Mandari Insight

V/0060/2017

Trägerausschreibung für die Kindertageseinrichtung an der Regina-Protmann-Straße

Vorlagen 18.01.2017

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Anlage 1.2 Konzept ASB

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Anlage 1.0 Deckblatt ASB

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Anlage 2.2 Konzept DRK

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Beschlussvorlage

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Anlage 2.1 Angebot DRK

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Anlage 3.2 Konzept Kleine Riesen

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Anlage 1.1 Angebot ASB

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Anlage 3.0 Deckblatt Kleine Riesen

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Anlage 3.1 Angebot Kleine Riesen.pdf

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Anlage 2.0 Deckblatt DRK

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Anlage 1.2 Konzept ASB

43755 Zeichen

Verfasst von: A. Vieren/ M. Brosch 
 
Pädagogische Konzeption    
Arbeiter – Samariter - Bund 
Regionalverband Münsterland e.V. 
 
ASB Kindertageseinrichtung

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Vorwort 
 
Der Arbeiter -Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. ist anerkannter Träger in 
der Kinder - und Jugendhilfe und betreibt mit dieser Einrichtung seine zweite  
Kindertageseinrichtung im Stadtgebiet Münster. 
Dieses Konzept  wird  bei jeder  Veränderung angepasst. 
 
Konzept  
 
1.0 Träger 
 
Träger der Einrichtung Kindertageseinrichtung………… ist seit dem ……….. der 
 
Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. 
Gustav-Stresemann-weg 62 
48155 Münster 
Tel.: 0251-2897-0 
Fax: 0251-297-118 
Homepage: www.asb-muenster.de 
E-Mail: m.brosch@asb-muenster.de  
 
1.1 Allgemeines Leitbild des Arbeiter-Samariter-Bundes 
 
Der Arbeiter -Samariter-Bund ist eine Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband. Er ist eine 
gemeinnütziger Verein mit Vorsitz des Bundesvorstandes,  dessen Mitglieder die Entwicklung 
mitbestimmen und kontrollieren. 
Der ASB setzt sich aus dem Bundesverband, Land esverbänden sowie Kreis- und Ortverbände 
zusammen. 
Humanitäre und demokratische Grundsä tze bilden die Basis der Arbeit des ASB im In - und 
Ausland. 
Der ASB war, ist und bleibt eine parteipolitische neutrale und konfessionelle ungebundene 
Organisation, die Menschen in Not helfen ohne Ansehen ihrer politischen, rassischen, 
nationalen oder religiösen Zugehörigkeit. 
Da wir eine Einrichtung des Arbeiter -Samariter-Bundes sind arbeiten wir a m Leitbild der 
Gesamtorganisation orientiert. 
 
1.2 Lage 
 
Die Kindertagesstätte liegt in Kinderhaus an der Regina-Protmann-Straße 
 
1.3. Aufnahmekriterien 
 
Wir entscheiden bei der Aufnahme nicht nach Nationalität, Konfession, politischer 
Einstellung oder ethnischer Zugehörigkeit. Sondern wir entscheiden bei der Aufnahme nach 
sozialen Kriterien.  
Aufnahmekriterien: 
 
       ● Kinder aus dem Einzugsgebiet

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       ● Kinder berufstätiger Eltern 
● Geschwisterkinder 
1.4 Gruppen/Gruppenstruktur 
 
In der Kindertagesstätte werden 
● in 1 Gruppe mit 10 Kindern im Alter von 0-3 Jahren betreut (G 2) 
● in 1 Gruppe mit 20 Kindern im Alter von 2-6 Jahren betreut (G 1) 
 
1.5 Team und Personalstruktur 
 
Die personelle Besetzung richtet sich nach der Vereinbarung zu den Grundsätzen über die 
Qualifikation und den Personalschlüssel nach § 26 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes zur frühen 
Bildung und Förderung von Kindern (KiBiz). Zu unserem Selbstve rständnis gehört es, 
innerhalb unserer Einrichtung Praktikanten während ihrer Ausbildung praxisnah zu begleiten 
und anzuleiten. 
 
Ein partnerschaftliches Miteinander, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung sind 
Grundlagen einer guten Zusammenarbeit in unserem Team . Ein kollegialer Austausch, 
gruppenübergreifendes Arbeiten und der Einsatz der eigenen Persönlichkeit sind ebenso 
gefordert, wie das Engagement und die Offenheit gegenüber der gesamten Arbeit. 
Gemeinsame Zielabsprachen und ein aufgabenorientie rtes Aufeinander -Zuarbeiten und 
Transparenz sind für eine erfolgreiche Teamarbeit unabdingbar. 
 
In unserem Team arbeiten: 
 
1 Einrichtungsleitung (mit anteiliger Freistellung) 
pro Gruppe 1 Erzieher/in als Gruppenleitung sowie 1 weitere Fachkraft  
1 Auszubildende in der praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieherin  
1 Küchenkraft (Teilzeit) 
 
Nach Möglichkeit stellen wir jemanden für ein Freiwilliges Soziales Jahr  und/oder ein/e 
Anerkennungspraktikant/in ein. 
 
Die Aufgabe als Leitung wahren wir durch einen partnerschaftlichen Leitungsstil: dazu zählen 
Teamgespräche, Einzelgespräche, fachliche Anleitung und Beratung, Delegation von 
Aufgaben und Übertragen von Verantwortung. 
Wertschätzung, Offenheit und Kritikfähigkeit sind Voraussetzungen für eine gute 
Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern, dem Träger und anderen Partnern. 
 
Wir kooperieren eng mit der ASB Kita am Carlo -Schmid-Weg. Auch im Hinblick auf das 
pädagogische Personal nutzen wir das Synergiepotential.

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1.6 Öffnungszeiten 
  
Unter Berücksichtigung des Wohles der Kinder, der  berechtigten Belange der 
Erziehungsberechtigten sowie der personellen und örtlichen Gegebenheiten, setzt der 
Träger nach Anhörung des Elternrates die Öffnungszeiten fest (§ 9 Abs. 4 KiBiz).   
Unsere Öffnungszeiten lauten (45 Std.): 
Montag bis Donnerstag  7:00 Uhr – 16:30 Uhr 
Freitag     7:00 Uhr – 15:00 Uhr 
Nach Absprache mit dem Jugendamt und nach Anhörung des Elternrats  wird geprüft, ob ein 
Bedarf besteht,   erweiterte Öffnungszeiten von  
Montag bis Freitag     6:30 Uhr – 20:00 Uhr anzubieten. 
 
2.0 Gesetzliche Grundlagen und Grundsätze 
 
Für die Kindertagesbetreuung relevanten Paragrafen:  
  
 Sozialgesetzbuch, Achtes Buch, Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII)  
 § 22a - 25 SGB VIII Angebote zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen 
 Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz - KiBiz) – 
Viertes Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes SGB VIII 
 Personalvereinbarung der Trägerzusammenschlüsse der freien und öffentlichen 
Jugendhilfe  
 Die Rechte der Kinder  
 
2.1 Finanzielle Beiträge der Eltern 
 
Die Erziehungsberechtigten haben laut § 90 SGB VIII, entsprechend ihrer wirtschaftlichen 
Leistungsfähigkeit, monatlich öffentlich -rechtliche Beiträge zu den Jahres -Betriebskosten zu 
entrichten.  
 
Für die Teilnahme eines Kindes am Mittagstisch (12:00 Uhr) ist ein zusätzlicher Beitra g an 
den Träger der Einrichtung zu entrichten. Bei regelmäßiger Teilnahme wird ein fester Beitrag 
monatlich erhoben (unabhängig von den Schließzeiten): 
 
 Tägliches Mittagessen                             60,- € 
(45 Stunden Buchungszeit/35 Stunden Block -Buchungszeit mit täglichem 
Mittagessen)      
 2 Tage Mittagessen                                  27,- €

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(35 Stunden Block-Buchungszeit mit zwei langen Betreuungstagen) 
Pro Einzelmahlzeit ist ein Beitrag von z. Zt. 3,50 € an den Träger der Einrichtung zu zahlen. 
 
Für Frühstück, Nachmittag-Snack und Getränke entrichten die Eltern pro Kind in unserer 
Einrichtung einen Beitrag von 10,- € monatlich an den Träger der Einrichtung.  
 
 
3.0 Fachleitbild und pädagogische Arbeit der Tagesstätten des Arbeiter-Samariter-Bundes 
 
Als ASB -Einrichtungen haben wir einen sozialen und wertschätzenden Auftrag, der unser 
Handeln prägt und beeinflusst. 
 
Unsere Kindertagesstätte ist ein Platz an dem die Kinder sich mit Hilfe der Erziehe r/innen 
individuell entfalten und entwickeln  können. Hier können die Kinder Freundschaften 
schließen, sich gegenseitig motivieren Neues zu lernen. 
Die pädagogische Konzeption der Kindertagesstätte  basiert auf dem Grundverständnis, dass 
die Kindertagesstätte Lebens - und Erfahrungsraum für alle Kinder und Familien mit ihren 
individuellen Bedürfnissen ist.  
Mit dem Ziel für alle Kinder ein partnerschaftliches, demokratisches, tolerantes und 
gleichberechtigtes Miteinander zu erlernen.  
Durch die gemeinsame Erziehung bekommen alle Kinder vielfältige Entwicklungsanreize und 
können im Zusammenleben Unterschiede und Ähnlichkeiten erleben, wodurch sich eine 
Atmosphäre sozialer Toleranz entwickelt, die jedem Kind ungeachtet seiner Fähigkeiten ein 
positives Selbstwertgefühl vermittelt. 
 
Grundlage der pädagogischen Arbeit ist die Überzeugung, dass jedes Kind die Potentiale zu 
einer konstruktiven Entwicklung in sich trägt.  
 
 Ganzheitliches Lernen, ausgerichtet auf das Erleben der Kinder, d.h. Vorbereitung auf 
gegenwärtige und zukünftige Lebenssituationen und Befähigung, diese zu bewältigen  
 
 Ressourcenorientiertes Arbeiten anhand der Stärken und Fähigkeiten 
 
 Entlastung und Unterstützung der Familien durch Schaffun g eines sozialen 
Netzwerkes 
 
 Toleranz, Vielfalt und Offenheit im Zusammenleben von unterschiedlichen Menschen 
als Grundlage für ein Miteinander 
 
3.1 Fachlichkeit  
 
Um die Arbeit mit einem  bunt gemischtem Klientel in der Einrichtung  qualitativ gut zu 
gestalten, bedarf es eine r hohen Fachlichkeit der Mitarbeiter, die regelmäßige Fort - und 
Weiterbildungen, Fachtagungen und Supervision voraussetzt.

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Die Erziehungsberechtigten sind hauptverantwortlich für die Erziehung des Kindes . Die 
Begegnung und Zusammenarbeit ist wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Die 
Einrichtungen sind Orte für das Entstehen sozialer Kontakte und bieten den 
Erziehungsberechtigten pädagogische Unterstützung durch Elternabende, Gesprächskreise, 
Vorträge und Beratung an. 
 
Grundlage geeigneter fachspezifischer Maßnahmen und Zielsetzung ist die ganzheitliche 
Sichtweise. Eines unserer Ziele ist es, dass die Kinder gegenwärtige und zukünftige 
Situationen mit größtmöglicher Selbständigkeit bewältigen können 
 
3.2 Selbstverständnis 
  
Wir beobachten kontinuierlich die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Entwicklung der Kinder  
angelehnt an den Situationsorientierter Ansatz . Wir erkennen im ständigen Diskurs mit 
Kindern, Erziehungsberechtigten und anderen Erwachsenen lebensgeschichtlich bedeutsame 
Situationen, analysieren und gestalten auf dieser Grundlage ganzheitliche Lernprozesse. 
 
Die Erziehungsberechtigte und wir gehen eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Beziehung 
zugunsten der Betreu ung, Bildung und Erziehung der Kinder ein. Sie umfasst die Ergänzung 
und Unterstützung des Kindes und dessen sozialen Netzwerkes durch Information und 
Beratung der Erziehungsberechtigten.  
 
Die Kinder haben die Möglichkeit ihre eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe zu finden. 
 
Kinder lernen mit- und voneinander. Deshalb ermöglichen wir den Kindern, im gemeinsamen 
Tun ihre vielfältigen Erfahrungen und Kompetenzen aufeinander zu beziehen. Entsprechend 
ihrer Entwicklung werden die individuellen Bedürfnisse  und Entwicklungsaufgaben erkannt 
und der Bildungsauftrag gezielt und altersentsprechend berücksichtigt und umgesetzt. 
  
In erster Linie werden die Kinder, entsprechend ihrer Möglichkeiten, aktiv an der 
pädagogischen Planung beteiligt „Was sie selbst tun k önnen, wird ihnen zugetraut und 
zugemutet.“ 
  
Um den Kindern die Gelegenheit zu geben, sich im Spiel mit ihrer Lebenswelt auseinander 
setzen zu können, schaffen wir ein anregendes, vielfältiges pädagogisches Umfeld. Wir 
eröffnen den Kindern Lern - und Erfah rungsräume, die über ihre bis dahin gemachten 
Erfahrungen hinausgehen und bieten ihnen  neue Entwicklungsmöglichkeiten. Neugier, 
Interesse, Entdeckerlust und Experimentierfreude der Kinder werden unterstützt, so dass 
vielseitige Wahrnehmun gs- und Ausdrucks möglichkeiten -Selbstbildungspotentiale- 
gefördert werden. 
 
Das Zusammenleben von Kindern mit verschiedenen Herkunfts -, Entwicklungs - und 
Leistungsvoraussetzungen bietet uns die Möglichkeit, anhand von vielfältigen 
Lernsituationen das Selbstvertrauen aller  Kinder zu stärken, sowie ihre besondere Begabung 
und das Verständnis untereinander zu fördern. 
 
Wir vernetzen uns im Rahmen der Familienzentrumsarbeit mit unterschiedlichen 
Einrichtungen, Vereinen und Institutionen des Gemeinwesens.

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Kontinuierlich reflek tieren wir sowohl die gesellschaftliche als auch die kindliche 
Entwicklung.  
Die Einrichtungskonzeption wird fortlaufend im Team überdacht und die pädagogische 
Arbeit evaluiert.  
 
 
3.3 Partizipation  
   
Partizipation ist ein grundlegendes Recht der Menschen (Artikel 1 und 2 Grundgesetz) und  
als Auftrag der Tageseinrichtung  gesetzlich festgelegt im Sozialgesetzbuch (SGB).   
Im Wesentlichen geht es darum, Kindern und Eltern die Mitsprache bei Planungs -, 
Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen zu ve rschaffen, die direkten oder auch indirekten 
Einfluss auf ihre Lebenswelten haben.  
 
Durch frühes Einbeziehen in Entscheidungen entwickeln Kinder Problemlösungsstrategien 
und üben sich in deren Umgang umso das Gefühl zu entwickeln selbstwirksam zu sein. Dur ch 
die Übernahme von kleinen Verantwortlichkeiten und Aufgaben und deren erfolgreiche 
Bewältigung entwickeln sie Vertrauen in eigene Fähigkeiten, lernen eigenverantwortliches 
Handeln und erhalten Respekt vor anderen Personen. 
Partizipation ermöglicht: 
  
 Kindern Mitbestimmung und Mitverantwortung zu erlernen und zu tragen  
 Kindern die Auswirkungen ihres Engagements zu sehen, nachzuvollziehen und sich 
damit identifizieren zu können.  
 Kindern und Erzieherinnen gemeinsam Entscheidungen und Lösungen für Probleme  
zu finden    
 
Wir legen besonderes Augenmerk auf die Motivation der Kinder und auf die Auswahl der 
Methoden der Beteiligung. Partizipation soll Spaß machen, da sie sonst schnell ihre 
Anziehungskraft verliert. 
 
Voraussetzung für eine erfolgreiche Partizipa tion ist, dass die Erwachsenen die Äußerungen 
aller Kinder wertschätzend beachten, sie ernst nehmen und sie auf der Suche nach eigenen 
Lösungen unterstützen. Kinder erhalten so die Chance, sich zu starken individuellen 
Persönlichkeiten, engagierten und kri tischen Bürgern/innen in einer demokratischen 
Gesellschaft zu entwickeln.  
 
In unserer Einrichtung sind unterschiedliche Formen der Partizipation  vorhanden, z.B. :  
Teilhabe an einfachen dialogischen Gespräch ssituationen (Spiel-und Gesprächskreisen) , 
spontane Gesprächs runden, Bewältigung von Ko nfliktsituationen, Wahl des Elternrates,  
Freispiel, Elternversammlungen, Frühstücksbuffet. 
        
 
3.3.1 Beschwerdemanagement für Kinder 
 
Die Kinder haben die Möglichkeit zu jeder Zeit ihre Bedürfnisse, Wünsche sowie 
Beschwerden zu äußern. Sie können und dürfen  sich an einen ihnen vertrauten Mitarbeiter 
wenden. Im morgendlichen Sing - und Gesprächskreis haben die Kinder z.B. die Möglichkeit

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sich und ihre Beschwerde vorzubringen.  Ebenso können sie im persönlichen Gespräch ihre 
Anliegen formulieren.  
Hier werden alle Kinder ernst genommen und unterstützt das Vorgebrachte umzusetzen.  
Die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein werden damit gestärkt. 
Kommunikationsfähigkeit und Vertrauen wird gefördert,  Achtung vor dem Anderen und 
Wertschätzung erlernt.  
Kinder nutzten je nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen unterschiedliche Formen der 
Beschwerde z.B.: Nonverbale-, Ermöglichungs-, Verhinderungs-, Spontan-, Indirekte-  sowie 
Einzelbeschwerde. 
 
3.4 Inklusive altersgemischte Gruppen 
 
Die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse der Kinder in den  inklusiven altersgemischten 
Gruppen sind eine Bereicherung für das Gruppenleben. Durch das Zusammenleben der 
Kinder werden soziale Verhaltensweisen, wie Rücksichtnahme, Toleranz und Verantwortung 
besonders unterstützt. 
 
Die Altersmischung in unseren Gruppen ermöglicht eine individuelle Betreuung der 
einzelnen Kinder, weil sich durch diese Mischung die Entwicklun gs- und 
Betreuungsansprüche der Kinder ergänzen.  
 
Die schwierige Phase der Eingewöhnung ist durch die ausgewogene Altersstruktur 
erleichtert.  
 
