2510/2023
Fachtag "Misch MIT! - Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln" Gesamtauswertung und nächste Schritte
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Fachtag Misch MIT_Wissenschaftliche Evaluation
22822 Zeichen
Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln 07.06.2023 EVALUATIONSBERICHT ZUM MISCH MIT! TAG Prof. Dr. Michael Obermaier | LfbA Rita Molzberger (M.A.) 2 Inhalt Zusammenfassung ................................................................................................................................... 3 1 Evaluationsdesign ................................................................................................................................. 4 1.1 Timeline und Milestones ................................................................................................................... 5 1.2 Software, Benchmarking ................................................................................................................... 6 1.3 Hinweis zu Interpretation der Daten ................................................................................................. 6 2 Ergebnisse............................................................................................................................................. 7 2.1 Ergebnistabelle 1: Einschätzungen zu Mitwirkung und MischMIT! Tag............................................ 7 2.2 Ergebnistabelle 2: Beteiligung und Inspiration ................................................................................. 9 2.3 Demografische Daten ........................................................................................................................ 9 3 Interpretation der quantitativen Daten ............................................................................................. 10 4 Empfehlungen .................................................................................................................................... 11 Anhang .................................................................................................................................................. 12 Balkendiagramme.................................................................................................................................. 12 Häufigkeitstabellen................................................................................................................................ 18 3 Zusammenfassung Vorliegender Bericht bündelt die Ergebnisse der mittels QR -Code online durchgeführten Be- fragung von Teilnehmer*innen des MischMIT! Fachtags am 28.04.2023 im Kalk Karree, Ott- mar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln sowie deren erste Interpretation. Der Fachtag basiert auf einem Ratsbeschluss und ist Startpunkt einer längerfristigen Strategie. Ziel ist es , ein kommunales Kinder- und Jugendbeteiligungskonzept zu entwickeln. Insgesamt beteiligten sich 49 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 27 Jahren an der frei- willigen und anonymen Befragung, die vom 28.04.-21.05.2023 online zugänglich war. Zusam- menfassend lassen sich vier zentrale Ergebnisse festhalten: 1. Die Motivation, aktiv an der Stadtentwicklung mitzuwirken , ist hoch. Über 70% der Befragten geben an, große oder sehr große Lust zu haben, ihren Stadtteil aktiv zu gestalten. 2. Die Kenntnis über vorhandene Beteiligungsmöglichkeiten ist als ausbaufähig einzu- stufen. Der Aussage „Ich weiß Bescheid über Möglichkeiten mich an politischen Ent- scheidungen in Köln aktiv zu beteiligen .“ stimmen lediglich ein Drittel der Befragten eher oder voll zu. 3. Der Fachtag MischMIT! kann den Rückmeldungen entsprechend im Allgemeinen als voll gelungen und politisch motivierend eingeschätzt werden, über 90% der Befragten fanden diesen voll oder eher gut, wünschen sich weitere Veranstaltungen dieser Art und stufen das Angebot als barrierefrei ein. 4. Mit Blick auf die am Fachtag gebotenen Inhalte zeigen die Antworten auf die Aussa- gen „Entscheider*innen in Köln h aben die Interessen von Kindern und Jugendlichen auf dem Schirm“ und „Die Planer*innen des Tages haben verstanden, was Kinder/Ju- gendliche in Köln bewegt“, dass für etwa die Hälfte der Befragten diesbezüglich star- ker oder grundsätzlicher Klärungsbedarf gegeben ist. 4 1 Evaluationsdesign Die Evaluation des Fachtages MischMIT ! soll dabei grundsätzliche gesamtstädtische Beteili- gungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche adressat*innenspezifisch in den Blick nehmen, um u.a. für die Weiterentwicklung von Teilhabe- und Teilnahmemöglichkeiten eine empirisch gestützte Informationsquelle zu erhalten (Stufe 2 und 3). Das gesamte Evaluationsdesign wurde im Sinne des Agilen Projektmanagements organisiert, das einerseits von Meilensteinen, Arbeitspaketen und Terminen, andererseits durch iterative Schleifen geprägt ist. Durch die an wichtigen Punkten terminierten Reflexionsschleifen (Itera- tion) wurde eine weitestgehende Konvergenz der Interessen der Vertreter*innen der Stadt Köln sowie der wissenschaftlichen Begleitung sowie indirekt die der Kinder und Jugendlichen sichergestellt. Die Gesamtevaluation folgt dem Mixed -Methods-Ansatz und ist mehrstufig angelegt (siehe Tabelle 1): Auf Basis der diskursanalytischen Ergebnisse (Stufe 1) sowie der qualitativen und quantitativen Ergebnisse der in iterativen Schleifen konzipierten Online-Befragung von Kin- dern und Jugendlichen (Stufe 2) werden die daraus gewonnenen Fragestellungen im Rahmen eines Problemzentrierten Interviews im Kernteam einer Kommunikativen Validierung unter- zogen (Stufe 3), um so konkrete Themen für die Fokusgruppeninterviews zu identifizieren, die aus Vertreter*innen möglichst unterschiedlicher Akteursgruppen bestehen (Stufe 4) und de- ren Ergebnisse wiederum im Kernteam einer strukturierten Kommunikativen Validierung un- terzogen werden. Schließlich können daraus Empfehlungen für die weitere Skalierung der An- gebote in andere Stadtteile abgeleitet werden (Abschlussbericht). Dieser Bericht umfasst die Stufen 2 und 3. 5 1.1 Timeline und Milestones Design der wissenschaftlichen Begleitung Stufe Milestones Stufe 1: Diskursanalyse und teilnehmende Beobachtung Diskursanalyse und Dokumentanalyse (u.a. Veedels- Check, Re-Check, Multiplikator*in- nenkonferenz) Nutzer*innenstatistik beteiligte Einrichtun- gen Analyse des „aktivierten“ Sozialraums „Hey Mülheim“ Wissenssoziologische Diskursanalyse (WDA) sensu Rai- ner Keller Teilnehmende Beobachtung an den Veranstaltungen Datenschutzerklärung Stufe 2: Standarisierte Online-Befragung (dieser Bericht) Online-Befragung mittels QR-Code während der Veranstaltung am 28.04.2023 Erstellung Vorschlag Themenfelder Iterative Schleife im Kernteam (60 min. online) (17.04.23) Programmierung Fragebogen Pretest und Test der Useability Feinkorrektur durch Kernteam (60 min. online) Freischaltung Statistische Auswertung mittels SPSS Interpretative Zusammenfassung der qualitativen Aus- sagen Erstellung Interviewleitfaden (problemzentriertes Inter- view) Stufe 3: Kommunikative Validierung im Kernteam (dieser Bericht) Auswertung Kommunikative Validierung im Kernteam (problem- zentriertes Interview) (90 min. digital) (8.05.23) Zwischenbericht Stufe 4: Fokusgruppeninterviews und zweite Kommunikative Validierung im Kernteam Fokusgruppe mit max. 10 Personen (90 min.) Erstellung Ergebnispräsentation (PowerPoint) zur Visu- alisierung der Daten zu den Leitfragen Durchführung und Aufzeichnung (audio) der Fokus- gruppe (ab KW 23) Transkription mittels KI Inhaltsanalytische Auswertung (explorativ) ohne Typen- bildung Kommunikative Validierung im Kernteam (90 min. ana- log oder digital) Abschluss Datenschutz Datenschutz Online-Befragung (erfolgt durch Auftrag- nehmer*in) Datenschutzerklärung Fokusgruppe (erfolgt durch Auf- traggeber*in) Ergebnisbericht 1 x Korrekturschleife im Kernteam (digital) Ergebnisbericht im Word-Format (Sperrfrist 12 Mo- nate) (1. August) Tabelle 1: Mehrstufiges Evaluationsdesign und Meilensteine 6 1.2 Software, Benchmarking Der Online-Fragebogen zur Evaluation des MischMit! Tages wurde mittels der Befragungssoft- ware LimeSurvey programmiert, der diesem Bericht zugrundeliegende Datensatz wurde durch die Migration in die Statistiksoftware SPSS (Statistical Package for Social Sciences) von nic ht brauchbaren Fällen bereinigt. Geplant wa r, dass in Ergänzung zur quantitati ven deskriptiven Statistik alle qualitativen Daten (Kommentare) mittels der Software MXQDA erfasst werden und zu Kategorien zusammengefasst werden (Inhaltsanalyse nach Mayring). Aufgrund des ge- ringen Rücklaufs (N=4) konnte dieser Auswertungsschritt nicht realisiert werden. 1.3 Hinweis zu Interpretation der Daten Der Fragebogen basiert auf einer fünfstufigen Likert-Skala (ja, eher ja, bedingt, eher nein, nein). Als Maßstab für „hohe Qualität“ bzw. „hoch belastbare Einschätzung“ (bei einer ent- sprechenden Grundgesamtheit) wurde eine kumulierte Antworthaltung (Summe der Ant- worten „ja“ und „eher ja“) von mindestens 70 Prozent sowie ein Mittelwert von M=1,8 fest- gelegt. Beispiel: Item Gül- tige Ant- wor- ten Feh- lende Ant- wor- ten Mit- tel- wert Kumu- lierte Ja- und Eher-Ja Ant- worten Themenfeld: Wie schätzt du den MischMIT! Tag ein? Solche Veranstaltungen sollte es öfter geben. 13 36 1,38 92,3 Interpretation: Von den insgesamt 49 Datensätzen gaben zur Aussage „Solche Veranstaltungen sollte es öf- ters geben“ 13 Personen eine Rückmeldung, 36 Personen gaben keine Einschätzung ab. Die Einschätzungen der Befragten entsprechen einem Mittelwert von 1,38, was als sehr hohe Zu- stimmung bewertet werden kann. Dies spiegeln auch die die Kumulierten Prozentwerte von über 92% wider, die mit 20% über der Grenze für hohe Qualität liegen. 7 2 Ergebnisse 2.1 Ergebnistabelle 1: Einschätzungen zu Mitwirkung und MischMIT! Tag Item Gül- tige Ant- wor- ten Feh- lende Ant- wor- ten Mit- tel- wert Kumu- lierte Ja- und Eher-Ja Ant- worten Themenfeld: Mitwirkungsmöglichkeiten Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich in meinem Veedel (Stadtteil) beteiligen kann. 20 29 2,25 65,0 Ich habe Lust meinen Stadtteil aktiv zu gestalten. 19 30 2,05 73,7 Ich kann darüber mitentscheiden, wie mein Stadtteil aussieht. 18 31 2,89 27,8 Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich in meinem Stadtbezirk beteiligen kann. 19 30 2,89 52,6 Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich für ganz Köln beteiligen kann. 18 31 3,39 27,8 Ich weiß Bescheid über Möglichkeiten mich an politi- schen Entscheidungen in Köln aktiv zu beteiligen. 19 30 3,32 31,6 Ich habe mich schon mal aktiv eingebracht/ beteiligt/ mitgemacht, um Köln kinder- und jugendfreundlicher zu machen. 