notwendig?  
 Kritische Sicht der Erwachsenen > auch hier vorab Erwartungshaltung besser 
„abklären“? 
 Hürde beim „reinkommen“ ins Gebäude 
 Workshop-Kapazität reichte zum Teil nicht aus  
 Reaktionen von internen Mitarbeiter*innen/ „Lärm“ im Kalk Karree 
 Zu wenig Zeit/ Zeitdruck  
 Beschilderung/ Wegweiser > Gebäude unübersichtlich, Workshop-Räume auf 
verschiedenen Ebenen ungünstig 
 Ergebnispräsentation am Ende wäre super gewesen (darf aber nicht zu lang sein)

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8. Zwischenstand Zielerreichung 
1) 2022: Bis Ende 2022 werden Arbeitsgruppen gegründet, welche den Fachtag 
inhaltlich und organisatorisch vorbereiten und sich in einem regelmäßigen Turnus 
treffen.  
 
Das Zwischenziel wurde bereits erreicht.  
 
2) 2023: Im 1. Halbjahr 2023 wird ein Fachtag zum Thema Partizipation durchgeführt. 
Auf dem Fachtag erfolgte eine Darstellung und Auswertung vorhandener 
Partizipationsformate, sowie eine Auseinandersetzung mit möglichen neuen, 
ergänzenden Partizipationsformaten.  
 
Das Zwischenziel wurde bereits erreicht.  
 
3) 2023: Im 2. Halbjahr 2023 wird der Fachtag ausgewertet. Die Ergebnisse werden 
kinder- und jugendgerecht aufbereitet und veröffentlicht. Sie fließen zudem in weitere 
Prozesse ein (unter anderem in die Leitbildentwicklung für ein kinder- und 
jugendfreundliches Köln) und münden in einen ersten Entwurf für ein kommunales 
Gesamtkonzept und –verständnis für den Bereich Partizipation von Kindern und 
Jugendlichen. In die Konzepterstellung werden fortlaufend, zum Beispiel durch die 
Einrichtung eines Begleitgremiums, auch weiterhin junge Menschen miteinbezogen. In 
der Auswertung des Fachtags wird deutlich, ob es weitere Beteiligungsebenen 
benötigt.  
 
An diesem Zwischenziel wird derzeit gearbeitet. Vom 12. bis 19.09.2023 findet eine 
Stadtinformationskampagne (SIKA) statt, die das Recht auf Beteiligung und „Misch MIT!“ in 
den Fokus stellt. Parallel zur stadtweiten SIKA wird eine Aktionswoche über die Social-
Media-Kanäle des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros ausgespielt, die die Information 
der jungen Menschen sicherstellt und in jugendgerechten Formaten die Ergebnisse des 
Fachtages „Misch MIT!“ und die weiteren Schritte darlegt. 
 
Weiterhin ist geplant einen Dialog auf dem Meinungsportal zu erstellen, welcher eine 
Information über den laufenden Prozess ermöglicht.  
 
Aktuell wird ein Begleitgremium konstituiert, welches zukünftig Arbeitskreis (AK) „Misch MIT!“ 
heißen wird und den Prozess der Erstellung des Gesamtkonzepts begleiten wird. Das 
Gremium wird wieder alle Akteur*innengruppen, also Jugendliche, Verwaltung, Politik, 
Trägerlandschaft, Wissenschaft/ Expert*innen, einbeziehen. 
 
Der erste Termin im neuen AK „Misch MIT!“ ist für den 04.09.2023 vorterminiert und soll mit 
einem halbtägigen Kick-off Workshop starten. Im ersten Termin werden die Rolle des 
Begleitgremiums, sowie der Turnus/ die Frequenz der Treffen festgelegt. Weiterhin wird der 
Kick-off Workshop auch bereits dafür genutzt mit gewonnenen Erkenntnissen vom Fachtag 
weiterzuarbeiten und eine erste Projektskizze gemeinsam zu entwickeln. 
 
Eine erste Informations- und Feedbackschleife ist ebenfalls bereits terminiert und soll am 
08.09.2023 auf dem Jugendfestival „Turn up“ in Chorweiler erfolgen. Hierzu laufen derzeit 
bereits erste Vorplanungen, die durch den AK „Misch MIT!“ noch ergänzt werden können. 
 
Um eine fortlaufende Beteiligung und Information der relevanten Gremien und Ausschüsse 
zu gewährleisten, werden auch weiterhin in regelmäßigen Abständen Mitteilungsvorlagen 
erstellt und eingebracht.

Seite 51 von 56 
4) 2023/ 2024: Die fortlaufende Konzepterstellung wird wissenschaftlich begleitet. 
 
Die katholische Hochschule NRW/ foki (Standort Köln) wurde für die wissenschaftliche 
Begleitung des Prozesses gewonnen. Es liegt ein Bericht vor, der die Ergebnisse einer 
mittels QR-Code online durchgeführten Befragung von Teilnehmer*innen des Fachtages 
„Misch MIT!“ sowie deren erste Interpretation, beinhaltet. Im Folgenden sollen vertiefende 
Interviews geführt werden. Auch der fortlaufende Prozess der Erstellung des 
Gesamtkonzeptes wird wissenschaftlich begleitet.  
 
 
9. Gelingens-/ Risikofaktoren für den weiteren Prozess  
Auch für den Prozess der Erstellung des kommunalen Gesamtkonzepts Kinder- und 
Jugendbeteiligung werden personelle und finanzielle Ressourcen benötigt. Diese gilt es für 
mögliche Informations-, Feedback- und Beteiligungsschleifen im Erstellungsprozess 
mitzudenken. Ebenso erfordert die wissenschaftliche Begleitung, sowie eine spätere 
Gestaltung (Layout und Druck), sowie Veröffentlichung (Öffentlichkeitsarbeit) des 
kommunalen Gesamtkonzepts zur Kinder- und Jugendbeteiligung Ressourcen.

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10.Anlagen 
Ausgewählte Fotos/ Impressionen vom Fachtag „Misch MIT!“ 
 
Geschmücktes Atrium des Kalk Karrees zu Beginn der Veranstaltung 
 
Kooperatives Kinder- und Jugendbüro/ Kinderfreundliche Kommune Köln

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Kölner Jugendring e.V. 
 
Workshop: Kinder- und jugendfreundliches Köln 2035+ (Kinderfreundliche Kommune)

Seite 54 von 56 
 
Küchenstudio (Junge Stadt Köln) 
 
Ergebnisse aus der Warmup-Aktion von Latibul

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Foodtruck vor dem Kalk Karree 
 
Stand der Bezirksschüler*innenvertretung Köln

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Auftritt der Grüngürtelrosen

Beratungsverlauf (12)

14.08.2023 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.25 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
21.08.2023 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
21.08.2023 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.08.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.19 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.08.2023 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.24 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.08.2023 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.08.2023 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.08.2023 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.08.2023 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.16 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.08.2023 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.08.2023 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.09.2023 Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden
TOP 7.2.10 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2510/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
10.08.2023
Erstellt
04.08.2023 12:55