Die inklusiven a ltersgemischten Gruppen bieten eine anregungsreiche Atmosphäre: Die 
jüngeren Kinder lernen von den „Großen“ wodurch Eigenaktivität, Selbstständigkeit und 
Sprache angeregt werden. Die älteren Kinder können im gemeinsamen Spiel mit den 
Jüngeren Fertigkeiten und Fähigkeiten erproben und vertiefen, indem sie ihnen Dinge 
zeigen, Sachverhalte erklären und bei alltäglichen Schwierigkeiten helfen. 
 
Alle Kinder können leichter ihren Platz in der Kindergemeinschaft finden und ihr 
Selbstwertgefühl stärken. Die Kinder lernen Kompromisse einzugehen und kommunikative 
Mittel einzusetzen, damit ein gemeinsames Spiel möglich ist. 
  
Mit steigendem Alter können die Kinder sich eher gleichaltrigen Spielpartnern zuwenden, die 
gleiche Interessen haben. Hierbei werden die Kinder vor andere Herausforderungen gestellt, 
Konflikte werden gleichrangig und gleichberechtigt ausgetragen. 
 
Kinder im Alter von 0 -3 Jahren brauchen entsprechend ihrem Entwicklungsstand mehr 
Zuwendung, Pflege, Aufmerksamkeit und Nähe als ältere Kinder. 
    
Geborgenheit und Vertrauen als positive Lebensgrundstimmung, sowie eine kontinuierliche 
Betreuung sind für die Gesamtentwicklung des Kindes von entscheidender Bedeutung.  
Das unmittelbare und sensible Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes gibt diesem eine 
Lebenssicherheit, eine Reserve an positiven Erfahrungen, die hilft Enttäuschungen und 
Belastungen besser zu bewältigen.

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 D. h. für uns als Tageseinrichtung ist eine erste Kontaktaufnahme des Kindes zu einer festen 
Bezugsperson wichtig. Diese kümmert sich in der Eingewöhnungszeit -in Anwesenheit einer 
familiären Bezugsperson-  bevorzugt um das Kind, wickelt es, füttert es und bringt es ins Bett 
(vgl. Eingewöhnung und Aufnahme).  
Die daraus gewonnene Sicherheit ermöglicht dem Kind, intensivere Kontakte zu weiteren 
Bezugspersonen aufzubauen. 
 
Für Erziehungsberechtigte die wieder ins Berufsleben zurückkehr en, ist die Betreuung des 
Kindes innerhalb unserer Kindertagesstätte eine professionelle, konstante Institu tion der 
Erziehung und Bildung. 
Ziel der inklusiven Arbeit ist es daher, ein Förderangebot zu gestalten, dass Potentiale weckt 
und Entwicklungsprozes se anbahnt und zulässt. Unsere Gruppen sind umfassende 
Lernsituation für K inder, ein Lebens - und Erfahrungs raum, der kein Kind ausschließt. Jedes 
Kind wird in seiner Individualität und Einzigartigkeit wahrgenommen und respektiert. 
 
Das Zusammenleben im Alltag, sprich das Miteinander, ist von großem Wert und bietet allen 
Beteiligten ein breites Lernspektrum. 
Kinder machen früh die Erfahrung, dass ein Anderssein nicht ein besser oder schlechter 
bedeutet, sondern mit Individualität und Persönlichkeit einhergeht.  
 
3.5 Regeln 
 
Um den Interessen und Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden und ein 
partnerschaftliches Miteinander zu schaffen, gehören Regeln zur päd. Arbeit. Die Regeln gibt 
es aus unterschiedlichen Gründen, z.B. Schutz der körperlichen und seelischen 
Unversehrtheit, Partizipation, Lernen, Wertvorstellung und um den Tagesablauf zu 
strukturieren. 
 
Einige Richtlinien sind verbindlich, z. B. „Der Gruppenraum darf nicht ohne das Wissen und 
die Erlaubnis der Erzieherin verlassen werden“. 
 
Zudem gibt es Regeln, die situationsabhängig und altersentsprechend von den Kindern 
selbständig aufgeste llt werden, z. B. einigen sich die Kinder auf eine bestimmte Zahl von 
Mitspielern innerhalb eines Spielbereiches. 
 
Darüber hinaus können im Rahmen der Selbständigkeitserziehung Regeln individuell in 
Abhängigkeit von Alter, Tagesform und Verhalten der Kinder abgewandelt werden. 
 
Regeln und Rituale geben sowohl  sichere Orientierung, als auch Halt. 
 
3.6 Freispiel 
 
Die Freispielzeit ist ein wichtiges Element im Kindertagesstätten alltag. Das Kind entscheidet 
in den Freispielphasen - selbstinitiierte Lernprozess e -, je nach seinen Interessen und 
Bedürfnissen 
 
 was  
 wann und wie lange

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 wo  
 wie  
 und mit wem es spielt. 
 
Die Zeit für das Freispiel  wird im Alltag durch die Erzieher /innen ermöglicht. Im freien Spiel 
werden Normen und Strategien des Zusammenlebens ausprobiert, Konkurrenz und Streit, 
Solidarität und Kooperation sowie Integration und Ausgrenzung können erfahren werden.  
 
Durch Eigeninitiative und auch durch Beobachtung v on anderen findet ein kindlicher 
Lernprozess statt. Im gemeinsamen Spiel lernt das Kind, Konflikte zu lösen, eigene Interessen 
zu verfolgen aber auch konkurrierende Interessen zu respektieren, Kompromisse zu 
schließen, zu teilen, zu kooperieren, selbstbewusst zu werden. 
 
Diese Entscheidungsmöglichkeiten bieten dem Kind Freiräume, die in so starkem Ausmaß im 
späteren Leben (Schulzeit) nicht immer gegeben werden.  
 
Durch die verschiedenen zur Verfügung stehenden Spiel - Bastelmaterialien und gesetzten 
Spielimpulse kann das Kind konstruktiv, kreativ und schöpferisch tätig sein. 
Bereits erfahrene  Eindrücke/Erlebnisse werden verarbeitet, z. B. beim Nachspielen von 
Alltagssituationen im Rollenspiel.  
 
Kinder lernen bei jedem Spiel. 
 
„Alle Momente, die effizientes L ernen ausmachen, sind im Spiel vorhanden. Das Spiel ist die 
ideale Form des Lernens, weil die Kinder dabei in höchstem Maße aktiv sind, mit Intensität 
und Eifer aus eigenem Antrieb sich spontan damit beschäftigen, was sie gerne können 
möchten. Ihr Lernen ist im Spiel individuell und freiwillig.  
Es dauert so lange, bis ein Lernprozess abgeschlossen oder die Lust an etwas verloren 
gegangen ist. 
Solches Lernen ist nicht planbar. Es ist im Kind selbst angelegt. Das Kind weiß sich die 
Situation im Spiel so ein zu richten, dass es Schwierigkeiten, die eintreten können, selbst 
meistern kann. Es verfügt über Muster der Wirklichkeitsbewältigung, mit denen es sich in 
seiner Fortentwicklung selbst hervorbringen kann.“ 
(Zitat: G. Schäfer, 1989)  
 
 
3.7 Projekte und AGs 
 
Im Laufe eines Kindergartenjahres werden unterschiedliche Themen in Form von 
gruppeninternen und/oder gruppenübergreifenden Projekten bearbeitet. 
 
Durch die Erweiterung des Umfeldes bedeutet die Projektarbeit eine ganzheitliche 
Wissensvermittlung und entspricht dem Anliegen des Bildungsauftrages. 
 
 
Teil des Projektes ist neben dem Prozess selbst, die abschließe nde Präsentation der 
Ergebnisse.

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AGs sind Arbeitsgemeinschaften, an denen die Kinder, je nach ihren persönlichen Interessen, 
teilnehmen und in denen sie an die unterschiedlichsten Lebensbereiche herangeführt 
werden. In den AGs werden Schwächen abgebaut und die Stärken einzelner Kinder, ebenso 
wie die Gemeinschaft untereinander, gefördert. 
Abhängig vom Angebot und dessen Ergebnis, gib t es offene u nd geschlossene AG s, die zu 
festen Zeitpunkten und Wochentagen stattfinden. 
Durch das gruppenübergreifende Angebot ist die Begegnung vielschichtiger Kulturen und 
Altersstufen möglich. 
In den AG-Stunden lernen die Kinder, kurzfristige Ziele zu verfolgen. AGs können nach Bedarf 
auch an ein Projekt angegliedert werden. 
 
 
3.8 Bildung/päd.  Arbeit 
 
Lernen ist der dauerhafte Erwerb einer neuen oder Veränderung einer schon vorhandenen 
Fähigkeit, Fertigkeit oder Einstellung. Lernen kann jeder Mensch nur selbst. 
 
Bildung ist mehr als Lernen. Bildung beschreibt eine gewisse Qualität von Lernprozessen - 
nicht nur die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten - ein Lernen mit allen Sinnen, bei dem 
die ganze Breite der Selbstbildungspotentiale der Kinder zum Tragen kommt. 
 
Begleitung, Förderung und Herausforderung der Kinder insbesondere in den sensorischen, 
motorischen, emotionalen ästhetischen, kognitiven, sprachlichen  und mathematischen  
Entwicklungsbereichen. 
 
Das Lernen untereinander ist geprägt von: Unsicherheiten abbau en, Akzeptanz, 
Kompromissbereitschaft, Rücksichtnahme, Entwicklung von Selbständigkeit, Kennenlernen 
der eigenen Grenzen, Selbstbehauptung und Disziplin, Einordnung - und 
Durchsetzungsfähigkeit, Übernahme von Verantwortung für sich, das Spielmaterial und 
schließlich auch für andere Kinder. 
 
3.9 Kommunikation und Sprache 
 
Der Einsatz verbaler und nonverbaler Ausdrucksmöglichkeiten ist ein grundlegendes 
Bedürfnis jedes Menschen.  
 
Die Sprache entwickelt sich auf der Grundlage wechselseitiger Beeinflussung von 
Bewegungserfahrungen, Sinneserfahrungen, kognitiven und sozial-emotionalen Prozessen. 
Die körperliche und geistige Entwicklung und die Bildung eines Kindes lassen sich nicht von 
Sprache trennen, da diese ein wichtiges Werkzeug ist, um Entwicklungsprozesse in Gang zu 
setzen.  
Sprache wird nicht nur benutzt, um eigene Emotionen, Gedanken, Pläne und Wünsche 
auszudrücken, sondern auch, um andere Menschen verstehen zu können und damit 
Beziehungsstrukturen zu bilden.  
 
Einige wichtige Ziele im Sprachbereich sind:  Dinge und Sachverhalte benennen zu können, 
Gefühle auszudrücken, Freude am Sprechen und Erzählen zu entdecken, verbale 
Aufgabenstellungen zu verstehen und umzusetzen und zuhören zu können.

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Sprache wird in jeglichen Alltagssituationen erprobt, erforscht und gefördert. 
 
Bei Kindern mit besonderem Förderbedarf  werden in Kooperation mit einer Frühförderstelle 
spezielle Förderangebote eingeleitet. 
 
 
3.10 Bewegung 
 
Es liegt in der Natur eines jeden Kindes sich zu bewegen.  
Wir bieten den Kinder Raum und Zeit sich selbst darin zu fördern was ihnen zurzeit Spaß 
bereitet. Spezielle Möbel unterstütze n die Lernprozesse der Kinder und steigern ihre 
Bewegungsfreude. 
 
Durch altersentsprechendes Spielmaterial, angeleitete Bewegungseinheiten, Sing - und 
Bewegungsspiele f ordern wir die Kinder spielerisch dazu auf ihre bereits erlernten 
Fähigkeiten zu vertiefen und zu erweitern.  
 
3.11 Maxi-Gruppe 
 
Die Förderung von Schulfähigkeit beginnt - ebenso wie die Bildung - nicht erst im letzten 
Kindergartenjahr. „Bildung beginnt mit  der Geburt .“ (Zitat Schäfer, 2003  Literaturliste: 
Bildung beginnt mit der Geburt, Gerd Schäfer, Beltz Verlag ) Wir unterstützen die 
Erziehungsberechtigten ab Kindergarteneintritt in der Förderung und Entwicklung ihrer 
Kinder.  
Die Kinder werden sprachlich,  emotional, geistig und körperlich auf den Übergang von der 
Kindertageseinrichtung zur Schule vorbereitet. 
 
Wichtig ist uns, dass ein Kind nach Möglichkeit vor Schuleintritt über folgende Kompetenzen 
verfügt: 
 
 Vermitteln von Lernkompetenz (das Lernen lerne n, Selbständigkeit, Orientierungs - 
und Lernfähigkeit) 
 
 Förderung von Sozialkompetenz (Selbstvertrauen und Selbstsicherheit)  
 
 Sprachförderung (Sich über Erlebtes und Erfahrenes in vielfältiger Form ausdrücken) 
 
 Logisches, mathematisches sowie räumliches Denken (Zahlenverständnis im 
Zahlenraum bis 10 sowie geometrische Formen) 
 
 Stärkung der Konzentration und Ausdauer (mehrfach Aufträge erledigen) 
 
 Intensivierung des selbständigen Han delns und der Eigenverant wortlichkeit 
(zuhören, sich mitteilen, die eigene  Meinung vertreten, sich mit anderen 
Auffassungen auseinandersetzen)

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 Abbau von Ängsten/Hemmungen vor dem Schuleintritt  (Enttäuschung und 
Misserfolge verkraften) 
 
 Spezielle Schulung der Fein- und Grobmotorik (Stifthaltung, Kraftdosierung, etc.) 
 
 Verkehrserziehung (geltende Regeln verstehen und situationsangemessen 
anwenden und ggf. verändern) 
 
In der Maxi -Gruppe werden die Kinder, zusätzlich zu ihrer individuellen Förderung in der 
Gruppe, zielbewusst in Hinbli ck auf die Schulreife gefördert . Alle Kinder, die im 
darauffolgenden Jahr eingeschult werden, dürfen  teilnehmen.  
Die Maxi-Gruppe befasst sich mit Kindern der Altersstufe von 4 – 6 Jahren.  
 
In der Regel findet die Maxi -Gruppe einmal wöchentlich (je nach Inhalt vormittags oder 
nachmittags) statt. 
Anhand von Aktionen und Exkursionen lernen die Kinder bei altersgerechtem Tempo, 
miteinander Aufgaben zu lösen, die speziell auf sie,  ihren momentanen Entwicklungsstand 
und ihre speziellen Wünschen zugeschnitten sind. 
 
3.12 Eingewöhnung und Aufnahme 
 
Um einen für Kinder und   Erziehungsberechtigten gleichermaßen erfolgreichen und positiv 
erlebten Start in die neue Lebensphase zu ermöglichen,  sind die Eingewöhnung und das 
Aufnahmeverfahren von besonderer Bedeutung. 
 
Jedes Kind wird individuell eingewöhnt.  
 
In unserer Einrichtung ist das Kind der Akteur seiner Eingewöhnung.  
Sollte ein Kind mehr Zeit brauchen um sich von den Erziehungsberechtigte zu lösen erhält es 
diese. Kinder, die sich leichter von ihren Erziehungsberechtigten trennen können, haben 
somit eine kurze Eingewöhnungsphase. 
 
Hierin liegt die Basis sowohl für das dauerhafte Wohlbefinden der Kinder, als auch für den 
Erfolg unserer pädagogischen Arbeit. 
  
In der Eingewöhnungsphase sammeln die Kinder neue soziale, emotio nale und kognitive 
Erfahrungen. Diese beinhalten einen neuen Tagesablauf, viele neue Menschen und Räume, 
neue Spielmöglichkeiten und Materialien sowie Regeln. Auf Grund der Individualität eines 
jeden Kindes wird von uns in dieser Phase viel Zeit, Geduld, V erständnis und eine besondere 
Aufmerksamkeit erbracht. 
In der Eingewöhnungsphase stellen wir folgende Punkte in den Vordergrund unserer Arbeit: 
 
 Beachtung der aktuellen Familiensituation und Lebensumstände 
 Berücksichtigung des Alters und Entwicklungsstandes der Kinder  
 Schnuppertage zum Kennenlernen  
 Information über den Geburtsverlauf

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Wir achten darauf - wenn möglich -  das die Gruppen ausgewogen zusammengesetzt  
werden, damit die Kinder weder unterfordert noch überfordert werden.  
 
  
 
3.13. Interkulturelle Orientierung 
 
Die K indertagesstätte versteht sich als Begegnungsstätte zur Auseinandersetzung und 
Integration unterschiedlicher Kulturen und sozialer Gefüge. 
Da immer mehr Nationalitäten in den Stadtteilen zusammen leben, ist im Kontext der  
Chancenangleichung der betreuten Kinder die Sensibilisierung für eigene und 
fremdländische Kulturen unausweichlich. 
Wir legen den Grundstein für ein demokratisches Zusammenleben und wecken die Neugier 
Einblick in verschiedene Kulturen zu nehmen. 
Verständnisvolles und friedliches Miteinander begünstigt die Entwicklung zum weltoffenen 
toleranten Menschen. 
 
Ausgehend von unserer Leitorientierung versteht sich die Umsetzung der genannten Ziele 
zunächst als Haltung aller  am Erziehung-Bildung-und Betreuungsprozess Beteiligten. 
Daraus leitet sich die Kontinuität in der Auseinandersetzung ab, lässt aber auch genügend 
Raum aktuelle Anlässe, Feste und Feiern im Jahreskreis zum interkulturellen pädagogischen 
Programm zu erklären. Beteiligung an dem  gesamten Prozess erwarten wir von allen 
sozialpädagogischen Fachkräften wünschen uns diese  aber auch von den 
Erziehungsberechtigten und anderen Interessierten aus den Gemeinden.  
 
3.14 Ernährung 
 
Die meisten Kinder unserer Einrichtung verbringen einen  Großteil des Tages in der 
Kindertagesstätte. Montag bis Freitag werden mit Frühstück,  Mittagessen und dem 
Nachmittag-Snack drei Mahlzeiten gereicht. 
Die Einnahme der Mahlzeiten erfolgt in der Gemeinschaft mit den Kindern und uns.  
Daraus leitet sich eine besondere Verantwortung ab. Bei allen Mahlzeiten wird darauf 
geachtet, dass die Kinder Achtung vor Lebensmitteln bekommen. Wir bieten eine gesunde, 
ausgewogene und kindgerechte Ernährung, welche die Entwicklung, Leistungsfähigkeit u nd 
das Wohlbefinden der Kinder unterstützt.  
Unter Berücksichtigung der Vorlieben und Abneigungen der Kinder und den Ansprüchen der 
Erziehungsberechtigten, sorgen wir im ständigen Team -Dialog für ein e abwechslungsreiche 
Ernährung angelehnt an die Anforderu ngen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung 
e.V.). 
Vielfalt und Selbstbestimmung zeichnen das Konzept  (Partizipation) des Frühstücksbüfetts 
aus. Die Kinder können selbst entscheiden, was und wann  (8:00 h – 9:30 h)  sie essen 
möchten. Die Kinder erlernen hier sich bei der Zubereitung ihres Frühstücks frei zu entfalten 
und üben ihre Selbstständigkeit. Ebenso lernen sie welche Lebensmittel zu einer vielseitigen 
Ernährung gehören. Das Mittagessen wird in der Regel so gereicht, dass alle Kinder einer 
Gruppe als Gemeinschaft essen. 
Von allen Gruppen werden Projekte zum Thema „Ernährung“ (z.B. Kochen, 
Lebensmittelkunde usw.) durchgeführt.