18 31 2,89 44,4 Entscheider*innen in Köln haben die Interessen von Kin- dern und Jugendlichen auf dem Schirm. 18 31 2,72 38,9 Themenfeld: Wie schätzt du den MischMIT! Tag ein? Der Mitmachtag heute war insgesamt gut. 14 35 1,50 92,9 Ich habe verstanden, worum es an diesem Tag gehen sollte. 14 35 1,79 78,6 Ich fühlte mich wohl und war willkommen. 14 35 1,57 85,7 Ich habe hier Mitmach-Angebote gefunden, die mich in- teressieren. 14 35 1,79 78,6 Nach den heutigen Tag habe ich Lust, etwas in Köln poli- tisch/partizipativ mitzugestalten. 14 35 2,14 71,4 Die Planer*innen des Tages haben verstanden, was Kin- der/Jugendliche in Köln bewegt. 14 35 2,21 64,3 Manches fand ich unverständlich oder unnötig. 14 35 2,86 42,9 Solche Veranstaltungen sollte es öfter geben. 13 36 1,38 92,3 Hier hätte jede*r mitmachen können. 14 35 1,36 92,9 8 Wenn du an ein ganz konkretes Angebot denkst, hast du vielleicht Ideen, wie das verbessert werden kann. Teile uns deine Ideen mit! Vier Antworten: 1. Alles was sehr gut und die Leute an den Stän- den wahren [sic!] sehr kontaktfreudig. 2. Der escaperoom hätte für mehr Personen ge- macht werden sollen bzw. öfter als 2 mal. 3. Es sollte viel mehr Orte in Köln geben, wo sich Jugendliche aufhalten können, gerade im Sommer. Bis jetzt gibt es nur Skate Orte, aber ich kenne niemanden, der skatet. 4. Mehr Teilnehmer Plätze beim escape room So geht´s noch besser! Teile uns deine Ideen mit, wie Köln noch kinder- und jugendfreundlicher werden kann: Drei Antworten: 1. Eine festen [sic!] Platz, wo Kinder/Jugendliche hingehen können, wo sie dann ihre Ideen prä- sentieren können. 2. Hdhjd 3. Ich weiß nicht 9 2.2 Ergebnistabelle 2: Beteiligung und Inspiration Abfrage Beteiligungsmöglichkeiten In der Vergangenheit bereits beteiligt Heute neu ken- nenge- lernt Kinder- und Jugendforen 5 4 Kinderfreundliche Kommune z.B. bei HEY Mülheim 3 2 Tag der Jugend im Rathaus 1 3 Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Ju- gendzentren etc.) 8 1 Jugendverbandsarbeit 1 1 Bezirksschüler*innenvertretung 0 2 Zukunftsrat 0 4 Spielraumplanung 0 4 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 0 1 Kölner Freiwilligenagentur 1 0 Junge Stadt Köln e.V. 1 2 Demokratie leben! 1 3 Kooperatives Kinder- und Jugendbüro 2 2 Inclutopia Köln 0 2 Sonstige 8 4 Tabelle 2: Beteiligungen und Inspirationen 2.3 Demografische Daten Von den 49 Studienteilnehmer*innen weisen sich 9 als weiblich und 3 als männlich aus, 37 geben keine Auskunft zu ihrer Zugehörigkeit. Neun Personen machten Angaben zu Ihrem Al- ter, wonach sie den Angaben entsprechend 12, 14, 14, 15, 18, 18, 22, 25 und 27 Jahre alt sind und entweder an einer Universität/Fachhochschule eingeschrieben sind oder sich in der Se- kundarstufe II befinden. Eine Person ordnete sich dem Bereich „Ich bin an keiner der genann- ten Bildungseinrichtungen“ zu. Von den 49 Teilnehmer*innen leben den Rückmeldungen entsprechend 11 in Köln, zwei ge- ben an, nicht in Köln zu leben, der Rest machte keine Angabe. 10 3 Interpretation der quantitativen Daten Die Ergebnisse der quantitativen Erhebung wurden weiterführend einer Kommunikativen Validierung im Kernteam unterzogen. Das am 8.05.2023 digital durchgeführte, problem- zentrierte Interview sensu Witzel mit dem Kernteam, bestehend aus Vertreter*innen des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln, ergab folgende weitere Fragestellun- gen, die als Grundlage für die im Nachgang zu erstellenden Interviewleitfäden für die Fokus- gruppen (Stufe 4) dienen: - Das Ergebnis der Befragung zeigt eine „Lücke“ zwischen den Angaben zur Lust am Mitmachen (hoch) und dem tatsächlichen Wissen über Partizipationsmöglichkei- ten (niedrig). Was bedingt diese Lücke und wie ist sie zu schließen? Welche For- mate wären hierfür sinnvoll? - Im Aktionsplan sind vielfältige Aspekte beschrieben, die auch jüngere Kinder be- treffen (Bsp. Spielraumplanung). Diese sind bei den Partizipationsmöglichkeit en aber als Zielgruppe kaum mitbedacht. Wie können im Sinne der Kinderfreundlichen Kommune nicht nur Jugendliche, sondern auch Kinder stärker adressiert, einbezo- gen und beteiligt werden? - Dass die Veranstalter:innen des Fachtags „verstanden haben, was Kinder/Jugend- liche bewegt“ wird nur zu etwa 60% bejaht. Lässt sich diese Quote erhöhen, u nd wenn ja, wie? - Offenbar docken nicht alle Partizipationsangebote an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen an. Was kann und will die Kommune hier leisten und wo sind Grenzen der möglichen Einflussnahme zu sehen? Welche Kooperationsmöglichkei- ten sind denkbar dort, wo die Kommune selbst nicht zum Tragen kommen kann? - Bildung und Partizipation werden in engem Zusammenhang gesehen. Welche Ar- ten von Bildung (formal, informell, non -formal) sollen angesteuert werden und wie? Ist eine begriffliche Differenzierung hier sinnvoll? 11 4 Empfehlungen Im Sinne oben genannter Anschlussfragen wird es sinnvoll sein, sich für die weiteren Schritte im Kernteam darüber zu verständigen, wie Ziele, Maßnahmen und Selbstverständnis der „Kin- derfreundlichen Kommune“ geschärft werden können. Auch mögliche Grenzen dürfen Gegenstand kritischer Prüfung sein (Beispiel: Einflussbereich Schule). Es wird empfohlen, in der Weiterarbeit am Konzept auch die noch nicht ausreichend reflek- tierten oder neuralgischen Aspekte miteinzubeziehen ( z.B. Wirksamkeitsgrenzen, Alter der Zielgruppe, notwendige Begriffsdifferenzierungen, Verständlichkeit durch einfache/leichte Sprache, Sensibilität für Adultismus-Problematik). Als potenziell hilfreich wird erachtet, eine breite Streuung fachlich ausgewiesener und sach- lich engagierter Personen für die Fokusgruppen anzuzielen und entsprechende Personen für die Mitarbeit zu gewinnen. Köln, 07.05.2023 Prof. Dr. Michael Obermaier LfbA Rita Molzberger (M.A.) 12 Anhang Balkendiagramme 13 14 15 16 17 18 Häufigkeitstabellen [Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich in meinem Veedel (Stadtteil) beteiligen kann.] Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 9 18,4 45,0 45,0 eher ja 4 8,2 20,0 65,0 begrenzt 1 2,0 5,0 70,0 eher nein 5 10,2 25,0 95,0 nein 1 2,0 5,0 100,0 Gesamt 20 40,8 100,0 Fehlend System 29 59,2 Gesamt 49 100,0 [Ich habe Lust meinen Stadtteil aktiv zu gestalten.] Wie schätzt du deine Mitwir- kungsmöglichkeiten ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 8 16,3 42,1 42,1 eher ja 6 12,2 31,6 73,7 begrenzt 3 6,1 15,8 89,5 nein 2 4,1 10,5 100,0 Gesamt 19 38,8 100,0 Fehlend System 30 61,2 Gesamt 49 100,0 [Ich kann darüber mitentscheiden, wie mein Stadtteil aussieht.] Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 4 8,2 22,2 22,2 eher ja 1 2,0 5,6 27,8 begrenzt 8 16,3 44,4 72,2 eher nein 3 6,1 16,7 88,9 nein 2 4,1 11,1 100,0 Gesamt 18 36,7 100,0 Fehlend System 31 63,3 Gesamt 49 100,0 [Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich in meinem Stadtbezirk beteiligen kann.] Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 3 6,1 15,8 15,8 eher ja 7 14,3 36,8 52,6 begrenzt 3 6,1 15,8 68,4 eher nein 1 2,0 5,3 73,7 19 nein 5 10,2 26,3 100,0 Gesamt 19 38,8 100,0 Fehlend System 30 61,2 Gesamt 49 100,0 [Ich kenne Angebote, wie und wo ich mich für ganz Köln beteiligen kann.] Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 1 2,0 5,6 5,6 eher ja 4 8,2 22,2 27,8 begrenzt 4 8,2 22,2 50,0 eher nein 5 10,2 27,8 77,8 nein 4 8,2 22,2 100,0 Gesamt 18 36,7 100,0 Fehlend System 31 63,3 Gesamt 49 100,0 [Ich weiß Bescheid über Möglichkeiten mich an politischen Entscheidungen in Köln aktiv zu beteiligen.] Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 4 8,2 21,1 21,1 eher ja 2 4,1 10,5 31,6 begrenzt 4 8,2 21,1 52,6 eher nein 2 4,1 10,5 63,2 nein 7 14,3 36,8 100,0 Gesamt 19 38,8 100,0 Fehlend System 30 61,2 Gesamt 49 100,0 [Ich habe mich schon mal aktiv eingebracht/ beteiligt/ mitgemacht, um Köln kinder- und jugendfreundlicher zu machen.] Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkei- ten ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 3 6,1 16,7 16,7 eher ja 5 10,2 27,8 44,4 begrenzt 5 10,2 27,8 72,2 eher nein 1 2,0 5,6 77,8 nein 4 8,2 22,2 100,0 Gesamt 18 36,7 100,0 Fehlend System 31 63,3 Gesamt 49 100,0 20 [Entscheider*innen in Köln haben die Interessen von Kindern und Jugendlichen auf dem Schirm.] Wie schätzt du deine Mitwirkungsmöglichkeiten ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 5 10,2 27,8 27,8 eher ja 2 4,1 11,1 38,9 begrenzt 5 10,2 27,8 66,7 eher nein 5 10,2 27,8 94,4 nein 1 2,0 5,6 100,0 Gesamt 18 36,7 100,0 Fehlend System 31 63,3 Gesamt 49 100,0 [Der Mitmachtag heute war insgesamt gut.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 8 16,3 57,1 57,1 eher ja 5 10,2 35,7 92,9 begrenzt 1 2,0 7,1 100,0 Gesamt 14 28,6 100,0 Fehlend System 35 71,4 Gesamt 49 100,0 [Ich habe verstanden, worum es an diesem Tag gehen sollte.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 9 18,4 64,3 64,3 eher ja 2 4,1 14,3 78,6 begrenzt 1 2,0 7,1 85,7 eher nein 1 2,0 7,1 92,9 nein 1 2,0 7,1 100,0 Gesamt 14 28,6 100,0 Fehlend System 35 71,4 Gesamt 49 100,0 [Ich fühlte mich wohl und war willkommen.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 10 20,4 71,4 71,4 eher ja 2 4,1 14,3 85,7 begrenzt 1 2,0 7,1 92,9 nein 1 2,0 7,1 100,0 Gesamt 14 28,6 100,0 Fehlend System 35 71,4 Gesamt 49 100,0 21 [Ich habe hier Mitmach-Angebote gefunden, die mich interessieren.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 8 16,3 57,1 57,1 eher ja 3 6,1 21,4 78,6 begrenzt 2 4,1 14,3 92,9 nein 1 2,0 7,1 100,0 Gesamt 14 28,6 100,0 Fehlend System 35 71,4 Gesamt 49 100,0 [Nach den heutigen Tag habe ich Lust, etwas in Köln politisch/partizipativ mitzuge- stalten.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 5 10,2 35,7 35,7 eher ja 5 10,2 35,7 71,4 begrenzt 2 4,1 14,3 85,7 eher nein 1 2,0 7,1 92,9 nein 1 2,0 7,1 100,0 Gesamt 14 28,6 100,0 Fehlend System 35 71,4 Gesamt 49 100,0 [Die Planer*innen des Tages haben verstanden, was Kinder/Jugendliche in Köln be- wegt.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 5 10,2 35,7 35,7 eher ja 4 8,2 28,6 64,3 begrenzt 3 6,1 21,4 85,7 eher nein 1 2,0 7,1 92,9 nein 1 2,0 7,1 100,0 Gesamt 14 28,6 100,0 Fehlend System 35 71,4 Gesamt 49 100,0 22 [Manches fand ich unverständlich oder unnötig.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 5 10,2 35,7 35,7 eher ja 1 2,0 7,1 42,9 begrenzt 1 2,0 7,1 50,0 eher nein 5 10,2 35,7 85,7 nein 2 4,1 14,3 100,0 Gesamt 14 28,6 100,0 Fehlend System 35 71,4 Gesamt 49 100,0 [Solche Veranstaltungen sollte es öfter geben.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 9 18,4 69,2 69,2 eher ja 3 6,1 23,1 92,3 begrenzt 1 2,0 7,7 100,0 Gesamt 13 26,5 100,0 Fehlend System 36 73,5 Gesamt 49 100,0 [Hier hätte jede*r mitmachen können.] Wie schätzt du den Misch MIT! Tag ein? Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Pro- zente Gültig ja 11 22,4 78,6 78,6 eher ja 2 4,1 14,3 92,9 eher nein 1 2,0 7,1 100,0 Gesamt 14 28,6 100,0 Fehlend System 35 71,4 Gesamt 49 100,0