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Bei der Gestaltung der Mahlzeiten  ergibt es sich gelegentlich dass die Kinder einbezogen 
werden. So wird  elementares Erleb en ermöglicht um die Nahrungsmittel in unverarbeiteter 
Form kennen zu lernen. Es ist uns wichtig, dass man nicht nur zu Tisch geht, um etwas zu 
essen, sondern auch, um sich anderen mitzuteilen und Gemeinschaft zu erleben.  
Gemeinsame Mahlzeiten erfordern z udem Rücksichtnahme auf andere und die Einhaltung 
von Regeln.   
 
Das Essen der Mittagsmahlzeit wird uns aus der Küche unserer bereits bestehenden Kit a am 
Carlo-Schmid-Weg geliefert. Dort kochen eine Hauswirtschafterin und eine Küchenkraft das 
Essen täglic h frisch.  Damit stellen wir eine sensorische und ernährungsphysiologische 
Qualität des Essens sicher. 
Durch die kurze Entfernung der beiden Kita -Standorte sind die Transportwege sehr kurz,  die 
frisch zubereiteten Speisen  behalten ihre Qualität. Wir können den Kindern Mahlzeiten mit 
einem hohen Anteil an regionalen und/oder ökologisch erzeugten Produkten anbieten. 
Durch den Syn ergieeffekt der beiden Kitas können Ernährungseinschränkungen einzelner 
Kinder gezielt berücksichtigt werden, der Einfluss auf die Qualität ist unmittelbar möglich. 
 
4.0 Räume 
 
Kinder wollen sich und anderen begegnen, sich selbst und den Raum entdecken und 
verändern, etwas nach außen sichtbar machen, malen, gestalten, sich bewegen und zur 
Ruhe kommen. 
 
Uns ist es wichtig, innerhalb der  Einrichtung eine angenehme, an regungsreiche und 
gemütliche Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder altersentsprechend entfalten können, 
in der ihre Selbständigkeit und Eigenaktivität gefördert werden, sie sich in einer 
Gemeinschaft erleben und ihr Sozialverhalten entsprechende Unterstützung erfährt. 
 
Die übersichtlichen Gruppenräume sind in Funktionsbereiche unterteilt, lassen jedoch 
bewusst Freiräume zur flexiblen Umgestaltung offen. Rücksichtnahme, Selbstachtung und 
das Selbstbewusstsein der Kinder werden gestärkt. 
Die Erfahrung unterschiedlicher Raumaufteilungen, Ebenen und Bodenbeschaffenheiten 
ermöglicht vielfältiges Lernen, z.B. mal das Gruppengeschehen aus einer anderen 
Perspektive zu verfolgen. 
Durch gesonderte Nebenräume und Teilbereiche, wie Ku schelecke, Schlafraum, Lese - und 
Sitzecke, können sich die Kinder jederzeit zurückziehen. 
 
Im situationsorientierten A nsatz wird die Gestaltung der Räume selbstverständlich an den 
Bedürfnissen und Interessen der Kinder angepasst. 
 
Die Gruppenräume sind altersentsprechend und anregend möbliert. Tische, Schrän ke und 
Regale, Stühle, Podeste, Teppiche, Freiflächen und Kuschelnester laden zum Verweilen ein 
und fordern die Kinder auf, die u nterschiedlichsten Materialien im Kreativ -, Bewegungs -, 
Konstruktions-, Rollenspiel- und Entspannungsbereich zu nutzten. Sowohl diese 
differenzierten Materialien als auch die Gegenstände des täglichen Lebens werden immer 
wieder kindgemäß präsentiert und entsprechend den Bedürfnissen, Erfordernissen und 
Wünschen der Kinder ausgewechselt und gepflegt. Thematische Raumdekorationen spiegeln 
wieder, womit die Kinder sich gerade beschäftigen.

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Ihrem Bewegungsdrang können die Kinder speziell im Mehrzweckraum durch Nutzung 
unterschiedlicher Materialien, wie Bewegungsmodule, Matten, Bä lle, Seile, Sprossenwand  
oder Trampolin, etc. nachkommen. 
 
Die Flurbereiche dienen der Information sowie Dokumentation der Einrichtungsarbeit. 
Die Eltern nutzen bei Bedarf den Flurbereich als Wartezone sowie zum Info -Austausch mit 
anderen Eltern. 
 
Die Pflegebedürfnisse der Kinder werden in Sanitärräumen mit Wickelbereich, individuellen 
Pflegeartikeln, Eigentumsfächern und Kinderbetten erfüllt.  
 
Im Foyer und den Fluren laden diverse Sitzmöglichkeiten  zum Verweilen ein. 
Familienzentrumsaktivitäten  z.B. Beratung, Unterstützung, Bi ldung, Austausch und 
gemütliches Beisammensein kann hier in unterschiedlichen Räumen wahrgenommen bzw. 
angeboten werden . Dazu bieten sich folgende Räum an: Mehrzweckraum, Personalraum 
sowie die Differenzierungsräume (jeweils am Ende der Flure).  
Die Kleiderbörse kann nach Absprache im Personalraum aufgesucht werden.  
 
Musik- und Rhythmik Instrumente sowie verschiedene Medienträger stehen zur Verfügung.  
 
 
4.1 Raum Plan  
 
Das derzeitige Raumkonzept der Einrichtung entspricht den allgemeinen Empfehlungen und 
gesetzlichen Bestimmungen.  
 
Die Flurbereiche werden als Spiel- und Bewegungsräume mit einbezogen.  
  
 
2 Außengelände bis zur Fertigstellung 
 
Die Einrichtung verfügt ein entsprechendes Außengelände, dass den allgemeinen 
Empfehlungen und gesetzlichen Bestimmungen entspricht. 
 
  
5.0 Interdisziplinäre und institutionelle Kooperation 
 
Für eine optimale Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern sowie der Unterstützung 
und Förderung von Familien ist eine enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen 
Fachkräften und Institutionen nötig. Kontakt und Austausch mit Pädagogen, Therapeuten, 
Ärzten, Psychologen sowie einer institutionellen Kooperation von Frühförderstellen und 
Behörden, Kliniken sowie familienentlastenden sozialen Diens ten gehören zu unseren 
täglichen Aufgaben. 
 
Mit den Lehrern der Grund -, Sonderschulen stehen wir, soweit die E rziehungsberechtigten 
uns dieses genehmigt haben, im Rahmen der  Einschulung in Kontakt.

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Besuche in den Schulen und umgekehrt gehören zum Angebot unserer Arbeit. In dem 
Arbeitskreis (AK) Grundschule und Kita werden Konzeptionen erörtert sowie Übergänge von 
Kita zur Grundschule und gemeinsame Veranstaltungen geplant. 
 
Zu den Fachschulen für Sozialpädagogik und den Regel - und Weiterführenden Schulen 
pflegen wir im Rahmen der regelmäßigen Praktikantenbetreuung und Praktikantenanleitung 
einen regen Austausch in Form von Besuchen der Praxis leitertreffen, Praxisbesuchen der 
Lehrkräfte, Hospitationen der Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen usw.. 
 
 
 
5.1 Öffentlichkeitsarbeit 
 
Unter Öffentlichkeitsarbeit verstehen wir alle Formen der Präsentation der Einrichtung in 
Bild und Schrift sowie im Rahmen von öffentlichen Auftritten. 
Außenstehende können so das Kinderhaus kennen lernen und erhalten ein Bild der Arbeit 
und des Einrichtungsprofils.  
 
Im Rahmen dessen werden 
 
 Materialien zur Präsentation der Einrichtung wie Flyer, Projektmappen , Info-
Stände, Qualitätshandbuch erstellt und nach Absprache mit dem Träger 
veröffentlicht  
 Artikel in der Mitarbeiterzeitschrift des Arbeiter-Samariter-Bund veröffentlicht  
 Plakate und Aushänge zu besonderen Veranstaltungen, z. B. dem  
           Kinderhaus-Sommerfest verteilt, sowie die Presse informiert und eingeladen 
 Exkursionen und Ausflüge veranstaltet 
 Beteiligungen an Planungen von gemeinsamen Aktionen mit anderen Tagesstätten, 
Einrichtungen und Verbänden vorgenommen ( vgl. Interdisziplinäre 
Zusammenarbeit) 
 Einladungen an andere soziale Einrichtungen ausgesprochen 
 
6.0 Qualitätsmanagement 
 
s. Qualitätshandbuch 
 Dieses ist mit den zukünftigen Mitarbeitern noch zu erstellen, ein Beauftragter für das 
Qualitätsmanagement ( QB) ist zu benennen. 
 
6.1 Hygiene 
 
Alle Maßnahmen, die der Gesundheit von Kindern, E rziehungsberechtigten, Besuchern und 
Mitarbeitern sowie der Prävention von Erkrankungen dienen, werden unter dem Begriff  
„Hygiene“ verstanden. Grundlegende Ziele der Einrichtung sind: 
 
 Technische und bauliche Anforderungen bezüglich der allgemeinen 
Hygienevorschriften öffentlicher Einrichtungen werden erfüllt

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 Allgemeine Hygienevorschriften sind den Mitarbeiter /innen bekannt und werden zur 
bestmöglichen Vorsorge beachtet 
 Mögliche Gefahrenquellen und deren gesundheitlichen Auswirkungen werden den 
Kindern vermittelt. 
 
Bei der Aufnahme in unsere Ein richtung ist eine Eingangsuntersuchung und eine Beratung in 
Bezug auf einen vollständigen, altersgemäßen, nach den Empfehlungen der ständigen 
Impfkommission ausreichenden Impfschutz für alle Kinder durch einen Arzt erforderlich. Bei 
ansteckenden Krankheite n wie z. B. Röteln wird das Gesundheitsamt sofort von uns 
informiert. Erkrankte Kinder können unsere Einrichtung erst wieder besuchen, wenn durch 
eine ärztliche Bescheinigung eine Ansteckung anderer ausgeschlossen wird.  
Mit den Kindern werden allgemeine M aßnahmen hygienischer Vorsorge erarbeitet, wie z. B. 
Händewaschen nach dem Aufsuchen der Toilette. 
 Die Mitarbeiter /innen werden regelmäßig über Hygienevorschriften und 
Hygienemaßnahmen belehrt. Regelmäßige Begehungen stellen sicher, dass technische und 
bauliche Einrichtungen den hygienischen Anforderungen entsprechen .  Alle 
Mitarbeiter/innen wissen um die Bedeutung von möglichen und sinnvollen 
Vorsorgemaßnahmen, um gesundheitliche Schäden bzw. eine mögliche Ausbreitung zu 
verhindern.  
 
Mitgeltende Unterlagen 
 
 Infektionsschutzgesetz 
 Bestimmungen des Gesundheitsamtes 
  
7. Prävention und Sicherheit 
 
Sicherheit umfasst alle Vorsorgemaßnahmen, die dem Schutz  der Kinder und 
Mitarbeiter/innen in uns erer Einrichtung dienen. Wir lassen uns von den grundlegenden 
Zielen leiten: 
 
 Kinder, Mitarbeiterinnen, Erziehungsberechtigte und Besucher vor Verletzungen  
zu bewahren 
 Potentielle Gefahrenquellen vorausschauend zu erkennen und rechtzeitig zu 
beheben  
 Bestmögliche Hilfestellung bei Unfällen zu bieten und durch g ezielte Maßnahmen 
zur Abhilfe eine Wiederholungsgefahr zu vermeiden 
 
Bei der Aufnahme der Kinder wird zwischen der Einrichtung und den Erziehungsberechtigten 
vereinbart, wer befugt ist das Kind abzuholen.  
In der Bring - und Abholsituation wird durch verlässliche Regelungen eine sichere Übergabe 
des Kindes gewährleistet. 
  
Die Erzieher/innen stellen im gesamten Tagesablauf die not wendige Aufsichtspflicht sicher. 
Eine regelmäßige Gebäude - und Außengelände begehung findet mit und ohne die 
Sicherheitsbeauftragte der Einrichtung statt. Die dabei festgestellten Sicherheitsmängel 
werden umgehend behoben . Die Sicherheitsbeauftragte besucht entsprechende Seminare 
und leitet Vorgaben an das Team weiter.

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Die Kinder werden regelmäßig wiederkehrend über mögliche Ge fahrenquellen im Haus und 
im Garten informiert. Gemeinsam mit den Kindern werden Verhaltensregeln für potentiell 
gefährliche Bereiche erarbeitet. 
Für die Kinder frei verfügbare Materialien werden so untergebracht, dass für die Kinder kein 
Sicherheitsrisiko entsteht. 
 
Im Bereich der Ersten Hilfe nimmt das Personal regelmäßig an entsprechenden Schulungen 
teil.  
Neue Mitarbeiter /innen werden im Hinblick auf Sicherheits -, Gesundheits - und 
Notfallmaßnahmen eingearbeitet.  
Gemeinsam achten alle Mitarbeiter /innen darauf, dass sich sämtliche Personen, die unsere 
Einrichtung betreten, auch gefahrlos in ihr bewegen können. 
 
Mitgeltende Unterlagen: 
 
 Vorschriften der zuständigen Unfallversicherung 
 Vorgaben der Sicherheitsbeauftragten 
 Gewährleistung der Aufsichtspflicht 
 Checkliste Gefährdungsbeurteilung mit dazugehörigen Gesetzestexten

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8. Inhaltsverzeichnis 
 
 Vorwort 
 
1. Träger         Seite  1 
1.1 Allgemeines Leitbild       Seite  1 
1.2 Lage         Seite  1 
1.3 Aufnahmekriterien       Seite  1 
1.4 Gruppen/ Gruppenstruktur      Seite  2 
1.5 Team und Personalstruktur      Seite  2 
1.6 Öffnungszeiten       Seite  3 
 
2. Gesetzliche Grundlagen und Grundsätze    Seite  3 
2.1 Finanzielle Beiträge der Eltern     Seite  3 
 
3. Fachleitbild und pädagogische Arbeit der Tagesstätten des  Seite  4 
Arbeiter-Samariter-Bundes 
3.1 Fachlichkeit        Seite  4 
3.2 Selbstverständnis       Seite  5 
3.3 Partizipation        Seite  6 
3.3.1 Beschwerdemanagement                                                              Seite  6 
3.4 Inklusive altersgemischte Gruppen     Seite  7 
3.5 Regeln         Seite  8 
3.6 Freispiel        Seite  8 
3.7 Projekte und AGs       Seite  9 
3.8 Bildung/ päd. Arbeit       Seite 10 
3.9 Kommunikation und Sprache      Seite 10 
3.10 Bewegung        Seite 11 
3.11 Maxi- Gruppe        Seite 11 
3.12 Eingewöhnung und Aufnahme     Seite 12 
3.13 Interkulturelle Orientierung      Seite 13 
3.14 Ernährung        Seite 13 
             
4. Räume         Seite 14 
4.1 Raumplan        Seite 15 
4.2 Außengelände bis Fertigstellung     Seite 15 
5. Interdisziplinäre und institutionelle Kooperation   Seite 15 
5.1 Öffentlichkeitsarbeit       Seite 16 
 
6. Qualitätsmanagement      Seite 16

Seite 20 von 20 
 
6.1 Hygiene        Seite 16 
 
         
7.0  Prävention und Sicherheit      Seite 17 
 
8.0  Inhaltsverzeichnis        Seite 19

Anlage 1.0 Deckblatt ASB

39 Zeichen

Anlage 1 
Bewerbungs-
unterlagen 
 
ASB

Anlage 2.2 Konzept DRK

50081 Zeichen

DRK Münster Sozialwerk gGmbH 
Zumsandestraße 25/27 
48145 Münster 
 
 
                            
  
 
 
 
 
Januar 2017 
 
 
Pädagogische Konzeption  
 
zur Bewerbung als Träger der 
Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-
Straße, Kinderhaus

DRK Münster Sozialwerk gGmbH 
 
 
 
                                                                                                                  
 
Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 2 
Inhaltsverzeichnis 
 
Leitbild und Konzeption der DRK-Kindertageseinrichtungen ................................ ...................... 3 
Die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes in der pädagogischen Arbeit ............................. 4 
Tägliche Regel-Öffnungszeiten und flexible erweiterte Betreuungszeiten ................................ ... 7 
Jahresöffnungszeiten ................................ ................................ ................................ ................. 7 
Das Bildungs- und Lernkonzept nach Reggio Emilia ................................ ................................ .. 8 
Bewegung ................................ ................................ ................................ ..............................  9 
Spielen und Gestalten ................................ ................................ ................................ ............ 9 
Sprache und Sprachförderung ................................ ................................ ..............................  10 
Musischer Bereich ................................ ................................ ................................ ................ 11 
Natur und Umwelt ................................ ................................ ................................ ................. 11 
Interkulturelle Erziehung ................................ ................................ ................................ ....... 11 
Integrative Erziehung (Inklusion) ................................ ................................ .......................... 11 
Die pädagogische Arbeit mit schulpflichtigen Kindern ................................ ..............................  12 
Dokumentation von Selbstbildungsprozessen nach Reggio Emilia ................................ ........... 13 
Mahlzeiten ................................ ................................ ................................ ................................  13 
Frühstück ................................ ................................ ................................ ............................. 13 
Mittagessen ................................ ................................ ................................ .......................... 14 
Ruhephasen ................................ ................................ ................................ ............................. 14 
Raumkonzept der Kindertagesstätte Regina-Protmann-Straße ................................ ................ 14 
Elternarbeit ................................ ................................ ................................ ...............................  16 
Zusammenarbeit des Teams ................................ ................................ ................................ .... 17 
Zusammenarbeit mit dem Träger und anderen Institutionen ................................ ..................... 18 
Zusammenarbeit mit dem Jugendamt ................................ ................................ ...................... 18 
Zusammenarbeit mit anderen DRK- Kindertageseinrichtungen ................................ ................ 18 
Stadtteilbezogene Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen................................ .......... 19 
Zusammenarbeit mit Fachdiensten ................................ ................................ .......................... 19 
Unsere Zielsetzungen für die DRK-Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße .............. 20

DRK Münster Sozialwerk gGmbH 
 
 
 
                                                                                                                  
 
Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 3 
Leitbild und Konzeption der DRK-Kindertageseinrichtungen 
 
Die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen in NRW erfolgt auf der Grundlage des 
Gesetzes zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (KiBiz). Die dort genannten 
Anforderungen bilden die rechtliche Basis für die Arbeit in den Kindertageseinrichtungen des 
Deutschen Roten Kreuzes.  Neben den gesetzlichen Bemühungen bilden die Grundsätze des 
Roten Kreuzes eine Leitlinie in unserer pädagogischen Arbeit. Die Auseinandersetzung mit 
diesen Grundsätzen wirkt sich zum einen auf die Persönlichkeit, das Selbstverständnis und das 
Verhalten der Erzieherin / des Erziehers aus, zum anderen ergeben sich Konsequenzen für die 
inhaltliche Arbeit.  
 
 
 
Unsere pädagogische Arbeit ist auf die ganzheitliche Entwicklung des Kindes angelegt, um ihre 
Persönlichkeits- und Sozialkompetenzen, das Sprach- und Sachvermögen sowie ihre Kreativität 
zu fördern. Dabei werden die individuellen Kompe tenzen jedes Kindes berücksichtigt werden. 
Zum Erlangen dieser Kompetenzen bieten wir umfassende Entwicklungsmöglichkeiten auch im 
weiteren Umfeld der Familie an. Für unter dreijährige Kinder stellt die Kindertageseinrichtung oft 
der Ort für erste Erfahrungen außerhalb des Elternhauses dar. 
 
Erziehung, Bildung und Betreuung gehören zum familienergänzenden und 
familienunterstützenden Angebot einer jeden DRK -Kindertageseinrichtung. Die DRK-
Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft der DRK Münster Sozialwerk gGmbH kooperieren mit 
allen Institutionen und Personen, die bei der Erfüllung der Ziele und Aufgaben hilfreich sind. Die 
Öffnung der Einrichtung zum Gemeinwesen spiegelt die Einstellung wider, dass sich die 
Lebenswelten der Kinder und ihrer Familien in allen  ihren Facetten in der Einrichtung 
wiederfinden sollen.

DRK Münster Sozialwerk gGmbH 
 
 
 
                                                                                                                  
 
Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 4 
Die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes in der pädagogischen Arbeit  
 
Menschlichkeit Der Grundsatz der Menschlichkeit hat für die pädagogische Arbeit und ihre 
Umsetzung die größte Bedeutung. Kind er sind von Beginn an unverwechselbare individuelle 
und soziale Persönlichkeiten. Sie haben alle Kompetenzen, die sie brauchen, um die nächsten 
ihnen wichtigen Entwicklungsschritte zu initiieren. Auf ihrem Entwicklungsweg brauchen sie 
immer wieder Hilfeste llungen. Das Maß der Hilfe können sie jedoch selbst artikulieren. Alle 
Kinder sind neugierig und wollen die Welt, die sie umgibt, erfahren und begreifen. Dabei legen 
sie selbst fest, was ihre Neugierde, ihr Interesse weckt. Unsere Aufgabe ist es, ihnen daf ür 
Raum und Sicherheit zu geben, ihnen Erfahrungsräume zu öffnen und sie in ihrer Entwicklung 
begleitend und ermutigend zu unterstützen. Akzeptanz und Wertschätzung prägen dabei die 
pädagogische Grundhaltung. Die Kindertageseinrichtung bietet den Ort, Acht ung und 
Verständnis für andere zu entwickeln und freundschaftliche Beziehungen aufzubauen.  
 
Unparteilichkeit Die Vielfalt der Lebensentwürfe von Familien, die geprägt sind von kulturellen 
Einflüssen, aber auch durch ihre sozialen Bedingungen, bieten große  Chancen für die 
pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen. Hier treffen viele Kinder zusammen, die 
aufgrund ihrer körperlichen und geistigen Verfassung, aber auch durch unterschiedliche 
Familienkulturen individuelle Bedingungen mitbringen. Es gehört  zur Aufgabe des Teams, 
dieses Zusammenleben als wechselseitiges Lernen aller Beteiligten aktiv zu unterstützen.  
 
Neutralität Die Vielfalt der Lebensbedingungen und der Wertevorstellungen, an denen sich 
Familien orientieren, werden durch die Mitarbeiterin nen in unseren Einrichtungen beobachtend 
und bewertungsfrei wahrgenommen. Die Einnahme einer neutralen Position macht es möglich, 
Vertrauen zu bilden, Vermittlungsversuche zu initiieren und Konfliktlösungen zu erarbeiten. 
Diese neutrale Haltung bildet die Grundlage dafür, dass alle Kinder und Erwachsenen, die 
unsere Einrichtung besuchen oder in ihr arbeiten, das Gefühl entwickeln können, ernst 
genommen zu werden.  
 
Unabhängigkeit Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und Rahmenbedingungen 
bewahren wir uns  das Maß an Eigenständigkeit, das uns gestattet, jeweils nach den 
Grundsätzen des Roten Kreuzes Erziehungs - und Bildungsarbeit zu gewährleisten. Eigene 
Aufnahmekriterien und ein selbst entwickeltes Konzept dokumentieren dies.  
 
Freiwilligkeit Wir ermöglich en den Kindern Partizipation: das heißt, Kinder werden 
entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Fragen und Entscheidungen 
beteiligt.  
 
Einheit  Unser Team besteht aus vielen pädagogischen Mitarbeitern, die ihre eigene 
Persönlichkeit u nd Individualität einbringen. Diese Vielseitigkeit wird in gemeinsame Ziele 
gefasst. Das von uns erstellte Konzept dient als Grundlage für unser einheitliches 
pädagogisches Handeln. Zwischen Eltern und Erzieherinnen besteht eine 
Erziehungspartnerschaft, bei der sie sich gegenseitig als Erziehungsexperten akzeptieren und 
in der die jeweiligen Unterschiede ihre Wertschätzung finden.  
 
Universalität Wir sind durch unsere Konzeption ideell und aktiv in die universelle Gemeinschaft 
des DRK eingebunden. Lebensbed ingungen anderer Menschen werden den Kindern in 
geeigneter Form nahe gebracht und sie werden zu Offenheit, Akzeptanz und Hilfsbereitschaft 
motiviert.

DRK Münster Sozialwerk gGmbH 
 
 
 
                                                                                                                  
 
Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 5 
Der pädagogische Ansatz nach Reggio Emilia: 
 
 
Ein Kind ist aus hundert gemacht. 
 
Ein Kind hat hundert Sprachen, hundert Hände, 
hundert Gedanken, hundert Weisen zu denken, zu 
spielen und zu sprechen. Immer hundert Weisen 
zuzuhören, zu staunen und zu lieben, hundert 
Weisen zu singen und zu verstehen, hundert Welten 
zu erfinden, hundert Welten zu träumen. 
 
Ein Kind hat hundert Sprachen, doch es werden 
ihm neunundneunzig geraubt. Die Schule 
und die Umwelt trennen ihm den Kopf vom 
Körper. Sie bringen ihm bei, ohne Hände zu 
denken, ohne Kopf zu handeln, ohne Vergnügen 
zu verstehen, ohne Sprechen zuzuhören, 
nur Ostern und Weihnachten zu lieben 
und zu staunen. 
 
Sie sagen ihm, dass die Welt bereits entdeckt 
ist, und von hundert Sprachen rauben sie 
dem Kind neunundneunzig. 
 
Sie sagen ihm, dass das Spielen und die Arbeit, 
die Wirklichkeit und die Phantasie, die 
Wissenschaft und die Vorstellungskraft, der 
Himmel und die Erde, die Vernunft und der 
Traum Dinge sind, die nicht zusammengehören. 
 
Sie sagen also, dass es die hundert Sprachen 
nicht gibt. 
 
Das Kind sagt: "Aber es gibt sie doch." 
 
Loris Malaguzzi, Reggio Emilia 1985, 
übersetzt von A. Dreier

DRK Münster Sozialwerk gGmbH 
 
 
 
                                                                                                                  
 
Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 6 
1981/82 stellte Prof. Malaguzzi die Erfolge der Reggio Pädagogik  mittels der  Ausstellung 
"Hundert Sprachen hat das Kind" in Schweden vor. Die Ausstellung  bot einen Einblick in die 
Arbeit der Einrichtungen. In Schwed en wurde dieser  neue pädagogische Ansatz sofort 
verstanden und begeistert aufgenommen.  
 
Von dort aus reiste die Ausstellung in viele europäische Länder und nach Amerika. 
Sie war mittlerweile mehrfach auch in Deutschland zu sehen, zuletzt 1997  in Düsseldor f. 
Bisheriger Höhepunkt der Entwicklung war die Auszeichnung im Jahre 1991  durch die 
amerikanische Zeitschrift Newsweek. Zehn Kindertagesstätten aus  Reggio Emilia wurden als 
beste vorschulische Einrichtungen der Welt gewürdigt.  Bis heute ist es der Reggio Pädagogik 
gelungen, mit ca.25 Ländern auf  der ganzen Welt in Kontakt zu treten, insbesondere mit den 
USA und den skandinavischen Ländern. Malaguzzi`s Ziel war es, in der Welt anerkannt zu 
werden, um vor den Kritikern in Italien geschützt zu sein.  
 
In der Reggio Pädagogik gehen Herausforderungen, Anregungen und Aufgabenstellungen,  
wenn die Erzieher/innen sie formulieren, immer von den Fragen und den Erkenntnisständen der 
Kinder aus. Sie knüpfen jeweils an ihren Stärken  und der freudigen Zuwendung der Kinder  zu 
den Themen an.  Das Vertrauen der Erwachsenen in die eigenständige Entwicklungs - und 
Bildungslust der Kinder hat zur Konsequenz, dass die Kindern weder festgelegten,  
vorgegebenen Fördertrainings oder sc hablonierten Lernprogrammen ausgesetzt  werden, noch 
dass sie bei ihren Forschungen und Experimenten alleine  gelassen werden. Vielmehr 
beobachten die Erzieher/innen die Kinder bei ihrem  Tun, versuchen im Dialog mit ihnen ihre 
Beweggründe zu erfahren und bieten  eine unaufdringliche, begleitende Unterstützung  an. 
Dieser Hilfe können sich Kinder bedienen oder auch auf sie verzichten. 
 
Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist die Möglichkeit, dass Fehler gemacht  werden oder 
dass ein erwartetes Ergebnis nicht eintritt. Kinder stellen sich Herausforderungen  und 
benennen Hypothesen oder Ziele, die sich aber möglicherweise  nicht bestätigen. Sie 
analysieren dann die Fehlerquelle und erhalten  dabei wesentliche Erkenntnisse über 
Zusammenhänge. In den Reggio - Einrichtungen sind Fehler nicht peinlich, sondern bilden 
wichtige Erkenntnisschritte und sind daher erwünscht (Prinzip von Versuch und Irrtum).  
 
Das Rote Kreuz und die Reggio Pädagogik verbindet vor allem ein gleiches  
Menschenbild.  
 
Für beide steht im Vordergrund, der Würde eines jeden Menschen   Respekt zu zolle n und 
Achtung zu verschaffen - unterschiedslos seiner  sozialen und nationalen Herkunft, seiner 
Religiosität und Werthaltung, seiner Interessen und Entscheidungen. Die Menschenwürde eines 
Kindes hat dabei den gleichen Stellenwert wie die  eines Erwachsenen. Aus dieser Sichtweise 
entwickelt sich das Verständnis,  dass Kinder eigene Rechte haben und diese Rechte von den 
Erwachsenen geachtet werden müssen. 
 
Wir sehen die Kinder unserer Kindertagesstätte als: 
 
 Erforscher, Erfinder und Lösungssucher 
 Selbstständige und selbstbewusste Menschen, die Entscheidungen treffen,  
Verantwortung übernehmen und Konsequenzen tragen 
 Kompetente, fähige und absichtsvolle Persönlichkeiten, die sich prozesshaft  entwickeln 
und im dialogischen Austausch mit Dingen und Verhältnissen auseinandersetzen 
 Menschen, die sich an Vorbildern orientieren (Kindern oder Erwachsenen) 
 Aktive Menschen, die Phantasie -, Gefühls -, Gedanken -, Deutungs - und 
Konfliktlösungsarbeit leisten

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Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 7 
Das Betreuungsangebot der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße 
 
In der heutigen Zeit müssen die Angebote in der Kinderbetreuung den Bedürfnissen der Eltern 
und des Sozialraum angepasst werden, um junge Familien bei der Vereinbarkeit von Familie 
und Beruf zu unterstützen. Unsere Betreuungszeiten richten sich nach diese m Grundsatz und 
werden in Kooperation mit den Eltern und den Mitarbeitern festgelegt.  
 
Bei der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-
Straße in Kinderhaus   wird es sich um ein e DRK-
Kindertagesstätte mit dem  konzeptionelle n 
Schwerpunkt der Vereinbarkeit von Familie und 
Beruf und des Quartiersbezugs handeln.  
 
Die Kindertageseinrichtung verfügt insgesamt über 
2 Gruppen mit 30 Plätzen für Kinder im Alter von 
0-6 Jahren.  
 
Eine Gruppe ha t 20 Plätze für 2 -6 jährige Kinder  
und eine weitere Gruppe hat 10 Plätze für Kinder 
im Alter von 0 -3 Jahren . A lle 30 Kita-Plätze 
verfügen über eine max. Betreuungszeit von 45 
Stunden pro Woche und ein bedarfsgerechtes 
zusätzliches Angebot im Rahmen der Extrazeit.  
 
 
Tägliche Regel-Öffnungszeiten und flexible erweiterte Betreuungszeiten 
 
Die Kernbetreuungszeiten richten sich nach den Grundlagen des Kinderbildungsgesetzes und 
liegen in der Zeit zwischen 07:00 bis 17:00 Uhr. Darüber hinaus wird eine tägliche Öffnung szeit 
von 6:00 bis 19:00 Uhr angeboten, die sich nach den jeweilig en Elternbedarfen zur besseren  
Vereinbarkeit von Familie und Beruf  richtet. Die Planung der flexiblen und erweiterten 
Öffnungszeiten erfolgt unter Berücksichtigung der Bedarfe der Kinder, Eltern und eventuell 
entsprechender Firmen.  
 
 
Jahresöffnungszeiten 
 
Mögliche Schließungszeiten in den Schulferienzeiten bzw. eine durchgängige jährliche 
Öffnungszeit der Kindertageseinrichtung  werden ebenfalls mit den jeweiligen Eltern über 
Bedarfsabfragen ermittelt und abgestimmt.  
Das DRK kann durch seine vielfältigen bereits bestehenden Angebotsstrukturen bei Bedarf den 
Eltern weitere Betreuungsmöglichkeiten anbieten, beispielsweise durch die Vermittlung unserer 
DRK Partner-Kindertageseinrichtungen in Münster.  
Außerdem streben wir Partnerschaften mit den umliegenden Kindertageseinrichtungen an, wie 
wir es auch bereits mit unseren bestehenden Kindertageseinrichtungen in den anderen 
Stadtteilen in Münster erfolgreich umsetzen.  
Die flexiblen und ergänzenden Betreuungszeiten werden die bestehenden  Öffnungszeiten 
passgenau ergänzen. Ein dadurch entstehender zusätzlicher Personalbedarf kann zeitnah 
bedient werden, so dass das Ziel der Vereinbarkeit von Familie und Beruf stets erreicht wird. 
Der Einsatz von qualifiziertem Betreuungspersonal ist für uns von besonderer Bedeutung, um in 
der pädagogischen Arbeit zum Wohle des Kindes, insbesondere des Kleinstkindes 
Beziehungsaufbau, Betreuungsqualität und Bildungsansprüche sicherstellen zu können.

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Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 8 
Eine gute Balance zwischen der von den Eltern gewünschten Flexibilität, dem Recht des Kindes 
auf eine gesunde Entwicklung und der Kindertageseinrichtung, die Betreuungs - und 
Bildungsansprüche garantiert, ist Grundvoraussetzung für eine gute Qualität unserer 
pädagogischen Arbeit. 
 
 
Das Bildungs- und Lernkonzept nach Reggio Emilia 
 
Im Zentr um des Bildungs - und Lernkonzepts der Reggio -Pädagogik steht die wechselseitige 
Durchdringung von Wahrnehmung, Beziehungsaufbau, Kommunikation, gegenständlicher 
Produktion (Gestaltung) und Dokumentation, z.B. der Lebewesen, Gegenstände und Prozesse, 
die dem Lernenden bedeutungsvoll sind. 
 
Mit diesem Konzept ist die Reggio -Pädagogik nicht einer ganz bestimmten Lerntheorie 
verpflichtet. Sie reflektiert vielmehr intensi v lerntheoretische Ansätze , soweit sie mit dem 
reggianischen Bild vom Kind vereinbar und miteinander kompatibel sind, z. B.: 
 
    Lernen wird verstanden als  menschliches Bedürfnis nach Verstehen der Lebenswirklichkeit 
und nach wirkungsvollem Handeln in realen Lebensbezügen. 
    Lernen wird interpretiert als aktive Auseinandersetzung mit der gegen ständlichen und 
sozialen Umwelt. Dabei bildet der Wunsch nach dem Lösen der kleinen und großen Probleme 
des Alltags eine wesentliche Triebkraft. Daraus resultiert die Bereitschaft, sich neuen und 
fremden Strukturen anzupassen. 
    Lernen ist zu einem große n Teil entdeckendes und forschendes Lernen, mit Hilfe dessen 
Beziehungen zwischen Objekten, Personen, Strukturen und Prozessen gedeutet werden. 
   Lernen in Projekten und deren Dokumentation sind ein wesentlicher Bestandteil der Reggio -
Pädagogik. 
    Lernen ist nie fertiges, sondern nur vorläufiges Wissen, das immer wieder neuer Deutungen 
bedarf. In den "Forschungsprozessen" der Kinder in reggianischen Kindereinrichtungen geht es 
daher nicht um den Erwerb "richtigen" Wissens, sondern um die Erprobung von St rategien für 
die Annäherung an Wahrheit. 
 