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle IV/512/2 Vorlagen-Nummer 10.08.2023 2510/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 14.08.2023 Ausschuss Schule und Weiterbildung 21.08.2023 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 21.08.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 24.08.2023 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 24.08.2023 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 28.08.2023 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 28.08.2023 Jugendhilfeausschuss 29.08.2023 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 31.08.2023 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 31.08.2023 Bezirksvertretung 7 (Porz) 31.08.2023 Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 04.09.2023 Fachtag "Misch MIT! - Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln" - Gesamtauswertung und nächste Schritte Am 28.04.2023 fand der Fachtag „Misch MIT! – Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln“ im Kalk Karree statt. Ein erster Rückblick zur Veranstaltung erfolgte mit der Vorlage 1773/2023. Am 13.06.2023 kam die im September 2022 ins Leben gerufene Interessierten-Gruppe „Fach- tag“ zu einem abschließenden Austausch zusammen. Dort wurden erste Zwischenergebnisse präsentiert und weitere Planungsschritte thematisiert. Am 15.06.2023 trafen sich die in der Planung und Organisation des Fachtages beteiligten Ar- beitsgruppen erneut, um die Zusammenarbeit auszuwerten und weitere Schritte abzustim- men. Die Gesamtauswertung enthält eine Bilanzierung der Zielerreichung sowie konkrete nächste Planungsschritte. 2 Wie geht es nun weiter? Vom 12. bis 19.09.2023 findet eine Stadtinformationskampagne (SIKA) statt, die das Recht auf Beteiligung und „Misch MIT!“ in den Fokus stellt. Parallel zur stadtweiten SIKA wird eine Aktionswoche über die Social-Media-Kanäle des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros aus- gespielt, die die Information der jungen Menschen sicherstellt und die Ergebnisse des Fachta- ges „Misch MIT!“ und die weiteren Schritte in jugendgerechten Formaten darlegt. Aktuell wird ein Begleitgremium konstituiert, welches zukünftig Arbeitskreis (AK) „Misch MIT!“ heißen und den Prozess der Erstellung des kommunalen Gesamtkonzepts zur Kinder- und Ju- gendbeteiligung begleiten wird. Das Gremium wird wieder alle Akteur*innengruppen, also Ju- gendliche, Verwaltung, Politik, Trägerlandschaft, Wissenschaft/ Expert*innen, einbeziehen. Der erste Termin des neuen AKs „Misch MIT!“ ist für den 04.09.2023 geplant und wird mit ei- nem halbtägigen Kick-off Workshop starten. In diesem Termin werden die Rolle des AKs „Misch MIT!“, sowie der Turnus/die Frequenz der Treffen festgelegt. Weiterhin wird der Kick- off Workshop bereits dafür genutzt, mit gewonnenen Erkenntnissen vom Fachtag weiterzuar- beiten und eine vorläufige Projektskizze gemeinsam zu entwickeln. Eine erste Informations- und Feedbackschleife ist ebenfalls bereits terminiert und soll am 08.09.2023 auf dem Jugendfestival „Turn up“ in Chorweiler erfolgen. Hierzu laufen derzeit be- reits Planungen, die durch den AK „Misch MIT!“ noch ergänzt werden können. Um eine fortlaufende Beteiligung und Information der relevanten Gremien und Ausschüsse zu gewährleisten, werden auch weiterhin in regelmäßigen Abständen Mitteilungsvorlagen erstellt und eingebracht. Zudem planen die federführenden Stellen (Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung und Stabstelle Kinderfreundliche Kommune des Amtes für Kinder, Jugend und Familie) trans- parent über den Prozess in allen neun Bezirksvertretungen zu informieren, bezirkliche Bedarfe zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung aufzunehmen und nach Möglichkeit in die Ent- wicklung einzubinden. Gez. Voigtsberger
Fachtag Misch MIT_Gesamtauswertung
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Veranstaltungsdokumentation
zum Fachtag „Misch MIT!“
28. April, 14 Uhr bis 18:30 Uhr
Kalk Karree
Seite 1 von 56
Inhalt
1. Ausgangslage ................................ ................................ ................................ .................... 2
2. Zielsetzung ................................ ................................ ................................ ........................ 2
3. Planung des Fachtags ................................ ................................ ................................ ....... 2
4. Ablauf des Fachtags ................................ ................................ ................................ .......... 3
5. Markt der Partizipationmöglichkeiten ................................ ................................ ................. 3
5.1 Kinderfreundliche Kommune ................................ ................................ ........................ 4
5.2 Kooperatives Kinder- und Jugendbüro ................................ ................................ ......... 5
5.3 Kölner Jugendring e.V................................. ................................ ................................ . 6
5.4 Bezirksschüler*innenvertretung ................................ ................................ .................... 7
5.5 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung ................................ ................................ ................ 8
5.6 Kölner Freiwilligenagentur ................................ ................................ ............................ 9
5.7 Arbeitsgemeinschaft offene Tür (AGOT) ................................ ................................ .....10
5.8 Jugendzentren Köln (JugZ) ................................ ................................ .........................11
5.9 Junge Stadt Köln ................................ ................................ ................................ .........12
5.10 Städtisch geförderten Kinder- und Jugendforen ................................ ........................13
5.11 Partnerschaften für Demokratie ................................ ................................ ................14
5.12 Jugendforum Demokratie leben ................................ ................................ ................15
5.13 Zukunftsrat Köln ................................ ................................ ................................ ........16
5.14 Inclutopia gUG ................................ ................................ ................................ ..........17
5.15 Spielraumplanung ................................ ................................ ................................ .....18
5.16 Familienbüro Stadt Köln ................................ ................................ ............................19
6. Workhops ................................ ................................ ................................ .........................20
6.1 Aktiv-Workshops ................................ ................................ ................................ .........21
6.2 Formate-Workshops ................................ ................................ ................................ ...27
6.3 Strategie-Workshops ................................ ................................ ................................ ..36
7. Erste Feedbackschleifen zur Veranstaltung Misch MIT! ................................ ...................49
8. Zwischenstand Zielerreichung ................................ ................................ ..........................50
9. Gelingens-/ Risikofaktoren für den weiteren Prozess ................................ ........................51
10.Anlagen ................................ ................................ ................................ ...........................52
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1. Ausgangslage
Der Rat der Stadt Köln hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 05. Mai 2022 beauftragt,
einen Fachtag zum Thema Kinder- und Jugendpartizipation zu organisieren. Dieser soll
gemäß des Beschlusses gemeinsam mit Kommunalpolitiker*innen,
Fachverwaltungsmitarbeiter*innen, Fachkräften aus der freien Trägerlandschaft, weiteren
Akteur*innen aus der Kinder- und Jugendhilfe (hier u.a. Fachberatung „Eigenständige
Jugendpolitik und Partizipation“ des LVR) und jungen Menschen organisiert werden und
dient als Startpunkt für die Entwicklung einer langfristigen, gesamtstädtischen
Partizipationsstrategie. Der Beschluss ist unter folgendem Link abrufbar Misch MIT
Ratsbeschluss.
2. Zielsetzung
Die Zielsetzung (Gesamtziel und Feinziele) für den Fachtag und den folgenden Prozess
wurden in den im Rahmen der Organisation der Veranstaltung eingerichteten Arbeitsgruppen
gemeinsam entwickelt und wie folgt abgestimmt:
Gesamtziel:
Es wird bis Ende 2024 ein gemeinsames Konzept und Verständnis für den Bereich
Partizipation partizipativ mit Kindern und Jugendlichen und Vertreter*innen aus Politik,
Trägerlandschaft und Verwaltung erarbeitet, wissenschaftlich evaluiert und vom Rat der
Stadt Köln beschlossen.
Feinziele:
1) 2022: Bis Ende 2022 werden Arbeitsgruppen gegründet, welche den Fachtag inhaltlich
und organisatorisch vorbereiten und sich in einem regelmäßigen Turnus treffen.
2) 2023: Im 1. Halbjahr 2023 wird ein Fachtag zum Thema Partizipation durchgeführt. Auf
dem Fachtag erfolgte eine Darstellung und Auswertung vorhandener Partizipationsformate,
sowie eine Auseinandersetzung mit möglichen neuen, ergänzenden Partizipationsformaten.
3) 2023: Im 2. Halbjahr 2023 wird der Fachtag ausgewertet. Die Ergebnisse werden kinder-
und jugendgerecht aufbereitet und veröffentlicht. Sie fließen zudem in weitere Prozesse ein
(unter anderem in die Leitbildentwicklung für ein kinder- und jugendfreundliches Köln) und
münden in einen ersten Entwurf für ein kommunales Gesamtkonzept und –verständnis für
den Bereich Partizipation von Kindern und Jugendlichen. In die Konzepterstellung werden
fortlaufend, zum Beispiel durch die Einrichtung eines Begleitgremiums, auch weiterhin junge
Menschen miteinbezogen. In der Auswertung des Fachtags wird deutlich, ob es weitere
Beteiligungsebenen benötigt.
4) 2023/ 2024: Die fortlaufende Konzepterstellung wird wissenschaftlich begleitet.
5) 2024: Bis Ende 2024 wird das Konzept dem Jugendhilfeausschuss, dem Ausschuss für
Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden und dem Rat der Stadt Köln zur
Beschlussfassung vorgelegt. Es wird zudem eine Kinder- und Jugendversion des
Partizipationskonzepts erstellt.