Als wichtige Basis in unserer pädagogischen Arbeit sehen wir eine besonders wertschätzende 
und vertrauensvolle Beziehung zu jedem Kind. 
Jedes Kind soll sich in seiner Einzigartigkeit angenommen und sich in unserer Einrichtung 
besonders wohl fühlen.  
 
Als grundlegende Ziele sehen wir darüber hinaus die: 
• Stärkung des Selbstvertrauens und Selbstbewusstseins 
• Förderung zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Handeln 
• Vermittlung von Lebensfreude 
• Förderung des Sozialverhaltens, wie z.B. Rücksichtnahme  
• Förderung und Weiterentwicklung der kognitiven und kreativen Fähigkeiten 
• Förderung der motorischen Entwicklung 
• Förderung und Weiterentwicklung des Sprach- und Sprechverhaltens 
 
Unsere formulierten Ziele finden sich in den vorgeschriebenen Bildungsbereichen wieder:  
 
1. Bewegung 
2. Spielen und Gestalten      
3. Sprache und Sprachförderung 
4. Musischer Bereich  
5. Natur und Umwelt 
6. Interkulturelle Erziehung

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Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 9 
Projektarbeit 
 
In der Reggio-Pädagogik spielen Pro jekte als Handlungsform zur Gewinnung von 
alltagsbezogenen Fertigkeiten und vor allem von Selbst - und Weltverständnis eine zentrale 
Rolle.  
Projekte sind keine Sonderveranstaltungen in unserer Kindertageseinrichtung. Sie gehören zu 
den Alltäglichkeiten der Kita-Praxis. Sie entwickeln sich aus Spielhandlungen, Gesprächen oder 
Beobachtungen der Kinder. I m Morgenkreis kann über mögliche Projektthemen diskutiert und 
entschieden werden; auch Erzieherinnen können verbal oder über mitgebrachte Gegenstände 
Impulse für Projekte vermitteln. 
Insgesamt vereinigen sich in Projekten immer wieder aufs Neue folgende Aktivitätsformen: 
 
 sinnliche Wahrnehmung 
 exploratives, erkundend-experimentelles Handeln, 
 Deuten von Beobachtungen 
 Nachdenken über Wirkungszusammenhänge 
 Aktivieren von Emotionen 
 Aktualisieren von Erinnerungen an ähnliche Situationen 
 Vernetzen von Wahrnehmungen und inneren Bildern 
 Kommunikation über Beobachtungen, Handlungen, Hypothesen und Gefühle 
 Gestalten oder Verändern von Gegenständen  
 
 
Auch die folgenden Bildungsbereiche, die in der Bildungsvereinbarung NRW für 
Kindertageseinrichtungen erläutert werden, sind in unserem täglichen pädagogischen Tun eine 
wichtige Basis:  
 
Bewegung 
Die Kinder bekommen als Entdecker und Forscher täglich die Möglichkeit und den Ra um sich 
im Innen - und Außenbereich auf vielfältige Weise ihren Bedürfnissen entsprechend zu 
bewegen. 
Im (angeleiteten) Turnangebot in der Turnhalle unserer Kita können die Kinder verschiedene 
Turngeräte ausprobieren und kennen lernen.  Kletter- und Schaukel möglichkeiten, sowie 
Anregungen zur Gestaltung verschiedener Bewegungslandscha ften mit Kästen, Bänken, 
Matten als auch  Musik- und Rhythmikutensilien  laden die Kinder  dabei zum kreativen und 
bewegungsfreudigem Spiel ein.  
Im großen und abwechslungsreichen Außenspielbereich haben die Kinder die Möglichkeit,  
verschiedene Spielgeräte, Rutschen, Schaukeln, Fahrzeuge und Sandspiel- und Rasenflächen 
zu nutzen. Auch im Außengelände werden Spielflächen für Rollen- und Theaterspiele 
geschaffen. Die Kinder sollen durch unser pädagogisches Angebot ihre Körperwahrnehmung 
gefördert bekommen, um auch so ihren Körper besser zu spüren und einzuschätzen zu können.  
Naheliegende Grünflächen mit zahlreichen Spielplätzen laden zu besonders schönen 
Spaziergängen und unzähligen Bewegungsmöglichkeiten ein. 
 
Spielerische Bewegung ermöglicht allen Kindern gemeinsame Erfahrungen jenseits 
sprachlicher, kultureller und sozialer Barrieren. 
 
 
Spielen und Gestalten 
Durch eine offene Raumgestaltung und ein vielfältiges Angebot von anregende n 
Spielmaterialien möchten wir das freie, kreative Spielen fördern und unterstützen.  
Besonders das freie Spiel bietet Raum für die Verwirklichung und Entwicklung eigener Ideen 
und Kreativität der Kinder.

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Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 10 
Beim angeleiteten Spielen wie zum Beispiel Stuhlk reisspiele und Gesellschaftsspiele werden 
Regeln erlernt und Sozialkompetenzen vermittelt.  
Genauso wie beim freien Spiel wollen wir den 
Kindern beim bildnerischen Gestalten durch 
vielseitige Materialien kreatives Schaffen 
ermöglichen. Kinder malen, kritze ln und matschen 
nach ihren eigenen individuellen Vorstellungen 
und Fertigkeiten.  
Für uns steht nicht das Produkt im Vordergrund, 
sondern die Freude kreativ tätig zu sein und sich 
auszudrücken. Vorgegebene Schablonen werden 
von uns bewusst nicht eingesetzt.  
 
 
Sprache und Sprachförderung 
Eine Sprache zu erlernen ist für jedes Kind eine wichtige 
Herausforderung in seiner Persönlichkeitsentwicklung, 
denn Sprache ist das wichtigste Werkzeug im Umgang mit 
anderen Menschen. Mit Sprache äußern Kinder ihre 
Wünsche, sie stellen Fragen, geben Antworten, sie treten 
in Kontakt mit anderen Kindern und bauen Beziehungen 
auf. Sprache ermöglicht jedem einzelnen Kind sich 
weiterzuentwickeln und seine sozialen Kompetenzen 
auszubauen. 
In der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße 
werden  Kinder im Alter von 0 bis 6  Jahren betreut. In 
diesem Alter der Kinder ist die Sprachentwicklung ein 
besonders sensibler Bereich.  Darum wird ein besonderer 
Fokus unserer pädagogischen Arbeit auf dem Thema  
Sprachentwicklung liegen. Sprachförderung passiert in 
jeder Alltagssituation und im täglichen Miteinander - bei 
gemeinsamen Aktionen, beim Singen und Vorlesen, 
Erzählen von Geschichten und Erlebnissen, im Dialog in 
der Klein -und Gesamtgruppe. Besonders das vorbildhafte 
Sprechverhalten d er Erzieherin ist hier von großer 
Bedeutung. Auch die gebärdenunterstützende 
Kommunikation (MAKATON) wird hier von den 
pädagogischen Fachkräften gezielt eingesetzt und von den Kindern interessiert aufgenommen. 
 
 
Folgende Ziele stehen für uns dabei im Vordergrund: 
• die Freude am Sprechen wecken 
• den Grundwortschatz zu erweitern 
• das Sprachverständnis der Kinder und die     
            Ausdrucksfähigkeit zu fördern 
• die Sprache als Kommunikationsmittel zu erleben 
• das grammatikalische Verständnis erweitern 
 
Diese geschieht durch Bewegungs - und Rollenspiele, Kreisspiele und Lieder, bei kreativen 
angeboten, Bild- und Bilderbuchbetrachtungen, Tastspielen usw..

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Musischer Bereich 
Durch rhythmisches Sprechen, Spielen in 
Verbindung mit Musik und Singen von Li edern im 
täglichen Stuhlkreis fördern wir die Musikalität.  
Die Freude an Geräuschen und Klängen fördern wir 
durch den Einsatz von verschiedenen 
Musikinstrumenten. 
Die Lust an Geräuschen,  Klangexperimenten, 
vielfältigen Lautäußerungen mit Instrumenten, dem 
eigenen Körper und ihrer Stimme ist bei Kindern 
sehr lebendig und ist eine Ausdrucksmöglichkeit 
ihrer Gefühle. Rhythmisches  Sprechen und  Gesang 
unterstützen wesentlich die Sprachentwicklung  der 
Kinder. 
 
 
Natur und Umwelt 
Kinder entdecken täglich ihr unmittelbares Umfeld. 
Wir unterstützen die Kinder in ihrer kindlichen Neugier, indem wir ihnen Raum und Materialien 
zum Entdecken, Beobachten und Experimentieren geben. Die Kinder werden so vertraut 
gemacht mit naturwissenschaftlichen Phänomenen. Durch Ausflüge  in den Wald, in die 
Bücherei, zur Polizei, zur Bäckerei usw. erkunden die Kinder ihre nähere und weitere 
Umgebung und werden so mit verschiedenen Themen vertraut und erweitern ihr Sachwissen.  
 
 
Interkulturelle Erziehung  
Da unsere Einrichtung von Kinder n 
unterschiedlicher Kulturen besucht wird, 
deren Eltern aus unterschiedlichen 
Ländern kommen, lernen wir häufig neue 
Sitten und Bräuche kennen.  
Entsprechend den Grundsätzen des 
Deutschen Roten Kreuzes verstehen wir 
es als unsere Aufgabe, d en Kindern und 
Familien eine Betreuung anzubieten, die 
ihre kulturellen und individuellen 
Vorerfahrungen berücksichtigt . So wird 
eine wichtige Weiche für eine dauerhaft 
gelingende Integration von Familien mit 
unterschiedlichen kulturellen 
Hintergründen in unsere Gesellschaft gelingen.  
 
Integrative Erziehung (Inklusion) 
In der gemeinsamen Erziehung behinderter  ( und von Behinderung bedrohter)  und nicht 
behinderter Kinder werden Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Behinderungen und/ oder 
sozialen Auffälligkeiten betreut und unterstützt. Ein  Ziel der integrativen Arbeit im Kindergarten 
ist die Vermittlung von sozialen, emotionalen, kognitiven und motorischen Fertigkeiten/ 
Fähigkeiten. 
Die Kinder erleben im Kindergartenalltag wie sie sich gegenseitig unterstützen und ergän zen 
können damit ein soziales miteinander entsteht. Sie sind Spielpartner und geben sich wichtige 
Lernimpulse.

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Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 12 
Ein wichtiges Anliegen in der integrativen Arbeit besteht darin, Kinder zu befähigen, mit 
unterschiedlichen Fähigkeiten einander zu respektiere n. Die Kinder nehmen 
Entwicklungsauffälligkeiten, Behinderungen aber auch Ressourcen wahr und lernen damit 
umzugehen. In diesem Zusammenhang sollen alle Kinder ihre eigenen Stärken und Schwächen 
und die der Anderen erfahren. Wir möchten die Vorurteilslosig keit der Kinder nutzen, um 
Toleranz und Akzeptanz zu fördern und zu 
stärken. 
Die integrativ zu betreuenden K inder 
erfahren in der Kindergartengruppe eine 
kontinuierliche  Spielbegleitung von einer 
Integrationsfachkraft und den Erzieherinnen. 
Bei Aktivitäte n wie z.B. Psychomotorik, 
Bilderbuchbetrachtungen in der Gruppe und 
anderen Projekten entsteht ein gemeinsamer 
Prozess von behinderten und nicht 
behinderten Kindern. 
Alle Kinder sollen gestärkt werden und 
wichtige Entwicklungsreize bekommen, 
damit sie ihr Potenzial entfalten können.  
 
Die Anerkennung der Vielfalt der Lebenslagen und der Lebensentwürfe von Kindern  und ihren 
Familien ist die Voraussetzung zur Entwicklung einer inklusiven Haltung, einer inklusiven 
Konzeption sowie einer inklusiven Handlungspra xis in einer Kindertageseinrichtung.  Die 
Einrichtungen und Angebote stehen damit vor der Herausforderung, für alle Formen und Inhalte 
dieser Vielfalt offen zu sein und Angebote zu eröffnen, in denen sich Menschen in ihren 
Lebensbezügen diskriminierungsfrei  wiederfinden und an denen sie barrierefrei teilhaben 
können. 
 
Grundlage für eine inklusive Pädagogik in  DRK-Kindertageseinrichtungen sind neben den 
Grundsätzen des Roten Kreuzes und Roten Halbmondes die verschiedenen 
menschenrechtlichen Konventionen, u.a.  die UN -Kinderrechtskonvention, die UN -
Behindertenrechtskonvention und weitere Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen 
sowie die EU -Grundrechtecharta und das Grundgesetz. Hieraus lässt sich die umfassende 
Bedeutung von Inklusion als langfristige gese llschaftliche Aufgabe zur Umsetzung des 
Menschenrechts auf Nichtdiskriminierung ablesen.  Wir verstehen dieses als eine besondere 
konzeptionelle Herausforderung für unsere pädagogische Arbeit in der Kindertageseinrichtung 
Regina-Protmann-Straße. 
 
 
Die pädagogische Arbeit mit schulpflichtigen Kindern 
 
Die gesamte Kindergartenzeit ist auch Vorbereitung auf die Schulzeit und führt die Kinder in 
ihrer Entwicklung zur Schulfähigkeit. Die Fähigkeit zu sozialem Verhalten und zur 
Selbstständigkeit wird ganzheitlich in ihrer Entwicklung gefördert. Diese Förderung findet 
individuell im Freispiel und in Kleingruppen auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt statt. 
Durch gezielte Beobachtungen wird die Entwicklung jedes Kindes eingeschätzt und in 
Elterngesprächen besprochen. 
Im letzten Kindergartenjahr wird bei diesen Beobachtungen dann besonders auf die 
Entwicklung der Fähigkeiten geachtet, die für die Einschulung notwendige Voraussetzung sind, 
wie zum Beispiel Konzentration, Aufgabenverständnis, Sprachverhalten, 
Durchsetzungsvermögen, etc.. 
Durch ein gemeinsames Übernachtungsfest mit den Vorschulkindern und Erzieherinnen wird 
der Ausklang der Kindergartenzeit deutlich.

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Zusätzlich arbeiten wir besonders eng mit de n umliegenden Grundschulen zusammen. Diese 
Aktivitäten werden in regelmäßigen Abständen reflektiert und neu gemeinsam geplant. 
 
 
Dokumentation von Selbstbildungsprozessen nach Reggio Emilia 
 
Kontinuierlich stehen wir mit den Eltern in Kontakt, um die Bildungs - und Entwicklungsprozesse 
ihrer Kinder zu besprechen u nd die sich  daraus ableitende n weiteren Bildungswege  
„vereinbaren“ zu können.  Wir gestalten unsere Bildungsarbeit transparent, damit eine 
gemeinsame Gestaltung der Kindergartenzeit von Eltern, Kindern und dem pädagogischen 
Team in vielfältiger Weise und an  den individuellen Bedarfen des Kindes orientiert realisierbar 
wird. Wir dokumentieren Projekte oder bemerkenswerte Situationen, an denen  auch ganze 
Kindergruppen beteiligt waren und die Aufschluss über einen Bildungsprozess der Kinder 
geben. Diese Erkenntnisse werden in unserer Kita präsentiert.  
Die Neugierde der Erwachsenen auf die 100 Sprachen ihres Kindes soll durch  diese 
Dokumentationen in unserer Kita geweckt werden. 
 
Zu ihren Bestandteilen der Dokumentation gehören Kinderarbeiten, Kinderäußerungen, Fotos 
oder auch Videos, die den Aktionsprozess der Kinder darstellen, Überschriften und kurze 
Kommentare. Die Erzieher/innen sind für Materialauswahl und Gestaltung der Dokumentationen 
verantwortlich. Vielfach werden die Kinder an der Dokumentationserstell ung beteiligt. Gestärkt 
werden dadurch ihre Eigenverantwortlichkeit und Identifikation mit ihren Handlungsprozessen 
und deren Dokumentation. Sie vermittelt den Kindern Wertschätzung, Rückmeldung, Anlässe 
zum sich Erinnern. Auch für Erzieher /innen und Elter n stellen die Projektdokumentationen 
wichtige Informationsquellen über das Denken, Fühlen, Können ihrer Kinder und deren 
Entwicklung dar. 
 
Für die Kinder ist die Dokumentation eine wertvolle Gelegenheit zur Erkenntnis, Reflexion und 
Interpretation, vor all em aber zur Veranschaulichung  eigener Erkenntnisprozesse. Indem die 
Dokumentation das Gedächtnis  stützt, bietet sie den Kindern die Gelegenheit sich 
wiederzusehen, sich zu kommentieren und sich kommentiert zu sehen. 
 
Zum Ende der Kindergartenzeit bekommen die Eltern diese Dokumentationen ausgehändigt. 
Durch die Miteinbeziehung des einzelnen Kindes in sein eigenes Portfolio, können die Kinder 
ihre eigene Entwicklung verfolgen und ihre Ich-Kompetenz damit stärken.  
 
 
Mahlzeiten 
 
Frühstück 
Jedes Kind bringt v on zu Hause sein eigenes 
Frühstück mit. Hierbei wird auf ein gesundes 
und ausgewogenes Frühstück wertgelegt. 
Getränke wie Wasser und Früchtetee stehen 
in den Gruppen zur Verfügung.  
Bis 10.00 Uhr können die Kinder das offene 
Frühstücksangebot wahrnehmen. S o haben 
sie täglich die Möglichkeit zu entscheiden 
wann und mit welchen Freunden sie 
gemeinsam essen möchten.

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Mittagessen 
Unsere Hauswirtschaftskraft bereitet täglich ein ausgewogenes Mittagessen für die 
Tagesstättenkinder zu,  welches zum größten Teil frisch zubereitet wird. An einigen Tagen wird 
es durch vorbereitete Tiefkühlkost ergänzt. 
Die Kinder der beiden Gruppen essen in der Zeit von 11.30 bis 13.00 Uhr . Sie werden in den 
jeweiligen Gruppen von zwei Erzieherinnen beim Essen begleitet. An einem von  den Kindern 
schön gedeckten Tisch werden die Mahlzeiten eingenommen.  
 
Die Mahlzeiten werden mit frischem Salat, Rohkost oder Gemüse ergänzt. Zum Nachtisch 
erhalten die Kinder frisches Obst, Joghurt oder eine Quarkspeise. Auf kulturelle und religiöse 
Besonderheiten im Umgang mit Nahrungsmitteln wird selbstverständlich Rücksicht genommen.  
 
 
Ruhephasen 
 
Nach dem Mittagessen und dem Zähneputzen 
beginnt für die Kinder die Ruhephase.  
In dieser Zeit werden in de n Gruppe oder de n 
Nebenräumen altersentsprechend  Geschichten und 
Musik zur Entspannung gehört. Die Kinder können 
sich auf Decken und Kissen ausruhen und zwei 
Erzieherinnen begleiten die Phase, um eine 
gemütliche und ruhige Atmosphäre zu schaffen. 
 
 
Raumkonzept der Kindertagesstätte Regina-Protmann-Straße

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Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 15 
Der Raum erfüllt als „dritter Erzieher“ nach Reggio Emilia für Kinder zwei Hauptaufgaben:  
 
Er vermittelt ihnen Geborgenheit und zugleich Herausforderungen. 
 
Räume übernehmen im Sinne der Reggio-Pädagogik verschiedene „Rollen“.  
 
Die Räume sollen 
 eine aktivierende Atmosphäre des Wohlbefindens schaffen 
 die Kommunikation in der Einrichtung stimulieren 
 gegenständliche Ressourcen für Spiel- und Projektaktivitäten bereitstellen 
 Impulse geben für die Wahl der Kinderaktivitäten 
 
Die Räume in der Kindertages einrichtung Regina-Protmann-Straße sind hell und 
bewegungsfreundlich für die Kinder eingerichtet und  überwiegend mit Schwerpunktfunktionen 
ausgestaltet, also als Kinderrestaurant, Atelier, Bauraum, Rollenspiel - oder Forscherraum 
gestaltet. 
In großen Nebenräumen befinden sich zudem ein Bällebad, sowie eine Sprossenwand und eine 
Hängematte.  
Zur Förderung der Bewegung und Wahrnehmung steh en in allen Räumlichkeiten 
bewegungsanregende Spielelemente und Mobiliar, die die Kinder zum experimentieren anregen 
werden, zur Verfügung.  
Im Gruppenraum befinden sich z. B. Konstruktionsbereiche und Kreativbereiche. 
 
In zwei Gruppen können die Kinder durch spielen, ausprobieren und wahrnehmen Erfahrungen 
mit unterschiedlichen Materialien, Formen und Größen sammeln.  
Im Schl afraum befinden sich Kinderbetten, die jedes Kind individuell mit Kissen, Stofftieren, 
Spieluhren etc., einrichten kann. Garderobe, Eigentumsfächer, sowie Bereiche des 
Waschraumes sind mit Fotos der Kinder gekennzeichnet, so dass sie sich stets eigenständi g 
zurecht finden.  
 
Geplant sind für diese zwei Gruppen - Einrichtung folgende Räumlichkeiten: 
 
- 2 Gruppenräume, incl. Garderobenbereiche 
- 2 Nebenräume  
-    2 Wasch-WC-Räume mit Wickelbereiche  
-    1 Duschbereich  
- 2 Abstellräume 
- 2 Schlaf- bzw. Differenzierungsräume 
- 1 Mehrzweckraum plus Abstellraum 
- 1 Personalraum 
-          1 Personal-WC incl. Dusche   
-          1 Beratungsraum 
- 1 Büro 
- 1 Küche incl. Abstellraum 
- eine Gesamtfläche von ca. 400 qm 
- ein weiträumiges Außengelände

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Lageplan der Kita Pegina-Protmann-Straße 
 
Elternarbeit 
 
In unseren Kindertageseinrichtungen  ist gegenseitiges Vertrauen zwischen Eltern und 
Erzieherinnen von großer Bedeutung und unseren pädagogischen Fachkräften ein besonderes 
Anliegen. Auch der stetige Austausch z.  B. über die heutige Schlaf- oder Essensituationen der 
Kinder ist besonders wichtig. Da gerade die jüngeren Kinder ihren Gemütszustand aufgrund 
ihres Alters nicht immer verbal äußern können, ist es uns wichtig, über für das Kind bedeutende 
Geschehnisse informiert zu werden.  
 
In der Eingewöhnungsphase: 
Bei der Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren bedarf es einer besonders behutsamen und 
individuellen Eingewöhnungszeit. Dabei spielt das langsame Heranführen an den Gruppenalltag 
und die Unterstützung der Eltern eine wichtige Rolle.  
In unserer Einrichtung bekommen die Kinder keine „Bezugserzieherin“ zugewiesen, da die 
Kinder die Möglichkeit haben sollen, sich ihre Bezugspersonen selbst auszuwählen. Dies wird 
meist nach sehr kurzer Zeit deutlich. Die nun aus gewählte Erzieherin des Kindes ist ab jetzt für 
die weitere Eingewöhnungszeit und als Hauptansprechpartnerin der Eltern zuständig.  
 
In kleinen, weiteren Schritten wird das Kind durch die Anfangszeit begleitet, dabei werden die 
einzelnen Schritte der Eingewöhnungsphase individuell auf das Kind abgestimmt. 
Dies bedeutet, dass Tageszeit, Dauer der Anwesenheit usw. am Anfang der Kindergartenzeit 
jeden Tag neu abgesprochen wird. 
Besonders wichtig ist der Austausch zwischen Eltern und Erzieherinnen gerade in der  
Anfangsphase. Nach Abschluss der Eingewöhnungsphase erfolgt eine behutsame Entwicklung 
der Selbstständigkeit des Kindes.

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Eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und dem Kindergartenteam schafft eine optimale 
Basis für gutes pädagogisches Handeln, die Off enheit und gegenseitiges Vertrauen mit 
einschließt. Dadurch wird eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zugunsten der Kinder 
ermöglich. 
 
Elternarbeit bedeutet für uns, Eltern zu begleiten, ihnen ggf. Erziehungshilfen anzubieten und 
sensibel zu sein für ihre j eweilige Situation. Die Mitarbeiter /innen sind Ansprechpartner für 
Fragen zur Entwicklung des Kindes. 
In einer aktiven Zusammenarbeit mit den Eltern ist es uns daher sehr wichtig, eine ganzheitliche 
Erziehung und Förderung zum Wohle des Kindes zu gewährlei sten, in der die familiäre 
Situation und die Stärken und Defizite des Kindes berücksichtigt werden. 
Um eine möglichst umfangreiche gemeinsame Grundlage für die Erziehung der Kinder zu 
gewährleisten, informieren wir die Eltern umfassend über unsere Arbeit. 
 
Dies geschieht durch: 
• Aufnahmegespräche 
• Hospitationen 
• Elternsprechtage /  Elternabende 
• Tür- und Angelgespräche 
• Hausbesuche 
 
Wir ermöglichen den Eltern einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit durch: 
• Infowände im Eingangsbereich 
• Infowände vor den Gruppen 
• Elternbriefe 
• Fotodokumentationen über einzelne Projekte / Ausflüge 
• Faltblatt mit Informationen über die jeweilige Gruppe 
 
Gemeinsam erleben wir: 
• Elternnachmittage 
• Feste 
• Ausflüge 
 
 
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt in unserer E lternarbeit liegt in der engen Zusammenarbeit 
mit den gewählten Elternvertretern, die im Elternrat und im Elternbeirat vertreten sind. Hierzu 
werden zu Beginn des Kindergartenjahres jeweils zwei Elternvertreter pro Gruppe in der 
Elternvollversammlung gewählt. 
In diesen Gremien werden Eltern über unsere aktuellen Inhalte und die pädagogische Arbeit 
informiert. Zusätzlich bekommen die Eltern die  Möglichkeit aktiv das Kindergartenleben 
mitzugestalten. 
 
 
Zusammenarbeit des Teams 
 
Unsere Arbeit basiert auf den 7 Grundsätzen des Deutschen Roten Kreuzes, die in den 
Statuten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung enthalten sind: 
• Menschlichkeit 
• Unparteilichkeit 
• Neutralität 
• Unabhängigkeit 
• Freiwilligkeit 
• Einheit 
• Universalität

DRK Münster Sozialwerk gGmbH 
 
 
 
                                                                                                                  
 
Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 18 
Diese Leitlin ie bestimmt sowohl unser pädagogisches Handeln al s auch das Miteinander in 
einem multikulturell besetzten Team. Teamarbeit ist die Grundlage für eine gute pädagogische 
Arbeit innerhalb der Einrichtung. Gegenseitige Unterstützung, Flexibilität, Offenheit, 
Verlässlichkeit, genaue Absprachen und gegenseitige Akzeptanz halten wir für unerlässlich.  
 
Wöchentlich treffen sich alle Mitarbeiter /innen zu einer gemeinsamen Teamsitzung. Alles 
Wichtige, die Vor - und Nachbereitung sämtlicher Aktivitäten, Fallanalysen un d das Abstimmen 
von Terminen werden dann besprochen. 
 
Regelmäßig werden 2-3 Konzeptionstage im Jahr durchgeführt. An diesen Tagen ist die 
Einrichtung für die Kinder geschlossen. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, im Gesamtteam 
wesentliche Grundlagen päda gogischer Arbeit zu planen oder unter Beteiligung der 
Bereichsleiterin oder eines externen Referenten relevante Themen zu erarbeiten. 
 
Regelmäßig finden einmal wöchentlich Kleinteamsitzungen in den einzelnen Gruppen statt. 
Diese dienen dem Austausch und de r Reflexion des Gruppengeschehens und der weiteren 
Planung. 
 
Fortbildungen, Fachtagungen und Supervision werden regelmäßig von den Mitarbeiter /innen  
der DRK Münster Sozialwerk gGmbH wahrgenommen. Unsere Mitarbeiter -/innen werden  
fortlaufend für die Umset zung der Reggio -Pädagogik qualifiziert und werden über PädQuis im 
Kita-Qualitätsmanagement nachhaltig geschult. 
 
 
Zusammenarbeit mit dem Träger und anderen Institutionen 
 
In Übereinstimmung mit geltendem Landesrecht sorgt der Träger für die Einhaltung 
quantitativer und qualitativer Standards auch bei der B esetzung des Personals. Er ist 
verantwortlich für die Einstellung, Weiterqualifizierung, Fortbildung, Fachberatung und 
Supervision der pädagogischen MitarbeiterInnen. 
In Zusammen arbeit mit dem Träger erfol gt die Abstimmung der pädagogischen und 
organisatorischen Arbeit. Dazu ist ein regelmäßiger Austausch zwischen Leitung, Fachberatung 
und Bereichsleitung über wichtige Belange der Arbeit in der Einrichtung notwendig. Auch 
Hilfestellungen bei administrativen  Aufgaben sowie bei der Unterstützung und Förderung des 
Personals gehören zur gemeinsamen Zusammenarbeit. 
Selbstverständlich profitieren wir auch von weiteren Arbeitsfeldern der DRK Sozialwerk Münster 
gGmbH und des DRK-Kreisverbandes Münster wie zum Beispi el der Ärztlichen 
Kinderschutzambulanz oder des Autismus-Therapiezentrums, deren Dienste wir bei Bedarf in 
Anspruch nehmen.  
 
 
Zusammenarbeit mit dem Jugendamt 
 
Als übergeordnete Behörde unterstützt uns das örtliche Jugendamt bei der Einhaltung aller 
gesetzlichen Vorgaben und der Umsetzung des Bildungsauftrages. 
 
 
Zusammenarbeit mit anderen DRK- Kindertageseinrichtungen 
 
Die Kindertageseinrichtungen  und Familienzentren  in Trägerschaft der DRK Münster 
Sozialwerk gGmbH und des DRK -Kreisverbandes Münster stehe n im regelmäßigen Dialog 
miteinander. Sie unterstützen sich gegenseitig bei der Weiterentwicklung ihres pädagogischen 
Angebotes. Hilfestellungen erfahren sie dabei auch durch die Fachbereichsleitung  des DRK-

DRK Münster Sozialwerk gGmbH 
 
 
 
                                                                                                                  
 
Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 19 
Kreisverbandes Münster e.V. in Form von individuellen Beratungsterminen, 
Personalentwicklungsgesprächen, Leiter/innentagungen, Fortbildungen und Begleitung bei QM-
Prozessen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stadtteilbezogene Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen 
 
Auch die im Stadtteil vertretenen Kindertageseinrich tungen arbeiten trägerübergreifend 
zusammen. Das geschieht zum einem in einem Arbeitskreis auf Leitungsebene und zum 
anderen im pädagogischen Arbeitskreis, wo alle Institutionen vertreten sind, die im Stadtteil in 
pädagogischer Hinsicht zusammenarbeiten. D abei werden die kulturellen, sozialen un d alle 
anderen Einrichtungen im Umfeld der Kita als Erfahrungsorte für die Kinder zusammengeführt 
und genutzt. 
 
 
Zusammenarbeit mit Fachdiensten 
 
Wir arbeiten regelmäßig mit verschiedenen Fachdiensten zusammen, die w ir als wertvolle 
Unterstützung unserer Arbeit ansehen: 
 
• den Kinderärzten 
• den Logopäden 
• den Ergotherapeuten 
• der Frühförderstelle 
• dem Kommunalen Sozialdienst ( KSD ) 
• der Hebammensprechstunde 
• der DRK-Kinderschutzambulanz  
 
 
Unsere DRK-Kindertageseinrichtungen in Münster präsentieren sich gemeinsam mit unserem 
DRK- Kreisverband Münster e.V. und den dazugehörigen Einrichtungen auf unserer Homepage 
im Internet unter www.DRK-muenster.de. 
DRK-Familienzentrum Schatzkiste 
(Gremmendorf) 
DRK-Kita Wirbelwind 
DRK-Kita Lummerland (Hiltrup) 
DRK-Kita Meerwiese (Coerde) 
DRK-Kita Wolkenburg (Gievenbeck) 
DRK-Familienzentrum Oxford 
(Gievenbeck) 
DRK-Kita Erphobogen ab dem 1.4.2017  
 
 
(Mitte)

DRK Münster Sozialwerk gGmbH 
 
 
 
                                                                                                                  
 
Bewerbung als Träger der Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße, Kinderhaus 20 
 
Unsere Zielsetzungen für die DRK-Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-
Straße 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
(Fotos: DRK)  
Familien-
nahe 
Beratungs-
angebote  
 
selbstbe-
wusst 
agierende 
Kinder 
 
multipro-
fessionelles 
Team 
 
fördernde 
Bildungs-
angebote 
alters-
gerechte 
päd. 
Konzepte 
 
kindgerechte 
pädago-
gische 
Übergänge 
Zielsetzung 
der DRK- 
Kindertageseinrichtung Regina-
Protmann-Straße 
familien-
unter-
stützende 
Netzwerke  
Vereinbar- 
keit von 
Familie und 
Beruf

Beschlussvorlage

23559 Zeichen

V/0060/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Trägerausschreibung für die Kindertageseinrichtung an der Regina-Protmann-Straße 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
01.03.2017 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
14.03.2017 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 
22.03.2017 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
22.03.2017 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat der Stadt Münster überträgt die Trägerschaft für die oben genannte zweigruppige Kinder-
tageseinrichtung an der Regina-Protmann-Straße im Stadtbezirk Kinderhaus dem Kinder- und Ju-
gendhilfeträger Arbeiter Samariter Bund, Regionalverband Münsterland e. V. (siehe Begründung zu 
Ziffer 3). 
 
Voraussichtlicher Betriebsbeginn der Kindertageseinrichtung ist im Frühjahr 2018. 
 
2. Zur Regelung der gegenseitigen Rechte und Pflichten werden folgende vertragliche Vereinbarun-
gen entsprechend getroffen:  
 
2.1. Für die Kindertageseinrichtung werden vertragliche Regelungen zur Trägerschaft (Leis-
tungsvereinbarung) zwischen dem Arbeiter Samariter Bund, Regionalverband Münsterland e. V. und 
der Stadt Münster getroffen.  
Mietvertragliche Regelungen werden zwischen dem Investor Arning (Vermieter) und dem Träger 
Arbeiter Samariter Bund, Regionalverband Münsterland e. V., getroffen. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Auswirkungen auf Transferaufwendungen im Teilergebnisplan (hier: städtischer Anteil an den B e-
triebskostenzuschüssen). 
 
Die Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung an der Regina-Protmann-Straße betragen auf der 
Grundlage der unter Ziffer 1 der Begründung genannten Gruppenstrukturen 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0060/2017 
Auskunft erteilt: 
Frau Eschert, Frau Kratz-Trutti 
Ruf: 
492-5616 
E-Mail: 
EschertM@stadt-muenster.de  
Datum: 
15.02.2017 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0060/2017 
 für März bis Dezember 2018 = 330.000 € 
 für 2019ff. =  402.000 € 
 
Die Kosten teilen sich wie folgt auf Land, Stadt und Träger auf: 
 
Träger Betriebskostenzuschuss  Trägeranteil Städt. Anteil 
BKZ gesamt Gesamt 
 
Land Stadt Gesamt, ge-
setzlicher 
Trägeranteil 
Angebot Stadt 
(Erforderlicher 
Zuschuss) 
 1 2 3 4 5 6 7 
ASB 91,00% 36,00 % 55,00 % 9,00% 4,00% 5,00% 60,00% 
 
 März-Dezember 2018 2019 
Träger Trägeranteil Städtischer  
Anteil  
gesamt 
Trägeranteil Städtischer  
Anteil  BKZ 
gesamt 
Angebot Stadt (erfor-
derlicher 
Zuschuss) 
Angebot Stadt (erfor-
derlicher Zu-
schuss) 
 5 6 7 5 6 7 
ASB 
13.200,00 € 16.500,00 € 198.000,00 € 16.080,00 € 20.100,00 € 241.200,00 € 
Aufwendungen HH (91%) 300.300,00 € Aufwendungen HH (91%) 365.820,00 € 
 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die Betriebskostenzuschüsse (Transferaufwendungen) wurden bereits mit dem Errichtungsbeschluss 
V/0184/2016 bereitgestellt. 
 
 
 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage 
 
Der Rat der Stadt Münster hat die bedarfsgerechte Errichtung dieser Kindertageseinrichtung mit der 
Vorlage V/0184/2016 beschlossen: 
 
Diese Kindertageseinrichtung beginnt zunächst mit folgenden Gruppen:  

 1 Gruppe für 20 Kinder im Alter von 2-6 Jahren (G1) 
 1 Gruppe für 10 Kinder im Alter von 0-3 Jahren (G2) 
 
Die jeweilige Gruppenstruktur wird auf der Grundlage der jährlich zu vereinbarenden Rahmenstru k-
turen bedarfsgerecht weiterentwickelt.  
Neben dem Angebot einer wöchentlichen Betreuung von 45 Stunden werden ebenfalls e lterliche 
Bedarfe nach einer wöchentlichen Betreuung von 25 Stunden und 35 Stunden mit Übermittagsb e-
treuung (Blocköffnungszeit) flexibel angeboten. 
 