3. Planung des Fachtags
Um einen fortlaufenden Einbezug und die Beteiligung und Information aller
Akteur*innengruppen, einschließlich der Zielgruppe junge Menschen zu gewährleisten,
wurde im September 2022 zunächst ein offenes Interessiertentreffen initiiert. In Folge dessen
wurden zwei Arbeitsgruppen - AG Inhalt und AG Rahmenbedingungen - gegründet, welche
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den Fachtag vorbereiteten. Die Interessiertengruppe wurde noch einmal für einen
Zwischenstand der Planungen einberufen, sowie im Nachgang des Fachtags über erste
Ergebnisse und die weiteren Planungsschritte informiert.
Die Interessierten-Gruppe tagte am 20. September 2022, 30. März 2023 und 13. Juni 2023.
Die AG Inhalt traf sich am 15. Dezember 2022, 19. Januar 2023, 08. Februar 2023, 16. März
2023 und am 13. Juni 2023. Die AG Rahmenbedingungen kam am 06. Dezember 2022,
2. Februar 2023, 23. März 2023 und am 13. Juni 2023 zusammen.
Zudem gab es zwei Padlets, auf denen auch in den Zwischenzeiten digital gearbeitet wurde.
Um auch die Gremien und Ausschüsse fortlaufend zu informieren wurden mehrere
Mitteilungsvorlagen eingestellt. Diese sind unter folgenden Links abrufbar:
März 2023
Mai 2023
Zudem wurde eine Veranstaltungsseite auf dem Beteiligungsportal Meinung für Köln erstellt,
auf der weitere Informationen zur Veranstaltung geteilt wurden. Die Seite ist unter folgendem
Link aufrufbar: Link zur Veranstaltungsseite
4. Ablauf des Fachtags
Am 28.04.2023 fand der Fachtag „Misch MIT! – Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln“ im
Kalk Karree statt. Mehr als 300 Besucher*innen aus Politik, Fachverwaltung und der Kinder-
und Jugendhilfe sowie junge Menschen ab Klasse 7 begegneten sich bei verschiedenen
Aktionen und Workshops und kamen in einen konstruktiven Austausch zur zukünftigen
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Köln. In offener, kreativer und zwischenzeitlich
ausgelassener Atmosphäre wurde konzentriert getextet, gestaltet und fachlich diskutiert.
Dabei fanden nicht weniger als 85 kg Pommes begeisterte Abnehmer*innen. Unter
Federführung der Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung und der Stabstelle
Kinderfreundliche Kommune des Amtes für Kinder, Jugend und Familie mit Unterstützung
von Jugendlichen und Multiplikator*innen der Jugendhilfe wurde ein vielseitiges Event mit
einem Markt der Partizipationsmöglichkeiten, verschiedenen Workshop-Formaten und einem
ausgewogenen Rahmenprogramm umgesetzt.
5. Markt der Partizipationmöglichkeiten
Auf dem Markt der Partizipationsmöglichkeiten, welcher im Atrium des Kalk Karrees
stattfand, stellten sich insgesamt 17 städtische Dienststellen, Institutionen und Partner*innen
mit ihren jeweiligen Beteiligungsformaten mit Aktions- und Informationsständen vor.
Jede*r Aussteller*in erstellte einen Steckbrief, welcher Informationen für die Zielgruppe
bündelte. Die Steckbriefe sind im Folgenden zu finden.
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5.1 Kinderfreundliche Kommune
Kinderfreundliche Kommune Köln
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5.2 Kooperatives Kinder- und Jugendbüro
Website des Kinder- und Jugendbüros
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5.3 Kölner Jugendring e.V.
Website des Kölner Jugendrings e.V.
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5.4 Bezirksschüler*innenvertretung
Website der BSV Köln
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5.5 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung
Beteiligungsportal Meinung für Köln
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5.6 Kölner Freiwilligenagentur
Website der Kölner Freiwilligenagentur
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5.7 Arbeitsgemeinschaft offene Tür (AGOT)
Website der AGOT Köln
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5.8 Jugendzentren Köln (JugZ)
Website der JugZ Köln
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5.9 Junge Stadt Köln
Website der Jungen Stadt Köln
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5.10 Städtisch geförderten Kinder- und Jugendforen
Website der Kinder- und Jugendforen
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5.11 Partnerschaften für Demokratie
Website von Demokratie leben
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5.12 Jugendforum Demokratie leben
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5.13 Zukunftsrat Köln
Website des Zukunftsrat Köln
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5.14 Inclutopia gUG
Website der Inclutopia Köln
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5.15 Spielraumplanung
Spielplätze in Köln
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5.16 Familienbüro Stadt Köln
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6. Workshops
Es fanden insgesamt neun Workshops in zwei Runden statt. Die Workshops ließen sich in
drei unterschiedliche Kategorien einordnen:
Aktiv-Workshops (gemeinsam auf dem Fachtag ins „Tun kommen“)
Entwicklung eines Escape Room Game zum Thema „Partizipation“
Kurzfilmdreh zum Thema „Partizipation“
Erstellung eines Rapsongs als Stimme junger Menschen
„Ideen für dein Veedel“
Formate-Workshops (Feedback/Ideenfindung zu bestehenden oder möglichen neuen
Beteiligungsformaten)
Kölner Spielräume
Weiterentwicklung des Tages der Jugend im Rathaus
Jugendparlamente
Strategie-Workshops
Wie soll Köln 2025+ als kinder- und jugendfreundliche Stadt aussehen?
Küchenstudio: Was braucht bedarfsgerechte Kinder- und Jugendbeteiligung?
Die zwei Strategie-Workshops fanden beide als offene Kreativräume während der gesamten
Veranstaltungszeit statt. Im Folgenden werden die Workshops, sowie erste (Zwischen-)
Ergebnisse dargestellt.
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6.1 Aktiv-Workshops
Workshop 1
HÖR MA!!!- Lasst die Welt eure Stimmen hören. Eure Ideen, eure Texte, euer
Song
Workshop-Beschreibung:
Teilnehmer*innen:
Es haben sich ingesamt15 junge Menschen kreativ in den Workshop eingebracht. Zusätzlich
gab es weitere Kinder und Jugendliche, die vorbeigeschaut haben und das Geschehen über
einen längeren Zeitraum mit Interesse verfolgt haben.
Ablauf des Workshops:
Die Teil nehmer*innen des Workshops konnten sich kreativ beteiligen , in dem sie Themen
gesammelt, geschrieben und ihre Raps aufgenommen haben. Viele Teilnehmer*innen haben
zuvor noch nie gerappt und dies auf dem Fachtag zum ersten Mal ausprobiert.
Ergebnisse des Workshops:
Im Workshop wurde partizipativ ein Rap produziert.
Folgende Inhalte wurden im Song verarbeitet u.a. Rassismus, Freiräume, Platz für uns
(Jugendliche), Klima, Jugendliche haben wichtige Themen und wollen sich beteiligen/
mitmischen, Sklaverei, Gl eichberechtigung, sexuelle Belästigung, Kritik an Politik („nur
Gerede“), Gewalt, psychische Belastungen, Vertrauenspersonen werden benötigt, Geld
für offene Arbeit, Geldprobleme, laut werden
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Wie geht’s weiter?
Der Rap wurde über den Tag bereits fertig gestellt und abends vor dem gesamten Publikum
präsentiert. Für die Teilnehmer*innen des Workshops war es ein bestätigendes Gefühl, ihren
Song vom Publikum wahrgenommen zu wissen.
Es ist beabsichtigt den Rap weiter zu veröffentlichen, sobald alle benötigten
Datenschutzerklärungen vorliegen.
Workshop 2
Euer Rezept für einen Escape Room
Workshop-Beschreibung:
Ablauf des Workshops:
Die Teilnehmer*innen wurden in die Methodik „Escape Room Game“ eingeführt. Der
Workshop bestand inhaltlich aus zwei Komponenten: Es konnten aktiv einige Rätsel und
Aufgaben gelöst und seitens der Teilnehmer*innen bewertet werden. Interessierte junge
Menschen konnten sich melden, wenn sie sich an der (Weiter-) Entwicklung eines Escape
Room Game beteiligen wollten.
Ergebnisse des Workshops:
Grundsätzlich ist das Thema „Escape Room Game“ bei jungen Menschen derzeit sehr
angesagt und das Workshop-Angebot daher auf großes Interesse gestoßen. Die Methode
„Escape Game“ hat an dem Tag diverse junge Menschen ansprechen können und es haben
24 Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen teilgenommen (wobei die Zahl an
Interessierten größer war).
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Als wichtige Ergebnisse konnten festgehalten werden, dass das Spiel je nach Altersgruppe
und Fähigkeiten der Jugendlichen als unterschiedlich herausfordernd wahrgenommen
wurde. Dementsprechend sprachen nicht alle Rätsel und Aufgaben alle gleichermaßen an,
wobei Rätsel, die mit einem schulischen Kontext verbunden waren (z.B. aus
Rechtschreibfehlern ein Lösungswort bilden) von allen Zielgruppen weniger gut bewertet
wurden. Kreativere Aufgaben, wie zum Beispiel das Bewerten und Erarbeiten einer Story-
Idee sind hingegen gut angekommen.
Grundsätzlich ist es herausfordernd, ein Escape Game vor dem Hintergrund
unterschiedlicher Anforderungen, Interessen, Ansprüche, kognitiver und sprachlicher
Fähigkeiten, Altersgruppen und so weiter zu entwickeln.
Für die Perspektive der partizipativen Erarbeitung/ Entwicklung eines Escape Games/
Escape Rooms bedeutet das:
Viele, vor allem zeitliche & personelle, Ressourcen werden benötigt.
Die unterschiedlichen Nutzer*innen und Spieler*innentypen müssen berücksichtigt
werden.
Die Zielgruppe muss klarer eingegrenzt beziehungsweise definiert werden.
Junge Menschen müssen unbedingt in den Entwicklungsprozess miteingebunden
werden.
Interessante Ergebnisse für die Auswertung des Fachtages zur Station „Inhalte“:
An einer Station konnten die jungen Menschen drei Wünsche äußern, wo junge Menschen
ihrer Meinung nach (mehr) mitbestimmen sollten. Eine kleine Auswahl an Zitaten dazu:
„Früher wählen“, „Schulsystem“, „Aufbau der Stadt“, „Saubere Ecken“, „Park für
Obdachlose“, „Recht auf Freiheit“, „Recht auf Ausbildung“, „Recht auf Schutz“, „Was mit der
Zukunft passiert“.
Wie geht’s weiter?
Für die perspektivische partizipative Weiterarbeit bzw. Erarbeitung eines Escape Games
haben sieben Jugendliche ihre Kontaktdaten hinterlassen. Nach den Sommerferien geht es
im Prozess weiter, erste Ergebnisse sollen nach Möglichkeit bis Ende 2023 vorgestellt
werden.
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Workshop 3
Lust auf Zukunft? Ideen für euer Veedel? Gestaltet mit!
Workshop- Beschreibung:
Ablauf des Workshops:
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit örtlichem Bezug wurden Ideen und Wünsche der
Teilnehmer*innen in den Kochtopf geworfen, anschließend nach Themen sortiert besprochen
und gemeinsam mit den Politiker*innen Anregungen gegeben, wie sie realisiert werden oder
Eingaben bei der Stadt Köln dazu gemacht werden können.
Zum Abschluss des Workshops stellten die beiden Referent*innen noch erfolgreiche
Beispiele aus dem TREFFER vor, hier unter anderem die Neugestaltung der TREFFArena
sowie die Einrichtung des Trinkwasserbrunnen. Hierfür wurden unter anderem auch
Sequenzen aus ihrem Demokratie-Film eingesetzt.
Ergebnisse des Workshops:
Die jungen Teilnehmer*innen benannten einige konkrete Orte, an denen sie sich eine
Veränderung wünschen. Folgende Punkte wurden gesammelt:
Ostheim
Weg zur Arbeit, der Bahnhof Ostheim sieht etwas schäbig aus, Sanierung wäre gut.
Sichere Umgebung für alle
Unser Platz ist am Abend etwas unheimlich
Schlaglöcher auf der Salmstraße/ Poller Hauptstraße
Mehr Ausflüge
Auf dem Weg zur Schule stört mich eine Ampel, weil sie nur 5 Sekunden grün bleibt.
Mülheim
Breitere Fahrradwege + bessere Regelungen
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Mehr Fahrradwege und größere Bürgersteige
Mehr Platz für Fahrräder
Mehr Fahrradständer am Deutzer Bahnhof
Der Basketballplatz im Böckingpark sollte ein Dach bekommen.
Zu viel Müll am Wiener Platz
Bessere Verteilung der Mülleimer
Ich würde es besser finden, wenn es in Mülheim sauberer wäre und da weniger
Alkoholiker wären.
Wiese an der Katzenbuckel-Brücke: Extra Mülleimer für Pizzakartons
Umwelt
Mehr Begrünung/ Bepflanzung + Grün (Hochbeete) statt „Kackstreifen“
Mobilität
Verspätungen der Deutschen Bahn
Linie fährt nur bis Holweide (besonders abends)
KVB Taktung verbessern
Ich fänd es cooler, wenn ich nicht umsteigen müsste auf dem Weg zur Schule
Sonstiges
4 Tage Woche
Spätere Schulzeit
Fotodokumentation:
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Zusammenfassend wurde im Workshop deutlich, dass den Jugendlichen nicht oder nur
wenig bekannt ist, an wen sie sich mit ihren Anliegen wenden können. Die wichtigsten
Themen der Jugendlichen im Workshop waren: Sauberkeit, Sicherheit, Mobilität und Umwelt.
Wie geht’s weiter?
Im Workshop wurden den Teilnehmer*innen bereits aufgezeigt, welche Möglichkeiten sie
haben ihre Ideen, Wünsche und Anliegen bei der Stadt Köln und/ oder der Kommunalpolitik
einzubringen. Als wichtiges Ergebnis des Workshops wurde aber deutlich, dass ein
Informationsdefizit besteht in Bezug auf Möglichkeiten seine Meinung gegenüber der Stadt
oder Politik zu sagen. Seitens der Jugendinformationsstelle des Kinder- und Jugendbüros
wird dies als Thema nun bereits aufgegriffen. Es soll aber auch bei der Entwicklung des
Gesamtkonzeptes zur Kinder- und Jugendbeteiligung Berücksichtigung finden.
Workshop 4
Partizipation? Was ist das? - Wir drehen einen Kurzfilm
Workshop-Beschreibung:
Ablauf des Workshops:
Ursprünglich war die Idee, dass ein gemeinsamer Kurzfilm zum Thema Partizipation
entstehen soll. Im Workshop haben sich dann jedoch drei verschiedene Gruppen gebildet,
die jeweils einen Kurzfilm zum Thema gedreht haben. Für die Erstellung der Kurzfilme
konnten die Materialien aus dem Demokratiekoffer (Medienkoffer der Kinder- und
Jugendforen) verwendet und ausprobiert werden.
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Workshop-Ergebnisse:
Es wurden insgesamt 3 Q&A (Question & Answer) Kurzfilme gedreht. Hierfür wurden
verschiedene Materialien und Medien eingesetzt. Das Film- Material liegt als Ergebnis vor.
In den Filmen wurden unter anderem folgende Fragen bearbeitet: Was ist Partizipation? Wie
funktioniert Partizipation gut? Wo findet Partizipation statt? Was ist keine Partizipation? Was
ist mehr als Partizipation?
Wie geht’s weiter?
Die drei Kurzfilme wurden in den AGs Rahmenbedingungen und AG Inhalt gezeigt und
präsentiert. Die weitere Nutzung der Dateien muss datenschutzrechtlich noch abschließend
geklärt werden.
6.2 Formate-Workshops
Workshop 5
700 Kölner Spielräume- auf dem Weg in die Zukunft und du mischt mit!
Workshop-Beschreibung:
Ablauf des Workshops:
Der Workshop wurde auf dem Fachtag 2-mal hintereinander mit unterschiedlichen
Teilnehmer*innen durchgeführt. In den Workshop-Phasen wurde mit den Teilnehmer*innen
in kleinen Gruppen über die Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen der Spielraumplanung
intensiv diskutiert. Dabei wurde die Fragestellung bearbeitet, wie Kinder- und Jugendliche im
Rahmen der Spielraumplanung der Stadt Köln zukünftig weitergehend beteiligt werden
können und welche Möglichkeiten der Kontaktaufnahme es geben könnte. Welche
Instrumente und Tools nutzen Kinder und Jugendliche und welchen Stellenwert hat die
persönliche Auseinandersetzung, bzw. die Beteiligung noch? Dabei wurde einleitend die
Spielraumplanung der Stadt Köln beschrieben und dann konkret auf die Fragestellung
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eingegangen. Die Teilnehmer*innen waren Jugendliche, aber auch Personen aus der Politik
und der Trägerlandschaft.
Ergebnisse der Workshops
Seitens der Teilnehmer*innen wurde zurückgemeldet, dass Kinder und Jugendliche den
persönlichen Kontakt bei Beteiligungen bevorzugen und die digitalen Kanäle, wie Instagram,
TikTok etc. begleitend eingesetzt werden könnten, zum Beispiel um zu informieren oder
Feedback einzuholen, z.B. über QR Codes. In diesem Rahmen wurden auch konkrete
Spielplätze im Volksgarten oder Bolzplätze in Roggendorf oder in Bilderstöckchen
angesprochen. Vor dem Hintergrund der geringen Gruppengröße konnte intensiv und
tiefgründig über das Thema, sowie die persönlichen Anliegen der Teilnehmer*innen rund um
die Spielraumplanung gesprochen werden. Vor allem war den Beteiligten wichtig, eine
Ansprechperson für Ihre Anliegen zu kennen, die ihre Bedürfnisse nach mehr Bewegung und
jugendgerechten Rückzugsmöglichkeiten unterstützt und im Blick hat. Es wurde eine
Umfrage mit Fragekarten durchgeführt. Die Ergebnisse können nur als "Stimmungsbild"
verstanden werden und hegen keinen Anspruch auf eine umfassende repräsentative
Aussage. Dennoch verdeutlichen die Antworten, dass Kinder und Jugendliche an der
Gestaltung von öffentlichen Spielräumen beteiligt werden möchten und sich dafür
interessieren. Sie nutzen die öffentlichen Spielräume mit ihren verschiedenen Angeboten
intensiv und beschränken sich dabei nicht nur auf eine Bewegungs- und Nutzungsform. Die
Außenflächen sind wichtige Orte für Kinder und Jugendliche und bilden einen informellen
Rückzugsort für ihre Bedürfnisse. Hierbei scheint es aber noch Verbesserungsbedarf zu
geben, was die Sauberkeit und den Platzbedarf angeht.
Fotodokumentation
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Wie geht’s weiter?
Die Ergebnisse der Workshops fließen in die weitere Arbeit der Spielraumplanung ein und
münden auch in das Konzept der Spielraumplanung 2028 ein, welches sich derzeit in der
Erstellung befindet. Darüber hinaus gehende Ergebnisse fließen zudem in das
Gesamtkonzept zur Kinder- und Jugendbeteiligung ein.
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Workshop 6
Planspiel „Tag der Jugend im Rathaus“
Wie stellst du dir deinen Tag der Jugend im Rathaus vor?
Workshop-Beschreibung:
Ablauf des Workshops:
Mit den Teilnehmer*innen wurden Ideen zur Weiterentwicklung des Tages der Jugend im
Rathaus gesammelt:
Ergebnisse des Workshops:
Orga und Struktur
Vorbereitung so gestalten, dass allen die Struktur und das Planspiel bekannt ist, indem
auch die Erfahrungen veröffentlicht werden und eine Roadmap erstellt wird
Politik muss das „Raster kennen“, Netzwerk zwischen Ratsmenschen
Kennlern-Veranstaltung im lockeren Rahmen
Auftaktveranstaltung, damit Hemmungen fallen
Gespräche mit der Politik in einem entspannten Rahmen außerhalb des Rathauses
Warm-up mit der Politik im Vorfeld
Die Schulklassen sollten einen gemeinsamen Auftakttermin haben, um sich
kennenzulernen
Gemeinsamer Auftakt und gemeinsamer Abschluss im Rathaus
Halbzeitveranstaltung nach 5 bis 7 Wochen
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Weitere Einbindung:
Mehr Multiplikatoren einbinden, nicht nur Ratspolitik, auch politische
Jugendorganisationen und Jugendverbände;
Dezentrale Strukturen nutzen zum Beispiel in den Bezirken (niederschwelliger)
Mehr Kinder und Jugendliche einbeziehen, zum Beispiel die Kinder- und Jugendforen
Publikum beim Abschluss= Freunde, Familie, Lehrende; Teilnehmende aus den
vorherigen Jahren als „Botschafter*in“
Bitte Berufsschulen mit reinnehmen, die haben im Politikunterricht viel mehr Zeit
Berufsschulen stärken einbeziehen
BSV als Partner = die kennen Lehrer*innen, die besonders geeignet sind, eine solche
Aufgabe zu übernehmen
Schulsozialarbeit einbeziehen
Themenfindung
Aktuelle Themen der Schüler*innen schon im Vorfeld über Social Media sammeln;
digitale Beteiligungsformate nutzen
Themen müssen der ganzen Gruppe einen Benefit bringen; Jugendliche sind meist
vielfältig an großen Themen interessiert
Mit Thema bewerben, so dass direkt ein Anliegen eingebracht wird
Themenspektrum also Verkehr / … etc. vorher vorgeben? (Themen, die die Jugend
betreffen wie Mensa-Essen, ÖPNV…) Köln weit in den Bezirken um mehr Ressourcen zu
haben
Oberthema =Tag der Jugend im Rathaus Unterthemen: ein Format Rathausschule, - ein
Format wie Misch mit etc.
Hilfestellung bei Themenfindung;
Evaluation
Evaluation aller Lehrkräfte und der Politiker*innen, die in den letzten Jahren am TdJiR
teilgenommen haben.
Evaluation in Schule; Politik; Verwaltung
Weitere Hinweise
Möglichst schnelle Umsetzung
Tag der Schule im Rathaus
Jedes Rathaus an sich für Jugend öffnen (Schulklassen, Jugendgruppen etc.) als ideales
Ziel?
Match Örtliche Politik mit Schulklassen also gleich Wahlkreis = dadurch Interesse höher
TdJiR sollte Tag der Jugend im Bezirk = 11 TdJ, um Regionalität zu ermöglichen –
braucht aber Personal
Mehr Leute, die die Klassen betreuen
ÄA1 gefassten Beschluss und die anderen Vorlagen
Die Lehrkräfte müssen wissen, auf wie viel Aufwand sie sich einlassen
Den Aufwand der Lehrer*innen minimieren
Stressfaktor: Lehrer*innen können das tatsächliche Arbeitsvolumen nicht einschätzen
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Kostenlose Expertise = kommunaler Benefit
Papier (Rathausinformation) wenig zugänglich
Newsletter per Mail = nach Anmeldung
Engagement Angebote schaffen
Wer ist dafür verantwortlich, die Anträge an die Fraktionsgeschäftsführung zu schicken?