Im Rahmen des oben genannten Errichtungsbeschlusses hat der Rat der Stadt Münster beschlossen, 
die Trägerschaft für diese Einrichtung an einen geeigneten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
zu vergeben. 
Im Rahmen der Trägerausschreibung wurden die Träger darauf hingewiesen, dass abhängig von 
den Bedarfen, Angebote des Modellprojektes ExtraZeit zu prüfen sind, um so den Eltern die Mög-
lichkeit zu geben, flexible Öffnungszeiten der Kita wahrzunehmen.

- 3 - 
V/0060/2017 
2. Verbindliche Bewerbung freier Träger zur Übernahme der Trägerschaft 
 
Die Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster sowie die in der Arbeitsgemeinschaft gem.  
§ 78 SGB VIII (AG 5 – Kindertagesbetreuung) tätigen Träger wurden am 07.12.2016 über die Pla-
nungen der Stadt Münster zum Neubau dieser Einrichtung und über das Ausschreibungsverfahren für 
die Betriebsträgerschaft informiert und gebeten, bis zum 02.01.2017 ihr Interesse an einer Übernah-
me der Trägerschaft mitzuteilen. Diesbezüglich erfolgte eine Pressemitteilung am 09.12.2016. Die 
Träger, die ihr Interesse bekundet haben, legten zwischen dem 09. und 12.01.2017 ihre Konzepte 
und trägerschaftlichen Vorstellungen entsprechend der in Kapitel 3 genannten Kriterien dar. 
Die Frist zur Abgabe einer daran anschließenden, verbindlichen Bewerbung war der 31.01.2017. 
 
Folgende Träger haben anschließend eine verbindliche Bewerbung abgegeben (in alphabetischer 
Reihenfolge): 
 
 Arbeiter Samariter Bund, Regionalverband Münsterland e. V., Gustav-Stresemann-Weg 62, 
48155 Münster 
 
 Deutsches Rotes Kreuz Münster, Sozialwerk gGmbH, Zumsandestraße 25/27, 48145 Münster 
 
 Kleine Riesen Nord gGmbH, Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen 
 
 
3. Trägerauswahl 
 
3.1. Kriterien für den Entscheidungsvorschlag  
 
Mit der Bewerbung haben die Träger Konzeptionen übersandt, die den Anlagen 1 bis 3 zu entnehmen 
sind. 
Die Verwaltung hat mit allen Bewerbern umfangreiche Trägergespräche an Hand der nachfolgenden 
Kriterien geführt. 
 
Kriterium: Referenzen der Träger bezüglich vergleichbarer Einrichtungen 
 Erfahrungen des Trägers auf dem Gebiet der Kindertagesbetreuung,  
 Betrieb von Kindertageseinrichtungen durch den Träger. 
 
Durch die gesetzlichen Vorgaben des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) müssen Träger hohe Anforde-
rungen im Rahmen der Kindertagesbetreuung erfüllen. Die Kenntnis der Anforderungen an 
frühkindliche Pädagogik, das Vorhalten von qualifizierter Fachberatung und die Flexibilität zwischen 
mehreren Einrichtungen (z. B. Personalflexibilisierung bei Ausfallzeiten etc.) sind heute 
wichtige Voraussetzungen, um diese gesetzlichen Standards erfüllen zu können. Für den Betrieb 
einer Einrichtung ist das Vorhalten aktueller Referenzeinrichtungen deshalb ein wesentliches Kriteri-
um. 
Bei Trägern, die bereits Kitas in Münster betreiben, liegen zusätzlich Rückmeldungen von Eltern vor. 
Erfahrungen in der Kooperation mit dem Träger liegen dem öffentlichen Jugendhilfeträger ebenfalls 
vor. 
 
Kriterium: Fachliches Konzept 
 Fachliche Konzepte für die Kindertagesbetreuung, 
 Aussagen zu flexiblen Kindertagesbetreuungsangeboten. 
 
Fachliche Konzepte, die sich an aktuellen gesellschaftlichen Erfordernissen und einem umfassenden 
Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag ausrichten, sind Grundvoraussetzungen für den Be-
trieb einer Einrichtung. 
Aussagen wie z.B. zu Möglichkeiten von flexiblen Kindertagesbetreuungsangeboten oder aber Erfah-
rungen eines Trägers in diesem Bereich ermöglichen Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Familie 
und Beruf und fließen als Entscheidungskriterium mit ein.

- 4 - 
V/0060/2017 
 
Kriterium: Einbeziehung der Stadtteilakteure und ihrer Ressourcen 
 Bereitschaft, die Arbei t an den Bedürfnissen der Kinder und Eltern im Sozialraum unter Berüc k-
sichtigung und Einbeziehung vorhandener Infrastrukturangebote auszurichten, 
 Kooperationsbezüge und Verne tzungsbestrebungen im Stadtteil  und zu anderen Profess ionen 
(z.B. Grundschulen, Gesundheitswesen u.a. ), 
 Einbeziehung gewachsener Strukturen und anderer Anbieter aus dem Stadtteil, 
 Bedarfsgerechte und abgestimmte Weiterentwicklung der stadtteilbezogenen Angebote. 
 
Bereits vorhandene räumliche Bezüge zu bestehenden Einrichtungen ermöglichen die Nutzung von 
Synergien, die die Wirtschaftlichkeit einer Einrichtung erhöhen (siehe auch Wirtschaftlichkeit). 
Stadtteilbezogene Angebote werden bedarfsgerecht ausgebaut und weiterentwickelt, wenn die Akteu-
re des Stadtteils sich hierzu entsprechend regelmäßig vernetzen. Vernetzung kann u.a. in Stadtteilar-
beitskreisen oder auch Familienzentren erfolgen. 
Bereits vorhandene Erfahrungen in der Konzeptentwicklung von Kitas zu Familienzentren verdeutli-
chen ergänzend ein hohes Interesse im Bereich der Vernetzung. 
 
Kriterium: Wirtschaftlichkeit 
 Verbindliche Aussagen über den zu erwartenden Trägeranteil für den Betrieb der Einrichtung. 
 
Unter dem immer aktuellen Gebot der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit des Haushaltes der Stadt 
Münster sind Aussagen zur Höhe des zu erwartenden Trägeranteiles ein Kriterium zur Entscheidung 
für einen Träger. 
Daneben entstehen Synergien in diesem Bereich bei Trägern, die mehrere Kitas in Münster betrei-
ben. Dann können beispielsweise gemeinsame Fortbildungen und Fachberatungen der Erzie-
her*innen vor Ort stattfinden. Im Krankheitsfall von Erzieher*innen können hohe Vertretungskosten 
vermieden werden (KiBiz-Budget). Personal kann flexibel eingesetzt werden. Vorhandene Synergien 
können finanziell einen Ausgleich zu nominal höheren Trägeranteilen bieten. 
 
Kriterium: Migration 
 Bereitschaft, die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund im pädagogischen Alltag zu 
begleiten, 
 Aussagen zu den konzeptionellen und inhaltlichen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Ki n-
dern und Eltern mit Migrationshintergrund, 
 Aussagen zu personellen und sprachlichen Ressourcen und der Zusammenarbeit mit Kooperat i-
onspartnern zum Thema Migration. 
 
Der Zuzug von Migranten stellt auch an Träger von Kindertageseinrichtungen besondere Anforderun-
gen. Sprachliche Barrieren müssen gemeistert werden, schnelle und kompetente Betreuungs-, Bera-
tungs- und Unterstützungsmaßnahmen erarbeitet und ein bestehendes oder zu entwickelndes Netz-
werk etabliert werden. Träger, die bereits Erfahrungen, Konzepte und Personal für dieses Segment 
haben, können qualifiziert und gut auf den Bedarf reagieren.

V/0060/2017 
 
3.2. Detaillierte Übersicht über die trägerbezogene Kriterienerfüllung  
 
 
Arbeiter Samariter Bund, Regionalverband Münsterland e.V.  
 
1. Kriterium: 
Referenzen 
2. Kriterium: 
Fachliches Konzept 
3. Kriterium: 
Synergien im Stadtteil 
4. Kriterium: 
Wirtschaftlichkeit 
5. Kriterium: 
Migration 
Kitas in Münster 
Kita Carlo-Schmid-
Weg in Kinderhaus ab 
Frühjahr 2017 
 
Rückmeldungen der 
Eltern 
Keine, da in Münster 
noch nicht tätig 
 
Kooperation mit der 
Stadt Münster 
Zurzeit keine Ref e-
renzen in Münster. 
Bisher gute Zusa m-
menarbeit im Träge r-
kontakt 
Fachliche Ausrichtung 
Alle fachlichen Anforderungen 
werden im Konzept darge-
stellt.  
Schwerpunkt Ernährung wird 
weitergeführt 
 
Öffnungszeiten 
Regelöffnungszeiten:  
7:00-16:30 Uhr 
 
Randzeiten und flexible Ang e-
bote 
Bei Bedarf Erweiterung auf 
06.00-20.00 Uhr denkbar 
 
Kooperation Kita und Schule 
Erste Kontakte mit Grundschu-
len und Berufskollegs sind 
aufgebaut 
 
Kooperationsbezüge im Stadt-
teil und Einbeziehung ge-
wachsener Strukturen und 
anderer Anbieter aus dem 
Stadtteil 
Synergien im Zusammenhang 
mit der Kita Carlo-Schmid-
Weg in Kinderhaus 
Kita soll als Dependance ge-
führt werden 
ASB geführte Sozialstation in 
Kinderhaus 
 
Weiterentwicklung der stadt-
teilbezogenen Angebote 
Der ASB strebt eine Weiter-
entwicklung von Angeboten 
an, er beteiligt sich bereits an 
Stadtteilarbeitskreisen und 
vernetzt sich in Kinderhaus 
 
Trägeranteil 
4 % 
 
Synergien durch 
Gemeinsame Fortbildungen 
für Erzieher*innen durch zwei-
te Kita am Standort Kinder-
haus 
 
Vermeidung hoher Vertr e-
tungskosten im Krankheit sfall 
von Erzieher* innen (KiBizbu d-
gets) durch flexiblen Pers o-
naleinsatz  
 
 
 
 
Erfahrungen und Konzeptio-
nen 
Der ASB hat es sich zur Auf-
gabe gesetzt, bei der Integra-
tion anderer Kulturkreise aktiv 
mitzuwirken 
Es bewerben sich auch Men-
schen mit Zuwanderungsge-
schichte beim ASB, dadurch 
multikulturelle Erzieherteams 
Ein Bundesprogramm zu in-
terkulturellen Themen wird für 
Sozialarbeiter*innen durchge-
führt und kann bei Bedarf auf 
Erzieher*innen übertragen 
werden

- 6 - 
V/0060/2017 
 
Deutsches Rotes Kreuz Münster, Sozialwerk gGmbH  
 
1. Kriterium: 
Referenzen 
2. Kriterium: 
Fachliches Konzept 
3. Kriterium: 
Synergien im Stadtteil 
4. Kriterium: 
Wirtschaftlichkeit 
5. Kriterium: 
Migration 
 
Kitas in Münster 
Sieben Kitas  
Rückmeldungen der 
Eltern 
Gute Rückmeldung 
der Eltern 
 
Kooperation mit der 
Stadt Münster 
Gute Erfahrungen in 
Zusammenarbeit mit 
der Stadt Münster  
 
Fachliche Ausrichtung 
Alle fachlichen Anforderungen 
werden im Konzept dargestellt. 
Ausbau von Familienbildung, 
Zusammenarbeit mit Pädquis 
(einem pädagogischen Quali-
täts- Informationssystem) 
Konzept mit Reggiopädagogik 
 
Öffnungszeiten 
Regelöffnungszeiten:  
07:00-17:00 Uhr   
Randzeiten und flexible Ang e-
bote 
Träger bietet Modellprojet Ext-
raZeit und FlexiZeit an. Bun-
desprogramm KitaPlus soll 
angeboten werden  
Diese Angebote sollen auch in 
den neuen Einrichtungen reali-
siert werden (6:00-19:00 Uhr). 
Schließzeiten bzw. jährliche 
Öffnungszeiten nach Abstim-
mung mit Elternbedarf 
Kooperation Kita und Schule 
Erfahrungen in der K ooperati-
on sind vorhanden 
Kooperationsbezüge im Stadt-
teil und Einbeziehung gewach-
sener Strukturen und anderer 
Anbieter aus dem Stadtteil 
Synergien in Zusammenhang 
mit der  Kita Erpho -Bogen und 
Meerwiese (Coerde) 
 
 
Weiterentwicklung der stadt-
teilbezogenen Angebote 
Träger hat bereits mehrere 
umfangreiche Konzepte zur 
Weiterentwicklung von Kitas 
zu F amilienzentren entwickelt 
und strebt weitere Entwicklu n-
gen oder Mitarbeit im Ve rbund 
an 
Mitarbeit in Stadtteilarbeit s-
kreisen wird durchgeführt 
Trägeranteil 
1 % 
 
 
Synergien durch 
Gemeinsame Fortbildungen 
für Erzieher*innen und 
Fachberatung vor Ort 
 
Vermeidung hoher Vertr e-
tungskosten im Kran kheitsfall 
von Erz ieher*innen (KiBi z-
budgets) durch flexiblen Pe r-
sonaleinsatz  
 
 
 
 
 
 
Erfahrungen und Konzeptio-
nen 
Es liegen Erfahrungen durch 
den Betrieb von Landes- und 
kommunalen Flüchtlingsunter-
künften vor. Diese Erfahrun-
gen werden für die praktische 
Arbeit in der Kita genutzt 
Personal zur Sprachförderung 
ist vorhanden (auch Gebär-
densprache) 
Es bewerben sich auch Men-
schen mit Zuwanderungsge-
schichte beim DRK, dadurch 
multikulturelle Erzieherteams 
 
Teilnahme am Programm 
Grenzgänger

- 7 - 
V/0060/2017 
Kleine Riesen Nord gGmbH 
 
1. Kriterium: 
Referenzen 
2. Kriterium: 
Fachliches Konzept 
3. Kriterium: 
Synergien im Stadtteil 
4. Kriterium: 
Wirtschaftlichkeit 
5. Kriterium: 
Migration 
Kitas in Münster 
Kita Willingrott und 
Kita Hermannschule 
in Münster ab 
2017/2018 
Der Träger ist in an-
deren Regionen als 
Kitaträger bekannt 
und hat gute Refe-
renzen 
 
Bundesweit 21 Kitas, 
daher Erfahrungen 
auf dem Gebiet der 
Kindertagesbetreuung 
Rückmeldungen der 
Eltern 
Keine, da in Münster 
noch nicht tätig 
 
Kooperation mit der 
Stadt Münster 
Zurzeit keine Ref e-
renzen in Münster. 
Bisher gute Zusa m-
menarbeit im Träge r-
kontakt 
Fachliche Ausrichtung 
Alle fachlichen Anforderungen 
werden im Konzept darge-
stellt. Der Träger wird die 
Fachberatung in Köln zum 
Aufbau der Kita in Anspruch 
nehmen 
 
Öffnungszeiten 
Bedarfsgerechte Regelöff-
nungszeiten nach Wunsch der 
Eltern 
 
Randzeiten und flexible Ang e-
bote 
Flexible Angebote nach Ab-
sprache mit Eltern möglich, 
ExtraZeit bei Bedarf 
 
Kooperation Kita und Schule 
Kooperation mit Schulen in 
Kinderhaus wird angestrebt 
 
Kooperationsbezüge im Stadt-
teil und Einbeziehung ge-
wachsener Strukturen und 
anderer Anbieter aus dem 
Stadtteil 
Träger will sich aktiv im Stadt-
teil beteiligen. In Städten mit 
Kitas gut vernetzt und Koope-
rationen insbesondere mit 
Kitas, Familienbildungsstätten 
und Schulen 
 
Weiterentwicklung der stadt-
teilbezogenen Angebote 
Träger strebt die weitere Ent-
wicklung von Kooperationen 
im Stadtteil an 
 
Trägeranteil 
4 %  
 
 
Synergien durch 
Münster als neuer Kitastand-
ort, Interesse an mehreren 
Kitas in Münster zur intensiven 
einrichtungsübergreifenden 
Kooperation mit den Kitas 
Hermannschule und Willingrott 
 
Gemeinsame Fortbildungen 
für Erzieher*innen  
 
Vermeidung hoher Vertr e-
tungskosten im Krankheit sfall 
von Erzieher* innen (KiBizbu d-
gets) durch flexiblen Pers o-
naleinsatz  
 
 
 
Erfahrungen und Konzeptio-
nen 
Der Träger hat es sich zur 
Aufgabe gesetzt, bei der In-
tegration anderer Kulturkreise 
aktiv mitzuwirken 
Es bewerben sich auch Men-
schen mit Zuwanderungsge-
schichte bei Kleine Riesen 
Nord, dadurch multikulturelle 
Erzieherteams 
Erfahrungen mit Migration sind 
in den bundesweiten Kitas 
vorhanden. Ein Migrations-
konzept für eine Modelleinrich-
tung wurde erstellt

V/0060/2017 
3.2.1. Analyse der Wirtschaftlichkeit  
 
Im Rahmen dieser Analyse werden jeweils die jährlichen Kosten für den durchgängigen Betrieb einer 
Kindertageseinrichtung dargestellt. Die anteiligen Betriebskosten ab Inbetriebnahme der Einrichtu n-
gen werden unter „II. Finanzielle Auswirkungen“ aufgeführt.  
 