Verantwortung unklar
Weiterführung des Projektes auch nach der Ratssitzung
Fotodokumentation:
Wie geht’s weiter?
Derzeit wird geprüft, welche Ideen sich bereits für den Tag der Jugend im Rathaus im Jahr
2023 (30. November 2023) umsetzen lassen. Seitens der Teilnehmer*innen des Workshops
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wurde zum Beispiel ein separates Vorgespräch mit Lehrkraft und Politiker*innen gewünscht.
Hier steht derzeit die Terminfindung an.
Auch ein Kennenlern-Event der teilnehmenden Klassen für 2024 ist vorstellbar, sofern es
gelingt die drei diesjährigen Gastklassen darauf einzustimmen. Zudem sollen Jugendliche
zukünftig noch stärker in die Gestaltung des Social Media-Auftritts des Tag der Jugend im
Rathaus einbezogen werden. Es gilt hier eine einfachere und zielgruppengerechtere
Sprache zu finden, mehr zu erklären und eventuell eine filmische und fotografische
Begleitung des Prozesses und der Veranstaltung zu organisieren.
Darüber hinaus werden auch weitere Ideen für das Konzept des Tags der Jugend im
Rathaus geprüft, die jedoch einen längeren Vorlauf und Abstimmungen erfordern. Einige der
benannten Ideen, Wünsche und Anregungen benötigen zudem weitere finanzielle und
personelle Ressourcen, deren Verfügbarkeit ebenfalls geprüft werden muss. Über den Tag
der Jugend im Rathaus hinaus gehende Ergebnisse bzw. Erkenntnisse werden in das
Gesamtkonzept zur Kinder- und Jugendbeteiligung einfließen.
Workshop 7
In einem Jugendparlament mitmischen
Workshop- Beschreibung:
Teilnehmer*innen:
28 Personen (Zusammensetzung: Junge Erwachsene aus verschiedenen Kölner
Jugendverbänden, 2 Jugendliche ohne Verbandszugehörigkeit, erwachsene Fachkräfte der
Jugendarbeit und Vertreter*innen aus Kommunalpolitik/Bezirksvertretungen)
Ablauf des Workshops:
Kurzpräsentation „Erfahrungsbericht Jugendparlament Düsseldorf“ durch Michael Hein
Sammlung von Pro/Contra/Chancen/Herausforderungs-Argumenten durch die
Teilnehmer*innen in kleinen Gruppen, Clustern auf zwei Stellwänden
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Plenums-Diskussion
Ergebnisse des Workshops:
Pro
Erlernen, Argumente für andere zu
vertreten.
Möglichkeit, sich mit allen Themen zu
beschäftigen und Rechte zu haben
und mitzuentscheiden
Contra
Nicht gewählte Personen verwalten und
lenken
Nur politische Selbstprofilierung?
Keine Entscheidungsmacht!
Werden nicht ernst genommen
Besser: BSV stärken.
Entscheidungsmacht in Ausschüssen
geben.
Chancen
Direkte Stimme
Chance, gehört zu werden
Institutionell ist langfristig und effektiver
Neue Perspektiven durch junge Leute
Lobby für Kinder/Jugendliche
Möglichkeit, in Ausschüssen sprechen
zu können ist mehr, als die meisten
Jugendverbände jetzt haben
Herausforderungen
Umsetzung der Beschlüsse
Herausforderung nicht die anderen zu
vernachlässigen
Beteiligungschancen für alle
Menschen erreichen, die noch nicht
organisiert sind
In jedem Stadtteil Jugendliche
motivieren und Stimmrecht geben.
Kleinräumlichkeit.
Ressourcen. Umsetzbarkeit bei
1.000.000 Einwohnern
Stadt müsste viel Ressourcen zur
Verfügung stellen
Jedes Veedel ist eigene Großstadt.
Fraglich ist, ob 1 Mio. Kölner*innen von
50 Vertreter*innen vertreten werden
können, bzw. ob Jugendparlament auf
ganzer Stadt
Fazit der Workshop-Geber*innen:
Durch die nicht repräsentative Zusammensetzung der Teilnehmenden sowie die Kürze
der zur Verfügung stehenden Zeit, kann keine eindeutige Aussage zur Sinnhaftigkeit
eines Jugendparlaments für die Stadt Köln getroffen werden.
Im Workshop wurde deutlich, dass die Entwicklung eines Jugendparlaments auf die
Initiative von Jugendlichen und jungen Menschen zurückgehen muss.
Es gibt viele verschiedene Optionen für die Ausgestaltung eines Jugendgremiums.
Eine wichtige Gelingensbedingung ist die Ausstattung mit umfangreichen Ressourcen
(unter anderem personelle Ressource, Budget für junge Menschen, Ausstattung mit
Entscheidungsmacht).
Ein Jugendparlament kann nur als Ergänzung zu bestehenden Angeboten funktionieren
(kommunaler „Beteiligungsmix“). Eine Vernetzung mit bestehenden
Beteiligungsangeboten ist zentral.
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Zusätzliche Empfehlung aus Erfahrungen aus Düsseldorf
Zum Gelingen trägt die Akzeptanz, Unterstützung und aktive Mitarbeit von Akteur*innen
bei, die bereits Beteiligung ermöglichen oder gestalten (Jugendverbände, Jugendring,
Einrichtungen der OKJA, ...).
Es bedarf realer Mandate und verbriefter Rechte. Es muss real etwas zu entscheiden
sein. Es darf nicht auf Alibi-Beteiligung hinauslaufen.
Die Größe des Gremiums und der Zugang zu der realen Lebenswelt sind wichtig. Lieber
in einem Stadtteil beginnen und dort Erfahrungen sammeln, statt einer formalen Struktur
aufgesamtstädtischer Ebene.
Die Initiative zur Gründung sollte von Jugendlichen selbst ausgehen.
Mit offenen Formen (z.B. Foren) beginnen.
Wie geht’s weiter?
Die Ergebnisse des Workshops sollen in die Entwicklung des Gesamtkonzepts zur Kinder-
und Jugendbeteiligung einfließen. Im Zuge der Entwicklung des Konzepts soll kritisch
reflektiert werden, ob und mit welchen Formaten die aktuelle Beteiligungslandschaft sinnvoll
ergänzt werden kann/ sollte.
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6.3 Strategie-Workshops
Workshop 8
Reise mit uns in die Zukunft und schau dir an, wie unser kinder- und
jugendfreundliches Köln im Jahr 2030+ aussieht.
Workshop-Beschreibung:
Ablauf des Workshops
Die Teilnehmer*innen des Fachtags hatten während der gesamten Veranstaltung die
Chance, den Workshop zu besuchen und so lange im Raum zu verweilen, wie sie wollten.
Es gab insgesamt 7 „Planetenstationen“, an denen junge Menschen ihre Ideen für ein kinder-
und jugendfreundliches Köln 2035+ notieren konnten. Die zentralsten Ideen und Punkte
wurden bereits auf dem Fachtag geclustert und „live“ in ein Graphic Recording übertragen.
Ergebnisse:
Mitbestimmung
So sollte es in Köln sein….
Alle Kinder und Jugendlichen in ganz Köln können mitbestimmen.
Weniger reden, mehr handeln
Politik leichter machen
auf anderen Ebenen politisch mitbestimmen
nichtorganisierte Jugendliche können mitbestimmen
einfache Teilhabe in der Politik > frühere Einbindung
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Man sollte mehr bei Umfragen, die etwas mit seiner Umgebung zu tun haben
mitbestimmen
Jugendverbände, statt Parlamente
Starke Jugendverbände
Mehr Kontakt untereinander ermöglichen
Niedrigschwellige Mitbestimmungsmöglichkeiten vor Ort, im Stadtteil
Infos zu Wahlen, einfacher und leichter erklärt, zugänglich
Mehr Sitze in städtischen Ausschüssen für Jugendliche
Bei politischen Entscheidungen müssen die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen
mitgedacht werden
Senkung des Wahlalters (2x)
Man darf ab 16 wählen (2x)
Mehr interessante Veranstaltungen für Jugendliche
So sollte es in Köln nicht sein….
Kein Jugendparlament
Räume
So sollte es in Köln sein….
Plätze für Jugendliche
Räume für Begegnungen
Zeit für Sport
Zeit zum Spielen haben
Schöne Plätze mit viel Grün
Raum für Jugendverbände und –gruppen
Genug bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen
Sauberes buntes Umfeld/ Umwelt
Räume, die von uns gestaltet sind
Spiel-, Sport- und Trendsportflächen
Mehr und größere Spielplätze
Saubere Spielplätze
Mehr Spiel- und Turngeräte in Parks
Mehr Sportplätze
Gratis Sportgelegenheiten
Genug Bolzplätze
Mein Traumspielplatz ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemacht
So sollte es in Köln nicht sein….
Unbezahlbarer Wohnraum
Dreckige Stadt
Obdachlose
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Gesundheit
So sollte es in Köln sein…
Schule
4 Tage Woche > Mehr Rücksicht auf psychische Belastung in Beruf/ Schule
Montags Online-Unterricht, wenn man es gesundheitlich braucht
Wohnortnahe Schulplätze für alle
Es gibt genug Schulpsycholog*innen
Keine Hausaufgaben
Statt Klassenarbeiten, Projekte machen
Späterer Schulbeginn, weniger Leistungsorientierung in Schule
3 Tage frei im Monat wegen Periode, weil die drei Tage sind am Schlimmsten
Anderes Schulsystem
Mehr Aufenthaltsräume in der Schule
Mehr Kunstunterricht für die mentale Stärke
Mehr Sportstunden
Freizeit
Kostenlose Sport-/ Vereinsangebote ohne Wettkampfcharakter (z.B. Fußballspielen
ohne Meisterschaftsspiele)
Bewegungsangebote für alle (Inklusion) und kostenlos
Stadtleben
Viele Grünflächen
Artenvielfalt (erhalten)
Mehr Therapeut*innen (für Kinder und Jugendliche)
Es gibt genug Therapieplätze für Kinder und Jugendliche
Begrünte Dächer, Fassaden, viele Beete und Grünflächen
Gute medizinische, psychologische und Beratungsangebote für Trans* Kinder und
Jugendliche
Autofreie Straßen und Wohngebiete
Elektroautos
Sich um die Umwelt kümmern
Weiteres
Es gibt viel mehr gesunde, unverpackte Lebensmittel
Günstigere Medikamente
So sollte es in Köln nicht sein….
Schädliche Luft und Abgase
Zigarettenqualm
Ungesundes Essen (Beispiel Cheeseburger)
Kalk ist ein Betonblock (jetzt schon 97% versiegelt)
Mediensucht außer Acht lassen
(Keine) Vapes für Kinder
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Schuldruck für Kinder (Es sind noch Kinder)
Bewegung/ Sicherheit
So sollte es in Köln sein…
Bewegte Kita und Schule ohne Sitzzwang
Schulstraße > Kidical Mass
Mehr Sicherheit für Kinder
Safe Spaces
Super Blocks
Tempo 30 für alle
Luftqualität
Endlich rieche ich die Natur, keine Abgase
Ich rieche Blumen, statt Abgase
Geräusche
Köln ist leise
Weniger Autolärm, dafür spielende Kinder
Rad- und Fußverkehr
Sichere Radwege
Mehr Fahrradwege
Breitere Gehwege/ breite Gehwege
Schule, Kindergarten & Co sind für alle zu Fuß erreichbar
Es gibt Platz, breite Bürgersteige für Rollstuhlfahrer*innen und Kinder auf Rädern
Fahrrad und Fußgänger Priorisierung statt Auto
Der Schulweg ist sicher (Schulstraßen, wenig bis kein Autoverkehr, sichere
Radwege)
Markierte Fahrradwege
Viele Fahrradwege und Fahrradstraße
Mehr Zebrastreifen
ÖPNV
Kostenfrei ÖPNV nutzen können
100% Elektrobusse & -bahnen und ein Parkverbot in dicht besiedelten Gebieten
Bessere Verkehrsanbindungen, damit die Liebe hier hinkommen kann
Bus fahren gratis
Es gibt ein 365 Euro Ticket für alle Kinder und Jugendlichen
Automatischer Knopf, damit Rollstuhlfahrer*innen selbst einsteigen können
KVB + DB sollten pünktlich sein
Schulbusse
So sollte es in Köln nicht sein….
Eine auf Autoverkehr ausgelegte Stadtplanung
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Keine Angsträume mehr (dunkle Ecken etc.)
Es sollte nicht mehr so viele große Straßen geben
Chancengerechtigkeit
So sollte es in Köln sein…
Einkommen/ Geld
Es gibt eine Kindergrundsicherung
Bedingungsloses Grundeinkommen
Höhere Gehälter für alle
Mehr Geld für Jugendzentren (2x)
Auch wenn man wenig Geld hat, sollte man die gleichen Chancen bekommen
2035 sollen weniger Menschen arm sein, als heute
Keine Kinderarmut mehr > Auskömmliche Finanzierung
Unterstützung/ Hilfen
Schneller an Hilfe gelangen > finanzielle Hilfen für Freizeitgestaltung
Migration/ Integration/ Rassismus
Nach dem Abschluss sofort deutschen Pass (Flüchtlinge)
Bessere Arbeitsbedingungen für Ausländer*innen
Ausländische Abschlüsse sollten anerkannt werden
Die Herkunft eines Menschen entscheidet nicht über seine Leistung
Keine rassistischen Lehrer*innen an Schulen
Inklusion
Mehr Fußballvereine für Menschen mit Behinderung
Mehr Schulplätze für Kinder mit Behinderung
Gleichstellung
Mehr Frauen als Chefinnen
Es sollen mehr Frauen in der Politik sein
Weiteres
Tolerant
Kompetenz/ Möglichkeit
Keine Ghettoisierung
Gleiche Chancen für alle
Grammatik und Rechtschreibung sollten in Prüfung nicht gewertet werden
Trans* Kinder haben die Möglichkeit sich beraten zu lassen und über Angebote
informiert zu werden
Kostenlose und günstige Freizeit- und Vereinsangebote
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Bessere Bildungsgelegenheiten
Keine getrennten Schulen (Realschule, Gymnasium)
Information
So sollte es in Köln sein…
Mehr einfache Sprache, kein Verwaltungsdeutsch auf städtischen Formularen
Leichte Informationsquelle für alle (geprüft und leicht erklärt)
Digitale, niedrigschwellige Kommunikation
Leichte Sprache in Briefen
Schule/ Kita
Politische Bildung in der Schule
Mehr Projekttage in Kindergärten und Schulen
Wie ich moderne Medien nutzen, dass besprechen wir zuhause und in der Schule.
Politik
Transparenz der Politik
Frauen in die Regierung
So sollte es in Köln nicht sein….
Kein Fax, keine Email, weniger Flyer
Dein gutes Recht
So sollte es in Köln sein (Wünsche)…
Frieden
Kein Krieg, Sicherheit
Kein Krieg, dass es mir bald besser geht
Rassismus
Die Hammerskins nieder kriegen (Stadt ohne Nazis)
Alle NSU Täter verhaften
Weiteres
Schule von uns aus denken
Mehr Frauenrechte (2x)
Gute Wohnungen für alle
Essen
Stärkung von Ehrenamt
Mehr glückliche Menschen
Keine weiteren Viren forschen und raus lassen
Eine Welt ohne Vergewaltigung
Meine große Liebe finden
Das D. mich fragt, ob wir zusammenkommen
Dass meine große Liebe hier wäre, auch wenn es nur für ein paar Stunden ist
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Graphic Recording
Wie geht’s weiter?
Die zentralsten Ideen und Punkte wurden bereits auf dem Fachtag geclustert und in ein
Graphic Recording übertragen. Im Ergebnis wurden eine Vielzahl zielgruppenspezifischer
Wünsche/ Einzelthemen geäußert, aber auch viele übergeordnete Ziele von den jungen
Menschen benannt. Letztere lassen sich auch im Zielgerüst der Stadtstrategie wieder finden
(zum Beispiel Stadtraum, nachhaltige Mobilität). Bei den zielgruppenspezifischen
Einzelthemen muss geprüft werden, wo und wie die Ideen, Forderungen und Wünsche in
weitere Prozesse und Planungen einmünden können. Im ersten Schritt wurde das Graphic
Recording bereits beim Strategietag „Kölner Kinder stärken!“ am 12.05.2023 dargestellt und
erste Ideen sind in diesen Prozess eingeflossen.
Die übergeordneten Themen sollen als 1. Beteiligungsebene in die Leitbildentwicklung für
ein kinder- und jugendfreundliches Köln 2035+ einmünden. Es besteht die Zielsetzung die
Leitbildentwicklung mit der Entwicklung des Beteiligungskonzepts zu verbinden.
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Workshop 9
Küchen-Studio: Dein Rezept für gute Beteiligung- Offener Kreativraum
während der gesamten Veranstaltung
Workshop-Beschreibung:
Teilnehmer*innen:
ca. 60 Besucher*innen und Gespräche im Raum
Grundidee
Die Idee zu diesem Raum ist während der Vorbereitungsphase in großer Runde mit
Jugendlichen und Erwachsenen entstanden. Aus dem „Raum der Wünsche“ ist das
„Küchenstudio“ geworden, um das Motto und Plakatthema weiter aufzugreifen.
Durchführende
Uli-Lisa Eisbrenner, Ronja Kreutzer, Frank Liffers (junge Stadt Köln e.V.). Unterstützung
durch Anna-Joelle (Pestalozzi-Schule).
Konzeption
Uli-Lisa Eisbrenner & Frank Liffers, junge Stadt Köln e.V.
Rückspiegelung von Ideen und Ideengenerierung durch mehrere Gespräche mit drei
Jugendlichen. Praktische Vorbereitung mehrerer Teilaspekte durch Praktikantin Ann-
Charlotte (Schüler-Tagespraktikantin).
Inhalt
Die Kernfragen lauteten:
• Wie wünschen sich Jugendliche denn eigentlich „Beteiligung“ in der Zukunft?
• Was fehlt?
• Was läuft gut?
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Ablauf
Die Fachtagsteilnehmer*innen hatten während der gesamten Veranstaltung die Chance,
das „Küchenstudio“ zu besuchen.
Verschiedene Stationen boten Raum für Entdeckungen und Ausdrücken von Ideen und
Wünschen.
Das Team von junge Stadt Köln verwickelte die Besucher*innen in Gespräche, erklärte
die Inhalte und bot Unterstützung bei der Dokumentation von Ideen an.
Ergebnisse:
Wie möchtest du von Beteiligungsmöglichkeiten erfahren?
• (große) Plakate 5x
• Schule 3x
• Schüler 2x
• über eine Internetseite, im Internet 2x
• Schulworkshops
• Zeitung
• Infokästen
• Wände
• an Laternen
• Eltern
• Freunde
• draußen
• Soziale Medien: Insta (2x), Facebook, WhatsApp (2x), Google, TikTok
• Werbung muss aktiver und attraktiver werden!
Und von wem möchtest du über Beteiligungsmöglichkeiten erfahren?
• Lehrer 2x
• Absichten Veranstaltungen
• Was springt für einen dabei raus?
• Freunde
• Peers
• Bekannten
• Jugendzentrum Mitarbeiter*innen
• Über Betreuer, die ich aus dem Jugendzentrum kenne
• Eltern
• Mitschüler*innen
• Sozialpädagogen (Jugendzentrum)
• Schulsozialarbeiter
• Familienmitglieder
• Vorbilder
• Noch zu viel schnick schnack in Werbevideos
• Von Beteiligten
• Wenn sie viele erreicht
• Projektleitung
• SV
• Beim nächsten Mal von Menschen, die an dem Fachtag teilgenommen haben
Wie sieht gute Werbung / Information aus
• Auf Instagram
• Instagram Kanal Jugendring (gutes Beispiel)
• Humor
• Ich will sehen, was passiert
• Personen / Fachkräfte und Leute, die sich beteiligen
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• Katzen Videos
• Witzige Videos
• Über ein Thema informieren und dann auf die Veranstaltung hinweisen
• Sachen sehen
• Influencer
• Regelmäßige Aktivitäten
• Auf Schulen über AGs
• Instagram Shorts
• TikTok
• In der Schule Informationen bekommen von Leuten, die an der Aktion beteiligt sind
• Jugendamt
• YouTube
• WhatsApp
• Von Daniel der Alte
• einladend
• interessant
• Kurz und knackig (Videos)
• Schön gestaltet
• bekannte Influencer
• Flyer (schön gestaltet)
• Barcode der Veranstaltungen haben nicht funktioniert
• Barcode doof, wenn man kein Internet (mehr) hat
• Luftballons sind für Kleinkinder
• Direkt
Wann geht Beteiligung vollkommen in die Hose?
• Wenn es keine Zeit gibt
• zu viel Druck / Stress
• Durch das nicht Bescheid wissen
• Wenn man verwirrt ist
• Wenn es zu weit weg ist
• Bei unpassenden Situationen
• Schlecht erreichbar
• Überforderung der rezipierenden Leute an die es gerichtet ist
• Wenn mich die Infos nicht erreichen
• Zu viel blinkende Zeichen in der Werbung
• Nicht zu viel Input
• Nicht 2 Stunden zugelabert werden
• Monotone Inhalte
• Wenn vormittags
• Wenn es zu unruhig ist
• Wenn man nicht als Individuum gesehen wird, keine Wertschätzung
und Ideen unterdrückt werden
• Überforderung und zu viel Freiraum
• Keine Strukturen vorhanden sind
• Partizipationsveranstaltungen als Eintagsfliege ohne Plan für Nachhaltigkeit
• Schlechte Werbung
• Wenn man gestresst ist
• Wenn man seine Meinung nicht einbringen kann
• Wenn dort zu viel kleine Kinder sind
• Wenn zu niedrigschwellig ist in einem Bereich den ich gut kenne
(zum Beispiel Klimafreundlich im Alltag)
• Wenn es nicht ernstzunehmen (ist)
• Schlechte Werbung
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• Wenn nicht auf die Bedürfnisse eingegangen wird
• Zu weit weg
• In einer Gasse versteckt
• Schlechtes Essen
• Schlechte Orte
• Nicht zu viel Freiraum geben, sonst Überforderung
• Wenn man keinen Spaß hat
• Wenn es vormittags ist
Was oder wer hindert dich, mitzumischen?