Trägeranteile 
 
Bezüglich des gesetzlichen Trägeranteils gibt es für die Trägerschaft folgende Angebote: 
 
Die Angebote der Träger zum Eigenanteil des Trägers an den Betriebskosten sind der folgenden Ta-
belle zu entnehmen. Zur Bewertung der Angebote ist dort zusätzlich der prozentuale Anteil für den 
gesamten städtischen Zuschuss dargestellt (= Gesetzlicher Förderanteil am Betriebskostenzuschuss 
+ freiwilliger städtischer Zuschussanteil am Eigenanteil des Trägers).  
 
a) Vergleichstabelle: Prozentuale Aufteilung der Betriebskosten 
 
Träger 
Betriebskostenzuschuss  Trägeranteil 
Städt. An-
teil BKZ 
gesamt Gesamt Land Stadt 
Gesamt, 
gesetzlicher 
Trägeranteil 
Angebot 
Stadt 
(erforderlicher 
Zuschuss) 
  1 2 3 4 5 6 7 
ASB 
91,00% 36,00% 55,00% 9,00% 
4,00% 5,00% 60,00% 
DRK 1,00% 8,00% 63,00% 
Kleine Riesen 4,00% 5,00% 60,00% 
 
Die jährlichen Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung an der Regina -Protmann-Straße betra-
gen ab 2019ff. 402.000 € und teilen sich dementsprechend wie folgt auf: 
 
b) Vergleichstabelle: Beträge Trägeranteil/ Freiwilliger städt. Zuschuss/ Städtischer Gesamtanteil BKZ  
 
 Jährliche Kosten ab 2019 ff 
Träger Trägeranteil Städtischer  
Anteil BKZ 
gesamt 
Angebot Stadt (FWZ) 
% € % € % € 
 5 6 7 
ASB 4,00% 16.080,00 5,00% 20.100,00 60,00% 241.200,00 
DRK 1,00% 4.020,00 8,00% 32.160,00 63,00% 253.260,00 
Kleine Riesen 4,00% 16.080,00 5,00% 20.100,00 60,00% 241.200,00 
 
Es hat sich kein Träger beworben, der den vollen gesetzlichen Trägeranteil von 9% aufbringen kann. 
Mit jeweils 4% haben die Träger Arbeiter Samariter Bund, Regionalverband Münsterland e. V. und  
Kleine Riesen Nord gGmbH  den höchsten Anteil am Trägeranteil angeboten. Der Träger DRK Sozi-
alwerk gGmbH bietet 1 % an. 
 
Synergieeffekte 
 
Zusätzlich zum Trägeranteil sind erzielte Synergieeffekte der Träger zu berücksichtigen. Synergieef-
fekte sind unter anderem bei der flexiblen Nutzung von Personal, insbesondere auch bei kurzfristigem 
Personalausfall, sowie in der Nutzung von Fachberatung des Trägers vor Ort zu sehen. 
 
Bezogen auf die Kindertageseinrichtung an der Regina-Protmann-Straße sind Synergien insbesonde-
re durch die räumliche Nähe folgender Träger gegeben:

- 9 - 
V/0060/2017 
 
- Arbeiter Samariter Bund, Regionalverband Münsterland e. V. zur bestehenden Trägerschaft der 
Kindertageseinrichtung am Carlo-Schmid-Weg in Kinderhaus, 
 
- DRK Sozialwerk gGmbH zur bestehenden Trägerschaft der Kindertageseinrichtungen Erpho-
Bogen in Mitte und Meerwiese in Coerde, 
 
- Kleine Riesen Nord gGmbH hat die Trägerschaft für die Kita Willingrott in Handorf und Hermann-
schule in Mitte übernommen. Diese Einrichtungen entstehen noch. Räumliche Synergieeffekte 
ergeben sich ab Inbetriebnahme der Einrichtungen. 
 
Damit bietet der Träger  
 DRK Sozialwerk gGmbH 
umfangreiche Synergien durch bereits vorhandene Trägerschaften in Münster. 
 
Die Träger  
 Arbeiter Samariter Bund, Regionalverband Münsterland e. V. und  
 Kleine Riesen Nord gGmbH  
bieten Synergieeffekte durch neu entstehende Trägerschaften. 
 
 
4. Gesamtbewertung 
 
Der Träger  
 DRK Sozialwerk gGmbH 
ist in Münster als Träger von Kindertageseinrichtungen bekannt und geschätzt. Er hat umfangreiche 
Konzepte vorgelegt, die die fachliche Tätigkeit darlegen.  
Zusätzlich verfügt der Träger Deutsches Rotes Kreuz Münster Sozialwerk gGmbH bereits über Erfah-
rungen im Bereich der flexiblen Betreuung durch die Teilnahme an dem Modellprojekt ExtraZeit und 
FlexiZeit. Die Träger beteiligen sich in Kooperation mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
an der Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung in Münster.  
 
Die Träger  
 Arbeiter Samariter Bund, Regionalverband Münsterland e. V. und  
 Kleine Riesen Nord gGmbH 
sind bislang nicht als Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster tätig. 
Die Träger betreiben  aber in anderen Städten bere its Kindertageseinrichtungen und sind  als freie 
Träger der Jugendhilfe anerkannt. 
Die Träger haben Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte ihrer pädagogischen Ausric h-
tung darlegen.  
Migration ist für die Träger ein natürlicher Bestandteil der pädagogischen Aufgabenstellun g in einer 
Kindertageseinrichtung.  
Beide Träger bieten mit 4 % den höchsten Trägeranteil an. 
 
Unter dem Gebot der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit des Haushaltes der Stadt Münster ist dieser 
hohe Trägeranteil, in Verbindung mit den umfassend erfüllten K riterien der pädagogischen Konzepte, 
entscheidungsleitend für die Vergabe der Trägerschaft der Kita an der Regina-Protmann-Straße.  
 
 
5. Fazit 
 
Die Verwaltung s chlägt daher abschließend vor, dem Träger Arbeiter Samariter Bund, Regiona l-
verband Münsterland e . V.  die Trägerschaft für die  Kindertageseinrichtung an der Regina -
Protmann-Straße, zu übertragen, da der Träger die Einrichtung als Dependance (2 Gruppen) zur 
Kindertageseinrichtung am Carlo-Schmid-Weg (4 Gruppen) führen will. Dadurch ergeben sich zusätz-

- 10 - 
V/0060/2017 
liche Synergien in der Finanzierung und im pädagogischen Konzept. Beide Kitas liegen im Stadtteil 
Kinderhaus.  
 
Mit diesem Beschluss wird rechtzeitig vor Inbetriebnahme der Einrichtung ein Träger gefunden, so 
dass weitere Detailplanungen in Kooperation mit dem zuständigen Träger getroffen werden können. 
Das Verfahren zeigt  weiterhin das Interesse freier Träger an einer Trägerschaft von Kitas in dieser 
Stadt. Gleichzeitig zeigt das Verfahren auch, dass erneut neue Träger mit einem hohen Trägeranteil 
bereit sind, sich zu engagieren. 
Das gesamte Auswahlverfahren belegt zudem weiterhin eine hohe Fachlichkeit der Träger, die sich 
abschließend für eine Trägerschaft verbindlich beworben haben.  
Der Verwaltungsvorschlag hatte die Aufgabe, aus drei Bewerbern un ter Würdigung der Fachlichkeit 
und Wirtschaftlichkeit einen Vorschlag darzustellen. Dabei ist nicht nur ein Kriterium ausschlagg e-
bend gewesen, sondern auch die standort - und trägerbezogene Auswertung der Kriterien. Mit dem 
Vorschlag der Verwaltung wird weiterhin eine Trägervielfalt in Münster sichergestellt.  
 
 
I. V. 
 
gez 
 
Thomas Paal 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen: Bewerbungsschreiben und Konzeptunterlagen der Träger 
 
1. Arbeiter Samariter Bund, Regionalverband Münsterland, Gustav-Stresemann-Weg 62, 48155 
Münster 
 
2. Deutsches Rotes Kreuz Münster, Sozialwerk gGmbH, Zumsandestraße 25/27, 48145 Münster 
 
3. Kleine Riesen Nord gGmbH, Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen

Anlage 2.1 Angebot DRK

1294 Zeichen

DRK Münster Sozialwerk gemeinnützige GmbH
Zumsandestraße 25/27 48145 Münster

Stadt Münster

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Frau Anna Pohl

Hafenstraße 30

48127 Münster

Münster, 26.01.2017

Ausschreibung der Trägerschaft für eine neue Kindertageseinrichtung
in Münster-Kinderhaus, Regina-Protmann-Straße

Angebot zur Übernahme der Trägerschaft

Sehr geehrte Frau Pohl,

für Ihr Interesse an unserer Bewerbung und das freundliche Gespräch
am 11.01.2017 herzlichen Dank.

Die DRK Münster Sozialwerk gemeinnützige GmbH ist gerne bereit, die
Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung Regina-Protmann-Straße in Münster-
Kinderhaus zu übernehmen und einen Trägeranteil von 1 % zu leisten.

Für Fragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Gudri
Geschäftsführerin

Anlage
Pädagogische Konzeption

Deutsches
Rotes
Kreuz

Deutsches Rotes
Kreuz Münster
Sozialwerk
gemeinnützige GmbH

Zumsandestraße 25/27
48145 Münster

Tel. 0251 37880

Fax 0251 37 88 55
www.DRK-muenster.de
info@DRK-muenster.de

Geschäftsführerin
Gudrun Sturm

Tel. 0251 / 37 88 27
Fax 0251 / 37 8855
g.sturm@DRK-muenster.de

Vorsitzender des
Aufsichtsrates:
Werner Kampmann

Handelsregister HRB 14637
‚Amtsgericht Münster

IBAN

DEO4 400501500000551432
BIC

WELADED1MST

Anlage 3.2 Konzept Kleine Riesen

73123 Zeichen


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ZĂŚŵĞŶŝŚƌĞƌDƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶŵŝƚďĞƐƚŝŵŵĞŶ͘ 
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WƵƉƉĞŶƵŶĚ<ƵƐĐŚĞůƚŝĞƌĞŶ͘ 
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ŝƐƚĚĂƌĂƵĨĂƵƐŐĞůĞŐƚ͕ĚĞŵ<ŝŶĚĚĞŶmďĞƌŐĂŶŐǀŽŶĚĞƌŵŽƚŽƌŝƐĐŚͲƐĞŶƐŽƌŝƐĐŚĞŶtĞůƚĞŝŶĞƐŝŶũćŚƌŝŐĞŶŝŶĞŝŶĞ 
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x ŶĞƌŬĞŶŶƵŶŐǀŽŶ'ƌƵŶĚƵŶĚDĞŶƐĐŚĞŶƌĞĐŚƚĞŶ 
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ĂǀŝĞůĞƵŶƐĞƌĞƌŝŶƌŝĐŚƚƵŶŐĞŶďŝůŝŶŐƵĂůďĞƚƌŝĞďĞŶǁĞƌĚĞŶƵŶĚĚŝĞƐĞŐĞŶĞƌĞůůnjƵĞŝŶĞŵŐƌŽƘĞŶWƌŽnjĞŶƚƐĂƚnjŵŝƚ 
<ŝŶĚĞƌŶŵŝƚDŝŐƌĂƚŝŽŶƐŚŝŶƚĞƌŐƌƵŶĚďĞůĞŐƚƐŝŶĚ͕ďĞƚƌĂĐŚƚĞŶǁŝƌŝŶƚĞƌŬƵůƚƵƌĞůůĞKƌŝĞŶƚŝĞƌƵŶŐĂůƐƵŶĂďĚŝŶŐďĂƌ͘ 
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ǀŽŶŝǀĞƌƐŝƚćƚďĞƌĞŝƚƐǀŽŶĨƌƺŚƐƚĞƌ<ŝŶĚŚĞŝƚĂŶŐĞĨƂƌĚĞƌƚǁĞƌĚĞŶ͘tŝƌĨƺŚƌĞŶƌĞŐĞůŵćƘŝŐŶŐĞďŽƚĚƵƌĐŚ͕ĚŝĞĚŝĞ 
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tĞŝƚĞƌŚŝŶǀĞƌĨŽůŐĞŶǁŝƌĚĂƐŝĞů͕ĚŝĞŝǀĞƌƐŝƚćƚŝŶƵŶƐĞƌĞƌĞůĞŐƐĐŚĂĨƚŚŽĐŚnjƵŚĂůƚĞŶ͘ 
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tŝƌƐĞŚĞŶƵŶƐĞƌĞƵĨŐĂďĞĚĂďĞŝŶŝĐŚƚŶƵƌŝŶĚĞƌŬƵůƚƵƌƐĞŶƐŝƚŝǀĞŶsĞƌŵŝƚƚůƵŶŐǀŽŶdŽůĞƌĂŶnjƵŶĚĚĞŵŽŬƌĂƚŝͲ 
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^ƚĂĚƚƚĞŝů'ƌĞŵďĞƌŐŚŽǀĞŶ͘ŝĞƐĞůŝĞŐƚŵŝƚƚĞŶŝŶĞŝŶĞŵƐŽnjŝĂůĞŶƌĞŶŶƉƵŶŬƚƵŶĚŝŶƵŶŵŝƚƚĞůďĂƌĞƌEćŚĞĞŝŶĞƌ 
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ŝĚĞŶƚŝĨŝnjŝĞƌƚĞŶƵŶĚĂƵƐŐĞǁćŚůƚĞŶWƌŽďůĞŵĞ 
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ƐƵŶŐĞŶŵĞŝƐƚƐĞůďƐƚƐƚćŶĚŝŐƵŵƵŶĚŶĞŚŵĞŶĂƵĐŚĞŝŶĞƌŐĞďŶŝƐŬŽŶƚƌŽůůĞǀŽƌ͘ 
YƵĂůŝƚćƚƐnjŝƌŬĞůǁĞƌĚĞŶƐŽǁŽŚůŝŶĞŝŶƌŝĐŚƚƵŶŐƐŝŶƚĞƌŶĞŶdĞĂŵƐŝƚnjƵŶŐĞŶŐĞďŝůĚĞƚĂůƐĂƵĐŚĞŝŶƌŝĐŚƚƵŶŐƐƺďĞƌŐƌĞŝͲ 
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ƵƌDŽĚĞƌĂƚŝŽŶƵŶĚŵĞƚŚŽĚŝƐĐŚĞŶhŶƚĞƌƐƚƺƚnjƵŶŐƐƚĞŚƚĚĞƌYƵĂůŝƚćƚƐďĞĂƵĨƚƌĂŐƚĞĚĞŶYƵĂůŝƚćƚƐnjŝƌŬĞůŶũĞĚĞƌnjĞŝƚ 
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΀ŶĂůLJnjĞ΁ 
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Anlage 1.1 Angebot ASB

1576 Zeichen

Wir heifen BE/\SID. |
hier und jetzt. u OD

Arbeiter-Samariter-Bund

Regionalverband

ASB-RV Münsterland e,V. : Gustav-Stresemann-Weg 62 : 48155 Münster “
Münsterland e.V.

Stadt Münster

Gustav-Stresemann-Weg 62

Amt für Kinder, Jugendliche un Past 48155 Münster
“ Zentrale: 0251/2897-0
Hafenstraße 30 Fax. 0251/2897 - 219
Ü Verwaltung: 0251 / 2897 - 100
48153 Münster Fax: 0251 / 2897 - 119
i Mail: info@asb-muenster.de
\ Internet: www.asb-muenster.de
Ihr Zeichen Unser Zeichen Telefon Durchwahl Datum
51 12 0022 0251-2897-301 26.01.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf unser Gespräch vom 12.01.2017 teilen wir Ihnen verbindlich mit das wir
unser Angebot zur Übernahme der Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung
Regina-Protmann-Straße aufrechterhalten.

Für den Betrieb dieser Kindertageseinrichtung erklären wir verbindlich Trägeranteile von 4%
zu übernehmen.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Martina Brosch unter der oben genannten Durchwahl
gerne zur Verfügung. |

Freundliche Grüße

<
Dirk

Geschäftsführer

|

|

Bank für Sozialwirtschaft BIC: BFSWDE33XXX / IBAN: DE28 3702 0500 0007 2723 00 |

Sparkasse Münsterland-Ost BIC.: WELADED1MST /1BAN: DE67 4005 0150 0000 2903 38 |

Steuernummer: 336 / 5754/4041 - IK-Nummer: 500 552 690 " MIERED] (N)
f
Vorstand ($ 26 BGB}: Andre Weber (Vorstandsvorsitzender), Clemens Schröder {steilv. Vorsitzender), IMBARITA SCHEN
Ingo Schild (Technischer Leiter), Alexander Schmidt (Finanzvorstand), Dr. Thorsten Klüsener (Regionalverbandsarzt)

- eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Münster: VR 3984 -

Anlage 3.0 Deckblatt Kleine Riesen

49 Zeichen

Anlage 3 
Bewerbungs-
unterlagen 
 
Kleine Riesen

Anlage 3.1 Angebot Kleine Riesen.pdf

1530 Zeichen

63 [EI ” Kleine
©, &nrs \© Riesen’

Bilinguale Kindertagesstätten Kindertagesstätten
Kleine Riesen Nord gGmbH | Esslinger Straße 69 | 73732 Esslingen
EINSCHREIBEN-EINWURF
Stadt Münster
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
48127 Münster
Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Unsere Zeichen, unsere Nachricht vom Telefon, Name Datum

(0711) 35 116 40, J. Wähler 24.01.2017

Aufrechterhaltung der Bewerbung als Träger der Kindertagesstätte
in der Regina-Protmann-Straße

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

hiermit zeigen wir an, dass wir unser Interesse an der Übernahme der Trägerschaft der
Kindertagesstätte in der Regina-Protmann-Straße aufrechterhalten.

Da sich schon bald zwei andere kleine Kitas in Münster in unserer Trägerschaft befinden werden, ist es
für uns wichtig mehr Gruppen zwecks einer intensiven Einrichtungsübergreifenden Kooperation zu
schaffen.

Einen Eigenanteil in Höhe von 4% können wir sicherstellen.

Bei Fragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung und verbleibe mit freundlichen Grüßen

U
Jelena Wahler
Geschäftsführerin

Kleine Riesen Nord gemeinnützige GmbH | Esslinger Straße 69 | 73732 Esslingen | Teiefon: 0711) 35 116.40 | Telefax: (0711) 35 116417 | www,.littlegiants.de { info@fittiegiants.de
Geschäftsführer | Dipl.-Ing. Jelena Wahfer, MBA {Duke} | Dipl.-Ing, Peter Wahler, MBA (Duke)

Sitz der Gesellschaft | Esslingen am Neckar | Amtsgericht Stuttgart HRB 7393

Bankverbindung | Volksbank Esslingen eG | BLZ 611 901 10 | Konto 244.028 001 | IBAN DE17 6119 0110 0244 0280 01 | BICGENODESIESS

Anlage 2.0 Deckblatt DRK

39 Zeichen

Anlage 2 
Bewerbungs-
unterlagen 
 
DRK

Beratungsverlauf (4)

01.03.2017 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 16 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
14.03.2017 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 4.2 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
22.03.2017 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 19 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
22.03.2017 Rat
TOP 23 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (7)

  • Regina-Protmann-Straße 1
  • Zumsandestraße 25
  • Hafenstraße 30
  • Gustav-Stresemann-Weg 62
  • Carlo-Schmid-Weg
  • Willingrott
  • Kinderhaus 2

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0060/2017
Typ
Vorlagen
Datum
18.01.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37