• fast nur reden (wörtlich reden fast nur)
• zu wenig Gelegenheiten
• Zu kurzfristig
• Deutscher Pass
• Zu selten
• Niemanden kennen - alles neu
• Zu beschäftigt mit Schule, Uni, Geldverdienen
• Das Handy
• Zeiten unpassend
• Zu wenig Aufmerksamkeit
• Zu spät mitbekommen
• Zu spät abends
• Zu viel zu tun
• Die Zeiten sind unpassend
• Zeit
• Lange Anreise
• Zu faul
• Kein Austausch
• Keine Ideen
• Nichtunterstützende Lehrer*innen
• Fehlendes Selbstvertrauen
• Ängste, Fehler zu machen
• Unsicherheit im eigenständigen Handeln
• Nicht trauen
• Keine Ahnung von Angeboten
• Nicht die passende Gruppe haben
• Mangelnde Überzeugung, dass Ideen / Vorschläge tatsächlich umgesetzt werden
Wie und wo könnte der Fachtag zukünftig stattfinden?
• Mit der Schule. Schulfrei.
• Das passt sich an meinen Terminkalender an.
• Marktplätze
• Schulhof
• Wiener Platz
• Jugendzentrum, Jugendzentrum digital, Grembox
• Unter der Woche ab 17 bis 21 Uhr // Wochenende nachmittags, nicht um 10 Uhr.
• Draußen
• Veranstaltung zwei Mal stattfinden lassen.
Eindrücke der Moderation
• Das Konzept ist aufgegangen.
• Die Besucher*innen haben die kreative Atmosphäre im Raum wertgeschätzt.
• Die Besucher*innen haben sich unterschiedlich lang im Raum aufgehalten, mal
nur an einer Station Ideen/Meinungen kundgetan oder intensiv an mehreren.
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• Der Raum abseits des Trubels der Haupthalle, bot den Besucher*innen einen
Ruhepol.
Empfehlungen für ein nächstes Küchenstudio
Jede einzelne Station mit einer Begleitung versehen, die die Besucher*innen direkt in ein
Gespräch verwickelt und anleitet, die Aufgaben an der Station zu bearbeiten.
Fotodokumentation (Auszüge):
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Wie geht’s weiter?
Es liegen umfangreiche Ergebnisse vor, wie junge Menschen über Beteiligungsmöglichkeiten
informiert werden wollen, sich Beteiligung wünschen, welche Hinderungsgründe bestehen
und wie Beteiligung aus Sicht der Zielgruppe „in die Hose geht“. Die Ergebnisse fließen auch
in die wissenschaftliche Evaluation ein. Sie münden zudem in die Erstellung des
Gesamtkonzepts Kinder- und Jugendbeteiligung ein.
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7. Erste Feedbackschleifen zur Veranstaltung Misch MIT!
Im Nachgang zum Fachtag wurden bereits mehrerer Feedbackschleifen durchgeführt.
Untenstehend wurden die wichtigsten Punkte aus den Arbeitsgruppen, der Interessierten-
Gruppe, der Aussteller*innen, der Workshop-Geber*innen, den Ansprechpartner*innen der
Kinder- und Jugendforen und weiteren Personen zusammengefasst:
Positives Feedback
Gute Organisation und Vorbereitung des Fachtags
Vorbereitungsgruppen mit jungen Menschen
Abwechslungsreiche und spannende Programmgestaltung
Kinder und Jugendliche waren gut vertreten/ diverser Teilnehmer*innen-Kreis
Beteiligung bei Mitmach-Aktionen
Tolle, positive Atmosphäre/ Stimmung während der Veranstaltung
Kalk Karree als Veranstaltungsraum/ positive Verknüpfung
Grüngürtelrosen (Chor)
Moderator
Plakate/ Design ansprechend & modern
Austausch mit jungen Menschen
Netzwerkmöglichkeit
Vielfalt der Beteiligungsmöglichkeiten wurden sichtbar
Umsonst Essen und Getränke
Verbesserungsvorschläge/ Negatives Feedback
Veranstaltungsort Kalk Karree nicht so attraktiv für Zielgruppe
Moderation durch Jugendliche wäre toll gewesen
Noch frühzeitigere Einbindung von Jugendeinrichtungen wäre toll gewesen
Umfrage war zu hochschwellig/ zu viele Fragen/ zu viel Text/ bessere Bewerbung
Umfrage-Ergebnisse „verzerrt/ verfälscht“ durch Eingaben durch Erwachsene?
Noch mehr Jugendliche wären toll gewesen
Grüngürtelrosen zielgruppengerecht?
Einverständniserklärungen als Hürde zur Teilnahme
Zum Teil wenig Teilnehmer*innen in den Workshops
Veranstaltungsseite war zu textlastig
Unklare Bewerbung > wurde nicht als Auftakt einer längerfristigen Strategie verstanden
Veranstaltung ging für manche Kinder und Jugendliche schon zu weit; teilweise fehlte es
noch gänzlich an Vorwissen, was Partizipation bedeutet
Durch die Diversität der Teilnehmer*innen war es schwierig alle gut mitzunehmen/
andere Betreuung bzw. Begleitung notwendig?
Kritische Sicht der Erwachsenen > auch hier vorab Erwartungshaltung besser
„abklären“?
Hürde beim „reinkommen“ ins Gebäude
Workshop-Kapazität reichte zum Teil nicht aus
Reaktionen von internen Mitarbeiter*innen/ „Lärm“ im Kalk Karree
Zu wenig Zeit/ Zeitdruck
Beschilderung/ Wegweiser > Gebäude unübersichtlich, Workshop-Räume auf
verschiedenen Ebenen ungünstig
Ergebnispräsentation am Ende wäre super gewesen (darf aber nicht zu lang sein)
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8. Zwischenstand Zielerreichung
1) 2022: Bis Ende 2022 werden Arbeitsgruppen gegründet, welche den Fachtag
inhaltlich und organisatorisch vorbereiten und sich in einem regelmäßigen Turnus
treffen.
Das Zwischenziel wurde bereits erreicht.
2) 2023: Im 1. Halbjahr 2023 wird ein Fachtag zum Thema Partizipation durchgeführt.
Auf dem Fachtag erfolgte eine Darstellung und Auswertung vorhandener
Partizipationsformate, sowie eine Auseinandersetzung mit möglichen neuen,
ergänzenden Partizipationsformaten.
Das Zwischenziel wurde bereits erreicht.
3) 2023: Im 2. Halbjahr 2023 wird der Fachtag ausgewertet. Die Ergebnisse werden
kinder- und jugendgerecht aufbereitet und veröffentlicht. Sie fließen zudem in weitere
Prozesse ein (unter anderem in die Leitbildentwicklung für ein kinder- und
jugendfreundliches Köln) und münden in einen ersten Entwurf für ein kommunales
Gesamtkonzept und –verständnis für den Bereich Partizipation von Kindern und
Jugendlichen. In die Konzepterstellung werden fortlaufend, zum Beispiel durch die
Einrichtung eines Begleitgremiums, auch weiterhin junge Menschen miteinbezogen. In
der Auswertung des Fachtags wird deutlich, ob es weitere Beteiligungsebenen
benötigt.
An diesem Zwischenziel wird derzeit gearbeitet. Vom 12. bis 19.09.2023 findet eine
Stadtinformationskampagne (SIKA) statt, die das Recht auf Beteiligung und „Misch MIT!“ in
den Fokus stellt. Parallel zur stadtweiten SIKA wird eine Aktionswoche über die Social-
Media-Kanäle des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros ausgespielt, die die Information
der jungen Menschen sicherstellt und in jugendgerechten Formaten die Ergebnisse des
Fachtages „Misch MIT!“ und die weiteren Schritte darlegt.
Weiterhin ist geplant einen Dialog auf dem Meinungsportal zu erstellen, welcher eine
Information über den laufenden Prozess ermöglicht.
Aktuell wird ein Begleitgremium konstituiert, welches zukünftig Arbeitskreis (AK) „Misch MIT!“
heißen wird und den Prozess der Erstellung des Gesamtkonzepts begleiten wird. Das
Gremium wird wieder alle Akteur*innengruppen, also Jugendliche, Verwaltung, Politik,
Trägerlandschaft, Wissenschaft/ Expert*innen, einbeziehen.
Der erste Termin im neuen AK „Misch MIT!“ ist für den 04.09.2023 vorterminiert und soll mit
einem halbtägigen Kick-off Workshop starten. Im ersten Termin werden die Rolle des
Begleitgremiums, sowie der Turnus/ die Frequenz der Treffen festgelegt. Weiterhin wird der
Kick-off Workshop auch bereits dafür genutzt mit gewonnenen Erkenntnissen vom Fachtag
weiterzuarbeiten und eine erste Projektskizze gemeinsam zu entwickeln.
Eine erste Informations- und Feedbackschleife ist ebenfalls bereits terminiert und soll am
08.09.2023 auf dem Jugendfestival „Turn up“ in Chorweiler erfolgen. Hierzu laufen derzeit
bereits erste Vorplanungen, die durch den AK „Misch MIT!“ noch ergänzt werden können.
Um eine fortlaufende Beteiligung und Information der relevanten Gremien und Ausschüsse
zu gewährleisten, werden auch weiterhin in regelmäßigen Abständen Mitteilungsvorlagen
erstellt und eingebracht.
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4) 2023/ 2024: Die fortlaufende Konzepterstellung wird wissenschaftlich begleitet.
Die katholische Hochschule NRW/ foki (Standort Köln) wurde für die wissenschaftliche
Begleitung des Prozesses gewonnen. Es liegt ein Bericht vor, der die Ergebnisse einer
mittels QR-Code online durchgeführten Befragung von Teilnehmer*innen des Fachtages
„Misch MIT!“ sowie deren erste Interpretation, beinhaltet. Im Folgenden sollen vertiefende
Interviews geführt werden. Auch der fortlaufende Prozess der Erstellung des
Gesamtkonzeptes wird wissenschaftlich begleitet.
9. Gelingens-/ Risikofaktoren für den weiteren Prozess
Auch für den Prozess der Erstellung des kommunalen Gesamtkonzepts Kinder- und
Jugendbeteiligung werden personelle und finanzielle Ressourcen benötigt. Diese gilt es für
mögliche Informations-, Feedback- und Beteiligungsschleifen im Erstellungsprozess
mitzudenken. Ebenso erfordert die wissenschaftliche Begleitung, sowie eine spätere
Gestaltung (Layout und Druck), sowie Veröffentlichung (Öffentlichkeitsarbeit) des
kommunalen Gesamtkonzepts zur Kinder- und Jugendbeteiligung Ressourcen.
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10.Anlagen
Ausgewählte Fotos/ Impressionen vom Fachtag „Misch MIT!“
Geschmücktes Atrium des Kalk Karrees zu Beginn der Veranstaltung
Kooperatives Kinder- und Jugendbüro/ Kinderfreundliche Kommune Köln
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Kölner Jugendring e.V.
Workshop: Kinder- und jugendfreundliches Köln 2035+ (Kinderfreundliche Kommune)
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Küchenstudio (Junge Stadt Köln)
Ergebnisse aus der Warmup-Aktion von Latibul
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Foodtruck vor dem Kalk Karree
Stand der Bezirksschüler*innenvertretung Köln
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Auftritt der Grüngürtelrosen
Beratungsverlauf (12)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2510/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 10.08.2023
- Erstellt
- 04.08.2023 12:55